Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Warum der Papst im Wege war: Benedikt XVI. – der gute Hirte

0COMPACT-TV zu den mörderischen Machtkämpfen im Vatikan – und COMPACT porträtiert den deutschen Papst

Ein Paukenschlag: der erste Rücktritt eines Papstes seit fast 800 Jahren. Musste Benedikt XVI. abtreten – weil er mit Morddrohungen unter Druck gesetzt wurde?? Hier das COMPACT-Video „Mordkomplott gegen den Papst“.

 

Und hier ein Portrait von Benedikt dem XVI. aus COMPACT 9/2011.

Der gute Hirte

„Wir sind Papst“ – titelte die Bild-Zeitung 2005 zum Amtsantritt von Benedikt XVI. Doch bei seinem aktuellen Deutschland-Besuch muss sich Joseph Ratzinger gegen eine Kampagne der politisch Korrekten behaupten. Aber Millionen hoffen weiter auf ihn.

Von Bernhard Liebeneiner

Er ist eine der strahlendsten Gestalten, die Deutschland hervorgebracht hat. In einer Welt, die durch Konsumgeilheit, Massenverblödung und unendliche Beliebigkeit im omnipräsenten Zeichen von „Toleranz“ auf ein Schlaraffenland voller übersatter Dummköpfe zusteuert, die den mit Geld, Kredit und Zinseszins Herrschenden alles begierig aus der Hand fressen, was diese ihnen hinwerfen, ist Joseph Ratzinger eine Lichtgestalt. Aufgefordert, zehn herausragende Persönlichkeit unserer Zeit zu nennen, die Geist, Herzensbildung, Wissen und Charisma in sich vereinen, dürfte jeder durchschnittlich Informierte Bundesbürger große Schwierigkeiten, die Liste zu füllen, ohne  Papst Benedikt XVI. Zu berücksichtigen.

Es sei denn, derjenige gehörte zu der Fraktion von misanthropischen Utopisten, die täglich behaupten, den Planeten zu retten, aber in Wirklichkeit den Menschen nur als Verfügungsmasse in einem allumfassenden Gesellschaftsexperiment betrachten. So sind es wieder die üblichen Verdächtigen, die gegen den Papstbesuch Sturm laufen wollen: Wenn am 22. September die schneeweiße Lichtgestalt aus dem Vatikan den schmuddeligen Boden Berlins betritt, wollen Aktivisten der Linken, Grünen, Schwulen und Lesben in ihrer selbstgerechten Art dem größten Religionsführer der Welt vorhalten, was er alles falsch macht: Er sei „frauenfeindlich“, „homophob“, antiquiert und schlichtweg zu alt. Dabei geht es nicht um Kritik an der Person des Heiligen Vaters, sondern um den elenden Versuch, ein letztes Bollwerk des Konservativen sturmreif zu schießen: Der Katholizismus galt und gilt Sozialisten von rechts und links als Hort des Rückwärtsgewandten, Unvernünftigen und Volksverführenden.

Zu weit weg ist der Revolutionär von dem Erweckungserlebnis, das jeder wahre Gläubige in sich trägt, von seiner inneren Bindung an Werte, die nicht von dieser Welt sind, von Glaube, Treue, Liebe und Disziplin, die Lichtjahre entfernt von jedem Materialismus sind, sondern in der Gemeinschaft von Gott und Mensch sowie Mensch und Kirche gründen.
Tatsächlich hat Joseph Ratzinger immer gegen den Zeitgeist und für das Ewiggültige gestanden. Als Bischof, Kardinal, Leiter der Glaubenskongregation und schließlich als Oberster Hirte verteidigt er seit 50 Jahren ungebrochen seine Kirche und ihre Schutzbefohlenen gegen „anmaßende Beliebigkeiten“. „Cooperatores Veritatis“ („Mitarbeiter der Wahrheit“) – lautet sein Wahlspruch und so lebt er bis heute konsequent sein Leben als Bewahrer der christlichen Wahrheit.

Schon als Kind veranlasste die überdurchschnittliche Intelligenz des jungen Joseph seine tief gläubigen Eltern dazu, ihn auf ein Studienseminar zu schicken und trotz ihrer bescheidenen Einkommensverhältnisse das fällige Schulgeld zu berappen. Nach dem Krieg, in dem er als Flakhelfer und Telefonist eingesetzt war, studierte der Hochbegabte Theologie in Freising und München, wo er im Alter von 26 Jahren promoviert wurde und sich bereits vier Jahre später habilitierte. Als Professor lehrte der Bewunderer von Augustinus an den Hochschulen von Freising, Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg. Schon früh verlegte er sich auf die Fundamentaltheologie bzw. Dogmatik, einem Schwerpunkt, der seine tragende Rolle in der Kirchenhierarchie begründen sollte. Mit 50 Jahren wurde Ratzinger Erzbischof von München und Freising und kurz darauf bereits Kardinal. Papst Johannes Paul II. berief den herausragenden Theologen 1981 zum Präfekt der Glaubenskongregation und damit zum Chefideologen der größten Religion der Welt. In dieser Position baute der hochintelligente Theoretiker Schutzwälle um seine Glaubensgemeinschaft, um sie vor allzu weltlichen Einflüssen zu bewahren. Sein Credo: „Dir Kirche darf sich nicht mit dem Zeitgeist liieren.“ Spitzenmanager Ratzinger erkannte schon früh die Chancen, die außerhalb des immer tiefer in materialistische Dekadenz trudelnden Westeuropa für seine Kirche schlummerten.

Die dazugehörigen Maßnahmen ergriff er, nachdem er wider Erwarten auch die höchste Sprosse seiner Karriereleiter erklommen hatte: Nach 28 Jahren als Kardinal, nach 23 Jahren als Präfekt der Glaubenskongregation wollte sich die graue Eminenz mit 75 in den Ruhestand versetzen lassen, um sich in seiner bayerischen Heimat dem Schreiben zu widmen. Doch der greise Johannes Paul II. wollte seine wichtigste Stütze nicht ziehen lassen. Und so schickte sich der bayerische Diener Gottes einmal mehr in seine Pflicht und blieb in Rom. Drei Jahre später wurde er selbst im Alter von 78 Jahren Pontifex Maximus. Der intime Kenner der vatikanischen Machtverhältnisse überzeugte nicht nur durch sein intellektuelles Vermögen (sein Lebenswerk umfasst bereits 600 Schriften), seine rhetorische Brillanz (Ratzinger spricht sechs Sprachen und liest Altgriechisch und Hebräisch), sondern auch durch seine  Bescheidenheit: Für sein päpstliches Wappen wählte er bewusst die Mitra statt der ihm zustehenden Tiara. Eine Botschaft, die die Kollegialität der Bischöfe (getreu seinem Motto „Cooperatores Veritatis“) und seine Stellung als Primus inter Pares unterstreicht. Seinen Namen wählte er nach dem „Friedenspapst“ Benedikt XV. (Pontifikat 1914-1922).

In seinem neuen Amt setzte der erste deutsche Papst seit 1522 sofort auf eine Annäherung an die Orthodoxie in Osteuropa. Das Ziel: Die Einheit der Kirche. Auch eine Annäherung an das potentielle Missionsgebiet China gelang ihm. Nur in seinem Vaterland hat er einen schweren Stand: Nach der genialen Bild-Schlagzeile aus dem Jahr 2005 („Wir sind Papst!“) hat sich das Blatt immer mehr gegen Benedikt XVI. gewendet. Als der Papst 2009 die Exkommunikation von vier Bischöfen der Pius-Bruderschaft aufhebt, um sie wieder in die Arme der Kirche zu holen und mit ihnen über ihre abweichenden Meinungen zu diskutieren, wird ihm das als Rehabilitation eines Holocaust-Leugners ausgelegt, da sich Richard Williamson unter den Kirchenmännern befindet. Der Bischof hatte in einem Interview Zweifel an der Dimension des Völkermordes geäußert. Dem Papst gelang es, trotz der unangemessenen Einmischung von Angela Merkel, die von ihm eine „eindeutige Klarstellung“ verlangte, obwohl sie definitiv nichts mit internen Vorgängen einer Religionsgemeinschaft zu tun hat, die Williamson-Krise zu beenden, indem er den Briten vorläufig aufs Abstellgleis schob.

Vorkommnisse wie diese, die von der angeblich liberalen Presse nur zu gerne aufgebauscht und verzerrt wurden, dienen interessierten Kreisen dazu, eine der letzten Bastionen an Beständigkeit zu schleifen, die sich bislang dem Zeitgeist widersetzen. Alles, woran die Gleichschaltungs-Lobbyisten arbeiten – ob es die Zerstörung von Familie, Volk oder Nation ist – stößt an die meterdicken Mauern des Papstpalastes und prallt von dort ab. Hier herrschen Gesetze, die nicht in das Bild der Vereinfacher von links und der Globalisierer vom Großkapital passen: In der katholischen Kirche herrscht auch heute noch eine strikte Hierarchie, die zum Entsetzen von „Gender Mainstreamerinnen“ nur durch Männer ausgefüllt wird. Doch sie steht auch für Ehe und Familie, Bildung, Kultivierung, Sittenstrenge, Geschichtsbewusstsein und Tradition, stilles Leiden und frommes Erdulden, Würde, Demut und Bescheidenheit. Eine Welt, die so gar nicht zum galoppierenden Wahnsinn von Schwulen- , Techno-  oder sonstigen Spaßparaden, Konsumversessenheit und dem Lob der Dummheit passt, die heute auf allen Kanälen lautstark und selbstvergessen propagiert wird.

Der Glaube an Gott, Jesus Christus, die Heiligen und die Heilige Kirche – so wie er in dem von Joseph Ratzinger eigenhändig verfassten und bis heute gültigen „Kleinen Katholischem Katechismus“ umrissen ist –  knüpft ein unzerreißbares Band zwischen dem profanen Diesseits und der Verheißung ewigen Lebens. Man mag das für sich persönlich ablehnen, aber Tatsache ist, dass Religionen in allen Zeiten Ordnung und Halt in einer chaotischen Welt geschaffen haben, die für viele Menschen offenbar wichtig ist.
Aber das spielt für Aktivisten, die die Menschen lieber zu bindungslosen Monaden umformen wollen, keine Rolle. Und so kommt es zu dem Paradoxon, dass in einer durchpolitisierten Gegenwart, in der jede noch so kleine Minderheit in allen Belangen mit der Mehrheit gleichgestellt werden soll, die Kirche immer wieder unter Beschuss eben dieser Gleichstellungsbeauftragten gerät, die der altehrwürdigen Institution das Recht auf Selbstbestimmung absprechen will.

Aus Anlass des bevorstehenden Papstbesuchs brachte sich bereits eine bunte Aktionstruppe namens „Der Papst kommt!“ in Stellung. Versammelt sind hierin über dreißig Organisationen, unter anderem der Landesverband der Linken, die Jusos Berlin, die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche, die Humanistische Union und der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland. Das Bündnis beschloss eine Resolution, die vor allem die „Geschlechter- und Sozialpolitik des Papstes“ kritisiert, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Eine vom Schwulenverband CSD organisierte Demonstration gegen den Papst soll am 22. September nach einer Kundgebung am Brandenburger Tor stattfinden. Dauer-Revoluzzer Christian Ströbele kündigte seine Art des Protestes an, der darin besteht, den Plenarsaal während der Bundestagsrede von Benedikt XVI. zu verlassen. Dem Heiligen Vater nehme er besonders übel, „dass er sich in Lateinamerika nicht zu seiner Schuld und der seiner Kirche bekannt hat“. Soll die Kirche jetzt ihren eigenen Völkermord- / Schuldkomplex aufgebürdet bekommen, damit sie sich genauso vor den Hetzern hertreiben lässt wie das deutsche Volk?

Doch auf ein, zwei rot-grün-bunte Miesepeter wird Benedikt XVI. sicher verzichten können. Wenn er zu seinem ersten offiziellen Staatsbesuch nach Deutschland heimkehrt, wird er in Berlin, Erfurt und Freiburg öffentliche Messen unter freiem Himmel feiern. Wegen des großen Interesses wurde bereits das ehrfurchtgebietende Olympiastadion gebucht. Die Kirche rechnet mit Hunderttausenden Gläubigen, die an den Lippen des weisen Vaters hängen werden. In einer Stadt, die von sozialen Verwerfungen, Verarmung, Verblendung, Verblödung und Multikulti-Utopien gezeichnet ist, ist eines gewiss: Was der Papst sagt, hat Bestand. Getreu dem Motto der Reise: „Wo Gott ist, da ist Zukunft“. Und wo der Papst ist, da weht ein Hauch von Ewigkeit.

* Bernhard Liebeneiner ist Jesuit in lebt in einem bayrischen Kloster.

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114 Responses

  1. Mr Mindcontrol sagt:

    Ich kann nicht ihre Lobhudelei auf diesen Papst verstehen!.
    Ich bin nicht katholisch und habe mit einen Papst eigentlich nichts zu tun , aber lassen Sich mich dieses gesagt sein: Der sah mir nicht „echt“ aus, er hatte ein verschlagenes Lächeln genau wie ein Sith-Lord aus Star-Wars und es gibt im Netz ganze Sammlungen wo dieser satanistische Symbole mit der Hand macht!

  2. gast sagt:

    wenn ich mich richtig entsinne, hatte der Papst sich bei seinem Besuch im Bundestag auch für die NWO ausgesprochen.

    http://stopesm.blogspot.de/2013/02/der-fahrplan-in-den-untergang-sage.html#.URpLuvKYHLk

  3. Blue sagt:

    Der Rücktritt hat mich ziemlich überrascht. Hatte es zuerst für einen Witz gehalten, aber es war wohl doch ernster. Auch wenn ich der Thematik um den Papst und den Vatikan nie besonders viel Bedeutung beigemessen habe, so wird er denke ich wohl als eher ein positiver Papst fehlen.

    Aber es spiegelt letztenendes den aus meiner Sicht teilweise schon Jahrhunderte dauernden politischen Kampf um das höchste, kirchliche Amt wider. Auf ihn wird jemand anderes folgen, auf den wiederum noch jemand anderes usw. Wie viel Wahrheit oder Lüge in Behauptungen und Gegenbehauptungen des Missbrauchsskandals, der Homosexuellenehe usw. steckt, wird wohl nie ganz herausgefunden werden. Ich würde allerdings nicht die Gruppen von Feministinnen, Schwulen, Lesben usw. im Vergleich zu ihm verteufeln. Jede Gruppe hat ihre dramatische Vorgeschichte und ist weder rein böse noch rein gut, das trifft auch auf die Katholiken zu. Letztenendes ist alles nur ein riesiges Drama, hinter dem kein größerer Plan steckt.

    Mit meinen 25 Jahren gehöre ich zur jüngeren Generation und kann sagen, dass viele heutige Jugendliche ob mit oder ohne Papst gut durchs Leben kommen. Unsere Ortskirche war für mich immer ein recht heimatlicher, väterlicher Ort, auch wenn ich nie Christ geworden bin. Die katholische Kirche ist heutzutage nur mal sehr stark politisiert, d.h. ein Schachbrett all der Menschen, die politisch ihre Macht ausweiten wollen. Gerade deshalb ist dieses vatikanische Konstrukt nicht mehr so angebracht und das Modell der evangelischen Kirchen eher lobenswert: der Vatikan ist nur noch reines, politisches Spielfeld und ist kaum noch repräsentativ für die Gläubigen.

    Das Leben geht so oder so weiter und Herr Ratzinger wird auf seine Art weiter wirken. Päpste lebten schon immer gefährlich und werden dies weiterhin, so lange der Vatikan als politisches Konstrukt bestehen bleibt.

  4. katzenellenbogen sagt:

    Lieber Berhard Liebeneiner, herzlichen Dank für diesen guten Artikel. Lassen Sie sich von einem ehemaligen Jesuitenschüler(Alt-Kalksburger) sagen, Sie sind neben Christoph Wrembeck, Lothar Groppe und vielleicht noch ein paar anderen einer der „letzten Jesuiten“, auf welche die großen Väter wie Franz Xaver, Matteo Ricci, Adam Bell von Schall, u.s.w. mit Stolz von oben herab blicken können.

  5. Soll die Kirche jetzt ihren eigenen Völkermord- / Schuldkomplex aufgebürdet bekommen, damit sie sich genauso vor den Hetzern hertreiben lässt wie das deutsche Volk?

    Ja. Das ist nämlich eine Erfolgsstory und also wird sie wiederholt. Und außerdem ist es ein Mordsgeschäft.

    Eine ganze Industrie lebt schon davon, gleichsam „Schuld von der Stange“ herzustellen und in den Tempeln der säkularen NWO-Religion mit einem Wahnsinnsprofit zu verkaufen. Es geht dabei um Milliarden und nicht nur um 6 Millionen.

  6. Leute, was ist das denn? n-tv vom Montag, 16. April 2012:

    Benedikt XVI. ist seit sieben Jahren im Amt, er ist jetzt 85. Jahre alt. Was ist noch zu erwarten vom deutschen Papst?

    Ich glaube, dass es noch ein ganz großes Ereignis geben wird. Und das wird ein Ereignis sein, das die Kirche meiner Ansicht nach noch mehrere Jahrtausende beschäftigen wird. Ich glaube, dass dieser Papst als zweiter Papst in der Geschichte zurücktreten wird.
    http://www.n-tv.de/leute/buecher/Dieser-Papst-wird-zuruecktreten-article6032061.html

  7. me. sagt:

    Wenige Stunden nach dem Rücktritt des Papstes wurde in der Vatikanstadt der Petersdom vom Blitz getroffen..

  8. Monika H. sagt:

    Dr. Bullinger

    >Eine ganze Industrie lebt schon davon, gleichsam “Schuld von der Stange” herzustellen und in den Tempeln der säkularen NWO-Religion mit einem Wahnsinnsprofit zu verkaufen. Es geht dabei um Milliarden und nicht nur um 6 Millionen.

    Schuld????? Werrr hat´s errrfunden? … und damit Schuld von der Stange hergestellt, sich über Jahrhunderte daran bereichert?

  9. Gantenbein sagt:

    „Leute, was ist das denn? n-tv vom Montag, 16. April 2012:“

    Fast eineinhalb Jahre nach dem Erscheinen von Seewalds Gesprächband mit Benedikt im November 2010 hatte diese Aussage m.E. wenig Prophetisches.

  10. Jan sagt:

    ((Bevor ich diese Zitate bringe, möchte ich, dass Sie ihre Echtheit beweisen und nicht, wie üblich, copy&paste aus dem Internet machen. Schicken Sie mir die Faksimile als pdf auf meine Email))

  11. saito sagt:

    Der christliche Glaube ist in Europa im Schwinden, aber nicht überall in der Welt. Deshalb steht die katholische Kirche noch immer im Kampf um Macht und Einfluß.
    Ratzinger ist dem nicht mehr gewachsen unf klug genug, sich aus der Schußlinie zurück zu ziehen.
    Gönnen wir ihm einen ruhigen Lebensabend!

    mit freundlichen Grüßen

  12. Monika H. sagt: Februar 12, 2013 um 16:26

    Dr. Bullinger

    >Eine ganze Industrie lebt schon davon, gleichsam “Schuld von der Stange” herzustellen und in den Tempeln der säkularen NWO-Religion mit einem Wahnsinnsprofit zu verkaufen. Es geht dabei um Milliarden und nicht nur um 6 Millionen.

    Schuld????? Werrr hat´s errrfunden? …

    Augustinus im pelagianischen Streit. Aber die alte Erbsünde galt allen Menschen, während die neue nur den Deutschen auferlegt ist.

  13. Jan sagt:

    So heißt es im SPIEGEL:
    „Es fragt sich offenbar auch niemand, was aus den wunderbar aufgehübschten Altstädten, den sanierten Schlössern und Burgen, … in den neuen Bundesländern werden soll? Hunderte Milliarden Euro sind in den Aufbau Ost hineingeflossen – wofür eigentlich? Wir bräuchten eine
    regelrechte Besiedlungspolitik für den Osten Deutschlands … All dies müssen wir wissen, wenn wir über Zuwanderung diskutieren

    SPIEGEL ONLINE, „Ausländer her“, Reiner Klingholz, 30.08.2010

  14. Sabbelcafe sagt:

    Zum Glück hat die Kirche, zu mindestens hier in Deutschland, ihren Einfluss weitestgehend verloren. Ich persönlich halte sie für ein Relikt aus vergangen Zeiten, es fehlte ihr vielleicht auch nur ein Fünkchen Reform.
    Was den Rücktritt vom Papst angeht, ich glaube er ist wirklich nur kaputt und möchte die letzten Jahre seines Lebens in Ruhe verbringen. Ich gönne ihm seine Ruhe…

    Sabbelcafe

  15. Jan sagt:

    „Ich hoffe, daß im Jahr 2030 oder 2050 große Anteile von Menschen aus anderen Regionen in Europa leben werden, um es ganz deutlich zu sagen, Menschen anderen ethnischen Ursprungs: schwarz, gelb oder was immer. So wird aus Europa ein Schmelztiegel aus Ost und West, Nord und Süd. Und Europa verschmilzt auch mit dem Rest der Welt.“

    Ricardo Diez-Hochleitner, Präsident des Club of Rome, Ex-Unesco, Ex-Weltbank – ZDF 24.1.1999

  16. ue sagt:

    @Benedikt

    Der Rücktritt des Papstes Benedikt ist verstörend, kein Verstoß gegen römisches Recht, aber eben doch ein Riss in der gefühlten Wahrheit und Tradition. Dafür muss der Papst gute Gründe haben.
    Anfang der 60er arbeitet Ratzinger mit an einer nie da gewesenen Reform der katholischen Kirche. Es sind die destruktiven Seiten dieser Revolution, die mit dem Wackeln der Altäre beginnt, schnell auf alle Bereiche der Gesellschaft übergreift, um schließlich in der ziellosen Freizeitgesellschaft einer neuen Säkularreligion zu landen. Gegen diesen Prozess der Zerstörung hat Ratzinger Ecksteine gesammelt. Die deutsche Gesellschaft hat ihm dies mit Undank, ja Hass quittiert. Tatsächlich aber hat Deutschland ohne diese kulturellen Ecksteine keine Zukunft und die 500-Jahr-Feiern der Reformation zeichnen sich als Menetekel trotziger Unverantwortlichkeit an der Wand ab.
    Nach chinesischer Sicht siegt manchmal wahrhaft, wer nicht kämpft. Vielleicht hat Benedikt richtig entschieden und den Weg für einen Papst aus einer anderen Weltregion freigemacht. Deutschland müsste dann einer verpassten historischen Chance nachtrauern, aber das „hier steh ich und ich kann nicht anders“ immunisiert uns ja, eigene Fehler einzusehen und umzukehren.

  17. Karl_Murx sagt:

    @saito:

    Der christliche Glaube ist in Europa im Schwinden, aber nicht überall in der Welt.

    Ganz sicher, saito? Den protestantischen Kirchen laufen tatsächlich die Mitglieder in Scharen weg, weil die Christen sich von diesem ständig säkularisierenden und entkirchlichenden Verein Guter MenschInnen mit Samariterkomplex vor allem für die Dritte und Ableger des K(r)ampfes-gegen-Rechts nicht mehr mehr vertreten fühlen. Dagegen kenne ich viele junge Leute, die Katholiken geworden sind, vor allem weil die RKK Kirche geblieben ist und sich nicht dem Zeitgeist gebeugt hat. In Leipzig z.B. wächst die katholische Gemeinde ständig. Bemerkenswert in einem protestantisch geprägten Land wie Sachsen.

  18. saito sagt:

    @Karl_Murx

    Bezeichnenderweise ist es ja tatsächlich so, daß die evanglische Kirche trotz aller „Reformen und Anpassung an den Zeitgeist“ mehr Mitglieder verloren hat, als die Katholiken.

    Dennoch schwindet das Christentum in Europa und fremde Enflüsse, vor allem der Islam, werden geradezu „gefördert“, gerade auch von den Kritikern Benedikts, die man richtigerweise als Nichtchristen einstufen muß, denen die Förderung fremder Glaubensrichtungen mehr am Herzen liegt als das Christentum.

    mit freundlichen Grüßen

  19. Kant sagt:

    @ Murx: “ Dagegen kenne ich viele junge Leute, die Katholiken geworden sind,“

    Die kathol. Kirche ist voller Mysterien, z.B. die Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut … und ähnlichem Abracadabra …

    Für mich aber ist ein viel größeres Mysterium, was mit diesen jungen Leuten passiert ist, die IN die kathol. Kirche eintreten.
    Das ist für mich so ’strange‘ wie die Storys von den UFO-Entführten im Land der unbegrenzten ….

    Absolut strange auch die Vorstellung, der real existierende Katholizismus sei eine Bastion gegen die NWO/die Globalisten … diese Denke ist absurd, grotesk, einfach nur irre …

  20. Monika H. sagt:

    @Dr Bullinger

    >Augustinus im pelagianischen Streit. Aber die alte Erbsünde galt allen Menschen, während die neue nur den Deutschen auferlegt ist.

    Ich fühle da einen Unterschied – denn die Christen hantieren direkt mit „Schuld“, die anderen mit dem „Gewissen“ – das ist wesentlich subtiler und klüger. Denn durch ein (schlechtes) Gewissen erlegt man sich selbst die Schuld auf, während der andere (karmisch) sauber bleibt.

  21. Benjamin sagt:

    der mensch hat ein recht auf religion, aber es sei privatsache und man sollte die amtskirche ähnlich kritisch beleuchten wie den staat; das dies nicht geht liegt daran das eine diskussion nicht gewünscht ist und man als diskutant -der einfachkeit halber oder mit sinn dahinter- in eine ecke gestellt wird; diese sind meist „links“ versus „rechts“, also atheist versus papstfan. alles andere ist ja böser agnostizismus und ja ach so wischiwaschi (was gar nicht stimmt, denn als atheist hat man seine ecke und als papstfan dito, aber als toleranter agnostiker bekommt man von beiden seiten saures).. egal. dann läuft die diskussion an und sie verläuft dann wie oben beschrieben: buhhh hier, hurrahh da.. langweilig.. . und gefährlich! es wird verallgemeinert, zusammengeworfen und schubladen verschlossen.
    denn wie alle freiheiten ist auch das recht auf religionsfreiheit in gefahr, zwar nicht de jure, aber de facto..
    wenn es nämlich stimmt, dass die kirche nur ihren „job“ als buhmann erfüllt als teil der „alten weltordnung“ und auf der anderen seite schon die nwo winkt und diese durch unfreiheit in jeglichen bereichen und in jeglicher form gekennzeichnet ist, dann steht damit auch die religionsfreiheit in gefahr.
    es wird dann eine zeit kommen, in der man dann -so vermute ich- den leuten eine ersatzweltreligion anbietet, weil ja alles davor scheitern „musste“.. (wie ja auch der „markt“ und das „eigentum“ und alle anderen naturrechte scheitern mussten und gezähmt und gebändigt werden mussten)

    wenn großbanken und andere fieslinge einen ekelfaschismus vortäuschen und dann leute wie bilderberger steinbrück „die märkte bändigen “ sollen, dann könnte es auf das religiöse bezogen ja auch so sein, dass die -korrupten- amtskirchen ihre job erfüllen die freie religion zu zerstören um die esoterik und damit ERST RECHT unterwürfigkeit einzuführen. und alles als „kleineres übel“ evtl wird es als sieg verkauft gegen die überwundene alte weltordnung! wer weiß…

  22. chicano sagt:

    @ benjamin

    im großen und ganzen deuten sie sicherlich in die richtige richtung. es wird gar nicht mehr so lange dauern, bis man uns die neue religion „verkaufen“ wird, ja als einzige rettung der welt verkaufen wird. und ablehnen wird da nicht sehr einfach sein.

    ein leipziger allerlei der dem pantheismus genehmen ideen, ein bischen gaia-öko-faschismus und jede menge multi-kulti-zwangsbereicherungs-ssoße, als garnierung eine kleine kirsche gutmenschlicher moral mit abtreibung“recht“ für unproduktive und lebensverlängerung für einfluss-reiche. abgerundet wird das ganze vielleicht mit eine feinen aber kernigen prise eso-schoko-ns-splitter ala bailey, blavatsky, pike und muller.

    happiness garantie inbegriffen, falls sie nicht grad etwas anderes glauben wollten.

    mfg

  23. chicano sagt:

    p.s.

    und wie sie schreiben, es kann gut sein, dass der papst mitten drin steckt, ja es ist wahrsheinlich.

    denn durch seinen rücktritt hat er das papstamt und damit den stand der kirche indirekt stark beschädigt. ein amt unter vielen ämtern daraus gemacht. eines das man einfach aufgibt, wenn man müde wird.

    es stinkt nach nwo das ganze….die kath. kirche ist im weg…..bzw. das christentum ist im weg und traditionen sind im weg. das christentum ist einfach nicht kompatibel mit der neuen religion, also muss es endgültig demontiert werden. man kann nicht sagen, das heil (und seis nur für die katholiken, liegt in christus oder nirgendwo) und gleichzeitig auf gemeinsame gottesdienste mit jüdischen würdenträgern oder muslemischen würdenträgern abhalten, da diese christus in ihrem eigenen glauben als sohn gottes ablehnen. so kann man keine one-world-religion basteln.

    der papst hat möglicherweise das ende der kirche eingeleitet aber in wahrheit geht es gegen das christentum. und die, die hinter den kulissen schieben, sitzen schon in startlöchern mit ihrer einheitskirche.

    wir werden sehen, spannende zeiten kommen in jedem fall auf uns zu…..

  24. Avicenna1968 sagt:

    >Augustinus im pelagianischen Streit. Aber die alte Erbsünde galt allen Menschen, während die neue nur den Deutschen auferlegt ist.<

    …und DAS schreiben sie zwei Tage, nachdem man sich auf diesem Blog einmütig über die singulären Verbrechen der Injun-Ausrottung sowie der Kneger-Versklavung empört hat ?

    Im Konzept der "white guilt" ist der neudeutsche Schuldkult längst internationalisiert worden. Daß die Palästinenserfrage die Israelis ebenfalls zu Mitträgern "weißer Schuld" gegenüber den armen braunen Massen, den "Verdammten dieser Erde" hat werden lassen, ist DIE ironische Wendung in der Wirkungsgeschichte des Konzepts der "white guilt".

    Lektüre: Pascal Bruckner; Die Tränen des weißen Mannes (kein gutes, aber ein verdienstvolles Buch)

    Man TRIFFT den heutigen westlichen Imperialismus nicht, indem man das Schicksal der Negersklaven und Indianer beweint. "White guilt" ist längst eine der machtvollsten ideologischen Waffen im Arsenal eines Imperialismus, der längst aufgehört hat, einfach nur ein amerikanischer oder angelsächsischer Imperialismus zu sein. Über Institutionen wie die "Homeland Security" und über Szenarien, die im Falle des Staatsnotstandes die Einrichtung von FEMA-Camps vorsehen, regiert die kosmopolitische Elite über das amerikanische Hinterland potentiell nicht anders, als die Israelis über die autonomen Palästinensergebiete. Durch die Verschiebung von Millionen produktiver Arbeitsplätze nach Übersee hat diese Elite längst erreicht, daß weite Teile des amerikanischen Hinterlandes in sozio-ökonomischer Hinsicht ein Teil der 3. Welt auf dem Boden der 1. geworden sind. Was Nordamerika noch davor bewahrt, von diesen Eliten ihrem Schicksal überlassen zu werden, ist die Tatsache, daß einstweilen noch kein Land absehbar ist, dessen männliche Jugend sich durch den Appell an ihren "Patriotismus" dazu bewegen läßt, für die schmutzigen Interessen der kosmopolitischen Elite in den Krieg zu ziehen. DAS ist der Grund, warum im Kosmos der "white guilt" die US-Amerikaner einstweilen auf den Rang des kleineren Teufels beschränkt bleiben. Körperlos, wie es ist, braucht das Finanzkapital die USA weiterhin als seinen "dumb muscle".

  25. Monika H. sagt: Februar 12, 2013 um 22:59

    @Dr Bullinger

    >Augustinus im pelagianischen Streit. Aber die alte Erbsünde galt allen Menschen, während die neue nur den Deutschen auferlegt ist.

    Ich fühle da einen Unterschied – denn die Christen hantieren direkt mit “Schuld”, die anderen mit dem “Gewissen” – das ist wesentlich subtiler und klüger. Denn durch ein (schlechtes) Gewissen erlegt man sich selbst die Schuld auf, während der andere (karmisch) sauber bleibt.

    Könnte man versucht sein zu meinen. Aber es ruht – wie fast alles – auf einer Täuschung auf: Man spricht von „Verantwortung“ um damit die Schuldzuweisung zu verschleiern.

    Man (oder frau🙂 )kann aber nur dann jemand für etwas zur Verantwortung heranziehen, wenn er auch daran Schuld ist. Das soll aus dem Bewußtsein ausgeblendet werden.

  26. Benjamin sagt: Februar 12, 2013 um 23:06
    es wird dann eine zeit kommen, in der man dann -so vermute ich- den leuten eine ersatzweltreligion anbietet,

    Guten Morgen🙂 Die (säkulare) Ersatzweltreligion ist längst schon da und wird nicht nur angeboten, sondern qua Strafrecht erzwungen.

    Wer nicht daran glaubt und dies öffentlich sagt, macht sich strafbar und verschwindet letztlich hinter Gittern, wenn er sich standhaft weigert auch gegen Rechts und das Recht auf Individuierung zu verkrampfen und mutig wie ein toter Fisch „zivilcouragiert“ im Mainstream mitzuschwimmen.

  27. Eveline Kmietzyk sagt:

    Licht ist kosmischer Geist und Dunkelheit ist kosmischer Geist.
    Sobald Licht und Dunkelheit in uns frei fließen, gibt es keine Schuld mehr.
    Solange unser Gott am Kreuz hängt, bleibt der Schmerz und die Schuld.

  28. Hans mein Igel sagt:

    Ich widerspreche dieser Eloge auf den Großinquisitor mit Heiligenschein unbedingt.

    Ob Ratzinger als Mensch etwas taugt, ob er ein Charaktertyp oder ein Charakterkrüppel ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber charismatisch ist Ratzinger auf keinen Fall. Dazu gehört doch mehr als Kopfklarheit und Machtbewußtsein, nämlich die Gabe des Numinosen.

    -Im besseren Fall nähme er die ganze katholische Altherrenriege der Betonköpfe mit in sein Betkloster. Dann gäbe es unter Umständen die Chance, dass die Menschheit durch diese Scheinreligiöse Institution nicht länger in die Irre geführt würde.

    Vielleicht würde sich dann sogar die scheue Göttlichkeit zurück in die Welt wagen?

    Gruß von einem lüneburger Heiden

  29. Dr. Gunther Kümel sagt:

    GEISTRELIGION

    Wer die Reden gehört oder gelesen hat mit wachem Geist, die Ratzinger bei seinem ersten Papstbesuch in der „brd“ gehalten hat, der weiß, welch schwieriges theologisch-psychologisch-intellektuelles Problem Ratzinger bewegt.

    Christentum, Kirche und Katholizismus, das ist für Zeitgenossen vielfach negativ besetzt. Wir wollen nicht an Legenden glauben, an Mythen und Wunder. Und Eiferer haben nur dort Geschichtskenntnisse, wo es um Verbrechen der Kirche geht.

    „Zeitgeist“ ist Ideologie, die von Interessierten mit Hilfe der Medien okroyiert wird, veröffentliches Meinungsdiktat, nicht etwa „öffentliche Meinung!

    Es bedeutet die Errettung des Christentums vor diesem sog. Zeitgeist, aufzudecken, was das Christentum seit Jesus stets gewesen ist, was aber nur wenige begriffen haben:
    DIE GEISTRELIGION. „GOTT“ ist „GEIST“. Und genau diese Gleichung vertritt Ratzinger in seinen Schriften, in seinen Reden.

    Für das Christentum ist das Wort Jesu maßgebend.
    Die höchste Norm, die das Christentum (nach Jesus) als Spitze der Wertehierarchie anspricht, das ist die Eigenschaft der Geistigkeit in der Welt. Es ist mit Sicherheit etwas Wunder-bares, daß in der Welt der Stoffe, Kräfte und Reaktionen die Fähigkeit zu Erkenntnis, selbstreflexiver Analyse, schöpferischer Spiritualität sich entfaltet hat.

    Nicht erst seit der Antike haben die gescheitesten Menschen sich darüber Gedanken gemacht, was das ist, Spiritualität, woher sie kommt, wem in der Welt sie zu eigen ist,, wo sie hingeht, welches die Verhältnisse zwischen dieser Geistigkeit und der Alltagswelt, der Welt der Moleküle und Kräfte sind.

    Der oberste Wert im GG der „brd“ ist die Menschenwürde.
    Sie besteht aus nichts anderem als in der Verfügung über den Geist. Es wäre wert, jede Staatlichkeit auf demselben Grundsatz, derselben Wertehierachie aufzubauen, wie das Christentum es tut: Der Geistigkeit des Menschen.

    Voltaire und die Jakobiner (Vernunftreligion) wären begeistert von dieser Idee.

  30. Philzer sagt:

    Hi,

    Pantheismus:

    @ chicano:

    Zitat chicano: „uns die neue religion “verkaufen” wird, ja als einzige rettung der welt verkaufen wird. und ablehnen wird da nicht sehr einfach sein…-ein leipziger allerlei der dem pantheismus genehmen ideen“

    Da blickst Du ja schon ziemlich durch. Die meisten Demokraten (=Pantheisten) bilden sich ein Atheisten zu sein. Die Anderen bilden sich bspw. noch Christen zu sein, obwohl sie längst den Pantheismus leben. Das allein könnte man als göttlich bezeichnen.🙂

    Was den Pantheist aber mit allen anderen vorpantheistischen Religionen eint, ist die Bewusstseinsstufe. D.h. der Strategienmix aus menschlicher Kreativität mit den Strategien des unbewussten Lebens.
    (Mephisto im Faust:
    Er nennts Vernunft und brauchts allein nur tierischer als jedes Tier zu sein.)

    Die dabei jeweils konkrete Stufe der Gottabstraktion: Fetisch-Mythos-Polytheismus-Monotheismus-Pantheismus, ist nichts anderes als die notwendige Anpassung an das Wissen, die sich danach gestaltende Produktionsweise (Reproduktion des Lebens) und damit allgemein gesagt, an den Common sense des Nutzmenschen. (Ausdruck von Konrad Lorenz)

    Marx brachte das übrigens mit seiner Schlangenhaut-Metapher gut zum Ausdruck – lediglich die evolutionär-psychologische Erklärungskomponente fehlt im klass. Marxismus, wie in den meisten der anderen Philosophien auch, komplett.

    PS: Ach so, zu dem NWO: das kann man auch wissenschaftlich ausdrücken. Der „kantsche Globalstaat“ wird kommen, da die Völker für eine wissenschaftliche Weltordnung nicht das nötige Bewusstsein haben, wird es also ein Staat nach den Prinzipien des unbewussten Lebens sein. Eine moderne Version Sklaven und Sklavenhalter.

    Nach der Zerstörung der Welt, gerät die dialektische Einheit von Volk und Herrscher, deren gemeinsames und verbindendes Element in den letzten Jahrtausenden die religiös=opportunistische Bewusstseinsstufe ist, an die Grenzen der Belastbarkeit des Globus.

    Anders: Um Macht zu generieren, und das hat Hannah Arendt nicht sehen wollen in ihren Buch „Macht und Gewalt“, muss man dem Volk Opportunismus bieten, also die Fortsetzung von unbewussten Leben – simplifiziert: Fußball & Rasenmähen bspw🙂 .

    Der Pantheismus stellt dabei evtl. die höchste und letzte Form der dreidimensionalen Freiheit dar, und wird in die höchste vierdimensionale Unfreiheit führen.

    mag Philzer

    http://www.philosophie-raum.de/board27-philosophie/board1-philosophie-raum/board43-themenabende/18709-negation-der-negation/

    http://www.revleft.com/vb/negation-negation-t144297/index.html?t=144297

  31. schnehen sagt:

    Ausgerechnet dieser Papst soll eine Lichtgestalt gewesen sein?
    Ausgerechnet dieser Papst soll dem Konsumdenken eine Absage erteilt haben?

    Ein Parfümfabrikant namens S. Cesoli wurde angewiesen, für Ratzinger ein Parfüm zu entwickeln, das auf seine Wünsche zugeschnitten sein sollte. Seine Schuhe sind Maßanfertigungen.

    (Quelle: Russia Today, 12. 2.)

    Dieser Papst ist wohl eher eine Duftgestalt. Gut, dass er sich verduftet hat, der, der zur Ausbreitung von AIDS in Afrika beitrug, als er vor Verhütungsmitteln warnte, er, der den Alleinvertretungsanspruch der katholischen Kirche in Sachen Monotheismus einforderte, der sich vor Kinderschänder stellte…

    Dieser Papst war ein Produkt der katholischen Kirche, des hohen Klerus, unter dessen goldverziertenTalaren der reaktionäre Muff und Mief von tausend Jahren steckt.

  32. Johannes der Säufer sagt:

    Hans mein Igel:
    Sie verachten, daß wenn eine Lücke entsteht, diese auch wieder gefüllt werden muss. So, wie ein Alkoholiker einen Ersatz für Alkohol braucht, wenn er dauerhaft abstinent bleiben will.

  33. Eveline Kmietzyk sagt: Februar 13, 2013 um 06:38

    Solange unser Gott am Kreuz hängt, bleibt der Schmerz und die Schuld.

    Dann sollte Ego damit aufhören, ihn zu kreuzigen. Die Kreuzigung Gottes ist eh nicht gelungen und kann auch nicht gelingen. Weil die Liebe nämlich stärker ist als der Tod, der nicht einmal Macht über das Leben hat.

    Die Kreuzigung Gottes scheint nur (!) eine dieseitige Wirklichkeit von Leid, Opfer und Tod zu bestätigen und gleichsam existentiell zu beglaubigen.

    In Wahrheit ist es nur ein mißlungener und stets notwendig mißlingender Angriff des Ego auf Gott. Mit Wiederholungszwang, bis zur besseren Einsicht. Und die kommt, irgendwann, bei jedem. Keiner bleibt zurück und keiner wird zurückgelassen.

    Der Aufstieg erfolgt im Kollektiv als Menschheit. Wenn es auch zunächst nur einzelne und besondere Individuen sein können, die gelingend individuieren.

    Im Einzelnen zeigt sich Besondere und im Besonderen das Allgemeine. (Hegel nach Bullinger)

    Das ist die Struktur und zugleich ein Gesetz Gottes, um das es hier geht.

    Der Christus (als Einzelner) zeigt das Besondere (der Menschheit) im Allgemeinen Gottes.

    Diese Erkenntnis kann nicht hintergangen werden. Wenn wir sie verleugnen, zögern wir sie nur hinaus. Das ist alles. Wir haben etwas Einfluß auf die Zeit, mehr nicht.

  34. ue sagt:

    @NWO und Menschenwürde

    Im Grunde stehen wir vor der Frage, wie der emanzipatorische Kern von Aufklärung, Reformation, kurz, unserer Kultur, gegen die NWO gerettet werden kann und landen bei einer Antwort, die die Muslime uns schon vor 30 Jahren gegeben haben: Gegen die NWO und ihre Säkularreligion kann die Würde des Menschen nur durch eine Bewegung mit religiösem Rückhalt geschützt werden. In diesem Kulturkampf unserer Zeit sind die Karten überraschend anders verteilt, als es die gewohnten Sehweisen und Vorurteile erwarten lassen.

  35. Johannes der Säufer sagt: Februar 13, 2013 um 09:27

    Hans mein Igel:
    … So, wie ein Alkoholiker einen Ersatz für Alkohol braucht, wenn er dauerhaft abstinent bleiben will.

    Ja. Und ich empfehle – mit C.G. Jung und Bill Wilson – den Weingeist mit dem Heiligen Geist zu substituieren. Das funktioniert nämlich ganz ausgezeichnet, wenn auch das Subjekt aus seiner grundlegenden Abhängigkeit nicht heraus kommt. Es produziert nach wie vor Unabhängigkeit durch Abhängigkeit. Aber das ist (nach Bullinger) eh die basale Fallstrukturgesetzlichkeit des Symbiotischen Alkoholismus. Wo der Alkoholiker eine maligne Mutter-Symbiose durch eine ebenso maligne Alkohol-Symbiose ersetzt: Produktion von Unabhängigkeit (von der versagenden Mutter) durch Abhängigkeit (vom ebenso versagenden Alkohol).

    Die Symbiose mit dem Heiligen Geist vesagt dann nicht, sondern gelingt letztlich.

    Ende gut, alles gut. Und wenn es noch nicht gut geworden ist, ist es auch noch nicht das Ende.

  36. Eveline Kmietzyk sagt:

    @Dr. Kümel
    „nur wenige begriffen haben:
    DIE GEISTRELIGION. “GOTT” ist “GEIST”. Und genau diese Gleichung vertritt Ratzinger in seinen Schriften, in seinen Reden.“

    Ja, wir stammen halt nicht von den Affen ab.

    Ich glaube auch nicht, dass wir Staat und Kirche trennen können. Dies ist eine Täuschung.

  37. toratora1941fh@online.de sagt:

    Achtung Satire: Kommt der nächste Papst von Goldman Sachs Gnaden?
    http://www.geolitico.de/im-auftrag-gottes/

  38. Frank Hofmann sagt:

    Die Ausgabe 3/13 dürfte mega spannend werden!

  39. Jan sagt:

    Joachim Bullinger:
    Sie verwenden lauter unverständliche Fremdworte und Phrasen.

    Kurz: Unsere Aufgabe ist es, dem Deutschen Volk ein weltliches, praktisches Kulturmodell zu erarbeiten, mit dem sich unser Volk wieder individualisieren und aus dem braunen NWO-Kulturbrei, emporziehen und wieder zu einer Kulturnation entwickeln kann. Aus meiner Sicht müssen wir die Symbiose aus Heilung der Volksseele, Bibelwissenschaft, Vernunftslogik, Wirtschaft und Außenpolitik schaffen.

    Beispiel für Bibelwissenschaft und Vernunftslogik:

    Gebot: Du sollst nicht ehebrechen.

    Praxis: Du sollst als alter Mensch danach streben, deinen Nachwuchs so erziehen, daß er sich eine möglichst reine und gesunde Seele erhält, bzw. diese nicht verschmutzt, damit er/sie sich nicht an alle möglichen Partner heranhängt, um zu finden, was er/sie nicht finden wird, solange seine/ihre Seele nicht weitgehend heil ist.

    Der junge Mensch soll danach streben, möglichst wenige, und dafür so bald wie möglich den richtigen Partner zu haben und die Beziehung so gestalten, daß sie so lange wie möglich nicht als statisches Konzept, sondern als lebendige Beziehung erhalten bleibt.

    Deswegen heißt Gebot ja Gebot und nicht Verbot. Allein diesen Unterschied verstehen Millionen Deutsche nicht und hier hat die Katholische Kirche, so weit ich weiß, uns nicht weitergebracht, sondern nach meinem Wissen eine Antithese geschaffen, die dem Christentum abträglich ist.

    Wenn wir das etablieren konnten, dann werden auch die Menschenrechte zumindest der Logik der Zehn Gebote untergeordnet. Die Französische Revolution war nichts anderes als ein Anschlag auf das Christentum. Auch das ist heute kaum jemandem bewusst.

  40. Liebeneiners Artikel erinnert bemerkenswert und erfreulich an meine Beiträge zum Papstbesuch: 1) Die deutsche Blamage
    2) Warum ich Deutschland hasse – Oder: Warum „Nie wieder“ immer wiederkehrthttp://www.gesellschaftundkirche.com/zum-papstbesuch-2011/
    Allerdings wird auch hier wieder einmal ein inniges Verhältnis zwischen Ratzinger und Wojtyla suggeriert, das in Wirklichkeit nicht existierte. Beide waren Gegensätze. JPII war keinesfalls die Lichtfigur, als die er immer beschrieben wird. In Wahrheit wurde Ratzinger von der Wojtyla-Riege zumindest behindert, wenn nicht bekämpft.
    Bzgl. des Rücktritts möchte ich daher auf meine folgende Analyse verweisen: Rücktritt stand wohl von Anfang an fest – Hintergrund: Generalangriff auf das Papsttum
    http://www.gesellschaftundkirche.com/papst-benedikt-xvi/die-hintergr%C3%BCnde/

  41. ue sagt: Februar 13, 2013 um 09:49

    @NWO und Menschenwürde

    … wir … landen bei einer Antwort, die die Muslime uns schon vor 30 Jahren gegeben haben: Gegen die NWO und ihre Säkularreligion kann die Würde des Menschen nur durch eine Bewegung mit religiösem Rückhalt geschützt werden. In diesem Kulturkampf unserer Zeit sind die Karten überraschend anders verteilt, als es die gewohnten Sehweisen und Vorurteile erwarten lassen.

    Ja. Letztlich steht die Holo-Religion gegen den Islam – Ausgang offen. Für uns ist das halt nicht so toll, in beiden Fällen. Wir (Deutsche) haben – wie immer – nur die Wahl zwischen Hängen und Köpfen. Und lassen uns dann dafür Schuld zuschreiben.

    Same procedure …

  42. Frank Hofmann sagt:

    Außerdem sind offenbar neue Finanz-Löcher aufgetaucht. Der Corriere schreibt, dass viele karitative und spirituelle Einrichtungen des Vatikan ums Überleben kämpfen. Die Vatikanbank ist offenbar völlig außer Kontrolle geraten. Im Istituto per le Opere di Religione (IOR), wie die Bank offiziell heißt, herrschen Zustände, die jeder Beschreibung spotten. Vor allem weigert sich die Bank, ihre Zahlungsströme offen zu legen. Sie gilt traditionell als Hort der Geldwäsche für die Mafia und andere zwielichtige Vereinigungen. Papst Benedikt XVI. hatte in den vergangenen Jahren versucht, die Bank auf Vordermann zu bringen. Sehr glücklich hat er dabei nicht agiert.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/12/wirtschaftskrimi-im-vatikan-papst-hat-offenbar-machtkampf-verloren/

  43. Jan sagt: Februar 13, 2013 um 11:56

    Joachim Bullinger:
    Sie verwenden lauter unverständliche Fremdworte und Phrasen.

    Kurz: Unsere Aufgabe ist es, dem Deutschen Volk ein weltliches, praktisches Kulturmodell zu erarbeiten, …

    Ihre vielleicht, meine nicht.

  44. Monika H. sagt:

    >Gegen die NWO und ihre Säkularreligion kann die Würde des Menschen nur durch eine Bewegung mit religiösem Rückhalt geschützt werden.

    Von dem Regen in die Traufe?

    Also meine Erfahrung ist eine ganz andere – wenn man Menschen fragt, ob sie an einen Gott glauben, dann ist das in Deutschland zuerst einmal eine sehr indiskrete Frage, da Privatangelegenheit *g. In den Gesprächen kommt dann aber immer und teils sehr zu meiner Überraschung ans Licht: „Da gibt schon es etwas“. Es ist also absolut nicht so, dass sich die Leute von Gott abwenden – nur von der Kirche, die einfach unglaubhaft geworden ist. Wenn die Schäfchen der Reihe nach abspringen, dann liegt es nicht an den bösen, sündigen Schäfchen, sondern am Lehrer, der nicht fähig war, Wissen zu vermitteln.

    Daneben gibt es unzählige, die durch das verspottete Eso-Angebot erst verstehen lernten, worum es bei Gott eigentlich geht, warum man „gläubig“ sein soll und welchen Vorteil man selbst davon hat. Dadurch (!) verstehen erst viele die Bibel und die christliche Lehre und was Jesus eigentlich meinte. Ebenso eröffnete sich Wissen um Nahrung, Naturmedizin und viele andere Zusammenhänge, die bisher nicht erkannt wurden – es ist ein umfassendes Bild, das sich der Mensch heutzutage SELBST machen kann und nicht mehr angewiesen ist auf Dogmatisierung, die einzelnen zur eigenen Herrschaft und Bereicherung dient.

    Der Mensch ist ein Individuum und genauso individuell sind auch die Informationen, die er benötigt, um auf seinem Weg voran zu kommen. Der eine früher, der andere später – jeder zu seiner Zeit und jeder auf seine ganz persönliche Art.

    Ich kann nicht verstehen, wie man diese Freiheit(!!!) der offenen Information und des so vielseitigen Angebotes, das uns heute zur Verfügung steht, permanent verunglimpft und es als bedrohliche NWO-Welt-Religion darstellt – da gehört wirklich Talent dazu.

    Wenn eine Lehre gut ist, darunter zähle ich bestimmt auch die Lehre Christi, wird sich diese selbst durchsetzen – dafür braucht es keinen Vatikan.

  45. Jan sagt:

    kann mal jemand Licht ins Dickicht des Vatikans bringen?
    Wer ist wer und wer macht was?

  46. Jan sagt:

    Joachim Bullinger: „Ihre vielleicht, meine nicht.“

    genau so habe ich Sie mir vorgestellt.

  47. Dave sagt:

    @ Eveline: „Ich fühle da einen Unterschied – denn die Christen hantieren direkt mit “Schuld”, die anderen mit dem “Gewissen” – das ist wesentlich subtiler und klüger. Denn durch ein (schlechtes) Gewissen erlegt man sich selbst die Schuld auf, während der andere (karmisch) sauber bleibt.“

    Wir bilden zu Begriffen immer schnell Assoziationen, Schuld klingt da sofort sehr vollwurfsvoll, es richt nach Strafe „Auge um Auge“. Aber wenn man genauer drüber nachdenkt, muss er diese Qualität garnicht innehaben.

    Schuld muss man garnicht so persönlich bergreifen, nach dem Motto“du bist Schuld“, man kann ihn auch überpersönlich verstehen als „da ist Schuld“. Dann wird nämlich nicht mehr der Mensch selbst schuldig gesprochen, sondern lediglich die Tat als ein verschulden definiert.

    Der Mensch der sich nicht an das Gesetze gehalten hat, steht somit in der Schuld gegenüber dem Recht, das er nur durch Umkehr wieder bereinigen kann, nicht aber durch Strafe. Denn die Umkehr wird nur durch die Erkenntnis des „verschuldeten“ möglich, das „da Schuld ist“.

    Schuld also auch im Sinne von Unwissenheit, Schwäche, (psychisch) Verstrickungen und Krankheit, schlimmen Lebenserfahrungen, die da Schuld hervorgebracht haben.

    Denn viele Täter sind ja selbst Opfer, je mehr man sich ihre persönliche Geschichte anschaut. Die Menschen werden ja nicht so geboren, sondern zum dem was sie sind durch ihre Lebensgeschichte, wo ich dann wieder bei der Erbsünde bin.

    Ich finde den Begriff Schuld aber auch darum immer noch gut, weil ihm noch das Ideal vom Naturrecht oder dem Gesetz Gottes zugrunde liegt, der Idee einer höheren Gerechtigkeit, die eben nicht beliebig oder relativierbar ist.

    Allerdings bin ich natürlich der Meinung das Menschen u.u. bestraft, oder auch eingesperrt werden müssen, um andere Menschen vor ihnen zu beschützen. Bei ganz harten fällen bin ich auch ganz klar für die Sicherheitsverwahrung.

  48. Dave sagt:

    @ Monika: „Wenn eine Lehre gut ist, darunter zähle ich bestimmt auch die Lehre Christi, wird sich diese selbst durchsetzen – dafür braucht es keinen Vatikan.“

    Mir gefällt ihr ihr Optimismus! Gott lässt sich nicht überhöhen. Jeder Versuch ist von vorneherein zum scheitern verurteilt.

  49. Jan sagt:

    schuldig ist, wer ohne zwang, bewusst, wider besseren Wissens und ohne das ernsthafte Bemühen, es nicht zu tun, einen Anderen unmittelbar oder mittelbar schädigt.

  50. Dave sagt: Februar 13, 2013 um 13:58

    Schuld muss man garnicht so persönlich bergreifen, nach dem Motto“du bist Schuld“, man kann ihn auch überpersönlich verstehen als „da ist Schuld“. Dann wird nämlich nicht mehr der Mensch selbst schuldig gesprochen, sondern lediglich die Tat als ein verschulden definiert.

    Unsinn. Schuld ist ein Gefühl. Ich fühle mich (mein Ich) schuldig – oder eben nicht. Wie sollte sich denn eine Tat schuldig fühlen können? Pardon, aber das ist Sophisterei, zumindest ein kapitaler Kategorienfehler.

  51. Jan sagt: Februar 13, 2013 um 13:13

    Joachim Bullinger: “Ihre vielleicht, meine nicht.”

    genau so habe ich Sie mir vorgestellt.

    Schön, dann habe ich Sie ja nicht enttäuscht und Ihre Erwartungen erfüllt.😉

  52. @ Bullinger: „Leute, was ist das denn? n-tv vom Montag, 16. April 2012:“

    Herr Bullinger, dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung. Vatikan-Journalist Andreas Englisch, der hier interviewt wurde, ist ein Duzfreund von Kard. Dziwisz (Privatsekretär von JPII) und war es offenbar auch von Wojtyla. Er wusste, was geplant war. Lesen Sie dazu bitte meinen Beitrag zu den Hintergründen des Rücktritts auf http://www.gesellschaftundkirche.com/papst-benedikt-xvi/die-hintergr%C3%BCnde/.

    Herr Elsässer, ich habe mir Ihr Video zum Mordkomplott angesehen. Das macht keinen Sinn. Einfache Frage: Warum lebt er dann eigentlich noch? Und vor allem: Warum hat man ihn nicht vorher beseitigt, als klar wurde, was er plante, eben genauso wie Johannes Paul I? Il fatto cotidiano wurde übrigens 2009 gegründet (als die Kämpfe gegen den Papst voll einsetzten) und entstammt dem linken Lager. Das muss nichts Schlechtes bedeuten, allerdings ist eine gewisse Beeinflussung aus entsprechenden politischen Kreisen damit nicht von der Hand zu weisen. Kardinal Hoyos gilt ebenfalls nicht gerade als vertrauenswürdig. Ich glaube schlicht, dass es sich hierbei um eine falsche Spur handelt, die planmäßig gelegt wurde.

  53. Dave sagt:

    @ Joachim: „Ich fühle mich (mein Ich) schuldig – oder eben nicht.“

    Also wenn ich Schulden bei der Bank habe, habe ich diese auch nur dann wenn ich mich schuldig fühle? Das werd ich dann nächstemal vortragen, vllt. klappts ja, wär doch mal was.

  54. Nachtrag: Man muss auch fragen: wenn er sich vor der Ermordung fürchtete, warum ist er dann nicht früher, also vor dem November 2012 zurückgetreten? Warum den Rücktritt für die Zeit planen, zu der man schon tot ist😉

  55. Dave sagt:

    @ Jan: Heißt es das ein Mörder, der sich seiner Schuld nicht bewusst ist, auch keine Strafe bekommen sollte? Ist ja grad wieder in den Nachrichten so ein Kerl dem man nun nach über 30 Jahren noch einen Mord nachgewiesen hat. Der scheint sich seiner Schuld wirklich nicht bewusst zu sein.

    Es gibt auch Mesnchen die das garnicht können, z.b. aufgrund eines Hirntraumas, wenn z.b. das limbische System beschädigt ist und nicht richtig funktioniert sind diese Menschen dann u.u. garnicht fähig soetwas wie Empathie zu fühlen.

  56. Dave sagt:

    @ Joachim: „Wie sollte sich denn eine Tat schuldig fühlen können?“

    Nein so meine ich das auch nicht. Natürlich kann nur die Person sich für eine Tat schuldig fühlen, nicht die Tat elbst. Aber die Tat ist das verschulden, und die muss als solche durch die Person erkannt werden. Wenn eine Person das aber aus bestimmten gründen nicht kann, wo ist dann ihre Schuld als Person?

  57. chicano sagt:

    @ joachimin

    genau in dieser angelegenheit siehst du den wald vor lauter bäumen ncht😉

    „In Wahrheit ist es nur ein mißlungener und stets notwendig mißlingender Angriff des Ego auf Gott. Mit Wiederholungszwang, bis zur besseren Einsicht. Und die kommt, irgendwann, bei jedem. Keiner bleibt zurück und keiner wird zurückgelassen. “

    ich wäre fast geneigt zuzustimmen, so gut und richtig klingt es. doch wie so oft steckt der teufel im detail😉

    ich weiß ja aus vielen diskussionen mit dir, wen du mit ego meinst und wen mit gott, den das ego deiner meinung nach angreift.

    erstens kann das ego gott nicht angreifen, es kann sich nur gott verweigern und sich damit selbst angreifen.

    denn ohne freiwillige rückbindung an gott (einziger sinn und zweck von religion), ist es nur ein ziemlich trauriger vagabund im kalten weltall, einsam, verlassen und den kräften der natur williger spielball und nahrung. tier unter tieren aber trauriger als jedes andere tier und grausamer.

    im gegensatz zum tier auch degeneriert, weil das tier keinen freien willen hat, immer dem ihm gegebenen lebensgesetzen folgt und folgen muss. der mensch aber kann, als kind gottes, frei wählen, zwischen dem gesetz gottes, das auch „gnade“ beinhaltet und dem gesetz der natur (das er eigene gesetze aufstellen könnte ist ebenfalls nur eitles gedankenspiel)….in dem es keine gnade gibt.

    welchem gesetz der mensch noch folgt ist offensichtlich😉
    wohin es ihn schließlich bringen wird, kehrt er ncht um, auch das ist offensichtlich. in eine durch giftgas und atomar verseuchte vergangenheit oder noch schlimmer, in einen virtuellen zerrspiegel der wirklichkeit, eingekerkert in seinem eigenen, irre gewordenen verstand, zwischen spielkonsole und silent green. ja ja, soweit kanns kommen. das ist der preis der freiheit zwischen den beiden gesetzen (gottes und das der natur) zu wählen. wer hoch steigen kann, dessen fall kann auch tief werden.

    zum eigentlichen punkt:

    zweitens ist der angegriffene gott in deinem beispiel, nur eine spiegelung des ego selbst. es täuscht vor, das es darüber nachsinnt „den angriff auf gott“ abzublasen, um im gleichen augenblick damit zu sagen, das es dadurch selbst gott werden wird. der irrtum könnte nicht größer sein und offenbart das „abblasen des angriffs auf gott“.als das, was es ist: eine weitere, noch größere täuschung, bei der schließlich alles beim alten bleibt.

    du, das ego sagt, das der einzig wahre gott, ein gott ist, der einer täuschung unterliegt und jenseits der täuschung, die „dieser gott“ nur überwinden muss, ist er gott und war er gott. hübsccher trick des ego und dieser trick spiegelt die derzeit angesagtesten „heilswege“ wieder. du musst nur mal an einem der zahllosen satsangs der esoszene teilnehmen, und dir wird diese „weisheit“ tausendfach um die ohren geknallt, von angesagten szenegrößen wir e. tolle oder vielen anderen: der mensch ist gott aber hats vergessen und außer dem menschen gibt es keinen anderen gott.

    ich schreibe immer wieder darüber und werds auchh ncht lassen, denn es ist zu wichtig, heute so wichtig wie vielleicht nie zuvor, wo dieser pantheistisch angehauchte und luzifer fröhlich machende irrglaube letztlich weltreligion werden soll.

    obwohl viel wahres darin steckt (am ausgefeiltesten finden wir diese theorien im advaita-vedanta wieder. heutige pseusovertreter des neo-advaita vertreten eine von jeglicher ethik und moral abgekoppelte variante davon), überwiegt der trugschluss.

    das ego ist zwar von gott und hat somit an göttlichkeit teil, sonst könnte es nicht einen augenblick weiter existieren, ist aber nicht gott selbst, nicht schöpfer seiner selbst, nicht bloße ilusion und wird nie gott sein, wird wenn tatsächlich erwacht auch gar nicht mehr gott sein wollen, sondern sich ins glück versetzt fühlen.

    es kann sehr wohl mit gott sein und an der göttlichkeit teilhaben, ist`s seinem ursprung nach doch gottähnlich. gelingen kanns ihm aber nur, wenn es aus seiner hybris erwacht.

    die hybris aber hat viele gesichter. eines ist des egos glaube, es wäre selbst gott, der gott, der einer traumähnlichen ilusion unterliegt und nun nur noch erwachen muss, um der ilusion zu entkommen und vom traum befreit, sich wieder auf „gottes thron“ wieder zu finden, wie ein erwachender träumer sich in seinem bett wiederfindet. getreu der neuen schein-religion der seo-kulte und neo-advaita-adepten: „es gibt nichts zu tun, du bist bereits gott. realisiere es jetzt und der trum endet.“

    guter witz, wäre er (und andere strategien eds ego) nicht so totbringend.

    das, lieber bulli, ist nichts als „ein weiterer verschachtelter traum in einem traum“ des egos selbst.

  58. chicano sagt:

    @ philzer

    „Da blickst Du ja schon ziemlich durch. Die meisten Demokraten (=Pantheisten) bilden sich ein Atheisten zu sein. Die Anderen bilden sich bspw. noch Christen zu sein, obwohl sie längst den Pantheismus leben. Das allein könnte man als göttlich bezeichnen.“

    ja, unfreiwillig komisch….;)

  59. chicano sagt:

    zur schuld. es ist doch ganz einfach und um so seltsamer ist es, wie pseudoreligion auch dies zu verzerren sucht, um realer schuld zu entkommen und sich „rein zu waschen“, um dadurch sogar noch (sic) gott zu werden🙂

    dave schreibt: „Denn viele Täter sind ja selbst Opfer, je mehr man sich ihre persönliche Geschichte anschaut. Die Menschen werden ja nicht so geboren, sondern zum dem was sie sind durch ihre Lebensgeschichte, wo ich dann wieder bei der Erbsünde bin.“

    klare und auch psychologischen ansprüchen genügende erklärung zur erbsünde.

    „ich finde den Begriff Schuld aber auch darum immer noch gut, weil ihm noch das Ideal vom Naturrecht oder dem Gesetz Gottes zugrunde liegt, der Idee einer höheren Gerechtigkeit, die eben nicht beliebig oder relativierbar ist.“

    sehr wichtiger punkt!!! denn wenn es solch eine, durch den menschen nicht relativerbar gerechtigkeit nicht gibt (und genau darum geht es im derzeitig stattfindendem kulturkampf, das es den nicht mehr geben soll, der mensch das maß aller dinge wird und gut und böse nur im auge des betrachters liegen, also beliebig austauschbar sind – und hier beginnt, liebe monika, der eso zum eso-brei zu werden und sich in etwas tödliches zu verwandeln) dann ist der weg frei für die psychopathen.

    „Allerdings bin ich natürlich der Meinung das Menschen u.u. bestraft, oder auch eingesperrt werden müssen, um andere Menschen vor ihnen zu beschützen. Bei ganz harten fällen bin ich auch ganz klar für die Sicherheitsverwahrung.“

    anders wirds wohl nicht gehen😉

    schließlich antwortet dave auf joachims worte (“Ich fühle mich (mein Ich) schuldig – oder eben nicht.”)

    (an dieser stelle ein kleiner einwurf von mir:joachim, sie wissen aber auch, das es ein wesenszug des psychopathen ist, keine schuld empfindn zu können.)

    dave also also auf bullis worde: „Also wenn ich Schulden bei der Bank habe, habe ich diese auch nur dann wenn ich mich schuldig fühle? Das werd ich dann nächstemal vortragen, vllt. klappts ja, wär doch mal was.“

    und tatsächlich, so einfach ists.

    Jan….bringts nochmal mit einfachsten worte auf den tisch:

    „schuldig ist, wer ohne zwang, bewusst, wider besseren Wissens und ohne das ernsthafte Bemühen, es nicht zu tun, einen Anderen unmittelbar oder mittelbar schädigt.“

    wer außer einem psychopathen wollte dem widersprechen wollen?

    alles andere ist gedankenspielerei eines verstandes, dem die ufer der vernunft fehlen…….

  60. ue sagt:

    @Bullinger und Schuld als Gefühl

    Immerhin sagt der Sachsenspiegel,
    dass „die Tat den Mann tötet“.

  61. Eveline Kmietzyk sagt:

    @ Joachim Bullinger

    – Dann sollte Ego damit aufhören, ihn zu kreuzigen. Die Kreuzigung Gottes ist –

    Da laufen Sie aber bei mir offene Türen ein.

  62. Jan sagt:

    @chicano:

    danke für die Lorbeeren, auf denen ich mich nicht ausruhen werde.

  63. Dave sagt: Februar 13, 2013 um 14:42

    @ Joachim: “Wie sollte sich denn eine Tat schuldig fühlen können?”

    Nein so meine ich das auch nicht. Natürlich kann nur die Person sich für eine Tat schuldig fühlen, nicht die Tat elbst. Aber die Tat ist das verschulden, und die muss als solche durch die Person erkannt werden. Wenn eine Person das aber aus bestimmten gründen nicht kann, wo ist dann ihre Schuld als Person?

    Nicht „als Person“ sondern „der Person“. Wie kann ich das jetzt mit kurzen Worten klar kriegen?

    Wenn Ihr Angeklagter Ihre Schuldzuweisung nicht annehmen kann, können Sie ihn als Richter nicht verurteilen und bestrafen, sondern schicken ihn als gefährlichen Gestörten in die Psychiatrie.

    Sehen Sie jetzt? Die Schuld wird der Person zugewiesen und es kommt dann darauf an, ob sie diese annimmt und verinnerlicht oder nicht. Denn nur dann, wenn sie diese annimmt, erwartet und will sie Strafe, um ihre Schuld sühnen zu können, sonst nicht.

    Die Sühne öffnet dann die Rückkehrmöglichkeit in die Sozialität, aus welcher der Täter mit der Tat herausgetreten ist.

    Deshalb ist es z.B. höchst unsozial, einem Täter eine seiner Tat angemessene Bestrafung zu verweigern.

  64. chicano sagt: Februar 13, 2013 um 15:11

    an dieser stelle ein kleiner einwurf von mir:joachim, sie wissen aber auch, das es ein wesenszug des psychopathen ist, keine schuld empfindn zu können.

    Deshalb kann und darf man ihn auch nicht bestrafen. Jetzt klar? Hier greift dann nicht mehr gut/böse, sondern gesund/krank.

    dave also also auf bullis worde: “Also wenn ich Schulden bei der Bank habe, habe ich diese auch nur dann wenn ich mich schuldig fühle? Das werd ich dann nächstemal vortragen, vllt. klappts ja, wär doch mal was.”

    Nette kleine semantische Falle. Man kann’s ja mal versuchen, wa Keule?😉

  65. Dave sagt: Februar 13, 2013 um 14:31

    @ Joachim: “Ich fühle mich (mein Ich) schuldig – oder eben nicht.”

    Also wenn ich Schulden bei der Bank habe, habe ich diese auch nur dann wenn ich mich schuldig fühle? Das werd ich dann nächstemal vortragen, vllt. klappts ja, wär doch mal was.

    Der nächste Kategorienfehler. Moralische Schuld = Äpfel, Schulden bei der Bank = Birnen.

    Wenn auch Moralische Schuld leicht zu Schulden bei der Bank werden kann, siehe als clear case dafür die BRD.

    Übrigens hätte ich nicht gedacht, daß Sie jetzt schon zu solch billiger Rabulistik greifen müssen. Oder war das ein Scherz? Vermutlich ja, gelt? OK, dann nehme ich das wieder zurück.

  66. chicano sagt: Februar 13, 2013 um 14:50

    @ joachimin

    genau in dieser angelegenheit siehst du den wald vor lauter bäumen ncht😉

    Ach Chico, das hatten wir doch jetzt schon so oft. Wir wechseln jetzt mal zur Emipirie, OK? Gut.

    Hast Du schon einmal in den Spiegel gesehen und Dich darin erkannt?

    Tue das bitte jetzt noch einmal. Und sage dabei: „Ich erkenne mich in diesem Spiegel“.

    Ist dieser Satz wahr und korrekt? Gut, dann:

    Wer hat jetzt wen erkannt? Und als was? Was hat das erkennende Ich gesehen und womit hat es das erkannte Ich identifiziert?

  67. Eveline Kmietzyk sagt:

    Wer oder was ist unser Ego?

    Notwendig, sogar sehr notwendig um die Kindheit halbwegs gesund zu überstehen.
    Denn es war immer da, wenn wir verletzt worden sind. Es tröstete uns. “ Die sind doof, mit denen spielst du nie nie wieder….“
    Und schon zeigt sich der Schatten,
    Unser Ego liebt keine Veränderung. Und klammert, klammert, klammert und hält fest, bloss keine Veränderung,
    Seelisch- geistiger Reifungsprozess?
    „Hilfe“ schreit das kleine Ego. “ Du wirst wieder verletzt werden, mach das nicht, Du weisst doch damals ……“

    Smergold, Herr der Ringe, hier hat sich das Ego verewigt.

  68. Dave sagt:

    @ Joachim: „Wenn Ihr Angeklagter Ihre Schuldzuweisung nicht annehmen kann, können Sie ihn als Richter nicht verurteilen und bestrafen, sondern schicken ihn als gefährlichen Gestörten in die Psychiatrie.

    Sehen Sie jetzt? Die Schuld wird der Person zugewiesen und es kommt dann darauf an, ob sie diese annimmt und verinnerlicht oder nicht. Denn nur dann, wenn sie diese annimmt, erwartet und will sie Strafe, um ihre Schuld sühnen zu können, sonst nicht.“
    Da bin ich mit ihnen eigentlich einer Meinung. Es ist ein komplexes Thema und ich will auch nicht behaupten das ich immer die richtigen Worte verwende und widerspruchsfrei bewerte. Vllt. Sinds auch nur mehr oder weniger Missverständnisse in der Kommunikation.

    Nehmen wir mal an eine Person ist aufgrund von Entwicklungsstörungen nicht fähig ihre Schuld zu erkennen. Es ist ja heutztage durch Neurowissenschaften nachgewiesen, das bestimmte Menschen zwar fähig zur Empfindung von Empathie sein könntn, aber es nicht sind weil sich irgendwelche Nervenbahnen (oder so ähnlich) im Gehirn nicht ausreichend verknüft haben.

    Nun kann der Ankläger zwar die Erwartung an die Person stellen, diese Schuld anzuerkennen, er kann aber nicht erwarten das die Person diesem Anspruch auch folgeleistet. Aus deterministischer Sicht sind Menschen daher meiner Meinung nach nicht grundsätzlich Verantwortlich für ihr tun, auch wenn die Schuld selbst dadurch nicht negiert wird.
    „Der nächste Kategorienfehler. Moralische Schuld = Äpfel, Schulden bei der Bank = Birnen.
    Übrigens hätte ich nicht gedacht, daß Sie jetzt schon zu solch billiger Rabulistik greifen müssen. Oder war das ein Scherz? Vermutlich ja, gelt? OK, dann nehme ich das wieder zurück.“
    Haben sie heute schlechte Laune? Nungut, der Vergleich zu Bankschulden ist ein wenig missverständlich, weil er auch im Sinne der herkömmlichen Staifikationslehre interpretiert werden kann. Also da ist eine Schuld, und die muss bezahlt werden. Ich versuch das dennoch mal auf die metaphysische Ebene zu transponieren.
    Die Schulden bei der Bank sind Objektiv auch da, wenn ich mich Subjektiv nicht schuldig fühle. Sei es das ich sage „die haben genug, ich hab so wenig, es ist Gerecht wenn ich diese Schulden nicht bezahle“. Hier liegt also eine Kapitaldifferenz vor, die „Geldschuld“ die einen Ausgleich sucht.

    Übertragen auf die Schuld gegenüber dem Recht bedeutet das, hier liegt eine Rechtsdiffernez vor, zwischen der subjektiven Gerechtigkeitsvorstellung der Person, und der objektiven des Gesetzes, die ihren Ausgleich sucht.

    Bei der Bank wird die Schuld beglichen, dadurch das sich die Person über diese Schulden bewusst ist und sie abbezahlt. Vor dem Recht wird die Schuld beglichen, das die Person sich über ihr Unrecht bewusst ist und durch „Umkehr“ zum objektiven Recht, die Schuld begleicht.

    Z.b. hab ich vor vielen vielen Jahren mal ein Fahrrad geklaut, ich war in der Stadt, total betrunken, da war der nachhauseweg, da war das Fahrrad und ich war mir keiner Schuld bewusst.

    Einige Jahre später wurde mir dann selbst ein Fahrrad geklaut, und ich war Sauer, richtig Sauer. Der Ausgleich vollzog sich hier aber nicht dadurch das mein Diebstahl mit einem anderen Diebstahl ausgeglichen wurde, sondern dadurch das mir selbst meine Schuld am eigenen Leibe bewusst geworden und ich meinen Fehler eingesehen habe.

    Hätte ich den Fehler nicht eingesehen, wäre die Schuld immer noch da, selbst wenn sie Materiel ausgeglichen wurde.

    Wo also bei den Bankschulden der Ausgleich durch einen Geldfluss hergestellt wird, würde bei der Rechtsschuld der Asugleich durch so etwas wie eine art Gewissensfluss wieder hergestellt würde ich sagen. Die Umkehr selbst ist daher für mich wesentlicher die Sühne, als die Strafe. Das sehen wir doch ähnlich oder etwa nicht?

  69. Monika H. sagt:

    @Schuld

    Um Schuld übernehmen zu können braucht´s keinen Richter und noch nicht einmal einen Verstand. Kinder – und auch die allerkleinsten – fühlen sich bei Mißbrauch schuldig. Sie nehmen die Schuld auf sich und tragen sie oft ein Leben lang mit sich herum ohne es zu wissen.

    Der Kontostand hat immer etwas mit Selbst-WERT zu tun, und damit auch Schulden – die Äpfel und Birnen hat H. Dr. Bullinger ja schon kombiniert.

  70. Dave sagt: Februar 13, 2013 um 17:48
    Haben sie heute schlechte Laune?
    Ja, ein Crash-Gespräch nach dem anderen und vorhin hätte ich noch fast ein Kind überfahren, das bei Rot über die Ampel rannte – was die Frau Mamma wohl ganz normal fand – Offenbach halt, Waldstraße, extrem kulturell bereichert, da macht jeder grad was er will. Die blöden Vorschriften und Regeln sind nur für die Kartoffeln da.

    Ad rem: Sie meinen das tatsächlich ernst, mit der Strukturhomologie von moralischer Schuld und Bankschuld? Na gut, dann ziehen wir mal das Beispiel von Monika H. am Februar 13, 2013 um 17:59 heran:

    „Kinder – und auch die allerkleinsten – fühlen sich bei Mißbrauch schuldig. Sie nehmen die Schuld auf sich und tragen sie oft ein Leben lang mit sich herum …“

    Das ist die Regel. Und Sie würden jetzt hergehen und dem Kind erklären „Deine Schuld entspricht einer Bankschuld von 100.000 Euro. Also, zahl mal dem Onkel 100.000 Euro und alles ist wieder gut“?

    Nehmen wir einmal an, das Kind käme zu mir damit, nach sagen wir 40 Jahren. Ich würde ihm dann vielleicht erklären „Wissen Sie, daß Sie sich so massiv abgewertet haben, war eine Kompetenz damals, um die Familie nicht zu verlieren. Aber jetzt brauchen Sie diese Familie nicht mehr. Sie können und dürfen diese Schuld zurückweisen. Und das üben wir jetzt mal…“.

  71. Monika H. sagt:

    @Papst

    Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Papst für Fatima, der in Istanbul hängt und sich schon für die Verbindung der Religionen eingesetzt hat: Papst Johannes XXIII: http://tinyurl.com/cfrcdok

    Dabei fällt sein unnatürliches Handzeichen auf, und jeden Papst, den ich weiter gesucht habe, hat ein Bild mit zwei Fingern nach oben – bei der Sammlung, die dabei zusammen gekommen ist, fallen noch „Gruppierungen“ auf, die wohl auf die einzelnen Orden schließen lassen.

    2 ist die Zahl der Polarität, das Zeichen wie oben so unten geht auf Hermes Trisgmegistos (Thot) zurück – man muss Polaritäten verbinden, um sie aufzuheben und etwas Neues zu schaffen (ergibt dann die Drei, eine heilige Zahl, Verbindung zw. Himmel+Erde=>Hl. Geist/Erkenntnis). Auf jeden Fall wissen diese Päpste allesamt, darüber bescheid, haben aber Gut und Böse gegeneinander ausgespielt. Dass sie ägyptisch-babylonische Kulte pflegen ist schon bekannt und wahrscheinlich auch, dass ein Papst ein Hochgradfreimaurer sein muss, um überhaupt Papst werden zu können (vgl.a. Papst Johannes Paul I. ist nach 33 Tagen gestorben). Dass bei den Päpsten mehr Templerkreuze als christliche zu sehen sind, daran hat sich das Auge ja längst gewöhnt.

    http://tinyurl.com/chnfgfp
    http://tinyurl.com/cm63b9s
    http://tinyurl.com/cho73tv
    http://tinyurl.com/buruken

  72. Dave sagt:

    @ Joachim: „Das ist die Regel. Und Sie würden jetzt hergehen und dem Kind erklären “Deine Schuld entspricht einer Bankschuld von 100.000 Euro. Also, zahl mal dem Onkel 100.000 Euro und alles ist wieder gut”?“

    Nein die Schuld liegt ja nicht beim Kind, es macht sich diese ja nur unfreiwillig zueigen. Es (er)trägt die Schuld eines anderen. Mein Beispiel wäre da auf den Täter zu beziehen.

    „Nehmen wir einmal an, das Kind käme zu mir damit, nach sagen wir 40 Jahren. Ich würde ihm dann vielleicht erklären “Wissen Sie, daß Sie sich so massiv abgewertet haben, war eine Kompetenz damals, um die Familie nicht zu verlieren. Aber jetzt brauchen Sie diese Familie nicht mehr. Sie können und dürfen diese Schuld zurückweisen.“

    Ja irgendwie, hmmm, ist gut mal drüber zu reden. Denn irgendwo hakst da bei mir auch noch an einigen stellen.

    Vorallem das Beispiel von Monika bringt mich ziemlich zum Grübeln, da öffnen sich wieder ganz andere Perspektiven.

    Aber ich verstehe dennoch nicht, was das jetzt mit meinen Argumenten zu tun hat? Also entweder weichen sie mir aus, oder wir reden völlig aneinander vorbei. Schließlich rede ich hier von der Schuldfägigkeit eines Täters und nicht von der übernahme einer Schuld auf sich, durch das Opfer.

  73. Heider sagt:

    Eveline Kmietzyk sagt:
    „@Dr. Kümel
    “nur wenige begriffen haben:
    DIE GEISTRELIGION. “GOTT” ist “GEIST”. Und genau diese Gleichung vertritt Ratzinger in seinen Schriften, in seinen Reden.”

    Ja, wir stammen halt nicht von den Affen ab.“

    Joho —-
    schei** Affe! Von den Gestalten, die „Noah“ mit der Arche rettete, abstammen ist klar besser.
    Weiterer Vorteil: Jeder kann sich sozusagen eine persönliche Ahnentafel basteln.
    *Lol

  74. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger

    Wofür stehen eigentlich rote Schuhe bei Freud? (vgl. Papst)

  75. Monika H. sagt: Februar 13, 2013 um 20:09

    @Dr. Bullinger

    Wofür stehen eigentlich rote Schuhe bei Freud? (vgl. Papst)

    Weiß nicht. Aber man soll das auch nicht überbewerten. Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre. (Freud, als er auf das Penissymbol angesprochen wurde, das er sich in den Mund steckte.)

    Ansonsten würde ich auf Blut tippen. Man bekommt rote Schuhe, wenn man über Leichen gehen muß, die noch in ihrem Blut liegen.

  76. chicano sagt:

    @ dave

    „Aber ich verstehe dennoch nicht, was das jetzt mit meinen Argumenten zu tun hat? Also entweder weichen sie mir aus, oder wir reden völlig aneinander vorbei. Schließlich rede ich hier von der Schuldfägigkeit eines Täters und nicht von der übernahme einer Schuld auf sich, durch das Opfer.“

    definitiv gar nichts, dave.
    äpfel und birnen werdn verglichen und sie lassen sich dadurch verwirren.
    denn was geschieht hiier, irrwitziger weise?

    sie beschreiben eine schuld, zum beispiel „ihr“ gestohlenes fahrrad.

    ob sie die schuld empfinden, also bereits die reife eines gesunden schuldbewußtseins entwickelt haben oder nicht, spielt für das bestehen der realen schuld, die sie dem rechtmäßigen besitzer des fahrades gegenüber haben, keine rolle. auch dann nicht, wenn der argumentation folgt, das die schuld nicht im bewusstsein des diebes existieren muss, es für diesen also keine schuld gibt.

    das ganze hat aber auch gar nichts mit einer aus not entstandenen annahme irrationaler schuld zu tun, wie in dem beispiel eines kindes, dass sich selbst die schuld für einen missbrauch gibt z.b. durch den vater, weil das kind den vater „schützen“ muss, da es den vater zum weiter existieren „braucht“. auch die den nachfolgegenerationen der nazis auferlegte schuld ist eine gänzlich andere und irrationale sache, muss ebenso zurückgewiesen werden, wie die scheinbare schuld des missbrauchten kindes.

    aber das alles besagt doch nicht, das es gar keine schuld gibt. das ist doch ausgemachter unsinn, nichts als wortspielerei die dem halse stecken bleibt, der selbst solcher argumentation zum opfer fällt, wenn sich jemand an ihm verschuldet hat.

    dies irrationalen schuldgefühle mit der eines fahraddiebes oder raubmörders zu vergleichen ist einfach nur hanhnebüchener unsinn. im einen beispiel liegt ein diebstahl oder raubmord vor und schuldig ist der dieb. im anderen fall liegt ein missbrauch vor und nicht schuldig ist selbstverständlich das opfer, auch wenn….bla..bla..bla…

    und auch wenn es erkrankungen gibt, in denen ein schuldbewusstsein u/o jegliche empathie mit anderen wesen fehlt, so sind das sonderfälle und man könnte hier gewissermaßen von unschuld sprechen, da der täter eben krank ist.. oder möchte jemand sagen, das sei sozusagen der natürliche und daher richtige urzustand eines von ideologie freiem wesen? wenn ja, dann gute nacht marie🙂

    denn ich gehe doch so weit zu sagen (auch wenn das über den punkt hier hinaus geht), dass es ein bewusstsein von richtig und falsch, schuld und unschuld gibt, dass sozusagen dem gesund ent-wickel-ten menschen ganz natürlich zu eigen ist. wo dieses schuldbewusstsein fehlt, liege entweder kindliche unreife oder pathologische prozesse vor evtl. natürlich auch beides.

    ehrlich gesagt, ich denke das hier aufgeben zu müssen. es scheint einfach keinen sinn zu haben.

    also, wir sind alle unschuldig egal was wir tun. richtig nd falsch, gut und böse, liebe und hass…alles beliebig austauschbare phrasen.

    der wahrhaft freie geist wird geradezu erst geboren dadurch das er jede schuld von sich weist, was immer er auch getan oder verlanlasst. wo ich bin ich denn hier hinein geraten.

  77. Dave sagt: Februar 13, 2013 um 19:58

    Aber ich verstehe dennoch nicht, was das jetzt mit meinen Argumenten zu tun hat? Also entweder weichen sie mir aus, oder wir reden völlig aneinander vorbei. Schließlich rede ich hier von der Schuldfägigkeit eines Täters und nicht von der übernahme einer Schuld auf sich, durch das Opfer.

    Ich werde es Ihnen nicht so erklären können, daß Sie es verstehen wollten. Sehen Sie es mir also bitte nach, wenn ich es nicht weiter versuche. Na ja, einmal noch:

    „Schließlich rede ich hier von der Schuldfägigkeit eines Täters und nicht von der übernahme einer Schuld auf sich, durch das Opfer.“

    Das fällt in eins. Es macht struktural keinen Unterschied, ob uns ein innerer oder äußerer Richter zu Recht oder Unrecht Schuld zuweist. Es kommt darauf an, ob wir diese Schuld annehmen und verinnerlichen. Erst dann fühlen wir uns schuldig und werden gleichsam Wachs in den Händen desjenigen oder dasjenigen, an dem wir uns versündigt haben.

    In dieser Not kommt uns Ego „zu Hilfe“ und rät die Schuld zu verleugnen, weil sie uns unweigerlich vernichten würde, wenn wir sie anschauten. Also projezieren wir sie dann in Form von Angriffen nach außen. Auf Andere oder unseren eigenen Körper, wo es dann deswegen zu Krankheiten kommt.

  78. chicano sagt:

    @ hajo dietze

    danke!

    das noch menschen klar und einfach argumentieren und sich nicht von populärer pseudoaufklärung ins bockshorn jagen, lässt einen wie mich nicht an den menschen verzweifeln😉

    wird ja immer irrwitziger und der grund zur besorgnis steigt hier manchmal, sozusagen exponentielle, mit den gelesenen kommentaren.

    da brauchen wir un vor der nwo kaum noch fürchten, denn der „gegenwind scheint leider auch, wie so oft, nicht gerade lieblicher“ zu sein.

    ….kopfschüttel….

  79. Dave sagt:

    @ Joachim: „Es macht struktural keinen Unterschied, ob uns ein innerer oder äußerer Richter zu Recht oder Unrecht Schuld zuweist. Es kommt darauf an, ob wir diese Schuld annehmen und verinnerlichen. Erst dann fühlen wir uns schuldig und werden gleichsam Wachs in den Händen desjenigen oder dasjenigen, an dem wir uns versündigt haben.“

    Ich sagte lediglich, das Schuld für mich auch dann existieren kann, wenn der Schuldige sie persönlich nicht anerkennt.

    Dazu muss man noch nichtmal das Naturrecht bedienen, denn das ist ja sogar beim Rechtspositivismus so. Eine Person wird nur dann nicht Schuldig gesprochen, wenn sie nicht Zurechnungsfähig ist, mangelnde Reue und Einsicht sind vor dem Strafrecht bisher noch keine ausschlaggebenden Eigenschaften um daraus eine Schuldunfähigkeit abzuleiten.

    „In dieser Not kommt uns Ego “zu Hilfe” und rät die Schuld zu verleugnen, weil sie uns unweigerlich vernichten würde, wenn wir sie anschauten.“

    Sie meinen hier wohl den Vorwurf der Schuld. Denn wenn Schuld nur ein Gefühl ist, das Jemand entwender fühlt oder nicht, kann ja noch keine Schuld existieren, bevor die Schuld als solche empfunden wird.

    Mir ist das alles zu Relativ. Wenn das Kind ihnen da vor die Karre hoppst liegt da die Schuld beim ihm, aber noch mehr bei der Mutter, die nicht Fähig ist die nötige Verantwortung für das Kind zu übernehmen. Egal ob sie es dieses mangelnde Vernatwortungsbewusstsein nun Einsieht oder nicht. So sehe ich das jedenfalls, und werds jetz auch nicht weiter versuchen.

  80. Dave sagt:

    Ich muss noch hinzufügen: Man wünscht der Mutter und dem Kind, das sie die Schuld erkennen, bevor das Kind tatsächich eines Tages angefahren wird, und beide dann damit durch dieses Ereigniss zu der Einsicht gezwungen werden, das man sich doch besser an die Verkehrsordnung halten sollte.

  81. Heider sagt:

    Die Römisch-Katholische Kirche als letzte Retterin vor der NWO ?

    Der obere Globalisierer bei seiner verantwortlichen Tätigkeit – und Keinem fiel das auf:

    TAGESANZEIGER (Schweiz) – am 07.07.2009
    Gegen die Finanzkrise: Papst Benedikt fordert eine Weltregierung
    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Gegen-die-Finanzkrise-Papst-Benedikt-fordert-eine-Weltregierung/story/28965638

    domradio.de – 25.10.2011
    „Den Primat der Politik wiederentdecken“
    „Der Vatikan hat am Montag Reformvorschläge für das globale Finanz- und Währungssystem vorgestellt. In dem rund 40-seitigen Schreiben mit dem Titel „Für eine Reform des internationalen Finanz- und Währungssystems im Hinblick auf eine öffentliche Autorität von universaler Kompetenz“ spricht sich der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden unter anderem für die Schaffung einer Weltzentralbank aus.“
    http://www.domradio.de/nachrichten/2011-10-25/vorschlaege-des-vatikan-zu-einer-reform-der-finanzmaerkte

  82. Eveline Kmietzyk sagt:

    @dave
    von J. Bullinger
    darauf an, ob wir diese Schuld annehmen und verinnerlichen. Erst dann fühlen wir uns schuldig und werden gleichsam Wachs in den Händen desjenigen oder dasjenigen, an dem wir uns versündigt haben.

    Es geht immer ums Überleben des Kindes.
    Eltern können hochnotpeinlich sein und trotzdem schweigen die Kinder, freuen sich „sozusagen gegen den Strich“.

    Das Kind weiss, es verliert seine Zugehörigkeit zur Familie,
    eine gelungene Rebellion ist erstmal somit ausgeschlossen.

  83. Dave sagt: Februar 13, 2013 um 23:43

    Ich sagte lediglich, das Schuld für mich auch dann existieren kann, wenn der Schuldige sie persönlich nicht anerkennt.

    Ja, weil sie Schuld verstehen: Sie wechseln Ihren Standort, nehmen die Positionalität des je konkreten Subjekts der Schuld ein und empfinden diese nachvollziehend aus dessen Perspektivität.

    Dazu muss man noch nichtmal das Naturrecht bedienen, denn das ist ja sogar beim Rechtspositivismus so. Eine Person wird nur dann nicht Schuldig gesprochen, wenn sie nicht Zurechnungsfähig ist, mangelnde Reue und Einsicht sind vor dem Strafrecht bisher noch keine ausschlaggebenden Eigenschaften um daraus eine Schuldunfähigkeit abzuleiten.

    Nee, nee, das ist nur ein Ellipse. Hier wird präsupponiert, daß im Normalfall das Gefühl sich einstellen wird (mit nachfolgender Reue) und das Subjekt der Schuld dies nur etwas hinauszögern aber nicht hintergehen kann.

  84. Nachtrag:
    “In dieser Not kommt uns Ego “zu Hilfe” und rät die Schuld zu verleugnen, weil sie uns unweigerlich vernichten würde, wenn wir sie anschauten.”

    Sie meinen hier wohl den Vorwurf der Schuld. Denn wenn Schuld nur ein Gefühl ist, das Jemand entwender fühlt oder nicht, kann ja noch keine Schuld existieren, bevor die Schuld als solche empfunden wird.

    Nein. Das Gefühl ist da und wird als höchst unangenehm empfunden. Deshalb bietet Ego die Scheinlösung an, es ins Vorbewußte zu drängen. Und weil das dann auf Dauer auch nicht hilft, rät Ego dann, die zwischenzeitlich verdinglichte (diese Schuld ist es, die Sie meinen) Schuld dadurch loszuwerden, daß wir sie nach außen projezieren – auf einen Anderen, ein anderes Volk oder unseren eigenen Körper z.B..

  85. Ich wage jetzt mal eine ganz verwegene Spekulation: Vielleicht will Benedikt XVI. sich einfach nur in Ruhe auf die Wiederkunft Christi vorbereiten? Die Ereignisse überschlagen sich geradezu.
    Erst mal der Konflikt um Syrien. Syrische Christen glauben, dass Jesus in Damaskus erscheinen wird, wie ich vielen Gesprächen dort mit Christen entnehmen konnte bei einer Syrien-Reise vor (etwa) 6 Jahren.

    Der sich ankündigende Zusammenbruch des Finanzsystems.

    Dann der unerwartete Rücktritt des Papstes

    Der darauffolgende Blitzschlag in den Petersdom

    Das Zusammenfallen der Rücktrittserklärung mit dem Jahrestag der Islamischen Revolution,

    Morgen (15.2.) wird der Asteroid „2012 DA14“ für Weltraumdimensionen ziemlich nahe an der Erde vorbeifliegen, es besteht aber keine Gefahr, höchstens für Satelliten, aber nicht für die Erde selbst, da er nicht einschlagen wird.Er wird allerdings nicht mit bloßem Auge zu sehen sein. Einigen Artikeln zufolge macht man sich schon Gedanken wie man ihn kapitalistisch nutzen könnte…

    Für März und November 2013 sind zwei hell scheinende Kometen angekündigt.
    http://news.astronomie.info/sky201301/kometen.html

    Freeman hatte schon vor längerer Zeit auch was darüber geschrieben.
    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2012/12/2013-wird-das-jahr-der-grossen-kometen.html?m=1

    Wie gesagt reine Spekulation, aber für mich ist das alles ein bisschen viel, als dass es sich um Zufälle handeln könnte.

    Siehe auch:
    http://www.muslim-markt-forum.de/t280f2-Ein-Fragentsunami-ueber-dem-deutschen-Vatikan.html

  86. @ Chico

    Wenn Schuld die Hölle ist, lieber Chico, was ist dann ihr Anderes? Was ist dann ihr dialektischer Gegenpol? Oder ihr Gegenteil, von mir aus?

    Und noch was und da kommst auch Du nicht daran vorbei: Wehalb wurde und wird der Christus gekreuzigt? Weil er unschuldig war und ist.

    Sollten wir nicht besser damit aufhören, auch Du?

  87. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger

    Danke!

  88. Eveline Kmietzyk sagt:

    @ Heider
    “@Dr. Kümel
    “nur wenige begriffen haben:
    DIE GEISTRELIGION. “GOTT” ist “GEIST”. Und genau diese Gleichung vertritt Ratzinger in seinen Schriften, in seinen Reden.”

    Eveline :Ja, wir stammen halt nicht von den Affen ab.”

    Heider sagt:
    Februar 13, 2013 um 20:05

    Joho —-
    schei** Affe! Von den Gestalten, die “Noah” mit der Arche rettete, abstammen ist klar besser.
    Weiterer Vorteil: Jeder kann sich sozusagen eine persönliche Ahnentafel basteln.
    *Lol

    Der Mensch – ein Tiermensch

    Reich: Wirbeltiere
    Klasse: Säugetiere
    Ordnung: Primaten
    Fam.: Hominiden
    Gattung: Homo
    Art: Sapiens

    Programm: Babylonische Uhr 12/60 Hamsterrad

    oder

    Der Mensch – ein Multidimensionales Wesen

    Er nutzt sein
    Lichtreich
    Dunkelreich
    Mineralreich
    Elementarreich
    Astralreich
    Tierreich
    Pflanzenreich

    und ist doch kein Tier, keine Pflanze, kein Mineral und und und.

    Es sei denn, er möchte gerne ein Tiermensch sein oder ein Pflanzenmensch. Oder ein Astraler.

  89. chicano sagt:

    @ bulli

    „Wenn Schuld die Hölle ist, lieber Chico…..

    wer sagt denn das schuld die hölle ist?

    wenn du den zustand eines fehlenden schuldbewusstseins aber hölle nennen willst, ich habe nichts dagegen. treffliches bild.

    denn was entsteht denn durch ablehnen der schuld? (hey bulli, bitte, wir sprechen hier nicht von der irrationalen schuld, des missbrauchten kindes. lass bitte das springen vom aopfel zur birne und zurück ;))
    immer weitere schuld entsteht natürlich, immer größeres leid, denn wenn ich einfach drauf scheisse, wenn ich anderen leid zufüge, mich einfach weiter unschuldig fühle, warum sollte dann damit aufhören? ich fühl mich doch so gut ohne schuld und reue und muss auch nichts ändern, nichts wiedergutmachen…..da fühlt sich das ego aber fein.

    faul wie ich bin heute kopiere nochmal jan`s erklärung rein man kann es auch anders formulieren bzw. die formulierung anders gewichten aber so ists auch gut.

    jan also: „schuldig ist, wer ohne zwang, bewusst, wider besseren Wissens und ohne das ernsthafte Bemühen, es nicht zu tun, einen Anderen unmittelbar oder mittelbar schädigt.”

    klar und richtig. auch wenn es noch weitere aspekte gibt, reicht das an dieser stellen.

    weiter:

    „…..was ist dann ihr Anderes? Was ist dann ihr dialektischer Gegenpol? Oder ihr Gegenteil, von mir aus?“

    nicht gegenpol aber gänzlich etwas anderes:
    nämlich freiheit von schuld.

    und die gibt es nicht (mehr) in vollkommen maße für den menschen. das könnte man auch als erbsünde symbolisieren, wenn man will. der mensch ist nicht mehr in der lage schuldfrei zu leben.

    morgenstern beschrieb es so: „der fall in die materie war doch zu tief“

    damit beschreibt er die tatsache, das wir menschen, obwohl wir wissen, was richtig ist denn wir haben ein gewissen, dennoch wider dem gewissen handeln (heißt, wir wissen meist zu gut, was uns vor schuld bewahren würde – nämlich uns nicht versündigen = nicht schuld im sinne von jan`s beschreibung auf uns laden, verdrängen es aber, drücken es weg, weil es bequemer ist und weil wir es eben gern bequem haben und das ego haben will, was es eben haben will. schuld wäre für das ego eben immer nunr hinderlich ;)) das zeigt auch deutlich, wer es ist, der schuld als irrationales konzept negieren möchte: das ego selbst.

    darum ist reue die einzige medizin, die überhaupt noch ein gutes ende möglich macht, denn sie leitet die ewige korrektur ein.

    darum brauchten wir auch christus, bulli…..wir sind nämlich auf gut berlinerisch „im arsch“. nicht mehr fähig ethisch und moralisch, der stimme unseres eigenen gewissens voll und ganz zu folgen. wir brauchen definitiv hilfe und rettung und genau da fängt wirkliche, realistische demut an und genau da, wo wahre demut beginnt, da beginnt auch wirklche religion.

    alles andere ist ego-spiegelkabinett ala der mensch ist vollkommen frei von schuld, muss es nur erkennen, dann ist er wieder gott usw. usw. usw bulli😉

    die psychologie wird, wenn sie das ende ihrer leistungsfähigkeit nicht erkennt, geradezu kontraproduktiv. der versuch restlos alles zu psychologisieren, macht die psychologie und psychoanalyse zu einem machtvollen werkzeug der ego-kräfte, die sich dessen bedienen um sich reinzuwaschen.

    tut mir leid, das so sagen zu müssen aber da müssen wir alle durch. wir sind eben nicht ganz so groß wie wir denken. wer hat schon allein seine gedanken voll im griff? wir beherrschen weniger, viel weniger, als wir denken und da wo wir uns groß wähnen, sind wir sehr kleine geister, da wo wir aber groß sein können, z.b. auch im anerkennen unserer schuld, sind wir oft jämmerlich klein.

    „Und noch was und da kommst auch Du nicht daran vorbei: Wehalb wurde und wird der Christus gekreuzigt? Weil er unschuldig war und ist.“

    natürlich ist christus unschuldig aber das hat nichts mit deinem vergleich zu tun. du verwirrst dich selbst.

    nein christus ist gestorben, weil der mensch nicht unschuldig ist und das stimmt in diesem beispiel gar in doppeltem sinne:

    wäre der menschen nämlich unschuldig und in der lage sich selbst zu retten, dann hätte christus gar nicht kommen müssen.

    und wäre der mensch unschuldig und in der lage sich selbst zu retten, dann hätte er christus nicht ermordet.

    den spiegel dn christus seinen mördern vorhielt, der irrtum, die hybris, die sie darin auf ihrer stirn leucten sahen, der trieb sie an zur tat und zum mord an dem, der kam, um uns zu zeigen, dass gott uns noch immer liebt. dafür gab er sein leben…..aber wenn wir nicht gottes gesetz akzeptieren, sondern das gesetzt der natur wählen, dann wird dieses gesetz auch für uns bindend sein. wir wählen und gott lässt uns gewähren. doch er sannte seinen sohn um uns erneut zuzurufen, lieber sein gesetz zu wählen als das der natur. aber es liegt an uns. gott rettet und nicht gegen unseren willen!

    jesus kam nicht uns zu belügen und zu sagen: “ ihr seid unschuldig“ er kam um uns zu sagen :“wenn ihr so und so handeln würdet, dann wäret ihr frei von schuld“

    wir aber sehen, wir vermögen das nicht, nicht mal das….

    so kam er auch uns zu sagen: „bereut und versucht es immer wieder, dann werdet ihr gerettet sein.“

    fasse wer es fasse….

  90. @ Chico

    Ich zitiere mich mal wieder selbst:

    Es ist nach meiner Erfahrung in aller Regel eine Schuld, die uns von der Heilung trennt und in eine Art von seelischer Hölle zwingt. Und wenn wir sie deshalb verleugnen und verdrängen wollen, wird sie bösartig und es wird noch schlimmer mit uns. Das ist also keine gute Möglichkeit zu leben. Es ist ganz im Gegenteil ein veritabler Todesweg. Der uns zu den Zombies werden läßt, die sich nur noch kulturindustriell „individualisieren“. Und sich – ihrem Ich – das „Ganze“ dann als gelungene Individuierung vortäuschen wollen. Trick 17b mit Selbstüberlistung. Und es gibt nicht wenige Psychotherapeuten, die da mitspielen. Trotzdem geht das nicht gut. Jedenfalls nicht auf Dauer.

    Die – wie ich meine – nur zweitbeste Möglichkeit ist es dann zu bereuen und solange in Sack und Asche zu gehen, bis die Reue durchschritten ist. Das kann funktionieren, wenn man „Demut“ nicht dahingehend mißversteht, daß man sich zu demütigen hätte. Das ist der Weg, den uns die rechtverstandene Seelsorge der Kirchen anbietet.

    Die beste Möglichkeit – die ich kenne – ist es aber zu erkennen, daß solche Schuld schieres Kopfkino ist. In einem Film, der leicht zu einer albtraumartigen „Wirklichkeit“ werden kann, wenn wir den Rahmen nicht mehr sehen, der ihn begrenzt. Diese Erkenntnis zu vermitteln ist der wesentliche Kern meines Therapieansatzes.
    http://drbullinger.de/1.html

    Hast Du Dir schon einmal überlegt, wie „gut und böse“ überhaupt in unsere Welt kommen? Na dadurch, daß die Mamma sagt, „das ist gut und das ist böse“. Für einen Kannibalen z.B. ist es dann gut, Menschen zu jagen und aufzuessen. Für Dich wäre es böse und für mich auch. Und warum? S.o.

    Und warum kann es so in unsere Welt kommen? Weil wir tief in unserem Inneren davon überzeugt wurden [Wer hat uns gezeugt und wer hat uns überzeugt?], daß es eine basale Sünde gibt, die uns von unserem Schöpfer abgesondert und uns eine andere Identität als die seine zugewiesen hat.

    Diese Trennung scheint vor Urzeiten, am Anfang der Menschwerdung stattgefunden zu haben. Und doch hat uns Gott aus sich selbst heraus erschaffen. Wir sind ein ungeteilter Teil Gottes. Gleichsam seine Ausdehnung in Raum und Zeit. Deshalb kann man sagen, wir sind Kinder Gottes. Der Sohn Gottes ist dann unser Bruder, der so ist wie wir auch schon sind, weshalb wir so werden sollen, wie er ist. Das ist imho die rechtverstandene „Imitatio“ oder Nachfolge Christi.

    Und das Gedankengebäude, das auf dem Gedanken der Trennung aufbaut, manifestiert sich dann in einem phantasmatisch isolierten und vereinzelten, schwachen, unvollkommenen und kläglichen, abgesonderten und sündigen Ego.

    Ist das das Bild Gottes? Das kannst Du doch nicht wirklich glauben, oder? Das ist das Bild, das Du im Spiegel siehst und mit dem Du Dich irrtümlich identifizierst.

    Überleg doch mal, weshalb die Schuld so wichtig für Dich ist und weshalb Du Dich (Dein Ich) so verzweifelt daran festklammerst. Wer oder was lebt von dieser Schuld, weil er oder es daraus geboren wurde? Für wen würde es den Tod bedeuten, wenn Du der Schuldknechtschaft entkommen könntest und frei wärst? Wer bekommt deshalb Todesangst, bei diesem Gedanken? Wer oder was ist das?

  91. Dave sagt:

    @ Joachim: „Dave – Reue und Einsicht sind vor dem Strafrecht bisher noch keine ausschlaggebenden Eigenschaften um daraus eine Schuldunfähigkeit abzuleiten.“

    „Joachim – Nee, nee, das ist nur ein Ellipse. Hier wird präsupponiert, daß im Normalfall das Gefühl sich einstellen wird (mit nachfolgender Reue) und das Subjekt der Schuld dies nur etwas hinauszögern aber nicht hintergehen kann.“

    Ich hab mich verschrieben. Ich meinte mangelnde Einsicht ist vor einem Gericht kein Grund die Person Unschuldig und damit Frei zu sprechen, der Mangel an Einsicht ist ja eigentlich eine Form der Schuldunfägigkeit, also im Sinne einer Unfähigkeit Schuld anzuerkennen.

    „Ja, weil sie Schuld verstehen: Sie wechseln Ihren Standort, nehmen die Positionalität des je konkreten Subjekts der Schuld ein und empfinden diese nachvollziehend aus dessen Perspektivität.“

    Genau, ich rede von spezifischer, oder definierter Schuld, und die bleibt für mich Schuld solange sie sich dem unbewussten und bewussten entzieht, hingegen kann sich Schuld erst dann wenn sie sich im unbewussten und bewussten als solche offenbart, in Unschuld verwandeln.

    Ansonsten sehe ich das genauso und ich glaube ich habe auch nirgendwo was anderes behauptet, das ein Täter in seiner Selbstwahrnehmung erst dann Schuld hat und Schuld anerkennt, wenn er sich selbst auch schuldig fühlt und um diese weiß.

    Noch mal zum Beispiel mit dem Fahrrad. Die unglückliche Person welche aufgrund meines Fehlverhaltens nach Hause laufen bzw. sich ein neues Fahhrad besorgen musste, trug da die Bürde meiner Schuld. Hätte ich diese Schuld erkannt, bevor ich dieses Vergehen begangen habe, dann hätte ich es vermutlich garnicht erst begangen und sie wäre nicht mehr existent.

  92. Dave sagt:

    Erst mit der Menschwerdung, mit der Erkenntnis, kam das Gesetz, denn die Idee des Gesetzes bedarf der Erkenntnis. Ohne Erkenntnis kein Gesetz, ohne Gesetz kein Gesetzesverstoß.

    Und wie lautete das erste Gesetz? „aber von dem Baum der Erkenntnis…sollt ihr nicht essen“

    Mit der Frucht von diesem Baum, wurde das Tier in den Zustand der Bewusstsein über Gut und Böse und in die (Selbst)Verantwortlichkeit gestellt, und mit dem Bwusstsein und der Selbstverantwortlichkeit in den Zusatnd der Schuldfähigkeit.

    Und das ist wohl eine wesentliche Essenz des menschlichen Daseins. Bewusstsein, Selbstverantwortung und Schuldfähigkeit, das sind schließlich Eigenschaften, die nur dem Menschen zueigen sein können, und im Tierreich so nicht existent sind.

    Nehmen wir mal als Beispiel eine Familie. Mutter und Vater stellen die Regeln auf, das Kind aber muss erst das Bewusstsein für Regeln haben, und diese müssen dann auch erst mit den Kindern kommuniziert werden, bevor ein zuwiderhandeln als Regelverstoß gelten kann.

    Wenn eine Regel lautet das Kinder nur Kekse vom Tisch nehmen dürfen, nicht aber aus dem Schrank, kann das auch erst als Regelverstoß gelten wenn zwei Dinge efüllt sind, das Kind muss die Reife haben, zu verstehen was eine Regel ist, und es muss die Regel selbst kennen.

    Allerdings basieren diese ganzen Ansichten auch immer noch auf der Idee des freien Geistes, die ja mitlerweile sehr umstritten. Eine Frage ist, ob wir nicht immer noch im Paradies sind, das Paradies nur anders ist als wir uns das gerne vorstellen.

  93. Dave sagt:

    @ „Das Kind weiss, es verliert seine Zugehörigkeit zur Familie,
    eine gelungene Rebellion ist erstmal somit ausgeschlossen.“

    Das ist mir wohl bewusst.

    „Aber eigenartige fremde Eliten hier auf Erden sehr gut mit und von einem Schuldwahnsinn leben.“

    In wiefern denn Schuldwahnsinn?

    Wahnsinn finde ich, bei dem Täter der sein Kind misshandelt nicht von Schuld zu sprechen, Unschuldswahnsinn.

  94. Dave sagt:

    @ Eveline: „Könnte es nicht sein, dass Adam gerne in den Apfel gebissen hat?“

    Das vermute ich auch, aber mit dem Recht in den Apfel zu beißen, ging auch eine Pflicht einher.

  95. chicano sagt:

    @ bulli

    ok, nochmal ganz genau

    „Die beste Möglichkeit – die ich kenne – ist es aber zu erkennen, daß solche Schuld schieres Kopfkino ist. In einem Film, der leicht zu einer albtraumartigen „Wirklichkeit“ werden kann, wenn wir den Rahmen nicht mehr sehen, der ihn begrenzt. Diese Erkenntnis zu vermitteln ist der wesentliche Kern meines Therapieansatzes.“

    wozu hast du das jetzt wiederholt. meine antwort auf das habe ich dir ja schon gegeben.
    das ego zaubert alles mögliche aus dem hut, u.a. auch eine these, die besagt:…“schuld ist nur kopfkino“. „erwache aus dem traum und erkenne, du bist es bereits…..was auch immer: frei von schuld egal was du tust und getan, erleuchtet, gott usw. usw. usw…..“
    du kannst das so oft wiederholen wie du magst, es wird aber nicht wahr dadurch. wir sprechen hier nicht von irrationaler schuld, wie die, die entsteht, wenn mami sagt, „wer mit der falschen hand ist geht, ist böse“. wir sprechen ncht von der pharisäerschuld, bulli. sondern von der schuld, die entsteht wenn man gegen das gesetz der liebe und gerechtigkeit gegenüber allen mitwesen verstößt.
    liebe und gerechtigkeit sind aber keine erfindungen, sie existieren, auch alle menschen sie leugnen würden. sie sind für sich allein stehend undnicht abhängig von unserer zustimmung.

    „Hast Du Dir schon einmal überlegt, wie “gut und böse” überhaupt in unsere Welt kommen? Na dadurch, daß die Mamma sagt, “das ist gut und das ist böse”. Für einen Kannibalen z.B. ist es dann gut, Menschen zu jagen und aufzuessen. Für Dich wäre es böse und für mich auch. Und warum?“

    auch darauf habe ich bereits mehrfach geantwortet und auch gerade ein paar zeitel vorher. du unterliegst einem elementaren denkfehler, darum kommen wir hier nicht weiter.

    ich empfehle dir erneut (und allen, die das thema beschäftigt. kostet keine 10 euro bei amazon oder sonstwo) das buch „die abschaffung des menschen. es beleuchtet gut und klar, warum und dass es sehr wohl eine im menschlichen sein verankerte, abe von menschlichem wähnen unabhängige welt-ethik gibt, die auch unabhängig von rethorische phrasen wie „gut und böse sind nur eine frage der erziehung oder der jeweiligen mode entsprechend“, exisitert.

    oh bulli, nur weil es eine anerzogene, oft falsche moral gibt, glaubst du es gäbe gar keine, die unabhängig von unserem dafür und dagegen wähnen für uns existiert und bindend ist? schwerer irrtum, sehr schwerer irrtum und ein altbekannter dazu.

    gut und böse…..existeiren nicht, tu was du willst, warum auch nicht, es ist alles gleich🙂 du weiß wer so argumentiert, nicht wahr?

    mit (v)-erziehung kann man zwar in einen großem rahmen diese vom menschen unabhängige oder besser die in ihm von gott angelegte ethik wegretuschieren und überschminken und da leistet deine theorie große arbeit (sorry) aber sie besteht in den tiefen schichten des herzens weiter. darum kann auch ein mensch große irrationale schuldgefühlke erleiden in dem er seinen eltern zuwider handelt, wo sein gewissen ihm anderes sagt als eben seine eltern, die etwas vielleicht für völlig richtig ansehen, wie z.b. das neger wengier rechte haben sollen als weiße. ihm, der frei und mutig genug ist und der seine innere stimme bewahrt, seinem gewissen folgt, wird hier mit den eltern brechen. oft ein schwieriger prozess, doch so stark die ewige ethik in ihm erwacht, jenseits und gerade entgegen seiner erziehungs-moral von mami und papi.
    aber es ist eigentlich unnütz wenn ich hier beispiele zimmere. wenn du den grundirrtum nicht auf-deckst „gut und böse sind nur meinungen. ein vom menschlichen denken unabhängiges richtig und falsch existiert nicht, getreu shakespears „erst das denken macht es dazu“. dann hats keinen sinn.

    „Diese Trennung scheint vor Urzeiten, am Anfang der Menschwerdung stattgefunden zu haben. Und doch hat uns Gott aus sich selbst heraus erschaffen.“

    ja mit freiem willen, entweder das erbe anzunehmen und sich dem würdig zu erweisen und seine ewig für uns bestimmten gesetze zu halten oder eben sich selbst ego-genehme gesetze auszudenken, wie es einem gefällt

    zb. mit der ratgeberin natur, die sagt „der stärkere gewinnt! es gibt keine ewig gültige ethik! schlag zu bevor dir jemand den happen wegnimmt! der große frisst den kleinen also friss schnell und viel“ „mitgefühl,, empathie und ein empfinden von reue schwächt dich nur im überlebenskampf“

    wo die trennung angefangen hat , können wir nicht überblicken, wo die trennung aber audrechterhalten wird, sehen wie sehr deutlich, wenn wir die scheuklappen abnehmen. z.b. in dem irrglauben das es keine von wollen des menschen unabhängige weisheit, ethik und wahrheit gibt. und dort wo man dieser ewigen ethik nicht folge leistet, wenigstens sich wenigstens darum bemüht, wenn das ego schon durch gewohnheit kaum mehr in der lage ist, ganz leicht diesen gesetzen zu folgen.

    „Deshalb kann man sagen, wir sind Kinder Gottes. Der Sohn Gottes ist dann unser Bruder, der so ist wie wir auch schon sind, weshalb wir so werden sollen, wie er ist. Das ist imho die rechtverstandene “Imitatio” oder Nachfolge Christi.“

    bulli, du schreibst sehr richtig „scheint“…scheint aber auch nur so.
    du schreibst „man kann sagen, wir sind“ ja kann man sagen und man kann vieles sagen. aber jesus erklärt deutlich, was zu tun ist, um tatsächlich ein kind gottes zu werden.

    du sagst ja einen satz nur später wieder selbst. siehst du das nicht?

    „weshalb wir so werden sollen wie er ist“

    richtig, wir dürfen werden (ich sag nicht mal sollen. wir können, dürfen, wenn wir es annehmen und nach seiner botschaft leben….und vorher ist nichts mit…..wir sind es. solange haben wir zwar das potential aber es ist nicht verwirklicht.

    „Überleg doch mal, weshalb die Schuld so wichtig für Dich ist und weshalb Du Dich (Dein Ich) so verzweifelt daran festklammerst.“

    ach bulli, (wohl im gegensatz zu dir) habe ich gar keine angst mehr vor der schuld und deswegen kann ich ihr auch (wohl wieder im gegensatz zu dir) offen ins auge blicken. ich muss sie nicht mit psychologscheh kunstgriffen „wegrationalisieren“.

    vergiss nicht was du schon so lange weißt!:.
    was macht uns angst? richtig, das unbewusste und verdrängte! das muss ich dir doch nicht erklären😉

    „Wer bekommt deshalb Todesangst, bei diesem Gedanken?“

    ich kann diese frage nur an dich zurückgeben, bulli, denn auf mich trifft sie in dieser form nicht zu.

    ach mann, alter junge………sieh nochmal genau nach😉

  96. Dave sagt: Februar 14, 2013 um 18:08

    Allerdings basieren diese ganzen Ansichten auch immer noch auf der Idee des freien Geistes, die ja mitlerweile sehr umstritten. Eine Frage ist, ob wir nicht immer noch im Paradies sind, das Paradies nur anders ist als wir uns das gerne vorstellen.

    Bingo! Wenn wir ein Bild so nah vor uns hin stellen, daß wir nicht mehr erkennen können, daß es ein Bild ist, weil wir den Rahmen nicht mehr sehen, für was halten wir dann das Bild? Was nehmen wir dann als Wirklichkeit falsch?

  97. Dave sagt: Februar 14, 2013 um 18:08

    Erst mit der Menschwerdung, mit der Erkenntnis, kam das Gesetz, denn die Idee des Gesetzes bedarf der Erkenntnis. Ohne Erkenntnis kein Gesetz, ohne Gesetz kein Gesetzesverstoß.

    Und wie lautete das erste Gesetz? „aber von dem Baum der Erkenntnis…sollt ihr nicht essen“

    Jetzt haben wir aber mit Appetit und lustvoll davon gegessen und tun es immer noch. Und also gab es das nächste Gebot, nämlich: Du sollst schuldig sein!

    Wir sind also schuldig und müssen Unschuld daher sofort angreifen, wenn sie uns begegnet. Die Unschuldigen übertreten nämlich das Gebot Du sollst schuldig sein! und sind also der Unschuld schuldig. Weshalb wir sie bestrafen müssen.

    Schöne Scheiße, wa? Und wo kommt das her und weshalb kaufen wir einen solch ganz offen sichtlich falschen Unsinn?

    Weil Ego schlau und listig ist. Ego will und muß uns – bei Strafe seines Untergangs – in der Schuld halten. Das darf es uns aber nicht sagen, weil wir Ego sonst als Berater ablehnen würden. Also geht Ego her und sagt Dir in etwa: „Wenn Du mir folgst, wirst Du Deine Schuld los. Negiere einfach die Schuld in Dir und projeziere sie auf jemand anders. Und wenn Du den dann angreifst und vernichtest, ist damit auch Deine Schuld genichtet“.

    Toll, odder? Wenn wir diesem Rat nämlich folgen, dann potenziert sich unsere Schuld, weil wir Unschuldige verfolgen, bestrafen und vernichten. Und Ego gewinnt und wird immer stärker, mit der wachsenden Schuld.

    Und genau das ist der strukturale Grund für das an sich Böse in der Welt und warum es für uns immer stärker und noch stärker wird, je mehr wir es bekämpfen.

  98. Formatierung mißglückt, Tschuldigung😉

  99. Eveline Kmietzyk sagt:

    @Dave

    v. H. Dietze :Der Mensch fliegt aus dem frühkindlichen Paradies der Verantwortungslosigkeit raus und muss fortan mit dieser Schuld leben.”

    Niemand muss mit Schuld fortan leben.

    Dave: Wahnsinn finde ich, bei dem Täter der sein Kind misshandelt nicht von Schuld zu sprechen, Unschuldswahnsinn.

    1. Da gibt es eine Rechtliche Situation, die er sie sich stellen muss.

    2. Ich kenne jetzt nur noch ein Aufarbeiten im Therapieraum.
    Ansonsten darf hier auf Erden alles einmal vorbei sein. Auch die Schuld.

    Aber Heilung braucht immer einen 2. Punkt und das ist die rechte Zeit.

    Und wer in den Apfel beisst und wegläuft, nicht seinen Mann steht, da gibt es Hilfe. Initiation. Riten, zur rechten Zeit.
    Damit aus den Knaben auch ein Mann wird.

  100. Anonymous sagt:

    Die Schuld ist niemals vorbei

    Täglich entsteht neue Schuld.

    Schuld kann und sollte aber vergeben, gesühnt
    und sogar vergessen werden.

  101. @ Chico
    ach bulli, (wohl im gegensatz zu dir) habe ich gar keine angst mehr vor der schuld und deswegen kann ich ihr auch (wohl wieder im gegensatz zu dir) offen ins auge blicken. ich muss sie nicht mit psychologscheh kunstgriffen “wegrationalisieren”.

    Das ist sehr gut, hilfreich und vielversprechend. Es öffnet Dir nämlich eine ganz wunderbare Möglichkeit: Wenn Du das Gefühl zulassen und die damit verbundene Empfindung aushalten kannst, ohne Dich deswegen zwanghaft abwerten und in Schuldknechtschaft begeben zu müssen, kannst Du das, was Du schlecht gemacht hast ohne Angst ansehen, erkennen, zumindest bei einem anderen Anderen wieder gut und in Zukunft besser machen. Du hast dann daraus gelernt und mußt es daher nicht länger wiederholen.

    Aber damit will ich es gut sein lassen, hier, an dieser Stelle. Hier ist nicht der Ort dafür.

    Eines noch: Wie lehrt uns der Dalai Lama? „Wenn Du [eine konkrete Spielsequenz] verlierst, verliere die Lektion nicht.“

    Du hast die Lektion gewonnen, Chico, freu🙂

    Struktural gesehen lautet sie: Jede Abwehr produziert erst das, was sie abwehren soll.

  102. Eveline Kmietzyk sagt:

    Das Hermetische Prinzip besagt alles ist zwiefach hier auf Erden.
    Und dazwischen schwingt ein Pendel.
    Der Wandler, das Gesetz der Erde.
    Das Eine alleine ist immer das Falsche.
    Alle Wahrheiten sind halbe Wahrheiten.
    Das eine Wesen Licht – Dunkelheit wurde von den Kirchen seelisch zerteilt.
    Das eine Wesen Schuld – Unschuld wurde von den Kirchen seelisch zerteilt.
    Im – Entweder – Oder- Modus zu sagen: „Ich bin schuldig“, ist eine ziemlich dumme Entscheidung, da die Gegensätze identisch sind.
    Besser und seelisch gesünder sind ein Sowohl als Auch.

    Die Entscheidung Entweder /Oder führt zu einem wahnsinnigen Trennungsschmerz, da etwas getrennt wird, was geistig zusammengehört.

  103. Eveline Kmietzyk sagt:

    @J. Bullinger

    „Weil Ego schlau und listig ist. Ego will und muß uns – bei Strafe seines Untergangs – in der Schuld halten. Das darf es uns aber nicht sagen, weil wir Ego sonst als Berater ablehnen würden. Also geht Ego her und sagt Dir in etwa: “Wenn Du mir folgst, wirst Du Deine Schuld los. Negiere einfach die Schuld in Dir und projeziere sie auf jemand anders. Und wenn Du den dann angreifst und vernichtest, ist damit auch Deine Schuld genichtet”.

    Die Kirche hat nicht erst seit vorgestern,wie ein Chirurg das eine Wesen Schuld – Unschuld auseinander geschnitten. Du konntest nur schuldig oder unschuldig sein.
    Aus Licht und Dunkelheit wurde gut und böse, du konntest nur noch gut oder böse sein.
    Gruß an die vielen Scheiterhaufen.
    Wir sind aber immer beides und manipulieren, strangulieren uns selber, nur eins sein zu wollen.

    Und jetzt kommt das Ego. Was soll es auch anderes tun?
    Es ist ein Kind. Und die spitzen Finger zeigen immer auf ein DU.

  104. Es treffen sich zwei Verlaufskurven des Erleidens im Unendlichen. Und die menschliche Schuld sagt zur christlichen Unschuld:

    Hey, hau ab aus meinem Definitionsbereich, sonst differenzier‘ ich Dich!

    Ja, und? Mach doch! Ich bin die e-Funktion!

  105. Eveline Kmietzyk sagt:

    Hallo Jürgen, ich sende es noch einmal, ……Lg
    es kommt seit gestern nichts mehr an, ist alles o.K?

    Eveline Kmietzyk sagt:
    Dein Kommentar muss noch moderiert werden.
    Februar 15, 2013 um 05:24

    Das Hermetische Prinzip besagt alles ist zwiefach hier auf Erden.
    Und dazwischen schwingt ein Pendel.
    Der Wandler, das Gesetz der Erde.
    Das Eine alleine ist immer das Falsche.
    Alle Wahrheiten sind halbe Wahrheiten.
    Das eine Wesen Licht – Dunkelheit wurde von den Kirchen seelisch zerteilt.
    Das eine Wesen Schuld – Unschuld wurde von den Kirchen seelisch zerteilt.
    Im – Entweder – Oder- Modus zu sagen: “Ich bin schuldig”, ist eine ziemlich dumme Entscheidung, da die Gegensätze identisch sind.
    Besser und seelisch gesünder sind ein Sowohl als Auch.

    Die Entscheidung Entweder /Oder führt zu einem wahnsinnigen Trennungsschmerz, da etwas getrennt wird, was geistig zusammengehört.

  106. Karl_Murx sagt:

    -Im besseren Fall nähme er die ganze katholische Altherrenriege der Betonköpfe mit in sein Betkloster. Dann gäbe es unter Umständen die Chance, dass die Menschheit durch diese Scheinreligiöse Institution nicht länger in die Irre geführt würde.

    Vielleicht würde sich dann sogar die scheue Göttlichkeit zurück in die Welt wagen?

    Gruß von einem lüneburger Heiden

    Die richtigen Heiden waren damals doch auch keine Atheisten, sondern hatten ihre eigenen Götter, die eben nur nicht christlich waren, oder?

    Das Problem ist, daß noch keine atheistische Gesellschaft ihre Überlebensfähigkeit unter Beweis gestellt hat. Die Römer waren am Ende mehr oder weniger Atheisten und kannten schon Familienplanung. Das ales hatten die barbarischen Stämme an den Grenzen des Reiches nicht. Am Ende gab es kaum noch richtige Römer.

  107. Warum lehnen wir es ab, das zu sein, was wir wirklich sind? Und müssen es erst wieder lernen und üben?

    Weil wir lange, lange Jahre und viele Leben lang geübt haben, das zu sein, was wir nicht sind. Und so ist uns diese Rolle gleichsam „in Fleisch und Blut“ übergegangen.

    Wir können aber auch noch ganz andere Rollen spielen, in diesem Theater, dessen Bretter uns die Welt bedeuten (mehrsinnig).

    Und eine davon sind wir selbst. Und wenn wir uns selbst spielen dürfen, bedeutet das Erfüllung, Liebe und Glück für uns. Und diese Rolle können wir von allen am besten!

  108. Eveline Kmietzyk sagt:

    Ich denke der uns sehr fremde Mithra – Kult hinderte uns, das zu sein, was wir wirklich sind.
    mith -ra, mi – ta : heisst auch Vertrag

    Der Papst, ein Pontifex zum Vertrag.
    Nur ein Vertrag mit Wem?

    Verträge werden und wurden unterschrieben, die gegen uns und unser Sein gerichtet sind.
    Heute heissen sie ESM, ESMS u.s.f – aber die Feder ist uralt.

    In alten Zeiten war es nicht egal, wie übergeordnete Strukturen ticken. Und für viele Menschen ist es heute auch noch nicht.

    Wir uns selbst spielen? Gerne.

    Aber der unbezahlbare goldene Teppich, der zwischen uns Deutschen gewebt ist, ist erstmal zerstört.

    Die letzte große Zerstörung, das was die alliierten Bomber nicht geschafft haben, fand dann im Osten 1989 statt.
    Die soziale Marktwirtschaft, bald werden wir die
    Treuhandverträge lesen dürfen…..lecker.

  109. Yilmaz sagt:

    zurück zum Pabst, anbei schreibt „Die Deutsche Wirtschaftsnachrichten“ folgendes:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/14/papst-ruecktritt-vatikan-bank-im-visier-der-ermittler/

    „Die Vatikan-Bank scheint bei den aktuellen italienischen Korruptions-Skandalen eine zentrale Rolle zu spielen. Benedikt XVI. hatte verzweifelt versucht, die Bank aus den Schlagzeilen zu bekommen – und wurde von den Machenschaften der „Unberührbaren“ förmlich überrollt. Am Ende blieb ihm nur der spektakuläre Rücktritt.“

    ——

    und das ist auch interessant was der türk. Journalist Aytunc Altindal aus einer CIA Quelle zu berichten weiß:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/13/vorwurf-der-geldwaesche-papst-soll-millionen-auf-geheimen-bankkonten-gebunkert-haben/

    „Der türkische Journalist Aytunç Altındal spricht von Geheimkonten bei 17 verschiedenen Banken. Allein bei der deutschen Bank Hauck & Aufhäuser soll der Papst ein Millionen-Vermögen angesammelt haben. Es ist nicht klar, ob der Journalist, der die CIA als seine Quelle nennt, wirklich neue Informationen hat.“

    Hier sein Auftritt in einem türk. Nachrichten Kanal: (Papa heißt übersetzt Pabst)

    Keine Ahnung ob das nun Des-Info ist oder nicht…

  110. Eveline Kmietzyk sagt: Februar 17, 2013 um 08:22

    Wir uns selbst spielen? Gerne.

    OK, Evi. Unsere Freiheit ist Identifikationsfreiheit. Wir können uns identifizieren, womit wir wollen und sind und werden es dann. Und genau das wird dann die Rolle, die wir spielen. Ganz genau so, wie ein guter Schauspieler mit dem Menschen identifiziert sein muß, den er spielt, wenn er ihn gut und überzeugend spielen will.

    Wenn Sie sich also mit dem ungeteilten (heiligen und heilenden) Teil ihres Geistes identifizieren, der stets ruhig, freundlich, sanft, sicher und gelassen in permanenter Kommunkation mit Gott steht und für ihn zu Ihnen spricht, dann spielen Sie sich selbst – hier und jetzt.

    Und sie können dann mit dem Christus sagen:
    Auch ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich für die Wahrheit zeugen soll. Und wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme. Denn es ist die Stimme für Gott. (Leicht modifiziert nach Johannes, Kapitel 18, Vers 37)

  111. Eveline Kmietzyk sagt:

    @J. Bullinger

    Ja, Herr Bullinger, das ist gut geschrieben und gefühlt.

    Dann stört mich der Totalitarismus, die Alternativlosigkeit, die Absolutheit des Holocaust nicht mehr, „denn wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimmen. Denn es ist die Stimme für Gott.“

    „Wie zeigt sich die Liebe in der Erziehung unserer Kinder? wurde Bert Hellinger gefragt.
    Wer von der Strafe ablassen kann von 4 Stunden Stubenarrest eine Stunde ablässt, der schenkt der Liebe.

  112. Eveline Kmietzyk sagt: Februar 18, 2013 um 13:46

    “Wie zeigt sich die Liebe in der Erziehung unserer Kinder? wurde Bert Hellinger gefragt.

    Der Hellinger mit seinen Familienaufstellungen ist ein gutes Beispiel dafür.

    Danke, Evi.

  113. Anonymous sagt:

    Nichts besonderes was man im leben braucht langweilig und man hätte alles spannender und kürzen können Sorry für meine strenge Kritik hochachtungsvoll Luci 0000

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