Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Diese Woche im NSU-Prozess: COMPACT ist drinnen dabei

Und der STERN ärgert sich mächtig…

COMPACT muss gar nicht vor Ort beim NSU-Prozess sein, um eine Rolle zu spielen. Weiterlesen

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63 Responses

  1. Jakobiner sagt:

    Interessant, dass der STERN seine eigenen Topstorys über die Verwicklung US.-amerikanischer Dienste jetzt selbst leugnet.Bezeichnend auch die Erklärung des Presseprechers des OLG, wonach man die NSU jursitisch als „autonom agierende Zelle“ behandeln möchte. Damit ist das Drehbuch festgelegt, wenn nicht die Nebenkläger versuchen, die Richtung des Verfahrens zu ändern.

  2. 006 sagt:

    Ist dieser ‚Richter Götzl‘ nicht dieser famose Herr??

    http://www.heise.de/tp/artikel/31/31167/1.html

  3. Wolfgang Eggert sagt:

    Die Medienmaschine ist schon ein echtes Übel. Wohin man in diesem widerlichen Berufsfeld blickt findet man die Wahrheitsverdreher, die Angepassten, die Kriegshetzer, die Lobbynutten.

    „Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich.” Das forderte der bekannte Journalist Pulitzer (der mit dem Preis) einstmals von seinem Berufsstand. Keine Aufgabe ist in der Geschichte krasser verfehlt worden als diese. Die Medien vertuschen Verbrechen, die Tricks dahinter, sie halten geheim statt offenzulegen. Das Kontrollorgan des Volkes, der Vielen, ist heute das Kontrollorgan der Mächtigen, der Wenigen.

    Im Sinne Pulitzers muss der Journalist von heute in allererster Instanz seine eigenen Kollegen angreifen. Ihre Geheimhaltungen ans Tageslicht zerren. Und sie vor aller Augen lächerlich machen. Namen für Namen. Der obige Beitrag ist ein Anfang. Weiter so.

  4. Jakobiner sagt:

    Wie wäre es denn mal, wenn COMPACT anstatt jedem Tag dem NSU-Prozess hinterherzuhecheln, ein NSU-Tribunal ala Vietnamtribunal mit Einladung an alle Pressevertreter und Nebenkläger abhält? Quasi der Parallelprozess zum offziellen NSU-Prozess?

  5. Jakobiner sagt:

    Solch ein Parallellprozess könnte natürlich nicht täglich stattfinden, aber ein Forum für offene Fragen und investigative Menschen zweiwöchentlich oder monatlich sein, bei dem man die vorherigen Wochen des NSU-Prozesses zusammenfasst, unbeantwortete Fragen des NSU-Prozesses thematisiert,etc.Dafür müsste doch in München ein Raum zu finden sein–vielleicht im Bürgerbräukeller gleich in der Nähe des Justizgebäudes!

  6. Anonymous sagt:

    aufgabe eines journalisten sollte sein, systemlösungen zu suchen und über sie zu berichten. probleme kennen wir alle zu genüge.

  7. Es geht in diesem Verfahren wohl nur darum, Schuld herzustellen und sie Frau Zschäpe zuzuweisen. Oder geht es darum, die Schuld bestimmten Behörden zuzuweisen, um sie unter Kontrolle zu bekommen?

    Die Wahrheit dürfte in beiden Fällen auf der Strecke bleiben und es würde mich sehr freuen, wenn es COMPACT gelingen könnte, ihr zum Durchbruch durch die fest geschlossenen PC-Reihen des tiefen Staates zu verhelfen.

  8. Bernwardt sagt:

    OT…
    Vor seiner Festnahme hat der mutmaßliche Boston-Attentäter Dschochar Zarnajew (19) Medienberichten zufolge in seinem Versteck ein Bekennerschreiben verfasst. Zarnajew bezeichnete den Bombenanschlag auf den Marathonlauf in der Ostküstenstadt darin als Vergeltung für US-Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan, wie die Fernsehsender CBS und CNN berichteten. „Wer einen Muslim angreift, greift alle Muslime an”, soll Zarnajew an die Innenwand des Bootes gekritzelt haben, in dem er sich schwer verletzt versteckt hatte.
    http://www.bild.de/news/ausland/boston-marathon-anschlag/boston-bomber-hinterliess-bekennerschreiben-30430336.bild.html
    Ja nee, is klar… sorry, aber die Nummer stinkt doch zum Himmel. Der Typ war schwer verletzt, drohte in dem Boot zu verbluten. Sehr seltsam, to put it mildly. Erinnert ein bisschen an Attas Testament in der angeblich hängengebliebenen Reisetasche am Bostoner Logan Airport.

  9. Karl_Murx sagt:

    @Wolfgang Eggert:

    Die Medienmaschine ist schon ein echtes Übel. Wohin man in diesem widerlichen Berufsfeld blickt findet man die Wahrheitsverdreher, die Angepassten, die Kriegshetzer, die Lobbynutten.

    Nicht umsonst gilt der Berufsstand des Journalisten heute als einer der unbeliebtesten im Land, tut mir leid, das sagen zu müssen. Der soziale Status eines Journalisten, wenn er nicht gerade eine Top-Position hat oder ein verbeamteter Nachrichtenfunktionär der öffentlich-rechtlich zwangsfinanzierten Staatsmedien ist, liegt mittlerweile weit unten. Das sind meist armselige, kleine Würstchen, die froh sein müssen, wenn mal ein Artikel von ihnen abgedruckt wird. Die werden darum den Teufel tun und wider den politisch-ideologischen Stachel der Chefredaktion zu löcken, die heutzutage meist auf linksgrünen Seite zu verorten ist. Vom Ideal der unabhängig berichtenden vierten Macht im Staat kann man nicht mal ansatzweise reden.

    „Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich.” Das forderte der bekannte Journalist Pulitzer (der mit dem Preis) einstmals von seinem Berufsstand.

    Pulitzer selbst war in der Beziehung kein leuchtendes Vorbild. Aber sei`s drum.

    Keine Aufgabe ist in der Geschichte krasser verfehlt worden als diese. Die Medien vertuschen Verbrechen, die Tricks dahinter, sie halten geheim statt offenzulegen. Das Kontrollorgan des Volkes, der Vielen, ist heute das Kontrollorgan der Mächtigen, der Wenigen.

    Die Mainstreammedien drucken inzwischen unreflektiert noch den größten Schwachsinn und die plumpeste Lüge der Behörden ab, wenn es darum geht, die Staatsräson in Gestalt der Mär einer migranten- und polizistenmeuchelnden neonazistischen Terrorgruppe zu wahren. Ein Zeichen dafür, daß dieser Staat mit dem Rücken zur Wand steht. Es ist bereits kurz nach dem Erscheinen Ihres Artikels auf doriangrey.net von vielen Leuten vorausgesagt worden, daß diese Affäre ein neuer Mannichl-Fall ist, aber einer in Potenz. Der hat das Potential, bei seiner Aufdeckung das politisch-mediale Kartell zu sprengen, das uns im Würgegriff hat.

    Im Sinne Pulitzers muss der Journalist von heute in allererster Instanz seine eigenen Kollegen angreifen. Ihre Geheimhaltungen ans Tageslicht zerren. Und sie vor aller Augen lächerlich machen. Namen für Namen. Der obige Beitrag ist ein Anfang. Weiter so

    Die Wahrheit ist, daß ein Großteil der Elite ausgetauscht werden müßte, um uns wieder demokratische Verhältnisse zu bringen, sowohl in den Medien als auch in der Politik.

  10. Ich zitiere aus dem offenen Brief eines Bayerischen Richters im Ruhestand, der – in einem anderen Kontext und zu einem anderen Fall – an eine der politisch VerantwortlichInnen für solche Schauprozesse, nämlich einer Frau Staatsministerin der Justiz, schreibt:

    „in der Anpassung des Textes der Präambel der Bayerischen Verfassung an die Zustände, die Sie zu verantworten haben, sage ich Ihnen:

    Angesichts des Trümmerfeldes, das durch Ihre Amtsführung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen, im Rechtsstaat, insbesondere in Nürnberg, der selbsternannten Stadt der Menschenrechte, entstanden ist, müssen Sie zurücktreten und gegenüber dem Bayerischen Landtag und dem Bayerischen Volk die Verantwortung für die Strukturen der Staatskriminalität übernehmen, die unter Ihrer Führung den Rechtsstaat zerstört und die Menschen geschädigt haben.“

    Wer übernimmt die „Verantwortung für die Strukturen der Staatskriminalität“ im NSU-Komplex? Wer?

  11. Eveline 👣👠👀 sagt:

    Die DDR verschwand, zuvor entschuldigte sich der Nachrichtensprecher der Aktuellen Kamera für die verlogene Berichterstattung der vergangenen Jahre bei uns.

    Karl-Murx sagt: …..Die Wahrheit ist, daß ein Großteil der Elite ausgetauscht werden müßte, um uns wieder demokratische Verhältnisse zu bringen, sowohl in den Medien als auch in der Politik.

    Ja und der Elitenaustausch hat stattgefunden und es ist alles noch hemmungsloser im Sinne der Lügen gekommen.

    Brauchen wir wieder Eliten? Liegt dort nicht ein Konstruktionsfehler?

  12. Wahr-Sager sagt:

    Folgender Kommentar von mir wurde bereits gestern an anderer Stelle veröffentlicht. Er passt aber hier noch besser hin:
    ——————–
    Wenn es gegen „Nazis“ geht, ist die Niveautiefe des heutigen Mobs unbegrenzt. Da lacht das Publikum im Zusammenhang mit dem „NSU“-Prozess, wenn Oliver Welke von der ideologisch geführten „Heute Show“ (in der „Nazis“ unvermeidlicher Bestandteil sind) Beate Zschäpe als „arbeitslose Glatzenmatratze“ verunglimpft (https://www.youtube.com/watch?v=PtwgFmVnC3c), während die Vorverurteilte im Hintergrund mit der Inschrift „Der Teufel trägt KIK“ zu sehen ist.
    Eine derart widerliche und menschenverachtende „Comedy“ ist wohl nur in der BRD möglich, in der sich der Hass gegen bestimmte Gruppen, denen man alles anhängen kann, offenbar freien Lauf lassen darf.
    ——————–

    Die Niederträchtigkeit der Medien bzw. ausführenden Mediennutten kennt keine Grenzen, wenn es gegen „Nazis“ geht. Da werden dann alle Register gezogen, die man ziehen kann, wird Schadenfreude als „Comedy“ verkauft.
    Ohne Nahtziehs geht heute offenbar nichts mehr, sie sind zu einem Bestandteil unseres Lebens geworden. Und das ist beabsichtigt, denn über diese Schiene kann man die Deutschen jederzeit klein halten und erpressen. Medien und Politik sind willfährige Gefährten jener Gruppierungen, die aus den „Nazis“ ihren größten Nutzen ziehen.

  13. Wahr-Sager sagt:

    „Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt niemanden unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn er es tut, weiß er im Voraus, dass sie nicht im Druck erscheint. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin. Andere von Ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde sofort auf der Straße und müsste sich nach einem neuen Job umsehen. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unser Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“

    John Swinton, US-amerikanischer Zeitungsverleger, 1829-1901; vor Redakteuren im Jahr 1889, zitiert nach: Richard O. Boyer und Herbert M. Morais, Labor’s Untold Story, NY: United Electrical, Radio & Machine Workers of America, 1955/1979

  14. Söderstrup sagt:

    @Jakobiner
    „ein NSU-Tribunal à la Vietnamtribunal“
    Die Idee ist jedenfalls gut. Allein der Aufwand…

  15. Katharina sagt:

    Versteckt in einem unscheinbaren Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung vom 9. April 2008 war ein Statement zu lesen.
    Richter Frank Fahsel schrieb dort:
    „Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht „kriminell“ nennen kann. Ich habe ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind.
    Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor „meinesgleichen“.“

    Frank Fahsel war Richter in Stuttgart. Dieser Leserbrief schlug im Netz wie eine Bombe ein, wurde vom Spiegel aufgenommen usw. Von der BW-Landesregierung und jeder staatlichen Seite wurde er konsequent ignoriert.

  16. Jakobiner sagt:

    Zu Söderstrup sagt:
    Mai 17, 2013 um 15:38

    @Jakobiner
    “ein NSU-Tribunal à la Vietnamtribunal”
    Die Idee ist jedenfalls gut. Allein der Aufwand…“

    Soviel Aufwand wäre dies nicht: Man lädt in den Löwenbräukeller gleich 400 Meter von dem Gerichtsgebäude Vertreter der Nebenkläger und kritische Journalisten zu einem Umtrunk ein, resümiert den Vormonat, fasst offene Fragen zusammen und präsentiert das Ganze als allmonatliche COMPACT-Podiumsdiskussion oder eben als kritisch begleitenden Prozess. Ein innovativer Kopf wie der Elsässer müsste doch wissen, wie man sowas organisiert und moderiert.Das Ganze vielleicht dann auch noch als COMPACT-TV-Video offeriert.

  17. Wolfgang Eggert sagt:

    @ jakobiner, 16., 17.51/18.00
    finde die idee auch prächtig, wenn auch nicht grad im bürgerbräukeller. man müsste das outsourcen, daß jeder der beteiligten daran interessiert ist. die geladene presse kommt eh nicht, aber man kann es ja tapen und ins netz stellen. wenn alex stahl den vorsitz übernimmt und ein cia-aussteiger zu gladio referiert, würde das schon ein gewisses mass an furore bewirken.

    @ joachim bullinger, 16, 20.03
    …zschäpe wird verantwortlich gemacht werden… glaube ich nicht. die war/ist ja selbst beim verfassungsschutz, von daher verstehe ich auch nicht, daß man sie hier in schutz nimmt. man wird sich bereits mit ihr geeinigt haben. sie wirft die schuld auf ihre mundlosen komplizen, hält das „amt“ da raus und der nationalsozialistische untergrund kann bis zum jüngsten tag weiterspuken.

    @ karl murx, 17.10.02
    eliten austauschen statt journalisten.
    ja wie denn? durch eine revolution von unten? hats in der geschichte nie gegeben. durch parlamentarische „übernahme“? no way. also musst du sie „branden“, ihre machenschaften ans licht befördern, bis sie darüber „stürzen“. dafür brauchts aber die macht von bild und spiegel und davon sind wir weiiiit entfernt. also würde ich damit anfangen, zunächst mal den torwächtern der elitentrutzburg den arsch heiss zu machen. bis die sich nicht mehr auf die strasse trauen. sind auch nur menschen mit geltungsbedürfnis. aber kegelbarer als die grossen.

  18. Jakobiner sagt:

    Noch zu der angeblichen Oktoberfestattentat-Gladio-Connection. Tobias von Heymann bezweifelt die Aussuagen von Andreas Kramer und ich glaube ihm. Denn: Warum sollte Gladio ein Oktoberfestattentat unterstützen, dass Franz Josef Strauß von der Macht wegbombt?Dazu:

    http://www.heise.de/tp/artikel/39/39125/1.html

    Eine auch berechtigte Frage ist: Inwieweit wußte der Warschauer Pakt von Gladio oder war selber in diese Szene mittels Doppelagenten involviert?Dazu:

    http://www.tageblatt.lu/nachrichten/story/Was-wusste-der-Osten–30283291

  19. kellogs sagt:

    OT.:
    #Sehr geehrter Herr Elsässer,
    im Text vom 3.5.2013 über Oskar Lafo behaupten Sie folgendes:
    „Katja Kipping, das Gesicht aus der Vodafone-Werbung, ….“

    Nach gründlichen Recherchen muss ich Ihnen sagen, dass das falsch ist. Sie sollten sich entschuldigen.

    Vielleicht haben sie Frau Kipping mit der Ex-Vodafone-Werbeträgerin Ute Hamelamnn verwechselt.

  20. Muslim from Germany sagt:

    @ elsässer

    „interview mit Herr Richter R. Heindl a.D.“

    der herr bezeugt, beschreibt im video einen waffeneinkauf made in balkan, der nach deutschland unter geheimdienstaufsicht durchgeführt wurde, unter der sich eine Česká befand. die in der BRD in die hände der polizei fiel und verschwand.

    und überhaupt, was der freundliche herr insgesamt in seinen ganzen videos alles ausplaudert über die demokratische justiz. steinbeck, schili……ja, da kommen einen dte tränen vor lachen, weil endlich mal einer auspackt oder die tränen, weil’s so übel ist. wer braucht schon die mafia-italia.

  21. „Und wer eventuell noch immer glaubt, daß der Prozeß gegen Zschäpe und Andere irgendetwas an den Tag bringen könnte, was dem Bundestagsausschuß zum “Nationalsozialistischen Untergrund” (NSU) nicht gelungen ist, dem droht über kurz oder lang wohl der Verlust weiterer Illusionen über diesen “Rechtsstaat”.“ – Aus: „Die Bilanz des NSU-Ausschusses“ von Klaus Wallmann sen., 17. Mai 2013 – mehr hier http://www.randzone-online.de/?p=18627

  22. Jakobiner sagt: Mai 17, 2013 um 17:40

    Zu Söderstrup sagt:
    Mai 17, 2013 um 15:38

    @Jakobiner
    “ein NSU-Tribunal à la Vietnamtribunal”
    Die Idee ist jedenfalls gut. Allein der Aufwand…”

    Soviel Aufwand wäre dies nicht: Man lädt in den Löwenbräukeller gleich 400 Meter von dem Gerichtsgebäude Vertreter der Nebenkläger und kritische Journalisten zu einem Umtrunk ein, resümiert den Vormonat, fasst offene Fragen zusammen und präsentiert das Ganze als allmonatliche COMPACT-Podiumsdiskussion oder eben als kritisch begleitenden Prozess.

    Genial. Und congeniales und kostengünstiges Guerilla-Marketing! Das würde die Auflage enorm steigern und weltweite Aufmerksamkeit herstellen.

  23. Muslim from Germany sagt: Mai 17, 2013 um 21:12

    @ elsässer

    “interview mit Herr Richter R. Heindl a.D.”

    der herr bezeugt, beschreibt im video einen waffeneinkauf made in balkan, der nach deutschland unter geheimdienstaufsicht durchgeführt wurde, unter der sich eine Česká befand. die in der BRD in die hände der polizei fiel und verschwand.

    Etwa 7:50 – 12:20. Höchst bemerkenswert und beachtlich!

  24. 006 sagt: Mai 16, 2013 um 16:31

    Ist dieser ‘Richter Götzl’ nicht dieser famose Herr??

    http://www.heise.de/tp/artikel/31/31167/1.html

    Er ist wohl für Götzendienste dieser Art zu haben, der ‘Richter Götzl’. Zumindest kann man versucht sein, dies zu vermuten.

  25. kellogs sagt:

    Keine Antwort? Soll das seriös sein?

  26. Anonymous sagt:

    Zitat: „Warum sollte Gladio ein Oktoberfestattentat unterstützen, dass Franz Josef Strauß von der Macht wegbombt?“

    Weil die Besatzungsmächte nicht wollten, daß Franz Josef Strauß Bundeskanzler der BRD wird. Keine der Besatzungsmächte. Strauß war zwar ein von Besatzern „gemachter“ Politiker…

    „Am 1. Juni 1945 ernannte die amerikanische Militärregierung Franz Josef Strauß zum stellvertretenden Landrat (Assistant Landrat), nachdem die lokale Militärverwaltung auf den englisch sprechenden Studienrat und Oberleutnant aufmerksam geworden war und ihn der Militärregierung für weitere Dienste empfohlen hatte.“
    http://www.fjs.de/der-politiker/landrat.html

    …er soll auch als Verteidigungsminister zur Zeit der „Lockheedaffäre“ enge Beziehungen nach USA gepflegt haben, aber er war ein Mensch, ein Bayer, von einem Typus, den ausländische Besatzer nicht ganz oben sehen wollten. Er war in einer Lage zu deren Mitläufer geworden, als Deutschland in eine völlige Abhängigkeit geraten war. Ein politischer Widerstandskämpfer gegen die Besatzer in ihrer Macht war er nicht. Aber bei einer Änderung dieser Lage konnte man nicht sicher voraussagen, wie ein Mann dieses Typs handeln würde. Meines Erachtens war das der Grund, weshalb Strauß die Auflösung des Ostblocks nicht mehr erlebte sondern kurz davor plötzlich verstarb, ein halbes Jahr bevor der „Spezialist für Putsche“, Vernon Walters, US-Botschafter in Bonn wurde. Woran verstarb er eigentlich? Laut „Spiegel“ soll es eine Leichenbeschau gegeben haben, aber…

    „…das Ergebnis der Leichenschau werde, so erklärte die Bayerische Staatsregierung, nicht bekanntgegeben. Dafür bestehe kein Anlaß.“
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13530489.html

  27. Karl_Murx sagt:

    @Wolfgang Eggert:

    @ karl murx, 17.10.02
    eliten austauschen statt journalisten.
    ja wie denn? durch eine revolution von unten? hats in der geschichte nie gegeben.

    Doch, hat es. Nämlich bei der Wende im Osten. Nun kann man sich zwar streiten, ob diejenigen Personen, die dann an die Spitze gespült wurden, besser waren als die vorher. Ich sage, zum großen Teil Nein. Aber die SED-Herrschaft wurde jedenfalls beendet, und das war nicht das Werk vom der guten Onkel Helmut aus dem Westen. Der kam dann erst später und bot die Einheit in Form des Beitritts an, was dann auch in der Phase der Ratlosigkeit, wie es weiterzugehen habe, geschehen ist. Ab dann hatten die eigentlichen Betreiber dieses Umsturzes und generell der Osten nicht mehr das Heft in der Hand, wohin es mit ihnen ging, mit allen damit verbundenen Folgen. Passiert uns das nächste Mal nicht mehr.

    durch parlamentarische “übernahme”?

    Das sehe ich als ein Mittel unter anderen. Deswegen trommele ich auch für die AfD, weil ihr Einzug in den Bundestag der erste Fall seit Jahren wäre, wo es eine Partei außerhalb der Etablierten in dieses Gremium schafft. Das würde dem politisch-medialen Kartell die Möglichkeit nehmen, sich auf ein unausgesprochenes Einverständnis mit der Bevölkerung zu berufen, wenn Parteien außerhalb des Kartells bei Wahlen immer wieder im marginalen Bereich bleiben. Allein schon deswegen lohnt es sich, für eine Wahlerfolg der AfD zu kämpfen. Dann endlich könnte niemand mehr behaupten, egal, was die Eliten auch anrichten, die Leute hinter sich zu haben.

    Daneben würde ich immer wieder die Frage stellen: Was könnte die AfD schlimmer machen als das, was die Blockparteien inzwischen angerichtet haben? Außerdem könnten sich, bei einem guten Wahlergebnis der AfD, im Bundestag Konstellationen ergeben, die die üblichen Machtspielchen erschweren bis verhindern. Sollte die FDP geschrottet werden und die CDU ausreichend Stimmen verlieren, dann wäre auch eine GroKo unter Merkel – die sie sowieso anstrebt – eine Koaltion der Loser, die jede richtige Opposition vor sich hertreiben und wo diese immer nur stärker werden würde. Die wäre dann ein Sprachrohr für diejenigen, die sich im Moment nur über das Internet zu artikulieren wagen, aus Angst vor gesellschaftlicher oder staatlicher Repression.

    also musst du sie “branden”, ihre machenschaften ans licht befördern, bis sie darüber “stürzen”. dafür brauchts aber die macht von bild und spiegel und davon sind wir weiiiit entfernt.

    Mit einer parlamentarischen Vertretung, zumal im Bundestag, wäre es wesentlich einfacher.

    also würde ich damit anfangen, zunächst mal den torwächtern der elitentrutzburg den arsch heiss zu machen. bis die sich nicht mehr auf die strasse trauen. sind auch nur menschen mit geltungsbedürfnis. aber kegelbarer als die grossen.

    Wie machen wir das, und wen meinen Sie mit „Torwächtern“ genau? Die Chefredakteure in den MSM? Die Großkopfeten der Blockparteien und deren Politkommissare in Gestalt der vielen Beauftragten für Gender, PC, Migration, Umvolkung und wasweißichnochalles?

  28. Jakobiner
    Jürgen Elsässer
    Wolfgang Eggert

    mir geht wegen diesem „NSU“ Prozess auch vieles durch den Kopf.Daher finde ich deine Idee auch sehr gut. Gerade dieser Prozess biedet wegen seiner politischen Brisanz, bei hoffentlich lang anhaltenten öffentlichen Interesse und den so offensichtlichen und offenkundigen Diskrepanzen der Faktenlage, die ideale Möglichkeit dem angeblichen Rechtstaat BRD bei der Wahrheitsfindung KRÄFTIG zu unterstützen.
    Was ja auch laut Grunzgesetz die verdammte Pflicht und Schuldigkeit eines jeden aufrechten Bunzelbürger ist.
    Das unter Umständen die beiden Uwes keine Klosterschüler waren und die Beate Zschäpe nicht aus einem Mädchenpensionat stammt, sollte bei der Anklage in diesem Prozess nur eine untergeordnete Rolle spielen.
    Gerade im Verbund mit Jürgen Elsässer und Wolfgang Egger müßte es doch möglich sein, daß sich noch andere Menschen mit dem entsprechenden Hintergrund und den daraus resultierenden Möglichkeiten, mit dem Herzen am rechten Fleck,aber ohne übertriebenen Ego finden.
    Auch müßte in einem Gespräch mit dem Anwaltstrio von Zschäpe geklärt werden, in wie weit die an einer Zusammenarbeit interessiert wären und wenn ja, wie das im Rahmen ihrer Tätigkeit als Verteidiger, juristisch überhaupt möglich ist.
    Dieser Prozess könnte mit Mut und Engagement für die Wahrheit suchende Truther Szene wie 6 Richtige mit Jackpot sein und in diesem „Staat“ eine Lawine zum Rollen bringen.
    Ich bin 100 %tig überzeugt das mit dem Klopfen auf das Fell die Flöhe anfangen zu springen.

  29. Wahr-Sager sagt:

    @006:

    „Ist dieser ‘Richter Götzl’ nicht dieser famose Herr??“

    Da schau her. Es ist doch interessant, was man im Internet so alles finden kann. Ich zitiere mal aus der genannten Quelle, um erkennbar zu machen, um was für einen Typ es sich bei diesem Richter handelt:

    „… Das erste dieser Urteile erging im Frühjahr 2008. In dem verhandelten Fall ging es um den damals 57jährigen Fahrradfahrer Josef I., der frühmorgens in der Laimer Unterführung ein junges Mädchen ‚Geh‘ weg, ich will nicht mehr‘ schreien hörte. Neben ihr sah er einen Jugendlichen, der auf ihn einen ‚aggressiven‘ Eindruck machte, weshalb er ihm zurief ‚Lass sie doch in Ruhe‘. Als ihm der Angesprochene daraufhin antwortete ‚Hau ab, das geht dich nichts an‘ fuhr Josef I. zwar weiter, wurde aber trotzdem von dem Jugendlichen verfolgt. Als der 16-jährige ihn erreichte, stach ihm der nach eigenen Angaben völlig verängstigte Radler mit einem Taschenmesser in die Achselhöhle, worauf hin der Schüler viel Blut verlor und im Krankenhaus operiert werden musste.

    Für Richter Götzl war dies Anlass genug, gegen Josef I. eine Haftstrafe von viereinhalb Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung zu verhängen – ein Strafmaß, bei dem keine Aussetzung zur Bewährung mehr möglich ist. Als der 57-jährige seine damals verspürte Angst im Prozess dadurch verständlich zu machen versuchte, dass er schilderte, wie er in der Vergangenheit von Jugendlichen derart zusammengeschlagen wurde, dass er zahlreiche Trümmerbrüche im Gesicht erlitt, die mit im Kiefer verbleibenden Drähten zusammengeflickt werden mussten, hielt ihm Götzl vor, in ‚Selbstmitleid‘ zu zerfließen.

    Anfang 2009 verurteilte der Richter den 30-jährigen Informatikstudenten Sven G., der sich mit einem Messer gegen fünf Albaner zur Wehr gesetzt hatte, zu einer Haftstrafe von 3 Jahren und 9 Monaten. Auch in diesem Fall musste der Verurteilte, der sich in seinem Leben noch nichts zuschulden hatte kommen lassen, die Haftstrafe ohne Bewährungschance antreten. Götzl erkannte zwar auf eine klare Notwehrsituation, empfand aber die Reaktion des Studenten als unverhältnismäßig – eine Sicht, die dieser anfangs nur bedingt teilen wollte, womit er sich offenbar den besonderen Zorn des Richters zuzog, der darauf hin – so die Süddeutsche Zeitung – ’sichtlich verärgert‘ meinte: ‚Dass man sich vom Täter zum Opfer macht, haben wir hier noch nicht erlebt‘.

    …“

    Noch Fragen, Kienzle?

  30. 006 sagt:

    # Anonym

    Meines Erachtens war das der Grund, weshalb Strauß die Auflösung des Ostblocks nicht mehr erlebte sondern kurz davor plötzlich verstarb, ein halbes Jahr bevor der “Spezialist für Putsche”, Vernon Walters, US-Botschafter in Bonn wurde. Woran verstarb er eigentlich? Laut “Spiegel” soll es eine Leichenbeschau gegeben haben, aber…

    “…das Ergebnis der Leichenschau werde, so erklärte die Bayerische Staatsregierung, nicht bekanntgegeben. Dafür bestehe kein Anlaß.”
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13530489.html

    Ich habe das nur noch dunkel in Erinnerung … – ist er nicht bei einer Jagd einem Herzanfall erlegen?? Strauß war alt, er war dick (um nicht zu sagen ‚fett’… – wobei andererseits Kohl zeigt, daß das kein Grund verfrühten Sterbens sein muß…) … und war er nicht auch Diabetiker? Also manchmal sterben auch mächtige Leute/Vasallen … eben einfach so.

  31. Schwan sagt:

    „@Wolfgang Eggert:@ karl murx, 17.10.02eliten austauschen statt journalisten.ja wie denn? durch eine revolution von unten? hats in der geschichte nie gegeben.
    Doch, hat es. Nämlich bei der Wende im Osten.“

    Da muss ich leider enttaueschen, die erste Demonstranten im Osten waren Agenten und erst als die Ostdeutschen sahen, dass nicht auf jene geschossen wurde, haben sie sich massenweise angeschlossen.

    In diesem Zusammenhang auch empfehlenswert, die Pluenderlandverschwoerung, kurz, Guthaben der Ostdeutschen, die aus Einzahlungen in zentrale Toepfe stammten, wurden durch Bilanztricks in Schulden der Deutschen gegenueber zunaechst ostdeutschen Banken verwandelt, die dann an westliche Banken verschenkt wurden, die Bilanztricks fanden statt mit Hilfe des Bundestages und der Volkskammer.
    http://m.youtube.com/index?hl=de&gl=DE&desktop_uri=%2F%3Fhl%3Dde%26gl%3DDE

  32. Harun sagt:

    @ Jürgen

    Oktoberfest-Anschlag: Steckten Geheimdienste dahinter?

    Skrupellose Geheimagenten als eiskalte Killer, geheime Sprengstofflager und blutige Anschläge im Auftrag der Nato, viele unschuldige Tote und Verletzte – die Anschuldigungen des Duisburger Historikers Andreas Kramer sind ungeheuerlich. Der 49-Jährige macht westliche Geheimdienste unter anderem für das Attentat auf das Münchner Oktoberfest 1980 mit 13 Toten verantwortlich: Einer der Drahtzieher sei sein Vater gewesen, ein Agent des Bundesnachrichtendienstes (BND). Muss der Fall komplett neu aufgerollt werden? Oder ist Kramer nur ein geltungssüchtiger Hochstapler?
    VonPetr Jerabek

    Hier weiter Lesen:

    http://web.de/magazine/nachrichten/deutschland/17443438-oktoberfest-anschlag-steckten-geheimdienste-dahinter.html

    Grüße..

  33. ups2009 sagt: Mai 18, 2013 um 17:12

    … seelenlose Zombies

    Ist Euch schon einmal aufgefallen, daß es hier in der BRD für keinen Menschen, der hier lebt, keinen Konflikt gibt, der nicht sofort die Frage nach sich zieht: Wer bin ich?

    Wer kann aber eine solche Frage stellen? Es muß jemand sein, der sich seiner Identität nicht gewiß ist, jemand, der es abgelehnt hat, sich zu erkennen und sich anzunehmen, als das was er ist.

    Und wer oder was hat ihn dazu gebracht? Und weshalb?

  34. juergenelsaesser sagt:

    Harun: Oktoberfest ist die Titelstory in der kommenden COMPACT.

  35. Wolfgang Eggert sagt:

    @Karl_Murx
    ich: eine revolution …hats in der geschichte nie gegeben.
    sie: doch, hat es. nämlich bei der wende im osten.
    ich: leider nein. die war vom kgb gemacht, mit hilfe von markus wolf. gorbi war ein bewusster totengräber des ostblocks. hat er auch selbst zugegeben.

    sie: torwächter der elitentrutzburg – wen meinen sie?
    ich: die journaille. das sind leute, die – anders als „unsere“ politkommissare – über die strasse gehn und beim einkaufen im nächsten supermarkt zu sehen sind,
    deren kinder noch auf halbwegs handelsübliche schulen gehen
    und denen ein „branding“ weh tun würde, weil es ihren lebensfreiraum einschränkt.

  36. Monika H. sagt:

    @Richter R. Heindl a.D.

    Im ersten Teil dieses Videos beschreibt der Richter Heindl etwas sehr Wichtiges, was leider im seltensten Fall an die Öffentlichkeit kommt: Die Zwangspsychiatrierung. Er hatte dies leibhaftig „nur gestreift“, weiter geht es dann jedoch meist mit Zwangsmedikation und Folterungen, die ebenso wie der Freiheitsentzug gegen den Willen der Menschen vorgenommen werden.

    Für dieses Vorgehen gab es bislang keine gesetzliche Grundlage, die wurde im Februar dieses Jahres geschaffen!!!

    Da es sich nicht – wie man meinen möge – um Einzelfälle handelt, sondern dieses Vorgehen politisch und gesellschaftlich System hat, sei dies hier OT erwähnt. Jeder kann der Nächste sein – das geht schneller als man denkt!

  37. Eveline sagt:

    @ Wolfgang Eggert

    Seine Angst musste jeder Ossi überwinden, um sich auf die Strasse zu trauen.
    Wenn Sie heute erzählen, ha ha ha dass sei alles KGB gesteuert, mag sein, das stand aber nicht auf deren Stirn.
    Es musste der angstvolle Arsch nach draussen bewegt werden…..

    Kein Nachteil, wo nicht auch ein Vorteil ist.

    Im Hier und Jetzt ist alles gegenläufig angelegt, es sind immer zwei Seiten vorhanden.
    Der Schlaf nährt das Wachsein und umgekehrt.

    Von wo ziehen die Journalisten des dicken Mainstreams die Kraft?
    Es ist das 2. Chakra, Besitz, Abhängigkeit, Sexualität, gutes Essen. Das ist ihnen noch sehr wichtig. Oft etwas dumpf und plump.

    3.Chakra: Wahlfreiheit, Wettkampf, Unabhängigkeit erlangen,
    seinen eigenen Willen durchsetzen

    4. Chakra: Herzöffner, hier bewegen sich schon viele Menschen, Empathie, Sympathie, soziale Herkunft und Kontostand werden unwichtig,

    5. Chakra: Uneigennütziges Handeln, Dienst an einer höheren Sache, Teilt viel und gerne, lebt dadurch in einer unglaublichen Fülle,

    6 und 7. Chakra Auflösung aller Selbstbilder, Einheit mit dem SEIN.

    Ich sehe noch Otto Schily mit Bananen in der Hand, im Bundestag stehen.
    Dafür, so Schily, und deutete auf die Bananen, habt ihr eure Freiheit aufgegeben.
    Schily kann natürlich nur von sich sprechen, er hätte es gerne gehabt, von den Mitteldeutschen in die Freiheit getragen zu werden.
    Ach es hat wieder nicht geklappt. Auch er muss seine Freiheit alleine befreien.

  38. Heider sagt:

    HJS „5 % CLUB “

    „Dieser Prozess könnte mit Mut und Engagement für die Wahrheit suchende Truther Szene…“

    „Truther“ – wer denn, hier auch? 🙂

    Ns. Was macht eigentlich true Monika H.

  39. Claudia sagt:

    @ Karl Murx
    „Aber die SED-Herrschaft wurde jedenfalls beendet,“

    Mit Verlaub, glauben Sie wirklich, was Sie hier schreiben. Wurde diese SED Herrschaft nicht eher auf den Westen ausgeweitet, natürlich unter einem anderem Deckmantel. Es soll ja schließlich noch genügend Michels gebe, die von einer real existierenden Demokratie in unserem Land überzeugt sind.

  40. me. sagt:

    @ anonym und 006 und Harun, bzgl. FJS.

    FJS, der Auserwählte des „Cercle Pinay“
    (Oktoberfest, Andreas Kramer, etc.,etc.)

    http://www.radio-utopie.de/2013/05/19/der-sumpf-gab-es-1980-eine-konservative-verschworung/

  41. Anonymous sagt:

    An 006

    „Ich habe das nur noch dunkel in Erinnerung … – ist er nicht bei einer Jagd einem Herzanfall erlegen??“

    Nein, ist er laut dem meines Wissens unwidersprochenem Bericht im Spiegel von damals, den Sie hier lesen können, nicht. Die Ursache für den Zusammenbruch der Lebensfunktionen konnte im Krankenhaus nicht festegstellt werden. Obduktionsergebnisse sind unbekannt geblieben.

  42. Wolfgang Eggert sagt:

    @karl_murks
    zur frage, wie man sich die torwächter des systems am besten vorknöpft fällt mir spontan der youtubebeitrag „armbrusters fröhliches tripolis“ ein. http://www.youtube.com/watch?v=iumsudh5Mrw. mit der offiziellen beleuchtung der themen nsu, euro etc. kann man ähnlich verfahren. a und o ist der humorige touch. die heute-show liefert bekanntlich etliche steilpässe, wie man staubtrockene nachrichten zu unvergesslichen schenkelklopfern ummünzen kann.

    das satireschlachtschiff titanic ist ein anderer kenner des genres. soweit ich weiss haben die schon x-mal unter falschem namen politiker hochgenommen, und das dann hinterher in die öffentlichkeit posaunt. ottfried fischer hats, fj strauss imitierend, mal mit waldheim gemacht. die medienfamilie findet das meist ganz lustig, weil sie die verarschenden sind. interessant wirds, wenn einmal der spiess umgedreht würde.
    *man stelle sich vor, jemand käme auf die idee, lobby-journalisten im namen ihrer lobby anzuschreiben. warum soll nicht ein unverdächtiger cia-frontbetrieb einem medienvertreter für dessen „responsible news coverage“ im fall syrien danken? den journalisten wird es freuen. mehr noch, wenn er bei der gelegenheit gleich mit einem geschenk beglückt wird. („…würden wir uns freuen, wenn sie nebst gattin unser streng limitiertes informationsreise-paket ´langley&pentagon´ annähmen“). retourniert er mit schwunghafter feder sein „okay“, dann sitzt er im kakao.
    *auch der briefliche schulterklopfer eines „wellnesseinrichters“ aus sachsen, dafür, dass der angesprochene nachrichtenmann bei seinen rotlichtreportagen „nicht dem gespenst einer vestrickung von staat und mafia aufsitzt“ muss bei dem hofierten nicht sofort einen verdacht nach sich ziehen. ein personifizierter präsentkorb – ohne familiäre begleitung – mag auch hier seine wirkung nicht verfehlen: „lassen sie es sich am kommenden wochenende in unserer im römischen stil gehaltenen verwöhnvilla in leipzig einmal gratis rundum gutgehen….“ schreibt der adressierte tatsächlich zurück („bitte halten sie für mich die offerierte ´ladykiller-suite´ im hotel paradiso frei“) oder rückt er mit einer turnierpackung kondomen unterm arm gleich selbst dort an, kann das peinlich sein – wenn es raus kommt.
    *ein publizist, der bei der behandlung des themas drogenhandel gern einmal beide augen zudrückt wird sich womöglich gar nicht wundern, wenn ihn die „glückwünsche“ eines „internationalen verbands zur pflege der familie, F.A.M.I.G.L.I.A.“ erreichen. dass der pressemann „krude thesen zur verstrickung des spukhaften tiefen staats“ in seiner berichterstattung konsequent auskontere sei erfreulich. als kleine anerkennung winkt hier eine weihnachts-studien-cruise nach kolumbien („der schnee ist dort ganzjährig vorzüglich“). schnallt sich der vorzeigereporter die skier wirklich unter, dann käme ein satirische bestandsaufnahme hierüber karrieristisch einem lawinenabgang gleich.
    *was, wenn der „medienexperte“, der zum xten mal im scheinintellektuellen massenblatt über verschwörungstheorien salbatern darf, von der kirchlichen privatuni „fratres don cretino“ die würde eines „doktor jour. h.c.“ angetragen bekommt? und flott zugreift, obwohls weder die uni noch – was er als „fachmann“ eigentlich wissen müsste – den titel gibt?
    *und wie steht der „islamspezialist“ da, der warm dafür dankt, daß ein besonders scharfes schariagericht nach ihm benannt wurde? wenn es jemand ausposaunt?
    in diesem sinne schreit alex beneschs großer schreibtisch geradezu nach einem wöchentlichen zusatzeinspieler a la heute-show. setzt er noch unter dem namen natascha korrupskaja eine aufgedonnerte russlanddeutsche neben sich, werden die einschaltquoten durch die decke schiessen. und etliche geleimte dahin, wo wir alle sie hinwünschen. so, und bevor das jetzt jemand tatsächlich macht, hier noch eine dringliche aufforderung: erstmal recherchieren ob man das darf. oder ob lediglich bestimmte zielgruppen verarschungstauglich sind. in diesem staat ist alles möglich.

  43. Kreuzweis sagt:

    Super Video aus München, Herr Elsässer! (Bis auf Ihren Kravattenknoten … bei HD sieht man halt alles …)
    Gab’s Reaktionen der Kollegen auf das NSU-Sonderheft?

    Übrigens, zu FJS: Viele Leute wunderten sich, warum Kohl den unbedeutenden 3. Oktober zum Tag der deutschen Kleinheit nahm. Böse Zungen sagen, weil an diesem Tag sein Hauptrivale verstarb …

  44. Monika H. sagt:

    @Herr Heider

    >Ns. Was macht eigentlich true Monika H.

    Die ist ständig und unbeirrbar auf der Suche nach dem Guten im Menschen und der Menschheit. Danke der Nachfrage. Daneben denkt ich die letzten Wochen sehr viel darüber nach, was Sie einmal geschrieben haben.

    Dazumal meinten Sie, es dauert ein paar hundert Jahre bis der Imperialismus bzw. „Herrschaft“ zum Erliegen kommt. Da dachte ich, wie pessimistisch diese Aussage doch wäre, das kann ruckzuck gehen. … Rein theoretisch, denn praktisch habe ich leider meine Rechnung ohne die Menschen gemacht. Heute lege ich zumindest einmal 77 Jahre auf meine Zeitrechnung drauf (:

    Die Frage ist nämlich gar nicht, ob es geht, sondern ob der Mensch es überhaupt will ….

    Zweifelnde Grüße!

  45. Kreuzweis sagt:

    Zum Oktoberfestattentat 1980:

    Ich habe nie an einen rechten Hintergrung geglaubt.
    Rechte/“Nazis“ würden überall einen Bombe ablegen – nur nicht auf dem Oktoberfest, das sie selber auch mögen und wo ihr geliebtes „Volk“ verkehrt.
    An sich verachten Rechte generell Bombenattentate als feige und heimtückisch und zu den Roten gehörend. Wenn sie überhaupt als legitim angesehen werden, dann gegen Sachen oder „volksverräterische“ Politiker.
    Diese Haltung hatte übrigens teilweise auch die (echte!) RAF, die z.B. bei ihren Kaufhausattentaten stets darauf bedacht war, daß keine Zivilisten umkamen.

    Terrorattetate gegen Zivilisten sind meist eine Sache von Geheimdiensten oder von einem/dem Volke FEINDLICH gesinnten Fanatikern.

  46. juergenelsaesser sagt:

    Kreuzweis: Sie übersehen, dass im italienischen Gladio-Netz und bei den italieniscen Gladio-Attentaten gegen inländische Zivilisten sehr wohl Rechtsradikale eine prominente Rolle spielten!

  47. Wolfgang Eggert sagt:

    @jürgenelsässer
    ja, aber die hingen an den geheimdienstfäden. ich frage mich: wie links war der cia terrorist moretti und wie rechts der stasi-bombenleger hepp? von lauck und konsorten reden wir gar nicht erst. schon die organisation consul in den 20iger jahren war geheimdienstmache. ein rechter terrorist bombt nicht das oktoberfest. der befreit rudolf hess oder eliminiert vs-agenten. ist beides mw nach nie versucht worden.

  48. Muslim from Germany sagt:

    @ Joachim Bullinger

    das ganze überhaupt beschrieben zu bekommen, von einem richter finde ich beachtlich. im übrigen elsääser vielleicht in erwägung gezogen mal sämtliche richter a.d. anzuschreiben und zum auspacken zu bewegen??? was können medien und gerichte gegen eine handvoll richter ausrichten die alle zugleich auspacken. das wäre ein tiefschlag, deren auswirkung tatsächlich in geschichtsbüchern niedergeschrieben werden könnte oder nicht???

  49. Muslim from Germany sagt: Mai 19, 2013 um 21:14

    @ Joachim Bullinger

    das ganze überhaupt beschrieben zu bekommen, von einem richter finde ich beachtlich. im übrigen elsääser vielleicht in erwägung gezogen mal sämtliche richter a.d. anzuschreiben und zum auspacken zu bewegen???

    Gute Idee. Nach der Pensionierung kommt nämlich oft die Rückkehr des Verdrängten. Z.B. bei dem ehemaligen Richter am Landgericht Stuttgart Frank Fahsel:

    „Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke, dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor Meinesgleichen. Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht ‚kriminell‘ nennen kann. – Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind.“

  50. Kreuzweis sagt:

    Hallo Herr Elsässer! Herr Eggert hat mir die Replik teilweise abgenommen: Gladio ist nicht „rechts“ (so werden sie von der Trash-Linken – zwecks Begriffeverwirrung – gerne denunziert).

    Gladio ist imperialistisches Vasallentum, also US-Terror.
    Rechts waren z.B. die Anschläge der Südtiroler Freiheitskämpfer gegen Strommasten, wobei die Attentäter tunlichst darauf achteten, daß ja kein zufälliger Passant zu Schaden kam. Um das Ansehen dieser Volksattentäter zu schädigen, versuchte der italienische Geheimdienst ihnen eigene – niederträchtige – Attentate in die Schuhe zu schieben …

  51. juergenelsaesser sagt:

    kreuzweis: objektiv stimmt das, aber subjektiv fühlten sich viele der täter als rechte, faschisten oder nazis, da beißt die maus keinen faden ab.

  52. Wolfgang Eggert sagt:

    ich weiss nicht ich weiss nicht. ich würde kreuzweis wieder recht geben. der südtiroler widerstand war zweckgerichtet und auf aussenwirkung bedacht. und wurde von den italienischen geheimdiensten – siehe die sehr detaillierte aufarbeitung durch peterlini – dann unter falscher flagge so ins mörderische überzogen, dass er seine aussenwirkung verlor. das ist eine art kriminalistischer fingerabdruck. wenn terror den angeblichen tätern schadet, dann haben geheimdienstler (und zwar lupenreine) die hand am abzug gehabt. das gilt meines erachtens nach gerade für den rechtsterrorismus.

    das gilt selbst noch für den nationalrevolutionären widerstand, der von gaddafi finanziert wurde (eta, ira etc.). sicher, auch in irland finden wir anschläge, die das bild verzerren – und „bumms“, all diese tragen wiederum den stempel von mi5/6.

    ich nehme etlichen nominellen „spannungsfaschisten“ in italien daher nicht ab, daß sie „faschisten“ sind, wenn sie im auftrag und sinne des – demokratischen(!) – staates bomben, ohne daraus selbst unmittelbaren nutzen zu beziehen. das false-flag-branding von linken, um über umwege eine radikalisierung der mitte nach rechts zu bewirken erscheint mir zu indirekt, die gewinnaussicht zu marginal.

    das gleiche gilt eingeschränkt für das oktoberfest. natürlich stand strauss den rechtsaussen näher als schmidt. aber er blieb dennoch ein konservativer. und es verwundert, daß der anschlag so schief ging, daß der mutmassliche attentäter mit der smoking gun am anschlagsort zurückblieb. und dass dessen personalausweis – 9/11 lässt grüssen – unweit der zerfetzten leiche sichergestellt werden konnte. wer nimmt seinen ausweis zu einem anschlag mit?

  53. Muslim from Germany sagt:

    @ Joachim Bullinger

    mit sicherheit brennt es einigen unter den fingernägeln, die in der justiz tätig sind, den ganzen müll ans tageslicht zu befördern, nur zuvor gab’s keine lobby, die dem system paroli bieten konnte. z.b., ich führte mit einem polizisten eine unterhaltung, am ende der unterhaltung sagte ich, nicht nur die muslime müssen ein blick auf schwarze schafe in ihren reihen werfen, ebenfalls, sie selbst sind verpflichtet in ihren eigenen reihen negative kräfte zu blocken, die uns gegeneinander hetzen. da machte der polizist dicke backen, ohne widerspruch.

  54. Karl_Murx sagt:

    @Claudia:

    Mit Verlaub, glauben Sie wirklich, was Sie hier schreiben. Wurde diese SED Herrschaft nicht eher auf den Westen ausgeweitet, natürlich unter einem anderem Deckmantel. Es soll ja schließlich noch genügend Michels gebe, die von einer real existierenden Demokratie in unserem Land überzeugt sind.

    Wissen Sie, daß ich Ihnen hier überhaupt nicht widersprechen würde? Sieht man sich die Politik und vor allem die öffentliche Debatte an, und betrachtet man sich das hier besprochene Thema namens „NSU“-Fall, dann kommt man um die Tatsache nicht umhin, daß die BRD (alt) die DDR durch deren Beitritt zwar geschluckt, aber nicht verdaut hat. Ich beginne mich darum zu fragen, und mit mir tun das inzwischen viele Leute, warum wir eigentlich die SED-Herrschaft beseitigt haben, nur um jetzt festzustellen, daß wir nahtlos von einer Meinungs- und Gesinnungsdiktatur in die nächste gewechselt sind?

  55. Karl_Murx sagt:

    @Wolfang Eggert:

    @Karl_Murx
    ich: eine revolution …hats in der geschichte nie gegeben.
    sie: doch, hat es. nämlich bei der wende im osten.
    ich: leider nein. die war vom kgb gemacht, mit hilfe von markus wolf. gorbi war ein bewusster totengräber des ostblocks. hat er auch selbst zugegeben.

    Das glaube ich so nicht. Nach allem, was ich von und über Gorbatschow weiß, hatte er damals noch die Illusion, den Sozialismus und die UdSSR retten zu können. Den KGB respektive seinen Einfluß, den er auf die SED und insgesamt die DDR hatte, hat er damals dazu benutzt, die Kräfte zu stärken, die ähnlich wie die kommunistischen Parteien in Ungarn oder Polen zu gewissen Reformen bereit waren, aber vor der alten Honecker-Riege zurückschreckten. Die hatte nämlich die größeren Freiheiten, die ihnen nach dem Machtantritt Gorbatschows zugestanden wurden, vor allem dazu benutzt, sich vom alten leuchtenden Vorbild UdSSR abzusetzen und sich gegen alle Veränderungen zu sperren.

    Markus Wolf als einer der Informierten und Intelligenteren der Nomenklatura zählte mit Sicherheit zu dieser Fraktion der Veränderungswilligen. 1989 war er meines Wissen aber gar nicht mehr im Amt eines Chefs der Auslandsaufklärung („Spionage“). Was die Massendemonstrationen und die Bürgerbewegung betrifft, die überhaupt erst für den politischen Druck von unten sorgten, der die „Reform“kräfte erst zum Sturz Honeckers und seiner alten Garde und dann zu einem Kurs der „Erneuerung“ des Sozialismus ermutigte, so waren sie möglicherweise von einigen Kräften von außerhalb beeinflußt. Die würde ich aber weniger im KGB, sondern sondern im Westen und den diversen Geheimdiensten verorten. Die genaue Geschichtsschreibung dieser Phase steht da noch aus. Aber getragen wurden diese Demos von einer breiten Bürgerbewegung. Die Leute, die noch Mitte 1989 geglaubt hatten, es würde sich nie etwas verändern, weil das die bleierne Zeit des Ostens zu sein schien, hatten durch die Demos um die Nikolaikirche in Leipzig wie auch die Unruhen um den Dresdner Hauptbahnhof und die tatsächlich spontanen Massenprotest auf dem Dresdner Theaterplatz und dem darauffolgenden Marsch Richtung Güntzplatz, der gewaltsam aufgelöst wurde (war zu der Zeit Studen in DD und an diesem Marsch beteiligt) die Scheu vor der Staatsmacht verloren. Vor allem war die Isolierung des einzelnen durchbrochen, die bewußt erzeugt wurde, so daß sich niemand sicher sein konnte, wie viele andere seiner Mitmenschen ebenfalls so dachten.

    ich: die journaille. das sind leute, die – anders als “unsere” politkommissare – über die strasse gehn und beim einkaufen im nächsten supermarkt zu sehen sind,
    deren kinder noch auf halbwegs handelsübliche schulen gehen
    und denen ein “branding” weh tun würde, weil es ihren lebensfreiraum einschränkt.

    Also die Leute, die vor allem aus Überzeugung Mainstreampropaganda betreiben. Hatten wir in der DDR genauso, Herr Eggert. Das waren die überzeugten Genossen der unteren Chargen oder die strammen FDJ-ler (die 150-%igen), die sich – natürlich im Auftrag der SED-Oberen – bemüßigt fühlten, Abweichler und selbständige Meinung unter der Bevölkerung zu attackieren und bei Bedarf auch zu melden. letzteres am Ende meist diskret.

  56. Claudia sagt:

    @ Kreuzweis
    „Gladio ist imperialistisches Vasallentum, also US-Terror.
    Rechts waren z.B. die Anschläge der Südtiroler Freiheitskämpfer gegen Strommasten, wobei die Attentäter tunlichst darauf achteten, daß ja kein zufälliger Passant zu Schaden kam. Um das Ansehen dieser Volksattentäter zu schädigen, versuchte der italienische Geheimdienst ihnen eigene – niederträchtige – Attentate in die Schuhe zu schieben …“

    Absolut richtig. Wobei nicht alle südtiroler Freiheitskämpfer sich als „Rechte“ ansehen bzw. angesehen haben (viele sind ja mitweilerweile verstorben). Die meisten der Freiheitskämpfer, vor allem die Südtiroler, waren oder sind mit Sicherheit keine Faschisten sondern Patrioten, die für ein vereintes Tirol und gegen den italienischen Faschismus gekämpft haben. Hitler war für diese Leute ein Feindbild, da er ja Südtirol seinem Faschistenfreund Mussolini überlassen hat.

    Zuletzt noch eine Anmerkung. Dieses Rechts, Links, Mitte Geschwafel geht mir nur noch auf den Keks. Unser Land steht vor dem Abgrund bzw. befindet sich im freien Fall. Wer jetzt noch meint, seine Volksgenossen in irgendwelche Schubladen stecken zu müssen, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

  57. Karl_Murx sagt:

    @juergenelsaesser:

    Kreuzweis: Sie übersehen, dass im italienischen Gladio-Netz und bei den italieniscen Gladio-Attentaten gegen inländische Zivilisten sehr wohl Rechtsradikale eine prominente Rolle spielten!

    Im Politthriller „Ich habe Angst“ von Damiano Damiani von 1977 mit Gian Maria Volonte und Maria Adorf in den Hauptrollen, in dem es um politische Morde in Italien während der 70er Jahre geht, wird dieses Thema direkt angesprochen. Der Polizist Ludovico Graziano, dessen Kollege bei einem politischen Attentat stirbt und der einem Richter als Leibwächter zugeteilt wird, gerät ungewollt in die Mühlen der Geheimdienst- und Mafiakreise, die für solche Attentate verantwortlich sind. Als der Richter, den er bewachen soll, bei einer Routineuntersuchung in ein Wespennest sticht und einen verwickelten Militär verhaften lassen will, wird er durch ein Killerkommando ermordet. Graziano wird dabei Zeuge und Mitwisser von Informationen, die ihn am Ende ebenfalls das Leben kosten. Im Gespräch mit einem befreundeten Kollegen erwähnt er während des Films politische Attentate auf Personenzüge und Bahnhöfe und nennt sie „Sachen der Linken, die den Rechten untergeschoben werden soll“, und sein Kollege erwidert „Oder umgekehrt“.

    Es sind also durchweg „false flag-Operationen“, bei denen nicht genau zu erkennen ist, wer die Ausführenden bzw. deren Hintermänner genau sind. Man hat damals versucht, den „Roten Brigaden“ die Täterschaft von Anschlägen wie dem Bombenattentat auf den Bahnhof von Bologna anzuhängen, die aber von „Rechtsextremen“ wie Vincenzo Vinciguerra verübt wurden. Dieser Vinciguerra hing aber seinerseits an Strippen der Behörden,wie sich herausgestellt hat.

    Genau das, und das hat man damals schon genau gewußt, wie dieser Film zeigt, ist aber die „Strategie der Spannung“ von Gladio, wo niemand – außer den Diensten und den politisch Verantwortlichen – genau weiß, wer die Hintermänner sind. Denn das, was hier im Fall der Roten Brigaden geschah, hat man auch umgekehrt praktiziert. Es ist also niemals oder selten auch drin, was draufsteht.

  58. Leserfrage sagt:

    „Hitler war für diese Leute ein Feindbild, da er ja Südtirol seinem Faschistenfreund Mussolini überlassen hat.“

    Nichts gegen Sie, Claudia, ich kenne Sie ja nicht. Südtirol war Italien nach dem 1. Weltkrieg „überlassen“ worden, bevor Mussolini und lange bevor Hitler in die Regierung kamen. Beschäftigen Sie sich doch nochmals mit der Südtiroler „Option“, unter welchen Umständen diese zustande kam, mit der weltpolitischen Lage, insbesondere der außenpolitischen Lage Deutschlands zu der Zeit und der weiteren Entwicklung.

    Eine Frage an den Blogwart: Man soll doch hier nicht über die Jahre von 1933 bis 1945 diskutieren. Ob Sie manche Kommentare, die auf diese Jahre bezug nehmen, erst gar nicht veröffentlichen, kann ich nicht wissen. Es werden von Ihnen aber immer wieder Kommentare mit Bemerkungen über die Jahre 33-45 freigeschaltet. Was ist hierbei das Auswahlkriterium?

  59. Wolfgang Eggert sagt:

    @karl_murx

    Ich hab mich eine zeitlang in den Zusammenbruch Ost einstudiert. Das war eine Covert Operation von hinten bis vorn, bei der die Dienste in West und Ost zusammenarbeiteten. Es würde hier leider zu weit führen, und wäre auch Threadfremd, die ganzen Einzelheiten zu listen. Nur so weit: Gorbi wird vom Experten Werner Raith als Mann der „Russen“mafia geschildert, der deshalb auch gut via Israel durch das Ausland instrumentalisierbar war.

    Zwei Gorbizitate: „ Das Ziel meines ganzen Lebens war die Vernichtung des Kommunismus, dieser unerträglichen Diktatur gegen die Menschen. Von meiner Frau, die diese Notwendigkeit noch eher als ich erkannte, wurde ich dabei voll ganz unterstützt. Gerade um dieses Ziel zu erreichen nutzte ich meine Stellung in der Partei und im Lande. Eben zu diesem Zweck drängte mich meine Frau die ganze Zeit dazu, immer höhere Positionen im Lande einzunehmen. Als ich mich persönlich mit dem Westen bekannt gemacht hatte, verstand ich, dass ich von von dem gestellten Ziel nicht ablassen durfte. Um dieses zu erreichen, musste ich die ganze Führung der KPdSU und der UdSSR ersetzen und ebenso die Führung in allen sozialistischen Ländern. Mein Ideal war in jener Zeit der Weg der sozialdemokratischen Länder.“
    2. Zitat: „„(Ich) musste das Schiff der Perestroika durch die Klippen steuern. Dabei konnte man noch nicht Dinge ankündigen, für die das Volk noch nicht reif war. Man hätte mich für verrückt erklärt, das Volk wäre zerrissen worden, es hätte zum Bürgerkrieg kommen können. Man musste Geduld zeigen, bis die Parteibürokratie so entmachtet war, dass sie das Rad der Geschichte nicht mehr zurückdrehen konnte. Am Ende hatte die Partei zum Fahren nicht mehr genug Dampf, ihre Kraft reichte gerade noch, ein letztes Mal die Hupe zu betätigen.“ „Meine politischen Sympathien (gehören) der Sozialdemokratie.“

    Googeln Sie das Treiben der KGB-Einheit Ljutsch. Sehen Sie, wie die DDR Protestzüge unter „Betreuung“ der Stasi in Fahrt kamen, die Einflussnahmen von Soros, die Machinationen des CIA-affinen Polenpapstes gegenüber der Solidarnösc, das Wirken der Logen, über die der italienische Regierungschef De Mita damals beim Fall der Mauer sagte: „„In dem, was in den Oststaaten geschieht erkennt man die unvorstellbare Präsenz der internationalen Freimaurerei.“ Und und und. Es hat niemals eine Revolution von unten gegeben. Die Völker sind ebenso behäbig wie sie doof sind. Umsturz erfolgt durch Zellen.

  60. Claudia sagt:

    @Leserfrage
    „Südtirol war Italien nach dem 1. Weltkrieg “überlassen” worden“
    Sie scheinen ja ein echter Schlaumeier zu sein. Danke, jetzt wurde ich geschichtlich aufgeklärt.🙂 Was ich mit meiner Anmerkung über Hitler aussagen wollte ist eigentlich nur die Tatsache, dass Hitler auch keinerlei Anstrengungen machte, Südtirol wieder mit Tirol zu vereinigen. „Heim ins Reich“ sozusagen.

    „Man soll doch hier nicht über die Jahre von 1933 bis 1945 diskutieren.“
    Hat da jemand Angst vor der Wahrheit?

    P.S. Das Wort Blogwart ist doch wohl Autobahn, oder ?🙂🙂

  61. Karl_Murx sagt:

    @Wolfgang Eggert:

    @karl_murx

    Ich hab mich eine zeitlang in den Zusammenbruch Ost einstudiert. Das war eine Covert Operation von hinten bis vorn, bei der die Dienste in West und Ost zusammenarbeiteten. Es würde hier leider zu weit führen, und wäre auch Threadfremd, die ganzen Einzelheiten zu listen. Nur so weit: Gorbi wird vom Experten Werner Raith als Mann der “Russen”mafia geschildert, der deshalb auch gut via Israel durch das Ausland instrumentalisierbar war.

    Aus Gesprächen mit Leuten, die damals bei den Bürgerbewegten dabei waren, weiß ich, daß vieles, vor allem hinsichtlich der Metamorphose von „Wir sind das Volk“ zu „Wir sind ein Volk“, von außen gesteuert sein muß. Natürlich haben die Geheimdienste da mitgewirkt, vor allem nach der allmählichen und dann immer stärker werdenden Schwächung des Einflusses der SED und des MfS. Nach der Maueröffnung dann um so mehr.

    Daß es Debatten innerhalb der SED und der (noch) KPdSU in der (Noch)Sowjetunion über eine stärkere Zusammenarbeit von BRD und DDR gab, wie auch über das Verhältnis der SU zu ihrem deutschen Teil des Cordon sanitaire, das ist allerdings bekannt. Vor allem bei den Publikationen über die Aktivitäten von Schalck-Golodkowski war das zu sehen. Die wirtschaftliche Misere in der DDR, chronische Devisenknappheit, die Veralterung des Kapitalstocks und die Abwanderung der Jugend hatten bei einem Teil der von mir erwähnten veränderungswilligen Fraktion innerhalb der SED ausgelöst. Da konnte man sich, entgegen aller Klassenkampfrhetorik, sehr wohl eine engere Zusammenarbeit bis hin sogar zu einer Föderalisierung vorstellen. Eine Auflösung der DDR und der Sturz der SED waren da aber mit Sicherheit nicht geplant.

    Zwei Gorbizitate: „ Das Ziel meines ganzen Lebens war die Vernichtung des Kommunismus, dieser unerträglichen Diktatur gegen die Menschen…

    Und Sie glauben nicht, daß das nachgeschobene Zitate sind, mit denen der schon lange gestürzte Ex-Parteichef sich an die vermeintlichen Sieger im Ost-West-Konflikt andienen will? Es sah ja unter Jelzin lange Zeit so aus, als ob das neue Rußland auf seine Rolle als global player total verzichten würde und sich von der politischen Bühne gänzlich verabschiedet. Deswegen ist doch Putin der Erzfeind bei den Transatlantikern in Politik und Medien Deutschlands, weil er dieses amerikanische Wunschszenario rigoros durchkreuzt hat.

    Aber der frisch gekürte Generalsekretär des ZK der usw. Gorbatschow hatte 1985 und danach auch lange Zeit noch mit Sicherheit keine solchen Pläne wie die Vernichtung des Kommunismus usw. Der glaubte wohl lange Zeit an eine Reformierbarkeit sowohl des Sozialismus wie auch der Sowjetunion. Kann mich an Debatte in DDR-Zeiten erinnern, wo Leute, die das Land gut kannten, daran ernste Zweifel äußerten. Mit etwas Zeitverzögerung ist es ja auch so gekommen.

    Googeln Sie das Treiben der KGB-Einheit Ljutsch. Sehen Sie, wie die DDR Protestzüge unter “Betreuung” der Stasi in Fahrt kamen, die Einflussnahmen von Soros, die Machinationen des CIA-affinen Polenpapstes gegenüber der Solidarnösc, das Wirken der Logen, über die der italienische Regierungschef De Mita damals beim Fall der Mauer sagte: “„In dem, was in den Oststaaten geschieht erkennt man die unvorstellbare Präsenz der internationalen Freimaurerei.“ Und und und.

    Diese Einflußnahme gab es mit Sicherheit. Aber meiner Meinung nicht nach einem lange schon vor 1989 vorgegeben und detailliert geplanten Szenario von irgendjemandem, sondern unter der Möglichkeit des so und vor allem in diesem Tempo erfolgten, von niemand vermuteten Zusammenbruch der DDR wie auch des kommunistischen Systems. Glauben Sie an historische Zufälle und Sprünge? Ich ja. Das wird auch durch die Historie bestätigt

    Es hat niemals eine Revolution von unten gegeben. Die Völker sind ebenso behäbig wie sie doof sind. Umsturz erfolgt durch Zellen.

    Es sind natürlich immer die Aktivisten, die eine treibende Rolle spielen und die Richtung vorgeben. Aber dazu muß die Situation reif sein. Ich bin ja kein eifriger und glaubensstarker Marxist-Leninist, vor allem durch meine DDR-Biographie, aber hier muß ich mal den Lenin zitieren, und der meinte, daß eine revolutionäre Situation dann und erst dann gegeben ist, wenn die oben nicht mehr können und die unten mehr wollen.

  62. Karl_Murx sagt:

    @KM:

    …und der meinte, daß eine revolutionäre Situation dann und erst dann gegeben ist, wenn die oben nicht mehr können und die unten mehr wollen.

    „und der meinte, daß eine revolutionäre Situation dann und erst dann gegeben ist, wenn die oben nicht mehr können und die unten nicht mehr wollen.“

    muß es natürlich heißen.

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COMPACT- Buchreihe (das publizistische Brüderchen von COMPACT-Magazin)

Kommentarregeln auf diesem blog

1.) Auf dem blog kann jedermann kommentieren. Die Einschränkung auf COMPACT-Abonnenten wird aufgehoben. (Ersatzweise wird das Angebot auf der offiziellen COMPACT-Seite www.compact-magazin.com ausgebaut). 2.) Auf diesem blog werden keine Diskussionen über die Jahre 1933 bis 1945 geführt. Holocaust-Leugner, Hitler- und Stalinfans mögen sich anderswo abreagieren. Auf diesem blog wird über das HIER UND HEUTE diskutiert. 3.) Auf diesem blog wird niemand beleidigt und auch keine "Rache" gegenüber Politikern angedroht. Kritik kann scharf sein, aber die Persönlichkeitsrechte auch des politischen Gegners und die Bestimmungen des Strafgesetzbuches sind zu beachten. 4) Kommentare müssen sich auf das Thema meines Beitrages beziehen. Wer offtopic postet, riskiert die Löschung – es sei denn, ein Thema fesselt mich echt. 5) Pingpong zwischen zwei Personen ist nur erlaubt, wenn es sich auf das Thema meines Beitrages bezieht. 6) Gegen Schmähreden und persönliche Beleidigungen will ich schärfer vorgehen. Die Schärfe hängt von meiner Tageslaune ab. 7) Copy&Paste-Kommentare werden gelöscht. Strengt Euren Grips an und formuliert selbst. Beiträge, die sich nicht an diese Punkte halten, werden ohne Erklärung gelöscht, auch wenn sie neben den Verstößen Sinnvolles beinhalten.

Kontakt

v.i.S.d.P. dieser Site: Jürgen Elsässer, c/o COMPACT-Magazin, Am Zernsee 9, 14542 Werder (elsaesser@compact-magazin.com)
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