Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

DIE LINKE drischt auf AfD ein

2449373Ein Stück aus dem Tollhaus. Von Jürgen Elsässer

Bernd Riexinger als Chef der Linkspartei hat seinen Laden eingeschläfert. Gestritten wird kaum noch, was immerhin zu einer Stabilisierung in den Umfragen führte. Aber nun ist Gefahr im Verzug: 29 Prozent der Linken-Wähler können sich eine Wahl der AfD vorstellen – mehr als die Wähler von SPD, Union und Grünen.

Das führt zu Panik-Reaktionen. Riexinger drischt heute wie toll auf die Konkurrenz ein – und das so undifferenziert, dass das seine Wähler erst recht vom Hof treiben wird! Auszüge:  “Das ist die derzeit gefährlichste Partei am rechten Rand (…) Das ist eine Vereinigung von gut besoldeten Professoren, die nicht nur den Euro abschaffen will, sondern auch den Sozialstaat (…) eine Partei gegen Arbeitnehmer, Rentner und Erwerbslose.” Mit der Linke hat die AfD nach Ansicht von Riexinger “null Schnittmengen”: “Wir sagen Nein zur Merkels Euro-Regime, weil es den Sozialstaat und die Demokratie zerstört. Der AfD geht das alles nicht schnell genug.“

Riexingers Problem: Da die Linke nicht „raus aus dem Euro“ fordert – was viele ihrer Wähler befürworten würden! –, überlässt sie die Dynamik der AfD. Zusätzlich die Rechtspopulisten-Keule zu schwingen, wirkt extrem unsouverän. Würde die Linke sagen: Wir wollen auch raus aus dem Euro, aber wir haben Zusatzvorschläge, wie das sozial abgefedert werden kann – damit könnte sie punkten und ihr augenblickliches Resultat glatt verdoppeln. Sie macht aber nur Vorschläge, wie es innerhalb des Euro sozial weitergehen könnte. Da aber jeder weiß, dass, solange wir im Euro sind, EZB und Goldman Sachs den Kurs vorgeben, wirkt die Linke sektenhaft, irreal.

Man vergleiche auch das völlig andere Verhalten von Lafontaine, als er vor ca. 5 Wochen bei Maischberger mit Lucke zusammentraf. Oskar und der AfD-Mann spielten sich die Bälle zu und trieben Brüderle und die anderen Euro-Kraten in der Runde vor sich her. So macht man das!

Würde die Linke die Euro-Austrittsforderung von der AfD übernehmen, könnte eine mächtige Dynamik entstehen, die beiden Parteien nützt. Wenn sich die Linke aber im politisch-korrekten Wahn a la Riexinger als Prügelmeister gegen die AfD hergibt, wird sie die Dynamik der AfD überlassen – und könnte selbst unter fünf Prozent fallen.

(Dieser Artikel hat Ihnen gefallen? Dann abonnieren Sie COMPACT-Magazin, da gibt es mehr davon – zum Abo-Formular)

Einsortiert unter:Uncategorized

92 Responses

  1. Hab ich heute morgen schon gelesen. Ziemlich dumm und kontraproduktiv, dieser Rundumschlag von Riexinger, egal wie man zur AfD steht.

  2. ribi sagt:

    juergen: wie wäre es, würdest du ein interview mit der spitze dieser partei machen?wäre doch gut1 frage auch nach, wie sie z.b. zum sozialstaat stehen?

  3. Manfred sagt:

    Also, wie wär’s denn mal mit zurückdreschen?! Es wird Zeit, dass wir aufhören, uns klassifizieren und katalogisieren zu lassen, stattdessen sollten wir mehr Selbstbewusstsein zeigen!
    Herr Elsässer, Sie machen das genau richtig: unerschrocken, klar, keine Auseinandersetzung scheuend, Kompliment!

    Diese ganze Nazisch… ist doch nur noch zum Kotzen. Also: annehmen und offenen Blickes die feigen und hinterhältigen Denunzierer und Diffamierer in ihren eigenen Spiegel schauen lassen! So geht das!

  4. juergenelsaesser sagt:

    ribi: kommt!

  5. Und genau das ist immer wieder die große Enttäuschung durch DIE LINKE. Selbst für einen Konservativen. Wäre es nicht wunderbar dialektisch, wenn in fruchtbarem Diskurs beide Seiten – einfach durch das freimütige stellen der richtigen Fragen und deren Auseinandersetzung – aneinander wachsen würden und somit die Systemtroikas inhaltlich(!) zu Paaren treiben würden?
    Aber nein, wieder die alte Leier.
    Und genau das, was einige jetzt der AfD vorwerfen, daß sie nämlich nur zur Systemstabilisierung diene, trifft viel mehr auf DIE LINKE zu. Die Reaktion braucht anscheinend immer solche Saalschützer – wie zu Weimar, so heute. Es wäre sehr zu wünschen, daß Frau Wagenknecht durch diese handlangenden Betonköpfe nicht von ihrem und ihres Mentoren Kurs abgebracht wird und sich argumentativ, wie agitativ weiterhin auf die wahren Bösewichter konzentriert.

  6. Edeltraud Lademann sagt:

    Hier kommt wohl der auch konservative, preußische Geist von uns DDR-geprägten zu Tage, wenn 29 Prozent Linken-Wähler sich die Wahl der AfD vorstellen können.

    Immerhin sind wir nicht so betriebsblind, haben ja wenigstens am real existierenden Sozialismus teilgehabt mit qualifizierter Bildung, keiner Angst vor Geschäftemacherei in Krankenhäusern und Kultur für alle, ohne den alles beherrschenden Faktor Geld.

    Ehrlich gesagt, ich hatte diesen Menschen Riexinger noch gar nicht wahrgenommen. Wohl, weil ich ohnehin diese „Linken“ recht misstrauisch betrachte.

    Aber als ich gestern Riexingers Schmähungen las, hat mich das mächtig aufgeregt. Eben weil eine derartige Einschätzung, wie er sie verbreitet, keine linke Analyse sein kann.

    Das schlimmste am Wahlkampf ist, wenn sich gegen die anderen mit Lügen versucht wird zu profilieren, anstatt konsequent ehrlich zu sein und so zu überzeugen.

    Dieses falsche Konzept Riexingers kann nur auf genügend Treudoofe hoffen.

    Das beste wäre aber, aus den eigenen Reihen würde im lautstark widersprochen.

  7. Hallo Jürgen, möchte mich ribi gerne anschließen. Wenn Du dann das Interview macht, könntest Du dann bitte die Haltung der AfD zum Zinseszins, dem Vollgeld und der Idee der Monetativen nach Prof. Bernd Senf und Dirk Müller befragen?

    Ansonsten sollte alles getan werden diese Partei voranzutreiben.

    Einziger Wehrmutstropfen – wahrscheinlich stärken wir mit der Partei auch Merkel und dann wird die AfD in einer großen Koalition von Mutti untergebuttert, wenn sie bis dahin nicht schon unterwandert ist.

  8. me. sagt:

    Die Alternativen Finanz Dienstleister… Scusi___ Alternative für Deutschland, AfD, steht auf Kirchhofs Flattax. In dessen Modell ’sollen ein Multimillionär und ein normaler Facharbeiter den gleichen Steuersatz zahlen – nämlich 25 Prozent.‘
    Mir kommt bei solchen Ideen der Humor abhanden. Vielleicht kann mich ja jemand aufheitern und erklären wie toll so ne Flattax ist.

  9. Paul Singles UK sagt:

    Mr Riexinger, LINKE chief from schwabenland and speaking his local dialect like the late „rebel“ Palmer, seems to be panicking.
    In my polling there were quite a few people who expressed sympathy with some positions of the Left, but had many doubts regarding the credibility of Gysi, Lafontaine and Riexinger and his eastern based lady-comrade. And they said they could well imagine to vote for AfD in order to get rid of this US-based EURO-imperialism and all this paying for Greece, Spain and the others. Especially people from former GDR seem to more inclined to vote for AfD than those in the western part of Germany.
    All these crazy irrational comments on a party that is not yet established and receives despectable evaluations from many journalists in regional newspapers indicates what I said last week: the established political party elite feels challenged. Hope it goes on.

  10. Sybille Lustig sagt:

    Die AfD wird so überzeugen , hat Sie schon ! Trotz der Kommentare es wären zur Gründung nur alte Herren mit Bundfalten Hosen da gewesen ,lol macht ja nix😉 die werden sich noch Umgucken unsere Blog Parteien , schock fürs Leben sollen sie bekommen . Danke an J.E.

  11. Körnerpicker sagt:

    Ich hätte ja gern mal gewusst, wie man mit dem Ausstieg aus dem Euro, mehr soziale Gerechtigkeit, Arbeitsplätze und Frieden schaffen möchte? Mir gefällt nicht unbedingt der Kurs der Partei „Die Linke“, aber beim AfD sind wir viel weiter Rechts. Vielleicht noch nich faschistisch und die „Nazi-Keule“ sollte besser steckenbleiben. Aber keiner sollte sich in Blindheit wenen, welche Richtung eingenommen werden könnte. Eine kapitalistische Währung, ob nun Euro oder D-Mark bleibt was sie ist. Eine Geißel und Symbol für Ausbeutung und Knechtschaft. Egal wie sie nun heißt!

  12. saito sagt:

    Es ist die alte Krux der LINKEN, daß sie international und solidarisch sein wollen, ohne dabei die Interessen ihrer eigenen Wähler zu berücksichtigen.
    Der €uro hat nur der Exportindustrie und den Großbanken genutzt. Das ist langsam allgemein bekannt und sollte es der LINKEN endlich ermöglichen, den €uro aufzugeben, bevor es die bürgerlichen Parteien tun.

    mit freundlichen Grüßen

  13. juergenelsaesser sagt:

    Körnerpicker: In Ihrer Nacht sind alle Katzen grau! Miau!

  14. @ me
    Wer ist „die“ AfD? Der Laden ist doch noch wunderbar jung! Und sicher sind Tausende der Mitglieder und Anhänger neoliberalen Ansichten abhold wie Sie.
    Von den „Realos“ lernen: Wer redet heute noch von Gruhl, Springmann, etc. , vom Ende des Wachstums, Schwertern zu Pflugscharen, etc. Fragen Sie mal Joggele Fischer-Albright oder Herrn Bilderberger-Trittin. Die haben diesen idealistischen Ökoladen umgekrempelt – eben nach ihrer unseligen Facon, aber kraftvoll.

  15. Katzenvater sagt:

    He Jürgen, ich bin passionierter Katzenfreund und -halter, aber ich weiß ja wie Du das mit den grauen Katzen zur Nacht meinst. *kleiner Scherz*
    Nun, Riexinger und DIE LINKE äußern sich aus ihrer Sicht nur konsequent, denn sie wollen tatsächlich nicht den Euro abschaffen, auch nicht den Sozialstaat, wohl aber Deutschland an sich. Die neuerlichen Bekenntnisse von Grüner Jugend und „Solid“ (wen wunderts???) zum Linksextremismus sprechen da eine beredte Sprache. Es gibt wohl keine linke Partei auf der Welt, die sich dermaßen in Nationalmasochismus und Inländerfeindlichkeit übt. Und was soll dieser ewige Sozialneid gegenüber Menschen, die grundsätzlich etwas geleistet haben?! „Gut besoldete Professoren“ sind nicht gleich die Kapitalistenklasse an sich, sondern haben sicherlich hart für ihre Professur gearbeitet. Umso bewunderswerter ist es, dass sich auch Teile dieser Klientel für Dinge wie die Währung und Wirtschaft an sich interessieren und einsetzen. Und bestimmt nicht, weil sie um ihre Einkommen fürchten, sondern weil sie sich für ihr Land stark machen. Im Übrigen gibt es auch nicht wenige linksverstrahlte „Profs“ in den Reihen der SED-Nachfolgepartei. Und dann wieder das Gesülze vom „Sozialstaat“, der doch in Wirklichkeit ein überbordender Wohlfahrtsstaat geworden ist. Hauptbetroffen vom Euro und der ganzen Misere ist der Mittelstand. Dieser bezahlt nach oben für die Superreichen und nach unten für einige arbeitsunwillige „Hartzer“. Es wird Zeit, dass sich die Basis der kritischen LINKEN aus der Deckung wagt und Flagge zeigt. Sonst droht die LINKE nicht nur unter 5% zu fallen, sondern entgültig im Fahrwasser aus Gutmenscherei und EU-Anbiederei zu landen. Schade wäre es bei der momentanen Führung und der eingeschlagenen Richtung nicht. Warum sollte also eine ehrliche AfD davon nicht partizipieren??? Und diese ewigen „Nazikeulen“ wirken nur noch lächerlich, sind aber natürlich das andere Standbein der LINKEN hierzulande. Leider wird wohl eine Annäherung a la Lafontaine und Lucke Stückwerk ohne Breitenwirkung bleiben.

  16. me. sagt:

    @ saito, letzter Satz. Das wär back to the roots:

    http://www.tagesspiegel.de/politik/nur-die-pds-stimmt-gegen-den-euro/38734.html

    auch mfg

  17. Toringo sagt:

    DIE LINKE ist dabei ihr Leben auszuhauchen. Da ist gar keine Substanz mehr. Einfach vergessen. Die sind keinen Deut besser als die anderen im Bundestag vertretenen Parteien.

  18. saito sagt:

    @me

    Früher, lang ist es her, da wußten die deutschen Linken noch, daß die EWG nur den Konzernen dient.
    Aber es geht ihnen wohl tatsächlich nur um ihren törichten alten
    Kampf gegen Deutschland und die Deutschen.
    Kein Wunder, daß sie kaum Erfolg haben und trotz günstiger Umstände nicht wachsen.

    mit freundlichen Grüßen

  19. Stepher sagt:

    Doch auch die anderen „Demokraten“ machen der AfD „ihre“ Vorwürfe wie hier:
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5c444dcc647.0.html

    Linkspartei warnt vor Rechtsruck
    Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, sprach mit Blick auf die AfD von der „derzeit gefährlichste Partei am rechten Rand“. Diese sei eine „Vereinigung von gut besoldeten Professoren, die nicht nur den Euro abschaffen will, sondern auch den Sozialstaat“, sagte er der Welt.

    Besorgt äußerte sich auch die Piratenpartei. Die Vorschläge der neuen Partei seien „einfallslos, kleinkariert und wenig zukunftsweisend“, bemängelte Piraten-Chef Bernd Schlömer. Die AfD verunsichere die Bürger mehr, als daß sie ihnen eine Perspektive aufzeige. „Deshalb bleiben allein die PIRATEN eine politische Alternative im Bundestag.“

    Volker Beck spricht von „rechten Lumpensammlern“
    Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, forderte die AfD auf, ihr Verhältnis zum Rechtspopulismus zu klären. „Wer keine klare Grenze zieht, ist verantwortlich für das, was er anzieht.“ Der AfD-Führung sei klar, daß sie ohne Funktion des „rechten Lumpensammlers“ keine Chance auf relevante Unterstützerzahlen habe.
    Zitatende

    Doch mit Erstaunen las ich in den Aufnahmebedingungen der Afd Folgendes:
    https://www.alternativefuer.de/mitmachen/beitreten/
    Ich beantrage die Aufnahme in die Alternative für Deutschland. Ich gehöre keiner konkurrierenden Partei an. Ich versichere ferner, keiner rechtsextremen, linksextremen oder ausländerfeindlichen Organisation anzugehören und mich vorbehaltslos zur freiheitlich–demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland zu bekennen…
    Hinweis: Sollten Sie zu einem früheren Zeitpunkt einer Organisation angehört haben, die durch deutsche Sicherheitsorgane als extremistisch eingestuft wurde, sind Sie verpflichtet, uns dies gleichzeitig mit dem Aufnahmeantrag schriftlich anzuzeigen. (Anschrift: Alternative für Deutschland, Frankfurter Landstraße 153 – 155, 61231 Bad Nauheim).
    Zitatende

    Hieraus ergeben sich für mich als katholischer Christ und deutscher Steuerzahler mehrere Fragen:
    1) Was verstehen sie unter rechtsextremen, linksextremen oder ausländerfeindlichen Organisation?
    *1999 hat sich die Bundeswehr unter Rot/Grün an der Tötung von tausenden unschuldigen Zivilisten in Jugoslawien beteiligt; ist das „extrem“?
    *Gender- Mainstream; ist das „extrem“?
    *Kriege gegen andere Völker rund um den Globus zu führen; ist das ausländerfeindlich?
    *Unterstützung von Terroristen in Syrien, etc. durch die derzeitige Bundes- Regierung oder besser -Regime?
    2) deutsche Sicherheitsorgane im Dienste dieses Systems; sind die kompetent über meine Verfassungstreue zu urteilen, bei deren unseligen Verstrickungen?
    3) Sie sind gegen Euro und EU, genau wie ich, doch was dann?
    4) Antichristliche und antijüdische Organisationen in meinem Land – wie damit umgehen?

    Fragen über Fragen, Jürgen Elsässer, übernehmen sie – die Zeit drängt bis zur Bundestagswahl und auch der in Bayern, soll ich NPD oder Bibeltreue Christen wählen oder besser AfD? Ich hänge momentan in der Luft und traue keinem so richtig.
    Gruß Stepher

  20. „Ich hätte ja gern mal gewusst, wie man mit dem Ausstieg aus dem Euro, mehr soziale Gerechtigkeit, Arbeitsplätze und Frieden schaffen möchte?“

    Ich auch. Etwas mehr Info außer dass nachts alle Katzen grau sind, wäre schon schön.

  21. @ Köpernicker
    @ Fatima Özoguz
    Es bleibt mehr Geld in der Realwirtschaft(!) und damit können die Unternehmen (dazu verdonnert werden), die Mitarbeiter ordentlich (zu) bezahlen – was bei weitem nicht alle könnten, so gern sie vllt. wollten.

  22. Detlev Wulf sagt:

    Nach meiner Auffassung sind die Schnittmengen zwischen Linker und AfD größer als Herr Riexinger vielleicht denkt.. Wenn der Chef der Linken das nicht verstanden hat, hat er ein Problem – und seine Partei auch. Die muß dann nämlich erklären, worin sie sich von der AfD unterscheidet, und dann kommen vermutlich genau die Punkte, die ich kritisiert habe, wie unzureichendes Distanz zu radikalen Zionisten, Feministen, Genderisten, Familien-zerstörerischen Tendenzen und einem radikalen und übertriebenen Internationalismus der dazu führt, daß das eigene Land auf der Strecke bleibt. Wenn das in einer solchen Diskussion zu Tage tritt, wird die Linke dabei Stimmen verlieren. Das fände ich schade bzw. nur insofern vielleicht doch begrüßenswert, daß diese Stimmen dann hoffentlich bei der AfD landen. Anders ausgedrückt: Es ist nach meiner Meinung nicht das Ziel der AfD, der Linken die Stimmen abzujagen, sondern vorrangig doch der CDU-CSU, FDP, SPD und GRÜNEN. Man müßte mal fragen, was die Sprecher der AfD darüber denken. Ich halte die Linke bei aller Kritik für eine sehr wichtige Kraft im Parlament, die konstruktive Beiträge geliefert hat, und sie sollte darum auch weiterhin dort vertreten sein.

  23. Kant sagt:

    Kaum zu glauben: die PDS/(später LINKE) war gegen den Euro !

    http://www.tagesspiegel.de/politik/nur-die-pds-stimmt-gegen-den-euro/38734.html

    Danke für den Hinweis.

  24. schnehen sagt:

    Wenn es stimmt, was unser Paul Singles schreibt, dass linke Wähler aus dem Osten noch eher geneigt sind, die AFD zu wählen, dann würde das bedeuten, dass die Partei Die Linke gerade in ihrem Stammland bei den nächsten Wahlen massive Einbrüche erleben könnte. Im Westen hat sie diese Stammwähler nicht, was heißt, dass ihr dort die Wähler noch schneller weglaufen werden.

    Die hysterischen Reaktionen eines Herrn Riexinger zeigen, dass man das Ende der Präsenz der Linken in den Parlamenten kommen sieht und in Panik verfällt. Diese Panik ist Ausdruck von Hilflosigkeit und zeigt, dass man kein Gegengift besitzt, weil man sich selbst jahrelang auf eine Position festgelegt hat, von der aus man keine echte nationale, linke Alternative bieten kann, aber gerade das wäre wünschenswert gewesen. Schade, dass wir heute keinen Ernst Thälmann haben, der für die nationale Idee damals sehr aufgeschlossen war. Aber solche Kommunisten scheinen ausgestorben zu sein. Und gerade sie bräuchten wir heute, denn auch die Arbeiterschaft, nicht nur der Mittelstand, braucht eine konsequente Interessenvertretung.

    Aber auch andere Linke wie die Trotzkisten, die der Linkspartei gegenüber kritisch gegenüberstehen und gegen den Euro (aber auch gegen die Wiedereinführung der Nationalstaaten) sind, versuchen die neue Partei in die rechte Ecke zu manövrieren, wie ich gerade auf WSWS, der Seite der PSG (Partei für Soziale Gleichheit), las. Sie bezeichnen die AFD auch als Altherrenverein, machen sich über den Gründungsparteitag lustig, bezeichnen sie als ‚rechtskonservativ‘ und vergleichen sie mit der Deutschnationalen Volkspartei Alfred Hugenbergs (DNVP), der damals mit den Nazis paktierte.

    Da haben wir also dann wieder die Nazi-Schiene und das zu einem Zeitpunkt, da diese Partei kaum das Licht der Welt erblickt hat.

    Panikattacken.

  25. angelo petersen sagt:

    JE: Sie macht aber nur Vorschläge, wie es innerhalb des Euro sozial weitergehen könnte. Da aber jeder weiß, dass, solange wir im Euro sind, EZB und Goldman Sachs den Kurs vorgeben, wirkt die Linke sektenhaft, irreal.

    aha und wie sektenhaft und irreal hätte die Linke im Verhältnis dazu wohl dagestanden wenn sie all die letzten Jahre im BT den Euro-Austritt propagiert hätte ?

    Riexingers Reaktion ist aber echt enttäuschend (bzw. bestätigt meine Befürchtungen) denn so vergrössert er nur die Berechtigung seiner Sorgen. Auch wenn ich die Frustration nachvollziehen kann sich nun vom streberhaften Lucke und der AfD aus dem Nichts ausgerechnet diesen Schneid abkaufen zu lassen.

  26. Karl_Murx sagt:

    @Schneher:

    soll ich NPD oder Bibeltreue Christen wählen oder besser AfD?

    Wir können uns jetzt noch wochen- und monatelang an solchen Formulierungen wie die im Aufnahmeantrag der AfD hochziehen und dabei alle Energien darauf verschwenden, uns gegenseitig nachzuweisen, wer mehr Nähe zum Establishment der Blockparteien hat. Die Frage ist nur, was dabei herauskommen soll: Die übliche gegenseitige Zerfleischung mit dem Ergebnis der Marginalisierung bei den Bundestagswahlen am 22. September?

    Die oben genannte Frage würde ich mit einer Gegenfrage beantworten: Wem trauen Sie das Führen von parlamentarischer oder Regierungsverantwortung mehr zu bzw. beim wem vermuten Sie mehr Sachkompetenz, und wer von diesen o.g. Parteien wäre wohl am ehesten geeignet, bei der Wählerschaft ausreichend Rückhalt zu finden, daß er es über die 5 %-Klausel schafft?

    P.S. Daß Sie der Meinung eines Volker Beck, seines Zeichens Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen, überhaupt irgendeine Relevanz bei der Beurteilung der Seriosität der AfD einräumen, erstaunt mich doch ein klein wenig.

  27. angelo petersen sagt:

    von Katzenvater: Es wird Zeit, dass sich die Basis der kritischen LINKEN aus der Deckung wagt und Flagge zeigt. Sonst droht die LINKE nicht nur unter 5% zu fallen, sondern entgültig im Fahrwasser aus Gutmenscherei und EU-Anbiederei zu landen.

    -zustimmung-

  28. MultiStar83 sagt:

    Immer wieder erschütternd, wie unendlich dämlich einige LINKSPARTEI-Funktionäre zu sein scheinen! Anstatt auf den Zug aufzuspringen („Anti-Euro“) und Synergie-Effekte zu nutzen, fällt denen nichts besseres ein, als die „Nazi-Keule“ („Rechtspopulismus“) herauszuholen und wild damit um sich zu schlagen. Stimme Herrn Elsässer völlig zu. Manchmal beschleicht mich echt der Verdacht, dass die Linken die größten „One Worlder“ und „NWO-Anhänger“ sind, vermutlich im Irrglauben, so den „internationalen Sozialismus“ durchsetzen zu können. Mit Sozialstaat dürfte ein solcher „Globalstaat“ aber herzlich wenig zu tun haben, fürchte ich…

  29. schnehen sagt:

    @Karl_Murx

    Das ist jetzt das zweite Mal, dass Sie mir ein fremdes Zitat untermurxen, Herr Murx. Haben Sie Spaß daran oder sind Sie etwas durch den Wind?

  30. Setzt nicht auf die Linke, die einen Mindestlohn von 10 Euro fordert, diesen ihren eigenen Arbeitern aber verweigert. Sind in jeder Beziehungen nur Dampfplauderer.
    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/04/16/spd-und-linke-fordern-mindeslohn-zahlen-ihn-aber-selber-nicht/

  31. Stepher sagt:

    Karl_Murx sagt:
    April 16, 2013 um 20:07
    P.S. Daß Sie der Meinung eines Volker Beck, seines Zeichens Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen, überhaupt irgendeine Relevanz bei der Beurteilung der Seriosität der AfD einräumen, erstaunt mich doch ein klein wenig.

    Nein KM, ich wollte damit nur aufzeigen, daß die lebensuntüchtigen Schmarotzer in unserem Land, jetzt am weitesten ihr dämliches Maul aufreißen. So gesehen kann ich wohl das Ausschlußvervahren anwenden und den Gegner meiner Gegner getrost als meinen Freund (AfD) betrachten. Ich vergesse auch nicht, mit welchem Herzblut und Kompetenz Starbatty und Schachtschneider gegen den EU- ro gezogen sind, da zolle ich denen Hochachtung. Den verkorksten Grünen hier zu zitieren ist für mich nur der Ausdruck von Abgrenzung. Ich wünsche dem noch viele Erlebnisse in Moskau, wie bereits geschehen, auf einer verdrehten Parade, als er die Resonanz von seiten eines normalen Staates zu verkosten bekam.

  32. Stepher sagt:

    Fatima Özoguz sagt:
    April 16, 2013 um 19:30

    “Ich hätte ja gern mal gewusst, wie man mit dem Ausstieg aus dem Euro, mehr soziale Gerechtigkeit, Arbeitsplätze und Frieden schaffen möchte?”

    Fatima, ich weiß nicht wie jung sie sind und ob sie unsere DM als das stabilste Wirtschaftssystem kennen. Aus Trümmern haben fleißige Frauen Berlin eine Grundlage zum Aufbau geschaffen. Es ging ein Ruck durch unser Land das nach dem Krieg in Scherben lag. Es waren fleißige Menschen, die als Unternehmer, Handwerker, Facharbeiter, Mediziner etc. diesem Land eine stabile Wirtschaftsgrundlage schufen und gleichzeitig diese durch eine kernfeste Währung untermauerten und festigten. Dann kamen die, die niemals einen Finger mit nützlicher Arbeit krümmten – die Administratoren, hervorgegangen aus einer Schicht von Leuten, die nur eine verblendete Universitäts- Ausbildung genossen und damit schon als Studenten unzufrieden waren. Die hatten keinen Bezug mehr zu dem Erarbeiteten, die waren nur noch Kaputtmacher.
    Was nun ihre Frage angeht; mehr soziale Gerechtigkeit nach dem Euro, möchte ich sie auf den Grundgedanken hinweisen: Wie wollen sie soviele unterschiedlich schwache und starke EU- Wirtschaften monetär unter einen Hut bringen? Eine schwache Wirtschaft muß ihre Währung abwerten und eine starke aufwerten können, damit beide im Gleichgewicht Handel treiben können. Da wir nun alle die gleiche Währung haben müssen wir „Starken“ den Schwachen Geld geben, damit sie mit uns weiter im Geschäft bleiben können. Was glauben sie, was aus ihren Ersparnissen und sozialen Gerechtigkeiten wird, wenn diese solch einer Transfer- Union geopfert werden, wie es momentan an Zypern generalgepropt wird?
    Stepher

  33. Peter Puschmann sagt:

    die Linke könnte, wenn…..(will sie etwa garnicht?)
    Riexinger? Meinen Sie den ehemaligen…..

    Nach einer Spende von 100 € vor der letzten Wahl wird mein Telefon und Computer dauerüberwacht. Dafür hätte ich von den Linken mehr erwartet.

    Leider betrifft mich die tragische Kömödie Bundesrepublik, sonst würde ich die meisten Laiendarsteller einfach zur Therapie schicken. Wer hat von meinem Tellerchen gegessen, wer nimmt mir mein Prozentchen weg? Das war der böse Nazi. Alle, die mich nicht lieben sind Nazis….

    Es gab einmal eine Zeit, da sorgten die Firmeninhaber für ihre Mitarbeiter (Kost und Logie, Kranken und Rentenver-sicherung). Alle arbeiteten nur 20 bis 30 Stunden in der Woche. Die Firmeninhaber bauten prächtige Häuser und als sie nicht mehr wussten, was sie mit dem Geld sonst noch machen sollten, spendeten sie für die Kirche. Prächtige Kathedralen entstanden und es war mehr als 300 Jahre Frieden. Ein Märchen?

    Die Brakteatenzeit:

    Um 1150 begann Erzbischof Wichmann (1110 – 1192) aus Magdeburg damit, Münzen herauszugeben, welche zweimal im Jahr zum Umtausch ”aufgerufen” wurden. Ziel war es, die Steuern einfach und regelmäßig einzutreiben. Dabei wurden zwölf alte Pfennige gegen neun neue ”ausgetauscht”. Die Differenz (25%) waren Steuern, jedoch nur lächerliche 25% des vorhandenen Bargeldes (vielleicht nur ein Teil des noch nicht ausgegebenen monatlichen Lohnes oder Gehaltes d. h. wenige Prozente von 2/12 des Jahreseinkommen). Weitere Steuern gab es nicht! Offensichtlich für alle gleich hoch bzw. niedrig! Um die Münzen schnell und ohne viel Aufwand wieder einschmelzen und umprägen zu können, waren sie nur einseitig geprägt und aus dünnem Blech, daher ihr Name ”Brakteat” (braktes = lat. dünnes Blech). Zitiert von

    http://a11_5331n6_3y3.beepworld.de/finanzalternativen.htm

  34. hotteki sagt:

    Solange unser Geld als Schuld generiert wird, ist es doch völlig unerheblich ob Euro oder DM. Der Streit soll vom Wesentlichen ablenken, nämlich dass die Höhe der Gesamtschulden eines Landes, (Privat-,Unternehmens- und Staatsschulden, einschließlich Länder und Gemeinden), immer, bis auf die Zinsdifferenz neu aufgenommener Schulden, der Höhe des Barvermögens eines Landes entspricht. Das heißt, wir haben kein Schuldenproblem, sondern ein Verteilungsproblem.
    Was wir brauchen ist fließendes Geld, dass im Monat z.B. 0,5% seines Wertes verliert, um es als Wertaufbewahrungsmittel uninteressant zu machen, ein reformiertes Bodenrecht welches wirkliche Chancengleichheit herstellt, ein bedingungsloses Grundeinkommen, damit die Würde des Menschen unantastbar bleibt und eine freie Presse, welche die Umsetzung der oben stehenden Maßnahmen kritisch begleitet.
    Das alles geht aber nur, wenn wir erkennen, dass wir bewusst auf diese Nebenkriegsschauplätze hingelenkt werden. Die Untertanen sollen sich bekriegen während die Eliten (Plutokraten), sich köstlich amüsieren.

  35. Immer hübsch langsam, mit den jungen Pferden. Es ist erstmal schon ein wesentlicher strukturaler Fortschritt zur sozialen Gerechtigkeit, wenn Arbeiter in einer werthaltigen Währung entlohnt werden. Denn das reduziert die Möglichkeit, sie um den Mehrwert ihrer Arbeit zu betrügen ganz dramatisch und nachhaltig.

    Und um das Horten zu vermeiden, ist es dann nur noch notwendig, die Ersparnis in die Investition zu lenken.

    Dafür verbürge ich mich als Volkswirt.

  36. RFID CHIPS - ES IST SOWEIT (Teil 1) sagt:

    Die neue Weltordnung ….

    RFID für uns alle ??

    Es lebe der Widerstand !

    (Da die linke sowieso Zahnlos ist, brauchen wir sie an dieser Stelle nicht zu erwähnen)

    Für freie Menschen, für ein freies Deutschland.

  37. Berlin Steglitz sagt:

    Die Linke verliert, langsam aber sicher, ihre Glaubwürdigkeit.
    In Ihrer Rot/Roten Berliner Landesregierung haben sie viele Eu Vorgaben umgesetzt.
    Sie haben nie gemeckert über die Eu Vorgaben.
    Es wurde Liberalisiert …
    Die würden alles umsetzen, um an die Macht zu gelangen. Na sagen wir fast alles….
    Danke Jürgen, für das klare benennen.
    Danke für die tolle Compact.

  38. Jakobiner sagt:

    Die Rückkehr zur DM hat im wesentlichen zwei ökonomische Nachteile: Die Aufwertung und damit ein Einbruch bei den Exporten und die Vernichtung von Guthaben im Rahmen der Auslandschulden.Mehr können FAZ und WELT in ihren Artikeln gegen die AfD auch nicht bringen.Die AfD in eine rechte Ecke zu bringen, dürfte ungemein schwieriger sein, als etwa bei den Republikanern, zumal Schönhuber bei der SS war und sich dessen auch noch offen brüstete (Buch:“Ich war dabei“). Lucke war selbst 30 Jahre in der CDU, bei seinem Team ist nicht ein einziger Altnazi dabei, noch Personen, die sich zu Äußerungen in dieser Richtung hinreissen haben lassen.Nach dem einen Mneschen mit dr Deutschlandfahne mussten die Reporter beim Gründungsparteitag ja händeringend suchen. Der einzige Schwachpunkt ist die Nähe zur Jungen Freiheit, aber da müsste man mal erklären, wie Leute wie Egon Bahr, Scholl-Latour, Henkel,etc. in diesem Blatt schreiben können und ihm Interviews geben, wenn es so nazi wäre.Zudem sollte man auch mal einen Blick ins Programm der AfD werfen. Da wird zwar kanadisches Immigrationsrecht gefordert, aber eben auch Arbeitsrecht für Asylbewerber–eine Forderung, die von SPD,Grünen und Linkspartei selber so vehement vertreten wird und so gar nicht nach rechts oder gar NPD kling (Ausländerrückführungsprogramm).Die AfD wird also eher eine neue neoliberale Partei sein, aber keineswegs rechtsradikal.

  39. Jakobiner sagt:

    Die zwei Haupthindernisse, warum man die AfD nicht wählen sollte ist ihr Vorschlag des Kirchhoffschen Steuermodells, wonach jeder nur noch 25% Steuern zahlen soll, egal ob arm oder Milliardär.Das läuft auf eine Steuerbefreiung für Reiche ohne Ende hinaus, reißt Lcken in den Staatshaushalt, der nur Kürzungen im Bildungs- Sozialsystem,etc. bedeutetZudem bekennt sich die AfD auch zu City-of London-Camerons Vorschlag eines „wettbewerbsfähigen Europas“–Zitat:

    „Das europäische Parlament hat bei der Kontrolle Brüssels versagt. Wir unterstützen nachdrücklich die
    Positionen David Camerons, die EU durch mehr Wettbewerb und Eigenverantwortung zu verschlanken.“

    Das läuft auf eine Agenda 2020 heraus mit Sozialabbau, Lohnkürzungen, Flexibiliserung des Arbeitsmarktes, Privatisierung, Deregulierung,etc–die ganze neoliberale Palette ala Thatcher/Cameron also.

  40. Y.Jones sagt:

    Hotteki ist andi popps sprachrohr

  41. Es gibt übrigens mindestens eine 2. Alternante. Nämlich die Euro-Rettung. Und wenn man den 429. Ausführungen eines verfemten und verfolgten – daher reichlich Kummerspeck ansammelnden – Deutschen Philosophen aus einem fränkischen Winkel glauben darf, dann geht die so, ich zitiere:

    „Da wir die Juden nicht als Minderheit diskriminieren wollen, bekommen nicht sie, sondern alle Banken ihre Schulden erlassen. Damit ist die Euro-Krise auf einen Schlag vorbei und alle Banken sind gerettet, da ab sofort schuldenfrei. Das ist mosaisch, das ist salomonisch, das ist der Stein der Weisen!“

    Genial wa? Aber das ist auch nicht nur auf seinem Mist gewachsen, sondern ruht auf einem gründlichen Studium des AT auf, nebst einer Analyse der mosaischen Jubeljahre, die Luther als „Halljahre“ vielleicht etwas mißverstanden hat.

  42. Und noch was. Wer nicht weiß, wie Schuldsklaverei funzt: Wer seine Schulden nicht bezahlen kann, wird Eigentum seines Gläubigers.

    Das gilt aber nur für die Kunden der Banken, also die Menschen. Es gilt nIcht für die Banken selbst. Denn die sind ja systemrelevant und die Menschen sind es nicht. Die Menschen gehören nämlich nur zum Umfeld des Systems. Sie sind kein Teil desselben.

    Das System ist unmenschlich!

    qed

  43. Karl_Murx sagt:

    @Schnehen:

    @Karl_Murx

    Das ist jetzt das zweite Mal, dass Sie mir ein fremdes Zitat untermurxen, Herr Murx. Haben Sie Spaß daran oder sind Sie etwas durch den Wind?

    Beruhigen Sie sich. Ich habe nicht die Zitate, sondern den Namen verwechselt. Gemeint waren nicht Sie als Schnehen, sondern der Beitrag des Foristen Stepher. Ist natürlich eine Unachtsamkeit von mir. Aber das klingt leider so ähnlich…

    Also nichts für ungut.

  44. Karl_Murx sagt:

    @Stepher:

    Nein KM, ich wollte damit nur aufzeigen, daß die lebensuntüchtigen Schmarotzer in unserem Land, jetzt am weitesten ihr dämliches Maul aufreißen.

    In Ordnung. So wird ein Schuh draus.

    Die größten Feinde dieses Landes lassen sich wie selbstverständlich von ihm alimentieren.

    Michael Klonovsky

    So gesehen kann ich wohl das Ausschlußvervahren anwenden und den Gegner meiner Gegner getrost als meinen Freund (AfD) betrachten.

    Das ist manchmal eine etwas zu vereinfachte Betrachtungsweise. In diesem Fall stimme ich aber zu.

    Ich wünsche dem noch viele Erlebnisse in Moskau, wie bereits geschehen, auf einer verdrehten Parade, als er die Resonanz von seiten eines normalen Staates zu verkosten bekam

    Man soll ja immer versuchen, die Konflikte friedlich zu lösen. Aber es wäre gelogen, daß ich bei diesen Reaktionen etwas anderes empfinde als Schadenfreude, wenn solche dekadenten Deutschlandhasser mal selbst die Folgen ihres Tuns am eigenen Leib erfahren.

  45. Karl_Murx sagt:

    @Jakobiner:

    Die Rückkehr zur DM hat im wesentlichen zwei ökonomische Nachteile: Die Aufwertung und damit ein Einbruch bei den Exporten

    Eine Wirtschaft wie die deutsche, die einen Kurs von über 1,60 US-$ je Euro aushält, ohne zu crashen, wird auch eine solche Aufwertung verkraften. Zudem wird bei solchen Rechnungen ständig außer Acht gelassen, daß sich die Importe damit erheblich verbilligen würden, vor allem die für die Industrie so wichtigen Rohstoffe wie die Primärenergieträger Öl und Gas. Weiterhin würden sich auch die importierten Zwischenprodukte der Zulieferunternehmen im Ausland verbilligen, denn die großen Exportfirmen haben inzwischen einen großen Teil der Wertschöpfungskette dorthin verlagert. Der Nachteil einer Aufwertung der neuen DM (deren Einführung im übrigen von der AfD so gar nicht gefordert wird) oder eines Nord-Euros oder etwas ähnlichem wäre für die deutsche Wirtschaft also bei weitem nicht so gravierend wie von den Euro-Befürwortern behauptet. Eher im Gegenteil.

    und die Vernichtung von Guthaben im Rahmen der Auslandschulden.

    Haben Sie noch nicht verstanden, daß diese Guthaben zum großen Teil bereits jetzt nur noch in den Büchern stehen, weil deren Werthaltigkeit inzwischen zusammengeschmurgelt ist wie der Braten in der Pfanne? Wir sitzen inzwischen auf einem Berg uneinlöslicher und damit wertloser Forderungen an das Ausland. Zu glauben übrigens, daß man von den Target2-Forderungen der deutschen Bundesbank jemals groß was wiedersehen wird, halte ich für hochgradigen Optimismus. Das einzig Vernünftige, was eine Bundesregierung nach einer entsprechenden Reform des Euro-System – in welcher Form auch immer – machen könnte, wäre, durch einen nationalen Rettungsschirm und u.U. eine Vermögensabgabe die einheimischen deutschen Vermögen zu retten, wenigstens den Teil, der für die Altersvorsorge angelegt wurde.

    Mehr können FAZ und WELT in ihren Artikeln gegen die AfD auch nicht bringen.

    Das Zähneknirschen der linksgrünen Medienhuren deswegen ist unüberhörbar.

    Die AfD in eine rechte Ecke zu bringen, dürfte ungemein schwieriger sein, als etwa bei den Republikanern

    Stimmt genau. Wußten Sie übrigens, daß die Republikaner inzwischen durch den Verfassungsschutz nicht mehr als verfassungsfeindliche Partei bezeichnet werden?

    Nach dem einen Mneschen mit dr Deutschlandfahne mussten die Reporter beim Gründungsparteitag ja händeringend suchen.

    Wobei mal anzufragen wäre, wieso das Schwenken der deutschen Nationalflagge mit den Farben schwarz-rot-gold, den Farben der bürgerlichen Märzrevolution von 1848/49, allen Ernstes als Zeichen von Rechtsextremismus gedeutet werden kann. Wie weit sind wir inzwischen eigentlich gekommen?

    Der einzige Schwachpunkt ist die Nähe zur Jungen Freiheit, aber da müsste man mal erklären, wie Leute wie Egon Bahr, Scholl-Latour, Henkel,etc. in diesem Blatt schreiben können und ihm Interviews geben, wenn es so nazi wäre.

    Klug bemerkt. Generell müßten Sie mal erklären, ähnlich wie im letzten Absatz, wieso überhaupt jemand auf die Idee kopmen konnte, ein konservatives Blatt wie die „Junge Freiheit“ in die Nähe des Rechtsextremismus zu rücken und Leuten, die über Interviews in legalen Presseerzeugnissen wie der JF von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch zu machen, ebenfalls solches Gedankengut anzuhängen. Die Tatsache an sich ist ungeheuerlich genug für eine angeblich freiheitlich-demokratische Grundordnung, die dieses Land zu sein behauptet. Und zwar vollkommen ungeachtet des Inhaltes dieser Interviews.

    Zudem sollte man auch mal einen Blick ins Programm der AfD werfen. Da wird zwar kanadisches Immigrationsrecht gefordert, aber eben auch Arbeitsrecht für Asylbewerber

    Für „ernsthaft politisch Verfolgte“, lautet die Formulierung im AfD-Programm sehr zutreffend. Wirtschaftsflüchtlinge und Leute, die sich unter Mißbrauch von Gesetzen, die nicht für sie gemacht sind, illegal in das Land drängen, sind damit ausgeschlossen.

    Die AfD wird also eher eine neue neoliberale Partei sein, aber keineswegs rechtsradikal.

    Genau darum versucht man auch, der AfD dieses Invektiv „neoliberal“ anzuhängen. Man braucht sich aber nur den einheimischen Arbeitsmarkt, die Hartz IV-Gesetze und die Entwicklung der Realeinkommen in den letzten Jahren anzusehen, um zu erkennen, welche Parteien tatsächlich neoliberale Politik gemacht haben.

  46. Karl_Murx sagt:

    @Jakobiner:

    Die zwei Haupthindernisse, warum man die AfD nicht wählen sollte ist ihr Vorschlag des Kirchhoffschen Steuermodells, wonach jeder nur noch 25% Steuern zahlen soll, egal ob arm oder Milliardär.

    Es gibt keinen diesbezüglichen Beschluß seitens der AfD. Was es gibt, ist eine wohlwollende Erwähnung dieses Modells durch den jetzigen Vorsitzenden Lucke. Über das Modell selbst läßt sich streiten.

    Das läuft auf eine Steuerbefreiung für Reiche ohne Ende hinaus, reißt Lcken in den Staatshaushalt, der nur Kürzungen im Bildungs- Sozialsystem,etc. bedeutet.

    Abgesehen davon, daß ich nicht unbedingt ein Anhänger des Vorschlages von Kirchhoff bin: Haben Sie eine Erklärung dafür, daß Deutschland trotz Rekordeinnahmen von Steuern und Abgaben noch immer eine, wenn auch kleinere, Neuverschuldung machen muß und die Bundesregierung noch immer nach mehr schreit? Wozu gibt es wohl eine staatlich angestoßene Debatte über die Beseitigung des ach so ungerechten Ehegattensplittings, was im Endeffekt auf eine Steuermehrbelastung hinausläuft? Kann es sein, daß der Staat immer mehr Geld für seine ideologischen Großbaustellen benötigt a lá Euro-Rettung, SPD-Gemeinschaftsschulen, wo durch erhöhten finanziellen und pädagogischen Aufwand Schüler aus Präkariatsfamilien nach politischen Wunschvorgaben zu Spitzenleistungen gebracht werden sollen, Gender Mainstreaming, dem Migranten- und Asylantenstadl und der nachgeschalteten Integrationsindustrie und wie sie alle heißen mögen und deswegen die eigentliche Stütze der hiesigen Gesellschaft, den einheimischen Mittelstand, auspreßt nach Strich und Faden?

    Das läuft auf eine Agenda 2020 heraus mit Sozialabbau, Lohnkürzungen, Flexibiliserung des Arbeitsmarktes, Privatisierung, Deregulierung,etc–die ganze neoliberale Palette ala Thatcher/Cameron also.

    Diese Agenda2020 werden Sie erleben bei einem Wahlsieg der CDU und der Fortführung der Politik des jetzigen Finanzministers. Der hat bereits jetzt eine Giftliste in seinem Schreibtisch liegen, die er – sollte er dann noch Finanzminister sein – nach dem 22. September diesen Jahres hervorholen wird. Da stehen genau diese Kürzungen der Sozialleistungen und Steuererhöhungen drin, die Sie der AfD unterstellen. Diese Liste wurde vor einiger Zeit in den Medien erwähnt, dann aber seitens des Finanzministeriums schleunigst dementiert. Wäre schön, wenn es da mal ein paar Leaks geben würde.

  47. Ludvik Medved sagt:

    Die Linke hat offensichtlich ein Problem, und zwar das sich ihre Forderungen tatsächlich mit denen der AfD überschneiden. Das führt dann zu diesen mißglückten Abgrenzungsversuchen.
    Alternativ wäre warscheinlich das Gegenteil richtig – nämlich die Umarmung des Gegners, was zu positiver Verstärkung für beide Parteien führen könnte – Lafontaine hat das schon richtig erkannt!
    @Jakobiner „… ist ihr Vorschlag des Kirchhoffschen Steuermodells“
    Ich habe mich damals mit diesem Steuermodell befaßt. Kirchhoff hat eine 25%-ige Steuer vorgeschlagen, ABER mit einem Freibetrag von 12000€ p.A. UND einem Freibetrag (die Höhe ist mir leider entfallen) für jedes auf der Steuerkarte aufgeführte Kind. Ich würde den Freibetrag auch auf den Ehepartrner ausdehnen. Dafür entfällt JEDE Steuervergünstigung.
    Schauen wir uns doch die Realität an: Ein Arbeitnehmer kann sich um eine Steuerzahlung nicht drücken, die wird ihm einfach vom Gehalt abgezogen. Etwas ähnliches gilt für die kleinen und mittleren Unternehmer, sowie die Freiberufler – auch wenn diese Gruppen auf der Ausgabenseite mehr Gestaltungsspielraum haben. Das wird durch die Finanzämter aber strikt überwacht.
    Anders sieht es bei den Großverdienern aus. Diese können sich entsprechende Beratung von Spitzenleuten leisten, und zahlen REAL keine Steuern mehr, beziehungsweise im unteren 1-stelligen Prozentbereich. Für sie wurde das Steuerrecht ja so konzipiert!
    Beim Kirchhoffsschem Steuermodell entfallen aber diese Möglichkeiten, so das sich niemand mehr auf legale Weise vor der Steuerzahlung drücken kann.
    Damit ist noch keine absolute Gerechtigkeit erzielt, aber es ist um Welten besser als das heutige!
    MfG

  48. hotteki sagt:

    An Y.Jones
    Ich sehe mich eigentlich als Sprachrohr der Zinserbringer, die ja im Netz auch schon mal als Zinsknechte oder Zinssklaven bezeichnet werden. Als Sprachrohr meiner früheren Kollegen, (ich gehörte immer zu den Zinserbringern, inzwischen bin ich Rentner), als Sprachrohr der (bezüglich des Geldvermögens) unteren 90%, letztendlich aber als Sprachrohr meiner selbst.
    Alle, die alternative Ideen zum herrschenden (die 90% beherrschenden) System haben, sind in meiner Gedankenwelt willkommen. Beim Thema Euro oder DM geht es ja eher um die Werterhaltung des Vermögens. Das haben die Produktivkräfte in der Regel nicht. Die haben sich in ihrem Leben maximal ein Eigenheim, in der Regel selbstgebaut, anschaffen können.
    Keine Aktien, kein Gold, nichts, nur die eigene Arbeitskraft. Ideen von Andreas Popp, Rico Albrecht,(sein „Steuerboykott“ ist für mich die beste Analyse), Prof. Gerhard Berger, Prof. Bernd Senf und viele andere sind allemal richtiger und richtungsweisender als das übliche Talkshowgequwassel. Nochmal, da ich kein Vermögen besitze, tangiert mich die Eurodiskussion nur peripher. Aber doch insoweit, als dass ich wie meistens mit ansehen muss, wie Nebenkriegsschauplätze zur Hauptsache gemacht werden.
    Es gibt ja auch systemkonforme gute Ideen, wie die von Christian Felber und seine Gemeinwohl-Ökonomie. Man könnte sie ja mal nach dem Modell: Versuch und Irrtum ausprobieren. Dazu müsste man sie erstmal bekannt machen, statt über Wertaufbewahrungsmittel zu streiten…

  49. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Das Gutmenschenprogramm ist gut umschrieben durch die Grundsätze der „Political Correctness“. Dazu gehört die „Sexuelle Befreiung“, die Zerstörung von Familie und Volk und der Ansatz, durch Immigration die „ethnische Exklusivität des deutschen Volkes zu brechen“ (Nach den Worten von Roosevelt das primäre Kriegsziel der USA).
    Wie es dazu kam, und wozu es gut gewesen sein sollte, dieses absurde Programm zu verfolgen, ist aus der Geschichte der „Frankfurter Schule“ zu erkennen.

  50. Mar Tin sagt:

    Mit diesem Streit darüber, welche Partei die bessere sei, ist ja Montagu Collet Norman und seinen Freunden ein Glanzstück gelungen. https://www.google.com/search?hl=de&q=norman+montagu&tbm=isch&biw=1920&bih=934&sei=N4xuUdD1O8_KtAbJxIDYAw#imgrc=0PQzwiSyjx9JmM%3A%3B5WOj6VGbLJE6gM%3Bhttp%253A%252F%252Fwww2.picturepush.com%252Fphoto%252Fa%252F10050020%252F640%252F10050020.png%3Bhttp%253A%252F%252Fcluesforum.info%252Fviewtopic.php%253Fp%253D2375631%2526sid%253Deb4b546d71039e76e4596a3f5fa26096%3B640%3B350 Guckt mal, wer da neben dem auf dem Foto ist. 1997 sagte Alan Greenspan, damals noch Chef der FED: „Der Euro wird kommen, aber er wird keinen Bestand haben.“ War das nur die Einschätzung eines alten weisen Mannes oder eine (Handels-)Kriegserklärung? Als der Euro dann da war, wurde die südliche EU-Peripherie mit Flüchtlingsströmen aus Afrika bis zum Bersten geschwächt. In Spanien, Griechenland u. a. verkauften Afrikaner von Rumänen gefertigten Konsumgütern wie Handtaschen und Uhren aus China auf Kilometer langen Strecken auf den Boulevards der Innenstädte. Es waren so viele, daß bei den Einheimischen starke rassistische Tendenzen erwachten. Dann wurden Berlosconi und Ghaddafi gestürzt, jene beiden, die ein Abkommen über moderate Einwanderung von afrikanischen Flüchtlingen vereinbart hatten. Ohne dieses Abkommen sind die Ströme aus Afrika enorm angestiegen. Was Greenspan sagte, war dereinst Befehl für Analysten wie institutionelle Spekulanten. Der war mehr Gott als irgendein Arzt mit weißem Kittel. Mit dem Euro und seiner Ausweitung als Zahlungsmittel wurde der Handel in Europa gestärkt. Klingt komisch, ist aber so. Je mehr Warenverkehr in Euro abgewickelt wurde, desto stärker wurde die Währung auch in ihrer Bedeutung. Zu seligen DM-Zeiten konnte man herrlich auf den sich verändernden Abstand zwischen DM und US$ (oder Pfund) wetten, natürlich auch gegen alle übrigen EWG-Währungen, und ordentlich Geld verdienen. Wer gegen den Euro ist, setzt Greenspans Plan um. Überhaupt sprchen manche von einem dritten 9/11 nach dem Crash der Lehman Bros., einem so gravierenden Finanzcoup, daß er beide in ihrer Wirkung übertrifft, indem er wie diese, enorme Veränderungen mit sich bringt. Wie wird der wohl aussehen?

  51. Detlev Wulf sagt:

    @Ludvik Medved

    der Freibetrag müßte deutlich höher sein, als 1000 Euro. Dann „wird ein Schuh draus“.

  52. Wegen Steuersatz:

    Die Diskussion um den Steuersatz ist schiere Augenwischerei, wenn den Großverdienern und Multis die Möglichkeit eingeräumt wird, gar keine Steuern zu bezahlen. Und das ist in der BRD der Fall.

    Merke: Wer keine Steuern zahlt, zahlt halt keine Steuern – Ganz egal ob der Steuersatz 10% oder 90% beträgt.

    Dann ist der Steuersatz nämlich vollkommen irrelevant und die Diskussion darum nur eine Nebelkerze oder Blendgranate.

  53. Jakobiner sagt:

    Noch als Lersetip: „Drei Prognosen zur AfD“von Leo Brux.
    Dabei wird behauptet, die AfD werde auf mittlerer und unterer Ebene scheitern, da sie ohne Unterbau ist:

    http://blog.initiativgruppe.de/drei-prognosen-zur-alternative-fur-deutschland/#comment-28968

  54. Mar Tin sagt:

    @ Dr. Kümel: das Video ist sehr interessant und aufschlußreich. Danke! Ich erinnere mich noch an einen der ersten Artikel von Jürgen Elsässer auf diesem Blog hier und einen der ersten Kommentare darauf: Jemand warf Elsässer vor, sich von der Frankfurter Schule verabschiedet zu haben! Impliziert das nicht, daß Elsässer bis da hin die Linie dieser Schule treu verfolgt hat? Es ist völlig legitim, wenn Menschen im Laufe ihres Lebens eine Haltung überdenken und ändern, und in diesem Falle sogar sehr begrüßenswert. Sag mal bitte Jürgen: waren Dir diese Inhalte bekannt? Ich kam zwar, bedingt durch mein Umfeld, aus der Linken, war mir jedoch bis jetzt der Tragweite dieser Frankfurter Schule nicht so bewußt. Auch fand man seinerzeit im Wikipedia-Eintrag zur F.S. keinen Hinweis auf derart radikale Ansätze.

  55. juergenelsaesser sagt:

    Martin: Nö, wusste ich damals alles nicht… Wir waren ja naiv.

  56. Detlev Wulf sagt:

    @Jakobiner

    richtig ist, daß die Kreis- und Bezirksverbände noch gar nicht existieren, und der „Unterbau“ insofern physisch noch nicht strukturiert ist. Das heißt aber nicht, daß in der Bevölkerung kein Rückhalt da ist, denn es gibt derzeit keine andere Partei, die so schnell wächst. Also warten wir doch mal ab, wie es am Wahltag steht und sprechen dann darüber, wie es mit dem Unterbau aussieht.

  57. Detlev Wulf sagt:

    @Joachim Bullinger

    Zitat: Merke: Wer keine Steuern zahlt, zahlt halt keine Steuern – Ganz egal ob der Steuersatz 10% oder 90% beträgt.

    Dann ist der Steuersatz nämlich vollkommen irrelevant und die Diskussion darum nur eine Nebelkerze oder Blendgranate.“

    Eben darum wird ja auch nicht nur über den Steuersatz gesprochen, sondern insgesamt über gerechte Lösungen.

  58. Stepher sagt:

    Mit Erstaunen lese ich hier die vielen Variationen und Auslegungen zu dem was die AfD kann oder nicht kann, was sie tun sollte oder nicht. Als jahrzehntelanger Steuerzahler wünsche ich mir eine natürliche Wirtschaftsordnung nach Silvio Gesell. Politiker (Lügner) brauche ich nicht, dafür aber eine vom (arbeitenden) Volk kontrollierte Vermögensverwaltung des von uns geschaffenen Steuervermögens zugunsten der Infrastruktur, Renten- und Krankenversorgung, der Familienförderung (Vater-Mutter-Kinder) und eines Staatswesens, das im Sinne seiner ihm vertrauenden Bürger Schutz und Trutz leistet. Dies kann nur auf der Grundlage einer judäisch – christlichen Religion bestehen, da hier die Nächstenliebe und die Liebe zu Gott als einziger Glaube Realität ist (siehe auch Matthäus 22,17 – 21).
    Als ein Mann der mit und ohne Geld leben kann (was ich brauche ist mir ohnehin von Gott gegeben) kann ich nur staunen über so viel Selbstzerfleischung. Versucht es doch mal mit ora et labora, und dann sehen wir weiter. Ihr werdet sehen wie dann die Drohnen entweder sterben oder arbeiten lernen und die Welt wird um vieles besser, da die Kriegstreiber zuerst mit dem Pflug „kämpfen“ müssen um für ihr täglich Brot zu sorgen. Ja und einen gelernten Tennislehrer, wie der derzeitige Finanzminister, können wir uns dann sparen; nur Mut!

  59. Jakobiner sagt:

    Zu Karl Murx:

    CDU/CSU/FDP/SPD–Neoliberalismus MIT Euro
    AfD-Neoliberalismus mit DM
    Hankel macht den Brückenschlag zwischen beidem, um Kaolitionsfähigkiet herzustellen: Neoliberalismus mit Euro UND DM als Parallelwährungen. Dennoch wählt man dabei immer den Neoliberalismus.

  60. Jakobiner sagt:

    Den Bernhard Lucke halte ich für einen ehrenwerten Mann und gemäßigten Konservativen. Gefährlicher sehe ich da den Henkel (Ex-BDI/Ex-FDP/Bank of America), der durch und durch neoliberal ist, mit Sarrazin sympathisiert, PI und Junger Freiheit freigiebig Interviews gibt und zudem ziemlich antifranzösisch ist(egal ob Sarkozy oder Hollande).

  61. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Henkel hat JF kein Interview gegeben. Nur COMPACT – und das gleich zwei Mal… Das spricht doch für ihn, wenn auch nicht bei Jakobiner, schon klar.

  62. Jakobiner sagt:

    Soros sagt im SPIEFEL: Es gibt nur zwei Alternativen: EU-Zentralstaat mit Eurobond und Bankenunion oder aber eben Rückkher Deutschlands zu DM.Egal, welcher Weg: Merkel muss gestürzt werden, da sie beides verhindert und Soros hat angekündigt, alle deutschen Oppositionskräfte darin zu unterstützen und eine Bewegung mittels seiner Open-Society-Society zu fördern. Für mich heißt das im Klartext, dass Soros zum einen die SPD/Grünen/Linkspartei, aber eben auh die AfD fördert. Das sind zwei Flügel EINER Bewegung. Er kann als Megaspekulant nur gewinnen, wenn Merkel gestützt wird.Also wäre sich mal zu fragen, ob sich Jürgen Elsässer bewußt ist, einen der Sorosflügel möglicherwiese zu unterstützen.

    Zudem; Henkel hat der Hetzseite PI ein Interview gegeben–das wird er aber zukübftig wohl lassen, wenn er erfährt, dass PI demnächst vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

  63. Mar Tin sagt:

    Jürgen: ich nehm Dir das mal ab, wundere mich aber schon ein bißchen, da ich um 93-94 ein 1-Jahres-Abo der jw hatte und stets begeistert von Horkheimer-Adorno-Ähnlichkeitswettbewerben im Argumentieren geschrieben wurde, die unter durchgefärbten jw-Stammleser_Innen ausgerichtet wurden. Dann hatten wir in der DDR ja einen Steinzeit-Marxismus mit Fokus auf die Werktätigen als Schlüssel und Schloß für alles. Ich hab noch die gelb-roten Schilder vor Augen, die überall prangten: „Alles zum Wohle des Volkes!“ Da war dieses Wort Volk noch nicht verpöhnt. All die Autoren aus der Doku waren in der DDR wenn überhaupt nur wenigen bekannt, die dann nicht drüber sprachen. Lukacs wurde doch in dieser Zeit von den jw-Autor_Innen entdeckt und gefeiert. Auch hab ich nach der Teilvereinigung erleben müssen, daß es im ach so freien Westen nix war mit FKK. Nicht an der Nordsee und sonst auch nicht. Gut 20 Jahre später aseln extrem junge Marzahner Familien mit Teeniemüttern und Schulabbrechervätern am Müggelsee, an den wilden Stränden (sic!) und wollen nix von Nacktbaden wissen. Da waren keine total toleranten PC-Studenten, nicht mal Schwule, Lesben oder Schwarze.

  64. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: JF, PI – ist bei Ihnen alles eins, und am Schluss wird COMPACT von Soros finanziert. Ihre Welt muss herrlich sein, alles überschaubar!

  65. Karl_Murx sagt:

    @Jakobiner:

    „CDU/CSU/FDP/SPD–Neoliberalismus MIT Euro
    AfD-Neoliberalismus mit DM
    Hankel macht den Brückenschlag zwischen beidem, um Kaolitionsfähigkiet herzustellen: Neoliberalismus mit Euro UND DM als Parallelwährungen. Dennoch wählt man dabei immer den Neoliberalismus.“

    Verstehe. Alles Neoliberale, wohin das Auge blickt. Wer ist denn dann kein Neolib und in Ihren Augen wählbar? Gibt es noch irgendeine Splitterpartei, die ich übersehen haben sollte (die Linke ist es ja, soweit ich das bei Ihnen überblicke, auch nicht)?

  66. ups2009 sagt:

    Soros ist das nicht der „nette“ Mann von Offshore-Leaks … & das zionphile PI hat Sonderstellung
    Brüller! Tusch! Nahallermarsch! Abgang!

  67. IronCandy sagt:

    „Würde die Linke die Euro-Austrittsforderung von der AfD übernehmen, könnte eine mächtige Dynamik entstehen, die beiden Parteien nützt. Wenn sich die Linke aber im politisch-korrekten Wahn a la Riexinger als Prügelmeister gegen die AfD hergibt, wird sie die Dynamik der AfD überlassen – und könnte selbst unter fünf Prozent fallen.“

    Leider allzu wahr…

  68. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Jakobiner

    Ist jemand antideutsch, weil er Merkel kritisiert?
    Ist jemand „antisemitisch“, weil er Netanjahu kritisiert?
    Ist jemand antifranzösisch, weil er Hollande+Sarkotzi kritisiert?

    Ist jemand gegen den friedlichen Aufstand, weil er Jakobiner kritisiert?

  69. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Ach, Jakobiner!

    Rhetorisch sind Sie ja gar nicht so schlecht, aber denken Sie wirklich, die Intellektuellen auf dieser Netzdiskussion könnten Sie hinter die Fichte führen?

    Wenn es Soros und den Seinen ins Konzept paßt, daß das Merkel verschwindet, und die AfD strebt implizit das Nämliche an, und Elsässer findet die Argumente der AfD aus vielen Gründen begrüßenswert, dann unterstützt desderwegen doch
    Elsässer nicht Soros!

    Quo usque tandem, jabobiner abutere patientia nosttra!

  70. schnehen sagt:

    Soros ist für die Nato. ‚Jakobiner‘ meinte in einem seiner zahlreichen Qualitätsbeiträge:

    „Die Nato hat uns 60 Jahre Frieden und Freiheit garantiert.“ Er ist also auch für die Nato.

    Weil er und Soros beide für die Nato sind, ist J. auch ein Anhänger von Soros.

    (Satire off).

    Zu Soros:

    Jedes Jahr wird eine Liste der 100 mächtigsten Oligarchen der USA herausgegeben. 2007 war es das Magazin ‚Vanity Fair‘ (gehört dem jüdisch-zionistischen Verleger Newhouse), das die Liste veröffentlichte, die dann in der ‚Jerusalem Post‘ abgedruckt wurde. Über 60% dieser Oligarchen sind übrigens jüdisch, was das Märchen widerlegt, dass die WASPs die USA beherrschen (White-Anglo-Saxon-Protestants). Die USA werden von jüdisch-zionistischen Oligarchen beherrscht, die auch die zionistische Lobby AIPAC und andere zionistische Lobbyisten finanzieren.

    Der jüdisch-zionistische Währungsspekulant Soros, der für das Finanzhaus Rothschild arbeitet, wurde auf Platz 67 aufgeführt.

    Soros und die Chicago-Mafia sollen auch Obama an die Macht geschoben haben – der Mann, der schlimmer als George W. Bush ist und der gezielt daran geht, die Verfassung der USA abzuschaffen und den Polizeistaat in ’seinem‘ Land einzuführen, was gerade jene Oligarchen der Wall Street vorhaben.

    Soros hatte seine Hände bei den sog. Farbenrevolutionen in der ehemaligen Sowjetunion im Spiel. Er finanzierte z. B. den ukrainischen Jugendverband der ‚Orangenen Revolution‘. Aber auch am Fall der Sowjetunion wird er ordentlich gedreht haben. War nicht Gorbatschow auch sein Mann, war nicht Jelzin, der die Oligarchen an die Macht brachte, nicht auch sein Mann? Jelzins Präsidentschaftswahlkampf 1996 gegen seinen kommunistischen Herausforderer Zhuganow wurde von einem US-Expertenteam von einem Moskauer Hotel aus organisiert, und erzähle mir niemand, dass Soros nicht diese Aktion finanziert hat, dass er nicht dahinterstand.

    Der mehrfache Milliardär Soros tarnt sich mit einem humanitären Mäntelchen, damit niemand auf die Idee kommt, dass er einer der größten Gauner ist, die die Welt kennt:

    Wer finanziert ‚Human Rights Watch‘? Die Antwort: George Soros.

    HRW ist gar nicht einmal so schlecht. Regelmäßig bringt die Organisation Menschenrechtsverletzungen ans Tageslicht, was ich gut finde.

    Jetzt der messerscharfe Schluss à la J.:

    Ich bin also auch ein heimlicher Anhänger von Soros, ähnlich wie Jürgen Elsässer…Jetzt haben wir also schon drei Anhänger von Soros. Es werden immer mehr.

  71. Jakobiner sagt:

    Zu Karl Murx:

    „Wer ist denn dann kein Neolib und in Ihren Augen wählbar? Gibt es noch irgendeine Splitterpartei, die ich übersehen haben sollte (die Linke ist es ja, soweit ich das bei Ihnen überblicke, auch nicht)?“

    Das ist eben das Problem, dass keine der Parteien problemlösend ist, sondern man nur abwägen kann, was das Kleinste Übel ist–und da sehe ich eher AfD oder Linkspartei.Aber ich erwarte mir da eben auch keine Wunder, sondern auch nur Verschlechterungen.

  72. Detlev Wulf sagt:

    Zitat Jakobiner: „Soros sagt im SPIEFEL: Es gibt nur zwei Alternativen: EU-Zentralstaat mit Eurobond und Bankenunion oder aber eben Rückkehr Deutschlands zu DM.Egal, welcher Weg: Merkel muss gestürzt werden, ….“

    Wenn die Leute die Angela wirklich los werden wollen, dann frage ich mich aber, warum sie ausgerechnet so einen Heini wie Steinbrück als Gegenkandidaten aufstellen. Der ist ja nun nicht wirklich ein Sympathieträger.

    (Er hat auch mindestens 2-mal Milliarden mit-versenkt und sich dann damit herausgeredet, daß er an den Entscheidungen gar nicht beteiligt war, weil er bei den Sitzungen gar nicht anwesend war. Tolle Ausrede, wenn die Kontrolle solcher Entscheidungen seine Pflicht gewesen wäre! Vielleicht hat ihn ja gerade das in den Augen der dunklen Kräfte qualifiziert.)

    Die Hannelore Kraft hätte z.B. echte Chancen. Die will zwar eigentlich in NRW bleiben, aber die Bilderberger hätten wahrscheinlich auch sie überreden können.

  73. Stephan Becker sagt:

    „Wenn die Leute die Angela wirklich los werden wollen, dann frage ich mich aber, warum sie ausgerechnet so einen Heini wie Steinbrück als Gegenkandidaten aufstellen. Der ist ja nun nicht wirklich ein Sympathieträger.“

    100% Zustimmung.

  74. Stepher sagt:

    Ist schon spannend zu lesen, welche Kommentare es zu einem Thema gibt, das eigentlich die AfD als Prügelopfer der Linken im Banner führt. Wenn ich bedenke, daß alle die „Parteien“ friedlich miteinander im Aufsichtsrat des Banken- Konglomerates gesäugt werden, dort ihre Brutstätte haben und nur in der Öffentlichkeit aufeinander losdreschen – o.k. dann frage ich mich über was oder wen hier gestritten wird. Steinbrück hat seine Glaubwürdigkeit dadurch verspielt, als er zugab, daß er die Pleite der HypoRealEstate früh in der Zeitung las. Da war der Finanzminister und Mit (Glied) im Au- Rat. Sein Kollege im gleichen Saftlladen Gysi hätte es ihm sagen können, doch der war grad anderweitig im Klassenkampf verstrickt. Ja und Merkel brütete mit Westerwelle über neue Steuerinnahmen, wie erst jetzt verlautbart, Panzer für Saudi und Katar(rh). Neue Märkte für Rheinmetall und deren intelligente Bomben – vielleicht in Schnellkochtöpfen? Macht doch endlich mal irgendjemand die Augen auf und bedenkt über was hier im Forum gestritten wird. Lösungen sind gefragt und keine Philosophien – Brot und Butter braucht der Mensch und Frieden und ein Dach über dem Kopf. Wer kann das leisten?

  75. Kopfüber sagt:

    Hallo, das sehe ich anders:

    Die SPD will ernsthaft gar keine Verantwortung übernehmen, denn die Lage ist aussichtslos; daher die Kandidatur von Herrn Steinbrück.

    Für die SPD ist es besser, wenn CSUCDUFDP „furchtbare“
    Entscheidungen treffen.

    Gruß vom Meer

  76. Detlev Wulf sagt:

    @IronCandy

    sehe ich auch so. Das wäre schade, wenn die Linke unter die (m.E. ohnehin verfassungswidrige) 5%-Hürde fällt. Wenn sie konsequenterweise den Euro-Austritt fordern würden, könnten die beiden Parteien sich gegenseitig fördern.

    Im übrigen sollte es so sein, daß man für seine Zweitstimme zumindest eine Alternative angeben kann, welcher Partei die Stimme zugeschlagen werden soll, falls die 5% nicht erreicht werden.

    Nach meiner Auffassung (allerdings als Nicht-Jurist) sind die Wahlen durch die 5%-Hürde nicht „gleich“, weil die Stimmen dadurch unterschiedlich gewertet und kleine Parteien benachteiligt werden. Höchste Zeit, daß diese Hürde (und notfalls auch jeder Richter, der sie vertritt) mal weggeklagt wird.

    Die Argumentation war, daß es sonst so eine Zersplitterung gibt, wie in der Weimarer Republik. Na und? Dann hat man eben ein paar Parteien mit nur ein oder zwei Abgeordneten drin. Na und?

    Der wahre Grund ist wohl, daß man „Rechte“ draußen haben will. Das kann ich ja nachvollziehen, aber so wird man mit unbequemen Leuten natürlich nicht fertig – auch nicht, indem man wie im Kindergarten den Saal verläßt, wenn jemand von diesen Leuten redet. Sondern man muß sich schon den Argumenten stellen und sagen, DAS ist NICHT richtig WEIL….

    Parteienverbote helfen auch nicht. denn man kann den Leuten ja das Denken nicht verbieten, und die denken ja am Tag nach dem Verbot nicht anders als am Tag vorher. Man braucht im Übrigen solche Verbote auch gar nicht:
    Es werden ja vor allem Körperverletzungen etc. beklagt. Dafür gibt es in Deutschland Staatsanwälte. Und selbstverständlich müssen Gesetzesverstöße z.B. von rechten Schlägern genau so bestraft werden, wie Gesetzesverstöße aller anderen Leute.
    Wo ist das Problem?

  77. Detlev Wulf sagt:

    @Kopfüber

    wenn man davon ausgeht, daß es eine Frage der Intelligenz ist, die Leute nicht wieder zu wählen, die uns das alles angetan haben, sollte normalerweise auch ein Wackelpudding gegen die christliche Angela gewinnen können. Aber eben Steinbrück wohl nicht – insbesondere nicht bei Leuten, die einen WECHSEL wollen. Nach meiner Auffassung fallen da rotgrünschwarzgelb aus der Betrachtung. Jeder sollte sich dringend überlegen, was es sonst noch gibt. Es steht zu befürchten, daß es sonst auf eine große Koalition hinausläuft, und die wäre sicher auch nicht besser als schwarzgelb.

  78. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Stepher:

    Materielle Verbesserung, ein bißchen Wohlstand für die Deutschen? Wer kann das leisten?

    Eine nur scheinbar einfache Frage.
    Die Antwort hängt von der Analyse ab, wo denn eigentlich der Wohlstand hin kommt, der hierzulande erarbeitet wird.

    x Der übermäßige Export von guten Waren gegen Papiergeld.
    x Der erzwungene Wohlstandstransfer durch die Vasallenpolitiker (EU, Bankenrettung, Euro, NATO, usw.)
    x Der Ausländersumpf.
    x Geldsystem: auf jeder Ware liegt ein Aufschlag von etwa 30 – 50 % an Kreditkosten.

    und so fort, lange Liste!

    FAZIT:
    Alles dies könnte nur die Politik eines wirklich souveränen Staates ändern. Wer wäre das bloß, der das leisten könnte?

    Um zu verhindern, daß die Deutschen einen souveränen Staat haben, und selber verzehren, was sie erarbeiten, darum wurden zwei Weltkriege gegen Deutschland geführt.
    Und einer der wesentlichen Zwecke der NATO:
    „TO KEEP THE GERMANS DOWN“

  79. Stepher sagt:

    Dr. Gunther Kümel ich bin überrascht, daß sie feststellen:“darum wurden zwei Weltkriege gegen Deutschland geführt.“ Es kommt nicht oft vor, daß jemand es so treffend auf den Punkt bringt, Denn beide Kriege wurden von UK inszeniert und bezahlt. William F. Engdahl hat es in seinem Buch sauber recherchiert „MIT DEM ERDÖL ZUR WELTMACHT“. Doch frage ich sie,Dr. Gunther Kümel, was braucht der Mensch zum Leben? Export? Ständiges „Wachstum“ der Witschaft auf Kosten der Wälder Fluren und Auen? Ich selbst war früher ein Zocker an der Börse, habe mir meine eigenen Optionen gebastelt auf der Gier nach Gewinn habe die Kurse wie meine eigene Fieberkurve „studiert“. Heute bin ich geläutert, da ich weiß wie einfach unser Herrgott uns seine Gebote gibt. Als ehemaliger Bauunternehmer habe ich den Ph- Holzmann- Betrug verkostet und dann zwei Tage(Nächte) mit Obdachlosen unter der Brücke Wodka gesoffen nachdem alles, incl. Familie futsch war. Dann habe ich mich aufgerappelt und arbeite seitdem als Fernfahrer. Denken sie nicht, daß ich hier flenne oder so, doch ich habe es geschafft und das ist für mich mein persönlicher Aufschwung. Ich kann nur jedem raten: Denkt nach was ihr tun werdet wenn es vielleicht mal kein Geld gibt. Wie ich weiter oben schon sagte: ora et labora – bete und arbeite!! Meine kleine (Hobby)- Landwirtschaft ist wirft bereits erste Früchte ab.

  80. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    Alles dies könnte nur die Politik eines wirklich souveränen Staates ändern. Wer wäre das bloß, der das leisten könnte?

    Wer, wenn nicht wir? Auf wenn sollte man sonst hoffen?

    Um zu verhindern, daß die Deutschen einen souveränen Staat haben, und selber verzehren, was sie erarbeiten, darum wurden zwei Weltkriege gegen Deutschland geführt.
    Und einer der wesentlichen Zwecke der NATO:
    “TO KEEP THE GERMANS DOWN”

    FAZIT:

    Rückkehr zur Souveränität Deutschlands.

  81. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Karl Murx: Souveränität“

    Sie haben selbstverständlich recht.
    Allerdings ist es übel ausgegangen, als die Deutschen zuletzt „Nichts weiter als einen Platz an der Sonne“ haben wollten, oder als sie anfingen, ihre eigene Regierungsform zu wählen, Barter-Handel und umfassende Familien- und Sozialpolitik nach eigenen Ideen zu betreiben und ihre Staatsbank dem Staat unterstellten.

    Die Idee hinter Ihrem Argument ist, die Deutschen hätten wohl als größtes Problem die generationenalte Geburtenlücke. Für Maßnahmen dagegen sei aber die Souveränität eines deutschen Staates Voraussetzung.

    Wenn es der Realität entspricht, daß nur ein souveräner Staat das chronische Geburtendefizit beheben könnte, dann ist daraus doch zu schließen, daß die Vasallenregierung im Auftrag dieses Defizit gesteuert hat?

  82. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Stepher:

    Ebensowenig, wie in der „brd“ GG-gemäß Politik zum „…Nutzen des Deutschen Volkes gemacht wird, wurde die Politik, die zweimal in einer Generation zur britischen Kriegserklärung führte, zum Nutzen der Völker im Vereinigten Königreich gemacht.

    Andere hatten den „Nutzen“.

    Aber wir hatten jedenfalls das Nachsehen, tatsächlich ging es im „Zweiten Dreißigjährigen Krieg um dasselbe Ziel, das heute die NATO hat: „To Keep the Germans down.“

  83. Stepher sagt:

    FAZIT:

    Rückkehr zur Souveränität Deutschlands.

    KM, das ist die erste Priorität, dann können wir weitere Schritte in Richtung Normalität gehen. Nur es müssen Taten sein und keine Reden!!

  84. hotteki sagt:

    Natürlich geht es darum, Deutschland unten zu halten, für unsere Verbündeten, USA,GB und Israel. Kleine Zeichen, wie Schröder gegen den Irak-Krieg, oder Neutralität zum Libyen-Krieg. Leider wollen wir in Afghanistan weiter die Opiumfelder bewachen. (Wollen wir, oder müssen wir?) Was können wir tun? Hat Merkel mehr zu sagen, als der US- Botschafter?

  85. Detlev Wulf sagt:

    @Dr. Karl Murx

    Zitat: „Rückkehr zur Souveränität Deutschlands“

    Ja klar ist das notwendig. Das Problem ist nur, daß man dann die gleichen Leute auf dem Hals hat, welche hinter den Kulissen bereits für u.a. die vorangegangenen Weltkriege maßgeblich verantwortlich waren. Es wird also wohl keine Souveränität Deutschlands geben, ohne daß die Macht dieser Kräfte beschnitten wird.

  86. Detlev Wulf sagt:

    Die CIA soll ihre Opium-Felder gefälligst selber bewachen.

  87. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Stepher: Das GOLD, der EXPORT und die WELTKRIEGE

    Es wird Sie überrascht haben, daß ich den Export als Betrug am Deutschen Volk einstufe und die Weltkriege damit in Zusammenhang bringe.

    Bis zum WKI herrschte im Welthandel Klarheit. Maschinen wurden zB exportiert, dafür gab es Geld, das war in Gold konvertierbar. GB hatte aber 1913 ein so hohes Handelsdefizit, daß alles Gold zur Deckung nicht mehr ausreichte, das das Empire aus den Kolonien herausgepreßt hatte.

    Es folgte WKI.

    Nach dem WKI schlug England vor, das Pfund als Weltleitwährung zu etablieren, ein Gold-Devisen-System. Das Pfund sollte als „so gut wie Gold“ gelten. Wenn es „so gut“ gewesen wäre, hätte GB der Welt den WKI ersparen können.
    Alle Souveränen wußten das, also wurde der Vorschlag abgelehnt.

    Es folgte WKII.

    Schon 1944 setzten die USA dasselbe System durch ohne viel zu fragen; diesmal war der $ die Leitwährung. In den deutschbesiedelten Gebieten Mitteleuropas wurde alles Gold Richtung USA abtransportiert, ohne Quittung, ebenfalls ohne viel zu fragen. Abtransportiert nebst allem anderen, was nicht niet- und nagelfest war, das wurde nämlich „demontiert“, die Fabriken in die Luft gesprengt.
    Als die Westalliierten die „brd“ einrichteten, (die Demontage-Deindustialisierung war noch nicht beendet!) dauerte es nur 2 Jahre (bis 1951), bis dieses Rest-Staats-Gebilde (Carlo Schmidt: „OMF“) wieder einen Handelsüberschuß erzielte. Nach den Regelungen von Bretton Woods wurde der deutsche Export zuletzt in Gold bezahlt, bis 1971 sammelten sich 4000 Tonnen an.
    Das gefiel den Anglosachsen nicht, schon damals einen

    WKIII

    zu führen, wurde als nicht opportun betrachtet. (Schließlich gab es noch die Sowjetunion). Also änderten sie die Regeln: Gold gab’s keins mehr, nur Massen grüner Scheinchen, die man brauchte, wenn man (etwa) Öl kaufen wollte.

    Seitdem sammelte sich ein riesiger Exportüberschuß der „brd“ an. In Gold aufgewogen wären das 57.000 Tonnen Gold, mehr, als auf der Welt existiert.

    Der Exportüberschuß ist wie ein unverzinslicher Kredit an die Empfängerländer (die Anglosachsen) anzusehen, der niemals zurückbezahlt werden wird. Der Überschuß könnte auch nicht dazu verwendet werden, um ein etwa irgendwann entstehendes Handelsdefizit auszugleichen. Er kann für garnichts verwendet werden und er wird nicht zurückbezahlt.

    Die Deutschen haben für ihre Waren „Made in Germany“ grüne Scheinchen bekommen. Es handelt sich um
    „erzwungenen Wohlstandstransfer ohne Gegenleistung“, also um BETRUG, DIEBSTAHL, RAUB:

    http://www.anderweltonline.com/wirtschaft/wirtschaft-2013/wie-sind-die-deutschen-goldreserven-entstanden-und-warum-haben-wir-heute-so-wenig-davon/

  88. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Auf einer kleinen Bank vor einer großen Bank

    Worauf mag die Gabe des Fleißes,
    die der Deutsche besitzt, beruhn?
    Deutschsein heißt – der Deutsche weiß es – Dinge um ihrer selbst willen tun.

    Wenn er spart, dann nicht deswegen,
    daß er später was davon hat.
    Nein, ach nein, Geld hinterlegen
    findet ohne Absicht statt.

    Uns erfreut das bloße Sparen.
    Geld persönlich macht nicht froh.
    Regelmäßig nach paar Jahren
    klaut Ihr’s uns ja sowieso.

    Nehmt denn hin, was wir ersparten
    und verluderts dann und wann.
    Und erfindet noch paar Arten,
    wie man pleite gehen kann.

    Wieder ist es Euch gelungen,
    wieder sind wir auf dem Hund,
    unser Geld hat ausgerungen
    – Ihr seid hoffentlich gesund.

    Heiter stehn wir vor den Banken,
    Armut ist der Mühe Lohn.
    Bitte, bitte, nichts zu danken. Keine Angst, wir gehen schon.

    Und empfindet keine Reue.
    Leider wurdet Ihr ertappt.

    Doch wir halten Euch die Treue,
    und dann sparen wir aufs Neue,
    bis es wieder mal so klappt.

    (Erich Kästner)

    http://www.kultur-netz.de/literat/lyrik/kaestner/bank.htm

  89. Karl_Murx sagt:

    @Detlev Wulf:

    Ja klar ist das notwendig. Das Problem ist nur, daß man dann die gleichen Leute auf dem Hals hat, welche hinter den Kulissen bereits für u.a. die vorangegangenen Weltkriege maßgeblich verantwortlich waren. Es wird also wohl keine Souveränität Deutschlands geben, ohne daß die Macht dieser Kräfte beschnitten wird.

    Welche kapitalistisch-imperialistischen Kriegstreiberkräfte wären das denn? Oder sind das vielleicht die Bonner … äh Verzeihung Berliner Ultras (Entschuldigung, O-Ton Walter Ulbricht)?

    Könnte natürlich auch der preußische Militarismus sein, der uns Deutschen seit der Reichsgründung durch den reaktionären Junker Bismarck quasi in den Genen liegt (äh nein, geht ja nicht, Gene sind ja Autobahn und Sarrazin +++) … oder warum eigentlich nicht, denn gerade wir als Deutsche mit unserer Vergangenheit … also wahrscheinlich dürfte es der uns Deutschen mehr oder weniger angeborene Militarismus, Antisemitismus, Revanchismus und Faschismus sein, der die deutsche Geschichte zu einem direkten Weg in die Vernichtungslager Auschwitz und Treblinka macht und weswegen wir auf keinen Fall souverän werden dürfen. Jedenfalls nicht, bevor uns diese Gene nicht kollektiv entfernt oder uns dieser angeborene Neonazismus und die Aggressivität durch einen Exorzismus ausgetrieben wurden. Habe ich es ungefähr getroffen?

  90. Karl_Murx sagt:

    @Stepher:

    „FAZIT:

    Rückkehr zur Souveränität Deutschlands.
    KM, das ist die erste Priorität, dann können wir weitere Schritte in Richtung Normalität gehen. Nur es müssen Taten sein und keine Reden!!“

    Die AfD bzw. jede Partei, die Verantwortung trägt, wird sich schnellstens zu diesem Thema positionieren und entsprechende Maßnahmen einleiten müssen. Vor allem, wenn ich solche Dinge lesen muß:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/eu-schaerferes-vorgehen-gegen-armutseinwanderung-gefordert-12160792.html

    Irgendwann ist der Druck im Kessel so groß, daß auch keine Mutti Merkel und ihr Handlanger Friedrich nicht mehr den Deckel drauf halten können. Leider gibt es immer noch (jedenfalls wenn man den Umfragen glauben mag) noch über 80 % Wähler, die für die Einheitspartei CSUCDUSPDFDPGRÜNELINKE stimmen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Sellners cooler IB-T-Shirt-Shop


--

Kontakt

v.i.S.d.P. dieser Site: Jürgen Elsässer, c/o COMPACT-Magazin, Am Zernsee 9, 14542 Werder (elsaesser@compact-magazin.com)
April 2013
M D M D F S S
« Mrz   Mai »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  
%d Bloggern gefällt das: