Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

COMPACT-TV auf russisch: Zum Tag des künftigen Sieges über die USA

Pünktlich zum 9. Mai wird die Lieferung russischer Abwehrraketen an Syrien bekannt. Ein schönes Geschenk!

Ja, da staunt Ihr, was! COMPACT hat ein russisches Brüderchen, wie wir jetzt erst erfahren haben. Die machen Clips aus dem Herzen des Volkes, wie den beiliegenden zum „Tag des Sieges“, dem 9. Mai. Spassiba, towarischi!

Was traditionell an den Tag des bedingungslosen Kapitulation Nazi-Deutschlands erinnert, hat natürlich mittlerweile, da können wir Deutschen ganz beruhigt sein, einen anderen Charakter. Wer gestern die Tagesschau gesehen und die Interviews mit den Demonstranten gehört hat, konnte eine große Sympathie mit den Deutschen feststellen – auch bei den Veteranen, die ihren Blutzoll gegen Wehrmacht und Waffen-SS gelassen haben. Niemand käme in Moskau oder Petersburg auf den Gedanken, Merkel mit Hitler-Bärtchen zu karikieren. Die Russen sind nach vorne orientiert, und das ist auch gut so.

Die Militärparade in diesem wie in den vergangenen Jahren ist in diesem Sinne auch kein Aufwärmen historischer Reminiszenzen, sondern hat einen aktuellen Bezug: Mit dem „Tag des Sieges“ erinnert Moskau vor allem die USA und die NATO, dass Russland bisher jeden Feind besiegt hat, egal ob Napoleon oder Hitler. Yankees, überlegt Euch gut, was Ihr macht – wir sind gerüstet, heißt die Botschaft. Dazu passt, dass pünktlich zum 9. Mai die Lieferung russischer Abwehrraketen an Syrien bekannt wurde. Hoffentlich geht’s bald los!

In diesem Sinne kann man sich auch as Deutscher über die Bilder aus Moskau freuen. Es lebe die deutsch-russische Freundschaft! Niemals mehr dürfen wir uns gegeneinander hetzen lassen!

Noch erhältlich: COMPACT-Ausgabe mit Dossier über Putin. Hier bestellen!

(Bitte beachten Sie beim Kommenttieren die Blogregeln!)

 

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326 Responses

  1. Ernst Niekisch und K.O. Paetel hätten ihre Freude dran.
    Ich auch.

  2. Meines Wissens nach hat Putin von Beginn seiner Amtszeit den Schulterschluss mit Deutschland und den anderen EU Ländern gesucht.
    Das würde auch geographisch passen, Denn ein verbündetes Eurasien würde der anglo amerikanischen Seite sehr bitter schmecken.
    Stadt auf ein starkes Eurasien hinzuarbeiten sieht man in unseren gleichgeschalteten Qualitätsmedien nur negatives über Putin, der sich jetzt mehr in richtung Asien orientiert.
    Anstatt auf ein starkes Eurasien mit autarken, aber gut miteinander kooperierenden Staaten hinzuarbeiten fahren wir Europa, im Sinne der Hochfinanz komplett ins Chaos und daraus wird sich dann eine neue Marionette der FED als politischer Führer, wie Phönix aus der Asche erheben und uns aller Freiheiten berauben um uns Ordnung und Sicherheit zu garantieren. Bah kotz. Der Mensch lernt halt erst, wenn er auf die Schnuze gefallen ist. Die soziphatischenen Eliten denken voraus. Sollten wir auch mal tun.

  3. Manfred sagt:

    Wahrscheinlich werden wir auch noch die Zeit erleben, in der alle Fakten zum 2. WK offengelegt werden. Es ist sehr wahrscheunlich, dass dann die Geschichte in weiten Teilen neu geschrieben und unser Strafgesetzbuch teilweise geändert werden muss.
    Den Russen „ist alles zuzutrauen“, allerdings im best verstandenen Sinne des Wortes.

  4. QuerMom sagt:

    Ich habe die Biographie von Fidel Castro gelesen. Interessant fand ich, was zur Kuba-Krise gesagt wurde.
    Danach haben Fidel und Che den Chruschtschow nicht nur aufgefordert, endlich alles abzuschießen, was die Amis frecherweise über Kuba fliegen ließen, sondern auch dazu, den atomaren Erstschlag zu führen, wenn doch der Atomkrieg – so wie die Amis die Ultimaten nun Mal festgezurrt hatten – nicht mehr zu vermeiden war.

    Früher war ich sicher gewesen, daß Chruschtschow alles richtig gemacht hat, Heute denke ich manchmal, daß dieses erste Schwanz einziehen der Anfang vom Ende war, daß das Ende des Weltsozialismus sich als nur eine Etappe auf dem Weg zu diesem fürchterlichen Ende herausstelle könnte.

    Von dem gewonnenen Atomkrieg hätte sich die Welt längst erholt. Ich fürchte, daß die Entwicklung der Produktivkräfte nun das Fenster durchschritten hat (Marx konnte nur seinen Beginn erkennen.), innerhalb dessen eine Revolution und dann weitere Entwicklung der Menschheit möglich gewesen wären.

    Evtl. gibt es im weiten Kosmos 2 Arten von Spezies: Die, wo die Qualität der Guten innerhalb der ersten wackeligen Periode der letzten Form der Klassengesellschaft ausreicht, um sie zu überwinden – und die andern, die dann nicht mehr viel Entwicklung vor sich haben.

    Anscheinend sind wir allein im Weltall. Sieht also so aus, als wäre die erste Variante komplizierter als gedacht.

  5. rubo sagt:

    So lange Kerry über US-Waffenlieferungen an Aufständische offiziell redet (was sowieso schon lange über verschiedenste Kanäle läuft) und seine Dauerforderung „Assad muß weg“ wiederkäut, ist es logisch, daß Putin S-300 liefert.
    Total unverständlich ist Kerrys Äußerung, „Wir sind darüber besorgt, wie sich diese defensiven Systeme in Syrien auf die Sicherheit Israels auswirken können“.
    Wie so bedrohen defensive Systeme in Syrien Israels Sicherheit?? Kerrys Sorge ist eher, daß Israel nicht ungestraft Syrien angreifen könnte!

  6. Kreuzweis sagt:

    Ich kann den Russen natürlich nicht zum Sieg über Deutschland gratulieren, doch ich kann ihnen zum Sieg über ihre inneren Feinde gratulieren – diese sind gefährlicher, als alle bisherigen.

    Ich war am verzweifeln: wollten die Russen nach Serbien, Libyen nun auch Syrien verraten?

    Wann fangen wir als Basis endlich auch an, Brücken nach Russland zu bauen? Auch die BRD ist Serbien, ist Libyen, ist Syrien! Wir haben doch mit den (mehr oder weniger) „Russlanddeutschen“ ideale Brückenbauer? Und genügend Ex-DDRler mit Russischkenntnissen dürften auch noch leben?

    Cmpact hat den richtigen Riecher, was Not tut und setzte mit der Souveränitätskonferenz ein gutes Zeichen!

    Hätten damals die Nationalbolschewisten, die von Hitler beiseite geräumt wurden, wirken können, dann wäre der Krieg mit Russland vielleicht vermeidbar gewesen…
    Die meisten Kriege zwischen Preussen/Dt. Reich waren überflüssig wie ein Kropf und wurden von den Vorfahren der heutigen Raubbarone „gefingert“.

    Laßt uns die verlogene „westliche Wertegemeinschaft“ mit ihrem Kultur-„trash“, die Herrschaft der globalistischen Raubbarone, links liegenlassen und Europas eigene Kulturen entdecken. Das verspricht Freude, Spannung, Abenteuer – und Zukunft. Das Eigene entdecken, den US-Schleim in den Regalen lassen – NEIN zum „american way of death“!

  7. Anonymous sagt:

    QuerMom, Du wärst also für den 3. Weltkrieg gewesen, von dem wir uns angebl. „längst erholt“ hätten. Hauptsache Deine Marxsche Weltsicht stimmt, da kann so ein Atomkriegchen doch nicht so schlimm sein. – dass heute vieles im Argen ist, rechtfertigt aus meiner Sicht nicht solche Vernichtungsphantasien.

  8. dervonderdänischenGrenze sagt:

    QuerMom, das sind ja gruselige Vernichtungsphantasien bei Dir. Was macht schon ein Atomkrieg, hauptsache Marx behält recht.

  9. schnehen sagt:

    Ich gratuliere Russland zum Sieg über den Hitlerfaschismus!

    (Lieber Schnehen, auch Sie müssen die Blogregeln beachten….)

    Er ist das Produkt der Restauration durch die Westalliierten nach 1945.

    Für ein Bündnis Deutschland-Russland gegen die Nato!

    Für die deutsch-russische Völkerfreundschaft!

    Ein Hoch auf und ein Dank an die sowjetischen Soldaten, die uns von der Barbarei befreit haben! Eure Taten bleiben unvergessen!

    Druschba!

  10. UBasser sagt:

    Zensiert wegen Verstoß gegen die Blog-Regeln

  11. Also ich hab‘ da so meine Probleme mit dem Feiern dieses Datums. Es war sicher für die Russen ein großer Sieg. Aber für die Deutschen war es der Beginn einer Sequenz, die – ob beabsichtigt und geplant oder nicht – zum Verlust Ihrer Identität geführt hat.

    Aber manchmal muß man halt den Todesweg gehen, wenn man anders aus einem falsch konzipierten Leben nicht mehr heraus kommt. Z.B. beim symbiotischen Alkoholismus ist das so.

    „Wer nicht stirbt, bevor er stirbt, der stirbt wirklich, wenn er stirbt.“ Weiß nicht mehr, von wem das ist…

  12. „Einem Sieger gratulieren
    Dabei kannst du nicht verlieren
    Einen Bess’ren muss man nicht in Zweifel ziehen
    Damit dieser Kontinent
    Nie mehr an sich selbst verbrennt
    Braucht es Mut von Marathon bis nach Berlin“
    aus: http://werkzeug.heinzrudolfkunze.de/musik/songs/fairplay.html

  13. Kreuzweis sagt:

    @Joachim Bullinger:

    „Also ich hab’ da so meine Probleme mit dem Feiern dieses
    Datums. Es war sicher für die Russen ein großer Sieg. Aber für die Deutschen war es der Beginn einer Sequenz, die – ob beabsichtigt und geplant oder nicht – zum Verlust Ihrer Identität geführt hat.“

    Was Identität – und vor allem biologische Substanz – angeht, so sind die Verheerungen durch die brd schlimmer als durch die DDR.
    Es wäre ein spannendes Experiment gewesen, wenn die Russen ihre Basen in der DDR und Schlesien behalten hätten. Die Kosten müssen wir eh tragen – und die Amis sind bestimmt nicht billig! Nur Marktwirtschaft wäre nötig gewesen.
    So aber sind die befeierten russichen Soldaten umsonst gefallen: der Sieg wurde von „Gorbi“ für ’nen Appel und ein Ei an die USA verschenkt…

  14. Kreuzweis sagt:

    Ein „schnehen“ gratuliert Russland zum Sieg des Stalinfaschismus über den Hitlerfaschismus – toll!

  15. Wolfgang Eggert sagt:

    Niemals mehr dürfen wir uns gegeneinander hetzen lassen! …. trifft inhalt& lehre des letzten weltkriegs auf den punkt! nur das datum hätten sich die compact-russkis sparen können. denn die „befreiung“ vom faschismus trug monsterhafte züge. http://www.youtube.com/watch?v=dQWv9KpDWEg

  16. Söderstrup sagt:

    Ich war gestern in Berlin und bin zum Ehrenmal gegangen. Es war schon etwas kurios und befremdlich – ich dachte, ich bin in Rußland! Diese Russen, das ist schon ein wahnsinniges und faszinierendes Volk…
    Na ja, sie sind ja die ersten der Sieger, die uns in Ruhe lassen, ist voll okay!

    Aber wie geil ist das denn?:

  17. Kreuzweis sagt: Mai 10, 2013 um 12:15

    @Joachim Bullinger:

    Was Identität – und vor allem biologische Substanz – angeht, so sind die Verheerungen durch die brd schlimmer als durch die DDR.

    Die Russen haben die Deutschen stets Deutsche sein lassen und auch als Deutsche anerkannt. Sie haben nie den Deutschen an sich angegriffen und den Deutschen für sich auch nicht. Die Deutschen waren ihnen schon recht und willkommen als ein weiteres Volk in der sowjetischen Völkerfamilie.

    Der Angriff auf die Identität war und ist ein Angriff der Schatten und ging und geht von der Ostküste aus. Man fürchtet da die Deutschen wegen ihrer Funktion als Gegenspieler im Weltprozeß.

    Das ist dann wie beim Highlander…

  18. Jakobiner sagt:

    Diese ganzen zackigen russischen Militärparaden mit viel pathetischem Pathos und den üblichen Tattergreisen mit Ordenslametta samt Anna Chapmann als KGB-Covergirl können doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Putins Militärreform ganz große Teile von Russlands Militär einschrottet und abbaut.Bis 2020 wird die so glorreiche russische Armee ein Schatten ihrer selbst sein!

  19. Jakobiner sagt:

    Von wegen zukünftiger Sieg über die USA. Die Russen motten gerade ganze Teile ihres Militärs ein und der militräisch-industrielle Komplex soll nach US-Vorbild reorgansiert werden. Als Lesetip zu Russlands Militärreform ein Artikel im Zentralorgan der Politisch-Militärischen Geselschaft (PMG):

    http://www.pmg-ev.com/deutsch/dw/2011-75-Denkwuerdigkeiten.pdf

  20. Karl_Murx sagt:

    @Jakobiner:

    Diese ganzen zackigen russischen Militärparaden mit viel pathetischem Pathos und den üblichen Tattergreisen mit Ordenslametta samt Anna Chapmann als KGB-Covergirl können doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Putins Militärreform ganz große Teile von Russlands Militär einschrottet und abbaut.Bis 2020 wird die so glorreiche russische Armee ein Schatten ihrer selbst sein!

    Wenn man unbekümmert von Sachkenntnis bereit ist, die vorgestanzten Propagandaparolen unserer einheimischen Transatlantiker zu wiederholen, kann man freilich zu diesem Schluß kommen. Ich habe da andere Informationen:

    http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE6BD01T20101214

    http://de.rian.ru/opinion/20120222/262743271.html

    Richtig ist allerdings, daß der russische Militäretat auch nach dessen deutlicher Erhöhung nach dem Kaukaus-Krieg von 2008 auf ca. 66 Mrd. US-$ nur lediglich ein Zehntel des amerikanischen beträgt. Im Unterschied zu den Amerikanern können sich die Russen diesen Etat aber aus der eigenen Kasse leisten und müssen das Geld dafür nicht drucken wie die USA.

  21. Jakobiner sagt:

    Zu Quermom:

    Quermoms Atomkriegsgelüste erinnern mich an Mao, der meinte, die USA seien ein Papiertiger und China könne in einem Atomkrieg die Hälfte ihrer Bevölkerung, d.h damals 350 Millionen Chinesen opfern und würde trotzdem siegreich aus dem Atomkrieg hervorgehen.
    Da wundert es nicht, dass USA der UdSSR damals vorgeschlagen haben, Chinas Atomindustrie auszubomben und zehn Jahre später die UdSSR den USA wiederum dasselbe vorgeschlagen hat.Quermom erinnert mich auch an Colin S-Gray, der die berühmte NSC-Direktive erliess, wonach die NATO begrenzte und gewinnbare Atomkriege gegen die UdSSR führe könne. Gefragt, ob dann überhaupt noch was von der Welt übrig bliebe, meinte Gray, Hiroshima hätte auch eine Atombombe abgbekommen und wäre heute aber wieder eine blühende Stadt.

  22. Karl_Murx sagt:

    @Jakobiner:

    Als Lesetip zu Russlands Militärreform ein Artikel im Zentralorgan der Politisch-Militärischen Geselschaft (PMG):

    http://www.pmg-ev.com/deutsch/dw/2011-75-Denkwuerdigkeiten.pdf

    Was diese Reform nach US-Vorbild angeht, so ist sie in Teilen nach dem Abgang Serdjukows von der politischen Bühne wieder rückgängig gemacht bzw. nachgesteuert worden, nachdem sich diese Teile als nicht zielführend bzw. chaosstiftend entpuppt hatten. Ungeachtet dessen läuft die Modernisierung der russischen Armee sowohl im konventionellen wie auch im nuklearen Bereich. Das Ganze läuft allerdings nicht auf eine Hochrüstung, sondern auf eine Verhinderung des Verfalls hinaus. Das allerdings mit Aussicht auf Erfolg.

  23. Kreuzweis sagt:

    Shalömchen Jacobinski!
    Man liest deutlich Ihre Schadenfreude heraus.

    Wenn die Russen ihre Armee modernisieren, so ist das hoffentlich zugunsten ihrer Effektivität; somanche Waffengattung hat sich überlebt. Jedoch stärkt man den Wehrwillen eines jeden Volkes nicht dadurch, daß man sich lustvoll, wie in der brd beliebt, im Kot seiner Feinde suhlt, sondern die eigenen Helden und die eigene Gesichte verehrt und überhöht – oder wenigstens betrauert. Sowas ist nie objektiv, doch nötig, um den einfach gestrickten Bürger emmotional mit dem Staat zu verbinden.
    Ohne diese gefühlsmäßige Bindung keine Bereitschaft, für seinen Staat einzustehen oder gar ins Feuer zu gehen.
    Weiß man überall auf der Welt, nur in der brd scheinbar nicht …

  24. QueerMom sagt:

    atomkrieg wird es wohl so oder so geben. nur ist nun leider keiner mehr von der partie, dem man den sieg wünschen könnte.

    (kaltkriegsplatitüden wie „es gäbe keine sieger“ bitte unbedingt absondern!)

    der mensch wurde erfolgreich und klug, weil er der altruistische unter den affen war. dieses merkmal macht mglw. innerhalb der horde nicht erfolgreicher, aber die horde gegenüber anderen. in der evolution könnte eine dialektik zwischen der ständigen tendenz der vermehrung der arschlochaffen innerhalb der kollektive einerseits und dem daraus resultierenden scheitern der horde insgesamt existiert haben. der kapitalismus hat noch ganz brauchbare affen vorgefunden. aber seit 200 jahren gibt es diese wohltuende bremse der vermehrung des abschaums nicht mehr.

  25. Hauke sagt:

    Schade das auch hier Beiträge verschwinden.
    Wir deutschen haben nur eine Zukunft wenn wir die Vergangenheit EHRLICH aufarbeiten,nicht nur einseitig oder wie es dem einzelnen in das Weltbid passt.Das ist nicht zielführend und wird den deutschen Geist und überlebenswillen vollends zerstören.Das hat auch nichts mit rückwärts oder ewig gestrig oder rechts zu tun.Wenn wir weiterhin den Mantel des Schweigens über die Verbrechen der Vergangenheit legen und nicht langsam vom Täter zum Ankläger werden,wird dieses sich früher oder später rächen.Die Folgen sind doch solche Ereignisse wie wir sie jetzt haben.Wer will denn den Mob aufhalten wenn der Dreck nach oben gespült wird?

    Ich hoffe ich habe mit diesem Beitrag nicht gegen die Regeln verstossen.

  26. Hauke sagt:

    Bitte bedenken!Atomwaffen sind von gestern.Das ist Steinzeit,Mittelalter.
    Mit den heutigen Waffen wird man angegriffen und weiss es nicht einmal!
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/strahlenwaffe-us-militaer-stellt-mikrowellen-kanone-vor-a-462187.html
    http://recentr.com/2013/01/strahlenwaffen-werden-zur-normalitat/
    http://www.geheimdienst-reform.de/Informationen_Strahlenwaffen.htm

    Und dies sind die Spielzeuge,die uns gezeigt werden!😉
    Den perfiden Fantasien sind da keine Grenzen gesetzt.

  27. Avicenna1968 sagt:

    „Ernst Niekisch und K.O. Paetel hätten ihre Freude dran.
    Ich auch.“

    ,,…und auch August Franz Freiherr v. Haxthausen (1792-1868), der „Entdecker“ des naturwüchsigen russischen Agrarsozialismus.

  28. @ Joachim Bullinger
    … und diese Schatten werden es nie verzeihen, daß ihr großes Ziel um Jahrzehnte zurückgeworfen wurde, nachdem es reichliche 150 Jahre konkrete Vorbereitung erlebte.
    Die schier endlosen Wellen brachen sich. Ein beispielloser Opfergang. Auf beiden Seiten,

  29. schnehen sagt:

    @Hauke

    Ich muss auch sagen, dass ich das für kontraproduktiv halte und dass unser geschätzter Jürgen Elsässer da etwas übertreibt.

    Hier ist etwas mehr Mut angesagt, dass Dinge ausgesprochen werden dürfen, die einem auf dem Herzen liegen, auch wenn man daran denkt, was hier alles an ‚Qualitätsbeiträgen‘ durchgeht, was sonst, bei anderen Themen möglich ist zu sagen.

    Sicher: Blogregeln gilt es einzuhalten. Aber Regeln sind nicht um ihrer selbst willen da. Gerade bei einem solchen Anlass, wie dem 8. Mai (es gibt wohl kaum ein wichtigeres Datum) muss es möglich sein, ein paar Worte zum Beitrag der Sowjetunion zur Zerschlagung des Faschismus zu sagen, und seien es nur ein paar Worte der Anerkennung.

  30. Jakobiner sagt:

    Was erzählt eigentlich dieser rüstig-rostige Rentner in Sowjetuniform auf dem COMPACT-TV-Video an Schmarrn oder Vernünftigem? Hat er schon ein paar Wodkas zuviel intus?

  31. Jakobiner sagt:

    Zu Karl Murx:

    „Was diese Reform nach US-Vorbild angeht, so ist sie in Teilen nach dem Abgang Serdjukows von der politischen Bühne wieder rückgängig gemacht bzw. nachgesteuert worden, nachdem sich diese Teile als nicht zielführend bzw. chaosstiftend entpuppt hatten. Ungeachtet dessen läuft die Modernisierung der russischen Armee sowohl im konventionellen wie auch im nuklearen Bereich.Das Ganze läuft allerdings nicht auf eine Hochrüstung, sondern auf eine Verhinderung des Verfalls hinaus. Das allerdings mit Aussicht auf Erfolg.“

    Modernisieren tut jede Armee und das muss sie auch. Aber die russische Armee wird weiterhin völlig eingeschrumpft, kann bestenfalls noch solchen Staaten wie Georgien Paroli bieten oder aber eben Tschetschenienoperationen ausführen. Also: Russische Armee nur noch fürs Nahe Ausland. Was das mit dem beschworenenen „Sieg über die USA“ zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.Da haben Sie und Elsässer sich wahrscheinlich zuviel von dem Wodkatrunkenen SU-Veteranen, der Besoffenes auf russisch daherlallt, einlullen lassen.

  32. Jakobiner sagt:

    Zu Kreuzweis sagt:
    Mai 10, 2013 um 16:25

    Shalömchen Jacobinski!
    Man liest deutlich Ihre Schadenfreude heraus.

    Wenn die Russen ihre Armee modernisieren, so ist das hoffentlich zugunsten ihrer Effektivität; somanche Waffengattung hat sich überlebt. “

    Shalom Kreuzweis!!! Wenn sie die aktuelle russische Militärreform nur als Modernisierung betrachten, haben sie den Artikel der PMG nicht gelesen.Die russische Armee wird als Armee für Nahe Ausland umgruppiert, ihre anderen Aktionsgebiete wie Mittelmmer, SCO,etc. werden eingeschränkt.Also dieses ganze Triumphgeheuil über den „Sieg über die USA“ steht auf tönernen Füssen und beruht auf wishful-thining!

  33. OT zum baldigen Sieg über das Ferkel:
    Es gab einmal Hegel, Hölderlin und Schelling in goldenen Zeiten. Dann gab es roten, blutigen Kampf. Dann wurde es ganz schwarz und Mohn, Springer und Merkel gelangten an die Macht.

    Und jetzt, was lesen meine müden Augen im Vorübergehen in der Bild? Oh, oh… Ist da jemand zum Abschuß freigegeben worden?

  34. Jakobiner sagt:

    Und auch die USA versuchen ihre Kürzungen im Verteidigugsetat als „Modernisierug“ zu verkaufen. Obama sagte gegenüber seinem US-republikanischen Gegenkanidaten, dass die USA auch 17 Millionen Bajonette im ersten Weltkrieg hatten und man eben heute keine Bajnette mehr brauche als Entgegnung gegen die Abrüstung der USA. Die USA sind halb bankrott, das ist alles Gerede: Ein Drittel der Luftwaffe wird eingestampft, der Flottenbau aufs Trockendock gelegt, Militärstützpunkte in Übersee, auch Europa geschlossen, die Ballistic Missile Defense auf Sparkurs getrimmt,etc.Das ist keine Modernisierung, sondern eben eine Kürzung aufgrund einer desaströsen finanziellen Lage.Genauso bei Russland. Die einzigen, die im zweifachen Bereich aufrüsten sind die Chinesen und Xinhua—die offiziele Nachrichtenagentur der KP China- hat jetzt schon öfters die Frage gestellt, ob die Russen noch ihre maritimen Verpflichtungen an der Seite der chineischen Marine, die zügig ausgebaut wird, erfüllen können angesichts der „Militärreform“.

  35. Jakobiner sagt:

    Zu Karl Murx:

    „Das Ganze läuft allerdings nicht auf eine Hochrüstung, sondern auf eine Verhinderung des Verfalls hinaus. “

    Die „Verhinderung des Verfalls“ist die richtige Beschreibung und weist auf eine völlig zerfallende Armee hin.Man macht aus dem schlechtesten noch das kleinste Übel!

  36. klaas_aus_marburg sagt:

    Kreuzweis schrieb:

    „Das Eigene entdecken, den US-Schleim in den Regalen
    lassen – NEIN zum ´american way of death´!“

    einspruch, euer ehren. es gibt originäre us-amerikanische kulturleistungen wie den jazz, auf die ich nicht verzichten will. ein keith jarrett („köln concert“) spielt eben um lichtjahre besser pianoforte als der mittlerweile verstorbene schwedische epigone esbjörn svensson.

  37. Paul Singles UK sagt:

    I am very sorry: I cannot see so far russian anti-missile-missles being shipped to Syria. Pious Mr. Kerry seems to have impressed (or blackmailed) gospodin Lavrov into much more compliance than JE will like.

  38. Söderstrup sagt:

    @Schnehen
    „Sicher: Blogregeln gilt es einzuhalten. Aber Regeln sind nicht um ihrer selbst willen da. Gerade bei einem solchen Anlass, wie dem 8. Mai (es gibt wohl kaum ein wichtigeres Datum) muss es möglich sein, ein paar Worte zum Beitrag der Sowjetunion zur Zerschlagung des Faschismus zu sagen, und seien es nur ein paar Worte der Anerkennung.“

    Dagegen sind die Regeln gewiß nicht aufgestellt aufgestellt.

  39. Wolfgang Eggert sagt:

    @schnehen:
    muss es möglich sein, ein paar Worte zum Beitrag der Sowjetunion zur Zerschlagung des Faschismus zu sagen, und seien es nur ein paar Worte der Anerkennung. …………

    die su hat auch ihren gehörigen anteil am „sieg“ des faschismus 1933 gehabt. wie im übrigen washington, new york und london. alle züchteten sich die sau, die es dann zu schlachten galt. bzw. den popanz, hinter dem sich imperialismus trefflich als „notwendige befreiung“ tarnen liess. lernt man natürlich nicht bei „schuldirektor kurzpass“ oder guido-windelweich-knopp. man muss aber nicht lang suchen, um entsprechende belege zu finden. auch nicht über den charakter der „befreiung“. wie man dresden, vertreibung, massenvergewaltigungen etc. als deutscher unter diesem terminus feiern kann, wird mir immer ein rätsel bleiben.

  40. juergenelsaesser sagt:

    Wolfgang: Bitte Blogregeln beachten…

  41. Wolfgang Eggert sagt:

    @jürgen
    wegen der kleinschreibung?

  42. Wolfgang Eggert sagt:

    oder diesem einrücker bei guido? das täte mir leid. ein versehen!!

  43. Anonymous sagt:

  44. Hauke sagt:

    @Wolfgang Eggert

    Ich hatte es kurz für @schnehen angeschnitten und mit bewegten Bildern ausgechmückt,ging aber nicht durch die Zensur. :-)Immer dieses schwarz weiss denken,Aufstieg bitte!

  45. Wahr-Sager sagt:

    @Joachim Bullinger:

    „Die Russen haben die Deutschen stets Deutsche sein lassen und auch als Deutsche anerkannt. Sie haben nie den Deutschen an sich angegriffen und den Deutschen für sich auch nicht. Die Deutschen waren ihnen schon recht und willkommen als ein weiteres Volk in der sowjetischen Völkerfamilie.“

    Dazu empfehle ich dieses Video auf YouTube:
    https://www.youtube.com/watch?v=npInieUdze8 (Russlanddeutsche. Düsseldorf am 4. August 2012)

    In diesem sieht man u. a. Banner mit der Aufschrift „Das Deutsche Volk hat ein Recht auf seine Heimat!“

    Die Antifa darf natürlich nicht fehlen…

  46. Wahr-Sager sagt:

    Ich wollte eigentlich ein ganz anderes Video einstellen (weswegen das letzte mit unbewegten Bildern aber nicht überflüssig ist), was ich hier nun nachhole:

    https://www.youtube.com/watch?v=qLhsjr0tSo0 (Kundgebung in Düsseldorf – Teil 1 von 3)

    Beschreibung: Der Film „Der Krieg geht weiter…“ berichtet über die Kundgebung der Deutschen aus Rußland in Düsseldorf, die sich gegen die Verleumdung dieser Volksgruppe in den deutschen Schulbüchern richtete.

  47. Heider sagt:

    schnehen sagt:

    „Ein Hoch auf und ein Dank an die sowjetischen Soldaten, die uns von der Barbarei befreit haben!“

    Ach, und Sie waren damals unmittelbar dabei? Ich dachte ja immer, Sie seien jünger…

    „Eure Taten bleiben unvergessen!“

    Auf jeden Fall! Fast die gesamte Bevölkerung des ehem. Ostdeutschland u. des Sudetenlands, sofern sie die befreiende Ankunft der Kulturbringer überleben durfte, kann ein Lied davon singen.

    War noch was?
    Nö, wieso – seitdem geht’s UNS bis auf paar Kleinigkeiten deutlich besser bzw. nur noch gut!
    Und auf ein paar deutsche Leichen oder die eine und andere berechtigte Frage, ob das denn auch alles so stimmt und zweckfrei ist, was die vereinten Volkspädagogen da Geschichtliches lehren, kommt es doch nun wirklich nicht an oder.

    Merke, weil die Moral der Geschicht‘:
    Der menschliche Fortschritt, namentlich in den westlichen Metropolen, in den UN, auch in der BRD und besonders in Russland, eilt seit 68 Jahren beständig schneller werdend in immer grossspurigeren Bahnen zu den lichtesten Höhen hinauf, dass einem fast schon schwindelig werden könnte vor Glück in der ersten Reihe zu sitzen und genau mitzubekommen wie alles zusammenhängt u. wie geschmiert funktioniert. Mit solchen Baumeistern kann es jetzt praktisch nur noch erfolgreicher werden als schon bislang der Fall. Darum schliesse ich mich der Feierrunde unbedingt an, denn SIE sind fast die Besten – in diesem Sinne >>
    Russen voran!

  48. Karl_Murx sagt:

    @Wolfgang Eggert:

    die su hat auch ihren gehörigen anteil am “sieg” des faschismus 1933 gehabt. wie im übrigen washington, new york und london. alle züchteten sich die sau, die es dann zu schlachten galt. bzw. den popanz, hinter dem sich imperialismus trefflich als “notwendige befreiung” tarnen liess. lernt man natürlich nicht bei “schuldirektor kurzpass” oder guido-windelweich-knopp. man muss aber nicht lang suchen, um entsprechende belege zu finden. auch nicht über den charakter der “befreiung”. wie man dresden, vertreibung, massenvergewaltigungen etc. als deutscher unter diesem terminus feiern kann, wird mir immer ein rätsel bleiben.

    Vielleicht sind mir ein paar offene Worte dazu gestattet: Jeder, der mich und meine Kommentare kennt, weiß, daß ich ein Befürworter der engeren Zusammenarbeit Deutschlands mit dem heutigen Rußland bin, und zwar sowohl auf politischem wie auf wirtschaftlichem wie auch auf militärischem Gebiet . Aber den 8. Mai als Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus zu bezeichnen, vor allem durch die friedliebende Sowjetunion oder so ähnlich, wie Stalins SU durch die deutschen Kommunisten in Ost und West zu titulierten beliebten, widerstrebt mir. Im Osten kamen wir von einem totalitären Regime in das andere; im Westen gab es lediglich innenpolitisch eine Phase von ca. 25 freiheitlicher Entwicklung. Außenpolitisch bekamen Deutschland wie auch die anderen Länder Westeuropa einen neuen Hegemon namens USA. Und um nicht mißverstanden zu werden: Europa hätte sich keinen besseren Hegemon wünschen können, was die wirtschaftliche Entwicklung angeht.

    Aber Deutschland hat seither niemals die Souveränität wiedererlangt. Das heutige Rußland wäre bereit, Deutschland als souveräne Nation zu behandeln; Putin hat das mehrfach so betont. Wir müssen uns bei aller Euphorie über das damit verbundene enorme Potential aber darüber im klaren sein, daß Putin und jede russische Regierung das tun werden, was ihre Aufgabe ist und was ich auch von jeder deutschen Regierung erwarte, nämlich knallhart die eigenen russischen Interessen vertreten. Sentimentalitäten und den Bezug auf die gemeinsame Vergangenheit sind da unangebracht. Es mag sein, daß z.B. ein Putin oder ein anderer russischer Politiker seines Alters, der noch die Sowjetzeiten miterlebt hat, vor allem die Zweiteilung Deutschland und Europas, an der einen oder anderen Stelle Deutschland eine Sonderrrolle einräumt. Aber niemals und zu keinem Zeitpunkt werden die dabei ihre eigenen Interessen aus dem Auge verlieren.

    Wenn Deutschland mal wieder soweit sein wird, daß es ganz in diesem Sinne handelt, nur eben vom deutschen Standpunkt aus, dann kann man wieder von einem Normalzustand sprechen.

  49. Karl_Murx sagt:

    @Jakobiner:

    Modernisieren tut jede Armee und das muss sie auch. Aber die russische Armee wird weiterhin völlig eingeschrumpft, kann bestenfalls noch solchen Staaten wie Georgien Paroli bieten oder aber eben Tschetschenienoperationen ausführen. Also: Russische Armee nur noch fürs Nahe Ausland. Was das mit dem beschworenenen “Sieg über die USA” zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.Da haben Sie und Elsässer sich wahrscheinlich zuviel von dem Wodkatrunkenen SU-Veteranen, der Besoffenes auf russisch daherlallt, einlullen lassen.

    Wissen Sie, was ich für einen fatalen Fehler halte? Wenn man der eigenen Propaganda auf den Leim geht. Es ist wie beim Fußball. Man kann ja die gegnerische Mannschaft beschimpfen und sie als Lahmärsche mit den Aktionsradius eines Bierdeckels bezeichnen. Man darf nur eben nicht anfangen, tatsächlich selbst daran zu glauben, daß das alles Lahmärsche mit den Aktionsradius eines Bierdeckels sind. Tut man das, wird man irgendwann eine böse Überraschung erleben. Genau das sehe ich bei Ihnen.

  50. me. sagt:

    Jawohl Schnehen, und ich ergänze:
    Ich gratuliere dem Russischen Volk zum Sieg über den Hitlerfaschismus!
    Und entschuldige mich dafür was mein Volk eurem Volk angetan hat. Soweit ich kleiner Hanswurst das eben so kann.

  51. me. sagt:

    “Das Eigene entdecken, den US-Schleim in den Regalen
    lassen – NEIN zum ´american way of death´!”

    Kreuzweis. Zum mitschreiben! Es gibt Völker und es gibt die die die Völker regieren und Politik machen. Differenzieren sie was sie mit Schleim in den Regalen meinen.
    Meinen sie Gentechnisch veränderte Produkte sage ich ja, meinen sie Sport, Musik, Medizin und Literatur sage ich nein.

  52. Die Hochfinanz finanzierte sowohl Deutschland als auch die Sowjets. Die Revolution wurde genauso wie Hitler von den selben Leuten gefördert. Übergeblieben ist die Weltmacht USA.

    Infos: http://www.amazon.de/amerikanischen-Weltsystem-Bruchst%C3%BCcke-ungeschriebenen-Jahrhunderts/dp/3907564502

  53. lunaria sagt:

    Schramm, Quatsch! Das is die allerübelste Desinfo, um quasi jede Historie unkenntlich zu machen, einfach Schlamm in dem man versinken soll.

    Wenn es hier noch wirkliche Historiker mitlesen, dann beantworten Sie bitte eine Frage: War Berija (Stalins Gulag-Verantwortlicher, 1953 hingerichtet) wirklich Britischer Einflussagent. Ja oder nein? Wurden in Russland dazu die Archive ausgewertet? Wer hat dazu geforscht? Die Antwort ist von grundlegender Bedeutung für die sowjetische Zeit des WWII und für die angelsächsische Politik, also entscheidend für die richtige Deutung der Geschichte der 30er und 40er Jahre.

  54. Söderstrup sagt:

    @ Wolfgang Eggert:
    Auf welcher Seite gibt es einen Überblick über im Moment lieferbare Bücher von Ihnen? Ich habe nur „Manhatten“ – was mich schwer beeindruckt hat… Würde gern weitere Bücher haben, hatte mich auch bemüht, aber die Suche danach gestaltete sich irgendwie problematisch in den letzten Jahren.
    Ich bin ein Fan von Ihnen und freue mich sehr, Ihnen hier zu begegnen!
    Der Lubawitscher Zimmermann

  55. Wolfgang Eggert sagt:

    @Karl_Murx
    Aber den 8. Mai als Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus zu bezeichnen, vor allem durch die friedliebende Sowjetunion oder so ähnlich, wie Stalins SU durch die deutschen Kommunisten in Ost und West zu titulierten beliebten, widerstrebt mir. Im Osten kamen wir von einem totalitären Regime in das andere.
    …. es war sogar der weg vom totalitarismus in den übertotalitarismus. der ns hat die deutsche bevölkerung wirtschaftlich „frei“ gelassen und sogar den staat vom diktat der großwirtschaft befreit. ersteres hat der kommunismu nie gewollt und letzteres hat den oststaaten „an der spitze“ nichts gebracht, weil der kommunismus dem kapitalismus ökonomisch schlicht unterlegen ist.

    @Helmut Schramm
    Die Hochfinanz finanzierte sowohl Deutschland als auch die Sowjets. Die Revolution wurde genauso wie Hitler von den selben Leuten gefördert. Übergeblieben ist die Weltmacht USA.
    …. hitler und pearl harbor waren für diese strippenzieher der erste durchgang eines „projekts für ein amerikanisches jahrhundert“. sie teilten ihn sich – damals hauptsächlich gegen die bestehende weltvormacht england gerichtet – mit russland. die teilung der welt zwischen washington und moskau in zwei blöcke war dabei ebenso konsequent wie der aufruf des „pnac“ zur jahrtausendwende, nun zur alleinigen besetzung der welt auszuziehen. mittels eines „neuen pearl harbor“ und eines neuen hitler. die usa sind IMMER so verfahren. immer standen sie selbst als pate am taufbett des stets neu geborenen „bösen“, immer setzten sie selbst es in marsch, um es schließlich – mit maske des edlen befreiers geschmückt – zu beerdigen. (diese erfahrung haben auch die russen machen „dürfen“) der applaus der weltschaftherde war ihnen stets sicher, denn die wurde ja ein ums andere mal vom albdruck einer „weltsklaverei“ befreit. dass in diesem fröhlichen staffelrennen am ende die weltsklaverei durch das us-kapital und die new yorker börse steht, sollte der bölkenden zuschauerschaft vielleicht einmal auffallen. aber die glotzt ja bekanntlich woanders hin. und so werden dsds &co weiterhin jede politische erkenntnis mit erfolg unterlaufen, wetten dass?

    @Söderstrup
    danke für die blumen🙂 meine bücher gibts in der tat nicht mehr auf dem freien markt. aber im netz kann man sie noch gratis allerorten runterladen. hagbard celine

  56. Wolfgang Eggert sagt:

    @Söderstrup
    wo könnte man sich trefflicher treffen als bei jürgen elsässer, dem don johnson der deutschen mafia-fahndung?!

  57. Söderstrup sagt:

    @Wolfgang Eggert
    „wo könnte man sich trefflicher treffen als bei jürgen elsässer, dem don johnson der deutschen mafia-fahndung?!“
    Yeah!
    Danke für Tip „hagbard celine“!
    Irgendwas stimmt also mit der Vermarktung nicht, denn so weit ich das mitkriege, sind Ihre Bücher sehr gefragt.
    Nochmals großes Kompliment, auch für das Eggertsche Gesamtkunstwerk!

  58. Jakobiner sagt:

    Zu Karl Murx:

    „Wissen Sie, was ich für einen fatalen Fehler halte? Wenn man der eigenen Propaganda auf den Leim geht“

    Das sollten Sie sich mal selbst zum Nachdenken geben. Sie haben kein einziges inhaltliches Argument gegen meine Darstellung der russischen Militärreform gebracht, weil sie scheinbar keines haben.

  59. 006 sagt:

    Wer gestern die Tagesschau gesehen und die Interviews mit den Demonstranten gehört hat, konnte eine große Sympathie mit den Deutschen feststellen – auch bei den Veteranen, die ihren Blutzoll gegen Wehrmacht und Waffen-SS gelassen haben.

    Das beruht wohl auf einem grundlegenden Mißverständnis – der Verwechslung von Deutschen mit BRDlern, die sich selber für Deutsche halten – und mangels Widerspruchsmöglichkeiten der tatsächlichen Deutschen in der öffentlichen Wahrnehmung als Deutsche gelten.

  60. 006 sagt:

    # W. Eggert

    Ist vielleicht eine Neuauflage von ‚Israels Geheimvatikan‘ geplant?

  61. 006 sagt:

    War Berija (Stalins Gulag-Verantwortlicher, 1953 hingerichtet) wirklich Britischer Einflussagent. Ja oder nein? Wurden in Russland dazu die Archive ausgewertet? Wer hat dazu geforscht? Die Antwort ist von grundlegender Bedeutung für die sowjetische Zeit des WWII und für die angelsächsische Politik, also entscheidend für die richtige Deutung der Geschichte der 30er und 40er Jahre.

    Ähh … was hat das mit Schramms Aussage zu tun? So wie ich ihn verstehe, bezieht er sich einfach darauf: Sowohl die faktisch existierende Sowjetunion wie auch die – heute – faktisch existierenden USA wurden von Leuten in den Sattel gehoben, die weder (US)-Amerikaner noch Russen sind, und zu deren strategischen Grundelementen es gehört hat und gehört, auf beiden Seiten eines sich manifestierenden (politischen) Inhaltes zu stehen … und möglichst beide Seiten zu steuern (was – ebenfalls faktisch – nicht immer so ganz funktioniert wie gewünscht … aber der prinzipiellen Absicht nach ist es so).

  62. 006 sagt:

    # Klaas aus Marburg

    einspruch, euer ehren. es gibt originäre us-amerikanische kulturleistungen wie den jazz, auf die ich nicht verzichten will. ein keith jarrett (“köln concert”) spielt eben um lichtjahre besser pianoforte als der mittlerweile verstorbene schwedische epigone esbjörn svensson.

    Niemand will den US-Amerikanern ihre Kulturleistungen absprechen oder abspenstig machen. Es geht hier wohl nur um das Thema der Unterdrückung aller möglicher (also nicht nur der ‚deutschen‘ Kultur) Kulturen durch den berühmten Kulturimperialismus, der vornehmlich dann zum Tragen kommt, wenn man einen (weiteren) Widerständigen – ganz in der Tradition der Intrigen-Insel – durch Hinterhältigkeiten, die dann wiederum irgendwann die Begründung zum Einsatz militärischer Mittel lieferten, zur Strecke gebracht hatte. Etwas naturnäher formuliert: Zunächst Schwächung der Immunabwehr des Zielobjektes – danach, wenn die Immunabwehr also (wie gewünscht) zusammengebrochen ist, Überschwemmung mit (aus Sicht des Angegriffenen/Betroffenen) Fremdmaterial unter dem bekannten Deckmantel euphemistischen Schönsprechs a la ‚freier Warenaustausch zum beiderseitigen Nutzen‘ etc. . Ob ausgerechnet dieses (politische) Verhaltensmodell (also die reale Entmachtung des Begegnenden unter dem Deckmantel irgendwelcher Partnerschaftsformeln) geeignet ist die Entwicklung zu einer politisch geeinten Menschheit (irgendwann mal) zu befördern … möchte ich allerdings bezweifeln.

  63. Karl_Murx sagt:

    @me:

    Jawohl Schnehen, und ich ergänze:
    Ich gratuliere dem Russischen Volk zum Sieg über den Hitlerfaschismus!
    Und entschuldige mich dafür was mein Volk eurem Volk angetan hat. Soweit ich kleiner Hanswurst das eben so kann.

    Fremdschämen, Nationalmasochismus und Schulkult war gestern, me. Und Sie können sich sicher sein, in Rußland selbst legt niemand den geringsten Wert auf solche Rituale. Dort zählt Realpolitik.

  64. Karl_Murx sagt:

    @Jakobiner.

    Das sollten Sie sich mal selbst zum Nachdenken geben. Sie haben kein einziges inhaltliches Argument gegen meine Darstellung der russischen Militärreform gebracht, weil sie scheinbar keines haben.

    Selbst in den wirklich tendenziösen Berichten in den hiesigen MSM wie auch den sogenannten Expertenrund bleibt nicht verborgen, daß diese Reform sowohl finanzierbar als auch vorangeht. Es würde reichen, wenn Sie einfach die Berichte durchlesen würden, die Sie hier verlinken.

    Aber Hauptsache, das letzte Wort behalten und Negativpropaganda über das pöhse Rußland verbreitet.

  65. Wolfgang Eggert sagt:

    @006/Söderstrup
    ich hab den buchclub nebst vermarktung eingestellt und versuche den historiker passé sein zu lassen. ein echter entzug. dass ich hier auftauche ist so was ähnliches wie „heimlich rauchen“.

  66. schnehen sagt:

    Wenn ich den sowjetischen Soldaten aus vollem Herzen danke, dann tue ich dies, weil mir bewusst ist, dass diese sowjetischen Soldaten, die größtenteils einfache Arbeiter oder Bauern waren, nicht für den ‚Stalinfaschismus‘ (wie hier jemand nach der alten Mainstream-Lesart schreibt) gekämpft haben,

    Es gilt, die alten Scheuklappen aus dem Kalten Krieg abzulegen und neidlos anzuerkennen, was das russische Volk damals geleistet und was es für große Opfer gebracht hat. Diese Erinnerung bringt beide Völker näher, und dass sie sich näher kommen, ist ganz wichtig, damit wir uns von der angloamerikansichen, zionistischen Finanzdiktatur und Vorherrschaft über Wirtschaft, Politik und Kultur befreien.

    Ein künftiges souveränes Deutschland hat nur an der Seite Russlands, Chinas, des Iran und der Brics-Staaten, von Alba, eine Chance. Dort sind unsere künftigen Bündnispartner zu suchen, mit deren Hilfe wir uns vom US-Imperialismus befreien können.

  67. Kopfüber sagt:

    Guten Abend,

    möchte nur kurz „Wahr-Sager“ für seinen Beitrag vom 10. Mai,
    22.38 Uhr danken.

    Habe mir den 3. Teil des Videos angeschaut. Ergreifend!!!

    Teile allen Rußland-Deutschen mit, daß sie im Elsässer-Blog
    auf dieses Video stoßen.

    Gruß vom Meer

  68. Wolfgang Eggert sagt:

    @schnehen
    deine conclusio in allen ehren, aber was hat das deutsche volk für opfer gebracht und der einfache deutsche soldat, was für eine wesentlich größere „leistung“, unabhängig davon ob er für den faschismus kämpfte oder nicht.nach christi geburt hat es diese militärische leistung nie gegeben. und sie wurde den leistenden nie gezollt. zwangsarbeiter verbindet der deutsche mit den geknechteten „slawen“ und nicht mit den millionen geknüppelter „germanen“ in russland. ich unterschreibe deine „konsequenz“, jedes wort davon. aber was ist mit der historischen wahrheit. fürchten wir uns davor?

  69. 006 sagt:

    # schnehen (und andere…)

    Könnte mir (als Nichtlinkem) vielleicht mal jemand (relativ kurz & bündig) erklären, was dieser berühmte ‚Faschismus‘ (bzw. gerne auch die Sonderform ‚Hitlerfaschismus‘) eigentlich ist … der da (angeblich) so erfolgreich bekämpft wurde.

  70. Monika H. sagt:

    >Wenn ich den sowjetischen Soldaten aus vollem Herzen danke, dann tue ich dies, …

    Wenn ich den sowjetischen Soldaten aus vollem Herzen VERGEBE, dann deshalb:

    Als die Russen kamen

    Lange, sehr lange hat es gedauert, bis die Kriegsverbrechen der Roten Armee im Jahr 1945 ein Thema in Deutschland wurden. Die Angst, aus Tätern Opfer zu machen, hat viele davon abgehalten, sich dem Leiden der Frauen, Kinder und Alten beim Einmarsch der sowjetischen Truppen zuzuwenden. Da niemand ihre Erlebnisse hören wollte, blieben sie mit ihren traumatischen Erinnerungen allein. …

    … Als die Rote Armee Berlin eroberte, waren die deutschen Frauen Freiwild. Zwischen April und Juni 1945 wurden mindestens 100 000 Frauen und Mädchen vergewaltigt, viele von ihnen mehrfach. Schätzungsweise 10 000 Frauen kamen bei den Übergriffen oder in deren Folge ums Leben, etwa genauso viele wurden schwanger. Rund fünf Prozent aller Neugeborenen in der ersten Hälfte des Jahres 1946 waren so- genannte Russenkinder. Die Ereignisse in Berlin waren nur der Schlusspunkt einer grausamen Erfahrung. Nach dem Überschreiten der deutschen Reichsgrenze ging die Rote Armee mit unvorstellbarer Brutalität gegen die Zivilbevölkerung vor. Zehntausende wurden willkürlich getötet, schätzungsweise zwei Millionen Frauen und Mädchen vergewaltigt, ein Großteil der Gebäude geplündert und verwüstet. Insgesamt starben etwa 2,5 Millionen Deutsche durch Flucht, Vertreibung oder Verschleppung. Die damaligen Exzesse sind in Deutschland lange Zeit verdrängt worden. Sie passten nicht zum Bild der Befreiung vom Nationalsozialismus. Der hohe Blutzoll, den die Sowjetunion entrichtet hatte, verbot es, über deren Kriegsverbrechen zu sprechen.

    Die Massenvergewaltigungen werden oft bis heute als spontane Vergeltung für die deutschen Verbrechen in Russland erklärt – und damit indirekt gerechtfertigt. Dabei wird übersehen, dass es sich nicht um vereinzelte Exzesse traumatisierter Soldaten handelte. In Wirklichkeit handelte es sich um systematisch verübte Verbrechen, für die die damalige sowjetische Führung die Verantwortung trägt. Der Gedanke an Vergeltung war den Rotarmisten regelrecht eingepflanzt worden. Insbesondere der Schriftsteller Ilja Ehrenburg schrieb laufend Texte für die Front, in denen die Soldaten zu grausamer Rache aufgefordert wurden:

    „Wenn du nicht im Laufe eines Tages wenigstens einen Deutschen getötet hast, so ist es für dich ein verlorener Tag gewesen“, heißt es in einem seiner rund 3 000 Aufrufe und Artikel. „Töte den Deutschen! – dieses bittet dich deine greise Mutter. Töte den Deutschen! – dieses bitten dich deine Kinder. Töte den Deutschen! – so ruft die Heimaterde. Versäume nichts! Versieh dich nicht! Töte!“

    Weiter: http://tinyurl.com/cuednnc

  71. 006 sagt:

    Wenn ich den sowjetischen Soldaten aus vollem Herzen danke, dann tue ich dies, weil mir bewusst ist, dass diese sowjetischen Soldaten, die größtenteils einfache Arbeiter oder Bauern waren, nicht für den ‘Stalinfaschismus’ (wie hier jemand nach der alten Mainstream-Lesart schreibt) gekämpft haben,

    Jetzt habe ich ein Problem … denn es ist fast unmöglich nicht gegen die Blogregeln zu verstoßen, wenn man auf die obigen Aussage eingehen möchte. Ich versuche es mal so: In einem der Videos, die sie unter folgendem Link…

    … finden können, zitiert Suworow Lenin, der in irgendeinem Militärprogramm der KP (so um 1916, wenn ich das recht erinnere) geschrieben haben soll „Wenn die Weltrevolution nicht durch den ersten Weltkrieg kommt … dann müssen wir eben einen zweiten (Weltkrieg) organisieren … dann kommt die Weltrevolution!

    Könnte es nicht sein, daß DIESE Aussage – und vor allem ihre getreuliche Umsetzung durch den ‚Genossen Stalin‘, der ja wohl auf den ‚Genossen Lenin‘ folgte, die von Ihnen so bedauerten wie bewunderten sowjetischen Soldaten erst in die Lage gebracht hat, die von Ihnen so bedauert worden ist??

  72. Söderstrup sagt:

    @Wolfgang Eggert
    „ich hab den buchclub nebst vermarktung eingestellt und versuche den historiker passé sein zu lassen. ein echter entzug. dass ich hier auftauche ist so was ähnliches wie ‚heimlich rauchen‘.“
    Verstehe. Sie haben ja auch wahrlich genug – doppelsinnig erschöpfend – gearbeitet als Historiker! Klar, daß jetzt andere Dinge – die schöneren – dran sind. Anderen geht es ähnlich – die rauchen dann hin und wieder auch mal heimlich…
    Darf ich, da Sie den Post-Historiker selber ansprechen, fragen, wie es mit doriangrey vorangeht? Oder gehört das etwa auch zu den Dingen, die passé sind?? Ich habe regelmäßig auf die Seite geschaut, aber da tat sich nicht viel. Na ja, es ging ja vor allem um die Druckversion… Erscheint sie regelmäßig?

  73. 006 sagt:

    Ich bitte um Entschuldigung … dem Link fehlte ein Buchstabe am Schluß. Hier ist der richtige (hoffentlich):

    http://tinyurl.com/cnpmgys

  74. juergenelsaesser sagt:

    006: Oh no. Bitte nicht!

  75. Monika H. sagt:

    Wolfgang Eggert
    >und nicht mit den millionen geknüppelter “germanen” in russland.

    … und Österreichern, zB mein Opa, dem die russische Gefangenschaft das Leben kostete

  76. KFG sagt:

    @juergenelsaesser
    an 006: Oh no. Bitte nicht!
    … Wieso? Passen die Fakten eines Resun alias Suworow nicht ins Denkschema?
    Allerdings, meine Anerkennung, dass Du hier eine offene Diskussion in dieser Frage zulässt!

  77. Heider sagt:

    schnehen sagt:
    „dass diese sowjetischen Soldaten, die größtenteils einfache Arbeiter oder Bauern waren, nicht für den ‘Stalinfaschismus’ (wie hier jemand nach der alten Mainstream-Lesart schreibt) gekämpft haben,“

    Na entschuldigen Sie, was soll das für eine Begründung des Dankes an die Adresse der Roten Armee sein.

    Die 15 Millionen deutschen Männer (nach anderen Quellen bis zu 18 Millionen), die insgesamt 1939-45 in der Wehrmacht dienten, waren auch Arbeiter, (Angestellte) und Bauern. Sie kamen teils soeben aus der Schule, den einjährigen RAD hinter sich, u. hatten noch keinen Beruf erlernt oder zuende studiert.
    Die Berufssoldaten wiederum waren das teils schon seit der Weimarer Republik, und die hohen Offiziersränge waren in der Regel bereits Soldaten des Kaisers gewesen. Man weiss zum Beispiel, dass selbst die militärischen Gründerväter der späteren Waffen-SS (wie Paul Hausser u. Felix Steiner) eigentlich vergleichsweise „unpolitische“ Berufssoldaten waren.
    Auch wer nach 1933 u. vor Kriegsbeginn 1939 in die Wehrmacht eintrat war mitnichten automatisch ein Nationalsozialist. Der Beruf des Soldaten war attraktiv; er besass – zeitgemäss bedingt – ein hohes gesellschaftliches Ansehen, galt als besonders krisensicher, es gab Aufstiegsschancen. Mit einiger Wahscheinlichkeit wählte kaum Einer diesen Beruf, weil er mit dem baldigen Krieg rechnete oder sich vorstellte möglichst viele Andere umbringen zu dürfen.

    Die Masse der deutschen Soldaten, gleich welchen Ranges, kämpften weil sie mussten, also wie das Gesetz es befahl u. nicht vordergründig für das NS-Regime. Ebenso darf man auch der Masse der britischen u. amerikanischen Weltkriegssoldaten unterstellen, dass sie nicht explizit für Herren Churchill und Roosevelt oder die bürgerlich-parlamentarische Demokratie in den Krieg zogen.

    Die, welche sich freiwillig meldeten, hatten auch ihre guten Gründe, die man nur aus der Zeit heraus verstehen kann. Das waren zumeist ganz junge Kerle ohne grosse Lebenserfahrung, die noch die Unterschrift der Eltern brauchten, denn volljährig wurde man damals erst mit 21. Sie hatten ihre Kindheit u. Jugend im „3. Reich“ verbracht und waren mehr oder weniger der Meinung, dass es mit Deutschland ab ’33 wirtschaftlich u. politisch enorm vorangegangen u. es ihre Pflicht sei, dem Vaterland zur Hilfe zu eilen.

    Man soll versuchen die Protagonisten aus den Zeitumständen heraus zu verstehen, die sie in jeder Weise geprägt u. Einfluss auf sie hatten – Schule, Erziehung, persönliches Umfeld, Öffentliche (Veröffentlichte) Meinung u.a. Ist es denn heutzutage mit „uns“ wesentlich anders, ist bspw. die grosse Mehrtheit der Deutschen heute irgendwie besonders systemkritisch, obschon sie dies – aus meiner Sicht ja! – absolut sein müsste? Aus der Sicht der Nachgeborenen, zumal mit dem Wissen von heute, ist es sehr leicht die Deutschen von Damals pauschal negativ zu beurteilen.
    Ich halte das für so nicht zulässig – eine Frage eher des Verfahrens (Geschichte zu beurteilen) als eine grundsätzliche, ideologisch oder politisch u. ethisch begründete, Frage der eigenen Stellung zum NS.

    Die Masse, das ist zumindest mein Credo, macht zu jeder Zeit u. allerorts letztlich mit, was die da Oben von ihr erwarten, nachdem man sie vorher schon genau darauf konditioniert hat.

  78. meckpomm sagt:

    @ Wolfgang Eggert
    Schön, Sie hier zu lesen und danke für Ihren Beitrag von 20:49 – spricht mir aus dem Herzen.
    Danke, dass sie die Massenvergewaltigungen durch die Rote Armee ansprechen – es handelt sich immerhin um 2 Mio. Frauen, 200.000 davon sind bestialisch gestorben, weil man ihnen vor oder während der (oft 20 -40 maligen pro Tag) Vergewaltigungen die Brüste abschnitt.
    Ich kann die Russland-Verherrlichung auch nicht nachvollziehen. Bin allerdings absolut ihrer Meinung: wir dürfen uns nicht erneut aufhetzen lassen.
    Wenn wir aber Gerechtigkeit und Wahrheit im Auge haben, dann müssen wir aller unnütz Gestorbenen und Gequälten gedenken, und zwar überall auf der Welt.
    Mein Vater wurde im Alter von 14 Jahren aus dem Sudetenland vetrieben, er ist jetzt 83, und das Trauma begleitet ihn ein Leben lang. Meine Berliner Nachbarin wurde von den Russen vergewaltigt, was eine Totaloperation und Kinderlosigkeit zur Folge hatte. Überdies konnte sie nie mehr einem Mann vertrauen, sondern lebt seit damals allein.

  79. Jakobiner sagt:

    Zu Karl Murx:

    “Das Ganze läuft allerdings nicht auf eine Hochrüstung, sondern auf eine Verhinderung des Verfalls hinaus. ”

    Sie sprechen selber von der russischen Militärreform als „Verhinderung des Zerfalls“. So toll kann Russlands „Modernisierung“nach ihren eigenen Worten gar nicht sein, wie sie sie dann andernorts wieder glorifizieren!!! Aber scheinbar können Sie nicht mal ihren eigenen Worten trauen!!

  80. Karl_Murx sagt:

    @Jakobiner:

    Sie sprechen selber von der russischen Militärreform als “Verhinderung des Zerfalls”. So toll kann Russlands “Modernisierung”nach ihren eigenen Worten gar nicht sein, wie sie sie dann andernorts wieder glorifizieren!!! Aber scheinbar können Sie nicht mal ihren eigenen Worten trauen!!

    Hören Sie auf, mir das Wort im Mund herumzudrehen. Wenn ich schreibe „Verhinderung des Zerfalls“, dann ist das als Polemik gegen die prompten und gegenstandslosen Vorwürfe seitens der transatlantischen Presse gemeint, Rußland betreibe „Hochrüstung“. Steht doch alles drin in dem von Ihnen verlinkten Artikel, welches Ziel durch die russische Regierung angestrebt wird: Eine Gesamtmannschaftsstärke der russischen Armee von ca. 1 Mio (bei einer jetzigen Soll-Stärke von ca. 1,2 Mio), nur noch ca. 700.000 statt 3 Mio Reservisten, die dafür gut ausgebildet sind, Reduzierung und Verjüngung des aufgeblähten Offizierskorps, die Schaffung eines Berufsunt eroffizierskorps von ca. 250.000 Stellen und generell die Erhöhung des Anteils an Zeit- und Berufssoldaten gegenüber der Wehrpflichtigen, dafür eine wesentlich bessere Besoldung ersterer, durch die sich seit 2012 die Bezüge der Berufssoldaten teilweise verdoppelt haben, ein Anteil an moderner Bewaffnung von 70 % anstelle jetzt 30 % sowie die Bildung sofort und schnell einsatzbereiter Einheiten in Form von Brigaden. Damit will man die Armee in die Lage versetzen, mit mehreren Regionalkonflikten gleichzeitig fertig zu werden, weil man das für das wahrscheinlichste Szenario in der nächsten Zeit hält.

    Mit der unbesiegbaren georgischen Armee, die durch amerikanische Ausbilder geschult wurde, ist die russische Armee jedenfalls sehr zügig fertig geworden, auch in dem Zustand, in dem sie sich 2008 befand. Saakaschwili hat sich damals böse verschätzt, als er den Eroberungskrieg auf Süd-Ossetien befahl. Erzähle mir auch niemand, daß die russische Armee ja sooooo viel größer wäre als die georgische. Die vor Ort eingesetzten Truppen waren zahlenmäßig nicht stärker als die georgischen; außerdem mußten die Russen ihr schweres Gerät durch topologisch extrem schwieriges Gelände heranschaffen. Zum Teil waren die Georgier technisch besser ausgerüstet als die russische Armee. Sie hatten Drohnen und konnten ihr Feuer viel gezielter einsetzen; die Panzer der Russen waren z.T. nicht mit Nachtsichtgeräten ausgestattet. Trotzdem bekamen die Georgier sehr schnell das Rennen, als sie durch die professionellere Kriegsführung der russischen Armee im Vormarsch gestoppt wurden und den traditionell hohen Kampfgeist der russischen Truppen zu spüren bekamen.

  81. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Kreuzweis: „Rußlandfeldzug vermeidbar“ ??

    Daß JEDER Krieg, erst recht Krieg zwischen den großen Kontinentalmächten ein absurdes Menschheitsverbrechen darstellt, muß wohl jedem politisch Denkenden klar sein.
    Aber wenn Sie schreiben, der Feldzug gegen Stalin sei vielleicht irgendwie vermeidbar gewesen, dann unterstellen Sie ein Geflecht von Thesen über die Motivation. Es liegt außerhalb der Thematik dieser Netzdiskussion, sich darüber auszutauschen.

    Aber 1946 (und diese Zeit kann in diesem Blog behandelt werden) sagte Jodl vor dem Nürnberger

    ((das ist ein Trick, um die Blogregeln zu umgehen, bester Kümel…. – der Hausmeister))

    Und zahlreiche Historiker und Militärschriftsteller (u.a. Helmdach, Lidell Hart, Post, Von Thadden, Hoffmann, Suworow, Topitsch, Hoggan, Wolfgang Strauss, Fritz Becker, Schustereit), als auch die Autoren des hierzulande fast unbekannten russischen Historikerstreits (z.B. Chmelnitzky, Meltjuchow, Nadschawof, Hasanly, Pronin, Pawlowa, Mischa Schauli, Maria Litowskaja, Mark Schlonin) stützen diese Aussage mit Hunderten von Quellen und Argumenten, prüfen sie detailliert und analysieren den Hintergrund.

  82. schnehen sagt:

    Gehe ich recht in der Annahme, dass man hier etwas über die Ereignisse in Berlin NACH Ende des Krieges schreiben darf, zumal hier ja schon auch von der angeblichen ‚Massenvergewaltigung‘ durch sowjetische Soldaten die Rede war?

    Dann fehlen noch die netten Amerikaner, die uns ‚befreit‘ und an unsere Kinder Tonnen von Süßigkeiten verteilt haben. Weiß vers. schwarz. So haben einige es gerne.

    Aber gehen wir an die Sache etwas ernsthafter heran:

    Als der Krieg am 8. Mai 1945 in Berlin zuende war, war die Stadt ein Trümmerhaufen. Man hätte nun erwarten können, dass sich die Sowjets für das schier unvorstellbare Zerstörungswerk der Nazis hätten rächen wollen. Aber dies war nicht der Fall. Ich möchte nur vier Maßnahmen der sowjetischen Kommandantur anführen, die unmittelbar nach dem Ende der Kampfhandlungen erfolgten:

    1. Entrümpelung. An ihr nahmen auch sowjetische Soldaten teil, und zwar sowjetische Pioniertruppen;

    2. Schon Mitte Mai 1945 wurden auf Weisung der sowjetischen Kommandantur die Schulen wieder eröffnet.

    3. Die sowjetische Armee verteilte Lebensmittel an die Berliner Bevölkerung aufgrund eines Beschlusses der Sowjetregierung. In Berlin trafen 96.000 Tonnen Getreibe, 60.000 Tonnen Kartoffeln und 50.000 Tonnen an Schlachtvieh ein, so Marschall Schukow in seinen Erinnerungen.

    4. Erbeutete LKWs und Saatkorn wurden an deutsche Landarbeiter von Gutshöfen verteilt. Auch Pferde und Landmaschinen wurden an die Gutsarbeiter verteilt. Eine demokratische Bodenreform wurde eingeleitet. Die deutschen Landarbeiter bekamen zum ersten Mal in der Geschichte Deutschlands Land nach dem Motto: Wer das Land bearbeitet, dem soll es auch gehören.

    Als die Westallierten in Berlin eintrafen, hatte sich die Lage schon wieder weitgehend normalisiert. Straßenbahnen fuhren wieder, die Wasserwerke funktionierten erneut und Kinos und Theater waren schon ab Mitte Mai wieder geöffnet. Der sowjetische Handelsminister Mikojan wurde nach Berlin geschickt, um sich über die Versorgungslage der Bevölkerung zu informieren.

    Die Aufzählung ist unvollständig.

    Hieraus ist ersichtlich, dass das einseitige Bild von den marodierenden, vergewaltigenden Russen nicht zutrifft, auch wenn es Fälle von Vergewaltigungen gegeben haben mag, so gab es jedoch Anweisungen von den höchsten Militärführern, dies nicht zu dulden. Diese Darstellung ist Hollywood in Reinkultur.

    Das Bild ist viel komplexer als die Propaganda der Westalliierten, die schon ab 1946 dazu übergingen, sich von den gemeinsam gefassten Beschlüssen in Potsdam zu verabschieden. Vor jener Konferenz, auf der Deutschland Drängen der sowjetischen Regierung als Einheit und unteilbar behandelt wurde, hatten die Westalliierten noch auf der Dreiteilung Deutschlands in einen Süd-, einen Nord-, sowie in einen Weststaat bestanden, was jedoch von der sowjetischen Führung strikt abgelehnt wurde.

    Also schon damals trat Russland für ein starkes, unteilbares, neutrales Deutschland ein, vgl. auch die sog. Stalinnoten vom März 1952!

    Aber das darf alles heute nicht mehr wahr sein. An den Fakten kommt man jedoch nicht vorbei.

  83. Hauke sagt:

    Das ganze erinnert mich an folgende Situation.

    Drei Personen am Tisch sitzend,in der Mitte ein Kaffeebecher stehend.Der erste bemerkt;“Ich habe noch nie einen Kaffebecher gesehen an dem der Griff links ist.“Darauf der gegenüber sitzende verwundert;“Wieso,der Griff ist doch rechts.“Der dritte am Tisch erwidernd;“Der Becher hat doch gar keinen Griff.“

    Fazit:Alles eine Sache des Standpunktes.😉 Streiten um das Recht eines einzelnen ist das geistloseste was es gibt.

  84. Wolfgang Eggert sagt:

    @006
    suworows lenin-zitat/11., 22.31
    …volltreffer. nur hat nicht lenin diesen krieg organisiert sondern die clique um kuhn, loeb & co. lenin wollte den 2. weltkrieg verhindern und wurde dafür 1922 sonderbehandelt.
    stalin liess sich erst nach erheblichem druck 1927 auf den „kriegsplan 2“ ein, förderte dann aber hitler (der der schlüssel dazu war) aktiv. karl radek hat hierüber 1937 in den trotzkistenprozessen gesprochen, in seinem schlusswort vor gericht.

  85. juergenelsaesser sagt:

    wolfgang eggert: Freue mich, das Du so unausgelastet bist! Anstatt aber Dein Pulver hier auf dem Blog zu verschießen (und dabei immer gegen die Blogregeln zu löken…), wäre mir lieber, Du schreibst was für COMPACT!

  86. Wolfgang Eggert sagt:

    @Söderstrup
    die print-doriangrey, die sechs ausgaben lang zweiwöchentlich erschien, ist ebenfalls geschichte. wir hätten zwar mit weissen zahlen weitermachen können, aber wir wollten natürlich gewinn zugunsten der schreiber ausschütten. und das hat nicht geklappt.

  87. Wolfgang Eggert sagt:

    @jürgenelsässer
    der meister selbst am heiligen sonntag zugegen? das angebot ehrt! komme sehr gern darauf zurück. im moment schreibe ich an einem drehbuch, das ganz und gar unpolitisch ist. vielleicht sollte ich den hauptdarsteller COMPACT lesen lassen? nach einer bettszene, quasi als zigarettenersatz🙂 das wär ein hübsches product-placement.

  88. juergenelsaesser sagt:

    wolfgang eggert: bingo! COMPACT am Set, COMPACT im Bett, der Genuss „danach“… So muss es sein!

  89. Monika H. sagt:

    @schnehen

    Ihre Beiträge lese ich normalerweise recht gerne, aber der letzte liegt sehr daneben, wenn Sie Massenvergewaltigungen herunter spielen, als „angeblich“ und als Einzelfälle beizeichnen.

    Ich habe gerade lange mit meiner Mama telefoniert – am Tag als die Russen einmarschierten, war ihr Geburtstag und als sie vom Dachboden aus die Russen kommen sahen, wurde sie mit 3 anderen Mädchen mit Kohlen in Kohlensäcke gesteckt und im Keller versteckt. D.h. die Leute wussten genau was auf sie zukommt. Die Russen stachen dann mit Bajonetten in die Säcke und sie hatten mehr als Glück. Das Haus wurde besetzt und sie blieb wochenlang im Keller, dreckig und stinkend, bis sie wo anders Unterschlupf fanden. Ende April war die Lage etwas besser, aber erst im September konnten sie tagsüber – auch nur in Begleitung – wieder auf die Strasse. Abends weiterhin nicht, weil es zu gefährlich war.

    Das was Sie als „Entrümpelung“ bezeichnen waren Plünderungen. In Wien wurden sämtliche Fabriken ausgeräumt und nach Russland abtransportiert. Alles was nicht niet- und nagelfest war, verschwand.

    Ja, die Amis waren auch nicht besser. So ist Krieg nun einmal. Aber glorifizieren braucht man die Russen bestimmt nicht.

  90. Eveline Kmietzyk sagt:

    In den neurologisch-psychiatrischen Praxen Ostdeutschlands liegen für einen Historiker „Schätze.“
    Nach der Wende kamen dort zur Begutachtung die Menschen, die endlich ihre Schäden von Krieg und Vertreibung zur Sprache bringen konnten.
    Zuerst kamen die Männer zum Begutachten, später trauten sich dann auch die Frauen.

    Wobei es der Gesellschaft leider nur um eine finanzielle Wiedergutmachung ging.

  91. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Rußland und Syrien

    http://www.jungewelt.de/2013/05-11/028.php

    Kerrys falsches Spiel

    Die israelische Luftwaffe verbittet sich, in ihren Aggressionshandlungen gegen Syrien von einem Raketenabwehrsystem behindert zu werden. So lassen sich die Proteste Israels gegen die angeblich geplante Lieferung des russischen Raketenabwehrsystems S-300 an die Regierung in Damaskus interpretieren. Daß sich US-Außenminister John Kerry die israelische Sichtweise zu eigen macht – ein in Syrien installiertes System zur Abwehr von Raketen sei für Israel »potentiell destabilisierend«, sagte er – entspricht dem gewohnten amerikanischen Verhaltensmuster in Bezug auf israelische Kriegshandlungen. Daß solche für Syrien »potentiell destabilisierend« sein könnten, wird erst gar nicht in Erwägung gezogen.

  92. Dr. Gunther Kümel sagt:

    http://www.politaia.org/kriege/traf-eine-atombombe-syrien-gordon-duff/

    In Syrien sind deutliche Hinweise auf den Einsatzes von amerikanischen EPW-Nuklearwaffen (Earth Penetrating Weapons) ans Tageslicht gekommen. Experten sprechen von unwiderlegbaren Beweisen.

    Dramatische Videoaufnahmen (ansehen!) aus Syrien zeigen besorgniserregende Hinweise, die Israels Behauptungen entgegenstehen, einen “chirurgischen” Schlag gegen Waffentransporte in den Libanon geführt zu haben.

    Was uns als Luftangriffe verkauft wurde, waren in Wahrheit Artillerieangriffe, was selbst ein untrainierter Beobachter leicht erkennen kann.

    Was danach passiert ist schockierend. Während des Artillerieregens auf syrische Armeepositionen durch mobile israelischen Artillerieeinheiten, die in unmittelbarer Unterstützung oder sogar in Begleitung der Rebellen handeln, findet eine massive Explosion statt.

  93. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen. „… Drängen der sowjetischen Regierung Deutschland als Einheit und unteilbar…“

    Ehre Ihrem Bemühen, das russische Volk vom Vorwurf der furchtbaren Greueltaten Stalins und des Bolschewismus zu entlasten. Russen und Ukrainer sind europäische Völker mit hoher Kultur und sie waren die ersten Opfer des Bolschewismus.

    Zusätzlich ist zu begrüßen, daß Sie die Lobhudelei der Ami-Kollaborateure zurückweisen. Schokolade und Kaugummi waren nun nicht gerade Inbegriff des Morgenthau-Nachkriegs (JCS 1067) gegen die deutsche Zivilbevölkerung und die Kriegsgefangenen. Bekanntlich sind NACH dem KRIEGE, mitten im „Frieden“, mehr Deutsche von den Alliierten, nicht zuletzt von den Westalliierten, rechtswidrig zu Tode gebracht worden, als deutsche Soldaten durch Kampfhandlungen während des Krieges umgekommen sind.

    Es ist sogar auch richtig, daß Stalin zeitweise Deutschland ungeteilt erhalten wollte. Er trat damit vor allem französischen Begehrlichkeiten entgegen, die als „Mitsieger“ (hm-hm) große Teile des Reiches annektieren wollten, während Stalin sich doch mit der Abtrennung von bloß 25% der Fläche zufrieden gab, von der er aus angeborener Großzügigkeit den Löwenanteil noch dazu den guten Polen überließ. Allerdings ist von einer Planung von Vertreibung der annexionnswütigen Franzosen nichts bekannt geworden.

    Stalin spielte die Karte „Deutschland erhalten“ jedesmal, wenn er sich dadurch in Gegensatz zur westlichen Raub- und Mordpolitik setzen konnte. Tatsächlich sind damals größere Zahlen von Westdeutschen in die „Russenzone“ geflüchtet.

    Aber insgesamt war diese Politik der Sowjetunion wegen der Vertreibung und der millionenfachen staatlich geforderten Greuel (Morde, Vergewaltigungen, Plünderung, Brandstiftung) für die Deutschen trotz einiger Rhetorik VOLLKOMMEN unglaubwürdig. Es ist doch unvergessen, daß alleine der Einmarsch der Stalintruppen nur in Mitteldeutschland an die 500.000 Todesopfer unter der Zivilbevölkerung gefordert hat und beim Einmarsch in das kleine Gebiet Ost-Österreich noch einmal 60.000.

  94. Karl_Murx sagt:

    @schnehen:

    Als der Krieg am 8. Mai 1945 in Berlin zuende war, war die Stadt ein Trümmerhaufen. Man hätte nun erwarten können, dass sich die Sowjets für das schier unvorstellbare Zerstörungswerk der Nazis hätten rächen wollen. Aber dies war nicht der Fall. Ich möchte nur vier Maßnahmen der sowjetischen Kommandantur anführen, die unmittelbar nach dem Ende der Kampfhandlungen erfolgten:

    Es ist ja richtig, daß in Berlin unter Generaloberst Bersarin eine konstruktive Besatzerpolitik stattfand, wo auch die schlimmsten Ausschreitungen gegen die deutsche Zivilbevölkerung nach und nach zurückgedrängt wurden. Bersarin wurde das seitens einiger verantwortlicher Leute in der russischen Militär- und Parteiführung sogar zum Vorwurf gemacht, daß er zu milde mit den besiegten Deutschen umgehe.

    Allerdings ändert das nichts an der Tatsache, daß in den ersten Wochen die Soldaten der Roten Armee von der eigenen Führung buchstäblich dazu aufgerufen wurden, sich an der schutzlosen Zivilbevölkerung inklusive den deutschen Frauen zu vergehen. Entsprechende Aufrufe wie das Pamphlet von Ilja Ehrenburg haben dazu beigetragen, auch wenn das im nachhinein hartnäckig geleugnet wird. Diese Vergehen wie Raub und Vergewaltigungen haben dann auch in breiter Front so stattgefunden. Es ist geschichtlich gesehen das übliche Vorgehen des Umgangs des Siegers mit dem Besiegten kurz nach der Niederlage des Letzteren, bis der erste Blutrausch vorbei ist. Meine Großmutter ist jedenfalls von Angehörigen der Roten Armee vergewaltigt worden. Meine Mutter, damals vier Jahre alt, hat mir das interessanterweise erst nach dem Tod meiner Großmutter erzählt. Die allochthonen, vor allem asiatischen Minderheiten der Sowjetunion innerhalb der russischen Armee haben sich dabei in diesen Dingen immer sehr hervorgetan. Nachdem man aber seitens der russischen Militärführung merkte, daß das die Disziplin der Truppe zu untergraben begann, hat man diese Praktiken dann mit den üblichen drakonischen Mitteln der Stalinzeit beendet oder zumindest unter Kontrolle gebracht.

    Interessant ist übrigens, daß sich bei der Besetzung von Dresden die Angehörigen der polnischen Armee bei diesen Vergehen wie Massenvergewaltigungen u.ä. sehr hervorgetan haben. Die Motive dafür liegen auf der Hand. Daß das Kriegsverbrechen waren und bleiben, wird damit in keiner Weise geschmälert.

    Das Bild ist viel komplexer als die Propaganda der Westalliierten, die schon ab 1946 dazu übergingen, sich von den gemeinsam gefassten Beschlüssen in Potsdam zu verabschieden. Vor jener Konferenz, auf der Deutschland Drängen der sowjetischen Regierung als Einheit und unteilbar behandelt wurde, hatten die Westalliierten noch auf der Dreiteilung Deutschlands in einen Süd-, einen Nord-, sowie in einen Weststaat bestanden, was jedoch von der sowjetischen Führung strikt abgelehnt wurde.

    Also schon damals trat Russland für ein starkes, unteilbares, neutrales Deutschland ein, vgl. auch die sog. Stalinnoten vom März 1952!

    Allerdings erkennbar mit dem Ziel, die West- und vor allem NATO-Einbindung Westdeutschlands zu verhindern. In der Politik passiert höchst selten etwas ohne Zweck und aus Selbstlosigkeit.

  95. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    Daß sich US-Außenminister John Kerry die israelische Sichtweise zu eigen macht – ein in Syrien installiertes System zur Abwehr von Raketen sei für Israel »potentiell destabilisierend«, sagte er – entspricht dem gewohnten amerikanischen Verhaltensmuster in Bezug auf israelische Kriegshandlungen. Daß solche für Syrien »potentiell destabilisierend« sein könnten, wird erst gar nicht in Erwägung gezogen.

    Ich möchte sowieso mal wissen, was sich die Israelis von einem Sturz der Assad-Regierung versprechen. Glauben die, mit einem islamistischen Regime bzw. einem zerrissenen und instabilen Syrien, das in großen Teilen von Islamisten beherrscht wird, besser zu fahren? Die Zustände in Libyen sollten denen doch ein warnendes Beispiel sein. Die werden sich, sollte die Assad-Regierung tatsächlich mal fallen, noch nach den alten Zeiten zurücksehnen. Syrien ist zwar der alte Gegner. Dafür ist das Land aber unter Assad berechenbarer und deswegen für Israel wesentlich ungefährlicher als das, was nach einem Sieg der von den Saudis und Quatar gesponserten „Rebellen“truppen – wie die islamistischen Halsabschneider vom Westen liebevoll tituliert werden – droht.

  96. schnehen sagt:

    Ich habe es schon einmal geschrieben: Es gibt hier einige Leute, die nicht mit Klarnamen auftreten, die sich immer noch in den Schützengräben des Kalten Krieges befinden und alte Propagandamärchen der CIA unverdrossen wiederbeleben wollen.

    Wie arbeitete damals die US-amerikanische Propgagandamaschine, die alle möglichen Gerüchte über die schauerlichen, fürchterlichen, vergewaltigenden, marodierenden, plündernden usw. sowjetischen Soldaten, von denen die meisten nur einen Wunsch hatten, so schnell wie möglich wieder in die Heimat zu kommen, in die Welt setzte?

    Hier besteht ein enger Zusammenhand mit der Gründung des CIA im Jahre 1947. Fast dreißig Prozent seines Budgets ging in Projekte, vor allem in West Europa die Bevölkerung für ‚Freedom & Democracy‘ à la USA zu gewinnen. Es galt die ‚hearts & minds‘ der Westeuropäer zu gewinnen, auch für das spätere Großprojekt Europäische Gemeinschaft.

    Der ehemalige Mitarbeiter des State Departments, William Blum, beschreibt die Propagandaprojekte sehr detailliert in seinem Buch

    „Killing Hope. US-Military and CIA Interventions since World War II‘.

    Wie ging der CIA in Deutschland vor?

    1950 gründete der CIA das Projekt ‚Congress for Cultural Freedom‘ im Titiana-Palast im US-Sektor Berlins. Die Begünstigten waren:

    Die westdeutsche SPD (hier hatte man einen großen Trumpf namens Willy Brandt in der Hand, der schon während des Kriegs in Norwegen zur CIA ging); die DENA, später DPA-Deutsche Presse-Agentur, dann Der Monat. Man startete 30 Zeitschriften. Ziel: die Linke dem Einfluss der Sowjetunion zu entreißen. Schriftsteller wie Heinrich Böll gingen dem CIA ins Netz und arbeiteten für diese Zeitschriften.

    Dann bekam auch ein Mann namens Axel Springer einen großen Batzen Geld, nämlich wie Blum schreibt, $ 7 Millionen Dollar, um sein Imperium aufzubauen, das heute immer noch die deutsche Bevölkerung verblödet und aufhetzt. Heute geht es nicht mehr gegen die bösen Kommunisten, sondern gegen die terroristischen Muslime. Rudolf Augstein schrieb einmal, dass dieser Mann (1985 verstorben) mehr Macht besaß als alle Politiker mit der Ausnahme von Bismarck und dem deutschen Kaiser. Er hatte nicht Unrecht.

    Springer ließ sich dann an Ort und Stelle nieder: in West Berlin und machte die Stadt zusammen mit der CIA zur Frontstadt.

    Die vielen Märchen gegen die Sowjetunion, darunter das Märchen von den Massenvergewaltigungen und Plünderungen wurden vom CIA und ihren angeschlossenen Organisationen, darunter der Springer-Presse immer wieder gehypt, um die alte Russenfurcht, die die Nazi ständig nährten, und die kurz nach Ende des Krieges von den Tatsachen widerlegt worden war, wieder in die Köpfe zu hämmern.

    Es ist interessant, dass auch auf diesem Blog diese alten Märchen von bestimmten Leuten, die ich scherzhaft die ‚US-Fraktion‘ nennen möchte, wieder zum Leben erweckt werden.

  97. Manfred sagt:

    In Vielen kann ich Ihnen zustimmen, bei einigen Rechenkünsten allerdings nicht. Großdeutschland – mit Österreich – hatte eund 80 Millionen Einwohner. Nach dem Kruege gatte die BRD 52 Mio, die spätere DDR 17 Mio und Ôsterreich 6 Mio. Die Kriegsverlzste abgezogen, bleibt kein Dpielraum für Ihre Nachkriegsvermutungen.

  98. juergenelsaesser sagt:

    Schnehen: Aber Monika H. hat von dem geschrieben, was Ihrer Mutter passiert ist! Das können Sie nicht als US-Propaganda abtun!

  99. schnehen sagt:

    Ich muss mich an einer Stelle korrigieren: Brandt ging nicht zur CIA, sondern zum OSS (Office for Strategic Services), dem Vorläufiger der CIA.

    Ja, Herr Elässer, solche Geschichten kursierten auch in meiner Familie. Da hieß es, die bösen Russen hätten irgendwo einen Grafen erschossen. Die bösen Russen hätten ‚gehaust‘ wie die Vandalen, usw., obwohl unsere Stadt Bremerhaven von den Amerikanern zu 90% durch Terrorbombardements zerstört wurde, wurde kein einziges schlechtes Wort über die Amerikaner fallen gelassen, sondern nur über die Russen. Meine Tante war stolz darauf, für die ‚guten‘ Amerikaner gedolmetscht zu haben, wofür sie natürlich belohnt wurde. Dann spielte, ich glaube 1956, im Nachbardorf der Film: ‚Einer kam durch‘,mit Hardy Krüger, um die Russenangst weiter anzuheizen. Ich erinnere mich noch genau an diesen Hetzfilm.

    Ich kenne all diese Geschichten und die selektive Wahrnehmung: Zuerst war da die geschürte Russenangst und dann hat man die Ereignisse mit dieser Matrix ausgelegt.

    Wenn eine Hysterie geschürt worden ist, nimmt man bestimmte Dinge nur noch selektiv wahr. Das Gehirn arbeitet dann mit der sog, ‚falschen Induktion‘: ein Ereignis, das sich zugetragen haben mag, wir verallgemeinert und auf eine ganze Gruppe übertragen. Also: Ein russischer Soldat hat vergewaltigt. Daraus werden dann schnell Massenvergewaltigungen. Einer hat mal geplündert, dann sollen erst viele, und dann mit etwas zeitlichem Abstand alle geplündert haben.

    Heute spielen sie das gleiche Spiel mit den Muslimen, besonders aber in den USA, wo inzwischen eine Massenüberwachung der muslimischen Gemeinden stattfindet, obwohl die Kriminalitätsrate, wie auf ASR zu lesen war, bei den Muslimen noch unter der den Juden liegt. Sie liegt nur bei 6%. Wenn man kein schwarzes Schaf findet, inszeniert man etwas, macht eine ’sting operation‘, um die Hysterie anzuheizen. Man bringt die ganzen Propandainstrumente, die man damals entwickelt hat, wieder ins Spiel, Herr Elsässer.

    Ich will nicht abstreiten, dass es Vergewaltigungen gegeben hat. Aber man überlege sich mal, dass in jeder einzelnen russischen Familie Opfer der Nazi-Aggression zu beklagen waren und was hatten die sowjetischen Soldaten alles an Gräueln der Nazis mitbekommen, bevor sie in Deutschland ankamen?? Was hatten sie alles gesehen??! Dass da der eine oder der andere sich an den Deutschen rächen wollte, obwohl das nicht die offizielle Politik war, kann ich verstehen, wenn auch nicht gutheißen.

    Aber wer ist bereit, auch hier auf diesem Forum, sich in die Lage eines sowjetischen Soldaten einfühlsam hineinzuversetzen? WER??
    Wenn man das tut, ‚glorifiziert‘ man den sowjetischen Soldaten. Man reagiert wie ein Pawlowscher Hund: nach dem Reiz-Reaktionsschema. Da wird was Gutes über die Russen gesagt, das ist ja ungeheuerlich!!Da muss ich gleich was gegen sagen!!
    Und unsere ‚US-Fraktion‘ ist gleich zur Stelle.

  100. Am 8. Mai 2013 habe ich des großen Leidens meines Volkes gedacht, welches am 8. Mai 1945 noch nicht zu Ende war. Ganz im Gegenteil. Nur durften nach der bedingungslosen Kapitulation der Streitkräfte keinerlei Truppenbewegungen mehr stattfinden und mußten die Waffen niedergelegt werden. Der Grund also, wegen dem noch Hunderttausende Buben und Greise in den letzten Monaten ihr Leben ließen und vorm Feind blieben, nämlich die Fluchthilfe für Millionen Flüchtlinge aus den Ostprovinzen und hunderttausende Verwundete Soldaten. Auch der Hilfskräfte aus den Verbündeten, bzw. besetzten Ländern war Legion. Auch die hatten nach dem 8. Mai keine Chance, sondern dem Tode geweiht.
    Alle diese Menschen waren jetzt hilf- und rettungslos. Millionen starben. Aber: Am 8. Mai habe ich auch der anderen Opfer des Krieges gedacht. Am 9. Mai habe ich aber in Gedanken auch die Hand an den Mützenschirm gelegt im Ehren des unglaublich tapferen Befreiungskampfes, den die Rote Armee – am Ende siegreich – geführt hat. Ebenfalls unter ungeheuren Opfern und als gerechten Kampf.
    An solchen Tagen muß man der Opfer gedenken können, ohne dieses ehrende Erinnern durch die Suche nach Eigen- oder Fremdschuld zu schänden. Auch die muß natürlich aufgearbeitet und benannt werden.
    Aber an Gedenktagen ist es gute soldatische Tradition, sich über den Gräber die Hände zu reichen und der armen Söhne, Brüder, Väter, geliebte Männer und ihrer zivilen Opfer zu gedenken.
    Nur mit warmen, mitfühlendem Herzen gesprochen sind die Worte wahrhaftig: Nie wieder Krieg!

  101. Die ganze Tragik spiegelt sich auch darin wieder, daß die Warner nicht nur unerhört, sondern – leider – naiv waren:
    http://www.freiweh.de/der-freiheit-eine-gasse/

  102. Hauke sagt:

    „Immer doch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge“. Bertolt Brecht

  103. Hauke sagt:

    “Die Deutschen müßten Engel oder Heilige sein, um zu vergessen und zu vergeben, was sie an Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten zweimal in einer Generation zu erleiden hatten, ohne daß sie ihrerseits die Alliierten herausgefordert hätten. Wären wir Amerikaner so behandelt worden, unsere Racheakte für unser Leiden würden keine Grenzen kennen.”
    Reverend Ludwig A. Fritsch, Ph. D., D. D. emer., Chicago

  104. Hauke sagt:

    Alles Propaganda…?
    http://www.extremnews.com/premium/zeitgeschichte/berichte/europa/6dd0109fe0774f8

    Vielen fällt es schwer darüber zu reden,sprecht das Thema doch mal an bei entsprechend alten Menschen und wenn diese unter Tränen von der „Befreiung berichten.Wenn ich denn frage,warum lasst Ihr und habt Ihr diese Verfälschung zugelassen ,höre ich ganz oft wir wollten einfach nur vergessen und wieder leben.

  105. Wolfgang Eggert sagt:

    die vielen reaktionen in diesem themakreis zeigen wie nötig diese diskussion ist und wie viel unter der decke gehalten wurde. danke jürgen! das hier ist psychologisch wertvoll. traumata zu bewältigen ist so wichtig. sie sollten aber den blick nicht auf die realpolitik verstellen. „wir“ sind von ALLEN alliierten gef.,kt worden, die hitler für ihr schmutziges imperialspiel erst groß gemacht haben. london, washington und moskau teilen sich in diese rolle und in die ein- bzw. nachgelagerten verbrechen zugleich.

    die frage ist, mit wem „wir“ jetzt weitertanzen wollen. wer „uns“ am meisten bietet. die feinde von gestern können die freunde von morgen sein. es gibt keine dauerhaften bündnisse sondern nur dauerhafte nationale interessen. auch von radek.

  106. Monika H. sagt:

    @Schnehen

    >Ich kenne all diese Geschichten und die selektive Wahrnehmung:

    Mr. Allwissend also.

    Es gibt unzählige Berichte von Frauen, die vergewaltigt wurden, manche 15-20 mal pro Tag, manche vor den Augen ihrer Kinder, bei manchen die Kinder gleich mit – ich glaube nicht, dass dies unter „selektive“ Wahrnehmung fällt und durch einen Bonbon ausgelöst wurde.

    Und Kaugummis sind Sie der einzige, der die hier wiederkäut. Keiner hat sich hier für die Amis ausgesprochen – ich schrieb definitiv, die waren auch nicht besser, weil ich die gar nicht trenne. Für mich – das schrieb ich schon einmal – ist das alles eine Clique. Soll ich noch einmal das Bild posten vom Maurerhandshake Churchill, Stalin, Truman auf der Potsdamer Konferenz? Hitler hätte mitshaken können, hätte er noch können.

    >Aber wer ist bereit, auch hier auf diesem Forum, sich in die Lage eines sowjetischen Soldaten einfühlsam hineinzuversetzen? WER??

    Sind Sie denn bereit, sich in die Lage einer vergewaltigten Frau einfühlsam hineinzuversetzen? Ich habe nicht den Eindruck.

    @Fischer Freiweh

    >Aber an Gedenktagen

    Heute ist Muttertag. Gedenken wir der Mütter und Großmütter, die ihre geliebten Väter, Männer und Söhne im Krieg verloren und ihre Kinder nur mit größten Mühen und Entbehrungen durch diese Zeit gebracht haben.

    Und den Müttern der heutigen Zeit, die auch so ihre Mühen haben mit den lieben Kleinen. Und den zukünftigen Müttern, von denen es ja viele geben soll…

  107. Wolfgang Eggert sagt: Mai 12, 2013 um 17:41

    die frage ist, mit wem “wir” jetzt weitertanzen wollen.

    Hm, hm … Gibt es „uns“ denn noch? Müssen wir uns nicht zunächst wieder finden? Oder uns sogar ganz neu erfinden? Vielleicht voraussetzungslos, von vorn aus dem Nichts? Oder doch eingebunden in „unsere“ Geschichtlichkeit? Oder so ähnlich oder doch ganz anders?

    Was ist unser Weg? Welche Wege können wir gehen und welcher davon ist „unserer“?

  108. zensur...gut sagt:

    Wolfgang Eggert schreibt:
    „das hier ist psychologisch wertvoll. traumata zu bewältigen ist so wichtig.“

    Im BRD-Fernsehen kam vor einiger Zeit mal eine Sendung mit dem Thema „Vererbte Angst“ (oder so ähnlich), dort kam es zu einem stillen Eklat. Ich hatte die Sendung gar nicht anschauen wollen, blieb aber beim Durchschalten hängen und erwischte folgenden Skandal:
    Ein Studiogast, vermutlich ein Psychologe und Rechtspopulist, behauptete doch tatsächlich, die Deutschen hätten ein unverarbeitetes Trauma, wegen der Befreiung und so.
    Er hetzte weiter, und meinte auch die tägliche Dosis Guido Knopp (mit meinen Worten) wäre nicht geeingnet das erlebte und dann verdrängte zu verarbeiten. So ein Geschichtsverdreher, dachte ich besorgt und da fiel mir auch gleich wieder die Hetze aus dieser „Tagessthemen“- Sendung ein: Dort fragte die Moderatorin den Reporter in Japan (Fukuschima- Katastrophe), ob sich die Japaner denn wegen Plünderungen sorgen würden. Antwort des Reporters:
    „Nein, das Thema spielt hier keine Rolle, in Japan gibt es noch soetwas wie eine Volksgemeinschaft.“
    Da lief es mir kalt den Rücken runter!

  109. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Manfred: Nachkrieg

    Die Zahlen sind verbürgt und von namhaften Autoren bestimmt, etwa von DeZayas. Ihre Zahlen sind zwar richtig, aber irreführend. Folgt man Ihrer Argumentation, so hätte es weder Vertreibungsverluste noch Bombenopfer noch Gefangenenopfer noch Verluste in den Konzentrationslagern geben können. Die DDR hatte 1950 sogar über 18 Mio Einwohner. (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Volksz%C3%A4hlungen_in_Deutschland).
    Die scheinbare Diskrepanz erklärt sich vermutlich aus Zuwanderung aus den Vertreibungsgebieten wie Sudetenland und Siebenbürgen, Baltendeutsche usw.

  110. Anonym sagt:

    @Hauke
    Ja, das ist pure Propaganda eines Nationalsozialisten! Das lässt sich schon leicht aus dem ersten Absatz herauslesen. Selten so etwas offensichtlich Propagandistisches gelesen. Der Herr versucht tatsächlich das deutsche Volk als jenes darzustellen, welches am meisten gelitten hat. Er behauptet allen Ernstes, dass die Verbrechen der Deutschen ANGEBLICH geschehen sind. Spätestens da muss doch dem borniertesten unter uns deutlich werden, was diese skurrile Person versucht zu erreichen.
    Dass man solche „Zeitzeugenaussagen“ leicht manipulieren kann, brauche ich hoffentlich nicht näher zu erläutern.
    Ich persönlich habe vor einigen Jahren mit zwei Personen gesprochen, die die damaligen Geschehnisse selbst erlebt haben. Von beiden habe ich nicht Negatives über die Soldaten der Roten Armee gehört. Solche Zeitzeugenaussagen findet man natürlich nicht in unseren gleichgeschalteten Medien.

    Wie dem auch sei. Solche Sachen schüren nur noch mehr gegenseitigen Hass. Statt nach vorn zu blicken und dafür zu sorgen, dass nie mehr wieder solche Kriege passieren, versuchen die Menschen irgendetwas Rechtfertigendes für ihre Weltansicht krampfhaft herauszusuchen und anderen penetrant aufzuzwingen.

  111. @ Monika H.
    Sie haben Recht. Viel zu selten gedenkt man, daß eine Mutter ihren Sohn verlor, der dann irgendwo im Niemandsland hilflos nach ihr rief. Ohne den Trost, den sie ihn doch so oft spendet, als sie in in diese Welt brachte und führte.
    Und eine Mutter, die dann die Nachricht erhält und ewig trauert und sich verzehrt, dort nicht bei ihm gewesen sein zu können.
    Ja, heute ist Muttertag. Ganz bewußt und unmittelbar habe ich heute eine Mutter gefeiert. Und mit ihr stellvertretend alle Mütter aller Zeiten auf diesem Erdenrund.

  112. @ zensur…gut
    Bei der widergegebenen Aussage des Reporters wird mir warm ums Herz….
    Vielleicht ist im kollektiven Gedächtnis der Deutschen viel mehr/stärker/prägender die Zerspellung der Identität, die Selbstvergessenheit, das Alleinesein – ohne Kollektiv – eingegangen, als das Trauma von Krieg, Vertreibung, Anschuldigung und Schuld.

  113. Die etwas andere Aktion – russisches Ehrenmal Berlin Treptow

    Mai 2013

  114. Wolfgang Eggert sagt:

    @bullinger
    Gibt es „uns“ denn noch?….
    Nein, an der OBERFLÄCHE vermutlich nicht mehr. Aber innerhalb der Diskussion (und auch aussen) meine ich zu merken, dass die „Erinnerung“ an „unseren“ Kern gar nicht so weit weg ist. Er liegt nur verschüttet unter Denkblockaden und -Tabus. Wenn die fortgeräumt werden, dann kommt das Ursprüngliche, das „Freie“ wieder zur Oberfläche. Deshalb ist die Diskussion hier auch aus so hilfreich. Man braucht sich nicht selbst zu er-finden, sondern solche Prozesse führen, je weniger man sie durchdenkt, automatisch zur Selbst-Findung. Weil sich ohne Leinenführung a la Knopp die Voraussetzungslosigkeit ergibt. Dann ist die Eingebundenheit in “unsere” Geschichtlichkeit fast automatisch wieder da.

  115. Wolfgang Eggert sagt:

    das ist sehr nietzscheanisch. die welt hat ein freies, schönes tier in einen gitterkäfig von der größe eines schuhkartons gesperrt. man braucht kein tierschützer oder vegetarier zu sein, um unter diesem anblick zu leiden.
    und man sollte – angesichts des deutschen idealismus (hitlers 12 jahre währendes griechentum hier „aussen“ vor gelassen) – auch keine angst davor haben, dieses tier wieder in die freiheit zu entlassen.

  116. Eveline Kmietzyk sagt:

    @ Joachim Bullinger

    Der Tanz um das Goldene Kalb ist es nicht mehr. War das ohnehin jemals unser Tanz?
    Müßig, ermüdend.

  117. Ohlhoff sagt:

    Na, was ist das denn? Meine Zahlen sind richtig, aber irreführend? Immerhin ist die Mathematik die einzige überprüfbare und damit unbezweifelbare Wissenschaft. Und nun?

    Von meinem iPhone gesendet

  118. Hauke sagt:

    @Anonym
    Das ist Ihre Meinung und die akzeptiere ich natürlich.Nur ist es auch ein pawlowscher Reflex immer gleich Nazi zu rufen wenn jemand nicht die deutschen als Teufel oder auch einfach die Greuel der anderen Seite benennt.Ich habe auch mit einigen gesprochen und die haben es anders erlebt.Wer hat nun Recht?Sie sehen doch,selbst das Erklären und Rechtfertigen des Autors mit mehreren Absätzen über seine Absichten macht Ihn verdächtig Naso zu sein.🙂.

  119. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: alles CIA??

    Ihre Ausführungen sind blauäugig, um es ganz, ganz milde auszudrücken.

    Mit den Aktionen der CIA haben Sie ganz recht; die gesamte Kunst- und Kulturszene in der frühen „brd“ stand unter der Patronage der CIA, einschließlich der sogenannten modernen Kunst, und sogar des Jazz in der „brd“. Die Presse und der Rundfunk sowieso. Die „Bücherentfernung“ betraf mehrere Zehntausende von Titeln, bis hin zu Grimms Märchen. Die Liste kann ich Ihnen zuleiten.

    Aber daß die Greuel der Stalinschen Soldateska nicht auf Erfindungen der CIA beruhten -leider!- das bezeugen tonnenweise Bücher, Berichte, Dokumente. Auch sowjetische Dokumente, wie etwa die Flugblätter von Ilja Ehrenburg „Tötet, Tötet!“ oder das Eingeständnis von Lew Kopelew, bei den Vergewaltigungen mitgemacht zu haben. Stalins Befehl, ab dem Zeitpunkt des Einmarsches auf Reichsgebiet, könnte jeder Soldat pro Woche 2 Koffer Beutegut nach Hause senden.

    Es gibt ein „Schwarzbuch der Vertreibung“, in dem Sie die Ereignisse haarklein nachlesen können. Es gibt die Äußerung Churchills auf den Einwand der polnischen Regierung, sie könnten doch mit den Millionen Menschen in Ostdeutschland gar nichts anfangen: „Machen Sie sich keine Sorgen um die Deutschen in Ihrem Gebiet. Stalin wird sich darum kümmern. Sie werden einfach aufhören zu existieren!“ Es gibt den Brief des britischen Geheimdienstes an alle Propagandastellen: „Es steht der Einmarsch unserer Verbündeten nach Deutschland bevor. Aus den bisherigen Erfahrungen heraus können wir annehmen, daß es dabei zu Übergriffen kommen wird. Diese Stelle hier hat bisher und wird auch in Zukunft Gegenpropaganda herausgeben, um von solchen Übergriffen abzulenken. Wir ersuchen dringend, diese Bemühungen zu unterstützen!“ Die KdF-Schiffe, die die Zivilisten in letzter Minute über die Ostsee retteten (11/2 Millionen), wurden von U-Booten angegriffen. Die größten Menschenverluste durch Versenkung von Schiffen (Gustloff, Goya u.a.) mit mehr als dem Zehnfachen der Titanic pro Versenkung waren hier zu beklagen.

    Es wurde eine große Kommission von Wissenschaftlern gebildet, die die Zeugenaussagen der Überlebenden der Vertreibung und des Vormarsches der Stalin-Truppen aufnahmen, sortierten, kurz kommentierten. Diese regierungsamtliche gigantische Sammlung von Dokumenten wurde 1954 gedruckt, sollte veröffentlicht werden. Sie wurde allerdings unter Verschluß gehalten, um die Gefühle der Westdeutschen gegen die Alliierten nicht noch weiter zu verschärfen. Ausgewählte Dokumente in 7 fetten Bänden (oder sind es sechs?) wurden jedoch in der Brandt-Ära von einem der Wissenschaftler trotz des Verbotes der „brd“-Regierung veröffentlicht: „Alles Fälschung, alles Fälschung?“

    Wenn die CIA ein Interesse daran gehabt hätte, diese Sammlung zu verbreiten, dann wäre sie garantiert nicht unter Verschluß gehalten worden, sondern auf Hochglanzpapier in Millionenauflage in der ganzen Welt verbreitet worden.

    Lesen Sie die Bände erst einmal, Sie können sie gerne bei mir entleihen, zusammen mit einigen Kartons anderer Bücher.

    „Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa“. In Verbindung mit Adolf Diestelkamp, Rudolf Laun, Peter Rassow, und Hans Rothfels, bearbeitet von Theodor Schieder. Herausgegeben vom Bundesministerium für Vertriebene.
    Unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1954.
    Dt. Taschenbuchverlag, München 1984. ISBN 3-423-03270-7.
    Nach der Lektüre ändern Sie Ihre Vormeinung, jede Wette!

  120. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen:

    Die Vertreibungsgreuel gingen mit den Untaten des Vormarsches Hand in Hand.

    Mein Onkel, Dr. Hans Kümel, wurde 1945 als 18-Jähriger von den Sowjets in Berlin verschleppt. Er wurde nach Workuta gebracht!
    Vielleicht kennen Sie den Namen (vom Gefangenenaufstand dortselbst), es handelt sich um ein Kohlerevier am Nordende des Ural, weit nördlich des Polarkreises. Er hat vier Jahre lang Kohle abgebaut mit primitivsten Werkzeugen und Kohle geschippt, Waggons beladen. Er hat viel erzählt von Hunger, Kälte, extremen Entbehrungen, Grausamkeit und Tod. Seine Erzählungen deckten sich mit „Kolyma“ (kennen Sie das Buch?), mit Archipel Gulag von Solschenizyn. Er kam etwa 1950 zurück, als Wrack, und er starb bald.

  121. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Murx: Was haben die Israelis davon?

    Kann man nur vermuten. Assad ist zwar nicht so mächtig wie sein Vater, aber er ist beliebt als Reformer. Wird er gestürzt, stellt Syrien keinen Machtfaktor mehr dar, das ist gut für Israel. Es wird keinen starken syrischen Staat unter Islamisten geben, sondern ein zerrissenes Gebiet in den Händen von Warlords, die von Israel beherrscht werden können ähnlich den Verhältnissen in Afghanistan.

  122. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Schnehen:

    Sie haben vollkommen recht mit Ihrer Mahnung, nicht einseitig den „Russen“ die Schuld zu geben. Im „Westen“ haben wir nichts über die Rheinwiesenlager gehört, und über die „Demontage“ (rechtswidrige Entindustrialisierung nach Morgenthau) auch nicht. Immerhin wußte man in jeder Familie vom Schicksal einiger Familienmitglieder her einige Wahrheiten für sicher.
    Und über Dresden wird heute noch gelogen, daß sich die Balken biegen. In der DDR waren Kenntnisse über Dresden weit verbreitet, mit den Verlustzahlen, die die Dresdner Stadtverwaltung bekanntgegeben hatte (300.000), dafür durfte über Vertreibung und Gulag und Mongolensturm der Stalin-Soldateska nicht gesprochen werden.

    Es ist eben sehr schwierig, über die Propaganda der Mächtigen hinweg zur Wahrheit vorzustoßen. Man muß Geduld haben, aufgeschlossen sein und meterweise alle Bücher lesen, auch jene des Gegners. Ich habe Jahrzehnte gebraucht.

    Die Wahrheit zu finden, ist schwierig, aber es ist nicht unmöglich.

  123. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Ohlhoff: „Zahlen“

    Ja, Ihre Zahlen sind richtig, so weit ich sehe. Aber die Schlüsse, die Sie daraus ziehen sind Fehlschlüsse.

    Eine Bevölkerungsstatistik zu erstellen ist sehr schwierig im Mitteleuropa, wo über Jahre hinweg riesige Wanderungen, Massenverluste, Gebietsverschiebungen, Deportationen stattgefunden haben.

    Das wurde etwa deutlich bei dem (völlig mißlungenen) Versuch, die Verluste der Jüdischen Menschen aus ihrer Zahl vor 1933 und nach 1945 zu berechnen. Dabei wurden die Bevölkerungsstatistiken der beteiligten Staaten herangezogen. Dagegen ergab eine akribische statistische Berechnung unter Einbeziehung aller denkbaren Umstände eine völlig andere Zahl ihrer Kriegsverluste. Die Jahrbücher der jüdischen Enzyklopädien, die auf Volkszählungen und Schätzungen der jüdischen Stellen selbst beruhen, kamen für die Jahre vor 1930 und nach 1945 zu Zahlen, die dem einen Autor recht geben, der sich akribischer Berechnung verschrieben hat.

    Daß Ihre einfache Berechnungsmethode zu Fehlschlüssen führt, können Sie daran erkennen, daß die Differenz 5 Millionen Verluste anzeigen würde.

    Die Kriegsverluste Deutschlands betragen aber bereits 3,250.000 an Gefallenen und je nach Berechnung etwa 1 Million Bombenopfer. Es verblieben also nach dieser Rechnung bloß 750.000 Opfer der Vertreibung (richtig ist 2,1-3,2 Millionen); 6 Millionen KZ-Opfer (was da „richtig“ ist, weiß ich nicht); 3,242.000 verstorbene deutsche Kriegsgefangene (2,000.000 in der SU, 1,000.000 in der US-Zone, 242.000 in F, Yu, PL, Cs); 560.000 Tote als Opfer des sowjetischen Einmarsches in D und A; 120.000 Opfer unter den Verschleppten nach Sibirien; 5,7 Millionen Opfer der vorsätzlich induzierten Hungerkatastrophe in den westlichen Besatzungszonen.

    Sie müßten also mehr als 11 Millionen Tote aus dieser Berechnung streichen, wenn Sie von Ihren Berechnungskriterien ausgehen wollen. Welche Millionen wollten Sie denn da gerne streichen?

  124. Kopfüber sagt:

    Guten Abend, Herr Dr. Kümel!

    Ich danke für Ihre Beiträge.

    Den Aufsatz von Werner Weinlein kannte ich schon. Es sei Herrn Jürgen Elsässer gedankt, daß er die Beiträge von „Hauke“ freigeschaltet hat.

    Alexander Lebed trug am 18.1.1997 ins Gästebuch des KZ Dachau ein:

    „Man soll nicht mit Pistolen auf die Vergangenheit schießen, sonst kommen Kanonenkugeln zurück!“

    Warnte er seine Landsleute, warnte er Deutsche?

    Ich weiß es nicht.

    Gruß vom Meer

  125. Anonym sagt:

    @Hauke
    Es ist bei der heutzutage so redegewandten Generation auch ein pawlowscher Reflex sämtliche Äußerungen, Theorien etc. als pawlowschen Reflex abzustempeln.

    Wieso sollte ein vernünftiger Mensch überhaupt irgendeinen Staat oder ein Volk als Gesamtes verteufeln?! Ich zumindest tue dies nicht. Und ich behaupte, dass jeder, der dies tut, ziemlich beschränkt in seiner Hirnfunktion ist.
    Bei Ihrem verlinkten Zeitzeugen könnte es um seine Absicht jedoch nicht offensichtlicher sein und es wäre schade um das Potenzial intelligenter Menschen, wenn sie solchen Propagandisten Glauben schenken würden, nur weil sie sich in ihrer Anschauung bestätigt fühlen.

    Was die Vergewaltigungen angeht. Ja, selbstverständlich gab es die, so wie es sie in jedem Krieg, bei allen Völkern und in allen erdenklichen Zeiten gab. Dennoch sollte man nicht so dermaßen naiv sein und den lächerlichen Zahlen glauben, die von irgendwelchen britischen/amerikanischen/deutschen „Forschern“ aufgestellt wurden, deren Ziele ebenso offensichtlich sind, wie ihre Finanziers.

    Die Sachlage ist aber folgende: Kein anderes Volk, nicht die Juden und schon gar nicht wir Deutsche haben im 2. Weltkrieg am meisten gelitten. Es waren die Russen bzw. die Völker der Sowjetunion, die mit Abstand am meisten Leid ertragen mussten. Das Verhältnis davon, wie dies seit Jahrzehnten in den Medien, in der Schule usw. jedoch dargestellt wird, ist ein komplett verzerrtes. Stattdessen sucht man krampfhaft nach jeder noch so minimalen Möglichkeit, welche die Russen belasten könnte. Und DAS ist an Arroganz und Unverschämtheit kaum zu übertreffen.
    Allgemein führt diese ganze Diskussion, wer im Krieg brutaler war und wer nicht, zu nichts. Die Medien betreiben schön ihr Russland-Bashing, um die Russen als das Böse auf Erden darzustellen und unser deutsches Volk fällt natürlich im Großteil darauf herein und diskutiert sich dumm und dämlich.

    Ganz nebenbei erwähnt hat Herr Elsässer m.E. völlig Recht damit, dass Deutschland sich an Russland halten sollte, jedoch könnten die Umsetzung dessen vlt erst unsere Enkelkinder erleben. Wenn es zu spät ist.

  126. Manfred sagt:

    In der Tat: es fehlt noch einiges in der Aufzählung:
    Die Deportation deutscher Wissenschaftler, der Patentraub von 700.000 Erfindungen,
    die Reeducation und Erziehung zur sadomasochistischen Volksseele, das absolute Sprechverbot zu behaupteten aber unbewiesenen Geschehnissen im 2. WK, die Erklärung der Alleinschuld Deutschlands an beiden Weltkriegen, die immer noch gültige Feindstaatenklausel, der fehlende Friedensvertrag usw. usw.

  127. zensurnixgut sagt:

    Fischer | Freiweh schreibt:
    „@ zensur…gut
    Bei der widergegebenen Aussage des Reporters wird mir warm ums Herz….“
    Vielleicht ist im kollektiven Gedächtnis der Deutschen viel mehr/stärker/prägender die Zerspellung der Identität, die Selbstvergessenheit, das Alleinesein – ohne Kollektiv – eingegangen, als das Trauma von Krieg, Vertreibung, Anschuldigung und Schuld.“

    Biologisch oder faktisch betrachtet, ist das Deutsche Volk ja noch vorhanden und damit auch seine Identität. Es schläft nur (im Kollektiv)- ist also nicht handlungsfähig, besteht aber weiterhin fort, und zwar in der selben Form in der es eingeschlafen ist. Wie das Schneewitchen. Sicher, *man* vergreift sich an der friedlich Schlafenden, *man* schließt Verträge mit ihr und versucht sie gleichzeitig zu vergiften usw. Aber es ist ja davon auszugehen, daß die Gute noch einigermaßen am Leben ist und langsam unruhig wird.
    So weiß wie Schnee, so rot wie Blut, so schwarz wie Ebenholz… – die Schöne hat sich in den Reichsfarben zurechtgemacht!
    Allerdings ist „friedlicher Schlaf“ erstmal angenehmer, komfortabler und scheinbar sicherer als die Wirklichkeit- in der es nunmal keinen Frieden gibt. Glaube ich jedenfalls.
    Der Prinz, der eigentlich zum wachküssen abkommandiert war, kommt auch nicht zu Potte- kein Wunder, er ist in der BRD groß geworden und zaudert angesichts einer solch schönen Maid, die sich so reaktionär, revanchistisch- also sowas von ewiggestrig zurecht gemacht hat. Aber das wird schon…

  128. schnehen sagt:

    @Dr. Kümel

    Warum können Sie bei diesem Thema eigentlich nicht ruhig und sachlich bleiben? Warum war ich neulich noch ‚orthodox‘ mit einem ‚geschlossenen Weltbild‘, was Sie als ‚Frozzelei‘ abmilderten und warum bin ich jetzt ‚blauäuig, um es milde auszudrücken‘?

    Aber wie schon gesagt, ich beschäftige mich nicht mit Polemik. Ich beschäftige mich mit Fakten und politischen Zusammenhängen und nicht mit irgendwelchen Erzählungen, bei denen man nie weiß, was davon erfunden wurde und was nicht.

    Versuchen wir’s mal mit ein bisschen Logik:

    Wenn Sie von den ‚Gräueln‘ der sowjetischen Soldaten sprechen, dann dürfen Sie auch die ‚Gräuel der syrischen Armee und der syrischen Soldaten‘ in ihrem Kampf gegen die radikalislamischenTerroristen nicht vergessen. Auch die gehen nicht zimperlich mit ihren Feinden um. Aber ich habe in der Richtung von Ihnen hier noch nichts gelesen. Sie haben wie ich Syrien verteidigt und zu Recht.

    Ich meine damit, dass wenn ein Land überfallen wird und zerstört oder geteilt werden soll wie Syrien heute und wie Russland damals, dann muss es sich wirksam verteidigen können, dann braucht es eine starke Armee und kluge, umsichtige Generäle. Und die Sowjetunion hatte zwar einen paranoiden Stalin, aber eine kluge militärische Führung, die das Land gerettet hat. Lesen Sie die Erinnerungen von Schukow.

    Sie vergessen vielleicht auch, dass wenn ein Krieg erst einmal vom Zaun gebrochen ist, er eigene Gesetze entwickelt und dann an bestimmten Stellen sich kaum noch kontrollieren lässt.

    Entscheidend ist die Frage, wer einen Krieg beginnt und Nazideutschland hat diesen Krieg nun einmal begonnen und musste die Folgen tragen, auch die deutsche Bevölkerung musste sie tragen.

    Syrien wurde Opfer einer westlichen Verschwörung und jetzt müssen die eingeschleusten jungen und verführten jungen Menschen, die man als Terroristen missbraucht hat, die Folgen tragen. Sie sind wie die deutschen Soldaten Opfer ihrer eigenen Regierungen oder bestimmter Auftraggeber. Aber ein Land hat das Recht sich zu verteidigen. Die syrische Armee darf kein Mitleid mit diesen Terroristen haben. Es muss sie vernichten, so hart das klingt. Das sind nun einmal die Gesetze des Krieges. Wenn es das nicht tun würde, würde Syrien bald nicht mehr als tolerantes, unabhängiges und antiimperialistisches Land existieren.

    Das gilt heute wie damals.

    Ja, ich habe von Kolyma gelesen. Ich habe Solchenizyns Archipel Gulag gelesen, ich habe die Erinnerungen von Ginsburg gelesen und weiß, was passiert is, wie man unschuldige Menschen in den Lagern gequält hat, wie Tausende der besten Kommunisten und Antifaschisten Opfer der Säuberungen wurden. Habe ich das gerechtfertigt, wenn ich den einfachen sowjetischen Soldaten verteidigt habe, der für sein Vaterland gekämpft hat? Trägt dieser Soldat Schuld am Stalinschen Gulag und an Stalins Säuberungen?

    Sicher sind in Vietnam auch auf der Seite des Vietcong damals Untaten passiert. Aber wer hat Vietnam überfallen und wer versuchte es zu kolonisieren? Wer hat alles angefangen und wer hat auf die Aggression reagiert? Das ist die entscheidende Frage.

    Wenn Sie wollen, werden Sie immer etwas Schreckliches ausgraben können und dann ‚als Beweis‘ für die Grausamkeit des Angegriffenen hinstellen können wie jene Vergewaltigungen. Die Absicht, die dahintersteckt, besteht darin, Opfer zu Tätern zu machen, um von den politischen Zusammenhängen und Hintergründen abzulenken und sie auszublenden.

  129. Karl_Murx sagt:

    @schnehen:

    Die vielen Märchen gegen die Sowjetunion, darunter das Märchen von den Massenvergewaltigungen und Plünderungen wurden vom CIA und ihren angeschlossenen Organisationen, darunter der Springer-Presse immer wieder gehypt, um die alte Russenfurcht, die die Nazi ständig nährten, und die kurz nach Ende des Krieges von den Tatsachen widerlegt worden war, wieder in die Köpfe zu hämmern.

    Es ist interessant, dass auch auf diesem Blog diese alten Märchen von bestimmten Leuten, die ich scherzhaft die ‘US-Fraktion’ nennen möchte, wieder zum Leben erweckt werden.

    Es tut mir leid, schnehen. Aber ich als jemand, der nachgewiesenermaßen nicht der US-Fraktion angehöre, weiß, daß diese Dinge wie Massenvergewaltigungen von deutschen Frauen und Plünderunen stattgefunden haben. Sowohl von russichen als auch polnischen als auch amerikanischen Besatzungssoldaten.

  130. Eveline Kmietzyk sagt:

    Es ist wohl besser, jeder hält sich an sich SELBST und sucht und „umarmt“ nicht schon wieder eine fremde Nation.

    Wir sind ein wunderbares Volk und brauchen keine „Hilfe“, weder von Russen noch Amis noch Franzosen noch Polen oder Tschechen.

    Noch befindet sich Deutschland im Halbschlaf , aber schon bald schlägt es die Augen auf.

    Und Wir werden unseren uns eigenen Tanz tanzen,
    – unabhängig – von unseren „liebenswerten“ Nachbarn.

  131. Hauke sagt:

    @Anonym

    Ich gebe Ihnen völlig Recht,diese Anti Russenshow die auch derzeit verstärkt gegen Putin und sein vorgehen gegen die NGO`s usw „gefahren“wird ist natürlich hirnlos und einseitig.Auch ist das vorrechnen,wer nun das grösste Schwein war nicht zielführend.Aber es Muss auf allen Seiten eine bereitschaft bestehen offen über den Krieg,seine Hintermänner uns AUCH über die Befreiung die für viele keine war,gesprochen werden.Es muss endlich über alles gesprochen werden können.Am wohlsten fühlen sich die meisten mit der „Erkenntnis“die Deutschen waren es.Die sind an allem Schuld und ganz Deutschland waren skrupelose Monster.Wir können erst reinen Wein einschenken wenn wir den kalten Kaffee ausschütten!Sonst wird es eklig.

  132. Hauke sagt:

    Das hat Deutschland schon mal versucht,ein eigenes tänzchen aufzuführen.Am ende wurde ein „Ball der toten“ daraus.Gefährliche Sache ,heute mehr denn je!Afghanistan,Irak,Lybien,Iran usw.

  133. Hauke sagt:

    „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde.“Napoleon Bonaparte

    „Es ist Beweis für einen gemeinen und niedrigen Geist,wenn man wünscht, wie die Massen oder die Mehrheit zu denken,nur weil die Mehrheit die Mehrheit ist. Die Wahrheit ändert sich nicht,weil sie von einer Mehrheit der Menschen geglaubt oder nicht geglaubt wird.“
    Giordano Bruno (1548-1600)

  134. Karl_Murx sagt:

    @Eveline Kmietzyk:

    Wir sind ein wunderbares Volk und brauchen keine “Hilfe”, weder von Russen noch Amis noch Franzosen noch Polen oder Tschechen.

    Etwas mehr Selbstachtung und Eigenliebe (nicht Narzißmus) würden uns guttun. Warum sollten wir schlechter sein als andere? Es gibt absolut keinen Grund dafür. Wir sind ein Volk wie alle anderen und haben wie diese anderen das Recht, uns selbst zu achten und als Volk zu erhalten.

    Noch befindet sich Deutschland im Halbschlaf , aber schon bald schlägt es die Augen auf.

    Hoffentlich bald.

    Und Wir werden unseren uns eigenen Tanz tanzen,
    – unabhängig – von unseren “liebenswerten” Nachbarn.

    Dann werden wir das tun, was völlig legitim ist und was die anderen schon immer getan haben.

  135. Hauke sagt:

    Und um das Bild gleich abzurunden,auch deutsche Soldaten haben gemordet und vergewaltigt.KRIEG ist scheisse und dient nur denen,die im warmen Stübchen sitzen und daran verdienen.
    Wir müssen den „Schäfer“ und den „Wolf“ im Auge behalten.Der „Wolf“ frisst uns und der „Schäfer“ schliesst das Loch im Zaun nicht.Beides auf Dauer eine grosse Gefahr für uns.

  136. Gebetsmühle anwirft, Mantra murmelt: Schuld, Schuld, Schuld…

    Leute, es ist die Schuld, die uns zerstört! Schuld ist ein Herrschaftsinstrument. Ganz egal, ob sie sich monetär als zu verzinsender Kredit ausformt oder moralisch, der Schuldner geht gleichsam als Sklave in das Eigentum seines Gläubigers über.

    Und wenn wir selbst damit anfangen, Schuld zuzuweisen, stärken wir nur die basale Struktur und steigern die Wirkungsmacht des Herrschaftsprozesses der Schatten ins Unendliche.

    Hört doch endlich auf damit! Nehmt keine Schuld an und weist keine zu. Weder moralisch noch monetär. Dann haben wir nämlich eine Chance da rauszukommen, aus dem Teufelskreis mit seinen unsichtbaren Ketten und Nägeln, die uns an die Schuld fixieren wie den Christus ans Kreuz.

    Warum entschuldigen wir uns denn? Weil wir die drückende Last loswerden und abladen wollen. Aber man nimmt unsere Entschuldigung nicht an. Wir leisten Abbitte, aber es wird uns nicht vergeben.

    Dabei war der Christus unschuldig. Und wir sind es auch. Das (!) ist die christliche Botschaft!
    Die uns von den „Kirchen“ vorenthalten wird, weil sie selbst so gut damit fahren, mit der alttestamentarischen Schuld und dem Ablaßhandel.

    Es gibt aber ein Neues Testament! Und was geschieht mit dem alten, wenn es ein neues gibt? Richtig, es wird ungültig. Es gilt nicht mehr! Hört ihr? Der Schuld-Scheiß gilt nicht mehr. Der Christus hat ihn aufgehoben.

  137. Hauke sagt:

    Das Reich des Guten…

  138. Wolfgang Eggert sagt:

    @Eveline Kmietzyk
    Es ist wohl besser, jeder hält sich an sich SELBST und sucht und “umarmt” nicht schon wieder eine fremde Nation.
    Wir …. brauchen keine “Hilfe”. Wir werden unseren uns eigenen Tanz tanzen, – unabhängig – von unseren “liebenswerten” Nachbarn.
    …..ist für den „eigenen“ tanz die unabhängigkeit nicht voraussetzung? im ökonomischen sinne haben wir die nicht, weil wir uns seit kriegsende voll und ganz auf den export geworfen haben. wenn der, wofür china sorgen wird, einmal wegbricht, geht auch hier das große nägelkauen los. umso mehr, da deutschland seinen eigenen markt nach innen kaum bedient. schon da ist china vorn, schau wie viele produkte aus fernost kommen, wie wenig in den geschäften wirklich noch made in germany ist. wenn wir jetzt einen wirklich eigenen weg gehen wollten, so wie du ihn andenkst und wie ich ihn begrüsse, dann sind wir durch übelwollende ausländischen großkunden erpressbar, die am gängelband genau jener eliten stehen die wir im nationalen sinne über bord werfen wollen. ein embargo einige witschaftspartner und hier ist der teufel los. deshalb denke ich, daß am beginn jeden sonderwegs, der allen völkern a la bolivien zu wünschen ist, eine ressourcenautarkie stehen muss. dafür braucht es entweder landgewinn im kriegsüblichen sinne oder eine politische konföderation mit einem großflächigen partner. wie russland oder möglicherweise die ukraine. dann kann man tatsächlich durchstarten und der hochfinanz-sklaverei ade sagen.

    @Hauke
    ….erklärst du das mit dem wolf und dem schäfer bitte noch mal?

  139. Monika H. sagt:

    @Fischer Freiweh

    Da haben Sie wieder aus tiefster Seele gefischt, Herr Fischer – Danke!

  140. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger

    Schuld ist keine Verstandessache, Herr Dr. Bullinger, sondern sie klebt auf der Seele und das Lösungs-mittel heißt Vergebung.

    Und wenn Sie sich auf das Christentum beziehen, dann heißt es dort nicht umsonst im Vater unser: Herr vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

    Vergebung ist aber bitteschön kein christliches Patent.
    http://www.al-islam.de/020523.htm

  141. Hauke sagt:

    @Wolfgang Eggert

    Ich glaube das mit der Zuwanderung in ganz Europa ganz bestimmte Ziele verfolgt werden.

    Es gibt ganze Stadtteile die schon aufgegeben wurden.Die Kanzlerin sagte in einer Ansprache.“Wir deutschen müssen uns damit abfinden das die kriminalitätsrate von Migranten höher ist“.
    Auf wen richtet sich irgendwann der Hass,auf die Ausländer oder Innenminister Friedrich oder Merkel.Will man uns wieder zum Buhmann machen?
    Um das ganz klar zu sagen,ich möchte kein Deutschland ohne Zuwanderung,es gefällt mir mich mit anderen Kulturen hier auszutauschen und von der Vielfältigkeit zu lernen.Alles das sehe ich aber in Gefahr durch eine Überfremdung,die man durchaus als Krieg gegen uns bezeichnen kann.Keine Nation hält das auf Dauer aus.

  142. Hauke sagt:

    @Monika H
    Ich denke auch das Vergebung und Verzeihen der Weg ist.Liebe und Vergebung ist allumfassend und unabhängig von Religion oder Hautarbe.In Wirklichkeit sind wir EINS.Wenn diese Trennung aufgehoben ist haben wir das vielzitierte Himmelreich.
    Zeige mir einen der es mit Gewalt zu etwas gebracht hat und ich werde ihn zu meinem Meister machen.

  143. Hauke sagt:

    @ Compact
    Schade das Ihr das Video immer löscht.Es ist völlig wertfrei und zeigt das Paradoxum auf in dem wir leben.Bin Euch trotzdem sehr dankbar.
    Gruss Hauke

  144. Wolfgang Eggert sagt:

    @Hauke

    das programm scheint mir höher und weitergehend angelegt. es geht wohl um die nationale entkernung der „vaterländer“. um die „abwicklung“ des „besonderen“, der völker, der kulturen usw.

    in london und paris sieht es nicht anders aus als in berlin. langfristige „einfalt“ durch kurzfristige „vielfalt“ lautet das motto.
    „ein(!) volk, ein(!) reich, ein(!) führer“ ist das europäische endziel.

  145. Eveline Kmietzyk sagt:

    Ich mag völlig weltfremd sein, aber eine Neuauflage BRD 3.0 , da kann ich ja gleich in die Grube steigen.

    Freiheit hat doch nichts mit materiellen Reichtum zu tun, darf muss aber nicht.

    Eine deutsche Volkswirtschaft, die das Interesse des Volkes im Auge hat, wird sich immer rechnen. Es geht nicht darum Gewinne zu machen.
    Ist das jetzt wieder ein deutscher Sonderweg?

    95 % der Waren welches die Supermärkte ohnehin anbieten, verdienen nicht den Namen- Lebensmittel- .
    Diese Ressourcen könnten wir uns schon sparen.

    Die Energie, da denke ich, liegt eine ganze Menge im Schubfach verborgen, Dinge, die jetzt auch hochgeschwemmt werden. Wartet wartet nur ein Weilchen…..

    Dafür, das z.B Fahrräder in Fernost produziert werden, haben wir die Arbeitslosigkeit hier zu finanzieren. Und die mit der Arbeitslosigkeit einhergehenden seelischen Probleme.

    Da fällt auch gleich die Heilige Kuh der Freien Marktwirtschaft.
    China kann seine Räder hier anbieten, nur sehr viel teurer, als die Räder, die von uns hier hergestellt werden, weil wir an unser Volk denken und nicht an Gewinne.
    Aua aua .

  146. Eveline Kmietzyk sagt:

    Der Wolf ein Krafttier für uns Menschen

    Es gibt Immer zwei Möglichkeiten – mindestens – die Welt zu durchschauen.

    Wölfe verfügen über ein hochintelligentes reiches Kommunikationssystem.
    Die Gruppe steht im Vordergrund.
    Kommt der Wolf zu dir, ist es Zeit in die Führungsposition zu gehen und zu lernen nur wer dienen kann – darf auch herrschen.
    Dazu gehört auch das Alleinsein, feste Regeln zu definieren und sie auch einzuhalten.

  147. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Fakten“ ???

    Sie sind rhetorisch geschickt, aber Sie argumentieren mit Manipulation. Und deshalb können Sie Ihre Thesen auch nicht mit Erfolg verteidigen. Es ist nicht der böse Kümel, der irrational argumentiert. Das behauptet bloß der coole schnehen.

    Ich habe Ihnen ein, zwei Dutzend Belege angeboten für die aus politischen Gründen staatlich inszenierten Gräuel. Sie sind auf kaum einen dieser Belege eingegangen. Das zeigt mir, daß Sie ohnehin wissen, wenigstens im Hinterkopf haben, was damals los war. Ich bin aber kein Missionar. Bleiben Sie einfach bei Ihrer verzerrten Wahrnehmung der Wirklichkeit.

  148. Hauke sagt:

    @Wolfgang Eggert

    Und der Brückenkopf ist Deutschland?!Ich meine wenn man sich das Konstrukt EU mal anschaut und die Gründer der EG usw.könnte man den Eindruck gewinnen,es wird etwas zu Ende gebracht.Gut,die neue Weltordnung ist das Ziel.Nur wer ordnet die Welt,wer ist der Führer?Ein göttlicher Geist oder ein materieller Spitzbube?🙂

  149. Hauke sagt:

    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko im Interview mit dem britischen Sender BBC.

  150. Hauke sagt:

    Die Welt ist ein Irrenhaus…und wir mitten drin.🙂

  151. Claudia sagt:

    @Wolfgang Eggert
    „in london und paris sieht es nicht anders aus als in berlin. langfristige “einfalt” durch kurzfristige “vielfalt” lautet das motto.
    “ein(!) volk, ein(!) reich, ein(!) führer” ist das europäische endziel.“

    Genauso ist es. Leider wird die Wahrheit von den allerwenigsten erkannt. Und diejenigen, welche die wahren Hintergründe erkennen, werden durch Meinungsparagraphen zum Schweigen gebracht.

  152. zensurnixgut sagt:

    Wolfgang Eggert schreibt:
    „ein(!) volk, ein(!) reich, ein(!) führer” ist das europäische endziel.“
    Waren das nicht eher die Vorstellungen dieser Nasos von früher- nach dem Motto: ein Staatvolk, ein Staatsgebiet und ein Staatsoberhaupt?
    Die EU-NaZis von heute wollen doch- eine Bevölkerung- in einem Großraum- unter einer Verwaltung. Europäische Völker solls nicht mehr geben- das ist das Endziel für Europa.
    Für die USA übrigens auch, deswegen u.a. das Bestreben nach schärferen Waffengesetzen, die davon betroffenen sein werden, sind nicht zufällig mehrheitlich Weiß, also europäisch.
    Es drängt sich der Verdacht auf, daß *man* es auf die Weißen abgesehen hat. …blöde Sache, bin selber weiß…
    Jesus sagte wir sollten noch die andere Wange hinhalten, der neue Papst predigt die Armut und diese neue „AfD“ macht mir auch wenig Hoffnung…

  153. Dr. Gunther Kümel sagt:

    MANIPULATION!

    Man muß sich ja oft fragen, wieso manche Menschen derart abstruse Ansichten vertreten, geradezu absurde, für jeden Menschen klar erkennbar absurde Ansichten.

    Das kann man erklären.
    Es handelt sich um „Publik Relations“, Propaganda mit so subtilen Methoden, daß ein noch so vernünftiger Mensch gar nicht mehr bemerken kann, wie er eingewickelt wurde.
    Beispiel: die kontrollierte Sprengung von WTC7, die noch dazu 20 Minuten vor dem „Event“ von einer FS-Station als bereits vollzogen gemeldet wurde, während man im Bild deutlich sieht, daß WTC7 noch steht. Dennoch -man glaubt es kaum!- laufen Menschen herum und meinen, Herr Bin Laden hätte das mit einer Handvoll Teppichmesser inszeniert.

  154. Claudia sagt:

    @zensurnixgut“
    „Es drängt sich der Verdacht auf, daß *man* es auf die Weißen abgesehen hat. …blöde Sache, bin selber weiß…“

    So ist es auch. Nur diejenigen, die letztendlich die Führung übernehmen, bleiben als Völkchen homogen.

  155. Hauke sagt:

    @Claudia
    „So ist es auch. Nur diejenigen, die letztendlich die Führung übernehmen, bleiben als Völkchen homogen.“

  156. Wolfgang Eggert sagt:

    @Claudia
    vorher richten sie in israel ihre eigenen leute hin. weil die nicht homogen genug sind. und zu wenig religiös: die esel des messias, die auf dem weg nach jerusalem geschlagen und getreten werden. und ob nach diesem armageddon überhaupt noch was von dieser schönen welt übrig bleibt, wage ich zu bezweifeln.

  157. Bertram sagt:

    kümel:

    bevor jetzt die debatte wieder leidig wird und jürgen elsässer aufgrund der blogkonventionen die diskussion „abbricht“:

    sie irren einerseits sicher, wenn sie schnehen unterstellen, er habe aus blauäugigkeit und naivem gutwillen ihre einwände ignoriert. ich finde vielmehr, daß eine GESUNDE BALANCE aus der – berechtigten – forderung, die – ob passierten oder vorgeworfenen – fehler, gewalttaten der sieger (sowohl rote armee als auch westl.) als solche zu benennen, sowie der ANERKENNUNG der tatsache, daß der ABWEHRKAMPF der russen gegen die dt. offensive ein notwendiger, wenn auch mit traurigen dingen begleiteter und insgesamt von historischer größe gezeichneter AGON war. da wo die tapferkeit groß ist, die opferwilligkeit und der entbehrungsmut, da sind auch die tragischen seiten nicht weit – denn meist liegen menschliche größe, tugend, moralische stärke dicht beieinander mit fehlentscheidungen, irrtümern, auch fanatismus und der leider kaum zu verhindernden grausamkeit einzelner individuen.

    wir tun gut daran, dies – alles – nicht zu vergessen, und ohne scheu vor schmerzlichen punkten der konfrontation einfach als geschichte in ihrer mehrfachen bedeutung zu verstehen.

    wahrscheinlich wird dieser prozeß der weiteren interpretationen in den nächsten dekaden anhalten.

  158. Claudia sagt:

    @ Wolfgang Eggert

    LEIDER könnten Sie recht behalten.

  159. Eveline Kmietzyk sagt:

    @schnehen

    schnehen sagt:
    Mai 12, 2013 um 23:01
    @Dr. Kümel

    Lieber schnehen, ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie so konsequent Ihrer Wahrnehmung, Ihrem Gefühl gefolgt sind. Für mich ist es ein Türöffner – für die neue Zeit.
    Es ist wirklich ziemlich egal, was die „Anderen“ meinen.

    Nur so konsequent – können wir in nach Deutschland
    heimkehren.
    Die meisten deutschen Krieger haben alle ihr Schwert verloren .

  160. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Gezielte Massenvergewaltigungen:

    Alleine durch die Anzahl (über 2 Millionen) und Brutalität der Vergewaltigungen (viele Todesopfer) ist auszuschließen, daß es sich um die Übergriffe Einzelner gehandelt hat.

    Eine Analyse bietet ein Werk von Ingo v. Münch, „brd“-Professor für Verfassungs- und Völkerrecht, Richter und Politiker, der sich auch als Grundgesetzkommentator einen Namen gemacht hat:

    „Frau, komm!“ Die Massenvergewaltigungen deutscher Frauen und Mädchen 1944/45. Ares, Graz 2009, ISBN 978-3-902475-78-7.

  161. schnehen sagt:

    @Herr Elsässer

    Wenn wir uns alle an die Blogregeln halten sollen, dann muss es auch der die Kriegsverbrechen der Naziwehrmacht rechtfertigende Herr D. Kümel tun, dessen letzter Beitrag hier durchging, ohne dass sie eingriffen.

    Zitat Kümel: ‚Die Deutsche Wehrmacht hat sich strikt an das Kriegsrecht gehalten.‘

    Diese Art von Geschichtsfälschungen sollten auf Ihrem Blog tabu sein.

    Ich will mich dazu nicht weiter äußern, nur an Sie appellieren, gleiches Recht für alle herzustellen. Während Sie aus einem meiner Beiträge zentrale Stellen herausschnitten, so dass niemand mehr mich korrekt zitieren konnte, lassen Sie den obigen Beitrag ungekürzt durchgehen, der ein Schlag ins Gesicht aller um die Wahrheit Bemühter ist.

  162. Wolfgang Eggert sagt:

    @schnehen
    stimmt, wir sollten vielleicht alle den ball etwas flacher halten… übrigens, wird hier eigentlich nirgendwo übers kicken diskutiert? ich hätte da einen wichtigen beitrag zur sportpolitik abzustellen.

  163. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Geschichtsfälschungen“ ???

    Jedes meiner Argumente ist durch Zitate aus Büchern und Dokumenten belegt. Die Fragen sind eben nicht so einfach gestrickt, daß die Ansichten der orthodoxen Zeitgeistfraktion gegen die rationale Kritik mit dem Argument: „Bloß nicht daran rühren!“ museal in Schutz genommen werden könnten.

    Man kann über alles reden, so lange Argumente verwendet werden, die durch Quellen gestützt sind.

    Wolfgang Strauss,“Operation Barbarossa und der russische Historikerstreit“, Herbig, München1998.

    Stéphane Courtois et al. „Das Schwarzbuch des Kommunismus“ (Cambridge: Harvard University Press, 1999)

    Den Autor Hoffmann vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) der Bundeswehr kennen Sie?
    Zuletzt war er dort als Wissenschaftlicher Direktor tätig. Sein Forschungsgebiet war die Rote Armee. Er veröffentlichte viele Bücher und Aufsätze zur politischen, diplomatischen und militärischen Geschichte des 19. Jahrhunderts und zur Geschichte des Deutsch-Sowjetischen Krieges, auch in russischer Übersetzung.

    Joachim Hoffmann: Stalins Vernichtungskrieg 1941-1945, Herbig-Verlag, München 2000, ISBN 3-7766-2079-X

    Franz W. Seidler: „Verbrechen an der Wehrmacht“:
    Bd.1, Kriegsgreuel der Roten Armee 1941/42, Verlag: Pour le Merite, ISBN 978-3932381034

  164. Söderstrup sagt:

    @Wolfgang Eggert
    „die print-doriangrey […] hat nicht geklappt.“

    Danke für Ihre Antwort!
    Ich hatte hier in diesem Blog vor Monaten dazu etwas gepostet; war damals skeptisch hinsichtlich des Konzeptes; kann das Posting aber nicht mehr finden.
    Viel Spaß beim Roman-schreiben! – Ich kann mir vorstellen, daß das in der Tat Spaß macht und befreiend ist.
    Freilich würden wir uns hier natürlich freuen, Sie ab und zu in Old Alsatian’s Blog (oder als Autor von Compact) anzutreffen!
    Ich werde nicht müde, Ihnen Komplimente zu machen… Großartige Arbeit, auch all die Videos…

  165. Nationen haben keine Freunde…..Nationen vertreten nur ihre persönlichen Interessen. Und die Interessengebiete der Erde sind zumindest mittelfristig schon im stillen Kämmerlein unter USREAL, RUSSLAND und CHINA aufgeteilt.
    Das sollten die Bunzelmichel entlich kapieren und nicht nach fast 70 jähriger US-enttäuschter Hörigkeit in dem rußischen Putin den Messias sehen..
    Deutschland hat noch nie Freunde gehabt. Im Gegenteil, alle Bündnispartner waren immer nur zum Nachteil. 1914 war das Österreich. !939 waren es Italien und Japan. Die Triple Entente Gegner im 1. und 2. WK werden auch der Gegner im 3. WK sein. Egal ob das ein militärischer oder wirtschaftlicher Krieg sein wird.
    Die Entwicklung in der EU zeigt ganz klar wo die Entwicklung hingeht. Deutschland wird schon wieder als Verursacher allen Übels ausgeguckt.
    Das vereinigte Wirtschaftsgebiet und Treuhandgesellschaft BRD kann sich nur allein Zug um Zug durch geschicktes Taktieren aus der von uns seber verursachten und zugelassenen Scheiße ziehen.
    Das ist aber nicht mit den „ATLANTICBRÜCKEN“ Politikern möglich.
    Unter Umständen leistet dabei eventuell eine noch unbekannte Brudermacht Geburtshilfe.

    HILF DIR SELBER DANN HILFT DIR AUCH GOTT

    Putin und Obama haben die gleiche Aufgabe und den gleichen Part zu erfüllen wie ihre Vorgänger der letzten 90 Jahre.
    Die EU ist die geplante Wiedergeburt der kommunistischen Sowjetunion, aber getarnt als der Wolf im Schafspelz.
    Das ist ein unumstößlicher Fakt….PUNKT

  166. Bertram sagt:

    schnehen: exakt und richtig. danke für ihre klarstellungen.

    monika: genau vergebung, deswegen bin ich ja auch so froh und anerkennend, daß das russische volk den deutschen die vielen verbrechen längst vergeben hat, die damals geschahen.

  167. Heider sagt:

    „Die Geschichte“ ist das, wie die Geschichte aus der Sicht der Herrschenden verlaufen ist. Sie entspringt ihren Interessen u. dient dem Zweck diese Interessen fortgesetzt erfolgreich zu vertreten. Sie berücksichtigt nicht im gleichen Masse die Sicht der Beherrschten, Regierten u. Unterlegenen, stellt objektiv Richtiges (die Wahrheit) nur in Teilausschnitten zusammen (u. behauptet das wäre schon das Ganze) und ist deshalb einseitig u. manipulativ.

    Wer den heute herrschenden Eliten auch nur in einer Beziehung (hier: die sog. geschichtliche Wahrheit) „ein Wort“ glaubt (Achtung: Zuspitzung! xD), der ist ihnen mindestens in dieser Beziehung auf den Leim gegangen u. wird ihnen zwangsläufig auch an anderer Stelle späterhin Glauben schenken, nämlich dann, wenn sie „uns“ (die Gemeinen) zum nächsten Krieg für was u. gegen wen auch immer aufrufen; er muss sich fragen, wie es um seine Kritikfähigkeit grundsätzlich bestellt ist.

    Der imperialen Gaunerbande von heute in zeitgeschichtlichen Fragen eine höhere Moral zuzusprechen u. in ihr eine Hüterin der geschichtlichen Wahrheiten von gestern zu sehen, das ist ungefähr dasgleiche wie einem Fuchs die ordnungsgemässe Verwaltung eines Hühnerstalls anzutragen.

    Auch Herr Putin und die Russland gerade regierende Clique, die mitregierenden Oligarchen sowieso nicht, können natürlich nicht als Kronzeugen für umfassende wahrheitsgemässe Geschichtsaufklärung gelten, jedenfalls nach meinem Verständnis. Allein seine Biographie – vom überzeugten Kommunisten u. KGB-Mitarbeiter zum Fürsorger für russische Kapitalherren – ist kein Anlass ihm mehr zu vertrauen als anderen, westlichen Auskennern. Frappierend ist, wie heute Viele den sang- u. klanglosen Untergang (von den schweren Unruhen in Rumänien 1989 abgesehen) des einst so mächtigen Ostblock, allen voran die „ruhmreiche“ UdSSR u. die KPdSU als ihre gewaltige Führerin, „wegstecken“. Ausgerechnet die Renegaten des Marxismus-Leninismus, die Kapitulanten vor den ärgsten Feinden der „internationalen Arbeiterklasse“, die, welche für ihre Ideale nichtmal einen Schuss abgaben – die sollen heute unsere Geschichtskundelehrer sein.

    Mir kommt das vor – um nochmal ein Bild zu wählen -, als wenn ein betrunkener Flugkapitän erst eine Bruchlandung hinlegen darf, und danach wird er zum Leiter der nationalen Flugsicherheitsbehörde ernannt.
    Davon abgesehen und das entscheidet, fusst die offizielle russische Geschichtsschreibung über die Ereignisse der letzten gut 80 Jahre wesentlich auf die Erkenntnisse früherer Sowjetführer u. bildet im allgemeinen die Darstellung des imperialen Westens ab. Der gleichlautende Bedeutungsinhalt des 8. Mai ist ihnen ja nicht zufällig gemeinsam, und die Gründung der UN war u. ist ihre Gemeinschaftsveranstaltung. Das berauschende Ergebnis kann man ja heute sehen.

    Ergänzend:
    Russen sind nicht gleich Russen, in keiner Frage, auch den geschichtlichen nicht. Das zeigt unter anderem die Artikelreihe von Wolfgang Strauss, „Fortschreiten des Revisionismus in Russland“ – im www. unschwer zu erlangen.

    Nur der „Ausgeglichenheit“ halber:
    Das deutsche Kapital, ohne das nicht ein Soldat marschiert wäre, weil es alle materiellen Voraussetzungen (vom Marschstiefel angefangen) dazu schuf , hat den II.WK überwiegend bestens überstanden u. ist danach erst richtig zur Form aufgelaufen. Die Abs, Bosch, Dassler, Henkel, Krupp, Mohn, Oetker, Siemens, Thyssen, Thurn und Taxis‘ u.v.a. Wendehälse beweisen, dass Nachbeten der jeweils opportunen Staatsparolen u. Mitmachen zum eigenen Erfolg in einem jeden Staat führt.

    Nach meinem Dafürhalten ist das die wichtigste geschichtliche Wahrheit, die nachprüfbar ist. Gegen sie lösen sich die meisten anderen Wahrheiten (ich schreibe hier nicht über NS-Opferzahlen!) in verhältnismässiges Nichts auf.

    Wer die Protagonisten der gegenwärtigen Herrschaftsgeschichtsschreibung sind, was ihre Auswirkungen auf Alle sind, und warum man wenigstens die unbeschränkte Anwendung wissenschaftlicher Standards auf jedes geschichtliche Bezugsfeld u. die freie Debatte verlangen dürfen muss, darüber schreibt Stephan Steins (Rote Fahne.eu) eingangs der Artikelreihe: Historische Forschung, Die Geheimakte Heß:

    „In der Konsequenz erleben wir heute, wie das was Karl Marx als „Die herrschende Lehre ist die Lehre der Herrschenden“ beschrieb, der historischen Forschung entzogen und zum unantastbaren Dogma der imperialen Rechten und der “Neuen Weltordnung” (NWO – New World Order) erhoben wird.
    Alleine schon das kritische Hinterfragen im Kontext seriöser wissenschaftlicher Forschung setzt Historiker dem Vorwurf des rechtsextrem motivierten “Geschichtsrevisionismus” und einer unlauteren, tendenziösen Hermeneutik aus.
    (. . .)
    Wieso “Geschichtsrevisionismus” in den vergangenen Jahren im bürgerlichen Mainstream mit einer negativen Konnotation belegt wurde, lässt sich wohl nur aus der dahinter stehenden politischen, manipulativen Intention erklären. Durch systematische, permanente Stigmatisierung sollen im öffentlichen Bewusstsein Reflexe implementiert werden, die quasi auf alles und jeden jederzeit angewendet werden können – eine psychologische Kriegsführung, die ihr volles Potenzial erst im modernen Medienzeitalter so richtig entfalten konnte.“
    ff.
    http://rotefahne.eu/2011/12/historische-forschung-zum-umgang-mit-der-geheimakte-hess/

  168. Eveline Kmietzyk sagt:

    Alle Tätigkeiten – egal – ob ich 12 Stunden mit dem linken Ohr wackle oder Statistik bemühe, sind Hilfsmittel.
    Ein Hilfsmittel, Bewusstsein über mich und Welt zu erlangen.
    Es ist aber äußerst schwierig, Millionen Menschen der eigenen Wahrnehmung Raum und Platz geben, was nötig ist und wäre, um den geliebten Bewusstseinsklick zu erspüren. Haben viele Menschen schon Probleme ihren linken Zeh wahrzunehmen, selbst wenn die Augen offen sind. Mir geht nur ums Bewusstsein.
    Vergeben ist immer möglich, wenn es mir bewusst geworden ist.
    als Schatten im Untergrund gründeln tätig sein, setzt die fehlende bewusste Anbindung an das eigene Licht ( Bewusstsein) voraus.

  169. Eveline Kmietzyk sagt:

    HJ S“ 5% Club sagt
    HILF DIR SELBER DANN HILFT DIR AUCH GOTT

    Hilf dir selber, ERST dann hilft dir Gott.
    würde ich lieber so sagen.

  170. Monika H. sagt:

    @Eveline

    >Vergeben ist immer möglich, wenn es mir bewusst geworden ist.

    Das stimmt.

    Es geht aber auch umgekehrt. Ich kann um Vergebung bitten und vergeben, ohne zu wissen wofür, und aufgrund dessen wird es mir dann früher oder später bewusst und kann damit ans Licht.

  171. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Der russische Staat sichert seit 2003 per Gesetz jedem russischen Bürger das Recht auf ein privates, kostenloses und steuerfreies Grundstück mit einer Größe von ein bis drei Hektar zu. Ein Fußballfeld hat etwa eine Fläche 0,7 Hektar.

    Russland zeigt dabei, wie man ein ganzes Land ernähren kann, denn 71 Prozent der Bevölkerung produziert damit ungefähr die Hälfte der im Land verbrauchten Milch, 60 Prozent des Fleisches, 77 Prozent des Gemüses und sogar 92 Prozent der Kartoffeln.

    Wenn die Deutschen jemals die Chance hätten, eine Verfassung zu beschließen, wäre das ein guter Ansatz. Natürlich könnte unser Grundstück nicht so groß sein wie es die russischen sind.

    http://www.gute-nachrichten.com.de/2013/05/kultur/ein-hektar-gartenland-fuer-jeden-russen/

  172. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Heider:

    Zustimmung, bloß eine Kleinigkeit:
    „Das Kapital läßt die Soldaten marschieren“

    Sie begründen diese Metapher, indem Sie auf die kapitalintensive Beschaffung von Stiefeln hinweisen.
    Das hört sich so an, als hätten die aneführten Kapitalisten so lange (ans Winterhilfswerk?) gespendet, bis der Staat habe Stiefel kaufen können. Nicht die Kapitalisten bezahlen in einem beliebigen Staat die Rüstung, die Steuerzahler tun das.

    Und ob ein Staat Angriffskrieg führt oder sich verteidigt, der Einfluß der Kapitalisten wird sehr verschieden sein.

  173. schnehen sagt:

    „Herr Putin und die gerade in Russland herrschende Clique…“
    (‚Heider‘)

    Putin wird mal wieder mit den Oligarchen in einen Topf geworfen, obwohl es gerade dieser Putin ist, der ihnen Grenzen gesetzt und sie von der politischen Macht ausgeschlossen hat.

    Nun hatten wir hier von ‚Lillebor‘ die vier Teile des Putin-Videos (‚Der andere Putin‘), worüber ich mich sehr gefreut habe, und es war ein Genuss, sie anzusehen, weil sie sehr lehrreich waren. Aber hat sich Heider diese Teile angesehen?

    Es gibt übrigens auf Russia Today auch eine Geschichtsreihe, die ich regelmäßig verfolge, die ich Heider empfehlen kann, wenn er Englisch kann. Dort wird zum Beispiel auch die Stalinära aufgearbeitet, z. B. die Massenmorde an polnischen Intellektuellen und Offizieren durch Stalin und Berijas NKWD (20.000 Opfer), Stichwort Katyn.

    Also mein Eindruck ist der, dass das heutige Russland keinen Geschichtsrevisionismus betreibt, sondern ehrlich versucht, die eigene Geschichte aufzuarbeiten. Aber wenn man an die Sache intellektualistisch und voreingenommen herangeht (da herrscht eine böse Clique, also kann die nur Geschichtsrevisionismus betreiben. (Das wollten Sie doch sagen, Herr Heider, falls nicht, korrigieren Sie mich!), kann man der Wahrheit nicht auf die Spur kommen.

    Ob das auch einem Stephan Steins gelingt, den Heider zitiert, und der die ‚Rote Fahne‘ der KPD herausbringt, die in ihrem Emblem den Stalinkopf zeigt, ihn also gut zu finden scheint, weiß ich nicht.

    Auf jeden Fall sollten wir nach vorne schauen und versuchen, die heutigen Ereignisse von einem klaren antiimperialistischen Standpunkt aus beurteilen. Das führt uns dazu, wie @Yilmaz, der immer einen klaren Blick hat, einmal betonte, wenn ich mich recht erinnere, dass wir der heutigen russischen Regierung und Putin wohlwollend gegenüberstehen sollten, das führt uns dazu, Israel und die Zionisten und ihre Verflechtung mit dem internationalen Finanzkapital, das zum großen Teil von der jüdischen Rothschild-Familie angeführt wird, klar als den Hauptfriedensfeind, den Hauptfeind der Menschheit und auch für uns und unsere Souveränität anzusehen.

    Allgemein und abgehoben von Geschichtsrevisionismus zu reden, bringt nichts, weil jeder etwas anderes darunter versteht. Wir kommen der Wahrheit nur näher, wenn wir die Geschichte aus der Sicht der einfachen Menschen betrachten, wenn wir einen Krieg z. B. aus der Sicht der Hungernden, der Leidenden, der Kämpfenden, der Widerstand Leistenden betrachten, aber alle ideologischen Scheuklappen ablegen. (Vielleicht wollte H. das auch sagen, und ich habe ihn missverstanden). So erkennen wir das schier grenzenlose Leid, das die Leningrader oder die Moskauer Bevölkerung damals während des von den Nazis entfachten schlimmsten aller Kriege erlitt. Auch darüber gibt es auf RT eine Dokumentation, die ich Heider und anderen, die an einer ehrlichen Aufarbeitung der Geschichte interessiert sind, empfehlen kann.

    Nun ist mein Beitrag wieder viel zu lang geworden…

  174. Wolfgang Eggert sagt:

    @Söderstrup

    vielen dank!
    ja, passionen können eng machen und erdrücken. „sachfremdes“ befreit. roman und film sind wie wandern, fotografieren oder sport. man schmunzelt über diese alten kriegshelden, die ihre uniform nicht mehr abgelegt kriegen und trägt sie dabei selbst seit dekaden inwendig spazieren, ohne es zu merken. tut gut, da mal rauszukommen.

    wäre an der zeit dass der bondscoach hier die bildung einer eigenen fußballmanschaft proklamiert!
    name: „fc compact“. dazu eine damenauswahl „spvg vorwärts evita“.
    man stelle sich vor, lafontaine pellt sich für einen schnappschuss ins shirt (l), oder sahra (xs)!
    zugkräftige „gastspieler“ gibts zuhauf.
    tip: die vereinshymne von den sehr sportaffinen jungs der bandbreite schreiben lassen.

  175. Anonym sagt:

    @Herr Kümel
    Ich habe mit einem anderen Beitrag versucht, Sie zu kritisieren. Dieser war aber wohl zu direkt und wurde entsprechend nicht durchgelassen. Ich versuche es einzusehen und drücke mich dieses Mal etwas „sanfter“ aus.

    Wollen Sie wirklich ernst genommen werden, indem Sie sich auf „Autoren“ beziehen, die einen mehr als fragwürdigen Hintergrund haben? Von Hoffmann bis Seidler. Sie alle haben eine ziemlich „rechte Neigung“. Dies kann man nachlesen, wo man nur möchte.
    Vorher behaupten Sie, die Wehrmacht hätte das Kriegsrecht eingehalten! Damit sagen Sie eigentlich alles über die Glaub- und Ernsthaftigkeit ihrer Person aus.
    Sie unterstellen schnehen eine geschickte Rhetorik und manipulative Argumentation, dabei sind Sie es, der diese Fähigkeiten am besten beherrscht. Von ihren Ansichten gar nicht zu sprechen.

    Ich hoffe sehr, dass Sie zumindest diesen Beitrag durchlassen, Herr Elsässer. Wenn ein Mensch in Ihrem Blog andere Teilnehmer als manipulativ bezeichnen kann und auf rechts gesinnte Autoren verweisen darf, dann darf ein anderer diesen doch hoffentlich ebenso, jedoch sachlich, kritisieren und auf die Fragwürdigkeit seiner Literaturverweise aufmerksam machen.

  176. Olaf sagt:

    @Schnehen
    Die Massenmorde und Massenvergewaltigungen an Deutschen durch die Rote Armee und deren Helfer (Polen, Tschechen, etc.) zu leugnen, ist einfach lächerlich und unhistorisch.

  177. Karl_Murx sagt:

    @Hauke:

    Wir müssen den “Schäfer” und den “Wolf” im Auge behalten.Der “Wolf” frisst uns und der “Schäfer” schliesst das Loch im Zaun nicht.Beides auf Dauer eine grosse Gefahr für uns.

    Wer ist der Schäfer und wer der böse Wolf?

  178. Karl_Murx sagt:

    @schnehen:

    Aber wer ist bereit, auch hier auf diesem Forum, sich in die Lage eines sowjetischen Soldaten einfühlsam hineinzuversetzen? WER??
    Wenn man das tut, ‘glorifiziert’ man den sowjetischen Soldaten. Man reagiert wie ein Pawlowscher Hund: nach dem Reiz-Reaktionsschema. Da wird was Gutes über die Russen gesagt, das ist ja ungeheuerlich!!Da muss ich gleich was gegen sagen!!
    Und unsere ‘US-Fraktion’ ist gleich zur Stelle.

    Sie setzen sich hier im Forum sehr aufopferungsvoll für jedermann und für jedes Interesse ein, außer für die eigenen deutschen. Das scheint mir ohnehin [b]die[/b] deutsche Krankheit zu sein, die am weitesten verbreitet ist: Nämlich große Defizite bei der Eigenwahrnehmung und eine katastrophale Ich-Schwäche, nämlich der Unfähigkeit, die eigenen legitimen Interessen zu erkennen und sie gegenüber fremden zu vertreten.

    Allerdings ist das nach dieser gehirnwäscheartigen Re-education nach dem Krieg kein Wunder. Die findet systematisch statt von der Kita über die Schule bis zur Uni und möglichst noch bis zur Bahre. Da Deutsch= PfuibähHitlerAuschwitzGoebbelsSarrazin, ist auch Deutsch nicht wert, daß man sich dafür einsetzt und es erhält. Also muß das Fremde das sein, was wertzuschätzen und zu vertreten ist. Eine absurde, suizidale und zwangsweise selbstzerstörerische Ideologie, aber genau das, was uns Deutschen von den eigenen Meinungsführern tagtäglich in mehr oder weniger offener Form eingebläut wird.

    Glücklicherweise beginnt jetzt endlich ausreichend Leuten zu dämmern, daß mit dem pöhsen, rassistischen und fremdenfeindlichen Teutschen nicht jemand anders, sondern niemand anders als sie selbst gemeint sind, und zwar nicht wegen dem, was sie tun, sondern wegen dem, was sie sind, nämlich Deutsche.

    Wer diese ganze schlichte, aber ungeheuerliche Absicht hinter all diesem als antifaschistisch bis gutmenschlich getarnten Vernichtungsversuch der eigenen Kultur und Nation erkennt, der hat es aus der Matrix heraus geschafft und bekommt einen unverstellten Blick.

  179. Karl_Murx sagt:

    @Heider:

    Auch Herr Putin und die Russland gerade regierende Clique, die mitregierenden Oligarchen sowieso nicht, können natürlich nicht als Kronzeugen für umfassende wahrheitsgemässe Geschichtsaufklärung gelten, jedenfalls nach meinem Verständnis. Allein seine Biographie – vom überzeugten Kommunisten u. KGB-Mitarbeiter zum Fürsorger für russische Kapitalherren – ist kein Anlass ihm mehr zu vertrauen als anderen, westlichen Auskennern. Frappierend ist, wie heute Viele den sang- u. klanglosen Untergang (von den schweren Unruhen in Rumänien 1989 abgesehen) des einst so mächtigen Ostblock, allen voran die “ruhmreiche” UdSSR u. die KPdSU als ihre gewaltige Führerin, “wegstecken”.

    Ihre Einschätzung von Putin und der heutigen russischen Elite ist ein Paradebeispiel für Kenntnisfreiheit und ideologischer Voreingenommenheit. Zunächst regieren nicht mehr die Oligarchen. Das taten sie während der Jelzin-Zeit, als der Staat gar nichts mehr zu sagen hatte, sondern Jelzin lediglich die Interessen von Mafia und Oligarchen managte, wobei letztere meist ein und dasselbe waren. Daneben hatte die CIA ihre „Berater“ in den sie interessierenden Schaltstellen, vor allem der Rohstoffindustrie, um den russischen Staat nach Kräften, mit Hilfe der Oligarchen, um die Einnahmen aus dem Rohstoffgeschäft zu prellen.

    Putin war derjenige, der überhaupt erst die russische Staatlichkeit wieder herstellte und die Oligarchen von den Schalthebeln verdrängte. Dafür gebührt ihm – sowohl von russischer wie auch aus europäischer Seite – ein positiver Platz im Geschichtsbuch. Vor allem gelangen Putin in der Folge zwei entscheidende Dinge: Zum ersten die Etablierung Rußlands als eine souveräne, unabhängige Großmacht, und zum zweiten die Rückgewinnung der Hoheit über die eigenen Bodenschätze und die Erlöse aus dem Rohstoffgeschäft. Das machte ihn hier im Westen, speziell in der transatlantisch gesteuerten Gleichstrompresse, zur Haßfigur Nr. 1, da er das Szenario des Pentagons durchkreuzte, in dem Rußland als billiger Rohstofflieferant für die USA und ein machtloser Spielball amerikanischer Interessen vorgesehen war.

    Dieses stupide Wiederkäuen der Negativparolen aus der Anti-Putin- und Antirußlandkiste ist genausowenig angebracht wie kritiklose Lobhudelei. Das hirnrissige Betonen der KGB-Karriere Putins ist daher ein schlichtes Aufwärmen von Kalter-Krieg-Rhetorik. Putin war zwar am Ende Chef der Dresdner KGB-Residenz. Aber damit war er, auch mit seinem bescheidenen Dienstgrad von zuletzt wohl Oberstleutnant, nur ein kleines Licht im Apparat unter vielen anderen. Putin hat Jura studiert und war als Lageanalytiker beschäftigt. Das dürfte als Hinweis auf seine intellektuellen Fähigkeiten zu werten sein. In Sowjetzeiten war es so, daß der KGB als privilegierte Organisation galt, die sich die besten Leuten heraussuchen konnte.

    Diese Kenntnisse und Karriere, vor allem aber seine von (fast) allen unterschätzten Führungseigenschaften, waren es, die ihn in die Lage versetzt haben, mit dem Augias-Stall aufzuräumen, den ihm Jelzin hinterlassen hatte. Wahrscheinlich war Jelzin am Ende kaum noch in der Lage, die Verhältnisse und die Personen in seiner Umgebung realistisch einzuschätzen. Auch die Oligarchen haben wohl geglaubt, mit einem solchen kleinen, unbedeutenden Licht wie Putin leichtes Spiel zu haben und ihn nach Belieben lenken zu können. Zum Glück für die Russen und ich denke, auch zum Glück für uns, haben sie sich alle getäuscht.

    Ausgerechnet die Renegaten des Marxismus-Leninismus, die Kapitulanten vor den ärgsten Feinden der “internationalen Arbeiterklasse”, die, welche für ihre Ideale nichtmal einen Schuss abgaben – die sollen heute unsere Geschichtskundelehrer sein.

    Das heutige Rußland hat ähnlich wie das heutige Ostdeutschland mit seiner sozialistisch-kommunistischen Vergangenheit abgeschlossen. Es gibt sicherlich eine Reihe von kommunistischen Nostalgikern; die russische Kommunistische Partei kam bis jetzt immer auf rund 15 – 20 % der Wählerstimmen, hatte aber nie eine Mehrheit, auch in den schlimmsten Krisenzeiten nicht. Was es aber gibt, zumindest bei den Leuten, die beide Zeiten bewußt erlebt haben, ist einmal die Möglichkeit, beide Perioden hinsichtlich Vor- und Nachteilen aus eigenem Erleben vergleichen und bewerten zu können. Zum anderen ist die Erinnerung an Zeiten wach, da verschiedene Staaten und Regionen, die jetzt Ausland sind, noch Teil des sowjetischen Staatsgebietes waren. Putin wird von vielen Apologeten im Westen Sowjetnostalgie vorgeworfen, wenn er den Zerfall der Sowjetunion als historischen Fehler bezeichnet. Seitens der baltischen Staaten, die mental und historisch immer mehr dem Westen zugeneigt waren, wird diese Sichtweise sicher mit Recht abgelehnt. Was aber die anderen ehemaligen Sowjetstaaten betrifft, so ist deren Entwicklung, vor allem, was den „asiatischen Hängebauch (O-Ton Solchenizyn) angeht, heute besorgniserregend für alle Anliegerstaaten zu nennen, in erster Linie wegen dem grassierenden islamischen Fundamentalismus, der dort nur durch die herrschenden autoritären Regimes niedergehalten wird, die sich nach dem Zusammenbruch des Sowjetreichs etablierten.

  180. Wolfgang Eggert 13.05. 09.59
    Eveline Kmietzyk 13.05. 06.59

    ich finde es zumindest schon einmal gut das Sie den Gedankengang von EVELINE unterstützen. Dem ich mich selbstverständlich geistig auch anschließe.
    Natürlich können wir von heute auf sofort den Hebel nicht umlegen. Das bedarf schon eine längerer Vorbereitung.
    Aber das jetzige Vereinigte Wirtschaftsgebiet….. genannt BRD….wäre bei einer 100 %tigen Souveränität und Bereitschaft der Gesellschaft, die Verantwortung für künftige Generationen, in Form eines fairen Generationsvertrag zu übernehmen und auf seinen selbstzerstörerischen dekadenten Lebenswandel zu verzichten ,in der Lage.das zu meistern.
    Unserer Globalisten-Politiker, die uns permanent erzählen und uns davor warnen, daß das wegen der Weltweiten wirtschaftlichen vernetzung unser Untergang wäre, verstoßen gegen ihren Amtseid und dienen nur der Elite.
    Aber wie gesagt, daß geht nicht von jetzt auf sofort, daß bedarf eine kluge diplomatische Vorbereitung.

  181. Heider sagt:

    Dr. Gunther Kümel sagt:
    „Zustimmung, bloß eine Kleinigkeit:
    “Das Kapital läßt die Soldaten marschieren”“

    Habe ich nicht geschrieben, auch nicht gemeint.
    Lesen Sie nochmal nach.

    In den angelsächsischen Ländern war u. ist das so, für das damalige D. habe ich meine Zweifel. Es scheint eher nicht die Hauptrolle gespielt zu haben, die ihm später die sowjetkommunistische Geschichtsdoktrin vorwarf.
    Es ging es um strategische Gleichschaltung aller, die der späteren UNO-Weltordnung im Wege standen, und dafür mussten letztlich Kriege her.
    Das deutsche Kapital war schon zu Bismarcks Zeiten ein neuer, unerwünschter Konkurrent der zunehmend international agierenden Kapitalfraktionen; auch ihm musste erst „der Zahn gezogen“ werden, damit es sich in das globale Geschäft einfügte (dessen Regeln andere bestimmten), ohne hier eine Sonderrolle zu beanspruchen u. die alten Familien richtig zu stören.

    Ich habe von der Mitbeteiligung des (deutschen) Kapitals am Regime geschrieben, aus der sich auch seine polit. Mitverantwortung ergibt oder hätte ergeben müssen, wenn man die hehren alliierten Massstäbe anlegt. Diese Mitverantwortung hat es, nachdem die Dinge schiefgingen, aber nie getragen oder tragen müssen, von ein paar alliierten Bestrafungsaktionen abgesehen. Deshalb war das alliierte Besatzungsregime auch absolut heuchlerisch, es war zweckgebunden an die eigenen Ziele u. hat mit allgemein gültigen Massstäben u. Werten nichts gemein.
    Das Beispiel >> Kapital war vielleicht kein sehr geeignetes. Hinaus wollte ich auf den polit. Opportunismus, der anscheinend jede Wandlung gleichsam über Nacht ermöglicht u. immerzu als normales verzeihliches Verhalten durchgeht; ähnliches konnte man 1989/90 in D. und zur gleichen Zeit im Ostblock sehen.

    Abschliessend (möglichst!). Das ganze offiziale Versöhnungsgerede krankt an der Geschichtsdoktrin von Schuld und Unschuld, Reue und Vergebung, die allein von den Herrschenden in Umlauf gehalten wird. Die normalen Deutschen oder Russen sind da unverfänglicher. Sie fragen nicht primär: Was hast du damals verbrochen! sondern sagen sich: Das war Gestern, und wir leben Jetzt!.

    Ein sehr gutes Beispiel ist der ehem. Hauptmann u. Stalingradkämpfer Horst Zank („Stalingrad“), der bis 1949 in sowjet. Gefangenschaft war u. dort Bitteres erlebte. Mit seinem persönlichen Wirken (er reiste ab 1985 zahlreiche Male zu den alten Schauplätzen, ohne sich in die Pose des Büssers zu werfen u. fand neue Freunde, nirgends begegneten ihm Ablehnung oder Vorbehalte) dokumentiert er das Verhältnis ehem. deutscher Soldaten u. sowjet-russischer Veteranen.
    http://www.an-allen-fronten.org/l_zank.htm
    [Ns. Habe sein Buch natürlich auch gelesen]

    Das, das verständige Einvernehmen von Gleichberechtigten und Gleichwertigen, ist Versöhnung.

  182. Wolfgang Eggert sagt:

    @HJS „5 % CLUB“
    „wir“ können den hebel nicht sofort umlegen. aber die liebe obrigkeit – für die man ja hier immer ein bisschen mitdenkt &textet – könnte es schon. deutschland wurde bereits von etlichen „befreundeten“ meinungsführern (vor allem aus anglo-amerika) direkt aufgefordert, zugunsten der eu aus selbiger auszutreten. na denn, wohlgemut, macht man es doch! dass dann die orientierung neu ausgerichtet werden muss liegt auf der hand. und die wird nach osten hinführen. dafür braucht berlin nichtmals mit dem westen zu brechen. und auch die special relations nach israel würde ich aufrechterhalten. für uns, für die, ihre „feinde“ und den rest der welt. die „bevölkerung“ wird sich in ALLES fügen, was von oben passiert. das hat sie immer so gehalten. auch in fragen der eu. solange lanz weitersendet ist die welt für 90% des wahlvolks okay.

  183. schnehen sagt:

    @Murx

    Ich habe den Eindruck, dass Sie nicht nur falsche Zitate von mir bringen, die gar nicht von mir stammen, was Sie zweimal gemacht haben, ohne sich dafür zu entschuldigen, sondern auch meine Beiträge nur halb lesen, denn sonst wäre Ihnen aufgefallen, dass ich mich bei den verschiedensten Anlässen, für die Bewahrung der deutschen Sprache, für deutsche Interessen, für die deutsche Souveränität, für ein Bündnis Deutschland-Russland oder für die deutsche Nation stark gemacht habe. Wenn ich diesen Ansatz nicht hätte, der mich mit Jürgen Elsässer verbindet, wäre ich gar nicht hier.

    Also würde ich Ihnen raten, etwas vorsichtiger mit bestimmten Behauptungen zu sein, ich würde mich nicht für Deutsche oder Deutschland einsetzen.

    Leider ist es aber so, dass die meisten Deutschen noch nicht aufgewacht sind und sich immer noch in einem tiefen Winterschlaf befinden. Die Kritik an dieser Schlafmützigkeit der Mehrheit der Deutschen, die immer noch die fünf Systemparteien und den Euro unterstützen, ist aber nicht gleichzusetzen mit Deutschfeindlichkeit. Im Gegenteil. Wer will, dass sich etwas ändert, muss solidarische Kritik an bestimmten Eigenschaften und Verhaltensweisen üben. Viele Deutsche müssen endlich ihre Untertanenmentalität ablegen und aufwachen, besonders aber die deutschen Gewerkschaften, die ihrer Aufgabe, für die einfachen Menschen einzutreten, in keinster Weise nachkommen. Ich würde mir wünschen, dass wir wie die Spanier, die Griechen oder viele andere Europäer unserer Regierung gegenüber viel kritischer eingestellt wären und Sie wahrscheinlch auch.

  184. Schnehen und Co,

    wie erklären Sie sich den Reichtum den sich Putin im Laufe seiner politischen Karriere zugelgt hat…..der sich in keiner Weise von denen der Oligarchen, denen er den Krieg erklärt hat,in der Summe unterscheidet.
    Auch dieser Reichtum ist nur durch Korruption und kriminelle Machenschaften angehäuft. Somit dem russischen Volke gestohlen worden.
    Das wahre Gesicht Putins werden Sie und alle seine vermeintlichen BRD Freunde noch in diesem Jahrzehnt kennenlernen.
    Was glauben Sie warum sein BRD Freund und Ex-Kanzler Gerhard Schröder in den Verwaltungsrat der europäischen Rothschild-Banken berufen wurde. Da kann man sich nicht einfach bewerben. Da wird man persönlich von einem Rothschild auserwählt und eingeladen.

  185. Wolfgang Eggert sagt:

    der geopolitisch nationale zweig in england und die usa (macht 30% der dortigen power aus) wird es gern sehen, wenn deutschland die schrottreife eu durch ihren austritt ihrem abriss entgegenführt. der überstaatliche bereich stellt die restliche prozentpunkte. das sind in erster linie israel und die banken. israel bieten wir ein neues „treues“ machtzentrum ausserhalb chinas, was die begrüßen – washington und london dagegen unterschätzen – werden. die banker sind der letzte unsicherheitsfaktor. möglich, daß sie auf einen letzten „großkrieg“ setzen, um ihre pfründe vor einer finanzpolitischen neuordnung zu retten (die natürlich irgendwann kommen muss). damit sitzen sie im gleichen boot wie die religiösen in nahost und new york. erstere könnten wir durch ein enges bündnis mit israel neutralisieren. das wäre unser beitrag für die welt, wie im letzten post angerissen. die alternative heisst global armageddon. und daran wird gegenwärtig gearbeitet.

  186. Hauke sagt:

    @Karl_Murx
    Wer ist denn für die Sicherheit des Landes und deren Grenzen zuständig und unter welcher Last werden wir hier denn bald zusammenbrechen.Ich sage nur 800.000 bis 1.000000 Zuwanderer jedes Jahr.Was glauben Sie,warum die MSM die Namen und ethnische Zugehörigkeit von Tätern in ihren Berichterstattungen verschweigt?Weil diese die Straftaten sogenannter rechter Gewalt um das Vielfache übersteigt.Um uns sicherer zu fühlen wird unsere Freiheit durch Überwachung immer mehr eingeschränkt.Viele trauen sich Abends und Nachts nicht mehr auf die Strasse.Wer etwas sagt,ist sofort Nazi.Wir müssen die „Kopftreter“hier erdulden ohne anklagen zu dürfen.Bestes Beispiel ist jetzt der Fall mit dem gerade eröffneten Prozess in Berlin ,das Opfer ist nach den Schlägen auf das Pflaster gefallen und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen.Die unzähligen Tritte gegen den Kopf haben damit nichts zu tun.Sehr wichtig für das Strafmaß!Auch bei dem Daniel aus Kirchweiye wurde peinlichst darauf geachtet in den Medien sofort klarzusrellen,das er mit dem Kopf gegen einen Bus knallte,wobei er sich diese Verletzungen zugezogen hat,nicht die massiven Tritte gegen den Kopf, das Hirn war laut Arzt Brei ,der Schädel mehrfach gebrochen usw.Den Koptretern oder auch Söldnern des Regimes gibt das zu verstehen wie gegen uns vorzugehen ist und mit geringen Strafen wird es belohnt.Dabei nehmen diese Anlauf und springen mit beiden Füssen immer wieder auf den Kopf.(Youtube)Gibt auch berichte von Unfallärzten die über derartige Verletzungen berichten.Der Gegner wird zu Fall gebracht und dann wird immer wieder auf den Kopf gesprungen bis alles Matsch ist.Und dann heisst es der Sturz auf das Pflaster oder ähnliches war tödlich!

  187. Wolfgang Eggert sagt:

    „der geopolitisch nationale zweig in england und den usa (macht 30% der dortigen power aus) wird es gern sehen, wenn deutschland die schrottreife eu durch seinen austritt ihrem abriss entgegenführt.“ so muss es heissen

  188. Heider sagt:

    schnehen sagt:
    „Putin wird mal wieder mit den Oligarchen in einen Topf geworfen, obwohl es gerade dieser Putin ist, der ihnen Grenzen gesetzt und sie von der politischen Macht ausgeschlossen hat.“

    Kann ja nicht sein:
    Oleg Deripaska
    http://de.wikipedia.org/wiki/Oleg_Wladimirowitsch_Deripaska
    Michail Fridman
    http://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Maratowitsch_Fridman
    Alexei Mordaschow
    http://de.wikipedia.org/wiki/Alexei_Alexandrowitsch_Mordaschow
    Wladimir Potanin
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Potanin

    Übrigens schrieb ich: „mitregieren“, und dass Typen wie Roman Abramowitsch u. Michail Prochorow jetzt nur noch ihr Geld verjuxen bzw. sich von der Politik zurückgezogen haben, das könnt „ihr“ (also mind. auch @ Karl_Murx) eurer blinden, tauben, halbdementen Grossmutter erzählen. Wenn man annimmt, dass alle führenden Politiker der westlichen Welt nur vordergründig führen, kann man nicht denken, dass Herr Putin tatsächlich der Herrscher von Russland ist.

    „Nun hatten wir hier von ‘Lillebor’ die vier Teile des Putin-Videos (‘Der andere Putin’), worüber ich mich sehr gefreut habe, und es war ein Genuss, sie anzusehen, weil sie sehr lehrreich waren. Aber hat sich Heider diese Teile angesehen?“

    Momentan sind wir hier noch bei den in West u. Ost staatsoffiziellen „Lehren“ der Geschichte, mit frdl. Duldung des Blogbetreibers.

    „Es gibt übrigens auf Russia Today auch eine Geschichtsreihe, die ich regelmäßig verfolge, die ich Heider empfehlen kann, wenn er Englisch kann. Dort wird zum Beispiel auch die Stalinära aufgearbeitet, z. B. die Massenmorde an polnischen Intellektuellen und Offizieren durch Stalin und Berijas NKWD (20.000 Opfer), Stichwort Katyn.“

    Und das gibt’s, und zwar schon lange, deutschsprachig – die einzigartigen Massenverbrechen des real existierenden Kommunismus u. besonders seiner Spielarten Stalinismus u. Maoismus im Namen einer Klasse gegen nahezu Jedermann einschl. der dtsch. Kriegsgefangenen (die Episode Katyn kommt natürlich auch drin vor):
    Courtois, Werth u.a.
    DAS SCHWARZBUCH DES KOMMUNISMUS – Unterdrückung, Verbrechen und Terror
    http://buch.archinform.net/isbn/3-492-04053-5.htm

    „Also mein Eindruck ist der, dass das heutige Russland keinen Geschichtsrevisionismus betreibt, sondern ehrlich versucht, die eigene Geschichte aufzuarbeiten. Aber wenn man an die Sache intellektualistisch und voreingenommen herangeht (da herrscht eine böse Clique, also kann die nur Geschichtsrevisionismus betreiben. (Das wollten Sie doch sagen, Herr Heider, falls nicht, korrigieren Sie mich!), kann man der Wahrheit nicht auf die Spur kommen.“

    Also entweder, Sie sind sich über die Bedeutung des Begriffs >> Geschichtsrevisionismus nicht klar oder, Sie möchten mir eine Falle stellen, damit ich jetzt möglichst umfassend äussere, um am Ende als der nunmehr auch rechte Buhmann dazustehen. Ähnlich lief es, wenn auch nicht von Ihnen initiiert, bei den Debatten um das Christentum.
    Lesen Sie den Link auf Stephan Steins/Rote Fahne, da steht eigentlich alles drin.

    „Ob das auch einem Stephan Steins gelingt, den Heider zitiert, und der die ‘Rote Fahne’ der KPD herausbringt, die in ihrem Emblem den Stalinkopf zeigt, ihn also gut zu finden scheint, weiß ich nicht.“

    Demnach haben Sie definitiv den erwähnten Link nicht gelesen! Die Rote Fahne.eu, Hrsg. Stephan Steins, hat mit Stalinismus nichts zu tun und trägt nicht Stalins Konterfei.

    In dem Zusammenhang darf ich daran erinern, dass Sie es waren, der Generalissimus Stalins Rote Armee hochleben liess und nicht ich.

    „Auf jeden Fall sollten wir nach vorne schauen und versuchen, die heutigen Ereignisse von einem klaren antiimperialistischen Standpunkt aus beurteilen. Das führt uns dazu (…) dass wir der heutigen russischen Regierung und Putin wohlwollend gegenüberstehen sollten, das führt uns dazu, Israel und die Zionisten (…) mit dem internationalen Finanzkapital, (…) Rothschild-Familie (…), klar als den Hauptfriedensfeind, (…) auch für uns und unsere Souveränität anzusehen.“

    Der klare antiimperialistische Standpunkt setzt den Blick auf die Kontinuität der herrschenden Eliten von Gestern bis Heute voraus. Wenn Sie die herrschenden westlichen Eliten von Heute besehen (aktuell: Syrien!), dann können Sie eigentlich nicht darauf kommen, dass Diegleichen gestern die Guten waren, die „uns“ von unseren superschlimmen Nazis „befreit“ hätten. Nochmal mein Tipp: Lesen Sie, was Steins schreibt, und dann überlegen Sie vielleicht irgendwann einmal, ob das, was Ihnen die Lehrer in der Schule über Geschichte vermittelt haben u. was heute alle Staatsmedien unisono von sich geben, stimmen kann.

    „Wir kommen der Wahrheit nur näher, wenn wir die Geschichte aus der Sicht der einfachen Menschen betrachten, wenn wir einen Krieg z. B. aus der Sicht der Hungernden, der Leidenden, der Kämpfenden, der Widerstand Leistenden betrachten, aber alle ideologischen Scheuklappen ablegen. (Vielleicht wollte H. das auch sagen, und ich habe ihn missverstanden). So erkennen wir das schier grenzenlose Leid, das die Leningrader oder die Moskauer Bevölkerung damals (…) Auch darüber gibt es auf RT eine Dokumentation, die ich Heider und anderen, die an einer ehrlichen Aufarbeitung der Geschichte interessiert sind, empfehlen kann.“

    Genau aus der Sicht, VON UNTEN, soll man Geschichte sehen. Deshalb schrieb ich auch den @ schnehen gerichteten Beitrag am Mai 12, 2013 um 01:54. Aber wenn man sie so sieht, dann kann man unmöglich die offizielle Geschichtsschreibung annehmen, denn das ist die Sicht derjenigen VON OBEN (zu denen DA OBEN, denn die DA OBEN sind eine Klasse, gehören jedoch auch Putin u. mehr noch die russ. Oligarchen – kein Antikapitalist wird sich ernsthaft mit solchen Leuten verbünden, nur weil sie Russen sind).
    Das (die Sicht derjenigen von OBEN) ist nicht nur der Fall für den fraglichen Zeitraum in D. und Europa sondern für allerweiteste Teile der gesamten Geschichte. Dazu, zur Herrschaftsgeschichte schlechthin, habe ich bzgl. des „christlichen Themas“ wiederholt vorgetragen u. auch Ihrerseits eher Unverständnis geerntet.
    Und dabei macht es eben keinen Unterschied, ob die DA OBEN der römische Papst oder die us-amerikanische Oberklasse ist, die Geschichte schreiben (lassen) – sie sind deswegen nicht besser u. nicht glaubwürdiger, nur weil sie von uns aus gesehen Ausländer sind. Die herrschende Klasse eines jeden Landes (auch die deutsche nicht) ist niemals „für uns“ u. kann nicht die reine Wahrheit, nichts als die Wahrheit sprechen.
    Was nun Ihr Mitgefühl für die Leiden der Russen im Weltkrieg angeht, so erscheint es deutlich ideologisch, weil es sich einseitig auf sie und nicht auf alle Opfer, namentlich auch die deutschen bezieht. Man kann das Leid unmöglich verschieden werten, das ist im Hinblick auf die eigentlichen Protagonisten unzulässig. Nicht Völker kämpfen gegeneinander (das ist nur ein falscher Sprachgebrauch), sondern es sind Regierungen, die Armeen aus Gliedern des gemeinen Volkes in Marsch setzen (das keine andere Wahl hat als zu marschieren!), u. überstaatliche Mächte wie das Kapital denken sich die Sache vorher aus. Und deswegen kann es auch keine Kollektivschuld geben.

    Geschichte, Herr schnehen, ist endlich auch das, was gerade aktuell, in diesen Wochen u. Monaten passiert. Sie heisst noch nicht „Geschichte“, aber in ein paar Jahren wird sie so genannt werden. Und, was denken Sie, wie wird das aktuelle Zeitgeschehen einmal in die Geschichtsdokumente für die Nachwelt eingehen, wenn sich an den Herrschaftsverhältnissen nichts ändert? Ich sage es Ihnen, die Antwort nicht abwartend: Unsere Nachfahren werden über die BRD, die Geheimdienstkonstruktion „NSU“, über die „Europäische Integration“, über den Welthandel u. die Globalisierung, über Jugoslawien/Serbien, Irak, Libyen und Syrien eine grandiose Lügendarstellung zu sehen bekommen, analog zu dem, was „sie“ aktuell dazu verlauten, wie es z.B. zum „Bürgerkrieg“ in Syrien gekommen sei.

  189. schnehen sagt:

    @HJS 5%Club

    ‚Putin hat sich Reichtum durch kriminelle Machenschaften angeeignet‘

    Dann habe ich drei Fragen, die ich von Ihnen beantwortet haben möchte:

    1. Können sie das auch beweisen oder bequemerweise nur behaupten so wie es Teile der russischen Opposition tun?

    2. Wenn das stimmt, dass Putin ein ganz normaler Oligarch wie andere ist, wie kommt es dann, dass die westliche Presse dem Öloligarchen Chordorkowski applaudiert, der einsitzt, gegen Putin aber ununterbrochen Kampagnen führt? Wie ist diese unterschiedliche Behandlung zu erklären?

    3. Wenn Putin ‚korrupt‘ ist wie Sie behaupten, weshalb hat er erst kürzlich ein Gesetz unterzeichnet, dass es Regierungsbeamten untersagt, im Ausland Konten zu führen?

  190. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Heider: „Versöhnung“

    Jetzt verstehe ich Ihre Aussagen besser, Zustimmung.

    Übrigens sind die Sieger sehr wohl auf „das deutsche Kapital“ losgegangen. Bekanntlich war Gustav Krupp einer der Angeklagten vor dem Nürnberger Verbrechergericht; als sich herausstellte, daß der Konzernchef zu krank war, nahm man einfach seinen Sohn Alfried. Es gab die „Nachfolgeprozesse“, den IG-Farben-Prozeß, den Prozeß um die deutsche Rüstung („Milchprozeß“), den Flickprozeß.

    Vielleicht sollte man die Manager von Raeython aufhängen?

  191. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Geschichtsbetrachtung in Rußland“

    Gorbatschow hatte die Archive geöffnet und (zB) ganz offiziell der „brd“-Regierung die Sterbeliste von Auschwitz übergeben.
    Putin hat die Archive wieder unzugänglich gemacht.

    Nur das macht ihm (durch das Ausschließen der penibel die Archive durchforstenden Wissenschaftler) den Rücken frei für eine Geschichtsbetrachtung, die die Kontinuität des russischen Imperiums betont und die Auflösung der SU bedauert. Vermutlich ist die Motivation dahinter die Erkenntnis, daß allzu viel Verurteilung der irritierenden Vergangenheit dem Volk, dem Kleinen Mann ein vernünftiges Leben kaum ermöglicht. Putin ist schließlich (Vollblut)-Politiker mit der verantwortung für das leben von Volk und Staat; und nicht Professor für Geschichte mit dem Anspruch auf objektive, quellengestützte Wahrheit. Ranke: „Erzählen, wie es gewesen ist“.

    Es gibt unter den Wissenschaftlern selbstverständlich das, was man (zu Unrecht abschätzig) als den „Revisionismus“ bezeichnet. Es gab den „russischen Historikerstreit“, ich habe einige Autoren angeführt. Und es gibt eine lange Reihe bedeutender Historiker, die sich mit den Thesen des Insiders SOWOROW identifizieren.

  192. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: Geschichte ist wichtig.

    Ich habe großes Verständnis für Putin, wenn er sich eher dem Wohlergehen des Volkes verpflichtet fühlt als der reinen historischen Wahrheit.

    Wie wichtig Wahrheit in der Geschichte sein kann, zeigt ein Artikel in der „taz“.

    http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2005/10/15/a0058

    Jüdische Killer-Kommandos in britischem Dienst haben auf Grund einer ganz bestimmten Geschichtsinterpretation nach dem Krieg Jagd auf deutsche Soldaten und Zivilisten gemacht.
    Der Artikel spricht von einigen hundert Ermordeten.

  193. Anonym sagt:

    @Heider
    Mir leuchtet nicht ein, was Sie mit den von Ihnen verlinkten „Oligarchen “ auszusagen versuchen.
    Diese nämlich üben nicht mal einen Bruchteil der Macht aus, die die Oligarchen aus den 90ern ausgeübt haben. Wenn man bei den von Ihnen verlinkten Herren überhaupt von „Macht ausüben“ sprechen kann.
    Insofern hinkt Ihr Vergleich ziemlich und schnehen hat im Umkehrschluss Recht damit, wenn er sagt, dass Putin den Oligarchen Grenzen gesetzt hat.

    Ein Aspekt, der häufig zu Verwirrung führt, ist die Tatsache, dass die Oligarchen von heute, sich kaum von den deutschen oder amerikanischen Milliardären unterscheiden. Dementsprechend müsste man die Herrschaften korrekterweise einfach nur Milliardäre nennen. Oder eben man nennt unsere Albrechts, Klattens und Quandts ebenso Oligarchen. Tut man dies nicht, misst man mit zweierlei Maß.

    Aber das kann man von der westlichen Gesellschaft ja nicht erwarten. Alles, was mit Russland zu tun hat, muss mit negativen Begriffen gewürzt sein. Alles und jeder, der gegen Russland ist, ist ein Friedenskämpfer. Milliardäre sind Oligarchen, Staatsoberhäupter sind Autokraten oder gar Diktatoren und Verbrecher sind Oppositionelle.
    So einfach kann man sich die Welt reden, wenn man nur Springer-Medien oder bspw. einen manipulativen Benjamin Bidder vom Spiegel als Quelle heranzieht.

  194. Karl_Murx sagt:

    @schnehen:

    Ich habe den Eindruck, dass Sie nicht nur falsche Zitate von mir bringen, die gar nicht von mir stammen, was Sie zweimal gemacht haben, ohne sich dafür zu entschuldigen

    Doch, habe ich.

    sondern auch meine Beiträge nur halb lesen, denn sonst wäre Ihnen aufgefallen, dass ich mich bei den verschiedensten Anlässen, für die Bewahrung der deutschen Sprache, für deutsche Interessen, für die deutsche Souveränität, für ein Bündnis Deutschland-Russland oder für die deutsche Nation stark gemacht habe. Wenn ich diesen Ansatz nicht hätte, der mich mit Jürgen Elsässer verbindet, wäre ich gar nicht hier.

    Wenn Sie meinen Kommentar richtig gelesen hätten, dann wüßten Sie, daß er sich gegen kritiklose Lobhudelei sowohl der Sowjetunion als auch des heutigen Rußlands unter Putin richtet. Ich sage es noch einmal: Ich bin ein Anhänger der engeren Zusammenarbeit mit dem heutigen Rußland, sowohl auf wirtschaftlichen, politischen wie auch militärischem Gebiet, auch gegen den Widerstand des Großen Bruders in Übersee. Aber alles das hat immer unter der Wahrung der einheimischen deutschen Interessen zu erfolgen, genauso wie das Putin – richtigerweise – mit seinen russischen Interessen hält. Das müssen nicht immer dieselben sein, und die können sich schon mal hakeln, obwohl es keine grundsätzlichen Unterschiede gibt. Das ist das, worauf ich hinaus will.

    Leider ist es aber so, dass die meisten Deutschen noch nicht aufgewacht sind und sich immer noch in einem tiefen Winterschlaf befinden. Die Kritik an dieser Schlafmützigkeit der Mehrheit der Deutschen, die immer noch die fünf Systemparteien und den Euro unterstützen, ist aber nicht gleichzusetzen mit Deutschfeindlichkeit. Im Gegenteil. Wer will, dass sich etwas ändert, muss solidarische Kritik an bestimmten Eigenschaften und Verhaltensweisen üben. Viele Deutsche müssen endlich ihre Untertanenmentalität ablegen und aufwachen, besonders aber die deutschen Gewerkschaften, die ihrer Aufgabe, für die einfachen Menschen einzutreten, in keinster Weise nachkommen.

    Dazu müßten wir aber wieder lernen, unsere chronische Ich-Schwäche zu überwinden und unsere eigenen Interessen wieder gegen fremde selbstbewußt vertreten, damit auch unsere Regierung das wieder tut.

    Ich würde mir wünschen, dass wir wie die Spanier, die Griechen oder viele andere Europäer unserer Regierung gegenüber viel kritischer eingestellt wären und Sie wahrscheinlch auch.

    Ich wüßte ehrlich gesagt nicht, wo ich unkritisch gegenüber der deutschen Regierung eingestellt sein soll. Deren Politik schreit ja geradezu danach, daß man sich ihr entgegenstellt.

  195. Karl_Murx sagt:

    @Heider:

    Kann ja nicht sein:
    Oleg Deripaska
    http://de.wikipedia.org/wiki/Oleg_Wladimirowitsch_Deripaska
    Michail Fridman
    http://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Maratowitsch_Fridman
    Alexei Mordaschow
    http://de.wikipedia.org/wiki/Alexei_Alexandrowitsch_Mordaschow
    Wladimir Potanin
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Potanin

    Übrigens schrieb ich: “mitregieren”, und dass Typen wie Roman Abramowitsch u. Michail Prochorow jetzt nur noch ihr Geld verjuxen bzw. sich von der Politik zurückgezogen haben, das könnt “ihr” (also mind. auch @ Karl_Murx) eurer blinden, tauben, halbdementen Grossmutter erzählen.

    Doch, genau das erzähle ich. Diese Oligarchen wurden von Putin an die Leine gelegt. Darum regiert heute er und nicht die. Es gäbe Putin nicht mehr, wäre das anders.

    Wenn man annimmt, dass alle führenden Politiker der westlichen Welt nur vordergründig führen, kann man nicht denken, dass Herr Putin tatsächlich der Herrscher von Russland ist.

    Im Unterschied zu den Marionetten im Westen übt Putin tatsächlich die Macht aus, wenn auch nicht mehr diktatorisch und allumfassend wie früher die KPdSU. Aber war das nicht das, was man mit „Demokratisierung“ und „Errichtung der Zivilgesellschaft“ meinte? Auch Putin kann heute nicht machen, was er will, weil es eben eine Machtverteilung gegeben hat. Das Parlament, lange Zeit im Westen abschätzig als Abnickveranstaltung verspottet, hat sehr wohl Einfluß, und auch die russische Regierung muß hier Widerstände überwinden und Überzeugungsarbeit leisten. Die überregionalen Fernsehsender sind zwar wieder staatlich. Aber es gibt eine breitgefächerte Landschaft der Printmedien wie auch private Fernsehsender, und erstere schreiben fast durchgängig gegen Putin. Die Größe und Unterschiedlichkeit des Landes sowie die stattgefundene Föderalisierung zwingen auch die Gouverneure der 89 Regionen oft zu einem Kurs gegen die russische Föderalregierung, unabhängig davon, ob sie nun mit Billigung dieser Föderalregierung gewählt worden oder nicht, und das hat Putin zu berücksichtigen.

    Auch in der Justiz kommt nicht mehr wie früher ein Brieflein vom Zentralkomittee, wie das Urteil zu lauten hat, sondern auch da haben sich sehr wohl rechtsstaatliche Strukturen etabliert, mit allen Schwächen und Erscheinungen von Korruption und Versuche der Beeinflusssung.

  196. Schnehen

    Ich gehöre nicht zu den „Auserwählten“ die regelmäßig im Kreml ein und aus gehen. Ich habe auch nicht die private Handy Nr. von Putin, der genaue Kontostand auf seinen privaten Kontoauszügen ist mir auch nicht bekannt.
    Für mich spielt es auch keine Rolle ob er 40 Milliarden oder nur 40 Millionen Dollar schwer ist.
    Mir kann niemand erzählen ,daß er mit seinem bescheidenen Präsidenten Salär von ca. 100.000 Dollar seine patriotische Seele befriedigt sieht. Der Politiker muß auch noch in Rußland erst geboren werden.
    Politische Macht geht immer mit wirtschaftlicher persönlicher Vorteilsnahme einher.Das ist leider so.Wer das nicht glauben will ist schon sehr naiv.
    Meine Informationen über Putin und andere Größen der Weltpolitik beziehe ich genau wie die meisten über verschiedene allgemein zugängliche Quellen.Vergleiche das mit den Äußerungen,Verhalten und Taten der betreffenden Personen und bilde mir dann meine Meinung.
    Bei Chordorkowski stellt sich mir auch die Frage, ist er wirklich der Kriminelle oder ist er nur ein unbequemer Gegner der zur Gefahr für Putin wurde und deshalb weit weg von Moskau im Knast verrotten soll. Je nach Sympathie tendiert man in die eine oder andere Richtung.
    Putin kann in Rußland schalten und walten wie er es für Richtig hält. Solange das nur Rußland und seine Innenpolitik betrifft, die russische Bevölkerung damit einverstanden ist, interessiert mich das nicht.
    Ich habe seit der dritten Präsidentschaft von Putin noch nie ein versöhnliches Wort oder Geste in der Öffentlichkeit gehört und gesehen die uns in berechtigter Weise Hoffnung schöpfen läßt.
    Das Gegenteil war eher der Fall. Daher frage ich mich, woher all die BRD Zweck“Optimisten“ ihre unerschütterliche Hoffnung her beziehen.
    Rußland ist nach wie vor Alliierte Besatzungsmacht wie die anderen.Und wird von diesem Recht auch Gebrauch machen, wenn es die Situation erfordert.
    Deutschland ist nach wie vor der Spielball und die Verhandlungsmasse in den Händen der Alliierten. Solange die russischen Interessen berücksichtigt und befriedigt werden sind alles nur Scheingefechte.
    Das sieht man auch am Nahen und Mittleren Osten.Wenn die vermeintlichen Mächtigen an einem Frieden vor Ort interessiert wären, könnte dort schon längst Ruhe und Frieden sein. Auch dort geht es nur um die persönlichen Interessen Rußlands, USA und China.

  197. schnehen sagt:

    @Ja, Heider, ich möchte Ihnen eine Falle stellen, so hinterhältig bin ich. Scherz beiseite.

    Sie behaupten, dass Putin zu den Oligarchen gehört bzw. mit ihnen und für sie regiert, und gehen davon in Ihrem Beitrag auch nicht ab. Richtig?

    Bleiben wir nur mal hart an diesem einen Punkt. Prüfen wir, ob Sie recht haben, ob Ihr Argument wasserdicht ist oder nicht.

    Was sind Oligarchen?

    Erstes Merkmal:

    Oligarchen sind Milliardäre, die sich ihren Reichtum zusammengeklaut haben und die, wenn sie genügend Geld zusammenhaben, daran gehen, ein ganzes Land oder sogar ganze Erdteile auszuplündern.

    Zweites Merkmal:

    Oligarchen versuchen sich stets, die Staatsmacht oder auch internationale Organisationen Untertan zu machen, um über diesen Hebel, sich öffentliches Eigentum anzueignen, das sie dann meistens im Ausland in Steueroasen anlegen oder dazu verwenden, sich noch mehr Reichtum auf Kosten der Allgemeinheit anzueignen, z. B. über Banken und Finanzprodukete wie Derivate.

    Trifft das auf Wladimir Putin zu?

    Dass Putin kein Milliardär ist, der sich sein Geld zusammengeklaut und in Steueroasen angelegt hat, wissen wir. Niemand behauptet das ernsthaft. Aber:

    Arbeitet Putin mit den Oligarchen zusammen, wie dies Jelzin und vor ihm schon im bescheideneren Rahmen der ‚Kommunist‘ (heute Globalist und Rockefeller-Freund) Gorbatschow tat?

    Nein, weil

    1. Die Gesetze, die Putin unterzeichnet, die Macht der Oligarchen begrenzen. Sie dürfen kein staatliches Eigentum mehr aufkaufen. Bestimmte Oligarchen befinden sich in Haft oder sind ins Ausland gegangen, weil sie sich in Russland nicht mehr austoben können.

    2. wenn Putin den Oligarchen freie Hand gelassen hätte, hätte Russland eine ganz andere Entwicklung in den letzten 14 Jahren Putinismus genommen.

    Welche Entwicklung hat Russland im Unterschied zur Jelzin-Zeit der neunziger Jahre, als den Oligarchen freie Hand gelassen wurde, genommen?

    a. Die Steuereinnahmen der Russischen Föderation haben sich vierfacht dank der Wiederherstellung des staatlichen Eigentums an russischen Bodenschätzen, so am Öl, z. B. am Öl auf Sachalin. Das ermöglicht Ausgaben für Wohnungsbau und Gesundheitswesen, aber auch für Schulen. In jeder arktischen Region (RT berichtet darüber) gibt es wieder eine Gesundheitsversorgung und gehen die Kinder wieder zur Schule. Sie werden mit einem Hubschrauber abgeholt und wieder zurückgebracht. Niemand friert mehr.

    b. Die Lebenserwartung (unter Jelzin bei Männern unter 60 Jahre!), steigt inzwischen wieder an.

    c. Der Rückgang der Bevölkerung ist umgekehrt worden. Die Bevölkerung ist zum ersten Mal wieder in den letzten Jahren gewachsen. Unter Jelzin waren Verluste von jährlich einer Million festzustellen.

    d. Das BSP Russlands ist in den letzten 10 Jahren gewaltig angewachsen, hat regelrechte Sprünge gemacht.

    (Quelle: Voltairenet.org)

    Würden heute die Oligarchen noch den Staat kontrollieren (sie taten es zusammen mit der CIA übrigens), würde das Land weiter ausgeplündert und seine Reichtümer weiter verschachert werden. Aber dies ist nicht mehr der Fall. Der Trend ist umgekehrt worden, dank der Politik Wladimir Putins, aber auch seiner Partei.

    Also ist die heutige Regierung Putin anders zu beurteilen. Also kann man nicht mehr behaupten, dass er für die Oligarchen arbeitet, die nachweislich Länder in ihrer Entwicklung zurückwerfen und nicht nach vorne bringen. Würde er dies tun, würde er vom Westen mit Lobenshymnen nur so überhäuft werden. Aber das Gegenteil ist der Fall.

    Putin hat die Unabhängigkeit Russlands zum größten Teil, wenn auch noch nicht vollständig zum Leidwesen der USA und der EU wiederhergestellt. Ich kenne keine Oligarchen, die diese Absicht haben. Diese Leute arbeiten in der Regel mit der internationalen Finanzmafia eng zusammen und finden sich einträchtig bei Bilderbergtreffen, Seite an Seite mit David Rockefeller und Henry Kissinger ein.

    An ihren Taten muss man Politiker messen und diese Taten, wenn man sie zur Kenntnis nimmt, sprechen eine deutliche Sprache.

    Schlussfolgerung:

    Ihr Argument, dass Russland von einer Oligarchen-Clique, zu der auch Putin gehört, regiet wird, ist nachweislich falsch.

  198. Heider sagt:

    @ Karl_Murx
    „Ihre Einschätzung von Putin und der heutigen russischen Elite ist ein Paradebeispiel für Kenntnisfreiheit und ideologischer Voreingenommenheit.“

    Welche Ideologie habe ich?

    „Putin war derjenige, der überhaupt erst die russische Staatlichkeit wieder herstellte … Zum ersten die Etablierung Rußlands als eine souveräne, unabhängige Großmacht,“

    Man muss sich doch fragen, wie es überhaupt dazu (zum Verlust des Supermachtstatus u. Zerfall der UdSSR) kommen konnte >> unglaublich, gleichsam über Nacht übergab die sowjetkomunistische Nomenklatura den Staat mit allem was dazu gehörte (einschl. seiner Bürger) an das Kapital u. seine westl. Einflussagenten, ohne dass auch nur ein Schuss gefallen wäre! All ihre Ansprüche an sich, ihre Bürger und v.a. an die ganze Welt, basierend auf der Lehre des Marxismus-Leninismus, waren auf einmal gegenstandslos u. nichts mehr wert. Es hat geschichtlich noch kein Reich bestanden, das sich so sang- u. klanglos selbst aufgelöst hat, und es hat noch keine Ideologie gegeben, die sich dermassen ad absurdum geführt hat.

    Nun sagen Sie dazu, „das heutige Rußland hat ähnlich wie das heutige Ostdeutschland mit seiner sozialistisch-kommunistischen Vergangenheit abgeschlossen“.
    Das ist wie ein echter Witz, es ist ein Ausdruck des typischen Funktionierens von Herrschaftsgeschichte im Volk: Es wird über sie nicht gestritten, sie wird nicht zurückgeführt, ihre äusseren Ergebnisse werden nur konstatiert u. gefällig zusammengefasst, damit sie zum Gesamtbild von Mensch, Zeit u. Raum passen, das die Herrschenden uns zeigen u. das man Geschichte nennt. Genau dort will uns die Herrschaft seit ewigen Zeiten haben: Wir bedienen uns ihrer Begriffe, nehmen ihre Erklärungen an, und ihre Schau der Welt wird zur unsrigen.

    Das Traurige an der besagten Geschichte ist, dass es sich nicht um lang zurückliegende Ereignisse handelt, deren Zeitzeugen man nicht selbst gewesen wäre, um es wirklich besser zu wissen u. daraus keine anderen Schlüsse u. Forderungen abzuleiten.

    Dass Sie, Herr Murks, sich auch im Fall Putin, dessen Unterschiede zu unseren westl. Herren marginal sind, als geborener Untertan gebährden, wundert mich in Anbetracht Ihrer sonst bekanntgegebenen Einstellung zu Kapital u. Kirche nicht – Putin ist ihr Interessenwalter. Warum Sie sich noch einem(!) Ausländer als Vasall andienen wollen ist wohl mit Erziehung u. Hoffnungslosigkeit zu erklären – den Deutschen wurde das Rückgrat gebrochen. Aber Putins geistig-politische Väter waren dabei, als es gebrochen wurde, und sein ganzes Wirken deutet darauf, dass er nicht den Gegner der NWO sondern eine Variante derselben darstellt. Demnach hätten die Völker nur noch die Wahl zwischen zwei Herren (US-EU-Israel-Block vs. BRICS).

    Meine Schlussfolgerung u. meine Forderung aus diesem Teil der jüngsten Geschichte ist – und darum schreibe ich darüber -, solchen Politversagern wie der Generation Putin, die heute in Russland führt (sie stammen fast alle aus der alten Nomenklatura, mit deren Gunst sie ihre ersten Schritte machten) den Spiegel vorzuhalten. Indem ich sage >> Seht euch erstmal selbst an, klärt eure eigenen Dinge, und dann könnt ihr Anderen vielleicht etwas über ihre Dinge erzählen!
    Und an dem Punkt sind wir wieder bei unserer deutschen Geschichte.

    Natürlich enthalten die Ereignisse im fraglichen Zeitraum ein gemeinsames deutsch-russisches Moment. Selbstverständlich dürfen auch die heutigen Russen ihren Sieg aus dem traditionellen Verständnis ein Volk zu sein u. eine Geschichte zu haben feiern. Nur was sie (die dort Regierenden) normalerweise nicht dürften ist, die Freiheit der Meinungsäusserung, Forschung u. Lehre zu verbieten, den Deutschen eine geschichtliche Sicht aufzuzwingen u. aus dieser ihrer (russischen) Sicht fortgesetzt (also auch heute) politische u. geistige Verhaltensregeln für alle lebenden u. zukünftigen Deutschen abzuleiten. Das kann, ethisch verstanden, keine Grundlage für echte Versöhnung, ein Bündnis oder gar Freundschaft zwischen Staaten sein, da sie das Selbstbestimmungsrecht (die Souveränität) des einen u. den gegenseitigen Respekt vermissen lassen.

    Vorurteilslose Verständigung wird es, solange die geistigen Grundlagen der Nachkriegsordnung nicht allseitig (einvernehmlich!) revidiert u. gestürzt sind, deshalb weiterhin nur zwischen den Angehörigen der versch. Völker geben, zwischen denen DA UNTEN, den „einfachen Leuten“ (Volksmund). Wäre es jemals nach ihnen gegangen, dann hätte es freilich auch niemals Kriege gegeben u. sähe die Welt heute grundsätzlich anders aus.

  199. Heider sagt:

    Korrekturbeitrag wg. HTML-Fehler
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    @ Karl_Murx
    „Ihre Einschätzung von Putin und der heutigen russischen Elite ist ein Paradebeispiel für Kenntnisfreiheit und ideologischer Voreingenommenheit.“

    Und welche Ideologie habe ich?

    „Putin war derjenige, der überhaupt erst die russische Staatlichkeit wieder herstellte … Zum ersten die Etablierung Rußlands als eine souveräne, unabhängige Großmacht,“

    Man muss sich fragen, wie es überhaupt dazu (zum Verlust des Supermachtstatus u. Zerfall der UdSSR) kommen konnte >> unglaublich, gleichsam über Nacht übergab die sowjetkomunistische Nomenklatura den Staat mit allem was dazu gehörte (einschl. seiner Bürger) an das Kapital u. seine westlichen Einflussagenten, ohne dass auch nur ein Schuss gefallen wäre! All ihre Ansprüche an sich, ihre Bürger und v.a. an die ganze Welt, basierend auf der Lehre des Marxismus-Leninismus, waren auf einmal gegenstandslos u. nichts mehr wert. Es hat geschichtlich noch kein Reich bestanden, das sich so sang- u. klanglos selbst aufgelöst hat, und es hat noch keine Ideologie gegeben, die sich dermassen ad absurdum geführt hat.

    Nun sagen Sie dazu, „das heutige Rußland hat ähnlich wie das heutige Ostdeutschland mit seiner sozialistisch-kommunistischen Vergangenheit abgeschlossen“.
    Das ist wie ein echter Witz, es ist ein Ausdruck des typischen Funktionierens von Herrschaftsgeschichte im Volk: Es wird über sie nicht gesprochen, sie wird nicht zurückgeführt, ihre äusseren Ergebnisse werden nur konstatiert u. gefällig zusammengefasst, damit sie zum Gesamtbild von Mensch, Zeit u. Raum passen, das die Herrschenden uns zeigen, und das man Geschichte nennt. Genau dort will uns die Herrschaft seit ewigen Zeiten haben: Wir bedienen uns ihrer Begriffe, nehmen ihre Erklärungen an, und ihre Schau der Welt wird zur unsrigen.

    Das Traurige an der besagten Geschichte ist, dass es sich nicht um lang zurückliegende Ereignisse handelt, deren Zeitzeugen man nicht selbst gewesen wäre, um es wirklich besser zu wissen u. daraus keine anderen Schlüsse u. Forderungen abzuleiten.

    Dass Sie, Herr Murks, sich auch im Fall Putin, dessen Unterschiede zu unseren westlichen Herren marginal sind, als geborener Untertan gebährden, wundert mich in Anbetracht Ihrer sonst bekanntgegebenen Einstellung zu Kapital u. Kirche nicht – Putin ist ihr Interessenwalter. Warum Sie sich noch einem Ausländer als Vasall andienen wollen ist wohl mit Erziehung u. Hoffnungslosigkeit zu erklären – den Deutschen wurde das Rückgrat gebrochen. Aber Putins geistig-politische Väter waren dabei, und sein ganzes Wirken deutet darauf, dass er nicht den Gegner der NWO sondern eine Variante derselben darstellt. Demnach hätten die Völker nur noch die Wahl zwischen zwei Herren (US-EU-Israel-Block vs. BRICS).

    Meine Schlussfolgerung u. meine Forderung aus diesem Teil der jüngsten Geschichte ist – und darum schreibe ich darüber -, solchen Politversagern wie der Generation Putin, die heute in Russland führt (sie stammen fast alle aus der alten Nomenklatura, mit deren Gunst sie ihre ersten Schritte machten) den Spiegel vorzuhalten. Indem ich sage >> Seht euch erstmal selbst an, klärt eure eigenen Dinge, und dann könnt ihr Anderen vielleicht etwas über ihre Dinge erzählen!
    Und an dem Punkt sind wir wieder bei unserer deutschen Geschichte.

    Natürlich enthalten die Ereignisse im fraglichen Zeitraum ein gemeinsames deutsch-russisches Moment. Selbstverständlich dürfen auch die heutigen Russen ihren Sieg aus dem traditionellen Verständnis ein Volk zu sein u. eine Geschichte zu haben feiern. Nur was sie (die dort Regierenden) normalerweise nicht dürften ist, die Freiheit der Meinungsäusserung, Forschung u. Lehre zu verbieten, den Deutschen eine geschichtliche Sicht aufzuzwingen u. aus dieser ihrer (russischen) Sicht fortgesetzt (also auch heute) politische u. geistige Verhaltensregeln für alle lebenden u. zukünftigen Deutschen abzuleiten. Das kann, ethisch verstanden, keine Grundlage für echte Versöhnung, ein Bündnis oder gar Freundschaft zwischen Staaten sein, da sie das Selbstbestimmungsrecht (die Souveränität) des einen u. den gegenseitigen Respekt vermissen lassen.

    Vorurteilslose Verständigung wird es, solange die geistigen Grundlagen der Nachkriegsordnung nicht allseitig (einvernehmlich!) revidiert u. gestürzt sind, deshalb weiterhin nur zwischen den Angehörigen der versch. Völker geben, zwischen denen DA UNTEN, den „einfachen Leuten“ (Volksmund). Wäre es jemals nach ihnen gegangen, dann hätte es freilich auch niemals Kriege gegeben u. sähe die Welt heute grundsätzlich anders aus.

  200. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen:

    Einer der Artikel, die Oligarchen mit den Bestrebungen Israels und der (russischen und israelischen) Mafia in Verbindung bringen:

    http://www.darkmoon.me/2013/the-judeo-russian-mafia-and-the-bloodbath-to-come-by-dr-lasha-darkmoon/

    Die Rede ist von Berezovsky, der ja nach GB emigrierte.
    Vor Darkmoon wurde ich gewarnt und manche Schlüsse in diesem Text klingen weit hergeholt.

    Näher am Thema:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Chabad-Lubavitch_related_controversies#Darkei_Shalom_synagogue

    „Since the installation of Rabbi Berel Lazar as the Chief Rabbi there have been a number of controversies associated with Chabad influence with premier Vladimir Putin, and their funding from Russian oligarchs such as Lev Leviev and Roman Abramovich.[76] Lazar is known for his purported close ties to Putin’s Kremlin.[77]

    Putin became close to the Chabad movement, since it is the largest Jewish organization in the FSU representing the majority of communities after a number of non-Chabad Jewish oligarchs and Rabbis including Vladimir Gusinsky (the founder of the non-Chabad Russian Jewish Congress) backed other candidates for president.[78] Lev Leviev, a chabad oligarch[79] supported Putin, and the close relationship between them led to him supporting the Chabad federation nomination of Lazar as Chief Rabbi of Russia, an appointment that Putin immediately recognized despite it not having been made by the established Jewish organisation.[80]“

    „According to an editorial in the Jerusalem Post the reason why Lazar has not protested Putin’s arrests of Jewish Oligarchs and Goldschmidt’s deportation is that „Russia’s own chief rabbi, Chabad emissary Berel Lazar, is essentially a Kremlin appointee who has been made to neutralize the more outspoken and politically active leaders of rival Jewish organizations.“[84] In 2003 while many around the world criticised the arrest of Mikhail Khodorkovsky Lazar praised the action saying that „The future of the country shouldn’t be in the hands of one man who has money.“[75]

    Rival RJC chair head Yevgeny Satanovsky said that Lazar’s endorsement of the actions was intended to develop a role as the special Jew for Putin in order to strengthen the position of the Chabad-Lubavitch movement, which he said was built around the worship of Schneerson.[75] Lazar responded that „it’s no secret that I have a very good relationship with the president.“[75]“

    http://politikglobal.blogspot.de/2008/11/0811-17-vladimir-putin-und-juden-in.html

    http://www.newser.com/story/2007/putins-top-rabbi-lifts-sect-to-power.html

    http://www.haaretz.com/print-edition/news/most-jews-will-vote-for-putin-in-upcoming-elections-says-russia-s-chief-rabbi-1.415976

    http://www.seewald.ru/wer-ist-wladimir-putin-ein-tyrann-oder-ein-patriot-fuer-russland/

    http://www.henrymakow.com/putin_a_puppet_of_chabad-lubav.html

  201. Wolfgang Eggert sagt:

    chabad ist ja „mein“ thema🙂 die connection des „deutschfreundlichen“ putin mit lazar ist in der tat nicht ungefährlich. sie weckt die befürchtung, daß die achse berlin-moskau ins bild der lubawitscher bibelregiesseure „passt“ und möglicherweise sogar von diesen „angestossen“ wurde. weiss man um die erwartungen der kabbalasekte (die von reell-politischen planungen nicht zu trennen sind) bezüglich der rolle russlands im schlusskrieg gog/magog, dann wird einem rapallofan bange um das eigene land. es ist einer der gründe, warum das enge verhältnis deutschlands mit israel nicht aufgekündigt werden sollte. schon aus gründen des selbstschutzes.

  202. Karl_Murx sagt:

    @HJS mit dem schwierigen Nick:

    Ich gehöre nicht zu den “Auserwählten” die regelmäßig im Kreml ein und aus gehen. Ich habe auch nicht die private Handy Nr. von Putin, der genaue Kontostand auf seinen privaten Kontoauszügen ist mir auch nicht bekannt.

    Ach, Sie auch nicht? Zu dumm. Wann treffe ich endlich mal einen von diesen Auserwählten, die derlei Privilegien haben?

    Bei Chordorkowski stellt sich mir auch die Frage, ist er wirklich der Kriminelle oder ist er nur ein unbequemer Gegner der zur Gefahr für Putin wurde und deshalb weit weg von Moskau im Knast verrotten soll. Je nach Sympathie tendiert man in die eine oder andere Richtung.

    Vielleicht sollten wir es mit der Bibel halten „An ihren Worten und Werken sollt ihr sie erkennen.“ Und da ist die Einstufung Chodorkowksi wohl eindeutig. Chodorkowski war ganz einfach einer der Schnellen und Skrupelllosen, die die chaotische Zeit während der Jelzin-Ära während des Übergangs von der Planwirtschaft zu marktwirtschaftlichen Verhältnisse dazu nutzten, sich das ehemalige Staatseigentum unter den Nagel zu reißen und es als Mittel zum Erwerb von persönlichen Reichtum und politischer Macht zu verwenden. Hier im Westen wird er in der transatlantisch gesteuerten Berichterstattung idiotischerweise als ein „Demokrat“ verklärt, der Rußland zur Marktwirtschaft geführt habe. In Wahrheit war er ein skrupelloser Magnat, der sich die russischen Bodenschätze unter den Nagel riß, den Staat um die Einnahmen aus dem Handel mit den Rohstoffen prellte und zusätzlich vorhatte, die Kontrolle über diese Rohstoffvorkommen an die USA zu übergeben. In deren Auftrag versuchte er, den Newcomer Putin zu stürzen oder wenigstens zu schwächen, der sich zum Entsetzen der Oligarchen nicht als deren willfähriges Organ, sondern als unabhängiger Politiker entpuppte. Diejenigen Kräfte in Rußland, die sich während der Jelzin-Zeit entweder resigniert zurückgezogen hatten oder stillhielten, schlugen sich, nachdem sie das erkannten, auf Putins Seite. So konnte er sich auch gegen die Oligarchen behaupten. Diejenigen, die klug genug waren, die neuen Verhältnisse zu erkennen, beschränkten sich auf ihre Unternehmen und fingen unter dem politischen Druck an, endlich Steuern zu zahlen. Diejenigen wie Chodorkowski aber, die entweder die neuen Zeiten nicht akzeptierten oder eine konkrete politische Agenda hatten, wurden kaltgestellt oder bestraft und enteignet. Nach Meinung der Mehrheit der russischen Bevölkerung sitzt Chodorkowski jedenfalls genau da, wo er hingehört.

    Putin kann in Rußland schalten und walten wie er es für Richtig hält.

    Ich hatte meiner Meinung nach ausführlich genug geschildert, warum das eben nicht so ist. Wenn Sie freilich auf autistische Art und Weise diese Argumente nicht zur Kennntis nehmen und einfach Ihre Behauptungen wiederholen, hat es keinen Zweck, mit Ihnen darüber zu diskutieren.

    Solange das nur Rußland und seine Innenpolitik betrifft, die russische Bevölkerung damit einverstanden ist, interessiert mich das nicht.
    Ich habe seit der dritten Präsidentschaft von Putin noch nie ein versöhnliches Wort oder Geste in der Öffentlichkeit gehört und gesehen die uns in berechtigter Weise Hoffnung schöpfen läßt.
    Das Gegenteil war eher der Fall. Daher frage ich mich, woher all die BRD Zweck”Optimisten” ihre unerschütterliche Hoffnung her beziehen.

    Putin hat mehrfach und immer wieder die Hand ausgestreckt und das Angebot für eine engere Zusammenarbeit wiederholt. Das ist ihm im Auftrag des Großen Bruders in Übersee aber immer in verfälschender Weise als Großmachtattitüde ausgelegt worden bzw. wurde schlicht geleugnet oder ignoriert.

    Rußland ist nach wie vor Alliierte Besatzungsmacht wie die anderen.Und wird von diesem Recht auch Gebrauch machen, wenn es die Situation erfordert.
    Deutschland ist nach wie vor der Spielball und die Verhandlungsmasse in den Händen der Alliierten. Solange die russischen Interessen berücksichtigt und befriedigt werden sind alles nur Scheingefechte.

    Die transatlantische Propaganda lugt diesen Behauptungen aus allen Knopflöchern. War es nicht Putin, der sich spöttisch darüber geäußert hatte, daß er wohl in Washington nachfragen müßte, um zu erfahren, was die deutsche Außenpolitik demnächst vorhabe und wie sie demnächst auf seine Angebote zu reagieren gedenke? Rußland könnte sehr wohl ein souveränes Deutschland akzeptieren, unter anderem deswegen, weil es sich inzwischen selbst als souveräne Großmacht definiert hat, die nicht unter amerikanischer Führung in der NATO marschieren wird. Den Amerikanern ist in der Beziehung nicht über den Weg zu trauen. Der schwächelnden Großmacht ist eine solche engere Zusammenarbeit zum Nutzen Europas und Deutschlands ein Dorn im Auge, eben weil man die Kriegsbeute und die Einflußsphäre in Europa nicht verlieren will. Rußland ist in der Beziehung nicht mehr von der Partie. Es hat sich vertragsgemäß vollständig aus Deutschland und Europa zurückgezogen, im Unterschied zu den Alliierten, die immer noch mit großen Truppenkontingenten in Deutschland stehen und wo die NATO, entgegen den westlichen Versprechungen, auf die Grenzen Rußlands vorgerückt ist und noch weiter vorgerückt wäre, wären die von der CIA angezettelten farbigen Revolutionen in der Ukraine und in Weißrußland nicht geflpppt. Ist jemanden aus der hier schreibenden Foristenrunde bekannt, daß dann die NATO wieder an den Grenzen von Brest-Litowsk gestanden hätte, wo sich Deutschland nach dem Waffenstillstandsabkommen des bolschewistischen Regimes 1918 schon mal befand? Es gibt auch russische historische Empfindlichkeiten, die nicht ungestraft mißachtet werden dürfen.

    Das sieht man auch am Nahen und Mittleren Osten.Wenn die vermeintlichen Mächtigen an einem Frieden vor Ort interessiert wären, könnte dort schon längst Ruhe und Frieden sein. Auch dort geht es nur um die persönlichen Interessen Rußlands, USA und China.

    Also persönlich ist schon erst mal falsch. In den genannten Ländern regieren keine Könige oder Dikatoren. Aber bezeichnenderweise für den Westen sind es heute Mächte wie Rußland und China, die im Fall Syrien Realitätssinn und diplomatisches Augenmaß an den Tag legen und der Kriegstreiberei im Westen (im transatlantischen Auftrag) entgegentreten. Der Fall Libyen hat vor allem Rußland wieder einmal schmerzlich vor Augen geführt, daß der Westen nicht vorhat, sich an die eigenen hehren Versprechungen von Souveränität und Demokratie zu halten, wenn es ihm gerade opportun erscheint. Ohne den Widerstand von Rußland und China hätten die westlichen Staaten zum eigenen Nachteil und lediglich auf Wunsch des Großen Bruders in Syrien militärisch interveniert und das nächste islamistische Regime an die Macht gebombt, nach dem die von den Saudis und Quatar finanzierten Kopfabhacker gegen die syrische Armee keine Chance zu haben scheinen.

  203. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Karl Murx: „Putin“

    Putin könnte vhm leicht den Poker um die „brd“ gewinnen und dem „Westen“ den Rang in Europa ablaufen, wenn er die Politik Gorbatschows weiterführen und die „deutsche Karte“ spielen würde. Gorbatschow hat damals Kohl+Genscher die Wiedervereinigung UND die Ostgebiete angeboten und die Archive geöffnet, hat der „brd“ die Sterberegister von Auschwitz übergeben, die (sehr verwunderlich, nicht wahr?) seit 1945 streng geheim gewesen waren.

    Die „brd“-Vasallen haben von keinem seiner Angebote Gebrauch gemacht, außer der Einverleibung und Ausblutung der DDR-Gebiete. Sie haben auch nicht die nationale Euphorie der Mittel- und Westdeutschen genutzt, um der „brd“ Souveränität und eine neue Verfassung zu gewinnen.

    Putin könnte heute oder morgen den Deutschen einen Friedensvertrag anbieten. Die Vasallen werden versuchen, abzulehnen, aber wenn Putin sich an das Volk wendet, hat die Vasallen-Agenda ein Ende. Gorbatschow ließ damals in der „brd“ Plakate kleben, auf denen ein lachender blonder Riese in der Tracht der Sibirer zu sehen war: „Vielleicht haben wir mehr gemeinsam als Sie denken!“

  204. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Wolfgang Eggert: „Anschluß an Israel“ ???

    Die anscheinend engere Verbindung Putin mit den Lubavitchern gibt tatsächlich zu herben Befürchtungen Anlaß.

    ABER:
    Es ist schon mehr als „unpolitisch“, daraus folgern zu wollen, dann müßten „wir“ uns immer feste an Israel halten. Diese völlig absurde Folgerung kann nur jemand ziehen, der sehr eng mit den Interessen Israels und der Kräfte hinter Israel verbunden ist.

    Was „wir“ brauchen (und was das GG fordert!) ist jemand, der sich (endlich!) den Interessen des Deutschen Volkes verpflichtet fühlt. DAS müßte die „Staatsräson“ eines deutschen Staates sein!

  205. schnehen sagt:

    Stimmt es, dass politische Macht immer mit Vorteilsnahme, also mit Korruption einhergeht, wie HJS meint?

    Gehen wir der Frage auf den Grund:

    Wann das stimmen würde, dann war Hugo Chavez, der politische Macht in Venezuela besaß, auch korrupt. Aber er war es nicht.

    Wann das stimmen würde, dann war Fidel Castro auch korrupt. Aber er war es nicht.

    Also immer trifft es nicht zu. Es gibt ohne jeden Zweifel integre politische Persönlichkeiten, die sich nicht kaufen lassen.

    HJS meint, man sei ’naiv‘, wenn man das nicht glauben würde. Also bin ich ’naiv‘, wenn ich feststelle, dass es nicht immer zutrifft oder bin ich nur realistisch? Ich glaube, das Letzte trifft zu.

    Wie kommt es, muss man sich dann fragen, dass bestimmte politische Führer nicht korrupt sind und sich nicht korrumpieren lassen?

    Es liegt an der Persönlichkeit. Es gibt noch anständige Politiker mit festen moralischen Prinzipien, die in die Politik gehen, um dem sozialen Fortschritt oder ihrem Land zu dienen und nicht, um sich einem korrupten, neoliberalen System anzudienen.

    Zu diesen Persönlichkeiten gehört zweifellos auch der bolivianische Präsident Evo Morales oder auch Rafael Correa/Ekuador, aber auch Wladimir Putin meiner Meinung nach.

    Also es gibt kein Naturgesetz, dass politische Macht korrumpiert und absolute politische Macht absolut korrumpiert, wie Churchill meinte. Wenn es hier eine gewisse Wahrscheinlichkeit gibt, dann ist das aber noch keine Gesetzmäßigkeit, denn zwischen beiden besteht ein grundlegender Unterschied.

    Was es aber gibt, sind die Versuchungen der Macht. Aber ob ich diesen Versuchungen widerstehen kann oder ihnen erliege, ist wieder in entscheidendem Maße eine Frage der Integrität und der moralischen Stärke einer politischen Persönlichkeit.

    Wonach man eine politische Persönlichkeit beurteilen muss, um festzustellen, ob sie integer oder korrupt ist, sind ausschließlich ihre Taten, nicht die Worte, nicht ihre schönen Reden, schon gar nicht ihre Wahlreden, nicht die Einflüsterungen der westlichen Medien, denen man kein einziges Wort glauben kann, denn sie sind käuflich und korrupt. Ich glaube, da sind wir uns alle einig.

    Ich habe in einem Beitrag die Taten Putins aufgezählt, die sich wohltuend von denen eines Jelzins oder Gorbatschows abheben. Das russische Volk erkennt das. Es spürt den Wandel unter Putin. Deshalb wurde er mit über 60% der abgegebenen Stimmen im Mai letzten Jahres wieder zum Präsidenten Russlands wiedergewählt – zum Leidwesen des Westens.

    Der Oligarch und Milliardär Prochorow kam nur auf 7%, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Also die Russen können inzwischen zwischen einem integren Mann und einem Handlanger westlicher Bankeninteressen unterscheiden.

    Die Russen können dies. Einigen Deutschen, wie man hier sieht, scheint es schwer zu fallen. Sie halten hartnäckig an ihren Vorurteilen fest. Aber das ist nicht mein Problem. Das ist ihr Problem.

  206. chicano sagt:

    @ w. eggert

    „chabad ist ja “mein” thema🙂 die connection des “deutschfreundlichen” putin mit lazar ist in der tat nicht ungefährlich. sie weckt die befürchtung, daß die achse berlin-moskau ins bild der lubawitscher bibelregiesseure “passt” und möglicherweise sogar von diesen “angestossen” wurde. weiss man um die erwartungen der kabbalasekte (die von reell-politischen planungen nicht zu trennen sind) bezüglich der rolle russlands im schlusskrieg gog/magog, dann wird einem rapallofan bange um das eigene land. es ist einer der gründe, warum das enge verhältnis deutschlands mit israel nicht aufgekündigt werden sollte. schon aus gründen des selbstschutzes.“

    leider könnten sie furchtbar recht haben, doch die menschheit beharrt wohl auf den weg des untergangs….

    noch heute wie zu biblischen zeiten ist amaskus die hauptstadt von syrien.

    was geschieht in den letzten tagen vor der „endzeit“:

    „Jesaja Kapitel 7, Vers 8

    „Denn Damaskus ist die Hauptstadt von Syrien, und Rezin ist das Haupt von Damaskus; und binnen fünfundsechzig Jahren wird Ephraim zertrümmert und kein Volk mehr sein.

    Jesaja-Buch (17,1): „Siehe, Damaskus wird keine Stadt mehr sein, sondern ein zerfallener Steinhaufen.”

    2000 jahre stand es und nun zerfällt es und die welt steht am rande des abgrundes. seltsame zufälle, nicht wahr?

    jesajas beschreibt der art der terstörung damaskus kann an einen atomaren schlag erinnern:

    „Um den Abend, siehe, so ist Schrecken da; und ehe es Morgen wird, sind sie nimmer da. Das ist der Lohn unsrer Räuber und das Erbe derer, die uns das Unsere nehmen.“ (Jesaja 17:14).

  207. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Versöhnung.

    Wie es denn kommen kann, daß Geschichtsbetrachtungen so völlig unterschiedlich sind und dogmatisch verfestigt zu unfriedlichen Diskussionen führen, das zeigt exemplarisch das folgende Video. Es handelt von der Kontinuität der Verhörmethoden der US-Armee über die Jahrzehnte hin:

    „Erkenntnisse“, die durch diese Methoden gewonnen wurden, sind durch westallierte „Rechtssetzung“ dogmatisch zementiert worden: DESHALB gibt es die Diskrepanzen in der Geschichtsbetrachtung heute!

    Art. 7 Abs. 1 Überleitungsvertrag von 1954 (wurde 1990 ausdrücklich IN KRAFT BELASSEN und gilt auf ewig fort) :

    „(1) Alle Urteile und Entscheidungen in Strafsachen, die von einem Gericht oder einer gerichtlichen Behörde der Drei Mächte oder einer derselben bisher in Deutschland gefällt worden sind oder später gefällt werden, bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem Recht rechtskräftig und rechtswirksam und sind von den deutschen Gerichten und Behörden demgemäß zu behandeln.“

    Damit legt Artikel 7 fest, dass die „brd“-Organe vom Gesetzgeber an über die Justiz, die Staatsanwaltschaft, das Fernsehen, die Ministerien, die über die Schulbücher entscheiden, AN DIE ERKENNTNISSE GEBUNDEN SIND, die die US-„Spezialisten“ durch Folter hergestellt haben.

    Daraus folgt, dass eine erneute Verfolgung oder Wiederaufnahme der Verfahren durch deutsche Gerichte oder Behörden ausgeschlossen ist.

  208. Wolfgang Eggert sagt:

    @kümel
    israel ist nicht subjekt sondern objekt des apokalyptischen chabadtreibens. die new yorker sektenrabbis BENUTZEN israel, das sie „am ende der tag“ zu opfern gedenken. dieses opfer, man vergegenwärtige sich die samson-option, wird die ganze welt mit in den abgrund reissen. dann brät auch das deutsche volk, was nicht in unserem interesse liegen kann. einem partner hört man wenigstens noch ein stückweit zu, einem gegner gar nicht. deutschland hat durch die katastrophe des 2.weltkriegs nicht wenige gute lehren gezogen und ist weitaus weniger belligrant als die usa, england oder frankreich. ein deutscher einfluss in nahost ist daher wünschenswert. die forderung diese tür offen zu halten ist daher alles andere als „unpolitisch“ oder absurd. er ist sehr realpolitisch. auch was machtrückflüsse anbelangt; da wird dann das gebiet des machiavellismus betreten, welches man aber auch nicht aus den augen verlieren sollte. die politik ist ein haifischbecken, in dem man nicht goldfisch spielen kann, ohne gefressen zu werden. auch das ist realpolitik. leider.

  209. Wolfgang Eggert sagt:

    @chicano
    ich denke nicht, daß „die menschheit“ auf den weg des untergangs beharrt. die agenden meiner unmittelbaren nachbarschaft sind garten-, auto- und kinderpflege. und samstags die bundesliga. politik sehe ich da nicht. es sind die religiösen eliten, die das ende planen und umsetzen. eine handvoll powerbroker hilft dabei und regierungen spielen opportun mit, auch weil sie nicht durchblicken, wohin die reise geht. das verhältnis der aktiv bösen zu den passiv mitgerissenen dürfte bei 1: 1 million liegen.

  210. Eveline sagt:

    Dr. Kümel sagt:
    Art. 7 Abs. 1 Überleitungsvertrag von 1954 (wurde 1990 ausdrücklich IN KRAFT BELASSEN und gilt auf ewig fort) :

    und gilt auf ewig fort….die Ewigkeit gibt es nur im Himmel – nicht auf Erden. Die Erde ist der Hort des Wandels.

  211. Heider sagt:

    „die politik ist ein haifischbecken, in dem man nicht goldfisch spielen kann, ohne gefressen zu werden. auch das ist realpolitik. leider.

    Nun hat sich auch noch der sonst vielversprechend schreibende Wolfgang Eggert als „realpolitisch“ Interessierter geoutet – ohje mine — 😦

    Nur mal ein kl. Einwurf @ all, die sich neulich freudig bis verhalten abwartend (und das waren fast alle) zur neuen Partei der guten Hoffnung äusserten oder sich nicht trauten was anderes zu posten – AfD-Chefsprecher Lucke will jetzt nichtmal mehr die „D-Mark“ zurück:
    http://www.arcor.de/content/aktuell/news_politik_inland/99726885,1,content,AfD-Parteichef+Lucke+Wir+wollen+nicht+zur%C3%BCck+zur+D-Mark.html

    *brüll

  212. Eveline sagt:

    @schnehen
    Putin sitzt gut auf einem Pferd, ich stelle mir gerade Steinbrück auf einem Pferd sitzend vor und ahne dunkelschwer , wie sich seine Politik anfühlen wird.

  213. Wolfgang Eggert

    was die religiöse Elite betrifft, vertrete ich auch uneingeschränkt Ihre Meinung. Für die New Yorker Sektenrabbis ist der Retortenstaat und Schmelztiegel Israel nur ein nützliches Werkzeug um ihre durchgeknallte Vorstellung von „AUSERWÄHLTEN“ umzusetzen.Somit haben Sie recht, daß Israel, mit seiner zum größten Teil aus aller Welt zusammengesetzten und zum Judentum konvertierten Bevölkerung, am Tage X seinen geschichtlich geplanten Holocaust erleben wird.
    Die Frage, die sich mir dabei stellt, wie eng ist die Zusammenarbeit in diesem perversen Spiel der religiösen fanatischen Rabbis, und den meiner Meinung nach realpolitischen, machtgierigen, kapitalistischen Zionisten Rothschild und Co. Wer ist da Kopf oder Arsch.
    Die Menschheit muß langsam anfangen……“über die im Auftrag“……. durch Menschenhand geschaffenen irdischen Götzenreligionen, nachzudenken.In diesem Kontex muß auch der sogenannte „Schwarze Adel“ berücksichtigt werden.
    Es hat sich wohl kaum mach 9.11 jemand ernsthaft über die Aussage vom alten Bush Gedanken gemacht.
    „Die USA werden im Namen Gottes gegen die Achse des Bösen Krieg führen“.
    So etwas aus dem Munde des Präsidenten, des auch heute noch angeblich „Mächtigsten Landes „der Erde zu hören,muß man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen und darüber nachdenken.
    Aber solange die Menschen im dekadenten Westen bis zum Ural nach der Devise und Religion der drei „F“ leben, können die wenigen Normalas sich nur in der „Hoffnung“verlaufen.

  214. Wolfgang Eggert sagt:

    @heider
    realpolitik ist nicht wirklich mein „interesse“. als historiker waren strategie und taktik sogar meine gegenspieler. da gings um wahrheit und ausdiemaus. aber politik ist was anderes. da gehts heute im wahrsten sinne des wortes ums nackte überleben. natürlich sollte die netanjahu-clique in israel vom gerechtigkeitsstandpunkt aus als parias behandelt werden. aber lohnt es dafür, sich die chance auf einflussnahme zu verhageln. und am ende unseren planeten zu opfern?

  215. Wolfgang Eggert sagt:

    @hjs
    die okkultrabbis sind der kopf,
    rothschild (der erste rothschild war chabadnik) ist das herz,
    die israelische regierung ist der arm,
    die israelische bevölkerung – wie alle anderen völker – ist der arsch.

  216. Wolfgang Eggert sagt:

    @heider
    wir sind opfer der realpolitik. sie rollt seit bestehen des bibelplans immer von höheren orten her auf uns zu, wie die wellen des meeres. sie ist jetzt wieder im weltmasstab da und wir haben uns ihr zu stellen. wir können mitspielen und versuchen das beste daraus zu machen, auf der welle reiten. klinken wir uns aus, werden wir zum objekt des spiels, das mit uns macht was es will. wir werden überspült.

    natürlich kann auch bei der teilhabe alles schief gehen. auch der surfer kann die natur falsch berechnen. das haben wir ja hierzulande schon einmal abgrundtief erlebt. aber es war und ist wert es zu versuchen. die wahlmöglichkeit liegt mehr noch als damals zwischen sicher verlieren und vielleicht verlieren.

  217. schnehen sagt:

    @Eveline

    Da Sie wie ich Tier- und Pflanzenfreund sind:

    Lew Tolstoi schrieb ein Buch aus der Sicht eines alten Pferdes. Wenn dieses Pferd Pierre Steinbrück tragen müsste, würde es den Reiter wahrscheinlich sofort abwerfen und ihm einen gezielten Tritt in den Hintern geben und ihm zuwiehern: Hau ab, du Hochfinanz-Steigbügelhalter. Mein Rücken ist für dich zu schade!

    Zu dem ‚Geschenk‘, das Sie gerade lesen:

    Es ist eine recht gute Aufarbeitung der politischen Ereignisse, die zur Verramschung der DDR an den BRD-Imperialismus geführt haben und benennt die Akteure, die kräftig dazu beigetragen haben, dass die DDR den Wölfen der Hochfinanz zum Fraß vorgeworfen wurde. Es waren Leute, die auf das Pferd SED aufsprangen, um Karriere zu machen, um nach oben zu kommen, und dann dieselbe SED bis zur Unkenntlichkeit demontiert haben und dann mit fliegenden Fahnen zur Wiedervereinigungspolitik Kohls überliefen. Ich nenne nur mal einige Namen:

    Gregor Gysi (ein bekennender Zionist und Israel-Freund, der 2008 das Massaker Israels an Gaza rechtfertigte), Lothar Bisky (sitzt heute high & dry im Europarlament), Hans Modrow (Ehrenpräsident der Linkspartei), die Brie-Brüder, Rainer Land, Wolfgang Berghofer (wollte schon sehr früh die SED auflösen), Roland Claus, Markus Wolf (der Top-Spion, der keiner war), Günter Schabowski (der ohne ein Mandat zu haben, die Maueröffnung ankündigte) oder Schalck-Golodkowski (BND-Agent, Deckname Schneewittchen), der sich an die Spitze der SED schlich und es bis zum Chefunterhändler Honeckers brachte und die beiden Milliardenkredite, die der DDR das Rückgrat brachen, 1983 und1984 mit Strauß einfädelte.

    Einige dieser Verramscher des Sozialstaats DDR, wenn sie sich nicht im ‚wohlverdienten Ruhestand‘ befinden, spielen sich heute immer noch als ‚Sozialisten‘ auf, obwohl sie bei verschiedenen Gelegenheiten zugegeben haben, dass man inzwischen in der ‚Zivilgesellschaft BRD‘ angekommen sei und diese ‚fortschrittlicher‘ als die DDR sei. Der wendige Gysi ist auch inzwischen auch in Brüssel bei der Nato und beim Euro angekommen, an dem man seiner Meinung nach nicht vorbei komme.

    Weiter viel Spaß beim Lesen und viel Freude an Blumen und Tieren! Genießen Sie das schöne Wetter!

  218. schnehen sagt:

    @Wolfgang Eggert

    Israel ist nicht Subjekt, sondern nur Objekt irgendwelcher Rabbis? Wie soll man das verstehen?

    Israel, d.h. die Zionisten in Tel Aviv (der Zionismus ist übrigens keine religiöse, sondern eine säkulare Bewegung) und in den USA vertreten durch AIPAC, Jewish Defamation League und zahllosen anderen Lobbygruppen, Stiftungen und Think Tanks wie AEI, JINSA, WINEP und andere (vgl. ‚Die Israel-Lobby‘ von Mearsheimer und Walt), ist Subjekt und diktiert heute den USA die Politik im Namen Osten. In den USA – wenn man sich den Kongress, die Homeland Security, das Oberste Gericht und sogar das Weiße Haus ansieht – dominiert die zionistische Lobby fast alle politischen Institutionen, und die Wall Street wird von Israel-freundlichen Großbanken kontrolliert, und ein Zionist namens Ben Shalom Bernanke ist Vorsitzender der FED. Die FED kontrolliert den US-Staat finanzpolitisch. Über die Medien, die zu über 90% unter der Kontrolle zionistischer Mediengruppen wie der von Rupert Murdochs News Corporation stehen, wird die prozionistische Politik zum einzigen Diskurs in den USA erklärt und jeder, der davon abweicht als ‚Antisemit‘, Verschwörungstheoretiker oder Spinner fertiggemacht. Die einzige Ausnahme ist noch das Pentagon und die US-Generäle, die ab und zu gegensteuern und davor warnen, den Iran anzugreifen, um keine Katastrophe für den Westen heraufzubeschwören.

    Also Israel ist das Subjekt, die USA sind inzwischen das Objekt.

    Dann schreiben, sie dass ‚Deutschland weit weniger belligrant‘ sei.

    Die Tatsachen sprechen eine andere Sprache. Deutschland führt verdeckt den Krieg gegen Syrien mit (Christoph Hörstel); Deutschland schießt in Afghanistan mit, Deutschland bemannt Patriot-Raketen an der syrisch-türkischen Grenze und heizt die Spannungen dort an; Deutschland mischt in Mali mit, Deutschland beliefert Israel mit atomwaffenfähigen U-Booten und lässt sie über den Steuerzahler mitfinanzieren und erklärt die Treue zum Apartheidsstaat zur ‚Staatsräson‘, hat inwischen in einem Dutzend Ländern und Regionen Stützpunkte im Ausland, Deutschland beliefert Saudi Arabien und Qatar (alles ausgewiesene ‚Demokatien‘) mit den modernsten Panzern, Deutschland spielt die führende Rolle in der EU-Diktatur…

    Aber es ist genau genommen nicht ‚Deutschland‘, sondern es ist der deutsche Imperialismus, der das griechische, und nicht nur das griechische Volk wie eine Zitrone ausquetscht, sondern inzwischen auch das deutsche. Deutschland – das sind wir; der deutsche Imperialismus, das Bündnis aus Großbanken und Großkonzernen, das sind die Antideutschen, die in Berlin eine Politik durchsetzen, die völlig deutschfeindlich und unpatriotisch ist.

    Und dann soll dieser Imperialismus, der den Jugoslawien-Krieg mittrug, den Irak-Krieg verdeckt unterstützte, der ständig seine Treue zu Israels Politik bekundet (Westerwelle bei Peres)… weniger ‚belligrant‘ sein, wie sich ausdrücken? Was daran richtig ist, ist, dass der deutsche Imperialismus nicht so offen aggressiv auftritt, aber im Hintergrund voll mit dabei ist und seine Bündnis’verpflichtungen‘ hundertprozentig unter Merkel erfüllt und im Inneren mit der Bundeswehrreform Voraussetzungen für ein noch aggressiveres Auftreten im Ausland schafft.

  219. Wolfgang Eggert sagt:

    @schnehen
    Israel ist nicht Subjekt, sondern nur Objekt irgendwelcher Rabbis? Wie soll man das verstehen?
    ….gut, dafür müsste man sehr tief einsteigen.
    hier zwei „leseproben“
    http://www.apocalypse-no.net/
    http://de.scribd.com/doc/28560591/Erst-Manhattan-Dann-Berlin

    Israel, d.h. die Zionisten in Tel Aviv (der Zionismus ist übrigens keine religiöse, sondern eine säkulare Bewegung)
    …stimmt nicht. jene männer, die den zionismus ursprüngllich anstiessen, waren rabbiner. jene männer, die es heute führen, lassen sich von kabbalistischen rabbis „beraten“

    und in den USA vertreten durch AIPAC, Jewish Defamation League und zahllosen anderen Lobbygruppen, Stiftungen und Think Tanks wie AEI, JINSA, WINEP und andere (vgl. ‘Die Israel-Lobby’ von Mearsheimer und Walt), ist Subjekt und diktiert heute den USA die Politik im Namen Osten.
    …diese lobbys hängen an den strippen israels. und das israelische regierungsestablishment hängt an der strippe apokalyptischer sektierer (chabad-lubawitsch). israel ist qua regierung mithandelnd, aber qua geschehen (dauernde kriege ohne nutzen) und ziel (armageddon) opfer.

    In den USA – wenn man sich den Kongress, die Homeland Security, das Oberste Gericht und sogar das Weiße Haus ansieht – dominiert die zionistische Lobby fast alle politischen Institutionen, und die Wall Street wird von Israel-freundlichen Großbanken kontrolliert, und ein Zionist namens Ben Shalom Bernanke ist Vorsitzender der FED. Die FED kontrolliert den US-Staat finanzpolitisch. Über die Medien, die zu über 90% unter der Kontrolle zionistischer Mediengruppen wie der von Rupert Murdochs News Corporation stehen, wird die prozionistische Politik zum einzigen Diskurs in den USA erklärt und jeder, der davon abweicht als ‘Antisemit’, Verschwörungstheoretiker oder Spinner fertiggemacht.
    …das sind arme israels. richtig. aber zugleich arme von chabad. und chabad entscheidet den gang der dinge. auch gegen die interessen des zionismus. das war geschichtlich immer so. schon nach dem ersten weltkrieg, als vermeintlich zionistische us-einfluss-juden ganz schnell von israel abstand nahmen, als es den eigentlichen (!) strippenziehern innerhalb des judentums opportun erschien.

    Die einzige Ausnahme ist noch das Pentagon und die US-Generäle, die ab und zu gegensteuern und davor warnen, den Iran anzugreifen, um keine Katastrophe für den Westen heraufzubeschwören.
    Also Israel ist das Subjekt, die USA sind inzwischen das Objekt.

    Dann schreiben, sie dass ‘Deutschland weit weniger belligrant’ sei.

    Die Tatsachen sprechen eine andere Sprache. Deutschland führt verdeckt den Krieg gegen Syrien mit (Christoph Hörstel); Deutschland schießt in Afghanistan mit, Deutschland bemannt Patriot-Raketen an der syrisch-türkischen Grenze und heizt die Spannungen dort an;
    ..deutschland hat den irakkrieg nicht mitgemacht. deutschland hat den libyenkrieg nicht mitgemacht. deutschland tritt im syrienkrieg vermittelnder auf als seine natopartner, für mich (neben dem zurückgetretenen deutschen papst benedikt) einer der gründe, daß´da noch kein heisser bodenkrieg geführt wird.

    Deutschland mischt in Mali mit, Deutschland beliefert Israel mit atomwaffenfähigen U-Booten und lässt sie über den Steuerzahler mitfinanzieren und erklärt die Treue zum Apartheidsstaat zur ‘Staatsräson’, hat inwischen in einem Dutzend Ländern und Regionen Stützpunkte im Ausland, Deutschland beliefert Saudi Arabien und Qatar (alles ausgewiesene ‘Demokatien’) mit den modernsten Panzern, Deutschland spielt die führende Rolle in der EU-Diktatur…
    … das mitmischen in mali hat eine niedrigstufigere qualität als das „unserer bündnisgenossen“. die hilfe für israel unterschreibe ich aus gründen in anderen posts.

    Aber es ist genau genommen nicht ‘Deutschland’, sondern es ist der deutsche Imperialismus, der das griechische, und nicht nur das griechische Volk wie eine Zitrone ausquetscht,
    … mumpitz. wenn mein nachbar pleite geht zahle ich nicht für ihn die miete.

    sondern inzwischen auch das deutsche. Deutschland – das sind wir; der deutsche Imperialismus, das Bündnis aus Großbanken und Großkonzernen, das sind die Antideutschen, die in Berlin eine Politik durchsetzen, die völlig deutschfeindlich und unpatriotisch ist.
    … ich sehe keine deutschen imperialismus.

    Und dann soll dieser Imperialismus, der den Jugoslawien-Krieg mittrug,
    … was ausnahmsweise mal gerecht war, weil serbien einen selbstbestimmungsstaat nach dem anderen niederknüppelte. der kosovo ist albanisch und gehört zu albanien. slowenien ist eine eigene nation. wenn kroatien wegen religiöser unterschiede meint, eigenständig sein zu müssen, ist das traurig, resultiert aber ganz massgeblich auch aus der jahrzehnteangen belgrader vorherrschaftsmaxime

    den Irak-Krieg verdeckt unterstützte,
    … dem haben wir uns entzogen und dafür seinerzeit nichts als stress mit den amis gekriegt. was ein grund war, stolz zu sein, deutsche zu sein.

    der ständig seine Treue zu Israels Politik bekundet (Westerwelle bei Peres)… weniger ‘belligrant’ sein, wie sich ausdrücken? Was daran richtig ist, ist, dass der deutsche Imperialismus nicht so offen aggressiv auftritt, aber im Hintergrund voll mit dabei ist und seine Bündnis’verpflichtungen’ hundertprozentig unter Merkel erfüllt und im Inneren mit der Bundeswehrreform Voraussetzungen für ein noch aggressiveres Auftreten im Ausland schafft.
    … s.o.

  220. schnehen Mai 19, 2013 um 20:49 und Mai 19, 2013 um 21:38

    das sind einmal 2 Kommentare denen ich mich glatt anschließen kann.
    Ich möchte aber der guten politischen Ordnung wegen anmerken,daß ist kein deutscher Imperialismus sondern der BRD Imperialismus, den mittlerweile die Berliner Vasallen,ohne Skupel mittragen, und dadurch den Bunzelmichel immer mehr zum meistgehaßten in der EU machen.
    Das ist für viele zwar nur ein kleiner unbedeutenter politischer Unterschied, daß wird aber in der baldigen Zukunft ein sehr wichtiger Punkt sein.
    Nur frage ich mich wo Sie bei Ihren beiden Kommentaren Ihren Freund Putin und sein angestrebtes Groß Russische Reich angesiedelt haben.
    Putin bewegt sich sehr oft verdächtig auffällig im Umfeld gewisser „Individuen“………aber das nennt sich wohl Diplomatie.

  221. Wolfgang Eggert 11.5.um 12.28 und 12.5 um 17:41

    gegenwärtig ist das mit den eigenen nationalen Interessen so eine Sache. Sind die Berliner Vasallen doch ganz massiv dabei Deutsch National in den Köpfen der Menschen zu löschen und zum Unwort erklären zulassen.Ebenso wird eine „noch intakte“ City of London niemals zulassen, daß „Deutschland“ verläßliche Verbündete in Europa bekommt. Künftige „deutsche“ Politiker müßen mit viel Fingerspitzengefühl und diplomatischer Raffinesse unser Interessen verkaufen.
    Auch in diesem Blog muß ich erkennen, daß die größten Feinde aus den eigenen Reihen kommen und mit am Tisch sitzen.Darum ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, so wie die Parteien die unentschloßenen Wähler versuchen zu aktivieren, auch die Leser im Blog, die nur Lesen und nicht Schreiben zuerreichen.

    ((Blogregel beachten!! Der Hausmeister))

  222. Wolfgang Eggert sagt: Mai 19, 2013 um 22:34

    @schnehen

    Die FED kontrolliert den US-Staat finanzpolitisch.

    So. Und wenn es jetzt gelänge, das Tarnnetz von international geschachtelten Firmen, Scheinfirmen und Strohleuten von der FED zu nehmen, könnte Licht in diesen abgeschatteten Bereich vordringen.

  223. HJS „5 % CLUB “ sagt: Mai 19, 2013 um 23:12

    schnehen Mai 19, 2013 um 20:49 und Mai 19, 2013 um 21:38

    Ich möchte aber der guten politischen Ordnung wegen anmerken,daß ist kein deutscher Imperialismus sondern der BRD Imperialismus, den mittlerweile die Berliner Vasallen,ohne Skupel mittragen, und dadurch den Bunzelmichel immer mehr zum meistgehaßten in der EU machen.
    Das ist für viele zwar nur ein kleiner unbedeutenter politischer Unterschied, daß wird aber in der baldigen Zukunft ein sehr wichtiger Punkt sein.

    Ja, wenn man das Schuld- und Schuldenspiel fortsetzen will. Es ist aber imho an der Zeit, da auszusteigen und nicht mehr mitzumachen. Ein „Neues Deutschland“ müßte sich von vorn aus dem Nichts auf einen Mythos der Vernunft (Hegel et al.) und eine Geisteshaltung der Vergebung (Jesus) gründen. Die Schuld- und Schuldenzeit neigt sich ihrem Ende zu. Und was fällt soll man stoßen, wenn man Nietzsche glauben darf.

  224. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Wolfgang Eggert: „Gesamtlösung der Orientfrage“

    Da haben Sie ja ein gewichtiges Feld angestoßen!

    Ich möchte Ihnen zum Teil recht geben.
    Selbstverständlich ist die Bevölkerung Israels ebenso Opfer wie die Bevölkerung anderswo. Selbstverständlich werden „DIE“ auf die Kleinen Leute in Tel Aviv zuletzt ebenso wenig Rücksicht nehmen wie auf jene von Frankfurt. Dieser Mangel an Rücksichtnahmen zeigt sich ja schon jetzt, da buchstäblich Hungerproteste gegen das System ausbrechen.
    Es ist eine Fiktion, wenn manche Leute, die sich den „Juden“ zurechnen, meinen, sie hätten ein Erbprivileg auf Vorzugsbehandlung. Im Endzustand des Globalismus werden die „Juden“ garantiert ebenso mies behandelt wie irgend eine Ethnie. „Wie die Effendis speisen“, das werden nur die „Herren“, die Bevölkerung von Tel Aviv wird ebenso als Sklave der Herren tätig sein wie die letzten Deutschen. (Dies auch so manchem Troll auf diesem Blog ins Stammbuch!)

    Diese Erkenntnis würde politisches Handeln erfordern und es wäre des Schweißes der Edlen wert, nachzudenken, WIE da gehandelt werden könnte.

    ABER:
    Die Realität in der „brd“ betrachtet, muß man sagen, daß ÜBERHAUPT NICHT POLITISCH GEHANDELT werden kann.
    Dies würde voraussetzen, daß die „brd“ (oder ein anderer deutscher Staat) in der Realität weitgehend unabhängig (souverän) handeln könnte, und daß es eine Institution gibt, die solche Handlungen durchführt (eine deutsche Regierung etwa, die nach dem Amtseid handelt!).

    Die „brd“ ist ein ohnmächtiger Klientelstaat des „Westens“, der von willfährigen Vasallen verwaltet wird, von Regierung ist nichts zu sehen, und von einer, die den „Nutzen des Deutschen Volkes mehren“ würde, schon gar nicht!

    Erst dann, wenn die Bevölkerungen von Tel Aviv und jene von München sich darüber klar werden, wohin die ungebremste Höllenfahrt geht, und beginnen, etwas Drastisches dagegen zu unternehmen, kann den Kräften der „Schatten“ Einhalt geboten werden.

    Hierzulande wäre es notwendige Voraussetzung, daß die Einheimischen sich allmählich wieder darauf besinnen, Deutsche sein zu wollen.

    Und es würde die Handlungsfähigkeit einer jeden Gruppe erst initialisieren, wenn bestimmte uns auferlegte Mythen aufgedeckt und berichtigt werden könnten. Es ist nicht gerade überraschend, daß genau diese Mythen durch die geheimen (wenn auch im Bundesgesetzblatt veröffentlichten!) Weitergeltungsklauseln des Überleitungsvertrages zementiert und durch drakonische Strafen gegen rationale Analyse geschützt werden.

  225. Dr. Gunther Kümel sagt:

    F R I E D M A N N:

    Hätte ich ja nicht gedacht von mir: Für diese Worte muß man Freidmann (der Name täuscht) schon fast dankbar sein.
    Denn er klärt einiges:

    Wenn Friedmann (und die Seinen) so vehement gegen Putin ätzen, dann kann dessen Linie kaum noch falsch sein!

  226. schnehen sagt:

    Wolfgang Eggert behauptet:

    „Jene Männer, die den Zionismus urspünglich anstießen waren Rabbiner.“

    Dann frage ich Sie:

    Wer waren diese Rabbiner? Können Sie Namen nennen?

    Ich vertrete die Meinung, dass der Zionismus urspünglich und bis heute keine religiöse, sondern eine nichtreligiöse, eine rassistische, kolonialistische und nationalistische, also säkulare Bewegung war.

    Begründung:

    1. Der erste, der den Begriff Zionismus prägte, war Nathan Birnbaum (1890)
    (Shlomo Sand, ‚Die Erfindung des jüdischen Volkes‘, S. 257).

    Birnbaum war der Meinung, dass nur die Biologie, die biologischen Wurzeln für den Aufstieg einer Nation verantwortlich seien. Er sah die Juden als Bestandteil der weißen Rasse, aber als biologische Einheit. Er war aber nicht der entscheidende Mann für die Entstehung des Zionismus und verließ die Bewegung später wieder.

    2. Wer war der entscheidende Mann, der den Zionismus als Bewegung begründete?

    Theodor Herzl. Dazu der jüdische Intellektuelle Shlomo Sand:

    „Theodor Herzl war der eigentliche Gründer des Zionismus.“
    (Ebd., S. 258).

    Auch Alan Hart ist dieser Meinung (Autor von ‚Der Zionismus – der wahre Feind der Juden‘).

    „Der Gründungsvater des Zionismus war Theodor Herzl…“
    (Ebd., S. 64, 1. Bd.).

    Herzl schrieb das Buch ‚Der Judenstaat‘ (1896), in dem er seine Gedanken über die Schaffung eines jüdischen Staates in Palästina niederlegte und gründete ein Jahr danach den ersten zionistischen Kongress der WZO (World Zionist Organization) in Basel. Auf diesem Kongress beschloss man

    „… für das jüdische Volk in Palästina eine Heimstätte zu schaffen, auf der Grundlage des öffentlichen Rechts.“
    (Ebd., S. 64/65).

    Dass diese Bewegung keine religiösen Ursprünge hatte, ist schon daraus ersichtlich, dass der Kongress in einer Spielhalle abgehalten wurde (Ebd. S. 65).

    1960 wurden Herzls Tagebücher freigegeben (‚Vollständige Tagebücher‘). Darin schreibt er, dass diese Schaffung einer Heimstätte die Vertreibung und Enteignung der Araber in jenem Gebiet voraussetzen würde. Er definiert also den Zionismus als ein kolonialistisches, nationalistisches Vertreibungsprojekt.

    Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Zionismus die spirituelle und religiöse Verbundenheit der Juden mit jenem Gebiet ausgenutzt und missbraucht.

    Hieraus ergibt sich, dass der Zionismus keine religiöse Bewegung von irgendwelchen Rabbis war, sondern eine nationalistische, kolonialistische, rassistische, die die jüdische Religion für sich auszunutzen verstand.

    Wenn heute viele orthodoxe Juden den Zionismus und sein Vertreibungsprojekt unterstützen, bedeutet dies aber nicht, dass die jüdische Religion bei der Entstehung des Zionismus Pate gestanden hat. Lange Zeit war der Zionismus bei orthodoxen Juden verpönt, weil er dem jüdischen Verbot der Rückkehr nach Israel widerspricht. Das wurde erst nach dem Holocaust an den Juden anders.

  227. schnehen sagt:

    @HJS

    Sie behaupten, dass Putin ein ‚Großrussisches Reich anstrebt‘.

    Können Sie das anhand von Quellen belegen? Welche politischen Maßnahmen Putins aus den 14 Jahren seiner Amtszeit können Sie als Beweis für ein solches nationalistisch-chauvinistisches Projekt anführen?

  228. Dr. Gunther Kümel sagt:

    ROLLE PUTINS: „Re-Sowjetisierung“ gegen die Bevölkerung

    Die Tatsachen sprechen dafür, daß PUTIN gegen den erklärten Willen der Bevölkerung die Stärkung einer Sowjetbewegung betreibt, offenbar mit der Betonung der Agenda des jüdischen Anteils innerhalb der sowjetischen Unterdrückungsmaschine.

    http://www.news4press.com/OKKUPATION–WURDALAKI—UND–UPYRI-_739744.html

    Nach dem Fall der Sowjetunion gab es eine breite Volksbewegung zur „Desowjetisierung“. Diese Bewegung wurde verdeutlicht durch die Forderung, die Stalindenkmäler zu schleifen, die Lenindenkmäler zu entfernen und alle Straßennamen wiederherzustellen, die 1917 bis 1991 die Namen von (sehr oft jüdischen) blutigen Funktionären der Diktatur tragen mußten.

    PUTIN hat diese Bewegung des russischen Volkes (und der Gemeinden) wiederum rückgängig gemacht. Der (jüdische) Politiker Medwedew hat in vielen Fällen gerade solche Namen gefordert, die in der Lenin-Stalinzeit jüdische Kommissare ehren sollten.

    233.656 Straßennamen (fast die Hälfte aller Straßen) tragen auch heute noch auf Betreiben der Administration (jüdisch-)bolschewistische Namen. Der Putin nennt das: „Pflege der historischen Namen“ und damit kämpfe er „gegen die Fälschung der Geschichte“.

    2 BEISPIELE:

    JAROSLAWL am „Goldenring Rußlands“, von der UNESCO als „Erbe der Menschheit“ anerkannt. Seit 1926 „Lenin-Platz“;
    das L.-Monument wurde 1991 vollständig demoliert und durch den Magistrat als „Fremdkörper“ verboten, nach Anweisung von Putin jedoch 2001 wiederherstellt und neu errichtet.
    2002 wurde es wieder gesprengt. Die Täter wurden als „Terroristen“ vor Gericht gestellt, durch das Gericht aber unerwartet frei gesprochen.
    2010 kam Medwedew im Wahlkampf nach Jaroslawl. Er wurde schwer enttäuscht – über 100.000 Bewohner skandierten: „Wir wollen nicht, daß am Goldenring russische Kultur durch den Terroristen Lenin verunglimpft wird!“
    Medwedew mußte aufgeben. Auf dem Platz, wo Lenin stehen sollte, wurde ein Mahnmal zu Ehren der 2100 Bewohner von Jaroslawl errichtet, die 1920 als „Konterrevolutionäre“ durch die Bolschewiki erschossen worden waren.

    KRONSTADT hatte bis hatte 3 Lenins Denkmale, 1992 wurden zwei davon abgerissen; zum 80. Jahrestag des Kronstadt- Matrosenaufstandes wurde das letzte Lenin-Monument entfernt und es wurde ein Mahnmal der Opfer des Matrosenaufstandes von Kronstadt (63.000 Matrosen und über 30.000 Zivilisten) errichtet.
    Putin forderte die Erhaltung „nur eines einzigen Denkmals für Lenin“. Die Stadtverwaltung lehnte nach empörten Massenprotesten der Bürger ab mit den deutlichen Worten: „Lenin bleibt für die Bewohner von Kronstadt immer ein Symbol für die größten Verbrechen des jüdischen Bolschewismus!“ und „Der Aufstand der Matrosen richtete sich ausdrücklich NICHT gegen die Sowjetmacht, die Matrosen kämpften für die ‚Macht der Sowjets ohne Bolschewiki‘ “.

  229. Dr. Gunther Kümel sagt: Mai 20, 2013 um 08:21

    @ Wolfgang Eggert: “Gesamtlösung der Orientfrage”

    “Wie die Effendis speisen”, das werden nur die “Herren”, die Bevölkerung von Tel Aviv wird ebenso als Sklave der Herren tätig sein wie die letzten Deutschen. (Dies auch so manchem Troll auf diesem Blog ins Stammbuch!)

    Diese Erkenntnis würde politisches Handeln erfordern und es wäre des Schweißes der Edlen wert, nachzudenken, WIE da gehandelt werden könnte.

    Lieber, hoch geachteter und geschätzter (ganz aufrichtig, ohne jede Ironie) Kümel:

    Wir planen und all unsere Pläne sind nichtig. Der Weltprozeß ist der einzige Heilsplan, der funktioniert. Deshalb ist es imho opportun, ihn zunächst nur genau zu beobachten und erst dann zu handeln, wenn wir sicher erkannt haben, was die Zeit erfordert.

    Der heile Geist plant nicht, sondern empfängt. Laßt uns darum bitten, daß das Unausweichliche geschehen möge und wir können nicht scheitern.

    „Dein Wille geschehe…“

    Die Wahrheit kann erst dann Einlaß in unseren Geist finden, wenn wir unsere Waffen niederlegen und damit aufhören, mit der Torheit zu spielen.

  230. Nachtrag: Pläne sind nur Abwehrmechansmen. Ein untaugliches Mittel, mit dessen Hilfe ein angstvoller Geist seinen eigenen Schutz übernehmen will — auf Kosten der Wahrheit.

  231. Dr. Gunther Kümel sagt:

    PUTIN; DIE „JUDEN“; und Solschenizyn.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-26329215.html :

    „Solschenizyns „200 Jahre zusammen“ über das Verhältnis zwischen Juden und Russen (in wenigen Wochen alleine
    95 000 russische Käufer) … der zweite Band.“

    „… etwa fünf Millionen Juden im Weltreich unter Hammer und Sichel.“

    „Überdurchschnittlich hoch war in den zwanziger Jahren mit mehr als 50 Prozent der Anteil jüdischer Genossen in Leitungsfunktionen der berüchtigten Geheimpolizei Tscheka.“

    Anteil im Politbüro und der Verwaltung unter Lenin und Stalin noch höher.

    „Gleichfalls dominierend war, … die Stellung jüdischer Händler im russischen Wirtschaftsleben.“

    „Als Vollstrecker des Terrors stießen (Bronstein-Trotzky) und andere Juden, auf … Reaktionen (der Bevölkerung).
    Trotzki, von Stalin ins Exil gedrängt, 1940 in Mexiko erschlagen (von) Geheimdienstgeneral Nahum Eitingon, Jude wie Trotzki selbst.“

    „Der Publizist Dmitrij Bykow (faßt zusammen) … die Juden … hätten … den sowjetischen Unterdrückungsstaat errichtet…“

    „… Ossowzow, Ex-Vize-Präsident des Russischen Jüdischen Kongresses: ‚ wenn ein Nichtjude die Prozentanteile jüdischer Bolschewiki zähle, … sei das … Antisemitismus‘. „

  232. Eveline sagt:

    @Joachim Bullinger
    Georgia Guidestones – es ist doch alles bekannt.

    Halte die Menschheit unter 500 Millionen, sei kein Krebsgeschwür, Vereine die Menschheit mit einer neuen lebendigen Sprache, beherrsche Leidenschaft, Glaube und Tradition mit gemäßigtem Verstand ……und und .

    Das sind wieder die GESETZGEBER, die alten Männerbünde, die FED, oder andere Masken, die den „bösen strafenden“ Gott tragen. Warum eigentlich? Ich denke, Weil das Weibliche fehlt. Männer können, da das Weibliche ausgeblendet werden musste in ihren dunklen rituellen Bunkern, nur GEGEN etwas sein – niemals für etwas.
    Das heisst und bedeutet ständig Krieg.

    Und nur der Glaube an diesen „Selbstgebastelten“ hat es geschafft die DDR zu verramschen.
    Die DDR war ein souveräner Staat, ein Völkerrechtssubjekt.
    Das – rechtlich – Kleinere brd hat das – rechtlich- Größere DDR fressen dürfen.
    Und Europa hat zugeschaut. Der Glaube machts möglich.

    Wir haben die Wahl:

    Liebe, der liebende Gott/ Göttin. Vergeben, Verzeihen.

    Im Hobbit Film habe ich eine schöne Stelle gefunden.
    Die Herrin Lorien fragt Gandalf
    „Warum Bilbo Beutlin? (Hobbit)“
    „Ich weiss es nicht. Saroman glaubt, dass nur große Macht das Böse fern halten kann.
    Aber ich habe andere Erfahrungen. Ich finde, es sind die kleinen Dinge, alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten. Einfache Taten aus Güte und Liebe.
    Warum Bilbo? Weil ich mich fürchte und er mir Mut verleiht.“

  233. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Wolfgang Eggert: „Chabad“

    Ich glaube, Sie müssen doch noch den von JÜRGEN ELSÄSSER angebotenen Artikel in COMPACT schreiben.
    Denn kaum einer kennt sich aus in den Flügeln des Judentums und darin, was denn die Stärksten darin (mit uns) vorhaben.

    Sie differenzieren: die okkultrabbis; rothschild (der erste rothschild war chabadnik); die israelische Regierung.

    Meinen Sie denn wirklich, Rothschild würde sich von irgendwelchen Rabbis etwas sagen lassen, und wären sie auch noch so okkult? Sollte Rothschild (nur weil sein Ahn chabadnik war) religiöse Ziele verfolgen?

    Oder liegen ihm Macht, Geld, Herrschaft eher?

    Gibt es nicht eine ideologische und machtrelevante Konkurrenz zwischen der Hochfinanz=Globalismus und dem Armaggedon-Flügel?

    Könnte die Samson-Option nicht jene rote Linie sein, die vor langer Zeit von den zionistischen Generälen gezogen wurde, um es jedermann unmöglich zu machen, Israel anzugreifen? Geht dahin nicht der Ausspruch von Moische Dajan:
    „Israel muß sich verhalten wie ein toller Hund!“

    Und ist nicht die Samson-Option vom Tisch, seit die Vasallen in Berlin Israel durch die Übergabe der Zweitschlagskapazität (Effektive Atomwaffen auf U-Booten) unangreifbar gemacht haben?

    Bedeutet die Zweitschlagskapazität nun für Israel und das Herz der Hochfinanz nicht die absolute Macht über die „anderen“?
    Ist es nicht eher wahrscheinlich, daß Rothschild die Versklavung der Welt („wir werden speisen wie die Effendis“) in die Wege leitet, als daß er sie auf Anraten „okkulter Rabbis“ in die Luft sprengt?

    Vielleicht wird ja zur Erleichterung der Machtübernahme und der Machterhaltung die Bevölkerungsreduktion um 90% angestrebt, wie auf den Georgia-Stones beschrieben?
    Schließlich würde die Arbeitskraft von 500 Millionen Ausgebeuteter dazu ausreichen, ein paar tausend „Effendis“ kaiserlich zu speisen.

  234. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Wolfgang Eggert: „natürlich sollte die netanjahu-clique … als parias behandelt werden. aber lohnt es dafür, sich die chance auf einflussnahme zu verhageln. und am ende unseren planeten zu opfern?“

    Dies setzt voraus, daß jene Clique etwas anderes wollte, als uns alle zu versklaven. Daß ihre Interessen relativ edelmütig wären, und daß eine andere, auch sehr mächtige Fraktion nichts weiter vor hat, als den Planeten in die Luft zu sprengen.

    Selbst wenn diese Voraussetzungen richtig sein sollten:
    Wollen wir wirklich lieber in einer Rothschild-Diktatur als eine von 500 Mio Ausgebeuteten leben als genauso ausgelöscht zu werden wie die 6,5 Milliarden, die heute noch leben?

  235. Manfred sagt:

    Welch‘ schöne Worte… Gleichwohl nur Worte. Diese werden aus dem Geist gespeist, der selbst das Produkt von Erziehung, (Des-)Information und Wunschdenken ist.
    Psychogie auf die politische Ebene transformiert lässt Motivationen viel eher erkennen, als politische Analysen dies je vermögen.

  236. Wolfgang Eggert sagt:

    @schnehen

    Wolfgang Eggert behauptet: “Jene Männer, die den Zionismus urspünglich anstießen waren Rabbiner.” Dann frage ich Sie: Wer waren diese Rabbiner? Können Sie Namen nennen?

    … dann antworte ich ihnen: http://de.scribd.com/doc/18646583/Israels-Geheimvatikan-1
    Buchseiten 31-43, 149ff.

  237. siempre sagt:

    Auch wenn ich wirklich kein Historiker bin wie andere Blogger hier. Die sind da weitaus besser informiert, als ich überhaupt Lust hätte mich da in Geschichte zu vertiefen. Geschichte hatte mich auch zu Schulzeiten nicht sonderlich interessiert. Ist hoffentlich kein allzugroßes Manko hier im Blog.

    Die Denkweise der Amerikaner kenne ich aus eigener Erfahrung allerdings doch schon ganz gut. Daher ein Kommentar bzw. Artikel ein Artikel von Paul Robert Craig, einem mutigen Amerikaner, der den Finger tief in die Wunden Amerikas legt und seine Pappenheimer auch sehr gut kennt.. Seine Artikel sind ehrlich, knapp, offen und können einen wirklich emotional aufregen (Gott sei dank in ein gutes Deutsch übersetzt).
    Die Denkweise der Amis – und ich kenne meine Pappenheimer, da selbst halber Ami – ist folgende: Man ist entweder heimlicher Nazi (ganz schlimm), Kommunist (noch schlimmer), antisemitisch (ganz ganz schlimm) Islamist (gleichzusetzen mit Terrorist) oder einfach k e i n Patriot (ganz ganz schlecht🙂 Das einzige was mich bislang von den Amerikanern überzeugt hat, war der Kriegseinsatz (unter eigenen hohen Verlusten) gegen das absolut unmenschliche Nazi-Regime. Aber sonst überzeugt mich „The land of milk and honey“ überhaupt nicht!! Die Blödheit der Mehrzahl der Amerikaner ist einfach zu offensichtlich. Aber das ist nur mal ne Vermutung keine Gewißheit🙂

    Hier ein kleines Beispiel:

    http://antikrieg.com/aktuell/2013_03_18_irak.htm

  238. Wolfgang Eggert sagt:

    @siempre

    das problem ist, daß washington sich schon in den 20iger Jahren das absolut unmenschliche nazi-regime erst herangezüchtet hat, um dann die welt arm in arm mit dem vorzeigedemokraten stalin besetzen, äh befreien, zu können. mit absolut menschlichen methoden… über die zeit von 1933-45 soll man ja hier nicht schreiben. deshalb -als touristische empfehlung – hier nur ein paar flugreiseziele- die bei amerikanern auch damals schon beliebt waren: nagasaki, hiroshima, tokio, hamburg, dresden.

  239. Avicenna1968 sagt:

    @ Dr. K. et al.

    Eine Interessante Diskussion der von Solschenizyn thematisierten Zusammenhänge findet sich hier:

    http://www.thephora.net/forum/showthread.php?t=89307

  240. schnehen sagt:

    @Wolfgang Eggert

    Über Ihre Antworten muss man sich schon freuen. Sie scheinen ein vielbeschäftigter Mann zu sein und geben einfach einen Link ein, statt ihre Argumentation hier selbst zu entwickeln. Haben Sie keine eigene Argumentation?

    Also nach einmal meine Frage:

    Welche Rabbis haben den Zionismus angestoßen? Wie hießen sie?

    Wir wissen, dass der Gründer des Zionismus, Theodor Herzl, ein ungarisch-österreichischer Schriftsteller und Journalist, kein Rabbi war.

    ‚Putin will die Sowjetisierung‘

    Das sagt auch Hillary Clinton. Das Schreckgespenst der Sowjetunion feiert hier bei einem unserer Historiker (‚Die Wehrmacht hat sich immer an die Regeln der Kriegführung gehalten‘) fröhliche Wiedergeburt.

  241. Yilmaz sagt:

    @ Wolfgang Eggert sagt: Mai 19, 2013 um 19:25

    „@hjs
    die okkultrabbis sind der kopf,
    rothschild (der erste rothschild war chabadnik) ist das herz,
    die israelische regierung ist der arm,
    die israelische bevölkerung – wie alle anderen völker – ist der arsch.“

    Exakt so ist es, daß die „einfachen Juden“ von den „Supreme“ Juden geopfert werden zeigte zB der 2. WK, dort kooperierten die Zionisten mit Teilen der Nazis, Literatur dazu „Zionismus und Faschismus – Lenni Brenner“.

    Trotz allem würde ich eine Kooperation mit Putin empfehlen und allen anderen Vorziehen, ich denke daß Putin sich von der Linie dieser Chabad-Okkultrabbis losgesagt hat und jetzt seinen eigenen Weg, den der wahren Russischen Seele, fortschreitet. Das dies so ist, erkennt man zB daran, wie Putin mit NGO´s umgeht und von den westlichen Politkern und Medien hart kritisiert wird, auch die gerichtl. Verfolgung einiger Doppelpass Oligarchen…

    Eine Kooperation mit der zionistisch-israel. Regierung wird aufgrund der doch sehr „okkulten Verpflechtung“ mit diesen Chabadniks sehr, sehr schwer falls nicht gar unmöglich sein… die israel. Politik legt offen welcher Wind bei denen herrscht, alles andere als friedlicher Dialog, da zählt nur die Supremacy des Judentums gegenüber den anderen Völkern der Erde die ja bekanntlich „nur“ Goyim sind.

    Andersherum, meine persönlich logische Schlussfolgerung:
    Wenn es diese kleine Spitze von aktiv-bös-okkulten „Menschen“ (wenn es denn überhaupt Menschen sind…) gibt, und sie existieren freilich, dann gibt es auch eine entgegengesetzte Fraktion der „lichten“ Kräfte, geht jetzt zwar wieder ins spirituelle aber anders kann ich es mir nicht erklären daß es immer noch verhältnismäßig ruhig auf unserem Planeten zugeht, denn zu atomaren Zwischenfällen hätte es bereits in den achziger Jahren kommen können, so wie auch in den letzten zehn Jahren bis heute.

    Beste Grüße!

    @ Dr. Gunther Kümel sagt: Mai 20, 2013 um 11:18

    „@ Wolfgang Eggert: “Chabad”

    Sie differenzieren: die okkultrabbis; rothschild (der erste rothschild war chabadnik); die israelische Regierung.

    Meinen Sie denn wirklich, Rothschild würde sich von irgendwelchen Rabbis etwas sagen lassen, und wären sie auch noch so okkult? Sollte Rothschild (nur weil sein Ahn chabadnik war) religiöse Ziele verfolgen?

    Oder liegen ihm Macht, Geld, Herrschaft eher?“

    Soviel polit. und finanzielle Macht wie sich bei den Rothschilds über Generationen hinweg angehäuft hat, kann nicht mit „normal menschlichen Kräften“ erfolgen, dazu bedarf es okkulter Kräfte, das heißt die Beschwörung von dunklen astralen Kräften, diese Okkultrabbis kennen sich da bestens aus: Satanismus ist in den Kreisen „normal“.

    Eggert hat dies in seinem comment, oben von mir zitiert (@hjs), auf den Punkt gebracht:

  242. Monika H. sagt:

    @Yilmaz

    >Soviel polit. und finanzielle Macht wie sich bei den Rothschilds über Generationen hinweg angehäuft hat, kann nicht mit “normal menschlichen Kräften” erfolgen, dazu bedarf es okkulter Kräfte, das heißt die Beschwörung von dunklen astralen Kräften, diese Okkultrabbis kennen sich da bestens aus: Satanismus ist in den Kreisen “normal”.

    In erster Linie haben Sie recht – es bedarf besonderer Energie, um diese Energie anzuziehen. Nur warum meinen Sie (jetzt mal ganz abgesehen von Rothschild), dass es für Geld eine „dunkle“ Energie benötigt, damit würden Sie sagen, dass Geld negativ ist. Es ist aber weder negativ, noch positiv – es ist reine Energie.

    Daneben wissen die Rothschilds, dass Geld selbst nichts wert ist ^^, darum ist deren Besitz nicht Geld, sondern Gold – das Element der Sonne.

  243. Wolfgang Eggert sagt:

    @Schnehen
    Sie: Über Ihre Antworten muss man sich schon freuen. Sie scheinen ein vielbeschäftigter Mann zu sein und geben einfach einen Link ein, statt ihre Argumentation hier selbst zu entwickeln. Haben Sie keine eigene Argumentation?
    Ich: Fällt mir schwer hierauf nicht mit bitterer Ironie zu antworten. Der Link ist aus meinem eigenen Buch. Und da finden sich unter den angegebenen Seiten derart viele Zusammenhänge, Belege und Rabbis, daß ein Abbilden hier den Rahmen sprengen würde. Aber lesen Sie doch bitte einmal rein. Dauert maximal 20 Minuten das durchzuackern. Lohnt sich aber. Versprochen!

    @Yilmaz
    Leider kooperierten auch die höchstauserwählten Kabbalarabbis. Anders ist es nicht zu erklären, daß der Lubawitscher Rebbe unter deutschem Geleitschutz nach USA verfrachtet wurde, während das Fußvolk einfache Eisenbahnen zu nehmen hatte. In unwirtlichere Auffangstellen.
    Putin halte ich auch für die beste Karte. Aber Israel sollten wir „behalten“. Die Spitze folgt Chabad, das ist richtig. Aber es ist nur die Spitze, und selbst dort wird es bröckeln, wenn sie merken, in welche Totalzerstörung sie die Bibelprophetie zu schicken beabsichtigt. Bricht Israel aus dem „System“ aus, dann bricht auch die Apokalypse-Agenda in sich zusammen. Hoffnung, daß es so kommen könnte gibt es. Die Opposition gegen einen Irankrieg ist in Nahost hoch. Selbst unter den Eliten. Selbst im Mossad.

    @ Dr. Gunther Kümel
    Ich denke, daß die Rothschilds nach wie vor Teil der Sekte sind.

  244. schnehen sagt:

    @Wolfgang Eggert

    Sie haben also ein Buch darüber geschrieben. Warum sind Sie dann nicht in der Lage, eine einfache Frage zu beantworten, nämlich die, welche Rabbis den Zionismus angestoßen haben? Ich glaube, die Antwort darauf ist einfach: Sie können es nicht beantworten, weil der Zionismus von ganz anderen Kräften angestoßen wurden.

    Ich kann drei angesehene Autoren zitieren, die nicht Ihrer Meinung sind, nämlich

    1. Shlomo Sand, ‚The Invention of the Jewish People‘;

    2. Alan Hart, ‚Zionism, the Real Enemy of the Jews‘ (drei Teile);

    3. Ralph Schoenman, ‚The Hidden History of Zionism‘.

    Kennen Sie diese Bücher? Haben Sie sie bei der Abfassung Ihres Buches berücksichtigt? Wie heißt Ihr Buch?

    Alle Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass der Zionismus eine säkulare Bewegung ist, dass Zionismus ein nationalistisches, kolonialistisches Projekt ist, das lange Zeit von den orthodoxen Juden abgelehnt wurde. Hätte dieses Projekt orthodox-jüdische Urspünge durch irgendwelche nicht genannten Rabbis gehabt, wie lässt sich dann diese Ablehnung des Zionismus durch das Judentum in den ersten Jahren seiner Existenz erklären, Herr Kollege?

  245. schnehen sagt:
    Mai 20, 2013 um 14:55

    wie Sie sicher lesen konnten….. der Autor des Buches ist Wolfgang Eggert.

    @ schnehen
    @ Karl Murx
    so etwas wie Sie bezeichnet man im Fußball als Wasserträger…..in Ihrem Fall ,Wasserträger für Putin.
    Meine Erklärung und Sicht für ein Großrussisches Reich ist folgende. Das putinsche Rußland versucht durch die Hintertür wieder Einfluß auf zumindest einige schwache GUS-Staaten zugewinnen.Unter dem Aspekt des Nato-Drucks auch verständlich.
    Was aber nicht zu verstehen ist, ist die sehr starke aufkeimende Stalin Sympathie und die damit einhergehende Verherrlichung und Glorifizierung der alten Zeit.
    Auch über die Gründung der Naschi „Putinjugend“ 2005 kann man geteilter Meinung sein. Das ist zwar keine offizielle Organisation des Kreml, sie ist aber sehr Nationalistisch und Ausländerfeindlich orientiert.
    Ich habe auch einmal gehört das die Kreml-Wache nach slawischen Aussehen ausgewählt wird.
    Wie paßt das alles in eine angeblich moderne versöhnliche zivilisierte Gesellschaft.
    In der BRD würde die vor lauter Selbstmitleid, sich in der Kollektivschuld und Sippenhaft, suhlende Gesellschaft aufheulen….. weil ihr der Grund der Selbstkasteiung abhanden gekommen wäre.

    EINE FRAGE AN ALLE PUTIN WASSERTRÄGER

    Was wäre, wenn Putin der BRD einen von den anderen Alliierten unabhängigen Friedensvertrag anbieten würde.
    Da müßte die BRD, die Alliierten und die UNO doch gewaltig ins Schwitzen und in Verzug geraten. Allein schon wegen der Feindstaatenklausel.
    Wenn Putin an der BRD ein sauberes freundschaftliches Interesse hätte, müßte er diesen Alleingang in Erwägung ziehen und auch gehen.

    Da ich aber Putin für einen Brückenpräsidenten halte, der das Feld für etwas richtig großes vorbereiten soll, wird das aber nie geschehen.

  246. juergenelsaesser sagt:

    schnehen, Sie müssen schon zur Kenntnis nehmen, dass Eggert ein Buch zu diesem Themenkreis und das freundlicher Weise auch hier verlinkt hat. Würden Sie bitte mal diesen Link öffnen, bevor Sie den Autor von oben runter abkanzeln?

  247. schnehen sagt:

    @jürgernelsässer

    Ich habe Herrn Eggert eine simple Frage gestellt, aber er hat mir nicht geantwortet. Warum nennen Sie eine solche Selbstverständlichkeit ‚abkanzeln‘?

    Ich stelle nur fest, dass sich Herr Eggert keiner Diskussion stellen will, obwohl dies hier doch eigentlich ein Diskussionsforum ist. Oder sehe ich das falsch?

    Wenn sich aber jemand hartnäckig weigert, sich einer Diskussion zu stellen, ist das für mich ein Zeichen von Schwäche.

  248. angelo petersen sagt:

    @ Wolfgang Eggert

    lohnt sich! meine Güte . Herr Eggert . so fokussiert und präzise habe ich darüber noch nie gelesen – ich bin wirklich beeindruckt .

    – und was ist das für ein besonderer Umstand, Ihnen hier mehr oder weniger persönlich meinen Dank und Respekt aussprechen zu können. danke.

    (ich mache mir dabei fast schon Sorgen inwiefern das wiederum ein Indiz oder Symbol für den akuten Ernst der Lage sei)

    immer wieder danke auch an Jürgen Elsässer. und natürlich an alle, die mit Ihren Kenntnissen Beiträgen und kritischen Gedanken m.E. für einen der besten deutschsprachigen Blogs überhaupt sorgen . – ich habe durch Sie schon viel gelernt, neu gedacht und nachgelesen.

    so, nun aber genug geweihräuchert – weitermachen!

    @W. Eggert , übrigens :
    seit mind. einer stunde ist der apocalypse-no -link übrigens nicht mehr erreichbar. ?!

    Viele Grüsse!
    AP
    (mein Nick ist ein Nick )

  249. juergenelsaesser sagt:

    schnehen: Unsinn! Eggert hat Ihre Frage mit Verweis auf seinen Text beantwortet, den er verlinkt hat. Das ist völlig legitim, Sie können nicht verlangen, dass er etwas, was er schon geschrieben hat, für Sie nochmal abschreibt.

  250. schnehen sagt:

    @HJS

    Sie bezeichnen all jene hier, die Putin verteidigen und das, was er für ein stabiles Russland ohne Terrorismus und wirtschaftlichen Verfall, pauschal als ‚Wasserträgerei‘ für Putin.

    Seit wann, lieber Freund, werde ich zum ‚Wasserträger‘, also zum Lobhudler, wenn ich die Verdienste eines Politikers für sein Land, die von Statistiken ausgewiesen werden, würdige?

    Russland hat heute kaum noch Schulden und ist deshalb wieder handlungsfähig, auch auf der internationalen Bühne, wie man im Fall Syrien gut erkennen kann. Ist die Erwähnung dieser Tatsache ‚Wasserträgerei‘? Wie steht unser Land in der Beziehung da? Wie war es vorher unter Gorbatschows Perestroika? Oder unter Jelzin? Fanden Sie jene Auflösungserscheinungen besser, als die Föderation dabei war auseinanderzufallen, als die Russen frieren mussten, als sie nur noch fürs Ausland gearbeitet haben?

    In Russland gehört das Öl und das Gas wieder den Russen. Ist die Erwähnung dieser großen Errungenschaft einer Entkolonialisierung nicht ein Lob Wert? Ist ein solches Lob gleichzusetzen mit einer Putin-Verherrlichung? In Russland steigt die Bevökerungszahl wieder an, aber auch die Lebenserwartung, auch das Bruttosozialprodukt. Ist die Erwähnung dieser Tatsachen Lobhudelei für Putin? Ich glaube, Sie sollten die Kirche mal im Dorf lassen, aber auch jene, die sich sehr viel Mühe geben, Putin mit dubiosen Quellen zu verleumden und mit einer jüdischen Kabale in Verbindung bringen. Es sind schlicht die Fakten, die wirtschaftlichen Daten, die für Putins Politik sprechen.

    Dann kommen Sie mit dem Stalinismus. Wenn Putin eine Renaissance des Stalinismus beabsichtigen würde, warum hat er sich dann ganz klar dazu bekannt, dass die 20.000 und mehr ermordeten polnischen Offiziere und Intellektuelle 1940 vom sowjetischen NKWD und nicht von den Nazis (1941) umgebracht wurden? Wenn Sie auf die Seiten von Stalinisten gehen, wie die der KPD oder der Seite von Günter Ackermann (‚Kommunisten online‘), dann werden Sie feststellen, dass diese ewig Gestrigen Stalin immer noch verherrlichen und die Schuld für Katyn, im Gegensatz zu Putin, immer noch hartnäckig abstreiten, Dokumente als üble Fälschungen bezeichnen und den Nazis Katyn in die Schuhe schieben wollen. Warum bekennt Putin sich zur russisch-orthodoxen Kirche? Tun das Stalinisten und Sowjetunion-Erneuerer? Aber jetzt sagen Sie wahrscheinlich, das macht er nur zum Schein! Er tarnt sich.

    Wenn Putin tatsächlich ein Stalinist wäre, wie kommt es dann, dass die Kommunisten in Russland regelmäßig Seite an Seite mit den Anarchisten, mit den Neoliberalen und mit den russischen Nationalisten und Monarchisten zusammen in Moskau gegen Putin Demonstrationen abhalten -Demonstrationen, die von der US-Botschaft gesponsert werden?

  251. Wolfgang Eggert sagt:

    danke jürgen, danke angelo

  252. Mal wieder was Grundsätzliches zum Weltprozeß:

    Es gibt zwei auf-ein-ander folgende, schwierige Sequentialitäten (als Bewegungen) von Bewußtsein, die uns einen Zugang zu höheren Stufen unseres bewußten Daseins eröffnen:
    Erstens die Bewegung nach innen, in der wir die Kluft zwischen vordergründigem Ich und hintergründigem Selbst überbrücken und – wenn dies gelingt – eine Beziehung zu unserem (dort befindlichen) inneren Wesen aufbauen können, das mit den universalen Kräften, Bewegungen und Objekten (oder Subjekten) unmittelbarer (dieser hilflose und in sich widersprüchliche Begriff soll eine Art von weniger abgeleiteten Vermittlungen bedeuten) kommuniziert und interagiert.
    Und zweitens die Identifizierung mit diesem Wesen. Diese ist zwar immer noch eine Identifizierung mit einer (etwas weniger beschränkten) Reduktion von Wahrheit (oder Unwissenheit) aber die aufhebende Synthese von Ich und Selbst ermöglicht und selegiert die nächste Stufe von Bewußtsein.
    Dort müssen unvorstellbare Massen von spontanem Wissen (auf uns herab und) in uns einströmen, das den Charakter einer denkenden Bewegung der Gedanken annimmt, die von ganz anderer Art ist, als unser gewöhnlicher Denkprozeß. Dort gibt es kein irrendes Suchen, keine mentale Konstruktion und kein abschichtendes, mühsames Entdecken sondern nur einen Automatismus spontaner Erkenntnis aus einer Mentalität heraus, die im Besitz von Wahrheit ist (oder zumindest zu sein scheint) und daher nicht nach verborgenen, vorenthaltenen Wirklichkeiten suchen muß.
    Solches Denken muß weit eher zu einer integralen (Zusammen-) Schau befähigt sein, als unsere differenzierende Analytik, denn es ist unmittelbare Intuition als die exakte Schau, das denkende Bewegen, Empfinden und Fühlen von Wahrheit und (daraus folgend) wahres Handeln als eine Bewegung von selbst-seiendem Wissen. Diese (für uns) neue Dimension ist sein Ursprung. Sie ist die Vermittlungsinstanz einer größeren Wahrheit, mit der humane Mentalität (ihrer Struktur nach) nicht unmittelbar in Verbindung treten kann.
    Am Ursprung der unmittelbaren Intuition muß weniger abgeleitete, uns überbewußte Mentalität sein, die in direktem Kontakt mit (vielleicht schon) absolutem Wahrheits-Bewußtsein steht. Diese Mentalität ist nicht so, wie wir sie kennen, sondern sie ist ein Übermental, das die ganze Dialektik von Wissen und Unwissen abdeckt, umfasst und durchdringt. Durch diese Vermittlung (man kann das Übermental auch als conclusio aus Wissen und Unwissen betrachten) ist sie mit dem Wahrheits-Bewußtsein verbunden. So, daß dieses vor uns verborgen bleibt: Mit der Unendlichkeit seiner Möglichkeiten wirkt das Übermental zugleich als Hindernis gegen und als Übergang für unsere Suche nach dem Gesetz unseres Daseins. Es zieht eine Grenze ein, die uns davon trennt und damit verbindet. Das ist also das Geheimnis, nach dem wir gesucht haben. Das ist die Macht, die Wissen und Unwissen voneinander trennt und miteinander verbindet.
    Das Übermental ist gleichsam eine Art von Weltprozeß-Manager (es ist eine zu diesem Zweck abgestellte, untere Einheit des genuinen Mentals), dem es freigestellt ist, wie er seinen Job zu machen hat. Er selegiert Wirklichkeit (vom Wahrheitsbewußtsein), die er im Einklang mit seiner Einsicht in die Dinge so formuliert, daß sie noch eine Schau von Wahrheit und schon der Urheber von Unwissenheit sind. Zugleich erzeugt er damit die Öffentlichkeit (als eine Vielzahl von Wirklichkeiten oder Göttern), für die seine Formulierungen bestimmt sind.
    Das Übermental ist also die Ur-Sache und der Organisator der Entfaltungsmöglichkeiten des Seins und damit auch der Absonderung, die in ihrer Konsequenz facilis descensus bis hin zur materiellen Nicht-Bewußtheit sein muß. Wenn dann daraus das Eine wieder emergiert (um sich glücklich in dem Vielen zu erkennen, das es geworden ist), so bleibt es zunächst durch ein fragmentarisches, trennendes Sein und Bewußtsein verborgen.
    Das ist der gegenwärtige Stand. Deshalb müssen wir die selbstreferentiellen Teile des Puzzle (notwendig irrend) erkennend einordnen und zusammenfügen. Dabei ist Wahrheit für uns nicht mehr ein Ganzes mit vielen möglichen Formulierungen, sondern wir behaupten die alleinige Gültigkeit unserer je konkreten (Re-) Konstruktion und lehnen andere ab. Wir behaupten und jede andere Behauptung ist deswegen falsch, weil sie von unserer verschieden ist. Darin liegt die begrenzte Wahrheit HERAKLITs, wenn er sagt, der Krieg sei der Vater aller Dinge. Jede Idee und jede Kraft, jedes gesonderte Bewußtsein und jeder konkrete Mensch stößt mit anderen durch die zwingende Notwendigkeit seiner Unwissenheit zusammen und versucht sich zu behaupten. Und doch operiert dahinter die Einheit und zwingt uns interdependent in soziale Reziprozität, welche Einheit aus sich hervor treibt.
    In der abwärtigen Bewegung von Mentalität erreicht diese eine Grenze zwischen Wissen und Unwissen. Diese Trennungsline erlaubt es der bewußten Kraft, durch die Hervorhebung der je konkreten Besonderheit (der vom Übermental erzeugten Bewegungen) als Ich dieses von seinem Ursprung zu trennen.
    Jeder Mensch, jede grundlegende Idee, Macht und Kraft steht auf ihrem gesonderten Ich. Jedes Ich handelt so, als ob es rechtmäßig für sich allein sei und verarbeitet das, was es erhält als Material ohne unmittelbare Kommunikation mit der Quelle, aus der es empfängt. Wenn sich solche Iche mit anderen zusammenschließen, dann schließen sich unabhängige Einheiten zusammen, um ein konstruiertes Ganzes zu bilden.
    Unwissenheit ist dabei ein Wissen, das nach seinem (hinter der Maske der Nichtbewußtheit) verborgenen Selbst sucht. Es verfehlt es und findet es dadurch. Seine Ergebnisse sind naturwüchsig unvermeidbar, denn sie sind zwingende Konsequenz des erfolgten Abstieges, in dem Sein in Nicht-Sein versinkt, Bewußtsein in Nicht-Bewußtheit und Glück in Nicht-Glück als Empfindungslosigkeit. (Es entsteht gleichsam eine Alternante mit negativen Vorzeichen. So, wie bei einem Kind, das bemerkt, daß man auch „nein“ sagen kann, dies tut und dadurch sein Ich erzeugt und befestigt.)
    In der gegenläufigen (aufwärtigen) Rückkehr (durch mühsame und leidvolle fragmentarische Erfahrung) besteht der notwendige Prozeß zur (Wieder-)Ent-Deckung des Selbstes aus der Wiedergabe von Bewußtsein in dualen Begriffen von Wahrheit/Falschheit und Erkenntnis/Irrtum, des Seins in Leben/Tod und des Glückes in Lust/Schmerz. Eine reine Erfahrung von Sein, Wahrheit, Wissen und Glück wäre hier ein performatorischer Selbstwiderspruch gegen die Wahrheit der Dinge, nach der jede Kraft ihre eigenen Möglichkeiten ausarbeiten muß.
    Die natürlichen Möglichkeiten einer Welt, in der ursprüngliche Nicht-Bewußtheit und Zerteilung von Bewußtsein die grundlegende Struktur ist (und nicht wissende, umfassende Mentalität) würden (wenn überhaupt) das Hervortreten von Mächten der Dunkelheit bewirken, die gezwungen sind, an der Unwissenheit (durch die sie leben) festzuhalten. Das Ringen um Wissen wäre dann unwissend. Solche Unwissenheit wäre kein Wissen, das nach seinem verborgenen Selbst sucht, sondern ein ignorantes Bemühen, durch das Hervorrufen von Falschheit, Unrecht und Bösem in sadistischer Lust zu leben.
    Nun sind das ohne Zweifel die zunächst ausgeprägten Eigenschaften unseres evolutiven Daseins. Aber es sind nicht seine einzigen Möglichkeiten. Und ganz genau deshalb, weil die Nicht-Bewußtheit (oder Bewußtlosigkeit) dieser Welt verborgenes Bewußtsein ist, wird der suchende Mensch finden und die verdeckte Wirklichkeit entdecken. Am Ende dieses Prozesses muß sich selbst die genuine Mentalität in dieser (ihrem äußeren Anschein nach qua Negation entgegengesetzten) Organisation aus dem dunklen Unendlichen heraus zur Erfüllung bringen.
    Das genuine Mental kann sich nicht von Anfang an als Schöpfer manifestieren, denn sonst wären Unwissenheit und Nicht-Bewußtheit nicht möglich. Dennoch konnten wir in jeder Sequenz der Bewegung von der Materie zum Sein hin seine Signatur erkennen.

  253. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: PUTIN objektiv beurteilen

    Putin hat sehr große Verdienste um Rußland und er hat sich einen Handlungsspielraum gegenüber dem „Westen“ geschaffen. Er nützt diesen Spielraum auch, zunehmend.
    Alles das ist unbestritten.

    Und Mitteleuropa braucht dringend eine Partnerschaft auf Augenhöhe mit Rußland, ganz egal, ob Putin nun eine deutschfreundliche Politik verfolgt oder nicht. Gorbatschow hat der „brd“ außerordentlich große Angebote gemacht und erhebliche Vorleistungen erbracht. Die Vasallen in Berlin sind einfach nicht darauf eingegangen, zum Schaden beider Staaten und Völker.

    Aber deshalb kann es doch nicht schaden, zu erwähnen, aus welchen Gründen etwa die Hälfte der Bevölkerung in Rußland ihn scharf ablehnt. In den Gebieten, in denen der Leninismus-Stalinismus ganz besonders blutig geherrscht hat, sind es an die hundert Prozent: etwa Kronstadt und Jaroslawl.

    Es ist leider richtig, und ebenfalls unbestreitbar, daß Putin so etwas wie eine „Resowjetisierung“ betreibt

  254. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen:

    Immerhin muß man anerkennen, daß Rußland zwischen seinen Interessen und den Interessen des Deutschen Volkes vorsichtig Gemeinsamkeiten betont: Die Souveränität gegenüber Brüssel, gegenüber den USA, Frage der NATO-Besatzungstruppen. Das unten verwiesene Video ist immerhin von „Russia today“.

    Hätte die „brd“-Regierung in der „brd“ einen ähnlichen Spielraum wie ihn sich Putin in Rußland geschaffen hat, dann könnte viel vorangehen.

  255. Die Illusionen – die auch hier im Blog immer wieder zum Vorschein kommen – sind nur Abwehrmechanismen, welche die eigenen Gedanken davor schützen sollen, gesehen und erkannt zu werden.

    Es gibt aber keine Selbsttäuschung, welche die Wahrheit auf Dauer verdrängen und ihren Platz einnehmen könnte.

  256. Sondert die Gedanken aus, die ihr nicht mit Gott denkt. Und macht Euren kleinen menschlichen Geist so zu einem unendlichen Ort des Heiligen Geistes Gottes.

    Das geht, 100 Pro. Denn, wenn ihr es versucht, kommt Euch der Heilige (und heilende) Geist zu Hilfe. Und es geht dann mit Gottes Hilfe. Und Gott wird Dir dafür danken, daß Du ihm hilfst, sein Wort zu halten.

    Und diese Dankbarkeit schenkt Euch den heiteren geistigen Frieden, der höher ist als alle Vernunft.

  257. Eveline sagt:

    @Wolfgang Eggert

    Danke sehr fürs reinstellen.

    Meine Frage ist, wie haben die paar „Zellen“ es geschafft, ganze Völker am Gängelband zu führen, um im Dienste der Prophezeiungen tätig zu sein.

    Welche Mittel benutzten „die“ und versuchen sie auch heute noch zu benutzen, um ihre prophetischen Ziele zu erreichen?

    Das wäre eine Offenbarung, möglichst noch vor der Bundestagswahl.

    Es passiert nichts, wenn sich ein paar Männer im Dunklen hinsetzen und dies und jenes beschliessen. Wen benutzen diese alten Herren? Und wie?

    Vielleicht steht es auch in ihrem Text, ich bin nur erstmal so rübergeflogen?

    @Joachim Bullinger
    Es gibt aber keine Selbsttäuschung, welche die Wahrheit auf Dauer verdrängen und ihren Platz einnehmen könnte.

    Ja Danke

  258. Monika H. sagt:

    @Eveline

    >Welche Mittel benutzten “die” und versuchen sie auch heute noch zu benutzen, um ihre prophetischen Ziele zu erreichen?
    Das wäre eine Offenbarung, möglichst noch vor der Bundestagswahl.

    Noch vor der Bundestagswahl ((: – das steht seit tausenden von Jahren in den spirituellen Büchern – nur werden die Menschen durch eine manipulative Interpretation gehindert, es zu durchschauen.

    Eins werden mit dem Vater – ist die allererste Voraussetzung, auf dem weiteren Weg erhalten Sie dann Informationen zu weiteren „Hilfsmitteln“.

    Die Pyramide mit ihrer Spitze steht nicht für den Verbund der Illuminati, sondern für jeden einzelnen(!) – jeder, der die Spitze erreicht hat (13. spirituelle Stufe). Werden Sie selbst zu Gott, dann ist es Ihr Wille, der geschieht.

    Und darum ist es kontraproduktiv, dies zu erreichen abzulehnen aus moralisch angedichteten Gründen. Denn solange man dies nicht anstrebt, bleibt man der „Depp“.

    (Und jetzt gehe ich in Deckung, bevor der liebe chicano um die Ecke geschossen kommt und mir erzählt, wie anmaßend dies ist, selbst Gott zu werden … obwohl genau dies der eigentliche Sinn und Zweck und Inhalt ist aller Lehren und Religionen)

  259. Karl_Murx sagt:

    @HJS noch was:

    @ Karl Murx
    so etwas wie Sie bezeichnet man im Fußball als Wasserträger…..in Ihrem Fall ,Wasserträger für Putin.

    So etwas wie Sie bezeichnet man bei mir zu Hause als Troll.

    Meine Erklärung und Sicht für ein Großrussisches Reich ist folgende. Das putinsche Rußland versucht durch die Hintertür wieder Einfluß auf zumindest einige schwache GUS-Staaten zugewinnen.Unter dem Aspekt des Nato-Drucks auch verständlich.

    Angesichts der Nachbarschaft mit diesen Staaten und der engen politischen wie wirtschaftlichen Beziehungen, zumal der gemeinsamen 70jährigen kommunistischen Vergangenheit, unvermeidlich.

    Was aber nicht zu verstehen ist, ist die sehr starke aufkeimende Stalin Sympathie und die damit einhergehende Verherrlichung und Glorifizierung der alten Zeit.

    Woraus schließen Sie das? Ist das nicht auch so eine unbelegte Behauptung wie alles andere hinsichtlich des pöhsen Putin-Reichs? Das finden Sie nicht mal bei den heutigen russischen Kommunisten. Die Sicht auf die eigene russische, speziell kommunistische Vergangenheit, ist sehr wohl differenziert und kritisch. Sie ist nur eben nicht nationalmasochistisch und selbstzerfleischend wie die derzeitige einheimische Historienklitterei der 68er in deutschen Schulen und Unis.

    Nebenbei, obwohl Ihnen diese Dimension wahrscheinlich ein Buch mit sieben Siegeln ist: In einem Vielvölkerstaat mit riesiger Ausdehnung und permanenten zentrifugalen Tendenzen an den Rändern ist es wichtig, eine gemeinsame nationale Klammer zwischen diesen sehr heterogenen Völkerschaften zu finden. Genau das versucht Putin, indem er sich auf die große russische Geschichte beruft und auch den allochthonen Völkerschaften damit Gelegenheit gibt, sich mit dieser Nation zu identifizieren bzw. sich zumindest deren Loyalität zu sichern.

    Auch über die Gründung der Naschi “Putinjugend” 2005 kann man geteilter Meinung sein. Das ist zwar keine offizielle Organisation des Kreml, sie ist aber sehr Nationalistisch und Ausländerfeindlich orientiert.

    Sie war national und russisch, wenn auch nicht nationalistisch. Das wäre gegen die Intentionen Putins gewesen, der die Rußländische Föderation aufrechterhalten will und damit auch die 20 % nicht ethnisch russische Bevölkerung gewinnen muß. Nebenbei ist diese Bewegung meines Wissen wieder aufgelöst worden oder bekommt zumindest keine offizielle Unerstützung mehr.

    Ich habe auch einmal gehört das die Kreml-Wache nach slawischen Aussehen ausgewählt wird.

    Das ist schon seit Sowjetzeiten so, zur Information. Aber hinsichtlich der persönlichen Sicherheit und Bewachung des Regierungszentrum ging man da immer auf Nummer Sicher und wählte sich ethnisch russische, also slawische Wachmannschaften aus. Da hat man die Bedeutung von Ethnien und Religionen sowie deren politische Relevanz niemals aus den Augen verloren oder ignoriert, wie die hiesige politisch-mediale Kaste, die sich einer absurden, realitätsfremden und letzen Endes selbstzerstörerischen multikulturellen Ideologie verschrieben hat.

    Wie paßt das alles in eine angeblich moderne versöhnliche zivilisierte Gesellschaft.
    In der BRD würde die vor lauter Selbstmitleid, sich in der Kollektivschuld und Sippenhaft, suhlende Gesellschaft aufheulen….. weil ihr der Grund der Selbstkasteiung abhanden gekommen wäre.

    In Rußland nicht. Darum werden sich diese Nation und dieser Staat auch behaupten können.

    EINE FRAGE AN ALLE PUTIN WASSERTRÄGER

    Was wäre, wenn Putin der BRD einen von den anderen Alliierten unabhängigen Friedensvertrag anbieten würde.
    Da müßte die BRD, die Alliierten und die UNO doch gewaltig ins Schwitzen und in Verzug geraten. Allein schon wegen der Feindstaatenklausel.
    Wenn Putin an der BRD ein sauberes freundschaftliches Interesse hätte, müßte er diesen Alleingang in Erwägung ziehen und auch gehen.

    Arroganz und und ein großes Mundwerk sind kein Ersatz für politischen Einblick und vor allem Bedeutung.

    Da ich aber Putin für einen Brückenpräsidenten halte, der das Feld für etwas richtig großes vorbereiten soll, wird das aber nie geschehen.

    Kräht der Hahn auf dem Mist. Usw.

  260. schnehen sagt:

    1. Putin über Patriotismus:

    In seiner Ansprache an die Russische Föderation am Tag der Verfassung, dem 12. 12. 2012, sagte er, Alexander Solschenitzyn zitierend:

    „Patriotismus ist ein organisch gewachsenens natürliches Gefühl.“ Ein Land, besonders aber ein multinationales Land, könne nicht überleben, ohne landesweite Verantwortlichkeit.

    „Wir müssen unsere nationale und spirituelle Identität bewahren. Wir dürfen nicht den Sinn für die nationale Einheit verlieren. Wir müssen Russland bleiben.“

    2. Putin über Transparenz:

    „Die Behörden dürfen nicht zu einer isolierten Kaste werden.“ Die Menschen müssten erkennen können, dass sie transparent sind und dass sie für das Wohl des Volkes arbeiten.

    3. Putin über Souveränität:

    a. Die Souveränität zu bewahren, bedeute, seine eigenen Ressourcen zu besitzen, aber auch gute Handelsbeziehungen zu Ländern zu pflegen, die Dinge herstellen, die das eigene Land nicht produzieren kann.

    b. Militärisches Potenzial.

    c. Den Fortbestand garantieren. Die demografische Katastrophe sei abgewendet worden. Zwischen Januar und September 2012 habe die Geburtenrate zum ersten Mal wieder über der Sterberate gelegen. Die russische Bevölkerung wuchs um 200.000.

    d. Den Fortbestand garantieren heiße auch die Lebenserwartung zu erhöhen. Sie sei in den letzten vier Jahren um 2,5 Jahre angestiegen. Der Trend zum Zweitkind werde gezielt finanziell gefördert.

    4. Putin über den Lebensstandard von Arbeitern und Angestellten:

    Die Löhne seien in den letzten Jahren real angestiegen. Im sozialen Sektor sei dies auf Grund einer Exekutiv-Order vom Mai 2012 geschehen, wonach alle Kategorien von Arbeitern und Angestellten höhere Gehälter erhalten hätten, also direkt auf Putins Anweisung. Eine Krankenschwester verdiene heute mehr als ein Lehrer in Russland.

    5. Putin über spirituelle Werte:

    Putin beklagt den Mangel an spirituellen Werten, an Mitleid, Mitgefühl, Solidarität und Einsatz für andere.
    „Wir müssen aus ganzer Kraft diejenigen Institutionen unterstützen, die die Träger von traditionellen Werten sind.“ Diese hätten sich in der Vergangenheit in dieser Beziehung bewährt.

    Damit meinte er ganz sicher auch die Kirchen.

    Was ergibt sich aus diesem Bild?

    1. Putin ist kein Kommunist, schon gar nicht ein Stalinist.

    2. Putin ist Patriot.

    3. Putin ist Sozialpolitiker.

    4. Putin ist Demokrat.

    5. Putin ist ein Traditionalist.

    Putin will keine ‚Resowjetisierung‘, sondern ein unabhängiges, starkes Russland. Weil er kein Kommunist ist, kann er auch keine Resowjetisierung wollen. Er will einfach eine starke Russische Föderation.

    Wie kommen die falschen Meinungen über ihn zustande, die auch hier kursieren und leichtfertig verbreitet werden?

    Dadurch, dass man das für bare Münze nimmt, was andere über ihn sagen, statt sich mit dem, was er selbst sagt und will, zu beschäftigen.

    Meine Quelle:

    Voltairenet.org (Prof. Thierry Meysan, France).

    Dort ist Putins Ansprache an die Russische Föderation im Wortlaut abgedruckt. Wer sich aus erster Hand informieren will und nicht aus zweiter oder dritter Hand, kann dies dort tun.

  261. Wolfgang Eggert sagt:

    @eveline

    wie haben die paar “zellen” es geschafft, ganze völker am gängelband zu führen?

    sie haben sich weltweit agierende powerlobbies aufgebaut.

    1. sie infiltrierten die freimaurerei und verwandte orden („okkultes“ machtzentrum im christentum)
    schon die gründung der freimaurerei trug eine jüdisch-kabbalistische handschrift. eine echte „übernahmeaktion“ wurde daraus aber erst, als die chassiden um jakob frank die politloge der illuminaten voranbrachten. die wurde zu beginn des 19. jahrhunderts zwar offiziell aufgelöst, lebte aber im schottischen ritus weiter. und das ist der politisch wirksame teil der -ansonsten durchaus karrikativ-positivistischen- männertruppe. (die seit einigen jahren auch frauen aufnimmt. was erklärt, warum „muttis“ hände bei offiziellen fotos immer so verquere strickmusterhaltungen einnehmen. ohne dass man dabei fäden sieht. die dauerstrickerei bringt aber bildhaft zum ausdruck, dass sie an ebensolchen hängt.)
    die überschneidung der ziele des messianisch- apokalyptischen judentums mit denen der
    hochgradfreimaurerei enthüllte vor etlichen jahren „bruder“ henri l. baranger. (fürs ganze zitat seinen mit meinem namen googeln)

    2. sie kaperten die englische krone (staatliches machtzentrum im christentum)
    die englische königsfamilie bildet eine leitfunktion innerhalb der freimaurerei, deren welthauptquartier in london „firmiert“. die weissen handschuhe der queen entsprechen freimaurerischer smbolik.
    innerhalb der englischen königsfamilie grassiert die überzeugung, daß der biblische gott wie mit den
    juden einen bund mit den angelsachsen geschlossen habe. sie seien demnach ebenfalls – bzw. allein – auserwählt, die biblische prophetie ihrer erfüllung entgegenzuführen. (british israelism)

    3. sie schufen die hochfinanz (ökonomisches machtzentrum)
    es gibt drei finazielle weltspinnennetze
    -die britische city of london
    -das internationale rothschild-bankensystem
    -die amerikanische fed.
    ein chabadnik „gebar“ die rothschilds. die rothschilds „gebaren“ das erste weltweite bankennetz.
    rothschildsprösslinge „gebaren“ die fed. die fed verschuldete die usa und machte dieses riesenland
    zu ihrem sklaven. dieses riesenland machte die welt militärisch-kulturell-ökonomisch zu seinem sklaven.

    4. sie stießen den zionismus an und prägen israel (staatliches machtzentrum im judentum)
    die sektenrabbies „briefen“ die israelische führung. was schon schlimm genug ist. verhängnisvoller noch:
    die israelische führung gestaltet durch zionistische lobbies
    (die teilweise direkt mit chabad zusammenarbeiten) über banken und medien die politik der usa zumindest mit. europa ist ähnlich infiziert. doch die verbindungen in den usa sind fester. was den kreis trotzdem wieder schliesst, weil die usa über atlantikbrücke, cia, nato etc. extremen einfluss in europa geniessen. halliburton (krieg), goldman-sachs (finanz), monsanto (ernährung) sind „private“ partner,
    die das pentagon für seine globalkriege einsetzt. so erscheinen die usa als chef im ring aber durch die erdrückenden einflussnahmen von 1./2./3./4. hängen sie selbst nur an strippen. letztlich an denen der sektenrabbis.

  262. Yilmaz sagt:

    @ Monika H. sagt: Mai 20, 2013 um 17:40
    „In erster Linie haben Sie recht – es bedarf besonderer Energie, um diese Energie anzuziehen. Nur warum meinen Sie (jetzt mal ganz abgesehen von Rothschild), dass es für Geld eine “dunkle” Energie benötigt, damit würden Sie sagen, dass Geld negativ ist. Es ist aber weder negativ, noch positiv – es ist reine Energie.“

    Ich habe auch nicht behauptet daß viel Geld zu haben etwas schlechtes sei, es hängt davon ab was man damit anstellt… denn die Rothschilds nutzen es nur für ihre egoistischen und destruktiven Ziele (die Beherrschung aller Zentralbanken und der Weltbank), im Sinne der Zerstörung.

    „Daneben wissen die Rothschilds, dass Geld selbst nichts wert ist ^^, darum ist deren Besitz nicht Geld, sondern Gold – das Element der Sonne.“

    So ist es!!!

    @ Wolfgang Eggert sagt: Mai 20, 2013 um 19:11

    ja, da haben Sie vollkommen Recht, danke für Ihre Beiträge hier, lese diese sehr sehr gerne und bin ein großer Fan Ihrer Bücher!!!

  263. Yilmaz sagt:

    @ Joachim Bullinger sagt: Mai 21, 2013 um 07:55

    ja, so muss es klappen! Ur-vertrauen ist der Schlüssel, da arbeite ich auch noch dran…

  264. Yilmaz sagt:

    @ schnehen sagt: Mai 20, 2013 um 22:34

    „Wenn Putin tatsächlich ein Stalinist wäre, wie kommt es dann, dass die Kommunisten in Russland regelmäßig Seite an Seite mit den Anarchisten, mit den Neoliberalen und mit den russischen Nationalisten und Monarchisten zusammen in Moskau gegen Putin Demonstrationen abhalten -Demonstrationen, die von der US-Botschaft gesponsert werden?“

    Genau!
    Putin ist ein echter Patriot, er kämpft gegen die ausländischen Mächte im Land die den äusseren Deckmantel wie Anarchist, Pussy Riot, Neoliberal, Nationalist, Monarchist, NGO´s usw tragen, aber insgeheim der gleichen Fraktion die im Hintergrund die Strippen zieht ,angehören…

  265. Yilmaz sagt:

    @ schnehen sagt: Mai 20, 2013 um 20:14

    den Zionismus als eine rein säkuläre Bewegung zu bezeichnen scheint mir Anhand der kritischen Stellen im Talmud über Nichtjuden (Goyim) doch etwas zu sehr eingeschränkt.

    Dieser unmenschliche Zionismus kann eigentlich nur mit diesen kritischen Stellen über Nichtjuden im Talmud erklärt werden, darauf berufen sich die Zionisten und Okkultrabbis, von daher kann man sagen daß es in erster Linie religiös gesteuert ist.

  266. Yilmaz sagt:

    @ Monika H. sagt: Mai 20, 2013 um 17:40

    kleiner Nachtrag noch, habe es aus Zeitgründen vergessen:

    die enorme Macht der Rothschilds und das astronomisch hohe verfügbare Finanzkapital dieser Dynastie kann ein normal sterblicher nicht erreichen, die haben das nur geschafft weil sie okkulte Kräfte mit Hilfe dieser Okkultrabbis herbeigeschworen haben, nur gibt es immer auch einen Haken an der ganzen Sache, daß diese astralen Kräfte einen Blutzoll oder auch viel mehr… verlangen, denn absolut kontrollieren kann diese Kräfte niemand, von daher wird das Ganze auch aus dem Ruder laufen… wie Goethe es einst schon schrieb:
    „Die Geister die ich rief, werd´ich nun nicht mehr los“ .

  267. Wolfgang Eggert sagt:

    dann gibt es noch die freimaurer ohne schurz, die sich ganz unverstellt der globalpolitik zuwenden:
    bilderberger, trilaterale etc. bei denen gibt es wiederum verbindungen in oben genannte powerlobbies.

    warum bleiben die mitarbeiter der machtzirkel auf linie, selbst wenn sie merken, daß sie grad gehörigen amoralischen mist verzapfen? die antwort ist einfach: zum einen sind sie einfach nur geil auf macht, ansehen und geld, die ihnen ihre truppe – auch via lobhuldigungen der „angeschlossenen weltmedien“ – gern einräumen. zum anderen haben die einzelverbände aber auch nach dem prinzip „neben zuckerbrot auch peitsche“ eigene kontrollmechanismen aufgebaut,
    die ein ausscheren verhindern. sex ist eines dieser „mittelchen“. nicht irgendein sex, sondern
    kompromittierender, der sich zum blackmailing nutzen lässt.

    1. die logen:
    skull&bones, ein logenartiger verbund im us-establishment, der etliche höchstrangige regierungsvertreter hervorbrachte, lässt beispielsweise neumitglieder bei einem spritzigen einweihungszeremoniell hand anlegen. und zwar an sich selbst. man darf davon ausgehen, dass bei diesem fit-im-schritt-ritual versteckt kameras mitsurren. falls ein george w. bush oder ein aussenminister kerry mal nicht mehr so „funktioniert“.
    innerhalb der freimaurerei gibt es einen arm, der sich mit ritualmagie befasst. gut, die werden von den mainstreambrüdern oft mit missachtung gestraft. aber ihre parties sind halt doch die besseren. zum beispiel eine hübsche eyes-wide-shut fete auf schloss sowieso.
    herr kommerzienrat, wollen sie kommen? klar will der. ohne gattin und irgendwann auch ohne hose. auch hier surren kameras mit.

    2. die krone von england
    gönnt sich, betrachtet man enthüllungen im fall jimmy savile, ähnliche vergnügungen, auch wenn sie grad keinen in der krone hat. im focus der lustbarkeiten hier: minderjährige. noch verbotener. noch idealer zum anschliessenden blackmailing.

    3. die hochfinanz
    ist, der name sagt es bereits, ebenfalls ein potenter und keineswegs schlapper verein.
    kaviar und sekt, auch wenns mal anders schmeckt, lautet hier ein motto für die geneigte feierabendgestaltung. dominique strauss-kahn, gewesener direktor des internationalen währungsfonds und französischer finanzminister unterhielt pressemeldungen zufolge zu diesem zweck einen gutgehenden partbetrieb, wo hochkarätige kollegen so richtig die sau rauslassen durften.
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/neue-vorwuerfe-gegen-strauss-kahn-orgien-fuer-freunde-11657147.html
    dass dabei auch unvergessliche erinnerungsschnappschüsse gefertigt wurden, sollte man nicht ausschließen.

    4. die israellobby
    darf da natürlich nicht nachstehen. michel friedmann nutzte als paolo pinkel mit guten freunden einen osteuropäischen zuhälterring – rein als verbraucher und zum „reinschnuppern“ wie die presse meldet.
    der von usa aus ebenfalls hervorragend mit dem „heiligen“ land verbundene politiker roger boas war dagegen dem vernehmen nach auch organisatorisch in die vorgänge des prostitutionsrings „fortunato israel“ eingebunden. dieser stellte arabischen diplomaten und politikern seine versierten
    mitarbeiterinnen unter dem mantel einer internationalen »hilfsorganisationen« zur verfügung.

    die zu anfang genannten eliteverbände treibens ähnlich. bohemian grove (googeln), wohin alljährlich
    große namen aus politik, wirtschaft, medien etc. zu „zwanglosen“ treffen geladen werden, erlaubt
    seinen besuchern angeblich nicht nur die kravatte abzulegen. „alles darf nichts muss“ lautet die devise.
    die im vatikan natürlich völlig unbekannt ist. trotzdem wartete der „heilige stuhl“ vor nicht allzulanger zeit mit einem sexskandal auf, der klare handschrift einer kompromittierungsagenda aufweist.
    man google „emanuela orlandi“ zusammen mit den begriffen „diplomaten“ und „vatikan“. oder gleich hier:
    http://www.mopo.de/panorama/chef-exorzist-amorth-emanuela–15–nach-sexparty-im-vatikan-ermordet,5066860,16130082.html
    schwer zu sagen, ob diese teuflische szenerie von aussen zu erpressungszwecken in den vatikan getragen wurde
    oder ob sie sich der „heilige stuhl“ „nach aussen gerichtet“ selbst aufbaute. daß dieser skandal zum rücktritt – des nicht nur in nah/mittelost friedensvermittelnden – deutschen papstes benedikt beigetragen haben dürfte, ist anzunehmen.

    die geheimdienste haben sich dieses kontroll- und erpressungssystem seit generationen zu eigen gemacht. mal in halbwegs „sauberen“ gefilden, mal in der etwas widerlicheren form, siehe den fall dutroux. http://www.whale.to/c/reality6.html
    so läuft die welt! wie geschmiert.

  268. Monika H. sagt:

    @schnehen

    >Wenn sich aber jemand hartnäckig weigert, sich einer Diskussion zu stellen, ist das für mich ein Zeichen von Schwäche.

    Es ist Ihr Recht, dies (wahrscheinlich als einziger) so zu sehen, aber selbst wenn es Schwäche wäre …. ja und????

  269. schnehen

    selbstverständlich nehme ich AUCH zur Kenntnis, was Putin offensichtlich in Rußland getan hat. Nachdem ,was ihm Jelzin überlassen hat, blieb ihm auch gar keine andere Möglichkeit.
    Nachdem auch die Polen bei Katyn eine klare Position bezogen hatte blieb Putin auch da keine andere Möglichkeit, als das ohne wenn und aber zuzugeben.
    Gedankt wurde es vermutlich den Polen am 10. 04.2010 bei Smolensk.
    Wie es mit Rußland bei Syrien weiter geht muß erst noch gesehen weden.Die gegenwärtigen Kriegsschiffe der Russen im Mittelmeer sind völlig normal. Ist der syrische Hafen Tartus doch ein russischer Stützpunkt.
    Im Gegensatz zur 6. US-Marine Flotte ist das aber nur Präsenz zeigen.

    schnehen
    Ihr Engagement für Putin ist schon sehr auffällig. Gehören Sie etwa zum Seewald Clan Blog?

    Wie stehen Sie denn zu meinem Vorschlag eines separaten Friedensvertrag Rußland – BRD?
    Denn, nur dann, mit einer entsprechenden Regierung in Berlin, kann auf Augenhöhe mit den Russen über das normale diplomatische Geplänkel hinaus, sich etwas entwickeln.
    Aber bevor das passiert……kommt noch ganz schnell die „Dritte Macht“ aus Neuschwabenland, oder wo auch immer sonst noch her…..um ein Wörtchen mitzureden.

  270. schnehen sagt:

    @Yilmaz

    Es reicht nicht, Vermutungen anzustellen. Wir brauchen zuverlässiges, solides Wissen.

    Den Zionismus aus dem Talmud oder dem AT abzuleiten, ist zu einfach. Wir müssen genauer hinsehen, wie diese nationalistische, rassistische, Blut & Boden-Ideologie, die sich 1897 in Basel als Bewegung (1. zionistischer Kongress unter Führung von Theodor Herzl) konstituierte, entstand.

    Herzl war nicht religiös und dieser nichtreligiöse Mann gilt als Gründer des Zionismus. Der Baseler Kongress fand in einer Spielhalle statt, was zeigt, wie wenig man mit jüdischer Religion am Hut hatte.

    Noch 1914, zu Beginn des Ersten Weltkrieges, bekannten sich nur 2% der Juden zum Zionismus und ihrer Forderung nach einer jüdischen Heimstätte, also nach einem Judenstaat in Palästina.

    Quelle: Shlomo Sand, ‚Die Erfindung des jüdischen Volkes‘, S. 252. Sand ist selbst jüdisch.

    Die überwältigende Mehrheit der Juden bekannte sich zum Weg der Haskara, d.h. zu Assimilierung in westeuropäischen Staaten oder in den USA und wollte von dem Projekt ‚Judenstaat‘ überhaupt nichts wissen und hielt es auch nicht vereinbar mit der jüdischen Religion, die die Rückkehr nach Israel verbietet. Das wurde erst nach dem Holocaust an den Juden in der Nazi-Zeit anders, als die USA und England den Juden, die den Holocaust überlebt hatten, die Einreise verweigerten. Sie wurden so leichte Beute der Zionisten, die sie nach Palästina lockten.

    Ich stimme deshalb mit Wolfgang Eggers These, dass der Zionismus von jüdischen Gelehrten angestoßen bzw. gegründet wurde, nicht überein. Ich halte sie für falsch und finde es schade, dass er nicht bereit ist, mit mir hier darüber zu diskutieren, sondern nur auf sein Buch verweist.

    Ich habe mir übrigens jetzt den Talmud kommen lassen und lese ab und zu darin. Nicht um ein Rabbi zu werden (Scherz), sondern um die jüdische Religion besser verstehen zu lernen.

    Man kann vieles daraus zitieren und als Beleg für ‚Zionismus‘ oder Schlechtigkeit und Exklusivtät ableiten; man kann aber genauso gut anderes, moralisch Wertvolles dort finden, mit dem man das genaue Gegenteil ‚beweisen‘ kann. Also:

    Man braucht immer das ‚big picture‘,das Gesamtbild.

    Ich grüße Sie ganz herzlich!

  271. Monika H. sagt:

    @Wolfang Eggert

    Das stimmt natürlich was Sie hier beschreiben, nur bezieht sich das doch alles auf die Neuzeit, das ist nur eine Fortsetzung der Geschichte.

    Weit zurück blickend begann das bereits mit dem Auszug aus Ägypten (=dem Beginn der jüdischen Geschichte) – da hatten die versklavten Stämme Israels bereits so viel Wissen, dass Sie „Plagen schicken konnten“ und den Pharao damit zwangen, sie zu vertreiben. Sie sind nicht geflohen – sie hatten die Macht, andere Menschen dazu zu bewegen, in ihrem Sinne zu handeln.

    Nun sind Sie Historiker und kein „Spiritueller“, aber Pharaonen hatten eine sehr hohe Spiritualität (=Macht) und wurden demgemäß mit Göttern gleich gesetzt. Diese in die Knie zu zwingen, bedarf schon einer sehr, sehr hohen Energie (die Bundeslade verweist ebenso auf solche).

    Auch das Wort JEW-els / JEW-ellery lässt eine „uralte Tradition“ vermuten (Wer das Geld/Gold hat, hatte immer schon das Sagen.)

    Und nicht zuletzt spricht die Geschichte des Vatikans und seine ungebrochene, wenn auch heute unsichtbare Herrschaft Bände.

    Spiritualität bedeutet eben nicht wie meistens angenommen, blindgläubig was daherbeten, sondern Verbindung und Nutzung höchster universeller Energien.

  272. Wolfgang Eggert sagt:

    @monika h.

    ich bestreite diesen spirituellen hintergrund nicht und schreibe auch in meinen büchern darüber. dass die politaktivistischen chassidim engste connections zum satanismus pflegen (welcher ihr eigentliches raison d´etre ist) ist nicht nur dem okkult-indischen auftrag geschuldet die welt nach unten zu ziehen und das schwarze zeitalter zu erfüllen. ich denke sie GLAUBEN auch an diese dunkelkraft.

    man kann zweifellos durch entsprechende „selbstausrichtung“ bereits im hier und jetzt die himmelsleiter emporsteigen und gott sehen. da das möglich ist, steht aber auch der fahrstuhl nach unten jedermann offen. und ich zweifle nicht daran, dass diese knalltüten ihn gern und häufig benutzen.

  273. Karl Marx

    als Troll bezeichnet zu werden ist eine Anerkennung…wird man doch zur Kenntnis genommen. Hoffentlich stecken Sie mich nicht in die falsche Ecke.
    Wie ich auch @ schnehen geschrieben habe, auch Ihr Engagement für Putin ist schon sehr auffällig. Könnte leicht der Verdacht aufkommen, daß Sie beide nach der Strategie von FJS agieren……getrennt maschieren aber gemeinsam siegen.
    Der SEEWALD Blog freut sich sicher. Da stellt sich dann die Frage, wer von uns ist nun der Troll.
    Weil ich aber einiges, was Sie so schreiben gut finde, will ich mich noch nicht festlegen.
    Ich habe persönlich relativ viel Kontakt mit Russen, die hier bei uns schon länger leben. Auch sind einige mit BRDlern verheiratet und haben noch Familie und Verwandte in Rußland….auch Moskau.Sind auch studierte darunter. Die Meinungen über Rußland und Putin sind unterschiedlich. Auffällig ist aber, daß viele selber nicht wissen wie sie Putin beurteilen sollen.
    Aber was will man von Migranten und Dissidenten schon anders erwarten.
    Die wirklichen wahren Rußlandkenner können eh nur West-BRDler sein. Oder sind Sie und @ schnehen etwa Mittel-BRDler.
    Sie werden es kaum glauben, aber trotz unterstellten Buch mit sieben Siegel, bin ich mir bewußt, daß das größte Flächenland, ein Vielvölkerstaat mit 9 Zeitzonen und problematischen sehr unterschiedlichen Interessen ist.
    Somit mit viel Fingerspitzengefühl, Diplomatie, aber nicht unbedingt nach westlichen Demokratie Vorstellungen…..was immer auch darunter zu verstehen ist….zu regieren ist.

    Also wegen dem Friedensvertrag hätte ich, allein schon wegen dem nicht absprechbaren Intellekt, von Ihnen eine fundiertere Antwort erwartet.
    Das mit dem Brückenpräsidenten sollten Sie auch nicht so einfach als KIKERIKI unüberlegt und Arrogant ablehnen.

    Haben Sie sich einmal eine BRD-Kanzlerin mit kommunistischer Vergangenheit, einen schwarzen US-Präsidenten oder den Absturz des US-Dollars als Weltleitwährung vorstellen können.
    Hin und wieder geschehen Dinge auf der Welt die sind schier unglaublich.

    Übrigens der Autor Torsten Mann hat zwei nette Bücher geschrieben.
    WELTOKTOBER und ROTE LÜGEN IM GRÜNEN GEWAND
    Aber der ist wahrscheinlich auch nur ein Verschwörungsspinner, wie so viele, auf der Suche nach der vermeintlichen Wahrheit.

  274. Eveline sagt:

    @Monika

    Ich glaube nicht an die prophetischen Ziele der alten Männerbünde.
    Und doch treibt es unsere Gesellschaft förmlich dort hin.

    Für mich sind es die sehr unsauberen Blut und Sexspiele, die den Eliten Kraft, Macht und Power geben. Astraler Klebstoff um ganze Gesellschaften in den Abgrund zu schubsen.

    Gott und Göttin in sich Platz und Raum zu geben, damit habe ich keine Probleme.

    Mit der Pyramide auf dem Dollarschein schon.

  275. Wolfgang Eggert sagt:

    @eveline

    chabad-lubawitsch bekennt sich selbst zu seinem prophetischen auftrag. aus bibelstoff reale geschehnisse zu machen. sie haben die macht dazu. sie haben ereignisse „gesetzt“. sie haben sich hinterher dazu bekannt. was willst du mehr? die hand gottes die alles lenkt? die gibt es nicht.

  276. Eveline sagt:

    @ Monika
    @Wolfgang Eggert

    Ich meine: Die Pharaonen Ägyptens konnten nur fallen, weil der Göttliche Weltprozess es so wollte.
    Nicht weil die Juden höhere Anrufungen tätigten, sondern die Töne zum klingen bringen konnten, die der „neue“Göttliche Weltprozess hören wollte.
    Himmel und Erde wollen sich immer durch uns Menschen verbinden.
    Sie kennen sicher noch den Grünen Werbespruch: „Die Erde braucht uns Menschen nicht“
    Die Erde braucht uns Menschen sehr wohl. Und der Himmel auch.
    Ich schick das jetzt durch Raum und Zeit durch den Äther –
    übergestern kommt es an.

  277. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Wolfgang Eggert

    Die Privilegien, die das Jüdischsein in der „brd“ mit sich bringt, sind auch pekuniär interessant. Es gibt eine Untersuchung über die Vorwürfe, die man den Vorsitzenden des ZRJ macht, die meisten davon wohlbestallte Immobilienkaufleute.

  278. Muslim from Germany sagt:

    @ monika h.

    „sondern Verbindung und Nutzung höchster universeller Energien.“
    ——–

    bitte um entschuldigung, daß ist keine nutzung „höchster universeller energien“, sondern der billige deal seine seele für nichts zu verschachern, also der packt mit dem teufel, der im gegenzug informationen liefert, wie man macht und geld an sich reißt. dabei handelt sich keinesfalls um unzerstörbare bollwerke, die aus diesen abgeleiteten informationen errichtet werden können und wurden. allein wenn die menschen zu Gottes moralischen grundwerten zurückkehren, also zurück besinnen und diese praktizieren, kommt das das ende, gleich dem pharao, dem moses sich entgegen stellte. so müssen wir wohl größere verluste im kampf hinnnehmen herr eggert, aber daß vertrauen auf Gott und in unsere, von Gott gegebenen fähigkeiten alles zum guten zu wenden nicht aufgeben, selbst wenn der gegner über ein paar hundert atomwaffen verfügt.

    so dann, mit herz und verstand vollgas voraus.

  279. Anonym sagt:

    @schnehen
    Es macht keinen Sinn, sich mit HJS über Putin zu unterhalten. Offensichtlich ist seine fragwürdige Meinung bzgl. des Themas so gefestigt (warum auch immer: zu viel Bild oder RTL-Videotext?), dass vermutlich selbst Gott persönlich ihn nicht davon abbringen könnte. Herr Murx trifft es mit der Bezeichnung „Troll“ schon ziemlich gut.

    @HJS
    Schnehen und Karl_Murx nennen Ihnen Fakten (übrigens vielen Dank zu Ihren Beiträgen zum Thema Putin), Sie belassen es aber bei den wildesten Behauptungen. Ist ja auch am einfachsten so, nicht wahr?
    Die Frage, die sich mir da aber stellt ist, werden Sie dabei nicht müde, ständig dieselben Stammtischsprüche einzutippen? Oder ist es Ihr Ziel, andere durch penetrantes Trolling müde zu machen, damit Ihren Ansichten nicht mehr widersprochen wird?
    Ich kann so etwas beim besten Willen nicht verstehen. Da geben sich Menschen Mühe, Ihnen ausführlich die Fakten auf den Tisch zu legen und die Sachlage analytisch darzustellen und von Ihnen kommen nur provozierende Sprüche.

    Sie disqualifizieren sich übrigens endgültig mit folgender Aussage: „Gedankt wurde es vermutlich den Polen am 10. 04.2010 bei Smolensk.“

    @Herr Elsässer
    Nur mal so ein Vorschlag, auf den ich beim Lesen der Beiträge von HJS gekommen bin.
    Vor einigen Jahren hatte ich im Rahmen eines freiwilligen Seminars an meiner Hochschule die Möglichkeit, mir eine interessante Dokumentation anzusehen, bei der geschildert wurde, wie einige Unternehmen in Deutschland Lobbyarbeit und allgemeine Meinungsmanipulation zugunsten unserer gleichgeschalteten Medien betreiben. Dabei ging es vor allem um ein Unternehmen in Berlin. Dieses hat Mitarbeiter angestellt, welche sich mit falschen Nicknames in etliche bekannte Online-Zeitungen oder Blogs einloggen und dort im Auftrag bestimmter Medienunternehmen entsprechende Propaganda betreiben.

    Wäre sehr interessant, wenn COMPACT mal über solches Vorgehen in unserer Gesellschaft schreiben oder es auf irgendeine andere Art (bspw. Videobericht oder gar eine eigene Dokumentation) zum Thema machen würde. Vlt finden Sie ja in naher Zukunft Zeit und genug Informationen, damit es sich lohnt.

    p.s. HJS, nur um es klarzustellen. Ich unterstelle Ihnen mit diesem Beitrag selbstverständlich nichts derartiges. Sie brachten mich lediglich dazu, mich an diese Dokumentation zu erinnern, da ich mir Ihr Vorgehen teilweise einfach nicht plausibel erklären kann.

  280. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Zionismus und Judaismus“

    Sie können wohl damit recht haben, daß die Bewegung des Zionismus nicht von jüdischen Religiösen angestoßen wurde.

    ABER:
    Das Kritikwürdige am Zionismus ist dieser Auserwähltheitswahn, der Suprematismus. Evelyne Hecht-Galinski hat dafür die Bezeichnung „Israel darf alles“.

    Und tatsächlich äußern sich extreme Rabbis immer wieder in dieser Weise: „Der Dreck unter den Nägeln eines Juden ist mehr wert als tausend Araber“ oder „Die Goyim (hebr. für „Vieh“) sind nur von Jahwe geschaffen, um uns zu dienen. Wir werden sitzen und speisen wie die Effendis und die Goyim werden arbeiten!“ usw. ad libitum!

    Das gesamte neokolonialistische Konzept des Zionismus, einfach ein Land zu erobern, die Einheimischen zu majorisieren, zu vertreiben mit Panzern und Bulldozern, ist identisch mit diesem Wahn, die Juden seien gottgewollt zu jedem Verbrechen berechtigt.

    Und dieser Wahn ist direkt aus dem Alten Testament abgeleitet, wenn auch, vermutlich, als Fehlinterpretation.

    Es ist also eitel, festzustellen, daß der Zionismus historisch nicht von Religiösen entfesselt wurde. Denn der Zionismus ist der Inbegriff dieses breit allgemeinen Verständnisses von dem, was im Alten Testament steht. Auch dann, wenn die Minderheit der Orthodoxen verzweifelt anmahnt, es handle sich um eine Fehlinterpretation!

  281. Monika H. sagt:

    @Eveline

    >Ich glaube nicht an die prophetischen Ziele der alten Männerbünde. Und doch treibt es unsere Gesellschaft förmlich dort hin.

    Ja, und warum??? Weil die spirituelle Herrschaft seit Jahrtausenden ausschließlich von Männern geführt wird, in allen Religionen, im Buddhismus und in all den „Bruder“-schaften, wie der Name schon sagt. Da finden sie in „oberen Etagen“ keine „weibliche Energie“, die den Ausgleich bringen könnte.

    >Für mich sind es die sehr unsauberen Blut und Sexspiele, die den Eliten Kraft, Macht und Power geben. Astraler Klebstoff um ganze Gesellschaften in den Abgrund zu schubsen.

    Das geht noch weiter. Denn die Astralwelt ist nur ein Teil der hiesigen Welt. Diese Energie nutzen sie nicht direkt für sich selbst, sondern sie „opfern“ sie anderen „Frequenzen“, die sich davon ernähren.

    Warum sie das tun, obwohl das Licht die höchste Kraft im Universum ist, lässt sich hier allerdings nicht gut posten.

    Aber ich kann Ihnen versichern, dass Sie für einen spirituellen Status kein Blut brauchen (:

    >Gott und Göttin in sich Platz und Raum zu geben, damit habe ich keine Probleme. Mit der Pyramide auf dem Dollarschein schon.

    Die Pyramiden gab es schon, da gab´s noch keinen Dollar“schein“. Es ist eine geometrische Figur, die als Energieverstärker wirkt. (4-3-1). WIE Sie diese Energie nutzen, liegt doch alleine in Ihrem Ermessen!

  282. Wolfgang Eggert sagt:

    @muslim

    an meiner türschwelle hängt ein bild von buddha und eins von jesus. ein gottnaher meister der versenkung ein ein gottnaher meister der liebenden gerechtigkeit. kein bild eines muslimischen selbstmordattentäters. aber ich fürchte, dass letzterer, wenn er klug handelte, mehr bewirken und mehr schaden abwenden könnte als „meine helden“, deren einer dies nie wollte während der andere es nicht konnte. wir leben in einer welt des krieges. und die verantwortlichen generäle freuen sich über die fatalisten. ich schreibe diese zeilen ungern.

  283. Monika H. sagt:

    @mfg

    >daß ist keine nutzung “höchster universeller energien”, sondern der billige deal seine seele für nichts zu verschachern,

    Was? Spiritualität? Denn darauf bezog ich mich. Sind Sie als betonter Muslim denn nicht spirituell?

  284. Monika H. sagt:

    @Eveline II

    >Für mich sind es die sehr unsauberen Blut … spiele,

    Dann sollten die Menschen endlich aufhören Fleisch zu essen und sich überlegen, wo ihre Produkte des Alltag herkommen, auf denen massenweise Blut klebt.

    Aber wer will denn schon auf die Bequem- und Annehmlichkeiten verzichten – da ist es doch viel einfacher auf die Bösen anderen zu zeigen. Für mich ist das inkonsequent, um das Wort scheinheilig zu vermeiden.

    Damit meine ich jetzt nicht Sie persönlich, Eveline – musste nur wieder mal raus, weil ALLE diese Blutopfer bringen, solange sie ihr Konsum- und Essverhalten nicht ändern.

  285. Eveline sagt:

    @Monika
    Die Pyramide auf dem Dollarschein: ist 1/3 „erleuchtet“ und 2/3 befindet sich in Dunkelheit.
    So wie die Welt halt heute materiell ausgeleuchtet ist.

    Warum sie das tun, obwohl das Licht die höchste Kraft im
    Universum ist, lässt sich hier allerdings nicht gut posten.

    Hängt vielleicht mit der Dollarpyramide zusammen? Besser mit der Idee, die dahinter steckt.

    In den Materialismus zu führen, die Erde, das Weibliche dort
    anzubinden. ?

  286. Eveline sagt:

    @Monika II
    Damit meine ich jetzt nicht Sie persönlich, Eveline – musste nur wieder mal raus, weil ALLE diese Blutopfer bringen, solange sie ihr Konsum- und Essverhalten nicht ändern.

    Ich weiss, ich esse schon lange kein Fleisch mehr.

    http://www.alpenparlament.tv/video/befreite-ernaehrung/

    Ein Link für die befreite blutfreie Ernährung.

  287. Muslim from Germany sagt:

    @ Wolfgang Eggert

    „an meiner türschwelle hängt ein bild von buddha und eins von jesus. ein gottnaher meister der versenkung ein ein gottnaher meister der liebenden gerechtigkeit. kein bild eines muslimischen selbstmordattentäters“
    —————–

    hahaha, machts nichts, bei mir ebenfalls nicht.
    nein, zum verständnis, ein vielleicht unbekanntes zitat:
    prophet mohammed sagte: „wünscht euch nicht den kampf, aber wenn er euch trifft, dann seit standhaft“. es wird uns wohl treffen, nein falsch, hat es schon.
    ————————————————————————————-
    @ monika.h

    „Was? Spiritualität? Denn darauf bezog ich mich“
    —————-
    ich bezog mich dazu „aber Pharaonen hatten eine sehr hohe Spiritualität (=Macht) und wurden demgemäß mit Göttern gleich gesetzt.“

    „daß ist keine nutzung “höchster universeller energien”, sondern der billige deal seine seele für nichts zu verschachern“

    entspricht dem heutigen stand, meister der manipulation, lügner und trickser. david cooperfield läßt grüßen. einzig hohes niveau, der teufel kann bei den irren noch was lernen, daß meine ich ernsthaft. deren macht zu brechen, dazu bedarf es einzig der aufklärung am volke, bereitschaft für die verteidigung ethischer grundwerte schläge einzukassieren.

    und für die ganz krassen irren, ja leider werden sie um sich ballern, mit werfen von blümchen und pralinen werden wir sie wohl nicht klein kriegen.

  288. schnehen sagt:

    @Herr Dr. Kümel

    Ich glaube, wir kommen der Sache näher, wenn wir Zionismus erst einmal genau definieren.

    Zionismus ist

    -Nationalismus (die eigene Nation, also die jüdische steht über anderen Nationen);

    – Kolonialismus
    Die Juden bzw. die Zionisten haben das Recht, ein fremdes Land zu kolonisieren, die Einwohner zu entrechten und zu vertreiben und sich das Land anzueignen;

    – Expansionismus
    Eretz Israel kennt keine festen Grenzen. Es darf ständig expandieren und ethnische Säuberungen durchführen und neue Kolonien gründen, neue Grenzen festlegen, auf Kosten der arabischen Nachbarn;

    -Militarismus
    Um dieses Ziel durchzusetzen muss die gesamte Gesellschaft dem Militär unterstellt werden. Alles für die IDF!

    -Rassismus
    Die Juden sind die Herrenrasse, vgl. Arthur Ruppins Rassenlehre, die der der Nazis aufs Haar ähnelt.

    All diese Komponenten sind zunächst einmal unabhängig von der jüdischen Religion. Es gibt auch christliche Zionisten (besonders in den USA), die all diese Ziele unterstützen, und trotzdem nicht dem Talmud folgen.

    Der Zionismus ist entstanden zu einer Zeit (in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts), als der Nationalismus in Europa großen Zulauf fand, der sich auf Kosten der Juden entwickelte und sie teilweise von der jeweiligen Nation, der deutschen, polnischen, russischen… ausschloss, was dazu führte, dass als Reaktion darauf auch ein jüdischer Nationalismus entstand (Ziehväter waren z. B. Moses Hess, Max Nordau, Martin Bube, Arthur Ruppin u.a.). Daran knüpfte der Zionismus, der zum ersten Mal 1890 von Nathan Birnbaum umschrieben wurde, an.

    Dass man später, um die orthodoxen Juden für das Projekt zugewinnen, auch auf das AT zugriff, um sie für die oben genannten Ziele zu gewinnen, ist ohne Frage. Aber es geht um die Ursprünge, und diese Ursprünge sind nicht religiös.

    Mir geht es darum, die jüdische Religion und die heiligen Bücher der Juden zu respektieren, wie ich die christlichen, die islamischen, die buddhistischen… heiligen Bücher achte und respektiere. All diese Bücher enthalten eine Unmenge an Intoleranz, an Brutalitäten, an Morden, an barbarischen Strafen, an Vergeltung für Nichtgläubige oder Abergläubige, an Tierfeindlichkeit, an Sklaverei, die gerechtfertigt wird usw. usf.

    Aus all diesen ‚heiligen Büchern‘ kann man alles Mögliche an Schlechtigkeiten begründen, wenn man dies will, jeden Glaubenskrieg, jede Diskriminierung von religiösen Minderheiten, jeden Massenmord. Das gilt allgemein, und ist nicht typisch für die jüdische Religion.

    Deshalb Hände weg vom Talmud, von der Bibel, von den Upanischaden, vom Koran! Respekt vor der Religion und den Heiligtümern Andersdenkender! Die jüdische Religion ist nicht besser und nicht schlechter als andere Religionen!

    Der Zionismus hat mit der jüdischen Religion nichts zu tun!

  289. Anonym
    sie haben es richtig erkannt……bei Putin bin ich bis auf weiteres belehrungsresistent. Aber im Umkehrschluß kann ich das von @ schnehen. @ K. Murx und Ihnen auch behaupten.
    Auch Sie drei beharren auf Ihre Putin Meinung.
    Da aber keiner von uns Putin persönlich kennt, auch nicht mit ihm regelmäßig korrespondiert, können wir uns bei der Meinungsbildung nur auf die öffentlich zugängigen Quellen beziehen.
    Das mögen für den einen und anderen auch die Bild und RTL sein. Persönlich besitze ich aber schon seit 8 Jahren keinen Fernseher mehr. Gestehe aber, daß ich mir gelegentlich einen Blick auf die Bild nicht verkneifen kann. Darum Asche auf mein Haupt.
    Also schließt ein jeder von uns das seinige aus den zugänglichen Quellen. Bei kommt noch der Kontakt mit russischen Bekannten…..keine Russen-Deutsche….hinzu. Sie haben mit Sicherheit auch einige russische Bekannte!
    Das ist wie mit zwei Köchen. Beide haben die gleiche Zutaten,aber die fertigen Gerichte schmecken bei beiden unterschiedlich.
    Bei Smolensk habe ich „vermutlich“ geschrieben. Das läßt viel Spielraum zu und ist keine Festlegung. Sie wissen doch, Politiker sagen viel….legen sich aber selten fest..
    Aber Sie werden mit Sicherheit genau wissen.was damals passiert ist.
    Übrigens, daß was Sie mir nicht unterstellen…TROLL…könnte aber auch auf Sie drei zu treffen……selbstverständlich auch keine Unterstellung.
    Ich bin schon einige Jahre im Netz unterwegs, dabei ist mir eins immer wieder aufgefallen,gehst du mit dem Roten Faden des Blogs nicht konform, finden sich immer schnell Schreiber die einen als Troll bezeichnen.
    Paranoia scheint die am meist verbreiteste Krankheit in den Blogs zu sein und sehr ansteckend.
    Bin sehr gespannt wer hier demnächst alles als VS-Troll bezeichnet wird.
    Ich verrate Ihnen zum Schluß noch ein kleines Geheimnis. Bis zur dritten Amtszeit von Putin stand ich ihm zumindest neutral gegenüber, habe genauso wie Sie argumentiert und ihn als Fels in der Brandung bezeichnet.
    Woher nur der Gesinnungswandel kommt? Ob es nicht doch noch eine Quelle gibt die nicht jedem zugänglich ist.
    Und bitte werden Sie nicht müde mir zu widersprechen. Das ist garantiert nicht meine Absicht. Wir wollen uns doch im fairen kommunikativen Streit auseinandersetzen.
    Hosianna singen wir dann alle gemeinsam am Tage X.

  290. Monika H. sagt:

    @mfg

    >“daß ist keine nutzung “höchster universeller energien”, sondern der billige deal seine seele für nichts zu verschachern”

    Was wissen Sie über Pharaonen oder den damaligen Bewusstseinsstand, um so flapsig bzw überhaupt darüber urteilen zu können?

    >und für die ganz krassen irren, ja leider werden sie um sich ballern, mit werfen von blümchen und pralinen werden wir sie wohl nicht klein kriegen.

    Solange die Welt so denkt und sich mehr mit Krieg als mit Frieden beschäftigt, wird´s wohl so sein. Krieg beginnt in den Köpfen der Menschen – Frieden auch!

  291. Monika H. sagt:

    @HJS „5 % CLUB “

    >Da aber keiner von uns Putin persönlich kennt, auch nicht mit ihm regelmäßig korrespondiert, können wir uns bei der Meinungsbildung nur auf die öffentlich zugängigen Quellen beziehen. Das mögen für den einen und anderen auch die Bild und RTL sein.

    … oder Russia Today😀

  292. Muslim from Germany sagt:

    @ Monika H

    „Was wissen Sie über Pharaonen oder den damaligen Bewusstseinsstand, um so flapsig bzw überhaupt darüber urteilen zu können?“
    —–
    lustige antwort! aber ok, wie wärs damit, beschreiben sie den „Bewusstseinsstand“ oder geisteszustand eines menschen, der sich zur gottheit erklären läßt????

    belassen wir’s dabei.

  293. Muslim from Germany sagt: Mai 21, 2013 um 22:52

    @ Monika H

    “Was wissen Sie über Pharaonen oder den damaligen Bewusstseinsstand, um so flapsig bzw überhaupt darüber urteilen zu können?”
    —–
    lustige antwort! aber ok, wie wärs damit, beschreiben sie den “Bewusstseinsstand” oder geisteszustand eines menschen, der sich zur gottheit erklären läßt????

    belassen wir’s dabei.

    Wir wissen kaum etwas. Fakt ist, daß sich der altägyptische Gott Amen (aka Amun, Amin oder Ammon) bis heute durchgehalten hat und in jedem Gebet der „christlichen“ Krichen angerufen wird.

    Ich vermute, daß er mit Mammon identisch und der Gott der Schatten ist.

  294. schnehen sagt: Mai 21, 2013 um 21:16

    Der Zionismus hat mit der jüdischen Religion nichts zu tun!

    Hm, hm, Mhm… Aber mit der Kabbala schon. Wissen Sie, warum Israel 1948 gegründet werden mußte? Weil eine kabbalistische Berechnung des hebräischen Begriffes für „Ihr werdet zurückkehren“ aus dem Liber Levitici 1948 ergibt. Näheres bei Rabbi Benjamin Blech. [Kein Witz, der heißt wirklich so.]

  295. Monika H. sagt:

    @mfg

    Was ist an der Frage lustig, was Sie über Pharaonen wissen und das Bewusstsein der damaligen Zeit? Ihre Gegenfrage und das Abbiegen lassen vermuten, was Sie darüber wissen: nichts!

    Sie gehen davon aus, dass jeder das unter Gott versteht oder verstand, was Sie darunter verstehen. So ist es halt eben nicht ….

  296. Eveline sagt:

    Weiss eigentlich ein Troll, das er ein Troll ist?

  297. Eveline sagt:

    Warum ist Fleisch heute so ungünstig für uns Menschen?
    Fleisch enthält neben all den von der Pharmaindustrie gespritzten Stoffen, die Empfindungen und Gefühle der geknechteten Tierseele. Den Schmerz mitansehen zu müssen, wie die eigenen Familienmitglieder getötet werden.
    Ein Adrenalin – Schock höchster Güte. Tiefster bindender Magnetismus.
    Der Mensch rennt hinterher zum Arzt und lässt sich gegen seinen Bluthochdruck Medikamente verschreiben und zum Psychiater, damit das Gedankenkreisen aufhört.

    Anders die hochschwingenden wilden Kräuter.
    Das ist Lichtnahrung, das nährt uns.
    Ein hoher Überschuss an Elektronen, lassen uns Menschen sehr viel dankbarer und freundlicher Ausschauen. Und andere Gedanken in uns aufkommen.

  298. Muslim from Germany sagt:

    @ bullinger

    das thema pharao paßt nicht hier, aber kurz dazu: zum einen hatten wir den pharao, den moses bekämpfte, der sich als gottheit betrachtete, absoluter größenwahn. und da gab’s jenen, einen pharao, also den wir in die kategorie einordnen, der jedoch ein gesandter Gottes war. allerdings ist mir sein name entfallen, soweit ich mich noch erinnere, wird in der bibel und im quran erwähnt. stimmig mit den historischen funden.

  299. schnehen sagt:

    @Joachim Bullinger

    Entscheidend für die Gründung Israels am 15. Mai 1948 war, dass sich die alte Mandatsmacht Großbritannien 1947 aus Palästina zurückzog. Das Hauptquartier der Kolonialmacht war von jüdischen Milizen gesprengt worden (Anschlag auf das King David Hotel durch Yitzak Shamirs Sterngang – über 90 Tote). Das war der Anlass, sich zurückzuziehen und den Zionisten die Macht zu überlassen. Der tiefere Grund war jedoch das alte zionistische Projekt der Schaffung eines Großisrael, dem wiederum England grünes Licht gegeben hatte, als Lord Balfour (zusammen mit dem Vorsitzenden des Zionistischen Weltkongresses Chaim Waizmann) die ‚Balfour Declaration‘ verabschiedeten ließ (1917), wonach eine ‚Heimstätte für die Juden‘ in Palästina geschaffen werden sollte. Balfour war der damalige britische Außenminister. Der Hintergrund: den alten kolonialistischen Einfluss Großbritanniens im Mittleren Osten, der im Niedergang begriffen war, mit Hilfe eines späteren Siedlerstaates zu wahren.

    In den dreißiger Jahren bewaffneten dann die Engländer zusammen mit Mussolini die jüdischen Milizen wie Sterngang, Irgun Haganah…, nach dem der große Aufstand der Araber (1936-39) gegen die jüdischen Siedler blutig niedergeschlagen worden war, was man zum Anlass nahm, die zionistischen Siedler militärisch auszubilden. Das war die Geburtsstunde der IDF.

    Die Zustimmung zur Gründung des Staates Israel durch den US-Präsidenten, die damals keineswegs sicher war, erreichte die zionistische Lobby dadurch, dass man Truman, dessen Wiederwahl 1952 auf der Kippe stand, Millionen an Wahlkampfgeldern vermachte. Es war Abraham Feinberg (der spätere Gründer der größten zionistischen Lobby in den USA, auch AIPAC genannt), ein steinreicher Jude, der ein 70köpfiges Mossad-Spionageteam in den USA anführte, der den Geldkoffer nach Wasington brachte. Harry Truman stimmte dann doch der Gründung Israels zu und nebenbei gewann er die Präsidentschaftswahl. (Es war der spätere Präsident Kennedy, der diese Sache ausplauderte). Wie man die UN-Resolution für die Teilung Palästinas herbeimanipulierte (sie wurde nur von 33 Ländern getragen), um der Staatsgründung ein legales Mäntelchen zu verschaffen, ist noch eine Geschichte für sich, die Alfred Lilienthal in ‚The Zionist Connection II‘ schildert.

    Also:

    Israel ist ein kolonialistisches Projekt der Briten gewesen, das die alte britische Mandatsmacht zusammen mit dem (allerdings wenig religiösen) Zionistischen Weltkongress aushandelte.

    Entscheidend waren also keine religiösen, sondern politische Ursachen.

  300. schnehen sagt:

    Kleine Korrektur: Wiederwahl Trumans 1948, nicht 1952!

  301. Muslim from Germany sagt: Mai 22, 2013 um 09:01

    @ bullinger

    das thema pharao paßt nicht hier, aber kurz dazu: zum einen hatten wir den pharao, den moses bekämpfte, der sich als gottheit betrachtete, absoluter größenwahn. und da gab’s jenen, einen pharao, also den wir in die kategorie einordnen, der jedoch ein gesandter Gottes war. allerdings ist mir sein name entfallen, soweit ich mich noch erinnere, wird in der bibel und im quran erwähnt. stimmig mit den historischen funden.

    Wenn man Freud glauben darf, war Ägypten bis zur Herrschaft Echnatons von einer Priesterschaft bestimmt, die dem Amen-Kult anhing.

    Im neuen, mosaischen Kult gab es dann nur noch den Sonnengott Aton, der durch eine Sonnenscheibe symbolisiert war.

    Moses II kannte diesen Kult aber kaum und hat daher – auf Anraten seines Schwiegervaters Jethro, der ein Hoher Priester des Midian war – den midianitischen Vulkangott Jahwe eingeführt.

  302. @ schnehen sagt amMai 22, 2013 um 09:16

    Alles richtig, aber das widerlegt den Rabbi nicht.

  303. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: „Ursprünge des Zionismus“

    Im ganzen stimme ich Ihnen zu:

    Die Zionisten sind Chauvinisten, sie stellen ihre Gruppe über alle anderen in der Welt.

    (Da sie weder Rasse noch Volk sind, halte ich die Bezeichnungen „Rassist“ und „Nationalist“ für unzutreffend; der „Nationalist“ achtet alle Völker, nur der Chauvinist erhebt sich über alle anderen.)

    Ausgehend vom Chauvinismus fühlen sich die Zionisten berechtigt zum Kolonialismus, da spare ich mir Definitionen.
    Diese Art Chauvinismus ist historisch nichts gar so Besonderes, auch die Europäer, die die beiden Amerikas, Australien und Sibirien (um nur einige zu nennen) kolonisiert haben, sind gerade so vorgegangen wie die Israelis in Palästina. Die britischen Gentlemen haben die Tasmanier als jagdbares Wild aus den Bäumen geschossen, und sie haben sich ausdrücklich auf die Bibel berufen.

    Aber schon seit Jahrhunderten ist diese Haltung obsolet, und wenn heute die guten Amis Söldner schicken, so bemühen sie vorher eine PR-Agentur, die Lügen fabrizieren muß. Auch dient dieser verdeckte Neokolonialismus im allgemeinen nicht mehr der Ansiedlung der eigenen und der Verdrängung der einheimischen Bevölkerung, wenn sich auch Gegenbeispiele für diese Aussage finden lassen.

    Es bedarf also einer Erklärung, wieso denn gerade die Zionisten den brutalsten Neokolonialismus betreiben, der denkbar ist.

    Mit der Achtung der Heiligen Schriften und der religiösen Grundsätze haben Sie vollkommen recht. Allerdings enthält gerade das Alte Testament eine Fülle von Aussagen, die sich im Sinne der Suprematielehre, des Gedankens der Auserwähltheit und des absoluten Chauvinismus der Zionisten INTERPRETIEREN lassen.
    Wie man an der Friedfertigkeit und Weisheit gerade der Orthodoxen ablesen kann, ist die chauvinistische Interpretation des AT keineswegs zwingend: es handelt sich eindeutig um eine FEHLINTERPRETATION.

    Aber nur wenige sind berufen, heilige Schriften zu verstehen.
    Wer schon als Kind und Jugendlicher intensiv mit dem Gedanken vertraut gemacht wird, nur die Juden seien „Jahwes auserwähltes Volk“ und hätten gemäß ihren Heiligen Schriften das Recht, meilenweit über allen übrigen zu stehen, der neigt zur Überheblichkeit, zumal, wenn er als Unterdrückter leben muß.
    Anders gesagt, WER ALS JUDE SOZIALISIERT WIRD,
    der gerät allzu leicht auf die Linie des Überheblichkeitswahns. Wobei die Zweideutigkeit des Selbstverständnisses der „Juden“ als bloße Religionsgemeinschaft einerseits und als Abstammungsgemeinschaft andererseits dieses Verständnis fördert.

    Mit entscheidend für diese Interpretation des Jüdischseins war sicherlich auch die Existenz der „Juden“ als vollkommen isolierte, der absoluten Herrschaft ihrer (korrupten) Vorsteher unterworfenen Notgemeinschaft in den rein jüdischen Städtchen Osteuropas und den Ghettos in den Städten der Einheimischen. Solschenizyn schildert die Bedingungen dieser Existenz ausführlich in seinem ersten Band von „200 Jahre zusammen“.

    Es ist also erklärlich, daß die eigentlich „unjüdische“ Selbstfindung der Juden Osteuropas als Schicksalsgemeinschaft zum Auserwähltheitswahn, zum Chauvinismus geführt hat und nicht zu einer Art Nationalismus, der die Wertschätzung aller Völker als Kulturträger gestattet hätte.

    Auch heute noch erfolgt die Sozialisierung der Kinder in Israel (besonders in den Gebieten der „Siedler“) mit der eindeutigen Aussage, Jahwe selbst habe bei schweren Strafen befohlen und gefordert, daß die „Juden“ über alle Nachbarn herrschen von Horizont zu Horizont.

    Die staatlichen Strukturen Israels, die Hierarchie der extremistischen Rabbis und die mit dem Anspruch absoluter Wahrheit auftretenden internationalen Organisationen des Zionismus verstärken die Einflüsse der Sozialisation.

    Ob der Zionismus nun im formalen Sinne mit Hilfe von Rabbis begründet worden ist oder nicht: Das essentielle Element dieser Bewegung geht auf die Religion und die FEHLINTERPRETATION des AT zurück.

    Auffällig, daß sich auch die christlichen Zionisten auf das AT berufen, aber dabei „ZION“ mit Israel gleichsetzen.

  304. Anonym sagt:

    @HJS
    Vielen Dank für Ihre Ehrlichkeit!
    Sie behaupten, dass Sie sich im fairen kommunikativen Streit auseinandersetzen wollen und gleichzeitig sagen Sie, dass Sie belehrungsresistent sind, was Putin angeht.

    Weitere Diskussion erübrigt sich hiermit wohl. Aber ein paar abschließende Worte.
    Dass Sie sich widersprochen und damit verraten haben, haben Sie wohl gar nicht gemerkt. Dafür brauchte man aber eig. nicht unbedingt Ihren Widerspruch lesen, das merkt man ganz einfach an Ihrer unbegründeten Meinung über Putin.

    Ob Sie Kontakte mit russischen Bekannten pflegen, kann man nun hier leider nicht beweisen. Und selbst wenn, sagt es nicht automatisch etwas über die Qualität und Intelligenz ihrer Bekannten und im Umkehrschluss ihre Meinung über Putin aus.
    Ebenso wenig kann ich es tun, wenn ich Ihnen sage, dass ich seit meiner Geburt einen Bezug zu Russland habe, das Land direkt in den 90ern erlebt, die komplette Entwicklung verfolgt habe und auch die gegenwärtige Situation ziemlich gut einzuschätzen weiß.

    Insofern müssen wir uns auf Tatsachen verlassen, die jedem, der zumindest etwas über den Tellerrand schauen kann, ersichtlich sind. Schnehen und Karl_Murx haben da genügend zu gesagt. Aber was bringt es denn? Sie sind ja putin-belehrungsresistent. Dass Sie gelegentlich zur Bild greifen, macht es für Sie auch nicht einfacher, Ihre Position zu verteidigen, wenn Sie über Putin mitdiskutieren wollen.

    Immer wieder schade zu beobachten (ganz ehrlich gemeint), wie Menschen eine grundsätzliche Meinung zu etwas haben, sich zusätzlich durch die verdummenden Medien beeinflussen lassen und dadurch komplett erblinden, statt ihr geistiges Potenzial, verbunden mit Objektivität, zu benutzen. Ich finde das sehr schade.
    Um so größer ist mein Respekt vor denen, die sich irgendwann doch dazu entschließen, umzudenken und alles klarer zu sehen.

  305. Wolfgang Egger
    Sie haben geschrieben das sich Teile der jüdischen und US-Elite großen Grundbesitz in Patagonien für den Tag X zugelegt haben.
    Wie stehen Sie zu dem Plan „Medinat Weimar“? Ist das nur eine Blendgranate oder steckt da mehr dahinter? Eventuell für die zweite und dritte Garnitur vorgesehen.
    Auch Karlsruhe soll in der Rothschildschen-Jüdischen- Illuminaten-Welt einen besonderen Stellenwert genießen.
    Gibt es aus der historischen Deutschen-Geschichte einen besonderen Bezug zum Judentum.
    Spielt das Kaiserreich dabei eine Rolle.
    Wie verhält sich die englische Krone und die City of London in diesem Weltspiel der mystischen Mächte.

  306. Monika H. sagt:

    @mfg

    Was die israelitischen Stämme als Sklaverei bezeichnen, unteren deren Herrschaft sie standen, war keine Sklaverei wie Sie es verstehen. Die konnten sich völlig frei bewegen, lediglich mussten sie einen Tribut zahlen – etwas ähnliches kennen Sie doch aus dem Islam (Dschizya).

    Sie haben das hohe spirituelle Wissen der Pharaonen für sich entdeckt, sich aus der „Sklaverei“ befreit und …

    seit dem „versklaven“ sie uns!

    Was regen Sie sich also über die Pharaonen auf anstatt über die, welche seit Moses mit diesem Wissen die ganze Welt verknechten?

  307. angelo petersen sagt:

    @muslim from germany

    das altägyptische Bewusstsein war ein anderes als das heutige. Der heutige Selbstbegriff des Einzelnen, des Individuellen oder des Ichs hat so wohl nicht bestanden, und es ist wirklich eine Herausforderung, sich eine halbwegs realistische Vorstellung davon zu machen, was das bedeutet.

    Pharaonen sind jedenfalls keine durchgeknallten Typen in altagyptischen Kostümen gewesen, die sich gefälligst als Gottheiten haben ausrufen lassen, als die man sie sich – vielleicht von der heutigen Traumfänger-Industrie (de-)inspiriert– heutzutage aus dem Stehgreif so vorstellt.

    Gottfried Richter: „Alles Tun ist priesterlich. Die Künstler sind Prieser des Ptah, die Ärzte Priester des Sechmet, die Schreiber Priester des Toth…“

    „Der oberste Priester aber ist der Pharao. Nicht nur das. Er ist göttlichen Wesens. Wenn die Ägypter das tausendfach in Worten und Bildwerken verkündeten, muss man es schon ernst nehmen. Es gibt keine Lüge, die sich durch 3000 Jahre halten liesse, der Hunderttausende von Menschen millionenmal Kraft und Leben geopfert haben.“

  308. siempre sagt:

    @ Wolfgang Eggert

    Sie haben ja durchaus recht mit dem amerikanischen auch historischen Imperalismus. Mein Vater hatte auch hier als GI in Deutschland und Korea sein Leben geopfert und überlebt. Und viele Deutsche werden die Amerikaner zumindest z. T. wirklich als „Erlöser“ oder „Befreier“ empfunden haben.

    Das rechtfertig natürlich nicht die die anderen Sauereien der Amerikaner siehe Hiroshima, Nagassaki etc. bis in unsere heutige Zeit hinein. Aber ich wollte es nur mal historisch gewürdigt sehen. Mir wären andere Amerikaner auch lieber, die „God´s own Country“ sowie z.B Paul Craig und auch andere kritische Amerikaner richtig beurteilen. Mit Moral kommt man dem amerikanischen Imperialismus sicher nicht bei, das wird hier im Blog auch ausführlich diskutiert. Sonst wäre ich ja nicht hier und würde mich täglich massenmedial vom Mainstream einlullen lassen🙂

  309. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger

    >Wir wissen kaum etwas.

    Eigentlich wissen wir recht viel – denn die Symbolik ist bis heute erhalten und ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. ZB die Schlange, die dem Pharao aus dem Kopfe steigt – die Kundalini der östlichen Welt. Die hochgezogenen Schädel der Pharaonen. Oder die Löwenmähne des Pharaos, der Löwenkopf der Sphinx – der Löwe als höchstes Sonnensymbol (Sternzeichen zum höchsten Sonnenstand in Juli/August) etc. Der Löwe findet sich auch immer wieder als Wappentier, zB im Wappen Jerusalems.

    >Amen

    Das Zauberwort heisst auch nicht Amen, sondern DANKE!
    Vor einigen Jahren fiel mir auf, dass ich mich unbewusst nach eine Bitte 3x bedanke. („Drucker, spring bitte an! Dankedankedanke!“).

    Warum es wirkt und zwar bei Alltagsgeplänkel oft in der Sekunde – ich weiß es nicht. Eine Bitte ist ja nichts anderes als ein Wille (wenn ich um etwas bitte, will ich etwas). Ich gehe davon aus, dass dieses „Danke“ signalisiert „es ist bereits geschehen“ (=Der Wille geschehe).

    ****

    >Gott der Schatten

    Bei AMEN haben einiges geschrieben, einen wichtigen Faktor allerdings nicht erwähnt:

    A-MEN: men/man = Mensch / Mann, dt. man, …. sonorisch in englischer Aussprache: a man. = Amen.

    Bei dieser männlichen Dominanz im Sprachgebrauch wundert es nicht, dass die Welt so im Schatten liegt.

    Interessant wird es dann bei Amon-Ra, wo Licht und Schatten zusammen kommen?

  310. HJS „5 % CLUB “ sagt: Mai 22, 2013 um 11:52

    Wolfgang Egger

    Gibt es aus der historischen Deutschen-Geschichte einen besonderen Bezug zum Judentum.

    Jesses, HJS „5 % CLUB“, Wollen Sie uns – die wir hier mit Klarnamen schreiben – ins Gefängnis bringen?

    „Die Hand an den Thron JHWHs! Er führt Krieg gegen Amalek von Kind zu Kindeskind.“

  311. Ich zitiere mal eine koschere Seite:
    „Ich entfernte die Grenzen der Völker, plünderte ihre Vorräte und stürzte die Macht der Bewohner.“ Amalek verkörperte und verkörpert aber bis heute das grundlose Böse, das Schlechte an sich. Dies gilt es, zu allen Zeiten zu bekämpfen.
    http://www.hagalil.com/judentum/torah/zwi-braun/5-kiteze-02.htm

  312. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ siempre

    „Befreiung“ ??
    Ich weiß nicht.
    Wer vertrieben wurde, wie 20 Millionen, verhungert ist, wie 5,6 Millionen, wessen Arbeitsplatz durch „Demontage“ (bis nach 1950!) zerstört wurde, wer auf den Rheinwiesenlagern verreckt ist (etwa 1 Million), der sollte die Aktivitäten der USA als „Befreiung“ ansehen?

    Monroe-Doktrin: „Amerika den Amerikanern“
    Hm, wie wärs mit „Deutschland den Deutschen“
    „Afghanistan den Afghanen“
    „Libyen den Libyern“
    „Irak den Irakern“
    „Syrien den Syrern“

    usw.

  313. siempre sagt:

    Themaverfehlung:

    @muslim from germany
    @ allen zum spirituellen Neigenden, Monika, Eveleyn etc.

    „Pharaonen sind jedenfalls keine durchgeknallten Typen in altagyptischen Kostümen gewesen, die sich gefälligst als Gottheiten haben ausrufen lassen, als die man sie sich – vielleicht von der heutigen Traumfänger-Industrie (de-)inspiriert- heutzutage aus dem Stehgreif so vorstellt. “

    Finde ich gut die Aussage. Als ich zum ersten mal im Haus der Kunst 1980 in München eine Tutanachamun-Ausstellung besuchte, dachte ich mir, die müssen den 18-20 Jährigen wirklich geliebt haben. So unwirklich schön, auch einfach sind die Beigaben und Schätze. Man spürt es förmlich und es hat mich zutiefst berührt. Und ich neige wirklich nicht zur Spiritualität oder tiefen Glauben.

    Und jetzt kommt was lustiges. Man/frau stelle sich nur einmal vor unsere „Mächtigen“, Kanzler/innen/, Präsidenten, Würdenträger etc würden nur einmal so auf diese liebevolle Art begraben werden. Wäre schon urkomisch wenn nicht sogar lächerlich. Weil die es wahrscheinlich gar nicht verdient hätten🙂 Allein schon der Ästhetik wegen

    Nur mal so ein Gedanke

  314. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ schnehen: die Manipulation

    Ein Film von einem Israeli, Journalist.

  315. Anonym

    ich schrieb

    Bis zur dritten Amtszeit von Putin stand ich ihm zumindest neutral gegenüber, habe genauso wie Sie argumentiert und ihn als Fels in der Brandung bezeichnet.

    Zu meinem privaten russischen Umfeld gehört eine Ärztin, Ehemann Bauingenieur. Arbeiten beide in diesen Berufen.
    Eine Russin mit Deutschen Mann. Sie hat hier Sozialpädagogik studiert. Arbeitet in der Erwachsenenbildung.
    Die Mutter arbeitet in Rußland in einer entsprechenden Position bei der Finanzbehörde. Vater ist auch beim Staat im Sicherheitsbereich angestellt. Wird sich aber nicht genau darüber geäußert.
    Ein Mann hat seine besten Jahre auf russische Staatskosten verbracht. Arbeitet hier als freier Journalist und hat fantastische Kontakte nach Rußland und in viele andere Länder.Das ist nur eine kleine Auswahl. Beruflich habe ich hin und wieder mit Russen zu tun die zwischen Rußland und hier pendeln. Wenn man sich für Rußland interessiert bleibt es nicht aus das man mit den unterschiedlichen Menschen in Kontakt kommt.
    Mir ist auch klar das man die einzelnen Meinungen differenziert und sondiert beurteilen muß.
    Ich halte mich hierzu in der Lage.
    Ihr Vorteil ist, daß Sie Ihre eigenen Eindrücke hier schildern. Ich aber auf die Schilderungen aus erster und zweiter Hand angewiesen bin.Dabei gilt es bei Ihnen und meinen Bekannten den Spagat zwischen dem subjektiven und objektiven Empfinden zu überwinden.
    Bis zur dritten Amtszeit von Putin stand ich ihm zumindest neutral gegenüber, habe genauso wie Sie argumentiert und ihn als Fels in der Brandung bezeichnet.Bis zur dritten Amtszeit von Putin stand ich ihm zumindest neutral gegenüber, habe genauso wie Sie argumentiert und ihn als Fels in der Brandung bezeichnet.
    Der Blick auf die Bild gilt selbstverständlich nur den attraktiven Bildern und dem Sportteil.

    Der faire kommunikative Streit bezog sich nicht nur auf Thema Putin, war generell und überhaupt so gemeint.

    Zum Schluß noch eins. Der Seewald Blog ist Ihnen bestimmt bekannt. Der für mich krampfhafte Versuch….von Seewald… eine Brücke zwischen Putins Rußland und der BRD zu schlagen, kommt bei mir nicht unbedingt glaubhaft und seriös rüber. Das ist aber mein rein subjektives Empfinden.

    Ich gehe davon aus, daß sich in der dritten Amtszeit von Putin die Spreu vom Weizen trennen wird und wir dann alle um so vieles schlauer sein werden.

    Der Name Anonym taucht übrigens auf vielen Blogs auf. Bestimmt nur ein Zufall.

  316. Muslim from Germany sagt:

    Monika H.

    „Was regen Sie sich also über die Pharaonen auf anstatt über die, welche seit Moses mit diesem Wissen die ganze Welt verknechten?“
    ——————–
    ich rege mich nicht auf, ich reduziere nur deren religiösen wunder und hohen energien auf das, was es wahr und ist. kulte, die der selbstberäucherung und machterhaltung dienten, inkl. priester um die bevölkerung zu lenken.

    trotz unglaublichen wissen’s über technik, astronomie, architektur, magie der manipulation usw.. wurden sie ausgerottet, warum?

    „Aber dein Herr zerstört keine Gemeinschaft, solange Er in ihrer Mitte keinen Gesandten erweckt hat, um ihnen Unsere Botschaft vortragen zu lassen. Auch vernichteten Wir eine Bevölkerung nur, wenn ihre Mitglieder Unrecht verübten. (Sure al-Qasas: 59)“

    die kulte widersprachen moses, Gott zu dienen. sie wahren sich dessen bewußt. soviele archäologen sind entsetzt darüber, wie viele völker auf hohen niveau schlichtweg, von heute auf morgen komplett ausradiert wurden.

    “So erfaßten Wir einen jeden in seiner Sünde; es waren unter ihnen welche, gegen die Wir einen Sandsturm schickten, und welche, die der Schrei ereilte, und welche, unter denen Wir die Erde versinken ließen, und welche, die Wir ertränkten. Und nicht Gott wollte ihnen Unrecht tun, sondern sie taten sich selbst Unrecht”
    ——
    „anstatt über die, welche seit Moses mit diesem Wissen die ganze Welt verknechten?““
    ——
    da haben sie vollkommen recht, ich bezeichne diese typen als pharaonen der neuzeit, die gleichfalls mit selben techniken der mainpulation agieren. daran läßt auch erkennen, der mensch bleibt im seinen grundwesen identisch, einzig die technik verändert sich.

  317. Karl_Murx sagt:

    @Joachim Bullinger:

    HJS “5 % CLUB ” sagt: Mai 22, 2013 um 11:52

    Wolfgang Egger

    Gibt es aus der historischen Deutschen-Geschichte einen besonderen Bezug zum Judentum.

    Jesses, HJS “5 % CLUB”, Wollen Sie uns – die wir hier mit Klarnamen schreiben – ins Gefängnis bringen?

    Eine freie Debatte freier Menschen in einer freien Welt im Deutschland des Jahres 2013.

  318. Muslim from Germany sagt:

    „einzig die technik verändert sich.“=meinte technologie

  319. Karl_Murx sagt:

    @schnehen:

    Israel ist ein kolonialistisches Projekt der Briten gewesen, das die alte britische Mandatsmacht zusammen mit dem (allerdings wenig religiösen) Zionistischen Weltkongress aushandelte.

    Was natürlich nicht besagt, daß das, was dort nach 1947 passierte, durch die Mandatsmacht GB so beabsichtigt war. Die Staatenbildung in dieser Form war dann ein nicht geplanter Selbstläufer. Nur war GB durch den 2. Weltkrieg zu geschwächt, als noch gewillt zu sein, große militärische oder politische Ressourcen aufzubringen. Generell standen die Zeichen damals unter dem Stern des untergehenden britischen Empires.

    Entscheidend waren also keine religiösen, sondern politische Ursachen.

    Zu dieser Aussage würde ich auch neigen, anstatt mich hier in geheimnisvoll-mystizistische Lehren des Talmud oder was auch immer damit zusammenhängt zu stürzen. Nichts für ungut, Herr Eggert. Israel war und ist stark geprägt durch die zionisische Bewegung, in deren Folge vor allem aschkenaische Juden aus Westeuropa einwanderten, die trotz allem nominellen jüdischen Bekenntnis eher säkulär geprägt waren. Die rel. wenigen orientalischen Juden, die vorher in Palästina lebten, gerieten schnell in die Minderheit. Nur ein Drittel der jüdischen Bevölkerung bezeichnet sich als religiös. Die stattgefundene Einwanderung der jüdischen Bevölkerung aus den osteuropäischen bzw. russischen Gebieten nach dem Zusammenbruch der USA dürfte diese Tendenz noch verstärkt haben.

    Es existiert in den USA eine starke jüdische bzw. israelische Lobby, das ist unbestritten. Seltsamerweise ist das aber erst seit dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 so. Vorher hat es die USA bzw. auch die amerikanischen Juden relativ wenig interessiert, was dort unten läuft. Ansonsten ist es natürlich der große jüdische Anteil in der Finanzwelt, der diesen großen Einfluß bedingt.

  320. Yilmaz sagt:

    @ Monika H. sagt: Mai 22, 2013 um 11:58

    gut dargelegt!

    Auf jeden Fall sehr interessante Kommentare, vor allen Dingen nach den Inputs von „Großmeister“ Wolfgang Eggert, mal was anderes als Realpolitik.

    @ schnehen

    ein sehr gutes Buch was ich zu den Religionsthemen empfehlen kann (was ich hier schon öfter tat) ist das Buch von dem Schweizer Religionsphilosophen „Armin Risi“ – Der radikale Mittelweg. Darin findet man alles, spannend, logisch, objektiv und akribisch recherchiert, präzis eben wie eine Schweizer Uhr.
    Herzliche Grüße!

  321. Eveline sagt:

    @ siempre

    „Radioaktivität, das Todesprinzip in der Natur“ vom Universalgenie Walter Russell und seiner Frau Leo

    Kommt mir so der Gedanke, wieso unsere lieben Politiker nicht so göttlich verehrt werden, und auch nicht so schön sind, wie die Ägyptischen Pharaonen.

    Nach Russell müsste jeder Politiker zuallererst Elektriker gewesen sein, damit er das Universum versteht und sich und unser Menschsein.

    Er schreibt:
    „Gott ist Licht. Und Gott ist Liebe. Und Gott ist unerbittliches Gesetz.

    In diesem ganzen Universum der zahllos vielen Dinge gibt es nur Ein Licht – den Geist Gottes- und die beiden von ihm ausgehenden Lichter seines Denkens…..

    Gottes Wissen ist magnetisch. Gottes Denken ist elektrisch.
    … Sein einziger Wunsch ist, in aufeinanderfolgenden Intervallen Aktion und Ruhe von dieser Aktion zu denken.
    Sein einziger Zweck ist, was ER IST und was ER WEISS, in sein eigenes Bild zu denken. Seine einzige Aktivität ist es zu geben.
    Sein einziges Gesetz ist, dass, was ER gibt, durch gleichwertiges Zurückgeben aufgewogen werden muss. “

    ( Da hapert es heute sehr) !!!!!

    Was wird heute am kräftigsten ignoriert? Der Tod.
    Darum buddeln wir – unbewusst – Uran aus dem Boden, damit es sich hier schleichend verteilt und uns seine Botschaft übermittelt.
    Russell schreibt dazu:

    „Warum Radioaktivität nicht benutzt werden sollte, können wir nur verstehen, wenn wir wissen, was sie bewirkt.
    Strahlung ist das Todesprinzip. Alles in der Natur stirbt allmählich , wenn es seine Wärme abstrahlt.
    Radioaktivität ist nun mal das schnellste und explosive Todesprinzip. … Die ganze Problematik liegt in der Tatsache, dass die Menschen nicht Wissen, was Leben und Tod sind. Wir unterstützen mit der Radioaktivität den natürlichen Todesprozess, der das Sterben fördert, er fördert nicht das Leben. Und verstößt somit gegen das Gesetz der Liebe“

    Und so schnuffig sehen wir aus und fühlen wir uns dann auch. Und darum bekommen unsere Politiker nicht so eine schöne Begräbnisstätte.
    👀

  322. schnehen sagt:

    @Yilmaz

    Danke für den Buchtipp. Für gute Bücher bin ich immer zu haben.
    Grüße!

  323. Karl_Murx
    Joachim Bullinger

    vielleicht sollten wir uns eine ENIGMA zu legen, damit wir im demokratischsten Land, 2013 frei und ohne Risiko debattieren können.

  324. siempre
    Dr. Gunther Kümel

    ich erlebe sehr oft wie sich auch heute noch der eine oder andere Bunzel von dem GI erlöst und befreit fühlt. Habe gerade wieder ein Schlüsselerlebnis gehabt.
    In einem Lokal das stark von GI frequentiert wird habe ich zu anderen Deutschen nur gesagt,daß Obama derzeit wohl einige Baustellen hat. Weil am Nachbartisch ein schwarzer GI mit einer „deutschen blonden“ Frau saß wurde ich gleich von meinen „Landsleuten“ blöd angemacht.
    Das ist zumindest in meiner Gegend die Realität.
    Ja ich fühle mich auch BEFREIT und ERLÖSt. Als nächste Befreiung wünsche ich mir die vom Bunzelmichel.

  325. siempre sagt:

    @schnehen @ Dr. Kümel

    http://antikrieg.com/aktuell/2013_08_27_syrien.htm. Paul Craig ist halt noch so ein richtiger Ami, der auch mal kritisch ist

    Falls ich diesen Link hier noch nicht veröffentlich habe. Aber eins hat mir heute wirklich einen Lacher rausgelockt.

    Auf welchem hohlen Schädel, sitzt das schlechteste Toupet?
    Mir ist Tom und Jerry eingefallen🙂

    Vielleicht noch ein interessanter Link. Wenn altgediegene US-Militärs schon warnen, dann wird es wirklich eng.

    http://consortiumnews.com/2013/09/06/obama-warned-on-syrian-intel/

    Meinen eigenen Rassismus habe ich auch schon überwunden und die Bimbos aus Haiti „Haiti Troubadeur“ einfach auf Youtube nachschauen machen auf jeden Fall mehr Spass als unser Oberbimbo🙂

    Gruesse aus München

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