Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Elsässer bei Benesch über den NSU-Prozess

Enjoy!

Leider ohne Bild, war irgendwie ne Panne. Aber trotzdem interessant, Alex ist ja zu sehen🙂

Wir sitzen heute in der Endredaktion für die Juni-Ausgabe von COMPACT. Titelthema: „War’s die NATO? Die Bombe auf dem Oktoberfest“. Am Kiosk ab 30.5. bei den Abonnenten ab 23.5. Am besten COMPACT abonnieren!

Einsortiert unter:Uncategorized

11 Responses

  1. Unabhängig davon dass der Benesch Libertärer ist aber muss man unbedingt immer live senden wenn die Mittel nicht reichen ? Man kann es auch aufzeichnen.Ansonsten Elsässer das Sturmgeschütz der Aufklärung.

  2. Man kann die Ceska zuordnen weil auf dem Geschoss eindeutige mechanische forensische Spuren hinterlassen wurden auch wenn es zerplittert ist denn das Geschoss befindet sich noch am Tatort.Teilweise werden diese Spuren sogar in die Waffen verbaut damit man sie rückverfolgen kann, zbsp. bei russischen „Tigr“ Selbstladern, den zivilen Dragunovs.Bei der Verwendung einer Plastiktüte will man nicht nur die Patronenhülse auffangen um Fingerabdrücke zu vermeiden sondern um die Kontamination von Hautoberflächen mit Pulverrückständen zu vermeiden und zu verhindern dass die Patronenhülse durch zuordnen der mechanischen forensischen Spuren bsp. am Zündhütchen oder die Spuren des Ausziehers,Auswerfers am Patronenrand einer Waffe zugeordnet werden kann.

  3. Prozesse – Terrorismus: Bericht: Neuer Verdacht gegen Beate Zschäpe

    München (dpa) – Die Bundesanwaltschaft geht nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Focus» einem neuen Verdacht gegen Beate Zschäpe nach. Sie hat womöglich vor zwölf Jahren eines der Anschlagziele der Terrorzelle NSU ausspioniert. Die Inhaberin des deutsch-iranischen Lebensmittelgeschäfts in Köln, in dem am 19. Januar 2001 eine Bombe explodiert war, habe kürzlich Beamten des BKA gesagt, ein bis zwei Monate vor dem Anschlag sei eine junge Frau in den Laden gekommen und habe unbedingt auf die Toilette gewollt.
    http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1450610

    Und das BKA hat – unter der sachverständigen Anleitung von Raudia Klo – sofort ein Spurensicherungsteam auf die Toilette geschickt, das dort eindeutig DNA der Beate Zschäpe nachweisen konnte. Leider ging die Probe dann verloren, weil einer der Beamten auch mal mußte und sie versehentlich mit hinuntergespült hat. Aber seine Zeugenaussage dürfte hinreichen, um die Zschäpe als NSU-Mörderin überführen und verurteilen zu können.

  4. Was ist die strukturale Differenz zwischen dem NSU-Prozeß
    und dem Prozeß wegen Jonny K.?

    Im NSU-Prozeß ist man ein Mörder, wenn man bei keiner Tat dabei war.

    Im Jonny K.-Prozeß ist man kein Mörder, wenn man sich im Kreis um den HIlf- und Wehrlosen gestellt und ihm solange gegen den Kopf getreten hat, bis er tot war.

    Die Nationalität oder ethnische Zugehörigkeit der Täter spielt dabei natürlich keine Rolle.

  5. Wahr-Sager sagt:

    Geniale Analysen zum „NSU“:

    ((ein bisserl viel werbung, finden’S net? – der Hausmeister))

  6. rubo sagt:

    Aber Herr Bullinger, wir haben doch eine Demokratie mit unabhängiger Justiz —–hahaha

  7. Wahr-Sager sagt:

    @Hausmeister:

    Werbung? In welcher Weise? Ich weise uneigennützig auf eine Quelle hin, die Ihre Sache unterstützt, und Sie zensieren sie? Wie soll ich diese Logik nachvollziehen?

  8. Karl_Murx sagt:

    Man kann die Ceska zuordnen weil auf dem Geschoss eindeutige mechanische forensische Spuren hinterlassen wurden auch wenn es zerplittert ist denn das Geschoss befindet sich noch am Tatort

    Eine interessante Frage. Diese angekokelte Ceska 83 mit Schalldämpfer, die uns durch das BKA als Tatwaffe präsentiert wurde: Hat es da jemals einen ballistischen Test gegeben, ob die abgefeuerten Projektile bzw. die ausgeworfenen Hülsen den „ballistischen Fingerabdruck“ haben, den man bei den gefundenen Geschossen oder (nur bei einem Teil der Taten gefundenen) Hülsen feststellte? Es gab zu keinem Zeitpunkt einen Hinweis auf einen solchen Test, was im obigen Interview mit J. Elsässer auch angesprochen wird. Das einzige, was ich gelesen habe, war ein Hinweis darauf, daß man durch Tiefenuntersuchungen des Materials die Seriennummer dieser Waffe rekonstruieren konnte, die weggefeilt war. Diese wiederum bleibt damit ebenso eine unbelegte Behauptung des BKA wie der Umstand, daß eine Waffe mit dieser Seriennummer bei den Morden eingesetzt worden sein soll. Ansonsten habe ich nur mehrfach über Aussagen von Behördenvertretern darauf gelesen, daß sich auf Grund der Brandeinwirkungen die Waffe derart verzogen habe, daß genaue Untersuchungen nicht mehr möglich seien.

    Mit anderen Worten: Das BKA kann uns vieles erzählten. Die Behauptung, es wäre bei den Morden immer nur die eine Ceska 83 verwendet worden (neben einer aufgebohrten Bruni mit dem Kaliber 6,35 mm) , widerspricht auch den Berichten der türkischen Zeitschrift „ZAMAN“, gemäß der es zu den Dönermorden einen Abschlußbericht der türkischen Kriminalbehörden gab, welcher 2007 dem BKA und dem Leitenden Ermittler der Soko „Bosporus“ übermittelt wurde, gemäß dem 3 (!) verschiedene Ceskas bei den Morden verwendet wurden und dazu mehrere Killerteams im Auftrag eines kurdischen Mafiaringes eingesetzt wurden.

  9. Karl_Murx sagt:

    @Joachim Bullinger:

    Prozesse – Terrorismus: Bericht: Neuer Verdacht gegen Beate Zschäpe

    München (dpa) – Die Bundesanwaltschaft geht nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Focus» einem neuen Verdacht gegen Beate Zschäpe nach. Sie hat womöglich vor zwölf Jahren eines der Anschlagziele der Terrorzelle NSU ausspioniert. Die Inhaberin des deutsch-iranischen Lebensmittelgeschäfts in Köln, in dem am 19. Januar 2001 eine Bombe explodiert war, habe kürzlich Beamten des BKA gesagt, ein bis zwei Monate vor dem Anschlag sei eine junge Frau in den Laden gekommen und habe unbedingt auf die Toilette gewollt.
    http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1450610

    Stimmt. Welch ein schlagender Beweis.

    Dazu gäbe es noch einiges mehr zu berichten. Zum Beispiel über die Tatortfotos, die angeblich die beiden NSU-Terroristen Böhnhardt und Mundlos zeigen sollen, wie sie mit einem Fahrrad durch die Kölner Keupstraße flanieren, einem Viertel, was vor allem von kurdischstämmigen Türken bewohnt wird, mit einem verdächtigen Gegenstand auf dem Gepäckträger eines der beiden Fahrräder. Das soll angeblich durch eine Kamera eines zufällig anwesenden TV-Teams des Fernsehsenders VIVA aufgenommen worden sein. (Zur Ergänzung: Die Polizei mußte in der Vergangenheit mehrfach ausrücken, um dieses Viertel bzw. seine kurdischstämmigenn Bewohner vor den Attacken türkischer Nationalisten zu bewahren, die bestrebt waren, diese Gegend aufzumischen).

    An dieser rein zufällig an der Schanzenstraße, die in Richtung der Keupstraße führt, aufgestellten Kamera sind die beiden Uwes dann gleich dreimal, der eine sogar viermal, vorbeidefiliert, und zwar seltsamerweise jedesmal so, daß ihr Gesicht nie genau zu erkennen war, weil es entweder durch den Schirm der Mütze verdeckt oder so gehalten war, daß es nicht zweifelsfrei zu identifizieren war.

    Aber der Zufälle gibt es noch jede Menge mehr. Zwei Polizeibeamte namens Stefan Voß und Peter Baumeister, sollen damals als Sonderstreife der Drogenfahndung in unmittelbarer Tatortnähe gewesen sein. Dazu waren sie in einem Zivilfahrzeug und in Spezialoveralls unterwegs. Die beiden sollen sich zum Zeitpunkt der Explosion um 15:55 in der Schanzenstraße aufgehalten haben. Laut ihrer (späteren) Aussagen haben sie den Knall gehört, seien in diese Richtung gefahren und durch ihre Leitstelle wegen „einer Gasexplosion“ in die Keupstraße gerufen worden, wo sie 2 – 3 min nach der Explosion ankamen und mit Rettungsmaßnahmen begannen. Das wurde auch durch Zeugen so bestätigt, daß „Leute mit Schulterholster“ unmittelbar nach der Explosion mit Absperrarbeiten beschäftigt gewesen waren.

    Das Mysteriöse daran ist, daß die beiden im zwanzigseitigen Einsatzbericht der Polizei über diesen Fall überhaupt nicht vorkommen ! Sie wurden niemals zu diesem Fall befragt; ihnen wurden die Videoaufnahmen von VIVA niemals vorgespielt ! Dabei müssen ihnen die beiden Attentäter mit Fahrrad auf dem Weg in die Keupstraße, so wurde später rekonstruiert, entgegengekommen sein, woran sich beide nicht erinnern können.

    Und es geht munter weiter. Erst im März 2013 (!) wurden beide im Auftrag der Bundesanwaltschaft befragt, und zwar im Polizeipräsidium Köln von einem Kriminalhauptkommissar Markus Weber. Dieser Markus Weber war aber den Mitgliedern des „NSU-Untersuchungsausschuß bereits bekannt, und zwar als derjenige Beamte, der 2004 erfolglos die Ermittlungen zur Keupstraße leitete. Als sie den anwesenden Vertreter des Landes NRW, Frank Matthias, der im Anschlagsjahr 2004 bereits im Innenministerium tätig war, bei der Anhörung von Voß und Baumeister nach diesem Beamten fragten, bekamen sie zur Auskunft, er wisse es nicht. Doch die beiden konnten den Ausschußmitgliedern bei der Anhörung vor dem U-Ausschuß am 25. April 2013 bestätigen, daß es sich bei Markus Weber um genau diesen ehemaligen Leiter der Ermittlungen in Sachen des Nagelbombenattentates handelte.

    Dieser Markus Weber war am 3. Juli 2012 während einer Sitzung des „NSU“-Untersuchungsausschusses als Zeuge zu diesem Nagelbombenattentat befragt worden. Damals hatte er mit keinem Wort erwähnt, dass zwei Polizisten unmittelbar nach dem Anschlag am Tatort waren.

    Wer hier noch an Zufälle oder eine nagelbombenanschlagende und migrantenmeuchelnde rechtsterroristische Zelle namens „NSU“ glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.

  10. Karl_Murx sagt: Mai 13, 2013 um 21:35
    Wer hier noch an Zufälle oder eine nagelbombenanschlagende und migrantenmeuchelnde rechtsterroristische Zelle namens “NSU” glaubt, …

    Alles Zufall. Alles dieser seltsame Gott namens Zufall, Vorname „Reiner“, an den so viele glauben.

    Dieser Gott sorgt dafür, daß uns alles so zufällt, wie es uns zukommt… ähh „fällt“ natürlich, wie es uns natürlich zufällt.

  11. Avicenna1968 sagt:

    Soeben aufgeschnappt:

    „The government recipe is the same in every modern Western demonocrazy: set up false „extremist“ organizations, or infiltrate existing ones, water them down and engineer constant internal feuds, discredit and defame genuine leaders with the full power of the media war machine while promoting genuine whackos and mental nutjobs. Dilute, discredit, destroy. Rinse, repeat. All this with unlimited funds and the cutting-edge technology of secret services at their disposal.“

    Das bringt es, glaub` ich, schön auf den Punkt.

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