Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Papstrücktritt: Die katholische Kirche wird gebraucht!

2449373Don Camillo und Peppone müssen zusammenhalten. Von Jürgen Elsässer

Heute auf COMPACT-Online: Die luziferische Drohung im Vatikan

Nach dem Rücktritt von Benedikt XVI. treten die ungefragten Ratgeber auf den Plan: Die Kirche soll endlich einen schwarzen Papst wählen, möglichst eine Frau, möglichst keinen Alten mehr. Auf der Wunschliste steht die Abschaffung von Zölibat, von Abtreibungs- und Pillenverbot, Dogmen wie Jungfrauengeburt usw. Der Kern dieser Ratschläge ist: Die Katholische Kirche soll sich verluegnen und am liebsten gleich ganz abschaffen. Mein Kommentar: Das wäre das größte Geschenk für die Herren der Neuen Weltordnung! Die katholische Kirche ist, wie übrigens auch Lafontaine vor kurzem sagte, allein schon deswegen unterstützenswert, weil sie der institutionelle Kern einer familienbasierten (!) Werteordnung und der spirituelle Kern eines Westeuropas ist, die beide ohne diese „feste Burg“  von einer globalistischen Geldordnung und einem antifamiliären Gender-Mainstreaming überspült würden.

Siehe dazu auch mein Editorial in der allerersten Ausgabe von COMPACT-Magazin (Dezember 2010) zu „Don Camillo und Peppone“ – quasi programmatisch:

Die Versuchung COMPACT

Von Jürgen Elsässer

„Manch einer, der vor der Versuchung flieht, hofft doch heimlich, dass sie ihn einholt“, schreibt Giovanni Guareschi, der Autor von Don Camillo und Peppone. Das könnte das Motto dieser Zeitschrift sein. Sie will ihre Leser in Versuchung führen und weiß, dass viele gerade in diesem Land darauf warten. Die Macht der Tugendwächter wankt.

Mit Sarrazin haben wir die süßeste Versuchung für die alternde BRD ins Zentrum dieses Heftes gestellt. Was von den Hohepriestern der veröffentlichten Meinung verboten wird, macht offensichtlich viele scharf. Dabei wollen wir die Schrift, die er an die Wand geschrieben hat, nur als Anstoß nehmen, nicht als neues Dogma. Die Zeit der Dogmen ist nämlich prinzipiell vorbei. Es geht um die Lust an der Debatte, am Pro und Contra.

Ganz generell muss die Verführung wechselseitig sein. Der Linke muss anfangen, mit dem Rechten zu diskutieren. Der Konservative soll die Argumente des Sozialdemokraten – auch Sarrazin ist einer! – schätzen lernen. „Von der Lust, katholisch zu sein“ schreibt der Papst-Biograph Martin Lohmann in dieser Ausgabe – das soll notorische Atheisten herausfordern. Der badische Muslim Andreas Rieger rühmt die deutsche Klassik in Weimar – das mag die geschichtsvergessenen Guido Knopp-Jünger provozieren.

Wichtig ist nur: Die Tabus müssen fallen. Sonst stirbt dieses Land an intellektueller Austrocknung. Also schreiben wir über die Sehnsucht nach (und das Leiden an) Deutschland. Über die Suche nach Gott. Über Ehe und Familie als Inseln in den Feuchtgebieten des kalten Mammon. Wer Facebook zum Opium des Volkes und Google zum Kompass einer offenen Gesellschaft machen will, wird daran freilich keinen Spaß haben. Pech gehabt. Es gibt kein richtiges Leben im virtuellen.

Als Chefredakteur will ich nicht verhehlen, dass mein Herz immer noch links schlägt. Dass ich mir mit dieser Zeitschrift bei meinen Genossen wenig Freunde machen werde, nehme ich allerdings nicht nur in Kauf – das ist regelrecht beabsichtigt. Denn die Achtundsechziger sind längst nicht nur Teil des Systems geworden – sie bilden mittlerweile seine Avantgarde. So war etwa die Umerziehung von Männern und Frauen zu androgynen Androiden, die sich am Ende so ähnlich sehen wie Renate Künast und Fritz Kuhn, von Anfang an ihr Projekt. Durchgesetzt hat sich dieses Gender Mainstreaming, weil  auch Staat und Großkapital die Abschaffung der teuren Familie wünschen. Die aus allen Bindungen gelöste Konsummonade ist der ideale Sklave der Schönen Neuen Welt.

Zurück zu Don Camillo und Peppone: Die Filme aus den fünfziger Jahren zeigen, dass konservative Christen und orthodoxe Marxisten mehr gemeinsam haben, als sich die heutige Latte Macchiato-Linke vorstellen kann. In einer Folge lässt sich der Bürgermeister durch sein kommunistisches Parteibuch nicht davon abhalten, sein Neugeborenes zu Don Camillo in die Kirche zu bringen – zur Taufe. Allerdings besteht er drauf, dass das Söhnchen Lenin heißen müsse. Der Priester ist empört, die beiden prügeln sich im Glockenturm. Danach einigt man sich: Peppone will auf „Lenin“ verzichten und bietet großzügig „Camillo“ an. Nach Zwiesprache mit dem Jesus am Kreuz  schlägt Don Camillo listig vor, „Lenin“ immerhin hinzuzufügen – neben seinem Namen verblasse der andere ohnedies.

Der Streit war ebenso leidenschaftlich wie die Versöhnung herzlich. Die beiden wussten bei aller Unterschiedlichkeit um die gemeinsame Verantwortung, die sie für ihr Dorf trugen. Katholik und Kommunist hatten als Partisanen für die Freiheit ihres Landes gekämpft – das hatte sie jenseits der Ideologien zusammengebracht.

Bedrohung und Besatzer sind heute andere als damals, die Herausforderung bleibt dieselbe. COMPACT soll deshalb eine Zeitschrift sein, in der sich Don Camillo und Peppone gleichermaßen zu Hause fühlen.

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340 Responses

  1. Blue sagt:

    Also ganz ehrlich: Mich würde es nicht stören, falls eine Frau oder ein schwarzer Papst wird. Hauptsache es ist jemand mit tiefem Glauben.

    Wenn eine Botschaft um die Welt gehen soll, muss diese in erster Linie sich an die Kardinäle richten. Nur diese wählen den Papst und werden gute Gründe für ihre jeweilige Wahl vorzuweisen haben.

  2. me. sagt:

    Das Bodenpersonal der katholischen Kirche, siehe Vatikanisches Dokument, anerkennt uns Protestanten nicht „als Kirche im eigentlichen Sinn“. Also warum sollt ich mir einen Kopf um den Papst machen? Das Dokument entstand 2007. Da war er schon Papst.
    Mir ist nicht ganz klar was Elsässer für eine Kirche will. Klingt eher nach Trachtenverein. Der Artikel ist nicht Fisch und nicht Fleisch.

    Klar, Familienpolitik. OK. Wars das? Aber wie wichtig ist das in Bezug auf die globale Verantwortung oder sagen wir Wirkmacht, die die katholiche Kirche im eigentlichen Sinn hat, haben sollte, einnehmen sollte?
    Und wenn es Punkte die über diesen hinausgehen, warum werden die in dem Artikel nicht formuliert?

    Die Kirche soll die wichtigste Aufgabe vornean stellen.
    Die wichstigste Aufgabe ist dafür zu sorgen das nicht alle 5 Sekunden ein Mensch an Hunger stirbt. 56 000 Menschen täglich. Eine von uns sieben Milliarden ist wegen dem Hunger krank, behindert oder verkrüppelt!!

  3. Monika H. sagt:

    Jesus zu Don Camillo

    „Vielleicht begreifst Du endlich, dass man bei mir keine Politik treiben soll.“

  4. me. sagt: Februar 13, 2013 um 14:05

    Mir ist nicht ganz klar was Elsässer für eine Kirche will. Klingt eher nach Trachtenverein.

    Vielleicht nen Heimatverein? Dazu müßten das aber genügend Deutsche in der BRD auch wollen. Und daran dürfte es dann wohl scheitern, leider.

    Heimat wird nur noch akzeptiert, wenn man sie mit „y“ schreibt und auf MiHigrus bezieht. Bio-Deutsche haben wohl keine Heimat mehr zu haben. Das Recht darauf verwirkt und verloren. Ihr wißt schon, weshalb.

  5. Eveline Kmietzyk sagt:

    @ J. Bullinger
    – MiHigrus bezieht. Bio-Deutsche haben wohl keine Heimat mehr zu haben. Das Recht darauf verwirkt und verloren. Ihr wißt schon, weshalb.-

    Dieses Recht kann uns niemand nehmen. Nicht einmal wir uns selbst.

    Aber es ist eine Entscheidung auf Leben und Tod.
    Wir müssen endlich Wollen – Wissen, zu welchem Bund wir hingehören.
    Und dieses auch klar und deutlich artikulieren. Vor der Wahl.
    Wessen Herz dann mehr rechts oder links schlägt – …..egal.
    Für mich war sehr hilfreich und Informativ: Das Amt für Menschenrechte.
    Zumal gerade Ostdeutsche mit Kirche nichts, aber auch nicht am Hut haben.

  6. rubo sagt:

    Gut der Hinweis des Hausmeisters auf die erste Compact-Ausgabe, darin sieht man seine Gabe und Voraussicht.
    Ich habe passend zu dem Camillo-Vergleich ein Erlebnis von vor 30 Jahren in der Sowjetunion, konkreter in der Grusinischen Sowjetrepublik, heute Georgien. Mein dortiger Bekannter, erzählte mir von der ungeschriebenen Praktika, wie man dort mit dem sowjetischen Atheismus umging, um trotzdem die religiösen Traditionen nicht untergehen zu lassen. Der dortige KPdSU-Kreissekretär ließ sein Neugeborenes auch, aber heimlich taufen und jeder wußte es.

  7. ue sagt:

    @Don Camillo und Peppone

    Das Bild steht für einen anderen Blickwinkel: Berlinguer und Aldo Moro, und seine Ermordung („mein Blut komme über euch“). Oder auch: Bis zum März 1933 können wir in Deutschland noch Analysen der KPD und des Zentrums nebeneinander legen. Das Wahlverhalten bis zur Märzwahl ist eindeutig: die NSDAP ist die Partei des protestantisch ländlichen Raumes und in Gebieten mit hoher Arbeitslosigkeit schneidet die NSDAP leicht unterdurchschnittlich ab. In katholischen Regionen wird Zentrum, und wenn radikal, KPD gewählt.
    Also, gibt es eine politische Veränderung in diesem Land, wenn Don Camillo und Peppone wieder zusammenarbeiten? In den letzten Monaten haben wir im Netz verschiedene Seiten sehen können, die nahelegen, dass es viele Übereinstimmungen gibt, was die Auseinandersetzung mit der neuen Säkularreligion betrifft. Christen, wehrt euch, ist das richtige Stichwort. Don Camillo steht nicht nur für Katholiken, sondern auch für jene Protestanten, denen die Zerstörung der kulturellen Grundlagen unseres Landes zu Herzen geht, und jenen anderen, denen die Zerstörung nicht weit und schnell genug voranschreitet.
    Am Anfang der Germanen-Mission steht Bonifatius, der die Axt an eine Öko-Eiche legt. Das ist doch schon mal eine Richtung.

  8. Ratko Mladicevic sagt:

    Vielen Dank, Jürgen Elsässer: Knutsch!;)

    CCCC

  9. „Auf der Wunschliste steht die Abschaffung von Zölibat, von Abtreibungs- und Pillenverbot, Dogmen wie Jungfrauengeburt usw. Der Kern dieser Ratschläge ist: Die Katholische Kirche soll sich verluegnen und am liebsten gleich ganz abschaffen. Mein Kommentar: Das wäre das größte Geschenk für die Herren der Neuen Weltordnung!“

    Herr Elsässer, kleiner Rat von mir: bevor Sie so undifferenziert schreiben, beschäftigen Sie sich erst einmal mit den Tatsachen. Der Zölibat hat nämlich die Kirche unter anderem in die Problemsituation geführt, in der sie sich heute befindet. Aber da Sie mit Lohmann, Sarazin (und gleichzeitig mit Ahmadinedschad) zusammenarbeiten, ist für mich natürlich vieles klar. Rechts und links sind sich übrigens in Ihrem schädlichen Charakter gleich. Die rechte und linke Hand gehören demselben Ungeheuer.

    Man kann verschiedener Meinung sein, aber man muss auch verantwortungsbewusst arbeiten. Und diesen Eindruck habe ich bei Ihnen ehrlich gesagt im Moment nicht. Ihre frömmelnden Worte über die Kirche und den Papst empfinde ich als unecht und heuchlerisch. In Wirklichkeit stehen Sie auf der Seite derer, die die Kirche zerstören wollen. Ich will Ihnen kein Unrecht tun, aber das ist nun mal mein Eindruck. Das einzig aufrichtige Wort in Ihrem Beitrag ist „Versuchung“, noch besser wäre „Verführung“. Denn Sie wollen die Menschen in die Irre führen. Wobei die Kirche, die Sie „brauchen“, Ihren Vorgaben (und denen Ihrer Auftraggeber) zu entsprechen hat, eine ausgehöhlte Marionette, die alles ist, nur nicht mehr katholisch. Ich schließe nicht aus, dass Benedikt XVI ein Opfer Ihrer Kreise geworden ist. Da bin ich übrigens nicht die Einzige.

    Sorry, aber ich neige zu offenen Worten.

  10. chicano sagt:

    @ ue

    wohl gesprochen!

    und meine meinung allgemein noch zum thema christentum und kirche….

    es ist denke ich richtig zu sagen:

    die kirche I S T bzw. repreäntiert nur da das christentum. wo sie die botschaft christi (ja und das wie sie die evangelien interpretiert) seit 2000 jahren durch das kaleidoskop der meinungen und die geschichte trägt und wo sie chrisit botschaft so gut wie möglich vorlebt.

    da wo die kirche selbst gegen diese botschaft christi verstößt, ist sie notwendiger weise anti-christlich und verstößt gegen sich selbst, weil sie gegen das verstößt, wofür sie geschaffen ist. wie alle und jeder terminologisch antichristlich ist, der gegen christi botschaft verstößt ohne seine taten wenigstens zu bereuen und möglichst zu berichtigen.

    das wir beide tendenzen AUCH in der kirche vorfinden sollte nicht verwundern, denn die kirche ist schließlich auch aus (immer fehlbaren) menschen bestehend. wenn also ein papst an die macht kommt, der nicht christlich im sinne der botschaft jesu fühlt, handelt und denkt, so wird in dieser periode auch vieles antichristlich sein, das „die“ kirche tut, legitimiert oder unterlässt.

    man kann also sagen:
    a) die kirche ist nicht DAS christentum und dennoch auch sagen, sie „ist“ das christentum. einfach weil nur die taten es zu dem einen oder anderen machen.

    b) wenn man die kirche vernichtet, vernichtet man auch das christentum.

    was hier so paradox klingt, ist es meiner bescheidenen meinung nach nicht ….denn die kirche (nicht zu verwechseln mit dem purem christentum) ist beides:

    1. bewahrer und stimme des glaubens und der botschaft christi. auch kulturschaffende und bewahrende kraft im besten sinne.

    aber eben auch

    2. menschliches werk und daher fehlbar bis ins exzess, in diesem exzess aber nicht mehr christlich und daher auch kein maßstab für das christentum an sich.

    ich denke, auf diesem terrain liegt letztlich die kontroverse, die hier, auch von mir z.b. mit heider geführt wurde und wird. und in der es eben um saubere unterscheidung geht.

    vielleicht mögen sie, heider, hier nochmal mit einsteigen und wir auf einen nenner kommen? ich halte es nicht für unmöglich. und es geht doch um verstehen und nicht darum seine meinung zu behaupten, oder?

    jede andere meinung ist mir sehr willkommen, denn ich halte diese fragen für grundsätzlich wichtig.

  11. juergenelsaesser sagt:

    Angelika: Sie können mir in der Sache gerne widersprechen. Hier herrscht offne Debatte wie sonst nirgends im Netz. Aber ich lasse mich auf meinem eigenen Blog nicht beleidigen. Entweder Sie entschuldigen sich subito, oder Sie sind draußen und dürfen wieder Erbsen zählen in Ihrer Internet-Höhle. Tertium non datur.

  12. schnehen sagt:

    Hier geraten zwei Sachen durcheinander, die grundverschieden sind und nichts miteinander zu tun haben:

    Auf der einen Seite geht es um die so notwendige Bündnispolitik, damals gegen den Faschismus, heute gegen USrael, gegen Zionismus und Neoliberalismus, internationale Banken und Konzernmacht. So gesehen gehören Don Camillo und Peppone immer an eine Seite – gestern wie heute. Wenn man fordert, dass Katholiken und Atheisten zusammen auf die Straße gehen gegen die 1% ist das die Fortsetzung der alten Bündnispolitik über alle ideologischen und religiösen Grenzen hinweg.

    Auf der anderen Seite aber geht es um die Führung einer Kirche, die traditionell gerade mit Faschisten und anderen dunklen Mächten zusammengearbeitet hat und zusammenarbeitet. Ich erinnere daran, dass es der Vatikan war, der als erstes 1933 das Naziregime anerkannt hat. Heute hält es die katholische Kirche in Spanien mit den Bankengewaltigen und stellt sich gegen die Proteste von Millionen Menschen wie damals im Spanischen Bürgerkrieg.

    Die Bündnisse kamen von unten, entwickelten sich an der Basis, die Kollaboration mit dem Faschismus und Bankenmacht kam und kommt ganz von oben.

    Worum es heute beim Rücktritt des Papstes geht ist ein Machtkampf an der Spitze einer ‚ehrenwerten Gesellschaft‘, bei dem es nur im Intrigen, Geldwäsche, Cover-ups für Kindesmisshandlungen in der Kirche und fragwürdige finanzielle Machenschaften und Zusammenarbeit mit der Mafia geht. Wenn man dies klar als unchristlich und menschenverachtend kritisiert, kritisiert man nicht das so notwendige Bündnis zwischen einfachen Katholiken und einfachen Atheisten, noch weniger kritisiert man den christlichen Glauben. Im Gegenteil: um diesen Sauhaufen auszumisten, bedarf es gerade eines solchen Bündnisses, bedarf es Druck von unten.

    JE unterstellt aber, dass eine solche Kritik am Papst am Bündnis Don Camillo und Peppone rütteln würde, was auf einem ganz anderen Blatt steht. Will er diese Kritik diskreditieren, um sich ihr nicht stellen zu müssen?

    Ich warne vor einem Aufschub dieser Erneuerung:

    Wenn die Kirche sich nicht erneuert, wird sie automatisch bei den einfachen Menschen immer mehr an Autorität verlieren. Die Kirchenaustritte zeigen dies. Wenn sie also das Zölibat nicht abschafft und ihre Pillenpolitik, ihre menschenfeindliche AIDS-Politik, ihre Frauenfeindlichkeit usw., wird sie immer mehr verknöchern und sich immer mehr isolieren und immer weniger international eine Rolle spielen können, weil sie bald nichts mehr an den Füßen hat. Wer diese Rolle aber will, wie JE, muss für eine Reform der katholischen Kirche eintreten und darf die Kritik an ihr nicht wegschieben. Er muss sie willkommen heißen. Gerade wer dies tut, verteidigt auch die katholische Kirche, die mehr ist als nur eine Handvoll von Kardinälen, Bischöfen und Erzbischöfen und ein mächtiger Immobilienbesitz.

  13. Karl_Murx sagt:

    @juergenelsaesser:

    Die Kirche soll endlich einen schwarzen Papst wählen, möglichst eine Frau, möglichst keinen Alten mehr. Auf der Wunschliste steht die Abschaffung von Zölibat, von Abtreibungs- und Pillenverbot, Dogmen wie Jungfrauengeburt usw. Der Kern dieser Ratschläge ist: Die Katholische Kirche soll sich verluegnen und am liebsten gleich ganz abschaffen. Mein Kommentar: Das wäre das größte Geschenk für die Herren der Neuen Weltordnung! Die katholische Kirche ist, wie übrigens auch Lafontaine vor kurzem sagte, allein schon deswegen unterstützenswert, weil sie der institutionelle Kern einer familienbasierten (!) Werteordnung und der spirituelle Kern eines Westeuropas ist, die beide ohne diese “feste Burg” von einer globalistischen Geldordnung und einem antifamiliären Gender-Mainstreaming überspült würden.

    In diesen Sätzen liegt die ganze Essenz des Kirchenbashings seitens der einheimischen linksgrünen Kulturrelativierer-Fraktion. Die RKK soll den gleichen Weg wie die EKD gehen, sich also säkularisieren, in die Beliebigkeit abdriften und damit als Kirche als Gemeinschaft von gläubigen Christen abschaffen. Die Wut darüber, daß sich die RKK genau diesem „Zeitgeistdenken“ bisher verweigert hat, verdanken wir die haßerfüllten und niederträchtigen Kampagne in den Mainstreammedien.

    Denn ob einigen Leuten nun die RKK als Institution gefällt oder nicht: Sie ist seit vielen hundert Jahren einer der wesentlichenTräger und Bewahrer der christlichen Botschaft wie auch der westlichen, also christlich-abendländischen Kultur.

  14. Karl_Murx sagt:

    @Eveline Kmietzyk:

    Dieses Recht kann uns niemand nehmen. Nicht einmal wir uns selbst.

    Um dieses Recht muß man aber kämpfen. Die hiesige politisch-mediale Kaste läßt deutlich erkennen, daß sie nicht gewillt ist, uns dieses Recht zu gewähren. Denn ich vermute, daß Sie wie ich und wohl die allermeisten in Deutschland weder rassistisch noch ausländerfeindlichen sind, sondern einfach als Deutsche in Deutschland unter Deutschen leben wollen. Bei der weiteren und offenbar bewußt forcierten Einwanderung aus bildungs- wie kulturfernen Schichten wird das nicht mehr lange möglich sein.

    Aber es ist eine Entscheidung auf Leben und Tod.
    Wir müssen endlich Wollen – Wissen, zu welchem Bund wir hingehören.
    Und dieses auch klar und deutlich artikulieren. Vor der Wahl.
    Wessen Herz dann mehr rechts oder links schlägt – …..egal.

    Vielleicht sollte man mit dem Gebrauch dieser Attribute „lechts“ oder „rinks“ aufhören und anfangen, von den antideutschen bzw. deutschfreundlichen Kräften zu reden. Man kann ja links sein, im klassischen Sinne des Wortes, genauso wie man rechts im Sinne von konservativ sein kann. Nur ist es inzwischen so, daß diese Kategorien angesichts der nationalen und kulturellen Selbstabschaffung, die zur Zeit in beängstigendem Tempo stattfindet, zum Gebrauch dieses Phänomens nicht mehr geeignet sind.

    .Zumal gerade Ostdeutsche mit Kirche nichts, aber auch nicht am Hut haben.

    Bei jungen Leuten sehe ich durchaus einen gegensätzlichen Trend.

  15. Jan sagt:

    Zitat Angelika:
    „Herr Elsässer, kleiner Rat von mir: bevor Sie so undifferenziert schreiben, beschäftigen Sie sich erst einmal mit den Tatsachen.“

    Mein Rat an Angelika: beschäftige dich erstmal mit Menschen.

    Zitat Angelika:
    „Aber da Sie mit Lohmann, Sarazin (und gleichzeitig mit Ahmadinedschad) zusammenarbeiten, ist für mich natürlich vieles klar.“

    Aaaa ja. So einfach ist die Welt, Angelika. Danke daß Du uns zeigst, wie man hellsieht. Das wollte ich schon immer können. Mal schauen, was die Angelika sonst noch zu sagen weiß:

    Zitat Angelika: „Man kann verschiedener Meinung sein, aber man muss auch verantwortungsbewusst arbeiten. Und diesen Eindruck habe ich bei Ihnen ehrlich gesagt im Moment nicht.“

    und jetzt wirds spanndend, passt auf:

    Zitat Angelika:
    „…. In Wirklichkeit stehen Sie auf der Seite derer, die die Kirche zerstören wollen. Ich will Ihnen kein Unrecht tun, aber das ist nun mal mein Eindruck. Das einzig aufrichtige Wort in Ihrem Beitrag ist “Versuchung”, noch besser wäre “Verführung”. Denn Sie wollen die Menschen in die Irre führen.“

    Soso… Was denn nun? Wolltest Du nun Aussagen über Jürgen machen oder Deine Meinung sagen? Mein Vorschlag: Lese als engagierte Christin mal die Zehn Gebote, am besten Auswendig. Dann merkt man vorerst besser, daß Du Christin bist. Oder noch besser: DENKE mal nach. Da steht: „Du sollst kein falsches Zeugnis reden wider Deinen Nächsten!“ Das bedeutet, daß Du Menschen erstmal kennenlernen sollst, bevor Du Aussagen über sie triffst. Was lernt Ihr Katholiken eigentich über Jesus?! Lernt ihr etwa nur über den Papst? Na dann ist alles klar.

    Der Rest von Deinem Text ist mir einfach zu blöde, um weiter zu kommentieren. Aber jetzt noch das Beste:

    Zitat Angelika:
    „Sorry, aber ich neige zu offenen Worten.“

    Auf mich macht Ihr Beitrag den Eindruck, als würden Sie zu besonders viel Phantasie neigen.

  16. Karl_Murx sagt:

    @juergenelsaesser:

    Der badische Muslim Andreas Rieger rühmt die deutsche Klassik in Weimar

    Dachte ich mirs doch , daß Rieger einer dieser Konvertiten mit schwäbischem Zungenschlag ist, die immer häufiger in der Öffentlichkeit zu sehen sind. Die Beiträge, in der er uns zu erklären versucht, warum wir als Deutschland und Europa ja irgendwie schon immer muslimisch waren, sind doch zu plakativ vordergründig.

    Man mag mir diese spitzen Bemerkungen übel nehmen. Aber im Gegensatz zur „wir sind doch irgendwie alle Menschen und überall“-Larifari-Haltung sehe ich dieses Phänomen, vor allem, wenn es zur massenhaften Erscheinung werden sollte, sehr kritisch. Die kulturellen, geistigen und spirituellen Grundlagen des Abendlandes, und Deutschland ist ein Teil davon, liegen im Christentum, und wir sind konstituierender Teil des christlich-abendländischen Kulturkreises. Kann sein, ich verscherze mir hier einige Sympathien, aber diese bewußt geförderte schleichende Transplantation eines Islams in unsere Gesellschaft über offene oder versteckte Missionierung lehne ich ab, und das hat jetzt absolut nichts mit der Person von Andreas Rieger zu tun, die hier gar nicht zur Debatte steht, bzw. seiner u.U. größeren oder geringeren Strenge in bezug auf die Einhaltung der Vorschriften des Korans.

    Es ist für mich als jemand, der im Osten Deutschlands in DDR-Zeiten sozialisiert wurde und der in einer ethnisch homogenen (deutschen) Gesellschaft aufgewachsen ist, ehrlich gesagt erschreckend, wie hier ehemals sehr christlich geprägte Länder wie Baden-Württemberg durch die Masseneinwanderung aus islamisch geprägten Ländern und dem damit unausweichlich verbundenen unausweichlich geistig-spirituellen Einfluß der islamischen Welt zunehmend ihren ursprünglichen Charakter verlieren. Ich nenne das geistig-kulturelle Kolonisation, ähnlich wie das in den Ländern Afrikas oder mit den Ureinwohner Nordamerikas passiert ist. Sollte mir das jemand als Provinzialismus oder rückwärtsgewandte Modernisierungsfeindlichkeit oder Überängstlichkeit ankreiden wie zu erwarten, dann muß ich ihm sagen, daß ich hier gern provinziell und unmodern sowie ängstlich bin. Ich wiederhole auch noch einmal, daß es hier nicht um die Person Andreas Rieger geht, den ich persönlich gar nicht kenne und der durchaus ein sympathischer, gebildeter Zeitgenosse sein mag. Den von der linksgrünen Fraktion hier fälligen, obligaten Rassismusvorwurf erwarte ich angesichts des offenen Charakters dieses Forums eher nicht. Aber meinen Standpunkt, den man debattieren soll, wenn der Bedarf dazu besteht, habe ich geschildert.

  17. Karl_Murx sagt:

    @schnehen:

    Auf der anderen Seite aber geht es um die Führung einer Kirche, die traditionell gerade mit Faschisten und anderen dunklen Mächten zusammengearbeitet hat und zusammenarbeitet.

    Die römisch-katholische Kirche hat im Verlauf ihrer zweitausendjährigen Existenz alle möglichen Reiche und Herrschaftsformen er- und überlebt. Als eine Institution und Religion, deren Reich nicht von dieser Welt ist, kennt sie die Vergänglichkeit und damit Zerbrechlichkeit von irdischen Mächten und irdischer Macht allzu gut.

    Ich erinnere daran, dass es der Vatikan war, der als erstes 1933 das Naziregime anerkannt hat.

    Das Konkordat gab der RKK die Möglichkeit, unter den Bedingungen des NS-Regime weiter wirken und bestehen zu können. Die römisch-katholische Kirche war den Nazis ein Dorn im Auge, weil sich hier ein großer Bereich der Gesellschaft geistig wie auch weltlich dem eigenen totalitären Machtanspruch und der geistig-ideologischen Kontrolle entzog. Nicht umsonst sind viele katholische Priester und Laien verfolgt worden bzw. im KZ gelandet, wo die Juden und Kommunisten schon saßen.

    Heute hält es die katholische Kirche in Spanien mit den Bankengewaltigen und stellt sich gegen die Proteste von Millionen Menschen wie damals im Spanischen Bürgerkrieg.

    Die massenhaften Proteste in Spanien richten sich nicht gegen die katholische Kirche an sich, sondern gegen die Wirtschaftsmisere und die eigene Regierung sowie deren Verstricktsein in die internationale Finanzmafia.

  18. Claudia sagt:

    @jan

    „Auf mich macht Ihr Beitrag den Eindruck, als würden Sie zu besonders viel Phantasie neigen.“

    Auf mich macht der Kommentar von Angelika eher den Eindruck, als wenn sie den gesamten Text von J.E. entweder nicht verstanden hat, oder aber nicht verstehen will. Wobei ich eher letzteres vermute.

  19. Karl_Murx sagt:

    @chicano:

    die kirche I S T bzw. repreäntiert nur da das christentum. wo sie die botschaft christi (ja und das wie sie die evangelien interpretiert) seit 2000 jahren durch das kaleidoskop der meinungen und die geschichte trägt und wo sie chrisit botschaft so gut wie möglich vorlebt.

    da wo die kirche selbst gegen diese botschaft christi verstößt, ist sie notwendiger weise anti-christlich und verstößt gegen sich selbst, weil sie gegen das verstößt, wofür sie geschaffen ist. wie alle und jeder terminologisch antichristlich ist, der gegen christi botschaft verstößt ohne seine taten wenigstens zu bereuen und möglichst zu berichtigen.

    das wir beide tendenzen AUCH in der kirche vorfinden sollte nicht verwundern, denn die kirche ist schließlich auch aus (immer fehlbaren) menschen bestehend. wenn also ein papst an die macht kommt, der nicht christlich im sinne der botschaft jesu fühlt, handelt und denkt, so wird in dieser periode auch vieles antichristlich sein, das “die” kirche tut, legitimiert oder unterlässt.

    Danke für diese Analyse, chicano. Ich hätte es nicht besser und vor allem nicht anders ausdrücken können. Obwohl die Botschaft Christi im Verlauf der menschlichen Geschichte von Menschen millionenfach mißbraucht worden ist, ändert das doch am Charakter der Botschaft selbst nichts. Das Fleisch ist sündig, und die Menschen sind fehlbar, und darum sind auch die Vertreter der Kirche, die eine Gemeinschaft von gläubigen Menschen ist, nicht vor Fehlentwicklungen und Eigenschaften wie Machthunger, Gier und Verführbarkeit gefeit. Aber die christliche Botschaft, deren Träger die Kirche letzten Endes ist, kann durch solche Dinge nicht entwürdigt werden.

  20. Grundsätzlich finde ich es auch befremdlich, was so alles an „Erneuerungswünschen“ in der Presse erscheint. Das war übrigens schon so, als der Papst gerade gewählt worden war. Er muss tolerant gegen Homosexuelle sein, er muss Frauen zum Priesteramt zulassen, er muss dies, er muss das. Das ist natürlich arrogant ohne Ende.
    Aber was wäre an der Abschaffung des Verhütungsverbots oder des unsäglichen Zölibats denn schlecht?
    Wenn ein muslimischer Gelehrter gegen Verhütung wettern würde, dann wäre hier aber was los von wegen frauenfeindlich, mittelalterlich, das ganze Programm halt. Aber bei der „römisch-katholischen Kirche“ ist das plötzich erhaltungswürdig?
    Es gibt noch einen Mittelweg zwschen totaler Beliebigkeit und Erstarrung.

  21. Leo sagt:

    Die Kirche verkuendet nicht nur die Botschaft Christi wie man eine Ideologie verkuenden koennte. Sie ist als Gemeinde Teil des auferstanden Leibes Christi selbst, und das im Mysterium. Ohne Auferstehung haette der Glauben in der Botschaft Christi keinen Sinn. Und als Glieder Christi werden wir selbst an seiner Auferstehung Teil haben.

  22. ue sagt:

    @chikano

    Ohne die Kirche ist die christliche Botschaft nicht durch die Zeit tradierbar und Fragen nach Formen sind nicht nur Formfragen. 500 Jahre nach der Reformation können wir das klar konstatieren. Es beginnt mit Säkularisation, der Enteignung der Kirchengüter, die dann zur Säkularisierung fortschreitet, der Enteignung der Begriffe und deren Transformation in einen neuen Sinnkontext. Im Ergebnis haben wir heute eine Art babylonisches Sprachwirrwarr, und darüber schwebt der Geist eines neuen Christentums, dessen Mitte der Mensch ist als die Sonne, die sich nur noch um sich selbst dreht. Die bzw. der emanzipierte Sol invictus oder vom geo-zentrischen zum helio-zentrischen Weltbild, nur um im ego-zentrischen zu enden. Papst Benedikt hat klar immer wieder gezeigt, dass die Freiheit und Vernunft des Menschen den Rückbezug auf die religiösen Grundlagen unserer Kultur braucht, oder in einen totalitären Hedonismus mündet. Dieses Ende der Geschichte ist bequem, „leider geil“, und man wird es uns sogar als neues Christentum verkaufen.

  23. schnehen sagt:

    „Nicht umsonst sind viele katholische Priester… verfolgt worden und im KZ gelandet.“

    Priester ja, einige wenige, aber Bischöfe und Kardinäle?? Gab es einen deutschen Oscar Romero, der in El Salvador seinen Widerstand dort mit dem Leben bezahlte?

    Zum Hirtenbrief der katholischen deutschen Bischöfe, Kardinäle und Erzbischöfe vom Juni 1933:

    Ich zitiere aus dem Brief:

    „Es fällt uns Katholiken auch keineswegs schwer, die neue starke Betonung der Autorität im deutschen Staatswesen zu würdigen und uns mit jeder Bereitschaft ihr zu unterwerfen…, weil wir in jeder menschlichen Obrigkeit einen Abglanz der göttlichen Herrschaft und eine Teilnahme an der ewigen Autorität Gottes erblicken.“
    (Johannes M. Lehner, ‚Das Kreuz mit der Bibel‘, S. 265).

    Das Naziregime wird von den deutschen Bischöfen also als ‚Abglanz göttlicher Herrschaft‘ hingestellt (!).

    Und diese Bischöfe sollen den Nazis im Wege gestanden haben! Nie wurde ein deutscher Bischof aus politischen Gründen im Nazireich verhaftet.

    Noch dazu Weihbischof Burger damals:

    „Die Ziele der Reichsregierung sind schon längst die Ziele unserer katholischen Kirche.“
    (aaO.)

    Warum solidarisierte sich die Führung der katholischen Kirche mit dem barbarischen Naziregime?

    1. Weil man die Hoffnung hegte, die seit Jahrhunderten verlorenen Kirchen im Osten zurückzuholen;

    2. Weil man mit den Nazis das Konzept einer autoritär geführten klerikalfaschistischen Ordnung gemeinsam hatte;

    3. Weil man die kirchenfeindlichen Kommunisten fürchtete und weil man zusammen mit den Nazis den Sozialismus in der Sowjetunion beseitigen wollte.

    Mutige Männer der Kirchen wie Pastor Niemöller von der Bekennenden Kirche und Dietrich Bonhöfer, der seinen Widerstand im KZ Flossenbrück mit dem Leben bezahlte, blieben seltene Ausnahmen. Pastor Niemöller hat später immer wieder darauf hingewiesen, auch sehr selbstkritisch übrigens, dass man die Kommunisten und Sozialisten schweigend im Stich ließ und dass, als man ihn holte, niemand mehr da war, der dagegen hätte protestieren können (vgl. das bekannte Niemöller-Zitat).

    Den Widerstand von Bonhöfer und Niemöller und einiger anderer benutzte man dann nach dem Kriege, um die Kirchen von jeder Schuld an einer Zusammenarbeit reinzuwaschen, nach dem bekannten Motto:

    Wir sind ja immer dagegen gewesen!

  24. chicano sagt:

    @ karl murx

    „Man mag mir diese spitzen Bemerkungen übel nehmen.“

    ich nehme es ihnen nicht übel. es ist spitz formuliert aber sicher nicht überspitzt. rieger ist ein sehr sympathischer und wohl bescheidener mensch.

    dennoch ändert das an ihrer analyse leider nichts.

  25. chicano sagt:

    @ karl murx

    „Das Konkordat gab der RKK die Möglichkeit, unter den Bedingungen des NS-Regime weiter wirken und bestehen zu können. Die römisch-katholische Kirche war den Nazis ein Dorn im Auge, weil sich hier ein großer Bereich der Gesellschaft geistig wie auch weltlich dem eigenen totalitären Machtanspruch und der geistig-ideologischen Kontrolle entzog. Nicht umsonst sind viele katholische Priester und Laien verfolgt worden bzw. im KZ gelandet, wo die Juden und Kommunisten schon saßen.“

    sie klären hier auf über immer wieder gern gebrauchte stereotypen des des kirch-bashings.
    warum diese immer wieder von den selbst leuten aufgewärmt werden, die doch längst ihren horizont hätten erweitern können, ist mir relativ schleierhaft.

    zumal, es gibt wirklich genug, das man an der kirche kritisieren könnte und das nicht von der hanf zu weisen wäre.

    aber der nazi-vorwurf zieht eben noch immer am besten, hüben wie drüben. er ist ein so tolles totschlaginstrument, das aut den unbedaften bürger sich auswirkt, das dieser keine „weiteren fragen“ hat.

    echt mal schnehen. sie sind so dermaßen belesen und mir scheint unbestechlich. recherchieren sie doch bitte mal etwas tiefer an dieser stelle und bleiben sie gerecht.

  26. chicano sagt:

    hehehe…nee ich kiffe nicht aber der war gut:

    „das nicht von der hanf zu weisen wäre.“🙂

  27. chicano sagt:

    @ karl murx

    freut mich, dass ich ihnen auch mal „was geben“ konnte. umgekehrt ist es nämlich fast schon zur gewohnheit geworden😉

    „Aber die christliche Botschaft, deren Träger die Kirche letzten Endes ist, kann durch solche Dinge nicht entwürdigt werden.“

    so ist es, wenn auch, wie mir scheint, zum leidwesen einiger menschen, die dieses feindbild „christliche botschaft“ einfach nicht hergeben wollen und daher mit allen untaten verknüpfen, die sie unter dem dach einer 2000 jahre alten, von eben auch fehlbaren menschen geführten kirche, irgend auftreiben können.

  28. chicano sagt:

    @ fatima

    „Das war übrigens schon so, als der Papst gerade gewählt worden war. Er muss tolerant gegen Homosexuelle sein, er muss Frauen zum Priesteramt zulassen, er muss dies, er muss das. Das ist natürlich arrogant ohne Ende“

    es ist mitnichten arrogant. es ist berechnend und boshaft, denn es dient der zerstörung der kirche.

    „Aber was wäre an der Abschaffung des Verhütungsverbots oder des unsäglichen Zölibats denn schlecht?“

    ich beziehe mich jetzt nur auf das zölibat…..
    was daran schlecht ist? na sie machen mir spaß!!

    es ist ein eingriff in die glaubensfreiheit und ein eingriff in die freiheit auf die eben selbst gewählte art und weise zu leben!
    und wer so nicht leben möchte, der kann eben kein katholischer geistlicher werden.

    sie regen sich auf wenn über ein beschneidungsverbot disskutiert wird, obwohl dort der beschnittene NICHT frei wählt und seinem glauben folgt. aber hier können sie nicht verstehen, was an einem verbot schlecht sein soll? interessant!

  29. chicano sagt:

    p.s.

    außerdem….

    nur weil ich nicht zölibater leben kann und möchte, kann ich dennoch sehr gut mir dem gedanken leben, das um die ecke ein geistlicher lebt, der sein leben ganz und vollkommen gott geweiht hat. der sicher große und größte kämpfe zu bestehen hat, aber genau weiß warum. höchste hochachtung habe ich vor so einem menschen.

    das viele das nicht durchhalten und daran leiden, das dadurch lüge und betrug entstehen, eben z.b. durch heimliche ehen, liegt in der natur dieses großen vorhabens selbst und sollte weder grund zu häme, noch grund dafür bieten, das zölibat abschaffen zu wollen. allein das wort abschaffen, hat einen äußerst üblen beigeschmack.

    und wenn es den inner-katholischen und den reformwütigen von außen nicht gefällt, hey…die tore der evangelikalen sind weit geöffnet. warum die katholiken reformieren? es gibt doch genug kirchen in denen man als geistlicher heiraten kann. daran kanns also nicht liegen.
    swingerclubs gibts auch schon an jeder ecke…

    es ist weniger mitleid mit den „armen männern“ die das zölibat gewählt haben als viel mehr der wunsch, jeglichen hauch davon abzuschaffen, das an heiligkeit erinnert, wohlgemerkt, heiligkeit im sinne einer völligen selbstentäußerung in gott (nicht als askese zum selbstzweck oder der selbsterhöhung) mit allen prüfungen und konsequenzen die das für einen solchen menschen mit sich bringen mag.

    in einer welt, wo es nur noch um ficxxxx, fressen und komasaufen oder darum wer die meisten virtuellen figuren im telespiel ermorden kann, ist das natürlich zu viel des versuches sein leben auf etwas ganz anderes auszurichten.

    nee, zölibat ist cool…….das sind helden des geistes für mich.

  30. chicano sagt:

    @ ue

    sie sagen es. danke für die klaren worte!

  31. chicano sagt:

    interessant das sich auf elsässers blog die klare front so deutlich abzeichnet.

    wir haben es nämlich definitv und das jürgen, hättest du dir doch in deinen kühnsten träumen nicht gedacht (oder?) auch mit einem großen weltweitem krieg gegen den glauben an sich zu tun.

    da töten durchgeknallte scheinchristen, wie bush und co. moslems in der arabischen welt und durchgeknallte scheinmuslime metzeln christen in der arabischen welt nieder wie lange nicht mehr. alle muslime hier schwören stein auf bein, das ein echter muslim das niemals tun würde. das ein echter christ das nicht tun würde, das weiß ich selbst.

    am ende ergibt sich doch das klare bild, wenn man denn hinsehenn mag, das religion zu nicht gutem führt und das sie abgeschafft werden muss. die vertreter dieser meinung tummeln sich hier auch bereits und ihre päpste wie richard dawkins und co machen längst ,laute frontkapelle.

    da das und die völker aber einen ersatz brauchen, steht die neue und beglückend nwo-eineitsreligion schon gewehr bei fuss. eine ahteistische, im besten fall pantheistische religion, deren kernmerkmale „ue“ in seineem letzten beitrag perfekt charakterisiert. wahrscheinlich werden viele unbedarfte „feierabendsgläubige“ gar nicht merken, was ihnen genommen wurde, denn die nwo-einheitsreligion benutzt auch terminolgien wie „liebe“ „göttlich“ „licht“ usw..usw..usw…

    der mensch wird endlich OFFIZIELL gott auf erden…natürlich nur der reiche und mächtige, der rest wird die horde der anbeter des neuen gottes.

    da das kommen SOLL, MUSS die kirche ausgehölt werden und das christentum untergehen, sich assimilieren in beleibigkeitsreligion oder sich am besten gleich dem islam unterwerfen.

  32. Anonymous sagt:

    Ohne Kirche gehts, aber ohne Gott nicht.
    Wann wollte Gott eine Kirche? Nie..!
    Wir sind verloren… im Wahn der Überheblichkeit.
    Niemand unterwirft sich den Geboten, alle mache was sie wollen.
    Nicht wundern, wenn Du stirbst…ohne Gott… die sprichwörtliche Hölle, also Feuer und Pein, für dich da sein wird, dagegen der Gläubige das ewige Leben mit Gott hat.
    Deine Entscheidung..!

  33. Heider sagt:

    chicano, Februar 13, 2013 um 17:49
    bestätigt mit seinen Ausführungen, unter anderem mit

    „man kann also sagen:
    a) die kirche ist nicht DAS christentum und dennoch auch sagen, sie “ist” das christentum. einfach weil nur die taten es zu dem einen oder anderen machen.

    b) wenn man die kirche vernichtet, vernichtet man auch das christentum.

    was hier so paradox klingt, ist es meiner bescheidenen meinung nach nicht ….denn die kirche (nicht zu verwechseln mit dem purem christentum) ist beides:

    1. bewahrer und stimme des glaubens und der botschaft christi. auch kulturschaffende und bewahrende kraft im besten sinne.

    aber eben auch

    2. menschliches werk und daher fehlbar bis ins exzess, in diesem exzess aber nicht mehr christlich und daher auch kein maßstab für das christentum an sich.“

    meinen Vortrag über die Einheit von Mythologie, Lehre und Institution, der zusammengefasst lautet: Die Kirche i s t das Christentum.

    Das ist mit folgenden Aussagen begründet:
    Heider, Februar 8, 2013 um 01:10
    „Zunächst halten wir mal fest, was das Christentum ist: Mythologie, Lehre (Dogma) und Institution (Kirche). Alle drei gehören zusammen wie die Füsse eines Dreifusses.

    “Das Christentum” wurde alle Zeit durch seine Kirchen repräsentiert, und die mächtigste von ihnen war und ist die Römisch-Katholische Kirche. Haargenau diese Kirche hat die Eroberung Amerikas (hier besonders Iberoamerika und Teile Kanada) geistig-religiös (ich nenne es: ideologisch) begründet und praktisch mitgetragen.“

    Heider, Februar 8, 2013 um 19:53
    „Die Kirche i s t das Christentum.
    Sie ist von Menschen formiert worden, und sie besteht aus Menschen – aus christlichen.
    Bis etwa zur Aufklärung war fast jeder Europäer Christ und Kirchenmitglied und zwar automatisch – andere, unabhängige, freie Christen ausserhalb der Kirchen gab es nicht.“

    Heider, Februar 8, 2013 um 20:07
    „Die Inhalte eben Ihrer Bibel sind nicht zu trennen von den Machern der Bibel, denn das war die Kirche. Die Inhalte sind auch nicht zu trennen von der gesamten Praxis des Christentums über die Zeit, vertreten durch Kirche und weltliche (politische) Knechte Christi. Jeder Christ ist also umsomehr gehalten zu verdeutlichen, dass er die Verbrechenskultur nicht weiter unterstützt.“

    Der von Anderen stellenweise extra behauptete „Unterschied zwischen Kirche und Lehre“ ist ebenso behandelt: Darlegung wie die Kirche die Bibel zusammenstellte u. die christliche Lehre begründete – Fazit: „es gibt keinen Unterschied“.
    https://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/02/06/tarantino-kritisiert-den-us-holocaust-an-indianern/#comment-60163

    ich denke, auf diesem terrain liegt letztlich die kontroverse, die hier, auch von mir z.b. mit heider geführt wurde und wird. und in der es eben um saubere unterscheidung geht.

    vielleicht mögen sie, heider, hier nochmal mit einsteigen und wir auf einen nenner kommen? ich halte es nicht für unmöglich. und es geht doch um verstehen und nicht darum seine meinung zu behaupten, oder?

    Ich denke, die saubere Unterscheidung ist jetzt getroffen, nachdem Sie sich endlich zu Ihrer Kirche bekannt haben.
    Ein (gemeinsamer) Nenner darüber hinaus, also über das jeweilige Bekenntnis, ist natürlich nicht möglich.
    Ich verstehe Sie nun sehr klar.
    Aber selbstverständlich geht es darum seine (eigene) Meinung zu behaupten, d.h. sie entschieden zu vertreten – worum denn sonst!
    Auch Sie tun das doch die ganze Zeit. Erwarten Sie von mir, dass ich das nicht tue?

  34. Heider sagt:

    Forts.
    @ chicano

    Unsere Auseinandersetzung kann eigentlich schon seit einem Vierteljahr als beendet angesehen werden. Auch dass Sie sich nunmehr zur Kirche bekennen überrascht nicht. Der praktische Zusammenhang zwischen Christen im allgemeinen und der Kirche als ihre Schutzmacht ist von mir in diesem Kommentar angesprochen, ich darf das Wesentliche wiederholen:

    „Das Fatale an den hier laufend vorgetragenen ultra-christlichen Bekenntnissen ist nicht der Glaube des Einzelnen. Es ist vielmehr die Arroganz eines allein selig machenden Glaubens, der auch auf Andere (in diesem Fall auf ganz Deutschland!) übertragen werden soll, und der nach seiner inneren Logik Widerspruch nur begrenzt zulässt. Im allgemein politischen Kontext kann man das christliche Dogma mit jeder anderen Ideologie vergleichen, die die Staatsmacht erobert und unter Umständen jeden Staatsbürger zum Mitmachen zwingt.

    Diese Arroganz, die sich darin ausdrückt, als Christen selber am besten beurteilen zu können, was für alle Menschen und ihre Seelenlage gut ist, hat das Christentum in seiner Herrschaft über die Zeit entwickelt; es überträgt sie heute auf die Protagonisten des Glaubens, und es führt auch zur Empfindlichkeit des Christen gegenüber denen, die Gottes Macht und Herrlichkeit definitiv bestreiten. Dahinter steckt natürlich die Gewöhnung, die Gewöhnung, dass jahrhundertelang an dieser Macht und Herrlichkeit (die geistige und weltliche Macht von Christen über Alle) nicht gerüttelt werden durfte und konnte. Wesentlich aber nicht vollständig anders ist das erst seit der Französischen Revolution, seitdem ist zumindest das freie Wort über Sinn und Unsinn des Christglaubens, gegen die totale religiöse Gleichschaltung und eine gewisse Entscheidung gegen die persönliche Teilnahme am Kult möglich, der freilich als Staatschristentum nach wie vor nicht überwunden ist.
    Was darunter zu verstehen ist, habe ich im anderen Strang verschiedentlich (wenn auch nicht erschöpfend) ausgeführt. Auch jene meine Ausführungen sind hier v.a. seitens Dr. Kümel bestritten bzw. überwiegend auch negiert worden, sodass für mich kein Zweifel besteht, dass mehr oder weniger alle hier debattierenden bekennenden Christen das System Kirche erhalten und sie zur Trägerin auch eines neuen, anderen deutschen Staats machen oder sie zuindest gewähren lassen wollen. Denn eine andere Kirche als die, die sich in ihrer gesamten Geschichte als Hüterin der Mythologie, als Verfasserin des Dogmas und als Trägerin der Macht darstellt, hatten sie nie und haben sie nicht; (…)
    Die grossen christlichen Kirchen sind praktisch wie eine Schutzmacht für einen jeden Christen, auch wenn der nicht immer viel von ihnen hält – denn ohne das mit den Kirchen konstituierte Christentum verlören alle Christen die Basis ihrer geistigen Hegemonie. In der Gestalt der Röm.-Katholischen Kirche, die grösste und mächtigste Christkirche der Welt, wird man es so gesehen als Atheist, als religiös Gleichgültiger oder Heide auch in Deutschland weiterhin zu tun haben mit allen möglichen Folgen, die sich etwa im Fall einer christlichen Reconquista ergeben.

    Der Kern der Auseinandersetzung mit Ihnen u.a., Herr chicano, ist aus meiner Sicht nicht Ihr Glaube, den ich als Ihre private Angelegenheit ansehen kann. Er besteht in Ihrer Grundhaltung, dass Ihnen Deutschland und die Welt (…) nicht christlich g e n u g ist und in meiner Überzeugung, wonach das Christentum immmer noch herrscht, es mir also hier (es geht mir hauptsächlich um das Land, in dem ich lebe) z u christlich zugeht.
    Aus dem Grunde ist das Verlangen nach Laizismus auch das Mindeste, was man als Atheist u. Nichtchrist vernünftigerweise verlangen dürfen muss und vermutlich das Maximale, was sich hierzulande gegenwärtig errreichen liesse, auch unter dem Aspekt, dass mit versch. islamischen Gruppen bereits der nächste abrahamitische Kult an die Staatstüre klopft und seine Anerkennung als Staatskirche fordert.
    Dahinter, Herr chicano, wird es mit mir kein Zurückgehen geben!“
    https://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/10/25/feindstaatenklausel-oder-wege-zur-deutschen-souveranitat/#comment-54445

  35. Jan sagt:

    Arnold Gehlens „Moral und Hypermoral“:

    Teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben. Das geht über die Demütigung der geistigen Abtrennung noch hinaus, dann wird das Reich der verkehrten Welt aufgerichtet, und der Antichrist trägt die Maske des Erlösers, wie auf Signorellis Fresco in Orvieto. Der Teufel ist nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder, ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist, wie im Menschen, sondern Herrschaft. Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung, die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten.

  36. Wildvögelein sagt:

    @ Chicano
    „wir haben es nämlich definitiv (…) auch mit einem großen weltweitem krieg gegen den glauben an sich zu tun.“

    Richtig. Gut getroffen.
    Es gehtwirkliches darum den Menschen ihr Heiligstes zu rauben: Ihren familiären Halt, ihr vertrautes Umfeld, ihr Zugehörigkeitsgefühl, ihre Sprache, ihre Kultur, kurz ihre Identität.
    Wie Blätter im Wind sollen sie sein, sich täglich neu orientieren müssen, flexibel sein, anpassbar, formbar und manipulierbar willenlos den immer neu inszenierten Moden folgen.
    Spielbälle des Mainstreams, ohne eigene Persönlichkeit und gefestigte Überzeugungen, ohne dauerhafte Bindungen, zeitlose Werte, Erfurcht und Gewissen.
    Der Kampf geht gegen alle Religionen, die traditionelle Werte
    pflegen und starke Gemeinschaften bilden.

    @ Angelika:
    Welch ein Widerspruch: Priester und Mönche, die auf Familie und Nachwuchs aus religöser Überzeugung verzichten sind schlecht? Kinderlose Singles aber, die aus gar keiner Überzeugung auch keine Familie haben (wollen) und ihre Kinder abtreiben oder verhindern sind aber in Ordnung? Wird da nicht mit zweierlei Maß gemessen?

    Ich finde es grundsätzlich schade, wenn kluge gebildete Menschen ihr Erbgut und ihre Weisheit nicht an eigene Kinder weitergeben, deshalb finde ich persönlich das Zölibat bei jungen zeugungsfähigen Menschen sehr schade.
    Ich würde mich aber unterstehen, die Abschaffung des Zölibat von der katholischen Kirche zu fordern.

    Jede Religion(-sgemeinschaft) muß eigenen Traditionen und festen, tradierten Glaubenssätzen folgen dürfen, ohne sich verbiegen oder rechtfertigen zu müssen.

    Wer seine Werte und Überzeugungen ablegt, nur weil die politischen Marktschreier es fordern, der hat gar keine echten Werte und Überzeugungen, sondern nur ein Mäntelchen, das er in den Wind hängt.

    Niemand zwingt die Menschen heute mehr in die katholische Kirche. Entweder man akzeptiert deren Gesetze oder man sucht sich eine passendere Glaubensgemeinschaft, bzw. gründet seine eigene oder wird für sich nach seiner Facon einsam und selig.

    Die Evangelische Kirche ist doch der beste Beweis, das Anbiederung an der Zeitgeist die Kirchenbänke auch nicht voller macht.

  37. Mohikaner sagt:

    Also liebe Deutsche guten Willens ,
    wer Vernunft besitzt und etwas Bildung mit Niveou der hat
    sogar den Weltkatechismus von Papst Johannes Paul dem II
    und Bennedikt den 16.ten in Seinem Regal stehen !!!
    Da steht nämlich auch drin wann ich als Bürger und Christ
    dem deutschen Staat nicht mehr gehorchen brauche und nicht gehorchen darf : Beispiel : Faschismus und Unterdrückung des Volkes bei Ausplünderung der Banken-
    mafia (Goldman Sachs u.s.w.) Generalstreik wird von der
    Kirche empfohlen !!! Ugh sagen eineige nun und die
    deutsche Caritas kirche ?? Die gehorchen dem Vatikan sowieso nicht und machen Ihren eigenbrödlerischen
    und menschenunwürdigen Mist („Kirchensteuerarschkricher“)
    von Merkel CDU/SPD/FDP/Grüne und Co. !
    Also Generalstreik (Streikrecht des Volkes ) bei Faschisten wie wir sie jetzt als Deutsche erleben !
    Bennedikt der 16.te hatte seit 8 Jahren versucht den
    „Dreck“ der Vatikanbank (Geldwäsche u.s.w. von infiltrierten
    Leuten der Mafia (Goldman Sachs) und andere aus dem
    Vatikanstaat zu verbannen . Soetwas geht eben auch nicht
    spurlos als Folge an der Gesundheit des Papstes vorüber !
    Die Kirche empfiehlt immer das GHANDI Widerstandsprinzip
    wenn ein Volk von der Besatzungsmacht (Alliierten) z.B.
    in Deutschland immer noch uns Deutsche als Finanzsklaven
    sich hält ! Also Eurobargeld nur noch benutzen und
    auf Luxusgüter (Konsumzwang des Systems) verzichten !
    Konto auf 0 Euro lassen und mit Silbermünzen und Goldmünzen sparen für Rente oder Urlaub !
    Riesterlügenverträge stornieren . Tauschhandel in den
    Regionen ohne den Euro vollziehen ! Regionale kleine
    eigenständige Währungen einführen (Gesellschaften u.s.w.)

    Durch das friedliche Ghandi Widerstandsprinzip des Volkes ist Indien die Besatzungsmacht der Briten los geworden !! Es ging dort nichts( Generalstreik )mehr -> Die Briten mußten abziehen !
    Indien erlangte völlige Souveränität , Freiheit und Demokratie !
    Aslo Deutsche aufwachen und Amis und Briten als Besatzer mit Generalstreik zum Teufel jagen !
    Freiheit , Souveränität und Demokratie nach neuer deutscher verbesserter Verfassung des deutschen Volkes ! Dann den
    deutschen Taler als Währung (D-Mark) oder die neue
    Republikanische Staatsmark als Währung her !!!!

    Ausländische Banken , Hatchfonds und „US-Heuschrecken“ zum Teufel jagen mit Merkel + Schröder als Verräter/in
    der deutschen Nation !
    Danke für Ihre Aufmerksamkeit !
    Freundschaftlichen Gruß an Jürgen Elsässer
    Hervorragende Berichte im Februar in Compact !
    Weiter so Jürgen . Einige Deutsche stehen hinter Dir !
    Die Nörgler hier sind dumm und zeigen Ihre kompetenzlosen
    Bildungslücken auf .
    Herzlichst Mohikaner Deutschland
    Freier Journalist
    Christian B. Deutschland

  38. chicano sagt:

    @ heider

    hoppla. da haben sie mir ja einen dicken happen hingeworfen. den muss ich morgen erstmal genau sichten und werde dazu auch stellung beziehen, denn mir geht es um das verstehen der argumente des anderen.

    habe echt überlegt ob ich nochmal darauf eingehen mag, denn wir haben schon so viel ihn und her geworfen an bällen.

    na ja, soviel und vieles ist wiederholung, will ich doch dazu sagen: ich glaube sie haben paranoia. vielleicht unterschätze ich aber auch die gefahr einer neuen inquisition. wer weiß. ich wäre aber erbitterter feind einer solchen, heider!!!! und mit mir die große masse der christen dieser welt.

    1. ich hätte mit einem laizismus kein problem. ich find aber das eine moralische instanz wie die christliche botschaft eher nützen als schaden kann, wenn sie nicht zu rigidem zwang ausartet. zumindest und das sollte uns doch ruhig schlafen lassen, das in deutschland sowohl die positive als auch die negative religionsfreiheit gesetzlich geschützt ist. aus gutem grund. deutschland ist doch praktisch gesehen eigentlich weitgehend laizistisch, ja mit ausnahmen, wie z.b. religionsuntericht (aber freiwillig) und kirchensteuer (die man nicht entrichten muss, ich zahle z.b. keine). eher emotional das thema als das es zwangsweise in unser leben eingreift oder? ich habe jedenfalls vom christentum wenig mitbekommen, sowohl in der schule als auch danach und habe mich erst später, weil ich es wollte damit angefangen auseinander zu setzen. wo soll hier die gefahr lauern?

    2. ich stimme ihnen zu, wenn sie sagen, dass meiner meinung nach die christliche botschaft nicht genug auf der erde und in deutschland zum zuge kommt. doch was ist die christliche botschaft denn im lebensbezug? für mich vor allem, einmal ganz praktisch gesehen, die solidarität mit den schwachen und unter den menschen überhaupt. was ist daran falsch? was darüber hinaus den glauben für das seelenheil angeht, da sagen sie ja selbst, ist jedem seine eigene sache. religion gibt doch auch mehr empfehlungen als zwangsanweisungen. liebe deinen nächsten wie dich selbst. ich sag mal so….würde ein großteil der menschen danach leben, die nwo und alle menschenfressenden konzerne könnten heute nacht noch den laden dicht machen. genauso gut würde ich ihre botschaft unterstützen, wenn diese lautet, füge einem anderen keinen schadn zu und letztlich ist dies die wichtigste christliche lebensregel, niemanden etwas anzutun, das man selbst nicht für sich wollen würde, ihn bestehlen, ihm schaden usw. usw.. das ist jetzt schlecht, weil jesus es empfahl und als den willen gottes erklärte für die menschen?

    3:2. ich würde mich hüten zu sagen, das der christliche glaube der unbedingt einzig und allein seeligmachende glaube ist. es gibt genügend allein philosophische fragen, die es da erstmal zu klären gäbe. aber das führte hier echt zu weit. ich glaube aber, das jeder mensch, wenn reif erlangt zu den gleichen schlüssen hinsichtlich dessen gelangen wird, das solidarität und liebe die größten freunde einer glücklichen menschheit sind und mit der christlichen botschaft kein problem haben können.
    abe rfür mich persönlich ist es heute die wahrheit, das jesus gottes sohn mensch wurde usw….aber das stört sie ja nicht, ist ja mein glaube und ich lasse sie damit in ruhe;)

    3. vielleicht in „unserem zusammenhang“ das wichtigste: sollte irgend jemand und zwar egal wer z.b. natürlich auch die katholische kirche, von ihnen fordern christ zu werden, so hätten sie in mir einen zähen verbündeten bis auf die barrikaden und bis aufs messer, herr heider. glaubensfreiheit ist mir so teuer wie ihnen und dazu gehört auch die freiheit an sandmännchen zu glauben und den glauben an gott abzulehnen. ich habe aber trotz ihrer bekundungen, das ihnen der glaube anderer egal ist, solange er nicht ihre rechte tangiert, das gefühl, das sie z.b. meinen glauben bekämpfen wollen, zumindest den, von dem sie glauben, das es meiner ist. wenn ich mich irre, dann ist ja gut. ich kann nicht verstehen, warum sie darin keine basis sehen, ohne probleme miteinander in einer welt zu leben ohne dem andern einreden zu wollen, das christentum I S T die kirche und zwar egal, was die kirche gerade tut. hier werden wir wohl nie auf einen nenner kommen, ich verstehe ihre argumentation nicht und da bin ich ja nicht der einzige. sollte alles auf einem missverständnis beruhen, dass aber üble folgen haben kann?

    4. ich sehe in der kirche nicht meine schutzmacht.
    ich sehe in der kirche aber einen möglichen verbündeten gegen bestrebungen die diese, unsere welt in einen „vergnügungspark“ selbst ernannter menschengötter verwandeln wollen, jenseits jeder schranke von anstand, moral und ethik. ähnlich wie jürgen das auch sieht.
    ich sehe in der kirche eine organisation die viel übles tat und zu verantworten hat und ich sehe in ihr auch eine organisation, die viel gutes tat und tut und die einen glauben (mit)bewahrt hat, der unzählige wunderbare frauen und männer hervorgebracht hat und dies hält weiter an. ich sehe in der kirche auch eine kulturstiftende kraft durch viele zeiten hindurch. eine große moralische und ethische instanz von großem nutzen, auch wenn sie genauso gut das gegenteil immmer wieder zur schau stellte. kein wunder in einer 2000jährigen geschichte.
    aber wieviel opfer haben nationallsozialismus oder gar der kommunismus in sehr kurzer zeit gefordert, heider? wie viele opfer hätte z.b.dieser kommunismus gefordert, wenn er 2000 jahre zeit gehabt hätte???! wohl mehr als jetzt menschen auf der erde leben😉 das die kirche, geführt von fehlbaren menschen in dieser langen zeit auch einiges auf dem kerbholz hat, wen wollte das wundern. na ja, sinnlos zu wiederholen, das dies nichts an der christlichen botschaft ändert, die maßgeblich für das christentum ist, oder?

    sie wollen doch mir nicht allen ernstes weismachen, dass sie in menschen wie mir, wären sie in der absoluten mehrheit, eine gefahr für sie oder die freiheit an sich sehen?

  39. chicano sagt:

    dann doch noch abschließend und nicht erst morgen:

    „Unsere Auseinandersetzung kann eigentlich schon seit einem Vierteljahr als beendet angesehen werden. Auch dass Sie sich nunmehr zur Kirche bekennen überrascht nicht.“

    nur dort, wo die kirche chrsitlich handelt und gehandelt hat!

    „Der praktische Zusammenhang zwischen Christen im allgemeinen und der Kirche als ihre Schutzmacht ist von mir in diesem Kommentar angesprochen….“

    wenn überhaupt war und ist die kirche eine schutzmacht bestimmter dogmen, glaubenssätze und botschaften der evangelien geworden und hat diese durch unglaublich lange zeiten, mehr oder weniger genau bewahrt. christen werden dafür zu tiefst dankbar sein. antheisten und buddhisten wird es wohl eher wurscht sein.

    vielleicht oder wahrscheinlich ist die kirche zu großen teilen verantwortlich dafür, das die christliche botschaft auch 2000 jahre nachdem jesus durch jerusalem zog, nicht in vergessenheit geraten ist. das ihr dies gelungen ist, 2000 jahre lang (!) ist für mich eher ein zeichen von göttlicher fügung. was hält sich hier schon länge als 100 jahre.

    das sie neben dieser hauptaufgabe, der bewahrung des genanntenn auch viel, viel falsches getan und leid gebracht hat, hat ja niemand angezweifelt. ihr weg war sicher auch nicht immer einfach. wenn es um das bewahren ging hat sie ihren job gemacht. an anderer stelle hat sie viel anlass zur reue. doch hat sie sich zu allen fehlern auch immer wieder bekannt. das ändert nicht viel, zeigt aber auch einiges. und man darf auch nicht vergessen alles immer im kontext der jeweiligen zeit btw. des jeweiligen zeitalters zu betrachten.

    die sache hat eben einfach mehr als eine seite……sie mögen wohl alle seiten nicht. ich bin zutiefst dankbar für eine der seiten, wahrlich zutiefst.

    ok. alles gute heider….sollte man sie mal zwingen wollen zum glauben, ich stehe neben ihnen und ihnen bei (ich weiß, darauf können sie gut verzichten). versprochen……mehr is bei uns wohl nicht drin😉

  40. Jakobiner sagt:

    Zu Schnehen:

    „Das Naziregime wird von den deutschen Bischöfen also als ‘Abglanz göttlicher Herrschaft’ hingestellt (!).

    Und diese Bischöfe sollen den Nazis im Wege gestanden haben! Nie wurde ein deutscher Bischof aus politischen Gründen im Nazireich verhaftet.

    Noch dazu Weihbischof Burger damals:

    “Die Ziele der Reichsregierung sind schon längst die Ziele unserer katholischen Kirche.”
    (aaO.)

    Warum solidarisierte sich die Führung der katholischen Kirche mit dem barbarischen Naziregime?

    1. Weil man die Hoffnung hegte, die seit Jahrhunderten verlorenen Kirchen im Osten zurückzuholen;

    2. Weil man mit den Nazis das Konzept einer autoritär geführten klerikalfaschistischen Ordnung gemeinsam hatte;

    3. Weil man die kirchenfeindlichen Kommunisten fürchtete und weil man zusammen mit den Nazis den Sozialismus in der Sowjetunion beseitigen wollte.“

    Dies teile ich zum Teil. Die in den Don Camillo-und Pepone-Filmen konstruierte Zusammenarbeit zwischen Kommunisten und Klerikalen gab es nie, sie ist ein Wunschkonstrukt.Die Katholische Kirche hat im wesentlichen Hitler, Franco und Mussolinin unterstützt. Die paar wenigen Fälle auf Dorfpfarrerebene, die Oscar Romeros des Antifaschismus, sind die absolute Ausnahme.Zudem schleuste die Katholische Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg über den Rattenpfad dann zahlreiche Nazis nach Südamerika und den Nahen Osten.Und solche antidemokratischen Logen wie die P-2 sind ohne die Kooperation der Katholischen Kirche auch nicht zu denken.
    Dennoch gibt es ein Element, das Linke und Katholische Kirche nahebringt: Die katholische Soziallehre.Dies weiss auch z.B. Lafontaine zu schätzen und er selbst sagte einmal in dieser Beziehung sei auf die katholische Kirche mehr Verlass als auf den DGB.

  41. Jakobiner sagt:

    Interessant, wie auf dieser Seite die Rolle der PKK gesehen wird: Die einen sehen sie als Bewahrer gegen die NWO und wollen sie so belassen wie sie ist, die anderen sehen gerade in ihrer Reformunfähigkeit die bewusste Zerstörung der RKK, um eben der NWO zu dienen.

  42. Jakobiner sagt:

    Der Hauptkonkurrent für die RKK ist nicht der Atheismus, es sind dies eher die Evangelikalen US-amerikanischer Pärgung, die sowohl in den USA wie auch in den Schwellenländern und in Afrika, Asien und Lateinamerika auf deren Kosten wildern.Diese Evangelikalen haben mit der katholischen Soziallehre nichts mehr am Hut, sind eher eine neoliberale Kirche, die den Kapitalismus als Gottes Werk und den Reichen als Gottes Stellvertreter auf Erden anbetet.Bezeichnenderweise haben auch zwei Jounrnalisten des anglosächsischen „Economist“ (Organ der City of London) den Nutzen der Evangelikalen für die neoliberale Globaliserung herausgestellt in ihrem Buch „God is Back!“.

  43. Jakobiner sagt:

    Als Lesetip die Rezension von Amazon zu dem Buch „God is back“:

    „God Is Back: How the Global Revival of Faith Is Changing the World
    John Micklethwait (Author), Adrian Wooldridge (Author)

    The Editor in Chief of The Economist and its Lexington columnist show how the global rise of religion will dramatically impact our century in God Is Back. Contrary to the popular assumption that modernism would lead to the rejection of faith, American-style evangelism has sparked a global revival. On the street and in the corridors of power the authors shine a bright light on a vast yet until now hidden world of religion.Twenty-first-century faith is being fueled by a very American emphasis on competition and a customer-driven attitude toward salvation. „

  44. Jakobiner sagt:

    Die Frage ist auch, ob denn die RKK so wirklich gegen eine NWO ist. Ziel des Katholizismus ist ebenso ein Weltstaat–eben ein christlicher unter der Herrschaft des Papstes.Und wenn Leute solche Bücher wie Gerhard Wisnewski „Die Bilderberger“ ernst nehmen, müssen sie sich auch fragen lassen, warum wohl ein Jesuit Hauptinitiator für die Gründung der Bilderberger war, die ja angeblich die NWO und die EU beabsichtigen sollen.

  45. Jakobiner sagt:

    Ich war einmal auf einer Veranstaltung der Katholischen Akademie München zum Thema „Religiöse USA“. Einer der Redner war Michael Novak, US-Katholik und Mitglied des Neocon-Think Tanks „American Enterprise Institute“.Dieser kritisierte den europäischen Katholizismus dafür, zu weich, zu neutestamentarisch, zu pazifistisch und sozial zu sein. Der europäische Katholizismus predige einen Gott der Nächstenliebe und dies sei eine Fehlinterpretation der Bibel.Gfeordert wurde ein „God of Fear“, der den Menschen und den Gegnern des Katholizismus Angst einjagt. Novak dürfte wohl auch aktiv gewesen sein, um den Vatikan in Richtung Unterstützung des Irakkrieges 2003 zu beeinflussen (Bush jr. besuchte ja dann auch persönlich den Papst in Rom, um eine Generalabsolution für diesen Aggressionskrieg zu erhalten, die der Papst aber nicht erteilte).Man konnte jedoch sehen, dass Teilen des US-amerikanischen Katholizismus die Distanz des Vatikans zur Aussenpolitik der USA gar nicht behagte.

  46. Jan sagt: Februar 14, 2013 um 00:10

    Er [der diabolische Täuscher] verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung, die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten.

    Das unterschreibe ich. Und weil dieser Prozeß schon so weit fortgeschritten ist, leben wir in den Wahnwelten, die überall und schon bei so vielen der Vielen zu beobachten sind.

  47. Karl_Murx sagt:

    @Heider:

    …als Christen selber am besten beurteilen zu können, was für alle Menschen und ihre Seelenlage gut ist, hat das Christentum in seiner Herrschaft über die Zeit entwickelt; es überträgt sie heute auf die Protagonisten des Glaubens, und es führt auch zur Empfindlichkeit des Christen gegenüber denen, die Gottes Macht und Herrlichkeit definitiv bestreiten. Dahinter steckt natürlich die Gewöhnung, die Gewöhnung, dass jahrhundertelang an dieser Macht und Herrlichkeit (die geistige und weltliche Macht von Christen über Alle) nicht gerüttelt werden durfte und konnte. Wesentlich aber nicht vollständig anders ist das erst seit der Französischen Revolution, seitdem ist zumindest das freie Wort über Sinn und Unsinn des Christglaubens, gegen die totale religiöse Gleichschaltung …

    Ihre ewig gleichbleibenden Tiraden gegen das Christentum sind nur noch ermüdend. Darüber hinaus sind sie ein Paradebeispiel, wie hier ein äußerst aggressiv auftretender Atheismus im Namen von Toleranz und Demokratie genau das verbreitet, was er zu bekämpfen vorgibt. Kurze Zwischenfrage: Wie halten Sie es denn mit diesen neuen Zivilreligionen a lá CO2-verursachte-global-warming-Kirche, Gender Mainstreaming, Multikulti oder der richtigen, aber sehr intolerant auftretenden Religion namens Islam? Kritisieren Sie die auch so vehement, wie sie das mit der RKK zu tun wagen?

  48. Eveline Kmietzyk sagt:

    @Karl – Murx

    °Vielleicht sollte man mit dem Gebrauch dieser Attribute “lechts” oder “rinks” aufhören und anfangen, von den antideutschen bzw. deutschfreundlichen Kräften zu reden. Man kann ja links sein, im klassischen Sinne des Wortes, genauso wie man rechts im Sinne von konservativ sein kann. Nur ist es inzwischen so, daß diese Kategorien angesichts der nationalen und °

    Nachdem ich den Beitrag von Jürgen , „Die Luziferische Bedrohung“ gelesen habe, konnte ich mir folgendes Wahlplakate:
    = Wer Rot – Grün wählt, wählt den Antichristen=
    vorstellen.
    Farben sind austauschbar.
    Also nichts mehr Rechts oder Links, sondern Luzifer oder Jesus?

  49. Die Religionen sind für viele Menschen sehr wichtig, weil nicht jeder stark genug ist, die Tatsache zu verkraften, nicht ewig auf der Welt zu sein.

    Wie die Menschen oder die Kirchen die Religionen zum Mißbrauch verwenden ist eine andere Sache.

  50. Jan sagt:

    Die Raiffeisenbank Gammesfeld eG ist eine Genossenschaftsbank mit Sitz in Gammesfeld, BW. Ihr Geschäftsgebiet beschränkt sich diese eine Gemeinde. Sie wird von einer einzigen Person betrieben und besaß im Jahr 2009 noch keinen Computer, das Telefon war noch ein Wählscheibentelefon.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Raiffeisenbank_Gammesfeld

    http://www.prosieben.ch/tv/galileo/videos/clip/303704-die-rebellenbank-1.3159649/

  51. Frank sagt:

    Ist nicht die Kirche stark in die NWO mit eingebunden? Zumindest war sie die letzten paar hundert Jahre gut dabei wenn es um Manipulation von uns deutschen und Europäern ging, war sie nicht gut dabei wenn es um Missionierung, Ausbeutung und Ausrottung von anderen Rassen und Völkern weltweit ging?

    Klar brauchen wir Widerstand gegen Islamisierung, Steigerung von Werten wie Familie. Aber doch nicht mit Hilfe der katholischen Kirche. geht’s noch?
    das ist nur eine andere Facette des Bösen.
    Vatikan=NWO.

    Abgesehen davon ist der Zug eh abgefahren.
    Wenn nicht jemand kommt der erklärt dass die BRD nicht existiert und sämtliche gesetze rückgängig macht, den Großteil der nichtdeutschen Bevölkerung raus wirft dann sind wir in paar Jahren ein muslimisches Land indem wir wenn überhaupt geduldet werden.

  52. Jakobiner sagt:

    Zu EvelynK.
    „Nachdem ich den Beitrag von Jürgen , “Die Luziferische Bedrohung” gelesen habe, konnte ich mir folgendes Wahlplakate:
    = Wer Rot – Grün wählt, wählt den Antichristen=
    vorstellen.
    Farben sind austauschbar.
    Also nichts mehr Rechts oder Links, sondern Luzifer oder Jesus?“
    Na, dann wählen sie mal schön christlich und Merkel und Seehofer als neuen Jesus!!

  53. rubo sagt:

    @Fatima ……..“Es gibt noch einen Mittelweg zwschen totaler Beliebigkeit und Erstarrung“

    „Erstarrung“ sollten Sie gerade als Muslimin niemandem vorwerfen. Das erinnert mich an eine Aussage Peter Scholl-Latours auf der Compact-Konferenz vom 24.11.12, dessen Rede ich mir gestern von der DVD noch mal angehört habe. Dabei sagte er aus seiner Erfahrung in vielen muslimischen Ländern: „Man sollte nie gegenüber Muslimen sagen, daß man keinen Gott hat, weil man dann bei denen als Tier gilt.“
    Das läßt mich immer wieder an meiner eigenen Toleranz, die ich allen Religionen zubilligen möchte, zweifeln. Denn was nützt es meinen Ur-, Ur-Enkeln, wenn auf grund biologischer Tatsachen diese vielleicht nicht mehr unter liberalen menschlichen Regeln, die wir noch haben, leben können.
    Daß ein ähnlicher Zustand auch unter realisierter NWO entstehen könnte, ist ein anderes Thema, das weiß ich auch.

  54. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Der genannte Beitrag ist nicht von mir.

  55. @rubo: Was kann ich dafür, wenn PSL Unsinn redet?

  56. rubo sagt:

    @chicano und @Heider:
    Ich lese aufmerksam Ihre interessanten und beiderseits gut begründeten Texte, muß allerdings zugeben, daß ich auf grund meiner fehlenden Kenntnis von Religionsgeschichte nicht alles nachvollziehen kann. Trotzdem finde ich, daß Ihre Beispiele ein gutes Zeugnis von notwendiger Toleranz ablegen, die hoffentlich alle künftigen Änderungs-Versuche an den europäischen Gesellschaften überlebt.

  57. Eveline Kmietzyk sagt:

    @Jakobiner sagt:
    Februar 14, 2013 um 09:42
    Zu EvelynK.
    “Nachdem ich den Beitrag von Jürgen , “Die Luziferische Bedrohung” gelesen habe, konnte ich mir folgendes Wahlplakate:
    = Wer Rot – Grün wählt, wählt den Antichristen=
    vorstellen.
    Farben sind austauschbar.
    Also nichts mehr Rechts oder Links, sondern Luzifer oder Jesus?”

    Na, dann wählen sie mal schön christlich und Merkel und Seehofer als neuen Jesus!!

    Warum sollte ich Merkel oder Seehofer wählen?
    Das erschließt sich mir nicht.

  58. ue sagt:

    @Karl_Murx
    @Heider

    Lieber Karl-Murx, Ihre Bemerkung zum Islam bzw. zu Andreas Rieger sind in der Sache nicht gut und Heider hat zumindest da Recht, wo er auf den Islam verweist.
    Gegen die NWO hilft nur ein Bündnis der Offenbarungsreligionen, denn das gemeinsame Gegenüber ist eine zunehmend intolerante Säkularreligion. In das Bündnis der Gutwilligen gehören auch die Muslime, zumal sie bis jetzt die Hauptlast des Konfliktes tragen. Dass der jeweils ältere Bruder schmerzlich auf den Erfolg des jüngeren schaut, ist ein bzw. ein ‚Kain‘-Thema und betrifft uns wie auch die Juden. Aber es ist besser, sich mit dem Erfolg des anderen und den eigenen Fehlern zu befassen. Das bringt weiter.
    Als Einstieg empfehle ich die Kölner Fassung „Die ungefähre Bedeutung des Al Quran Al Karim in deutscher Sprache aus dem Arabischen von Abu-r-Rida Muhammad ibn Ahmad ibn Rassoul“ vom März letzten Jahres, dann vielleicht Nikolaus von Kues „Cribatio Alkorani / Sichtung des Koran“, geschrieben nach dem Fall von Byzanz und vor der Entdeckung der neuen Welt durch Kolumbus. Dazu einige Gedanken: 1. Aus römischer Sicht haben wir den gesamten Ost- und Südbereich an den Islam verloren, nur Spanien konnte durch die Reconquista zurückgewonnen werden. 2. Diese Entwicklung hat militärische Aspekte, aber auch inhaltliche, die 325 auf dem ökumenischen Konzil von Nicäa im Beisein des Kaisers Konstantin mit dem Ausschluss der Arianer und dem Glaubensbekenntnis besiegelt wurden.
    Heute stehen wir vor einer anderen kulturellen Weggabelung. 3. Die amerikanische Gesellschaft liefert uns mit der emanzipatorischen Gottwerdung des modernen Menschen eine Jesus-Deutung und ein neues Christentum, im Verhältnis zu dem jener muslimische Jesus von Nazareth aus dem Hause Imran, Prophet und Gesandter Gottes, uns deutlich näher steht, als die Las Vegas Persiflage aus dem Westen, jenes „gemalte Männlein“ wie Thomas Müntzer es einst nannte. 4. Dominus Jesus! Diese Schrift Benedikts ist auch eine Abgrenzung gegen die unheilige Dreifaltigkeit des Ich-Elvis-Jesus-Kultes der Selbstemanzipation.
    Generell. Gott und im weiteren Sinne Religion ist nicht Mittel, sondern Zweck. Jede politisierende Deutung ist immer falsch, missbräuchlich. Religion aber gibt dem Menschen einen Freiraum, Asyl, und diesen Freiraum werden wir in einer immer intoleranten hedonistischen Gesellschaft bitter nötig haben, und sei es nur, dass wir daraus die Kraft schöpfen, den Kopf frei zu halten. Credo quia absurdum es, soll von Augustinus, Tertullian (oder auch Paulus) stammen. Das Absurde unsere Zeit ist, dass die Religion, einst von der Aufklärung als selbstverschuldete Unmündigkeit verlacht, zu dem Rückhalt wird, von dem aus die Freiheit und Würde des Menschen gegen einen totalitären Hedonismus und Relativismus verteidigt werden kann. Das öffnet neuen politischen Gestaltungsraum.

  59. Jan sagt:

    Friedrich Wilhelm Raiffeisen war überzeugter evangelischer Christ. Die Motivation für sein sozialpolitisches Handeln war sein in der Bibel gegründeter Glaube. Er schrieb: „Wir betonen (…) ausdrücklich die christliche Nächstenliebe, welche in der Gottesliebe und in der Christenpflicht wurzelt, daraus ihre Nahrung zieht und, je mehr geübt, um so kräftiger, um so nachhaltiger wird.“

    Das Bundesministerium der Finanzen gab 1968 zu Raiffeisens 150. Geburtstag eine Fünf-Mark-Gedenkmünze heraus.

    Ja, das waren Zeiten. Und genau an diese müssen wir anknüpfen!

  60. Mary J. sagt:

    @Chicano

    Die Kirchensteuer ist freiwillig, der Staatskirchenvertrag aber nicht. Da fliessen jaehrlich knapp ne halbe Milliarde Euro aus der Steuerkasse.

    Und da der Vertrag nur mit Einverstaendnis der Kirchen aufgeloest werden kann, nicht aber einseitig vom Souveraen, kann der Buerger nicht mal per Wahl was an dem Geschaeft aendern. Ob Moslem, Hindu oder Atheist, jeder zahlt hier fuer die Kirche, ob er will oder nicht. Laizismus sieht anders aus.

  61. Jan sagt:

    Zur Ausländerfrage ziehe ich Moses heran:

    „Du sollst deinen Nächsten nicht ausbeuten und ihn nicht um das Seine bringen.“

    Die Betonung liegt auf „das Seine“, bzw. auf „das Eigene“

  62. Jan sagt:

    An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen

  63. @ue: „Gegen die NWO hilft nur ein Bündnis der Offenbarungsreligionen, denn das gemeinsame Gegenüber ist eine zunehmend intolerante Säkularreligion.“

    So ist es.
    Nur eine kleine Anmerkung zur Quranübersetzung: Die von Rassoul ist nicht sehr gut.
    Besser finde ich die von Adel Theodor Khoury.

  64. Yilmaz sagt:

    „Der Streit war ebenso leidenschaftlich wie die Versöhnung herzlich. Die beiden wussten bei aller Unterschiedlichkeit um die gemeinsame Verantwortung, die sie für ihr Dorf trugen. Katholik und Kommunist hatten als Partisanen für die Freiheit ihres Landes gekämpft – das hatte sie jenseits der Ideologien zusammengebracht.“

    So sollte es sein. Hab die Filme mit Don Kamillo als Kind immer gern gesehen.
    Don Kamillo war ein temperamentmentvoller, herzlicher Pragmatiker der erkannt hatte, daß die theologischen Richtlinien mit der Zeit gehen müssen und beide Seiten individuell und mit Humor zusammen gebracht werden können.

  65. ue sagt:

    @Fatima

    Adel Theodor Khoury! Danke für den Hinweis.

  66. chicano sagt:

    zur rolle der ktah. kirche Im naziregime bzw. dritten reich.

    es wird zu recht darauf verwiesen, dass die rrk insbesondere ein großer teil der führungsriege keine rühmliche rolle in dieser zeit spielte. im gegenteil, sie hat sich vielfach schuldig gemacht und zu manchen dingen entweder gar nicht oder zu spät Stellung bezogen.

    Das trifft aber auf dn großteil der menschen zu die in diesem land lebten. man kann von einer kirche die nun mal auch von mensche geführt wird, keine wundertaten erwarten, das wäre unfair und wenn die wunder von atheisten gefordert werden auch lächerlich.

    man muss auch die umstände bei einer fairen betrachtung berücksichtigen. Es ging für die Kirche insgesamt um das überleben, damit auch um die frage, ob es besser wäre wenigstens zum teil weiterhin der ideologie entgegen treten zu können, die das nazi-regime ausmachte oder der ns-ideologie vollkommen das feld räumen und damit auch das letzte gegengewicht abschaffen zu lassen.

    die kirche in großem maße genau das getan, sie blieb das gegengewicht und das mit abstand mutigste und größte. W
    wie gesagt, es geht nicht um ein reisnwaschen, sondern um klarstellung.

    Denn hier wird schon wieder ein bahing betrieben und geheuchelt und gelogen, teils auch durch auslassung, das sich die balken biegen.

    denn, tatsächlich waren die Verfehlung einiger oder vieler oberer nur ein kleiner teil im gegensatz zum gesamtwiderstand den die kirche unter gewaltigen opfern leistete. das übrigens die evangelscihe und protestantische kirche weit tiefer im sumpf steckten, sei nur nebenbei angemerkt. von ihnen kam nichts, sieht man mal von ein paar abtrünnigen ab.

    eine etwas wolhwollendere aber ebenso stimmige Betrachtung sähe z.b. so aus: die oberen nahmen kompromisse an (ja, es gab auch die, die ganz klar mit den nazis sympathisierten und wie heute, obwohl in der kirche tätig sind, doch wohl, eher für den teufel arbeiten) um weiter zu bestehen, die große masse aber, das fleisch und blut der kirche zeigt größten mut und widerstand bis zu letzt, auch zum preis des eigenen lebens.

    bei aller kooperation um des überlebens willen hielt die kirche im großen und ganzen an ihrer verurteilung der ns-ideologie fest und ns-gedankengut schaffte es nicht bis in rrk und in keine einzige predigt.

    und aber wenn hier geschrieben wird, das nur einige wenige priester dem gewissen und dem glauben nach handelten, dann ist das nicht nur nicht wahr, sondern eine bösartige verzerrung.

    nicht nur die vielen priester, mehr als 2500 von denen ca. 1000 im kz starben sprechen eine andere sprach, wenn man auch dazu sagen muss, das viele dieser priester polnische katholische priester waren.

    das die rrk letztlich die einzige kraft im reiche war, die dem widerwärtigen standhielt und ihre prinzipien nicht verriet und das auf ganz breiter ebene, dass zeigen zeitdokumente ohne großen glanz aber mit deutlicher sprache. einige davon mögen genügen um das bild wieder etwas gerade zu rücken.

    zuvorsei noch angemerkt, dass auch die kriminalstatistik aus der ns-zeit ein klares statement abgibt.

    der katholische klerus war nämlich die berufsgruppe mit der höchsten kriminalitätsrate nach ns–regime-gesetzen. vergehen waren z.b. predigten gegen das ns-regime, missachtung der beflaggungspflichten und organisierte jugendarbeit gegen die ns-ideologie.alles kleinigkeiten, die nicht selten in dachau endeten, wo es eine eigene baracke für kath. priester gab.

    nun zu einigen handfesten indizien, die die bösartigkeit der unterstellungen und verniedlichungen der mutigen arbeit der großen masse des kath. klerus aufzeigen werden. wer lesen kann der lese:

    Die Regierung in Unterfranken bemerkte am 18. Januar 1934: „Die Konflikte mit der katholischen Geistlichkeit nehmen in auffallender Weise zu“
    (Wittstadt, Die kirchliche Lage in Bayern VI, 20).

    Die Staatspolizeistelle Düsseldorf warf im April 1934 der katholischen Kirche im Regierungsbezirk Düsseldorf vor, von den Katholiken würde „vielfach die ablehnende Haltung gegen den Staat und seine Ziele zum Ausdruck gebracht“
    (Bludau, Gestapo – geheim! 178)

    Daß dafür in der Hauptsache die Priester verantwortlich waren, ist sicher. Es muß als ein Ruhmesblatt für den Klerus gelten, daß die Gestapo für den Regierungsbezirk Düsseldorf im April 1934 feststellte:
    „Die Darlegungen fast aller in der letzten Zeit gehaltenen Predigten stellen scharf und deutlich Gottes Wort nach den Glaubensgrundsätzen der katholischen Kirche heraus und wenden sich oft in harten und scharfen Worten gegen das ‘Neuheidentum‘ und gegen heidnische und weltanschauliche Irrlehren“
    (Bludau, Gestapo – geheim! 178)

    Die Staatspolizei Kassel bemerkte am 4. Mai 1934: „Die überwiegende Anzahl der katholischen Geistlichen steht nach wie vor dem Staat ablehnend gegenüber“
    (Klein, Die Lageberichte I, 90).

    Am 1. Juni 1934 behauptete dieselbe Behörde, „der größte Teil der katholischen Geistlichkeit“ stehe „dem neuen Staat nach wie vor ablehnend, zum mindesten aber sehr zurückhaltend gegenüber“
    (Klein, Die Lageberichte I, 107).

    (von den protestantischen pastoren ist vergleichbares zu finden, im gegenteil)

    Die Regierung der Pfalz konstatierte am 2. Juni 1934: „Die ablehnende Haltung eines großen Teils des katholischen Klerus gegenüber dem neuen Staat und seinen Einrichtungen hält an“
    (Prantl, Die kirchliche Lage in Bayern V, 32)

    Die Staatspolizeistelle Frankfurt a.M. stellte am 5. August 1934 lapidar fest: „Der Kampf des katholische Klerus gegen die NSDAP setzt sich weiter fort“
    (Klein, Die Lageberichte I, 394)

    Die Staatspolizeistelle Aachen berichtete am 4. September 1934: „Die Reserviertheit der katholischen Geistlichkeit nimmt stetig zu“
    (Vollmer, Volksopposition 83).

    Am 5. Oktober 1934 erinnerte die Gestapostelle Düsseldorf an die „in vielen Fällen … offen gegnerische“ Einstellung des katholischen Klerus
    (Bludau, Gestapo – geheim! 184 A. 32.).

    Der Lagebericht des SD vom Mai/Juni 1934 umriß die Haltung der Priester mit zwei markanten Sätzen: „Gegnerische Betätigung katholischer Geistlicher ist in derart zahlreichen Fällen in allen Teilen des Reiches nachgewiesen worden, daß eine Aufzählung von Einzelfällen unmöglich und auch unnötig ist.“ Sowie: „Katholische Geistliche, die sich voll und ganz zum Nationalsozialismus bekennen, sind äußerst gering an Zahl. Sie werden um ihrer Überzeugung willen von ihren Amtsbrüdern und ihren vorgesetzten krichlichen Behörden verfolgt“
    (Boberach, Berichte 22f.)

    rühmlicheres könnte man gar nicht schreiben vom großen teil des klerus der rrk und es sind die nazis selbst, die hier zeugnis abgaben.

    die liste wäre leicht viel länger zu gestalten aber das soll genügen um zu zeigen wie ideologiefeindlich die rrk dem regime nicht nur gegenüberstand, sondern offen gegeüberstand. es wurde auf offizieller ebene kompromissbereitschaft signalisiert aber im großen kampf hielt man sehr wohl stand, unter großen opfern und durch bezeugen von charakterstärke und mut.

  67. chicano sagt:

    @ mohikaner

    finde ihre worte sehr gut und wahr!
    so würde ein widerstand rasche früchte zeigen….

  68. Jan sagt:

    irgendwas stinkt gewaltig im Vatikan. Werden wir desinfomiert?

  69. Jan sagt:

    2435 Streik ist sittlich berechtigt, wenn er ein unvermeidliches, ja notwendiges Mittel zu einem angemessenen Nutzen darstellt. Er wird sittlich unannehmbar, wenn er von Gewalttätigkeiten begleitet ist oder wenn man mit ihm Ziele verfolgt, die nicht direkt mit den Arbeitsbedingungen zusammenhängen oder die dem Gemeinwohl widersprechen.

    http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P8J.HTM

  70. Monika H. sagt:

    @chicano

    Die Kirche = Der Vatikan

    … und um die kleinen Priester, die von allem bis heute auch keine Ahnung haben, geht es nicht, sondern um das große Ganze, und selbstverständlich wurde in den Kirchen nicht der HC gepredigt, dann wären sie ja unglaubwürdig geworden, abgesehen davon, dass auch die meisten Bischöfe ja gar nichts von dem wussten, was „oben“ vor sich ging:

    Als Hitler (33 Grad Hochgradfreimaurer) 1933(!) Reíchskanzler wurde, waren an seiner Seite:

    – Henry Ford 33 Grad Frm. Schottischer Ritus, Autor von „Der internationale Jude“, also angeblich Judenfeind – mit ihm war dabei sein Freund (!), dem er regelmäßig ein Auto schenkte:

    – Rabbi Leo Baeck, ebenfalls 33 Grad Frm. Schottischer Ritus und B’nai B’rith *), Zionist,

    -Hjalmar Schacht (ab 1933 Reichsbankspräsident, Schottischer Ritus mit Verbindungen zur City of London) und

    -Franz von Papen (gehörte zum Orden Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem, einem der höchsten Orden des Vatikan)

    Papst war Pius XI, ein 33 Grad Hochgradfreimaurer – hier sein Wappen, http://tinyurl.com/c5qy4ud (s. die drei Punkte: Freimaurer werden auch die Drei-Punkte-Brüder genannt)

    Und der Vatikanischen „Deal“ mit Hitler, das Reichskonkordat, gilt bis heute als Staatskirchenvertrag. Damit haben sich die Hgr.Freimaurer (!!!) ihre Macht gesichert, denn die Kirche ist ein Mittel zum Zweck – die Macht wandert unsichtbar nach oben in die Machenschaften der Orden.

    Das Reichskonkordat:

    http://tinyurl.com/yjc7u3k
    http://tinyurl.com/44xcewp

    Interessant ist besonders auch der Artikel 33(!)
    „….Sollte sich in Zukunft wegen der Auslegung oder Anwendung einer Bestimmung dieses Konkordates irgendeine Meinungsverschiedenheit ergeben, so werden der Heilige Stuhl und das Deutsche Reich im gemeinsamen Einvernehmen eine freundschaftliche Lösung herbeiführen.“

    Man ersetze „freundschaftlich“ einfach durch „brüderlich“, das ist nicht zufällig der Artikel „33“. Denn die „Brüder“ streiten nicht untereinander – jeder respektiert des Bruders Willen.

    Bitte suchen Sie das große Bild und unterscheiden zwischen den herzensguten Pfarrern, die meinen im Dienste Jesu zu stehen, und als Bodenpersonal unwissentlich denen dienen, welche die Welt beherrschen. Die 33 Grad Frm. beten nämlich nicht zu Ihrem Gott!

    *) Der B’nai B’rith ist ein zionistisch ausgerichteter jüdischer Orden mit Hauptsitz in Washington; Logenbrüder u.a. Kissinger, Rothschilds und Warburgs

  71. Dave sagt:

    @ Karl Murx:“Ihre ewig gleichbleibenden Tiraden gegen das Christentum sind nur noch ermüdend. Darüber hinaus sind sie ein Paradebeispiel, wie hier ein äußerst aggressiv auftretender Atheismus im Namen von Toleranz und Demokratie genau das verbreitet, was er zu bekämpfen vorgibt.“

    Jaja die Atheistin. Im vermeintlichen Namen der Toleranz und Aufklärung, können sie nicht lassen Gläubige anzugreifen und ständig öffentlich schmutzige Wäsche zu waschen, und das obwohl die schmutzige Wäsche von Gläubigen allgemein als solche akzeptiert wird, im gegensatz zu der schmutigen Wäsche der Bewegungen die ihren Idealen zugrunde liegen.

    Sie wird einfach immer wieder angeführt, man könnte fast glauben man will die Leute damit einfach todreden.

    Aber wenn man dann mal die französische Revolution kritisch beäugellt, die Terrorherrschaft des Robespiere und Kameraden, die tatsächöllich glaubten Demokraie, Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit mit der Guillotine durchsetzen.

    Oder wenn man dann mal mit Darwin anfängt, der mit seinen Thesen die Eugenik im 19ten Jahrhundert stark beeinflusst hat. Oder mit seinem äusserst fragwürdigen Inzuchtprojekt.

    Oder wenn man damit anfängt, wie schnell die Räterepublik in den Stalinismus umgekippt ist.

    Aber da will man nichts von hören, denn das ist dann natürlich alles ganz was anderes, da hat das eine mit dem anderen ja schließlich garnichts zutun.

    Sehr Lustig fand ich auch die völlig absurde These, Gläubige haben an Mangel an Selbstbewusstsein, wo es doch gerade heutzutage, bei dem atheistischen Mainstream und den ständigen Angriffen auf Gläubige mehr Selbstbewusstsein bedarf zu einem Glauben zu stehen, als Atheist zu sein.

    Der haken bei Ideologien ist wohl einfach, das sie meist utopisch sind, und die Welt wie auch Mensch nicht so ist, wie er aus Sicht der Ideologie sein sollte. Daher neigen solche Art Ideologien auch dazu, schnell in einen Totalitarismus umzukippen, denn da die Menschen nicht so sind, wie sie der Ideologie nach sein sollen, leisten die diesem Idealismus auch nicht auf demokratischen Wege folge. Da muss die Dumme Masse dann mit Umerziehung, Meinungsdikat, Gesinnungsterror und Repressionen eben dazu gezwungen dem Menschenbild der ideologischen Utopie zu entsprechen.

  72. Jan sagt:

    ich sags mal so:

    wenn ein Schreiner den Schlosser, den Maler, usw. macht, dann verliert er früher oder später seine Kunden. Daher: Schuster, bleib bei deinen Leisten!

  73. Dave sagt:

    Und wehedem Jemand vergreift sich an den heiligen Kühen der Atheisten, da mutiert der Atheist schnell zum Großinquisitor. Malleus Spiritus Sanctus.

  74. Jakobiner sagt:

    Zu Chincano:

    „die liste wäre leicht viel länger zu gestalten aber das soll genügen um zu zeigen wie ideologiefeindlich die rrk dem regime nicht nur gegenüberstand, sondern offen gegeüberstand. es wurde auf offizieller ebene kompromissbereitschaft signalisiert aber im großen kampf hielt man sehr wohl stand, unter großen opfern und durch bezeugen von charakterstärke und mut.“

    Ihre Verteidigung der Katholischen Kirche in Ehren, aber vergessen sie nicht, dass es meistens katholische Pfarrer waren, die die Republikaner an die Francisten und Falangisten im Spanischen Bürgerkrieg verrieten und denunzierten, was zu deren Tode führte.Ebenso erklären sie mir mal, warum die Katholische Kirche es notwendig hatte, die ganzen Nazis von Eichmann, Mengele bis Barbie über den Rattenpfad nach Südamerika zu schleusen?

  75. Ich glaube nicht, dass Reformen davon abhängen wer der nächste Papst wird. Dazu hat die Nomenklatur die Zügel zu straff in der Hand.

    Weitere Gedanken zum Papst-Rücktritt: http://philipp-greifenstein.de/pope-out-3-gedanken-zum-ruecktritt-papst-benedikts-xvi/

  76. chicano sagt:

    @ monika

    „… und um die kleinen Priester, die von allem bis heute auch keine Ahnung haben, geht es nicht, sondern um das große Ganze“

    doch um die VIELEN priester ging und geht es, denn sie sind die kirche und wie man sieht haben sie dafür gesorgt, das die kirche auch im 3. reich gute arbeit geleistet hat. auch wenn die obrigkeit dies möglich machte durch kompromisse.

    „Bitte suchen Sie das große Bild…“

    im gegensatz zu ihnen, habe ich zum großen bild beigetragen. an kritik zur kirche mangelt es ja hier nicht und ich habe sie als berechtigt angesehen, wie die kirche auch selbst im nachhinein. auch das sowohl die protestantische und die evangelische kirche so gut wie ohne abstriche mit den nazis klüngelten wirft ein besonderres bild auf die rrk. beide waren weitaus besser etabliert und uneingeschränkter handlungsfähig, ncht selten floss naziideologie in die predigten ein. keine spur davon bei der rrk.

    kriminalitätsstatstiken und einschätzungen der gesinnungspoli der nazis sprechen deutliche worte.

    bringen sie mal ein großes bild, nichts dagegen aber nicht immer ihre zusammegeschusterten thesen. diese sind selten ein großes bild aber meisten ein großer quark. sorry….

    nehmen sie mal zur kenntnis das ich kein katholik bin aber ein mensch der gerechtigkeit sehr hoch hält. mir gehts nicht darum einen schein wahren zu müssen. ich denke für mich allein. und wenn ich die rrk hier „verteidige“, dann weil ihr bei aller schuld unrecht getan wird, wenn z.b. die rolle der kirche als letzte anti-nazistische ideologie in deutschland dieser zeit heruntergespielt wird….oder so wie sie mit ihrem pipi-spruch „die paar kleinen priester“…

    mfg

  77. chicano sagt:

    @ dave

    absolut auf den punkt gebracht…

  78. chicano sagt:

    @ jacobiner

    „Ihre Verteidigung der Katholischen Kirche in Ehre“

    ich verteidige niemanden. ich bringe nur weitere aspekte, die ein unfassenderes bild abgeben als die einseitige verteufelung und damit missachtung, eben der z.b. von mir gebrachten aspekte.
    genauso spreche ich ein vernichtendes urteil, wenn es darum geht z.b. bei den judenprogromen zu lange gewartet zu in offiziellen statements. anerseits hat sich die kirche sofort gegen die euthanasie-nazi-träume positioniert und damit schon seinerzeit gegen die eugenik-spezialisten und sie hat nie einen hehl daraus gemacht wie abscheuich die rassen-ideologie der nazis war…usw…usw…usw. sehen sie auch meine antwort an monika.

    „aber vergessen sie nicht, dass es meistens katholische Pfarrer waren, die die Republikaner an die Francisten und Falangisten im Spanischen Bürgerkrieg verrieten und denunzierten, was zu deren Tode führte“

    ich vergesse gar nichts aber wieviele pfarrer waren das denn und wiem gesagt, wenn es fakten sind, niemand will sie unter den tisch kehren. ich jedenfalls nicht.

    „Ebenso erklären sie mir mal, warum die Katholische Kirche es notwendig hatte, die ganzen Nazis von Eichmann, Mengele bis Barbie über den Rattenpfad nach Südamerika zu schleusen?“

    belege bitte…..

  79. Jakobiner sagt:

    Zu Dave:

    „Jaja die Atheistin. Im vermeintlichen Namen der Toleranz und Aufklärung, können sie nicht lassen Gläubige anzugreifen und ständig öffentlich schmutzige Wäsche zu waschen, und das obwohl die schmutzige Wäsche von Gläubigen allgemein als solche akzeptiert wird, im gegensatz zu der schmutigen Wäsche der Bewegungen die ihren Idealen zugrunde liegen. “

    Hören Sie doch mal auf ihre klerikal(faschistische) Wäsche zu waschen. Erstens: Was Gott überhaupt sein soll, steht nicht einmal in den Sternen. Die Religion erzählt vom „Schöpfer“ und das „Intelligent Design“ mochte dies als Schöpfungsplan in alle Ewigkleiten fortschreiben.WIR sollen also einem höheren Wesen untergeornet sein.Völlig dreist wird es dann aber, wenn Menschen erklären, sie seien Stelölvertreter Gottes auf Erden und darauf auch noch eine Staatsherrschaft oder Einflussnahme auf den Staat begründen wollen–also wieder eine Herrschaft von Menschen über Menschen herstellen–im göttlichen Namen. Wenn jemand sagen würde. Ich glaube an Blub und Blub hat mich als seine Stimme und nach seinem Bild erschaffen, würde jeder normale Mensch sagen: Der Mensch hat ein persönliches Problem,.Wenn solch ein Schwachsinn jedoch kollektiv auftritt, dann soll man es mittels Masse akzeptieren. Also nur eine Frage des Machtverhältnisses. Zudem basieren alle Weltreligionen auf der natürlichen Angst des Menschen vor seinem unausweichlichen Tod und Ende–das wollen sie nicht akzeptieren, sich diese Zwangsläufigkeit irgendwie ausreden–und da sind eben die Paradiese der verschiedenen Religionen oder der Glaube, dass man wiedergeboren wird, sehr entspannend–denn damit negiert man die eigene Endlichkeit seines Lebens.

  80. Heider sagt:

    Karl_Murx, Februar 14, 2013 um 07:43
    „Ihre ewig gleichbleibenden Tiraden gegen das Christentum“

    Werden Sie sich erstmal über die Bedeutung der Wörter klar, die Sie gebrauchen:
    Wiikipedia / Tirade, http://de.wikipedia.org/wiki/Tirade
    Denn ein nichtssagender, inhaltsleerer Wortschwall kann normalerweise Niemand ernsthaft beschäftigen – Sie aber schon, oder.😉

    „…sind nur noch ermüdend.“

    Tja, dann legen Sie sich doch in’s Bettchen u. ruhen aus.🙂

    „Darüber hinaus sind sie ein Paradebeispiel, wie hier ein äußerst aggressiv auftretender Atheismus im Namen von Toleranz und Demokratie genau das verbreitet, was er zu bekämpfen vorgibt.“

    Was bedeutete, ich oder meinetwegen der Atheismus, als dessen typischer Vertreter ich erscheine, sei intolerant und undemokratisch.
    Kleine Erklärung dazu Ihrerseits, Herr Murx?

    „Kurze Zwischenfrage: Wie halten Sie es denn mit diesen neuen Zivilreligionen a lá CO2-verursachte-global-warming-Kirche, Gender Mainstreaming, Multikulti oder der richtigen, aber sehr intolerant auftretenden Religion namens Islam? Kritisieren Sie die auch so vehement, wie sie das mit der RKK zu tun wagen?“

    Meine allgemeine, sonstige und spezielle Haltung zu div. Zeitfragen hat erstmal nichts mit dem Thema zu tun.
    Ihnen geht es erkennbar darum herauszufinden, wie man mich am besten in ein Raster einsortieren könnte, um mich anhand weiterer Äusserungen dann besser bekämpfen zu können.
    Ich vergebe mir indes nichts, wenn ich drauf verweise, zu „Gender Mainstreaming“ schon mit Monika H. debattiert zu haben – dort ist alles gesagt worden:
    https://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/11/08/angst-vor-einem-souveranen-deutschland/#comment-55119

    (Passen S‘ halt besser auf, dann könnten sich manche kurze Zwischenfragen erübrigen.)🙂

    Für „multikulturelle“ Fragen ist die von Ihnen gesponserte Kirche der bessere Ansprechpartner. Sie ist es, die eine universale Ideologie verbreitet, die sich grundsätzlich an alle Menschen richtet, ungeachtet der ethnischen (rassischen) Herkunft; und wenn ich es richtig sehe, ist unter anderem ein schwarzafrikanischer Neupapst im Gespräch?
    Also bitte – wenn Sie Beschwerden haben, dass die BRD Einwanderungsland geworden ist und die in vielen Jahrhunderten gewachsenen Völker Europas nun binnen einer sehr viel kürzeren Zeit biologisch verschwinden werden, dann fragen Sie insbesondere auch Ihre Kirche, was die dazu sagt, oder was sie bisher dagegen unternomen hätte — ?

    Die islamische Abteilung des abrahamitischen Gesamtzusammenhanges wird voraussichtlich in einigen Jahren denselben „öffentlich-rechtlichen“ Status erhalten wie die christlichen Grosssekten u. die jüdische Religion den bereits haben. Auch für sie werden dann alle Deutschen wirtschaftlich aufkommen müssen; es kann lediglich sein, dass die Christkirchen dann ein bischen verzichten u. mit denen teilen müssen. An der Lage von z.Zt. bis u 40% der Deutschen, die weder in einer Kirche noch irgendwie gläubig sind, ändert das erstmal nichts.
    Es ist allerdings ein Grund vehement auf die endliche Trennng von Staat und Kirche, den Laizismus, hinzuwirken und die religiösen Kulte am besten dorthin zu befördern, wo sie hingehören: in den privaten statt den öffentlichen Raum.

    Im übrigen, Herr Murx, ist es wieder mal auch Ihre Kirche (die evangelische macht natürlich auch mit), die ökumenisch freudig bewegt das Gespräch mit den Muslim-Vertretungen sucht u. hier auch schon zu ersten gemeinsamen Projekten, etwa im Bereich der vorschulischen Erziehung der Kinder im Sinne gemeinsamer Bibelwahrheiten, gelangt ist.
    Auch dort schonmal konkret nachgefragt?😉

    Persönlich hoffe ich, dass immer mehr Menschen, auch solche aus dem „islamischen Kulturkreis“ begreifen, dass sie „von Gott“ nichts zu erwarten haben, dass sie ihr Leben nur mit eigenen Fähigkeiten u. aus eigener Kraft gestalten u. bewältigen können, und dass es ausschliesslich die Herrschenden sind, die ein Interesse haben versch. Religionen u. deren Glaubensanhänger aufeinanderzuhetzen. Religionen sind Menschenwerk, alle daraus entstehenden Probleme sind von Menschen gemacht und können aber von Menschen gelöst werden. Nur Menschen mit religiösen Scheuklappen, namentlich Fanatiker, werden bestimmt nichts lösen.

    „wie sie das mit der RKK zu tun wagen

    Skandal!!

    P.S. Ihre anderen Fragen sind im Strang:
    „Der Gejagte … tritt zurück“
    umfassend beantwortet.
    Sollte ich was vergessen haben – bitte melden —-

  81. Dave sagt:

    @ Jakobiner:😀 – Ei Ei Ei… Ganz wie sie meinen. Lassen sie alles raus, tut der Seele gut!

  82. Mary J. sagt:

    „Wenn jemand sagen würde. Ich glaube an Blub und Blub…. Wenn solch ein Schwachsinn jedoch kollektiv auftritt, dann soll man es mittels Masse akzeptieren.“

    Tell people there’s an invisible man in the sky who
    created the universe, and the vast majority will believe you.
    Tell them the paint is wet, and they have to touch it to be sure.

    -George Carlin-

  83. chicano sagt:

    ach @ jacobiner

    sie schwadronieren hier ganz ungeniert von dummen menschen, die an blub und blub glauben, von leben, sterben und endlichkeit und vergessen dabei völlig, auf welch dünnem eis sie sich bewegen.

    „denn damit negiert man die eigene Endlichkeit seines Lebens.“

    definieren sie doch mal eben „leben“ und zwar so wissenschaftlich, wie sie sich hier den anstrich geben.

    oder definieren sie „bewusstsein“, meister der aufgeklärten geister.

    sie sind auch nur ein gläubiger aber einer der so tut als wäre er ein wissender.

    es geht letztlich um spielregeln, die möglichst allen menschen verträglich sind. das ist lebenspraxis und lebenspraktik. darum haben wir auh gesetze, richtig? oder möchten sie unter einem absolut realistishem gesetz leben, einem, das uns die natur selbst überall zeigt: der stärkere soll überleben und der schwächere soll ruhig auf der strecke bleiben“

    nein? ach, wirklich nicht? warum denn nicht, jakobiner???
    weil sie selbst irgend etwas glauben, z.b. das man menschen in der not helfen sollte. das eltern ihre kinder lieben sollten und was sie sonst noch alles „albernes“ glauben. mann🙂

    so. und unabhängig von allem individuellen glauben, zeigen sie mir ein regelwerk das der welt besser täte als die christliche botschaft.

    bin gespannt, sie einziger realist der welt😉

  84. Jan sagt:

    ich denke, die glaubensfragen sind wichtig, dringlicher sind jetzt aber wirtschafts- und ausländerrückführungspolitik. wir wollen kein zweites 1923 erleben, auch keine light-version und wir wollen nicht, daß unsere kinder und enkelkinder türkisch lernen und sich dem koran unterwerfen müssen und wir wollen vor allen dingen nicht, daß sie sich mit ausländern paaren müssen.

  85. @ Jan „ich sags mal so: wenn ein Schreiner den Schlosser, den Maler, usw. macht, dann verliert er früher oder später seine Kunden. Daher: Schuster, bleib bei deinen Leisten!“
    Hätte Kafka nicht treffender schreiben können.

  86. Karl_Murx sagt:

    @ue:

    Lieber Karl-Murx, Ihre Bemerkung zum Islam bzw. zu Andreas Rieger sind in der Sache nicht gut und Heider hat zumindest da Recht, wo er auf den Islam verweist.

    Das Christentum und die christlichen Kirchen haben einen Prozeß der Aufklärung hinter sich. Deren Vertreter üben heute im wesentlichen keine weltliche Macht mehr aus, was ja auch das dezidierte Ziel der Vertreter der Aufklärung war. Die Abschaffung des Christentums bzw. dessen Verdrängung durch andere Religionen bzw. Zivilreligionen stand nie auf deren Agenda. Einen ähnlichen Prozeß gibt es im Islam aber nicht, zumindest sehe ich ihn nicht. Es ist auch absolut nicht sicher, ob es diesen jemals geben wird, denn die Entwicklungen in den Maghreb-Staaten nach der Einführung von freien Wahlen zeigen, daß die Menschen dort nun einmal andere Meinungen haben als hier im Westen. Die gleichen politischen Rahmenbedingungen müssen eben in einem anderen Kulturkreis absolut nicht zu den gleichen gesellschaftlichen Resultaten führen.

    Gegen die NWO hilft nur ein Bündnis der Offenbarungsreligionen

    Sollen wir jetzt mit den Islamisten gemeinsam gegen diese doch recht abstrakte Konstrukt namens NWO vorgehen, deren oberster Protagonist ja die USA sind, die im Kern christlich sind?

    Und man komme mir bitte nicht mit den permanenten Differenzierungen, die mir vor allem seitens der grünlinken Kulturrelativierer abverlangt werden. Inzwischen regieren in vielen Maghreb-Länder die Islamisten, so wie es Peter Scholl-Latour zutreffend für die Zeit nach der „Demokratisierung“ vorausgesagt hatte. Nun soll ich mich schon darüber freuen, daß es nur die Moslembürder und nicht die Salafisten sind. Ob nun aber aber moderat unterirdisch oder aggressiv unverhüllt: Deren Ziel und Anschauungen sind nicht die unseren und mit unserem Staats- und Gesellschaftsmodell definitiv unvereinbar.

    Nun leben aber nicht Dutzende von Millionen Menschen aus dem Westen in den Ländern der muslimischen Welt, sondern umgekehrt, und der Einfluß des Islams hier in Europa ist in den letzten Jahren permanent gewachsen. Die islami(sti)schen Regimes, die sich in den Maghreb-Staaten zu etablieren beginnen, werden uns schon außenpolitisch in absehbarer Zeit gewaltige Probleme bereiten. Spätestens dann, wenn die Wut der Menschen über die bevorstehende politische, wirtschaftliche und ideologische Misere diese Regimes selbst gefährdet, wird man sich auf den Hauptschuldigen besinnen, nämlich wir als Westen, und der sitzt praktischerweise gleich vor der Haustür. Noch praktischer ist, daß man über die erwähnten vielen Muslime im Westen gleich einen Hebel in der Hand hat, um damit Einfluß und Druck auszuüben.

    denn das gemeinsame Gegenüber ist eine zunehmend intolerante Säkularreligion. In das Bündnis der Gutwilligen gehören auch die Muslime, zumal sie bis jetzt die Hauptlast des Konfliktes tragen.

    Ersteres trifft zu. Nur wozu brauche ich hier im christlich-abendländischen Europa den Islam? Wir haben unsere eigene Religion, das Christentum. Was vonnöten wäre, und der scheidende Papst Benedikt hat genau das praktiziert, ist der Schulterschluß mit den anderen christlichen Religionen, vor allem der orthodoxen Kirchen in Osteuropa und Rußland.

    3. Die amerikanische Gesellschaft liefert uns mit der emanzipatorischen Gottwerdung des modernen Menschen eine Jesus-Deutung und ein neues Christentum, im Verhältnis zu dem jener muslimische Jesus von Nazareth aus dem Hause Imran, Prophet und Gesandter Gottes, uns deutlich näher steht, als die Las Vegas Persiflage aus dem Westen, jenes “gemalte Männlein” wie Thomas Müntzer es einst nannte.

    Ganz sicher? Das Christentum ist in den USA sehr lebendig, und trotz allem Showgehabes und aller Selbstinszenierung scheint es den meisten ernst damit zu sein. Das trifft zumindest auf den „bible belt“ des amerikanischen Mittelwestens zu. Dort liegen übrigens auch die Geburtenquoten der „weißen“ Amerikaner signifikant höher als in den Großstädten. Von dort kommt auch der Hauptwiderstand gegen Hedonismus und die kulturelle Beliebigkeit, die hier in den Medien gern als „evangelikalisch“ verunglimpft wird. Hier ist man es schlicht nicht mehr gewohnt, daß man sich auch öffentlich auf die christlichen Werte und Traditionen beruft auf deren Einhaltung besteht.

    Generell. Gott und im weiteren Sinne Religion ist nicht Mittel, sondern Zweck. Jede politisierende Deutung ist immer falsch, missbräuchlich. Religion aber gibt dem Menschen einen Freiraum, Asyl, und diesen Freiraum werden wir in einer immer intoleranten hedonistischen Gesellschaft bitter nötig haben

    Ja. „Du sollst den Namen deines Herrn nicht mißbrauchen.“ Aber diese weitestgehende Trennung von Politik und Religion sehe ich nur beim Christentum, nicht beim Islam.

    Das Absurde unsere Zeit ist, dass die Religion, einst von der Aufklärung als selbstverschuldete Unmündigkeit verlacht, zu dem Rückhalt wird, von dem aus die Freiheit und Würde des Menschen gegen einen totalitären Hedonismus und Relativismus verteidigt werden kann. Das öffnet neuen politischen Gestaltungsraum.

    Für das Christentum sehe ich durchaus eine entsprechende Rolle. Die üblichen Beißreflexe der grünlinken oder (pseudo)liberale Fraktion wegen einer „mittelalterlichen“ Ideologie oder den „längst überwundenen Zeiten“ gehen dabei ins Leere. Eine entsprechende Rolle des Islams sehe ich hier nicht.

  87. Moscovite sagt:

    Pressure grows on Pope to leave Rome after he retires so he does not interfere with successor’s work
    Fears a close presence of a retired Pope will create difficulties for the new man who takes over this spring
    Vatican gripped with rumours of faction fighting as candidates jostle for position

    Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2278387/Pope-Benedict-Pressure-grows-Pope-leave-Rome-retires-does-interfere-successors-work.html#ixzz2KuI9PSs4

  88. Jan sagt:

    Fischer Freiweh: „Hätte Kafka nicht treffender schreiben können.“

    auf welches Thema, glauben Sie, bezog sich denn mein Vergleich?

  89. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Die ITALIENISCHE ZENTRALBANK SPERRT Vatikan-Konten: Papst kann nicht mehr mit Kreditkarte zahlen !

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/01/04/italien-sperrt-vatikan-konten-papst-kann-nicht-mehr-mit-kreditkarte-zahlen/

    Was hinter dieser Nachricht stecken mag, das kann ich beim besten Willen nicht beurteilen.

    Es gibt aber ein anderes Gerücht darüber, warum Ratzinger zurückgetreten ist, bzw., zurücktreten mußte:

    Die Archive des Vatikan sind gesperrt.
    Bis zum Jahre 1939 kann man jedes Dokument einsehen, aber ab dem Jahrgang 1939 sind die Archive gesperrt. Wären sie auch für die Folgejahre einzusehen, so würde offenbar werden, was die polnischen Bischöfe über Polen berichtet haben, über das Verhalten der Deutschen Wehrmacht während der Besetzung, und über alle Vorgänge in den Arbeitslagern des Ostens.

    Es ist mit Sicherheit anzunehmen, daß der Klerus Polens über die Lager sehr genau Bescheid wußte. Wären die Archive zugänglich, gäbe es keine unterschiedlichen Interpretationen über Details in den Lagern mehr. Es wird behauptet (Gerücht), Ratzinger habe die Archive freigeben wollen. Nicht alle Mächtigen dieser Erde wären damit einverstanden gewesen.

  90. Heider sagt:

    Dave sagt:
    Februar 14, 2013 um 16:30

    „@ Karl Murx:”Ihre ewig gleichbleibenden Tiraden gegen das Christentum sind nur noch ermüdend. Darüber hinaus sind sie ein Paradebeispiel, wie hier ein äußerst aggressiv auftretender Atheismus im Namen von Toleranz und Demokratie genau das verbreitet, was er zu bekämpfen vorgibt.”

    Jaja die Atheistin. Im vermeintlichen Namen der Toleranz und Aufklärung, können sie nicht lassen Gläubige anzugreifen und ständig öffentlich schmutzige Wäsche zu waschen, und das obwohl die schmutzige Wäsche von Gläubigen allgemein als solche akzeptiert wird, im gegensatz zu der schmutigen Wäsche der Bewegungen die ihren Idealen zugrunde liegen.“

    Welche Bewegungen liegen den Idealen von Atheisten zugrunde.
    Haben Sie überhaupt Ahnung wovon Sie sprechen?
    Ich meine, nein.

    „Atheismus“ geht auf átheos (altgriech.) zurück u. heisst nur „ohne Gott“ bzw. „gottlos“.

    Atheismus ist ein Oberbegriff für Menschen, die keinen Glauben an Götter haben und die also auch die Schöpfung nicht glauben. Atheismus ist demnach weder an eine Nationalität gebunden, noch gibt er primär Aufschluss über eine politische Grundhaltung oder eine politisch motivierte Ideologie. Jeder kann Atheist sein, ein bürgerlicher Demokrat, ein internationaler Sozialist, ein Nationalist, ein an politischen Fragen Desinteressierter.

    Das Unterscheidungsmerkmal des Atheisten zum „nur“ Nichtgläubigen ist das Bewusstsein von Gottlosigkeit, also die Selbstreflexion u. das Verständnis der Sache; es führt in der Regel auch zu Artikulierung und Bekenntnis.

    Atheisten werden – wie auch Christen u.a. Gottgläubige – nicht als Atheisten geboren – sie werden Atheisten.
    Sie werden es aufgrund eigenen Denkens, Nachfragens und eigener (materieller) Erfahrung.
    Atheisten berufen sich auf den normalen Menschenverstand, sie lehnen Dogmen (Annahme statt Beweis) ab – Glaube aus Religion ist nicht allgemein erfahrbar, und man kann ihn nicht beweisen.
    Atheisten nehmen die Welt und ihr eigenes Leben so an, wie sie sich tatsächlich (nachweisbar) u. lebenswirklich darstellen – es ist ein lebensbejahendes Prinzip, das besonders hohe Herausforderungen stellt; Atheisten verlassen sich auf eigene Fähigkeiten und Kraft, nicht auf göttliche Hilfe.
    Für alles was Atheisten nicht verstehen, benutzen sie die Naturwissenschaften um vielleicht später mehr zu verstehen.
    Da Atheisten keine (positive) Begründung für den Glauben an einen Gott bekannt ist, lehnen sie einen jeden Glauben ab.

    Der Atheismus hat viele praktische Vorläufer und philosophische Denker, aber er nennt keine Schrift, keinen dogmatisches Glaubensbekenntnis und keinen heiligen Text, dem man folgen müsste.

    Richtig ist an Ihren Ausfällen – „Terrorherrschaft des Robespierre, Stalinismus“ pp. – nur, dass die Idee des Atheismus dem Zeitalter der Aufklärung entsprungen ist. Robespierre kreierte ein „höchstes Wesen“ und kann kein Atheist gewesen sein; und Stalin war primar Marxist-Leninist, also bestimmt a u c h Atheist, was nicht dasselbe ist und über Atheismus an sich nichts aussagt. Der Aufklärung und der Französischen Revolution verdanken Sie übrigens die verhältnismässige Freiheit Ihre Meinung sagen zu dürfen.

  91. „daß unsere kinder und enkelkinder türkisch lernen und sich dem koran unterwerfen müssen und wir wollen vor allen dingen nicht, daß sie sich mit ausländern paaren müssen.“

    Hallo Herr Jan, wir sind immer noch Menschen. Tiere „paaren“ sich, Menschen heiraten bzw. sollten es, auch wenn immer mehr in höchst unchristlicher „wilder Ehe“ leben, unser Staatsoberhaupt machts ja vor, noch dazu als Theologe.

    Ich habe mich mit einem Ausländer „gepaart“, und meine Kinder auch, bzw. mit Nachkommen von ehemals Ausländern. Wollen Sie jetzt uns alle ausweisen oder was?? Ist ja unfassbar, was man hier so zu lesen kriegt!

  92. me. sagt:

    Bon Giorno Bullinger

    „Vielleicht nen Heimatverein? Dazu müßten das aber genügend Deutsche in der BRD auch wollen. Und daran dürfte es dann wohl scheitern, leider. “

    Na warten wirs ab Bullinger was noch passiert. Vielleicht wirds ja doch noch was mit dem Heimatverein..(!)
    Ich denk da an das herbeidelierde Freihandelsabkommen mit den usa. Ich weiß jetzt noch nicht wer uns da rein reiten wird, Schwarz-Gelb oder Rosa-Grün. (Bei letzteren wärs die konsequente Fortsetzung nach dem sie die Hedge-Fonds und die Heuschrecken schon auf uns gehetzt haben.)
    Ich kann mir nicht vorstellen das die Deutschen und die Österreicher den Mist fressen wollen der uns dann vorgesetzt werden werden soll. Selbst wenn „das bekackte Fischmännchen“ ( :)) )und seine Truppe dabei den Kellner geben.

  93. me. sagt:

    @ Fatima,

    Gegenüber von mir wohnt ne Familie ausm Nahen Osten.
    X Kinder. Die meisten Mädels, aber ALLE gehen sie aufs Gymnasium ums Eck, und…. sie sind Bildhübsche Wesen.

    Der Bub, den du mit Recht kritisierst, weiß nicht was er verpasst. Andersrum könnt man seinen Text auch als Reaktion auf Erdogan verstehen, der hat neulich sinngemäß vor einer Assimilation der Türken im Ausland gewarnt.
    Ganz frisch ist Erdi aber auch nicht mehr, oder?

  94. Mary J. sagt:

    “ Ist ja unfassbar, was man hier so zu lesen kriegt!“

    Was erwarten Sie denn von der Querfront?

  95. Mary J. sagt:

    „Ich denk da an das herbeidelierde Freihandelsabkommen mit den usa. Ich weiß jetzt noch nicht wer uns da rein reiten wird, Schwarz-Gelb oder Rosa-Grün.“

    Die wirtschaftswissenschaftliche Analyse eines solchen Freihandelsabkommens mit den USA uebersteigt wahrlich meine Kompetenzen.

    Aber als Normalbuergerin und USA-Touristin sehe ich fuer den europaeischen Otto-Normalbuerger schon gewisse Verlockungen eines solchen Abkommens

    Viele Produkte sind in den USA erheblich guenstiger als bei uns, was uns heute aber nichts bringt, weil man sie verzollen muss. Kleidung z.B. ist so etwas, was jeder Touri kennt.

    Diegleiche Jeans von Levis die bei uns 75 Euro kostet, kriegt man in den Staaten fuer 50 Dollar, also 35 Euro. Gleiches gilt fuer Autos, Unterhaltungselektronik, Handys usw.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass durch ein solches Abkommen bei uns die Preise purzeln wuerden, und wenn nicht, dann kauft man eben zollfrei im US-Onlineversand zum halben Preis.

  96. „Andersrum könnt man seinen Text auch als Reaktion auf Erdogan verstehen, der hat neulich sinngemäß vor einer Assimilation der Türken im Ausland gewarnt.
    Ganz frisch ist Erdi aber auch nicht mehr, oder?“

    1. Nervt es langsam, ständig als Erdoganfan hingestellt zu werden.
    2. Hat er nun mal nicht gesagt, dass Türken sich nicht mit Deutschen „paaren“ sollen. Zwischen Assimilationsablehnung und Entmenschlichung sehe ich schon einen Unterschied, weiß ja nicht, wie Du das bewertest.
    Und ja, ich bin auch gegen Assimilation, aber nicht nur von Türken.
    Wenn ein Deutscher in der Türkei lebt – und davon gibts einige – assimiliert er sich schließlich auch nicht.
    Oder tragen dort etwa die deutschen Frauen Kopftücher, schlachten die Männer am Opferfest Schafe,fasten sie im Monat Ramadan usw.? Nein, natürlich nicht, wozu denn auch? Aber von uns wurde vor Weihnachten noch glatt verlangt, einen Weihnachtsbaum aufzustellen und Weihnachtslieder zu singen.
    Also wer verlangt hier Assimilation?
    So sehr ich Deine Beiträge normalerweise schätze, aber dieser hier geht glatt an meinem vorbei.

  97. @ Fatima:
    Wenn ich mich als Deutscher entscheide in die Türkei zu ziehen, dann habe ich mich zu assimilieren oder in ein Land zu ziehen, welches meiner Kultur entspricht oder zu Hause zu bleiben.
    Das erwarte ich auch von den Ausländern in Deutschlend. Auch was das Tragen von Symbolen angeht, wie Kopftücher, aber auch Ordenstracht jedweder Form in der Öffentlichkeit.
    Dies ist selbstverständlich nur meine pers. Meinung.

    @ Befürworter der kath. Kirche:
    Auf einer vorherigen Seite habe ich mal zu Fatimas muslimischen Glaubenbekenntnis geschrieben, dass Überzeugungen wie ein Wahn unkorrigierbar sind und wenn jemand von seinem Glauben überzeugt ist, dieser gezwungen ist in der Zeit stehen zu bleiben, zu der die jeweiligen Glaubensschriften verfasst wurden.
    Ja glaubt Ihr denn, in bezug auf unsere Religion ist das anders???
    Erkundigt Euch über die Entstehung der röm. kath. Kirche.
    Das war ca 450 Jahre nach Christi Geburt in Rom. Dafür röm. kath. Kirche und galt nur zum Machterhalt durch Ablösung des Politheismus durch Monotheismus. Die Frau wurde für unrein erklärt und Sexualität nur noch zur Fortpflanzung erlaubt. Der Grund war, dass die röm. Sklaven mehr und mehr verhüteten und zu wenig Nachwuchs zeugten. Das gilt bis heute und heute haben wir ÜÜberbevölkerung, was aus denselben Glaubensüberzeugungen keiner wahr haben will.
    Und so gibt es die Grabenkämpfe Links gegen Rechts, katholich gegen evangelisch, christlich gen Muslimisch.
    Damals schrieb ich an Fatima, dass Religion nur spaltet, aber Spiritualität verbindet. Diese finden wir aber nur in der Diskussion mit der Bereitschaft selbst Gegenstandpunkte einzunehmen und letztlich in uns selbst und dann kann jedes Volk zu seinen eigenen, bewussten Ethikrichtlinien finden, vor allem aber in freier Entscheidung. Dazu gehört auch (@Chicano) der Zölibat. Du hast recht, wenn die Kirche den Zölibat fordert kann nur Priester werden, wer ihn ausübt. Dafür muss die Kirche halt den Preis zahlen, wenn sie ausstirbt.
    @ Alle
    Ich habe auf einer Klosterschule Abi gemacht und Reli war eines meiner Abi Fächer. Und da kam ich zu dem Schluss, dass das Aussterben dieser nicht das schlechteste ist, wiel sie sich nicht entwickeln will.
    Werte sind etwas Gutes, aber Sie müssen entwickelt und weiter- und auch wieder zurückentwickelt werden, um sich zu bewähren. Auf Werten zu beharren weil es Werte sind, egal ob sie siech bewährt haben oder nicht sind keine Werte sondern Dummheit (hier ist keiner persönlich gemeint). Wollen wir aber dumm sein oder selber denken?

  98. Jan sagt:

    @Fatima:

    ich habe gestern einen Text geschrieben, der aber nicht veröffentlicht wurde:

    ((Solange Sie sich selbst als Rassisten bezeichnen, dürfen Sie nicht erwarten, hier veröffentlicht zu werden. – Der Hausmeister))

  99. Dave sagt:

    Ich find das was Jan gesagt hat zwar sehr unsensibel und ungebührlich, also wie er es gesagt. Aber den Grund dafür kann ich auch verstehen. Ich bin zwar gerade der Meinung das jene Einwanderer die hier herkommen sich unters Volk mischen, bestenfalls auch assimilieren anstatt Paralellgesellschaften aufzubauen, aber es sollten auch nicht so viele Einwanderer sein, das sich das deutsche Volk, mit seiner Identität und seinem ethnischen Angesicht darin verliert.

    Es ist für Deutsche ungewöhnlich. Türken, Kurden und Aramäer legen in der Regel mehr Wert darauf, einen Partner aus der eigenen Volksgemeinschaft zu zu suchen, und jene die es tun, haben da auch nicht diese Gedankenpolizei und machen da überhaupt keinen Hehl draus. Was solls.

  100. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Heider „Atheismus und Geistigkeit“

    Tut mir ja wirklich leid, Ihnen DAS sagen zumüssen, wo Sie doch ideologisch derart fixiert sind:

    Ihre Motivation, „Atheist“ zu sein, ist identisch mit der zentralen Aussage des Christentums. Schrecklich, nicht wahr?

    Die zentrale Aussage des Christentums ist, das das Essentielle am Menschen der Geist, die Erkenntnisfähigkeit ist. Die Geistigkeit ist der höchste Wert die höchste Norm in der Wertehierarchie des Christentums. Ausgedrückt in der Sprache der Weisen von vor 2000 Jahren: Der „Geist“ ist göttlich, „Geist=“Gott“.

    Es ist entbehrlich, daß Sie die christliche Terminologie verwenden. Und keiner verlangt von Ihnen, die legenden, Mythen und Wunder der Religion wertzuschätzen. Aber wissen und anerkennen sollten Sie es schon können: Das Abendland und seine Kultur sind aufgebaut auf dem christlichen Ideengebäude, dem die zentrale These zugrundeliegt, daß es etwas Großes (die Religion verwendet den Terminus „heilig“) ist, daß biologische Wesen die Fähigkeit zur Selbstreflexion haben.

  101. Dave sagt:

    @ Mary J.:

    Musst dir mal die ZDF Reprortage über die türkische Behörde, und Amt der Auslandstürken angucken. Da kann man mal sehen, das die türkische Regierung ihre Auslandstürken, die Menschen türkischer Rasse wie der stellvertretende Ministerpräsident Bekir Bozdag sie bezeichnet, eher als Kolonisten betrachtet, denn als Einwanderer im klassichen Sinne.

    Die Studie über türkische Lebenswelten in Deutschland spricht ja eine ähnliche Sprache. Wobei ich gönne den Türken ihren Nationalismus, ihre Religion, ihre Sprache, Identität und Wurzeln. Aber jene die so Heimatverbunden sind und an ihren Wurzeln hängen, sollte man sie besser fördern zurückzuwandern, anstatt sie darin zu bestärken die deutsche Gesellschaft derart umzustricken, das ihrer Heimat gleichkommt.

  102. ue sagt:

    @Karl_Murx
    Danke für die Antwort, denn die uns bewegenden Fragestellungen sind komplex. Ihr Hinweis auf die „Christen“ in den USA ist vielleicht der wichtigste Hinweis.

    Wir diskutieren, weil vor uns die Aufgabe liegt, wie Deutschland im Kontext der Globalisierung bestehen kann. Diese Globalisierung ist ein kultureller Assimilationsprozess, in dem nur überlebt, wer seine eigenen kulturellen Grundlagen aktivieren, neu formulieren und leben kann. Für die Amerikaner schwebt über allem die „unsichtbare Hand“ ihres Gottes, der bereits als spiritueller Manager des freien Marktes zu Berühmtheit gelangt ist. Im Krieg der Kulturen bedarf es deshalb nur der Destabilisierung des Gegners, weil die Menschen in der ganzen Welt zu einer Lebensform tendieren, die die Amerikaner als natürlich empfinden und die zufällig ihre eigene ist. Dieser Prozess einer globalen Kulturassimilation stößt dort an Grenzen, wo der „pursuit of happiness“ auf ältere Kulturen stößt, die sich als resistent erweisen, keineswegs überlebt sind und sich als erstaunlich modernisierungsfähig erweisen. Der Begriff „christlich“ hat in diesem Kontext nicht die nötige Auflösungsschärfe für einen eigenen Weg, da er uns geistig bereits dem amerikanischen Kulturentwurf unterordnet. Deswegen Don Camillo und Peppone.

    Wenn wir nun den Blick vom äußeren Rahmen des Schauplatzes auf die inneren Perspektiven richten, dann landen wir zum Beispiel in der Weihnachtsbotschaft von Benedikt XVI, die das In-die-Welt-Kommen Gottes dem gottgewordenen Menschen, Kaiser Augustus, Divus, gegenüberstellt. Es ist dieser stoisch-römische Begriff des Gottessohnes, der Apotheose des Menschen, dessen Wiederkehr als das kulturgeschichtliche Resultat jenes Prozesses zu beschreiben ist, der mit der Reformation beginnt. Die Reformation öffnet nur Türen, und es braucht einen Generationen währenden Prozess der Adaption der Begriffe (Säkularisierung), um die jüdisch-christliche Botschaft von der Menschwerdung Gottes in die antike heidnische Botschaft von der Gottwerdung des Menschen zu verkehren. Spätestens mit der heilsgeschichtlichen Ausdeutung des Holocausts ist diese Umdeutung abgeschlossen. Es ist deshalb fast unmöglich mit dem Begriff „christlich“ jene analytische Schärfe zu erreichen, die uns in der Globalisierung eine eigene kulturelle Identität sichern könnte.

    Als Friedrich Nietzsche bei einem Studienfreund auf das Buch von David Strauß „Das Leben Jesu“ stieß, war er getroffen: „Wenn wir Jesus verlieren, verlieren wir auch Gott.“ Dieser Schrecken und seine intellektuelle Redlichkeit lassen ihn dann einen Weg gehen, auf dem er seismographisch (prophetisch) die Dekonstruktion unserer kulturellen Grundlagen analysiert und zugleich forciert. „Gott ist tot“ lautet der Satz, der zunächst noch als Variation eines Zitats aus den Psalmen (14,53) gelten könnte, aber in seinen Aphorismen finden wir dann das „Wir haben Gott ermordet“. Im Kontext der globalen Assimilation laufen wir Gefahr, dass wir den menschlich gemachten Gott verlieren, zumal in mosaischer Sicht jeder „gemachte“ Gott als Götze zu werten ist. Aber wenn es eine Kultur gibt, die dafür gesorgt hat, die religiösen Grundlagen menschlicher Existenz zu zerstören, dann waren das, hinsichtlich der geistigen Grundlagen, wir. Es ist dieser Teil unserer Kultur und Tradition als Dichter und Denker, der eine Umkehr erfordert, eine kulturelle, religiöse und philosophische Umkehr. Andernfalls werden wir nicht bestehen: „Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht.“ (Jesaja 7,9).

    Der Riss, von dem wir reden, geht quer durch das, was mit dem Begriff Christlich abgedeckt werden kann.

  103. chicano sagt:

    @ bernhard stockem

    „Auf einer vorherigen Seite habe ich mal zu Fatimas muslimischen Glaubenbekenntnis geschrieben, dass Überzeugungen wie ein Wahn unkorrigierbar sind und wenn jemand von seinem Glauben überzeugt ist, dieser gezwungen ist in der Zeit stehen zu bleiben, zu der die jeweiligen Glaubensschriften verfasst wurden.“

    wenn dies allgemeingültig wäre, dann wäre das nicht nur ziemlich begrenzt, es träfe auch für dn von ihnen geäußerten glauben zu und ich hoffe, das dies nicht der fall ist😉

    „Erkundigt Euch über die Entstehung der röm. kath. Kirche.
    Das war ca 450 Jahre nach Christi Geburt in Rom“

    ich kann nur für mich sprechen. ich bin kein katholik und das hat gute gründe. es gibt genügend, das unvereinbar in dieser kirche ist, mit dem was ich denke, fühle und glaube. wenn es aussah wie ein verteidigung dieser kirche, dann ist es falsch rübergekommen. es ging um die verteidigung des christenums in erster linie, in zweiter linie gegen eine generalverdammung des kath. klerus, also der vielen guten menschen, die eine große arbeit tun. ich muss da differenzieren zwischen machterhaltenden individuen an der spitze und leuten die im stillen herausragendes leisten und ich muss eben auch deren glauben respektieren.

    „…..gibt es die Grabenkämpfe Links gegen Rechts, katholich gegen evangelisch, christlich gen Muslimisch.
    Damals schrieb ich an Fatima, dass Religion nur spaltet, aber Spiritualität verbindet.“

    einspruch. nicht religion spaltet, sonder der menscn, der dem anderen seinen glauben aufdrücken will. sonst würde auch jedweder geschmack spalten aber wer führt schon krieg, damit alle schokoladeneis am liebsten haben🙂 religion bedeutet zunächt nichts weiter als rückbindung an den ursprung und ist eine persönliche, private sache. wenn gott schon jedem die wahl lässt ob er sich „auf den weg macht“, dann muss der mensch wohl erst recht dem anderen die wahl lassen.

    „Diese finden wir aber nur in der Diskussion mit der Bereitschaft selbst Gegenstandpunkte einzunehmen und letztlich in uns selbst und dann kann jedes Volk zu seinen eigenen, bewussten Ethikrichtlinien finden, vor allem aber in freier Entscheidung.“

    ganz meine meinung.

    „Dazu gehört auch (@Chicano) der Zölibat. Du hast recht, wenn die Kirche den Zölibat fordert kann nur Priester werden, wer ihn ausübt. Dafür muss die Kirche halt den Preis zahlen, wenn sie ausstirbt.“

    ja, klar….

    „Ich habe auf einer Klosterschule Abi gemacht und Reli war eines meiner Abi Fächer. Und da kam ich zu dem Schluss, dass das Aussterben dieser nicht das schlechteste ist, wiel sie sich nicht entwickeln will.“

    es ist immer trügerisch seine persönnlichen erfahrungen zu verallgemeinern.

    „Werte sind etwas Gutes, aber Sie müssen entwickelt und weiter- und auch wieder zurückentwickelt werden, um sich zu bewähren. Auf Werten zu beharren weil es Werte sind, egal ob sie siech bewährt haben oder nicht sind keine Werte sondern Dummheit (hier ist keiner persönlich gemeint). Wollen wir aber dumm sein oder selber denken?“

    es gibt durchaus bleibende werte, oder? sie sprechen selbst von der notwendigkeit des eigenständigen denkens. so wäre z.b. ein bleibender wert, eben genau die freiheit dazu zu haben eigenständig zu denken.
    nicht alles ist austauschbar und relativierbar, jedenfalls nicht ohne dafür den preis zu zahlen evtl. vollkommen entmenschlicht zu werden.

    aber ich denke wir sehen vieles ähnlich.

    mfg

  104. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunter Kümel:

    Es ist entbehrlich, daß Sie die christliche Terminologie verwenden. Und keiner verlangt von Ihnen, die legenden, Mythen und Wunder der Religion wertzuschätzen. Aber wissen und anerkennen sollten Sie es schon können: Das Abendland und seine Kultur sind aufgebaut auf dem christlichen Ideengebäude, dem die zentrale These zugrundeliegt, daß es etwas Großes (die Religion verwendet den Terminus “heilig”) ist, daß biologische Wesen die Fähigkeit zur Selbstreflexion haben.

    Genau das versucht man diesen blindwütigen Eiferern verzweifelt beizubringen, daß sie hier gegen einen Phantomgegner namens repressive römisch-katholische Kirche ankämpfen und sich – denkt man etwas über die eigene deutsche Kultur und Historie nach – damit einen Kampf gegen die eigenen geistig-kulturellen Grundlagen liefern.

  105. chicano sagt:

    @ dave

    „Die Studie über türkische Lebenswelten in Deutschland spricht ja eine ähnliche Sprache. Wobei ich gönne den Türken ihren Nationalismus, ihre Religion, ihre Sprache, Identität und Wurzeln. Aber jene die so Heimatverbunden sind und an ihren Wurzeln hängen, sollte man sie besser fördern zurückzuwandern, anstatt sie darin zu bestärken die deutsche Gesellschaft derart umzustricken, das ihrer Heimat gleichkommt.“

    spätestens dann, wenn verachtung für die lebensweise und lebenswelt des gastlandes deutschland offensichtlich wird.

    ansonsten soll jeder glücklich werden, wie er will.

    aber eine maßvolle einwanderung bzw. langsam ein stop aus bestimmten ländern ist selbstverständlich bedingung dafür, das die deutschen auch weiterhin das gefühl haben in deutschland zu leben.

    schade das hier und in den anderen europäischen ländern so gegen das jeweils eigene volk gearbeitet wird und erst dadurch fremdenhass geschaffen und geschürt wird.

    alles aber eben ein teil der agenda, europa in chaos, schutt und asche zu legen, denn diese zeitbombe wird wohl mit sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit hochgehen und jeder halbwegs klar denkende mensch weiß das.

    es geht also darum zu kämpfen, das die einwanderung stark begrenzt oder völlig gestoppt wird. gleichzeitig die freundschaft zwischen allen hier lebenden ethnien gesucht, gefördert und gestärkt wird, unabhängig von herkunft, hautfarbe und religionshintergrund.

    alle müssen zusammen stehen, christen, muslime und juden, deutsche, jugos, chinesen und türken, wenn wir auch nur den hauch einer chance haben wollen, gegen jene, die uns als gegner in stellung gebracht haben.

    und man sollte nie vergessen, wo man sich aufhält, in deutschland eben und als gast und auch als einwanderer hat man sich anständig zu verhalten zum gastgeber. gäste aber behandelt man ebenso gut, wie alte freunde.

    dann solltte das alles zu meistern sein.

    man darf ja mal träumen😉

  106. Karl_Murx sagt:

    @Fatima Özögüz:

    2. Hat er nun mal nicht gesagt, dass Türken sich nicht mit Deutschen “paaren” sollen. Zwischen Assimilationsablehnung und Entmenschlichung sehe ich schon einen Unterschied, weiß ja nicht, wie Du das bewertest.

    Die Ablehnung von Assimilation, als das Beharren auf der eigenen türkischen Kultur und Lebensweise hier in Deutschland, ist eine Kampfansage gegen die Eingliederung der hier lebenden Türkischstämmigen in die hiesige Gesellschaft, sprich deren Deutschwerdung. Das bedeutet nämlich immer ein großes Stück Assimilation, also der Aufgabe der türkischen und Übernahme der deutschen Identität, womit nicht nur der Gebrauch des Deutschen als Muttersprache, sondern auch die Übernahme der sozialen Codes und aller Werte und Normen der deutschen Gesellschaft gemeint ist. Also so ähnlich, wie sich die Deutschen, die Iren, die Italiener und alle anderen in den USA zugewanderten Ethnien an die amerikanische Gesellschaft angepaßt haben und deren Identiät übernommen haben.

    Und ja, ich bin auch gegen Assimilation

    Welche Gründe haben Sie dafür? Was gefällt Ihnen an der Deutschwerdung der Türkischstämmigen in o.g. geschilderter Weise nicht? Lehnen Sie die hiesige Lebensweise der Menschen ab, sehen Sie deren Kultur und Gesellschaft ab, weil sie die eigene darüber erhaben fühlen? Sind Sie etwa eine türkische Nationalistin oder Rassistin, Frau Özögüz?

    aber nicht nur von Türken.

    Dehnen Sie das auf die Ablehnung der Assimilation aller Menschen aus, wie z.B. auch derjenigen, die in die USA einwandern? Oder ist das lediglich eine nachgeschobene Begründung für den eigenen hier vertretenen Nationalismus?

    Wenn ein Deutscher in der Türkei lebt – und davon gibts einige – assimiliert er sich schließlich auch nicht.
    Oder tragen dort etwa die deutschen Frauen Kopftücher, schlachten die Männer am Opferfest Schafe,fasten sie im Monat Ramadan usw.? Nein, natürlich nicht, wozu denn auch?

    Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Welche und wieviele Deutsche wandern denn in die Türkei aus? Etwas auch Millionen aus den Unterschichten, die dann vom türkischen Sozialsystem leben, ganze Parallelgesellschaften in türkischen Städten bilden und die dortige türkische Kultur, deren Lebensweise inklusive deren türkische Einwohner zunehmend verdrängen?

    Oder sind das vielmehr in der Mehrzahl deutsche Rentner, die in der Türkei ihren Lebensabend verbringen und dort ihre deutsche Rente verzehren, also Leute, die ihr Einkommen oder Vermögen mitbringen und dem türkischen Staat nicht zur Last fallen? Wobei allein schon der Vergleich der Zahlen Ihr Argument ad absurdum führt. Wenn z.B. in Antalya einige Zehntausend deutsche Rentner leben, dann ist das mit den Zahlen der hier lebenden Türkischstämmigen nicht ansatzweise vergleichbar.

    Aber von uns wurde vor Weihnachten noch glatt verlangt, einen Weihnachtsbaum aufzustellen und Weihnachtslieder zu singen.

    Bevor wir jetzt weiter Ihre unbelegten Dauerbehauptungen hören, werden wir doch mal konkret und nennen das KInd beim Namen: Wer hat unter welchen Umständen was genau von Ihnen verlangt, und auf welche Weise?

  107. Karl_Murx sagt:

    @ue:

    Der Begriff “christlich” hat in diesem Kontext nicht die nötige Auflösungsschärfe für einen eigenen Weg, da er uns geistig bereits dem amerikanischen Kulturentwurf unterordnet. Deswegen Don Camillo und Peppone.

    Hier widerspreche ich entschieden. Diese christliche Kultur haben die „Amerikaner“, also die dort kulturell von den WASP`s dominierte Gesellschaft, nicht selbst hervorgebracht, sondern die haben die europäischen Einwanderer von zu Hause mitgebracht. Vor allem das puritanische Erbe macht sich in der amerikanischen Denkweise bemerkbar. So gesehen haben die Amerikaner die christlichen Überzeugungen konserviert (lat. „conservare“ für bewahren), die ursprünglich im christlich-abendländischen Europa beheimatet war.

    Wenn wir nun den Blick vom äußeren Rahmen des Schauplatzes auf die inneren Perspektiven richten, dann landen wir zum Beispiel in der Weihnachtsbotschaft von Benedikt XVI, die das In-die-Welt-Kommen Gottes dem gottgewordenen Menschen, Kaiser Augustus, Divus, gegenüberstellt.

    Richtig ist, daß die römisch-katholische Kirche eine Universal- bzw. Weltkirche ist, die sich im Gegensatz zu den protestantischen Kirchen in Kult und Liturgie viel weniger an der mitgebrachten europäischen Kultur orientiert, sondern im Verlauf ihrer Geschichte auch regionale Kulte verschmolzen hat, wie z.B. in Lateinamerika. Das machte sie aber immer flexibler und attrakvier für fremde nichtchristliche Gesellschaften, die christlich missioniert wurden. Genau das ist aber auch der Grund, warum die Einwanderer aus Lateinamerika in Europa, in Spanien ohnehin, sich bei allen Schwierigkeiten wesentlich schneller und problemloser in die hiesige Gesellschaft eingliedern.

    Es liegt auf der Hand: Je größer die kulturelle Nähe der Herkunfts- zur Einwanderungsgesellschaft, desto schneller erfolgt die Anpassung der Einwanderer an die neue Gesellschaft. Kategorien wie Religion und im Fall der lateinamerikanischen Einwanderer auch die (spanische oder portugiesische) Sprache als stark identitätsstiftende Eigenschaften tragen hier entscheidend dazu bei.

    Die Reformation öffnet nur Türen, und es braucht einen Generationen währenden Prozess der Adaption der Begriffe (Säkularisierung), um die jüdisch-christliche Botschaft von der Menschwerdung Gottes in die antike heidnische Botschaft von der Gottwerdung des Menschen zu verkehren.

    Also der Abfall des Menschen von Gott als die eigentliche Sünde und die damit verbundene Hybris, sich selbst an die Stelle Gottes zu setzen und irgendwann selbst entscheiden zu können, welche Menschengruppe das Recht hat weiterzuleben und welche nicht?

  108. Dave sagt:

    @ ue: „Wir diskutieren, weil vor uns die Aufgabe liegt, wie Deutschland im Kontext der Globalisierung bestehen kann.“

    Ich bin in der Hinsicht ja fasziniert das Aramäer über Jahrhunderte ohne eigenen Staat Volk gebieben sind, allen widrigkeiten zum trotz haben sie es sich nicht nehmen lassen Aramäer zu sein. So wie die Menalität der Deutschen derzeit geprägt ist, so selbstlos, so beliebig, so irgendwas, so alles aber bloß nicht Deutsch, würden wir das keine 100 Jahre überstehen.

    Viele Deutsche sind kulturell mitlerweile schon so verwahrlost, das sie sich häufig eher von einem MmM in seine kulturelle Umwelt assimilieren lassen, als zu ihrer eigenen zu stehen, oder sie geben sie zugunsten einer hybriden Identität auf.

    Ich hab auch noch nie von einem Deutschen persönlich, also von einer Person die ich kenne, gehört, das es ihr bewusst ein Kriterium wäre, das der Partner Deutsch sein soll.

    Mag sein das einige das denken, aber es öffentlich nicht sagen.

    Das die Eigenschaft dem eigenen Volk anzugehören, ein Kriterium für die Partnerwahl ist, hab ich das erstemal in einer aramäsischen Familie, dann von einem ehemaligen türkischen Klassenkameraden und von einer kurdischen Arbeitskollegin gehört.

    Und denen war das selbstverständlich, für die war das auch garnichts anrüchiges.

    Wobei mit dem Aramäer, da warens die Eltern, besonders die Mutter die sich das von ihrem Sohn erhoffte. Die hat ihn dann immer mit zu irgendwelchen aramäischen Veranstaltungen genommen, und ihm aramäische Mädels vorgestellt die sie vorher schon wohl im Bekanntenkreis „klargemacht“ hatte.

    Die wollte den Jungen richtig verkuppeln, irgendwie niedlich, kenne ich von deutschen Familien aber überhaupt nicht.

    Jedenfalls gefielen ihm die Damen nie wirklich, der hing wohl einfach zu viel mit „uns“ rum und konnte damit nicht viel anfangen.

  109. ue sagt: Februar 16, 2013 um 14:42
    Als Friedrich Nietzsche bei einem Studienfreund auf das Buch von David Strauß “Das Leben Jesu” stieß, war er getroffen: “Wenn wir Jesus verlieren, verlieren wir auch Gott.”

    Was uns die politisch korrekten Mainstream-Lesarten-Produzenten bei Nietzsche gerne verschweigen, ist, daß er so mit dem Christus und dessen Leidensweg identifiziert (!) war, daß er persönliche Briefe auch schon mal als „Der Gekreuzgte“ unterzeichnet hat.

    “Gott ist tot” denn “Wir haben Gott ermordet”. So steht es auch im Zarathustra und auch darüber werden wir hinweggetäuscht.

    In einer dritten Lesart nach Bullinger, hat Nietzsche hier allerdings erkannt oder zumindest geahnt oder gefühlt, daß selbst ein Gott sterben muß, wenn er in diese Wahnwelt eintritt, in der wir leben.

    Wir haben dann Gott deswegen ermordet, weil er wegen uns in unsere Welt kam. Die nicht (!) die seine ist.

  110. Dave sagt:

    @ chicano: Chauvinismus lehne ich natürlich ganz klar ab. Ich meine nur, es ist eine Frage der Loyalität gegenüber Staat, Kultur und Volk des Landes in dem man sesshaft werden, das man als Heimat betrachten will. Wenn Türken aber ihre Wurzeln in der Türkei haben, da ihr Herz und ihre Loyalität ist, sie lieber unter sich bleiben, ihre Sprache sprechen, die türkische Flagge hiessen, das ganze Paket eben. Dann bin ich der Meinung sollte ma auch den Mut haben ihnen zu sagen das es unerwünscht ist und ihnen nahelegen mal darüber nachzudenken wieder zurückzusiedeln.

    Es kann nicht sein das Deutschland seine eigene Kultur auf dem Altar der Beliebigkeit preisgibt, um jedermann glücklich zu machen. Die Menscehn die woanders einwandern müssen eben abstriche machen. Und es bedeutet der türkischen Kultur ja nun keinen Abbruch, wenn Deutschtürken ihre Identät als Türken zugunsten der Deutschen vernachlässigen, schließlich hat die türkische Kultur ja in der Türkei immernoch ihr Refugium und lebt dort weiter auch ohen Deutschtürken.

    Da bin ich ganz klar ein Vertreter der Leitkultur, es ist vorrangige Pflicht des deutschen Staates das eigene Kulturerbe zu pflegen und zu fördern, die der Minderheiten sind zweitrangig. Und wenn jede Nation das so hält ist damit dann auch dem gesammten Weltkulturerbe genüge getan.

    Allerdings bin ich da auch so konsequent, das ich meine Identität als Deutscher auch vernachlässigen würde, wenn ich auswadern würde. Wenn ich z.b. nach Spanien gehen würde, wäre es für mich auch selbstverständlich mich dem spanischen Staat zu verpflichten und des spanische Kulturerbe zu pflegen. Ich würd mich freiwillig assimilieren.

    Kann man auch nicht von jedem erwarten, aber ich sehe das halt so.

  111. Mary J. sagt:

    Wenn Einwanderer in ihrer alter Kultur verhaftet bleiben, dann ist das immer noch was anderes, als wenn der Regierungschef aus der Heimat das auch noch fordert bzw. eine Assimilierung verbietet und als Verbrechen bezeichnet.

    Richtig, der Deutsche in der Tuerkei wird nicht gleich zum Moslem und das ist in Ordnung.

    Wie waere es aber, wenn Frau Merkel sagen wuerde, es sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wenn der Deutsche in der Tuerkei zum Islam konvertiert?

  112. me. sagt:

    Fatima, als Erdoganfan sehe ich dich jetzt nicht. Das du das nicht bist hab ich schon mitgekriegt als dieser letztes Jahr das nach Syrien fliegende russische Flugzeug auf einen türkischen Flugplatz zitiert hat, usw.
    (Leider drehte sich die Diskussion damals um Waffen etc. die Erdogan angeblich in dem Flieger vermutete, und nicht um ne ganze Fußballmannschaft von FSBlern die neben den nicht vorhandenen Waffen im Flieger saßen und statt auf nem türkischen Flughafen Mokka zu trinken lieber ein bisschen durch die Straßen Damaskus‘ gezogen wären um sich mit ein paar maßgebenden Terroristen „zu unterhalten“.
    Erdi hat den Terrorfritzen den Vorsprung verschafft den sie brauchten.)

    Ich sag, Leben und Leben lassen. Wer sich assimilieren will soll das gerne tun. Wenn sich Erdi in Deutschland hinstellt und
    vor einer Assimilierung warnt, steht er historisch in einer Reihe mit zwei echt außerordentlichen Spezln die beide zur selben Zeit in Deutschland rumbaggerten und sich dabei auch noch blendend verstanden.
    Die einen Spezeln gibts in der Form immer noch. Die ballern in mehr oder weniger regelmässigen Abständen auf ein am Mittelmeer gelegenes Freiluftgefängniss. Wahrscheins weil sie Angst vor Assimilation haben. Ich würd sogar soweit gehen zu sagen das die die Oberantiassimalationsspezeln sind🙂
    Das strikte Einfordern einer Assimilation sowie das strikte Ablehnen einer Assimilation sind ein und die selbe Seite der selben Medaille.
    Ich verstehe vermutlich gut was du meinst Fatima, wenn du dich gegen Assimilation aussprichst. Wenn die von einem Antiimperialistischen Standpunkt erfolgt, was ich annehme.
    Die Diskussionen die kongruent mit der Diskussion über die Folgen der Globalisierung in Europa geführt werden erstaunen mich nicht. Hätten wir alle unseren Fanon und Claude Lévi-Strauss gelesen käme uns das vor wie alter Wein in neuen Schläuchen.

  113. chicano sagt:

    @ dave

    alles was sie schreiben, sehe ich genauso, falls es anders klang.

    „Kann man auch nicht von jedem erwarten, aber ich sehe das halt so.“

    eigentlich doch. meine familie hat es jedenfalls getan.
    eine chinesische weisheit sagt:

    „Kommt man in ein fremdes Land, fragt man nach seinen Sitten.“

    alles andere ist mindestens unhöflich und unkultiviert, missbrauch des gastrechtes und schlimmstenfalls barbarei und kolonialisierung.

    so hart sehe ich es….

  114. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ BeSto: „Übervölkerung“ ??

    In Europa und in den übrigen Gebieten, wo „weiße“ Völker leben, gibt es keine Übervölkerung: GANZ IM GEGENTEIL!!
    Bei allen weißen Völkern (mit einer einzigen Ausnahme!) liegt die Geburtenrate unter dem Niveau der Reproduktion. Bei sehr vielen, darunter D, I, E, GR, Portugal, liegt die Geburtenrate so niedrig, daß ihr Aussterben sehr wahrscheinlich, vermutlich unaufhaltsam ist. Die Massenimmigration nichtchristlicher nichtweißer, aber geburtenstarker Gruppen verstärkt diesen Trend.

    Da alle aussterbenden Völker dem christlichen Glauben angehören, ist das Argument vollkommen unrichtig, die Kirche sei an der Überbevölkerung schuld.

  115. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunter Kümel:

    Bei allen weißen Völkern (mit einer einzigen Ausnahme!) liegt die Geburtenrate unter dem Niveau der Reproduktion. Bei sehr vielen, darunter D, I, E, GR, Portugal, liegt die Geburtenrate so niedrig, daß ihr Aussterben sehr wahrscheinlich, vermutlich unaufhaltsam ist. Die Massenimmigration nichtchristlicher nichtweißer, aber geburtenstarker Gruppen verstärkt diesen Trend.

    Da alle aussterbenden Völker dem christlichen Glauben angehören, ist das Argument vollkommen unrichtig, die Kirche sei an der Überbevölkerung schuld.

    Korrekt. Umgedreht hat aber noch keine atheistische Gesellschaft bewiesen, daß sie in der Lage ist, zu überdauern.

    Was aber Ihr Dauerthema der unweigerlich aussterbenden weißen christlichen Bevölkerung angeht, hier mal ein Artikel über die Entwicklung der Geburten- und Sterberaten im heutigen Rußland und gleichzeitig über die Wirksamkeit familienpolitischer Maßnahmen.

    http://www.russland.ru/analysen/morenews.php?iditem=251

  116. Mary J. sagt:

    @ Dr. Kumel

    Ohne die demografische Katastrophe in Europa schoenreden zu wollen, aber: Ueberbevoelkerung und Geburtenrate sind zwei verschiedene Dinge.

    Ueberbevoelkerung misst sich an der Bevoelkerungsdichte, also Einwohner pro Flaeche. Geburtenrate an Geburten pro Frau oder pro Einwohner. Beim letzteren sind wir im Keller, aber bei der Bevoelkerunsdichte sind wir schon in den oberen Raengen der Welt.

    Es gibt in Deutschland kaum einen Ort, wo Sie 5 km geradeaus in jede Himmelrichtung gehen koennen, ohne auf irgendein besiedeltes Gebiet zu stossen. Wer unberuehrte Natur, Outdoor und Wildnis will, der muss ins Ausland fliegen. Von dem Standpunkt aus, wuerden weniger Menschen Deutschland durchaus gut tun.

  117. Heider sagt:

    @ Dr. Gunther Kümel sagt:
    Februar 16, 2013 um 13:19
    Drehen Sie Anderen die Worte im Munde um und träumen Sie weiter! Fakt ist, Ihr „Heiliger“ Geist baut seit jeher auf die Macht des Staates – und das sagt über seinen Wert alles.
    „Die Bibel ist in großen Teilen nicht systematisch böse, sondern einfach nur grotesk. Nichts anderes erwartet man von einer chaotisch zusammengestoppelten Anthologie zusammenhangloser Schriften, die von Hunderten anonymer Autoren, Herausgebern und Kopisten verfasst, umgearbeitet, übersetzt, verfälscht und ‚verbessert‘ wurden von Personen, die wir nicht kennen, die sich auch meist untereinander nicht kannten und deren Lebenszeiten sich über neun Jahrhunderte erstrecken.“
    – Richard Dawkins –

    Mary J. sagt:
    Februar 16, 2013 um 06:56
    „”Ist ja unfassbar, was man hier so zu lesen kriegt!”

    Was erwarten Sie denn von der Querfront?“

    Gutes Schlusswort – „Nichts.“
    Und deshalb bin ich jetzt auch weg.
    Adios, Amigos e Muchachos!

    Ns. Herr chici-chaco und Herr Murx finden noch letzte Antworten vor, na sie wissen schon —-

  118. Monika H. sagt:

    @chicano

    >bringen sie mal ein großes bild, nichts dagegen aber nicht immer ihre zusammegeschusterten thesen. diese sind selten ein großes bild aber meisten ein großer quark. sorry….

    Das ist Ihre persönliche (Ab-)Wertung, damit rein subjektiv, und daraus lese ich, dass Sie nicht verstehen. Was Sie in diesem Zusammenhang zusammengeschustert nennen, heisst Staatskirchenvertrag und kostet den deutschen Steuerzahler 20 Mrd. Euro pro Jahr + 9 Mrd. freiwillige Kirchenbeiträge, inflationsbereinigt über 60 Jahre mit Wertschöpfung ein paar Billionen Euro – plus gratis die dazugehörige Dogmatisierung und damit Macht über die Menschen.

    (BTW: Das was Sie bei Crowley „zusammengeschustert“ haben in einer blinden Copy-und-Paste-Aktion, hätte gute zwei Stunden gebraucht, um es aufzudöseln und klar zu stellen, so verquarkt war das)

    >bin aber ein mensch der gerechtigkeit sehr hoch hält.

    Haben Sie schon einmal den Gedanken in Erwägung gezogen, dass Sie selbst ungerecht sind?

  119. Karl_Murx sagt:

    @Monika H.:

    Gutes Schlusswort – “Nichts.”
    Und deshalb bin ich jetzt auch weg.
    Adios, Amigos e Muchachos!

    Rot Front, Monika H. Oder wahlweise No pasaràn?
    Ich pack schon mal die Taschentücher zum Tränentrocknen aus, so sehr werde ich Sie vermissen.

    Ns. Herr chici-chaco und Herr Murx finden noch letzte Antworten vor, na sie wissen schon —-

    Solche Anredeworte schreiben sich eigentlich mit großen Anfangsbuchstaben, was Sie nicht wissen können.

  120. Karl_Murx sagt:

    @Mary J.:

    Ohne die demografische Katastrophe in Europa schoenreden zu wollen, aber: Ueberbevoelkerung und Geburtenrate sind zwei verschiedene Dinge.

    Die aber doch irgendwie zusammenhängen, meinen Sie nicht?

    Ueberbevoelkerung misst sich an der Bevoelkerungsdichte, also Einwohner pro Flaeche. Geburtenrate an Geburten pro Frau oder pro Einwohner. Beim letzteren sind wir im Keller, aber bei der Bevoelkerunsdichte sind wir schon in den oberen Raengen der Welt.

    Ich weiß nicht, wie oft man es Ihnen noch durchdeklinieren soll: Wir sind als autochthone deutsche Bevölkerung auf Grund zu geringer Geburtenquoten (darunter versteht man die durchschnittliche Kinderanzahl pro Frau, wohingegen die Geburtenrate die durchschnittliche Kinderzahl pro 1000 Einwohner ist) seit Jahren am Schrumpfen, und das ganz massiv. Durch die Einwanderung der letzten Jahre wurde das z.T. kaschiert. Aber über die für das Land verheerende Art und Qualität dieser Einwanderung ist hier schon genug geschrieben worden.

    Es gibt in Deutschland kaum einen Ort, wo Sie 5 km geradeaus in jede Himmelrichtung gehen koennen, ohne auf irgendein besiedeltes Gebiet zu stossen. Wer unberuehrte Natur, Outdoor und Wildnis will, der muss ins Ausland fliegen. Von dem Standpunkt aus, wuerden weniger Menschen Deutschland durchaus gut tun.

    Man könnte angesichts dieser grünlinks inspirierten Litanei nur noch verzweifeln. Hier nimmt man aus ideologischen Gründen einfachste Gesetze der Arithmetik nicht zur Kenntnis. Eine um 30 % geschrumpfte Kindergeneration bei einer Geburtenquote von 1,4 Kinder je Frau wird bei einer anhaltend niedrigen Geburtenquote eine Enkelgeneration hervorbringen, die gegenüber der Großelterngeneration um 50 % geschrumpft ist. Von der Urenkelgeneration bräuchte man dann eigentlich gar nicht mehr zu reden, sollten die Verhältnisse so bleiben. Was das bedeutet, können Sie an bestimmten Randregionen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bzw. in bestimmten Dörfern Mecklenburg-Vorpommerns, Brandenburg oder Sachsens bereits heute beobachten. Können oder wollen Sie sich die wirtschaftlichen oder gesellschaftspolitischen Verheerungen nicht vorstellen, die mit einer solchen Entwicklung verbunden wären? Was nutzt Ihnen eine menschenleere Idylle, wenn niemand mehr da ist, der sie genießen kann?

  121. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Heider: „Geistige Welt“

    Na, wenn ich mich darauf verlassen könnte, daß Sie sich wirklich trollen, wäre meine Replik überflüssig.

    Ihre Verliebtheit in Ihre Ideologie hemmt Sie, zu erkennen, daß es etwas Großes ist, daß der Mensch die Fähigkeit der Erkenntnis hat. Sie machen nicht Gebrauch von dieser Fähigkeit. Wo andere das Organ des Erkennens sitzen haben, da macht sich bei Ihnen nur wirre Ideologie breit, sehr breit.

  122. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Murx: „Demografie Rußland“

    Kein Einwand gegen die Aussage, es gebe sehr wohl bevölkerungspolitische Maßnahmen, die effektiv sind.
    Seit 1945 wurden sie in der „brd“ nicht angewendet, wohl aber zeitweise in der DDR. Es fällt schwer, dahinter nicht eine Absicht zu vermuten.

    In Rußland hat sich die Geburtenzahl leicht erhöht, die Maßnahmen, die dort getroffen werden, sind also offensichtlich wirksam. Dennoch ist die demographische katastrophe für Rußland keineswegs behoben, die „Alterspyramide“ zeigt URNENFORM, ganz wie in der „brd“.

    http://www.berlin-institut.org/online-handbuchdemografie/bevoelkerungsdynamik/regionale-dynamik/russland.html

    „Die demografische Krise Rußlands resultiert aus einer geringen Geburtenrate, der europaweit niedrigsten Lebenserwartung, hohen Sterberaten und der Alterung der Gesellschaft. Die Peripherieregionen Russlands entvölkern sich im Zuge starker Abwanderung bei geringer Zuwanderung. Die Zukunftsrisiken, die sich aus der demografischen Krise ergeben, betreffen die Staatlichkeit Russlands sowie die wirtschaftliche und militärische Sicherheit des Landes.“

    Dabei ist noch wichtig, daß die nichtrussischen Minoritäten stark wachsen, hohe Fertilität aufweisen. Die demographische Katastrophe des russischen Volkes ist also noch erheblich größer, als es die Gesamtzahlen zeigen.

  123. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Mary „Überbevölkerung“

    Sie haben mit Ihrem Einwand recht.
    Selbstverständlich wurde durch die Vertreibung von 20 Millionen Menschen, die in der „brd“ und in Österreich landeten, die Bevölkerungsdichte noch einmal gesteigert.
    Das könnte man ändern, indem Land zurückgegeben wird.
    Weitere Zuwanderung Raumfremder ist dagegen kontraproduktiv und trifft uns als geburtenarmes, bereits dichtgedrängtes Volk noch mehr als beispielsweise Franzosen.

    Könnte man sich demographische Daten einfach wünschen, so könnte eine geringere Zahl von Deutschen auf dem heutigen Siedlungsgebiet tatsächlich eine ganze Anzahl von Problemen lösen, etwa das der hohen Bevölkerungsdichte.
    Sie ist in der „brd“ etwa doppelt so hoch wie in Polen, etwa 25 mal so hoch wie in Rußland.

    Allerdings müßte dann mitgewünscht werden, daß eine gute Fee uns auch eine gesunde Altersverteilung gewähre.
    Durch die Geburtenlücke nimmt ja nicht einfach die Bevölkerungszahl, und folglich die Dichte ab. Sondern es verändert sich die Alterspyramide zu einer URNE. Es gibt kein ökonomisches oder demographisches Modell, das ein Überleben eines Volkes gestatten würde, dessen Altersverteilung so aussieht.

    Die Folge der Geburtenlücke (seit Generationen!) ist eine noch größere Geburtenlücke, sie wächst geometrisch.
    Dagegen hilft kein Wünschen und selbst große und richtige Maßnahmen der Bevölkerungspolitik könnten heute nicht mehr greifen.

  124. juergenelsaesser sagt:

    Karl_Murx: Sparen Sie sich Ihren Zynismus! Monika H. ist hier selbstverständlich willkommen und hat sicherlich auch das Standing, sich durchzubeißen.

  125. @ Mary J:
    Danke, endlich hat es mal jemand kapiert. Deutschland hat 229 Einwohner pro Quadratkilometer. Chana lediglich 140.
    Nordrheinwestfalen hat 500 Einwohner pro Quadratkilometer.
    Indien 360. Wenn die Bevölkerung schrumpft ist das bis zu einem gewissen Punkt gut. Dann hat endlich die Natur wieder etwas Raum, Deutschland ist ja kompltet denaturiert (Schönsprech: kuliviert)Auch können auch nicht mehr soviele Menschen ausgebeutet werden, darum geht es politisch ja und deswegen wird Zuwanderumg so massiv gefordert. Die Qualifikationsanforderung an die Zuwanderer seitens unserer Lenker ist dabei deren Gebärfreudigkeit.
    Das sorgt zwar dauerhaft für das gewollte Aussterben der deutschen Ureinwohner, löst aber das Problem der Überbevölkerung nicht.

    @Chicano:
    Es stimmt, Menschen spalten. Ich hab auch recht, denn Menschen machen Religion. Sie tun es der Macht Willen und da divide et impera zur Macht gehört benutzt man Religionen um deren Anhänger zu spalten

  126. @ Dr. Kümel,
    es gibt kein Problem mit der Alterspyramide, wenn das Zinseszins basierte Schuldgeldsystem geändert würde.
    Die Menschen werden meist gesund alt und nur wenige müssen gepflegt werden. Die mechanisierung schafft Arbeitsplaätze ab und wir haben bereinigt ca 9 Mio Arbeitslose.
    Wo ist da das Problem. Gebt den Alten genug Geld an die Hand und diese werden dann Berufskonsumenten.
    Wer das jetzt für zu einfach hält, ich will hier einen Kommentar und keine wissenschaftlich abhandlung schreiben, dem lege ich auf Youtube die Vorträge von Prof. Dr. Bernd Senf und Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger nahe.

  127. Mary J. sagt:

    @Karl + Guether

    Ich widerspreche Ihnen beiden doch gar nicht, was die demographische Katastrophe angeht und bin genauso ratlos, was man dagegen machen kann.

    Die Spanier versuchen es, indem sie sich Lateinamerikaner ins Land holen. Davor haben sie es mit Marokkanern versucht, was aber – oh Wunder – zu gewissen „Intergrationsschwierigkeiten“ gefuehrt hat.

    Mit den Lations lauft das wunderbar. Die gehen voll in der spanischen Kultur auf und mischen sich per Heirat perfekt mit den Autochonen. Das einzige was sich aendert, ist dass die Spanier jetzt etwas dunkler werden.

    Leider haben wir nicht das Glueck, dass es einen Koninent gibt, der unserer Sprache spricht, aber zur Not waeren christlich-westliche Lations als Immigranten schon eine Notloesung, um das Problem zumindest abzumildern und zu verzoegrern. Aufhalten kann man es wohl nicht.

  128. Dave sagt:

    Ich muss als Christ auch etliche atheistische Pädagogen und Lehrer in Einrichtungen finanzieren, die Werte vermitteln welche ich nicht teile. So ist das eben in einer pluralistischen Gesellschaft. Das der Staat aus bestimmten gründen einige Angelegenheiten auslagert, macht er aus Gründen der Entlastung.

    Da es in Deutschland immernoch viele Christen gibt, die auch genauso Steuern zahlen wie Atheisten, ist es daher auch nicht unangemessen, das der Staat gewisse Aufgaben an Kirchen weitergibt, denn die meisten Christen werden sich daran nicht stören.

    Es ist lediglich eine frage der Verhältnismäßig zwischen der Anzahl christlicher und nicht-christlicher Einrichtungen. Eine Frage ob die Anzahl christlicher Einrichtungen dem Bedarf angemessen ist, bzw. der Anzahl der Bürger christlichen Glaubens, und eine Frage der Möglichkeit zur Wahlfreiheit.

    Wenn der Staat schon Aufgaben auslagert, z.b. Krankenhäuser, ist es mir persönlich jedenfalls schon lieber, das er diese an Kirchen weitergibt, als z.b. an Mc Donalds oder Aldi oder sowas.

  129. Dave sagt:

    Wenns den humanistischen Atheisten nicht passt, sollen se selber Organisationen Gründen, und Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen usw. führen, anstatt nur rumzulabern. Offenbar erfüllen die Kirchen ihre Aufgaben als Dienstleister aber sehr gut, sonst würd der Staat vermutlich nicht so viele Aufgaben an die Kirchen delegieren.

  130. Mary J. sagt:

    „Wenns den humanistischen Atheisten nicht passt, sollen se selber Organisationen Gründen, und Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen usw. führen, anstatt nur rumzulabern.“

    Gibts doch schon seit Jahrzehnten haufenweise. Hier bei uns nennt die sich „Klinikum XY GmbH“ und besitzt drei Krankenhauser in drei Staedten.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Krankenhaus#Privatisierung_von_Krankenh.C3.A4usern

  131. „Allerdings müßte dann mitgewünscht werden, daß eine gute Fee uns auch eine gesunde Altersverteilung gewähre.“

    Wie wärs, wenn die Deutschen einfach mehr Kinder machen würden? Dazu braucht es auch keine gute Fee.

  132. Dave sagt:

    @ Mary J.: „Gibts doch schon seit Jahrzehnten haufenweise. Hier bei uns nennt die sich “Klinikum XY GmbH” und besitzt drei Krankenhauser in drei Staedten.“

    Ja ist doch gut, es ging mir nur darum das die Kirche ja nicht grundlos bevorzugt wird oder so, sondern tatsächlich viele Dienstleistungen anbietet, die der Gesellschaft nützen. Und das tut sie offenbar auch ganz gut, daher verstehe ich das rumgeheule manchmal echt nicht.

    Bei uns in der Gegend sind die chritlichen Kindergärten z.b. selbst unter Atheisten und Andersgläubigen sehr beliebt, weil sie einfach gute Arbeit leisten. Meine Schwester hatte ihre Kinder erst auch in einem staatlichen Kindergarten weil der näher war. Sie war damit aber aus machnen Gründen so unzufrieden das sie ihre Kinder nun in einem christlichen Kindergarten angemeldet hat obwohl der weiter entfernt ist.

  133. chicano sagt:

    @ heider

    „Gutes Schlusswort – “Nichts.”
    Und deshalb bin ich jetzt auch weg.
    Adios, Amigos e Muchachos!“

    in fast allen dinge sieht man ähnlich.
    aber wenn andere nicht davon zu überzeugen sind, das religion und hier im speziellen der christliche glaube nichts schlechtes sind, dann sind sie weg?

    davon allein machen sie das abhänfig???

  134. Monika H. sagt:

    @Dave

    >Ich muss als Christ auch etliche atheistische Pädagogen und Lehrer in Einrichtungen finanzieren, die Werte vermitteln welche ich nicht teile.

    Wir finanzieren wesentlich mehr als ein paar Pädagogen, wir finanzieren damit ein System. Von den 30 Mrd fließen nur ~7% zurück in das Gemeinwesen – der Rest ist „Bonus“. Krankenhausaufenthalte bezahlen die Sozialversicherer extra, so wie vieles andere (zB auch Caritas) extra subventioniert wird.

    >Wenn der Staat schon Aufgaben auslagert, z.b. Krankenhäuser, ist es mir persönlich jedenfalls schon lieber, das er diese an Kirchen weitergibt, als z.b. an Mc Donalds

    Der Unterschied zwischen Kirche/Vatikan und McDonalds ist nur der Schein des Heiligen.

    > Offenbar erfüllen die Kirchen ihre Aufgaben als Dienstleister aber sehr gut….

    Das sollte bei einem Gewinn von >900% auch zu erwarten sein. Ist es aber leider nicht – fragen Sie mal die unzähligen Opfer der Kirche. Die (noch) dogmatisierten Christen braucht man natürlich nicht zu fragen, aber man könnte sie ermuntern, die Dinge mal zu hinterfragen.

    Die Aufgabe der Kirche ist nämlich nicht Krankenhäuser zu betreiben, sondern die Menschen in die Transzendenz zu führen. Dieser Aufgabe kommt sie nicht nach, sondern ganz im Gegenteil: sie verhindert sie.

    >, sonst würd der Staat vermutlich nicht so viele Aufgaben an die Kirchen delegieren.

    Dann erfüllt USrael auch seine Aufgabe recht gut, sonst würde der Staat nicht ….?

  135. Monika H. sagt:

    @Dr. Kümel zu Herrn Heider:

    >…daß der Mensch die Fähigkeit der Erkenntnis hat. Sie machen nicht Gebrauch von dieser Fähigkeit. Wo andere das Organ des Erkennens sitzen haben, da macht sich bei Ihnen nur wirre Ideologie breit, sehr breit.

    Woher nehmen Sie die Gewissheit, dass es nicht umgekehrt ist? Vielleicht hat Herr Heider mehr erkannt als Sie und Sie erkennen es nur nicht …..

  136. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Besto: „Kein Problem mit der Alterspyramide“

    Demographie, ein Dauerthema!

    Man kann die Zahl der Frauen und der Männer nach dem Alter abbilden, auf der senkrechten Achse ist das Alter aufgetragen: https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/

    Die grafische Darstellung dieser Verteilung wird auch als Alterspyramide bezeichnet. Bei einer gesunden Population gibt es viele Neugeborene, mit zunehmendem Alter gibt es weniger Menschen, und beim Alter 70-80 wird’s schon recht dünn. Das ergibt eine PYRAMIDE.

    Bei den Deutschen gibt es seit 1945 nur eine sehr geringe Anzahl von Kindern und jungen Menschen, die „Geburtenlücke“. Da bald die jungen Eltern fehlen (sie wurden nicht geboren), die überhaupt Kinder haben KÖNNTEN, ist die Lücke eine exponentiell wachsende Größe.
    Die Pyramide wird zur URNENFORM, das Volk stirbt aus.

    Wie man das Rentenproblem auch angeht, die erwerbsfähigen Jahrgänge müssen das geld erwirtschaften, das für die Pensionen ausgegeben wird. Wenn es nur sehr schwache erwerbsfähige Jahrgänge gibt, müssen die Alten hungern, sterben oder auswandern. Und die Jungen auch.
    Ein Arbeitender kann bestimmt nicht zwei rentner ernähren, daneben seine Familie, daneben die Asylanten, die Griechen, die NATO, die EU, Israel und ich weiß gar nicht, wen noch alles.

  137. „Leider haben wir nicht das Glueck, dass es einen Koninent gibt, der unserer Sprache spricht, aber zur Not waeren christlich-westliche Lations als Immigranten schon eine Notloesung, um das Problem zumindest abzumildern und zu verzoegrern. Aufhalten kann man es wohl nicht.“

    Aber die Deutschen bekommen doch jetzt massenhaft Verstärkung aus Spanien, Griechenland und Osteuropa, alles gute Christen. Wo ist denn das Problem? Oder liegts vielleicht doch an was anderem?

    http://www.sueddeutsche.de/politik/einwanderer-krise-treibt-griechen-und-spanier-nach-deutschland-1.1553510

  138. Mary J. sagt:

    @Dave

    Ich haette heute auch kein Problem damit in ein christliches Krankenhaus zu gehen. (Kindergarten sowieso nicht.)

    Vor 25 Jahren und frueher waere das noch anders gewesen. Da gingen in christlichen Krankenhausern zuweilen noch ziemlich unchristliche Dinge ab gegenueber Nicht-Christen.

    Ich kenne da z.B. einen Fall, wo die Nonnen/ Schwestern den Eltern eines kranken Kindes erzaehlt haben, der Junge wuerde die Nacht nicht ueberleben und daher sollten die Eltern doch einwilligen den Jungen noch zu taufen, damit er in den Himmel kommt. Der Pfarrer stuende schon bereit.

    Am nachsten Tag, der Junge lebte noch, fragten die Eltern den Oberarzt, ob der Junge durchkommen werde. Doch der machte ganz grosse Augen und wuss gar nicht worum es geht. Dem Jungen ging in Wahrheit schon seit Tagen immer besser und irgendeine Lebensgefahr hatte es nie gegeben.

    Das Miststueck von Nonne hatte gelogen, damit der Junge getauft wird.

    Sie koennen sich sicher vorstellen, welche Meinung diese Familie von der Kirche und dem Klerus hat.

  139. Monika H. sagt:

    @Heider

    Machen Sie Ihren Rückzug bitte nicht von einzelnen abhängig, stille Mitleser gibt es doch wesentlich mehr – wie viele sie davon dazu gebracht haben, die Dinge einmal anders zu hinterfragen, ob heute morgen oder übermorgen, steht in den Sternen. Wichtig ist doch in erster Linie, dass hier verschiedene Meinungen stehen und sich die Menschen dadurch ein umfangreiches Bild verschaffen können.

    Erholen Sie sich gut und kehren Sie dann wieder zurück, ok?

    (Ehrlich gesagt fand ich es recht praktisch Sie schreiben zu lassen, denn besser argumentieren zur Sache geht eigentlich nicht – vielleicht hätte ich aber ein Zeichen setzen sollen, dass ich mit meiner Meinung neben der Ihren stehe, wenn auch mit anderem Hintergrund. Ich hoffe, diese Einsicht kommt nicht zu spät …. )

  140. Dave sagt:

    @ Monika:

    Sie wollen also behaupten der Staat macht Verluste dadurch, Aufgaben an die Kirche zu delegieren, und macht das um die Kirchen zu finanzieren? Das glaube ich nicht, ich denke der Staat spart dadurch, und Kirchen sind daher recht gut bei den Dienstleistungen vertreten, weils sie gute Dienstleister sind.

    „Ist es aber leider nicht – fragen Sie mal die unzähligen Opfer der Kirche.“

    Was ist mit den Opfern nicht-chritslicher Einrichtungen? Als wenn das nur ein Problem der Kirchen wäre, Unsinn.

    „Die Aufgabe der Kirche ist nämlich nicht Krankenhäuser zu betreiben, sondern die Menschen in die Transzendenz zu führen. Dieser Aufgabe kommt sie nicht nach, sondern ganz im Gegenteil: sie verhindert sie. “

    Ich finde Kirche und soziale Dienstleistung geht gut Hand in Hand.

    „Die (noch) dogmatisierten Christen braucht man natürlich nicht zu fragen, aber man könnte sie ermuntern, die Dinge mal zu hinterfragen. “

    Was soll diese Unterstellung denn nun? Jeder der nicht ihre Ansichten teilt, ist ein dogmatisierter Christ. Die Dumme Masse, die man aus ihrer Indoktrinierung befreien muss. Ich find das ziemlich Arrogant. Als wenn der Mensch von Natur aus unchristlich wäre, und nur durch Prägung auf einem Irrweg gelandet ist.

    Das ist eine ähnlich herablassende und absolutistische Einstellung wie sie christlichen Fundamentalisten auch zu eigen ist, nämlich die einzige wahrheit gefunden zu haben.
    Andauernd erzählen mir irgendwelche Leute, ich wäre Dumm weil ich Christ bin. Sehr häufig sinds tatsächlich selber Indoktrinierte, die kaum eine Ahnung haben wovon sie reden.

    Kennen sie die Menschen alle Persönlich, das sie sich so ein pauschales Urteil darüber bilden können? Ich war mehr als mein halbes leben Agnostiker, eher Atheist, und für mich persönlices war es ein Reifungsprozess Religiös zu werden. Auch wenn ich in einigen Belangen nicht unbedingte der hellste bin, hab ich dennoch eine gute allgemeinbildung, hab mich mit verschiedensten Weltanschauungen und Religionen beschäftigt, und bin auch eigentlich ziemlich Rational. Daher ist es völlig daneben mir zu unterstellen ich sei Indoktriniert.

    Das ich letzendlich Christ geworden bin, hat verschiedene für mich vernünftige Gründe. Einerseits weil ich die Religion hoch schätze, andereseits auch aus kulturellen Gründen.Und ich bin mir sicher das ich als Christ viel Toleranter bin, als so manche garstige Atheisten oder Menschen anderer Anschauungen.

  141. rubo sagt:

    @Dr. Gunther Kümel heute 11:52 an @Karl Murx:
    „Kein Einwand gegen die Aussage, es gebe sehr wohl bevölkerungspolitische Maßnahmen, die effektiv sind.
    Seit 1945 wurden sie in der “brd” nicht angewendet, wohl aber zeitweise in der DDR. Es fällt schwer, dahinter nicht eine Absicht zu vermuten“
    Ich bin oft Ihrer Meinung, aber hier muß ich widersprechen, denn Ihre Vermutung liegt auf dem gleichen Niveau wie von Leuten benutzt, von denen man zur Antwort über Autobahnen erhält: „Die hat er nur für seinen Krieg gebaut“

  142. rubo sagt:

    Frage an den Hausmeister:
    Was verstieß denn an meinem Hinweis heute vormittag auf entgegengesetzte Praxis der DDR bei der Definition, ab wann ein Mensch als Mensch gilt, gegen die Blogregeln?

  143. chicano sagt:

    @ monika

    “ Das was Sie bei Crowley “zusammengeschustert” haben in einer blinden Copy-und-Paste-Aktion, hätte gute zwei Stunden gebraucht, um es aufzudöseln und klar zu stellen, so verquarkt war das) “

    so?
    ich habe lediglich aufgezeigt, dass alle frauen von crowley und das waren einige, entweder in psychiartry gelandet sind oder anderweitig die totale körperliche und geistige zerrüttung und zerstörung erfahren haben, das seine kinder ihn nicht sahen…usw.

    ich schrieb das, weil sie von der „verehrung der frau“ im zusammenhang mit crowley und seiner „sexual-magic“ schrieben.

    ich schrieb auch wie das ende dieses selbst ernannten gottes und magiers aussah………an heroin verreckend. dabei schrieb ich ohne häme, sondern mit mitgefühl für den mann, der nichts so sehr gesucht hatte, wie hefitges lebendig-seins-gefühl in einer welt, die ihm dies nicht gab. ich verurteilte und verurteile ihn nicht.

    ich stellte auch klar, das der von ihnen gelieferte zusammenhang zu crowley „tu was du willst soll das ganzer gesetz sein“ mal wieder ein genannter quark war.
    crowley selbt hat genügend klar erklärungen hinterlassen, was er damit tatsächlich meinte und seiin leben gab genügend zeugnisse dafür.

    dazu lieferte ich, nicht aus dem zusammenhang gerissene, orginaltexte von crowley selbst plus verweise auf crowleys eigene kommentare dazu.

    wie geagt, ich habe wirklich mitgefühl für einen mann wi3e crowley und noch mehr für die opfer seines unersättlichen hungers nach intensiver erfahrung.

    sie sind doch echt die schärfste……

  144. @ Dr. Kümel:
    Argumente werden nicht besser wenn man diese dauernd widerholt.
    Sie bleiben immer im bestehenden System hängen. Wenn man das tut, dann Akzeptiert mann, dass wir aus allen Nähten platzen, nur damit sich die Alterspyramide nicht ändert. Oder man ändert das System und nur weil es Ihnen nicht in den Sinn kommt an andere Möglichkeiten zu denken als die, dass nachfolgende Situationen das Geld für die Alten erwirtschaften muss dies nicht der Wahrheit entsprechen.
    Wenn wir eine Gesellschaft haben, in der die Menschen älter werden und diese nicht mit 70 umbringen wollen, dann muss man halt andere Wege gehen.
    Ihre Vorstellungen einer Alterspyramide ist die einer Wachsenden Bevölkerung. Unendliches Wachstum ist auf einem endlichen Planeten aber nicht möglich und 30 Mio Einwohner sind für die BRD sicher genug. Also lass uns doch dafür sorgen, dass eine Politik betrieben wird, dass ab da wieder soviel Nachwuchs gezeugt wird, dass dann die Bevölkerung geleich bleibt.
    Über die wirtschaftlichen Möglichkeiten verweise ich nochmal auf Prof. Dr. Bernd Senf und Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger auf Youtube

  145. chicano sagt:

    @ fatiima

    „Aber die Deutschen bekommen doch jetzt massenhaft Verstärkung aus Spanien, Griechenland und Osteuropa, alles gute Christen. Wo ist denn das Problem? Oder liegts vielleicht doch an was anderem? “

    ja und das wissen sie doch am besten. oder kennen sie „ihre türken“ nicht. die zum großteil hier eine zweite türkei errichten wollen. fragen sie die worum es denen geht, dann wissen sie, worum es den deutsche geht…..nur im eigenen land würde die deutsche gern deutschland erleben, versteht sich und nicht in der türkei😉

    sie sind doch wirklich eine zynikerin erster güteklasse.

    und das die spanier und griechen usw. ihre häuser und heimat verlassen, weil sie ausgeblutet und vor die türen gesetzt werden, ist für einen deutschen eben kein grund zur freude, fatima……

    na ja, ihre eroberung läuft ja supi, da können sie sich ein wenig zynismus schon erlauben, gelle?

  146. chicano sagt:

    @ mary

    „Ich kenne da z.B. einen Fall..“

    uiiii, einen fall kennen sie?! wow! na dann ist ja alles klar, oder?

    aber ich kenne zwei fälle, die das gegnteil belegen🙂

    alter schwede……

  147. Dave sagt:

    @ Heider: „Und deshalb bin ich jetzt auch weg.
    Adios, Amigos e Muchachos!“

    Jetzt stell dich nicht so an.

    Sie sind mir persönlich zwar viel zu dogmatisch, als das ich Interesse hätte mit ihnen eine Konversation zu führen.

    Aber ich bin auch noch da obwohl mir ihre gelegentlichen Ausfälle und einseitigen Urteile überhaupt nicht passen.

  148. juergenelsaesser sagt:

    rubo: erinnere mich nicht, von Ihnen was gelöscht zu haben. Bitte nochmal schicken.

  149. Dave sagt:

    @ Bernhard: „30 Mio Einwohner sind für die BRD sicher genug“

    Danke, ich hatte bisher nicht den Mut es hier mal so deutlich zu sagen.

  150. Monika H. sagt:

    @Dave

    >Sie wollen also behaupten der Staat macht Verluste dadurch, Aufgaben an die Kirche zu delegieren, und macht das um die Kirchen zu finanzieren?

    Wollen Sie behaupten, dass >30 Mrd + 45 Mrd. für Caritas und Diakonie, plus Grundstücksübertragungen plus zusätzliche verdeckte Boni zurück fließen ins Gemeinwesen? Wo denn bitte?

    http://tinyurl.com/cq4wzhe

    >Was ist mit den Opfern nicht-chritslicher Einrichtungen? Als wenn das nur ein Problem der Kirchen wäre, Unsinn.

    Nicht nur, aber es ist ein Teil ihrer so „hervorragenden Dienstleistung“, auf die Sie sich berufen.

    > Jeder der nicht ihre Ansichten teilt, ist ein dogmatisierter Christ. Die Dumme Masse, die man aus ihrer Indoktrinierung befreien muss. Ich find das ziemlich Arrogant. Als wenn der Mensch von Natur aus unchristlich wäre, und nur durch Prägung auf einem Irrweg gelandet ist.

    Was Sie mir hier unterstellen kann ich in meinen Text so nicht finden. Bitte lesen Sie den doch zuerst einmal, dann können wir gegebenenfalls weiter reden, vorzugsweise auf einem freundlichen Niveau.

  151. @chicano:

    es ist mitnichten arrogant. es ist berechnend und boshaft, denn es dient der zerstörung der kirche.“

    genau. Und ich kritisiere diesen doppelten Standard bei einigen Leuten hier, die sich über Kirchenbashing und Modernisierungswünsche gegenüber der kath. Kirche ärgern, auf der anderen Seite aber von nichtchristlichen Gemeinschaften ständig zu fordern, dass sie ihre Glaubenspraxis und ihre Vorschriften abändern.

    Außerdem schrieben Sie in einem späteren Beitrag noch:

    „spätestens dann, wenn verachtung für die lebensweise und lebenswelt des gastlandes deutschland offensichtlich wird. “

    Erst mal, Gäste sind die meisten von uns schon lange nicht mehr, die meisten, vor allem die junge Generation, sind deutsche Staatsbürger. Oder sehen Sie sich als gebürtiger Jugoslawe als „Ausländer“, oder gar als „Gast“? Oder ist man nur Ausländer,wenn man kein Christ ist, und schlimmstenfalls noch Muslim? Was wenn ein Muslim wie Herr Rieger oder eben ich zum Islam konvertieren, sind wir dann keine Deutschen mehr? Fragen über Fragen.
    Welche Lebensweise verachten „wir“ denn? Schauen wir mal.
    Wir finden z.B. Swingerclubs, Homoehe und auch sonst alles, was die Familie zerstört, nicht besonders förderungswürdig. Sie etwa? Oder halten Sie das „Schwulenmuseum“ in Kreuzberg für eine besondere kulturelle Errungenschaft?
    Wir halten Komasaufen ebenfalls für keine angemessene Freizeitgestaltung für Jugendliche. Sie etwa?
    Oder nehmen wir die vielen Teenagerschwangerschaften, trotz aller Aufklärung. Finden Sie das erstrebenswert?
    Viele Kinder werden abgetrieben, weil die jungen Leute zu dumm zum Verhüten sind oder kein Verantwortungsgefühl haben. Zugegeben, das finden „wir“ eine Katastrophe. Sie nicht?
    „Wir“ meinen auch, dass man Familien mit Kindern mehr fördern müsste, statt dass man den jungen Frauen die Mutterschaft verleidet, weil man sie vor die Alternative „Kinder oder gutes Einkommen“ stellt, so dass sie sich lieber einen Hund oder eine Katze anschaffen, statt Kinder zu bekommen. Sie nicht?
    „Wir “ denken außerdem, dass Senioren, die über 40 Jahre lang gearbeitet haben, nicht mit einer lächerlichen Rente abgespeist werden dürfen, die zum Leben zuwenig und zum Sterben zuviel ist. Was meinen Sie?
    „Wir “ meinen, es ist höchste Zeit, dass Deutschland sich endlich vom US-Diktat befreit und von den ewigen Reparationszahlungen an Israel. Sie nicht?

    Ich könnte noch mehr Beispiele anführen, aber das soll erst mal genügen.

  152. Dave sagt:

    @ Monika:

    Ich behaupte das der Staat daran spart Dienstleistungen auszulagern, u.a. an Kirchen, richtig.

    „Nicht nur, aber es ist ein Teil ihrer so “hervorragenden Dienstleistung”, auf die Sie sich berufen.“

    Ahja, mit diesem Zynismus werden diesem Problem zweifellos gerecht.

    „Was Sie mir hier unterstellen kann ich in meinen Text so nicht finden. Bitte lesen Sie den doch zuerst einmal, dann können wir gegebenenfalls weiter reden, vorzugsweise auf einem freundlichen Niveau.“

    Ich schon. Ne danke, kein bedarf mehr.

  153. chicano sagt:

    @ fatima

    „Wir ” meinen, es ist höchste Zeit, dass Deutschland sich endlich vom US-Diktat befreit und von den ewigen Reparationszahlungen an Israel. Sie nicht?

    Ich könnte noch mehr Beispiele anführen, aber das soll erst mal genügen“

    sie zählen einiges auf, das wir ähnlich sehen. aber es gibt auch eine ganze menge, das sie unteschlagen😉

    ja, weg mit dem „us-diktat“ und weg auch mit dem nwo-diktat, nach dem sich deutschland selbst durch masseneinwanderung z.b.von menschen abschaffen soll, die hier eine zweite türkei errichten wollen und arroganz gegenüber ihren gastgebern oder gastgebern ihrer eltern an den tag legen, die sie mit der deutschen rentnerkolonie in der türkei vergleichen wollen.

    nee, fatima……lassen se mal die mosche im dorf.

  154. chicano sagt:

    worum gehts hier und warum verläuft die dikskussion so heftig und skuril uneinsichtig und dogmatisch?

    deswegen: „ich empfehle ihnen nicht atheismus. ich empfehle ihnen militanten atheismus!“ richard dawkins

    john carson lennox ist professor für mathematik an der university of oxford.über den neuen atheismus:

  155. rubo sagt:

    Ich möchte mich einmischen in die Diskussion zwischen Fatima und Chicano: Es ist nun mal x-mal erlebter Fakt, daß immer wieder der Unterschied zwischen eingebürgerten moslemischen Migranten oder sogar deren 2. Generationen und Migranten anderer Religionen hier einfühlen und anpassen. Deshalb interessiert die meisten Eingeborenen Deutschen die zukunftsgesicherte Antwort auf die Frage: „Wie wird es eine moslemische Mehrheit in der BRD (die biologisch bedingt kommen wird) mit der im GG garantierten Religionsfreiheit halten?“ Ich habe bisher dazu noch nie die Antwort eines Moslems gehört.

  156. Mary J. sagt:

    „Wir ” meinen, es ist höchste Zeit, dass Deutschland sich endlich vom US-Diktat befreit und von den ewigen Reparationszahlungen an Israel. Sie nicht?“

    Welche Reparationen sollen dass eigentlich sein, die wir an Israel zahlen und das auch noch ewig?

  157. “ z.b.von menschen abschaffen soll, die hier eine zweite türkei errichten wollen und arroganz gegenüber ihren gastgebern oder gastgebern ihrer eltern an den tag legen“

    bisschen verallgemeinert, oder? Wieso kenne ich bloß solche Leute nicht?

    ,“ die sie mit der deutschen rentnerkolonie in der türkei vergleichen wollen.“

    Wo habe ich „Rentnerkolonie“ gesagt? Ich meinte eher die, die in der Türkei leben und ARBEITEN. Aber gutes Beispiel. Die Rentner haben ihren eigenen Arzt, ihre eigene Zeitung und denken gar nicht daran, Türkisch zu lernen, es verlangt auch niemand von ihnen in diesem Alter. Aber von Integrieren ist da nun mal keine Rede, von Assimilieren erst recht nicht, wozu auch. Hier dagegen wird eine über 60-jährige Seniorin, die nie Sozialleistungen erhalten hat, in einen Deutschkurs gezwungen.
    Und bevor jetzt wieder die Hartz IV-Keule rausgeholt wird:
    Die Abneigung gegen Türken wäre genauso groß, würden ALLE arbeiten, das ist ein Scheinargument.

  158. Monika H. sagt:

    @chicano

    Nicht „nur“, chicano … Sie haben 13km Text gepostet, der teilweise überhaupt nicht von Crowley stammt und auch „vergessen“ hinzuzufügen, dass er den Text selbst nicht verstanden hat. Von einer Interpretation Ihrerseits ganz zu schweigen.

    Dass C. ein Heiliger war, wurde nirgendwo behauptet, nur dass die satanischen Rituale nicht auf ihn zurück zu führen sind. Die beschrieb schon Taxil bei Kirche und Freimaurern als C. noch in den Kinderschuhen steckte und ebenso ist es dokumentiert, dass es bereits im 17. Jh. am Hofe Ludwig XIV solch schwarze Messen gab.

    Crowley war heroinsüchtig, da er an Asthma litt und es zu seiner Zeit üblich war, Heroin „medikamentös“ zu verabreichen. In dieses Zeit hat er übrigens ein Buch darüber geschrieben.

    >ich stellte auch klar, das der von ihnen gelieferte zusammenhang zu crowley “tu was du willst soll das ganzer gesetz sein” mal wieder ein genannter quark war.

    Sie mit Ihrem Quark. Sie haben sich doch noch gar nie mit Crowley auseinandergesetzt – copy+paste genügt Ihnen für eine Meinungsbildung. „Tu was Du willst soll das ganze Gesetz sein. Liebe ist das Gesetz. Liebe unter Willen.“ ist Crowleys Gesetz – das finden Sie auch in dem von Ihnen geposteten Text an zwei Stellen, er hat es zusammengefasst.

    Die Haltung, die Sie meinen, stammt von LaVey, der sich verschiedener Richtungen und Autoren bediente und dann in seinem Sinne die Church of Satan gründete.

    Wenn Sie Angst vor Ihrem eigenen Willen haben, dann ist das Ihre Sache. Ich werde meinen weiterhin nutzen und zwar unabhängig von Crowley, denn meinen Willen zum Wollen kenne ich schon länger als ihn.

  159. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Fatima: „Kinder machen“

    Ja, wenn ich so zurückdenke an die Aufklärungsunterrichtsstunden meiner Kinder. ja, da haben Sie recht, eine gute Fee kam da nicht vor.

    Nun kann aber jede gesellschaftliche Erscheinung Politik dafür oder dagegen gemacht werden, Drogen, Wirtschaftstätigkeit, Mülltrennung oder eben auch Familiengründung. Und wenn’s nicht klappt, muß diese Politik eben anders gestaltet werden.

    Seit 1945 wird eine familienfeindliche Polituik betrieben, absolut nichts dafür getan. Muttersein oder vatersein wurde sogar als „asozial“ diffamiert. Als ich vor Jahrzehnten die von jedermann erkennbare demographische Katastrophe in einer Vorlesung angesprochen habe, da hat ein Stufent empört dazwischengerufen: „Ja für den Führer ein Kind, nicht wahr! Hoffentlich sterben wir aus, hoffentlich, damit das (er sagte nicht, was) endlich aufhört!“

  160. Mein Kommentar kam nicht durch, deswegen nochmal:

    Von Rentnern habe ich gar nicht gesprochen, werter chicano sondern von Deutschen, die ganz normal in der Türkei leben und arbeiten. Davon gibts nämlich mehr als man gemeinhin denkt.

    Die Rentner haben aber in der Tat dort ihre Parallelgesellschaft mit eigenen Ärzten, eigenen Zeitungen usw. Keiner von denen denkt daran Türkisch zu lernen, in dem Alter ist das ja auch nicht so einfach, und es verlangt auch niemand von ihnen. Von Integration also keine Spur.
    Jaaa, die kriegen kein Hartz IV, ich weiß. Aber würde man die Türken mehr mögen, wenn sie alle arbeiten würden? Auch wenn das sicherlich wünschenswert wäre, aber demnach sind auch deutsche Arbeitslose und Hartz IV-Empfänger nicht integriert.
    Integriert sein heißt für mich die Gesetze einhalten und die Sprache beherrschen, aber es heißt nicht zwingend für mich, sämtliche Gewohnheiten mitzuübernehmen.

  161. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Ja, chicano, wenn einer absolut nicht begreifen kann, was das überhaupt ist, was er so vehement bekämpft, dann…

    …dann zieht er sich eben zurück. Man kann nicht jeden halten.
    Und als vertretung der gegenseite bleiben ja noch genügend Kandidaten!

  162. Karl_Murx sagt:

    @juergenelsaesser:

    Karl_Murx: Sparen Sie sich Ihren Zynismus! Monika H. ist hier selbstverständlich willkommen und hat sicherlich auch das Standing, sich durchzubeißen.

    Ich bestreite ihr das Recht doch nicht. Nur halte ich mich persönlich jedenfalls für nicht so wichtig, daß sich ohne mich dieser Planet nicht weiterdrehen oder das Forum nicht weiterlaufen würde, wenn ich mich verabschiede. Ich möchte auch bitten, meinen Sarkasmus nicht mit Zynismus zu verwechseln. Mag sein, daß der manchmal etwas ätzend wird. Aber Zynismus im Sinne der Freude am Beschmutzen ist das nicht, sondern eher der Umstand, daß mir angesichts einiger autistisch und faktenresistent vorgetragener diffamierender Dauerbehauptungen in unseren Mainstreammedien, die ich hier wiederfinde, manchmal die Galle überläuft. Es ist dieser beabsichtigte oder unbeabsichtigte tatsächliche Zynismus, der mich manchmal überreagieren läßt. Im Sinne einer guten Diskussionskultur sollte ich allerdings darauf achten, diese Reaktionen nicht persönlich werden zu lassen. In diesem Sinne entschuldige ich mich, wenn das in meiner Antwort so enthalten war.

  163. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ rubo: „Absicht?“

    Seit den frühen 60er Jahren konnte jeder, der sich mit der sache auch nur ein wenig beschäftigt hat, ganz klar absehen, wohin die fehlende Familienpolitik führt. Es ist ja nicht so, daß es keine Experten gegeben hätte. Prof. Dr. Herwig BIRG (hat eine Netzseite) war beamteter Univ.Prof. und der offizielle Berater der Bundesregierung in Sachen Demografie. Und 1985 hat er einen populärwissenschaftlichen Artikel in „Spektrum“ veröffentlicht: damals wäre es noch nicht völlig zu spät gewesen, um gegenzusteuern.

    Adenauer war vielleicht zu erstarrt naiv, um die Sache zu begreifen. Er sagte: „Familienpolitik brauchen wir nicht zu machen. Kinder kriegen die Leute von ganz alleine!“

    Aber die maßgebenden Politiker nach ihm, der Sachverstand in den Ministerien?

    Entweder waren diese Leutchen inkompetent, man muß schon sagen, verbrecherisch inkompetent.

    Oder sie handelten in voller Absicht.
    Oder sie verfolgten eine fremde Agenda.

  164. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Fatima

    Gewonnen! Es liegt an was anderem.

  165. Karl_Murx sagt:

    @Bernhard Stockern:

    Ihre Vorstellungen einer Alterspyramide ist die einer Wachsenden Bevölkerung. Unendliches Wachstum ist auf einem endlichen Planeten aber nicht möglich und 30 Mio Einwohner sind für die BRD sicher genug. Also lass uns doch dafür sorgen, dass eine Politik betrieben wird, dass ab da wieder soviel Nachwuchs gezeugt wird, dass dann die Bevölkerung geleich bleibt.

    Mal ernsthaft, Herr Stockern: Wer will denn so ähnlich wie Gott der Herr entscheiden, welche Bevölkerungszahl für ein Land gut ist? Ist das nicht ein Fall von extremem Voluntarismus oder Hybris, wenn sich Menschen hinstellen und behaupten, sie könnten eine „optimale“ Zahl festlegen, ebenso wie es Hybris ist, man könnte mal eben schnell die Einwohnerzahl auf 30 Mio absinken lassen und sie dann irgendwie stabilisieren?

    Die zu niedrige Geburtenquote von 1,4 Kinder je Frau bewirkt, Herr Dr. Kümel hat das oben schon geschrieben, ein geometrisches Absinken der Zahl der nachfolgenden Generationen. D.h., nicht geborene Mütter können auch bei bester Bevölkerungspolitik keine Kinder bekommen. Genau darin liegt doch das Irreale dieses Vorschlages. Vor allem bewirkt das eine weiter anhaltende Unterjüngung der Bevölkerung, mit allen damit verbundenen gesellschaftspolitischen wie volkswirtschaftlichen Folgen.

    Aber anscheinend erkennen Sie auf der anderen Seite die Möglichkeit an, durch familienpolitische Maßnahmen seitens des Staates die Geburtenquote zu steigern. Genau dieser Ansicht bin ich auch, und darin werde ich durch Erfahrungen aus Frankreich oder Skandinavien gestützt, wie auch aus Rußland, wo die entsprechenden Maßnahmen sehr wohl greifen.

    Wie wäre es denn mit folgendem, wesentlich realeren Vorschlag: Wir leiten entsprechende fiskalische und staatliche Maßnahmen, um die einheimische Geburtenquote auf oder in die Nähe der bestandserhaltenden Zahl von 2,1 zu bringen. Damit erreichen wir, daß die gegenwärtigen Kindergenerationen der Jahrgänge um 1964 im gebärfähigen Alter sich einfach reproduzieren, was zwar mittelfristig erst mal ein Absinken der Bevölkerungszahl bewirkt, dem man ja (bei Bedarf) durch eine gezielte Einwanderungspolitik abhelfen könnte. Aber auf längere Sicht wäre dann der demographische Abschwung Deutschlands gestoppt, und die Bevölkerungszahl könnte sich dann in der nächsten Generation bei einer Zahl stabilisieren, d.h., stationär bleiben, die möglicherweise unter der derzeitigen von ca. 82 Mio liegt, aber auf jeden Fall weit über dieser Luftzahl von 30 Mio.

  166. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ besto: Demographie ist doch nicht so leicht zu durchschauen

    Sie sind beileibe nicht der einzige, dem das schwer fällt.
    Schlagen Sie doch bitte den angegebenen Verweis auf. Da können Sie die Alterspyramide für jedes beliebige Jahr seit 1960 bis 2060 einstellen. Das hilft sehr beim Verständnis.

    Von wachsender Bevölkerung ist ÜBERHAUPT NICHT DIE REDE!! Seit 1945 ist die Geburtenrate unter dem Erhaltungsniveau, derzeit liegt sie bei 60% dieses Niveaus!
    Das Erhaltungsniveau bedeutet eine Geburtenrate von etwa 2,2, dann ergibt sich eine Altersstruktur in Pyramidenform(https://de.wikipedia.org/wiki/Altersstruktur).

    Stellen Sie sich der Einfachheit vor, die Deutschen wären 1945 alle sterilisiert worden. Das waren ja Pläne der Alliierten. Dann wären natürlich überhaupt keine Kinder mehr auf die Welt gekommen. Die vorhandenen Deutschen wären jedes Jahr ein Jahr älter geworden, es hätte keinen Nachschub an jungen Menschen gegeben, die Deutschen hätten bald ihre Alten nicht mehr ernähren können, egal, wie sie es angestellt hätten. Von nichtskommt nichts und Wohlstandstransfer von den erwerbsfähigen jahrgängen ist nur dann möglich, wenn es genügend Menschen im erwerbsfähigen Alter gibt. Nach einigen Jahrzehnten wäre das Deutsche Volk erloschen. Die Bevölkerungs“pyramide“ nach einigen Jahren wäre ein Strich gewesen (keine jungen Männer und Frauen), auf dem eine kümmerlich zerfressene Urne gesessen hätte.

    Nun, ganz so dramatisch war der Ablauf nicht.
    Es gab trotz allem einige wenige Kinder. Deshalb war die Pyramide einige Jahre danach ein recht dünner Stiel, auf dem oben ein zerfressenes Gebilde saß. Das ist die klassische „URNENFORM“. Diese Form bedeutet das Aussterben.

  167. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @Dave &Co

    Mann, jetzt bin ich bald verzweifelt!
    Sind denn die Tatsachen der Demogrphie wirklich derart schwer zu erfassen? Oder bin ich zu blöd, sie darzulegen?
    Oft genug habe ich es ja versucht.

    ES GEHT NICHT DARUM, DASS DAS DEUTSCHE VOLK SCHRUMPFEN KÖNNTE!

    Sicherlich wäre das Deutsche Volk mit 30 Millionen (oder sogar mit 10 Millionen!) Volksangehörigen im Vollsinn lebensfähig, WENN DENN DIE GEBURTENLÜCKE WEITER NICHTS MIT SICH BRINGEN WÜRDE als das Schrumpfen der Bevölkerung!

    Die Geburtenlücke führt zu einer Altersstruktur, bei der wenige Deutsche im erwerbsfähigen Alter viele Alte würden ernähren müssen. Das geht nicht, erst recht nicht, wenn die Erwerbsfähigen daneben eine Familie sollten erhalten können. Erst recht nicht, wenn das bißchen Wohlstand, das sie erarbeiten können, schon längst im voraus ausgegeben ist an Griechenland, an die Banken, an den Euro, an die Asylanten, an die EU, an Israel, an…. (you name it!).

    Die Geburtenlücke wird notwendigerweise immer größer, sie weitet sich geometrisch, lawinenartig aus. Denn eine zu geringe Zahl an Kindern führt dazu, daß nach 25 jahren nur eine geringe Anzahl potentieller junger Eltern vorhanden ist, die Kinder würden in die Welt setzen können. Eine sich ausweitende Geburtenlücke FÜHRT ZUM AUSSTERBEN.

    Um dies klar demonstriert bekommen zu können, klicken sie (bitte!!) https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/ .
    Klicken Sie dort auf „Start“. Die Alterspyramide stellt sich kontinuierlich für jedes Jahr von 1950 bis 2050 dar.

  168. Karl_Murx sagt:

    @Fatima Özögüz:

    Und ich kritisiere diesen doppelten Standard bei einigen Leuten hier, die sich über Kirchenbashing und Modernisierungswünsche gegenüber der kath. Kirche ärgern, auf der anderen Seite aber von nichtchristlichen Gemeinschaften ständig zu fordern, dass sie ihre Glaubenspraxis und ihre Vorschriften abändern.

    Meinen Sie nicht auch, daß es nicht funktionieren kann, wenn man Mitglied in einem Fußballklub wird, aber permanent darauf besteht, Handball zu spielen? Macht dann derjenige etwas falsch oder der Fußballklub?

    Das hat nichts mit Mißachtung oder Rassismus zu tun, wenn ich hier in Deutschland auf der kulturellen und sprachlichen Dominanz der hiesigen deutschen Kultur bestehe. Das Irreale der multikulturellen Ideologie, die ich hier schon mehrfach kritisiert habe, ist doch die Negierung derjenigen kulturellen Unterschiede von großen Gruppen, die für Menschen identitätsstiftend sind. Generell muß man sich von der hartnäckig verbreiteten Vorstellung lösen, Kultur würde sich in folkloristischen Dingen wie andere Musik, Trachten oder Speisen erschöpfen. Vielmehr ist das ein Kanon von nach ihrer Relevanz abgestuften Dingen wie Essensgewohnheiten, Musik und Kunst, von Traditionen und Bräuchen, von Kleidung, Mentalität, Sitten wie auch von Religion, ethnischer Identität sowie Sprache, Verfassung und Gesetze. Schon wenn sie die Bereiche nehmen, wo noch am unproblematischsten Verständigung zwischen verschiedenen Kulturen möglich ist wie bei Speisen und Musik, werden sie spätestens dann auf Grenzen stoßen, wenn Sie versuchen, in Pakistan Schweineschnitzel oder in Indien Kalbsbraten zu servieren. Daran ist zu ermessen, wie problematisch dann Dinge wie unterschiedliche Sitten und Traditionen oder gar Religionen sind, die sehr stark identitätsstiftend sind.

    Wo also solche Dinge wie verschiedene Sitten, Traditionen, Wertvorstellungen usw. mit den hier geltenden Sitten, Traditionen und Wertvorstellungen kollidieren, auch und gerade wenn sie religiöser Natur sind, liegt es auf der Hand, daß eine Eingliederung von großen Einwanderergruppen bzw. deren Anerkennung als Landsleute durch die (deutsche) Einwanderungsgesellschaft ohne erhebliche Abstriche der Einwanderer an ihrer mitgebrachten Kultur schwer bis unmöglich sind. Nichts anderes ist auch mit diesem inzwischen als ideologischen Kampfbegriff gebrauchten Term „Assimilation“ gemeint.

    Erst mal, Gäste sind die meisten von uns schon lange nicht mehr, die meisten, vor allem die junge Generation, sind deutsche Staatsbürger. Oder sehen Sie sich als gebürtiger Jugoslawe als “Ausländer”, oder gar als “Gast”?

    Nur, was machen wir dann mit denjenigen Einwanderern, die zwar hier geboren sind und teilweise auch den deutschen Paß haben, sich aber selbst überhaupt nicht als Deutsche sehen, sich privat so gut wie ausschließlich in der Sprache der Herkunftsgesellschaft verständigen und aus diesem Grund auch fast nur Umgang mit der eigenen Ethnie pflegen? Nennen Sie mir doch mal einen Grund, warum ich die als Landsleute anerkennen soll. Jemand, der sich selbst als Deutscher fühlt, der wird in der Regel auch von selbst Deutsch als Muttersprache benutzen, Umgang mit Deutschen sowie allgemein Kontakt mit der deutschen Gesellschaft pflegen, ihre sozialen Codes annehmen, sich zu deren Nation und Geschichte bekennen und ganz selbstverständlich deren Standpunkt einnehmen. Wer so etwas tut, wird hier problemlos als Landsmann anerkannt, auch wenn er sich äußerlich von den autochthonen Deutschen unterscheidet. Das beweisen Hunderttausende und Millionen Fälle, wo dies geschieht, ungeachtet aller dauerdiffamierenden Vorwürfe an die deutsche Seite in erkennbarer Absicht.

    Oder ist man nur Ausländer,wenn man kein Christ ist, und schlimmstenfalls noch Muslim? Was wenn ein Muslim wie Herr Rieger oder eben ich zum Islam konvertieren, sind wir dann keine Deutschen mehr? Fragen über Fragen.

    Die Fragen sind, denke ich, beantwortet.

    Wir finden z.B. Swingerclubs, Homoehe und auch sonst alles, was die Familie zerstört, nicht besonders förderungswürdig. Sie etwa? Oder halten Sie das “Schwulenmuseum” in Kreuzberg für eine besondere kulturelle Errungenschaft?
    Wir halten Komasaufen ebenfalls für keine angemessene Freizeitgestaltung für Jugendliche. Sie etwa?
    Oder nehmen wir die vielen Teenagerschwangerschaften, trotz aller Aufklärung. Finden Sie das erstrebenswert?

    Und Sie sind eine derjenigen, die sich als erste über Pauschalurteile gegenüber Migranten, natürlich den muslimischen, beschweren. Ist es wirklich so, daß die bzw. alle Deutschen so handeln? Oder ist es vielmehr so, daß das, wie im Fall des „integrationsfeindlichen“ sprich antideutschen Verhaltens bestimmter Einwanderergruppen, nicht bei allen der Fall, aber ungeachtet dessen eben weit verbreitet ist?

    Glauben Sie, daß die Deutschen derlei Verhalten mehrheitlich billigen? Ich will jetzt keine Diskussion darüber beginnen, was muslimische Einwanderer an Verhalten für sich reklamieren und was die tatsächlich an den Tag legen. Aber wenn das für Sie oder sonst jemand ein Hindernis sein sollte, sich als einheimischer Deutscher zu fühlen, kann ich nur fragen: Kennen Sie wirklich ausschließlich Deutsche, die in Swingerclubs gehen, für Homoehe eintreten oder Komasaufen praktizieren? Haben Sie im Verlauf Ihres Lebens nicht einen Deutschen kennengelernt, der sich nicht so verhält? Auch hier: Fragen über Fragen.

    In einem Punkt gebe ich Ihnen freilich Recht: Es ist in erster Linie unsere eigene Dekadenz, die wir überwinden müssen, um erstens wieder zu unserer eigenen deutschen Kultur und Nation zu finden und uns vorbehaltlos zu ihr bekennen und um dann zweitens dann auch von Einwanderern vorbehaltlos das Bekenntis zur unserer Kultur einzufordern. Eine Bevölkerung und ein Land, die sich nicht mit permanenten Identitätszweifeln und Selbsthaß herumquält, sondern selbstbewußt zur eigenen Nation steht, ist auch für Menschen mit anderen kulturellen Hintergründen attraktiv genug, um sich in diese neue Kultur einzugliedern.

  169. juergenelsaesser sagt:

    Kar Murx: danke für Ihr Fair Play!

  170. chicano sagt:

    @ fatima

    „bisschen verallgemeinert, oder? Wieso kenne ich bloß solche Leute nicht?“

    nicht halb so verallgemeinert wie ihre worte, auf die meine, in ihren augen verallgemeinerte antwort kam.

    ,” die sie mit der deutschen rentnerkolonie in der türkei vergleichen wollen.”

    „Hier dagegen wird eine über 60-jährige Seniorin, die nie Sozialleistungen erhalten hat, in einen Deutschkurs gezwungen.“

    „Die Abneigung gegen Türken wäre genauso groß, würden…..“

    bla bla bla…..übliches und von ihnen bekanntes ablenkungsmaneuver. es ging nicht um abneinung gegen türken, sondern um die abneigung der türken gegen ihr gastland und ihre gastgeber.

    aber das spiel beherrschen sie ja perfekt…sie sollten in die politik gehen.

  171. chicano sagt:

    @ monika

    „tu was du willst…liebe unter willen“ heißt einfach nur, tu was du willst und liebe ist relativ bzw. liebe was du willst, was das gleich ist wie tu was du willst.

    sie haben von tuten und blasen keine ahnung und ich gehe nun wirklich nicht mehr auf ihren quark ein.

    die nwo hat sicher noch nen beraterosten bei der uno für sie. vielleicht als kindergärtnerin oder so, da können sie dann den neuen religionsuntericht verabreichen.

    es reicht…..

  172. chicano sagt:

    @ kümel

    sie schrieben:

    „@ Ja, chicano, wenn einer absolut nicht begreifen kann, was das überhaupt ist, was er so vehement bekämpft, dann…

    …dann zieht er sich eben zurück. Man kann nicht jeden halten.
    Und als vertretung der gegenseite bleiben ja noch genügend Kandidaten!“

    worauf bezog sich das? kann es grad nirgendwo einordnen.

  173. Monika H. sagt:

    @Karl Murx

    >Ich bestreite ihr das Recht doch nicht. Nur halte ich mich persönlich jedenfalls für nicht so wichtig, daß sich ohne mich dieser Planet nicht weiterdrehen oder das Forum nicht weiterlaufen würde, wenn ich mich verabschiede.

    Ich hatte mich doch gar nicht verabschiedet …. das war Herr Heider, der Mary J. zitierte

    > Im Sinne einer guten Diskussionskultur sollte ich allerdings darauf achten, diese Reaktionen nicht persönlich werden zu lassen. In diesem Sinne entschuldige ich mich, wenn das in meiner Antwort so enthalten war.

    Das ist ein Wort!

  174. chicano sagt:

    wenn „fair play“ heißt, immer und immer wieder freundlch zu bleiben, wenn die „andere seite“ verzerrt und selbst unfreundlich zur sache geht, dann liegt die latte für „fair play“ aber erstens sehr hoch und zweitens wohl nur auf den schultern einer seite…..

    anderseits, wenn man davon ausgeht das verzerrung, zynismus und dergleichen auch unbewusst ablaufen kann, was mir oft schwer fällt, dann ist es natürlich sinnvoller erst gar nicht dagegen anzuschreiben.

    ich werds mir einprägen…..

  175. Mary J. sagt:

    @Karl

    “ Jemand, der sich selbst als Deutscher fühlt, der wird in der Regel auch von selbst Deutsch als Muttersprache benutzen, Umgang mit Deutschen sowie allgemein Kontakt mit der deutschen Gesellschaft pflegen, ihre sozialen Codes annehmen, sich zu deren Nation und Geschichte bekennen und ganz selbstverständlich deren Standpunkt einnehmen. Wer so etwas tut, wird hier problemlos als Landsmann anerkannt, auch wenn er sich äußerlich von den autochthonen Deutschen unterscheidet.“

    Also da muss ich Ihnen mal widersprechen und Fatima zumindest teilweise Recht geben.

    Ein auslaendischer Name + auslaendisches Aussehen fuehren in Deutschland leider tatsaechlich sehr oft zum Stempel: Auslaender.

    Das ist nicht zwangslaeufig mit Diskriminierung verbunden, aber als Deutscher wird man da ganz und gar nicht betrachtet.

    Dabei haben die Tuerken, Araber und Osteuropaeer ja noch Glueck. Am schlimmsten trifft es die Schwarzafrikaner. Die koennen so gut deutsch sprechen wie sie wollen und Eide auf dass GG leisten. Wer pech-schwarz ist und Owabanga Wabanga heisst, der wird in Deutschland never ever als vollwertiger Deutscher angesehen.

    Aktuelles Beispiel: Philipp Roesler gilt fuer manche seiner Parteikollegen offenbar mehr als Vietnamese denn als Deutscher.

  176. Dave sagt:

    @ chicano: „sie haben von tuten und blasen keine ahnung und ich gehe nun wirklich nicht mehr auf ihren quark ein.“

    Wenn man bedenkt das ausgerechnet eine Person, die mit diesen dubiosen Thelemitenmilieu sympathisiert, welches ja für sexuele Gewalt und Missbrauch einschlägig bekannt ist, sich in einer unsachlichen und zynischen Art und Weise über die Missbrauchsfälle der KK auslässt, könnte man den Eindruck bekommen.

    Frauen mit Gerhirnwäsche, psychischen Druck und Drogen gefügig zu machen, dann reihenweise zu missbrauchen und das dann auch noch als Sexualmagie zu verkaufen, scheint ja halb so schlimm zu sein.

  177. Monika H. sagt:

    @chicano

    >wenn “fair play” heißt, immer und immer wieder freundlch zu bleiben, wenn die “andere seite” verzerrt und selbst unfreundlich zur sache geht, dann liegt die latte für “fair play” aber erstens sehr hoch und zweitens wohl nur auf den schultern einer seite…..

    Verdrehen Sie bitte nicht die Darstellung der Dinge mit „immer freundlich“. Ich habe Sie zB oben sachlich angeschrieben, sie pfeifen los. Was Ihnen nicht in den Kram passt ist Quark, und zwar ohne Argument, einfach so in den Raum gestellt. Von Tuten und Blasen, wie Sie es bezeichnen, habe ich btw bestimmt mehr Ahnung als Sie. Dann Ihre Ausfälle gegenüber Heider, der lange Zeit absolut sachlich war. Oder hier grad zuvor Ihr völlig unnötiges Komment an Mary, die sich gar nicht mit Ihnen, sondern mit Dave unterhalten hatte …. http://tinyurl.com/ajxscyl usw. …

    In den letzten 1-2(?) Wochen geht das bei Ihnen fast nur so – warum? Sind Sie unzufrieden mit Ihrer neuen Arbeit oder was ist denn los mit Ihnen?

  178. Dave sagt:

    @ Dr. Kümel:“Mann, jetzt bin ich bald verzweifelt!“

    Nicht verzweifeln Herr Doktor, ich glaube ihnen das wohl. Ich wollt ja nur unterstreichen, das ich 30 Millionen mal ne gute Hausnummer finde. Aber das muss ja nicht gleich morgen sein, kann von mir aus auch in 2-300 Jahren langsam dahingehen.

    Meine Schwester hat mit ihren 3 Kindern übrigens auch schon die leidige Erfahrung gemacht, das sie dafür komisch angefahren würde. Schlimm teilweise hierzulande.

  179. Heider sagt:

    @ Monika H. – Februar 17, 2013 um 15:03

    Huch…,
    sind Sie unwiderstehlich! —-

    ok?

    Ja, ist es, —-
    friends!

  180. chicano sagt:

    @ monika

    Dann Ihre Ausfälle gegenüber Heider, der lange Zeit absolut sachlich war. Oder hier grad zuvor Ihr völlig unnötiges Komment an Mary…….

    gut, nenne ich es nicht mehr „quark“. ist menschenverachtender bullshit besser?
    herr heider war zugegebener maßen so sachlich, die worte jesu und ein paar hundert millionen christen mit den machenschaften der ktah. kirche zu gewissen zeiten als eines zu beschreiben. aber das ist kein ausfall in ihren augen. sie haben ihm ja ihren ganzen beistand zugesichert, in seinem feldzug gegen das christentum. ich fürchte nur, das herr heider ihren eso-quark noch mehr verabscheut als das christentum.

    und mein zigmaliges nett erklären, was jedes kind versteht, dass die lehre nichts für den kann der die lehre missbracht ist dann wohl der ausfall meinerseits gewesen.

    etwas gänzlich anderes aber ist es eine „lehre“ zu verteidigen, in der der missbrauch als mittel zum zweck bereits angelegt ist bzw. zu rechtfertigen ist…..wie in „tu was du willst soll das gesetz sein — liebe unter willen“ und wie es der mann vorgelebt hat, dessen worte sie hier relativieren wollen, während sie gleichzeitig die christliche religion in den dreck ziehen.

    und da wünschen sie sich sachlichkeit, geben vor diese selbst zu zelebrieren? ein brüller…..eigentlich jedenfalls, wenn man einen bizarren humor hat, der mir leider abgeht, monika.

    „In den letzten 1-2(?) Wochen geht das bei Ihnen fast nur so – warum? Sind Sie unzufrieden mit Ihrer neuen Arbeit oder was ist denn los mit Ihnen?“

    netter versuch…..ich habe ihnen nichts mehr zu sagen.

    @ dave

    „Frauen mit Gerhirnwäsche, psychischen Druck und Drogen gefügig zu machen, dann reihenweise zu missbrauchen und das dann auch noch als Sexualmagie zu verkaufen, scheint ja halb so schlimm zu sein.“

    alles muss wohl in ordnung sein, zumindest relativierbar, außer natürlich dem christentum.

  181. „Und Sie sind eine derjenigen, die sich als erste über Pauschalurteile gegenüber Migranten, natürlich den muslimischen, beschweren. Ist es wirklich so, daß die bzw. alle Deutschen so handeln? Oder ist es vielmehr so, daß das, wie im Fall des “integrationsfeindlichen” sprich antideutschen Verhaltens bestimmter Einwanderergruppen, nicht bei allen der Fall, aber ungeachtet dessen eben weit verbreitet ist?“

    ich habe eben mal genauso polarisiert und pauschalisiert, wie es einige hier gerne tun. Sehen Sie, das ist nicht so angenehm ,nicht? Ich persönlich kenne keinen einzigen Deutschen, der in Swingerclubs geht. Das sollte zeigen, dass ein konservativer Muslim eben viel mit einem konservativ denkenden Christen oder Deutschen gemeinsam hat, jedenfalls mehr als man gemeinhin annehmen möchte.

    Was ist denn „deutsche Kultur“ nun genau, in die wir uns anpassen sollen?

    In einem gebe ich Ihnen allerdings Recht: Wer kein Deutsch lernen will und auch sonst mit dem Land nichts zu tun haben und keine Verantwortung dafür übernehmen will, den würde ich auch nicht unbedingt als Deutschen betrachten, bzw. der betrachtet sich selber auch nicht als solchen. Daran, was daheim gesprochen wird, würde ich es allerdings nicht festmachen. Russlanddeutsche sprechen unter sich auch häufig Russisch, ist das jetzt „antideutsch“ oder „Desintegration“? Mehrsprachigkeit sehe ich als Vorteil , nicht als Nachteil, sofern beide Sprachen gut beherrscht werden. Leider sprechen viele türkisch-stämmige aus Problembezirken beide Sprachen mangelhaft. In unserer Familie sprechen wir übrigens Deutsch – obwohl wir auch Türkisch können, aber Deutsch können wir besser.
    “ Umgang mit Deutschen sowie allgemein Kontakt mit der deutschen Gesellschaft pflegen“

    „Umgang mit Deutschen“ .von mir aus kein Problem. Leider haben die meisten Deutschen damit wohl eins. . Da kann ich aber nur von meinem Umfeld sprechen und das erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Ich gebe Ihnen mal ein Beispiel, auch wenn ich nicht so gerne mein Privatleben ausbreite, aber hier halte ich es für angebracht.
    Als wir vor 21 Jahren unser Haus gekauft haben, haben wir alle Nachbarn eingeladen. Gegeneinladung erfolgte leider keine.
    Wir haben an die gesmte Straße kleine Weihnachtsgeschenke verteilt. Bedankt hat sich genau eine Familie.
    Also von wem geht hier die „Umgangsverweigerung“ aus? Meine Nachbarin, mit der ich auch gut befreundet bin, wird nicht gegrüßt, wenn sie mit mir unterwegs ist, weil ich ein Kopftuch trage, und wird auch immer von anderen gefragt, wie man mit „sowas“ wie uns Kontakt pflegen kann. Nicht dass mir das wehtun würde, aber damit will ich Ihnen mal vor Augen führen, dass nicht wir es sind, die sich hier abkapseln.

    Hier will ich aber nicht verschweigen, dass ich auch positive Erfahrungen gemacht habe, nur nicht so unbedingt in der unmittelbaren Nachbarschaft. Ärger gibts auch nicht, leben und leben lassen halt.

    „Meinen Sie nicht auch, daß es nicht funktionieren kann, wenn man Mitglied in einem Fußballklub wird, aber permanent darauf besteht, Handball zu spielen? Macht dann derjenige etwas falsch oder der Fußballklub?“

    Der Vergleich hinkt doch gewaltig. Ich verstoße gegen kein Gesetz. Heißt das, ich soll hier nicht mehr leben dürfen, nur weil ich den Glauben geändert habe?
    Was für ein „Klub“ ist Deutschland denn eigentlich?

    ,“ ihre sozialen Codes annehmen, sich zu deren Nation und Geschichte bekennen und ganz selbstverständlich deren Standpunkt einnehmen.Wer so etwas tut, wird hier problemlos als Landsmann anerkannt, “

    Sehr schön, dass Sie das mal ansprechen. Was ist denn der „Standpunkt“ „der“ Deutschen? Sie tun ja so, als hätte jeder der 80 Mio Deutschen den gleichen Standpunkt. Vor allem was die Geschichte angeht, ist so mancher Migrant wohl weitaus weniger belastet als ein „Ur-„-Deutscher.. So versteht keiner, warum wir immer noch für Israel Wiedergutmachung zahlen, obwohl die meisten heute lebenden Deutschen wohl kaum dafür verantwortlich zeichnen.

    Noch eine „Standpunktdifferenz“:
    In meiner – nicht muslimischen! – Familie sind es mein Mann und ich, die ständig den Papst und die katholische Kirche in Schutz nehmen, da gibts nämlich allerhand Leute, die kein gutes Haar an beiden lassen.

    Wenn Sie uns mal näher kennelernen wollen:

    http://www.m-haditec-verlag.de/Literatur/Religion-fuer-Frieden/Wir-sind–keine—fundamentalistische-Islamisten–in-Deutschland.html

    @Mary „Am schlimmsten trifft es die Schwarzafrikaner. Die koennen so gut deutsch sprechen wie sie wollen und Eide auf dass GG leisten. Wer pech-schwarz ist und Owabanga Wabanga heisst, der wird in Deutschland never ever als vollwertiger Deutscher angesehen.“

    Ach doch…das hat nur eine Bedingung. Wenn er sich in der Bundeswehr verheizen lässt für fremde Interessen, dann darf er sich schon „stolzer Deutscher “ nennen.

    http://www.zeit.de/2013/01/Bundeswehr-Offizier-Burihabwa

    „aber das spiel beherrschen sie ja perfekt…sie sollten in die politik gehen.“

    ich gebe zu, darüber nachgedacht zu haben..aber dazu berherrsche ich „das Spiel“ nicht gut genug, fürchte ich. „blabla“ und auch wie Sie gegenüber Monika auftreten, ist übrigens alles andere als eine gepflegte Diskussionskultur oder gar „fairplay“. .

    @rubo:

    “Wie wird es eine moslemische Mehrheit in der BRD (die biologisch bedingt kommen wird) mit der im GG garantierten Religionsfreiheit halten?”

    Diese Mehrheit ist noch weit entfernt. Sie haben darauf keine Antwort erhalten, weil

    – Sie vielleicht noch nicht gefragt haben,
    – keiner das wissen kann, wie sich die Lage vielleicht mal nach Jahrzehnten entwickelt. Es sind soviele unsichere Parameter dabei.

    Wenn sich Salafisten durchsetzen sollten, dann siehts wohl düster aus, aber auch für mich. Aber das sehe ich ehrlich gesagt nicht. Daher ist es müßig, über Deutschland als islamischen Staat zu diskutieren. Die meisten Staaten mit muslimischer Mehrheit sind ja auch keine, die sich explizit als vom Islam regiert sehen, und unter diesen wiederum sind die meisten Chaosländer unter US-Fuchtel (Pakistan etwa) oder us-hörige Diktaturen wie Saudiarabien, Katar usw. . Der einzige islamische Staat ist in meinen Augen der Iran, und wie Minderheiten dort leben, darüber hat Jürgen ja schon berichtet.

    Gegenfrage, die ich auch schon oft gestellt habe, aber auch nur ausweichende oder gar keine Antworten erhalten habe:

    Wenn die Nationalisten hier die Macht bekommen, wie wird man dann mit Minderheiten umgehen, besonders mit Muslimen und Juden ?

    @Mary: Was Israel angeht, ich meinte die Wiedergutmachungszahlungen, oder die teilweise geschenkten atomwaffenfähigen U-Boote, was erst vor kurzem erfolgte, war auch Thema hier.

  182. @ Dr. Kümel und Karl Murx:
    Das Leidige ist, dass Sie nicht anerkennen wollen, dass unsere Lebensweise in der Vorstellung einer Alterspyramide nicht nauturgegeben sondern von Menschen konstruiert wurde.
    Weiter erkennen Sie nicht an, dass das ganze nur funktioniert wenn eine Gesellschaft unaufhörlich wächst.
    Deshalb ignorieren Sie die Tatsache, dass die Welt und damit auch unsere Landesgrenzen nicht, ich betone nicht mitwachsen.
    Desweiteren ignorieren Sie die Tatsache, dass wir mit 229 Mensche pro Quadratmeter in Deutschland über 2 Menschen pro Hektar haben.
    Dann ignorieren Sie die Tatsache, dass ein Hektar, bezogen auf den ökologischen Fußabdruck (Grundversorgung), descheige den ökologischen Rucksag (Lebensweise, fängt mit der Armbanduhr an), nicht ausreicht. Also müssen wir anderen etwas wegnehemen, die dafür hungern müssen.
    Wenn nun überall auf der Welt nur Bevölkerungswachstum ausgelobt wird ist das Ende die ausrottung der tierischen Arten und zuletzt uns selber.
    Leider weiß ich was Überzeugungen sind. Es wird mir deshalb nicht gelingen Sie zu überzeugen, egal wie ich argumentiere. Das tut mir leid und ist nicht persönlich gemeint, schließlich kann man für seine Überzeugungen nix, aber das ist ein anderes Thema.
    Aber ich hoffe andere hier zum Nachdenken zu bringen, in der Diskussion mit Ihnen.

  183. Fatima Özoguz sagt: Februar 18, 2013 um 09:04
    Was ist denn “deutsche Kultur” nun genau, in die wir uns anpassen sollen?

    Vergangenheit. Und alles, was wir über Vergangenheit sagen können, ist halt, daß sie schon vergangen und also im hier und jetzt nicht mehr ist.

    Es gibt hier und jetzt keine “deutsche Kultur” mehr. Es gibt „multikulti“ in der Bunten Republik, wobei die deutschen Anteile nachrangig gewichtet werden.

    Eine Deutsche Kultur müßten wir Deutsche erst wieder herstellen. Aber wer sollte das leisten können, unter den Rahmenbedingungen, die uns die BRD vorgibt?

  184. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Murx

    Ihr Ansatz ist richtig: Wenn nicht schleunigst etwas geschieht, ist die Misere am größten!

    ABER:
    Schlagen Sie bitte den interaktiven Verweis auf, den ich schon mehrfach genannt habe: (https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/).

    Zwar kann man da den Wert Geburtenrate 2,1 ab übermorgen nicht einstellen, sondern bloß 1,6 ab 2025. Das ändert fast nichts! Man wird wohl berücksichtigen müssen, daß eine plötzliche starke Veränderung der Geburtenrate unrealistisch ist.

    Eine Geburtenrate auf dem Erhaltungsniveau ab heute kann die Lücke seit 1945 ja nicht auffüllen. Diese (auch schon unrealistische) Veränderung würde nur bedeuten, daß sich eine kleine („gesunde“) Bevölkerungspyramide zur übrigen Bevölkerung addiert, die bei etwa 300.000 Neugeborenen (Wert für 2020) pro Jahr ansetzt.
    Ein solches Pyramidchen würde den Gesamtverlauf kaum verändern.

    Schon 1985 (also vor mehr als einer Generation!!) hat Prof. Dr. Herwig Birg berechnet und veröffentlicht, daß DAMALS die bis dahin bestehende Geburtenlücke nur dann ausgeglichen werden könnte, wenn ab 1985 eine Geburtenrate von 4 Kindern pro Frau (im Durchschnitt!!!) erreicht werden könnte. Das war natürlich vollkommen unrealistisch. Heute müßte die Zahl noch erheblich höher liegen, da die Lücke seit 1985 ja exponentiell gewachsen ist.

    Was auch immer heute getan wird (und es wird natürlich nichts getan, mindestens nichts Gutes!): morgen werden die heute erwerbsfähigen Jahrgänge nicht mehr produktiv sein, Junge kommen nicht nach. Ab diesem Zeitpunkt können wir unsere Rentner nicht mehr erhalten.

    Sie können sich selber vorstellen, was dann los ist, wenn die gewaltbereiten arbeitslosen Jugendlichen aus den Slums der Raumfremden nicht mehr alimentiert werden können, weil einfach nichts mehr da ist, kahlgefressen! Schon heute können Sie täglich in der Zeitung lesen (oder monatlich in COMPACT), daß die Polizei schon heute nicht mehr imstande ist, die Gewalt gegen Einheimische im Zaum zu halten: die Polizei darf sich in diese Viertel schon heute nicht mehr hineinwagen.

  185. Mary J. sagt:

    @Fatima

    “ Was Israel angeht, ich meinte die Wiedergutmachungszahlungen, oder die teilweise geschenkten atomwaffenfähigen U-Boote, was erst vor kurzem erfolgte, war auch Thema hier.“

    Die Militaerhilfe in Form der U-Boote ist mir bekannt.

    Voellig neu waere mir dagegen, dass die Bundesrepublik heute irgendeine Art von „Wiedergutmachungszahlungen“ an den Staat Israel leisten wuerde. Koennten Sie mir eine Quelle dafuer angeben, wo Sie das her haben?

    P.S.

    „ihre sozialen Codes annehmen, sich zu deren Nation und Geschichte bekennen und ganz selbstverständlich deren Standpunkt einnehmen“

    “ Wenn er sich in der Bundeswehr verheizen lässt für fremde Interessen, dann darf er sich schon “stolzer Deutscher ” nennen.“

    Als Migrant den Standpunkt einer Nation anzunehmen, bedeutet fuer mich z.B. , dass wenn unsere Soldaten in Afghanistan fallen, man sich mit denen verbunden fuelht, und nicht mit den moslemischen Taliban-Terroristen, die sie umgebracht haben.

    Das tun Muslime meiner Erfahrung nach mehrteilig nicht. Die stehen immer auf der Seite ihrer „Brueder“ zur Not eben gegen ihre deutsche Heimat.

  186. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Fatima: „…Türken mehr mögen“ ??

    Um die Fremdenliebe geht es gar nicht.
    Sie stoßen da die Funktion der türkischen (kurdischen, arabischen, marokkanischen…) Minderheit in einem mitteleuropäischen Siedlungsgebiet an.

    Alle sind sich einig, daß die negativen Einflüsse, die von diesen Minoritäten für die Einheimischen ausgehen, heute (noch) auszuhalten sind.

    Aber morgen?

    Wenn in etwa 20 Jahren die heute Erwerbstätigen alt und krank sein werden? JUNGE KOMMEN (fast) NICHT NACH!!
    Spätestens ab diesem Zeitpunkt werden die Gutmenschen GEZWUNGEN sein, alle Transferzahlungen an die Minoritäten EINZUSTELLEN und die Renten auf (mindestens!) ein Drittel zu kürzen.

    Werden die Angehörigen der Minderheiten das einsehen und achselzuckend wieder „nach Hause fahren“? Obwohl sie ja gar kein Zuhause mehr haben?

    Schon 2005 veröffentlichte das Bundesamt für Statistik eine Übersicht, daß in den Großstädten der „brd“ etwa 70% der 5-Jährigen solche mit Migrationshintergrund sind. 2025 sind diese gestern 5-Jährigen 20, überdurchschnittlich sozialhilfeabhängig, arbeitslos, orientierungslos, gewaltbereit, ghettogebunden in milizartige Strukturen eingebunden.
    Schon hat eine der Minderheiten bekanntgemacht, daß sie „zum Schutz“ eine Art Miliz aufstellen wird.

    Werden übermorgen die jugendlichen Raumfremden die gealterten Einheimischen so behandeln, wie in Kurdistan gestern, wie im Libanon, wie in Libyen?

    Werden die Verarmten aus den Ghettos die Verarmenden außerhalb der Ghettos in Frieden ihren Mangel verwalten lassen? Oder unfriedlich eine Eigentumsverschiebung bewirken?

  187. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Mary „Welche Reparationen???“

    Eine sehr naive Frage. Aber sie entspricht der Informiertheit der Mehrheit.

    Man muß nicht an den Sonderfall der (fast) geschenkten U-Boot-Flotte und Fregatten eingehen. Die „brd“ hat an Israel und an das Weltjudentum etwa 200 Milliarden Mark bezahlt.

  188. „Als Migrant den Standpunkt einer Nation anzunehmen, bedeutet fuer mich z.B. , dass wenn unsere Soldaten in Afghanistan fallen, man sich mit denen verbunden fuelht, und nicht mit den moslemischen Taliban-Terroristen, die sie umgebracht haben.“

    Also deutscher Standpunkt = US-imperialistischer Standpunkt?
    Genau davon müssen wir uns befreien. Und zwar „Ur-Deutsche“ wie Deutsche mit anderen Wurzeln.

  189. Mary J. sagt:

    @Kumel

    Ja, vor 50 oder 60 Jahren hat die Bundesrepublik mal was an Israel bezahlt und seitdem – zurecht! – immer mal wieder an div. durch den NS-Staat geschaedigte Personen oder ihre Angehoerigen – Das sind Juden genauso wie Nicht-Juden.

    An den Staat Israel werden keine Zahlungen geleistet. Allein schon, dass Sie diese Geldbetraege in D-Mark angeben zeigt doch, dass Sie ihre Angaben gar nicht aktuell sein koennen.

    Ich warte also immer noch auf eine Quelle fuer die Behauptung, dass die BRD heute Reparationszahlungen an den STAAT Israel leistet.

    Thema Demographie:

    Aber das Problem der (Jugend) Arbeitslosigkeit duerfe sich doch in Zukunft erledigen, oder nicht? Es ergibt doch keinen Sinn, dass es einerseits eines derartigen Mangel an Nachwuchs gibt und gleichzeitig eine so krasse Arbeitslosiglkeit, wie Sie es darstellen.

  190. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Chicano: „… wenn einer absolut nicht begreifen kann, was das überhaupt ist, was er so vehement bekämpft, dann…“

    Das bezog sich auf den Atheisten Heider.
    Ein Atheist muß um der intellektuellen Redlichkeit willen begreifen, was „Gott“ bedeuten soll, wenn er ihn ablehnen will.

    Es gibt ja auch Zeus, jahwe, Odin und noch viele andere Definitionen und Vorstellungen von „Gott“. Ist er also dabei, den Gott des Christentums abzulehnen, so muß er schon zur Kenntnis nehmen, was die Christen unter „Gott“ verstehen.

  191. Mary J. sagt:

    „Standpunkt = US-imperialistischer Standpunkt?“

    Fuer Sie ist doch jeder Standpunkt US-imperialistisch, der nicht pro-shiito-islamisch und pro-iranisch ist.

  192. Monika H. sagt:

    @Dave

    Mißbrauch findet in Deutschland am Tag leider tausende Male statt – von vorzeigbaren Vätern, guten Onkels, lieben Opas, und sicher auch von einzelnen, die den Namen Thelema für ihre niederen Zwecke verwenden. Der Unterschied besteht darin, dass die keine 30 Mrd. Euros dabei verdienen und geächtet werden, während es bei den anderen eine „hervorragende Dienstleistung ist“. Gut ist es da wie dort nicht.

    Nun aber von einzelnen schwarzen Schafen pauschal über Menschen zu urteilen, die weder einer Gruppierung, noch einem „Milieu“ angehören, die sich einfach auf die Suche nach ihrem eigenen Willen machen, weil sie nicht länger dem anderer unterliegen wollen, zeigt nicht wirklich von christlicher Toleranz. Die normalen Thelemiten brauchen weder eine Gruppe, noch Rituale oder sonstigen Klimbim, aber eben auch keine Dogmen, von einer christlichen Institution, die ihre Macht mißbraucht. Und weil Sie von denen weder etwas sehen noch hören, existieren sie für Sie einfach nicht.

    Die meisten Menschen haben noch nie darüber nachgedacht, was sie denn im Leben wirklich wollen, sie gönnen sich nicht einmal den Gedanken – das finde ich wesentlich bedenklicher als ein paar hundert, die sich auf die Suche machen.

    Würden die Leute einmal mehr über den eigenen Willen nachdenken und ihm folgen, gäbe es keine Soldaten und keine Kriege mehr. Aber so weit denkt der Christ natürlich nicht, der ja darauf getrimmt ist, das „Böse“ zu bekämpfen und es daher auch immer irgendwo findet.

    @chicano

    >und mein zigmaliges nett erklären

    Und mein „zigmaliges nettes Erklären“: Mir gefällt es nicht, dass das Christentum im Sinne einiger Machtbesessener falsch gelehrt wird und mir gefällt das dahinter stehende System Kirche/Vatikan nicht. Wenn Sie jegliche Kritik daran als „in den Dreck ziehen“ bezeichnen und entsprechend agieren, ist das Ihre Sache.

  193. Mary J. sagt:

    „Ein Atheist muß um der intellektuellen Redlichkeit willen begreifen, was “Gott” bedeuten soll, wenn er ihn ablehnen will“

    Eigentlich nicht. Diese Vorstellung liegt nur daran, dass bei Gott – und nur bei Gott! – eine Beweislastumkehrung stattgefunden hat.

    Obwohl es keinen Beweis fuer die Existenz Gottes gibt, verlangt man von den Atheisten ihre Ansicht zu begruenden und sich mit dem, was gar nicht bewiesen wurde, auch noch zu beschaeftigen.

    Wer nicht an den Weihnachtsmann glaubt, muss doch auch nicht erstmal verstehen, was der Weihnachtsmann fuer die Weihnachtsmannglaeubigen bedeutet und welche verschiedenen Glaubensversionen es im Weihnachtsmanntum gibt.

  194. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Fatima „Wenn die Nationalisten hier die Macht bekommen, wie wird man dann mit Minderheiten umgehen, besonders mit Muslimen und Juden ? “

    Die Sorge ist doppelt, nein dreifach unbegründet.

    Erstens ist die „brd“ ein Vasallenstaat der USA, bzw., der Kräfte, die die USA lenken. Es wird keine andere Regierung zugelassen als eine Marionettenregierung.

    Zweitens, selbst wenn es hierzulande Demokratie gäbe, es gibt nur wenige Deutsche, die eigene Interessen in den Vordergrund stellen.

    Drittens ist Nationalismus NICHT IDENTISCH mit judenfeindlichen, muslimfeindlichen Chauvinisten. Das ist nur die substanzlose Diktion von „Bild“ und Knopp und Verf.schu.

    Nationalismus ist die Ansicht, das Essentielle am Menschen sei seine geistige Dimension, seine Erkenntnisfähigkeit, seine Kulturfähigkeit. Die Kultur lebt in den Völkern, nirgends sonst.
    Daher ist der Verlust eines Volkes ein Verlust für die gesamte Menschheit, ob nun ein Volk durch physische Vernichtung, Überfremdung, Kulturverflachung oder Aussterben ausgelöscht wird.

    Kämen also trotz aller Widrigkeiten jemals NATIONALISTEN an die Macht, dann würden sie so handeln, daß kein Volk, auch nicht das eigene, gefährdet wird.

    Und obwohl die Juden ja bekanntlich kein Volk sind, würde ein Nationalist keineswegs die Juden verfolgen, denn ein Nationalist ist immer Humanist.

  195. me. sagt:

    „Als Migrant den Standpunkt einer Nation anzunehmen, bedeutet fuer mich z.B. , dass wenn unsere Soldaten in Afghanistan fallen, man sich mit denen verbunden fuelht, und nicht mit den moslemischen Taliban-Terroristen, die sie umgebracht haben.”

    Was haben deutsche Soldaten am Hindukush verloren? Erklärung bitte.

    Zu ihrer Logic des Patriotismus. Wie soll ich bitte „mitfühlen“ wenn jemand meiner Meinung nach einen Krieg führt der nicht gerechtfertigt ist ?
    Im Gegenteil, Mary J., ich fühle mich verraten. Als Mensch und als Volk. Gut 70% der Bevölkerung in Deutschland will diesen Krieg nicht.
    Ihr Polemik gegen Fatima ist übers Ziel hinaus geschossen..
    Der bessere Patriot ist in diesem Fall der oder die die NEIN sagt.

  196. Dave sagt:

    @ Mary J.:

    Was glauben sie, das sich Schwarzafrikaner, wenn sie morgens in den Spiegel gucken, selbst als „Urdeutschen“ betrachten?

    Es gibt Eigenschaften über die man redet wenn man ganz pauschal Deutsch sagt.

    1. die Staatsbürgerschaft
    2. Zweitens die Mentalität
    3. die Abstammung

    Ich finde nicht das man das Menschen spüren lassen muss oder so, schließlich wissen sie es ja selbst am besten. Wie mein Bekannter, auch ein Farbiger, allerdings kein Afrikaner, der von einer deutschen Familie adoptiert wurde. Hier in der Provinz war das damals natürlich ein Unikat, und er hat mir mal erzählt, das er ab einem bestimmten alter irgendwann gemerkt hat das irgendwas an ihm halt anders ist als bei den anderen Kindern. Ist ja auch so.

    Die Staatsbürgerschaft garantiert gleiche Rechte und Pflichten. Das seelische Deutsch sein schafft eine Beziehung zu den kulturellen Eigenschaften, Loyalität zur Nation und Integration in die Gemeinschaft, aber an der Abstammung kann man nun mal nichts ändern.

    Ich finde es jedenfalls auch nicht richtig die Abstammung ganz und gar zu negieren, denn dadurch negiert man ja auch die Existenz des deutschen Volkes im sinne seiner Abstammung selbst.

    „Aktuelles Beispiel: Philipp Roesler gilt fuer manche seiner Parteikollegen offenbar mehr als Vietnamese denn als Deutscher.“

    Ich denke eher das der Hahn sich auf Kosten der Deutschen profilieren wollte. Das war mal wieder so ein Moment, wo ich mir gewünscht hätte, Beleidigung des Deutschtums wäre Strafbar. Wie der da den Stab über das ganze Volk gebrochen hat, eine unsägliche Frechheit.

  197. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Stockem: „Alterspyramide“

    Mein Anliegen ist NICHT, das Deutsche Volk müsse wachsen und anderen irgendwas wegnehmen.

    Ich trete noch nicht einmal dafür ein, den Rechtszustand wiederherzustellen, und einem Deutschen Staat, der den Namen verdiente, die geraubten Ostgebiete zurückzugeben. Denn, bekäme das Deutsche Volk Ostpreußen, Schlesien, Pommern, Danzig, das Sudetenland (usw.) zurück, so wären wir gar nicht imstande, die Gebiete zu besiedeln. Wir sind ja noch nicht einmal mehr fähig, Mecklenburg oder Sachsen zu besiedeln!

    Nein. Mein Anliegen ist, darauf hinzuweisen, daß die Politik, die in diesem „tributpflichtigen Vasallenstaat“ (BRZEZINSKI) seit 1949 keine Bevölkerungspolitik, keine familienfreundliche Politik betrieben wurde. Das ist GG-widrig von Anfang an. Denn der Souverän des GG ist das „Deutsche Volk“ (Großschreibung im Original). Betreibt die Politik die Auslöschung des Souveräns, dann verstößt sie eklatant gegen die Hauptsätze des GG.

    Durch den (vermutlich beabsichtigten, Zufälle sind in der Politik selten) Totalmangel an Familienpolitik ist seit der oktroyierten Gründung des Staatsgebildes „brd“ eine sich ständig geometrisch ausweitende Geburtenlücke entstanden.
    Durch die aufoktroyierte Masseneinwanderung Raumfremder wird das Problem verschärft. Verschärft wird es auch durch den erzwungenen Wohlstandstransfer an Asylanten und Wirtschaftsflüchtlinge, EU, Mittelmeerstaaten, Israel, NATO, EURO, Banken und andere Parasiten.

    Wie Sie der angegebenen Graphik unschwer entnehmen können, schrumpft das Deutsche Volk nicht bloß. Durch den weitgehenden und sich verstärkenden Wegfall der Jugend ist das Deutsche Volk vom baldigen Aussterben bedroht.

    Jeder, der eine Computer-Hochrechnung begreifen kann, muß diese Schlußfolgerung teilen.

  198. ue sagt:

    @ Atheist und Gott

    Ein Atheist, der nachdenkt über den Sinn der, seiner und unserer Existenz, ist ein irgendwie Glaubender und darin liegt auch das Band, das Don Camillo und Peppone verbindet.
    Das, was uns heute als Atheismus begegnet, ist weniger. Ich zitiere mal Sallust, der im ersten Satz seiner Verschwörung des Catilina das ganz gut formuliert: „Omnis homines qui sese student …“ oder „Für alle Menschen, die danach streben, den übrigen Tieren voranzustehen, ist es Pflicht, mit aller Macht darum zu ringen, nicht unbemerkt durch das Leben zu wandeln, gerade wie das Vieh, das die Natur so geschaffen hat, dass es nur vornüber blickt und dem Bauche frönt. Unser Wesen aber besteht aus Geist und Leib. Richtiger ist in uns der Geist der Herr, der Leib der Knecht: jenen haben wir von den Göttern, diesen mit den Tieren gemeinsam. Deshalb halte ich es für besser, durch geistige als durch sinnliche Mittel Ruhm zu erstreben, das heißt, weil das uns verliehene Leben selbst kurz ist, der Erinnerung an uns eine möglichst lange Dauer zu verschaffen.“
    Das, was uns heute begegnet, ist eine durch die Aufhebung der Grenzen zwischen Mensch und Tier bewirkte pantheistische All-Natur-Mythologie, eine Art Rückfall hinter die mosaische Trennung von den (ägyptischen) Tiergöttern.

  199. Monika H. sagt:

    Eigentlich ist es unfassbar:

    Da draussen leben ein paar Milliarden Menschen seit Jahrhunderten ausschließlich nach dem Willen anderer – sie ziehen in zahllose Kriege und verbreiten damit Leid ohne Ende, dienen als gehörige Sklaven dem Imperialismus oder Kommunismus, kaufen was andere wollen, das sie kaufen, arbeiten was andere wollen, das sie arbeiten, denken wie andere wollen, das sie denken, glauben was andere wollen, das sie glauben… und das alles funktioniert nur deshalb, weil der Mensch schon längst KEINEN eigenen Willen mehr hat.

    Aber die große Gefahr geht jetzt von ein paar Thelemiten aus, die sich auf die Suche nach dem Wahren machen, nach dem was sie wirklich wollen? Da fischt man sich ein paar schwarze Schafe raus, hängt sie dem freien Willen an die Fahne und verheißt diesen dann als die große Bedrohung?

    Verquere Welt ….

  200. Dave sagt:

    @ Fatima: „Umgang mit Deutschen” .von mir aus kein Problem. Leider haben die meisten Deutschen damit wohl eins“

    Wenn Menschen die sich einfügen wollen trotzdem ausgegrenzt werden ist das natülich zu verurteilen. Hab ich zwar hier in der Gegend wo ich aufgewachsen bin nicht erlebt, liegt aber vermutlich auch daran das ich mich in Kreisen aufhalte, die so etwas nicht tun.

    Aber es gibt auch bewusste Separation, und die wird, wie auch schon andere angeführt haben, u.a. auch durch Verbände die der türkischen Regierung nahe stehen oder der Regierung selbts, aber auch von ungezählten Einandern selbst so gehandhabt, weil sie so erzogen wurden.

    Nur mal als Beispiel die Dittib, wo man die teilhabe an einem interkulutrellen Fest einfach abgesagt hat, weil da auch Fleisch gegrillt wurde das nicht Halal ist. Anstatt dann einfach nen Halagrill aufzustellen, wenn’s denn schon unbedingt sein muss, schmollt man lieber und zieht sich ganz zurück von diesen „Ungläubigen“. Da bin ich als Veganer ja noch toleranter, ich Pack mein Zeug sogar auf den Grill neben das Fleisch wenn ich mit mienen Eltern grille.

    Alleridings ist auch eine Sache nicht zu vergessen, nämlich der lokale Bevökerungsaufbau. Wenn kaum noch Deutsche in einer Gegend leben, hat die Region auch keine einheimische gesellschaftliche Substanz mehr, in die man überhaupt integrieren könnte. Da liegt die Schuld bei der Politk. Integration klappt dann am besten, wenn noch eine einheimische Mehrgesellschaft da ist, die tolerant genug ist Minderheiten einzugliedern.

  201. Dave sagt:

    Ich bin mir nicht so sicher, das Menschen die einmal in die Fänge eines hierarchisch strukturierten Thelemitenorden geraten sind, nachdem man ihnen das Gehirn weichgekocht hat, noch nen eigenen Willen.

    Es reicht schon für manche Menschen aus, die Bücher die Kreise zu lesen. Worauf man sich dann auf die uche nach dem ende des Regensbogens macht, und in so eine Psychoschleife hineinschlittert.

    Ein Bekannter von mir war auf seinem Magietripp nicht irgendwie in höhere Dimensionen aufgestiegen, sondern ganz tief hinab in ein schwarzes Loch, worauf er dann erstmal jahrelang mit einer ziemlich schweren Psychose eine ganz andere Art von Reise als er sich das vorgestellt hatte unternehmen musste, nämlich von einer Klinik zur anderen.

    Wenn man sich dann noch in ein Vetrauensverhältnis zu solchen Vorbetern begibt, die dir das ende des Regensbogens versprechen, wenn du dich an ihre anweisungen hälst, dann gute Nacht.

    Ich hingegen kann sagen, das ich meinen eigenen Willen habe, und das ich es gut finde, neben meiner nationalen Idetität als Deutscher, noch eine internationale Identität als Christ habe. Einer so großen Religionsgemeinschaft mit so vielen Völkern und Menschen anzugehören, hat schon was.

  202. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ mary. „Weihnachtsmann“

    Doch.
    Wenn Sie nicht angeben können, was Sie unter „Weihnachtsmann“ verstehen wollen, dann ist der Satz „Gibt es!“ oder „Gibt es nicht!“ gleich unsinnig.

    Gibt es ein Krischnamurti?
    Kommt darauf an.
    Kommt darauf an, was das sein soll.

  203. Mary J. sagt:

    @me

    Der Einsatz in Afghanistan hat ein UN-Mandat. Aber das ist nicht das Thema.

    Mir geht es darum, dass ich bei Muslimen, die ja angeblich deutsche sind, unaufhoerlich beobachten kann, dass sich deren „Wir-gefuehl“ zuallererst auf ihre Glaubensgenossen bezieht bzw. ihre Sippe und nicht auf Deutschland oder die dt Gesellschaft.

    Als vor ein paar Jahren ein muslimischer Schwerstverbrecher von einem dt. „Opfa“ in Notwehr getoetet wurde, als man ihn im Rudel verpruegelt hat und versuchte ihn „abzuziehen“, zogen die naechsten Wochen, TAUSENDE Moslems durch Koeln und solidarisierten sich mit dem toten TAETER und forderten islamische Gerechtigkeit, islamische Rache und islamisches gott weiss was noch alles.

    Wieso ist das so? Warum fuelen sich diese Menschen diesem Verbrecher naeher als dem eigentlichen Opfer?

    Und warum ist das bei keinem anderen so?

    Halten Sie es fuer moeglich, dass wenn ein katholischer, polnischer Verbrecher in Deutschland auf diese Weise sein Leben laesst, sich am naechsten Tag 10.000 Polen versammeln und sowas veranstalten und dann bei seiner Beerdigung eine Show abziehen, wie wir sie aus dem Gazastreifen kennen?

  204. Eveline Kmietzyk sagt:

    Es gibt einen deutschen Volkskörper, eine deutsche Volksseele und einen deutschen Volksgeist.
    Diese Einteilung in Körper – Seele – Geist – kann jedes Volk der Erde für sich beanspruchen.
    Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, einem Volk dieses abzuerkennen.
    Ich kenne auch kein liebenswerteres, freundlicheres, hilfsbereiteres Volk als das Deutsche. Aber auch kein Dümmeres.

  205. Monika H. sagt: Februar 18, 2013 um 13:37

    Aber die große Gefahr geht jetzt von ein paar Thelemiten aus, die sich auf die Suche nach dem Wahren machen, nach dem was sie wirklich wollen?

    Wenn sie das herausfinden oder darauf stoßen, werden sie in einem ebenso beglückenden wir heiligen Moment erfahren, daß ihr Wirklicher Wille mit Gottes Willen in eins fällt.

    Denn es gibt nur einen Wirklichen Willen und das ist der Wille Gottes. Aller anderer Wille ist unwirklich = unwirksam. Deshalb kann Ego wollen, was es will. Es ist stets ohne jede Bedeutung, reine Phantasie: Nichtiger, weil aus dem Nichts entstandener Pseudo-Wille. Und deshalb muß er auch so schnell vergehen, wie er vergeht.

    Es gibt übrigens auch nur einen Geist, mit dem wir denken. Der nur in einem phantasmatisch abgesonderten „Teil“ (das es in Wirklichkeit nicht geben kann) sich (sein Ich) versündigt, wie in einem Albtraum.

    Merke: Gott schöpft und erschafft aus sich selbst heraus. Wir – der Homo Faber – „machen“ „etwas“ aus dem Nichts.

  206. Mary J. sagt:

    @Dave

    Das stimmt, aber dieses Gefuehl der Andersartigkeit kommt glaube ich nur daher, weil der Schwarze in Deutschland einfach so extrem selten ist.

    Ein Schwarzer, der in New York Harlem aufwaechst und ueberall Schwarze um sich herum hat, wird sich nicht andersartig und fremd in den USA fuehlen.

  207. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ mary: „Reparationen“

    „There is no business like Shoa-Business“

    Reparationen sind Kriegsentschädigungen, die ein militärisch unterlegener Staat an den Sieger zu zahlen hat. Sie werden im Friedensvertrag auferlegt, gleichsam als Preis für den Frieden.

    Die sog. „brd“ hat niemals im Kriegszustand mit Israel gelebt.
    Friedensvertrag gab es auch nicht, denn der Kontrahend müßte ja der Staat sein, dem F und GB den Krieg erklärt haben. Und bekanntlich ist das „Deutsche Reich mangels institutionalisierter Organe zwar rechtsfähig aber nicht handlungsfähig“ (so das Bundes-GG-Gericht).

    Deshalb haben Sie formal recht. Alle Zahlungen, die die „brd“, DDR, Österreich und Schweiz (u.v.a.m.) an israel, an die Claims Konferenz, an sonstige Empfänger geleistet haben, leisten und leisten werden, sind in Wirklichkeit keine „Reparationen“.

    Also werden die Zahlungen unter den abenteuerlichsten Bezeichnungen und unter den gewagtesten Begründungen bezahlt. Aber bezahlt werden sie.
    Stuart Eizenstat, der US-Unterhändler über die „Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern“, hat plötzlich die Frage nach Reparationsleistungen wieder aufgeworfen, als ihm schon gar nichts anderes mehr einfallen mochte. Nur Zwangsarbeit, medizinische Experimente und „Arisierung“ von Vermögen dürften fortan als abgegolten gelten. Das „Thema der Reparationen“, so hieß es, bleibe vom Vertrag unberührt. Ja, es ist Shoah-Business!

  208. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ mary: „Reparationen an Istrael“

    Reparationen dürfen nach Völkerrecht erst nach einem Friedensschluß festgelegt werden. Die Zahlungen, die Deutschland dem Grunde nach schon im Potsdamer Abkommen vom Februar 1945 auferlegt wurden, die bis 1954 immerhin 57 Mrd. Mark umfaßten, davon 40% an Israel, waren also völkerrechtswidrig. „Gleichviel, der Jude wird verbrannt!“ (Lessing, Nathan).

    1953 schloß die damalige westdeutsche Regierung mit den Siegermächten ein Abkommen, das eine Regelung enthielt, daß die Zinsen der Reparationsforderungen erst durch ein vereintes Deutschland getragen werden müßten, die sogenannte Schattenquote, denn sie stand im Schatten der damaligen deutschen Teilung. 1990 trat diese Schattenquote jedoch unverhofft ans Licht, als plötzlich fällige Wertpapiere, gültig und handelbar noch bis 2020, Reparationszahlungen ein Jahrhundert lang. Eigentlich ungerecht, denn in der Bibel der hebräer steht ja nur: „Bis in die dritte Generation müßt Ihr fronen!“

    Der Wert der Demontagegüter und der geraubten Ostgebiete wurde nie bewertet, wenn das überhaupt möglich ist. Renten für die Opfer der Rheinwiesenlager, der Vertreibung und der absichtlich von den Alliierten verursachten Hungerkatastrophe wurden auch nicht abgezogen.

  209. Mary J. sagt:

    @Dr. Kuemel

    „Doch.
    Wenn Sie nicht angeben können, was Sie unter “Weihnachtsmann” verstehen wollen, dann ist der Satz “Gibt es!” oder “Gibt es nicht!” gleich unsinnig.“

    Ich verstehe darunter, einen Mann, der mit fliegenden Rentieren durch die Luft saust.

    Das allein ist ausreichend, um seine Existenz zu bestreiten, weil es keine fliegenden Rentiere gibt. Ich muss nicht wissen wie die Rentiere heissen oder welche Farbe sein Mantel hat, weil das fliegende Rentier schon das ko-kriterium war.

    So ist es bei Gott. Ich glaube nicht, dass es ein Wesen gibt, das ueber den Naturgesetzten steht und die Welt erschaffen hat. Alle weiteren Details, wie z.B. die Eigenschften Gottes, was er lehrt und predigt usw., sind irrelevant, weil sie durch die erste Aussage bereits ausgeschlossen wurden. Was nicht da ist, kann auch nicht handeln oder so oder anders sein.

  210. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Mary: „Zahlungen an Israel“

    Da in dem Vertrag 1953 von der Vasallenregierung in Bonn festgelegt wurde, daß 40% der Reparationen an Israel zu zahlen seien, ist jegliche (völkerrechtlich unrechtmäßige) Forderung nach reparationen immer schon eine Forderung gewaltiger Zahlungen an Israel.

    Genaugenommen ist jede Zahlung, die (unrechtmäßig) an die EU oder infolge unserer Erpreßbarkeit an die EU bezahlt wird, eine „Irgendwie-Reparation“ (EU-Beitrag, Bankenrettung, €- erst -Betrug, dann -Rettung, Rettung von GR, Zypern, usw. ad infinitum).

    Aus welchem Grund?

    Bereits der Schuman-Plan vom 9. Mai 1950 deklarierte die EGKS als Verteilungsinstitution für deutsche Reparationszahlungen (und nicht etwa behufs der europäischen Einigung). Ist es ein Zufall, daß gerade dieser Tag, der 9. Mai, bis heute als Europatag begangen wird, wir also unsere eigenen Reparationszahlungen auch noch feiern sollen? Was wird aus Europa, wenn die Kraft der deutschen Bußfertigkeit doch irgendwann mal nachläßt? Die neue Sowjetunion, die EUdSSR, ist nicht auf Sand gebaut, sondern auf ein noch viel unsichereren Grund. Sie ist also in ihrer Existenz bedroht, wenn die Deutschen einmal aufwachen. Und das tun sie ja vielleicht, irgendwann, bevor sie aussterben.

  211. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ mary: „Höhe der Reparationen“

    Nicht vergessen: Immer gehören 40% dem Staat Israel.

    1949 verlangten die Siegermächte von Deutschland Reparationsleistungen in Höhe von 50 Mrd $ zuzüglich Zinsen.[10] Dabei muss man bedenken, dass der ganze Haushalt der Bundesrepublik im Jahre 1953 nur 15 Mrd DM betrug. Ein Abkommen wurde mit Israel unterzeichnet, eines mit England und den USA.

    In Luxemburg wurde schon ein Jahr zuvor, 1952, das „Wiedergutmachungsabkommen“ mit Israel unterzeichnet, worin sich die Bundesrepublik zur Lieferung von Waren und Dienstleistungen im Wert von 3 Mrd DM verpflichtete.
    An den Staat Israel sind dann bis 2005 allerdings etwas mehr, nämlich etwa 276,5 Mrd € gezahlt worden (oder 500,7 Mrd DM ).

    Alle Schiffe und Trockendocks Israels, alle Züge, alle Kraft- und Elektrizitätswerke, das Telefonnetz und anderes mehr wurden von Deutschland finanziert.

    Dazu kommen militärische Patrouillen­boote, U-Boote und Seezieltorpedos zu 20% der Herstellungskosten, Noratlas-Transportflugzeuge, Panzermotoren und –bauteile, Infrarotgeräte zur Zielerfassung und –bekämpfung, elektronische Störsysteme und Scharfschützengewehre.

    An die Jewish Claims Commission in den USA wurden zudem 61,8 Mrd $ an Wiedergutmachung gezahlt, und es sollen noch weitere 14 Mrd $ folgen. 320 Mio $ will die Bundesregierung auch noch bis 2018 der Claims Conference als „Hilfe“ für deren Arbeit zahlen, nachdem sie schon zwischen 2002 und 2008 einen Betrag von 100 Mio € an spezifischen Entschädigungsforderungen gezahlt hat, so für die während des Krieges durch die Alliierten zerstörten Synagogen.

    Zudem beschloss das Kabinett im November 1978, Israelis „zu einmaligen Bedingungen“ und rückwirkend bis 1956 den Eintritt in die deutschen Rentenkassen zu ermöglichen: durch Zahlung eines einzigen Monatsbeitrags, ohne Rücksicht darauf, ob der Israeli Jude oder Araber ist, ob er jemals vom Deutschen Reich geschädigt wurde.

    Die Israelis, die zu Kriegszeiten vom Naziregime verfolgt wurden oder deren Nachkommen erhalten seitdem von Deutschland Rentenzahlungen, sog. „Lebensschadensrenten“ von durchschnittlich ca. 800 € pro Monat, in Höhe von insgesamt bisher 82-88 Mrd DM.[19] Der Fond „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ zahlte kurzfristig 10 Mrd DM an ehemalige Zwangsarbeiter und stellte 2004 noch einmal 25,5 Mio € zur Verfügung, diesmal für Opfer von Medizinversuchen.

  212. Dave sagt:

    Mary J.: „So ist es bei Gott. Ich glaube nicht, dass es ein Wesen gibt, das ueber den Naturgesetzten steht und die Welt erschaffen hat.“

    Ich glaube auch nicht das Gott über den Naturgesetzen steht, es ist die Naturgesetze.

    Wenn Gott als Geist verstanden ist, reicht das derzeitige Wissen nicht aus um seine Existenz zu bestreiten.

    Erwin Schrödinger sagte auch was ganz interessantes:

    – Der Grund dafür, daß unser fühlendes, wahrnehmendes und denkendes Ich in unserm naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fünf Worten ausgedrückt werden: Es ist selbst dieses Weltbild.

    Natürlich wissen wir alle nicht genau, ob es die Materie ist, die den Geist hervorgebracht hat, und damit sich selbst reflektiert, oder ob es der Geist ist, der die Materie hervorgebracht hat, und damit sich selbst reflektiert.

    Strukturel sind beide Ansichten eigentlich gleich, sie gehen nur jeweils von der gegenteiligen Perspektive aus.

    Um diesen Gegensatz zwischen physichen und metaphischen Weltbild zu überbrücken, bzw. aufzulösen hat ein gewisser Gotthard Günther eine Polykontexturalitätstheorie entwickelt, scheint ganz interessant zu sein, hab ich aber bisher noch nichts von gelesen.

  213. Mary J. sagt:

    @Dr. Kuemel

    Ich habe den Text gefunden, aus dem Sie das rauskopiert haben ohne es zu kennzeichnen. Geschenkt!

    Aber der Text sagt doch eindeutig, dass es sich bei dieser Schattenquote um Reparationen aus dem 1. Weltkrieg handelt.

    Aber nicht mal das stimmt wirklich.

    Hier mal aus Ausfuehrlicheres:

    http://www.xinxii.com/gratis/103584rd1213609534.pdf

    Es geht also um nichtbediente Auslandssschulden des deutschen Reiches von 1924 bis 1945.

    Und mit Israel hat das ganze schon mal ueberhaupt nichts zu tun.

    Ich warte also weiterhin. Auch Sie Fatima duerfen sich angesprochen fuehlen, immerhin haben Sie das ja verbreitet:

    Welche Zahlungen leistet die Bundesrepublik heute und „ewig“, wie es hiess, an den Staat Israel?

  214. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ mary.

    Die israelische Regierung hat 2005 eine Studie beauftragt, mit der herausgefunden wurde, welcher finanzielle Verlust der Holocaust für die Juden bedeutet habe.

    Dabei wurde davon ausgegangen, dass 9 Mio Juden enteignet wurden und ihr „Verdienstausfall“ wurde berechnet. Der Regierungsbericht kommt zu dem Ergebnis, dass der Verlust zwischen 240 Mrd und 330 Mrd US $ betragen würde, und es heißt, Deutschland sei soweit zu billig davon gekommen.

    Gnädigerweise hätte man Gesundheitsschäden noch nicht mitgerechnet. Am höheren Wert orientiert wird damit jedem der neun Millionen Juden ein Vermögen von 39.000 $ zugerechnet. Umgelegt auf 80 Mio Deutsche, die das ersetzen sollen, bedeutete das 3.000 $ pro Person, womit solch eine Reparationsleistung allerdings bei den heute unter Deutschen bestehenden Vermögensverhältnissen etwa die ärmeren 30 Mio Deutsche ihre gesamten Ersparnisse kosten würde. Noch nicht berücksichtigt ist bei dieser Aufstellung auch, dass die Jüdischen Gemeinden in Deutschland aus deutschen Steuergeldern finanziert werden. So zahlt beispielsweise Hamburg jährlich 850.000 € an die örtliche Jüdische Gemeinde mit ihren 3.100 Mitgliedern.

    Vielleicht sollte sich einer hinsetzen und den Verdienstausfall, die Gesundheitsschäden und die Vermögensverluste der Vertriebenen berechenen? Oder,…

  215. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ mary

    Da man heute davon ausgeht, dass alle Verkäufe jüdischen Eigentums zur Nazizeit widerrechtlich waren, erhalten Juden heute alles, was sie damals verkauft haben, gratis wieder zurück.

    Diejenigen aus der deutschen Nachkriegsgeneration, die ein Haus geerbt haben, das einmal in jüdischem Besitz war, müssen es ersatzlos an die Jewish Claims Commission abgeben, auch noch nach 2005. Nicht genug damit, für vier Jahre beispielsweise, die ein Haus so als Erbe der Eltern im Besitz eines Deutschen war, möchte die Jewish Claims Commission zusätzlich 100.000 € Nutzungsausfall gezahlt bekommen.
    Kein Wunder also, dass die Anzahl der Millionäre in Israel bereits deutlich über dem Weltdurchschnitt liegt. Allein 2005 hat die Anzahl der israelischen Millionäre um 20% auf 7.400 Personen zugenommen.

    So wie es aussieht, hat nie in der Geschichte der Menschheit ein Volk an andere Völker soviel gezahlt wie die Deutschen.

    Und es ist völlig klar, daß die Interessierten sich lange, lange farbenfreudige Geschichten ausdenken müssen, um zu erklären, warum sie seit Generationen diese Summen ausbezahlt haben wollen.

  216. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ mary. „Die Gerechtigkeit“

    Als Dieter S. im Jahre 2001 ein Haus in Görlitz mit acht Wohnungen von seinem Vater erbte, war das Haus völlig heruntergekommen und praktisch unbewohnbar. Doch er renovierte er es in vier Jahren aufwändig, um dann die Wohnungen vermieten zu können. Als er gerade mit dem Renovieren fertig war, meldeten sich die Gerichte und verlangten die Hergabe des Hauses, weil es zur Nazizeit in jüdischem Besitz gewesen sei. Sein Vater hatte das Haus zwar von einer Bank erworben, doch das zählte nicht, denn eine frühere Vorbesitzerin war Jüdin. Das geerbte Haus wurde Dieter S. per Gerichtsbeschluss ohne irgendeine Entschädigung abgenommen. Nicht einmal die Renovierungskosten erhielt er erstattet. Damit aber nicht genug, die Jewish Claims Commission verlangte nun für die vier Jahre, die das Haus im Besitz von Dieter S. war, eine Nutzungsausfallentschädigung von 100.000 € und beanspruchte damit quasi die gesamten Lebensersparnisse und Altersrücklagen des Rentners. Und die Gerichte gaben der Jewish Claims Commission Recht, Dieter S. verlor sein Erbe und mußte zusätzliche 50.000 € zahlen.

    Reparationen?

  217. Mary J. sagt:

    Dr. Kuemel, 39.000 Dollar pro Person fuer Vermoegen UND Verdienstausfall finden Sie viel? Ich bitte, Sie, 39.000 Dollar ist ein unterdurchschnittlicher Jahresverdienst.

    Selbst ein Jude, der nur Muellmann geworden waere, wenn man ihn nicht als Kind ermordet haette, waere in seinem ganzen Arbeitsleben locker auf das 30fache gekommen.

    Und das mit den Haeusern werde ich bei Gelegenheit mal ueberpruefen, denn ich wette, es stimmt nicht. Aber vieleicht haben Sie ja eine glaubwuerdige Quelle dafuer?

  218. Axel Schweiß sagt:

    Wenn Du wissen willst, was Du falsch machst, frage Deinen Gegner. Er zeigt Dir am besten Deine Fehler auf

  219. Mary J. sagt:

    Ach und

    „So wie es aussieht, hat nie in der Geschichte der Menschheit ein Volk an andere Völker soviel gezahlt wie die Deutschen“

    Absolut richtig. Aber wir haben ja auch mehr Mist gebaut als viele anderen Voelker und vor allem waren wir durch unseren Groessenwahn auch noch zu daemlich, um am Ende als Sieger dazustehen. Tja, so ist das halt. Die Welt ist ungerecht.

    Werfen Sie nen Zettel in den Kummerkasten….aber nicht in den juedischen, sondern in den der Nazis, denn die haben den Krieg verloren.

  220. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Integration

    Ich bin der Meinung, daß kaum einer weiß, was dieser Begriff eigentlich für einen Inhalt haben soll. Es soll nicht „Assimilation“ sein, irgendwie weniger, aber was?

    Jedenfalls bietet sich an, daß Migranten schon mal uns regieren und unsere Gesetze machen. Das gibt Übung für die Zeit, in der sie dann die Mehrheit stellen.

    Das folgende Video enthält das Wahlprogramm eines Kandidaten für den hessischen Landtag. Wenn man von der Idee absieht, Döner aus Menschenfleisch zu machen (bei 5,28), ist sein Programm auch nicht viel blöder als jenes der einheimischen Bewerber. Vielleicht noch ein wenig unbeholfen, aber das wird dann schon. An die islamischen Speiseideen müßte ich mich erst gewöhnen (steht wohl im Koran), aber ein wenig Assimilation an unsere Gäste kann man ja erwarten.

  221. Eveline Kmietzyk sagt:

    Mary J. sagt:
    Februar 18, 2013 um 16:34

    Werfen Sie nen Zettel in den Kummerkasten….aber nicht in den juedischen, sondern in den der Nazis, denn die haben den Krieg verloren.

    Bloß nicht falsch einwerfen, da steht heute ALTERNATIVLOS drauf.

  222. chicano sagt:

    @ mary

    „Mir geht es darum, dass ich bei Muslimen, die ja angeblich deutsche sind, unaufhoerlich beobachten kann, dass sich deren “Wir-gefuehl” zuallererst auf ihre Glaubensgenossen bezieht bzw. ihre Sippe und nicht auf Deutschland oder die dt Gesellschaft.

    Als vor ein paar Jahren ein muslimischer Schwerstverbrecher von einem dt. “Opfa” in Notwehr getoetet wurde, als man ihn im Rudel verpruegelt hat und versuchte ihn “abzuziehen”, zogen die naechsten Wochen, TAUSENDE Moslems durch Koeln und solidarisierten sich mit dem toten TAETER und forderten islamische Gerechtigkeit, islamische Rache und islamisches gott weiss was noch alles.

    Wieso ist das so? Warum fuelen sich diese Menschen diesem Verbrecher naeher als dem eigentlichen Opfer?

    Und warum ist das bei keinem anderen so?

    Halten Sie es fuer moeglich, dass wenn ein katholischer, polnischer Verbrecher in Deutschland auf diese Weise sein Leben laesst, sich am naechsten Tag 10.000 Polen versammeln und sowas veranstalten und dann bei seiner Beerdigung eine Show abziehen, wie wir sie aus dem Gazastreifen kennen?“

    es gibt ja doch immer schnittmengen.
    ihre fragen sind absolut berechtigt und es wird sich von gefragter seite IMMER herumgerückt. sicher aus gutem grund.

  223. Mary J. sagt:

    @Kumel

    Ich habe mal recherchiert.

    Zitat:
    „Grundsätzlich sind dem Berechtigten auf entsprechenden Antrag enteignete Vermögenswerte zurückzugeben. Dieser Grundsatz erfährt jedoch durch eine Reihe von Bestimmungen des Vermögensgesetzes Einschränkungen bzw. Durchbrechungen. Ein Rückgabeanspruch ist insbesondere dann ausgeschlossen, wenn dies von der „Natur der Sache“ her nicht mehr möglich ist oder wenn natürliche
    Personen, Religionsgemeinschaften oder gemeinnützige Stiftungen in redlicher Weise an dem Vermögenswert Eigentum bzw. dingliche Nutzungsrechte erworben
    haben. Eine Rückübertragung von Eigentumsrechten an Grundstücken und Gebäuden ist ferner auch dann ausgeschlossen, wenn diese mit erheblichem baulichen Aufwand in ihrer Nutzungsart oder Zweckbestimmung verändert wurden und ein öffentliches Interesse an der betreffenden Nutzung besteht.“ Zitat Ende

    http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/Vermoegensrecht_und_Entschaedigungen/Offene_Vermoegensfragen/faq-vermoegensgesetz-entschaedigungs-und-ausgleichsleistungsgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=3

    Dieter S. erfuellt also gleich zwei Bedingungen,warum eine Rueckfuehrung der Immobilie gar nicht moeglich gar….

    Wissen Sie, in Anbetracht der gestigen Gesinnung der Quelle, wo Sie die Geschichte mit Dieter S. herauskopiert habe (schon wieder ohne es zu kennzeichnen, Sie kleiner Palgiator) wuede ich mal sagen, wir verbuchen diese Geschichte, als Hirngespinnst „interessierter Kreise“, genauso wie das Hirngespinst der ewigen Zahlungen an Israel.

  224. Monika H. sagt:

    @Dave

    >hierarchisch strukturierten Thelemitenorden
    >Wenn man sich dann noch in ein Vetrauensverhältnis zu solchen Vorbetern begibt, die dir das ende des Regensbogens versprechen, wenn du dich an ihre anweisungen hälst, dann gute Nacht.

    Das ist eigentlich ein Widerspruch in sich, denn der Thelemit akzeptiert keinerlei dogmatische Systeme und schon gar keine solchen Anweisungen – das ist ja der Wille des anderen und nicht sein eigener. Leider sind halt aber nur genau solche mißbrauchten Strukturen sichtbar.

    Thelema erfordert überhaupt nichts dergleichen, einzig die Beschäftigung mit dem wahren Willen. Wer sich auf einen extra-magischen Weg begibt – unabhängig welcher Sorte – wie Ihr Bekannter, geht natürlich immer ein Risiko ein. Ich persönlich kann insbesondere in der heutigen Zeit nur davon abraten, damit zu hantieren, wünsche mir aber auch nicht, dass uns das Leben mit Verboten abgenommen wird. Aber vielleicht sollte jedem magischen Titel – darunter zählen auch Hexenbücher – Goethes Hexenbesen vorangesetzt werden.

  225. chicano sagt:

    @ monika, jetzt wird nochmal lang, sorry…..;)

    ich weiß nicht warum ich nochmal auf sie eingehe. aber mir wird ja vorgeworfen „unsanft“ mit ihnen umzugehen.

    ich muss gestehen, dass ich bei ihren antworten leider zu oft das gefühl habe, dass sie unlauter diskutieren und wenn ich meine, das das absichtlich geschieht, dann werde ich auch mal sauer und reagiere entsprechend.

    auch in dieser, ihrer antwort an mich, wieder eine völlige verdrehung der tatsachen, auf die man wieder eingehen muss, möchte man denn klärung. und mir reichts einfach, ich scheixxx auf die klärung, weil das bei ihnen eine endlose geschichte ist und am ende man wieder vor dem gleichen steht, was am anfang geklärt wurde, so als hätte mannine miteinander gesprochen.

    ein letztes mal also zu ihrer „antwort“ an mich:

    „Mir gefällt es nicht, dass das Christentum im Sinne einiger Machtbesessener falsch gelehrt wird und mir gefällt das dahinter stehende System Kirche/Vatikan nicht. Wenn Sie jegliche Kritik daran als “in den Dreck ziehen” bezeichnen und entsprechend agieren, ist das Ihre Sache.“

    ich habe klar und deutlich davon gesprochen, dass es mir um die trennung geht zwischen dem, was ein vatikan, ein papst oder ein mitglied des klerus zu einem bestimmten zeitpunkt, bestimmtes tut und der „lehre“ oder botschaft oder eben den ratschlägen jesu. nicht mehrund nicht weniger.

    heider aber hat immer wieder in der diskussion betont, das die kirche de facto das christentum I S T.
    sie aber haben heider auf ganzer linie beigepflichtet.

    hier aber schreiben sie: „Mir gefällt es nicht, dass das Christentum im Sinne einiger Machtbesessener falsch gelehrt wird und mir gefällt das dahinter stehende System Kirche/Vatikan nicht.“

    eine grobe verallgemeinerung zwar, denn sicher wird das christentum in vielen kirchen, je nach priester auch unterschiedlich interpretiert, präsentiert und an den „mann gebracht“. wie dem auch sei, auch sie trennen hier deutlich zwischen dem christenum und z.b. dem vatikan, betonen, dass es ihnen nicht gefällt, wenn der vatika etwas anderes tu, als das christentum vorsieht…….und das christentum kann keinen kreuzzüge unternehmen, nur mal ein beispiel.

    daran würde ich mich aber nie stören, denn wir sind ja da einer meinung.

    auch wenn sie das christenum mit allen untaten, die durch den vatikan geschehen sein mögen, mit dem gleichsetzen, so wie heider es tut, können sie das gern tun.
    für mich wäre das unlautere argumentation und auch unlogisch und ich würde dem widersprechen.

    was denn nun? stimmen sie jetzt heider zu oder differenzieren sie zwischen christentum und der inquisition beispielsweise? offensichtlich differenzieren sie, wie sie hier schreiben, gleichzeitig aber geben sie heider recht.

    können sie ja machen monika, für mich ist das einfach zu wirr und ich nenne das eben: „immer wie es ihnen grade in den kram passt ändert sich alles wie die fahne im wind“
    diese inkonsitenz zieht sich durch fast alle themen in unser beidn diskussionen.

    und ich habe auch kein problem damit wenn sie thelemiten, crowley oder das sandmännchen toll finden. nur wenn sie eine lehre als harmlos hinstellen und sagen, dass nur der anwender sie zu gutem oder schlechtgen führt und wenn sie dadurch evtl. junge menschen in die irre leiten, dann erhebe ich einspruch, so wie sie, wenn sie sagen der vatikan ist ihrer meinung nach ein haufen von gaunern, der die menschheit in die irre führt.

    es gibt eben durchaus lehren, ansichten und idiologische systeme, in denen das unheil bereits angelegt ist und die man nicht erst falsch interpretieren muss, damit sie irgendwann zu unheilvollen wirkungen führen. z.b. die rassenlehre des nationalsozialismus und andere irrlehren, die man einfach nur „teuflisch“ nennen kann.

    gut, sie sehen das vielleicht anders….aber dann könnten sie ja auch nicht gegen den vatikan wettern……nun ja.

    da möchte ich nicht mitfahren und ich weiß, sie werden sagen:“ müssen sie ja nicht“

    darauf sage ich nun: danke!

    ich grolle ihnen nicht.

    ich sehe aber nach all den jahren hier auf diesem blog keinen grund mehr weiter hier zu schreiben, wollte das nur noch mal klar stellen, für sie, ob sies glauben oder nicht, denn es erfreut mich nicht, wenn ich mit irgendeinem menschen scheinbar im unfrieden auseinander gehe oder sich ein mensch wegen meiner worte vielleicht schlecht fühlt (nein, ich weiß, ihnen geht das am axxx vorbei, was ich schreibe;))

    ich sehe keine chance für diese „querfront“ und bin da mal mit heider auf einer linie (war es eh öfter so war, als er sich je vorstellen könnte. nur in einem punkt ist er eben ideologisch völlig zugenagelt, wohl durch eigene, persönliche, scheixx-erlebnisse). das aber liegt natürlich nur zu einem kleinen teil an ihnen, zu einem größeren auf weiteren schultern verteilt und nicht zuletzt auch an mir, der ich eben den sinn nicht sehe und die meinungen, ansichten, moralischen grundbedingungen anders gewichte.

    so gesehen braucht die herrschende klasse uns menschen nicht spalten. die spaltung ist ohenhin da und sie ist groß…..denn wirkliche gerechtigkeit, wer sucht die schon? das lagerdenken ist zu groß und die „sauerei“ des eigenen lagers wird eher unter den tisch gekehrt als die des anderen und so weiter und so fort….

    monika, ganz ehrich, werden sie glücklich, das wünsche ich jedem menschen und auch ihnen aber zu sagen haben wir uns nichts mehr weiter. so siehts jedenfalls für mich aus.

    und last but not least, es liegt eigentlich an mir. entweder ich habe eben die geduld 1001 mal auf etwas einzugehen, dass meiner meinung nach nur ein sich im kreis drehen ist oder ich habe die geduld eben nicht. entschuldigung, wenn diese ungeduld dazu führte, dass ich unfreundlich wurde.

    und ich sehe, ich habe diese unendliche-geschichte)-geduld nicht, weil ich auch oft nicht mehr glaube, das überhaupt echtes interesse auf der anderen seite vorhanden ist, son aufgrund des rudelverhaltens: die eine krähe hackt der anderen kein auge aus.

    so wie bei fatima, bei der so offensichtlich ist, das ihr sich im kreis drehen bei bestimmten themen, nicht unverständnis sondern reine berechnung….reine strategie ist und das finde ich einfach nur xxxxxxxxx. denn so kann man natürlich jedes argument aussitzen und daher habe ich ihr auch die politik empfohlen.

    lange rede, kurzer sinn……gottes segen allen und mögen wie alle zur wahrhaftigkeit finden, denn das wäre das ende der hybris des ego und gleichzeitig das ende des übels auf erden und das ende des anfangs einer nwo oder sonstigen hirni-psychopathen-vereinigung.

    m (echt)fg

  226. Karl_Murx sagt:

    @Mary H.:

    Aber wir haben ja auch mehr Mist gebaut als viele anderen Voelker und vor allem waren wir durch unseren Groessenwahn auch noch zu daemlich, um am Ende als Sieger dazustehen. Tja, so ist das halt. Die Welt ist ungerecht.

    Die Nachkriegsdeutschen haben die landesübliche Tüchtigkeit erweitert um das Strebertum im Besiegtsein.

    Michael Klonovsky

  227. Karl_Murx sagt:

    @chicano:

    wenn “fair play” heißt, immer und immer wieder freundlch zu bleiben, wenn die “andere seite” verzerrt und selbst unfreundlich zur sache geht, dann liegt die latte für “fair play” aber erstens sehr hoch und zweitens wohl nur auf den schultern einer seite…..

    Ruhig Blut, chicano, wenn es zugegebenermaßen auch schwer fällt. Das ist doch gerade der Haupttrick dieser „Alice im Wunderland“-Rabulistik der grünlinken Fraktion, mit penetranter Hartnäckigkeit und argumentationsresistent alle tausendmal widerlegten Behauptungen solange zu wiederholen oder immer wieder in provozierender Weise dieselben Unterstellungen und Dauervorwürfe zu posten, bis man entweder genervt aufgibt oder unsachlich wird. In den Kommentarzeilen der Mainstreammedien wird so etwas dann als Verstoß gegen die Netiquette gewertet und als Anlaß zur Zensur oder Löschung unliebsamer Beiträge verwendet. Hier im Forum läuft das glücklicherweise nicht auf diese Weise. In der Beziehen: Cool bleiben, chicano.

  228. Monika H. sagt:

    @DR. Bullinger

    Danke für Ihre Worte in zweifacher Hinsicht. Erstens, weil sie so gut getroffen sind und zweitens, weil Sie mir in Erinnerung bringen, dass diese Ebene so komplex ist.

    Die Sprache der Schöpfung ist eine geistige, während unsere materieller Natur ist. Die beiden sind nicht kompatibel. Je mehr man sich dem Göttlichen nähert (transzendiert), umso schwieriger die Kommunikation auf dieser Ebene. Denn die eigene Sicht wendet sich zur Ein-heit und wird damit ein-fach, während die der Menschen Vielheit bedeutet und damit Komplexität. Auf der Ebene der Vielheit werden wiederum Begriffe vereinzelt und damit wird immer nur einen Teilaspekt des Ganzen vernommen und die Ein-Sicht des anderen ver-ur-teilt – ihr Ursprung geteilt. Und ich verstehe dann die oft die Aufregung nicht, weil ich darauf vergesse, dass es so ist.

    „Wer will was Lebendigs erkennen und beschreiben,
    Sucht erst den Geist heraus zu treiben,
    Dann hat er die Teile in seiner Hand,
    Fehlt, leider! nur das geistige Band.“

  229. Dave sagt:

    @ Monika: „Das ist eigentlich ein Widerspruch in sich, denn der Thelemit akzeptiert keinerlei dogmatische Systeme und schon gar keine solchen Anweisungen – das ist ja der Wille des anderen und nicht sein eigener. Leider sind halt aber nur genau solche mißbrauchten Strukturen sichtbar.“

    Naja das ist halt immer so eine Auslegungssache. Die verschiedenen Grade und die Initiation sollen ja das voranschreiten zum vermeintlich wahren willen widerspiegeln.

    „Thelema erfordert überhaupt nichts dergleichen, einzig die Beschäftigung mit dem wahren Willen. “

    Wenn sie das so sehen, habe ich da kein Problem mit.

    „Wer sich auf einen extra-magischen Weg begibt – unabhängig welcher Sorte – wie Ihr Bekannter, geht natürlich immer ein Risiko ein. Ich persönlich kann insbesondere in der heutigen Zeit nur davon abraten, damit zu hantieren, wünsche mir aber auch nicht, dass uns das Leben mit Verboten abgenommen wird.“

    Ich will auch keine Bücher verbieten, es sind auch nicht unbedingt Autoren oder Bücher daran schuld wenn so etwas passiert.

    Aber solche Lektüre hat u.U. ein hohes Potenzial für labile Menschen auf der suche nach antworten, solche psychichen Erscheinungen hervorzubringen. Bei meinem Bekannten war das ganz schön heftig, also wirklich richtig, richtig heftig. Will ich aber nicht breitreten hier.

    „Aber vielleicht sollte jedem magischen Titel – darunter zählen auch Hexenbücher – Goethes Hexenbesen vorangesetzt werden.“

    Kenn ich jetzt nicht.

  230. Monika H. sagt:

    @chicano

    Danke für Ihre Zeilen und schön, dass Sie wieder mit mir sprechen. Aktuell nage ich an einem Sprachproblem, vielleicht ist dies auch ein Teil des unsrigen. Bitte geben Sie mir etwas Zeit, um mich zu sammeln, auch wenn es ein paar Tage dauert – im Moment bin ich etwas irritiert.

  231. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Sehn’se, Mary, keine Ahnung!

    Der Gott des Christentums ist der (Heilige) Geist.
    Heilig oder nicht, das kommt bei Ihnen nicht vor.

  232. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ mary

    Lesen können Sie auch nicht.
    Versuchen Sie es.

  233. Mary J. sagt:

    @Chichano

    Ja, oder nehmen Sie dieses komische Zusammenrottungsverhalten, von dem jeder Polizist in der Grossstadt ein Liedchen singen kann.

    Wird ein Orientale in einem orientalischen Viertel einer deutschen/europaeischen Stadt festgenommen, versammeln sich augenblicklich 15 baertige Typen, die die Festnahme verhindern wollen.

    Die kennen den Festgenommenen nicht und die wissen auch nicht, warum der festgenommen wird. (Es koennte ja schliesslich auch ein 100facher Kindermoerder sein.)

    Das ist denen auch voellig egal. Fuer die zaehlt nur eines, naemlich: Hier wird einer von „uns“ von „denen“ verhaftet, also halten „wir“ zusammen….

    Und dieses Zusammenrottungsverhalten findet nicht nur physisch statt sondern gerade auch geistig. Und da kommen wir zu Afghanistan.

    Dass der Mohammed-Normalbuerger in Deutschland in Punkto Afghanistan auf der Seite der Taliban steht und nicht der Deutschlands, hat absolut nichts damit zu tun, dass er die Intervention als irgendwie voelkerrechtlich nicht legitim empfindet.

    Es hat nur damit zu tun, dass da Muslime gegen „Unglaubige“ kaempfen. Alles andere,also wer da Recht hat und wer Unrecht ist voellig egal. Die Muslime koennten so klar wie Klosbruehe die alleinschuldigen Aggressoren sein, ihre „Geschwister“ wuerden trotzdem zu ihnen halten

    Und das betrifft bedauerlicherweise moderate Muslime, die mit Talibangesinnung eigentlich nichts am Hut haben, nicht weniger.

  234. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Mary: „Wir haben Mist gebaut“

    Ich weiß ja nicht recht, mit wem zusammen Sie da Mist gebaut haben.

    Aber zu Ihrer Truppe zähle ich nicht: ich habe keinen Mist gebaut.

  235. Mary J. sagt:

    Dr. Kuemel

    Stimmt sogar. Weil heilig oder unheilig: Er will die Welt in sieben Tagen erschaffen haben – einfach so per Zauberkraft. Und da ich daran nicht glaube, ist mir alles weitere, das darauf aufbaut, wie z.B. seine Heiligkeit auch egal. Wie gesagt: Wo nichts ist, da kann auch nichts heilig sein.

    „Ich weiß ja nicht recht, mit wem zusammen Sie da Mist gebaut haben.
    Aber zu Ihrer Truppe zähle ich nicht: ich habe keinen Mist gebaut.“

    Das ist so wie beim Erbe. Wenn Ihre Kinder irgendwann Ihr Erbe antreten und dann stellt sich raus, dass da irgendwo noch eine Million Spielschulden sind, die Sie verbockt haben, dann muessen Ihre Kindern dafuer blechen, auch wenn die den Mist gar nicht gebaut haben, sonder Sie.

    Die BRD sowie Sie und ich, haben ja auch die Autobahnen von Hitler geerbt und nutzten sie bis heute – sehr gerne sogar, teilweise mit Stolz, bei einigen.

    Das Vermoegen erben wollen, aber die Schulden von sich weisen? Damit waeren Sie nicht mal vorm Volksgerichtshof durchgekommen. Entweder oder!

  236. Karl_Murx sagt:

    @Fatima Özögüz:

    ich habe eben mal genauso polarisiert und pauschalisiert, wie es einige hier gerne tun.

    Könnte Sie da mal etwas konkreter werden und nicht beim unbestimmten „man“ verbleiben? In meinen Beiträgen tue ich das jedenfalls nicht. Ihre nebulösen Andeutungen sollen anscheinend suggerieren, hier werden gegen die Opfergruppe Muslime in Deutschland pauschalisierend gehetzt. Die beliebte Opferrolle, nicht?

    Sehen Sie, das ist nicht so angenehm ,nicht?

    Könnten Sie es einmal schaffen, mal nicht von der Opfa-Position aus zu argumentieren? Es wirkt nur noch kindisch und infantil. Ich würde es die „beleidigte Leberwurst“-Haltung nennen, aber in erkennbarer Absicht.

    “ Ich persönlich kenne keinen einzigen Deutschen, der in Swingerclubs geht.“

    Als Beispiel für die Verderbtheit und Unmoral der Deutschen haben Sie das trotzdem angeführt. Reden Sie gern so vom Hörensagen? Denn ob Sie es glauben oder nicht: Ich war auch noch nie im Swingerclub. Sollte ich da was verpaßt haben?

    “ Das sollte zeigen, dass ein konservativer Muslim eben viel mit einem konservativ denkenden Christen oder Deutschen gemeinsam hat, jedenfalls mehr als man gemeinhin annehmen möchte. “

    Das kommt immer darauf an, welche Intentionen hinter diesen Aussagen stehen. Es gibt nämlich Fälle, wo zwar dasselbe angestrebt wird, aber aus völlig unterschiedlichen Motiven.

    Was ist denn “deutsche Kultur” nun genau, in die wir uns anpassen sollen?

    Auf diese Standardfrage der einheimischen Islamversteher und Kulturrelativierer warte ich ehrlich gesagt schon die ganze Zeit. Deren Verwendung deutet für gewöhnlich auf den in diesem Fall gern verwendeten rhetorischen Kniff hin, die gesamte deutsche Kultur entweder als nicht definierbar zu deklarieren oder deren Existenz gänzlich zu negieren, mit der conclusio, daß man (islamisches Migrant) sich gar nicht in etwas integrieren könne oder brauche, was es gar nicht gibt. In solchen Fällen empfiehlt es sich, gar nicht erst anzufangen, die Gesamtheit der deutschen Kultur beschreiben und sich damit für die eigene Kultur legitimieren zu wollen. Wer sich darauf einläßt, hat schon verloren. In solchen Fällen tue ich das, was ich auch hier mache, und frage, ob dann die türkische (oder arabische) Kultur auch so undefinierbar bzw. nicht vorhanden ist wie die deutsche. Dann ist dann meistens sehr schnell Themawechsel beim Gegenüber angesagt.

    In einem gebe ich Ihnen allerdings Recht:

    Bevor ich jetzt fortfahre: Was versprechen Sie sich eigentlich davon, wortgetreu meine Formulierungen zu benutzen?

    Wer kein Deutsch lernen will und auch sonst mit dem Land nichts zu tun haben und keine Verantwortung dafür übernehmen will, den würde ich auch nicht unbedingt als Deutschen betrachten, bzw. der betrachtet sich selber auch nicht als solchen.

    Ganz recht. Nur was mache ich als deutscher Staat und Gesellschaft nun mit solchen Leuten? Soll ich denen weiterhin bedenkenlos die deutschen Staatsbürgerschaft hinterherwerfen und ihnen damit alle Rechte und alle Partizipationsmöglichkeiten an diesem Gemeinwesen namens Deutschland zugestehen, die damit verbunden sind? Soll ich sie zusätzlich mit Sozialtransfers durchfüttern, die ja von allen berufstätige Leuten erwirtschaftet werden müssen, und sie damit noch für ihre Haltung belohnen, wenn sie – was die Statistiken belegen – überdurchschnittlich oft vom Sozialsystem leben und weder willens noch in der Lage sind, von eigener Hände Arbeit zu leben? Was mache ich darüber hinaus, wenn sie gewalttätig oder kriminell werden oder gar anfangen, hier gegen das Land und seine gesellschaftlichen Grundlagen zu wühlen? Würden Sie mir da nicht auch zustimmen, wenn ich sagen, daß diese Leute hier im Land nichts verloren haben?

    Daran, was daheim gesprochen wird, würde ich es allerdings nicht festmachen. Russlanddeutsche sprechen unter sich auch häufig Russisch, ist das jetzt “antideutsch” oder “Desintegration”?

    Alle Deutschrussen, die ich kenne, beherrschen Deutsch und benutzen das für gewöhnlich auch im Beisein der einheimischen Deutschen. Sicher gab und gibt es auch mit denen große Probleme. Aber im Unterschied zu den Türken werden sowohl die Deutschkenntnisse als auch die Bildungs- und Qualifikationsergebnisse der Deutschrussen immer besser, je länger sie in D leben. Sie haben auch wesentlich schneller und mehr Kontakte mit der deutschen Gesellschaft, selbst wenn sie anfänglich in vielen Fällen kaum oder kein Deutsch konnten. Ich kenne persönlich sehr viele Beispiele von Heiraten zwischen einheimischen Deutschen und Deutschrussen, und zwar gleichverteilt die Kombination deutschrussischer Mann/einheimische Frau und umgekehrt. Ohnehin passen sich die Deutschrussen sowohl sprachlich als auch kulturell wesentlich schneller und besser an die hiesigen Verhältnisse an, was einfach mit der größeren kulturellen Nähe der russischen (ehemals sowjetischen) Gesellschaft mit der deutschen zusammenhängt.

    Mehrsprachigkeit sehe ich als Vorteil , nicht als Nachteil, sofern beide Sprachen gut beherrscht werden.

    Wobei aber Deutsch die Muttersprache sein sollte. Man kann ja sicherlich darüber streiten, was „Integration“ oder „Assimilation“ ist. Aber die deutsche Sprache als benutzte Umgangs- und Verkehrssprache, als Träger der deutschen Kultur, ist hier die unabdingbare Voraussetzung, als Deutscher zu gelten und auch als solcher anerkannt zu werden. Dahinter gibt es kein Zurück.

    Leider sprechen viele türkisch-stämmige aus Problembezirken beide Sprachen mangelhaft.

    Das ist das Problem der türkischen Familien, ihren Kindern die Sprache, und hier vor allem die deutsche, beizubringen, und nicht das der deutschen Gesellschaft. Wer sich zu Hause untereinander bzw. im Gespräch mit seinen Kindern nicht der deutschen Sprache bedient, der wird diesen auch keine entsprechenden Kenntnisse vermitteln. Hier in Deutschland ist Deutsch die Verkehrs-, Amts- und Umgangssprache. Wer das in der 3. oder 4. Generation in Deutschland noch nicht verstanden hat, dem ist nicht zu helfen. Der kann und wird hier auch nicht als Deutscher anerkannt und gesehen werden.

    “Umgang mit Deutschen” .von mir aus kein Problem. Leider haben die meisten Deutschen damit wohl eins. . Da kann ich aber nur von meinem Umfeld sprechen und das erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

    Warum treffen Sie dann eine solche Aussage? Das kann ich, nach Ihrem eigenen Post, lediglich in die Kategorie „unbelegte diffamierende Dauerbehauptung“ einordnen. Darum ordne ich auch Ihre nachfolgenden Schilderungen genau dort ein, die Sie vorsorglich schon selbst gleich relativieren.

    Ich gebe Ihnen mal ein Beispiel, …

    Siehe oben.

    Heißt das, ich soll hier nicht mehr leben dürfen, nur weil ich den Glauben geändert habe?
    Was für ein “Klub” ist Deutschland denn eigentlich?

    Sie antworten hier auf Behauptungen, die Sie selbst aufstellen, und verwenden diese Antworten für Polemik gegen Deutschland. Richtig süß, aber anschaulich.

    Sehr schön, dass Sie das mal ansprechen. Was ist denn der “Standpunkt” “der” Deutschen? Sie tun ja so, als hätte jeder der 80 Mio Deutschen den gleichen Standpunkt.

    Möglich. Es ist dann aber immer der deutsche und nicht der türkische Standpunkt. Das Ganze ausgehend von der deutschen objektiven Interessenlage, ob die nun voll wahrgenommen wird oder nicht.

    So versteht keiner, warum wir immer noch für Israel Wiedergutmachung zahlen, obwohl die meisten heute lebenden Deutschen wohl kaum dafür verantwortlich zeichnen.

    Richtig, ist hier aber OT.

  237. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Laßt mir bloß die Rußlanddeutschen in Ruhe!
    Die meisten sind tüchtige Leute, sparsam und hilfsbereit. Und sie lieben Deutschland mehr als die Einheimischen das tun.

    Daß einige unter ihnen sozial abgestürzt sind, ist bei dem grauenhaften Schicksal, das sie seit 1941 über mehrere Generationen weg erlebt haben, wirklich kein Wunder.

  238. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ mary: Geist und Christentum

    Ist Ihnen beides fremd.

    Was Sie da zitieren, hat mit dem Christentum überhaupt nichts zu tun. Es ist aus der Hebräerbibel. Die scheinen Sie als einzigen Teil der Bibel zu kennen.

  239. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ mary: „…Nazis, denn die haben den Krieg verloren“.

    Von Geschichte verstehen Sie ebensoviel wie von Religion.

  240. chicano sagt:

    @ karl murx

    danke für die moralische unterstützung und wirklich treffliche charakterisierung einer bestimmten strategie und gruppe von akteuren.

    mir fällt es auf dauer sehr schwer, da cool und sachlich zu bleiben. wohl auch, weil man auf dauer verliert, denn die zeit arbeitet in fast allen relevanten belangen gegen uns.

    es juckt schon an, wenn freundlichkeit und geduld als schwäche interpretiert nd gnadenlos ausgenützt wird wird, bis dahin, wo täter zu opfer und opfer zu tätern stilisiert werden.

    tja, manchmal könnte man da und sei es auch nur aus trotz…..eine ganz archaische antwort geben und die frage wo eigentlich notwehr anfängt und freundlichkeit zur falschen selbstaufgae wird stellt sich mit nachdruck.

    da zieh ich mich doch lieber zurück, entspanne mich und warte……..

    „Cool bleiben, chicano.“

    puh, da sagen sie was, guter mann.

    ich erwähnte ja bereits meine anerkennende bewunderung für z.b. ihre geduld. aber auch andere hier auf diesem blog zeichnen sich dadurch aus. hier liegt wohl eine große schwäche von mir……und manchmal sehnt man fast den tag herbei, an dem der worte genug gewechselt wurden. schlimm, nicht wahr?

    menschen wie z.b. heider kann icf gar nichts nachtragen, er hat zwar eine meinung, die für mich unlogisch ist, vielleiht gar gefährlich. aber er ist dennoch ein grader typ und bereits zu kämpfen, offen und nicht hinterlistig. das respektiere ist.

    aber diese taktiker, verdreher und aussitzer, die sie so gut beschrieben haben und die dieses land demontieren…….ohne worte.

    ich fürchte meine kultiviertheit ist nicht ausreichend bzw. das ist nicht das feld auf dem ich nützlich bin.

  241. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ mary: Reparationen

    Sie lehnen ja Quellen ab, in denen Ihre Vorurteile nicht bestätigt werden.

    Auch den „Spiegel“?

    „Die Erhöhung des Lebensstandards (in Israel, versteht sich!, Kü.)ist deshalb wichtigstes Nahziel der israelischen Regierung. Deutschlands Reparationen, die zum Teil in Devisen, zum großen Teil aber auch in Warenlieferungen verlangt werden, sollen dazu beitragen. Zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes fordern die Juden vor allem deutsche Maschinen und Produktionsanlagen. Auch der Bau eines Staudamms mit Elektrizitätswerk wird gewünscht.“

    „…von Londons „Jewish Observer“ kam die Drohung: ‚Das volle materielle Gewicht des Weltjudentums wird zu einem Wirtschaftskrieg gegen Deutschland mobilisiert werden, wenn die Reparationsangebote der Bonner Regierung unbefriedigend bleiben.‘ “

    (DER SPIEGEL 22/1952)

    Aber „Reparationen an Israel gab’s gar nicht“??

  242. Mary J. sagt:

    „Was Sie da zitieren, hat mit dem Christentum überhaupt nichts zu tun. Es ist aus der Hebräerbibel.“

    Hoert, hoert! Der Christengott hat die Welt also nicht erschaffen….

    Wer denn dann?

  243. Mary J. sagt:

    Meiner Beobachtung nach, haben sich die Integrationsprobleme der Russlanddeutschen, die wir in den 90er Jahren hatten, tatsaechlich groetenteils aufgeloest.

  244. Mary J. sagt:

    @ Kumel

    Was ist an dem Satz…:

    „Welche Zahlungen leistet die Bundesrepublik HEUTE an den STAAT Israel?

    …eigentlich so schwer zu verstehen, dass Sie mir jetzt zum 45. Mal mit Infos von 1950 ankommen oder von Zahlungen an Privatpersonen juedischer Abstammung, die Gtt weiss wo leben.

    Ja, ich weiss, dass die Bundesrepublik in den 50er Jahren Entschaedigungszahlungen an Israel geleistet hat. Das habe ich sogar selbst geschrieben um 11.19 Uhr gestern. Das ist jetzt ueber 60 Jahre her, Mann! Ist vor 60 Jahren heute? Sind sie gerade aus dem Koma aufgewacht, oder was? Wir haben 2013!

  245. Mary J. sagt:

    „Sie lehnen ja Quellen ab, in denen Ihre Vorurteile nicht bestätigt werden.“

    Ich lehne Quellen ab, die gar keine Quellen sind. In dem Buch, aus dem Sie das haben, wird weder ein Aktenzeichen zu dem Fall genannt, noch Ort oder Datum der angeblich div. Gerichtsverhandlungen, keine Namen, ausser „Dieter“ oder sonst irgendwelche ueberpruefbaren Informationen. Und im gesamten Internet gibt es keinen einzigen Hinweis darauf, dass diese Geschichte sich je ereignet hat, ausser eben dieser eine Passage in dem Buch, die immer wieder im selben Wortlaut durch dubiose Foren kopiert wird. Das ist keine Quelle, das ist ein Gruecht.

    Was es aber gibt, sind Gerichtsurteile in denen Restitutionsansprueche immer wieder abgelehnt werden, die ich bei der Recherche zufaellig gefunden habe.

    Stichwort: „Sommerfeld-Urteil“

    http://www.kostenlose-urteile.de/BVerwG_BVerwG-8-C-906-_Rueckuebertragung-eines-weiteren-Grundstuecks-der-Sommerfeld-Siedlung-in-Kleinmachnow-abgelehnt.news4423.htm

    Das, lieber Herr Kumel, ist eine Quelle. Sie haben Ort, Datum, Aktenzeichen, Namen, Rechtsgrundlage des Urteils und wenn Sie „Sommerfeld“ bei google eingeben finden Sie Tonnen an Artikeln und Material dazu.

  246. Mary J. sagt:

    Noch eine Anmerkung zum Sommerfeld-Urteil:

    Ich hoffe, Ihnen ist aufgefallen, dass die Grund fuer die Klageabweisung genau der ist, der auch schon in meiner Quelle aus dem Bundesfinanzministerium genannt wird, naemlich, dass eine Restitution ausgeschlossen ist, wenn die Immobilie fuer den Siedlungsbau genutzt wird:

    Zitat:
    „Dies gilt auch, wenn die Objekte dem Gemeingebrauch gewidmet wurden, im komplexen Wohnungs-oder Siedlungsbau Verwendung fanden oder der gewerblichen Nutzung zugeführt (…) wurden.“

    (Seite 27)
    http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/Vermoegensrecht_und_Entschaedigungen/Offene_Vermoegensfragen/faq-vermoegensgesetz-entschaedigungs-und-ausgleichsleistungsgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=3

    Das zeigt sehr schoen, dass nicht nur die Rechtslage der Geschichte von Dieter S eindeutig widerspricht, sondern dass diese Rechtslage vor bundesdeutschen Gerichten auch Bestand hat und von ihnen durchgesetzt wird.

    So, und nun lieber Guenther, werde ich mich allmaehlich aus diesem Thread zurueckziehen. Ich werde Ihnen noch antworten, wenn Sie das wuenschen, keine Sorge, aber langsam ist es jetzt auch genug.

    Ich hoffe Sie haben Verstaendis dafuer, dass mir meine Zeit und offen gesagt auch meine Bildung und Ausbildung zu schade sind, um sie damit zu vergeuden, Maerchengeschichten aus grenzdebiler Neo-Nazi-Literatur zu wiederlegen.

    Da beschaeftige ich mich schon eher mit der NS-Literatur von damals, denn auch wenn die braune Sosse dieselbe ist, die Nazis damals zumindest nicht schlampig und auch nicht daemlich – im Gegensatz zu ihren heutigen Kollegen. Die Quellenarbeiten und Editionen aus der NS-Zeit werden bis heute benutzt, hauptsaechlich in der Forschung zur Hexenverfolgung.

    Ich frage mich allerdings, warum Sie sich fuer diesen Muell nicht zu schade sind.

    Sie sind doch ein intelligenter Mann, Herr Kuemel. Ich glaube Ihnen sogar, dass der Doktor vor Ihrem Namen echt ist. Wie koennen Sie diese Schwachsinnigen-Literatur lesen, ueber irgendwelche Dieters, die mal was erlebt haben wollen, ohne dass es ihre Intelligenz beleidgt?

    Ist eine rhetorische Frage, sparen Sie sich die Antwort ruhig.

  247. @Karl Murx: Sie weichen aus, etwa bei meiner Frage zu deutschen Kultur, sondern greifen zu Diffamierungen „Islamversteher“ „Kulturrelativierer“, als ob es schon ein Sakrileg ist so eine Frage zu stellen. Schade. So weiß ja kein Migrant, in was er sich denn nun konkret einzufügen hat.

    was nun der „türkische Standpunkt“ ist, und wozu überhaupt, kann ich Ihnen genauso wenig sagen. Da müssen Sie einen Türken fragen, aber der wird Ihnen da wohl auch nichts Konkretes antworten können.

  248. ue sagt:

    @ Mary,Kümmel

    Wenn der Gott des Alten und des Neuen Testamentes nicht derselbe ist, dann wäre Jesus ein heidnischer, dionysischer Mysterienkult, eine Blasphemie. „Christentum“ ist offensichtlich eine Chiffre für völlig unterschiedliche Zusammenhänge. Diese Sprachverwirrung ist die Folge jener Dekonstruktion der Grundlagen unserer Kultur. Nicht einmal die Minimalkenntnisse sind noch vorhanden. Und noch eins. „Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist auch der Gott Ismaels“ (Johannes Paul II).

    Wir haben Mist gemacht! Ja. Aber zu dem Mist kommt noch eine zweite große Eigenschaft von uns: Wir können eine Art kollektives Stockholmsyndrom hervorrufen und das hat uns in den letzten hundert Jahren der Revolution und der Kriege sehr geholfen, um als Phoenix aus der Asche wieder aufzu(er)stehen. Das führt zu der paradoxen Situation, dass die, die gestern noch als Täter agierten, heute mit Tränen in den Augen vor dem Denkmal der Opfer stehen, um allen, die nicht im Kampf gegen ihr Regime umgekommen sind, vorzuwerfen, dass sie mit eben diesem Regime kooperiert hätten.

    Zurück zur Ausgangsfrage: Don Camillo und Peppone. Die Grundlagen des christlichen Glaubens sind anders als im Italien der 60er und 70er Jahre weitgehend aufgelöst. Die verbliebenen Katholiken haben noch nicht klar, ob sie dem Kulturkampf widerstehen sollen oder besser doch ihre Unterwerfung als den Traum von der großen reformatorischen Versöhnung im Hinblick 2017 verkaufen. Es gibt zwar Freikirchler und Reformierte, die auch sehen, dass der Zug in die falsche Richtung fährt, aber noch handelt niemand. Auf der anderen Seite stehen auch die Peppones in unserer Gesellschaft auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten.

  249. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Mary

    Endlich stellen Sie einmal eine Frage.

    Das Christentum ist eine dualistische Weltanschauung.
    Im christlichen Neuen Testament ist zu lesen: „Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
    Dieses war am Anfang bei Gott.“

    Nach dem Verständnis des Christentums ging also der Geist (Gott, das Wort) der Materie voraus. Dem entspricht die Auffassung, daß in der Welt von Anfang an das spirituelle Prinzip vorhanden war, möglicherweise zu denken in einer latenten Form.

    „Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit… “

    Heißt, daß der Mensch zum Mindesten Anteil hat am geistigen Prinzip in der Welt. Der im Menschen erwachende Geist „schaut“ das All, „gibt ihm Namen“, „erkennt“ es. Dadurch wandelt sich das präexistente All zur „Welt“ des Erkennenden.

    Bei Hegel ist es der „Weltgeist“, der durch die Geschichte geht und sich darin verwirklicht.

  250. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bullinger

    Langsam erwacht das Bewußtsein dafür, daß die Vertreibung einen monströsen Verstoß gegen die wahren „westlichen“, die europäischen humanistischen Werte darstellt.

    Die Süddeutsche präsentiert Bilder des tschechischen Fotografen HOUDEK, der in der Serie „The Art of Killing“ den Mord an jedem Zehnten der aus dem Sudetenland Vertriebenen zum Thema nimmt.

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/fotokuenstler-luk-houdek-meine-landsleute-nennen-mich-verraeter-1.1601457

  251. Hier mal was, wo die katholische Kirche wirklich mal gebraucht wird.

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2013/02/die-nachste-blasphemie-djesus-uncrossed.html

    Was sagt die kath. Kirche dazu?

  252. Dr. Gunther Kümel sagt: Februar 19, 2013 um 10:20

    @ Mary

    Endlich stellen Sie einmal eine Frage.

    Das Christentum ist eine dualistische Weltanschauung.
    Im christlichen Neuen Testament ist zu lesen: “Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
    Dieses war am Anfang bei Gott.”

    Das ist imho die alles entscheidende Schlüsselsequenz! Denn nach meiner Übersetzung des Anfangs nach Johannes aus der Vulgata gilt:

    Im Anfang war das Wort Gottes, und Gott war das Wort.
    Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist das Nichts gemacht, das auch gemacht ist.

    Aber nicht von Gott, sondern von uns sprachmächtigen Menschen. Wir haben das nichtige Nichts gemacht und daraus die Welt! Wir sind auf die Idee der nichtenden Verneinung gekommen! Aber wir werden sie wieder überwinden und haben sie schon überwunden, in der wirklichen Gegenwart Gottes. Sie ist nur noch in der imperfekten Traumwelt unseres Traumas vorhanden. In dem wir uns als von Gott abgesondert erleben und erfahren. Aber die Heilung ist schon auf dem Weg und schon vollzogen worden, vor rund 2.000 Jahren.

    Wir schaffen nichtige Formen aus dem Nichts, die wir mit magischen Kräften ausstatten. [Ganz konkret z.B. das FIAT-Money] Aber der Heilige Geist, der beide Seiten kennt, nämlich unsere Wahnwelten und (!) die Wirklichkeit Gottes, dieser Heilige und heilende Geist stellt unsere falsche „Wahrnehmung“ auf den Kopf (oder auf die Füße, wie man’s nimmt) und korrigiert sie wieder.

  253. Dr. Gunther Kümel sagt: Februar 19, 2013 um 10:27

    @ Bullinger

    Langsam erwacht das Bewußtsein dafür, daß die Vertreibung einen monströsen Verstoß gegen die wahren “westlichen”, die europäischen humanistischen Werte darstellt.

    Die Süddeutsche präsentiert Bilder des tschechischen Fotografen HOUDEK, der in der Serie “The Art of Killing” den Mord an jedem Zehnten der aus dem Sudetenland Vertriebenen zum Thema nimmt.

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/fotokuenstler-luk-houdek-meine-landsleute-nennen-mich-verraeter-1.1601457

    Gottes Mühlen….

    Man nannte sie „Püppchen“,
    die Leichen zart,
    die verwaist die Spur
    gestern säumten.
    Nun hält der Neuschnee
    die Opfer verwahrt,
    und das Eis schloß sich
    wieder knochenhart,
    wo versinkende
    Rosse sich bäumten!

    Von einem verfemten und verfolgten Deutschen Poeten.

  254. Anonymous sagt:

    @ ue: TRINITÄT contra Jahwe

    Der „Gott des AT“ ist Jahwe. Er verbietet dem Menschen die Erkenntnis bei schwersten Strafen. Der Mensch darf (laut dem antropomorphen Jahwe) nicht die „Frucht der Erkenntnis“ brechen, denn dann würde er ja „Wissend“, wie Gott.

    Bevor der eifersüchtige Jahwe DAS zuläßt, verflucht er die Nachkommen Adams und Evas bis in alle Ewigkeit. Und er droht ihnen die fürchterlichsten Strafen („Schlachtung“) an, wenn sie nicht seinen völkermörderischen Befehlen folgen.

    Der „Gott des NT“ ist der (Heilige) Geist (die Erkenntnis) selbst, das spirituelle Prinzip in der Welt ist Gott. Im NT:
    „Gott“ = „Geist“
    Und dieser Gott manifestiert sich im „Menschensohn“, er ist „Fleisch geworden“. Jesus ist identisch mit dem Menschen, aber er ist göttlich, fleischgewordener Geist.

    Und er lehrt Liebe, Güte, Milde, Menschlichkeit, Verzeihung.
    Nichts von Eroberung, Haß, Völkermord.

    Und kann dann irgendjemand in vollem Ernst sagen, Jahwe und der „Gott“ des Christentums seien ein und dasselbe???

  255. ue sagt: Februar 19, 2013 um 09:48

    @ Mary,Kümmel

    “Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist auch der Gott Ismaels” (Johannes Paul II).

    Ja, nämlich Jahwe. Jesus identifiziert den Vulkangott „Jahwe“ der Midianiter aber als den Teufel, nachzulesen bei Johannes.

    Und erst Moses II hat Jahwe von seinem Schwiegervater Jethro (der ein Hohepriester des Midian war) kennengelernt. Moses I hat Aton vermittelt. Daher die Widersprüche im AT. Und vielleicht auch deshalb hat’s der Christus auch aufgehoben. Es gilt nicht mehr. Der alte Vertrag ist längst schon genichtet.

  256. Anonymous sagt:

    @ mary: Sommerfeld:

    Ist ja schön, daß die Schwindler und Erbschleicher auch einmal scheitern. Kommt mir so vor, wie die Aussage:
    „Er ist doch ein guter Mensch. Heute hat er seine Frau nicht geschlagen“

    Wenn Sie schon so brillant recherchieren, daß Sie eines (!!!) der Bücher herausgefunden haben, aus dem ich zitierte,
    hätten Sie vielleicht auch sehen können, daß in mehr als hundert Quellenangaben jede Behauptung dokumentiert ist.
    Gegen den Spiegel als Quelle konnten Sie schlecht anstinken.

    Ihnen paßt die ganze Richtung nicht. Sie vertreten nach eigenem Bekenntnis die „Demokraten“, nicht etwa diejenigen, die sich nach einer Herrschaft des Souveräns sehnen, sondern diejenigen, die das Wörtchen mißbrauchen, um das Gegenteil zu transportieren.

    Vielleicht ist Ihnen HoChiMinh bekannt.
    Eisenhower selbst (der Erzschurke) schreibt in seinen Memoiren, daß dieser Linksnationalist freie Wahlen in „Gesamt-Vietnam“ mit Sicherheit haushoch gewinnen würde. Ho selbst wußte das auch. Im Vertrauen auf die Zusicherung freier Wahlen hat er zugestimmt, daß das Land vorläufig geteilt wurde: die baldigen Wahlen hätten es ja wiedervereinigt. Statt dessen kam ein von der CIA initiierter Militärputsch, Intervention, verbrecherischer Angriffskrieg nach einem „Anlaß“, der natürlich gelogen war von vorne bis hinten.

    Das Ergebnis des Versprechens der „Demokraten“ und der Vertreter „westlicher Werte“ war ein Vernichtungskrieg gegen drei Nationen, die alleine in Vietnam vier Millionen Todesopfer forderte, und in dem kriegszerrütteten Kambodscha noch einmal ein paar Millionen. Auf das kleine Vietnam wurden im Namen der Demokratie mehr Bomben abgeworfen, als im gesamten WKII von allen Kriegführenden zusammen. Darunter waren die besonders grausamen Personenbomben, die die Menschen verkrüppelten. Die notwendige Dauerpflege würde die Vietnamesen härter treffen als Tod durch Killerbomben.

    Jetzt warte ich, daß die USA ein „Wiederguitmachungs-Programm“ starten. Sie sind doch „Demokraten“.
    Und sollten sie ihre Schuld und moralische Verpflichtung gar nicht einsehen wollen, gibt es ja noch mary aller Klasssen, die es ihnen erklärt.

  257. ue sagt:

    @Das Christentum, eine dualistische Weltanschauung?

    1. Wenn wir schon nach dem Prinzip Selbermachen und Baumarkt arbeiten, dann bitte doch die Originalware aus den katholischen Regalen nehmen. Bei den anderen Bausätzen stimmen meist die Anleitungen nicht und das Bastelergebnis ist nicht vorhersehbar. Der nachfolgende Ärger ist dann verständlich, aber selbst produziert.

    2. Joh 1.1-3: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.“

    3. Den Anfang aus dem Prolog des Johannes-Evangeliums als Beweis für dualistisches Denken zu ziehen, ist auch Gewalt gegen diese Worte. Der Satz beschreibt das Auseinanderhervorgehen von Zweien aus Einem, beschrieben aus der Perspektive des Zurückblickenden. Die Chinesen werden das später Eins-Teilt-Sich-In-Zwei nennen (JE müsste das Buch noch kennen), aber Johannes kannte ja den Mao noch nicht. Es geht um ein dialektisches Denken der Einheit des Gegensatzes, so etwa die „marxistische“ Terminologie. Ob der Geist vor der Materie oder umgekehrt, diese Frage ist von dem Satz des Johannes nicht berührt, kann für ihn auch nicht wichtig sein, denn sie wäre ja nur wichtig in einem dualistischen Denkansatz.

    4. Das Johanneswort hat es in sich und es verweist auf den Kern eines nicht-dualistischen Denkens. In der alten Messordnung waren diese Worte von solchem Gewicht, dass zum Ende (fast) jeder heiligen Messe das Schlußevangelium mit Joh. 1,1-14 vorgelesen wurde: „In principium erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. …“

  258. rubo sagt:

    @Dr. Gunther Kümel
    Febr.17. 2013:19.02
    Sie haben mein Gleichnis falsch verstanden.
    Ihrem Satz:“…..dahinter nicht eine Absicht zu vermuten….“, habe ich deshalb widersprochen, weil ich ihn so interpretierte, daß die DDR mit ihren bevölkerungspol. Maßnahmen eine hinterlistige Absicht verfolgt hätte. Das würde ich bestreiten!

  259. Anonymous sagt:

    @ mary: „DEMOKRATEN“

    Was wirklich hinter der Phrase steckt, können Sie auch an Karlspreisträger CHURCHILL ablesen.

    Kurz nach dem Ende von WKII plante der Ehrenwerte, der „Demokrat“, einen massiven Angriff auf seinen Verbündeten Rußland!

    Der Name dieses Unternehmens war „Operation Unthinkable“.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Unthinkable

    Der im übrigen tüchtige US_General Patton hatte die gleichen Pläne. Der Angriff Rußlands auf das bereits besiegte Japan, mit dem Rußland einen Nichtangriffs- und Neutralitätspakt abgeschlossen hatte, war noch nicht erfolgt. Churchill überlegte, ob Stalin sich vielleicht mit dem todwunden Japan gegen die „Demokraten“ verbünden würde. Churchill selbst hätte sowas vermutlich getan.

    Der Plan, die sowjetische Front im Raume Dresden mit der geballten Macht von 100 Divisionen der USA und GB’s anzugreifen, wurde angesichts einer starken Überlegenheit der Sowjets schließlich fallengelassen.

  260. Jakobiner sagt:

    Zu Mary J. sagt:
    Februar 18, 2013 um 12:39

    “Ein Atheist muß um der intellektuellen Redlichkeit willen begreifen, was “Gott” bedeuten soll, wenn er ihn ablehnen will”

    Eigentlich nicht. Diese Vorstellung liegt nur daran, dass bei Gott – und nur bei Gott! – eine Beweislastumkehrung stattgefunden hat.Obwohl es keinen Beweis fuer die Existenz Gottes gibt, verlangt man von den Atheisten ihre Ansicht zu begruenden und sich mit dem, was gar nicht bewiesen wurde, auch noch zu beschaeftigen.Wer nicht an den Weihnachtsmann glaubt, muss doch auch nicht erstmal verstehen, was der Weihnachtsmann fuer die Weihnachtsmannglaeubigen bedeutet und welche verschiedenen Glaubensversionen es im Weihnachtsmanntum gibt.“

    Genauso ist es. Diese Dreistigkeit von religiösen Menschen von „G-O-2T“so selbstverständlich zu reden und so zu tun als gäbe es etwas, das diesem erfundenen Wort zuzuordnen wäre, ist schon eine Frechheit.Die Beweislast von etwas Nichtexistentem wird umgekehrt.- Die Religiösen definieren zumal nicht einmal, was „das“ sein soll.Sie haben auch keine Modelle oder elaborierten Theorien wie in der Physik und verzichten sogar auf pseudowissenschaftliche Argumentationen, denen man noch eher Herr werden könnte.Das ist genauso, als würde ich sagen „Ich glaube an Blub“ ud beweise mir mal, dass es Blub nicht gibt.

  261. Eveline Kmietzyk sagt:

    @Dr. Kümel

    „Nach dem Verständnis des Christentums ging also der Geist (Gott, das Wort) der Materie voraus. Dem entspricht die Auffassung, daß in der Welt von Anfang an das spirituelle Prinzip vorhanden war, möglicherweise zu denken in einer latenten Form.

    “Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit… ”

    Es geht hier um Bruno Gröning den großen deutschen Geistheiler –

    http://www.matrixseite.de/Texte/groening.html

    Es war nicht schwer für Grönings Gegner festzustellen, dass er doch ein Hilfsmittel benutze, nämlich seine Sprache. Sobald er zu einer großen Menge sprach, schwoll sein Hals um das doppelte seines normalen Volumens an und die Heilungen traten innerhalb der Menge an Zuhörern ein. Dies zeigte eindeutig, dass er seinen Halsbereich als Verstärker für seine Heilkräfte benutzt hatte. In der hinduistischen Religion finden sich Hinweise auf Energiezentren, die über den ganzen Körper verteilt sind. Das so genannte 5. Energiezentrum, das „Visuddhi“, auch bekannt unter dem verdeutschten Begriff „Kehlkopf-Chakra“ liegt z.B. in der Höhe des Halses. Gemäß dieser Lehre würde ein voll ausgebildetes 5. Chakra die Möglichkeit bieten, die inneren Energien über die Sprache zum Ausdruck zu verhelfen. Die enorme Energie, die über Grönings Kehlkopf-Chakra zum Ausdruck gebracht wurde, musste enorm gewesen sein. Natürlich wurde Bruno Grönings Anschwillen des Halses ebenfalls von den Skeptikern als Scharlataneriebeweis benutzt, denn ein Mensch, der behauptet, ein Geistheiler zu sein, durfte keinen dicken Hals haben. Hier wurde eine Erkrankung des Strumas unterstellt, sprich eine Kehlkopferkrankung. Welche Krankheit es nun genau gewesen sein sollte, wurde nicht hinzugefügt.

  262. Dave sagt:

    Selbst wenn ich noch Atheist wäre, würde ich doch meinen, das es einem so erbarmungswürdigen, wenn nicht gar erbärmlichen kleinen sprechenden Äffchen wie dem Menschen, gut zu Gesicht stehe, etwas höheres als sich selbst zu denken.

    Ausserdem konnte noch kein Materialist belegen, das Materie der Ursprung allen Seins. Daher ist die Möglichkeit eines geistigen Prinzieps aus dem sich das Sein schöpft, keineswegs eine Möglichkeit die ausgeschlossen ist, und auch dessen Nichtexistenz ist somit kein Fakt auf das man sich berufen kann solange diese Möglichkeit nicht eindeutig be- oder wiederlegt ist.

  263. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Jakobiner: Gott

    Sie haben es wieder einmal geschafft, ein einfaches Argument einfach nicht zu begreifen.

    Gehen wir zu Ihrem simplen Beispiel.
    Wenn jemand (vielleicht ein Kind) die Frage stellt, ob es „Blublub“ gibt, oder nicht, dann kann die Antwort nur sein: „Das kommt darauf an!“

    Es kommt darauf an, was das denn sein soll, „Blublub“.
    Vielleicht Seifenblasen? Dann wäre das positiv zu beantworten: „Jawoll, ach so! Seifenblasen, die gibt es!“

    Die Frage ist solange NICHT zu beantworten, als man sich nicht einig ist, was mit dem Begriff gemeint sein soll.

    Bekanntlich hat jede Religion fundamental andere Begriffsbestimmungen für den Begriff „Gott“: Zeus, Jahwe, Odin u.a. Man wird schon rückfragen müssen, wenn intellektuelle Redlichkeit zur Anwendung kommen soll und nicht stupides Vorurteil:

    „Was ist denn gemeint mit „Gott“ ?“

  264. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Rubo: „Böse Absicht?“

    Aber nein!
    Keinesfalls verfolgte die DDR mit den bevölkerungspolitischen Maßnahmen irgendeine „böse Absicht“ !!
    Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, welche böse Absicht mit Familienpolitik denn verfolgt werden könnte.
    Bekanntlich haben auch weder die DDR noch die SU eine Zwangs-Massenimmigration in die DDR betrieben.

    Die DDR war ein Satellit der SU, klar. Aber dort hatte der Große Bruder ein Interesse am Überleben seines Vasallen.
    Und der Vasall auch.

    In der „brd“ muß das umgekehrt gewesen sein:
    Aus irgendeinem verborgenen Grund beabsichtigte unser Großer Bruder, das Volk in Westdeutschland solle (oder könne ruhig) aussterben. Und damit es schneller geht, förderte er die Massenimmigration.

  265. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ ue:

    Ich habe den Johanes-Vers keinesfalls als Hinweis darauf verwendet, daß das Christentum eine Weltanschauung des Dualismus ist. Das ist eine Selbstverständlichkeit, deren Beweis ich mir geschenkt habe.

    Das Christentum anerkennt Geist und Materie. Daher ist es keine Weltanschauung, die dem Monismus zuzuordnen wäre.

    Das Wort im Joh.-Evangelium ist eine der Aussagen, die „Gott“ als „Geist“ definieren: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott.“ Das ist der O.-text. Nix „Baumarkt“.

  266. Avicenna1968 sagt:

    @ Murx

    Ist, wer da glaubt, man könne einen Trend wie den demographischen mit gesellschaftspolitischen Maßnahmen mildern oder umkehren, nicht selbst dem Denken verfallen, welchem er zu opponieren vermeint ? Gesetzt, daß dem demographischen Trend andere als materielle Ursachen zugrundeliegen, kann die Vorstellung, die europäische Unlust an der Fortpflanzung sei durch materielle Anreize aus der Welt zu schaffen, nur absurd genannt werden. Sowenig die integrierte Gesamtschule je einen Idioten zum Gelehrten gemacht hat, sowenig sind Personen, die „Gründe“ brauchen, um sich fortzupflanzen, mit den Mitteln staatlicher Umverteilung zu renaturieren.

    Dies ist – trotz allem – noch immer eins der reichsten und am besten funktionierenden Länder der Welt. Während es einem Viertel heute materiell schlechter geht, als vor 25 Jahren, sind 3/4 heute besser gestellt, denn je. In gesunden und normalen Verhältnissen, wie sie über die längste Dauer der Geschichte bestanden haben (und in weiten Teilen der Welt noch heute bestehen), ist materielle Not ohnedies kein Grund gewesen, um kinderlos zu bleiben – eher schon ist das Gegenteil der Fall.

    Die Überzeugung, daß es keine Verbrecher gebe, nur Hungrige, ist ja ein zentrales Axioms des modernen Wahnsystems – und in Hinblick auf das verbreitete Versäumnis, Kinder in die Welt zu setzen, wäre dieses Axiom eben dahingehend abzuwandeln, daß die notorische Fortpflanzungs-Wurstigkeit des modernen westlichen Großstädters – die in frevelhafter Selbstbezogenheit und Lebensgier ihre letzten Ursachen hat – in den nateriellen Verhältnissen begründet sei, also irgendwie doch nachvollziehbare und akzeptable Gründe habe. Wer „materieller Anreize“ bedarf, um sich fortzupflanzen, ist offenbar von so krummem Holze geschnitzt, daß man sich fragen muß, ob sein Mangel an Fertilität am Ende nicht mehr Segen als Fluch ist. Für die ohne Not kinderlos gebliebenen Paare, die ICH kenne, gilt das ganz bestimmt.

    Weit davon entfernt, eine Lösung des Problems zu sein, ist, was man „Gesellschaftspolitik“ nennt, nicht bloß inhaltlich, sondern wesensmäßig ein Teil des Problems.

  267. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bullinger: Gedicht

    Ja, ich glaube, das Gedicht wiederzuerkennen.
    Es handelt von dem Versuch der Ostdeutschen, über das nur dünn zugefrorene Haff zur Halbinsel Hela zu gelangen, um durch die Marine vielleicht doch noch gerettet zu werden.

  268. ue sagt: Februar 19, 2013 um 14:01

    @Das Christentum, eine dualistische Weltanschauung?

    1. Wenn wir schon nach dem Prinzip Selbermachen und Baumarkt arbeiten, dann bitte doch die Originalware aus den katholischen Regalen nehmen. Bei den anderen Bausätzen stimmen meist die Anleitungen nicht und das Bastelergebnis ist nicht vorhersehbar. Der nachfolgende Ärger ist dann verständlich, aber selbst produziert.

    2. Joh 1.1-3: “Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.”

    Einerstanden, nehmen wir also die Vulgata zur Hand, den originalen katholischen lateinischen Bibeltext. Und was lesen wir dort?

    1Joh 1,1-3
    in principio erat Verbum et Verbum erat apud Deum et Deus erat Verbum
    hoc erat in principio apud Deum
    omnia per ipsum facta sunt et sine ipso factum est nihil quod factum est

    Und was heißt das?

    Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort [Gottes] wurde das Nichts gemacht, das [auch] gemacht ist.

    Und jetzt dürfen Sie gerne jeden Philologen oder Lateinlehrer befragen: Diese Lesart ist korrekt und kann zumindest die gleiche Gültigkeit beanspruchen, wie die offiziellen Übersetzungen der Kirchen.

  269. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bullinger „Ismael“

    Der kritische Geist ue hat das Wort von Papst Paul mißverstanden als Aussage, Jahwe sei doch zugleich der Gott des Christentums. Dabei gilt Ismael ja als Stammvater der Araber.

    Papst Paul kennzeichnet also den Islam als engen Verwandten des Judaismus, beide hätten die gleiche Gottesvorstellung.

    Man muß festhalten, daß die Gottesvorstellung des Christentums sich mitnichten mit Jahwe gleichsetzen läßt, was ja bei Johannes völlig klar wird.

  270. ue sagt:

    @ Dr. Kümmel, Johanneswort

    Sie sehen Geist als Synonym für Wort (Logos). Ok! Aber selbst dann enthält der Satz nicht die Aussage, dass Gott Geist ist, sondern das Johannes-Wort beschreibt die Entwicklung des Geistes aus Gott, keine Identität, darum geht es doch.

  271. Eveline Kmietzyk sagt: Februar 19, 2013 um 14:56

    @Dr. Kümel

    Es geht hier um Bruno Gröning den großen deutschen Geistheiler –

    Nach meiner unmaßgeblichen Meinung nach Jesus den größten, den die Welt je gesehen hat. Hätte Gröning nicht Millionen Deutsche (durch seine Christus-Kraft) geheilt und ihnen neue Kraft und Energie gegeben, hätte es u.a. auch kein Wirtschaftswunder geben können.

  272. ue sagt: Februar 19, 2013 um 18:11

    @ Dr. Kümmel, Johanneswort

    Sie sehen Geist als Synonym für Wort (Logos). Ok! Aber selbst dann enthält der Satz nicht die Aussage, dass Gott Geist ist, sondern das Johannes-Wort beschreibt die Entwicklung des Geistes aus Gott, keine Identität, darum geht es doch.

    Ach ue, was steht denn da? Da steht „Deus erat Verbum“! Mehr an Identität geht nicht.

  273. Dr. Gunther Kümel sagt: Februar 19, 2013 um 18:03

    @ Bullinger “Ismael”

    Man muß festhalten, daß die Gottesvorstellung des Christentums sich mitnichten mit Jahwe gleichsetzen läßt, was ja bei Johannes völlig klar wird.

    Völlig klar! Klarer geht’s nicht. Wer das leugnen will, muß schon mit reichlich Chuzpe zu Werke gehen und Eristik, Rabulistik und Sophisterei heranziehen, um sich auch nur den Hauch eines Anscheins von Legitimität geben zu können.

  274. Jakobiner sagt:

    Zu Dr. Gunther Kümel sagt:
    Februar 19, 2013 um 16:13

    @ Jakobiner: Gott

    Sie haben es wieder einmal geschafft, ein einfaches Argument einfach nicht zu begreifen.

    Gehen wir zu Ihrem simplen Beispiel.
    Wenn jemand (vielleicht ein Kind) die Frage stellt, ob es “Blublub” gibt, oder nicht, dann kann die Antwort nur sein: “Das kommt darauf an!”

    Vielleicht ist dann die Antwort des Kindes auf die Frage, was Blubblub sein soll auch: Wie gut, dass es Mc Donalds gibt und damit ist die Frage konkreter gelöst, als sich in metaphysische Abgründe zu stürzen.Ich rede jedenfalls lieber mit Kindern, die an Mc Donalds glauben als mit Kindern, die diesen religiösen Schmarrn auch noch in ihre kleinen Hirne martern und dann von Hölle und Paradies faseln.Ende der Bibelstunde. Mein Bedarf an Theologie ist jetzt völlig gedeckt!!!.

  275. Jakobiner sagt: Februar 19, 2013 um 14:29

    “Ich glaube an Blub” ud beweise mir mal, dass es Blub nicht gibt.

    Wenn Sie an Blub glauben, gibt es Blub für Sie. Denn genau das ist dann der Inhalt Ihres Gelöbnisses.

    Und das kann ich Ihnen auch im Analogieschluß „beweisen“: Sie glauben an den Zufall, also gibt es den Zufall für Sie.

    Aber irgendwann werden auch Sie sich fragen (wer fragt da wen?) warum Ihnen das alles zufällt, was ihnen so zufällt.

  276. ue sagt:

    @ TRINITÄT contra Jahwe.

    Trinität ist die Klammer, die bindet und nicht trennt. Ohne jedes Gesetz ist die Liebe haltlos und der Satz mit der Nächstenliebe ist ein Zitat aus dem AT, nämlich Leviticus 19,18: „Liebe deinen Nächsten so, wie du dich selbst liebst. Ich, der Ewige“.
    Über den Sinn, den wir in den heiligen Texten finden, entscheidet das Wohlwollen des Betrachters. Das betrifft Tora, AT, NT und auch den Koran. Wer dekonstruieren will, kann das und da die meiste Arbeit schon gemacht ist, müssen wir immer nur abschreiben.

    @Jesus, der „alte“ Vertrag und der „neue“ Gott
    „Rühmst du dich aber doch, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich“, Römer 10,18, als Warnung des Paulus an die Heidenchristen vor Überheblichkeit. Passt ganz zu unserer Diskussion.
    Ohne den Wurzelstock des AT ist das NT für sich alleine nicht bestands¬fähig. Ich jedenfalls halte diesen vom Wurzelstock abgelösten Geist-Christus auch deshalb für bedenklich, da er uns letztlich unter die kulturelle Hegemonie der Amerikaner unterpflügt und innergesellschaftlich stark an das deutsche Christentum erinnert, das uns schon einmal ein irrlichterndes Wegzeichen am Himmel unserer Hoffnungen war.
    In hoc signo vinces, hieß es vor 1700 Jahren an der Milvischen Brücke, aber jetzt sehen wir offensichtlich kein Zeichen am Himmel, außer einem Blitzeinschlag in die Kuppel des Petersdoms am Tag des Rücktritts „unseres“ Papstes.

  277. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Ue:

    „GOTT IST DAS WORT“

    Kann man DAS denn auch anders interpretieren?

    Goethe (Faust) versucht sich daran. Er spricht vom „Sinn“.

  278. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Jakobiner: BLUBLUB

    Niemand, auch die intellektuelle Redlichkeit nicht, verlangt, daß Sie irgendwas „beweisen oder widerlegen“.

    Was aber sehr wohl gefordert ist, ist, daß SIE WISSEN, was Sie ablehnen wollen. Oder, anerkennen wollen.

    Das kann doch nicht zu viel verlangt sein?

    Wenn Sie nicht wissen, was Ihr Gegenüber mit „Blublub“ meint, was es bedeuten soll,wie können Sie es ablehnen? Oder befürworten??

  279. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Avicenna: Familienpolitik

    Sie haben sicher recht, wenn Sie sagen, daß familienpolitische Maßnahmen eigentlich gar nicht nötig sein dürften.

    Aber das Problem der Geburtenlücke ist evident, seit vielen Jahrzehnten. Prof. Dr. Herwig Birg sagt, daß die Geburtenrate steigt, wenn die menschen sich geborgen fühlen und mit Optimismus in die Zukunft schauen können. Es ist deshalb historisch lehrreich, nachzuforschen, in welcher Epoche des vorigen Jahrhunderts die Geburtenrate denn angestiegen ist; und warum.

    Dennoch, es GIBT bevölkerungspolitische Maßnahmen und sogar recht wirksame. Sie haben AUCH etwas damit zu tun, ob eine Familiengründung unter die Brücke führt und Probleme der Kindererziehung gelöst werden können.

  280. ue sagt: Februar 19, 2013 um 18:56

    @ TRINITÄT contra Jahwe.

    Trinität ist die Klammer, die bindet und nicht trennt.

    Also, gaaaanz langsam: Können Sie sich einen Punkt vorstellen? Gut. Und noch einen zweiten? Sehr gut.

    So, und jetzt ziehen wir einmal eine Gerade durch die beiden Punkte und erhalten was? Eine Dimension.

    Können Sie jetzt die beiden Punkte in der Dimension noch verorten? Nein? Na, so was. Tz, tz… Was fehlt denn? Ein dritter Punkt außerhalb der Dimension, der mit den beiden anderen dann ein Dreieck bildet.

    Erst durch den Heiligen Geist können Gott und der Christus bestimmt werden. Und durch Gott dann der Heilige Geist und der Christus. Und durch Christus Gott und der Heilige Geist.

    Das ist die Bedeutung von TRINITÄT.

    Jahwe ist nur eine Projektion der Schatten der Midianiter auf einen Vulkan, der immer mal wieder ausbrach und Feuer und Schwefel speite. Und dem man dann Brandopfer (Holocausti) in den Krater werfen mußte, um ihn zu besänftigen.

  281. Eveline Kmietzyk sagt:

    @Joachim Bullinger

    Es geht hier um Bruno Gröning den großen deutschen Geistheiler –

    „Nach meiner unmaßgeblichen Meinung nach Jesus den größten, den die Welt je gesehen hat. Hätte Gröning nicht Millionen Deutsche (durch seine Christus-Kraft) geheilt und ihnen neue Kraft und Energie gegeben, hätte es u.a. auch kein Wirtschaftswunder geben können.“
    Ich habe mir ein paar Filme von ihm angeschaut.

    Warum wohl soviel Licht von offizieller Seite nicht vertragen wird. Was verändert den Menschen so sehr, wenn er ein politisches Amt trägt.

    Als würde die Verbindung Wähler — Volksvertreter gerissen und ein Tummelplatz von was weiss ich entstehen.

  282. Dr. Gunther Kümel sagt: Februar 19, 2013 um 19:13

    @ Ue:

    “GOTT IST DAS WORT”

    Kann man DAS denn auch anders interpretieren?

    Goethe (Faust) versucht sich daran. Er spricht vom “Sinn”.

    Ja, und das ist nicht so falsch. Der Logos ist nämlich als Verbum nicht hinreichend übersetzt und die Welt ist erkennbar sinnstrukturiert.

  283. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ ue: „Ohne den Wurzelstock des AT ist das NT nicht bestandsfähig. Ich jedenfalls …“

    Ihre Ansicht in Ehren, aber Jesus war halt anderer Meinung.
    Er schafft einen völlig neuen Gottesbegriff, die Trinität und die Einführung des Geistes als „Göttlich“ sind einzigartig. Keine andere Religion hat je einen solchen Gottesbegriff geschaffen.

    Die Befürchtung, das Anerkennen des Christentums als Geistreligion könnte uns der kulturellen Hegemonie der Amerikaner oder der Amerikoiner ausliefern, ist absurd:

    Gerade umgekehrt wird ein Schuh daraus!

    Das Gerede vom „jüdisch-christlichen Abendland“ und die Annahme, Judaismus und Christentum hätten ja ohnehin denselben Gott Jahwe, macht aus der Transzendental-philosophie Christentum eine mindere Abart des Judaismus.

    Das ist POLITISCH gewollt von interessierten Kreisen.
    Wir sollen uns willig unterordnen unter die Hegemonie der Neocohns und unter die Hegemonie der Kreise, die die USA lenken.

    Und was das schließlich mit dem sog. deutschen Christentum zu tun haben sollte, das erscheint mir als völlig nebulöse Annahme.

  284. ue sagt:

    @Bullinger und Jakobiner

    „Es gibt keinen Gott“, Psalm 14,1 und 53,2.
    Ist das noch interpretierbar? Kaum und endlich mal eine Bibelstelle für Jakobiner.

    Der Sinn des Zitates ergibt sich aus dem Kontext, und der klingt für Jakobiner nicht so gut, möglicherweise sogar diskriminierend. Dennoch hat sein eifriger Atheismus viel mit dem Kern unseres Gottesbegriffes zu tun, denn von Abraham bis Moses beschreibt das AT auch die Geschichte der Zerschlagung von Götter- und Götzenstandbildern. Das kann man negativ als Intoleranz deuten oder positiv als das emanzipatorische Moment der Befreiung des Menschen aus unfrei machenden Götzenbindungen.

    Ein intelligenter Atheismus und ein Glaubender, der den Wurzelstock unseres Glaubens nicht leugnet, sind sich in dem Götter und Götzen ablehnenden Charakter sehr nahe. Auch deshalb können Don Camillo und Peppone miteinander.

  285. ue sagt: Februar 19, 2013 um 20:34

    @Bullinger und Jakobiner

    “Es gibt keinen Gott”, Psalm 14,1 und 53,2.
    Ist das noch interpretierbar? Kaum und endlich mal eine Bibelstelle für Jakobiner.

    Aha, und was haben Sie unterschlagen? Wie lautet die in Rede stehende Sequenz bei Psalm 14,1 incl. (!) ihrer gültigen Eröffnung und Beschließung: Die Toren sprechen in ihrem Herzen: „Es ist kein Gott.“ Sie taugen nichts; ihr Treiben ist ein Gräuel; da ist keiner, der Gutes tut.

    Falls das jetzt ein Versuch in Eristik gewesen sein soll: Er ist gescheitert.😉 Auch der nächste wird scheitern, versprochen. Ich ahne nämlich schon, was jetzt kommen soll.

    Don’t box a Boxer
    Don’t wrest a Wrestler

  286. Äh… Eröffnung und Beschließung gehören nicht zum Kontext einer Sequenz sondern sind Bestandteile. Das haben Sie aber wohl gemeint, gelt? Ich habe Sie dann falsch verstanden, Tschuldigung.

    Das pasiert leicht in der objektiven Hermenutik, wenn man auf den nachfolgenden Nachvollzug der subjektiven Intentionalität des Sprechers aus Schlampigkeit verzichtet.

    Tut mir Leid, Sorry, nochmals.😦

  287. Gantenbein sagt:

    „Der einzige islamische Staat ist in meinen Augen der Iran, und wie Minderheiten dort leben, darüber hat Jürgen ja schon berichtet.“

    Ergänzend zu des Hausmeisters Ausführungen der Hinweis auf Uphoff, Die religiösen Minderheiten im Iran (abrufbar unter: http://www.igfm.de/Die-religioesen-Minderheiten-des-Iran.1269.0.html), mit weiteren Nachweisen.

    Hier ein Auszug

    ((Warum wllen Sie das hier noch ellenlang posten? Der Link genügt! Wer’s wissen will, was die alte CIA-Mumpe igfm zu sagen hat, kann gerne auf Ihren Link drauf gehen… – Der Hausmeister).)

  288. Jakobiner sagt:

    Ich kann mit Religiösen und Katholiken meist zusammenleben, weil sie die katholische Sozialllehre haben, die sich gegen den Neoliberalismus richtet, zudem, dass sie Nächstenliebe und Bewahrung des Schwachen als Inbegriff haben (vgl. die Rolle der Katholiken gegenüber der Euthanasie, Behinderten und Armen). Dennoch muss ich unterscheiden zwischen dem katholischen Fussvolk ud den eher mit den Mächtigen gehenden Oberkatholiken, die sich eben in P-2 und anderen Organisationen zusammenschliessen. Ich selbst bin Atheist, aber noch nicht aus der katholischen Kirche ausgetreten, da ich da doch einige positive Aspekte sehe und dies auch bei uns Familientradition ist. Und selbst ein Lafontaine meint ja, dass die katholische Kirche in Bezug auf Sozialsein da etwas gegenüber dem DGB und der Agenda 2000-SPD vor habe.

  289. Gantenbein sagt:

    ((Warum wllen Sie das hier noch ellenlang posten? Der Link genügt! Wer’s wissen will, was die alte CIA-Mumpe igfm zu sagen hat, kann gerne auf Ihren Link drauf gehen… – Der Hausmeister).)

    Weil ich mir die Mühe gemacht habe, nachzurecherchieren und den Text kommentiert habe. Immerhin versuche ich mit Fakten aufzuwarten, während ich von den Iran-Apologeten auf diesem Blog immer nur Meinungen zu hören bekomme. Und die Riemen dieser Leute schalten Sie unkommentiert frei…

  290. juergenelsaesser sagt:

    Gantenbein: Lesen Sie mein Buch „Iran – Fakten gegen westliche Propaganda“, danach reden wir weiter.

  291. Eveline Kmietzyk sagt: Februar 19, 2013 um 19:41

    Ich habe mir ein paar Filme von ihm [Bruno Gröning] angeschaut.

    Warum wohl soviel Licht von offizieller Seite nicht vertragen wird. Was verändert den Menschen so sehr, wenn er ein politisches Amt trägt.

    Als würde die Verbindung Wähler — Volksvertreter gerissen und ein Tummelplatz von was weiss ich entstehen.

    Daß Bruno Gröning dem zerstörten, geschlagenen, am Boden liegenden Deutschen Volk wieder aufgeholfen hat, war natürlich nicht im Sinne der Sieger.

    Der Vernichtungskrieg hat ja ’45 nur materiell militärisch aufgehört. Der einschlägige Prozess ist physisch, geistig, moralisch und seelisch fortgesetzt worden und neigt sich aktuell seiner Vollendung zu. Hätten sie Gröning nicht ausgeschaltet, wäre der Prozess gestoppt worden, von den Deutschen selbst, die dann nämlich die Kraft erhalten hätten, sich (ihr Ich) diesem Prozeß erfolgreich zu widersetzen und sich (ihr kollektives „Ich“ aka „Wir“ als Volk) zu verteidigen. So aber konnte es den Siegern gelingen, über die Reeducation die Selbstzerstörung der Deutschen als Deutsche zu induzieren.

    Die jetzt schon nur noch sehr wenigen Deutsche (vielleicht 1% der Bevölkerung der BRD mit den vielen Völkern), die noch Deutsche sein wollen, wird es vielleicht schon in wenigen Generationen nicht mehr geben und die Bunte Republik in Deutschland wird sich (ihr Ich) aus den Beziehungen von Kalergi-Menschen untereinander und deren Abgrenzung nach außen konstituieren.

    Dann werden Seele und Körper ganz ausgemordet sein, wie prophezeit. Aber der Geist nicht! Den Geist kann man nicht morden. Nur wird es keine Deutsche Person mehr geben, durch die er hindurchtönen, klingen und sprechen kann, in dieser Welt.

  292. Ich möchte an dieser Stelle noch eine Implikation meines o.a. Schlusses explizieren, welche die radikalste Umwertung aller sinnlich vermittelten und wahrgenommenen Dinge beinhaltet, die man sich überhaupt nur vorstellen kann:

    Wenn es zutrifft, daß das Wort nur anfänglich bei Gott und später auch bei dem sprachmächtigen Menschen war und dieser über die Negation seine Welt aus dem Nichts gemacht hat, dann gilt, daß alles, was wir in der Welt sehen, nichtig ist und ohne Bedeutung, weil das Nichts selbst nichtig ist und wir dann nichts anderes als das Nichts sehen können, das wir selbst gemacht haben.

  293. Eveline Kmietzyk sagt:

    @Joachim Bullinger

    „Dann werden Seele und Körper ganz ausgemordet sein, wie prophezeit. Aber der Geist nicht! Den Geist kann man nicht morden. Nur wird es keine Deutsche Person mehr geben, durch die er hindurchtönen, klingen und sprechen kann, in dieser Welt.“

    Ich habe gestern schon das Gefühl gehabt, uns Deutschen wird es dann nur noch als Essenz in einem Tropffläschchen zu geben sein.

    Ich sehe heute, Thema z.B. Südeuropäer, es sind Symptome.
    Und Symptome bekämpfe ich nicht, sondern ich schaue sie an.
    Versuche sie zu durchschauen. Mehr kann ich nicht tun.

    Ideologien sind künstliche Systeme, wie Gewächshäuser.
    Fällt die künstliche Heizung aus, ist es das Ende der künstlichen Welt.

    Die EU ist ein Gewächshaus, benötigt unglaublich viel Energie,
    Da die Energie immer knapper wird, um dieses System aufrecht zu erhalten, fallen auch die politisch korrekten Klappen.

    Wir werden uns noch kaputtlachen, wenn die ideologischen Kröten sich gegenseitig die Masken runterreißen.

    Die Geistige Welt unterscheidet auch nicht den I , II, Weltkrieg, sondern es ist ein nahtloser Übergang, der bis heute anhält.

    Ich sehe das nicht so schwarz, obwohl es die nächsten Tage Wochen noch dicker kommen muss.
    Im Sinne der Reinigung und Auferstehung.

  294. Eveline Kmietzyk sagt:

    Nachtrag

    Bist du als Deutscher in Deutschland inkarniert, hast du keine Chance, ein Pole oder Russe zu werden oder zu sein.
    Eine Herzzelle kann nicht die Aufgaben einer Leberzelle übernehmen.
    Das wird hottentosch.

  295. Eveline Kmietzyk sagt: Februar 20, 2013 um 10:30

    @Joachim Bullinger

    Ich sehe das nicht so schwarz, obwohl es die nächsten Tage Wochen noch dicker kommen muss.
    Im Sinne der Reinigung und Auferstehung.

    Stirb und werde? Vielleicht, wer weiß… schön wär’s ja. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber vielleicht muß sie das ja auch. Vielleicht muß es erst ganz Nacht werden, damit ein neuer Morgen werden kann.

  296. Eveline Kmietzyk sagt:

    Joachim Bullinger sagt:
    Februar 20, 2013 um 09:51

    „Wenn es zutrifft, daß das Wort nur anfänglich bei Gott und später auch bei dem sprachmächtigen Menschen war und dieser über die Negation seine Welt aus dem Nichts gemacht hat, dann gilt, daß alles, was wir in der Welt sehen, nichtig ist und ohne Bedeutung, weil das Nichts selbst nichtig ist und wir dann nichts anderes als das Nichts sehen können, das wir selbst gemacht haben.

    Das Nichts

    ER, der Höchste, den wir nur über die Negation uns wissbar machen können, da ER nicht in der Dualität zu Hause ist.
    Also, ich kann nur sagen, was er nicht ist.
    Für den Höchsten und die Welt trifft das o.g sicher zu und dann auch für uns.

    Sein Sohn ist zu uns „gekommen“, musste sich uns also zeigen, einen Schritt aus der Einheit gehen, sonst wäre er uns doch fremd geblieben, da wir in der Dualität leben.
    Ich bekomme dieses nicht unter einem Hut.

  297. Eveline Kmietzyk sagt: Februar 20, 2013 um 16:23

    Sein Sohn ist zu uns “gekommen”, musste sich uns also zeigen, einen Schritt aus der Einheit gehen, sonst wäre er uns doch fremd geblieben, da wir in der Dualität leben.
    Ich bekomme dieses nicht unter einem Hut.

    Ich stoße da auch an meine Grenzen. Ich habe mal jemand gekannt, wo ich meinte, daß er was weiß. Der hat aber nichts gesagt, nur blöd gegrinst… Und ich bin bös geworden, weil ich dachte, er verwehrt mir etwas Wichtiges, wo ich doch ein Anrecht darauf hätte. Na ja… Hybris vielleicht. Oder ’ne Projektion.

    Vielleicht sind wir aber alle der „Sohn“ und in einer Art von Fiebertraum mit Wahnvorstellungen. Der Vater steht am Bett und sieht uns leiden, kennt aber unseren Traum oder Zerteilungs-Wahn nicht. Deshalb entschließt er sich, in unseren unwirklichen, zerteilten und zerteilenden Traum einzutreten, aus der Einheit und uns einen Ausweg aufzuzeigen. So, daß aus dem Albtraum doch noch ein schöner Traum wird und wir sanft und gut erholt aufwachen – dann in seine Wirklichkeit.

    So, oder so ähnlich könnte es sein. Aber vielleicht ist auch das ganz falsch, wie alles hier, diesseits des Wahns und des Wahnsinns.

  298. chicano sagt:

    @ eveline

    „ER, der Höchste, den wir nur über die Negation uns wissbar machen können, da ER nicht in der Dualität zu Hause ist.
    Also, ich kann nur sagen, was er nicht ist.
    Für den Höchsten und die Welt trifft das o.g sicher zu und dann auch für uns.“

    tatsächlich ist ER der absolut unerkennbare. nicht einmal zu sagen ER sei jenseits der dualität ist korrekt oder das wir nur in der nefation wissbar für uns ist.
    darum heißt es auch, dass man sich kein bild von ihm machen soll…….aber, sie schreiben ganz recht:

    „Sein Sohn ist zu uns “gekommen”, musste sich uns also zeigen, einen Schritt aus der Einheit gehen, sonst wäre er uns doch fremd geblieben, da wir in der Dualität leben.
    Ich bekomme dieses nicht unter einem Hut.“

    warum bekommen sie das nicht unter einen hut?

    er wurde menschensohn, damir wir söhne gottes werden können. und er wurde mensch, damit wir eine beziehung zu ihm aufbauen können, denn es ist schwierig eine beziehung, noch dazu eihe liebenbeziehung zu einem unerkennbaren, unergründlchen geheimnis oder abstrakten prinzip aufzubauen.

    mfg

  299. chicano sagt:

    p.s.

    töchter gottes natürlich ebenso😉

  300. Eveline Kmietzyk sagt:

    @ Joachim Bullinger

    Gerade hörte ich einen Vortrag Seele- Körper – Geist der letzten 6000 Jahre.
    Im Stier – Widder – und Fische – Zeitalter.
    Die Zeitalter der „Geistigen Grablegung.“

    Letztlich muss ich einfach sagen, der kleine Verstand ° rafft es nicht und vielleicht soll er auch gar nicht angesprochen sein.

    Trotzdem faszinieren Gott und Göttin.

  301. Monika H. sagt:

    @Evelyn

    Sie selbst sind sowohl Vater, als auch Sohn. Der Sohn ist nur ein Aspekt von Ihnen.

    Jesus spricht in Metaphern: „Der Vater und ich sind eins“, genauso sagt er: „Ihr werdet alles das, was ich getan habe auch tun, ja ihr werdet noch größere Dinge vollbringen als diese.“ … also auch wir verbinden uns – jeder in seiner Zeit und seinem Tempo – wieder mit „dem Vater“ … und erkennen damit unsere Einheit.

    Je mehr wir die materielle (=duale) Ebene geistig loslassen, umso mehr vergeistigen wir – nähern uns damit also „dem Vater“, dem Himmelreich. Je höher die Ebene, umso einfacher die Kommunikation zwischen Vater und Sohn.

  302. Eveline Kmietzyk sagt:
    Februar 20, 2013 um 22:02

    @ Joachim Bullinger

    Letztlich muss ich einfach sagen, der kleine Verstand ° rafft es nicht und vielleicht soll er auch gar nicht angesprochen sein.

    Ja, weil unser Verstand nur zerteilen kann. Und er zerteilt willkürlich, wenn man ihn läßt, und nicht entlang der Schnittlinien der Fraktale. Dort – in den ungeteilten Teilen – kann man nämlich nach dem Gesetz der Selbstrerefrentialität der Dinge (oben = unten, klein = groß) das Ganze doch gesehen und erfasst werden – mit dem Herzen.

    Aber nur dann, wenn wir die Bilder unserer Vorstellung nicht mehr so vor uns hin stellen, daß wir nichts anderes mehr sehen können. Denn solange wir das tun, sehen wir nur die nichtigen Formen, die wir aus dem Nichts phantasiert haben.

    Erst wenn unsere Herzen mit Gott denken, können wir das nur phantastische NIchts übersteigen und in die Wirklichkeit eintreten. Wo es keine Sterblichkeit mehr gibt. Denn Zerteilung und Sterblichkeit sind die basalen Fallstrukturgesetzlichkeiten unseres Wahns.

    Im Stier – Widder – und Fische – Zeitalter.
    Die Zeitalter der “Geistigen Grablegung.

    Sind schon überwunden. Es kommt der Wassermann. Und da können die bekackten Fischer dieser Welt so lange im Trüben fischen wie sie wollen – sie werden keine Menschen mehr fangen können.🙂

    Gott sei Dank!

  303. Monika H. sagt: Februar 20, 2013 um 22:19

    @Evelyn

    Sie selbst sind sowohl Vater, als auch Sohn. Der Sohn ist nur ein Aspekt von Ihnen.

    Jesus spricht in Metaphern: “Der Vater und ich sind eins”…

    Ja, aber das Ableitungsverhältnis ist asymmetrisch: Erst gab’s den Vater und dann den Sohn. Der „Sohn“ ist imho gleichsam eine Ausdehnung Gottes in Raum und Zeit.

    Gott selbst hat keine Dimension, das ist die Differenz, die den Unterschied ausmacht, in der Einheit.

    Das zeigt auch die Kreuzigung: In der Achse des (cartesischen) Kreuzes ist der dimensionslose Nullpunkt verortet, auf der Höhe des Herzen Jesu. Mit dem er eine Verbindung eingeht, um in die geistige Welt geboren werden zu können, was mit dem diesseitigen Tod erfolgt und umgekehrt.

  304. Eveline Kmietzyk sagt:

    @ Monika

    Ja, Danke es ist eine gute Brücke.

  305. Monika H. sagt:

    @Dr Bullinger

    >Gott selbst hat keine Dimension, das ist die Differenz, die den Unterschied ausmacht, in der Einheit.

    Stimmt. Und auch wieder nicht, je nachdem wie man Gott definiert.

    Der UrSprung ohne Dimension ist die 0 (mit der 0 zur Potenz).

    Der Wille zu schaffen (und damit das Wort) ist die 1.
    Sie entspricht als römische Ziffer dem englischen I (Ich), also dem ersten Ich-Bewusstsein, vgl. auch den Namen Will-i-am (ich bin Wille). Das engl. Will bedeutet aber auch werden, also ich werde. (Gott „sprach es werde“ ….) Es werde = Ich will.

    Die 1 bedingt gleichzeitig (!) die 2 – die Dualität; Licht und Schatten gehen hervor.

    Hier eine schöne Verbildlichung von William Blake http://tinyurl.com/afklnq8 – die 0; der Arm die 1 und die Finger die 2.

    Die Finger ergeben für mich den Sinn des Freimaurerzirkels – „auf den Winkel kommt es an“. Je mehr sich die Finger schließen (man sich aus der Dualität mit seinem Denken löst), umso mehr wird man zur 1. Das ist auch meine Erfahrung.

    Beziehen Sie sich nun auf Jesus und die Bibel hab ich da noch meine Problemchen damit, denn Jesus spricht von der Einheit mit dem Vater, also der 1, dem Willen. Und dies entspricht auch dem: Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. So lange der Wille noch da ist, ist es nicht die 0.

  306. Monika H. sagt:

    PS @Dr. Bullinger

    Die Null wurde erst im Mittelalter eingeführt und von der Kirche gekämpft! Aus diesem Grunde?

  307. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Monika: „Definition“

    Wir sind nicht frei in der Definition des Gottesbegriffes, es sei denn, wir redeten nicht von einer bestimmten Religion, sondern von einer eigenen.

    Im Christentum ist der Gottesbegriff der Dreifaltigkeit festgelegt, ein Geistesgott, wie an vielen Stellen steht.
    Bei Jahwe ist das wieder völlig anders und erst recht bei Odin, Zeus, Jupiter…

  308. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger

    War wieder nur ein Teil des halbwegs Ganzen *g

    Ich bin das Alpha und das Omega, also bereits das Wort! Das A hat den numerischen Wert 1 und man sieht auch den Winkel, der aus ihm hervor geht.

    A, die 1 wie A-dam, A-braham, A-ries, A-m A-nfang

    Wenn Sie nun sagen, die Welt wurde nicht von Gott erschaffen, dann stimmt das, nicht von der 0 – aber von der 1 (die gleichzeitig die 2 bedingt ) – nicht vom fleischlichen Menschen, sondern von unserem ersten Ich-Bewusstsein. Gottes Wille, die 1, ist nicht nur einer, sondern unzählige. Die 1 steht für jedes einzelne Ich-Bewusstsein und dann bin ich bzw. mein „Vater“ als die 1 das A und das O.

    „Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. “ … also innerhalb der Dualität, dem Nichts, das nicht die 0 ist!

    Wenn wir nun sagen, so viele Einsen, aber nur eine Welt – dann kommen wir zu Paralleluniversen und multidimensionaler Betrachtung, was unseren Verstand übersteigt.

  309. Eveline Kmietzyk sagt:

    @ Monika

    Die Finger ergeben für mich den Sinn des Freimaurerzirkels – “auf den Winkel kommt es an”. Je mehr sich die Finger schließen (man sich aus der Dualität mit seinem Denken löst), umso mehr wird man zur 1. Das ist auch meine Erfahrung.

    Die Wurzel aus 2, es scheint die Einheit ist uns noch verwehrt.
    Oder unser Bewusstsein rafft es noch nicht. Oder, es wird nie wieder so sein…..

  310. Monika H. sagt:

    @Dr. Kümel

    >Wir sind nicht frei in der Definition des Gottesbegriffes,

    Hallo????? Ich bin so frei und zwar jederzeit!

    Daneben geht es hier gar nicht um die Dreifaltigkeit, denn die entsteht eh automatisch aus der zwei … das habe ich mir hier erspart, weil es um den Ursprung geht – das Namenlose, das hat Ihnen Ihr Heiliger Geist nur nicht geflüstert.

  311. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger

    Polytheismus vs Monotheismus

    In der Bibel spricht Jesus, entweder von „mein Vater“, spricht er zu einem anderen sagt er „dein Vater“ (er trennt also, hier müsste er unser Vater sagen, wenn es nur einer wäre), spricht er zu mehreren sagt er „euer Vater“ – was man ebenso auslegen kann „euer jeweiliger Vater“, denn eigentlich müsste er auch hier sagen „unser Vater“.

    Beispiele:

    Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten.

    Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.

    Es geht nicht hervor, dass es sich um einen einzigen Vater (die Null) handelt, sondern dass jeder einzelne seinen Vater hat, mit dem er Eins (1) ist sowie wie J. eins mit seinem Vater ist.

  312. Monika H. sagt:

    @Eveline

    >Die Wurzel aus 2, es scheint die Einheit ist uns noch verwehrt.

    Sie brauchen es nur zu wollen: „Klopfet an, so wird euch aufgetan.“

  313. Was macht den Unterschied zwischen Wahn und Wirklichkeit aus? Nichts. Für die wahnhafte Idee – oder den wahnhaften Gedanken – gibt es keinen. Er oder sie hält das Unwirkliche für wirklich. Und fühlt sich dann darin bestätigt, wenn die Unwirklichkeit für ihn oder sie wirksam wird, was im Regelfall auch der Fall und zugleich der Fall aus der Sozialität heraus ist, man wird dann nämlich ausgestoßen.

    Das ist vollkommen normal, weil der Wahn der zur allgemeingültigen Wirklichkeit erhoben wird i.d.R. von solchem subjektiven Wahn einer MInderheit oder eines Einzelnen abweicht.

    Es ist dann halt eine Normverletzung. Die sich aber auch regelgeleitet vollzieht. So, wie alles andere auch.

    Die Welt ist sinnstrukturiert und der Sinn wird durch konstitutive Regeln hergestellt – auch der Wahnsinn. Auch der Wahnsinn, den wir als Normalität ansehen.

  314. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Monika:

    Aber ja!
    Monika darf frei bestimmen, was für sie „Gott“ heißen soll.
    Nur spricht die Gute dann halt nicht mehr über eine bekannte Religion, sondern über ihre Privatreligion mit ihrer ganz eigenen Definition des Gottesbegriffes.

    Jede Religion hat ihren ganz eigenen Gottesbegriff.
    Gefällt einem der nicht, so begründet man eben eine neue.

    Hier: Die „Monika-Religion“

  315. Monika H. sagt:

    @Dr. Kümel

    Wenn Christen nicht gestattet ist, den Gott zu hinterfragen, dann wissen wir ja jetzt, wie es so weit kommen konnte mit der Kirche. Dort wissen ja nicht einmal die Pfarrer, was mit Dreifaltigkeit gemeint ist – blinden Glauben nennt man das.

    Wenn Sie sich für Denkverbote aussprechen – dann, bitte. Was erkennen Sie denn mit Ihrer Erkenntnis, Dr. Kümel?

  316. Eveline Kmietzyk sagt:

    @ Joachim Bullinger

    „Und er erkannte sein Weib“, hast du dein Weib erkannt, kennst du alles…..also die tiefe Bedeutung von Polarität.
    Auch hier zaubert sich ein Teppich zwischen „, ich habe sie gesehen,ach da ist sie ja“ und „ich erkenne mich – in Liebe- in ihr.“

    Erkenne ich den Sinn, im Sinne des Wortes erkennen, liebe ich den Wahnsinn und sehe den Wahnsinn als Sinn.
    Ich bin der Spiegel des Wahnsinns….oder der Spiegel des Sinns oder muss ich nur tief genug schauen und um zu sehen, es kippt?

    Somit haben die letzten 6000 Jahre ihren tiefen Sinn,
    ( Geistige Grablegung) über den Wahnsinn den Sinn zu erkennen. Eine Schulung.
    Es kann nur noch besser werden.

  317. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Monika: „BETEN SIE ZU ATHENE!“

    Athene ist die Göttin der Klugheit.
    Natürlich darf ein jeder Christ HINTERFRAGEN, was Jesus über den Gottesbegriff sagt.

    Aber, er ist nicht frei, einfach mal einen anderen Begriff zu wählen, wenn er das Christentum nicht verlassen möchte.

    Das Christentum ist tolerant.
    Beliebig ist es nicht!

    Haben Sie’s wirklich nicht begriffen, oder nützen Sie meine volksbildnerische Ader aus?

  318. Monika H. sagt:

    @Dr Kümel,

    Es geht um EINEN Aspekt der DREI-faltigkeit, was genau haben Sie daran nicht verstanden? Die Dreiheit ist in JEDER Schöpfung enthalten, darüber brauche ich gar nicht zu diskutieren. Bevor Sie also anderen Klugheit verschreiben, Herr Oberlehrer, lernen Sie doch erst einmal lesen. Athene steht im übrigen nicht für Klugheit, sondern Weisheit, mit ihrem Zeichen der Eule, die auch dort sieht, wo andere nichts sehen…

  319. Monika H. sagt:

    @Dr. Kümel

    >Im Christentum ist der Gottesbegriff der Dreifaltigkeit festgelegt,

    Gott ist nur INNERHALB der Schöpfung dreifaltig – er selbst ist ungeteilt. Die Dreiheit geht aus automatisch aus der 2, der Polarität hervor. Wäre Gott selbst Dreiheit, wäre es kein monotheistisch Gott …

  320. Eveline Kmietzyk sagt: Februar 22, 2013 um 11:45

    @ Joachim Bullinger

    Ich bin der Spiegel des Wahnsinns….oder der Spiegel des Sinns oder muss ich nur tief genug schauen und um zu sehen, es kippt?

    Vollkommen ungeschützt: Erkenntnis ist imho eine Art von inuitiver Erfahrung der Nicht-Dualität vor (!) der Trennung in ein erkennendes Subjekt und ein erkanntes Objekt der Wahrnehmung. Es ist wohl das, was Freud etwas hilflos als „ozeanisches Gefühl“ beschrieben hat, ohne es selbst erreichen zu können. Es ist gleichsam die unvermittelte und unmittelbare Erkenntnis des Wassertropfens, daß er eins mit dem Ozean ist, der ihn umgibt und durchdringt und auch der gewaltige, für ihn unendliche und allmächtige Ozean eins mit ihm ist.

    Die Welt hingegen spiegelt mich (mein Ich) in seinem Wahn. Und es gilt dann, nicht tief genug hinein, sondern dahinter zu sehen, um erkennen zu können, daß der Spiegel nur ein Spiegel ist und mein Wahn durch ihn begrenzt wird.

    Aber es kippt in der Tat! Da wissen wir spätestens seit Hegel. Und das ist unsere Hoffnung, ja Gewißheit: Wir schreiten vom Irrtum zur Unwahrheit fort – so lange, bis die Unwahrheit anscheindend unvermittelt in Wahrheit umschlägt.

  321. Eveline Kmietzyk sagt:

    @Danke Joachim,

    ich hatte das Gefühl, gleichsam zum Schutz für die seelisch-
    geistige Entwicklung der Kinder, die Erkenntnistiefe unserer Sprache zu preisen.
    Eine Schulung für das“ eins sein mit dem Ozean“.
    NWO lebt nicht vom Tiefgang, so nehme ich es wahr.

    Aber unser aller Püppipräsident Gauck regt ganz frisch an, Englisch als gemeinsame europäische Sprache zu nutzen.
    Damit wir uns besser verstehen…….hörte ich vorhin im NDR.

  322. Gantenbein sagt:

    Gantenbein: Lesen Sie mein Buch “Iran – Fakten gegen westliche Propaganda”, danach reden wir weiter.

    Ok. Ihr Buch liegt vor mir und ich hatte bereits Gelegenheit, darin zu lesen. Auch will ich deutlich machen, daß ich zu keiner Zeit behauptet habe, der Iran sei nicht Opfer westlicher Propaganda. Wir können also weiterreden?!

    Von Interesse im Zusammenhang mit der rechtlichen Stellung religiöser Minderheiten im Iran scheint zunächst insbesondere das von Ihnen verfaßte Kapitel „Juden im Iran“ zu sein. Fazit Die dortige jüdische Gemeinde lebt „in relativer Ruhe“. Ein jüdischer Abgeordneter im iranischen Parlament wird mit den Worten zitiert: „Die persischen Juden glauben und haben sich immer darauf verlassen, dass die gehisste Fahne des Islam und die erhabenen Ulana die Beschützer dieser religiösen Gemeinschaft sind.“ Einverstanden. Über die rechtliche Stellung von Minderheiten sagt dies indes noch nicht viel aus.

    Schauen wir doch mal ins Gesetz. Hier meine ich feststellen zu können, daß die religiösen Minderheiten im Zivil- und Strafrecht diskriminiert werden.

    So wird in verschiedenen Bereichen strafrechtlich deutlich zwischen Muslimen und Nichtmuslimen unterschieden.
    Folglich unterscheidet das Gesetz ü. d. islam. Strafen vom 8. Mordad 1370/ 30. Juli bei den Tötungsdelikten zwischen der Tötung eines Muslims (Art. 207) und dem Fall, daß „ein Ungläubiger, der zu den Schutzgenossen [Angehöriger einer vorislamischen Offenbarungsreligion, mit dessen Gemeinde ein Vertrag angenommen wurde, der ihren Mitgliedern Schutz und bestimmte Rechte zuerkennt; Gantenbein] zählt, vorsätzlich einen anderen Ungläubigen, der ein Schutzgenosse ist“, tötet (Art. 210). Nun stelle man sich nur kurz vor, das deutsche StGB würde zwischen der Tötung eines Christen und etwa der Tötung eines „Angehörigen einer anderen Religionsgemeinschaft, die den Status eines Körperschaft der öffentlichen Rechts hat“, unterscheiden. Der Aufschrei wäre groß.

    Noch ein Beispiel? Art. 121 sieht „für beischlafähnliche oder vergleichbare Handlungen zwischen Männern ohne Eindringen des Gliedes“ eine Strafe von hundert Peitschenhieben vor. „Falls der aktive Teil ein Nichtmuslim ist und der passive Teil ein Muslim“, ist die Strafe für den aktiven Teil hingegen die Todesstrafe.
    Auch wirkt sich „der unerlaubte Geschlechtsverkehr eines Nichtmuslims mit einer Muslimin“ strafschärfend aus und „führt zur Hinrichtung für denjenigen, der den Geschlechtsverkehr vollzieht“; vgl. Art. 82 I c) des Gesetzes ü. d. islam. Strafen, a.a.O.

    Zum Zivilrecht: Nach § 1059 des iranischen Zivilgesetzbuches führt der Umstand, daß eine moslemische Frau mit einem nicht moslemischen Mann verheiratet ist, zur Nichtigkeit der Ehe (zu einem Fall aus der Rechtspraxis, bei dem der Ehemann nach der Eheschließung zu einer anderen Religion konvertierte: http://www.asylanwalt.at/doc.php?doc=972). Kommt es dann in einer solchen formell ungültigen Ehe zum Geschlechtsverkehr, so wird dies mit hundert Peitschenhieben bestraft, Art 88 des Gesetzes über die islamischen Strafen vom 18.5.1362/9.8.1983.

    Die Auszählung ließe sich fortführen.

    Die rechtliche Stellung religiöser Minderheiten im Iran scheint relativ prekär zu sein. Aber vielleicht täusche ich mich.

  323. juergenelsaesser sagt:

    Gantenbei: Fatima wird das vielleicht genauer wissen. Hallo Fatima – bist Du in Schreiblaune? Der Mann scheint es ehrlich zu meinen…

  324. Eveline Kmietzyk sagt: Februar 22, 2013 um 18:44

    Aber unser aller Püppipräsident Gauck regt ganz frisch an, Englisch als gemeinsame europäische Sprache zu nutzen.

    Das Ziel, das uns der Bunte Herr und Präsi als erstrebenswert vorgauckelt, ist ein europäisches Deutschland.

    Der erste Schritt dazu ist die Gleichsetzung von dem ganzen Deutschland mit der Bunten Republik in Deutschland. Dieser Schritt ist fast schon gelungen und wird aktuell vollendet. Man schneidet aus dem unteilbaren Ganzen willkürlich einen Teil heraus und behauptet dann dreist und frech, dieser Teil wäre schon das Ganze und verleugnet dessen Gegenteil.

    Der zweite Schritt ist die Zerstörung der Heiligen und heilenden Sprache. Damit soll das Wissen um das Heil für immer verschlossen werden und bleiben.

    Deshalb all die Reformen und pc Korrekturen der Literatur. Aber ob ihnen das zur Gänze gelingen kann ist fraglich. Sie können nicht alle schon gedruckten Bücher verbieten und vernichten. Das wäre zu auffällig. Und sie müssen im Geheimen und Verborgenen bleiben, die Schatten. Denn nur dort können sie wirklich und wirksam werden.

  325. Eveline Kmietzyk sagt:

    Joachim Bullinger sagt:
    Februar 22, 2013 um 21:12

    ……Der zweite Schritt ist die Zerstörung der Heiligen und heilenden Sprache. Damit soll das Wissen um das Heil für immer verschlossen werden und bleiben…..

    dann müsste – der Virus NWO – schon die Vokale verbieten
    und dann verstehen wir sie auch nicht mehr.

    Der Michel hat sich schon einmal erfolgreich gegen die Lateinisierung gewährt, ist sich treu geblieben.

    Ich habe selbst die heilende Wirkung der Sprache erfahren.
    Vokale singen, hat man den zuerst ständig aufkommenden Lachreiz überwunden, öffnet sich der Schwingung, geht es ab in die Tiefe und es lacht nicht mehr.
    Auch hier verbinden sich dann Himmel und Erde, so einfach ist das.

  326. ue sagt:

    @ Gott ist ?

    Jeder Satz vom Muster „Gott ist …“ hat grundsätzlich ein Problem. Selbst die griechische Denkweise des ersten Bewegers erlaubt keine weitere Rückführung und in jedem Denksystem ist die (oft stillschweigende) Anfangsprämisse nicht weiter ableitbar, egal, welchen Namen man diesem ersten Axiom zuordnet..

    Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde, ist eine „politische“ Kampfansage gegen die (auch) als Himmelsgestirne gedachten Götzen und Götter in der Zeit Abrahams, etwa dessen Streit mit Nimrod (im Koran) oder die Rede Achiors im Buche Judith und auch eine bestimmte religiös-philosophische Sicht Gottes als dem Ur-Grund jeglichen Seins und Nicht-Seins. Die Ableitungen daraus zum Beispiel über die Entstehung von Zeit und Raum finden sich sehr schön bei Augustinus in seinen Bekenntnissen, dann später bei Mose ben Maimonides im Führer der Unschlüssigen oder aber bei Thomas von Aquins Summe der Theologie.

    „Gott ist“-Sätze sind Anpassungen an die menschliche Vorstellungswelt der jeweiligen Zeit, weil der innerste Kern aber nicht vorstellbar ist, gibt es davon viele Sätze. Manche Denker ordnen Gott auch gegensätzliche Attribute zu, eben weil wir keine Attribute zuweisen können. Der Gott der Offenbarung entzieht sich der politischen, philosophischen Instrumentalisierung. Die Politik beginnt später an der Frage des Verhältnisses der Glaubenden zur weltlichen Obrigkeit.

    Auch dort sind zunächst Luther und Müntzer beide der Auffassung, dass die Obrigkeit von Gott sei. Bei Müntzer aber folgt daraus ein Auftrag der Obrigkeit, der, wird er nicht eingehalten, an das Volk zurückgeht, damit die göttlichen (vorstaatlichen) Bezüge der Ordnung wiederhergestellt werden können. Luther aber kennt ein Recht auf Widerstand nicht, denn sein Christenmensch darf nur im Angesicht der Obrigkeit still leiden, in der inneren Emigration sich befinden, vielleicht sich wehren, wenn er denn auf Tod und Leben verfolgt ist.

    Im Unterschied zur Zeit Luthers und Müntzers gibt es heute keine Obrigkeit mehr, sondern nur noch Zivilgesellschaft, wir, uns, und dass die Gesellschaft im Einklang mit einem göttlichen vorstaatlichen Recht sein muss, ist ohne Gottesbezug eben unverständlich. Vorstaatliches Recht? Woher sollte es kommen? In Gaucks Europa-Rede gibt es keine nicht innerhalb dieser Zivilgesellschaft verhandelten und definierten Begriffe. Wir sind mit der Zivilgesellschaft in einer Ordnung angekommen, die sich selbst Recht setzt.

  327. Jürgen u. Gantenbein: Mir ist das neu, aber ich habe jetzt weder die Zeit noch die Muße, über all das nachzurecherchieren, tut mir Leid.
    Gantenbein, vielleicht fragen Sie hier mal nach:

    info@muslim-markt.de

  328. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ ue „Gott ist…“

    Es gibt einen großen Unterschied, ob einer DEFINIERT, was er mit „Gott“ denn bezeichnen will, oder, ob einer eine Aussage darüber treffen will, was er diesem Begriff denn alles zusätzlich zuordnen will.

    Das erste muß jeder, der etwa sagt „Ich glaube ihn“ Ich glaube ihn nicht“.

    Das zweite tut der Theologe (oder Philosoph), wenn eraussagen darüber machen will, was dieser definierte „Gott“ tut, kann, beinhaltet.

  329. Dr. Gunther Kümel sagt:

    PAPSTRÜCKTRITT: „Theorien“

    Die von Benedikt 2008 neu hergestellte Fürbitte beim Karfreitagsgebet enthält keinen Hinweis mehr darauf, dass die Juden vom Christengott „zuerst angesprochen“ worden seien. Somit gelten sie nicht mehr als „von Gott“, geschweige denn als „auserwählt“. Die neue Karfreitagsfürbitte lautet jetzt: „Lasst uns auch beten für die Juden, auf dass Gott, unser Herr, ihre Herzen erleuchtet, damit sie Jesus Christus erkennen, den Retter aller Menschen. Allmächtiger ewiger Gott, der du willst, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Gewähre gnädig, dass beim Eintritt der Fülle aller Völker in deine Kirche ganz Israel gerettet wird.“

    Ebenfalls im Jahr 2008 führte der Vatikan im Namen des Pontifex einen weiteren verheerenden Stoß gegen den Globalismus.

    Sieben neue Kategorien von Vergehen gelten seither als Todsünden, die nach katholischem Glauben den Weg in die Hölle weisen. Die neu kategorisierten Vergehen zählte der Bischof Gianfranco Girotti, Chef der Apostolischen Pönitentiarie (Gericht), in der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ wie folgt auf: Handel und Konsum von Drogen; Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Umweltverschmutzung, Abtreibung, weil sie die „Würde und Rechte der Frauen verletzt“; Genmanipulation, Profitgier, die andere Menschen in die Armut treibt; Exzessiver Reichtum. Die modernen Sünden seien Folge des „unaufhaltsamen Prozesses der Globalisierung“, erläuterte Girotti. Die Todsünden ziehen laut katholischer Lehre den „zweiten Tod“ – die ewige Höllenstrafe – nach sich.

    Es war ebenfalls im Jahr 2008, als der mittlerweile weltweit bekannte Bischof Richard Williamson öffentlich aussprach, die „Protokolle der Weisen von Zion“ seien echt. Tatsächlich gilt heute, wie es in den „Protokollen“ geschrieben steht, „die Gier als oberstes und geheiligtes Geschäftsprinzip.“ Für diese Profitgier, für die Berge von Gold, den „exzessiven Reichtum“, haben „die Menschenmörder“ immer wieder Kriege angezettelt, selbst Weltkriege, sagte Bischof Williams.

  330. Es gibt einen Hinweis. Stanislaw Dziwsz: „Vom Kreuz steigt man nicht herunter.“ Die Welt, 13.02.2013, S. 3

    Ich bin versucht zu meinen, daß der Rücktritt nicht freiwillig war. Sondern von der durch ’sexuelle Ausrichtung‘ verbundenen Lobby mit Finanzinteressen erzwungen wurde.

  331. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Vortrag von S. E. Erzbischof Marcel LEVEBRE, Gründer der Priesterbruderschaft (FSSPX) am 27. Oktober 1985 in Ecône, wiedergegeben auf der österreichischen Webpräsenz der SSPX:

    „Der dritte Krieg begann 1962 mit dem 2. Vatikanischen Konzil und endete 1965. Dieser Krieg war der verhängnisvollste und schwerwiegendste Krieg. Er traf den Katholizismus wahrhaft in seinem Innersten und Tiefsten – in der Kirche selbst. … Dadurch sollten die übrigen römischen Kongregationen gestört werden, die noch traditionell gesinnt waren. Außerdem wurde dieses Sekretariat gegründet, um den Text über die Religionsfreiheit auf einem einfacheren Weg zu genehmigen. Das war der entscheidende Punkt, den die Freimaurer, offiziell vertreten durch B’nai B’rith in New York, verlangt hatten. … Die B’nai B’rith ist eine jüdischen Freimaurersekte, die nur Juden vorbehalten ist. … Diese Freimaurersekte findet man überall. Sie kommandieren auf der ganzen Welt. Diese Juden haben alle Banken in ihrer Hand und sind im Besitz aller bedeutenden Geschäfte der Welt, auch in der UdSSR und in Amerika.“

  332. Ganteiben sagt:

    „Jürgen u. Gantenbein: Mir ist das neu, aber ich habe jetzt weder die Zeit noch die Muße, über all das nachzurecherchieren, tut mir Leid.“

    Sehr schade. Ich hätte es mir an Ihrer Stelle nicht nehmen lassen, Fakten aufzubieten und den sturen Gantenbein zu wiederlegen. Aber gut…

    Sehen Sie: Es geht mir nicht darum, den Iran generell zu desavouieren. Ich habe keine politische Agenda. Allein bin ich der Meinung, daß wir nicht glaubhaft die einseitige Wahrnehmung des Irans in den deutschen Hauptstrommedien beklagen können, wenn wir nicht gleichzeitig dazu bereit sind, ein differenziertes Iranbild zuzulassen.

    Und irgend etwas scheint faul zu sein im Staate Iran:

    Wußten Sie, daß während wir hier reden, derzeit rund 12 Iraner jeden Tag bei uns einen Asylantrag stellen? (Die Quelle reiche ich bei Bedarf gerne nach – ich habe Sie auf meinem Bürorechner).

    Wußten Sie, daß zum Stichtag 31.12.2009 Iraner die zweitgrößte Gruppe der im Ausländerzentralregister erfaßten Asylberechtigten (nicht –bewerber) stellten? Zum gleichen Zeitpunkt bildeten die Iraner ebenfalls die zweigrößte Gruppe der nach der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannten Flüchtlinge (vgl. dazu die Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Partei „Die Linke“, http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_02/2010_037/02.html ). Zur Erläuterung: In Anwendung der Genfer Flüchtlingskonvention normiert § 60 AufenthG, daß ein Ausländer nicht in einen Staat abgeschoben wird, in dem sein Leben oder seine Freiheit wegen seiner Rasse, Religion, Staatsangehörigkeit, seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung bedroht ist.

    Freundlichst. Gantenbein

  333. Gantenbein sagt:

    es muß natürlich „widerlegen“ heißen. Entschuldigung. Noch etwas übersehen?

  334. Man munkeit, es wären die „Söhne des [alten] Bundes“ dahinter…

    Rücktritt wegen Sex und Erpressung im Vatikan?

    Ein Dementi folgte auf dem Fuß, doch das Gerücht ist brisant: Italienischen Medien zufolge tritt der Papst wegen eines homosexuellen Priester-Netzwerks zurück. Auch Erpressung soll im Spiel sein.
    http://www.welt.de/politik/ausland/article113825529/Ruecktritt-wegen-Sex-und-Erpressung-im-Vatikan.html

  335. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger Papst

    Abgesehen davon, dass das Vatikan-Wappen per se ein Freimaurerwappen ist, sehe ich in den einzelnen Papstwappen, dass sich die Päpste seit Pius X selbst zurück zählen … also Pius X hatte die 11, dann fortlaufend bis zu Benedikt, der die 3 hat. Dann bleiben nur noch zwei …. vielleicht hat es auch damit etwas zu tun?

    Vor kurzem entdeckt – unglaublich! Man sehe sich in der päpstlichen Audienzhalle einmal das geschmacklose Gebilde von Fazzini, mit den angedeuteten Totenköpfen drin an (When he created it in 1977, Fazzini explained that the statue shows Jesus rising from the crater of a nuclear bomb. “The Resurrection” is made from bronze and measures 66 feet tall and 23 feet wide.)

    http://tinyurl.com/awnadap

  336. Dr. Gunther Kümel sagt:

    DIESER PAPST IST BRANDGEFÄHRLICH!

    sagte Herr Beck von den Grünen in der ARD.
    Im übrigen bezeichnete er ihn als „cleveres Bürschchen“.

    http://mediathek.daserste.de/sendung-verpasst/13556138_mittagsmagazin/13556222_weggefaehrten-des-papstes-abschiedsworte-aus?datum=20130228

  337. Baba Jaga sagt:

    Die katholische Kirche ist doch längst Handlanger der NWO:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/11/katholische-kirche-lehnt-rueckkehr-in-die-nationalstaaten-ab/comment-page-19/#comments

    http://vatikanische-nwo.blogspot.de/2009/11/der-vatikan-und-die-weltregierung-der.html

    Und was wäre so schlimm daran, wenn die romisch katholische Kirche endlich auch Frauen die Priesterweihe nicht mehr verweigern würde? Ach ja ich vergaß: Frauen sind ja von Natur aus minderwertig und die letzte Bastion der Männerherrschaft über die Frauen muss erhalten bleiben.

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