Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Mundlos/Böhnhardt: Tote Zeugen reden nicht

EndCoverWarum die These des Doppelselbstmordes nicht stimmen kann. Aus COMPACT 5/2013. Nächste NSU-Prozess-Veranstaltung mit Jürgen Elsässer/Ken Jebsen am 16. Mai in Berlin

Die NSU-Legende beginnt mit einem Doppelselbstmord in Eisenach am 4. November 2011. Doch schon da kann etwas nicht stimmen… Ein ausführlicher Artikel in der aktuellen COMPACT-Ausgabe 5/2013 klärt auf. Einen Gesamtüberblick über alle Widersprüche der amtlichen NSU-Version bietet unsere Sonderausgabe COMPACT-Spezial zum Thema.

Nicht vergessen: am 16. Mai referiert Jürgen Elsässer zum Zwischenstand des NSU-Prozesses. Anschließend Diskussion mit Ken Jebsen. COMPACT-Live findet am 16.5. ab 19 Uhr im Halong Hotel/Viethaus, Berlin-Mitte, Leipziger Str.54/55. Hier gibt’s Infos, hier kann man sich anmelden.
aus: COMPACT 5/2013

Das Phantom ist wieder da

Rätselhafte DNA-Spuren im Wohnmobil von Mundlos und Böhnhardt deuten auf einen dritten Mann hin. Auch andere Indizien widersprechen der Selbstmordthese.

Von Kai Voss

Am 4. November 2011 wurden die gesuchten Rechtsradikalen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in einem Wohnmobil in Stregda bei Eisenach tot aufgefunden. Die Behörden sprachen sofort von Selbstmord, und diese Version findet sich auch in der Anklageschrift gegen Beate Zschäpe und ihre angeblichen Terror-Helfer wieder, die dem aktuellen Strafverfahren vor dem Oberlandesgericht München zugrunde liegt.

Doch stimmt die These vom gemeinschaftlich beschlossenen Suizid? Die widersprüchlichen Indizien und Zeugenaussagen, die im folgenden referiert werden, erhielten zwei Monate vor Prozesseröffnung neue Nahrung – und wurden mit einer unglaublichen Begründung im Keim erstickt. Spiegel Online meldete am 17. Februar 2013, dass die Laboruntersuchung von grauen Socken aus dem Caravan Ungewöhnliches erbracht hatte. „Die Spuren gehen auf Beate Zschäpe zurück und auf einen unbekannten Mann, ,P46‘.“ War also doch eine dritte Person am Tatort? Ein Killer? Die Polizei und der Spiegel weigelten ab: „Ein Abgleich mit der DNA-Analyse-Datei führte die Beamten zu Kriminalfällen, die für den NSU untypisch gewesen wären, darunter ein Autodiebstahl in Berlin. Das BKA nimmt das als ein weiteres Indiz dafür, dass die DNA von ,P46‘ möglicherweise bei der Herstellung oder Verwendung an die Wattestäbchen kam.“

Im Klartext: Es gab keine weitere Person im Mordfahrzeug; die verräterische DNA ist eine Wattebäuschchen-Verunreinigung… Einzige Begründung dafür: Die DNA von „P46“ sei auch an NSU-untypischen Orten aufgetaucht… Aber warum sollte eine Person, die in Berlin Autos stiehlt, nicht auch in dem Wohnmobil aufgetaucht sein? Kam nicht zum Beispiel der ausgesprochen gewalttätige V-Mann Thomas Starke, der Sprengstofflieferant des Trios (s. Artikel auf den vorherigen Seiten), aus Berlin?

Die Pseudo-Erklärung erinnert auf groteske Weise an eine andere blutige Episode aus der amtlichen NSU-Legende – an den Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter am 25. April 2007 in Heilbronn. Bevor vom Nationalsozialistischen Untergrund die Rede war, suchte die Polizei jahrelang nach dem „Phantom“ als wichtigstem Verdächtigen: Dessen DNA-Spuren waren nicht nur am Tatort in Heilbronn, sondern bei vielen anderen Delikten quer durch Europa lokalisiert worden. Erst Ende März 2009 wurde nachgewiesen, dass die verräterische DNA-Spur von einer Verpackerin stammte, die Wattebäuschen aus den verschiedenen Straftaten verunreinigt hatte. Das soll jetzt also wieder passiert sein…

Widmen wir uns den harten Fakten: (gekürzt)

Auch andere Fundstücke aus dem Caravan geben Rätsel auf, etwa ein Rucksack. Im Unterschied zu der Matratze darunter und den daneben liegenden Kleidungsstücken war er nicht vollkommen verrußt oder vom geschmolzenen Plastik verunreinigt, sondern – ein physikalisches Wunder – „fleckenlos“. (Stuttgarter Nachrichten, 25.11.2011) In dem nagelneuen Rucksack wurden am 5. November, also erst einen Tag später, Geldbündel eines Banküberfalls und Patronen gefunden. Erst am 1. Dezember 2011, fast einen Monat später, fielen den Ermittlern auch noch sechs DVDs mit dem Paulchen-Panther-Bekennervideo auf – und es brauchte fast ein weiteres Jahr, bis diese sogenannte Fahndungspanne Ende November 2012 in den Medien gemeldet wurde. Warum hat man diese DVDs bei der ersten Durchsuchung des Rucksacks nicht bemerkt – und warum sah dieser überhaupt nicht so aus, als ob er beim Brand im Wohnwagen gelegen hätte? Und warum sollten die beiden Bankräuber sechs dieser Videos, die sie Jahre zuvor erstellt haben sollen, für einen Bankraub in einen vollkommen neuen Rucksack packen?

Noch ein weiterer Fund sorgt für Verwunderung. Die Ermittler stellten im Caravan nicht nur die Beute des vormittäglichen Banküberfalls in Eisenach sicher, sondern auch das Geld ihres Banküberfalls vom 7. September 2011 in Arnstadt – und zwar noch komplett mit den originalen Banderolen der bestohlenen Bank. Warum aber sollten die beiden ihre frühere Beute in das aktuelle Fluchtfahrzeug mitgenommen haben, das sie er nach dem Überfall in Arnstadt angemietet hatten? Aber damit nicht genug. Es wurden noch mehr Beweismittel im Wohnwagen gefunden, die das Duo früherer Straftaten überführten, etwa die Tatwaffe des Heilbronner Polizistenmordes nebst den Handschellen der damals getöteten Beamtin. Wozu sollten die beiden diese verräterischen Corpus delicti sechs Jahre später mit nach Eisenach bringen?

(gekürzt)

Ein weiterer Punkt erschüttert die Selbstmord-These: Laut Focus fanden die Beamten die „beiden ausgeworfenen Patronenhülsen der Marke Brenneke (…) direkt neben den Leichen“. (Focus 38/2012)

(gekürzt)

Alle genannten Widersprüche lassen sich leicht auflösen, wenn wir nicht davon ausgehen, dass Böhnhardt und Mundlos freiwillig aus dem Leben schieden – sondern dass sie ermordet und anschließend Beweismittel platziert wurden. Tatsächlich wurde in Strega eine dritte Person gesehen, die kurz vor dem Eintreffen der Polizei das Wohnmobil verließ und später von einem Polizeihubschrauber gesucht wurde. Die Bild-Zeitung schrieb am 7. November 2011: „Zeugen wollen einen dritten Mann gesehen haben, der aus dem Fahrzeug flüchtete.“ Und: „Eine Nachbar berichtet, dass eine Person aus dem Führerhaus kletterte und die Flucht ergriff.“  Wenige Tage später hieß es selbst aus aus Polizeikreisen: „Einem Ermittler zufolge deutet die Spurenlage in dem Wohnmobil, in dem die Leichen der beiden gefunden wurden, nicht unbedingt auf einen gemeinsamen Suizid hin.“(spiegel.de, 12.11.2011)

Die These vom „dritten Mann“ erreichte schließlich auch den Bundestag. Die linke Tageszeitung Junge Welt berichtete Anfang Dezember 2012: „Gestern ab 16 Uhr trat der Innenausschuss des Bundestages in geheimer Sitzung zusammen. Ergebnisse der Sitzung lagen bis Redaktionsschluss noch nicht vor. Aus gut unterrichteten Kreisen war allerdings zu hören, dass während der Sitzung neue Erkenntnisse zum Tod von Mundlos und Böhnhardt präsentiert worden sein könnten. Es sollen Hinweise vorliegen, dass es sich ,nicht um aufgesetzte Schüsse‘ gehandelt habe. Wenn beide Terroristen durch Distanzschüsse im Wohnmobil zu Tode kamen, wäre eine dritte Person dafür verantwortlich. Fremdeinwirkung war bisher offiziell stets bestritten worden.“ (Junge Welt, 1.12.2012)

Den Artikel vollständig lesen in der Printausgabe von COMPACT 5/2013. Bitte bestellen Sie das Heft über dieses Online-Formular. Noch besser: Bitte unterstützen Sie unsere aufwändige Recherchearbeit durch ein COMPACT-Abonnement. Hier geht’s zum Abo-Formular.

 

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51 Responses

  1. Manfred sagt:

    Völlig unklar ist, was die Bundesregierung weiß bzw. wusste. Schließlich berichten alle Geheimdienste direkt dorthin und sind weisungsgebunden.
    Die ganze »NSU-Soße« deutet darauf hin, dass hier etwas konstruiert werden sollte, um die Hatz auf alles »Rechte« fortzuführen, wobei der Begriff »rechts« selbst zum Popanz wird. Die derzeitigen Ermittlungen gegen fünfzig über 90-jährige Auschwitz-Aufpasser sprechen hier ebenfalls eine eindeutige Sprache.
    Die Geschichte der beiden Weltkriege ist noch nicht zu Ende geschrieben, zumal Deutschland aktuell wieder in der Position ist, in Europa eine dominierende Rolle einzunehmen. Damit ist genau der Status erreicht, der zu beiden Kriegen geführt hat. Ohne diesen »Kampf gegen rechts« und endlose Schuldbeteuerungen wären die Feindstaatenklausel etc. längst zur Anwendung gekommen.
    Nur in diesem Kontext gibt das ganze Geschehen einen Sinn. Und wir sollten überlegen, was wir als Deutsche eigentlich wollen: Das gut geübte Vasallentum mit endlosen Horrorzahlungen und sadomasochistischer (Selbst)besudelung, aber relativem Wohlstand, oder eine starke Nation mitten in Europa, die sich ihrer Geschichte und Kultur nicht schämt, dafür möglicherweise wieder zahlreiche Neider um sich versammelt.

  2. Ich denke, das vielleicht härteste Faktum sind die beiden Patronenhülsen im Kaliber 12/70.

    Denn 1. gilt: Tote repetieren nicht, und 2. Hat eine Pump-Gun das Kaliber 12/76.

  3. Jens Wüstefeld sagt:

    @Joachim Bullinger

    Zu Punkt 2. Aus einer Flinte ( Pump Gun ) kann natürlich auch Munition des Typs 12/70 verschossen werden!
    Nur umgkehrt geht nicht, dh. aus einer cal. 12/70 können keine 12/76 er Patronen verschossen werden ( Weil Patronenlager zu kurz ).

  4. Afrikaforscher sagt:

    Zum Motiv: Der Zeitpunkt, ab dem der NSU auftauchte

    Zunächst einmal Glückwunsch zu dieser hervorragenden journalistischen Arbeit, der Compact-Studie und den nachfolgenden Berichten!

    Ich weiß nicht, ob dieser Mosaikstein schon ins Bild eingefügt wurde:
    nämlich der Zeitpunkt, ab dem der NSU auftauchte.

    Es war im November 2011 – Zufall oder nicht, jedenfalls war das zu der Zeit, als der Blankoscheck ESM, mit dem Deutschland nun UNBEGRENZT (und keineswegs nur mit 190 Milliarden Euro) für Schulden Dritter haften soll, durchgewunken werden sollte. Und diese unbegrenzte Haftung ist ein finanzieller Mühlstein um den Hals, und keine Kleinigkeit, was man dann merken wird, wenn die Bürgschaftsgläubiger (also die Gläubiger der bankrotten Staaten, für die Deutschland nun haftet) von Deutschland Geld sehen wollen.
    Cui bono? Die Bürgschaften => Schuldenerhöhungen => Zahlungen erfolgen hauptsächlich zugunsten von Banken in USA, England und Frankreich; die bankrotten Euro-Staaten sind nur Zwischenstation.
    Und dieser ESM konnte nur mit der Unterschrift des Bundespräsidenten verbindlich wirksam werden.

    Zur gleichen Zeit war auch der Sturz von Bundespräsident Wulff in Vorbereitung, welcher sich bekanntermaßen immer mehr als ein Gegner von Merkels Rettungspolitik offenbarte (Lindauer Rede, aber auch vorher schon), der sich also zumindest als unsicherer Kantonist herausstellte; und das Mobbing wurde dann einen Monat später, im Dezember, gestartet.

    Und die Wirkung der NSU-Geschichte ist doch jedenfalls die, dass sie die faktische Souveränität und die Widerstandskraft des Landes, die zur Abwehr dieser und anderer Forderungen erforderlich wäre, schwächt? Was wiederum zu Ihren Erkenntnissen, Herr Elsässer, eines (siehe: cui bono?) internationalen Netzwerkes passen würde.

  5. Wikipedia sagt:

    „Die hohe Magazinkapazität von 7 Schuss der Patronen 12/76 Magnum oder 8 Schuss der Patronen 12/70 machten die Winchester 1200 Defender auch als Behördenmodell interessant „

  6. Jens Wüstefeld sagt: Mai 8, 2013 um 13:27

    @Joachim Bullinger

    Zu Punkt 2. Aus einer Flinte ( Pump Gun ) kann natürlich auch Munition des Typs 12/70 verschossen werden!
    Nur umgkehrt geht nicht, dh. aus einer cal. 12/70 können keine 12/76 er Patronen verschossen werden ( Weil Patronenlager zu kurz ).

    Ach so, aha. Ich kenn mich da nich so aus, Danke. Der Punkt wäre also geklärt.
    Aber repetieren muß man schon noch? Ich meine, bei einer Flinte muß man nicht repetieren, aber das waren doch ein Vorderschaftrepetierer, oder?

  7. Jens Wüstefeld sagt:

    Bei ner Pumpe muss repetiert werden, es sei denn sie ist umschaltbar als Halbautomat!🙂

  8. me. sagt:

    Wenn ich mal dürfte? Heut‘ ist der 8.Mai.
    „»Den Pobedy«, der »Tag des Sieges« der Sowjetvölker über den Hitlerfaschismus“ O-Ton Junge Welt
    Nazideutschland hat 27 Millionen Russen ermordet. Remember!

    Auch sehenswert wer an der Seite Putins steht. War glaub ich schon Gast bei Elsässers Events. Wird aber von der Systempresse gemeinhin niedergemacht weil er Rechtspopulistisch sein soll. Wie passt das zusammen wenn er hier auf einer Antifaschistischen Siegesfeier zu sehen ist?

  9. schnehen sagt:

    „Sie sprachen sofort von Selbstmord“. Sie – die Behörden.

    Wir kennen das schon:

    Als man Ulrike Meinhof 1976 in ihrer Zelle aufgehängt vorfand, sprach ‚man‘ (d.h. die Untersuchungsbehörde) sofort von Selbstmord, obwohl Frau Meinhof einer Freundin gegenüber äußerte: Sie habe nicht vor, Selbstmord zu begehen und wenn man sie tot auffinden würde, dann sei das ein Mord. Später fand eine internationale Untersuchungskommission heraus, dass Ulrike Meinhof unmöglich Selbstmord begangen haben konnte und dass Fremdeinwirkung im Spiel war. Aber wer es war, kam nie heraus oder durfte nie herauskommen.

    Auch die anderen Mitglieder der Baader-Meinhof-Guppe, Baader und Enßlin sollen ‚Selbstmord‘ begangen haben. Sie sollen sich mit einer Waffe erschossen haben, obwohl die Kontrollen damals so scharf waren in Stammheim, dass das auszuschließen ist.

    Später der angebliche ‚Doppelselbstmord‘ von Petra Kelly und Gert Bastian, die an der Spitze der Grünen für den Austritt aus der Nato eintraten. Bastian hatte sich noch kurz vorher ein Theaterabo besorgt. Wohl kaum ein Hinweis auf einen bevorstehenden Selbstmord. Die beiden standen der Machtübernahme von Fischer & Co, den sog. Realos, bei den Grünen anscheinend im Wege.

    Dann der ‚Selbstmord‘ von Uwe Barschel in Genf (Barschel habe sich durch Selbstmord seiner politischen Verantwortung entziehen wollen, so hieß es damals, 1987, z. Zt. der sog. Barschelaffäre), der inzwischen durch den ehemaligen Mossad-Mitarbeiter Ostrowski als Mossad-Liquidation so gut wie aufgeklärt ist. Viktor Ostrowski beschreibt bis ins kleinste Detail, wie sie Barschel ‚geselbstmordet‘ haben (er war damals noch Mossad-Mitglied):

    Sie gaben ihm etwas ins Weinglas, er wurde ohnmächtig, sie brachten ihn auf sein Hotelzimmer, pumpten ihn über einen Schlauch mit Medikamenten voll, um seinen Blutdruck zu erhöhen und das Herz rasen zu lassen und legten ihn dann in eiskaltes Wasser, so dass er einen Herzinfarkt bekam. Der regionale Mossad-Boss war extra aus Brüssel angereist, um die Aktion zu begleiten.
    (Viktor Ostrowski; ‚By Way of Deception‘, SS. 296-30).

    Mossad: Der Spezialist im ‚Selbstmorden‘ selbstmordet einen deutschen Politiker!

    Wir wissen heute, dass die berüchtigte GSG-Neun von Israelis ausgebildet wurde, d.h. der israelische Geheimdienst hat sein Know-how an andere Geheimdienste, auch an den deutschen anscheinend, weitergegeben. Auch in puncto ’selbstmorden‘?

  10. Hauke sagt:

    Hihihi.

  11. Bernwardt sagt:

    Elsässer, mit Ihrer Erlaubnis würde ich gerne ein paar Dinge ansprechen und zur Diskussion hier im Blog stellen. Diesmal unpolemisch und unaufgeregt, wie es (zuweilen) meine Art ist. In der Tat kann man auf die Idee kommen, dass es sich bei den Uwes um Patsies à la Atta & Co. handelte. Bliebe die Frage, warum Zschäpe noch lebt, aber darauf wollte ich nicht hinaus. Mir geht es um etwas anderes. Sie sagen sehr schön im Münchner Video, dass hinsichtlich der Frage, ob es Mittäter bei staatlichen Organen gab, Einigkeit herrscht zwischen Ihnen und „der Linken“, also z.B. den Antifa-Gruppen. Die Tatsache, dass wiederholt sensible Akten geschreddert wurden, zeigt unmissverständlich, dass es ein Unrechtsbewußtsein und Kenntnisse gab, die verschleiert werden sollten. Die Antifa-Gruppen unterstellen ebenso wie Sie einen tiefen Staat, insofern, als dass es in den betreffenden Verfassungsschutzämtern offenbar Neonazis gab, die absolut nichts gegen eine Mordserie gegen türkische Mitbürger einzuwenden hatten — abzulesen daran, dass sie diese initiierten, mindestens aber tolerierten. Mit diesem Erklärungsversuch gibt sich COMPACT, geben Sie sich aber nicht zufrieden. Es folgt nun mein Vermutung, warum das so ist, gleichsam eine Arbeitshypothese, die ich hier gerne zur Diskussion stellen würde. Ich glaube, es ist kein Affront, wenn ich Ihrer Leserschaft a priori eine deutsch-nationale Gesinnung unterstelle. Solange das auf dem Boden des Grundgesetz geschieht, ist daran von meiner Seite auch prinzipiell nichts einzuwenden. Die Bandbreite ist vielfältig: Von „linken Rechten“, z.B. einem AfD-Vertreter wie dem Nord-Euro-Befürworter Hans Olaf Henkel (der darüber hinaus als ai-Mitglied gegen alle möglichen autokratischen Regime wettert), bis hin zu NPD-Wählern, also strammen Neonazis. Um nicht missverstanden zu werden: Sie selbst haben wiederholt von neonazistischer Gesinnung sich distanziert, sodass ich gar nicht auf die Idee komme, Ihnen Ansichten zu unterstellen, die Sie nicht teilen (gleichwohl ist schon auffällig, dass Sie nicht selten ein Faible für autokratische Regime entwickeln, sei es nun Russland, Syrien, China oder Iran, aber das ist ein anderes Thema). Wären die NSU-Morde „nur“ ein innenpolitisches Problem, das auf staatliche Organe innerhalb Deutschlands ein schlechtes Licht würfe, dann hätte dieser Umstand — so meine Vermutung — Ihre Leserschaft nicht sonderlich in Wallung versetzt — im Gegenteil. Die Lobhudeleien über einen Autokraten wie Putin in der Kommentarspalte dieses Blogs zeigen doch überdeutlich, dass Ihre Leserschaft nichts gegen einen tiefen RUSSISCHEN Staat hat, wenn der gegen missliebige ausländische „Agenten“ oder schwule Aktivisten rabiat zu Felde zieht. Mit anderen Worten: Gegen ein autoritäreres Deutschland hätte das Gros Ihrer Leserschaft höchstwahrscheinlich überhaupt nichts einzuwenden, wenn seine Regierung die Rechte der „Bio-Deutschen“ stärken würde. In der Antifa-Lesart sind die NSU-Morde nicht zuletzt Ausdruck eines Versagens Deutschlands und seiner staatlichen Organe — ein Vorwurf, den ein Deutsch-Nationaler nur schwer ertragen kann. Im Wissen um dieses Dilemma Ihrer Leser — wohlgemerkt, dies ist eine These — gelang es Ihnen, Elsässer, die Lösung aus dem Hut zu zaubern: Ausländische Verschwörer waren am Werk, indem sie Morde begingen und diese perfiderweise „Bio-Deutschen“ in die Schuhe schoben, welche gar keine Rechtsradikalen waren und wenn doch, dann nur zu Beginn ihrer „Laufbahn“. Indem Sie türkische und US-amerikanische Schlapphüte ihrem Erklärungsmodell hinzuzogen, verorteten Sie die Übeltäter ins Ausland, mit dem Ergebnis, dass der tendenziell deutsch-national gesinnte COMPACT-Leser zufrieden sein Abo verlängern kann. Ihnen gelingt es, die Schuldfrage outzusourcen — was insofern interessant ist, weil es im Falle 9/11 gerade andersherum erfolgte. Dort ging es bekanntlich darum, den inside job Cheney, Bush und Rumsfeld – allesamt US-Bürger, also Inländer — nachzuweisen. Ich komme zum Schluss. Der Streit rund um Ihre Leipziger Veranstaltung hatte mit Ihrer zugespitzten These zu tun, bei der NSU handele es sich „lediglich“ um ein „Phantom“, das als Projektionsfläche dienen und von den wirklichen Hintermännern, den „rogue elements within foreign intelligence services“ ablenken sollte. Dieser „Kunstgriff“ hatte nicht zuletzt den Zweck, Ihrer Leserschaft eine alternative Erklärung des Topos „Dönermorde“ anzubieten. Denn hätten die „Antifanten“ am Ende recht, dass es eine echte Bedrohung durch rechtsradikale Gewalt in Deutschland gab — etwas, das Ihre Leserschaft fast in toto vehement bestreiten würde –, dann wäre die politische Rechte in Deutschland – also alles rechts von der Union – schwer unter Druck (inklusive der AfD, bei der Schachtschneider aktiv ist, der sowohl auf COMPACT-Veranstaltungen sich tummelt, als auch bei Pro NRW bzw. Köln). Weitere Folge: Die NPD würde vermutlich aus den Landtagen rausfliegen. Ich möchte versöhnlich schließen. Ich halte Sie, Elsässer, für zweifellos hochgradig intelligent und ebenso Teile Ihrer Leserschaft. Umso mehr bin ich daran interessiert, die Beweggründe zu erfahren, warum Sie zu welchen Schlüssen kommen. Ich hoffe, der Ton war diesmal halbwegs in Ordnung. Ich bin gern bereit, mich vom Gegenteil meiner obigen Arbeitshypothese überzeugen zu lassen. Nur zu, Feuer frei.

  12. @ Bernwardt amMai 8, 2013 um 22:54

    In sich schlüssig und konsistent, mit kleinen Ausrutschern: Nicht jeder NPD-Wähler ist ein Neo-Nazi und nicht jeder Neo-Nazi wählt NPD. Was ist das denn überhaupt, ein Neo-Nazi? Wenn Sie’s wissen, dann sagen Sie’s uns doch bitte. Wenn Sie’s nicht wissen, verwenden Sie – bewußt oder unbewußt – ein leeres Etikett.

    Aber zurück zu Ihrer Arbeitshypothese bzw. Heuristik: Das Problem liegt nicht im Schluß selbst, der ist weitgehend OK, sondern in einer Prämisse:

    Die Deutsch-Nationalen sind in signifikanten Teilen nicht mit der BRD identifizert, sondern mit Deutschland, das sie gerne wieder handlungsfähig machen würden.

    Das Problem ist nur, das es längst untergegangen ist. Und auch die „Geistertänze“ (ganz strukturhomolog zu denen der indigenen Nordamerikaner) es nicht wieder restituieren können.

    Das mag man bedauern oder begrüßen. Es ist halt so. Und wenn man es im Wunschdenken verleugnet, kann man zwar die normative Kraft des Faktums hintergehen, aber eben nur phantasmatisch, nicht in der Realität.

  13. schnehen sagt:

    @Bernwardt

    Sie bauen hier einen Popanz auf.

    Wenn jemand die alte Unterteilung in ‚links‘ und ‚rechts‘ ablehnt und auch sog. Rechte, die z. B. eine antizionistische, Anti-Apartheidisrael-Einstellung haben, mit ins Boot holt, zeigt das, wie unvoreingenommen und vorurteilsfrei jemand ist. Sie dagegen scheren alle Rechte unter einen Kamm und kommen sofort mit der Neonazi-Keule.

    Elsässer tritt auch nicht für ‚autoritäre‘ Regimes wie das von Putin ein, sondern für die Reformen, die er eingeleitet hat, um die Macht der Oligarchen, die versucht haben, den russischen Staat zu privatisieren wie Beresowski (vgl. Video, der ‚wahre Putin‘) zu beschneiden und um den russischen Staat, der Ende der neunziger Jahre vor dem Kollaps stand (Jelzin ernannte seine Minister nur mit Zustimmung des Weißen Hauses und der CIA. 26 CIA-Agenten trieben sich an der Spitze der russischen Föderation herum) wieder für Russland zurückzugewinnen. Und das ihm das gelungen ist, zeigt die neuere Entwicklung: In Russland wächst wieder die Bevölkerung, die Auswanderung geht zurück, das BSP ist gewaltig angestiegen, das russische Öl gehört wieder Russland, die Steuereinnahmen steigen, die Verschuldung ist beseitigt, die Lebenserwartung steigt wieder und das internationale Ansehen Russlands nimmt zu. Russland verteidigt antiimperialistische Staaten wie Syrien und die UN-Charter.

    Wenn das für Sie ‚autokratisch‘ ist, ist das Ihr Problem.

    Sie müssen mal genau hinsehen, was in Russland tatsächlich unter Putin passiert: Eine Demokratisierung, von der wir hier in Deutschland träumen können. Putin hat es z. B. wieder ermöglicht, dass die russischen Gouverneure direkt gewählt werden können.

    Soll das auch ‚autokratisch‘ sein? Werden bei uns die Länderchefs direkt gewählt? Wird bei uns der Bundespräsident direkt gewählt? Also wer ist autokratischer: Deuschland oder Russland?

    JE versucht, so wie ich ihn verstehe (wozu ich auch recht lange gebraucht habe, um das zu verstehen) eine Sammlung all jener herbeizuführen, die gegen den Ausverkauf des deutschen Staates und des deutschen Volkes an die Interessen der Finanzoligarchen, die international gut vernetzt sind und die ganz andere Interessen verfolgen, herbeizuführen, um die Souveränität des deutschen Staates, die uns seit Jahrzehnten vorenthalten wird, zurückzugewinnen.

    Das sollten auch sie unterstützen können.

    Also: Bauen Sie Ihre Vorurteile ab, wie ich meine eigenen abgebaut habe.

  14. Eveline Kmietzyk sagt:

    @Bernwardt sagt:
    Mai 8, 2013 um 22:54

    Ausland – Inland ist für mich nicht der Punkt.
    Das Thema ist die Machtfrage, a. Teile und Herrsche oder
    b. Europäische Friedenspolitik und Freiheit.

    Deutschland frei und selbstbestimmt? Ja.

    Oh da kriecht reflexartig die Deutschenangst , Deutschenangst ist die Angst vor dem eigenen Licht, aus den Löchern.

    N. Mandela: …“es ist das eigene Licht das wir fürchten, nicht die Dunkelheit.“

  15. Eveline Kmietzyk sagt: Mai 9, 2013 um 07:28

    @Bernwardt sagt:

    Oh da kriecht reflexartig die Deutschenangst , Deutschenangst ist die Angst vor dem eigenen Licht, aus den Löchern.

    N. Mandela: …”es ist das eigene Licht das wir fürchten, nicht die Dunkelheit.”

    Ganz genau! Genau so ist es und nicht und niemals anders. Das ist die basale und zentrale Gesetzlichkeit, die alles andere als Phänomene seiner selbst aus sich heraustreibt und zur sich selbst ausdifferenzierenden Entfaltung bringt.

    Wir fürchten das Licht und die Wahrheit, weil wir Strafe erwarten. Strafe für unsere Schuld. [All das rekurriert stets auf Schuld.] Aber wir sind unschuldig!

    Und weil wir unschuldig sind, müssen wir Licht und Wahrheit nicht fürchten. Sondern Licht und Wahrheit werden uns befreien und erlösen!

    Und deshalb ist es unsere persönliche und unser aller Aufgabe, Licht und Wahrheit in die dunklen, weil abgeschatteten Seelen-Räume zu tragen und die Schatten zu durchlichten.

    Sie lösen sich dann auf, als hätte es sie nie gegeben. Und sie hinterlassen nichts, gar nichts!

    Warum wurde der Christus gekreuzigt? Weil er unschuldig war! Er – unser Bruder – hatte sich der Unschuld schuldig gemacht. Und genau deshalb werden auch wir verfolgt.

    Das ist er der erste und letzte, einzig gültige grundsetzliche [sic! Er setzt den Grund] Grund dafür.

  16. rubo sagt:

    @Bernwardt
    In der Einleitung Ihrer Stellungnahme kommen Sie jovial unparteiisch, aber im weiteren Text outen Sie sich mit dem Gegenteil, nämlich, alles was hier bei Elsässer oder vielen Bloggern nicht mit dem Mainstream übereinstimmt, ist biodeutsch, deutsch-national, fehlt nur noch die Auschwitzkeule. Für mich sind Sie nicht mal ein „raffinierter“
    Troll!

  17. DIE LINKE und ihre blinden Flecken der Globalisierung

    Vertreter des US-Establishments reden offen von der Indispensable Nation (die unentbehrliche Nation). Gemeint ist damit jedoch nicht das Volk oder alle Bürger der Vereinigten Staaten sondern das Machtsystem des Staates. Der Begriff ist interessant, weil er gewisse Tendenzen in der Geschichte der US-Politik seit der Versklavung der Afroamerikaner und des Genozids an den Indianern auf den Punkt bringt. Es sind tief verankerte Vorstellungen von Auserwähltheit, Überlegenheit und Vorbestimmung (predestination: Gott belohne die Tüchtigen und Wertvollen deren Schicksal vorgezeichnet sei), die auch die ideologische Grundlage der US-Politik seit 200 Jahren bildeten, in Kontrast zu den offensichtlich demokratisch-liberalen Werten der Verfassung.

    Die Bürgerrechtsbewegung Ende der 1960er Jahre hatte viele positive Veränderungen in Gang gesetzt. Mit dem Beginn der 1970er Jahre und der US-Niederlage in Vietnam setzte weltweit ein kurzer Frühling der Demokratien ein. Doch 1980 mit dem Gespann Reagan/Bush war bereits der Beginn eines rollbacks zu erkennen. Besonders seit 2001 wurden nun viele grundlegende Bürger- und Menschenrechte in USA und Europa massiv angegriffen und in Frage gestellt. Menschenraub, Folter, Geheimgefängnisse in der Europäischen Union waren auch kein Problem für Schröder, Fischer, Schily und Co. Dass es dazu Geheimverträge(1) aller EU-Staaten mit der US-Regierung gibt und nach dem 11.9. 2001 eine völlige Gleichschaltung nach US-Vorgaben stattgefunden hat, will von BRD-Regierungsverantwortlichen auch heute niemand zugeben. Der italienische Philosoph Giorgio Agamben schrieb dazu: “Angesichts der unaufhaltsamen Steigerung dessen, was als ‘weltweiter Bürgerkrieg’ bestimmt worden ist, erweist sich der Ausnahmezustand in der Politik der Gegenwart immer mehr als das herrschende Paradigma des Regierens….Der Ausnahmezustand erweist sich in dieser Hinsicht als eine Schwelle der Unbestimmtheit zwischen Demokratie und Absolutismus”(2) US Patriot Act, US-Military Order (welcher die unbeschränkte Haft [indefinite detention] und Prozesse vor military commissions erlaubt), Signing Statements(3) (willkürliche juristische Neu- und Uminterpretation bis zur teilweisen Aufhebung von Gesetzen durch den US-Präsidenten) und die Aussetzung der Magna Charta und der Bill of Rights sind leider Tatsache.

    Die in der US-Sozialstruktur in den letzten 20-30 Jahren empirisch nachweisbaren Veränderungen sind kaum in das politische Denken der Linken hierzulande eingedrungen. Über die Verelendungstendenzen der US-Mittelschichten, der exzessiven US-Gefängnis-Ökonomie (Häftlinge übernehmen dort die Aufgaben wie hier Ein-Euro Jobber, in öffentlichen und in Privatunternehmen), das Leben der Indigenen in ihren Reservaten, oder die Ghetto-Existenz tausender Superreicher erfahren wir kaum etwas.

    Es wird auch unter Linken oft verdrängt, wie stark das Politik-Verständnis und das Menschenbild der transatlantischen Geld-Machteliten die politisch Verantwortlichen Europas in den letzten 20 Jahren beeinflusst haben. Hybris und Paranoia der Machteliten wurden in der Gesellschaft „Allgemeingut“, die Tiefenpsychologie, das Menschenbild der Geld- Machteliten wurden stereotypisch in unseren europäischen Gesellschaften von oben nach unten durch- und umgesetzt. Erkennen wir die Eigendynamik und Logik des Systems, dann wird deutlich, dass Expansionstendenzen diesem System eingeschrieben sind. So ist auch die angekündigte Transatlantische Freihandelszone folgerichtig ein Projekt des inneren und äußeren Imperialismus.

    Die US-Strategen prägten auch den Begriff von der full spectrum dominance. Darunter versteht man u. a.
    – die Entwicklung, Vorhaltung und Verwendung der modernsten (zerstörerischsten) Waffen- und Militärtechnik,
    – die Vorherrschaft in den Organisationen: Nato, IWF, Weltbank, UN
    – die Beeinflussung der Konzern-Medien weltweit
    – die Beeinflussung der „Sicherheitsorgane“ der Nato-Staaten (4)
    – die Unterwanderung und Zersetzung linker Gruppen und Bewegungen weltweit
    – den ungehinderten Zugriff auf Rohstoffvorkommen.

    Es müsste dringend aufgearbeitet, untersucht werden, ob die Einführung und Durchsetzung des betrügerischen Finanzsystems
    (in USA spricht man von control frauds: die betrügerische Instrumentalisierung von Unternehmen und Staaten durch Firmenchefs bzw. Machteliten zu Lasten des Gemeinwohls und zu Gunsten einiger Weniger) und der entsprechenden Finanzökonomie an den Hochschulen auch Ausdruck von strategischen Überlegungen und Zwecken der globalen Machteliten und ihren EU-Erfüllungsgehilfen darstellte. So können die Entstaatlichungsprozesse, der Souveränitätsverlust der Nationalstaaten in Europa und die Ent-Demokratisierung seit 2008 durchaus auch funktional interpretiert werden, als notwendige Vorbedingungen für einen transatlantischen Superstaat mit der USA als Führungsmacht und den Deutschen als Aufpasser und Antreiber in Europa.

    Wie konnte dieses Regime in den letzten 30 Jahren in Europa durchgesetzt werden? Eine genaue Analyse und Aufarbeitung dazu fehlt bisher. Jörg Huffschmid und H.-J. Krysmanski haben dazu wichtige Arbeiten geleistet. Wo wird heute dazu geforscht und gearbeitet?

    Die LINKE fordert europäische Lösungen lehnt ein nationalstaatliches Vorrausgehen hinsichtlich Banken- und Finanzmarktregulierung ab. Internationale Kooperation ist wichtig und richtig. Aber was heißt das im Detail. Es fehlen die Experten, Strukturen und die Ressourcen für die politische Arbeit: Wer beschäftigt sich in der LINKEN bzw. in der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit den Wirtschafts- und Finanzsystemen anderer europäischen Staaten bzw. gar nicht zu reden von Russland, China oder Kuba?

    Was sind die Schlüsse und die Konsequenzen die wir daraus zu ziehen hätten?

    Anmerkungen:
    (1) so der Schweizer Sonderermittler des Europarates Dick Marty in
    div. öffentlichen Stellungnahmen und vor dem BND
    Untersuchungsausschuss des Bundestages
    (2) Giorgio Agamben: Ausnahmezustand, suhrkamp 2004, S. 9
    (3) siehe auch M. Petersen in: Ossietzky 9/2007, S. 328
    (4) vgl. Daniele Ganser: Nato Geheimarmeen in Europa, 2010

    Literatur- und Filmhinweise:
    James K. Galbraith: Der Große Betrug, Blätter f. dt. u. int. P., 6/2010
    Lutz Dammbeck: DAS NETZ – die Konstruktion des Unabombers
    (Dok-film)
    Hans-Jürgen Krysmanski: Hirten & Wölfe, Wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen
    Noam Chomsky: Wirtschaft und Gewalt (The Year 501) über die 500-jährige Kolonialgeschichte Amerikas

    Stefanie Müller

  18. Rudolf Steinmetz sagt:

    Der Luxemburg-Prozess (von dem nur Wenige etwas mitbekommen) beweisst, dass dieser leider Staat im Auftrage des „Hegemon“ zu allem fähig ist, siehe:

    Aussage vor Luxemburger Gericht
    Wiesn-Attentat: „Mein Vater hat die Bombe gebaut“ Helmut Reister, 29.04.2013 14:00 Uhr
    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.aussage-vor-luxemburger-gericht-wiesn-attentat-mein-vater-hat-die-bombe-gebaut.af6aadb2-04e3-442c-a54c-b09ebb87883d.presentation.print.v2.html

    BND-Schattenmann Kramer in tödlicher Mission?
    http://www.heise.de/tp/artikel/38/38930/1.html

    »Mein Vater hat Münchner Bombe mitgebaut«
    http://www.jungewelt.de/2013/04-13/003.php

    Enthüllung: Bauten NATO und BND die Oktoberfest-Bombe?
    Gerhard Wisnewski
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/enthuellung-bauten-nato-und-bnd-die-oktoberfest-bombe-.html;jsessionid=6671516CD2D410FC763C92E921AC2CBA

    Das Bommeleeër-Dossier:
    http://www.wort.lu/de/view/das-bommeleeer-dossier-5092c3a9e4b0fe37043e8be8

  19. Eveline Kmietzyk sagt:

    @ Joachim Bullinger

    und die Angst hat eine Schwester, sie heisst Aggression.

    Um die Angst nicht spüren zu müssen, werde ich aggressiv, schlage um nicht, womit auch immer.

  20. Blumen für KIM IL SUNG sagt:

    Hannah Arendt beschrieb den Weltstaat als die denkbar furchtbarste Tyrannis, „denn die Souveränität der Staaten ist nur erträglich, weil sie durch die Souveränität ihrer Nachbarn prinzipiell begrenzt und kontrolliert ist, und das Staatsmonopol erdrückt den Staatsbürger nur darum nicht, weil die Grenze in den Nachbarstaat und eine andersgeartete Verfassung [und politische Kultur] in Notzeiten immer offensteht. Der Weltsstaat kann in seinem Wesen nach nur die Form der Tyrannis annehmen, er wäre die furchtbarste Form der Tyrannis, weil er effektiv alle Arten der Politik wie wir sie kennen, ein Ende machen würde … Positive Solidarität im Politischen kann es nur geben auf Grund gemeinsamer Verantwortlichkeit [der Staatsbürger]. Bürger eines Landes zu sein, heißt die Verantwortung für das, was öffentlich von Regierung im Namen dieses Landes getan wird, mittragen zu müssen, und zwar ganz unabhängig von individueller Schuld oder Unschuld.“ (H. Arendt, Menschen in finsteren Zeiten, S.96; Piper, München, 2001).

    Weltstaat ersetzen wir hier durch EU, die globale Verantwortlichkeit ersetzen wir durch die EU-weite. Es sieht jeder denkende Mensch:

    Kann es praktisch gemeinsame Kontrolle, Verantwortung geben, kann es EU-weite Solidarität zwischen den Bürgern, die Erbe vieler Vergangenheiten und Kulturen sind, geben? Oder nur Apathie? Nur eine technokratische Clique, welche das alles für sich beansprucht, vereinnahmt?

    Sehr interessant auch zu lesen, was sich mittlerweile in altlinke, marxistische Kreise herumgesprochen hat: „Hinter dem EU-Projekt, das unter blumigen Integrationsparolen die gnadenlose Disziplinierung der schwächsten „Partner“ betreibt, stehen mit der BRD und Frankreich die beiden stärksten imperialistischen Mächte des Kontinents. Sie haben schon in der Europäischen Gemeinschaft (EG) – der Vorläuferin des heutigen Konstrukts – die Karten gemischt und die Strippen gezogen. Adenauer und de Gaulle, Kohl und Mitterrand waren die Paten des organisierten Verbrechens, das von Beginn an darauf abzielte, den Völkern Europas die nationale Souveränität und die staatliche Unabhängigkeit zu rauben. Ein Hauptbestandteil dieses infamen Komplotts war die Aufhebung historisch gewachsener eigener Währungen. Nur wenige Regierungen, darunter die britische, durchschauten die Absicht, die mit der Einführung einer die traditionellen Zahlungsmittel ersetzenden „Superwährung“ verbunden war. Es ging dabei um die Vereinigung der Schafe im Magen des Wolfes.“ Klaus Steiniger im Rotfuchs 7⁄2010

    Somit gilt es dem real existierenden Europa den Kampf anzusagen; wer sich als LINKER nicht dazu in der Lage sieht, kann wohl als Pseudolinke/r gelten. Diese sollten getrennt weitergehen, vielleicht in einer „Partei der Solidarischen Moderne“ oder noch besser in der „Cross-Over Partei“.

    Hannah Arendt schrieb:
    „Geheimhaltung nämlich und Täuschung – was die Diplomaten Diskretion oder auch ‚arcana imperii‘, die Staatsgeheimnisse*, nennen‑, gezielte Irreführungen und blanke Lügen als legitime Mittel zur Erreichung politischer Zwecke kennen wir seit den Anfängen der überlieferten Geschichte. Wahrhaftigkeit zählte niemals zu den politischen Tugenden, und die Lüge galt immer als ein erlaubtes Mittel in der Politik. Wer über diesen Sachverhalt nachdenkt, kann sich nur wundern, wie wenig Aufmerksamkeit man ihm im Laufe unseres philosophischen und politischen Denkens gewidmet hat …

    Die bewußte Leugnung der Tatsachen – die Fähigkeit zu lügen – und das Vermögen, die Wirklichkeit zu verändern – die Fähigkeit zu handeln‑, hängen zusammen; sie verdanken ihr Dasein denselben Quellen: der Einbildungskraft. …

    Der Historiker weiß, wie verletzlich das ganze Gewebe faktischer Realitäten ist, darin wir unser tägliches Leben verbringen. Es ist immer in Gefahr, von einzelnen Lügen durchlöchert oder durch das organisierte Lügen von Gruppen, Nationen oder Klassen in Fetzen gerissen oder verzerrt zu werden …

    Das prinzipielle Lügen der Terror-Regime kann erreichen, daß die Unterscheidung von Wahrheit und Unwahrheit überhaupt aus dem Bewußtsein der Menschen verschwindet. Auf Wahrheit und Unwahrheit kommt es nicht mehr an, wenn das Leben davon abhängt, daß man so handelt, als ob man der Lüge vertraute; dann verschwinden die Tatsachen und ihre Verläßlichkeit völlig aus dem öffentlichen Leben, und damit auch der wichtigste stabilisierende Faktor im dauernden Wandel menschlichen Tuns.

    Zu den Formen, welche die Kunst des Lügens in der Vergangenheit entwickelt hat, müssen wir jetzt zwei neue Spielarten aus jüngster Zeit hinzufügen. Da ist einmal die scheinbar harmlose Form der Public-Relations-Manager in der Regierung, die bei Reklame Experten in die Lehre gegangen sind. Public Relations sind ein Zweig der Werbung …

    Die zweite Spielart des Lügens kommt zwar im täglichen Leben seltener vor, spielt aber eine wichtige Rolle in den Pentagon-Papieren. Hier begegnen wir einem Typ, der in den oberen Rängen der Beamtenschaft nicht selten ist … so treffend berufsmäßige ‚Problem-Löser‘ genannt, hat sich die Regierung von den Universitäten und den verschiedenen ‚Denkfabriken‘ geholt, damit sie mit Spieltheorien und Systemanalysen sich daran machten die Probleme der Außenpolitik zu lösen. … Im Vertrauen auf ‚Rang, Bildung und Leistung‘ logen sie vielleicht aus mißverstandenem Patriotismus. Entscheidend ist jedoch, daß sie nicht so sehr für ihr Vaterland, …gelogen haben, sondern für dessen ‚Image‘.
    Trotz ihrer unbezweifelbaren Intelligenz, die von vielen ihrer Memoranden bezeugt wird, glaubten sie auch, daß Politik nur eine Art von Public Relations sei, und wurden so zu Opfern all der absonderlichen psychologischen Vorraussetzungen, die damit zusammenhängen.“

    Zu den Auswirkungen des routinierten Lügens für das politsche Establishment und auf das Verhältnis der Exekutive/Verwaltung zum Bürger beschreibt HA anhand der Situation nach der Veröffentlichung
    der Papiere durch Daniel Ellsberg und die NewYork Times:

    „Wenn die Staatsgeheimnisse die Köpfe der Akteure selber so vernebelt haben, dass sie die Wahrheit hinter ihren Täuschungsmanövern und ihren Lügen nicht mehr erkennen oder sich an sie erinnern, dann wird das ganze Täuschungsvorhaben, wie gut auch immer seine ‚Marathon-Informationskampagnen’ und wie raffiniert ihre Reklamemethoden sein mögen, scheitern oder das Gegenteil bewirken, d.h. es wird die Leute verwirren, ohne sie zu überzeugen. Das Mißliche am Lügen und Betrügen ist nämlich, dass die Wirkung ganz davon abhängt, dass der Lügner und Betrüger eine klare Vorstellung von der Wahrheit hat, die er verbergen möchte. …

    Wie konnten sie nur? …

    … es sieht so aus, als sei der normale Prozess der Selbsttäuschung umgekehrt verlaufen… Die Betrüger fingen mit Selbstbetrug an. Wohl dank ihrer hohen Position und ihrer erstaunlichen Selbstsicherheit waren sie von ihrem überwältigenden Erfolg so überzeugt und der Richtigkeit ihrer psychologischen Theorien über die Manipulierbarkeit von Menschen so sicher, dass sie an ihrer eigenen Glaubwürdigkeit niemals zweifelten….“ (Zitat Ende)

    Wir finden Parallelen zur aktuellen Situation? Wo man die Niederlage fürchtet wegen ihres öffentlichen Eingeständnis? Wo man zugeben müsste, jahrelang sinnlos Menschen umgebracht zu haben, wegen Irrtümern und Selbstbetrug?

    Welch ein Zufall.

    Und doch gibt es noch Steigerungen, die Abgründe können tiefer sein als damals, das Verhängnis noch umfassender.

    Nehmen wir einmal an, diese Leute lügen heute rein aus ökonomischer und psychosozialer Abhängigkeit, aus Angst vor Job‑ und Existenzverlust, so wären wir der Diktatur wesentlich näher gekommen. Vertreter der politischen Klasse, die sich Schweigegeboten (z.B. in Fragen von Kriegslügen, Menschenrechten, Kriegsverbrechen) unterwerfen und aus vorrauseilenden Gehorsam – aus Angst vor der Medienöffentlichkeit – eine Sklavensprache gebrauchen, dürften in der totalitären Herrschaft angekommen sein.

    alle Zitate aus:
    Hannah Arendt, Die Lüge in der Politik
    Überlegungen zu den Pentagon-Papieren (1972)
    Aus: Hannah Arendt, In der Gegenwart, S. 322 ff, Piper, 2000 (Hrsg. von U. Ludz)

  21. Stefanie Müller sagt: Mai 9, 2013 um 09:37

    Hybris und Paranoia der Machteliten wurden in der Gesellschaft „Allgemeingut“, die Tiefenpsychologie, das Menschenbild der Geld- Machteliten wurden stereotypisch in unseren europäischen Gesellschaften von oben nach unten durch- und umgesetzt.

    Sehr gut, ganz ausgezeichnet. Das unterschreibe ich. Das ist hier sehr klar erkannt und gültig formuliert.

    Und genau darum geht es imho: Die implizite Struktur erkennen und gültig explizieren.

  22. Eveline Kmietzyk sagt: Mai 9, 2013 um 10:17

    @ Joachim Bullinger

    und die Angst hat eine Schwester, sie heisst Aggression.

    Um die Angst nicht spüren zu müssen, werde ich aggressiv, schlage um nicht, womit auch immer.

    Immer. Und alle diese Abwehrmechanismen bewirken erst das, was sie abwehren sollen.

    Das ist die antike Tragik auch des heutigen Menschen, nämlich das unschuldig schuldig werden.

    Und wieder sind wir bei der Schuld angelangt. Es geht nicht anders. Es führt kein Weg daran vorbei.

  23. @ Blumen für KIM IL SUNG Mai 9, 2013 um 10:18

    Alles sehr klar und wahr, wie ich meine. Nur

    „Wie konnten sie nur? …

    … es sieht so aus, als sei der normale Prozess der Selbsttäuschung umgekehrt verlaufen… Die Betrüger fingen mit Selbstbetrug an.“

    zäumt das Pferd von hinten auf. Die Betrüger wissen zunächst schon noch, daß sie lügen. Aber in dem Maße, wie ihre Lügen zur politisch anerkannten – und im Extremfall strafrechtlich geschützten – Wahrheit werden, beginnen sie selbst daran zu glauben. Erst jetzt beginnt der Selbstbetrug.

  24. Sturm sagt:

    @Bernwardt´: Ich dachte eigentlich, dass wir die Schubladenfrage hinter uns gelassen hatten? Links, rechts, grün, rot, schwarz? Ist das nicht völlig egal? Die Welt steht heute vor ganz anderen Herausforderungen. Die Menschen weltweit werden von einer kleinen, kriminellen Machtqlique ausgebeutet, entmündigt und gegeneinandergehetzt. Diese menschenverachtende Ideologie zum Nutzen weniger heißt Globalisierung und der müssen wir alle- egal wo auf der Welt- entschieden entgegentreten. Und dafür müssen die Kräfte gebündelt und nicht auseinandergetrieben werden. Deshalb hör‘ doch endlich auf mit der Spalterei, Bernwardt! Du kannst ja dein Schubladendenken als akademisches Hobby pflegen.

    Was die drei Nazis aus Jena angeht: Keiner hier will die reinwaschen. Es geht hier ausschließlich darum, die Wahrheit herauszufinden. Denn die geht uns alle was an. Wir müssen wissen, ob und wie kriminell dieser Staat ist. Compact ist nach meinem Dafürhalten die einzige mediale Plattform, die sich an Fakten hält und um Objektivität bemüht. Hier werden berechtigte Fragen gestellt und nichts anderes. Im Kontrast dazu steht die Springerpresse mit Titulierungen und Schlagzeilen, wie „Nazibraut“ und „Der Teufel hat sich schick gemacht“ (Schlagzeile zum Prozessauftakt) etc.. Wie finden Sie das? Ist das objektiv? Wird hier nicht ganz bewusst versucht, eine Vorverurteilung zu erreichen? Ist das nicht Volksverhetzung? Meinen Sie nicht, dass Sie sich an BILD besser intellektuell abarbeiten können?

    Ich mag die Frau Zschäpe nicht und ich glaube auch nicht, dass sie das unschuldige, naive Liebchen zweier böser, rechter Buben war. Man sieht auf den ersten Blick, dass sie ein ziemlich intelligenter Mensch ist. Ihr Blick ist hellwach und dabei nicht sonderlich freundlich. Sie hat mit Sicherheit Dreck am Stecken, die Frage ist: Wieviel. War sie lediglich eine „Kleinkriminelle“, die benutzt wurde oder eine, die Morde und Banküberfälle geplant und unterstützt hat? Haben die drei überhaupt gemordet oder waren sie lediglich Helfershelfer? Wie politsch waren die am Ende noch? Waren sie überhaupt noch Nazis? Hatten sie Hintermänner oder waren sie allein. Gab es Verbindungen zum Verfassungsschutz oder anderen Geheimdiensten? Welche Rolle spielt der Temme? Warum wurden Akten geschreddert? Warum sprengt Frau Zschäpe zur ultimativen Beweisvernichtung ihre Wohnung in die Luft, wenn sie danach Bekennervideos verschickt? Warum liegen unversehrte Beweise in der total ausgebrannten, gesprengten Wohnung? Warum beantwortet keiner der Beteiligten diese Fragen?

    Haben Sie dazu Antworten? Die würde ich ( und wahrscheinlich viele andere hier) gerne hören. Vielleicht finden wir ja alles zusammen die Antwort. Wer weiß…

  25. Karl_Murx sagt:

    @Joachim Bullinger:

    Ich denke, das vielleicht härteste Faktum sind die beiden Patronenhülsen im Kaliber 12/70.

    Denn 1. gilt: Tote repetieren nicht, und 2. Hat eine Pump-Gun das Kaliber 12/76.

    Zum Thema Widerspruch hinsichtlich des Kalibers kam ja schon eine Antwort. Aber mich interessiert hier der Punkt „DNA“-Spuren an den Socken, die auf einen dritten Mann hindeuten und nach behördlichen Angaben mal wieder auf verunreinigte Wattestäbchen bei den DNA-Proben zurückzuführen sein sollen. Diese Schote wurde der Öffentlichkeit ja bereits im Fall des Anschlags von Heilbronn aufgetischt, daß eine osteuropäische Mitarbeiterin mit ihrer DNA diese Probestäbchen bei der Verpackung verunreinigt hätte.

    Abgesehen davon, ob das überhaupt möglich ist: Ist es nicht so, daß zur Vermeidung solcher Verfälschungen immer auch eine Blindprobe genommen wird, m.a.W., man nimmt zusätzlich zum ersten ein zweites Wattestäbchen aus der Charge, welches nicht mit dem Tatort in Berührung gebracht wird. Ist die gesamte Charge der Wattestäbchen verunreinigt, z.B, während der Verpackung, dann wird sich diese Verunreinigung mit Fremd-DNA auf beiden Wattestäbchen befinden, die Tatort-DNA aber nur am ersten. So kann man solche Verfälschungen leicht herausfinden. Zu klären wäre,
    ob bei der Probenahme in Heilbronn wie auch bei Wohnmobil von Eisenach diese Blindprobe genommen wurde.

    Oder ob überhaupt eine Spurensicherung stattgefunden hat. Bei den Fotos vom sieht man merkwürdigerweise nie etwas davon. Da ist immer nur das qualmende und brennende Womo zu sehen, niemals aber Beamte im weißen Overall der Spurensicherung. Das Womo wurde dann auffallend schnell abgeschleppt und an einen anderen Ort verbracht.

  26. Ein interessierte Österreicher sagt:

    Viel mehr als diese „Selbstmorde“ interessiert mich die Frage:

    Wer zum Teufel aus dem sächsischen Innenministerium bzw. der sächsischen Polizei hat bei Beate Zschäpe angerufen?

    Insgesamt 18 mal wurde in kurzer Reihenfolge versucht, Zschäpe auf ihrem Handy zu erreichen.

    Ja, Himmelherrschaftsseiten noch einmal, das muss sich doch mit technischen Möglichkeiten sehr einfach eruieren lassen!!

  27. siempre sagt:

    @BlumenfürKIM. Guter Beitrag.Wir leben schon in einer Dikatur, der Diktatur des Eigentums und ich habe so meine Zweifel, ob Eigentümer, Besizter wirklich teilen wollen? Ist aber eine andere Fragestellung. Vor allem auch wie der Staat dafür organisiert ist.

    @Sturm Ihre Fragen würde ich genaus so simpel stellen. Ob sich das OLG München diese Fragen genaus stellt, mag ich mal bezweifelen. Auch ein guter Beitrag

  28. lunaria sagt:

    @interessanter Österreicher

    Ihre Frage finde ich wichtig! Warum wird nicht Anzeige erstattet gegen diverse Behörden wg. Beweisvernichtung bis hin zur Beihilfe zum Mord, Strafvereitelung im Amt, usw. Anzeige könnten die Fraktionen im sächs. Landtag erstatten oder Abgeordnete die in den vielen Untersuchungsauschüssen der Landtage und Bundestag sitzen. Die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens kann bei Verdacht auf schweren Straftaten auch juristisch erwzungen werden.
    Niemand geht hierden formaljuristischen Weg. Warum???

    Andre Hahn von der sächs. Linksfraktion in einem jungewelt-Interview (28.3.2013) auf die Rechtsverstösse der Geheimdienste angesprochen:
    „Wenn mir wirklich gravierende Rechtsverstöße des Verfassungsschutzes bekannt werden würden, dürfte ich als einzelnes Mitglied weder das Parlament noch die Öffentlichkeit darüber informieren. Dies wäre nur dann möglich, wenn die Mehrheit der PKK beschließt, eine Presseerklärung herauszugeben.“
    http://www.jungewelt.de/2013/03-28/036.php
    Ist das nicht merkwürdig? Sollte Herr Hahn nicht das Recht haben Straftaten zur Anzeige zu bringen, wenn ihm schwere Straftaten und schwerer Amtsmissbrauch (Art. 34 GG) durch seine Arbeit in der PKK zur Kenntnis gelangen?
    Das ist doch eine Schutzbehauptung der LINKEN Abgeordneten, die sind m.E. einfach zu feige den Rechtstaat beim Wort zu nehmen! Oder schimmer, sie erhoffen sich dadurch Wasser auf ihre Wahlkampfmühlen, d.h. Wählerstimmen durch Setzen auf die Opfer-Rolle.

  29. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bernwardt:

    Ihre Analyse enthält einige Fehlannahmen an entscheidenden Stellen.

    COMPACT präsentiert MITNICHTEN die These, die Morde müßten von „Ausländern“ verübt worden sein. Und COMPACT vertritt auch ganz bestimmt nicht Analysen, um den Lesern dieser Netzdiskussion entgegenzukommen. Im übrigen würde jemand, der „deutschnational“ ist, für das Deutsche Volk eintreten, aber ganz bestimmt nicht für die „brd“!

    Die These von COMPACT enthält die Mahnung, daß durchaus nicht bewiesen ist, daß es die „NSU“ als „rechte Terrorzelle“ überhaupt jemals gegeben hat, und wenn ja, wann, bzw. bis wann. Auch der Name scheint nicht von dem Trio zu kommen.
    Das vollkommene Fehlen von plakativen Bekennerschreiben ist ein starkes Indiz dafür, daß die drei eben KEINE politischen Ziele verfolgt haben, was für Taten sie auch immer begangen haben möchten.

    Erst recht beweislos ist, was Frau Zschäpe getan hat.

    Die sogenannte amtliche Version weist sehr stark auf Mitwirkung, Steuerung oder Inszenierung durch Dienste hin.
    COMPACT vertritt nicht die These, Agenten hätten die Morde begangen. Das kann sein, aber es gibt noch ganz andere Möglichkeiten. Vielleicht steckt eine Türken-Drogen-Schutzgeld-Mafia dahinter. Vielleicht sind die Dienste verwickelt, weil türkische Dienste offenbar mit der Drogenmafia zusammenarbeiten. Das tut ja die CIA in ganz großem Umfang auch. Vielleicht haben die Dienste wegen der Beteiligung anderer Dienste die Morde beobachtet und zuletzt dem Trio in die Schuhe geschoben.

    Der „brd“ zu unterstellen, ihre Behörden seien irgendwie „rechtsradikal“ ist eine ganz offensichtliche bewußt falsche Annahme. Gerade wer „nicht links“ steht, ist stets im Fadenkreuz der Machthaber in der „brd“. Gäbe es da irgendwo irgendwelche klammheimlichen Sympathien, dann hätten solche Leute ja schon etwas davon mitbekommen müssen?

  30. loewe sagt:

    @Lunaria, manchmal ist es empfehlenswert, 10-15 Jahre in der Berichterstattung zurückzugehen.

    „Als habe jemand einen Schalter umgelegt, endete die Terrorserie. Seither schlug die PKK nur noch viermal zu, gegen den Willen der Führung, mutmaßen Staatsschützer. Im Gegenzug nahmen es die deutschen Behörden mit dem PKK-Verbot nicht mehr so genau. Es durfte wieder demonstriert werden, solange nur ein unverdächtiger Deutscher den Umzug anmeldete. Versammlungen, sagt Nordrhein-Westfalens Verfassungsschutz-Chef Fritz-Achim Baumann, hätten schließlich eine „entkrampfende Wirkung“. Bei geduldeten Folkore-Treffen tauchten dann PKK-Fahnen auf, und wie zufällig meldete sich der große Vorsitzende per Satellitentelefon aus dem syrischen Exil.

    Sogar Generalbundesanwalt Kay Nehm folgt der biegsamen Linie. Seine Vertreter haben seit Mai 1997 in neun Verfahren Absprachen zugestimmt, die Prozesse „beschleunigen und vereinfachen“. Zu deutsch: Es werden mildere Urteile ausgehandelt. Im spektakulärsten Fall (gegen den PKK-Europasprecher Kani Yilmaz) verzichteten die Bundesanwälte auf den Vorwurf der „Rädelsführerschaft in einer terroristischen Vereinigung“. Der Prozeß dauerte nur elf Tage, und selbst das Neue Deutschland attestierte den Bundesanwälten „geradezu humorvolles“ Verhalten. Weil ein Geständnis jeden PKK-Mann intern zum Verräter machen würde, mußte Yilmaz nur „geständnisgleich agieren“. Es reichte, daß er zugab, Europasprecher der PKK zu sein, und ansonsten dem großen Vorsitzenden zustimmte, Anschläge seien „ein Fehler“. Das verstand das Gericht als Aufruf zur Gewaltlosigkeit. Yilmaz wurde verurteilt, konnte das Gericht aber als freier Mann verlassen. Das alles geschah vor dem Oberlandesgericht Celle und ist gerade zwölf Monate her.“
    http://www.zeit.de/1999/09/199909.pkk_.xml

  31. Karl_Murx sagt:

    @Jens Wüstefeld:

    Bei ner Pumpe muss repetiert werden, es sei denn sie ist umschaltbar als Halbautomat!🙂

    Als Tatwaffe wird in der behördlichen Version die eine im Wohnmobil vorhandene Winchester 1300 angegeben, mit der Uwe Mundlos zunächst Uwe Böhnhardt und dann sich selbst erschossen haben soll. Ist diese Waffe denn als Halbautomat umschaltbar?

    Wenn nicht, dann hätten wir in der Tat eine leere Patronenhülse neben den Uwes zuviel im Wohnmobil.

  32. Das ist eine ganz ausgezeichnete Arbeit, die COMPACT da leistet. Das wird noch deutsche Geschichte schreiben! Leider haben die meisten unserer Bürger nicht die Zeit oder auch nicht den Verstand, gegen den Strom der Medien der Wahrheit auf den Grund zu gehen.

  33. Eveline Kmietzyk sagt:

    @Rodolfo Panetta

    Kluge Menschen können das so runterbrechen, über die Bildsprache, das jeder angebliche Dorftrottel sie versteht.
    König ist immer, der beide Sprachen benutzen kann.

    @ Jürgen: Vielleicht eine Anregung an Compact?
    Eine Anlage mit Comics ? Gesetze erklärt mit Fließ und Flussdiagrammen ala Prof. Hörmann

    Asterix und Obelix sind ja nicht umsonst so erfolgreich.

  34. Eveline Kmietzyk sagt:

    Zur Bildsprache
    Z B Die Waffen, es bereitet tatsächlich Mühe, ohne Vorkenntnisse, sich diese Waffen vorzustellen.
    Aber als Bild ….ruckzuck versteht das jeder Mensch und das ist so wichtig, da jetzt ins mentale Bewusstseinsfeld saubere Information über die Bildsprache einfliessen, die dann auch unbewusst bewusst die Staatsanwaltschaft beeinflussen.

  35. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Panetta: „COMPACT gute Arbeit!“

    Richtig!
    Deshalb weitersagen und abonnieren!

  36. lunaria sagt:

    Mein Gott loewe! Es geht um die parlamentarische Kontrollkomission und nicht um die kurdische arbeiterpartei,
    was soll ihr Posting?

  37. lunaria sagt:

    Es wird immer der Rechtstaat betont. Sicherheits-Behörden gehören auch zur Verwaltung. Was die Mitarbeiter dort tun, sind Verwaltungsverfahren.
    Verwaltungsverfahren schaffen und erhalten die Legitimität der Staatsordnung, sie korrespondieren mit einer funktionsfähigen Demokratie. Die öffentliche Verwaltung unterliegt der Grundrechtsbindung und der Demokratiebindung.

    „Das materielle Grundrecht ist angewiesen auf einen verfahrensrechtlichen cordon sanitaire. Das Verwaltungsverfahren erweist sich als Voraussetzung eines materiellen Grundrechts“
    (Joseph Isensee, in: Handbuch des Staatsrechts, Bd. V, Heidelberg 2000, S. 430)
    Ebenso verpflichtet das Grundgesetz und die Landesverfassungen sämtliche Amtsträger auf uneigennützigen Dienst am Ganzen. Die Gemeinwohlorientierung der Beamten und der Behördenmitarbeiter aller Verwaltungsebenen entspricht nicht nur einem ethischen Gebot sondern leitet sich ab aus den Rechten und Pflichten, die sich aus dem Amt ergeben:

    „Die durch das Amt definierte und disziplinierte Staatsgewalt richtet sich ausschließlich aus auf das Wohl des staatlich verfassten Volkes. …Sie ist resistent gegen den Eigennutz der Amtsinhaber wie gegen Gruppeninteressen, obwohl diese sich im außerstaatlichen Raum legitim entfalten… Der Amtsinhaber ist Treuhänder des Volkes….“
    (Joseph Isensee, Öffentlicher Dienst, in:Benda/ Maihofer/ Vogel (Hrsg.), 1994, Handbuch d. Verf.-rechts, S. 1526)

  38. lunaria sagt:

    Die interessierte veröffentlichte Meinung verzerrt eigentlich den Charakter dieser ganzen Problematik. Ebenso alle Parteien. Es geht hier nämlich ums Eingemachte, es geht um die Organisation des Staates und um die verfassungsgemäße Funktion seiner Institutionen.

  39. Dr. Gunther Kümel sagt:

    DIE ROLLE DES KRONZEUGEN CARSTEN S.
    … und der Zentralrat der Juden in der „brd“.

    Der vom System aufgebaute Kronzeuge, Geheimagent, besorgte angeblich in der Schweiz die Tatwaffe. Dort werden die Ermittlungen aber eingestellt, das Gericht in München läßt die Aussage dieses Mannes als Zeuge nicht zu.

    „S. wurde 1995 wegen versuchten Mordes an einem Nigerianer zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt, vom Brandenburger Verfassungsschutz aber gleichwohl als Quelle geführt und als Freigänger sogar zu Neonazi-Treffen chauffiert.“ („Spiegel“, 19/06.05.2013, S. 39)

    Aber für welchen Geheimdienst wurde Carsten S. – höchstwahrscheinlich als gedungener Mörder – aufgebaut? Und wer in der BRD ordnete an, dass ein verurteilter Ausländermörder im BRD-System (zumindest!) als Spitzel arbeiten sollte?

    „Der damalige brandenburgische Innenminister Alwin Ziel von der SPD bestätigte nun, dass IGNATZ BUBIS (!!!) vom Zentralrat ihn ermutigte, Carsten S. als V-Mann einzusetzen. … ‚Piato‘, so der Deckname des V-Manns, sollte eigentlich wegen des versuchten Mordes – an einem nigerianischen Mann – acht Jahre lang ins Gefängnis.“

    (Hajo Funke, Professor für Politische Wissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, hajofunke.wordpress.com, 29.04.2013)

    Also:
    Welcher Geheimdienst kommt einem Ermittler da als erster in den Sinn?
    Ach so, es wird gar nicht ermittelt?

    Mhm!

    Es ist offenkundig, daß junge Menschen aus der „brd“ für nahezu 100 Jahre alte Greuelgeschichten nur noch ein sehr begrenztes Interesse aufbringen. Sollte an der These etwas dran sein, daß das NSU-Theater dazu dienen soll, die Glaubwürdigkeit dieser halbantiken Geschichten ein wenig aufzuwärmen?

  40. Hingeschaut 5% Club sagt:

    Die Nummer stinkt zum Himmel,aber viele begehen einen Denkfehler,wenn sie davon ausgehen das die beiden Uwes vor Ort in dem Wohnmobil umgebracht wurden.

    Das Feuer hatte als erste mal die Aufgabe den Todeszeitpunkt unbestimmbar zu machen,und erst als zweiten Auftrag die „Knallfrösche“ wie den Brandauslöser zu vernichten.
    Der deutsche VS wurde anscheinend selbst vom Ableben der beiden überrascht,fand irgenwie und irgendwo die beiden Leichen,nun ging es nur noch darum diese beiden bekannten Rechten nutzbringend einzusetzen.
    Man musste also seitens des VS innerhalb kürzester Zeit,also innerhalb weniger Stunden etwas konstruieren.

    Die politische Forderung nach Belegen für einen Rechtsterrorismus ist schon lange spätestens aber seit dem Killer-Freimaurer von Oslo im Raum. So konnte man die beiden VS-Mitarbeiter zbv wenigstens noch nutzbringend verwerten.
    Nun kam man also zufällig wenn auch übereilt in den Besitz zweier Nazitäter denen man alles anhängen konnte,nur die passenden Anschläge hatte man nicht,da halfen die Kollegen vom LKA und BKA mit den Dönermordopfern aus.
    Über Nacht labelte man die Dönermorde zu Terrormorden um.
    Die zwischengelagerten Uwes packte man in ein prepariertes Wohnmobil,nun musste man bloß noch dafür sorgen das sie fernab von VS-und Geheimdiensten aufgefunden werden.

    Also ersann man die Nummer mit dem Bankraub,das würde der Bunzel fressen denn der weiss spätestens seit der RAF das Terroristen sich aus Banküberfällen finanzieren,so konnte man sich selbst als Untergrundfinanzie auch bestens aus der Schusslinie bringen.
    Man organisiert ein zweites Wohnmobil und fingiert mit eigenen Leuten den Banküberfall,zu dem es erst keine Zeugenaussagen zur Flucht gab,später nach und nach die Fahräder und noch später das Wohnmobil ins Spiel gebracht wurden.
    Der Zeuge der später das Wohnmobil gesehen haben will sieht zwei VSler mit dem Wohnmobil,die wiederum verlassen den Ort und sind für Stunden verschwunden.
    Denn Zeugen sollte man sich mal näher ansehen,würde nicht verwundern wenn der zufällig eine alte Stasigeschichte hat,mit der man ihn seitens des VS zu dieser Aussage erpresste.
    Zwischenzeitlich tauscht man die Kennzeichen der Wohnmobile und parkt das preparierte an bekannten Ort.

    Die beiden wurden schon tot dort abgestellt,die bezeugte dritte Person,steigt aus und geht in Deckung und ruft die Polizei,denn es ist wichtig das in solchen Fällen immer die Polizei zuerst am Tatort ist,der VS oder andere Dienste hinterlassen immer einen Beigeschmack,der nach Beteiligung schmeckt.
    Die Polizisten tauchen auf,und nähern sich dem Wohnmobil,plötzlich ferngezündet die beiden Knallfrösche,die die Schüsse simulieren sollen,zeitgleich wird der Brandsatz ferngezündet.
    Wer das Polizeivorgehen kennt,kann das Verhalten der Streifenbeamten vorherbestimmen bzw. berechnen,Eigenschutz geht vor.
    Mit anderen Worten in einem solchen Fall sind Polizisten immer die ersten die bei Schussgeräuschen in Deckung gehen und die Letzten die aus dieser hervorkommen,genug Zeit also für die Flammen.

    Angesichts der Tatsache das deutsche Polizisten keine Löscharbeiten vornehmen schon gar nicht wenn mit explodierenden Gasflaschen oder Kraftstofbehältern bei Campern zu rechnen ist,war klar das man die Feuerwehr abwarten würde.
    So,nun hatte man zwei Fakten geschaffen,man hatte nämlich einen amtlich dokumentierten Todeszeitpunkt,denn die Polizisten anhand der „Schüsse“ festmachen und bezeugen.Totenflecken unpassende Abdrücke werden durch den Brand verwischt,die Körpertemperatur der Leichen verfälscht denn die übliche Messung der Leber-Teperatur macht keinen Sinn wenn Leichen neben Wärmequellen aufgefunden werden.Sollte denoch ein vorwitziger Tatortermittler auf die Idee kommen,könnte man selbst zu niedrige Temperaturen mit dem Einsatz der kühlend wirkenden Löschmittel begründen.Fakt ist das in einem Fall in dem der Todeszeitpunkt durch Zeugen genau bestimmt werden kann,keine solchen Untersuchungen angebracht werden,warum denn auch,die Polizisten als erste Klasse Zeugen haben doch bereits alles dokumentiert.
    Die beiden Uwes können wenige Stunden oder sogar gekühlt einige Tage tot gewesen sein.
    Aber anscheinend nicht lange genug,denn alles was dann folgte war überstürzt,und im Zusammenspiel diverser Dienste ausgeführt.
    Mindestens zwei BRD-Vereine müssen am Wirken gewesen sein,am wahrscheinlichsten BKA und VS,zwei Vereine wo der eine nicht weiß wo der andere gerade den Arsch hat.
    Nur so lassen sich all die Pannen erklären,das BKA liefert die Waffen für die Wohnung und deponiert sie dort auch,neben anderen Beweismitteln,und zündet dann die Hütte an,denn wie sollte man sonst auf dieses Nest aufmerksam machen.Was das BKA nicht weiß,ist die Tatsache das der VS zuvor echte falsche Papiere ausgeben hatte die man besser zuvor gesucht und beseitigt hätte.Hätte der VS die Hütte angesteckt egal ob selbst oder duch die verdeckte Agentin Beate,wüsste man von den Papieren und hätte diese beseitigt um eine Verstrickung zu verschleiern.
    Allein die Waffensammlung der Top-Terroristen ist mehr als lächerlich an Kurzwaffen hatten sie angeblich nur die Dienstwaffe der Polizistin,der Rest abgesehen von der später eingebrachten Ceska ist bestenfalls Kernschrott,aufgebohrte Schreckschusspistolen und alter unzverlässiger Ostblockplunder.
    Aber woher saubere Waffen nehmen wenn nicht stehlen,der Schwarzmarkt fällt in der Zeitnot aus,Aservatenkammern ebenfalls,da die meisten Waffen die dort eingelagert sind bereits eine feste Vita haben,die man nachträglich nicht umdeuten kann.
    Es brauchte aber ein Waffenarsenal denn eine Terrororganisation mit einer Plempe ist nichtmal was fürs Yps-Heft.
    Die Waffen stammen wohl eher aus den BKA oder LKA-Museumsbeständen als aus regulären Aservatenkammern.

    Wer die beiden Uwes umgelegt hat ist schwer zu sagen,der VS eher nicht,denn der warnte die dritte im Bunde ja noch,was dann kam war nur noch die Umsetzung der politischen Forderung nach einem belegten Rechtsterrorismus,und auch nur in dem Bereich arbeiteten die unterschiedlichen Vereine zusammen,denn alle hatten unabhängig von einander schon seit langer Zeit den selben Auftrag.
    Alles was dann an gezielter und abgesprochener Amtshilfe zustande kam war das Angleichen der Geschichte bzw. Beweismittel,siehe das Vernichten der Akten die nicht in das Storyboard passten.
    Die Polizei vor Ort hat man missbraucht und unwissend zu Komplizen gemacht,dazu noch ständig deren Arbeit torpediert,bis man ganz offiziell die Ermittlungs und Tatortarbeit übernehmen konnte.
    Wie gesagt ein zu frühes in Erscheinung treten bzw. auf den Plan treten würde nicht nur die Polizisten sondern auch die Medien und Öffentlichkeit stark verunsichern.
    Solche Nummern müssen immer von Unbeteiligten entdeckt bzw. angezeigt werden,in dem Fall brauchte man aber Polizisten als Auffinder denn man brauchte eine Todeszeitangabe an der nicht zu rütteln ist,bei zivilen Zeugen ist alles ein ganz anderer Werdegang da die als unzuverlässig gelten.

  41. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Hingeschaut:

    Ja, so könnte es ungefähr abgelaufen sein.
    Vielleicht passen manche Details nicht, denn z.B. der Bankraub ist doch (so weit ich weiß) kaum zu bestreiten.

    Jedenfalls ist die Behauptung, es habe eine Art „stillen Rechtterrorismus“ gegeben, absurd.

  42. wenn dieser Prozess kein inszeniertes vorzeitiges spektakuläres Ende findet, könnte er zum Rohrkrepierer für diverse Staatsorgane nebst Mitarbeitern werden.Beachtung sollte auch das Ableben in der nächsten Zeit bei diesen Organen finden.

  43. Hingeschaut 5% Club sagt:

    Was ist an dem Bankraub nicht zu bestreiten?Gibt es auch nur ein Foto von einer Überwachungskamera oder waren die gerade zufällig wegen Inspektionen außer Betrieb?

    Die ganze Nummer incl. aller zugesprochenen Handlungen sind sowas von sinnfrei das man als normaler Mensch nur den Kopf schütteln kann.
    Es geht schon bei der Auswahl der Dönermordopfer los,die gesamte Rechte erklärt das sie nichts gegen Ausländer hat die hier einer ehrlichen Arbeit nachgehen und zb. Restaurants oder Geschäfte betreiben.
    Lediglich die kriminellen Ausländer und die ganzen Transferzahlungsempfänger will man nicht haben sprich loswerden.
    Die legen aber nicht etwa stadtbekannte Dealer oder Zuhälter um,oder auch nur schmarozende Auslämder,nein die legen die um gegen die die Rechte nach offiziellen Aussagen nichts hat.

    Weiter im Text angeblich sind sie so kaltblütig und abgebrüht das sie zwei bewaffnete Polizisten überfallen und rücksichtlos über den Haufen schiessen,das alles ohne mit der Wimper zu zucken.
    Als Grund wird die Waffenbeschaffung angeben,was schon an sich so schwachsinnig ist das selbst ein geistig behinderter TV-Junky nicht auf eine solche Idee käme.

    Dienstwaffen,und das weiß jeder sind besten und bis ins letzte Detail registriert und immer als solche bestimmbar.Schon eine abgeschossene Patronenhülse würde umgehend die Verwendung der dazugehörigen Dienstwaffe aufzeigen.
    Wer immer mit der Waffe auch nur in die Decke eines Bankschalteraum schießt hat umgehen den gesammten Verein an der Backe weil er als Polizistenmörder auf der Fandungsliste ganz oben stehen würde.
    Dazu ist das Waffenmaterial das sie hatten eher ungeeignet um damit ausgebildete und bewaffnete Polizisten anzugehen.
    Die offizielle Begründung wie die Mitnahme der Waffe macht keinen Sinn jedenfalls nicht in dem Zusammenhang.

    Bei den Polizisten,Mord stand schon früh eine Geheimdienst- Beteiligung im Raum,bei denen ist es üblich zb. die Waffen mitzunehmen um sie zum gegebenen Zeitpunkt einem anderen unter zu schieben,das ist dort normale Praxis.
    Dann würde die mitgenommenen Waffe wie deren späteres Auftauchen auch wieder einen Sinn ergeben.

    Beide Feuer ergeben keinen Sinn,wie das aussitzen in dem Wohnmobil über Stunden,ganz so wie der Doppel-Selbstmord sinnfrei ist.
    Sie sitzen mit ihren Schrotflinten im Wohnmobil,das von außen nicht eingesehen werden kann,warum warten sie nicht ab bis einer der Polizisten etwa sein Ohr an die Tür legt um zu lauschen oder warten ab bis der anklopft.
    In dem Fall schießt einer auf Kopfhöhe durch die geschlossen Tür wärend der zweite Uwe den weiteren Polizisten beschießt.
    Warum die plötzlichen Skrupel,das sie die nicht haben,haben sie doch angeblich schon bei der Kiesewetter bewiesen.

    Egal sie nehmen keine bei Rechten verhassten Polizisten mit auf die lange Reise viel mehr beschließen sie feigen Selbstmord,legen aber noch ein Feuerchen damit die,….ja damit was erreicht wird?

    Die Spuren und Beweise zu verwischen macht keinen Sinn wenn ich vorhabe mich aus dem Leben zu stehlen,das macht nur einen Sinn wenn ich eine Flucht im Sinn habe.
    Wenn ich tot bin kann es mir egal sein was mir angelastet wird,daher brauche ich auch nichts verwischen.

    Dazu kommt das es auch aus einer anderen Betrachtungsweise keinen Sinn ergibt,denn angeblich sind sie ja stolz auf ihre NSU-Taten rühmen sich doch damit in dem sogenannten Bekennervideo.Wenn sie sich also der Taten nachträglich rühmen wollen,dann wollen sie auch das man ihnen diese Taten lückenlos nachweisen kann,damit ja kein Zweifel an ihrer Ruhmestat bleibt.

    Wie schwachsinnig diese offizielle Aussage ist,beweist schon die angebliche Zschäpe-Handlung,denn wärend die beiden Uwes angeblich noch kurz vor Hosenknopf alle Spuren beseitigen wollen,hat die blöde Kuh nichts besseres zu tun als angeblich die Belege für ihre Taten per Posteinwurf zu verbreiten.

    Hier passt nichts aber auch garnichts,jeder Polizist würde sich am Kopf kratzen,doch das verhinderte man in dem man den Uwes die Kiesewetter Dienstwaffe unterschob.Damit galten sie als Polizistenmörder und jeder Polizist würde sich gegen sie solidarisieren,selbst der Polizist der aus eigenen Untersuchungen zweifelhaftes festgestellt hätte, würde nun nichts mehr sagen,denn Polizistenmörder entlastet man nicht.

    Hier gab es eindeutig ein eilig zusammengestelltes Story-board,das an die politische Forderung nach einem belegten Rechtterrorismus ausgelegt war.
    In der Kürze der Zeit kommt es immer zu unpassenden Momenten,wenn man vollkommen fremde Akte einem neuen Sinn geben will.
    Die Eile in der alles zusammengefügt wurde,lässt nur den einen Schluss zu das der VS die beiden Uwes tot geerbt hat.Offiziele Leichenkeller fallen also flach,auch LKA und BKA wie der VS können nicht einfach irgendwelche Leichen in offiziellen Einrichtungen einlagern,nebenbei werden die selbst gekühlt nicht besser.Es gibt nur ein kurzes Zeitfenster in dem man sie gekühlt aufbewahren und anschliesend zumindest optisch als frisch zu verkaufen kann.
    Denn man ist auf die Polizei die nicht eingeweiht ist angewiesen,der Tatortermittler der polizei würde sofort erkennen das Leichenflecken wie das ganze Aussehen der Leichen nicht zu dem angeblich erst kürzlichen Todeszeitpunkt passt.
    Es bestand also die Aufgabe eine Situation zu schaffen in dem der Todeszeitpunkt wie Sterbeort unzweifelhaft feststeht.Ein ganz normales Feuer mit den zwei Leichen drin,das etwa von Anwohnern gemeldet wird,erfüllt diesen zweck nicht.Dort könnte man zwar den Ausbruch des Feuers zeitlich einkreisen aber nicht den Todeszeitpunkt,und um den geht es in der Hauptsache,der ganze Rest ist nur Theater das inszeniert wurde um alte Leichen als frische auszugeben.So bräuchte man nicht beantworten wie es zum einen zu dem Tot der beiden kam,und wer dafür verantwortlich ist.
    Die beiden Polizisten vor Ort bezeugen den Todeszeitpunkt wie den Sterbeort,das alles obwohl sie die beiden nicht lebend zusehen bekommen haben im Prinzip überhaupt nichts gesehen haben,und auch nichts bezeugen können ausser maximal zwei Knallgeräusche,die sie als Schüsse ausgelegt haben,aber auch nur deshalb weil sie ja mit der Ansage im Ohr unterwegs waren,das sich bewaffnete Bankräuber im Fahrzeug befinden.Nichts ist belegt keiner hat sie lebend gesehen die Leichen wurden in Bezug auf Todeszeitpunkt nicht untersucht selbst der Sterbeort ist nicht klärbar.Das alles nur wegen der Beobachtung der Polizisten die nichts gesehen haben können.

    Der ganze Rest ist lediglich die Vermutung der beiden Polizisten,aber kein Fakt,zu dem wird es erst durch die Polizeiaussagen.

    Was ist mit dem Türken VS-V-mann der schon vor Jahren im Besitz der Mordwaffe gewesen sein will,und diese dem BKA und LKA quasi zum Kauf angeboten hat.Die damaligen Medien muckierten sich darüber das unsere Behörden diesen Deal platzen liessen.
    Wie kommen die Uwes Jahre später angeblich in den Besitz der Ceska die nach Aussagen des Türken der sie in Besitz hatte in einer Schweizer Villa eingelagert war?
    Haben die Türkenhasser die sie ja sein sollen auf der anderen Seite Waffengeschäfte ausgerechnet mit den verhassten Türken gemacht?
    Nichts aber auch garnichts passt da zusammen,andersrum passt aber alles zusammen.

    Wenn ich ein story-board nach meinem Einwurf anfertige,dann passt da garantiert alles zusammen und ergibt obendrein noch einen Sinn,denn das ist das maßgeblichste überhaupt,kein Mensch handelt sinnfrei wenn er was macht verfolgt er damit ein Ziel sein Handeln hat einen Sinn wenn es auch krude Ziele sein mögen,aber aus den Augen des Täters ergeben seine Handlungen auch nachträglich einen Sinn.
    Das ist im Fall der Uwes wie im Fall der Beate nicht der Fall,dort ergibt nichts einen Sinn,ganz im gegenteil trifft das genaue Gegenteil von dem zu was sie eigentlich nach offizieller Begründung im Sinn gehabt haben müssten.

    Sie verschleiern nichts,sie verdecken nichts,sie setzen weit sichtbare Leuchtsignale auf das man ja auch auf das letzte detail aufmerksam wird.
    Allein Zschäpes angeblicher Abgang mit dem Feuer ist sowas von sinnfrei das es nichtmal mit Blödheit erklärt werden kann,da ist vorsätzliches Handeln im Spiel.
    Bleibt nur die Frage wer da vorsätzlich gehandelt hat die Zschäpe wohl kaum,die muss in echter Angst gewesen sein den sie flüchtet ja förmlich in die Arme der Justiz.

    Seht euch die einzelnen Auswirkungen an,und fragt euch dann in welchen Zusammenhang sie einen Sinn ergeben.
    Die Zschäpe hätte frühestens aus den Medien vom tot der beiden Uwes erfahren können,die wurden recht früh mit ihren Echtnamen genannt. Für Zschäpe war die einzige Bedrohung die eigene Nachbarschaft,doch die konnte mit den Echtnamen der beiden Uwes nichts anfangen.Die Zschäpe hätte Stunden gehabt um sich in aller Ruhe abzusetzen verkürzt ihren Vorsprung aber mutwillig selbst durch das Feuer,ausgerechnet sie,die so Untergrund und Abtauch erfahren ist.WER SOLL DAS GLAUBEN????

  44. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Hingeschaut:

    Klingt alles plausibel.
    Leider bin ich selber nicht so fit in allen Details, daß ich diese Version unbesehen übernehmen könnte.

    Am meisten wundere ich mich über den aufgesetzten Namen „NSU“. Er taucht wohl erstmals im Video des Rosa Panthers auf? Eine Zelle, die aus ideologischen Gründen mordet, würde sich nur dann einen „Namen zulegen“, wenn sie mit einem Bekennerschreiben an die Öffentlichkeit ginge. Dies ist überhaupt der Sinn eines solchen angeblichen Terrors.
    Man wird ja nicht annehmen können, daß die drei statt ihrer Vornamen immer sagten: „Du, NSU-Genosse, reich mir doch mal die Butter rüber!“

    Ich glaube, daß wir unsere Informationen und Vermutungen jeweils an die Verteidigung Zschäpes weitergeben müssen.
    Sie soll ja vom System verurteilt werden, ganz egal, was die Öffentlichkeit dazu meint.

  45. Hingeschaut 5% Club sagt:

    Es ist erstaunlich das selbst angebliche Kritiker und Zweifler wie uns Jürgen,ohne die geringste Not von einem Teil der Morde ausgeht.
    Nicht einen Beweis gibt es dafür nichtmal einen Beweis für die Verwicklung des VS.
    Der damalige türkische graue Wolf mit VS-Hintergrund ist der ideale Kandidat,zumal er seine Beteiligung ja selbst eingeräumt hat.
    Der hat aber nicht im Auftrag des VS oder einem anderen deutschen Dienst gemordet,sondern Ziele der türkischen grauen Wölfe umgesetzt,wenn es also Geheimdienst- Aufträge waren dann die des türkischen Geheimdienst.es ist kein Geheimnis das die grauen Wölfe die hier von den Medien und Justiz unbehelligt schalten und walten nur so vom türkischen Geheimdienstlern gespickt sind.
    Der deutsche VSler“kleiner Adolf“ den uns Jürgen immer anprangert passt dann sehr wohl ins Geschehen,nur nicht als der Mörder als den uns Jürgen ihn immer verkaufen will.

    Der VS traut niemanden der nicht verbeamtet ist also quasi gelernter VSler ist.Angestellte und Freiberufliche VS-leute werden immer überwacht..Da wo du einen VS-V-Mann hast ist auch immer ein fester Mitarbeiter in der Nähe von dem der V-mann nichts weiß,da jeder V-Mann seinen eigenen Wachhund bekommt wimmelt zb der thüringer Heimatschutz nur so von VSlern,wobei der eine den anderen nicht kennt bzw. von dem anderen weiß.
    Der Türke der sich dem VS angedient hat,wird also zb. vom „kleinen Adolf“ auf Schritt und Tritt überwacht,dann ist es auch zu erklären warum er an einigen Tatorten bzw. in unmittelbarer Nähe war.
    Das alle Morde von ein und dem selben Täter begangen wurden ist schon deshalb Schwachsinn weil zwei verschiedenen Waffen verwendet wurden,ein Täter hätte die gesamte Serie auch mit einer Waffe abgearbeitet,mitten drin die Waffe wechseln ergibt ebenfalls keinen Sinn.Entweder will man ein Zeichen setzen und erledigt alles mit einer Waffe,oder man will einen Zusammenhang verschleiern,dann begeht man jede einzelne Tat mit einer anderen Waffe,demnach neun Tote gleich neun benötigte Waffen.
    Es wäre mal interessant zu klären welche Nationalität die Opfer wirklich haben,ich gehe von Kurden aus weil es immer nur türkischstämmig heisst.
    Der Konflikt zwischen den türkischen Nationalisten also türkische Nazis mit Namen graue Wölfe,und den marxistischen PKK-Kurden ist nicht neu.
    Der türkische Geheimdienst hat immer türkische Rechte verwendet um kurdische PKKler zu beseitigen oder zu bekämpfen.
    Dieser bekannte konflikt wird in der deutschen Öffentlichkeit permanent ausgeblendet,weil sich der Bunzel mit Recht daran stören kann,das fremde Konflikte in unserem Land ausgetragen werden.Die politische wie mediale Sprachregelung trägt dem nur Rechnung.Ob der eine Grieche wirklich Grieche oder viel eher Zypriot und damit ebenfalls tükischstämmig sein kann,ist ebenfalls nicht geklärt.
    Wie überhaupt in dem ganzen Fall nichts geklärt ist und auch nie wird,denn unsere Politiker haben schon alles entgültig und vorab besiegelt in dem sie all die Opferzeremonien abgehalten haben.
    Ich arbeite gerade an einem chronologischen Story-Board,das alle Infos beinhaltet die zwar bekannt aber plötzlich unter den Tisch gefallen sind,wenn es fertig ist stelle ich es ein,ihr werdet staunen,versprochen.

  46. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Hingeschaut

    Ihre Vermutungen zu der Fiktion der „Terrorzelle NSU“ sind durchaus zulässig und haben einiges an Wahrscheinlichkeit für sich. Ich halte es aber für unangemessen, die akribischen Analysen von COMPACT so negativ darzustellen.

    COMPACT ist auf weiter Flur DAS EINZIGE MEDIUM, das sich der pauschalen Verurteilung mit sehr guten Argumenten entgegenstellt. Es ist vollkommen kontraproduktiv, dies demontieren zu wollen.

    Sicherlich gibt es in dieser heißen Angelegenheit fast täglich neue Informationen und es ist wichtig und verdienstvoll, alle Aspekte immer wieder zu durchdenken und alternativ zu betrachten. Aber es besteht ein fundamentaler Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und dogmatischer Ablehnung des bislang Geleisteten.

    Übrigens trete ich dafür ein, daß alle diese Informationen und Betrachtungsweisen auch den Verteidigern von Frau Zschäpe und Herrn Wohlleben zur Verfügung gestellt werden.

  47. Dr. Gunther Kümel

    ich hatte auch schon die Idee mit den Zschäpe Anwälten Kontakt autzunehmen. Bin mir aber über deren Verteidigungs-Strategie,Wille und Leistungsbereitschaft noch nicht so richtig im klaren.
    Sollte das Anwaltstrio einen extremen Ehrgeiz, im Rahmen ihres Berufskodex und der Ethik, bei der Aufklärung und Verteidigung an den Tag legen, könnte das nicht unbedingt der Karriere dienlich sein.
    Handelt es sich bei diesem Prozess doch um den widerlichsten Abschaum der BRD-Gesellschaft, die das schlimmste begehbare Verbrechen begangen haben, welches ein BRD-Nazi begehen kann.Das Urteil kann dementsprechend nur lauten….HÖCHSTSTRAFE…..plus Zuschlag.
    Die Verteidigung die in diesem Schmutz wühlt, um der Wahrheit zu ihrem Recht zu verhelfen, wird sich dabei auch unweigerlich schmutzig machen. Es wird immer etwas hängen bleiben.
    Bei diesem Prozess steht viel auf dem Spiel.

  48. Hingeschaut 5% Club sagt:

    @Dr.G.K.

    Unangemessen finde ich,das man ohne Not auch nur einen Teil der Vorwürfe als Taten der beiden Uwes einräumt.
    Das ergibt nämlich bei genauer Hinsicht ebenfalls keinen Sinn,entweder haben sie alle oder keinen der Morde begangen,warum solten sie damit anfangen und ein anderer führt es fort,oder sie springen mitten in der Serie ein und wieder ein anderer führt die Serie zu ende,oder sie vervollständigen was andere angefangen haben.
    Das alles macht keinen Sinn nichtmal das Argument Trittbrettfahrer bzw. Täter ist von Hand und Fuß.
    Alleine die Auswahl der Opfer spricht nicht für einen deutschen Nationalisten schon dreimal nicht für einen der in einer politischen Vereinigung sprich Kameradschaft tätig war.
    Dazu kommt das der besagte THS sehr enge Kontakte zur NPD bzw. zu einzelnen NPDlern hielt.
    Ich kenne viele bekennende Nationalsozialisten keiner würde sich ausgerechnet an arbeitsamen Gewerbetreibenden vergreifen.
    Ausländerhass als Mordmotiv ist in dem Fall schwachsinnig,weil solche „rechte“ Täter keinen Rückhalt im eigenen Umfeld finden würden.

    Wer so etwas wie den angeblichen NSU aufbaut oder aufbauen will,errichtet keine Eintagsfliege,wer so etwas plant und ausführt rechnet mit Nachahmungstätern,eben damit das andere sich mit der selben Sache solidarisieren.
    Wer so etwas anfängt will etwas anstossen eine Reaktion aus den eigenen Reihen oder staatliche Überreaktionen die noch mehr feindliche Gesinnung auf den Plan rufen soll.
    Selbst eine Opferreaktion wie etwa ausländische Bürgerwehren und deren Gehabe hätten etwas bewirkt.

    In der Hauptsache dürfte es aber wohl bei so einer Aktion eher so sein das man als Vorbild“Zelle“ andere unabhängige Zellen insperieren will,quasi nach dem Model Alkaida.

    Das würde aber zum ersten nur einen Sinn ergeben wenn man einen Opferkreis zb. Dealer Zuhälter oder ähnliche saubere Kulturbereicherungen auf der Liste hat,mit denen sich jeder einverstanden erklären könnte.

    Das selbe Problem hatte ja die Alkaida,hätte die sich auf militärische Opfer sprich US-Soldaten eventuell noch Zivilangestellte des Militärs usw. festgelegt,so wäre ihr die gesamte moslemische Welt im Geiste gefolgt,doch von den meisten Opfern insbesondere der molemischen Opfer die entweder gezielt oder auch nur inkauf genommen wurden,musste sich doch jeder halbwegs denkende Mensch distanzieren.

    Als weiteres müste ich um Nachahmer zu rekrutieren schon zu aktiven Zeiten auf mich aufmerksam machen,allein das es kein Bekennerschreiben etc. gab,spricht also nicht dafür das der oder die angeblich rechten Täter es eine solche Zellenbildung die durch ihre Vorreiterolle aktiviert würde,abgezielt haben.

    Zumal welche Vorbildfunktion sollte es bei der Zielauswahl haben?
    Könnte man es ernsthaft erwarten das andere latent auländerfeindliche Spiessbürger es gutheissen würden das ihr ansonsten beliebter Wirt,Kioskbetreiber oder Pizzakurrier zukünftig als Freiwild angesehen werden soll?

    Hätten sie eine Strassenggang,die ihre deutsche Nachbarschaft terrorisiert ausgewählt und die beseitigt,hätte das ganz anders ausgesehen.Zum ersten hätte es selbst in der spiessigsten Bunzelbude eine heimliche Zustimmung geben,die Politik hätte es mächtig schwer gehabt diesen Toten einen Opferstatus a la Unschuldslamm anzuheften,aber viel wichtiger,es wäre mal ein echter Anstoss gewesen,damit hätte man etwas ausgelöst.
    Denn andere junge Heissblütige hätten es sehr schnell für möglich erachtet auf gleiche Weise die eine oder andere Strassengang aufzulösen.Viel wichtiger aber ist das sich spätestens nach der zweiten Gangauflösung nach dem selben oder ähnlichen Muster eine Gangreaktion erwirken liesse.Alles was diese Gangs dann machen könnten wäre Stärke zeigen,härter und agressiver als zuvor aufzutreten,damit würden sie aber die letzten deutschen Zweifler auf den Plan rufen und nach einer grösseren Auflössungszustimmungshaltung wie Bemühung betteln.

    Die Opfer ergeben als gezielte Taten keinen „Rechten“Sinn im wahrsten Sinn des Wortes,vieleicht mal einer zum warm machen,das wäre möglich gewesen,aber dann ganz gezielt nach dem gleichen Muster so fortfahren?
    Das passt nicht.

    So wie die mächtige Zahl der Banküberfälle wie die erbeuteten Summen nicht passen.
    Eine Untergrundorganisation überfällt Banken in erster Linie um sich auszurüsten bzw. um aufzurüsten oder besser auszustatten,und erst in zweiter Linie um sich zu unterhalten sprich ernähren usw……

    Die sollen angeblich eine Untergrundterrorzelle gebildet oder im Aufbau betrieben haben,schön und gut,dann passt die ganze Lebensart die nicht gerade billig und unauffällig ist nicht dazu.

    So wie die Ausstattung dieser Terrorkämpfer zum einen nicht zu ihren Aufgaben und Zielen passt,als zum anderen angesichts ihrer finanziellen Ausstattung ihre Waffensammlung mehr als dürftig ist.

    Mit dem Geld das sie angeblich erbeutet haben sollen,hätten sie selbst als blutige Anfänger und Scenefremde bessere Waffen erwerben können,und das vollkommen problemlos.
    Denn am Ende bestimmt auf dem Schwarzmarkt nicht wen du kennst sondern was du anlegen kannst.
    Ab einer bestimmten Summe kannst du auf jedem Kiez einen x-beliebigen ansprechen,und der wird sich bei dem Schnitt den er sich errechnen und machen kann mächtig ins Zeug legen selbst wenn er sonst mit Waffenhandel weniger am Hut hat.

    Aber die fahren in Urlaub und verpulvern die Kohle für jeden Furz und Feuerstein,und gehen mit spätpupertären Spielzeugkanonen auf den Kriegszug.

    Auch ist Waffentechnisch wie bei den Tötungen keine Steigerung zu erkennen,sie kommen nicht auf die Idee sich zu sagen,“mensch das lief mit der Assi-Plempe so gut,mit der nächsten Kohle holen wir uns einen richtigen Kracher und legen gleich fünf Kanacker auf einen Schlag um,das Riskiko ist ja das selbe“…..Die holen sich kein MG oder Sturmgewehr um mal eben im Vorbeifahren richtig Ach-Mett zu machen,dafür war ihr Ausländerhass dann wohl doch nicht ausgeprägt genug,oder wie sollen wir das verstehen?

    Es passt nicht zu einem nicht zu zwei oder drei Taten,das passt in kein Denkmuster,und weil es nicht passt müssen sich unsere offiziellen Sprechblasen ja auch so verbiegen,und wann immer man nach dem Sinn fragt kommt,nichts außer man kann nicht wissen was in solch kranken Köpfen vor sich geht,…man wisse nicht….jaja is klar.

    Compakt ist wahrlich das einzige kritische Magazin viele Sachen sind auch akribisch verfolgt,aber man glaubt anscheinend selbst gerne an solche Teilvorgänge seitens der Uwes oder auch des VS.
    Das mag an der linken Gesinnung von uns Jürgen liegen,die trauen den Rechten eh alle Schweinerein zu,und den einstigen Komunistenjagt-Verein VS hasst man sowieso als guter Linker.
    Das ist ja das Problem,das nie oder nur seltenst aus der eigenen Denke entsprungen werden kann.
    Die alten Feindbilder bleiben die alten Feindbilder wie würde man denn auch vor sich selbst dastehen wenn man sich eingestehen müsste das man über Jahrzehnten den falschen verlogenen roten Ideologien wie Utopien nachgelaufen ist,und am Ende sogar zugeben muss das die andere Seite in all den Jahren Recht hatte,und das all das Hassenswerte was man den rechten so entgegen gebracht oder vorgehalten hat nur auf Lügen basiert.

  49. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ HJS: „Kontakt zur Verteidigung“

    Freilich ist nicht sicher, daß die Informationen von der Verteidigung optimal genutzt werden. Aber die Informationen erst einmal an die Anwälte weiterzuleiten, ist alles, was wir selbst tun können. Unterlassen wir es, könnten Vorwürfe berechtigt sein.

    Die Anwältin von Wohlleben hat bereits CONTACT-Spezial in den Prozeß eingeführt, leider hat sie das „NSU“-Sonderheft nicht (noch nicht?) als Beweismittel benannt. Auch die Zschäpe-Anwälte sollten die Informationen erhalten.

    Das kann (u.U.) durch JÜRGEN ELSÄSSER geschehen?

  50. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Hingeschaut:

    Sie haben recht damit, daß ganz genau ermittelt werden muß, was die dreie denn nun tatsächlich getan haben und was nicht. Auch richtig, daß es keine sicheren Beweise gibt.

    COMPACT analysiert alles so akribisch wie nur möglich und stellt einige Vermutungen darüber an, was denn eigentlich vor sich gegangen ist und welche Rolle die beiden Uwes und Frau Zschäpe gespielt haben.

    Man kann diese oder jene Vermutung für wahrscheinlich halten, das ist eigentlich nicht so wichtig. Fest steht, daß die offizielle Story von den Rechtsterroristen erstunken ist.
    So war das auch bie 9/11: Die Leute haben eine große Zahl einander widersprechender Thesen und Vermutungen vorgebracht. Man kann die meisten nicht sicher ausschließen.
    Aber eines istr felsenfest sicher: Die offizielle Story ist eine Lüge.

    Und alleine daraus, daß solche Lügen erzählt und verfolgt werden, kann man schon erkennen, daß wir verarscht werden.
    Diese Erkenntnis ist die Hauptsache!
    Wenn erst genügend viele Menschen diese Erkenntnis gewinnen, dann ist das vasallenregime am Ende, dann geht es Merkel wie Honnecker 1990.

    Aber die Rolle von COMPACT im politischen Leben sehen Sie nur unvollständig:

    COMPACT hat nicht die Funktion, dieser oder jener Ideologie die Weihe der Wahrheit zu erteilen. Jeder hat andere Vorstellungen, keiner braucht die zu ändern. Informationen werden ausgetauscht und manchem öffnen sich neue Bewußtseinsfelder.

    Aber ALLE SEITEN stimmen darin überein, daß die Verarsche ein Ende haben muß!

  51. Hingeschaut 5% Club sagt:

    @DR.G.K.

    Ja genau die offizielle Version ist eine Lüge,daher mein Vorwurf warum man dann im Compakt die offenkundige Lüge in Teilen aufgreift und stützt,zumindest was die Dönermorde angeht besteht da keine Notwendigkeit auch nur von einen Mord auszugehen.
    Denn an der ganzen NSU-Scheisse ist nur ein Teilaspekt relevant und das für die Zukunft des ganzen deutschen Volkes.
    Hier wird nämlich an einer neuen Gesammtschuldkult geschnitzt,denn wie aus einem anderen bekannten Schuldkult hervorgegangen,wird man uns allen über Generationen auch in diesem Fall die Gesammt-Verantwortung zuschieben.
    Wir dürfen eines nicht vergessen,wir sind das Volk in dem ein latenter Rassismus herrscht,das haben unzählige Studien behauptet,damit gilt es als bewiesen,weil es dem politischen Komplex entgegen kommt.

    Hier wird an einer neuerlichen deutschen Verantwortung für einen neuerlich von Deutschen begangenen Völkermord gestrickt.
    Damit wir uns nicht falschen Illusionen hingeben sei an dieser Stelle festgestellt das bereits im Zuge des altbekannten Völkermordvorwurfs unumstöslich festgehalten wurde das es nicht auf die genauen Zahlen ankommt.
    Im Zuge der schon vor langer Zeit immer schwieriger aufrecht zu erhaltenden Opferzahlen,an dem der Völkermord festgemacht wurde,haben findige Erfinder bzw. Nutzniesser eine einfache und einprägsamme Formel aufgestellt.

    Die natürlich und wie sollte es auch anders sein in altbekannter Manier auf nur Deutsche zutrifft bzw. anzuwenden ist.

    Diese einfache Formel besagt nämlich,das es nicht auf die Zahl ankommt,sondern das es schon ausreicht wenn von Deutschen auch nur ein Auserwählter wegen seiner Auserwähltheit verfolgt und zu tode gekommen ist,dies als Völkermord zu werten ist.
    Was für eine weise und vorausschauende Formel,wo doch den damaligen Geschichts-Strickern eine industrielle Vernichtungsanlage nach der anderen verloren ging.

    Diese Formel,die natürlich und vollkommen selbstverständlich nur gegen Deutsche anzuwenden ist und auch nur gegen diese Bestand hat,einmal zugrunde gelegt und von dieser ausgehend,so haben wir den perfekten neuerlichen Völkermordvorwurf.
    Diesmal begangen von einer aktuellen Generation,er ist also noch viele viele Jahre Ver- und auswertbar.

    Dieser Formel zugrunde reicht es aus,wenn auch nur ein Mensch wegen was auch immer verfolgt oder getötete wurde,im Fall der Dönermorde haben wir neun damit acht mehr wie wir für einen Völkermordvorwurf benötigen.

    Die neuerlich gebildeten Interessenverbeände arbeiten ja schon vorab an einer dogmatischen Festlegung,in dem schon vorab an Denkmälern und Mahmalen gearbeitet wird,natürlich mit freundlicher Unterstützung der BRD-Politiker.

    Nichts ist untersucht nichts ist bewiesen nichts ist gerichtsfest,aber der neuerliche Nazi-Opfer-Status ist bereits politisch zementiert.

    Angesichts altbekannter vorgehensweisen,ist die Frage nach der auf zwei Jahre festgelegte NSU-Prozess-Zeit irrelevant.
    Denn in zwei Jahren wird sich kein Schwanz mehr dafür interessieren dieser Prozess wird aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit verschwinden,so der Plan.

    Dafür ist es unablässsig,das ich die Öffentlichkeit zuerst mit der täglichen NSU-Schrott Dosis mehrmals am Tag und auf jedem Kanal und in jedem Medium,quasi überdosiere.

    Bis sich auch der letzte Bunzel gelangweilt abwendet,frei nach dem Motto“nich schon wieder“.
    Ist dieser Zustand in der breiten Masse erreicht und wir sind schon kurz davor,werden es diverse interessenverbände einfacher haben ihre Bedingungen zu diktieren,denn es geschieht ausserhalb des Focus der breiten Öffentlichkeit.
    In zwei Jahren wird nichts rauskommen ausser das der NSU-Fall den Offenkundigkeits-Status erhält,den hat er ja jetzt schon durch die Politiker und Interessenverbände erhalten.
    In zwei Jahren darf an diesem Fall nicht mal mehr gezweifelt werden,das gilt dann schon als leugnen und dann greift der altbekannte §130……so nu wisst ihr auch warum der Prozess auf eine solche Zeit in die Länge gezogen werden soll.Mit dem netten Nebeneffekt das man sich so ausreichend Zeit verschaft gat noch den einen oder anderen Unbequemen politisch zu entsorgen,sprich als Rechtsterrorist mit anzuklagen,man kann ja heute noch nicht wissen wen man nächstes Jahr losweden will.

    Die hier schon gestellte Frage,wie man über so lange Zeit das Interesse an dem Fall aufrechterhalten will,ist damit beantwortet,……nämlich gar nicht.

    Das genaue Gegenteil ist geplant,schon heute winkt die Masse ab wenn man nur das Kürzel NSU erwähnt,selbst die offenkundigen Widersprüche sind dem was folgt dienlich.
    Denn die breite Masse glaubt nicht an den NSU-Schrott,dafür haben all die veröffentlichten Pannen und Widersprüche gesorgt,aber genau damit hat es sich aber auch für die Masse erledigt.
    Das Spiel ist bereits gespielt und in den Köpfen der Masse gewonnen.
    Das Interesse bei Lieschen Müller und Otto Meier ist bereits erloschen,denn in deren Köpfen gab es schon lange ein im Zweifel für den Angeklagten Freispruch,das war auch so gewollt.

    Denn damit gehen die kritischen Denker als moralische Sieger vom Platz,und was da noch kommt ist letztlich egal,denn die Uwes sind tot den schadet oder nutzt eh nichts mehr.
    Nebenbei hat man sich selbst nichts vorzuwerfen,was soll das also ändern,egal was da nach zwei Jahren rauskommt oder nicht,..is ja eh erfunden und erlogen.

    Die Ziele die verfolgt wurden sind schon lange erreicht,das Interesse schon lange gestorben mit dem künstlich aufrechterhaltenen Medien-hype wird genau das Gegenteil erreicht und der Bunzel wie geplant bis in den letzten Winkel seines Hirns abgestumpft.

    Der winkt doch jetzt schon ab,und antwortet teilgenau es geht doch jetzt sowieso nur noch um Geld für die Hinterbliebenen,und wendet sich gelangweilt ab.

    Wenn er wüsste wie groß die Masse der politisch geplanten Hinterbliebenen in Wahrheit ist,würde er sich erheben,doch für eine solche komplexe Denke ist die Masse zu blöd und die deutschen Intellekuellen zu naiv und unbedarft.

    Die deutsche Verantwortung 2.0 ist bereits installiert und keiner hat es begriffen,wenn sie aus ihrem Schlaf aufwachen dürfen sie bereits nichts mehr dagegen sagen weil es Strafen nach sich zieht,also hält man wie gewohnt in der Öffentlichkeit das Maul und wettert nur noch heimlich auf dem Klo vor sich hin…..politisch gesehen alles bestens gelaufen,man könnte sagen im Westen nichts neues.

    Schöne Grüsse

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