Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Video: Ken Jebsen bei COMPACT-Live in der Diskussion mit „Team Stronach“

Österreich – Raus aus dem Euro?

Letzten Donnerstag bei COMPACT-Live volles Haus: Der bekannte Radio-Moderator Ken Jebsen diskutiert mit Thomas Bachheimer von der euroskeptischen neuen Partei“Team Stronach“ in Österreich. Neue Partei? Wie Was? Was wollen die?

Was Ken Jebsen im Vorfeld schrieb, steht unten – aber das Video ist fast wie live…

„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!“ wusste schon Brecht. Auf Europa bezogen bedeutet das, dass, wenn ein Land in der EU abschmiert und in endlosen Schulden versinkt, es naiv ist, von seinen Bürgern zu erwarten, dass sie europäische Werte hochhalten. Wer um seine Existenz bangt, hat ganz andere Probleme.
Das Desaster begann mit der Einführung des Euro plus Ausdehnung der EU-Zone. Hat hier der reiche Teil des Kontinents ein Geschäft gewittert, das jetzt nicht aufgeht?
Fakt ist, wenn ein Staat einen so wichtigen Teil der eigenen Souveränität aufgibt — das eigene Geld — hat das nicht nur Vorteile. Schon gar nicht auf einem Kontinent wie Europa, den man nicht mit den USA vergleichen kann.

„Was wird aus Europa?“ ist vor allem an die Frage „Was wird aus dem €uro“ gekoppelt.

Während man in der BRD als Ausnahmeland in der EU noch so tut, als hätte man die Lage im Griff, ist man im Nachbarstaat Österreich extrem skeptisch.

Das zeigt sich vor allem bei den politischen Shooting-Stars, dem „Team Stronach“. Frank Stronach, selber ein schwerreicher Industrieller aus Kananda, hat sein Geld in der KFZ-Branche verdient. Der gebürtige Österreicher gründete den Automobilzulieferer Magna. Was wollen dieser Mann und sein Team? Was will er in Österreich? Warum interessiert ihn auf seine alten Tage Europa und dessen Politik?

All diese Fragen beantwortet uns hoffentlich einer seiner Team-Mitglieder Thomas Bachheimer, der eine Kariere als Broker und Analyst von Rohstoffmärkten hinter sich hat.
Er ist Leiter des Euro Expertenrats in der Partei.

Wie sieht Bachheimer die Rolle Österreichs in der EU und glaubt er neben seiner Partei, dem Team Stronach, noch an das Überleben des €uro?

 

Einsortiert unter:Uncategorized

20 Responses

  1. Söderstrup sagt:

    Formidabler Elsässer-Ersatz, sehr unterhaltsam!

  2. me. sagt:

    @ Ken FM

    Es ist wichtig über „Pferdefleisch“ zu reden. Und zwar: Damit im Lebensmittelregal nicht das passiert was in der Parteienlandschaft gang und gebe ist, das nämlich nicht das drinn ist was drauf steht.

    Insofern sind sich eine Packung Rindfleischlasagne mit Pferdefleischinhalt und die SPD z.B, ähnlich. Die Inhaltsbezeichnung ist irreführend…

  3. Monika H. sagt:

    Was mich wirklich überrascht ist, dass Stronach so unkritisch betrachtet wird. Insbesondere seine innigen Beziehungen zur roten Fraktion mit wiederum deren Beziehungen in höchste politische Kreise (s.u.), lassen doch alle Lamperln aufleuchten.

    Die österreichische Freunderlwirtschaft

    „Profit heißt Geld. Und Geld hat kein Herz, keine Seele. kein Gewissen und keine Heimat.“ (Frank Stronach, Presse, 12.2.98)

    Stronach hat seinen Erfolg neben Tüchtigkeit in ganz großem Maße staatlichen Verträgen und Interventionen zu verdanken. Wenn Herr Buchinger (bestimmt in bestem Glauben) sagt, was Stronach in die Hand nimmt, wird ein Erfolg, liegt er sehr weit daneben. Er hat so ziemlich alle Unternehmen, neben der Magna in den Sand gesetzt, u.a. mit der MEC die Marktführerschaft im Bereich Pferdewetten/-casinos in USA mit ~5 Mrd. Umsatzvolumen. Seine drohenden Konkurse mit der Magna wurden nur durch staatliche Interventionen abgewendet.

    Zwei interessante Artikel dazu:

    http://tinyurl.com/blj8z4c
    http://tinyurl.com/ac9uo5y

    Josef Bucher, BZÖ: Die Verflechtung hin zur Spitzenpolitik hat Stronach im Jahr 1988, damals mit einem gewaltigen Schuldenberg von 1,2 Mrd EUR, vor dem Bankrott gerettet. Auch in Österreich profitierte Stronach mit Millionenförderungen von seinem System. Anfang der 90-er Jahre hat Stronach das Steyr-Daimler-Puch Werk um die Hälfte des geschätzten Wertes erhalten. Ebenso wollte er in Kärnten Gut Walterskirchen am Wörthersee. Stronach ließ nicht locker und versprach 400 Arbeitsplätze für das Schloss Reifnitz am Wörthersee… [Stronach] erhielt die Zusage unter der Bedingung, daraus ein Hotel zu machen. Heute befindet sich das Schloss Reifnitz in Privatbesitz der Herren Stronach und Wolf und von den 400 Arbeitsplätzen wurden 80 geschaffen, die jetzt auch noch abgebaut werden. Am Ende profierte also immer das System Stronach. (Kaufpreis: 6,4 Mio. EUR. Laut Kaufvertrag sollte Magna in fünf Jahren einen Tourismusbetrieb aufziehen, bei Nichterfüllung sollte die Gemeinde die Immobilie zurückkaufen können. Maria Wörth verzichtete darauf und kassierte dafür eine Million Euro. Der Wert der Liegenschaft wird auf 15 bis 30 Mio. EUR geschätzt.)

    —————————————————-

    Das nur am Rande… Der eigentliche Punkt ist, eben den eigentlichen Hintergrund zur aktuellen politischen Aktivität zu hinterfragen, insbesondere die Verbindungen von Herrn Vranitzky, der – so scheints – der eigentliche Hintermann von Stronach ist mit seinen Beziehungen in höchste politische Kreise:

    Franz Vranitzky, ehem. roter Bundeskanzler und Bilderberger, der Stronach auch zurück nach Österreich holte, hier im Bild bei einer Preisverleihung an Stronach mit dem ebenfalls roten Bürgermeister Häupl, der ihm wiederum beim Luftblasenbauprojekt Rothneusiedl mit Vorkaufsrecht und Gefälligkeitsgutachten unterstütze. Das zeigt ua, dass Vranitzky noch in der roten Regierung mitmischt, und Stronach davon profitiert
    http://tinyurl.com/b6q3j4m

    Vranitzky war 14 Jahre lang Aufsichtsrat der Magna und verließ diese gemeinsam mit Stronach 2011. Neben ihm saß auch Bank Austria Boss und später AR der fusionierten BA/Creditanstalt Gerhard Randa.

    Vranitzky war selbst bei der Nationalbank und hatte infolge auch immer „beste Verbindungen“ zu Banken, Schmiergeld von der BAWAG zur Euro-Einführung steht im Raum, zuletzt war er Berater der West LB. Zudem ist er noch Aufsichtsrat des TUI-Konzerns und Vizepräsident des InterAction Councils, eines ThinkTanks, der aus ehem. Regierungsmitgliedern besteht, u.a. Helmut Schmidt, Jimmy Carter, Bill Clinton*), …

    Vranitzky erhielt 2005 die goldene Medaille einer der mächtigsten Logen der Welt, der B’nai B’rith, die schon beim II. WK ihre Finger im Spiel hatte, für „sein Engagement bei der Aufarbeitung der Geschichte Österreichs seit 1945 und für seine engen Beziehungen zur jüdischen Gemeinschaft“ (Medaillen der Logen erhielten u.a. Helmut Kohl 1996 und Angie 2008.) Vranitzky hat nicht nur Stronach zurück nach Österreich gehievt, sondern auch Österreich in die EU:

    „Das hat mit seiner Mitgliedschaft bei den Freimaurern zu tun, er erfüllt außerösterreichische Aufträge.“
    (Haider auf die Frage, warum sich Kanzler Vranitzky für den EU-Beitritt einsetze, Kurier, 4. 6. 1994)

    „‚Ich sage euch‘, prophezeit Jörg Haider, wenn Österreich der EU beitrete, werde dieses Land ‚fremdbestimmt‘, wie schon jetzt der Bundeskanzler, der ‚im Auftrag der Freimaurer und der Bilderberger‘ handle. ….“
    (Der Standard, 9. 6. 1994)

    *) „Und dann erschien Bill Clinton in Ebreichsdorf (Anm. auf der Leinwand).“Frank“, sagte der ehemalige US-Präsident in einer Grußbotschaft, „Frank, ich bin stolz, dich zu kennen!“ … 1500 Gäste warteten auf „den Mann, der die Freunderlwirtschaft in Österreich abschaffen will“, wie es durch den Lautsprecher tönte. )

    Will er sich selbst abschaffen?

    Man kann sich doch bitte nicht vorstellen, dass ein Stronach gegen Vranitzky, EU und USA wettert, wo sie doch seine Freunde sind, und er ein Teil dieses Geflechts ist! Es wäre doch nichts leichter, als einen 80jährigen mit einem „natürlichen“ Herztod aus dem Rennen zu nehmen, wäre er wirklich unbequem. Er ist eine Marionette und nicht mal eine glaubwürdige, wenn man ihm zuhört.

    In Österreich ist es ein bisserl anders als in DE, dort bringt die FPÖ die EU-Tatsachen seit Jahren in klaren und eindeutigen Worten aufs Tablet, was Stronach erzählt ist absolut nichts Neues. Wenn nun also TS ins Rennen geschickt wird, dann imho, um Strache auszubooten, der zu stark geworden ist. Also muss eine Partei her, die, um glaubwürdig zu sein, auch halbwegs die Wahrheit sagt, die aber steuerbar ist im Vergleich zur FPÖ. Strache hat zwar bestimmt auch seine Beziehungen zu pflegen, sonst könnte er nicht überleben, aber er hat auch seinen eigenen Kopf – im Gegensatz zu Stronach, der über die Welt verstreut sehr viele hat.

    (zu Stronach hatte ich schon hier gepostet http://tinyurl.com/bhtp2of)

  4. Welehamm sagt:

    Der zitierte Aufsatz von Greenspan 1966 ist hier zu finden:
    http://docs.mises.de/Greenspan/Greenspan_Gold.pdf

  5. Frank Hofmann sagt:

    Ich schätze KenFM und auch durchaus den Revoluzzer J. Elsässer. Aber Stronach ist ein super verpacktes Bilderberger U-Boot!! Leider fiel Elsässer auf ein U-Boot herein? Aber ich hoffe compact ist lernfähig.
    Stronachs Wahlansinnen (er selbst will ja gar nicht!) wurde hinter verschlossenen Türen lanciert!
    EXAKT die gleiche Masche wie beim Bilderberger Steinbrück.
    Bilderberg steht für das alte Europa der Milliardäre.

  6. Muslim from Germany sagt:

    @ Monika H.

    das sind informative details, aber mir scheint viele vergessen oder lesen nicht inhalte, die elsässer in der vergangenheit geschrieben hat. positive hebelkräfte nutzen, getarnte u-boot fahrer sind ersetzbar.

  7. Marxist sagt:

    Interessant ist, was Bachheimer am Ende sagt zum Thema USA, Iran usw.
    Stronach selbst ist meines Wissens Atlantiker und eher proamerikanisch. Gibts da Unterschiede innerhalb des Team Stronach?
    Zu Außenpolitik habe ich bei Stronach – was USA, Israel, Iran usw. betrifft bisher kaum etwas finden können.
    Weiß einer mehr?

  8. Monika H. sagt:

    @Muslim from Germany

    >das sind informative details, aber mir scheint viele vergessen oder lesen nicht inhalte, die elsässer in der vergangenheit geschrieben hat. positive hebelkräfte nutzen, getarnte u-boot fahrer sind ersetzbar.

    In dem Fall ist es keine positive Hebelkraft, weil damit die politische Landschaft in AT geteilt und damit der FPÖ, die wirklich etwas erreichen will, der Saft geraubt wird.

    Dann gibt es wieder eine Multi-Mix-Koalition, wo nichts vorangehen wird, sondern sich das System selbst ausbremst. Das ist ja genau die Absicht dahinter! Ausbremsen!

    Und es ist mir schon neu, dass JE etwas unterstützt, was den Imperialisten dient.

  9. Monika H. sagt:

    @Muslim from Germany

    Da können Sie sehen, warum sie Stronach reindrücken:

    http://www.nationalratswahl.at/umfragen.html

  10. Muslim from Germany sagt:

    @ Monika H.

    glaubst du elsässer ist sich dessen nicht bewußt???

    man sollte nicht gedanken vorweg nehmen, wenn nicht klar ist in welcher art hier angehebelt wird oder letztendlich werden soll. alles unterliegt entwicklungsprozessen mit kurzen entscheidungswegen. ich bin auch kein freund von eigenartigen spielchen. die dominanten, politischen spielregeln werden aufgezwungen, gegenzüge, gleich spielern auf dem schachbrett ensprechend entgegen gesetzt.

  11. Eveline Kmietzyk sagt:

    Er ist nicht auf den von Ken Jebsen ins Gespräch gebrachte Prof. Hörmann eingegangen.
    Wer das Prinzip Schuldgeld aufrechterhalten muss, möchte das es alles so bleibt.
    Die Kinderlein sollen weiterhin Schuhgröße 28 tragen, obwohl der Fuß schon Größe 40 verträgt. Der Rest wird abgeschnitten.

  12. Heider sagt:

    @ Monika H., Februar 25, 2013 um 18:33

    Sehr gut gemacht, Monika! —-

  13. Kleiner Wähler sagt:

    Warum geht „Ken Jebsen“ nicht kritischer mit „Frenk“ Stronach und seinem „Team“ um? Zum Beispiel Fragen stellen auf dem aufbauend, was Monika hier berichtet. Oder hat er das bisher nicht gewußt? Dann war er aber schlecht vorbereitet. Oder andernfalls kann er es nur absichtlich vermieden haben – zu welchem Zweck?

  14. Mar Tin sagt:

    Yo Ken,
    Minute 18 oder so sprichst Du über Fukushima. Es gab da ganze 3 Tote, und die sind womöglich noch unter ihren einstürzenden Hütten umgekommen. In der NZZ gabs mal n Bericht dazu.

  15. Monika H. sagt:

    @Muslim of Germany

    Das ist irrelevant. Dies ist ein öffentliches Forum und daher meinungsbildend. So betrachtet ist es nicht wichtig, was sich der Autor denkt, sondern wichtig ist, was hier steht. Und wenn die Hälfte unter den Tisch fällt, muss man es halt eben nachtragen.

  16. Jakobiner sagt:

    Zu “ Kleiner Wähler sagt:
    Februar 27, 2013 um 11:18

    Warum geht “Ken Jebsen” nicht kritischer mit “Frenk” Stronach und seinem “Team” um? Zum Beispiel Fragen stellen auf dem aufbauend, was Monika hier berichtet. Oder hat er das bisher nicht gewußt? Dann war er aber schlecht vorbereitet. Oder andernfalls kann er es nur absichtlich vermieden haben – zu welchem Zweck?“

    Die Frage habe ich mir auch gestellt. Das war ja Hofberichterstattung der anbiederndsten Sorte, von wegen „kritisch“. Motto: Der Frääänk wird´s scho richten und wir glauben jetzt mal alle fest an ein neues „Wunder von Wörgl“ wie damals an das „Wunder von Bern“. Dazu bin ich auch vorsichtig, wenn ehemalige Edelmetallhändler wie Thomas Bachheimer über das Finanzsystem referieren–da sind immer Eigeninteressen dahinter–wie man an den Werbeseiten der Goldhändler auf Infokrieger TV oder Alles Schall und Rauch sehen kann, wo man neben Survivalausrüstung auch noch überteuert Edelmetalle angedreht bekommen soll.

  17. rubo sagt:

    Ken Jebsen ist wie immer Klasse, aber inhaltlich läßt mich das, was @Monika H. (eine Österreicherin?) begründet gegen J. Elsässers Darlegungen sagt, zu keiner Meinung kommen.

  18. Marxist sagt:

    Nicht so gut finde ich, daß Bachheimer gleich im voraus sagt: Wir sind für einen starken Euro, aber…
    Immer diese Mainstream-Bekentnisse, die jeder machen muß. Er meint natürlich einen starken ECU als Verrechnungseinheit bei gleichzeitiger Wiederkehr der nationalen Währungen. Das sollte er aber eindeutiger ausdrücken!

  19. Frank sagt:

    Na, da hätte Stronach mal besser einen Volkswirt eingestellt und nicht einen Betriebswirt. Außerdem kennt jeder Österreicher das Experiment von Wörgl und den Michael Unterguggenberger. Was der Herr spricht, ist doofe Träumerei, weshalb ich froh bin, bei Hans-Werner Sinn studiert zu haben. Stronachs Leute sind leider Hlabwissende und das ist fast so gefährlich, wie die Leute, die solche Typen auch noch beklatschen. Fazit: Die Sendung ist von Stronach finanziert, anders lässt sich dieser Unsinn nicht erklären. Ja, der Wilhelm Hankel kennt sich schon besser aus. Wenn man aber mit solchen Leuten vier Tage spricht, weiß man selbst noch gar nichts, weil dafür 10 bis 15 Jahre nötig sind. Basta!

  20. siempre sagt:

    Auch mal wieder ein Gednkengang , der Wesenfremd aber natürlich erscheint. Oder ander gesagt, wie lange wollen wir unsere Kinder belügen?

    Alterswahn – Titanic 3/2013

    Erst kürzlich habe ich es wieder irgendwo gelesen: „Die Zukunft gehört den Kindern.“ Solange ich denken kann, verfolgt mich dieser Satz, und jedes Mal denke ich mir: Was für eine dreiste Lüge!
    Die Zukunft gehört den Kindern – ach wirklich? Welche nennenswerten Verbesserungen haben Kinder unserer Welt denn bisher beschert? Keine, nicht eine einzige! Wo sind die Halbwüchsigen in Bundestag und Ethikrat? Wo die Bälger in den Chefetagen? Kinder treten weder für Menschenrechte noch für ökologisches Bewußtsein ein, planen nicht unsere Autobahnen, führen keine Kriege gegen den Terror, entwickeln keine Mittel gegen unheilbare Krankheiten wie Ejaculatio praecox oder Prokrastination. Statt dessen tun sie das, was sie schon vor dreißig Jahren getan haben: Seilhüpfen, niedlich dreinschauen, sich den Rotz runterrinnen lassen und mit dem Strohhalm Blasen in den Kakao blubbern. Nicht einmal für ihre eigenen Rechte machen sie sich stark – wir sollen das für sie tun! Ich sage: genug jetzt! Schluß mit dem Kinderhype! Die Zukunft gehört den Dreißig- bis Fünfundsechzigjährigen! Klingt nicht ganz so schwungvoll, ist aber so.“

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