Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Wer hat uns verraten? Christdemokraten!

SeehoferUnion knickt bei Homo-Gleichstellung ein.

Gibt es eine Partei, die ihre Wähler in kürzester Zeit grausamer verraten hat als die CDU/CSU? Die Grünen haben ihre alten Fans auch verarscht, aber das war ein Prozess von 20 Jahren. Mutti aber trimmt ihren Verein im Schnelldurchlauf auf einen neuen Kurs. Innerhalb der letzten zwei Jahre wurden mit der Abschaffung der Wehrpflicht, dem Atomausstieg und der Übernahme rot-grüner Schulreformen heilige Kühe einer konservativen Partei geschlachtet. Nun knickt die CDU bei der Gleichstellung der Homosexuellen ein – das ist die Abschaffung der Familie. Was soll noch das „C“ im Namen? An dieser Partei ist nichts mehr christlich. Es ist die Machtmaschine einer scheinverheirateten, kinderlosen, atheistischen Ossi-Tussi.

Und soll niemand denken, die CSU würde sich verweigern. Heute melden die Agenturen: (Zitat Anfang) Seehofer schloss auf Nachfrage aber auch nicht aus, dass die CSU ihren Widerstand gegen eine völlige Gleichstellung der Homo-Ehe irgendwann aufgibt. Es gebe immer Veränderungsprozesse in einer Gesellschaft, auf die die Politik angemessen reagieren müsse. „Darüber muss man dann reden. Noch dazu, wenn ein oberstes Gericht entschieden hat. (Zitat Ende) Das ist so windelweich, da ist das Umfallen programmiert.

Ich vermute mal, dass Merkels Kotau vor den Familienfeinden der Union die Macht kosten wird. Bei der Bundestagswahl werden die Stammwähler der CDU in Scharen zu Hause bleiben. Eine konservative Partei muss man nicht wählen, wenn sie den postmodernen Lemmingen hinterherläuft – da kann man gleich für das hippe Original stimmen.

Eigentlich wäre jetzt die Stunde für eine „Familienpartei“ gekommen. Gibt’s ja schon, ist aber mini. Würde sich ändern, wenn sich Peter Gauweiler oder Eva Herman an die Spitze setzen. Traut sich einer?

Weiterlesen in COMPACT 3/2012, am Kiosk ab 28.2.: „Sexismus-Debatte – Aufstand der Heuchler“ // „Die Männer sind die Opfer der Emanzipation“ – Interview mit Monika Ebeling. COMPACT 3/2012 – im Verlag ab sofort bestellbar!

 

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232 Responses

  1. Benjamin sagt:

    jaja, wer braucht schon familie, wenn er vater staat, mutti merkel, tochterunternehmen der großkonzerne und big brother hat?

  2. saito sagt:

    Merkel kennt keine Prinzipien. Ihr geht es nur um den Machterhalt und wenn ihr deucht, daß sie Stimmen gewinnen kann, wenn sie sich um 180Grad dreht, dann tut sie es eben.
    Ähnlich ging es doch bei Schröder und der SPD. In der „Mitte“ wollte er Stimmen hinzugewinnen und hat dabei Stammwähler verloren.
    Daß es dabei auch um materielles Kalkül ging und um die Wirtschaftslobby und deren Wünsche und Einfluß ist mittlerweile bekannt und dürfte auch bei Merkel der Fall sein.

    Leider sieht man doch gerade jetzt wieder, wie man mit Parteien, die nicht auf Linie sind, verfährt. Die werden von innen zersetzt, verleumdet oder gleich verboten sobald sie auch nur Einfluß gewinnen könnten. Da wird nichts mit neuen Parteien,leider.

    mit freundlichen Güßen

  3. Bloß warum tut sich nicht endlich etwas? Im Herbst ist Wahl! Wo sind die Alternativen? Das heißt dann wieder 4 Jahre Politik gegen das Volk – toll. Und wen interessiert es? Nicht wirklich jemanden (wenn man jemanden als Masse sieht). Die kritische Masse ist längst nicht erreicht und wenn ich mir meine Mitmenschen so anschaue weicht jegliche Hoffnung, dass sich hier überhaupt etwas ändern könnte.
    Der Fahrplan in die schöne neue Welt steht und erst wenn es zu spät ist werden die meisten merken, dass sie etwas hätten tun sollen.

    Traurig aber wahr, dass zeigt das die Demokratie mitunter die schlechtestmögliche Gesellschaftsform sein kann!

  4. 9 11 pirat sagt:

    Ich sag es ganz offen,wenn die ggwiedrige Homoehe kommt,dann brauchen wir eine Nationalerevolution.Siehe Artikel 20 GG.

  5. 9 11 pirat sagt:

    Ach eine kleine Kritik habe ich noch an den Artikel,was soll denn an Merkel atheistisch sein?Ich selbst bin zur hälfte Atheist und Neuheide und kann bei Merkel keinen Atheismus erkennen.

  6. Kant sagt:

    Wer hat UNS ? verraten ….

    … mir wird – auch anhand dieses Artikels – immer unklarer, was Compact eigentlich politisch will!

    # … gegen NWO und Großkapital und Großbanken bei uns und anderswo – ja, i.0.

    # … gegen USrael-Imperialismus und die entspr. Vasallen der EU – ja, i.O.

    # gegen eine EUdSR mit Gleichmacherei und Auflösung der Nationalstaaten – ja, i.0

    ABER was hat diese GEGEN-AGENDA mit einem Eintreten für

    + die totalitäre, bis auf die Knochen reaktionär-faschistische katholische Kirche zu tun ?
    (Artikel über Ratzinger etc)

    + eine CDU-Union zu tun, die völlig verseucht ist ( bis auf ein paar Leute mit kath. Soziallehre) mit dem transatlant. Dreck und ganz üble Stiefelleckerei bei den Großbanken betreibt ?
    ————————————–
    Homosexuelle sollen heiraten können und völlig gleichgestellt werden mit Heterosexuellen – überhaupt kein Problem: gleiche Pflichten und gleiche Rechte.

    Lieber ein warmer Bruder sein als ein geldgeiler Kriegstreiber !

    (schwul zu sein heißt per se natürlich nicht, kein Kriegstreiber zu sein —- s. Volker Beck, Grüne)

  7. LIFE sagt:

    Boykott des gesamt Theathers , “ Namens Wahl “ wenn keiner geht , oder nur ein paar , was wollen Sie den machen die Marrionetten ???
    Deutsch seit Hunderten v. Jahren ist mein Name !

  8. Anonymous sagt:

    Nun denn,was den Atomaustieg angeht,bin ich glücklich darüber er beschlossen wurde. Wohin mit dem Müll, ist immer noch nicht geklärt.Aber das die Homoehe beschlossen wurde,das finde ich sehr schlecht. Das bewährte System der Familie geht offensichtlich mehr und mehr zum Teufel.

  9. Uranus sagt:

    Von Eva Herman habe ich schon länger nichts mehr vernommen, was wohl an ihrer privaten Insolvenz liegen mag. Da hat sie wirklich andere Probleme am Hals. Außerdem habe ich vor etwa 1 bis 2 Jahren in einer ihrer Publikationen gelesen (weiß nicht genau mehr, welcher), daß sie nicht vorhat, ihre Kräfte im Rahmen einer politischen Partei zu verzehren. Sie vertritt diesbezüglich die Auffassung der französischen Philosophin Simone Weil, die in ihrer kleinen Schrift „Anmerkung zur generellen Abschaffung der politischen Parteien“ das Regieren mittels politischer Blockparteien als ein Auslaufmodell betrachtet. Sehe ich übrigens genauso.

    Denn es gibt nur einziges funktionierendes Verfahren, die Welt zu verbessern: Ich darf NICHT darauf warten, das andere etwas tun, z.B. eine neue Partei gründen, die ich dann wählen werde und die dann alle aufgelaufenen Probleme stellvertretend für mich lösen soll. Ich MUSS selber etwas tun! Nur selber handeln kann die Welt wirklich verbessern. Da taucht natürlich sofort die Frage auf, was wir kleine Würstchen denn schon tun können. Nun, zuerst einmal solche selber klein machenden Gedanken aufgeben. Damit wird der Kopf schon mal frei für Ideen, die sich auch mit wenig Aufwand in die Tat umsetzen lassen.

    In diesem Zusammenhang mache ich zum Bespiel auf einen Stimmzettel aufmerksam, mit dem jeder einzelne wesentlich mehr Einfluß auf die Geschehnisse nehmen könnte, als mit dem Stimmzettel „Wahlschein“. Und zwar ist das der Stimmzettel „Geld“. Noch verfügen die meisten Menschen im Land über eine gewisse Menge am Stimmzettel „Geld“. Die einen mehr, die anderen weniger. So ist das halt. Nichtsdestotrotz, durch intelligenten Einsatz dieses Stimmzettels ließe sich manches in eine andere Richtung bewegen. Nur muß jeder einzelne selber darüber nachdenken, wie sich der Stimmzettel „Geld“ intelligent einsetzen lassen könnte.

    Es gibt ganz sicher noch andere Möglichkeiten des Handelns. Zum Beispiel der Aufbau kleiner, lokaler, sozialer Netzwerke, in welchen sich Nachbarn und Familien gegenseitig unterstützen und ein fulminantes Gegengewicht gegen die grausige Spaltungsstrategie der Regierungsdarsteller bildet. Wir merken ja eigentlich alle, daß insbesondere die vom EU Zentralkomitee ausgehenden Kräfte alles daransetzen, das einzelne Individuum in die vollständige Orientierungslosigkeit zu stoßen. Lassen wir das nicht mit uns machen!

    Es ist (noch) nicht verboten, daß ein jeder sein Hirn und sein Herz zum Finden von Verbesserungsmöglichkeiten einsetzt.

  10. Eveline Kmietzyk sagt:

    Nun tiefer geht`s nicht mehr mit Frau Merkel.
    Das ist ihr politisches Ende.

    Die Frage nach einer „Familienpartei“ ?

    Ich sehe zukünftig keine Parteienlandschaft mehr, vielmehr offene Entscheidungen vor Ort in der Region.

    Kann aber gut sein – für einen Übergang – könnte Gauweiler aushelfen.

  11. Blue sagt:

    Die Merkel ist Opportunistin, sie macht das, was ihr die meisten Stimmen bringt. Das heißt, sie wird schon eiskalt kalkuliert haben, dass das eher die Wähler an die Urne lockt.

    @9 11 pirat: Nationalrevolution? Na bei dem Begriff wäre ich ganz vorsichtig…Sollen da dann etwa die ganzen Schwulen herausgezerrt und ausgepeitscht werden, während ihre gleichzeitig errungenen Rechte wieder entzogen werden? Wunderbarer Gedanke. Die USA und die NATO werden hier gnadenloser und schneller eine neue Besatzungsmacht errichtet haben, als du gucken kannst.

  12. Jakobiner sagt:

    „Nun knickt die CDU bei der Gleichstellung der Homosexuellen ein – das ist die Abschaffung der Familie.“

    Wohl eine maßlose Übertreibung. Die Familie wird durch die Gleichstellung ja als gesellschaftlich relevante Grösse nicht abgeschafft. 3/4 aller Kindern wachsen immer noch in der traditionellen Familie auf und das wird sich auch wegen eines Paragraphen nicht ändern.Zur Auflösung der Familie wirken eher ökonomische und andere gesellschaftliche Kräfte.

  13. Wahr-Sager sagt:

    „Es gebe immer Veränderungsprozesse in einer Gesellschaft, auf die die Politik angemessen reagieren müsse.“

    Genau. Deswegen werden CDU/CSU auch ihren einwöchigen Widerstand gegen die Todesstrafe aufgeben, wenn Grüne/SPD diese für Nahtziehs bzw .Rächtsäxträme fordern.

    O-Zitat Änschi Merkel:
    „Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial – und das macht die CDU aus.“

  14. Herbert K. sagt:

    „Es ist die Machtmaschine einer scheinverheirateten, kinderlosen, atheistischen Ossi-Tussi.“

    Dass gegen Kinderlose, Ostdeutsche und Atheisten in manchen Kreisen, wie auch in diesem Blog gerne gehetzt wird, überrascht mich jetzt nicht wirklich.
    Dass man aber ausgerechnet die Pastorentochter Angela Merkel als „atheistisch“ bezeichnet, ist der Treppenwitz der Geschichte. Selten so gelacht🙂

    Merkel und ihre (atheistischen?) Äußerungen über christliche Werte:

    http://s1.directupload.net/file/d/3176/cmsei4t6_png.htm

  15. Heute wieder merkwürdig wenig Leute hier mit richtigen (Familien)Namen, Naja – mir soll’s egal sein.
    Das Thema ist ein wichtiges und brisantes, es ist möglicherweise so brisant, dass J.E. in Kürze zum Ethikkommissar der CDU berufen werden wird – bei diesem Engagement😀
    Aber mal Spass beiseite: Familienrechtliche Gleichstellung von Homosexuellen finde ich nicht mal so abwegig, aber das Adoptionsrecht sollte hiervon bitte ausgenommen bleiben. Andererseits habe ich von Kindern gehört, die unter der liebevollen Aufsicht heterosexueller Elternteile dermaßen verwahrlost sind, dass sie mit behördlicher Gewalt in Heime gebracht werden mussten – dies als kleine Anmerkung zum hochgehaltenen christlichen Familienbild. Für mich stellt sich die generelle Frage nach dem Sinn des Adoptionsrechts, die Verantwortung für Kinder kann doch ebenso in Pflegschaft übernommen werden, oder nicht? Oder sind wir wirklich noch auf einer Entwicklungsstufe, wo wir meinen, es seinen dann ‚unsere‘ Kinder, das sie ‚uns‘ gehörten, als zu uns zu gehören?
    Eine Anmerkung noch zu Jürgen Elsässers Klassifizierung der derzeit existierenden Bundeskanzlerin. J.E. schreibt: „… Es ist die Machtmaschine einer scheinverheirateten, kinderlosen, atheistischen Ossi-Tussi.“ Jürgen Elsässer: ‚Ossi‘ ist rassistisch – bitte streichen, Tussi stimmt, alles andere könnte stimmen, kann ich jedoch – mangels zu geringem persönlichen Kontakt – nicht abschleißend beurteilen.

  16. Jakobiner sagt:

    Tja, da gab es doch mal den Berliner Kreis in der CDU/CSU, der die Konservativen einigen wollte. Von diesem hat man aber auch nichts mehr gehört. Und Peter Gauweiler bleibt als Alibiopposition weiterhin in der CSU, wie er es schon immer gemacht hat. Bliebe vielleicht Norbert Geiß (CSU) für solch eine neue C-Partei, aber dazu dürfte er wohl schon zu alt sein.

  17. Jakobiner sagt:

    Norbert Geis´Stellungsnahme zur Gleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Ehen kann man nachlesen unter:

    http://www.norbert-geis.de/wp-content/uploads/2011/07/Rede-%C3%B6ffRecht-Lebenspartnerschaft.pdf

  18. MultiStar83 sagt:

    Norbert Geis ist vielleicht noch einer der letzten aufrechten Christlich-Konservativen bei der CSU (neben Gauweiler). Den Rest kann man offenbar vernachlässigen…auch Seehofer. Jetzt fehlt ja eigentlich nur noch, dass auch die Katholische Kirche der „Homo-Ehe“ zustimmt und daran wird sichtlich gearbeitet zur Zeit. Jaja, man muss „sich den gesellschaftlichen Veränderungen anpassen“, mit der Zeit gehen sozusagen, um „hipp“ zu bleiben. So `n Schwachsinn! Die rot-grünen Sozialingenieure verändern in Wahrheit aktiv die Lebenswirklichkeit etwa durch Gender-Mainstreaming und stellen das anschließend als eine sich sozusagen von selbst ergebene Entwicklung dar! Sehen Sie sich auch bitte dazu bei Gerhard Wisnewskis Website und youtube-Kanal an, wie die typischen Rollenbilder von Mann und Frau systematisch aufgeweicht werden und wie dies eben auch über Äußerlichkeiten, bzw. äußere Reize geschieht. Sehr aufschlussreich! Alleine schon, dass Frauen heute überdimensional große Brillen tragen, die noch vor 20 Jahren allenfalls Vorstands-Vorsitzende getragen hätten…

  19. Jakobiner sagt:

    Der Berliner Kreis der CDU reagiert jetzt:

    Homo-Ehe Konservativer CDU-Flügel gegen Gleichstellung
    24.02.2013 •
    In der CDU gibt es Widerstand gegen eine rechtliche Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften. Der Abgeordnete Bareiß äußerte, der Bundesparteitag habe sich erst vor zwei Monaten klar dagegen ausgesprochen. Der konservative Flügel der CDU ist gegen einen Kurswechsel der Partei bei der Gleichstellung homosexueller Lebenspartner mit der Ehe. „Für die CDU ist die Ehe zwischen Mann und Frau ein besonderer Wert und steht auch unter dem besonderem Schutz des Grundgesetzes“, sagte der Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß vom konservativen Berliner Kreis der Union der Deutschen Presse-Agentur.Der CDU-Bundesparteitag habe sich erst vor zwei Monaten klar gegen eine Gleichstellung ausgesprochen. „Den Willen der Partei sollten wir ernst nehmen.“ Bareiß warnte: „Wenn wir unsere letzten Stammwähler verlieren wollen, müssen wir mit dieser Debatte nur so weitermachen.“

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/homo-ehe-konservativer-cdu-fluegel-gegen-gleichstellung-12092681.html

  20. Erich Kaestner sagt:

    Ich finde Homo-Ehe gut.
    Man sollte alle Lebensweisen zu lassen.
    Frei Wahl fuer freie Buerger.

  21. Erich Kaestner sagt:

    Koennen sie die Konferenz auf ein anders Datum verlegen.
    23 das ist die Quersumme von dem Datum der Flucht Mohammeds aus Medina meine ich.
    Bin ja fuer Glauben aber nicht so.

    Dachte Solowjow waere christlich, aber er ist Theosoph.
    Schwerwiegender Fehler.

    Meine Mutter arbeitete im Buchladen und klaerte mich darueber auf.

  22. Jockli sagt:

    Breaking News! Thomas de Maizière heute in der FAS: „Die Soldaten der Bundeswehr haben den verständlichen, aber oft übertriebenen Wunsch nach Wertschätzung. Sie sind vielleicht geradezu süchtig danach.“ Er forderte die Soldaten auf: „Hört einfach auf, dauernd nach Anerkennung zu gieren. Die Wertschätzung anderer bekommt man nicht dadurch, dass man danach fragt, sondern dass man gute Arbeit leistet.“

  23. Sie sollten wenigstens daß „C“ streichen. Also SED 2.0 wäre wohl zuviel, aber das „C“ sollten sie streichen, die „christlichen“ Volldemokraten!

  24. Ellrichmännchen sagt:

    Ich bin der Meinung, dass die ganze Aufregung ein Stück weit fehl am Platze ist. Man kann das Ganze auch mit Humor sehen. Jüngestes Beispiel ist Harald Schmidt — jemand, der sich zu seiner katholischen Sozialisation im schwäbischen Pietcong immer bekannt hat. Er brachte neulich über Empfängnisverhütung folgenden Witz: Er könne gar nicht verstehen, warum die katholische Kirche die Pille danach überhaupt diskutiert — Ministranten können doch gar nicht schwanger werden. Grandios, Kabarett vom Feinsten. Wenn Jürgen Elsässer ehrlich ist, muss er das neidlos anerkennen. Fazit: Ich empfehle mehr Lockerheit im Umgang mit derlei Topoi.

  25. Meinhardt sagt:

    „Ich vermute mal, dass Merkels Kotau vor den Familienfeinden der Union die Macht kosten wird.“

    Komplett falsch analysiert. SpOn meldet gerade: „Wie einst bei der Energiewende steht die Union vor einem möglichen 180-Grad-Schwenk bei der Gleichstellung homosexueller Paare — sehr zum Verdruss der SPD“

  26. Als ich das gestern gehört habe, und ich bin beileibe kein Freund der Christdemokröten, dachte ich echt, ich falle vom Glauben ab.Die verraten wirklich alles, was ihnen heilig und teuer ist oder war….nur um im September Merkel oder ein anderes Ferkel wieder im Bundeskanzleramt hofieren zu können…Was würde wohl ein Franz Josef Strauss dazu sagen?

  27. Angelo Petersen sagt:

    leute,
    hättet ihr wirklich ein problem, wenn homosexuelle ein amtlich-formell und meinetwegen steuerechtlich gleichberechtigtes Leben führen dürften ?
    habt ihr noch andere probleme?

    die schwulen haben jedenfalls euer kategorisierungsproblem.

    was ist los mit euch. reaktionäre primärsozialisierung oder was

    hundehalter sollen gefälligst immer schön die hundekacke einsammeln. und raucher müssen vor die tür

    na klar das müssen diese rotgrün gestreiften sozialingenieure sein, die schrauben da an ganz verkommen visionen rum. und kennt ihr diese schwarzgrün gepunkteten ? ich hab gehört es sind auch schwule dabei.

    das ist so peinlich wie diese idiotie von gesinnungsverboten.
    (deutsche neid-) furzerei aus hilflosigkeit. die eigenen dämonen erstmal bei andern bekämpfen.

    dass zuschreibungen wie „links“ und „konservativ“ problemlos ineinander aufgehen , hat ja mittlerweile jeder schon gemerkt. permanentes subthema dieses blogs.

    doch was bedeutet das ?

    dass die welt, in der diese zuschreibungen entstanden, so nicht mehr existiert .

    wir haben andere probleme als die homo-ehe.

    adoptionsrecht: für die kinder es geht um liebe, um zuwendung . gemeinsam verbrachte zeit . um festen bezug und emotionale verlässlichkeit für das kind. vermittlung von werten.

    den sozialen mehrwert dabei, kindern ohne eltern aufgrund von überkommenen sortierungsproblemen soetwas vorzuenthalten soll mir bitte jemand erklären.
    ____________
    viel gruss. AP

  28. ue sagt:

    @Der Weg sind die Fußspuren hinter uns

    Lieber Jürgen, Sie sind mit dem Erfolg von Compact und dem Zuspruch der Blog-Diskussionen jetzt vorne und der Weg, das sind die Fußspuren hinter Ihnen.
    Wir brauchen Namen, Persönlichkeiten, richtig, aber „Partei“ scheint mir im Moment nicht der kritische Faktor, vielmehr muss die Reichweite der Compact weiter erhöht werden. Feuerwehr, Arztpraxen und welche kreativen Ideen da sonst noch auftauchen. Gerne.
    Die Frage der politischen Hegemonie ist auch noch nicht klar. Das Zurückweichen der CDU ist ein schlimmes Zeichen, auch Meisners Pille-Danach zeigt an, woher der Wind weht. Das Wort von der Katholikenphobie oder das von der Erinnerung an Pogromstimmung deuten an. Erst mit dem neuen Papst werden wir wissen, ob Teile der Bevölkerung mit dem Konsens der Gender-Mainstreaming-Homo-Elite brechen und dem „Kulturkampf“ etwas entgegensetzen werden. Einzelne Freikirchler und Reformierte werden folgen. Die Lutheraner dagegen bleiben treu, weil sie fest im Zugriff der Grünen sind. Vermutlich werden sich auch die Muslime ruhig verhalten wegen des Assimilationsdrucks.
    Ostern haben wir Richtungsklarheit. Vielleicht können Sie ja, nachdem Sie zum Besuch der weihnachtlichen Christmette aufgerufen haben, das Fest der Karwoche von Gründonnerstag, Karfreitag bis zur Auferstehung Christi am Ostermorgen ebenso mutig ankündigen. Vielleicht wird Ostern ja unser Fest.

  29. juergenelsaesser sagt:

    ue: Völlig einverstanden. Deswegen machen wir ja COMPACT – und keine Partei!

  30. meckpomm sagt:

    Richtig, an dieser Partei ist nichts mehr christlich. Es gibt allenfalls noch eine Handvoll Christen in der Partei, aber
    @multistar83
    Gauweiler würde ich nicht unbedingt dazuzählen. Der werte Herr schloss sich der Verfassungsklage von Prof. Schachtschneider – abseits jeglicher Moralität – aus purem Eigennutz an. Das behaupte nicht ich, sondern Schachtschneider selbst. Prof. Sch. sieht es heute als großen Fehler, Gauweiler als ein quasi „ehrenwertes“ Parteimitglied in seine Klage miteinbezogen zu haben. Gauweiler nutzte / nützt fremde Meriten ausschließlich zu Wahlkampfzwecken.
    Tipp: unbedingt Schachtschneiders Rede über die moralische Verkommenheit unserer Politiker hören!
    Deckt sich übrigens eins zu eins mit der Aussage der Bibel: „Ihr werdet von den niedrigsten der Menschen regiert werden“.

  31. Brigitte sagt:

    ein wesentlicher punkt ist hier nicht genannt: die cdu WAR NIE eine christliche partei !

    wie kommt herr elsässer bloß drauf ?

  32. Gernot sagt:

    Angelo Petersen wrote:
    > dass zuschreibungen wie “links” und “konservativ”
    > problemlos ineinander aufgehen , (…) dass die welt,
    > in der diese zuschreibungen entstanden, so nicht
    > mehr existiert
    Die Frage, warum das so ist, ist in der Tat eine hochspannende. Meine Antwort: Weil Altlinke, wie z.B. Bröckers, Elsässer und Hauß, heute immer noch Moskau und Peking gegen Washington in Schutz nehmen, obwohl der Kommunismus längst einem Frühkapitalismus übelster Sorte gewichen ist — viel schlimmer als das, was jemals bei uns abging. (Im Falle China: 250 Mio. Wanderarbeiter, die heute nicht wissen, in welchem Bretterverschlag sie übermorgen übernachten werden.) Die obigen Premiumdenker der Gegenwart haben m.E. den Zeitpunkt verpasst, intellektuell „den Absprung“ zu kriegen von diesen Regimen. Ich würde über dieses Thema gerne mal ein Streitgespräch mit JE führen, aber ich befürchte, er kneift.

  33. Anonymous sagt:

    @ Angelo Petersen: „hilflosigkeit. die eigenen dämonen erstmal bei andern bekämpfen.“

    Es ist doch wohl eher so, das Homossexuelle kompensieren wollen, indem sie von der ganzen Gesellschaft erwarten als Normal anerkannt zu werden.

    Und um dem noch die Krönung zu geben, erwarten sie auch noch allen ernstes, das ihnen Kinder zugesprochen werden, die sie aufgrund ihrer eigenen sexuellen „Präferenz“, zu der sich sich freiwillig entschieden haben, selbst nicht zeugen können, damit sie ein Gefühl von Normalität erleben dürfen.

    Jeder der noch ein bisschen gesunden Menschenverstand besitzt, merkt doch wie Haarsträubend und Absurd das ist. Die meisten Leute die das unterstützen tun das eh nur aus Opportunismus und faslch verstandener Toleranz. Unabhängig von diesen Faktoren, Frei und Themenbezogen, lässt man sich allerdings nicht dieses X für ein U verkaufen.

  34. Angelo Petersen sagt:

    hallo gernot .

    der nenner, den „Linke“ und „Konservative“ haben könnten, liegt m.E. eine etage tiefer (sozusagen im gemeinschaftskeller) als die üblichen streitereien um das politische Wie (erdgeschoss) . was bringt linkes und konservatives denken zusammen ? vielleicht etwas Drittes, Grösseres, vor dem sie beide gleich sind.

    ich gehe da insgesamt nur grob medientheoretisch ran .
    dabei gehts nicht um ideologien oder individuelle unfreiheiten bestimmter einzelpersonen, sondern um tiefere Schaltkreise der Wahrnehmung und Kognition.

    wenn uns der buchdruck nationen und bürgertum beschert hat, bin ich doch gespannt, was der „heilige code“ (hoch drei: alphabetisierung – buchdruck – computer) uns nun wohl für durchgedrehte effekte bringen wird.

    da soetwas wie der Glaube an oder ein Bekenntnis zu einer rational nicht fassbaren übergeordneten Kraft so sehr aus der Mode gekommen ist, stehen die Menschen oft nicht mehr zu sich selbst, zu ihren bedürfnissen und überzeugungen, damit zu ihrer geschichte – und plötzlich wirds auch mit den perspektiven immer knapper.

    es gibt viele die denken „glaub nur was du verstehst“ und dann die nerven haben, sich restlos technologien anheimzustellen, von deren wirkungsweisen sie eben auch gar nichts verstehen .
    während sie furchtbar selbstbestimmt auf ihr smartphone glotzen und irgendwelchen ausgelagerten ideen nachjagen, anstatt sich gegenseitig mal in die augen zu sehen.

    unterdessen verschwinden jahrhundertelang gewachsene sitten, kulturtechniken und denkweisen unwiederbringlich, sterben aus wie bedrohte tierarten. keiner will das . es passiert trotzdem. als wären wir gar nicht Herr im Haus. bestenfalls hausmeister.

    mir persönlich auf die Sprünge helfen da auch Premiumdenker wie McLuhan , Virilio oder V.Flusser .

    gruss, AP

  35. Angelo Petersen sagt:

    hallo anonym (00:17 uhr)

    der gedanke mit den eigenen dämonen kam mir bei der umschreibung dieser neid-mentalität . also andere zu beschneiden weil man selber schlecht geschissen hat.

    die frage nach gesundem menschenverstand könnte man doch auch sofort dann stellen, wenn es darum geht, lebensentwürfe anderer kategorisch abzulehnen, nur weil man sie nicht unmittelbar nachvollziehen kann.

    vielleicht stimmt dein gedanke mit der kompensation auch, doch selbst das ist nichts, was man ursächlich den homosexuellen aufs brot zu schmieren hätte.

    gleichberechtigung von homosexuellen plus adoptionsrecht ist eine chance , eine möglichkeit . nichts was die abendländische kultur in gefahr bringt . da seh ich andere probleme.

  36. Winston Smith sagt:

    Die Wirklichkeit überholt jede Satire:

    Gesetzt die kommende Generation wird erfolgreich indoktriniert – die Komik dieses Streifens würde gar nicht mehr verstanden…

  37. Axel Schweiß sagt:

    der größte Verrat ist immer noch die EU und die vielen, vielen Einwanderer unter Kohl und Merkel.

  38. Lars77 sagt:

    Schönen Dank (fürs Webmastern)

  39. Mar Tin sagt:

    „Es ist die Machtmaschine einer scheinverheirateten, kinderlosen, atheistischen Ossi-Tussi.“ Will da jemand die Spaltung vertiefen? Als vor 23 Jahren ‚Ossi‘ eingeführt wurde, hörte man oft, so wolle man die ‚ostdeutschen‘ mit den Ostfriesen aus den Ostfriesenwitzen gleichsetzen, die davor ‚Ossis‘ genannt wurden. Daß der Mitteldeutsche Rundfunk in Sachsen produziert wird, gibt auch noch geografische Anhaltspunkte.

  40. Dr. Gunther Kümel sagt:

    MERKEL

    ist ja nur das getreue (un)geistige Töchterchen des Helmut Kohl. Sie macht weiter, was er verbrochen hat. Der hat volle sechzehn (!!!) Jahre die „brd“ regiert (besser: “ verwaltet“) und jeden einzelnen Tag seinen Amtseid gebrochen, „DEN NUTZEN DES DEUTSCHEN VOLKES ZU MEHREN; SCHADEN VON IHM ZU WENDEN“.

    Die Wiedervereinigung ist ihm in den Schoß gefallen, und er hat es sogar verstanden, diese singuläre historische Chance zum Schaden des Deutschen Volkes zu wenden!

    Die gewaltige Aufbruchsstimmung von 1990 hat er nicht genutzt, das Volksvermögen der DDR hat er an das Ausland, an die Banken verschenkt. In der Enteignungsfrage hat er betrogen. Er hat die Souveränität in den Verträgen nicht erreicht. Jeder Bauer, der über den Verkauf seines Misthaufens verhandelt, hätte in den Verhandlungen günstiger abgeschnitten. Und zuletzt hat er die Leute in der „brd“ hinter die Fichte geführt: Kaum jemand weiß doch über den Totalausverkauf Bescheid!

    Und das Schlimmste:
    Er hat in Maastricht das „Versalles ohne Krieg“ erzwungen!

  41. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Kant

    Wooooo tritt denn COMPACT für die Union ein, wo denn???

    Gerade der heutige Artikel ist ja wenig schmeichelhaft für die CDU und ihre Fürsten!

    Ihr einziger ernstzunehmender Kritikpunkt betrifft Ihr privates politisches Steckenpferd, das Eintreten für die christliche Religion. In den Kreisen der Christen ist eine (schweigende) Opposition gegen die Auflösung der natürlichen Gemeinschaften zu verorten.

    Es ist keine Kleinigkeit, sich gegen die NWO-Kräfte zu stellen.
    Da müssen alle verfügbaren Kräfte gebündelt, nicht kleinlich auseinanderdividiert werden.

    „Wir gegen alle!“ ???

    Im politischen Kampf muß man Verbündete suchen, die auch real existent sind. Das Eintreten für die christliche Religion hat mit dem Abendland zu tun. Es bedeutet nicht, daß eine Gesellschaftsordnung angestrebt würde, in der der Staat etwa NICHT neutral zu den Kirchen stehen soll.

    Und was die Schwulen angeht:
    Keiner will den Schwulen was! Ob „Ehe“ und „Adoptionsrecht“ ihnen zustehen oder nicht, darüber kann nur der Souverän entscheiden, nicht wahr. Dienen dergleichen Maßnahmen der Allgemeinheit, dem Staat, dem Staatsziel der Behauptung des Deutschen Volkes (GG!) ? Wollen denn „die Schwulen“ diesen ganzen Zauber eigentlich? Oder handelt es sich um die Instrumentalisierung einer Minderheit??

    Hat man denn „die Schwulen“ überhaupt gefragt, oder bloß die Funktionäre der Schwulenmission?

    Sicherlich würde ein jeder einem Steuervorteil (Ehegattensplitting) zustimmen, da würde keiner „nein sagen, unabhängig von seinem privaten Schicksal. Es darf aber vermutet werden, daß das „Adoptionsrecht“ der Mehrheit meilenweit am Allerwertesten vorbeigeht!

  42. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Uranus, u.a.: „WAS TUN??!!“

    Es soll etwas GETAN werden.

    Ja, ist denn all das, was COMPACT TUT, gar nichts??

    In Zeiten der absoluten Lüge ist INFORMATION ein revolutionärer Akt!!

    Nur dann, wenn die Aufklärung, die Wahrheit über die huntertundein MYTHEN (Beispiel NWO, Hegemonie der USA) allgemeiner wird, können „AKTIONEN“ folgen.
    Vorher ist die Forderung Aktionismus und schadet eher als daß sie nützt.

  43. ups2009 sagt:

    Neue Linke oder Neue Rechte … der kriegsgeile Pädo welche das Parteiensumpf-freie Libyen hat plattmachen lassen hat eine Idee, wenn doch Alle Alle Heil Zion blöcken …

    Daniel Cohn-Bendit: Weg mit den politischen Parteien!
    in „28 Minuten“ ist das Kulturmagazin bei ARTE Mi, 20. Feb 2013
    http://videos.arte.tv/de/videos/28-minuten–7322576.html

  44. Dr. Gunther Kümel sagt:

    KENNEN SIE DEN SCHON??

    Sagt der Tünnes: „Du, Schäl, ich muß auswandern!“
    Schäl: „Ja, wieso mußt du denn jetzt auswandern?“
    Tünnes: „Ja, jetzt ist doch die Homosexualität legal geworden. Da will ich lieber rasch auswandern, bevor sie obligat wird!“

    Na, ja, ist wohl ein alter Witz.
    Heute sind wir ja schon einen großen Schritt weiter.

  45. Jakobiner sagt:

    Zu Harald Schmidt:

    „Was würde wohl ein Franz Josef Strauss dazu sagen?“

    Strauss hatte in Bayern immer eine absolute Mehrheit, Seehofer nicht. Aber vergessen wir den Milliardenkredit an die DDER von Strauss auch nicht. Das wurde damals auch als „Umfallen“bezeichnet und war Gründungsanlass für die Republikaner Schönhubers.

  46. Monika H. sagt:

    Also, so klar war das bislang nicht, wie es hier dargestellt wird

    tagesschau 13.08.2012

    Steuerliche Gleichstellung von Homo-Ehen
    Merkel will bis 2013 warten – Rösler nicht

    Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt eine rasche Ausweitung des Ehegattensplittings auf homosexuelle Lebenspartnerschaften ab und stellt sich damit gegen den Koalitionspartner FDP. Vor einer Entscheidung über die Gleichstellung bei der Einkommensteuer solle das für 2013 erwartete Urteil des Bundesverfassungsgerichts abgewartet werden, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert.

    Zwar bestehe in der Koalition Einigkeit darüber, dass die steuerliche Ungleichbehandlung von Eingetragenen Lebenspartnerschaften und der Ehe abgebaut werden müsse, sagte Seibert. In vielen Bereichen sei dies auch bereits geschehen, etwa der Erbschafts- oder der Grunderwerbsteuer. Beim Ehegattensplitting gingen die Meinungen allerdings auseinander. Deshalb solle hier die Entscheidung des höchsten deutschen Gerichts abgewartet werden. „Bei dem Sonderfall Ehegattensplitting wird man nun sinnvollerweise auf Karlsruhe schauen“, sagte Seibert.
    FDP: „Das kann nicht bis 2013 warten“

    Merkel stellte sich damit auch gegen eine Initiative von 13 Bundestagsabgeordneten der Union, die eine Gleichstellung auch bei der Einkommensteuer noch vor der Karlsruher Entscheidung verlangt hatten. Auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler bekräftigte diese Forderung am Montag. Die bisherigen Karlsruher Urteile zur Homo-Ehe seien „starke Indizien“ dafür, dass auch im Einkommenssteuerrecht „eine Gleichbehandlung geboten“ sei, sagte die Sprecherin des FDP-Chefs. Das müsse nun politisch geklärt werden: „Das kann nicht bis 2013 warten.“

    http://www.tagesschau.de/inland/homoehe160.html

  47. Jakobiner sagt:

    „Man soll in der Politik nie „Nie!“sagen“ (Franz Josef Strauss).

  48. schnehen sagt:

    @Kant

    ‚Lieber ein warmer Bruder als ein kalter, geldgeiler Kriegstreiber.‘

    Genau. ‚Kalter‘ habe ich jetzt in Ihr Zitat mit Ihrer stillschweigenden Genehmigung eingefügt.

    Ich verstehe auch nicht, worauf JE hinauswill und was das Ganze soll. Ich kann manchmal nur mit dem Kopf schütteln. Das sind die Dinge, die mich davon abhalten, Compact zu unterstützen.

    Die Nazis haben damals die Homosexuellen verfolgt und ihnen den rosa Winkel in den KZs verpasst. Sie waren Verfolgte, woran wir uns mal wieder erinnern sollten. Auch die Roma und Sinti landeten in den KZs der braunen Imperialisten. Sollen diese beiden Gruppen wieder zur Zielscheibe und zu Sündenböcken erklärt werden? Ich sage dazu: Nein. Nie wieder!

    Leben und leben lassen! Unsere Gesellschaft, auch die Familie, wird durch ganz andere Dinge kaputt gemacht als durch die sog. Homo-Ehe:

    durch die Vermittlung von Materialismus, Statusdenken, Egoismus, überzogenen Individualismus, Konsumismus und durch das Geschäft mit der Sexualität, das die Sexualisierung von Beziehungen erzeugt – wodurch diese kaputt gemacht werden.

    Außerdem möchte ich @Brigitte beipflichten:

    Die CDU kann nicht verraten. Sie stand immer für eine schlechte Sache seit ihrer Gründung durch Adenauer & Co. Die katholische Kirche hat bei dieser Gründung (ich glaube 1946) Patin gestanden. Allerdings standen im Gründungsprogramm (Ahlener Programm) noch ein paar ganz gute Sachen (wie Sozialbindung des Eigentums und Möglichkeit der Sozialisierung) – allerdings Zugeständnisse an den damaligen Zeitgeist.

    CDU/CSU stand nie für christliche Werte. Sie stand und steht für

    . Militarismus und Nato;
    . Renazifizierung;
    . Zionismus und Israel-Besoffenheit;
    . Reaktion auf der ganzen Linie, auch und vor allem im Bildungssektor (dreigliedriges, verknöchertes Schulwesen ohne Durchlässigkeit zwecks Wahrung des Bildungsprivilegs der Reichen);
    . Heuchelei (‚Wiedervereinigung‘ nach außen, Teilung Deutschlands nach innen durch ihre Politik der Stärke und der Westintegration);
    . Rüstungslobbyismus und Wahrnehmung der Interessen des Groß- und Finanzkapitals;
    . Antikommunismus/Antisozialismus und jetzt Antiiranismus.

    Die Aufzählung ist unvollständig.

    Wer uns allerdings immer wieder verraten hat, war die SPD, die noch zu Zeiten August Bebels und Wilhelm Liebknechts eine revolutionäre Partei war und von Bismarck verboten wurde (‚Sozialistengesetze‘). Führende Sozialdemokraten landeten damals in den Gefängnissen. Heute sind sie die Gefängniswärter.

  49. Toringo sagt:

    Ob man von Verrat sprechen kann, weiß ich nicht. Das würde voraussetzen, dass es überhaupt verschiedene Parteien gibt, die unabhängig voneinander handeln können bzw. dürfen. Genau das glaube ich schon lange nicht mehr. CDU/CSU, SPD, Grüne … sind eine einzige „Partei“, deshalb gibt es ja nie unterschiedliche Meinungen, wenn es darauf ankommt.

    Die angeblichen Unterschiede unserer Bundestagsparteien sind „scripted reality“ wie im TV. Alles Geschauspielert. Überhaupt nicht mehr hinhören, wenn unsere Parteipolitiker irgendetwas sagen.
    Im Zweifel handeln sie immer, wie der Regisseur im Hintergrund es vorschreibt.

  50. Kant sagt:

    @ meckpomm: “ Deckt sich übrigens eins zu eins mit der Aussage der Bibel: “Ihr werdet von den niedrigsten der Menschen regiert werden”.“

    ja, ja die Bibel, … gibt ja hier etliche Liebhaber, aber die haben wohl insgesamt wenig oder keine Ahnung und die die selektive Wahl einiger Stellen als schon ausreichend ansehen, um dann zu sagen :
    Die Bibel …. deshalb … !

    Vielleicht sagt Ihnen alttestamentarische Weisheit zu und jesuanische Ethik – mir auch; aber irgendwas mit dem Hinweis ‚Bibel‘ begründen ist sehr, sehr dünn und im Grunde völlig ungeeignet.
    Wenn Sie was lernen wollen über DIE Bibel, dann schauen Sie sich mal den Theologen an : http://www.theologe.de/

  51. rubo sagt:

    Mir tun die adoptierten Kinder leid, Psychologen haben genügend festgestellt über Auswirkungen ins Erwachsensein, wenn ein Elternteil in der Kindheit gefehlt hat. Und niemand fragt, in welchen Konflikt in Homoehe adoptierte Kinder geraten, wenn sie im KiGa oder in der Schule gefragt werden, warum hast Du denn keine Mama oder Papa.
    Dann laufen solche Jauch-Shows, wo über fehlende KiGa-Plätze diskutiert wird, aber feige nicht gesagt wird, daß die prinzipiell nur in alten Bundesländern fehlen, im allseits geschmähten Ossi-Land reichen sie trotz weiträumigen Abriß nach dem Anschluß immer noch. Genau wie leerstehende Wohnhäuser, die jetzt im EU-Wahn für die Realisierung der geplanten Völkerwanderung neu gebaut werden, klar so erzeugt man Wachstum, wie auch mit der Wegwerfmode, wozu sogar die grünen Umweltbewahrer, denen doch Nachhaltigkeit sch…egal ist, Hauptsache von den Schatten geliebt, Beifall klatschen.
    Das ist wichtig, diese Themen alle in der Diskussion nicht zu vergessen.
    Ich glaube aber, daß es noch wichtiger wäre, die leider aus Zeitgründen auf der Compact-Konferenz nicht gehaltene Rede von John Laughland im Magazin ungekürzt zu drucken. Laughland hat mit bisher ungehörter Recherche (mir ist das neu und hier hat auch keiner davon gesprochen) die systematische und terminliche Verzahnung von EU mit NATO sogar exakt nachgewiesen. Das Gespräch zwischen Laughland und J.Elsässer im letzten Heft zeigt lange nicht diese Tiefe wie die Rede. Man kann sie von dem DVD-Set hören, aber wie wenige werden die gekauft haben. Wenn die Schatten das terminlich so genau in Übereinstimmung zwischen UdSSR-Zerfall, Wiedervereinigung und Änderung des GG- §23 planen und durchführen konnten, dann bin ich überzeugt, daß sie alle weiteren Details bis zur
    offiziellen Deklaration ihrer NWO geplant haben.
    Das sollte jeder hier kennen, weil man dann die politischen Abläufe, auch Homo-Adoption und Völkerwanderung besser verstehen und einordnen kann.

  52. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Schnehen: Widersprüche

    Ihre Analyse der Ziele der Union ist recht widerspruchsvoll:
    „Renazifizierung“ und „Zionismus“.

    Abgesehen davon, daß eine „Renazifizierung“ (bloß ein Schlagwort ohne Begriffsbestimmung?) voraussetzen würde, daß es das Personal dazu gibt, also sog. „NAZIS“ (was ist das?). War denn das NS-Regime „zionistisch“? Und „israel-besoffen“?

    Und meinen Sie denn tatsächlich, daß die Bildungspolitik, die die Union verantwortet, irgendjemandem Bildung vermittelt, erst gar einseitig „den Reichen“?? Sind die „gebildet“, die Reichen?

    Ich stimme Ihnen gerne zu, daß die Union von Anfang an nichts taugte, wenn sie auch jetzt das Kunststück fertigbringt, noch viel weniger zu taugen.

  53. rubo sagt:

    @Dr.Kümmel: Eine Ergänzung
    Die Herren, die i.A. Kohls das DDR-Vermögen verscherbelt haben, hießen Schäuble und Teltschik

  54. Dr. Gunther Kümel sagt:

    EHEGATTENSPLITTING

    bedeutet einen ganz erheblichen Steuerbonus.
    Er liegt in Wirklichkeit NICHT im Interesse des Volkes oder des Staates. Es ist überhaupt nicht einzusehen, daß zwei Gutverdienende (etwa ein kinderloses Lehrerehepaar) einen gewaltigen Steuerbonus dafür erhalten sollten, daß sie verheiratet sind. Klar, daß der Bonus einem h.-Paar erst recht nicht zusteht.

    Insoferne macht die Forderung nach Gleichbehandlung Sinn: In beiden Fällen sollte der Bonus entfallen.

    Das Geld sollte dafür verwendet werden, Familien mit Kindern vielstärker zu fördern. Kinder zu haben sollte kein Armustrisko bedeuten.

  55. ups2009 sagt:

    @ schnehen

    „Ich verstehe auch nicht, worauf JE hinauswill und was das Ganze soll.“
    Nun “ worauf JE hinauswill“ kann ich auch nicht sagen.

    Aber Sie erinnern ggf. Bismarck und die Einführung des Sozialversicherungssystems den „berechtigten Interessen der Arbeiter entgegenzukommen“
    http://books.google.de/books?id=r12a2eXSLmwC&pg=PA21&lpg=PA21&dq=berechtigten+Interessen+der+Arbeiter++entgegenzukommen+bismarck&source=bl&ots=k3EN8AF6c5&sig=rhesOUoraAG36zGZCYrb0aAi2aU&hl=de&sa=X&ei=VFsrUa2EII_ktQaCkYDQDw&ved=0CDsQ6AEwAg#v=onepage&q=berechtigten%20Interessen%20der%20Arbeiter%20%20entgegenzukommen%20bismarck&f=false

    So geht es aktuell wohl darum, daß die berechtigten Interessen der Bi-, Homo-, Trans-sesuellen, etc. von der „Elite“ für deren eigensüchtigen weitergehenden NWO-Ziele missbraucht werden.

  56. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Angelo: „Chance“ ?

    Ach so, eine Chance also.

    Chance wofür denn eigentlich??

  57. Uranus sagt:

    Dr. Gunther Kümel sagt:
    Februar 25, 2013 um 09:03

    Ja, ist denn all das, was COMPACT TUT, gar nichts??

    Sie haben meinen Beitrag offensichtlich nur überflogen und nicht vollständig gelesen. Mein Betrag war mit keinem Buchstaben eine Kritik oder ein Vorwurf an Compact, nichts zu tun. Wenn ich über das hinaus, was Compact tut, bzw. die hinter Compact stehenden Menschen, das ich im übrigen sehr schätze, gerne auch selber etwas tun möchte, um mein Lebensumfeld und damit im Idealfall die ganze „Welt“ zu verbessern, so sehe ich das nicht als Aktionismus, sondern als Maßnahme zur Verstärkung der Energiefelder, die von Compact doch ebenfalls zur Ausbildung einer kritischen Masse in Resonanz versetzt werden sollen. Warum sollte ich da nicht jetzt schon aktiv mithelfen?

    Darüber hinaus unterstütze ich Compact in jeder Form ganz direkt = Förderabo + stille Beteiligung an der Compact-Magazin GmbH.

  58. Kreuzweis sagt:

    Der Schwulenlobby hier gesagt: ihr lügt!
    Denn es geht doch nicht um gleiche Rechte für Schwule, sondern um Ansprüche und Privillegien!
    Es geht darum, sich alle Vorteile rauszupicken und die Nachteile – damit verbundene Pflichten – abzuweisen. Es ist Rosinenpickerei! Es sozialistisches Räuberdenken!
    Ihr wollt den blöden Heten bezüglich der Alterskosten und der Krankheitskosten auf der Tasche liegen! Ihr fordert „Freiheit“ und meint nur den Anspruch auf verantwortungsloses Leben auf Kosten anderer. Keinem Homo-Pärchen ist es verboten sich notariell gegenseitig Rechte zuzuschreiben – wie in einem Ehevertrag.
    Wenn ihr was taugtet, würdet ihr für Freiheit in Selbstbestimmung und Selbstverantwortung plädieren und für die Abschaffung unberechtigter Privillegien bei den „Heten“, wie z.B. den „DINKS“. Stattdessen lieben es die meisten Schwulen, sich überhin, wo Staatsknete lockt, hineinzuwanzen. Ich kann die vielen Schwulen im Staats-TV nicht mehr sehen:
    Die Verlogenheit der Schwulenbewegung begann schon in ihren Anfängen: Harvey Milk, der Schwulenheroe in San Francisco, kämpfte in den 70ern für das „Recht“, daß Schwule konservative PRIVATschulen „vergewaltigen“ durften, sich ihnen aufnötigen! Eltern sollten nicht mehr das Recht haben, Lehrer nach ihrer Vorstellung einzustellen. Welch ein perverses Rechtsverständnis!
    Wenn ihr „euer Ding“ macht, dann soll es OK sein und wenn es für Staat oder Gesellschaft auch noch nützlich ist, dann bekommt ihr Anerkennung.

  59. schnehen sagt:

    @Dr.Kümel

    Wo Sie einen Widerspruch sehen, besteht in Wirklichkeit keiner.

    Adenauer, der die CDU nach dem Kriege mitgründete, war in den 20iger Jahren Vorsitzender einer zionistischen Kolonialgesellschaft gewesen, um Palästina zu kolonialisieren. Die Nazis haben mit den Zionisten, dem Zionistischen Weltkongress, und die Zionisten mit den Nazis eng zusammengearbeitet, was man bei Lenni Brenner (’51 Dokumente der zionistischen Zusammenarbeit mit den Nazis‘, New Jersey, 2002) nachlesen kann. Ich kann daraus zitieren, wenn Sie wollen und Beispiele einer solchen Zusammenarbeit belegen. Nazismus und Zionismus sind sich sehr ähnlich, was Ihnen sicherlich bekannt ist. Beides sind rassistische Ideologien.

    Renazifierung bedeutet: Wiedereinstellung ehemaliger, schwer belasteter Nazis in den Staatsdienst, entgegen den Potsdamer Entnazifierzungsbestimmungen der Alliierten, entgegen Artikel 139 GG.

    Es eine Tatsache, dass Adenauer sich mit Nazis umgab und sie vor Verfolgung schützte, denn es waren 150%ige Antikommunisten und darauf kam es an. Adenauers Kanzleramtsstaatssekretär Globke war einer der Kommentatoren der Nürnberger Nazigesetze gewesen. Oberländer ist ein weiteres Beispiel.

    Eine Entnazifizierung fand nur auf dem Papier statt, und die deutsche Justiz wurde überhaupt nicht entnazifiziert. Alle Richter aus der Nazizeit, auch die Blutrichter des Volksgerichtshofs, wurden wieder eingestellt und erhielten später ihre Pensionen. Man brauchte die Nazis gegen den Kommunismus und behandelte sie großzügig und ließ sie die Bundeswehr und die Geheimdienste wieder aufbauen (Nazi-General Heusinger die Bundeswehr; General Gehlen den BND).

    Adenauers CDU ließ 1953 das Wiedergutmachungsgesetz für Israel verabschieden. Von dem Programm, das über einen Zeitraum von 15 Jahre lief, 3 Milliarden DM beinhaltete und später verlängert wurde, wurde Israel aufgerüstet, so dass es später in der Lage war, mit deutschen Waffen den Sechstagekrieg zu führen. Bis heute leisten wir skandalöserweise Wiedergutmachungszahlungen an das zionistische Regime, obwohl dieses Regime mit der Verfolgung der Juden gar nichts zu tun hat

    All dies haben wir der ‚C’DU zu verdanken.

  60. Monika H. sagt:

    @Kant

    >ja, ja die Bibel, … gibt ja hier etliche Liebhaber, aber die haben wohl insgesamt wenig oder keine Ahnung

    Aber Sie haben Ahnung? Sehr fein, dann werden Sie hoffentlich verstehen:

    Die Bibel lässt sich auf verschiedenen Ebenen lesen (btw: lese ich auch gerne bei theologe.de, das hat aber mehr mit der Kirche zu tun)

    1. Lesen Sie die Bibel auf der materiellen Ebene, sozusagen als Hyliker, haben Sie nicht viel davon außer Zweifel.

    2. Lesen Sie die Bibel auf der seelischen Ebene, als Psychiker, sind sie zumindest schon einen Schritt weiter, tappen aber auch noch im Dunkeln.

    3. Lesen Sie die Bibel auf der geistigen Ebene, als Gnostiker/Pneumatiker, verstehen Sie alle drei Ebenen und erfahren damit das Licht.

    Beispiel:

    Moses führt die Juden
    1. aus Ägypten (Element Erde, Atheismus, Materie), durch
    2. das Meer (Element Wasser steht symbol. Seele, Werden, Wachsen, Emotionen)
    3. in die Wüste (Element Luft, symbol. geistige Klarheit)
    4. nach Jerusalem (Element Feuer, symbol. Gold, Sonne, Licht)

    Die Kirche lässt uns am Ufer Materie/Wasser stehen. Der Pontifex (=Brückenbauer) hätte die Aufgabe, uns über das Wasser (die psych. Ebene) in die geistige Klarheit zu führen.

    Dasselbe Prinzip finden Sie auch bei Nietzsche umgekehrt:

    Zarathustra oben am Berg (Luft, Klarheit, Höhe, Geist) spricht mit der Sonne (Feuer), steigt hinab und überschreitet das Wasser (Psyche) hin zur Materie (Wald).

    Die Bibel ist ein geistiges (!) Gesetz. So können wir sie nur auf dieser Ebene verstehen.

    Dazu gehört auch das Verständnis der Zahlen. In der aktuellen COMPACT liest Frau Göbel auch nicht auf geistiger Ebene, nimmt die Zahlen als materielle Gegebenheit und zieht daraus ihre Schlüsse.

    Wenn Jesus 12 Jahre alt war, dann war er wahrscheinlich nicht wirklich 12, es ist ein Ausdruck dafür, dass er als Kind schon vollkommen war (12 = Vollkommenheit eines Zyklus, vgl. 12 Monate, 12 Sternzeichen, 12 Apostel, 12 Titanen, 2×12 Stunden etc.). Und:

    Das 12. Sternbild ist der Fisch (s. auch Bedeutung im Christentum, Petrus der Fischer etc.), eine Ära dauert ca. 2000 Jahre – Jesus Geburt war also der Beginn des Fischezeitalters. Der Fisch ist ein Wasserzeichen, in dieser Ära werden wir ihn nur auf psychischer Ebene verstehen. Wassermann ist ein Luftzeichen – wir werden ihn also erst im Wassermannzeitalter auf geistiger Ebene verstehen.

    Mit 30 begann er zu lehren, 3 Jahre später mit 33 starb er um 3 Tage später wieder aufzuerstehen. Also auch hier ist die 3 anders zu interpretieren als wörtlich, denn die 3 ist ein Oberbegriff, der zwei Pole verbindet und sich daraus immer wieder die 1 ergibt. (Mann+Frau=Kind, also ein neues Eigenständiges).

    Das heisst nun nicht, dass Jesus nicht doch in Indien war, das mag ja sein, aber die Zahlen selbst sind nicht so zu werten.

    Lange Rede kurzer Sinn: die Bibel ist ein grandioses Werk und wurde auf sehr, sehr hoher geistiger Ebene geschrieben. Und nur dort können wir sie verstehen.

  61. Gantenbein sagt:

    Das Ehegattensplitting ist die Kompensation für die bei Zusammenveranlagung der Eheleute entstehende Benachteiligung, die sich durch die Steuerprogression ergibt – kein Bonus für das Verheiratetsein.

  62. Monika H. sagt:

    PS: Das ist nicht jetzt nicht rübergekommen: das war natürlich keine Kritik an Frau Göbel, mir gefällt der Artikel ausgesprochen gut, und es ist toll, dass COMPACT diese Serie bringt… freue mich schon auf die Fortsetzung!

  63. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Uranus: „Aktionismus“

    Ja, pardon, habe ich dann mistverstanden.

    Ich glaube, das einzige, was zusätzlich getan werden kann, ist noch mehr Information.
    Sammeln Sie Netz-Adressen und reichen Sie COMPACT-Artikel (oder eigene) weiter.

  64. Muslim from Germany sagt:

    @ rubo

    „Psychologen haben genügend festgestellt über Auswirkungen ins Erwachsensein, wenn ein Elternteil in der Kindheit gefehlt hat.“
    ————

    betrachten sie die argumente der befürworter, es heißt stets: ich denke, meine, glaube, nehme nicht an……usw.

    empirische fakten, logische zusammenhänge zählen nicht, nur allein die emotionale meinungsfreiheit wird als maßstab heran gezogen. so sollten wir stattdessen alle befürworter fragen: wer hätte gerne auf seine liebevolle mutter verzichtet, sofern es eine mutter gab die sich um die person liebevoll kümmerte, stattdessen bevorzugte kindheitserinnerungen an einen klatzköpfigen mit ohringen bestückten und 3 tage bart als mama-ersatz, der täglich fröhlich mit SEINEM vater ins bett steigt. währen das nicht wundervolle kindheitserinnerungen, statt Mutter und Vater????

    freiwillige bitte melden….

    ———–
    bitte nicht verwechseln, personen die homosexuell sind wird nicht vorgeworfen das sie es sind. sie sind selbst opfer ihrer neigungen. jedoch adaption ist nicht zum wohle des kindes.
    fragen wir kinder: hättest du als mama lieber einen mann, die antwort wäre eindeutig NEIN

  65. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Lieber Gantenbein, das ist falsch.
    „Verheiratet“ ist eine völlig andere und günstigere Steuergruppe.

    Wenn zwei Verdiener zusammen veranlagt werden, unverheiratet, dann ist ein höherer Tarif zu bezahlen. Heiraten sie, sparen sie Steuern.

  66. Angelo Petersen sagt:

    hallo doktor kümel.

    ja, eine chance. erwähnt als typologischer gegensatz zu einem verbot. freiheit / unfreiheit.

    die argumentationen gegen die gleichbehandlung von homosexuellen finde ich hier allermeistens etwas überdreht und im sinne einer gesellschaft von selbstbestimmten Individuen auch unangebracht.

    vielleicht geh ich damit auch der NWO auf den Leim, klar.

  67. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Ehegattensplitting:

    Gutachten stellt Kindergeld in Frage

    Anfang Februar ließen Regierungsstellen ein Gutachten an die Presse durchsickern, das staatliche Ausgaben für Familien im Umfang von angeblich 200 Milliarden Euro als weitgehend wirkungslos, ineffizient oder kontraproduktiv bezeichnet.

    Das Gutachten war vom Familien- und vom Finanzministerium in Auftrag gegeben worden.

    Laut Gutachten kostet das Ehegattensplitting den Staat jährlich rund 20 Milliarden Euro, in Bezug auf die Geburtenrate stufen die Gutachter es als „ziemlich unwirksam“ ein. Von diesem Steuervorteil profitieren vor allem wohlhabende Ehepaare, in denen der eine Partner deutlich mehr verdient und der andere nicht oder nur wenig arbeitet. Die Einkommen des Paares werden addiert, dann halbiert und besteuert, was dem Mehrverdiener einen geringeren Steuersatz beschert.

    http://www.wsws.org/de/articles/2013/feb2013/fami-f16.shtml

  68. ups2009 sagt:

    @ Dr. Gunther Kümel

    „Ihre Analyse der Ziele der Union ist recht widerspruchsvoll:
    “Renazifizierung” und “Zionismus”.

    Abgesehen davon, daß eine “Renazifizierung” (bloß ein Schlagwort ohne Begriffsbestimmung?) voraussetzen würde, daß es das Personal dazu gibt, also sog. “NAZIS” (was ist das?). War denn das NS-Regime “zionistisch”? Und “israel-besoffen”?“

    Wo ist zwischen Zionismus und Nationalsozialismus ein großes Problem?
    In Adolf Hitler Begründer Israels?
    Das geheime zionistische Abkommen mit Hitler?
    In z.B. Göbbels jüdischer Verwandtschaft?

  69. Kant sagt:

    @ Monika: „die Bibel ist ein grandioses Werk und wurde auf sehr, sehr hoher geistiger Ebene geschrieben. Und nur dort können wir sie verstehen.“

    Sie schreiben weiter oben, dass Sie auch den ‚Theologen‘ lesen !
    Wie kommen Sie dann zu dem Schluss, dass „die Bibel ein grandioses Werk“ ist ?

    Die Kritik des Theologen an den AT-Priestern, dann insbesondere an Paulus und an der KIRCHE
    (mit wenigen Ausnahmen) teile ich fast 100 pro, dessen Vertrauen in die Prophetin G.W. nicht, oder eher nicht und bin bis dato sehr skeptisch.

    Ihre Ausführungen zur Exegese etc stehen konträr zu den einfachen Wahrheiten eines Jesus von Nazareth:
    # Behandelt die Menschen so, wie ihr behandelt werden wollt.
    # Stiftet Frieden, verzichtet auf Rache und Gegengewalt, liebt eure Feinde … etc.
    # Und schließlich sein Vertrauen in einen gnädigen Gott, der die Menschen bedingungslos – d.h. OHNE OPFER – liebt.

    Der Nazarener fordert auf zur Nachfolge:
    Orthopraxie STATT Orthodoxie !

    (und ansonsten auch kein Hokuspokus und Abrakadabra und – sorry – Esoterik-Gedöns !)

  70. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Angelo: „Freiheit-Unfreiheit“ ??

    Aber kein Mensch denkt doch auch nur im Entferntesten an ein „Verbot“!!

    Davon war doch nirgends und bei keinem die Rede!
    Die sexuelle Orientierung ist doch eine PRIVATE Angelegenheit. Der Staat hat sich aus dem Schlafzimmer herauszuhalten. Insoferne haben die H. doch alle Freiheit.

    Um „Freiheit-Unfreiheit“ dreht es sich doch nicht, sondern um die Frage, ob die Gemeinschaft der Minorität „schuldig“ ist, sie durch Steuervorteile zu alimentieren, und, ob es wohl Kindern wohltut, in einem h. Haushalt aufzuwachsen, oder ob das für ihre Entwicklung und Entfaltung völlig irrelevant ist.

    Die Vorteile, die die Gemeinschaft (der Staat) einem Ehepaar zubilligt, sind wohlerwogene Zuwendungen. Es ist im Einklang mit den Staatszielen, daß Familien Kinder großziehen. Deshalb hält der Staat es für richtig, den Unverheirateten etwas wegzunehmen (Steuern) und den Verheirateten zuzuwenden. Früher war es selbstverständlich, daß ein verheiratetes Paar auch Kinder in die Welt setzt. Das Ehegattensplitting ist also ein historisches Relikt aus dieser Zeit. Heute ist es im Grunde obsolet, nur Familien mit Kindern sollten gefördert werden.

  71. @muslim for germany: 100 Pro!

  72. @ ups 2009: Thema verfehlt – 6 setzen…sonst gi ts Aerger mit dem Hausmeister…

  73. juergenelsaesser sagt:

    Schnehen: Auf Ihre Frage, warum ich die Schwulen-Adoption etc. thematisiere, habe ich schon in meinem Posting vom 20.2. geantwortet. Ich zitiere:

    Es gibt Leute, die halten diese “weichen” Themen für unwichtig; sie denken, man sollte aufklärerische Arbeit auf die Finanzkrise und die Kriegsfrage konzentrieren. Ein großer Irrtum! Über diese “weichen Themen” erfolgt die massenpsychologische Konditionierung des Volkes. Ohne den Rückhalt in stabilen Strukturen, als Atom im Meer des Konsumismus, wird der Einzelne niemals Widerstand leisten können. Die wichtigste stabile Struktur ist die Familie.

  74. Gantenbein sagt:

    Kümel: „Wenn zwei Verdiener zusammen veranlagt werden, unverheiratet,“

    Zusammenveranlagung bei Unverheirateten? Das interessiert mich. Wo ist das geregelt?

  75. Angelo Petersen sagt:

    @ dr kümel

    sie haben wohl recht, das war mindestens unpräzise.

    ich hatte ursprünglich geschrieben gestern (an anonym) :

    „gleichberechtigung von homosexuellen plus adoptionsrecht ist eine chance, eine möglichkeit .“

    also da wird homosexuellen was ermöglicht, und daran ist im Sinne einer offenen Gesellschaft nichts schlecht (es wird doch dadurch kein nicht-schwuler benachteiligt, oder?)

    und dann (an Sie):

    „chance als typologischer gegensatz zu einem verbot“ .

    angewandt auf die diskussion sollte es lieber „chance als gegensatz zu einer benachteiligung“ heissen.
    wird eine gleichstellung verweigert, ist es benachteiligung. somit verweigerung von chancen.

    ich denke aber bereits: sowohl „verbot“ als auch „chance“ klingen zu kräftig, u.U. sogar suggestiv – das sollte es aber nicht.
    ich schwebe oft aus amateur- oder meinetwegen pseudo-philosophischen überlegungen herab, suche analogien, entsprechungen usw. und setze solch schwere begriffe vielleicht unspezifischer als gut ist.

    skusi dafür.

    soweit ich mich eingemischt habe geht es mir nur um gleichstellung. gleiche rechte, gleiche pflichten. bevorzugung oder privilegien fände ich falsch. die klassischen reflexe heterosexueller männer allerdings auch.

    @kreuzweise: ich bin keine schwulenlobby (nur für den fall)

  76. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    Ehegattensplitting:

    Gutachten stellt Kindergeld in Frage

    Anfang Februar ließen Regierungsstellen ein Gutachten an die Presse durchsickern, das staatliche Ausgaben für Familien im Umfang von angeblich 200 Milliarden Euro als weitgehend wirkungslos, ineffizient oder kontraproduktiv bezeichnet.

    Das Gutachten war vom Familien- und vom Finanzministerium in Auftrag gegeben worden.

    Laut Gutachten kostet das Ehegattensplitting den Staat jährlich rund 20 Milliarden Euro, in Bezug auf die Geburtenrate stufen die Gutachter es als „ziemlich unwirksam“ ein.

    Als Maßnahmen zur Anhebung der Geburtenquote war das Ehegattensplitting doch auch nie gedacht. Vielmehr sollten steuerliche Ungerechtigkeiten vermieden werden.

    Von diesem Steuervorteil profitieren vor allem wohlhabende Ehepaare, in denen der eine Partner deutlich mehr verdient und der andere nicht oder nur wenig arbeitet. Die Einkommen des Paares werden addiert, dann halbiert und besteuert, was dem Mehrverdiener einen geringeren Steuersatz beschert.

    http://www.wsws.org/de/articles/2013/feb2013/fami-f16.shtml

    Eine Ehe ist doch auch eine Wirtschaftsgemeinschaft, jedenfalls im Regelfall. Es ist nicht einzusehen, warum die beiden Angehörigen dieser Wirtschaftsgemeinschaft gesondert besteuert werden und auf Grund der steuerlichen Progression bei sehr unterschiedlichen Einkunftshöhen u.U. eine höhere Gesamtbelastung haben sollen als bei einer Besteuerung des gemeinsamen Einkommens, das ja beiden gleichermaßen zugute kommt.

    Wenn jetzt also auch in Unionskreisen laut über die Abschaffung dieses sog. „Privilegs“ nachgedacht wird, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, daß man vorhat, dem deutschen Michel damit noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, um damit seine ideologischen Großbautstellen a lá Eurorettung, Gesamtschulen, Gender Mainstreaming und Umvolkung durch die weitere Duldung des massenhaften Mißbrauchs der Asylgesetzgebung finanzieren zu können. Denn eine Abschaffung des Ehegattensplittings läuft real auf eine Erhöhung der Steuern hinaus, wenn hier keine Möglichkeiten der Kompensation angeboten werden. Genau das scheinen unsere Großkopfeten in der Politik aber im Sinn zu haben.

  77. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    EHEGATTENSPLITTING

    bedeutet einen ganz erheblichen Steuerbonus.
    Er liegt in Wirklichkeit NICHT im Interesse des Volkes oder des Staates. Es ist überhaupt nicht einzusehen, daß zwei Gutverdienende (etwa ein kinderloses Lehrerehepaar) einen gewaltigen Steuerbonus dafür erhalten sollten, daß sie verheiratet sind. Klar, daß der Bonus einem h.-Paar erst recht nicht zusteht.

    Dazu habe ich in meinem letzten Beitrag Stellung genommen. Das Ehegattensplitting stellt meiner Ansicht nach keine steuerliche Privilegierung dar.

    Insoferne macht die Forderung nach Gleichbehandlung Sinn: In beiden Fällen sollte der Bonus entfallen.

    Das Geld sollte dafür verwendet werden, Familien mit Kindern vielstärker zu fördern. Kinder zu haben sollte kein Armustrisko bedeuten.

    Das eine (steuerliches Familiensplitting abhängig von der Zahl der Kinder im Haushalt) tun, ohne das andere (gemeinsame steuerliche Veranlagung der Einkommen beider Ehepartner) zu lassen. So vermeidet man einerseits die höhere steuerliche Belastung und privilegiert auf der anderen Seite steuerlich massiv die Familien mit Kindern im Haushalt, und zwar um so höher, als die Kinderzahl liegt. So könnte man vernünftigerweise und gezielt den einheimischen Mittelstand wieder zu mehr Kindern ermutigen, der durch eine solche Maßnahme am meisten profitieren würde.

    Um eine übermäßige Privilegierung der oberen Einkommen zu vermeiden, ließe sich die Höhe des steuerlichen Vorteils durch das Familiensplitting ja gesetzlich deckeln. Wer oder was den Mittelstand in D ausmacht, läßt sich zwar nicht ganz so exakt eingrenzen, als der Begriff vermuten läßt. Aber ich denke, ab einem Familieneinkommen von ca. 30.000 bis vielleicht 90.000 Euro zu besteuerndes Einkommen im Jahr läßt sich diese soziale Schicht recht gut verorten, die es dann durch Familienförderung über das Steuerrecht massiv zu fördern gälte.

  78. Brigitte sagt:

    schnehen:

    danke übrigens, für die oben aufs beste erläuterte ursache, weshalb die cdu nämlich keinen realen christlichen inhalt hat – das sind genau auch meine gründe, warum ich das so sehe.

    jürgen elsässer: sicher ist die familie wichtig als anker, und auch ihre gewollte zerstörung ist eine ernstzunehmende gefahr, und trotzdem muss man hinzufügen: die jetzt versuchte homo-ehe ist AN SICH nicht der stein, der alles ins rollen bringt – denn auch ohne homo-ehe, gender wahn und csd würde es die gerade betriebene zerstörung der familie u. anderer werte geben, das ist nicht die hauptursache.

    darauf sollte man schon hinweisen.

    was selbstredend nicht heisst, dass mir der – wirklich alberne und überflüssige – zirkus eines volker beck, eines karl lagferfeld oder die hype um die lesbischen fußbalerinnen etwa gefallen würde (mit förderung von diskriminierten homosexuellen hat DAS nun nix mehr zu tun). man sollte sie einfach genauso behandln wie alle anderen auch – ohne dass einer meint, er müsse besonders deutlich zeigen wie (hetero- oder homo) sexuell er nun ist. keine sonderwürste und keine unnötigen herausstellungen.

  79. Wildvöglein sagt:

    @ Dr. Kümel
    „nur Familien mit Kindern sollten gefördert werden.“
    Volle Zustimmung!

  80. schnehen sagt:

    @Juergen Elsaesser:

    Sie schreiben:

    „Ohne Rückhalt in stabilen Strukturen, als Atom im Meer des Konsumismus, wird der Einzelne niemals Widerstand leisten können.“

    Wenn das stimmt, dann frage ich:

    Weshalb gab es eine mächtige Studentenbewegung in Deutschland in den Jahren 1967 bis 1969, die u.a. auch gegen autoritäre Familienstrukturen gerichtet war? Nie wieder hatten wir eine so mächtige antiimperialistische Widerstandsbewegung nach dem Kriege.

    Woher nahmen die Studenten die Kraft, Widerstand zu leisten, also Menschen, die weit weg waren von zuhause und sich oft von diesem Zuhause distanzierten, z. B. weil der Vater ein Nazi gewesen war und die Familie autoritär regiert oder gar tyrannisiert hat? Nach ihrer Theorie hätten diese Studenten nicht in der Lage sein dürfen, Widerstand zu leisten, weil sie keinen oder wenig familiären Rückhalt hatten.

    Diese Studenten haben sich zusammengetan, haben Wohngemeinschaften gebildet. Ich war selbst in einer, wo den ganzen Tag über Politik diskutiert wurde, wo über Aktionen diskutiert wurde, was eine Menge Kraft gab, statt in der Familien nur noch gegen den Strom zu schwimmen und sich anhören zu müssen, das man keine langen Haare tragen darf und in die ‚falschen Kreise geraten ist‘.

    Viele schlossen sich auch politischen Gruppen an, die ihnen die Kraft gaben, Widerstand zu leisten, einschließlich Jürgen Elsässer, und ich tat es auch.

    Die Familie kann einen Rückhalt gewähren, sie kann den einzelnen aber auch zermürben und auch den politischen Widerstand des Einzelnen brechen. Ja, sie kann den gesunden, widerstandsfähigen, rebellischen Menschen brechen, wenn die Strukturen dementsprechend sind. Da ist man als Einzelner ohne Familie aber bei guten Freunden oft besser aufgehoben.

    Die Theorie, dass man mit der Homo-Ehe die Familien kaputtmachen will, um dem Widerstand den familiären Rückhalt zu nehmen, kann ich nicht nachvollziehen. Es spricht einfach zu vieles dagegen.

    Wenn man Widerstand kaputtmachen will, was die Herrschenden in diesem Land zweifellos vorhaben, dann bringen sie andere Instrumente ins Spiel: Sie mobilisieren ihre Medien, um zu desinformieren, sie mobilisieren die Schulen, sie mobilisieren die Sicherheitskräfte, sie mobilisieren ihre Schnüffeldienste, sie mobilisieren ihre Parteien, sie führen Berufsverbote ein, um das Risiko, Widerstand zu leisten, zu erhöhen, sie mobilisieren die Justiz, sie mobilisieren die Legislative, um schärfere Demonstrationsgesetze durchzupeitschen usw. usf. Sie kennen selbst die ganze Palette repressiver Maßnahmen.

    Warum sollen sie die Familie kaputtmachen wollen, in denen die Reaktion bisher immer einen Rückhalt fand, die bisher immer eine staatstragende Rolle gespielt hat? Warum sollte das heute anders sein? In welcher Familie finden denn politische Diskussionen statt?

    Dass man die Homo-Ehe, die keinerlei Bedrohung für die Familie darstellt, einführen will, hat ganz andere Gründe:

    Man will sich den Anschein von Liberalität bewahren angesichts der Tatsache, dass man überall die Grundrechte einschränkt, Proteste zusammenprügelt, das Recht auf Arbeit verweigert, und das Grundgesetz ständig bricht. Von diesem permanten Verfassungsbruch und der Aushöhlung der Menschen- und Bürgerrechte soll durch das Hypen der Homo-Geschichte abgelenkt werden. Und schließlich möchte man die Homo-Geschichte gegen den Islam ins Spiel bringen, um zu ‚beweisen‘, wie ‚rückschrittlich‘ wie ‚mittelalterlich‘ er angeblich ist.

    Daraus ergibt sich:

    Als Reaktion auf das Hypen des Homothemas, kommt es darauf an, Islamfeindlichkeit und Demokratiefeindlichkeit offenzulegen, statt Zugeständnisse an die Homosexuellenfeindschaft zu machen.

    Ich glaube, Sie sind hier in eine Falle getappt – ähnlich wie bei dem Papstthema. Man möchte Sie in die rechte, wertkonservative Ecke drängen, wo Sie gar nicht hingehören.
    Es ist schade, weil Sie so großartige Arbeit auf anderen Gebieten leisten.

  81. juergenelsaesser sagt:

    schnehen: „Weshalb gab es eine mächtige Studentenbewegung in Deutschland in den Jahren 1967 bis 1969, die u.a. auch gegen autoritäre Familienstrukturen gerichtet war? Nie wieder hatten wir eine so mächtige antiimperialistische Widerstandsbewegung nach dem Kriege.“ – Und deswegen war die Bewegung auch schnell tot und hat sich in die Grünen transformiert: der Hyperindvidualismus hat ihre anttimperialistische Inhalte zerfressen.

  82. Muslim from Germany sagt:

    @schnehen

    „Woher nahmen die Studenten die Kraft, Widerstand zu leisten“
    —-
    aufgrund festen sozialstrukuren innerhalb der familien, mütter hatten zeit für betreunung ihrer kinder. mehrheitlich waren die menschen ausgeglichen und zwar aus dem grunde.
    —–
    „Da ist man als Einzelner ohne Familie aber bei guten Freunden oft besser aufgehoben.“
    —–
    die seelische, gesunde engergie wird aus dem kindesalter heraus entwickelt. spätere konflikte können dadurch später bewältigt werden.

    Die Theorie, dass man mit der Homo-Ehe die Familien kaputtmachen will, um dem Widerstand den familiären Rückhalt zu nehmen, kann ich nicht nachvollziehen. Es spricht einfach zu vieles dagegen.

    das zerstörungssystem baut puzzle-artig auf. oder gleich dem prinzip schwarm kleinere, eiserne kugeln, die in ein turbinentriebwerk hinein geworfen werden,sie verfeheln ihere wirkung nicht, zerstören die familiensysteme. das establishment istz sich dessen bewußt, basis einer jeden stabilen gesellschaft ist die familie. das ist einer der gründe warum die familie im islam sogar mit radikalen mitteln geschützt und verteidigt wird, sie das bollwerk einer gesunden nation mit gesunden menschen.
    das famillien untätig sind, keine politik thematisert ist ein teil der lähmungsstrategie, volksverdummung, zugleich entmoralisierung, soziale familienwerte zerbröseln, wandel zu egoistischen, narzistischen sozial ausgerenzten deppen.
    usw. usw. warum halten sich so viele menschen hunde? hunde folgen, benötigen keine diskussionen, sind jedoch stets treu und verraten einen nicht…….zeichen einer zerstörten gesellschaft.

  83. schnehen sagt: Februar 25, 2013 um 21:53

    @Juergen Elsaesser:

    Sie schreiben:

    “Ohne Rückhalt in stabilen Strukturen, als Atom im Meer des Konsumismus, wird der Einzelne niemals Widerstand leisten können.”

    Wenn das stimmt, dann frage ich:

    Weshalb gab es eine mächtige Studentenbewegung in Deutschland in den Jahren 1967 bis 1969, die u.a. auch gegen autoritäre Familienstrukturen gerichtet war?

    Weil ihre Gesellschaftlichkeit auf der Gemeinschaftlichkeit aufbauen konnte, die sie in den autoritären Familienstrukturen gelernt haben, gegen die sie gerichtet wurden.

    Ich hatte mich ’68 in Tübingen eingeschrieben und habe immer noch eine „Originlal“-Raubkopie der „Dialektik der Aufklärung“. Aber ich weiß heute – aus erster Hand ! – daß die „Autoritäre Persönlichkeit“ eine Auftragsarbeit war, die zunächst „Antisemitische Persönlichkeit“ hieß und deren Auftraggeber ich hier besser verschweige, um evtl. strafrechtliche Konsequenzen zu vermeiden.

    Ich kenne diese Arbeit – und die Intention dahinter – sehr gut, weil ich im Doktoranden-Seminar meines ersten Doktorvaters – der ein Assistent von Adorno war und den ich dann gewechselt habe – daran mitgerabeitet habe, die California F-scale nach Adorno, Frenkel-Brunswik, Levinson und Sanford für die neuen Bundesländer einsetzbar zu machen, um dort das Faschismus- und Antisemitismus-Potential messen zu können.

  84. Angelo Petersen sagt:

    Hallo Herr Elsässer

    ich habe Ihr Selbstzitat gegenüber schnehen gelesen und soweit auch verstanden.
    Oha ,mittlerweile hat Schnehen geantwortet und Sie auch. nun denn. okay. alles gelesen, alles verstanden.

    …alles? nein, eine Ihrer schlussfolgerungen klackert einsam durch die waschtrommel . Eine, die genau der gleichen Abart von Logik folgt, der sich auch die CDU oder wars CSU bedient: das In gefahr bringen der Ehe und Famile als wichtigster stabilen Gesellschaftsstruktur, indem es Schwulen erlaubt wird, ebenfalls zu heiraten und sogar Kinder zu haben. Also ebenfalls Familie zu machen.

    gehts da um symbolik oder deutungshoheit ? um Mythen?

    im Grunde schliesse ich mich Schnehens zweiter, späteren Frage an, ich stelle Sie aber neu. hoffe das ist ok.
    (Inwiefern wäre die Gleichstellung von Schwulen bei Ehe und Familie wirklich eine Gefahr für Ehe und Familie als Institution) :

    Meinen Sie wirklich, dass in wenigen jahren unser selbstverständnis zerfickt und hirngekämmt sein wird , weil dazumal Schwule plötzlich heiraten und Kinder haben durften ?

    Dass sich die ganze Idee mit tradierten Regeln und Erwartungen christlich-konservativen Denkens beisst, verstehe ich. Aber wer sagt (und woher weiss er das), dass die jahrhundertealte Behauptung der Kirche, Homosexualität sei Teufelszeug, so wahnsinnig realistisch war. wissenschaftlich ist sowas jedenfalls nicht festzustellen.

    Wo geht diese Schlussfolgerung über Reflexe oder Ressentiments hinaus ? Ist sie wirklich rational?
    aus welchem fundus wird geschöpft.
    das wäre die frage .

    quid pro popo und das ist interessant.
    vielleicht gibt es „öffentliche“ , massenmedial gezielte zersetzungsprozesse gegen konsensbegriffe, werte und normen, die ja zentrale integrale kulturidentitätszugehörigkeitselemente sind, die quasi die ganze deutsche sprache, damit die deutsche identität und damit deutsche wirklichkeit und lasst mich raten /französische/spanische wirklichkeit – zusammenhalten .

    das wäre medientheorie aber reverse-engineered
    medientheorie ..praxis …realität. wirklichkeit.

    sie spielen vielleicht auf das madig machen des Begriffs „Familie“ an zum beispiel – so dass sich jeder denkende kopf absetzen muss von seinem herkömmlichen Begriff, oderaberihn anreichern um die komponente „schwule dürfen das jetzt auch“ (also kommt Ehe für mich nicht mehr in Frage) und sich von ihm distanziert – wofür er aber auch keinen ersatz bekommt.
    ein vertriebener . ohne „Familie“ …

    Familie hat systemfehler piep
    oder psychosomatische beschwerden in der lendengegend.

    geschähe das orchestriert – das wäre wirklich perfide . eine synthese aus den fünf seiten des pentagons.
    sie käme für das funktionieren eines sprach- und kulturraums über die zeit tatsächlich einer zersetzung, einem sturmreifgeschossenwerden nahe. atomisierung ist am ende schon so ungefähr die richtige grössenordnung

    nochmal zurück zum „madig machen“
    ich mach mir diesen stress nur nicht, weil ich zufällig kein problem mit der vorstellung habe, schwule könnten verflixt noch mal heiraten.

    die zivilen heerscharen junger amerikaner in berlin kriegen davon als letzte was mit . von soner deutschen krankheit namens „heart’s fear“ haben die noch nie was gehört .
    vielleicht wird sie vorausgesetzt und keiner weiss es.

    ich habe einen musiktip für alle

    immer wieder 1981

    also entweder ich schreib das hier gar nicht selbst, oder irgendwer snifft meine tastatureingaben. oder gibt sie andern auf anfrage zum lesen.

    oder ich lieg völlig daneben. in diesem fall bitte ich um einen kurzen hinweis.

    asteroide Grüsse
    euer AP

  85. Bernwardt sagt:

    juergenelsaesser schrieb:

    „der Hyperindvidualismus der Grünen“

    Hahahaha, blühender Unsinnn! In case you missed it: Die Grünen sind u.a. hervorgegangen aus der Anti-Atomkraft- und Umweltbewegung, der Jugendzentrumsbewegung, der Hausbesetzerbewegung, der Bewegung gegen Berufsverbote, der Bewegung für den Volkszählungsboykott, der Antirassismusbewegung (Antifa), der Bewegung gegen Sozialabbau sowie der Tierbefreiungsbewegung — wo, bitte, steht bei all diesen Bewegungen und Initiativen das Individuum, wie von Ihnen behauptet, im Mittelpunkt? Mir scheint, Sie verwechseln die Grünen mit der FDP und betreiben, was den Gründungsmythos der Grünen angeht, Geschichtsklitterung.

  86. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Angelo: „Einmischung“ ??

    Nein, Sie mischen sich zu Recht ein!
    Sie formulieren, was viele denken:

    „Gebt doch den Schwulen, was sie (ist das überhaupt so?) wollen, schadet doch keinem.“

    So ist es aber nicht.
    Wenn die Schwulen steuerlich mit der Ehe gleichgestellt werden, kostet das einen Haufen Steuergeld. Ist es im Interesse der Volksgemeinschaft, Allgemeinheit, des Staates?
    Wollen Sie, daß einige Milliarden WENIGER für Familien mit Kindern übrigbleiben, oder plädieren Sie für Steuererhöhung?

    Wenn irgendeine Politik richtig ist, dann ist es diejenige, Familien Kinder zu ermöglichen. Die Gleichstellung mit der Institution „Ehe“ macht diese recht beliebig, entwertet sie, führt nicht zu jenem Ziel.

    Ob Schwulenpaare Kinder adoptieren sollen, das muß sich am KINDESWOHL entscheiden! Wie die meisten Menschen vermute ich, daß die Entwicklung eines Kindes in seinen tastenden, unsicheren Versuchen der Identitätsfindung in einem Schwulenhaushalt schwer geschädigt wird. Solange diese vermutung nicht zweifelsfrei widerlegt werden kann, kommt die Überlassung von Kindern an Schwule nicht in Frage!

    Das Hervortreten der Propaganda für „Schwulenrechte“ (ich nenne das „Schwulenmission“)und die Werbung in den Schulen ist heuchlerisch. Es geht nicht um eine „unterdrückte Minderheit“. Es geht um die Förderung der Agenda jener Schattenkräfte, die uns alle vereinzeln wollen, um uns von den natürlichen Gemeinschaften zu trennen und der Tyrannei der weltweiten Ausbeuter zu unterwerfen.

    Deshalb ist VORSICHT angesagt: Wer denkt, wehrt sich und vertritt die Rechte von Familie, Volk, Religion.

  87. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Gantenbein: „Zusammenveranlagung“

    Da habe ich mich vertan. Z. gibt es nur bei Ehepaaren.

    Das hätten Sie auch durch Ixquick herausfinden können.

    In Deutschland ist die Ehegattenveranlagung in den § 26, § 26a, § 26b, § 26c und § 28 Einkommensteuergesetz (EStG) geregelt.

    Ehegatten, die beide unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben, können zwischen getrennter Veranlagung gemäß § 26a EStG und Zusammenveranlagung gemäß § 26b EStG wählen. Diese Möglichkeit besteht für Lebenspartner nicht.

    Die Wahl der Veranlagungsart kann in der Einkommensteuererklärung oder durch gesonderte Erklärung eines der Ehepartner erfolgen. Wird keine Erklärung zur Veranlagungsart abgegeben, wird die Zusammenveranlagung durchgeführt.

    Der Vorteil besteht darin, daß der Höherverdienende massiv Steuern spart. Das kostet den Staat im Jahr etwa 20 Milliarden, also etwa ein Drittel dessen, was die „brd“ für Landesverteidigung ausgibt. Darum ging es: Wird das Zusammenleben von Schwulen der Ehe gleichgestellt, so bedeutet das einen gewaltigen Steuerbonus, wenn ein Einkommensunterschied besteht: Steuererhöhung oder Einsparungen an anderer Stelle.

    Hat denn der Souverän des GG, hat der Staat, die Volksgemeinschaft ein Interesse am Zusammenleben von Schwulen, das so groß ist, das sie es alimentieren möchte?

    Die Volksgemeinschaft muß ein Interesse daran haben, die Geburtenziffer auf ein natürliches Maß anzuheben. Deshalb ist das superteure Ehegattensplitting obsolet. Es sollten nur Paare gefördert werden, die Kinder versorgen.

  88. rubo sagt:

    Wenn ich ehrlich bin, so ganz kann ich mich der logischen Argumentation @Schnehens nicht entziehen.

  89. Eveline Kmietzyk sagt:

    Monika H. sagt:
    Februar 25, 2013 um 15:26

    ….Lange Rede kurzer Sinn: die Bibel ist ein grandioses Werk und wurde auf sehr, sehr hoher geistiger Ebene geschrieben. Und nur dort können wir sie verstehen….

    Ein Lehrer bat uns, einen Psalm aus dem Alten Testament
    täglich 2x laut, durch die Hörpforte muss er kommen, zu lesen.

    Anfänglich große Knoten in der Zunge, ich verstand nichts, es hat Monate gedauert bis er sich auswendig lernen liess.
    Aber plötzlich war etwas in mir, was sich nicht mit Worte beschreiben lässt.
    Ich würde sagen ein holistisches Gefühl.
    Bildlich gesprochen; die Jacobsleiter (DNS) kann ich Aufsteigen oder Absteigen, ich kann sie benutzen.

  90. Wer hat uns verraten? Christdemokraten!

    Auch dieser Verrat ist an sich bedeutungslos. Denn nur die Bunte Republik in Deutschland ist als Ort für uns Deutsche – die wir noch Deutsche sein wollen – das selbstgemachte Gefängnis, wo wir entrechtet einsitzen, mißachtet, entwürdigt, ausgegrenzt und verfolgt werden.

    Deutschland hingegen ist der Ort unserer Freiheit, Würde und wechselseitiger Wertschätzung.

    Und wir haben die Wahl. Wir müssen nur wollen (Hi, Moni🙂 ) !

    Aber so lange, wie wir uns demütigen wollen – wegen unserer Schuld – müssen wir uns halt demütigen und demütigen lassen. Und alles dankbar ertragen, in Demut halt, Selbstverleugnung und Gehorsam.

    Denn man muß uns von aussen einhegen und von innen verdünnen, weil wir so gefährlich sind. Die Gene halt…

  91. ue sagt:

    @Bernwardt: Die Grünen: Geburt und Mythos

    Die Grünen sind aus dem Schock der Gewalt von Stammheim und der Diskussion „Macht das Private politisch“ (Häutungen, Märchenprinzen usw.) hervorgegangen, Amnesie gemischt mit „Hyperindividualismus“ als Coming out der Gartenzwerge. Diese Diskussionen von 1978 und 1979 waren der explodierende Faschingskörper einer neuen Bewegung, deren zur Partei geronnene Form dann die Grünen geworden sind. Indem das Private politisch wurde, verwandelte sich das Politische (als Sorge um das Gemeinwesen) in eine Privatsache. Innerhalb der grünen Selbstwahrnehmung ist diese Inkubationszeit aber nicht sichtbar.

  92. rodagon sagt:

    Bei Schwulen und Lesben nehme ich folgende Trennung vor.

    Wenn ich mich gegen eine Gleichstellung der Homoehe mit der naturbedingten Mann-Frau-Ehe ausspreche heißt das nicht, daß ich persönliche Vorbehalte gegen den homosexuellen Menschen hege. Ich kenne ein paar, die ich persönlich mag und schätze.

    Wenn aber in ´unserer Demokratie´ in altruistischer Selbstüberschlagung nur Minderheiten gehätschelt und hofiert werden, DANN habe ich enorme Vorbehalte. Denn zu selten ist die Rede von dem Mehrheitswillen in der Bevölkerung! Dieser Punkt wird in der veröffentlichten Meinung der Systemmedien dauernd unterschlagen. Sie verstehen es vortrefflich, uns in die Probleme aller möglichen Minderheiten zu verwickeln, so als gäbe es nichts Vorrangigeres.

    Demokratie (in der gelehrten Definition) bedeutet nicht die übergeordnete Pflege von Minderheiten, sondern es soll umgesetzt werden, WAS DIE MEHRHEIT WILL! Besonders intellektuelle Linke scheinen damit allerdings ein Problem zu haben. Sie behaupten teilweise, der Bürger wäre NOCH NICHT kompetent genug, würde zu Fehlentscheidungen kommen usw – eine Frechheit, die vielen Demagogen zu eigen ist!

    Dazu passt die konsequente Verweigerung ALLER parlamentarischen Demokraten seit Kriegsende, den Bürgern Volksabstimmungen zu geben! Oder sollte das Grundgesetz doch nur Makulatur sein??

  93. Gantenbein sagt:

    „Da habe ich mich vertan. Z. gibt es nur bei Ehepaaren.
    Das hätten Sie auch durch Ixquick herausfinden können.“

    Oh Mann, werter Kümel. Meine Frage war natürlich eine rhetorische.

    Das Ehegattensplitting ist eine Kompensation für einen Malus, verstehen Sie nicht? Zusammenveranlagende Eheleute würden sich wegen der Steuerprogression sonst schlechter stehen, als der nichtverheiratete „Single“. Schauen sie doch mal bei wikipedia (oder einer anderen Enzyklopädie ihres Vertrauens) nach. Dort werden Sie sicher auch etwas über die Entstehungsgeschichte des Ehegattensplittings und die verfassungsrechtlichen Vorgaben finden.

    Das Kinderkriegen wird steuerrechtlich übrigens u.a. über den Kinderfreibetrag gefördert.

    Und schließlich: Solange Sie sich darum sorgen, wie dieser Pleitestaat seine maroden Kassen auffüllen kann, braucht die „brd“ – wie sie sich auszudrücken pflegen – Ihre Gegnerschaft wohl nicht zu fürchten.

  94. Monika H. sagt:

    @Kant

    >Sie schreiben weiter oben, dass Sie auch den ‘Theologen’ lesen ! Wie kommen Sie dann zu dem Schluss, dass “die Bibel ein grandioses Werk” ist ?

    Ich dachte, das hätte ich zum Ausdruck gebracht *g, ok ist mir nicht gelungen – neuer Anlauf:

    „Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.“
    (2. Korinther 3, 6)

    Der Buchstabe zählt zur Materie, und auf dieser Ebene wird das Wort getötet. Durchdringe ich aber das Wesen mit meinem Geist, wird die Schrift lebendig (Leben=Gott, also wahr). Wahrheit lässt sich nicht töten.

    Es ist ja nicht so, dass die Wahrheit ausgelöscht wurde, sie musste ja weiter transportiert werden, aber so verschlüsselt, dass sie nur einigen Auserwählten zur Erleuchtung reichte – den Schriftgelehrten und den Mönchen, die sie im Geiste studieren konnten. Und selbst die haben es später verlernt.

    Lk 11,52 Weh euch Schriftgelehrten! denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr kommt nicht hinein und wehret denen, die hinein wollen.

    Die Wahrheit findet sich auch im AT, nämlich dass sie verhüllt ist:

    „Und wenn er hineinging vor den HERRN, mit ihm zu reden, tat er die Decke ab, bis er wieder herausging. Und wenn er herauskam und redete mit den Kindern Israel, was ihm geboten war, so sahen dann die Kinder Israel sein Angesicht an, daß die Haut seines Angesichts glänzte; so tat er wieder die Decke auf sein Angesicht, bis er wieder hineinging, mit ihm zu reden. “

    Moses verdeckt also die Wahrheit und behält Gottes Glanz für sich.

    Und in diesem Sinne wurde das AT ganz schön verdreht, zB bei den Opfern:

    Denn opfert Abraham einen Widder, dann sinngemäß (!) seine materielle Einstellung. Brand (=Feuer=Licht), Rauch (von hebr. Ruach = Geist) – er opfert also für Licht+Geist die Materie, den Aries (das erste Sternbild, den Durchbrecher dieser Welt). Auf deutsch heißt das: Abraham war Gott noch sehr nah.

    PS: Diese Prophetin, von der Sie sprechen, kenne ich gar nicht. Müsste ich erstmal reinlesen.

  95. Gantenbein sagt:

    „Zusammenveranlagende Eheleute würden sich wegen der Steuerprogression sonst schlechter stehen, als der nichtverheiratete „Single““

    „Single“ ist hier nicht richtig – Entschuldigung. Es geht um die Benachteiligung von zusammenveranlagenden Ehepaaren gegenüber Nichtverheirateten, die getrennt veranlagen.

  96. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Karl Murx: „Ehegattensplitting streichen!“

    Es besteht darin, daß Verheiratete, bei denen ein Partner erheblich mehr verdient als der andere, so veranlagt werden, daß das gemeinsame Familieneinkommen durch zwei dividiert wird. Die Steuer ergibt sich dann für den geringeren Betrag.
    Das Ehegattensplitting bedeutet eine Belastung des Staates von 20 Milliarden Euro pro Jahr, das ist viel! Entsprechend hoch ist die steuerliche Entlastung der Ehepaare. Anstatt zu überlegen, ob dieser gewaltige Steuerbonus nun auch von homosexuellen Haushalten in Anspruch genommen werden sollte, sollte man das Ehegattensplitting überhaupt STREICHEN.

    Es ist nämlich nicht einzusehen, daß zB ein kinderloses Lehrerehepaar einen hohen Steuervorteil einsackt, nur weil die beiden am Standesamt vorbeigeschaut haben. Oder: Arzt heiratet Krankenschwester und halbiert dadurch (fast) seine Steuerlast.

    Die 20 Milliarden jährlich könnten viel sinnvoller für die Förderung von Familien mit Kindern verwendet werden, etwa in der Form, daß die Kinderbeihilfe verdreifacht und nach der Kinderzahl stark gestaffelt wird.

    Welche familienfördernden Maßnahmen im einzelnen getroffen werden, ist zu überlegen. In der DDR, in Bayern und in einem historischen Staat der Deutschen gab es zB das „Ehestandsdarlehen“ bei der Heirat.
    Je nach Kinderzahl verwandelt sich ein Teil des Darlehens in einen Zuschuß, der nicht zurückbezahlt werden muß.

  97. chicano sagt:

    @ muslim f. g.

    „…….stattdessen bevorzugte kindheitserinnerungen an einen klatzköpfigen mit ohringen bestückten und 3 tage bart als mama-ersatz, der täglich fröhlich mit SEINEM vater ins bett steigt. währen das nicht wundervolle kindheitserinnerungen, statt Mutter und Vater????“

    aber es ist noch nicht bewiesen, ob kinder das nicht toll finden!
    wenn wir erstmal ein paar millionen kinder großgezogen haben auf diese art, dann können wir das besser beurteilen.
    bis dahin sollte man auf toleranz setzen und der sache eine chance geben.

    ………………………………..sarkasmus off…………………………………

    worum gehts hier? um das wohl ds kindes?
    seit wann denn das? die bildung wird abgeschafft, statt dessen dröhnt die porno-asi-unterschichtverbildung aus allen fernsehprogrammen.
    löhne gibt es keine mehr, nur sklavenalmosen, nicht genug um eltern einen urlaub und kindern ausgeruhte eltern zu geben.
    weil die eltern nicht mehr können und ein mann die familie nicht mehr ernähren kann, muss mutti auch arbeiten und die kinder werden in frühkrippe ost-sozialisiert und mit porno-buddelkasten auf die porno-konsum-world eingestimmt.
    religionsunterricht soll flächendeckend abgeschafft werden, dafür kommt die ausbildung zum dark-room-manager in den frühkindlichen schuluntericht.
    junge männer werden durch ballerspiele darauf vorbereitet mit drohnen „terroristen“ zu killen und an ölmulit-fronten zu sterben.

    es geht um das kindeswohl? muahahahahaha!!!

    oder doch? weil das leben so hart ist zwischen verarmung und null-bildung, zwischen erschöpften eltern und perspektivlosigkeit………da sollen vielleicht zwei paar faltensäcke und vier eier für abwechslung und ein gefühl von überfluss sorgen?

    bin ick intoolerant?
    ick hab jenuch schwule bekannte und die sind dufte.
    hat dait nischt zu tun.
    aber sorry, mir ekelts vor fremden säcken, wohl so wie schwule nicht gerade angezogen werden von den reizen der frau.

    und dann son kleenet engelchen……zwsichen mutti und mutti oder vati und vati…….beim kuscheln im bett usw usw……..

    sorry alta, reich ma kotztüte………

    lieber Gott vergib uns, die wir eine solch degenerierte welt aus dem geschenk machen, dass Du uns gabst, diese schöne welt und das leben. aber ich schätze Gott kann und will nur vergeben, wass wir zutiefst bereuen.

    Gott ist liebe aber Gott ist nicht vollkommener unsinn.

  98. Dagegen sagt:

    Es geht bei der Debatte nicht um Steuersätze.
    Es geht nicht einmal darum, ob Homosexuelle nicht auch freundliche Menschen sein können.
    Es geht darum, dass die Familie eine natürlich – die einzige natürliche – Einheit ist, die einen Fortbestand der Gesellschaft sichert. Das ist in der bürgerlichen Gesellschaft – nach der immerhin immernoch unser Gesetzbuch benannt ist – eine schützenswerte Institution gewesen. Und dieser Schutz hat nicht in erster Linie etwas mit Steuern zu tun (das sollte angesichts der Ausplünderung durch diesen Staat nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein). Sondern es hatte vor allem etwas mit der Autonomität dieser Familie dem Staat gegenüber zu tun. Der Schutz bezog sich auf die Nichteinmischung des Staates.
    Dieser Schutz ist in den letzten 30, 40 Jahren Schritt für Schritt aufgekündigt worden. es geht immer so: „Bildung“ – Gesetz – „Bildung“ – Gesetz.
    Bildung heißt z.B. eine feministische Generation von Prinzessinnen heranzuziehen, die den Mann permanent als potenziellen Unterdrücker beargwöhnt, udnd abei von staatlicher und medialer Seite unterstützt wird. Lässt er sich irgendetwas „zu Schulden“ kommen – und das ist vollkommen!!! beliebig heute – kann sie ihm, unterstützt von der Staatin, das letzte Hemd ausziehen und ihn tatsächlich auf Lebenszeit versklaven. Natürlich sieht er seine!!! Kinder nie wieder. Denn sie sind in diesem Staat nicht mehr seine!!! Kinder.
    Sie sind aber auch nicht wirklich ihre!! Kinder. Denn der Staat behält sich vor, Kinder nach Belieben aus den Familien herauszunehmen. 2011 geschah das in Deutschland über 12.000 mal.
    Die Gründe dafür sind wiederum relativ beliebig: Nicht allein, wenn Leib und Leben des Kindes in Gefahr sind. Auch bei einer „geistigen Gefahr“, beispielsweise wenn die Eltern einer „falschen“ Religion anhängen, wurden schon Kinder ihren Eltern weggenommen. Eine Familie, die ihre Kinder nicht der gender-homosexuellen Sexual“erziehung“ in der Schule aussetzen wollte, konnte der Wegnahme ihrer Kinder nur durch Emigration entgehen.
    All dies bedeutet der ausgesetzte Schutz (vor dem STAAT!!) in diesem Land. Der „Schutz“ der homosexuellen Familie (also der Umverteilung der Kinder durch den Staat und der abschließende Stempel „völlig normal und richtig“) ist also ein bedeutungsloser „Schutz“; er dient tatsächlich lediglich der Aushebelung der vorherigen Institution.
    Und das ist der Punkt, an dem jeder Mensch mit einem Funken Moral und Gewissen, aber auch Verantwortungsgefühl für diese Gesellschaft aufschreien müsste. – – Hören Sie etwas? Stille, Totenstille … Die Menschen feiern die Abschaffung von Ehe und Familie als Sieg der Gleichberechtigung.

  99. Claudia sagt:

    @ schnehen
    “ In welcher Familie finden denn politische Diskussionen statt?“

    In unserer Familie jeden Tag. Sie scheinen innerlich ein sehr zerrissener Mensch zu sein. Haben Sie mit Ihrer Familie so schlechte Erfahrungen gemacht? Wenn ja, kann es einem nur leid tun. Ich für meinen Teil habe ein sehr gutes Elternhaus gehabt, obwohl meine Eltern Ihrer Meinung nach bestimmt schlimme Nazis waren (Vater nicht desertierter Wehrmachtssoldat, Mutter BDM-Mitglied), schrecklich nicht war. Trotz allem habe ich im Elternhaus keine Tyrranei kennen gelernt. Und wer die 68èr Studentenbewegung immer noch nicht als ein Mittel der geistigen Umerziehung erkennt, dem ist eh nicht zu helfen.

    „Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger in die Geschichtsbücher der Besiegten Einzug gehalten hat und von den nachfolgenden Generationen geglaubt wird, kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden.“
    (Lippmann, Walter, (1889-1974), Publizist und Chefredakteur der New York World: Zit. in: Hellmut Diwald, Geschichte der Deutschen, Propyläen: Frankfurt, 1978, S. 98.)

  100. siempre sagt:

    Für die oberhalb der Donau lebenden deutschen Menschen. In Bayern sagt man umgangsprachlich zu einem Menschen, der feige oder unentschlossen oder sich dauernd nachdem Wind dreht umgangsprachlich“der oder sie is ned Fisch oder Fleisch“ . Ich denke da an die Szene als sie sich von G. W. Bush gar die Schultern massieren lies. Sinngemäss oder anders ausgedrückt, der oder sie hat kein Rückgrat. Die Engländer oder Amerikaner kennen das irgendwie auch. „To have no backbone“

    Wenn es die DDR noch gäbe

    Die Angelea Merkel würde noch jeden Fünfjähresplan mit einer glänzenden Rede absegnen. Das würde ich Ihr zutrauen.

    Und wenn es um Macht, Einfluss, Position oder gar den eigenen Job geht, sind die Leute, ob schwarz, grün, rot, links
    keinen Deut besser

    Bin überzeugt davon, dass viele Leute auch hier im Elsässers Blog mit diskutieren zu meiner Einschätzung kommen oder kommen werden.

    Vielleicht noch was zur Homoehe oder Gleichberechtigung. In einem Münchner Erholungspark. Als heterosexueller Bürger etwas misstrauisch habe ich glatt mitgekriegt, wie ein offensichtliches homosexuelles Paar, also Männer mit dem Kind, einen Knaben umgegangen sind. Sehr zärtlich und verständlich. Als Kind hätte ich mir solche Väter gewünscht. Das es natürlich Missbrauch gibt ist mir schon klar. Und das gehört natürlich abgestraft. Aber die Art, wie auch homosexuelle Männer mit Kindern umgehen können hat mich beeindruckt.

    Also kurzum, die bürgerliche Familie (mit auch zärtlichen Vätern und Müttern) geht sicher nicht unter weil homosexuelle Menschen, Frauen wie Männer sich möglicherweise auch Kinder wünschen, Herr Elsässer

  101. Muslim from Germany sagt:

    @ Dagegen

    sie haben die sache erfaßt, viele andere eben nicht. wie wollen sie das jemanden verständlich vermitteln? in der regel überhaupt nicht. sie werden nicht verstanden, ja selbst simpelste grundverständnisse, wie das recht eine frau als mutter in anspruch zu nehmen wird ignoriert. gleichstellung von hunden, hauptsache bekommt liebe und zuneigung, schönes essen……hier wird der die gehirnwäsche ersichtlich.

    ich weiß, harte worte, wer jedoch so interessenlos mit kinder umgeht, bedarf eines spiegels.

  102. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Aber gantenbein!

    „Benachteiligung von zusammenveranlagenden Ehepaaren gegenüber Nichtverheirateten, die getrennt veranlagen.“

    Lebt ein Arzt mit einer Krankenschwester unverheiratet zusammen, dann versteuert sie ihr geringeres Einkommen, er sein sehr viel höheres zum Spitzensatz. Heiraten sie, dann wird das Familieneinkommen durch zwei dividiert und fiktiv jedem der beiden das gleiche Gehalt zugeordnet. Dadurch zahlt nun die Schwester ein kleines bißchen mehr, (geringe Progression), der Arzt zahlt aber nur noch die Steuer für ein mittleres Einkommen (steile Progression).

    Es ergibt sich also nach dem Standesamt ein ganz ERHEBLICHER STEUERVORTEIL!

    KEINE Benachteiligung, sondern eine hohe Bevorzugung!

  103. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Gantenbein

    Jetzt schlägts aber dreizehn!
    Gerade ich sollte mich sorgen, wie die „brd“ ihre Kassen auffüllt? So sehr liebe ich diesen „Staat“ nun wirklich nicht. Allerdings werden den hier arbeitenden Menschen diese Steuern ja abgezogen (Wohlstandstransfer), und da muß man sich schon bekümmern.

    ES GIBT KEINEN „MALUS“, das Ehegattensplitting ist ein BONUS!

    Nochmal Arzt+Schwester, unverheiratet: Keine Wahlmöglichkeit, getrennte Veranlagung, hohe Steuer für Arzt, mäßige Steuer für Schwester.
    Verheiratet: Wahlmöglichkeit! Die beiden können im Prinzip auch getrennte Veranlagung wählen. Dann zahlen sie genauso viel wie vor der Heirat. Wird Zusammenveranlagung gewählt, mäßige Steuer für beide, insgesamt erhebliche Ersparnis.

    Verheiratete werden bevorzugt: Beim Ehegattensplitting werden die Einkünfte der beiden Partner zunächst einmal addiert und dann halbiert. Dann wird die Einkommensteuer ermittelt, die auf das fiktive „Durchschnittseinkommen“ anfällt und der Steuerbetrag anschließend wieder verdoppelt. Weil dadurch die Progressionswirkung beim jeweils Besserverdienenden geringer ist, sinkt die Gesamtsteuerlast beim „Splittingtarif“ im Vergleich zum ungünstigeren Grundtarif von Alleinstehenden.

    http://www.akademie.de/wissen/steuererklaerung-lohnsteuer-jahresausgleich/steuertarif-freibetraege-steuerklassen

  104. Claudia sagt:

    @Dagegen
    „Es geht darum, dass die Familie eine natürlich – die einzige natürliche – Einheit ist, die einen Fortbestand der Gesellschaft sichert. Das ist in der bürgerlichen Gesellschaft – nach der immerhin immernoch unser Gesetzbuch benannt ist – eine schützenswerte Institution gewesen“

    Absolute Zustimmung!

  105. 006 sagt:

    # Monika H.

    Sehr schöne Interpretation. Gibt es dazu Seiten im Netz oder Bücher, die diesbezüglich weiter bringen?

  106. 006 sagt:

    Das meint übrigens das sogenannte ‚Verfassungsgericht‘ (ohne Verfassung … aber was solls..) zur Homoehe:

    http://nachrichten.t-online.de/hans-juergen-papier-zur-homo-ehe-ehe-privileg-ist-nicht-mehr-zu-halten-/id_62330392/index

    Interessant der Tenor von Volkes Stimme in den Kommentaren…

  107. 006 sagt:

    # Kreuzweis

    Schauen Sie mal im englischen Wiki welcher Religion Harvey Milk angehört. Und dann lesen Sie Kevin MacDonalds ‚Kultur der Kritik‘ (Suchmaschine) … – und dann fragen Sie sich, ob da eventuell ein Zusammenhang bestehen könnte?😆

  108. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Dagegen

    Sie haben vollkommen recht.
    In Ihrem Text haben sie ausführlich den wichtigsten Aspekt genannt.

    Den Initiatoren dieser „Gleichstellung“ geht es um die Zerstörung der Familie. Die Homosexuellen wurden gar nicht erst befragt, die Mehrheit schon gar nicht. Vermutlich wären die Homosexuellen zu allermeist an der Steuerersparnis interessiert.

  109. Wildvöglein sagt:

    @ Angelo Pertersen
    „Dass sich die ganze Idee mit tradierten Regeln und Erwartungen christlich-konservativen Denkens beisst …“
    Die Ablehnung der Homosexualität kann man nicht auf das christlich-konservative Denken reduzieren. Dieses Empfinden ist weltweit in den verschiedensten Kulturen ,Religionen und Weltanschauugen zu finden.
    ..(deutsche neid-) furzerei aus hilflosigkeit. die eigenen dämonen erstmal bei andern bekämpfen.
    Was soll die Betonung auf „deutsch?“ Immerhin ist das ein Thema, was die Gemüter international scheidet.
    (Konnten wir z.B. gerade in Frankreich erleben!)
    Und das Homosexuellethema mit wegzumachenden Hundehaufen zu vergleichen, finde ich ehrlich gesagt etwas bedenklich. Welchen Ihrer Dämonen bekämpfen Sie denn gerade?

  110. Herbert K. sagt:

    Mit der Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft tragen auch Lebenspartner genauso wie Ehegatten die gegenseitigen Unterhalts- und Einstandspflichten füreinander, insofern ist das Steuersplitting auch für Lebenspartnerschaften nur konsequent. Die finanzielle Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften ist damit die Kehrseite der gleichen Medaille. Das Füreinander-Einstehen auf der einen Seite muss die Möglichkeit des Steuersplittings auf der anderen Seite zur Folge haben.

    Eine Herabsetzung der Ehe oder gar der Familie ist damit in keiner Form verbunden. In der Debatte wird leider oftmals die Zielrichtung der Möglichkeit zur ge­meinsamen steuerlichen Veranlagung verkannt. Beim Splitting geht es nicht vordergründig um die Förderung der Familie. Schließlich kommen auch Eheleute ohne Kinder und solche, deren Kinder schon aus dem Haus sind, in den Genuss des Splittings. Für die Familienförderung gibt es andere Instrumente: Das Kindergeld, der Kinderfreibetrag, der umfassende Ausbau der Kindertagesbetreuung, das Elterngeld, die beitragsfreie Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse und vieles mehr.

    Das Ehegattensplitting ist der Ausgleich für die vom Gesetzgeber auferlegten Pflichten. Da eingetragene Lebenspartner den gleichen Pflichten wie Ehegatten unterliegen, steht ihnen auch der entsprechende Ausgleich zu.

  111. Aysche sagt:

    An Herrn Joachim Bullinger:
    Mein Name ist Aysche. Ich wohne im Mathildenviertel. Ich lerne Hauswirtschaft an der Berufsschule. Nebenbei gehe ich einer alten Dame zur Hand. Sie wohnt in Kronberg im Taunus. Sie ist sehr nett. Mein Freund ist Deutscher. Er heißt Sven und ist Busfahrer. Wir wollen bald heiraten und mindestens ein Kind haben. Svens Stiefvater hat mir gesagt, dass er es wünscht, dass sein Stiefsohn kein Kind mit mir hat. Deutsches Blut solle wieder reiner werden. Mischlingskinder seien für ihn eine Bedrohung des deutschen Volkskörpers. Ich sollte mir doch besser unter meinen Landsleuten einen Mann ausssuchen. Das hat mich schockiert. Ich kann seitdem schlecht schlafen und mache mir Vorwürfe. Auf Ihrer Homepage habe ich gelesen, dass Sie auch Mobbing-Opfer betreuen und beraten. Ich fühle mich durch den Stiefvater meines Freundes gemobbt. Darf ich zu Ihnen kommen?

  112. Dagegen sagt:

    @ siempre

    Lesen Sie meinen Kommentar zwei drüber. Die „bürgerliche Familie“ ist bereits untergegangen. Ob Menschen in diesem Staat noch Kinder bekommen, wird die Zukunft zeigen. (Ich werde es sicher nicht.)
    Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch polygame rechtliche Ehen gibt. (In den niederlanden, GB und den USA gab es das schon, und es spricht ja auch eigentlich nichts dagegen.)
    Wo Geschlechter vom Staat für unwesentlich erklärt sind, und biologische Verwandtschaft vom Staat ebenso für unwesentich erklärt worden ist, ist alles von der gegenwärtigen Wetterlage und dem Einfluss der jeweiligen Lobby auf die Politik abhängig.
    Bei all dem wird nicht die Frage gestellt, was tatsächlich im Interesse des Kindes ist. (Von Volker Beck gibt es einen schönen alten Aufsatz, da plädiert er für sexuelle Beziehungen zwischen Kindern und Erwachsenen im Sinne des „Kindeswohls“ …) Ob es für Kinder förderlich ist, nicht nur in einem unnormalen Zustand zu leben, sondern sie auch noch genötigtw werden, diesen als „normal“ anzuerkennen, mit all den aus der Situation entstehenden Implikationen für diese Kinder, die es sich eben nicht aussuchen dürfen, wird die Zukunft zeigen. Ich warte als nächsten Schritt auf die Quote: Denn wie sollen Kinder vergeben werden – an Heterosexuelle Paare, solange welche da sind? Da werden sich die Homosexuellen schnell diskriminiert fühlen, und das ist ja jetzt nicht mehr rechtens. Nein, die Quote für Homopaare wird kommen, absolut sicher.
    Woran ich letztendlich keine Zweifel habe, wenn diese Beziehungen zu einem Zuwachs an Homosexuellen führt, wird es in diesem Staat als Erfolg gewertet werden, nach dem Motto „Endlich trauen sich die 50% Homosexuellen der Bevölkerung ..“ o.ä.
    Deutschland hat sich von der Normalität offiziell verabschiedet und das Menschenexperiment umarmt. Homosexuelle müssen keine schlechten Menschen sein, aber die menschliche Natur ist nunmal zwigeschlechtlich (auch wenn die Gender-Studies uns einreden wollen, es gebe 4000 „Geschlechter“), weshalb es im Interesse von Kindern ist, dies in ihrem Aufwachsen vergegenwärtigen zu können. Dass Kinder sich mit jeder SItuation arrangieren können, ist keine Rechtfertigung, diese willentlich herbeizuführen.
    Aber das ist eh ein Reden gegen Windmühlen …

  113. chicano sagt:

    @ siempre

    „Also kurzum, die bürgerliche Familie (mit auch zärtlichen Vätern und Müttern) geht sicher nicht unter weil homosexuelle Menschen, Frauen wie Männer sich möglicherweise auch Kinder wünschen, Herr Elsässer“

    wünschen können sich homosexuelle alles mögliche aber kinder bekommen können sie nunmal nicht. also bitte, was sollen all die worte, die völlig am thema vorbeigehen?

    affen gehen auch sehr lievevoll mit menschenbabys um, wollen wir jetzt den affen kinder zum aufziehen geben? nein, ich vergleiche homosexuelle nicht mit affen, wer das unterstellen will, kann es aber gern tun.

    ich will nur sagen, dass es dinge gibt, die die schöpfung oder wenn sie so wollen, die natur selbst vorgibt. klar, wir können uns darüber hinwegsetzen und klonen und was weiß ich noch alles……leihmütter (allein der begriff ist sowas von pervers und degeneriert) usw. aber der gesunde menschenverstand schiebt da einen riegel vor, wie bei anderen fragen auch. man spürt sehr genau, dass das nicht in ordnung ist, von absoluten notfällen mal abgesehen.

    aber wer versucht das als normal zu verkaufen, als natürlich und einem kleinen kind ebenso zuträglich, wie mama und papa rufen zu können……statt an mamas busen sich zu wiegen nur an männerbrust…..sorry, der hat was entscheidendes verloren auf dem lebensweg.

  114. siempre sagt: Februar 26, 2013 um 16:14

    Also kurzum, die bürgerliche Familie (mit auch zärtlichen Vätern und Müttern) geht sicher nicht unter weil homosexuelle Menschen, Frauen wie Männer sich möglicherweise auch Kinder wünschen, Herr Elsässer

    Tolles Argument. Ich modifiziere das mal ein wenig:

    Also kurzum, die bürgerliche Familie (mit auch zärtlichen Vätern und Müttern) geht sicher nicht unter, weil pädophile Menschen, Frauen wie Männer, sich möglicherweise auch Kinder wünschen, Herr Siempre.

    Was halten Sie jetzt davon? Ist es immer noch so toll? Irgendwo schon, wa? Wahr ist es ja immer noch, oder? Also, gilt es für Sie auch in dieser Form?

  115. Angelo Petersen sagt:

    herrr dr kümel,

    sie haben schon wieder recht . und diesmal ist es fast schmerzhaft (die steuerlichen zusammenhänge)
    .. aber nach ner weile auch wohltuend

    ich bin ein hasadeur .

    vielen dank für ihre Antwort
    das meine ich absolut unironisch.

    also dieser hebel der medientheorie , herr kümel probieren sie ihn mal . manchmal fühlt es sich an als wären das siebenmeilenstiefel . das geht schon mal auf kosten von details man neigt doch etwas zur überfokussierung

    auch über das adoptionsrecht für homosexuelle Paare muss ich wegen ihnen doktor kümel nochmal gründlicher nachdenken. alles muss man selber machen!

    muslim in germany fällt mir da spontan ein .er hat natürlich recht – mir wird auch im handumdrehen mulmig bei der vorstellung . es lässt sich leicht sagen dass es sich falsch anfühlt .

    vielleicht würde es mir schon reichen, den kindern einen eigenen (freien) zugang also herantreten an dies homosexuelle anderssein zu ermöglichen . mal sehen was ein kleines geniales kind da rausholen kann .

    angesichts des ewigen gesinnungsterrors um homosexualität wäre das schon viel .

  116. meckpomm sagt:

    @Aysche
    Sie sind ein Troll, oder?

  117. Wildvöglein sagt:

    @Dagegen
    Denn wie sollen Kinder vergeben werden – an Heterosexuelle Paare, solange welche da sind? Da werden sich die Homosexuellen schnell diskriminiert fühlen, und das ist ja jetzt nicht mehr rechtens. Nein, die Quote für Homopaare wird kommen, absolut sicher.

    Hier ein paar Zahlen (stand 2009) zum Nachdenken:
    Auf 1 zur Adoption vorgemerktes Kind kommen 9 Bewerbungen. 1692 Kinder wurden 2009 von nichtverwandten
    Personen adoptiert. 1/3 davon waren ausländische Kinder.

    http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1589615/So-wenig-Adoptionen-wie-noch-nie.html

    @Schnehen
    Ich stimme J. Elsässer zu, wenn er die „weichen“ Themen für wichtig erachtet.
    Das System hat über die Jahrhunderte gelernt nicht mit der Tür ins Haus zufallen sondern geplante vom Volk abgelehnte Veränderungen Häppchenweise durch die Hintertür zu schmuggeln. Immer nur so viel, wie die Gesellschaft gerade noch verkraftet, ohne auf die Barrikaden zu gehen.

    In einigen behördlichen Formularen wurde ja bereits in vorauseilendem Gehorsam gegenüber den EU-Richtlinien die Begriffe Vater und Mutter abgeschafft und durch Elter 1 und Elter 2 ersetzt.
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1265959/

    Und auf den offiziellen Seiten der bayrischen Landratsämter wird die „Regenbogenfamilie“ als vorbildhaft gelobt u.a. auch weil dort die herkömmlichen Rollenbilder „typisch männlich“ und „typisch weiblich“ nicht mehr vorgelebt werden.
    Passt doch hervorragend zum Gender Mainstreaming.

    Aldous Huxleys Dystrophie sah die Entwicklung schon voraus:
    Worte wie Mutter und Vater sind Schimpfwörter in der Brave New World, natürliche Geburten finden nicht mehr statt und die Kinder werden vom System erzogen und früh an glücklich und brav machende Drogen gewöhnt.

  118. Wildvöglein sagt:

    Passend zum Thema:

    http://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/ephebophilie-androphilie-paederastie-homosexuelle/

    Sehr aufschlußreiche Abhandlung des Psychoanalytikers Dr. Gerard J.M. van den Aardweg beim Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft zum Thema Homosexuelle Pädophilie (u.ä.)

    Ein Auszug:
    Laut letztgenanntem Gay Report gaben 30% der homosexuell aktiven Männer an, sie seien „offen“ für Kontakte mit Jungen unter 16 Jahren.

    Interessant ist auch dort zu lesen, daß auch das Umfeld
    z.b. eine fehlende Vaterbeziehung, und ein Übermaß an Mutterbeziehung und bei Jungen die
    (…)der im sozialen Umgang gehemmt ist, oft übermäßig brav, mit gutem Benehmen, aber ohne Freunde, den es sehnsüchtig danach verlangt, an den Spielen der anderen Jungen teilzunehmen, und der deren „echte Jungenhaftigkeit“ neidvoll bewundert. häufig zu homosexueller Pädophilie führt.

    Sollte man zumindest in Bezug auf Adoptionsrecht und Gender Mainstreaming nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Unbedingt mal lesen!

  119. Angelo Petersen sagt:

    @wildvöglein

    “ Die Ablehnung der Homosexualität kann man nicht auf das christlich-konservative Denken reduzieren. Dieses Empfinden ist weltweit in den verschiedensten Kulturen ,Religionen und Weltanschauugen zu finden.“

    bestimmt, darauf reduzieren sollte man sie nicht.

    doch schon die grosse abendländische Referenzkultur der alten Griechen (die wir als solche den Arabern zu verdanken haben) ist doch voll von hoffentlich ungezwungener Knabenliebe, intimen Lehrer/Schülerverhältnissen und so fort.

    klar, die ist 2500 jahre her – und sie war von einem polytheistischen weltbild geprägt .

    Ich habe den Verdacht dass die häufig so reflexhafte Abneigung, das unwillkürliche sich-sträuben gegen männliche Homosexualität auch die Folge einer jahrtausendlangen monotheistischen friss-oder-stirb-scheuklappen-Konditionierung sein könnte.

    Ich hatte selbst immer wieder den Eindruck: es gibt weibliche und männliche Körper und von dieser vorgabe (abseits der gesellschaftlichen Erwartung etc) relativ unabhängig darin enthaltene eher weibliche und eher männliche Gemüter,

    womöglich durch den monotheistischen falsch/richtig-fokus, fand eine Tabuisierung statt, wodurch leider keine genaueren Zuschreibungen oder Attribute als „männlich“ und „weiblich“ oder „dominant vs passiv“ herausgebildet wurden.

    dieser Link von einer/nem ForistIn, vorgestern ist dazu interessant
    http://matriarchat.info/suedamerika/das-dritte-geschlecht.html

  120. Aysche sagt: Februar 26, 2013 um 18:51

    An Herrn Joachim Bullinger:
    Mein Name ist Aysche. Ich wohne im Mathildenviertel. Ich lerne Hauswirtschaft an der Berufsschule. Nebenbei gehe ich einer alten Dame zur Hand. Sie wohnt in Kronberg im Taunus. Sie ist sehr nett. Mein Freund ist Deutscher. Er heißt Sven und ist Busfahrer. Wir wollen bald heiraten und mindestens ein Kind haben. Svens Stiefvater hat mir gesagt, dass er es wünscht, dass sein Stiefsohn kein Kind mit mir hat. Deutsches Blut solle wieder reiner werden. Mischlingskinder seien für ihn eine Bedrohung des deutschen Volkskörpers. Ich sollte mir doch besser unter meinen Landsleuten einen Mann ausssuchen. Das hat mich schockiert. Ich kann seitdem schlecht schlafen und mache mir Vorwürfe. Auf Ihrer Homepage habe ich gelesen, dass Sie auch Mobbing-Opfer betreuen und beraten. Ich fühle mich durch den Stiefvater meines Freundes gemobbt. Darf ich zu Ihnen kommen?

    Ja, gerne. Der Keyboarder der Band in der ich den Baß spiele betreut die Busfahrer bei der OVB. Vielleicht ist da sogar ’ne ganz praktische Intervention möglich?

    Nur: Warum posten Sie Ihre Anfrage hier auf diesem Blog und benutzen nicht das Kontaktformular auf meiner Webseite?

  121. Aysche sagt:

    An Herrn oder Frau meckpomm:
    Nein, ich bin kein Troll. Ich habe nur gelesen, dass Herr Bullinger Hilfe anbietet für Menschen in Not. Ich bin in Not. Und Ausländerin. Und ich will meinen deutschen Freund heiraten und mit ihm eine Familie gründen. Ich weiß nicht, ob das für Herrn Bullinger Ausschlußkriterien sind, hinsichtlich der Frage, ob ich für ihn als Patient überhaupt in Frage komme. Ich habe den Eindruck, dass er nordisch aussehende Menschen in Not bevorzugt.

  122. Heiner sagt:

    Dr. Gunther Kümel sagte:
    > KENNEN SIE DEN SCHON??
    > Sagt der Tünnes: “Du, Schäl, ich muß auswandern!”
    > Schäl: “Ja, wieso mußt du denn jetzt auswandern?”
    > Tünnes: “Ja, jetzt ist doch die Homosexualität legal
    > geworden. Da will ich lieber rasch auswandern, bevor
    > sie obligat wird!”
    > Na, ja, ist wohl ein alter Witz
    Alt und unfassbar dämlich. VroniPlag sollte sich mal Ihre Doktorarbeit vornehmen.

  123. Äh.. Noch was @ Spieler mit der Aysche-Figur

    Kennen Sie den Unterschied zwischen Frosch-BWL und Vogel-VWL? Es ist die Perspektive.

    Und doch gilt es, jedem einzelnen, konkreten Frosch zu helfen, der in die Milch geworfen ist und zu ertrinken droht, wenn er nicht zu strampeln beginnt.

    Die Frösche können nichts dazu… sie werden nur benutzt. Und sind arm dran, sehr arm. Man zwingt sie in Not und Elend. Und sie merken es nicht einmal.

    You better start swim, or you’ll sink like a stone. Because the Time’s they are a-changing. (Bob Dylan)

  124. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Dagegen:

    Ich bin sehr DAFÜR bei allem, was Sie sagen.

    Übrigens geht es (einstweilen, als ersten Schritt) „bloß“ darum, ob einer der Partner in einem h. Haushalt jene Kinder adoptieren dürfe, die der andere aus seinen früheren, gescheiterten heterosexuellen Beziehungen mitbringt. Salami, Salami, Salami.

    Ihre Skepsis, ob es „in Zukunft“ NOCH Kinder in diesem system geben werde, ist berechtigt, sollte aber AUCH auf die Vergangenheit bezogen werden.

  125. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Herbert K.: „Familiensplitting“

    Ihre Argumente sind logisch und gut durchdacht.

    Dennoch: Sie lassen völlig außer acht, daß der Gesetzgeber eine sehr weitgehende Gestaltungsfreiheit hat. Er könnte auch anders entscheiden, wenn er erkennt, daß eine andere Lösung eher dem Primat der Förderung des Staatsziels des GG entspricht.

    Es ist richtig, daß die Ehe gesetzliche Verpflichtungen mit sich bringt. Der Staat wäre dennoch nicht verpflichtet, diese Verpflichtungen gleichsam selbst zu übernehmen, indem er 20 Milliarden jährlich für Ehegattensplitting ausgibt. Er könnte sehr wohl die Ehepaare selbst in die Pflicht nehmen, ihre auferlegten Verpflichtungen zu erfüllen.

    Angesichts der demographischen Katastrophe, der sich der Souverän des GG, das „Deutsche Volk“, gegenüber sieht, wäre es im Sinne des GG, die 20 Milliarden jährlich in die Förderung der Familien mit Kindern zu stecken.

    Kinder sind ein Armutsrisko, und der Staat nimmt das hin.
    Er könnte es ebensowohl hinnehmen, daß die Ehe mit ihren finanziellen Verpflichtungen ein gewisses Risiko darstellen würde. Bei näherer Überlegung ist das finanzielle Risiko einer Eheschließung nämlich viel kleiner als das Armutsrisiko einer Familie mit (sagen wir) drei oder vier Kindern. Das Aufziehen eines Kindes kostet die Familie etwa € 200,000.

    In Amerika, welches doch als Hort der „westlichen Werte“ gilt, ist diese Frage völlig anders, und wie ich denke, sehr viel gerechter gelöst. Es gibt genau wie bei uns gesetzliche Verpflichtungen, mit denen Ehepaare belastet sind. Es gibt aber kein „Ehegattensplitting“. Statt dessen wird die steuerliche Entlastung so gehandhabt: „Wieviele finanziell Abhängige (‚dependants‘) gibt es in dieser Familie?“. Das sind in erster Linie Kinder, aber auch Großeltern oder Tanten ohne Einkommen. Sogar, wenn die Familie einen Fremden aufnimmt und versorgt, führt dies zu steuelicher Entlastung.

  126. ue sagt:

    @Die Zärtlichkeit der NWO

    Als Norddeutscher sträuben sich mir bei dem Bild „der Zärtlichkeit der Väter mit ihren Söhnen“ alle Nackenhaare, vielleicht auch, weil wir die Dinge nüchtern und sachlich sehen und, diese Ideologiebilder immer schon als nebulöse Irrlichter über moorigem Grund erahnend, uns lieber in der frischen Luft der See bewegen.
    Richtig ist an dem Begriff der Zärtlichkeit, dass die Deformation unserer Begriffe bis tief in die heterosexuelle Landschaft hineinreicht. Es ist eben die „Erfüllung des Kinderwunsches“ auf dem Weg des eigenen Glückstrips, in der der Missbrauch der Kinder bereits angelegt ist. Diese Sehnsucht haben, wenn ich mich richtig erinnere, die Stadtindianer bei der Gründung der Grünen offen benannt. Und darin waren sie ehrlich und brauchten nicht die negative Form der Projektion von Missbrauchskampagnen.
    Richtig ist auch, dass NWO, Demokratie und Pädophilie in einem inneren Zusammenhang zu stehen scheinen, zumindest legt das Vorbild des antiken Griechenland dies nahe. Der aller zärtlichste „holde Knabe im lockigen Haar“ war damals Alexander, später der Große genannt. Geboren als neuer Achill oder Herakles, aufgestiegen zum Gottessohn neuer Art und der Welt ein Großreich bescherend. Wer nach dem Preis dieses Kulturfortschritts hellenistischer neuer Weltordnung fragt, den Opfern bei den Griechen selbst und den anderen Völkern, halte sich an die persischen Geschichtsschreiber und an die Makkabäer-Bücher des Alten Testamentes.
    Zärtlichkeit und imperiale Ordnung sind das Ende bürgerlicher Vernunft und Sittlichkeit als Grundlage von Freiheit. Bundespräsident Gauck hat nicht mal mehr den Mut, diese Werte nach vorne zu stellen. Er ist bereits wieder in der inneren Emigration.

  127. Angelo Petersen sagt:

    @ wildvöglein wirklich interessant ihre beiträge 23:18 und 23:54 gestern

    meinen begriff von homosexuellen neigungen hatte ich noch nicht so systematisch mit pädophilie zusammengedacht aber das ist nach lesen von van den Aardwegs erkenntnissen schwer zu vermeiden.

    mein letzter beitrag morpht sich unterdessen in einer grossgedanklichen halben schraube von den gründen f d ablehnung der homosexualität über den polytheismus der alten griechen und ihrer knabenliebe rüber zu alternativen geschlechteridentitäten in matriarchalisch organisierten gesellschaften

    ist mir nur so aufgefallen.

    – – – – — – – – – — – – – – – — — – –

    und da steht „hoffentlich ungezwungene knabenliebe“ . knabenliebe, lese ich, ist einfach päderastie

    kann es nach heutigen masstäben legitime „hoffentlich ungezwungene knabenliebe“ zwischen einem minderjährigen und erwachsen überhaupt geben ? nein.

    „knabenliebe “ ginge höchstens nur etwa gleichalt zwischen 14- 18 Jahren so ungefähr.

    ich hoffe das kam nicht zu schräg rüber.

  128. KassandravonTroja sagt:

    Ja, Mutti springt über jedes Stöckchen, das man ihr hinhält. Sie läuft geradezu zu Höchstform auf, wenn irgendjemand im Ausland jammert, dass es ihm schlecht geht – dann ist sie nicht mehr zu halten. Es ist egal, Hauptsache das Geld der Deutschen ist verbrannt. Es ist auch egal, wenn im eigenen Land der Schuldenberg steigt und steigt und unsere Nachkommen nicht in der Lage sein werden, diesen abzutragen. Der Erdogan in der Türkei hat wieder gejammert, dass es nicht gut steht und Mutti hat schon die Hilfe versprochen. Es ist ein richtiger Reflex von ihr. Über Jonnis Mörder und die vielen Schätze und Bereicherer, die unsere Kriminalstatistiken bereichern und/oder soziale Leistungen abgreifen, wurde natürlich nicht gesprochen.

  129. Aysche sagt: Februar 27, 2013 um 07:05

    Ich habe den Eindruck, dass er nordisch aussehende Menschen in Not bevorzugt.

    Unsinn. Ich weise niemand (!) ab, der mich um Hilfe bittet, wenn ich helfen kann. Da kann der oder die aussehen wie oder herkommen wo er oder sie will. Das macht für mich keinen (!) Unterschied aus.

    Er oder sie muß nicht einmal bezahlen, wenn er oder sie kein Geld hat und sonst keine Hilfe möglich ist. Das darf nur nicht überhand nehmen, und das hat es in der letzten Zeit. Ich fahr schon Wäsche aus, um über die Runden zu bekommen. Ich muß auch Miete bezahlen und meine Hunde brauchen was zu Fressen.

    Ich habe nur das Problem, das meine zentrale Methodologie – nämlich die Objektive Hermeneutik – nur bei muttersprachlichen Sprechern funktioniert. Bei nicht-muttersprachlichen Sprechern ist meine Befähigung zur Analyse dramatisch eingeschränkt.

    Aber wenn Sie in seelischer Not sind und ich Ihnen helfen kann, will ich das gerne versuchen. Gehen Sie auf meine Webseite und verwenden Sie zur Kontaktaufnahme das Kontaktformular:
    http://drbullinger.de/4.html

    Das wird schon werden, Aysche. Und im Ende wird eh alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch noch nicht das Ende.

  130. Äh.. nochwas Aysche bei meinem Kommentar Februar 27, 2013 um 08:27 hatte ich Sie noch für einen Troll gehalten, sorry.

  131. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Angelo: „H. kennenlernen“ ??

    Die psychosoziale sexuelle Identität von Kindern ist nicht von vorne herein durch ihr biologisches Geschlescht gegeben, sondern sie entwickelt sich erst parallel zu ihrer sonstigen Personwerdung. Jungen zB. wissen zunächst nicht, „bin ich ein Mandel oder ein Weibel“. Ihre Identität ist in der Entwicklung also LABIL. Gerade in dieser Phase sind sie also empfänglich für Verführung. Mir scheint, daß die Schwulenmission ganz bewußt versucht, diese Labilität auszunützen. Es geht um Rekrutierung „junger Ärsche“, wie sich ein unvorsichtiger Sprecher einmal ausdrückte.

    Das bedeutet NICHT, daß man Jungen nicht weit entgegenkommen soll, die aus Gründen der Veranlagung oder prägender Familienverhältnisse sich unausweichlich als Homosexuelle fühlen.

    Aber verführen soll man sie nicht!

  132. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Ehegattensplitting

    Kostet den Staat jährlich 20 Milliarden Euronen.
    Das ist viel.
    Im vergangenen Jahr beliefen sich alle Bonuszahlungen (nicht die Gehälter etwa!) aller Manager in allen Banken der USA ebenfalls auf 20 Milliarden (in diesem Fall Dollar).

  133. ups2009 sagt:

    „Pädophilie“ … ist noch was anderes da gab’s vor etlicher Zeit in der Glotze mal was … „Kein Täter werden“ (Charité)

  134. Wildvöglein sagt:

    @Angelo Petersen
    Das Bild der angeblich so homophilen Griechen wird auch oft nicht korrekt wiedergegeben, das wird oft
    in die Männerferundschaften und Männerbünde etwas hineingedeutet und andere Quellen verschwiegen.

    Ein paar Beispiele:
    „Die Spartanische Liebe hat keinen Zusammenhang mit Abscheulichkeiten. Wenn jemals ein Jugendlicher versucht sich an einen anderen ranzumachen, dann würde es für keinem etwas bringen Sparta zu beschämen. In diesem Falle, werden sie verbannt, oder im schlimmsten Falle, hingerichtet“. (Quelle: Älian,Poikile Historia)

    Maximus von Tyre (2. Jhd.), Dialexis: „Ein Spartanischer Mann bewundert einen jungen Spartaner, aber so wie man eine sehr schöne Statue bewundert. Denn die körperliche Lust die von der Hybris kommt ist unter ihnen verboten“.

    Der Schriftsteller Plutarch (45-125 n. Chr.): „Der psychische Bund hat zwischen Jungen Männern keinerlei Zusammenhang mit körperlichem Kontakt und wer versucht eine solche körperliche sexuelle Tat zu vollbringen,dem werden alle politische Rechte entzogen“.

    Oder der Politiker Aischines (390-314 v. Chr.) aus Athen: „Die Lehrer sollen die Schulen nicht vor Sonnenaufgang öffnen und sie schließen bevor die sonne untergeht. Es soll verboten sein,denjenigen, die älter sind als die Kinder die Schule zu betreten (während sich Kinder in der Schule befinden), mit Ausnahme wenn es sich um den Sohn, den Bruder oder den Schwager des Lehrers handelt. Wenn jemand dieses Verbot missachtet und die Schule betritt, dann wird er mit der Todesstrafe bestraft. Außerdem dürfen die Αnführer der Palästra es auf keinem Fall erlauben, daß sich Erwachsene mit Kindern im Fest des Hermes zusammensitzen. Wenn so etwas passiert ist der Anführer schuldigt und vorm Gericht verurteilt“.

    Wenn früher ein Mann einen Jüngling als schön bezeichnete, (z.B. Achill als er Patroklos schön nannte) hat dass nicht unbedingt etwas mit homosexuellen Neigungen zu tun, sondern entspringt der damaligen Vorstellung, dass Schönheit ein Geschenk der Götter ist. Nach antiker Vorstellung war ein Schöner Mensch ein von den Göttern gesegnter Mensch, dessen Heil auf die Mitmenschen ausstrahlt und der daher hoch geachtet und (platonisch) geliebt und verehrt wurde.
    Dieses Schönheits-Motiv findet man übrigens auch in unseren Märchen. Da sind alle Helden und Prinzessinnen schön.

    Die Hindus z.B. sind auch Polytheistisch und betrachten mehrheitlich Homosexualität als unnatürlich und verwerflich.

    Im kultisch-religiösen Bereich kommen in den verschiedensten Kulturen durchaus auch androgyne Figuren (Männer in Frauenkleidern (z. B. Muxe und Druiden, Schamanen, Hermaphroditen, kastrierte Männer (Attis-Kult) u.ä bis hin zu den katholischen Mönchen in Frauenkleidern) vor, auch von einigen Göttern gibt es diese androgynen Vorstellungen, doch sind diese Vorstellungen und kultischen Handlungen nicht zwangsläufig auf das
    Alltagsleben und die Akzeptanz im Leben in der Gesellschaft übertragbar und diese Personen sind auch nicht zwangsläufig homosexuell. Sie erfüllen oft geistig-seelische Aufgaben (Aussöhnung des des weiblichen und männlichen Prinzips in uns oder in der Gemeinschaft und die Loslösung von der behindernden Geschlechtlichkeit für spiritiulle Reisen, Kontemplation und Gebet etc.
    Sexuelle Fruchtbarkeit aber war und ist gerade bei antiken und paganen Völkern ein wichtiges, heilversprechendes göttliches Geschenk. Homosexuelle Beziehungen entbehren aber dieser Leben zeugenden Kraft und müssten nach antiken Vorstellungen als fruchtlos = heillos gelten.

  135. Herbert K. sagt:

    @Dr. Gunther Kümel

    Die Ehe ist keineswegs nur deshalb im Artikel VI des Grundgesetzes hervorgehoben, weil die Weitergabe von Leben ein Kernbestand dieser Institution ist. Besonders schützenswert ist das Zweierbündnis auch deshalb, weil es das Bekenntnis enthält, füreinander auf Dauer einzustehen.

    Die Pflicht zur Unterstützung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit, Pflege oder Armut wird von der Gesellschaft ganz selbstverständlich eingefordert. Und selbst im Fall des Scheiterns wirkt die Ehe nach. Ein Ehemann, der seine pflegebedürftige Frau im Stich lässt, muss auch nach einer Scheidung weiter für sie zahlen.

    Bei einer Ex-Geliebten gilt dies nicht. Im Übrigen enden zwei von drei Eheschließungen tatsächlich erst mit dem Tod. Und das Gros der Geschiedenen geht früher oder später mit einem neuen Partner wieder zum Standesamt. Der Trauschein ist im Volk somit weitaus populärer, als dies viele Politiker wahrhaben wollen. Und das Splitting ist die logische Konsequenz, die sich aus den Pflichten, die mit der Heirat eingegangen werden, ergibt.

    Gleichzeitig spiegelt es die Tatsache wider, dass innerhalb einer Ehe gemeinsam gewirtschaftet wird und es dem Fiskus egal ist, wer von beiden wie viel Geld in den Topf einbringt. Anders als von Ihnen behauptet, stellt die gemeinsame Veranlagung bei der Einkommensteuer deshalb auch keineswegs eine Subvention dar.

    Das Institut der Ehe stabilisiert die Gesellschaft und entlastet die Sozialsysteme. Umgekehrt gewährt es dem Einzelnen einen Schutzraum. Es waren die Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus, wo die Obrigkeit tief in die Familien hineinregieren konnte, die die Väter des Grundgesetzes dazu bewogen haben, Ehe und Familie als vorrangig herauszuheben.

  136. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    Es ist richtig, daß die Ehe gesetzliche Verpflichtungen mit sich bringt. Der Staat wäre dennoch nicht verpflichtet, diese Verpflichtungen gleichsam selbst zu übernehmen, indem er 20 Milliarden jährlich für Ehegattensplitting ausgibt. Er könnte sehr wohl die Ehepaare selbst in die Pflicht nehmen, ihre auferlegten Verpflichtungen zu erfüllen.

    In der gegenwärtigen Situation würde das aber für sehr viele Leute eine Erhöhung der steuerlichen Belastung bedeuten. Genau darauf zielt doch diese Kampagne gegen das Ehegattensplitting ab und nicht etwa wie behauptet auf die Abschaffung von „für die Anhebung der Geburtenquote unnützen und teuren steuerlichen Maßnahmen“. Der Staat braucht mehr Geld, um seine vielen ideologischen Baustellen finanzieren zu können.

    Angesichts der demographischen Katastrophe, der sich der Souverän des GG, das “Deutsche Volk”, gegenüber sieht, wäre es im Sinne des GG, die 20 Milliarden jährlich in die Förderung der Familien mit Kindern zu stecken.

    Kinder sind ein Armutsrisko, und der Staat nimmt das hin.
    Er könnte es ebensowohl hinnehmen, daß die Ehe mit ihren finanziellen Verpflichtungen ein gewisses Risiko darstellen würde. Bei näherer Überlegung ist das finanzielle Risiko einer Eheschließung nämlich viel kleiner als das Armutsrisiko einer Familie mit (sagen wir) drei oder vier Kindern. Das Aufziehen eines Kindes kostet die Familie etwa € 200,000.

    Da sind wir uns doch vollkommen einig, daß endlich eine sinnvolle Familienpolitik betrieben werden muß und daß das viel Geld kosten wird. Aber dieses Geld ist sehr wohl da. Wenn für Dinge wie die Euro-Rettung, staatliche Gesamtschulen, die gesamte Sozial- und Integrationsindustrie anscheinend immer ausreichend Geld da ist, dann sollten doch wohl auch essentielle Dinge wie die steuerliche Entlastung von Mittelstandsfamilien finanzierbar sein.

    In Amerika, welches doch als Hort der “westlichen Werte” gilt, ist diese Frage völlig anders, und wie ich denke, sehr viel gerechter gelöst. Es gibt genau wie bei uns gesetzliche Verpflichtungen, mit denen Ehepaare belastet sind. Es gibt aber kein “Ehegattensplitting”. Statt dessen wird die steuerliche Entlastung so gehandhabt: “Wieviele finanziell Abhängige (‘dependants’) gibt es in dieser Familie?”. Das sind in erster Linie Kinder, aber auch Großeltern oder Tanten ohne Einkommen. Sogar, wenn die Familie einen Fremden aufnimmt und versorgt, führt dies zu steuelicher Entlastung.

    Ist das so? Ich bin da nicht auf dem Laufenden. Haben Sie entsprechende Links?

  137. Brigitte sagt:

    ue:

    sie sind einem historischen irrtum aufgesessen. denn die eroberung des persischen reiches durch die griechen ist in keinem zusammenhang mit der – übrigens nicht erwiesenen und oft umstrittenen – bisexualität alexanders des großen zu sehen. vielmehr war es damals sowohl vor der hellenistischen zeit als auch nach ihr allgemein üblich, daß homosexuelle beziehungen mehr oder weniger offen gelebt wurde (siehe sokrates u. andere philosophen, die lange vor alexander gelebt haben). des weiteren ist die annahme falsch, daß die sogenannte „zärtlichkeit oder imperiale ordnung“ miteinander in kontext stehen, bzw. daß sie einen verfall der sittlichkeit u. freiheit bedeuteten. denn die angebliche bürgerliche vernunft existierte nie in den kulturen des von alexander eroberten raumes, hat auch vorher dort noch nie existiert. es waren alles – sowohl judäa, persien u. a. – stets tyrannische, von selbsternannten alleinherrschern und gottkönigen regierte monarchische gebilde, die ihre völker schamlos aussaugten. von daher haben sie im wesentlichen ihren herrn gewechselt, aber sie wurden nicht „in eine tyrannei gezwungen“ – das waren sie schon vorher. freiheit gab es in diesen altorientalischen ländern weder vorher noch nachher, etwa unter den römern, muselmanen oder kolonialeuropäern.

  138. Brigitte sagt:

    claudia:

    jajaja, die pöhsen 68er mit ihren furchtbaren untaten – schrecklich, nicht wahr ?

    wir bräuchten noch viel mehr von diesen leuten, die das glück hatten, nicht von den 68ern umerzogen worden zu sein, sondern statt dessen von den 1933ern. als erstes müßten wir schnell mal den bdm wieder einrichten, und dann gleich eine neue frauenschaft.

    schließlich können wir nicht mitansehen, wie hier die leute durch das gefährliche gedankengut der Linken, 68er und marxisten angesteckt werden. das ist ja eine bedrohung für die volksgenossenschaft.

  139. schnehen sagt:

    @siempre

    Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie Sie. Homosexuelle Männer wie Frauen können hervorragende Erzieher sein, können engagiert sein, können Muster an Zuverlässigkeit und Kompetenz sein, z. B. wenn sie an Schulen arbeiten. Ich habe selbst welche kennen und schätzen gelernt, Männer und Frauen.

    Wenn jemand aber an Bildungs- und Erziehungseinrichtungen nachgewiesenermaßen gute Arbeit leisten und Kinder und Jugendliche gut erziehen kann, weil er oder sie fachlich und menschlich kompetent ist und über eine gute erzieherische und psychologische Ausbildung verfügt, warum soll das dann im familiären Bereich nicht auch so sein können? Warum sollen Kinder, wenn ihnen Liebe und Verständnis widerfährt, nicht auch von gleichgeschlechtlichen Eltern profitieren können und sich in solchen Beziehungen nicht auch gut entwickeln können? Warum müssen sie automatisch neurotisch werden und warum laufen sie sogar Gefahr, Opfer von Pädophilie zu werden, nur weil das Ehepaar gleichgeschlechtlich ist, was hier angedeutet wurde?

    Ist der Nachweis des Schadens eigentlich erbracht oder sind es nicht vielmehr Ängste vor dem Fremden und der Fremdartigkeit – eine menschliche Urangst – die hier Pate steht, wenn es um die Verurteilung homosexueller Beziehungen und Ehen geht – Ehen, die noch dazu, oh Schreck oh Graus, ‚unsere Familien zerstören‘!, was ebenfalls nicht erwiesen ist, sondern nur vermutet wird.

    Ich möchte in diesem Zusammenhang zitieren, was der bekannte Pschoanalytiker Erich Fromm in seinem Buch, ‚Von der Kunst des Zuhörens‘, dazu schreibt:

    „Ich teile nicht die Auffassung, dass Homosexualität eine Krankheit ist, auch wenn ich andererseits glaube, dass sie eine Einschränkung beim Wachstum eines Menschen darstellt, allerdings eine viel geringere als bei der sado-masochistischen Perversion.

    Und wenn es um die Frage von Glücklichsein oder Unglücklichsein geht, dann sind die heterosexuellen Beziehungen in unserer Gesellschaft wahrhaftig kein Ruhmesblatt.

    Wer in aller Welt nimmt sich deshalb das Recht heraus, auf dem hohen Ross zu sitzen und zu behaupten, dass Homosexuelle nicht richtig lieben können…?“
    (Ebd., S. 131).

    Kinder aber brauchen viel Liebe und glückliche Familien für ihre Entwicklung und vor allem für ihre seelische Gesundheit und, wie wir alle wissen: Sie brauchen Vorbilder. Vorbildliches Verhalten ist aber nicht an Sexualität gebunden, sondern an Charakterstärke und Prinzipienfestigkeit.

    Und schließlich:

    Es geht nicht nur um die seelische Entwicklung, sondern auch um die geistige. Für diese geistige Entwicklung eines Kindes sind aber ganz andere Dinge entscheidend als die Sexualität der Eltern. Hier ist der geistige Horizont der Erzieher maßgebend, was sie selbst verstanden und sich angeeignet haben und an Anregungen an ihre Kinder weitergeben können, wie gut sie erklären können, ob sie bereit sind, auf die Fragen ihrer Kinder einzugehen usw.

  140. bjuelis sagt:

    …der leichteste Weg ist:, sich nicht anstrengen zu muessen…

    Eine Ehe ist nicht nur leicht, -aber kann nur durch Liebe zum anderen Geschlecht- die wahre Erfuellung finden.

    Einen Gleichgeschlechtligen Partner/in auch sexuell zu lieben, ist erstens unesthetisch, unnatuerlich, der Bestimmung des Menschen unwuerdig.
    Anstrengen muss sich jeder! Auch seine Verlangen dienen durch das Gehirn auf den rechten Weg gebracht zu werden und das ist Anstrenung, die vielen nicht ansteht und am liebsten umgangen wird.
    Aber eben DAS unterscheidet den Menschen eben vom Tier.

  141. @ schnehen am Februar 27, 2013 um 21:40

    Wenn Sie Erich Fromm gelesen haben, dann wissen Sie auch, daß er (als vielleicht erster Psychoanalytiker) den Menschen als Beziehungswesen verstanden hat. Nach Fromm ist es in erster Linie das Bezogensein des Menschen auf andere Menschen, das die psychische Strukturbildung des werdenden Individuums in seiner Individuierung konstituiert, formt und überformt.

    Erich Fromm kann daher imho kaum als Apologet eines Adoptionsrechtes für Schwule herangezogen werden, im Gegenteil.

    Erich Fromm steht übrigens im Verdacht „Die Kunst des Liebens“ von der Ars amatoria oder Ars amandi des Ovid geguttenbergt und schawant zu haben, was ihn bei den Analytikern etwas in Mißkredit gebracht hat. Man kann mit ihm keinen Blumentopf mehr gewinnen.

  142. Karl_Murx sagt:

    @Brigitte:

    jajaja, die pöhsen 68er mit ihren furchtbaren untaten – schrecklich, nicht wahr ?

    wir bräuchten noch viel mehr von diesen leuten, die das glück hatten, nicht von den 68ern umerzogen worden zu sein, sondern statt dessen von den 1933ern. als erstes müßten wir schnell mal den bdm wieder einrichten, und dann gleich eine neue frauenschaft.

    schließlich können wir nicht mitansehen, wie hier die leute durch das gefährliche gedankengut der Linken, 68er und marxisten angesteckt werden. das ist ja eine bedrohung für die volksgenossenschaft.

    Die Nazikeule kam ja lange nicht. Hätte ja auch richtig was gefehlt.

  143. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Schnehen + Siempre: „Schwule sind auch Menschen!“

    Ihre Kommentare scheinen mir immer die Überschrift zu transportieren.

    Das ist doch eine Selbstverständlichkeit, es gibt hier keine „Schwulenfeindschaft“!

    Es ist doch vollkommen unbestritten, daß auch Schwule geistig hochstehende Menschen und hervorragende Erzieher sein können. Die Klischees über Tunten, Päderasten und Sadisten (die es AUCH gibt!) zeichnen doch nur einen Teil der Wirklichkeit.

    Deshalb wäre ich auch dafür zu haben, wenn ein (Beispiel) Studienrat, der sich jahrelang als guter Lehrer und Pädagoge erwiesen hat, ohne weiteres auf seinem Posten belassen werden kann.
    Dann nämlich, wenn er seine Lehrtätigkeit von seiner privaten Lebensgestaltung vollkommen trennen kann.

    Genau dieses ist aber im intimen Umfeld der Familie KEINESFALLS denkbar. Wie will denn ein Schwuler jemals vermeiden, daß ein Knabe genau die Lebenseinstellung als nachahmenswert übernimmt, die er mit dem zweiten Papa vorlebt?

  144. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Brigitte :

    Ihr provozierendes Klischee von den „1933ern“ ist so gewaltig schief wie der Turm von PISA.

    Die Generation von 1933, die gibt es gar nicht.
    Die mainstream-Wähler von damals waren die Hungeropfer der Weltwirtschaftskrise von 1929 an, die in Deutschland zur permanenten Krise geworden war.
    Wohlstands-Transfer, nicht wahr.

    Was uns heute fehlt, ist KRITISCHE ANALYSE, nicht das Wiederkäuen von Klischees des heutigen „mainstream“.
    Ziel dieser Analyse muß sein eine Antwort auf die Frage:
    „WEM NÜTZT, WAS UNS GESCHIEHT?“

    Es geht um uns. Uns Deutschen, uns Europäern geschieht Übles und allen übrigen Völkern, die der NWO-Imperialismus vereinnahmen und zerstören will.

  145. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Karl Murx: „Ehegattensplitting“

    Na, klar würde ein Ende des Ehegattensplittings bedeuten, daß viele Leute mehr Steuern zahlen müßten. Das ist immer so, wenn der Staat sich einem bestimmten Vorhaben verpflichtet fühlt.

    Die Frage ist, ob es denn „gerecht“ ist, daß eine kinderloses Ehepaar gefördert wird, als ob es Kinder hätte. Ich finde, ein gutverdienendes Ehepaar, das auf Kinder verzichtet, kann sehr wohl dazu beitragen, daß Familien mit Kindern geholfen werden kann.

    Sie haben natürlich völlig recht damit, daß die „brd“ den Wohlstandstransfer an Banken und parasitäre Organisationen, Gruppen und Staaten schleunigst einstellen sollte.

    Aber selbst in einem idealen Staat ist Ehegattensplitting obsolet: es dient keinem Staatsziel. Die Erwartung ist seit 1960 trügerisch, daß Paare, die heiraten, „von selber“ (Adenauer) Kinder in die Welt setzen würden. Das hat bloß keiner bemerkt.

    Das US-System in dieser Beziehung kenne ich von Auslandsaufenthalten her. Aber Verweis habe ich gerade keinen.

  146. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Herbert : „Ehegattensplitting“

    Es besteht Übereinstimmung, daß auch eine kinderlose Ehe für die Geselschaft einen hohen Wert darstellt. Sie ist förderungswürdig.

    Aber muß denn die Förderung der (kinderlosen) Ehe durch Alimentierung mit 20 Milliarden pro Jahr erfolgen? Ist es notwendig, sie überhaupt finanziell zu fördern? Ist es notwendig und „gerecht“, gerade diejenigen Ehepaare zu fördern, in denen ein Partner über ein wesentlich höheres Einkommen verfügt als der andere? Eine (kinderlose) Ehe, in der beide das gleiche verdienen, ist doch für die Gesellschaft ebenso wertvoll?

    Wenn man diese Argumente durchdenkt, sieht man, wie absurd die Institution „Ehegattensplitting“ eigentlich ist.
    Sie fördert vor allem das Ehepaar, bei dem ein Partner arbeitet, der andere den Haushalt führt, die Zeit mit Shoppen, Spazierengehen und FS verbringt.

    Ganz andere Lösungen wären denkbar, wenn man schon der Meinung ist, die Bürger brauchten einen finanziellen Anreiz dazu, eine Ehe einzugehen. Zum Beispiel Getrenntveranlagung nach einem etwas günstigeren Tarif als ihn die Grundtabelle bietet. Dann gewährte der Steuerzahler einen mäßigen finanziellen Anreiz zum Heiraten, aber einen erheblichen, wenn sich das Paar entscheidet, Kinder in die Welt zu setzen.

  147. angelo petersen sagt:

    stop hallo ! Herr Moderator ! ich hab mich mit der eingabe der email-adresse vertan . bitte nicht durchmoderieren!
    gruss AP

  148. angelo petersen sagt:

    @ schnehen:

    danke.
    in ihrem beitrag (gestern 21:40) konnte ich meinen eigenen standpunkt zur idee „homosexuelle eltern“ sehr schön nachlesen.
    Die Worte Fromms sprechen mir aus dem herzen, angesichts des ganzen (gefühlten) Drängens auf Abartigkeit.

  149. angelo petersen sagt:

    @ Dr. Kümel:
    ich verstehe sie . diese sorgen sind auch meiner meinung nach von grösstem belang.
    sie machen die vorstellung einer systemischen gefahr, die durch das Adoptionsrecht für Homosexuelle begünstigt werden würde, anschaulich . und damit auch die frage inwiefern und wofür das politisch in kauf genommen oder sogar gewollt werden könnte
    sie deuten ja an:

    „Es geht um Rekrutierung “junger Ärsche”, wie sich ein unvorsichtiger Sprecher einmal ausdrückte.“

    Haben Sie dazu einen Beleg oder können Sie sich daran vielleicht noch etwas genauer erinnern? Wer war das, bei welcher Gelegenheit ?

  150. angelo petersen sagt:

    @ Wildvöglein:
    puh ! am ende musste ich fast lachen, massgeschneidert erstmal mit so viel präzisierenden und erhellenden Informationen abgefüllt zu werden! ihre ganzen posts sind absolut bereichernd und ich will mich dafür bedanken.

    auf die letzten beiden absätze (schönheitsideal / andere Kulturen) hätte ich spontan auch noch etwas spekulativen murks zu (ver-)antworten.

    bestimmt wurde diese Idee schon längst mal formuliert, vielleicht habe ich ähnliches bei McLuhan sogar mal gelesen.
    : eine art neuzeitlichen widergänger des polytheismus könnte man vielleicht im medialen Starkult sehen, inkl der Mythen und ihren Figuren, aus denen er geschöpft wird. wenn auch nur in einer verkürzten und trivialisierten Version, als projektives abbild oder echo einer Götterwelt
    beides immerhin Kulte aus Zuschreibungen, mit mehreren (schönen) hauptdarstellern, in projektiven, räumlich/körperlich ungebundenen (mythischen) szenarien.

    und was Sie über die Schönheit als Gottesgeschenk schreiben, lässt sich das nicht sogar direkt auf den Alltag übertragen ? :
    die Verehrung und der Wunsch nach der schönen Person, sogar eine irrationale tendenz einen bonus zu vergeben oder sontwie andere massstäbe anzulegen. kann doch wohl jeder täglich erneut bestätigen. wobei das Schönheitsempfinden nur vielleicht nicht mehr bei jeder gelegenheit als „göttlich“ hergeleitet wird (doch was sonst als göttlich sollte es sein).
    Sie nannten (lediglich) die Märchen- dies vielleicht nur aus Ordnungsgründen.

    es scheint eine leitende menschengattungsweite über-Affinität zum Schönen (Wahren Guten) (weisen) zu geben .
    wie eine art formatierungsschritt, durch den das göttliche bildhaft und begreifbar und erlebbar wird.

  151. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Wildvögelein

    Danke für diesen überaus interessanten Hinweis!
    Tatsächlich war ich bis jetzt in der allgemein kolportierten Ansicht befangen, bei den Alten Griechen sei Unnatürliches üblich gewesen.

  152. Also, um die Struktur mal klar zu kriegen:

    Homosexualität entsteht im Ödipuskomplex unter der Bedingung einer ganz bestimmten elterlichen Konstellation. Nämlich einer dominierenden, überfürsorglichen, „großen“ Mutter und eines schwachen, als Vater nicht wirklich vorhandenen „kleinen“ Vaters, der das Non du Pere au Nom du Pere nicht hinreichend verkörpern kann.

    Und man kann da doch leicht nachvollziehen, daß z.B. ein homosexueller Vater das Non du Pere noch weniger zum gültigen Ausdruck bringen kann, als ein „kleiner“ Hetero-Vater, oder?

    Und von daher bin ich versucht zu meinen, daß die Lobbyisten hier wider besseres Wissen handeln. Diese Dinge und Zusammenhänge sind nämlich gut bekannt. Jeder kann sie wissen. Und jeder sollte sie wissen, der hier etwas dazu bestimmen will.

  153. Herbert K. sagt:

    @Dr. Gunther Kümel
    „Aber muß denn die Förderung der (kinderlosen) Ehe durch Alimentierung mit 20 Milliarden pro Jahr erfolgen? “

    Und hier beginnt Ihr Denkfehler! Das Ehegattensplitting ist eben keine Förderung von (kinderlosen) Eheleuten, es ist der Ausgleich für die vom Gesetz­geber auferlegten Pflichten. Der Gesetzgeber war durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1957 gezwungen, die steuerliche Benachteiligung von Ehepaaren zu beseitigen. Ehepaaren darf aber aus der Institution »Ehe« kein wirtschaftlicher Nachteil entstehen – das gilt auch heute noch. Wer das Splittingverfahren abschaffen will, der muss ein Konzept vorlegen, das eine steuerliche Diskriminierung von Ehepartnern vermeidet.

    “ Ist es notwendig und “gerecht”, gerade diejenigen Ehepaare zu fördern, in denen ein Partner über ein wesentlich höheres Einkommen verfügt als der andere? Eine (kinderlose) Ehe, in der beide das gleiche verdienen, ist doch für die Gesellschaft ebenso wertvoll?“

    Und hier ist Ihr zweiter Denkfehler!
    Das Splittingverfahren ist nach wie vor sinnvoll. Es geht davon aus, dass Mann und Frau eine Erwerbs- und Wirtschaftsgemeinschaft bilden und ihnen gleichberechtigt die Hälfte des Einkommens zugerechnet wird. Es garantiert, dass jeder steuertariflich nur die Hälfte des gemeinsamen Einkommens versteuert, unabhängig davon, in welchem Anteil das gemeinsame Einkommen erzielt wird. Innerhalb dieser Erwerbs- und Wirtschaftsgemeinschaft entscheiden die Ehepartner frei, ob beide oder nur einer das Einkommen erwirtschaftet. Es kommt nicht darauf an, wer wie viel zum Gesamteinkommen beiträgt. Wenn ein Ehepaar zusammen 80.000 Euro im Jahr verdient (er 40.000 Euro, sie 40.000 Euro) und ein anderes ebenfalls 80.000 Euro (sie 80.000 Euro, er kein Einkommen), dann zahlen beide exakt den gleichen Steuerbetrag.

    „Wenn man diese Argumente durchdenkt, sieht man, wie absurd die Institution “Ehegattensplitting” eigentlich ist.“

    Nein, ganz im Gegenteil. Ihre Argumente sind allesamt nicht durchdacht und beruhen auf falsche Annahmen. Absurd ist schon allein die Forderung das Ehegattensplitting abzuschaffen.

    „Sie fördert vor allem das Ehepaar, bei dem ein Partner arbeitet, der andere den Haushalt führt, die Zeit mit Shoppen, Spazierengehen und FS verbringt.“

    Unsinn ist das Vorurteil, dass das Splitting verheiratete Frauen von der Erwerbstätigkeit abhalte, da sich diese oft nicht lohne. Es wird unterstellt, dass vor allem Ehefrauen gut verdienender Männer zu Hause bleiben, weil das Zusatzeinkommen zu hohen Steuersätzen unterworfen würde. Das ist absurd. Jeder zusätzliche Verdienst erhöht die Steuerlast, aber auch das Nettoeinkommen; und Entscheidungen über die Aufnahme einer Tätigkeit werden heutzutage in den seltensten Fällen unter steuerlichen Gesichtspunkten getroffen. Sehr oft wollen sich diese Damen „selbst verwirklichen“, wie es so schön heißt und haben selbst einen guten Beruf.
    Und zu guter Letzt Herr Dr. Kümel: Es ist nicht jeder ein Doktor oder Manager mit Jahresgehältern von über 100 000.-, dessen Ehefrau es sich dann finanziell leisten könnte zu Hause zu bleiben. Die typischen Einverdiener-Ehen sehen doch heute ganz anders aus: Eheleute über 40 oder 50 Jahre alt, die erwachsenen Kinder außer Haus. Er- Arbeiter oder Angestellter ca. 1800.- netto. Sie- Hausfrau, arbeitslos oder 400.- Minijob. Der Wegfall des Splitiings würde für diese Eheleute ca. 250.- weniger im Monat bedeuten. Das finden Sie gerecht?

  154. Brigitte sagt:

    dr kümel:

    offenbar haben sie sich mit dem turm von pisa ein nachahmenswertes beispiel für ihre eigene argumentation gefunden, sonst würden sie deutlich sachlicher argumentieren; der hinweis auf die lage 1933 ist aber alles andere als ein „klischee“, wie manche gern es darstellen, sondern der bezug zu den 33ern ist gerade just wieder sehr treffend und hat durchaus parallelen zu heute (z. b. die ökonomische krise, die daraus erwachsende soziale lage). und es sage mir keiner, die in einem bestimmten zeitlichen kontext lebenden menschen seien keine generation. so wie es die 33er generation und die später lebende 68er generation gegeben hat, so gibt es heute die generation der 2000er oder 2010er – eben alle in ihrer jeweiligen dekade oder politisch-gresellschaftlichen ära. haben sie auch gemeint, ich würde provozieren wollen – doch es ging darum, die falsche annahme von einer generell „bösen und für die braven bürger zerstörerischen intention der 68er“ aufzuzeigen. denn dieses bild ist dann doch zu einseitig, verzerrend und konstruiert.

    eine entwicklung, die viele veränderungen mit sich gebracht hat, kann natürlich nicht NUR positives hinterlassen und daher kann man sicher über das ergebnis streiten, was die 68er als bewegung hatten. dies war der kern meiner aussage.

    sie hatten vorhin insofern nicht unrecht, als daß die wähler von 33 zu einem großteil tatsächlich die genannten leute waren, denen es schlecht ging. das hat keiner bestritten.

    kritische analyse ist freilich wichtig. wobei man nicht automatisch beim anderen auf einen alten erzradikalen Baader-Meinhof-Fan schließen muß, der eifersüchtig jeden meter seiner radikalen anschauung gegen andere bewacht.

    was die nwo und das im schlimmsten fall den völkern, einschließlich uns hier in deutschland, bevorstehende schicksal angeht, ist natürlich ein breiteres zusammengehen der politischen und gesells. kräfte verschiedener coleur schon erforderlich – und genau deshalb sitze ich ja auch hier bei jürgen elsässer und beteilige mich am forum.

  155. Bernwardt sagt:

    Frage an Joachim Bullinger: Was halten Sie von den so genannten Konversionstherapien, die die „Umpolung“ von Homosexuellen zu Heterosexuellen zum Ziel haben?

  156. Boehme sagt:

    …den Wenigsten ist dies -denke ich- bekannt?! Deshalb bin ich auch fuer bessere Begleitung (Erziehung…?) der Eltern/!
    Aber regiert werden sollte vom Normalfall aus! Anders sein, hat auch seine Berechtigung, wenn es nicht willkuerlig selbst hervorgerufen ist.
    Also: Ausnahmen sollten nicht als Normalfall angesehen werden und auch nicht hochgejubelt werden!
    Eine Regierung, welche der EHE zwischen Frau und Mann abschwoert, gehoert zu den Weltuntergangsbefuerwortern!

  157. Eveline Kmietzyk sagt:

    Mir ist manchmal nicht klar, ob die Familie abgeschafft werden soll, oder das Patriarchat einen Tritt in den Hintern bekommen muss.

    Was macht Kinder stark, was macht sie glücklich?

    Ich finde das sind viel spannendere Fragen.
    Die Kinder gehören in den Mittelpunkt und nicht der olle Seehofer oder die CDU oder die Befindlichkeiten Homosexueller.

    Punkt 1 wäre z.B für mich

    Abschaffung der Schulpflicht, das heisst Freies Lernen.
    Und bedeutet aber auch, der eigenen weiblichen Intuition zu vertrauen. Vater und Mutter besitzen sie gleichermaßen,

    Aber das schafft unsere deutsche Gesellschaft nicht.
    Das Obrigkeitsdenken ist zu tief verankert.

  158. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Angelo Petersen:

    Einen Beleg habe ich nicht zur Hand.
    Aber diese Auslassung fiel vor 23 Jahren.
    Es ging um die Warnung vor einer Ausbreitung von AIDS, da (wenn ich mich richtig erinnere) die DDR-Gruppe der Schwulen stärker durchseucht war.
    Es wurde empfohlen, daß sich möglichst viele Schwule auf die HIV-Infektion testen lassen sollten.

    Das wurde zurückgewiesen mit (etwa) dem Argument:
    „Wir wollen uns doch nicht die jungen Ärsche im Westen vermiesen lassen!“

  159. Eveline Kmietzyk sagt:

    Deutlicher geschrieben, die patriarchalen Strukturen in der Familie, in der Gesellschaft gehören aufgelöst.

    Sie geben keinen Sinn mehr.

    Das dürfte auch die Männer befreien, da der Druck wegfällt,
    Frau und Kinder ernähren zu müssen.

    Es ist Neuland, ich könnte mir vorstellen, ohne das Mutter/Vater/Kind Band zu zerstören, jeder Einzelne mit der Gesellschaft einen „Bedürfnisvertrag“ hat.

  160. Blue sagt:

    Ich verstehe immer noch nicht, was es an der, eigentlichen, Homo-Ehe auszusetzen gibt? Wird dadurch etwa die Familienehe zwischen Heteros abgeschafft oder eingedämmt, vielleicht sogar entwertet? Dafür gibt es nicht annähernd einen Stichpunkt. Homos können einander so sehr lieben wie Heteros, das ist ein FAKT. Und in der Liebe bin ich so frei zu sagen ist ALLES erlaubt. Warum dürfen dann Homosexuelle ihre Liebe nicht in ähnlicher Weise und Struktur ausleben wie Heterosexuelle? Die Familien selbst werden doch dadurch kaum angetastet! Es erlaubt lediglich den Homosexuellen, sich in der gleichen Form organisieren zu können wie Heterosexuelle, gleichberechtigt!

    Die CDU knickt in dem Punkt, aus meiner Sicht, nicht „ein“, sondern beginnt vielleicht zu begreifen, dass gewisse gesellschaftliche Prozesse sich in einer echten Demokratie auf dauer nicht aufhalten lassen. Und damit meine ich noch nicht mal so dramatische Änderungen. Die Anzahl der Schwulen und Lesben wird nicht dramatisch zu nehmen, die Familien werden nicht zerstört, oder kann man dafür ein exemplarisches Beispiel nennen?

    Ich begreife auch die Einstellung mancher nicht. Ich meine, auch ich will nicht von Schwulen betatscht oder belästigt werden, aber deshalb ignoriere ich sie nicht gesellschaftlich. Manche sagen, sie akzeptieren Homosexualität, so lange diese das nicht offen zeigen. Und dann sage ich wiederum: Homosexuelle dürfen ihre Liebe in gleicher Art und Weise Ausdruck verleihen.

    So sehr ich viele von Jürgen Elsässers Beiträgen gut finde, an diesem Punkt gehe ich konträr🙂 Außer es können irgendwann gesicherte, wissenschaftliche Analysen vorgelegt werden.

  161. Bernwardt sagt: März 1, 2013 um 00:33

    Frage an Joachim Bullinger: Was halten Sie von den so genannten Konversionstherapien, die die “Umpolung” von Homosexuellen zu Heterosexuellen zum Ziel haben?

    Das ist nur schwierig zu beantworten, in allgemeiner Form. Weil es halt sehr auf den einzelnen Fall ankommt. Grundsätzlich kann jede Fixierung wieder gelöst werden, wenn sie noch nicht erstarrt ist. Wenn sie aber erstarrt ist, ist sie gleichsam zur 2. Natur geworden und wie angeboren. Da kann dann eine Therapie mehr schaden als nützen.

    Das Ziel müßte imho dann sein, zu lernen, damit zu leben und sozialverträglich umzugehen.

  162. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Herbert K: „Ehegattensplitting obsolet“

    Gerade Ihr eigenes Beispiel zeigt es deutlich: Die Alimentierung von (kinderlosen) Ehepaaren ist absurd asymmetrisch. Verdienen beide Partner gleich viel, gibt es NULL Förderung durch den Steuerzahler, solche Ehepaare betrachtet er also als gesellschaftlich nicht wertvoll und förderungswürdig. Bei extrem verschiedenen und hohen Einkommen ist der Splittingvorteil (also die Alimentierung) sehr hoch.

    http://www.gwi-boell.de/downloads/Grafik_Splittingvorteil_Allein_und_Zweiverdienerhaushalte.pdf

    Denn es profitieren besonders Ehepaare, die über ein hohes Einkommen verfügen, welches zudem möglichst asymmetrisch verteilt ist – also zum großen Teil oder ganz von nur einem Partner verdient wird. Es wird dadurch ein Modell der ehe-internen Arbeitsteilung bevorzugt, bei dem ein Partner weitgehend dem Erwerbsarbeitsmarkt fern bleibt. Das ist für KINDERLOSE Ehepaare unsinnig und ungerecht.

    Das ist auch aus der Abb. 1 von
    http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Pdf-Anlagen/splitting-expertise,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf
    zu sehen, einer „Expertise des Familienministeriums.

    ie höchste steuerliche Entlastung beträgt 7.914 € (ca. 660 € im Monat) bei einem
    gemeinsamen Einkommen eines kinderlosen Ehepaares von 104.304 €.
    http://www.gwi-boell.de/downloads/Spangenberg_Neuorientierung_der_Ehebesteuerung.pdf

  163. Eveline Kmietzyk sagt:

    Thema Obrigkeitsdenken – lieber Gehorchen – und Buckeln – um dann – scheinbar sich befreiend – nach unten zu Treten.

    Stolz und Schuld und sich nicht selbst vergeben können sind die Zutaten des Untertanengeistes. Lieber Opfer sein.

    Ein Untertanengeist kann nicht schöpferisch sein.

    Schuld – Schuldgeld – Wer am Schuldgeld festhält, bleibt
    Opfer.

  164. Blue sagt: März 1, 2013 um 12:50

    Homos können einander so sehr lieben wie Heteros, das ist ein FAKT. Und in der Liebe bin ich so frei zu sagen ist ALLES erlaubt. Warum dürfen dann Homosexuelle ihre Liebe nicht in ähnlicher Weise und Struktur ausleben wie Heterosexuelle?

    Wie ich fürchte, sind Sie ein Opfer der entleerten Sexualisierung und des Gender-Terrors geworden und verwechseln daher Liebe mit Triebabfuhr?

    Liebe ist die Beziehung Gottes zu seiner Schöpfung und besteht eben genau nicht (!) darin, daß er die Welt fickt.

    Selbstredend sollen auch Homosexuelle ihren Triebdruck sozialverträglich abführen düfen, wenn sie ihn nicht sublimieren und auf einer höheren Ebene ausagieren können. Was übrigens imho auch für Heteros gilt. Also von daher sehe ich keinen Unterschied.

    Aber die Präsupposition, daß sich die Liebe Gottes in der menschlichen Sexualität widerspiegelte, ist imho eine Vorspiegelung und Täuschung der Schatten, die es zu überwinden gilt, wenn wir wirkliches Glück, Liebe und Erfüllung erreichen wollen.

  165. Nachtrag: Wenn wir meinen, „Liebe“ auf das Begehren und Besitzenwollen von Geschlechts- oder anderen Teilen von Menschen des eigenen oder anderen Geschlechts reduzieren zu können, unterliegen wir einer fatalen Illusion.

  166. Bernwardt sagt:

    @Joachim Bullinger:
    > Das Ziel müßte imho dann sein, zu lernen, damit (…)
    > sozialverträglich umzugehen.
    Was, bitte, stellen Sie sich unter „sozialverträglich“ denn vor? Sind Sie dafür, dass das Ordnungsamt der Stadt Köln die Durchführung der alljährlichen CSD-Parade abblasen (sic) sollte?
    > Wenn wir meinen, “Liebe” auf das Begehren und
    > Besitzenwollen von Geschlechts- oder anderen Teilen von
    > Menschen des eigenen oder anderen Geschlechts
    > reduzieren zu können, unterliegen wir einer fatalen Illusion.
    Genau, es gibt ja auch noch
    > das Begehren und Besitzenwollen von Geschlechts- oder
    > anderen Teilen von
    Tieren. Jäger begehren z.B. Geweihe.

  167. Herbert K. sagt:

    @Dr. Gunther Kümel: „Ehegattensplitting ist unverzichtbar“

    Ich versuche es noch einmal mit einem Beispiel, auch auf die Gefahr hin, dass Sie es wieder nicht verstehen wollen oder können. Dabei ist das Prinzip trivial, denn der Grund für das Splitting ist die Steuerprogression.
    Wer ein zu versteuerndes Einkommen von 40.000 Euro hat, muss heute inklusive Solidaritätszuschlag 9.500 Euro an den Fiskus abführen. Bei einem doppelt so hohen Einkommen von 80.000 Euro sind 26.800 Euro zu entrichten – also wesentlich mehr als das Doppelte.
    Für Paare, die „aus einem Topf“ wirtschaften, hat dieser Umstand eine ärgerliche Konsequenz: Trägt nur einer der Partner zum gemeinschaftlichen Einkommen bei, sagen wir 80.000 Euro, dann wird der Haushalt mit den erwähnten 26.800 Euro zur Kasse gebeten. Gehen beide Partner arbeiten und haben jeweils 40.000 Euro zu versteuern, werden zweimal 9.500 Euro fällig. Beim gleichen Gesamteinkommen von 80.000 Euro müssen sie also nur 19.000 Euro zahlen und damit 7.800 Euro weniger. Mit anderen Worten: Der progressive Steuertarif führt dazu, dass Paare mit ungleichen Einkünften benachteiligt werden. Je stärker der Einkommensunterschied, umso größer die Mehrbelastung.
    Hier gestattet das Ehegattensplitting Verheirateten, ihre Steuer so zu berechnen, als ob sie beide gleich viel zum Familieneinkommen beigesteuert hätten. Die oben erwähnte Benachteiligung wird beseitigt. Gleiches Haushaltseinkommen bedeutet nun gleiche Steuer.
    Sie schreiben unkorrekterweise aber immer nur vom „Splitting-Vorteil“, der ungleich verdienenden Eheleuten zugute komme, während andere Paare nichts davon hätten. Zutreffender wäre es, vom „Ausgleich eines Progressionsnachteils“ zu sprechen. Denn tatsächlich ist das Ehegattensplitting ein Korrektiv, das eine massive steuerliche Diskriminierung verhindert.

  168. Bernwardt sagt: März 1, 2013 um 20:59

    @Joachim Bullinger:
    > Das Ziel müßte imho dann sein, zu lernen, damit (…)
    > sozialverträglich umzugehen.
    Was, bitte, stellen Sie sich unter “sozialverträglich” denn vor? Sind Sie dafür, dass das Ordnungsamt der Stadt Köln die Durchführung der alljährlichen CSD-Parade abblasen (sic) sollte?

    Ja, z.B.. Weil damit ein randständiges Phänomen künstlich in die Mitte geschoben, der gesellschaftliche Focus von Aufmerksamkeit darauf gerichtet und insbesondere Jugendlichen im einschlägig kritischen Alter ein „legitimes“ weil staatlich legitimiertes Identifikationsangebot gemacht wird, das sie in enorme – und evtl. ohne professionelle Hilfe nicht mehr zu bewältigende – Schwierigkeiten in ihrer psychosexuellen Entwicklung führen kann, wenn sie es annehmen.

    Das ist imho sozial schädlich.

  169. Bernwardt sagt: März 1, 2013 um 20:59

    @Joachim Bullinger:

    Genau, es gibt ja auch noch
    > das Begehren und Besitzenwollen von Geschlechts- oder
    > anderen Teilen von
    Tieren. Jäger begehren z.B. Geweihe.

    Das ist ein sehr schönes Beispiel. Danke dafür. Auch der Jäger „liebt“ die Tiere, die er tötet in dem in Rede stehenden, tödlichen Sinn. Und das Geweih kann das dann durchaus symbolisch bezeichnen und zum stolzen und auch verehrenden Ausdruck bringen.

  170. Eveline Kmietzyk sagt:

    @ Joachim Bullinger

    …….Das ist nur schwierig zu beantworten, in allgemeiner Form. Weil es halt sehr auf den einzelnen Fall ankommt. Grundsätzlich kann jede Fixierung wieder gelöst werden, wenn sie noch nicht erstarrt ist. Wenn sie aber erstarrt ist, ist sie gleichsam zur 2. Natur geworden und wie angeboren. Da kann dann eine Therapie mehr schaden als nützen.

    Keine Kritik aber das lässt sich auch von einer Großmutter mit Krückstock sagen. Obwohl physiologisch der Gebrauch nicht mehr notwendig , ist er es familiär machtpolitisch schon. Denn wer ist sie, wenn sie sich alleine versorgen würde. Die alte Dame hat sich so entschieden.
    Es gibt ja auch sehr fixierte politische Macht – Ohnmacht – Spiele.

    Auch als Homo durchs Leben zu gehen ist eine eigene Entscheidung.
    Und erst dann kommen der schwache Vater und die überdicke Mama. Dies setzt allerdings den Gedanken der Reinkarnation voraus.
    Ich habe die Zügel gerne selbst in der Hand, dann haben die Lobbyisten keine Chance.

    Es gibt eine Liebe.
    Es gibt die Liebe im Licht.
    Es gibt die Liebe in der Dunkelheit.

  171. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Herbert K.

    Entgegenkommend, daß Sie mir das Ehegattensplitting noch einmal und nocheinmal erklären.Aber ich versichere Ihnen, ich habe es seit Jahren verstanden, schließlich bin ich verheiratet und zahle Steuern.

    Gerecht wäre, wenn bei einem (kinderlosen) Ehepaar getrennte Veranlagung obligat wäre. Was für einen Sinn hat es denn, das haushaltseinkommen zu berechnen? Dadurch, daß ein (kinderloses) Paar heiratet, hat sich doch an ihrem Auskommen nichts verändert, warum sollten sie dann plötzlich stezuerlich privilegiert werden?

    Leben Zweie in gemeinsamem Haushalt, dann SPAREN sie ja Geld gegenüber Alleinstehenden, denn sie müssen Wohnung, Auto und Hausrat ja nur einmal anschaffen. Es gibt keinen Grund, ein zusammenlebendes paar vom Steuerzahler alimentieren zu lassen, wenn es verheiratet ist.
    Die beiden haben ja keine größeren Belastungen zu tragen als Unverheiratete, sondern WENIGER!!

    Daß der Staat Verheirateten gesetzliche Verpflichtungen auferlegt, bedeutet doch nicht, daß er diese Verpflichtungen nun auf die eigene Kappe nehmen müßte! Die Kappe (bzw. Kasse) des Staates ist nämlich die des Steuerzahlers!

    Erst wenn Kinder in einem Haushalt sind, entstehen Kosten, zu denen die Allgemeinheit beitragen muß, weil die biologische Reproduktion des Volkes vom Staatsziel her geboten ist.

  172. gerd sagt:

    @ Eveline Kmietzyk
    „Auch als Homo durchs Leben zu gehen ist eine eigene Entscheidung.“
    glaub ich nicht unbedingt wenn wir annehmen, dass die Seifenoper „Mein Leben in Rosarot“ halbwegs realen Vorgängen nachempfunden wurde.
    Ohne den ganzen Film zu kennen „reicht“ mir der Trailer
    http://www.filmstarts.de/kritiken/12213/trailer/19439509.html und was sonst so durch die Medien ging.

  173. gerd sagt:

    ALLES (folgende) NUR „GEKLAUT“ (von mir im weltweitem Netz):

    Brutale Männer-Unterdrückung durch stockkonservative CDU-Regierung:
    Schwangerenberatung ist ein Menschenrecht!
    Auch Männer sollten dieses Privileg der beratung in Anspruch nehmen dürfen – die Diskriminierung aufgrund der körperlichen verfassung als Maann muss ein Ende haben, aber dalli!

    So oder so ähnlich klingt derzeit das Geschwurbel um die angebliche Schwulenunterdrückung. Man ersetze einfach die Wörter „schwul“ bzw. „lesbisch“ in all den aufgeregten Kommentaren durch Bademeister, hörgeschädigt, FDP-Mitglied oder naturblond. Wahlweise geht auch die Kombination. Dann ergibt sich, dass blonde hörgeshädigte Bademeisterinnen mit FDP-Parteibuch, die mit Gleichgesinnten zusammenleben, extrem diskriminiert werden gegenüber Hetero-Paaren. Erst recht, wenn sich die Damen an bestimmten Stellen gegenseitig rubbeln. Oder horgeschädigte Männer ohne Waffenschein mit Vorliebe für Käseaufstrich – sie sind gegenüber dem Ehegattensplitting in der derzeitigen Handhabung ebenso benachteiligt wie bei der Kinderadoption. Übel.
    Iregendwie scheint eigentlich jede/r benachteiligt zu sein gegenüber Ehe und Familie, wenn er/sie nicht in einer solchen Hetero-Verbindung lebt. Das ist wohl er SINN des GG-Artikels: eine Privilegierung der Kinderproduktions-Anstalt Ehe (die man zeitgemäß durchaus ergänzen kann um nicht-eheliche Kinderproduktion – was jedoch gewissermaßen schon im Begriff Familie enthalten ist). Nur eben nicht WEIL jemand Bademeister oder schwul oder blond ist, ist er/sie unterprivilegiert, sondern einzig, wenn er/sie nicht Kinder produziert.
    Heißt: was zur Zeit medial abläuft, ist eine PRIVILEGIERUNG, eine Sonderstellung für Schwule soll erreicht werden, weil sie schwul sind. Nicht weil sie mittels Kindern den Fortbestand der Gesellschaft und die Versorgung der Alten befördern, sondern wegen ihrer Freizeitgestaltung. Ja, das ist reaktionär, das ist grundgesetzwidrig und gesellschaftsfeindlich, und zwar so sehr, dass demgegenüber die Positionen sogar von CDU-Granden fortschrittlich wirken:

    „Der Staat fördert Kinder und nicht Lebensformen“
    NRW-CDU-Chef lehnt Ehegattensplitting für Homo-Ehe ab

  174. Herbert K. sagt:

    @Dr. Gunther Kümel
    «Gerecht wäre, wenn bei einem (kinderlosen) Ehepaar getrennte Veranlagung obligat wäre.»
    «Dadurch, daß ein (kinderloses) Paar heiratet, hat sich doch an ihrem Auskommen nichts verändert, warum sollten sie dann plötzlich stezuerlich privilegiert werden?

    Es spielt überhaupt keine Rolle, ob das Paar Kinder hat oder nicht. Tatsächlich ist dies auch gar nicht die Aufgabe des Splittings. Seine Mission besteht darin, eine ungerechte Besteuerung von Ehepaaren zu verhindern. Und die erfüllt es perfekt. Ihm als Nachteil auszulegen, dass es nicht das Kinderkriegen begünstigt, wäre etwa so, als würde man Neil Armstrong vorwerfen, dass er nicht auch den Mars betreten hat.
    Ich weiß nicht, ob Sie es vielleicht schon selbst bemerkt haben,aber Ihre Kinderlosenphobie kommt mit jedem Ihrer Beiträge immer mehr zum Vorschein. Wie oft Sie jetzt schon im Zusammenhang mit dem Ehegattensplitting das Wort „kinderlos“ geschrieben haben, zum Teil in Großbuchstaben (lauthals heraus schreiend) entpuppt sich mittlerweile als pure Hetze gegen Kinderlose!

    «Erst wenn Kinder in einem Haushalt sind, entstehen Kosten, zu denen die Allgemeinheit beitragen muß, weil die biologische Reproduktion des Volkes vom Staatsziel her geboten ist.»

    Das hat aber, wie oben beschrieben nichts mit dem Splitting zu tun.
    Außerdem trägt die Allgemeinheit schon zur Genüge dazu bei, wie Michael Grandt schon vor drei Jahren auf MMnews bzw. Kopp-Verlag resümierte:

    „Kaum ein anderer Staat gibt so viel Geld für die Familienförderung aus, wie Deutschland. Auf der Strecke bleiben dabei die Kinderlosen.
    Die Unterstützung für Familien ist erdrückend: Freibeträge, Kindergeld, Sparzulagen, Elterngeld, BAföG und vieles andere mehr. Es gibt zwischenzeitlich so viele Förderungen, dass manche Eltern schon gar nicht mehr wissen, welche Variante sich für sie am besten rechnet. Das ist auch nicht einfach, denn das Familienministerium listet immerhin mehr als 150 verschiedene Maßnahmen auf. Laut der Welt stehen dafür jährlich satte 250 Milliarden Euro zur Verfügung.“

    Zum weiterlesen hier:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/familien-erhalten-zu-viel-geld-.html;jsessionid=110393B907624705FF389EDDE3032BB2

  175. Boehme, Elisju sagt:

    …jeder Mensch hat ein Recht auf (sein) Leben, fuer dessen Entstehen er nicht verantwortlich ist, sondern:..?!
    , dann faengt -jetzt Vater werdend- der Mann -(das gemeinsame Produkt)- ihr gemeinsames Kind -auf.
    Beide haben nun fuer das gemeinsame, neu geschaffene Lebewesen zu sorgen, aber das koennen sie nur, wenn sie die Moeglichkeit haben auch fuer sich selber zu sorgen. Wenn sie in einer grossen Gemeinschsft leben, uebernimmt diese zum Teil die Mitversorgung!
    Dies nun zu regeln, ist wessen Auftrag? Die weitere Entwicklung des Kindes, unterliegt nun auch der Gemeinschaft -und wie sieht diese aus, wie soll sie aussehen/sich entwickeln, welche RICHTLINIEN sind ihnen, -den Menschen- ueberhaupt gegeben…?
    Soviel zur -Hersammlung- Grundorientierung. Es sind schon viel -gesunde- Kommentare in dies Richtung geliefert, aber mir nicht moeglich diese auszusortieren, leider! Alles Gute fuer Euch Alle und fuer ein gesundes Arbeiten auf/fuer die uns anvertraute Erde und ihrer Lebewesen!

  176. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Herbert K.

    SIE HABEN DAS SPLITTING NICHT VERSTANDEN!!

    Ich wiederhole:

    Lebt ein Paar UNVERHEIRATET zusammen, so zahlt jeder von beiden für jeweils sein Einkommen die Steuer (so wie andere Kinderlose).

    Obwohl ein Haushalt zu zweien Kosten spart.

    Jetzt heiraten die beiden.
    Plötzlich soll es jetzt ihr heiliges Menschenrecht sein, vom Steuerzahler einen Haufen Geld zu bekommen??

    Wenn Sie von einem Malus sprechen, so betrachten Sie die Zusammenveranlagung OHNE SPLITTING. Sowas gab es früher einmal, das ist schon lange nicht mehr wahr. Wählen Verheiratete die Zusammenveranlagung, gibt es immer Splitting.

    Wenn Sie (und Grandt) meinen, die Kinderlosen müßten aber auch mal…, dann ist das zwar „mehrheitsfähig“, denn wer will heutzutage schon noch Kinder, also existiert eine satte Mehrheit von Kinderlosen. Grandt führt übrigens Bonbons für Familien an, die längst abgeschafft sind (zB Eigenheimzulage). Und Kinder kosten WEIT MEHR, als alle Familienhilfen ausmachen (nämlich etwa 200.000 Euro), und das sind bloß die Kosten in Geld!

    Aber:
    Diese Einstellung entspricht nicht dem Staatsziel der Erhaltung des Volkes. Ich habe keine Phobie gegen Kinderlose (obwohl ich sie für asozial halte). Aber ich halte es für gerecht, wenn die Allgemeinheit wenigstens zu den Kosten in Geld einen Teil beiträgt.

    Wieviel das sein muß?
    Wenn es zuwenige Krankenschwestern gibt, dann müssen die Vergütungen so lange hinaufgesetzt werden, bis der Beruf attraktiv genug ist. Und der Anteil der Allgemeinheit an den finanziellen Kosten der Kinder muß so groß sein, daß die Geburtenziffer zumindest auf den erhaltungswert steigt.

  177. Eveline Kmietzyk sagt:

    @Gerd
    gerd sagt:
    März 2, 2013 um 14:17

    ….glaub ich nicht unbedingt wenn wir annehmen, dass die Seifenoper “Mein L

    Ja, die eigene klare Entscheidung ist immer wichtig, sonst sind sie nicht Fisch und nicht Fleisch.

  178. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    Lebt ein Paar UNVERHEIRATET zusammen, so zahlt jeder von beiden für jeweils sein Einkommen die Steuer (so wie andere Kinderlose).

    Obwohl ein Haushalt zu zweien Kosten spart.

    Jetzt heiraten die beiden.
    Plötzlich soll es jetzt ihr heiliges Menschenrecht sein, vom Steuerzahler einen Haufen Geld zu bekommen??

    Ich möchte Sie davor warnen, sich an diesem Punkt zu verrennen. Dazu wiederhole ich noch einmal: Dieses Ehepaar ist auch eine Wirtschaftsgemeinschaft. Die schmeißen ihr Geld zusammen und leben vom gemeinsamen Einkommen, das dann als solches einheitlich besteuert wird. Eine Abschaffung des Familiensplittings liefe bei ihnen auf eine Steuererhöhung hinaus. Das ist doch das vorrangige Ziel der Regierung und nicht etwa eine Erhöhung der Geburtenquote.

    Aber:
    Diese Einstellung entspricht nicht dem Staatsziel der Erhaltung des Volkes. Ich habe keine Phobie gegen Kinderlose (obwohl ich sie für asozial halte). Aber ich halte es für gerecht, wenn die Allgemeinheit wenigstens zu den Kosten in Geld einen Teil beiträgt.

    Interessieren ist allemal wirksamer als bestrafen. Die Abschaffung des Ehegattensplittings für Ehepaare wirkt dann bei den bestehenden Ehen wie eine Art Strafsteuer. Wirksamer wäre eine Ergänzung des bestehenden Ehegattensplittings um das Familiensplitting. So was ähnliches deutet sich in den Äußerungen seitens von der Leyen und unserer korrekt gendermaingestreamten Familienministerin an, was ich allerdings erst glaube, wenn ich es schwarz auf weiß im Steuerrecht sehe. In Frankreich wird das übrigens ähnlich gehandhabt.

    Außerdem: Geld ist mit Sicherheit nicht die alleinseligmachende Vorausetzung dafür, daß mehr Kinder zur Welt kommen. Eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür sind stabile Partnerschaften. Die kann man zwar nicht mit Steuervorteilen herbeizaubern. Man kann aber durch eine geeignete Fiskalpolitik dazu beitragen, diese Partnerschaften materiell zu unterstützen. Das ist einer der Hauptgründe für die Erhaltung des Ehegattensplittings.

    Wieviel das sein muß?
    Wenn es zuwenige Krankenschwestern gibt, dann müssen die Vergütungen so lange hinaufgesetzt werden, bis der Beruf attraktiv genug ist. Und der Anteil der Allgemeinheit an den finanziellen Kosten der Kinder muß so groß sein, daß die Geburtenziffer zumindest auf den erhaltungswert steigt.

    Daß eine Familienpolitik mit entsprechenden steuerlichen Maßnahmen sehr wohl wirksam bei der Anhebung der Geburtenquote sein kann (auch bei der autochthonen Bevölkerung), zeigen Beispiele wie Frankreich und Skandinavien. Im negativen Sinne zeigt sich das auch hier bei den in- wie ausländischen Unterschichten, die infolge der Anreize des Sozialsystems über die Gewährung von Kindergeld, die hier wie eine Kopfprämie wirkt, zu wesentlich mehr Kindern animiert werden als der Mittelstand. Wenn man letzterem eine Kompensation der Kosten für das Bekommen und Erziehen von Kindern über die Gewährung von massiven Steuervorteilen gewährt, könnte man auch diesen wieder zu mehr Nachwuchs ermuntern.

  179. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    Wenn Sie (und Grandt) meinen, die Kinderlosen müßten aber auch mal…, dann ist das zwar “mehrheitsfähig”, denn wer will heutzutage schon noch Kinder, also existiert eine satte Mehrheit von Kinderlosen. Grandt führt übrigens Bonbons für Familien an, die längst abgeschafft sind (zB Eigenheimzulage). Und Kinder kosten WEIT MEHR, als alle Familienhilfen ausmachen (nämlich etwa 200.000 Euro), und das sind bloß die Kosten in Geld!

    Manchmal fällt der Groschen etwas spät.🙂 Wenn Sie freilich darauf abstellen, daß es demnächst eine Gleichstellung von Homo-Ehen geben könnte, auch auf steuerlichem Gebiet, dann wäre die Abschaffung des Ehegattensplittings zugunsten des alleinigen Familiensplittings allerdings sinnvoll

  180. Blue sagt:

    @Joachim Bullinger: Soso, sie sprechen also Homosexuellen ab, dass sie auch so etwas wie wahre Liebe empfinden könnten? Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Ich habe selten einen Spruch gelesen, der so wenig Menschenkenntnis zeigt.

    Lernen sie mal ein paar Schwule oder Lesben kennen, dann reden wir weiter. Als Atheist halte ich bekanntlich von „Gottes Liebe“ nicht sehr viel.

  181. bohemje sagt:

    …nur wenn -Partner- ihr eigens verdientes Geld auf eine gemeinschaftliche Rechnung ueberweisen lassen, ist von gemeinsamern Einkommen die Rede. Wenn aber jeder ueber sein eigenes Einkommen verfuegen will, sollte das auch als solches behandelt werden. Eine gemeinschaftliche Haushaltsrechnung, waere dann aber anzuraten.
    Viele Partnerschaften scheiterten, weil man nicht einsieht, dass alles geteilt werden solte, ob einer draussen oder drinnen arbeitet. Das hat ja auch den Feminismus mit angesteuert.
    Ein weiteres. Lebenspartnerschaften koennten unter: „LPWG“;- fuer Vater und Freund – und fuer Mutter mit Kind: gefuehrt werden und fuer leibliche Geschwister:
    m. Bruder/Schwester>.(Familien-WG).

  182. ….@Blue…eben! weil Sie von Gottes Liebe nicht viel halten, koennen Sie das auch gar nicht verstehen…

  183. Blue sagt:

    @Boehme Elisju: Das bedeutet nicht, dass ich Gott hasse. Nur habe ich noch nie viel von seiner Liebe gespürt. Hingegen habe ich mit den Augen GESEHEN. Und ich habe die richtige, echte Liebe zwischen Menschen gesehen. Ob nun Gott existieren mag oder nicht und ob er uns lieben mag oder nicht, Liebe ist nichts wert, wenn man diese nicht sieht oder spürt.

    Ich sehe die Liebe jeden Tag, wenn sich ein Pärchen trifft und was zusammen unternimmt. Auch bei Homosexuellen war dem schon so. Und da kann man mir nicht Märchen erzählen, dass Homosexualität ein reiner Trieb ist. Nach der Argumentation könnte ich sagen, dass heterosexuelle Paare auch nur aufgrund eines Triebes zusammen sind.

  184. Anonymous sagt:

    Andreas Khol, ein Parteigrande der österreichischen Schwesterpartei von CDU/CSU, sagte vor Kurzem, in der Frage der völligen Gleichstellung der Schwulen sei die Österreichische Volkspartei (ÖVP) „eine Suchende“. Dreimal darf man raten, was das Ergebnis dieser „Suche“ wohl sein wird! Einknicken vor dem Zeitgeist ist keine deutsche Spezialität.

  185. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Anonym: „ÖVP fällt um“

    Klar fallen die um.

    Warum sollten die Machthaber der Deutschen in Österreich standfester sein als jene der Deutschen in der „brd“?

    Sie regieren beide ihre Deutschen nach Maßgabe der gleichen „Taktgeber“, und ihre Untergebenen werden durch dieselben Mechanismen konditioniert.

  186. Blue sagt: März 4, 2013 um 11:45

    @Joachim Bullinger: Soso, sie sprechen also Homosexuellen ab, dass sie auch so etwas wie wahre Liebe empfinden könnten?

    Nein. Ich beobachte nur, daß sie signifikant häufig „Liebe“ zur Ware machen und andere Menschen auf ihre Geschlechtsteile reduzieren, die sie dann in Besitz nehmen wollen.

    Aber das ist nur eine Dimension, von vielen. Und auch nicht exklusiv.

    Es gibt diese Probleme und psychischen Schwierigkeite überall dort, wo die Libido an Gegenstände (inc. Körperteile) fixiert wird und das Subjekt zum hilflosen Objekt seines Triebes wird.

    Letztlich verdrängt dann Angst die „wahre Liebe“ zur Gänze und das Subjekt zerfällt in angstbesetzte Teilpersönlichkeiten, die es nicht mehr integrieren kann.

  187. Bertram sagt:

    wer kinderlose als asoziale beschimpft, den kann man nur lächelnd bedauern. als allererstes ist nach dieser logik z. b. jesus christus, der menschensohn und religionsstifter des christlichen bekenntnisses, ein ausgemachter asozialer: er hat niemals kinder gehabt und gehört folglich auch in diese ach so asoziale menschenkategorie. zu dumm, dass so viele leute in der welt gar keinen bedarf an nachwuchs haben und ohne kinder anscheinend ganz prächtig auskommen – wenn man sich die alltagsnörgeleien und familienprobleme derjenigen so ankuckt, die über eheweib und das entsprechende kindliche zubehör verfügen.

    dennoch: auch die, die gerne kiddies haben wollen, dürfen es und sind leute, die genauso zur gesellschaft gehören wie alle anderen.

  188. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bertram:

    Völlig falsch!
    Wer „asozial“ als Schinpfwort gebraucht oder versteht, der hat nicht recht verstanden, was der Begriff aussagt.

    „Asozial“ bedeutet, daß einer nicht förderlich für die Gemeinschaft ist. Das bedeutet keine Minderwertigkeit, also ist die Benennung „asozial“ im pejorativen Sinne unangebracht.

    Wer Kinder großzieht, mag mancherlei Gründe dafür haben, in jedem Falle ist dies für die Gemeinschaft förderlich und in den Zeiten unserer demographischen Katastrophe ein besonders wertvoller Beitrag.

    Das heißt nicht, daß Kinderlose nun keine anderen Möglichkeiten hätten, sich im Sinne der Gemeinschaft zu betätigen. Da kann man sich viele Beispiele ausdenken. Aber der Kinderlose versäumt sehr wohl, diesen besonders gewichtigen Beutrag zur Förderung der Gesellschaft zu erbringen. Er wird sich mehr als in normalen Zeiten anstrengen müssen, seinen Beitrag durch andere Tätigkeiten zu erbringen.

  189. Dr. Gunther Kümel sagt:

    WAHRE LIEBE

    Was ist das?
    Liebe ist eine positiv getönte personale Beziehung. Punkt.

    Unter diese Definition fallen Freundesliebe, Kindesliebe und erotisch bezogene Liebe.

    Demnach KÖNNEN auch H. Liebe, auch erotisch bezogene Liebe empfinden und geben. Bloß: eine Familie können sie nicht bilden.

  190. Dr. Gunther Kümel sagt:

    EHEGATTENSOPLITTING und asozialer Charkter der KINDERLOSIGKEIT:

    Im „brd“-Rentensystem arbeiten die Kinder für die gute Rente jener Menschen, die keine Kinder wollten, weil Kinder stören und Mühe machen. Sie arbeiten für die Rente jener Menschen, die auf Familien mit Kindern vielleicht verächtlich herabgesehen haben. Für die Rente der eigenen Mutter dürfen diese Kinder demgegenüber nicht arbeiten. Sie hatte aber kaum Gelegenheit, höhere Beiträge irgendwo anzulegen. Ihre Mutter wird abgestraft und muß an der Armutsgrenze von der Sozialhilfe leben. Man haut ihr gehörig auf den Kopf.Sie hat ja Kinder!

    Nur Familien mit Kindern sichern den Lebensunterhalt ihrer Elterngeneration und tragen gleichzeitig dafür Sorge, daß es eine nächste Generation überhaupt gibt, die später einmal auch für ihren Lebensunterhalt einstehen. Sie tragen auf beiden Schultern.

    Ein kinderloses Ehepaar kassiert,wenn beide Partner ihrem Beruf nachgehen konnten,sogar eine doppelte Rente, – jeder der Ehepartner 100 % seines sogenannten “Rentenanspruchs”. Und wenn einer der Partner stirbt, auch noch den Rentenanteil des Ehepartners dazu. Für dieses Rentenparadies arbeiten die Kinder fremder Familien. Zudem vermeiden die Kinderlosen die enormen Kosten des Kinderaufziehens während ihres Erwerbslebens.

    Kinder zu bekommen, ist in Deutschland zum Armuts-Risikofaktor Nr. 1 geworden. Schon am 8.11.2004 berichtete das Deutsche Fernsehen, daß 1 Million Familien mit Kindern unter 18 Jahren und jede 10. Familie unseres Volkes mit Kindern im Alter unter 3 Jahren in Armut leben.

    Kinderlose stehlen sich aus dem Generationenvertrag und der Solidargemeinschaft heraus.

  191. @ Blue

    Vieleicht weiß ich jetzt, woran’s hängt und klemmt: Sie setzen Liebe und Sexualität in eins. Kann das sein?

    Tatsächlich ist es aber so, daß diese beiden Begriffe in ihren Antriebsdimensionen nur dort zusammengehen, wo Liebe der Sexualität den Schatten durchlichtet, wenn sie in Liebe eingebettet ist.

    Ansonsten sind es differente Kategorien. Und wenn man halt Sexualität ohne Liebe lebt, muß man lernen, mit der dann dunklen Seite zurechtzukommen – und das ist nicht einfach und auch nicht für jeden zu leisten und machbar.

  192. Blue sagt:

    @Joachim Bullinger: Natürlich sind Sexualität und Liebe unterschiedliche Dinge. Das ändert jedoch nichts daran, dass Homosexualität keine reine Sexualität ist, sondern auch Liebe beinhaltet bzw. beinhalten KANN.

    Oder haben sie andere Erfahrungen gemacht? Ich habe eine Bekannte bzw. einen Bekannten (Geschlechtsumwandlung) die/der hatte einen echt rührenden Liebesantrag an ihre/seine Freundin gemacht. Nun sind natürlich Transsexuelle vom Prinzip her nochmal etwas anderes als Homosexuelle. Aber die Homosexualität ist, aus meiner Sicht, die seichtere Vorstufe, wo man zwar Interesse am eigenen Geschlecht entwickelt, sich aber noch nicht als das gegenteilige betrachtet.

    Damit will ich nur zeigen: Homosexuelle sind Menschen wie du und ich, bei denen die Natur den biochemischen Haushalt bzw. die Hormone durcheinander gebracht hat. Aber deshalb sind sie dennoch zur Liebe fähig, nur halt beim eigenen Geschlecht.

  193. Blue sagt: März 5, 2013 um 16:14

    Homosexuelle sind Menschen wie du und ich, bei denen die Natur den biochemischen Haushalt bzw. die Hormone durcheinander gebracht hat.

    Nicht die Natur, sondern beim Menschen im Regelfall eine ganz bestimmte (und bekannte) Konstellation der ödipalen Triade, bei der das „Nein“ des Vaters nicht im Namen des Vaters wirklich werden konnte.

    Aber das hatten wir ja schon. Wir drehen uns im Kreis. Lassen wir’s gut sein, damit… Es wird sonst zu ermüdend.

  194. Blue sagt:

    @Joachim Bullinger

    „Nicht die Natur, sondern beim Menschen im Regelfall eine ganz bestimmte (und bekannte) Konstellation der ödipalen Triade, bei der das “Nein” des Vaters nicht im Namen des Vaters wirklich werden konnte.

    Aber das hatten wir ja schon. Wir drehen uns im Kreis. Lassen wir’s gut sein, damit… Es wird sonst zu ermüdend.“

    Ich kann, so weit es meine bisherigen Beobachtungen betrifft und das was ich höre , sagen, dass es sehr unterschiedliche Gründe geben kann. Alles rein auf Erziehung oder Psyche zu schieben ist jedoch albern. Ich kenne genug, die bereits als Kinder sich oftmals eher für Sachen interessierten, die andere ihres Geschlechts nicht machen wollten. z.B. wenn ein Junge mit Barbie-Puppen spielt oder ein Mädchen mit Autos und Actionfiguren rumhantiert. Das sind zwar nur Spielzeuge, aber eventuell erste Anzeichen dafür, wie ein Mensch sich entwickeln wird. Und sowas ist in der Regel in den Genen „vorprogrammiert“. Gerade bei Transsexuellen, auch wenn die nochmal etwas bisschen anders als Homosexuelle sind, wurde bereits nachgewiesen, dass das Gefühl, im falschen Körper zu sein, daher kommt, weil das Gehirn anders strukturiert ist. Und wir wissen, dass es klare Unterschiede gibt zwischen männlichen und weiblichen Gehirnen.

    Entweder wir drehen uns im Kreis, oder wir kommen auf einen gemeinsamen Standpunkt. Aber ersteres wird wohl wahrscheinlicher😉

  195. bohemje sagt:

    …aber der Sinn, dass es Maennlein und Weiblein gibt, ist welcher? und was bewirkt das Bewusstsein dahingehend…?
    Die Natur ist vielfaelltig, aber es gibt nur den einen wahren Geist, und den muss jeder fuer sich suchen oder sich schenken lassen und das kann ein weiter Weg werden, wenn man nur den seinen als richtig und fuer normal haelt.

  196. Bertram sagt:

    kümel:

    sie haben den kern des disputes um die frage der „asozialität“ und der – ebenso von ihnen postulierten – „mitverantwortung“ von kinderlosen an einem demografischen wandel nicht erfaßt.

    zunächst zur ersten these:

    wer kinder großziehe, sei für die allgemeinheit förderlich. da ham wa schomal den ersten inhaltlichen fehler.

    das kinderzüchten an sich ist noch lange kein segen für die gemeinschaft. wenn sich aus dem kind später ein anständiger lieber mensch entwickelt, ist es wohl ein positiver beitrag. aber wenn aus dem kind mal ein richtiger kotzbrocken wird, dann war ´s umsonst. davon hat keiner was.

    das zweite ist:

    sie bezeichnen das bewußte nicht-in-die-welt-spritzen eines kindes als versäumnis, weil dadurch der allgemenheit ein potentieller sproß verlorengeht. aber das ist usinn. wenn ein oder zwei kids nicht geboren werden, daran wird die menschheit schon nicht aussterben. kinder wirds immer geben.
    und einen gewissen rückgang an würfen kann die bevölkerung auch verkraften. schließlich wollen wir hier keine zustände wie in china, wo die milliarden menschen sich bald gegenseitig erdrücken werden weil sie keine luft mehr kriegen.

    mir ist schon ganz schwummerig geworden bei dem gedanken an eine molochstadt wie shanghai oder hongkong, daß sich dort die einwohner verhalten müssen wie ölsardinen in einer engen box, ansonsten platzt bald der ganze laden.

    nee ey…

    da bleib ich doch lieber hier bei unserer schläfrigen opagesellschaft in deutschland und genieße die ruhe und das romantische ambiente eines friedhofs.

  197. Boehme Elisju sagt:

    @Blue…eins noch: auch sehen Sie die Liebe Gottes nicht, aber eins weiss ich, er liebt Sie auch und wartet, dass Sie/Wir SEIN WORT verstehen lernen, danach leben um glueckselig werden zu koennen,…ueberhaupt: ohne SEINE LIEBE gebe es uns gar nicht!

  198. Blue sagt:

    @bohemje: Über Dinge wie Seele und Körper könnte man sich stundenlang streiten. Ich hege ja bei diesem Modell dann die Vermutung, dass der Körper von Homosexuellen eine Fehlfunktion ist. Oder es handelt sich um Seelen, die sich schon vorher liebten, aber nun gezwungen sind, Körper des gleichen Geschlechts zu bewohnen.

    @Boehme Elisju: Ich gehe mal davon aus, dass sie es wirklich so meinen, in dem Falle vielen Dank🙂 Wie gesagt, ich bin Atheist (naja, halber) und sah noch nie etwas von Gott, hasse ihn aber auch nicht. Ich bin sehr selbstbestimmt in meinem Leben und richte mich nicht gerne nach Gebeten oder Riten, sei es im Christentum, Islam Judentum oder sonstigen Religionen. Wenn er mich allerdings mein Leben so leben lässt, wie ich es für richtig halte, dann soll das mein Gebet an ihn sein😉

  199. Dr. Friedel Baumeister sagt:

    @ Bertram:

    Die GRUNDAUSSAGEN der Demografie haben Sie noch nicht erfaßt und in Ihr Weltbild eingeordnet.

    Damit eine vertretbare Altersstruktur erhalten bleibt, muß jede Frau im Durchschnitt (!!!) 2,1 Kinder auf die Welt bringen. In ALLEN europäischen Ländern liegt die Geburtenzahl darunter. In der „brd“ SEHR WEIT darunter, nämlich bei 1,3 bis 1,4. Das ist bloß 67 % der zur Erhaltung der Altersstruktur notwendigen Geburten. Da diese Geburtenlücke seit mehreren Generationen besteht, sind heute seit Jahrzehnten die jungen Erwachsenen nicht mehr da (sie wurden nicht geboren), die Kinder haben könnten.

    In weniger als zwanzig Jahren kommen auf einen Erwerbstätigen etwa 2 Rentner. Sie können davon ablesen, daß IHR RENTENANSPRUCH EINE BILLIGE ILLUSION darstellt:
    Es wird niemanden geben, der Ihre Rente bezahlt. Das Umlagesystem funktioniert nämlich nur dann, wenn eine GESUNDE ALTERSSTRUKTUR erhalten bleibt.

    Sie können also Ihre Horrorvisionen von Megastädten in Europa wegstecken: SCHON HEUTE KÖNNEN DIE GEBIETE DER sog. BRD nicht mehr besiedelt werden. Ihre Vision von einem FRIEDHOF in deutschen Landen ist da schon wirklichkeitsnäher.

    Wenn Sie an den wirklichkeitsnahen Aussagen der Demografie interessiert sind, empfehle ich

    https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/.

    Da sehen Sie, daß die Deutschen kaum noch eine Chance haben, ihr Aussterben bis zum Ende des Jahrhunderts zu vermeiden. Kinder wirds immer geben? Aber keine deutschen Kinder. Vielleicht übernehmen ja Afrikaner, Zigeuner und Türken den Friedhof hier. Aber ob diese Art Bevölkerung hier mehr zustandebringen wird als in den Slums von Rumänien, Ghana, Anatolien?

  200. Dr. Friedel Baumeister sagt:

    DEMOGRAFIE

    http://german.ruvr.ru/2012_12_21/-Keine-Lust-auf-Kinder/

    EVA HERMANN hat der „Stimme Rußlands“ ein Interview gegeben:

    „Deutschland braucht Kinder. Wie sieht die Problematik der Demografie aus?“

    „GEWALTIG!
    Wir werden aussterben, aber das scheint hier niemanden weiter zu stören. Als ich vor einigen Monaten eine TV-Talkshow in Österreich besuchte, lautete das Thema „Politische Korrektheit“. Es saßen hochgebildete intellektuelle Gutmenschen und Kulturexperten in der Runde und eine Frau, aus Afrika stammend. Die Rede kam auf die demografische Misere im deutschsprachigen Raum und ich gab meinem tiefen Bedauern Ausdruck, dass unser Land mittel- und langfristig aussterben wird, da kein politisches Programm dieser fatalen Entwicklung etwas entgegensetzt. Die Dame aus Afrika entgegnete darauf, das mache doch nichts, denn schließlich seien SIE; IHRE KINDER UND LANDSLEUTE JA JETZT ALLE DA. Und sie würden immer mehr, im Gegensatz zu uns.

    Ein alternativer Linker, der ihr zur Seite sprang, warf mir in diesem Zuge verärgert vor, die Migranten zu diskriminieren, wenn ich ihnen nicht einmal zutraute, dass sie UNSER LAND DANN ÜBERNEHMEN und weiterführen könnten.

    Diese Äußerung machte mich sprachlos. Die Diskriminierung dieses linken Intellektuellen gegenüber seinen eigenen deutschsprachigen Landsleuten war so derartig dreist, daß mir wohl vor Schreck die Luft weggeblieben war. Denn aus dessen Sicht scheint es demnach ja keinen großen Geist zu stören, wenn wir hier alle aussterben. Niemand in der Gesprächsrunde hatte diesen Aussagen übrigens etwa noch Aufmerksamkeit geschenkt, die Worte dieses Mannes verliefen wie die Milch im Kaffee. Wir scheinen uns hier wohl tatsächlich bereits damit abgefunden zu haben, den Löffel bald abzugeben.“

    http://german.ruvr.ru/2012_11_26/Exklusivinterview-mit-Eva-Herman-Zwischen-Zensur-Feminismus-Steinzeit-Putin-und-Gott-TEIL-1/

  201. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blue: Gottzweifler

    Sie müßten sich vielleicht erst einmal ganz klar machen, was Sie denn überhaupt MEINEN, wenn Sie „Gott“ sagen. Der Gottesbegriff ist ja in den verschiedenen Religionen vollkommen unterschiedlich definiert.

    Wenn Sie entscheiden wollen, „Ich glaube ihn! Ich glaube ihn nicht!“, dann können Sie das nur dann tun, wenn Sie den Begriff definiert haben.

  202. Blue sagt:

    @Dr. Gunther Kümel: Ich habe tausend Ideen, was Gott sein könnte.

    Ich neige eher zu einer Art Pantheismus, und deshalb habe ich derzeit zwei „Gottesvorstellungen“, auch wenn ich Atheist bin.

    1. Jeder von uns, also jeder Mensch, jedes Tier und alle anderen Formen von Leben, stellt Gott dar. Wir sind ein winziger Aspekt von ihm selbst und alles was getan wird, ob gut oder negativ, ist Gott. Wenn jemand getötet wird, ist dies Gottes Schattenseite oder meinetwegen der „Teufel“. Wenn sich Menschen lieben, dann ist das Gott.

    2. Gott ist einfach etwas, das wir uns nicht vorstellen können. Es ist, sagen wir mal, der „Prozess“, der hinter der Erschaffung des Universums liegt. Wir sind Lebewesen, die in einer beschränkten Welt mit beschränkten Dimensionen leben, aufgrund dessen ist unser Denken auch beschränkt. Gott, oder was es auch immer war, das für das gesamte Universum verantwortlich ist, bleibt etwas unbegreifliches, etwas unvorstellbares.

    Wenn ich allerdings Gott meine, dann meine ich natürlich den christlichen Gott erst mal. Ich bin in einer christlichen Schule aufgewachsen bis zur 10. Klasse und habe sowohl die Geschichten als auch unseren Religionslehrer gemocht. Ich gehörte allerdings zu den wenigen, die nie so richtig glauben konnten. Es waren fantastische, herzerwärmende Geschichten und ebenso warme Zeiten, doch ich konnte davon nicht oder selten eine Verbindung zu einem echten Gott herstellen.

    Aber die Geschichten werde ich immer in Erinnerung behalten wie auch die Lieder.

  203. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Blue: „Gottesvorstellung“

    Sie haben sehr interessante Vorstellungen davon, was „Gott“ sein könnte. Natürlich gibt es viele davon abweichende Vorstellungen, etwa die christliche. In dieser Religion ist „Gott“ identisch mit dem geistigen Prinzip in dieser Welt: Heiliger Geist.

    Wenn Sie allerdings definieren, „Gott“ sei das Unvorstellbare, dann erscheint mir diese Gottesvorstellung unzureichend.

  204. Eveline Kmietzyk sagt:

    Dr. Friedel Baumeister sagt:
    März 6, 2013 um 09:27
    DEMOGRAFIE

    http://german.ruvr.ru/2012_12_21/-Keine-Lust-auf-Kinder/

    EVA HERMANN hat der “Stimme Rußlands” ein Interview gegeben:

    ……“Deutschland braucht Kinder. Wie sieht die Problematik der Demografie aus?”….

    Bis vor kurzem habe ich dieser ganzen Statisterei bewusst keine Beachtung geschenkt, da ich schon oft „Wunderheilungen“ erlebt habe, also gute Dinge sind passiert – jenseits der Statistik.
    Ich habe heute mir mal ein paar ältere Blogs durchgelesen, ne nun gebe ich es auch auf, wir Deutschen sterben aus.

    Afrikaner übernehmen Deutschland?

    Ich weiss, es kann mir egal sein, da wir ja – statistisch – aussterben, obwohl Gott ist auch ein Geometer und es gibt die für uns ins Land gesungene Melodien, die unser Land und uns prägten.

    Aber die Rechenkünste überzeugen mich.

  205. Blue sagt:

    @Dr. Gunther Kümel: Ich denke, jeder muss selbst seinen Weg finden, an Gott zu glauben oder nicht. Aber ich denke ebenso, dass keiner in die Hölle kommt, nur weil er nicht zu Gott betet, so wie es die extremsten Fundamentalisten aller Weltreligionen gerne hätten😉 In Deutschland kenne ich keine oder nur wenig radikale Christen, dafür fallen mir die Salafisten stärker auf (War in deren Foren unterwegs und meine Fragen verursachten stets einen Bann, juhuu).

    Aber zum Thema: Manchmal würde ich einfach sagen: Gott ist alles. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Gut, Böse, lustig, traurig, menschlich, übermenschlich, nichts und alles. Aber dies ist nur eine weitere Theorie. Natürlich klingt „Unvorstellbar“ unzureichend. Aber wie beschreibt man etwas, das gar nicht beschrieben werden kann? Erst vor kurzem hatte ich bei einer der Physiksendungen von Harald Lesch erfahren, dass es die Theorie gibt, es hätte ursprünglich mehr als unsere bekannten 4 Dimensionen gegeben, also Länge, Breite, Höhe und Zeit. So ist auch unser Denken aufgebaut. Welche Dimensionen können wir uns noch vorstellen? Nicht zahlentechnisch, sondern räumlich. Man kriegt Kopfschmerzen.

    Von einem weiß ich allerdings sicher, dass es sie gibt: Engel🙂 Täglich, überall auf der Straße. Daran dachte ich, als ich z.B. im Radio hörte, wie ein Jogger einen Jungen gerettet hat. Nicht, wie man sich klassische Engel vorstellt, mit Flügeln usw. Sondern Menschen mit Engelsherzen. Manchmal sieht man es einfach als seine Pflicht an, manchmal will man sich bloß nicht blamieren bzw. wie die Anderen dumm rumstehen. Aber wichtig ist die Tat.

    Verzeihung, wieder abgeschweift, bin heute etwas melancholisch.

  206. Blue sagt: März 6, 2013 um 19:04
    Verzeihung, wieder abgeschweift, bin heute etwas melancholisch.

    Alles OK🙂 denn

    Blue’s a new soul
    Came to this strange world
    Hoping he could learn a bit ‚bout how to give and take
    But since he came here, felt the joy and the fear
    Finding himself making every possible mistake…

  207. Blue…wo steht denn gleich geschrieben: die Gesunden beduerfen des Arztes nicht….! Was ist aber mit Gesundsein eigentlich gemeint? Auch ich werde darueber erneut nachdenken…und mir dann die Antworten schenken lassen!

  208. Bertram sagt:

    dr friedelgunther baumeisterkümel:

    ach ne, gunther. es ist so einfach und sie machen es kompliziert. schlimmer noch: sie scheinen in ihrer besessenheit von dem eigenen untergang geradezu nach einer bestätigung für die deutschland-aussterbe-these zu lechzen. mit genuß unterstreichen sie, dass das deutsche volk in bälde von der erde abtreten wird, und baden lustvoll-selbstgeißelnd in der gewißheit der bevorstehenden auflösung deutschlands. die darauffolgende ablösung der autochthonen durch ghanesisch-ziganische invasionsheere scheinen sie förmlich herbeizusehnen. nach dem motto: hoffentlich dauerts nicht mehr lange, bis uns die barbaren ausgelöscht haben, wir eingeborenen werden ja eh aussterben, also besser jetzt, als noch drauf zu warten.

    am ende gefällt ihnen das. die kommende apokalypse. wann ist es endlich soweit… ?

    nun eröffnen sie mir vorsorglich, dass ich in ein paar jahren keine rente zu erwarten habe. sie entwerfen ein düsteres bild von meiner zukunft. aber vielleicht kann ich dann in ein luxuriöses 5 sterne altersdomizil gehen, und dort werden mir die ghanesischen pflegerinnen täglich einen schoko-kuss verabreichen, damit unser aller untergang recht süss wird.

  209. Dr. Gunther Kümel sagt:

    WER WILL ES DENN WISSEN ?

    Da wurde erst neulich wieder die Frage nach der Souveränität der Bundesrepublik Deutschland aufgeworfen.

    Es wurde von Geheimverträgen berichtet, aus den 70er Jahren, die den Geheimdiensten der westlichen Siegermächte erlauben, das Post und Fernmeldegeheimnis unseres Grundgesetzes auch heute noch nach Belieben zu brechen. Es wurde davon berichtet, dass mehrere Ministerien, bei denen nachgefragt wurde, inwieweit diese Verträge noch Gültigkeit hätten, gar nicht antworteten, während das möglicherweise zuständige Innenministerium erklärte, die Materie sei zu komplex, um dazu eine abschließende Stellungnahme abzugeben.

    Diese Aussage ist, bei Lichte betrachtet, ein glattes „Ja“. Doch außer bei ein paar Bloggern im Internet fand diese Sendung keine weitere Beachtung. Es ist „uns“ wurschtegal. Es ist uns wurschtegal, dass wir immer noch keinen Friedensvertrag haben, dass die Feindstaaten-Klausel der UN uns immer noch für vogelfrei erklärt, es ist uns wurscht, wer uns wann und warum ausspäht, es ist uns wurscht, ja wir sind stolz darauf, dass uns unsere Identität ebenso abhanden gekommen ist, wie unsere Freiheit.

    Es genügt uns, dass man uns sagt, wir seien frei.

    http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD%20der%20Aktuelle/Paukenschlag%20am%20Donnerstag.html

  210. Kant sagt:

    @ Baumeister: “ In weniger als zwanzig Jahren kommen auf einen Erwerbstätigen etwa 2 Rentner.“

    Wenn man Ihre Denke zugrundelegt, dann muss die Wirtschaft und die allgemeine Wohlfahrt in (z.B. ) Algerien ja nur so brummen: 50% der Einwohner unter 20 Jahren – herrlich Aussichten bei dieser
    vor Gesundheit nur so strotzenden Bevölkerungspyramide !!!!

    Aber der reale Blick auf Algerien zeigt: …. dem ist nicht so, das Land u.v.a. auch, ist in einem desaströsen Zustand.

    Sehr wesentlicher Grund dafür ist, dass der Arbeitsmarkt dort nicht funktioniert – verglichen mit nord-westlichen Ländern.

    Zurück zu Deutschland:
    2012 haben wir 16 Mio Rentner (20 Mio Renten) und 28 Mio sozialversicherungspflichtig Beschäftige. (die prekär Beschäftigten zahlen nicht oder nur ganz wenig ein und sind deshalb vernachlässigbar)
    D.h auf 1,0 (einen) SB kommen 0,57 Rentner.
    Wenn auf 1,O SB 2,o Rentner kämen, hieße das in absoluten
    Zahlen: 16 Mio SB und 32 Mio Renter !

    Wenn Sie eine solche Entwicklung für realistisch halten, bitteschön!

    Die entscheidende Stellschraube für das Sozialsystem ( Rente, Gesundheit…) ist nicht die Zahl der Kinder (s. Algerien u.a.) , sondern vor allem die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze.
    Wird die Zahl der letzteren erhöht, dann haben wir ÜBERHAUPT keine Probleme mit der Finanzierung von Rente/Gesundheit über die Umlageverfahren.
    In der Mainstream-Politik passiert jedoch genau das, was nicht sinnvoll ist – nämlich die Förderung von NICHT-soz.-versich-pflicht-Beschäftigung!

  211. Noch ein juristisches Argument zum Thema:

    Homos verlangen in einer sophistischen Scheinlogik „Gleichstellung“. Sie sind aber schon gleichgestellt und haben die gleichen Rechte wie Heteros auch. Nämlich z.B. einen gegengeschlechtlichen Partner heiraten zu dürfen. Und auch dem Hetero ist es verwehrt, einen gleichgeschelchtlichen Partner zu heiraten, nicht nur dem Homo.

    Außer dem hat schon das GG die Gleichstellung gesichert. Es gilt in gleicher Weise für beide. Homo-Privilegien bedürften also einer GG-Änderung.

    Fazit: Die „Gleichstellung“ ist ein erneuter Angriff auf das GG, das in dem allfälligen Prozeß der Umwertung und Verkehrung der Deutschen Werte von den „Verfassungsrichtern“ hintergangen, ausgehöhlt, in unzulässiger Weise ausgelegt und letztlich außer Kraft gesetzt wird.

    Wie war das gleich noch ‚mal, wenn ein Beck Politiker, äh.. wenn ein Bock zum Gärtner gemacht wird?

  212. Bertram sagt:

    kant: genau mein reden.

    wer glaubt denn, dass es wirklich so sein wird, daß die geburtnrate und das zukünftige verhältnis von arbeitendne und rentnern in einem relavanten zusammenhang sünden ?

    das ist ziemlich abwegig.

  213. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Schnehen

    Demographie ist wirklich nur schwer zu erklären, wie es scheint!

    Eine gesunde Alterspyramide ist nur EINE der NOTWENDIGEN Voraussetzungen für allgemeine Wohlfahrt. Diese EINE ist im Falle Algerien gegeben, andere nicht. Aber wenn die Jahrgänge dünne werden, die im erwerbsfähigen Alter stehen (30-60), dann ist es Essig. Ganz besonders, wenn der Altersquotient ungünstig ist, wenn also den Erwerbstätigen viele Pensionisten gegenüberstehen.

    Entnehmen Sie aus https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/ :

    1950 ging es derBevölkerung der „brd“ dreckig.
    1950 standen 42% der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter 16% Alte gegenüber (41% Junge, Quotient 0,39).

    Dieser Altersquotient steigt, 1990 beträgt er bereits 0,5; 2010 0,65; 2030 kommt ein Alter auf einen E.; 2060 kommt auf einen E. 1,24 Alte, nur noch 0,45 unter-20-Jährige, und die Bevölkerungszahl ist auf 67 Mio gesunken.

    Der Altersquotient verdreifacht sich also zwischen 1950 und 2060. Meinen Sie, daß jeder E. 1,24 Rentner alimentieren kann??. Oder wo setzen Sie die Grenze an, wo auch Ihnen klar ist, daß wenige E. nicht viele Rentner erhalten können, ganz besonders dann, wenn die E. noch Familien mit möglichst vielen Kindern erhalten sollen?

  214. Dr. Gunther Kümel sagt:

    GAUCK it doch ein Christdemokrat, oder nicht?

    Gauck in einer Rede zum Thema „Europa und die Deutschen:

    “Ihr habt mit eurem Einsatz im Zweiten Weltkrieg geholfen, unser Europa zu retten – es ist auch euer Europa.”

    Sicher meinte er ausschließlich die Wehrmacht, und nicht die Truppe, die zum großen Teil aus europäischen Freiwilligen bestand.

  215. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bullinger

    Die ganze Debatte um die armen H. ist eine Scheindebatte. Die Gruppe der H., die in einer festen Beziehung leben, sind eine kleine Minderheit unter ihren Brüdern. Und diejenigen innerhalb dieser Minderheit, die Kinder adoptieren wollten, das sind vielleicht hundert in der ganzen „brd“, vielleicht weniger.

    Und intelligente Menschen reden sich hier die Köpfe heiß, daß doch bloß diese Minder-Minderheit nicht unterdrückt wird. Und währenddessen ist die Mehrheit vom Aussterben bedroht.

  216. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bertram: „Demografie“

    Solange Sie nicht die Grundtatsachen der Demografie ein wenig angeguckt haben, ist Ihre Stellungnahme unfundiert.

    Wie schon so oft, empfehle ich Ihnen die Seite des Statistischen Bundesamts https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/.

    Dort können Sie zugucken, wie im Laufe dr Jahre aus Neugeborenen erwerbsfähige Jahrgänge werden.
    Die Seite hat eine dynamische Funktion, „Start“ drücken.

    Können Sie denn nicht fassen, was passiert, wenn über mehrere Generationen je ZWEI Eltern immer nur (im Durchschnitt) EINS-KOMMA-VIER Nachkommen haben? Es gibt EINE GEBURTENLÜCKE. Die wächst GEOMETRISCH wie ein Bankkonto bei festem Zinssatz. In jedem Jahrgang kommen dann jeweils WENIGER KINDER auf die Welt als im Vorjahr.

    Es gibt weniger Kinder, das heißt, der Nachwuchs für die erwerbsfähigen Jahrgänge fehlt zunehmend. Aus der Alterspyramide wird eine Urne, bzw., eine Vase mit immer dünnerem Stiel.
    Da es früher sehr viel stärkere Jahrgänge gab, die jetzt uns Rentenalter kommen, gibt es (auch wegen wachsender Langlebigkeit) sehr viele Rentner, die von immer weniger Erwerbstätigen erhalten werden sollten. Nach dem Urteil der Experten gibt es KEIN ÖKONOMISCHES MODELL, das ein Überleben von Populationen erlauben würde, die generationenlang mit einer Geburtenrate von 1,4 dahinvegetiert.

  217. Kant sagt:

    @ Kümel: “ Oder wo setzen Sie die Grenze an, wo auch Ihnen klar ist, daß wenige E. nicht viele Rentner erhalten können, ganz besonders dann, wenn die E. noch Familien mit möglichst vielen Kindern erhalten sollen?“

    Mitte des 19. Jhdts haben im Dt. Reich – bin zu faul, die genaue Zahl nachzuschauen – ca. 80 % in der Landwirtschaft gearbeitet.
    Heute sind es keine 2% .
    Damals hätte jeder gesagt, dass das so sein muss ….
    aber es gab einen ungeheuren Zuwachs an Produktivität und deshalb war das möglich.
    Prodduktivität haben wir auch von Ende WK II bis heute …. und
    auch bis 2050 … es KÖMMT ganz entscheidend darauf an, wie dieser Zuwachs an Volksvermögen verteilt wird.
    Schöpfen die ab, die in den letzten 10-20 Jahren immer mehr und mehr und mehr abgeschöpft haben, oder kommt die große Masse des Volkes in den Genuss und damit auch die wachsende Zahl der Rentnerinnen und Rentner ?

  218. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Kant: Hier irrt Kant!

    „Volksvermögen“ ist IMMER nur das, was produziert wird. Gibt es keine (bzw. zu wenige) Menschen, die produzieren, gibt es nichts zu verteilen, egal nach welchem Schlüssel.

  219. bohemje sagt:

    …brauchts ja auch nicht, wer haette denn dann das Produzierte noch noetig?…Aber „Eine…produziert immer“ und das kostenlos! ob’s Menschen gibt oder nicht… =Unsere Mutter Erde, die Natur! und das ist das beste Produkt! Guten Appetit!

  220. Da will Kenan Kolat von der Türkischen Gemeinde natürlich nicht hintanstehen und bläst ins selbe Horn:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/muslime-fuer-volle-gleichstellung-homosexueller-paare_aid_932707.html

    Erst mal kann er sich nicht anmaßen, für alle Türken zu sprechen, ich glaube nicht, dass alle Türken in Deutschland das so sehen.
    Zweitens macht der Focus daraus einfach „Muslime“. Ich warte immer noch auf den Tag, an dem man hier versteht, dass Muslim nicht notwendigerweise gleich Türke ist und umgekehrt.

  221. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Effektive Familienpolitik: SCHWIERIG??

    Sand und Feuer – Jagdflieger im Irak und über Deutschland von Martin Drewes (ISBN 978-3-9811615-6-4)
    (mit einem Vorwort von Bundespräsident Walter Scheel)

    „So kam unser Nachbarssohn eines Tages voller Stolz mit einem Motorrad angefahren: Jawohl, stand in seinem Gesicht geschrieben, das kann ich mir jetzt leisten. Nicht lange darauf saß auf dem Soziussitz ein hübsches Mädchen. Ein weiteres Jahr oder zwei, und die beiden heirateten. Er war Maurer in gesicherter Stellung und jungvermählt: damit erfüllte er die Voraussetzungen für ein staatliches Darlehen zur Familiengründung. Das reichte nicht, um eine Wohnung zu kaufen, aber für den Beginn konnte man sich damit ein gemütliches Eckchen einrichten – Rückzahlung nach fünf Jahren. War nach diesen fünf Jahren ein Kind da, reduzierte sich die Rückzahlung auf 80 Prozent des Darlehensbetrages, bei zwei Kindern waren es 50 Prozent, und ab drei Kindern durfte die Familie das geliehene Geld behalten…“

    Diese Politik wurde in der DDR erfolgreich beibehalten.

    „Spiegel“ (Nr. 6; 04. 02. 2013):
    Vorne am Titel ein leerer und reparaturbedürftiger Kinderwagen in den deutschen Farben. Im Inneren des Heftes verrät dann ein Team von sechs Autoren, warum sich in der Bundesrepublik „demographiepolitisch“ nichts bewegt.
    Der „Spiegel“ teilt mit, dass Angela Merkel vor vier Jahren die Demographie-Politik – also die Tatsache, dass in der „brd“ seit 1945 60 Prozent weniger Kinder geboren werden, als zur Aufrechterhaltung einer ökonomisch vertretbaren Altersstruktur notwendig wären – zur Kanzlersache und zur „absoluten Geheimsache“ (höchste Geheimhaltungsstufe) erklärt hat.

  222. Bertram sagt:

    gunther:

    nun, für die probleme, die sie genannt haben, gibt es verschiedene lösungsansätze.

    a) wir beseitigen einen teil der überschüssigen rentner. dadurch verringert sich in zukunft die zahl derjenigen, die von immer weniger erwerbsfähigen mitfinanziert werden müssen.

    b) wir schaffen die ganze rente gleich ab. dann braucht auch keiner mehr dafür aufzukommen.

    b) wir erlassen ein neues gesetz: jeder gesunde oder nicht gesunde einwohner wird per staatszwang dazu verdonnert, alle zwei jahre mindestens einen balg in die welt zu setzen. bei fehlender weiblicher kooperation wird ihm auf staatskosten eine frau zur seite gestellt – falls er sich weigert, drohen bis zu 10 jahre einsperren in einem camp in neu kölln – mit allen dazu gehörenden alltagsschikanen…

    sie werden sehen, kümel, binnen kurzer zeit wird so die gefahr eines verschwindens der deutschen gebannt sein. es gibt für alles ein gegenmodell.

  223. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bertram

    Ihre Lösungsvorschläge hören sich ein wenig wie Ho!-Ruck!-Methoden an.

    Ob’s funktioniert?

    Vielleicht sollte man zunächst doch auf die bewährten Methoden zurückgreifen, auf die auch die DDR zurückgegriffen hat. Vielleicht fallen Ihnen ja auch noch weitere Methoden zur Familienförderung ein.

    Die Lage ist so schlimm, da kann es helfen, wenn sich alle Gedanken machen, die das Problem durchschauen. Und schlißlich fängt jedes „brainstorming“ auch mit ungewöhnlichen Methoden an.

  224. Dr. Gunther Kümel sagt:

    NRhZ Online-Flyer Nr. 395 vom 27.02.2013

    Mord, Haft und Folter im jüdischen Staat
    Von Evelyn Hecht-Galinski

    „Pünktlich zum Purim Fest, bei dem das „jüdische Volk“ die Tötung von 75.000 Persern vor fast 2400 Jahren feiert, das damit das blutige Buch Esther verherrlicht und damit an die Gewalttaten und die Unterdrückung gegen das palästinensische Volk von heute anknüpft, ein Angriff vom jüdischen Staat, gegen den Iran förmlich in der Luft liegt, überschreitet das israelische Regime die roten Linien immer offener und ungehemmter.“

    „Angesichts seiner Erfahrungen in der DDR bezeichnete er (Gauck) auch Länder, die Kritik unterbinden, als „Unrechtsstaaten“. “

    Wird in der „brd“ eigentlich „Kritik unterbunden“ oder ist bloß das Analysieren eines Spektrums an historischen Thesen pönalisiert?

  225. Bertram sagt:

    „wird in der brd kritik unterbunden-analysieren pönalisiert ?“

    sagen wir: es wird durch gezielte an-den-rand-drängung derart marginalisiert, daß die betreffenden gedanken oder informationen kaum die reale chance haben, an ein größeres publikum zu gelangen.

    so kann man wohl nach einigem suchen berichte über die kommerzialisierung des holocaustes finden. und auch zu den zuständen in israel. man hört und liest wohl auch in weniger auflagenstarken print- und netzmedien (etwa junge freiheit) von den fast unbemerkt durchgewinkten skandalösen gesetzesbrüchen, verfassungsbrüchen, die passieren. von den in wahrheit konstruierten vorwändne, die zu der bombardierung und ruinierung souveräner staaten als begründung erfunden wurden (siehe jugoslawien, irak, bald syrien, vor zwei jahren libyen).

    jedoch diese tatsachen werden von den weitgehend dominierenden mainstream-nachrichten bewusst nur als leicht übersehbare randnotizen oder bestenfalls in unspektakulärer, scheinbar irrelevanter form gebracht. damit die leser und hörer nicht auf den gedanken kommen, daß hier ernste gründe vorliegen, an der rechtsstaatlichkeit „unseres“ systems und der unserer sog. verbündeten zu rütteln.

    nuoviso, infokrieg und wie sie alle heissen mögen ja da sein, die breite masse allerdings kennt sie selbstredend nicht.

    je leiser der widerhall der betreffenden meldungen ist, desto geringer ist die möglichkeit einer empörung und damit eines entscheidenden meinungsumschwungs, der die wahrheitsminister in ihren sesseln wanken lassen könnte.

    indes, ganz abstellen und ignorieren können auch die etablierten melde-organe diese neuigkeiten nicht. daher versucht man auf beschriebene weise, den anschein der dämokratie zu wahren, um so noch ein maß an angebl. meinungsfreiheit und „nicht-zensur“, respektive kritikerlaubnis, zu suggerieren.

    der michel wird´s schon nicht merken. und alles weiter glauben.

  226. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bertram: Kritik und Analyse in der „brd“

    Ein wenig krasser ist es doch.

    Ich kenne einen Fall, da wurde ein gläubiger Christ zu einem Jahr unbedingt verurteilt, nach §130, weil er unverfälscht Zitate aus dem Alten Testament veröffentlicht hatte. Er hatte interpretiert, daß die „Bibel der Hebräer“, das AT, ja wohl archaisch, unchristlich und inhuman sei.

    Ich kenne den Fall, wo ein Dissident wegen des Vertretens einer historischen These zu zwölf Jahren Kerker verurteilt wurde: Ja, in der „brd“, nicht in China! Und ja, er hat selbstverständlich als gescheiter und gebildeter Zeitgenosse auf geistige Waffen vertraut und selbstverständlich nicht Gewalt angewendet.
    Und nein, er wurde NICHT mit dem Nobelpreis für seine Zivilcourage belohnt.

  227. Bertram sagt:

    kümel:

    beide fälle müsste ich mir angucken – können sie die quellen angeben ?

  228. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bertram:

    Vielleicht ist das nicht so gut, wenn wir die Angelegenheit hier diskutieren. Es sind jedoch bekannte Fälle.

    Ich teile Ihnen aber mit, daß jährlich weit über 10.000 Verfahren wegen § 130 durchgeführt werden.
    In der Spitze waren es in einem Jahr über 17.000.

    Vielleicht haben Sie Lust, diese Zahlen aktuell zu recherchieren. Es ist eine wesentliche Information, die der Öffentlichkeit bekanntgemacht werden müßte.

  229. Dr. Gunther Kümel sagt:

    „…verraten? DIE VORZEIGE-DEMOKRATEN!“

    der WEG zur -NWO
    USA ist watching you: In der Wüste von Utah entsteht ein gigantisches Spionagezentrum. WELTWEIT sollen ALLE
    E-Briefe, Telefonate, Google-Suchanfragen, Reiserouten und Buchkäufe, alle Lebensläufe und persönlichen digitalen Daten gesammelt und ausgewertet werden. Für die Daten sorgt das weltumspannende Überwachungsnetz der NSA („Staubsauger im All“).

    Alleine die Server werden auf einer 8’000 Quadratmeter grossen Fläche stehen. Auf weiteren 275’000 Quadratmetern sollen Datenspeicher verankert sein. Die Menge der Informationen, die hier gespeichert werden kann, ist kaum vorstellbar. Denn heute passt ein Terabyte Daten bereits auf einen Fingernagel grossen Chip.

    Ziel des Endausbaus (in zwei bis fünf Jahren) ist die totale Information über jeden beliebigen Erdenbürger! So kann auf einen Knopfdruck hin das vollständige Profil des „Probanden“ erfasst werden.

    Es beinhaltet sämtliche Daten seit der Geburt des Abgefragten bis dato. Sämtliche Schulzeugnisse, sämtliche Benotungen durch Lehrer und später durch Arbeitgeber, sämtliche Reisen seit der Jugend etc. sind erfaßt.

    aus dem kostenpflichtigen „Schweizerbief“, http://www.vertraulicher.li

  230. Bertram sagt:

    tja, natürlich haben wir… k e i n e demokratie.

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