Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

„Pussy Riot“ für Homo-Ehe

compact-weißAber die Familienfreunde in Frankreich mobilisieren auch Hunderttausende. Auszug aus COMPACT-Magazin.

In der aktuellen Januar-Ausgabe von COMPACT-Magazin findet sich ein Artikel über die große gesellschaftliche Debatte in Frankreich: Für und gegen die Homo-Ehe und das Adoptionsrecht für Homosexuelle gehen Hunderttausende auf die Straße! So viel Engagement wünschte man sich auch bei uns…

Auszug aus COMPACT 1/2013 – hier bestellen.

 

Pussy Riot in Paris

Die Aktionsgruppe Femen attackierte eine Demonstration gegen die Homo-Ehe. Doch die Volksbewegung für die Verteidigung der traditionellen Familie wird immer stärker.

Von Philippe Guichard

Sonntag, 18. November, im Zentrum von Paris: Bis zu 20.000 Katholiken demonstrieren gegen die Legalisierung der Homo-Ehe. Plötzlich  tauchten „sie“ aus dem Nichts auf, wie von einem anderen Stern, wie aus einem Alptraum entflohen: Waren es Furien? Waren es Mutantinnen? Es waren Frauen: nicht mehr als zehn, lediglich mit schwarzen Socken bis zu den Knien, einer schwarzen Unterhose und einem Nonnenschleier bekleidet. Auf ihren nackten Oberkörpern, zwischen den bloßen Brüsten, standen schwarz gemalte Buchstaben: „Fuck God“, „In Gay We Trust“, „Fuck Church“, wie als Untertitel zu den Parolen, die sie mit rauer Stimme skandierten. Den Auftritt hätte man für eine abstoßende „Kunst-Performance“ halten können, wenn er nicht auch noch gewalttätig gewesen wäre: Die Damen brachten Feuerlöscher-Sprühdosen mit der Beschriftung „Heiliges Sperma“ in Anschlag und fingen an, die Demonstranten mit einer weißen Flüssigkeit zu besprühen, die sich in Nebel verwandelte und Panik verbreitete.

Femen: So nennt sich die feministische Aktivisten-Gruppe, die in der Ukraine ins Leben  gerufen wurde und mittlerweile international für Aufruhr sorgt. Es handelt sich allerdings um eine gern gesehene (von Photographen umschwärmte) Furore, wie es die jüngsten Ereignisse zeigten. Der beschriebene Zwischenfall wurde nämlich in den Leitmedien grotesk verfälscht und als Aggression fundamentalistischer Katholiken gegen hilflose Frauen dargestellt! Dabei zeigen die Bildbeweise das Gegenteil: Die Femen haben unangekündigt (also illegal) gegen-demonstriert, ihre nackten Körper vor Kindern obszön zur Schau gestellt, gezielt den Glauben der katholischen Gläubigen verletzt und mit säuerlichen Chemikalien Menschen besprengt.

Die Krawalle auf der Demonstration am 18. November verdrängten in den Montagsausgaben der Zeitungen die wesentlich größere Manifestationen am Tag zuvor. Während dem Aufruf des katholischen Instituts Civitas bis zu 20.000 Teilnehmer  gefolgt waren, zogen am 17. November allein in Paris zehn mal so viel Menschen durch die Straßen. Ihre „Demo für Alle“ wollte gegen die „Ehe für Alle“ mobilisieren: Der am 7. November 2012 mit diesem Slogan vorgestellte Gesetzesentwurf der französischen Justizministerin Christiane Taubira soll „Paaren gleichen Geschlechts den Zugang zur Hochzeit öffnen“ und ihnen ermöglichen, Kinder zu adoptieren. Der Gesetzestext verwendet konsequenter Weise statt der Begriffe „Ehemann“ und „Ehefrau“ nur noch das geschlechtsneutrale „Eheleute“, anstelle von „Vater“ und Mutter“ wird der künstliche Singular „Elter“ (parent) eingeführt.   Mit dem Slogan „Eine Papa, eine Mama, ganz einfach!“ setzten die Protestierenden dieser sogenannten Reform das traditionelle Familienmodell entgegen. Während der 17. November in der Hauptstadt friedlich blieb, kam es  Toulouse (5.000 bis 10.000 Teilnehmer) und in Lyon (22.000 bis 27.000) zu gewalttätigen Angriffen der Schwulenehen-Befürworter, die Polizei musste eingreifen.

Der Name „Die Demo für Alle“ steht mittlerweile für einen Verein, der zu weiteren Aktionen aufruft: (…)

Der Verein fordert, die Einberufung der Generalstände und eine Volksabstimmung, da er in dem Gesetz eine anthropologische Umwälzung der französischen Gesellschaft sieht. Er erinnert daran, dass die Ehe kein Steuerschlupfloch ist, sondern zur Gründung einer Familie geschlossen wird, die, indem sie Kinder in die Welt setzt und erzieht, zum Gemeinwohl beiträgt. Wenn dieser Aspekt wegfalle, habe die Ehe keine Bedeutung mehr, dann könnten auch Singles die gleichen steuerlichen Vergünstigungen beanspruchen. Außerdem verletze das Gesetz den Grundgedanken der Adoption, der darin bestehe, die verlorenen Eltern so gut wie möglich zu ersetzen. Da jedes Kind aus der Begegnung eines Mannes und einer Frau geboren ist, lüge man die Kinder an, wenn man ihnen ein gleichgeschlechtliches Surrogat vorsetze.

Vereinssprecher Sprecher Xavier Bongibault, selbst ein bekennender Schwuler, kehrt den Vorwurf der Schwulenfeindlichkeit um: Homophob sei nicht, wer das neue Gesetz ablehne, sondern das Gesetz selbst, weil es davon ausgehe, dass Homosexuelle heiraten wollten – damit würden politische und staatsbürgerliche Identitäten auf sexuelle reduziert. Der Verein ist durchaus dafür, dass homosexuelle Paare mehr Rechte bekommen, aber nicht im Rahmen der Ehe. Auch Karl Lagerfeld sagte gegenüber der Zeitschrift Vice, er sei gegen die Homo-Ehe: „In den Sechzigern beteuerten alle, sie hätten ein Recht aufs Anderssein. Und jetzt wollen sie plötzlich alle das bourgeoise Leben.“

(…)

Am 20. November, also zwei Tage nach der großen Demonstration, hielt Hollande eine Rede vor dem Kongress der Bürgermeister, in der er auf diese Bedenken einging. Er sagte, dass das Gesetz „von allen Abgeordneten respektiert werden“ müsse, aber dass er den Bürgermeistern „Gewissensfreiheit“ zugestehe. Das bedeutet, dass sie die Eheschließung bei Homosexuellen nicht selbst vornehmen müssten, sondern sie auch ihrem Vize oder Wahlbeamten überlassen könnten. Wie generös! In Frankreich ist zwar der Bürgermeister für die Eheschließung zuständig, doch viele Hochzeiten werden schon bisher aus organisatorischen Gründen an Stellvertreter delegiert. Aber schon dieses Schein-Zugeständnis von Hollande löste eine Welle der politisch-korrekten Empörung aus: Es hieß, Hollande habe die Homophobie legitimiert… Bereits am Tag danach empfing der Präsident höchstpersönlich eine Delegation des schwul-lesbisch-transsexuellen Dachverbandes  Inter-LGBT. Später berichtete der Sprecher des Verbandes, Nicolas Gougain, von der Begegnung mit Hollande. „Er  bedauert seine Äußerung.“ Und: „Wir haben die Regierung gebeten, sich viel mehr für dieses Projekt einzusetzen, und sie schien damit einverstanden zu sein.“ Diese kurze Episode lässt erkennen, wer in der französischen Staatsführung das Sagen hat. Ein Verein, der (angeblich) sexuelle Minderheiten vertritt, ist befugt, den Präsidenten der Republik zurechtzuweisen, während die Ansicht von 17.175 Bürgermeistern ignoriert wird.

Am 17. November lautete ein Slogan der Familiendemonstration: „Erste, zweite, dritte Generation: Wir sind alle Kinder von Heteros!“. Auf der anderen Seite antwortete eine kleine Gegendemonstration, nicht viel mehr als 100 Teenager: „Erste, zweite, dritte Generation: Wir sind alle Kinder von Schwulen!“ (…)

((Vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 1/2013.)

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105 Responses

  1. Benjamin sagt:

    die esoterischen eliten mal wieder…
    laut aberglauben und astrologie befinden wir uns ja zwischen zeitalter der fische und wassermann. ja, das glauben die wirklich.
    was heißt wassermann?
    wassermann ist ein sternzeichen und man kann es unterschiedlich interpretieren; der erste regen im neuen jahr, irgendwelche mythischen gestalten.. darunter auch ganymed; dieser war ein wohl ansehnlicher jüngling, in den sich göttervater zeus der alte schwerenöter verguckt hatte und diesen in den olymp entführen ließ, wo der arme ganymed dem zeus als mundschenk/lustknabe zu dienen hatte. ich verweise in diesem zusammenhang auch auf die orgien beim bohemian grove, bei denen die eliten (?) sich von schwulenpornostars die alten nudeln blasen lassen………
    jedes sternzeichen hat für astrologen eine betimmte farbe, doch der wassermann hat — alle farben!
    wie sieht die flagge der schwulenbewegung aus?
    auch diese flagge hat also eine vergangenheit und astrolgische bedeutung, denn wie entsteht ein regenbogen? sonne (wichtig für die bestimmung des neuen „zeitalters“) + regen (wassermann)
    es ist also okkulter hokuspokus. wenn wir an der schwelle des steinbockzeitalters (dauert noch paar tausend jahre) stünden, dann wären die präferenzen dieser -ich vermute von der elite gesteuerten- femen andere..
    aus einer freiheitlichen sichtweise könnte ich tolerant „macht doch alle was ihr wollt“ entgegnen, aber ich bemerke in der tat, obwohl keinesfalls konservativ in dem sinne, eine propagierung der homosexuellen subkultur. der „bessere mann“ pfffff… schwachsinn!
    man beachte nur auch einmal die aktuellen subkulturen wie etwa emo (aber bereits die hippies welche ja auch schon vom wassermannzeitalter schwärmten) bei denen man männlein nicht von weiblein unterscheiden kann.

    das ist natürlich nicht etwa sexuelle toleranz und auf- und abgeklärtheit einer elite, welche das beste für uns will, sondern schlicht ein ritual.
    und selbst wenn diese eliten sich anmaßen würden uns irgendwelche fortschritte einzuprügen, hätten diese verdammt noch mal nicht das recht dazu!

    und da wir uns -leider- noch ZWISCHEN den beiden zeitaltern bewegen, bekämpfen sich die anhänger (der homoehe und damit des wassermannzeitalters) und gegner (katholisch, man beachte die fischsymbolik der kirche als scheidende seite der des alten zeitalters der fische)
    aber dieses homo versus hetero ist nur ein aspekt dieser übergangszeit, als deren höhe- (oder tief-) punkt viele verschwörungstheoretiker einen dritten weltkrieg sehen, der ja in der tat seine initialzündung ausgehend vom „gelobten land“ haben könnte.

    kurz: nwo versus awo.

  2. Dave sagt:

    Pussy Riot unterstützen auch Sex mit toten Tieren.

    „Vereinssprecher Sprecher Xavier Bongibault, selbst ein bekennender Schwuler, kehrt den Vorwurf der Schwulenfeindlichkeit um:“

    Ich war erschüttert, das die deutsche Presse wohl aus ideologischen Gründen solche Tatsachen einfach ignoriert, um Stimmung zu machen. Von differenzierung keine Spur.

    „Der Verein ist durchaus dafür, dass homosexuelle Paare mehr Rechte bekommen, aber nicht im Rahmen der Ehe.“

    Über eine veränderung der eingetragenen Lebenspartschaft kann man gerne, und ich finde das war ein guter Kompromiss zur gesellschaftlichen Akzeptanz homosexueller Partnerschaften und dem besonderen Schutz von Ehe und Familie. Aber Homofanatiker sind einfach Kompromisslos.

    „Wenn dieser Aspekt wegfalle, habe die Ehe keine Bedeutung mehr, dann könnten auch Singles die gleichen steuerlichen Vergünstigungen beanspruchen.“

    Eben, als nächstes kommen dann die Jungsellen und wollen aus steuerlichen Gründen ihre Mütter heiraten.

    „Außerdem verletze das Gesetz den Grundgedanken der Adoption, der darin bestehe, die verlorenen Eltern so gut wie möglich zu ersetzen. “

    Ich bin selbst bei einer Pflegefamilie aufgewachsen, und das was ich letze Zeit von selbsternannten „Famiilienexperten“ vernehmen musst, ist für mich eine böswillige Verhöhnung aller Menschen die unter solchen Umständen aufwachsen mussten. Die Probleme, die Spannungen, all die Umstände die ein Kind dabei verarbeiten muss, Dinge die (Klein)kinder eigentlich nicht verarbeiten sollen müssten, aus ideologischen Gründen zu relativieren und schönzufärben um politische Stimmung zu machen, ist missbrauch des Berufsstandes. Die euphemistische Formulierung „verschiedene Lebensmodelle“ lehne ich auch völlig ab, da fühl ich mich sowas von verarscht, tatsächlich muss es heißen „Lebesnmodelle mit problematischen Hintergründen“ Punt aus.

    Jede Person die ich kenne, und ebenfalls in Pflege oder Adoption aufgewachsen ist, hat diese Umstände als problematisch erlebt, und es sollte das allermindeste Recht von Kindern, welche Scheidung erleben, welche aus der natürlichen Familie weggeben oder entrissen werden etc ,bzw. die allermindeste Vernatwortung des Staates sein, diesen jungen Menschen eine bodenständige Heterofamilie zum aufwachsen zuzugestehen, und nicht noch weitere widrige Umstände und Spannungen aufzubürden. Ich hatte noch das „Glück“, und mir schauderts davor was da geplant wird.

  3. Mar Tin sagt:

    BVenjamin: hast recht, Femen wird von der gefühlten elite unterstützt. Der 4. Absatz gibt genaue Antworten darauf, wer. http://german.ruvr.ru/2012_09_22/89046818/

  4. Mary J. sagt:

    „Auch Karl Lagerfeld sagte gegenüber der Zeitschrift Vice, er sei gegen die Homo-Ehe: „In den Sechzigern beteuerten alle, sie hätten ein Recht aufs Anderssein. Und jetzt wollen sie plötzlich alle das bourgeoise Leben“

    Der Herr Lagerfeld sollte sich besser mit seinen Cocktailkleidchen beschäftigen und sich zu Themen, die seinen Horizont überschreiten, nicht äußern.

    Ich habe ja nichts dagegen, wenn jemand gegen die Homoehe ist, aber das ist jawohl die dämliste Begründung, die ich je gehört habe.

    Schwule sollen heute also nicht heiraten dürfen, weil das nicht mit dem Klassenkampfgedanken der Homos in den 60er Jahren entspricht.

    Vielleicht könnte mir der Herr Lagerfeld mal erläutern, was der Homo Jahrgang 1985 damit zu tun hat, was die Lagerfeldgeneration incl. seiner Homos in den 60er alles an Blödsinn erzählt hat.

  5. Monika H. sagt:

    @Mary J.

    Lagerfeld??? Der spricht sich für die Homo-Ehe aus! Siehe aktuelle Fashion-Week in Paris.

    http://tinyurl.com/b3losnt

  6. Mary J. sagt:

    @Monika

    Dann gibt es nur zwei Erklärungen. Entweder eine der Zeitungen hat ihn falsch zitiert, oder der Mann wird langsam´alt und weiß selbst nicht mehr was er redet. Gut möglich, wird er dieses Jahr schließlich 80 Jahre alt.

  7. saito sagt:

    Wieviel Schwule gibt es eigentlich? Für meine Begriffe machen die zuviel Getue um ihre Sexualität.Diskriminiert werden sie doch nicht mehr und eingetragene Partnerschaft sollte auch reichen.
    Das Steuersplitting sollte es ohnehin nur für Familien geben, die Kinder aufziehen und da aber auch konsequenterweise die geschiedenen Väter, die Unterhalt zahlen müssen, steuerlich besser stellen.

    mit freundlichen Grüßen

  8. philippe sagt:

    Monika:
    Der Lagerfeld hat sich wohl angepasst. In Frankreich ist es momentan sehr schwierig Promi und (schwuler!) Kritiker der Homo-Ehe zu sein.
    Hier das Vice-Interview (ungefähr Mitte der Seite):
    http://www.vice.com/de/read/karl-lagerfeld?Contentpage=2

  9. 9 11 pirat sagt:

    Homoehe PR.Band?Nein danke.Ach ja schon gehört,laut nt-v heute wollen die sog.Femen die Welt erobern.Kein Witz,dass sagte selber ne Femen Aktivistin offen in die Kameras.Doch dass weren ja nicht die ersten grössen Wahnsinnigen die mit solcher Art von Plänen gescheitert weren.Solches Gesindel bezeichne ich seit heute als Weibertaliban.Ich finde dass passt ganz gut zu denen diese Bezeichnung.

  10. Amir sagt:

    unser verehrter praesident ahmadinejad sprach damals davon, das es im iran keine homosexuellen gaebe. das gelaechter war gross abe nur weils einige nicht verstanden haben was er damit meinte. hinter ahmadinejads worten steckte die deutung, das die homofrage garnicht existiert, da es nichts gibt was sie zu einen thema machen muesste ich bin dankbar, das im iran keine institution existiert die es wagen wuerde, die homos so auf den plan zu rufen!

  11. Karl_Murx sagt:

    Philippe Guichard

    Sonntag, 18. November, im Zentrum von Paris: Bis zu 20.000 Katholiken demonstrieren gegen die Legalisierung der Homo-Ehe.

    Zur Präzisierung: Es waren weit über 100.000 Teilnehmer an dieser Demonstration, obgleich es sicher nicht alle Katholiken gewesen sein werden. Das mußte selbst von hiesigen Mainstreammedien zähneknirschend so zugegeben werden, wenn es auch manchmal sehr amüsant anzuschauen war, wenn in der Headline der Artikel von „einigen Zehntausend Mitgliedern“ geschrieben wurde, im nachfolgenden Text diese Zahl aber sofort Lügen gestraft wurde, wo dann von „einigen Hunderttausenden Teilnehmern“ die Rede.

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/grossdemonstration-frankreichs-buergertum-begehrt-gegen-homo-ehe-auf/7623784.html

    http://www.tagesschau.de/ausland/frankreichhomoehe100.html

  12. Hurchherherscht sagt:

    Inwiefern schränkt es irgendwen in seiner Freiheit ein wenn ein homo Pärchen aus finanziellen und rechtlichen Überlegungen einen Ehevertrag miteinander eingeht? Von mir aus die Adoption für Homo Pärchen ist ein streitbares Thema… ich kann diese Angst nicht verstehen. Homosexualität hat und wird es wohl immer geben, gibt es bei Tieren… und wie gesagt, wovor schützt man sich durch diese Beschränkung konkret? Natürlich wird es eine neue Versuchung geben die Ehe als steuerliches Schlupfloch zu verwenden, aber die Ehe wird ja auch jetzt bereits missbraucht um Einwanderungsbestimmungen zu umgehen, Ehebetrug muss halt nacher geahndet werden. Und über die Adoption von Kindern kann man streiten. Aber es gibt schwule und lesbische Menschen in unserer Gesellschaft, man sollte sie nicht diskriminieren und ihnen verbieten zb ihren Besitz für den Partner abzusichern, oder ihnen dafür unnötige hohe Kosten für anderweitige Verträge aufzuhalsen. Die Freiheit hört erst dort auf wo ich die der anderen einschränke, und der Fall ist nicht gegeben. Angenommen ich wäre schwul, und meine Eltern hassen mich und meinen Partner besonders, würden in meinem Todesfall meine Eltern meinem Partner das Leben zu Hölle machen, oder er kann mich im Krankenhaus nicht besuchen während ich im Koma liege oder Entscheidungen für mich treffen bzw müsste ich dafür etliche Zusatzvereinbarungen treffen. Warum besteht man auf sowas? Also zumindest eine Homo-Ehe mit Unterschieden wie zB Adoption sollte man meiner Ansicht nach einführen.

  13. Seltsam. Wenn Russland keine Homoehe und Sonstiges will, sind sie die „Bösen“, die Freiheitsfeinde. Das Gleiche bei den Franzosen,und kein Wort davon im Fernsehen.
    Wie gestern in den Nachrichten. Der Sprecher: „Radikale Orthodoxe versammelten sich….“ gezeigt wurde eine ca. 70-jährige Omi mit Kreuz in der Hand.
    In Frankreich gab es auch Prosteste, aber darüber wird nicht so gehetzt. Will man die neulich erst besungende „deutsch-französische Freundschaft“ nicht gefährden?

  14. Einwände sagt:

    Da scheint mir aber so einiges schief an dem Artikel.

    „…und fingen an, die Demonstranten mit einer weißen Flüssigkeit zu besprühen, die sich in Nebel verwandelte und Panik verbreitete.“

    Ja, ja. Wie sich anschließend bei den polizeilichen Ermittlungen herausstellte, handelte es sich um eine sehr gefährliche chemische Substanz, die unter dem chemischen Code H-2-0 und unter Eingeweihten auch unter dem Geheimnamen „Wasser“ bekannt ist. Es handelte sich um Wasser aus einem Zerstäuber.

    Es demonstrierten an dem 17. November rund 80.000 Leute in Paris, das waren Bürgerliche, die gegen die Homosexuellenehe sind und die diverse Einwände formulierten. Am 18. November demonstrierten rund 8.000 Leute (nicht 20.000), auf den Aufruf der rechtsradikalen Organisation Civitas hin. Das ist nicht einfach ein „katholisches“ Institut, sondern eine demokratiefeindliche Vereinigung, die durch die katholische Amtskirche gemieden wird. Die Leute auf der ersten Demonstration sind solche, mit denen man reden kann, was immer man von ihrer Position denkt, die auf der zweiten formulierten nur Haß.

    Daneben gab es auch große Demonstrationen für das Recht der Homosexuellen auf eine Ehe, wie im Dezember und am heutigen Tag (neben einer weiteren starken Demonstration der Gegner vor 14 Tagen). Die Demo-Bilanz dürfte relativ ausgeglichen sein, zwischen Befürwortern und dagegen. Das Gesetz wird auf jeden Fall durchkommen.

    Noch ein Wort zum „Vereinssprecher Sprecher Xavier Bongibault, selbst ein bekennender Schwuler“: Der Mann wurde auch dadurch bekannt, dass er mindestens zwei mal Francois Hollande mit Adolf Hitler verglichen kann. Möglicherweise ein Fall für die Klapse.

  15. Sebastian sagt:

    > Diese Ukrainerinnen spielen mit Ihrem Leben.
    Typo. Natürlich nicht mit Ihrem, sondern mit ihrem.

  16. Hurchherherscht sagt: Januar 27, 2013 um 21:26

    … ich kann diese Angst nicht verstehen. Homosexualität hat und wird es wohl immer geben, gibt es bei Tieren…

    Als randständiges Phänomen jenseits der 1. Standardabweichng vom Mittelwert. Wenn man es künstlich in die Mitte stellt und propagiert, bekommt man als Gesellschaft ein Problem damit, das zur Selbstdestruktion führt. Und genau das ist wohl intendiert, von den Schatten.

  17. Berlin Steglitz sagt:

    In Berlin feiern wir jedes Jahr die GayPrideWeeks, dank unseres fähigen Bürgermeisters und ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Pobereit-ne Wowereit . Und danach CSD .
    Was wirklich toll ist, ist die Tatsache das Finazierung, Genehmigung, Lärm- und Umweltschutz und das Müllproblem NIE ein Problem sind. Das war bei der Loveparade anders. Dort gab jedesmal Probleme. Die würde kaputtgemacht um jetzt die Schwuchteln zu feiern. Die Loveparade war nie eine Demo. Der CSD sofort . Und unsere Oberschwuchtel konnte die Loveparade nicht leiden . Zuviel normale junge Leute, zuwenig Homos …
    Vielleicht sollten wir mal die Hetro Pride Years ausrufen und ein paar Demos für alle machen

  18. Berlin Steglitz sagt:

    Ups, ein paar Fehler ….
    gabs und wurde … kann das geändert werden.
    Blödes Mobiltelefon mit T9.

  19. Monika H. sagt:

    @Mary J. & philippe

    Dazu fällt mir ein Zitat von KL ein:

    „Was ich sage, ist nur gültig, wenn ich es gerade gesagt habe. Nehmen Sie das, was ich sage, bitte nicht so ernst. Wenn ich jetzt etwas sage, kann ich mich vielleicht morgen daran nicht mehr erinnern. Morgen bin ich schon ein ganz anderer Mensch.“

  20. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Worum geht es ?

    Einmal um die Motivation derer, die die Schwulenmission von der Straße in die Schule, in den Kindergarten, und jetzt auch noch in das Adoptionsrecht transportieren wollen.
    Denen geht es um die Zerstörung der natürlichen Gemeinschaften, von der Familie angefangen. Und vielleicht um eine weitere Reduzierung der Geburtenzahlen. Klar, daß die „Interessierten“ die Presseberichte schamlos fälschen, um ihre Agenda zu fördern.

    Dann geht es um „Toleranz“. Das heißt doch wohl, daß man einen Schwulen nicht als solchen ansprechen soll, weil er sich sonst schämen müßte. Man sagt also nicht: „Du Schwuli!“. Und man läßt sie gewähren, greift sie nicht an, Punkt. Früher gabs halt den Dorftrottel als Sonderexistenz. Keiner tat ihm was, er wurde toleriert, aber Dorfschullehrer konnte er halt nicht werden.

    Ob es eine „Eheform“ für Schwule geben sollte, das ist keinesfalls eine Frage der Toleranz. Die Ehe ist eine staatliche Einrichtung. Der Staat, die Gemeinschaft muß entscheiden, ob die Föderung der Schwulen im Allgemeininteresse ist. Wer diesen Aspekt nur einen Moment lang überlegt, kommt wohl zu eindeutigen Ergebnissen.

    Ob Schwule Kinder adoptieren können sollten, ist keine schwierige Frage. Die Adoption erfolgt nach den Kriterien des Kindeswohls, nicht zur Förderung der Selbstverwirklichung der Adoptierenden. Kinder brauchen anerkanntermaßen die Rollen beider Eltern, mit Phrasen über „alternative Lebensmodelle“ erreicht man sie und das Kindeswohl nicht. Nicht wenige männliche Schwule fühlen sich nicht alleine zum anderen Geschlecht hingezogen, sondern zu „Knaben“. Es dient wohl kaum dem Kindeswohl, Kinder in solche Verhältnisse zu stecken.

  21. Mary J. sagt:

    @Hurchherhersch

    Da haben Sie vollkommen recht. Nicht die homo-ehe sollte der hetero-ehe steuerlich gleichgestellt werden, sondern die steuerliche Begünstigung der Ehe gehört generell abgeschaft, zugunsten einer Begünstigung von Kindern.

    Auch ansonsten bin ich bei Ihnen. Die Homo-Gegner tun so, als sei die Ehe irgendwie ein knappes Gut, um das die Heteros mit den Homos konkurrieren müssten und wenn Homos heiraten, dass nehmen sie den Hetors die Ehen weg.

    Wer als Hetero seine Eheschließung bzw. Fortführung davon abhängig macht, ob sein schwuler Nachbar heiratet, der sollte sich mal überlegen, ob bei ihm alles korrekt ist im Oberstübchen.

  22. Mary J. sagt:

    @Fatima

    „Seltsam. Wenn Russland keine Homoehe und Sonstiges will, sind sie die “Bösen”, die Freiheitsfeinde. Das Gleiche bei den Franzosen,und kein Wort davon im Fernsehen.“

    Dieses „Sonstige“ ist hier das Ent- und Unterscheidene zwischen Russland und Frankreich.

  23. Monika H. sagt:

    @Dr. Kümel

    >Nicht wenige männliche Schwule fühlen sich nicht alleine zum anderen Geschlecht hingezogen, sondern zu “Knaben”. Es dient wohl kaum dem Kindeswohl, Kinder in solche Verhältnisse zu stecken.

    Was meinen Sie denn wie viele heterosexuelle Männer sich zu Kindern „hingezogen“ fühlen? Diese Ziffer ist kaum zu benennen, weil es an der TAGESORDNUNG ist. Man muss fast schon sagen, es ist tabuisierte Normalität! Unser ganzes System krankt!

    Wir müssen uns endlich um unsere Sexualität kümmern, und darum liebe Männer, bitte nicht immer gleich die Feministenkeule schwingen – die Sexualität, so wie wir sie leben ist nicht gesund, weil sie auf Macht und damit Unterdrückung basiert.

  24. Hurchherherscht sagt:

    @ Homo-Ehe Gegner: Ich setze mich hier nicht für Pussy Riot ein oder irgendwelche masochistische Wertvorstellungsdemontierer. Ein Homosexueller ist kein Mensch der unsere Gesellschaft demontieren will und kein Mensch der Steuern hinterziehen will. Sondern ein Homosexueller. Verbannt mal diese „ich bin homo und jeder soll es wissen“-Deppen aus euren Köpfen. Es gibt wirklich genügend Beispiele für Homosexuelle die ein wertvolles Mitglied dieser Gesellschaft sind, sich normal kleiden, sprechen können, und bei denen das kein kompletter Lifestyle sondern eine Vorliebe und nicht mehr ist. Irgendwie vermischt man hier Ängste.

  25. Dave sagt:

    Die Ehe ist kein teil der staatlichen Grundleistung, wie Bildung und Infrastruktur. Sie ist eine Sonderleistung zu einem bestimmten Zweck, wie z.b. auch das Bafög, oder der Schwerbehindertenausweis uvm. Da bei homosexuellen Paaren dem Wesen des Motivs der Ehe, der Föderung von Familien nicht entsprochen werden kann, ist es auch keine Diskriminierung oder Ungleichbehandlung von Homosexuellen wenn sie diese rechtliche Ehe nicht zugestanden bekommen.

    Zugegeben, durch die neuen „Lebensmodelle“ u.a. heutztage, wirkt die Ehe als solche teilweise etwas obsolet und überholbedürftig, weil der Wirklichkeit nicht mehr ganz angemessen. Aber in vielen fällen erfüllt sie immernoch ihren Zweck, und ich bezweifle das man die traditionelle Familie vorschnell ad acta legen sollte.

    Unterschiedliches aus opportunismus Gleichzureden, ein X für ein U zu verkaufen, kann nicht die Lösung sein. Homosexuelle Paare haben das Recht sich zu solch einer Partnerschaft zu entschließen, aber sie müssen auch die Konsequenzen dafür tagen, wer A sagt muss B sagen. Wenn ich mich zu einer Partnerschaft entschließe, die es naturgemäß ausschließt Kinder zu zeugen, und eine Familie zu gründen, dann sind das die Früchte der eigenen Entscheidung.

  26. ribi sagt:

    amir: wieso sollte der iran maßstab sein? bevor das geweine anfängt, auch israel und die usa sind für mich kein maßstab!!

  27. Dave sagt:

    Achja, also „dann sind das die Früchte der eigenen Enscheidung“, und nicht die Missgunst der bösen, homophoben Gesellschaft, die den Homosexuellen aus Abneigung wo es nur geht, Steine in den Weg legen.

    Die Frage „wehalb gesteht man den Homos. nicht die gleiche rechtliche Ehe zu wie den Heteros“ ist schon wieder sehr suggestiv, die der Annahme folgt, hier finde eine unbegründete! Ungleichbehandlung vor. Genauso gut kann man aber fragen, weshalb sollten sie denn Gleichgestellt sein, wo sie doch garnicht gleich sind? Geht es nur ums Prinziep? Geht es nur um Geld? Oder geht es um das – symbolische Band der ewigen Liebe? Aber nicht doch…

    Allerdings, was da in Russland verabschiedet wird, finde ich auch nicht mehr richtig, und die eingetragene Lebenspartnerschaft, wie schon erwähnt, gehe ich gerne mit, weiter aber nicht mehr.

    Darüberhinaus finde ich eine kultuvierung von Homosexualität, von Promuskuität, Patschworkfamilie und allerlei „verschiedene Lebensmodelle“ halt, durch Politik und Medien auch falsch. Die Gesetze sollten Liberal sein, das Wertefundament der Gesellschaft, welches u.a. durch Politik und Medien transportiert wird, hingegen Konservativ. Denn mit einer liberalen Beliebigkeit lässt sich langfristig keine Gesellschaft machen, konservative Werte hingegen gewährleiten gesellschaftliche Satbilität und Fortbestand.

  28. Mar Tin sagt:

    Weiter oben fragte jemand, um wie viele es geht. Laut Statistik gibt es 2-3 % bekennende Schwule. Aus diesem Grunde konnte die Salonlinke auch nicht von ihrer Fokussierung auf diese Gruppe profitieren. Das Thema wird also ganz schön aufgebauscht. Andererseits sind dann Schwule in der Politik überrepräsentiert und agieren nach dem Weil wir es können.

  29. Amir sagt:

    @ribi
    ganz einfach, weil von iran lernen bedeutet, das die homofrage zu einer nichtfrage gemacht wird! keine paraden, keine ansprueche, keine kirchenstreits und debatten ueber homoehe, das alles wuerde dem deutschen volke erspart bleiben, wuerde es sich aufrappeln und jene werte ausgraben, die einst das deutsche wesen ausgemacht haben. wieso sollten sie also nicht iran als vorbild nehmen wollen? es sei denn, sie haben kein problem mit dieser erscheinung, dann verstehe ich ihre frage. ich bemitleide das deutsche volk mehr und mehr. es tut mir leid mit anzusehen, wie dieses einst stolze volk nun langsam bis ins letzte mark zersetzt wird.lernen sie ruhig von uns, wir sind bereits guten weges!

  30. Es gibt zur Genüge irgendwelche Leute die aus einer Profilierungsneurose alles Verändern möchten sei es zum Besseren oder zum Schlechteren, die sollte man abschaffen.
    …. oder ihnen beschränkte Rechte eingestehen.

    Es gibt Lifestyle Homos, die es jedem ins Gesicht klatschen müssen, so wie es noch weit mehr Schwachsinn in unserer Gesellschaft gibt.

    Aber es gibt auch einfach Schwuchteln die keinen Tamtam draus machen und mit keinem Wort erwähnen das sie Schwul sind, so wie ich es auch nicht erwähne das ich NICHT schwul bin, und ihrem Leben nachgehen.

    Denen siehst dus nicht an das sie Schwul sind, und irgendwann erzählen sies halt, weil sie das Bild von diesen aufdringlichen Gestörten zerstören wollen.

    @ Dave die Ehe bringt ausser den Kindern noch andere Dinge mit sich.

    Der Ehepartner wird einfach zum nächststehenden Angehörigen, das zieht sich vom Krankenhausaufenthalt über Erbrecht usw hinaus…

    kostet bei uns 50 Euro und nacher hat man Ruhe

    Ich will nicht das meine Frau von der Willkür meiner Eltern abhängt wenn mir etwas passiert!

    Klar kann man gesonderte Verträge machen, aber das ist aufwendig. Es is einfach ein vom Staat vorgefertigter und anerkannter Vertrag.

    UND

    kirchliche Heirat, oder Homosexualität in Lehrbüchern gleichgestellt mit Heterosexualität kommen nicht in Frage.

  31. Mary J. sagt:

    @Dave

    Ihnen ist aber schon klar, dass Schwule nicht automatisch zeugungsunfähig sind, oder?

  32. Dave sagt:

    Mary J.: Ihnen ist schon klar, das aus der Beziehung zwischen einem Mann und Mann bzw. einer Fau und Frau, keine Kinder hervorgehen können? Oder wollen sie auch den Erwerb eines Kindes durch Leihmütter und Retortenbabys gesellschaftlich kultivieren und Babys bzw. Kinder damit demnächst selbst zu einem Geschäft werden, beworben und verkauft. So einen umgang mit Kindern, als Ware, würde ich niemals unterstützen.

  33. Dave sagt:

    @ Waltraud: „Der Ehepartner wird einfach zum nächststehenden Angehörigen, das zieht sich vom Krankenhausaufenthalt über Erbrecht usw hinaus.“

    Ich kenne mich mit dem Racht auch nicht so gut aus, man kann ja an der eingetragenen Lebenspartnerschaft auch noch arbeiten. Ich sehe das Motiv der Eheförderung aber schon als Förderung einer guten Grundlage um Familie, im Sinne einer Familie die Nachwuchs hervorbringt, zu gründen.

    Daher leuchtet mir nicht ein, weshalb das eine ungerechte Gleichbehandlung sein soll. Ein Auszubildender in einer betrieblichen Ausbildung, könnte genauso behaupten, er werde als Auszubildender ungleich behandelt gegenüber einem Auszubildenden in schulischer Ausbildung, weil letztere Bafög bekommt und ersterer nicht. Aber das wäre ja Unsinn.

  34. Mar Tin sagt:

    Amir: was du schreibst, klingt richtig gut und es sollten alle hier in der BRD wissen. Mancher faselt nämlich von verfolgten iranischen Schwulen, die darum hier aufgenommen werden müßten. Mit solchen ‚Berichten‘ macht man Iran aber weiterhin zum Prototyp des Bösen. Sogar unbedingt heterosexuelle Israelfans reden von sowas, ja von Erschießungen, Steinigungen schwuler Iraner. Solche, die unter anderen Umständen ihren Gott bitten, er möge Schwule von ihrem Zwange heilen. So wird man wohl nicht von Iran lernen hier, denn es ist nicht gewollt.
    Mary J.: schon klar, auch lesben können Kinder empfangen. sie haben sich nur meist entschlossen, Beziehungen einzugehen, in denen sexuelle Handlungen mal sicher nicht zur Empfängnis führen.

  35. ribi sagt:

    amir: im iran ist die homo-beziehung wohl generell nicht erlaubt, wieso sollte dies vorbild sein? sollten kopftücher und steinigungen für unsauch vorbild sein?die moralische überlegenheitsspilereien sollten sich moslems sparen!wollt ihr uns demokratie-theroretisch belehren?

  36. chicano sagt:

    @ amir

    „ganz einfach, weil von iran lernen bedeutet, das die homofrage zu einer nichtfrage gemacht wird! keine paraden, keine ansprueche, keine kirchenstreits und debatten ueber homoehe, das alles wuerde dem deutschen volke erspart bleiben, wuerde es sich aufrappeln und jene werte ausgraben, die einst das deutsche wesen ausgemacht haben. wieso sollten sie also nicht iran als vorbild nehmen wollen?“

    und deutschland hat auch viel mehr baukräne, oder?

  37. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Hurch: „Homo-Ehe-Gegner“

    Sie führen gültige Argumente dafür an, warum die lästigen Tunten und die noch lästigeren Schwulenmissionare nicht für die Mehrheit der H. typisch seien. Es gebe schließlich auch andere.

    Gut.

    Aber das ist doch kein Argument FÜR die Schwulen“ehe“ und die Freigabe der Adoption. Das Kriterium dafür, ob der Staat eine derartige Institution schaffen solle, muß das GEMEINWOHL sein. Und für die Gestaltung des Adoptionsrechts das KINDESWOHL.

  38. @ Mar Tin:

    es gibt auch Iraker, die sich mit dieser Behauptung, sie seien homosexuell und deswegen verfolgt, hier Asyl erschleichen.

  39. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Fatima:

    Ja, es ist gravierend: „Verfolgung“ wegen „sexueller Verfehlungen“ ist ein Asylgrund. Wenn also eine Schwiegermutter eines Afro-Afrikaners ihrem Schwiegersohn wegen vermuteten Fremdgehens eine Kräftige feuert, dann ist der asylberechtigt, natürlich mit Familiennachzug.

  40. Monika H. sagt:

    @Dr Kümel

    >Wenn also eine Schwiegermutter eines Afro-Afrikaners ihrem Schwiegersohn wegen vermuteten Fremdgehens eine Kräftige feuert, dann ist der asylberechtigt, natürlich mit Familiennachzug.

    … inklusive Schwiegermutter

  41. @Kümel die Adoption ist grenzwertig und ich kann mich eigentlich selbst nicht entscheiden welche Position ich vertreten soll

    bzw kann es angesichts der 3% an schwulen?!? und dem einhergehenden
    Risiko was man nicht kennt weil unsere
    Psychologie momentan einfach noch nicht ausgereift genug ist, auf Eis legen und in
    200 Jahren nochmal drüber reden.
    Wir wissen nicht ob ein Kind davon beeinträchtigt werden würde.
    Es zu behaupten ist überheblich, und hier einen Schritt zu wagen dumm.

    es geht mir nur um den praktischen Rest einer Ehe und von mir aus kann man es auch anders nennen,
    zb Homo-Ehe,

    aber spezielle Beamte und Räumlichkeiten würde ich aus Kostengründen ablehnen.

    im endeffekt sind wir uns einig, wir könnten politiker verschiedener Fraktionen sein und zusammenarbeiten🙂

    gemacht ghört halt schon was, das aufsehen um die ganze Sache ist das was mich eigentlich aufregt.
    Das hier irgendein Rummel erzeugt wird.

    Hier wird eine klare Sache instrumentalisiert, ideologisiert….

    Wenn in 300 Jahren irgendwelche 3% der Bevölkerung ihre Heizkörper heiraten wollen, dann soll ihnen der Staat das möglichst schnell ermöglichen, wenn es möglich ist, und dadurch keine Gefahren bestehen, ansonsten durch Kompromisse.

    @ Dave: Die Ehe hat rechtlich gesehen mit Kindern nicht besonders viel zu tun, Kinder sind gottseidank auch so abgesichert, und geregelt.

    Und das sollte respektive der Familienförderung auch so bleiben, das sich die Leute Gedanken machen bevor sie Kinder machen, und auch die
    Konsequenzen tragen müssen,
    auch ohne Ehe.

    schönen morgen noch

    und hier was über mali von kenFM was einfach nicht genug geshared wird: http://www.youtube.com/watch?v=lSpWthoRhac

  42. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Waltraud

    Was die Homosexuellen angeht, ist es mir wurscht, was die tun. Solange sie mir nicht allzusehr lästig fallen.

    Was der Staat tut, das ist aber GANZ ETWAS ANDERES!

    Der Staat muß nach dem GEMEINWOHL agieren, oder sagen wir, er müßte, denn seit Jahrzehnten (und ich sage natürlich nicht seit wann) tut er das eben nicht. Und das GEMEINWOHL gebietet irgendwas wie Homo-„Ehe“ nicht. Für das GEMEINWOHL wäre eine Anhebung der Geburtenrate förderlich, nicht das Propagieren, Fördern und Finanzieren von Lebensgemeinschaften, die dies erklärtermaßen nicht vorhaben.

    Und wenn einer einwendet, dann sollte man doch auch nicht kinderlose Ehepaare fördern, dafür aber sollte (erheblich!) mehr ausgegeben werden für Familien und alleinerziehende Mütter, ja: dann hat der vollkommen recht!

    Lustig, daß justament in den USA ein verwandtes Sozialprinzip Gesetz ist: nicht, wer „verheiratet“ ist, spart Steuern, sondern wer für Abhängige sorgt. Das können sein Kinder, Großeltern oder der verarmte Nachbar.

    Wer in „Deutschland“ (whatever that might be) soziale Gerechtigkeit im Sinne des GEMEINWOHLS einführen wollte (revolutionär, vielleicht sogar…?), der müßte Junggesellen und Kinderlose besteuern und Familien mit Kindern (egal ob verheiratet) etwa um das Dreifache mehr fördern, als dies geschieht. Dann könnte eine Familie mit drei Kindern etwa eine Haushaltshilfe finanzieren, um die Dreifachbelastung der Mütter zu reduzieren und ihnen gestatten, sich um die Kinder zu kümmern. Ist mir egal, wie Sie eine solche Politik nennen.

    Und das Adoptionsrecht muß sich am KINDESWOHL orientieren, nicht an den Wünschen irgendwelcher Minderheiten. So lange nicht tatsächlich erwiesen ist, daß es für ein Kind vollkommen egal ist, ob Mama vorhanden ist, und ob Papa schwul ist, sollten Experimente mit den letzten deutschen Kindern unterbleiben.
    Wohlgemerkt: das Adoptionsrecht geht vom Staat aus.
    Wer privat seine Sprößlinge justament Schwulen und Lesben anvertrauen möchte, ist ja ungehindert, das zu tun.

  43. Mar Tin sagt:

    Psychoanalytiker finden diese Diskussion hier sicherlich drollig, denn sie kennen der Terminus der Homophobie. Mit geschickten Fragestellungen würden sie euch aufs Glatteis führen und anschließend sagen: seht mal, verbunden mit dieser Angst hat der Patient noch weitere Zwangsvorstellungen, und plötzlich seid ihr ganz ‚Normalen‘ die Therapieobjekte. Hier heißt es: Oh, das bringen die nicht! Kindeswohl! Mitte 90er war die Frage schon mal ‚in‘, und in der Titanic erschien eine Bildergeschichte, eine Utopie, die davon ausging, Schwulen sie zumindest die Adoption erlaubt. „Die netten Schwulen“ hieß die Erzählung von 2 monogamen Männern. Sie adoptierten einen Jungen. Als er heran wuchs, begann er sich für Mädchen zu interessieren, da er ja schon 2 Väter hatte. Er brachte die Freundin, eine Mitschülerin, mit nach Hause, stellte sie vor. Das Mädchen überredete den Jungen, seine Väter zu töten. Abgemacht, getan, und wenn sie nicht gestorben sind, lieben der Junge und das Mädchen sich noch heute…
    Weiter oben schrieb jemand, in Mali wird derweil weiter gestorben und gemordet, und diese Diskussion wirkt da wie eine Nebelkerze.
    Übrigens haben viele längst das Schlupfloch gefunden: ein alleinstehender mann adoptiert ein Kind, zieht mit dem Objekt seiner Wahl, und sei es eine geschlechtsgewandelte Frau, zusammen, und beide ziehen das Kind gemeinsam auf. Nur Studien über das besondere Kindeswohl in dieser Situation gibt es eher kaum. Wer jetzt nach einer Studie schreit, hat den Kreislauf der 68er, deren Marsch durch die Instanzen, geschlossen, denn die Gendermainstream-Ideologen haben gelernt, wie sie sich im System selbst alimentieren. Vertrackte Welt, was?

  44. @ kümel das ist keine „antwort“ auf das was ich geschrieben habe.

    Die EHE hat mit Kindern und rechtlich überhaupt nichts zu tun!

    Und ich bin gegen ein Adoptionsrecht für Home-Ehe! Also mit wem diskutieren sie hier überhaupt?

    und dieses Bevölkerungswachstumsdenken… und Menschen bestrafen die sich nicht vermehren wie Kanikel, ich hoffe ihnen ist die Problematik der zu hohen Weltbevölkerung klar.
    oder die aufkommende Pensionsproblematik.

    Wenn jemand Kinder bekommen will, weil er es will dann soll er es tun, mit dem Ziel fähige Menschen in diese Welt zu bringen.

    Der Staat soll den Menschen vertreten, und nicht irgendwelche Instrumente!
    Eine Familie ist keine Gebärmaschine für Steuerzahler.

    Staatlich subventionierte Kinder die dann teilweise aus finanziellen Gründen von armen Familien geworfen werden, braucht keiner!

  45. Das Thema ist eine Themenverfehlung in sich.

  46. Dave sagt:

    @ Waltraud:

    „Die Ehe hat rechtlich gesehen mit Kindern nicht besonders viel zu tun, Kinder sind gottseidank auch so abgesichert, und geregelt.“

    „Die EHE hat mit Kindern und rechtlich überhaupt nichts zu tun!“

    Die Ehe stammt noch aus einer Zeit, wo Leute die geheiratet haben, in der Regel auch Kinder zur Welt gebracht haben. Heute wird die Ehe aber mehr und mehr Zweckentfremdet, als Mittel der steuerlichen Besserstellung z.b.

    Bei der Ehe geht es nicht nur darum das die Familie finanziel abgesichert ist, wie beim Kindergeld z.b. sondern das sie als Familie auch eine guten rechtliche Grundlage in vielen anderen belangen hat, auf der sie gedeihen kann und die ihr Schutz bietet. Die natütliche Familie ist zweifellos ganz grundsätzlich die optimalste Umgebung für ein Kind zum aufwachsen, und diese soll damit begünstigt werden, daher ist das Eherecht eigentlich schon ein Rahmen, dessen Eigenschaften nicht zuletzt um die Obhut von Nachswuchs bemüht sind. Jedenfalls sehe ich das so.

  47. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Waltraud: „Überbevölkerung“

    Ja, da kommen Sie leider auf eine ganz typische kurzschlüssige Themaverfehlung.

    1. Gibt es in Europa weit und breit keine Überbevölkerung. Ganz im Gegentum, es gibt seit 1945 eine GEBURTENLÜCKE, die sich GEOMETRISCH (d.i. lawinenartig) ausweitet.
    Es gibt kein „Bevölkerungswachstumsdenken“: Die autochthonen Eropäer vermehren sich gerade NICHT „wie die Karnickel“!
    Das Deutsche Volk ist wegen der generationenlang anhaltenden Geburtenlücke am Aussterben. Betrachten Sie die interaktive Graphik der Alterspyramide der „brd“-bürger: https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/ .

    Bei einer Fertlitätsrate von 1,3 – 1,4 kann man nun wahrlich nicht von „Gebärmaschinen“ sprechen! Um Vater und Mutter zu ersetzen, müßte die Zahl über 2,1 liegen!!! Das Gemeinwohl erfordert Familienpolitik, nicht Begrenzung der Kindezahl.

    2. Die Politik eines Staates wird, ich sagte es schon, gut daran tun, sich nach dem GEMEINWOHL zu orientieren. Steuerpolitik könnte in jedem Fll als „Bestrafung“ angesehen werden: wird eine Gruppe (etwa die Reichen) höher besteuert, dann kommt das immer der anderen Gruppe zugute. Steuerpolitik „diskriminiert“, das heißt, sie unterscheidet nach dem Kriterium des Gemeinwohls. Da dieses Familien mit Kindern erfordert, tut ein rationaler Staat gut daran, sich auch steuerlich an dieser Notwendigkeit zu orientieren.
    Der Staat vertritt dann den Menschen, wenn er das Gemeinwohl nicht aus den Augen verliert.

    3. Die „aufkommende Pensionsproblematik“ besteht genau darin, daß die erwerbsfähigen jahrgänge aussterben (gucken Sie die Graphik an!!!), die die Pensionisten ernähren könnten. Junge wachsen wegen der gallopierenden geburtenlücke aber kaum nach.

    4. Das Problem der Welt-Überbevölkerung muß dort bekämpft werden, wo es besteht, etwa in Afrika oder Bangla Desh, aber nicht bei den europäischen Völkern.

    5. Wenn in einem gemeinwesen ein Problem besteht, sollte der rational Handelnde erst mal sehen , worin es besteht und was der Grund davon ist. In der „brd“ gibt es zuwenige Kinder. Der grund ist das Ausbleiben familienpolitischer Maßnahmen seit 1945. Vielleicht erscheinen Ihnen die von mir angerissenen maßnahmen als ungeeuignet oder als nicht ausreichend. dann müssen wir uns effektivere ausdenken.

  48. 1. es ist nicht falsch wenn die Menschheit weniger wird, qualität statt quantität. wir haben nur diesen Raum, und die vorhandenen ressourcen, damit müssen wir walten, das haben Kulturen schon vor Jahrtausenden erkannt, das man nur das nimmt was man braucht, und respektvoll mit den Ressourcen umgeht.

    2 der Staat(alle Menschen) vertritt meiner Ansicht nach jeden einzelnen Menschen in seiner Vielfalt und seiner Freiheit soweit es keine andere. denn jeder von uns ist einzigartig.

    3. die Pensionsproblematik ist erst deswegen entstanden weil Menschen wie sie gedacht haben das es immer ein Wachstum geben muss, das ist eine Ideologie die zum scheitern verurteilt ist, solange wir noch keine neuen Planeten entdeckt haben.
    Wir werden uns auslöschen wenn wir so weitermachen, oder dermaßen degenerieren das es wurscht sein wird.

    4. Die Welt Überbevölkerung dort besteht durch unser Zutun! Es ist nicht deren Schuld, sondern unsere, wir verhindern dort jegliche Entwicklung. Wir zerstören dort jegliche Entwicklung die vorhanden war durch unsere Gier und Arroganz. Afrika vor 1000 Jahren war besser dran als heute.

    5. Das Problem sind nicht die mangelnden Kinder sondern das Politiker ihre Wahlen gewinnen indem sie Kosten auf Nichtwähler abwälzen. Die Pensionsproblematik ist ein hausgemachter SCHWACHSINN.

  49. @ Dave: Die Ehe stammt aus einer Zeit … ich bin kein Verweigerer von alten Werten, Argumentation und Diskussion (Diskurs) sind 2000 Jahre alt.

    Die Ehe war immer eine sinnvolle Einrichtung!
    Ich habe geheiratet.

    Es ist eine sinnvolle Sache, die mir kein Geld bringt, die niemandem Geld kostet.

    Es geht darum das meine Frau(ich bin übrigens ein Mann) zu meinem nächsten Angehörigen wird.

    Ich werde keine Kinder mit ihr bekommen, und ich habe meine Argumente dafür, weil die Logik der Umstände stärker ist als die Logik der Absichten.

    Es gibt genügend Verantwortung gegenüber bereits bestehenden Menschen! Herr Elsässer hat glaube ich auch keine Kinder.
    Darf er leben? Ist er für das Gemeinwohl der Gesellschaft da?
    Auch ohne Kinder?

    JA! wahrscheinlich rettet er indirekt und schwer nachweisbar sogar Menschenleben.

    Darf ich ohne Kinder nicht auch meine Zugehörigkeit in der Gesellschaft gegenüber einer Person festigen?

  50. juergenelsaesser sagt:

    Waltraud: so, wie sie schreiben, haben sie in jedem fall ein gutes herz. ihre kritiker auf diesem blog sollten das anerkennen. ein gutes herz ist WICHTIGER als recht zu haben…

  51. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    Hier muß ich Sie mal eindeutig unterstützen:

    1. Gibt es in Europa weit und breit keine Überbevölkerung.

    Richtig. Kann man in jedem demographischen Bericht nachlesen.

    Ganz im Gegentum, es gibt seit 1945 eine GEBURTENLÜCKE, die sich GEOMETRISCH (d.i. lawinenartig) ausweitet.

    Seit den 60er Jahren in den nördlichen, und im Verlauf der 70er und 80er Jahre auch in den südlichen Staaten Westeuropas. Hier in Deutschland (West) konkret seit 1968, als der Pillenknick erfolgte; die Geburtenquote lag 1964 in Deutschland jedenfalls noch bei 2,4 Kindern je Frau, die Kindergeneration war also noch um 20 % größer als die der Eltern.

    Es gibt kein “Bevölkerungswachstumsdenken”: Die autochthonen Eropäer vermehren sich gerade NICHT “wie die Karnickel”!
    Das Deutsche Volk ist wegen der generationenlang anhaltenden Geburtenlücke am Aussterben. Betrachten Sie die interaktive Graphik der Alterspyramide der “brd”-bürger: https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/ .

    Bei einem Anhalten der niedrigen Geburtenquote der autochthonen Deutschen (mit ca. 1,4 Kindern je Frau jeweils 30 % zu niedrig für die einfache Selbstreproduktion) ist das absehbar.

    Bei einer Fertlitätsrate von 1,3 – 1,4 kann man nun wahrlich nicht von “Gebärmaschinen” sprechen! Um Vater und Mutter zu ersetzen, müßte die Zahl über 2,1 liegen!!! Das Gemeinwohl erfordert Familienpolitik, nicht Begrenzung der Kindezahl.

    Um so unverständlicher, daß hier immer Leute im teilweise frohlockenden Ton von der „notwendigen Gesundschrumpfung“ der deutschen Bevölkerung reden. Das ist im Endeffekt grünlinke Deutschland-abschaffen-Propaganda. Die nichtdeutschstämmigen Bevölkerungsanteile schrumpfen nicht, jedenfalls die nichtwestlichen.

    2. Die Politik eines Staates wird, ich sagte es schon, gut daran tun, sich nach dem GEMEINWOHL zu orientieren. Steuerpolitik könnte in jedem Fll als “Bestrafung” angesehen werden: wird eine Gruppe (etwa die Reichen) höher besteuert, dann kommt das immer der anderen Gruppe zugute. Steuerpolitik “diskriminiert”, das heißt, sie unterscheidet nach dem Kriterium des Gemeinwohls. Da dieses Familien mit Kindern erfordert, tut ein rationaler Staat gut daran, sich auch steuerlich an dieser Notwendigkeit zu orientieren.
    Der Staat vertritt dann den Menschen, wenn er das Gemeinwohl nicht aus den Augen verliert.

    Wobei es falsch wäre, nun Leute ohne Kinder durch höhere Steuern zu „bestrafen“, also zu versuchen, sie wie weiland Augustus seine römischen Familien durch staatlichen Zwang zu mehr Kindern zu zwingen. Hat damals nichts gebracht und wird auch heute nichts bringen. Sie aber zu mehr Kindern zu ermutigen, indem man ähnlich wie Frankreich abhängig von der Kinderzahl im Haushalt massive Steuervorteile gewährt (Familiensplitting im Steuerrecht), Kinderbetreuungsangebote zur besseren Vereinbarung von Beruf und Familie schafft oder den Familienmitgliedern, die zwecks Kindererziehung zeitweilig aus dem Berufsleben ausscheiden, einen entsprechenden finanziellen Ausgleich für die so entgangenen Verlust zu gewähren und Firmen Anreize zu geben, Elten mit kleinen Kindern einzustellen: Das könnte zielführend sein. Interessieren ist immer wirksamer als Zwang.

    In der “brd” gibt es zuwenige Kinder. Der grund ist das Ausbleiben familienpolitischer Maßnahmen seit 1945.

    Mit Ausnahme der familienpolitischen Maßnahmen der SED in der DDR Anfang der 70er Jahre, die prompt erfolgreich waren.

    Vielleicht erscheinen Ihnen die von mir angerissenen maßnahmen als ungeeuignet oder als nicht ausreichend. dann müssen wir uns effektivere ausdenken.

    Volle Zustimmung.

  52. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Karl Murx: „Demografie“

    Danke für die Zustimmung.
    Allerdings ist die „Bestrafungstheorie“ unrichtig. Wenn es für Familien mit Kindern (hoffentlich erhebliche!) Steuervorteile und Zuwendungen gibt, für solche ohne Kinder jedoch nicht, dann ist das Geld, das die einen bekommen, das Steueraufkommen der anderen, das geht nicht anders.

    Eine Bevorzugung der einen Gruppe bedeutet IMMER Nachteile für die andere Gruppe.

  53. chicano sagt:

    „. ein gutes herz ist WICHTIGER als recht zu haben…“

    der vielleicht beste und wichtigste satz, den du je geschrieben hast. (ohne anderes schmälern zu wollen)

  54. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    Allerdings ist die “Bestrafungstheorie” unrichtig. Wenn es für Familien mit Kindern (hoffentlich erhebliche!) Steuervorteile und Zuwendungen gibt, für solche ohne Kinder jedoch nicht, dann ist das Geld, das die einen bekommen, das Steueraufkommen der anderen, das geht nicht anders.

    Eine Bevorzugung der einen Gruppe bedeutet IMMER Nachteile für die andere Gruppe.

    Ja gut. Darauf läuft es natürlich im Endeffekt hinaus. Dachte schon, es ginge um eine Art Sonder- bzw. Strafsteuer für Leute ohne Kinder. Das wäre wirklich kontraproduktiv.

    Diese resultierende Bevorteilung ist aber eindeutig im Sinne des Grundgesetzes, sowohl nach Sinn und Wortlaut wie auch nach aller gesellschaftlichen Logik, daß die Familie grundsätzlich das Zusammenleben von Mann und Frau mit dem Ziel des Zeugens und der Erziehung von Kindern bedeutet und diese Übernahme von Verantwortung und Lasten vom Staat zu fördern ist.

  55. Monika H. sagt:

    chicano sagt:Januar 31, 2013 um 12:04
    “. ein gutes herz ist WICHTIGER als recht zu haben…”
    der vielleicht beste und wichtigste satz, den du je geschrieben hast. (ohne anderes schmälern zu wollen)

    Ja, stimmt.

    Als ich den Satz gelesen habe, sind aus mir hundert Herzerln aufgestiegen – leider fehlt mir die Fähigkeit, dieses Bild entsprechend in Worte zu packen, aber ich lebe das Vertrauen, dass sie angekommen sind.

  56. Bizarro sagt:

    Vielen Dank Herr Elsässer!

    Herr Murx, Herr Dr. Kümel,

    das wir in Europa schrumpfen ist mir bewusst, und ich bin nicht dafür, ich bin ein Vertreter der Stagnation in Wohlstand und Freiheit.

    Weltweit gibt es halt alles Andere als ein Schrumpfen.
    Und das geht uns auch etwas an, weil wir darin verwickelt sind, und weil es uns auf den Kopf fallen wird, und weil wir als intelligente Menschen eine Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen wahrnehmen müssen.

    „Das Ausbleiben der familienpolitischen Maßnahmen seit 1945“ erklärt nicht die Baby Boomer Generation.

    Ich denke es wird etliche Faktoren geben. Vielleicht hat es viel mit Wirtschaftsaufschwung zu tun? Vertrauen in den Staat, in meine Mitmenschen?

    Ich finde der Staat sollte keine familienpolitischen Maßnahmen ergreifen um über die Runden zu kommen. Sondern mit dem Walten was er hat und bekommt.
    Ich halte das sogar irgendwie für bedenklich und kritisch, wenn der Staat hier eingreift.

    Kinder sind keine Instrumente. Wenn Kinder kommen, dann nicht aus finanzpolitischen Überlegungen.

    Das Pensionssystem aus nachfolgenden Generationen zu finanzieren, von etwas auszugehen was einfach noch nicht ist, kann ich nicht gutheissen.

    Der Staat sollte vor allem aber vorerst bei seinen Leisten bleiben. Seine meiner Ansicht nach EIGENTLICHEN
    Aufgaben.

    Bildungssystem, Gesundheitssystem, Pensionssystem, etc…
    So wie der Schuster bei seinen Leisten bleibt. Den Haushalt mal unter Kontrolle bringen. Und weniger Raketen bauen?

    Und nebenbei warum sollte ich den Menschen Geld geben, wenn sie dann für den Kindergarten, Schulbücher, Schulausflug wieder bezahlen müssen?

    Ich selbst saß in einer verschimmelten Schule. Meine Frau saß auf der Uni am Gang teilweise vor dem Hörsaal mit eigenem Klapphocker, völlig überfüllte Sääle und auch teilweise modrige Räume. Ich selbst hab mich mal reingesetzt, der Professor selbst hat sich mal 10 Minuten über den Schwachsinn der Verwaltungsmässig abläuft beschwert, Folterstühle, man versteht kein Wort, wirklich schade um die Zeit. Und wenn ich mir die Zahl der Deutschen auf unseren Unis anschau, ist es bei euch wohl nicht besser.
    Wenn ich in ein Krankenhaus gehe werde ich wie ein Bittsteller behandelt, obwohl ich 6000 Euro/Jahr oder sowas in dieses Gesundheitssystem einzahle, und dann erst recht auf Privatärzte angewiesen bin, weil meine Gesundheit kein Abzockungsobjekt für Krankenkassen ist.
    In keinem einzigen Punkt hat der Staat meiner Ansicht nach eine Ausrede! Man weiss das es anders geht.

    In Neuseeland zahlt man ca 700 Euro im Jahr für eine anständige Krankenversicherung. In Finnland schafft man es Ausländer zu integrieren so das sie mit 15 nicht in einem Gymnasium sitzen und nicht wirklich deutsch sprechen usw…

    Der Staat soll sich mal um seine eigentlichen Aufgaben kümmern, und aufhören irgendwelchen bescheuerten geistigem Dünnschiss zu fröhnen.

    Wenn ich rumrechne und mir die Staatsverschuldung so ansehe dann komme ich für mich erstens zu dem Schluss das wir in 5-10 Jahren unsere Pensionisten nicht mehr füttern werden können.
    Und darüberhinaus das wir schon längst keine Demokratie mehr sind, kein wünschenswertes System mehr sind. Egal wieviel Demokratie wir haben, unsere Volksvertreter werden sich den Zahlen und den Banken beugen müssen.

    Ich weiss nicht wer die gestörte Idee hatte die Staatsverschuldung in Relation zum BIP zu sehen.

    Wenn ich zur Bank gehe um einen Kredit zu nehmen, dann nehme ich nicht die Steuererklärung der Firma mit in der ich arbeite.
    So verfährt unser Staat aber, und nebenbei nimmt er sich Kredit ohne jegliche Budgetüberschüsse zu haben.

    Bei Themen wie „Geburtenkontrolle“ hat der Staat schon längst aufgehört.
    Vor allem dann wenn der Staat seinen eigentlichen Aufgaben nicht nachkommt, und lieber Bomben baut.

    Das ist ungefähr so blöd wie wenn ich Kinder mache um eine Beziehung zu reparieren.

    Kinder in einen kaputten Staat zu erzwingen um diesen zu sanieren: Nein Danke!

    Meine Meinung. Und hier liegt meiner Ansicht nach die Wurzel des Problems.

  57. Bizarro sagt:

    also meine Kernaussage zu diesem viel zu langen Text:
    Wenn der Staat sich mal endlich um seine Grundaufgaben kümmern würde, dann würden die Menschen wahrscheinlich auch wieder mehr Kinder bekommen.

  58. Anonymous sagt:

    @ BIZORRO: „Grundaufgaben“

    Was sind also die „Grundaufgaben“ des Staates?

    Es ist die Erhaltung, Behauptung und Entwicklung des Souveräns des Grundgesetzes, des „Deutschen Volkes“.
    Ist der Souverän nicht mehr am Leben, dann ist jede GG-konforme Politik am Ende.

    Dazu gehört einmal, daß das Deutsche Volk auch morgen noch vorhanden ist. Bitte betrachten Sie die interaktive Graphik der Alterspyramide der Bevölkerung der „brd“.
    https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/
    Die heute NOCH (!!) tätigen erwerbsfähigen Jahrgänge (40-50 Jahre), die Baby-Boomer“ sind das Ergebnis der Familienpolitik VOR 1945. Denn die stärksten Jahrgänge waren die von 1939/41, deren Kinder sind heute 40-50 Jahre alt. Wenn diese Jahrgänge altershalber ausscheiden (in etwa 20 Jahren), kommen jüngere Jahrgänge kaum noch nach.
    SEHEN SIE ES SICH AN!!
    https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/

    Seit 1945 wurde nicht mehr Familienpolitik betrieben.
    Das Ergebnis ist, daß schon morgen viel zu wenige Deutsche im erwerbsfähigen Alter mehr in der „brd“ leben werden.
    Dann können die Pensionisten nicht mehr ernährt werden, und es wird NOCH WENIGER GELD für das Bildungssystem und andere Aufwendungen für die jungen Jahrgänge vorhanden sein. Der Haushalt wird IN NOCH GERINGEREM MASSE saniert werden können. Erst recht wird kein Geld mehr für EU, NATO, UNO, KRIEGE, „RETTUNG“ VON BANKEN und LÄNDERN und EURO vorhanden sein. Selbst die Transferzahlungen an Flüchtlinge, Asylanten, Bedürftige werden wegfallen müssen. Denn wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht verloren.

    Wenn die Administartion nicht mehr die Weiterexistenz des DEUTSCHEN VOLKES sicherstellen kann, bleibt für alle anderen Aufgaben kein Raum, auch wenn diese wichtig (Hauptaufgaben?) sind.

  59. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bullinger

    Ich war ja sehr erstaunt, als ich erkennen mußte, daß sich die Politik in der „brd“ völlig ungeniert über bindende Beschlüsse des UN-Menschenrechtsausschusses hinwegsetzt, ganz, als gäbs sowas ohnehin nicht in der „brd“, Menschenrechte!

    Aber jetzt bin ich noch mehr überrascht:
    Es gibt einen Staat in der EU selbst, ein „guter Nachbar“ also, der sich bei seinem Beitritt ausdrücklich ausbedungen hat, nicht an den Menschenrechts-Grundwerte-Katalog der EU gebunden zu sein!

  60. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Bullinger

    Irgendwie scheint mir, daß die Aussagen dieser Ministerin Israels relevant für die „Menschenrechtsfrage“ sind. Man muß schließlich beide Seiten anhören!

  61. Mary J. sagt:

    @Dave

    „Mary J.: Ihnen ist schon klar, das aus der Beziehung zwischen einem Mann und Mann bzw. einer Fau und Frau, keine Kinder hervorgehen können?“

    Sie haben offensichtlich nicht viel Kontakt zu Schwulen, macht ja auch nichts.

    Glauben Sie mir, es gibt haufenweise Schwule mit Kindern und zwar auf natürlichem Wege gezeugten. Nämlich in vorhergegangenen Hetero-Beziehungen, -Ehen, oder Abenteuern.

    Meiner Einschätzung nach, gibt es umso mehr Schwule Eltern, je älter sie sind und je konservativer und ländlicher die Gegend ist, aus der sie kommen. Stichwort: Sozialer Zwang.

  62. chicano sagt:

    @ mary

    „Meiner Einschätzung nach, gibt es umso mehr Schwule Eltern, je älter sie sind und je konservativer und ländlicher die Gegend ist, aus der sie kommen. Stichwort: Sozialer Zwang.“

    und? was ändert das an daves feststellung, das: ….aus der Beziehung zwischen einem Mann und Mann bzw. einer Fau und Frau, keine Kinder hervorgehen können?“

    und nachdem denen aufgegangen ist, das sie lieber in einer homo-beziehung leben möchten, zieht das kind aus der vorherigen beziehung auch selten mit, oder? was bezwecken sie denn mit solcher argumentation?

    ist doch quatsch engelchen😉

  63. Dave sagt:

    Mary J: „Sie haben offensichtlich nicht viel Kontakt zu Schwulen, macht ja auch nichts.“

    Doch, ich kenne Homos. und habe ne Zeit mit einer Lesbe und nem Bipaar in einer WG gelebt, doch selbst wenn ich das nicht getan hätte, wäre mir klar, das aus einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft keine Kinder hervorgehen können. Das habe ich schon zu meiner Schulzeit im Biologieunterricht gerlent, meine Liebe.

    Das einige Homos. Kinder aus einer anderen Beziehung mitbringen ist mir auch wohl bewusst, es ist aber in grundsätzlich Schade für Kinder, wenn sie nicht bis zum erwachsen werden bei ihrer natürlichen Familie aufwachsen, mit beiden Elternteilen aufwachsen. Kinder die Trennung noch miterleben leiden in der Regel darunter einen Elternteil zu verlieren, und das die vertraute Umgebung zerüttet wird, Kinder die einen Elternteil garnicht erst kennen haben in der Regel das Gefühl es fehlt ihnen was, und machen sich früher oder später auf die suche nach dem fehlenden Elternteil.

    Ich bin jedenfalls gegen Adoption durch Alleinstehende und Homosexuelle Paare, noch entschiedener gegen das vermarkten von Zeugung durch Leihmütter und Samenbank, und für die gleichstellung von eingetragene Partnerschaft und Ehe sehe ich auch keinen legitimen. Denn für mich ist das ein vernünftiger und logischer Kompromiss zur anerkennung der Homosexualität einerseits, und der besonderen Stellung der traditionellen Familie in der Gesellschaft andererseits. Wie man mit solchen Sonderfällen, Kinder aus vorheriger Partnerschaft oder aus einem Abenteuer umgeht, ob man da noch Sonderregeln einführt, da kann ja mal sehen.

  64. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Mary über Schwule und ihre Kinder…

    Erscheint mir glaubhaft, daß Schwule öfters mal Kinder zu Hause haben. Vermutlich aber weniger leibliche Kinder, als fremde, die der „sugar daddy“ sich ins Haus holt, um ihnen das angedeihen zu lassen, was er nach seiner Veranlagung als „liebevolle Behandlung“ sieht.

    Sicherlich haben Sie keine eigenen Kinder, nicht wahr.
    Ist Ihnen denn wirklich nicht bekannt, daß Eltern ihre Söhne ganz eindrücklich davor warnen müssen, mit Fremden mitzugehen oder gar, in fremde Autos einzusteigen? Wer das nicht tut, sieht sich bei einem Verbrechen dem Vorwurf ausgesetzt, nicht vorgebeugt zu haben.

    Ich glaube, kein Leser dieser Zeilen ist als Knabe der Anmache (wenn er Glück hatte) durch Homosexuelle entgangen. Und in derartige Verhältnisse wollen Sie kleine Kinder hineinstecken?? Von Staats wegen? Per Adoptionsrecht?

  65. Monika H. sagt:

    @Dr Kümel zu Mary J.

    >Ist Ihnen denn wirklich nicht bekannt, daß Eltern ihre Söhne ganz eindrücklich davor warnen müssen, mit Fremden mitzugehen oder gar, in fremde Autos einzusteigen?

    Können Sie mir bitte verraten, warum Eltern nur ihre „Söhne“ warnen? Warnen Sie Ihre Töchter nicht? Es betrifft Kinder allgemein und die Täter sind nicht nur Homosexuelle, sondern auch ganz normale Familienväter, die ganz braven, soliden, um die jede Frau beneidet wird. Aber das scheint Männer ja nicht zu interessieren.

    Dass man diese Worte ALLEN Kindern mit auf Weg gibt, so selbstverständlich wie ihr Schulbrot, liegt daran, dass es eben nicht nur selten mal irgendwo vorkommt, sondern dass es an der Tagesordnung ist. Mit der Sexualität auf dieser Welt stimmt etwas nicht und nicht erst seit Zeiten der Pornografie, sondern seit Jahrhunderten.

    >Ich glaube, kein Leser dieser Zeilen ist als Knabe der Anmache (wenn er Glück hatte) durch Homosexuelle entgangen. Und in derartige Verhältnisse wollen Sie kleine Kinder hineinstecken??

    Sind die „die Leser dieser Zeilen“ nur ehemalige Knaben? „Derartige Verhältnisse“ sind ganz normale Familien ebenso finden, nicht nur in schwulen. Sie leiden unter Homophobie und deswegen fehlt Ihnen die Sicht auf die Zusammenhänge im Ganzen.

  66. Mary J. sagt:

    „Und in derartige Verhältnisse wollen Sie kleine Kinder hineinstecken?? Von Staats wegen? Per Adoptionsrecht?“

    Das war glaube ich gar nicht das Thema, aber da Sie fragen, antworte ich gerne: Ja, ich bin für das Adoptionsrecht von Homos. Lange Zeit war ich dagegen, habe meine Meinung aber geändert.

    Homosexuelle sind nicht automatisch pädophil. Auch Täter, die ein gleichgeschlechtliches Opfer missbrauchen sind nicht immer homosexuell. Bei Missbrauch geht es mehr um Macht als um Sex.

    Der häufigste Täter ist meines Wissens übrigens der (heterosexuelle) Stiefvater, der sich an seiner Stieftochter vergeht. So gesehen, sollten also auch keine Mädchen an Heteropaare veradoptiert werden.

  67. Eveline Kmietzyk sagt:

    Wer fragt die Kinder, ob sie adoptiert werden wollen?
    Würde nicht auch ein Pflegevertrag reichen?
    Denn Kinder haben in aller Regel Tanten, Onkel Großeltern, Nichten, Neffen….Großtanten….wieso spielen die wenigstens gedanklich keine Rolle?
    Das Leben kommt von so weit her, da haben sie eine Kinderseele vor sich, die schon so viele Inkarnationen hinter sich hat. Oft sehr viel mehr, als die, die sich anmaßen über sein Schicksal zu bestimmen.
    Und es wird in meinen Augen benutzt, wird irgendwo reingestopft, wo es nicht hingehört. Woher kommt dieses Bedürfnis?

  68. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Monika

    In Ihrer Güte mißverstehen Sie jedes Argument.
    Alle (in Worten: ALLE!) Leser dieser Zeilen waren früher Knaben. Die, welche früher Mägdelein waren, nennt man „Leserinnen“: soviel sollte selbst eine quengelsüchtige Radikalfeministin gelernt haben.

    Wenn es Homophobie ist, sich um das Kindeswohl Sorgen zu machen, dann wäre ich ein bekennender Homophober.

    Und daß man auch Mädchen vor bösen Onkels warnen muß, ist ein schwaches Argument für die Harmlosigkeit der homosexuellen Anmache.

    Selbstverständlich gibt es völlig harmlose, liebenswürdige und kulturell hochstehende Schwule. Aber die Existenz der pädophilen Minderheit unter den „sexuell Herausgeforderten“ verbietet (unter vielem anderen!) von vorne herein die Idee, Schwule sollten Kinder großziehen dürfen. Da ist noch nicht einmal über die Minderheit der SM-Szene gesprochen worden.

    Denken Sie! Denken Sie an das Kindeswohl und weniger in den ausgefahrenen Bahnen der Schwulenmission.

  69. Monika H. sagt:

    Dr. Kümel

    >Alle (in Worten: ALLE!) Leser dieser Zeilen waren früher Knaben. Die, welche früher Mägdelein waren, nennt man “Leserinnen”: soviel sollte selbst eine quengelsüchtige Radikalfeministin gelernt haben.

    Jetzt muss ich echt lachen – als würden gerade Sie bei jeder Gelegenheit die „-innen“ anführen. Dann wären Sie ja wesentlich feministischer als ich.

    Aber rein rhetorisch ist Ihnen der Dreh hier gelungen – Chapeau!

    >Und daß man auch Mädchen vor bösen Onkels warnen muß, ist ein schwaches Argument für die Harmlosigkeit der homosexuellen Anmache.

    Bei diesem Thema ist ein verbales Duell echt nicht angemessen, Herr Dr. Kümel. Mir hier Verharmlosung anzudichten ist kein besonders guter Stil, insbesondere da ich explizit „Kinder“ schrieb.

    >Denken Sie! Denken Sie an das Kindeswohl und weniger in den ausgefahrenen Bahnen der Schwulenmission.

    Gedanken sind frei – Sie können sich denken, was Sie wollen, aber lesen könnten Sie vorher. Denn um nichts anderes als das Kindeswohl geht es – nur genügt für mich eben keine oberflächliche Betrachtung ob schwul oder nicht schwul, und Homo-Adoption oder nicht, sondern es ist ein allgemeines Problem nicht nur unserer Gesellschaft, sondern der ganzen Welt.

    „Radikal“ wie Sie mich nennen (radix Wurzel, Ursprung) suche ich lieber nach der eigentlichen Ursache als meine Energie auf Nebenkriegsschauplätzen zu verschwenden.
    Ihnen liegt daran, dem Problem nicht neues Futter zu geben, mir daran, es zu lösen. Beides ist gut – vielleicht können wir es einfach so stehen lassen.

  70. Dave sagt:

    @ Monika: „Denn um nichts anderes als das Kindeswohl geht es – nur genügt für mich eben keine oberflächliche Betrachtung ob schwul oder nicht schwul, und Homo-Adoption oder nicht, sondern es ist ein allgemeines Problem nicht nur unserer Gesellschaft, sondern der ganzen Welt.“

    Ein Kind das seiner Familie entrissen wurde, hat genug problematische Umstände zu verabeiten. Diese Kinder sollte man nicht noch mit zusätzlichen Umständen beladen, die sie auch noch zu verarbeiten haben. Das mindeste Recht das Kinder die zur Adoption freigegen werden haben sollten, ist, dass sie das Recht auf Obhut in einer soliden Heterofamilie haben. Als Adoptionskind bei homosexuellen Paaren aufwachsen zu müssen, bürdet ihnen nur weiter Umstände, Aspekte, Anforderungen und Spannungen auf, die sie dann auch noch zusätzlich verarbeiten müssen. Wer wirklich an das Wohl der Kinder denkt, befürwortet den Weg der geringsten Reibung. Bei der Adoption durch Homosexuelle geht es nicht um das Wohl der Kinder, sondern um die Interessen der Homosexuellen, zu deren gunsten das Kindeswohl zurückgestellt wird, bzw. vernachlässigt wird.

  71. Dave sagt:

    Einem Kind das in einer Heterofamilie aufwächst, mag es reichen, wenn Eltern auf die Frage danach, was Schwul ist, mit der Antwort reagieren: „Das ist wenn zwei Männer sich lieben“. Einem Kind das mit schwulen Eltern aufwächst, damit durch die Eltern, durch die Nachbarskinder, durch das gesellschaftliche Umfeld konfontriert werden und unmittelbar in diese Umstände integriert ist, genügt diese Antwort nicht. Sie wollen genau wissen was es damit auf sich hat, um sich selbst positionieren, seine Rolle in diesem Umfeld erkennen zu können. Man zwingt also gegebenfalls schon Kleinkindern von 2-3 Jahren auf, sich ausgiebig mit Themen zu beschäftigen, die seiner kindlichen Welt und Entwicklungsstufe überhaupt nicht entsprechen, nämlich dass Thema Sexualität bei Erwachsenen. Ich finde das ein absolutes Unding, und meine das man damit der Seele eines Kindes potenziell zusätzlichen Schaden zuführt, oder noch mehr unnötige Aspekte aufbürdet, die Entwicklungsstörungen begünstigen. Diese sind bei solchen Kindern tendenziell ohnehin schon sehr häufig vorhanden.

  72. Monika H. sagt:

    @Dave

    Hm, ich weiß echt nicht, wo ich so unklar bin. Ich diskutiere doch überhaupt nicht um die Homo-Adoption, sondern dass das Thema per se eines ist.

    Die Diskussion um die Homo-Adoption löst das Problem nicht, denn wer sich an Kindern vergehen will, wird eines finden – ob adoptiert oder nicht. Für mich steht die Frage im Vordergrund WARUM es überhaupt passiert!

  73. Mary J. sagt:

    „Das mindeste Recht das Kinder die zur Adoption freigegen werden haben sollten, ist, dass sie das Recht auf Obhut in einer soliden Heterofamilie haben.“

    Das klingt wirklich fantastisch…. Und was ist mit den Kindern, die bis zum 18. Lebensjahr in Waiserhäusern einsitzen, weil sie zwar zur Adoption freigegeben wurden, aber von den Hetero nicht gewollt werden? Wie sieht es bei denen mit diesem „mindesten Recht auf solide Heterofamilie“ aus?

  74. Dave sagt:

    Monika: „Die Diskussion um die Homo-Adoption löst das Problem nicht, denn wer sich an Kindern vergehen will, wird eines finden – ob adoptiert oder nicht. Für mich steht die Frage im Vordergrund WARUM es überhaupt passiert!“

    Es ist ein Thema unter anderen… Da geben ich ihnen Recht. Ich bin halt nur der Meinung, dass die Gesellschaft einen schweren Feheler begeht, wenn sie die natürliche Familie als ein beliebiges Familienmodell unter anderen handelt, und die es als mehr und mehr als Irrevalevant bezeichnet, ob ein Kind bei seiner natürlichen Familie, bei einem alleinstehenden Elternteil, bei einer Pflegefamilie oder bei Homosexuellen aufwächst.

    Denn solche Annahmen zu suggerieren, führt nur zu weiterer Beliebigkeit und Verwortungslosigkeit, da die Bewusstseinsbildung über Dynamik und Konsequenzen für Kinder dabei zu sehr abhanden kommt. Die einzige Möglichkeit, diese Beliebigkeit zu rechtfertigen, ist das ignorieren, verharmlosen oder übergehen der Lebenswirklichkeit von Kindern. Man kann diese Dinge nicht aus der Welt der Erwachsenen betrachten, ohne dabei das kindliche Wohl aus den Augen zu verlieren. Eins habe ich als Kind in Pflege gelernt, die Menschen die das selbst nicht erlebt haben, fehlt die Erfahrung, die Schablone, nachvollziehen zu können was das für ein Kind bedeutet.

    Mary J: „Das klingt wirklich fantastisch…. Und was ist mit den Kindern, die bis zum 18. Lebensjahr in Waiserhäusern einsitzen, weil sie zwar zur Adoption freigegeben wurden, aber von den Hetero nicht gewollt werden? Wie sieht es bei denen mit diesem “mindesten Recht auf solide Heterofamilie” aus?“

    Fanatisch? Das sie aus Opportunismus oder Eigeninteresse das Wohl von Kindern zurückstellen, dass finde ich Fanatisch.

    Und bitte verbreiten sie hier bitte keine Fehlinformationen um die Homadoption zu rechtfertigen. In Deutschland gibt es keinen Überschuss an armen Heimkindern, die dort versauern weil Niemand sie haben will.

    Tatsächlich haben wir sehr strenge Adoptionsverfahren und Menschen die ein Kind adoptieren wollen warten Jahre bis sich die möglichkeit eröffnet. Daher werden auch oft Kinder aus anderen Ländern adoptiert, denn das geht leichter und schneller. Ich weiß aus meiner Erzieherausbildung, das Erzieher und Pädogen selbst bei sehr schwierigen Familienverhältnissen, die Pflicht haben, die natürliche Familie wieder zusammenführen, da bisher dem Adotionsrecht immernoch den Annahmen folgen, dass die natürliche Familie das optimalste Umfeld für Kinder ist, der Verlust der natürlichen Familie ein schwerwiegender Einschnitt für die Lebenswirklichkeit des Kindes bedeutet, und daher Adoption als letzte Option gilt. Zumindest war es in den 90gern noch so.

  75. Dave sagt:

    Ganz ehrlich, bei diesem Thema da kann ich richtig Stinkig werden. Ich hab in dieser Debatte öfter einige Opportunisten kennengelernt, die nicht die geringste Ahnung von der Dimension haben, die solche Umsatände annehemen. Aber ein Bild darüber machen, dass glauben sie zu können. Mich hat das mein Leben lang beschäftigt und geprägt, und ich musste erst 30 werden, bis ich die Umstände erstmal so weit reflektiert und aufegarbeitet hatte, das ich meinen Familien überhaupt mal meine eigene Meinung zu den Umständen sagen konnte. Meine Rolle, meine empfinden in Bezug auf die verschiedenen Erwartungshaltungen und das ganze emotionale Chaos, dass damit einhergeht zwischen drei Familienstämmen, drei Elternpaare, also 6 Personen, artikulieren konnte.

    Ich könnte das noch lange weiter ausführen, denn das ist noch sehr allgeimen ausgedrückt, will ich aber nicht unbedingt.
    Gegessen ist das Thema bei mir jedenfalls noch nicht mal als Erwachsner, weil ich heute immernoch damit beladen werde und ich denke das wird sich auch nicht ändern, man muss sich damit einfach irgendwie arrangieren. Lustig ist das jedenfalls nicht, schön ist das nicht, wünschenwert ist das nicht, und irrelevant ist das schon garnicht. Es ist schlicht und einfach sehr Problamtisch und deshalb ist es auch so wichtig das das Bewusstsein gefödert wird, was es nach sich zieht, wenn die natürliche Familie zerüttet.

  76. Mary J. sagt:

    „Mary J: “Das klingt wirklich fantastisch…. Und was ist mit den Kindern, die bis zum 18. Lebensjahr in Waiserhäusern einsitzen, weil sie zwar zur Adoption freigegeben wurden, aber von den Hetero nicht gewollt werden? Wie sieht es bei denen mit diesem “mindesten Recht auf solide Heterofamilie” aus?”

    „Fanatisch? Das sie aus Opportunismus oder Eigeninteresse das Wohl von Kindern zurückstellen, dass finde ich Fanatisch.“

    Sie müssen genauer lesen, Dave. Ich schrieb „fantastisch“, nicht „fanatisch“.

  77. Dave sagt:

    @ Mry J: „Sie müssen genauer lesen, Dave. Ich schrieb “fantastisch”, nicht “fanatisch”.“

    Oh Entschuldigung, da hab ich mich wohl verlesen.

  78. Kopfüber sagt:

    Was ist Regel, was Ausnahme?

    Antwort darauf bieten die beiden Flyer „Krippe 1/Krippe 2“ und
    „Die Familie ist unaufgebbar“, herunterzuladen auf der Homepage von Frau „Christa Meves“

    Beste Grüße von der Nordsee

  79. chicano sagt:

    da wird gleichzeitig die abtreibung zur normalität erhoben, die diskussion bereits ernsthaft geführt, dass auch die nachgeburtliche tötung moralisch zu rechtfertigen ist…..und gleichzeitig auf die tränendrüse gedrückt, wenn es angeblich darum geht armen kindern ohne eltern doch endlich zu gewähren mit zwei männern im bettchen zu kuscheln……sozusagen mit mami und mapi.

    wärs nicht ernst gemeint, es wär ein brüller……

    warum nur fällt es mir so schwer, hier an echte empathie für die kinder zu glauben?

  80. chicano sagt:

    @ dave

    “ Ich bin halt nur der Meinung, dass die Gesellschaft einen schweren Feheler begeht, wenn sie die natürliche Familie als ein beliebiges Familienmodell unter anderen handelt, und die es als mehr und mehr als Irrevalevant bezeichnet, ob ein Kind bei seiner natürlichen Familie, bei einem alleinstehenden Elternteil, bei einer Pflegefamilie oder bei Homosexuellen aufwächst.“

    was dafür spricht, das sie nicht vollkommen von sinnen sind🙂

  81. chicano sagt:

    @ monika

    „“Die Diskussion um die Homo-Adoption löst das Problem nicht, denn wer sich an Kindern vergehen will, wird eines finden – ob adoptiert oder nicht………”

    es geht auch gar nicht „nur“ um missbrauch in dem von ihnen verstandenen sinne.

    es ist bereits missbrauch ein kind in eine homo-beziehung zu stecken. ich möchte hier nicht breittreten warum und was das kind dort zu sehen bekommt. jedenfalls nicht mama und papa die schmusen, hand in hand gehen, sich küssen und lieben. was man eben so sieht in einer familie, die niemals aus einer homo-ehe entstehen könnte, außer eben durch adoption oder reagenzglas.

    ist ja schlimmer als frankenstein und voodoo hier😉

  82. Eveline Kmietzyk sagt:

    @chicano
    Zeigt auch deutlich, wie viel Kunstmensch schon in uns steckt.

  83. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ chicano

    Völlig richtig.
    Ein Kind, das in einer Zweiergruppe von Homosexuellen aufwachsen müßte, wird einer ständigen Verführung, Schwulenmission ausgesetzt, selbst wenn sich die Erziehungspersonen keiner Übergriffe gegen das Kind schuldig machen.

    Man darf ja nicht vergessen, wie unausweichlich intensiv der Nachahmungsdrang bei Kindern ist. Sie lernen alles, alles durch Nachahmung.

    Die Vorreiter der Schwulenmission wissen dies natürlich ganz genau und propagieren die Adoption durch Schwule, um ihre Gruppe zahlenmäßig zu stärken. Die Schwulen setzen einfach voraus, daß ihre Krankheit ebenso gut oder sogar besser ist als das Normale. Nur unter dieser Voraussetzung können sie das Problem umschiffen, daß diese Adoption nicht dem Kindeswohl dient.

    Allerdings ein kleiner Einwand:
    Die Veröffentlichung in einer anerkannten medizinischen Zeitschrift, daß Kindesmord vor und nach der Geburt eigentlich ununterscheidbar ist, diente NICHT dem Propagieren
    des Kindesmordes nach der Geburt. Sondern dem Aufdecken der Extrem-Heuchelei der Abtreibungsbefürworter, die den Kindesmord vor der Geburt als das Normale, als normale Handlung und Ausdruck der Selbstverwirklichung ansehen:
    „wir wollten das Kind nicht behalten“.

    Konsequenterweise hat sich in den guten USA eine „legale“ Methode des Kindesmordes durchgesetzt, der WÄHREND DES GEBURTSVORGANGES geschieht. Welche Methode auch angewendet wird, und zu welchem Zeitpunkt der Schwangerschaft der Mord auch geschieht, so sagt die Veröffentlichung, Mord bleibt Mord. Es gibt keinen medizinischen oder ethnischen Grund, die Tötung vor oder nach der Geburt unterschiedlich zu bewerten.

  84. Mary J. sagt:

    @Chicano

    Was man in Familien zu sehen bekommt, hängt von den Familien ab. Es gibt auch prüde Homos, genauso wie es perverse Heteros gibt, die es bei offener Schlafzimmertüre machen, während die Kinder zugucken.

    Ich finde es auch irgendwie unfair, dass hier immer das Schreckgespenst der Lederoutfit-schwulen mit SM-Studio als Wohnung als DAS Homoehepaar schlechthin verkauft wird.

    Warum nehmen wir als Beispiel nicht mal ein liebevolles lesbisches Paar mit „konventionellen“ Sexualleben bei geschlossenen Türen?

    Lesbsische Paare dürften sich eh mehr für Adoptionen interessieren als diese SM-Sexparty-Männer. Und pädophile Neigungen sind bei Frauen auch eher selten.

  85. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Mary

    So ganz können Sie sich nicht vorstellen, was das eigentlich sind: KINDER.

    Sie haben keine, nicht wahr.

    Kinder „machen alles nach“. Sie werden von dem geprägt, was sie täglich sehen und erleben. Wachsen sie in einem homosexuellen Haushalt auf, dann werden sie diese Lebensform als das „Normale“ sehen. Nur ein Propagandist, der möglichts viele Homosexuelle erzielen will, kann so etwas wollen. Gehören Sie als „Systemverteidiger“, in diese Kategorie?

    Können Sie sich vorstellen, was aus Kindern wird, die man einem Paar von Schizophrenen in Pflege gibt?

  86. chicano sagt:

    @ mary

    „Was man in Familien zu sehen bekommt, hängt von den Familien ab. Es gibt auch prüde Homos, genauso wie es perverse Heteros gibt, die es bei offener Schlafzimmertüre machen, während die Kinder zugucken.

    Ich finde es auch irgendwie unfair, dass hier immer das Schreckgespenst der Lederoutfit-schwulen mit SM-Studio als Wohnung als DAS Homoehepaar schlechthin verkauft wird.

    Warum nehmen wir als Beispiel nicht mal ein liebevolles lesbisches Paar mit “konventionellen” Sexualleben bei geschlossenen Türen?

    Lesbsische Paare dürften sich eh mehr für Adoptionen interessieren als diese SM-Sexparty-Männer. Und pädophile Neigungen sind bei Frauen auch eher selten.“

    sie haben ganz einfach ein problem, mary und ich kanns gar irgendwie verstehen.

    sie möchte ein netter, toleranter mensch sein und das ist ja auch gut.
    aber sie kriegen einfach zwei dinge ncht zusammen:

    ich kann sehr wohl verstehen, dass homosexualität ein familienleben ausschließt (im sinne von homosexuellen eltern) und ich kann das verstehen, ohne homosexuelle zu verachten

    natürlich gibt es mehr als genug familien, in denen kinder nicht kindgerechte verhältnisse vorfinden und erleben.
    das ändert sich aber auch nicht dadurch, das ich nun den rahmen erweitere auf verhältnisse, die niemals gesund für die kindliche entwicklung sein können. hier ist kein paltz für experimente, nur weil lesbische frauen und homoseyuelle männer babys süß finden.

    sie argumtenieren ungefähr so:
    es gibt autobremsen die fehler haben und unfälle entstehen lassen.warum also nicht ganz auf bremsen verzichten?

    kinder sind auch keine spielzeuge, die man sich zulegt, weil man lust drauf hat. sie entstehen auf eine bestimmte art und weise. und was kümel ansonsten schreibt ist ebenfalls fakt.

    @ kümel

    „Allerdings ein kleiner Einwand:………….“

    sie meinen ich habe diesen artikel falsch interpretiert?:

    http://www.telegraph.co.uk/health/healthnews/9113394/Killing-babies-no-different-from-abortion-experts-say.html

  87. Mary J. sagt:

    „So ganz können Sie sich nicht vorstellen, was das eigentlich sind: KINDER.

    Sie haben keine, nicht wahr.“

    Nein, ich habe keine, Aber stellen Sie sich vor, Herr Kümel, ich war selbst mal ein Kind. Ich weiß es also sogar aus eigener Erfahrung!

    „Kinder “machen alles nach”. Sie werden von dem geprägt, was sie täglich sehen und erleben. Wachsen sie in einem homosexuellen Haushalt auf, dann werden sie diese Lebensform als das “Normale” sehen. Nur ein Propagandist, der möglichts viele Homosexuelle erzielen will, kann so etwas wollen. Gehören Sie als “Systemverteidiger”, in diese Kategorie?“

    Interessant. Folglich: Wenn ein Kind in einem Heim aufwächst, dann wird es diese Lebensform auch als normal ansehen und sich wünschen, dass möglichst viele Kinder in Heimen ohne Eltern aufwachsen. Nur ein Propagandist, der möglichts viele elternlose Heimkinder erzielen will, kann so etwas wollen. Gehören Sie als “Systemgegner”, in diese Kategorie?

  88. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ chicano

    Ja, genau dieser Artikel, “After-birth abortion: Why should the baby live?“

    They argued: “The moral status of an infant is equivalent to that of a fetus in the sense that both lack those properties that justify the attribution of a right to life to an individual.”

    They explained: “Both a fetus and a newborn certainly are human beings and potential persons, but neither is a ‘person’ in the sense of ‘subject of a moral right to life’.

    „…morally, there was no difference to abortion as already practised.“

    „What these young colleagues are spelling out is what we would be the inevitable end point of a road that ethical philosophers have all been treading for a long time and there is certainly nothing new.“

    Referring to the term „after-birth abortion“, Dr Stammers added: „This is just verbal manipulation that is not philosophy. I might refer to abortion henceforth as antenatal infanticide.“

    Mord Neugeborener erscheint den meisten Menschen als inakzeptabel. Die Wissenschaftler argumentieren, daß für Neugeborene dieselben Kriterien in Bezug auf Lebensrecht gelten wie für Kinder vor der Geburt. Wer also (aber das sagen sie nicht ausdrücklich) gegen das Lebensrecht der letzteren eintritt, müßte logischerweise auch gegen die Tötung der anderen keinen Einwand haben.

  89. Mary J. sagt:

    @Chicano

    Woher wissen Sie denn so genau, dass es für ein Kind ungesund ist bei zwei Frauen aufzuwachsen?

  90. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Mary

    „Du bist und bleibst ein Lügner, ein Sophiste!“

    (sagt Goethe)

  91. chicano sagt:

    ich weiß es, weil ich noch nicht so vollkommen blind bin, wie sie, liebe mary😉

    ich weiß auich, was es bedeutet kinder zu haben und daher auch, was es heißt kinder zu lieben. vielleicht fehlt ihnen dieser instinkt, da sei keine kinder haben?

    woher wissen sie eigentich so genau, das es ungesund für kinder ist, mit sodomisten zusammen zu leben oder meine sie, das das auch sicherlich vollkommen in ordnung wäre?
    ist ja schließlich auch nur eine sexuelle orientierung, oder?

    und wer weiß, vielleicht fühlen sich manche kinder
    gar wohl bei kinderschändern?

    nicht das ich letztere mit homosexuellen vergleichen will, nein, gott bewahre.

    aber ich meine, wer hat das denn bisher wissenschaftlich verifiziert? woher wollen wir wissen, dass es nicht so ist?

    und bis wir es wissen, solange spricht doch ihrer argumentationsweise nichts dagegen davon auszugehen, das es den kindern nicht schadet. außer natürlich, das es jeglichem empfinden von natürlichkeit, ordnung und wohlwollem dem kind gegenüber widerspricht. alles kriterien, die für sie anscheinend keine geltung besitzen…….ihnen geht es nur darumm, das kind hin und her schieben zu könnnen wie es ihnen und ihrer klientel entspricht. sie machen jedenfalls mit aller macht hier diesen eindruck……und daher beenden wir hier das geplänkel…..denn bei solch einem maß an sarkasmus und ironie, nee, da wird mir echt übel😉

  92. Mary J. sagt:

    @Chicano

    Mal abgesehen davon, dass Sodomie keine sexuelle Orientierung ist, sondern ein Oberbegriff für alles mögliche was man frührer irgendwie „pervers“ fand, z.B. auch Selbstbefriedigung usw., gibts hier einen Unterschied.

    Ein Kind beim einem Kinderschänder leben zu lassen, schadet dem Kind per se, weil dieser in seine Rechte eingreift. Es ist egal, ob es ein Kinderschänder ist oder ein Kinderschänder-Ehepaar oder ob es adoptiert ist oder leiblich.

    Das Zusammenleben eines Kindes mit einer Frau schadet dem Kind nicht per se. Es leben Millionen Kinder bei ihren Müttern. Warum fängt es plötzlich also an schlimm zu sein, wenn eine zweite Frau dazu kommt?

    Was ist eigentlich, wenn die alleinerziehende Mama in eine WG mit einer Frau zieht ohne mit der ein Paar zu bilden? Ist das dann auch schon pervers und zerstört das Kind, oder noch nicht?

  93. chicano sagt:

    ein kind hat zunächst einmal das recht auf vater und mutter. ihm statt dessen eine zweite mutter oder einen zweiten vater unterzujubeln und so zu tun als wäre dies normal und angemessen…greift eben in die rechte des kindes ein.

    was wollen sie eigentlich? das diie kinder aufschauen und vati und vati knutschen sehen? oder ist es etwa schädlich für kinder, wenn sie papa und mama sich küssen sehen? aber papa und papa die rumknutschen auf der bank am spielplatz. ch kommen sie. sie scherzen😉

    wie gesagt, ich habe nichts gegen schwule oder lesben, es muss einen sinn machen, das es sie gibt, sonst gäbe es sie nicht in der natur……aber der sinn ist sicher nicht, kinder in einer homo-ehe groß zu ziehen.

    sind sie lesbisch veranlagt und wollen so trotzdem gern ein baby? das würde ich verstehen, dass es ein schwieriges schicksal ist, aber das wohl eines kindes geht eben vor. man kann nun mal nicht alles haben und sollte das dann auch akzeptieren.

    es gibt genug jobs in denen man kindern nahe sein und ihnen helfen kann.

  94. Gantenbein sagt:

    „Kinder “machen alles nach”. Sie werden von dem geprägt, was sie täglich sehen und erleben. Wachsen sie in einem homosexuellen Haushalt auf, dann werden sie diese Lebensform als das “Normale” sehen. Nur ein Propagandist, der möglichts viele Homosexuelle erzielen will, kann so etwas wollen.“

    Ist das nicht ein bißchen sehr vereinfachend? Schließlich werden doch auch Kinder, die in heterosexuellen Haushalten aufwachsen, gelegentlich homosexuell. Außerdem sind die homosexuellen Eltern eines Kindes in der Regel nicht die einzigen Bezugspersonen für das Kind. Da gibt es vielleicht heterosexuelle Großeltern, Lehrer und Nachbarn …

  95. Dave sagt:

    @ Mary J:

    Es ist schon schlimm für ein Kind, wenn es einen Elternteil verliert, und nur bei einem Elternteil aufwächst. Wenn eine homosexuelle Frau ein Kind aus einem Abenteuer oder aus einer Heterobeziehung mitbringt, dann ist das auch nicht verboten, in diesem Fall ist schließlich die Mutter leiblich und hat auch die Vormundschaft.

    Ein anderer Fall ist es aber, wenn der Staat die Vormundschaft hat. Dann hat er die Vernatwortung für das Kind, und dann ist es auch die Aufgabe des Staates, im Sinne des Kindeswohls, ein optimales Umfeld für ein Kind zu suchen.

    Da sind wir dann nämlich wieder bei der traditionellen Familie, die nach der natürlichen Familie immernoch ganz grundsätzlich den besten Rahmen, die besten Bedingungen für ein Kind zum aufwachsen bietet.

    Diese Tatsache lässt sich auch nicht durch den Verglecih von Einzelfällen relativieren, nach dem Motto „eine nette Homofamilie ist besser als eine grantige Heterofamilie“.

    Also wir sprechen schon ein wenig eine andere Sprache.

    Ich gebe ihnen mal zwei Grundannahmen die ich als Diskussionsgrundlage eigentlich vorraussetze um diesem Thema überhaupt gerecht werden zu können.

    – Eine Trennung der leiblichen Eltern ist immer ein Scheitern, mehr oder weniger beider Partner.

    – Die Trennung der leiblichen Eltern verletzt grundsätzlich die Rechte des Kindes auf seine natürliche Familie.

    Um gleich falschen Vorwürfen entgegenzutreten, es gibt Situationen da ist eine Trennung notwendig und auch zum Wohle des Kindes.

    Nur meine ich, das Menschen nur dann dazu aufgefordert sind, sich ihrer Eigenverantwortung für die Partnerschaft und das Wohl des Kindes bewusst werden, bevor sie überhaupt eine Familie gründen, wenn sie diese Grundannahmen akzeptieren, und eine Trennung tatsächlich nur als letzte Option handeln.

  96. Dave sagt: Februar 4, 2013 um 23:01

    Eine Trennung der leiblichen Eltern ist immer ein Scheitern, mehr oder weniger beider Partner.

    Immer. Man sucht sich dann neue Partner und wiederholt mit diesen die alten Fehler, in der vergeblichen Hoffnung auf einen diesmal besseren Ausgang, ad infinitum mit Wiederholungszwang.

    Es ist – in der Regel – um Zehnerpotenzen besser, bei dem Partner zu bleiben und zu versuchen, gemeinsam die alten, eingefahrenen Fehler zu korrigieren. Wenn’s gelingt, entsteht Glück. Auch und gerade für das Kind!

  97. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ gantenbein: „Vorbildfunktion für Kinder“

    Ja, so gesehen haben Sie recht. Man kann nicht völlig sicher sein, daß Kinder, die in homosexuellen Haushalten aufwachsen müssen, selber auch h. werden.

    Sicher sein kann man nicht, denn es gibt ja die normalen Triebe, und vielleicht sucht sich das Kind ja Vorbilder nicht bei seinen engsten Bezugspersonen, sondern beim Nachbarn, beim Bäcker, beim Briefträger.

    Diese Argumentation sollten Sie überdenken.
    Muß das Kind verwahrlost in einem Alkoholikerhaushalt aufwachsen, wo HWG-Verhältnisse herrschen, Bildungsferne und Eigentumsdelikte, dann KÖNNTE sich das Kind ja auch ein Bespiel am rechtschaffenen Handwerker von gegenüber nehmen. Dennoch schreitet das Jugendamt ein, denn das Kindeswohl ist GEFÄHRDET. Und die Wahrscheinlichkeit ist erheblich, daß ein Kind das „Lebensmodell“ der nächsten Bezugspersonen übernimmt.

    Vergessen Sie nicht: Die Sexualität eines Heranwachsenden ist ein empfindliches, ja, labiles Gebilde. In der Umbruchszeit des Heranreifens sucht das Kind nach seiner Identität, zunächst weiß es kaum, „ob es ein Mandel ist oder ein Weibel“.
    Da reichen ein paar (vielleicht unbewußte) schwache Signale einer fehlgepolten Bezugsperson, und die normale Selbstfindung wird fremdbestimmt, fehlgeleitet.

  98. aitken sagt:

    Da hier ausschließlich mit dem Kindeswohl argumentiert wird und scheinbar niemand etwas gegen Homosexuelle per se einzuwenden hat (ich ignoriere hier mal die homophoben Ausfälle), bin ich glücklich zur Klärung des „Problems“ beizutragen.
    Es gibt nämlich sehr wohl Studien zum Thema „Regenbogenfamilien“. In Auftrag gegeben vom konservativ regierten Bundesministerium für Familie, kommt die Studie des Bayrischen Staatsinstituts für Familie (die sicherlich nicht in dem Ruf stehen Homosexualität zu „bewerben“) aus dem Jahr 2009 ausdrücklich zu dem Schluss, dass es keine Benachteiligung für Kinder gibt, die in gleichgeschlechtlichen Beziehungen aufwachsen.
    Link: http://www.ifb.bayern.de/imperia/md/content/stmas/ifb/materialien/mat_2009_1.pdf
    Auch Schwierigkeiten der eigenen „Rollenfindung“ sind, wie hier oft behauptet, nicht feststellbar. Diese Prozesse finden wie heute bekannt ist übrigens auch eher in den Peergroups (also den Freundeskreisen der Kinder) als im Familienkreis statt.
    Eine neuere Studie der University of California in Los Angeles (UCLA) aus dem Jahr 2010 hat sogar Kinder aus gleichgeschlechtlichen Familien über 20 Jahre hinweg begleitet und festgestellt, dass es kaum Verhaltensunterschiede zu Kindern gibt, die in heterosexuellen Paarbeziehungen aufgezogen werden. Wenn es Unterschiede gibt, so sind sie der Studie zufolge ausschließlich positiv, z.b. wären diese Kinder weniger aggressiv, hätten weniger soziale Probleme und seien besser in der Schule.
    Also, wo ist das Problem? Eine vorurteilsfreie (!!!) Diskussion kann nur zu dem Ergebnis kommen, dass bei einer Adoption tatsächlich nach dem Kindeswohl entschieden werden muss, nicht nach dem Geschlecht des potentiellen Elternpaars. Folglich muss die Diskriminierung von Homosexuellen im Adoptionsrecht aufgehoben werden.
    Oder möchten Sie sich dafür entscheiden die Fakten zu ignorieren?

  99. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ aitken: „Kindeswohl“

    Zu jedem politisch (oder wirtschaftlich) gewünschten Ergebnis kann man die entsprechende Studie bestellen. Da Forschung prinzipiell Auftragsforschung von (finanziell) Mächtigen darstellt, muß man schon sehr aufpassen, wenn man von einer Studie hört, die konträr zur Lebenserfahrung steht.

    Vielleicht haben Sie Kinder, oder vielleicht kennen Sie wenigstenst welche und können selber Beobachtungen anstellen?

    KINDER LERNEN DURCH NACHAHMUNG!

    Sie ahmen natürlich in allererster Linie das nach, was sie von ihren engsten Bezugspersonen sehen.

    Ich habe (unterfinanziert) in der Erforschung und Entwicklung von Pharmaka gearbeitet. Wollen Sie „beweisen“, daß Pfefferminz gegen Hautausschlag, Nevosität und Krebs wirksam ist? Bittesehr! Kostet etwa 3 Millionen.

    Erinnern Sie sich an die überaus gelehrten Studien, daß Rauchen doch völlig harmlos ist?

    Na, und? Glauben Sie daran?

    Wenn nicht, warum vertrauen Sie dann den Studien, die aussagen, daß Kinder eher den Briefträger und Milchmann und die Nachbarskinder zum Vorbild nehmen als jene Bezugspersonen, die sie füttern, kleiden, betreuen, schlafenlegen und aufwecken?

  100. aitken sagt:

    @Kümel
    Ich sprach nicht von Briefträgern oder Milchmännern. Ich sprach von den Peergroups, die nachgewiesenermaßen für die kindliche Entwicklung extrem wichtig sind. Das ist nicht nur empirisch belegt, sondern logisch auch unmittelbar nachvollziehbar (da Sie ja ein so großer Feind der Empirie sind). Wenn Sie sagen dass Kinder durch Nachahmung lernen ist dies nicht absolut falsch, aber Sie erwecken den Eindruck dass Kinder willenlose Roboter sind, die das tun was die Eltern machen. Für Kinder ist es einsichtiger ihre Verhaltensweisen an denen anderer Kinder zu validieren. Sie lernen dort erst das soziale Gefüge und ihren Platz darin kennen, in der Familie selbst lernen sie das nicht, denn dieses Gefüge ist schon klar definiert. Es ist also auch komplett logisch dass charakter- und verhaltensbildene Prozesse eher in den Peergroups stattfinden. Ich könnte dazu Studien zitieren, aber das ist für Sie wahrscheinlich eher ein Beweis für die Befangenheit meiner Argumentation.

    Übrigens bin ich total befangen, als schwuler Student bin ich für Sie sicherlich der Inbegriff eines an der neuen Weltordnung bastelnden Genderideologen, der nichts lieber möchte als die heilige Familie zu zerrütten. Sei’s drum.
    Ich finde ich sollte mich wehren dürfen wenn behauptet wird ich sein per Biologie nicht in der Lage ein Kind zu erziehen.

    Es gibt sicherlich ein Korruptionsproblem in der Forschung. Aber Sie müssen unter erheblichen Wahrnehmungsverzerrungen leiden, wenn Sie denken dass es einen derart großen politischen Willen gäbe, Schwulen und Lesben die Adoption zu ermöglichen. Das Gegenteil ist der Fall, die Studie (damals noch unter Justizministerin Zypries in Auftrag gegeben) sollte von C. Schröder gekontert werden. Dabei kamen dann allerdings leider ähnliche Ergebnisse raus, eine Promotion der Studie fiel daraufhin aus. Über die amerikanische Studie müssen wir wohl gar nicht erst sprechen, Sie können sich den Gegenwind vorstellen.

    Was Sie betreiben ist schlichtes Leugnen von Fakten. Tiefgründigere Kritik an den Studien hätte sich darüber hinaus mit den Analysebedingungen beschäftigt (Grundgesamtheit, Methodik) statt einfach nur zu behaupten diese Studien wären nur das Resultat einer Homo-Verschwörung. Ist ja lächerlich.

  101. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Aitko „Kinder lernen von „Peergroups“ eher als von Bezugspersonen“

    Es ist Ihnen doch unbenommen, für Ihre Interessen als Schwuler einzutreten. Und ich sehe Sie NICHT als Vertreter der NWO, dafür hätte ich gar keine Anhaltspunkte. Überflüssig zu sagen, daß ich mich ebenso gerne mit Ihnen unterhalte wie mit allen anderen hier.

    Ein wenig gewundert hat mich Ihre Anspielung, Schwulsein sei eine Sache der Biologie. Es gibt solche Studien, aber allgemein spricht man doch eher von der „Wahl eines Lebensmodells“?

    Ja, ich meine, wer schwul ist, sollte nicht Kinder erziehen.
    Ich nehme dabei durchaus an, daß Sie ein ehrenwerter Mensch sind. Aber das lernbegierige und leicht beeinflußbare Kind wird mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst dann Ihre Wertordnung übernehmen, wenn Sie sie überhaupt nicht aktiv missionierend an das Kind herantragen.

    Das ist der Grund, warum andere Lebensmodelle, etwa der des Sexarbeiters/in, des Alkoholikers, des Nichtseßhaften oder der Nonne/des Mönches als weniger geeignet zur Adoption betrachtet werden.

  102. Gantenbein sagt:

    „Oder möchten Sie sich dafür entscheiden die Fakten zu ignorieren?“

    Keinesfalls. Schauen wir uns daher an, was in dem Papier steht:

    Zunächst heißt es dort: „Es gibt keine unterschiedlichen Verhaltens- und Entwicklungsstörungen aufgrund der sexuellen Orientierung der Eltern.“ (S. 16) Soweit, so gut, wenn auch „die Datenlage über Kinder und Elternschaft im Zusammenhang mit gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften … insgesamt sehr dürftig“ ist. (S.17)

    Weiter heißt es dann aber: „Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften heranwachsen, können sich anders entwickeln und anders verhalten als Kinder heterosexuell orientierter Eltern.“ (S. 17) Im einzelnen: „So weisen vor allem in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften von zwei Frauen heranwachsende Kinder seltener ein geschlechtstypisches Rollenverhalten auf als Kinder heterosexueller Eltern.“ (S. 16) Zudem sind „Kinder, die von gleichgeschlechtlich orientierten Eltern erzogen werden, … eher offen gegenüber Homosexualität und möglichen eigenen homosexuellen Erfahrungen als andere Kinder“, freilich „ohne deshalb aber selbst homosexuell zu sein.“ (S. 16) Zudem gibt es „ empirische Hinweise darauf, dass Kinder homosexueller Eltern unter … Diskriminierungen und Stigmatisierungen leiden.“ (S. 16)

    Soweit die Fakten.

    Welchen Geist diese Studie atmet wird spätestens bei der Suche nach dem Grund für diese „möglichen Unterschiede in der Entwicklung und im Verhalten“, die „zunächst schlichtweg nur Unterschiede und keine Defizite“ (S. 17) seien, deutlich. Sie seien – so die Verantwortlichen der Studie – Ergebnis „sozialer Vorurteile und politischer Unterlassungen oder aber nur solche Unterschiede, die eine moderne demokratische Gesellschaft auch bei anderen respektiert und schützt.“ (S. 17)

    Folgerichtig begrüßen die Verantwortlichen der Studie das Aufweichen der Rollendifferenz in herkömmlichen Familien:
    Homosexuelle Paare widersprächen der „dominierenden Kultur der Zweigeschlechtlichkeit … nur dann, wenn die biologische Klassifikation von Mann und Frau auch soziale Unterscheidungen und Definitionen von Männlichkeit und Weiblichkeit, Vaterschaft und Mutterschaft“ begründeten. (…) Doch weder für Partnerschaft noch für Familie“ sei „die biologische Klassifikation zwingend.“ (S. 19) Denn: „Männlichkeit und Weiblichkeit, Kraft und Schönheit als geschlechtstypische Merkmale rücken dort in den Hintergrund, wo kochen und ins Büro fahren heute jeder kann, wo Männer- und Frauenrollen sich angleichen.“ (S. 19) Gleichzeitig schlösse „die Gleichheit des biologischen Geschlechts des Paares … asymetrische Normen entlang von Männlichkeit und Weiblichkeit, von Vaterschaft und Mutterschaft ein.“ (S.19)

    Insgesamt wenig Fakten und viel Meinung. Ich glaube, diese Studie hilft nicht wirklich weiter.

  103. aitken sagt:

    Saugut dass Sie, Gantenbein, sich tatsächlich die Mühe gemacht haben die Studie zu lesen, das ist zumindest ein Schritt in Richtung sachlicher Diskussion, auch wenn ich Ihre Schlussfolgerungen nicht teile.
    Zuerst aber zu Kümel.
    Natürlich ist die sexuelle Orientierung keine Wahl. Ich gebe gerne zu dass es hier in der Forschung noch keine eindeutigen Ergebnisse gibt und niemand mit sicherheit sagen kann wie und weshalb sich die sexuelle Orientierung (also sowohl die homosexuelle wie auch die heterosexuelle) bildet. Dies ist für das schwul-lesbische Alltagsleben auch völlig irrelevant, denn ob biologisch determiniert oder sozial erworben; die Formung der sexuellen Orientierung bleibt in den außerbewussten Bereich verwiesen. Warum sollte sich ein Mensch auch freiwillig dafür entscheiden mit Stigmatisierung und einer verringerten Anzahl potentieller Partner/innen aufzuwachsen? Ohne hier klingen zu wollen als wäre ich von Selbsthass zerfressen, aber das wäre eine dämliche Wahl.
    Weiterhin habe ich überhaupt kein Interesse daran von Ihnen für einen ehrenwerten Menschen gehalten zu werden (obwohl ich es dankend zu Kenntnis nehme). Werteordnungen sind etwas grundsätzlich anderes als sexuelle Orientierung. Kinder die in homosexuellen Beziehungen aufwachsen werden selbst nicht mit höherer Wahrscheinlichkeit homosexuell (wie Gantenbein richtig zitierte), ich bin Sohn eines Heteropaares. Wenn es also nicht um die „Vererbung“ der Orientierung geht, worum dann? Welche zerrüttenden Einflüsse würden Sie denn Homoeltern auf ihre Kinder unterstellen?

    Gantenbein, Sie zitieren die Studie richtig, interpretieren aber meiner Meinung nach falsch. Im zweiten Absatz wird doch deutlich dass Kinder aus Homobeziehungen einzig offener gegenüber einer möglichen eigenen homosexuellen Orientierung sind, nicht aber häufiger eine solche Orientierung aufweisen. Also, mehr Toleranz und Offenheit. Ich sehe die Nachteile einer solchen Erziehung gerade nicht, vielleicht helfen Sie mir?
    Weiter im Text. Sie glauben nun den „Geist“ der Studie erkannt zu haben, da sie sich in der Begründung möglicher Unterschiede zwischen Kindern aus gleichgeschlechtlichen Beziehung und solchen aus heterosexuellen Verbindungen auf gesellschaftliche Faktoren bezieht. Das ist eine Trivialität. Selbstverständlich sind hier ausschließlich gesellschaftliche Dynamiken ausschlaggebend, was sonst? Dies ist übringens in keiner Weise wertend, lässt dadurch aber eben auch keine Rückschlüsse auf den sog. „Geist“ der Studie zu.
    Dann der Klassiker – Rollenbilder. Die Studie begrüßt in keiner Weise ein Aufweichen der Rollenbilder, so schade ich das persönlich auch finde. Vielmehr konstatiert sie eben diesen Rückgang von geschlechtstypischen Verhaltensweisen in Paarbeziehungen – dies ist wohl auch nicht von der Hand zu weisen.
    Darüber hinaus zitieren Sie selbst die entscheidene Stelle: „Gleichzeitig schlösse „die Gleichheit des biologischen Geschlechts des Paares … asymetrische Normen entlang von Männlichkeit und Weiblichkeit, von Vaterschaft und Mutterschaft ein.“ (S.19) “ Da haben wir es. Es können unterschiedliche Rollenverteilungen durchaus auch in Homobeziehungen stattfinden – meinen Erfahrungen nach passiert das auch tatsächlich, aber das ist höchst subjektiv. Dies ignoriert dann auch noch völlig, dass eine weitere Aufweichung der Geschlechterrollen, auch gerade mit Blick auf die Gleichberechtigung der Frau (immerhin verfassungsrechtlich verbriefter Staatsauftrag), ein aus meiner Perspektive gesamtgesellschaftlich wünschenswertes Ziel wäre. Aber diese Meinung muss man ja nicht teilen.

    Ich wäre nicht ehrlich wenn ich nicht zugeben würde dass Sie, Gantenbein, einen zumindest relevanten Punkt haben: Stigmatisierung. Darüber muss Klarheit herrschen, es kann zu Stigmatisierungen kommen. Allerdings müsste dann folgerichtig auch potentiellen Eltern mit nichtweißer Hautfarbe die Adoption verwehrt werden. Oder Menschen mit (geringfügigen) Behinderungen. Oder vielleicht auch dicken Menschen? Was ist mit hässlichen Eltern? Ist das zumutbar? Ich glaube das Argument wird deutlich. Es kann keinen gesellschaftlichen Fortschritt geben, wenn Vorurteilen nicht begegnet wird und Stigmatisierungen nicht abgebaut werden.

  104. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ aitken

    Mir ist bewußt, daß noch nicht völlig geklärt ist, ob Homosexualität vererbt wird, ob sie auf (vielleicht subtile) Einflüsse in der Kindheit zurückgeht, ob Verführung in der Adoleszenz eine Rolle spielt, oder ob jene manchmal etwas schrillen Stimmen recht haben, daß man beliebeig verschiedene „gender“-Rollen als Lebensmodell sich auswählen kann. Ich vermute, daß es sich um ein multifaktorielles Geschehen handelt.

    So lange nicht gesichert ist, daß das Verhalten gleichgeschlechtlicher Bezugspersonen KIENEN Einfluß auf das Verhalten der Kinder im Haushalt hat, sollte man Adoptionen nicht zulassen. Auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen (Lehrer, Soldaten) ist man da vorsichtig.

    Staatsziel ist es ja nicht, möglichst große Zahlen dieser Orientierung zu erzielen.

  105. Gantenbein sagt:

    @ aitken

    Ich danke Ihnen für die ausführliche Antwort und möchte meine Ausführungen erläutern:

    Die Datenlage über Kinder und Elternschaft im Zusammenhang mit gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften ist insgesamt sehr dürftig. Die zwölf Jahre alte Studie aus den U.S.A., auf die sich die Verfasser der ifb-Studie beziehen, beschäftigt sich allgemein mit den Auswirkungen homosexueller Lebensweisen der Eltern auf ihre Kinder. Das schließt zumindest dem Wortlaut nach auch den homosexuellen Vater ein, der – warum auch immer – in einer Beziehung mit der Mutter seines Kindes lebt.

    Zum Geist der Studie: Die eingeräumten Unterschiede in Entwicklung und Verhalten von Kindern aus gleichgeschlechtlichen gegenüber Kindern aus heterosexuellen Lebensgemeinschaften, zu denen die Offenheit für eigene homosexuelle Erfahrungen und die teilweise fehlende Identifikation mit geschlechtstypischem Rollenverhalten zählt, werden nicht als Ergebnis der elterlichen Lebensweise erkannt, sondern als Produkt sozialer Vorurteile und politischer Unterlassungen gebrandmarkt (S.17). Die Gesellschaft ist – mal wieder – schuld. Folglich ist klar, wo der Hebel anzusetzen ist: Bei der Gesellschaft. Soziale Unterscheidungen und Definitionen von Männlichkeit und Weiblichkeit, Vaterschaft und Mutterschaft sollen nicht mehr an die biologische Klassifikation von Mann und Frau geknüpft sein (S. 19). Der männliche Mutter. Die weibliche Hausmann. Der Elter. Usw., usf. „Ein homosexuelles Paar mit Kindern“ – so die Verfasser der Studie – „ist dann ein Ort, an dem die Unterscheidung Mann und Frau modern ist, das heißt als Nichtunterscheidung praktiziert werden kann.“ (S. 19) Kann man gut finden. Ich habe Schwierigkeiten damit.

    Ob Kinder in homosexuellen Lebensgemeinschaften aufwachsen dürfen sollen? Ich weiß es nicht. Ich glaube auch nicht, daß sich diese Frage pauschal beantworten läßt. Die Studie ist bei der Entscheidungsfindung m.E. jedenfalls keine Hilfe.

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