Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Obama trotzt der Israel-Lobby

compact-weißDas große COMPACT-Dossier: Bluff oder Wende in der US-Politik?

Die gerade erschienene Februar-Ausgabe von COMPACT-Magazin hat ein 13seitiges Dossier „Obama gegen Israel – Bluff oder Wende in der US-Außenpolitik“. Darin gibt es anläßlich der zweiten Amtszeit von Barack Obama ein „optimistischs Szenario“ (von Thierry Meyssan) und ein „pessimistisches Szenario“ (von Webster Tarpley), dazu eine Analyse, ob die Ermordung des Us-Botschafters in Bengasi im September 2012 Resultat eines Machtkampfes in der US-Führung ist („Bengasi 9/11“) und einen Artikel zur Waffendiskussion und zur Reflektion des US-Niedergangs in aktuellen Hollywood-Filmen. Im Zentrum steht mein Artikel über den neuen US-Verteidigungsminister Chuck Hagel, den Obama gegen den energischen Widerstand der Israel-Lobby nominiert hat – ein unerhörter Vorgang, den es noch nie gab.

Zum komletten Inhaltsverzeichnis von COMPACT 2/2013 geht es hier. Hier kann man auch die Ausgabe bestellen.

Ein Artikel zur aktuellen US-Positionierung rund um Iran/Syrien nach dem israelischen Angriff gibt es auf COMPACT-online.

Nun ein Auszug aus meinem Artikel im USA-Dossier von COMPACT 2/2013.

Obama gegen die Israel-Lobby

Mit der Nominierung von Chuck Hagel als Verteidigungsminister wagt der Präsident eine Kraftprobe, der jeder seiner Vorgänger aus dem Weg gegangen ist. Signal für einen außenpolitischen Strategiewechsel?

Von Jürgen Elsässer

Zum ersten Mal seit 40 Jahren ist der Chef des Pentagon wieder ein Mann mit militärischer Kampferfahrung: Chuck Hagel meldete sich 1967 freiwillig nach Vietnam, wurde verwundet – er trägt noch heute Splitter in seinem Körper – und gleich zwei Mal dekoriert. Er hätte seinen Dienst bei der US-Army im friedlichen Westdeutschland ableisten können, zog aber den Kriegsschauplatz in Indochina vor. Im Unterschied zu seinen Vorgängern weiß Hagel also aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, junge Menschen an die Front zu schicken. Das hat ihn nicht zum Pazifisten gemacht. Aber zum Realisten. Und genau damit ist der 66-Jährige für einige Leute ein Störfaktor.

Kaum war die mögliche Nominierung Hagels Mitte Dezember 2012 durchgesickert, begann in amerikanischen und israelischen Medien eine Schmutzkampagne. Er habe ein „jüdisches Problem“, hieß es in der Jerusalem Post; er stehe „außerhalb des Mainstreams“, unkte der einflussreiche Senator Lindsay Graham, weil er  „der Israel-feindlichste Verteidigungsminister in der Geschichte unserer Nation“ sei; er habe den „Geruch“ des Antisemitismus, schrieb das Wall Street Journal. Der Weekly Standard, das Hausorgan der Neocons – Bushs Verteidigungsminister Donald Rumsfeld soll von jeder Ausgabe ein paar hundert Stück im Pentagon verteilt haben –, beschuldigte Hagel einer „durchgängigen Feindschaft“ gegenüber Israel. Das Blatt zitierte einen republikanischen Mitarbeiter im Senat mit der Ankündigung: „Schickt uns Hagel her und wir werden dafür sorgen, dass jeder Amerikaner weiß, dass er ein Antisemit ist.“

Als Obama die Personalie Anfang Januar bestätigte, wurde in der regierungsnahen Zeitung Hayom aus dem Umfeld von Premier Benjamin Netanjahu berichtet, Hagel sei eine „sehr schlechte Wahl“. Mittlerweile hatte auch die Springer-Presse in Deutschland Lunte gerochen. Die Welt bezichtigte ihn der „Dummheit“, und die Bild-Zeitung kolportierte, durch seine Ernennung habe der Präsident „für eine Welle der Entrüstung gesorgt“. „Obamas neuer Minister – ein Israel-Feind?“ lautete die Schlagzeile.

Bei der Wucht dieser Attacken muss man bedenken, dass der demokratische Präsident mit Hagel einen Republikaner ins Pentagon geholt hat, wie bereits 2009 mit Robert Gates. Das macht die Oppositionspartei sauer, vor allem, weil die in ihr tonangebenden Neokonservativen in Gestalt von Hagel einen Altkonservativen vor der Nase haben, der, wenn er als Minister eine gute Figur macht, an der republikanischen Basis für – in ihren Augen: gefährliche – Verwirrung sorgen könnte.  Hagel ist bekennender Katholik und Abtreibungsgegner und hat 1998 offen gegen einen „aggressiv schwulen“ US-Botschafter Stellung genommen. Den Farmern im Mittleren Westen gefällt das, eigentlich müsste seine Partei einen solchen knorrigen Altvorderen in die erste Reihe stellen.  Doch mittlerweile wird er als „links von Obama“ (Washington Post) angeschmiert – was ungefähr so viel Sinn macht, als würde man den widerborstigen CSU-Mann Peter Gauweiler als „links von Steinbrück“ charakterisieren…

Dass die Neocons Hagel ablehnen, hat im wesentlichen vier Gründe, die alle mit der Nahostpolitik zu tun haben. Zum einen hat er den Irak-Krieg 2003 nur anfänglich unterstützt, sich später aber dagegen gewendet, weil Bush „mit dem Leben von Amerikanern Ping-Pong spielt“. Zum zweiten vertritt er: „Israel ist unser Freund und Alliierter, und wir müssen zu unseren Verpflichtungen stehen – aber nicht auf Kosten des palästinensischen Volkes.“ Zum dritten hat er mehrfach gegen eine Verschärfung der Sanktionen gegen Iran gestimmt und einen Militärschlag immer wieder abgelehnt. Was mögliche iranische Atomwaffen angeht, teilt er weder die Panikmache der Neocons, noch das nüchtern-kategorische Nein von Obama. Der „Geist der Nuklearwaffen ist schon aus der Flasche, egal was Iran tut“, schrieb er 2008 lapidar. Last not least konstatierte er 2006 in Bezug auf den US-Kongress, „die jüdische Lobby schüchtert hier eine Menge Leute ein“. Wenn die mächtigste Lobby-Organisation American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) mit einer Resolution ankomme, könne sie im Nu 80 oder 90 Unterschriften von Senatoren bekommen. Er selbst habe noch keine einzige gezeichnet, denn er halte sie für „dumm“. Schließlich sei er „kein israelischer Senator, sondern ein Senator der Vereinigten Staaten“.

Besonders der Terminus „jüdische Lobby“ wird Hagel angekreidet. Dabei – darauf wies sogar die Jerusalem Post in ihrem Hagel-Artikel vom 26. Dezember 2012 hin – bezeichnet man in Israel selbst AIPAC als „ha lobby hayehudi“, die „jüdische Lobby“. Und in der Sache – dass diese Gruppierung auf Politiker Druck ausübt – spricht Hagel nur aus, was auch andere denken. Die Einschüchterung läuft dabei nicht über rohe Gewalt, sondern das Muster ist differenzierter: Wenn ein Politiker sich im Sinne der Lobby äußert, werden ihm zum Beispiel von AIPAC Kontakte zu Sponsoren verschafft. Tut er das nicht, wird eine Kampagne in den Medien und im Internet gegen ihn entfesselt. Der frühere Präsident Jimmy Carter resümierte im Februar 2007: „Für ein Mitglied des Kongresses, das wiedergewählt werden will, ist es fast politischer Selbstmord, eine Position zu vertreten, die als Gegenkurs zur konservativen israelischen Regierung  ausgelegt werden kann.“

Ein anderer ehemaliger Präsident, Bill Clinton, sprach von der „erfolgreichsten Lobby Washingtons“. Allein AIPAC  rangierte mit einem Jahresbudget von 47 Millionen Dollar, landesweit 100.000 Mitgliedern und einer Washingtoner Zentrale mit mehr als hundert Lobbyisten, Spin-Doctors, Publizisten und Strippenziehern in der Hitliste des National Journal 2005 als zweitmächtigste Lobby nach den Schusswaffenfreunden von der National Rifle Association. Wenn bei der Jahreshauptversammlung der Organisation die Namen der Sympathisanten in der amerikanischen Politik verlesen werden, dauert das fast eine halbe Stunde. Seit Jahren stehen, unabhängig von der Parteizugehörigkeit des jeweiligen Präsidenten, die Mehrheit der Senatsmitglieder, ein Viertel des Repräsentantenhauses, mehr als 50 Botschafter und Dutzende Regierungsbeamte auf der Liste.

Dass Obama seinen neuen Verteidigungsminister trotz des Gegenwinds aus dieser Ecke durchsetzen konnte, verdankt er auch der Unterstützung einer ganzen Phalanx hochdekorierter Generäle und angesehener Strategieexperten. Man könnte sogar weitergehend sagen: Gerade weil die Anwürfe gegen Hagel von Israel-Lobby und Neocons so maßlos und perfide waren, hat sich erstmals seit vielen Jahren das Gegenlager im Establishment wieder formiert und aus der Deckung gewagt – die sogenannte realistische Schule. Wer immer gedacht hat, die US-Außenpolitik werde von einem gemeinsamen Machtzentrum im Hintergrund gesteuert, etwa vom Trio Henry Kissinger, George Soros und Zbigniew Brzezinski, kann an der jetzt wieder klar gewordenen Frontstellung erkennen, dass es dieses homogene Machtzentrum nicht gibt. So hat etwa Zbigniew Brzezinski zusammen mit anderen Beratern früherer Präsidenten (James L. Jones, Brent Scowcroft, Frank Carlucci) eine öffentliche Erklärung herausgegeben, noch bevor sich Obama offiziell zu Hagel bekannt hat.

(Weiterlesen in der Printausgabe COMPACT 2/2013).

 

 

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51 Responses

  1. Honduras sagt:

    Israel ist bei dem Vorhaben, die Völker der Welt zu einem Weltvolk und alle Religionen zu einer Religion verschmelzen, ein Hindernis, weil die Juden glauben, dass ihr Volk im Bund mit Gott steht. Deshalb sind israelische Interessen nicht zu vernachlässigen. Man läuft Gefahr, den Überblick zu verlieren und Interessen zu untersützten, die man eigentlich garnicht unterstützen will.

  2. Christoph Sanders sagt:

    @Honduras
    Was hat Israel denn mit Religion zu tun? Oh, ich weiß, Israel bezeichnet sich ja vehement als Judenstaat. Nur ist das alleine schon deswegen ziemlich lächerlich, weil Israel es noch nicht einmal mit den 10 Geboten Gottes ernst nimmt. Der Zionistenstaat Israel ist ziemlich antijüdisch und den religiösen Juden, die es mit den Geboten Gottes ernst nehmen, ein großer Dorn im Auge. Es gibt schon seit 100 Jahren einen jüdischen Widerstand gehen die menschenverachtende Ideologie des Zionismus. Nur in unserer Presse liest man davon nicht allzuviel.
    Wenn man sich Israel und die verschiedenen zionistischen Marktschreier, die regelmäßig durch unsere Medien geistern, als jemand, der sich mit Religion nicht auskennt, anschaut und denen glaubt, daß sie tatsächlich jüdisch sind, dann besteht doch die große Gefahr, daß man Antisemit wird. Echte Juden findet man heutzutage nicht so leicht als Nichtjude.
    Lesen Sie mal auf „Der Israelit“. Da ist ziemlich gut definiert, wann man Jude ist. Es genügt nämlich nicht, eine jüdische Mutter zu haben.

  3. Jakobiner sagt:

    „Gerade weil die Anwürfe gegen Hagel von Israel-Lobby und Neocons so maßlos und perfide waren, hat sich erstmals seit vielen Jahren das Gegenlager im Establishment wieder formiert und aus der Deckung gewagt – die sogenannte realistische Schule. Wer immer gedacht hat, die US-Außenpolitik werde von einem gemeinsamen Machtzentrum im Hintergrund gesteuert, etwa vom Trio Henry Kissinger, George Soros und Zbigniew Brzezinski, kann an der jetzt wieder klar gewordenen Frontstellung erkennen, dass es dieses homogene Machtzentrum nicht gibt.“

    Endlich mal eine differenziertere Betrachtung der US-Aussenpolitik.Ebensowenig gibt es DIE Bilderberger als DIE EINE Weltregierung.Aber wenn ich das hier sagen würde, würden die Oswald Spengler, Dr. Kümmels und Konsorten wieder eine NWO-gelenkte Verschwörung lauern sehen.Mal gut, dass Elsässer klar benennt, dass es im US-Establishment verschiedene Fraktionen und Richtungen gibt.

  4. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Da sind wir uns im Prinzip einig. Die Details und die Schlüsse, die man daraus zieht, trennen uns oft.

  5. Obama trotzt der Israel-Lobby?

    Vielleicht. Er hat sie nicht namentlich benannt. Auch nicht in seiner jüngsten Regierungserklärung, die auch so interpretiert wird.

    Aber vielleicht kann man den Angriff der Israelis auf Syrien ja auch so verstehen, daß sie Obama damit klarmachen wollen, auf welcher Seite der Gleichung die unabhängige Variable steht.

  6. Tom2 sagt:

    @Jakobiner: Die Bilderberger stehen sowieso nur symbolisch fuer ein ganzes Geflecht. Darum stimme ich Ihnen auch zu, dass man sich nur laecherlich macht, wenn die Bilderberger quasi als ultimativen Beweis fuer Plaene zur NWO hernimmt, oder sie gar als in jeder Hinsicht einheitlichen Block beschreibt.

    Wobei die Gemeinsamkeit den maximal moeglichen Zentralismus anzustreben, wohl schon von den allermeisten Teilnehmern geteilt werden duerfte und auch noch weit ueber die hinaus duerfte das in der Elite der Macht sehr weit verbreitet sein.

    Trotzdem waere generell eine genauere Analyse der Machtelite auf jeden Fall sehr wuenschenswert, wer ist das genau, welche Fraktionen gibt, was eint, was trennt sie voneinander und vom Rest der Menschen. Wie sind die Machteliten verschiedener Erdteile verbunden, wie selbsstaendig sind sie. Ich denke da an Empfehlungen suedamerikaner Politiker and das UK doch in der EU zu bleiben und an deren „EU im Fruehstadium“, UNASUR, sowie deren angestrebte Kontinentalwaehrung. Dann ASEAN, Afrikanische Union… fuer mich ist DAS der Beweis der Richtigkeit eines Plans zur NWO, nicht die Bilderberger.

  7. Meier sagt:

    Und die Ernennung Hagels geht einher mit der neuerlich oft erörterten Energiewende und damit einhergehenden Abwendung Amerikas vom Nahen Osten.

  8. Jakobiner sagt:

    In seinem Buch „Die USA im 21.Jahrhundert“unterteilt Kissinger die US-Aussenpolitik vor allem in drei grosse Denkschulen: Die Isolationisten (heute aktuell vor allem Ron Paul, die Libertären und das CATO-Institute), die Idealisten, die die Menschenrechte, Ideale und Demokratie vergöttern und zur Hybirs oder zu Appeasement neigen (vor allem zwei Lager: Woodrow Wilson, Carter auf der einen, die Neocons oder Barry Goldwater auf der anderen) und die Realisten (Kissinger selber, Council for Foreign Relations, Scowcroft, Bush senior, Brzezinski, David Rockefeller, Clinton,etc.).Die Realisten betonen vor allem das nationale Interesse, souveräne Staaten als handelnde Akteure der Weltpolitik (deswegen hat auch der Kommunistenfresser Nixon auf Anraten Kissingers Mao getroffen–das wurde eher unter Staatsinteressen, denn unter Ideologien gesehen),Stabiiltät, Balance of Power, evolutionäre Prozesse.
    Fraglich bleibt dabei, wo man Ronald Reagan einordnet.Darüber sind selbst die Realisten gespalten.

  9. Jakobiner sagt:

    „Wobei die Gemeinsamkeit den maximal moeglichen Zentralismus anzustreben, wohl schon von den allermeisten Teilnehmern geteilt werden duerfte und auch noch weit ueber die hinaus duerfte das in der Elite der Macht sehr weit verbreitet sein.“

    Was richtig ist: Die Bilderberger und die meisten führenden Eliten sind eher für Grosswirtschaftsräume und einen dementsprechenden politischen Überbau und fördern das.
    Zum einen ist das Grosskapital und die Grossfinanz als Katalysator der Globalisierung schon seit dem 19. Jahrhundert weit über nationale Grenzen hinaus gewachsen. Rein nationale Märkte würden den wirtschaftlichen Bankrott der jeweiligen Wirtschaftseinheiten bedeuten.Es ist aber auch so, dass es nicht nur 1 NWO-Plan gibt. Die Chinesen samt Asiaten haben ihr eigenes Bilderbergertreffen–die Boao-Konferenz. Selbiges gibt es auch in Russland. Es gibt ebenso Pläne eine eurasische Wirtschaftsgemeinschaft, eine eurasische Freihandelszone, eine Asiatische Union, eine Eurasische Union,etc. zu bilden.Die Bilderberger stehen als transatlantische Gruppe daher nicht allein da.Zudem sind die Bilderberger eher von der Realistenfraktion um Rockefeller/Kissinger geprägt und haben mit den Neocons, den Libertären und anderen Machtgruppen im US-Establishments nichts gemeinsam, ja bekriegen sich zumal auch mit ihnen.Daher sollte man die Gruppen näher zu analysieren, wobei us auch nicht alle Informationen zur Verfügung stehen und man bei seinen Differenzierungen auch den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann.

  10. Jakobiner sagt:

    Dass es keine Weltregierung–weder als UNO, als G-20 oder als Bilderberger-gibt, zeigt schon die Tatsache, dass die USA zum einen gegen die Asiatische Freihandelszone ein Konkurrenzprojekt namens Transpacific Partnership Porgramme (TPP) gestartet haben oder jetzt Joe Biden auf der Münchner Sicherheitskonferenz eine „Transatlantische Freihandelszone“zwischen den USA und der EU befürwortet hat, was Merkel und Westerwelle schon seit Jahren fordern.
    Da die Doha-Runde der WTO nicht vornakommt, versucht man jetzt grössere Handelsblöcke unter der jeweiligen Vormacht zu gründen. Im übrigen: Was wäre denn gegen eine Weltregierung zu sgane, insofern sie sich an das Subsidaritätsprinzip hält?

  11. Jakobiner sagt:

    Die WTO-Doharunde sollte jenen gemeinsamen Weltmarkt schaffen, aber stagniert. Deswegen wird jetzt versucht riesige Handelsblöcke aufzumachen.Die Chinesen haben da mittels ihres Bilderbergertreffens in Form der Boao-Konferenz die Oberhand in Asien: Bei der Asiatischen Freihandelszone machen inzwischen Indien, Südkorea, Japan, Indonesien, die ASEAN, u.a. mit. Zudem hat China die Shanghai Cooperation Organization (SCO) gebildet, bei der inzwischen auch Iran und die Türkei Mitglieder werden wollen.
    Die USA kontern mit Transpacific Partnership Programme und TAFTA (Transatlantische Freihandelszone zwischen USA und EU), haben auch ihren „pivot“ nach Asien verschoben und Airseabattle beschlossen.Zwischen dieser US- chinesischen Machtformation gibt es eben noch Europa, das mittendrin ist.
    Um diesen Konflikt zu entspannen, hat Brzeszinski eine G-2 zwischen den USA und China vorgeschlagen, habe die Bilderberger jetzt auch erstmals die chineische Vizeaussenministerin zu ihrer Konferenz eingeldaen, um diese zwei Machtblöcke zu harmonsieren–denn alles andere läuft auf einen heftigen Konflikt und möglicherwiese einen Krieg raus. Brzezsinski ist da also wie auch die Bilderberger ein sehr weitsichtiger Akteur der Weltpoliztik. Die näheren Bedingungen für eine G-2 haben Thomas Barnett ud John-Milligan Whyte in einem Papier ausgearbeitet, dass das Center for American-Chinese Partnership herausgegegben hat. Aber Brzezinskis Vison von einer G-2, wie auch seine im „Chessboard“formulierte Orgabnisation für Euraische Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZEA) in der Tradition der OSZE bleiben bisher noch Zukunftsmusik. Scheinbar muss es erst mal zwischen beiden Blöcken ordentlich zum Konflikt kommen, bevior man da zu einem Kompromiss kommt.

  12. Jakobiner sagt:

    Aber nochmals grundsätzlicher zur Frage: Was wäre denn gegen eine Weltregierung zu sagen, insofern sie sich an das Subsidaritätsprinzip hält? Mit einer Weltregierung könnten wir alle Kontinente mit Infrastruktur ausrüsten und Afrika innerhaln eines Jahrzehnts zum blühenden Kontinent neben uns machen.Die Umweltprobleme, wie auch die Finanzspekulation würde unter eine einheitliche Regierung kommen. Was spricht also gegen die NWO? Dem Bauern im Mittelalter musste man ja auch erst mal den Geschmack auf einen Nationalstaat bringen, der seinen Blick über seine Scholle ermöglichte!!!

  13. Jakobiner sagt:

    Heute müssen wir den Blick über den Nationalstaat lenken, da dieser angesichts der angehäuften Kapitalmengen und der Globalisierung nicht mehr allein lebensfähig ist, sondern bestenfalls nur noch im Verbund.Unter EG geht nichts mehr!!

  14. Jakobiner sagt:

    Zu Honduras sagt:
    Februar 2, 2013 um 13:42

    „Israel ist bei dem Vorhaben, die Völker der Welt zu einem Weltvolk und alle Religionen zu einer Religion verschmelzen, ein Hindernis, weil die Juden glauben, dass ihr Volk im Bund mit Gott steht“

    Was ist das denn für ein Quatsch? Israel ist zionistisch und mag bestenfalls Erez Israel und dabei der Grossteil der isrealeischen Bevölkerung nicht einmal dies. Isreal will die Völker zu einem Weltvolk machen–das sit nicht die Frage, ob man Jude oder Muslim oder Buddhist oder Konfuziner ist–sondern eben eine Zwangsläufigkeit des Kapitals–immer grösser, immer mehr akkumulieren, immer grössere Wirtschaftsräume und den entsprechenden politischen Überbau. Aber das hat mit Israel und den Juden nichts zu tun. Sie sind ein Antisemit!!!

  15. Tom2 sagt:

    @Jakobiner

    „Was wäre denn gegen eine Weltregierung zu sgane, insofern sie sich an das Subsidaritätsprinzip hält?“

    Dass die Demokratie schon auf nationaler Ebene extrem schlecht funktioniert. Wenn Sie nicht einmal Ihre Huette so bauen koennen, dass es nicht staendig zieht und immer mal wieder ein Balken herunterkracht, werden Sie ja hoffentlich auch keinen Wolkenkratzer planen?!

    Und viel zu zu viel Machtkonzentration!

    „Dass es keine Weltregierung–weder als UNO, als G-20 oder als Bilderberger-gibt, zeigt schon die Tatsache, dass die USA zum einen gegen die Asiatische Freihandelszone ein Konkurrenzprojekt namens Transpacific Partnership Porgramme (TPP) gestartet haben…“

    Konkurrenz zwischen Machtbloecken kann natuerlich auch der Konkurrenz z.B. zwischen Banken aehneln, die einen gemeinsame Front gegen einen auesseren Feind bilden. Bei Banken waeren das Geldreformbewegte, die den Banken die Moeglichkeit Geld zu schoepfen abdrehen wollen. Bei den Machtbloecken die Otto Normalbuerger, die sich nicht herumdrangsalieren lassen wollen.

    „Scheinbar muss es erst mal zwischen beiden Blöcken ordentlich zum Konflikt kommen, bevior man da zu einem Kompromiss kommt.“

    Wenn jemand finstere Gedanken auessert wie David Rockefeller in seinem bekannten Zitat ueber einen Neue Weltordnung ueber den Weg einer Krise, kann man sich natuerlich fragen, ob solche Leute die Gedanken nicht weiterspinnen zu „zur Neuen Weltordnung durch Krieg“.um nach dem Muster Problem, Reaktion, Loesung eine Neue Weltordnung als Friedensgaranten zu praesentieren, nach dem bei der EU verwendeten Argumentationsmuster, zumal es ja auch dazu entsprechende Zitate gibt.

    Vielleicht wollte Orwell in 1984 mit seinen 3 Machtbloecken, die auf scheinbar unerklaerliche Weise ploetzlich Koalitionen wechseln, vor einem inszenieren Krieg warnen, an dem die Maechtigen der Erde ein gemeinsames Interesse haben? USA gegen China als Chimaere a la SPD gegen CDU. Mit einem Sitz in einer anschliessenden Weltregierung fuer beide Parteien. Aber natuerlich mit Konkurrenz, wer da den besseren Platz bekommt. Also nicht nur eine Chimaere. Das Ganze garniert mit Banken, deren Interesse an Krieg wohl selten so praegnant zusammengefasst wurde wie hier:

    Das ist natuerlich nur ein Szenario. Nicht dass noch jemand den falschen Schluss zieht, die Zukunft waere in Stein gemeisselt.

  16. saito sagt:

    Es gibt den Unterschied zwischen Strategie und Taktik, Die strategische Ausrichtung der USA auf weltweite Dominanz hat sich meines Erachtens nicht geändert.
    Allerdings muß von Zeit zu Zeit eine Veränderung an der Taktik vorgenommen werden, mit der man dieses Ziel erreichen kann/will.
    Die USA planen seit Jahren den Nahen Osten umzugestalten, dh, die dort bestehenden Staaten in kleinere Staaten zu zerschlagen. Dies ist im eigenen und israelischen Interesse, da diese Kleinstaaten schwächer sein werden und leicht gegeneinander zu hetzen sind.
    Netanyahu hingegen rasselte zu sehr mit dem Säbel. Eine direkte Konfrontation mit den asiatischen Großmächten (Russland&China) wollen die USA nicht riskieren, weil es zu gefährlich wäre. Deshalb die
    verdeckte Wühlarbeit und das scheinbare Abrücken von Israel’s
    Führung. Davon sollte man sich nicht täuschen lassen.

    mit freundlichen Grüßen

  17. Benjamin sagt:

    antisemitismus?
    der größte feind aller semiten ist — israel, da es ein okkultes „projekt“ (himmelfahrtskommando) einer fragwürdigen elite ist. warum heißt es nicht judäa oder judah, wenn es das „land der juden“ sein soll??
    stattdessen heißt es wie das nordreich „gottesstreiter“, welches von jakob stammt, aber damals waren es erst die israeliten.
    das judentum in dem sinne beginnt erst -obwohl es sich freilich auch auf die alten patriarchen als wurzel beruft- mit dem exodus mose aus ägypten nach kanaan.
    und erst „richtig“ mit beginn des talmud in babylon.
    ich wiederhole: warum „israel“, warum nicht „juda“???
    schon allein die flagge! das symbol für die juden ist ein löwe (das einzige bild, welches den juden erlaubt ist darzustellen), die menorah, vllt. die bundeslade oder dergleichen… aber der davidstern ist ein (okkultes) FREMDsymbol. punkt 1!
    punkt 2: was im nahen osten abgeht, könnte sich zu einem dritten weltkrieg entwickeln an deren ende die vernichtung des „gelobten landes“ stehen könnte… U.A. ! cui bono?
    spinnerei? verschwörungstheorie?

    lasst uns doch hören, was die royals so auf hochzeiten singen:
    „wir wollen ein jerusalem errichten in unserem england“

    zwei jerusalems? hmmm, glaube kaum. erst muss jerusalem numero 1 weg.
    amen

  18. Karl_Murx sagt:

    @Jakobiner:

    Endlich mal eine differenziertere Betrachtung der US-Aussenpolitik.Ebensowenig gibt es DIE Bilderberger als DIE EINE Weltregierung.Aber wenn ich das hier sagen würde, würden die Oswald Spengler, Dr. Kümmels und Konsorten wieder eine NWO-gelenkte Verschwörung lauern sehen.Mal gut, dass Elsässer klar benennt, dass es im US-Establishment verschiedene Fraktionen und Richtungen gibt.

    Es ist ja gerade das Problem, daß es keine gelenkte Weltverschwörung einer bestimmten Gruppe gibt. Diese Gruppe könnte man ja, nachdem man sie ausgemacht hat, eingrenzen und gezielt attackieren. Das kann man eben nicht, sondern hat es mit einer breiten Front von durchaus sehr unterschiedlichen Meinungen und sich gegenseitig bekämpfenden Fraktionen zu tun, die sich aber in bestimmten Fragen einig sind.

    Ebensowenig wie dort gibt es die Transatlantiker bzw. die grünlinke Deutschland-abschaffen-Fraktion. Wir haben es ebenfalls mit einer breiten Palette von Meinungen und Ansichten zu tun, die untereinander meist uneins sind, die aber in solchen Fällen wie der Souveränität Deutschland respektive deren Verhinderung einen Konsens haben, weil es der eigenen politisch-ideologischen Prägung oder der Lobby entspricht, an deren Fäden man hängt.

    Die können sich, obwohl sie objektiv gegen die Interessen des Landes arbeiten, auf eine aktive bzw. stillschweigende Unterstützung einer großen Zahl von Menschen berufen, die in gleicher Weise wie die Protagonisten o.g. Fraktion in einem entsprechenden geistigen Klima aufgewachsen sind, in dem die Nationalstaaten im allgemeinen und Deutschland im besonderen als etwas Negatives, zu Überwindendes interpretiert wurden. Eine ahistorische, ideologisch verzerrte Sichtweise, aber eben eine weit verbreitete, infolge des Langen Marsches der 68er und ihrer geistigen Nachkommen durch die Institutionen. Die haben inzwischen die Deutungshoheit in der Öffentlichkeit, zumindest, was die veröffentlichte Meinung betrifft. Da ist äußerst schwierig, an dieser Medienmacht und dieser inzwischen in das deutsche Massenbewußtsein eingesickerte, fremdbestimmten Eigenwahrnehmung vorbei zu einem realen Bild über die Rolle von Nation und staatlicher Souveränität zu kommen.

  19. schnehen sagt:

    @Christoph Sanders

    Ich kann dir nur zustimmen. Israel hat nichts mit Religion, aber dafür sehr viel mit Zionismus und Kolonialismus zu tun, und dieser Zionismus ist keine religiöse, sondern eine weltliche, säkulare Bewegung zur Kolonisierung Palästinas und darüber hinaus zur Kontrolle der Reichtümer des Mittleren Ostens.

    Viele Thora-Juden, z. B. die Organisation von Dovid Feldman in New York, die regelmäßig zusammen mit pro-Palästina-Aktivisten gegen Israels Verbrechen in Gaza und der West Bank protestiert, weisen darauf hin, dass es der Thora widerspricht, einen israelischen Staat zu gründen und lehnen ihn deshalb strikt ab. Erst recht widerspricht es natürlich religiösen und moralischen Grundsätzen wie den zehn Geboten, ein ganzes Volk zu vertreiben und seine Nachkommen in Flüchtlingslager oder in ein riesiges Konzentrationslager wie in Gaza zu sperren, wo es weder den ganzen Tag Strom, noch sauberes Wasser, noch genügend Medikamente, noch irgendeine Sicherheit vor den gezielten Tötungen der israelischen Drohnen, Appachee-Hubschrauber und F16-Maschinen oder vor den Beschüssen durch israelische Schnellboote auf palästinensische Fischer gibt. Erst neulich starben wieder drei junge Menschen durch den Beschuss der israelischen ‚Sicherheits’kräfte.

    Feldman in einem Press TV-Interview:

    Wir lehnen den zionistischen Staat Israel ab.

    Dieser Staat nimmt jedoch das Judentum für sich in Anspruch und es ist ihm gelungen, sich die Unterstützung orthodox-religiöser Fanatiker zu besorgen, die mit der Bibel in der Hand und einem Gewehr im Arm die Palästinenser mit vertrieben haben und heute wieder verstärkt vertreiben, und um ihre illegalen Siedlungen eine inzwischen 750 Kilometer lange und acht Meter hohe Mauer ziehen lassen. Auf der israelischen Seite der Mauer dürfen die Straßen nicht von Palästinensern befahren werden. Palästinensische Familien werden willkürlich auseinandergerissen, Heiraten zwischen Palätinensern in den besetzten Gebieten und Israelis unmöglich gemacht; der Zugang zu Kliniken wird ihnen erschwert; an den Checkpoints werden die Menschen erniedrigenden Body Checks unterzogen, und es wird mit scharfer Munition auf friedlich Protestierende geschossen.

    ‚Liebe deinen Nächsten!‘ Ja, aber es dürfen keine Palästinenser sein!

    All dies ist zutiefst unmoralisch und fällt auf das Judentum zurück, obwohl die wahren Schuldigen dafür in den zionistisch-rassistischen Zentralen in Tel Aviv zu suchen sind.

    Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer:

    Immer mehr Juden in den USA distanzieren sich von dem zionistischen Projekt und wollen damit nichts mehr zu tun haben.

  20. rubo sagt:

    @jakobiner:
    Bis jetzt seit 1990 versuchen es USA/Nato (sowieso dasselbe),
    bevor die Zeit reif für den großen Konflikt (wie Sie es nennen)
    ist, beständig durch Schaffung kleiner (sehr relativ) Konflikte
    zum Ziel ihrer Weltregierung zu kommen und in der Welt möchte ich nicht leben, denn bis jetzt sind in den 22 Jahren der kleinen Konflikte schon etwa 5 Mio Tote zu zählen. Meine Kinder und Enkel tun mir leid, falls man ihnen das Überleben bis dahin gestattet. Ich wünsche derart NWO viel Sand im Getriebe!

  21. Benjamin sagt: Februar 2, 2013 um 19:33

    antisemitismus?
    der größte feind aller semiten ist — israel, da es ein okkultes “projekt” (himmelfahrtskommando) einer fragwürdigen elite ist. warum heißt es nicht judäa oder judah, wenn es das “land der juden” sein soll??

    Vielleicht, weil es aus der phantasmatischen Triangulierung von Isais, Ra, und El Schaddain entstanden ist?

  22. Wahr-Sager sagt:

    @schnehen:

    „Immer mehr Juden in den USA distanzieren sich von dem zionistischen Projekt und wollen damit nichts mehr zu tun haben.“

    Gibt es dafür eine halbwegs seriöse Quelle oder Quellen?

  23. Vielleicht braucht man den Obama gar nicht mehr, weil man neue und bessere Möglichkeiten hat, dem verendenden Deutschen Volk den Fangschuß zu geben?

    „Ihr werdet bluten, eure Köpfe werden rollen! (…) Oh Allah gib dem deutschen Volk was es verdient!“
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article113328134/Islamisten-drohen-Wir-wollen-Merkel-tot-sehen.html

  24. Auslassung im Original.

  25. Eveline Kmietzyk sagt:

    @ Jakobiner

    „Heute müssen wir den Blick über den Nationalstaat lenken, da dieser angesichts der angehäuften Kapitalmengen und der Globalisierung nicht mehr allein lebensfähig ist, sondern bestenfalls nur noch im Verbund.Unter EG geht nichts mehr!!“

    Die Gegenseite weiss sehr genau, was sie will. Und spricht es sehr klar und deutlich aus.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

    100 Punkte, wer die Frage beantworten kann, warum dies nicht auf deutsch eingemeißelt wurde.

    Die Frage ist, was wollen Sie ?
    Weiterhin Schuldgeld in der Tasche tragen?
    Teile ( mische alle auf) und Herrsche.
    Das ist Amerika, das ist NWO.

  26. Wahr-Sager sagt: Februar 3, 2013 um 01:28

    @schnehen:

    “Immer mehr Juden in den USA distanzieren sich von dem zionistischen Projekt und wollen damit nichts mehr zu tun haben.”

    Gibt es dafür eine halbwegs seriöse Quelle oder Quellen?

    Ich habe (schon lange her) einmal für eine amerikanische WP-Gesellschaft gearbeitet und hatte einen jüdischen Arbeitskollegen, mit dem ich letzthin telefoniert habe. Er hat mir genau dies bestätigt und zwar am Beispiel seiner eigenen Kinder. Er war sehr (!) verzweifelt darüber und in großer Sorge, weil sein Herz an Israel hängt und er mit diesem Projekt identifiziert ist.

  27. Eveline Kmietzyk sagt: Februar 3, 2013 um 09:06

    http://en.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

    100 Punkte, wer die Frage beantworten kann, warum dies nicht auf deutsch eingemeißelt wurde.

    Weil die Deutschen nicht die Adressaten dieser Message sind.

  28. Claudia Wädlich sagt:

    An ihren Taten erkennt man sie und nicht daran, was sie da theoretisch von sich geben.

  29. siempre sagt:

    Wenn ich mir die Gäste-Liste auf der Sicherheitskonferenz, kommen mir erhebliche Zweifel, ob Obama überhaupt irgendjemand trotzt🙂

    https://email.t-online.de/kc/index.php?ctl=dereferer&to=aHR0cDovL3d3dy5zZWN1cml0eWNvbmZlcmVuY2UuZGUvZmlsZWFkbWluL3VzZXJfdXBsb2FkL2RhdGEvcGRmL01TQzIwMTNfUGFydGljaXBhbnRzXzIwMTMtMDEtMzEucGRm

  30. Kant sagt:

    @ Eveline Kmietzyk

    Bei Wiki gibt es auch eine deutsche Übersetzung … und diese Richtlinien klingen – m.E. – sehr vernünftig.
    Es ist der Wunsch nach Neustart … nochmal und es dann besser machen. LEIDER steht dem die gewordene Realität gegenüber:
    7 Milliarden Menschen und weiter wachsend … und deshalb wird es keinen solchen Neustart geben.

  31. Wahr-Sager sagt:

    @Joachim Bullinger:

    Sehr interessant. Danke.

  32. schnehen sagt:

    @Joachim Bullinger

    Das sagt Prof. Norman G. Finkelstein (‚Die Holocaust-Industrie’…), den Sie sicherlich kennen.

  33. Eveline Kmietzyk sagt:

    @ Joachim Bullinger

    100 ………………..und Danke.
    Aber ist das jetzt Wissen oder Männerlogik.

  34. Eveline Kmietzyk sagt:

    @Kant

    Unsere Rechte kommen von Gott. Sind Gott.
    Das sind keine Menschenfreunde, denn wie geht es Ihnen, wenn ich zu Ihnen sagen würde: “ Sei kein Krebsgeschwür , für diese Erde.“
    Das ist sehr verletzend.

  35. Wahr-Sager sagt:

    Tut mir leid, dass ich gerade ausnahmsweise off-topic bin, aber vielleicht kann Jürgen Elsässer dazu ja mal was schreiben:
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article113349657/Sie-benehmen-sich-wie-ein-nuklearer-Geisterfahrer.html

    Zitat:
    „Auf der Münchner Sicherheitskonferenz staucht CDU-Außenpolitiker Polenz Irans Außenminister Salehi geradezu zusammen.“

    Warum müssen sich diese CDU-Fuzzies ständig profilieren?

  36. schnehen sagt: Februar 3, 2013 um 16:52

    @Joachim Bullinger

    Das sagt Prof. Norman G. Finkelstein (‘Die Holocaust-Industrie’…), den Sie sicherlich kennen.

    Nicht persönlich. Aber er hat wohl Recht, damit.

  37. Yilmaz sagt:

    @ Claudia Wädlich sagt: Februar 3, 2013 um 13:13

    „An ihren Taten erkennt man sie und nicht daran, was sie da theoretisch von sich geben.“

    Genau so ist es.

  38. Yilmaz sagt:

    @ Benjamin (Februar 2, 2013 um 19:33)
    „schon allein die flagge! das symbol für die juden ist ein löwe (das einzige bild, welches den juden erlaubt ist darzustellen), …“

    Wenn, dann ist es deswegen, weil der Löwe der König der Tiere ist… Der Löwe wird immer bei dem Intro des Hollywood Produktionskonzerns Metro-Goldwyn-Mayer gezeigt.

    Egal, jetzt ist John Kerry neuer Aussenminister und bestimmt auch ein höriger Vasall Tel Avivs, ich denke das genaue Gegenstück zu Verteidigungsminister Hagel…

  39. Talib al Muwahhid sagt:

    Reblogged this on Talmeez's Blog und kommentierte:
    Obama ( Osama) trotzt der Us-amerikanische Israel Lobby ?

  40. Frank Hofmann sagt:

    Sehr geehrter Herr Elsässer.
    Die Antwort auf den Artikel lieferte gestern Micheal Stürmer von WELT / A.S.V. Ihnen.
    Damit dürften die Würfel in Nahost gefallen sein, Krieg mit allen unerlaubten illegalen Mitteln, die USA schaut großzügig woanders hin.
    http://www.welt.de/debatte/article113348933/Wie-die-USA-eine-neue-Weltordnung-schaffen-wollen.html

  41. Karl_Murx sagt:

    @Wahr-Sager:

    Zitat:
    “Auf der Münchner Sicherheitskonferenz staucht CDU-Außenpolitiker Polenz Irans Außenminister Salehi geradezu zusammen.”

    Warum müssen sich diese CDU-Fuzzies ständig profilieren?

    Weil der CDU-MdB und Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag Rupert Polenz ein eingefleischter Transatlantiker ist, der – nebenbei – im Auftrag des großen Bruders in Übersee seit Jahren wie besessen den Beitritt und die Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU verfolgt. Der ist gleichzeitig auch ein Rußland- und Putinbasher par excellence.

  42. Kant sagt:

    @ Eveline Kmietzyk sagt:
    „Das sind keine Menschenfreunde, denn wie geht es Ihnen, wenn ich zu Ihnen sagen würde: ” Sei kein Krebsgeschwür , für diese Erde.”
    Das ist sehr verletzend.“

    Gemeint ist unsere Spezies homo sapiens sapiens …. und auf die triftt das – meiner Meinung nach – durchaus zu, weil sie wächst und wuchert und wächst … und das ist das Kennzeichen von Krebs …. alle anderen Spezies sind in Balance, nur wenn der Mensch eingreift in diese natürlichen Kreisläufe, kommt mit Sicherheit irgendwann die Katastrophe – für die anderen Spezien und am Schluss auch für sie/uns selbst. Die Fähigkeit zur Selbstregulierung hatten und haben vor allem noch die Jäger- und Sammler-Völker … dahin zurück ist uns verwehrt … aber wie weiter und dahin kommen, wo unsere Spezies nicht alles zerstört ?

  43. Eveline Kmietzyk sagt:

    @ Kant

    „Gemeint ist unsere Spezies homo sapiens sapiens …. und auf die triftt das – “

    Ich breche das gerne aufs Kleinste runter.
    Der Homo sapiens sapiens bin ich und Sie. Mein Körper wächst und wuchert nicht, ihrer auch nicht.
    Aber das was wächst und wuchert sind unsere eigenen Geschöpfe. ( Geldsystem, Wirtschaftssystem, )

    Das ist die gute Nachricht, wir können es wieder ändern.

    Auch wenn ich mich nicht erinnern kann, dies mir je ausgedacht zu haben, so finde ich es doch in meinem Leben vor.
    Es spricht mich also an. Es möchte gehändelt werden.
    Forderung mir meine eigenen Gedanken über ein neues System zu machen.

    Ich komme aus dem Osten und das was immer wieder als Plus
    steht ist die Zugehörigkeit, die Gemeinschaft, das Miteinander.
    Materiell hatten wir wenig, aber immerhin das war bezahlt.

    Nun leben wir nicht mehr in einem geographisch geteiltem
    Europa und meine westlichen Brüder und Schwester haben sicher auch ihre guten wirtschaftlichen Erfahrungen gemacht.

    Ich muss das Rad nicht neu erfinden, alles schon geschehen.
    Der Österreicher Prof. Hörmann hat es schon fix und fertig gedacht und aufgeschrieben.
    Es vereint das, was Ost und West benötigen.
    Finde ich, vielleicht schauen und hören Sie mal rein.

    Lassen Sie sich keine Schuldgefühle aufdrücken, das ist so doof wie Bio einkaufen.

  44. Wahr-Sager sagt:

    @Karl_Murx:

    „Weil der CDU-MdB und Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag Rupert Polenz ein eingefleischter Transatlantiker ist, der – nebenbei – im Auftrag des großen Bruders in Übersee seit Jahren wie besessen den Beitritt und die Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU verfolgt. Der ist gleichzeitig auch ein Rußland- und Putinbasher par excellence.“

    Ich weiß, meine Frage war eher rhetorischer Natur. Aber gut, dass Sie trotzdem darauf antworteten, weil es viele Leute ja (noch) nicht wissen!
    Der Typ war (oder ist noch) auch auf Facebook sehr aktiv und ist ein ganz gewöhnlicher Opportunist.

  45. Avicenna1968 sagt:

    „Gerade weil die Anwürfe gegen Hagel von Israel-Lobby und Neocons so maßlos und perfide waren, hat sich erstmals seit vielen Jahren das Gegenlager im Establishment wieder formiert und aus der Deckung gewagt – die sogenannte realistische Schule.“

    Nun ja…das „Gegenlager“ ist doch wohl seit Jahren wieder da, spätestens seit den Wahlen, die Obama ins Weiße Haus brachten, wenn nicht schon seit dem Erscheinen des Walt/Mearsheimer-Papiers. Der Unterschied zwischen den Neo-Kohns und den „Realisten“ scheint mir einfach darin zu liegen, daß die Letzteren in ihrem Globalismus konsequent genug sind, um im Staate Israel ein Hindernis für ihre Pläne zu sehen. Schließlich sind auch Figuren wie Kissinger und Brzeszinski diesem Lager zuzurechnen.

    Was Hagels neokonservative Verleumder und die „shitty little country“-Lobby angeht, so freut`s mich, daß die paranoiden Dreckspätze ihren Willen nicht bekommen haben.

  46. rubo sagt:

    @Eveline K.
    Danke für den Hinweis auf Prof. Hörmann. Ich habe mir dazu einiges angesehen, na klar hat er recht, wurde dafür Anfang 2012 von der Uni suspendiert, was er dazu selbst im Interview zur Zeitung „Intelligence“ u.a. sagte:
    „Davon abgesehen, muss man halt auch eines sagen: Antisemitismus, den Vorwurf kriegt man, wenn man das Geldsystem kritisiert, standardmäßig und sehr schnell. Es gibt leider bestimmte Gruppen, bei denen allein schon die Kritik am bestehenden Zinseszins-System mit Antisemitismus gleichgesetzt wird. Also, diesen Ruf auf sich zu ziehen, damit muss man, wenn man in die Politik geht in dem Kontext, leider heutzutage tatsächlich rechnen.“ Allerdings vergaß Hörmann auch nicht festzustellen, dass er an die Kraft einer demokratischen und friedlichen Veränderung glaube.“

    Das bekannte, überall oft praktizierte Beispiel von Meinungsfreiheit, wie schon bei Prof. Vogt, Eva Herman, Ken Jebsen usw. Die Zentralräte sind überall aktiv und wie für ihr Heimatland gelten für sie keine Rechtsnormen.

  47. rubo sagt:

    Hier ein schönes Beispiel, wie Krieg einfach zu Friedenskampf verklärt werden kann:
    „»Die Bundeswehr ist Teil der Friedensbewegung.« Diesen Satz sagte Thomas de Maizière (CDU) nach einem Treffen mit dem DGB-Vorstand. »Bei uns hat er sich noch nicht vorgestellt und um Aufnahme gebeten«, sagte der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, Peter Strutynski gegenüber »nd«.

    De Maizière steht mit seiner Aussage jedoch nicht allein. Ex-Verteidigungsminister und Nato-Generalsekretär Manfred Wörner (CDU) nannte die NATO einst die größte Friedensbewegung, der kürzlich verstorbene Ex-Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) sagte im Jahr 2004, die Bundeswehr sei die »größte Friedensbewegung Deutschlands«. Für Strutynski ist de Maizières Äußerung darum »wenig originell, aber unverschämt wie alle anderen«. Der Friedensbewegung gehe es nicht darum, den Frieden mit Waffen zu verteidigen.

    So handhabten es doch schon unsere Altvorderen: Den zum Feind erklärten Nachbar schlug man mit der Keule nieder, dann hatte man Frieden.
    Gut gelernt, Herr Kriegsminister!!

  48. Anonymous sagt:

    recte. Die Behauptung, wonach die Verleumder des neuen US-Verteidigungsministers „Dreckspätze“ seien, nehme ich zurück…selbstredend handelt es sich bei diesen Personen um „DreckSPATZEN“.

  49. Avicenna1968 sagt:

    recte: DreckSPATZEN ( = die Verleumder Charles Hagels).🙂

  50. Avicenna1968 sagt:

    Oy, the hatred !

    Spanish party dismisses Holocaust remembrance as ‘Israeli propaganda’

    http://www.jta.org/news/article/2013/03/22/3122836/report-spanish-party-vetoes-holocaust-ceremony-to-avoid-israeli-propaganda

    Leftists and Rightists unite for what is right, showing that bipartisanship does indeed exist !

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