Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Portugal: Militärputsch gegen die Euro-Diktatur? Ja bitte!

25_abril_povo_tanqueSoldaten- und Offizierskonferenz in Lissabon ruft zum Widerstand auf. Von Jürgen Elsässer

Vor zwei Wochen haben 1,5 Millionen Portugiesen gegen den Würgegriff der EU-Sparpolitik demonstriert. Doch die Regierung macht unverdrossen weiter. Was tun? Die Portugiesen wissen es aus ihrer jüngeren Geschichte: Das Volk muss sich mit der Armee verbünden, die Panzer müssen rollen – für das Volk. So war es 1974, als mit der Salazar-Diktatur Schluss gemacht wurde. (Foto) Was von den Linken bis heute schwärmerisch als Nelkenrevolution bezeichnet wird, war im technischen Sinne ein Putsch – ein Linksputsch. Fortschrittliche Offiziere haben sich verabredet und die Macht der Waffen eingesetzt. Das Volk kam erst hinterher zum Feiern. Aber das soll keine Kritik sein. Im Gegenteil: Das Modell hat Zukunft!

Aktuell meldet das Internetportal Telepolis:

(Zitat) Am 20. März werden tausende Militärangehörige in Portugal auf die Straße gehen, um gegen die Sparpläne zu demonstrieren und den Rücktritt der konservativen Regierung fordern. Das ist ein Ergebnis der Konferenz von etwa 500 Vertretern verschiedener Vereinigungen von Offizieren, Unteroffizieren und Soldaten. Am späten Mittwoch wurde in der Hauptstadt Lissabon per Akklamation ein Schreiben verabschiedet, dass im Rahmen des Protests vor dem Regierungspalast São Bento dem Ministerpräsidenten Pedro Passos Coelho übergeben werden soll. „Das Land ist in Gefahr“, sagte der Präsident der Offiziersvereinigung (AOFA) auf der Versammlung. Manuel Pereira Cracel meint, dass die Politik der Regierung die „Fundamente“ Portugals aushöhle, zu denen auch die Streitkräfte gehörten. „Das Militär wird gedemütigt“, fügte er unter großem Beifall der Anwesenden an. Oberst Vasco Lourenço, der die Diskussion leitete, sprach seinerseits davon, dass sich das „Land auf dem Weg in den Abgrund“ befände. Die Militärs haben schon in den vergangenen Jahren immer wieder gegen die Einschnitte ins Sozialsystem demonstriert oder sich an Demonstrationen beteiligt. (Zitat Ende)

Wie sehr sich das portugiesische Volk selbst der historischen Parallele bewusst ist, zeigt das Absingen der 1974-Revolutionshymne Grandola Vila Morena bei den aktuellen Protesten im Parlament und auf der Straße. Mehr dazu auf COMPACT-Online – mit Text.

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75 Responses

  1. Moral A.Postel sagt:

    Das Militär stand auch 1974 nicht auf der Seite des Volkes. Der Putsch war vielmehr die Vetreibung der alten feudal-kolonialen Elite an der Spitze Portugals zu Gunsten der sich auf Industrie und Freihandel stützenden Teile des Kapitals. Insofern war der Militärputsch ’74 nur die Grundlage für die Eingliederung Portugals in EU und Euro. Ich würde auch zweifeln, dass ein weiterer Militärputsch heute, sofern er überhaupt von Washington, Berlin und Brüssel überhaupt genehmigt werden würde, zu sozialen Verbesserungen und einem Ende des Spardiktats führe. Wahrscheinlich würde mal wieder, wie bei vielen orginär rechten Militärputschen auch, mit viel populistischem Brimborium ein neues Elendsregime etabliert werden, welches das Volk nur noch brutaler aussaugt, die Demokratie endgültig zerstört und ihren imperialistischen Geldgebern komplett devot ist.

  2. 13rh07 sagt:

    Gut so, ich fände es auch gar nicht so schlecht, wenn das portugisische Militär seine 37 Leopard 2 mal eben zum Willy-Brandt-Platz 2 in Frankfurt am Main in Marsch setzte, sozusagen zurück an Absender … . Das Gebäude könnte man umstellen und die Insassen einfach aushungern. Geschossen werden bräucht nicht, Flüchtige könnte man mit Tränengas festsetzen.

  3. juergenelsaesser sagt:

    Moral A.Postel: Solche Besserwisser wie Sie habe ich gefressen! Keinen Zahn im Mund, aber La Paloma pfeifen!

  4. Sollte das portugisische Militär tatsächlich putschen oder dieses in Erwägung ziehen würde das eine Art Signalwirkung haben und Veränderungen auf dem europäischen Kontinent nach sich ziehen. Man liest ja immer mal von Putschgerüchten in Griechenland und auch Frankreich war schon mal Thema. Ich bin gespannt wie sich die Sache in Portugal weiter entwickelt…

    Sabbelcafe

  5. Moral A.Postel sagt:

    Ich kann ihn versichern, bei mir ist das Gebiss vollständig…

  6. Jakobiner sagt:

    Moral A. Postel hat doch gar nicht so unrecht in seiner Analyse. Der 74er Putsch hat doch tatsächlich Portugal idirekt n die EU geführt, nachdem Salazar beseitigt wurde. Zudem ist Portugals Militär in mindestens 2 Fraktionen geteilt: Die eher linken und die eher rechten (im Geiste General Spinolas, der ja damals einen Putsch gegen die Nelkenrevolutionäre mit deutscher Unterstützung seitens Strauss und anderen Kräften initieren wollte–vergleiche das Buch“Unser Faschismus nebenan–Günther Walraff). Letztere würden vor allem ein Chile-Pinochet-Portugal hervorbringen.Und da würden sich die Chicago Boys und Goldmann Sachs trefflich freuen!!!

  7. Jakobiner sagt:

    Und wie sehe das in Deutschland aus? Nun, die Junge Freiheit hat über die Bundeswehrhochschule Neubiberg und deren Magazin CAMPUS Konatkte zu den Offiziersanwärtern. Aber in Deutschland wohl nicht denkbar solch ein Szenario.

  8. Jakobiner sagt:

    Wann kommt dann der nächste COMPACT-Artikel: „Obristen marsch–Militärputsch in Griechenland gegen EU-Dikatur? Ja, bitte!!!?“ Und wie steht es mit Spanien–da würden sich sicher auch noch Franco-Freunde im Militär finden!

  9. Fortschrittliche Offiziere haben sich verabredet und die Macht der Waffen eingesetzt. Das Volk kam erst hinterher zum Feiern. Aber das soll keine Kritik sein. Im Gegenteil: Das Modell hat Zukunft!

    Auch in der Bunten Republik in Deutschland? Wo sich die Bunte Wehr aus mainstream gegenderten, bunten Bürgern zusammensetzt, die halt auch mal ’ne Uniform anziehen, wenn’s dem Broterwerb dient und das die Dienstkleidung ist.

  10. Axel Schweiß sagt:

    Danke für Diesen Beitrag, Jürgen. Aber von COMPACT wünsche ich, nicht ständig mit X neuen Meldungen versorgt zu werden, sondern auch zu erfahren, warum z.B. das griechische Militär noch nicht geputscht hat, wo es doch allen Grund und alle Pflicht dazu hat. Statt diesen Blog zu betreiben, wäre tiefere Recherche für den anspruchsvollen Leser wertvoller.

  11. Toringo sagt:

    @Moral A.Postel: „dass ein weiterer Militärputsch heute, sofern er überhaupt von Washington, Berlin und Brüssel überhaupt genehmigt werden würde“.
    Berlin hat schon mal überhaupt nichts zu sagen. Es ist ja bekannt, dass der Euro Deutschland aufgezwungen wurde. Die verrückte Politik in Deutschland ist überhaupt nur zu entschuldigen, wenn sie unter Drohungen entsteht. Nur ein Beispiel: Die Energiewende ist Morgenthau-Plan-würdig.

  12. Jakobiner sagt:

    Zu
    „Sabbelcafe (@SabbelCafe) sagt:
    März 9, 2013 um 16:43

    Sollte das portugisische Militär tatsächlich putschen oder dieses in Erwägung ziehen würde das eine Art Signalwirkung haben und Veränderungen auf dem europäischen Kontinent nach sich ziehen“

    Meiner Ansicht nach ist der Denkfehler darin von DEM portuguisieschen Militär zu sprechen.Wie gesagt: Da gibt es mindestens zwei Fraktionen und es könnte auch einen Putsch und einen Gegegnputsch geben, in dem sich dann ein IWF-kompatibles Pinochet-Portgal ergibt (wahrscheinlich würde zu diesem Zweck auch die NATO-Gladio und ihre Anhänger im portuguisischen Militär dann wieder aktiv). Man muss also hier erstmal eine nähere Analyse vornehmen, um klar zu machen, WEN man konkret unterstützt. Signalwirkung würde dies allerdings wirklich haben.

  13. Jakobiner sagt:

    Ebenso bleibt unklar, wogegen die ehemaligen Anhänger der Nelkenrevolution genau demonstrieren? Reichen ihre Pensionen nicht mehr aus? Haben Sie überhaut ein Anti-Euro-Programm? Haben diese Veteranen überhaupt noch potentielle Machtpositionen im Militär?Sich symbolisch mal an einer Demo zu beteiligen und moralische Appelle abzusondern, bedeutet ja auch nicht unmittelbare Putschgefahr, zumal auch die meisten aktiven portugisischen Militärs und Offiziersanwärter ja NATO-geschult sind.

  14. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Will wie immer erst eine Analüüüse machen, bevor er zur Tat schreitet. Erinnert mich an Erich Mühsam: Wie man revolüzzt – und dabei noch Analüüsen putzt.

  15. juergenelsaesser sagt:

    Toringo/Moral A.Postel: Ein Militärputsch mit Genehmigung aus W, B und B wäre doch kein Putsch GEGEN den Euro. Bitte erst überlegen, dann schreiben.

  16. juergenelsaesser sagt:

    Axel schweiß: Sie sind ein richtiges Schätzchen. Um diese Frage zu beantworten, bräuchten wir einen eigenen Geheimdienst.

  17. Jakobiner sagt:

    Zu Jürgen Elsässer: Will erst handeln und dann denken.Ich mache es eben umgekehrt.Hat sich meistens besser bewährt. Zumal: Keine konkrete inhaltliche Kritik ist auch eben keine Kritik! Wer pfeift hier eigentlich gebisslos La Paloma?

  18. Jakobiner sagt:

    Zu juergenelsaesser sagt:
    März 9, 2013 um 18:23

    Toringo/Moral A.Postel: Ein Militärputsch mit Genehmigung aus W, B und B wäre doch kein Putsch GEGEN den Euro. Bitte erst überlegen, dann schreiben.“

    Das muss man dann aber erstmal erkennen. Genauso denkbar ist, dass ein Militärputsch mit Anti-EU/Europarolen stattfindet zur Tarnung und dann das Gegenteil gemacht, wenn man erst mal die unumschränkte Macht im Staate hat.

  19. Jakobiner sagt:

    Zu Jürgen Elsässer: „Erinnert mich an Erich Mühsam: Wie man revolüzzt – und dabei noch Analüüsen putzt.“
    Dann machen Sie es eben lieber wie der Erich Mühsam–die Niederlage der Räterepublik und das Ende Mühsams im KZ sollten Ihnen aber doch vielleicht Mahnung sein, dass genaue Analysen nicht eben theoretisches Teufelszeug sind. Deswegen hat sich auch Lenin durchgesetzt und nicht Mühsam und die aktionistischen Anarchisten und Sozialrevolutionäre, die immer zuerst Tatenmenschen waren und die Analyse verachteten, die die zielgerichtete Handlung bringt!Wundert mich dann im übrigen nicht, wenn Aktionisten dann immer wieder von der Reaktion überrumpelt werden und sich immer von falschen Bündnisgenossen „verraten“ vorkommen!

  20. Jakobiner sagt:

    Wie lief denn der versuchte Militärputsch Walküre unter Staufenberg ab? Haben die offen gesagt: Wir wollen den Führer Adolf Hitler stürzen? Nein, sie haben offiziell den Putsch als Gegenputsch gegen die SS und Himmler inszeniert, die den gegen den Führer putschen wollte. Der wahre Kern war aber die Absetzung Hitlers, wurde jedoch als dessen Schutz vor der machtgeilen SS dargestellt–ähnlich wie beim Putsch gegen Röhm, wobei ja auch schon einige nationalkonservative Generäle und Politiker gleich neben der sozialrevolutionären SA mitbeseitigt wurden. Von daher würde genauso im Falle eines portugischen Militärputsches von rechts das offizielle Ziel eben auch nicht angegeben. SIch nur auf Parolen zu verlassen, ist eben dabei eben doch zu wenig.

  21. Wieso diese harsche Reaktion bei einer konträren Meinung, Jürgen? Moral A. Postels (witziger Nick übrigens) Bedenken halte ich für zumindest bedenkenswert.

  22. Jakobiner sagt:

    Zu juergenelsaesser sagt:
    März 9, 2013 um 18:24

    Axel schweiß: Sie sind ein richtiges Schätzchen. Um diese Frage zu beantworten, bräuchten wir einen eigenen Geheimdienst.“

    Den COMPACT-Elsässer-Geheidienst würde ich mir mal gerne ansehen. Wahrscheinlich ein Geheimdienst ohne Analytiker, da Analyse ja Teufelswerk ist–von daher wohl ein sehr ideologischer Geheimdienst, der nur die Kategorien GUT/BÖSE als Kriterien hätte.Wohl eher ein Geheimdienst, der gegen Oppositionelle, Intellektuelle und Dissidenten vorgehen würde–ala Iran, Russland, China,etc. halt.

  23. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Ein Geheimdienst sammelt Nachrichten. Sie denken gleich ans Foltern wie bei der CIA etc. Das war aber nicht immer so.

  24. Jakobiner sagt:

    juergenelsaesser sagt:
    März 9, 2013 um 19:33

    Jakobiner: Ein Geheimdienst sammelt Nachrichten. Sie denken gleich ans Foltern wie bei der CIA etc. Das war aber nicht immer so.“

    Falsch, ein Geheimdienst sammelt zwar auch Nachrichten, wertet diese aber auch aus und macht konkrete Szenarioen und Handlungsoptionen mit Handlungsempfehlungen für die jeweilige Regierung auf.Drunter geht es bei keinem Geheimdienst der Welt, es sei denn Sie stellen sich Nachrichtendienste nur als Sammelspeicher von Informationen vor.Und die dirty operations machen gerade mal 5% der Geheimdienstarbeit-laut Schmidt-Eehnboom- aus.

  25. schnehen sagt:

    Super Beitrag, Jürgen Elsässer!

    Das kann eine Antwort auf die Arroganz der EU-Mächtigen sein: Eine Nelkenrevolution: Grandola Vila Morena! Dieses Lied haben wir damals als Studenten mitgesungen.

    Ich sah vor etwa drei Monaten auf dem venezolanischen Sender Telesur eine Sendung (‚Dossier‘), in der diese Möglichkeit eines linken Militärputsches in Portugal angesprochen wurde, und konnte es zuerst nicht glauben. Aber der Moderator Walter Martínez brachte harte Fakten, so wie sie jetzt von JE gebracht wurden.

    Damals unterstützten wir, linke Studenten, aus vollem Herzen, diese vom Volk getragene Revolution (Putsch und Revolution müssen sich nicht widersprechen, wenn die Putschisten den Willen des Volkes zum Ausdruck bringen), die mit dem Faschismus in Portugal, der jahrzehntelang angedauert hatte (Salazar-Faschismus), aber auch mit dem portugiesischen Kolonialismus aufräumte. Den Kolonien (Angola, Guinea Bissao, Mozambique) wurde politisch gesehen die Freiheit gegeben, aber der Versuch, auch den Portugiesen Freiheit und Unabhängigkeit zu geben, wurde auf halbem Weg dorthin abgestoppt und dann vollständig beendet.

    Die weitere Entwicklung verlief dann nicht mehr positiv. Immer stärker mischte sich vor allem West-Deutschland, als Vortrupp der USA, in die portugiesischen Verhältnisse ein, während die pöhse DDR das Experiment unterstützte; Willy Brandt trat im portugiesischen Wahlkampf auf und machte Werbung für den portugiesischen Ebert, den portugiesischen Verräter mit Namen Mario Soarez, der dann die Wahlen gewann und Schritt für Schritt Portugal auf den Weg der Reaktion zurückführte,( immer schön als Unterstützung der Revolution getarnt), womit die Voraussetzungen für Portugals EU-Beitritt geschaffen wurden.

    Aus dieser Rolle der Sozialdemokraten muss Portugal, für den Fall, dass es wieder zu einer solchen Nelkenrevolution kommt, unbedingt lernen, dass Sozialdemokraten IMMER die Rolle des Großkapitals, aber vor allem des Finanzkapitals übernehmen und versuchen, in eine fortschrittliche Bewegung mit sozialer Demagogie einzudringen, um diese umzubiegen und von ihrem guten Weg abzubringen.

    Welche Signalwirkung könnte von einer solchen, von Militärkreisen getragenen Volksrevolution, für andere Länder Europas, vor allem in Südeuropa, ausgehen!

    Ich glaube, wenn das wirklich eintreten würde, würden so schnell die Lichter nicht mehr in London, Paris, Berlin und Washington ausgehen. Sie würden dann Tag und Nacht dran arbeiten – ähnlich wie im Fall Ägypten – um ein solches Experiment wieder in genehme Bahnen zu lenken oder um einen Gegenputsch zu organisieren. Wozu haben wir sonst unsere Geheimdienste?

  26. Toringo sagt:

    @juergenelsaesser: „Ein Militärputsch mit Genehmigung aus W, B und B wäre doch kein Putsch GEGEN den Euro. Bitte erst überlegen, dann schreiben.“
    Wie soll ich das verstehen, Herr Hausmeister? Wo habe ich denn behauptet, dass eine eventuelle „Zustimmung“ von Berlin einem Putsch gelte, der gegen den Euro sei. Dazu habe ich mich gar nicht geäußert.
    Ich denke mal, es war erkennbar, dass ich meine Meinung zur Kenntnis geben wollte, dass Deutschland zu gar nichts zustimmen muss. Deutschland ist nicht souverän, sondern immer noch militärisch besetzt.

  27. juergenelsaesser sagt:

    Schnehen: Sie müssen zugeben, dass Sie mit Oppositionsbewegungen im Ausland gnädiger umgehen als mit denen im Inland, oder? Warum nicht beide gleich behandeln? Volksbewegungen sind immer volatil, anfällig für Fehler und Manipulationen. Die Professoren der Wahlalternative ebenso wie die Offiziere in Portugal… Herzlich, J.E.

  28. „Auf unsere Ahnen die Wikinger, auf Arminius den Cherusker, auf Jan Sobieski und auf Karl Martell und auf die Rückeroberung unserer Heimat!“

    Genau. Mögen sie wiederauferstehen, um die endlich die dringende Reconquista von Kaufland einzuleiten.
    Fragt sich nur, ob Kaufland das auch so sieht, wenn ihnen die Kunden flötengehen.
    Aber ich habe mich gerade köstlich amüsiert, mehr davon bitte!

  29. Axel Schweiß sagt:

    hat COMPACT Korrespondenten in Griechenland?

  30. juergenelsaesser sagt:

    Axel: yo.

  31. Axel Schweiß sagt:

    fatima: das habe ich auch gedacht. aber ihren glaubensschwestern- und brüder, die sich nur parasitär in unsere soziale hängematte legen, werden wir eine schöne überraschung bringen.

  32. schnehen sagt: März 9, 2013 um 19:46
    Welche Signalwirkung könnte von einer solchen, von Militärkreisen getragenen Volksrevolution, für andere Länder Europas, vor allem in Südeuropa, ausgehen!

    Den Demokr(e)aturen des „Westens“ würden ihre sozialdemokratischen Masken herunterfallen, vor Schreck, und die Ostküste müßte ihre wahre Gestalt zu erkennen geben:

    I’m coming now, I’m coming to reward them
    First we take Manhattan, then we take Berlin
    I’m guided by a signal in the heavens
    I’m guided by this birthmark on my skin
    I’m guided by the beauty of our weapons
    First we take Manhattan, then we take Berlin

  33. Jakobiner sagt:

    Zu Aus dieser Rolle der Sozialdemokraten muss Portugal, für den Fall, dass es wieder zu einer solchen Nelkenrevolution kommt, unbedingt lernen, dass Sozialdemokraten IMMER die Rolle des Großkapitals, aber vor allem des Finanzkapitals übernehmen und versuchen, in eine fortschrittliche Bewegung mit sozialer Demagogie einzudringen, um diese umzubiegen und von ihrem guten Weg abzubringen.“

    Völlig richtig auf die Bedeutung der Sozialistischen Internationale, Willy Brandts und der SPD hinzuweisen–nur bei einem Militärputsch wäre wohl eher die NATO (-Gladio) die wichtigste Interventionskraft.Von daher diese entscheidenden Teile bei einem potentiellen portugisischen MIitärputsch nicht negieren, sondern ins Zentrum rücken.

  34. Jakobiner sagt:

    Zu “ Axel Scheiß sagt:
    März 9, 2013 um 23:34

    fatima: das habe ich auch gedacht. aber ihren glaubensschwestern- und brüder, die sich nur parasitär in unsere soziale hängematte legen, werden wir eine schöne überraschung bringen.“

    Das finde ich jetzt völlig daneben bei einer Diskussion über einen Militärputsch in Portugal eine Islamfrage draus machen zu wollen. Aber Sie scheinen wie UE Teil der Reconquista und der Identitären zu sein!!Wir Europäer werden demnach nicht von Goldman and Sachs und dem Finanzkapital, sondern von den Muslimen geknebelt–das nenne ich mal Avblenkungsmanöver und Realitätsverlust!!!

  35. Jakobiner sagt: März 10, 2013 um 01:44

    …bei einem Militärputsch wäre wohl eher die NATO (-Gladio) die wichtigste Interventionskraft

    „Man“ würde um Hilfe bitten und die Hilfe würde gewährt werden.

    Arabischer Frühling ist was Schönes, bei einem Prager Frühling wird interveniert, von den Demokraten. Die sich da einig sein werden.

  36. Fatima Özoguz sagt: März 9, 2013 um 22:38

    “Auf unsere Ahnen die Wikinger, auf Arminius den Cherusker, auf Jan Sobieski und auf Karl Martell und auf die Rückeroberung unserer Heimat!”

    Genau. Mögen sie wiederauferstehen, um die endlich die dringende Reconquista von Kaufland einzuleiten.
    Fragt sich nur, ob Kaufland das auch so sieht, wenn ihnen die Kunden flötengehen.

    Null Problemo, Fatima, da würde die gut qualifizierte Fachgruppe der Sinti und Roma einspringen…

  37. Axel Schweiß sagt:

    ach ja, jürgen, da du in berlin bist und letztens öfters über das christentum geschrieben hast,

    mache ich dich und die leser darauf aufmerksam, dass in berlin reinickendorf pflegebedürftige senioren aus einem pflegeheim geschmissen werden sollen und das heim für asylanten umgenutzt werden soll. die frist zum auszug beträgt nur wenige wochen und viele senioren sind demenzkrank.

    http://50pf.wordpress.com/2013/02/12/wir-werden-verlieren-weil-wir-jammernde-egoistische-feiglinge-sind/

  38. Hm, also einen „Militärputsch gegen die Euro-Diktatur“ wird es in der BRD imho nicht geben können. Aber ich habe eine interessante Beobachtung gemacht, die sich immer wieder bestätigt und ich euch nicht vorenthalten möchte. Ich würde sie auch gerne mit Hilfe der wissenschaftlich anerkannten Methoden und Verfahren der empirischen Sozialforschung überprüfen, aber dazu fehlen mir die Mittel und Möglichkeiten. Also ist es nur eine ungeschützte und ungesicherte Beobachtung:

    Es gibt Bio-Deutsche Frauen etwa ab 40 in der BRD, die sich um die Zukunft ihrer Kinder sorgen und zusammen mit ihren (pubertierenden) Söhnen ein beachtliches revolutionäres Potential ergeben könnten.

  39. lunaria sagt:

    Lassen Sie uns einmal kurz zurückkehren in das Hier und Heute. Zum Beispiel nach Mitteldeutschland, zwischen Dresden, Leipzig und Berlin, was finden sie hier, worauf können sie aufbauen?
    Es scheint als gäbe es keinerlei politisch aktiven Menschen mehr, als wären sie eingedampft oder ausgewandert.

    Erkenntnisse der Regime-Kritiker bleiben heutzutage folgenlos, im Kleinen wie im Großen:
    Keines der Milenniumsziele wird erreicht, was ist aus den zahlreichen Aktionsprogrammen der 90iger Jahre geworden, die hilflosen und verlogenen Versuch zur Reformierung von IWF,WB und UNO,…Nichtregierungsorganisationen drängeln sich um die Futtergrippen des Kapitals oder des Staates, sind zufrieden, wenn ihnen ein paar Knochen zum Abnagen hingeworfen werden (z.B. Menschenrechte in China,Gender, Antirassismus,…) und sie sind beschäftigt. Landgrabbing zur Umleitung und materiellen Sicherung der exponentiell steigenden Spekulationsgewinne, Neokolonialismus, Militarismus, Freiheit des Finanzkapitals.

    Theoretisch und global betrachtet würde eine Einheitsfront von attac, dkp, Antikapitalisten in der Linkspartei, humanistischen und friedensaktiven Gruppen,… und der Wahrheitsbewegung die Menschen weiterbringen, ihnen eine positive Perspektive geben. Vielleicht wäre das unsere vorrangige Aufgabe. Also Konzentration aufs Wesentliche. Zusammenarbeit mit junger welt und Rotfuchs, Kontakt mit regimekritischen Menschen in den Sicherheitsorganen und Bundeswehr. Die aus Angst vor Repressionen ihren Staatsdienst bedingungslos und kritiklos erfüllen, können vorerst nicht erreicht werden, aber es gibt immer noch und wieder denkende Menschen und Insider die sich ethischen Normen und dem Wohl der kommenden Generationen verpflichtet fühlen…

    Ich vermisse hier im Kreis der Compact-Macher/Freunde einfach mehr substanzielle Ideen und vor allem Handlungs-Vorschläge! Solange das so bleibt, sich nicht ändert, werde ich das Compact-Abo weiterhin aussetzen.

  40. lunaria sagt:

    Joachim Bullinger, die Generation der um die 40jährigen ist hier in Ostdeutschland in den sozialen Bewegungen und regimekritischen Gruppen verhältnismäßig wenig bis gar nicht vertreten. Jedoch ist der Stadt-Land-Gegensatz unglaublich und die Unterschiede werden in jeder Hinsicht immer größer.

  41. „aber ihren glaubensschwestern- und brüder, die sich nur parasitär in unsere soziale hängematte legen, werden wir eine schöne überraschung bringen.“

    Da bin ich aber mal gespannt *grins* Vor allem, da natürlich nur die in der „parasitären Hängematte“ drin sind, sonst gar keiner. Klar.
    @ Jakobiner: Wenn das alles ist, was die sogenannten „Identitären“ draufhaben, dann hat das einen gewisssen Unterhaltungswert. Nur ob das Deutschland nutzt, ist freilich eine ganz andere Frage. Höchstens der Brot – und – Spiele – Industrie.

    „Es gibt Bio-Deutsche Frauen etwa ab 40 in der BRD, die sich um die Zukunft ihrer Kinder sorgen und zusammen mit ihren (pubertierenden) Söhnen ein beachtliches revolutionäres Potential ergeben könnten.“

    abgesehen davon, dass ich stark daran zweifle, dass es in diesem Volk überhaupt noch „revolutionäres Potential“ gibt :
    Allzu viele sinds ja nicht bei der genannten Altersklasse, die überhaupt noch Kinder haben.

  42. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Wir und die europäischen Nationen sind in eine extreme Notlage hineingeschlittert. Leute wie Kohl haben die Höllenvisionen von Coudenhove-Calergi verwirklicht. Sie haben an den Wünschen der Mehrheit vorbei (also UN-demokratisch) gehandelt und uns alle einer Tyrannei unterworfen.

    Wenn nun gestandene Vertreter der Demokratie eine Befreiung von dieser Tyrannei auch mit formal undemokratischen Methoden befürworten, zeigt das vor allem, auf welch wackligen Beinen die Institution „Demokratie“ steht.

    Was soll das darstellen, „Demokratie“?

    Die uns gegenwärtig beherrschende Demokratieform die (prinzipiell sehr merkwürdige!) Parteienherrschaft, die gegenwärtige Form der repräsentativen Demokratie funktioniert NICHT im Sinne der Definition von „Demokratie“.
    Welche formalen „checks and balances“ müßten in die Verfassungen (und in das GG) eingebaut werden, um das zu bewahren und zu erreichen, was der Begriff umfaßt?

    Übrigens war die Salazar-Herrschaft (wenigstens zu Anfang) eine Expertenherrschaft. In der Regierung saßen lauter Hochschulprofessoren.

  43. Söderstrup sagt:

    OT, aber zum Sonntag ein Schmankerl, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

    Auf Antrag von antirassistischen Vereinigungen sollen jetzt das CNES (Centre national d’études spatiales) und weitere astronomische Gesellschaften bei Strafe gezwungen werden, die Verwendung der Begriffe „schwarzes Loch“, „dunkle Materie“ u.s.w. zu unterlassen.

    Ok, ist ein Witz…

    Nein, doch nicht! Die 6. Strafkammer in Paris ist jetzt damit befaßt!

    http://www.legorafi.fr/2013/02/19/les-associations-antiracistes-demandent-la-suppression-des-termes-energie-noire-et-matiere-noire/

  44. Fatima Özoguz sagt: März 10, 2013 um 11:05

    “Es gibt Bio-Deutsche Frauen etwa ab 40 in der BRD, die sich um die Zukunft ihrer Kinder sorgen und zusammen mit ihren (pubertierenden) Söhnen ein beachtliches revolutionäres Potential ergeben könnten.”

    abgesehen davon, dass ich stark daran zweifle, dass es in diesem Volk überhaupt noch “revolutionäres Potential” gibt :
    Allzu viele sinds ja nicht bei der genannten Altersklasse, die überhaupt noch Kinder haben.

    Ja, das stimmt. Aber man sollte die Kraft der Mütter von vergewaltigten Töchtern und zusammengeschlagenen Söhnen nicht unterschätzen, wenn sie keine Depressionen mehr bekommen, weil sie die Aggression nach innen richten und sie nach aussen ausagieren.

    Wenn es nur Einzelne sind, wir sicherlich gar nichts passieren. Wenn es aber viele sind und erkennen, daß sie viele sind, dann rappelt’s in der Migrations-Kiste.

  45. Dr. Gunther Kümel sagt: März 10, 2013 um 11:30

    Welche formalen “checks and balances” müßten in die Verfassungen (und in das GG) eingebaut werden, um das zu bewahren und zu erreichen, was der Begriff umfaßt?

    Volksabstimmungen z.B..

  46. Nachtrag @ Dr. Gunther Kümel sagt: März 10, 2013 um 11:30

    Bei mir steht ein Beitrag unter Moderation, wo ich von ‚Den Demokr(e)aturen des “Westens”‘ spreche. Dieser Neologismus soll eine Vedichtung aus Demokratie und Diktatur und das was daraus hervorgeht (davon kreiert wird) zum Ausdruck bringen.

  47. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bullinger:

    Ja, schon klar.
    Aber das Problem ist damit nicht gelöst. Denn Volksabstimmungen können durch entsprechende Fragestellung ebenso getürkt werden, wie Handlungen der „repräsentativen Demokratie“.

    Bis jetzt habe ich noch keinen Ansatz kennengelernt, der den Volkswillen verläßlich umsetzen kann. Es kommt ja noch die anscheinend völlig unbehebbare Schwierigkeit hinzu, daß der Wille der Mehrheit gar nicht zum Besten des Volkes sein muß.

  48. Paul Singles UK sagt:

    @Joachim Bullinger: Neologisms of the kind you propose have a long tradition.
    In Germany, after WW2, in the 1950s, quite a few people already used the term „demokratur“ in order to denounce the primitive ways re-education had been installed in territories occupied by british forces.

  49. Karl_Murx sagt:

    @FÖ:

    “Es gibt Bio-Deutsche Frauen etwa ab 40 in der BRD, die sich um die Zukunft ihrer Kinder sorgen und zusammen mit ihren (pubertierenden) Söhnen ein beachtliches revolutionäres Potential ergeben könnten.”

    abgesehen davon, dass ich stark daran zweifle, dass es in diesem Volk überhaupt noch “revolutionäres Potential” gibt :
    Allzu viele sinds ja nicht bei der genannten Altersklasse, die überhaupt noch Kinder haben.

    Es gibt aber eines: Eine zahlenmäßig starke Generation der Jahrgänge um 1964 herum, die bis zum Eintreten des Pillenknicks Ende der 60er im Westen und Anfang der 70er im Osten anhalten. Die kommen jetzt in ein Alter, wo man anfängt, sich über die Zukunft Gedanken zu machen, sowohl seine als auch die seines Landes, und wo man gleichzeitig beginnt, zurückzublicken auf seine Jugend, die endgültig vorbei ist, was auch den Spätpubertierenden allmählich ins Bewußtsein dringt. Wenn ich mir Fotos aus diese Zeiten ansehe, vor allem von den Städten, und die Zustände, die ich dort sehe, mit den heutigen vergleiche, bin ich über die stattgefundenen Änderungen und vor allem den kurzen Zeitraum, in dem diese Veränderungen stattgefunden haben, schockiert.

    Wenn das bei mir als jemand, der in der ehemaligen DDR großgeworden ist, schon so ist, wie muß das dann erst bei einem Gleichaltrigen sein, der aus Frankfurt/Main, aus Mannheim oder aus dem Ruhrgebiet stammt und sich seine Stadt auf Bildern aus seiner Jugendzeit betrachtet. Es ist diese Generation, die in einer Zeit aufgewachsen ist, wo man selbstverständlich deutsch war und lebte und wo sich die multikulturelle Ideologie noch nicht in diesem verheerendem Ausmaß durchgesetzt hatte. Die wird demnächst für politische Veränderungen sorgen.

  50. lunaria sagt:

    Der verstorbene venezolanische Staatschef Hugo Chavez wurde nach Ansicht von Boliviens Präsident Evo Morales „so gut wie sicher vergiftet“.

    http://de.rian.ru/politics/20130309/265689529.html

  51. @lunaria: Naja ich weiß nicht…wenn so eine hohe Persönlichkeit stirbt, blühen natürlich die Verschwörungstheorien.

    @Bullinger, Karl Murx :

    Jawohl, Mitvierzigerinnen vorwärts an die Front zur Reconquista!

  52. Karl_Murx sagt:

    @FÖ:

    @Bullinger, Karl Murx :

    Jawohl, Mitvierzigerinnen vorwärts an die Front zur Reconquista!

    Es würde schon reichen, die Sozialtransfers wie Hartz IV, Kinder- und Wohngeld nicht mehr mit der Gießkanne an jedermann zu verteilen und damit das in- (wie von Ihnen richtig festgestellt) wie ausländische Präkariat nicht zum Bekommen von vielen Kindern zu animieren und damit das Unterschichten- und kulturelle Überfremdungsproblem permanent zu reproduzieren, finanziert mit unseren Steuergeldern. Wenn es dann noch gelingen sollte, eine halbwegs vernünftige Familienpolitik in die Wege zu leiten mit massiven Steuervorteilen für Familien mit Kindern im Haushalt, könnte man auch den einheimischen Mittelstand wieder zu mehr Kinder ermutigen. Das wäre schon die halbe Miete.

    Idealerweise führen wir dann Aufenthaltsbestimmungen ähnlich wie in Ländern wie z.B. Mexiko ein, wo die Aufenthaltgenehmigung nach drei Monaten erlischt, wenn keine Beschäftigung zur Existenzsicherung nachgewiesen wird. Daß eine kontrollierte Einwanderungspolitik zum Vorteil des Landes etabliert werden muß, versteht sich von selbst.

  53. Dr. Gunther Kümel sagt: März 10, 2013 um 14:44

    @ Bullinger:

    Ja, schon klar.
    Aber das Problem ist damit nicht gelöst. Denn Volksabstimmungen können durch entsprechende Fragestellung ebenso getürkt werden, wie Handlungen der “repräsentativen Demokratie”.

    Bis jetzt habe ich noch keinen Ansatz kennengelernt, der den Volkswillen verläßlich umsetzen kann. Es kommt ja noch die anscheinend völlig unbehebbare Schwierigkeit hinzu, daß der Wille der Mehrheit gar nicht zum Besten des Volkes sein muß.

    Die Deme funktioniert nur auf der Ebene des Demos (des Dorfes). Wird sie auf größere Einheiten angewandt, führt sie notwendig zur Tyrannis.

    Das ist das Problem. Wie es gelöst werden kann weiß ich auch nicht.

    Übrigens hatten die „Idioten“ in der Deme nichts zu melden und waren von ihr ausgeschlossen, obwohl sie etwa 80-90% der Dörfler des Demos ausmachten. Das „Volk“ waren nur die waffenberechtigten Bürger.

    Oder so ähnlich, bin zu faul zum Nachschlagen und weiß es nicht mehr genau.

  54. Apropos Familienpolitik: Vier von zehn Frauen bereuen die Elternzeit.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/vier-von-zehn-frauen-bereuen-elternzeit-a-887901.html

    Arme Kinder, die von ihren Müttern als Karrierekiller wahrgenommen werden. Die werden bestimmt mit einem super Familienbild ins Leben starten ;-(

  55. Claudia sagt:

    @Karl Murx
    “ Es ist diese Generation, die in einer Zeit aufgewachsen ist,
    wo man selbstverständlich deutsch war und lebte und wo sich die multikulturelle Ideologie noch nicht in diesem verheerendem Ausmaß durchgesetzt hatte. Die wird demnächst für politische Veränderungen sorgen.“

    Ihr Wort in Gottes Ohr. Es wäre schön, wenn`s so wäre, ich sehe es aber leider anders. Diese Generation, zu der auch ich gehöre, will diese Veränderungen gar nicht sehen, da es den meisten finanziell sehr gut bis gut geht. Meine Hoffnung beruht auf der heutigen Jugend, die immer mehr Probleme mit den lieben Kulturbereicherern hat und beruflich
    sehr schlechte Zukunftschancen haben wird. Sie persönlich haben in einem Punkt einen Vorteil gehabt in der ehemaligen DDR aufgewachen zu sein. Die DDR war das „deutschere Deutschland“. Sie haben die Probleme der Überfremdung erst in den letzten zwanzig Jahren kennen gelernt. Wir Westdeutschen konnten die Folgen, sofern man sehenden Auges war, viel eher erkennen.

  56. Neukunde sagt:

    Ungern nur möchte ich den Enthusiasmus eines Jürgen Elsässer bremsen – ist ein Miltärputsch nicht allein Sache der Militärs? Damit ein Putsch funktioniert, muss er im Geheimen vorbereitet werden.

    Der Blutzoll des portugiesischen Miltärs im afrikanischen Kolonialkrieg währte 20 Jahre lang. Wollen wir hoffen, dass es im Kampf gegen Euro-Diktatur nicht ebenso lange dauert!

  57. chicano sagt:

    @ jacobiner

    „Wir Europäer werden demnach nicht von Goldman and Sachs und dem Finanzkapital, sondern von den Muslimen geknebelt–das nenne ich mal Avblenkungsmanöver und Realitätsverlust!!!“

    in der aufzählung (goldmänner & co) fehlen noch ein paar strategen aber was solls….

    jedenfalls ist die überfremdung europas ein teil des waffenarsenals ihrer goldmänner und finanzjongleure, um europa in die knie zu zwingen bzw. die europäischen nationen an die wwand zu spielen.

    die allzu trennung, die sie da also ziehen wollen, ist nichts als eine blendgranate.

  58. Karl_Murx sagt:

    @Axel Schweiß:

    mache ich dich und die leser darauf aufmerksam, dass in berlin reinickendorf pflegebedürftige senioren aus einem pflegeheim geschmissen werden sollen und das heim für asylanten umgenutzt werden soll. die frist zum auszug beträgt nur wenige wochen und viele senioren sind demenzkrank.

    http://50pf.wordpress.com/2013/02/12/wir-werden-verlieren-weil-wir-jammernde-egoistische-feiglinge-sind/

    Das dürffte für die Berliner Verwaltung keine Probleme bedeuten. Sind wohl nur Deutsche.

  59. „jedenfalls ist die überfremdung europas ein teil des waffenarsenals ihrer goldmänner und finanzjongleure, um europa in die knie zu zwingen bzw. die europäischen nationen an die wwand zu spielen. “

    Kann schon sein. Man erzeugt Armut durch ungerechte Wirtschaftspolitik. Ohne Armut gäbe es diese „Überfremdung“ nämlich nicht.

  60. rodagon sagt:

    Für eine Revolution sind die Deutschen noch zu satt.

    „Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.“ (Marie von Ebner-Eschenbach, 1893)

    Damit operieren auch die Strategen der NWO. Die hervortretenden Gegner der EU-Diktatur werden gekauft, totgeschwiegen oder verleumdet. Die unzufriedene Masse wartet ab oder ist schon hinreichend entpolitisiert und auf PC gepolt. „Unsere“ Bundeswehr wird abgestockt. Und die Mainstream-Medien sind gänzlich auf EU-Kurs und verschleiern die tolldreisten, illegalen Schachzüge unserer „Volksvertreter“.

    Woher soll also eine machtvolle Gegenbewegung kommen, zumal bei der mangelhaften Solidarität der Deutschen unter- und miteinander?

    Trotzdem muß der Widerstand gegen die nicht demokratische EU-Diktatur (Globalismus/NWO) geführt werden. Aber wie?

  61. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Nicht so ganz, FATIMA,

    nicht so ganz.
    Die Immigration wurde in Gang gesetzt, als es der „brd“ nach dem Krieg wieder besser ging (zweites „Wirtschaftswunder“), durchaus nicht als Antwort auf Armut. Zunächst wurden Europäer angeworben, aus Ländern, in denen Armut und Arbeistlosigkeit herrschten.

    Die Einwanderung von Türken erfolgte auf politischen Druck der USA.

    Selbstverständlich wäre überhaupt keine Einwanderung notwendig gewesen. Hätte man die Löhne und Gehälter für unbeliebte Tätigkeiten und Mangelberufe hinaufgesetzt, hätten sich auch Deutsche für diese Berufe interessiert.

    Es ist wenig bekannt, daß die deutsche Regierung bereits während des ersten Wirtschaftswunders, nach 1933, auf italienische Gastarbeiter zurückgegriffen hat.

  62. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ rodagon: „…der Widerstand gegen die nicht demokratische EU-Diktatur (Globalismus/NWO) geführt werden. Aber wie?“

    Der Kampf kann nur durch Information, Information, Information geführt werden.

    Wenn erst ausreichend viele Menschen in der „brd“ erfahren, daß sie seit Generationen betrogen und unterdrückt werden, treten einmal (wie die Mitteldeutschen 1989) aus ihren Türen und sagen einfach: „NEIN!“ „Dieses System haben wir uns lange genug gefallen lassen!“

    Diesen Kampf für Information führt COMPACT!

  63. Armut herrscht natürlich in den Herkunftsländern, nicht in den Aufnahmeländern, werter Dr. Kümel. Alles andere wäre unlogisch, denn wem es daheim gut geht, der bleibt auch daheim. Oder glauben Sie, die Leute wandern aus Jux und Tollerei aus?

  64. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Fatima

    Ja so, dann war das ein Mißverständnis.

    ALLERDINGS:
    Gerade die „brd“ war ein Land, dem soviel Übles angetan wurde, daß keiner hätte erwarten können, daß sich die „brd“ jemals wieder aus dem Armutstal befreien kann.

    Die Städte waren zerstört, die Industrie war vernichtet, ein Viertel der Bodenfläche geraubt (mit den landwirtschaftlichen Überschüssen Deutschlands), 14 Millionen Arbeitskräfte gekillt, 15 Millionen beraubt und vertrieben, die Handelsflotte, die Auslandsguthaben, alle Patente und Warenzeichen gestohlen, viele waren zunächst noch mit Zwangsarbeit für ferne Länder beschäftigt, die letzen überlebenden Kriegsgefangenen kamen 1955 zurück, als Wracks.

    Wenn jemals in der Geschichte in einem Land Armut erzeugt worden ist, dann mit aller denkbaren Gewalt in Deutschland. Und dennoch: Die Arbeitskräfte kamen NACH Deutschland.

  65. Dr. Gunther Kümel sagt: März 11, 2013 um 10:34

    @ rodagon: “…der Widerstand gegen die nicht demokratische EU-Diktatur (Globalismus/NWO) geführt werden. Aber wie?”

    Der Kampf kann nur durch Information, Information, Information geführt werden.

    Wir haben im Netz eine hohe Vernetzungsdichte, mit noch höherer Geschwindigkeit und es ist ein nichtlineares System, das sich über Erregungskreise aufschaukelt und selbst verstärkt.

    Die Frage ist nur: Was ist resonanzfähig? Wenn ich darauf die Antwort wüßte, könnte ich mit einem einzigen Posting innerhalb von Tagen die Welt aus den Angeln heben.

  66. Dr. Gunther Kümel sagt:

    GRÜNDE der AUSWANDERUNG

    Bestimmt ist Armut, Hoffnungslosigkeit, Arbeitslosigkeit bei geringer Kompensation durch einen Wohlfahrtsstaat ein wesentliches Motiv für Auswanderung, aber auch Flucht vor gewalttätigen Regimes und Bürgerkrieg.

    Die Motive zur Massenimmigration in die „brd“ beruhen zu einem guten Teil auf ökonomischem Kalkül. Da die Transferzahlungen unterschiedlos an alle Einwanderer gezahlt werden, in vielen Fällen sogar an die Daheimgebliebenen, rechnet sich so mancher aus, daß er lieber hier alimentiert wird, anstatt zu Hause arbeiten zu müssen.

  67. Avicenna1968 sagt:

    A GOOD PUTSCH IS REALPOLITIK !

  68. lunaria sagt:

    Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte
    (Marx)
    Revolutionen sind die Notbremsen, um in den Abgrund rasende Züge aufzuhalten (Walter Benjamin)

  69. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    Die Motive zur Massenimmigration in die “brd” beruhen zu einem guten Teil auf ökonomischem Kalkül. Da die Transferzahlungen unterschiedlos an alle Einwanderer gezahlt werden, in vielen Fällen sogar an die Daheimgebliebenen, rechnet sich so mancher aus, daß er lieber hier alimentiert wird, anstatt zu Hause arbeiten zu müssen.

    Genauso ist es. Damit ist Deutschland seit Jahrzehnten Anziehungspunkt vor allem der Unterschichten, in großen Teilen kulturfremder Herkunftsländer, die vor allem von den im Vergleich zum Heimatland äußerst großzügigen Sozialstransfers angezogen werden. Da das Land aus ideologischen Gründen darauf verzichtet hat, die Einwanderung nach der Kompatibilität zur einheimischen Kultur wie zum hiesigen Arbeitsmarkt zu steuern, es aus den gleichen Gründen zuläßt, daß die ursprünglich für ganz andere Leute gemachte Asylgesetzgebung von Millionen Wirtschaftsflüchtlingen mißbraucht wird und man die zugewanderten Unterschichten durch Hartz IV und Kindergeld zu vielen Kindern animiert, ist diese Massenimmigration inzwischen die Hauptquelle für Kriminalität, Gewalt wie auch Verfall des öffentlichen Bildungswesens. Vor allem das letztere bedroht inzwischen akut den einheimischen Wohlstand, mit dem dieser marxistische Narrensaum bislang finanziert werden konnte.

  70. chicano sagt:

    @ kümel

    „Der Kampf kann nur durch Information, Information, Information geführt werden.

    Wenn erst ausreichend viele Menschen in der “brd” erfahren, daß sie seit Generationen betrogen und unterdrückt werden, treten einmal (wie die Mitteldeutschen 1989) aus ihren Türen und sagen einfach: “NEIN!” “Dieses System haben wir uns lange genug gefallen lassen!”

    Diesen Kampf für Information führt COMPACT!“

    so sei es….

  71. Manfred sagt:

    Das Problem ist, dass wir die Unterdrückung mittels Kollektivschuld und Kollektivzahlungsverpflichtungen nicht wahrnehmen. Das Siegergeschichtsbild mit der einseitigen Verteufelung der Deutschen ist so tief in der Volksseele verankert, dass nur noch Scham und Büßertum als nationaler Selbstausdruck bleiben. Die Reeducation hat bestens funktioniert, wie selbst unsere Justiz alltäglich beweist.

    Die Staatsschuld von 2,2 Billionen ist ein abstrakter Wert, den die Meisten ohnehin nicht kennen. Die Lohnsteuer wird eh abgezogen und der Rest ist Politik. Solange ich bei Aldi einkaufen kann und noch etwas für den Urlaub übrig bleibt, habe ich keinen Anlass, mich um diese Dinge zu kümmern. Das ist wie beim Arzt: Der wird (ähnlich wie unsere Politiker) doch dafür bezahlt, dass er mich gesund macht, wenn ich mich krank gefressen oder gesoffen habe.
    Ein Erkennen – als Voraussetzung – wird erst dann eintreten, wenn es an das eigene Portemonnaise geht, der Bankautomat geschlossen und der Supermarkt leergekauft ist. Solange bewegen wir uns in intellektuellen, abstrakten Dimensionen.

  72. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Manfred: „….nicht wahrnehmen…“

    Sie beschreiben den Istzustand mit klaren und wahren Worten.

    Was also tun?

    Wir müssen die Funktion eines guten Staates durch eigene Anstrengung ersetzen. Ein guter Staat informiert seine Bürger über die Probleme.
    Die „brd“ tut das nicht, also müssen wir INFORMATION liefern, Information, Information!

    Dann werden genügend viele Menschen aus ihrer Lethargie aufwachen und eines Tages vor ihre Türen treten wie die Mitteldeutschen 1989 und sagen: „NEIN!“ „Dieses System wollen wir nicht mehr!“

    Information ist unsere einzige und unsere letzte Waffe.

    COMPACT nutzt sie.

  73. Manfred sagt:

    Korrektur:

    Das Problem verlagert sich damit von einem historischen hin zu einem psychologischen. Es ist eine massenhysterische Aversion gegen alles »nationale« – was auch immer das sein mag – festzustellen sowie gegen jede Form der Kritik an der eigenen Überzeugung. Diese speist sich aus der Erziehung (du darfst nicht so wie die Verbrecher – deine Vorfahren – werden, die sich für alle Zeiten durch ihr Handeln einer menschlichen Wertung entzogen haben!) und der kollektiven Selbstwahrnehmung als die Verkörperung des Guten.

    Wer in dieser Denkschablone gefangen ist, kann nur allem anderen, das nicht seinem Schema entspricht, militant begegnen. Die Bewahrung des »Guten« gegen das »Böse« ist ein »gottgewollter Kampf«, der sich nur noch mit dem Missionseifer der nachmittelalterlichen Zeit mit ihren Hexenverbrennungen vergleichen lässt. So wird auch aus einem an Selbstzweifeln leidenden Zeitgenossen in dieser Kollektiverfahrung eine wichtige Figur, welche die Menschheit vor einem neuen Harmagedon bewahren muss.

    Speziell für uns Deutsche wäre eine Massentherapie oder eine neue Renaissance vonnöten, um dieses Verhaltensmuster aufzubrechen.

  74. Ja, lieber Jürgen – was war denn nun an 20.3. in P los?

    Gibt es Imformatioen – wer könnte berichten?

    Gruß

    Uwe E. Mertens
    Kontrollrat für Zivilcourage (selbsternannt)

  75. TR0LL sagt:

    Willkommen in der Dikdatur!

    Jetzt offiziell, man schaue sich das Muster auf der neuen 5-Euro Note mit der Lupe an – alles voller Hakenkreuze.

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