Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Podiumsdiskussion Wagenknecht/Popp abgesagt

Podiumsdiskussion-Sarah-Wagenknecht-Andreas-Popp-abgesagtHat die Linkspartei Angst vor Kontroversen? Bei COMPACT findet die Debatte aber statt: auf unserer „Geldwerkstatt“ am 22. Juni in Berlin

Viele haben sich schon gefreut auf die Debatte: Am 24. April sollte es zu einer großen öffentlichen Podiumsdiskussion zwischen der intelligentesten Politikerin der Linken und einem herausragenden Protagonisten eines neuen Geldsystems kommen: Sahra Wagenknecht versus Andreas Popp. Wagenknecht hat ihren leninistischen Antikapitalismus in den letzten zwei Jahren, wohl nach Diskussionen mit Oskar Lafontaine, in der Kurzzeitperspektive auf die Adenauer/Erhardsche Vision einer „sozialen Marktwirtschaft“ hin präzisiert. Das klingt gut, hat aber einen entscheidenden Schwachpunkt: Wagenknecht geißelt das Euro-System, will aber keinen Austritt aus diesem Zwangsregime, sondern nur Reformen innerhalb der Euro-Zone. Ganz anders Andreas Popp, für den der Euro-Austritt nur der erste Schritt ist und der eine fundamentale Neuprdnung des Geldsystems will: weg vom Zins, hin zum „fließenden Geld“. Wer sein Geld ausgibt und durch Nachfrage die Konjunktur stimuliert, ist der Gewinner; wer Geld anspart oder spekulativ aufschatz, wird bestraft – statt mit Zinsen muss er mit jährlichen Abschlägen („Umlaufgebühr“) rechnen. (Für Kenner: Das „Wörgl-Modell“).

Nun hat die Linkspartei die Notbremse gezogen und diese Partie der Champions League abgesagt… Zu den Gründen siehe die Presseerkärung von Andreas Popp unten.

-1Wer trotzdem in den Genuss der Ausführungen von Andras Popp kommen will, meldet sich am besten jetzt gleich zur „COMPACTwerkstatt Geld“ am 22. Juni in Berlin an: Dort diskutieren neben Popp und Prof Dr.Dr. Wolfgang Berger Vertreter anderer Währungs-Schulen wie Wilhelm Hankel, Oliver Janich und Andreas Rieger über die Zukunft des Geldsystems. In unserem Aufruf heißt es: „Was kommt nach dem Euro? Diese Frage ist keine bloß akademische. Nicht mehr. Die Gemeinschaftswährung hat an so vielen Ecken Feuer gefangen, dass die selbsternannten Feuerwehrleute mit Löschen nicht mehr nachkommen. Außerdem verspritzen einige von ihnen nicht Wasser, sondern Benzin. Es gibt keine Alternative, tönt die Kanzlerin. Bis alles in Scherben fällt, Frau Merkel? Das sind Parolen aus dem Kanzlerbunker, während die Einschläge immer näher kommen.“ Hier geht’s zum Anmeldeformular für den 22. Juni: Anmeldeformular Geld-Werkstatt.  (Und übrigens: wer COMPACT abonniert hat oder jetzt abonniert, bekommt die Eintrittskarte um bis zu 30 Euro günstiger! Hier ist das Aboformular COMPACT.)

Hier nun die Presseerklärung von Andreas Popp zur Absage der Veranstaltung Popp/Wagenknecht:

„Mit der Wissensmanufaktur wurde ein Termin im Gewerkschaftshaus in Zwickau vereinbart. Es wurden Plakatdrucke über die Veranstaltung von dem Büro der Abgeordneten in Auftrag gegeben. Wir freuten uns sehr auf das Zweiergespräch, da gerade Sarah Wagenknecht aus unserer Sicht relativ weit in die symptomatischen Ursachen der Verwerfungen vorgedrungen ist. Auch bekamen wir Unmengen von begeisterten Zuschriften, die ein spannendes, sachliches und entspanntes Gespräch erwarteten. Ich sandte auch Links von meinen Vorträgen, damit Frau Wagenknecht die Möglichkeit hatte, sich vorzubereiten. Das Gespräch sollte auf Video aufgezeichnet und veröffentlicht werden.

Völlig unerwartet rief mich Sabine Zimmermann (MdB) zwei Wochen vor der Veranstaltung an, um mir unmissverständlich mitzuteilen, dass sie die Veranstaltung absagen werde. Es wären völlig aufgebrachte Personen auf den Plan getreten (u.a. von der Presse), die Frau Zimmermann sehr nervös machten. Laut ihren Aussagen drohte man mit vernichtenden Presseberichten über diese Diskussion – obwohl noch niemand wissen konnte, wie das Gespräch verlaufen würde. Ein Abgeordneter muss natürlich an seine Position auf der Wahlliste denken, und somit kann ich die Reaktion von Frau Zimmermann sehr gut nachvollziehen.“ (Vollständig lesen)

Einsortiert unter:Uncategorized

24 Responses

  1. Die Veranstaltung ist etwas weit von Wien weg. Eine DVD würde ich gerne bestellen. Eine System ohne Zins und Zinseszins werden wir wohl nie erleben. Da sind die Mächtigen zu stark, denke ich. Erstrebenswert ist es natürlich.

    Nicht nur private Investitionen wären dann leistbarer, auch die Staatsschulden Österreichs erträglicher.

    http://eu-austritt.blogspot.co.at/2013/04/die-eu-schuldenunion.html

  2. saito sagt:

    Bleibt die Frage: Wie sollen Geringverdiener dann ein Auto, Haus oder Fernseher usw erwerben,wenn Ansparen nicht mehr möglich ist, sondern Verlust bringt?
    Ich glaube, das ist nicht ganz durchdacht.

    mit freundlichen Grüßen

  3. M. Horst sagt:

    Sparen mit negativem Zins wird es nie geben. Aber den Zinssatz an das Wirtschaftswachstum koppeln, würde uns vor Inflation schützen!

  4. Frank Loth sagt:

    @ Helmut Schramm
    „Ein System ohne Zins und Zinseszins werden wir wohl nie erleben. Da sind die Mächtigen zu stark“
    Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Wenn genügend Menschen das momentane Geldsystem verstehen (und es werden immer mehr) stehen die Chancen gut, dass nach einem globalen Währungscrash (der ist mathematisch garantiert… die Frage ist nur: Wann?) nicht einfach nur der Resetknopf gedrückt wird – Neustart des momentanen Systems mit gleichen Parametern erfolgt – sondern Stimmen laut werden, das System grundlegend zu verändern!

    @saito
    Wer Geld hortet entzieht dem Wirtschaftskreislauf Kapital. Da das schädlich für die Wirtschaft ist, wird dem Horteten ein „Anreiz“ geschaffen um (zeitweilig) auf dem Anspruch seines Vermögens zu verzichten und das gehortete Geld dem Wirtschaftskreislauf zurück zu führen. Was im jetzigen System der Zins (mit all seinen fatalen Folgen) ist, ist im Fließgeld die Umlaufgebühr!

    Dazu ein Beispiel um es besser zu verdeutlichen:
    (GE = Geldeinheiten)

    Im Zinssystem:
    Wer 10.000GE besitzt und 10 Jahre hortet, hat nach den 10 Jahren immer noch 10.000GE. Wenn er aber sein Geld investiert und 10 Jahre auf den Anspruch seines Vermögens verzichtet, sind nach der Laufzeit (bei einer Verzinsung von 5%) 16.288,95GE geworden. Der Zins ist also „Anreiz“ zu investieren!

    Im Fließgeldsystem:
    Wer 10.000GE besitzt, sein Geld investiert und 10 Jahre auf den Anspruch seines Vermögens verzichtet, hat nach den 10 Jahren immer noch 10.000GE. Wenn er aber sein Geld hortet, schrumpft sein Vermögen und nach der Laufzeit von 10 Jahren (bei einer Umlaufgebühr/Hortungsgebühr von 5%) hat er nur noch 5.987,37GE. Die Umlaufgebühr ist also „Anreiz“ zu investieren!

    Du siehst, Ansparen ist auch im Fließgeldsystem möglich… man muss halt nur investieren! Es ändert sich lediglich der „Anreiz“! Anstelle, dass das Vermögen (leistungslos) anwächst, bleibt es erhalten! Trotzdem kann sich Vermögen auch im Fließgeld weiterhin vermehren… aber halt NUR noch durch Leistung (Arbeit), nicht mehr leistungslos!

  5. Muslim from Germany sagt:

    „Wer sein Geld ausgibt und durch Nachfrage die Konjunktur stimuliert, ist der Gewinner; wer Geld anspart oder spekulativ aufschatz, wird bestraft – statt mit Zinsen muss er mit jährlichen Abschlägen (“Umlaufgebühr”) rechnen“
    ———-

    kann es sein, daß das thema zu heikel ist, um heißes eisen anzupacken???

    wenn die notenscheine nicht durch Gold gedeckt sind, was hilft ne neue währung.

    solange die zentralbanken durch den zins und zinseszins den staat in bankrott treiben, dadurch wiederum den staat indirekt zwingen die golddeckung aufzuheben, um die schulden bedienen zu können. was hilft da eine goldgedeckte währung?

    wenn die börsen eines landes ermöglichen die ganze wirtschaft gegen die wand zu fahren, mittels derivate, um das chaos zu nutzen für miese übernahme-spielchen.

    die finanzmafia hat das land im würgegriff, welche mittel sie sich bedient muß dem bürger klar werden, ansonsten rennen wir ewig im hamsterrad. diese mafiatypen werden sicherlich radikaler werden, wenn wir nicht radikaler gegensteuern, sprich die wahrheit muß politisch an den bürger gebracht werden oder nicht???

  6. Schade. Sahra Wagenknecht versus Andreas Popp, das wäre vermutlich nicht nur inhaltlich, sondern auch ästhetisch ein diskursiver Genuß geworden.

    Vielleicht weiß oder befürchtet Die Linke, daß Popp die besseren Argumente hat, welche die Wagenknecht dann gelten lassen müßte, wenn sie sich selbst treu bleiben wollte.

  7. „Ganz anders Andreas Popp, für den der Euro-Austritt nur der erste Schritt ist und der eine fundamentale Neuprdnung des Geldsystems will: weg vom Zins, hin zum “fließenden Geld”.“

    Und das ist wohl der Grund, warum Frau Wagenknecht nicht mit ihm diskutieren durfte. „Aufgebrachte Personen“ haben also mit „vernichtenden Presseberichten “ gedroht, soso. Ich wäre das Risiko eingegangen, denn diese Mediendiktatur muss durchbrochen werden.
    Eine schlechte Presse ist auch Werbung, aber da hat die Linke wieder gekniffen. An das Zinssystem will nämlich niemand ran, es wird immer nur viel drumherumgetönt. Das habe ich vor zwei Tagen erst wieder bei einem Vortrag eines Attac-Aktivisten gesehen. Der hatte eine gute Absicht, aber leider verstehen diese Leute nicht, dass ein paar Reförmchen nicht ausreichen. Er forderte immerhin eine kontrollierte Abwicklung des Euro. Aber weg mit den Zinsen? Auf eine entsprechende Reaktion aus dem Publikum ging er gar nicht erst ein. Denn das Problem ist ja nicht nur der Euro, sondern das Geldsystem.

    @Muslim: „die finanzmafia hat das land im würgegriff, welche mittel sie sich bedient muß dem bürger klar werden, ansonsten rennen wir ewig im hamsterrad. diese mafiatypen werden sicherlich radikaler werden, wenn wir nicht radikaler gegensteuern, sprich die wahrheit muß politisch an den bürger gebracht werden oder nicht???“

    richtig, und da hat die Linke mal wieder eine Chance verpasst.

  8. Schwan sagt:

    Zur Diskussion oben: man muss sparen von horten unterscheiden. Soweit es Geld betrifft, gibt es einen Unterschied: Horten heisst Geld dem Kreislauf der Realwirtschaft zu entziehen. Beim Sparkonto wird das Geld an einen Kreditnehmer vermittelt, das Geld bleibt damit normaledweise in Umlauf. Die Umlaufgebuehr richtet sich gegen Horten von Geld, sonst nichts, nicht gegen Sparen von Geld, nicht gegen das Ansparen/Horten von Guetern, sei es Gold oder sonstwas.

    Der Gedanke dahinter ist der, dass Geld ohne Verzinsung nicht mehr gespart sondern gehortet wird.Und das verursacht eine deflationaere Abwaertsspirale wie in den 30ern odef gegenwaerti jn Griechenland, Spanien usw. Mit Umlaufgebuehr muss man sparen auch wenn der Zins bei Null liegt ( oder konsumieren). Das ist auch bei neutralem, fliesyendem Geld nicht immer der Fall, aber langfristig muss der Zinssatz gegen Null fallen.

    @Helmut Schramm: Auf Sicht haben die jetzt Maechtigen keine Chance, denn so sehr die Vernunft alle Zeit der Welt hat, ewig laesst sie sich nicht ignorieren. Die Frage ist: Wie viel Schaden koennen sie noch anrichten jnd wie viel die weniger Maechtigen dulden.

  9. Dialog sagt:

    Gregor Gysi:
    Unsere größte Kritik richtet sich aber auf einen anderen Punkt; das ist das Wichtigste: Wer europäische Integration will, muß europäische Angleichungsprozesse einleiten. Dazu würde gehören, die Steuern zu harmonisieren, die Löhne und Preise anzugleichen und auch soziale, ökologische und juristische Standards anzugleichen. Es macht ökonomisch einen großen Unterschied, ob es gegen irgend etwas ein Einspruchsrecht gibt oder nicht. In dem einen Fall ist es nämlich teurer als in dem anderen Fall. Wenn Sie das alles politisch nicht leisten und statt dessen sagen, wir führen eine Einheitswährung ein, um die Angleichungsprozesse zu erzwingen, dann sagen Sie damit doch nichts anderes, als daß Sie ganz bewußt Lohnwettbewerb, also in Wirklichkeit Lohndumping und Kostendumping, organisieren wollen.
    http://www.dialog-fuer-sachsen.de/2013/04/historischer-ruckblick-gregor-gysi-zur-euro-einfuhrung-23-april-1998/

    Und jetzt? Wie ist das heute?

  10. MultiStar83 sagt:

    Ich schätze, die Linkspartei-Typen, die gegen das Gespräch zwischen Wagenknecht und Andreas Popp Sturm gelaufen sind, haben ganz einfach den „psiram“- Eintrag (vormals esowatch) des Herrn Popp gelesen und haben Schiss vor „schlechter Presse“, sprich Verleumdungsartikeln v. a. in den „linken“ Medien, bekommen. Das ist der einzige Zweck, den dieses „Online-Lexikon“ namens psiram erfüllen soll: Leute, die irgendwie „gefährlich“ vom Mainstream abweichen, niederzumachen durch dreiste Unterstellungen, Weglassungen, aus dem Kontext gerissenen Zitaten, usw. Herr Elsässer z. B. hat da ja auch schon einen Eintrag. Ein Henryk M. Broder komischerweise nicht…

  11. schnehen sagt:

    Habe ich es noch richtig in Erinnerung, dass linke Politiker, die zur Souveränitätskonferenz vor einigen Monaten eingeladen wurden, auch damals schon abgesagt haben? Ich hatte eine diesbezügliche Frage hier gestellt und meine, diese Antwort erhalten zu haben.

    Die Linke ist zurückweichlerisch, was sich auch immer wieder an anderer Stelle gezeigt hat, z. B. als der Zentralrat der Juden Deutschlands (besser: der der Zionisten) von Gysi verlangte, weitere Beteiligungen von linken Bundestagsabgeordneten an Gaza-Flottillen zu verbieten. Gysi erließ dann im Sommer 2011 ein Nichtbeteiligungsdekret, an das sich so gut wie alle linken Bundestagsabgeordneten hielten. Ich habe damals auch Wagenknecht angeschrieben und dagegen protestiert, von ihr oder ihrem Sekretär aber keine Antwort erhalten.

    Wenn Sahra Wagenknecht, wie es heißt ‚leninistische‘ Positionen hat, warum weicht sie dann einer Diskussion aus? Ich glaube der gute Lenin war ein ganz anderes Kaliber, nämlich ein echter Revolutionär und kein Pseudolinker. Wie kann jemand, die das europäische Währungssystem verteidigt, das für die deutschen und französischen Banken geschaffen wurde, und es nur reformieren will, überhaupt mit Lenin in Verbindung gebracht werden, der die meiste Zeit seines Lebens im Exil, aber auch in der Verbannung zubrachte?

    Lenin trat tatsächlich ein für die Vereinigung Europas, aber unter sozialistischem Vorzeichen. Die Linke tritt für den Fortbestand eines imperialistischen Europas ein und sitzt mit ihren Vertretern, darunter Bisky, auf warmen Sesseln im Europaparlament.

    Die Linke hat eine Chance vertan und arbeitet anscheindend zielstrebig an ihrer Selbstabschaffung. Dass man offensiv sein muss, dass man weder Zionisten noch Medienhuren fürchten darf, hat Jürgen Elsässer verstanden. Nur so kann man punkten und immer breitere Kreise gewinnen.

  12. „Das ist der einzige Zweck, den dieses “Online-Lexikon” namens psiram erfüllen soll: Leute, die irgendwie “gefährlich” vom Mainstream abweichen, niederzumachen durch dreiste Unterstellungen, Weglassungen, aus dem Kontext gerissenen Zitaten, usw. Herr Elsässer z. B. hat da ja auch schon einen Eintrag.“

    Wir auch😉 Aber ich kann die Seite nicht öffnen, da kommt „dieser Verbindung wird nicht vertraut“. Was bedeutet das?

  13. Yilmaz sagt:

    „Ganz anders Andreas Popp, für den der Euro-Austritt nur der erste Schritt ist und der eine fundamentale Neuprdnung des Geldsystems will: weg vom Zins, hin zum “fließenden Geld”. Wer sein Geld ausgibt und durch Nachfrage die Konjunktur stimuliert, ist der Gewinner; wer Geld anspart oder spekulativ aufschatz, wird bestraft – statt mit Zinsen muss er mit jährlichen Abschlägen (“Umlaufgebühr”) rechnen. (Für Kenner: Das “Wörgl-Modell”).“

    Andreas Popp und sein oben beschriebenes Modell find ich sehr gut!

    Schade wegen der Absage, überraschen tut mich das aber ehrlich gesagt nicht… da wird über Wikileaks in den Medien rauf und runter berichtet, aber eine Podiumsdiskussion wie o.a. wird abgesagt, geschweige denn in den Medien überhaupt erwähnt…

    Die Hintergründe hinsichtlich der Absage haben MfG, Joachim Bullinger., Fatima ganz gut beschrieben bzw. kommentiert.

  14. Anonymous sagt:

    Ist denn den Damen der Linkspartei nun klar geworden, dass sie sich mit Andreas Popp nicht an die freie (freigegebene) Meinungsäußerung gehalten hätten?
    Und denkt man (Frau) daruber nach, ob man das politische System nun, aufgrund der eigenen Erfahrung, aus einem anderen Blickwinkel betrachten sollte – Stichwort EUDSSR?

    Viele Grüße und Gottes Segen und Wegweisung auch für die Damen der Linkspartei

    Radi

  15. Gretel sagt:

    Zum Fließenden Geld gehören auch noch Andreas P0pps Plan B-Bausteine: Grundeinkommen, Bodenreform und frei Medien.
    Und ich füge noch hinzu: eine Reform des Gesundheitssystem, denn das jetztige ist ohne jede wissenschaftliche Grundlage,
    Nur so könnte eine Neuordnung unseren Völkern endlich Frieden und Freiheit bringen.
    Zu diesem Umdenken ist die Linkspartei nicht in der Lage, Sie hat sich im System eingerichtet und klebt an alten Klischees. Leider. Aber die Diskussion wollte ich gern besuchen in Zwickau,. Hätte mich auch gewundert, wenn das was geworden wäre,

    LG an alle.

  16. IronCandy sagt:

    Der Vergleich mit Wikileaks triffts wirklich gut… jede Seite die sich für links hält hat diesen medialen Stunt ohne Kritik sofort unterstützt…

    Aber hier… Ich sag bloss: Esowatch vermutet esotherische Tendenzen und sofort spielt man in einer Liga mit Erich von Däniken und Astro-TV.

    Aber super dass man sowas versucht hat. Einfach mal weiter bohren. Irgendwann kann man sich der interessierten Jugend einfach nicht mehr erwähren weil man sich sonst beim eigenen Image ins Bein schießt.

  17. Mark sagt:

    Ich denke MultiStar83 hat völlig recht.

    Die sind auf eine Propaganda-Mine getreten, die irgendwas mit „Neue-Rechte“ oder „EU-Hasser“ beinhaltete und haben den Schwanz eingezogen.
    Als nächstes könnte man es ja mal mit der AfD versuchen. Aber ob die mutiger sind als die Linken. Ich habe Zweifel…

    P.S. Broder weicht ja auch nicht bedenklich vom Mainstream ab.. -)

  18. 006 sagt:

    Multistar 83

    Das ist der einzige Zweck, den dieses “Online-Lexikon” namens psiram erfüllen soll: Leute, die irgendwie “gefährlich” vom Mainstream abweichen, niederzumachen durch dreiste Unterstellungen, Weglassungen, aus dem Kontext gerissenen Zitaten, usw. Herr Elsässer z. B. hat da ja auch schon einen Eintrag.Ein Henryk M. Broder komischerweise nicht…

    Und nicht umsonst wurde das heute herrschende Zins- und Zentralbank-Geldsystem von Hr. Rothschild konzipiert und realisiert … aber bestimmt nicht zum Nutzen der durch dieses System Ausgenutzten. Wenn man allerdings nicht an das Tabu der ethnischen Identität der größten Nutznießer dieses Systems rangehen möchte, dann wird sich wohl auch in Zukunft außer etwas Kosmetik kaum Substantielles ändern …

  19. Toringo sagt:

    @Mark: „Broder weicht ja auch nicht bedenklich vom Mainstream ab.. -)“

    Den Inhalt des Satzes, auch wenn er humoristisch gemeint ist, würde ich gern verstehen. Weicht er Ihrer Meinung nach vom Mainstream ab oder nicht? So wie Sie die Aussage formuliert haben, ist sie missverständlich. Anscheinend meinen Sie mit humoristischem Unterton: „Broder weicht ja auch bedenklich vom Mainstream ab.. -)“ Sehe ich das richtig?

  20. rubo sagt:

    @Dialog
    Wie recht hätte Herr Gysi damit heute noch. Aber daran sieht man, wie weit sich Herr Gysi und seine LINKE seit 1998 korrumpieren lassen hat im Streben nach Machtbeteiligung.

  21. Schade jetzt bleibt das Gangrene Economy Wörgl Experiment als rationale Alternative bestehen.Kann man nicht Webster Tarpley einladen ?

  22. Mark sagt:

    @Toringo

    Ich meinte natürlich, dass er NICHT abweicht und deshalb ja folgerichtig auch keinen Eintrag hat.
    Hoffe damit sind alle Unklarheiten ausgeräumt.

  23. Anonymous sagt:

    Mit anderen Worten: Die Linken sollen also auch nicht gewählt werden.

  24. MultiStar83 sagt:

    @ Mark
    Naja, ganz so einfach ist das mit Broder ja nicht. Denn er weicht in gar nicht so wenigen Fragen m. E. sehr wohl vom Mainstream ab. Seine „Islam-Kritik“ unterscheidet sich im Grunde von der von Gruppen wie „Pro Köln“ oder „Political Incorrect“ geäußerten, wenn überhaupt, nur marginal. Diese Gruppierungen werden aber, im Gegensatz zu ihm, als mindestens „rechtspopulistisch“, wenn nicht gar „-extrem“ in der Mainstream-Presse dargestellt. Auch in der Klima-Frage (CO-2) ist er ziemlich kritisch.
    Meine Vermutung ist: Hätte er eine andere Herkunft und wäre er v. a. nicht so in den zionistischen Organisationen „embedded“, hätte er einen deutlich schwereren Stand bei uns…

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