Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Der NSU-Zeuge Carsten Schultze ist unglaubwürdig!

compact-live-nsu-spezial-titel-215x300Heute sagt er im NSU-Prozess aus. Arbeitet(e) er für den Verfassungsschutz?

Zwei Leute sollen mit der Übergabe der Mordwaffe Ceska an das Zwickauer Trio zu tun haben: Carsten Schultze und Ralf Wohlleben. Carsten Schultze behauptet, er habe die Waffe Wohlleben gegeben, der habe sie an das Trio weitergereicht. Seltsam: Schultze ist zwar in München angeklagt, aber nur Wohlleben ist in U-Haft, und das seit zweieinhalb Jahren!! Haben die nicht, jedenfalls in Schultzes Version, ungefähr dasselbe gemacht: die Mordwaffe beschafft? Woher die milde Behandung von Schultze? Er wird heute seine Aussage nutzen, um alles auf Wohlleben abzuwälzen. Dabei ist er selbst extrem unglaubwürdig! Ist Schultze auf der Gehaltsliste des VS (gewesen)?

Lesen Sie dazu einen Auszug aus unserer Sonderausgabe COMPACT-Spezial „Operation NSU – Neonazis, V-Männer und Agenten“ (hier kann man COMPACT-Spezial bestellen):

Laut Generalbundesanwaltschaft wird Carsten Schultze verdächtigt, „dem NSU 2001 oder 2002 eine Schusswaffe nebst Munition verschafft zu haben. Er soll Waffe und Munition in Jena gekauft und anschließend an Ralf W. (Wohlleben) weitergegeben haben, der einen Kurier mit dem Transport zu den NSU-Mitgliedern nach Zwickau betraut haben soll.“

(…)

Wenn Schultze „2001 oder 2002“ dem Trio die Waffe geliefert haben soll, so kann es sich dabei nicht, wie er später unter zweifelhaften Umständen aussagte, um die Ceska 83, die Mordwaffe, gehandelt haben. Denn mit dieser wurde bereits im Jahre 2000 Enver Simsek erschossen, Mitte 2001 schon zwei weitere Ausländer. Wenn Schultze aber nicht die Tatwaffe lieferte, warum wurde Wohlleben dann wegen Beihilfe zum Mord inhaftiert? Und warum berichten Medien mit angeblichem Zugang zu den Ermittlungsakten (etwa die Taz), dass Schultze aussagte, die Waffe selbst dem Trio überbracht zu haben? Die Generalbundesanwaltschaft geht nach obiger Meldung doch davon aus, ein anderer Kurier habe diese nach Sachsen geschafft. Und die Generalbundesanwaltschaft muss es doch wissen, schließlich laufen bei ihr alle Fäden zusammen. An dieser Stelle widersprechen sich ermittelnde Behörden und der Hauptbelastungszeuge so massiv, dass seiner Aussage kaum noch Glauben geschenkt werden kann.

2000 stieg Schultze, mittlerweile laut einigen Medien Landesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten und kurzzeitig Mitglied des Bundesvorstandes dieser Organisation, aus der rechten Szene aus. 2003 soll er in die Nähe von Köln und schließlich weiter nach Düsseldorf gezogen sein, wo er ein Studium aufnahm, sich zu seiner sexuellen Ausrichtung bekannte und sich bis zu seiner Festnahme bei der Aids-Hilfe engagierte. Nach seiner Festnahme kooperierte er schnell mit den Behörden, sorgte mit seinen Aussagen (den zu jenem Zeitpunkt einzigen zur Tatwaffe) für die Inhaftierung Wohllebens und bestätigte scheinbar die Verbindung zwischen NPD und NSU. Bei der ersten Haftprüfung kam Schultze wieder auf freien Fuß, ganz im Unterschied zu Wohlleben, obwohl beiden die Beschaffung ein und derselben Schusswaffe vorgeworfen wird. Schultze ist in der Zwischenzeit wahrscheinlich mit Hilfe des Staates untergetaucht oder auf dem Weg zur neuen Identität. (…)

Wie der Linkspartei-Abeordnete Frank Laubenburg recherchiert hat, stand im monatlichen Nachrichtendienst der Behörde im Juli 2000, dass etwa 40 Personen der JN-Thüringen „den 35-jährigen Sandro Tauber zu ihrem Vorsitzenden und Carsten S. und Patrick Wieschke zu Stellvertretern“ gewählt haben. Im Originaltext sei der Name ausgeschrieben gewesen. Im Jahresbericht 2000 des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz war der Name Schultzes aber plötzlich nicht mehr vorhanden. Wenn diese Löschung auf seinen Wunsch erfolgt war,  was war dann seine Gegenleistung gewesen?

Laut seinem Anwalt ist Schultz „im Jahre 2000 aus der rechten Szene ausgestiegen“. Nach Angaben aus seinem Bekanntenkreis behauptet er selbst, in einem Aussteigerprogramm gewesen zu sein. Wenn die Bundesanwaltschaft aber gleichzeitig angibt, er habe 2001 oder 2002 eine Waffe an das untergetauchte Mördertrio geliefert, dann bedeutet das zwingend: Er tat dies mit Wissen, Billigung oder sogar im Auftrag des Verfassungsschutzes.

(Ende Auszug COMPACT-Spezial – Den Text vollständig lesen in der Printausgabe).

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43 Responses

  1. Unschlüssig sagt:

    „Seltsam: Schultze ist zwar in München angeklagt, aber nur Wohlleben ist in U-Haft, und das seit zweieinhalb Jahren!!“

    Was soll daran seltsam sein? Schultze war von Anfang an geständig bzw. zeigte sich kooperativ. Er ist schon vor einem Jahrzehnt aus der Szene ausgestiegen, und somit kann seine Kooperationsbereitschaft nicht verwundern. Es besteht in seinem Fall keine Verdunkelungsgefahr/Fluchtgefahr. Wohlleben hingegen hat sich nie von der rechtsextremen und militanten Szene gelöst. Wenn es um die Frage der U-Haft geht, ergibt sich für jeden Ermittlungsrichter in der Bewertung ein deutlicher Unterschied, was erklärt, warum der eine sitzt, und der andere nicht. Ein ganz normaler Vorgang.
    In dem Artikel wird auf Teufel komm raus konstruiert. Und unterschlagen, dass ebenso starke Indizien dafür sprechen, dass auch Wohlleben als V-Mann tätig war. Was aber die These des Artikels untergraben hätte, der eine würde milder behandelt, weil er V-Mann war.

    AUSSERDEM: Der zeitliche Widerspruch (Waffe 2000/2001 besorgt, Morde schon 2000 begonnen) löst sich auf, wenn man die Erklärung der Generalbundesanwaltschaft genau liest.

    Dort steht: „Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, Beihilfe zu sechs vollendeten Morden und einem versuchten Mord der terroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)“ geleistet zu haben (§ 211, § 27 StGB).“

    Man beachte die Anzahl! Weiter:

    „Angesichts seiner engen persönlichen und ideologischen Verbindung zu den „NSU“-Mitgliedern soll der Beschuldigte billigend in Kauf genommen haben, dass die Schusswaffe für rechtsextremistische Morde verwendet werden könnte. Bislang ist es allerdings ungeklärt, ob sie tatsächlich für terroristische Straftaten des „NSU“ eingesetzt worden ist.“

    Es wird also gar nicht behauptet, er habe die Ceska-Serienmordwaffe besorgt. Nur der Verfasser des Artikels behauptet das und somit ist der von ihm thematisierte Widerspruch sein ganz eigener.

    Und zur Frage des Ausstiegs ist das noch interessant:
    „Nach den bisherigen Erkenntnissen war der Beschuldigte in den Jahren 1999 und 2000 im rechtsextremistischen „Thüringer Heimatschutz“ aktiv. Bis 2003 unterhielt er Kontakte in rechtsradikale Kreise.“
    http://www.generalbundesanwalt.de/de/showpress.php?newsid=433

    Das heißt: Demnach war er 2000 beim Heimatschutz weg, was sich deckt mit der Behauptung, in dem Jahr ausgestiegen zu sein. „Kontakte in rechtsradikale Kreise zu halten“ muss sich nicht mit einem Ausstieg widersprechen, da jemand auch private Kontakte halten kann. Wenn er durch ein Programm und somit quasi offiziell ausgestiegen ist, ist es auch kein Wunder, dass er nicht mehr mit ganzem Namen im VS-Bericht erwähnt wird.

    Natürlich steht der Verdacht im Raum, dass er nach seinem Ausstieg die „Kontakte in rechtsradikale Kreise“ auf geheiss des Verfassungsschutzes aufrecht hielt. Denn eins ist klar: Wer aussteigt, besorgt seinen Nazikumpels nicht ein Jahr später eine scharfe Knarre. Entweder sein Ausstieg war vorgetäuscht (gegenüber Behörden, privaten Umfeld, Berufsumfeld etc), oder er stieg tatsächlich aus, und als Gegenleistung dafür, dass die Behörden ihm beim Start in ein neues Leben behilflich waren, hat er für das Jena Trio eine Knarre besorgt.

    Fazit: Schlussendlich hat der Autor recht, das da was nicht stimmen kann. Nur leider wird das unschlüssig und widersprüchlich begründet, und auch nur eine Möglichkeit zur Auflösung des Widerspruchs zwischen Ausstieg und nachträglicher Waffenbeschaffung zugelassen. Dass jemand, der illegale Aktivitäten plant, sich gegenüber den Behörden als geläutert darstellt, als Aussteiger, um so die illegalen Sachen ungefährdeter durchziehen zu können, diese Variante kommt dem Verfasser leider nicht in den Sinn.

  2. Manfred sagt:

    So interessant alle diese Details auch klingen: es bleibt immer wieder die Frage offen nach dem »warum?« Wem nützt das alles und wer steckt dahinter?
    Dass es sich hierbei um ein Geflecht handelt, ist ziemlich offenkundig. Wenn es sich nicht um eine »Parallelgesellschaft« handelt, die sich jeder Kontrolle entzieht und ihr eigenes Süppchen kocht, muss auch die Bundesregierung involviert sein.
    Nur wenn die Sache vom Ende, vom Ergebnis her betrachtet wird, ergibt sie überhaupt einen Sinn. Und dann stellen sich ganz andere Fragen…

  3. David sagt:

    Bei derart überzeugenden Argumenten wird Carsten S. wohl kaum ablehnen können:

    NSU-Prozess: Gutachter fordert Jugendstrafrecht für Carsten S.

    Im Münchner NSU-Prozess könnte der wegen Beihilfe zum Mordes angeklagte Carsten S. nach dem Jugendstrafrecht verurteilt werden. Nach Informationen der „Welt“ schreibt ein Psychiater in seinem Gutachten, dass es Hinweise auf eine Entwicklungsverzögerung gebe. Carsten S. gehörte zum Umfeld der Jenaer Rechtsterroristen, die 1998 untertauchten.

    Er hat zugegeben, die Ceska-Pistole, mit der neun Migranten ermordet wurden, an Uwe B. und Uwe M. übergeben zu haben. Zum Zeitpunkt der Übergabe war er aber erst 19 oder 20 Jahre alt. Sollte das Jugendstrafrecht zur Anwendung kommen, würde das Strafmaß erheblich milder ausfallen. Carsten S. stieg unter anderem wegen seiner Homosexualität kurze Zeit später aus der Szene aus, studierte in Düsseldorf und arbeitete bei der dortigen AIDS-Hilfe. Der Angeklagte hat wie der ebenfalls beschuldigte Holger G. angekündigt, vor Gericht aussagen zu wollen. Die Vernehmungen der beiden könnte am nächsten Verhandlungstag (Dienstag) beginnen. Holger G. gehörte zu den Unterstützern des Trios und versorgte sie bis 2011 mit Informationen und Dokumenten, mit denen die mutmaßlichen „NSU“-Mitglieder falsche Identitäten nutzen konnten. Er besuchte das Trio mehrfach in deren Sommerurlaub, so etwa im Jahre 2000, als er nach Usedom reiste. Dort luden ihn die Drei sogar zu einem Rundlfug ein: In zwei gechartetern Kleinflugzeugen umrundeten die Freunde die Ostseeinsel. Dabei betonte Holger G. das Beate Z., die letzte Überlebende der Gruppe, absolut gleichberechtigt neben den beiden Männern agierte. Sie trete selbstbewusst und zielstrebig auf. Holger G. hat ebenfalls umfassend ausgesagt und wurde wie Carsten S. nach seiner Haftentlassung im Mai 2012 in das Zeugenschutzprogramm des BKA aufgenommen. Beide leben heute unter neuem Namen in anderen Städten.

    http://www.epochtimes.de/nsu-prozess-gutachter-fordert-jugendstrafrecht-fuer-carsten-s–1075636.html

  4. Rolf sagt:

    (1) Anlässlich eines Telefonats mit Sch. in der zweiten Jahreshälfte 1999 äußerte Böhnhardt oder Mundlos den Wunsch nach einer Pistole nebst Schalldämpfer und Munition. Davon in Kenntnis gesetzt beauftragte der Beschuldigte Sch. , sich an den Zeugen Sc. zu wenden und bei diesem die gewünschte Waffe zu bestellen. Sc. besorgte über einen Mittelsmann eine Pistole Ceska 83, Kaliber 7,65 mm, einen passenden Schalldämpfer und 50 Schuss Munition. Anschließend verkaufte er Waffe und Zubehör für 2.500 DM an Sch. , der den verlangten Kaufpreis zuvor vom Beschuldigten in bar erhalten hatte. Nach Prüfung der Pistole und fernmündlicher Rücksprache mit Böhnhardt oder Mundlos wies der Beschuldigte Sch. an, die Pistole nebst Schalldämpfer und Munition nach Ch. zu bringen und sie den Genannten dort auszuhändigen. Dem kam Sch. bei einem Treffen mit Böhnhardt und Mundlos in einem Abbruchhaus in Ch. nach. Mit der ihnen auf diese Weise verschafften Pistole Ceska 83 verübten Mitglieder des „Nationalsozialistischen Un-14 tergrunds“ in der Folge die neun Mordanschläge gegen Gewerbetreibende ausländischer Herkunft [oben 2. b) aa)].
    http://openjur.de/u/433686.html

    BGH, der Beschuldigte ist in diesem Fall Wohlleben.
    Sch=Carsten Schulze
    Sc=Andreas Schulz

    Wohlleben sitzt seit 1,5 Jahren. Nicht 2,5 Jahre.
    29.11.2011 Verhaftung.

    Die Bundesanwaltschaft hat aus 1 Waffenübergabe an das Trio einfach 2 gemacht:
    – Gerlach 2002, nicht zum Mord verwendet, nicht wiedererkannt 2011.
    – Schulze 1999/2000, die angebliche Ceska.

    Schulze ist unglaubwürdig.

  5. Anonymous sagt:

    Wenn Carsten Schultze, ist das nun der richtige Name oder der neue falsche, behauptet hat, eine Schußwaffe gekauft zu haben, werden doch Anklage und Verteidigung heute nachfragen, um was für eine Waffe es sich gehandelt habe, von wem er diese gekauft haben will, von wessen Geld und wann, ob er sie Wohlleben oder den Uwes gab und wie er das alles beweisen will. Die bisher öffentlich verbreiteten Angaben widersprechen sich doch, was waren die Quellen dafür?

  6. Mister Panopticon sagt:

    Zur Frage: „Wem nützt es?“ Meine Theorie, die ich von Roewers Aussage noch etwas gestützt sehe, ist dass es kein unmittelbar politisches Motiv ist. Roewer redete ja von der Verknüpfung von Organisiertem Verbrechen und Egalitärem Staat. Also: Für mich die enge Verbindung des Westens, insbesondere natürlich der CIA, mit dem internationalen Drogenhandel: Afghanistan, Türkei, Kosovo. Angeschlossen hieran sind Terrorismus/ Al Qaida, Waffenhandel, Menschenhandel, und so fort.

    Dementsprechend ergibt es für mich Sinn, dass besonders Türken, die vermutlich nicht mit diesem System kooperieren wollten, Zielgruppe sind- wobei die jeweilige Begründung für den einzelnen Mord willkürlich ist. Jedenfalls ist es sehr wahrscheinlich, dass Teile des deutschen Staates, zumindest über Bande, mit der CIa in diesem Punkt kooperieren.

    Ich nenne die ganze Veranstaltung „Gladio“ , weil einerseits die Türkei ein Hauptzentrum des Drogenhandels, als auch eine Zentrale von Gladio ist. Hinzu kommt die Aussage von Sibel Edmonds, dass zum Beispiel „Mr. Al Qaida“ Bin Laden Gladio-Mitarbeiter gewesen sei.

    Also: In gewisser Weise sind für mich persönlich die einzelnen Tatgründe „zufällig“ , wie auch die Wahl der hierfür verwendeten Vollstrecker. Beides ist natürlich wieder wichtig, um real den Zusammenhang zur Struktur herzustellen; aber die Hintermänner sind wohl vermeintlich ganz wo anders zu suchen. – Möglicherweise im Umfeld der Strippenzieher von 9/11😉

    Interessanterweise ist es die Ursprungstheorie der MSM gewesen, dass der internationale Drogenhandel hinter den Morden steht; was aber mir nun in Erscheinung tritt, ist dass dieser es nicht unmittelbar war- sondern dass der deutsche „tiefe Staat“, als Mitarbeiter der CIA, hierin ebenfalls sehr stark involviert ist.

  7. Rudolf Steinmetz sagt:

    Wo hat dieser ominöse Zeuge die äusserst seltene Ceska-Pistole mit Schalldämpfer besorgt/gekauft? Na? Bei Karstadt? Gibt es eine Quittung, wenn ja, wer hat sie fabriziert? Das ist ja alles zum Totlachen! Welch eine Farce, welch eine Verhöhnung der Opfer. Richter i.R. Rudolf Heindl hat eine plausiblere Mutmassung darüber, wo die Ceska herstammt. Warum greift das niemand auf, weshalb wird Heindls eidesstattliche Aussage nicht überprüft? Seltsam, seltsam. War jemand mit Jürgen essen? Hier nochmals der Link zur Erinnerung: Fall Mollath: Offener Brief des Richter i.R. Heindl an Beate Merk http://www.politaia.org/politik/fall-mollath-offener-brief-des-richter-i-r-heindl-an-beate-merk/

  8. Mar Tin sagt:

    Wie glaubhaft ist denn der Szeneausstieg von jemandem, der eben 1-2 Jahre danach einer potentiell gefährlichen Gruppierung eine Schußwaffe verkauft?

  9. Jörn Petersen sagt:

    mein Vorschlag für das nächste COMPACT-Cover

  10. Dennis sagt:

    Auf die Namen achten!
    Der Aussteiger und Waffenbeschaffer Carsten Schultze ist ein anderer als der Ex V Mann und noch Nazi Carsten S.
    Schon die Geburtsdaten sind andere. Carsten Schultze ist viel jünger.

  11. Rudolf Steinmetz sagt: Juni 4, 2013 um 18:58

    Wo hat dieser ominöse Zeuge die äusserst seltene Ceska-Pistole mit Schalldämpfer besorgt/gekauft? Na? Bei Karstadt? Gibt es eine Quittung, wenn ja, wer hat sie fabriziert? Das ist ja alles zum Totlachen! Welch eine Farce, welch eine Verhöhnung der Opfer. Richter i.R. Rudolf Heindl hat eine plausiblere Mutmassung darüber, wo die Ceska herstammt. Warum greift das niemand auf, weshalb wird Heindls eidesstattliche Aussage nicht überprüft?

    Hm… Vielleicht, weil das nirgendwo reinpaßt, weder in die politisch korrekten noch die autonomen Skripts?

  12. Charlie sagt:

    Heindl spricht in seinen Ausführungen aber auch davon, besagte Ceska sei noch in der Schweiz mit einem Bajonett- statt Schraubverschluss für den Schalldämpfer versehen worden sei, da der Waffenhändler und seine Kunden das so gewünscht hätten, um schneller den SD wechseln zu können.

    Davon hat man sonst aber noch nie gelesen.

  13. ubenuaH sagt:

    Hat dies auf ubenuaH rebloggt.

  14. derherold sagt:

    „Er hat zugegeben, die Ceska-Pistole, mit der neun Migranten ermordet wurden, …“

    Lassen Sie sich bitte nicht blenden.
    „Carsten S.“ hat sein Verfahren bei der Haftprüfung vor dem BGH gewonnen.

    Der Senat des BGH hat sich seiner Aussage in allen Punkten angeschlossen.

    Deshalb gibt es jetzt auch diese Eiertänze in der Presse zum Thema „Geständnis“. Auch bei Wohlleben muß nachgewiesen werden, daß er Kenntnis von den Anschlägen hatte, was etwas schwierig werden dürfte.

  15. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Bahnhof…

    …verstehe ich nur noch!

    Wenn Schultze aussagt, er habe „die Waffe“ (welche auch immer) DIREKT zu den Zwickauern gebracht, wieso sitzt dann Wohlleben unter der Beschuldigung, die Waffe übernommen und durch Kurier an die Zwickauer gebracht zu haben?

    Dann müßte ja Cartsen S. sitzen und Wohlleben frei sein?

  16. Wasser Geist sagt:

    Allen Lesern, die keine Angst vor politischer Magenverstimmung haben, empfehle ich den letzten Aufsatz von Karl Heinz Hoffmann, „Der präparierte Zeuge“, zu finden auf dessen Homepage. Manchmal glaube ich wirklich, ich spinne: Dieser alte Tunichtgut, der den Ruf eines ideologischen Schneemenschen genießt, nimmt das Getue von Carsten S. zwei Tage vor dessen Befragung komplett vorweg.

  17. rubo sagt:

    @wassergeist:
    Danke für den Hinweis, ich wußte noch nicht, daß Neonazis (laut Wiki) so gut recherchierte und fundierte Artikel und Bücher schreiben können. Und nicht nur zu NSU.

  18. Wahr-Sager sagt:

    @Wasser Geist:

    Apropos Karl-Heinz Hoffmann: Zu dem habe ich mich vorhin zum Kommentar mit dem Titel „Elsässer zum NSU-Prozess auf ‚Stimme Russlands'“ geäußert.
    Vorab sage ich schon mal, dass sein Buch „Das NSU Trio“ weit mehr Aufmerksamkeit verdient als der Propagandamist der Buntfaschisten.

  19. “Wem nützt es?” – „kein unmittelbar politisches Motiv“
    Wieso nicht, wenn die Quintessenz ist: „Die Deutschen haben nichts dazugelernt!“?

  20. Dazu mal diese Analyse 2010: Unter dem Titel “Die Mitte in der Krise” forschte die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung, wie weit rechtsextreme Einstellungen in Deutschland verbreitet sind…

    http://volksauge.wordpress.com/2010/10/29/der-unverbesserliche-deutsche/

  21. „Auch 2012 wurde wieder eine bundesweite repräsentative Befragung durchgeführt: „Die Mitte im Umbruch“ ist ein
    Barometer aktueller antidemokratischer Einstellungen in Deutschland…“ (Ebertstiftung)

    „Seit Jahren weist die Friedrich-Ebert-Stiftung anhand eindeutiger empirischer Befunde darauf
    hin, dass rechtsextremes Denken in Deutschland kein „Randproblem“, sondern eines der
    Mitte der Gesellschaft ist. Die seit 2006 im Zweijahresrhythmus von der Friedrich-Ebert-
    Stiftung in Auftrag gegebenen „Mitte“-Studien“ belegen, dass rechtsextreme Haltungen in
    allen Teilen der Gesellschaft in erheblichem Maße anzutreffen sind. Auch 2012 wurde wieder
    eine bundesweite repräsentative Befragung durchgeführt: „Die Mitte im Umbruch“ ist ein
    Barometer aktueller antidemokratischer Einstellungen in Deutschland.
    1. Rechtsextreme Einstellungen bleiben auf hohem Niveau
    Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland verharren auf einem hohen Niveau. Während die
    Befürwortung einer rechtsautoritären Diktatur abnimmt, ist Chauvinismus bundesweit bei
    knapp 20 % der Bevölkerung anzutreffen. Die Ausländerfeindlichkeit ist mit 25,1 % bezogen
    auf ganz Deutschland die am weitesten verbreitete rechtsextreme Einstellungsdimension. Der
    Antisemitismus ist bei rund jedem elften Deutschen manifest und findet sich zum ersten Mal
    bei Ostdeutschen häufiger als bei Westdeutschen. Schien die Verharmlosung des
    Nationalsozialismus bisher vor allem ein Problem in Westdeutschland, ist sie nun ebenfalls im
    Osten deutlicher ausgeprägt…“ (Ebertstiftung)

    http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/pdf_12/ergebnisse_mitte_studie_2012.pdf

  22. (Die gesammte Studie ist hier:
    http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/pdf_12/mitte-im-umbruch_www.pdf
    obiges war nur die „Zusammenfassung“;-)

  23. Karl_Murx sagt:

    @blechtrommler:

    “Auch 2012 wurde wieder eine bundesweite repräsentative Befragung durchgeführt: „Die Mitte im Umbruch“ ist ein
    Barometer aktueller antidemokratischer Einstellungen in Deutschland…” (Ebertstiftung)

    Ich darf das doch nicht etwa so verstehen, daß Sie diese Auftragsstudien einer SPD-gesteuerten Organisation für bare Münze nehmen, wo durch suggerierende Fragestellungen die massenhafte Verbreitung von Rechtsextremismus, Chauvinismus und Ausländerfeindlichkeit unter der deutschen Bevölkerung nachgewiesen werden soll? So etwas nennt sich K(r)ampf-gegen-Rechts. Da reicht das Ankreuzen der Rubrik „teils, teils“ bei Fragen wie „Würden Sie es begrüßen, daß Deutschland wieder eine stärkere Rolle in der Welt spielt“ oder „Sind Sie der Meinung, daß viele Leute nach Deutschland kommen, um das Sozialsystem auszunutzen“ aus, um jemanden als des Rechtsextremismus bzw. des Nationalismus zumindest nahestehend einzustufen.

  24. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blechtrommler: DEFINITION!!

    Diese tendenziöse „Studie“ sagt wieder einmal NICHT, was das denn sein soll, „rechtsextrem“.

    Sie setzt voraus, daß es sowas wie einen „Rechtsterrorismus“ tatsächlich gibt, und die Herren finden nun die fiktionalen Motive ihrer Erfindung heraus.

  25. Wahr-Sager sagt:

    @blechtrommler:

    Sehr überzeugend, zumal die Studie ja von einer SPD-nahen Stiftung kreiert wurde.😉

    Erinnert mich an die Langzeitstudie des Bielefelder Sozialwissenschaftlers Wilhelm Heitmeyer, der die Deutschen (erneut) als ein Volk von Menschenfeinden porträtierte:

    http://www.welt.de/politik/article714410/Den_Deutschen_wird_Rechtsextremismus_angedichtet.html?print=yes

    Auch Martin Lichtmesz von der SEZESSION hat sich über Heitmeyer geäußert:

    http://www.sezession.de/30663/die-rituale-der-globalistischen-religion.html

  26. Wahr-Sager sagt:

    Ich war zu schnell; wollte noch diesen Link zum Stichwort „Rechtsextremismus“ mitteilen:

    http://www.sezession.de/39139/rechtsextremismusforschung-einst-und-jetzt.html

  27. Bin ich hier als Blödi verblieben, Mistas Murx & Kümmel?
    (Im Link http://volksauge.wordpress.com/2010/10/29/der-unverbesserliche-deutsche/ fänden Sie, Letzterer, auch eine Zusammenfassung der autorenseitig erschöpfenden Annäherung an Ihre DEFINITION! Und Sie, Murx, auch Ihre Antwort auf Ihre rhetorische Plänkelei …

    Der Kommentar war eine Ergänzung zu: „dass der Deutsche nichts dazugelernt“ hätte! Wofür ganze Stiftungen brainstormen …

  28. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Wahrsager: „Rechtsextremismus“

    Die Artikel in „Sezession“ sind gescheit und bringen das Thema auf den Punkt!

  29. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blech-trommler: „Definitionen“

    Mhm.

    In dreizehn Studien siebenunddreißig unterschiedliche Definitionen.

    Und 11 „Soziologen“ wollen eine Konferenz einberufen, um sich einmal klar zu machen, worüber sie eigentlich forschen.

    Und am Rande die Erkenntnis, daß es „absurd“ ist, davon zu sprechen, der „Extremismus“ sei in der Mitte angekommen, wenn es doch im Zentrum der Definition stehen müsse, „Extremismus“ sei der Rand.

    Und warum Linksextremismus und Ausländerextremismus „in Wirklichkeit überhaupt kein Extremismus sei.

    Man braucht dieses Gewäsch nur zu lesen, um zu erkennen, daß da Propagandisten und Ideologen am Werk sind, nicht Menschen mit gesundem Verstand oder gar Wissenschaftler!

    Das einzige, was sie begriffen haben, ist, daß sie keine Ahnung haben, wovon sie überhaupt reden.

  30. Eveline sagt:

    Auf dem Femen Blog hat Karl-Murx eine Video reingestellt,
    Plassberg 0,44 min, wenn das abgelaufen ist, erscheint u.a Plassberg und Fritz Frey. Ab der 27 min könnte man glauben, Beate Zschäpe sitzt im Publikum.?

  31. Wahr-Sager sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    „Und warum Linksextremismus und Ausländerextremismus “in Wirklichkeit überhaupt kein Extremismus sei.“

    Das wird da wirklich so behauptet? Nicht, dass mich das wirklich wundern würde, aber wenn man es dann in Form einer (Gefälligkeits-)Studie schwarz auf weiß hat…

  32. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Wahrsager: „Gefälligkeitsstudie“

    Ja, habe ich mich auch sehr gewundert, wie durchsichtig die argumentieren. Vermutlich können sie sich das leisten. Lesen tut das Pamphlet eh keiner, und jeder weiß ja schon vorher, was drinstehen wird.

    Du wirst Deine Freude daran haben, lies es doch einmal quer.

  33. Hingeschaut 5% Club sagt:

    Hier stimmt nichts,dazu muß man sagen das schon allein die Tatsache das die Ceska aus einer fortlaufenden Serie stammt mehr als problematisch ist.
    Die Ermittler haben nicht eine Patronen-Hülse an den Tatorten gefunden,damit fehlen ihnen aber 99,9% der benötigten Spurenträger um eine einzelne Waffe als Tatwaffe zu verankern.
    Die Hülse ist viel ergibiger denn dort hinterlassen viele Waffenbauteile ihre spezifischen Spuren,so z.b.der Schlagbolzen,die Auszieherkralle,das Patronenlager.Das bei einer Waffe aus einer Serie alle Merkmale gleich gelagert sind ist unwahrscheinlich,so man denn die Hülsen hat.

    Bei der NSU Ceska ist der einzige Spurenverursacher der Waffenlauf,denn ddie Geschosse kommen weder mit dem Schlagbolzen noch mit einem anderen Teil in Kontakt,lediglich die Marken die die Züge und Felder des laufes auf dem Geschoss hinterlassen,bleiben als Orientierung übrig.

    Nun ist eine Ceska kein MG,sondern eine handliche Kurzwaffe mit vergleichsweise kurzen Lauf.
    Diese Waffenläufe für Pistolen in der Serienfertigung werden in der Industrie als „Meterware“ hergestellt.
    Es kann sich also jeder ausrechnen wie viele Rohlinge für Ceska-läufe ich aus einem einzigen Industrie-werkstück erhalte.
    Die sogenannten Fingerabdrücke die jeder Waffenlauf auf dem Geschoss hinterlässt,rühren im einzelnen einzig von den Werkzeug und Bearbeitungsspuren her,bzw. von nachträglichen Macken und Beschädigungen.

    Wer nun aus einen solchen industriellen Waffenlauf-Rohling, hier als „Meterware“ bezeichnet.z.B.. eine Serie aus fünf Waffen fertigt,hat was die Bearbeitungs und Werkzeugspuren so wie das Material des Waffenlaufs angeht fünf absolut identische Waffenläufe.
    So niemand absichtlich in jeden Lauf eine andere Beschädigung der Laufoberfläche einfügt,sind diese fünf aus eins Werkstücke nicht aus einander zu halten da hilft auch kein noch so gutes Vergrösserungsglas.

    Das aus der grossen Serie der besagten Ceskas die unter anderem für die Stasi gefertigt wurden.mindesten ein halbes Dutzen identische Läufe haben,sollte man den Menschen mal erklären.
    Dazu muss man sagen das einzig und allein das Geschoss als Spurenträger recht dürftig ist,selbst wenn man die angebliche Waffe zum vergleichsschiessen im Labor hat.
    ich halte jede Wette das die Behörden nicht ein einziges intaktes sprich unverformtes Geschoss aus den Leichen bzw. von den Tatorten haben.
    Als Verteidiger würde ich mir mal alle Geschosse zeigen lassen.
    Es ist also nicht auszuschliessen das es mindesten ein halbes Dutzend Lauf-Indentische Ceskas in der besagten Serie gibt.

    Nebenbei hat die BRD oder auch DDR 2.0 genannt den Verbleib von mindestens 30 dieser Ceska-Modelle die sich seit der Wende im Besitz der nun DDR2.0 Geheimdienste
    befinden,nicht belegt.
    Tatsächlich müsste der letztendliche Verbleib aller ceskas aus den besagten Serien geklärt werden incl. der Stasi-Erbschaft.
    Denn als Erbe der Stasi-Waffen sollte die BRd-Führung erst einmal erklären wie sich ein solches Mord bzw. killerzubehör mit der freiheitlichen Grunzordnung dieses Rechtstaates vertragen soll.

  34. „jeder weiß ja schon vorher, was drinstehen wird“ – schon durch die Pressemitteilung gesichert.

    Nun ists doch umso schöner, wenn es doch mal einer vollständig gelesen hat – da sagen Sie: „Bleib mir wech!“

  35. Denn – wie sehr man interessiert ist, den Deutschen Rechtsradikalismus nachzuweisen (und dabei auf solch offensichtlichbleibenmüssende Art demoskopische Erhebungen „interpretiert“), läßt auch auf eine fette Buße dafür schließen, die hier mit eingeflossen ist?

    Warum sind das nicht „Dönermorde“ geblieben, sondern ganz nach rechts verschoben worden? Wo hätten wir gesehen, dass sich nicht etwa staat(sdiest)liche mit immigrierten Drogenschmugglern ins Gehege kamen, die Morde also nur Morde im stinknormal kriminellen Milleu waren?
    Ach ja, die CD …

  36. Mir, den die Glatzen hinterherrennen, wenn sie mal eine vermeintliche „Zecke“ klatschen wollen, sind vor 3 Jahren vom „Wahlomat“ (wo man seine politischen Antworten eingibt und sich die Partei der Wahl empfehlen lässt), genannt wurden
    1. Wahl – NPD
    Alternative: Die Linke

    (was damals offiziel eher als heute ebenso ein Schimpfwort war)

  37. Mister Panopticon sagt:

    „Ist der Bundesregierung etwas darüber bekannt, dass ausländische Dienste die rechtsradikale Szene in den neuen Bundesländern finanzieren und aktiv rechtsradikale Straftaten anschieben?“ – Jürgen W. Möllemanns letzter Versuch einer kleinen Anfrage 2003 vor dem Bundestag; dazu kam es aber nicht mehr, weil er aus allen Ämtern „verabschiedet“ wurde.
    Anscheinend: Schon.😉

  38. Elmüt Col sagt:

    „Germany most-spied-on EU country by US – leaked NSA report“

    http://www.thephora.net/forum/showthread.php?p=1212879#post1212879

    Ein bemerkenswerter Kommentar dazu:

    „The most likely reason for this is that German intelligence agencies asked the Americans to help them bypass Germany’s privacy laws by having the US do this work for them“

    So sieht`s wahrscheinlich aus.

  39. Wahr-Sager sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    „Du wirst Deine Freude daran haben, lies es doch einmal quer.“

    Nein danke.

  40. sudeki sagt:

    In der NW wird jetzt offen berichtet, das 2007 ein V-Mann an einem bewaffneten Raubüberfall mit beinahe tödlichem Ausgang für einen Tunesier beteiligt war:

    Zschäpe-Brief in Bielefelder Zelle gefunden
    http://www.nw-news.de/owl/bielefeld/brackwede/brackwede/8676665_Zschaepe-Brief_in_Bielefelder_Zelle_gefunden.html

    Tja, das NSU-Netzwerk breitet sich immer mehr aus, aber niemals auf gewisse Staatsorgane …

  41. Gomez sagt:

    Während in den Qualitätsmedien als Pausenfüller ein Liebesbrief von Beate Zschäpe veröffentlicht wird – Briefgeheimnis existiert für die Staatsfeindin Nr. 1 im Rechtsstaat BRD nicht -, gab es in den letzten Tagen beträchtliche Widersprüche, die von den Medien und anscheinend auch vom Gericht großzügig unter den Tisch gekehrt werden. Jedenfalls wurde keine Nachfrage des Herrn Richters gemeldet. Es dreht sich um das Datum der Waffenübergabe. Ist doch eigentlich nicht unwichtig, oder?

    http://www.pi-news.net/2013/06/eklatanter-widerspruch-im-nsu-prozes-wann-war-waffenubergabe/

  42. Hingeschaut 5% Club sagt:

    @ Unschlüssig

    Nun haben sie den Beitrag ja schön zerpflückt,und sind der Anklage bestens an die Seite gesprungen.
    Die angeklagte Zahl der Tötungen ist vollkommen nebensächlich ob nun nur 6 oder auch 8 wie auch immer.
    Die besungene Mordserie besteht nunmal mindestens aus 9 und sofern nur in einem Fall der berechtigte Zweifel angeführt werden kann das es die Uwes waren,dann steht und fällt damit die gesamte Serie.Denn wenn es als gesichert gilt das sie die ersten Morde nicht begangen haben können,macht es auch keinen Sinn das sie angeblich mitten in der Serie eingestiegen sind.
    Taucht nur eun privates Video auf,das die Uwes oder besser noch das Trio zum Tatzeitpunkt eines Mordes am anderen Ende der Republik ar,dann fällt die Serie ebenfalls.Denn wenn sie es einmal nicht waren dann ist es anhand der mangelden beweise sehr wahrscheinlich das sie es in den anderen Fällen auch nicht waren.
    Mit der einen Mordwaffe die die gesamte Serie über verwendet wurde,sowie dem Zeitpunkt der nachweislichen Übergabe dieser Waffe,steht oder fällt die NSU-Story.

    Das glaubt ihnen doch niemand,das die Uwes die Waffe bekommen und aus lauter Dankbarkeit die Serie fortsetzen,also mitten drin einsteigen.
    Dazu hat der Belastungszeuge und Mitangeklagte die Zschäpe klar entlastet was die Mitwisserschaft angeht,warum sollten die Uwes angesichts der Mordserie von der sie gewusst haben soll,andere Anschläge vor ihr verheimlichen wollen.
    Das ist ja der grosse Knackpunkt an der NSU-Geschichte hier ergibt aus der Sicht eines hasserfülten Neo-Nazis nichts einen Sinn aber so rein gar nichts.
    Hingegen aus dem Blickwinkel einer Aktion eines fremden Geheimdienstes ergibt alles einen Sinn,ohne das man sich wie im Fall NSU das Hirn verbiegen muss,um auch nur ansatzweise eine annehmbare Erklärung zu erhalten.
    Weder die Opferauswahl noch der nicht erklärte politische Hintergrund macht Sinn,wenn man an Neo-Nazis festhalten will.

  43. Eveline sagt:

    Die Rostocker Bürgerschaft befasst sich mit
    Mehmet Turgut , der 2004 in Rostock erschossen worden ist.

    http://www.mvpo.de/index.php?id=56&tx_ttnews%5Btt_news%5D=20638&cHash=a78c4fbe32033623c4a3203cce2f5d93

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