Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Wer finanziert Femen?

2_years_of_FEMEN_3Aus der neuen Ausgabe von COMPACT-Magazin:  Die Aktionsgruppe Femen macht mit obszönen Attacken gegen Männer und Gläubige jeder Religion von sich reden. Die Finanziers und Strippenzieher sitzen in den USA.

Femen war letzte woche wieder auf allen Kanälen: In Tunesien für die „Befreiung der Frau“ vom Islam, in Deutschland für die Befreiung der Girls von Heidi Klum. Was wollen die Oben-Ohne-Tänzerinnen eigentlich erreichen? Dazu ein längerer Artikel in der Juni-Ausgabe von COMPACT.

Friederike Beck

Sextrem gegen alle Werte
Der mediale Höhepunkt der diesjährigen Hannover Messe: Vier barbusige Frauen warfen sich dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in den Weg, als der neben Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Pulk deutscher Industrieller durch die Ausstellung flanierte.  Das Quartett wurde zwar von den Bodygards gestoppt, aber das nacktes Fleisch mit dem aufgemalten „Diktator“ wurde von den Kameras aufgefangen und in alle Welt verbreitet.

(…)

(…)

Wer finanziert eigentlich die Femen? Wer zahlt die Auslands-Reisen und die Mieten und den Lebensunterhalt der Protagonistinnen, die Vollzeit für die Politik arbeiten? Jede Aktivistin erhält nach Recherchen der italienischen Tageszeitung Il Foglio 1.000 Euro im Monat. Einer Journalistin des ukrainischen TV-Senders 1+1 gelang es, sich von Femen rekrutieren zu lassen. Bald darauf wurde sie schon nach Paris entsandt, um an einem Oben-ohne-Auftritt in einem muslimischen Viertel mitzuwirken. Die Ausgaben lagen pro Kopf bei 1.300 Dollar (Flug, Hotel, Taxis, Essen), so die 1+1-Journalistin. Femen hat diese Zahlen dementiert und drohte mit einer Verleumdungsklage.

Zumindest längere Zeit war der millionenschwere US-amerikanische Medienmagnat Jed Sunden Sponsor der Sextremistinnen. Der Millionär kam 1993 nach eigenen Angaben „durch Zufall“ in die Ukraine und erstellte dort für ein historisches Privatprojekt ein Register jüdischer Friedhöfe. 2004 unterstützte er die orangene Revolution. Ihm gehört in der ukrainischen Hauptstadt die englischsprachige Zeitung Kyiv Post, die regelmäßig Kampagnen gegen den Antisemitismus in dem post-sowjetischen Staat fährt. Ein weiteres Anliegen von Sunden ist der Kampf gegen die Annäherung an Russland: Er tritt für die Zerstörung sowjetischer Denkmäler ein und betont die Gefahren, die angeblich von Moskau für die Unabhängigkeit der Ukraine ausgehen.

Auf einer Liste erfolgreicher Ausländer in der Ukraine, welche Kyiev Post 2010 erstellte, nimmt der 16,5 Millionen Dollar schwere Sunden Platz 8 in der Kategorie „Einfluss“ und Platz 9 bei „Reichtum“ ein. Laut Kyiv Post ist Sunden auf dieselbe Eliteschule gegangen wie Barack Obamas langjähriger Berater David Axelrod. Jedenfalls ist der Millionär gut in Washington vernetzt: Als er 2002 Einreiseverbot in der Ukraine hatte, kam er „nur durch die Intervention höchster US-Regierungskreise“ (Kyiev Post) wieder ins Land.

Sunden hat über sein Büro erklären lassen, dass er „Femen wirtschaftlich direkt nach Gründung der Gruppe viele Jahre lang unterstützt“ hat. Er habe sein Sponsoring aber im Dezember 2011 eingestellt, da er die Ausweitung des Kampagnenspektrums über den Sextourismus hinaus nicht befürworten könne.

Die Gründerin der Femen, Anna Hutsol, ist bis heute Sprecherin der Organisation, auf ihren Namen läuft auch das Femen-Konto. Auch sie hat einen interessanten Hintergrund. Im Jahre 2007, ein Jahr vor ihrer Geburtshilfe für die ukrainische Oben-Ohne-Organisation, durchlief sie ein  sogenanntes „Leadership-Programm“ der Organisation Open World. Deren Chef ist ein gewisser  James H. Billington, Russland-Berater im einflussreichen Think Tank Council on Foreign Relations. Seit Gründung 1999 durch den US-Kongress schult Open World Nachwuchspolitiker vor allem aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion.  Die Kandidaten „werden durch ein Komitee ausgesucht, dass hauptsächlich aus dem Stab von US-Botschaften besteht”, so Open World. Das Kapital kommt (neben privaten Spenden) fast ausschließlich vom US-Kongress; in den Jahren 2009 und 2010 erhielt Open World jeweils 8,7 beziehungsweise 8,1 Millionen Dollar.

Die künftigen „Leaders“ aus den post-sowjetischen Ländern werden während ihres Aufenthalts von US-Gastfamilien aufgenommen, von Mitgliedern des US-Kongresses betreut und an wichtige berufliche und politische Netzwerke in den Vereinigten Staaten angeschlossen. 2008 verkündete James H. Billington die Erfolge dieser Arbeit: „Open World expandiert und dehnt seinen Einfluss in Eurasien aus; das Programm wird die neue Führer-Generation in dieser strategisch bedeutsamen Region mit der amerikanischen Tradition der individuellen Rechte und der Rechenschaftspflicht von gewählten Regierungsvertretern vertraut machen. (…) Seit 1999 hat Open World mehr als 17.000 Young Leaders aus Ländern Eurasiens in die USA gebracht. (…) Alle Länder des Open World Programms sind für die Interessen der US-Regierung strategisch wichtig.“

Erst die Open World-Emissärin Anna Hutsol formte 2008 aus einem vorher lockeren Frauenbund die schlagkräftige Soldatinnentruppe Femen. Ihre Aktionen entsprechen dem Hauptziel der US-Außenpolitik in der postsowjetischen Welt, der Isolierung Russlands. Im Oktober 2010 löste die Gruppe einen diplomatischen Skandal aus, als sie den in Kiew auf Staatsbesuch weilenden Wladimir Putin belästigte. Die Femen zogen neben einer Lenin Statue blank, schlangen sich die ukrainische Flagge um den Leib und schrien, er solle sich nicht in die ukrainische Politik einmischen: „Die Ukraine ist nicht Alina“. Femen spielte dabei auf Gerüchte an, Putin „besitze“ eine Geliebte, so dürfe er mit der Ukraine nicht umspringen…

(…)
Nachdem die Femen im Zuge ihrer Pussy Riot-Solidaritätsaktionen die Ukraine verlassen mussten, übersiedelten sie zunächst nach Paris.(…)

Ende Januar 2013 wurde die deutsche Sektion gegründet. Seither fanden Aktionen (…)
Ein vorläufiges Fazit: Wo immer die Femen auftreten, sind Aktionen gegen sexuelle Ausbeutung nur der Einstieg. Im nächsten Schritt werden die Damen geopolitisch. (…)
Außerdem schüren die Femen, wo immer sie auftreten, die Gegnerschaft zu Russland. (…)

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(Fotonachweis: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en_CA)

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47 Responses

  1. Manfred sagt:

    Na ja, als Mann sehe ich das eher gelassen. Immerhin wurde bei der Auswahl der Frauenkörper anscheinend besonderer Wert auf Ästhetik gelegt. Und wer hat schon etwas gegen die Attraktivität des Menschseins? Es gibt sicher schlimmere Protestformen, als die beschriebenen.
    Wer auch immer das finanziert: er erspart der BILD-Zeitung billige Pin-up-Girls auf den Titelseiten.

  2. Mary J. sagt:

    “ Die Finanziers und Strippenzieher sitzen in den USA.“

    Ja, und?

  3. Rudolf Steinmetz sagt:

    Ob Femen oder Pussy Riot, die Quellen riechen nach NATO, siehe FEMEN: Eine wahrhaftig skandalöse Enthüllung: http://german.ruvr.ru/2012_09_22/89046818/ IM HINTERGRUND WERKELN EINSCHLÄGIG Vorbelastete, vorneweg Georg Sorros, siehe Rothschilds George Soros Und Seine “Offene Gesellschaft”: Türkische EU-Mitgliedschaft Wegen Dem Geld, Wachstum und Muslimen In Entchristlichtes Europa: http://euro-med.dk/?p=8883kommentare DAHER GILT: gilt: Ceterum censeo Carthaginem esse delendam: die Atlantikbrücke durchsägen, per Volksentscheid die Preussische Verfassung in Kraft setzen und in einem friedlichen Europa der Vaterländer einen Friedensvertrag mit Putin schliessen – unsere Zukunft ist die Kooperation mit Eurasien!

  4. angelo petersen sagt:

    Friederike Beck, prima.

  5. Wenn es gegen Rußland geht, dann stehen fast immer sogenannte „NGO’s“ aus den USA und/oder der EU dahinter.

  6. Leicht O.T.
    Wer finanziert Femen? Vielleicht die gleichen, die auch die Staaten finanzieren?

    Aber: Monetäre Staatsfinanzierung ist verboten. Und jetzt kommt der Hammer:

    „Verletzt die EZB das Verbot, muss das Verfassungsgericht notfalls einen Austritt aus der Währungsunion in die Wege leiten. Das steht in einem Gutachten des früheren Verfassungsrichters Di Fabio, das der F.A.Z. vorliegt.“
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/frueherer-verfassungsrichter-di-fabio-notfalls-ist-deutschland-zum-euro-austritt-verpflichtet-12205592.html

  7. Tommel sagt:

    Den Artikel habe ich im Heft mit großem Interesse gelesen. Es gab ja schon lange alle möglichen Theorien um die Finanziers dieser Gruppe, meist mit Bezug zu Geldeliten.

    In meinem Bekanntenkreis wird das ganze eher mit einem gewissen Schmunzeln betrachtet, besonders von männlicher Seite. Da gibt es so einige, die schauen sich die Damen in den Berichten der MSM dann auch schon mal etwas genauer an – Fokus „leckeres Objekt“. Also genau das, was die ja eigentlich verhindern wollen, tritt eher noch vermehrt auf.

    Was ich aber wirklich erschreckend finde, auch wenn es mich nicht wundert, ist die Tatsache, dass drei bis fünf leichtbekleidete, herumkreischende Damen in aller Regelmäßigkeit die Aufmerksamkeit der MSM genießen, die daraus dann eine riesige Kampagne machen. Die selben MSM halten es dann aber z. B. nicht für nötig mal darüber zu berichten, wenn weltweit in 52 Ländern ca. zwei Millionen Menschen zeitgleich auf die Straße gehen um gegen die Praktiken des Lebensmittelkonzerns Monsanto zu demonstrieren, wie es letztens der Fall war. Und ich fürchte die hätten nicht mal dann darüber berichtet, wenn die zwei Mio Leute nackt zur genannten Demo gekommen wären.

  8. rubo sagt:

    Ob FEMEN oder jede andere sogen. NGO, alle sind ihrem Charakter nach „Fünfte Kolonnen“ der USA, die historisch gewachsene Kulturen durch „amerikanische Werte“ ersetzen sollen. Coca Cola und Mac Donalds sind immer und erfolgreich die harmlosesten geistigen Einstiegsdrogen.
    An Ideen für Einflußquellen fehlts den Soros & Co nicht.
    Die neueste Idee, Venezuela hörig zu machen, ist, daß sein Nachbar Kolumbien NATO-Mitglied werden möchte, natürlich ganz freiwillig.
    Putin hat seine Schlußfolgerung gezogen und die NGO´s unter Kontrolle genommen – und das ist gut für seine Freiheit und schlecht für die Kolonnen.

  9. Die sind einfach nur lächerlich, diese Pussys. Dass die sich nicht doof vorkommen, sich so zu entblößen.
    Eine darf jetzt immerhin in einem tunesischen Knast Lehrgeld zahlen. Mein Mitleid hält sich in engen Grenzen…

  10. Paul Singles UK sagt:

    If you want to uncover in a publicly efficient way the dirty business these girls are doing programmed by the same anti-russian circles in the US you should send them hundreds of mails to:
    femen.ua@gmail.com and tell them that they were ridiculing themselves and stripping all members of their personal dignity.
    And ask them if there are aware of their role as mercenaries of US imperialism. I shall try to do just this.

  11. Baba Jaga sagt:

    Hm, Femen von den USA finanziert? Möglich wäre es. Aber immerhin protestieren sie gegen die Sex-Industrie und gegen die furchtbare Show „Germany’s next topmodel“. Das spricht dagegen, dass sie gegen alle Werte sind.

  12. Blue sagt:

    Ich finde Femen noch gar nicht mal so störend. Als Mann kann ich sogar eine gewisse Ästhetik erkennen. Und ob jetzt die tausend Euro pro Person stimmen oder nicht, kann ich auch nicht so genau sagen. Aber mir scheint das relativ viel für simple Protestaktionen, die an sich noch nicht mal produktiv sind. Und ob die Investoren in Amerika, Shanghai oder sonstwo sitzen ist mir letztenendes egal.

    Es ist ja nun nicht so, dass öffentliche Sitten oder Religionen durch so etwas gestört werden, zumindest nicht massiv. Es ist fragwürdig, aber gerade in Deutschland nur mal bis zu einem gewissen Maß erlaubt. Gerade Religionen müssen dann bei so etwas stark bleiben.

    Nebenher gesagt: Wenn Femen für Frauenrechte demonstriert in Tunesien o.ä., egal was die wahre Intention ist, ist dies für mich erst mal ein positives Signal. Wenn auch vielleicht nicht so vorgebracht wie gewünscht.

  13. Rosanne sagt:

    Das war ja klar , das die Fem eine Organisierte Truppe ist , bissl Blond , bissl Blöd ,bissl Nackt , passt schon erfüllen Ihren Zweck !!! Den Feminismus voran zu treiben , Quoten erfüllen , Politische erogene Zoten veranstalten , ja das können die schon ein wenig , wers mag ?! Nur hohle Nullen _ aber vieleicht schlafen sie sich dabei ja in eine Führungs-Position …….Was sagt der Boss einer Schweizer Firma nur Frauen eingestellt , die Mädels sind immer so willig , wie er das wohl meint ? Und die Girls meinten ohhh er ist wie ein Vater zu uns …… Ja so geht das , wie toll , das ich als Frau die MÄNNER soooo Liebe ! LOL nicht wahr _ Jungs ! LG R.

  14. Anonymous sagt:

    Obszöne Attacken gegen Männer?!

    Putin hat’s nach dessen eigener Aussage doch ganz gut gefallen. (Okay, das solle Feministinnen, die ihn als Feind sehen, eigentlich eher mal nachdenklich machen, ob sie da die richtige Aktionsform gewählt haben.)

    Und das letzte „Opfer“ einer solchen Attacke war kein Mann, sondern eine gewisse Heidi Klum, deren „Fliegen-fallt-tot-von-der-Wand“-Garderobe bei diesem Auftritt ja wohl wesentlich obszöner war als die unschuldigen Brüste der Femen-Aktivistinnen.

  15. MultiStar83 sagt:

    Naja, diese „Femen“ sind ja ganz offensichtlich nicht nur gegen Putin ’s Russland und vermeintlich „antiwestliche“ Länder wie die Ukraine, etc., sondern auch gegen Tunesien usw. aktiv, das doch jetzt angeblich „westlich und demokratisch“ sein soll…Das spricht dann doch ein wenig gegen einen großen Master-Plan von Soros un d Co. Wenn sie schon gegen Religion hetzen wollen, dann doch bitte gegen ALLE Religionen, also auch den Islam. Will die mal sehen, wie sie solche Aktionen mit „oben ohne“ in Teheran oder Riad durchziehen. Das könnte dann zu „Kopflosigkeit“ führen, befürchte ich…

  16. meckpomm sagt:

    @rubo: volle Zustimmung!
    @ paul singles uk: good idea – will do the same.
    @blue: „Es ist ja nun nicht so, dass öffentliche Sitten oder Religionen durch so etwas gestört werden“. Einspruch. Ich bin Christin, und ich fühle mich durch solcherlei Aktionen sehr wohl gestört. Das interessiert nur niemanden.

  17. Dr. Gunther Kümel sagt:

    COUNCIL of FOREIGN RELATIONS: Alles klar!

    Sehr gut recherchiert, das Ergebnis war seit den Pussies ohnehin klar.

    Das Kreuz dabei:
    Niemand erfährt es, niemanden interessiert es.
    Die USA als der Hund, der von seinem Schwanz gewackelt wird, machen imperialistische Politik gegen alle Völker und die Masse der Betroffenen lacht bloß dazu.

  18. Y.Jones sagt:

    Toller informationsreicher artikel! !

  19. Mister Panopticon sagt:

    Ich denke, dass diese Form der PsyOps jeden einzelnen Cent wert ist: Der Gegner wird diskreditiert bis zum Gesichtsverlust, während man ihm vorher die Sprache entzogen hat. Gleichzeitig wird der Zusammenhalt unterminiert, und wo er das nicht wird, ist das andere Land „reaktionär“ . Vor der eigenen Bevölkerung wird die Gesamtkulisse aufrechterhalten. Die Medien haben wieder Schlagzeilen, und müssen sich nicht mit sachhaltigen Themen auseinandersetzen. Das „Gute“ ist, dass es sich bei diesen Nachrichten um „Infotainment“ handelt, sodaß sowohl seriöse als auch gelbe Medien darüber berichten, und dem Zuschauer dennoch die Illusion von Information vermittelt wird, während gleichzeitig über die Gefühlsebene seine Kritikfähigkeit unterminiert wird. Last but not least: Diese Aktionen sind „des Kaisers neue Kleider“, selber vollständig hirnzerreißend unwichtig, die aber den Gesamtzustand der Gesellschaft, samt der Drahtzieher dahinter, gekonnt verdecken.

    Kurz: Die Femen sind ideal, um Howard Beale zu töten.😉

  20. schnehen sagt:

    @Mister Panopticon

    Gute Analyse!

    Es geht in die gleiche Richtung wie mit dem Hypen der Homoehen und der Homosexualität. Auch dadurch will man andere, sprich Russland und den Islam, als ‚reaktionär‘ überführen und die westliche Gesellschaft als ‚offen‘ und ‚modern‘ hinstellen, in der angeblich alles erlaubt ist – außer in Frankfurt vor der EZB demonstrieren – und auf der emotionalen Ebene Zustimmung für eine Ablehnung Putins oder der ‚Mullahs‘ erzielen, ohne dass man gezwungen ist, sich sachlich mit seiner Politik oder mit der des Iran oder mit dem Islam auseinanderzusetzen. Der Kopf braucht nicht eingeschaltet zu werden; er kann wie immer ausgeschaltet bleiben, und durch die ’naked special events‘ können die beliebten unteren Regionen aktiviert werden und die ‚Beweise‘ dafür liefern, dass Putin ein ganz übler Politiker ist.

    Dass die Finanzierung dieser proimperialistischen Truppe einmal klar offengelegt wurde, ist sehr hilfreich. Die Sache zeigt auch, wie einfallsreich und kreativ man ist, wenn es darum geht, besonders junge Menschen gegen den politischen Gegner aufzubringen. Wenn so etwas nach einer Testphase Erfolg verspricht und Medienaufmerksamkeit erzielt hat, läuft die Finanzierung wie geschmiert und man kann rekrutieren. Und dafür finden sich immer schlichte Gemüter, die ihren Spaß haben wollen und sich dafür, käuflich wie sie oft sind, auch noch bezahlen lassen.

  21. Blue sagt:

    @meckpomm: Ich habe ja auch nicht gesagt, dass niemand sich gestört fühlt. Aber eine Religion muss in einem freien Staat so etwas auch aushalten können, es ist ja nun nicht so, dass die in jeder Kirche rumtanzen. Und ebenso wie es welche gibt, die das stört, gibt es ebenso welche, die das nicht stört.

  22. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blue: „…die es nicht stört“

    Was für ein verschobenes Argument!

    Wäre alles erlaubt, was irgendwelche Leute NICHT stört, würde Mord und Totschlag und Anarchie herrschen.

    „in den Warenhäusern wird geplündert?“ Ach was, es gibt hundert Leute, die das gar nicht stört!

    „Dein Haus wird angezündet?“ Nun ja, die entfernteren Nachbarn stört das doch nicht.

    „Die minderjährigen Töchter von B. werden gerade vergewaltigt?“ Es gibt Männer, die das gar nicht stört!

  23. Baba Jaga sagt:

    Mir wird an der Femen Diskussion klar, dass vieles, wie immer, im Auge des Betrachters liegt. Eine nackte Brust kann auch anders als erotisch interpretiert werden. Nämlich als Zeichen von Autonomie und (weiblicher) Stärke. Viele antike römische Göttinen wurden übrigens so dargestellt und auch die indische Göttin Kali ist nackt. Auf Bali liefen übrigens noch vor gar nicht allzu langer Zeit alle Frauen mit unbedeckten Brüsten. Ich muß zugeben, dass mir die Aktionen von Femen oftmals sympatisch sind. Das Umsägen des Holzkreuzes fand ich allerdings ziemlich schlecht, da es eher darauf abzielt religiöse Gefühle zu verletzten. Eine Aktionen von Femen richtete sich auch gegen eine katholischen Bischof. Ich gesetehe, dass ich mir ein gewisses Grinsen dabei nicht verkneifen konnte und zwar aus einem einzigen Grund: Auch im Jahr 2013 akzeptiert die römisch-katholische Kirche Frauen immer noch nicht als gleichberechtigt. Das finde ich skandalös. Nun und die Aktion gegen Heidi Klum trifft auch keinen Unschuldigen. Abgesehen davon richtet sich der Protest von Femen nicht nur gegen die Kirche, sondern sie protestierten z. B. auch in Tunesien gegen islamische Einrichtungen. Ich denke so etwas erfordert wirklich Mut.

  24. Eveline sagt:

    http://www.welt.de/?config=articleidfromurl&artid=116820012

    Dafür werden jetzt Männer mit „Professorin“ angesprochen.

  25. juergenelsaesser sagt:

    Eveline: Das standscon vor zwei Monaten(!) in COMPACT. Lesen Sie das nicht???

  26. Blue sagt:

    @Dr. Gunther Kümel: Sie vergleichen hier Maus mit Elefant. Was Femen macht ist nun wirklich nicht mit Plünderung, Brandstifterei oder Mord gleichzusetzen!

    Wir leben in einem freien Land, wo jeder (im Rahmen der Gesetze) alles machen darf, was er oder sie will. Und oben ohne zu protestieren ist kein Verbrechen. Alles andere kann als Ruhestörung o.ä. geahndet werden. Aber von da aus auf ein Komplott gegen religiöse Menschen zu schließen finde ich etwas weit hergeholt.

    Wenn ich außerdem ein ernsthaft religiöser Mensch bin, kann mich auch so etwas nicht kaputt machen. Stören ja, aber dafür gibts die allseits bekannte Rufnummer.

  27. Monika H. sagt:

    @Dr. Kümel

    Ihnen sind wohl ein paar bunt bemalte Brüste etwas zu Kopfe gestiegen, wenn Sie die natürliche Beschaffenheit des Menschen (=Nacktheit) mit Mord und Totschlag gleich setzen.

  28. Eveline sagt:

    @ Jürgen:
    Eveline: Das standscon vor zwei Monaten(!) in COMPACT. Lesen Sie das nicht???

    Das die Sachsen beschlossen haben , Männer mit Professorin anzusprechen, das finde ich nicht. Auf welcher Seite steht das denn?

  29. juergenelsaesser sagt:

    Eveline: COMPACT 5/2013, Seite 7 („Männerabschaffung I“)

  30. Schwan sagt:

    @ Blue

    Sie beruecksichtigen nicht, dass das Laecherlichmachen eine starke emotionale Waffe ist. Eine, die sich in dem Fall natuerlich nicht direkt an Glaeubige richtet, sondern an mit dem Glauben Hadernde/ am Glauben Zweifelnde. Das kann schon dazu beitragen, den Glauben einer Gesellschaft zu unterminieren. Und diese Art der „Befreiung“ von Religion dient nicht dem aufgeklaerten Rationalismus, der entgegen landlaufiger Meinung nicht im Gegensatz zur Religion stehen muss (sondern es koennen verschiedene geistige Zugaenge zur Welt miteinander ergaenzt werden, Newton z.B. war streng glaeubig), sondern um die Verbreitung von Wertelosigkeit, Kulturlosigkeit und damit letztlich Offenheit fuer das Versklavt werden und Barbarei….Das ist die Programmatik der schoenen neuen Weltordnung … und auch der dafuer instrumentalisierten Femen. Sie sollten auch mal reflektieren, warum sich Menschen in der Oeffentlichkeit zu bedecken pflegen und warum uns das von Tieren unterscheidet.

    Wenn ich mich irre, ist dann vielleicht ein ganz anderes Paradigma richtig: Der CFR und Konsorten sind so um das Wohlergehen der Menschheit besorgt, dass sie uns aus Mitgefuehl die Femem finanzieren? Und wenn beide Paradigmen falsch sind, welches ist denn dann richtig?

  31. Schwan sagt:

    @Blue

    PS: Der Punkt von Dr. Kuemmel war, dass es kein Kriterium sein muss, ob etwas jemanden stoert oder nicht, weil das Nicht Stoeren Ihr Argument war. Das hat er mit drastischen Beispielen auch unterlegt. Nirgendwo ging es darum, die Aktionen der Femen mit diesen Beispielen gleich zu setzen.

  32. angelo petersen sagt:

    Herr Kümel hat trotzdem recht .

    er kritisiert diese „überwachung stört mich nicht, ich habe nichts zu verbergen “ – Mentalität
    . bitte nicht fragen was die femen mit überwachung zu tun haben.

    der Artikel beschreibt das CFR , die politische Mündigkeit der eurasischen Länder absaugt

  33. angelo petersen sagt:

    Herr Elsässer ich habe jetzt vier mal versucht einen Beitrag zu posten der einfach nicht erscheint! Können Sie mir ggfls behilflich sein und drei davon wegkürzen bzw rausschmeissen , falls die doch noch auftauchen ? danke

    verflixt nochmal , echt
    irgendwas scheint wert darauf zu legen die Beiträge im Eingabefenster zu schreiben .

  34. angelo petersen sagt:

    fünfter Versuch.

    das Interessante an dem Artikel von Friederike Beck ist doch die Beschreibung CFR-naher Organisationen zur Rekrutierung von Nachwuchs-Führungscharakteren in den (eurasischen) Ländern der Welt. Nationen, Identitäten . Für die Teilnahme an „Leadership-Programmen“.

    also eine Art Lehrgang. Herrschaftslehre I, II & III
    …mit Ayn-Rand-Lesekreis immer dienstags ?
    ( tolle Führungspersönlichkeiten! cheerleaders of the pack!)

    „das Programm wird die neue Führer-Generation in dieser strategisch bedeutsamen Region mit der amerikanischen Tradition der individuellen Rechte und der Rechenschaftspflicht von gewählten Regierungsvertretern vertraut machen.“

    was auch immer das bedeutet, Mr. Billington!

    „durchs wilde eurasien“ oder was.

    17.000 „Young Leader“ seit 1999. die fortan mehr oder weniger hirngekämmt von tendentiell immer wichtigeren Postitionen aus ihre jeweiligen Herkunftsländer besteigen.

    das ist eine Formatierung, eine Um-Identifikation
    format: partition dingenskirchen

    der psychologische Faktor dabei ist doch die innere Bezugnahme auf etwas , das sie subjektiv als privilegiert von ihren Landsleuten unterscheidet – und sie natürlich in einen gewissen exklusiven Bezug zueinander setzt.

    eine parallele Wirklichkeit
    immer wirksam, wenns wichtig wird.

    ein inneres Relativieren Aufweichender eigenen kulturellen Herkunft mitsamt seinen/dessenspezifischen identitären Anliegen.

    ich komme nicht wirklich drumherum das als einen schwerwiegenden manipulativen Eingriff zu verstehen, als eine potentiellen Pfusch am „Genie der Völker“ , der so niemals stattfinden dürfte !
    ich weiss wie dramatisch das klingt .falls es jemand eine nummer kleiner hat, bitte gerne

    sowas geht wohl nur nach 25 Jahren Microsoft.
    „American Megatrends“
    70 Jahre US- Agenda und US-Kulturexport

    How to Upgrade the American Megatrends BIOS | eHow **

    http://www.ehow.com/how_7405412_upgrade-american-megatrends-bios.html – Proxy – Highlight

    To keep your American Megatrends motherboard updated, upgrade your Basic Input Output System, or BIOS. The BIOS allows your motherboard and other hardware to properly …

  35. goofey sagt:

    @Blue „Wir leben in einem freien Land, wo jeder (im Rahmen der Gesetze) alles machen darf, was er oder sie will.“

    Es muss „jede“ heißen, nicht „jeder“. Frauen dürfen sich tatsächlich nach Belieben öffentlich entkleiden, Männer müssen dagegen mit bis zu einem Jahr Gefängnis rechen.
    http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__183.html

    Schon wieder so ein typischen frauenunterdrückendes Gesetz…

  36. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Baba Jaga: „Feme-Aktionen sympathisch“ ??

    Wenn es die jungen Damen aus Spaß an der Freud täten, könnte man Ihre Argumente bewerten.

    Aber sie sind offensichtlich ausgebeutet, gekauft und bezahlt vom USRAEL-Imperialismus. Sie sind Instrumente politischer Absichten. Würden sie nicht so hoch entlohnt, man könnte sie als Opfer bemitleiden.

  37. schnehen sagt:

    @Blue

    „Wir leben in einem freien Land, wo jeder – im Rahmen der Gesetze – machen kann was er will.“

    Diese Freiheit ist eine Illusion, ein Hirngespinst. In dem Moment, wo Sie an Ihren eigenen Ketten rütteln, merken Sie, wie unfrei Sie hier ‚im freien Westen‘ sind. Wer das aber nicht tut, merkt es gar nicht. Erst wenn er oder sie alles verloren hat – und wir sind auf dem besten Wege dorthin, wenn wir am Euro festhalten – wachen die meisten auf. Man sieht es in Spanien, in Island oder in Griechenland. Dort wachen sie langsam auf, bzw. sind sie schon aufgewacht.

    Noch nicht einmal die Superreichen, Bankster und Oligarchen, die sich auf unsere Kosten jeden Tag an der Börse bereichern, sind frei zu nennen, weil sie Opfer ihrer eigenen Profitgier, ihres engstirnigen Materialismus, ihres Hedonismus, ihrer Habgier, ihrer Konsumsucht, ihres eigenen sog. Lifestyles und ihrer Arroganz sind. Sie sind Sklaven ihres Reichtums, wissen damit nichts anzufangen, weil sie keine kulturellen Bedürfnisse haben, keine Freude an etwas, was über die eigene Person oder die eigene Clique hinausreicht.

    Was ist denn Freiheit?

    Freiheit ist, materiell abgesichert zu sein und ein würdiges, moralisches, kulturvolles Leben zu führen, ohne anderen zu schaden, mit einem gerüttelt Maß an Verantwortungsgefühl für die Umwelt und Gemeinschaft und gut informiert zu sein.

    Wie frei sind dann aber die Arbeitslosen bei uns, die nicht mehr materiell abgesichert sind, die Hartz-4-Empfänger, die vielen Rentner oder die BILD-Leser, die jeden Tag in eine virtuelle, illusionäre Welt transportiert werden, die andere für sie entworfen haben, um ihnen das selbstständige, unabhängige, kritische Denken gründlich abzugewöhnen?

    Sind wir frei, weil wir alle vier Jahre die Wahl haben zwischen Parteien, die alle an einem Strang ziehen, die nur dem Diktat der Finanzoligarchie und der Nato gehorchen? Wir leben in einer Demokratur, in einer Scheindemokratie und dürfen eine Scheinfreiheit genießen, die immer mehr Menschen in Depression und Selbstmord treibt. Und das Bisschen an Lebensstandard, das wir anderen Ländern (noch) voraus haben, besitzen wir auch nur geborgt und auf Kosten anderer, die für uns in Indien unsere Sportschuhe zusammennähen, darunter zahllose Kinder mit ihren kleinen, verschwielten Händen. Nur diese schuftenden Kinder, die um ihre wertvolle Kindheit betrogen werden, bekommen wir durch unsere ‚freien‘ Medien nicht zu sehen. Sie zeigen uns nur, was wir sehen sollen.

    Es ist gerade die Illusion von westlicher Freiheit, die die Femen uns einmal mehr vermitteln sollen. Die Aussage, die rüber kommen und die in die Köpfe soll, ist:

    Hier darf man so etwas Extravagantes, Fetziges machen, aber woanders, bei Putin oder im Iran, darf man es nicht! Da ist all so was verboten, was Spaß macht. Dort darf man nicht ‚oben ohne‘ in der Moschee tanzen, noch nicht einmal in der Kirche, und man darf keine Kreuze abhacken. Deshalb: Freut euch, dass ihr hier lebt, und hallo Ukrainer! Wir müssten mit Julia Timoschenko im freien Westen und in der Nato oder in der EU leben dürfen und dann wären wir frei und dürften ungestraft so etwas machen wie: Kirchen schänden, mal richtig auf’n Putz hauen, auf die Familie pfeifen, auf altmodische Werte und verstaubte Traditionen. Wir dürften dann so leben, wie die Leute in den Hollywood-Filmen. Die führen doch ein fetziges, ein wirklich freies Leben!

    Es ist der gleiche Ansatz, mit dem nach dem Krieg Propaganda für den ‚Goldenen Westen‘ gemacht wurde, die von der CIA und ihren Mind-Control-Programmen, darunter MK Ultra, erfunden wurde. Axel Springer erhielt 7 Millionen von der CIA als Startkapital für das deutsche Instrument für Mind Control für die Massen: die Bildzeitung (Quelle: William Blum, ‚Killing Hope‘).

    Damals setzte man auf den Materialismus, aufs Häusle-Bauen und in Spanien einen tollen Urlaub verbringen, um knackig braun wieder zurückzukommen – alles das, was die ‚da drüben‘, wo es noch nicht einmal Bananen gibt, nicht haben: Sie sind dort unfrei, hinterm Zaun eingeschlossen, haben keine Reisefreiheit, kein eigenes Haus, haben eine SED-Diktatur, dürfen nur eine Partei wählen. Die Armen! Alles ist dort grau in grau! Stellen wir für sie eine Kerze ins Fenster, schicken wir ihnen ein Geschenkpaket mit ein bisschen Schokolade und Bohnenkaffee, damit sie wenigstens einmal im Jahr eine Freude haben!

    Und dann bekamen sie 1989 eeendlich den Goldenen Westen. Und zufriedener, freier? Viele sehnen sich heute nostalgisch nach der guten, alten Tante DDR zurück, in der man sozial abgesichert war, in der es eine kostenlose Gesundheitsversorgung, Bildung für alle und eine Arbeitsplatzgarantie gab und ein Kulturhaus direkt vor Ort.

    Erst wenn man etwas Wertvolles verloren hat und wenn Illusionen wie Seifenblasen an der Realität zerplatzt sind, merkt man, dass man einen Fehler gemacht hat, dass man Rattenfängern und ihren Think Tanks, ihrer CFR, ihrer CIA, ihren American Enterprise Institutes, ihrem zionistischen Hollywood,… auf den Leim gegangen ist. Aber dann ist es zu spät.

    Also wachen wir rechtzeitig auf, solange es noch nicht zu spät ist.

  38. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Monika:

    Sie haben’s nicht verstanden, wieder einmal.

    Nicht die paar Brüstchen machen die Politik, das sind nur hochbezahlte Instrumente, die ein Zuhälter springen läßt.
    Und was dieser Zuhälter (halten Sie ihm zu?) damit inszenieren will, ist Unterdrückung.

  39. Bär sagt:

    Die Frage, die sich hier noch niemand gestellt hat.

    Warum wird eigentlich in unseren Medien überhaupt über diese belanglose und vollkommen banale Truppe namens
    Femen berichtet?
    Und warum z.B. nicht über die Hinichen (interessantes, abwechslungsreiches antifeministisches Prolo-Rock-Kabarett aus Wien – eine Band, deren Auftritte zB. in Wien durch einen grünen Kulturstadtrat, so in seinem Einflußbereich gelegen, gerne mal verhindert werden – googelt mal)

    Preisfrage: Wer ist die herrschende Klasse und mit welchen Mitteln herrscht Sie ?

    Gruesse aus Wien – Bär

  40. Monika H. sagt:

    @Dr. Kümel

    Vielleicht lernen Sie es noch einmal, Ihre Arroganz für sich zu behalten … und nicht abzubiegen.

    Denn Ihre Antwort bezog sich direkt auf Blue´s Aussage, dass „immer jemanden irgendetwas stören wird.“ Und Sie sagen daraufhin sinngemäß, da könnt ja jeder kommen und machen was er will, und sei es Mord und Totschlag.

    Na ja … Gott sei Dank können wir innerhalb des Gesetzes noch machen was wir wollen oder wollen Sie das auch abschaffen? Das ist das Sonderbare … sich einerseits aufregen über Beschneidungen der Freiheit und dann selber laut danach rufen.

    Über den Hintergrund von Femen – doch, doch … den habe ich schon kapiert, keine Sorge – kann man diskutieren. Aber doch nicht darüber, ob sich Leute an nackten Brüsten stören! Wieviele stören sich denn an den Kopftüchern? Damit laufen wesentlich mehr herum als mit Flower Power Brüsten. Und – wen stört´s, dass es jemanden stört?

  41. Eveline sagt:

    Passt scheinbar nicht, aber denn doch: DDR und FKK.
    Unvergessen das Gemaule und Gezerre, die intellektuelle Hirnschreibe über uns natürbelassenen Ossis – im Gegenzug aber unsere Augen am Zeitungskiosk mit Titten so groß wie Melonen und anderen Anzüglichkeiten zu „verwöhnen“.
    Ich sehe noch meinen damals 10 Jährigen mit Riesenaugen am Kiosk stehen, ich griff ihn und habe den Kiosk zur verbotenen Zone erklärt, ich hatte Angst um sein Seelenheil.
    Heute, dem Geld folgend, hat der Westen gesiegt, es gibt ihn noch den FKK Strand, aber alles sehr bescheiden und an Rand gedrängt.
    Die Femen greifen die Körperfeindlichkeit auf oder spiegeln diese sehr gut wieder.
    Denn FKK war freiwillig, dahinter stand kein Amerikaner mit Geld und trotzdem verfolgte uns dicke Schmäh.

  42. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Monika,

    Ihre Unterstellungen von „Arroganz“ sind nicht so klug.

    Meinetwegen kann eine jede mit nackten Brüsten rumlaufen.
    Nur sollte jemand die gutbezahlten Blondchen darauf aufmerksam machen, daß sie ihren Sex verkaufen an den Imperialismus.

  43. Eveline sagt:

    Alle Anwesenden mal ausgenommen, wer muss nicht für den Imperialismus arbeiten ?

  44. Monika H. sagt:

    @Dr Kümmel

    >Nur sollte jemand die gutbezahlten Blondchen darauf aufmerksam machen, daß sie ihren Sex verkaufen an den Imperialismus.

    femen.ua@gmail.com

  45. August Hagebutte sagt:

    eveline: dieter bohlen. der hat die diktatur des proletariats hier eingeführt – das, was marx gewünscht hat.

  46. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Lars77: Kann da jeder mitmachen?

    So zuckrig, wie der Bericht die Aktionen beschreibt, bekomme ich unheimlich Lust, da auch mitzumachen. Vermutlich müßte ich schon die Hosen herunterlassen, damit mein politischer Protest Gewicht bekommt, mit meinen Brüsten ist vermutlich kein Staat zu machen.

    Kann man sich das Thema aussuchen?
    Also etwa Arsch gegen Massenimmigration?
    Und bekommt dann jeder dieses Politgehalt von den reichen Onkels?

  47. Willi Winzig sagt:

    Mir war das schon von Anfang an klar, das diese Femen-Aktion eine gesteuerte Medienkampagne ist, deren Fadenzieher letztlich in einer kleinen Quadratmeile in der City of London zu finden sind, denn solche Kampagnen sind die typische Handschrift der City. Nicht umsonst sind die Parolen auf nackter Haut ausschließlich in englischer Sprache geschmiert, wo doch nur wenige Russen fit in englisch sind.

    Das heißt im Umkehrschluß, jene „Femen“ treten nur da auf, wo zuvor „geladene“ westliche Reporter anwesend sind, die medienwirksam mit der Kamera draufhalten. Sie sollen nur Antistimmung im Westen machen, wobei der Effekt wohl fragwürdig bleibt, denn wirklich ernst nehmen kann sie niemand, auch nicht im Westen. Echte Feministinnen haben es nicht nötig, „blank zu ziehen“ und es wirkt geradezu skurill, wollen entblöste Frauen gegen „Sexismus“ demonstrieren. Das haben sie bis auf den Auftritt bei GNTM auch nie gemacht, es ging hauptsächlich darum, Putin als „Bösewicht“ zu provozieren.

    Das der US-Kongress aktiv solche Leute organisiert und finanziert ist eigentlich sehr „unamerikanisch“ und ein Indiz, wie tief der Einfluß des ehemaligen Britischen Kolonialherren in den USA geworden ist. Dementsprechend haben sich die USA auch weltweit von anderen Nationen isoliert. Werden sie doch zunehmend als Handlanger des neuen „Financiel British Empire“ (bekannt als „Globalisierung“) wahrgenommen. Die City denkt, die Wall Street lenkt.

    Rußland weiß um diese Umstände, das jenes angloamerikanische Finanzbündnis versucht, Rußland von innen heraus mit „farbigen Revolutionen“ zu schwächen. Entsprechend fiel das kürzlich verabschiedete Gesetz aus, welches sexuelle Provokationen und Verletzung religiöser Gefühle unter hohe Strafe stellt. Denn wie die Femen wurde auch „Pussy Riot“ unter genau gleicher Regie und Machart durchgezogen.

    …und bei den im Artikel erwähnten „17000 Leaders“ wundern mich dann auch die gut 10000 Antiputin-Demonstranten nicht, die in der eigentlichen russischen Bevölkerung auch eher Kopfschütteln als denn Sympathie ernten.

    In diesem Zusammenhang sehe ich auch die russischen Razzien bei anderen „NGOs“, so auch der Adenauer-Stifung, die beim agitieren gegen die Russische Regierung
    eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen mußte. Die Russen wollten damit andeuten, sie wüßten Bescheid, über die eigentlichen Absichten.
    Man stelle sich nur einmal vor, Rußland würde so etwas in den USA wagen, da käme in der westlichen Presse wohl gleich ein derartiger „Shitstorm“ gegen Rußland, dass man in den nächsten Stunden mit einem Atomangriff der USA rechnen müßte…

    Rußland und China wollen sich nicht dem britischen Finanzdiktat beugen (weshalb sie in der Weltfinanzkrise auch weit stabiler dastehen), daher werden sie als Feinde betrachtet und das zeigt auch, wie sehr unsere Medien diesem Diktat des Britischen Empire unterwürfig sind. Denn nahezu alle Massenmedien werden über Verschachtelung von den großen Medienkonzernen kontrolliert, die zum Konglemorat der City gehören. Diese Femen sind nur eine kleine Eisbergspitze, die man davon zu sehen bekommt.

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