Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Neues von Gladio

compact-live-nsu-spezial-titel-215x300Oktoberfest, Bommeleer und die Verbingungsstelle 26.

Der luxemburger Prozess um Bombenattentate in den 1980er Jahren greift auf die Bundesrepublik über: Die Aussage des deutschen Historikers Kramer, sein Vater habe im Auftrag des BND bzw. der NATO-Geheimarmee Gladio die Oktoberfestbombe 1980 gebaut, wurde in Deutschland zuerst nur von junge Welt und heise/teleplis aufgegriffen, jetzt aber auch vom Münchner Boulevardblatt Abendzeitung (az). Da kommt was in Gang! Diese Story wird in der kommenden Ausgabe von COMPACT (6/2013, am Kiosk ab 30. Mai) das Titelthema sein, selbstverständlich mit vielen Informationen, die man noch nirgends lesen konnte… Am besten gleich COMPACT abonnieren – Abonnenten erhalten das Heft schon ab dem 23. Mai und können sich als Abo-Prämie auch kostenlos COMPACT-Spezial zum NSU schicken lassen. Hier geht’s zum  Online-Aboformular COMPACT.

Die Weiterexistenz von Gladio wird auch in COMPACT-Spezial zum NSU thematisiert. Hier ein Auszug:

Verbindungsstelle 26

Gladio existiert weiter: Vom Oktoberfestattentat 1980 bis 2008 wurden immer wieder Waffenlager gefunden, die man Gladio zuordnen kann. Und beim BND flog eine geheime Einsatztruppe auf.

Von Kai Voss/Jürgen Elsässer

Am 22. November 1990 erklärte Volker Foertsch, „der letzte Stay-behind Direktor des BND“ (Ganser), gegenüber dem Geheimdienst-Kontrollgremium des Bundestages die Auflösung der deutschen Gladio-Sektion. Doch insgeheim wurde die Struktur weitergeführt. Darüber liegt ein recht aufschlussreicher Insiderbericht vor, der leider in der Medienöffentlichkeit nie unter diesem Gesichtspunkt ausgewertet worden ist, und zwar das Buch Bedingt dienstbereit des ehemaligen BND-Agenten Norbert Juretzko aus dem Jahr 2005. Juretzko stieß im Frühjahr 1987 zu Gladio, für ihn „eine Mischung aus staatsgefährdenden Geheimdienst-, Militär- und Neonazimauscheleien“. Juretzko weiter: „Wir waren eine geheime, paramilitärisch organisierte Truppe, die sich im Falle eines Angriffs aus Richtung Osteuropa überrollen lassen sollte. Angeblich bestand die deutsche Sektion von Gladio (…) aus 104 Mitarbeitern und 26 hauptamtlichen Führungspersonen beim BND. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges sollen es bis zu 75 Hauptamtliche des Geheimdienstes und 500 Helfer gewesen sein.“

Juretzko selbst blieb bis April 1991 bei Gladio, als die entsprechende BND-Abteilung 12C in Folge der Ankündigung von Foertsch (siehe oben) aufgelöst wurde. Danach wechselte er zu der neu geschaffenen Abteilung 12YA über, in der es zu den Aufsehen erregenden Konflikten kam, die den Zündstoff seines Buches lieferten. Diese Dienststelle in Berlin wurde nämlich gemeinsam mit dem US-Nachrichtendienst DIA betrieben, und Juretzkos Vorgesetzter erklärte gleich zu Beginn, „dass die Amerikaner ab sofort für unsere operativen Einsätze verantwortlich seien“. Hauptaufgabe war zunächst die Überwachung des Abzuges der Roten Armee aus den neuen Bundesländern, die Besorgung von sowjetischem Militär-High-Tech und die Gewinnung von Agenten unter den russischen Soldaten und Offizieren. Im Laufe der Zeit wurde dafür auch das alte Gladio-Netz reaktiviert. Anfang 1993 gab Juretzko die Devise aus: „Wir mobilisieren alle unsere Stay Behind-Quellen und machen daraus Beschaffungshelfer …“

Nach heftigen Machtkämpfen innerhalb des BND schied Juretzko 1996 aus dem Dienst aus. Über die Weiterarbeit der von ihm aktivierten Einheiten kann man rätseln. Auffällig ist jedenfalls, dass Erddepots mit militärischer Ausrüstung, wie sie Juretzko für Gladio anlegen und betreuen ließ (und die auch schon beim Oktoberfest-Attentat eine Rolle spielten, vgl. S. 34ff.), immer wieder aufgedeckt werden. So etwa nach einem Feuergefecht der Polizei mit dem Obdachlosen Michael Krause am 25. Mai 2008 in der Nähe von Bayreuth. Krause erschoss sich zum Schluss. Nachdem man die Entschlüsselung der bei ihm gefundenen Pläne geknackt hatte, wurden Depots in Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Bayern und Österreich gefunden. In einigen Verstecken wurde „ein Arsenal an Sprengkraft“ entdeckt. „Die Bomben waren mit höchster Präzision gefertigt, darunter auch Zehn-Kilo-Bomben, mit denen man ganze Gebäude hätte zerstören können.“ (Kurier, 13.12.2011)

Der damals 53-jährige Krause war früher Betonbauer gewesen, hatte aber seit Jahren keinen festen Wohnsitz mehr, sondern zog mit dem Fahrrad durchs Land. Seine letzte Meldeadresse hatte er in Plauen, 40 Kilometer vom damaligen Unterschlupf der angeblichen NSU-Terroristen entfernt. Dort war er dem Staatsschutz mit Rufen wie “Heil Hitler“ und „Scheiß Staat“ aufgefallen. Seine Aufenthaltsschwerpunkte waren, ähnlich wie bei Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe, die Bundesländer Thüringen, Sachsen und Bayern. Eine der sichergestellten Bomben soll dem Sprengsatz des Kölner Anschlag von 2004 „wie ein Ei dem anderen“ gleichen (Freie Presse, 13.12.2011). Die Bundesregierung bezeichnete Krause als „Einzeltäter ohne staatsschutzrelevanten Hintergrund“.

Anfang Februar 2013 wurde nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg die „Verbindungsstelle 61“ des BND in Mainz bekannt, „die selbst innerhalb der Behörde nur wenigen bekannt ist und deren Existenz auf Anfrage des Spiegel zunächst geleugnet wurde“. Laut Insidern hat die Abteilung „die Aufgabe, Kontakt zu ausländischen Streitkräften und zur nahgelegenen Außenstelle des US-Nachrichtendienstes CIA in Wiesbaden zu halten“. Der langjährige Leiter der „Verbindungsstelle 61“, Joachim von S., „steht unter dem Verdacht der Bildung einer bewaffneten Gruppe und des Verstoßes gegen das Waffengesetz“. (spiegel.de, 8.2.2013) Das riecht nach Gladio – ebenso wie auch die Einstellungen der Ermittlungen.

COMPACT-Spezial „Operation NSU – Neonazis, V-Männer und Agenten“ kann man hier bestellen.

Einsortiert unter:Uncategorized

69 Responses

  1. #OSINT sagt:

    Der Schattenmann
    Wer hat die Bommeleeër-Anschläge verübt?
    3Sat Kulturzeit 07.05.2013

    http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/169582/index.html

  2. Mar Tin sagt:

    „Hauptaufgabe war zunächst die Überwachung des Abzuges der Roten Armee aus den neuen Bundesländern, die Besorgung von sowjetischem Militär-High-Tech und die Gewinnung von Agenten unter den russischen Soldaten und Offizieren. Im Laufe der Zeit wurde dafür auch das alte Gladio-Netz reaktiviert.“
    Dazu fällt mir eine Geschichte aus meiner Berufsausbildung Angang 90er ein, die ich nie in dem Rahmen gesehen hatte, weil ich ihn nicht kannte:
    Ein Klassenkamerad, genannt Kutte, abgeleitet von Kurt, erklärte, bis zu 37 gestohlene Fahrräder im Keller seiner Eltern gehortet zu haben und das ein oder andere davon billig verkaufen zu wollen. Er und seine direkten Freunde aus der Wohngegend hätten sie nicht zu diesem Zweck gestohlen, sondern, um nach nächtlichen Klubbesuchen nicht mit dem ÖPN nach Hause fahren zu müssen. Hinter vorgehaltener Hand erwähnte er auch, sein Vater sei Mitarbeiter des MfS. Das machte Sinn, denn es gab kaum Ermittlungen wegen so vieler vermisster Fahrräder, achtete man doch auch auf hochwertige Exemplare. Polizei und Geheimdienste arbeiten ja eng zusammen. Kutte erzählte auch mitunter von Kontakten zu Rotarmisten, die, bevor sie in ihre Heimat gingen, noch schnell ihre Handfeuerwaffen, i.d.R. Automatikpistolen Typ Makarow, Kaliber 9mm, die bei der NVA nur Offiziere zum persönlichen Gebrauch bekamen, aber auch AK 47, jeweils mit 100-200 Schuß Munition, schnell noch loswerden wollten, um daheim nicht bei „0“ anfangen zu müssen. Also weniger Hightech als Basisausrüstung. Kutte fragte regelrecht rum, ob jemand Interesse habe. Die kleine Schwester AK 22, äußerlich beinahe identische Kleinkaliber-MPi, kannten wir aus dem Wehrausbildungslager vom Zielschießen her. Über das AK 47 hatten wir gelernt, daß es wesentlich robuster und zuverlässiger als das M-16 sei, bei Sand etc. Gerade in Hinsicht auf die Makarow weiß ich nicht, was für Auflagen für deren Verbreitung in der Roten Armee galten. Durch die Arbeit seiner Mutter in der Normannenstraße konnte Kutte auch von den Erniedrigungsspielen berichten, die DDR-Oppositionelle hatten mitspielen müssen. Nicht wirklich schlimme, aber demütigende und Kräfte zehrende Spiele, von denen fast nirgends berichtet wird. Ein Anfangsinteresse war geweckt, doch schließlich hatte ich weder ein hochwertiges Velo noch eine 9mm-Automatik erworben, was u. a. auch mit dem niedrigen Lehrlingsentgelt aber auch Skepsis zusammen hing.

  3. loewe sagt:

    Interessanter Buchtitel „Bedingt dienstbereit“. Es ist sicher kein Zufall, dass der Spiegelartikel 1962, der die Spiegelaffäre auslöste und letztlich ja auch mit der NATO zu tun hatte, den Titel „Bedingt abwehrbereit“ trug.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25673830.html

  4. lunaria sagt:

    Mar Tin, ich glaube ihnen kein Wort. Außerdem sagte niemand in der DDR „Velo“, für Fahrrad. Und: „Hinter vorgehaltener Hand erwähnte er auch, sein Vater sei Mitarbeiter des MfS.“
    Unwahrscheinlich!
    “ Das machte Sinn, denn es gab kaum Ermittlungen wegen so vieler vermisster Fahrräder, “
    Das macht keinesfalls irgendeinen Sinn, diese Art von Korruptionsanfälligkeit den unterstellen zu wollen.
    „achtete man doch auch auf hochwertige Exemplare.“ Mifa oder Diamant? Lustig.

  5. Da kommt was in Gang!

    Und was wäre, wenn die ganze NSU-Hype nur inszeniert wurde, damit der Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit darauf fixiert wird und nichts in Gang kommt?

  6. Fassungslos sagt:

    Ich bin immer noch Fassungslos darüber, dass die Mainstreammedien, incl. Öffentlich Rechtlicher, die Aussage von Andreas Kramer bis dato verschweigen. Kramer hat die Aussage, die wie eine Bombe (Gruss an die Mitleser) einschlägt Anfang März gemacht.
    Anfang März das muss man sich mal vorstellen, jetzt haben wir Anfang Mai.
    !Ich frage mich was ist am 7.05.2013 anders, als vor zwei Monaten!, dass nun 3sat, taz und nd zaghaft damit anfangen darauf hinzuweisen.

    Ich fass das einfach nicht – da sollte der Presserat eingeschaltet werden!

  7. Jakobiner sagt:

    Vorgestern war ein Bericht über die NSU im Bayerischen Fernsehen.Da wurde dargestellt, dass das NSU-Trio Kontakte zu Peter Dehoust (Nation und Europa/Südafrika-Buren-Gesellschaft) und Frank Schwerdt(NPD) hatte, einer der Uwes war sogar persönlicher Chauffeur.Interessant bei dem Bericht war aber auch, dass Thilo Brandt diese ganzen „Kontakte“organisierte. Was im Bericht des BR aber verschwiegen wurde. Thilo Brandt war V-Mann des Verfassungsschutzes und erhielt für seine „Kontakt“dienste 200 000 Euro.Desweiteren wurde ein Kai D.erwähnt, der das NSU-Trio in Bayern betreut haben soll–peinlicherweise wieder ein V-Mann des Verfasungsschutzes.Wer hat da eigentlich wen zusammengeführt und in wessen Auftrag?War dies nur Beobachtung oder aber aktive Kontaktanbahnung?

  8. Karl_Murx sagt:

    @Fassungslos:

    <Ich bin immer noch Fassungslos darüber, dass die Mainstreammedien, incl. Öffentlich Rechtlicher, die Aussage von Andreas Kramer bis dato verschweigen. Kramer hat die Aussage, die wie eine Bombe (Gruss an die Mitleser) einschlägt Anfang März gemacht.
    Anfang März das muss man sich mal vorstellen, jetzt haben wir Anfang Mai.
    !Ich frage mich was ist am 7.05.2013 anders, als vor zwei Monaten!, dass nun 3sat, taz und nd zaghaft damit anfangen darauf hinzuweisen.

    Und ich bin fassungslos darüber, daß im Artikel von Jürgen Elsässer genau diese Aussage Andreas Kramer in der Münchner Abendzeitung konsequent ignoriert wird, obwohl hier schon mehrfach darauf Hinweise kamen, u.a. auch von mir:

    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.terrorismus-historiker-darum-plante-mein-vater-das-wiesn-attentat.ecdd3bfd-97f0-4f0d-92f8-578c01748cad.html

    Ich fass das einfach nicht – da sollte der Presserat eingeschaltet werden!

    Muhahahahahahahha. Glauben Sie ernsthaft, daß hier eine Krähe der anderen ein Auge aushackt?

  9. juergenelsaesser sagt:

    Karl_Murx: Sind Sie gaga? Haben Sie nicht gelesen, dass wir das Thema in COMPACT 6/2013 als Titelthema behandeln? Passen Sie auf, Freundchen, sonst muss ich Sie nixen!

  10. Lion sagt:

    NSU _ Hype joooooo das sah doch immer gut aus für die Öffentlichkeit , ein Feindbild musste her egal woher , also Erfindet man einfach eins damit sie Alle ruhig bleiben ! Von der Theorie zur Praxis ……über Jahrzehnte nicht schlecht , gruselig wird einem bei dem Gedanken das alle Alten Politiker da auch schon mitgespielt haben , Traurig für unsere Eltern , Großeltern , Kinder und Enkel ! Danke an J . E. für Ihren Einsatz der Wahrheit auf den Grund zu gehen ! Ich bin ein Großer Fan von Ihnen🙂 Lg.

  11. Ehm,… spannendes Thema, aber wenn ich sowas lese, bekommt man einen Eindruck welchen Geistes Kind dieser Artikel sein könnte:

    „Da kommt was in Gang! Diese Story wird in der kommenden Ausgabe von COMPACT (6/2013, am Kiosk ab 30. Mai) das Titelthema sein, selbstverständlich mit vielen Informationen, die man noch nirgends lesen konnte… Am besten gleich COMPACT abonnieren – Abonnenten erhalten das Heft schon ab dem 23. Mai und können sich als Abo-Prämie auch kostenlos COMPACT-Spezial zum NSU schicken lassen.“

    Worum geht es? Um eine spannede politische Information (die immer dazu führen wird, dass man die Zeitung/das Mag kaufen wird). Oder geht es nur um Sensationsstories?

    Welchen Schwerpunkt hat man bei Recherche und Verfassen des Artikels gehabt? Geht’s um die Sache oder muß man befürchten, dass das Thema gestreckt wird, weil man ja verkaufen will?

    Sorry, das Thema IST spannend genug. Gut und wichtig dass darüber berichet wird. Da bedarf es keiner Abo/Kaufdrückerei.

    W.

  12. juergenelsaesser sagt:

    Webwombel: Sie haben was dagegen, dass ich Abowerbung mache? Glauben Sie eigentlich, Recherche gegen den Mainstream gibt’s für umsonst? Wer die Recherche wertschätzt, muss sich doch nicht darüber beklagen, dass der Rechercheur entlohnt werden will, oder? Das geht eben nur über Abos… Sie können natürlich auch drauf hoffen, dass die AZ oder 3Sat am Ball bleiben…

  13. Karl_Murx sagt:

    @Jakobiner:

    Interessant bei dem Bericht war aber auch, dass Thilo Brandt diese ganzen “Kontakte”organisierte. Was im Bericht des BR aber verschwiegen wurde. Thilo Brandt war V-Mann des Verfassungsschutzes und erhielt für seine “Kontakt”dienste 200 000 Euro.Desweiteren wurde ein Kai D.erwähnt, der das NSU-Trio in Bayern betreut haben soll–peinlicherweise wieder ein V-Mann des Verfasungsschutzes.Wer hat da eigentlich wen zusammengeführt und in wessen Auftrag?War dies nur Beobachtung oder aber aktive Kontaktanbahnung?

    Nimmt man die mehrfachen Hinweise auf die Rechnung, daß Beate Zschäpe selbst seit Ende der 90er Jahre als V-Frau geführt wurde, wie auch darauf, daß aller Wahrscheinlichkeit nach der einzige noch in U-Haft sitzende Mitangeklagte ehemalige NPD-Funktionär und „NSU“-Unterstützer Ralph Wohlleben mutmaßlicher V-Mann des Verfassungsschutzes war, ebenso wie der langjährige Vertraute des tödlichen Doppel-Trios André Eminger, deren beiden Handy-Daten nach dem 04.11.11 in einem wohl einmaligen Akt der Beweisvernichtung durch einen BKA-Beamten gelöscht wurden, und berücksichtigt man, daß der frühere Mitstreiter Carsten Shultze, der lt. Anklage dem „NSU“ die Tatwaffe besorgt haben soll und heute als Schwulen-Aktivist und AIDS-Helfer tätig ist, höchstwahrscheinlich vor oder während seines Aussteigerprogramms aus der Szene mindestens Informand des Verfassungsschutzes war, dann beginnt man sich zu fragen, wer aus dem „NSU“ oder dem Umfeld der Truppe eigentlich nicht für den VS oder andere staatliche Behörden gearbeitet hat.

  14. Karl_Murx sagt:

    Zum brisanten Thema GLADIO gibt es immerhin schon ein Interview mit dem Sohn des ehemaligen Mitarbeiters dieser Organisation und mutmaßlichen Organisators des Wiesn-Attentates von München 1980, Andreas Kramer, in der „taz“, einer sonst von mir persönlich recht wenig geschätzten Zeitung:

    http://www.taz.de/!c115889p4630/

    Das (natürlich das Interview, nicht die Zeitung) ist doch möglicherweise eine interessante Anregung.

  15. Cavaradossi sagt:

    Gladio – oder eine entsprechende neue Organisation anderen Namens – existiert ohne Zweifel. Wir können sie nicht sehen, aber die Wirkung ihrer Einflußnahme spüren wir. Die Manipulation der Main-Stream-Medien, die Gleichschaltung der Berliner Parteien bei bestimmtemn Themen, die Zerstörung unseres Rechtsstaats: das alles sind die faulen Früchte dieser Besatzerarmee.

  16. loewe sagt:

    Die Grünen stellten ja 2009 schon eine Anfrage u.a. zu Gladio an den Bundestag:
    http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP16/203/20391.html

    Am 15.3.2013 hat Ströbele nun erneut eine Anfrage an die Bundesregierung gestellt:
    http://www.stroebele-online.de/bundestag/anfragen/6689934.html
    (siehe dort Anfrage und Antwort)

  17. Monika H. sagt:

    @webwombel

    Das was Sie als „Abodrückerei“ bezeichnen sind ganz normale Verkaufsargumente. Und natürlich MUSS verkauft werden, damit sich a) die Auflage und damit Reichweite sukzessive erhöht und b) das Magazin einen gestärkten finanziellen Rücken hat, um sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können.

    Zeitschriften finanzieren sich hauptsächlich durch Anzeigenwerbung und bleiben damit nicht unabhängig. Und die meisten(!) Zeitschriften sind ja überhaupt gar nicht dazu da, Informationen zu streuen, sondern ausschließlich dazu, mit Anzeigen Geld zu verdienen – die Abos und die Zeitschriften selbst sind nur Mittel, um Anzeigen verkaufen zu können, denn je höher die Auflage, umso teurer der Anzeigenpreis. Die eigentliche „Ware“ ist also nicht die Zeitschrift, sondern die Anzeigen. Ein Wahnwitz der Medienlandschaft.

  18. Fassungslos sagt:

    @Karl_Murx

    Der Lacher hat sicher seine Berechtigung, und wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich auch drüber lachen; aber dennoch dort zum Presserat (übrigens natürlich auch an die diversen Rundfunkräte/undFernsehrat) da gehört die Kritik und der Protest hin, am besten massenhaft, das ist die richtige Adresse.

    @loewe

    Tzzz Was für eine entzückende Antwort da der Pofalla abgibt (alles andere hätte mich auch überrascht): Dem Sinn nach, wenn was rauskommt überlegen wir uns noch mal ob wir was wissen.

    Eine kleine Anfrage der Linksfraktion läuft wohl auch noch
    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/132/1713214.pdf

  19. Inspektor_Gadget sagt:

    @Jakobiner

    dann schau dir doch den Bericht nochmal genau an, in diesen Bericht werden Ausschnitte aus verschiedenen Saalveranstaltungen gezeigt. Bei einer Veranstaltung sitzt rechts Karl-Heinz Hoffmann (Wehrsportgruppe Hoffmann/Nürnberg).
    Hoffmann und Peter Dehoust (Nation und Europa/Coburg). Das sind die alten Nazi Seilschaften. Dazu gehören noch mehr z.B Michael Kühnen, der zu seiner Zeit die sogenannten Rudolf-Hess Gedänkmärsche in Wunsiedel organisierte. Wunsiedel ist ebenso Oberfranken. In diesen Bericht sieht man auch noch ein paar andere Gesichter.

    Zudem war Coburg früher eine Grenzstadt. Nach Coburg kam der Eiserne Vorhang😉

    Nach dem Mauerfall wurde der Osten rekrutiert. Darunter auch Tino Brand, der aus Rudolphstadt in Thüringen stammt. Rudolphstadt liegt unweit von Coburg. Tino Brand war derjenige der den Thüringer Heimatschutz organisiert und aufgebaut hat. Tino Brand war Ende der 90er bis zu seinen Auffliegen in Coburg Mitarbeiter von Dehoust im Nation und Europa Verlag. In dieser Coburger Zeit baute er und Kai Dalek V-Mann des bayerischen LfV aus Oberrodach bei Kronach den sogenannten Fränkischen Heimatschutz auf.

    In Ebersdorf bei Coburg fanden immer wieder Rechtsrockkonzerte statt.

    Zudem treffen sich in Coburg jährlich an Pfingsten die Studentenburschenschaften des sogenannten CC -> Coburger Convent. Diese Studentenverbindungen sind mit strammen Nazis besetzt.

  20. Rudolf Steinmetz sagt:

    Bin gespannt, wann Compact sich traut, die Beckstein-Hypothese im Fall Mollath aufzugreifen und im Zusammenhang mit der CSU-Amigo-Affaire UND DEM NSU-Prozess zu betrachten: http://www.politaia.org/politik/fall-mollath-offener-brief-des-richter-i-r-heindl-an-beate-merk/

  21. Rudolf Steinmetz sagt:

    Auch nicht schlecht – Kanada: 2,4 Millionen Dollar zum Ausspionieren der eigenen Regierung: http://www.radio-utopie.de/2013/05/10/kanada-24-millionen-dollar-zum-ausspionieren-der-eigenen-regierung/

  22. Inspektor_Gadget sagt:

    Ergänzung zu meinen oberen Beitrag.

    In Coburg gab es ab 1936 die Wehrmachtskaserne „Paul von Hindenburg“ diese Kaserne wurde nach 1945 von den Amerikanern unter den Namen „Harris-Barracks“ zur Grenzsicherung genutzt.

    Den Rest kannst du dir sicher selbst zusammenreimen.

    Oben muss es Rudolstadt, nicht Rudolphstadt heißen.

  23. petro di angelo sagt:

    hallo allerseits !

    das ZDF hatte doch vor ein paar monaten bei Markus Lanz damit begonnen das gladio-thema mainstream-medial einzuführen. (mit einem 30 minütigen stern-tv-close-up der traurigen augen des 28 Jahre unschuldig eingebuchteten Italieners.)

    dass im ZDF vor hunderttausenden Lanz- Zuschauern völlig spontan- investigativ mal eben die gladio-katze aus dem sack gelassen wird , glaubt nicht mal meine oma.

    vielleicht war ja der vatikan irgendwie pampig und wollte den AMis ans Bein pissen
    Überbringer der Nachricht war immerhin der Journalist Andreas Englisch , ehemaliger Springer-Büroleiter in Rom und später lange Zeit Lieblingsjournalist (und Biograph) von Papst Johannes P. II – die Lanz-Show lief ja kurz nachdem Benedikt seinen Rücktritt angekündigt hatte.
    man weiss es nich.

  24. Karl_Murx sagt:

    @Fassungslos:

    @Karl_Murx

    Der Lacher hat sicher seine Berechtigung, und wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich auch drüber lachen; aber dennoch dort zum Presserat (übrigens natürlich auch an die diversen Rundfunkräte/undFernsehrat) da gehört die Kritik und der Protest hin, am besten massenhaft, das ist die richtige Adresse.

    Alles bereits versucht, Fassungslos. Jedesmal vergebens. Bei der politisch-ideologischen Provenienz der hiesigen Mainstreamjournalille aber nicht anders zu erwarten. Angesichts der volkspädagogisch-gouvernantenhaften Einstellung dieser Blase, die entweder aus kleinen, unterbezahlten, von ihren Chefredakteuren völlig abhängigen Würstchen besteht, die froh sein müssen, wenn mal ein Artikel von ihnen abgedrückt wird, bzw. aus strammen linksgrünen Ideologen, die im Hintergrund mit tausend Fäden mit der Politik verbandelt sind, ungeachtet aller verbalen Gegnerschaft, ist mit einer objektiven Berichterstattung nicht zu rechnen, noch viel weniger mit einer angemessenen Ahndung von Verletzungen der journalistischen Sorgfaltspflicht und glatten Gesetzesbrüchen.

  25. Inspektor_Gadget sagt: Mai 10, 2013 um 03:11

    @Jakobiner

    Zudem treffen sich in Coburg jährlich an Pfingsten die Studentenburschenschaften des sogenannten CC -> Coburger Convent. Diese Studentenverbindungen sind mit strammen Nazis besetzt.

    I wo, das sind hauptsächlich Turner im CC, Kletterbuxen und Landsmannschaften! Die sind so was von unpolitisch. Mit denen können Sie mal um die Häuser gehen und über ihre 7 Hobbies reden: Sex und Saufen. Das ist schon die ganze SS da😉.

  26. Mar Tin sagt:

    Lunaria: du bist lustig! Ist das von lunatic http://www.dict.cc/englisch-deutsch/lunatic.html abgeleitet? Ich weiß, niemand sagte damals Velo, aber ich war damals erst 17, und die DDR ist 23 Jahre weg seit dem. Im übrigen gilt es als guter Ausdruck, nicht immerzu dieselben Worte zu verwenden, Wiederholungen zu vermeiden. Das von mir Geschilderte spielte sich 1990-91 ab. Da gab es schon Fahrräder, die als Mountainbikes bezeichnet, Magura-Hydraulikbremsen hatten und Shimano-Schaltungen, zu kaufen. Wir waren damals sehr bzgl. MfS et al sensibilisiert, konfrontierten den Polit-Agitator-Lehrer mit dem Hitler-Stalin – bzw. Molotow-Ribbentrop-Pakt, der dann schwitzte, seine Brille abnahm und sich den Nasenrücken trocken wischte. Ich weiß nicht mehr, ob das Fach in der Übergangsphase noch Staatsbürgerkunde oder schon Politische Weltkunde hieß. Ein Mitschüler kam nach vorn, zeigte in seinem DDR-Personalausweis die Seite mit dem Foto hoch, wies darauf hin, daß manche von denen einen sehr klein gedruckten Zahlen-Code, der der seitenverkehrt unter dem jeweiligen namen stand, und rief lauthals, ganz aufgeregt vor Überraschung, das deute darauf hin, daß Manche von uns seit Ausstellung des Ausweises eine Reg-Nr. bei Horch und Guck hatten, daß das womöglich mit der Arbeit der Eltern zu tun hatte. Du magst mir glauben oder nicht. Ich steh da drüber. >:o

  27. Karl_Murx sagt:

    @Joachim Bullinger:

    I wo, das sind hauptsächlich Turner im CC, Kletterbuxen und Landsmannschaften! Die sind so was von unpolitisch. Mit denen können Sie mal um die Häuser gehen und über ihre 7 Hobbies reden: Sex und Saufen. Das ist schon die ganze SS da😉 .

    Ich dachte – vor allem durch die DDR-Propaganda beeinflußt – früher auch, daß sich da irgendwelche „reaktionären Kräfte“ oder „Ewiggestrige“ versammeln. Bis ich mal einen Typen traf – von einer nichtschlagenden Vereinigung, wenn ich mich recht entsinne – der mir erzählte, daß schon sein Urgroßvater Mitglied einer Burschenschaft gewesen sei und er selber eigentlich SPD-Wähler wäre. Da ist mir zum ersten Mal aufgegangen, daß auch diese Burschenschaften Teil der deutschen Tradition sind, nichts, was man mögen muß, aber auch nichts, was es abzuschaffen bzw. mit der Nazikeule zu bekämpfen gilt.

    Wer sich die richtigen Veteranen-Treffen ansehen will, wo sich die überlebenden Vertreter der ersten europäischen Organisation namens SS versammeln, dann sollte man ins Baltikum nach Litauen fahren, wo sich vor allem baltische SS-Veteranen treffen. Die scheinen keinerlei ideologische Probleme damit zu haben, einst an der Seite von NS-Deutschland – nach deren Meinung – gegen den Bolschewismus gekämpft bzw. die Wachmannschaften der KZ gestellt zu haben. Da nehmen übrigens auch Vertreter des heutigen estnischen Parlaments teil. Dies an die Adresse derjenigen, die nicht müde werden, den Ewigen Nazis in Deutschland zu beschwören.

  28. Mar Tin sagt:

    @ Inspektor Gadget: der so genannte Rechtsrock wird künstlich aufgebauscht. Das ist alles nur aufgstauter Hass und Gouvernantentum. So gilt die Band Absurd als voll pöhse NSBM-Band (national socialist black metal) Hört man hingegen mal auf die frei verfügbar hochgeladenen Tonträger, findet man lediglich Bezug zum Heidentum, zur vorchristlichen Religion, und das ist unsere Kultur, wenn man mal vom auch existenten Christus-Archetypus und davon ausgeht, daß das Christentum nicht nur durch Schwert und Hexenverbrennung Verbreitung fand.
    @ webwombel: M.E. hast du den Fortschritt übersehen! Vor Wochen noch galt es selbst für Abonnenten des Compact Magazins, dieses Heft extra zu bestellen und zu bezahlen. Es findet also ein Entgegenkommen um der Sache der Verbreitung dieser sehr wichtigen Informationen statt.
    @ Joachim Bullinger: Ich gebe ihnen recht. Die undifferenzierte Hetze gegen Burschenschaften ist im linksliberalen Mittelstrahl sehr verbreitet und man unterschlägt kurzerhand, daß sie unter den Nationalsozialisten verboten waren. Toleranz gilt eben nicht für verkehrte Meinungen. Da die Fachschaften an der HU etwa Neuzugängen wenig bis gar keine Unterstützung und Einführung in den Ablauf des Studiums geben, lediglich Pflichtfahrten nach Buchenwald und Soliparties organisieren, ist jegliche Konkurrenz ungewollt.
    @ lunaria: du mußt mir nicht glauben. Meine Exfrau sagte eh gern: ‚Glauben in der Kirche. Bei allem anderen sage entweder ich weiß oder ich weiß nicht!‘

  29. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Fassungslos: „Presserat einschalten“ ??

    Eigentlich ist die Verfolgung von Delikten die Sache von Polizei und Staatsanwaltschaft, die von Amtswegen ermitteln MUSS!

    Anstatt Einschaltung des Presserates empfehle ich Strafanzeige gegen den Generalbundesanwalt.

  30. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Inspektor_Gadget

    „In Coburg gab es ab 1936 die Wehrmachtskaserne “Paul von Hindenburg” diese Kaserne wurde nach 1945 von den Amerikanern unter den Namen “Harris-Barracks” zur Grenzsicherung genutzt. Den Rest … selbst zusammenreimen“

    Ah ja!
    1936 (NAZI!!). Wehrmachtskaserne (NAZI!!). Hindenburg (ganz arger NAZI!). Grenzsicherung (böse Ami-Nazi, böse!).

    Bestimmt sind im Luftschutzkeller der Kaserne seit 1936 die NAZIS gesessen und haben gewartet, bis die Ami-Nazi kamen?

    Inspektor, Inspektor, ich glaube, Sie sind ein NAZI-Riecher!

  31. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Karl Murx: „Veteranen“

    Mehr als die Hälfte der „Waffen-SS“ war nichtdeutscher Herkunft: Holländer, Franzosen, Ukrainer, Balten, Dänen, ein paar Engländer, Schweizer, Inder, Schweden, Finnen, Araber, Kaukasus-Völker, u. v. a. m.

    Sind die eigentlich alle wegen des hervorragend guten Soldes zur Truppe gekommen, um an der Ostfront zu kämpfen?

  32. NBG sagt:

    Zum Thema Oktoberfestattentat und Gladio gibt es ein erstaunlich offenes Interview in der Abendzeitung München: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.terrorismus-historiker-darum-plante-mein-vater-das-wiesn-attentat.ecdd3bfd-97f0-4f0d-92f8-578c01748cad.html

  33. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunter Kümel:

    Mehr als die Hälfte der “Waffen-SS” war nichtdeutscher Herkunft: Holländer, Franzosen, Ukrainer, Balten, Dänen, ein paar Engländer, Schweizer, Inder, Schweden, Finnen, Araber, Kaukasus-Völker, u. v. a. m.

    Eben. Mag zwar heute absurd und Autobahn klingen, aber die Waffen-SS war die erste wirklich europäische Truppe.

    Sind die eigentlich alle wegen des hervorragend guten Soldes zur Truppe gekommen, um an der Ostfront zu kämpfen?

    Mit Sicherheit nicht. Die Waffen-SS galt damals als Elitetruppe, mit besonders hoher Kampfmoral und guter Ausrüstung. Für die Wehrmachtsgeneräle waren sie zwar eher ein wilder, in großen Teilen schwer berechenbarer sowie undisziplinierter Haufen. Nichtdestoweniger hatte die SS diesen Ruf europaweit. Sie galt bei vielen als Speerspitze gegen den Vormarsch des Bolschewismus. Deswegen hatten sie auch so viele Freiwillige aus dem Baltikum, Holland, Frankreich und vielen anderen Teilen Europas, vor allem denen, die vom Vormarsch der Roten Armee unter Stalin betroffen waren.

  34. Jakobiner sagt:

    Dennoch ist Andreas Kramers Aussage etwas unlogisch. Wenn Gladio FJ Strauß an die Macht bomben wollte, so hat das Oktoberfestattentat doch gerade Strauß geschadet und das Gegenteil bewirkt.Und warum hat man die Bombe nicht ferngezündet und Köhler als Corpus delicti erst gar nicht auftauchen lassen? Kann Gladio solch einen Pfusch bauen, dass die Spur so direkt zu den Rechtsextremen und dann wieder zu Gladio führt? Cui bono? Wohl eher Stasi und KGB wären da als Nutzniesser zu vermuten.

  35. Inspektor_Gadget sagt:

    Moa Kümel hauptsache was geschrieben du bist der größte Schmarkopf. Da sieht man mal das selbst Doktoren nicht denken wenn sie was lesen.

    In dieser Kaserne waren Amerikaner und BGS, da Grenznah definitv Schlapphüte. Dieser Hoffmann hat definitv mit Geheimdiensten zutun gehabt, der war ja nicht nur in Deutschland aktiv, sondern auch im Ausland.

    Zu diesen Obdachlosen Michael Krause, der sich angeblich mit mehreren Schüssen bei einer Polizeikontrolle das Leben nahm. Wo war denn der Obdachlose unterwegs? Vorallem wie kommt ein angeblich Obdachloser an Waffendepots in Grenznähe?

    Vor allem machte die Ermittler aktuell eine seiner Bomben stutzig. Die gleiche wie ein Ei dem anderen der Nagelbombe der Terrorzelle.

  36. Avicenna1968 sagt:

    Verstoß gegen die Blogregeln, zensiert

  37. Inspektor_Gadget sagt:

    Zitat Karl_Murx: Ich dachte – vor allem durch die DDR-Propaganda beeinflußt – früher auch, daß sich da irgendwelche “reaktionären Kräfte” oder “Ewiggestrige” versammeln.
    ——————————
    Vorallem früher, heute mag das ein bisschen anders sein, obwohl es ja vor kurzem erst um einen Asiaten ging der einigen „Alten Herren“ in einer Verbindung nicht passte.
    Das offizielle Ende dieses jährlichen Pfingsttreffen ist der Fackelzug.(Das Inoffizielle das Marktfest) Am Ende dieses Umzugs, werden am Marktplatz um das Prinz-Albert-Denkmal die Fackeln geworfen und die Nationalhymne gesungen. Aber nicht „Einigkeit und Recht und Freiheit“, sondern „Deutschland, Deutschland über alles“. Also alle drei Strophen.

  38. Mar Tin sagt:

    @ Inspektor_Gadget: Es gibt ein 6-teiliges Interview mit Herrn Hoffmann von der Wehrsprortgruppe, in der er darlegt, daß er nichts mit den Schlapphüten zu tun hatte, oder das ganz schnell beendet hat, wenn er rausbekommen hatte, daß V-Leute auf ihn angesetzt waren.

  39. Inspektor_Gadget sagt:

    @ Mar Tin

    das was sie meinen ist das You-Tube Video aus der Schweiz.

    In diesen Video spricht er offen über seine Zeit in Nahost😉

    Wer begeht einen Sprengstoffanschlag, und geht ohne Hintergedanken nach Nahost?

    Die RAF war auch in Nahost, und die RAF war von Anfang an reinster Staatsterror.

    Die Kommune1 waren die friedlichsten Menschen, auch heute noch wenn man sich Rainer Langhans anschaut der seine Drogen frißt und seine fünf Weiber bumst. Da ging es nicht um Terror.

    Der Terror der 68er wurde durch einen Polizisten ausgelöst.😉

  40. Stephan Becker sagt:

    Man munkelt ja auch, dass Franz Josef Strauss als auch seine Frau Marianne (sie starb bei einem mysteriösen Autounfall: Ihr verunglückter Wagen, der in einer leichten Linkskurve geradeaus flog – angeblich wegen eines Herzinfarktes, wurde erst am nächsten Morgen entdeckt, sie starb an einem Genickbruch) nicht ganz freiwillig aus dem Leben geschieden seien.

    Interessant ist das Todesdatum 3. Oktober. Ob das Datum von Helmut Kohl deswegen ausgewählt wurde, als späte Rache an den Mördern von FJS?

  41. Stephan Becker sagt:

    Zum Tod von Strauss gibt es hier noch eine interessante Diskussion:
    http://www.gutefrage.net/frage/woran-ist-franz-josef-strauss-in-wirklichkeit-gestorben

  42. meckpomm sagt:

    @ inspector gadget
    Nun mal halblang. Sie relativieren ernsthaft zwischen Attacken auf die Öffentlchkeit und Attacken auf die Moral eines Staates?
    Sie verniedlichen den Rudelbums eines Kommunarden der 68er Frankfurter Schule und sind blind für die moralischen Auswirkungen desselben für nachfolgende Generationen? Wie stehen Sie denn zur Pädophilie des Daniel Cohn-Bandit – ähh: Bendit? Harmlos? Friedlich?
    „Friedlich“ heißt noch lange nicht harmlos, Herr Inspector.

  43. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Inspektor Gadget: „Deutschlandlied“

    Sehen Sie denn im „Lied der Deutschen“ ein Anzeichen einer „Gesinnung“, die in die Vergangenheit gerichtet ist?

    NOCH gibt es das Volk der Deutschen und der Nation gehört die Zukunft, wenn sich nicht der gewalttätige Globalismus durchsetzt.

  44. Pruuust sagt:

    Danke@OSINT für den frischen link

    Lach kringel – das was da zu lesen ist klingt glaubwürdig.
    Mich hatte stutzig gemacht, dass der zum Gerichtsprozess statt Beweise, Bücher über Geheimdienste mitbringt und dem Sinn nach sagt: Lesen Sie das, da steht alles drin was Sie wissen müssen.

    Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn Andreas Kramer belastbares Material gehabt hätte.

  45. Neue Beweise? sagt:

    Zitat aus dem Wort.lu Prozess-Ticker von heute:

    „Me Vogel lässt durchblicken, dass deutsche Medien noch so einiges in der Hinterhand hätten zum Fall Kramer. Er spricht von ZDF frontal, der WAZ und dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel.“
    http://www.wort.lu/de/view/bommeleeer-der-zeuge-kramer-im-zwielicht-5190dbf5e4b09d79ccbec13e

  46. #OSINT sagt:

    Zwei Auffälligkeiten:
    1. Kramer spricht in seiner eidesstattlichen Erklärung von Drosdov und Hofer („Operation Skorpion“)
    2. Peter Wolter von der Jungen Welt hat im Zuge seinens Interviews, wie es scheint, unüberprüft in die Welt gesetzt, K. sei Chefarchivar im 1. Untersuchungsausschuß des 12. Deutschen Bundestages gewesen. Von Bülow ist hier (Drucksache 12/7600) Berichterstatter gewesen.

  47. juergenelsaesser sagt:

    OSINT: 1 kommt mir auch komisch vor. 2 muss sich nicht widersprechen.

  48. Dr. Gunther Kümel sagt:

    NACHKRIEG:

    Weiß nicht mehr, zu welchem Artikel die Rede drauf kam.

    Alliierte Zensur: 34.645 Titel wurden nach 1945 gelistet – und entsorgt. Artikel dazu von Hans-Joachim v. Leesen, JF, 29. März 2002.

    Laut Kontrollratsgesetz vom 13. 5. 1946 waren die Bücher einzuziehen und zu vernichten. Die deutsche Literatur sollte „gesäubert“ werden; daher die „Ausmerzung“ unwillkommenen Schrifttums. Die Aktion diene „den Interessen der demokratischen Erneuerung des deutschen Geisteslebens“ diene. Sämtliche Exemplare wurden eingestampt, auf Mülldeponien gekippt oder öffentlich verbrannt.

    Betroffen waren Werke von Nietzsche, Benn, Ernst Jünger, Ina Seidel, Arndt, Moltke, Bismarck, Friedrich dem Großen, Ulrich von Hutten, des Verfassers von „Räuber Hotzenplotz“, Ottfrid Preussler, sowie alles über die Olympischen Spiele 1936.

    „Die Aufgaben der Gemeindepolitik“,1919, sämtliche Ausgaben des „Deutschen Bauernkalenders“, Belz „Unter den Tuaregs“, eine „Pferdefibel“, Carl Clausewitz’ „Vom Kriege“, „Der Diplom-Volkswirt“ und „Der Diplom-Landwirt“, „Die Gewinnbeteiligung der Gefolgschaft“, „Die Geschichte der Königsberger Klempnerinnung“, „DieTennisfibel“, 1941. Auch das dichterische Werk des Arbeiterdichters Heinrich Lersch mußte dran glauben wie die Bücher von Artur Maraun und Moeller van den Bruck, die auch während der NS-Herrschaft verboten waren.

    Die Gedichte Walther von der Vogelweides, ein Buch über den „Schutz der Hecken und Knicks“ vom Reichsbund für Vogelschutz, eine Anleitung aus dem Berg-Verlag „Wir bauen ein Iglu“, das Textbuch von Richard Wagner „Ring der Nibelungen“, Josef Weinheber, Ernst von Salomon, A. Paul Weber, Arnolt Bronnen, Herbert Reinecker. Autoren von denen man später erfuhr, daß sie Widerstandskämpfer waren wie Buchheim, wie des späteren Stern-Herausgebers Henri Nannen, Luis Trenker, Ernst Wiechert. Groß ist die Anzahl der christlichen Schriften, die nun auf dem Index der Alliierten standen, so etwa alle Bücher über Christenverfolgungen in der Sowjetunion, der Herz-Jesu-Kalender, der Gustav-Adolf Kalender, die Kalender, die dem heiligen Antonius, St. Benno, St. Bernward, St. Heinrich, St. Joseph und St. Konrad gewidmet waren, der Apostel-Kalender aus dem Salvator-Verlag, die Schriften des Vereins für innere Mission, und sogar die 1936 erschienene Schrift „Deutschland ist und bleibt christlich“. Wer ist es bloß gewesen, der hier aussortiert hat?

    http://www.exulanten.com/hell.html

  49. Antwort Bundesregierung sagt:

    Die Antwort der Bundesregierung zur kA der Linksfraktion liegt nun vor – incl. des Dokumentes von 12/90 Zitat:

    „d) Die Bundesregierung hat mit Schreiben vom 3. Dezember 1990 der damaligen Parlamentarischen Kontrollkommission einen Bericht zur Stay-behind-Organi-
    sation des BND vorgelegt, den diese auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen konnte. Der Einfachheit halber ist dieser hier nochmals als Anlage beigefügt. Wesentliche darüber hinaus gehende neue Erkenntnisse liegen der Bundesregierung dazu derzeit nicht vor. Im Rahmen der Erforschung der Frühgeschichte des BND wird auch dessen Stay-behind-Organisation behandelt
    werden. Die Ergebnisse bleiben abzuwarten. “

    http://www.jungewelt.de/serveDocument.php?id=110

  50. angelo petersen sagt:

    (#OSINT) stimmt.
    Kramer anscheinend Profilneurotiker. leider.
    http://www.heise.de/tp/blogs/6/154272

    Die Glaubwürdigkeit des Zeugen Kramer wurde inzwischen von seiner Familie, durch behördliche Ermittlungen und durch Recherche (http://www.heise.de/tp/artikel/39/39125/1.html
    ) auf den Nullpunkt abgesenkt. Was Kramer über die Luxemburger Attentate zum Besten gab, hat er sich offensichtlich angelesen oder zusammengereimt. Hochstapler, die sich im schillernden Glanz der Geheimdienst-Halbwelt sonnen, sind alles andere als selten, wobei es schon ungewöhnlich ist, wenn solche sich unter Eid ohne Vorteile sehenden Auges strafbar machen. Der dringend gebotenen Aufklärung hat Kramer einen Bärendienst erwiesen.

  51. Wolfgang Eggert sagt:

    Ende der 70iger Jahre entwickelten die amerikanischen Geopolitiker um Zbigniew Brzezinski einen 10-Jahres-Plan zur „Abwicklung“ des Ostblocks, wofür sie in Westeuropa antikommunistische Stimmungen bzw. Regierungen in Stellung zu bringen suchten. Das Mittel dafür war die Strategie der Spannung, rechte Anschläge unter linker Flagge, ein Konzept das dem CIA-Geheimpapier FM 30-31b entnommen war. Die Terrorserie der BrabantBande in Belgien (1982f.) war ebenso Teil dieses Konzepts wie der Bombenanschlag auf den Bahnhof von Bologna (85 Tote, über 200 Verletzte), der sich im August 1980 ereignete. Einen Monat später standen in der BRD Bundestagswahlen an, und der „Kommunistenfresser“ Franz Josef Strauss muss den Globalstrategen in Washington wie ein Wunschkandidat erschienen sein. Was lag also näher als ihm mit einem vorgezogenem Feuerwerk zu helfen, einem aufsehenerregenden Attentat, das nach links weisen und die Wähler nach rechts treiben würde – geradewegs in die Arme des bayrischen Kandidaten.
    Nun bomben die Dienste ab einer bestimmten Größen (bzw. Opfer-) Ordnung ungern selbst. So etwas wäre peinlich, wenns durch die gutfunktionierenden Spionagekanäle der Gegenseite am Ende rauskommt. Man bedient sich stattdessen Hilfswilliger im Zielland. Und hierfür stand damals das (öffentlich noch unbekannte) Gladionetz zur Verfügung, auf der Führungsebene mit Agenten und weiter unten mit rechtsradikale Antikommunisten besetzt, die im „Verteidigungsfall“ als Partisanen gegen eine befürchtete sowjetische Invasion eingesetzt werden sollten. Mitten drin in dieser illustren Truppe: Die Wehrsportgruppe Hoffmann. An deren freizeitlichen Übungen auch schon mal Gundolf Köhler teilnahm, der als „Alleintäter“ des Oktoberfestanschlags gilt. Er soll einem Freund erzählt haben, dass es Sinn mache, mittels eines „getürkten“ Anschlags Strauss zur Macht zur verhelfen. Und Freunde Köhlers, die in einer anderen Gladiotruppe turnten, gaben nach dem Knall auf der Wiesn zu Polizeiprotokoll, daß ihnen von einem (Gladioverdächtigen) Waffenversteck-Betreuer (der Mann wurde wenig später in Haft erhängt aufgefunden) kurz zuvor Waffen- und Bombenbaulektionen angetragen wurden.
    Tage später tauchte Köhler mit einem Paket auf dem Volksfest auf. Und das Paket explodierte in seinen eigenen Händen. Was den Verdacht nahe legt, daß jemand Dritter den Sprengsatz absichtlich so fernzündete, daß Köhler als Opfer am Tatort zurückblieb. Um Strauss, der die WSG Hoffmann wegen ihrer NATO-Verbindungen in der Vergangenheit stets geschützt hatte, zu kompromittieren. So etwas kann nur von geheimdienstlicher Seite erfolgt sein, die Wind von dem geplanten Unternehmen bekommen hatte. Und hier kommen etliche Player in Frage, die alle ihre eigenen Motive hatten: Israel – wo man die von Strauss betriebene Lieferung von LeoII Panzern an die Saudis unbedingt verhindern wollte. Westliche „Partner“ in London und Paris, wegen den Plänen des unberechenbaren Bayern, der Deutschland zur Atommacht erheben wollte. Und last but not least die DDR, die via Stasi die WSG Hoffmann nebst Odfried Hepp „mittrug, betreute“. Wie aus einerAnfrage der Grünen 2009 im Bundestag hervorgeht, beschäftigte sich die Stasi damals eingehend mit den Geheimdienstlichen Hintergründen des Vorfalls.Es würde überrschen, wenn sie nicht sensible Hintergründe, auch zu den Gladioverbindungen des bayerischen Ministerpräsidenten, eruieren konnte. Strauss wäre demnach „von drüben“ erpressbar gewesen. Sein Milliardenkredit an die DDR rückt damit in ein neues Licht.

  52. Wolfgang Eggert sagt:

    ich gebe zu dass der obige beitrag einen post, den ich in einem anderen thread dieses forums „zum besten“ gegeben habe, konterkariert. dort hatte ich eine rechte beteiligung in zweifel gezogen. aber jürgens einwand hat mich dann doch zum grübeln gebracht.

  53. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Eggert: „Gladio-Beteiligung von ‚Rechtsradikalen‘ „??

    Da muß man unterscheiden!
    Gibt es einen eigenständigen Terrorismus von „rechts“, und die Behörden unterstützen ihn klammheimlich, weil ja sowieso alles verkappte Faschisten sind?

    N E I N !!

    Es gibt Dienste und Strukturen im System, denen es oft opportun erscheint, einmal Bomben zu legen, Terror zu verbreiten usw., fern aller Ideologie.
    Dafür brauchen sie Täter, Aktivisten.

    Die suchen sie schon einmal im linken Milieu und erzählen denen etwas vom militanten Kampf gegen das Schweinesystem, Lenin, Anarchismus und Weltrevolution, Che Guevara und Vietkong.
    Sie suchen natürlich auch in rechten Milieus, und erzählen denen etwas von der Errettung des Vaterlandes, bewaffnetem Kampf gegen das korrupte volksfeindliche System, Antikommunismus und bewaffnetem Kampf gegen den jüdischen Bolschewismus. Klar, daß die Gladio-Masche nicht RAF-Sympathisanten und K-Gruppenmitglieder anzieht, dafür braucht man „Rechtsradikale“. Und wenn’s keine gibt, strickt man sich welche (Etwa den Thüringer Heimatschutz oder die NPD).

    Und dann gehen die Bomben plötzlich in den Händen der Aktivisten hoch, andere werden auf Bahngleisen erschossen (durch Nahschuß), andere findet man erhängt in ihrer Zelle, wie etwa den „Briefbomben-Aktivisten“ aus Österreich, dem beide Arme abgerissen wurden bei der Explosion einer der Bomben in seiner Hand: und dennoch konnte sich der Gute sehr geschickt in seiner Zelle erhängen.

    Diese Zusammenhänge erscheinen weder in den Abendnachrichten, noch in FATZ-TATZ-BLATZ.

    Die „Rechte“ beschimpft die „Linke“, die „Linke“ haßt die „Rechte“, der unpolitische Bürger schlägt die Hände über dem Kopf zusammen ob all diesem schrecklichen Terror.

    Deshalb ist COMPACT so wichtig!
    COMPACT versucht mit Erfolg, hinter die Manipulation zu gucken, und vertritt keine Ideologie. Da sprechen „Rechte“ und „Linke“ miteinander, Einheimische und Migranten, Gläubige und Atheisten.

    Und selbst wenn manchmal die eigenen Dogmas mit denen des Partners aneinanderscheppern, jeder versteht doch, daß die Gefahr uns allen in gleicher Weise dogmenunabhängig droht, und daß vielleicht nicht so zentral wichtig ist, ob diese oder jene historische Millionenzahl an Ermordeten richtig ist oder hinterfragt werden sollte.

    In Österreich (oder war’s Bayern?) gibt es die Redewendung: „Durchs Reden kommen die Leut‘ z’samm!“

  54. Wolfgang Eggert sagt:

    es ist nicht auszuschließen, daß die bombe als blindgänger konzipiert war oder dass köhler davon ausging, dass es ein solcher war. (die am tatort gehörten rufe: „ich habs nicht gewollt. bringts mich um“ sprechen dafür)

    wir wissen, daß die wsg hoffmann geheimdienstlich infiltriert war. dass die wsg bereits 22 stunden vor dem anschlag observiert wurde. dass mindestens ein v-mann als „beobachter“ am anschlagsort zugegen war. die „szene“ wusste demnach, dass „etwas lief“. und konnte den auch für köhler tragischen verlauf beeinflussen.
    alles spricht dafür, daß dieser anschlag von schlapphüten fingiert wurde.

  55. Wolfgang Eggert sagt:

    Israel (bzw. der Mossad) bleibt eine Option hinter Bologna und dem Oktoberfestanschlag. Tel Aviv wünschte sich gerade damals eine klare Pro-Haltung von der USA und den NATO-Staaten Europas, die es aber nicht bekam. US-Präsident Carter war mit Brzezinski im Schlepptau (bzw. umgekehrt) damals extrem Israelkritisch. Und die NATO-Staaten schwammen wie üblich ergeben im gleichen Fahrfasser.

    Im März 1978 startete Israel in Folge eines Großanschlags die Operation Litani und besetzte Teile des südlichen Libanon, musste sie aber auf internationalen und besonders auf Druck der Vereinigten Staaten wieder räumen. Im März 1979 folgte das von Washington aufgezwungene israelisch-ägyptische Friedensabkommen von Camp-David, durch das Israel die Sinai-Halbinsel an Ägypten abzugeben hatte. Zugleich wurden alle israelischen Siedlungen (auch die Stadt Yamit) entfernt.

    Der Hardliner Begin, der schon Aldo Moro für seine Kungelei mit den Palästinensern „bestraft“ hatte und auch an Hanns „SS“ Martin Schleyer ein Exempel statuierte, vergass das nicht.

    Man beachte, dass während des Oktoberfestanschlags Teile der WSG Hoffmann im Libanon „Krieg spielten“ – an der Seite der christlichen Falangisten, einem Bündnispartner Israels gegen die PLO. Und dass der Anschlag in München Franz Josefs -IchMacheAlsKanzlerMitDeutschenPanzernDieSaudisStark- Strauss´ Kanzlerschaft verhinderte. Und dass er, durch die Beteiligung der WSG, die Wunde Gladio gefährlich aufriss.

    Die Achse zwischen dem erfahrenen Nazi-´Brander´ (Stasi-Aktion ´Vergiss mein nicht´) Markus Wolf und Tel Aviv könnte damals sehr eng gewesen sein.

  56. juergenelsaesser sagt:

    Wolfgang Eggert: WSG Hoffmann war pro-arabisch, nichr pro Israel.

  57. Wolfgang Eggert sagt:

    richtig. aber „seine jungs“ kollaborierten damals im libanon einen steinwurf von israel entfernt mit israelischen kollaborateuren. sicher, einen direkten mossadauftrag würde er von sich gewiesen haben. aber wenn die israelis unter falscher identität auftraten? so handelten sie auch 1985 im fall achille lauro, worüber ostrovsky schreibt. bei dem 85er job sprang dazu noch ne menge geld bei raus, und hoffmann wohnt in einem schloss. nicht im reiheneckhaus. ist nur eine überlegung.

  58. Wolfgang Eggert sagt:

    @jürgen

    die wsg MUSS den israelis damals aufgefallen, geradezu ins auge gesprungen sein.
    warum soll der trupp sie nicht auf eine idee gebracht haben?

  59. juergenelsaesser sagt:

    Wolfgang: Näheres dazu in COMPACT 6/2013. Stay tuned!

  60. juergenelsaesser sagt:

    Wolfgang: Glaube nicht, dass Hoffmann mit den Falangisten zusammenarbeitete. Weißt Du das sicher? Ich glaube, er war bei den Pallis.

  61. Wolfgang Eggert sagt:

    die falangisten lagen wesentlich näher. es waren christen und faschisten. nicht muslimische linke. der spiegel 47/84 schreibt: „kontakte zu rechten falangisten im libanon sind hoffmann oft zu unrecht nachgesagt worden.“ oft. schreibt das geheimdienstblatt spiegel, das hoffmann sofort in schutz nimmt. nachtigall….

    ausserdem, was mir bei kramers luxemburger enthüllungen zu denken gibt ist der fakt, daß alles aus hörensagen stammt. sicher, es ergibt sinn, ist schlüssig, logisch. aber warum sollte ein top-geheimnisträger seinen halbwüchsigen sohn einweihen. er DARF sowas nicht. und warum berichten ansonsten durch und durch korrupte mainstreammedien in nahezu unkritisch geführten interviews darüber?

  62. Wolfgang Eggert sagt:

    Warum hat Andreas Kramer so lange mit seinen Enthüllungen gewartet, wo er doch seinen eigenen Angaben zufolge schon 1980, als Teenager, von seinem Vater in die Hintergründe des Oktoberfestanschlags eingeweiht wurde? Seine Antwort – Wer hätte damals schon einem Halbwüchsigen geglaubt? – ist unbefriedigend, denn noch in den 80iger Jahren wurde er volljährig. Er hat Jahrzehnte als Erwachsener verstreichen lassen, bevor er sich „offenbarte“.

    Und: Warum zogen, obwohl alle Angaben von Kramer noch auf „Hörensagen“ beruhten, auch Pressorgane wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung oder die Münchner Abendzeitung mit, die ansonsten das Thema Gladio nur mit spitzen Fingern anfassen und in den Bereich von Antiamerikanismus und Verschwörungswahn abtun? Warum kommen die Enthüllungen im Luxemburger Bombenlegerprozess, wo eine Gladiomeldung die nächste jagt, gerade jetzt? Wieso gelingt es den Transatlantikern in Justiz, Polizei, Geheimdienst, Politik und Medien die kochende Suppe nicht vom Feuer zu nehmen?

    Ich denke, daß der Grund darin liegt, daß hier jemand stärker ist als die CIA und dass dieser jemand den Langley-Schlapphüten bewusst vor den Koffer scheisst. Und es gibt weltweit nur einen Dienst, der die „Agency“ durch seine eigenen Lobbykontakte matt setzen kann. Das ist der Mossad. Israel.

    Enthüllungen aus dem „top secret“ Sicherheitsbereich kommen nur dann ans Tageslicht, wenn sich zwei potente Staaten schwer in den Haaren liegen. Bei den USA und Israel ist das der Fall, seit John Kerry sich (seit Februar/März) in den Nahostfriedensprozess „einmischt“, dabei Saudi-Arabische Vorschlägen den Vorzug gebend. Und die sieht die Netanjahu Regierung als unannehmbar an. Das Boston Bombing an Kerrys Wirkungsstätte Boston (hier amtierte er 1984 bis Anfang des Jahres als Senator des Bundesstaats Massachusetts) unter Einbindung eines Saudischen „Patsies“ mag ein Warnschuss aus Nahost gewesen sein. Dass Kerry das BostonBombing mit dem tödlichen Angriff Israels gegen die Gaza-Friedensflotte verglich deutet an, daß die Nachricht angekommen ist.

    Israel ist ohne Zweifel in der Lage nun auch beim Thema Gladio die Daumenschrauben anzuziehen. Der Mossad kooperierte in den 70iger Jahren eng mit der italienischen CIA-Loge P2. Und die war „eng“ mit Gladio verknüpft. Die Wehrsportgruppe Hoffmann war Teil dieses Stay-Behind-Netzes. Und in den Oktoberfestanschlag involviert. Dem zweiten Terrordesaster in München, seit dem Olympiaanschlag 1972. Und schon damals war WSG-Chef Karl-Heinz Hoffmann am (Tat-)Ort. Er beschilderte das Olympiagelände. Auf dem Palästinenser die Israelische Olympionikenauswahl überfielen. Hoffmann kooperierte mit Palästinensern. Später erst, sagt er. Er will auch „später erst“ seine engen Geschäftsverbindungen mit dem Diensteverdächtigen „Neonazi“ Udo Albrecht aufgenommen haben. Der damals die Geiselnehmer der palästinensischen Organisation Schwarzen September bei dem Aufbau der Infrastruktur zum Olympia-Attentat 1972 unterstützte. Das Attentat war ein PR-Erfolg für Israel…

  63. Wolfgang Eggert sagt:

    Gladio hatte von Anfang an eine Israel-Connection

    Das grundlegende Konzept wurde erstmals öffentlich in den frühen 60er Jahren vorgestellt durch den US-Geheimdienst-Offizier Ulius Louis Amoss, der eng mit dem Mossad zusammenarbeitete (Quelle: educationforum). Amoos sah “führerlosen Widerstand” als Möglichkeit gegen eine kommunistische Diktatur zu kämpfen (Quelle: wiki). Amoss arbeitete übrigens für genau den Frank Wisner von der CIA (Quelle: Spartacus), der die europäischen Geheimarmeen aufbaute (Quelle: Ganser) und auch Herrn Gehlen in Deutschland positionierte (Quelle: CIA-Encyclopedia).

  64. Wolfgang Eggert sagt:

    Gladio brachte die in ihr integrierte „WSG Hoffmann“ in den Anschlag. Dass sie sich dabei lediglich Köhler als Einzeltäter herauspickte – wie es Kramer andeutet – erscheint angesichts etlicher anderslautender Aussagen von WSG-Mitgliedern mehr als fraglich. Die bei der BStU vorliegenden Unterlagen zeigen: WSG-Kamerad Odfried Hepp nannte gegenüber dem MfS als Grund für seine Flucht in den Nahen Osten Ende Juli 1980 „vermutete Repressivmaßnahmen der gegnerischen Kräfte im Zusammenhang mit seinen Kontakten zu dem Attentäter Gundolf Köhler.“ (vergl. „Die Oktoberfest-Bombe“ S. 461, 469). Er war also vorab informiert, was nicht überrascht, denn Hepp stammte wie Köhler aus Baden-Würtemberg, wo er Juni 1979 zum WikingJugend-Führer des Gau Schwaben avancierte. Im gleichen Landesverband turnte auch Köhler. Hepps Absetzung vor dem Anschlag und über diesen hinaus macht Sinn, denn er verschaffte sich dadurch ein Alibi. Die Bundesbehörden, für die Hepp arbeitete, fassten ihn mit Samthandschuhen an. Etwas fühlbareren Ärger bekam er erst bei seiner Verhaftung 1985 in Paris, wo der umtriebige Mehrfachagent (inzwischen auch Stasi) zu zwei Jahren Haft verurteilt wurde. Interessant: In Paris befand sich das Stracheninstitut Hyperion, von wo aus CIA und Gladio den internationalen Rechts/Linksterrorismus steuerten. Vielleicht dazu passend: Laut Presseveröffentlichungen hat sich am Tag nach dem Attentat auf der Wiesn eine Frau mit französischem Akzent anonym telefonisch bei mehreren Zeitungen mit den Worten „Wir sind die Rechten von Bologna“ zu dem Anschlag bekannt (vergl. „Die Oktoberfest-Bombe“, S.79).

    Was für den organisatorischen Ablauf des Münchner Anschlags anbelangt: Laut bei der BStU vorliegenden MfS-Unterlagen zufolge war seinerzeit im Raum Lüneburg eine „Stay-Behind“-Agentengruppe mit der Nr. 27 aktiv (vergl. „Die Oktoberfest-Bombe“ S. 436ff, 450) Wie die bei der BStU vorliegenden Karten mit den eingezeichneten Funkstandorten der „Stay-Behind“-Agenten zeigen, lagen die Standorte dieser „Gruppe 27“ räumlich sehr dicht am Wohnort bzw. im Aktionsraum des Rechtsextremisten Heinz Lembke und der Wehrsportgruppe, deren Mitglied er zeitweise gewesen sein soll. Lembke unterhielt Kontakte zu den rechtsterroristischen „Deutschen Aktionsgruppen“ und soll diesen auch Waffen bzw. Sprengstoff zur Verfügung gestellt haben. Lembke hatte laut dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ umfangreiche Waffenlager auf einer Fläche der Größe von 125 Fußballfeldern angelegt und verstand sich als eine Art „Werwolf“ für den Fall einer sowjetischen Invasion. Laut den bei der BStU vorliegenden MfS-Aufzeichnungen wies der BND mehrfach diese „Gruppe 27“ per Funk an, Materialverstecke anzulegen (vergl. „Die Oktoberfest-Bombe“ S. 452). Der Aktionsradius von Lembke sei mit dem „Gruppe 27“ faktisch identisch. Lembke ist auch kurz nach dem Oktoberfest-Attentat in Verdacht geraten, den Sprengstoff o.ä. für den Anschlag geliefert zu haben (vergl. „Die Oktoberfest-Bombe“ S. 127, 251ff, 255ff, 277, 436ff). Lembkes Gladio (und damit NATO) Bezug passt zur Oktoberfestbombe, denn diese verwendete eine Granathülle englischer Herkunft.

    Welcher Geheimdienst den Anschlag so aus dem Ruder laufen liess, daß Köhler dabei getötet wurde sollte im Zentrum aller Untersuchungen stehen, die sich mit dem Fall befassen. Es kommen wie bereits an anderem Ort geschrieben, etliche Dienste in Frage. Die WSG war mit ausländischen Agenten gespickt.(vergl. Die Oktoberfest-Bombe, S. 192, 198, 200) Odfried Hepp, der „erst später“ (ein beliebtes Wort in diesem Fall) ausländischen Schlapphüten (Stasi) zu Diensten gewesen sein will,wurde bereits erwähnt. (In seinem Zusammenhang wäre Regine Igels Buch „Terrorismus-Lügen“ noch einer dezidierteren Auswertung zu unterziehen). Ein anderes Beispiel ist der Terrorist Peter Weinmann, der für das BfV gegen Neonazis, für die Stasi gegen Westdeutschland und für den italienischen Sismi gegen den Südtiroler Widerstand arbeitete.
    In seinem Roman „Verrat und Treue“ beschreibt Karl Heinz Hoffmann sehr detailliert, wie die Bombe von München elektrisch mittels Fernzündung gezündet wurde. Mir selbst gegenüber sagte er in einem Telefon“Interview“, er glaube die Oktoberfestbombe sei auf diese Weise von einem auswärtigen Dienst gegen Köhler zur Detonation gebracht worden. (Tatsächlich ist der Zündmechanismus der echten Bombe bis heute ungeklärt.) Des weiteren beschreibt Hoffmann, dass der im Buch „Hunold Koller“ genannte Attentäter Gundolf Köhler die Bombe auf einem Waldparkplatz nahe Tübingen von einem „Walter Dressel“ entgegengenommen haben soll. Hoffmann wählte seine Pseudonyme durchgehend klangnahe. „Walter Dressel“ könnte für den militanten „Neonazi“ Walter Kexel stehen, der mit Odfried Hepp „später“ für die Stasi bombte.

    Hinweise vom Tatort weisen darauf hin, daß die Aktion eine weitergefasste militärische Covert Operation darstellte. Laut Presseveröffentlichungen haben nach dem Anschlag mehrere Schausteller des Oktoberfests
    übereinstimmend ausgesagt, dass sie etwa zehn Minuten vor dem Anschlag eine weiße und wenige Sekunden vor dem Anschlag eine rote Leuchtrakete haben aufsteigen sehen.

  65. Wolfgang Eggert sagt:

    Die Tasachen, daß die WSG am Tag des Anschlags observiert wurde, daß BND-Mitarbeiter rund um WSG und Anschlag aufscheinen, daß zum Tatzeitpunkt mindestens auch ein deutscher Agent den Tatort oberservierte
    und dass die Münchner Landesregierung versuchte, das BKA aus den Ermittlungen herauszuhalten deutet auf eine Mitwisserschaft innerhalb der BRD-Geheimdienstszene und der Bayern hin. Schockierend, auch weil sich das Attentat in Deutschland gegen Deutsche, unschuldige Zivilisten zudem, richtete.

    Die Erklärung dafür, dass so etwas dennoch möglich war und dass die entsprechenden Stellen „dicht“ hielten liegt in der Verflechtung, die Gladio und die zuständigen NATO-Einrichtungen in den Zielländern zu den nationalen Geheimdienstapparaten unterhielten. Für sie war absehbar, dass letztere bei Fällen von Massenterror (Bologna, München) nicht mitspielen würden. Deshalb brachte die CIA vor Ort den Aufbau klandestiner Geheimdienstzellen auf den Weg, die radikalen Methoden aufgeschlossen waren.

    Nähere Angaben hierzu finden sich sowohl für Italien als auch für Bayern:

    ITALIEN
    Aus den bei der BStU vorliegenden MfS-Unterlagen geht hervor, dass ab 1974 eine Gruppe um den damaligen italienischen Geheimdienstchef Micheli ein „konspiratives Zentrum innerhalb des (Militärgeheimdienstes) SID, parallel zur offiziellen Abwehrstruktur“ aufbaute. Den Angaben zufolge unterhielt diese Gruppe Verbindungen zum NATO-Büro für psychologische Kriegsführung in Verona und zum EURATOM-Forschungszentrum in Ispra. Micheli soll Aktionen der „Roten Brigaden“ gesteuert und „beträchtliche Gelder“ von der CIA empfangen haben. (vgl. „Die Oktoberfest-Bombe“ S.350)
    Es handelt sich hierbei offenkundig um eine italienische Geheimdienstabteilung, die nichts anderes als Gladio-Einsätze betreute. Gladios zentrale Ausbildungszentralen lagen in England (man bedenke die englischen Bestandteile der Oktoberfestbombe) und auf der italienischen Insel Sardinien, in Cappo Marragiu. Die bei der BStU vorliegenden MfS-Notizen nehmen darauf Verweis, daß die italienische profaschistische Terrororganisation „Kampf gegen den Kommunismus“ in einem „geheimen NATO-Stützpunkt auf Sardinien und in einem Lager in Bayern ausgebildet“ wurde. (vgl. „Die Oktoberfest-Bombe“ S.357)

    BAYERN
    Die Italienische Zeitschrift Giorno berichtete in ihrer Ausgabe April/Mai 1978 dass es auch einen „extremen Flügel des BND“ gab, der von Franz Josef Strauss(!) im „engen Zusammenwirken mit der
    CIA“ geleitet wurde. Dieser „Flügel“ soll unter anderem Kontakt zu italienischen Neofaschisten (und Hintermännern) gehalten haben, die Terroraktionen der „Roten Brigaden“ organisierten. Es liegt auf der Hand, daß die Bayern ähnliche Kontakte zur WSG Hoffmann unterhielten. Franz Josef Strauss schützte die Wehrsportler um Hoffmann wiederholt, und erklärte sein „schwaches Herz“ für die Ultras am rechten Rand mit den Worten: “Man muß sich der nationalen Kräfte bedienen, auch wenn sie noch so reaktionär sind. Hinterher ist es immer möglich, sie elegant abzuservieren. Denn mit Hilfstruppen darf man nicht zimperlich sein.” (Der Spiegel 12/1970).

  66. juergenelsaesser sagt:

    wolfgang eggert: Hab Dir ne Mail geschickt, bevor Du Dich hier ausblutest…

  67. Wolfgang Eggert sagt:

    danke, ich fühl mich auch schon ganz koscher🙂

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Sellners cooler IB-T-Shirt-Shop


--

Kontakt

v.i.S.d.P. dieser Site: Jürgen Elsässer, c/o COMPACT-Magazin, Am Zernsee 9, 14542 Werder (elsaesser@compact-magazin.com)
Mai 2013
M D M D F S S
« Apr   Jun »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  
%d Bloggern gefällt das: