Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Noch mehr Exekutionen von Migranten – auch ohne NSU

compact-live-nsu-spezial-titel-215x300Aufruf zur Recherche-Mitarbeit an die Leser von COMPACT-Magazin und von diesem blog

Zu den verschwiegenen Geschichten in der NSU-Story gehört, dass die professionelle Mordserie an ausländischen Kleinunternehmern viel umfangreicher war. Seltsamer Weise werden aber diese zusätzlichen Tötungsdelikte NICHT dem NSU angelastet…

Was sagt uns das? Ist da ein zweites Killerkommando unterwegs? Oder ist es immer noch das erste, das vor Gericht fälschlich als NSU gelabelt wird – sind also die falschen Leute angeklagt? Oder sind das unzusammenhängende Morde, die „einfach so“ passieren?

Genaueres wird man erst sagen können, wenn mehr Fälle zur Untersuchung vorliegen. Deshalb, liebe Leser, hört Euch um und checkt die Nachrichten in lokalen Medien – auch rückwirkend. Alle Informationen können

a) hier gepostet werden;

b) an mich gemailt werden: elsaesser@compact-magazin.com

c) die anonymste Methode: Per Brief an: COMPACT-Redaktion, Postfach 500553, 04305 Leipzig.

Folgende Fälle kenne ich bisher schon:

23.09.2004: Mord an dem 54jährigen Türken Hüsnü Keser in Wuppertal-Barmen im Kulturverein „Tavla“. Zuerst Holzknüppel, dann gezielter Kopfschuss. Haupttäter (verurteilt) Ayhan Yalcin. Polizei nimmt Bestrafungsaktion der linksradikalen TKP/ML an.

04.10.2011: Mord an einem Laichinger Blumenhändler türkischer Herkunft. Die Mörder warteten nachts um 4 Uhr auf dem Nachhauseweg. Achtung: Das Opfer hatte Verbindungen zu dem ersten Opfer der sog. NSU-Mordserie, dem Blumenhändler Enver Simsek in Nürnberg.

1.11.2011, Döbeln. Um 20 Uhr betrat ein maskierter Täter die Pizzaria Aladin im Stadtzentrum. Er gab vier Schüsse aus einer Pistole auf den Besitzer des Imbiß, Jamal Al Mortada, ab. Davon ein Schuß in den Kopf und drei in den Oberkörper. Für die Tat wurde Mahmoud E. verurteilt, allerdings nur zu fünf Jahren. Der Richter ging lediglich von Beihilfe zum Totschlag. Für eine Verurteilung wegen Mordes seien die Beweise nicht ausreichend gewesen.

Wer kann zu disen und weiteren Fällen sachdienliche Hinweise geben?

COMPACT-Magazin ermittelt weiter zu den sogenannten NSU-Morden. Am 30. Mai kommt unsere Juni-Ausgabe ans Kiosk, darin zum Thema NSU ein Interview mit ex-Verfassungsschutz-Chef Helmut Roewer und eine Übersicht über alle V-Leute und Agenten im Umreis des Zwickauer Trios („Bube, König, As, Spion“) sowie eine Pressekritik zum „Feindbild des Monats“ Beate Zschäpe. Ein Abo lohnt sich: Sie erhalten COMPACT dann etwa eine Woche vor dem Kiosk, bekommen gratis ein Abo-Geschenk und freien Eintritt zu den meisten der COMPACT-Veranstaltungen. Hier geht’s zum COMPACT-Abo: Abo-Formular.

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47 Responses

  1. ups2009 sagt:

    Tari Tara, NSU – Industrie ist da!

    Opfer sauer auf Rechtsanwälte
    Miese Masche auf der Keupstraße
    http://www.express.de/koeln/opfer-sauer-auf-rechtsanwaelte-miese-masche-auf-der-keupstrasse,2856,22801966.html

    Können ja auch nicht alle mit Abmahnungs-Masche verdienen, gelle:

    Büdchenbesitzer geschockt
    1157 Euro Strafe für diese Flaschen?
    http://www.express.de/duesseldorf/buedchenbesitzer-geschockt-1157-euro-strafe-fuer-diese-flaschen-,2858,22802448.html

  2. Söderstrup sagt:

    OT @JE:
    Hab grade „Schaumbad“ gelesen… Brauch mich also wirklich nicht zu sorgen (wobei der Anfang des Textes doch etwas bedenklich ist…).
    Eines Tages komme ich auf „Nahtod/Wiedergeburt“ und Wagner als Revolutionär zurück…

    T@JE:
    Tolle Wendung, das jetzt ins Spiel zu bringen! Wir sind stolz auf Sie!

  3. 006 sagt:

    Davon ein Schuß in den Kopf und drei in den Oberkörper. Für die Tat wurde Mahmoud E. verurteilt, allerdings nur zu fünf Jahren. Der Richter ging lediglich von Beihilfe zum Totschlag. Für eine Verurteilung wegen Mordes seien die Beweise nicht ausreichend gewesen.

    😆 Hab ich das jetzt richtig verstanden? Eine Kugel in den Kopf und 3 in den Oberkörper sind als Mordbeweis nicht ausreichend?? Hat er während des Schießens vergessen zu rufen: Das hier ist ein MORD! … und ICH handle aus ’niedrigen Beweggründen‘???😆 Also wie das alles hier NICHT in einem Szenario enden soll, das man früher wohl als ‚Bürgerkrieg‘ bezeichnet hätte, ist mir schleierhaft…

  4. Noch mehr Exekutionen von Migranten

    Bin mal gespannt, wir die da jetzt für die Zschäpe eine Mittäterschaft aus der Haft herstellen. Oder sie müssen die einfach ignorieren. Ob das geht?

  5. SN sagt:

    17.03.2000 – Mord an Slovo Ignjatovic/ Jugoslove Ignjatovic in Berlin Wedding

    28.03.2003 – Mord an Imri Djeledini im Kanton Solothurn

    30.01.2007 – Mord an drei Georgiern bei Mannheim (inkl. Heilbronner DNA-Spur und V-Mann Beteiligung)

  6. Moral A.Postel sagt:

    Der Mord an Burak B. in Berlin!!!! http://burak.blogsport.de/ueber-uns/

  7. Walter sagt:

    Selbst auf die Gefahr hin, daß ich mich als uninformiert oute:
    Ist es unumstößlicher Fakt, daß diese „Dönermorde“ alle mit ein und der selben Ceska begangen wurden?
    Hat jemand die ballistischen Befunde gesehen?
    Ist das nicht genau so zweifelhaft, wie alles andere auch?

  8. Sturm sagt:

    Vielleicht tut es nichts zur Sache, vielleicht aber doch…

    Mindestens 3-4 Opfer der „NSU-Serie“ waren Kurden, ein Fakt, der grundsätzlich keine Erwähnung findet.

    Hier folgende Meldung aus denm Januar 2013:

    http://www.fr-online.de/politik/morde-an-kurdinnen-in-paris-kaltbluetig-exekutiert,1472596,21441934.html

    Zitate:

    1.“…drei Kurdinnen seien ……..an ihrem Arbeitsplatz ……von Profi-Killern hingerichtet worden, hat sich erhärtet. Die Täter hätten ……zehn Kopfschüsse …….abgegeben, aus nächster Nähe, teilt die Anti-Terror-Einheit der französischen Kriminalpolizei mit.

    2. „…die verwendete kleinkalibrige 7,65-Millimeter-Munition ist in Kreisen des auf Raubüberfälle spezialisierten organisierten Verbrechens gänzlich unüblich.“

    Parallelen:

    – Kurdinnen
    – am Arbeitsplatz
    – durch Kopfschüsse
    – kaltblütig exekutiert
    – 7,65-Waffe (NSU Ceska 83 = 7,65mm Waffe)

  9. Spürnase sagt:

    Zu dem Fall in Laichingen am 04.10.2011 zwei Presseartikel:

    08. Oktober 2011 00:10 Uhr

    Laichingen
    Mord an Blumenhändler: Soko stößt auf rätselhafte Todesfälle

    Nach dem Mord an dem Blumenhändler in Laichingen ermittelt die Soko in alle Richtungen. Auffällig: Immer wieder stoßen die Ermittler auf rätselhafte Todesfälle. Von Roland Ströbele

    Leibi/Laichingen
    Auch die umfangreichen Befragungen von Bürgern in der Silcherstraße des Nersinger Ortsteils Leibi hat die Ulmer Polizei bei der Suche nach dem Mörder von Mühettin L. keinen entscheidenden Schritt weitergebracht. Die Ermittlungen haben auch vier Tage nach der Bluttat an dem 44-jährigen Türken noch keine heiße Spur ergeben.

    Was unsere Zeitung gestern exclusiv berichtete, hat die Polizei nun gestern offiziell bestätigt: Bei der Tatwaffe handelt es sich nicht um die Pistole vom tschechischen Typ Ceska, mit der im Zeitraum von 2000 bis 2006 acht türkische und ein griechischer Geschäftsmann erschossen worden sind.

    Die Polizei hatte es von Anbeginn der Ermittlungen als abwegig bezeichnet, dass die Bluttat in Laichingen mit der Serie der so genannten „Döner-Morde“ zusammenhängen könnte. Gänzlich ausschließen wollte dies gestern Polizeisprecher Wolfgang Jürgens aber auch wieder nicht. Es könne schließlich sein, dass der Serienmörder die Waffe gewechselt hat.

    Zusammenhang zwischen dem Laichinger Fall und der Mordserie gebe es aber bislang noch nicht. „Wir ermitteln in alle Richtungen, sammeln Spuren und Fakten- das muss aber alles noch genauestens ausgewertet werden“, sagte Jürgens. Eine ganz heiße Spur sei aber bislang noch nicht erkennbar.

    Die türkische Tageszeitung Hürriyet berichtet unterdessen, dass sich der getötete Blumenhändler in Laichingen seit Längerem bedroht gefühlt habe. Gegenüber seinen Angehörigen habe er sogar von einem Auftragsmörder gesprochen, der möglicherweise hinter ihm her war. Die Polizei überprüft aber auch die geschäftlichen Aktivitäten des getöteten Türken auf ein mögliches Mordmotiv.

    Der 44-Jährige war am Dienstag gegen vier Uhr morgens mit vier Schüssen niedergestreckt worden, als er auf dem Firmenparkplatz Blumen und Pflanzen auslud, die er zuvor in Holland geholt hatte. Seine Mitarbeiter hörten die Schüsse und rannten zu dem Lastwagen, aus dem er die Waren ausgeladen hatte. Dort fanden die Angestellten ihren sterbenden Chef am Boden liegend vor. Kurz darauf starb er an den Folgen seiner schweren Verletzungen.

    Seither fahnden die aus 40 Kriminalbeamten gebildete Sonderkommission „Blume“ nach dem oder den Tätern. Ziel der Ermittlungen ist auch das familiäre Umfeld des Opfers, das seit mehreren Jahren mit einer Witwe im Nersinger Ortsteil Leibi gewohnt hat. Die Frau ist Mutter von vier Kindern im Alter zwischen 13 und 19 Jahren.

    Paar ist erst vor Kurzem in ein Einfamilienhaus umgezogen

    Erst vor wenigen Wochen hat das Paar, das bislang in einer relativ kleinen Eigentumswohnung an der Silcherstraße gewohnt hat, ein stattliches Einfamilienhaus westlich der dortigen Wohnblöcke gekauft und war Zug und Zug dorthin umgezogen. Die Polizei nimmt jetzt auch die Familienverhältnisse genauestens unter die Lupe, weil möglicherweise das Mordmotiv im persönlichen Bereich zu suchen sei.

    Auffällig für die Ermittler in der Soko Blume: Immer wieder stoßen sie auf rätselhafte Todesfälle. Der Vorbesitzer des Laichinger Blumengeschäftes und sein Schwiegersohn sind 1999 ermordet worden und waren lange Zeit verschwunden. Dabei handelte es sich um zwei Kurden. Ihre Leichen wurden später in einem Massengrab gefunden. Auffälligkeit Nummer 2: Der Ehemann der Lebensgefährtin von Mühettin L. hat sich vor etwa vier Jahren bei Burgau erhängt.

    Die Frau des Mordopfers lebt zusammen mit den gemeinsamen Kindern in der Türkei. Dorthin wird die Leiche des 44-Jährigen gebracht. In der Nähe der Stadt Karatzova soll er beigesetzt werden.

    http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Mord-an-Blumenhaendler-Soko-stoesst-auf-raetselhafte-Todesfaelle-id17041111.html

    Der rätselhafte Tod eines Blumenhändlers
    Im Morgengrauen des 4. Oktober 2011 trifft Muhittin L. in Laichingen auf seinen Mörder

    Von Johannes Rauneker

    Laichingen
    Nur ein paar Regale noch. Die Mehrzahl der vielen Hundert frischen Blumen hatte Muhittin L. bereits vom Lastwagen abgeladen. Bestimmt für Kunden in seinen Geschäften in Laichingen und Ehingen, aber auch für Märkte in Friedrichshafen und Aalen. Warum Muhittin L. an jenem Morgen des 4. Oktober 2011 während der Arbeit vor seinem Laden in Laichingen im Alb-Donau-Kreis um die nächste Ecke bog, ist unklar. Nur eines ist klar: Dort traf er auf seinen Mörder.

    Sonst aber ist vieles ungewiss in diesem mysteriösen Fall, um dessen Aufklärung sich zeitweise 50 Polizisten in der Sonderkommission „Blume“ bemühten. Bis heute konnten die Beamten, trotz großer Bemühungen, jedoch keine heiße Spur ausfindig machen. Erst recht kein Täter, kein klares Motiv.

    Im Körper des 44-jährigen Kurden fanden sich mehrere Kugeln. Er starb am Tatort. Eine Hinrichtung auf offener Straße soll es gewesen sein, sagen Bekannte des Opfers. Die Staatsanwaltschaft sagt, der sogenannte Blumenhändlermord sei wohl eine Beziehungstat gewesen. Sie geht davon aus, dass der Täter aus dem „persönlichen und familiären Umfeld“ von Muhittin L. stammt.

    Aktualisiert: 25.10.2012 15:01

    http://www.schwaebische.de/region/biberach-ulm/laichingen/stadtnachrichten-laichingen_artikel,-Der-raetselhafte-Tod-eines-Blumenhaendlers-_arid,5336911.html

    Von der Tatausführung würde dieser Fall perfekt in das Schema der sog. »Dönermorde« passen.

    Und die beiden Uwes hätten zum Tatzeitpunkt sogar noch gelebt! Daß sich die Bundesanwaltschaft diese Gelegenheit durch die Lappen gehen läßt, diesen mysteriösen ungeklärten Fall auch noch den beiden Uwes anzuhängen? Vielleicht reichte die Zeit von genau einem Monat bis zum angeblichen »Selbstmord« des »neonazistischen Suizidkommandos« im Wohnmobil in Eisenach nicht aus, um auch noch die Tatwaffe dieses Mordes in Wohnmobil oder Brandschutt der Zwickauer Wohnung zu plazieren?

  10. Sturm sagt:

    Kopfschuss -Mord 2010 in HH Harburg: Opfer Abedin (31) und Jetmir (21) K

    http://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg/killer-richten-kaufmann-in-meckelfeld-hin-11720124.bild.html

  11. Mainhardt sagt:

    Versuchter Mord…

    Festnahme: Brandanschlag auf türkischen Kiosk

    Erstellt: 07.05.2013

    Ein 22-Jähriger soll einen Brandsatz auf einen türkischen Kiosk in Hückelhoven im Kreis Heinsberg geworfen haben. Die Flüssigkeit war sofort in Brand geraten. Über das Motiv machten die Ermittler keine Angaben.

    Mönchengladbach/Hückelhoven — Auf den Kiosk einer türkischstämmigen Frau in der Nähe von Mönchengladbach ist ein Brandanschlag verübt worden. Verletzt wurde niemand. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt einen 22-Jährigen, am späten Montagabend in Hückelhoven im Kreis Heinsberg einen Brandsatz gegen das Schaufenster des Kiosks geworfen zu haben. Die äußere Scheibe sei zerborsten, die Flüssigkeit sofort in Brand geraten. Jedoch hielt die innere Scheibe dem Wurf stand und die Flammen gerieten nicht ins Innere des Ladens. Deswegen geriet das Gebäude nicht in Brand. Der Verdächtige wurde nach Zeugenhinweisen kurze Zeit später von Polizisten festgenommen. Über seinen Hintergrund und ein Motiv machten die Ermittler noch keine Angaben. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach sagte am Montagmittag, es werde geprüft, ob die Voraussetzungen für einen Haftbefehl vorliegen. (dpa)

    http://www.ksta.de/region/festnahme-brandanschlag-auf-tuerkischen-kiosk,15189102,22702830.html

  12. Sturm sagt:

    Noch eine Anmerkung zur Waffe…Das hier habe ich bei polizeibericht.ch gefunden:

    Hausdurchsuchungen in der Schweiz

    http://polizeibericht.ch/ger_details_27645/Schweiz_Derendingen_SO_9_Morde_in_der_Parallelgesellschaft_-_300000_Euro_Belohnung_-_Die_Spur_der_Tatwaffe_Ceska_fuehrt_in_die_Schweiz_-_Hausdurchsuchungen_in_d.html

    „Die Tatwaffe Pistole Ceska, Modell 83, Kaliber 7,65 Mm., ist gemäß jüngsten Ermittlungen des BKA eine der Waffen, die bei einer Lieferung von 24 Pistolen dieses Typs (jeweils mit Schalldämpfer) im Jahr 1993 vom tschechischen Hersteller Ceska Zbrojovka an den schweizerischen Waffenimportör LUXIK in Derendingen versandt worden war.“

    Die Stasi hatte damit also wahrscheinlich nichts zu tun.

  13. Katharina sagt:

    Ich habe gerade ein Problem, Links zu setzen. Deshalb bitte über Suchmaschine diesen Artikel in der Südwestpresse eingeben (Dez. 2012)
    „Keine Spur vom Mörder des Laichinger Blumenhändlers“
    Dort steht am Ende, dass der Geschäfts-Vorgänger des 2011 ermordeten Blumenhändlers und auch sein Schwiegersohn in Istanbul ermordert wurden.

  14. Sturm sagt:

    Auch interessant: Das türkische Landeskriminalamt (KOM) kam 2009 zu einem ganz anderen Schluss: Das KOM verdächtigte die PKK und einen mächtigen türkischen Familienclan. Außerdem stellte das KOM fest, dass die Schüsse aus DREI und nicht EINER Ceska kamen:

    http://www.turkishpress.de/de/news/12122009/doener-morde-wegen-wettschulden/4590

    Aber de

  15. juergenelsaesser sagt:

    Sturm: Sie sollten sich bezüglich Ceska endlich mal auf den Stand der COMPACT-Recherchen bringen, damit Sie hier nicht ständig hinterm Erittlungsstand herhecheln. Lesen Sie den Artikel in COMPACT-Spezial, dann sind Sie en jour. Dass trifft auch auf ein paar andere Experten hier zu, die ständig großartige Erkenntnisse erkünden, die man schon vor einem halben Jahr in COMPACT lesen konnte.

  16. juergenelsaesser sagt:

    Sturm: Danke, sehr gut!

  17. Sturm sagt:

    Na was denn nun, Herr Elsässer? Sechs setzen wegen Schnee von vorgestern oder sehr gut?

  18. Katharina sagt:

    Bielefeld (ots) – Im Zusammenhang mit der rechtsextremistischen Terrorserie überprüft die Polizei auch einen bislang ungeklärten Mordfall in Nordrhein-Westfalen. Das berichtet das Bielefelder „Westfalen-Blatt“ (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf den Bielefelder Staatsanwalt Christoph Mackel. Mackel sagte der Zeitung, man werde den Fall der Bundesanwaltschaft zur erneuten Überprüfung übergeben. Am 1. März 2006 war der 68-jährige Fevzi Ufuk vor einer Moschee des türkischen Kulturvereins in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) mit einem gezielten Schuss in den Kopf getötet worden. Es gab keine Zeugen. Die Bundesanwaltschaft und das Innenministerium überprüfen derzeit, ob ungeklärte Gewaltverbrechen mit der Mordserie der Gruppierung »Nationalsozialistischer Untergrund« (Zwickau) in Verbindung stehen.

  19. Sturm sagt:

    Ha, Herr Elsässer, den hatte ich auch gerade gefunden….

    Türke stirbt nach Kopfschuss / Mord an Fevzi Ufuk (68) gibt Rätsel auf – Obduktion durchgeführt

    http://www.hiergeblieben.de/pages/textanzeige.php?limit=50&order=quelle&richtung=DESC&z=5&id=9328

    und noch einer:

    Mord im Berliner Humboldthain rätselhaft
    Nach Kopfschuss verstorbener 45-jähriger Türke identifiziert

    http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/62656/

  20. Jakobiner sagt:

    Neue Webseite zum NSU-Prozess: NSU-Watch–lesbar unter:

    http://www.nsu-watch.info/

  21. Sturm sagt:

    Erkenntnisse meiner Suche:

    Der Kopfschuss ist ganz offensichtlich die Methode der Wahl bei Profi-Killern. Besonders Türken mit Kontakten zum organisierten Verbrechen -erzwungen oder nicht- haben eine große Chance, auf diese Art und Weise ums Leben zu kommen.

    Aber abgesehen von dem Mord in Laichlingen sehe ich bei den anderen ungeklärten Mordfällen keine Verbindungen zu den Ceska-Morden, denn die gleichen sich in der Tat auf’s Haar. Der einzige Unterschied ist die Lokalität.

    Immer wird eine Person mit Migrationshintergrund in einem Laden am hellichten Tag mit mehreren Schüssen aus einer Ceska hingerichtet. Auffällig ist auch, dass es bei 5 der 9 Ceska-Morde nicht den Ladenbesitzer selbst trifft, sondern jemanden, der zufällig da ist. Zufall oder Absicht? Wollte man damit den Ladenbesitzer warnen?

  22. Rudolf Steinmetz sagt:

    Lieber Jürgen, man kratz sich am Kopf und fragt sich: warum schlägt Compact-Magazin nicht die Brücke zum Justizskandalfall Gustl Mollath und der darin angesprochenen Beschaffung der Ceska-Mordwaffe durch das Schwarzgeld-Netzwerk des CSU-Ministers a.D. Dr. Günther Beckstein: http://www.politaia.org/politik/fall-mollath-offener-brief-des-richter-i-r-heindl-an-beate-merk/ HIER DIE NEUESTEN HINWEISE: http://www.politaia.org/politik/deutschland/fall-mollath-weitere-hinweise-von-richter-i-r-rudolf-heindl/

  23. Lars sagt:

    mir erzählte ein in deuschland lebender kurde mal, dass die PKK von allen ihnen bekannten, in deutschland lebenden kurden geld erpresst und wer nicht zahlt, dem wird körperliche gewalt angetan. kommentar kann gern gelöscht werden, wenn nicht sachdienlich oder schon bekannt. ich will damit nur sagen, dass die hier lebenden migranten bei weitem nicht in dem demokratischen und rechtssicheren paradies leben, wie man gemeinhin glauben möchte, sondern sich in erheblichen spannungsfeldern befinden und die probleme aus ihren jeweiligen heimatländern nicht vor der deutschen grenze halt machen, sondern quasi mit den migranten hier einwandern. d.h., mafiöser hintergrund o.ä. bei den döner-morden ist nicht unwahrscheinlich. weitgehend versagt hat übrigens leider der mit großen hoffnungen verbundene, aber vermutlich doch eher SPD-geprägte stoersender mit seiner neuesten ausgabe zum NSU: http://www.youtube.com/watch?v=Rsi_Q8vpcA0

  24. Sturm sagt:

    Was mir mmer durch den Kopf schießt, ist: Der deutsche Verfassungsschutz ist durch die NSU-Morde mindestens ebenso gestraft wie die Hauptangeklagten. Die Jungs liegen bis auf Weiteres an der Kette. Die müssen jetzt über jede Minute und jede Curry-Wurst Rechenschaft ablegen. Insofern denke ich, dass sich das Komplott auch maßgeblich gegen die deutschen Staatsschützer gerichtet hat, womit wir wieder bei Mevlüt Kar, dem MIT und der CIA wären.

  25. Paul Singles UK sagt:

    MIT has also it’s undercover guys. They use to copy professional killer habits or have been trained by them. Does not work everywhere. Collateral damages. Especially in the case of Syria.

  26. Karl_Murx sagt:

    @Walter:

    Selbst auf die Gefahr hin, daß ich mich als uninformiert oute:
    Ist es unumstößlicher Fakt, daß diese „Dönermorde“ alle mit ein und der selben Ceska begangen wurden?
    Hat jemand die ballistischen Befunde gesehen?
    Ist das nicht genau so zweifelhaft, wie alles andere auch?

    Ganz genau. Im Beschlußtext des BGH vom 14. Juni 2012 · Az. AK 18/12 über den Haftbefehl gegen den ehemaligen Mitstreiter des „NSU“ und mindestens zeitweiligen V-Mann bzw. Informanten des Verfassungsschutzes Carsten Schultze beruft man sich auf ein Gutachten des BKA schon vom 6. und 7. Dezember 2011:

    http://openjur.de/u/433686.html
    36a) In der von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe zuletzt genutzten Wohnung in Z. , F. straße 26, wurde im Brandschutt eine Pistole Ceska 15 83 Kaliber 7,65 mm, (wieder sichtbar gemachte) Waffennummer 034678, mit aufgesetztem Schalldämpfer sichergestellt. Eine kriminaltechnische Vergleichsuntersuchung ergab, dass aus dieser Waffe an allen der neun Tatorte aufgefundene Projektile verfeuert worden waren (Gutachten des Kriminaltechnischen Instituts des Bundeskriminalamts vom 6. und vom 7. Dezember 2011 – KT 21 – 2011/6242/4; /5; /28).

    Aber der zu diesem Zeitpunkt noch amtierende Generalbundesanwalt Rainer Griesbaum kannte seltsamerweise das Ergebnis schon einen Monat vorher:

    http://www.generalbundesanwalt.de/de/showpress.php?newsid=417
    11.11.2011 – 35/2011

    In der Wohnung der Männer in Zwickau wurde zudem die Pistole aufgefunden, mit der in den Jahren 2000 bis 2006 die sogenannten Ceska-Morde verübt wurden.

    Große Preisfrage: Woher konnte Griesbaum das zu diesem Zeitpunkt, am 11. 11. 11 (wollnwernreinlasse?) schon wissen?

    Außerdem: Warum wurde dann in der Folgezeit immer wieder kolportiert, daß sich die vom BKA präsentierte Waffe durch die Brandeinwirkung so stark verformt habe, daß genaue ballistische Test gar nicht mehr möglich seien?

    Ein Zweitgutachten, durch die Anwälte Zschäpes eingefordert, sollte hier Klarheit bringen. Das einzige, was hier als einigermaßen feststehend betrachtet werden kann, ist die ausgefeilte Seriennummer, die wieder sichtbar gemacht wurde. Die beruht aber auf der unbelegten Behauptung des BKA, das mit genau dieser einen Waffe alle Morde begangen wurden.

    Das ist allerdings nur einer unter unzähligen Widersprüchen und Ungereimtheiten in diesem Fall.

  27. Als Ende 2011 die „NSU“-Geschichte aufkam, dachte ich sofort an einen Vorfall vom Mai 2010. Während ich auf der Fahrt von Velten (bei Berlin) zum Kunden im Berlin-Wedding fuhr, hörte ich im Radio vom Mord an einem Dönerbudenbesitzer in der vergangenen Nacht an der Weddinger Müllerstraße. Ich dachte sofort an meinen „Stammtürken“, bei dem ich regelmäßig Currywurst aß. Zehn Minuten später fuhr ich an seiner Bude vorbei: da war alles in Ordnung. Ein anderer mußte das Opfer sein. Vgl. dazu den Bericht:
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/mord-an-imbissbuden-besitzer-tod-am-doenerstand-1.189476

    Ich habe von diesem Fall später nie wieder gehört. Anläßlich der „NSU“-Sache dachte, der Fall sei dabei. War er aber nicht, was mich wunderte.

    Im April 2008 hatte es in der Müllerstraße bereits einen anderen „Dönermord“ gegeben. Ein mutmaßlicher serbischer Waffenhändler aus Holland, der später gefaßte wurde, vor Gericht schwieg und zu zwölf Jahren verurteilt wurde, hatte einen kurdischen Dönerbudenbesitzer erschossen. Vgl. dazu:
    http://www.welt.de/regionales/berlin/article1879836/Polizei-hat-ersten-Verdaechtigen-im-Doener-Mord.html
    http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/7134/
    http://www.bz-berlin.de/bezirk/wedding/der-killer-schweigt-article353074.html
    http://www.bz-berlin.de/bezirk/wedding/zwoelf-jahre-haft-fuer-killer-article387621.html

    Einen dritten Fall aus dem vorigen Jahr – ebenfalls Berlin-Wedding, am Gesundbrunnen – würde ich auf den ersten Blick nicht mit den übrigen „Dönermorden“ in Verbindung bringen:
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/mord-in-berlin-wedding-todesschuesse–schulden-waren-motiv,10809148,16078652.html
    Das Opfer, ein Dönerbudenbesitzer, soll Haupt eines Schutzgelderpresserrings gewesen sein, der gefaßte Täter einer seiner Geldeintreiber, den er wohl der Unterschlagung verdächtigte.

  28. Karl_Murx sagt: Mai 19, 2013 um 23:53

    Große Preisfrage: Woher konnte Griesbaum das zu diesem Zeitpunkt, am 11. 11. 11 (wollnwernreinlasse?) schon wissen?

    OK, der Stümper schreckt vor nichts zurück (Moni und Evi mögen mir verzeihen😉 ):

    Wenn man diese Frage 3 x (1+1+1+1+1+1) = 666 mal stellt, werden unter 66 Antworten 6 Richtige sein.

  29. Googeln-Könner sagt:

    @Robert Ketelhohn: Der Mordfall im „Grillhaus Rehberge“ (siehe Tatortfoto in dem von Dir verlinkten Tageszeitungsbericht) in der Müllerstraße ist längst geklärt, der Täter wurde verurteilt: http://www.tagesspiegel.de/berlin/aus-dem-gericht/1465834.html

  30. juergenelsaesser sagt:

    Googeln-Könner: Sie können zwar googeln, aber nicht denken: Dass der Auftragskiller gefunden wurde, sagt ja nichts über die Auftraggeber aus, oder? Sonst wäre ja auch der Kennedy-Mord aufgeklärt…

  31. Kreuzweis sagt:

    Super, Herr Elsässer!
    Gestern wollte ich noch einen Textfund, der mich etwas elektrisiert hatte, von mir aus ‚posten‘, doch ich war schon zu müde. Ich hatte es als Text abgespeichert, weil ich dachte, das müßte COMPACT interessieren, doch fand ich es wegen einer schlechten Namensgebung nicht sofort wieder.
    Q.: http://www.iknews.de/2012/08/29/offtopic-2-5/comment-page-113/#comments

    Hier also der Text vom 18.5.13:
    ——–
    11. rolf sagt: (18. Mai 2013 um 07:24)
    9 Dönermorde? Mindestens 13 !!!
    Die BAO Bosporus hat schon richtig ermittelt. Ich bin gespannt wann dieses Lügenkonstrukt des NSU-Märchens in sich zusammen fällt.
    Nur in der Annahme, dass es sich “nur” um neun Dönermorde handelt, liegen sie daneben. Es sind dreizehn.
    1999 Laichlingen Schwiegervater und Schwiegersohn, beides Kurden kurz nacheinander, wurden in der Türkei am Flughafen verhaftet, erschossen und später in einen Massengrab entdeckt. Diese beiden wollten den Blumenladen von Enver Simsek (1. Ofizielles Opfer/Nürnberg) vor der Tat kaufen bzw. übernehmen. Schreibt Tochter Simsek in ihrem Buch.
    9. September 2000 Enver Simsek (Kurde) in Nürnberg
    13. Juni 2001 Abdurrahim ÖzüdoÄ�ru (Kurde) in Nürnberg
    27. Juni 2001 Süleyman Taşköprü in Hamburg
    29. August 2001 Habil KÄ�lÄ�ç in München
    25. Februar 2004 Mehmet Turgut (Kurde) in Rostock
    9. Juni 2005 Ä�smail Yaşar (Kurde) in Nürnberg
    15. Juni 2005 Theodoros Boulgarides in München
    4. April 2006 Mehmet KubaşÄ�k (Kurde) in Dortmund
    6. April 2006 Halit Yozgat in Kassel
    4. Oktober 2011 Mühettin L. (Kurde) in Laichlingen Nachfolger des Blumenladens der Morde von 1999. Tatwaffe Ceska
    01. November 2011 Dönerkioskbesitzer in Döbeln

    Komischerweise sehr viele Kurden. Die Kölner Keupstraße Tatort des Nagelbombenanschlages ist ebenfalls ein Viertel in dem überwiegend Kurden leben. Also mir kommt es eher so vor, als ob es da zwischen Türken und Kurden um die Wurst ging, als um diese lächerliche Terrorzelle.
    Andreas T. soll zudem V-Mann Führer im Ausländerextremismus-Referat, Stichwort Graue Wölfe gewesen sein.
    Und wem 13 Dönermorde noch nicht reichen, der kann auch ohne Probleme auf 15 kommen, wenn er die beiden in Frankreich gefundenen Leichen mit einrechnet, die erschossen und verscharrt wurden, alle Kleidungsstücke stammten aus Deutschland. Wahrscheinlich ebenfalls Kurden. Vater und Sohn.
    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12447050/Hat-der-Doener-Moerder-zwei-weitere-Opfer-erschossen.html
    Gerade die 1999er Sache ist mysteriös: Ganz normale Blumenhändler werden kaum am Flughafen Istanbul verhaftet und erschossen, und der Schwiegersohn, welcher den Mann suchte und hinterher reiste, erlitt dasselbe Schicksal. Die Sache stinkt ganz gewaltig und weist ganz klar auf “türkisch Gladio”, also Ergenekon hin.
    Es ist ja nicht so, dass die deutschen Sicherheitsbehörden das nicht ganz genau wüssten.
    http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Auch-der-fruehere-Ladenbesitzer-und-sein-Schwiegersohn-
    wurden-ermordet;art4299,1145094
    ——–

    Das mit den Kurden verriet mir der griechische Wirt einer meiner Stammkneipen, von dem ich wußte, daß er Umgang mit vielen Türken hatte, als ich ihn mal nach den Meinungen der Türken fragte. Er sagte, die NSU-Morde gingen den Türken am A*sch vorbei, da es sich bei den Opfern durchweg um Kurden handelte, die krumme Geschäfte verstrickt gewesen wären.

    Dazu paßt, daß die türkische Presse den Eröffungstermin des NSU-Prozesses unter „ferner liefen“ abhandelte – zumindest auf ihren Internetseiten. Dies entnahm ich einem Bericht, den ich jedoch grad verlegt habe.

    Es gibt Hinweise, daß die türkische Aufgeregtheit um die angeblichen NSU-Morde ist nur zweckdienliche Show, um Vorteile bei den dummen Deutschen zu gewinnen. Der widerliche Holokost-BRDler ist ja dankbar für jede neue Schuldzuweiseung und zahlt jeden Preis dafür …

    (http://www.pi-news.net/2013/04/turken-in-wiki-kaum-an-nsu-interessiert/
    http://www.shortnews.de/id/1020968/der-nsu-prozess-stoesst-in-der-tuerkei-kaum-auf-interesse)

  32. Kreuzweis sagt:

    Eine Frage bezüglich der magischen Tatwaffe:
    Es heißt, die Ceska wäre zu verglüht, um mit ihr noch einen Beschußtest machen zu können. Andererseits kann auch ein Blinder erkennen, daß die stets gezeigte Pistole, die auch in Compact abgebildet ist, kaum Hitze abbekommen haben kann, da die Plastikgriffschalen unversehrt sind und selbst das Verpackungsmaterial nur angeschmorrt ist.
    Hat dieser AUGENSCHEINLICHE Widerspruch in den Medien schon ein angemessenes Echo gefunden?
    Die Ceska ist ja DER Schlüsselbeweis und ein forensicher Vergleich von Schußkanal und in den Opfern gefundenen Projektilen daher sehr wichtig, um auszuschließen, daß es überhaupt die Tatwaffe ist oder ein baugleiches Teil.
    Die Frage, wie die Ceska überhaupt an den Fundort kam, ist davon natürlich unberührt.

  33. Unbekannt sagt:

    Soljo D. erschossen am 29.4.2013 in Berlin Kiefholzstr. 186 in seinem Geschäft.

  34. Jörn sagt:

    Der Scheiterhaufen war früher ein probates Mittel, um kriminelle Energien in der Gesellschaft kleinzuhalten.

    In den alten griechischen Stadtstaaten, also in der Wiege der Demokratie, war die Todesstrafe für korrupte Beamte, Politiker und Händler ein fester und fundamentaler Stützpfeiler der Demokratie.

    Menschenrechte schützen Verbrecher und geben Freischein zum Verbrechen.

    Das Christentum ist eine Ideologie, um über Menschen zu herrschen und sie auszubeuten.

    Denn es genügt nicht, daß ein Politiker nur zurücktritt, wenn er Verbrechen begeht. Die Hemmschwelle muss viel höher gelegt sein.

    Das Strafmaß darf nicht daran bemessen werden, wie ein Verbrecher geprägt wurde. Sondern daran, wie Verbrechen zukünftig verhindert, bzw. Opfer geschützt werden können.

    Das mildeste Mittel darf erst dahinter mit zweiter Priorität stehen.

  35. Rudolf Steinmetz sagt:

    Man muss nicht immer ermorden, oft ist „Psychiatrisieren“ effektiver, Gustl Mollath (s. oben!) ist nur die Spitze des Eisberges. Dazu als Beispiel der Fall jener hessischen Steuerfahnder, die beinahe in der Klappsmühle verschwanden, weil sie den Banken zu nahe kamen – siehe Frank Wehrheim bei Pelzig hält sich 14 Mai 2013: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1901178/Pelzig-haelt-sich-vom-14.-Mai-2013?setTime=1.467

  36. Lukas Richter sagt:

    Freut sich Jemand hier an Zahlen?
    Könnt’s Euch selber aus- mal -malen:
    Zehn plus Zwei gleich Schauprozess.
    Feiern heißt hier Purimfest!
    Nürnberg wiederholte auch,
    was bei Esther war schon Brauch.
    München, Medien, Mafia:
    Alles war schon einmal da.
    Und am Ende grinst wohl wieder
    Jemand auf den Michel nieder.

  37. derherold sagt:

    „Der deutsche Verfassungsschutz ist durch die NSU-Morde mindestens ebenso gestraft wie die Hauptangeklagten. Die Jungs liegen bis auf Weiteres an der Kette. Die müssen jetzt über jede Minute und jede Curry-Wurst Rechenschaft ablegen.“

    Wer sagt das ?
    Wem müssen sie „Rechenschaft ablegen“ ? Der Regierung, von der sie den Auftrag bekomemn haben „Nazi(terror)zellen zu gründen oder dem medienapparat, der dies deckt und propagandistisch verstärkt.

    WENN man bei dem NSU-Prozeß von einer Art Inszenierung ausgeht, warum sollte dann die Kritik am Verfassungschutz und die „Entlarvung“ des „Akten-Shredderns“ nicht ebenfalls Inszenierung sein ?

  38. »Googeln-Könner«: Wie Jürgen schon geschrieben hat, wurde im Fall »Grillhaus Rehberge« lediglich der Täter verurteilt. Ich habe die Internetreferenzen zum Fall oben selber gebracht, Google durften Sie sich also schenken. Der Hintergrund ist aber weiter unklar, der Täter hat im Prozeß weitestgehend geschwiegen: ein zur Tat aus Holland mit holländischen Begleiter angereister und hernach ebendahin zurückgeflohener Serbe. Es wurde von Waffengeschäften geredet, von PKK-Verbindungen, aber Genaueres wie auch die Hintergründe jenes Serben liegen völlig im Dunkeln.

    Übrigens scheinen mir die auffällige Prävalenz der Kurden unter den Opfern, aber auch andere Faktoren – etwa die Ermordung dreier PKK-Aktivistinnen zu Jahresanfang in Paris und die Rolle des Mevlüt Kar im „NSU“-Fall – Indizien zu sein, die in Richtung des türkischen MIT oder „Gladio“-artiger türkischer Strukturen deuten.

    Es spricht auch nichts a priori dagegen, daß deutsche, der amerikanischen DIA bekannte »right wing operatives« (so der dem Stern zugespielte DIA-Bericht aus Heilbronn über Uwe & Uwe, also „Agenten in der rechtsextremen Szene“) Kontakte zu der entsprechenden türkischen Szene hatten.

    Eine mögliche (unter mehreren) Arbeitshypothesen könnte (und müßte) also sein, daß türkische Dienste in Verbindung mit amerikanischen und deren Leuten innerhalb der deutschen Dienste den (posthum erschaffenen) „NSU“ nutzten, um als staatsgefährdend angesehene türkische (bzw. türkisch-kurdische) Aktivisten, in den meisten Fällen mit PKK-Verbindung, auszuschalten, sei es in einigen oder in allen relevanten Fällen.

    Durch solche Aufträge könnten Mundlos und Böhnhardt sich infolge ihres kruden Weltbilds durchaus gebumfidelt und geehrt gefühlt und sich eingebildet haben, ihrem Vaterland einen Dienst zu erweisen.

    Das ist natürlich, ich wiederhole es, nur eine Hypothese unter verschiedenen denkbaren. Aber allemal plausibler, als was uns derzeit offziell verkauft wird.

  39. Sturm sagt:

    Unglaublich. Die haben selbst auf der Seite archive.org, waybackmachine rückwirkend sämtliche früheren Fahndungen nach dem Ceska-Mörder gelöscht, jedenfalls bei der Polizei Bayern. Man kann jede Fahnung bis zum Jahr 1999 finden. Die Ceska-Morde sind entweder gelöscht, heißt, man findet den Eintrag, aber der Text fehlt oder aber sie werden nicht erwähnt. Alles anderen Fahndungen findet man, tagesaktuell.

    Wenn Sie es nicht schon kennen, Herr Elsässer, die Seite archive.org könnte eine sehr interessante Quelle für Sie sein. Einfach die Seite archive.org aufrufen. Da gibt es ein Feld Waybackmachine, da zum Beispiel die URL der Polizei Bayern eingeben: http://www.polizei.bayern.de. Aufgeführt wird anschließend ein Kalender, der sämtliche Snapshots der Seite über die letzen 15 Jahre zeigt. Man findet dann die Seite mit den tagesaktuellen Informationen zum historischen Datum. Die sind offensichtlich auch vollständig. Nur bei den Ceska-Morden kommt error.

  40. ups2009 sagt:

    OoffTopic … nicht ganz, denn Boston ist wie NSU !!!

    Dr. Stan Monteith, a 35-year orthopedic surgeon on Jeff Bauman’s leg amputations: “I believe that this young man was an actor”

    May 10, 2013 by FauxCapitalist

    http://fauxcapitalist.com/2013/05/10/dr-stan-monteith-a-35-year-orthopedic-surgeon-on-jeff-baumans-leg-amputations-i-believe-that-this-young-man-was-an-actor/

    19 days after losing both legs, why, he was let out of the rehab hospital.

    http://nodisinfo.com/Home/bombing-hoax-hooded-man-caught-spraying-fake-blood/

  41. Yilmaz sagt:

    @ Kreuzweis sagt: Mai 20, 2013 um 10:38

    ehrlich gesagt wundern tut´s mich nicht daß es sich bei den meißten Toten um Kurden handelt, die PKK ist sehr aktiv in diversen Mafia ähnlichen Strukturen und auch eng verbandelt mit linksextremen Strömungen…

  42. Barbie Jabsor sagt:

    Die Verfassungsschutz-Kommission hat vorgeschlagen, dass schwere Straftaten von V-Leuten nicht angeklagt werden sollen. Bisher ist das möglich.

    http://www.tagesschau.de/inland/innenministerkonferenz140.html

  43. Barbie Jabsor sagt:

    Immer wieder erfährt man, auch vom Compact-Magazin, dass Bekennervideos sogar nach der Inhaftierung von Frau Zschäpe bei Adressaten eingingen. Es entsteht der Anschein, jemand Anderes hätte diese bei der Post eingeworfen.

    Nun bin ich über diesen Spiegel-Online Artikel vom 15. November 2011 gestoßen:

    „Vier Tage lang tauchte Beate Zschäpe ab, bevor sie sich in Begleitung eines Anwalts bei der Polizei in Jena stellte. Sie kam in Untersuchungshaft. Zwei Tage später erreichte eine Kopie des Bekennervideos die Linke in Sachsen-Anhalt, am Freitag eine weitere DVD ein nicht mehr existierendes Büro der ehemaligen PDS in Riesa. Da die Post zunächst die neue Adresse der Linken ermitteln musste, kam die DVD erst am Freitag an.“
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ermittlungen-gegen-neonazi-terroristen-die-raetsel-von-zwickau-a-797771.html

    Das bedeutet, die Postsendung ging deshalb verspätet ein, weil noch die PDS, die es nicht mehr gab, als Empfänger angegeben war, die Adresse war nicht mehr existent. Seit Juni 2007 heißt die PDS die Linke. Das bedeutet, die Verfasser des Schreibens waren entweder völlig unwissend und politisch nicht auf dem Laufenden oder das Schreiben wurde bereits vor Juni 2007 vorbereitet.

    Nach dem Trio wurde bereits im Jahr 2000 im Fernsehen gefahndet:
    „Im Mai 2000, nach Ausstrahlung der Serie „Kripo Live“, in der nach Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe gesucht worden war, meldete sich ein Berliner Polizist und gab an, die Neonazis in Berlin gesehen zu haben. Die Ermittlungen führten jedoch zu keinem Erfolg.“
    http://www.antifa-berlin.info/recherche/152-rechtsterrorismus-und-die-militante-berliner-neonaziszene

  44. juergenelsaesser sagt:

    Barbie: Es gibt DVDs, die nicht per Post verschickt, sondern per Hand bei den Empfängern eingeworfen wurden. Das kann nicht Zschäpe gewesen sein.

  45. Barbie Jabsor sagt:

    Den Inhalt des Spiegel-Online Videos, Laufzeit 5 min, kann ich nicht bewerten. Es geht um ein angeblich 2. gefundenes Bekennervideo auf einer externen Festplatte im Brandschutz äh Schutt😉 vom 16.01.2012.
    http://www.spiegel.de/video/zwickauer-zelle-neues-bekennervideo-aufgetaucht-video-1172497.html

    Auf jeden Fall sieht man in den ersten 30 Sekunden das Zwickauer Haus, wie es brennt. Für mich sind die Aufnahmen neu.

    Schaut man sich im Compact-Spezial Nr. 1 auf Seite 18/ 19 die Aufnahme des Hauses an, so fällt auf, dass das Dach mit neuen Ziegelsteinen gedeckt worden sein muss. Die Fassade ist frisch mit gelber Farbe gestrichen, die Fenster, auch die Vorsprünge für die Dachfenster, scheinen neu zu sein.

    Dieses Haus wurde generalüberholt und frisch renoviert. Es erscheint logisch, dass hier Bauarbeiter noch am Werken waren, bevor es zum gelegten Brand kam.

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