Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

AfD: Streit um Schwulenehe

Parteilogo_Alternative_für_DeutschlandEs geht auch um eine strategische Orientierung

In der AfD ist ein wichtiger Streit um die Schwulenehe ausgebrochen. Über den inhaltlichen Punkt hinaus geht es um eine strategische Orientierung: Soll die neue Partei sich ALLEIN auf den Euro konzentrieren und bei allen anderen Fragen, etwa Familien- und Geschlechterpolitik, dem Mainstream im Konfliktfall nachgeben, um Angriffsflächen zu vermeiden? Das dürfte im Hintergrund der Stellungnahme des Berliner Landesverbandes stehen, der beim schwullesibschen „Motzstraßenfest“ in Berlin immerhin 650 Unterschriften für die Wahlzulassung sammeln konnte. Oder, so die Gegenposition des Bundesvorstandes, kann die AfD nur Erfolg haben, wenn sie neben dem Euro auch in anderen Schlüsselfragen, etwa der Schwulenehe, ein klares Anti-Mainstream-Profil zeigt – mit der Gefahr, dann als rechts gedisst zu werden?

Hier zunächst die Position des Berliner Landesverbandes:

(Zitat Anfang) Berlin, 17.06.2013 – Auf dem schwul-lesbischen Motzstraßenfest ist der Berliner Landesverband der Alternative für Deutschland sehr positiv aufgenommen worden. Die AfD, die über das ganze Wochenende mit einem Stand vertreten war, konnte mehr als 600 Unterschriften zur Unterstützung der Partei und der Direktkandidaten sammeln.

„Es war ein fantastisches Gefühl“, sagt Franz Niggemann, Direktkandidat für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg, „zwischen 20 und 30 Parteimitglieder haben an beiden Tagen mit hunderten Interessierten und Feiernden gesprochen.“ Das Engagement der Berliner AfD auf dem schwul-lesbischen Straßenfest zeigt, dass die Partei ihre Stellung nicht etwa am rechten Rand, sondern weltoffen in der Mitte der Gesellschaft sieht.

„Die Alternative für Deutschland steht ohne Vorbehalte zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur steuerlichen Gleichstellung von Ehen hetero- und homosexueller Paare“, betont Christian Schmidt, stellvertretender Sprecher der Berliner Alternative für Deutschland.

Frank Hansel, Schatzmeister und Günter Brinker, Sprecher der AfD, weisen darauf hin, dass „es in einer modernen und toleranten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts darauf ankommt, jene Menschen staatlicherseits zu würdigen, die im Leben füreinander Verantwortung übernehmen. Dem trägt das Verfassungsgericht mit seinem Urteil wie auch die Evangelische Kirche Deutschlands mit ihrer “Orientierungshilfe” erfreulicherweise Rechnung.“ (Zitat Ende)

Und hier der Rüffel des Bundesvorstandes für die Berliner: (Zitat Anfang) WICHTIGE Mitteilung in eigener Sache
Der Vorstand der Alternative für Deutschland distanziert sich ausdrücklich von der Pressemitteilung zum Berliner Motzstraßenfest vom 19.6.2013. Die steuerliche Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften ist ein politischer Nebenkriegsschauplatz und darf nicht en passant zu einer faktischen Entwertung der durch das Grundgesetz geschützten Ehe führen. Die Ehe ist aber eine Marke unseres Wertekanons, den wir schützen müssen!
Der Bundesvorstand der Alternative für Deutschland (Zitat Ende)

In COMPACT-Magazin verfolgen wir die Entwicklung der AfD objektiv und fair. Ohne Lobhudelei, aber mit freundlichem Interesse. Kritische Fragen zu möglichen Koalitionsspielchen mit der CDU finden sich in der aktuellen COMPACT 6/2013 im Interview mit Vize-Sprecher Alexander Gauland und in der kommenden COMPACT 7/2013 (am Kiosk ab 27.6.) im Interview mit dem Berliner Spitzenkandidaten Joachim Starbatty. Am besten COMPACT-Magazin abonnieren.

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78 Responses

  1. Steuerliche Gleichstellung ist noch nicht die Gleichstellung mit der Ehe ist meine Meinung. Aber es werden noch viele Fragen zum Programm der AfD aufgeworfen werden. Euro- u. ESM-kritik ist wichtig und gut, aber es gibt viele politische Bereiche.

    So ist das Parteischicksal: Ein gesamtes Programm ist schwer von allen mitzutragen, geschweige denn vom Volk. Deswegen sollte viel mehr direkte Demokratie eingeführt und die Parteien entmachtet werden.

    Freiheit ist ohne Demokratie nicht möglich.

  2. Die Aussagen von Schmidt und Brinker sind keinesfalls mit der Basis der AfD Berlin abgestimmt.Die Distanzierung des Bundesvorstands geht also voll in Ordnung!!!

  3. Wir sollten uns wirklich mit den Themen einer Mehrheit befassen und nicht AUCH NOCH diese Schachfelder von Berufsminderheiten beackern, die von den etablierten Parteien wie Tanzbären herumgeführt werden.

    Wenn es innerhalb der AfD Meinungsverschiedenheiten zu diesem Thema gibt und keine „festgelegte Parteilinie“, habe ich nichts dagegen. Es gibt wenig zu gewinnen und alles zu verlieren, wenn man auf solch Eis laufen will und….es nicht kann.

    Also ich vermag es nicht, warum sollte ich ? Ganz im Gegensatz zum Euro, zur Abschaltung von Rechtstaat & Demokratie durch die Einheizpartei, zur ethnokulturellen Fragen, Bildungsgerechtigkeit und einigem mehr. Meine Meinung ist da recht scharf, aber auch begründbar.

    Beim Thema Schwulenehe ist es wie mit der Religion – niemand ist in der Lage, einen anderen zu bekehren, und jeder Mensch denkt anders darüber – und die persönliche Orientierung ist nur begrenzt veränderlich. Man kann nur verletzen, entweder die Gefühle einer Minderheit – oder einer Mehrheit. Darüber erlaube ich mir kein Urteil, da man Sex und Gefühl nicht überblicken und sortieren kann.

    Aber wirtschaftliche und politische Entwicklungen. Und diese Umschau zeigt dem Betrachter keine blühenden Landschaften.
    Metaphorisch gesprochen:
    Wenn wir die Versalzung unserer Felder nicht stoppen, wird unsere Kulturlandschaft zur Wüste. Und dagegen helfen keine Klagelieder mehr bei der UNO oder sonstwem.

  4. 9 11 pirat sagt:

    Schwulenehe =GGwidrige Blasphemie mehr gibt es dazu doch nicht zusagen.

  5. schnehen sagt:

    Die AfD ist weder Fisch noch Fleisch. Das zeigt sich immer deutlicher. Wenn sie jetzt schon alle möglichen faulen Kompromisse eingeht, vor dem Zionismus einknickt, keine klare Position zu Homoehen bezieht, Islamfeinde in den eigenen Reihen duldet und Angebote an die CDU macht (‚Club Deutscher Unternehmer und Großbanker‘. Einige sagen auch ‚Club Deutscher US-Imperialismus-Freunde‘), wie soll es dann erst später werden? Ich glaube, diese Professorentruppe wird zu einem ungeborenen Kind oder höchstens zu einer Mehrheitsbeschafferin für die Bilderbergerin Merkel.

    Viel unterstützenswerter scheint mir Christoph Hörstels ‚Neue Mitte‘ zu sein, die auch zu den Wahlen antreten will. Mit ihr sollte man sich gründlicher auseinandersetzen.

  6. Rudolf Steinmetz sagt:

    Wenn inzwischen auch katholische Bischöfe die Schwulen-Ehe gut finden, ebenso wie die Evangelische Kirche, und laut Papst Franziskus selbst in der Kurie ein Gay-Netzwerk wühlt (wenn nicht gar Schlimmeres!) , dann sollte man wissen, dass es hier um ein globales Projekt geht, dass in den berüchtigten Rockefeller-Files (hrsg. von Gary Allen, 1975, dtsch. Ausgabe Wiesbaden 1976) angesagt worden ist, nämlich u.a. um die totale Kontrolle um die Fortpflanzung, bei der Pille“-Erfinder Carl Djerassi eine wichtige Rolle spielt. Die verheerende, kulturzerstörende Wirkung dieser globalen, sexuellen Revolution hat Gabriele Kuby in ihrem gleichnamigen Buch von 2012 umfassemd beschrieben, Untertitel: Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit. Einige Videos (auch ihrer Tochter) dieser wackeren Katholikin findet man hier: http://de.gloria.tv/?search=kuby

  7. Manfred sagt:

    Die Schwulenehe zu würdigen? Ja geht’s den noch?! Was für ein ausgemachter Schwachsinn!. Ich bin sehr dafür, das Jeder so leben soll, wie er will. Doch kann es nicht Aufgabe des Staates sein, beliebige private Zusammenschlüsse finanziell so zu stellen, wie die Ehe. Dabei erübrigt sich die Diskussion darüber, ob die Ursachen der Homosexualität im psychischen oder pädagogischen Bereich zu suchen sind. Fest steht, dass eine solche »Verbindung« nicht dem natürlichen Gesetz der Vermehrung dient.
    Was die AfD hier macht, ist ein billiges Anbiedern an den Zeitgeist, der gerne Nebenkriegsschauplätze eröffnet, um von den wirklich existentiellen Problemen unseres Landes abzulenken.

  8. @ Manfred: Nun mal halblang.Sie haben doch wohl gelesen,dass der Bundesvorstand der AfD sich davon distanziert hat.Was hier zwei Lokalmatadore ohne Legitimation aeussern hat ueberhaupt nichts zu sagen.Ich verurteile das als Parteimitglied auf das Schaerfste!!!!!!!!!!

  9. 9 11 pirat sagt:

    Da gibts doch ne einfache Lösung ,den Zionismus und den Islam die rote Karte.Sind beides zwei verbrecherische Ideologien.Hab meine positive Islammeinung geändert als ich angefangen habe den Koran zu lesen.

  10. Jürgen Kamprath sagt:

    Ich stehe früh auf….. Diese Probleme gibt es nicht mehr… Bedingungsloses Grundeinkommen….. Und wenn ,Hund und Katze heiraten möchten, bitte. Parteien und Gewerkschaften……… in zwei Jahren auflösen! Aber erst müssen wir noch bestrafen(Kein Kompromiss)!

  11. rubo sagt:

    Seitdem das sehr konkrete Programm der „Neue Mitte“ bekannt ist, lohnt es nicht mehr, sich mit der AfD zu befassen, zumal die nicht mal fest zu ihren eigenen schwammigen Aussagen stehen.

  12. Paul Singles UK sagt:

    The art of being lured into slippery but politically unimportant pathways seems to be a feature of unpolitical parties and their leaderships.

    The real issues are:
    get away from the EURO, and to develop a strategy to reach that goal,
    to get away from NATO, and to develop a strategy to reach that goal (via a standing conferenc on security and cooperation in Europe and Asia, with participation of the Russian Federation and neighbouring countries),
    to step out of all interventionist action in Asia and Africa,
    developing stronger relations to members of BRISC,
    to reduce financial and other involvements in US business which contribute a smaller share in Germany’s foreign trade and currency relations than often suspected.
    UKIP in the UK aims at similar goals.
    Try to get to a better understanding with those islamic countries which are not „gas-stations“ (schnehen) of the US.

    THis will take time and courage. So far I cannot see anything of this in AfD. I admit to have overestimated their thrust and commitment in the beginning.. My last polls show them at stable 3,2 % of the vote, with about 2,5 in the west, 4,0 in the eastern part of the country. They lack money and public standing. To academic. No chance to reach Bundestag.

    Only if PdV, AfD and other democratic forces working for real alternatives would close ranks there could be a chance to take the 5% hurdle.

  13. Anonym sagt:

    Gut , das der Bundesvorstand sich davon distanziert hat ich wurde doch etwas wankelmütig muss ich zugeben als ich diese Aussage las ! Selbstverständlich sollen / sind alle Menschen gleich , aber die Familie muss unter besonderen Schutz gestellt werden und hiermit meine ich , Vater _ Mutter _ Kind !!!
    Auch wenn Seehofer der Meinung ist , die Wähler und die Gewählten haben nix zu sagen , werde ich wählen gehen und ich wähle die ALTERNATIVE für DEUTSCHLAND , geben wir Ihnen eine Chance , warum nicht . Nachdem ich gestern zufällig eine Diskussion gesehen habe , AfD-SPD und einen Journalisten der mir richtig auf den Geist gegangen ist , hat mich diese wieder auf den Richtigen Weg gebracht ….. für die AfD _ Alternative für Deutschland , yes !!!

  14. Armin sagt:

    Freiheit ihne Demokratie ist sogar nicht nur möglich, sondern auch die einzigste Möglichkeit. Ich bin bereits frei. Alles was ein Staat machen kann, ist sie mir einzuschränken. Siehe Art. 2 GG. Oder Menschen mit wenig Platz in der Rübe…

    Wer kann sich anmaßen, die Freiheit anderer Menschen einzuschränken? Schwupps, sind wir wieder bei Herrschaft, die nur mit Gewalt aufrecht erhalten werden kann. Und sei sie noch so subtil angelegt, wie in der sog. parl. Demokratie.

    Wenn jemand unbedingt auf arabisch beten will, dann soll er das tun. Genauso wie mit einem Mann (als Mann) zusammenleben. Oder lustige Hüte und Turbane tragen. Oder sich vollverschleiern. Oder nur Feigen essen.

    Solange MIR diese Verhaltensweise nicht aufgezwungen wird, ist doch alles gut. Und zwar solange, wie ich nicht desgleichen versuche.

    Bibel, Grundgesetz und wie sie alle heißen sind Versuche, die natürliche Freiheit des Menschen einzuschränken. Deswegen kümmert sich ein wirklich freier Mensch erst gar nicht um die Auslegung der Paragraphen, er erkennt, dass sie ihn dominieren wollen – und lacht herzlich.

    Guten Tag😀

  15. Baba Jaga sagt:

    Wenn sie nicht als rechts „gedisst“ werden wollen, sollten die Mitglieder der AfD doch bitte gleich in die SPD oder FDP eintreten. Es liegt doch in der Natur der Sache dass man auf Widerstand stoßen wird, wenn man den Euro oder die EU kritisiert. Ich denke Kritiker sollten lernen ein wenig offensiver mit Angriffen der etablierten Parteien umzugehen, anstatt sich gleich vor Angst in die Hose zu scheißen, weil sie jemand als „rechts“ (was übrigens früher die Bezeichung für die CDU war) diffamieren könnte. Diese AfD scheint mir viel zu ängstlich zu sein. Ich denke, sie wird als wirkliche Alternative nur glaubhaft werden, wenn sie auch Meinungen gegen den Mainstream zu vertreten bereit ist, egal bei welchem Thema. Die potenziellen Wähler sind ja eben unzufrieden mit der Maimstream-Politik. Ich habe allerdings immer weniger Hoffnung, dass diese Partei es schaffen wird und deshalb wird sie auch bald sang- und klanglos wieder von der Bildfläche verschwinden oder irgendwo bei 0,5% herumdümpeln als zweite FDP…

  16. Leser sagt:

    Es ist grundsätzlich nicht die Aufgabe des Staates sich in die Lebensgewohnheiten oder Lebensentwürfe von Menschen einzumischen. Er hat kein Recht irgendetwas „unter besonderen Schutz“ zu stellen oder steuerliche vorteile per Gesetz zu verschaffen. Das ist Privatangelegenheit. Wer will kann heiraten, wen und wie er gerne möchte. Man kann auch Eheverträge schließen wenn man unbedingt rechtlich abgesichert sein will. Würden wir ein gerechtes Steuersystem haben wäre die Diskussion um die Homo-Ehe so garnicht entstanden. Es ist jedem selbst überlassen wie er lebt. Und für mich ist die Ehe ein Liebesversprechen zweier Menschen für den Rest ihres Lebens gemeinsam zusammen sein zu wollen. Das geht weder die „Mehrheitsgesellschaft“ noch den neugierigen, allmächtigen Schnüffelstaat etwas an. Punkt….

  17. Leider hat sich der Bundesvorstand nicht distanziert, sondern eine Diskussion über solch eine – gesellschaftlich – wichtigen Punkt nicht wirklich geäußert, sondern die Diskussion nur nach hinten verschoben. In Anbetracht der Tatsche, daß die Berliner Verlautbarung immerhin von einem stellv. Bundesvorsitzenden der AfD getätigt wurde, ist die Stellungnahme der Bundespartei nichtssagend und auch nicht tatsächlich relevant zu nennen. Ich zumindest werde in Zukunft die AfD auf Aussagen zu relevante Themen – das Bundesprogramm sagt leider nur sehr wenig aus – kritischer würdigen und betrachten. Als FDP-Ersatz um der CDU wieder eine Mehrheit im Bundestag zu verschaffen ist für mich die AfD in solch einer programmatischen Konstellation eher nicht (mehr) wählbar, da brauche ich schon klarere Aussagen.

  18. Willi Winzig sagt:

    In einer Presse, die als Waffe geen politische Konkurrenten mißbraucht wird, kann ich verstehen, wenn der Bundesvorstand der AfD taktieren will/muß.

    Anderseits sollte eine Partei, die regierungsfähig sein will auch allen politischen und gesellschaftlichen Fragen offen zur Rede stehen können.

    Eine „Anti-Euro-Partei“ ist zu wenig, sie muß auf allen Feldern führend sein. Die vergangenen Jahrzehnte haben gezeigt, das Koalitionsregierungen letztlich immer der Obrigkeit, des Großkapitals gedient haben und dieses konnte die Koalitionäre immer gut gegeneinander ausspielen. Koalitionen sind immer faule Kompromisse, die zu Lasten der Wähler gehen.

    Sicher wird die AfD erstmal den Weg der Koalition gehen müssen, es sei denn, wir sind nahe der Staatskrise.

    Dennoch beobachte ich die Implementierung der AfD mit Skepsis. Eine an sich gute Sache, doch ist dort auch drin, was auf der Verpackung drauf steht?

  19. Mary J. sagt:

    @Schnehen

    Wenn Sie eine Partei wollen, die gegen den Zionismus und Israel ist, gegen sie USA, gegen den Kapitalismus, gegen Homos, gegen Feminismus und stattdessen für Islam und islamische Migration, dann wählen Sie doch am besten gleich eine dieser muslimischen Parteien. Da bekommen Sie all das garantiert ohne faule Kompromisse.

    BIG (Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit) könnte was für Sie sein, oder diese neue MDU (Muslimisch Demokratische Union).

  20. Frank Schilling sagt:

    Das ist alles ein saudoofer, weil komplett überflüssiger Streit. Denn das Thema ist juristisch durch die Entscheidung des BVerfG längst durch und politisch umgesetzt. Die Begründung des BVerfG: „Wenn man in einer Lebenspartnerschaft für den anderen im Notfall zahlen soll, muß das im Gegenzug auch finanziell honoriert werden“ klingt nachvollziehbar, selbst wenn man die Homoehe an sich ablehnt.

    Eine liberale Partei akzeptiert außerdem nun mal die Privatsphäre des Individiuums, was selbstverständlich auch Fehler bzw. falsche Entscheindungen beeinhaltet. Eine rechtsliberale bzw. liberal-konservative Partei geht dagegen noch etwas weiter, das sie öffentlich ein bestimmtes Wertesystem propagiert und fördert, aber andererseits trotzdem abweichende individuelle Entscheidungen zuläßt.

    Insofern lassen sich meiner Ansicht nach die Positionen beider Opponenten durchaus vereinbaren, solange es hier nur um die Abschaffung von Benachteiligung geht und nicht um offensive Förderung, welche nach wie vor auf die traditionelle Familie beschränkt sein sollte, aus welcher ein Staats seine Zukunftssicherung bezieht.

  21. Detlev Wulf sagt:

    Eine Ehe ist die (staatlich eingetragene) Lebensgemeinschaft ZWISCHEN MANN UND FRAU. Es ist wohl sinnvoll, z.B. im Erbrecht und Steuerrecht gleichgeschlechtliche Lebens-Gemeinschaften ähnlich zu stellen, aber ich würde das nicht offiziell „Ehe“ nennen. Adoptionen in gleichgeschlechtliche Partnerschaften hinein würde ich nur begrenzt befürworten.

    Aus spiritueller Sicht wäre es gut, wenn insbesondere Homosexuelle sich darüber klar wären, was Homosexualität
    überhaupt bedeutet bzw. wodurch sie verursacht ist. Nach meinem Wissensstand als langjähriger Meditationslehrer
    ist es so, daß JEDER Mensch sich im Laufe von im Schnitt vielleicht etwa einer Million Jahren und Tausenden von Inkarnationen von einer Art Halbaffen zu einem Jesus-ähnlichen Heiligen entwickelt. (Es gibt Zeiten, wo es sehr viele solcher Leute gibt, und wir stehen am Beginn einer solchen Phase).

    Die meisten Menschen befinden sich heute irgendwo in der Mitte dieser Entwicklung. Und im Laufe dieser zahlreichen
    Inkarnationen wechselt ab und zu das Geschlecht. Homosexuelle sind nun Leute, die sich nach einem solchen
    Geschlechtwechsel noch nicht recht an ihren neuen, andersgeschlechtlichen Körper „gewöhnt“ haben.

    Das bedeutet, sie haben einen männlichen Körper, fühlen sich aber eher als Frau oder umgekehrt. Es wäre also gut, den Körper, in den hinein man geboren ist, als Aufgabe und Herausforderung zu begreifen und das nicht völlig aus den Augen zu verlieren, ohne seine eigenen vorhandenen Empfindungen jedoch völlig zu verleugnen. Das mag ein ziemlicher Spagat sein, aber der ist dann zumindest nicht ganz so groß, als wenn man noch dazu sein angeborenes Geschlecht völlig verleugnet, denn das würde die eigene Entwicklung behindern.

  22. Radi sagt:

    @Rudolf Steinmetz,

    danke für die Filme von Gabriele Kuby. Bis auf das das letzte Buch von Ihr, habe ich sonst alle ihre Bücher gelesen. Sie dokumentiert sehr gut den heutigen Weg in die sozialistische Eine-Welt-Diktatur, die durch das Großkapital erdacht wurde – ein großer Fundus für Nürnberg II – nach der NWO.

    Haben Sie auch gleich bei „einer-von-uns“ unterschreiben? http://www.1-von-uns.de/typo3/index.php?id=28

    Zur AfD: Der Weg in die Diktatur ist eigentlich unausweichlich mit den gleichgeschalteten sozialistischen Einheitsparteien (Linke+NPD+Grüne+SPD+FDP+CDU+CSU+Karlsruhe). Im Grunde sind wir ja schon eine Diktatur, bestimmte Merkmale einer Diktatur sind inzwischen schon deutlich zu erkennen. Wie brandgefährlich der Feind ist, ist man sich innerhalb der AfD offenbar nicht bewusst – wie der Schmusekurs in Berlin belegt.

    Liebet eure Feinde und Gottes Segen

    Radi

  23. schnehen sagt:

    Hier ein typisches Beispiel für Freund-Feind-Denken: Der Kommentar von M.J.:

    Wenn man gegen Zionismus ist, muss man für den Islam sein. Was dazwischen gibt es nicht. Man wird gleich zum Wähler einer muslimischen Partei erklärt. ‚Dann wählen se doch gleich irgendeiner dieser muslimische Parteien‘. ‚Irgendeine dieser muslimischen Parteien‘ – so als wenn das das Allerletzte wäre!

    Es gibt heute viele antizionistische Juden, die die Nase voll haben von Netanyahus Israel, Siedlungsbau, Landraub, Kinderverhaftungen auf der West Bank, Häuserzerstörungen, Zerstören von Zisternen, Wasserklau, Überfällen rassistischer Siedler auf palästinensische Bauern, Mauerbau, Checkpoints, Überfälle auf Gaza und seine fortgesetzte Blockade, Atomwaffenarsenale anlegen, libanesische Territorium überfliegen, Syrien bombardieren oder iranische Atomwissenschaftler und Hamas-Abgeordnete entführen und durch Mossad umbringen lassen.

    Diese jüdischen Stimmen, diese Norman G. Finkelsteins oder Ilan Pappes, diese Hecht-Galinskis wären dann auch reif, eine muslimische Partei zu wählen oder zu gründen.

    Es erinnert mich an das Freund-Feind-Denken der USA und ihrer Protagonisten zur Zeit des Kalten Krieges: Wer für die Unabhängigkeit eines Landes wie Ägypten war (z. B. Nasser) und sich CIA-Einmischungen und Intrigen verbat wie Syrien damals schon, galt als ’sowjetischer Satellit‘.

    Wenn man damals Positives an der DDR sah und ihr Bildungsystem lobte, wurde man zum Kommunisten, zumindest zu einem Sympathisanten.

    Die Zeiten haben sich wenig geändert.

    Die Denke der Imperialisten: Schwarz – weiß. ‚Either you are with us, or you are with the terrorists‘ (George W. Warkriminal).

  24. Mary J. sagt:

    @Frank Schilling

    Danke, absolut richtig. Auch ich habe das ganz vergessen und lese und lese, denke nach was ich das davon halten soll….

    Dabei ist das Thema längst erledigt. Die steuerliche Gleichstellung der Homoehe wurde von Verfassungsgericht angeordnet und diese Entscheidung ist unanfechtbar. Es ist völlig egal was die AfD davon hält.

  25. Mister Panopticon sagt:

    Warum konnte man die Ehe nicht als das belassen, wozu sie ursprünglich mal gedacht war? Als Fortpflanzungsgemeinschaft?
    Gut; wer die Liebe seines Lebens gefunden hat, soll auch heiraten dürfen, aber:
    Nach meiner Meinung sollten nur Familien mit Kindern steuerliche Vorteile genießen können; – nicht die Ehe als solche. Damit hat sich der Gesetzgeber ein Ei ins eigene Nest gelegt, und praktiziert m. E. sinnfreie Umverteilung.

    Desweiteren ist die Ehe schlichtweg eine heterosexuelle institution und „Konstruktion“ . PUNKT.
    Wenn Leute andersweitig eine Beziehung eingehen wollen, meinetwegen. Was aber soll das mit einer Ehe (und ihrem Begriff) zu tun haben? Selbst wenn man die „Ewigkeitsabsicht“ , die man bei der Ehe unterstellen sollte, berücksichtigt wird.

    – Einfacher, dumpfer, Genderwahn, mit dem Ziel, alle Begriffe und damit alles Denken, und alles Leben (das sich ganz grundsätzlich aus dem Unterschied und dem Unterscheiden nährt) zerstören soll-

    Kurz: der ur-„kapitalistische“ Traum. Von der unterschiedslosen Ware (Mensch, Tier, etc.) , die „nur“ in Geld gemessen wird…

    (Abgesehen von der unvorstellbaren Macht, die man hier dann dem Geld und seinem jeweiligen Besitzer unterstellt. Denn gerade diese „Gleichheit“ „vor“ dem Geld führt zu nackter Ungleichheit. – Ähnlich übrigens wie die postulierte sogenannte „Gleichheit vor dem Gesetz“ faktisch darin mündet, dass praktisch jedes Urteil dazu tendiert, „ungerecht“ zu werden; – „Die Kleinen hängt man, die Großen lässt an laufen“)

    Also letztlich: Die Negation als Solche! (die Goethe im Faust schon herausragend beschrieben hat- „Ich bin ein Teil von jener Kraft…“ – womit er übrigens Adam Smiths „Unsichtbare Hand“ antezipiert)

    Dazu paßt auch gut der Titel von Gabriele Kuby (siehe Rudolf Steinmetz) : „Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit.“ (Als Christin weiß sie, wovon sie redet)

    Freiheit heißt: Unterscheiden können, und in seiner (grundsätzlichen) Differenz ( z.B. banal : Mensch ist nicht gleich Tier, und Mann ist nicht gleich Frau, oder: Leben ist nicht gleich Umwelt) mit seiner Umwelt leben und sich austauschen zu können. (Auf dieser basalen Differenz fußt übrigens Identität. Theologisch gesprochen: „Nicht-Vertretbarkeit“ . )
    Nicht: Die Differenz zu zerstören, um in toter Gleichheit zu existieren! Zweiteres ist Totalitarismus in Reinform; die „Homo-Ehe“ gehört auch hierher. -Am Ende steht dann als Konsequenz die nackte Ohnmacht der Menschheit, statt die verantwortungsvolle Freiheit der Einzelnen.

  26. Mister Panopticon sagt:

    @ Paul Singles: There is a party that already adresses all these themes that you mention. – Neue Mitte.😉

    @ Armin: Sie sind mir ein lustiger Individual- Anarchist… Dass Menschen miteinander leben (wollen), ist in Ihrem Weltbild vermutlich noch nie aufgetaucht ? Freiheit braucht gesellschaftliche Absprachen; je weniger allerdings dabei Machtausübung und Fremdbestimmung eine Rolle spielt, um so besser. Aber: Gemeinsame Ziele und Werte sind grundlegend für das Überleben einer Gesellschaft.
    ( – Sind grundlegend für jegliche „Kultur“ .)
    Und: Es gibt Dinge, die schlichtweg nicht-verhandelbar sind. (Mord, z.B.) Und: Es gibt Dinge, die insgesamt betrachtet schlichtweg notwendig sind (Fortpflanzung, oder gemeinsame Sprache, z.B. )
    -Ich z. B. sympathisiere von daher stark mit dem „anarcho-sozialistischen“ Urchristentum. – Freiheit und direkte Sorge für die Mitmenschen müssen sich, im Gegensatz zu Ihrer Haltung der „gleichgültigen Toleranz“ , nämlich nicht automatisch ausschliessen.😉

  27. Köln sagt:

    Aktuell ist jedenfalls zu verorten, dass die AfD-Basis offenbar zu einer nötigen Distanz gegen Rechts bereit ist. Der mutige und richtige Schritt des Berliner Landesverbands der AfD, gegen Intoleranz und Homophobie durch ihre Präsenz auf dem Straßenfest in Berlin Flagge zu zeigen macht deutlich, wie basisdemokratisch Politik sein kann. Man muss sich nicht in den Chor derer einreihen lassen, die ständig nach der “political-correctness” rufen. Ich glaube die Bürger in Deutschland haben es satt von Politikern regiert zu werden, die sich in eine politische Schublade stecken lassen. Fakt ist, die AfD ist eine sehr heterogene Partei. Einig ist man sich in der kritischen Distanz zur gegenwärtigen Währungs- und Finanzpolitik, die bei vielen Anhängern aller etablierten Parteien in Deutschland Unmut erzeugt. In Deutschland besetzen die im Bundestag vertretenen Parteien alle politische Themen wie “Platzhirsche”. Wehe der politische Kontrahent wagt es, in die traditionellen “Milieus” des jeweils anderen Lagers einzudringen. Die AfD wäre die erste Partei die es tatsächlich schaffen könnte, mit dieser Ausgrenzungspolitik ernsthaft zu brechen. Warum sollte ein bürgerlicher Homosexueller sich eigentlich nicht für die AfD interessieren? Die gleiche Wertigkeit der traditionellen (kinderlosen) Ehe und der Eingetragenen Partnerschaft, wurde unlängst vom BVerfG bestätigt. Die Politik ist nun aufgefordert dies umzusetzen. Gerade viele homosexuelle Paare bleiben kinderlos. Für diese mögliche Zielgruppe der AfD ist die gegenwärtige Euro-Rettungspolitik eine Gefahr, denn sie sind stärker auf private Vorsorge im Alter angewiesen. auerhaft niedrige Zinsen bedeuten eine große Gefahr für diese Rentenmodelle. Die Berliner Wahlkämpfer der AfD auf dem schwul-lesbischen Straßenfest haben jedenfalls bewiesen, dass Rechtsstaatlichkeit keine Domäne der Linken mehr ist.

  28. Mary J. sagt:

    @Schnehen

    Werter Herr Schnehen, dass Sie mit mir nicht grün werden ist in Ordnung. Absolut nicht in Ordnung ist, dass sie meine Worte verfälschen und dann als Zitate von mir ausgeben.

    Ich habe geschriegen:“ […] dann wählen Sie doch am besten gleich eine dieser muslimischen Parteien.“

    Und Sie machen daraus: „Dann wählen se doch gleich irgendeiner dieser muslimische Parteien’. ‘Irgendeine dieser muslimischen Parteien’“

    Der despektierliche Unterton ist allein auf Ihrem Mist gewachsen, nicht auf meinem.

    Zweitens: Nein, natürlich ist jemand, der gegen den Zionismus ist, nicht automatisch für den Islam. Sie haben jedoch geschrieben, dass Ihnen an der AfD missfällt, dass diese vor dem Zionismus einknickt und Islamfeinde in ihren Reihen tolleriert.

    Daraus schließe ich, dass sie antizionistisch und pro-islamisch sind.

  29. Karl_Murx sagt:

    Soll die neue Partei sich ALLEIN auf den Euro konzentrieren und bei allen anderen Fragen, etwa Familien- und Geschlechterpolitik, dem Mainstream im Konfliktfall nachgeben, um Angriffsflächen zu vermeiden? Das dürfte im Hintergrund der Stellungnahme des Berliner Landesverbandes stehen, der beim schwullesibschen “Motzstraßenfest” in Berlin immerhin 650 Unterschriften für die Wahlzulassung sammeln konnte. Oder, so die Gegenposition des Bundesvorstandes, kann die AfD nur Erfolg haben, wenn sie neben dem Euro auch in anderen Schlüsselfragen, etwa der Schwulenehe, ein klares Anti-Mainstream-Profil zeigt – mit der Gefahr, dann als rechts gedisst zu werden?

    Das wird heutzutage ohnehin jeder, der sich nicht bedingungslos der politisch-korrekten Sprachregelung unterwirft. Darum erscheint mir diese Gefahr kleiner als die Gefahr, sich einzureihen in den zur Zeit vorherrschenden Mainstream und bedenkenlos alle überlieferten Vorstellungen von Familie, Ehe sowie alle sonstigen Werte und Normen über Bord zu werfen. Dann würde man tatsächlich als eine weitere Stimme im Chor der Blockparteien wahrgenommen. Wäre ein Grund weniger, die AfD nicht zu wählen.

    Lieber sollte die AfD den Mut aufbringen und zu den seit Jahrhunderten überlieferten Normen und Werten stehen, im Gegensatz zu den etablierten Parteien, vor allem der ehemals konservativen, die sich dem Wahn hingeben, mit einem Kniefall vor lautstarken und aggressiv vorgehenden Minderheiten Stimmen gewinnen zu können. Es ist wie auf der Autobahn mit drei Spuren: Wenn alle glauben, sich auf der linken Spur tummeln zu müssen, entsteht auf den beiden anderen Spuren eine gähnende Leere. Auf der anderen Seite wird es auf der linken Spur sehr eng, und immer mehr Gruppen buhlen um dieselben Leute.

    Wenn die Berliner AfD der Meinung ist, damit punkten zu können, soll sie das tun. Aber auf keinen Fall sollte das die Generallinie der AfD werden.

  30. Karl_Murx sagt:

    @Helmut Schramm:

    Die Aussagen von Schmidt und Brinker sind keinesfalls mit der Basis der AfD Berlin abgestimmt.Die Distanzierung des Bundesvorstands geht also voll in Ordnung!!!

    An der Spitze der AfD hat man die Situation erfaßt.

    @Manfred Strossner:

    Wir sollten uns wirklich mit den Themen einer Mehrheit befassen und nicht AUCH NOCH diese Schachfelder von Berufsminderheiten beackern, die von den etablierten Parteien wie Tanzbären herumgeführt werden.

    Umgedreht habe ich das Gefühl, daß sich die etablierten von diesen Berufsminderheiten und Berufsdiskriminierten an der Nase herumführen lassen.

    Wenn es innerhalb der AfD Meinungsverschiedenheiten zu diesem Thema gibt und keine “festgelegte Parteilinie”, habe ich nichts dagegen. Es gibt wenig zu gewinnen und alles zu verlieren, wenn man auf solch Eis laufen will und….es nicht kann.

    Vor allem sollte die AfD-Spitze realisieren, daß man hier endlich wieder Politik für die Mehrheit der Gesellschaft, also die bürgerliche Mitte machen muß, wenn man Erfolg haben will, und nicht lautstarken Minderheiten hinterherrennen sollte. Es ist ja gerade die Crux der Etablierten, das sie sich nicht mehr nach der Mehrheit der Gesellschaft, sondern an diesen Minderheiten orientiert und aus genau diesem Grunde seit Jahr und Tag Stammwähler verliert. Warum gibt es wohl Parteien wie die AfD? Die Blockparteien haben auf diese Abkehr der ehemaligen Stammwähler mit Gleichschaltung und dem Versuch reagiert, sich über Masseneinwanderung ein neues Volk zu wählen. Was liegt da näher für die AfD, sich endlich wieder der Mehrheit der Gesellschaft zuzuwenden und ihr Stimme und politische Artikulationsmöglichkeiten zu geben?

  31. Karl_Murx sagt:

    @Köln:

    Aktuell ist jedenfalls zu verorten, dass die AfD-Basis offenbar zu einer nötigen Distanz gegen Rechts bereit ist.

    Sollte sich die AfD dazu verleiten lassen, sich von dem üblichen Gezeter der Berufsdiskriminierten dazu verleiten lassen, sich von der Mehrheit der Gesellschaft abzuwenden, und der Mainstream ist nun mal heterosexuell, dann würde sie den gleichen Fehler begehen wie die Blockparteien. Warum sollte man sie dann noch wählen? Bis jetzt hat es die AfD sehr gut verstanden, sich nicht zur üblichen Distanzeritis von allem und jedem nötigen zu lassen, das sich nicht in den politisch-korrekten Mainstream der veröffentlichten Meinung einreiht. Das sollte sie beibeihalten, wenn sie bis zu den BTW am 22. September ihren Erfolgskurs fortsetzen will.

    Der mutige und richtige Schritt des Berliner Landesverbands der AfD, gegen Intoleranz und Homophobie durch ihre Präsenz auf dem Straßenfest in Berlin Flagge zu zeigen macht deutlich, wie basisdemokratisch Politik sein kann.

    In der Politik geht es aber um Mehrheiten, und um die muß man werben. Die gay-community sollte realisieren, daß es eben keine Diskriminierung ist, wenn man die Ehe bzw. die Partnerschaft zwischen Mann und Frau besonders fördert, so wie es das GG auch vorsieht, weil das eben im Regelfall auf die Zeugung von Kindern und der Vermittlung von Werten und Normen an diese durch die Eltern dient. Ohne das sterben wir binnen kurz oder lang bzw. werden durch die Nachkommen derjenigen eingewanderten Minderheiten ersetzt, die zu Homosexualität nicht ein so entspanntes und tolerantes Verhältnis haben wie die einheimischen Biodeutschen.

    Man muss sich nicht in den Chor derer einreihen lassen, die ständig nach der “political-correctness” rufen.

    Warum verlangen Sie es dann von der AfD?

    Fakt ist, die AfD ist eine sehr heterogene Partei.

    Deswegen ist sie aber keine beliebige Partei, so wie inzwischen die CDU.

    Warum sollte ein bürgerlicher Homosexueller sich eigentlich nicht für die AfD interessieren?

    Siehe oben.

  32. Karl_Murx sagt:

    @rubo:

    Seitdem das sehr konkrete Programm der “Neue Mitte” bekannt ist, lohnt es nicht mehr, sich mit der AfD zu befassen, zumal die nicht mal fest zu ihren eigenen schwammigen Aussagen stehen.

    Geht es nicht auch mal ohne Verleumdungen und Unterstellungen? Das haben Sie sich von den MSM abgeschaut: Selbst wenn eine Behauptung zum hundertsten Male mit Fakten und Argumenten widerlegt wurde, einfach weiterbehaupten.

    @schnehen:

    Die AfD ist weder Fisch noch Fleisch. Das zeigt sich immer deutlicher. Wenn sie jetzt schon alle möglichen faulen Kompromisse eingeht, vor dem Zionismus einknickt, keine klare Position zu Homoehen bezieht, Islamfeinde in den eigenen Reihen duldet und Angebote an die CDU macht (‘Club Deutscher Unternehmer und Großbanker’.

    Für Sie dasselbe, schnehen. Leute, die offen erkennen lassen, daß ihnen die ganze AfD nicht in den Kram paßt, sollte eigentlich ihre diffamierenden Dauerbehauptungen und -Verleumdungen einstellen.

  33. Mary J. sagt:

    @ Mister Panopticon

    Das Problem hat hier schon jemand angesprochen. Es kann nicht sein. dass Homo-Paare bei finanziellen Pflichten wie Hetero-Paare behandelt und zur Kasse gebeten werden, ihnen die finanziellen Privilegien der Heteropaare aber verwehrt werden.

    Beispiel:
    Ein Homopaar hat kein Anrecht auf Ehegattensplitting.

    Wird aber ein Partner einer Homopartnerschaft dauerarbeitslos, hat er keinen Anspruch auf Hartz IV, wenn der Lebenspartner genug verdient, um die eheähnliche Gemeinschaft zu finanzieren.

    Ich schließe mich meinem Vorredner an. Das geht so nicht!

    Entweder oder!

  34. Leser123 sagt:

    Anstatt sich einer solchen Kontroverse auszusetzen, hätte der Bundesvorstand der AfD auch gar nicht reagieren können. Die Vorgaben zur Behandlung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften kommen aus der EU. Die nationale Politik ist verpflichtet sie in Gesetze zu fassen. Es ist einfach nur schädlich für die AfD sich hier gegensätzlich zu positionieren.

    Die Ehe gehört zum Wertekanon der AfD. Sie ist besonders zu schützen. Wenn ich das höre und mich in meinem persönlichen Umfeld umschaue, dann sehe ich eine viel buntere Mischung, die aus Singles, ohne Trauschein Zusammenlebenden, Geschiedenen, Homo-Singles, Homo-Paaren und Ehen besteht.
    Die Ehe muss nicht geschützt werden. Viele heiraten aus steuerlichen Gründen. Der finanziellen Anreize für Eheleute mit und ohne Kinder fruchten ja schon seit Jahrzehnten nicht mehr wirklich. Ich halte das „Gegen Homo-Ehe-Sein“ ebenso für einen Nebenkriegsschauplatz. Es kann der Gesellschaft nämlich völlig egal sein, weil es sich um eine winzigste Minderheit handelt. Von der Bevölkerung sind etwa 5-10% Homosexuell. Von diesen begeben sich keine 1% in eine Ehe.
    Unter dem Deckmantel politischer Positionen kann endlich offen gegen Schwule und Lesben argumentiert werden. Das ist derber ja wegen den Antidiskriminierungsgesetzen nicht mehr möglich.

    Die AfD wird scheitern, weil sie gar nicht begriffen hat, wer ihr Wählerpotential gewesen wäre. Wenn sie sich zu einer Partei mit strikt konservativen Werten (CSU der 80ger) machen will, dann sei ihr gesagt, dass diese Zeit vorbei ist und die Geschichte immer vorwärts weiter läuft und nicht rückwärts!
    Für mich ist bewiesen, dass in Deutschland keine andere Partei Fuß fassen wird, weil es dazu nötig wäre den Zeitgeist zu erfassen. So haben es die Grünen damals geschafft. Wer nicht den heutigen Zeitgeist erfasst, der hat keine Chance!

  35. 006 sagt:

    # Radi

    Sie dokumentiert sehr gut den heutigen Weg in die sozialistische Eine-Welt-Diktatur, die durch das Großkapital erdacht wurde – ein großer Fundus für Nürnberg II – nach der NWO.

    Haben Sie dazu vielleicht nähere Informationen? Also beispielsweise wann und wo ‚das Großkapital‘ sich das so alles ausgedacht hat? Ach ja, und wer genau war noch mal ‚das Großkapital‘, als es sich das ausgedacht hat?

    Eigentlich war ich bisher davon ausgegangen, daß ‚Kapital‘ überhaupt nicht denkt, sondern bestenfalls Menschen, die dieses Kapital ihr Eigen nennen … oder aber in fremdem Auftrag damit arbeiten. Und da hatte ich mir doch tatsächlich vorgestellt, daß der mächtigste Faktor im ‚Reiche des Kapitals‘ – die Familie Rothschild – , und zwar aus ihrem speziellen religiösen Verständnis heraus (das nebenher wohl auch im Kern das Verständnis des organisierten Judentums wenigstens der USA sein dürfte), ein solches Konzept in Koproduktion mit gleichgesinnten Geistern entwickelt hätte.

    Aber danke, daß Sie mich in diesem Punkt aufklären konnten.
    Wenn Sie mir jetzt vielleicht freundlicherweise noch einmal erklären könnten wie – und aus welchem Grunde – ‚Kapital‘ zu denken beginnt … und dabei sogar globale Strategien entwickelt, deren einziger Zweck seine hemmungslose Vermehrung und Machtausweitung ist … – einfach nur um meiner diesbezüglichen Erkenntnisschwäche ein wenig Abhilfe zu schaffen. Vielen Dank im Voraus.

  36. 006 sagt:

    Mr. Panopticon

    (Auf dieser basalen Differenz fußt übrigens Identität. Theologisch gesprochen: “Nicht-Vertretbarkeit” . )

    Schon wieder mein altes Leiden: die Erkenntnisschwäche! Verstehe ich Sie richtig und ‚Identität‘ bedeutet ‚Nicht-Vertretbarkeit‘? Falls dem so sein sollte: Könnten Sie mir vielleicht einfach noch mal diese ‚Erklärung‘ … erklären??

    Oder vielleicht einer der anderen Kommentatoren im Forum, die ja anscheinend alle diese Definition verstanden haben?!

  37. Klaas sagt:

    @Mister Panopticon:
    > Freiheit und direkte Sorge für die Mitmenschen müssen
    > sich, im Gegensatz zu Ihrer Haltung der “gleichgültigen
    > Toleranz” , nämlich nicht automatisch ausschliessen.
    Doch, die Mehrheit der hiesigen Blogleser und -kommentatoren sorgt sich einen Dreck um Minderheiten, wie Homosexuelle. Wenn Putin die alle nach Sibirien verfrachten ließe, würde hier insgeheim Beifall geklatscht.

  38. Rosalie sagt:

    die Bibel zu verstehen bedarf doch einer gewissen intelligenz, die weder ich noch viele Andere haben.
    Ich kann nicht glauben, gerade auch im Bezug auf die Thora-Portionen, dass das einer verstehen können muss um gerettet zu sein.
    Mehrfach sagt man fasst wörtlich und nicht nur einzig, dass man verloren ist wenn man einge Dinge aus der Bibel nicht versteht.
    Ich verstehe die Bibel nur teilweise, aber versuche natürlich mitzugehen, in dem was ich verstehe zu handeln und mich nicht davon abbringen lasse weiter zu machen in Jesus unserem Messias.
    Aber die Not und Notdürftigkeit davon mich abhängig zu sehen, ob man die Bibel so auslegt wie z.B. die Hebräische Sprache es offensichtlich erfordert scheint mir nicht dienlich.
    So, glaube ich, ist es auch nicht gewollt.
    Ist es nicht vielmehr so, dass ALLE Menschen ob gläubig oder nicht, ob kenner des Wortes Gottes oder nicht, ob herzensgut oder böse immer doch Geschöpfe Gottes sind und nicht anders handeln können, wie sie gerade tuen..? Ich meine damit… auch wenn jemand tötet, willentlich und in böser Absicht, doch immer noch ein Geschöpf Gottes ist und auch bleibt…? Ist das so..? Oder wird der Jenige der Böses tut ausgeschlossen, verwandelt und ist dann kein Mensch mehr..?
    Ist jemand der die Gesetze Gottes nicht befolgt kein Mensch mehr..?
    Das ist die Große Frage..!

    Ich glaube kaum das wir Menschen das beantworten, geschweige denn beurteilen sollten.
    Mit Überzeugung halte ich daran fest das Gott unser Schöpfer ist, mit der Schöpfung etwas erschaffen hat welches nicht einem interlektuellen Verständnisses bedarf, sondern im Herzen die Liebe verankert hat und die Bibel ein Buch der Verheissung ist.
    Ich glaube nicht an das Böse, ich glaube das es das Böse eigentlich gar nicht gibt, denn es kann nur ein Gegenpol sein zum allmächtigen Gott als Beispiel von Ihm gemacht, zum Verständnis für lieblose Geister.
    Hat Gott wirklich das Böse auch mit geschaffen..?
    Nein, sicher nicht. Das Böse wird verklärt durch die Sichtwiese der Lieblosen.
    Das Böse ist ein ganz normaler Ausdruck der Unzufriedenheit, welcher im Ansatz dem Galube an Gott verneint.
    Böse, im Sinne von schwarzer Magie, sprich Teufel, ist dumme Zauberei und unglaubwürdig, weil nichts darauf hindeutet das sie tatsächlich existiert.
    Vielmehr scheint Gott damit zu meinen, das der Glaube Lebenswichtig ist.
    Leben ist nur in Gott und Tot ist Leben im Leib Jesus Christus.
    Amen

  39. Rosalie sagt:

    Wir können nur Leben in Jesus Christus und nicht von der Welt, weil die Welt endlich ist.

  40. schnehen sagt:

    @Klaas

    Sie arbeiten mit Unterstellungen.

    Erste Unterstellung, die durch nichts bewiesen ist:

    Blogleser sorgen sich nicht um Minderheiten, darunter Homosexuelle;

    Ich habe mich bei verschiedenen Gelegenheiten immer wieder für Minderheiten eingesetzt, auch für die Homosexuellen und sie verteidigt. Andere haben dies auch getan.

    Zweite Unterstellung, die durch nichts bewiesen ist:

    Putin könnte Homosexuelle nach Sibirien schicken.

    Dritte Unterstellung:

    Dann würden hier viele Beifall klatschen.

    Drei Unterstellungen.

    Es geht bei dem Thema Homoehe nicht darum, die Homosexuellen zu diskriminieren. Niemand kann etwas für seine sexuellen Prädispositionen, die überwiegend angeboren sind. Deshalb darf niemand, der homosexuell ist, berufliche oder andere Nachteile haben. Es gilt das Diskriminierungsverbot (vgl. Art. 3 Grundgesetz).

    Worum es geht bei der Homoehe, ist etwas ganz anderes. Die herrschenden Finanzeliten missbrauchen das Thema Homosexualität für einen Angriff auf die Familie, auf die Keimzelle eines funktionierenden Gemeinwesens, um den Widerstand gegen die Machenschaften dieser Eliten zu schwächen, um die Gemeinwesen, aber auch die Nationen, von innen heraus zu unterminieren und reif zu machen für die Agenda der NWO-Verfechter. Das ist das eine Ziel. Das zweite:

    Den Islam als unmodern, diskriminierend und mittelalterlich zu verfemen. Das ist die zweite Stoßrichtung.

    Ihnen scheint dieses falsche Spiel mit den Interessen einer Minderheit, das von ganz oben inszeniert worden ist, nicht klar zu sein. Wenn mir aber etwas nicht klar ist und ich etwas nicht verstanden habe, ist das kein Grund mit Unterstellungen zu arbeiten und andere mit Verdächtigungen zu belegen. Ich muss dann erst einmal an mir selbst arbeiten und meine Informationsdefizite beheben.

    Ihnen ist auch nicht die Rolle Wladimir Putins klar. Sie versuchen zu unterstellen, dass er wie Stalin Leute, die ihm nicht passen ’nach Sibirien schicken‘ könnte und machen sich dabei die gängige Lesart, die hier in den Medien zu Putin in den zionistisch kontrollierten Medien verbreitet wird, zunutze bzw. übernehmen diese Lesart kritiklos.

    Putin ist ein Demokrat, der nie so etwas befürworten würde. Putin ist nicht Stalin.

  41. Karl_Murx sagt:

    @Leser123:

    Die AfD wird scheitern, weil sie gar nicht begriffen hat, wer ihr Wählerpotential gewesen wäre. Wenn sie sich zu einer Partei mit strikt konservativen Werten (CSU der 80ger) machen will, dann sei ihr gesagt, dass diese Zeit vorbei ist und die Geschichte immer vorwärts weiter läuft und nicht rückwärts!

    Im Gegenteil ist es das Fehlen einer konservativen Partei in Deutschland, was zum Aufstieg von Gruppierungen wie der AfD führt.

    Für mich ist bewiesen, dass in Deutschland keine andere Partei Fuß fassen wird, weil es dazu nötig wäre den Zeitgeist zu erfassen. So haben es die Grünen damals geschafft. Wer nicht den heutigen Zeitgeist erfasst, der hat keine Chance!

    Noch einmal: Es ist die Crux der ehemals konservativen und kraftvollen Volksparteien CDU und CSU, daß sie heute ihre Stammwähler verprellt, indem sie dem sog. Zeitgeist hinterherhechelt und inzwischen über jedes politisch-korrekte Stöckchen springt, daß man ihr hinhält. Gender-Mainstreaming wird inzwischen auch von den beiden betrieben, inklusive dieser Literatur- und Sprachverhunzung in Form der jakobinischen bilderstürmenden Neuauflagen von Pippi Langstrumpf und der Transformation des „Neger-“ zum „Südseekönig“. Die Mehrheit der Leute sieht das und greift sich nur noch an den Kopf. Wer mit diesem haarsträubenden ideologischen Irrsinn Schluß macht, hat die Unterstützung der Bevölkerung.

  42. rubo sagt:

    @Karl_Murx:
    Obs Ihnen gefällt oder nicht, bei der AfD findet man eben nicht auf Ministerien aufgeschlüsselte Programme, deswegen habe ich auch niemand verleumdet. Ich kenne Sie sonst sachlicher.

    @Klaas:
    Lesen Sie doch mal nach im russischen Gesetz, es verbietet keine Schwulen und Lesben, sondern Werbung darüber vor Kindern und das halte ich für richtig, sollte die EU sich ein Beispiel nehmen. Blogger wie Sie sollten, bevor Sie über Gleichstellung der Erwachsenen reden, zuerst an das Wohl und die Zukunft der Kinder in solchen Gemeinschaften denken.

  43. Detlev Wulf sagt:

    @Rosalie – Zitat: „die Bibel zu verstehen bedarf doch einer gewissen intelligenz“.

    In der Tat.

    Sonst entgeht einem nämlich das beste – z.B., daß hier (in Offenbarung Kap. 17 + 18) der Zusammenbruch der Kirche beschrieben wird.

    http://bibel-online.net/buch/elberfelder_1905/offenbarung/17/#1

    http://bibel-online.net/buch/elberfelder_1905/offenbarung/18/#1

    Zur Erläuterung: ROM ist die Stadt der sieben Hügel (auf denen „die große Hure“ sitzt) und die wurde von sieben Königen regiert. Der letzte wurde hingerichtet und das Königtum abgeschafft, weil er seinen Bruder getötet und seine Schwägerin vergewaltigt hatte. Und wer trägt denn wohl in ROM Purpur und Scharlach?!

    Zitat: „Und ich sah das Weib trunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blute der Zeugen Jesu. Und ich verwunderte mich sehr, da ich sie sah. Und der Engel spricht zu mir: Warum verwunderst du dich?“ (Offb. 17, 6)

    Antwort: Weil Du nicht nachgedacht hast.

    Denn: „Hier ist Verstand (nötig), der Weisheit hat“. (Offb. 17,9)

    Warnung vor falschen Propheten (Matthäus 15-20)

    Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen eine Traube, oder von Disteln Feigen? Also bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, AN IHREN FRÜCHTEN WERDET IHR SIE ERKENNEN.

    Und die Früchte gibts hier – sogar in 10 Bänden:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums

    Zitat: »… nach intensiver Beschäftigung mit der Geschichte des Christentums kenne ich in Antike, Mittelalter und Neuzeit einschließlich und besonders des 20. Jahrhunderts keine Organisation der Welt, die zugleich so lange, so fortgesetzt
    und so scheußlich mit Verbrechen belastet ist, wie die christliche Kirche, ganz besonders die römisch-katholisch Kirche.« (Karlheinz Deschner, Historiker, Literaturwissenschaftler, Autor)

    Und das wird auch ein Franziskus (so er denn tatsächlich so integer ist, wie es bislang den Anschein hat) nicht mehr gerade rücken können.

    Fazit: KIrche und Christentum sind unvereinbar!

    Ende der Bibelstunde für Fortgeschrittene.

  44. Detlev Wulf sagt:

    Ich habe noch was vergessen: Ausgerechnet in der evangelisch-katholischen Einheitsübersetzung der Bibel wird (das ist ja schon ziemlich subversiv! :-)) in einer Fußnote darauf hingewiesen, daß „Babylon“ ein Synonym für das antike ROM ist. Wer sich aber (siehe das erwähnte Deschner Zitat) mit der Materie befaßt, stellt schnell fest, daß es eben nicht nur das antike Rom ist.

    http://www.revo.org/de/broschuere_gott-ja_kirche-nein.pdf

    Zitat Offb. Kap18: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große, und ist eine Behausung von Dämonen geworden und ein Gewahrsam jedes unreinen Geistes und ein Gewahrsam jedes unreinen und gehaßten Vogels.

    „Gefallen“ ist hier wohl im Sinne eine „gefallenen“ Mädchens zu verstehen. Und heute würde man wohl eher von „schrägen Vögeln“ sprechen. Was sich übrigens nicht nur auf den Vatikan bezieht, wie ein Blick auf die Regierung(en) des Landes zeigt. (Wobei allerdings manch andere (…) Regierung auch kaum besser ist).

  45. Detlev Wulf sagt:

    Wo knickt die AfD vor dem Zionismus ein? War mir nicht bekannt. Falls es da Reparaturbedarf gibt, würde ich das gerne wissen.

  46. Detlev Wulf sagt:

    @Leser123 Zitat: „Die Vorgaben zur Behandlung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften kommen aus der EU. Die nationale Politik ist verpflichtet sie in Gesetze zu fassen. Es ist einfach nur schädlich für die AfD sich hier gegensätzlich zu positionieren“.

    Es ist ganz und gar nicht schädlich für die AfD, sich gegen Vorgaben der EU zu positionieren, sondern einfach nur konsequent, denn die AfD wendet sich ja eben gerade gegen die allgegenwärtige ungerechtfertigte Bevormundung durch die EU (inklusive Gender-Mainstreaming etc.)

    Im Übrigen wird vielen Leuten übel, wenn fortgesetzt und schon fast belästigend bei jeder Gelegenheit versucht wird, den Eindruck zu erwecken, schwul sei fortschrittlich, modern, weltoffen und hetero sei rückständig, altmodisch, engstirnig. Ich betrachte solche verbalen Kapriolen als Diskriminierung der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung.

  47. Claudia sagt:

    @Mary J.

    „Wird aber ein Partner einer Homopartnerschaft dauerarbeitslos, hat er keinen Anspruch auf Hartz IV, wenn der Lebenspartner genug verdient, um die eheähnliche Gemeinschaft zu finanzieren. “

    Das gilt aber auch für verheiratete Ehepartner, ebenso auch für heterosexuelle Paare, die ohne Trauschein zusammen leben.

  48. johann sagt:

    das ist eine Bauchsache und im Prinzip hat jeder so seine Meinung dazu. Meine war vor 20 jahren schon so wie sie jetzt ist und der mäanderne Zeitgeist wird sie nicht verändern. In meinem Fall heisst das: Ehe ja, Adoption nein, daraus folgt auch Ehesplitting nein, denn das sollte ja für die Kinder da sein. Eigentlich. Das Thema sollte auch aus der Fraktionsdisziplin/ Wahlprogramm fallen, scheiße es gibt wirklich soviel wichtigere Themen.

  49. Mar Tin sagt:

    Das Thema und die Lage mit den Stimmen vom Motzstraßenfest sind die Axt, die an der richtigen Stelle angelegt wurde, um die AfD in die Bedeutungslosigkeit zu drücken. Auf der Schwulenparade sah man kombinierte Israel-Regenbogen-Fahnen, Paolo Pinkel war auch für ein Inbterview gekommen. Unterstützen etwa Zionisten die Schwulen-Emanzipation? In Österreich wird Team Stronach wegen Personalquerelen lahmgelegt. Es ist soo leicht. Wer glaubt, das geschehe aus Zufall?😉

  50. hotteki sagt:

    @Armin

    Rein theoretisch kann ich ihren Kommentar unterschreiben, nur, ich habe deutsche Schulen besucht, bin in diesem Land aufgewachsen…. die Gedanken sind frei???
    Wir sind ein Produkt unserer Umgebung, unseres Elternhauses, unserer Gene und Meme.
    Ich bin so frei???
    Schön wär’s.

  51. hotteki sagt:

    @rosalie

    „die Bibel zu verstehen bedarf doch einer gewissen intelligenz, die weder ich noch viele Andere haben“

    Ich verstehe sie nicht, die Bibel, bzw. den ihr zugeschriebenen höheren Sinn. Aber da habe ich Selbstbewusstsein genug, zu sagen, wenn ich das nicht verstehe, soll es mich in meinem weiteren Leben nicht beeinflussen. Nein, jede Schrift, jedes Gedicht, jeder Roman hat nur einen Wert, wenn ich sie, es oder ihn verstehe, wenn mich das Gedachte und Aufgeschriebene weiterbringt. Religionen lehren uns nur, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen. Ein Machtinstrument, welches freies Denken einschränkt. Die Bibel muss man nicht verstehen, aber wir sollten versuchen die Menschen zu verstehen, auch die Bibelleser.

  52. Hans Dampf sagt:

    @006 Re: #Radi

    Ein Buch, meines Wissens leider nur in englisch: Juri Lina ‚Architects of Deception‘ (Architeckten/Baumeister der Täuschung) erklärt praktisch alles, was wir heute als unlogisch, unangemessen, gegen ‚uns‘ gerichtet sehen.
    „Wer verstehen will, warum heute was passiert, muss die Geschichte kennen“ – in diesem Buch ist es beschrieben.

  53. Elmüt Col sagt:

    Man sieht, die AfD berherrscht die Kunst, Probleme zu schaffen, wo vorher keine waren. Die Piraten sind nach kurzem Flug abgeschmiert, die AfD hat sich, wie alles liegt & steht, bereits selbst zerlegt, ehe sie den Hangar verlassen hat. Stümperhaft, ein „Biertisch höherer Ordnung“ (Spengler).

  54. T.Ilg sagt:

    Die sexuelle Orientierung ist Privatsache, aber die Verfassungsrichter werten die traditionelle Ehe auf gleicher Ebene wie die Eingetragene Partnerschaft. Dies ist das Ergebnis unserer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung von 1945 bis heute. Also war es völlig unnötig vom Bundesvorstand der Partei Alternative für Deutschland, sich von der Aktion und der Pressemitteilung des Berliner Landesverbands zu distanzieren. Die Ziele waren doch klar formuliert. Das Bekenntnis zu unserem Grundgesetz, sowie zu den Entscheidungen unserer Verfassungsrichter am Beispiel der Eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Mitbürgerinnen und Mitbürger. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Auch im Parteiprogramm der AfD kann ich überhaupt nichts finden, was die Teilnahme des Berliner Landesverbands beim Schwulen Straßenfest verbietet, eher im Gegenteil. Rechtsstaatlichkeit ist ein zentraler Programmpunkt der AfD.

    Erst durch die völlig überflüssige Distanzierung wurde das Thema „hochgekocht“, und es von einem „Nebenkriegsschauplatz“ in den Fokus gerückt.

  55. Konservative Punk sagt:

    Ich bin nicht schwul. Ich kenne nemanden, der schwul ist. Ich kenne niemanden, der Schwule in seinem Freundeskreis hat. Ich kenne niemanden, der sich für das Thema interessiert. Ich kenne niemanden, der die AfD deswegen wählen würde, ob sich die Partei nun pro- oder contra-Schwulenehe positionieren würde.
    Ich kenne jede Menge Leute, die die AfD wählen werden oder würden. Aus zwei Gründen:
    1. die Europolitik
    2. die Altparteien
    Also: Nehmt die 650 Unterschriften mit und kümmert Euch um wichtigeres als diese Nischenthemen und denen, die Ihnen zeitgeistgemäß hinterherhecheln. Danke.

  56. @Konservative Punk:100 Pro! Unsere AfD muss Politik fuer Mehrheiten machen.Minderheitenkult ist kontraproduktiv..

  57. Mary J. sagt:

    @Harald Schmidt

    „@Konservative Punk:100 Pro! Unsere AfD muss Politik fuer Mehrheiten machen.Minderheitenkult ist kontraproduktiv“

    Sie sind nicht auf dem Laufenden, was die Mehrheitsmeinung zum Thema Gleichstellung der Homoehe angeht.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article108574198/Mehrheit-fuer-Gleichstellung-der-Homo-Ehe.html

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-02/homo-ehe-befuerworter-umfrage

  58. schnehen sagt:

    @Harald Schmidt

    ‚Minderheitenkult ist kontraproduktiv‘.

    Es gibt keinen Minderheitenkult. Es gibt aber Menschen, die sich auch für Minderheiten wie Homosexuelle, Muslime, Sinti & Roma, Obdachlose, Asylsuchende und Flüchtlinge … einsetzen.

    Kontraproduktiv?

    Kommt es nur auf die Produktivität, also auf den Nutzen an? Kosten-Nutzen-Denken?

    Dies nenne ich eine Seuche: Das von den kleinen und großen Kapitalisten, Kauf- und Bankleuten über ihre Medien in den Kern unserer Gesellschaft hineingetragene Kosten-Nutzen-Denken. Alles muss produktiv sein und Profit abwerfen! Es ist der gleiche seelenlose Materialismus, der das Denken vieler Menschen bei uns beherrscht und der zur Entsolidarisierung der Gesellschaft geführt hat.

    Und es sind dann noch die unproduktivsten Kräfte unsere Gesellschaft, die Banker und die Chefs großer Konzerne, die so etwas über die ihnen angeschlossenen Medien propagieren.

    Genau dies ist das Ziel der Eliten: Die Menschen sollen Egoisten werden, der stärkste Ellenbogen soll das Recht haben, sich durchzusetzen und die einzelnen Bevölkerungsgruppen sollen sich gegenseitig bekämpfen. Teile und herrsche!

    Politik für Mehrheiten schließt eine Politik für Minderheiten nicht aus. Im Gegenteil: Beides bedingt sich gegenseitig. Minderheiten und Mehrheiten gehören zusammen. Die einzige Minderheit, die ich davon ausnehmen würde, ist die Minderheit der 0,1%, die die großen Kapital- und Geldströme, die Banken, die Großkonzerne, die Medien und die politische Kaste kontrolliert, die eng mit der internationalen Hochfinanz verbunden ist. Diese Minderheit der deutschen Hochfinanz, die sich auf Kosten der Mehrheit maßlos und dreist bereichert, gehört tatsächlich an den Rand der Gesellschaft, denn sie und ihre Finanz- und Wirtschaftspolitik ist dabei, unsere Gesellschaft zu zerstören. Wenn sie von Minderheitenkult sprechen, dann sollten sie mit dem Finger auf DIESE Minderheit zeigen und diese Minderheit klar benennen, statt allgemein von Minderheiten zu sprechen.

    Wenn die AfD dieses allseits bekannte Spielchen Mehrheit vers. Minderheiten mitmacht, stellt sie in ihrem Denken überhaupt keine neue Qualität dar im Vergleich zu den Systemparteien. Was wir aber brauchen, ist eine neue Qualität, auch und vor allem moralisch gesehen, und da scheint mir Christoph Hörstels Projekt ‚Neue Mitte‘ viel überzeugender zu sein.

  59. @ MARY J.: Es ging mir darum,dass Homosexuelle eine Minderheit darstellen in der Gesellschaft.Insofern ist es auch ein Nebenschauplatz fuer die AfD

  60. Karl_Murx sagt:

    @Konservative Punk:

    Ich kenne jede Menge Leute, die die AfD wählen werden oder würden. Aus zwei Gründen:
    1. die Europolitik
    2. die Altparteien
    Also: Nehmt die 650 Unterschriften mit und kümmert Euch um wichtigeres als diese Nischenthemen und denen, die Ihnen zeitgeistgemäß hinterherhecheln. Danke.

    Bingo. Thema erschöpfend behandelt und abgehakt.

  61. Karl_Murx sagt:

    Doch noch etwas zu dem Thema:

    @elmüt col:
    Man sieht, die AfD berherrscht die Kunst, Probleme zu schaffen, wo vorher keine waren. Die Piraten sind nach kurzem Flug abgeschmiert, die AfD hat sich, wie alles liegt & steht, bereits selbst zerlegt, ehe sie den Hangar verlassen hat. Stümperhaft, ein “Biertisch höherer Ordnung” (Spengler).

    Haben Sie das aus der „Strategie zur Bekämpfung der AfD“ seitens der CDU, lieber elmüt, oder von welcher AfD reden Sie jetzt? Die, die ich kenne, hat sich weder selbst zerlegt, noch hat sie sich hier irgendwelche Probleme geschaffen. Sie hat sich vielmehr sehr erfolgreich dagegen gewehrt, sich ein solches von außen aufhalsen zu lassen und ist ihrer Linie einer wertorientierten Politik treu geblieben. Das wishful thinking wollten wir doch lieber den Gleichstrommedien überlassen, nicht?

    @rubo:
    bei der AfD findet man eben nicht auf Ministerien aufgeschlüsselte Programme, deswegen habe ich auch niemand verleumdet. Ich kenne Sie sonst sachlicher.

    Was verlangen Sie denn? Die AfD hat ein kurzes, aber prägnantes Parteiprogramm, das sie eindeutig von anderen Parteien, speziell den etablierten, unterscheidbar und damit wählbar macht. Warum soll sie sich jetzt ein Dutzende Seiten langes Parteiprogramm antun, was am Ende eh keiner liest und woran sich, wieder wie im Fall der Blockparteien, nach den Wahlen niemand hält? Für Schritte zur konkreten Umsetzung der Programmpunkte oder gar zu „auf Ministerien aufgeschlüsselten“ Aktionen ist es zu früh. Eine solche Debatte brächte die Gefahr mit sich, von allen möglichen Seiten zerredet zu werden. Dafür hat die AfD im Moment weder Zeit noch Energie, da sie mit ganz anderen Dingen beschäftigt ist.

    Für den Wahlkampf und die programmatische Erkennbarkeit macht die AfD damit genau das Richtige.

  62. Mary J. sagt:

    @ H. Schmidt

    Ok. Verstehe was Sie meinen. Die Gleichung würde ich zwar nicht immer aufstellen, weil manchmal Minderheitenthemen der Mehrheit extrem wichtig sein können, aber hier finde ich das auch überflüssig, allein schon wegen des Urteils des Verfassungsgerichts, das gar keine Alternative zulässt.

    Die AfD sollte von dem Thema einfach die Finger lassen, weil sie eh nichts dran ändern kann, dafür aber Stimmen verlieren wird – so oder so.

    Tritt sie für die Homogleichstellung ein, verliert sie die streng konservativen Eurogegner. Tritt sie dagegen ein, verliert sie womöglich die liberalen Eurogegner.

  63. Detlev Wulf sagt:

    @“ AfD muss Politik fuer Mehrheiten machen. Minderheitenkult ist kontraproduktiv”

    Nach meiner Auffassung sollte es in der Politik nicht darum gehen, für WEN man Politik macht, sondern ob das was man anstrebt und tut richtig oder falsch, gut oder böse, lebensfördernd oder lebensfeindlich ist. Das sind nämlich genau die Überlegungen, die heute meist nicht angestellt werden. Darum ist die gegenwärtige Politik auch so miserabel.

  64. Leser123 sagt:

    @T.llg
    „Erst durch die völlig überflüssige Distanzierung wurde das Thema “hochgekocht”, und es von einem “Nebenkriegsschauplatz” in den Fokus gerückt.“

    So ist es!!! Das hätte gar nicht sein müssen. Die AfD kann
    eine Meinung über die Homopolitik haben, es ist aber überhaupt nicht mehr nötig sie kundzutun, weil die Sache bereits gelaufen ist. Ich teile die Meinung, dass man eine Gleichberechtigung bis in die steuerlichen Angelegenheiten
    sicherstellen muss, da es sonst Ungerechtigkeiten zu kinderlosen Hetero-Ehepaaren gibt, die nicht hinnehmbar sind.

    Absurd finde ich die Meinung, dass die Gleichberechtigung von Homosexuellen die Geburtenrate beeinflussen könnte oder gar zur Ausrottung der „Keimzelle der Gesellschaft“ führen würde.
    Es gab immer schon Homosexuelle in all den vergangenen Jahrtausenden. Es gab immer gesetzliche Beschränkungen und Straftatbestände für diese Gruppierungen. Gut, dass das Vergangenheit ist. Es ist ein Nebenkriegsschauplatz, weil die Homos die fehlenden Kinder sowieso nicht gezeugt hätten. Das ist die Aufgabe der Heteros und die tun es einfach nicht in ausreichendem Maße. Da halte ich es mit Eva Hermann, die sinngemäß sagt, dass Frauen unter den gesellschaftlichen Druck gesetzt wurden beruflich Karriere machen zu müssen.
    Das führt dazu, dass sie weder Zeit noch Kraft haben Kinder groß zu ziehen. Wenn sie es doch tun, empfinden sie sich dabei als Verlierer der Gesellschaft.

    @Karl_Murx
    Mir wird auch übel bei dem Wissen, dass der Negerkönig nun ein Südseekönig ist. Ebenso wird mir übel, wenn ich höre, dass in der Uni in Leipzig männliche Professoren nun Professorinnen sind. Blöder geht es nimmer. Dies jedoch spielt in die gesamte Gesellschaft hinein. Die Homos bleiben unter sich. Homos sind nicht ansteckend und eine Gleichberechtigung tut niemandem weh.

    @Detlev Wulf
    „Im Übrigen wird vielen Leuten übel, wenn fortgesetzt und schon fast belästigend bei jeder Gelegenheit versucht wird, den Eindruck zu erwecken, schwul sei fortschrittlich, modern, weltoffen und hetero sei rückständig, altmodisch, engstirnig. Ich betrachte solche verbalen Kapriolen als Diskriminierung der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung.“

    Ich glaube nicht, dass die Mehrheit der Homosexuellen jemals wollte, dass Sie oder andere so empfinden. Die Schwulen und Lesben sind wie alle anderen auch machtlos gegen die Gebaren des unsäglichen Gutmenschentums. Sobald eine vollständige Gleichstellung erreicht ist, wird das Thema aus den Medien verschwinden, dann haben Sie wieder ihre Ruhe!

  65. Detlev Wulf sagt:

    Es ist völliger Blödsinn, die AfD totreden zu wollen. Die hat ungeheure Steigerungsraten bei den Mitgliederzahlen, während andere Parteien einen dem Schwund an Kompetenz und Glaubwürdigkeit entsprechenden verdienten Mitgliederschwund haben.

    Und dann gibt es auch noch Politiker, die mit ihren vertragswidrigen Rettungsschirmen für Bankmilliardäre mal eben rund ein BIP-Jahreseinkommen verzockt haben und jetzt (ohne dabei rot zu werden!) die Dreistigkeit besitzen den AfD-Leuten, mangelnden Sachverstand zu unterstellen, die schon vor der Euro-Einführung davor gewarnt haben, daß das alles in die Hose geht. Das ist wirklich beeindruckend!

  66. „@” AfD muss Politik fuer Mehrheiten machen. Minderheitenkult ist kontraproduktiv”

    nach dieser Logik müsste man vorrangig Politik für Frauen machen, wir sind nämlich in der Mehrheit, werden aber wie Minderheiten behandelt. Allein dass das Famlienministerium offiziell :“Ministerium für „Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ heißt, ist doch Schwachsinn hoch drei. Die Senioren stellen übrigens auch einen immer größeren Bevölkerungsanteil.
    Klar sollte auch Politik für Minderheiten gemacht werden. Für kinderreiche Familien und „Nur“- Mütter zum Beispiel.

  67. @Schnehen: „Kontraproduktiv?

    Kommt es nur auf die Produktivität, also auf den Nutzen an? Kosten-Nutzen-Denken?“

    Natürlich kommt es darauf an, für Kapitalisten und Ausbeuter jedenfalls.

    „Die einzige Minderheit, die ich davon ausnehmen würde, ist die Minderheit der 0,1%, die die großen Kapital- und Geldströme, die Banken, die Großkonzerne, die Medien und die politische Kaste kontrolliert, die eng mit der internationalen Hochfinanz verbunden ist.“

    Diese Minderheit beherrscht uns, nicht etwa die bösen kulturzerfressenden Einwanderer und „schmarotzende“ Langzeitarbeitslose. Es ist doch augenfällig, dass die schlimmsten Hetzer wie PI und andere aus dem neoliberalen Lager kommen.

    „Wenn die AfD dieses allseits bekannte Spielchen Mehrheit vers. Minderheiten mitmacht, stellt sie in ihrem Denken überhaupt keine neue Qualität dar im Vergleich zu den Systemparteien.“

    Richtig. Alter Wein in neuen Schläuchen, mit ein bisschen Eurokritik garniert, damits nicht auffällt.

    „Was wir aber brauchen, ist eine neue Qualität, auch und vor allem moralisch gesehen, und da scheint mir Christoph Hörstels Projekt ‘Neue Mitte’ viel überzeugender zu sein.“

    Zumindest die einzige neben der Muslimisch-demokratischen Union, die das Zinssystem abschaffen will.

  68. Elmüt Col sagt:

    Winfried Kretschmann: Kurzer Lehrgang zur BRD-Politik

  69. schnehen sagt:

    @Fatíma

    Was will die Muslimisch Demokratische Union? Kannst du das mal hier kurz umreißen, außer dass sie das Zinssystem abschaffen will?

    @Detlev Wulf

    Mitgliederzuwachs ist nicht gleichzusetzen mit Kompetenzzuwachs. Der Ku Klux Klan hatte in seinen Glanzzeiten 4,5 Million Mitglieder. Es geht auch nicht nur abstrakt um Kompetenz, sondern darum, wofür, für wessen Interessen diese Kompetenz eingesetzt wird, ob sie für das deutsche Großkapital oder die Finanzoligarchie, für die deutsche Elite eingesetzt wird oder für den ‚Rest‘ der Bevölkerung.

    Warum soll es nicht wichtig sein, für wen man Politik macht? Das ist doch gerade die alles entscheidende Frage. Es kommt darauf an, die Interessen der 99% unserer Bevölkerung richtig und kompetent, um Ihre Worte zu benutzen, in der Politik zu vertreten. Was ist im Interesse dieser 99%?

    – Frieden. Keine Kriege für den US-Imperialismus in anderen Ländern mitführen. Deutschland darf sich (siehe Art. 26) nicht mehr an den Aggressionen und den Weltherrschaftsplänen (NWO) des USraelischen Imperialismus und seiner Eliten beteiligen;

    – Verstaatlichung der zionistisch kontrollierten Medien wie Springer oder Bertelsmann und Schaffung demokratischer Medien, die vom großen Geld unabhängig sind. Dies ist die entscheidende Frage, um so etwas wie Kultur (auch eine Nationalkultur) und Informiertheit wieder in Deutschland einzuführen;

    – Austritt aus der Nato, zumindest aus der militärischen Organisation. Betätigungsverbot für Mossad und CIA in Deutschland;

    – Wiedereinführung der alten Währung, Austritt aus der Währungsunion und dem EMS;

    – Verstaatlichung der Deutschen Bank unter demokratischer Kontrolle und Schaffung einer echten deutschen Staatsbank;

    – Glass Steagle auch für Deutschland;

    – Sozialstaatspolitik und Minderheitenschutz;

    – Investitionen in Infrastrukturprojekte, Wohnungsbau, ins Bildungs- und Gesundheitswesen;

    – ein neues demokratisches Wahlrecht schaffen und die Beschneidung der Macht der Systemparteien. Abschaffung des Lobbyistentums und Verbot der Korrumpierung der Parteien und Politiker durch große Geldgeber und Konzerne;

    – Wiederherstellung der Kernelemente des Grundgesetzes und darauf aufbauend eine neue Verfassung schaffen für ein freies, demokratisches, unabhängiges, neutrales und sozialstaatliches Deutschland auf der Grundlage von Artikel
    15 unseres Grundgesetzes;

    – eine neue Außenpolitik im Sinne eines neutralen, nichtpaktgebundenen Deutschlands. Beitritt zur Organisation der Nichtpaktgebundenen Staaten, Bündnis mit Russland…

    Diese Forderungen sind alle im Interesse der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung, wozu selbstverständlich die türkisch-stämmigen und muslimischen Mitbürger gehören.

    Aber stellt Ihre AfD solche Forderungen?

  70. Steuerzahler sollen keine Banken retten

    Alternative für Deutschland stemmt sich gegen Beschluss der europäischen Finanzminister
    https://www.alternativefuer.de/de/aktuelles/286/.html

    Das ist imho zentral! Die Alternative für Deutschland ist die einzige ernstzunehmende politische Kraft in der Merkelei (das ist die Bimbes Republik Neuschland), die den Kurs auf den Eisberg noch ändern will.

  71. @schnehen: Sie haben es im großen und ganzen recht gut umrissen. Genau das fordert die MDU. Vor allem wollen wir, dass Mütter für ihre Leistung, die sie mit der Erziehung auch am Volk erbringen, entlohnt werden. Mütter dürfen keine finanziellen und image-mäßigen Nachteile erleiden.Das fordert keine mir bekannte Partei.
    Es ist ein unerträglicher Zustand, wenn Frauen ständig nur gesagt wird, dass sie ihre Kinder wegorganisieren sollen, damit sie der Wirtschaft uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

    http://www.sueddeutsche.de/karriere/mehr-frauen-in-vollzeitjobs-wirtschaft-fordert-rechtsanspruch-auf-ganztagsschule-1.1704921

    Was passiert, wenn Erziehung als Nebensache betrachtet wird, kann man täglich an deutschen Schulen beobachten.

  72. Mary J. sagt:

    „Was passiert, wenn Erziehung als Nebensache betrachtet wird, kann man täglich an deutschen Schulen beobachten.“

    Das türkische und arabische Kinder deutsche Schulen und Schüler terrorisieren liegt also daran, dass Erziehung Nebensache wird?

  73. @Mary: Ja, auch. Den Müttern ist nicht bewusst, wie wichtig Erziehung ist. Sie gehen davon aus, dass die Schule schon alles regelt.

  74. Detlev Wulf sagt:

    @Fatima Zitat: „Mütter dürfen keine finanziellen und image-mäßigen Nachteile erleiden. Das fordert keine mir bekannte Partei“.

    Doch. Die AfD setzt sich für das traditionelle Familienmodell ein, und zwar nach meiner Wahrnehmung genau in diesem Sinne.

  75. Detlev Wulf sagt:

    @schnehen

    Die von Ihnen erhobenen Forderungen lassen sich nach Kriterien von „gut“ und „böse“ etc. weitaus besser begründen als damit, daß diese Dinge für 99% der Bevölkerung von Vorteil sind. Insofern sind wir da nicht weit auseinander, auch wenn diese Forderungen bislang auch von der AfD nur zum Teil erhoben werden. Ich werde mich aber dafür einsetzen, diesen Anteil zu erhöhen. Und da sehe ich weitaus bessere Chancen als bei anderen Parteien.

  76. kopfüber sagt:

    Hallo,

    bin heute auf folgendes VIDEO gestoßen:

    Es dauert rund 14 Minuten und heißt

    „Homo-, Pädo-, Genderwahn – Facetten des Niedergangs einer Welt“

    Gruß vom Meer

  77. Tobias sagt:

    Die „Unterstützer und Freunde des Engagements der AfD für die Belange der Schwulen und Lesben“, sprechen sich auch in Köln ganz klar für die vom BVerfG geforderte Gleichstellung von Ehe und Eingetragener Partnerschaft aus. Der Kölner Stadtverband der Alternative für Deutschland, wurde unlängst vom Veranstalter des Cologne Pride von der Teilnahme am Straßenfest 2013 ausgeschlossen. Offizielle Begründung: Man habe keinen Platz mehr. Die liberalen AfD-Aktivisten bedauern dies sehr. Man biete gerade bürgerlichen Schwulen und Lesben eine Alternative in der Parteienlandschaft, zumal viele Homosexuelle kinderlos blieben und deshalb von den Folgen der Euro-Rettungspolitik besonders stark betroffen seien. Die Euro-kritische Partei befürchtet starke Einschnitte bei den privaten Renten aufgrund stagnierender Zinsen.

  78. Löhrl sagt:

    also erstens hab ich die AfD schon per Briefwahl gewählt. Zweitens ist das Gerede über Schwulen-Lesben Ehen nicht so bedeutungsvoll, daß man darüber lange Kommentare abgeben muss.
    Es gibt noch viel wichtigere Dinge die die AfD nicht richtig angreift: verstärkte Durchsetzung von Gesetzen im Strafrrecht , Schutz nicht nur des einzelnen bedrohten Bürgers sondern auch staatliche verstärkte Unterstützung der Polizei auf den Strassen gegen aggressive Bürger sowie mehr Mitteleinsatz für mehr Polizei. Nun abschliessend frag ich mich, was FOCUS gegen die AfD hat?.
    Letzendlich stärkere Durchsetzung von Prof. Lucke bei Takeshows und öfentlchen Diskussionen im TV, hier ist er mir zu brav in seinen Diskussionen.

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