Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Nach Woolwich: Für einen europäischen Religionsfrieden

Bild 4Nur ein Kompromiss kann einen Bürgerkrieg in Europa verhindern. Von Jürgen Elsässer

Krawalle in Einwanderervierteln: Paris 2007, London 2011, Stockholm 2013… Dazwischen schreckliche Terrorakte von Muslimen und gegen Muslime: Merah, Breivik, NSU, Woolwich… Wie soll das weitergehen, wenn die Wirtschaft weiter abstürzt? Wenn Geheimdienste Fanatikern Waffen liefern, Ziele vorgeben?

Die Konflikte müssen entschärft werden. Denn auf beiden Seiten sind die Ängste groß. Die zugewanderten Muslime fürchten, im Zuge einer rechtspopulistischen Wende in Europa entrechtet und vertrieben zu werden. Die autochthone Bevölkerung fürchtet, von den Muslimen irgendwann majorisiert und entrechtet zu werden. Streiten wir nicht darüber, welche dieser Ängste objektiv real ist und welche nicht. Es genügt, dass die Ängste im Subjektiven mächtig sind.

Die Konflikte können entschärft werden. Denn auf beiden Seiten – zugewanderten Muslimen wie autochthoner Mehrheitsbevölkerung – gibt es wachsende Kritik am Globalismus, an der US-amerikanischen Weltherrschaft, an der israelischen Kriegspolitik. Aber beide Seiten kommen nicht zusammen, solange die genannten Ängste sie trennen. Deswegen ist es illusorisch, eine mächtige Bewegung für eine soziale Wirtschaft, für den Austritt aus EU und NATO hinzubekommen, solange diese innere Spaltung, die sich am Religiösen entzündet (und entzündet wird), nicht überbrückt wird.

Dazu müssen sich die Vernünftigen beider Seiten auf einen Kompromiss einigen, für diesen Kompromiss werben und ihn politisch gegenüber den bisher Mächtigen auf beiden Seiten durchsetzen.

Dieser Kompromiss ist einfach: Äußerer Friede gegen inneren Frieden. Die Minderheit achtet die Mehrheit, die Mehrheit schützt die Minderheit. Die Vertreter des deutschen Staates und die Vertreter der islamischen Minderheit schließen einen Staatsvertrag folgenden Inhalts:

1.) Äußerer Friede: Deutschland führt keine Kriege gegen muslimische Staaten mehr. Alle deutschen Soldaten in entsprechenden Missionen (egal ob NATO, UN oder sonstwas) werden abgezogen. Künftig wird sich  Deutschland an Kriegen gegen Muslime nicht mehr beteiligen.

2.) Innerer Friede: Deutschland garantiert die bisherigen Rechte für die Muslime in Deutschland. Dafür gibt es keinen weiteren Zuzug von Muslimen mehr. Verurteile Straftäter ohne deutschen Pass werden abgeschoben.

Dieser Kompromiss ist bewusst einfach gehalten. Viele Punkte bleiben offen. Das macht aber nichts, denn wenn in der Mehrheitsgesellschaft Punkt 1 und unter den Muslimen Punkt 2 durchgesetzt ist, hätten sich beide Seiten so sehr verändert, dass weitere Veränderungen wie automatisch folgen werden.

Dieser Kompromiss verlangt von beiden Seiten viel! Aber das ist das Wesen von Kompromissen – und das Wesen von Politik! Man kann sich natürlich unter Gleichgesinnte zurückziehen und weiter einer Fata Morgana  von einem „deutschen Reich“ oder von einer „Multikulti-Republik“  nachjagen. Aber das bringt nichts. Egal wie man diese Visionen beurteilt, die Zeit ist über sie hinweggeangen.

Ich behaupte: Die obigen zwei Punkte sind die einzige Alternative zu einem europäischen Bürgerkrieg. Wer sich nicht auf diesen Komromiss einlassen will, weil er „mehr“ will, risikiert ein blutiges Kräftemessen mit der anderen Seite mit ungewissem Ausgang. Und: Höchstwahrscheinlich gäbe es einen außereuropäischen „lachenden Dritten“, falls sich Europa in einem Religionskrieg zerfleischt.

Deshalb die Aufforderung an jeden Diskutanten hier auf diesem Blog: Wie siehst DU diese zwei Punkte?

In den vergangenen zwei Tagen gab es auf diesem Blog genug These und Antithese. Daher jetzt der Versuch einer Synthese! Jeder muss sich seiner Verantwortung bewusst sein! Und Achtung, ich will hier keine Wunschkataloge lesen, vom Zinsverbot bis zur Einführung des garantierten Mindestlohns und der antikapitalistischen Revolution, die angeblich alle Probleme löst. Ich will, dass Ihr KONKRET zum obigen Kompromissvorschlag „Europäischer Religionsfriede“ Stellung nehmt!

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402 Responses

  1. Jörn Petersen sagt:

    ich habe einen anderen Vorschlag: Herr Elässer beherbergt für 12 Monate in seiner Privatwohnung eine salafistische Familie oder zumindest ein bis zwei Salafisten.

    Dann sehen wir weiter😉

  2. Monika H. sagt:

    Für Frieden bin ich immer, aber:

    >Deutschland führt keine Kriege gegen muslimische Staaten mehr. …Künftig wird sich Deutschland an Kriegen gegen Muslime nicht mehr beteiligen.

    Fatima sagt selbst, es gibt nur einen islamischen Staat. Ihre Aussage stellt eine Nation einer Religion gegenüber: Die Deutschen – die Muslime. Sind das nicht Äpfel und Birnen?

    Ich verstehe schon was Sie meinen, aber die Ausformulierung ist imho nicht ganz rund.

  3. juergenelsaesser sagt:

    Jörn Petersen: Gehts auch ernsthaft? Reißen Sie sich am Riemen, Mann!

  4. Berlin Steglitz sagt:

    Das ist ein guter Kompromiss und mit einer direkten Demokratie wäre er auch Umsetzbar.
    Aber die Altparteien wollen keinen inneren und äußeren Frieden.
    Meine Befürchtung ist ,das dieser Kompromiss, 10 Jahre zu früh kommt und man hier einfach noch nicht so weit ist …

  5. Jörn Petersen sagt:

    Den Prozeß der verschleppten Gewalt in England beschreibt etwa der britische Autor El Ingles. Dort sei die Staatsgewalt schon so weit zurückgewichen, daß sich folgende Entwicklungen abzeichnen: „Öffentliches Schützen von Verbrechern, die am helllichten Tag kriminellen Aktivitäten nachgehen“, „weitgehende Verstärkung der Wirksamkeit Scharia-basierter Einschüchterung gesetzestreuer Bürger durch Verbrecher und potentielle Mörder“, sowie die „Behinderung journalistischer Anstrengungen zur Ermittlung des Ausmaßes islamischer Fäulnis im Vereinigten Königreich.“
    Geht man davon aus, daß diese Tendenzen durch den steigenden demographischen Druck noch weiter verschärft werden, und der Islam eine reale Gefahr für die europäische Zivilisation darstellt, gäbe es logischerweise nur drei Möglichkeiten, diese Entwicklung aufzuhalten:

    1) Moslems dazu zu bringen, aus eigenem freien Willen zu gehen,
    2) Massendeportationen,
    3) Genozid“

    Der Autor kommt zu dem Schluß, daß die dritte, schrecklichste Möglichkeit, ausgelöst durch den Ausbruch eines Bürgerkriegs, die wahrscheinlichste sei. „Was das Töten in großem Ausmaß betrifft, so ist es nicht nur immer ein Option; es ist die Option, welche den Hintergrund allen menschlichen Konflikts ausmacht, ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht. Kapitulation, Flucht, Mobgewalt mit fast sofortiger Absonderung voneinander in größeren Städten, und entschlossenere Anstrengungen, um tatsächlich mit dem systematischen Töten ganzer Gruppen der Gegenseite zu beginnen: dies sind die Bahnen, entlang derer der Gang der Ereignisse unausweichlich verlaufen wird, sobald die Regierung die Situation nicht mehr im Griff hat.

    Ich würde da gerne berichtigt werden, aber ich habe über die Jahre aus verschiedenen Quellen den Eindruck gewonnen, daß genau Leute, die in Gewalt gestürzt werden, ohne in irgendeiner Form zu ihrer psychologischen Bewältigung konditioniert worden zu sein, am wahrscheinlichsten Gräueltaten begehen (abgesehen von jenen, die bereits ideologisch darauf eingestellt sind.)

    Unsere unausgesprochene Überzeugung, daß wir im Europa des 21. Jahrhunderts über solche Wildheit hinausgewachsen seien, wird sich als eine Arroganz herausstellen, begründet auf einigen wenigen Jahrzehnten zerbrechlichen Friedens und Wohlstands, die wir für selbstverständlich gehalten und ohne irgendeinen Grund durch unsere Finger rieseln lassen haben.“

  6. zensurnixgut sagt:

    1) Daran führt kein Weg vorbei:
    Abwicklung oder Zusammenbruch der „OMF-BRD“- führt zu „Deutsches Reich“,
    „Deutsches Reich“= souverän, kann Truppen abziehen oder schicken, je nach dem

    2) „Muslime“ = gleich Angehörige fremder Völker, haben eigenen Willen und gehorchen den Naturgesetzen, bilden auch ohne Nachzug, rein rechnerisch bald die Mehrheit. Religion ist sekundär.

    „Kompromis“ – auf Zeit, ok.
    Durch Verwirklichung von 1), ergibt sich geänderte Weltlage oder\und selbige führt zu 1), gute Voraussetztung für —>TÜR
    „Frieden“ – im Universum nicht nachweisbar, Aunahme: „Ruhe in Frieden“

  7. Joachim Stephani (1612): „Cuius regio, eius religio“.
    Wessen Gebiet, dessen Religion. Das ist das friedensstiftende Rechtsprinzip des Augsburger Religionsfriedens und im Westfälischen Frieden niedergelegt.

    Das funzt und hat sich bewährt. Ist wohl aktuell leider nicht mehr durchführbar. Also schließe ich mich aus pragmatischen (nicht ideologischen) Gründen dem Punkt 1.) an:

    1.) Äußerer Friede: Deutschland führt keine Kriege gegen muslimische Staaten mehr. Alle deutschen Soldaten in entsprechenden Missionen (egal ob NATO, UN oder sonstwas) werden abgezogen. Künftig wird sich Deutschland an Kriegen gegen Muslime nicht mehr beteiligen.

    Der Punkt 2.) erscheint mir als problematisch und konfligierend. Da sollen besser die Juristen etwas dazu sagen.

  8. Innere Friede: Ende der finanziellen Austrockung deutsche Staatsorgane.Mehr Polizei am Bürger, eine leistungsfähige Justiz/Justizvollzug.Abschaffung,Austrocknung,Abwicklung deutscher Geheimdienste welche Terror unter falscher Flagge verbreiten.Arbeitsverbot ausländischer Geheimdienste und Thinktanks in Deutschland/Europaweit.Aushebung geheimdienstlicher Strukturen im Drogen/Menschenhandel.

  9. Nil sagt:

    herr elsässer,

    ich finde ihren vorschlag sehr gut da es zunächst einmal darum geht das deutschland keine muslimischen länder mehr angreifen soll. das zeigt mir viel mehr verständniss über die ganze sache als manche menschen die in ihrem blog thesen von einer homogenen gesellschaft verstreten ohne die zusammenhänge zu verstehen. deutschland soll sich an keinen kriegen mehr beteiligen gegen andere staaten, dann wird es auch vorwärts gehen.

    gegen den 2. punkt habe ich überhaupt nichts einzuwenden. wenn ein staat nicht gegen das völkerrecht verstößt kann es auch eigene entscheidungen treffen.

    aber finden sie es nicht richtig in der gegebenen lage folgend zu handeln:
    – keine hetze gegen muslimische mitbürger auf verallgemeinernde art und weise
    – keine vorschläge über eine homogene gesellschaft so lange ihr erster punkt eingetreten ist (da muss man leider damit rechnen das sich JEDER ausländer angegriffen fühlt)
    – ein gemeinsames ziel erreichen heisst die gegeben umstände zu beachten welche sind das es nunmal einen anwachs an muslimischer bevölkerung mit deutschem pass gibt diese und das kann man nicht bestreiten gehören zur deutschen gemeinschaft
    – formulierungen finden was eigentlich die deutsche gemeinschaft ausmacht was man erreichen und verändern möchte
    – in jedem fall (sollte es nicht zu einem bürgerkrieg kommen) werden die muslime, migranten mit deutschem pass in deutschland existieren, wie wird man damit umgehen?

    es sollte alles aber auch alles gegen fremden hass getan werden der sich scheinbar immer mehr von allen seiten bemerkbar macht. das ist genau das was man will. schauen sie sich doch mal griechenland an. seit der krise ist dort ein heranwachsen von rassistischer ideologie zu spüren. asylanten werden verprügelt und wie menschen 3. klasse behandelt. politik ist eine sache aber wenn man die menschlichkeit verliert ist alles verloren

  10. Rosanne sagt:

    Zu 1. Stimme ich Ihnen zu , keine Kriege gegen Muslime ! Zu 2. habe ich damit ein Problem , das Sie sagen , Muslime sollen nicht mehr rein ins Land , wir haben Religion Freiheit , wie stellen sie sich das vor , für den Fall ; Schließen sie eine Religion Gruppe aus _ was ist mit den anderen : Religionen ?!
    So geht der Punkt 2 aber nicht ! Das Diffamieren der Religion ist doch geplant , lächerlich machen gegeneinander Aufhetzen , da liegt der Hase im Pfeffer ! Dirty little Secret !!! Lügen , Illusionen , Täuschungen . Darauf fällt der Mensch doch rein , leider , viele aber nicht Alle !!!
    Zitat : Es wäre äußerst schlecht für die EU und den Rest der Welt , wenn das europäische Experiment nicht gelänge !
    Blankfein / Goldman Chef Sprecher . Diese Aussage schließt sämtliche Vorgänge , verständlich oder unmissverständlich ein ! Wenn wir zu 2 vorgehen , haben sie uns wieder da wo sie uns hin haben wollen _ gegen eine bestimmte Ethnie . Nein Danke ! Auch ich finde , das man die Religion nicht als Waffe nutzen sollte , z.B. Islamisten , diese Terroristen sind was sie sind machen Probleme , aber die Religion sollte doch bitte da raus gehalten werden ! Einer anderen Religion Zugehörigkeit wird nie so viel Nachdruck gegeben , wie dem Islam , bzw. wird nicht erörtert . Natürlich sollten wir Alle an einer Einigung arbeiten , nur gemeinsam sind wir stark . Dabei ist die Sortierung wichtig , nämlich die Guten von den Bösen erkennen und trennen !
    Weiter so J.E.

  11. Jörn Petersen sagt:

    ein sofortiger Einwandererstop missachtet die Ursache der Gewalt und ist daher nur Retusche.

    Die Lösung besteht darin, daß

    1) die Deutschen zu einer familienfreundlichen und familienbejahenden Volk werden.

    2) Dies widerum setzt eine Abkehr von der Armutsindustrie und dem milliardenschweren Sozialtransfer an arbeitslose Migranten voraus.

    3) dies widerum setzt die Zerstörung der linken Ideologie und auch von Teilen christlicher Schuld- und Pazifismus-Dogmen voraus, die alle linken, aber auch die Konservativen, unbewusst verinnerlicht haben.

    Denn bei gleichbleibender demographischen Entwicklung werden die Deutschen in wenigen Jahrzehnten automatisch zu einer Minderheit in einem Scharia-Staat.

    Wer einen Vielvölkerstaat zulässt und ihn nicht verhindert, der produziert ganz automatisch Bürgerkrieg. Da gehen Bekenntnisse zum Religionsfrieden an der Realität vorbei, weil sie alle sozialökonomischen und soziologischen Faktoren missachten.

  12. rubo sagt:

    Vom Standpunkt der Vernunft sage ich zu beiden Punkten laut „Ja“.
    Punkt 2 halte ich für realistisch, ob juristisch durchführbar, darauf hat Dr.Bullinger zu Recht schon hingewiesen.
    Punkt 1 ist unrealistisch, wenn man sich die Schatten und deren Macht nicht wegdenkt.
    J.E. Sie haben mit diesem Satz die Begründung, daß Punkt 1 unreal ist, selbst mitgeliefert:
    „Höchstwahrscheinlich gäbe es einen außereuropäischen “lachenden Dritten”, falls sich Europa in einem Religionskrieg zerfleischt.“

  13. juergenelsaesser sagt:

    Jörn Petersen: Ihr Vorschläge sind einseitig, kein Kompromisscharakter erkennbar. Sie wollen auf Sieg spielen, haben aber keine Mannschaft…

  14. ue sagt:

    @Religionsfrieden am Dreifaltigkeitssonntag

    Selten so über einen Beitrag in Ihrem Blog gefreut.

    Heute ist Dreifaltigkeitssonntag. also die Erinnerung daran, dass wir vor über 1700 Jahren die Kraft fanden, einen Monotheismus mit einem Gott in drei Personen zu schauen. Wenn von dieser kulturellen Kraft noch was in uns steckt, dann schaffen wir auch einen europäischen Religionsfrieden.

    Dieser Religionsfrieden ist Voraussetzung, um das amerikanische Polarisierungsinstrumentarium zu entschärfen und unseren eigenen Weg in der Welt zu bestimmen. Dazu gehört das Recht, dass jeder nach seiner Fasson selig werden kann, sofern er sich innerhalb des Kanons unserer Sekundärtugenden bewegt.
    Theologisch wird wohl auf Fatima noch einige Arbeit zu kommen.
    Bleiben Sie standhaft!

  15. Jörn Petersen sagt:

    warum sollten wir Kompromisse eingehen? Die Mannschaft ist nicht sehr groß. Aber sie wächst sehr schnell, sobald die Islamisierung und Überfremdung Deutschlands und Europas einen unerträgliches Maß erreicht hat.

  16. eifgs sagt:

    Bernd Volkhardt: Die Sache ist zugespitzt auf den Punkt gebracht. Genau das wäre der vernünftigste Weg, wie Elsässer ihn beschreibt. Und hier muß auf diesem Gebiert alternative patriotische Politik heute ansetzen! Da zeigt sich dann auch der neue Feind, man muß es so deutlich sagen, denn dieser sind alle, die entweder in dumpfer reaktionär-nationalistischer Vergangenheit verharren, also von einem Weltbild ausgehen, das heute keinen realen Bestand mehr hat, und es sind jene religiös-politischen Fanatiker, wie extremistische Falafisten und dergleichen in Deutschland, die sowohl hier deutschenfeindlich, als auch in säkularen muslimischen (Syrien) oder schiitischen Staaten (Iran) feindlich auftreten und vor allem Opfer in den muslimischen Gesellschaften verursachen. Daraus ergibt sich eine neue alternative geostrategische Situation, als auch eine neue innenpolitische. All jene Muslime, die diese neue Politik innenpolitisch mittragen sind als Verbündete zu betrachten, ebenso außenpolitisch Syrien, der Iran und jene Kräfte, die nationale Souveränitäten hoch halten, antiimperialistisch und antiglobalistisch den Kampf führen und sich diesbezüglich nicht zum Spielball der US-Geostrategie machen lassen.

  17. zensurnixgut sagt: Mai 26, 2013 um 12:18

    “Frieden” – im Universum nicht nachweisbar,

    Aber ja doch. Und wenn Sie wollen, kann ich Ihnen Ihren höchstpersönlichen Frieden in ihrer eigenen Person nachweisen. Wollen Sie?

    OK, dann stellen Sie sich jetzt Ihren schlimmsten Feind vor und was er Ihnen alles angetan hat.

    Und jetzt bitten Sie den Heiligen Geist (aufrichtig!), daß Ihnen in genau diesem, Ihrem Feind der Christus gezeigt werde.

    Und schon spüren Sie, wie sich der Frieden Gottes wohltuend, heilend und lindernd in Ihnen ausbreitet und Sie erfüllt.

    Und wenn Sie nicht wollen, kann man halt auch nichts machen. Ich nicht, kein Gott, kein Teufel und auch sonst nichts und niemand.

  18. hotteki sagt:

    Lieber JE,
    Sie wollen keine Wunschkataloge lesen, setzen aber selber welche in die Welt. Sie schreiben:
    „1.) Äußerer Friede: Deutschland führt keine Kriege gegen muslimische Staaten mehr. Alle deutschen Soldaten in entsprechenden Missionen (egal ob NATO, UN oder sonstwas) werden abgezogen. Künftig wird sich Deutschland an Kriegen gegen Muslime nicht mehr beteiligen.“
    Seit wann ist Deutschland souverän? Haben wir wirklich die Wahl ob wir mitmachen oder nicht? Ob wir mit Waffen gegen Syrien vorgehen werden, wie in Afghanistan ober im Hintergrund mithelfen, wie im Irak und in Libyen, ist mehr eine symbolische Geste, nicht unwichtig aber auch nicht entscheidend. Solange wir in der Nato sind, müssen wir mitmachen. Ihren Punkt zwei kann ich unterstützen, denn durch weitere Zuwanderungen holen wir uns nicht mehr händelbare Konflikte ins Haus.
    Ein Zinsverbot ist genau so weit von der Realität weg wie ein souveränes Deutschland, deshalb würde ich die Angriffsrichtung lieber gegen den Euro sehen. Sie haben doch von Prof. Hankel gehört, dass über Target 2 die „Exportüberschüsse“ auf Null gebracht werden. Hätten unsere Konzerne deutschen Lohnempfängern so viel bezahlt wie die Südländer ihren Lohnempfängern, hätte ein Teil der produzierten Güter von Deutschen gekauft werden können. So aber, haben wir produzierten Güter komplett in den Sand gesetzt. Die gestaute Wut ist von den Medien, vom Kapital abgelenkt, in Fremdenhass statt in Bänk(st)erwut kanalisiert worden. Wäre nicht unwichtig, dass zu erkennen.

  19. JVG sagt:

    100% Zustimmung! Aus meiner Sicht wird seit Jahrzehnten (die maßgeblichen Kreise agieren in großen Zeitdauern und wie sehr gute Schachspieler – und sagen es auch ganz offen, jedenfalls teilweise) die Zuwanderung forciert, um genau diese Situation zu schaffen: Bürgerkrieg. Wenn Zwei sich streiten freut sich der Dritte, und kann dann unter der Fahne der Sicherheit für die Bürger eine allumfassende Diktatur in seinem Sinne aufrichten. Wer das will, muß abwarten. Leider sind die meisten Menschen abwartend, wie Elias Davidson im Interview mit Ken Jebsen sehr gut darstellte. Allerdings stehe ich auf dem Standpunkt, daß es die Masse nicht braucht, sondern nur eine kleine entschlossene Gruppe von mutigen Menschen.

  20. juergenelsaesser sagt:

    hotteki: Nicht souverän? Souveränität NIMMT MAN SICH, unabhängig von der Juristerei.

  21. JVG sagt:

    Wir müssen verlangen, daß auch die Öffentlich-Rechtlichen Medien seriös und ehrlich berichten und nach den Hintergründen fragen. Ich zahle nicht mehr für Lügen:

  22. juergenelsaesser sagt:

    Jörn Petersen: Lesen Sie sich Ihren Satz nochmal durch. Sie hoffen, dass Ihre Mannschaft wächst, sobald auch die andere Mannschaft wächst. Am Kräfteverhältnis ändert sich da gar nichts. Denken Sie strategisch, nicht ethno-fundamentalistisch!

  23. juergenelsaesser sagt:

    rubo: es gibt aber auch andere „außereuropäische Dritte“, die Europa bei einem eigenen weg unterstützen würden. Nicht so verzagt!

  24. Eveline sagt:

    Was ich bis heute und in der Tiefe nicht verstehe, wo ich gerne eine Antwort wüsste, wieso haben Muslime (Türken) ihre Heimat verlassen und sind nach Westdeutschland gezogen?
    Weil die Politiker das gesagt haben? Nein, das glaube ich nicht.
    Was ist der tatsächliche Hintergrund.
    Es heisst, das Universum duldet keine Leere. Im Bild: sie graben eine Fläche um und es dauert nicht lange, schon ist alles wieder begrünt.
    Ich möchte verstehen und fühlen können, es muss eine leere Fläche gegeben haben, und wieso jetzt Muslime?
    Für mich hat das auch nichts mit den Nachkriegswirren zu tun.

    So ist es auch mit diesen 2 Punkten, gefühlt: ich unterschreibe einen Vertrag ohne den Inhalt gelesen zu haben oder zu kennen. Das hört sich sehr vernünftig an….aber mein Gefühl sagt nein.

  25. Jörn Petersen sagt:

    Jürgen Elsässer: Damit die Migranten zu einem unerträglichen Element der Gesellschaft werden, müssen wir nicht erst in die Minderheit kommen. Da geschieht sehr viel früher, d.h. der Bürgerkrieg kommt sehr viel früher. Sie haben ja gesehen, was die letzten 6 Tage in Schweden los war. Der Bürgerkrieg ist ja längst vorhanden, nur eben verborgen unter den Teppich gekehrt. Die CIA prognostiziert den (offenen) Bürgerkrieg in Deutschland auf spätestens 2019. Das sind noch bis zu 6 Jahre und Sie vielleicht, wie Neukölln aussieht.

    Also ich bin nicht für Genozid.

  26. Michael sagt:

    1.) Äußerer Friede: Das wollen alle Deutsche, schon immer.

    2.) Innerer Friede: Das wollen alle Deutsche und noch mehr.

  27. ribi sagt:

    jürgen: die frage ist, ob die brd, sollte sie sich nicht an kriegen beteiligen, ein teil der westlichen werteordnung bleiben kann. ich selber bin gegen die kriege, gerade auch in ihrer länge( terrormanagement). aber schon vor den kriegen, bzw. der beteiligung der brd etc. daran stellte ich schon als junge fest, die moslems sind anders als z.b. südeuropäer. lag nicht nur an meiner eigenen betroffenheit!um es aber gleich zu sagen, man würde mit einer massenabschiebung von moslems nicht nur internationales recht brechen, sondern auch sicher unrecht schaffen1 die dürften einfach in der menge nicht in europa sein, ein weiteres fluten, wie von bestimmten kräften geplant, zerstört europa!

  28. Jörn Petersen sagt:

    im übrigen bin ich kein Fundamentalist, sondern aufgrund dessen, was ich erlebe und sehe überzeugt, daß Demokratie ausschließlich in ethnisch homogenen Gemeinschaften funkionieren kann und künstlich erzeugte multi-ethnische Konstrukte automatisch zu Diktatur führen. Sehen Sie nach Südafrika oder Serbien. Also bin ich Realist.

  29. juergenelsaesser sagt:

    Jörn Petersen: Was Sie jetzt geschrieben haben, überführt sie erst recht als Fundi. Und Serbien als Diktatur?

  30. Jörn Petersen sagt:

    Kosovo war also alles in allem in Ordnung. OK

  31. JVG sagt:

    @Eveline – das ist doch ganz einfach, weil die Türken in Deutschland bessere ökonomische Verhältnisse vermutet und tatsächlich vorgefunden haben. Und weil Arbeitskräfte in der BRD gebraucht wurden. Und vielleicht weil es so geplant war, neben den wirtschaftlichen Effekten für das Kapital, auch für die Zukunft einen Stachel zu setzen. Die Menschen merken so etwas nicht, sie wollen es auch nicht wahrhaben. Aber wenn wir z.B. viele Grenzziehungen der Geschichte betrachten, sehen wir immer ein geplantes Konfliktpotential. Denn die, die die Grenzen ziehen oder zogen, sind keine Blödiane sondern gute Schachspieler mit großer Übersicht, und mit Einsicht in die menschliche Psyche.

    Und wenn jemand sagt, naja, die westdeutschen Politiker haben nicht damit gerechnet, daß die türkischen Arbeiter hierbleiben würden, dann mag das sein, vielleicht. Die, die das geplant haben, wußten das und haben bewußt keine Verträge geschlossen, die das durchaus hätten regeln können. Wir erinnern uns: auch die DDR hatte zur gleichen Zeit Arbeitskräftemangel und holte sich die „Gastarbeiter“ aus Jugoslawien, Kuba, Polen, Ungarn, Vietnam… Allerdings immer mit bilateralen Verträgen und Rückkehrpflicht. Sollten die DDR-Politiker klüger gewesen sein, als die BRD-Politiker? Mag ja sein, aber ich glaube das eher nicht.

  32. Jörn Petersen sagt:

    Michael sagt:
    Mai 26, 2013 um 13:18

    „1.) Äußerer Friede: Das wollen alle Deutsche, schon immer.

    2.) Innerer Friede: Das wollen alle Deutsche und noch mehr.“

    manchmal gehört, um Frieden zu erreichen, auch Schmerz dazu. Das Ausweichen vor dem Schmerz macht der Schmerz am Ende nur größer. Das ist das Dillemma der Deutschen. Sie wollen Schmerzlosigkeit, aber laufen vor dem Schmerz davon.

  33. Ziegler sagt:

    @Evelyne
    Antwort auf Ihre Frage:
    Diplomatische Tauschgeschäfte – Gastarbeiter in der Westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973 von Heike Knortz.
    http://books.google.de/books/about/Diplomatische_Tauschgesch%C3%A4fte.html?id=Z5GAa1QAIFYC&redir_esc=y

    Oben auf „Leseprobe“ gehen.

  34. eifgs sagt:

    P.S. Bernd Volkhardt: Vielleicht sollte die „Volksfront gegen das Finanzkapital“, wie sie Elsässer mal angedacht hatte (und leider im Sande verlaufen ist) erneut aktiviert werden, mit Hinzufügung von Programmpunkten wie sie sich aus dem Religionsfrieden-Artikel ergeben und meinen geostrategischen Anmerkungen dazu. Die Zeit könnte reif dafür sein.

  35. rubo sagt:

    Jürgen:
    Stimmt, an die anderen hatte ich nicht gedacht!

  36. zensurnixgut sagt:

    Tacho, Herr Bullinger (mir wäre Pit-Bull-inger lieber),
    Ich bin ungebildet und verstehe Ihre Worte daher oft nicht ganz.
    Vor allen Dingen weiß oft ich nicht, was Ihre Worte in der Wirklichkeit für eine Bedeutung haben sollen.
    Wirklichkeit: z.B. Daniel S.
    Gehen Sie mal in einen Dschungel und suchen Sie den Frieden.

    „OK, dann stellen Sie sich jetzt Ihren schlimmsten Feind vor und was er Ihnen alles angetan hat.“

    Brauch ich mir nicht vorstellen, hab ihn heut morgen im Spiegel gesehen. Aber geht schon.

  37. Schwan sagt:

    Ein guter Minimalkompromiss, der mittel- und langfristig aber aufbrechen kann, wenn nicht anschliessend sofort Druck auf weitere Veraenderumgen auch wirtschaftlicher Natur erfolgt und gesellschaftspolitischer (Familien- statt Dschaenderpolitik usw.).

    Wobei man sogar noch einwenig weiter gehen kann: Deutschland beteiligt sich an gar keinen Kriegen mehr, ausser es wird direkt durch eine Armee angegriffen. Armee kann dabei sein die regulaere eines Staates oder mindestens mehrere tausend gleichzeitig aktive Kaempfer ( also keine Hintertuer fuer „Kombatanten“-Terrorfake). Da liegt aber wohl trotzdem eine grosse praktische Huerde, die Moeglichkeit der Selbstverteidigung muss man offen lassen ohne dass sie missbraucht wird. Statt weiterer Punkte muesste der Minimalkompromiss also noch detaillierter formuliert werden. Oder ma belaesst es wirklich nur bei islamischen Laendern. Aber koennte das nicht auch Konfliktpotenzial in sich bergen? Aha, also Truppen bei uns im Kongo/XY sind schon OK, oder wie?!“ Ausserdem muss man auch explizit die Vermeidung des Wortes Krieg a priori in die Formulierung aufnehmen. „Ist ja kein Krieg, sondern eine Friedenserhaltende Massnahme“. -> „kein Krieg oder Handlung mit Waffen auf fremden Territorium“. Da haette man auch gleich ein Waffenexportverbot fast schon mit dabei und das waere auch nicht schlecht. „OK, die schicken nicht ihre Soehne, die feigen Hunde, aber Waffen an unsere Gegner verkaufen sie schon“.

    …Im Detail schwierig, aber die Richtung stimmt.

  38. Frieden01 sagt:

    Da die von mir angesprochenen Personen hier weiter diskutieren, setzte ich meinen Beitrag bzw. meine Reaktionen aus der ursprünglichen Diskussion auch hier nochmals ein:

    @ Nil vom 25.5. um 17:53

    Ich vermute, dass Sie mich angesprochen haben, da ich die Homogenität als möglichen Ansatzpunkt einer besseren Verständigung ins Gespräch gebracht habe.

    Ich zitiere Sie: „also ich verstehe die hier angebrachten punkte nicht wirklich. warum? sie sagen eine homogene gesellschaft wäre besser. das ist pure utopie und da steckt kein bisschen lösungsansatz drin. oder etwa die das man ausländer abschieben müsse.“
    Zitat Ende

    Lieber Nil,
    genau das ist es, was ich nirgendwo schreibe. Wo sage ich, man solle Aus- bzw. Inländer abschieben? Wenn Sie mich nicht verstehen (wollen), dann fühlen Sie sich bitte auch nicht angesprochen.

    Ich zitiere Sie nochmals: „ich muss jetzt mit der nazi keule ankommen aber es ist hier durchaus angebracht: haben die juden auch nicht in die homogene christliche welt gepasst?“
    Zitat Ende

    Ja Nils, dass Sie gar mit der Nazikeule drohen, spricht für meine Thesen und gegen Sie. Ich verbiete es, dass Sie mich mit einer solchen Ideologie in Verbindung bringen! Ich bin und war niemals ein Nazi. Auch in meiner Familie gab es keine Nazis. Diese Nazis hätten mich, mit meiner Gesinnung, sofort bekämpft! Lesen Sie doch bitte auch meinen ersten Beitrag vom 24.05. um 9:28.
    Leider versteht man nicht, was man nicht verstehen will! Sie sprechen davon, man solle souveräne Staaten kriegerisch unterstützen, um deren Gefüge zu erhalten. Das ist nicht meins. Ich bin dafür, diese westlich gesteuerten Kriege zu beenden. Ich stehe ein für Souveränität als nationales Gebilde – so wie auch Sie es berechtigt für die afrikanischen Länder fordern. Diese Souveränität sollte auch für europäische Länder eingefordert und beibehalten werden.

    Sie sind Atheist? Dann sollten Sie den Einfluss inhomogener Religionen doch verstehen? Ich bin lediglich Agnostiker, also nicht ganz so religionsverneinend wie Sie! Ich kann nur nichts Wahres darin finden!

    Homogenität in meinem Verständnis heißt: Gleichheit, Gleichberechtigung, gleiche Bedingungen, gleiche ethischen und moralische Sichtweise sowie Ehrfurcht und Respekt. Und das findet man nicht bei den streng gläubigen Fundamentalisten (in allen theistischen Religionen). Vor allem der Respekt fehlt oft!

    @ Fatima Özoguz, Beitrag vom25. Mai 16:36

    Auch Sie benutzen die Nazikeule.
    Ich zitiere: @Thombus, sorry aber ich kann nicht anders “Niemals hätten eine viertel Millionen Deutsche mit Macheten 1 Mio. Mitbürger geschlachtet.”
    — “Das ist wohl wahr. Das haben weitaus weniger Deutsche viel effektiver hinbekommen, nämlich nicht nur eine , sondern gleich 6 Mio Mitbürger, und nicht mit der Machete, sondern mit Zyklon B.“
    Zitat Ende

    Der Hausmeister hat Sie hier mit Recht gerügt.

    Es verwundert daher nicht, wenn eine Freundin von mir dieser Tage von einer Gruppe türkischstämmiger Jungs beim Vorbeigehen auf das übelste als Deutsche Schlampe, Nazi und einiges mehr beschimpft wurde.
    Das ist kein Einzelfall!! Es ist eine neue Ideologie – wer hat diese angefacht?

    @ Jörn Petersen 25.5. um 23:04

    Danke für diese bedeutenden Sätze zur HEIMAT. Genau, dies ist ein Grundbedürfnis, welches man in der gewaltsam globalisierten Welt vernichten will. Wir sollen ALLE wie eine Herde wilder Schafe herumgetrieben werden.
    Ohne Wurzeln und Anker.

  39. Mister Panopticon sagt:

    Zu 1) Volle Zustimmung!

    Zu 2) Begrenzung JEGLICHER Zuwanderung auf ein,
    für die Menschen, „verdaubares“ Minimum.
    Wobei das, bis in die 90er, soweit ich weiß, über Parteigrenzen hinweg Konsens war- also: „vor“ dem Neoliberalismus.
    Problem, wie bekannt, ist die Demographie, und (bei demnächst 10 Mio inoffiziellen Arbeitslosen in Deutschland…) der „Fachkräftemangel“ –
    also: alles, was an allgemeiner Bildungs-Bevölkerungs-Kultur-Wirtschafts-Sozial-Politik verbockt wurde, und weswegen man dem Land jetzt den „Rest“ geben muß. (Wobei das mich stark an allgemeine IWF-Wirtschaftspolitik erinnert, aber lassen wir die Verschwörungstheorien…)

    Desweiteren: Ausweisung ist ein sehr heikles Thema, mit leicht „populistischem“ Beigeschmack. Das absolut Mindeste(!) ist die Beachtung von allgemeinem, Völker- und Menschenrecht; und: ein SEHR tiefer Blick in die eigene Seele… – und, für uns Nichtjuristen:
    „Wie definiere ich eine Sanktionswürdige Straftat, und wie übe ich nicht Unrecht gegen die entsprechende Person aus ?“
    Schon in der Antike folgte „Verbannung“ im Strafenkatalog relativ direkt nach der Todesstrafe…

  40. Paul Singles UK sagt:

    There is always a difference between diagnosis and consequences which can be practiced.
    90 year old Henry (Heinz) Kissinger (born in Fuerth) recently told Dr Franziska Augstein, that Germany had many more options than realized by it’s government and political parties. But, he added, these options had to be „realistic“. And they needed a long term strategy.
    Both goals or principles as outlined by JE may become the core of a new national strategy if they evoke enough response in the general population. So far, I am afraid, we are still very far from this.
    In the UK the situation is as has been explained by J Petersen even more menacing than in Germany. In Britain we have muslims from Pakistan (still a Commonwhealth-member) and other former british colonies (like Nigeria), but much less Turks. In Germany the strong majority of Muslims are Turks (plus some Bosniaks and Albanians from Kosovo, also Arabs from Lebanon and other Middle Eastern contries). Most of the Turks are more up to a satisfactory life than to religious fanatism.
    But I learnt some years ago from a high ranking turkish education figure: „We will outbreed the Germans“. This sentence along with their national memories of the abortive attempt of the Osman Empire to conquer the Middle of Europe (cf Vienna) in the late 17.th century shows that in Germany (and Austria) the future perspectives are more influenced by the national strategies of Turkey as a nation state than by any islamic missionary commitment. Although it is clear that the AKP (Erdogan’s party) carries some islamic fervor with it.

    Since I cannot really see JE’s good ideas to be penetrating the german public, we may well see riots and other dirty incidents (like in UK or Sweden) until 2018/20 as envisaged (only?) by the CIA. Turmoil and sorts of civil unrest may well serve the interests of those wargamers in Washington who then find excuses to „convince“ the German elites to abandon those democratic rights still alive until now, as expressed in most contributions in this blog.
    So the „drones-debate“ will soon return, regardless which party froms the next federal government in Germany.

  41. Michael sagt:

    @JVG

    Zum Thema Gastarbeiter aus der Türkei – die BRD hatte Vollbeschäftigung. Sie wurden über private türkische „Übersetzerbüros“ angeworben. Die Anwerbevereinbarung mit der BRD kam auf Initiative und Druck der türkischen Regierung zustande. Die Türkei hatte ein erhebliches Interesse daran, einen Teil der rasch anwachsenden Bevölkerung als Gastarbeiter ins Ausland zu schicken. Neben der Entlastung des eigenen Arbeitsmarktes versprach man sich dringend benötigte Deviseneinnahmen sowie einen Modernisierungsschub durch zurückkehrende Gastarbeiter, die sich entsprechende Qualifikationen angeeignet haben würden. Im Gegensatz zu dem, was uns Erdoğan und sämtliche türkischen Lobbyisten, Vereine und ihre Sympathisanten einreden wollen, hat die BRD nie nach den Türken gerufen. Die Türkei hatte sich einfach selber eingeladen und sicherte dafür die Südost-Flanke der NATO.

    @zensurnixgut

    Sie haben Recht!

  42. EMBERZIA sagt:

    Nun Elsässer

    Jetzt wirst Du langsam Evident.
    1.) Äußerer Friede: Deutschland führt keine Kriege gegen muslimische Staaten mehr. Alle deutschen Soldaten in entsprechenden Missionen (egal ob NATO, UN oder sonstwas) werden abgezogen. Künftig wird sich Deutschland an Kriegen gegen Muslime nicht mehr beteiligen.
    2.) Innerer Friede: Deutschland garantiert die bisherigen Rechte für die Muslime in Deutschland. Dafür gibt es keinen weiteren Zuzug von Muslimen mehr. Verurteile Straftäter ohne deutschen Pass werden abgeschoben.
    Nun Elsässer

    Jetzt wirst Du langsam Evident.

    Die Positionen 1) und 2) sind Positionen der Kritischen Islamkonferenz. http://kritische-islamkonferenz.de/
    Allerdings sind diese Positionen nur in Verbindung mit der Reform des Staatskirchenrechts und einen laizistischen Staatsverständnisses umsetzbar.
    Jedes weiteres Nachgeben gegenüber dem rechtsextremistischen Orthodoxen Verbandsislam wie auf der letzten Islamkonferenz beim BIM führt unweigerlich tiefer in den Bürgerkrieg zum Nutzen der von Dir nicht näher benannten dritten Macht.

    Aller Dings hat die Entwicklung des Islam in Deutschland nur Bedingt etwas mit den Konflikten des Westens in den islamischen Staaten zu tun.

    Der Islam eine imperiale religiös geprägte Militär Ideologie des 7. Jahrhundert, steht mit dem imperialen Spätkapitalismus und der Moderne dialektisch verschränkt in Konflikt.

    Dieser asymmetrische Konflikt läst sich hoffentlich noch europäisch entschärfen, international wohl kaum.

  43. Mit Art. 1 der Weltfriedensformel gehe ich d’accord, habe aber – wie Monika H. – mit Art. 2 ebenfalls das Problem der Unterscheidung, bzw. der zugrundegelegten Gegensätze.
    Menschen werden aggressiv, wenn sie zu eng aufeinanderhocken und von zuviel Fremdheit umgeben sind. Z (vgl. K. Lorenz / Eibl-Eibesfeldt). Wollen wir unser Land also befrieden, seine Neurosen und anderen Kollektivkrankheiten heilen, führt an der Herstellung der Identität genausowenig ein Weg vorbei, wie an der Einstellung weiterer Überfremdung (durch globalistische Konsumgüter, Kleidung, ‚Kunst‘, Neusprech, etc.). Diese Art Überfremdung wird hauptsächlich übertragen durch Globalisierungsopfer, wurzellose, urbanisierte Menschen (teilweise extremste Religionsrichtungen als Identitätsersatz mit sich führend). Deren(!) Zuzug ist zu beenden, wollen wir gesunden und unser Zusammenleben unter Einschluß, wie Teilhabe verschiedener Religionen, Kulturen, Anschauungen und Leidenschaften erhaltend befrieden.

  44. Monika H. sagt:

    Nach ein paar Brisen frischer Seeluft komme ich zu dem Schluss, dass es nicht funktionieren kann, weil es die Ursache der Probleme nicht berücksichtigt.

  45. Jörn Petersen sagt:

    wenn ich soetwas wie das folgende lese, muss ich bei der vorstellung all dieser ökologisch korrekt fahrrad fahrenden, blonden, Blauäugigen Studenten in Sandalen lachen, die wirklich an eine Welt glauben, auf der sich Menschen aller Herren Jänder die hand reichen und in Eintracht schwelgen:

    http://www.focus.de/panorama/welt/verletzter-in-ankara-islamisten-stuermen-kuss-demo-gegen-islamismus_aid_998956.html

  46. Mister Panopticon sagt:

    „Jörn Petersen sagt:
    Mai 26, 2013 um 13:23

    im übrigen bin ich kein Fundamentalist, sondern aufgrund dessen, was ich erlebe und sehe überzeugt, daß Demokratie ausschließlich in ethnisch homogenen Gemeinschaften funkionieren kann und künstlich erzeugte multi-ethnische Konstrukte automatisch zu Diktatur führen. Sehen Sie nach Südafrika oder Serbien. Also bin ich Realist.“

    Warum müssen Sie für Ihre These bitteschön ausgerechnet auf Beispiele verweisen, die 0 Beweiskraft haben? In Worten: NULL

    Und: Ob, und wenn überhaupt ja, warum Serbien eine „Diktatur“ ist/war, beleuchten Sie auch nicht nähergehend. Südafrika ist für mich ein reines „weißes“ Kolonialprojekt, sammt Ausplünderung, und Unterdrückung. Dass das dann sich wieder nicht gut auf die schwarze Bevölkerung auswirkt- geschenkt.

    Kosovo, etc. war selbstredend eine Katastrophe; die Kernursachen für Jugoslawien waren aber ökonomischer und gerade nicht ethnischer Natur. Die Ethnien traten auf, als das Land schon am Auseinanderfliegen war.- Wenn ich Ihnen gedanklich größtmöglich entgegen kommen soll, dann meinetegen als „Sollbruchstellen“ .

    Und bei den ökonomischen Ursachen sind wir wieder auch mitten in der IWF-Imperialismus-Industrie des Westens, die ein massives Interesse daran hatte, Brandbeschleuniger einsetzte, und bereits Anfang der 90er auf militärische „Unterstützung“ der verschiedenen Separatisten wie jetzt in Syrien setzte- inklusive übrigens Al Qaida.
    Nebenbei selbstredend(!) eine wichtige Tatsache waren mangelnde Strukturreformen seit den 70ern. („Tito sollte selig sterben können“ , ist eine mögliche Lesart)
    Und: Ja, Serbien sah bei dem ganzen „Spiel“ nicht(!) gut aus, und hat (ebenfalls) etliche Greueltaten begangen.

  47. Frieden01 sagt:

    Sorry, mein Beitrag von 14:21 Uhr sollte unter „Woolwich-Diskussion auf diesem Blog – warum“ stehen.

    Ich möchte aber gerne zu Ihren obigen Vorschlägen Stellung beziehen:
    Zu Punkt 1 meine volle Zustimmung. Denn das verändert die Grundlage für alle Menschen und begrenzt den Zustrom von Flüchtlingen, welche lieber in ihrer friedlichen Heimat leben wollen, automatisch.

    Mit Punkt 2 habe ich insofern das Problem, dass es dem bereits vorhandenen Fundamentalismus wenig Einhalt gebietet. Woher kommt der spürbare Hass der Nachfolgegenerationen unserer Zuwanderer? Auch dem muss man begegnen. Aber grundsätzlich unterschreibe ich alles, was dem friedlichen Miteinander förderlich ist.

    Nur werden wir leider von anderen Mächten gelenkt:

    Die Geschichte der neuen Weltordnung: http://www.voltairenet.org/article178568.html

  48. hotteki sagt:

    JE: „hotteki: Nicht souverän? Souveränität NIMMT MAN SICH, unabhängig von der Juristerei.“
    Als Schröder sich gegen Waffeneinsatz im Irakkrieg entschied, um seine Wiederwahl zu ermöglichen, hatte er seine Kräfte schon ein wenig überschätzt. Mit den Sätzen: „Wir sind zu Solidarität bereit. Aber dieses Land wird unter meiner Führung für Abenteuer nicht zur Verfügung stehen.“ hat er zwar seine Kanzlerwahl 2002 gesichert, wurde aber international geschwächt und 2005, durch die Bilderberger, gegen Merkel ausgetauscht. Obwohl 80% der Deutschen gegen den Irakkrieg waren, wusste Merkel, „nicht alle Deutschen denken wie Schröder“ was sie den US-Politikern über die Washington Post sagen musste um Kanzlerin zu werden.
    Wir können uns kurzzeitig vormachen Souverän zu sein aber nur solange die USA das will.

  49. Baba Jaga sagt:

    Die B. Z. schreibt „Bluttat in London, Killer war Bodyguard bei Hassprediger“
    Das Problem, ist meiner Meinung nach, dass die ideologische Hetze gewisser islamischer Prediger viel zu weing ernst genommen wird. Wenn man im Internet zu dem Thema recherchiert, sträuben sich einem die Haare. Wie soll ein „Religionsfrieden“ aussehen, wenn Prediger der einen Religion gleichzeitig zum Heiligen Krieg und zum Töten oder Unterwerfen aller Deutschen in Deutschland aufrufen und muslimsiche Männer zu Vergewaltigungen westlicher Frauen auffordern. Diese seien selber Schuld, wenn sie keinen Schleier tragen, würden sie um Vergewaltigungen bitten. Wer es nicht glaubt, dass des das gibt, kann sich gerne im Internet umschauen. Und bitte schreibt jetzt nicht, dass es auch andere friedliche Muslime gibt. Das weiß ich auch, aber der Einfluss dieser extremen Prediger, gerade in Deutschland, ist sehr groß, weil er gezielt von gewissen Kreisen gefördert wird.

  50. Mister Panopticon sagt:

    “ Eveline sagt:
    Mai 26, 2013 um 13:14

    Was ich bis heute und in der Tiefe nicht verstehe, wo ich gerne eine Antwort wüsste, wieso haben Muslime (Türken) ihre Heimat verlassen und sind nach Westdeutschland gezogen?
    Weil die Politiker das gesagt haben? Nein, das glaube ich nicht.
    Was ist der tatsächliche Hintergrund.“

    Vielleicht nicht ganz so poetisch, wie Sie vielleicht hoffen mögen: Die Türkei hatte ein massives Problem mit Landflucht und Massenarbeitslosigkeit. Das war aus türkischer Sicht, neben einem Außenhandelsdefizit gegenüber Deutschland, der Grund für diesen Vertrag.
    (Welches, so die Idee, durch die Geldüberweisung aus Deutschland an die türkischen Familien verringert werden sollte)
    Und, da die USA das anscheinend (lt. Wikipedia) toll fanden, konnte Deutschland schlecht nein sagen… leider hatte das mit „leeren Flecken“ eher weniger zu tun!

  51. Schnulli sagt:

    Jürgen du machst das gut so. Ich stimme mit deiner Sicht der Situation absolut überein. Es wurde eine Lunte gelegt mit der massenhaften Einwanderung und hinter dieser stehen nicht nur die Großkonzerne die natürlich Gewinne durch Lohndrückerei machen wollen. Nein dahinter steckt eine Kampagne die seid Jahren durch die Medien läuft.

    Multikulti hätte super klappen können, man hätte Ängste und Vorurteile abbauen können, wenn die Mehrheitsverhältnisse der ethnischen Bevölkerung gewahrt bleiben würden. Aber die Politik und Konzerne wollen die demografische Lücke stopfen, da geht es nur um Profit… Japan machts anders, klappt bestens.

    Sag mir mal bitte deine Meinung zu folgender Frage:

    Geht es bei den gezielt herbeigeführten europäischen Bürgerkriegen darum Europa zu schwächen um anschließend mehr imperialistischen Einfluss auszuüben, sprich das Chaos zu nutzen und somit näher an Russland ranzukommen (Europa als erster Schild gegen Russland)?

    Oder geht es darum, das fundamentale einflussreiche Gruppen den Messiahs erwarten und gezielt auf einen Krieg gegen die Muslime hinarbeiten und Europa mit den Bürgerkriegen die zweifellos kommen wenn es so weitergeht, zu einer Legitimation nötigen wollen? Wenn ich mir die Bohemian Treffen ansehe und schaue wer da mitmacht, scheinen da durchaus ne Menge wahnsinnige in hohen Positionen zu sein…

  52. Jörn Petersen sagt:

    85-Jährige (ethnische) Britin ruft vor Moschee in Chatham (Großbritannien, Kent): „Geht doch alle zurück in eure Heimatländer! und wird sofort von Polizisten in Handschellen abgeführt.

    Diese Multikulti-Diktatur in Europa wird wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Die Frage ist nur, wieviel Tote es vorher geben muss.

    http://www.kentonline.co.uk/medway_messenger/news/Friday-prayers-patrol-1128/

  53. Heiko Lindmüller sagt:

    Zwei FRagen: 1.) Darf Deutschland laut dem „Staatsvertrag“ gegen nicht-muslimische Staaten oder solche mit muslimischen Minderheiten weiterhin Kriege führen?
    2.) Wird außer der Einwanderung von Muslimen auch für hier lebende Menschen die Möglichkeit zum Übertritt zum Islam abgeschafft?

  54. Mister Panopticon sagt:

    Im Übrigen, es gibt einen netten Gedanken, der wesentlich weiter greift, als Ihrer, und wesentlich idealistischer und utopischer ist, Herr Elsässer. Und: Vom Prinzip her eine Eierlegendewollmilchsau.

    „Deutschland erklärt der Welt den Frieden“ .

    Damit hat man nicht nur ein identitätsstiffendes inneres Prinzip, nicht nur einen Weg, der zur Verfassung führen mag. Der Satz hat einen leisen Doppelcharakter, der den selbsternannten Oberlehrmeistern der Welt (sprich: uns Deutschen) sehr behagen mag. –

    Und den „Beweis“ führt, dass Antiimperialismus UND Patriotismus für uns Deutsche , allein schon aus geopolitischer Notwendigkeit, exakt(!) das Gleiche ist.
    Quasi: Das „Projekt Bismarck“, aber: Mit der Feder, statt mit dem Schwert..😉

  55. Wahr-Sager sagt:

    @JVG:

    „Wir müssen verlangen, daß auch die Öffentlich-Rechtlichen Medien seriös und ehrlich berichten und nach den Hintergründen fragen. Ich zahle nicht mehr für Lügen:“

    Ich möchte an dieser Stelle auf den JF-Artikel auf http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M528c3cfff76.0.html hinweisen: „ZDF hält Moderatoren-Gehälter weiter geheim“

    Die Rundfunkgebühr gehört abgeschafft! Ich bin ebenfalls nicht bereit, für Desinformation zu zahlen, die von Lobbyisten gestreut wird, um Andersdenkenden den Mund zu stopfen und sie zu verhetzen.

  56. Karl_Murx sagt:

    @Nil:

    Die üblichen anmaßenden Forderungen an die deutsche Gesellschaft mit den bewährten diffamierenden Dauervorwürfen als argumentativer Behelf:

    – keine hetze gegen muslimische mitbürger auf verallgemeinernde art und weise

    Wie wäre es, wenn erst einmal die antideutsche Hetze vor allem seitens türkisch-nationalistischer bzw. islamistischer Kreise gegen das hiesige Land namens Deutschland konsequent geahndet und beendet wird?

    – keine vorschläge über eine homogene gesellschaft so lange ihr erster punkt eingetreten ist (da muss man leider damit rechnen das sich JEDER ausländer angegriffen fühlt)

    Was wir beobachten und was aus allen Kriminalstatistiken hervorgeht, ist das genaue Gegenteil.

    Was außerdem die Ablehnung einer homogenen Gesellschaft, also einem geschlossenen Staatsgebiet bzw. der deutschen Gesellschaft angeht, die sie hier vertreten, so gibt es dafür konkrete Gesetze über Hoch- und Landesverrat.

    – ein gemeinsames ziel erreichen heisst die gegeben umstände zu beachten welche sind das es nunmal einen anwachs an muslimischer bevölkerung mit deutschem pass gibt diese und das kann man nicht bestreiten gehören zur deutschen Gemeinschaft

    Nicht dieses Stück Plastik entscheidet darüber, sondern das konkrete Verhalten. Viele Einwanderer haben sich auf Grund der äußerst laxen Bestimmungen die deutsche Staatsbürgerschaft verschafft, um hier davon zu profitieren bzw. um vor Abschiebung sicher zu sein, ohne sich tatsächlich zur deutschen Gesellschaft zu bekennen. Was soll das hier werden: Ein Deutschland ohne Deutsche?

    Neben: Trotz der niedrigen Hürden, an den deutschen Paß heranzukommen, haben über die Hälfte der Türkischstämmigen keine deutsche Staatsbürgerschaft.

    – formulierungen finden was eigentlich die deutsche gemeinschaft ausmacht was man erreichen und verändern möchte

    Ich wüßte nicht, was es da für Formulierungen zu finden gibt, für das, was Einwanderer tagtäglich vor Augen haben, nämlich die deutsche Gesellschaft. Oder haben sie vor, das Deutschsein in Türkischsein umzudefinieren?

    – in jedem fall (sollte es nicht zu einem bürgerkrieg kommen) werden die muslime, migranten mit deutschem pass in deutschland existieren, wie wird man damit umgehen?

    Wer legt das fest? Der deutsche Staat? Oder definieren inzwischen „die Muslime“ das selbst?

    es sollte alles aber auch alles gegen fremden hass getan werden der sich scheinbar immer mehr von allen seiten bemerkbar macht.

    Vielleicht sollte erst mal was gegen den Deutschenhaß seitens der muslimischen Einwanderer getan werden, der sich in immer neuen Gewalttaten wie auch der Abschottung und Verachtung der deutschen Gesellschaft äußert.

    das ist genau das was man will. schauen sie sich doch mal griechenland an. seit der krise ist dort ein heranwachsen von rassistischer ideologie zu spüren. asylanten werden verprügelt und wie menschen 3. klasse behandelt.

    Die Griechen werden inzwischen von einem „Asylanten“- sprich Strom von Wirtschaftsflüchtlingen überrannt. Da würde ausnahmslos jede Gesellschaft mit Ablehnung und Abwehr reagieren.

  57. „Dazu müssen sich die Vernünftigen beider Seiten auf einen Kompromiss einigen, für diesen Kompromiss werben und ihn politisch gegenüber den bisher Mächtigen auf beiden Seiten durchsetzen“, – und nicht, wie bisher, jede Seite sich des ansonsten zutiefst gehassten Staates bedienen, um die jeweils andere in Nachteil zu bringen.

    „Dafür gibt es keinen weiteren Zuzug von Muslimen mehr“, müsste ich erweitern um „planstabsmäßig, um Nivelierung der nationalen Identität im Gastland bemühten“ eine Ausgrenzung von Religionen wollen wir doch beenden?! Ob nationalistischer, ob konfessionalistischer Größenwahn – immer war der Größenwahn die Hintergrundmelodie beim großen Schlachten? Wenn wir aufhören, uns von Pfaffen, Imanen, Rabbies und selbsternannten „Humanisten“ Gottes Willen interpretieren zu lassen, und in den essentiellen Belangen allgemein die Suche nach der stimmigen Wahrheit nicht anderen überlassen, um bequem weitevegetieren zu können, wird es schon gelingen? Versucht worden ist es noch nie! Verbote – a priori, weil wieder nur dieser diffusen Fremdenfurcht, diese substanzlosen Verdächtigen, gemischt mit dem dazugehörigen Maß an Selbstverachtung – sind Bezichtigungen, Anklagen, ohne den Mumm, das Maul auch aufzutun.

    Würde Sie, Herr Elsässer, Ahmadinedschad eines Tages sagen wollen: Sorry, alter Junge, aber unsere Gesetze verbieten Dein Asyl bei uns? Einer greisen türkeistämmigen Oma, dass ihr Enkel aus Istanbul zu ihrer Pflege hier Wohnung nimmt? Wieviele Unterpunkte unter diesem Verfassungspunkt „Aufenthalts- und Bleiberecht“ wären aber nötig, um dies menschlich zu gestalten? Der Mensch müsste wieder im Vordergrund stehen, wo ich noch einmal unterschreibe, und nicht eine krude Sippen- oder Konfessionsverschwörung.

  58. Schnulli sagt:

    Und um mal Stellung zu beziehen:

    Ja, deine Kompromissvorschläge sind sehr gut.

    Problem: Um keine Kriege mehr führen zu müssen gegen Muslime, müssen die USA noch schwächer werden. Die Nato höhlt sich stetig mehr aus, aber es wird noch dauern, denn so ein Bündniss zerbricht erst wenn die Macht der USA sehr gering ist. Der militärische industrielle Komplex bricht erst wenn es wirtschaftlich noch weiter bergab geht. Darauf aber, können sie nicht warten. Also müssen die Probleme bei uns eskalieren, so ist es ja auch von drüben geplant…

    Keine Muslime mehr ins Land und gleichzeitig die Rechte der Muslime hier respektieren wird nicht funktionieren. Bevor wir keine Muslime mehr ins Land lassen, muss es nämlich knallen. Dann wird die Ressentiments gegen Araber so stark sein, das es unmöglich wird vernünftig zu diskutieren. Die Hardliner werden das sagen haben und wenn mich nicht alles täuscht, korreliert das eng mit dem Wunsch der USA zusammen einen totalen Krieg gegen die arabischen Staaten zu führen im Sinne geopolitischer/religiöser Interessen.

    Ein Glück das Deutschland diesmal nicht allein den Bösen spielen muss. In ganz Europa wird es knallen, wir werden diesmal nicht als die Bösen dastehen müssen. Im Grunde können wir nach Schweden und England schauen und warten bis sie den ersten Zug gegen Multikulti machen. Es ist von entscheidender taktischer Bedeutung das wir diesmal nicht den ersten machen…

    In diesem Sinne, alles wird gut🙂

  59. Karl_Murx sagt:

    @Jörn Petersen:

    Jürgen Elsässer: Damit die Migranten zu einem unerträglichen Element der Gesellschaft werden, müssen wir nicht erst in die Minderheit kommen. Da geschieht sehr viel früher, d.h. der Bürgerkrieg kommt sehr viel früher. Sie haben ja gesehen, was die letzten 6 Tage in Schweden los war. Der Bürgerkrieg ist ja längst vorhanden, nur eben verborgen unter den Teppich gekehrt. Die CIA prognostiziert den (offenen) Bürgerkrieg in Deutschland auf spätestens 2019. Das sind noch bis zu 6 Jahre und Sie vielleicht, wie Neukölln aussieht.

    Das Problem daran ist, daß wir durch die Einwanderungspolitik bzw. der Unterlassung einer solchen durch die eigene Politik an die Wand gedrückt werden, so daß wir, geht die Entwicklung ungebremst weiter wie das im Moment der Fall ist, mit Gewalt vor so eine Alternative gestellt werden, wollen wir uns nicht selbst aufgeben. Die Verantwortung liegt bei denjenigen, die so eine Entwicklung wie jetzt zulassen, und alle Proteste, Warnungen und Hinweise der eigenen Bevölkerung konsequent ignorieren.

    Das klingt zwar alles sehr beunruhigend und schockierend, könnte aber hanebüchene Realität werden. Niemand garantiert, daß so etwas nicht auch hier stattfinden könnte. Was bringt es denn, wie der Vogel Strauß den Kopf in den Sand zu stecken und jeden zum Schweigen zu bringen, der vor so etwas warnt.

  60. Karl_Murx sagt:

    @Jörn Petersen:

    ein sofortiger Einwandererstop missachtet die Ursache der Gewalt und ist daher nur Retusche.

    Es würde aber einiges vereinfachen. Daß der Aufenthalt oder die Arbeit von europäischstämmigen Leuten davon nicht betroffen ist, wenn sie hier nicht im Sozialsystem hängen, ist Voraussetzung.

    Die Lösung besteht darin, daß

    1) die Deutschen zu einer familienfreundlichen und familienbejahenden Volk werden.

    2) Dies widerum setzt eine Abkehr von der Armutsindustrie und dem milliardenschweren Sozialtransfer an arbeitslose Migranten voraus.

    3) dies widerum setzt die Zerstörung der linken Ideologie und auch von Teilen christlicher Schuld- und Pazifismus-Dogmen voraus, die alle linken, aber auch die Konservativen, unbewusst verinnerlicht haben.

    Denn bei gleichbleibender demographischen Entwicklung werden die Deutschen in wenigen Jahrzehnten automatisch zu einer Minderheit in einem Scharia-Staat.

    Wer einen Vielvölkerstaat zulässt und ihn nicht verhindert, der produziert ganz automatisch Bürgerkrieg. Da gehen Bekenntnisse zum Religionsfrieden an der Realität vorbei, weil sie alle sozialökonomischen und soziologischen Faktoren missachten.

    Genau das ist die Entwicklung. Wenn sich erst einmal neue Mehrheiten gebildet haben, dann sind getroffene Vereinbarungen von einst Makulatur. Dann schaffen sich die neuen Verhältnisse neues Recht. Und dann können unsere Gutmenschen so viel mit dem Text des Grundgesetze herumwedeln, wie sie wollen, wenn keiner mehr da ist, der dessen Prinzipien durchsetzt und befolgt.

  61. Ich will auch nochmals an dieses erinnern: Es geht ja auch die Mär, und in der Tat lassen sich auch mancherorten, mancherzeiten, Indizien dafür finden – die tief konfessionell Gläubigen lesen hier halt mal nicht – dass das ganze Bibelzeugs – von der Tora, übers neue, bis zum mohamedanischen Testament, ein Konstrukt unserer geschickten, aber keineswegs göttlichen Unterdrücker sei – wir also wieder nur Erfüllungsgehilfen sind, wenn wir konfessionell ein-, oder eben ausgrenzen

  62. ue sagt:

    @ Religionsfrieden pragmatisch

    Nachtrag
    Der Kern Deines Vorschlags ist ein Konkordatsvertrag und das Beispiel des Vertrages mit der Römisch-Katholischen Kirche von 1933 (1928 Preußen) zeigt ja die Eignung des Instruments und in gewisser Weise ist es auch damals die Konsequenz aus einem Kulturkampf. Entscheidend für den Erfolg ist auch die Kirchensteuer, so dass eine gut gestellte islamische Gemeinde mit gut ausgebildeten Theologen entsteht, die implizit und explizit deutsche Interessen wahrnehmen wird. Manches kann man vertraglich sichern, anderes muss wachsen, aber in diesem Prozess wird sich der Islam anpassen genau so wie es auch die katholische Kirche getan hat. Der Staat sichert den Toleranzrahmen, den wir als Konsequenz des 30jährigen Krieges achten und zum Fundament für unser Verhältnis zum Glauben gemacht haben.

    Dieses kulturpolitische Programm verpackt mit dem militärischen Rückzug unserer Soldaten ist ein starkes Programm. Dazu kommt eine Verstärkung des formalen rechtlichen Grundsatzes, dass deutsche Soldaten niemals ohne Bundestagsbeschluss zum Einsatz kommen dürfen (einschließlich der kritischen Randbereiche Gefahr in Verzug und bündnispolitische Automatismen). Eine darüber hinausgehende inhaltliche Bestimmung (keine Kriege gegen wen auch immer) ist m. E. nicht möglich. Generell wird mit Rot-Grün die Gefahr „humanitärer“ Einsätze steigen. Es ist deshalb gut, die politische Sensibilität für dieses Thema rechtzeitig zu wecken.

  63. ups2009 sagt:

    Weihnachtsfrieden (1914) [ unlimited😉 ]
    Abdullah Gül – Angela Merkel – François Hollande bekommen einen Baseballschläger und die Völker schauen zu😀

  64. Blue sagt:

    Großteils ein guter Beitrag, wenn auch mit einem großen Makel

    1. Könnte ich mich vollkommen anschließen. Dazu muss jedoch einiges in die Wege geleitet werden.

    2. Nie und nimmer. Wie soll bitteschön der Frieden mit Muslimen im Inland geschlossen werden und GLEICHZEITIG der Zuzug von weiteren Muslimen verboten werden? Herr Elsässer, da widersprechen sie sich schon selbst bzw. die eigentliche Intention. Sie wollen die Muslime und ihren Glauben respektieren? Dann aber bitte auch bis zum Schluss! Muslime werden nicht vollkommen Frieden schließen, egal wie viel Religionsfrieden und Religionsfreiheit sie ihnen erlauben, so lange es weiteren Angehörigen, sei es ihrer Familie oder vor allem ihres Glaubens, verwehrt bleibt, in das selbe Land zu ziehen. Einwanderungsbeschränkung ja, kein Problem. Aber vollkommener Verbot von muslimischen Zuwanderern? Versuchen sie das den bereits hier lebenden zu vermitteln. Und das wird quasi unmöglich sein.

    Ersterer Punkt ist im Prinzip eigentlich schon alleine durch einen Regierungswechsel machbar. Doch der zweitere Punkt birgt das Potenzial, eher Konflikte zu schüren anstatt sie zu lösen, denn da muss ein anderer Kompromiss gefunden werden als das Kriterium „Muslime“.

  65. Jörn Petersen sagt: Mai 26, 2013 um 13:33

    Michael sagt:
    Mai 26, 2013 um 13:18

    “1.) Äußerer Friede: Das wollen alle Deutsche, schon immer.

    2.) Innerer Friede: Das wollen alle Deutsche und noch mehr.”

    manchmal gehört, um Frieden zu erreichen, auch Schmerz dazu.

    Das ist das jüdische Paradigma, daß man für alles einen Preis zu bezahlen hätte. Ich halte das für falsch. Das ist dann nämlich nur eine „Gabe“ des Ego, die durch ein Opfer erkauft werden muß.

    Die Gaben Gottes aber – und Frieden gehört dazu – sind ein Geschenk des Heiligen Geistes. Wir erhalten diese Gaben, indem wir sie dem Anderen geben. In einer Art von zweckfreier Reziprozität.

    Der Heiligen Geist benutzt dabei – recht tricky – unsere Projektion.

  66. Nordnald sagt:

    passend zum thema

    bei christoph hörstel auf facebook gefunden……..

    Christoph Hörstel

    MIGRANTEN-DEBATTE
    Leser „Simon Graham“ schrieb:
    „Wenn ich – aus welchem Grund auch immer – in ein anderes Land auswandere, dann bin ich als 1.) dankbar, dass man mich aufgenommen hat! 2.) lerne ich so schnell wie möglich die Sprache des Landes! 3.) Passe ich mich den Rechten, Pflichten und Gepflogenheiten der Gastgebergesellschaft an! Ich werde auch im Rahmen des Möglichen weiterhin meinen Glauben ausüben bzw. Bräuche feiern. Ferner versuche ich mich sozial und beruflich in die Gesellschaft einzugliedern!!!

    ((bitte verlinken und nicht ellenlang copy & paste – der Hausmeister))

  67. … und sind viele gegen 2.), wie ich beglückt feststelle – wenn auch mancherorts falsch rezipiert (Abschiebegebot statt Zuzugsverbot) – um einen kollektiven brainstorm auszulösen, sind zwei zwischen Müsli und Frühstücksfernsehen erdachte Lösungen auch keineswegs dem Ernst der Lage gerecht.

    Wie wäre es, wenn Compact, mit seinen fleischlichen, einzeln dem Namen nach authentifizierbaren Anhängern mehr als nur ein wechselhaft papierner Meinungsinhaber, unsere friedlich und in Zukunft bemüht vorurteilsfreie Wandlung der Welt nun auch bekanntgäbe? Liebeserklärungen …

  68. Haberer sagt:

    Ich stehe den beiden Vorschlägen mehr als skeptisch gegenüber. Sie basieren auf mehreren falschen Grundannahmen und Denkansätzen. Denn sie sind unter der ausschließlichen Perspektive der freiheitlich-europäsichen Wertekoodrinaten entstanden und lassen das Denken nach dem orthodox-islamisch geprägten Wertekanon unberücksichtigt:

    Zunächst muss man sich verdeutlichen:
    Die Zuwanderung und der Kinderreichtum sind nach dem Verständnis des orthodox-islamischen Wertekanons unabänderlich Bestandteil (!) der Missionierung.
    Bereits 1935 werden die 35-jährigen Deutschen in unserem Land eine Minderheit sein. Spätestens dann werden sich die Muslime (46% von ihnen hoffen bereits heute auf eine Zukunft in einem islamisches Deutschland) stark genug fühlen um den (bereits heute nicht mehr friedlichen) Dschihad zu intensivieren.

    Es kann keinesfalls darum gehen, den Zuwanderern bisherige Rechte und viele bereits bestehende Sonderrechte zu garantieren, sondern ihre Präsenz ultimativ unter die Vorgaben unseres Wertekanons zu stellen.

    Die Idee, dass Deutschland garantiert, dass es sich nicht mehr an Kriegen gegen Muslime beteiligt ist eine Wunschvorstellung:
    In acht Jahren wird Belgien mehrheitlich muslimisch sein. Wer garantiert uns, dass dann – im Gegensatz zu allen historischen und zeitgeschichtlichen Beispielen, bei denen sich in Staaten eine muslimische Mehrheit eingestellt hat, in Belgien nicht Unterdrückung und Verfolgung von Minderheiten an der Tagesordnung sind. Wollen wir dann tatenlos zusehen, wie Christen, Anders- oder Ungläubige vor unserer Haustür abgeschlachtet werden. Oder wie in Belgien zumindest – der Kairoer Erklärung entsprechend – die Scharia angewandt wird, statt die Menschenrechte, wie sie die UN erklärt hat?

    Sie haben nicht verstanden, dass hinter den Argumenten der weltweit tötenden Muslime nicht der Krieg in deren Ländern steht, sondern als alleinige Auftrag die Missionierung. Auch vermeintlich moderate Muslime haben aus Gottes Wort diesen Auftrag. Auch die nicht mit physikalischer Gewalt einhergehenden Varianten des Dschihad – etwa der Bildungs-Dschihad der Gülen-Bewegung – sind Audruck des Glaubens und der vom Glauben geprägten Wertvorstellungen.

    Finden Sie sich damit ab, dass die Tötung eines Menschen in unserem Wertekanon als schweres Delikt gilt, im orthodox-islamischen Wertekanon aber als Option exisitiert, mit der eine geringere Tötungshemmung transportiert wird.

    Finden Sie sich ab,dass Sie hierüber auch keinen Dialog führen können, denn Dialog hat bei uns eine völlig andere Bedeutung und Fuktion (!) als in der islamsichen Gesellschaft.

    Finden Sie sich damit ab, dass Konflikte im islamischen Werteverständnis anders gelöst werden, als im freiheitlich-eurpoäischen. Es werden nicht durch sokratisches Abwägen Wege gesucht, die eine EInigung zum Ziel haben. Sie werden vielnmehr nach dem anwaltlichen Prinzip geführt und haben das Durchsetzen der eigenen Position zum Ziel.

    Finden Sie sich damit ab, dass im islamisch geprägten Wertekanon Autorität mehr gilt als Wahrheit und die Bindung an das Kollektiv und dessen Ehre mehr Bedeutung hat, als die individuelle Lebensführung.
    Wie wollen Sie auf dieser Grundlage Verträge schließen.
    Unsere Regeln für das schließen von Verträgen basieren auf der (europäischen) römischen Rechtskultur, die der andern Seite nicht.

    Es gäbe hier noch viele Bedenken anzureihen, nun aber:

    Kein Relativieren oder Preisgeben unserer Werteskala, auch nicht für den Preis von (faulen) Kompromissen.
    Und kein Verwässern unserer Rechtskultur durch oberflächliche Grundannahmen. Wenn wir unsere Wert- und Rechtskultur aufzuweichen beginnen, haben wir bereits verloren.

  69. Aber ja – “Dazu müssen sich die Vernünftigen beider Seiten auf einen Kompromiss einigen“.

  70. Jakobiner sagt:

    Ich glaube Jürgen Elsässer schreibt veritablen Blödsinn.
    Erstens es steht kein Religionskrieg in Europa zu befürchten.Die Jugendunruhen in Frankreich, England und Schweden sind keine religiösen Unruhen, sondern abgelassene Wut von arbeitslosen Jugendlichen mit Migrationshintergrund.Woolwich und die Islamistenanschläge kann man damit nicht in einen Topf schmeißen. Zweitens ist keine Islamisierung oder gar weitere Zuwanderungswellen aus muslimischen Staaten zu befürchten. Denn der Hauptteil der MIgranten kommt aus EU-Ländern, sind meist jugendlcihe ,aber qualifizierte Arbeitslose mit Schul- oder Hochschulabschluß, mesit säkular oder christlichen Glaubens.
    Zudem sind die meisten soganenannten Muslime eher säkular ausgerichtet, vor allem die Deutschtürken.DRittens sollte die NATO oder gar Deutschland niemals ausschließen auch Krieg gegen ein muslimisches Land zu führen–das wäre ein Blankoscheck für schlechtes Benehmen. Das ist ein Gebot der einfachen Abschreckung.Von daher ist es falsch einen europäsichen Religionsfrieden zu fordern, da die Hauptkonfliktlinien in Europa nicht religiöser Natur sind.

  71. saito sagt:

    Herr Elsässer Ihre Punkte greifen zu kurz oder anders ausgedrückt: Haben Sie vergessen, daß die BRD die Türken/Kurden auf Druck der USA aufnahmen? Etwa 2Mio Kurden kamen über Asyl nach Deutschland, um die Türkei zu entlasten (siehe auch das Gesundheitsabkommen)
    Dazu führt doch Deutschland keine Kriege im Eigeninteresse, sondern folgt hier brav der US-geführten NATO.
    Solange Deutschland nicht souverän ist, wird sich ihr Punkt 1 nicht verwirklichen lassen.
    Übrigens, wer profitiert denn von der €uro- und Schulden-Kriese in Europa?

    mit freundlichen Grüßen

  72. Gabsi sagt:

    Herr Elsässer, gerade gucke ich mir das neueste Video (mit Prof. Hankel) an.
    Ich schreibe das erste Mal hier.
    Beim Anschauen des Videos kam mir der Vergleich mit den öffentlich-rechtlichen Talk-Shows in den Sinn.
    Sie sind SPITZE, Herr Elsässer!
    Gegen Ihre Diskussions-Veranstaltungen sind die Talk-Shows im Fernsehen billige Propaganda.
    Danke!
    P.S. : Ich möchte gerne Ihre Zeitung abonnieren (allein, um Sie zu unterstützen). Ich möchte aber nicht meine Kontonummer im Web herumtreiben sehen. Geht das auch mittels Überweisung?
    LG
    Gabsi

  73. juergenelsaesser

    Punkt 1…ergänzung
    Deutschland führt überhaupt keine Kriege im Auftrag von USreal, beteiligt sich auch sonst in keiner Weise an Kriege die nicht direkt unsere „Freiheit“ bedrohen oder eine Gefahr für unsere Nationalen Interessen sind.

    Das ist zwar sehr naiv gedacht, weil wegen dem uns allen bekannten gegenwärtigen politischen Status der BRD, daß nicht umsetzbar ist.
    Darum verstehe ich den Punkt 1 auch nur rein hypothetisch.

    Punkt 2
    ein klares sauber ausformulierters Einwanderungs und Asylgesetzt mit 5 jähriger Probezeit. in der auch keine Familienzusammenführung möglich ist.
    Anregungen bieten Kanada und Australien.

    Bereits im Lande lebende Migranten und Immigranten ,sofern sie zwei Staatsangehörikeiten haben, bei wiederholten Straftaten und je nach Schwere Entzug der BRD Staatszugehörigkeit und Ausweisung.
    Migranten und Immigranten ohne BRD Staatsangehörigkeit bei Straftaten sofortige Ausweisung nach Absitzen der Strafe.

    Menschen, die mit ehrlichen Absichten, oder aus der Not heraus zu uns kommen, werden in der Regel auch keine Schwierigkeiten machen und sich entsprechend verhalten, wenn sie das Risiko kennen.
    Den Kulturbereichern mit sozialen wirtschaftlichen Interessen muß unmißverständlich klargemacht werden, daß sie geduldete Gäste sind.

    Da wir aber nicht wirklich Herr im eigenem Hause sind, ist das auch nur hypothetisch zu senen und ist eigentlich schon der zweite Schritt.
    Der erste Schritt wäre erst einmal der Beginn und die Umsetzung der eigenen Hausaufgaben.

  74. Jörn Petersen sagt:

    Die Absichten des Wolfs Erdogan im Schafspelz muss man nicht lange deuten: Er will die Türkei zurückislamisieren.

    Wörtlich sagte er am 27. Februar 2013 auf einer Konferenz der Vereinten Nationen in Wien: „Genauso wie es bei Zionismus, Antisemitismus und Faschismus ist, wurde es nötig, auch Islamophobie als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anzusehen.“

    Nicht nur, dass er den Zionismus als Verbrechen darstellt, er stellt Islamophobisten grundsätzlich als Verbrecher dar. Die Angst vor einem gewalttätigen und freiheitseinschränkenden Islamismus ist aber aufgrund solcher Vorfälle berechtigt vorhanden. Die Türken müssen sich genau überlegen, welchen Staat sie wollen. Mit der von Erdogan geplanten Rückkehr zur Todesstrafe wäre es ein weiterer Schritt zu einer radikalisierten Gesellschaft.

  75. Franz sagt:

    Ein Bürgerkrieg in Europa kommt aber eher wegen des Dauerkonfliktes der Menschheit oben gegen unten. Die religiösen oder RAF/NSU – Auseinandersetzungen sind Ergebnis einer gesteuerten Ablenkung von diesem Dauerkonflikt, denn man kann so die unten gut beherrschen (die Massen können nur in Bildern denken und lassen sich nur durch Bilder beeinflussen…..alles, was Massen beeinflusst, erscheint in Form eines packenden, klaren Bildes, einen großen Sieg, ein großes Wunder, ein großes Verbrechen…..).
    In einem demokratischen Staat gäbe es ein Gesetz der Angriffskriege nicht zulässt und der Zuzug von Ausländern wäre in einen vernünftigen Gesetz geregelt. Menschen, denen der Zuzug erlaubt wird haben sich eindeutig zu der Verfassung und Kultur in dem Land indem sie wohnen, leben und arbeiten wollen zu bekennen.
    Da die da oben nicht gewillt sind den Dauerkonflikt der Menschen zu begrenzen, im Gegenteil ihn immer wieder anzünden, gibt es keine voraussehbare Lösung. Menschen, die klug und vorausschauend zum Wohle eines ganzen Volkes denken können sind von denen da oben nicht gewollt.

  76. Doch eigentlich ist die Sache nicht kompliziert. Zwischen wieder fast ’nen ganzen Tag online und Abendbrot eben auch nur unzulässig grün (unreif):

    – Wir brauchen einen Wertekanon. Wir brauchen keine „neuen Werte“, wir brauchen Rückbesinnung auf bewährte. Wir haben alle eine Ahnung von Gottes Willen, und tun wir das auch nur mit Worten wie „Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg auch nicht Deinem Nächsten zu!“ kund. Mit einem schlechten Gewissen, nach der Un-Tat…

    Wir müssen nicht zwangsläufig der Tora, der Bibel, dem Koran kundig sein, um gute Menschen zu sein, um Menschen nach Gottes Plan zu sein. (Wir müssen längst aufgehört haben, Gott als die Personifizierung irgendeines Menschengeistes zu verstehen, und damit eben Das Prinzip benennen, dass alle, alle Fäden in der Hand hält; das ist aufsässigen Lauselümmeln, Diktatoren, Revolutionsführern bis hin zur heiligsten unserer Personalie („Ponti“(f) – ex) schwer erträglich, dass da etwas sein soll, das sich seiner Kontrolle völlig entzieht – ja nur durch dessen Kontrolle überhaupt existent zu sein.

    Dieser Gott, dieses oberste Prinzip, kann rein theoretisch lange ohne uns. Er wußte es gar selbst, zumindest die Unterprinzipien (Engel) haben ihn wegen des Ansinnens sehr dringlich gewarnt, dass es Ungemach bedeuten wird, wenn er diese Welt – nach seinem Plan, mit den Schöpfungen der sechs Tage – entstehen ließe. ER, resp. ES, hätte ohne homo sapiens. weitaus weniger „zu tun“.
    Umso lieber hat er, hat es, was ihn, was es erkennt, sich um sein Erkennen müht, sein Prinzip begreifen will, weil nach dem, und nicht nach des Jeweiligens Kopf‘, die Welt zusammen hält, und auch der Rest der Schöpfung nach diesem Muster tickt. Weil Gott in allem ist.

    Sollte also, um eine Moral zu formulieren, ein Begriff nötig werden, müsste wieder Gott her, beziehungsweise sein vermeintlicher Wille, wie wir uns in seinem Sinne verhalten. Nur im Einklang mit ihm, mit es, kann aus uns etwas werden?

    Das er, dass es uns nicht nach dem Bilde der Eintagsfliege gestaltet hat, ist/war sein Risiko; umso größer achtes es die, die sich auf die neue Spannweite der Schwingen nichts einbilden.

  77. edit* des Korans kundig sein – nicht: dem Koran;-)

  78. Könnte Hohenprister Bullinger zustimmen: Gott braucht uns, wie wir hin und wieder in eine Spiegel sehen wollen – schon offtopic, ganz „klar“ …

  79. Und „nichts einbilden“ (erweiterte Spannweite, s.o) heißt n i c h t, sie nicht zu nutzen; der Überflieger soll nur wissen, wem er sie verdankt; damit er sie in dessen Sinne benutzt; zumindest nicht erklärtermaßen gegen Ihn, Es

  80. El Topo sagt:

    zitat:
    —„1.) Äußerer Friede: Deutschland führt keine Kriege gegen muslimische Staaten mehr. Alle deutschen Soldaten in entsprechenden Missionen (egal ob NATO, UN oder sonstwas) werden abgezogen. Künftig wird sich Deutschland an Kriegen gegen Muslime nicht mehr beteiligen.“—

    ist mir zu pauschal, vielleicht wird es irgendwann mal nötig sein, krieg gegen muslime bzw staaten mit muslimischer bevölkerung zu führen.
    genauso wie krieg gegen christen bzw staaten mit christlicher bevölkerung.

  81. Stepher sagt:

    Jürgen, wie willst du inneren Frieden erreichen, wenn du nur was richtig ist, die Aggression mit der Rot/Grün 1999 begann stopppst. Was glaubst du, wird mit einer Merkel geschehen, die den Bilderbergern aus dem Ruder läuft. Die kann sich gleich mit Uwe Barschel, Detlef Rohwedder und anderen verabreden. Alles was in unserem Land Schlechtes geschieht, so sollte man meinen, müßte doch durch die Politiker als denkende Menschen unterbunden werden. Deutschland führt einen widerwärtigen Agessionskrieg auf der ganzen Welt und wenn alles dort kaputtgebombt ist kommen die linken Gutmenschen und sammeln die Überlebenden nach DE ein. Das ist System!
    Als ich noch Bauunternehmer war, habe ich auch Verwaltung von Wohneigentum gemacht. Ein Beispiel für muslimische „Toleranz“:
    Einer Türkischen Frau habe ich untersagt, weiterhin im damaligen Hochsommer Müll auf dem Balkon zu lagern. Dafür hat mir deren Ehemann ein paar Tage später abends mit einem Messer aufgelauert.
    In „beau Marais“ das ist der letzte Parkplatz vor Calais wollten mich die dort in den Wäldern hausenden „Migranten“ mit Dolchen überzeugen sie im Trailer rüber nach GB zu schmuggeln.
    Geh in die NO GO Areas in DE und dann sage mir, wie die dort lebenden Ausländer integriert werden sollen. In deinem Mai- Compakt schreibst du über Daniel und belegst das Vertuschen.
    Ebenfalls im Mai- Heft schreibst du über die deutsche Linde.
    Kennst du die Prophezeiung im „SANG DER ALTEN LINDE“ von Coburg?
    Da heißt es wörtlich:
    BUNTER FREMDLING, UNGEBETENER GAST
    FLIEH DIE FLUR DIE DU GEPFLÜGT NIE HAST“
    Ich bin nicht ausländerfendlich, daß werden dir meine (hart arbeitenden) Fernfahrerkollegen und Freunde bestätigen.
    Wir Fahrer kennen Paris, London etc.
    Gott hat jedem Menschen seinen Platz auf dieser Erde zugewiesen. Uns ist es gegeben diesen Menschen dort zu helfen ihr Leben zu verbessern. Unser Herrgott in Jesu lehrte uns dazu die Nächstenliebe, das heißt echte Solidarität. Um das zu leben, müssen wir uns jedoch die wahre Religion der Liebe wieder unter zugrunde legen. Doch dafür brauchen wir ein Staatswesen, daß daß dieser Menschlichkeit gerecht wird und keine ferngesteuerten Polit- Marionetten.

  82. Und muss solche Diskussion besser um all die schwülstigen Ausdrücke kommen, mit der uns die Seelenfänger zutexten, bis wir vor lauter „Bußfertigkeit“, „Reue“ und „Liebe“ nur noch Rachelust und Hass herunterschlucken.
    Die Naturwissenschaft – Heisenberg, z.B., macht (machte) das schon ganz gut …

  83. Jakobiner sagt:

    Dazu ist die Achillesferse an Elsässers Religionsfirden: Wer soll denn diesen Staatsvertrag unterschreiben?Dazu bedarf es ja zwei Vertragseiten. Bei den Muslimen gibt es keine Zentralvertretung oder Kirche und der Zentralrat der Muslime und die anderen muslimischen Religionsverbände repräsentieren eine Minderheit, die nicht im Namen aller Muslime sprechen kann.Fazu: Was passiert denn, wenn sich trotzdem einige Muslime nicht an den Vertrag halten und Attentate begehen? Soll dann der Staatsvertrag ungültig sein udn alle Muslime bestraft werden?So ganz durchdacht ist das alles nicht!

  84. Der Vorschlag zeugt von gutem Willen und einem grundlegenden Mißverständnis von der Natur des Orients und des Islams. Es wäre schön, wenn es diesen Krieg, der 10, 15 Jahre in der Zukunft auf uns wartet, nicht geben müßte. Ein Inferno. Gegen uns und alles, was uns wichtig ist. Aber das haben wir nicht mehr in der Hand.

    Übrigens gab es „Stockholm“ und „London“ schon viele Jahre lang. In friedvollen Staaten wie Norwegen, die keiner Seele etwas zuleide taten, aber viel von ihrem Wohlstand teilten. Aus einer Haltung heraus, die vom Blick meiner Generation aus nicht nachvollziehbar ist. Wie auch immer – ich gehöre zu der Generation, die alles bezahlen – und ausfechten muß.

  85. Stepher sagt:

    Zu meinen guten Fernfahrerkollegen gehören viele Türken, Polen und andere, das wollte ich noch nachtragen.

  86. Katharina M sagt:

    „In den vergangenen zwei Tagen gab es auf diesem Blog genug These und Antithese. Daher jetzt der Versuch einer Synthese! Jeder muss sich seiner Verantwortung bewusst sein!“
    Lieber Herr Elsässer, ich verfolge Ihre Artikel zu diesem Thema bereits seit Tagen. Da ich kein grosser Kommentar-Schreiber bin, habe ich Diese bisher nur in meinem Umfeld diskutiert. Sie differenzierten zwischen zwei Positionen, der Antiimperialistischen und der Patriotischen. Bei den Kommentaren war genau das wiederzuerkennen, es gab zwei Lager. Kaum Jemand hat das Problem ganzheitlich betrachtet, nämlich , dass Beide Seiten zusammenarbeiten müssen, um zu einer Lösung zu gelangen. Deshalb funktioniert die Propaganda, die Bevölkerung aufeinanderzuhetzen auch so hervorragend. Wie Sie oben schreiben, wir sollten ein Versuch der Synthese wagen! Ihre Vorschläge wären meiner Ansicht nach ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung. Danach wird sich peu à peu Vieles von selbst verändern. Wenn wir jedoch nichts unternehmen, sehe ich auch die grosse Gefahr, dass wir bald auch in Europa einen Kriegsschauplatz haben werden. Danke übrigens, dass Sie am Thema dranbleiben!

  87. angelo petersen sagt:

    zu 1 & 2 : bin voll dabei

  88. Natürlich, wenn man von einer friedlichen Variante ausgeht, wo mir der Glaube daran fehlt, mein idealistischer Vorschlag:

    Die Einrichtung Internationaler Zonen in den kulturhistorisch unbedeutenderen Arealen unserer Ballungszentren mit hoher Befallsdichte. Hamburg, Bremen/Bremerhaven, Berlin, München, Pforheim, Ruhrgebiet, Köln. Freigabe nach UN-Recht – wenn sie uns Rest-Deutsche freilassen, inklusive einem eigenen Staatsbürgerschafts- (und Straf-)recht nach ostasiatischem Muster. Japan, Korea, Singapur – das waren mal Schüler Preußens…und sie wissen besser als wir, in was wir da reingeraten sind und welche Maßnahmen greifen. Man wird einen Tausch z.B. mit China machen müssen – sie sichern die Unabhängigkeit der Deutschen Gemeinschaft, gegen militär- und geopolitische Zugeständnisse. Was dann von unserer Wirtschaft noch übrig sein sollte, findet seine Handelspartner auch in dieser Gegend. Einen Wiederaufbau, sollten wir bis dahin aushalten, bringen wir zustande – wenn!!! wir ihn selbst gestalten können und selbst bestimmen, wen wir daran teilhaben lassen. Auch mit einer Restbevölkerung von 40-50 Millionen. Und selbst mit noch geringerer Dichte zeigen uns die Skandinavier, wie man dies strukturpolitisch handhaben kann. Das von mir dazu. Schön is‘ anders, ich weiß.

  89. Jakobiner sagt:

    Zur Frage der Vertragsseiten eines Elsässerischen Religionsfriedens schrieb mir ein Bekannter auf Nachfrage:

    „Es wird bei den Muslimen nicht EINE Religionsgemeinschaft geben, die als Gemeinschaft körperschaftlichen Rechts vertraglich anerkannt wird, sondern mehrere. Das sollte dann nicht anders gehandhabt werden, als es bei den Griechisch-Orthodoxen, den Juden, den Aleviten etc. gemacht wird.
    Günstig wäre es natürlich, wenn die vier großen Dachverbände zusammen eine Religionsgemeinschaft körperschaftlichen Rechts bilden würden.“
    Aber wäre das Problem damit gelöst (siehe Fragen im obigen Kommentar)?

  90. 006 sagt:

    Angeblich soll ja jetzt auch diese Hackebeil-Geschichte von Woolwich eine false-flag-Aktion gewesen sein …

    Schwer, da noch die Übersicht zu behalten. Wobei ich ansonsten der Politik besonders auf der Intrigeninsel ja alles zuzutrauen bereit bin.

  91. katzenellenbogen sagt:

    Wirklich, ein echt guter Vorschlag, Lichtjahre entfernt von dem Gutmenschengequatsche, das entweder total naiv oder menschenverachtend-zynisch-destruktiv ist, weil seine Protagonisten die Folgen ihrer Politk genau kennen und sie auch wollen. Andererseits darf man bei den heutigen Möglichkeiten des Verkehrs und der Kommunikation in Bezug auf ethnische und/oder kuturelle Homogenität auch nicht allzu anspruchsvoll sein. Ein gutes Beispiel ist hier Singapur, wo auf Sicherheit größter Wert gelegt wird, das Opfer wichtiger ist als der Täter, ethnischer Narzissmus der chinesischen Majorität aber nicht begünstigt wird. Und mal ehrlich, so eine klassische Moschee mit Kuppel und Minarett (übrigens das Modell der Hagia Sophia, also doch auch irgendwie christlich) ist doch immer noch allemal schöner als die meisten „modernen“ und „kreativen“ Kirchen von uns. Also ja zum Religionsfrieden und Friedensnobelpreis für J.E.!

  92. Kreuzweis sagt:

    Immer gegen, gegen, gegen, …
    Haben die Deutschen keine eigene Vorstellung mehr, wofür das Leben da ist? Ist Selbstverwirklichung durch Berufstätigkeit das einzige Lebensmodell?
    Die Deutschen besitzen einen besonderen Beutewert, weil sie so arbeitssüchtig sind. Ist das Leben zum Malochen da?
    Sind die Moslems nicht viel intelligenter? Das Geld der blöden Deutschen kassieren und ansonsten eine ruhige Kugel schieben …
    Mehr Mut zur Faulheit!

  93. bleistift sagt:

    @ Jürgen Elsässer

    Beide Punkte ergeben wenig Sinn. Im Gegenteil sie beruhen auf einer völlig falschen Analyse.

    Zu Punkt 1.) Wenn Deutschland keine Kriege gegen wen auch immer führen möchte so muss es dies einfach entscheiden. Dazu muss man keinen Vertrag schließen. Mit wem wollen Sie diesen Vertrag denn überhaupt schließen? Schließlich ist der Islam eine Religionsgemeinschaft und kein Staat oder Land.
    Jedenfalls sollte kein Staat und kein Land ohne Not seine Möglichkeiten einschränken. Was Sie vorschlagen erinnert eher an eine Art Nichtangriffspakt. Was die Machtverhältnisse meiner Meinung nach völlig falsch einschätzt.

    Zu Punkt 2.) Wenn Deutschland keine Zuwanderung aus muslimischen Ländern mehr dulden möchte so muss es das einfach beschließen. Auch hierzu benötigt man keinen Vertrag. Und auch hier stellt sich die Frage mit wem Sie diesen Vertrag überhaupt schließen wollen?!

    Zu 1.) Die Situation in Nahost kann Deutschland schon deshalb nicht egal sein weil Deutschland viel zu abhängig ist von Energieimporten. Dazu zählt zunehmend auch die Konkurrenz aus Fernost. Gäbe es in der arabischen Welt weder Öl noch Gas würde sich kaum jemand für diese Region interessieren. Im Gegenteil. Saudi Arabien wäre mutmaßlich eines der ärmsten Länder der Welt. Deutschland kann es sich also gar nicht leisten ein für alle mal festzulegen keinerlei Militäraktionen mehr durchzuführen. Was Sie schreiben ist Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

    Zu 2.) Viele Terroraktionen in Deutschland und im Westen werden von Konvertiten durchgeführt. Genauso wie sich während der siebziger Jahre Jugendliche dem Linksradikalismus zuwandten, so wenden sich heute manche Jugendliche dem radikalen Islam zu. Daneben gibt es religiöse Fanatiker. Ihr „guter Freund“ Yavuz Özoguz erhält mutmaßlich Geld aus dem Iran. Genauso wie Salafisten Geld aus Saudi Arabien erhalten. Dritt Staaten versuchen also Einfluss zu gewinnen.

    Ich kann nicht erkennen. dass all dies aufhören würde wenn man Ihre Vorschläge in die Tat umsetzen würde. Im Gegenteil. Sie führten dazu einen „Gegner“ unnötig aufzuwerten und ihm mehr Einfluss und Wirkungsmacht zuzugestehen als er eigentlich hat,
    Feigheit vor dem Feind nennt man sowas.

  94. chicano sagt:

    also das wirft fragenn auf……..

    „Denn auf beiden Seiten sind die Ängste groß. Die zugewanderten Muslime fürchten, im Zuge einer rechtspopulistischen Wende in Europa entrechtet und vertrieben zu werden.“

    die wodurch entstanden sind? durch böse rechtstpopulistische deutsche bzw. europäer?
    warum fürchten z.b. buddhisten diese wende nicht? jetzt sag nicht, weil es von denen nicht so viele gibt😉 du stößt was an. ok! aber dann butter bei de fische!

    „Die autochthone Bevölkerung fürchtet, von den Muslimen irgendwann majorisiert und entrechtet zu werden. Streiten wir nicht darüber, welche dieser Ängste objektiv real ist und welche nicht. Es genügt, dass die Ängste im Subjektiven mächtig sind.“

    warum nicht darüber streiten bzw. sprechen? ständig neue forderungen und die gründe die angegeben werden, immer wieder, auch von fatima, und die begründungen dafür, das man sich separiert, die bereiten einen doch evtl. gut auf das vor, was kommen könnte, wenn die gewichte sich noch weiter verschieben. sind die ängste tatsächlich nicht objekivierbar?

    „Die Minderheit achtet die Mehrheit, die Mehrheit schützt die Minderheit.“

    die mehrheit schützt hier schon immer die minderheit, oder?
    aber umgekehrt……will die minderheit etwas mit der mehrheit zu tun haben, so wie sie ist, wie sie hier eben lebt, mit wein, weib und gesang? allerin schon musik und gesang…..wie wunderbar😉

    „1.) Äußerer Friede: Deutschland führt keine Kriege gegen muslimische Staaten mehr. Alle deutschen Soldaten in entsprechenden Missionen (egal ob NATO, UN oder sonstwas) werden abgezogen. Künftig wird sich Deutschland an Kriegen gegen Muslime nicht mehr beteiligen.“

    das scheitert schon an den muslimen selbst, jürgen, denn was sind muslemische länder????
    siehe o-ton fatima: „Und “die” islamischen Länder gibt es nicht.“ am besten greifen wir einfach gar keine länder an und das wollen wir alle.

    „2.) Innerer Friede: Deutschland garantiert die bisherigen Rechte für die Muslime in Deutschland. Dafür gibt es keinen weiteren Zuzug von Muslimen mehr. Verurteile Straftäter ohne deutschen Pass werden abgeschoben.“

    warum muss ich den weiteren zuzug und die ausweisung von straftätern ohne pass von bedingungen abhängig machen????
    ich frag nur…..und warum müssen muslime unsere gesellschaft stück für stück umkrempeln dürfen, vom schuluntericht angefangen bis sonstwohin?
    warum hör ich jeden tag…muslime, muslime, muslime…..muslime, muslime, muslime…..??? warum? warum nicht buddhisten, taoisten, aleviten, sufis usw……warum nicht, warum nicht, warum nicht?
    und da soll ich glauben, das hört jemals auf?

    wer hat den vor rechte einzuschränken? wir? wo denn? wann denn? was denn? ick seh nix, im gegenteil, ick seh islamische straßekontrollen in london die aufpassen das alle fußgänger halal sind.

    keine kriege nirgendwo…..na klasse, ich bin dabei aber wenn das die bedingung ist, dann hab ich nen knebel für die ewigkeit im maul, denn DAS werden wir nicht erreichen und du schreibst selbst: bitte keine wunschkataloge……..

    doch welcher wunsch könnte größer, schöner und unrealistischer sein als „keine kriege mehr“?

    also ich demonstriere schon immer gegen kriege aber wenn das die an mich geknüpfte bedingung ist dafür, das das hier deutschland bleiben darf, dann werd ich nervös.

    so wie evelin………

  95. Hm… Was wäre, wenn es der basalen Struktur nach gar nicht um Religion geht, sondern um Identität?

  96. Butterblume sagt:

    Dieser Vorschlag ist zu einfach. Er wird nicht funktionieren, denn was ist mit den Muslimen aus Bosnien? Dürfen die auch nicht nach Deutschland kommen? Oder die, die schon in europäischen Ländern leben? Oder die, die vor den brutalen „Rebellen“ in Syrien fliehen?

    Das geht nicht so einfach!
    Außerdem würde so ein Gesetz gegen die universellen Menschrechte verstoßen.

    Auf der anderen Seite finde ich es aber auch falsch, dauernd von Rechtspopulismus zu sprechen. Ich weiß, dass Sie das auch nicht so sehen, aber es klingt auch bei Ihnen ein bisschen an.

    Ich bin selber Multikulti und an meiner Arbeitsstelle gibt es Pakistani, Afghaner, Inder, Italiener, Spanier, Russen, Polen und autochtone Deutsche. Ich komme sehr gut mit diesen Leuten klar. Einige fasten in der Fastenzeit, andere essen nur vegetarisch usw.
    Was sie aber alle verbindet ist, dass sie sich gegenseitig respektieren und in Ruhe lassen. Keiner dieser Menschen versucht, die anderen umzudrehen, sie dazu zu bringen, anderes zu leben oder verurteilt sie.

    Die radikalen Moslems tun dies aber. Sie lassen die anderen Menschen nicht so leben, wie sie es wollen- aus welchen Gründen auch immer. Und das geht nicht.

    Und ich weiß nicht warum sie so sind, aber sie sind intolerant und zuweilen gewalttätig. Und das geht einfach nicht!

    Wir müssen aufhören ihre Taten mit der Außenpolitik der USA zu entschuldigen. Auch wenn die Amerikaner mit Dronen Frauen und Kinder töten, darf niemand in Europa herumrennen und Menschen köpfen. Das geht nicht. Auch wenn die Kriege der Globalisten falsch sind, dürfen moslemische Jugendliche keine alten Menschen in Deutschland zu Tode prügeln, Autos anzünden und Krawalle machen. Das geht nicht!

    Das ist das gleiche Argument wie: seine Mutter hat ihn nicht geliebt und deshalb ist er zum Frauenmörder geworden.

    Tut mir leid, aber ich will ein friedliches Europa, in dem ich in Ruhe spazieren kann und nicht eins, in dem moslemische Jugendliche herumlaufen und Menschen maßregelen, wenn sie Bier trinken, „unzüchtig“ angezogen sind und Schweinefleisch essen.

    Darüber haben wir noch gar nicht gesprochen, aber seit es diesen Zuzug der vielen Flüchtlinge gibt, gibt es in europäischen Städten vermehrt Vergewaltigungen. Das klingt wie ein Klischee, ist aber die Wahrheit.
    Ich habe als junge Frau nie Angst gehabt vergewaltigt zu werden. Aber jetzt habe ich gelesen, dass in einigen skandinawischen Ländern junge Frauen von sudanesischen Flüchtlingen vergewaltigt werden, weil sie nicht verschleiert sind und sich somit als leichte Mädchen zu erkennen gegeben haben.

    (siehe Artikel dazu: Vergewaltigungen durch Muslime
    http://derprophet.info/inhalt/anhang26-htm/ )

    Das gab es früher nicht und das hängt eindeutig mit einem unterschiedlichen Verständnis von dem richtigen Verhalten von Frauen zusammen. In Indien sind Frauen sogar in Bussen nicht sicher. Wollen wir hier auch solche Zustände?

    Tut mir leid, aber es sind Männer wie Bushido, die gewalttätige Texte gegen Frauen schreiben und Lieder singen, in denen sie sich mit Vergewaltigungen von Frauen brüsten. Bis jetzt habe ich noch kein Lied von einem autochtonen Deutschen gehört, in dem so etwas Brutales vorkommt. Schon die Titel sagen alles über die Botschaft aus:
    (Bushidos Songtitel)

    -Drecksstück
    -Pussy
    -Gangbang (Gruppenvergewaltigung)

    (https://www.youtube.com/watch?v=04yEjoJ4W9U)

    Wollen wir uns alle lieb haben und sagen, das wird schon wieder? Oder wollen wir nicht lieber die Wahrheit benennen und dann echte Lösungen suchen, anstatt mit einem „alle sind ein bisschen schuld- und- alles wird gut-Mantel“ alles wieder zuzudecken?

    Ich sehe keinen verstärkten Rechtspopulismus in Europa. Das ist nur so eine Etikettierung wie „Antisemit“, „Rechtradikaler“, „Neonazi“ etc, um die Menschen mundtot zu machen, damit sie bloß nicht sagen, was sie denken.

    Die Menschen sind nicht rechtsradikal. Sie wollen einfach nicht mehr diese neuen Zustände hinnehmen und wehren sich dagegen. Und sie vergleichen sie mit früher, als alles noch viel friedlicher war. Und das ist kein Klischee. Es war wirklich friedlicher.

    Und deshalb sollten wir aufhören, Bushido den Integrationspreis zu geben und alle Heino unterstützen, wenn er sein Bambi zurückgibt und sagt, so einer wie Bushido ist nicht der Richtige für einen solchen Preis.

    Und deshalb müssen wir aufhören, die migrantischen Jugendlichen zu verteidigen, die wiedermal einen unschuldigen Passanten zu Tode geprügelt haben und sie bestrafen- und das ohne wenn und aber.

    Und deshalb müssen wir aufhören, migrantische männliche Jugendliche, die keine Lust auf Schule haben mit Samthandschuhen anzufassen und ihnen mit Nachdruck klarmachen, dass auch für sie die Schulpflicht gilt.

    Usw. usw…

    Es gibt viel zu tun! Packen wir es an!
    Jeder auf seine Art.

    Deutschland versucht sich in der Außenpolitik anderes zu verhalten und in der Innnepolitik tut jeder sein bestes, damit wir wieder besser und friedlicher miteinander leben können.

    Alle müssen etwas dafür tun, die autochtonen Deutschen, aber auch die Migranten.

  97. juergenelsaesser sagt:

    Gabsi: Überweisn Sie den Abobetrag für 1 Jahr 57,60 Euro auf:
    COMPACT Magazin GmbH
    Mittelbrandenburgische Sparkasse
    BLZ: 160 500 00
    Kto: 1000 9090 49
    IBAN: DE74160500001000909049
    BIC: WELADED1PMB

  98. juergenelsaesser sagt:

    saito: souveränität ist, wenn man loslegt, ohne um Erlaubnis zu bitten. Die Souveränitätserklärung, die Sie fordern, wäre durch meinen Punkt 1 sauber miterledigt.

  99. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Sie sind einfach hier im falschen Film. Alle anderen diskutieren engagiert, aber sie geben wieder den Oberstudienrat…

  100. juergenelsaesser sagt:

    Haberer: Sie sind ein Untergangsprophet, der den Untergang heraufbeschwört. Einen Plan, was dagegen zu tun wäre, haben Sie nicht, Sie geben nur die Kassandra.

  101. Wahr-Sager sagt:

    @Jörn Petersen:

    „Nicht nur, dass er den Zionismus als Verbrechen darstellt, er stellt Islamophobisten grundsätzlich als Verbrecher dar.“

    Was ist denn Zionismus anderes, wenn nicht ein Verbrechen?

  102. chicano sagt:

    soweit ich haberer recht verstanden habe, hat er berechtigte sorgen, die man nicht einfach als untergangspropheten-manie aus dem boot werfen kann.

    und eine idee, was zu tun wäre hat er auch….ich finde es nicht fair, wenn das übersehen werden würde. man muss es nicht teilen aber er hat seine idee skizziert und sie sieht eben anders aus:

    „Es kann keinesfalls darum gehen, den Zuwanderern bisherige Rechte und viele bereits bestehende Sonderrechte zu garantieren, sondern ihre Präsenz ultimativ unter die Vorgaben unseres Wertekanons zu stellen.“

    was genau ist daran falsch?
    was stimmt nicht an den prognosen für belgien?
    auch was andere geschrieben haben z.b. was geht in dänemark, schweden und norwegen ab. alles wegen natozugehörigkeit?

    das kommt mir echt vor als würden wir europa aufgeben wollen. vielleicht bin ich auch nur ein bisschen sensibel heute😉

  103. juergenelsaesser sagt:

    hotteki: Völlig falsch! Schröder hat die 2005er Wahl wegen seiner Hartz-Reformen verloren. Mit US-Kritik und Beharren auf Souveränität hat er dagegen, wie Sie selbst zugeben, die Wahl 2002 gewonnen!

  104. Ziegler sagt:

    Zitat Jacobiner:
    „Ich glaube Jürgen Elsässer schreibt veritablen Blödsinn.
    Erstens es steht kein Religionskrieg in Europa zu befürchten.Die Jugendunruhen in Frankreich, England und Schweden sind keine religiösen Unruhen, sondern abgelassene Wut von arbeitslosen Jugendlichen mit Migrationshintergrund.Woolwich und die Islamistenanschläge kann man damit nicht in einen Topf schmeißen. Zweitens ist keine Islamisierung oder gar weitere Zuwanderungswellen aus muslimischen Staaten zu befürchten. Denn der Hauptteil der MIgranten kommt aus EU-Ländern, sind meist jugendlcihe ,aber qualifizierte Arbeitslose mit Schul- oder Hochschulabschluß, mesit säkular oder christlichen Glaubens.
    Zudem sind die meisten soganenannten Muslime eher säkular ausgerichtet, vor allem die Deutschtürken.DRittens sollte die NATO oder gar Deutschland niemals ausschließen auch Krieg gegen ein muslimisches Land zu führen–das wäre ein Blankoscheck für schlechtes Benehmen. Das ist ein Gebot der einfachen Abschreckung.Von daher ist es falsch einen europäsichen Religionsfrieden zu fordern, da die Hauptkonfliktlinien in Europa nicht religiöser Natur sind“

    @Jakobiner, Sie sollten solche Texte als Ironie kennzeichnen, sonst kommt man noch auf die Idee, Sie meinen das ernst.

  105. Claudia Wädlich sagt:

    Was ich als Kriminologin verdächtig finde, ist die Anwesenheit von Kameras bei dem Londoner Mord, dass der Täter eine Plattform erhält, um seine Parolen rauszuschreien.
    Wir haben gelernt, dass die Anwesenheit von Kameras die Gewalt erhöht. Kriminalität ist ein soziales Problem.
    Ungerechte Verhältnisse, soziale Aussichtslosigkeit führt zu Straftaten. Das hat aber nichts mit Schwarzen oder Weissen zu tun. Weisse in Deutschland schlagen Kinder tot, vergewaltigen, morden. Da heisst es ja auch nicht, der war Hesse, alle Hessen sind …
    Da wird eine Einzeltat in den Focus der Medien gerückt und zum Rundumschlag gegen Einwanderer und hier gegen Schwarze genutzt. Dieser Schwarze kann als Trittbrettfahrer die Parolen geschwungen haben. Vielleicht hatte er aber nur Beziehungsstress und ist Amok gelaufen oder hat seinen Job verloren.
    Nun, ich bin seit kurzem mit einem britischen schwarzen bekannten Musiker zusammen und ich kann nur sagen, ich kenne keinen lieberen Menschen. Da habe ich agressivere Erfahrungen mit Deutschen in jeder Hinsicht. Auch leben in Oberhausen viele Schwarze, die überhaupt nicht auffallen, sondern eher sympathisch wirken.
    Ich glaube nicht, dass Ihr Artikel sich in irgendeiner Form dem Problem angenähert hat, im Gegenteil.

  106. wuppdich sagt:

    „Deutschland führt keine Kriege gegen muslimische Staaten mehr.“

    Nein. Deutschland führt besser überhaupt keine Kriege mehr. Dass Moslems privilegiert werden, weil sie für ein friedliches Zusammenleben ungeeignet sind, halte ich nicht für richtig. Auch wenn man dafür eintritt, dass Dummheit nicht bestraft werden müsse, ist deshalb noch nicht das Gegenteil (Belohnung) richtig.

    In der Tat müssen wir alle Aktionen gegen Moslems einstellen. Dafür sollte aber Separation wieder besser möglich sein. Der politisch induzierte Zwang zum Zusammenleben (Schule, Nachbarschaft, Arbeitsplatz), ohne Rücksicht auf die Entwicklungsmöglichkeiten unserer Kinder, Immobilienpreisverfall etc., soll ja Unfrieden schaffen. Unter diesem Aspekt Aussen- und Kriegspolitik Priorität einzuräumen, wird keinen Erfolg bringen.

  107. hotteki sagt:

    JE: Souverän wären wir, wenn wir den 57000 der hier stationierten Soldaten der USA sagen könnten: Verlasst unser Land, wir können auf uns selbst aufpassen. Können wir das?
    Mal unabhängig von der Frage, ob das sinnvoll wäre?

  108. juergenelsaesser sagt:

    hotteki: Wenn wir das wollen, können wir das. Es liegt am Wollen, nicht an der Juristerei.

  109. zensurnixgut sagt: Mai 26, 2013 um 13:55

    Tacho, Herr Bullinger (mir wäre Pit-Bull-inger lieber),
    Ich bin ungebildet und verstehe Ihre Worte daher oft nicht ganz.

    “OK, dann stellen Sie sich jetzt Ihren schlimmsten Feind vor und was er Ihnen alles angetan hat.”

    Brauch ich mir nicht vorstellen, hab ihn heut morgen im Spiegel gesehen. Aber geht schon.

    Bingo, Herr zensurnixgut! Sie haben intuitiv gestaltrichtig voll und ganz verstanden und die Bedeutung meiner Worte aufgenommen und verinnerlicht. Und wenn Ihnen das jetzt auch noch nicht ganz bewußt sein mag: Sie sind auf dem Weg und werden das ZIel erreichen. 100 Pro, garantiert!

    Sagt der Sohn, der auch einmal ein Bullterrier war, dann aber – mit Gottes Hilfe – aus der Pit aussteigen durfte. Und deswegen da ganz lebenspraktische Erfahrungen hat.

    Man hat 9 mal auf mich geschossen und 6 mal getroffen. 5 mal in den Körper und einmal in den Kopf. Die Leute, die meinen, der Bullinger hat ’nen Kopfschuß liegen also gar nicht mal so falsch. Aber ich bin – wider alle Erwartung und Wahrscheinlichkeit – in der Leichenkammer wieder aus dem Koma aufgewacht. Mir ging es da wie Ernst Jünger: Ich habe den Tod gesucht aber nicht gefunden. Und heute weiß ich, daß ich den Todesweg gehen mußte, weil ich anders aus meinem falsch konzipierten Leben nicht mehr herausgekommen wäre.

    Und heute helfe ich Anderen, aus ihren falsch konzipierten Leben heraus und in das richtige hineinzukommen. Das ist eine sehr schöne, erfüllende und beglückende Aufgabe, für die ich dankbar bin.

    Gott zum Gruß!

  110. Carlo sagt:

    Überschreitet doch bitte mal den dünnen geistigen Kreidestrich, der es behindert die Klassengesellschaft zu „erkennen“, und schreibt nicht dauernd geschichts- und gesellschaftsklitterndes um jenes Faktum herum.
    „Wir leben in einer Klassengesellschaft!“
    Danach, ist Wirklichkeit voraus, trotz aller Beschönigungen erscheinen die Dinge dann ganz anders.
    Hier aus dem heutigen Standard:

    http://derstandard.at/1369361702210/Mutmasslicher-Soldaten-Moerder-wurde-2010-aus-Kenia-abgeschoben

    Also eine reichlich faule Geschichte, aber selber lesen.
    Aber sie hat nichts mit Lohnabhängigen egal welcher Herkunft, und ebensowenig mit dem Islam zu tun!

    Frau Özoguz, so scheint es mir, ist eine der wenigen die noch klaren Kopf behält. Der Moslem, der Christ oder gar der Buddhist sind nicht meine Feinde, aber einen gemeinsamen haben wir: Den Klassenfeind (darf man aber nach 1990 nicht mehr so sagen!), und so ganz nebenbei mal bemerkt, warum sollen Muslime nicht auch gute Kommunisten sein? War‘ sie ja schließlich mal……

    Daher hier vom Fachmann für Neoliberalismus und modernere Wirklichkeit, nämlich Benito Mussolini:
    “ Der Faschismus sollte Korporatismus heißen, weil er die perfekte Verschmelzung der Macht von Regierung und Konzernen ist.“

  111. jhgjhgjhggjh sagt:

    Bürgerkrieg in Deutschland? Metrosexuell verweichlichte Hipster aus Berlin-Mitte gegen kickboxgestählte Muslime aus Neukölln?

    Am Ende müssten wohl wieder die Amerikaner intervenieren, um uns zu retten … lächerlich. Es wird definitiv keinen Bürgerkrieg geben, da uns ein solcher mehr schaden als nutzen würde.

  112. Mister Panopticon sagt:

    Zu den Komplexitäten, die wir teilweise schon herausgearbeitet haben, die sich aber auch der relativ einfachen Logik erschließen lassen können, gehört das was Jakobiner (zumindest darin hat er meines Erachtens Recht) schon angedeutet hat:

    Erstmal gibt „den“ Muslim nicht, was unzählig viele Gründe hat. Zum Beispiel ist „der Islam“ wesentlich dezentraler organisiert, als etwa die katholische Kirche, und hat auch deswegen einen wesentlich bunteren Blumenstrauß an Interpretationen hervorgebracht – ein Thema, mit dem man Bücher über Religionssoziologie füllen kann. Die katholische Kirche hatte (und hat- siehe: Befreiungstheologie in Südamerika) bei „Häretikern“, und Sekten, wie bekannt, wesentlich stärker ihre Hand drauf. Erst bei den Evangelikalen (in Amerika) erfolgt eine große Spreizung der Auslegungen, also: ohne überkirchliche „Obhut“ . Kurz gesagt: Verbindlich-kanonisch ist vermutlich im Islam lediglich Khamenei, und zwar: für die Schiiten (!)

    Dann gibt es originär „fundamentalistische“ Gewalt. Die umfaßt aber nur einen winzigen Bruchteil, auch innerhalb der allgemeinen politischen Straftaten. Es sind dann aber immer mediale „Highlights“ , wie in Woolwich.

    Dann gibt es den Bereich, der einen „religiösen (Pseudo-) Hintergrund“ hat, wie etwa „Ehrenmorde“, und: Dergleichen.
    Eigentlich gehen all diese Fälle aber weniger auf den Quran zurück, sondern auf „kulturelle Besonderheiten“, etwa innerhalb der Türkei. Aus unserer Perspektive „überholte“ (etwa: mittelalterliche) Vorstellungen gehören hierher, WENN sie strafrechtlich relevant sind.

    Als letztes, und ironisch bei weitem am größten, ist der Anteil „säkularer“ Straftaten. Die sind aber vornehmlich eben sozial bedingt, oder: gehen auf mißlungene Sozialisation zurück.

    Und: Auch hier gibt es teilweise „religiöse“ Begründungsschemata, aber sie werden eben grade NICHT von „gläubigen Muslimen“ begangen, sondern von „säkularisierten“ (und auch: entwurzelten) Kreisen. (Kirchweyhe ?)
    Bei allem, was man (berechtigt) gegen Religionen, und wir gegen den („rückständigen“ (?) ) Islam, vorbringen kann; die Ablehnung von Straftaten ist logischerweise eines der Fundamente der Religion.

    Ich rufe nicht dazu auf, doch bitte mehr Kirchen und Moscheen zu bauen, aber bis auf die „harten“ Fälle, die zur ersten Klientel gehören, und ggf. vom VS auch noch gefördert werden, BRINGT es wenig, die gläubigen Muslime in die Pflicht zu nehmen.
    Dazu müßten wir(!) nämlich erstmal dafür sorgen, dass die andern gefühlt 80%+ in die Moschee gehen.😉 (Wenn die Muslime das tun würden, können Sie sich unseren Tenor vorstellen…😛 )

    Wir können es uns ja schwer ausmalen, aber auf ASR gab es eine schöne Statistik: Terroranschläge und Islam. Da war „islamistischer Hintergrund“ ungefähr an hinterster Stelle, hinter sämtlichen politischen Begründungen (etwa: ETA, rechts,links) , oder sogar: jüdischem(!) Fundamentalismus (von dem ich noch nie was gehört habe.🙂 ) Ich unterstelle ASR nicht gerade allumfassende Objektivität, aber… möglicherweise fahren wir durch potemkinsche Dörfer.😉

    WENN wir irgendwo ansetzen wollten, müßten wir ersteinmal eine „strukturelle Gewaltbereitschaft“ nachweisen, entweder auf Grundlage des Quran, oder auf Grundlage der Sitten, oder, Ähnlichem. Und: hier bewegen wir uns, schon vom Grundgedanken her, evidentermassen auf extrem heiklen, und dunklen, Terrain. (Schöner, jedenfalls, ist es doch im Licht zu wandeln …😉 )
    Ich persönlich finde z.B. Sarrazin in dieser Hinsicht jedenfalls alles(!) andere als überzeugend; lediglich seine Aussage, die man korrigieren müßte in „Deutschland WIRD abgeschafft“ (- und der „Mainstream“ sieht fröhlich zu, und schaut DSDS, -und Elsässer und Company stören dabei…😀 ) , empfinde ich dem allgemeinen Sachverhalt als angemessen.

  113. Mister Panopticon sagt:

    „Joachim Bullinger sagt:
    Mai 26, 2013 um 20:16

    Hm… Was wäre, wenn es der basalen Struktur nach gar nicht um Religion geht, sondern um Identität?“

    Ich finde, gut auf den Punkt gebracht; zum „Islam“ muß man aber sagen, dass es, wenn, dann vor allem um „Denkmuster“ geht, die „orientalisch“ sind- und „wir“ betrachten(!) die organisierte Religion als das Zentrum davon. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang natürlich stellt: Geht ein „aufgeklärter Islam“ ?

  114. Karl_Murx sagt:

    @Stepher:

    Zu meinen guten Fernfahrerkollegen gehören viele Türken, Polen und andere, das wollte ich noch nachtragen.

    Sie begehen den Fehler, daß Sie glauben, sich ständig vor ihren imaginären Zuhörern für Ihre Meinung rechtfertigen und beteuern zu müssen, daß Sie nicht ausländerfeindlich sind. Davon ist aber im Regelfall auszugehen. Mein Rat wäre also, mit diesem permanenten Kotau vor dem äußeren oder inneren Sittenwächter der Politischen Korrektheit aufzuhören. Das macht dann viel weniger manipulierbar.

  115. Mister Panopticon sagt:

    @ bleistift

    „Zu 1.) Die Situation in Nahost kann Deutschland schon deshalb nicht egal sein weil Deutschland viel zu abhängig ist von Energieimporten. Dazu zählt zunehmend auch die Konkurrenz aus Fernost. Gäbe es in der arabischen Welt weder Öl noch Gas würde sich kaum jemand für diese Region interessieren. Im Gegenteil. Saudi Arabien wäre mutmaßlich eines der ärmsten Länder der Welt. Deutschland kann es sich also gar nicht leisten ein für alle mal festzulegen keinerlei Militäraktionen mehr durchzuführen. Was Sie schreiben ist Selbstmord aus Angst vor dem Tod. “

    Im Prinzip führt das, was Sie ansprechen, zur eigentlichen, ewigen „Gretchen-Frage“ , besonders der deutschen Politik – wie hält man es mit der Religion?
    Wie bekannt, ist es das deutsche Schicksal, als „Mittelmacht“ zwischen 2 Machtblöcken zu stehen. Hieraus ergibt sich DIE zentrale politische Frage, die es zu beantworten gilt, um der Tragödie zu entgehen.

    Diese Frage ist wesentlich(!) zentraler als „Rechts“ oder „Links“ : Sind wir Eurasier, ODER Transatlantiker ? Ich denke, die überwiegendste Mehrheit(!) auf diesem Blog, als alles in allem überzeugte „Anti-Imperialisten“ (egal welcher politischen Couleur) , ist „Eurasier“ .

    Im Prinzip müssten 2 Parteien zur (Bundestags-) Wahl gestellt werden: „Elsässer“ oder „PI News“😉

    Das sind vollständig diametrale Weltanschauungen, und daran entscheiden sich sämtliche(!) „strategische“ Entscheidungen. Für England (Mackinder) war es um 1900 zentral, einen „Block“ in Europa herzustellen, und Deutschland gegen Eurasien zu isolieren. – Und dann Deutschland anschließend „in die Zange zu nehmen“ .

    Das ist- „atlantische“ , „imperiale“ Politik . Damit bekommt „Transatlantik“ einen Zugriff auf die Eurasische Landmasse, und hat es danach lediglich noch mit dem trägen Russland zu tun. (Churchill auf die Frage, warum England Deutschland, aber NICHT Rußland, beim beidseitigen Einmarsch in Polen den Krieg erklärt hat: „Deutschland ist gefährlicher“ )

    Rohstoff-Konflikte im Nahen Osten liegen NIEMALS im deutschen Interesse. KEIN Krieg in Eurasien kann JEMALS deutschem Interesse entsprechen. Bismarck wußte das. -Wilhelm 2 nicht.

    Amerika spielt heute komplett, durch die Installation von Marionetten-Satelliten- Regimes, Eurasien gegeneinander aus- bis hin nach Japan/Südkorea. Amerika schneidet die Rohstoffzufuhr nach Europa ab(!) ; Merkel braucht strategische Allianzen mit China und Nordkorea (!) , um überhaupt(!) den Wirtschaftskreislauf zu beleben.

    Rußland ist wegen Polen, einem amerika-treuen Vasall, nicht ausreichend verknüpfbar. Amerika konsumiert täglich eurasische und afrikanische Landfläche. Und füttert damit die eigene Rüstungsindustrie. „Fernost“ ist kein Konkurrent, sondern natürlicher Verbündeter. Genauso wie Syrien, Rußland, Iran. Gegner für Deutschland sind die arabischen Fürstentümer. Aber NUR, weil Kissinger sie an die USA gebunden hat.

    Deutschland kann sich seine
    Partner nicht aussuchen, lediglich das Bündnis, indem es spielen will: Voll im „Imperium“ aufgehen, Eurasien plündern helfen, auf die „Gnade“ des „Imperators“ hoffen, oder: Vorreiter für den Eurasischen Frieden sein – und zeitgleich die amerikanische Bevölkerung aufklären, dass sie von ihrer Regierung aufs übelste mißbraucht und betrogen werden… ( Punkt 2 ist nötig, weil sonst Pilze überall auf dem Planeten aus dem Boden schießen…)

    Von da aus:
    Punkt 1) von Elsässers Vorschlag ist, meines Erachtens, reine Tautologie😉

    Das Drama des Islam aber ist es, von Amerika geteilt-und-beherrscht zu werden. Grosse Teile der Sunniten werden jedenfalls „ideologisch aufgerüstet“ , spätestens seit der sogenannten „Ölkrise“ 1974, die wohl von Kissinger vorbereitet wurde. Und da sind wir dann wieder beim berühmten „Elsässer Religionsfrieden“ …😀

  116. schnehen sagt:

    Die Frage, wie schaffen wir einen Religionsfrieden, ist falsch gestellt, denn es gibt keinen Krieg der Religionen, es gibt ihn auch nicht in Stockholm. Was es gibt, ist die Agenda der Finanzkapitalisten und ihrer Think Tanks in den USA, die zionistisch dominiert sind, einen künstlichen ‚Clash of Civilization‘ (Huntington) herbeizuführen, um Kriege gegen muslimische Staaten zu legitimieren, aber auch um Nationen auseinanderzureißen.

    Religiöse Gegensätze werden künstlich und gezielt in unsere Gesellschaft hineingetragen, wie damals die Hetze gegen Juden in die Bevölkerung hineingetragen wurde.

    Die Frage muss also anders lauten:

    Wie schaffen wir einen sozialen Frieden?

    Warum muss die Frage so lauten? Weil es der Unterschied zwischen Arm und Reich ist, der Unterschied und Gegensatz gesellschaftlicher Klassen, der Unterschied zwischen dem immensen Reichtum der Finanzkapitalisten und der immer weier zunehmenden Verarmung des Restes der Bevölkerung das eigentliche, das Grundproblem, das Grundübel ist.

    Ein sozialer Friede kann nur erreicht werden, indem der Finanzkapitalismus und damit die Macht der Banken, Oligarchen und ihrer Medien abgeschafft wird. Abgeschafft werden kann er nur durch die Mobilisierung der Bevölkerung, egal ob christlich, muslimisch, atheistisch, egal ob schwarz oder weiß, bürgerlich oder proletarisch. Die breiteste Einheit ist das Mittel, dieses Ziel zu erreichen. Diese Einheit muss geschmiedet werden. Sie kommt nicht von selbst.

    Diese Einheit wird aber zerstört, wenn man immer wieder den herrschenden Diskurs, dass die Muslime an allem Schuld sind und die Einwanderer das eigentliche Problem sind, in den Vordergrund rückt. Hierdurch wird nur eine Gruppe gegen die andere aufgehetzt und das Spiel ‚Teile und Herrsche‘ mitgespielt. Wollen wir dieses Spiel wirklich mitspielen?

    Vor 9/11 gab es so gut wie keine Probleme mit Muslimen. Vor dem Irakkrieg gab es so gut wie keine Probleme zwischen Sunniten und Schiiten im Irak. Vor der Besetzung Palästinas durch zionistische Siedler gab es so gut wie keine Probleme zwischen Palästinensern und Juden. Sie haben jahrhundertelang friedlich zusammengelebt. All die Probleme, die wir heute dort und hier bei uns haben, sind künstlich durch die Propagandaorgane des Westens erzeugt worden.

    Wer religiösen Frieden will, muss zu der Erkenntnis kommen, dass es die Agenda des Finanzkapitalismus ist, diesen Frieden zu stören und dass der Islam nicht das Problem, sondern nur ein vorgeschobenes Problem ist, das künstlich in die Bevölkerung hineingetragen wurde und wird, wobei man bestimmte Ängste, Existenzängste, ausnutzt. Aber Angst fressen nicht nur Seele (Fassbinder), sondern auch Denken aus.

    Wenn wir also wollen, dass wir uns nicht von künstlich von der Elite geschaffenen Gegensätzen dominieren lassen und uns vor den Karren der Finanzkapitalisten spannen lassen wollen, müssen wir klar deren Strategie durchschauen lernen und zu der Einsicht gelangen, dass die Muslime unsere Brüder und Schwestern sind, die den gleichen Feind haben. Deshalb gehört der Islam zu Deutschland, aber die Großbanken und ihr politischer Anhang und ihre Lobbyisten nicht. Sie sind ein Fremdkörper. Sie sind das Problem.

    Um diese Einsicht zu fördern, kann ein Blog wie dieser nützliche Dienste leisten, z. B. dadurch, indem er zeigt, wie unsere Gesellschaft wirklich funktioniert, wie die Machtverhältnisse sind, aber er kann auch der künstlich erzeugten Islamophobie entgegenwirken und muslimische Stimmen zu Wort kommen lassen.

    Ich schlage deshalb vor, dass Yavuz Özoguz, ein hervorragender Islamwissenschaftler, hier einen Gastkommentar schreiben darf zur Rolle des Islam in Deutschland.

    Ich schlage deshalb vor, dass, um das Verständnis unter den Religionen zu vertiefen, Einträge gemacht werden, die das Positive am Islam, seine hervorragenden Beiträge zur Wissenschaft, Kultur, Völkerverständigung und Familienförderung darstellen.

    Ich schlage drittens vor, dass Antiislam-Hetze hier untersagt und genauso an den Pranger gestellt wird wie Pro-Nazi oder Pro-Stalin-Propaganda (siehe Blog-Regeln) und dass die Blogregeln in diesem Sinne erweitert werden, damit sich die Antiislamisten woanders abreagieren können und hier kein Forum mehr haben.

    Dieser Blog kann nicht die deutschen Truppen aus Afghanistan abziehen oder verhindern, dass Deutschland weiter Kriege gegen muslimische Staaten führt. Er kann den Muslimen auch nicht ihre Rechte garantieren. Das ist völlig illusorisch. Aber was er leisten kann, ist, die Aufklärung und das gegenseitige Verständnis voranzutreiben, die Aufklärung über den Islam, über das Judentum, über andere Religionen und Weltanschauungen, darunter die kommunistische, zu fördern, damit wir nicht in die Falle tappen, eine andere Religion oder Weltanschauung zum Sündenbock zu machen.

    Schon viel zu viele sind in diese Falle getappt.

  117. Bravo sagt:

    @schnehen

    Das was du schreibst, ist den Leuten hier zu hoch! Es ist einfacher einen Sündenbock zu suchen. Wenn das hier das Niveau der deutschen Aufgeklärten/Alternativen/Intellektuellen ist, dann hat sich Deutschland schon abgeschafft. Anstatt ihre Energie gegen die wahren Urheber der Misere zu bündeln, hetzen sie gegen Muslime, die selber Opfer dieser Politik sind.

    Die sogenannten Salafisten können ihr Unheil nur anrichten, weil sie vom Staat unterstützt und gedeckt werden.

    Also ich sehe hier keinen Unterschied zu den MSM. Weder in vielen Artikeln, noch in den Kommentaren. Einfach unterste Schublade!

  118. juergenelsaesser sagt:

    Bravo: Wenn Du in meinen Artikeln keinen Unterschied zu MSM siehst, bist Du hier tatsächlich fehl am Platz. Und tschüs!

  119. Eveline sagt:

    @ Joachim Bullinger
    Und heute weiß ich, daß ich den Todesweg gehen mußte, weil ich anders aus meinem falsch konzipierten Leben nicht mehr herausgekommen wär

    Schön das Sie sich für eine „neue“ Konzeption entschieden haben.
    🌻

  120. Bravo sagt:

    Doch, JE, einen Unterschied gibt es, die MSM sind wenigstens aufrichtig!

    Und Tschüss!
    Cengiz

  121. Monika H. sagt:

    @schnehen

    >Ich schlage drittens vor, dass Antiislam-Hetze hier untersagt und genauso an den Pranger gestellt wird wie Pro-Nazi oder Pro-Stalin-Propaganda (siehe Blog-Regeln) und dass die Blogregeln in diesem Sinne erweitert werden, damit sich die Antiislamisten woanders abreagieren können und hier kein Forum mehr haben.

    Sie bezeichnen Kritiker als Hetzer und werden damit selbst zum Hetzer. Glückwunsch!

    Jemanden (Zitat) „an den Pranger stellen“ (=jemanden bloß stellen und blamieren), sind mittelalterliche Methoden, das Gegenteil von fortschrittlich, und charakterlich betrachtet ein absolut jämmerliches Zeugnis, das Sie hier über sich abgeben.

    Sie wollen die freie Meinungsäußerung beschneiden und meinen damit nichts anderes, als dass Ihre Sicht der Dinge die einzig richtige ist. Das ist eine sehr fixierte Perspektive …

  122. Eveline sagt:

    Bevor ich einen Arm „verliere“- wir alle sind von einer schützenden Aura umgeben, also bevor so etwas passieren kann, muss vorher die Aura zerfetzt worden sein. Erst dann und erst dann verliere ich den Arm, das Schicksal kann erst dann zuschlagen.
    Genauso ergeht es einem Land, bevor sich fremde Mächte an Deutschland ranmachen konnten, lag schon eine, von uns Deutschen selbst zerstörende Aura vor, denn das geht nur von Innen.
    Alles was dann geschieht oder geschah ist sekundär.

    Wie heisst unser eigener innerer Todfeind? GEBURT
    Oder frei nach Joachims Stirb und Werde die „falsche Konzeption“?

  123. Also, ich versuche jetzt mal in einfachen Worten etwas zum Grundsatz zu sagen, ohne daß es durch die Vereinfachung falsch wird:

    1. Es gibt entweder Gott oder die Welt.
    2. Dazwischen gibt es nichts.
    3. Jede Religion, welche die Welt für wirklich hält, ist dadurch keine mehr.
    4. Jede solche Religion muß mit jeder anderen gleichartigen in Konflikt geraten.
    5. Diese Konflikte müssen letztlich zu kriegerischen Auseinandersetzungen führen.
    6. Die Herrschenden kennen diese Zusammenhänge und benutzen sie.

    Die Welt wie sie für uns ist, entsteht erst durch den falschen Glauben des Ego an eine Trennung von Gott.

    Durch die Aufhebung dieses Glaubens vergeht sie wieder und wird – auch für uns – zu dem, was sie sie ist, nämlich Vergangenheit.

    Die Welt ist längst schon vergangen. Wir sehen uns nur noch einmal an, wie es dazu gekommen ist.

    Das ist alles. Einfacher geht’s nicht.

  124. Claudia sagt:

    @ Claudia Wädlich
    „Nun, ich bin seit kurzem mit einem britischen schwarzen bekannten Musiker zusammen und ich kann nur sagen, ich kenne keinen lieberen Menschen.“

    Nun, ich bin seit 29 Jahren mit einem deutschen weißen Mann zusammen und auch schon sehr lange mit ihm verheiratet. Ich kenne auch keinen lieberen Menschen.
    Ich habe aber auch lange Jahre in meiner Dienststelle mit vielen schwarzen Menschen und anderen Ausländern zu tun gehabt. Die kamen aber gar nicht sympathisch rüber, sodass ich einen Teleskopschlagstock und Pfefferspray immer parat halten musste. Zudem plündern sie auch noch unsere Sozialkassen -finanziert durch meine Steuern und die der anderen Bürger-. Es mag ja sein, dass ihr schwarzer Musiker (ich sage weiterhin Neger) ganz lieb und nett ist, trotz allem sollte man doch nicht die Augen vor der Wahrheit verschließen.

  125. Claudia sagt:

    @Stepher
    „Was glaubst du, wird mit einer Merkel geschehen, die den Bilderbergern aus dem Ruder läuft. Die kann sich gleich mit Uwe Barschel, Detlef Rohwedder und anderen verabreden. “

    Ganz ehrlich, bei dem was Mutti bis jetzt alles angestellt hat, also mein Mitleid würde sich in Grenzen Halten.🙂

  126. schnehen sagt:

    Ich bezeichne nicht Kritiker des Islam als Hetzer, sondern Menschen, die Sprüche von sich geben wie den folgenden, der hier zu lesen war und hier stehen bleiben darf:

    „Der Islam ist eine imperiale, religiös geprägte Militärideologie des 7. Jahrhunderts.“

    Oder dass Muslime unter Generalverdacht gestellt werden, Terroristen, nicht friedensfähig oder nicht integrationswillig zu sein und dass Salafisten und Wahabisten mit Muslimen in einen Topf geworfen werden, weil sie mit dem Etikett ‚Muslim‘ herumlaufen.

    Dies ist keine Islamkritik, sondern Antiislamhetze.

    Es ist eine Unterstellung, mir unterzuschieben, ich wolle Kritik an den Pranger stellen. Das ist die typische Masche von Leuten, die einem das Wort im Munde umdrehen, mit Unterstellungen arbeiten und den Sinn von Beiträgen so entstellen, damit er kritikwürdig wird, nur weil ihr Inhalt nicht gefällt.

    Es sind die gleichen Leuten, die auch Muslimen ständig die tollsten Sachen unterschieben und die ganz offensichtlich ein Problem haben, sich sachlich mit Diskussionsbeiträgen auseinanderzusetzen.

  127. Monika H. sagt:

    Stehen sich zwei Menschen gegenüber gibt es so etwas wie eine imaginäre Linie, nicht in den energetischen Bereich des anderen einzudringen. Den „Wohlfühlabstand“.

    Überschreitet man diese Linie und kommt diesem Menschen sehr nah, wird er höflich einen Schritt zurück zu gehen, um den gebührenden Abstand wieder herzustellen. Geht der andere wieder einen Schritt auf einen zu, wiederholt sich das Spiel, bis dem Zurück gedrängten kein Fluchtweg mehr offen bleibt und die einzige Rettung eine gewaltige Explosion nach vorne ist, um sich wieder genügend Raum und Luft zum Atmen zu verschaffen.

    Und genau in dieser Situation befinden sich die Deutschen, ebenso wie die Palästinenser! Energetisch ist es dasselbe Prinzip und man kann es fühlen – da wie dort.

  128. juergenelsaesser sagt:

    Schnehen: Die Zensurregeln auf diesem Blog sind nur dem StGB geschuldet. „Islamhetze“ ist gottlob noch kein Bestandteil des StGB. Das wäre ein Gummiparagraf, wie sonst meistens auch, um Diskussionen abzuwürgen. Aber auf diesem Blog soll Freiheit herrschen! Den von Ihnen zitierten Satz lehne ich ab, aber ich zensiere ihn nicht.

  129. Gantenbein sagt:

    „souveränität ist, wenn man loslegt, ohne um Erlaubnis zu bitten. (…) Souveränität NIMMT MAN SICH, unabhängig von der Juristerei.“

    Sehe ich auch so. Aber: Warum dann Souveränitätskonferenzen, zumal unter Beteiligung eines namenhaften Juristen?

  130. hotteki sagt:

    JE: Leben wir in einem rechtsfreien Raum?
    Für die „Achse des Bösen“, also USA, Israel und GB gilt das sicherlich. Wir würden aber jeden Anspruch auf Kritik an diesen Ländern verwirken, wenn wir ähnlich handeln würden. Prof. Schachtschneider würde mir da sicher zustimmen.
    Es gibt nur einen Krieg: Reich gegen Arm.
    Alles andere ist: Teile und Herrsche

  131. Eveline sagt:

    @Monika

    Die Boxer beschnuppern sich, bevor der Kampf losgeht, auch so. Da wird wohl der Kampf schon entschieden.

  132. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ JVG: „Arbeitskräftemangel“??

    Die ersten Anwerbungen von Gastarbeitern (Italiener, später Spanier) erfolgten wegen eines behaupteten Arbeitskräftemangels. Man hätte auch höhere Löhne zahlen können.

    Aber die Einschleusung von Millionen von Türken aus (Klein-)Asien erfolgte auf Intervention der Amerikaner, die der Türkei im Kalten Krieg etwas Gutes tun wollten. Uns wollten sie nichts Gutes tun.

  133. juergenelsaesser sagt:

    hotteki: Falsch! In letzter Instanz ist es zwar in der Regel ein Krieg „Reich gegen Arm“ (Klassenkampf), aber die Formen, über die dieser Krieg ausgetragen wird, sind oft andere. Zum Beispiel Imperium A gegen Staat B, oder Religion A gegen Religion B. Die Syrer müssen JETZT den Kampf für Ihre Nation führen, da nützt Ihre Erkenntnis von „Reich gegen Arm“ wenig, obwohl sie einen wahren Kern hat.

  134. juergenelsaesser sagt:

    Gantenbein: Um Mut zu machen. Es war ja auch nur ein Jurist unter den 10 Referenten.

  135. Mister Panopticon sagt:

    @ Bravo : Es gibt WIRKLICH massive Probleme; und die MUESSEN angegangen werden- dafür darf und muß man auch Dreck aufwühlen, und die Menschen außerhalb ihrer Comfortzone bringen. UM an die Probleme zu kommen. Übrigens auch, wenn es um „deutsche Befindlichkeiten“ geht. Die MSM verschleiern, helfen zu verdrängen, UND hetzen. Also: Das exakte Gegenteil-Propaganda nämlich, die uns sanft, und sirenenartig in den Tod singt.
    – Elsässer spielt „Psychoanalytiker der Volksseele“ .

    @ Schnehen: Bitte(!) Sie machen es sich, wie „Linke“ allgemein, zu leicht. Dieses Denken führt entweder(!) zur DDR, oder stützt und schützt das Bestehende. Zumindest ist es Ivory Towers. Reden, argumentieren, zuhören, verstehen, ist etwas(!) sinnvoller als verbieten. Und: Grade auch dort, wo man den „politischen Gegner“ zu ordnen vermeint; dort wird es doch eigentlich interessant(!) – und nicht beim reduktionistischen Einheitsdenken.
    Ich verstehe Bravo auch dahingehend, bei aller Kritik an der Kritik.

    Bei SPON wird gegenwärtig die Burschenschaften-Sau, als Beispiel, durchs Dorf getrieben. Die „typisch-linke“ , und auch von der Propaganda geförderte, Sichtweise auch hier: „Verbieten! “ Und: Eh alles Nazis.

    Dass national-konservative, bis an den Rand, Gesinnung und „Nazis“ schon historisch zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe (kurz: „Nihilismus“ und „Massenmensch“, gegen „Elitismus“ und , sagen wir einmal „Ordnungswahn“ ) sind, wird wegen gezielter mangelnder Aufklärung einfach nicht gerafft. Nazis wollen die organisierte Barbarei, Burschenschaften „den Kaiser wiederhaben“ . (
    Nicht, dass es hier nicht vielleicht auch, strategische, Berührungspunkte geben KANN. )

    – Dieses gesamte Denken, dem dann der Banhammer für bestimmte Weltanschauungen folgen soll, ist doch eine Falle und ein Teil(!) der Misere; die Entdifferenzierung wird doch (von oben) gefördert(!) – Und Sie haben wieder einen Feind gefunden, den Sie, wie die Antifa auch, liebhaben können.

    WENN Linke meinen, dass sie etwas verstanden haben, DANN bitte über (wie ich immer noch finde) bessere und differenziertere Argumente. Denk-Verbote hingegen entlarven.

  136. Dr. Gunther Kümel sagt:

    F R I E D E N:

    Ja, Jürgen Elsässer, das ist das Ziel.
    Denn wenn man sich die Köpfe einschlägt, gewinnt vielleicht der Brutalere, aber nicht der, der den Geist, die Kultur auf seiner Seite hat. Und es gewinnt, wer immer gerne Krieg, Gewalt, Konflikt sieht.

    Deine beiden Vorschläge sind völlig richtig.
    Selbstverständlich juckt es einen jeden in den Fingern, sie zu erweitern nach der persönlichen Agenda.

    Und es spielt keine so große Rolle, daß beide Vorschläge unrealistisch klingen. Die Vorschläge der Mitteldeutschen 1989, (Honecker weg, DM und Wiedervereinigung) klangen auch unrealistisch.

    Es sind völlig selbstverständliche Ziele. Mindestforderungen.

    Also kann kaum einer etwas dagegen sagen, nicht einmal das Merkel (u.dgl.). Die „Schatten“, die uns kontrollieren, werden zunehmend machtlos, wenn sie sich selbstverständlichen Forderungen gegenübersehen, die von vielen gestellt werden.

    Als Nebenprodukt KANN, vielleicht, eine Souveränität herausschauen, wenigstens eine Erweiterung der Souveränität, von der CARLO SCHMIDT sagte, 1949 sei den Deutschen auf einem kleinen Feld ein Teil der Souveränität eingeräumt worden.

    Wenn die Menschen in der „brd“ erst merken, daß man Forderungen stellen und damit durchkommen kann, dann KANN es dahin kommen, daß andere selbstverständliche Forderungen gestellt werden, vielleicht die nach Friedensvertrag und einer Verfassung, in der das Staatsziel die „ERHALTUNG UND ENTWICKLUNG DES DEUTSCHEN VOLKES“ ist.

  137. Schwan sagt:

    @schnehen: Sie haben den Sinn der Meinungsfreiheit nicht im Geringsten verstanden. Es soll eben niemand entscheiden, was in eine zulaessige Kategorie faellt oder nicht. Verboten werden aus Herrschersicht sowieso immer nur verwerflichen Meinungen, ansonsten kann man auch in jeder Diktatur sagen, was man will.

    Ausserdem muesste man Ihrer Logik gleich jede Hetze verbieten, oder nicht? Wenn einer im Strassenvehrkehr einen Radler ankeppelt, „Sch.. Radler“, faellt das unter Verhetzung der Radfahrer, eventuell mildernd koennte die emotional aufgeladene Situation (der Radler hat beinahe einen Unfall verursacht) geltend gemacht werden.

    Im Uebrigen fordere ich, die Forderung nach Einschraenkung der Meinungsfreiheit als grundgesetzfeindlich und Hetze gegen das republikanische Staatswesen und damit impliziten Aufruf zur Errichtung einer Diktatur unter Strafe zu stellen!😉

  138. Der Islam hat imho das Problem, daß bewußtlose Menschen mit dominierenden Schattenanteilen ihr dunkles Wollen damit begründen können. Ob zu Recht oder zu Unrecht kann ich nicht beurteilen.

    Hinzu tritt – und vielleicht ist das sogar primär – daß der Islam ein Identifikationsangebot macht, das für Menschen mit unsicheren oder instabilen Identitäten attraktiv ist, weil es Sicherheit und mögliche Überlegenheit verspricht.

    Und mit Hilfe des Islam kann ein „Alter vom Berge“ seine Assassinaten herstellen und für weltliche Ziele instrumentalisieren.

    Das scheinen mir die grundlegenden Fallstrukurgesetzlichkeiten zu sein. Daß das mit dem „Christentum“ der Kirchen auch ging (wenn auch nicht ganz so leicht) entkräftet das Argument nicht.

  139. Monika H. sagt:

    @schnehen

    Der Unterschied zwischen Hetze und Kritik liegt nicht im Inhalt, sondern in der Absicht.

    Sie haben aber keinen Anhalt dafür, dass der Autor etwas anderes bezweckt als seine persönliche Meinung kund zu tun.

  140. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Kreuzweis:

    Ihre Differenzierung zwischen der Einwanderung protestantischer Franzosen nach Preußen und der Massenimmigration von Wirtschaftsflüchtlingen aus Asien und Afrika ist völlig richtig.
    Nur eine kleine Berichtigung: Die „Tiroler“ waren Salzburger.

  141. 006 sagt:

    Da es hier bereits in einem Kommentar angesprochen wurde, möchte ich eine Besprechung des Buches von Heike Knörtz – Diplomatische Tauschgeschäfte – , die der Blogger Kewil auf seinem mittlerweile eingestellten Blog im Jahre 2008 verfaßt hatte, hier noch einmal einstellen…

    Gastarbeiter haben Wirtschaftswachstum sogar geschadet
    24.06.2008

    Eben ist ein neues, höchst sensationelles Buch erschienen, welches aufzeigt, daß sämtliche ausländischen Arbeiter, die zwischen 1953 und 1973 nach Deutschland kamen, also die sogenannten ‘Gastarbeiter’, nicht etwa vom Bonner Arbeitsministerium eingeladen wurden, sondern uns von den jeweiligen Herkunftsländern aufgedrängt wurden; die Türken sowieso, aber auch alle anderen. In keinem Fall ging die Initiative von Deutschland aus. Und – zweite Sensation – unsere eigenen Motive lagen in der deutschen Außen- und Außenhandelspolitik und nicht in der Beschaffung von Arbeitskräften. Die Autorin behauptet sogar, die Wirtschaft hätte durch die Beschäftigung billiger Arbeitskräfte technikinduzierte Innovationskraft (Rationalisierung, Automatisierung) eingebüßt, was letztendlich zu einer Wachstumsschwäche geführt habe.

    Das Buch: Heike Knortz: Diplomatische Tauschgeschäfte. “Gastarbeiter” in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973. Böhlau Verlag, Köln 2008. 248 S., 32,90 Euro.

    Dieses Buch wird natürlich türkische Funktionäre und deutsche Multikultis keineswegs davon abhalten, uns weiter die alten Märchen zu erzählen, wie verzweifelt Bonn nach Gastarbeitern gerufen habe und wie eigentlich nur die unser Land vor dem Untergang retteten. Aber immerhin – endlich untersuchte einmal jemand die Akten aus jener Zeit! Verdienstvoll! Folgend der komplette Artikel aus der heutigen FAZ:

    Initiative der Entsendeländer
    Auswärtiges Amt und Ausländerbeschäftigung 1953-1973

    Deutschland ist kein Einwanderungsland, die Gastarbeiter fahren wieder nach Hause – das waren einmal Glaubenssätze. Aus den Arbeitern wurden Rentner und aus den Gästen “Migranten”, Einwanderer eben. Ein anderer Glaubenssatz ist, dass die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte ein Instrument der Arbeitsmarktpolitik gewesen sei, weil die westdeutsche Industrie diese benötigt habe. Die Karlsruher Wirtschafts- und Sozialhistorikerin Heike Knortz behauptet nun etwas ganz anderes. Sie sieht den Ursprung der wesentlichen migrationspolitischen Entscheidungen in Motiven der deutschen Außen- und Außenhandelspolitik. Für ihre Analyse hat sie die Akten des Bundesarbeits- und des Bundeswirtschaftsministeriums sowie erstmals einschlägige Akten des Auswärtigen Amts ausgewertet. Sie verschiebt damit den Akzent vom Arbeitsministerium hin zu dem seinerzeit federführenden Ressort. Es zeigt sich, dass die Initiative, ausländische Arbeitskräfte anzuwerben, in keinem der untersuchten Fälle von der Bundesrepublik Deutschland ausging und zudem keinerlei arbeitsmarktpolitischen Überlegungen folgte. Es waren die Regierungen der Entsendeländer, die ihre Bitten an die Bonner Ministerien herantrugen. Ihre Beweggründe konnten dabei ganz unterschiedlicher Natur sein.

    Italien, das seine Wirtschaft schon früh völlig auf eine europäische Zusammenarbeit ausgerichtet hatte, litt unter einem erdrückenden Handelsbilanzdefizit. Die 1953 laufenden Handelsgespräche wurden auf italienischen Wunsch erweitert. Es sollten Italiener in Deutschland arbeiten dürfen, mit deren DM-Transfers das Bilanzdefizit in der Heimat ausgeglichen und die hohe Arbeitslosigkeit gesenkt würde. Auf dem Weg zum ersten Anwerbeabkommen 1955 gelang es dem Auswärtigen Amt, seinen Vorrang bei den Verhandlungen zusätzlich zum Außenhandel auch auf die Ausländerbeschäftigung auszudehnen und diesen Primat gegenüber dem Bundesarbeitsministerium zu behaupten. Ein von Konrad Adenauer ursprünglich geforderter arbeitsmarktpolitischer Gesamtplan scheiterte am Konflikt der beteiligten Ministerien untereinander. Ohne ein derartiges Konzept machten die Diplomaten fortan die Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte an allgemein außenpolitischen oder außenwirtschaftlichen Bedürfnissen fest.

    Die Anwerbevereinbarungen mit Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Marokko und Tunesien standen alle unter ähnlichen Vorzeichen. Jeweils ging der Anstoß von diesen Ländern selbst aus, die mit der Entsendung ihrer Arbeitskräfte eigene Probleme zu bewältigen suchten. Sie wollten ihre aus der westdeutschen Exportstärke erwachsenen Devisenschwierigkeiten lösen, die heimische Arbeitslosigkeit reduzieren oder die ohnedies im Gang befindliche Emigration im Bereich der qualifizierteren Arbeiter kanalisieren und wenigstens deren Abwanderung verhindern. Die Bundesrepublik hatte wiederum ein Interesse daran, dass Handelspartner als solche erhalten blieben und nicht durch ihre Bilanzdefizite am Handel mit Deutschland gehindert waren. Andere Gründe konnten das Bemühen um die Stabilität eines Nato-Partners sein, der Wille, einen EWG-Mitgliedstaat zu integrieren oder – wie im Falle Jugoslawiens – die Absicht, den Ost-West-Konflikt zu entspannen.

    Dass sich solche außenpolitischen Motive durchaus mit den Anliegen der deutschen Wirtschaft decken konnten, liegt auf der Hand. Schließlich herrschte spätestens seit 1960 Vollbeschäftigung, und die Arbeitskraft der angeworbenen ausländischen Arbeiter wurde benötigt. Tatsächlich erwiesen sich die Ergebnisse der Außenpolitik als kompatibel mit den Erfordernissen des Arbeitsmarkts. Frau Knortz legt jedoch großen Nachdruck auf die richtige Verknüpfung. Bei den Anwerbevereinbarungen handelte es sich ihrer Meinung nach ausschließlich um eine der Industrie aus außenpolitischen Gründen ermöglichte vereinfachte Rekrutierung von Arbeitskräften im Ausland und nicht umgekehrt um eine an den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts ausgerichtete Außenpolitik. Das ist keineswegs nebensächlich, denn aus Sicht der Verfasserin hatte diese Politik in einem bedeutsamen Punkt nachteilige Konsequenzen. Bis zum Anwerbestopp von 1973 soll die Arbeitermigration nämlich ein stärker technikinduziertes Wachstum verhindert haben. Die zumeist un- oder angelernten ausländischen Arbeitskräfte verrichteten vielfach gerade jene Tätigkeiten, deren Potential zur mechanischen oder organisatorischen Rationalisierung besonders groß war. Die Hypothese einer durch die Migration ausgelösten mittelfristigen Wachstumsschwäche erscheint durchaus plausibel.
    Martin Kröger

    Gastarbeiter 1: Italiener kamen auf Wunsch Italiens
    12.07.2008

    Grund war übrigens nicht nur die italienische Arbeitslosigkeit, sondern eher der innereuropäische Zahlungsausgleich (EZU). Der folgende Artikel bezieht sich auf dieses Buch:
    <i<Heike Knortz: Diplomatische Tauschgeschäfte. “Gastarbeiter” in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973. Böhlau Verlag, Köln 2008. 248 S., 32,90 Euro.

    Eine kleine Besprechung liegt hier bereits vor! Das Buch ist sehr schwierig aufgebaut und ziemlich verschachtelt. Die Thesen, die bereits genannt wurden, werden aber bewiesen. Zum Beispiel These 1, daß bei der Gastarbeiteranwerbung regelmäßig das Ausland die Initiative ergriff und nicht die BRD. Die Autorin nennt alle ihre Quellen und die Akten vor allem, und das sind ziemlich viele. Habe ich aber hier der Lesbarkeit halber gelöscht. Zunächst ein Auszug zu Italien (S. 67 f.):

    Da das EZU-System sowohl von Schuldnern als auch von Gläubigern Anpassungsmaßnahmen erzwang, sollten die Zahlungsbilanzungleichgewichte seit 1953 zu einem der Hauptgegenstände der regelmäßig stattfindenden deutsch-italienischen Wirtschaftsverhandlungen werden…

    … In seiner Folge hatte Italien bis 1957 massive Zahlungsbilanzprobleme und blieb insofern auf Auslandskredite sowie Hilfen der EZU angewiesen. Bis Anfang April 1954 entwickelte sich die italienische Handelsbilanz dermaßen defizitär, dass die italienische Seite unter massivem Druck stand und „mit allen Mitteln” nach einem Ausgleich suchte. In Anbetracht der Dimension des Defizits von fast 1 Mill. US-$ aber wurden in den nun stattfindenden deutsch-italienischen Verhandlungen die Fragen des Imports von Obst, Gemüse und Wein aus Italien sowie einer intensiven Steigerung des Reiseverkehrs nach Italien rasch zu untergeordneten Gesprächsgegenständen. Angesichts der zugleich anhaltend hohen Arbeitslosigkeit in Italien schlugen die italienischen Vertreter der deutschen Delegation vielmehr die Entsendung von italienischen Arbeitskräften vor, um mit deren DM-Uberweisungen das Defizit abbauen und weiter mit der Bundesrepublik Handel treiben zu können.

    „Die Italiener wiesen daher immer wieder darauf hin, dass in den Jahren um den Krieg durch die Beschäftigung zahlreicher Italiener in Deutschland 50 — 60 Millionen Mark aus Lohnersparnissen nach Italien transferiert worden seien und eine ähnliche Sachlage auch jetzt wieder durch die Aufnahme von Italienern in Deutschland geschaffen werden sollte, die bei dem italienischen Bevölkerungsüberschuss […] unbedingt erforderlich und nach italienischer Auffassung im Hinblick auf den Rückgang der Arbeitslosigkeit in Deutschland vertretbar sei.” Die einzige Alternative hierzu hätte für Italien in der Rückkehr zu restriktiver Handelspolitik bestanden.?
    Obwohl die italienische Seite spätestens seit den deutsch-italienischen Handelsvertragsverhandlungen vom Oktober 1953 die Frage der Beschäftigung italienischer Arbeitskräfte in der Bundesrepublik regelmäßig angesprochen hatte, ist die im April 1954 in Rom verhandelnde, aus Angehörigen der Handelspolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes (AA) bestehende deutsche Delegation von dem bereits sehr konkret formulierten italienischen Vorschlag vollkommen überrascht worden…

    … hatte Italien bereits mit sechs europäischen Staaten wie der Schweiz, Großbritannien und Schweden, zuletzt im März 1951 mit Frankreich, Vereinbarungen über die Beschäftigung italienischer Arbeiter getroffen, die auf italienischen Wunsch hin als Grundlage für ein deutsch-italienisches Aquivalent dienen sollten. Den insofern sehr weitgehenden und dezidiert vorgetragenen Wünschen der italienischen Seite ist zunächst wohlwollende, in Anbetracht der deutschen Arbeitsmarktlage jedoch nur unverbindliche Prüfung zugesagt worden. Gerade im Hinblick auf den italienischerseits angesprochenen Agrarsektor wurde auf den anhaltend starken Zustrom von Arbeitskräften aus den deutschen Ostgebieten, die vornehmlich in der Landwirtschaft Aufnahme fanden, hingewiesen. Das BMA schlug der italienischen Seite deshalb erst einmal vor, das durch das bestehende Gastarbeitnehmerabkommen vorgesehene Kontingent von jährlich 300 Gastarbeitnehmernauszuschöpfen, das die italienischen Vertreter sofort um das im vorhergehenden Jahr nicht ausgenutzte Kontingent aufgestockt sehen wollten…

    Gastarbeiter 2: Griechen kamen auf Wunsch Griechenlands
    12.07.2008

    Auch die griechischen Gastarbeitnehmer, wie es damals hieß, kamen auf Wunsch ihres Heimatlandes. Dabei werden neue Mechanismen relevant. Neben Arbeitslosigkeit und Zahlungsausgleich verweist Griechenland auf den Zweiten Weltkrieg im Sinne von Wiedergutmachung und auf das Beispiel Italiens, nach dem System, wenn die Italiener willkommen sind, warum wir nicht. Das letztere Moment spielte noch öfters eine Rolle. Und wie man sieht, betrafen diese Fragen weniger den Arbeitsminister als oft den Außenminister (Knortz, S. 92ff):

    … Unter der von 1955 bis 1963 währenden national-konservativen Regierungszeit Konstantin Karamanlis’ wurde deshalb eine zielgerichtete umfangreiche Industrialisierung des Landes, die vor allem den Aufbau einer Stahl-, Aluminium- und rohstoffverarbeitenden Industrie vorsah, mit Unterstützung ausländischer Hilfsprogramme in Angriff genommen. Hierfür stellte 1958 auch die Bundesrepublik 200 Mio. DM zur Verfügung. Die Fortschritte bei der Entwicklung des Landes vermochten jedoch die Arbeitsmarktprobleme, die sich in offener und verdeckter Arbeitslosigkeit ausdrückten, zunächst noch nicht zu lösen.

    Zugleich war Griechenland auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen, die das Land nach Bekunden des 2. Sekretärs der Griechischen Botschaft, Orestis Dimitriu, in seinen eigenen Ausbildungseinrichtungen nicht hinreichend qualifizieren konnte. Im Hinblick auf die berufliche Weiterbildung von Fachkräften hatte Dimitriu deshalb, wenn zunächst auch „lediglich inoffiziell”, erstmals bereits am 4. August 1955 im Bundesarbeitsministerium vorgesprochen, wo er vom zuständigen Referenten auf die Möglichkeit des Abschlusses eines Gastarbeitnehmerabkommens zwischen der Bundesrepublik und Griechenland hingewiesen worden ist. Bei dieser Gelegenheit beschrieb Dimitriu ferner die schwierige Arbeitsmarktlage Griechenlands allgemein, das, „ähnlich wie Italien, an starker Arbeitslosigkeit und noch stärkerer Unterbeschäftigung” leide, und kam damit ganz offensichtlich zum eigentlichen Anliegen seines Vorsprechens. Er hatte nämlich von den seinerzeit noch laufenden deutsch-italienischen Verhandlungen über die Anwerbung italienischer Arbeitskräfte gehört und auch von verschiedenen westdeutschen Firmen erfahren, dass diese an der Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte sehr interessiert wären. Er solle sich deshalb im Auftrag des griechischen Arbeitsministeriums unterrichten, ob in der Bundesrepublik offiziell auch an einer Aufnahme griechischer Arbeitskräfte Interesse bestünde…

    … In ihrer Niederschrift ließ die griechische Regierung zudem nicht unbetont, „die griechische Wirtschaft [habe] während des letzten Weltkrieges und der nachfolgenden, bis 1950 andauernden kommunistischen Aggression katastrophale Schäden erlitten”, was die Bundesrepublik „zu einer wohlwollenden Haltung gegenüber Griechenland veranlassen” sollte. Diese Passagen des Aide-Memoire verfehlten ihre Wirkung nicht. Schon bald nach dessen Eingang teilte das Auswärtige Amt dem BMA nämlich mit, der griechischen Regierung sei aus psychologischen Gründen viel an einer Rahmenvereinbarung über die Anwerbung und Vermittlung griechischer Arbeitskräfte gelegen, die, weil ohne zahlenmäßig beziffertes Kontingent, ohnehin nur dann zur Anwendung gelange, wenn es Arbeitsmarktlage erlauben und Bundesregierung ausdrücklich wünschen sollten…

    … Obwohl das BMA eine organisierte Einreise griechischer Arbeitskräfte bis dahin kategorisch abgelehnt hatte, stellte es gegenüber der unverbindlichen Rahmenvereinbarung seine Bedenken zunächst zurück. Immerhin sprach sich das Auswärtige Amt nunmehr dringend für diesen Vorschlag aus, zumal in einer ordentlichen amtlichen Vermittlung ein Steuerungsinstrument gegen die sich unter fragwürdigen sozialen Bedingungen vollziehende zunehmende illegale Einwanderung – sie betrug (jeweils am 31. Juli) 1955: 577, 1956: 870; 1957: 1.731 und 1958: 2.735 Personen – gesehen werden konnte…
    Gastarbeiter waren in nicht geringem Maße ein Instrument der Außenpolitik!

    Gastarbeiter 3: Spanier kamen auf Wunsch Spaniens
    12.07.2008

    Natürlich kamen auch die Spanier auf Wunsch Spaniens. Den deutschen Stellen wäre es oft lieber gewesen, nur mit einem Land, also Italien, verhandeln zu müssen, aber immer neue Aspiranten tauchten auf (Knortz S. 101 f.):

    Auch im Falle Spaniens ist, so richtigerweise das St. Galler Tagblatt, „der Gedanke, in Spanien Arbeiter zu werben, nicht von deutscher, sondern von spanischer Seite ausgegangen. Die spanische Regierung hatte der Bonner Regierung ihren Wunsch übermitteln lassen, auch spanische Arbeiter bei der Einstellung in der deutschen Industrie zu berücksichtigen.” Zunächst war der Arbeitsattache der spanischen Botschaft in Bonn, Prof. Luis Enrique Sorribes Peris, im Verlauf des Jahres 1957 an das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung hinsichtlich einer Anwerbevereinbarung und einem Sozialversicherungsabkommen herangetreten. Die Anwerbevereinbarung sollte zunächst auf den deutschen Steinkohlenbergbau beschränkt bleiben, dort aber bereits im März 1958 entsprechende Beschäftigungsverhältnisse ermöglichen, die wiederum durch ein im Vorfeld abzuschließendes spanisch-deutsches Sozialversicherungsabkommen zu schützen gewesen wären. Über letzteres hatte schon Ende Oktober 1957 eine Delegation des BMA in Madrid „in überraschend kurzer Zeit” verhandelt, allerdings wurde die am 1. Dezember 1959 in Kraft tretende „Vereinbarung zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung des Spanischen Staates über soziale Sicherung im Falle der Arbeitslosigkeit” erst am 23. November 1959 in Bonn unterzeichnet.

    Parallel dazu hatte das BMA von der Bundesanstalt eine Expertise im Hinblick auf eine Anwerbung spanischer Arbeitskräfte anfordern lassen. Immerhin befanden sich Mitte 1959 bereits 2.088 spanische Arbeitnehmer in der Bundesrepublik, was gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme von 45% bedeutete…

    Gastarbeiter 4: Türken kamen auf Wunsch der Türkei
    12.07.2008

    Der Leser wird es bereits geahnt haben, auf was diese Serie hinzielt. Im Gegensatz zu dem, was uns Erdogan und sämtliche türkischen Lobbyisten, Vereine, Moscheen und ihre deutschen Sympathisanten einreden wollen, hat die BRD nie nach den Türken gerufen. Auch die haben sich einfach selber eingeladen. Wir haben absolut keinen Grund gegenüber irgendjemand dankbar zu sein, weil wir etwa den Aufbau dieses Landes nicht ohne Gastarbeiter geschafft hätten. Wenn hier endlich einmal jemand Dankbarkeit zeigen könnte, dann wären das die Türken, wenn die historische Wahrheit zählt! Das besondere bei den türkischen Gastarbeitern war, daß sie zunächst über private türkische “Übersetzerbüros” angeworben wurden (Knortz, S. 111 ff):

    Mit dem Erreichen der Vollbeschäftigung stiegen die Zahlen der in der Bundesrepublik beschäftigten ausländischen Arbeitskräfte stark an, darunter auch solche, mit deren Herkunftsländern noch keine Anwerbevereinbarung geschlossen worden war. Entsprechend hatten die Einreisegesuche türkischer Staatsangehörigerbeim Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Istanbul zugenommen, konkret von ehemals 10 bis 15 pro Monat auf ca. 500 im April 1960. Bis Ende Mai 1960 waren Personen, denen das Arbeitsangebot eines deutschen Unternehmens vorlag, türkischerseits „ohne weiteres” mit Reisepässen sowie den für die Reise notwendigen Devisen versorgt worden. Anschließend hatte die neu im Amt befindliche Militärregierung in Ankara die Ausreise türkischer Staatsangehöriger zunächst gesperrt, schließlich den Pass nur ausgestellt, wenn für die gesamten Fahrtkosten keine in der Türkei vorhandenen Devisen benötigt wurden, was die monatlichen Einreisegesuche erneut auf 150 bis 200 ansteigen ließ.

    Das besondere im Fall der Türkei war die regelmäßig durch private Übersetzungsbüros erfolgende Arbeitsvermittlung, die zudem öffentlich mit Anzeigen annoncierten wie: „Es wird mitgeteilt, daß Deutschland und Schweden Bedarf an Arbeitern haben. Die Korrespondenz von Monteuren, Meistern und sonstigen technischen Kräften für die verschiedenen Arbeitsgebiete wird übernommen: Acara Sokak, Kirehir Han, Stock 2, Nr. 8, Galatasaray.” Diese Ubersetzungsbüros informierten die Arbeitsuchenden über die notwendigen Bewerbungsformalitäten und verwiesen sie an die für ausländische Bewerber zuständige, in Frankfurt am Main ansässige Zentralstelle für Arbeitsvermittlung bzw. an einzelne ausgewählte Arbeitsämter. Die schließlich i.d.R. auch von ihnen übersetzten Bewerbungsunterlagen gingen nach Prüfung und Beglaubigung durch das bundesdeutsche Generalkonsulat über die amtlichen Arbeitsvermittlungen an die interessierten westdeutschen Unternehmen, die den Bewerbern wiederum ihre Arbeitsangebote zusandten. War durch die Firma nicht bereits eine Aufenthaltsgenehmigung beschafft worden, musste die Zusicherung derselben vom Bewerber über das Generalkonsulat bei der zuständigen Polizeibehörde in der Bundesrepublik beantragt werden. Erst nach deren Vorliegen erteilte das Generalkonsulat ein Visum, sofern der Bewerber einen türkischen Pass erhalten hatte.119 Auf die in Frankfurt ansässige Zentralstelle, an die jeder Ausländer ein Vermittlungsgesuch richten konnte, hat übrigens auch die Bundesregierung selbst immer wieder solche Staaten verwiesen, mit denen sie keine Anwerbeabkommen zu schließen beabsichtigte.

    Da die türkische Militärregierung Anfang August 1960 verlauten ließ, die Vermittlung von Arbeitskräften stärker durch amtliche Stellen regeln zu lassen, empfahl das bundesdeutsche Generalkonsulat Istanbul in Anbetracht des Arbeitskräftebedarfes der deutschen Industrie, ein Anwerbeabkommen auch mit der Türkei in Erwägung zu ziehen. Das in die Diskussion hierüber rechtzeitig involvierte BMA war „nicht unbedingt” von den Vorteilen einer solchen Vereinbarung überzeugt, da ein nicht unerheblicher Teil der in die Bundesrepublik eingereisten Arbeitnehmer die Dienste der mit den Anwerbevereinbarungen institutionalisierten Kommissionen erfahrungsgemäß gar nicht in Anspruch nehme. „Auch sollte man grundsätzlich”, und hierauf hatte das Bundesarbeitsministerium intern immer insistiert, wie in allen bisherigen Fällen „die Initiative zum Abschluß einer Vereinbarung der türkischen Regierung überlassen.” Zudem, so das BMA weiter, „könnten sich mit gutem Grunde einige andere Staaten, deren dahingehende Wünsche zurückgewiesen wurden, auf dieses neue Beispiel berufen und die erhaltenen Absagen als Diskriminierung auffassen.” Arbeitsmarktpolitisch sah auch die Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung trotz des inzwischen spürbaren Arbeitskräftemangels keine Notwendigkeit für eine Anwerbevereinbarung mit der Türkei, da der Kräftebedarf in den anderen Anwerbeländern „hinreichend gedeckt” werden könne. Allerdings meinte der bis dahin immer und ausschließlich mit Blick auf den Arbeitsmarkt argumentierende Präsident der BA, Anton Sabel, nicht beurteilen zu können, „wie weit sich die Bundesrepublik einem etwaigen solchen Vorschlag der türkischen Regierung verschließen kann, da die Türkei ihre Aufnahme in die EWG beantragt hat und als NATO-Partner eine nicht unbedeutende politische Stellung einnimmt.” Ihre Mitgliedschaft in der NATO hatte auch die Türkei selbst neben dem „lebhaften” Wirtschaftsaustausch mit der Bundesrepublik immer wieder zur Untermauerung ihres Wunsches nach Abschluss einer Vermittlungsvereinbarung vorgebracht. In welchem Grad sich die außenpolitische Raison nun bereits allgemein durchgesetzt hatte, damit Arbeitsmarkt- zu Außenpolitik – und vice versa! – geworden war, zeigen die Schlüsse Sabels, der es vorerst für ausreichend hielt, „wenn zur Ordnung der Beziehungen in der Anwerbung und Vermittlung ein Notenwechsel zwischen der türkischen […] und der deutschen Regierung stattfände, in dem die jetzige Rechtslage und die Zuständigkeiten klargestellt, aber keine neuen Rechtsbeziehungen und -ansprüche begründet werden, da die Gefahr besteht, daß beim Abschluß einer Regierungsvereinbarung auch andere Länder, wie Cypern, Tunis und Marokko das gleiche Ansinnen an die Bundesrepublik Deutschland stellen würden…

  142. Kreuzweis sagt:

    Allen Moslems und „Moslemverstehern“ (die meisten sind ja Guttis, die „verstehen“ ohne zu wissen):

    Ich bin von den Moslems unedlich enttäuscht!
    Wehrlose „Biodeutsche“ (Özdemir) zu verprügeln und zu töten und das dann noch schönzureden – dazu reicht die muslimische „Wehrhaftigkeit“.
    Wo – WO BITTESCHÖN – sind denn die Demos gegen das Muslimkillen in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien etc., gegen die Kriegshetze? WO? Ich und viele Deutsche würden sicherlich mitdemonstrieren. Aber da ist nix bis garnix!
    Im Gegensatz zu uns politisch bewußten Deutschen, die nur bedrängt und verfolgt werden, habt ihr die Organisationen und Strukturen – da werdet ihr ja gehätschelt und gepampert! Noch haben sogar Ausländer hierzulande das Recht zu demonstrieren.
    Wenn mal wieder der Koran „beleidigt“ wird, da könnt ihr ja auch Rabbatz machen!
    Aber hier Rumrabulieren, weil „wir“ (ach – HIER seid IHR Moslems – schwuppdiwupp – fein raus?) im Afrika Krieg führten, mögen man verstehen, wenn hier Soldaten verprügelt oder ermordet werden würden?

    Wer hier dauernd Forderungen stellt, soll auch politisch vorher was leisten!

  143. Könnten die Befürworter einer muslimischen Masseneinwanderung bitte einmal sachhaltig erklären, warum sie das befürworten?

  144. Carlo sagt:

    @Dr. Gunther Kümel
    Sind Sie irgendwie wohl eben erst gelandet?
    Für so ein komisches Gebilde wie „Deutschland“ sollte es sich wirklich langsam ausgesouveränt haben.
    Es gibt kein gemeinsames „Vaterland“ mit dem deutschen Kapital, insbesondere nicht mit Carlo Schmidt. Die selbe Blödheit ist schon mehrfach gelaufen, trotz schmerzhaftester, ja katastrophaler Erfahrungen, weil gemeinhin die Unterwerfung als Tugend angesehen wird.

  145. hotteki sagt:

    JE: Würden die Syrier erkennen, worum es in diesem Krieg wirklich geht, nämlich die Versklavung durch die USA, würden sie zu 100% für Assad kämpfen und der Krieg wäre aus, obwohl er an Gaddafi, was die gerechte Verteilung des gemeinsam Erarbeiteten angeht, nicht ganz heran reicht. Aber gerechter als in den westlichen kapitalistischen Ländern, geht bzw. ging es in diesen Diktaturen allemal zu. Geldschöpfung und die Wirkung des Zinseszins sind auch auf den „wahrheitssuchenden“ Seiten fast noch ein Tabuthema, im Mainstream sowieso. Die Sensoren im Hinterkopf für die Gefahr die mit dieser Diskussion verbunden ist, funktionieren da sehr gut. Da lassen wir uns lieber auf Nebengleise abschieben, wie von den Medien (Kapital) gewünscht. Dabei wäre es so wichtig, auch im TV solche Themen anzusprechen. Beckmann hat mal eine sehr gute Sendung zum Thema Geld gemacht, mit Weigel, Rösler, Dirk Müller und Franz Hörmann. Würde mich nicht wundern, wenn seine Verabschiedung aus der Talkshow mit dieser Sendung zu tun hat. Die Dimension des Zinseszins, dass es genau so viel Geldvermögen wie Schulden gibt, dass alle Probleme hausgemacht, also Systemimmanent sind, weil das vorhandene Geld falsch verteilt wird, wird allgemein in der Konsequenz noch nicht begriffen. Ein satter, zufriedener Mensch kämpft nicht, mit der Waffe in der Hand für seine Religion. Der diskutiert darüber, ruhig und gelassen. Für mich heißt „Arm gegen Reich“ übrigens nicht Klassenkampf, sondern Zinsgeber gegen Zinsempfänger. Bei den Zinsgebern gehört der größte Teil des Mittelstandes auch dazu.

  146. Carlo sagt:

    Mal so betrachtet: Da feiert eine Partei die noch im Feudalismus entstand, sich „sozialdemokratisch“ nennt, sowas wie 150jähriges Jubiläum. Erfolgsbilanz: keine Revolution, erster Weltkrieg, Faschismus, Demokratur, Feudalismus (Neo)

  147. Leser123 sagt:

    @claudia wädlich
    Es gibt Frauen, die heiraten einen Mörder, der
    im Todestrakt eines US Gefängnisses sitzt.
    Diese Frauen kennen keinen lieberen Menschen!

    Zu den politischen Zielen, die Herr Elsässer
    formuliert, kann ich zustimmend bis enthaltend
    stimmen. Zumindest würde damit ein Paradigmenwechsel
    eingeläutet und das ist besser als gar nichts.
    Dennoch sehe ich das Problem, welches die
    Gesellschaft direkt betrifft damit nicht gelöst.
    Interessant, dass in der Diskussion auf diesem
    Blog schon der Schrei nach dem Verbot der Islamkritik
    aufgekeimt ist. Schneidet mir die Stimmbänder, damit
    ich nicht mehr sprechen kann, und hackt mir die Finger
    ab, damit ich nicht mehr schreiben kann, so könnt
    ihr euch meines Erstickungstodes sicher sein.
    Es muss bei aller Liebe zur Religionsfreiheit den
    Muslimen auch einmal klar werden, welche Unterschiede
    hier aufeinander prallen. Religion ist Privatsache.
    Islam will gesellschaftsübergreifend sein.
    Dieses Problem bleibt bestehen und ich glaube
    nicht, dass dies ausschließlich politisch steuerbar
    ist, es ist dem Islam ganz konkret innewohnend.
    Nicht jeder Muslim macht dort mit, so wie es unter
    den Christen massenweise Weihnachtskirchgänger
    gibt, die sich sonst nicht um den Glauben kümmern.
    Allerdings sehe ich einen Einfluss auf die Gläubigen
    des Islam aus so vielen Richtungen sowohl im Inland,
    als auch im Ausland. Hier findet eine Steuerung der
    Massen statt, die sich aus dem Islam selbst speist.
    Deshalb finde ich Instrumente zur Abschaltung der
    äußeren Steuerung der Muslime wesentlich wichtiger,
    als ein Zuzugsstop.
    Da könnte uns Herr Putin helfen, der die NGO´s, und
    das sind die Ditib, Milli Görus etc., kontrolliert, um
    deren Einflussnahme zu durchleuchten.
    Eine großangelegte Konferenz, die sich mit einer
    Definition von Religionsfreiheit beschäftigt, wäre auch
    notwendig. Denn für das Wort Reliogionsfreiheit gibt
    es keine Defintiion.

  148. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Carlo: „ausgesouveränt“??

    Den Sinn Ihres Textes kann ich nicht so recht durchschauen.
    Meinen Sie, die „brd“ sei nicht souverän?

    Sage ich doch! Aber es könnte durch die rechte Politik die Souveränität ausgeweitet werden.

    Und Carlo Schmidt wäre ein „Kapitalist“ ?

    Na ja.

  149. Schwan sagt:

    Joachim Bullinger: „Könnten die Befürworter einer muslimischen Masseneinwanderung bitte einmal sachhaltig erklären, warum sie das befürworten?“

    Dieser Frage schliesse ich mich an.

  150. Wahr-Sager sagt:

    @Bravo:

    „Doch, JE, einen Unterschied gibt es, die MSM sind wenigstens aufrichtig!“

    Muahaha, der war gut! Als aufrichtigstestes Organ in der Medienlandschaft empfehle ich Ihnen das „Netz gegen Nazis“ – völlig objektiv, investigativ recherchiert und total unabhängig!

    Wer von „Nazis“, „Rechtsextremen“, aber auch von „NSU-Terroristen“ nicht genug bekommen kann, findet dort ein warmes Plätzchen.

  151. Wahr-Sager sagt:

    @Karl_Murx:

    „Sie begehen den Fehler, daß Sie glauben, sich ständig vor ihren imaginären Zuhörern für Ihre Meinung rechtfertigen und beteuern zu müssen, daß Sie nicht ausländerfeindlich sind. Davon ist aber im Regelfall auszugehen. Mein Rat wäre also, mit diesem permanenten Kotau vor dem äußeren oder inneren Sittenwächter der Politischen Korrektheit aufzuhören. Das macht dann viel weniger manipulierbar.“

    Absolut. Ich finde diese Distanzierung einfach nur furchtbar und als Rechtfertigung dem politischen Gegner dienlich.
    Ich weiß selbst, dass ich nichts gegen aufrichtige Menschen habe – ob es nun Ausländer, Juden, Schwarze, Homosexuelle etc. sind oder irgendeine Kombination dieser Gruppen. Diese Gruppen aber per se aus einer Tätergruppe auszuschließen, würde einen positiven Rassismus implizieren, indem man bei ihnen negative Eigenschaften von vornherein ignoriert.

    Nur zu oft schieben kriminelle, hasserfüllte Elemente genau diese erwähnten Gruppen vor, um sich selbst überlegen wähnend unantastbar machen zu wollen. Ein extremes Beispiel habe ich kürzlich leider wieder mal auf YouTube lesen können:

    „Dein Bild alleinschon wenn ich dich sehen würde hättest du ein Messer in deiner scheiss Glatze“

    Und darauf folgend:

    „ICH BIN KEIN NAZI KEIN ANTI NAZI ODER SO ICH HAB NUR WAS GEGEN RASSISTISCHE LEUTE UND WENN ICH SEHE WIE NE GLATZE EINEN SCHWARZEN FERTIGMACHT KRIEGT DER AUF´S MAUL !“

  152. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Carlo: „Revolution!“

    Ich bekomme den Eindruck, „Revolution“, das ist für Sie Selbstzweck. Und Ihr historisches Verständnis ist noch unterhalb von dem von Herrn Knopp.

    War denn die Ausrufung der Republik durch Scheidemann, die Etablierung einer republikanischen Verfassung samt der Abschaffung der Vorrechte des Adels keine „Revolution“ in Ihrem Sinne?

    Muß es denn „die Nacht der langen Messer“ sein, mit Ermordung der halben Bevölkerung und dem Massakrieren der Familie des bisherigen Herrschers?

  153. Claudia Wädlich sagt:
    Mai 26, 2013 um 22:39

    zitat
    Dieser Schwarze kann als Trittbrettfahrer die Parolen geschwungen haben. Vielleicht hatte er aber nur Beziehungsstress und ist Amok gelaufen oder hat seinen Job verloren
    <<<<<<<

    Hochverehrte Frau Kriminologin Claudia Wädlich,

    (gelöscht. bitte lassen Sie den Quatsch. – Hausmeister)

  154. Mister Panopticon sagt:

    Carlo sagt:
    Mai 27, 2013 um 12:38

    @Dr. Gunther Kümel
    „Sind Sie irgendwie wohl eben erst gelandet?
    Für so ein komisches Gebilde wie “Deutschland” sollte es sich wirklich langsam ausgesouveränt haben.
    Es gibt kein gemeinsames “Vaterland” mit dem deutschen Kapital, insbesondere nicht mit Carlo Schmidt. Die selbe Blödheit ist schon mehrfach gelaufen, trotz schmerzhaftester, ja katastrophaler Erfahrungen, weil gemeinhin die Unterwerfung als Tugend angesehen wird.“

    Nach meiner Meinung sind Sie gerade frisch gelandet; bei allem, was einem persönlich an Bauchschmerzen beim Begriff „Nationalismus“ befallen mag.

    Ja; Sie haben vollständig Recht, dass „Unterwerfung“ in der deutschen Geschichte über allerweiteste Strecken eine Tugend war. Nur: Gerade SIE sind es, die eine weitergehende Unterwerfung befürworten- ohne(!) dass es Ihnen im geringsten bewußt ist.

    Sie fallen nämlich auf das gängige Narrativ „FÜR“ Deutschland herein, und das sind eben nicht Leute, die für Freiheit oder deutsche Souveränität stehen. – Auch wenn diese Menschen viele Presseangestellte und Politiker bezahlen.

    Sie befürworten „amerikanischen“ Globalismus, zu finden auch beim Konstrukt(!) EU, und denken sich den als „Traum der Sozialdemokratie“, inklusive dem lieben-freundlichen Groß-und-Finanzkapital; wenn sich aber etwas ändern soll, dann braucht es aber Inter-Nationalismus:

    Souveräne Rechts-Subjekte, sprich: autonome Staaten, die dem ewigen Blutbad(!), das von den Globalisten veranstaltet wird, ein Ende setzen, sich gegenseitig zutiefst anerkennen und ewige Freundschaft schwören-

    Nicht, weil das immer sexy ist; im Gegenteil, sondern: weil es NICHT ANDERS GEHT. Alles andere läuft auf Selbstauslöschung der Menschheit, oder: zuallermindest ihres Begriffes hinaus.

    Der Begriff der „Schicksalsgemeinschaft“ ist eben inzwischen ein globaler; es sollte aber auch klar sein, dass man hoffen muß dass die hoffentlich mündigen Bewohner der Staaten das auch(!) erkennen.

    Nichts anderes heißt für mich jedenfalls Inter-nationalismus, oder: Patriotismus, oder, als Linker: Sozialismus. Es ist eben KEIN Globalismus/Etatismus/Nationalismus, der Menschen und Völker als reine Verfügungsmasse begreift, also: kein Orwellscher „oligarchischer Kollektivismus“, wie im Liberalismus, Kommunismus, Faschismus, sondern: das selbstbewußte, selbstbestimmte Handeln FÜR die Welt-und-Staats-Gemeinschaft. -Angefangen bei JEDEM Einzelnen😉

    Also: FÜR Deutschland, FÜR das Vaterland, ALS Europäer, und Internationalist; gegen(!) Unterwerfung und Unterdrückung. Punkt. -Manitou hat gesprochen.😉

    P.S: „Die unterlaufenen Blödheiten“ lagen nicht nur an der „deutschen Art“, und dem deutschen Staat, die ja so ein schönes Feindbild sind (Ich mag den preussischen Drill z.B. auch nicht, und Freiheit war meistens Mangelware) – sondern sind ersteimal geopolitisch und ökonomisch einzuordnen, und in einem historischen Kontext zu betrachten. Und wenn man das nicht tut, verfehlt das eigene Geschichtsbild zumindest die Wahrheit. Auch wenn man sich dafür am Herdfeuer des Ressentiments (und Deutschland ist ein wahrlich großartiger Meister im Erfinden von Ressentiments) gegen(!) Deutschland wärmen kann.
    Und: Ja, die deutsche Kulturgeschichte hatte unleugbar ihren Beitrag an 33-45; aber es hatte auch ein Vorspiel, das sich nicht („postmodern“) auf („deutschtümelnde“) „Kultur“ und „Nation“ reduzieren lässt, sondern indem die gesamte Weltgeschichte „auch“ eine Rolle spielte.

  155. lunaria sagt:

    Die Positionen der beiden Globalismus-Gegner (Antiimperialisten/Patrioten) müssen sich gar nicht ausschließen, denn sie können sich ergänzen. Wie man an dem Problemkreis Migration, Flucht (aus Gründen politischer Verfolgung, Wirtschaftskollaps oder Krieg) sehen kann, sind beide Positionen legitm und richtig. Hegemoniale Bestrebungen der Nato oder EU sind auf langer Sicht für die Bevölkerungen aller Staaten nachteilig. Es profitieren nur die wirtschaftlichen und politischen Eliten von Vormachtsstreben und Aggressionskriegen der Nato/EU-Staaten. Auch die Zerstörungen der Traditionen und Kulturen bringt niemanden Vorteile, außer dem GeldMacht-Apparat (der herrschenden Klasse).

    Somit beinhalten altlinke, sozialistisch-humanistische Philosophie UND Politik, originär die antiimperialistischen und patriotischen Positionen. Die kommunistischen Partisanen Jugoslawiens, Italiens, Frankreichs im 2. WK waren alle Patrioten diese Frage stand gar nicht zur Debatte, das heißt sie waren Internationalisten und Patrioten zugleich.
    Es standen die Fragen: Wem gehören Banken und Konzerne, Wo fließen die Gewinne und Erträge der Arbeit hin und wie wird der demokratische Sozialstaat organisiert (Verfügung über Produktionsmittel in welchem Ausmaß, Zentralverwaltungswirtschaft+Privateigentum)

    Heute steht die Organisationsfrage an erster Stelle. Außerparlamentarische, parteiübergreifende und grundgesetztreue Bündnisse sind ins Leben zu rufen. Aber wie?

  156. Wahr-Sager sagt:

    @Claudia Wädlich:

    Wenn Kriminalität ein soziales Problem ist, ungerechte Verhältnisse aber bei Weitem nicht nur Ausländer betreffen, warum gibt es im Verhältnis zu „Bio-Deutschen“ dann überproportional viele ausländische Gewalttäter? Und damit meine ich jetzt nicht Italiener, Spanier oder Asiaten…
    Nichts gegen Sie persönlich, aber ich kann dieses sozialpädagogische Geschwätz von „ungerechten Verhältnissen“ oder „sozialer Aussichtslosigkeit“ nicht mehr hören! Damit entzieht man Kriminellen jegliche Selbstverantwortung und macht wieder mal die böse Gesellschaft für ihre Handlungen verantwortlich. Oder genauer gesagt: Die bösen Bio-Deutschen, die lt. einem türkischen Generalkonsul braunes Blut in ihren Adern haben, was an zionistisches Gedankengut (Daniel Jonah Goldhagen) erinnert.
    Michael Klonovsky, ein 1962 in Schlema geborener deutscher Schriftsteller und Journalist, hat bereits viele kluge Sätze geäußert – darunter auch dieser:
    „Wenn sich ein Deutscher und ein Immigrant prügeln und der Immigrant gewinnt, handelt es sich um ein Integrationsproblem. Gewinnt der Deutsche, ist es Rechtsextremismus.“

    Diese Äußerung sagt eigentlich alles aus. Deutsche werden per se als Täter, Ausländer als Opfer betrachtet. Ein „Nazi“ in der BRD ist also in der Regel hellhäutig, blond und blauäugig, Rassismus gegen Deutsche existiert offiziell nicht. Kein Wunder, denn von diesem profitiert niemand.
    Staatlich alimentiert werden nur Personen und Organisationen, die (angebliche) Fremdenfeindlichkeit feststellen und überall „Rechtsextremismus“ und „Nazis“ verorten. Wobei ich an dieser Stelle auf einen interessanten Artikel von Ellen Kositza verweisen möchte: http://www.sezession.de/38909/welche-dieser-personengruppen-hatten-sie-nicht-gern-als-nachbarn.html

    Würden Sie auch einen pöhsen Rechten verteidigen, der Amok gelaufen ist, weil die unnachgiebigen Repressionen gegen ihn zu seiner Kurzschlusshandlung führten? Nun, ich kenne keinen solchen – dafür umso mehr einen grenzenlosen Hass, der sich gegen Rechte ergießt und staatlich gefördert wird, so dass es mich nicht wundern würde, wenn es irgendwann mal zu einer solchen Kurzschlusshandlung kommen sollte! Im Gegensatz zu dem dunkelhäutigen Schlächter würde hier aber niemand der BRD-Herrschenden vor einer Verallgemeinerung (Klodia Roth würde hier vermutlich von einer „strukturellen Diskriminierung“ sprechen) warnen, denn Konsens ist ja, dass die Rechten per se ganz böse Menschen, oder vielmehr blutrünstige Tiere, seien… Da spielt es dann auch keine Rolle, ob sie Beziehungsstress oder ihren Job verloren hatten.

    Sicherlich gibt es auch viele scheiß Deutsche (einen davon habe ich eben erwähnt), aber es sind halt Ihre ganz persönlichen Erfahrungen, die Ihre Weltsich widerspiegeln. Andere Menschen haben dann die genau entgegengesetzten Eindrücke sammeln können.
    Ich habe im Haus, in dem ich wohne, auch einige ausländische Parteien verschiedenster Nationalitäten, mit denen ich keine Probleme habe – warum auch? Es kommt immer auf den Charakter an – und hier sieht es leider so aus, dass zumindest ein großer Teil der Einwanderer davon profitiert, sich als staatlich geförderte Opfer zu präsentieren und gleichzeitig dazu animiert wird, gegen rechts bzw. „Nazis“ zu kämpfen. In letzter Konsequenz bedeutet das, dass die Deutschen noch weiter zurückgedrängt und eingeschüchtert werden und dass eine noch größere Hetze auf sie ausgeübt wird, sollten sie sich den politisch korrekten Richtlinien widersetzen.

    Ich habe übrigens nach kurzer Recherche gesehen, dass Sie im Portal Lokalkompass.de schreiben – der WAZ-Gruppe angehörig, die wiederum der SPD gehört.
    Ein Tummelbecken von Gutmenschen, die sich gegenseitig versichern, wie gut sie doch seien und im Kampf gägän rächts einer Meinung sind. Meinungsfreiheit wird in diesem Portal nicht groß geschrieben, und angeblich wurden meine Beiträge entfernt, weil ich keinen Klarnamen angegeben habe. Dies allerdings würde ich sicherlich nicht machen, da wir in einem „Rechtsstaat“ leben, der nur Ansichten „links von rechts“ zulässt, also von der „Mitte“ bis ganz nach links (oder „links“).

  157. Claudia sagt:
    Mai 27, 2013 um 10:12

    Mutti Merkel läuft den Bilderbergern nicht aus dem Ruder. Treuere Diener als Mutti und ihren Rollstuhl gibt es nicht.
    Das Frieda Springer, als eine der drei Damen von der Tankstell, zuläßt das zwei Mitarbeiter aus ihrem Konzern ,4 Monate vor der Wahl, ein Buch über das erste Leben von Mutti mit angeblichen sensationellen Neuigkeiten veröffentlichen, ist garantiert kein Zufall.
    Das dient nur dem Selbstschutz von Mutti. Denn Mutti ist nicht mehr als Kanzlerin vorgesehen. Die Schweinereien….. die nach der Wahl kommen werden….. dürfen andere verkünden.
    Ich verstehe nur nicht, warum sie nicht auf eine andere Weise aus dem Spiel genommen wird.
    Da Helmut Kohl nach seiner Auszeichnung mit dem Orden von B`nai B`rith ,später auch noch sein Fett wegen der Spendenaffäre abbekam, scheint das auch jetzt bei Mutti der Fall zu sein. Bekam sie ihren Orden doch auch vor knapp 2 Jahren.
    Mit diesem Orden werden wohl verdiente Vasallen, als eine Art Schmerzengeld, vor ihrem Ausscheiden als Domestik geehrt.
    Zetzt tritt Frieda ihre Freundin Angela genauso vor das Schienbein, wie die das seiner Zeit mit ihrem Meister und Gönner Kohl auch machen mußte.
    Das scheint bei den Auserwählten so üblich zu sein.

  158. Mister Panopticon sagt:

    „Dr. Gunther Kümel sagt:
    Mai 27, 2013 um 14:22

    @ Carlo: “Revolution!”

    Ich bekomme den Eindruck, “Revolution”, das ist für Sie Selbstzweck. Und Ihr historisches Verständnis ist noch unterhalb von dem von Herrn Knopp.

    War denn die Ausrufung der Republik durch Scheidemann, die Etablierung einer republikanischen Verfassung samt der Abschaffung der Vorrechte des Adels keine “Revolution” in Ihrem Sinne?

    Muß es denn “die Nacht der langen Messer” sein, mit Ermordung der halben Bevölkerung und dem Massakrieren der Familie des bisherigen Herrschers?“

    Das ist natürlich eine schwierig zu beantwortende Frage. Fakten: Vor der Abdankung Wilhelms (dank Max von Baden) , womit der „Kopf“ der Gesellschaftsordnung entfernt wurde, saß die SPD, die „Arbeitervertreter“ die alle zur „Bourgeosie“ gehörten, im Reichstag, danach saß sie im Reichstag. Die Ständerechte des Adels wurden beschnitten, richtig.
    Dazu wurden die „Revolutionäre“ , etwa in Bayern (USPD), im Zweifel von der Zentralmacht niedergeknüppelt (Entschuldigung für Vereinfachungen) . Die SPD als „Regierungspartei“, die WK1 massiv unterstützt hat (Fakt, bitte keine Wertung reinlesen!) , griff dazu auf Freikorps zurück, „um die Ruhe wiederherzustellen“ , und sich selbst als Ordnungsmacht zu bewähren.

    Nun, es war wohl eine „Revolution“, nur im „Kochbuch für angehende Revolutionäre“ steht da was anderes zu drin😉

    Und über das Zustandekommen der Verfassung muß man vermutlich auch mehr wissen, als ich jedenfalls.😉

    Und: Zu den Twenties gehörten neben den Kräften, die alle noch auf ihren Posten saßen, sich aber in ihren Machtbefugnissen beschränkt fühlten, und die alle „die alte Ordnung“ wiederwollten, auch diejenigen, die (Überraschung?) die Revolution wollten. – „Später“ wurde das Problem ja „elegant“ von bestimmten Vertretern der „Konservativen Revolution“ gelöst, und alle diese Kräfte „beseitigt“ …

  159. Dr. Gunther Kümel sagt:

    ZUWANDERUNGSSTOP??

    Die AfD ist dagegen! Siehe Parteiprogramm:

    „Integrationspolitik:

     Wir fordern eine Neuordnung des Einwanderungsrechts.
    Deutschland braucht qualifizierte und integrationswillige Zuwan-derung.

    Wir fordern ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild.

    Eine ungeordnete Zuwanderung in unsere Sozialsysteme muss
    unbedingt unterbunden werden.

    Ernsthaft politisch Verfolgte müssen in Deutschland Asyl
    finden können. Zu einer menschenwürdigen Behandlung gehört
    auch, dass Asylbewerber hier arbeiten können.“

  160. Carlo sagt:

    @Dr. Gunther Kümel
    Nein, Selbstzweck ist ja ganz daneben, ich denke da eher an eine klare Ordnung der Wirtschaftsprozesse, wie auch unter Sinowjew, Nestor Machno oder in Spanien Buaneventura Durutti, allerdings für das Volk und zu seinem Gewinn und Gedeien. Das wäre schon diametral der bürgerlichen Ordnung. Mit dem Einmarsch der Armee, wäre der Wechsel gesichert. Fragen Sie mal die älteren Offiziere aus Portugal!
    Warum fragen Sie mich nach dem Massaker oder gar im Falle eines Regierungssturzes nach der Lebenssicherheit des Herrschers?
    Mein Fall ist sowas nicht, brauchen Sie das?
    Aber Sie haben mich auf schwarze Gedanken gebracht!

  161. gerina sagt:

    Heute las ich in der Rheinischen Post, dass die BRD 5000 spanische Jugendliche ins Land holen will, um sie hier auszubilden, ihnen eine Wohnung stellt, die Kosten zahlt, usw.
    Zitat Ursula von der Leyen: „Jeder ist in der BRD willkommen“. Angeblich sind tausende von Ausbildungsplätzen unbesetzt, was ja sein kann.
    Aber da stellt sich mit die Frage: Was ist mit unseren Jugendlichen, die keinen Ausbidlungsplatz finden, weil ihnen die Bildung fehlt ? Da wird nichts investiert !! Wozu auch ?
    Nein, denn sie werden als Kanonenfutter von den Jugendoffizieren der Bundeswehr einkassiert…..

    Schulministerin Löhrmann (NRW) möchte 60 € Millionen € an Vertretungskräften einsparen…so sieht es aus !
    Ich arbeite als Schulsozialpädagogin in einer Hauptschule auf dem Land. Wir haben in den letzten Wochen neue Schüler aller Altersklassen aus Osteuropa, Spanien und Griechenland bekommen.
    Sie werden altersentsprechend in den Klassen verteilt, obwohl sie kein Wort Deutsch können, was ich unmöglich finde ! Unsere Schulleiterin möchte das nicht, da sie nicht nur unter sich sein solle und wir auch zu wenig Lehrer haben.

    Unsere Neuankömmlinge erhalten lediglich 14 Stunden in der Woche Deutschförderunterricht. Da eine Lehrerin, die ihnen Deutsch erteilt, dauererkrankt ist, habe ich meine Schulleiterin gefragt, ob ich sie vertreten kann, was ich jetzt mit großer Freude tue..diese Kinder und Jugendlich sind sehr motiviert und wollen lernen….aber was soll aus ihnen werden, frage ich mich…

    @Fatima, wie wäre es, wenn Du ehrenamtlich an einer Schule Kinder mit Migrationshintergrund sprachlich förderst …ist nur ein Vorschlag…aber sie werden Dir sehr dankbar sein. Das wäre doch ein konstruktiver Beitrag zur Integration…

  162. Carlo sagt:

    Herr Dr. Kümel, Deutschland braucht überhaupt keine in irgendeinerweise staatlich koordinierte Einwanderung.
    Es geht nicht an, das hier eine Frau aus Indonesien im
    Altersheim meinen Vater pflegt. Und nur weil die Kranken-
    pflegerien aus Indonesion die Hälfte wie die Deutsche bekommt, denken Sie, Herr Doktor Kümel, wär das ja ein tolles Geschäft. Na.?
    Denken Sie sich die Affaire einfach mal praktisch, dann sehen sie die Grenze der Bürgerlichkeit. Nehmen muß man diese Grenze mit Gewalt, keine Frage, weil was anderes versteht die Bourgeoisie nicht.

  163. Mister Panopticon sagt:

    @ Wahr-Sager:

    Ich habe, ehrlich gesagt, übrigens auch einen konkreten Begriff von „Nazi“, der vermutlich auch viele -sogenannte- Linke unterschwellig inspiriert:
    “ Dummer, gewaltbereiter, diskussionsunfähiger Mensch, der andere Menschen haßt, auch wenn sie ihm nichts getan haben, Vorurteile pflegt wo er nur kann, und sich gerne, mit anderen Gleichgesinnten, die Birne vollhaut, und gerne laut in der Gegend rumgrölt um seinen Aggressionen freien Lauf zu lassen“
    Nun; solche Menschen gibt es, und zwar ziemlich viele. Und: Sie fühlen sich magisch von „rechten“ Vereinigungen, die ihnen vom VS angeboten werden, angezogen.
    Und: Ich verspüre einen riesigen Hals gegen solche Menschen. – wie gegen Hass und Dummheit im Allgemeinen.

    Nur: Was hat das mit Politik zu tun, solange diese ersteinmal auf „Diskurs“ beruht?

    Nischt. Finde aber trotzdem, dass man solchen Psychos Einhalt gebieten muß; und da die Polizei wenig dagegen tut/tun kann , und in -persönlich gefühlt- größeren Teilen ähnlich *tickt*, was ich bedauere, bin ich froh, dass es Leute gibt, die genau den gleichen Hals haben, und sich aber glücklich schätzen, wenn sie sich mit Personengruppe 1 kloppen können. Finde, die haben sich ihr Haschisch und ihr Feierabend-Sixpack redlich verdient.😉 Und: Ich finde diese Menschen sind, ungewollt, gute Patrioten…

  164. Jürgen Elsässer

    wenn eine Kriminologin, die seit kurzem eine Beziehung mit einem Schwarzen hat,selber schreibt, daß das Motiv dieser scheußlichen Tat auf Beziehungsstress zurück zu führen sein könnte, mit der Begründung der liebenswerten Art ihres Bekannten,stellen sich gelinde gesagt ,bei mir die Haare hoch.
    Und das bei der Erklärung des Täters im Video.
    Da muß einem doch, über die professionalität der Kriminiologen dieses Schlages, leichte Bedenken kommen.
    Oder wie beurteilen Sie das?

  165. Carlo sagt:

    Kleiner Nachtrag:
    Ich wills mal so sagen, ich fühl mich hier prima mit meinen Nachbarn, und es muß nicht immer „Wettbewerb“ sein.
    claro sagt carlo

  166. Avicenna1968 sagt:

    @ Wahrsager

    Sie verkennen da etwas – nämlich, daß sich heutzutage in Gestalt der „Gegen Rechts“-Initiative die völkische Mobilisierung vollzieht. Der Witz dabei ist, daß eine Rechte, sei es im konservativen oder nazistischen Sinne, eigentlich gar nicht existiert.

    Ein Konservativismus, der als literarisches oder publizistisches Phänomen (Sezession, JF etc.) sein Dasein fristet, ist keiner – zum Konservativismus gehört gesellschaftliche Macht wie zu einer kommunistischen/sozialistischen Partei die proletarische Klassenbasis. Ein Konservativismus, der seinen Namen verdient, repräsentiert die Elite, die gesellschaftlichen Machtgruppen (Industrie, Banken, Sicherheitsapparat, Armee, Kirche, Großgrundbesitz) in einer Gesellschaft, die, obschon industrialisiert, von intakt und lebenskräftig gebliebenen vormodernen Milieus und Strukturen durchzogen ist. Seit Burke haben sich Konservative stets auf das „Konkrete“ im Gegensatz zum „Abstrakten“ berufen, und was sie damit meinten, war nichts geringeres, als das geschichtlich gewachsene Machtverhältnis in der Gesellschaft und ihren Institutionen. Ein Konservativismus, der rein in der Sphäre der Meinung und der Ideen existiert, ist ein Widerspruch in sich.

    Und die Stiefelnazis ? Eine Jugendbewegung, in der sich randständige, entwurzelte Jugendliche aus post-proletarischem Milieu versammeln, um die Mehrheitsgesellschaft, die sie ausgespuckt hat, bis aufs Blut zu provozieren. Die rabiaten Elemente des Neonazi-Milieus der 90er waren in ihrer Neigung, anderen Leuten mit Anlauf beidfüßig auf den Kopf zu springen, den ausländischen Ghetto-Banden nicht gar so unähnlich.

    Also: „Rechts“ existiert nicht wirklich, es handelt sich bloß um ein Feindbild, einen bogeyman, der von den realen Machtverhältnissen im Lande und in der gesamten westlichen Welt ablenken soll.

  167. juergenelsaesser sagt:

    HJS: Ich beurteile das gar nicht. Ich beurteile ja auch Sie nicht.

  168. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Panopticon: „Revolution“

    Mag die Revolution 1918 für manche immer noch viel zu unblutig verlaufen sein, es war eine gewaltsame, grundlegende Veränderung der Staats- und Gesellschaftsform.

    Was danach kam, war der Versuch von Gruppen und Milizen, die vom Ausland lanciert waren, die genuine Revolutionsregierung gewaltsam zu stürzen. Ich glaube, sowas nennt man Militärputsch oder Kontrarevolution. Die Revolutionsregierung versuchte, Staat, republikanischen Verfassungsstaat, zu machen, und hatte hierfür die Unterstützung des breiten Volkes.

    Allerdings hatte die Revolutionsregierung keinen bewaffneten Arm, der die bedrohten Grenzen hätte schützen und der aufständigen Putschisten hätte Herr werden können. Also warb die Revolutionsregierung Freiwilligenverbände an.
    Die „Freikorps“ waren (freiwillige) Regierungstruppen der Revolutionsregierung.

    In Bayern hatte eine radikale Putschistengruppe versucht, die Staatsmacht zu erobern. Die Revolutionsregierung in Berlin sandte ihre Freiwilligenverbände aus, um den mit grausamen Bluttaten durchgeführten Putsch niederzuschlagen und das Volk vor den mordenden Putschisten zu retten.

  169. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Meister Panopticon: „NAZI“

    Ihre erstaunliche Definition ist ideologiefrei.

    „Dumm, gewaltbereit, diskussionsunfähig, hassend, Vorurteile pflegend, Alkohol konsumierend, laut, aggressiv”

    Sie könnte für Antifas, Türken, Grüne, Kommunisten, Abgesandte des Zentralrates zutreffen.

    Kein Wunder, daß Sie zur Einschätzung gelangen, es gebe wohl viele dieses Musters.

    Und Sie, werter Panopticon, „verspüren einen riesigen Hals gegen solche Menschen“.

    Hmmm.

  170. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Carlo: „Pflege des Vaters“

    Ja, Carlo, da muß ich Ihnen recht geben. Die Pflege Ihres Vaters wäre Ihre ureigene Angelegenheit, daheim, nicht in einem Heim.

    Und ich gebe Ihnen recht, die „brd“ sollte sich des Imports ausländischer Pflegekräfte aus anderen Erdteilen enthalten und die Pflege in die Hände der Bundesbürger legen.

    Für die Ausbildung junger Deutscher als Altenpfleger fehlen leider die jungen Deutschen.

  171. ups2009 sagt:

    Wegen Kenia:
    London-Killer schon 2010 in Kenia festgenommen
    http://www.bild.de/news/ausland/attentat/killer-in-kenia-freigelassen-30561876.bild.html
    BLÄH hat es auch vermeldet.

    Und zur Klasse, unbedingt Warren Buffett beachten.

    Stichpunkt Mussolini, Fascis …
    Rom regiert – bis heute

    zeigt u.a. die Fascis in USA

    Georg Schramm – Über die NWO

    besonders auch ab Minute 7:50 — Armageddon

    Georg Schramm sagt, wie es wirklich ist – kein Kabarett, sondern Wahrheit!!! Unbedingt anschauen.

    http://wearechange.ch/interviews/2631-interview-mit-psychologe-und-kabarettist-georg-schramm
    mit Video auf blip.tv

    Alternativlos-Mutti ist alternativlos für DIE, SIE haben nix besseres im Stall, aber zur Vorbeugung zeigten die Herren schon mal die Instrumente
    # Merkel – Havemann
    # Familiengeschichte der Merkel

    Sonntag, 24. März 2013
    Die Wurzeln der „Aniela Kazmierczak“Merkels Opa kämpfte gegen Deutsche
    http://www.n-tv.de/panorama/Merkels-Opa-kaempfte-gegen-Deutsche-article10353776.html

    Mit der Mutti von Mutti wird erst geworfen wenn Armageddon läuft.
    Und für Armageddon gibt uns der Friedensnobelpreis Kissinger einen zeitlichen Rahmen
    “In 10 years, there will be no more Israel.” auch wenn dieser Teufel diesen Satz dementieren ließ.

    Frame-up!

  172. ups2009 sagt:

    Zu Georg Schramm, von dem ich eigentlich viel gehalten, ein PS:

    „Finger am Auge“ eine merkwürdige Geste
    http://www.wfg-gk.de/verschwoerung40.html

  173. Wahr-Sager sagt:

    @Mister Panopticon:

    Dann sind hier wohl auch viele „Nazis“ unterwegs, denn der „Nazi“-Begriff wird ja in der Regel für vom Mainstream abweichende Dissidenten ge- oder vielmehr: missbraucht, um die eigene Position zu stärken und einen gesellschaftlichen und politischen Einfluss auszuüben.
    Das Kuriose an der von Ihnen benannten recht eigenwilligen Definition (weil zum Nazi-Sein nach allgemein gültiger Definition doch noch etwas mehr gehört als die Anwendung roher Gewalt) ist, dass die Antifanten danach zumindest teilweise als „Nazis“ bezeichnet werden könnten. Wobei diese Titulierung in Anbetracht dessen, dass ein „Nazi“ durchaus auch ein Zionist sein kann, noch plausibler erscheint.
    Insofern stimme ich Ihnen durchaus zu, dass es solche Menschen in einer großen Anzahl gibt. Sie definieren den „Nazi“ aber so, wie er öffentlich propagiert und wahrgenommen wird – was ich auch richtig erkannt habe.
    Der von Ihnen beschriebene Typus ist nicht weniger schlimm als das antideutsche Gesindel – beide sind käuflich, beide haben einen miesen Charakter. Leiden müssen darunter aber die Rechten, welche gesellschaftlich stigmatisiert werden – und dafür paradoxerweise auch noch bezahlen müssen, indem sie Rundfunkgebühren entrichten müssen, mit denen dann jene Propaganda gägän rächts betrieben wird.

  174. Wahr-Sager sagt:

    @Avicenna1968:

    Wenn „rechts“ nicht wirklich existiert, dann existiert auch „links“ nicht wirklich. Das gebietet die Logik. Dass der Konservatismus in der BRD nur als literarisches oder publizistisches Phänomen sein Dasein fristet, hat mit den staatlichen Repressionen zu tun, denen die Rechten (oder von mir aus auch „Rechten“) ausgesetzt sind. Aktuell sind es die Burschenschaften, die die bunten Demokraten auf dem Kieker haben – und kürzlich wurde von den üblichen bunten Bekannten eine „Nazi-Demo“ in Karlsruhe verhindert.
    Die Medien stellen ja heute übrigens immer noch die von Ihnen benannten „Stiefelnazis“ in Bildern dar, obwohl dieses Klischee schon längst überholt ist, da sich die „Nazis“ von heute lt. Auffassung der Nahtzieh-Jäger mit Anzug und Krawatte tarnen. Das Perfide ist, dass man jene gewalttätige Rechtsextremisten gar nicht von Rechten unterscheidet bzw. unterscheiden will, weil sie der politischen Zielsetzung dienlich sind. Man pickt sich also entsprechende Fälle raus, die im Vergleich zur Gewalt von bestimmten Ausländergruppen tatsächlich Einzelfälle zu sein scheinen, und konstruiert daraus regelmäßig einen „Anstieg des Rechtsextremismus“, was nichts anderes ist als Propaganda. Sie haben es mit dem letzten Satz ganz gut ausgedrückt, wobei ich nicht sagen würde, dass „rechts“ nicht existiert. Die Autorin Ellen Kositza hat es auf der von mir verlinkten Seite so ausgedrückt:

    „Sagen wir, reichlich holzschnittartig, aber im allgemeinen zutreffend: ein Rechter hält zu Recht & Ordnung, zu Manieren & Tradition, zu Werten der Familie und der Religion, zu einem Menschenbild, das Unterschiede akzeptiert und kultivieren will. Der Rechte, grob vereinfacht, ist eher Eigentümer und sozialstaatsskeptisch geneigt. Was hätte dies alles mit dem Welt- und dem Erscheinungsbild des landläufigen, gewaltbereiten Rechtsextremisten zu tun? Mit dem Schulabbrecher, dem die Faust lose sitzt, der mit lauter Aggro-Musik durch menschenverlassene Landstriche kurvt, die Bierflasche zwischen den Schenkeln, die dumpfe Parole auf den Lippen?“

  175. Stepher sagt:

    Karl_Murx sagt:
    Mai 27, 2013 um 04:47

    @Stepher:
    „Zu meinen guten Fernfahrerkollegen gehören viele Türken, Polen und andere, das wollte ich noch nachtragen.

    Sie begehen den Fehler, daß Sie glauben, sich ständig vor ihren imaginären Zuhörern für Ihre Meinung rechtfertigen und beteuern zu müssen, daß Sie nicht ausländerfeindlich sind. Davon ist aber im Regelfall auszugehen. Mein Rat wäre also, mit diesem permanenten Kotau vor dem äußeren oder inneren Sittenwächter der Politischen Korrektheit aufzuhören. Das macht dann viel weniger manipulierbar.“
    Karl Murx:
    Die Diskussion in diesem Blog hat viele Varianten und unterschiedliche Meinungen. Wenn ich mich zu Deutschland und meinen ausländischen Kollegen und Freunden bekenne, ist das kein Kotau, sondern eine sachliche Feststellung wie es weiter oben eine auch eine Bloggerin mit ihrem Freund darstellt. Ausländerfeindlichkeit ist für mich, wenn eine Regierung ihre Armee mißbraucht und Menschen in fremden Ländern ermordet. Davon will ich mich abgrenzen, leider ist das nicht korrekt rübergekommen. Wenn sie glauben, daß ich manipulierbar sei, dann täuschen sie sich gewaltig. Nur ich bin kein philosophischer Eremit, sondern ein Praktiker. Ich wünsche mir Zustände in DE zurück wie in den Sechzigern als Arbeit noch etwas galt und keine Theoretiker die Mehrheit stellten. Das ist unser heutiges Dilemma – diese Leute lösen nicht unsere Probleme sondern sie sind es selbst.

  176. Stepher sagt:

    sehen sie Karl murx, nun muß ich mich nochmals korrigieren denn da fehlt ein Komma:
    Nur, ich bin kein philosophischer Eremit, sondern ein Praktiker.

  177. Mister Panopticon sagt:

    @Avicenna: Sehr schön analysiert:
    „Ein Konservativismus, der rein in der Sphäre der Meinung und der Ideen existiert, ist ein Widerspruch in sich. “

    Das ist wahr; geben tut es ihn aber dennoch- und Deutschland ist hier sicherlich „federführend“ gewesen. Das „Kind“ heißt dann allerdings, würde ich denken: „Romantik“.
    Nicht dass jegliches romantisches Denken so einzuordnen ist, wie Sie es realpolitisch beschreiben; aber es gibt jedenfalls wesentliche Strömungen dahingehend.

    „Stiefelnazis“: Richtig, auch wenn es in leicht abgemilderter Form über das Sub-Proletariat hinausgeht; als struktureller „Hass ohne Richtung“ – politisch ist es aber nicht.

    „…daß sich heutzutage in Gestalt der “Gegen Rechts”-Initiative die völkische Mobilisierung vollzieht.“

    Schön gesagt! So wird letztlich ggf. „emanzipatorische“ Energie aufgesogen, und ins „Nichts“ umgelenkt. Dabei ist „Gegen Rechts“ auch eben nicht-politisch; vom Wesentlichen wird jedenfalls abgelenkt, und alle sind glücklich.

    „Konservative“ gibt es eben wegen der Verschiebung und Globalisierung der wirtschaftlichen Macht nicht mehr; heutzutage sind diese Kreise eher liberal-„weltoffen“-polyglott-„grün“ , wobei das „Grüne“ die Übernahme des Elitären in die Gegenwart ist.

  178. Stepher sagt:

    Claudia sagt:
    Mai 27, 2013 um 10:12
    „Ganz ehrlich, bei dem was Mutti bis jetzt alles angestellt hat, also mein Mitleid würde sich in Grenzen Halten. :-)“

    Danke Claudia, meines ehrlich gesagt auch.

  179. Karl_Murx sagt:

    @Stephen:

    Wenn ich mich zu Deutschland und meinen ausländischen Kollegen und Freunden bekenne, ist das kein Kotau, sondern eine sachliche Feststellung wie es weiter oben eine auch eine Bloggerin mit ihrem Freund darstellt.

    Das weiß ich. Ich wollte lediglich meine Überzeugung ausdrücken, daß Ihre Einstellung hier in Deutschland der Regelfall und nicht die Ausnahme ist. Eben deswegen ist es auch für niemanden notwendig, das ständig betonen zu müssen. Die Tatsache, daß viele Leute es in solchen Debatten wie hier dennoch tun, ist ein Anzeichen für mich, daß sich viele Leute diese von außen aufgezwungene Legitimationslogik leider immer noch aufdrängeln lassen.

    Nur ich bin kein philosophischer Eremit, sondern ein Praktiker. Ich wünsche mir Zustände in DE zurück wie in den Sechzigern als Arbeit noch etwas galt und keine Theoretiker die Mehrheit stellten. Das ist unser heutiges Dilemma – diese Leute lösen nicht unsere Probleme sondern sie sind es selbst.

    Sie können sich darauf verlassen, daß trotz des manchmal theoretisch anmutenden Charakters vieler Beiträge die darin angesprochenen Probleme wie auch Vorschläge zu deren Lösung sehr praktischer Natur sind.

  180. Mister Panopticon sagt:

    @ Dr. Kümel:Ab welchem Punkt das (teils russische) Ausland interveniert hat, ist mir nicht bewußt; ich denke es gibt hier sehr viel historischen Nachholbedarf, was die Aufarbeitung dieser Zeit gibt, die selbstredend sehr chaotisch war. Weswegen es viele unterschiedliche Lesarten, inklusive allseitiger Propaganda, von Rechts wie Links, gibt. Und: Vom öffentlichen Diskurs.

    Und: Ja, genau, selbstredend geht, denke ich, gerade der „Jugendbewegung“ Antifa ein Gefühl(!) voraus, das ich geschildert habe, und die innere Motivationsgrundlage bildet. Dieses ist eben NICHT politisch, und wird instrumentalisiert. Hinzu kommen die „Wurzeln“ aus 68, und die Friedensbewegung- Antifa ist, von daher, scherzhaft gesagt, von der Selbstdefinition, eine Miliz zur Befriedung des sozialen Raumes.😉 Die Übertragung dieses allgemeinen Gefühls wird aber dann (medial) gegen all jene gewandt, die eine unliebsame Meinung vertreten.

    Es gibt aber eine bestimmte Faszination von der von mir genannten Gruppe für „nazistisches“ Gedankengut, insofern „Zerstörung“ und „Haß“ positiv besetzt werden, und dieses „nihilistische“ Denken auch während zumindest(!) der SA einen breiten Raum einnahm.
    Mein Nachbar, der unter mir wohnt, ein Ukrainer, der auch schon mal aus dem Fenster gesprungen ist, hat jedenfalls viel Spaß an derartiger deutscher Folklore (insbesondere musikalisch)

  181. ups2009 sagt:

    “ Stepher sagt:
    Mai 27, 2013 um 18:19

    Claudia sagt:
    Mai 27, 2013 um 10:12
    “Ganz ehrlich, bei dem was Mutti bis jetzt alles angestellt hat, also mein Mitleid würde sich in Grenzen Halten.🙂 ”

    Danke Claudia, meines ehrlich gesagt auch.“
    Ich bin dagegen, lang und elendig, elendig langes „leben“ (abkratzen, krepieren) sei deren Lohn.

    ——-
    Die Idee
    stricken häkeln klöppeln als öffentlichkeitspräsenten und -wirksamen Beitrag gegen Rassismus-Woolwich-Morde😀

    [End of Satire]

    Wirkung der Werbung (Hirnwäsche)

    (Jamie Oliver – Nugget experiment epic failure)

  182. Jörn Petersen sagt:

    Abgesehen von einem Friedensplan hab ich einen schönen Motivations-Kick für euch. allerdings nicht für neutrales publikum geeignet:

  183. Mister Panopticon sagt:

    Aber, noch einmal, im Ernst, und übertrieben pathetisch: Das deutsche System kracht in allen erdenklichen Fugen, und die Gewalt wird gelenkt und gesteuert. Und zwar, in alle erdenklichen Richtungen. Es fängt an mit der Schande unseres Bildungssystems, und geht weiter mit der Verrohung sowohl der verschiedenen Inländer als auch der Immigranten. Und zieht sich hoch bis in die Bankentürme, die dieses System produzieren. Und Hoffnung ist eine Mangelware, während man versucht, den verschiedenen Gewaltströmen auszuweichen, und einen klaren Kopf zu bewahren, während die MSM Märchen erzählen und Gift einpflanzen. Und, dass dieser Irrsinn einem aufs eigene Gemüt schlägt, weswegen man als überzeugter Pazifist selber manchmal eine kleine Hasskappe bekommt…? „Falling Down“ (Michael Douglas) schildert dieses Gefühl ganz gut, auch wenn der Film natürlich wieder sehr Hollywood ist. Und diese Allgegenwart der Gewalt, der sozialen Spannung, die letztlich durch Arm und Reich, Oben und Unten, erzeugt wird, entlädt sich irgendwann… Und: Wie es aussieht, wie meist, „ganz unpolitisch“ – eruptiv. -Wäre schön, wenn es nicht so wäre, und die Friedfertigen trotz allem die Oberhand behalten.

  184. ups2009 sagt:

    @ Jörn Petersen, also die Jungs haben eindeutig zuviel von den Yes-Men-Burger verspeist

    Ausschnitt (wortwörtlich geschnitten) aus „Die Yes Men“

    oder war es nur Pink Slime?

  185. Butterblume sagt:

    @Schnehen (27.5, 8 Uhr)

    Sie haben recht, dass die NWO-Leute ganze Ethnien und Religionen gegen einander aufhetzen und, dass es früher keine Probleme mit Moslems gab.
    Aber leider ist es schon passiert. Es gibt kein Zurück mehr. Man kann nicht mehr zurück zum unschuldigen Zustand, denn es ist schon zu viel passiert.

    Zum Beispiel

    Palestina-Israel:

    Es sind schon zu viele Menschen getötet worden, als dass man einfach ganz normal weitermachen könnte. Und die Israelis wollen ihr Land nicht mit den Palestinänsern teilen, sondern sie wollen es ganz für sich alleine haben. Mit den Siedlungprojekten schieben sie die Palestinänser langsam aber stetig weg.

    Moslems in Europa:
    Natürlich gibt es viele Arten von Moslems und wie ich selber schon sagte, hatte man mit den moslemischen Gastarbeitern der früheren Generationen keine Probleme.
    Und natürlich wollen „Die-da-oben“ einen Keil zwischen die Kulturen treiben. Aber leider ist es schon passiert und wir haben unerträgliche Verhältnisse in manchen Bezirken von manchen Städten. Und wenn man das anspricht und sich dagegen wehrt, dann ist das keine Islamophobie, sondern eine Kritik am Verhalten einiger Angehöriger dieses Kulturkreises.
    Und mit Friede-Freude-Eierkuchen-Parolen wird sich das Problem des schwierigen Zusammenlebens auch nicht lösen.

    Sagen Sie mal einer Person, die krankenhausreif geschlagen wurde, „du darfst das nicht so eng sehen! Du bist ein Islamophob. Lass uns mal in die Moschee gehen und die Moslems besser verstehen.“

    Da gibt es nichts zu verstehen! Ob Moslems, Hindus, Christen, Juden, Buddhisten oder Atheisten, kein Mensch hat das Recht einen anderen Menschen krankenhausreif zu schlagen. Und wenn er es doch tut, dann muss er dafür bestraft werden!

    Aber auf der andern Seite muss man auch die Helfer der NWO wie Bushido entlarfen, die Lieder singen mit der Nummer 23 (und damit auf die Freimaurer anspielen). Wenn ich darüber nachdenke, glaube ich, dass er dazu angeheuert wurde, Unfrieden zu stiften zwischen Moslems und Andersgläubigen.

    Jeder in der Elite hat seine Aufgabe: Politiker machen die Gesetze, Medien bestimmen die Talking Points, Künstler unterstützen die Talking Points (sowohl in Filmen, Büchern als auch in der Musik).

    Und ja, Sie haben recht, wir müssen Verständnis füreinander haben und uns lieben und respektieren.
    Aber dazu gehören beide Seite.
    Und ich höre immer nur heraus, dass die autochtonen Deutschen netter und verständnisvoller zu den armen benachteiligten männlichen jugendlichen Migranten sein sollen. Die können halt nicht anders, die sind halt so.
    Ne, das ist mir zu einfach.
    Die, die sich falsch verhalten, sollen in einem Rechtstaat lernen, sich friedlich und gut zu verhalten.

    Aber in Deutschland werden die Leute schlecht gemacht, die auf die Missstände aufmerksam machen. Das ist nicht richtig.

    Wenn jemand geschlagen wird, muss ich sagen dürfen: „Da schlägt jemand einen anderen Mitmenschen.“ Und wenn dieser Mensch bei dem Angriff stirbt, muss man um ihn trauern dürfen und nicht aus Rücksicht auf den Täter heimlich trauern.
    Warum sollten wir auf den Täter Rücksicht nehmen? Wieso?
    Das ist krank! Tut mir leid.
    Und ich will in einem Land leben, in dem ich die Wahrheit bennen darf.
    Die Engländer sagen: to call a spade a spade.

    Das bedeutet, sagen zu dürfen wie es ist.
    Und wenn Jugendliche mit Migrantenhintergrund Leute verprügeln, dann will ich sagen dürfen: Da haben Jugendliche mit Migrantenhintergrund Leute verprügelt.

    Und ich stimme Monika H. zu, Sie Schnehen haben nicht das recht, anderen Menschen zu diktieren, was sie sagen oder denken sollen.

    Sie sagen sehr viele gute und intelligente Sachen, aber man muss nicht in allem mit Ihnen übereinstimmen.
    Also seien Sie mal ein bisschen toleranter mit Andersdenkenden! Wie wärs mal damit? Vielleicht haben alle diese Menschen einen Grund dafür, warum sie aufgebracht sind? Einen Grund, der nicht in Ihr Gut-Böse-Schema passt.

  186. EMBERZIA sagt:

    @schnehen: Es mag ihnen als Hetze vorkommen, aber nur deshalb (entschuldigen Sie wenn ich mich irrere) da Sie die Historische Situation der Entstehung des Koran als politische Propagandaschrift der Abbasiden
    nicht kennen.
    „Der Islam eine imperiale religiös geprägte Militär Ideologie des 7. Jahrhundert, “ dieser Satz ist weder Hetze noch Meinung sondern eine sich aus der Historie gegeben.

    Das gleiche gilt für folgenden Satz:

    Gelingt es nicht den Islam zu neutralisieren kann sich Deutschland wie Europa aus der Moderne verabschieden.

  187. Blue sagt:

    Auf jeden Fall finde ich es recht viel verlangt für Muslime, dass diese akzeptieren müssen, niemanden ihres Glaubens mehr nach Deutschland nachkommen lassen zu können. Das ist menschlich und ethisch nicht haltbar. Es hat sogar eher das Potenzial, den Konflikt zu verschärfen, anstatt ihn zu lösen.

    Dies braucht daher eine viel intensivere Ausarbeitung. Man kann jedoch von den am Konflikt teilnehmenden Gruppen nicht etwas verlangen, das quasi unmöglich zu akzeptieren ist für diese.

  188. ups2009 sagt:

    Fundstück:

  189. Einkehr – Besinnung – Identität – Frieden mit uns selbst.

  190. @juergenelsaesser, Mai 26, 2013 um 21:58
    Ihr @Haberer: Nun war die Beteiligung Ihre Aufforderung! (Kassandra wäre er, behielte er Recht – das kann also kein Vorwurf sein?)
    Sie @“Bravo: Wenn Du … – tschüs!“
    Da schon hört bei mir Meinungsfreiheit auf.
    Kostbaren Yilmaz haben wir schon verloren

    Sie: „“Islamhetze” ist gottlob noch kein Bestandteil des StGB“ – ist das gottlob, nicht nwolob? Zeigt sich nicht da schon bemerkenswertes im Sinne „unseres“ Themas hier?

    @Wahr-Sager, Mai 26, 2013 um 22:03
    Das ist ein Thema, das wahrscheinlich zuerst diskutiert werden müsste, weil es ursächlich sein kann, ganz recht!

  191. Auch wenn es hier „wieder aufgehört“ zu haben scheint: Möchte unbedingt den Vorschlag eines Kommentatoren (auf einen der drei diesbezüglichen Artikel) hervorheben und unterstützen, die Leute von Moslemmarkt um Kooperation zu bitten!

  192. @Butterblume – „die Israelis wollen ihr Land nicht mit den Palestinänsern teilen“ – das ist bedenklich!

    Meinen Sie, auch die Türken in Deutschland wollen ihr Land vielleicht nicht mit den Deutschen teilen…?

  193. „Wie die BBC heute berichtet, ist John McCain von türkischer Seite aus über die Grenze nach Syrien eingedrungen…“
    Von petrapez | 27.Mai 2013

    https://www.radio-utopie.de/2013/05/27/aasgeier-john-mccain-kratzt-illegal-reste-seiner-meute-in-syrien-zusammen/

  194. chicano sagt:

    manches nervt schon so lange und man mag eigentlich keinerlei kompromiss mehr eingehen. ein vietel der kommentatoren hier sehen dies ebenso, mindestens. wer wollte es ihnen verübeln?

    es wurde und wird so viel gefordert. normale menschen fühlen sich durch so etwas mehr als über den tisch gezogen, ausgenutzt, abgerippt, vereiert und in der gutmütigkeit auch noch gnadenlos verhöhnt.

    trotz allem jürgen, respekt, du machst einen mega-job und ich ziehe meinen hut vor dir.

    bitte nimm oontakt mit den reformern des islam auf, es würde sich sicher lohnen. mit wem, wenn nicht mit ihnen an der gemeinsamkeit bauen, die dir vorschwebt?

  195. hotteki sagt:

    ups2009:
    ist das nicht ein wenig überzogen, Schramm’s Zeigefinger im rechten Auge als Freimaurergeste zu deuten?
    Ich mache das auch schon mal, hoffentlich ist das bei mir noch nicht fehl gedeutet worden.

  196. bleistift sagt:

    @ Mister Panopticon

    Selten einen solchen Quatsch gelesen!

    „Diese Frage ist wesentlich(!) zentraler als “Rechts” oder “Links” : Sind wir Eurasier, ODER Transatlantiker ? Ich denke, die überwiegendste Mehrheit(!) auf diesem Blog, als alles in allem überzeugte “Anti-Imperialisten” (egal welcher politischen Couleur) , ist “Eurasier” .“

    Wow! Schalten Sie mal das Radio an! Was hören Sie da? Englische Popsongs! Schalten Sie mal den Fernseher an! Was sehen Sie da? Amerikanische Serien! Wer hat das Bertriebssystem entwickelt das Sie grade benutzen? Wer hat das Internet entwickelt? Wer das GPS?
    Aber Sie sind „Eurasier“? Respekt!

    „Rohstoff-Konflikte im Nahen Osten liegen NIEMALS im deutschen Interesse. KEIN Krieg in Eurasien kann JEMALS deutschem Interesse entsprechen. Bismarck wußte das. -Wilhelm 2 nicht. “

    Bismarck wusste das? Als Bismarck lebte fuhr kaum ein Auto. Damals benutzte man Pferde und Kutschen!

    „Amerika spielt heute komplett, durch die Installation von Marionetten-Satelliten- Regimes, Eurasien gegeneinander aus- bis hin nach Japan/Südkorea. Amerika schneidet die Rohstoffzufuhr nach Europa ab(!) ; Merkel braucht strategische Allianzen mit China und Nordkorea (!) , um überhaupt(!) den Wirtschaftskreislauf zu beleben. “

    Ach was? Die USA werden in wenigen Jahren zum Öl und Gas Exporteur aufsteigen. Spätestens dann haben Sie kaum mehr ein Interesse am Nahen Osten. Spätestens dann wird sich Europa konkret engagieren müssen.
    Das Problem mit Gestalten wie Ihnen besteht darin dass Sie sich einerseits darauf eingerichtet haben dass die USA alle Probleme für Sie lösen und dass Sie andererseits munter auf die USA schimpfen können.
    Ganz so bequem wird es in Zukunft wohl nicht ablaufen. Da wird sich Deutschland auch ganz konkrekt engagieren müssen.
    Selbst Leute wie Sie werden sich dann mal der Realität stellen müssen. Man bekommt eben nicht einfach so alles hinten rein geschoben von den USA!

    „Rußland ist wegen Polen, einem amerika-treuen Vasall, nicht ausreichend verknüpfbar. Amerika konsumiert täglich eurasische und afrikanische Landfläche. Und füttert damit die eigene Rüstungsindustrie. “Fernost” ist kein Konkurrent, sondern natürlicher Verbündeter. Genauso wie Syrien, Rußland, Iran. Gegner für Deutschland sind die arabischen Fürstentümer. Aber NUR, weil Kissinger sie an die USA gebunden hat. “

    Tja, nur sind diese Staaten lebenswichtig für den deutschen Energiehunger. Wer garantiert (bislang) diese Energieversorgung? Die USA?
    Wer wird es zukünftig tun? Früher oder später muss Deutschland halt auch mal erwachsen werden!

    „Deutschland kann sich seine
    Partner nicht aussuchen, lediglich das Bündnis, indem es spielen will: Voll im “Imperium” aufgehen, Eurasien plündern helfen, auf die “Gnade” des “Imperators” hoffen, oder: Vorreiter für den Eurasischen Frieden sein – und zeitgleich die amerikanische Bevölkerung aufklären, dass sie von ihrer Regierung aufs übelste mißbraucht und betrogen werden… ( Punkt 2 ist nötig, weil sonst Pilze überall auf dem Planeten aus dem Boden schießen…)“

    Die USA werden schon sehr bald keinen „eurasischen Frieden“ mehr benötigen. Spätestens dann wird Deutschland entweder erwachsen werden oder eben untergehen.
    Ihre eurasischen Bündnispartner sind weitgehend irrelevant. Sie nehmen die Entwicklung nicht vorweg sondern sie laufen nur der Entwicklung hinterher die von den führenden Mächten vorgegeben wird. Deutschland hat die Wahl ob es hinterherlaufen will oder ob es besser zu den Mächten gehören möchte die vorneweg gehen!

  197. Paul Craig Roberts, auf Infowars.com

    „…Die Linken mögen die offizielle Geschichte von Muslimen, welche terroristisches Chaos in Amerika erschafft, weil es ihre “Blowback Theorie” beweist und erfüllt, dass die Besitzlosen und Unterdrückten sich gegen den Imperialismus wehren können.

    Die patriotischen Rechten mögen die offizielle Geschichte, weil es sich erweist, daß Amerika für seine Güte angegriffen wird, oder weil Terroristen von der Einwanderungsbehörde hereingelassen und von Wohlfahrt genährt wurden, oder weil die Regierung, die nichts richtig machen kann, reichliche Warnungen ignorierte. …“
    http://stevenblack.wordpress.com/2013/05/26/warum-desinformation-funktioniert/

  198. @EMBERZIA – bitte mehr zu Koran, wenn bekannt, danke!

  199. schnehen sagt:

    „Dafür gibt es keinen weiteres Zuzug von Muslimen mehr.“

    Wieder mal Feindbild Muslime, von jemand, der noch vor einem Jahr den Iran bereiste und mit einem durchweg positiven Eindruck zurückkam, gerade was die Toleranz im Iran gegenüber anderen Religionen angeht – er will jetzt die Muslime strenger bewachen und den Zuzug begrenzen (Kopfschüttel).

    Dieser Vorschlag ist verfassungswidrig, denn im Grundgesetz steht, dass niemand wegen seiner religiösen Überzeugungen benachteiligt werden darf (Art. 3). Es ist ein eklatanter Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot.

    Genauso gut könnte man auch ein Zugzugsverbot für Juden verlangen, da erwiesen ist, dass sich zahlreiche jüdisch-zionistische Studenten als informelle Mitarbeiter des Mossad betätigen und die zionistische Lobby in Deutschland alle Freiräume genießt. Es war Mossad, der einen deutschen Politiker 1987 in Genf umbrachte.

    Also Zuzugsverbot für alle Geheimdienstagenten oder besser noch für alle jüdisch-zionistischen Zuwanderer!

    Aber das fordern wir lieber nicht, denn das kann ja Ärger vom Zentralrat geben.

    Auf den Schwachen herumtrampeln, die Starken schonen!

  200. Eveline sagt:

    Im a champion (Video vom 27.05) kommt und „beglückt“ schon seit Jahren uns und die Welt und trifft auf Reinhard Mey. 27.05 Menschen – Singen für den Heiligen Abend. Wer gewinnt und wieso?

  201. juergenelsaesser sagt:

    blechtrommler/EMBEREZA: Abgelehnt. Nicht auf diesem blog. Diese Koran-Exegesen führen ins Nichts.

  202. Eveline sagt:

    @Mister Panopticon sagt:
    Mai 26, 2013 um 15:15
    ” Eveline sagt:

    Mai 26, 2013 um 13:14

    Was ich bis heute und in der Tiefe nicht verstehe, wo ich gerne eine Antwort wüsste, wieso haben Muslime (Türken) ihre Heimat verlassen und sind nach

    http://bewusst.tv/illiminaten/

    Es lohnt sich, zeigt von einer höheren Ebene die Zusammenhänge.
    Ich kann damit mehr anfangen, als alles auf die Wirtschaft zu schieben, denn die Wirtschaft wird ja auch gelenkt.

  203. Monika H. sagt:

    @schnehen

    Aufenthaltserlaubnis für 3 Monate wie es für jeden anderen ausländischen Staatsbürger außerhalb der EU auch gilt. Wo ist das Problem?

    Und wieso sind Muslime schwach?

  204. NBG sagt:

    Zum ersten Punkt kann ich nur sagen, dass sich die BRD generell nicht an imperialistischen Überfällen teilnehmen sollte, welche eine Vormachtsstellung der USA, beziehungsweise der Strippenzieher in den USA, zum Ziel haben. Zum zweiten Punkt denke ich, dass in den meisten Diskussionen der Islam einen zu hohen Stellenwert einnimmt. Natürlich sind die meisten Muslime „muslimischer“ als die einheimischen Christen „christlich“ sind. Es gibt zwar latent gefährliche Islamisten, jedoch stellen deren religiös motivierte Straftaten nur einen minimalen Prozentsatz der Straftaten dar, die von muslimischen Einwanderern begangen werden und deshalb sollte auch umfassende Religionsfreiheit gewährt werden, was aber nicht bedeutet, dass es in jeder größeren Stadt riesige Protzmoscheen inklusive meterhohen Minaretten geben muss. Ich denke viel mehr, dass es sich um gravierende Kulturunterschiede zwischen den verschiedenen Völkern handelt, denn ich habe noch nie davon gehört, dass Islamisten jemanden zu Tode getreten haben. Die Straftaten krimineller ausländischer Großfamilien, wie Drogen- und Menschenhandel (z.B. in Bremen oder Berlin) sind ja auch nicht wirklich mit dem Islam vereinbar. In Deutschland sind viele Minderheitsgruppen inzwischen so groß, dass sie sich hier praktisch eine Parallelwelt aufgebaut haben, in der sie genauso leben können, wie in ihrer Heimat. Für diese Leute gibt es dadurch keinen Sinn sich der einheimischen (Noch-)Mehrheit anzupassen und so prallen häufig unterschiedliche Welten aufeinander, wobei dann die Schlussfolgerung herauskommt, dass die Deutschen die Ausländer unterdrücken wollen. Es müsste deutlich gesagt werden, dass jedes Volk das Recht hat seine Kultur und Mentalität auszuleben, aber das geht eben nur, wenn dies im angestammten Herkunftsraum geschieht. Würde es im islamischen Raum eine deutsche Minderheit geben, dann hätte diese eben nicht das Recht irgendwelche Forderungen zu stellen, sondern müsste sich anpassen und umgekehrt muss dies eben genauso gelten. Ein Einwanderungsstopp ist deshalb zwingend notwendig, denn bei der momentanen demographischen Entwicklung läuft es ja sowieso schon auf eine Verdrängung der Deutschen in eine Minderheitenrolle hinaus, was schlicht gesagt auf längere Zeit das Ende einer Kultur und eines Volkes darstellt.

  205. angelo petersen sagt:

    ich schrieb am Mai 26, 2013 um 18:42

    zu 1 & 2 : bin voll dabei – immerhin reimt es sich !

    aber das klang mal wieder furchtbar unaufgeklärt. daher:

    zu 1.) „Äußerer Friede: Deutschland führt keine Kriege gegen muslimische Staaten mehr. “

    das wär saucool . man stelle sich das kurz vor. das wäre weltpolitisch eine hammer ansage- bei sowas könnte man glatt etwas stolz oder identifikation empfinden. ich glaube das wär ganz vitalisierend. kurbelt sozusagen die geburtenrate an. die deutschen denken wieder selber und sie kriegen auch wieder bock auf sich selber,.
    14 tage später könnte man dieses vorgehen vielleicht auch noch auf nicht-muslimische staaten ausweiten.

    zu 2.) „Innerer Friede: Deutschland garantiert die bisherigen Rechte für die Muslime in Deutschland. Dafür gibt es keinen weiteren Zuzug von Muslimen mehr.“

    „kein weiterer Zuzug “ im Sinne eines Moratoriums, unter beanspruchung des kulturellen Hausrechts.

    die frontenstellung islam/rest der welt ist allerdings falsch.

    „liebe leute, wir brauchen etwas zeit für uns. vielen dank für euer verständnis.“

    Deutschland garantiert die Rechte der hier lebenden Muslime und gibt sich auch sonst souverän. man spart sich zB. ein besonderes „durchleuchten der islamischen kulisse“ und vergleichbaren schnickschnack. (und 14 tage später könnte man dieses vorgehen auch auf die übrige bevölkerung ausweiten)

    politische bzw kriegsflüchtlinge sollten allerdings jederzeit die chance haben, bei ner tasse filterkaffee und butterkuchen ein bisschen runterzukommen.

  206. blechtrommler/EMBEREZA: Abgelehnt. Nicht auf diesem blog.

    Logisch. EMBEREZA, bitte über den link (blaugetönter nickname „blechtrommler“) zu meinem Blog, dort „kontakt“; Vielen herzlichen Dank.

  207. Butterblume sagt:

    @Blechtrommel 27.5. (22.11 Uhr)
    Ich habe nur über die Lage in Israel gesprochen, weil Schnehen darüber gesprochen hat. Aber dieses Thema hat mit den Moslems in Deutschland nichts zu tun. Was ich damit sagen wollte ist: Das Kind ist in den Brunnen gefallen, jetzt müssen wir uns mit der Lage auseinandersetzen, wie sie jetzt ist.

    Was Israel betrifft, würde ich mich freuen, wenn die Israelis echte Bereitschaft zeigen würden, mit den Palästinenser das Land zu teilen. Aber ihr Verhalten zeigt mir, dass sie es nicht wollen. Sie vertrösten die Welt nur mit Absichtserklärungen. Es klingt wie ein „ja, ja.“ Wenn die Weltgemeinschaft sich nicht ernsthaft hinter die Palästinenser stellt, dann wird es bis in alle Ewigkeit so weiter gehen. Nicht-Handeln drückt auch etwas aus. Wenn ich jemandem nicht helfe, dann drücke ich aus, dass es mir egal ist. Wenn man wegschaut, dann sagt man damit, „man kann sowieso nichts ändern.“ Und wenn man sieht mit welcher Arroganz sich Netanyahu in der UN benommen und welche „Beweise“ er z.B. für eine Bombe im Iran vorgebracht hat (siehe Bombenzeichnung in den Vereinten Nationen), dann kann man nur den Kopf schütteln.

    Was die Moslems in Deutschland betrifft, will ich keine radikalen Lösungen. Alle Menschen, die in Deutschland leben, haben die gleichen Rechte, aber auch die gleichen Pflichten.

    Ich habe sehr viele moslemische Freunde und Bekannte. Sie sind eine Bereicherung für mein persönliches Leben.

    Darum geht es aber nicht. Es geht um die gewalttätigen Jugendlichen, die das tägliche Leben erschweren und viele Menschen unglücklich machen. Es geht um die aggressiven Männer, die irgendwelche Menschen bedrohen und diese dann auch verprügeln.
    Auch geht es darum, dass manche deutsche Richter schon ein bisschen die Sharia berücksichtigen, wenn sie über einen gewaltsamen moslemischen Mann urteilen sollen, der z.B. seine Frau verprügelt hat und sagt: „Das darf ich. Das ist mein Recht als Ehemann.“
    Es gab schon mildernde Urteile, die es als mildernden Umstand sahen, dass das so in seiner Kultur sei.

    Und das macht mir Sorgen. Ich will nicht, dass ein Mann mildernde Umstände bekommt, weil man (laut ihm) als Moslem seine Frau schlagen darf.

    Was ich will, ist, dass alle gleich behandelt werden. Und wenn ein Jugendlicher mit Migrantenhintergrund etwas Brutales tut, dann möchte ich, dass er genauso bestraft wird, wie wenn die selbe Tat ein Jugendlicher mit autochtonen Hintergrund machen würde.

  208. Butterblume sagt:

    @Blechtrommel

    Ps. Um Ihre Frage direkt zu beantworten, ich glaube nicht, dass die Moslems Deutschland für sich alleine wollen. Auch möchte ich nicht, dass die autochtonen Deutschen Deutschland für sich alleine behalten. Ich will nur, dass sie alle in diesem Land an die gleichen Regeln halten und gleich behandelt werden, sowohl vor dem Gesetz, als auch in den Medien.

  209. Yilmaz sagt:

    Mein letzter Beitrag hier.
    Anzahl der Zuwanderer und Auswanderer im Jahre 2012:

    Land Zuwanderer Auswanderer Differenz

    Polen 184.325 114.425 69.900
    Rumänien 116.694 71.152 45.542
    Bulgarien 58.862 33.741 25.121
    Ungarn 54.827 28.619 26.208
    Italien 45.094 23.378 21.716
    Spanien 37.683 — 37.683
    Griechenland 35.811 — 35.811
    USA 30.623 29.543 1.080
    Türkei 28.641 32.788 -4.147
    Serbien 22.735 18.100 4.635
    Schweiz — 25.829 -25.829
    Österreich — 19.999 -19.999
    Gesamt: 615.295 397.574 217.721

    (Quelle: Statistisches Bundesamt)
    webquelle: statista

    Zuwanderer:
    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/157446/umfrage/hauptherkunftslaender-der-zuwanderer-nach-deutschland-2009/

    (Bemerkung:
    im weblink steht zwar 2009, aber die aktuellen Zahlen aus 2012 werden hier gezeigt.)

    Auswanderer:
    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/157450/umfrage/hauptziellaender-der-auswanderer-aus-deutschland-2009/

    Eine Einreisefreiheit besteht gesetzlich nur innerhalb der EU!
    Eine Massenimmigration aus Nicht-EU Ländern findet schon lange nicht mehr statt, d.h. Anwerbestopp mit folgenden Ausnahmen:

    Non-EU Bürger dürfen nur dann einreisen, wenn
    1. ausdrücklich von Unternehmen oder Firmen angeworben, zB Fachkräfte oder besonders Qualifizierte, und ein jährl. Basisgehalt von ca, 55T Euro gewährleistet ist.
    2. Heirat
    3. politisch Asylsuchende

    Zudem, die Islamisierung Europas ist ein Zerrbild und wird sehr häufig von „solchen“ propagiert die der Agenda der NWO folgeleisten.
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/csu-hardliner-uhl-islamisierung-europas-ist-ein-z.html

    Und Tschüß!

  210. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blue: „Einwanderungsstop unzumutbar“? Wieso?

    Politik ist dazu da, Mißstände zu beseitigen, Vorteile für das Land zu fördern.

    Wenn ein halbwegs souveräner Staat entscheidet, 50% Ausländer (unter 40, in den Städten) seien genug, was drüber geht, wäre ein Mißstand, dann verfügt er einen Einwanderungsstop. Es ist völlig daneben, zu erwarten, man müsse vorher potentielle Einwanderer fragen, ob sie das denn für „zumutbar“ halten.

    Und es gibt andere Mißstände: Die Verdrängung der Deutschen aus vielen Stadtvierteln, die Unmöglichkeit eine Klasse (in deutsch) zu unterrichten, wo nur noch 5 Kinder deutsch können, der hohe Anteil an Kriminellen und Transferhilfeempfängern, sowie die Aussicht, daß in wenigen Jahren ebenso viele Fremde hier leben wie Einheimische.

  211. Hier wird sowieso wieder allerhand durcheinandergemengt. Dass man Kriminelle abschiebt, ist auch im Sinne der hiesigen Muslime, dagegen habe ich nichts und habe das auch bereits vorgeschlagen.
    Aber Kriminalität, Immigration sollte man doch sauber von der Religion trennen.
    Der Kompromissvorschlag ist eine einfache Antwort auf komplexe Fragen, aber das ist wohl gerade in.

    @Schnehen:
    Weißt Du, ich habe mich über diese beiden Sätze anfangs auch etwas geärgert, zumal der erste mit dem Einwanderstop für ALLE Muslime, nur aufgrund ihrer Religion, rechtswidrig ist, wie Du zutreffend anmerkst.
    Zweitens, „““Islamhetze” ist gottlob noch kein Bestandteil des StGB” „, fand ich erst auch etwas – sagen wir merkwürdig, ausgerechnet von Jürgen.
    Aber …sehen wir das Ganze doch mal nüchtern.Ich betrachte die ganze Islamhetze jedenfalls als Segen. Ob es nun Sarrazin ist, Stürzenberger und die ganze PI-Gang oder auch manche hier auf dem blog, …..sie werden uns nur noch mehr Anhänger zutreiben. Nach jeder öffentlichen Islamdebatte gibts viele Konversionen. Allein letzte Woche in Hamburg berichtete mir der Hausmeister, dass dort – nur in jener Moschee! – drei Deutsche in einer Woche zum Islam konvertiert sind. Von daher rufe ich den Islambashern vor: Macht bitte weiter so. Die Wahrheit kann niemand aufhalten.
    Ebenso die Salafisten. Je mehr sie gegen die Schiiten polemisieren, desto mehr von ihnen Leuten kommen zu uns. Der Trend ist bereits spürbar.
    Überlegen wir doch mal, warum sonst keine Religion so kritisiert und verhetzt wird. Vordergründig sind es die Terroranschläge, aber die haben meist eine Ursache entweder in der imperialistischen Außenpolitik oder aber in Geheimdienst-Aktivitäten. Das war bei der Sauerlandgruppe so, und höchstwahrscheinlich auch in Woolwich. Oder die Kriminalität Jugendlicher, deren Eltern und Großeltern hier eingewandert sind. Man schiebt es gern auf den Islam oder die „Kultur“, weil es so schön einfach ist, aber es hat völlig andere Ursachen, u.a. soziale und wirtschaftliche .
    Der tiefere Sinn dieser ganzen Islam“kritik“ ist doch vielmehr darin begründet, dass diese Religion als einzige eine Antwort auf die drängenden Fragen hat, vor der sich nicht nur Deutschland, sondern die gesamte Menschheit gestellt sieht. Wir sehen z.b. das Zinssystem keineswegs als „alternativlos“ an, den Zerfall der Familie ebenso wenig. All dem hat sich das Christentum schon längst gebeugt, auch wenn es im Christentum ebenso ein Zinsverbot gibt, um nur eine Sache zu nennen. Natürlich ist das islamische Wirtschaftssystem weitaus komplexer als nur das. Jedenfalls wäre eine Reformation in der Form, wie sie im Christentum durchlaufen wurde, nicht wünschenswert, weil es darauf hinauslaufen würde, dass der Islam genauso eine leere Hülse wird, mit dem die Kapitalisten immer schön spielen können.
    Jedenfalls werde ich mich nicht mehr hier in die Rechtfertigungshaltung drängen lassen, ist Zeitverschwendung.
    Und wenn man Angst hat, von gerade mal 5 % „majorisiert und entrechtet“ zu werden, kann ich das nur als Bankrotterklärung an die eigene Kultur werten. Eine starke und souveräne Kultur ruht in sich selber und hat es nicht nötig, derart neurotisch zu reagieren auf so einen kleinen Anteil Angehöriger einer anderen Religion.
    Zum Thema „Anpassen“. Man muss sich an geltendes Recht halten, mehr nicht. Egal ob in islamischen Ländern oder hier. Und dazu sind gerade gläubige Muslime verpflichtet. 5 Jahre Blogschreiberei haben offensichtlich noch nicht ausgereicht, dass das bei jedem angekommen ist.
    Fragen zum Quran können im Muslimmarkt besprochen werden.

  212. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Religionsfrieden

    kann es nur geben, wenn keine der Parteien befürchten muß, es sei das Gesetz des anderen, zu zerstören.

    Es scheint ja schon einige religiöse Gesetze im Islam zu geben, die diese Befürchtung nahelegen.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/print/0018143

    Der Friede setzt also die feste Versicherung der beiden Parteien voraus, den anderen nicht zerstören zu wollen.
    Vielleicht muß diese „Friedfertigkeitserklärung“ den ausdrücklichen Verzicht auf solche religiösen Gesetze aussprechen.

  213. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „ZUZUGSVERBOT GG-widrig“ ?

    Ob ein Staat namens des Souveräns Einwanderung zuläßt oder begrenzt, oder Kriterien für erlaubte Zuwanderung setzt, das steht im Belieben des Staates. Das GG fordert keineswegs, der Staat habe dabei nichts mitzureden, wenn noch so viele Millionen aus noch so fremden Ländern einwandern wollen. Die „brd“ hat allerdings internationale Verträge geschlossen, die Flüchtlingen besondere Rechte zubilligen. Aber diese Verträge haben alle europäischen Staaten unterzeichnet. Dennoch waren sie so frei, nach dem Jugoslawienkrieg nur ein paar Dutzend Kriegsflüchtlinge aufzunehmen, während die „brd“ rund eine halbe Million aufgenommen hat. Ähnliche Freiheiten kann sich daher auch die „brd“ gestatten.

    Und ein Einwanderungsstop ist ja von vorne herein nicht „diskriminierend“, weil er selbstverständlich auch für andere Fremde gilt, nicht etwa bloß für Muslime. Da von einem „Feindbild“ zu sprechen, wo es sich in Wirklichkeit um pragmatische Politik im Einklang mit dem Amtseid (GG, Art. 56) handelt, ist sinnwidrig.

    Das GG kennt ein Gebot der Erlaubnis zur Zuwanderung, wenn es sich um Reichsdeutsche oder Volksdeutsche handelt. Aber in der Gestaltung von Regeln zur Zuwanderung Fremder ist die „brd“ völlig frei und nur gebunden an die Forderung, alle Politik sei so zu gestalten, daß der „Nutzen des Deutschen Volkes“ gemehrt, „Schaden von ihm gewendet“ werde.

    Dafür gibt es keinen weiteres Zuzug von Muslimen mehr.”
    Wieder mal Feindbild Muslime, von jemand, der noch vor einem Jahr den Iran bereiste und mit einem durchweg positiven Eindruck zurückkam, gerade was die Toleranz im Iran gegenüber anderen Religionen angeht – er will jetzt die Muslime strenger bewachen und den Zuzug begrenzen (Kopfschüttel).
    Dieser Vorschlag ist verfassungswidrig, denn im Grundgesetz steht, dass niemand wegen seiner religiösen Überzeugungen benachteiligt werden darf (Art. 3). Es ist ein eklatanter Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot.

  214. zensurnixgut sagt:

    Grüß Gott Herr Bullinger,

    Dann möchte ich Ihnen ersteinmal ganz herzlich zu Ihrem zweiten Geburtstag gratulieren! Oder wie man das nennen soll.
    „[…]noch nicht ganz bewußt[…]100 Pro, garantiert.“

    Ich empfinde das ähnlich, aber diese blöde „Warterei“, da könnt ich Ihnen Geschichten erzählen.

    Jedenfalls bedanke ich mich für Ihre Worte und schönen Gruß aus der NOCH-Bundes Hauptstadt.
    Grrr😉

  215. zensurnixgut sagt:

    „Dieser Vorschlag ist verfassungswidrig, denn im Grundgesetz steht, dass niemand wegen seiner religiösen Überzeugungen benachteiligt werden darf (Art. 3). Es ist ein eklatanter Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot.“

    Die „Religionsfreiheit“ im „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“, bezieht sich auf Deutsche: evangelisch, katholisch und diese andere, alte Religion.

    Diese Regelung enstand zu einem Zeitpunkt, an diesem die heutigen, völlig anders gearteten Zustände, völlig unvorstellbar waren.
    „Diskriminierungsverbot“- Das Lehnewort „diskriminieren“ ist dem Lateinischen(discriminare) entnommen, und bedeutet „Unterscheiden“.
    Wer nicht unterscheidet:
    —>Sarg
    —>Ruhe in Frieden.

    Diese heutigen Zustände haben auch nichts mit irgendwelchen reichen Fabrikbesitzern, die hier die Löhne drücken wollen, zu tun.
    Das ist MURX!

  216. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Diskriminierung“ ???

    Wenn Ihr Argument stichhaltig WÄRE, dann hätten sich WEHNER, BRANDT, Helmut Schmidt, Ausländerbeauftragter Kühn, Schröder u.v.a.m. allesamt GG-widrig verhalten:

    Willy Brandt erklärte in seiner Regierungserklärung vom 18.01.1973: „Es ist aber notwendig geworden, dass wir sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten.“

    Heinz Kühn, Ausländerbeauftragter, sagte laut Quick vom 15.1.1981: „Unsere Möglichkeiten, Ausländer aufzunehmen, sind erschöpft… Übersteigt der Ausländeranteil die Zehn-Prozent-Marke, dann wird jedes Volk rebellisch.“

    Helmut Schmidt warnte auf einer DGB-Veranstaltung in Hamburg im November 1981: „Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag.“

    Derselbe schrieb in der Zeit vom 5.2.1982: „Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze.“

    Helmut Schmidt in der Frankfurter Rundschau vom 12.9.1992: „Man kann aus Deutschland (…) nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen. Weder aus Frankreich, noch aus England, noch aus Deutschland dürfen Sie Einwanderungsländer machen. Das ertragen diese Gesellschaften nicht. (…) Aus Deutschland ein Einwanderungsland zu machen, ist absurd…“

    Gerhard Schröder, damals noch niedersächsischer Ministerpräsident, plädierte am 20.7.1997 für eine konsequente Abschiebung krimineller Ausländer: „Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: raus, und zwar schnell.“

    Diese SPD-Politiker und viele andere aus der Union und FDP sorgten sich damals mit Recht um die Zukunft Deutschlands, wenn dem Zuzug von Asylbewerbern und Flüchtlingen aus aller Herren Länder nicht Einhalt geboten wird.

  217. zensurnixgut sagt:

    „Lehnewort“- Da hat sich ein „e“ eingeschlichen. Nun fhlt es an anderer Stelle.

  218. Karl_Murx sagt:

    @schnehen:

    Auf den Schwachen herumtrampeln, die Starken schonen!

    Sie imaginieren hier ein Bild des diskriminierten und von chronisch rassistischen Deutschen unterdrückten muslimischen Einwanderer, das von der Realität meilenweit entfernt ist. In Deutschland dominieren Türken ganze Stadtviertel, in den man als autochthoner Deutscher langsam Minderheitenschutz braucht. In ganzen Stadtstaaten wie Bremen sind libanesische Großklans dabei, in Mafiamanier die Macht zu übernehmen, ohne das man seitens der deutschen Seite nennenswerten Widerstand bemerkt. Die anmaßenden und provozierenden Forderungen türkischer sowie islamischer Muslimverbände sind allseits bekannt, ebenso wie das feige und rückratlose Zurückweichen der einheimischen Behörden und Politik davor, selbst wenn diese Forderungen gegen alle verfassungsrechtlichen Grundsätze und den hier anerkannten Normen des menschlichen Zusammenlebens zuwiderlaufen.

    Also hören Sie bitte auf, uns hier einzuseifen und uns mit ihren geistigen Parallelwelten zu agitieren, die sie in erkennbarer Absicht hier ausbreiten.

  219. Dr. Gunther Kümel sagt:

    EINWANDERUNGSSTOP

    …ist nicht so einfach!
    JEDEM SCHWARZAFRIKANER der das Land verläßt, BEZAHLT unser guter Nachbar Italien fünfhundert Euro:
    Die Leute bekommen den Rat, in die „brd“ zu gehen, dort ließe es sich gut leben.

    „Den Flüchtlingen wurde das Geld mit dem Hinweis in die Hand gedrückt, dass sie nach Deutschland reisen sollten“, heißt es dazu aus der Hamburger Innenbehörde. Möglich wurde die Einreise nach Deutschland auch durch die Ausstellung von Fremdenpässen und Aufenthaltstiteln durch die italienischen Behörden, die für das gesamte Schengengebiet gelten. Zu diesem gehören die europäischen Staaten, die keine Kontrollen mehr an den Binnengrenzen haben.“

    Hamburger Abendblatt, 28. MAI 2013 / NR. 121

  220. ue sagt:

    @ Tsunami-Warnungen und souveräne Kultur

    Herr Elsässer, Ihre Warnung und Sicht ist stark seismographisch, prophetisch und das macht die Diskussion schwer. Das grundlegende Problem ist auch, dass auf Grund prophetischer Warnungen dann die Katastrophe gar nicht kommt, weswegen der Prophet blamiert, die Welt aber gerettet ist. Wunderbar nachzulesen im AT Buch Jona und dennoch muss Jona seinem Ruf folgen.
    Auch wenn die Änderungen in unserer Welt vorrangig entlang der Währungen, Wechselkurse und den Preisen der „wohlfeilen Waren“ verlaufen, sind die Ängste der Menschen in der religiös geprägten kulturellen Identitätsschicht verankert. Die Logik des Gender-Mainstream ist es, den Menschen von dieser Identitätsschicht zu entkernen. Unsere Sicht ist es, die religiöse Identität des Menschen ernst zu nehmen. Daraus folgt zunächst: Respekt vor der eigenen christlich-jüdisch Kulturgeschichte und dann auch Respekt vor dem Islam. Ansonsten hätte doch Fatima recht, dass wir hier eigentlich unsere eigene Kultur-Bankrotterklärung verkünden.
    Alle Fragen der Integration der Muslime lassen sich auf dem kleinen Dienstwege der Verwaltungsverfahren lösen, vielleicht ab und an ein Gesetz. Aber alle (rechtlichen) Instrumente sind da, Konkordatsverträge, Zuwanderungsstopp, Ausweisungen, Deutschkurse, Schule, Sportvereine, was auch jeweils praktisch geboten sein mag und die Zweck-Mittel-Relation wahrt.
    Außenpolitisch ist im Rückblick auf die letzten zehn Jahre festzuhalten, dass das Bündnis mit Frankreich enger gezogen werden muss, damit sich der Spielraum für militärische Eigenmächtigkeiten reduziert. Und auch das ist vor hundert Jahren schon so (ähnlich) gesehen worden. Wir sind auf einem guten und nicht auf einem schlechten Weg. Ob allerdings alle, die hier laut Deutschland schreien, bereit sind, diesem Land zu dienen, glaube ich nicht.

    Fatima sagt: „Eine starke und souveräne Kultur ruht in sich selber und hat es nicht nötig, derart neurotisch zu reagieren“. Richtig. Und umgekehrt ist die ängstliche Reaktion ein Zeichen, dass wir der christlichen Kultur nicht mehr zutrauen, diesem Land einen Aufbruch vermitteln zu können. Deshalb landen wir dann bei der Integration des Islam (mit entsprechendem Assimilationsdruck), weil der Islam stärker und das säkularisierte Christentum schwächlich ist. Von Homo-Gender-Zivilgesellschaftsreligion ganz zu schweigen.

  221. bleistift sagt:

    @ Fatima Ö.

    „Und wenn man Angst hat, von gerade mal 5 % “majorisiert und entrechtet” zu werden, kann ich das nur als Bankrotterklärung an die eigene Kultur werten. Eine starke und souveräne Kultur ruht in sich selber und hat es nicht nötig, derart neurotisch zu reagieren auf so einen kleinen Anteil Angehöriger einer anderen Religion.“

    Dann erklären Sie mir mal warum es Progrome gegen Christen in Ägypten gibt. Warum droht im Irak ein neuer Bürgerkrieg nur weil die schiitische Regierung den sunnitischen Kanal Al Jazeera verboten hat? Warum gibt es den Bürgerkrieg in Syrien?
    Da kann man viel vermuten. Aber sicherlich keine „starke und souveräne Kultur“!

    „Zum Thema “Anpassen”. Man muss sich an geltendes Recht halten, mehr nicht. “

    Tja und weiter? Wollen Sie dafür einen Bonuspunkt erhalten?
    Sympathie scheint keine Rolle zu spielen.
    Fassen wir es zusammen: Sie mögen unser Recht nicht, Sie teilen es auch nicht. Aber Sie „passen sich an“. Sie „halten sich an unser Recht“. Aber Sie teilen es nicht,
    Was ist denn falsch an unserem Recht?

  222. Karl_Murx sagt: Mai 28, 2013 um 18:38

    @schnehen:

    Auf den Schwachen herumtrampeln, die Starken schonen!

    Sie imaginieren hier ein Bild des diskriminierten und von chronisch rassistischen Deutschen unterdrückten muslimischen Einwanderer, das von der Realität meilenweit entfernt ist. In Deutschland dominieren Türken ganze Stadtviertel, in den man als autochthoner Deutscher langsam Minderheitenschutz braucht.

    Und nicht erhält. Was soll ich der alleinerziehenden, kranken, vereinzelten, hilf- und schutzlosen Mutter sagen, wenn sie – verzweifelt besoffen – zu mir kommt, weil ihre minderjahrige Tochter gegangbangt wird, weil sie (die Mutter!) eine deutsche Schlampe ist?

    Was kann die tun? An wen kann die sich wenden? Wer hilft ihr?

  223. Fatima Özoguz sagt:

    Nein, Muslime sind alles andere als schwach bzw. müssten es nicht sein, wenn sie sich an ihre Religion halten würden. Dann würden sie sich nämlich bilden und erfolgreiche und nützliche Mitglieder dieser Gesellschaft werden, statt auf die Almosen des Staates angewiesen zu sein.
    Der Prophet sagte: „Der Beste ist der, der den Menschen am meisten Nutzen bringt.“ Damit sind allerdings alle Menschen gemeint und nicht nur Unternehmer, die billige Arbeitskräfte suchen.
    Wir sind nicht schwach, wir haben Gott. Das genügt.
    @Dr. Kümel: Bisher glaubte ich, Sie sind Antizionist. Umsomehr muss ich mich darüber wundern, dass Sie keine Probleme haben,einen zionistischen Blog als Zeugen dafür herzunehmen, wie gefährlich der Islam ist. Aber solange es nur um das „richtige“ Thema geht, nicht wahr…Jedenfalls lohnt es sich nicht, auf diesen Unsinn einzugehen.
    Außerdem ging es nicht um „Ausländer“, sondern ganz explizit um Muslime, und das IST eine Diskriminierung.
    Aber das gabs ja schon. Während des Balkankrieges konnten katholische Kroaten problemlos hier einreisen, während von den muslimischen Bosniaken ein Visum verlangt wurde.
    Wie man bei einem Gesamtanteil von 5% davon sprechen kann, dass „alles darauf hinausliefe, die Deutschen zur Minderheit zu machen“, ist mir ein Rätsel. Und wenn die Deutschen keinen Nachwuchs mehr bekommen, ist das nicht Schuld der Muslime, der Ausländer oder sonstwie Missliebigen.
    Außerdem – auch nach mehreren Tagen ist mir nicht klar, wo da eigentlich der „Kompromiss“ liegen soll.
    Der Staat garantiert den Muslimen die bestehenden Rechte – das ist kein Gnadenakt, sondern der Staat ist dazu verpflichtet, JEDEM Bürger seine Rechte zu garantieren. Jedenfalls wenn es ein Rechtsstaat ist. Das gibt es bereits und ist nichts Neues.
    Umgekehrt wird aber ein Einreisestop NUR FÜR MUSLIME verlangt. Es ändert sich also gar nichts, würde aber bei dieser Forderung darauf hinauslaufen, dass ein Deutscher, der im Ausland heiratet, seine Frau nicht herholen darf, weil sie die falsche Religion hat. Das ist wirklich überhaupt kein Kompromiss, sondern schlicht rechtswidrig.

  224. Blue sagt:

    @Dr. Gunther Kümel: Ich meinte dies sei für die bereits Eingewanderten unzumutbar. Wollen sie diesen armen Menschen dann wirklich noch verwehren, z.B. ihre eigene Frau oder die Kinder nachkommen zu lassen? Das ist milde gesagt kaltherzig.

    Herr Elsässer hat gemeint, dies würde vielleicht eher zum Religionsfrieden beitragen. Ich kann eher vorhersagen, das dies einer der Punkte sein wird, die das Konfliktpotenzial eher verschärfen! Denn versuchen sie mal das einem Muslim beizubringen ohne in irgendwelche Vorurteile abzurutschen. Aus verständlichen Gründen wird dieser wahrscheinlich kein Verständnis dafür haben.

    Und hören sie mir bitte auf dauernd was von „nichtdeutschen“ Klassen oder Kriminellen zu faseln. Sie sind vorhanden, keine Frage, doch sie sind noch lange kein Anlass dazu, diese Bevölkerungsgruppe zu diskriminieren! Der Großteil der Muslime verhält sich nach wie vor vorbildlich und gibt sich Mühe. Und zu den „nichtdeutschen Klassen“: Ich lebe in Berlin/Kreuzberg, wo so ca ~50% Muslime wohnen, vielleicht etwas weniger, und erst letztens sah ich eine Klasse mit überraschend vielen blonden Kindern🙂

    Achja Herr Elsässer waren sie gestern zufällig in Kreuzberg? Ich dachte sie da gesehen zu haben.

  225. @bleistift: Auf Unterstellungen wie „Sie mögen unser Recht nicht“ werde ich nicht mehr antworten, weder hier noch bei muslim essay. Ellenlange Rechtfertigungs-Arien gibts nicht mehr von mir, ist das angekommen? Und was hat das jetzt mit anderen Ländern zu tun? Ich rede von Deutschland!!
    @Dr. Kümel: Um solche Fehlinterpretationen zu verhindern wie Selbstjustiz, ist ein Imam nötig. Lesen Sie mal „Der islamische Staat“ von Ayatollah Khomeini, dann geht Ihnen ein Licht auf. Wo es diese Rechtssprechung nicht gibt, muss man sich an geltendes Recht halten , Selbstjustiz ist in jedem Fall untersagt.

  226. „Und nicht erhält. Was soll ich der alleinerziehenden, kranken, vereinzelten, hilf- und schutzlosen Mutter sagen, wenn sie – verzweifelt besoffen – zu mir kommt, weil ihre minderjahrige Tochter gegangbangt wird, weil sie (die Mutter!) eine deutsche Schlampe ist?

    Was kann die tun? An wen kann die sich wenden? Wer hilft ihr?“

    Sagen Sie ihr erst mal, dass sie ihrer Tochter wohl kaum eine Hilfe ist, wenn sie sich „verzweifelt besäuft“.
    Die Vereinzelung ist ein Problem, aber für diese Gesellschaft leider typisch.
    Wer ihr hilft? Ich kenne eine Muslima in Offenbach, die sozial sehr engagiert ist und diese Zustände auch kennt. Wenn Sie möchten, frage ich sie mal, ob sie eine Anlaufstelle kennt. Die Polizei kann man wohl vergessen…

  227. Blue sagt:

    @Fatima Özoguz: Auch wenn ich manches am Islam zu kritisieren habe, so teile ich doch ihre Einstellung zu mindestens 90%. Religion darf kein Kriterium für die Einwanderung sein, da jede ihre guten und schlechten Seiten hat.

    Ein Einwanderungsstopp für Muslime wird wie gesagt den Konflikt nur verschärfen. Ich würde es auch nie akzeptieren in einem anderen Land, wo ich leben will, meine Familie nicht nach kommen lassen zu können.

  228. Pass vielleicht hier am ehesten hin, auch wenn viele Themen berührt werden.

    Die Ereignisse der Zeit ziehen mit einer derart stürmischen Geschwindigkeit an uns vorbei, dass es manchen schwer fällt aus dem Wirrwarr der Propaganda die Wahrheit herauszufiltern. Aber sie erstahlt klar und deutlich für Menschen, die es sehen wollen.

    In letzter Zeit verstärken die bezahlten Köpfe deutscher salafistischer Söldner ihre Propaganda gegenüber den Schiiten, weil die unmenschlichen Ansichten des Salafisten immer deutlicher werden und immer mehr Muslime Sympathien mit den Anhängern der Ahl-ul-Bait empfinden. Das aber wäre der endgültige Todesstoß für selbsterkannte Könige und Prinzen, die mit gestohlenen Öl-Milliarden die zerstörerische Ideologie des Wahhabismus in de Welt verbreiten und diese jetzt Salafismus nennen lassen, damit die enge Verzahnung zum korrupten und verkommenen Saudi-Regime und deren Herren USrael nicht zu offensichtlich wird. Der amtierende König der Saudis soll ja angeblich klinisch Tod sein, was ein Spiegelbild der aktuellen Verfassung jenes Königshauses und der moralischen Verfassung ihrer westlichen Verbündeten wäre.

    http://www.muslim-markt-forum.de/t367f2-Aufweckdienst-fuer-deutsche-Salafisten-und-andere-deutschsprachige-Buerger.html#msg1204

  229. ups2009 sagt:

    @ hotteki

    „ups2009:
    ist das nicht ein wenig überzogen, Schramm’s Zeigefinger im rechten Auge als Freimaurergeste zu deuten?
    Ich mache das auch schon mal, hoffentlich ist das bei mir noch nicht fehl gedeutet worden.“

    Ich weiß nicht, Schramm hat Kammeraerfahrung vorzuweisen, wenn es im Auge drückt hätte er sich sehr gut aus der Kammera herausdrehen können und mit einem Tuch kurz beide Augenlider auswischen können (egal ob das dann geschnitten wird oder nicht)

    Aber das da ging extremst in das rechte Auge mit explizitem Hinweis gegen Irans Präsident Ahmadinedschad ohne die mitspielenden Präserdenten zu erwähnen.😳

    Nennen wir es „Die Macht des Unbewussten“ 💡 welche mir da ungute „Schwingung“ bescherte

  230. EMBERZIA sagt:

    @Blelechtrommler.
    Wie Elsässer sagt mehr über den Koran in diesem Block bringt nichts.
    1. Hier werden Meinungen Vertreten, keine Fakten.
    Den überwiegenden Teil der Kommentatoren kommentiert aus dem Bauch, ohne belastbares Faktum.
    2. Dies Faktum füllt ganze Bibliotheken.
    3. Des halb >Immanuel Kant< „Bediene dich deines eigenen Verstandes“.(Video )
    4. Vertrete ich in diesen Diskussen keine Meinung sondern Verstehe mich als Faktengeber.
    5. Ich und Sie auf einen Block? Sie können mich den „Neuen Atheisten“ zuordnen.

  231. chicano sagt:

    @ blue

    “ Wollen sie diesen armen Menschen dann wirklich noch verwehren, z.B. ihre eigene Frau…….“

    oder auch ihre eigenen frauen….

    @ fatima

    „Der Prophet sagte: “Der Beste ist der, der den Menschen am meisten Nutzen bringt.” Damit sind allerdings alle Menschen gemeint und nicht nur Unternehmer, die billige Arbeitskräfte suchen.“

    das könnte aber auch ein ungläubiger sein, oder?

    „Dr. Kümel: Bisher glaubte ich, Sie sind Antizionist. Umsomehr muss ich mich darüber wundern, dass Sie keine Probleme haben,einen zionistischen Blog als Zeugen dafür herzunehmen, wie gefährlich der Islam ist.“

    der ist immer wieder gut🙂 selbst von jedem medium zitieren wenns in den eigenen kram passt (natürlich immer betotnt, das man ja EIGENTLUCH nicht dieses medium heranzieht aber man kannja mal eine ausnahme machen;)) und beim nächsten dann große augen bekommen, wenn der es auch tut, weil es dann aber ihnen nicht in den kram passt.

    „Außerdem ging es nicht um “Ausländer”, sondern ganz explizit um Muslime, und das IST eine Diskriminierung.“

    mal ehrlich. ich will nicht jeden tag von muslimen hören, lesen und klagen hören als gäbe es nur muslime in diesem land und auf der welt. ich fühle mich diskriminiert dadurch, denn ich bin kein muslim.
    ich finde es auch diskriminirend, das einem immer die religion unter die nase gewedelt wird, seis im namen oder in der kleiderordnung…………das trennt zwischen gläubige und ungläubige, ist letztlich spaltend und diskriminierend.

    es ist einfach besser wenn fritzchen zwar an jesus glaubt, aber nicht jesus heißt oder kreuzzug😉
    und es ist auch besser das kirchen nicht durch die grausamsten kreuzzügler ihren namen tragen, warum werden eigentlich so viele moscheen in deutschland nach teilweise krassesten eroberern benannt? nicht grad vertrauensfördernd.

    „Wie man bei einem Gesamtanteil von 5% davon sprechen kann, dass “alles darauf hinausliefe, die Deutschen zur Minderheit zu machen”, ist mir ein Rätsel. Und wenn die Deutschen keinen Nachwuchs mehr bekommen, ist das nicht Schuld der Muslime, der Ausländer oder sonstwie Missliebigen.“

    nein, ist nicht ihrre schuld aber eine tatsache und wenn eine gruppe durchschnittlich 3,8 kinder in die welt setzt und eine andere 1,8 dann braucht man keinen taschenrechner um……sie wissen schon.
    das sind doch dinge, die eine rolle spielen und über die man sich gedanken machen muss, wenn man gern in deutschland lebt und kinder hat, die auch in deutschland leben wollen, auch 2060 noch. es kann doch nicht sein das eine bevölkerung nun gezwungen sein soll ihre geburtenrate zu verdreifachen, damit sie nicht aufgemischt wird.
    genauso kann man nicht verllange, das andere weniger kinder in die welt setzen wollen ABER man muss dann anerkennen und hätte es schon viel früher, das es eben anderen lebensentwürfe sind.

    darauf muss man IN BEIDE richtungen rücksicht nehmen, wenn man gerecht bleiben möchte. fragen ob es passt sind nicht rassistisch oder fanatisch, sondern ganz normal. past es kulturell, passt es religiös? geht das zusammen oder wird eine seite dadurch zwangsläufig und auch ohne bösen willen „aufgemischt“.

    und fatima, seien wir doch mal ehrlich, es gibt zu viele aussprüche prominenter muslime, die auf einen, ich verabscheue das wort, geburtendjihad deuten. egal ob sie recht hatten oder ob es prominente einzelstimmen waren, es könnte in diese richtung gehen, eben auch ohne absicht und darüber muss man sprechen.

    ihnen ist das ja alles wurscht, solange nur ein weiterer teil der welt muslemisch wird ist alles gut, so kommen sie seit jeher rüber und die ängste und sorgen der anderen interessieren sie einen feuchten kehricht…..immer für alles rücksicht fordern, wenn es umdie eigenen („muslemischen belange“) geht und auftrumpfen aber selbst keinen schimmer davon zeigen, wenn nicht-muslime ihre sorgen und befüürchtungen artikulieren. im gegenteil, das äußern von sorge nennen sie hetze und stopfen so jedem das maul, der es sich stopfen lässt.

    jürgen maccht hier einen auf elefant im prozelanladen, was aber vor allem eines zeigt: so wie bisher gehts nicht. wir müssen über all das sprechen und lösungen finden.

    wenn man auf dem sichtbar falschen weg in richtung riff ist mit seinem schiff, was macht man da? erstmal alle maschinen stop.und dann den kurs ändern.

    sie sprechen immer gegen den zionismus und gegen die grünen…….das sind aber die treibenden kräfte der überfremdung und kulturellen entfremdung deutschlands.. sind sie zionistin? möchte man da fragen.
    bei tieren gibt es artenschutz, die sind wohl besser dran. das mag zynisch klingen aber wer interessiert sich denn noch für deutsche belange?

    ich habe nichts gegen muslime, nichts gegen chinesen, inder, dänen oder russen aber ich möchte mich in deutschland wie in deutschland fühlen, auch morgen noch, so wie ich mich in indien wie in indien und in pakistan wie in pakistan fühlen möchte, auch morgen noch……….alle kukturen sind schützenswert, keine soll untergehen. sie sollen sich in sich selbst verbssern und das unmenschliche darin übrwinden.

  232. chicano sagt:

    @ fatima

    auch dieses wieder:

    „Wer ihr hilft? Ich kenne eine Muslima in Offenbach, die sozial sehr engagiert ist und diese Zustände auch kennt. Wenn Sie möchten, frage ich sie mal, ob sie eine Anlaufstelle kennt. Die Polizei kann man wohl vergessen…“

    die polizeit kann man vergessen. die muslima hilft. warum nicht auch schlichter nach vorbild der scharia? warum eigentlich noch deutsche gerichte? die kann man doch vergessen. die sccharia würde es besser richten. und in der tat, deutsche gericht könnten einen dahin bringen, das wirklich bald zu glauben……

    es ist ja nett, das die muslima hilft und engagiert ist….aber von wem wurde das mädchen in bullis beispiel gebangenged (was für ein abartiges wort)? und überhaupt, wir sprechen hier von massenvergewaltigung!!! und netzt soll das mädchen, deren gechlechtsteile man zerfetzt hat, die vielleicht in ihrem leben nie wieder kinder bekommen kann, oder mit einem mann zusammennliegen will……..zu ihrer netten, engagierten muslima gehen und sich helfen lassen?? oder ihre mutter?

    und die polizeit kann man wohl vergessen? vertehe………weil die tut ja eh nichts. und worauf läuft das dann alles heraus? handelt sie eine entschädigung aus bei den täterfamilien?

    sorry aber………………………………………………….what a bullshit.

    und was ihren ajatolla angeht…wenn das alles so umwerfend hervorragend ist im iran. was machen sie hier?
    ich lebe lieber mit drei burger kings an derei ecken meines hauses als in einem land, in dem frauen sich fürchten müssen, wenn sie die kleiderordnung nicht halten oder oder oder…….na ja, eigenlich mag ich beides nicht, aber burger king lässt mir immer hin noch die wahl, ob da reingehe oder nicht.

    ich meine es nicht böse aber sie kommen mir so verbohrt, so fanatisch, so von sich selbst überzeugt und erhaben vor…..das ich meine, sie sind der typ mensch/muslim, der den menschen sorgen macht. nicht die vielen muslime die ihren glauben leben und ihn nicht jedem unter die nase reiben und von ferner länder tollen religiösen führern un sitten schwärmen und gleichtzeitg erklären, das die polizeipsychologen hier der falsche anlaufpunkt bei solchen „geschichten“ ist, sondern die muslima….sie trennen doch die welt auf in muslime und nichtmuslime und dann wundern sie sich, wenn die nichtmuslime irgendwann anfangen, genau das auch zu tun……….denken sie mal drüber nach.

  233. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Yilmaz:

    Ob Europa „islamisiert“ wird, oder nicht, das ist doch (fast) jedermann völlig gleichgültig. Wenn ein Deutscher diese Religion annimmt, oder wenn ein (sagen wir:) Däne oder Holländer oder Pole sie annimmt und in die „brd“ überwechselt, dann interessiert dies (fast) niemanden. Und selbst wenn ein großer Teil der Deutschen zum Islam konvertieren würde, was macht das schon, dann bleiben wir doch Deutsche, sind eben bloß islamische Deutsche. Wenn meine Kinder konvertieren wollten, würde ich erstaunt lächeln.

    Auch die Gefahr, daß jemand den Koran als Handlungsanweisung zu Mord und Verbrechen mißversteht, ist wohl bei Deutschen, Dänen, Holländern ein zu vernachlässigendes Risiko. Die Kriminalitätsrate würde sich bei europäischen Konvertiten eher als geringer darstellen als bei Autochthonen.

    Es geht also nicht um den Islam.

    Es geht um die Verdrängung der einheimischen Bevölkerung durch Fremde. Das Element der Religion ist dabei eines der fremden Elemente, aber durchaus nicht das einzige, nicht einmal das wichtigste.

  234. SOS---SOS--- sagt:

    Butterblume sagt:
    Mai 28, 2013 um 10:08
    „Ps. Um Ihre Frage direkt zu beantworten, ich glaube nicht, dass die Moslems Deutschland für sich alleine wollen. Auch möchte ich nicht, dass die autochtonen Deutschen Deutschland für sich alleine behalten. Ich will nur, dass sie alle in diesem Land an die gleichen Regeln halten und gleich behandelt werden, sowohl vor dem Gesetz, als auch in den Medien.“

    Dem ist auch real-politisch uneingeschränkt zuzustimmen! Ihre Beiträge sind geerdet und vernünftig. Danke.

  235. chicano sagt:

    @ bleistift

    „Tja und weiter? Wollen Sie dafür einen Bonuspunkt erhalten?
    Sympathie scheint keine Rolle zu spielen.
    Fassen wir es zusammen: Sie mögen unser Recht nicht, Sie teilen es auch nicht. Aber Sie “passen sich an”. Sie “halten sich an unser Recht”. Aber Sie teilen es nicht,
    Was ist denn falsch an unserem Recht?“

    es ist nicht muslemisch, vielleicht ist das falsch.

    Jürgen Schmude, Präses der Synode der Evangelischen Kirche Deutschland schreibt dazu in DIE WELT am 28.02.02:

    „Mit besonderem Interesse liest man in der Charta des Zentralrats, dessen Vorsitzender Nadeem Elyas ist, dass ein klerikaler „Gottesstaat“ nicht angestrebt wird. Ist das die Absage an den Kampf um die Einführung des islamischen Staats? Elyas hat sich dazu an anderer Stelle ausführlicher geäußert. Nur im islamischen Staat, so erklärte er im November 2001, sei das politische System der Scharia durchzusetzen. Dieser islamische Staat sei kein Gottesstaat und kein theokratisches System. Nach diesem Verständnis kann die Charta dem „klerikalen Gottesstaat“ eine Absage erteilen, ohne den „islamischen Staat“ auch nur zu erwähnen. Elyas spricht anderswo deutlicher: „Die Pflicht, . .einen islamischen Staat zu errichten, ist Konsens.“

    @ fatima

    nur weil sie unsere sitten und gebräuche immer so darstellen als gäbe es unserer kultur ohnehin nichts mehr, das der verteidgung und erhaltung wert wäre…….ist dieses zitat korrekt oder ist es üble propaganda? ich hoffe ganz aufrichtig, das letzteres der fall ist.

    „“Ein Mann kann sexuelles Vergnügen von einem Kind haben, das so jung ist wie ein Baby. Jedoch sollte er nicht eindringen; das Kind für Sexspiele zu gebrauchen ist möglich ! Wenn der Mann eindringt und es verletzt dann sollte er für sie sorgen ihr ganzes Leben lang. Dieses Mädchen jedoch gilt nicht als eine seiner vier dauerhaften Frauen. Der Mann ist nicht geeignet, die Schwester des Mädchens zu heiraten Es ist besser für ein Mädchen, zu einem Zeitpunkt heiraten, dass sie die erste Menstruation im Haus ihres Ehemanns anstatt ihres Vaters bekommt. Jeder Vater, der seine Tochter so verbindet, hat einen dauerhaften Platz im Himmel.“

    Ayatollah Khomeini, aus seinem Buch
    „Tahrirolvasyleh“, fourth volume, Darol Elm, Gom, Iran, 1990

    noch etwas frage ich mich. warum haben hohe vertreter des islam niemals eine fatwa verkündet, dass z.b. al qaeda-mtglieder keine mosleme sind, also aus der umma ausgestoßen sind? es gibt so viele fragen, doch verbindliche antworten gibt es nicht.

    sind nicht-muslime „ungläubige“, „dhimmis“ oder gleichwertig?

    nochmal zur demokratie:


    Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere
    Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere
    Soldaten.“

    wir wissen von wem das stammt….

    Vural Öger (Öger-Tours), der für die deutsche SPD im Europaparlament sitzt (saß?), erklärte bei einem Essen mit seinen türkischen Freunden der größten türkischen Zeitung „Hürriyet“ : „Das, was Sultan Süleyman mit der Belagerung Wiens 1683 begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen.“

    „…
    Die Sure bedeutet, dass Muslime gegen jene, die die natürliche Ausweitung des Islam verhindern wollten
    und kriegerisch waren, sich ebenso kriegerisch wehren sollten. Das ist Selbstverteidigung. Der Koran schreibt vor, dass man die Menschen durch Vernunft und Rede überzeugen soll. Wenn die Heiden dies aber verhindern wollen, dann erlaubt der Koran, auch gegen sie zu kämpfen
    …“
    Bardakoglu, Ali
    Präsident des türkischen Amtes für religiöse Angelegenheiten und gleichzeitig höchste Autorität der
    islamischen Religion in der Türkei

    http://www.welt.de/print-welt/article153362/Der-Koran-muss-im-historischen-Kontext-interpretiert-werden.html

    Kristina Köhler, die beim Innenausschuss der Bundesregierung für Islam, Integration und Extremismus
    zuständig war, sagte der „F.A.Z.“, der „Koordinierungsrat der Muslime“ habe zunächst den Erklärungen der
    Arbeitsgruppen zugestimmt. „Inzwischen hat er allerdings seine Zustimmung zu einigen Punkten wieder
    zurückgezogen: zum Beispiel die Passage zum Thema Wertekonsens, die besagt, dass die hier lebenden
    Muslime sich auf die demokratisch-freiheitliche Ordnung
    verpflichten müssen. Zurückgezogen wurde auch die Zustimmung zur Passage, die den Islamismus als Gefahr
    bezeichnet.“ Q: FAZ

    Demirel, Sulayman;
    Dem ehemaligen bundesdeutschen Kanzler Helmut Schmidt verkündete der damalige türkische Regierungschef Sulayman Demirel: „ Bis zum Ende des Jahrhunderts müssen wir noch fünfzehn Millionen Türken nach Deutschland exportieren
    “.Der Sozialdemokrat wehrte ab: „
    Das wird nicht stattfinden, das werden wir nicht zulassen“
    Doch Demirel beharrte: „ Warten Sie mal ab. Wir
    PRODUZIEREN die Kinder, und Ihr werdet sie aufnehmen“.
    (Wochenzeitung „Die Zeit“ (Heft „Zeit-Punkte“, Nr. 1/1993)

    Mustafa Ceric,
    Großmufti von Bosnien und Herzegowina, Vertreter eines sog. Euro-Islams: „…Demzufolge ist die islamische Verpflichtung auf die Scharia immer-während, nicht verhandelbar und unbefristet“.
    http://www.welt.de/politik/article1987988/Aufsatz_in_CDU_naher_Zeitschrift_fordert_Scharia.html;jsessionid=8F0EB9ED29C9C59FE40613114C6D9FDE#vote_1987996

    usw. usw. usw…….

    mich macht das alles sehr nachdenklich………
    DAS lieber bulli, ist doppelbindung der besten art…….man möchte nämlich gern in frieden und freiheit miteinander leben aber ist das reallistisch, auf längere zeit gesehen?
    was müsste dazu geschehen?
    welche reformenn wären nötig, vor allem auch auf der religiösen seite?
    oder ist schon alles ok und wir entspannen uns mal schön alle, weil es wird ja sowieso alles gut?

    wer jetzt wieder hetzer ruft, soll sich selbst im spiegel betrachtren…….

  236. SOS---SOS--- sagt:

    Herr Elsässer, Sie hatten doch auch schon klarere Momente!
    Sehen sie denn nicht, dass dieser barbarische Krieg (hier sehr gut dokumentiert:
    http://www.radio-utopie.de/2013/05/29/bericht-und-appell-mussalaha-del-syria/ )
    auch dazu dienen soll, den Islam als Heimat einer Kultur und Identitätsbildung generell zu zerstören. Dazu werden diese MENSCHENVERACHTENDEN Mörderbanden benutzt. Wenn Sie jetzt hier in Deutschland gegen den Islamische Einwanderung und damit gegen diese islamische Bevölkerung allgemein Position beziehen, machen Sie einen großen Fehler. Den größten überhaupt denkbaren.

    Mit freundlichen Grüßen

  237. chicano sagt:

    @ fatima

    „Jedenfalls wäre eine Reformation in der Form, wie sie im Christentum durchlaufen wurde, nicht wünschenswert, weil es darauf hinauslaufen würde, dass der Islam genauso eine leere Hülse wird, mit dem die Kapitalisten immer schön spielen können.“

    hahaha, der war gut!;)
    sie denken vielleicht das christentum sei eine leere hülse (patronenhülse?).

    sehen sie, das christentum ist eine religion, kein gemisch aus politik, weltlichem herrschaftsanspruch und religiösen lehrsätzen.

    es ist lebendige religion für lebende und es ist übervoll, denn gottes eigener sohn füllte es. sie müssen ihm nur folgen, um das zu erkennen, denn gezwungen wird niemand (mehr) im christentum und das ist gut so.

    eine reformation des islam ist unabdingbar und es geht……am anfang steht eine verbidliche mindesteinigung der muslimischen richtungen selbst und diese sollte sicher angelehnt an das heutige zeitalter und wissen sein.

    der islam kann das und wird es schaffen.

  238. chicano sagt:

    @ fatima

    „Allein letzte Woche in Hamburg berichtete mir der Hausmeister, dass dort – nur in jener Moschee! – drei Deutsche in einer Woche zum Islam konvertiert sind. “

    fatima, das hält das christentum aus, denn im christentum ist jeder frei, so what?
    es spricht für das christentum, das man das machen kann ohne angst um sein leben haben zu müssen.
    feiern sie nur die drei deutschen und alle die dm islam in die arme getrieben werden, nach ihren worten.

    es kling nur leider immer so wenig nach echter, warmer herzensfreude, die einen überkommen kann, wenn ein mensch zum glauben gefunden hat…….nein, es hat leider immer wieder klang eines hämischen lachens und den von wettbwerb und einnahme.

    schade…….

  239. Fatima Özoguz sagt: Mai 29, 2013 um 08:42

    “Und nicht erhält. Was soll ich der alleinerziehenden, kranken, vereinzelten, hilf- und schutzlosen Mutter sagen, wenn sie – verzweifelt besoffen – zu mir kommt, weil ihre minderjahrige Tochter gegangbangt wird, weil sie (die Mutter!) eine deutsche Schlampe ist?

    Was kann die tun? An wen kann die sich wenden? Wer hilft ihr?”

    Sagen Sie ihr erst mal, dass sie ihrer Tochter wohl kaum eine Hilfe ist, wenn sie sich “verzweifelt besäuft”.

    Ich kann niemand „trocken legen“. Und mit Moral geht das gleich zweimal nicht. Ich kann nur dabei helfen, mit der Wiederkehr des Verdrängten in der Trockenheit zurecht zu kommen. Trockenheit auszuhalten…. so lange, bis Nüchternheit daraus geworden ist. Dann ist man zufrieden damit und dankbar dafür, vorher nicht.

    Die Vereinzelung ist ein Problem, aber für diese Gesellschaft leider typisch.
    Wer ihr hilft? Ich kenne eine Muslima in Offenbach, die sozial sehr engagiert ist und diese Zustände auch kennt.

    Danke, das ist sehr nett von Ihnen. Ich frage sie, ob sie das will, wenn sie nochmals kommt.

    Sie ist allerdings schwierig. Ne praktizierende Alkoholikerin halt. Das ist – ganz ohne Überheblichkeit – nichts für Leute, welche diese Problematik nicht kennen. Da braucht es sehr viel Erfahrung, sonst macht man mehr kaputt als gut.

  240. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Butterblume: „Autochthone in Deutschland benachteiligen?

    Ihre Meinung ist zwar mehrheitsfähig, aber nichtsdestoweniger pervers. Hierzulande ist ja leider jeder Blödsinn mehrheitsfähig. Die Iren sollen also Irland nicht für sich alleine „haben“?
    Ja, wem soll denn (zB) Irland „gehören“, wenn nicht den Iren?

    Irgendwem?
    Dann müßten Sie bestimmen, WEM denn Irland noch alles gehören sollte außer den autochthonen Iren! Den Engländern? Der „Ostküste“? Der EU? Den Ghanesern?
    Den Kambodschenern?

    Und wieso eigentlich?

    Und wann hätten denn jemals die Iren ihr Land (gratis?) abgetreten, da es doch „irgendwann einmal“ ihr Land war?

  241. @ Fatima Özoguz

    Ähh… Das sollte ich vielleicht noch erwähnen: Ich habe ihr 3 Selbsthilfegruppen für Alkoholiker benannt und ihr erklärt, daß sie gerne wiederkommen darf, wenn sie trocken ist. Aber nur dann, sonst nicht.

  242. @Butterblume
    Die Sache ist doch, dass das Land den „Israelis“ nicht gehört! (Dazu diese Karte: http://666kb.com/i/alaw36dcyg019871n.jpg
    Wenn ich den Vergleich mit D mache, meine ich : Es ist so, als würden die türkischen Einwanderer Deutschland nun für sich beanspruchen und die Frage legitim würde, wer denn nun wieviel davon bekommen soll.

  243. Dr. Gunther Kümel sagt:

    AUCH islamische Kultur:

    Im islamischen Land Pakistan (anderswo auch?) ist es einer der geübten Volksbräuche, daß das Gesicht eines jungen Mädchens mit Schwefelsäure verätzt wird, wenn ein Verehrer abgewiesen wird, oder, wenn ein Verlobter den Vollzug der Ehe vorziehen will, obwohl vereinbart ist, zu warten, bis er seine Ausbildung beendet hat, oder, weil es Differenzen mit einer anderen Familie gibt, oder, weil es „die Ehre gebietet“, oder,
    … es gibt sehr viele Gründe.

    Ein französischer Photograph hat einige Porträts solcher Frauen veröffentlicht, es sind gräßliche Bilder. Sie wurden mir als Anhang in einem E-Brief zugesandt, ich weiß nicht, mit welcher Technik ich sie hierher kopieren könnte. Wer’s nicht glaubt, schreibt mir.

    Solche Volksbräuche wollen wir hier nicht haben.
    Ganz unabhängig davon, ob sie nun zum genuinen Islam passen oder auch nicht!

  244. zensurnixgut sagt:

    So gut. Nun ist meine Antwort an Fatima und Co. verschwunden. Ob nun aus technischen Gründen oder gelöscht, ich weiß es nicht. Vielleicht war ich nicht höflich genug.
    Ich empfinde die Argumentation einiger Foristen hier als stark rabulistisch und damit ebenfalls als respektlos.
    Wie es in den Wald schallt, so schalt es eben zurück.

    Bis die Tage,
    zensurnixgut

  245. Leser123 sagt:

    @Karl Murx
    “ In ganzen Stadtstaaten wie Bremen sind libanesische Großklans dabei, in Mafiamanier die Macht zu übernehmen, ohne das man seitens der deutschen Seite nennenswerten Widerstand bemerkt.“

    Hallo?????
    Ewig und immer wieder lese ich diesen Schwachsinn über die Stadt Bremen. Ich versichere Ihnen, dass Bremen eine überaus lebenswerte Stadt ist, in der die Integration von Migranten sehr gut gelungen ist. Ich meine sogar besser, als in vergleichbaren Städten. Es gibt den von Ihnen benannten Miri-Clan und es gibt auch die Mongols. Immer mal wieder machen diese Gruppen auch Schlagzeilen, das ist alles. Der Rest läuft hier wie überall in der Republik. Dort wo die Internetseite PI No Go Areas propagiert, muss es sie noch lange nicht geben.
    An diesem Beispiel wird sehr deutlich, dass eine Migranten Debatte mit der Islamdebatte durchmischt wird.

    Stadtteile, die überproportional mit Muslimen belebt sind, sind deswegen nicht unbedingt krimineller, allerdings wird einem dort die Parallelgesellschaft stark vor Augen geführt.
    Deshalb stimme ich dem Zuzugsstop für muslimische Migranten zu. Nicht aus niederen Beweggründen, sondern aus der Tatsache heraus, dass Muslime unsere Gesellschaft ablehnen.
    Fatima Özugus beschreibt dies sehr schön, wenn sie unsere Gesellschaft mit alkoholisierten, Depressiven und Vereinzelten vergleicht, die jegliche Kultur verloren haben. So kann man das sehen, aber als Gegenangebot die Scharia zu wünschen, nein, dann sollten wir Kulturlosen lieber einen eigenen Weg suchen die Gesellschaft zu verbessern.

  246. Jörn Petersen sagt:

    Nun hat auch Alex Benesch Multikulti als rassistischen Ethnofaschismus gegen den weißen Mann erkannt.🙂

  247. Jörn Petersen sagt:

    Nun hat auch Alex Benesch Multikulti als rassistischen Ethnofaschismus gegen den weißen Mann erkannt.🙂

    http://recentr.com/2013/05/rassenideologie-bei-sozialdemokraten/

  248. Orwell2013 sagt:

    Wenn die Kriege in den muslimischen Ländern aufhören,dort ein akzeptabler sozialer“stand/sicherheit“aufgebaut wäre,werden viele wohl gerne in Ihre angestammte Heimat reisen.

    Klar will jeder dahin wo es einem besser geht.
    Wo ich mich umhöre,ob „die“Seite oder „jene“ es brodelt und brodelt…..

    Herr Elsässer hat recht ,die 2 Punkte wären ein realisierbarer Kompromiss….auch wenn es viel Zähneknirschen gibt.

    Eben auch wenn man oft mit einem riesen Hals aus der „Grosstadt“ vom Einkaufen kommt und man mit seiner Freundin min.2 mal blöd angemacht wurde…und netterweise gefragt wurde ob man „Problem hat““…..ihr wisst schon.

    An die Feinjustage kann man sich später machen.

    Vor allem ist es primär wichtig, dem sogenannten „Lachenden Dritten“ den Wind aus den Segeln zu nehmen..denn was „die“ vorhaben…..brauchen wir nicht drüber reden.

    Dem Kampf der Kulturen müssen wir aus dem Wege gehen,sonst sind wir alle am Kotzen…..und evtl Blut spucken.

    Muss es so drastisch sagen.

    Den rechts/links denkern wird dieser Vorschlag wohl ein Error im Köpfchen hervorzaubern..aber da muss man durch.

    Es ist zuviel geschlafen worden…wärend wir vom Rechenschieber zu C64 auf Amiga über PC beim Tablet gelandet sind…

    Auf eine friedliche Menschheit!!!

  249. Monika H. sagt:

    @Fatima

    Meines Erachtens nach – bitte korrigieren Sie mich, falls ich mich irre – sehen Sie die politische Instrumentalisierung allein darin, dass wir in den Medien „böse Muslime“ präsentiert bekommen und die Deutschen/Europäer damit angeheizt werden. Das ist aber nur ein Teil davon.

    Ich meine, dass die Instrumentalisierung auch auf der muslimischen Seite erfolgt, dies von den Muslimen selbst aber nicht wahr genommen wird.

    Die meisten kritischen Stimmen hier im Forum beziehen sich allein darauf. Nicht auf den einzelnen Moslem, nicht auf den Islam per se oder den Koran, sondern einzig auf die dahinter liegende „Masche“ – und es ist bitteschön dieselbe(!), die wir in Palästina beobachten können.

    In Palästina ist dies auf materieller Ebene sehr offensichtlich durch Beanspruchung von Land. Im wesentlich größeren Deutschland braucht es „mehr“ dazu, da genügen nicht ein paar Dönerbuden oder der tatsächlich beanspruchte Wohnraum der Muslime, der imho überhaupt nicht ins Gewicht fällt.

    In Deutschland erfolgt die energetische Verdrängung durch das demonstrative Aufplustern des Islam, wo eigentlich gar keine Notwendigkeit bestünde.

    Jede Lehre oder Religion – auch der Islam – zielt darauf ab, dass sich die Menschen nach Innen wenden und innere Einkehr halten. Meine Beobachtung ist – draußen in der großen Welt und auch in meiner eigenen -, dass je mehr wir uns nach Innen wenden, umso weniger Platz braucht es im außen.

    Religion ist Stille, der Islam in Deutschland ist das Gegenteil davon, nämlich das omnipräsente Tamtam um eine eigentliche Privatsache. Warum? Alles was Sie für Ihren Glauben benötigen tragen Sie IN sich. Eine Religion, die auch nur irgendetwas im außen benötigt – und sei es ein Recht – hat ihr Thema verfehlt.

    Verstehen Sie mich bitte richtig – es geht nicht darum, den Muslimen irgendein Recht zu nehmen, ich meine nur, dass die Muslime dahin gehend beeinflusst werden, dass sie meinen, sie bräuchten eines. Wer redet ihnen ein, dass sie benachteiligt sind und ihren Glauben „zu verteidigen“ haben. Ja, gegen was denn bitte? „Gegen“ etwas, das eigentlich erst mit dieser Forderung entstehen kann!

    In diesem Sinne möchte ich Sie bitten, einmal darüber nachzudenken, woher die Stimmungsmache auf Seiten der Muslime kommt. Propaganda, Fatima, ist – wie Sie selbst sagen – schwer zu durchschauen und was es dazu bedarf ist einzig der Wille, es zu sehen.

  250. SOS sagt:

    Herr Elsässer, Ihre Arbeit verdient Respekt. Jedoch müssen Sie handlungsorientierte und praktikable Forderungen aufstellen! Hören Sie auf mit den Versuchsballons und kommen Sie zur Sache:
    Die islamische Welt ist heterogen und es gibt eine Vielzahl von Strömungen. An der Wende des 18-19 Jahrhundert entstand in der arabischen Welt eine sektiererische Bewegung, nach seinem Gründer, Wahhabismus benannt. Die Lehre ist sehr intolerant und aggressiv, sie besagt im Wesentlichen, dass die Hauptströmungen des Islam verzerrt und falsch sind, nur die Lehre des Wahhabismus sei korrekt. In dieser Hinsicht ist der Wahhabismus nicht nur höchst intolerant gegenüber anderen Religionen, sondern auch gegenüber Muslime, die eine andere Form des Islam praktizieren. Diese Lehre ist nun in Saudi-Arabien dominant.
    Es gibt eine starke Meinung unter Experten, dass der Wahhabismus künstlich von den Briten als Mittel zur Bekämpfung der größten geopolitischen Feinde Englands hergestellt und eingesetzt wurde, gegen das Osmanische Reich. Später wurde er nicht nur von den Angelsachsen im Kampf mit seinen Gegnern verwendet.
    Schließlich ist es interessant zu wissen, dass die Stärkung des Saudi-Clans in den frühen zwanzigsten Jahrhunderts, vor allem auf die Engländer basiert. Mit ihrer Unterstützung erobert Abdel Aziz al-Saud große Gebiete der arabischen Halbinsel, und im Jahre 1932 erklärte er sich zum König. Der neue Staat wurde umbenannt in Saudi-Arabien. Die Saudis leben derzeit, wie Wahhab es ihnen lehrte. Sie schauen sie hinunter auf andere Muslime als Ungläubige (Kafir). Aber der Punkt ist, dass die Saudis die Vorherrschaft in der islamischen Welt behaupten, und mit der Unterstützung von den gleichen Angelsachsen und mit Israel aktiv am Sturz der angeblich “Ungläubigen” der herrschenden arabischen Regime beteiligt sind und mit Geld und mit militärischer Ausrüstung intervenieren.
    Hier sind nur ein paar Beispiele. Saudischen Behörden planen, die Gehälter der Soldaten der „Freien Syrische Armee“ (FSA) zu bezahlen. Die saudische Monarchie, zusammen mit Qatar finanziert aktiv islamistische Kräfte in Ägypten während und nach der Masse der Demonstrationen der Opposition im Jahr 2011.
    Wenn das Geld nicht reicht, bieten Saudis zusammen mit dem Westen ihre Streitkräfte an. Bekannt ist, dass zusätzlich zum NATO Angriff auf Tripolis, aktiv auch Spezialeinheiten von Saudi-Arabien und Katar teilgenommen haben. Als Teil dieser Bemühungen, versuchen die saudischen Herrscher, ihr IMAGE in der islamischen Welt zu erhöhen. Die Kriege in Afghanistan und der Iran-Irak-Konflikt waren wichtig für die Saudischen Außenpolitik für das Überleben der Dynastie. In Afghanistan hatte Saudi-Arabien eine starke Position, aber nach dem Fall von Kabul und Najibullahs Sturz im Jahr 1992 hatten die Saudis Konflikte mit den meisten der Führer der afghanischen Mudschaheddin. Der neue Partner von Saudi-Arabien war dann die Bewegung der “Taliban”, deren Ideologie dem Wahhabismus ähnelt.

    Ein weiterer Kriegsschauplatz, an dem die saudischen Eliten interessiert sind, ist der Nordkaukasus. Die Führer der Wahhabiten betrachten den Tschetschenien-Konflikt aus einer ideologischen Sicht. In Tschetschenien war vor allem Sufi Islam Flügel verbreitet, der in Saudi-Arabien als minderwertig verurteilt wurde. Die Saudis beschlossen, diesen Fehler zu korrigieren, und das Wahhabiten Credo wurde ab der 90er Jahre aktiv im Kaukasus gepredigt.

    Als Saddam Hussein Kuwait überfiel und damit drohte Saudi-Eigentum zu beschlagnahmen, baten die “Ölmonarchien” um Hilfe der Vereinigten Staaten, die einen Militärschlag gegen den Irak führten und Kuwait der herrschenden Familie Al Sabah zurückgaben. Der aktuelle blutige “arabischen Frühling” ist ebenso vorteilhaft für die USA wie für die Wahhabiten Saudi-Arabiens.

    Fazit:
    Compact-Anhänger werden mit den traditionellen Muslimen zusammen gegen die westliche Chaosfraktion und die Wahhabiten kämpfen müssen, und die Compact-Bewegung muss die apokalyptischen und satanischen Heerscharen auch hier in Deutschland zu den Feinden unserer Zivilisation erklären

  251. Schwache Eltern produzieren leider schwache Kinder. Herr Bullinger, ich meine nicht, wie man die Mutter des Mädchens vom Alkohol wegkriegt, das muss sie selber wollen. Deshalb finde ich es auch gut, dass Sie sie weggeschickt und an die Beratungsstellen verwiesen haben.
    Es ging mir darum, wie man ihrer Tochter hilft, mit der Gang fertigzuwerden!
    Und bitte, ich habe nirgends die Scharia gefordert *augenroll*, Herr „Leser“.
    @Monika: So ganz verstehe ich nicht, was Sie sagen möchten. Aber dass der Islam permanent propagandistisch angegriffen wird, durch Falschbehauptungen, Verleumdungen etc, das kann ja niemand leugnen.

  252. Leser123 sagt: Mai 29, 2013 um 14:00

    Fatima Özugus beschreibt dies sehr schön, wenn sie unsere Gesellschaft mit alkoholisierten, Depressiven und Vereinzelten vergleicht, die jegliche Kultur verloren haben.

    Sie hat – wenn ich mich recht erinnere – nur gesagt, die Vereinzelung wäre typisch und damit hat sie imho recht. Aber auch die alkoholisierten und depressiven Deutschen sind imho typisch, für die BRD 2013. Wobei das meine subjektive Einschätzung ist und ich es halt beruflich damit zu tun bekomme, was durchaus die Perspektive verzerren kann, denn Gesunde kommen nicht zu mir.

    Trotzdem, wie ich meine gilt:
    Die Gesellschaft der BRD 2013 ist krank, weil die Bürger (oder das Personal) der BRD ihre Identität verloren haben oder nie eine funktionale, positive Ich-Identität aufbauen konnten.

    Es bleibt als Unifizierung nur die negative Identität, gegen Rechts zu sein.

    Und das reicht halt nicht hin, um das notwendige Minimum an psychischer Gesundheit herstellen zu können.

    Und – schlagt mich tot – wenn die Scharia die Rahmenbedingungen für eine gelingende Ich-Identität herstellen könnte, wäre sie eine geeignete Kur.

    Wobei ich sehr hoffe, daß es auch noch andere gibt.

  253. KenFM im Gespräch mit Elias Davidsson über seine Iranreise 2012 (die, bei der auch J. Elsässer dabei war),
    ab 34. min, http://www.youtube.com/watch?v=wZGT7NJOjZ0
    (Iran ist staatsgewordener Glaube – und das gesellschaftlche Klima eines Landes lässt n.m.A sicher einiges auf die Qualität seiner Moralität schließen

  254. Monika H. sagt:
    Mai 29, 2013 um 14:44

    @Fatima „In Deutschland erfolgt die energetische Verdrängung durch das demonstrative Aufplustern des Islam, wo eigentlich gar keine Notwendigkeit bestünde. … Religion ist Stille, der Islam in Deutschland ist das Gegenteil davon, nämlich das omnipräsente Tamtam um eine eigentliche Privatsache. Warum? Alles was Sie für Ihren Glauben benötigen tragen Sie IN sich. Eine Religion, die auch nur irgendetwas im außen benötigt – und sei es ein Recht – hat ihr Thema verfehlt.“ –
    Man möchte dem zugleich freudig zustimmen! „.. wo eigentlich gar keine Notwendigkeit bestünde…“ – wenn man nicht Opfer der Hirnspülungen seit dem „Angriff durch den Islam 2001“ ist!

    Wieviele Deutsche leiten ihre Rede denn noch heutzutage ein: „Also, ich bin kein Anhänger Hitlers, kein Antisemit…“ – wo eigentlich gar keine Notwendigkeit bestünde?

  255. @Monika H. – Der legitime Versuch der Außerkraftsetzung eines Generalverdachtes – der dummerweise aber noch unglaubhafter macht?

  256. Teil 2 von KenFM im Gespräch mit Elias Davidsson http://www.youtube.com/watch?v=khMZfwkFmnI
    noch augendöffnender betr.: „Islamischer Terror“

    Anfangs – Später neue Erkenntnisse zu 9/11 (!)

  257. Und meine Karte der territorialen Entwicklung Israels ist auch nicht durch die Zensur gekommen?

  258. ups2009 sagt:

    „Nun hat auch Alex Benesch Multikulti als rassistischen Ethnofaschismus gegen den weißen Mann erkannt. :-)“

    für ähnliches kam Herr Rosenberg 46 an den Galgen😯

    Man staune Woolwich wird look alike zum NSU-Terrornetzwerk aufgebaut

    Steckt hinter der schrecklichen Bluttat ein Terror-Netzwerk?
    http://www.bild.de/news/ausland/london/steckt-hinter-london-attentat-terror-netzwerk-30585842.bild.html

  259. Der „Political“ Correctism, der uns ja wieder alle wichtigen Fragen im Halse steckenbleiben lässt, scheint mir ein Vorwand, bitte entschuldigen Sie meine vorlaute und dabei unwissende Zunge, Herr Elsässer!

    Ich hab mich nun seit Ihren empörenden Artikel (Das Schl***ten geht weiter) intensiver mit dem „Feind Moslem“ beschäftigt, den ich seit den unsäglichen Propagandafeldzügen der letzten 10 Jahre nun gar nicht mehr auf dem Zettel hatte.
    „Mord am holländischen Filmemacher“, „Strafexpedition wegen Mohamedkarrikaturen“ gingen uns kaum was an, und wussten wir kaum, was, wie, da wirklich geschah? Aber auch“Salafisten in Deutschland“ (und das so merkwürdig außerhalb des deutschen Rechtskorsett agierende, provokante „ProKöln“!), „Sauerlandzelle“, der Anschlag in Toulouse – das alles hatte Geschmäckle, sah alles aus, als hätte es nie genuin zustandekommen können – und wollen; konnte aber zumindest kein „repräsentatives Beispiel“ sein?
    Nun hab ich mich seitdem fast nur damit befasst, und nichts finden können, das von einem naturgegebenen Problem der Mosleme mit den Christen, oder andersherum, ausgehen ließe…
    Vielleicht ist ja wirklich mit ihnen nur die Empörung durchgegangen auf Ihrem blog, man müsste“Compact“ konsultieren…
    »Greif nicht leicht in ein Wespennest;
    doch wenn du greifst, so stehe fest!«, (M. Claudius)
    Das Thema: Religionsfrieden – sieht von mir hier unten wie ein Wespennest aus!

    Hier sind viele kompromissbereit sich zeigende Köpfe zusammengekommen nach Ihrem Stich. Zwangsläufig müssen die an der Political Korrektness hängenbleiben? ‚Cause Politic nowher seems correct?

    Auf Muslim-Markt einen guten Text gelesen (hier auch von Fatima verlinkt) – wenn man das gottanbetungswürdige Bekenntnis zu seiner Heiligkeit wegretuschierte, eignete der sich auch für Konfessionierungsgegner, um zu sehen, die Leute ticken so anders nicht…

    Sie sagen – „Keine Heiligebuchauslegung“ – die führten ins Nichts – das müssen wir wollen. Es gibt nur einen Gott. Der Streit um sein Verständnis kann nur ein Missverständnis sein, in das uns, unter anderen wohl auch die POLITIK und alle ihre Regeln wieder stürzt.

    Sehen Sie, nun hab ich wieder einen Nachmittag hier verbracht, und draußen zwitschern die Vögel …

    (Ich mach meinen verstaubten Nebenblog frei für unsere Debatte, Gottesgläubige, gleich am Wochenende, best we can try

    und mit Muslimmarkt – dort gibt es eine Einladung zur Debatte

  260. Fatima Özoguz sagt:

    @chicano: Und wenn Sie den gesamten PI-Blog hier abkopieren, ich werde mich nicht dafür rechtfertigen, was irgendwann mal Öger oder was weiss ich gesagt hat. Es ist Ihnen sowieso nie genug.

  261. Radi sagt:

    @ Jürgen Elsässer
    die Aufklärung, wie auch das heutige Denken in der „westlichen Welt“ ist ein Produkt der Freimaurer. Ziel des Anheizens der möglichen religiösen und rassistischen europäischen Bürgerkriege ist die endgültige Diskreditierung aller Religionen und der Völker und Nationen. Alles soll in der NWO Eins sein.
    Genau dafür sollen sich ja alle auf den kleinsten gemeinsamen Nenner „gegenseitig achten“.

    Aber genau das wollen Sie, Herr Elsässer, in gewisser Weise ja auch!

    Zu Ihrem Punkt 1.: Deutschland kann erst wieder souverän sein, wenn die westliche, „aufgeklärte“ Welt hinter uns liegt. Der Weg in die NWO-Diktatur ist Programm und das wird eisern (z.B. trotz Massendemos gegen „Homo-Ehe“ in Frankreich) durchgezogen.

    Zu Ihrem Punkt 2: Der demographische Wandel ist ein untrügliches Zeichen für allgemeine und massive Dekadenz auf allen Ebenen der Gesellschaft. Und genau das ist vorsätzlich und in voller Absicht von den Verantwortlichen herbeigeführt worden! Wie wollen Sie, angesichts der Dekadenz, ehrliche Achtung von Einwanderern aus anderen Kulturen erwarten?

    Der Demographiewissenschaftler Herwig Birg sagte auf einer Tagung: „Ohne die Millionen Abtreibungen gäbe es keinen demographischen Wandel“

    Solange auch Sie nicht diese Heilige Kuh der Abtreibung schlachten wollen, ist Punkt 2 völlig unrealistisch, da in ca. 25 Jahren die Biodeutschen eine unter vielen Minderheiten im Lande sind. Wenn auch Sie nicht das westliche Selbstverständnis, das ja auch Ihres ist, konsequent hinterfragen wird es keine Zukunft für die Biodeutschen geben.

    Echten Frieden kann es aber nur in Wahrheit geben!

    Ein Beispiel zur heutigen, im Freimaurerdenken begründeten „Toleranz“ ohne Wahrheit: Im Kompromiss ohne Wahrheit ist Platz für jeden, auch irgendwann für Kinderschänder, die ihrerseits der Meinung sind, die Kinder (die Sexobjekte) aus den Familien zu befreien. Wie viele Kinder würden Sie in Ihrem Kompromiss den Kinderschändern ausliefern?

    Sämtliche Parteien des Bundestages haben seit 1974 über 9 Millionen ungeborene Kinder im Kompromiss ohne Wahrheit den Henkern (=den verantwortlichen Politikern und Lobbyisten) ausgeliefert. Die Politik der letzten Jahrzehnte ist deutlich durch eine Blutspur des millionenfachen Tötens von Menschenleben gekenntzeichnet.

    Wie nennt man in Geschichtsbüchern politische Systeme, die durch Gesetzte, Verordnungen und Regelungen das millionenfache Töten von Menschenleben ermöglicht haben? Wie nennt man die Politiker in solchen Systemen?

    Ich bete für diese Politiker, aber auch für Sie

    Radi

  262. Monika H. sagt:

    @blechtrommler

    Das ewige Hin- und Herschieben vom Schwarzen Peter ist nicht mehr zeitgemäß. Wer einen Schuldigen sucht, findet immer nur sich selbst. Einzig worum es geht, ist die Bewusstwerdung – und dies gilt für Moslem und Nicht-Moslem, für Hinz und für Kunz.

    Man kann sich aber weiterhin die Zeit vertreiben und in Schubladen wühlen. …

  263. bleistift sagt:

    @ Save Our Souls

    „Compact-Anhänger werden mit den traditionellen Muslimen zusammen gegen die westliche Chaosfraktion und die Wahhabiten kämpfen müssen, und die Compact-Bewegung muss die apokalyptischen und satanischen Heerscharen auch hier in Deutschland zu den Feinden unserer Zivilisation erklären“

    Und wer genau sollen diese „traditionellen Muslime“ sein? Natürlich ist die islamische Welt völlig heterogen. Der Salafismus zum Beispiel ist aber beileibe keine saudische Erfindung. Der Salafismus war zuerst einmal eine innerislamische Reformbewegung mit dem Ziel den Islam „auf den neuesten Stand“ zu bringen.
    Was Sie mit „traditionellen Muslimen“ meinen sind vermutlich die Sunniten. Nur hatten die schon immer ein Problem mit Schiiten. Das gibt es nicht erst seit gestern.
    Der Titel des Artikels ist relativ treffend. Allerdings benötigt man einen Religionsfrieden wohl weniger für Deutschland als vielmehr für die islamische Welt selbst. In Europa akzeptieren die unterschiedlichen christlichen Strömungen mittlerweile zumindest die Existenzberechtigung anderer Strömungen. Man redet miteinander, anstatt sich gegenseitig zu töten. Was Syrien gerade durchlebt ist so ziemlich das Gleiche was Deutschland von 1618 – 1648 durchleben musste. Da hilft es nicht zwischen „guten“ Muslimen und „bösen“ Muslimen zu unterscheiden. In Syrien schlachten sich Einheimischen gegenseitig ab. Und es mischen munter Schlächtertrupps aus anderen Ländern oder bezahlt von anderen Ländern mit. Aber der Iran oder die Hisbollah schlachten dort ganz genauso wie Wahabiten oder Salafiten.
    Ich glaube nicht dass es dort irgendwas zu gewinnen gibt. Christen aus Syrien veröffentlichen auf christlichen Seiten Appelle der Westen möge bloß nicht die Rebellen bewaffnen.
    Reporter von Le Monde berichten von Giftgasangriffen auf die eigene Bevölkerung durch das Regime. Es handelt sich um einen Religionskrieg in dem unterschiedliche Konfessionen sich gegenseitig töten.
    Zweifellos gibt Saudi Arabien eine Menge Geld aus um seine Ideologie weiter zu verbreiten. Und ohne Zweifel ist das gefährlich. Trotzdem muss man sie ernst nehmen. Sie hat viele Millionen Anhänger. Faktisch bleibt einem also nichts anderes übrig als sie ernst zu nehmen. Dass sie (leider) auch vom Westen und von Deutschland mitfinanziert wird ist ein Problem. Nur können Sie sich mal die Frage stellen womit Sie Ihr Auto betanken wollen wenn Benzin plötzlich 4 € kostet. Ich habe bereits weiter oben erwähnt, dass Saudi Arabien vermutlich eines der ärmsten Länder der Welt wäre wenn es kein Öl hätte.
    Abgesehen davon versucht auch der Iran seine Ideologie weiter zu verbreiten. Aus diesem Grund finanziert er möglicherweise auch gewisse Leute in Deutschland die dann immer streng nach der Meinung des obersten iranischen Rechtsgelehrten argumentieren. Dass es auch in Iran Streitigkeiten gibt wird von diesen Leuten nie erwähnt. Ahmadinedschad bspw. versuchte die persisch-nationalistische Karte zu spielen und wurde dafür kaltgestellt.
    Interessant ist möglicherweise auch die Tatsache dass Khomenei keineswegs stoppte nachdem er die irakischen Truppen auf ihr eigenes Hoheitsgebiet zurück geschlagen hatte. Vielmehr ging es ihm darum auch die schiitischen Heiligtümer und besonders Nadschaf unter seine Kontrolle zu bringen. Damit wollte er seinen (durchaus) umstrittenen Führungsanspruch festigen. Die Gelehrten in Nadschaf bspw. sind zum großen Teil keineswegs der Ansicht des Herrn Khamenei. Zumindest was dessen Führungsanspruch betrifft. Genauso hat die schiitisch dominierte Regierung des Irak bspw. den sunnitischen Sender Al Jazeera gesperrt. Und das war ebenfalls nur eine (besonders beispielhafte) Maßnahme. Die Gefahr eines neuerlichen Bürgerkriegs im Irak wurde dadurch sicherlich nicht gemindert.
    Was mir bei Linken (und ich vermute jetzt einfach mal dass Sie ein ganz besonders linker Linker sind) immer wieder auf fällt ist, dass sie den Satz „Religion ist Opium für das Volk“ nur auf das Christentum anwenden. Wenn der Papst etwas sagt springen Sie im Quadrat. Aber wenn ein muslimischer Geistlicher etwas äußert stehen Sie sofort Gewehr bei Fuß und bilden sich ernsthaft ein das würde einer vermeintlichen „Befreiung der Menschheit“ nutzen. Marx sagte aber nicht „Das Christentum ist Opium für das Volk“. Er sagte „RELIGION ist Opium für das Volk“.
    Was wir in der islamischen Welt derzeit erleben ist ein Religionskrieg. Man tut sich keinen Gefallen da in gut oder böse zu sortieren.

    @ Bullinger

    „Und – schlagt mich tot – wenn die Scharia die Rahmenbedingungen für eine gelingende Ich-Identität herstellen könnte, wäre sie eine geeignete Kur.“

    Das kann auch jede Sekte. Solche Leute (Alkoholiker, Drogenabhängige, Spielsüchtige) sehnen sich meist nach verbindlichen Regeln. Wie diese Regeln lauten ist meistens unerheblich. Drogen nehmen den Menschen die Verantwortung für ihr Leben ab. Sekten können das genauso gut. Das sollte aber kaum die Lösung sein.

    @ Oskar Matzerath

    „Nun hab ich mich seitdem fast nur damit befasst, und nichts finden können, das von einem naturgegebenen Problem der Mosleme mit den Christen, oder andersherum, ausgehen ließe…“

    Strenggläubige Menschen versuchen immer Andersgläubige zu ihrer Religion zu konvertieren. In einer freien Gesellschaft ist das sowohl legitim als auch legal. Trotzdem sollte man die Dinge so sehen wie sie sind. Sie dagegen versuchen sich Dinge schön zu reden.
    MfG!

  264. „Aus diesem Grund finanziert er möglicherweise auch gewisse Leute in Deutschland die dann immer streng nach der Meinung des obersten iranischen Rechtsgelehrten argumentieren.“

    Dass ist schon die ZWEITE Unterstellung in diese Richtung von Ihnen! Jetzt immerhin nur „gewisse Leute“, aber Sie haben auch schon konkret den Namen meines Mannes hier genannt.

    „Ihr “guter Freund” Yavuz Özoguz erhält mutmaßlich Geld aus dem Iran.“
    „Mutmaßlich“ und „möglicherweise“ hilft da gar nichts. Ich unterstelle ja auch nicht jedem, der eine andere Meinung hat als ich, dass er für den Mossad , den CIA oder den KGB arbeitet. Solche „Argumente“ zeugen von reiner Hilflosigkeit Ihrerseits .
    Und Sie können es sich wohl nicht vorstellen, dass es noch Leute gibt, die auch OHNE Bezahlung irgendwas machen, oder?

  265. bleistift sagt: Mai 29, 2013 um 23:20

    @ Bullinger

    “Und – schlagt mich tot – wenn die Scharia die Rahmenbedingungen für eine gelingende Ich-Identität herstellen könnte, wäre sie eine geeignete Kur.”

    Das kann auch jede Sekte. Solche Leute (Alkoholiker, Drogenabhängige, Spielsüchtige) sehnen sich meist nach verbindlichen Regeln. Wie diese Regeln lauten ist meistens unerheblich. Drogen nehmen den Menschen die Verantwortung für ihr Leben ab. Sekten können das genauso gut. Das sollte aber kaum die Lösung sein.

    Ja, das stimmt. Es geht dabei stets um das Fehlen von gültigen Regeln und verbindlichen Normen. Das ist die zentrale Fallstrukturgesetzlichkeit, welche die Phänomene – incl. der Gewalt der „muslimischen“ Migrantenkinder, die halt noch dramatischer darauf verzichten müssen – aus sich heraustreibt.

    So, und wer sollte jetzt solche Regeln und Normen vorgeben können und wollen, in der BRD 2013? Wer?

    „Man“ begnügt sich damit den Selbstwiderspruch einer Integration in eine seelische Zerteilung und Zerstückelung zu fordern, die alle Beteiligten krank machen muß (!) und ihre Individuierung behindert. Dafür bietet „man“ dann das kulturindustriell hergestellte Surrogat „Sexualisierung“ und eine gleichartige „Individualisierung“ an, die letztlich zu einer vollständigen entleerten Mitte führt.

    So leer, daß dort selbst so kaum sinnige Parolen wie „braun ist keine Farbe“ oder „bunt statt braun“ (was per se nicht geht, denn wo braun fehlt ist es auch nicht richtig bunt) Platz greifen und verinnerlicht werden können.

    Es falso quod libet. Man erzeugt Kalergi-Menschen und macht die beliebig manipulierbar, indem man sie hinter ihr Menschsein zurückfallen läßt. Es sind dann nur noch (falsch) denkende Tiere. Ihre empfängliche Seele ist auf „senden“ geschaltet und kann daher nichts mehr empfangen und verhungert.

  266. @EMBERZIA „Ich und Sie auf einen Block?…“ Nein, nur dort meine EMailAdresse finden, um ein paar Literaturtipps zu senden!
    „Sie können mich den „Neuen Atheisten“ zuordnen.“, fällt nicht ins Gewicht dabei.

  267. @Monika H.: „Das ewige Hin- und Herschieben vom Schwarzen Peter ist nicht mehr zeitgemäß.“ – das Ausgangsthema ist wohl nun schon vergessen?

  268. @ J. Bullinger – „in eine seelische Zerteilung und Zerstückelung …, die alle Beteiligten krank machen muß und ihre Individuierung behindert.“ Kennen Sie das Buch der Ludendorffs über die Jesuiten. (Dort ist dieses eine der Dressuranlagen für den Novizen (meist zwischen 13 und 15 Jahren – wenn nicht, dies als Empfehlung – hier auch in mp3-Format

  269. Monika H. sagt:

    @blechtrommler

    Was wollen Sie damit sagen? Ich bin doch nicht verantwortlich dafür was andere schreiben.

    Vielleicht reden wir aber auch nur aneinander vorbei🙂

  270. blechtrommler sagt: Mai 30, 2013 um 16:02

    @ J. Bullinger – “in eine seelische Zerteilung und Zerstückelung …, die alle Beteiligten krank machen muß und ihre Individuierung behindert.” Kennen Sie das Buch der Ludendorffs über die Jesuiten.

    Nein, ich kenne von Mathilde Ludendorff nur die „Erlösung von Jesu Christo“. Anhand dessen mir klar wurde:

    1. Die Synoptiker haben das NT auf das AT hin zugerichtet und damit in sein Gegenteil verkehrt.
    2. Man darf Metaphern nicht literal verstehen.

    Im übrigen meine ich, daß die Macht der Jesuiten überschätzt wird. Sie sind imho nicht zentral. Was sich allein schon daran zeigt, daß sie so massiv kritisiert werden dürfen.

    Wenn Sie wirklich herausfinden wollen, wer das ist, der für die Schatten arbeitet, dann stellen Sie sich die Frage, wer nicht kritisiert werden darf. Da geht’s lang, wie ich meine.

  271. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Fatima: „Diskriminierung“

    Die gibt es nicht und niemand will sie, Jürgen Elsässer schon mal ganz bestimmt nicht!

    Sie haben recht, er hat von einem Einreisestop für Muslime gesprochen. Ich habe das so verstanden, die große Mehrzahl der fremden Zuwanderer sind Muslime. Unter ihnen die Gruppe derer, die sich den Koran so auslegen, daß er ihnen Handlungsanweisungen zu Landnahme, Imperialismus und Mordtaten gibt. Anlaß war so eine Mordtat, der Mörder hat sich ausdrücklich auf den Islam berufen.

    Aber die Masseneinwanderung hat ja noch eine Menge anderer Mißstände zur Folge. Ein Stop könnte uns in die Lage versetzen, die bestehenden Mißstände zumindest nicht zu vergrößern, sie vielleicht sogar in den Griff zu kriegen.

    Sie müssen bei Ihrer Betrachtung unterscheiden zwischen Einheimischen und auch Fremden, die die Staatsbürgerschaft der „brd“ innehaben, und Fremden, die sie nicht innehaben.
    Einem Staatsbürger kann das Gesetz natürlich nicht verweigern, aus dem Ausland eine Braut mitzubringen, selbst wenn sie Türkin oder sonstewas ist. Der Glauben wird sowieso
    nicht beachtet.

    Aber Fremden, die nicht Staatsbürger sind, kann ein Staat sehr wohl Regelungen auferlegen!

  272. Monika H. sagt:

    @blechtrommler

    btw: Sie schreiben: Nun hab ich mich seitdem fast nur damit befasst, und nichts finden können, das von einem naturgegebenen Problem der Mosleme mit den Christen,

    Das Konfliktpotenzial liegt in den Religionen selbst, da sie ua. jeweils einen monopolistischen Anspruch auf einen Gott haben. Wenn zwei Religionen jeweils sagen: Unser Gott ist der einzige, kann eine davon nicht Recht haben. Die Religionen sind auf Gut und Böse / wahr und falsch aufgebaut und erzeugen damit immer ein Feindbild.

    Hinzu kommt die Endzeitprophezeiung (die falsch interpretiert wird) und da ja „unsere Religion die einzig wahre ist, ist sie auch die einzige, die die Welt retten kann“ – dadurch entsteht wiederum der Missionarismus und das Eindringen in des anderen Feld, dem man damit deutlich sagt, dass sein Gott der falsche ist.

    Interessant dazu Hempelmann (pdf):

    http://tinyurl.com/m8wyox9
    http://tinyurl.com/m5dyqn6

    Die gute Nachricht: Die Menschen werden die Endzeit-Prophezeiung in den nächsten Jahren anders interpretieren können und damit die Schriften in ihrer Gesamtheit. Frieden in Sicht!

  273. chicano sagt:

    @ fatima

    „@chicano: Und wenn Sie den gesamten PI-Blog hier abkopieren, ich werde mich nicht dafür rechtfertigen, was irgendwann mal Öger oder was weiss ich gesagt hat. Es ist Ihnen sowieso nie genug.“

    ja ja, schon klar🙂
    es geht nicht nur um öger, es ging samt und sonders um einflussreichste muslime aus regerungen und z.b. dem rat der muslime un deutschland. deren sprüche in richtung kolonilisierung hat so weit ich weiß noch kein einziger muslim je wiedersprochen……sie schließen sich dem schweigen einfach nur an. das nennt man wohl aussitzen und scheint perfekt in die zitierten sprüche zu passen…..ala geburtenraten usw…..man muss ja nur eine weile überbrücken, dann erledigen sich diese fragen von selbst, oder. und dann lässt man die katze aus dem sack?

    die andere frage, bezüglich ab wann kinder für allerlei zugänglich sein dürfen, fasse ich dann als bejaht auf. so weit ich weiß haben sunniten ja auch schon darauf hingewiesen.

    ich wiederhole mich, sie sind für mich eine der personen, die den muslimen in deutschland und überall schaden. denn die meisten wollen tatsächlich nur arbeiten, ihre familien ernähren, gute menschen sein und gott dienen. aber die ganzen marktschreierischen islamlobbyisten und möchtegernweltkonvertierer, die sind es, die machtpolitik ala schqaria für alle spielen wollen und die sind es, die den islam hier zu etwas machen, das man besorgt betrachten muss.

    daher erneut meine frage, sind sie zionistin?
    weil sie doch immer sagen, der zionismus säät angst vor dem islam und will die gleichzeitig welt erobern, mit der spaltung der menschen und der erzeugung von misstrauen und zwietracht.

    is ja nur ne rethorische frage…..;)

  274. Monika H – na, es geht doch darum, dass einer Glaubensgemeinschaft der Mühlstein „feige Tat“ umgehangen werden soll – bisschen weniger gemütlich als kartenspielerisch ausgedrückt?
    Und, nun hier im weiteren Sinne, warum wir so gern bereit sind, dieses „Spiel“ mitzuspielen – wo wir doch seit 9/11-7/7-11-M-Unterhosenbomber-Sauerzelle ahnungsvoller sein könnten …

    (7/7 2005 London, 11-M (lt. wikip.) 11. 3. 2004 Madrid)

  275. Oder so: Das Schwarzepeterzuschieben sollten wir erst für passé erklären, wenn wir es auch durchschaut haben; sonst haben wir zum Schluß den S.P. als letzte Karte in der Hand?

  276. Es sei denn, uns ist alles Wurscht. Ein Spiel, dem Zufallsprinzip ergeben. Aber viele sehen das hier anders, und ich eben auch … Wo wär da genügend Platz, dass man aneinander vorbeireden könnte?

  277. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Fatima: Keine Sorge!

    Keine Sorge, daß sich die Kompromißvorschläge von JÜRGEN ELSÄSSER etwa verwirklichen ließen.
    Das Beharrungsvermögen des zionistisch inspirierten Establishments bremst friedliche Lösungen sowieso aus!

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article116601596/SPD-will-die-Partei-der-Migranten-werden.html

    Die Sozialdemokraten werben explizit um die zehn Prozent Wähler mit Migrationshintergrund. Eine neue Arbeitsgemeinschaft soll das Profil der Partei „verschärfen“.

    Übrigens, „Die WELT“ sieht 10 %, wo Sie immer nur von mageren 5% sprechen wollen .

  278. Monika H. sagt:

    @blechtrommler

    Wenn Sie nicht mitspielen, Blechtrommler, dann können Sie auch keinen Schwarzen Peter in der Hand haben. So einfach ist das.

  279. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ ups: „Galgen“

    Ihre subtile Drohung ist befremdlich für jemanden, der angeblich die Werte der liberalen Demokratie vertreten will.

    Und nur deshalb, weil Ihr Blogpartner „die Weißen“ von den Nichtweißen zu unterscheiden vermag?

    Ist das 1946er Urteil des Nürnberger Verbechergerichtes unversehens Bestandteil der PC? Und vertreten Sie denn dieselbe in ihrer Galgenversion?

  280. In Schubladen wühlen, @Monika H., war aller Anfang bei dieser „undenkbaren Konsensfindung“ (Thema Nahostkonflikt) http://www.youtube.com/watch?v=jqWVU59u1s8

    @J. Bullinger – ja doch, die „kenn'“ ich aber schon; Aber es muss auch da einen (als Gegenspieler getarnten) Mitspieler geben… Auf Auffangbecken für all die, die an Jesus Christus zu glauben partout nicht lassen zu können vorgeben …

  281. @Monika H. – ich spiele nie, und hab ihn seit Urzeiten

  282. @J. Bullinger: „…das NT auf das AT hin zugerichtet“ – eine Lammherde zu schaffen, die den verhießenen Gott des AT am Leben ließ?

    „2. Man darf Metaphern nicht literal verstehen.“ – heißt was? Als Metapher verstanden, will man das doch gar nicht?

  283. chicano sagt:

    @blechtrommler

    die frage ist auch doch die:
    würdest du auch so reden, wenn ich mit dem hackebeilchen auf dich eindresche?
    würdest du dann auch ausschließlich „false flag“ rufen, nur weil mir irgendein geheimdienst das hackebeilchen mit schleife schenkte?
    oder wäre es auch von interesse für dich, warum der geheimdienst mir ein beilchen schicken braucht, damit ich es dir in den hals ramme?
    nein, das wäre völlig belanglos?
    es wäre einzig der geheimdienst schuld und es wäre auch sinnlos, ja diskriminierend gar, wenn jemand auch nach meinen motive forschen würde?

    verzeih das drastische bild. in der realität gebe ich dur höchstens eine flasche bionade aus;)

  284. Monika H. sagt:

    @Blechtrommler

    >Wo wär da genügend Platz, dass man aneinander vorbeireden könnte?

    Raum ist unendlich oder überhaupt nicht vorhanden. Je nachdem wie man´s sieht.

    Sie beziehen Position und ent-„scheiden“ sich für eine Seite. Das mache ich nicht und darum reden Sie an mir vorbei.

    Jeder, der sich auf dem Spielfeld befindet, ist ein Teil des Spiels. Die Nicht-Muslime genauso wie die Muslime, auch die „normalen“ nicht … Sie können keinen davon ausnehmen.

    Und mein durchwegs freundlicher Ansatz war, dass auch einmal die Muslime kostenfrei hinterfragen können, sollen oder vielleicht einfach nur nicht wollen, wo sie ihre Rolle spielen ohne es zu wissen.

  285. chicano sagt:

    ich habe jedenfallls keinen bock mehr auf taqya oder wie die tolle list heißt und auf ein kalifat auch nicht, nachdem stück für stück verträge gemacht wurden, die uns hier stück für stück eine gesetzlich verordnete parallelgesellschaft europaweit unterjubelt.

    das ist für mich jetzt keine vt mehr. das alle das als vt ansehen, zeigt nur wie gehirngewaschen dieses volk schon ist.

    ne, dann lieber homoehe. mir reichts……………………..haut rein.

  286. „ich wiederhole mich, sie sind für mich eine der personen, die den muslimen in deutschland und überall schaden. “

    wenn das so ist, warum haben Sie dann solche Probleme mit mir? Liegt IHnen neuerdings so das Wohl der Muslime hier am Herzen? Davon hätte ich doch was merken müssen.Außerdm sind die meisten Muslime, die mich kennen, anderer Meinung. Außer die Salafisten natürlich.

    @Dr. Kümel. Die Welt sagt 10 % MIT MIGRATIONSHINTERGRUND. Ich sage 5 % MUSLIME. Das wird gern synonym behandelt, ist es aber nicht. Nicht jeder Muslim stammt von Migranten ab, und nicht jeder mit ausländischen Wurzeln ist Muslim.

    „Einem Staatsbürger kann das Gesetz natürlich nicht verweigern, aus dem Ausland eine Braut mitzubringen, selbst wenn sie Türkin oder sonstewas ist. Der Glauben wird sowieso
    nicht beachtet.“
    Das ging aus dem Text aber nicht hervor. Sorge habe ich nicht🙂 Ich wollte nur darauf hinweisen, dass das Ganze reichlich undurchdacht ist.

  287. bleistift sagt:

    @ Fatima Ö.

    „Und Sie können es sich wohl nicht vorstellen, dass es noch Leute gibt, die auch OHNE Bezahlung irgendwas machen, oder?“

    Sie machen ja nicht irgendwas.

    ((REst zensiert! bleistift, wir diskutieren hier nicht ad hominem! schon gar nicht mit Leuten wie Ihnen, die sich hinter einem Pseudonym verstecken! – Hausmeister))

  288. ue sagt:

    @chicano:

    „ne, dann lieber homoehe. mir reichts“

    Das Christentum ist im Zweifelsfall das schlechte Gewissen der Homo-Gender-Mainstream-Kultur und liefert die Instrumente für deren Kontingenzbewältigung? Auch eine Kultur der Dekadenz braucht Seelsorge. Der einzig inakzeptable Spieler in Sodom war Gott?

    Aber Sie haben Recht, die verschärfte Kritik am Islam läuft auf die Akzeptanz von Homo-Gender hinaus.

  289. @Monika H. Das erste Wort zwischen uns ging von Ihnen an mich: „@blechtrommler Das ewige Hin- und Herschieben vom Schwarzen Peter ist nicht mehr zeitgemäß. Wer einen Schuldigen sucht, findet immer nur sich selbst. Einzig worum es geht….Man kann sich aber weiterhin die Zeit vertreiben und in Schubladen wühlen.“

    Nun, Sie: „… darum reden Sie an mir vorbei.“

    „…mein durchwegs freundlicher Ansatz war, dass auch einmal die Muslime kostenfrei hinterfragen können, sollen oder vielleicht einfach nur nicht wollen, wo sie ihre Rolle spielen ohne es zu wissen.“, stand zwischen uns nie zur Debatte?

    Sie wollen mich lediglich missionieren: „Jeder, der sich auf dem Spielfeld befindet, ist ein Teil des Spiels“, und haben mit Ihrer Anrede einen Köder ausgeworfen? Ich Trottel, 1:0 für Sie!

    (Sich selbst zumindest, nebenbei, wähnen Sie aber draußen im o.g. Spiel, am Spielfeldrand?)

  290. chikano, was fürn Beilist bist Du denn, wenn ich nebenbei noch quatschen will?

  291. Monika H. sagt:

    @blechtrommler

    Entschuldigen Sie bitte, ich dachte Sie sprechen Deutsch und kennen die Bedeutung von „jeder“. Es gibt niemanden, der nicht beeinflussbare wäre, und das kann man sich bewusst machen.

    Werfen Sie weiter Ihre hohlen Hörnchen, wenn Sie Freude daran haben. Inhaltlich haben Sie nichts zu bieten.

  292. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ SOS: Einwanderungsstop und Landnahme

    Ihre Argumentation ist nicht leicht zu verstehen.
    Ich versuch’s:

    1. Also, es gäbe einen Krieg gegen den Islam in Europa?
    2. Und die Forderung nach Einwanderungsstop in die „brd“ sei eine Fortsetzung dieses „Krieges“.

    Nr. 1 würde bedeuten, es gäbe irgend eine europäische Kraft,
    die die eingewanderten Muslime bekämpft? So im Sinne einer Reconquista? Davon habe ich noch nichts gehört. Bitte informieren Sie mich!

    Nr. 2 ist noch viel interessanter!
    Sie meinen also, daß es eine grobe Beeinträchtigung der Interessen der Muslime sei, wenn europäische Staaten entscheiden, daß jetzt ausreichend Fremde muslimischen Glaubens eingewandert seien?
    Das würde doch bedeuten, daß die Muslime hier vor haben, durch ewig fortgesetzte Einwanderung die Länder zu übernehmen? Landnahme also, wie die Khasaren aus Osteuropa Palästina unter Verdrängung der Einheimischen übernehmen?

    Und das würde weiter bedeuten, daß Sie ein Recht der Fremden muslimischen Glaubens einfordern, selber zu bestimmen, ob sie eine Million, zehn Millionen oder 20 Millionen nach „brd“-Land entsenden? Daß die Fremden über die Regeln bestimmen, nicht die Einheimischen, die Staatsbürger?

    Sind Sie denn ganz sicher, daß Sie alles das freiweg ZUGEBEN WOLLTEN??

  293. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ chicano: angebliche „Diskriminierung“

    Wenn Leute in ein Land einwandern wollen, dann hat das Land die Pflicht, das nur dann zuzulassen, wenn dies „höheren Nutzen“ (Grundgesetz!) für das Land bedeutet.

    Selbstverständlich kann es niemand einem Einwanderer verwehren, Kinder in die Welt zu setzen.

    ABER:
    Wenn ein Staat (wie die „brd“) sieht, daß die Gruppe von Einwanderern eine Geburtenrate aufweist, die zur Majorisierung der Einheimischen führt, dann sind die Lenker dieses Landes verpflichtet, diese Einwanderung zu begrenzen, zu stoppen, Fehler der Vergangenheit zu verbessern.

  294. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Einwanderungsstop oder Bürgerkrieg

    In Schweden ist der Bürgerkrieg bereits Realität.

    Bürgerwehren verschaffen sich selbst Recht, wo sich die Polizei als machtlos erweist. Institutionen der Schweden werden angezündet, Angriffe auf Passanten sind an der Tagesordnung.

    Die Unruhen begannen, nachdem die Polizei am Wochenende einen 69-jährigen getötet hatte, den sie beschuldigte, eine EINE MACHETE geschwungen zu haben.

    Der Ursprung der Unruhen war Husby, wo 80 Prozent der Einwohner Immigranten sind. Die Ereignisse in den Vororten zeigen, dass Schweden die Einwanderungspolitik der vergangenen Jahre noch einmal überdenken muss.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/25/in-schweden-droht-der-buergerkrieg-buergerwehren-gegen-die-polizei/

    Video dazu:

  295. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Mary J: Ihre Liebe zum Zionismus

    Die deutsche Jüdin E.Hecht-Galinski schreibt:

    Ein schreckliches Beispiel schilderte ein heute 16jähriger Palästinenser, der von der israelischen „Verteidigungsarmee“ (IDF) mit 14 Jahren nachts willkürlich aus der Wohnung seiner Eltern verschleppt und verhaftet worden war. Bei dieser Aktion wurden zwei andere Jungen erschossen. Man verhörte ihn unter Folter mit Schlafentzug, nur das Verhör-Personal wurde ausgewechselt. Man verurteilte ihn dann ohne Anklage und Prozess zu eineinhalb Jahren Haft.

    Grund:
    ER HATTE SICH ANGEBLICH EINER „SIEDLUNG“ ZU SEHR GENÄHERT!

    Dieser-SWR Bericht vom 21.Mai bezog sich auch auf einen UNICEF-Bericht, der anprangerte, wie das israelische Regime in brutaler Weise mit palästinensischen Kindern umgeht und in dieser systematisch und strukturierten Vorgehensweise handelt, wie es von keinem anderen Land der Welt mit Kindern praktiziert wird. Immerhin verhaftete das „jüdische Verteidigungs-Regime“ auf diese Weise in den letzten zehn Jahren

    MEHR ALS 7.000 PALÄSTINENSISCHE KINDER,

    also im Durchschnitt 700 Kinder pro Jahr, und zwar überwiegend nachts, während sie schliefen. Die jüdischen Soldaten durchstöbern die Häuser, dringen brutal in diese ein und nehmen sie aus ihren Betten, aus den Armen ihrer Familien.

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=19093

  296. Dr. Gunther Kümel sagt:

    DIE REALITÄT:

    Wir haben Theorie über Frieden, Spiritualität und Toleranz gehört.

    ABER:

    „DER KRIEG IN UNSEREN STÄDTEN“ (Ulfkotte) wird bekriegt!

    Zahlreichen islamische Vereine, Organisationen, Firmen und Privatpersonen überzogen Autor und Verlag mit Klagen. Zunächst erreichten sie das Verbot einer Neuauflage.

    Nun wurde auf Antrag der Islamischen Föderation in Berlin auch der Vertrieb der bereits gedruckten Exemplare untersagt.

    Ulfkotte hat die Waffen gestreckt. Er will sich gegen die in ganz Deutschland eingereichten Klagen nicht zur Wehr setzen. „Selbst wenn ich alle Verfahren gewinnen würde, müßte ich jahrelang prozessieren“, sagt Ulfkotte, der nach mehreren Morddrohungen inzwischen unter Personenschutz steht.

  297. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bleistift: Syrien

    Sie haben eine völlig verzerrte Auffassung von der Wirklichkeit!

    In Syrien bekriegen sich nicht etwa Muslime verschiedener Glaubensrichtungen. Das ist (zionistische) Propaganda des „Westens“.

    Ein tolerantes und friedliches Land, in dem wahrer RELIGIONSFRIEDEN herrschte, wurde attackiert von Fremden, die vom Westen finanziert, organisert, transportiert und BEWAFFNET worden sind. Zwar bekennen sich diese Desperados irgendwie zum Islam, aber diese Söldner sind vor allem Verbrecher und Mörder. Unterstützt werden sie durch Bomben und Raketen aus Israel.

    Selbstverständlich kämpft die legale syrische Armee gegen diese Terroristen des Westens. Und viele der syrischen Soldaten sind natürlich Moslems. Aber es handelt sich doch nicht etwa um einen Glaubenskrieg, sondern um die Abwehr eines brutalen Angreifers durch die legale Staatsmacht!

  298. chicano sagt:

    @ ue

    „Aber Sie haben Recht, die verschärfte Kritik am Islam läuft auf die Akzeptanz von Homo-Gender hinaus.“

    sie haben es erfasst. doch nicht bei mir.

    es muss noch was anderes für uns geben als entweder homo-gender-kindergraten oder koran(unreformiert)kindergarten.

    und das haben wir doch schon: die botschaft christi und wem das zu viel des guten ist, der hat immer noch das gute alte sittengesetz und das ist sogar international.

    @ blechtrommler

    hast mich wohl falsch verstanden.

  299. chicano sagt:

    p.s. @ ue

    es geht mir vor allem auch darum, das hier ständig von einigen protagonisten der untergang der werte des abendlandes erklärt wird.

    man solle doch froh sein, das nun der islam immer stärker in den vordergrund tritt. als wäre der islam in der lage, einem volk sitte und anstand einzuhauchen, nur weil er einen großen stellenwert in einem land haben mag und sozusagen als zauberhafter selbstläufer.

    da brauchen wir doch nur mal nach ägypten zu schauen, wo es standart ist als frau nihts anderes als ein lustobjekt zu sein. ich will gar nicht sagen das das etwas mit der untergeordneten stellung der frau im islam zu tun, von der viele kritike sprechen. es zeigt aber, das das abendland doch noch recht gut dran ist, was sitten und anstand aus sich selbst heraus betrifft.

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/aegyptisches-tv-experiment-belaestigt-werden-wie-eine-frau-1.1680314

    da sge ich dann, ein wenig zynisch, lieber homoehe als dieser „segen“.

  300. ups2009 sagt:

    @ Dr. Gunther Kümel „@ ups: “Galgen” Ihre subtile Drohung … „ Nein da ist meinerseits keinerlei Drohung nur der Sachverhalt, daß die PC seit dem Purimfest 1946 wirksam und die amerikanische Wurzeln der Eugenik anzusprechen ist in unserem real Orwell 1984 so wenig opportun wie z.B. Henry Ford zitiert durch Rosenberg zu zitieren …

    d.h. die politische Hinrichtung (siehe Eva Herman) lauert überall, es sei denn man hat wie PI oder Pro-NRW „Sonderstatus“😀

  301. meckpomm sagt:

    Woolwich-ein Hoax?

    Wer sich die verfügbaren Videos anschaut und noch über einen eigenen Menschenverstand verfügt, möge sich o.g. Video ansehen. Die Sache stinkt gewaltig.

  302. ups2009 sagt:

    zu Eva Herman bei Kerner, eine (geniale) TV-Analyse von Fernsehkritik.tv (Folge 6 vom 28. Oktober 2007)

    http://fernsehkritik.tv/folge-6/Start/

    http://dlr.fernsehkritik.tv/fernsehkritik6.mov

  303. schnehen sagt:

    Ein paar Neuigkeiten über den europäischen Religionsfrieden und wie er sich momentan in Großbritannien darstellt:

    Nach der Attacke von Woolwich wurden

    1. Rassistische Parolen an Moscheen gesprüht;

    2. Blut an Häuser von Muslimen geschmiert;

    3. Personen attackiert.

    4. Moscheen angegriffen.

    Muslime scheuen sich, Übergriffe zu melden, weil sie Angst haben, es könnte Nachteile für sie haben und weil die Polizei ohnehin nichts unternehme.
    (Quelle: ‚Breaking the Set‘ mit Abby Martin, Russia Today, 30. 5.).

    Die English Defense League und eine weitere rassistisch-faschistische Organisation planen landesweite Demonstrationen gegen den Islam.

    Zum Tathergang und zu einem der Täter von Woolwich erfährt man auf Russia Today auch Neues (leider hier nicht so viel):

    Es ist inszwischen umstritten, dass der britische Soldat geköpft wurde. Es gibt in den Medien dazu jetzt unterschiedliche Versionen. Also noch nicht einmal der Tathergang ist eindeutig, da wird schon nach der verstärkten Überwachung von Muslimen gerufen.

    Eine der Täter, und zwar der, der nach der Tat in die Kamera rief (Michael Abebalajo) wurde nach Aussagen eines Freundes bei einem BBC-Interview nach seiner Verhaftung auf dem Weg von Kenia nach Somalia in der Untersuchungshaft gefoltert und vom britischen Geheimdienst angeworben, der ihn nach England zurückbrachte. Er berichtete auch, dass M.A. vom Geheimdienst drangsaliert und massiv unter Druck gesetzt wurden, um ihn anzuwerben. Das Ergebnis: M.A. sei danach gar nicht wiederzuerkennen gewesen. Unmittelbar nach dem Interview wurde dieser Freund vor dem Gebäude der BBC von Geheimagenten verhaftet (!). Warum? Weil man offensichtlich nicht wollte, dass er noch weitere Sachen an die Öffentlichkeit gab.

    Also wer stört eigentlich den Religionsfrieden? Sind es ‚die Muslime‘, die sich für die Tat entschuldigen sollen oder sind es ganz andere?

    Opfer werden zu Tätern gemacht.

  304. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    Der Ursprung der Unruhen war Husby, wo 80 Prozent der Einwohner Immigranten sind. Die Ereignisse in den Vororten zeigen, dass Schweden die Einwanderungspolitik der vergangenen Jahre noch einmal überdenken muss.

    Ein Euphemismus angesichts der energischen Maßnahmen, die der schwedische Staat treffen müßte, um sich und seine Bürger vor dem Treiben des Klientels zu schützen, daß man aus humanitären Gründen jahrzehntelang in das Land kommen ließ.

    Die Multikultipolitiker und die durchgegenderte schwedische Polizei, die man angesichts der Unruhen in weiten Teilen Stockholms und anderer Städte beobachten konnte, lassen aber nicht erkennen, daß man dort bereit ist, die Fakten zur Kenntnis zu nehmen.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/25/in-schweden-droht-der-buergerkrieg-buergerwehren-gegen-die-polizei/

  305. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    Aber die Masseneinwanderung hat ja noch eine Menge anderer Mißstände zur Folge. Ein Stop könnte uns in die Lage versetzen, die bestehenden Mißstände zumindest nicht zu vergrößern, sie vielleicht sogar in den Griff zu kriegen.

    Sie müssen bei Ihrer Betrachtung unterscheiden zwischen Einheimischen und auch Fremden, die die Staatsbürgerschaft der “brd” innehaben, und Fremden, die sie nicht innehaben.
    Einem Staatsbürger kann das Gesetz natürlich nicht verweigern, aus dem Ausland eine Braut mitzubringen, selbst wenn sie Türkin oder sonstewas ist. Der Glauben wird sowieso
    nicht beachtet.

    Aber Fremden, die nicht Staatsbürger sind, kann ein Staat sehr wohl Regelungen auferlegen!

    Es ist ehrlich gesagt wohltuend, Kommentare wie von Ihnen zu lesen, die einem die Hoffnung geben, daß der gesunde Menschenverstand und ein Rest von Selbsterhaltungstrieb noch nicht ganz aus diesem Land entschwunden ist.

  306. Karl_Murx sagt:

    @Leser123:

    Ewig und immer wieder lese ich diesen Schwachsinn über die Stadt Bremen. Ich versichere Ihnen, dass Bremen eine überaus lebenswerte Stadt ist,

    Falls Sie denken, daß es mir darum geht, eine bestimmte Stadt herunterzumachen, liegen Sie falsch. Ich habe Bremen und ähnlich gelagerte Orte zitiert, weil sich die Probleme, über die wir hier diskutieren, dort besonders zusammenballen.

    in der die Integration von Migranten sehr gut gelungen ist. Ich meine sogar besser, als in vergleichbaren Städten.

    Aha. Woran machen Sie das fest, was ist darunter zu verstehen? Besitzen dort alle oder wenigstens die meisten türkischen, arabischen oder albanischen Kinder, wenn sie eingeschult werden, über bildungsfähige Deutschkenntnisse, weil die Eltern ihnen diese vorher vermittelt haben, indem sie mit ihren Kindern zu Hause vor allem Deutsch sprachen? Gibt es dort keine Viertel, wo man sich als einheimischer Deutscher wie im Ausland vorkommt, weil sich dort der Kontakt zur deutschen Gesellschaft auf gelegentliche Polizeistreifen bzw. auf den Besuch des Sozialamtes beschränkt und der öffentliche Raum von einer anderen Kultur dominiert wird, welche die einheimische komplett verdrängt hat? Leben die dort lebenden „Migranten“, also das übliche Problemklientel, nicht überdurchschnittlich häufig von Sozialtransfers, sind deren Bildung und Qualifizierung sowie deren Schulergebnisse annähernd auf dem gleichen Level wie dem der angestammten Deutschen? Fällt dieses Klientel nicht um ein Mehrfaches häufiger auf durch Kriminalität, Gewalt sowie durch aggressives, rassistisch motiviertes antideutsches Verhalten? Haben Sie sich in bezug auf deren Lebensweise, wenn man vom Konsumverhalten absieht, inzwischen dem deutschen Mainstream angenähert?

    Fragen über Fragen. Vielleicht sollten Sie sich diese Fragen erst mal selbst beantworten, bevor Sie mir darauf antworten.

    Es gibt den von Ihnen benannten Miri-Clan und es gibt auch die Mongols. Immer mal wieder machen diese Gruppen auch Schlagzeilen, das ist alles. Der Rest läuft hier wie überall in der Republik.

    So. Und wie läuft es überall in der Republik? So wie von mir oben beschrieben?

    Dort wo die Internetseite PI No Go Areas propagiert, muss es sie noch lange nicht geben.

    Die Tatsache, daß man dort als Deutscher gelegentlich hingehen kann, ohne sofort überfallen zu werden, bedeutet noch lange nicht, daß die Bewohner in diesen Vierteln „integriert“, das heißt, an diese Gesellschaft namens Deutschland angepaßt sind.

    An diesem Beispiel wird sehr deutlich, dass eine Migranten Debatte mit der Islamdebatte durchmischt wird.

    Diese Durchmischung der Debatte ist keine Absicht böswilliger deutscher Islamophober, sondern angesichts des Verhaltens weiter Teile der islamischen Einwanderer unvermeidlich.

    Stadtteile, die überproportional mit Muslimen belebt sind, sind deswegen nicht unbedingt krimineller

    Unbedingt nicht, aber in den meisten Fällen.

    allerdings wird einem dort die Parallelgesellschaft stark vor Augen geführt.

    Nicht nur vor Augen geführt, sondern sie existiert und wird langsam zur Bedrohung der innenpolitische Stabilität.

    Deshalb stimme ich dem Zuzugsstop für muslimische Migranten zu. Nicht aus niederen Beweggründen, sondern aus der Tatsache heraus, dass Muslime unsere Gesellschaft ablehnen.

    Also sind Sie der Meinung, daß es irgendwie doch vor allem ein Problem mit den muslimischen Einwanderern gibt?

    Fatima Özugus beschreibt dies sehr schön, wenn sie unsere Gesellschaft mit alkoholisierten, Depressiven und Vereinzelten vergleicht, die jegliche Kultur verloren haben.

    Die um sich greifende Dekadenz und der Verfall der eigenen Kultur sind ein offenkundige Tatsache. Allerdings gibt es keinen Grund, sich zusätzlich zu diesen Problemen noch viel gravierendere Probleme aus fremden Kulturen in das Land zu holen. Mit dem einheimischen Präkariat werden wir umgehen können.

    So kann man das sehen, aber als Gegenangebot die Scharia zu wünschen, nein, dann sollten wir Kulturlosen lieber einen eigenen Weg suchen die Gesellschaft zu verbessern.

    Wir sind nicht kulturlos, sondern wir besitzen eine eigene deutsche Kultur, als Teil des christlich-abendländischen Kulturkreises. Wir brauchen uns nur auf diese zu besinnen und aufzuhören, uns von ethnischen Lobbygruppen und den hiesigen grünlinken Kulturrelativierern einreden zu lassen, es gäbe überhaupt keine deutsche Kultur.

  307. Eveline sagt:

    Karl- Murx sagt

    Wir sind nicht kulturlos, sondern wir besitzen eine eigene deutsche Kultur, als Teil des christlich-abendländischen Kulturkreises. Wir brauchen uns nur auf diese zu besinnen und aufzuhören, uns von ethnischen Lobbygruppen und den hiesigen grünlinken Kulturrelativierern einreden zu lassen, es gäbe überhaupt keine deutsche Kultur.

    Stichwort Deutsche Kultur

    Tolkiens Mythologie und ihre Wurzeln im Mittelalter
    DIE WIRKLICHE MITTELERDE von A. Krause

    Eala Earendel ofer middangeard monnum sended.. „Heil dem Engel und Morgenstern , der den Menschen in ihre Welt gesandt wurde.“

    Tolkien stieß auf eine uralte Bezeichnung der Menschenwelt genannt Middangeard.
    Er nannte sie dann Middle – Earth, als ein „Aufenthaltsort der Menschen“ im Nordwesten Europas.
    Das Wort entstammt dem Germanischen… in Skandinavien wird daraus Midgard, im Isländischen Midgardur , Niederländisch Midden- aarde und auf Deutsch Mittelerde.
    Auf Französisch eigenartig…..Terre du Milieu.

    Mittelerde als ein Reich in der Mitte, die Germanen bevorzugten – Midgard- als Bezeichnung für Heimat, Wohnsitz und Heim und Garten. Den einzelnen Hof als Keimzelle bäuerlichen Lebens, nebst Wall, Umzäunung und Garten.
    Jeder einzelne Hof ist eine Mittelerde….

  308. Leser123 sagt:

    @schnehen
    Nach der Attacke von Woolwich wurden

    1. Rassistische Parolen an Moscheen gesprüht;

    2. Blut an Häuser von Muslimen geschmiert;

    3. Personen attackiert.

    4. Moscheen angegriffen.

    Sie haben völlig Recht, es es ist traurig, dass so ein einfaches Denken und so einfache Schlussfolgerungen das Ergebnis sind. Das hat wirklich nichts mehr mit Islamkritik zutun und führt weder zu Frieden, noch zu Verständnis.

    „Die English Defense League und eine weitere rassistisch-faschistische Organisation planen landesweite Demonstrationen gegen den Islam.“

    Die English Defense League ist keine rassistisch-faschistische Organisation. Sie ist eine Organisation, die aus einheimischen Engländern besteht. Sie wollen verhindern, dass Islam, Scharia und sonstige Überfremdung im Land zu große Bedeutung bekommen.
    Sie schehen sollten erkennen, dass uns Europäern diese Massenzuwanderung ohne Mitspracherecht verordnet worden ist. Wenn sich Gruppierungen bilden, die das bekämpfen, oder darauf aufmerksam machen wollen, dann werden diese in den offiziellen Medien als rassistisch-faschistisch bezeichnet. Die Wahrheit aber ist, dass es ganz normale Leute sind, die keine andere Möglichkeit mehr haben ihre Stimme dagegen zu erheben. Die Auseinandersetzung wäre um ein Vielfaches ertragreicher, wenn in diesem Zusammenhang auf Worte wie Rassismus und Faschismus verzichtet würde, weil man dann nämlich die Argumente in den Vordergrund stellen würde.

    @Karl Murx
    Sie sind zu tief eingetaucht in die negative Propaganda in Bezug auf den Islam. Sie wollen nicht wahrhaben, dass die meisten Muslime hier einfach nur leben wollen und dabei so gläubig sind, wie der Christ, der einmal im Jahr zu Weihnachten in die Kirche geht.
    Ich lebe seit 30 Jahren in Bremen und kenne hier jeden Stadtteil bis in seine letzten Winkel. Ich weiß genau, wo es besonders viele Muslime gibt, wo die Salafisten sind und wo die Russen ihre Getthos bilden. Ich spreche mit alten Leuten in den Stadtteilen und höre deren Klagen über die enormen Veränderungen in den letzten Jahrzehnten. Einige dieser Alten leben völlig umzingelt von Ausländern. Es ist nicht schön für diese Leute und dennoch besteht keine besondere Gefahr für diese Leute. In Bremen ballen sich Probleme mit Muslimen NICHT!
    Wenn es zu Konflikten kommt zwischen Muslimen und Deutschen, dann passiert das, was überall in der Republik passiert. Der dänische Psychologe Nicolai Sennels hat darüber ein Buch geschrieben. http://europenews.dk/de/node/21875

    Ich sehe das genauso wie er, und unsere Alltagserfahrung zeigt dies in vielen Beispielen.. Es gibt Ansätze in unserer „Integrationsindustrie“, die versuchen dies zu ändern. Vermutlich wird das noch Jahrzehnte dauern, wenn es überhaupt möglich ist.

    Das, was Ihnen am meisten zu schaffen macht, ist der politische Islam, der aus dem Ausland gesteuert wird und aus undurchschaubaren Gründen in Europa gefördert wird.
    Auch das Wissen, dass die Muslime in der Umma vieles davon mittragen und sich im Zweifel eher unterwerfen (Islam = Unterwerfung), als den westlichen freiheitlichen Weg zu suchen. Ich bin mir sicher, dass ein Ende der politischen Förderung des Islam in Europa und die Zurückdrängung des Islam in die religiöse Privatsphäre vieles lösen würde.

    Aber was muss noch weiter debattiert werden? Das wissen wir doch alles! Wie hieß es doch bei Faust? „Der Worte sind genug gewechselt, nun lasst mich auch endlich Taten sehen.“
    An diesem Punkt scheitert alles, weil die Politik keine Taten zulässt, ja nicht einmal die Debatte zulässt. deshalb ist jede Moschee, die mit Blut beschmiert wird und jeder Muslim, der angefeindet wird ein völlig falsches Werkzeug, denn wenn die europäische Politik die Islamisierung fördert und dies auf Kosten des Friedens unter der Bevölkerung tut, dann muss die europäische Politik dass Ziel der Aggression sein und nicht die Muslime in den Ländern.
    Da wäre mir eine Lösung, wie sie im Film „V wie Vandetta“ vollzogen wird lieber!

  309. Gelee Royal sagt:

    Hallo Zusammen,

    um hier auf dieses komplizierte Thema einzugehn bräuchte man Bände um sich klar und fundiert auszudrücken.

    Generell sind wir alle unzufrieden und voller Wut was hier und in Europa mit religiösen und ethnischen Minderheiten verbunden ist.
    Unsere sogenannte Regierung möchte doch die Eskalation der Gewalt um noch mehr zu spalten,dahin wollen Sie doch alle hindirigieren.
    Hiermit würde Gewalt von staatlicher Seite erst recht legitimiert in deren Augen.
    Diesen Weg können wir gehen, der wird nicht nur blutig sondern schwerer als jeder denkt.

    Es würden Schlachten zwischen verschiedenen politischen Richtungen entstehn, dann noch Rechte Kreise gegen Linke,ethnische Minderheiten etc.

    Es wäre komplizierter als in der Weimarer Zeit.

    Jetzt müssen und sollten wir bei allem Unmut unser Mitteleuropäisches Hirn einschalten.
    Was wollen wir erreichen und wie kommen wir dahin,was ist die Ursache für diesen Zustand.

    Generell müssen die Regierenden weg vom Fenster,klar.
    Das wird aber so schnell und in der gewünschten Form nicht passieren, dort würden nur die Personen gewechselt aber nicht das System.
    Wo liegt die Ursache unsere ganzen Systeme in der Welt.

    Ja es liegt in der illuminierten Pyramide.

    Rothschilds,Rockefeller, etc.
    Jeder der das verstehn soll und will muss sich nur mit dem Zionismus und diesen Familien befassen.
    Sie haben fast alles infiltriert,fast.

    So, klar der Krieg gegen moslemische Länder muss aufhören, den sollen die Amerikaner führen, das ist garantiert kein Mitteleuropäischer Krieg.

    Es stehen soviel Moslems in der Welt bereit die Deutschland ursprünglich und speziell in dem Zeitraum bis 45 verehrten und nur in besten Tönen Sprachen.
    Spricht man mit Leuten aus Kroatien,Kosovo etc. wird einem das Bild des ursprünglichen Deutschen klar vermittelt.
    “ Der Deutsche( German) ist zuverlässig, er ist diszipliniert, er ist ein Arbeitstier, bei Ihm gibt’s nur ein Ja oder Nein. Er ist Soldat, er ist aber auch zu gutmütig.

    Diese Tugenden scheinen die Deutschen in der heutigen moslemischen Welt komplett verloren zu haben.

    Schaut man sich unsere Politiker an ist dies nicht schwer zu verstehn.

    Es fängt doch in der Erziehung unserer Jugend an, wo gibt es denn noch solche Werte, die wurden doch bewusst wegerzogen.
    Der Moslem hat in der Regel ein Clandenken, wo ist dieses Denken bei uns geblieben, es fängt doch schon in der kleinsten Zelle und zwar in unsrer Familie an,Zusammenhalt ist dort sehr selten.
    Wer kennt denn noch seine eigenen Cousins und Cousinen, geschweige denn Grosscousins und Grosscousinen, es wurde doch bei uns alles systematisch zerstört.

    Das herrschende System möchte die Eskalation zwischen Christen und Moslems, nur dann kann deren System in Verbindung mit einer gigantischen Krise finalisiert werden.

    Es ist unbestreitbar das wir ein massives Problem mit religiösen und ethnischen Minderheiten haben, jedoch wird dieses System dieses Problem und dessen Lösung nicht zulassen.

    Das Illuminatensystem kann seine New World Order letztendlich nur durch einevExtreme Wirtschaftskrisebinstallieren.

    Diese Krise wird Hunger, Gewalt etc bedeuten, dann werden Sie ihren neuen Heilsbringer, in welcher Form auch immer präsentieren.

    Dies wird nicht gelingen, Weltweit stehen vernünftige Kräfte bereit die dies verhindern werden, durch die bewusst herbeigeführte Krise werden Deutschlands und Mitteleuropas Menschen aufwachen, ebenso in Amerika und diversen anderen Erdteilen.

    Wenn man erkannt hat wer an allem Übel dieser Welt Schuld ist wird es eine Reinigung sondergleichens geben, ebenso eine unumgängliche Richtigstellung der Geschichte.

  310. ue sagt:

    @chicano:
    „lieber homoehe als dieser ’segen‘.“
    Nein! Homoehe und dieser ‚Segen‘ sind zwei Seiten derselben Medaille.

    Der Islam ist nicht die Zukunft Europas, aber das Europa der Zukunft kennt Muslime als geachtete Bürger. Auch der „Untergang der Werte des Abendlandes“ ist nicht schlecht, denn nur aus dem Untergang kann Neues hervorgehen. „Das Weizenkorn muss sterben, sonst bleibt es ja allein“, wer weiß das besser als wir.

    Wir müssen vertrauen auf den Segen, der auf diesem Land ruht. Dass wir bei all den abartigen Irrungen und Wirrungen nicht untergegangen sind, sondern besser dastehen. Und mit dem Mut und Vertrauen der Generationen vor uns müssen wir nun die nächsten Schritte angehen. Was ist denn auch nur vergleichbar mit den Schrecken, die wir schon überstanden haben? Und wenn, dann wuppen wir sie mit demselben Mut wie zuvor.

    Wir müssen nicht für den Islam sein, aber das (amerikanische) Spiel der Polarisierung machen wir nicht mit, weil es schlicht nicht in unserem Interesse liegt. Vor uns liegt ein offenes Europa, in dem sich kulturell die Religion und Kultur durchsetzt, deren emanzipatorischer Kern die Achtung des Menschen betont, und das ist in der Menschwerdung Gottes und der Gottessohnschaft des Jesus formuliert, und in diesem Punkt sind wir bis heute allen anderen Entwürfen voraus. Am Donnerstag auf den Fronleichnams-Prozessionen haben wir den Kern unseres Glaubens wieder in die Straßen getragen: „Seht was ihr seid, und seid was ihr seht!“ Das ist der Kern einer ganz außerordentlichen Möglichkeit, einer Potentialität (wie die Fingerspitze in der sixtinischen Kapelle).

    Dieser Entwurf ist zugleich verstörend, stellt Anforderungen an den Glaubenden, „den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit“ (Paulus) und hat eine komplexe Entstehungsgeschichte zwischen Rom und Israel, die erst nach drei Jahrhunderten mit Konstantin und dem ökumenischen Glaubensbekenntnis von Nicäa zum Abschluss kommt. Diesen kulturgeschichtlichen Schritt haben nicht alle Christen mitvollzogen. Die Arianer (im Osten) sind hier zu nennen, und geschichtlich hat dann der Islam diesen Zweifel aufgehoben durch eine klare Trennlinie zwischen Gott und Mensch. Das ist Fortschritt durch Rückschritt, oder zwei Schritte vor und einer zurück. Der Islam bestreitet unserer Kultur den Kern der Gottessohnschaft – und das allein schon ist die Ursache erbitterten Kampfes, (ohne dass die Muslime noch irgendetwas Böses getan haben müssten).

    Ist der Aufstieg des Islam zunächst ein primäres Problem des Ostens und Südens unseres Kulturraumes, so beginnt im Westen der Ärger mit der Reformation. Auch sie greift die Gottessohnschaft an. Die Reformation ist nicht Reform, sondern Exodus, der Auszug aus der christlichen Kultur, und befindet sich in diesem Punkt in einem Prozess der Annäherung an den („arianischen“) Islam, indem er die Gottessohnschaft des Christus Jesus demokratisiert und eine Art Jedermann-Gottessohnschaft schafft. Dieses Versprechen ist die eigentliche Kraft des amerikanischen Kulturentwurfes und penetriert gekoppelt mit den technischen Errungenschaften die ganze Welt. Es sind eben nicht nur die „wohlfeilen Waren“ der Bourgeoisie (Karl Marx), sondern es ist auch das Versprechen der Gottessohnschaft eines jeden Menschen als ein durch eigenen Fleiß und Tatkraft erreichbares Ziel. Den „Anteil der Arbeit“ an der Gottwerdung des Menschen würde Friedrich Engels es genannt haben, wenn er nicht von der „Menschwerdung des Affen“ fabuliert hätte und Marx spricht von der Sonne, die sich um sich selbst dreht. Das ist auf der einen Seite das diametrale Gegenteil zum Islam und auf der anderen Seite eine faktische Annäherung. Wie das Gegenteil von Information zuviel Information ist, so ist auch das Gegenteil der Gottessohnschaft des Jesus die demokratische Gottessohnschaft aller. Islam und Reformation münden kulturgeschichtlich in dieselbe Richtung ein.

    Wir wollen den Exodus der Reformation nicht wahrhaben und reagieren, indem wir die Grundsätze unseres Glaubens immer weiter fassen, damit die Ausziehenden ja keine Grenze überschritten haben könnten, was die Kinder der Reform(ation) nur wütender macht und immer neue Tabus zu brechen veranlasst. Diesen negativen Sog unserer Kultur gilt es zu stoppen, indem wir die Ausziehenden ausziehen lassen, denn über ihnen schwebt keine Feuersäule und ich sehe auch keinen Segen. Im Gegenteil, die Homoehe ist eine Art kultureller Selbstmord und vielleicht ist das ja auch inhaltlich das letzte wirkliche Tabu, das wir in der Rebellion gegen unsere Kultur noch verüben können: den Bund mit Gott löschen, indem wir uns selbst eliminieren.

    Exegese führe zu nichts, Compact sei kein Kirchenblatt. Ja, aber Compact und dieser Blog diskutieren die Zukunft unseres Land und Europas und das ist im Zeitalter des Krieges der Kulturen eine kulturgeschichtliche (religiöse) Frage. Dieses Europa hat eine Flagge, die mit ihrem blauen Hintergrund und den zwölf Sternen als Zitat des Marienbildes aus der Johannes-Offenbarung gedeutet werden kann. Adenauer und De Gaulle sollen dafür verantwortlich sein, und da müssen wir weitermachen.

    Das zankende, weinerliche und selbstmitleidige Deutschland muss hinter uns liegen. Wir sind für ein starkes Deutschland in Europa, weil wir gegen die EU der Bürokratie und gegen den kulturellen Selbstmord des Homo-Gender-Mainstreamings sind. Und der Euro ist falsch, weil er das Europa der Menschen und der Gefühle zerstört, und nur weil wir die DDR kauft konnten, sich Europa noch lange nicht kaufen lässt. Wir sind die, die das Europa der Zukunft gestalten wollen, deshalb sind wir gegen das Europa, wie es sich uns jetzt zeigt. Wir müssen aufhören, überall Gespenster zu entdecken, sondern klar und offen von der Zukunft unseres Kulturraumes sprechen. Diesen Mut müssen wir haben. Dieses Credo müssen wir sprechen können. Und mit der eigenen Kultur im Reinen sind wir dann zu Toleranz fähig, können handeln und gestalten, weil wir im Blick zurück die Möglichkeiten einer würdigen und starken Zukunft erkennen. Nur aus einem starken Ja können die vielen Neins gesprochen werden, die wir noch sprechen müssen.

  311. schnehen sagt:

    @Leser123

    Warum soll man auf Worte wie Rassismus oder Faschismus in diesem Zusammenhang verzichten, wenn das, was die EDL tut, also Angriffe auf Moscheen inszeniert, Muslime tyrannisiert, Muslime tätlich angreift, ja sogar Polizisten, klarer Ausdruck von Rassismus und Islamophobie ist?

    An den Taten soll ihr sie erkennen, und diese Taten und Handlungen sprechen eine eindeutige Sprache, nämlich die Sprache des Rassismus. Wenn ’normale‘ Leute sich daran beteiligen, die etwas gegen Einwanderung tun wollen, dann schmälert das nicht das Verbrechen. Kriminelle Akte bleiben kriminelle Akte, auch wenn sie von ’normalen‘ Leuten verübt werden.

    Wenn jemand sich überfremdet fühlt und vor Einwandern oder Muslimen Angst hat, dann soll er sich mit Einwandern unterhalten und versuchen, ihr Lage zu verstehen, ihre Motive zu verstehen, warum sie gekommen sind, welche Umstände dazu geführt haben, dass sie gekommen sind, statt sich in Banden zusammenzuschließen und Moscheen oder Asylantenheime anzuzünden, dann soll er oder sie sich mal in eine Moschee begeben und mit den Menschen sprechen, statt sich aufhetzen und sich als Werkzeug für eine fremde Agenda missbrauchen zu lassen.

    Wir sind, ob Einwanderer oder Einheimische alle MENSCHEN. Wir dürfen keinen Keil zwischen uns treiben lassen und müssen klar den gemeinsamen Gegner erkennen, und das sind die Drahtzieher der heutigen Krise, die wollen, dass verschiedene Menschengruppen aufeinandergehetzt werden, damit keine Einheit unter ihnen zustande kommt, die wollen, dass Chaos entsteht, um dann anschließend dieses Chaos in ihrem Sinne auszuschlachten.

  312. Karl_Murx sagt:

    @Leser123:

    Die English Defense League ist keine rassistisch-faschistische Organisation. Sie ist eine Organisation, die aus einheimischen Engländern besteht. Sie wollen verhindern, dass Islam, Scharia und sonstige Überfremdung im Land zu große Bedeutung bekommen.

    Allein das reicht in den Augen des hiesigen politisch-medialen Klüngels aus, um solche Gruppen als „rassistisch“ zu brandmarken und zu verfolgen. Ich erinnere nur an die behördliche Verfolgung der „Identitären“, die lediglich die Erhaltung der eigenen kulturellen und nationalen Identität verlangen. Die werden hier in den Medien unisono als „rechtsextrem“ oder „mutmaßlich rechtsextrem“ bezeichnet, letzteres ein Code dafür, daß man trotz eifrigsten Suchens nichts rassistisches oder rechtsextremistisches finden konnte. So weit sind wir aber inzwischen gekommen, daß derjenige, der öffentlich für die Erhaltung des eigenen Volkes und der eigenen Nation eintritt, durch die staatlichen Behörden genau dieses Volkes Schikanen und Repressalien ausgesetzt ist.

    Sie schehen sollten erkennen, dass uns Europäern diese Massenzuwanderung ohne Mitspracherecht verordnet worden ist. Wenn sich Gruppierungen bilden, die das bekämpfen, oder darauf aufmerksam machen wollen, dann werden diese in den offiziellen Medien als rassistisch-faschistisch bezeichnet. Die Wahrheit aber ist, dass es ganz normale Leute sind, die keine andere Möglichkeit mehr haben ihre Stimme dagegen zu erheben. Die Auseinandersetzung wäre um ein Vielfaches ertragreicher, wenn in diesem Zusammenhang auf Worte wie Rassismus und Faschismus verzichtet würde, weil man dann nämlich die Argumente in den Vordergrund stellen würde.

    Die Deklarierung solcher Gruppen und Menschen als „Rechtsextreme“ zeigt, daß eine Debatte mit ihnen gar nicht beabsichtigt ist.

    @Karl Murx
    Sie sind zu tief eingetaucht in die negative Propaganda in Bezug auf den Islam. Sie wollen nicht wahrhaben, dass die meisten Muslime hier einfach nur leben wollen und dabei so gläubig sind, wie der Christ, der einmal im Jahr zu Weihnachten in die Kirche geht.

    Ich bin bin angesichts der aktuellen Entwicklungen der letzten Jahre nicht mehr geneigt, mich mit derlei sedierenden Erklärungen ruhigstellen zu lassen. Allein schon die Masse an Menschen aus kulturfremden Regionen, die in großen Teilen auch nach jahrzehntelangem Aufenthalt wenig Neigung erkennen lassen, sich an die hiesige Lebensweise und Kultur anzupassen, also Deutsche zu werden, ist eine äußerst beunruhigende Tatsache. Um so mehr, wenn man die demographische Entwicklung und die anhaltende unkontrollierte Einwanderung betrachtet.
    Schon der Umstand, daß inzwischen bei diesen Leuten ganz offiziell von „Muslimen“, also mit Bezug auf deren Religionszugehörigkeit gesprochen wird, also lebten wir schon in einer Theokratie, wo die Religion politisch relevant ist, zeigt mir, daß uns diese Einwanderer und deren pressure groups eine Diskussion und eine Sprachregelung aufgezwungen haben, die nicht die unsere ist. Von den Erscheinungen wie Kriminalität, der organisierten Gewalt gegen Deutsche und deutsche Polizisten und des systematischen Mißbrauchs des hiesigen Sozialsystems hatte ich in meinem letzten Kommentar geschrieben. Ihre optimistische Einschätzung wird schlicht der Dimension dieser Entwicklung nicht gerecht. Diese FriedeFreudeEierkuchen-Rhetorik mag ja geeignet sein, das Wunschdenken hinsichtlich der Konsequenzen für die Zukunft zu fördern , und die Propagandisten dieser ethnische Lobby im Verein mit der hiesigen linksgrünen Gutmenschfraktion geben sich alle Mühe, diese Illusionen zu verbreiten. An den Gefahren ändert das alles nichts.

    Ich lebe seit 30 Jahren in Bremen und kenne hier jeden Stadtteil bis in seine letzten Winkel. Ich weiß genau, wo es besonders viele Muslime gibt, wo die Salafisten sind und wo die Russen ihre Getthos bilden. Ich spreche mit alten Leuten in den Stadtteilen und höre deren Klagen über die enormen Veränderungen in den letzten Jahrzehnten. Einige dieser Alten leben völlig umzingelt von Ausländern. Es ist nicht schön für diese Leute und dennoch besteht keine besondere Gefahr für diese Leute. In Bremen ballen sich Probleme mit Muslimen NICHT!

    Sie haben mir meine Fragen in meinem letzten Kommentar noch nicht beantwortet. Die waren eigentlich sehr konkret. Außer Ihrer inbrünstigen Behauptung sind Sie mir einen Beleg dafür schuldig geblieben, daß es solche Probleme nicht gibt.

    Wenn es zu Konflikten kommt zwischen Muslimen und Deutschen, dann passiert das, was überall in der Republik passiert.

    Fällt Ihnen auch etwas auf? Ausschließlich bei muslimischen Einwanderern sprechen wir von denen nicht als Türken, Marokkaner, Libyer, Bosnier usw., sondern als „Muslime“. Bei eingewanderten Russen, Indern oder Mongolen sprechen wir niemals von Christen, Hindus oder Buddhisten. Ist doch seltsam, oder?

    Der dänische Psychologe Nicolai Sennels hat darüber ein Buch geschrieben. http://europenews.dk/de/node/21875

    Vielleicht sollte man sich weniger bei Psychologen, sondern bei Ethnologen und Historikern einen Rat holen, wie damit umzugehen ist. Sonst sind wir irgendwann als Deutschland Geschichte. Denn während wir hier debattieren und reden und labern, werden durch die Masseneinwanderung und die Multikultipolitik der hiesigen politisch-medialen Kaste Fakten geschaffen. Wir haben einfach nicht mehr alle Zeit der Welt.

    Es gibt Ansätze in unserer “Integrationsindustrie”, die versuchen dies zu ändern. Vermutlich wird das noch Jahrzehnte dauern, wenn es überhaupt möglich ist.

    Ich habe keine Ahnung, ob und wie solche Gesellschaftsexperimente möglich sind. Was ich aber weiß, daß es möglich ist, ist die Beendung dieses Großexperimentes am lebenden Menschen namens Multikulti und Kulturrelativismus über die gezielte Zulassung der Masseneinwanderung kultur- und bildungsferner Schichten und die Islamisierung als Staatspolitik. Des weiteren die Beseitigung dieser Integrationsindustrie, die inzwischen selbst das größte Hindernis für die Deutschwerdung geworden ist, indem sie von Einwanderern jeden Anpassungs- und Assmiliationsdruck nimmt. Wer hier weder die Sprache lernen noch sich an die hier geltenden Normen und Lebensweise anpassen will, lediglich das Sozialsystem ausnutzt, gewalttätig und kriminell wird oder obendrein noch anfängt, gegen die bestehende Gesellschaft zu wühlen, hat hier in Deutschland nichts verloren.

    Das, was Ihnen am meisten zu schaffen macht, ist der politische Islam, der aus dem Ausland gesteuert wird und aus undurchschaubaren Gründen in Europa gefördert wird.
    Auch das Wissen, dass die Muslime in der Umma vieles davon mittragen und sich im Zweifel eher unterwerfen (Islam = Unterwerfung), als den westlichen freiheitlichen Weg zu suchen. Ich bin mir sicher, dass ein Ende der politischen Förderung des Islam in Europa und die Zurückdrängung des Islam in die religiöse Privatsphäre vieles lösen würde.

    Danach sieht es im Moment nicht aus. Bei der sehr starken jungen Generation der hier lebenden Einwander aus muslimischen Ländern ist der gegenläufige Trend zu beobachten, der durch die Multikulti- und Islamisierungspolitik der Politik noch verschärft wird. Bei den hier lebenden Türken, auch bei den „gut integrierten“, kommt in vielen Fällen ein beinharter türkischer Nationalismus dazu, der oft in antideutschen Rassismus umschlägt. Beides von der deutschen Politik zugelassen.

    Aber was muss noch weiter debattiert werden? Das wissen wir doch alles! Wie hieß es doch bei Faust? “Der Worte sind genug gewechselt, nun lasst mich auch endlich Taten sehen.”

    Genau das wird folgen.

  313. „wenn die europäische Politik die Islamisierung fördert und dies auf Kosten des Friedens unter der Bevölkerung tut, dann muss die europäische Politik dass Ziel der Aggression sein und nicht die Muslime“ – sehr richtig; und noch weiter: da zu diesem Zweck das Bild vom „Moslem“ wahrscheinlich hergerichtet wurde – mit Woolwich haben wir ja wahrscheinlich nur einen von hundert Fällen des vergangenen Jahrzehnts, wer glaubt schon noch an fundamentalistische Krieger hinter 9/11, berechtigtes Einsitzen in Guantanamo, islamitische Bombenleger hinter London 2007? – muss von uns der Dialog aufrecht erhalten bzw. wieder aufgenommen werden mit den vermeintlichen Gegenern im Glauben. Die können ebenso klagenswertes berichten, wie wir – aber beide sind wir Opfer einer verfehlten (ein Schelm, wer: beabsichtigt „verfehlten“ denkt?) Weltpolitik; die Vergangenheit der Deutschen hatte zuviel mit „Arabien“ zu tun, als das da ein Konflikt sein könnte, der eine Mauer rechtfertige – da bin ich ganz entspannt vor Sicherheit …
    Dass natürlich auch in diesem Glaubensgebieten faschistische Elemente entstehen, liegt am Wesen des Faschismus, nicht an dem des Islams?

  314. Kämpfen in unserer Situation müssen wir auf jeden Fall. Aber wir sollten nicht die Scheingefechte führen, die unsere wirklichen Peiniger uns vorgeben, dass wir unsere Kraft vergeuden.

  315. @L123: was muss noch weiter debattiert werden?
    Jedes Wort ist auch gewahr sein

  316. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: EDL ist pseudofaschistisch.

    Die EDL wurde längst erkannt als staatlich erfundene und gelenkte Truppe. Sie ist so echt wie Breivik.

  317. ups2009 sagt:

    Jede ***DL ist eine gelenkte Truppe, Mutter aller DL’s ist die JDL

    hier die EDL

    The True Man Show, Verschwoerungsjournalist eine gefährliche Seite?


    DAS – ECHTE – Ende des Boston Marathons 2013!

  318. Herr Elsässer,
    wenn ich so die Diskussion verfolge, und Ihr aufrechtes Bemühen, dann sehe ich vor meinem geistigen Auge, wie man sich im israelischen Kibbutz vor Lachen den Bauch hält: was man nicht aus den europäischen Völkern in wenigen Jahrzehnten gemacht hat…

    Weiters glaube ich, daß Sie einen wichtigen Faktor völlig vergessen: die Demographie.
    Ein Einwanderungsstopp ändert langfristig überhaupt nichts mehr.
    Die Reproduktionsfähigkeit der europäischen Völker wurde von Ihren 68er-Kollegen dermaßen gründlich zerstört (und die EUdSSR setzt mit Gender-Mainstreaming nur noch das Tüpfelchen auf’s i), daß selbst beim Aufkommen einer Familienrenaissance in Europa, zwar der Wunsch vorhanden wäre, aber die Tugenden für das Führen einer Ehe, die für den bestandserhaltenden Nachwuchs nun mal eine Notwendigkeit darstellt, schlicht fehlen.

    Man kann keine Familie haben, wenn man nicht entsprechend erzogen wird, wenn die Buben nicht zu späteren Familienvätern und die Mädchen nicht zu späteren Müttern erzogen werden.
    Die Selbstverwirklichung steht in diametralem Gegensatz zur Ehe, die nur funktioniert, wenn man sich selbst nicht so wichtig nimmt.

    Ich bewundere Ihre Tatkraft und Ihren Optimismus. Aber ein kluger und fähiger Mann wie Sie, hätte sich, als es noch nicht zu spät war, besser nicht Jahrzehntelang in den Dienst der Feinde Europas und seiner homogenen Völker gestellt (die Antideutschen als vielleicht gräßlichster Auswuchs einer aus den Lügen der Schwarzen Propaganda der Feinde Deutschlands geborenen Kriegsführung), denn jetzt ist es zu spät.

    Die Sache – um nicht zu sagen: der Krieg – ist für Europa verloren. Die Feinde der Völker triumphieren:

    Möglicherweise haben Sie aber auch erkannt, wie Sie selbst in früheren Jahren mitgeholfen haben, das Rückgrat Europas, das deutsche Volk, zu erdolchen und suchen nun tätige Reue. Es ist aber zu spät.

  319. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    ‚Wurde erkannt‘ – wer genau hat sie erkannt? Können Sie das sagen?

    Gibt es Beweise dafür, dass es sich um eine ’staatlich gelenkte Truppe‘ handelt?

    Warum soll die EDL nur ‚pseudofaschistisch‘ sein, wenn sie staatlich erfunden und gelenkt ist?

  320. Avicenna1968 sagt:

    Die japanische Haltung zum Thema Massenimmigration:

  321. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: EDL

    Na, es macht doch schon einen gewaltigen Unterschied, ob eine Vereinigung von bösartigen, aber gelangweilten Beamten gegründet, finanziert und gesteuert wird, bzw., von anonymen reichen Onkels, die ebenfalls keine Ideologie verfolgen, sondern imperialistische Interessen; oder ob es sich um einen Zusammenschluß von Leuten handelt, die ein Anliegen vertreten.

    Mit Leuten, die ein Anliegen vertreten kann man nämlich reden.
    Man kann ihnen etwa klar machen, daß ihre Ziele anders oder friedlicher, oder mit geistigen Waffen vorteilhafter erreicht werden können, oder, oder, oder…
    Bei einem Verein, der seine Vorgaben von einer Organisation (Staat oder Zionismus oder andere) durchgesagt bekommt,
    sind Diskussionen völlig nutzlos, weil diese Vorgaben ja nur fremden politischen Zwecken dienen sollen. Das ist so sinnlos, wie mit einem bezahlten Troll zu diskutieren.

    Ich habe eine Quelle für die Einschätzung der EDL als gelenkte Organisation in einem der Netzdiskussionen von JE gemacht, leider habe ich diese Quelle jetzt nicht zur Hand. Mein Hinweis erfolgte im Zusammenhang mit einer norwegischen Schwesterorganisation, die (soweit ich mich erinnere) NDL hieß.

    Beide Organisationen sind betont proisraelisch.
    Das ist für eine genuin faschistische Organisation bemerkenswert.

    Ich weiß ja nicht recht, mit welcher Definition Sie „faschistisch“ verwenden. Es scheint eine recht breite Definition zu sein.
    „Der Staat“ scheint darunterzufallen, „Die Industrie“, „Die Finanzmafia“ sowieso, Israel natürlich, und rauf und runter viele Organisationen, vielleicht bis zur CSU.

    Ich finde, daß eine allzu breite Fassung der Definition der Schärfe der Analyse abträglich ist. Ich verwende „faschistisch“ als Eigenschaftswort um jemanden zu kennzeichnen, der als sein Hauptziel eine ganz bestimmte Staatsform anstrebt.
    Wenn etwas bloß die Vermutung zuläßt, die Verfolgung jener Ziele könnte schlußendlich auf irgendwas wie Faschismus hinauslaufen, oder etwas sehe ja fast so aus, wie man sich F. vorstellt, dann suche ich nach anderen Adjektiven.

  322. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Auenland: „Der Krieg verloren“ ??

    Also zunächst einmal, Sie tun JE unrecht.
    Ich muß zwar gestehen, daß „Konkret“ und verwandte Organe nicht zu meiner täglichen Lektüre zählten (außer einmal, als der Sohn von Gertrud Höhler massiv verrissen wurde), also weiß ich nicht recht, was JE früher vertrat. Aber JE ist heute ein kluger Kopf, also war er es auch gestern. Und ein gescheiter Mensch versucht zu jeder Zeit, das Richtige zu tun, also hat er es auch damals versucht. Es irrt der Mensch, solang‘ er strebt.
    Und jeder entwickelt sich und entwickelt seine Anschauungen.

    Ich habe einen anderen bekannten Linksintellektuellen, nämlich HORST MAHLER, gefragt, wie es denn käme, daß er doch seine Anschauungen so um 180 Grad gewandelt habe?
    Er hat geantwortet, er hätte gar nicht den Eindruck, sich grundlegend gewandelt zu haben. Vielleicht stülpen wir bloß einem individuellen Denker mal dieses Häubchen über, mal etikettieren wir ihn anders. Und keiner der Hüte paßt.

    UND:
    Dieser Krieg ist nicht verloren, wenn die Lage auch aussichtslos erscheint. Wäre es so, dann könnten wir alle uns gemächlich zurücklehnen und versuchen, noch ein bißchen Abendsonnenschein abzukriegen.
    Die Linie „COMPACT“ führt einen Krieg. Einen Krieg um die Unabhängigkeit von den übergeordneten Kräften und gegen die „Schatten“ der NWO. Dieser Krieg kann, wenn er gewonnen werden kann, zur Souveränität der europäischen Völker führen. Und das Kriegsmittel, unsere einzige Waffe, ist die Information vieler Leute.

    ALLE MASSNAHMEN zur Behebung der Krise des Deutschen Volkes stellen eine Machtfrage dar. Nur wenn Freunde des Deutschen Volkes einen souveränen Staat begründen können, sind solche Maßnahmen denkbar. Bis dahin lohnt es schon einmal, nachzudenken, wie solche Maßnahmen aussehen könnten.

  323. schnehen sagt:

    Wie sich der europäische Religionsfriede zur Zeit in London darstellt:

    In den frühen Morgenstunden am Mittwoch wurde das islamische Begegnungszentrum Rahma niedergebrannt. Die Polizei hat keine Verdächtigen festgenommen. An einer Wand hinterließ die rassistische und islamophobe English Defence League ihren Schriftzug.

    Seit Woolwich hat es, so der Sprecher einer islamischen Menschenrechtsorganisation in der Sendung ‚The Debate‘ auf Press TV am Donnerstag, 193 Anschläge auf Moscheen und gegen Muslime gegeben.

    In einem Schreiben an die Londoner Polizei forderte er den Schutz der 3,5 Millionen zählenden muslimischen Gemeinde in Großbritannien und erhielt nur ein allgemein gehaltenes, nichtsagendes Schreiben zurück.

    Dagegen hat die britische Regierung den Schutz britischer Kasernen verstärkt.

    Dazu der Sprecher: Als wenn die sich nicht selbst schützen könnten, aber für den Schutz der Muslime in Großbritannien tun sie nichts. Nicht mal mehr in den Moscheen sind wir sicher. Frauen wagen sich kaum noch mit ihren Kopftüchern nach draußen. Was wäre wohl passiert, wenn eine jüdische Synagoge niedergebrannt worden wäre??!

    Einer Umfrage in England zufolge hätten 35% der Befragten angegeben, eine Partei wählen zu wollen, die den Zuzug von Muslimen aus dem Ausland verbietet. Die Islamophobie wird Mainstream.

    In diesem Klima des Hasses auf eine Minderheit, das an die Judenverfolgungen in der Nazizeit erinnert, mobilisieren die Ultra-Nationalisten, darunter die BNP, die faschistische britische Nationalpartei, Hand in Hand mit der berüchtigten English Defence League. Trotz der antimuslimischen Hetze, die sie betreiben und der Tatsache, dass sie den Religionsfrieden stören, werden ihre Märsche nicht verboten.

    Das Abschlachten der Muslime in Afghanistan, im Jemen (durch Obamas neue Drohnenattacke) oder in Syrien durch von der britischen Regierung direkt finanzierte Todesschwadrone ist dagegen kein Thema. Kaum jemand erfährt etwas davon. Alle reden nur von Woolwich.

    Woolwich ist ein Lehrbeispiel dafür, wie man Menschengruppen gegeneinander aufhetzt, um von den sozialen und wirtschaftlichen Problemen und ihren Ursachen abzulenken.

  324. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: “ Islamophobie wird Mainstream “

    Stellen Sie sich mal vor, die Fremden aus Asien und Afrika, die die Einheimischen verdrängen, durch Kriminalität und die Abhängigkeit von Transferleistungen schädigen, wären allesamt anglikanische Christen.

    Glauben Sie im Ernst, dann wären die Einheimischen besser aufgelegt?

    Mit dem Islam hat die Verzweiflung der Leute nichts zu tun!
    Sondern mit den Mißständen, die von den „demokratischen“ Staathaltern als „Bereicherung“ verkauft werden. Die absurde Politik der Massenimmigration wurde inszeniert, um diesen Krieg in den Metropolen Europas zu entzünden. Jetzt ist er da.

    Und dann senden die Statthalter die zu passender Zeit (vermutlich von den Reichen Onkels) gegründete „Defence League“, um den Krieg anzuheizen.

    Das System braucht da gar nicht viel zu inszenieren:
    Die Tottrampler und Kopfabschneider ebenso wie die Randalierer, die Moscheen anzünden, finden sich von ganz alleine.

    Die Immigranten wie die (jetzt wütenden) Einheimischen sind gleichermaßen die Opfer. Es ist kurzsichtig, da für die einen oder die anderen Partei zu ergreifen.

  325. hotteki sagt:

    @Dr. Kümel

    Sie geben sich ja alle Mühe, zur Verwirrung beizutragen.
    Es ist ja richtig, dass die Politik für ihre verfehlte Einwanderungspolitik die Verantwortung trägt. Wahrscheinlich geschah das ja auch bewusst, „um den Krieg anzuheizen“.
    Dann schreiben sie:
    „Das System braucht da gar nicht soviel inszenieren“
    Jetzt nicht mehr, denn die Inszenierung in Woolwich hat ja bereits stattgefunden!!!
    Dann schreiben Sie:
    „Die Immigranten wie die (jetzt wütenden) Einheimischen sind gleichermaßen die Opfer. Es ist kurzsichtig, da für die einen oder die anderen Partei zu ergreifen.“
    Es macht keinen Sinn, zwischen Immigranten und Einheimischen das Feindbild zu suchen. Dahinter steht die Geldmacht und die Dienste, da haben Sie recht. Wieso sagen Sie das nicht deutlicher?

  326. schnehen sagt:

    Ihre These, Herr Dr. Kümel, ist also, wenn ich Sie richtig verstanden habe:

    Die Masseneinwanderung ist Schuld. Sie bewirkt bei den Menschen eine ‚Verzweiflung‘ und lässt sie so handeln wie derzeit in London (Anzünden von Islamzentren, Niederstechen von Muslimen, die von der Moschee nach Hause gehen…). Man kann es den Menschen nicht übelnehmen und darf keine Partei ergreifen.

    Habe ich Ihren Standpunkt richtig wiedergegeben? Falls nicht, korrigieren Sie mich.

    Mal abgesehen von der Konstatierung der moralischen Fragwürdigkeit Ihrer Position, nicht Partei für die Betroffenen und Opfer von Hetzjagden und Rassismus zu ergreifen, wie Sie es fordern, sondern sich neutral zu verhalten, möchte ich Ihre These mal etwas eingehender untersuchen.

    Also:

    Stimmt es, dass die Menschen aufgrund der ‚Masseneinwanderung‘ so reagieren, also Hetzjagden auf Minderheiten veranstalten wie dies gegenwärtig in England und anderswo in Europa der Fall ist?

    Dagegen sprechen folgende Argumente:

    1. Argument:

    In Großbritannien ist dem Amt für Statistik (Office for Statistics) zufolge die Einwanderung nach Großbritannien rückläufig. Sie ist im letzten Jahre um etwa 10.000 zurückgegangen. Trotzdem haben die Übergriffe auf islamische Einrichtungen zugenommen.

    Wie erklären Sie sich das?

    2. Argument:

    In Nazideutschland gab es ((darüber disutieren wir hier nicht – der Hausmeister))

    3. Argument:

    Wie kommt es, dass Länder wie der Iran oder auch Syrien, die Hunderttausende Flüchtlinge bei sich aufgenommen haben (der Iran hat 2 Millionen Afghanen aufgenommen und sie untergebracht, Syrien hat Hunderttausende Palästinenser und Irakis aufgenommen und ihnen sogar Arbeit gegeben) keine Hetzjagden auf Minderheiten oder Flüchtlinge veranstalten und dass dort keine große Angst vor Einwanderung zu existieren scheint, sondern ein hohes Maß an Toleranz, wenn Einwanderung als solche ‚Menschen zur Verzweiflung bringt‘, egal ob Christen oder Muslime einwandern?

    Wie erklären Sie sich das?

    Also Einwanderung führt nicht automatisch zu Übergriffen und umgekehrt gibt es auch ohne Einwanderung Übergriffe auf Minderheiten.

    Daraus folgt, dass das Problem woanders liegen muss. Wo liegt meiner Meinung nach das wahre Problem? Ich sehe im Wesentlichen drei Ursachen, zu denen noch andere hinzukommen, die ich hier nicht alle aufführen kann:

    1. In der Existenz von Geheimdiensten, die so gut wie nicht kontrolliert werden, die künstlich eine Stimmung gegen bestimmte Minderheiten schüren, z. B. durch False Flag-Aktionen, durch künstlichen Terror. Beispiele: 9/11, 7/7, Woolwich.

    2. In der Existenz einer raffgierigen Finanzoligarchie, die nur existieren und ihr parasitäres Dasein durchsetzen kann, wenn sie Ablenkungen schafft und die Menschen mit anderen Dingen als dem Grundproblem dieser Herrschaft der wenigen über die vielen beschäftigt und die Menschen aufeinanderhetzt und Minderheiten zu Sündenböcken macht.

    3. In der Existenz von Medien, die durchweg pro-zionistisch, pro-Israel eingestellt sind und die Agenda des Zionismus gegen den Islam auf allen Ebenen vorantreiben, um davon abzulenken, was im Nahen Osten selbst an Ungeheuerlichkeiten, an Rassismus, Vertreibung, Entrechtung und Ungerechtigkeiten geschieht, womit sich möglichst niemand beschäftigen soll.

    Würde man sich diese drei Faktoren wegdenken, also es gäbe keine unkontrollierten, international verlinkten Geheimdienste, keine Finanzoligarchie und prozionistische Medien, gäbe es solche Übergriffe wie die in England nicht, zumindest nicht in dem Maße, denn diese drei Faktoren vergiften das Zusammenleben der Menschen, auch weil hinter diesen drei Faktoren handfeste Interessen, z. B. Rüstungsinteressen stehen, die mit dieser Strategie der sozialen Spannungen viel Geld verdienen können.

    Denken wir uns auch noch diese Rüstungsinteressen einmal weg, hätten wir die Frage eines harmonischen Zusammenlebens schon fast gelöst.

  327. Es sind uns doch die Gegener des 3. Weltkrieges von Pike benannt worden? Selbst wenn man das für Verschwörungstherie ohne eine Verschwörung hielt – mit welcher Inbrunst die Wunde Palästina offengehalten wird, müsste zu denken geben,; 9/11! (Nochmal alles aufzählen – Madrid, 2xLondon, …?) kann doch aufgrund des wahren Terrorverhältnisses nicht mehr den „Moslem“ zum Feind deklarieren? Wo haben z. B. Sie, Dr. Kummel, dermaßen Probleme mit Immigranten, dass Sie eine Art gesunder Bürgerwehr annehmen, wo blindwütige Reaktion auf Medieninszenierungen stattfindet – nach all dem, was wir übers „System“ nun wissen – „Zivilcourage“, die nicht warten kann, bis sie selbst den Arsch hochkriegt, am Gestattungssystem etwas zu ändern, das die diagnostizierte Schieflage erst konstruierte? Blindwütig – genau so wollen die uns haben. Aufs Ende hin fallen uns diesmal vielleicht unsere jüdisch-christlichen Wurzeln ein?

  328. (Wenns drum geht, den Krieg zu erklären)

  329. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Soll man Morde übelnehmen?“

    Ja, soll man!
    Sie setzen zu Unrecht voraus, ich würde die Verfolgung der Fremden tolerieren. Jeder Übergriff ist ein Übergriff, jeder Mord ist ein Mord, auch dann, wenn er Buren in Südafrika trifft. Und jede Schändung einer Moschee ist ebenso schlimm wie (nur EIN Beispiel) die Übergriffe gegen koptische Einrichtungen (und Gläubige) in Ägypten, gegen christliche Palästinenser in Israel (fragen Sie Roy Tov!).

    Das Ideal ist der Frieden.

    Wie sehen die Einheimischen in GB das Problem?

    http://europenews.dk/de/node/68182

    „…wir sind kein Land mehr mit ein paar Migranten, zu denen wir nett sein müssen. …
    Peter Sutherland, der offizielle Vertreter der UN für Einwanderung/Migration: damit die EU endlich eine politische Union des gesamten europäischen Kontinents erreicht, müssen sie die Nationalstaaten de-homogenisieren.

    Das bedeutet, dass wir uns nicht mehr als ursprüngliches Volk betrachten können, wir müssen der Dritten Welt die Tore öffnen, wir müssen die Nationalstaaten aufbrechen und nur wenn der Nationalstaat abgeschafft ist, können sie die volle totalitäre Kontrolle über jedwede Anzahl sich zankender Gemeinschaften erreichen, so nennen sie uns – nicht das Zanken, nur Gemeinschaften.

    Seitdem Tony Blair im Jahr 1997 an die Macht gekommen ist, sind acht Millionen Migranten nach GB, hauptsächlich nach England, gekommen und wir hatten zwei Millionen eingeborene Briten, die weggezogen sind.

    Das ist ein Unterschied von zehn Millionen. Das ist eine erstaunlich hohe Zahl, das ist noch nie in der Geschichte unseres Landes da gewesen, im Prinzip in der Geschichte aller Länder. Und das Ergebnis ist, dass in unseren Städten heute die Weißen zur Minderheit werden. Wenn man nur die zehn- bis zwanzigjährigen betrachtet, dann sind wir schon in der Minderheit.

    In Schulen in London sehen Sie heutzutage nur noch sehr selten weiße Kinder. Der Zensus im Jahr 2011 sagt dies nun auch offiziell, dass wir in unseren Städten die Minderheit darstellen.

    Niemand hat uns nach unserer Meinung gefragt.

    Erst wurde uns gesagt: … das sind nur ganz wenige, …
    Dann wurden die Zahlen größer … Integration?
    Dann wurden die Zahlen immens hoch, Multikulti?

    „An welchem Punkt der Vielfalt können wir aufhören, sie zu feiern?“

    Wenn wir nur noch zehn Prozent sind, erwartet man von uns, dass wir dann noch feiern? Und natürlich lautet die Antwort nein, das sollten wir nicht!

    Wir sind so pleite wie man nur sein kann, wir haben kein Geld mehr.

    Unser Gesundheitssystem ist kein staatliches Gesundheitssystem mehr, es ist ein internationales Gesundheitssystem.

    Unsere Gefängnisse sind voll. Es kostet eine Riesensumme diese Menschen ins Gefängnis zu stecken.

    „Die UN Erklärung für die Rechte indigener Völker stellt fest, dass jedes indigene Individuum ein Recht auf eine Nationalität hat. Indigene Völker und Individuen haben das Recht nicht zur Assimilation oder Zerstörung ihrer Kultur gezwungen zu werden.”
    UN zum Genozid:
    „… bedeutet Genozid jede Handlung, die dazu bestimmt ist, absichtlich, im Ganzen oder in Teilen, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe zu zerstören und absichtlich dieser Gruppe Lebensbedingungen aufzuerlegen, die dazu dienen, seinen physischen Abbau herbeizuführen, ganz oder teilweise.“

    Multikulturalismus zerstört unsere Kultur.
    Multikulturalismus sagt den Völkern der Dritten Welt, dass sie eine Geschichte haben, ein Erbe, eine Tradition, auf die sie stolz sein sollen; es sagt uns, dass unsere gesamte Vergangenheit aus Kolonialismus, Unterdrückung, Sklaverei und Krieg bestanden hat. Wir dürfen keine eigene Kultur haben. “

    ENDE DES ZITATS.
    Sehen Sie, darum geht es: Die Einheimischen haben allen Grund, zu befürchten, daß ihre Kultur, ihr Volk, ihre Existenz zerstört wird, und sie müssen sogar dafür bezahlen!

    DAS HAT NIEMAND SO RICHTIG GERNE!

    Kann sein, die Einwanderung von Hunderttausenden Flüchtlingen aus Nachbarländern bedroht den Iran oder Syrien nicht in der gleichen Weise. Ein homogenes Volk, ohnehin aufs Äußerste bedroht durch niedrige Geburtenraten, verträgt eine derartige Überflutung durch Immigration keinesfalls. Und jedes Menschenrecht würde gebieterisch fordern, daß DIE BETROFFENEN GEFRAGT werden, bevor man ihr Volk, ihre Kultur, ihre materielle und ideelle Existenz vernichtet!

    Die Massenimmigration Raumfremder in die homogenen Ethnien Europas wurde inszeniert von jenen, die uns „de-homogenisieren“ wollen, um uns zu beherrschen!

    Die Immigranten sind dabei nur ein billiges Instrument, sie sind ebenso Opfer wie wir. Es ist falsch, die Gewalt der einen oder der anderen schönzureden. Dennoch: Es ist die Massenimmigration, die uns zerstört. Die Mißstände, die sie mit sich bringt, sind untolerierbar. Sie werden erst mit dem Ende der Immigration aufhören!

  330. chicano sagt:

    „Und jedes Menschenrecht würde gebieterisch fordern, daß DIE BETROFFENEN GEFRAGT werden, bevor man ihr Volk, ihre Kultur, ihre materielle und ideelle Existenz vernichtet!“

    das wäre wahr, wären sie kein europäer und erst recht kein deutscher, denn dann können dies nur die worte eines verkappten nazis sein. orwell lässt grüßen…….

    „Die Massenimmigration Raumfremder in die homogenen Ethnien Europas wurde inszeniert von jenen, die uns “de-homogenisieren” wollen, um uns zu beherrschen!“

    seltsam das 911 jeder erkennt als das, was es ist. aber dieser offensichttlichkeit, da ist die blindheit plötzlich allumfassend. na ja, wenns um einen selber geht, sich selkbst als werkzeug des ausgemachten gegners zu erkennen und begreifen……da sperrt sich das ego schon mal.

    der witz ist, lieber dr. kümel, das es menschen wir sich sind, die vom verfassungsschutz längst ins visir genommen werden. na ja, orwells zeiten eben.

  331. schnehen sagt:

    Dr. Kümel

    „Soll man Morde übelnehmen“ stammt nicht von mir. Ich habe das nie gesagt.

    Sie zeigen ständig mit dem Finger nur in eine Richtung: in Richtung ‚Massenimmigration‘ oder ‚Multikulturalismus‘ und vergessen mit den anderen Fingern auf die wenigen zu zeigen, die all unsere Probleme verursachen: es sind jene, die sich dieses Wochenende in Watford/England getroffen haben, abgeschirmt durch einen riesigen Zaun, um vor Demonstranten sicher zu sein, die sich zu Tausenden hinter diesem Zaun versammelt haben: 140 Finanzgewaltige, Vertreter von Ölgesellschaften und anderen multinationalen Gesellschaften, Generäle, Vertreter von Medienkorporationen, korrumpierte Politiker und Journalisten und auch deutsche Politiker von FDP und CDU, die dort über unser Schicksal, über das Schicksal ganzer Völker hinter verschlossenen Türen beraten und Königsmacher spielen.

    Warum zeigen Sie nicht mit dem Finger auf sie, auf die, von denen wirklich eine Gefahr ausgeht?

    Warum appellieren Sie ständig an irrationale Ängste vor ‚Massenimmigration‘? Sind Sie ein so ängstlicher, furchtsamer Mensch? Wohin führt das? Dass man den wahren Feind aus dem Auge verliert und den künstlichen Feind in einer anderen Kultur oder in einer anderen Menschengruppe sieht. Sie scheinen Ihre Aufgabe auf diesem Blog darin zu sehen, diese Agenda voranzutreiben, und wem dienen Sie damit letztendlich? Haben Sie sich das schon einmal überlegt?

    Warum beschäftigen Sie sich nicht mit diesem Feind Bilderberg und verschwenden stattdessen Ihre wertvolle Zeit mit dem Schüren von irrationalen Ängsten und angeblichen Kulturkämpfen, die uns von den Mächtigen aufgeschwatzt werden?

    Haben Sie nicht kapiert, dass jene feinen Herren, die sich da treffen, uns alle gegeneinander ausspielen wollen? Die Deutschen gegen die Immigranten, Deutsche gegen Deutsche, die Schwarzen gegen die Weißen, die Muslime gegen die Christen, die Sunniten gegen die Schiiten usw. Ihre Ablenkungsmanöver dienen diesem Spiel ‚Teile und Herrsche‘, das Sie fleißig und unbeirrbar, immunisiert gegen alle rationalen Argumente, mitspielen.

    Wenn eine dieser Gruppen, unsere Muslime, zur Zielscheibe werden, haben wir die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, ihnen beizustehen, statt wegzusehen, denn wir können die nächsten sein, auf die sie es in ihrem Machtspiel abgesehen haben. Hier ist Solidarität angesagt, statt die von ihnen geforderte Neutralität!

    Ich brauche das Martin Niemöller-Zitat nicht zu wiederholen. Wenn ich es täte, würde es wahrscheinlich sofort gelöscht werden, weil es sich auf die Nazizeit bezieht. Aber es besagt sinngemäß, dass man immer rechtzeitig einer Minderheit, die Zielscheibe einer Hetzjagd geworden ist, beispringen muss, damit nicht später niemand mehr da ist, der protestieren kann, wenn man selbst abgeholt wird.

    Stehen wir alle, alle Nationen, alle Völker, Deutsche und Migranten, Christen und Muslime, Jung und Alt, Arbeitende und Lernende, Schwarze, Gelbe, Weiße… zusammen gegen die wenigen Finanz- und Rüstungsgewaltigen, die unsere Geschicke lenken! Einigkeit, Solidarität, Verständnis, Religionsfrieden ist angesagt!

    Diese Einigkeit ist die Basis unserer Kraft, Spaltung ist die Basis unserer Schwäche.

  332. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „der einen Seite beispringen“ ??

    Nein, schnehen.
    Sie argumentieren ganz richtig, daß die Massenimmigration angerührt wurde von jenen, die uns ins Chaos stürzen wollen, um uns total zu beherrschen. Und das Chaos ist nun endgültig da.

    Diese Kräfte freut es, wenn die Parteien der beiden Opfergruppen gegeneinander Krieg führen.

    Es wäre unpolitisch, sich nun auf die eine Seite, oder auf die andere Seite zu stellen, um den Kampf zu führen, der uns aufgedrängt werden soll. Das hilft nicht, das Chaos zu besänftigen. Keiner von uns, die wir durchblicken, sollte sich an diesem Konflikt beteiligen, keiner sollte Partei ergreifen.

    Selbstverständlich trete ich eben gerade NICHT dafür ein, daß Leuten der Kopf abgeschnitten wird, oder, daß die zionistische, regierungsamtliche EDL die Moscheen anzündet.

    Ich bin ganz auf Ihrer Seite, wenn Sie Frieden vorschlagen.
    Aber ich bin ÜBERHAUPT NICHT auf Ihrer Seite, wenn Sie die Massenimmigration schönreden und auf die leichte Schulter nehmen. Diese irrsinnige Idee der Auflösung Europas durch den Hexenkessel der Massenimmigration war das Instrument der Schatten. Es ist klar, daß die vielfältigen „Mißstände“ von ihnen gewollt sind. Gewollt, um Chaos zu schaffen!

    Wer die Massenimmigration verteidigt, verteidigt die Schatten!
    Da er die Mißstände nicht beseitigt, sondern verewigt und verstärkt!

    SO WIRD KEIN FRIEDEN!

    Sie gehen in Ihrer Analyse davon aus, daß dieser eine Mord in Woolwitch vom System bestellt wurde.

    Kann schon sein, obwohl ich es eher nicht annehme.
    Die „Mißstände“ sind jedoch derart vielfältig und gravierend, daß Abhilfe unbedingt geboten ist. Der Mord in Woolwitch steht ja nicht isoliert da, und es geht nicht nur um Morde.

  333. Ich muss das leider auch so sehen: Ich bin in dem Alter und in der nötigen seelischen und körperlichen Verfassung, dass ich für dieses System, dass unser Thema erst redenswert machte, bei weitem mehr verantwortlich bin, als ein unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ins Land gerufener Ausländer; ich fühlte mich wie der letzte Fascho, würd ich nun auf die eindreschen (Volksseeleanheizen ist ebenso zu werten), die in die von mir mitaufgestellte Falle tappten …
    (ich weiß natürlich darüber hinaus, dass die wahren Feinde darauf nur gewartet hätten?)

    Dem Schnehen kann ich also (in aller Naivität meinetwegen) zustimmen, aber wie wollen Sie das Problem lösen, Dr. Kümel?

  334. chicano sagt:

    @ schnehen

    faszinierend wie sie die tatsachen verdrehen und umkehren, wie es ihnen passt. und sie scheinen es echt nicht zu merken!

    „Sie zeigen ständig mit dem Finger nur in eine Richtung: in Richtung ‘Massenimmigration’ oder ‘Multikulturalismus’ und vergessen mit den anderen Fingern auf die wenigen zu zeigen, die all unsere Probleme verursachen….“

    das macht auf diesem blog jeder! aber kümel macht es eben nicht einseitig, wie sie…..

    „Wenn eine dieser Gruppen, unsere Muslime, zur Zielscheibe werden, haben wir die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, ihnen beizustehen, statt wegzusehen, denn wir können die nächsten sein, auf die sie es in ihrem Machtspiel abgesehen haben. Hier ist Solidarität angesagt, statt die von ihnen geforderte Neutralität!“

    können die nächsten sein? lesen sie eigentlich was kümeö schreibt? wir sind längst an der reihe und eine der kanonen die auf uns gerichtet ist, ist die….von der kümel schreibt und die nicht zur kenntnis nehmen möchten.

    „Stehen wir alle, alle Nationen, alle Völker, Deutsche und Migranten, Christen und Muslime, Jung und Alt, Arbeitende und Lernende, Schwarze, Gelbe, Weiße… zusammen gegen die wenigen Finanz- und Rüstungsgewaltigen, die unsere Geschicke lenken! Einigkeit, Solidarität, Verständnis, Religionsfrieden ist angesagt!“

    warum sagen sie das nicht denen, die in der westlichen kultur etwas sehen, in das man sich zwar nicht integrieren möchte, aber wo man dennoch bleiben möchte und seine nachkommen zeugen möchte? wie sollen wir mit menschen zusammen stehen, wenn die gar nicht mit und stehen un gehen wollen? erklären sie das mal bitte, denn ich würde gernn mit ihnen zusammen gehen, gegen den großen feind……aber nicht, um mir dabei die heimat unterm arsch wegzaubern zu lassen.

    „Diese Einigkeit ist die Basis unserer Kraft, Spaltung ist die Basis unserer Schwäche.“

    sorry senor, aber ich sehe diese einheit nicht und das liegt sicher nicht an den deutschen und schon gar nicht an kümel, der immer wieder bereuert und sich in die nesseln setzt hier, das auch die migranten, auch die muslime die opfer sind und das sie bauernopfer dazu sind. es ist an ihnen uns zu zeigen, das sie freunde der deutschen sein wollen und nicht welche wie fatima, die hier ständig erzählen wir degeneriert hier alles ist und gleichzeitig von ländern und damit von zuständen schwärmt, wo ich nicht leben will.

    lesen sie mal kümels worte und lassen sie sie sich auf der zunge zergehen……“wer mag das“, fragt er?!!!

    und das mag niemand, nirgendwo…….

    wer hier mit wem ein problem hat, das ist die frage, die sie noch nichht annähernd korrekt beantwortet haben. die deutschen sind nicht fremdenfeindlich……..

  335. hotteki sagt:

    @chicano, kümel,

    Die Türkei zeigt uns gerade wie ganz verschiedene Gruppierungen, die Atheisten mit den Islamisten oder die drei untereinander verfeindeten Anhänger der großen Fußballclubs, ZUSAMMEN gegen Erdogan antreten, also was mit solidarischem Handeln alles möglich ist.
    Im Gegensatz zu den Streitenden hier, haben die ihr Feindbild klar erkannt. Erdogan ist zwar nur eine korrupte Marionette der Geldmacht aber die Richtung stimmt. Die Abholzung der Bäume für eine Baumaßnahme steht ja für Kapital (Reich) gegen Volk (Arm). So weit sind wir in Deutschland leider noch nicht, obwohl der Protest der Blockupy Bewegung in Frankfurt gezeigt hat, dass sowas auch hier denkbar wäre.
    Ihre kontroverse Haltung gegen schnehen beruht meiner Ansicht nach auf dem Verkennen von Ursache und Wirkung.
    Die so von den Eliten gewollte Einwanderungspolitik hatte den, leider noch, unter anderem von Ihnen, künstlich aufgebauschten Streit zwischen Muslime und Christen zur Folge, statt an die Wurzel, also die Politik mit dahinter stehender Geldmacht zu gehen. Sie lassen sich da unbewusst instrumentalisieren, die Alternative will ich jetzt nicht denken…

  336. hotteki sagt:

    @Dr.Kümel, chicano
    Um Missverständnissen vorzubeugen: Natürlich ist die Überfremdung in fast ganz Europa ein Problem. Die Globalisierung Anfang der Achtziger durch Reagan und Thatcher haben die Probleme gebracht, nicht die Einwanderer. Wir sollten also deglobalisieren, uns wieder auf unsere Herkunft besinnen, und die Farben auch bewusst unterscheiden, Westfalen, Badener, Rheinländer, Schleswiger usw, soweit das noch möglich ist. Nicht wie Andreas Popp mal sagte, alles in einen Eimer kippen und umrühren. Da kann immer nur braun rauskommen. Das geht ganz sicher nicht, wenn wir alle vier Jahre unser Kreuzchen machen, da müssten wir schon, wie die Türken zur Zeit, auf die Straße und Volksentscheide einfordern. Die Leichtgläubigen schreiben den Politikern immer einen Ehrenkodex zu, nach dem Motto, die da oben streiten in unserem Sinne. Nein, die streiten für ihre Wiederwahl und ihr Zubrot durchs Kapital. Korruption ist ja in Deutschland erlaubt. Ich hoffe sehr, dass das türkische Volk Erfolg hat und Erdogan gehen muss. Dann würden sie zum Vorbild für ganz Europa. Wer hätte das gedacht?

  337. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blechtrommler: „Problem lösen“

    Mit Ihnen kann man reden, Sie haben wenigstens erkannt, daß ein Problem vorliegt.

    Es ist die Massenimmigration, die auf Wunsch der Schatten zu den „Problemen“ zu den gravierenden Mißständen geführt hat.
    Wer zwingt uns denn, den Willen der Schatten bis zum Untergang nibelungengetreulich zu erfüllen?

    WIR HÖREN DAMIT AUF!
    Die Schatten wollen immerwährende Immigration mit dem Ziel immerwährenden Chaos‘?
    Gut!
    Dann setzen wir dem einen EINWANDERUNGSSTOP entgegen!

    Wer hat denn empfohlen, auf die Opfer, die Immigranten, „EINZUDRESCHEN“, wie Sie schreiben?
    Herbert Wehner, Helmut Schmidt, Gerhard Schröder und Jürgen Elsässer verlangen kategorisch einen EINWANDERUNGSSTOP!

    Das ist doch GANZ ETWAS ANDERES, als irgend einen „Kampf“ gegen die Fremden zu fordern und zu fördern.

  338. Mister Panopticon sagt:

    Von Dr. Kümel:
    „Ich bin ganz auf Ihrer Seite, wenn Sie Frieden vorschlagen.
    Aber ich bin ÜBERHAUPT NICHT auf Ihrer Seite, wenn Sie die Massenimmigration schönreden und auf die leichte Schulter nehmen. Diese irrsinnige Idee der Auflösung Europas durch den Hexenkessel der Massenimmigration war das Instrument der Schatten. Es ist klar, daß die vielfältigen “Mißstände” von ihnen gewollt sind. Gewollt, um Chaos zu schaffen!

    Wer die Massenimmigration verteidigt, verteidigt die Schatten!
    Da er die Mißstände nicht beseitigt, sondern verewigt und verstärkt!

    SO WIRD KEIN FRIEDEN!“

    Sehe ich exakt genauso! Wir müssen, wenn wir die Schatten besiegen wollen, ihnen die Werkzeuge ihrer Herrschaft, wozu eben auch die Menschenströme zählen, wie allerdings bei genauerer Betrachtung übrigens alle Ströme, aus der Hand reißen. (Je nach Entwurf: Das Geld, die Medien; – grade „Linke“ können hier bekanntlich ja sehr „phantasievoll“ sein…😉 )
    Das ist genau das Gegenteil von „Xenophobie“, die gezielt geschürt werden soll- in alle Richtungen. Es GEHT einfach nicht mehr; – wenn wir in Deutschland nicht anfangen, uns selber zu helfen, und das Land am Leben zu halten, können wir demnächst niemandem mehr helfen. – Allein, weils irgendwann riesig bei uns knallt; und zumindest DAS ist einfach keine „irrationale Angst“, sondern nackte Evidenz.

    So traurig das für die Menschen ist, die hierher flüchten- dank eben der Schatten, und dem kriegerischen Raubbau der sogenannten Globalisierung. Ich bin der Erste, mit Ihnen, lieber Schnehen, der das enorme Leid dieser Menschen (mit Nicht-Krokodilstränen in den Augen) beklagt, und die Geisteskranken anklagt.

    – Und: Natürlich(!) müssen wir uns- so(weit) es denn eben geht(!), mit den hier schon ansässigen Migranten verständigen, und aussöhnen. (Am Schönsten natürlich in der von Ihnen beschworenen Solidarität, mitsamt Umarmung von Jung und Alt) – Im gegenseitigen Respekt, auf Augenhöhe.

    Aber: Um den möglichst vollständigen Migrationsstop kommt heute auch jemand, der meint, dass sein Herz noch wirklich links schlägt, sodaß es ihm beinahe aus der Brust fällt, nicht herum! (Außer, wir meinen, dass weltweiter Bürgerkrieg im Weltfrieden mündet, und der vollständige Zusammenbruch im „Gelobten Land“ – vermutlich allerdings ist gerade das das Johannes-Evangelium der Schatten…)

    P.S. : (Vorsicht! Nur meine persönliche Sichtweise, leicht OT, und bequem angreifbar:)
    „Multikulti“ ist schließlich nicht einmal ein „linker“ Entwurf (auch wenn die Grünen, mit ihrer heutigen Club-of-Rome-Agenda, sich geschichtsbewußt das Label „links“ gerne ankleben) ; Che Guevara oder Vietnam unterstützen dagegen wohl schon.
    – Ähnlich übrigens, wie Etatismus, der von allen Seiten liebend gerne den Linken in die Schuhe geschoben wird, nicht links ist. (- Ja, Stalin… ; ja Mao…; -Linke, die das Blut von ihren Händen abwaschen wollten, benannten diese Beiden aber wohl nicht völlig zu Unrecht als Exponenten der „asiatischen Produktionsweise“ ;
    und der Fabianismus arbeitet bekannterweise eng Hand in Hand mit den Schatten zusammen… ; von, sagen wir mal, „leicht verwirrten“, „keynesianischen“ Sozialdemokraten rede ich persönlich, ohne es böse zu meinen, nicht. – Entgegen all diesen Entwürfen ist mir übrigens -nur zum Beispiel- letztlich schon wieder der Kaiser lieber.😉 – und sei es allein, weil man dann weiß, woran man ist.)
    „Links“ steht dagegen z.B. für radikale, am liebsten allumfassende, Basisdemokratie- woran Linke entsprechend gerne scheitern.😉 ( – Also gerade: Von unten nach oben, statt von oben nach unten)

    (Frage am Rande an den Hausmeister: Stand das „K“ aus „K-Gruppe“ eigentlich für „Kindergarten“, „Klugscheißer“, oder „Krabbel“ , und sind da noch Krippenplätze für mich, oder ggf. Schnehen, zur Einweisung frei?😀 )

  339. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Ist das weg vom Thema?

    Feinde der Deutschen haben dazu aufgerufen, die Deiche zu beschädigen, Sandsäcke wegzuräumen, UM DEUTSCHE IM GANZEN LAND zu schädigen.

    Bis jetzt weiß die Polizei nicht, um welchen Täterkreis es sich handelt.

  340. Dr. Gunther Kümel sagt:

    SABOTAGE VON INNEN:

    Ist das der berühmte „Widerstand“ gegen Regierung und Volk?

    Feuerwehr und Freiwillige der Stadt ERWITTE machten sich auf, im Hochwassergebiet zu helfen. Der Bürgermeister der Stadt half engagiert, den Einsatz vorzubereiten.

    In einer Nachtaktion hat der Innenminister Jäger (NRW) den Einsatz VERBOTEN, und bei Zuwiderhandlung mit Gericht und Disziplinarmaßnahmen gedroht!

    http://www.derpatriot.de/Innenminister-verbietet—-Feuerwehr-zu-helfen-e0c16a10-cbaa-40db-94ec-a2350b806f87-ds

  341. Eveline sagt:

    Bevor Sie sich nun schon in die Krabbelgruppe selbst einweisen, versuchen Sie den Maya – Kalender um Auskunft.
    Auf den Tag genau, wenn Sie so tief einsteigen wollen, gibt er Auskunft.

    Ziel ist es ein planetarisches Bewusstsein zu kreieren, das gilt
    für den Türken – wie für den Deutschen, für den Rechten wie für den Linken.

  342. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ hotteki:

    Sie haben zwei der Akteure benannt.
    Aber die Überfremdung wäre ohne Fremde nicht durchzuführen gewesen. Daher haben die Einwanderer die Probleme gebracht. Allerdings waren sie nicht Täter sondern Opfer, die Immigration ist ein Werkzeug, ein Instrument der Reagans und Thatchers (bzw. der Gruppen, die diese Clowns losgelassen haben).

    Und deshalb muß die Einwanderung SOFORT VOLLSTÄNDIG gestoppt werden. Damit nehmen wir den Schatten ein Werkzeug aus der Hand!

    Feindschaft gegen die Opfer, die Immigranten, verbietet sich von selbst.

  343. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ hotteki: Christen-Moslems

    Ich sehe keinen Konflikt der Religionen.
    Den Europäern ist doch die Religion des Nachbarn völlig egal.

    ES GEHT UM DIE ÜBERFREMDUNG!
    Die wäre (fast) genauso groß, wenn die Türken alle Christen wären.

    Es ist auch nicht so einfach, daß der Konflikt einfach zwischen „arm“ und „reich“ zu suchen wäre. Es handelt sich nicht bloß um ein soziales Problem!

    Die „Globalisierung“ ist mehr, erheblich mehr als ein soziales Problem!

    Es gibt eine Hintergrundmacht, die in naher Zukunft die totale Unterdrückung (und vielleicht sogar teilweise Vernichtung) der gesamten Menschheit anstrebt. Sicherlich ist es richtig, daß diese Hintergrundmacht mit der INTERNATIONALEN FINANZOLIGARCHIE identisch ist.
    Gegen diesen Konflikt der „Schatten“ gegen den Rest der Welt ist das Problem „arm“ gegen „reich“ ein Kinderstreit über Glasmurmeln.

  344. chicano sagt:

    @ blechtrommler

    bei ihnen habe ich ein wenig das gefühl, das sie dem inneren konflikt darüber nicht standhalten können, das wir probleme haben, die einer lösung bedürfen und die lösung lässt sie sich als nazi und schlechter mensch fühlen.

    ich verstehe das nur zu gut. denn wenn alkle möglichen lösungen „schlecht“ sind, dann wirds eng, zeigt aber auch, das man bereits ordentlich in der falle sitzt und von allein wirds nicht mehr besser.

    kümel hat mit den folgenden worten auch gleich ihre worte an mich beantwortet:

    „Wer hat denn empfohlen, auf die Opfer, die Immigranten, “EINZUDRESCHEN”, wie Sie schreiben?
    Herbert Wehner, Helmut Schmidt, Gerhard Schröder und Jürgen Elsässer verlangen kategorisch einen EINWANDERUNGSSTOP!“

    wie auch der werte herr panopticon sehe auch in allen menschen vor allem menschen und deren leid ist mir so was von NICHT egal. doch macht es keinen sinn unsere lebenswelt vollkommen zu zerstören, weil westliche mächte weltweit ihr schindluder treiben.

    natürlich müssen wir mit denen, die jetzt hier sind (ich bin einer von denen, blechtrmmler, jugo der herkunft) zusammenstehen, freunde sein…..ich bin ein freund der deutschen und aller anderen herrgeschwemmten, hergelaufenen, hergeflogenen, hergeflohenen und auch hergekommenen um etwas wohlstand zu ergatter……..aber ich sehe leider das manko der mangelenden lust nach freundschaft zuhauf bei klienten bestimmter volksgruppen…..und das sind NICHT die deutschen (auch wenn sich das immer mehr ändert, aus gutem grund).

    also bitte, wenn ihnen soviel daran liegt und vor allem der „einäugige“ schnehen………predigen sie den lieber unter sich bleibenden, und die deutschen sowie die leitkultur der deutschen, verachtenden migranten diese freundschaft und die dankbarkeit die sie trotz allem rtl2 hier an den tag legen sollten, für die freundschaft und alle hilfen hier…..DANN wird das vielleicht auch was mit solidarität und gemeinsamen stehen gegen die, die uns gegeneinander aufgestellt haben.

    DENKEN sie mal darüber nach, bitte!

  345. Dr. Kümel:

    Mutwilliges Herbeiführen von Überschwemmungen wird mit bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe geahndet. Sollte das tatsächlich „echt“ gewesen sein, sollte man nicht nur die Täter, sondern auch indymedia verklagen wegen Aufruf zu einer Straftat.
    Wenn es aber ein fake war, sollten die Urheber genauso hart bestraft werden wegen Beschuldigung ohne Beweise. Mal sehen, wann einer damit kommt, dass das böse Islam“isten“ waren!

  346. hotteki sagt:

    Dr.Kümel

    Sie schreiben:
    „Ich sehe keinen Konflikt der Religionen.
    Den Europäern ist doch die Religion des Nachbarn völlig egal.“

    Und warum verbinden die Europäer das Londoner Attentat, (sofern es eins war), mit dem Islamismus?

    Sie schreiben:
    „Es gibt eine Hintergrundmacht, die in naher Zukunft die totale Unterdrückung (und vielleicht sogar teilweise Vernichtung) der gesamten Menschheit anstrebt. Sicherlich ist es richtig, daß diese Hintergrundmacht mit der INTERNATIONALEN FINANZOLIGARCHIE identisch ist.
    Gegen diesen Konflikt der “Schatten” gegen den Rest der Welt ist das Problem “arm” gegen “reich” ein Kinderstreit über Glasmurmeln.

    Wer ist das, „die Schatten“, die Hintergrundmacht???
    Bitte mal definieren. Das ist mir alles so ungenau zu schwammig!
    Wenn es mit INTERNATIONALER FINANZOLIGARCHIE ausreichend definiert ist, dann stimmt doch was ich sage, dass die Spitze der Pyramide, also die Anführer der Zinsempfänger einen Krieg gegen die Zinszahler, die „Zinssklaven“ führen.
    Das ihr Interesse ist, die Menschheit von 7 Milliarden auf vielleicht eine Milliarde zu reduzieren ist nahe liegend. Der Feind ist also keine unbekannte Größe, sondern definiert.
    Die Bilderberger, die Atlantik-Brücke und die vielen anderen „Denkfabriken“ arbeiten die Programme aus.
    Das ist „ARM gegen REICH“ und kein Kinderspiel mit Glasmurmeln.

  347. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Fatima:

    Alles richtig.
    Würde mich freuen, wenn sie die Täter erwischen.
    Daß da islamische Extremisten gewirkt haben, das glaubt ja keiner. Die Rechtschreibfehler können durchaus auf die verrückten Deutschfeindlichen hinweisen.

    Aber zutrauen kann man das denen schon.
    Wer ruft „Bomber Harris, do it again!“, der ist zu allem fähig.
    Und die Diktion, sie wollten das Land frei machen für die Immigranten, die ist mit dem Wort vereinbar: „Deutschland von der Karte streichen, Frankreich muß bis Polen reichen!“

  348. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Herbeiführen einer Überschwemmung. StGB § 313

    „Wer eine Überschwemmung herbeiführt und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.“

    ———————————————————————————————————————-

    Linksextreme rufen zur Zerstörung von Deichen in Überschwemmungsgebieten auf
    http://www.pi-news.net/2013/06/linksextreme-rufen-zur-zerstorung-von-deichen-in-uberschwemmungsgebieten-auf/
    Posted By PI On 9. Juni 2013 @ 11:57 In Linke | 57 Comments

    [1]Auf den linksextremen Internetplattformen Indymedia bzw. Linksunten wird dazu aufgerufen, in den von den Überschwemmungen betroffenen Gebieten die errichteten Dämme zu beschädigen, damit die Gebiete wieder überflutet werden und sich dann „am Leid der Deutschen zu erfreuen“. Abwasser “mit Scheisse und Pisse” soll die “scheißdeutschen” Haushalte “vereinnahmen”.

    In der vergangenen Nacht haben wir an drei verschiedenen Orten zu einer Verbesserung der Lage beigetra-gen …:
    – Elbe-Deich bei Susigke (Sachsen-Anhalt) beschädigt
    – Deich bei Großtreben-Zwethau (Landkreis Nordsachsen) eingerissen
    – Deich in Elbenau bei Schönebeck an mehreren Stellen zerstört
    Natürlich soll das noch lange nicht alles gewesen sein. …

    Für die kommenden Tage sind Aktionen bei weiteren Däm-men/Deichen geplant um Magdeburg endlich das zu geben, was unsere Freunde aus England leider nicht beendet haben.
    Nächster Stop:
    – Deich bei Groß-Rosenburg (Sachsen-Anhalt)
    – Der 20km lange Deich in Magdeburg
    Macht mit! Reißt in unbeobachteten Abschnitten der Dämme die Sandsäcke ein und erfreut euch am “Leid” der Deutschen! Lasst uns gemeinsam Deutschland in den Rücken fallen!
    Aufruf “indymedia”
    http://s14.directupload.net/file/d/3281/lyaeucbh_pdf.htm [2]
    Aufruf “linksunten”
    http://s7.directupload.net/file/d/3280/mo5xxr6j_pdf.htm [3]

    Der konservative Blog “Blaue Narzisse” [4] dokumentiert ähnliche linksextreme Aufrufe aus den Jahren 2002 und 2006.
    Article printed from Politically Incorrect: /
    URL to article: /2013/06/linksextreme-rufen-zur-zerstorung-von-deichen-in-uberschwemmungsgebieten-auf/
    URLs in this post:
    [1] Image: /wp/uploads/2013/06/indy.jpg
    [2] http://s14.directupload.net/file/d/3281/lyaeucbh_pdf.htm: http://s14.directupload.net/file/d/3281/lyaeucbh_pdf.htm
    [3] http://s7.directupload.net/file/d/3280/mo5xxr6j_pdf.htm: http://s7.directupload.net/file/d/3280/mo5xxr6j_pdf.htm
    [4] “Blaue Narzisse”: http://www.blog.blauenarzisse.de/6551/hochwasser-dresden-antifa-ist-auch-dabei.html
    [5] weltonline: http://www.welt.de/vermischtes/article116951360/Unbekannte-drohen-mit-Anschlaegen-auf-die-Deiche.html
    [6] Focus-online: http://www.focus.de/panorama/welt/-live-ticker-zum-hochwasser-pegelstand-in-magdeburg-steigt-und-steigt-unbekannte-drohen-mit-deich-anschlaegen-_aid_1008544.html

    http://s14.directupload.net/file/d/3281/lyaeucbh_pdf.htm

  349. @ chikano – den „inneren konflikt darüber“ verspür ich vorerst nur, wenn nach radikalen Maßnahmen gegen genau die gleichen Opfer, nur wegen derer vermeintlichen Andersartigkeit, aus meiner Mitte (womit ich den Volks-Körper insgesamt meine) gerufen wird. In Moralitätsdingen bin ich gnadenlos staatenlos, und es beschämt mich die Abweichung vom Gebot gleichen Rechts für alle! In dieser Scham sich äußern zu können im Volkskörper, und dabei nicht als radikaler Verharmloser vererkannt zu werden, ist allerdings ein innerer Konflikt.

    “EINZUDRESCHEN” – hatte ich auch verbal verstanden.

    (der J. Elsässer verzeihe Dir seine Zuordnung!;-)

    EINWANDERUNGSSTOP – kategorisch oder ausnahmefähig – kann man ja verlangen, aber wo? Von denen, die schon da sind? Denen versuchen wir doch „etwas nachzuweisen – „Jetzt reichts!“ – und nehmen die übelste falseflag als unser Freiheitbanner? Und heizen da, wo überhitzt schon, gar nichts mehr zu ändern ist?

    Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Taten.

    „predigen sie den lieber unter sich bleibenden, und die deutschen sowie die leitkultur der deutschen, verachtenden migranten diese freundschaft“ – tät ich doch, wenn ich die im Volkskörper endlich verankert weiß!

    Dr. Kümel – wenn Käfig A geflutet würde, müssen das nicht unbedingt die Laborratten Käfigs B gewesen sein? Es ist auch ein normaler Reinemachtag auf der Versuchstation denkbar?

  350. schnehen sagt:

    Weil Herbert Wehner damals einen Einwanderungsstopp verlangte (ist das erwiesen??) und Atomraketen-Helmuth auch, müssen wir nun auch für einen solchen sein. Wenn es führende Autoritäten, deren Biografien man häufig in den großen Buchläden neben denen des Kriegsverbrechers Henry Kissinger liegen sieht, das so sehen, müssen wir, die autoritätsgläubigen Deutschen, das gefälligst auch so sehen!

    Welch ein Logik! Sehen wir uns mal nur aus historischer Sicht und aus Spaß an der Freude jenen Herbert Wehner, der diesen Stopp wollte (?) einmal genauer an!

    Wehner, erst Anarchist, seit 1923, Mitglied der KPD unter Ernst Thälmann, floh nachdem der braune Spuk über Deutschland kam, nach Moskau, wo er politisches Asyl und als führendes KPD-Mitglied ein unbegrenztes Aufenthaltsrecht erhielt. Also er durfte einwandern, andere dürfen es nicht.

    Aber wie nutzte dieser angebliche Anti-Einwanderungspolitiker, seine Aufenthaltserlaubnis in Moskau? Er beteiligte sich an Stalins Säuberungen. Wehner verpfiff seine eigenen Genossen und verriet sie an den sowjetischen Geheimdienst NKWD. Mehr als die Hälfte der KPD-Führung wurde dann Opfer der Säuberungen. Darf ich das hier schreiben oder fällt das unter die Regeln? Wenn ja, killern wir das weg.

    1942 wurde … (Selbstzensur). Nach 1945 war der Einwanderungsstopp-Politiker aus Hamburg-Harburg aus seinem schwedischen Gefängnis entschlüpft, wieder da, ging in die Westzonen und wurde einer der führenden Politiker der SPD. Aber nicht genug damit: Damit diese SPD von ihrem unamerikanischen Projekt eines neutralen, entmilitarisierten Deutschland auf der Grundlage der Potsdamer Beschlüsse von 1945 abrückte, dem sie unter Kurt Schuhmacher noch anhing, setzte sich der große SPD-Reformator Wehner 1959 für ein neues Parteiprogramm ein, das Godesberger Programm, das beinhaltete, dass die SPD von diesen ‚kommunistischen‘ Plänen Abstand nahm und zu einer zuverlässigen Verteidigerin der Nato-Integration, der Notstandsgesetze und der Wiederbewaffnung wurde.

    Und dieser Herbie, den einige nicht ganz zu Unrecht als einen ‚Verräter‘ bezeichnen, muss nun als Kronzeuge für einen Einwanderungsstopp herhalten!

    Hauptsache man kann Autoritäten zitieren, wenn die eigene Argumentation schon nichts taugt, dann poliert man sie eben mit etwas wehnerischem oder schmidtschen Glanz auf und schon gewinnt man mehr Zustimmung und Achtung (‚argumentum ad hominem‘).

  351. juergenelsaesser sagt:

    Schnehen: Das ist nicht zielführend. Sie treffen den Punkt nicht: Ihr gGgenüber hat Wehner und Schmidt als Quelle aufgeführt, um zu belegen, dass der Einwanderstopp ursprünglich eher von Sozis gefordert wurde. Sie antworten, Wehner sei Stalinist und Schmidt wie Kissinger. Das sind Argumente von Klein-Erna.

  352. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Sehr lustig, die Karikatur, vielleicht ein bißchen blutig

    The European Jewish Congress (EJC) may take legal action against a Norwegian newspaper over a cartoon in Dagbladet, one of Norway’s leading newspapers, that “depicted circumcision in a blood-thirsty-demonic manner,” the EJC said in a press release.

    The drawing, which showed police looking on as a man in a black hat and coat pierces the head of a bloodied baby with a pitchfork in the name of “tradition,” fell outside “the boundaries of freedom of speech,” said EJC President Dr. Moshe Kantor. The Simon Wiesenthal Center said the drawing would “make Hitler and Himmler weep tears of joy.”

    “We are now studying the possibility that this legally constitutes incitement and even a hate crime and will therefore require legal action,” Kantor said. Tomas Drefvelin, in an email to a Norwegian pro-Israel organization, said his intention was not to draw Jews, adding that his point was a “general criticism of religions.”

  353. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ ach, schnehen:

    Wehner habe ich nicht zitiert, weil ich seine Biographie untadelig finde. Er ist ein Ikone der Linken und steht bestimmt nicht im Verdacht, ein „Nazi“ zu sein. Wenn SOGAR der in der Wolle gefärbte Kommunist (KPD-Abgeordnete) Wehner (dumm war er nicht!) verstanden hat, daß man nicht 10 Millionen Raumfremde nach Mitteleuropa schleusen dürfe, wenn man nicht den Krieg im Inneren wolle, dann müßte das ja auch ein kleiner schnehen begreifen können.

    Sie wissen schon, daß Ihr Argument, er sei ein „Einwanderer“ gewesen, und deshalb dürfe er nicht gegen Einwanderung sein, geradewegs ein „argumentum ad hominem“ darstellt, eine üble Fälschung. Denn es ist ein kategorialer Unterschied, ob ein paar hundert (weiße) Kommunisten nach Rußland wandern, oder 10 Millionen Neger und Asiaten nach Mitteleuropa.

    Nicht WEIL Wehner der Meinung war wie Elsässer, ist der Einwanderungsstopp richtig (für Leute, die den Frieden wollen);
    sondern das Argument ist richtig, weil die Immigration zu MISSSTÄNDEN FÜHRTE, zu untolerierbaren Mißständen!
    Und eine Fortsetzung der Immigration führt zur bösen Verschlimmerung der Mißstände, und (Elsässer) zum Krieg im Inneren.

    Wollen Sie denn diesen Krieg, da Sie offenkundig die Massenimmigration so toll finden?

  354. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blechtrommler:

    Also Ihren Rattenvergleich habe ich trotz rudimentärer Biologiekenntnisse nicht verstanden.

    Aber Sie haben eine fundamentale Verständnisfrage:
    „Was heißt Einwanderungsstopp?“

    Keineswegs ist das irgendein „Stopp“ derer, die schon hier sind.

    „EINWANDERUNGSSTOPP“ bedeutet genau das, was Helmut Schmidt forderte: „Es kommt mir kein Türke mehr über die Grenze!“ Also, die die schon hier sind, die sind von diesem Stopp nicht betroffen. Der Stopp betrifft nur diejenigen, die neu herein wollen.

    Und keiner versucht, „denen“ irgendwas „nachzuweisen“!
    Die Massenimmigration hat zu Mißständen geführt.
    Sie war auch nicht der Wunsch des Souveräns des GG, sondern wurde von den Hintergrundmächten oktroyiert.
    Deshalb BEENDEN wir diese Maßnahme, Einwanderungsstopp bedeutet genau das. Was uns von den Schatten oktroyiert wurde, um Chaos und Krieg zu erreichen, das beenden wir. Damit vermehren wir nicht weiterhin die beobachteten Mißstände.

    Das ist kein Werturteil über die Immigranten.
    Mein Gott, in Anatolien zu existieren muß ja schlimm sein.
    Wenn dann die Chance besteht, in Mitteleuropa alleine von der Kinderbeihilfe sein Auskommen zu finden, dann ergreifen die Menschen diese Möglichkeit, das ist doch nichts Böses!

  355. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ hotteki:

    Viele Fragen auf einmal.
    Es wird von „Islamismus“ gesprochen, weil das System es bei hohen Strafen VERBIETET, von Überfremdung zu sprechen.
    Die Engländer SAGEN „Islam“, und im Extremen „Islamismus“, aber was sie MEINEN, das ist: „Wir wollen nicht lauter Pakis als Nachbarn!“

    Wäre der Nachbar ein konvertierter Engländer, wäre das allen egal.

    Die Frage „Arm“ gegen „Reich“ ist recht allgemein formuliert.
    Bis jetzt bedeutete sie einen sozialen Konflikt INNERHALB der betrachteten Gesellschaft, also etwa die Forderung nach Vermögenssteuern, oder Gewerkschaftsforderungen nach höheren Löhnen und Mitbestimmung, oder die Forderung nach Enteignung des Produktivvermögens in einem Staat.

    Es ist aber seit langem ERNSTER, sehr viel ERNSTER:
    Es gibt Hintegrundmächte (sagen wir etwa Rothschild oder Rockefeller oder Soros oder Netanyahu), die WELTWEIT durch eine Kombination von politischen Maßnahmen (etwa die Einsetzung von Vasallenregierungen) und ökonomischen Maßnahmen (etwa den Zins zugunsten der Bankenwelt) die gesamte Menschheit sich untertan machen, im Sinne der Suprematielehre: „Wir“ dürfen alles, die anderen wurden nur geschaffen, uns zu dienen.

    Ich halte es für essentiell, diese beiden Fragen zu unterscheiden.

  356. Mister Panopticon sagt:

    @ Hotteki: Das Problem liegt darin, dass „Arm gegen Reich“ wieder zu maximaler Unschärfe führt; die konkreten Prozesse und Beteiligten werden dadurch wieder verdeckt. Einfach, weil hinter „Arm“ und „Reich“ ein großes „Warum?“ steht. Marx baut auf diesem „Warum“ die Theorie vom Kapital auf. Und, wie wir heute wissen, steht an der Spitze der Pyramide im Kapitalismus die „Finanzoligarchie“, die sich dafür fröhlich, für alle sichtbar, auf der Dollar-Note selber feiert. Die nämlich das ganze (blutige) „Spiel“ inszeniert, und die Lizenzen dafür (über Schuldverschreibungen) an ihre Untergebenen (inklusive Staaten) verteilt, die dann den eigentlichen „Ausbeutungsprozeß“ als ausführende Organe durchführen. Deswegen ist es diesen Kreisen auch so wesentlich, den „freien Markt“ zu propagieren, den es nirgends (im Bestehenden) gibt. (- Als Linker wage ich die schiefe These, dass es allein im Sozialismus einen freien Markt geben kann.😉 – Den ich in diesem Kontext übrigens sehr begrüße. )
    Allein schon, weil es die von der Pyramidenspitze ausgehende Macht erhöht, und es die Kontrolle über die Gesellschaft verstärkt. ( Nicht umsonst hieß es „Ordo ab Chao“ )
    Zum „freien Markt“, in diesem Modell, gehören z.B. auch die gesteuerten Menschenströme, die kontrollierten Medien, und so fort. „Arm“ und „Reich“ sind ein Produkt dieses Systems, und stehen zumindest innerhalb(!) des Systems nicht am Anfang.😉 Auch, wenn logischerweise historisch der angehäufte Reichtum bei Wenigen, durch Raub, Kolonialismus, Urbanisierung, etc. erst die notwendigen Bedingungen für das Bestehende schuf. (Ich muß mal wieder „schwurbeln“ : Das Historische und das Logische im Kapitalismus befinden sich in einem Inneren Widerspruch. Zusammengefaßt wird dieser in der monolithischen Gesellschaft.😀 )

    Von da aus ist Dr. Kümels Position meines Erachtens die Korrektere, da sie die konkreten (wenn auch großenteils unsichtbaren) Verantwortlichen benennt; der reale, sichtbare Unterschied von Arm und Reich ist dagegen zu „abstrakt“ -und führt dadurch leicht in die Irre. ( Ich glaube, dunkel, hier war auch einer der Kritikpunkte von Marx an der Sozialdemokratie? )

  357. Mister Panopticon sagt:

    @ Schnehen: Ich verstehe nicht, wieso Sie Dr. Kümel wegen seiner Nennung von Wehner und Schmidt kritisieren ? (Dass beide nicht besonders „clean“ sind, ist denke ich, Dr. Kümel sehr wohl bekannt.) Es ist doch einfache,klassische, knallharte, sozialdemokratische Politik, die das Ziel verfolgt, die einheimischen Arbeitnehmer vor Konkurrenz aus dem Ausland zu schützen? Und die SPD, in ihren besseren Tagen der verlängerte Arm der Gewerkschaften (denen es in ihren besseren Tagen noch um das Betriebspersonal ging) , hatte doch das Ziel, möglichst hohe Löhne für die Arbeitnehmer zu ermöglichen- aus denen sich ihr Wahlvolk maßgeblich rekrutiert(e) . Diese Politik änderte sich doch erst grundlegend mit Tony-Blair-Lauscher- GenossederBosse- Gerhard Schröder, im Verbund mit Münte, und Steini eins und zwei.

  358. Mister Panopticon sagt:

    @ Dr. Kümel: Zum Drohbrief: Für mich klingt das, ehrlich gesagt, allein von der Machart, nach einer ziemlich unintelligenten, plumpen Methode, um seinem „Deutsch-Sein“ Ausdruck zu verschaffen. – Von Leuten, die vom Verfassungsschutz wegen ihres IQs „betreut“ , und in „die richtige Richtung“ gesteuert werden.😉

  359. Dr. Kümel- „Rattenvergleich“, wegen Ihrer von mir als Illustration des bösen Ausländers verstandenen Verlinkung zu „Deich-Anschläge“

  360. hotteki sagt:

    @Dr.Kümel und Mister Panopticon

    Warum maximale Unschärfe „Arm gegen Reich?“
    Doch nur, wenn es nicht definiert wird.
    Ich hab’s ja schon öfter hier definiert nach Rico Albrecht, Franz Hörmann, Bernd Senf und andere mehr. Im Preis eines Produkts sind ca. 40% Zinsen enthalten, für Maschinen die noch abgezahlt werden müssen, oder Lagerkosten, mal mehr mal weniger in der Wertschöpfungskette bis zum fertigen Produkt. Bei der Wohnungsmiete liegt der Zinsanteil gar bei ca. 80%. Verdiene ich im Jahr 25000 liegt der Zinsanteil bei 10000 €. Verdiene ich 100000 liegt er bei 40000€. Um 10000 € an Zinsen zu bekommen, muss ich, wenn ich mein Geld sicher mit 2% Zinsen anlege, 500000€ haben. Wenn ich zu den „Zinsgewinnern gehören will muss ich also mehr haben. Mehr haben aber nur etwa 10%. Als „Arm“ definiere ich also nicht den Harz4 Empfänger, der unter anderen natürlich dazugehört, sondern alle, die mehr Zinsen zahlen als sie kassieren. Die Definition ist deshalb sinnvoll, weil somit klar wird, dass wir über 500000€ aus dem Arbeitslohn nicht ersparen können. Das Geld müssen wir erben, im Lotto gewinnen oder uns durch Betrug aneignen.
    Also keine fairen Bedingungen für den ehrlichen Otto Normalverbraucher.
    Zwei Dinge ergeben diese ungerechte Verteilung des von den Fleißigen Erarbeitetem. Die Geldschöpfung durch die Geschäftsbanken, welche Geld als Schuld generieren und der exponentiell ansteigende Zinseszins. Was geschieht in der Bank bei der Geldschöpfung? Ich brauche 100000€ von der Bank. Die Bank bucht den Betrag als Forderung an den Kreditnehmer auf der Aktivseite und als Verbindlichkeit der Bank gegenüber des Kreditnehmers auf der Passivseite.
    Der Buchungssatz ist also nichts weiter als eine Bilanzverlängerung. Auf der Aktiv- und auf der Passivseite kommen je 100000€ dazu. Das Geld wird also aus der Luft geschöpft. Da steht kein Geld der Sparer dahinter.
    Der exponentielle Anstieg des Zinseszins kommt nicht deshalb zustande, weil etwa Geld arbeitet, (dahinter stehen immer Produktivkräfte, die 40% ihres Lohnes an die Zinsempfänger abgeben müssen), sondern weil er bewusst von den Erfindern des „Monopolispiels“ so eingebaut wurde. Sie kennen vielleicht die Geschichte mit dem Josephspfennig heute Cent, wenn nicht, mal googlen.
    Dieses Geldsystem ist alles andere als alternativlos. Es ist ein Willkürsystem zugunsten der Vermögenden, der Zinsempfänger. Es lassen sich im Internet genügend alternative Modelle finden, die besser sind als das Bestehende. Etwa Plan B, von A.Popp und R.Albrecht.
    Das „Warum“ ist somit hoffentlich geklärt.
    Panopticon sagt, den freien Markt kann es nur im Sozialismus geben. Dazu müsste ich wissen, wie Sie Sozialismus definieren. Beim Geldsystem scheint mir das weitaus einfacher zu sein. Ich glaube, 10 Sozialisten haben 11 Definitionen.
    Historisch begann „Reich und Arm“, wenn wir nicht bis Adam und Eva zurück wollen, mit der Gründung der FED 1913.
    Denn das ist unsere Leit(d)währung. Die Staaten mussten sich bei den Bankern verschulden, machten sich abhängig von einer kleinen dreisten Geldelite. Dieser Riesenbetrug jährt sich im Dezember zum hundertsten Mal, ein schöner Grund, ihn dann abzuschaffen.

  361. hotteki sagt:

    @Doktore Kümel

    Das Problem mit dem Einwanderungsstopp für Ausländer ist ja nicht die Tatsache an sich, die diskutabel ist, sondern die Manipulation über die „Schlächter“ aus dem Islam, die es nicht gibt aber als Begründung dafür herhalten müssen.

    Sie schreiben:
    „Es ist aber seit langem ERNSTER, sehr viel ERNSTER:
    Es gibt Hintegrundmächte (sagen wir etwa Rothschild oder Rockefeller oder Soros oder Netanyahu), die WELTWEIT durch eine Kombination von politischen Maßnahmen (etwa die Einsetzung von Vasallenregierungen) und ökonomischen Maßnahmen (etwa den Zins zugunsten der Bankenwelt) die gesamte Menschheit sich untertan machen, im Sinne der Suprematielehre: “Wir” dürfen alles, die anderen wurden nur geschaffen, uns zu dienen.

    Ich halte es für essentiell, diese beiden Fragen zu unterscheiden.“

    Ich sehe Ihren ersten Absatz genau so und der bestätigt auch Warren Buffet: „Es gibt nur einen Krieg, Reich gegen Arm und wir werden ihn gewinnen.“
    Ich zitiere ihn ja nur und lasse den letzten Halbsatz weg, weil ich das noch nicht für ausgemacht halte.
    Reich und Arm, am System definiert, heißt Krieg zwischen Reich und Arm, sofern man das System verstanden hat.

  362. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Panoptikon: Wehner usw.

    Ganz richtig. Ich führte diese Linkspolitiker nicht an, weil ich ihren Charakter, ihre politische Linie oder ihre Biographie als vorbildhaft herausstellen wollte.

    Aber die Genannten sind alle intelligent, wenigstens, wenn man sie mit heute „führenden“ Politikern vergleicht. Nun ja, Merkel und Steinbrück.

    Und sie haben nachgedacht und erkannt, daß die Masseneinwanderung zu Mißständen führen muß.

    Ich meine, das konnte jeder erkennen, der mal für’n Groschen nachdenkt. Schließlich sind ja nicht nur einmal künstlich multiethnisch gemachte Staaten in Europa unter Krieg und Chaos zerbrochen, nachdem die üblichen Mißstände sie lebensunfähig gemacht haben. Die CSR und Jugoslawien und Polen sind historische Beispiele. Die Alandinseln, Nordirland, Südtirol und das Baskenland sind vergleichbar.

  363. Meint einer also noch, zu Zeiten Wehners, Brandts, Schröders noch gab es keinen politischen Lobbyismus, keine politische Verschwörungen, und anerkennt jede dieser „Meinungen“ (der verlautbarten), einfach als Abwehr des Dämmerns, dass die uns immer nur gear***t haben?

    Nicht, dass der J. Elsässer sich nun schämen müsste; aber ein Wahrheitsbeweis ist es nicht, dass etwa Schröder selbes dachte?

  364. Außerdem sind die Situationen von Wehner/Brandt/Schröder andere (von Schröder hab ichs eigentlich nie gehört, glaubs mal blind, da mir unerheblich); die konnten noch warnen, Elsässer steht vor „geschaffenen Tatsachen“, wenn sie stimmen, die Tatsachen . . .

    Wenn sie nicht stimmen, die „Tatsachen“, muss aber nicht in erster Linie die Beschäftigung mit dem Ausländer, „Überfremder“ „unser“ Thema sein – da haben wir andere dankbar andere Aufgaben?
    Und solange nicht ausgeräumt ist – trotz Elsässers Postulat – dass auch das Woolwichattentat wieder „nur“ false-flagged war, würde ich Strafexpeditionen (verbaler, sichdummstellender, beifällig zustimmender, juristabler oder physikalischer Art) als Rückfall in überwunden geglaubte Zeiten verstehen.
    Das war das behutsamste, was ich an Worten finden kann, sehr ungelenk, vervorsichtigt

  365. Ich bat Sie schon oben, Dr. Kümel, mal Ihr persönliches Ungemach mit den Fremden anzudeuten; persönlich, meint nicht prophezeites, auf 2050 berechnetes, massenmedientreues Ungemach; nun bitt ich nochmal darum, weil ich Ihre Haltung noch immer nicht verstehen kann.

  366. Weil, z. B.

    „@ Blechtrommler: Aber Sie haben eine fundamentale Verständnisfrage: “Was heißt Einwanderungsstopp?”
    “EINWANDERUNGSSTOPP” bedeutet genau das, was Helmut Schmidt forderte: “Es kommt mir kein Türke mehr über die Grenze!” Also, die die schon hier sind, die sind von diesem Stopp nicht betroffen.

    Man muss klar stoppen, bevor man zulässt – und hab ich keine „fundamentale Verständnisfrage“ (Defizit im Verständnis füt Stopp?) – sonder meinte eher rhetorisch „Wollen Sie also den Stopp bei den bereits hierlebenden einklagen, oder suchen Sie sich nur Haare in die Suppe, um sich um Ihre staatsbürgerliche Pflicht – die Gestaltung des Staates unter Zuhilfenahme demokratisch-(verstanden-)er Machtmittel – zu drücken?

  367. Ja, und solch marzialischen Sprüche, wie: hier kommt mir kein Türke mehr rein – nennich eben einen Verstoß gegen das Gebot: Du sollst nicht töten!
    Mit Worten lässt sich ebenso gut töten.

  368. _martialischen_

  369. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Na, blechtrommler,…

    Helmut Schmidt gleich Tötungsabsicht zu unterstellen, das ist ein wenig stark.

    Bestimmt wissen Sie gar nicht, wie es zur Entschlossenheit von Helmut Schmidt gekommen ist. Es war ein hoher Repräsentant der türkischen Politik hier zu Besuch, weiß nicht mehr, Präsident?

    Helmut Schmidt hat in aller Kompromißbereitschaft gesagt, die Einwanderung von Türken sei nicht mit dem Anwerbeabkommen zu vereinbaren, man müsse da gegensteuern, um wieder rechtliche Verhältnisse zu erreichen.

    Da trumpfte der Türke auf:
    Die Türkei habe so viele Millionen ihrer jungen arbeitslosen Bevölkerung in die „brd“ (er sagte „Deutschland“) geschickt.
    Die Türkei habe einen hohen Geburtenüberschuß und die „brd“ hätte ja kaum Kinder. In den nächsten Jahrzehnten (sagte er „bis 2000“?) werden wir weitere … Millionen (die Zahl habe ich vergessen) in die „brd“ schicken. Das ist für uns notwendig, und das ist SO BESCHLOSSEN! (er sagte nicht, von wem beschlossen)

    Der arme Helmut Schmidt tat so, als wäre die „brd“ ein souveränes Land, das selber beschließen könne, wer sich hier ansiedelt und wer nicht. Und so tat er den zitierten Ausspruch, den ich übrigens überhaupt nicht als unglücklich gewählt empfinde.

    Ein paar Monate später war er in Pension geschickt, und alle, die dachten, es würde nun besser, wurden mit 16 Jahren Kohl-Kohl-Kohl bestraft, mit unlimitierter EU-Erweiterung, die EU-Zügel wurden scharf angezogen, die Löhne stagnierten, die Arbeitslosigkeit explodierte, die DM ging verloren, seitdem zahlen-zahlen-zahlen wir, UND: DIE EINWANDERUNG RAUMFREMDER NAHM AN DYNAMIK GEWALTIG ZU!

  370. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Fatima

    Die beiden Facetten der weltweiten moslemischen Gesellschaft werden in der Rede PUTINS vor dem „brd“-Bundestag besonders herausgearbeitet. Allerdings meint Putin, den Fiktionen des „Westens“ so weit entgegenkommen zu müssen, daß er 9/11 als die Tat von moslemischen Männern bezeichnet.

    http://www.bundestag.de/kulturundgeschichte/geschichte/gastredner/putin/putin_wort.html

  371. Dr. Gunther Kümel sagt:

    TÜRKISCHER CHAUVINISMUS in NRW

    Es ist zu begrüßen, daß den in der „brd“ ansässigen Türken Unterricht in ihrer Sprache erteilt wird. Dadurch wird die türkische Kultur innerhalb dieser kulturell eher marginalisierten Gruppe gestärkt. Dies ist hilfreich bei Überlegungen, in das Heimatland zurückzukehren.

    Auch daß von den aktuell eingesetzten (und von den „brd“-Steuerzahlern üppig bezahlten) 339 Türkisch-Lehrern in NRW sind nur 189 von der Türkei entsandt werden, kann vielleicht hingenommen werden. Im „muslimischen Beirat“, der den neuen Sprachunterricht erstaunlicherweise begleiten soll, sitzt unter anderem die türkische Religionsbehörde aus Ankara.

    Allerdings nehmen staatliche Institutionen Erdogans massiv tendenziösen Einfluß auf die Bildungsinhalte, die mit dem Sprachkurs transportiert werden.
    Sogar die linke GEW empört sich über die Lehrinhalte, die auf nicht weniger als 800 Seiten das Türkentum in einer Orgie von Chauvinismus und Geschichtsverfälschung glorifizieren.
    Es werden sowohl die Eroberungen der historischen osmanischen Herrscher gerühmt, als auch der Völkermord an den Armeniern ignoriert. Der Zentralrat (ZAD) hat offiziell protestiert.

    http://www.unzensuriert.at/content/0012932-Massiver-t-rkischer-Chauvinismus-deutschem-Schulalltag

  372. Dr. Gunther Kümel sagt:

    STÄNGELGRÄUEL

    Von schnehen wurde bemerkt, die deutsche Kultur sei durch die Politik seit 1945 stark beeinträchtigt worden. Die „brd“-Marionetten führen die Weisungen der Herren durch, die die Völker auflösen wollen.

    Dazu erhellende Mitteilungen des eher hilflosen 77-jährigen Hans Zehetmair, dem Vorsitzenden des „Rechtschreibrats“:

    Es sei die Kultusministerkonferenz gewesen, die die unsinnigen „Rechtschreib“-Regeln erzwungen hätten:

    „Insgesamt, diesen Vorwurf muß ich mir heute machen, habe ich mich zu wenig um die Reform gekümmert.“
    Vor zehn Jahren: „Aus heutiger Sicht … würde ich die Sache heute ganz zum Scheitern bringen. Wir hätten die Rechtschreibreform nicht machen sollen!“

    Und er führt Beispiele dafür an, daß heutzutage nun keiner mehr weiß, wie denn „richtig“ geschrieben werden muß.

    Es soll nach seinen Worten nun wieder reformiert und wenigstens Manches wieder auf den Stand der herkömmlichen Orthographie gebracht werden. Ob dieses Vorhaben dazu führt, daß die Deutschen ihre Sprache in Zukunft wieder beherrschen, ist unsicher.

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M54a078b6de4.0.html

  373. hotteki sagt:

    @Dr.Kümel

    Was blieb Putin auch übrig, als die US-Lüge über 9/11 zu übernehmen, nachdem sie ihren zweiten Tschetschenienkrieg 1999 ebenfalls mit Terroranschlägen unter anderem auf Wohngebäude mit über 300 Toten begründete.
    Auch da ging es um Öl.
    Und dahinter steckte mit großer Wahrscheinlichkeit der russische Geheimdienst FSB.
    Der moralische Unterschied ist ein Quantitativer. 300 gegen 3000 Toten.

  374. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blechtrommler: Politik bei den Ausländern einklagen?

    Verstehe ich nicht recht.

    Was haben denn die Fremden, die schon hier sind, damit zu tun, daß der Staat (gemäß GG) Maßnahmen zur Beendigung der Masseneinwanderung beschließt?

    Das sind zwei Paar Stiefel, die Fremden, die schon hier sind und die Fremden, die noch nicht hier sind.

  375. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blechtrommler: persönliches Ungemach?

    Ihre Frage scheine ich übersehen zu haben.
    Meinen Sie, ich solle schildern, wie es kam, daß die Türken mich niedergeschlagen haben?

    Von zweien der Episoden habe ich ja schon berichtet.

  376. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blechtrommler: Folgerungen aus der Kriminalität

    Ob Woolwich nun tatsächlich von ein paar verrückten Gewaltverbrechern aus der Mittelschicht begangen wurde, oder nicht, das ist für die Betrachtung nicht so wichtig.

    Tatsache ist, daß der Anteil der Kriminellen unter den Einwanderern ungeheuer hoch ist, auch ohne Vorfälle wie Woolwitch. Über die Gründe dafür habe ich nachgedacht, sie liegen bestimmt weder an der Religion noch an der Volkszugehörigkeit, noch an der sozialen Lage der Einwanderer hier, denn die ist hier sehr viel besser als sie es im Heimatland war. Fest steht, daß trotz aller Milde (Immigrantenbonus, siehe das Buch der Richterin Heise) die Gefängnisse überfüllt sind mit Türken und anderen Fremden.

    Also bekommen wir zusammen mit vielleicht 90 braven, arbeitsamen Türken immer 10 Kriminelle. Auch die 90 braven Türken verursachen Probleme , die unsere vitalen Interessen beeinträchtigen. Wir können der Probleme, insbesondere der Gewaltkriminalität, nur Herr werden, indem wir den Zuzug weiterer Fremder zum Stillstand bringen, dazu hat jeder Staat, jede Gesellschaft das Recht!

    DAS sind die Folgerungen, die aus Woolwitch und der allgemein hohen Kriminalität der Fremden zu ziehen ist, NICHT irgend eine „Strafexpedition“!

  377. chicano sagt:

    @ kümel

    zu ihrem verlinkten artikel: ohne worte

  378. „Was haben denn die Fremden, die schon hier sind, damit zu tun, daß der Staat (gemäß GG) Maßnahmen zur Beendigung der Masseneinwanderung beschließt?“ – an diesen Fremden „hier“ gegründen wir aber unseren Ruf danach – und führen mit Woolwich ein beschämend kleingeistiges – wider besseren Wissens angenommenenes – Argument an.

    „Ob Woolwich nun tatsächlich von ein paar verrückten Gewaltverbrechern aus der Mittelschicht begangen wurde, oder nicht, das ist für die Betrachtung nicht so wichtig.“ – ist also aber hier, unter diesem Artikel von J. E., immer noch mein Thema.

    „Bestimmt wissen Sie gar nicht, wie es zur Entschlossenheit von Helmut Schmidt gekommen ist.“ – ist wahr, auch kann ich aufgrund meiner geografischen Andersartigkeit (Ost-D, meine ersten 27 Jahre) zu wenig Entschlossenheit gelangen. Wir hatten mit Fremdarbeitern aus dem Ostblock zu tun, selbst nur Schafe, nicht aufsässig, arbeitssam, die Nähe zu den Einheimischen suchend, aber gemieden (was nicht hieß, dass man sein Frühstück in getrennten Räumen einnahm, wohl aber an seperaten Tischen. Wer dann, wie wir Jungarbeiter, vielleicht auch nur demonstrativ dem Mief der kleingeistig-stickigen Befindlichkeiten, und sicher nur angezogen von dem Neuen, dort Platz nahm, war dann, sobald letzte Reste eigener Individualität sich „als störend im sozialistischen Arbeitsprozess“ erwiesen, unter dem Begriff Ausländerfreund ausreichend in seiner Unzulänglichkeit, „Faulheit“, „Trunksucht“, „mangelnder Ernsthaftigkeit“ erklärt.) Über „Ihr“ Türkenproblem hab ich erstmals von Wallraf gehört, und in dessen Buch („Ganz unten“?) sehrwohl aber Bezüge zum Ossi herstellen können. Der Deutsche ist fremdenfeindlich – dem hab ich immer zustimmen können, auch wenn ich heute zusetze: Weil er die Klischees so gern bewahrt, die ihn an sich an der Spitze der Völkerpyramide wähnen – aus Angst, diesen Führungsanspruch bei Proklamation auch nachweisen zu sollen. (Es geht uns da wie den Fuchs mit den Trauben (Äsop)).
    Am deutschen Wesen, Dr. Kümel, musste ganz Europa verwesen, ganz sicher hören wir diese Quintessenz bald wieder, und in gewisser Weise ist sie wieder wahr. Denn auch andere Völker werden wir nicht überreden können, einst zwischen Dr. Kümel und „Dr. Merkel“ zu unterscheiden, wenn wir nun nicht endlich beginnen, das selbst zu üben. In diesem Sinne sehe ich mich nicht anders als Sie als Bewahrer, auch wenn Ihnen meine Mittel als pure Unterlassungssünde erscheinen mögen.
    (Können Sie mir mitteilen, in welchen Zehnerbereich der Kommentare hier etwa ich Ihre Posts zu den Übergriffen finde?;-)

  379. (Ich will Sie auch weder nerven, herrausfordern eines intellektualistischen Spiels willen, noch „überzeugen“. Ich wollte eben Ihren Standpunkt verstehen, der mir so wenig nachvollziehbar war. Also vor allem dies:)
    Danke für Ihre Geduld.

  380. „Was haben denn die Fremden, die schon hier sind, damit zu tun, daß der Staat (gemäß GG) Maßnahmen zur Beendigung der Masseneinwanderung beschließt?“ hatt ich übersehen:

    Weil wir es an ihrem Verhalten festmachen wollen, dass wir solchen Beschluss nun fordern; mich persönlich macht das türken-, araber-, iraner-, italienerverseuchte Berlin jedesmal z.B. so euphorisch, dass ich fast zustimmen möchte: Liebea Ausländer! Lasst uns mit den Deutschen bitte nicht allein!

  381. Obwohl ich von Ausländern ebensooftgetäuscht, betrogen, belogen, verarscht, tätlich angegriffen wurde wie von „Volksgenossen“.

  382. hotteki sagt:

    Dr.Kümel Sie schreiben:

    „Ob Woolwich nun tatsächlich von ein paar verrückten Gewaltverbrechern aus der Mittelschicht begangen wurde, oder nicht, das ist für die Betrachtung nicht so wichtig“

    Es scheint Ihnen aber wichtig zu sein, dass immer wieder zu wiederholen wie viele Kommentare und wie Ihr Schlusssatz zeigt. Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden….

    „DAS sind die Folgerungen, die aus Woolwich und der allgemein hohen Kriminalität der Fremden zu ziehen ist, NICHT irgend eine “Strafexpedition”!“

    Sind diejenigen, welche Woolwich als Theaterinszenierung bezeichnen, also die Aufklärer schon wieder die Opfer?
    Ziehen wir aus den Täuschungen um 9/11 den Schluss:
    Wenn die sich ihre Wahrheit machen, dann mache ich mir auch meine Wahrheit? Oder ist .Bushs Wahrheit auch ihre Wahrheit? Das will ich nicht hoffen.

    Die Ziele von 9/11 waren im Wesentlichen Kriege wegen Öl anzuzetteln. Die Masse hat die Täuschung geglaubt und die es nicht geglaubt haben, hatten nicht den Mut, die Masse zu
    ent- täuschen. Die Wahrheit blieb für die Durchblicker in der Öffentlichkeit im Kopf verschlossen, denn sie ahn(t)en die Macht der Täuscher und ihre vermeintliche Ohnmacht.

    „Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“
    Gustave Le Bon

    Die Geldelite hat es mal wieder verstanden, dass Fußvolk gegeneinander aufzuhetzen.

  383. chicano sagt:

    @ hotteki

    „Die Geldelite hat es mal wieder verstanden, dass Fußvolk gegeneinander aufzuhetzen.“

    wa ist denn ihre strategie? das die deutschen brav die immer andere wange hinhalten, damit die strategie der geldelite ncht aufgeht?

    mir scheint die deutschen können nur verlieren, denn freunde haben sie nicht so weit das auge reicht…….

  384. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ hotteki: Woolwich Theater?

    Kann ich gar nicht verstehen, wie Sie nicht verstehen können.

    Ich halte Woolwitch für einen genuinen Mord eines Wahnsinnigen aus der Mittelschicht. Sicher kann man da nicht sein.

    WENN das so ist, dann sind aus diesem Mißstand gewisse Konsequenzen zu ziehen.

    WENN NICHT, dann sind ganz genau dieselben Konsequenzen zu ziehen aus der Fülle und Vielfalt von Mißständen, die abgesehen von Woolwitch jeden Tag von neuem passieren, etwa die allgemein ausufernde Kriminalität aus der Gruppe der Fremden. Ist ja nicht jeder Raubüberfall, jede Gewalttat, jede Vergewaltigung, jede Brandstiftung getürkt, nicht wahr. Und es gibt viele Mißstände, auch wenn man von der Kriminalität absehen wollte.

    Die klügsten Linkspolitiker haben sich für den Einwanderungsstopp ausgesprochen, keiner hat seine Forderung auf den Mißstand der Kriminalität gestützt.

  385. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ blechtrommler: Multikulti macht glücklich?

    Wenn Sie es sagen…!
    Da haben Sie Glück gehabt. Diese Ansicht habe ich mein Leben lang noch von niemandem gehört, ich bin überrascht.

    Das Äußerste war eine Aussage mit zusammengebissenen Zähnen von einem Hausverkäufer und Roßtäuscher:
    „Also, Ausländer stören mich eigentlich nicht“.

    Ansonsten höre ich Aussagen: „Na ja, die Menschlichkeit gebietet es,…“ oder: „Na ja, wir müssen schon, bei unserer Geschichte…“

    Und welche Sprache sprechen Sie mit den Menschen, die Berlin so nachhaltig bereichern?

  386. hotteki sagt:

    @chicano

    Meine Strategie? Habe ich doch oft genug geschrieben. Spätestens nach 9/11 war die Strategie der Geldmacht das alte Feindbild Kommunismus gegen das neue „Islam“ zu ersetzen. Meine Strategie ist: Diese Wahrheit, auf die wir uns, so glaube ich, alle einigen können, 1. das neu kreierte Feindbild „Islam“ und 2. die Lüge zu 9/11, bei jeder Gelegenheit anzusprechen. Also ganz bewusst die Freunde und Nachbarn ent-täuschen.
    Wenn die Nachricht stimmte, die vor drei Wochen durch die Presse ging, dass wir in der Welt das beliebteste Land sind, steht ihre These:
    „mir scheint die deutschen können nur verlieren, denn freunde haben sie nicht so weit das auge reicht……“
    auf wackeligen Füßen.
    Das einzig gute in Schröders Amtszeit war es, sich offen gegen den Irak-Krieg auszusprechen. Ich bin sicher, dass solches Verhalten zur Beliebtheit der Deutschen beitragen würde.
    Demnächst in Syrien und im Iran.

  387. hotteki sagt:

    @JE
    Sie setzen sich für einen Religionsfrieden ein. Gut. Frieden ist immer gut.
    Aber ist es nicht schon Kindesmissbrauch, Kleinstkindern einen Glauben mit auf den Weg zu geben von dem sie keine Ahnung haben können? Muss es nicht eher darum gehen, die Erwachsenen zu einem eigenständigen Denken aufzufordern? Dann könnte der Missbrauch von Kindern, ihnen eine Religion zu diktieren, keine Option mehr sein.
    Ich möchte die gläubigen Christen, Muslime und Juden mal bitten, das Buch „Der Gotteswahn“ von Richard Dawkins zu lesen.
    Er sagte: „Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen.“
    Dem kann ich mich nur anschließen.
    Wer sagt: 100 Millionen Gläubige, Juden, Muslime, Christen können sich nicht irren!, dem möchte ich antworten:
    Friss Scheiße: 100 Millionen Fliegen können sich auch nicht irren.
    Destruktiv?
    Wir haben nicht mehr viel Zeit. Wir müssen die Menschen ent-täuschen, wie auch bei 9/11.
    Alternativ möchte ich den Gläubigen „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“, ein Kinderbuch von Michael Schmidt-Salomon und Helge Nyncke empfehlen.
    Mehr was für die ungeübten Leser, zielt aber in die gleiche Richtung.
    Es wird wirklich Zeit, dass wir statt toten Konstrukten, den notleidenden Menschen unsere Aufmerksamkeit schenken, statt zu beten, uns z.B. um alte alleinstehende Menschen kümmern, einkaufen, Essen kochen usw.
    Das Leben respektieren und dem Glauben den Respekt verweigern.
    Der Respekt vor den Religionen, den ich leider auch noch immer zelebriere, muss aufhören!!

  388. Dr. Kümel – fahren Sie auch nie in den Ferien ins Ausland?

  389. „“Es wird wirklich Zeit, dass wir statt toten Konstrukten, den notleidenden Menschen unsere Aufmerksamkeit schenken, statt zu beten, uns z.B. um alte alleinstehende Menschen kümmern, einkaufen, Essen kochen usw.“

    hotteki: Warum setzen Sie das zueinander in einen Gegensatz? Mir scheint, Sie verwechseln Glauben bzw. Religion zu sehr mit den kirchlichen verkrusteten Institutionen. Denn Gutes tun gehört zur Religion, nicht nur beten. Außerdem betet der Gläubige nicht nur für sich, auch für andere. Soziales Engagement ist ein Teil jeder Religion. Jesus (Friede mit ihm) hat gesagt: „Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“.
    Unser Prophet Mohammad (s.a.s) sagte: „Der Beste ist der, der den Menschen am meisten nützt.“

  390. hotteki sagt:

    @Fatima

    Wenn Gott immer und überall ist, dann braucht es keine Gotteshäuser, Kirchen und Moscheen, die viel Geld kosten. Dann braucht es Initiativen, dieses Geld dahin zu bringen wo Hunger herrscht. Würde es einen Gott geben, würde er den Betenden sagen:
    Warum verbringst du deine Zeit unnütz im Gotteshaus?
    Willst du näher bei mir sein, dann handle in meinem Sinne und laufe nicht von deiner Verantwortung weg.
    Im Gotteshaus entfernst du dich von mir.
    Ich bin nicht korrupt, ich bin unbestechlich.
    ….Keine Angst, es gibt ihn ja nicht!

  391. @hotteki – „Würde es einen Gott geben, würde er den Betenden sagen:
    Warum verbringst du deine Zeit unnütz im Gotteshaus?“

    Hat er doch. Die Bibel ist voll mit Warnungen vor Götzenanbetung jeglicher Art!

  392. „Bibel“ – zumindest das „Neue Testament“

  393. Glaube, hotteki, ist das Beharren trotz allem Anscheins auf die Überzeugung, das alles einen Sinn hat. So ein gläubiger zumindest bist auch Du, und darum sitzt Du hier und „plapperst nicht wie die Heiden im Gebet“ (Ungefährzitat NT)

  394. chicano sagt:

    @ fatima

    „Unser Prophet Mohammad (s.a.s) sagte: “Der Beste ist der, der den Menschen am meisten nützt.”

    leider sind für ihn manche menschen aber affen und schweine gewesen,,,,,,,,oder?

  395. hotteki sagt:

    Wir leben im Gegenständlichen und in der Zeit. Wir leben im Jetzt und möchten raus aus dem Jetzt. Um uns und in uns sind Formen, auch geformte, verformbare Gedanken. Erkennen können wir uns nur im Raum, gedankenlos, in der Weite des Raumes, angstfrei. Sich nicht mehr zu suchen in der Welt der Formen, ist die Hoffnung, die für einen Moment gelingen kann, wenn wir in den Sternenhimmel schauen.
    Aber, wenn ich ehrlich bin, ich habe keine Ahnung.
    Zwei Ebenen tiefer:
    Was für unsere Kinder der Weihnachtsmann, ist für die körperlich Erwachsenen Kirchgänger der liebe Gott.
    Da ist Vertrauen und Leichtgläubigkeit, statt des Verstandesgebrauchs. Da ist 9/11 mit seinen Lügen.
    Da ist Angst und Hass…. bis Mitte Oktober in den Supermärkten der Weinachtsmann zu uns kömmt. Dann kommen bald auch wieder die Adventskerzen und bringen uns die Wärme, den lieben Gott und die stille heilige Nacht mit den Gästen und dem Rotwein. Oft wird es dann laut. Zu laut.
    Aber, wie gesagt, ich habe keine Ahnung, ich bin nur ein wenig Lärmempfindlich.

  396. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blechtrommler: „Fahren Sie nie ins Ausland?“

    Mit dieser „Frage“ wollen Sie vermutlich unterstellen, ich sei ein „Ausländerfeind“.

    Damit liegen Sie daneben, aber auch schon um Kategorien und Größenordnungen.

    Ich unterstütze das Argument, den MISSSTÄNDEN als Folgen der forcierten Massenimmigration könne nur ein EINWANDERUNGSSTOPP abhelfen.

    Wieso diese Aussage bedeuten sollte, ich sei den Einwanderern feindlich gesinnt, zeigt Ihre kurzschlüssige Denkweise.
    Unterstellen Sie denn, die unlimitierte Einwanderung NÜTZE den Völkern der Einwandernden, und nur ein Feind könnte sie dieses Vorteils berauben wollen??

    Erstens SCHADET sie auch den Völkern der Immigranten, denn auch ihre Kultur wird zerstört und zersetzt. Meinen Sie denn ernstlich, das (zB) türkische Volk hätte einen Vorteil davon, wenn ganze Generationen von türkischen Kindern der Immigranten wegen der Schulsituation in der „brd“ ohne Bildung, ohne Ausbildung, ohne Chancen bleibt???

    Zweitens kümmere ich mich zuerst um die Interessen des eigenen Volkes, und trotz der Rabulistik von Gantenbein ist genau dies der Primat der Politik, wie sie das GG zwingend vorsieht.

    Und, nein, ich war noch nie in der Türkei. Wenn ich Türken sehen will, scherze ich manchmal, fahre ich nach Berlin.
    Als Rentner ist mein Budget recht begrenzt. Ich gehe mit meinen Kindern nach Südtirol zum Wandern und Schilaufen.

  397. @Kümel, Nicht doch, nur, weil Sie Multikultimachtalsoglücklich so kopfschüttelnd apotrophierten

  398. hotteki sagt:

    @Blechtrommler

    „Glaube, hotteki, ist das Beharren trotz allem Anscheins auf die Überzeugung, das alles einen Sinn hat. So ein gläubiger zumindest bist auch Du, und darum sitzt Du hier und “plapperst nicht wie die Heiden im Gebet” (Ungefährzitat NT)“

    Nein, ich glaube nicht, dass alles einen Sinn hat. Ich glaube, dass vieles keinen Sinn macht, wenn das Bewusstsein noch nicht dafür reif ist.
    Vieles, was ich vor Jahren dachte und schrieb, halte ich heute für Unsinn, wäre ja auch schlimm, würde ich nicht mehr dazu lernen. Besteht der Sinn in der Verzögerung zu meinen heutigen Erkenntnissen?
    Wenn ich in der Schule was nicht kapiere, weil der Lehrer nicht auf meiner Wellenlänge liegt, beim nachfolgenden Lehrer das aber sofort kapiere, kann ich den Sinn dieser Erkenntnis-und Bewusstseinsverzögerung nicht erkennen. .
    Als Gläubiger muss man das natürlich so sehen. Denn man vertraut ja nicht der eigenen Erkenntnis, sondern einer Übergeordneten, Gottes Erkenntnis. „Alles, was passiert, hat seinen Sinn“!?
    Nein, richtig ist, der Sinn allen Denkens und Tuns erschließt sich nur, wenn die Zeit dafür reif ist.

  399. „… dass vieles keinen Sinn macht, wenn das Bewusstsein noch nicht dafür reif ist – ist aber eher der Beleg für einen inhärenten Sinn?

    „man vertraut ja nicht der eigenen Erkenntnis, sondern einer Übergeordneten“ – Wenn ich meine, die Naturgesetze etwa außer Acht lassen zu können bei der Konstruktion einer ansonsten sehr hilfreichen Maschine, wird mich Gottes „Ansicht“ über die Funktionsweise eines besseren belehren.

    Wenn man von vermeintlichen Atheisten immer wieder hört: Ich dulde keinen über mir!, ist mit diesem Beispiel gut als bloßes Lippenbekenntnis zu verstehen, und ist, wegen der unzulässige Personifizierung Gottes, am Thema vorbei. Nenn ihn „das unumstößliche, unbeeindruckbare Prinzip“, und Du hast Dich der philosophischen Kategorie angenähert, die nichts mit blindem Kadavergehorsam gegenüber einem Prister zu tun hat. Gotterkennen ist, gerade auf die Sprache des Herzen hören. Sektierertum ist das ganze Gegenteil.

    Denkbare Erkenntnis aus dem Lehrerbeispiel – die „Erkenntnis“ (sorry, weil so billig, ist aber Dein Beispiel) – „Nicht jeder, der als Lehrer auftritt, ist zum Lehren geschaffen“

  400. hotteki sagt:

    Ich bezeichne mich nicht als Atheist, wie soll ich auch eine Gegenposition oder alternative Position zu etwas beziehen, dass es nicht gibt. Nochmal Dawkins:
    „Religion ist irrational, fortschrittsfeindlich und zerstörerisch.“
    „Der Glaube an eine übernatürliche Macht kann keine Grundlage für das Verständnis der Welt sein und schon gar keine Erklärung für ihre Entstehung. Wir brauchen keine Religionen um dem Universum und dem Leben mit Ehrfurcht zu begegnen.“
    „Das unumstößliche, unbeeindruckbare Prinzip“ ist ein sinnloser, irrealer Gedanke.
    Eine wichtige (Selbst)erkenntnis ist aber, „dass wir nur mit dem Herzen gut verstehen“ Antoine de Saint-Exupéry.

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