Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

COMPACT-Magazin verdoppelt die Auflage

compact-weißDaher der Gegenwind der politisch-korrekten Zensoren

Die Facebook-Attacke gegen mein Posting zur Schwulen-Adoption war ja nicht das erste Sperrfeuer: Erinnert sei an den Versuch, die Außenwirkung der COMPACT-Souveränitätskonferenz durch Drehverbote zu verhindern…

Doch sie werden uns nicht aufhalten: Trotz der Abschaltung meines Artikels (nicht meines Profils…) auf Facebook,  war die vergangene Woche die Woche mit den höchsten Zugriffsraten auf meinem Blog seit Gründung 2009. Die Wahrheit bahnt sich ihren Weg.

Und: COMPACT-Magazin startet durch: Von der März-Ausgabe (am Kiosk ab 28.2.) werden erstmals 20.000 Exemplare gedruckt, die verbreitete Auflage liegt bei über 16.500 Exemplaren. Beide Zahlen bedeuten eine Steigerung von etwa 100 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat im Vorjahr.

Aber es kann noch besser werden – es muss noch besser werden, wenn wir aus den roten Zahlen herauskommen wollen! Bitte helfen Sie ein bisschen mit… Nur am Kiosk kaufen bringt uns wenig, da sackt der Zwischenhandel das meiste Geld ein. Nur Abos helfen uns RICHTIG weiter…

Viele Leute drückten mir ihre Solidarität nach der Sperrung meines Beitrags auf Facebook aus. Viele fragten: Was kann ich tun? Einige wollten bei Facebook protestieren, einer wollte gleich ’ne Demo anmelden… Die Möglichkeit zur Solidarität… Das ist viel einfacher: Jedes COMPACT-Abo hilft! Jedes COMPACT-Abo sichert meinen und einige andere Arbeitsplätze bei COMPACT – und gibt uns so die finanzielle Unabhängigkeit, im Print und im Internet zu schreiben, was notwendig ist – auch wenn das den politisch Korrekten weh tut! Über COMPACT-Magazin etablieren wir Vertriebs- und Verbreitungswege, die kaum angreifbar sind – da können die Zensoren im Internet kopfstehen.

Deswegen: „Liken“ und „Teilen“ ist gut, COMPACT am Kiosk kaufen ist besser – und am besten und wirksamsten ist die Solidarität durch ein COMPACT-Abo.

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70 Responses

  1. Karl_Murx sagt:

    Bin ja schon Abonnent, Herr Elsässer. Überlege gerade, das Abo auf drei Jahre zu verlängern. Ich empfehle es auch meinen Freunden und Bekannten weiter.

    Auf jeden Fall: Nicht ermutigen und weitermachen! Das wäre eine schlimme Enttäuschung für alle, die in Ihrem „Compact“ einen Lichtblick in der selbstgleichgeschalteten politisch-korrekten Einheitssoße der Mainstreammedien sehen so wie ich.

    Ich denke aber, ich trage hier Eulen nach Athen … :-))

  2. juergenelsaesser sagt:

    Karl_Murx: Danke! Logo machen wir weiter!

  3. saito sagt:

    Die Steigerung der Auflage freut mich sehr.Ich hoffe, dass es weitergeht und werde mal versuchen Abonennten zu werben.

    mit freundlichen Grüßen

  4. Monika H. sagt:

    WOW!!! Das sind ja endlich einmal gute Nachrichten! Herzlichen Glückwunsch!!! Viel Power wünsche ich dem ganzen Team für den weiteren Weg, denn das ist ja erst der Anfang!

  5. Kant sagt:

    … die 20 000 sind toll ! Gratuliere !

    Andererseits : Die korrupt- verkommene BildamMontag, auch Schmiergel genannt, hat laut wiki über 40x soviele Leser (850 000). Für Compact ist also noch viel Luft nach oben –
    aber es gilt die alte Weisheit: Jede Weltreise beginnt mit dem ersten Schritt vor die Haustür und jede Veränderung im Bewusstsein von Menschen mit der Lektüre einer Zeitung wie eben Compact.
    Wünsche weiterhin viel Erfolg beim ‚Bohren dicker Bretter‘ !

  6. 9 11 pirat sagt:

    Ich hoffe Compact verdrengt bald Springer!

  7. meckpomm sagt:

    @ 9 11 pirat
    In Ihrem oben verlinkten Artikel erwähnen Sie die Protestmärsche in Frankreich gegen die Homoehe. Wußten Sie, dass in Paris ca. 1.300.000 Menschen demonstriert haben? Der Staatsfunk sprach glaube ich von nur 300.000 Protestierenden, spielte also die Zahlen gewaltig herunter.

  8. Wahr-Sager sagt:

    Jetzt habe ich doch glatt „Gegenwind der politisch-korrekten ZIONISTEN…“ gelesen. Na, egal, wäre auch nicht falsch.

    Weiter so, eine sehr gute Nachricht!

    „Viele fragten: Was kann ich tun?“

    Wie wärs mit einem PayPal-Button für Spenden? Gerade zu Weihnachten sind viele Leute ziemlich spendenfreudig, die taz lässt sich Artikel (freiwillig) bezahlen – und das mit Erfolg. Wäre das nicht eine gute Idee, Herr Elsässer?

    Ich überlege, ein Abo abzuschließen, bisher habe ich die Magazine immer einzeln gekauft.
    Gibt es vielleicht Vergünstigungen für Schüler/Studenten/Hartz IV-Empfänger? Wie erfolgt die Abrechnung? Jährlich/halbjährlich/nach Bedarf?

  9. und ich lese seit 2009 mit🙂 ICH HABS VOR 15 Jahren schon gesagt🙂 hahahaaaaa

  10. Tut sich Nonkonformes in Europa? Dazu passt dieses Magazin , aber auch solche Entwicklungen wie in Italien oder sehen wir das falsch? http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/02/23/bebbe-grillo-mit-5-sternen-gegen-die-verlogenheit/

  11. 9 11 pirat sagt:

    Hallo meckpomm.
    Wenn ihnen mein Artikel gefallen hat finde ich dies gut,vielleicht habe ich mich in der Wortwahl etwas zu harsch ausgedrückt,doch ich stehe nachwievor dahinter.Doch um ihre Frage zu beantworten ,nein dass es soviele waren wusste ich nicht.Doch ich finde es gut,dass soviele dagegen protestiert haben.

  12. juergenelsaesser sagt:

    Wahr-Sager: Ermäßigung gibts leider nicht, dr Preis ist ja schon tief. Normal erfolgt die Abbuchung für ein Jahr im Voraus. Auf Antrag können Sie aber Ratenzahlung erfragen, das machen wir ausnahmsweise bei Zahlungsschwachen. Bitte schreiben Sie an: verlag@compact-magazin.com

  13. Jakobiner sagt:

    Jürgen Elsäser erinnert mich ein wenig an Lenin in „Was tun?“. Eine revolutionäre Organisation um eine Zeitung aufbauen–hier wurde die revolutionäre Bedeutung der Medien begriffen. Aber reicht eine Zeitung und ein Magazin heute noch aus? Oder braucht man da neben Zeitung/Magazin, Konferenzen, Veranstaltungen nicht doch auch die sozialen Medien? Ist vielleicht dies der exakte Grund, warum man Elsässer von der Verbeitung seiner Ideen, die Gefahr laufen materielle (und vielliecht auch revolutionäre) Masse zu werden, abzuschneiden (Facebook)?

  14. Jakobiner sagt:

    Aber der Unterschied ist wohl: Lenin hatte da klar die Organisation einer Partei im Fokus und die Zeitung als Hilfsmittel. Bei Jürgen Elsässer hat man mehr den Eindruck, dass er COMPACT und die Zeitung aufbauen will, aber eben keine revolutionäre Partei. Sonst hätte es schon längst den Aufruf geggeben die Hankels, Sarrazine, Eva Hermanns, Henkels, Scholl-Latour,etc. in eine Partei zu gruppieren oder zumindestens deren Anhänger. Aber das einzige Parteiangebot war die libertäre „Partei der (Un)vernunft“ mit diesem unsäglichen Glatzkopp. Das wird nix!!!

  15. IronCandy sagt:

    Dem kann ich weitesgehend so zustimmen.

    Was die Linke wirklich braucht ist nen Massenblatt a la Bild um auch den ganz einfachen Menschen für den die Welt klar in gottgegeben und islamzerfressen geteilt ist mal nen stoß in die richtige Richtung zu geben. Momentan seh ich Compact als sinnvolle Ergänzung zu jW und ND.

    Seien wir ehrlich Compact wird bestenfalls ne Art linker Spiegel bzw Zeit werden aber sicher nicht die Massenzeitung dazu stehn schon zu viele kontroverse Themen auf der Agenda.

    Was ich leider festellen musste in bisherigen Blogs der Linken ist dass man den Bildleser offenbar nicht als Zielgruppe sieht und man ne Art Intelligenz-Chauvinismus durchscheinen lässt so nach dem Motto:“Alles hoffnungslose Fälle…“.

    P.S. dem „Glatzkopp“ muss man immerhin zu gute halten dass er einige interessante Aspekte des Geldsystems beleuchtet was unter den meisten Linken völlig unbekannt ist.

    zB geht Wagenknecht in ihrem Buch „Freiheit statt Kapitalismus“ zwar auch kurz auf den Euro-Dollar-Markt ein nicht aber auf die FED.
    (Vielleicht ist der Sachverhalt auch zu ambivalent, denn will Sie viele Leser ansprechen und da stören zu weit außerhalb Deutschlands liegende Fakten auch nur wenn es um deutsche Wirtschaftspolitik geht. Während bei zu konkreten Ausführungen das Puplikum schrumpft.)

  16. juergenelsaesser sagt:

    IronCandy: Mir scheint, Sie lesen COMPACT nicht. Ich achte jedenfalls sehr darauf, dass jeder Bild-Zeitungsleser auch COMPACT verstehen kann. Intelligez-Chauvinismus gbt es in COMPACT nicht – oder ist Ihnen was aufgefallen?

  17. Jakobiner sagt:

    Was ich mich imer wieder frage; Wenn es all diese Widersprüche geben soll und diese Antipolitical-Meinung, warum kommt es dann niemals zur Forderung nach einer Partei???!!!! Wir können auch noch die nächsten Anne Wills . Jauchs alternativ aufmachen, Talkshows, die da vom Truther bis zum Nationalkonservativen alles ansprechen–aber was soll eigentlich der Sinn der ganzen Sache sein? Wenn man keine Partei aufmachen will mit einem Programm,sondern sich ala Piraten als diskussionsfreudige Schwatzbude, die nie zu einem Ergebnis kommen will, was soll dann der reale Mehrwert sein,der die Geselschaft verändern könnte? Ichb bleibe dabei: Solange Elsässer keine Partei fordert, bleint er für mich unglaubwürdig. COMPACT kann ja ein Networking sein, um ein Unterstützernetzwerk herzubekommen, es sollte aber nicht der Alleinzweck sein. Vo daher: Wieviele COMPACT braucht es noch um einen Parteiaufruf zu generieren?

  18. IronCandy sagt:

    Bzgl. des Intelligenz-Chauvinismus: diese Anmerkung war nicht auf ihren Blog oder Compact gerichtet sondern beruht auf Erfahrungen aus diesem mitlerweile dichtgemachten Blog der Linken:

    http://parteidebatte.die-linke.de/

    Dass nen Bildleser Compact verstehen kann will ich auch nicht in Abrede stellen nur bezweifle ich dass es damit schon getan ist.

    Der Punkt bei Bild ist ja gerade wie es die Ärtzte so schön besingen dass es vornehmlich um Angst, Hass, Titen und den Wetterbericht geht…
    Bild ist nen Unterhaltungsblatt… mit Gewinnspielen usw.
    Compact ist sicherlich auch unterhaltsam aber nicht primär.

    Bild muss nur immer nen kleines bisschen Propaganda in jede Ausgabe packen und über die Zeit formt man den Leser wie man will.
    Compact ist zu 100% politisch in allen Beiträgen.

    BILD ist quasi wie Angelina Jolie über Softpropaganda groß und einflussreich geworden.

  19. Jakobiner sagt: Februar 23, 2013 um 22:17

    Ichb bleibe dabei: Solange Elsässer keine Partei fordert, bleint er für mich unglaubwürdig.

    Eine Partei, die etwas ändern könnte, würde sofort verboten, wenn sie nicht anderweitig außer Funktion gesetzt werden könnte, zB. durch den VS. Es ist imho nur klug, diesen Weg jetzt noch nicht zu gehen. Erst muß das Neue Deutsche Bewußtsein seine kritische Masse erreichen und Eigendynamik entfalten. Dann, aber erst dann ist der Zeitpunkt für eine Partei gekommen. Die dann auch wie selbstverständlich emergieren wird.

  20. IronCandy sagt:

    @Jakobiner

    Es doch wohl offensichtlich dass lediglich die Linke als Partei wirklich tragbar ist…

    oder gibts noch andere? Die Piraten sind nutzlos und viele CDU-Anhänger haben sich auch köstlich amüsiert wie quasi vorwiegend in linken Kreisen geraubt wurde.

    Jetzt wissen wir die Piraten werden wie Occupy zu Grunde gehn.

    Nein was wir brauchen ist eine starke Linke die endlich wieder alle Ressourcen zusammen nimmt um ihr Ziel zu erreichen.

    Es ist absurd dass führende Linke Taz lesen und die jW medien wirksam zerfleischen indem Sie sich an politisch-korrektem Neusprech aus der Feder irgendeines CDU-Thinktanks beteiligen.

    Oder die Anfeindungen zwischen jW und ND wo man sich gegenseitig vorwirft zu systemnahe oder zu radikal zu sein und man es seit Jahren nicht schafft nen halbwegs ordentlichen Online-Auftritt(jW) bzw. einen sinnvollen und informativen(ND) zu schaffen(Artikel ohne Quellenangabe mit fehlenden oder fehlgeleiteten Links bzw. allgemeine Angaben: siehe weltnetz.tv was genauso krank ist wie der Verweise der Tagesschau „Quelle: Youtube“ ).

    Was wir brauchen ist eine Gruppe in der Linken die pragmatische und gezielte langfristige Machtpolitik zu Günsten der Linken verfolgt. Eine Art Chavez für Deutschland. Was wir momentan als „Realos“ haben ist nen Witz und Gysi ist eben nicht von dieser Sorte sondern eher der sanfte Onkel der beleidigt und verzweifelt um Aufmerksamkeit kämpft.

  21. Wahr-Sager sagt:

    @IronCandy:

    „Seien wir ehrlich Compact wird bestenfalls ne Art linker Spiegel bzw Zeit werden aber sicher nicht die Massenzeitung dazu stehn schon zu viele kontroverse Themen auf der Agenda.“

    „Bestenfalls“? SPIEGEL und ZEIT sind absolut meinungsbildend! Wenn COMPACT eine echte Konkurrenz zu diesen Blättern wird, ist schon viel gewonnen.

    @Juergen Elsaesser:

    Gut zu wissen, danke.

  22. Gernot sagt:

    Eine Schande, dass die russische Marine offenbar mehr an ihrem Stützpunkt in Syrien interessiert ist, als an dieser tickenden Zeitbombe: Die „Lyubow Orlowa“, ein schrottreifes russisches Kreuzfahrtschiff, treibt seit fast einem Monat im Nordatlantik. Ohne Kapitän, Mannschaft und Warnlichter nähert sie sich nun Europa. Die einzigen Passagiere an Bord sind Ratten. Die französische Umweltschutzorganisation Robin des Bois schlägt Alarm: Das Schiff sei eine „akute Gefahr“. Im Falle einer Kollision oder eines Zerbrechens des Wracks würden große Mengen an Treibstoff, Chemikalien, Asbest und andere giftige Stoffe ins Meer gelangen.

  23. IronCandy sagt:

    „Erst muß das Neue Deutsche Bewußtsein seine kritische Masse erreichen und Eigendynamik entfalten. Dann, aber erst dann ist der Zeitpunkt für eine Partei gekommen. Die dann auch wie selbstverständlich emergieren wird.“

    @Joachim Bullinger

    Diese Annahme ist absurd, es gibt kein kollektives Erwachen.

    Diese von ihnen angesprochene „kritische“ Masse muss sich zunähst irgendwo ansammeln damit Sie „kritisch“ für das System wird… Wenn Sie Uran auf der ganzen Welt verstreuen entsteht auch keine kritische Masse.

    Es gibt diese Leute zugegebener Maßen in den USA. Gerald Celente und co, aber macht euch da nix vor diese Leute haben gerade erst entdeckt was Faschismus heißt und bezeichnen Obama teilweise immernoch als Sozialisten der die kommunistische NWO bringt.

    Dieser Aufstand des Volkes, das Erwachen der Massen ist nur eine absurd romantische Metapher die vornehmlich von Journalisten meinungsbildend instrumentalisiert wird um eigene Ziele durchzusetzen.

    Der Fall der Mauer zB hat auch Kern-Organisationen und „Anführer“ benötigt, da war keine ominöse Schwarmintelligenz zur Stelle und das Individuum vor Ort hatte keinen inneren Trieb zur Freiheit sondern hat lediglich als Teil einer Bewegung agiert.

    D.h. erst die Partei aufbauen und dann auf die Chancen warten bzw. die „Eigendynamik“ nutzen.

    Andernfalls wenn die Eigendynamik ohne Partei entsteht kommen unerfahrene und schwache Versuche wie Occupy zustande die schnell unterwandert und gegen die Wand gefahren werden, weil man sich naiv an SPD und Grüne wendet aus Mangel an Erfahrung.

  24. IronCandy sagt:

    “Bestenfalls”? SPIEGEL und ZEIT sind absolut meinungsbildend! Wenn COMPACT eine echte Konkurrenz zu diesen Blättern wird, ist schon viel gewonnen.

    Ähm füllt dass nicht genau die Definition von „bestenfalls“ aus?

  25. Kundenkredite wäre vielleicht wirklich ein Thema: An alle loyalen Abonnenten: Wir zahlen die Aboprämie für die nächsten 5 Jahre im Vorhinein (Risikokapital). Investment in Medienfreiheit und Wachstum…..Ich wäre dabei und würde auch zugleich auf jegliche Rückforderungsansprüche verzichten, falls Compact es nicht mehr solange gibt (das gilt es eben zu verhindern)!!!! Auf gehts!

  26. IronCandy sagt: Februar 24, 2013 um 00:07

    “Erst muß das Neue Deutsche Bewußtsein seine kritische Masse erreichen und Eigendynamik entfalten. Dann, aber erst dann ist der Zeitpunkt für eine Partei gekommen. Die dann auch wie selbstverständlich emergieren wird.”

    @Joachim Bullinger

    Diese Annahme ist absurd, es gibt kein kollektives Erwachen.

    Für Sie vielleicht nicht.

  27. Ich zitiere ‚mal den Verdeckten Vermittler (2013): Wir sind die Meister des Universums, S. 19:

    „Das System wandelt sich enorm, der Prozess ist am Laufen. Mach dir keine Sorgen darum, wie die Zukunft aussehen kann oder wie die Heilung dieser Dinge aussehen wird. Nutze einfach all deine Fähigkeiten und Möglichkeiten, selbst einen Beitrag zu leisten. Der Rest, das erwähne ich immer wieder, ist reine Zeitverschwendung. Während du dort sitzt und dir die Birne zermatscht, könntest du schon längst an dir arbeiten und eine echte Veränderung sein.“

  28. Eveline Kmietzyk sagt:

    @ Jürgen

    Meinen Glückwunsch zur Verdopplung, ich freue mich für Sie.

    Darf ich mal fragen, warum Sie ihren Blog freigegeben haben?
    Ich meine für die ohne Abo?

    Ich habe mal im Archiv gestöbert und viele viele gute Beiträge gelesen. Ist ja eine große Fundgrube.

    @IronCandy

    …….Der Fall der Mauer zB hat auch Kern-Organisationen und “Anführer” benötigt, da war keine ominöse Schwarmintelligenz zur Stelle und das Individuum vor Ort hatte keinen inneren Trieb zur Freiheit sondern hat l..

    Bloß keine Partei, sondern bestenfalls das Erwachen der Geistigen Führer einer Stadt, eines Dorfes…. sind nötig.

    Es gibt immer Menschen, die die Hausmeisterqualitäten in sich tragen, die die Strasse rauf und runterlaufen, sich verantwortlich für Hinz und Kunz fühlen.

    Eine Partei nutzt solche Menschen nur aus. Da sind sofort Ideologen am Werk, denn die Parteien sind alle „unterwandert“ und kämpfen eh nur gegen einen anderen Teil – aber für ihren Teil.
    Und schon graben Sie wieder – unbewusst – tiefe Spalten und Schluchten ins Bewusstsein.

    Dabei raus kommen dann z.B 3 Euro und 8 cent Stundenlohn für eine Friseuse.

  29. juergenelsaesser sagt:

    Thinktank: So was gibt es schon! Kein 5-Jahres-, aber ein 3-Jahresabo, zahlbar im voraus – als Gegenleistung gibt es die DVD zur Souveränitätskonferenz(Kaufpreis 49,95) umsonst. Einfach mal auf abo.compact-magazin.com schauen. Na, wäre das was für Sie?

  30. Dr. Gunther Kümel sagt:

    COMPACT bekannt machen.

    Jedes Mal, wenn ich zum Arzt, Zahnarzt, Friseur gehe, nehme ich ein altes Exemplar mit und stelle es in den Zeitschriftenständer.

    Man könnte Überschußexemplare gratis mit einem Anschreiben an Ärzte versenden.

    Vielleicht sollte COMPACT gratis an Lesezirkel geliefert werden. So viele gibt es nicht, die Investition könnte lohnend sein.

    Für Leute, die lieber schmökern, anstatt Analysen zu lesen: Wie wärs mit Karikaturen, allerdings sind glungene nicht so leicht zu bekommen.

    Manche ernstzunehmende Zeitschriften haben einige auflockernde Kurzbotschaften, die unter „Kurioses“ zusammengefaßt sind.

    Eine bekannte Zeitung bietet „Förderabos“ an, die ein Stück teurer sind. Dafür gibt es die gleiche Zahl Studentenabos.

    Hat jemand noch Ideen?

  31. Monika H. sagt:

    @IronCandy

    >Der Fall der Mauer zB hat auch Kern-Organisationen und “Anführer” benötigt

    Der Fall der Mauer war eine politische Inszenierung

  32. juergenelsaesser sagt:

    Kümel: Wir sind im Lesezirkel mit etlichen tausend Exemplaren!

  33. Eveline Kmietzyk sagt:

    @ Monika

    Monika H. sagt:
    Februar 24, 2013 um 11:00
    @IronCandy

    >Der Fall der Mauer zB hat auch Kern-Organisationen und “Anführer” benötigt

    Der Fall der Mauer war eine politische Inszenierung

    So wahr.
    Und wir haben es nicht gleich mitbekommen.

    Das Vergewohltätigen. So subtil funktioniert Meinungsmache.
    Das Wachsen und Reifen einer eigenen Meinung war damals – ist – wie heute nicht erwünscht.
    Sie wurde damals sehr schnell abgewürgt mit „Kommt die D- Mark nicht zu uns- dann….“

    Ein paar Wochen roch es aber ziemlich gut nach Freiheit.

    Um dann wieder tief die Leiter runterzufliegen.
    Denn die Sieger kamen ins Land.

  34. IronCandy sagt:

    @Monika H.

    „Der Fall der Mauer war eine politische Inszenierung“

    Dass ist es ja was ich meine: Vertraut nicht blind auf das kollektive, schicksalhaft, revolutionäre, spiruelle whatever Erwachen. Werded tätig!

    Occupy genauso wie Wikileaks/Anonymous haben immer diese morgen kommt der Aufstand Rhetorik drauf aber dass ist ne Illusion sry aber von nix kommt nix auch wenn „V for Vendetta“ nen cooler Film war ihre Erfolge waren letztlich auch mehrheitlich nur Inszenierung.

    Wir brauchen nen Netzwerk und da kann es nicht um ne Konsenssoße gehen!
    Wir können nicht jeden der an einem Punkt mit uns über Kreuz liegt ausbooten.
    Und in wesentlichen Punkten liegt die Linke in unserem Lager Sie hat gegen den Lissabonvertrag gestimmt und steht zudem Euro, NATO usw. kritisch bis ablehnend gegenüber von Angriffskriegen des anglo-amerikanischen Finanzkapitals mal ganz zu schweigen.

    @Eveline Kmietzyk

    „Bloß keine Partei, sondern bestenfalls das Erwachen der Geistigen Führer einer Stadt, eines Dorfes…. sind nötig.“

    Fantastisch dann lassen wir doch gleich den neuen Führer entscheiden was abgeht… wird uns bestimmt allen gut tun. WTF?!

    Der Grund warum wir eine Partei brauchen ist schlicht weil man unsere Forderungen nicht per Bürgerinitiative oder Volksbefragung realisieren kann und weil wir eine zentrale gemeinsame Platform für unsere Bewegung brauchen, die allen Mitgliedern offensteht und nichtnur zB Internetnutzern.

    Diese „wir brauchen keine Partei wir machen dass anders“-Mentalität ist ein Relikt der 68iger und hat bestenfalls zu kulturellen Umbrüchen aber nicht zu machtpolitischen Veränderungen geführt.

    Die wirkliche Aufarbeitung der braunen BRD-Vergangenheit steht immernoch aus, wir sind in der NATO stärker als je zu vor und Atomkraftwerke laufen und Löhne und Sozialleistungen verschwinden sry diese Art der parteilosen Opposition ist wohl offenkundig gescheitert.

  35. Wahr-Sager sagt:

    @IronCandy:

    Naja, in dem Kontext hörte sich „bestenfalls“ so an, als ob nicht viel damit gewonnen wäre, mit dem SPIEGEL oder der ZEIT gleichzuziehen.

  36. Wahr-Sager sagt:

    @IronCandy:

    Wie viele Anläufe zur Gründung einer neuen Partei soll es denn noch geben? Henry Nitzsche gründete 2008 die Partei Arbeit-Familie-Vaterland – als Verein im Sommer 2012 aufgelöst.
    „Die Freiheit“ – im Oktober 2010 gegründet – dümpelt vor sich hin und ist letztendlich wegen dem einseitigen Anti-Islam- und Pro-Israel-Kurs nicht wählbar.

    Wie soll denn Ihrer Ansicht nach die ideale Partei aussehen, die in diesem Staat auch einen größeren Bevölkerungsanteil anspricht?
    Die Meinungs- und Deutungshoheit liegt bei den 68ern und kann nur mit äußerster Disziplin tangiert werden.

  37. Eveline Kmietzyk sagt:

    IronCandy sagt:
    Februar 24, 2013 um 14:31

    …Diese “wir brauchen keine Partei wir machen dass anders”-Mentalität ist ein Relikt der 68iger und hat bestenfalls zu kulturellen Umbrüchen aber nicht zu machtpolitischen Veränderungen geführt…..

    Mit den 68 weiss ich nichts anzufangen, kenne ich nicht.

    Ich spreche von möglichst vielen Geistigen Führern und nicht Verführern.

    Ich war anfangs auch sehr irritiert, in einem politischen Magazin soviel Gott von vorne und hinten zu lesen.
    Spiritualität ist doch ein sehr tiefes Bedürfnis, sie werden nur die alten Schlachtschiffe einsammeln, wenn sie dieses nicht berücksichtigen.

    Machtpolitische Veränderungen gelingen nur, wenn die Menschen in sich bereit sind dazu.
    Sie, wir Menschen selbst sind die Veränderung.
    Ich lasse ich mich nicht bevormunden.

    Regionale Plattformen unbedingt ja aber keine zentralen Plattformen.

    WTF?
    :::::Der Grund warum wir eine Partei brauchen ist schlicht weil man unsere Forderungen nicht per Bürgerinitiative oder Volksbefragung realisieren kann ::::

    Wer sagt das? Was hindert?

    Wir Menschen sind die Veränderung. Nicht schon wieder vorher alle Pflöcke einschlagen.

  38. Eveline Kmietzyk sagt:

    ronCandy sagt:
    Februar 24, 2013 um 14:31

    …..Die wirkliche Aufarbeitung der braunen BRD-Vergangenheit steht immernoch aus, wir sind in der NATO stärker als je zu vor und

    Dann fangen Sie bei sich an. Mehr können Sie nicht tun.

  39. Karl_Murx sagt:

    Dieser Aufstand des Volkes, das Erwachen der Massen ist nur eine absurd romantische Metapher die vornehmlich von Journalisten meinungsbildend instrumentalisiert wird um eigene Ziele durchzusetzen.

    Der Fall der Mauer zB hat auch Kern-Organisationen und “Anführer” benötigt, da war keine ominöse Schwarmintelligenz zur Stelle und das Individuum vor Ort hatte keinen inneren Trieb zur Freiheit sondern hat lediglich als Teil einer Bewegung agiert.

    Ich denke, es braucht beides. Sowohl die zunehmende Unzufriedenheit der Bevölkerung infolge zunehmender Aufklärung über die tatsächliche Lage, in der wir uns befinden als auch über die sich verändernde Wahrnehmung dieser Situation. Solange es die Mainstreammedien noch schaffen, den Leuten diese eigenen negativen Erscheinungen auszureden oder als rein persönliche, vereinzelte Erfahrung umzudeuten, die sie im Alltag unvermeidlich vor Augen haben, solange sind erstere bereit, diese Dinge als unvermeidlich hinzunehmen. Die Erkenntnis aber, daß so etwas weder gottgegeben noch eine Art Naturereignis wie das Wetter ist, sondern von der konkreten Politik unserer eigenen Politiker abhängt, also den Leuten, die wir gewählt haben, bringt zunehmend die Forderung der Leute nach einer entsprechenden Änderung dieser Politik.

    Allerdings zeigen die Erfahrungen bei gesellschaftlichen Umbrüchen der Vergangenheit wie etwa der Wende in der früheren DDR, daß es immer erst einer Art Kondensationskeims in Form eines Partei oder Sammlungsbewegung brauchte, die in der Lage war, den Protest und die Unzufriedenheit der Leute zu bündeln, so daß sie zu einer relevanten politischen Bewegung wurde, die auch von vielen anderen als politische Alternative wahrgenommen wurde. Diese Sammlungsbewegung bestanden in der Tat aus wenigen Leute, allerdings mit konkreten politischen Zielen. Ohne die massenhafte Unzufriedenheit und die offene oder verdeckte Zustimmung einer breiten Mehrheit wären die niemals erfolgreich.

  40. Karl_Murx sagt:

    @IC:

    Die wirkliche Aufarbeitung der braunen BRD-Vergangenheit steht immernoch aus, wir sind in der NATO stärker als je zu vor und Atomkraftwerke laufen

    Tun Sie mir bitte den einen Gefallen und wiederholen Sie nicht ähnlich unserer grünlinken Gesinnungswächtern mantraartig diese vollkommen inhaltsentleerten Parolen einer vergangenen Epoche? Das schmerzt angesichts der sonst durchaus diskussionswürdigen Beiträge von Ihrer Seite.

  41. IronCandy sagt:

    @Karl_Murx
    Hey mir ist es egal ob wir mit Wind, Sonne, Uran oder Hunden heizen nur sollte man konsequent sein und die Grünen haben da voll versagt mit ihrer anti-Atom Nummer.

    Es ist sogar so absurd geworden dass heute der Protest gegen AKWs usw. zum Event geworden sind.

    Statt dass die Atom-Gegner auf die Grünen eindreschen nicht radikal genug zu sein und Verräter wie Fischer und andere RWE-U-Boote zu kicken, nein man bleibt grün und eingebildet und ritualisiert den Protest zum Selbstzweck.

    Wir haben hier wirklich orwellsches Doppeldenk: Auf der einen Seite ist man in der Partei um die Welt zu verbessern auf der anderen ist man frei und parteilich ungebunden und geht gegen Atomkraft auf Demos ums dem System mal so richtig zu zeigen.

    @Eveline Kmietzyk

    Sry da wird sich nix finden… Bin nur nen paar Tage vom Status des Ossis entfernt.

    „Der Grund warum wir eine Partei brauchen ist schlicht weil man unsere Forderungen nicht per Bürgerinitiative oder Volksbefragung realisieren kann“

    Man kann nicht einmal entscheiden und dann ist es für immer gelöst, man braucht Vertreter die im Parlament sitzen und aktuelle Gesetzesvorhaben untersuchen, kritisieren oder unterstützen. Man braucht Leute die „geheime“ Informationen durch Anfragen zugänglich machen und den Geheimdiensten auf die Füße treten.

    Einfach ausgedrückt wir müssen das vorhandene System soweit es geht ersetzen, nur Kritik daran ändert nichts denn wir können keinen wirklichen Druck ausüben. Selbst wenn wir die Mehrheit der Menschen vertreten früher oder später geht jeder Bewegung die Puste aus.

    Deswegen ist es so wichtige eine eigene Partei, eigene Zeitungen und möglichst viele Verbündete ins Boot zuholen schlicht um ein System zu schaffen was das vorhandene ersetzen kann.

    @Wahr-Sager

    „Wie soll denn Ihrer Ansicht nach die ideale Partei aussehen, die in diesem Staat auch einen größeren Bevölkerungsanteil anspricht?
    Die Meinungs- und Deutungshoheit liegt bei den 68ern und kann nur mit äußerster Disziplin tangiert werden.“

    Eigentlich hab ich bereits die Linke erwähnt…

    Die hat nähmlich derartige Anwandlungen nicht auch wenn man freilich nicht sagen kann dass wir hier die Musterlösung haben.

    Was die Linke zereist ist zB der Boykott israelischer Waren und da Gysi offenbar in gewissen Maße „befangen“ scheint haben wir hier keinen Mann an der Spitze der offen und schlagfertig die Unzufriedenheit der Bevölkerung gegen diese pro-zionistische Schleimereien, U-Bootlieferungen und unmenschlichen Verbrechen anprangern kann.

    Aus Sicht eines Ottonormalbürgers scheint die Linke irgendwie ein Teil dieser gekauften pro-Israel-Parteien.

    Besonders deutlich wurde dass nach dem Überfall auf die Gaza-Flottille wo man zwar betroffen war weil einige Linke mit an Bord waren aber man bei der zweiten dann nicht mehr mitgemacht hat und auch wenn es vielleicht andere Gründe gab es entstand der Eindruck dass man hier schlicht vor Israel den Schwanz eingezogen hat statt auf direkten Konfrontationskurs zu gehen damit klar Stellung zu diesem faschistischen Unrechtsstaat zu beziehen.

    P.S. Neugründungen sind schon deshalb absurd weil man von 0 anfangen würde.
    Es ist in etwa so wie in den USA Jill Stein’s Green Party zu wählen, die Chancen noch in diesem Jahrhundert ans Ruder zu kommen sind sehr schlecht.

  42. meckpomm sagt:

    Ich gratuliere zur Verdoppelung der Auflage!

    @Jakobiner 22:17
    Wahlalternative 2013 – einfach mal googeln.

  43. Eveline Kmietzyk sagt:

    @IronCandy sagt:
    Februar 24, 2013 um 20:04

    ….untersuchen, kritisieren oder unterstützen. Man braucht Leute die “geheime” Informationen durch Anfragen zugänglich machen und den Geheimdiensten auf die Füße treten.

    Alles wie gehabt. Man braucht……..Geheimnisse.

  44. Axel Schweiß sagt:

    ich kann nicht verstehen, wie man in den roten zahlen bleibt, obwohl die sich verkaufszahlen verdoppeln. ich dachte, das magazin sei eigenfinanziert.

  45. IronCandy sagt:

    @Eveline Kmietzyk

    Könnten Sie bitte aufhören in Seifenblasen zu sprechen?

    >> Alles wie gehabt. Man braucht……..Geheimnisse. <<
    ?!

    Ich bin generell gegen Geheimdienste, abgesehen vielleicht welche die die Unterwanderung von Militär und Polizei unterbinden aber es gibt Sie und solange dass der Fall ist ist es sinnvoll Abgeordnete zu haben die verhindern dass die Regierung alles unter dem Mantel der Geheimhaltung totschweigt…

    Ich weis nicht wie oft Sie Nachrichten im Internet lesen aber auffällig viele brisante Fälle haben den Zusatz "auf eine kleine Anfrage der Linkspartei hin…" und in allgemeineren linksliberalen Themen dann auch hin und wieder die Grünen.

  46. juergenelsaesser sagt:

    Axel Schweiß: Kapitel, Umsatz und Gewinn/Verlust sind dreierlei. Dass eine Firma am Anfang Verluste schreibt, ist normal. Aber gerade WEIL wir eigenfinanziert sind, dürfen wir nicht ewig rote Zahlen schreiben…

  47. Lillebror sagt:

    ..ist auf jeden Fall der richtige Trend! Wunderbar, daß es ein Medium gibt, in dem ich DAS lesen kann, was mich interessiert! (so richtig am Kiosk, nicht aus -zig Internetquellen zusammengesucht) Wenn ich die Kohle hätte, würde ich euch gern den Kredit geben. So, alternativ, kann ich vielleicht mal ein paar Themen anregen..

    ..und ein paar Leute im Lebensumfeld auf die Zeitschrift stoßen. Ich hab damals über einen A4-Flyer von compact erstmals gehört: Gibts sowas noch? Kann ick gern mal gezielt auslegen, in meiner Mensa/Kantine sind täglich 1200 Leute zu Tisch..

    Ick erinnere mich noch an die Anfangszeiten des Focus (Zugmieze) damals. Hat auch klein angefangen, auch wenn sicherlich mehr (dirty) money drinsteckt(e). Viele wollten einfach nur die Alternative zum „alleingültigen“ Magazin aus HH. Die Situation ist heute ähnlich, wenn man sieht, wie gleichgeschaltet die Medienlandschaft 2013 ist: Es lebe die Alternative compact!

    Vielleicht irgendwann auch im Wochentakt?

  48. juergenelsaesser sagt:

    Lillebror: Gerade machen wir eine große Flyer-Aktion für COMPACT-Spezial zu NSU&Geheimdienst und zur Leipziger Buchmesse. Schreiben Sie mir auf elsasser@compact-magazin.com, wohin wir Ihnen die Flyer schicken sollen!

  49. manu sagt:

    Hey´JE, Flyer-Aktion ist echt gut; kann man die auch auf der Messe mitnehmen, wenn man Sie besucht?
    Geschenke-Abos sind auf jeden Fall immer gut, für Leute, die Compact kennenlernen sollten, Alte Ausgaben in die Wartezimmer, das hab ich mir auch schon überlegt, aber ich kann mich so schwer trennen. Grad jetzt béim Papst-Rücktritt war ich froh, nochmal im Juli-Heft 12 lesen zu können.
    Ich würde auch eine 14-tägige Ausgabe (natürlich zum Doppelten Jahresbeitrag) begrüßen. Themen gibts sicher genug.
    Freue mich sehr über den Erfolg. Hier könnte man mal exponentielles Wachstum gebrauche, ja?

    Beste Grüße.

  50. juergenelsaesser sagt:

    manu: danke! die flyer sind zur Mobilisierung FÜR die Msse bzw. die Veranstaltungen während der Messe…

  51. Karl_Murx sagt:

    @Wahr-Sager
    @juergenelsaesser:

    Wie soll denn Ihrer Ansicht nach die ideale Partei aussehen, die in diesem Staat auch einen größeren Bevölkerungsanteil anspricht?

    Eine Frage, Wahr-Sager und juergenelsaesser: Was würde Ihnen spontan bei der Nennung des Begriffs „Zentrumspartei“ einfallen? Einfach antworten, was Sie damit assoziieren.

  52. Karl_Murx sagt:

    @IC:

    Wir brauchen nen Netzwerk und da kann es nicht um ne Konsenssoße gehen!
    Wir können nicht jeden der an einem Punkt mit uns über Kreuz liegt ausbooten.

    Worin ich Ihnen recht gebe, ist der Umstand, daß wir endlich die chronische Krankheit namens Distanzitis bekämpfen sollten. Wenn sich alle Personen, politischen Gruppierungen und Parteien, die sich außerhalb der etablierten Blockparteien bewegen, permanent voneinander distanzieren, um sich gegen dem zu erwartenden reflexartigen Dauervorwurf des (meist Rechts)Populismus oder gleich -extremismus seitens der politischen Kaste und ihrer Medienhuren zu verwahren, lassen sie sich damit auf diese aufgezwungene Logik ein und setzen sich damit unter permanenten Legitimationszwang gegenüber den Etablierten.

    Wenn aber das Wahlvolk, das i.d.R. politisch viel uninformierter ist als ein Großteil der hier Postenden, mit ansehen muß, wie sich hier Parteien, die auf der einen Seite zwar das fordern, was die Leute sehr wohl unterstützen, sich aber auf der anderen Seite gegenseitig des Rechtsextremismus oder sonstiger -Ismen zeihen, dann wird sich bei diesen unbeteiligten Beobachtern in der Bevölkerung genau dieser Eindruck verfestigen: Daß diese Forderungen wie Rückkehr zur nationalen Souveränität, verstärkte Sicherung der Grenzen, restriktive und kontrollierte Einwanderungspolitik usw. extremistisch, nationalistisch etc pp. und Parteien, die so etwas fordern, darum nicht wählbar sind. Besser kann es für die politisch-mediale Kaste nicht laufen.

    Und in wesentlichen Punkten liegt die Linke in unserem Lager Sie hat gegen den Lissabonvertrag gestimmt und steht zudem Euro, NATO usw. kritisch bis ablehnend gegenüber von Angriffskriegen des anglo-amerikanischen Finanzkapitals mal ganz zu schweigen.

    Haben Sie vergessen, daß die LINKE die Eurorettungsschirme inklusive der Etablierung der EUdSSR genauso unterstützt wie alle anderen Parteien? Bei den Abstimmungen im Bundestag haben die Abgeordneten der LINKEN noch jedesmal das Händchen gehoben, wenn gefragt wurde „Stimmen Sie dafür?“

    Von all den anderen Dingen wie dem „K(r)ampf-gegen-Rechts“ ist da noch gar nicht mal die Rede, den die LINKE eifrig betreibt, weil sich dieser Kampf bestens gegen das gesamte politische Spektrum rechts von der LINKEN (und den Grünen) instrumentalisieren läßt, was die dort angesiedelten Parteien inzwischen gar nicht mehr wahrzunehmen scheinen. Zum anderen bezieht die LINKE ihre Daseinsberechtigung fast nur noch aus diesem KgR, da sie in den letzten Jahren immer mehr an Unterstützung verloren hat, vor allem in Westdeutschland, wo der große marxistische Narrensaum inzwischen andere Spielwiesen sucht als bei der in gewissen anderen Dinge manchmal recht pragmatischen agierenden Ost-LINKEN (nenne sie für mich immer noch PDS). Diesen Pragmatismus scheint sie aber mehr und mehr über Bord zu werfen, sieht man sich die Steuerpläne einer Sarah Wagenknecht an, die alle Einkommen über 500.000 Euro im Jahr wegsteuern will.

  53. juergenelsaesser sagt:

    Karl_Murx: Klingt gestrig, weimarerisch.

  54. Karl_Murx sagt:

    @juergenelsaesser:

    Klingt gestrig, weimarerisch.

    „Weimarerisch“ gefällt mir. Da kommen wir her. Es ist die Welt eines ungeteilten Deutschlands, wo man noch ganz selbstverständlich deutsch war, ungeachtet der eigenen politischen Überzeugungen. Es ist die Zeit eines Kurt Tucholskys wie eines Arnold Bronnen, eines Klaus Mann wie eines Graf Keyserling, eines Carl von Ossietzky wie eines Knut Hamsun. Das war doch die erste Republik in Deutschland, oder? Insofern würde ich das Attribut „gestrig“ akzeptieren.

    Ich sage Ihnen ganz offen: An die historischen Fäden von vor 1933 müssen wir wieder anknüpfen, wollen wir uns selbst als Deutschland erhalten. Die Zentrumspartei Deutschlands, die zwar katholisch geprägt war (was ihr zeitweilig den Kulturkampf des Erzpreußen Bismarck einbrachte, für den das protestantische Bekenntnis ein essentieller Bestandteil des Deutschseins ausmachte), die sich selbst aber immer als (christlich) überkonfessionell verstand, war der Vorläufer des politischen Konservatismus, der nach dem 2. Weltkrieg lange Zeit von CSU und CDU verkörpert wurde. Nach dem „Linksruck“ der ehemals konservativen Parteien, sprich deren Anpassung an den „multikulturellen“ Zeitgeist in Richtung Beliebigkeit und Kulturrelativismus linksgrüner Provenienz, sind die Millionen von Konservativen in Deutschland politisch heimatlos geworden. Die gehen inzwischen gar nicht mehr wählen oder stimmen zu einem geringen Prozentsatz für Gruppierungen wie die Pro-Parteien oder, als es sie noch als relevante Kraft gab, für die Republikaner. Und Gott strafe mich, aber auch ein beträchtlicher Teil der NPD-Wählerschaft dürfte aus versprengten Konservativen und Nationalkonservativen bestehen.

    Eine Partei, die es auf glaubwürdige Weise schafft, diesen Leuten eine politische Heimat zu geben, hätte große Chancen, gewählt zu werden.

  55. Schaut ‚mal nach Italien: Da haben die Grillini-Clowns rund 30% geholt! Und das ist eine reine Protest-Partei.

    Allerdings gibt es dort auch keine Nazi-Keule, obwohl es gleichsam das Mutterland des Faschismus ist.

  56. Y.Jones sagt:

    Iron candy: du gefällst mir und ich stimm dir in vielem zu. Nur bitte was muss noch aufgearbeitet werden bzgl. nazideutschland?? Seit ich 1985 geboren wurde werde ich täglich mindestens 2mal mit hitler und co. seitens mainstream konfrontiert oder besser bombardiert. Wir wissen alle wie böse der Führer war, speziell den juden gegenüber. Was muss noch aufgearbeitet werden??
    Aber die idee mit der linkspopulistischen bildzeitung ist gut, hab ich auch schon paar monate im kopp, quasi als propaganda um die masse in die richtige richtung zu konditionieren. Weg vom falschen, hin zum richtigen sozusagen. Du hast viele vernünftige ideen die sich mit meinen decken.

  57. Eveline Kmietzyk sagt:

    @Eveline Kmietzyk

    Könnten Sie bitte aufhören in Seifenblasen zu sprechen?

    >> Alles wie gehabt. Man braucht……..Geheimnisse. <<
    ?!

    Mein Ansatz ist ein anderer.
    Schlicht und einfach: Ich bin die Veränderung.

    Konkret: Beginnen Sie Ihre Sätze mit einem ICH.

    z.B schrieben Sie :
    IronCandy sagt:
    Februar 24, 2013 um 00:07
    “Erst muß das Neue Deutsche Bewußtsein seine kritische Masse erreichen und Eigendynamik entfalten. Dann, aber erst dann ist der Zeitpunkt für eine Partei gekommen. Die dann auch wie selbstverständlich emergieren wird.”

    Das sind Parolen, setzen Sie überall ein Ich drüber:
    Dann klingt es so:
    …..Hat mein Neues Deutsches Bewusstsein eine kritische Masse erreicht, entwickelt es Eigendynamik. Vielleicht denken ich dann über eine Partei nach?….
    Das ist doch ein ganz anderer Schnack.

    Dann weiss ich was Sie wollen, so sind Sie für mich ein Fädchen im Wind.

    Wer MAN schreibt oder sagt ist schwer verwirrt, so verwirrt wie die "BRD", man ist kein Rechtssubjekt. Man ist nicht konkret,
    und und und.

  58. Eveline Kmietzyk sagt: Februar 26, 2013 um 09:35

    Mein Ansatz ist ein anderer.
    Schlicht und einfach: Ich bin die Veränderung.

    Nur so kann’s gehen. Wenn ich die Veränderung bin und werde, die ich in der Welt sehen will, dann werde ich sie in der Welt sehen.

    Das Ableitungsverhältnis ist asymmetrisch. Es geht von innen nach außen. Im Außen kann ich nichts ändern, nur innen.

  59. chicano sagt:

    gratuliere und hoffe, dass ihr nicht zur kontrollierten oposition gehört (wenigstens nicht bewusst).

    allet jute weiterihn jungs

  60. chicano sagt:

    „Wenn aber das Wahlvolk, das i.d.R. politisch viel uninformierter ist als ein Großteil der hier Postenden, mit ansehen muß, wie sich hier Parteien, die auf der einen Seite zwar das fordern, was die Leute sehr wohl unterstützen, sich aber auf der anderen Seite gegenseitig des Rechtsextremismus oder sonstiger -Ismen zeihen, dann wird sich bei diesen unbeteiligten Beobachtern in der Bevölkerung genau dieser Eindruck verfestigen: Daß diese Forderungen wie Rückkehr zur nationalen Souveränität, verstärkte Sicherung der Grenzen, restriktive und kontrollierte Einwanderungspolitik usw. extremistisch, nationalistisch etc pp. und Parteien, die so etwas fordern, darum nicht wählbar sind. Besser kann es für die politisch-mediale Kaste nicht laufen.“

    und darum wirds auch nichts und darum zweifel ich an dem ernsthaften willen der jenigen, die (scheinbar) viel reissen..

  61. Wahr-Sager sagt:

    @Karl_Murx:

    „Und Gott strafe mich, aber auch ein beträchtlicher Teil der NPD-Wählerschaft dürfte aus versprengten Konservativen und Nationalkonservativen bestehen.“

    Ach was, die in der NPD sind allesamt mordlüsterne Nahtziehs. Schließlich schreiben die Medien das so, und die wissen das ganz genau.

  62. ue sagt:

    @Karl_Murx: Zentrum, gestrig

    Das Stichwort Zentrum trifft meines Erachtens insoweit ins Ziel, als der Schlüssel für die weitere Entwicklung entlang des „Kulturkampfes“ verläuft und die katholische Kirche noch immer nicht entschieden hat, ob das sich Einfügen in den auch finanziell abgesicherten Mainstream (Gender, Homo) oder sichtbarer Widerstand besser sind. Pastoral ist Einfügen besser, aber die Erosion der Grundwerte erreicht mittlerweile selbst die im GG fixierten Essentials. Auch Stadt und Land sind da kein wesentlicher Unterschied mehr. Begriffe wie Kulturkampf, Katholikenphobie oder „Pogromstimmung“ kleben allesamt am Gestern.

    Blicken wir zurück. Das Deutsche Reich hat bei seiner Gründung drei Reichsfeinde definiert: Katholiken, (internationalen) Sozialisten und schließlich Juden. In softwaretechnischer Sprache muss das ein Stack gewesen sein, denn es gilt offensichtlich first in last out. Von den strategischen Zielen sind zwei „Reichfeinde“ eliminiert bzw. so transformiert, dass sie den kulturell protestantisch (deutsches Christentum) geprägten Konsens nicht mehr gefährden bzw. zu wichtigen Stützen des kulturellen Konsens geworden sind. Die Katholiken sind übrig und der kulturelle Umformungsprozess konnte trotz großer Erfolge nach dem II. Vatikanischen Konzil nicht erfolgreich abgeschlossen werden. In der Logik des Gestern müssten nun die alten Ziele mit Gewalt umgesetzt werden und dann wären Zentrum und die alten Begriffe guten Antworten.

    Aber irgendwie ist alles anders. Deutschland ist mit der Wiedervereinigung als Mitte Europas in eine Verantwortungsposition geraten, in der der protestantische Kulturkonsens nicht ausreicht, um die weiteren politischen Prozesse verantwortungsvoll zu steuern, die Interessen des eigenen Landes wahrzunehmen oder auch nur zur Sprache (Deutsch) zu bringen (Gauck-Rede).
    Protestantismus war auf der einen Seite ein individualistischer Entwurf, aber faktisch zuerst der Weg von der Universalkirche in die Staatskirche verbunden mit dem Aufstieg des Bürgertums. Darauf beruht unser Nationalkonsens und genau dieses Konzept erweist sich jetzt als ein enges, zu enges Korsett. Das Identitätsmodell, das uns und Europa zusammenhalten kann, ist Rom, sei es heidnisch-antik oder eben katholisch-christlich gedacht. Auf der einen Seite ist der Katholizismus ganz modern und vorne und auf der anderen Seite hält er an Grundwerten fest, die der hedonistische Mainstream als unerträglich empfindet. Dieses Land hat nur dann eine Zukunft, wenn die von Benedikt XVI theologisch formulierte Brücke (Jesus, Christologie) von den noch glaubenden Protestanten auch genutzt wird. Das können Freikirchler, das können Reformierte sein, selbst die Käßmann könnte mit 2017 was bewegen, während die Lutheraner in ihrem bedingungslosen Ja zur staatlichen Obrigkeit (pardon, Zivilgesellschaft) gefangen sind. Es geht meines Erachtens um die Schnittmenge derer, denen die Zukunft unseres Landes am Herzen liegt und die daran festhalten wollen, dass es nicht verhandelbare kulturelle Essentials gibt. Diese Linie verläuft anders, als es das Stichwort „Zentrum“ zulässt.

  63. Antwort an facebook:

    Zensur gegen Jürgen Elsässer

    Hello facebook editorial,
    I am 3 years in their social network and so far was of the opinion that they tolerate other opinions. but now they have censored a post that has dealt with the issue of adoption by homosexual couples, and marriage and the family are the priority. Jürgen Elsässer has adjusted the rights of the family as the higher of minorities.Ist that a crime? One must therefore equal to censor? What’s wrong with them in the States everything is permitted …. the perverted shit including the right at any time to shoot another .. overboard (whatever happened often enough, recently in Newton, also they have not outraged .) … and now they want to play the moral high ground? I do not laugh loud … but they always do … to show the world where to go, it should had better return on their doorstep. They’d better look that the nuclear weapons to be scrapped, they have stationed around the world. So they have their hands full. We still want to have in Europe and not the Yankee soldiers.
    We hope that the censorship of Jürgen Elsässer was an exception only. Informal term one typical US-American censorship of unpopular opinions If they are able to explain the purely intellectual, they do that, but I think either they have no need or not they are able to do so.
    Best (?) Regards
    Stephan Haube

  64. Karl_Murx sagt:

    @ue:

    Das Stichwort Zentrum trifft meines Erachtens insoweit ins Ziel, als der Schlüssel für die weitere Entwicklung entlang des “Kulturkampfes” verläuft und die katholische Kirche noch immer nicht entschieden hat, ob das sich Einfügen in den auch finanziell abgesicherten Mainstream (Gender, Homo) oder sichtbarer Widerstand besser sind. Pastoral ist Einfügen besser, aber die Erosion der Grundwerte erreicht mittlerweile selbst die im GG fixierten Essentials. Auch Stadt und Land sind da kein wesentlicher Unterschied mehr. Begriffe wie Kulturkampf, Katholikenphobie oder “Pogromstimmung” kleben allesamt am Gestern.

    Auf den Kulturkampf im historischen Sinne habe ich auch weniger abgestellt. Eher schon auf das in den einheimischen MSM verbreitete Bashing der RKK, das darauf zurückzuführen ist, daß die sich eben nicht dem Zeitgeist gebeugt hat und „auf die Bedürfnisse ihrer Gläubigen eingegangen“ ist, sich also nicht säkularisiert und entkirchlicht und damit in eine Art seelische Wellnesclub verwandelt hat, so wie die EKD.

    Vor allem aber ging es mir darum, welche Reaktionen die Nennung des Namens „Zentrumspartei“ auslöst und welche Assoziationen die heutige Bevölkerung damit verknüpft. Gemeint ist immer eine Alternative zu den heutigen sich nicht eimmal konservativ nennenden Parteien CDU und CSU. Die haben nach dem 2. Weltkrieg das politische Erben vor allem der Zentrumspartei angetreten, und lange Zeit ist ihnen die Vertretung dieser Menschen auch gelungen. Inzwischen sind sie nur noch eine Fassade, hinter der sich politische Beliebigkeit und Nachhecheln nach dem Zeitgeist verbergen, der ja auf der linksgrünen Multikultifraktion verortet wird. Infolge der jahrelangen Propaganda unserer selbstgleichgeschalteten Medien, die zu wenigstens 70 % politisch auf dieser Seite zu verorten ist, ist die veröffentlichte Meinung dergestalt beeinflußt, und danach richten sich unsere Politiker. Inzwischen springen die doch über jedes politisch-korrekte Stöckchen, das man ihnen hinhält. Zum Teil, weil sie tatsächlich der Meinung sind, daß das die Moderne verkörpert. Zum anderen sind sie heute in großen Teilen ferngesteuert.

    Blicken wir zurück. Das Deutsche Reich hat bei seiner Gründung drei Reichsfeinde definiert: Katholiken, (internationalen) Sozialisten und schließlich Juden.

    Das letztere bestreite ich. Das ist lediglich eine ahistorische Interpretation der deutschen Geschichte a posteriori. Der Judenhaß und deren Verfolgung bis zu deren gewaltsamer Vertreibung und Vernichtung war primär Hitler zu verdanken. Während der Kulturkampf gegen die „katholischen Reichsfeinde“, der vom Erzpreußen Bismarck begonnen wurde, weil ihm der Einfluß der RKK auf das vom protestantischen Preußen dominierte Deutsche Reich nicht paßt, eine lange historische Geschichte hat und breiten Rückhalt in den protestantisch geprägte Gebieten Deutschland fand, war der Vernichtungskrieg gegen die Juden weder durch einen besonderen deutschen Antisemitismus noch eine tiefverwurzelte Ablehnung der Juden durch die Deutschen bedingt, die stärker als in vergleichbaren europäischen Ländern war. Im Gegenteil war der Antisemitismus in Deutschland tendenziell eher schwächer, da dort schon seit den Zeiten des Alten Fritz einen Prozeß der allmählichen Gleichstellung und Emanzipierung der Juden gegeben hatte. Die Juden hatten sich in großen Teilen assimiliert und sahen sich weniger als Juden in Deutschland, sondern als Deutsche jüdische Glaubens (sofern sie noch nennenswert religiös waren). Die Juden waren in den gehobenen Schichten und in Berufszweigen mit einer hohen sozialen Anerkennung stark vertreten. Viele Juden hatte im 1. Weltkrieg im Heer gekämpft und sahen sich als Teil des Kaiserreichs. Mit anderen Worten: Es gab keinen „Kultur“- oder sonstigen Kampf der Deutschen gegen die Juden.

    Von den strategischen Zielen sind zwei “Reichfeinde” eliminiert bzw. so transformiert, dass sie den kulturell protestantisch (deutsches Christentum) geprägten Konsens nicht mehr gefährden bzw. zu wichtigen Stützen des kulturellen Konsens geworden sind.

    Noch einmal: Das ist eine ahistorische und bewußt geschichtsklitternde Interpretation der deutschen Geschichte. Der Kulturkampf ist damals von Bismarck selbst abgebrochen worden, als er einsah, daß man eine lebendige und im Volks verwurzelte Bewegung wie den Katholizismus bzw. deren politische Vertretung, die Zentrumspartei, durch politische Repression nicht beseitigen kann. Außerdem sah er ein, daß die Katholiken durchaus dem Deutsche Reich loyal gegenüber eingestellt waren. Den Kampf gegen die Sozialdemokratie hat er dann viel länger betrieben und ihn auch um die „Zuckerbrot-und-Peitsche“-Politik ergänzt. Die Sozialdemokratie ist dann allerdings auch in den politischen Mainstream des Kaiserreichs eingeschwenkt, allerdings erst nach Bismarcks Zeiten. Die Vertreibungs- und Vernichtungspolitik gegen die Juden war ein Werk Hitler und der NSDAP.

    Die Katholiken sind übrig und der kulturelle Umformungsprozess konnte trotz großer Erfolge nach dem II. Vatikanischen Konzil nicht erfolgreich abgeschlossen werden. In der Logik des Gestern müssten nun die alten Ziele mit Gewalt umgesetzt werden und dann wären Zentrum und die alten Begriffe guten Antworten.

    Das Zentrum war zwar katholisch geprägt, hat sich aber durchaus als überkonfessionell verstanden. Heute wäre es eine Alternative zu den nach „links“ gewanderten Parteien CDU und CSU, die inzwischen über jedes politisch-korrekte Stöckchen springen und die weder christlich noch demokratisch im Sinne der Vertretung der Interessen des Volkes sind.

    Aber irgendwie ist alles anders. Deutschland ist mit der Wiedervereinigung als Mitte Europas in eine Verantwortungsposition geraten, in der der protestantische Kulturkonsens nicht ausreicht, um die weiteren politischen Prozesse verantwortungsvoll zu steuern, die Interessen des eigenen Landes wahrzunehmen oder auch nur zur Sprache (Deutsch) zu bringen (Gauck-Rede).

    Dieser Begriff „protestantischer Kulturkonsens“ ist inzwischen ein Teil der Historie, es sei denn, man versteht darunter den Begriff der Säkularisierung und Abrücken von den eigenen christlichen und spirituellen Wurzeln. Wo sind denn die EKD heute noch wirklich Kirche?

    Protestantismus war auf der einen Seite ein individualistischer Entwurf, aber faktisch zuerst der Weg von der Universalkirche in die Staatskirche verbunden mit dem Aufstieg des Bürgertums.

    „War“ scheint mir hier der richtige Ausdruck. Die protestantischen Kirche sind in ihrer christlichen Substanz und ihrer geistigen Wurzeln heute im Grund genauso entkernt und erodiert, wie die hiesigen Parteien in bezug auf deren Funktion als Vertretung der Interessen der deutschen Bevölkerung.

    Darauf beruht unser Nationalkonsens und genau dieses Konzept erweist sich jetzt als ein enges, zu enges Korsett.

    Deutschland mit seinem protestantisch/katholischen Dualismus hatte meiner Meinung ein anderes nationales Korsett, das eher auf der gemeinsamen Kultur und Sprache sowie dem Gefühl beruhte, als europäische Mittelmacht von mehreren Seite einer Bedrohung ausgesetzt zu sein, sowohl von Westen als auch von Osten. Bismarck hatte es in seinen letzten Jahren nur mit Mühe und unter immer schwierigen Bedingungen geschafft, eine Einigung der Gegner Deutschlands zu vermeiden, als das, was er „Cauchemar de coalitons“, konkret die Einigung Frankreichs mit Rußlands gegen das Deutschland, nannte, und damit den Zweifrontenkrieg vermieden, den Deutschland dann im 1. Weltkrieg zu führen hatte.

    Das Identitätsmodell, das uns und Europa zusammenhalten kann, ist Rom, sei es heidnisch-antik oder eben katholisch-christlich gedacht. Auf der einen Seite ist der Katholizismus ganz modern und vorne und auf der anderen Seite hält er an Grundwerten fest, die der hedonistische Mainstream als unerträglich empfindet. Dieses Land hat nur dann eine Zukunft, wenn die von Benedikt XVI theologisch formulierte Brücke (Jesus, Christologie) von den noch glaubenden Protestanten auch genutzt wird. Das können Freikirchler, das können Reformierte sein, selbst die Käßmann könnte mit 2017 was bewegen, während die Lutheraner in ihrem bedingungslosen Ja zur staatlichen Obrigkeit (pardon, Zivilgesellschaft) gefangen sind. Es geht meines Erachtens um die Schnittmenge derer, denen die Zukunft unseres Landes am Herzen liegt und die daran festhalten wollen, dass es nicht verhandelbare kulturelle Essentials gibt. Diese Linie verläuft anders, als es das Stichwort “Zentrum” zulässt.

    Aus dem, was ich geschrieben hatte, können Sie ja herauslesen, daß ich in diesem Punkt zustimme. Der Begriff „Zentrum“ oder eine entsprechende Partei (es gibt die Zentrumspartei meines Wissens noch, wenn sie auch nach dem 2. Weltkrieg immer nur eine Splitterpartei war) könnte heute nicht etwa als der politischer Arm des Katholizismus (der er damals im wesentlichen war) stehen, sondern als Ausdruck für die Rückbesinnung auf eigene kulturelle Traditionen und Werte, die christlich geprägt sind. Wir haben im Moment, daß es zwar Millionen von Konservative in Deutschland, aber keine entsprechende konservative Partei im Lande gibt. Die sind auf der Suche nach einer politischen Heimat.

  65. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Karl Murx

    Zu Recht betreiten Sie, daß es 1870 nenneswerte Vorbehalte gegen „Juden“ gegeben habe. Im Zweiten Reich waren „Juden“ angesehen, großbürgerlich, waren auch Intellektuelle.

  66. Stepher sagt:

    Jürgen Elsässer auch ich stehe zu deinem Compakt und beziehe es fest am Kiosk (ich schließe aus Prinzip keine Verträge mehr, seit ich als kleiner Bauunternehmer durch den Ph. Holzmann- Betrug pleite ging) Das wäre übrigens auch eine Recheche wert, denn ein Bauleiter verriet mir damals, daß da die Mafia Geld wusch. Doch sei’s drum. Was wir brauchen ist eine deutsche Mitte- Rechts- Bewegung, die alle patriotischen Kräfte unter einem Dach vereint. Wir haben nicht mehr viel Zeit, denn die wahren faschistisch – kommunistischen Moral -Zerstörer sind fast am Ziel und haben im Gutmenschen Gauck ein opiates Sprachrohr zur Einlullung der letzten frei denkenden Menschen in unserem Deutschland ausgespuckt. Man denke nur an die Wählerschaft dieses „BuPrä“. Da war nicht ein anständiger Steuerzahler, sprich Handwerker oder Landwirt dabei. Nur eine Trallala- Truppe mit der unvermeidlichen Abtreibungs Befürworterin Schwarzer. Gauck ist „Protestant“ und in dessen Kirche geht es zu wie in der Villa Kunterbunt. Die heutige Synoden -Chefin war 1999 Bundesgeschäftsführerin der „Grünen“ als die Rot/Grüne Bande die BW erstmals zum Töten ins Ausland schickte. Was ich sagen will:
    Einigkeit macht stark, denkt drüber nach!!!

  67. Stepher sagt:

    Um zu verdeutlichen wie ernst die Lage ist, will ich hier noch einige Links zum anregen geben.
    Eine kleine erinnerung an 2009. Damals tauchte erstmals in der Schweiz eine CD deutscher Steuersünder auf. Es begann eine unglaubliche Hetz- Tirade gegven die Schweiz. Bis ein schweizer Abgeordneter es laut aussprach. Auf der CD befinden sich auch die Namen von bekannten deutschen Politikern, Journalisten, „Sportlern“ und anderen Nichtsnutzen. Schlagartig hörten über Nacht das Geifern gegen die Schweiz auf und es begann eine Hetzkampagne über Päderasten in meiner katholischen Kirche. Unter Benedikt wurde das aufgearbeitet doch wer klärt das?
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/01/22/bruessel-wird-muslimisch-juden-verlassen-die-stadt/

    http://demokratischrechts.wordpress.com/2008/06/23/kindersex-ist-menschenrecht-volker-beck-grune/

    http://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/normalisierung-allianzen-lobby/

    http://koptisch.wordpress.com/2012/04/06/wie-die-68er-die-ekd-ubernommen-haben-2/

  68. Dr. Friedel Baumeister sagt:

    VERÖFFENTLICHTE MEINUNG:

    Der „brd“-Zeitungsleser ist allmählich angeekelt von der Uniformität der Hofberichterstattung der Einheitsmedien.
    Daraus erklärt sich der große Erfolg von COMPACT. Eine Umsatzverdopplung in kurzer Zeit während andere Medien krebsen, das spricht für sich.

    Aber wie funktioniert das denn eigentlich, Einheitsmedien zu schaffen?

    Uwe Krüger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, zieht den Schluß: Vier leitende Journalisten „der SZ, FAZ, der „WELT“ und der ZEIT seien „stark in US- und Nato-affinen Strukturen eingebunden“. Sie stünden an strategischer Stelle der Medienlandschaft.

    Etwa hätten diese „Vier“ gemeinsaman die Kritiker der Münchner Sicherheitskonferenz, einer NATO-Werbeveranstaltung, „entweder verschwiegen, marginalisiert oder delegitimiert“. Krüger weiter: „der Außenpolitik-Chef der Süddeutschen Zeitung, Stefan Kornelius, laufe ständig Ischinger über den Weg, dem Lobbyisten der Allianz, die auch die Münchner Sicherheitskonferenz veranstaltet.“

    Die bundesdeutsche Systempresse fungiert als unkritischer Teil der vorgegebenen politischen Meinung während systemalternativer Journalismus in der BRD hingegen weiter diskreditiert und kriminalisiert wird.

    http://morbusignorantia.wordpress.com/2013/03/05/brd-journallie-teil-des-systems/

  69. Dr. Gunther Kümel sagt:

    FOLTER

    APA0653 5 AA 0131 Mi, 06.Mär 2013

    Guardian: „USA leiteten Foltergefängnisse für irakische Polizei“

    Bagdad/Washington (APA/dpa) –
    Hochrangige Kriegsveteranen aus den USA sollen laut einem Bericht der britischen Zeitung „Guardian“ geheime Foltergefängnisse im Irak aufgebaut und geleitet haben. Zwei Leiter, James Steele und James Coffman, hätten direkt Bericht an Verteidigungsminister Donald Rumsfeld beziehungsweise US-General David Petraeus erstattet, zitierte das Blatt Zeugen. Beide sollen für die USA bereits in den „schmutzige Kriege“ genannten Einsätzen in Mittelamerika während der 1980-er Jahre gefoltert haben, berichtete die Zeitung am Mittwoch online.

    Die Polizeigefängnisse im Irak galten als Ort schlimmster Folter während der US-Besatzung von 2003 bis 2011. US-Medien griffen die gemeinsam mit der BBC veröffentlichten Recherchen zunächst nicht auf. Das Pentagon war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

    APA0653 2013-03-06/21:11

    062111 Mär 13

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Februar 2013
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