Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Türken und Deutsche: Küsse oder Schläge?

EndCoverEditorial der Juli-Ausgabe von COMPACT – ab heute am Kiosk!!

In COMPACT 7/2013 greifen wir im Schwerpunkt-Thema wieder ein Tabu-Thema auf: „Wer tötet wen? Rechte Gewalt & Ausländergewalt – Der große Vergleich“. Wer an knallharten Fakten zu diesem Thema interessiert ist (und nicht nur an subjektiver Betroffenheit), kommt an COMPACT nicht vorbei!

Küsse oder Schläge? Das Verhältnis der Deutschen zur größten Einwanderergruppe, den Türken, ist auch Thema des Editorials der neuen Ausgabe. Außerdem wird im Titelthema „Islamist Erdogan“ behandelt, wie der türkische Premier Migranten in Deutschland instrumentalisiert (und natürlich auch, was er mit seinen eigenen Landsleuten auf dem Taksim-Platz veranstaltet…). Kurz und gut, die neue COMPACT-Ausgabe wird Deutsche wie Türken gleichermaßen zum Nachdenken provozieren…Lesen Sie hier das Inhaltsverzeichnis von COMPACT 7/2013.

Hier erstmal ein Auszug aus meinem Editorial:

Deutsche und Türken – Küsse oder Schläge

Von Jürgen Elsässer (Editorial COMPACT 7/2013)

Beim Lesen dieses Editorials brauchen Sie die richtige Musik. Also gehen Sie mal bitte auf Youtube und geben Sie „Tarkan“ und „Kiss Kiss“ ein. Nun, was sehen Sie? Einen der beliebtesten türkischen Sänger. Wir verstehen nicht, was er singt. Aber jeder erkennt: Ein toller Typ, ein starker Mann. Angeblich hat er auch bei den Protesten gegen Erdogan vorbeigeschaut. Ein Macho vielleicht, aber ohne Geprotze.

(…)
Aber: Ist dieser Sänger für türkische Männer nicht völlig untypisch? Wird er deswegen von vielen Landsleuten als homosexuell verhöhnt? Darf man von denen statt „Kiss, Kiss“ nicht eher Schläge erwarten – als Frau oder Freundin, als Klassenkamerad, als deutscher Nachbar?
Einspruch, Euer Ehren! Ich weiß es besser, denn ich habe in meiner Sturm-und-Drang-Zeit in Stuttgart mit Türken zusammengelebt. Das war eine kleine Wohnung, knapp 60 Quadratmeter, aber es klappte, auch auf diesem engen Raum, sieben volle Jahre lang. Zunächst mit Tekin, dann mit Reza – das waren gebildete, zurückhaltende, herzliche Menschen. Kein lautes Wort, kein knatternder Rap, kein Allahu Akbar. Die vermeintlichen Machos hielten die Küche picobello sauber, und ihre Köfte waren lecker. Halbe Nächte lang diskutierten wir über die Revolution und die Welt, über den Duft der Frauen und die Träume der Väter.
Waren diese guten Zeiten des Miteinanders eine Fata Morgana? Es ist offensichtlich, dass heutzutage etliche Türken – bei weitem nicht die Mehrheit, aber eine lautstarke Minderheit, vor allem junge Männer – Stress machen. Das kann für ihre Mitmenschen lebensgefährlich sein, wie man im Dossier dieser COMPACT-Ausgabe nachlesen kann. Die beliebte Erklärung: Es liegt am Islam. Meine Erklärung: Stimmt nicht. Es liegt vielmehr zum einen daran, dass unsere Einwanderungspolitik zu viele reinlässt, das weiß jeder. Das muss sich ändern, das Boot ist voll. Aber worüber wir auch mal sprechen müssen: Viele Türken verachten uns Deutsche, weil wir uns selber nicht mehr achten. Die Türken sind ein selbstbewusstes Volk, und sie haben Grund dazu. Sie fragen sich: Warum sind die Deutschen, einst ein ebenso selbstbewusstes Volk, heute so jämmerliche Waschlappen? Warum verteidigen sie nicht ihre Religion, ihre Tradition, ihre Geschichte, ihre Frauen, ihre Familien?

Die Türken – die hiesigen und die in Kleinasien – werden uns respektieren, wenn wir uns selbst respektieren. Nicht indem wir Deutschen uns immer kleiner machen, werden wir ihre Freundschaft gewinnen  – sondern indem wir uns unserer Stärke besinnen. Kein stolzer Türke hält etwas von Multikulti, für diesen Quatsch sind nur ihre hiesigen Funktionäre. Zwischen Bosporus und Anatolien gilt hingegen das Motto „Ich bin stolz, ein Türke zu sein.“ Wenn auch wir Deutschen unsere Leitkultur – Luther, Goethe, Beethoven, Kant, Bismarck, Adenauer – wieder mit Leben füllen, wird ihnen die Integration nicht schwerer, sondern leichter fallen.

(…)
Der Islam gehört nicht zu Deutschland, aber er soll seinen Platz hier haben, das sagte schon Friedrich der Große. Aber zu seiner Zeit war die Toleranz der Staatsräson untergeordnet – dahin müssen wir auch heute wieder! Der Salafist, der im Sommer 2012 einen deutschen Polizisten niedergestochen hat und vor Gericht mit weiteren Gewalttaten drohte, ist ein Risiko für die öffentliche Sicherheit. Da genügen nicht, wie von der Staatsanwaltschaft verlangt, sechs Jahre Haft – der muss wie ein rückfallgefährdeter Sexualstraftäter lebenslänglich hinter Gittern. Auch bei den Schlägern, die im März 2013 in Kirchweyhe den deutschen Teenager Daniel S. systematisch in den Tod getreten haben, wäre Kuschel-Resozialisierung fehl am Platz. Warum nicht ein Abkommen mit Ankara schließen, dass wir solche Verrückten überstellen können? Türkische, nicht deutsche Knastbedingungen würden solchen Typen gut tun! Und die riesige Mehrheit der Migranten, die selbst an ihrem missratenen Nachwuchs verzweifelt, würde uns lieben für diese Strenge – wetten?

(Vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 7/2013 – hier bestellen)

 

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148 Responses

  1. Ich will keine Freundschaft mit diesen Kreisen, deren Meinung zu unseren Verhältnissen bedeutet mir überhaupt nichts. Ein gemeinschaftliches Ehrgefühl können wir auch bei unseren Ahnen finden – was uns mehr entspricht anstatt der unproduktiven Primitivität deren Machokultur. Unsere Großeltern und deren Eltern besaßen Stolz u. Selbstbehauptungswillen, aber keine Hybris, trotz aller Geschichtsschreibung. Und wenn überhaupt, sollten wir uns an ihnen orientieren und nicht an der kulturellen Zwangsinfusion. Ich möchte, in meinem Land, Ruhe vor diesen Leuten, nichts weiter. Ich möchte mit denen keine gemeinsame Sprache sprechen, erkenne sie zwar als Menschen an, aber nicht als Mitbürger.

    Ich hasse sie deswegen nicht & will niemandem seinen Glauben, seine Kultur und Lebensweise nehmen – kollektive Kultur-Umerziehung nach neokonservativer und PI-Agenda geht immer mit maßlosem Leid und unverechenbaren Folgekosten in Form von Gewalt & Fanatismus über Generationen hinweg einher. Daher lehne ich sie strikt ab. Halten wir uns an die Rezepte, die in der Geschichte funktionierten und legen wir die gescheiterten beiseite.

    Der Islam und seine heutigen Trägervölker haben die vorherige Welt der Zivilisation (ex Oriente Lux) geschlachtet und wir einstigen Barbarenvölker schufen aus deren Asche eine neue, die heutige westliche Zivilisation.

    Aber das ist Geschichte. Gegenwart, das sind heutige Interessen, nach Macht, Einfluß und Selbsterhalt. Ich stimme für uns, und daß wir unsere Vorbilder wie auch unsere Verbündeten und Freunde SELBST wählen.

  2. Charakterbilder sagt:

    Was sind gefährlicher für den deutschen Staat?
    Elsässer oder Linke oder Rechte oder zu viel Türken?
    Ich tippe mal auf das Erste!

  3. Mary J. sagt:

    Apropos Türken:

    Die Anne Will Sendung gestern zum Thema Türkei ist sehenswert. Erstaunlich gesittet ging es zu. Cem Özdemir und Markus Söder waren schwer in Ordnung, zu meiner Überraschung.

    Der Erdogan-Fan Hasan Özdogan war der Oberknüller. Er sagte die Proteste in Istanbul sind illegal, weil die Leute Erdogan weghaben wollen.🙂

    Ein lupenreines Demokratieverständnis also, was bei denen vorherrscht.

  4. chicano sagt:

    @ charakterbilder

    wenn sie den korrupten apparat meinen, der seine werte, seine kultur verkauft und zerschreddert, seine bürger wie einen flohzirkus hält, verkauft und verrät, der bildung gegen massenverblödung eintauscht, der sich an mörder anbiedert und kriegstreibern die treue hält, die im namen der terrobekämpfung und in wahrheit für öl und machteinfluss millionen menschen schlachten und ganze volker dem erdboden gleich machen, siehe irak, lybien, jetzt versuchsweise in syrien und am liebsten noch morgen im iran…….oder der echte steinzeitdiktaturen wie s. arabien mit waffentechnologie und protektion ausstattet, der schwule paare steuerlich denen gleichstellen will, die alles was sie haben in die erziehung ihrer kinder stecken, während erstgenannte das geld nur für sich ausgeben, der schwarzfahrende rentnerinnen ohne geld, wie grad in berlin geschehen, ins gefängnis steckt, aber intensivgewalttäter so lange auf bewährung laufen lässt, bis sie endlich einen menschen totschlagen und ihn dann immer noch sanfter bestrafen, als einen steuersünder usw. usw. usw. usw…………….

    wenn das mit deutschem staat meinen, dann haben sie vielleicht nicht vollkommen unrecht mir ihrer bewertung.

  5. chicano sagt:

    ich bin sehr froh über das neue heft. jürgen elsässer bringt endlich zur sprache, was so lange schon gedeckelt wird und so vielen menschen auf der zunge brennt und auf der seele lastet. danke dafür!

    gleichzeitig möchte ich (aber) auch strossners satz fett mit dem edding unterstreichen: „……und daß wir unsere Vorbilder wie auch unsere Verbündeten und Freunde SELBST wählen.“

    dies, ein freund, kann aber jeder werden uns sein, der eben wie einer denkt und sich wie einer verhält. das gegenteil davon, ist die einzige einschränkung für mich.

  6. fatalist sagt:

    Falscher Zeuge gestern im NSU-Prozess?

    Volker E., auch Volkmar E. genannt, der Hausverwalter aus Thüringen, seit September 2011 „im Dienst“ in Zwickau beim NSU, und gestern vor Gericht als Zeuge.

    Warum hat die Fa. BHW Immobilien aus Zwickau am 3.11.2011 (!!!) in diesem Haus Wohnungen angeboten, und dort gab es niemals einen Herrn Volker/Volkmar E.

    Nutzte der VS die Identität des Weimarer Maklers Volker Elste für einen falschen Zeugen? Der die Kellertür-Waffenkammer-Geschichte zur Ablenkung vorbrachte gestern im Prozess?

    http://de-de.billionhomes.com/deutchland/fruhlingsstrasse_26/8056_zwickau/46555/

    http://www.bhw-immobilien.de/zwickau/team

  7. chicano sagt:

    und nochmal @ strossner

    „Ein gemeinschaftliches Ehrgefühl können wir auch bei unseren Ahnen finden – was uns mehr entspricht anstatt der unproduktiven Primitivität deren Machokultur. Unsere Großeltern und deren Eltern besaßen Stolz u. Selbstbehauptungswillen, aber keine Hybris, trotz aller Geschichtsschreibung.“

    wie gut ich sie verstehen kann.. auch mir ist und bleibt schleierhaft, wie man in einer hybris namens macho-verhalten männlichkeit erkennen kann, wo sie doch viel mehr unreife und überheblichkeit offenbart, bestenfalls und da ist es OK, spielerisches balzverhalten junger menschen.

    ich habe und will damit auch nichts am hut haben, es nicht aufwerten oder gar zu einer menschlichen leistung stilisieren, die dem vorbild der jugend dienen soll.
    stolz, ehre und ähnliche attribute sind still und in ihrer stille stark. sie zeigen sich da, wo sie nötig sind und liegen ansonsten, wie eine klinge in der scheide, im herzen geborgen, wo sie das handeln und die moral bestimmen sollten, in den kleinen dingen des alltags, z.b. in freundlichkeit, dankbarkeit und wahrhaftigkeit.

  8. Barbie Jabsor sagt:

    „Die Türken – die hiesigen und die in Kleinasien – werden uns respektieren, wenn wir uns selbst respektieren. Nicht indem wir Deutschen uns immer kleiner machen, werden wir ihre Freundschaft gewinnen – sondern indem wir uns unserer Stärke besinnen.“

    Das kann ich aus vielen Gesprächen unter türkischen Arbeitskollegen bestätigen. Genau so ist es!

  9. Carlo sagt:

    „Wenn auch wir Deutschen unsere Leitkultur – Luther, Goethe, Beethoven, Kant, Bismarck, Adenauer – wieder mit Leben füllen, wird ihnen die Integration nicht schwerer, sondern leichter fallen.“
    Nix für ungut Herr Elsässer, aber eigentlich kann nur Goethe stehen bleiben. Ich geh davon aus, das reichlich Trollinger Ihren Artikel beseelt hat, also nichtsdestotrotz auch in’s Deutsche Leitkulturgut gehört. Dann hätten wir wenigstens 2 reguläre Einträge.;-)

  10. Yilmaz sagt:

    das Editorial ist differenzierend, nicht polemisch oder verallgemeinert, daher von mir: volle Zustimmung!!!

    Solche Deutsch-Türken wie ich, und von dieser Sorte gibt es eine sehr große Anzahl und das ist nunmal die Mehrheit, leiden am meißten unter dieser „lautstarken Minderheit“ unter den türk. Immigranten die Stress machen.
    Diese lautstarke Minderheit die Stress macht, die die Sprache nicht lernt, Rechte und Pflichten nicht wahrnimmt, kann man bitte sehr abschieben zurück in die Türkei und dort in einem türk. Gefängnis mal ein wenig „Spa-Wellness“ geniessen lassen damit die mal ordentlich eine klare Birne kriegen.

  11. juergenelsaesser sagt:

    Yilmaz: Deine Meinung ist mir besonders wichtig! Danke Dir herzlich!

  12. juergenelsaesser sagt:

    Carlo: Trollinger mit Lemberger!

  13. schnehen sagt:

    „Wenn auch wir Deutschen unsere Leitkultur – Luther, Goethe, Beethoven, Kant. Bismarck, Adenauer – wieder mit Leben erfüllen, wird ihnen die Integration nicht schwerer, sondern leichter fallen.“

    Konrad Adenauer soll ein Vertreter unserer sog. Leitkultur sein?

    Dazu möchte ich kopfschüttelnd Folgendes bemerken:

    1. Hier werden Leute in eine Reihe gestellt, die überhaupt nicht zusammen gehören. Beispiel: Konrad Adenauer und Bismarck.

    Adenauer war Separatist, wollte 1923 die Abtrennung des Rheinlandes, um das Gebiet vor der Revolution zu bewahren; Bismarck dagegen einigte Deutschland nach mehreren Kriegen, die er gegen seine Nachbarn, darunter Österreich und Dänemark, vom Zaun brach. Das Ergebnis: 800.000 Tote. Bismarck schämte sich später selbst seiner Untaten.

    Adenauer war aber nicht nur Separatist und eine Marionette der USA, sondern auch ein Verächter der Demokratie. Er setzte sich für die Wiederaufrüstung, die Teilung Deutschlands und die Hallstein-Doktrin ein, aber auch für die Privatisierung der Medien. Er war in den 20iger Jahren Vorsitzender einer zionistischen Kolonialgesellschaft gewesen, bevor er Kölner Bürgermeister wurde. Und dieser ‚Kanzler der Alliierten‘,dieser Befürworter des Kolonialismus soll mit zur ‚Leitkultur‘ gehören?

    2. Zu deutschen Kultur gehören nicht nur Philosophen des deutschen Idealismus wie Kant, sondern auch jene, die eine andere, fortschrittlichere Richtung, die des deutschen Materialismus, auch des dialektischen Materialismus vertraten, darunter Ludwig Feuerbach und Karl Marx.

    3. Luther übersetzte die Bibel, aber schrieb sie gleichzeitig in seinem Sinne um. Aus ‚Sklaven‘ machte er in seiner Übersetzung ‚Knechte‘, um die Bibel für die Menschen akzeptabler zu machen. Bekannt sind seine antisemitischen Ausfälle und sein Eintreten für die Fürstenherrschaft gegen die Bewegung des deutschen Bauernkrieges, den Bundschuh Thomas Müntzers. Seine martialischen Aufrufe zur Gewalt gegen rebellierende Bauern, die sich zum Christentum bekannten, sind bekannt.

    4. Goethe war zweifellos ein großer Dichter, Schriftsteller, Forscher und Humanist und Freund des Islam. Aber seine Haltung gegenüber der Französischen Revolution war negativ. Auch er war nur in bestimmten Phasen seines Lebens Demokrat und bevorzugte das feudale Leben am Hofe seines Herzogs in Weimar, der ihn mit allen Privilegien ausstattete.

    5. Und wo wir bei großen Komponisten sind, hätte auch mal Hans Eisner, ein Franz Liszt oder Franz Schubert erwähnt werden dürfen, die demokratische Traditionen vertraten.

    Leitkultur?

    Der Begriff ist ein Zeichen von Überheblichkeit, die uns nicht zusteht. Uns steht zwar Stolz zu, uns steht Nationalbewusstsein zu, uns steht ein gesunder Patriotismus zu, aber keine Arroganz und kein Nationalismus. Wenn wir schon wieder stolz sein sollen, dann bitteschön auf unsere demokratischen und sozialistischen Traditionen, auf den Großen Deutschen Bauernkrieg, die 1848iger Revolution, die revolutionäre Sozialdemokratie unter Wilhelm Liebknecht und August Bebel, auf die Novemberrevolution, die die Fürsten davonjagte, auf den Antifaschistischen Widerstand im deutschen Faschismus, der getragen wurde von Kommunisten, Sozialisten, von fortschrittlichen Militärs und Christen oder auf die Bewegung gegen Wiederaufrüstung, auf die Bewegung für Einheit und gerechten Frieden, auf die gegen den Atomtod und die gegen die Notstandsgesetze.

    Die Wiederbelebung solcher fortschrittlicher Traditionen müssen wir heute pflegen in einer Zeit, wo es darum geht, eine breite Demokratiebewegung gegen das Finanzkapital zu schaffen. In dieser Tradition stehen wir Demokraten! Alte Hüte wie Adenauer oder Bismarck, der die Sozialistengesetze schuf und Sozialisten und Arbeiterführer hinter Schloss und Riegel brachte, taugen eher für eine reaktionäre Traditionspflege.

  14. ribi sagt:

    cicano: würdest du mir zustimmen, dass gerade viele türkische junge damen einen gewinn für das land darstellen, gerade die, die nicht mit ihrem glauben nerven und z.b.bei ärzten als hilfreiche geister arbeiten? junge männer fallen alleridngs deutlich mehr auf als z.b. junge südeuropäer, darum ist der begriff südländer mehr als verwerflich!

  15. Hingeschaut 5% Club sagt:

    Wenn ein deutscher Waschlappen sich gegen die Türken wehrt,landet er dafür im Knast,so sieht es mal aus.
    Während die gesammelte Linke die Türken und andere verhätschelt,werden unsere Jungen zwischen Migranten und BRD-Justiz zerieben.

  16. Einige unserer Gesprächsteilnehmer des „Runden Tisches DGF“ haben ja seit dem Auftritt von Jürgen Elsässer COMPACT abonniert. Gemeinsam sind wir der Meinung, in der deutschen Blätterwelt findet man selten diese Darstellung der Wirklichkeit, die alle Parteien und Medien sonst verdrängen. Deshalb ist auch die Meinungsseite von Jürgen Elsässer hoch zu bewerten. Man muß heute schon Mut haben, wen man auch das Thema der Migrantengewalt gegen den deutschen Gastgeber anspricht. Um uns als deutsche Gastgeber aber Respekt zu verschaffen, müssen wir allen Zugereisten knallhart die rote Karte zeigen, wenn sie sich bei uns nicht so benehmen wie in ihren Herkunftsländern. Yilmaz hat durchaus recht, wenn er sagt, Weizen muß vom Spreu getrennt werden, die türkischen Gewalttäter, aber auch andere müssen in ihren Heimatländern den Anstand hinter den dortigen Gefängnismauer lernen. Es ist ein Unding, wenn die Gewaltverbrecher in Berlin noch frei herumlaufen, die den Jonny K. totgetreten haben.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/06/26/wahrend-die-turken-in-der-turkei-fur-die-freiheit-auf-die-strase-gehen-demonstrieren-unsere-turken-fur-den-grosen-fuhrer-erdogan-und-das-kopftuch/

  17. anglo peseten sagt:

    (hrm-hm ..Adenauer?)

    Warum sind die Deutschen, einst ein ebenso selbstbewusstes Volk, heute so jämmerliche Waschlappen? Warum verteidigen sie nicht ihre Religion, ihre Tradition, ihre Geschichte, ihre Frauen, ihre Familien?
    um gottes willen, die armen deutschen! das kann sich kein mensch mitansehn. das klingt wirklich bestürzend, wie Sie das so schreiben! aber so ist es wohl.

    Viele Türken verachten uns Deutsche, weil wir uns selber nicht mehr achten.

    es gibt viele Deutsche, die den Nationalgedanken, die Nation als Kategorie, schlicht hinter sich gelassen haben und das fortschrittlich finden. nach dem Motto:
    bevor mir irgendwelche Zuschreibungen an die backe geschmiert werden, bin ich zunächst nur Mensch – in die welt geworfen, wie ein würfel der zeigt : hier. brd, formerly known as deutschland. also reiner zufall, ich habe nichts damit zu tun.
    (und drei sätze später: die engländer, franzosen und amis sollten auch mal einen kollektiven blick in den spiegel wagen.)

    ich denke unbestritten ist, dass die historische mentale rückverbindung, also die selbstvergewisserung der Deutschen durch die nazi-verbrechen massiv gestört ist (sowie durch die moderation und geschichtliche darstellung derselben durch die alliierten bis heute.) dinge wie nationalstolz oder patriotismus gelten in Deutschland als hässlich.

    sich als deutsch zu empfinden ist politisch wie sozial nicht praktikabel, und sich als deutsch zu bezeichnen allgemein das höchste der gefühle. „deutsch zu sein“ an sich wird hingenommen wie 2 wochen dauerregen.

    doch schon jeder, der beispielsweise nicht mehr in seiner heimatstadt lebt, sie aus der ferne aber liebt, kann ahnen, wie wichtig und schön dieses innere bejahen der eigenen herkunft ist.
    was das für die Psyche eines ganzes Volkes bedeutet, wenn diese innere bejahung nicht mehr möglich ist – und die wenigen, die sie aufrechterhalte oder wiederentdecken für ihren wohlgemerkt ursprünglich gesunden impuls pauschal und reflexhaft als hässlich, tumb oder ewiggestrig verschrien werden, ist eine existentielle frage für die deutschen. ich habe den eindruck, das ist es, was der deutschen bevölkerung entgeht, das ist es, was sie bei aller pauschalen läuterung über die nazi-verbrechen nicht wirklich reflektiert.
    doch wird sie daran gehindert oder ist das ungerichteter, kollateraler reeducation-dusel ?

    Sie (die Türken) fragen sich: Warum sind die Deutschen, einst ein ebenso selbstbewusstes Volk, heute so jämmerliche Waschlappen?

    ach, fragen die sich das ? hat vielleicht jemand mal die telefonnummer von so einem?

  18. Carlo sagt:

    Nein, Schnehen, Goethe hat als die französischen Truppen auf Frankfurt marschierten, sein Dienstmädchen geheiratet um als besonders locker ‚bürgerlich‘ zu erscheinen. Was aber nachvollziehbar ist, weil der Mann Todesangst hatte, die Jakobiner würden ihn als Aristokraten aufhängen. Daher muß Goethe in der Kulturliste bleiben, weil er eine besondere Form der Menschlichkeit zeigte, die seiner Dienstmagd auch nicht geschadet hat.
    Luther, dagegen, der gehört überhaupt nicht in eine Liste der zu Verehrenden. Der Mönch ist die Ursache der Deutschen Krankheit, für deren Heilung sein sich infolge gegründeter Protestantismus erklärt. Wer Luther verstehen will ist verloren, man kann wohl seine Hasspredigten lesen, damit einen Zugang zu „Mein Kampf“ finden um zum Schluß zu kommen, da waren wohl zwei Irre im Geiste einig.
    Über die Anderen….o.k. aber der Lemberger kommt dazu, wie konnte ich das vergessen!

  19. Söderstrup sagt:

    @ Yilmaz
    Ich schließe mich ausdrücklich Jürgen an – was für eine absurde Scheiße, was für ein Jammer, falls vielleicht eines Tages solche knorke „Türken“ (Deutsche mit türkischen Wurzeln) wie Du eines Tages in einem Abwasch mit ähäm weniger sympathischen Menschen landen sollten!! Eine schreckliche Vorstellung!… Manchmal phantasiere ich und überlege ich mir, wie dann solche Menschen am besten zu retten sind. Zu dieser Art Überlegung gehören dann freilich aber auch gewisse administrative oder judikative Überlegungen – um diese können sich souveräne Deutsche nicht drücken.

  20. FearLess sagt:

    Hallo liebe Mitdenker,

    es kann nicht angehen, dass eine Minderheit, diesmal hier „Migranten“, stellvertretend Repräsentant sind für die Mehrheit der „Migranten“.
    Es kann aber auch nicht angehen, dass eine Mehrheit, diesmal hier „Türken“, stellvertretend Repräsentant sind für die Minderheit der „Nicht-Türken und Nicht-Deutschen“ in der BRD-Bevölkerungsgruppe.
    Genauso wenig kann man von den Takfiri-Wahabi-Salafist als stellvertretend Repräsentant für die überwiegende Mehrheit aller Muslime ausgehen.
    Für mich repräsentiert Frau Merkel nicht die „Deutschen“, genauso wenig Cameron die „Engländer“ oder die Kerry-Obama-Aipac-Gang die „US-Amerikaner“.
    Den einfachen „Juden“ kann man auch nicht die Verantwortung für den Zionistischen Imperialismus geben.
    Was will ich damit sagen?
    Die absolute Mehrheit aller Menschen, überall auf der Welt, auch hier bei uns, sind pflichtbewusste, liebe, nette, freundliche Nachbarn, Arbeitskollegen, Freunde, Eltern, Mitbürger und Mitmenschen.
    Gewalt und Geld kennen keine Hautfarbe, bzw. ethnische Zugehörigkeit oder Religion. Grenzen sind auch nur für die einfachen Bürger gedacht, den Gewalt und Geld kennen keine Grenzen.
    Kriminalität sollte bestraft werden und nicht in den Medien aufgebauscht und immer wieder als Loop wiederholt werden, sodass der einfache Mensch Ängste produziert und anfängt sich zu „verteidigen“ in Form von Vorurteile, Klischees und Rassismus.
    Was erfährt man im „Ausland“ über die BRD?
    Hier streift eine „rechte Nazi-Gang“ Jahrzehnt durch ganz Deutschland und töten unbehelligt „Nicht-Arier“. Und der Staat macht dabei mit.
    Da überlegt man sich als Urlauber, als jemand, der hier studieren möchte oder auch hier arbeiten möchte, ob die BRD wirklich „alle Menschen“ gleich schützt.
    Hier bei uns erfährt man von den Medien, wieder als Loop, dass durchgeknallte „Türken-Gangs“ oder „Araber-Clans“ sich wie im Dschungel verhalten und die „jämmerliche Waschlappen“ drangsalieren und terrorisieren. Und der Staat macht nichts dagegen. Die Strafen sind zu lasch, die Beamte sind ängstlich oder korrupt und außerdem sind die Knäste überfüllt mit „Migranten“ die auf Grund schwacher Gesetze nicht abgeschoben werden können und irgendwann wieder auf die Menschheit raus gelassen werden.
    Da überlegt man wirklich als „Personal der BRD“ ob das Konstrukt hier wirklich alle gleich schützt. Also überlegt man sich dabei Maßnahmen, schottet sich dabei vor alles Fremde ab und fängt an sich für Rassenlehre zu interessieren.
    Und der Kampf ist vorprogrammiert.
    Manch ein BRD-Staatsbürger mit Hintergrund fragt sich auch, wieso er nicht beim erfüllen aller seiner Pflichten, nicht die gleichen Rechte geniessen kann.
    Als Multi-Kulti-Vorzeigeobjekt missbraucht, bei den Bewerbungen für Jobs und Mietwohnungen benachteiligt.
    Die Bio-BRDler fragen sich, wieso der Staat soviel Geld in Multi-Kulti-Projekte steckt, ein unendliches Heer an Streetworker, Sozialarbeiter, Pädagogen usw. unterhält, die sich nur um die „Migranten“ kümmern, damit sie gut bei uns ankommen, sich schnell integrieren und Teil der Gesellschaft werden. Stattdessen nur die bekannten Loops: „Türken-Gang, Araber-Clans, Russen-Mafia, Nigeria-Connection, Roma-Sippschaften“.
    So bekommt jeder Bürger seine tägliche Portion Wut und Hass auf das was anders ist und die eigene Energie geht dann in eine gezielte Richtung verloren.
    Anstatt Vereint und mit Bewusstsein aufzustehen, werden wir aufeinander gehetzt.

    Aber nicht mit mir😉

  21. anglo peseten sagt:

    musik-tips zur blog-internen völkerverständigung :

    Erkut Taçkin – Sevmek İstiyorum Yesilcam

    er hat eine stimme .. zum dahinschmelzen .
    (ein ganz unschwuler befund, falls das jemand wichtig findet)
    (und nur 2:50 min, falls das wen ermuntert!)

    oder tubelt selbst:

    Şenay – Doy Doy Doyamadım Türkiyeme

    Fikret Kizilok – Yeter Ki

  22. Leser123 sagt:

    @schnehen
    „Der Begriff ist ein Zeichen von Überheblichkeit, die uns nicht zusteht.“
    Das ist nicht richtig! Leitkultur setzt sich aus leiten und Kultur zusammen. Genau das ist richtig im Zusammenhang mit Einwanderung. Wenn ich in ein anderes Land einwandern würde, dann möchte ich wissen, wie ich mich dort am besten verhalten sollte. Wenn mir ein solches Land aber keine Leitkultur bietet, an der ich mich orientieren kann, dann werde ich es wesentlich schwerer haben dort Fuß zu fassen!

    Desweiteren glaube ich, dass Sie nicht verstanden haben, worum es J.E. bei der Aufzählung Luther, Goethe, Beethoven, Kant, Bismarck, Adenauer überhaupt geht.
    All diese Personen haben Herausragendes in Sachen Politik, Gesellschaft, Musik und Wissenschaft geleistet. Es ist dabei völlig nebensächlich, ob ein Adenauer Kolonialismus befürwortet hat. Wichtig ist, dass dieser Mann in der Lage war Deutschland nach 1945 zu repräsentieren. Dies war ein moralischer, emotionaler und diplomatischer Spagat, für den ich meinen Hut ziehe!
    Wenn Sie an jedem Deutschen etwas auszusetzen haben oder gar das Haar in der Suppe suchen, dann gehören Sie zu den Menschen, die eine Leitkultur in gewisser Weise nicht zulassen. Die Persönlichkeiten der Vergangenheit lebten, genauso wie jede heutige Persönlichkeit, in Abhängigkeit zur Gesellschaft, zur Politik, zum Zeitgeist und waren nicht allmächtig. Sie sehen doch, wie es heute ist. Wie viel Macht hat denn ein gewählter Politiker? Künstler und Wissenschaftler sind heute vollständig abhängig vom System, ansonsten werden sie platt gemacht.
    Leitkultur ist schwierig zu definieren. Ich würde es im weitesten Sinne an den „deutschen Tugenden“ festmachen. Sowas wie Fleiß, Zuverlässigkeit, Verantwortungsgefühl, soziales Denken, Pünktlichkeit etc. Dazu regionale Traditionen und Feste. Ich denke, dass genau diese Eigenschaften der Deutschen es den Einwanderern der ersten Generation leichter gemacht haben sich zu integrieren. Dies beschreibt Akif Pirinicci auch immer wieder sehr schön, aber auch meine Kollegen aus der ersten Einwanderer Generation. Mit etwas Glück haben sie es sogar ihren Kindern weitergegeben.
    Es ist, wie J.E. es schreibt: Zuviele Einwanderer verderben den Brei. Wenn die Möglichkeit zur Bildung von Parallelgesellschaften gegeben ist und Ghettobildung, dann ist die Schule der einzige Ort, an dem überhaupt noch Kontakt mit den Einheimischen stattfindet. Dort jedoch prallen dann die Kulturen aufeinander. Im Gegensatz zu J.E. bin ich sehr wohl der Meinung, dass an diesem Punkt der Islam ein Problem darstellt, weil gerade jungen Mädchen dann der Kontakt, die Gleichheit und das Miteinander zu den nicht islamischen Kindern und Jugendlichen erschwert wird. Die männlichen, dem Islam zugehörigen Jugendlichen werden in ihrem Glauben erzogen und treffen in der Schule auf ihr gesellschaftliches Feindbild, den kulturlosen, ungläubigen Deutschen. Das muss unglaubliche Spannungen erzeugen, die sich dann schon mal in Gewalt entladen.

  23. rubo sagt:

    @Schnehen:
    Mit Adenauer haben Sie recht, aber von den übrigen Genannten verlangen Sie, übertrieben gesagt, lernunfähige Betonköpfe bis zum Lebensende gewesen zu sein – das ist ein unnatürliches Verlangen von Ihnen.

  24. Mathias sagt:

    Sehr löblich ,sich dieses Themas anzunehmen , nur leider viel ,viel ,viel zu spät .Multikulti funktioniert nicht ,einfach mal nen Blick nach Stockholm ,Rotterdam ,Paris , Brüssel etc. … riskieren … überall das Selbe .Wem s dann immer noch nicht dämmert ,der buche bitte eine Reise nach L.A. und schau sich unsere Zukunft an (bitte nicht aussteigen in der „falschen Hood“)… wer sich das nur ausgedacht hat und wem es wohl nutzt ?Man bleibt besser unter Seinesgleichen und hofft, dass der Sohnemann sich nicht in die Falsche verknallt oder gar die Tochter … Gott behüte … !!!
    Ich machs wie die meisten ,ich kauf nix von denen ,vermeide Geschäfte mit Ihnen ,versuch nicht in Konflikte zu geraten , es hilft einem eh keiner und am Ende steht man noch als Nazi da …

  25. Mister Panopticon sagt:

    @ Schnehen:
    Ganz ehrlich; ich finde die getroffene Auswahl so nicht verkehrt- allein den Adenauer hat der Elsässer sich nach meiner Meinung schon aufs Ärgste schöngetrunken.😛
    Ich gestehe vorab meine völlige geschichtliche Unkenntnis ein, und werfe in den Raum, dass, wenn überhaupt, Ludwig Erhard da passender gewesen wäre.😉
    Dass Jeder wieder seine persönlichen Animositäten und Liebhabereien ins Spiel bringt, ist klar.
    Man hätte auch je nach Bedarf und Vorlieben noch Nietzsche/Wagner , oder Hegel/Fichte/Schelling, oder die Humboldt-Brothers, oder Schiller/Lessing ins Rennen werfen können. Oder: Max Planck und Konsorten.

    Sie wünschen sich natürlich wieder, nur zu verständlich, Ihren persönlichen Heldenkalender (wer mag schon ernsthaft Potentaten und Reaktionäre lieber als waschechte Freiheitskämpfer… ?😉 ) an die Wand, der allerdings bei genauerer, nicht geschichtsvergessener, Betrachtung nun grade auch eben gar nicht mehr glänzt als etwa Goethe, Luther, oder Bismarck.
    Dass gerade Luther und Bismarck, der eine der das Reich spaltete, der andere der das Reich wiedervereinte, von allen Seiten Feindseligkeit erfahren und massive Reibungspunkte bieten, ist nur zu logisch. Gerade in dieser Widersprüchlichkeit liegt aber eben andererseits auch wieder ihre Wichtigkeit. (Beide waren auf ihre Art historische „Meilensteine“ und „Grenzsteine“ , nach denen Nichts mehr so war wie zuvor)
    Zumal, wenn man sich ernsthaft und kritisch mit seiner eigenen Geschichte auseinandersetzen will, auch im Sinne einer möglichen Identifikation mit seinem Land;
    – mit einem definitiv „progressiven“ Blick in die Zukunft.
    Dabei geht es letztlich um Anerkennung, und auch um Versöhnung, nicht um fanboyhafte Lobhudelei und „narzißtische“ Heldenverehrung.
    (Gegen Letzteres darf und soll man dann wieder gerne seine Bilderstürmerinstinkte richten…)
    Alles andere aber droht, selber nur zu leicht wieder in Ideologie umzuschlagen…😉

  26. Stepher sagt:

    Türken und Deutsche: Küsse oder Schläge?
    “ Wenn auch wir Deutschen unsere Leitkultur – Luther,…

    Jürgen, Luther gehört nicht zu meiner Leitkultur, genauso wenig wie der Spinner Kant. Doch ich will bei Luther bleiben: Als ich 2001 von den „Protestanten“ zur katholischen Kirche konvertierte, spielte der Judenhaß dieses Scheusals eine gewichtige Rolle bei meiner Entscheidung. Nicht nur die näheren Umstände seiner „Priesterwerdung“ (wahrscheinlich flüchtete der ins Kloster um der Strafverfolgung wegen Mord zu entgehen). Auch seine idiotischen Haßaufrufe zur Verfolgung von „Hexen und Zauberern“, bestätigen daß der Kerl „von Sinnen“ gewesen sein muß.
    Der hat angeblich 95 Thesen an die Kirchentür genagelt und das ging ohne elektronische Medien um die Welt? Wer‘s glaubt ist selig oder feuchtfröhlich wie seine derzeitige Protagonistin, die evangelisch- alkoholische Käßmann. Doch lies selbst dessen, ans verbrecherische grenzenden Aufrufe, zur Verfolgung und Tötung der Juden (Taufe mit einem Stein um den Hals und in Elbe geworfen).
    http://www.theologe.de/martin_luther_juden.htm

    Heut noch benutzen die gottlosen Freimaurer den Geburtstag (9/11) dieses Monsters, auch umgedreht (11/9, globalisiert), um die größten Verbrechen zu begehen:
    Kristallnacht, 11/9, usw.
    Ja und die braunen Machthaber brachten es deutlich zur Sprache:
    http://www.theologe.de/adolf-hitler_martin-luther.htm
    Der Katholik Adolf Hitler und die Ökumene: Martin Luther „als das größte deutsche Genie“, „ein Riese“
    Ich sage. Zum Kotzen!!

    juergenelsaesser sagt:
    Juni 27, 2013 um 12:01 Carlo: Trollinger mit Lemberger!
    Jürgen, Witze gehören anderswohin, ein guter Wein in Ehren; auch unser fränkischen Bocksbeutel:
    TRINKST DU DEN GUTEN FRANKENWEIN;
    SCHLIESS IN DEN SPRUCH DEN WINZER EIN:
    DENN ARBEIT MÜH‘ UND PLAGE WAR;
    WAS MAN DIR REICHT IM GLASE DAR!
    Unsere deutsche Geschichte ist zu wichtig als das sie mit Füßen getreten oder gar verspottet werden darf; sie besteht aus Fleiß und Erfindergeist und…?

    Zu deinen türkischen Kommilitonen und deren Glauben:
    Jesus Sirach 13,6 6 Hat er dich nötig, schmeichelt er dir, er lächelt dir zu und macht dir Hoffnung.
    7 Solange es Vorteil bringt, hält er dich zum Besten, zweimal, dreimal täuscht er dich. Sieht er dich dann wieder, geht er an dir vorbei und schüttelt den Kopf über dich.
    8 Gib Acht, wag dich nicht zu weit vor und werde nicht wie die, denen der Verstand fehlt.

    Schau dir deine „Freunde richtig an;
    Sure 9,111 Nun müssen die Gläubigen um Allahs willen kämpfen und dabei töten oder den Tod erleiden.
    Sure 9,123 Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind! Sie sollen merken, daß ihr hart sein

    Es gibt da noch viel mehr Texte dort, wo zum Töten gegen „Ungläubige“ aufgerufen wird:
    Siehe auch die Praxis z.B.; der arabische „Frühling“!

    Mir kommen da einige Gedanken! Besonders Heinrich Heine:
    „Denk ich an Deutschland in der Nacht,
    Dann bin ich um den Schlaf gebracht…“

    Deshalb:
    1. Petrus 5,8 Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann.
    Ende Teil 1
    Im zweiten Teil eine Botschaft: der SANG DER ALTEN LINDE
    In Jesu Namen, Stepher

  27. Carl Sand sagt:

    Geschätzter schnehen!

    Geschichte ist, wie Sie wissen sollten, ein dialektischer Prozess, kein moralischer.

    0.
    Der gute alte Diamat:
    Worin Marx zu kurz dachte, ist die Tatsache, daß der dialektische Widerspruch ausschließlich auf oekonomisch-materieller Basis verlaufe. Die Oekonomie stellt nur eine Position eines interdependenten Dreiecks aus Gruppenrang, Geschlechtlichkeit und Produktivität dar. Die daraus entstezhenden gesellschaftlichen Begriffe sind aufgrund der dualen Natur des Menschen mit transzendentalen Ideen verwoben und somit gefrieren sie zu auf gleicher materieller Stufe stehender Natur, sind jedoch nicht nur! bloßer Überbau.

    Dialektische Prozesse verlaufen zwischen Satz und Gegensatz. Dies hat mit dem Sollen, welches Sie überstark betonen, zunächst nichts zu tun, Sollen ist höchstens Prüfstein für die Synthesis, den Gemeinsatz.

    Dialektische Prozesse laufen auf ein Ziel oder ein Scheinziel zu. Während in der Synthesis Satz und Gegensatz im Gemein- oder (Er)lösungssatz zu einem Ziel (Telos) verschmelzen, hat sich mehr und mehr ein weiterer Endpunkt hinzugefunden, die De-Thesis. Hierbei werden die Widersprüche nicht aufgehoben und neu gewertet (bei Beibehaltung ihrer sinn- und begriffsgebenden Charakteristik) sondern auf ewig aufrechterhalten. Satz und Gegensatz werden zum Zer-satz.

    Ein einfaches Beispiel zur Verständlichkeit:

    Mann/Frau.

    Zugegebenermaßen begriffliche und tatsächliche Gegensätze.

    Falschbegruiff: Es.
    Lösung? Geht nicht mal mit der Heckenschere.
    Folge: kognitive Dissonanz. Zerstörung des Begriffs an sich.

    Pseudobegriff: Mönsch. Individuum.
    Lösung? Keinerlei Auflösung der Spannung.
    Folge: kognitive Dissonanz. Zerstörung des realen Individuums.

    Marktbegriff: „Aushandlung der Rollen“
    Lösung: Keinerlei Auflösung der Spannung.

    Folge: Paupersisierung der „sexuellen Mittelschicht“ -Akkumulationsprozess .

    oder

    Folge: Installierung externen Machtsstabes (M.Weber). „Gelichstellungsbeauftragt_e“.
    Aukkumulationsprozess.

    Alle diese „Lösungen“ stellen dethetische Sätze dar, die Begriffsspannung wird verstärkt und verewigt.Die gegensätzlichen Begriffe dagegen verkommen zur Unkenntlichkeit. Satz, Gegensatz, Zersatz.

    Soviel Hegel muß sein.

    1.
    In medias res:

    Wenn geschichtliche Prozesse dialektisch sind, ist die ausschließliche Frage, ob ihre Lösungen synthetischer oder dethetischer Natur sind. Moralität stellt sich nur in einer naturrechtlichen Unerträglichkeitsprüfung.

    2.
    Bismarck:

    Na, dann nehmen wir doch mal Ihren bösen Bismarck.

    Bismarck schuf die Sozailversicherung nicht reinen sozialistischen Herzens. Er war ein ganz schlimmer Reaktionär und auch noch ein patriotischer Einiger der deutschen Stämme.

    Die deutsche Teileinigung von 1871 war eine synthetische Leistung. Wenn der Mensch nun einmal nicht „gut“ ist, wie Sie zu glauben scheinen – und der Solidarität sogar dringend bedarf – dann ist die Nation – als die größtmögliche Organisationsform! menschlichen Gemeinlebens im höchsten Maße ebenso erlösend wie sozialistisch. Wenn Bismarck beiden sozialistischen Ideen zur Geburt verhalf…

    Tja,dann finde ich das gut so. Auf einem Bein kann man nicht stehen. Prost! Sie scheinen davon auszugehen, daß es nur eine Seite der Medallie geben dürfe. Bismarck als scheinbasre Beharrungskraft vermochte aber etwas, was die Bärtige aus London niemals vermochte und auch niemals vermögen WOLLTE:

    Synthesis.

    Der wartete lieber auf die Weltrevolution. (Glauben Sie!. Marx war im Realen viel „fachphilosophischer“, als selbst mir lieb wäre – die historische Dialektik findet man eher bei Engels, der wie ein beharrlicher, etwas verhagestolzter heimlicher Liebhaber wenigstens doch diese eine Hoffnung immer wieder an Marx herantrug).

    Die Ironie, daß gerade der Reaktionär – Ja! Die muss und soll es auch geben! – einen echten synthetischen Satz geschaffen hat, während Marx und seine Epigonen sich lieber in den Ohrensessel ihrer Bibliothek begaben, um von dort wortgewaltig zu wettern, wie man es NICHT machen sollte – was der arme Lasalle arg zu spüren bekam.

    Tja, und die späteren beschäftigten sich dann lieber mit ganz realer und totalitärer Akkumulation von Gewalt.
    (Nicht daß mir unser heutiges Regime sympathischer wäre- fast im Gegenteil! Die DDR hat wenigstens nicht versucht, ihr eigenes Volk auszurotten.

    3.
    Adenauer

    Na, den mag ich nun nicht kein Arschloch nennen. (Bitte Verneinungen zählen). Ich geben Ihnen vollumfänglich recht. Synthetisch war an dem garnichts. Schumacher dachte hier anders.

    Aber selbst der rheinische A… Adenauer hat (aus damals wenigstens noch begrifflich existierenden) antiqierten reaktionären Begrifflichkeiten kleine Fitzelchen an Souveränität für das deutsche Volk (wieder so ein Begriff) herauszuschlagen versucht. Vielleicht sogar alles, was damals herauszuschlagen war. Im Vergleich mit den Gestalten des heutigen Regimes beinahe eine Lichtgestalt.

    Nun stellen wir noch die Frage nach Unerträglichkeit. Die Schaffung der BRD als Schaufensteraqustellung des Westens (in der die Deko nach dem Ende des kalten Krieges sofort abgehängt wurde) hatte unerträgliche Züge von Anfang an. Aber war sie bereits damals so unerträglich, so diktatorisch, totalitär und völkermörderisch wie heute?
    Adenauer, selbst als getreuer Büttel der USA/OMF, hätte DIES nicht ertragen.

    Trotzdem will ich Adenauer nicht kein Arschloch nennen.

    4.
    1848
    Hier gebe ich Ihnen ebenso vollumfänglich recht. Wenn ich eine Zeitmaschine hätte, dann würde ich als erstliebste Lösung (neben dem obligatorischen „Hitlerumlegen“ die Revolutionäre vom Oktober 1848 in Wien und Frankfurt mit wassergekühlten Maschinengewehren versorgen.

    Als nächstliebste Möglichkeit würde ich allerdings Ferdinand Lasalle von seinem husarenmäßigen (schneidig, aber blöd…) Duellistentum mit ein paar saftigen Backpfeifen kurieren.

    Der Austausch zwischen Bismarck und Lasalle (die zwar nicht freundschaftlich, aber freundlich miteinander umgingen) hääte die Chance einer wirklich großen Synthese zwischen Konservativem (Mit Bismarck als Menschenkenner und leider -hasser) und dem schwärmerischen, doch höchst vernünftigem Sozialismus nach Lasalle ergeben.

    5.
    Hegel.
    Sie haben Hegel vergessen. Unverzeihlich.

    6.
    Luther
    Ich bin Lutheraner. Mit Luther tue ich mich schwer. Nicht, weil er so arg „antisemitisch“ war. Wieder machen Sie den Fehler, ausschließlich ex post moralisch zu urteilen. Aber Luther hatte eine große synthetische Aufgabe. Der Weg zu Gott (wenn es ihn denn gibt( kann nur über das Gewissen des Individuums führen, nicht über eine Organisation. Kirche hat insofern nicht die geringst Kompetenz, über Gnade zu urteilen. Ihre Kompetenz liegt ausschließlich bei dem Recht, gemeinsame Glaubensausübung zu organisieren. Und dies tut die katholische Kirche noch immer etwas besser, als die heutige evangelische, der ich nur Gottlosigkeit attestieren muss. Dennoch glaube ich genauso, daß Drewemann in den Himmel kommen wird, wie Ratzinger das Recht hatte, ihn aus seinem Verein (wörtlich gemeint) zu schmeissen.

    7.
    Fazit
    Beurteilen Sie die Geschichte als Prozess, nicht als moralischen Schönheitswettberwerb. Dazu brauchen Sie aber genauso den menschenkennenden Reaktionär, wie den idealistischen Sozialisten. Nur Unerträgliches ist unerträglich.

    HOCH DIE INTERNATIONALE GUTE NACHBARSCHAFT!

  28. Stepher sagt:

    Hier will ich den 2. Teil mit einer Prophezeiung der alten Linde von Coburg vorstellen.
    Gruß Stepher

    http://enominepatris.com/weissagungen/linde.htm
    Der alten Linde Sang von der kommenden Zeit (um 1850)
    Der Text tauchte Mitte des 20. Jahrhunderts aus dem Besitz zweier Familien unabhängig voneinander auf. Angeblich soll diese Vorhersage im Stamm einer alten Linde am Friedhof von Staffelstein gefunden worden sein. Die sechste Strophe handelt von Karl dem Großen, der in Rom zum Kaiser gekrönt wurde. Das war im Jahre 800 zu Weihnachten der Fall. Nimmt man 160 mal 7, erhält man 1120. Rechnet man 800 dazu, kommt man auf 1920. Da war Deutschland wirklich bis ins Mark getroffen.

    Alte Linde bei der heiligen Klamm
    Ehrfurchtsvoll betast‘ ich deinen Stamm,
    Karl den Großen hast du schon gesehn,
    Wenn der Größte kommt, wirst du noch stehn.

    Dreißig Ellen mißt dein breiter Saum,
    Aller deutschen Lande ält’ster Baum,
    Kriege, Hunger schautest, Seuchennot,
    Neues Leben wieder, neuen Tod.

    Schon seit langer Zeit dein Stamm ist hohl,
    Roß und Reiter bargest einst du wohl,
    Bis die Kluft dir sacht mit milder Hand
    Breiten Reif um deine Stirne wand.

    Bild und Buch nicht schildern deine Kron‘,
    Alle Äste hast verloren schon
    Bis zum letzten Paar, das mächtig zweigt,
    Blätter freudig in die Lüfte steigt.

    Alte Linde, die du alles weißt,
    Teil uns gütig mit von deinem Geist,
    Send ins Werden deinen Seherblick
    Künde Deutschlands und der Welt Geschick!

    Großer Kaiser Karl in Rom geweiht,
    Eckstein sollst du bleiben deutscher Zeit,
    Hundertsechzig, sieben Jahre Frist,
    Deutschland bis ins Mark getroffen ist.

    Fremden Völkern front dein Sohn als Knecht,
    Tut und läßt, was ihren Sklaven recht,
    Grausam hat zerrissen Feindeshand
    Eines Blutes, einer Sprache Band.

    Zehre, Magen, zehr vom deutschen Saft,
    Bis mit einmal endet deine Kraft,
    Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin,
    Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.

    Ernten schwinden, doch die Kriege nicht,
    Und der Bruder gegen Bruder ficht,
    Mit der Sens‘ und Schaufel sich bewehrt,
    Wenn verloren Flint‘ und Schwert.

    Arme werden reich des Geldes rasch,
    Doch der rasche Reichtum wird zu Asch‘,
    Ärmer alle mit dem größern Schatz.
    Minder Menschen, enger noch der Platz.

    Da die Herrscherthrone abgeschafft,
    Wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft,
    Bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt,
    Wer berufen wird zu einem Amt.

    Bauer keifert, bis zum Wendetag,
    All sein Müh’n ins Wasser nur ein Schlag,
    Mahnwort fällt auf Wüstensand,
    Hörer findet nur der Unverstand.

    Wer die meisten Sünden hat,
    Fühlt als Richter sich und höchster Rat,
    Raucht das Blut wird wilder nur das Tier,
    Raub zur Arbeit wird und Mord zur Gier.

    Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,
    Schonet nicht den Greis im Silberhaar,
    Über Leichen muß der Höchste fliehn
    Und verfolgt von Ort zu Orte ziehn.

    Gottverlassen scheint er, ist es nicht,
    Felsenfest im Glauben, treu der Pflicht,
    Leistet auch in Not er nicht Verzicht,
    Bringt den Gottesstreit vors nah‘ Gericht.

    Winter kommt, drei Tage Finsternis.
    Blitz und Donner und der Erde Riß,
    Bet‘ daheim, verlasse nicht das Haus!
    Auch am Fenster schaue nicht den Graus!

    Eine Kerze gibt die ganze Zeit allein,
    Wofern sie brennen will, dir Schein.
    Gift’ger Odem dringt aus Staubesnacht,
    Schwarze Seuche, schlimmste Menschenschlacht.

    Gleiches allen Erdgebor’nen droht,
    Doch die Guten sterben sel’gen Tod.
    Viel Getreue bleiben wunderbar
    Frei von Atemkrampf und Pestgefahr.

    Eine große Stadt der Schlamm verschlingt,
    Eine andere mit dem Feuer ringt,
    Alle Städte werden totenstill,
    Auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill.

    Zählst du alle Menschen auf der Welt,
    Wirst du finden, daß ein Drittel fehlt,
    Was noch übrig, schau in jedes Land,
    Hat zur Hälft‘ verloren den Verstand.

    Wie im Sturm ein steuerloses Schiff,
    Preisgegeben einem jeden Riff,
    Schwankt herum der Eintags-Herrscherschwarm,
    Macht die Bürger ärmer noch als arm.

    Denn des Elends einz’ger Hoffnungsstern
    Eines bessern Tags ist endlos fern.
    »Heiland, sende den du senden mußt!«
    Tönt es angstvoll aus der Menschen Brust.

    Nimmt die Erde plötzlich andern Lauf,
    Steigt ein neuer Hoffnungsstern herauf?
    »Alles ist verloren!« hier’s noch klingt,
    »Alles ist gerettet«, Wien schon singt.

    Ja, von Osten kommt der starke Held,
    Ordnung bringend der verwirrten Welt.
    Weiße Blumen um das Herz des Herrn,
    Seinem Rufe folgt der Wackre gern.

    Alle Störer er zu Paaren treibt,
    Deutschem Reiche deutsches Recht er schreibt,
    Bunter Fremdling, unwillkommner Gast,
    Flieh die Flur, die du gepflügt nicht hast.

    Gottes Held, ein unzertrennlich Band
    Schmiedest du um alles deutsche Land.
    Den Verbannten führest du nach Rom,
    Große Kaiserweihe schaut ein Dom.

    Preis dem einundzwanzigsten Konzil,
    Das den Völkern weist ihr höchstes Ziel,
    Und durch strengen Lebenssatz verbürgt,
    Daß nun reich und arm sich nicht mehr würgt.

    Deutscher Nam‘, du littest schwer,
    Wieder glänzt um dich die alte Ehr‘,
    Wächst um den verschlung’nen Doppelast,
    Dessen Schatten sucht gar mancher Gast.

    Dantes und Cervantes welscher Laut
    Schon dem deutschen Kinde ist vertraut,
    Und am Tiber wie am Ebrostrand
    Liegt der braune Freund vom Herrmannsland.

    Wenn der engelgleiche Völkerhirt‘
    Wie Antonius zum Wandrer wird,
    Den Verirrten barfuß Predigt hält,
    Neuer Frühling lacht der ganzen Welt.

    Alle Kirchen einig und vereint,
    Einer Herde einz’ger Hirt‘ erscheint.
    Halbmond mählich weicht dem Kreuze ganz,
    Schwarzes Land erstrahlt in Glaubensglanz.

    Reiche Ernten schau‘ ich jedes Jahr,
    Weiser Männer eine große Schar,
    Seuch‘ und Kriegen ist die Welt entrückt,
    Wer die Zeit erlebt, ist hoch beglückt.

    Dieses kündet deutschem Mann und Kind
    Leidend mit dem Land die alte Lind‘,
    Daß der Hochmut macht das Maß nicht voll,
    Der Gerechte nicht verzweifeln soll!

  29. Hey, Leuts (Entschuldigung Jürgen Elsässer, aber ich weiß kein besserbesuchtes Forum) – hab vielleicht meine Alternative zum Nichtwählen, zum Fatalismus gefunden. Schaut Euch das doch mal an, bitte:
    KenFM im Gespräch mit: Christoph Hörstel (Neue Mitte)

  30. KUK sagt:

    Danke Schnehen,

    dachte schon, dass alle verblödet sind. Adenauer und Bismarck als kluge und weise Köpfe zu bezeichnen bzw. sie in einem Atemzug mit kritischen Zeitgeistern zu nennen ist alles andere als differenziert YILMAZ!

    Türken sind stolz, weil sie nach drei Kriegen (Balkankrieg, Erster Weltkrieg und Befreiungskrieg 1918-23) v.a. ihre Unabhängigkeit vom Imperialismus erlangt haben.

    Deutschland hat unter Bismarck u.a. die SPD versucht auszuschalten, diese hat dann als sie an der Macht war gemeinsam mit Freicorps in den Wirren der Revolution 1918/19 sich der Arbeiterschaft und Soldatenräte entledigt und Adenauer hat es geschafft, dass sich die SPD mit dem Godesberger Programm der Mitte näherte und den Sozialismus aufgab.

    Prolls und Asis sind kein ethnisches Problem, sondern vielmehr sozial abhängig. Und seit Rotgrün, Hartz4 und neoliberaler Politik schwindet zunehmend die Mittelschicht, diese tritt dann gerne nach unten, schön in allen Fassbidner Filmen zu sehen. Schade, dass er nicht mehr lebt, was hätte er zu solch einer Einleutng gesagt?

    Herr Elsässer, Sie können nicht erwarten, wenn sie ungebildete Arbeitssklaven aus Anatolien anwerben, denen sie u.a. das Wirtschaftswunder und den Aufstieg verdanken, dass daraus bei einer desolaten Bildungs- und Integrationspolitik angepasste Germanen werden!
    Schämen sie sich auch, wenn sie grölende Besoffene am Wochenende sehen, wie sie andere Mitbürger anpöbeln und Streit suchen, weil sie nicht hinwissen mit ihren Emotionen?

    Ein sehr peinliches Editorial, bin mal gespannt, was sie über den Volksaufstand in der Türkei schreiben. Hierzu meine Sichtweise

    Gül: moderat oder sprachlos?
    Das Ende Ihres Artikels gefällt mir sehr gut. Zu Beginn der Proteste wurde uns Herr Gül als „Saubermann“ präsentiert, so dass viele von einem „moderaten Staatspräsidenten“ sprachen. Wo sind nun seine moderaten Worte, fragt sich sogar Fatih Akin in seinem offenen Brief. Die Berichter-stattung hat sich erst verstärkt gewandelt, nachdem US-Politiker die Keule geschwungen haben. Man nimmt an, dass die AKP wahrscheinlich nach den Protesten von innen her modernisiert werden soll, d.h. man wird Erdogan absägen und Gül auf den neu gesetzten Baum im Gezipark setzen. Um ihn herum wird es genug „neue Gesichter“ geben, die für eine neue Türkei stehen. Vielleicht kurz vor den Neuwahlen, sodass die AKP, die alles umsetzt, was die TROIKA, NATO, USA und EU ökonomisch und militärisch fordern. Gül sagte, die Message sei angekommen, unterschrieb aber im nächsten Atemzug das Alkoholverbot. Er ist auch verantwortlich für die Umwälzung des Bildungssektors. So wurden in den Sommerferien 2012 einige staatliche Regelschulen zu sog. IMAM HATIP-Schulen umgewandelt. Dabei kam es in den Städten und Gemeinden zu lokalen Protesten, die in den deutschen Medien kein Gehör fanden. War es womöglich eine Reform des Bildungssektors? Denn Abgänger dieser Koranschulen, die erstmals von Atatürk zur Kontrolle der Imame eingeführt wurden, dürfen seit der Bildungsreform der AKP erstmals an die Hochschulen, auch wenn sie von Naturwissenschaften, Mathematik oder Fremdsprachen, bis auf arabisch, vielleicht nie was gehört haben. Dies sind nur zwei von vielen Beispielen, warum Gül mit Sicherheit nicht als moderat bewertet werden kann.

    Opposition
    Ebenfalls nahezu unkritisch verliefen zu Beginn des ERGENEKON-Verfahrens die Stellungnahmen der deutschen Medien. Viele Oppositionelle Politiker, Prof., Intellektuelle, Sicherheitsbeamte und Militärs wurden des Staatsstreichs bzw. der Mitgliedschaft einer terroristischen Organisation bezichtigt. So konnten die Führer der prorepublikanischen Demonstrationen im Sommer 2007, an denen Millionen BürgerInnen in Ankara, Istanbul und Izmir teilnahmen, eingesperrt werden. In den Medien wurden diese Demokraten als Ultra-Nationalisten abgestempelt. Danach kam es zu dutzenden Festnahmen und Verfahren. Bis heute gibt es mehrere Verfahren u.a.:
    – BALYOZ = Vorschlaghammer gegen unliebsame Kemalisten im Militär.
    – ODATV = gleichnamige unabhängige Internetseite, also gegen kritische Journalisten.
    – ERGENEKON = Bei der eine Mischung aus führenden oppositionellen Politikern der Kemalisten und Arbeiterpartei sowie Sicherheitsbeamte und Militärs angeklagt wurden.
    – KCK = gegen die kurdische Opposition
    Den Angeklagten wurde die Anklageschrift vorgelesen, die Beweise sind bis heute mehr als fadenscheinig. CD´s / DVD´s, die Umsturzpläne, Attentatspläne u.ä. beinhalten sollen, wurden später als gefälscht enttarnt. Einfaches Beispiel: Die Schriftart Calibri, mit der dieser Text erstellt wurde, gibt es erst seit 2007 laut Microsoft, aber die Doc. Dateien auf den Rechnern der Angeklagten sollen aus den Jahren zuvor sein. Was defacto nicht möglich ist. Die EU sprach bei ihrer letzten Resolution wegen der Proteste von 10.000 politisch Inhaftierten Personen!

    Militär
    Das Militär, Hüter des Laizismus, hat in den letzten 50 Jahren drei Mal geputscht. Doch hierzu wird es wahrscheinlich nicht kommen, denn die AKP hat den gesamten Justiz- und Staatsapparat bereits soweit infiltriert, dass sie auf diesen wahrscheinlich in den nächsten Tagen zurückgreifen wird. Das wäre ein Novum, dass das Militär auf das einfache Volk losgelassen wird. Denn im Gegensatz zu den Protesten in den 1960er, 70er und 80er Jahren bei denen vorwiegend Linke/Arbeiter auf die Straßen gingen und von Rechten bzw. Islamisten gejagt wurden, sind heute alle Gruppierungen und Gesellschaftsschichten beim Protest. Da knapp 300 Soldaten, Generäle und Stabchefs (a.D.) inhaftiert sind und die letzten Generäle (Luftwaffe, Marine und Boden) geschlossen zurückgetreten sind, kann man auf diese Karte nicht mehr setzen.
    Spaltung der Gesellschaft in zwei Lager
    In Wirklichkeit gibt es ganz klar zwei Lager: AKP Gegner zwischen 7 und 70, die aus allen (a)politischen Lagern stammen und noch nie zusammen demonstriert haben und (gekaufte) Befürworter des Neoliberalismus. Was im Westen gerne verschwiegen wird, ist dass Erdogan seine Anhängerschaft scharenweise von städtischen Bussen, Fähren, Sammeltaxen, Metros etc. zu seinen Reden transportieren lässt. Hinzukommt, dass bspw. die Bürgermeister von Ankara (Gökcek) und Istanbul Strafen an Busfahrer ausgesprochen haben, die sich geweigert hatten AKP-Anhänger zu transportieren. Des Weiteren hat Gökcek öffentlich Staatsbeamte davor gewarnt, dass es eine Pflicht sei den Reden Erdogans beizustehen (anwesend zu sein), andererseits aber rechtliche Konsequenzen angedroht, wenn man sich den Protesten anschließe.

    Die kurdische Opposition BDP-PKK
    Die BDP und PKK-Anhänger hielten zu Beginn der Proteste noch zur Regierung, Vorsitzender Demirtas sprach seine Zustimmung aus, da sie vor Ausbruch der Proteste in Verhandlungen mit der AKP stand und einen unabhängige Region in Aussicht gestellt bekam, wenn die BDP der neuen Verfassung zustimmen würde. Diese sollte u.a. eine Präsidiale Demokratie ausmachen, bei der Erdogan mit Gül die Ämter tauschen sollte, ähnlich wie Putin und Medvedev in Russland. Nun halten sie sich jedoch bedeckt, da sie merken, dass Erdogans Ansehen im Westen nachlässt.

    Medien
    Die letzten beiden TV-Kanäle, HALK TV und ULUSAL KANAL erhielten jüngst Geldstrafen, weil sie eine unabhängige und kritische Berichterstattung lieferten. Viele anderen Sender berichteten über Pinguine, stellten die Demonstranten als Aggressoren dar oder gingen zum täglichen Geschäft über. Dass diese Proteste vom Westen gelenkt werden, wie es Yilmaz behauptet, wage ich zu bezweifeln, da yilmaz offensichtlich nicht ganz klar ist, dass die AKP in den letzten Jahren gezielt jegliche Opposition und Gegner ausgeschaltet hat und nun immer weiter in den Lebensstil der Gesellschaft, wie oben angedeutet, eingreift! Im Jahre 2000 gab es zwar eine Wirtschaftskrise, aber die Tageszeitung Hürriyet hatte noch Leitartikelschreiber jeglicher Couleur von denen bspw. Herr Ince heute bei der AYDINLIK schreibt, das Blatt der türkischen Arbeiterpartei.

    2000 vs. 2013
    Es gab nicht mehr Moscheen in der Republik Türkei als in der islamischen Republik Iran, es gab nicht annähernd so viele Imam-Hatip-Schulen (Koranaschulen). Staaliche Betriebe, Telekomunikation, Wasser, der Energiesektor u.ä. wurden nicht privatisiert und die Gewerkschaften sowie Arbeitnehmerrechte nicht so radikal mit den Füßen getreten. Ärzte wurden nicht verhaftet, weil sie Verletzten halfen, Anwälte wurden nicht verhaftet, weil sie Inhaftierten ihre Dienste anboten. Der Sicherheitsapparat inklusive Militär sowie die Judikative war noch nicht von der Gülenbewegung infiltriert und die AKP gab es noch nicht, da Herr Erdogan und Herr Gül noch Mitglieder der Tugendspartei (FP) waren. Genau als der AKP das Aus wegen Verfassungsfeindlicher Tendenzen drohte und die Verfassungsrichter die Schließung der Partei erörterten, kam es zur Infiltrierung selbiger und Säuberung der Kemalisten in diesem. Man sollte nicht vergessen, dass sich die Richter mit nur einer einzigen Stimme gegen die Schließung der AKP abstimmten. Hasim Kilic ist seit 2007 Vorsitzender dieses Gremiums, obwohl er gar kein Jura studiert hat (http://de.wikipedia.org/wiki/Hasim_Kilic). Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Und last but not least saßen während des faschistischen Militärputsches 1980 nicht annähernd so viele Oppositionelle im Gefängnis wie heute.

    In diesem Sinne sollte man vielleicht vorsichtig sein, wenn man von Westinfiltration (Claudia Roths) spricht. Der Westen mag ein Interesse am Austausch der beiden Figuren Erdogan vs. Gül haben, genauso wie letztgenannter, da beide in Konkurrenz zu einander stehen. Aber der Westen hat nie die Kemalisten im Lande unterstützt, da diese den Westen 1923 in die Knie zwangen! Der Westen hat eher auf die Spaltung des Landes abgezielt bzw. reaktionäre Kräfte unterstützt.

  31. Carl Sand sagt: Juni 27, 2013 um 19:22

    Geschätzter schnehen!

    Geschichte ist, wie Sie wissen sollten, ein dialektischer Prozess, kein moralischer.

    Erbarmen, zu spät: Die Buxen kommen! [Pardon, lieber ’nen Freund verlieren, als ’ne Pointe.🙂 ]

    Bemerkenswerte Analyse. Ein geziemender Streifen auf Ihr Spezielles!

  32. Im übrigen habe ich nichts gegen Türken, wirklich nicht. Und es gibt einige – z.B. auch hier im Forum – die mir hochwillkommen sind.

    Aber – und das ist mein Problem – es gibt in der BRD zwischenzeitlich mehr Türken, die auch Türken sein wollen, als Deutsche, die auch Deutsche sein wollen.

    Da können die Türken nix dazu… Da ist imho von der politischen Klasse der BRD so gewollt und hergestellt.

  33. ups2009 sagt:

    Off Topic aber zu real existierenden Realität:

    Michael Hastings … nie gehört einfach mal googeln oder besser Ixquick Web Suchen == Ixquick’n
    oder Barrett Brown auch gänzlich unbekannt
    http://blog.fefe.de/?ts=af32969d
    http://blog.fefe.de/?ts=af8e3987
    das dürfte real sein und eher weniger „Snowden“

    weiter dazu mit Webster Tarpley
    http://www.politaia.org/allgemein/snowden-ein-cia-lockvogel-von-webster-tarpley/

  34. schnehen sagt:

    1.

    Gehört Konrad Adenauer in die Liste unserer sog. Leitkultur?

    Adenauer hat dem Beitritt West-Deutschlands in die Nato zugestimmt, und zwar schon 1949, ohne dass er der deutschen Öffentlichkeit etwas davon erzählte – zu groß war damals noch die Antikriegsstimmung. Er hat im Frühjahr 1952 das Angebot der Sowjetunion, ein einheitliches Deutschland auf der Basis der Potsdamer Vereinbarungen (die Deutschland als Einheit behandelten) auf neutraler Grundlage brüsk abgelehnt (sog. Stalin Noten vom März 1952).

    Er hat damit einen wichtige Beitrag

    a. Zur Spaltung Deutschlands;
    b. zur Natointegration

    geleistet.

    Wenn ich aber heute für die Souveränität Deutschlands eintrete, kann ich mich nicht an einem Politiker orientieren und ihn dann auch noch Kult-Status oder sogar Leitkult-Status (!) verleihen, der gerade diese Souveränität und die Einheit Deutschlands wie kein anderer untergraben und an die USA verkauft hat. Das ist ein Widerspruch. Ich mache mich als Vorkämpfer für deutsche Souveränität damit völlig unglaubwürdig.

    2.

    Gehört Bismarck in die Leit-Kultliste?

    Hören wir Bismarck selbst:

    „Es ist mir schwer zumute. Mein ganzes Leben habe ich niemanden glücklich gemacht: nicht meine Freunde, nicht die Familie, ja – mich selbst nicht. Viel, viel Böses habe ich verursacht…

    Ich war der Urheber dreier großer Kriege (gegen Dänemark, Österreich und Frankreich – Verf.). Mehr als 800.000 Menschen sind wegen mir auf den Schlachtfeldern umgekommen; sie werden jetzt von Müttern, Brüdern, Schwestern, Witwen beweint…und alles dies steht zwischen mir und Gott.“
    (Zitiert nach Lew Tolstoi, ‚Für alle Tage‘, S. 389).

    Wir sollten uns auf unsere Stärken besinnen. Das ist richtig. Aber worin besteht unsere Stärke? In einer reaktionären Traditionspflege, die als Leitkultur ausgegeben wird? Oder nicht vielmehr in der Besinnung auf ganz andere Traditionen, darunter kulturelle, zu denen ganz sicher der große Goethe gehört, den ich nicht ausgeschlossen haben wollte, wie mir jemand unterstellt hat?

    Welche Traditionen sind dies?

    Es sind die Traditionen des Widerstands. Des Widerstands einfacher, normaler Deutscher gegen Feudalismus, Krieg, Imperialismus, Kolonialismus, Antisemitismus und Rassismus, Klassenherrschaft und gegen die Ausbeutung durch skrupellose Profitmacher und Kriegstreiber und Kriegsgewinnler. Es sind die Traditionen der großen deutschen Arbeiterbewegung, des Pazifismus, des Humanismus, des Kampfes für die deutsche Einheit auf demokratischer Grundlage und des Sozialismus.

    Hier wären ganz andere Namen zu nennen, die ich jetzt nicht aufführen will.

    Und schließlich noch:

    Was hat Adenauer mit ‚Kultur‘ zu tun? Dass er den Kölner Karneval liebte?

  35. Charakterbilder sagt:

    @ KUK
    Sehr gut recheriert und geschrieben, schade, dass der Elsässer diesen Leserbrief nicht in seinem nächsten Blättle veröffentlicht.
    @ chicano
    Unrecht haben Sie nicht mit Ihrer Beschreibung was die politischen Kräfte des deutschen Staates angeht.
    Nur der deutsche Staat besteht für mich aus den Bürgern des Staates: Die Bürger bekommen immer die Politiker, die sie verdient haben!
    @Yilmaz
    völlig absurde Ansicht irgendeinem Menschen zu wünschen aus Ihrem genannten Grunde in einem türkischen Gefängnis sitzen zu müssen: Gehen Sie doch mal selbst dort hin in Ihrem Urlaub und schreiben uns dann wieder!
    @Elsässer
    Artikel schreiben im Suff von Trollinger mit Lemberger passt zu Ihrem Charakter: Im Wein sitzt der Spötter!
    Auch Ihre Ansicht zu Yilmaz Beitrag kann ich nicht verstehen:
    Verbringen Sie doch mal Ihren nächsten Urlaub in einem türkischen Gefängnis – dort gibt H2O mit Parasiten, statt Trollinger mit Lemberger – vielleicht schreiben Sie danach etwas andere Artikel!

  36. Eveline sagt:

    Schläge oder Küsse –
    Das Eine alleine ist immer das Falsche.
    So tickt das Universum nun einmal.

    “ Mein bester Freund ein Türke“ – so tönte es nach der Wende landauf landab, der Ossi musste BRD sozialisiert werden.

    Ich kann damit bis heute nicht dienen – weil ich es nicht nötig habe. Ich bin ohne Deutschenhass großgeworden.

    Aber, das was die DDR – gegen das Christentum anzettelte – ist noch heute unbemerkt in aller Stille geschehen.

    Das Mantra : vom Ich zum Wir. Ich wurde als Kind immer wieder darauf hingewiesen, das „Ich“ sei egoistisch – Ich dürfe es so wenig wie möglich benutzt, aber das Wir verbindet uns alle und macht stark.

    Stark wofür?

    Um den nächste falschen Messias , der brüllend ruft:
    “ Wollt ihr den totalen Krieg“ – er ruft nicht “ Ich will den totalen Krieg“ – hier unterschreibe :“ ICH will den totalen Krieg.“….denn das wird keiner unterschreiben.
    Wo befinde ich mich, wenn ich – man – – wir – – es müsste mal –
    benutze ?
    Nicht in meiner Mitte, nicht in meiner Präsenz, sondern im schwabbeligen Massenbewusstsein, dicker gelber Mainstream.
    Und von dort gut zu lenken.

    Wie heisst das höchste SchöpfungsMantra im Christentum, im Essener Lebensbaum steht`s geschrieben:
    ICH BIN – allein das verbindet mich mit Jesus, mit mir Selbst.

    Ist das Christentum nicht eine Wurzel des Westens?
    Ich meine jetzt aber nicht die Staatskirchen.

    @Stepher: Danke für „die Linde“, ich erinnere mich dunkel, es schon einmal gelesen zu haben – in der Schulzeit….glaube ich.

  37. Yilmaz sagt:

    @ FearLess sagt: Juni 27, 2013 um 14:57

    sehr gutes comment.

  38. Yilmaz sagt:

    @ Söderstrup sagt: Juni 27, 2013 um 13:47

    ja, schwierige Angelegenheit, aber der Fisch stinkt meißtens vom Kopf, man sollte vielleicht mal die BRD Behörden: Justiz, Polizei, Militär, Geheimdienst und auch Regierungsbehörden einmal komplett durchsieben und durch echte Patrioten austauschen (bitte keine Pseudo-Nationalisten wie zB die ProNRW Heuchler…), denn die genannten Stellen sind komplett infiltriert und die lassen solche Zustände zu, bzw. bieten den Nährboden für Verbrechen, Zwiehtracht und Spaltung…

    @ KUK
    ich komme zu den gegebenen Themen noch darauf zurück, wenn die entsprechenden Artikel in der Juli Edition hier gepostet werden.

  39. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Charakterbilder:

    Warum sollen Leute aus dem Elsaß „gefährlich für den Staat“ sein. Das sind doch Deutsche wie alle anderen, nur, daß sie außerdem französisch können und gut kochen!

    Oder, … meinten Sie am Ende den bekannten COMPACT-Gestalter??

    Der ist der „brd“ nur gefährlich, wenn sich dieselbe nicht an das GG („Nutzen für das Deutsche Volk…) hält, sondern an NATO-Doktrinen.

    „Und das ist gut so!“

  40. Claudia sagt:

    KUK
    „wenn sie ungebildete Arbeitssklaven aus Anatolien anwerben, denen sie u.a. das Wirtschaftswunder und den Aufstieg verdanken,“

    Meine gute Erziehung verbietet es mir an dieser Stelle, Ihnen eine passende Antwort hierauf zu geben. Nur soviel, einen dermaßen – dazu auch noch verlogenen – Dünnschiss wie von Ihnen, hat man hier schon länger nicht mehr gelesen.

  41. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Leit-Kultur“

    Ich kann die Ansicht nicht teilen, daß der Begriff alleine schon eine Überheblichkeit darstellt.

    Er wurde ja nicht geprägt, um den Fremden dazu zu bringen, sich diese Kultur anzueignen. Er sollte nur die Berechtigung darstellen, daß die Deutschen in ihrem Lande ihre gute alte Kultur behalten können sollten.

    Wenn man über deutsche Kultur nachsinnt, sollte man nicht jene Kulturschaffenden ausklammern, deren Meinung man nicht teilt, oder etwa Komponisten, die einem nicht liegen.

    Kaiser Maximilian der Erste war ein großer Mann und ist durchaus Teil der Deutschen Kultur. Aber auch er hätte zur Französischen Revolution bestimmt kein warmherziges Verhältnis entwickelt.

    Und die Dome von Köln, Mainz, Maria Laach sind auch für den Atheisten hohe Kulturgüter.

  42. Hingeschaut 5% Club sagt:

    @Kuk
    Schöner Rundumschlag,und dennoch würde es z.B.einem Türken nicht einfallen eine Grösse wie Bismarck so in den Dreck zu ziehen,…dazu muss man wohl schon Deutscher sein,denn diese Eigenschaft im Umgang mit den landeseigenen Geistesgrössen ist wahrlich weltweit einzigartig vor allem aber als deutsch zu bezeichnen.

    Der Türke ist stolz weil vom Imperialismus unabhängig?

    Das ist wahrlich ein Witz,wenn er auf etwas stolz ist,dann darauf das er permanenter Nutzniesser war.

    Schon nach dem 2. Weltkrieg profitierte die Türkei,denn sie erhielt obwohl weder Kriegspartei noch vom krieg in Mitleidenschaft gezogen weit mehr Mittel aus dem „tollen“ Marshal-Plan wie das am meisten zerstörte Deutschland.

    Und zu ihrem Anwerben der armen ungebildeten Arbeitssklaven,…kommen sie sich nicht etwas dümmlich verlogen vor?
    Zum einen gab es hier nie eine gezielte Anwerbung z.b. seitens der deutschen industrie und zum zweiten handelte es sich bei den eintreffenden armen Arbeitsklaven nicht um in Deutschland benachteiligte Arbeitsklaven wie sie es hier umzulügen versuchen.
    Mit dem ersten türkischen „Gastarbeiter“ schlugen zeitgleich die roten Vertreter der BRD-Gewerkschaften auf den Bahnsteigen auf.
    Diese armen Arbeitsklaven wurden vom ersten Moment an unter die Fitiche der Gewerkschaftler genommen und hinreichend ihrer Rechte belehrt.
    Das Märchen vom armen Türken,der hier weit unter Tarif bei Opel oder als Strassenfeger im öffentlichen Dienst arbeitete ist ja wohl mehr als hirnrissig.
    Schauen sie sich die öffentlichen Empfänge sowie die Gewerkschaftsabordnungen an den Bahnsteigen an,die bundesrepublikanischen Qualitätsmedien halten von diesen Gelegenheiten ausreichend Bildmaterial vor.

    Zum einen hat weder die BRD-Regierung noch die Westdeutsche Industrie etwas von ihren ungebildeten Arbeitssklaven aus der Türkei wissen wollen.
    Auch wenn die selbsternannten Parteidemokraten dieser Repüblik heute keine Gelegenheit auslassen,bei der sie freudig erwähnen das es die türkischen Gastarbeiter gewesen sein sollen,die nicht nur die deutsche Wirtschaft sondern sogar ganz Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut haben,und wir daher diesen Türken zu Dank verpflichtet wären.
    Heute sind es wiederum die Gewerkschaften die diese Lüge vom aufbauenden Türken verbreiten,genau wie die Lüge vom armen ausgebeuteten Türken,den ihre Gewerkschaftsvorgänger von der ersten Stunde an an die Hand genommen haben.

    Dumm nur das beim Eintreffen des ersten türkischen „Gastarbeiter“,die deutsche Wirtschaft schon lange wieder an der Weltspitze rangierte und auch keine Trümmerlandschaften mehr für diese Aufbauhelden vorhanden waren,denn die wurden nachweislich von deutschen Frauen allen Alters,halbverhungerten Kindern,Kriegsversehrten und Alten beseitigt.
    Aber vieleicht halten die BRD-Qualitätsmedien ja auch noch Orginal-Bildmaterial aus jener Zeit vor,auf dem die Massen an türkischen Klinkerpunzern abgebildet sind.

    Die türkischen „Anwerbungen“ kamen nicht wie alle anderen über das BRD-Wirtschaftsministerium zustande,sondern über das Aussenministerium.
    Der Grund ist ganz einfach darin zu sehen das uns diese ungebildeten Türken aufgezwungen wurden,denn die USA bestimmte schlicht und einfach die Grösse der Kontingente die Deutschland aufzunehmen hätte.

    Denn es waren US-amerikanische Interessen in der ach so vom Imperialismus unabhängigen Türkei,die uns diesen Segen bescherten.
    Da die Türkei trotz der gewaltigen nicht rückzahlbaren Zahlungen aus dem Marshal-Plan(die Rückzahlungen leistete einzig Deutschland und nicht nur für den geringen Teil den es selbst erhalten hatte) nicht zum erblühen kam,stattdessen sich dort ein Putsch nach dem anderen abspielte,beschloss die USA den letzten erfolgreichen Putschisten dahingehend zu entlasten,das man ihm das permanent meuternde Millionenheer der Arbeitslosen abnahm,in dem man es per Erlass der jungen Bundesrepublik aufbürdete.
    Das alles weil die USA fürchtete das sie bei einem erneuten Putsch nicht zu ihren Raketen und Luftwaffenstützpunkten gegen Russland kommen würde.

    Die Türkei hingegen profitierte im Gegensatz zur Bundesrepublik mehr als nur zweifach,zum einen war der grösste Unruheherd aus dem Land,dazu entledigte man sich per Massenverhaftung zusammengetriebener Krimineller,wie stänkernden Kurden,aus den überfüllten Knästen und Militärgefängnissen der Türkei direkt ins Arbeiterparadies BRD und zum anderen kam durch die Arbeiter in der Fremde viele gute harte Deutschmarks ins Land.

    Neben den offiziellen Wirtschaftshilfen die die BRD-Regierung auf US-Anweisungen zu leisten hatten,kamen die Massen an Geldern die jede „Gastarbeitergeneration“ in die türkische Heimat schickte.
    Wohl gemerkt waren es anfänglich die Ersparnisse aus tarifgestützten Beschäftigungen der „Gastarbeiter“,verlagerte sich das jedoch schon bald,so das dann fast nur noch „Ersparnisse aus zumteil erschwindeltenTranferleistungen und Drogenhandel in die Türkei überwiesen wurden.

    Wer heute behauptet das Deutschland von den armen ausgebeuteten Gastarbeitern profitiert hätte,ist schlich ein verlogener Lump,wenn ein Land und vor allem eine Wirtschaft von diesen „Gastarbeitern“ profitiert hat,dann war und ist es die Türkei.

    Viele andere nette Kleinigkeiten gar nicht berücksichtigt,so entledigte sich z.B. die Türkei bis heute ihrer störenden Kurden,die man schlicht als „Türken“ im wahrsten Sinne des Wortes verkaufte.
    Später verlegte man sich dann darauf,diesen Störfaktoren ganz offiziell türkische Visa und Papiere auszustellen,wobei diese beim Eintreffen in der BRD und vor dem Gang zur Asyl-Stelle vernichtet wurden.
    Das Ergebnis sieht man dann heute in den bundesdeutschen Ballungszentren unter dem Oberbegriff Libanesen,die den Libanon nicht einmal auf der Landkarte aufzeigen könnten wenn man diesen mit einem Leuchtpunkt markierte.
    Es ist nicht einmal innerhalb der BRD-Behörden ein Geheimnis das es sich bei den hier lebenden angeblichen Libanesen zu weit aus mehr als 95% um türkisch stämmige Kurden handelt.

    Würde heute ein Erdbeben jedes Gebäude beschädigen das mit Sozialhilfe-Geld aus Deutschland gebaut wurde,und jedes Gebäude vollends zerstören das mit Drogengeldern die aus Deutschland überwiesen wurden gebaut wurde,…..so wäre die Türkei morgen eine Trümmerlandschaft die Berlin 1945 gleichen würde.

  43. Serhat Günes sagt:

    Deutsch-türkische Freundschaft ist doch schon angekommen. Warum versuchen manche immer wieder Hetze zu betreiben? Was soll das?

  44. Die WDR-Moderatorin Asli Sevindim hat wohl Migranten (man sagt „Migranten“ und meint i.d.R. „Türken“, Neusprech halt) als „Plus-Deutsche“ prädiziert, welche die Gesellschaft bereichern.

    Heißt das denn jetzt, daß die Bio-Deutschen „MInus-Deutsche“ sind, welche die Gesellschaft verarmen?

    Merke: Rassismus ist keine Einbahnstraße.

  45. Armin sagt:

    Die Video-Besprechung des neuen COMPACT ist ultra-nett. Ist mir richtig unsympathisch. Da ist kein wesentlicher Unterschied zu politisch korrekt. So macht man niemand wach.

  46. 006 sagt:

    Laut Inhaltsangabe behandelt ‚Compact‘ folgende Punkte:

    DOSSIER Wer tötet wen? Rechte Gewalt & Ausländergewalt:

    Der große Vergleich

    Seit 2009: Sechs Morde von rechts
    Von Jürgen Elsässer

    Seit 2009: 86 getötete Deutsche
    Von Therese Ilena Zeis

    Jonny K.-Prozess: Keine Reue, keine Strafe, kein Recht
    Von Martin Müller-Mertens

    Deutschenfeindlichkeit: Das große Tabu
    Von Martin Müller-Mertens

    Mir ist dazu die Zahl von 150 – 180 getöteten Ausländern – angeblich von ‚Rechten‘ getötet – bekannt, die von verschiedenen Personen und Organisationen der Linken immer wieder behauptet wird.

    Zur Zahl der getöteten, pardon: ermordeten, Deutschen seit 1990 hatte ich mir mal diesen Kommentar aus einem PI-Artikel zum Thema (vom 20. Nov. 2012) gespeichert:

    #89 lieschen m
    (20. Nov 2012 11:40)

    #84 animaltorture:

    Als Urheberin des o.g. Links möchte ich mich nochmals zu Wort melden:

    Meine simple Rechnung enthält, wie mir erst jetzt aufgefallen ist, den unverzeihlichen Rechenfehler, 7400 statt 5400 ermittelt zu haben (schämt Euch, dass Ihr das auch nicht gemerkt habt.)

    Daher stelle ich jetzt den Rechenweg von M. Mannheimer, Suchbegriffe “7500 deutsche Opfer” ein.

    Zwischen 1990 und 2010 wurden in der BRD 21.467 Tote durch Mord- und Totschlag gezählt. Bei Körperverletzung, sowohl gefährlicher/schwerer als auch vorsätzlicher leichter gab es 2009 und 2010 jeweils etwa 600.000 Delikte. [3] Der Anteil von verurteilten Ausländern bei Mord und Totschlag betrug in den beiden Jahren 2009 und 2010 durchschnittlich 29,35 %, bei Körperverletzungen etwa 21 %.

    Wir nennen nachfolgend auch den Totschlag Mord, denn für das Opfer ist das Ergebnis das gleiche. Somit wurden in 21 Zähljahren in der BRD überschlägig etwa 6300 Morde und 2.800.000 Körperverletzungsdelikte durch Ausländer begangen. Zählt man die Eingebürgerten hinzu und nimmt an, daß sie genauso morden und verletzen wie ihre Volksgeschwister ohne BRD-Pässe, sind es bis zu 9.000 Ermordete und 4.000.000 Verletzte durch Migranten [4].

    Die Gewalttaten von Migranten an Migranten sollte man von diesen Werten allerdings abziehen, will man die Folgen der Einwanderungspolitik betrachten. Denn ausländische Opfer wären vielleicht auch in ihrer Heimat von ausländischen Kriminellen heimgesucht worden, nicht aber unbescholten in ihrer Heimat lebende Deutsche. Wollte man die Morde von Migranten an autochthonen Deutschen also abschätzen, könnte man pauschal deren Bevölkerungsanteil von den Opfern der Ausländergewalt abziehen.

    Das wären dann etwa 7.500 Morde und 3,0 Millionen gewalttätige Übergriffe durch Einwanderer an der deutschen Urbevölkerung seit der Wiedervereinigung. Jede Woche werden 7 Deutsche durch Migranten getötet und etwa 3.000 mißhandelt.

    Nun wenden Kritiker ein, dass die Zahl migrantischer Opfer wesentlich höher liegen dürfte, von wegen Beziehungstaten und so.

    Aber das macht es m.E. auch nicht besser. Denn dann folgt, dass eine strengere Anwendung des geltenden Strafrechts gerade Migranten wesentlich effektiver vor Gewalt schützt, als hunderte von Kampagnien gegen Rechts, wie ich sie schon seit meiner Schulzeit kenne.

    Ich weiß nicht, ob ‚Compact‘ in den im Inhaltsverzeichnis angegebenen Artikeln näher auf Zahlen eingeht – falls aber nicht, würde ich es sehr erfreulich finden, wenn beispielsweise auch seitens ‚Compact‘ einmal die Zahlen nach Mannheimer überprüft würden, bzw. erforscht würde, ob es noch andere Ansätze zur möglichst genauen Ermittlung der Zahl der durch Ausländergewalt seit 1990 getöteten Deutschen gibt.

    Der Ansatz von Kommentatorin ‚lieschen m.‘, auf den sie sich bezog, fand sich in einem früheren Kommentar von ihr:

    #75 lieschen m
    (29. Okt 2012 20:43)

    #41 zu den 7500 Opfern von AUSLÄNDER-Gewalt.

    Die Rechnung geht so:

    Die durchschnittliche Anzahl an (tatsächlich getöteten) Mord-und Totschlagsopfern beträgt für die BRD ca. 900 im Jahr.
    Dieser Mittelwert bezieht sich auf den Beobachtunszeitraum von 1990 – 2010 ; Quelle Europäische Kriminalstatistik.

    Der Anteil ausländischer Täter beträgt bei diesem Delikt kanpp 30%. Quelle deutsche Kriminalstatistik.
    ==> 18000 x 30% = gerundet 7500

    Zu beachten ist, dass nicht alle Opfer deutsche Staatsbürger waren.

    Andrerseits wird die Zahl der eingebürgerten Täter nicht extra erfasst. Ob die Gewaltrate bei dieser Gruppe ähnlich hoch, oder deutlich geringer ist, ist bislang noch nicht hinreichend erforscht.

    Nun noch zu den deutschen Opfern rechter Gewalt:
    Laut der Antonio-Amadeu-Studie waren unter den seither 182 Todesopfern rechter Gewalt ca. 80 ethnisch Deutsche. Hier waren unsere Politiker wenigstens so konsequent, auch in diesem Tatzusammenhang den deutschen Opfern so gut wie keine Aufmerksamkeit zu widmen.

  47. Carl Sand sagt:

    @Joachim Bullinger

    Nennen Sie mir ein Vielfaches von Acht, bitte😉

  48. Dr. Gunther Kümel sagt: Juni 28, 2013 um 11:36

    @ schnehen: “Leit-Kultur”

    Ich kann die Ansicht nicht teilen, daß der Begriff alleine schon eine Überheblichkeit darstellt.

    Ist er auch nicht. Er bedeutet – ganz wertfrei nach Max Weber – einen fait social nach Durkheim. Es gibt in jeder Kultur soziale Normen, die das regeln, was „man“ macht oder eben nicht macht. („Das macht man nicht“.) Das daraus resultierende Beziehungsgeflecht – incl. der gegenläufigen Bewegungen und Tabu-Verletzungen – bilden soziologisch gesehen die basale Struktur, welche die gesellschaftlich relevanten Prozesse aus sich heraustreibt. Diese Prozesse in ihrer Gesamtheit kann man dabei auch als “Leit-Kultur” begrifflich fassen und in ihrem Sein gültig prädizieren.

  49. 006 sagt:

    Dieser Abschnitt aus meinem obigen Kommentar…

    „Ich weiß nicht, ob ‘Compact’ in den im Inhaltsverzeichnis angegebenen Artikeln näher auf Zahlen eingeht – falls aber nicht, würde ich es sehr erfreulich finden, wenn beispielsweise auch seitens ‘Compact’ einmal die Zahlen nach Mannheimer überprüft würden, bzw. erforscht würde, ob es noch andere Ansätze zur möglichst genauen Ermittlung der Zahl der durch Ausländergewalt seit 1990 getöteten Deutschen gibt.

    Der Ansatz von Kommentatorin ‘lieschen m.’, auf den sie sich bezog, fand sich in einem früheren Kommentar von ihr:…“

    … steht dort fälschlicherweise in kursiver Schrift – er sollte natürlich in normalem Schriftbild erscheinen, damit klar ersichtlich ist, daß er nicht zum Text von M. Mannheimer oder den anderen eingestellten Fremdkommentaren gehört.

  50. 006 sagt:

    # stepher

    Jürgen, Luther gehört nicht zu meiner Leitkultur, genauso wenig wie der Spinner Kant.

    Was genau war noch mal das ‚Spinnerte‘ beim ‚Spinner Kant‘?

  51. 006 sagt:

    3. Luther übersetzte die Bibel, aber schrieb sie gleichzeitig in seinem Sinne um. Aus ‘Sklaven’ machte er in seiner Übersetzung ‘Knechte’, um die Bibel für die Menschen akzeptabler zu machen. Bekannt sind seine antisemitischen Ausfälle und sein Eintreten für die Fürstenherrschaft gegen die Bewegung des deutschen Bauernkrieges, den Bundschuh Thomas Müntzers. Seine martialischen Aufrufe zur Gewalt gegen rebellierende Bauern, die sich zum Christentum bekannten, sind bekannt.

    Kommentator ’schnehen‘ gibt ‚uns anderen‘ – gemeint sind Kommentatoren (wie ich) – ein leuchtendes Beispiel wie Geschichte zu sehen und zu verstehen ist … und ‚wer wer ist und was wem zukommt‘ vor dem Hintergrund eines gefestigten sozialistischen Klassenstandpunktes…😆

    Daß der Blogger Luther wohl eher weniger wegen dessen Eintreten für die Fürstenherrschaft (wie konnte ein Mönchlein des 16. Jahrhunderts nur derart rückständig sein? Völlig unverständlich …), sondern schlicht und einfach wegen seiner Bibelübersetzung und den daraus erwachsenen Folgen erwähnt hat, hätte ich jetzt eigentlich für offensichtlich gehalten. Aber offensichtlich … ist das nicht jedem offensichtlich.

    Luther hat sogar noch anderes falsch übersetzt!😆 Thorwald Dethlefsen erwähnt in einem seiner Vorträge, daß es sich bei dem Baum im Paradies, von dem Eva die Frucht nahm, nicht um einen Apfelbaum, sondern um einen Feigenbaum gehandelt habe. Der Feigenbaum aber sei ein ‚Mondenbaum‘ und der Mond Symbol der Zweiheit, der Polarität … – womit des ‚Essen von der verbotenen Frucht‘ eine ‚Vergiftung des Bewußtseins im Sinne einer Verdunkelung‘ zur Folge hatte – der Mensch fiel aus dem Zustand des Einsseins mit Gott in einen polaren Bewußtseinszustand der Getrenntheit. Trotzdem bleibt die Bibelübersetzung Luthers eine historische Leistung, da sie nun mal historische Folgen produzierte.

  52. Die schärfsten Kritiker der Elche
    Waren früher selber welche…

    Ich distanziere mich da mal. Vorsicht heißt die Mutter der Porzellankiste…

  53. Äh… Vielleicht sollte ich das noch dazu sagen: Wir (Menschen) haben hier (diesseits) das strukturale Problem, daß wir nach Wahrheit suchen müssen, denn etwas zwingt uns dazu. Und diese zwanghafte Suche kann trotzdem Erfolg haben. Wir können die eine Wahrheit finden! Und es gibt viele Menschen, die sie schon gefunden haben. Aber wenn wir danach greifen und sie in Begriffe fassen, wird sie genau dadurch – gleichsam unter unseren Händen – zur Unwahrheit.

    Das ist imho das Problem mit den Religionen.

  54. Karl_Murx sagt:

    @Serhat Günes:

    Deutsch-türkische Freundschaft ist doch schon angekommen. Warum versuchen manche immer wieder Hetze zu betreiben?

    Das ist keine Hetze, sondern eine Zustandsbeschreibung. Diese deutsch-türkische Freundschaft scheint mir in großen Teilen eine recht einseitige Sache zu sein, die sich meist auf die deutsche Seite beschränkt, jedenfalls was die Türken in Deutschland angeht.

    Es sei denn, Sie haben Schwierigkeiten damit, bestimmte Fakten anzuerkennen.

  55. Karl_Murx sagt:

    @fearless:

    Manch ein BRD-Staatsbürger mit Hintergrund fragt sich auch, wieso er nicht beim erfüllen aller seiner Pflichten, nicht die gleichen Rechte geniessen kann.
    Als Multi-Kulti-Vorzeigeobjekt missbraucht, bei den Bewerbungen für Jobs und Mietwohnungen benachteiligt.

    Das letztere ist eine Erfindung der Gutmenschfraktion bzw. der Berufsempörten und Dauerdiskriminierten. Als Staatsbürger mit MiHiGru, jedenfalls wenn es um die gehätschelten Gruppen geht, die lt. regierungsamtlicher Definition als kulturbereichernd anzusehen sind, genießt man hier vor Justiz, Behörden, den Medien ohnehin, eher Privilegien. Wenn ich als Biodeutscher in einen gewaltsamen Konflikt mit einem MiHiGranten des genannten Klientels verwickelt werde, bin ich vor der eigenen deutschen Justiz heutzutage schon in der Pflicht nachzuweisen, daß hier keine rassistischen Motive vorliegen, da ich durch die deutsche Justiz und Politik unter einen solchen Generalverdacht gestellt werde.

    So gesehen ist die BRD der wohl einzige Staat der Weltgeschichte, der einen institutionellen Rassismus gegen die eigene Mehrheitsbevölkerung entwickelt hat.

  56. schnehen sagt:

    @Serhat Günes

    „Warum versuchen manche, immer wieder Hetze zu betreiben?“

    Die Gründe:

    Es ist die Politik des Teile & Herrsche der deutschen Eliten, speziell des deutschen Finanz- und Großkapitals und der ihnen angeschlossen Medien. Sie wollen mit allen Mitteln davon ablenken, dass Deutsche und Türken einen gemeinsamen Feind haben, der sie beide unterdrückt und als Billigarbeitskräfte ausbeutet. Deutschland ist heute Billiglohnland für Türken und Deutsche gleichermaßen. Diese Agenda wird von ganz oben nach unten weitergereicht und in die Blogs hineingetragen, wobei dies meistens organisiert und ganz gezielt und anonym passiert.

    Deshalb immer wieder die mantra-artigen Verweise auf

    – Überfremdung und fremde Kulturen, die unsere ach so stolze Leitkultur angeblich unterminieren (dass fremde Kulturen auch die eigene bereichern können und umgekehrt, davon hört man wenig), wobei dieses Stöhnen gerade von Personen kommt, die mit Kultur selbst überhaupt nichts am Hut zu haben scheinen. Denn: Hetze und Kultur bzw. Kultiviertheit vertragen sich nicht. Wer Kultur hat, ist gastfreundlich, ist tolerant gegenüber anderen Kulturen, akzeptiert Andersartigkeit, auch andere Rassen, Religionen und Sprachen, eignet sich andere Sprachen an… Mal bei Goethe nachschlagen. Goethe hat Arabisch und viele andere Sprachen gelernt. Er war ein großes Vorbild in dieser Richtung. Wer ihn ernst nimmt, ist ein Freund fremder Kulturen, ist ein Freund des Islam und des Judentums, und setzt sich für Verständigung, aber auch für Flüchtlinge ein, statt ihnen die Tür zuzuschlagen. Aber auch Lessing war in dieser Beziehung ein ganz Großer: Mal wieder ‚Nathan den Weisen‘ und die Ringparabel lesen, statt BLÖD und SCHMIERGEL und nur im Internet rumsurfen. Also die klassische deutsche Kultur, auf die wir tatsächlich stolz sein können, ist fremdenfreundlich, tolerant und aufgeschlossen. Die Leitkultur-Prediger dagegen sind engstirnig, voller Ressentiments, kulturlos und zugeknöpft.

    – Auf ‚Ausländerkriminalität‘, die künstlich hochgeredet wird. Um das tun zu können, wird jeder kleine Streit zwischen Deutschen und Türken politisiert und zu einer ethnischen Streitfrage hochstilisiert. Wenn ein deutscher Junge von einem türkisch-stämmigen wegen eines Streits um die Freundin einen auf die Nase kriegt, steigt die Ausländerkriminalität wieder an!

    Gehe mal auf Seiten wie:

    voltairenet.org (Thierry Meyssan). Meyssan ist ein französischer Intellektueller. Seine Texte gibt es dort auf Deutsch, Französisch, Englisch und in anderen Sprachen. Es ist eine hervorragende Informationsquelle. Prof. Meyssan zeigt, dass 9/11 von Mossad organisiert wurde.

    AllesSchallundRauch (Freeman).

    Dies sind wirklich alternativ informierende Seiten, auf denen du eine Unmenge an guten Informationen erhältst, die du hier nicht finden wirst.

    Gerade auf dem letzten haben kleinkarierte Hetzer keine Chance.

    Herzliche Grüße!

  57. juergenelsaesser sagt:

    schnehen schreibt: „Auf ‘Ausländerkriminalität’, die künstlich hochgeredet wird. Um das tun zu können, wird jeder kleine Streit zwischen Deutschen und Türken politisiert und zu einer ethnischen Streitfrage hochstilisiert.“ Ihr Weltbild ist hermetisch gegen Fakten abgedichtet! Lesen Sie einmal die Übersicht (mit Quellen!) in der aktuellen COMPACT-Ausgabe: 86 von Ausländern getötete Deutsche seit 2009! Ja klar, alles „künstlich hochgeredet“, lauter „kleine Streits“…

  58. @schnehen: Wie immer super. Jedenfalls werde ich hier nicht länger meine Energie verschwenden.
    Bei all diesen Statistiken schreckt Compact auch nicht davor zurück, als Hauptquelle das deutsche Verblödungsorgan mit den vier Buchstaben zu nehmen. Möchte Compact zur Bildzeitung der Truther-Bewegung avancieren?

    ((Fatima: Ist das Deine Methode, die 86 getöteten Deutschen aus der Welt zu disputieren?? Wenn BILD die einzige Zeitung ist, die bei einem Kriminalfall aus dem Polizeibericht zitiert, ist auch BILD eine Quelle! Im übrigen: Hättest Du die Statistik in COMPACT 7/2013 gelesen, hättest Du gesehen, dass die allermeisten Quellenbelege NICHT von BILD sind. – Hausmeister))

  59. chicano sagt:

    schnehen schreibt:

    „Wenn ein deutscher Junge von einem türkisch-stämmigen wegen eines Streits um die Freundin einen auf die Nase kriegt, steigt die Ausländerkriminalität wieder an!

    fatima darauf:

    “ Wie immer super. Jedenfalls werde ich hier nicht länger meine Energie verschwenden.“

    widerlich

  60. chicano sagt:

    @ fatima

    „Möchte Compact zur Bildzeitung der Truther-Bewegung avancieren?“

    wer solche freunde hat, der braucht keine feinde mehr….

  61. Mister Panopticon sagt:

    @ Schnehen: Sie können die Zahlen nicht wegdiskutieren.😉 Eine ganz andere Frage sind die gesellschaftlichen und sozialen Hintergründe, die das Zustandekommen dieser Zahlen bedingen. Warum gehen Sie nicht lieber darauf ein? Ist meines Erachtens um ein vielfaches fruchtbarer, als Realitätsverleugnung. Menschen werden nicht kriminell geboren, und es hängt natürlich auch nicht von der Hautfarbe ab. – Sagen Sie doch lieber, WARUM es so ist.
    Und, am Besten,was man zusammen mit unseren ausländischen Mitbürgern konkret dagegen tun kann!

  62. Mister Panopticon sagt:

    @ Karl Murx: Mein Bekanntenkreis umfasst auch ziemlich viele türkische Mitbürger. Super liebe und sympathische Menschen. Ich sehe allerdings auch hinreichend viele Idioten. Geht mir mit den Deutschen in meiner Umgebung allerdings auch nicht so viel anders. Dumpfer und verinnerlichter Hass ist bei den Deutschen, die ich zu den mir bekannten Idioten zähle, auch nicht gerade in besonders geringem Maß vertreten.

    @ Bullinger:
    „Aber wenn wir danach greifen und sie in Begriffe fassen, wird sie genau dadurch – gleichsam unter unseren Händen – zur Unwahrheit.“
    Das ist wahr! Ein wesentlicher Bestandteil der „Bewegung des Begriffs“ .

  63. Karl_Murx sagt:

    @schnehen:

    -Auf ‘Ausländerkriminalität’, die künstlich hochgeredet wird. Um das tun zu können, wird jeder kleine Streit zwischen Deutschen und Türken politisiert und zu einer ethnischen Streitfrage hochstilisiert. Wenn ein deutscher Junge von einem türkisch-stämmigen wegen eines Streits um die Freundin einen auf die Nase kriegt, steigt die Ausländerkriminalität wieder an!

    Wollen eher sagen, wenn ein einheimischer Deutscher in einen Konflikt mit einem Türken/Kurden gerät, meinetwegen auch wegen einer Freundin oder wegen eines Verkehrsunfalls – manchmal einfach auch nur wegen eines falschen Blicks (Kuckstu?!), dann steht er, sollte es zum Gerichtsverfahren kommen, vor hiesigen Richtern in der Beweispflicht, nicht aus rassistischen Motiven gehandelt zu haben. Da wird Ausländerfeindlichkeit noch in der 3. Ableitung gesehen, und die im Streit geäußerte Bemerkung „Scheiß-Türke“ ist dabei der schlagende Beweis. Schließlich wollen sich die Amtsrichter vor ihren Oberen, vor allen auch den verantwortlichen Politikern, ein karriereförderndes Bienchen verdienen, und daß man das bei der gnadenlosen Verfolgung eines angeblich tiefverwurzelten deutschen Rassismus mühelos erhält, lernen die schon in ihren ersten Dienstjahren.

    Umgekehrt gilt vor deutschen Gerichten, wenn ein türkischer Jugendlicher einheimische Deutsche als „Scheißkartoffel“ oder „deutsches Schlampe“ beschimpft, daß es sich hierbei um jugendlichen Übermut und überschäumende Kraft handeln muß.

    Auf ‘Ausländerkriminalität’, die künstlich hochgeredet wird.

    Hier noch mal der Artikel vom eulenfurz.blog, der eine auf den Polizeilichen Kriminalstatistiken beruhende Abschätzung der Wahrscheinlichkeit enthält, als Ausländer Opfer rassistischer Gewalt bzw. als einheimischer Deutscher Opfer von Ausländergewalt zu werden. Dieses Verhältnis beträgt, selbst unter Anwendung dieser Mondzahlen der Antifa-Vereine von seit 1990 186 Todesopfern rassistisch motivierter Gewalt (die Bundesregierung spricht offiziell wohl von ca. 50 bis 60 Opfer) auf ca. 1:50 beziffern. Das sollte wohl jedem die wahre Dimension der Gewalt und vor allem die Verursacher von Gewalt vor Augen führen, die heute in Deutschland dominierend ist. Allerdings mache ich mir angesichts der Argumentationsresistenz Ihrer Kommentare wenig Hoffnung auf Erkenntnisse. Denn es kann offenbar nicht sein, was nicht sein darf:

    http://eulenfurz.wordpress.com/2011/11/27/5800-morde/

  64. Karl_Murx sagt:

    @Mr. Panopticon:

    Mein Bekanntenkreis umfasst auch ziemlich viele türkische Mitbürger. Super liebe und sympathische Menschen. Ich sehe allerdings auch hinreichend viele Idioten. Geht mir mit den Deutschen in meiner Umgebung allerdings auch nicht so viel anders. Dumpfer und verinnerlichter Hass ist bei den Deutschen, die ich zu den mir bekannten Idioten zähle, auch nicht gerade in besonders geringem Maß vertreten.

    Bitte nicht schon wieder die alte Leier von „die Deutschen sind ja auch“ und „wir sind ja alle irgendwie“ und wie die Nebelkerzen der Gutmenschfraktion noch lauten mögen, denen Sie bedauerlicherweise auf den Leim gehen. Was alle Leute, die so etwas gedankenlos wiedergeben, konsequent ausblenden, ist der Umstand, daß es hier um die Verhältnisse in Deutschland geht und nicht um die in einem multikulturellen Nirvana. Hier muß ich mich als Deutscher für die Eigenschaften und Verhaltensweisen, die es in der deutschen Bevölkerung gibt oder angeblich gibt, vor niemandem rechtfertigen oder legitimieren.

    Sicher gibt es überall nette und weniger nette Leute, und sicher kenne ich auch auch bei den Türken solche und solche, auch hinsichtlich deren Anpassung an die deutschen Lebensverhältnisse. Die traurige Wahrheit ist aber die, daß es gerade bei dieser türkisch/kurdischen Volksgruppe sehr viele gibt, die sich in bezug auf die deutsche Gesellschaft „nicht nett“ sprich respektlos, ablehnend bzw. verächtlich verhalten, und das ist hier in Deutschland etwas, was wir nicht dulden müssen.

  65. anglo peseten sagt:

    Aber wenn wir danach greifen und sie in Begriffe fassen, wird sie genau dadurch – gleichsam unter unseren Händen – zur Unwahrheit.

    ja es ist eine Erstarrung dadurch, dass Sie verhandelbar wird, formatiert, definiert wird.

    definition: beendigung

    ähnlich wie McLuhan sagte: „Die Gegenwart ist unsichtbar.“

  66. anglo peseten sagt:

    es hat mit der einführung des (nicht-ideogrammatischen) alphabets zu tun, als eine kulturtechnik zur abstraktion und ablösung von der wirklichkeit .

    der alles entscheidende primäre formatierungsprozess des abendlandes

  67. Carl Sand sagt: Juni 29, 2013 um 22:10

    @Joachim Bullinger

    Nennen Sie mir ein Vielfaches von Acht, bitte😉

    Na gut, wenn’s der Wahrheitsfindung dient:

    Für alle ungeraden n mit n > 2 gilt: n² = (x * 8) + 1
    Da man jedes ungerade n als gerades g + 1 ausdrücken kann, gilt weiter:
    (g + 1)² = (x * 8) + 1 => (g + 1)² = g² + 2g + 1

    letztlich: g (g + 2) = x * 8

    In Worten: Jede gerade Zahl mit sich selbst + 2 multipliziert ergibt ein Vielfaches von 8.🙂

  68. Einar sagt:

    „Türkische, nicht deutsche Knastbedingungen würden solchen Typen gut tun!“ Also gegen Erdogan hetzen (mit Teufelshörnern, wie peinlich ist das denn?), aber türkische Knäste empfehlen. Heißt doch wohl, für bestimmte Tätergruppen soll nicht der Rechtsstaat gelten. Herzlich willkommen in Elsässer-Diktatur.

  69. Karl_Murx sagt:

    @schnehen:

    – Auf ‘Ausländerkriminalität’, die künstlich hochgeredet wird. Um das tun zu können, wird jeder kleine Streit zwischen Deutschen und Türken politisiert und zu einer ethnischen Streitfrage hochstilisiert. Wenn ein deutscher Junge von einem türkisch-stämmigen wegen eines Streits um die Freundin einen auf die Nase kriegt, steigt die Ausländerkriminalität wieder an!

    Der Migrantenbonus vor deutschen Gerichten ist mittlerweile auch für den eingefleischtesten linksgrünen Gutmensch nicht mehr zu übersehen. Wie zur Bestätigung meiner Aussage hier ein Bericht über das äußerst milde Urteil gegen die türkischen Schläger, die in Berlin einen jungen Mann, selber mit italienischem MiHiGru, zu Tode gehetzt haben:

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/in-den-tod-gehetzt.html

    Auf dem U-Bahnsteig wurden die beiden von den Türken Ali T. und Baris B. erst angepöbelt und dann angegriffen. Die Schläger waren bereits wegen Raub und Körperverletzung polizeibekannt. Doch für mehr als eine Woche Jugendarrest und ein paar aufgebrummte Sozialstunden hat es bei der Berliner Justiz nie für sie gereicht, und so liefen sie weiter als menschliche Zeitbomben herum. …

    Das Gericht verurteilte Ali T. wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Haft von zwei Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Baris B., der Marcone nicht verfolgte, erhielt eine viermonatige Haftstrafe, ebenfalls zur Bewährung. Der Staatsanwalt hatte viereinhalb Jahre für Ali T. gefordert.

    Diese menschlichen Zeitbomben werden nun wieder auf die deutsche Bevölkerung losgelassen, weil das gutmenschliche Richter so wollen. Man kann es nur immer und immer wiederholen: Es ist der eigene Staat, die eigene Politik und die eigene Justiz, welche uns als Bevölkerung auf diese perfide Weise verrät und diesen Abschaum auf uns losläßt.

    Im Artikel werden die äußerst fragwürdigen bis offenkundig falschen Begründungen für dieses milde Urteil genannt. Aber an diesem Urteil werden die Methoden deutlich, wie diese doppelten Standards bei Einheimischen und bei Leuten mit (meist türkisch-arabischem MiHiGru) bei der Urteilsverkündung zustande kommen:

    Es gab nichts, was das Gericht nicht heranzog, um Ali T. milde zu bestrafen. Dass ihm in der
    U-Haft der Doppelmörder Memet Y. einen Kochtopf auf den Kopf schlug, wurde ebenso strafmildernd berücksichtigt wie unter anderem eine angeblich stigmatisierende Presseberichterstattung. Dabei hat die Presse nie den vollen Namen des Täters genannt oder ein unverpixeltes Foto des Gesichts gezeigt.

    Im Unterschied zur angeblichen „NSU“-Terroristen Beate Zschäpe, deren angebliche Schuld von den deutschen Medien und Behörden unisono als bewiesene Tatsache vorausgesetzt wurde, lange bevor die Ermittlungen abgeschlossen waren, geschweige denn ein rechtskräftiges Urteil gefallen war. Zschäpes Bild, Namen und alle Details aus ihrem Privatleben wurden unter Verletzung aller gesetzlichen Bestimmungen vollständig genannt. Ist eben ein pöhse Neonazistin, da gelten in Dummschland weder gesetzliche noch verfassungsmäßige Rechte. Eine minderwertige Kartoffeldeutsche ist sie ja ohnehin, zumal aus dem ostdeutschen Dunkelgebiet. Das sind die Pressefreiheit und die Justiz der BRD im Jahre 2013.

    Daß die deutsche Justiz auch anders kann, wenn auch nur gegen Deutsche ohne MiHiGru, wird in einem Kommentar zu diesem Artikel genannt:

    Hein ten Hof:

    27.06.2013, 18:56 Uhr

    Es geht aber auch anders:

    Ein gutes Vierteljahr nach den fremdenfeindlichen Ausschreitungen im sächsischen Mügeln ist ein 23-Jähriger zu acht Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Oschatz sah es als erwiesen an, dass der Mügelner in der Nacht zum 19. August an der Hatz auf acht Inder beteiligt war. „Der Angeklagte hat eine führende Rolle gespielt“, sagte Richter Klaus Denk. Er habe sich der Volksverhetzung und Sachbeschädigung schuldig gemacht. Das Urteil geht über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus. Diese hatte eine Bewährungsstrafe von zehn Monaten gefordert.

    Höchste Zeit, uns nicht mehr von dieser antideutschen Besatzungsjustiz gängeln und kujonieren zu lassen.

  70. der Leser sagt:

    Typische Antworten. Kein Kommentar, wie das ausartet kann sich jeder mit gesundem Menschenverstand vorstellen.

  71. chicano sagt:

    @ karl murx

    ach, auf deutsche kartoffeln wird immer gern „scharf geschossen“, da wird nichts nachgesehen, sag ich ihnen……da kommt man mit gefährlicher körperverltzung, mit einem bischen glück auch bei vergewaltigung und mord besser weg….wenn man nicht aus nem kartoffelfeld stammt, versteht sich:

    „Ein 60-jähriger Rentner aus Köln muß für 3 Monate ins Gefängnis weil er zweimal beim Schwarzfahren erwischt wurde. Seit dem 13.September sitzt der wegen Beförderungserschleichung verurteilte Mann nun im Gefängnis.

    Die Fahrscheine hätten 10,80 DM gekostet, die Geldstrafe beträgt nun 3150 DM oder 3 Monate Haft. Bei einem erneuten Gerichtstermin wurde er wegen Betrugs noch einmal zu 2100 DM Geldstrafe oder 2 Monate Haft verurteilt.

    Der Renter hatte eine nicht gültige Kundenkarte vorgezeigt, was ihm als Betrug ausgelegt wurde. “

    unsere justiz ist eine einzige verschwörung gegen die eigene bevölkerung und dient der entvölkerung….meine fresse, das ich solch seltsame sprüche mal verfassen würde, da kommt kein roman mit, oder?

  72. Carl Sand sagt:

    @J. Bullinger

    Öööhm – hängt.

  73. Blue sagt:

    @chicano: Das ist aber dann merkwürdig, da ich auch mindestens zwei mal beim schwarz fahren erwischt wurde. Da müssen schon mehr Dinge eine Rolle gespielt haben. Zumindest bemerke ich persönlich nichts davon, dass da zwischen „Biodeutschen“ und Ausländern ein Unterschied gemacht wird.

  74. Blue sagt:

    @Fatima und Jürgen Elsässer: Natürlich kann die Bildzeitung als Quelle benutzt werden, da muss man sicher allerdings zweierlei Dinge bewusst sein:

    1. Die Bildzeitung ist unseriös und dient der Meinungsmachung. Als alleinige Quelle ist diese nicht ernstzunehmen.

    2. Es sollten viel mehr Quellen in den Mittelpunkt gestellt werden, wie z.B. der Polizeibericht selbst. Die Bildzeitung ist allemal als Randnotiz gut, mehr nicht.

    Die 86 Toten will und werde ich nicht schönreden: Es muss, gerade was rechte Gewalt und Ausländergewalt angeht, ein offener Diskurs herrschen. Gleichzeitig sollten wir uns jedoch nicht zu sehr an diesem Thema aufhängen. Denn während wir dies tun, lachen sich die Finanzeliten nur ins Häuschen und planen schon den nächsten Schritt.

  75. Carl Sand sagt: Juni 30, 2013 um 19:08

    @J. Bullinger

    Öööhm – hängt.

    Höchstens noch ’n Bierjunge…

  76. Blue sagt:

    Fäustchen* nicht Häuschen.

  77. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: Adenauer.

    Alle wußten, daß Adenauer der „Kanzler der Alliierten“ ist.
    Das war 1949, als die Morgenthau-Politik noch herrschte, auch gar nicht anders möglich. Die Politiker heutzutage (und seit langem!) sind nicht weniger (sondern noch viel schlimmer!) Vasallentypen. Bloß ist das unter den Teppich gekehrt.

    Immerhin hat a. ein wenig auch für die Deutschen unternommen, heute sehe ich das kaum. A. hat 1950/51 gegen die Fortführung der Desindustrialisierung („Demontage“ genannt) bei den Westmächten protestiert.1955 hat er die letzten Überlebenden der Kriegsgefangenen aus den sowjetischen Zwangsarbeitslagern geholt.

    Allerdings hat er die Stalinnote 1952 nicht befürwortet.
    Und als Chruschtschow bei einem Staatsbesuch in Bonn „den Rosengarten gezeigt bekam“, und eine Zusammenarbeit zwischen Rußland und Deutschland vorschlug, da hat A. geblockt.

  78. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen:

    Sehen Sie das nicht? Oder betreiben Sie bewußt Polemik?
    Samtseidene Gutmenschen-Polemik, wie wir sie von Frau Roth gewöhnt sind?

    Gastfreundlichkeit hört dort auf, wo es einem an den Kragen geht. Wenn so viele Gäste kommen, daß Schulunterricht nicht mehr möglich ist, weil die Lehrer als einzige die Unterrichtssprache beherrschen, dann sind die (ungebetenen) Gäste keine solchen mehr, sondern zivile Okkupanten.

    Und wenn die Schwedinnen sich Keuschheitsgürtel aus Metall anziehen müssen, weil Vergewaltigungen durch die Gäste zum alltäglichen Erlebnis geworden sind, wäre eine weitere Ausweitung der Gastfreundschaft selbstschädigend.

    Und wenn gegen Gewaltbereitschaft protestierenden Anwohnern von politischen Vertretern gesagt wird: „Wenn’s Ihnen nicht paßt, wandern Sie doch aus!“, dann ist die (mögliche) Bereicherung am Ende.

  79. chicano sagt:

    @ blue

    „Denn während wir dies tun, lachen sich die Finanzeliten nur ins Häuschen und planen schon den nächsten Schritt.“

    und der wäre?

    sie stimmen doch allen plänen der nwo-elite nicht nur zu, sie sind doch geradezu begeistert davon…..gender, zwangsvölker-mix-experimente (ein einwanderungsstop ist ja ein „verbrechen“ in ihren augen), homo-selbstverwirklichungs-püppchen-adoption usw. usw. usw.

    der nächste schritt könnte doch glatt ihre beförderung sein, was weiß ich, zum einwanderungsminister, general-manager im kinder-zustellungsdienst oder ähnliches😉

  80. chicano sagt:

    @ dr. kümel

    „Und wenn die Schwedinnen sich Keuschheitsgürtel aus Metall anziehen müssen, weil Vergewaltigungen durch die Gäste zum alltäglichen Erlebnis geworden sind, wäre eine weitere Ausweitung der Gastfreundschaft selbstschädigend.“

    ihre toleranz lässt zu wünschen übrig. irgendwie müssen die menschen sich doch auch mal näher kommen und da ist doch diese, nicht sehr feine art, immerhin ein anfang….äh, nein?

    jedenfalls suchen sie immer nach den falschen fakten, denn diese machen schlechte stimmung. suchen sie das verbindene darin. schnehen wird ihnen dabei ganz sicher helfen…..

    „Und wenn gegen Gewaltbereitschaft protestierenden Anwohnern von politischen Vertretern gesagt wird: “Wenn’s Ihnen nicht paßt, wandern Sie doch aus!”, dann ist die (mögliche) Bereicherung am Ende.“

    auch hier, viel zu eng gedacht.
    vielleicht ist es ja genau das glück, ja in der ferne mag es liegen. und wer weiß, ob die auswandernden nicht endlich wahre toleran(t)z in der fremde lernen. dann können sie zurückkehren in die alte heimat, die dann auch fremde wurde und hier so richtig……..ok, lassen wirs.

    das treibt einen glatt zum zyniker…..zeit für ein, zwei wochen blogurlaub, denn es ist doch manchmal wirklich zum kotz….

  81. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ chicano: Auswandern?

    Wär ja vielleicht gar keine schlechte Idee manchmal, nicht wahr.

    Aber bloß wohin?

    Vielleicht in die Türkei? Da sind bestimmt keine gewalttätigen Türken mehr, und Sozialleistungen für ungebetene Ausländer gibt es doch bestimmt auch?

  82. Blue sagt:

    @chicano: Inwiefern bin ich bitteschön begeistert von der Einwanderung und der Gender-Bewegung? Ich habe sie nur akzeptiert und nicht zu meinen Hauptfeinden erklärt.

    Einwandernde, Homosexuelle usw. sind ebenso Menschen, die in ihrem Leben schon gelitten haben und eine bessere Welt wollen. Und was haben wir bitteschön zu tun, außer uns mit diesen beiden Gruppen anzufeinden? Damit zerfleischen wir uns nur gegenseitig, während die ganz oben amüsiert nur schmunzeln und sich schon überlegen, wo man weitere Idioten finden kann, die so bereitwillig in die Falle laufen.

    Einwandernde sollen nicht mehr das Recht erhalten, Verwandte nach kommen zu lassen und Homosexuelle sollen nach dem Willen mancher am besten rechtlich so beschnitten werden wie in Russland. Das heizt Konflikte sowas von an, dass dies am Ende die Bevölkerung selbst destabilisiert und am Ende brauchen die Eliten keine Angst mehr vor dem Volk zu haben, weil es sich selbst ins einer Dummheit zerfleisch hat.

  83. Mary J. sagt:

    Es ist absurd zu leugnen, dass Ausländer überproportional häufig Straftaten begehen. Das geht aus der jährlichen Kriminalstatistik nunmal eindeutig hervor.

    Alles nachzulesen auf http://www.bka.de

    Z.B. Für das Jahr 2011 haben wir Anteile Nicht-deutscher Tatverdächtiger bei:

    Mord/Totschlag: 27,7 %
    Raub: 29,3 %
    Vergewaltigung/sex. Nötigung: 28,2%
    schwerer Diebstahl: 28,4 %
    Handel/Schmuggel von Drogen: 26,3%
    usw……
    Anteil insgesamt: 22,9

    Dabei schlüsseln sich diese Nicht-Deutschen Tatverdächtigen wiederum auf in:

    Türken: 20,0%
    Polen: 7,2%
    Rumänen: 5,5%
    Italiener: 4,7%
    Serben: 4,3%
    und eine Menge sonstiger und Staatenloser.

    http://www.bka.de/nn_242508/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/pksJahrbuecherBis2011/pks2011,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/pks2011.pdf

    Seite 125ff

    Bei dieser Statistik wird wohlgemerkt allein nach Staatsangehörigkeit aufgeschlüsselt!!!

    Wie viele der deutschen Tatverdächtigen in Wirklichkeit eingebürgerte Ausländer sind oder einen sonstigen Migrationshintergrund haben, geht hieraus nicht hervor.

    Vor ein paar Jahren hatte ein Berliner Polizist mal angeregt, die PKS auch nach Migrationshintergrund aufzuschlüsseln, anstatt stumpf nach Passzugehörigkeit, aber die Politik fand das nicht „hilfreich“.

  84. Mary J. sagt:

    Achso, Nachtrag:

    Der Zensus ergab für das Jahr 2011, dass 6,2 Millionen Ausländer in Deutschland leben, bei 80,2 Millionen Einwohnern insgesamt.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/in-deutschland-leben-deutlich-weniger-auslaender-als-angenommen-a-903022.html

    Macht also einen Ausländeranteil von 7,7%.

  85. schnehen sagt:

    @Blue

    Die Bildzeitung ist unseriös. Deshalb würde ich nie aus der Bildzeitung zitieren, auch wenn sie sich auf Polizeiberichte bezieht, sondern immer die Primärquelle, also in diesem Fall diese Berichte im Original studieren. Und auch da kann man nicht ganz sicher sein, ob die 86 Toten Opfer von rassistischer Gewalt gegen Deutsche waren – wie unterstellt wird – oder einfach Opfer ganz normaler krimineller Akte geworden sind, denn auch in unseren Polizeikräften gibt es weitverbreitete rassistische und ausländerfeindliche Einstellungen, die dazu geführt haben können, jene Gewaltakte von Türken umzudeuten.

    Ich finde es deshalb unverständlich, weshalb Elsässer sich nicht die Original-Polizeiberichte angesehen, sondern auf die Bildzeitung zurückgegriffen hat, die gerne Umdeutungen in einer ganz bestimmten Richtung vornimmt, um den Ausländerhass oder den gegen Muslime zu stimulieren. Das sollte ihm eigentlich bekannt sein.

    Wenn man ein seriöser Journalist sein will, dann muss man immer die Primärquellen heranziehen; dann muss man sich um die Hintergründe kümmern, in diesem Falle also um die Motive der Straftäter, also ob die Tat begangen wurde, um seinen Deutschenhass abzureagieren oder einfach nur aus Habgier, Rachsucht, Eifersucht, wegen eines Streits usw. Ich weiß nicht, ob dies wirklich geschehen ist, was man ganz sicherlich nicht der Bildzeitung allein entnehmen kann, die kein Interesse an einer objektiven Darstellung hat, sondern daran, Emotionen hochzukochen.

    Kriminalität hat die verschiedensten Ursachen. Eine dieser Ursachen ist Armut. Eine andere soziale Ungleichheit. Wer kein Geld oder keinen Job hat und täglich in unseren ‚Qualitäts’medien die Welt der Reichen, der Stars und Promis vorgeführt bekommt, an der wir uns orientieren sollen, kann den Wunsch entwickeln, sich selbst auf ähnlich dubiose Weise wie diese Leute Reichtum und Vermögen anzueignen. Da dies immer auf Kosten anderer geschieht, geht dies oft mit antisozialem und kriminellem Verhalten einher. Da spielt die Nationalität und die Ethnie gar keine Rolle. Solange wir in einer Gesellschaft leben, in der es gewaltige Unterschiede zwischen Arm und Reich gibt, in der es keine soziale Gerechtigkeit gibt, in der Materialismus und Konsumverhalten gepredigt, und in der die Keimzellen dieser Gesellschaft, nämlich die Familien, kaputt gemacht werden, wird es auch Kriminalität geben, und diesen wahren Ursachen von Kriminalität einmal im Detail nachzugehen, wäre viel lohnender als als das, was wir hier erleben.

    Auch muss ich Ihnen darin Recht geben, dass das Herumreiten auf diesem Thema von anderen Dingen ablenkt. Aber das ist ein Thema für sich.

    Grüße

  86. siempre sagt:

    @Hingeschaut5%Club

    Ihr Rundumschlag ist ja auch beachtlich. Habe mir Ihren Beitrag soweit verstanden angeschaut. Eher peinlich für die Möchtegern-Gutmenschen. Gerade die Gewerkschaften

    Aber wie erklären Sie sich dann diese Aussage

    [Es würde im Interesse der deutschen Arbeiter liegen, wenn wir sie zu Fachkräften ausbilden.] Dafür müssen wir natürlich dann die relativ primitiveren Arbeiten … von ausländischen Arbeitskräften besorgen lassen. Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard NWDR-Interview vom 9. April 1954
    http://www.migazin.de/2013/06/25/die-wahrheit-golan-abzug/%3Cbr%20/%3E

    Ist das nun mal eigentlich der Kapitalismus egal in welchem Sinne oder nicht. Oder hab ich Ihre Einlassung vollkommen mißverstanden. Lasse mich gerne aufklären? Haben die Amerikaner den Kapitalismus einfach so in die BRD eingeführt oder wollten die Deutschen den nicht auch selber? Dankbar für jede Aufklärung

    Gruesse siempre

  87. juergenelsaesser sagt:

    Schnehen: Die Polizeiberichte sind oft nicht mehr zugänglich, da bleibt wenig übrig, als die Pressewiedergabe zu nehmen. – Im übrigen sollten Sie die 86 Fälle in COMPACT mal studieren, das würde ihnen zeigen, wieviel brutaler Überschuss in diesen Taten steckt, der schwerlich ohne antideutschen Rassismus erklärbar ist.

  88. Blue sagt: Juli 1, 2013 um 09:46

    Das heizt Konflikte sowas von an, dass dies am Ende die Bevölkerung selbst destabilisiert und am Ende brauchen die Eliten keine Angst mehr vor dem Volk zu haben, weil es sich selbst ins einer Dummheit zerfleisch hat.

    Kategorienfehler. In „Bevölkerung“ steht Volk im Plural. Es geht also um mehrere Völker, die hier ein Land bevölkern. In der nächsten Sequenz verwenden Sie Volk aber im Singular, den „dem“ ist ein bestimmter Artikel. Da geht es also um „das Volk“. Also ist ein ganz bestimmtes gemeint. Welches Volk Sie aber genau meinen, lassen Sie nicht nur offen, sondern Sie sugerieren sogar eine contradictorische Identität der vielen unterschiedlichen mit dem einen Volk, vor dem die Eliten keine Angst mehr haben müßten, wenn das Konglomerat aus den vielen Völkern instabil werde.

    Nun ist ein Konglomerat seinem Wesen nach ein nur loser Verbund und also stets instabil. Was ist dann Ihre Ausssage? Daß die Eliten keine Angst mehr vor dem Volk haben müssten, weil es Ihnen gelungen ist, eine Bevölkerung aus vielen Völkern herzustellen?

    Besteht dann die Dummheit, in der sich das Volk selbst zerfleischt, darin, sein Land mit anderen Völkern zu teilen?

  89. schnehen sagt:

    @Elsässer

    Wenn Polizeiberichte ’nicht mehr zugänglich sind‘ (haben Sie sich um diese Berichte eigentlich bemüht? Werden diese Berichte von der Polizei in den Müll geworfen?), dann ist es umso unverständlicher die ‚Pressewiedergabe‘ aus dem übelsten Schmier- und Hetzblatt dieser Republik zu übernehmen!

    Haben sie auf die Bildzeitung zugegriffen, um einen schnellen Aufmacher für Ihr Magazin zu bekommen und um mal wieder in eine bestimmte Kerbe zu hauen?

    Wollen Sie mit dieser Methode Ihr Magazin wirklich attraktiver machen? Damit schaden sie ihm, auch wenn Sie damit vielleicht die Auflage steigern können. Aber Qualität ist entscheidend, nicht Quantität.

  90. juergenelsaesser sagt:

    schnehen: Sie sind ein hoffnungsloser Fall, denn Sie urteilen über COMPACT, ohne die aktuelle Ausgabe gelesen zu haben. Haben Sie überhaupt schon jemals eine Ausgabe von COMPACT gelesen?

  91. Liebe @ Schnehen, Sie werden uns niemals verstehen, solange es Sie selbst nicht betrifft. Nichts bildet so sehr wie Erfahrung. Da sie über diese offenbar nicht oder nur unzureichend verfügen, muß man annehmen, daß sie über ausreichend Finanzmittel (Beamtenstatus, reiche Familie, reicher Ehemann ?) verfügen, um sich diese Nicht-Erfahrung leisten und so schön über uns „Radiale“ richten zu können.

    Sie können sich vielleicht denken, daß dies andere Mitmenschen, die diesen Einzelfällen nicht in den Rotweingürtel entfliehen können, ziemlich erbittert. Mit ihrem Verhalten und ihrer Positionierung gegen uns, Ihren Landsleuten, halfen sie am Aufbau des heutigen Scheiterhaufens mit, vermutlich über Jahrzente hinweg.

    Gut, reden wir in Ihrer Sprache. In einer anderen Welt zu einer anderen Zeit hätte man von Klassenkampf von oben gesprochen. Das, was sie da in Wahrheit betreiben, ist, für sich betrachtet, ein Klassenkampf von oben.

    Und wir jungen Deutschen bilden für euch die Proleten, die Fußabtreter ab. Ihr verachtet uns, und wehren wir uns, schickt ihr eure Truppen eurem Glauben ergebener Hemden gegen unsere Vereine, unsere Vertreter, aber auch uns als Individuum. Zur Spaß an der Freud, dürfen sich eure Schützlinge, Antifa & „Migranten“ (Was für ein Wort…) an uns Jungen das Mütchen kühlen.
    Und ihr grinst uns aus euren Spreckgesichtern und ausdruckslosen Schweinsäuglein direkt ins Gesicht, wenn ihr noch immer von Einzelfällen oder gar „verdienter Gerechtigkeit“ redet, wie unser Gauckler im fernen Berlin. Wissen Sie eigentlich, was das in uns auslöst ?

    Noch widerwärtiger ist euer Denken und Handeln als deren Vorbilder aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, die sich wie Thomas Mann gar bös‘ erschreckten vor dem Furor und den schlechten Tischsitten der Arbeiterklasse. Für deren Wohl man selbstverständlich antrat. Bei den Rotariern und anderen Kollekten.
    Geschichte wiederholt sich – als Farce. Weil Brecht & Co. für unsere Generation eigentlich keine Bedeutung mehr hatten, sie eher als MHausmärchen gelesen wurden. Sie wären vermutlich vergessen worden, ihre historische Aufgabe war bereits Ende der Fünfziger erfüllt.

    Dachte man. Aber ihr, ihr wolltet es offensichtlich nicht dabei bewenden lassen. Vieles, wenngleich nicht alles, deutet darauf hin, daß ihr es allein gewesen seid, die uns dieses Trümmerfeld hinterlassen habt. Unsere eigenen Sozis. Nicht der Ami, nicht der aliierte Kulturattache, nicht der ferne Großkapitalist, nicht der zitternde Nachkriegspolitiker, nicht der gierige Handwerksmeister.

    Nein, ihr wart es. Und habt euch für diese Tat einen Platz im Rotweingürtel gesichert.

    Und deshalb dürfte eure Rechnung vermutlich nach so langer Zeit aufgehen. Um die bürgerliche Gesellschaft zu beseitigen, muß das gekaufte Proletariat ersetzt und die Restgesellschaft zer-setzt werden. Ihr habt es hinbekommen. Die Spannungen sind inzwischen so groß, daß sie inzwischen nicht mehr abgebaut werden können. Keine Bundestagswahl und kein Kabinettsbeschluß, keine Schweigeorder aus dem Kanzleramt. könnte mehr das Kommende verhindern. Soll heißen, die Revolution findet wahrscheinlich statt, binnen der nächsten 5 Jahre. Genau das wolltet ihr doch, nicht wahr ?

    Doch ihr sitzt falsch und im Unterschied zu allen vorangegangenen Revolutionen in Deutschland fließt in diese das methodisch bereichernde Moment des Orients hinein.

  92. juergenelsaesser sagt:

    Manfred Strossner: Ihre Denkfigur ist diskutabel – aber in der Personalisierung auf Schnehen absolut überzogen. Da muss ich Schnehen jetzt mal in Schutz nehmen.

  93. schnehen sagt:

    @Elsässer

    ‚Hoffnungsloser Fall‘ – na, na, nicht gar so heftig, Herr Kollege!

    Ich darf Sie beruhigen. Ich habe Ihr Magazin schon des öfteren gelesen. Allerdings werde ich keine Artikel lesen, die auf der Grundlage von Bildzeitungsartikeln zustande gekommen sind. Das werden Sie verstehen. Auf dieses Niveau begebe ich mich nicht.

    Wenn Sie es schaffen, auch die Gewalt gegen Muslime oder die Islamphobie einmal zu thematisieren oder Themen wie 9/11 und den Beitrag, den Mossad dazu geleistet hat (Sie sind doch an Geheimdiensten interessiert. Warum recherchieren Sie nicht mal in dieser Richtung, statt nur zu NSU? Sie können vieles dazu bei Christopher Bollyn oder Kevin Barrett nachlesen, die dazu wertvolle Aufklärungsarbeit geleistet haben). Wenn also das geschehen sollte, werde ich Ihr Magazin noch öfter lesen.

  94. Blue sagt:

    @Manfred Strossner: Wie jung sind sie?

    Ich kann sagen, dass ich mit unter 30 selbst zur jüngeren Generation zähle und wenn ich mir meine Bekannten im gleichen Alter anschaue, dann ist da sogar recht wenig von Stimmung gegen Migranten zu spüren. Im Gegenteil, die meisten würden sich wohl Schnehen anschließen.

    Oder lassen sie sich von mir gesagt sein, dass ich immer noch in einem Ghetto lebe. und ich fühle mich hier eigentlich recht wohl, und das, obwohl ich kein reiches Einkommen habe.

  95. juergenelsaesser sagt:

    Schnehen: Langsam wird mir Ihre Ignoranz zu bunt! SIE fragen mich im Ernst, was ich zum Thema Gewalt gegen Muslime publiziert habe und zu 9/11? COMPACT hat eine Konferenz zu 10 Jahre 9/11 gemacht (die einzige! in D.) und ein Dossier zum selben Thema veröffentlicht. Mein Buch „Terrorziel Europa“ (340 Seiten) handelt von nichts anderem als false flag-Operationen zu Lasten der Muslime!

  96. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Mary: Zahl der Fremden total unterschätzt!

    Eine bewußt falsche Annahme heißt FIKTION.
    Sie unterliegen der üblichen Schönfärberei:

    Ein raumfremder Asiate oder Afrikaner wird nicht dadurch zum Europäer oder Deutschen, daß er die Staatsbürgerschaft der „brd“ erhält. Sehen Sie sich einmal die Videos mit den Kommentaren dieser Gruppe bei den „Einbürgerungsfeiern“ an:

    Kaum ein Fremder wird „brd“-Bürger, weil er sich dem Staat „brd“ oder dem Deutschen Volk verbunden fühlt.

    Selbst der von Ihnen zitierte Spiegel gibt zu, daß mehr als 20% der hier Wohnenden „MiHigru“ haben. Und bekanntlich waren dies bereits vor 8 Jahren 70% der Unter-5-Jährigen in den Städten. Diese 70% MIHIGRU-aner sind heute die Unter-13-Jährigen in den Städten.

  97. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blue: Gerechte Forderungen gegenüber den Minderheiten:

    Toleranz bedeutet nicht, daß sich die Mehrheit der Minderheit zu assimilieren hat. Die Schwulenmission durch die offizielle Politik verletzt das Menschenrecht der Mehrheit.

    Ganz anders ist die Frage der Immigranten zu beurteilen.
    Jedes Volk, jeder Staat hat das Recht, Einwanderung auf jenes Maß zu begrenzen, das für das Leben der Einheimischen förderlich ist. Das GG für die „brd“ geht sogar weit über diese Form der Begrenzung hinaus: Jede politische Maßnahme ist nach dem GG so zu gestalten, daß sie den Nutzen des Deutschen Volkes zu mehren imstande ist.

  98. schnehen sagt:

    @Elsässer

    Das wusste ich nicht.

    Kann ich alles wissen?

    Sie dürfen trotzdem etwas freundlicher sein.

  99. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Merkwürdig, Blue!

    Wieso soll denn irgendjemand hier „etwas gegen Migranten“ haben? Einiges an Kritik wird doch nur formuliert, wenn laut Statistik ein hoher Anteil dieser Gruppen Gewalt ausübt, Leute beraubt oder totschlägt oder sich durch Transferleistungen durchs Leben schlägt.

    Es ist ein schweres Schicksal, im Exil, fern der Heimat zu leben, in einem Land, dessen Kultur, Sprache, Religion einem fremd sind. Und die Kinder werden in den hiesigen Schulen praktisch gar nicht mehr unterrichtet und geraten auf die schiefe Bahn. Welchem verantwortlichen Vater könnte das gefallen?
    Die materielle Not in der Türkei ist ja gewichen, heute explodiert dort die Wirtschaft mit Traumraten, während in der „brd“ nicht mehr viel zu holen ist.

    Wir müssen Mitleid mit den Türken haben und verhindern, daß sie ihrer Kultur beraubt werden. Wir müssen die türkischen Kinder in ihrer Muttersprache unterrichten, Erdogan sendet ganz bestimmt türkische Lehrer zu diesem Zweck. Und wir müssen Rückkehrer ermutigen, auch durch materielle und organisatorische Unterstützung.

    Natürlich sind wir auch gegenüber den Einheimischen verpflichtet.

  100. Yilmaz sagt:

    @ Jürgen E.

    ich vermute mal aus gutem Grund, wie auch andere Blogger hier früher mal erwähnt hatten (aus Berlin zB Mir-Klan und so…), daß ein sehr „großer Teil“ der Gewalttäter Kurdisch ist (Araber-Kurden und Türk. Kurden) und aus Fern-Anatolien stammen, diese aber mit einem Türk.oder Libanesischem Pass rumlaufen und somit das Image erheblich verschlechtern. Dieses ganze Klan-Gesülze (sehr bekannt in der Türkei unter den Kurden dort, je mehr Söhne um so stärker ist der Klan, usw…) gibt es bei Kurden und auch bei Zigeunern, wobei ich auch hier nicht der Verallgemeinerung heimfallen will, da es überall Böse und Gute gibt…ich denke Kirsten Heisig hatte es bereits auf diese Gruppe abgesehen, aber der Special Service hat sie ins Jenseits befördert weil sie zu akribisch aufgeräumt hatte und so auf die Fährte gekommen war, daß hier bewusst „Unruhe“ gestiftet wird….

  101. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Nudelsieb“

    Wird Sie freuen:
    Es gibt ein Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien, natürlich in Österreich, in der „brd“ fürchtet man ja den Volkswillen.

    Zur Unterstützung dieses Volksbegehrens hat ein Tiroler durchgesetzt, daß ein Nudelsieb als religiös bedingte Kopfbedeckung anerkannt wird. Auf seinem Führerschein ist er mit selbigem auf dem Kopf abgebildet. Es gibt die „Religionsgemeinschaft der „Pastafari“, die in A bereits etwa 400 Mitglieder zählt.

    http://burgenland.orf.at/news/stories/2591170/

  102. gerina sagt:

    @schnehen: Wie wäre es mal mit einem Besuch in einer Jugendvollzugsanstalt ? In meinem Studium als Sozialpädagogin hatte ich hierzu die Gelegenheit. Mich erstaunte damals, dass überwiegend muslimische bzw. türkische und arabische Jugendliche im Knast saßen. Und im Gefängnis als Jugendlicher zu landen, da muss man schon einiges an Straftaten begangen haben. Denn so schnell landet man – schon mal gar nicht als Heranwachsender – im Gefängnis, siehe den Bericht in der neuen Ausgabe von Compact, die hier schon zitiert wurde, und der mich sehr betroffen machte.
    Sie befinden sich mit Ihrer Auffassung im Irrtum: Es ist nicht die sog. strukturelle Gewalt, wie z.B. Armut, die einen Menschen zum Straftäter werden läßt. Diese Theorie ist schon längst widerlegt.
    Es ist vielmehr so, dass ein Mensch sich entscheiden kann, welchen Weg er geht: den der Gewalt oder den des konstruktiven, positiven Miteinanders. Er hat nämlich auch eine Eigenverantwortung, die Sie in Ihren Ausführungen völlig außer Acht lassen.
    Wie ich schon vor einiger Zeit schrieb, gibt es aber auch einen Zusammenhang zwischen kultureller Herkunft und Gewaltbereitschaft, die Prof. Christian Pfeiffer, Leiter des kriminologischen Forschungszentrums Hannover in Zusammenarbeit mit seinen wiss. Mitarbeitern machte.
    Diese Untersuchung sollten Sie einmal sorgfältig studieren !

  103. anglo peseten sagt:

    hallo yilmaz

    gibt es bei Heisigs Tod eigentlich konkretere vermutungen, wer sie umgebracht hat?

  104. Liebe Gerina, gib Dir keine Mühe. Die Baureihe von @schnehen kennt man als politisch interessierter Mensch zur Genüge – Menschen wie sie haben unsere Heimat zerstört, unsere Zukunft in diesem Land. Für alles Verständnis gehabt, für noch die schlimmsten Grausamkeiten beglaubigte Ausflüchte, Lebenslügen, ölige Begründungen für absolute weltanschauliche Irrationalität, – abgesehen von den Landsleuten, die mit voller Härte von seiten der Berufstoleranten rechnen müssen…auch, weil sie selbst erzogen worden sind, sich nicht gegen die Anmaßungen der selbsternannten Volkserzieher zur Wehr zu setzen. Nun, diese Epoche neigt sich dem Ende entgegen, je mehr dem Gemeinwesen die wirtschaftliche Puste ausgeht, je mehr „Eingeborene“ in angenehmere, sicherere Länder auswandern, je mehr die heimische Infrastruktur, Arbeitseifer und Zukunftsglaube der Mittachtziger der „DDR“ gleicht. Der „deutsche Staat“ kann bald nicht mehr, und wir, wir wollen einfach nicht mehr. Entweder es wird eine Umkehr geben, klar & für alle sichtbar – oder wir sind fort!

    Die immerwährende Zeit der (vermeintlichen) Mittelwege, der faulen Kompromisse, des Rückzugs aus allen Positionen, nur um mitrühren zu können im Topf, damit ist es Asche – weil es nichts mehr zu rühren gibt.
    Eine Verständigung mit diesen Glisti nach Marke schnehen ist weder möglich, noch mehr angebracht. Es geht politisch nur noch darum, das „beyond welfare state“, die Zeit nach der Zivilisiertheit vorzubereiten u. mit der Kaltblütigkeit konträrer ethno-religiöser Lobbyorganisationen zu gestalten – es sei denn, man bereitet sich und die Seinen ebenfalls auf die Ausreise vor. Was bei Licht betrachtet das vernünftigste ist. Denn politisch hat dieses Land fertig, Ich warte noch die BTW ab, in der irrigen naiven Hoffnung auf demokratische Rückbesinnung per AfD, an die ich ehrlicherweise nicht mehr glauben kann. Dann geht’s rauf und ich wünsche allen Bundesbürgern als Deutscher n‘ guten Rutsch. Ihr wolltet die Zustände so und habt sie mit eurer Stimme, und jeder geäußerten Zustimmung gleich welcher inneren Begründung auch bekommen. Keine Ausflüchte, bei aller Medien- Lehrer- und Wirtschaftsübermacht, waren die Wahlen dennoch frei und geheim, d.h. bis dato. Man konnte anders, und stimmte Jahrzehnt um Jahrzehnt für „weiter so!“ Vermutlich auch diesen September. Also beschwert euch nicht.

  105. chicano sagt:

    @ yilmaz

    bin da ganz eng bei dir und defintiv schwärzt der umstand die statistik für deine „landsleute“ gewaltig.

  106. chicano sagt:

    jürgen schreibt, mehr als zu recht:

    „SIE fragen mich im Ernst…“

    und weil schnehens antwort diese ist:

    „Kann ich alles wissen?
    Sie dürfen trotzdem etwas freundlicher sein.“

    sage ich dir jürgen, weils deutlich wird:

    da stinkt was zum himmel…..das hat methode.

  107. Yilmaz sagt:

    @ angelo petesern sagt: Juli 2, 2013 um 18:42
    hallo Angelo,
    konkrete Angaben…naja, eigentlich wissen es alle aufklärerischen Journalisten, Verschwörungstheoretiker usw. und die Spatzen pfeifen es von allen Dächern daß das ein inszenierter Selbstmord von einem Geheimdienst war, warum!?
    Als da wären:
    – plötzlicher Selbstmord, keine konkreten Hinweise daß Heisig innerlich total am Ende war, also typisch analog zu anderen politischen Morden oder Selbstmorden,

    -hat man die Kinder von K. Heisig mal öffentlich befragt und im TV gezeigt?

    – die eigentliche Fährte ist aber, das die Medien alle gleichgeschaltet berichteten und die Justiz jegliche Nachforschungen verschleiert/behindert und den Fall schleunigst (also viel zu schnell) als für geklärt zur Akte gelegt hat…Selbstmord, Punkt. Hier arbeiten Medien, Justiz und Polizei Hand in Hand.

    Diese ganze Ausländergewalt Thematik wird doch absichtlich von denen ganz oben zugelassen damit betreibt man „beste“
    Lobbyarbeit, aber das hatten wir schon etliche Male durchgekaut.
    Ich denke daß K. Heisig einigen Mächtigen in der Justiz, BND, Politik mächtig in die Suppe gespuckt hat, denn hätte Heisig schnell in Berlin aufgeräumt gäbe es diese lautstarke Minderheit nicht in dem Maße….

  108. Yilmaz sagt:

    @ chicano sagt: Juli 2, 2013 um 19:48

    …ja leider……………..

  109. Eveline sagt:

    @Manfred Strossner

    Die alte Welt liegt im Sterben.
    Das spirituelle Herz in Deutschlands befindet sich bei auf in den Externsteinen.
    Am 22.09.12 fand dort eine eine europaweit geführte Lichtmeditation zur Befreiung dieses Herzens statt.
    Erfolgreich.

    Die alte Welt liegt im Sterben – somit gehen aber auch Ihre, meine , unsere Vorstellungen, wie was zu sein hat, den Bach runter.

    Ich hoffe , ich habe Ihnen Hoffnung gemacht.

  110. anglo peseten sagt:

    (oben aus dem Editorial:) Die Türken – die hiesigen und die in Kleinasien – werden uns respektieren, wenn wir uns selbst respektieren. Nicht indem wir Deutschen uns immer kleiner machen, werden wir ihre Freundschaft gewinnen – sondern indem wir uns unserer Stärke besinnen.

    Klarer Fall. Und Kirsten Heisig war der Ansicht :

    Auf die Frage, ob sie denn nicht Angst hat, meinte sie: „Nein, überhaupt nicht. Die arabischen Jugendlichen achten mich“, berichtet Hahne weiter.
    In der Sendung vertrat die Jugendrichterin den Standpunkt, je deutlicher man zur Rechtsordnung stehe und zu den Werten, desto mehr Respekt bekäme man von Migranten entgegengebracht. Dies gelte auch für die Jung-Kriminellen.
    Mit Peter Hahne hatte Kirsten Heisig nach der Aufzeichnung noch ein Wiedersehen vereinbart. Heisig habe sich beim ZDF-Talker mit den Worten ‚Bis zum nächsten Mal‘ verabschiedet.
    „Sie erschien mir mutig, tatkräftig, zupackend und kein bisschen resignativ,“ so Peter Hahne.

    http://www.kirsten-heisig.info/

  111. anglo peseten sagt:

    @ yilmaz: richtig, ich kann mich noch erinnern dass das hier schon besprochen wurde. die frage war insofern ein schnellschuss – es wäre aber ja möglich gewesen dass noch jemand etwas herausgefunden hat.

    Ich denke daß K. Heisig einigen Mächtigen in der Justiz, BND, Politik mächtig in die Suppe gespuckt hat

    „Zugespitzt gefragt: Musste Heisig sterben, weil sie unserem Staat auf die Schliche zu kommen drohte? War sie ihm bereits auf der Spur – und stand kurz vor weiteren Veröffentlichungen?“
    Christoph Hörstel (2010)

    http://www.kirsten-heisig.info/
    wird übrigens vom W. Reich-Biographen Bernd Laska betrieben (V.i.S.d.P.)

    wie auch immer. heute (3.7.) vor drei jahren wurde Ihre Leiche gefunden.

  112. Blue sagt:

    @Dr. Gunther Kümel: Da stimme ich ihnen ja zu: Menschen sollten ermutigt werden, in ihre Länder zurückzukehren.

    Und gerade deshalb wollte ich u.a. ein Auflösen der Ghettos. Denn gerade in Ghettos bilden sich Parallelgesellschaften, die dann eine Integration/Assimilierung und Bildungspolitik schwer machen. Angefangen damals, als die ersten Türken noch in den Klassen von den deutschen Kindern getrennt werden mussten.

    @Yilmaz: Ich kann zumindest bestätigen, dass viele soziale Probleme auch mit Kurden zusammenhängen. Jedoch erkenne ich ebenso, dass viele Kurden hier gerade wegen der politischen Schwierigkeiten in ihren Heimatländern her kamen. Die Kurden waren im Grunde als Volk nie richtig akzeptiert, weder in der Türkei, wo dies sich erst langsam ändert, noch in Syrien oder im Iran. Das führt natürlich zu einer gewissen Wurzellosigkeit.

    Und gerade diese Wurzellosigkeit sorgt auch für Spannungen. Diese weiten sich bis zu den Ländern aus, wo sie einwandern.

  113. Blue sagt:

    @chicano: Es hat also „Methode“ um einen etwas freundlicheren Ton zu bitten und sich einzugestehen, dass man mal einen Fehler gemacht hat? Ihre Sichtweisen irritieren mich immer wieder.

  114. Eveline sagt: Juli 2, 2013 um 21:27

    @Manfred Strossner

    Die alte Welt liegt im Sterben – somit gehen aber auch Ihre, meine , unsere Vorstellungen, wie was zu sein hat, den Bach runter.

    Alle, alle ohne Ausnahme! Es kommt etwas ganz Neues. Und wir gehen einen Weg, den wir nicht kennen. Wo wir nur – wie ein Kind – dem Vater (oder der Mutter) vertrauen können, daß sie uns sicher führen.

  115. Mary J. sagt:

    @ Dr. Kuemel

    Das würde ich vom Einzelfall abhängig machen. Es gibt Leute, die „vererben“ ihr „Ausländerdasein“ und ihre Heimatkultur über 5 Generationen hinweg, andere gehen aber auch voll in der Gastkultur auf.

    Ich habe solche und solche kennengelernt. Ich habe Ost-Asiaten und Afrikaner (adoptierte, „Mischlinge“ und auch „reinrassige“) kennengelernt die waren abgesehen vom Aussehen so deutsch wie Sie und ich. Die haben auch mit ihrer alten „Heimat“ absolut nicht am Hut.

    Und ich kenne Russlanddeutsche, die eigentlich „reinrassig“ deutsch sind und auch so erzogen wurden, sich aber trotzdem als Russen fühlen, und das obwohl sie schon über zwanzig Jahre hier sind. Und die Kinder von denen, obwohl hier geboren fühlen sich auch mehr als Russen als als Deutsche.

    Das hat aber mit der Kriminalstatistik, die ich gepostet habe nicht zu tun, oder doch?

  116. chicano sagt:

    @ blue

    „Ihre Sichtweisen irritieren mich immer wieder.“

    das beruhigt mich

  117. Blue sagt:

    chicano:“das beruhigt mich“

    Ich würde an ihrer Stelle an der Logik ihrer Argumentation arbeiten.

  118. chicano sagt:

    chicano:”das beruhigt mich”

    Ich würde an ihrer Stelle an der Logik ihrer Argumentation arbeiten.

    ach, der war gut, mr. neusprech schubiblue🙂

    sie haben hier schon soviel logik, von so vielen geduldigen schreibern, samt stringenter argumentation bekommen und konnten bzw. wollten nicht einen bruchteil davon verdauen und ordentlich einordnen. statt dessen zersetzen sie all das mit ewigen, aus der luft und ihrer fantasie geschöpften phrasen, die die grüne antifamuschpoke nicht besser streuen könnte. all das garnieren sie mit dreistester gutmenschensoße und rühren so lange im brei, bis jeder einmal entnervt das handtuch schmeißt, denn wer will einem unbelehrbaren alleswisser und meistermoralapostel immer wieder von vorn erklären, was dieser im buchstabenwald sich im kreise drehen lässt, bis er wieder alle am anfang hat und die gleichen, zigmal beantworteten fragen stellt?

    ich jedenfalls nicht…..denn meine geduld mit (wahrscheinlich vorsetzlicher) „blindheit“ ist begrenzt. noch dazu, wenn diese blindheit dazu dient, solange zu labern, bis es zu spät geworden ist, das kind aus dem brunnen zu ziehen.

    also pass ich mich ihnen an, mit kleinen häppchen ohne nährwert aber viel gefühl😉

    apropos gefühl, sie sollten mal beginnen ihren verstand mit ihrem herzen zu verbinden. vielleicht kommt dann mehr dabei heraus als kalter hirnwichs im gewande eines zur fairness neigendn denkers. nur so ein tip und auch noch gut gemeint, ob sies glauben oder nicht.

  119. Blue sagt:

    @chicano: Können sie mir ein konkretes Beispiel nennen, wo ich eine Argumentation nicht verdauen konnte? Ich konnte die meisten Argumente widerlegen.

    Das Problem natürlich ist, dass ich von persönlichen Erfahrungen spreche, und nicht irgendwelche Texte oder Zahlen, die im Netz kursieren als einzige Vertrauensquelle benutze. Ich habe das Gefühl, die meisten, die hier zumindest rassistisch argumentieren, haben eigentlich nicht so viel Lebenserfahrung, sondern sitzen selbst in einem kleinen Dorf oder reichen Viertel, wo nur relativ wenig Ausländer sind.

    Sie können mir glauben, dass ich, nach dem ich schon über 20 Jahre mit Menschen mit Migrationshintergrund zusammengelebt habe, dass ich relativ gut über das Bescheid weiß, was ich sage. Sie können es meinetwegen als „gutmenschlich“, „linksgrüne Propaganda“ (oder was ihnen auch immer für Unsinn einfällt) abtun. Doch ich weiß, dass ich da keine Propaganda nachplappere, sondern nur die Essenz meiner Lebenserfahrung wiedergebe.

  120. chicano sagt:

    @ blue

    „Das Problem natürlich ist, dass ich von persönlichen Erfahrungen spreche, und nicht irgendwelche Texte oder Zahlen, die im Netz kursieren als einzige Vertrauensquelle benutze.

    [….]

    Sie können mir glauben, dass ich, nach dem ich schon über 20 Jahre mit Menschen mit Migrationshintergrund zusammengelebt habe, dass ich relativ gut über das Bescheid weiß….“

    jetzt hätten sie mich fast dazu bekommen, in einen neue runde mit ihnen zu gehen😉

    nur soviel, ich wohne nicht nur seit mehr als 40 jahren in migrantenhochburgen und kenne die entwicklung daher von der pike auf, ich habe auch mehr als 20 jahre direkt und wenn ich schreibe direkt, dann meine ich direkt, mit migranten und migrantenproblemen aufgrund meiner beruflichen tätigkeit zu tun gehabt und drittens, ich bin selbst ein kind von einwanderern, habe also migrationshintergrund.

    sonst noch was?

  121. Blue sagt:

    @chicano: Wie gesagt, ich lebe seit 20 Jahren mit Migranten zusammen und hatte mehr als ein Jahr mit türkischen und arabischen Kindern bzw. Jugendlichen zu tun. Ich habe mitbekommen, wie die Situation ist, vor allem die familiäre Situation und in was für einem Umfeld diese aufwachsen.

    Ich bin mir so ziemlich sicher, dass die Kriminalität erheblich eingeschränkt wäre, wenn die Kinder und Jugendlichen nicht dauernd in ihren Ghettos solch schlechte Vorbilder nehmen würden. Gerade auch deshalb bin ich für eine Auflösung eben dieser Ghettos. Du lernst kein gutes Benehmen, wenn es dir nicht vorgelebt wird.

    Wir können gerne unsere Erfahrungen quantitativ miteinander vergleichen, aber die Qualität beurteilt jeder anders. Ich weiß nur, dass ich noch nie bzw. selten irgendeiner Propaganda geglaubt habe, sondern sich meine Ansichten großteils aus meinen Erfahrungen zusammensetzen. Wer hat nun mit seinen Erfahrungen mehr Recht, als der Andere? Das kann man eben nicht sagen, dazu bräuchte es quasi eine ausführliche Studie.

  122. Mary J. sagt:

    „Ich bin mir so ziemlich sicher, dass die Kriminalität erheblich eingeschränkt wäre, wenn die Kinder und Jugendlichen nicht dauernd in ihren Ghettos solch schlechte Vorbilder nehmen würden. Gerade auch deshalb bin ich für eine Auflösung eben dieser Ghettos. Du lernst kein gutes Benehmen, wenn es dir nicht vorgelebt wird.“

    @Blue

    Bei „Auflösung der Ghettos“ werden bei mir gewisse historische Assoziationen geweckt. Ist das Absicht von Ihnen?

    Jedenfalls, Sie erwecken hier den Anschein, als ob der Staat diese Leute mit Gewalt dazu gezwungen würde, in diesen Ghettos zu leben.

    Doch dem ist natürlich nicht so und billige Mieten sind nur ein Grund, warum diese Leute sich da so konzentrieren. Der andere ist, dass diese Leute einfach sehr gerne unter sich und nebeneinander wohnen.

    Die Mietpreise in Berlin-Kreuzberg liegen im oberen Drittel des berliner Durchschnitts, und trotzdem sind da extrem viele Migranten. Wenn es nur nach Geld ginge, würde die ganz woanders hinziehen. Aber sie tun es nicht.

    Und wenn die Leute unter sich leben wollen, was wollen Sie dann dagegen tun? Sie können einem Türken ja nicht verbieten neben einen anderen Türken zu ziehen.

  123. @Manfred Strossner,
    Juli 2, 2013 um 18:44

    “ Man konnte anders, und stimmte Jahrzehnt um Jahrzehnt für “weiter so!”“ – ich bezweifle das aus der ähnlichen Gesittung der Wahlalternativen (Parteien). Und das Merkel leakte: Nicht, was vor der Wahl versprochen wird, muss danach zwangsläufig umgesetzt werden, ist ja auch nicht erst deren Weisheits letzter Schluss;

    Bis Winter muss ich hier fort sein; ab dann spätestens geht der Schuss des unbekümmerten Stillehaltens auch bei mir nach hinten los – sag ich mir auch die ganze Zeit, selbst ohne irgendeinen Blick auf „Wahlen“ …

    @Gerina – also ganz falsch, zu behaupten, der straffällige Ausländer bekäme seine Strafe nicht …

  124. Mary J. sagt:
    Juli 4, 2013 um 17:00
    @ Blue: „Bei “Auflösung der Ghettos” werden bei mir gewisse historische Assoziationen geweckt. Ist das Absicht von Ihnen?…Sie erwecken hier den Anschein, als ob der Staat diese Leute mit Gewalt dazu gezwungen würde, in diesen Ghettos zu leben.“

    Wer hat den die Ghettos gebaut, die bei Ihnen „geschichtlich“ assozieren? (Wer umgibt sich denn heute immer noch mit einer Mauer?) Da müssen Sie dringend nochmal Geschichte des jüdischen Ghettobaus“ o.s.ä. aufschlagen!😉

    Aber das hat freilich, in Blues Beispiel nur den einen, ihnen historisch so „unbelegbaren“ Aspekt gegenseitiger Grenzziehung betroffen;

    auch „wir“ wollen mit „denen“ ja nichts zu tun haben, soweit hat auch Blue nämlich unwidersprechbar Recht?

    Im Osten hieß die Mauer – Antifaschistischer Schutzwall. Waren die Ossis draußen oder drinnen? In der Zone – klar – aber außerhalb des „Faschismus“. Innensichten, Außensichten, Subjetivismen …

  125. Mary J – gegen den Vorwurf, dass ich nicht nur ein Subjektivismusspielchen gemacht habe: die jüdischen Gemeinden hatten immer allerhand zu verbergen, wofür die Restbevölkerung in all den Jahren wenig Verständnis hatte – darum ihre hohen Mauern um ihre Ansiedlungen. Insofern kann man Blue mit seiner Metapher gar nicht widersprechen, wenn man ebenfalls meint: “ … dass diese Leute einfach sehr gerne unter sich und nebeneinander wohnen“

  126. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Mary,

    Wir haben eine Fürsorgepflicht für diese Leute!
    Die allermeisten sind ja doch nur hier, weil die „brd“ (aus irgendwelchen Gründen…) den Anwerbestopp nicht durchsetzen durfte. Der besteht ja eigentlich schon seit 1973, also 40 Jahre lang.

    Den Menschen tut das „Ghetto“ nicht gut, egal, ob sie da jetzt freiwillig drin hausen oder nicht: Die Kinder werden nicht mehr beschult, Arbeit hat auch keiner, die Sozialhilfe und die paar anderen Transferleistungen könnten auch höher sein. Die reiche Kultur dieser Menschen geht den Bach runter, sie sind ja sehr weit weg von ihrer Heimat, die hiesige Welt ist ihnen fremd, das macht doch alles depressiv!

    Die „brd“ gibt ja so viel Geld aus, da könnten doch ein paar Rückkehrhilfen etabliert werden! Schließlich zahlen diese Menschen ja teilweise Geld in die Rentenversicherung ein.
    Das sollte denen ausbezahlt werden, die zurückkehren wollen.

    Und mit den Kenntnissen, die sie sich hier erarbeitet haben, könnten sie in ihrem eigenen Kulturkreis bestimmt Erfolge haben.

  127. Mary J. sagt:

    @Günther

    Sie haben ja vollkommen recht. Aber wir leben nunmal in einem Rechtstaat, wo gewisse Gesetz gelten und auch gewisse Freiheiten. Und eines dieser Rechte und Freiheiten ist, dass man wohnen darf wo man will. Wollen Sie das wirklich opfern für diese Leute? Wollen Sie wirklich in einem Land leben, wo man eine Genehmigung braucht, um umziehen zu dürfen?

    @blechtrommler

    Spielen Sie mit wem anders.

  128. chicano sagt:

    @ blue

    „Ich bin mir so ziemlich sicher, dass die Kriminalität erheblich eingeschränkt wäre, wenn die Kinder und Jugendlichen nicht dauernd in ihren Ghettos solch schlechte Vorbilder nehmen würden.“

    sie haben eine sehr verzerrte wahrnehmung, blue. sie sehen, was sie sehen wollen und was ihren glauben untermauert.

    es gibt keine ghettos, nicht mal neuköln ist ein ghetto. so gut wie alle dort, leben dort, weil sie es wollen. und welche schlechte vorbilder meinen sie? den großen bruder?

    „Gerade auch deshalb bin ich für eine Auflösung eben dieser Ghettos.“

    nochmals, es gibt keine ghettos im eigentlichen sinne.

    aber dann machen sie sich mal auf was gefasst, bei ihrem vorhaben einer zwangquote. da will, wie gesagt, keiner weg. man findet es gut unter sich zu bleiben. wozu also umziehen. was sie da vorschlagen, würde für die meisten als zwangsassimilation gelten🙂 diese menschen beharren nämlich mit zähnen und klauen auf das, was sie, bkue, den deutschen absprechen wollen, (auch wenn sie es bestreiten) nämlich den erhalt ihrer kultur und dafür bleiben sie lieber unter sich.

    sie finden eben bier trinken und schweinefleisch essen eklig, auch wenn ein bruder seiner schwester erlaubt allein zu denken und auszugehen, so wie die meisten deutschen es zum kotzen finden, wenn jedes wochenende, jeder park in berlin erstmal zum grill-monopol erklärt wird, und nicht ein plätzchen bleibt für beschauliches träumen und in die wolken gucken, und anschließend wird der dreck und müll einfach tonnenweise liegen gelassen. und dann gehen sie mal hin und fragen ganz freundlich, ob das denn sein muss…….ich hoffe sie haben ein schnelles fahrad dabei, wenn eine meute ihnen hinterher rennt mit dem grillmesser😉

    ich kenne genügend türkische menschen, die abhauen, weil sie ihre eigenen landsleute nicht mehr auhalten. eine top-zahnärztin, ein wahrer segen für den bezirk, zog jetzt endgültig nach düsseldorf, weil sie es nicht mehr ausgehalten hat, das die älteren frauen sie jedesmal zu texten, warum sie kein kopftuch trägt und die männer sie herumkommandieren als wäre es ihre praxis. türken, die sich einfach ein bischen integrieren und was aus ihrem leben machen (auch wenn sie aus „ghettos2 kommen, wie sie sagen) werden bereits beäugt und ausgegrenzt und wenn sie mit dn deutschen wirklich zusammenhängen, werden sie schnell schief angeschaut. schließlich kann es nicht sein, das man sich den deutschen apasst, wo deutsche aber ihre kultur aufgeben und „zu besseren türken oder arabern“ werden, da läufft alles wunderbar. vielleicht gehören sie ja zu denen, und erklären jeden morgen beim tee, wie sie ihr eigenes volk verachten….wer weiß.

    wie dem auch sei…..es geht letztlich nicht um bessere oder schlechtere menschen, es geht um unterschiedliche vorstellungen von leben und um unterschiedliche kulturen. und sie wollen es einfach nicht wahr haben, das kulturen so unterschiedlich sein können, das nie etwas anderes als parallelkulturen dabei herauskommen können und dann entscheidet letztlich die geburtenrate.

    „Wir können gerne unsere Erfahrungen quantitativ miteinander vergleichen, aber die Qualität beurteilt jeder anders.“

    na ja, was wollen sie denn austauschen. die dinge laufen mehr subtil und im verborgenen. die gewalttaten sind dann nur das kräuseln auf der oberfläche aber unterschwellig existiert zu teilen eine generelle ablehung der deutschen kultur und deutschen menschen gegenüber.

    „Ich weiß nur, dass ich noch nie bzw. selten irgendeiner Propaganda geglaubt habe, sondern sich meine Ansichten großteils aus meinen Erfahrungen zusammensetzen. Wer hat nun mit seinen Erfahrungen mehr Recht, als der Andere? Das kann man eben nicht sagen, dazu bräuchte es quasi eine ausführliche Studie.“

    wenn sie vom fach wären, z.b. als polizist, sicherheitsmitarbeiter, anwalt, opferberteuer oder auch psychotherapeut von mobbingopfern (auch türkische frauen werden sie dort in massen antreffen) o.ä. dann wüssten sie sehr gut wovon ich spreche.

    es gibt kulturelle unterschiede und der deutsche ist weitaus offener für andere kulturen, als es manche kulturen ihm gegenüber sind.

    ich wünsche allen menschen frieden und würde für den erhalt jeder kultur eintreten, also auch für unsere oder sollte dies die einzige ausnahme sein???

  129. chicano sagt:

    apropos geburtenraten…ein bischen „comedy“ gefällig?

  130. Mary J. – @blechtrommler, Spielen Sie mit wem anders.
    Mach ich schon, keine Sorge …Danke, trotzdem:

  131. Eveline sagt:

    Es passt vorne nicht – es passt hinten nicht…..

    Deutsche – Juden –

    „Suchen Sie die Wahrheit mit Inbrunst im Herzen“ schreibt Erhard Landmann in seinem Buch „Weltbilderschütterung“

    Deutsche Dialekte: Aus ich gehe ins Wasser wird

    Berliner: Ick jeh ind Wata,
    Aus CH wird ein K Laut, aus G ein J Laut, aus R ein A Laut

    Frankfurter: Ich geh ins Wassee,
    aus R Laut wird ein EE Laut , wie die Koreaner und Chinesen

    Thüringer und Sachsen: Ich gehe ins Wossor
    aus A und E klingt ein O Laut

    Bayer sagt Wuosser

    aus ein wird oan, haben Sie- wird hoams
    aus dem Lippenlaut b wird ein m

    Hesse sagt nicht Kirche Strasse oder Garten, sondern Kesch, Strass, Gatte und zum Gatten sagt er Gatt

    Das Wata des Berliners macht der Russe Woda
    und der Brite Water
    Die Berliner , die Preussen oder Borussen sind gleichnamig wie die Russen, Bretonen alle gehen auf den deutschen Stamm der Friesen zurück, in Britannien die Angel die Sachsen die Juten eingewandert sind.
    Die Juten – die eigentlichen Djuten – Diuten sind, Deutschen sind.

    Wie nenen sich die Deutschen selber?
    Nemetzki, das ist russisch
    Ungarn nemet, Araber nemsi,
    deutsch ahd: diutisc, diutiscun, tiot, thiot, theot, thiet,
    als Substantiv: das Volk
    als Verb diuten, tiuten diutin, deuten, erklären, lehren

    Juden und Deutsche – Diuten – die Juden das D verloren.

    Und jetzt wird es richtig spannend.

  132. Mary J. sagt:

    @Günther

    „Die “brd” gibt ja so viel Geld aus, da könnten doch ein paar Rückkehrhilfen etabliert werden! Schließlich zahlen diese Menschen ja teilweise Geld in die Rentenversicherung ein.
    Das sollte denen ausbezahlt werden, die zurückkehren wollen.

    Und mit den Kenntnissen, die sie sich hier erarbeitet haben, könnten sie in ihrem eigenen Kulturkreis bestimmt Erfolge haben.“

    Diesen Teil Ihres Beitrags habe ich irgendwie komplett überlesen. Sorry.

    Da bin ich ganz Ihrer Meinung, dass das ansich eine gute Idee wäre. Darüber habe ich auch schon nachgedacht.

    Ich habe nur die leise Befürchtung, dass man damit weniger die Total-Versager zur Rückkehr bewegen würde, sondern eher die, die was können und sich damit eine Existenz in der alten Heimat aufbauen könnten. So haben Sie das ja auch gesagt. Für die, die nichts können, wäre das ein schlechtes Geschäft, denn früher oder später wäre die Rückkehrhilfe aufgebraucht, egal wie hoch sie wäre. Hier dagegen bekommen sie Allimentierung auf Lebenszeit – verfassungsrechtlich garantiert.

    Wir würde also die anständigen, gebildeten Türken verlieren und die, die hier die Probleme machen würden da bleiben.

  133. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Mary: „Untüchtige Rückkehrer“

    Ja, das ist richtig, das muß man überlegen.
    Ob die Tüchtigen unter den Fremden wohl die Mehrheit sind?

    Verfassungen kann man ja ändern, und praktischerweise hat die „brd“ ja gar keine. Vielleicht wäre es eine Lösung, wenn Sozialhilfe einem Rückkehrer auch in die Türkei (oder in sein sonstiges Heimatland) überwiesen würde. Sagen wir, für ein halbes Jahr. Und zugleich mindert man die Transferzahlungen für Fremde. Etwa um 3% pro Monat.

    Natürlich sollte man die „Ghetto“-Bewohner nicht durch Zwang aus ihren Ghettos befreien, sondern „auf dem Wege freundlicher Überredung“, wie unser E-Lehrer immer sagte, wenn er uns eine Arbeit aufbrummte. Und in Verbindung mit Anreizen und Belohnungen und Rückkehrhilfen. Vielleicht türkische Sprachkurse?

  134. Eveline sagt: Juli 5, 2013 um 07:25

    deutsch ahd: diutisc, diutiscun, tiot, thiot, theot, thiet,
    als Substantiv: das Volk
    als Verb diuten, tiuten diutin, deuten, erklären, lehren

    100 Pro! Wir sind auch nach meiner unmaßgeblichen Meinung Lehrer. Und zwar – struktural gesehen – Lehrer der Lehre Gottes. Wir sind eine Stimme für Gott, welche die Leere der Welt mit seiner Lehre füllen kann und soll. Wenn wir frei sprechen und uns freisprechen. Und das ist kein Hochmut!

    Es ist nämlich Demut, wenn man seine Aufgabe erkennt und seinen eigenen kleinen Willen mit dem Willen Gottes zur Deckung bringt. Außerdem kann man im geistigen Bereich nur das lernen, was man lehrt und zwar genau dadurch, daß man es lehrt.

    Juden und Deutsche – Diuten – die Juden das D verloren.

    Und jetzt wird es richtig spannend.

    Und gefährlich, Evi. Ich fürchte, das ist eine Hausnummer zu groß, für uns.

    Es gibt zwar dieses seltsame Phänomen, daß ein muttersprachlich Deutscher Sprecher die strukturale Bedeutung auch fremdsprachlicher Begriffe begreifen kann, wenn er so tut als ob es Deutsche Worte wären, um die es geht. Aber da bin ich über die Kenntnisnahme des Phänomens noch nicht hinausgekommen.

  135. Ähh… Evi: Schland hat auch das D verloren.

  136. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bullinger und Eveline:

    Juden?

    Ihr verrennt euch!
    Im Westen gab es eine kleine Zahl von Juden, die vornehmlich aus Spanien gekommen waren. Diese Gruppe war mit den arabischen Eroberern nach Spanien gekommen und stammte vorwiegend von nordafrikanischen Berbern ab, die das Judentum angenommen hatten. Die größere Zahl der Gruppierung (Millionenzahl) lebte im Osten, Polen-Litauen-Ukraine, später Rußland in kleinen selbstverwalteten Ortschaften („Stetl“) völlig unterworfen (sogar Blutbann) den jüdischen Gemeindevorstehern, abgeschlossen von den Einheimischen. Sie waren Nachkommen eines Turkvolks nördlich vom Kaukasus, den Khasaren.

    Lest dazu Solschenizyn, „200 Jahre zusammen“.

    Wer nach Britannien einwanderte, neben Angeln und Sachsen (Niedersachsen), das waren JÜTEN, aus Jütland, englisch „Jutes“. Mag schon gut sein, daß das Wort „Jüten“ die gleiche Wurzel hat wie „deutsch“.

    Das hat mit den Deutschen aber auch schon überhaupt nichts zu tun.

  137. Dr Kümel – Sie waren Nachkommen eines Turkvolks nördlich vom Kaukasus, den Khasaren –

    Sie waren die erste und zweite Auswanderwelle der von den Babyloniern gechassten Einwanderern nach Joseph – die sich im Khasarenreich wiedertrafen

  138. Ägyptern – nicht „Babyloniern“ – meinte ich!

  139. Die wohlhabenden wurden Venezianer, die anderen zogen nach Khasarien –

  140. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Diese Antwort ist diejenige der Zionisten auf die sorgfältige Recherche des israelischen Professors Sand, und, auf Arthur Koestler, deutschsprechender ungarischer Jude., „Der dreizehnte Stamm“.

    Es wird krampfhaft versucht, zu unterstellen, die Khasaren sollten doch irgendwie mit dem nahen Osten zusammenhängen. Kann schon sein, daß ein paar Dutzend (oder weniger?) jüdische Missionare ins Riesenreich der Khasaren kamen. Belege gibt es nicht dafür. Es war eine Missionierung.

    Die Khasaren standen politisch zwischen Byzanz und Persien, dem Islam. Da haben sie den Judaismus vorgezogen.

  141. Dr. Gunther Kümel sagt: Juli 5, 2013 um 17:15

    @ Bullinger und Eveline:

    Juden?

    Ihr verrennt euch!

    Ja, das ist leicht möglich. Ich möchte das auch nicht weiter diskutieren. Das ist vermintes Gelände, für Deutsche. Das sollen andere aufdecken, für die es ungefährlicher ist. Ohne Not ein Risiko zu nehmen ist nur leichtsinnig. Da ist es imho besser, klug zu sein und pragmatisch zu handeln.

  142. Eveline sagt:

    Dr. Gunther Kümel sagt:
    Juli 5, 2013 um 17:15
    @ Bullinger und Eveline:

    Juden?

    Lass ich aus.

    Japanisch: 50 verschiedene Redewendungen werden aufgezeigt.

    Imi kashiki no Mikoto – ahd : Imi kashiki nu mi(n) koto = ihm schicke nun mein Gott

    Chishiki no Kami – ahd : chishiki nu Kami = der Geschickte nun kam

    Aber die großen Bemühungen des Erhard Landmann sind auch die, das in den Steinglyphen Altamerikas deutsche Buchstaben und althochdeutsche Wörter zu lesen sind.

    Er zeigt es auf.

  143. @Dr. Kümel – Schlomo Sand hat nachgewiesen, dass es keine historisch belegbaren Nachweis für ein auserwähltes Volk gibt – ergo keine Juden – ergo kein historisches begründetes Anrecht auf das Land Israel – das schneidet sich aber nicht mit obigen, kann also nicht Propaganda gegen Sand sein?
    Was hat Koestler im 13 Stamm geschrieben?
    Bitte etwas Aufklärung, danke!

  144. Als der „Auszug“ war, gab es noch keinen Islam

  145. Und: „zwischen Byzanz und Persien …Da haben sie den Judaismus vorgezogen“ – wer waren dann die eigentlichen Anhänger des Judaismus?

  146. Armin Ulrich sagt:

    Luther war nicht gut, neben seinem späten Antisemitismus hat er die Protestanten geschaffen, ein unlustiges Volk über das man keine Witze machen kann. Während sich die Muslime gegen sie gerichtete Witze noch aufregen – was gut ist, bieten Protestanten keine „Angriffspunkte“. Sie pflegen die Betroffenheitskultur und PC. Deshalb bin ich auch vor einem Monat ausgetreten….

  147. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blechtrommler

    Koestler, „Der dreizehnte Stamm“, schreibt, daß das Riesenimperium der Khasaren zwischen Kaukasus, Aralsee und Kaspischem Meer eingeklemmt zwischen Byzanz, Persien, Islam, auf Befehl des „Kagan“ (König) den anstößig gewordenen alten heidnischen Glauben (Peniskult) aufzugeben hatte. Der Kagan versprach sich von einem Religionswechsel eine größere Geschlossenheit des Volkes. Aus machtpolitischen Gründen wollte er weder das Christentum annehmen noch den Islam. So blieb das Judentum. Die Massenkonversion ist mehrfach bezeugt, obwohl die Dokumente aus dieser Zeit und aus dieser Weltgegend schütter sind.

    Khasarien war ein mächtiger Staat, Haupstadt Itlis, die unlängst archäologisch ergraben wurde. Khasarien hat den „Westen“, also vor allem Byzanz, lange vor den Eroberungszügen der Reiterscharen aus dem Osten Asiens geschützt.
    Es gab ein paar jüdische Gelehrte, Missionare bei den Khasaren, aber eine Masseneinwanderung kann kategorisch ausgeschlossen werden. Das wäre schon von den Zahlen her ganz unmöglich gewesen. Auch läßt ein mächtiger Staat von Kriegern nicht Massenimmigration von Händlern zu.

    Der Judaismus war eine Erfindung des Vorderen Orients.
    Wenn auch die meisten Mythen des Alten Testaments ahistorische Erfindungen aus den Jahrhunderten vor Christus sind, so ist doch ein Volk der Hebräer bezeugt. Zur Zeit Christi war die vorherrschende Sprache in dem Gebiet aber aramäisch, nicht etwa hebräisch. Der Begriff „Juden“ wurde erst sehr viel später geprägt. Die Hebräer wurden von den Römern kolonisiert, es gab einige Aufstände. Die Römer bestraften die Aufständischen, aber die Berichte von einer Austreibung sind Unsinn.

    Die meisten Hebräer waren Bauern und Viehzüchter und blieben an Ort und Stelle. Allerdings war der Judaismus eine Religion, die sehr eifrig missionierte. Es gab ein Königreich in Jemen, das den Judaismus angenommen hatte, eines in Äthiopien, eines im Osten Nordafrikas (Berbergebiet), eines in Arabien und eben eines, das Khasarien hieß. Mag schon sein, daß der eine oder andere Hebräer sich im Jemen niederließ, in Äthiopien, bei den Berbern, Arabern oder eben in Khasarien. Aber anzunehmen, alle diese Länder hätten eine Bevölkerung, die blutsverwandt mit den (ohnehin schon heterogenen) Hebräern gewesen, ist völlig unsinnig. Haben etwa die Äthiopier irgend eine Ähnlichkeit mit den Arabern?

    Die Bewohner des Landstreifens, in dem Hebräer saßen, wurden zunächst von den Römern unterworfen, dann von den Herrschern von Byzanz. Das byzantinisch-christliche Land wurde schließlich von arabischen Heeren erobert, die den Islam nach Palästina brachten. Der Islam herrschte milde und tolerant (anders als die Byzantiner), dennoch nahmen die Bauern im Laufe der Jahrhunderte mehrheitlich den Islam an, nur kleine Gemeinden blieben erhalten, die den Judaismus pflegten. Diese Gemeinden und die Palästinenser sind die einzigen Nachfahren der Hebräer der Antike, während die Mehrzahl der Israelis von Juden des Ostens abstammt, deren Ahnen Khasaren sind. Mit dem Vorderen Orient haben diese Leute nichts zu tun.

  148. @Dr. Kümel – in Ihrer Schuld, vielen Dank …

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