Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Ist Pippi Langstrumpf jetzt auch rassistisch??

PCOMPACT-Magazin zur „Neger“-Debatte.

In den Mainstream-Medien geht es derzeit hin und her, ob man Kinderbücher umschreiben soll/muss, in denen das Wort „Neger“ und ähnliches vorkommt. COMPACT, wie immer seiner Zeit voraus, hat das Thema schon in der April-Ausgabe 2012 behandelt, in einem Dossier zur „Political Correctness“. Die Ausgabe ist vergriffen, Restexemplare können nur von Neu-Abonnenten „dazugebucht“ werden. Also, am besten gleich COMPACT abonnieren, dann weiß man immer früher Bescheid…

Auszug aus COMPACT 4/2012
Pippi Langstrumpf als Rassistin

Vor den Tugendwächtern der Politischen Korrektheit ist niemand sicher: Astrid Lindgren, Mark Twain, Agatha Christie und andere werden gnadenlos umfrisiert, selbst Jean-Paul Sartre wird verfälscht.

Von Harald Harzheim

Political Correctness bewertet sowohl politische Aussagen als auch Namen und Begriffe: Wie darf jemand genannt werden? Dahinter steht einerseits der verständliche Wunsch nach respektvollem Umgang, anderseits der Glaube, dass Sprache das Denken präge. Dabei muss eine „politisch unkorrekte“ Bezeichnung gar kein Schimpfwort sein: Es genügt, wenn sie zeitlich aus einem diskriminierenden Kontext stammt. Ein Austausch des Wortes soll diesen Zusammenhang auflösen. Ändert sich die Realität aber trotzdem nicht, entsteht die sogenannte „Euphemismus-Tretmühle“: das politisch-korrekte Ersatzwort gilt bald seinerseits als diskriminierend. Ein weiterer Austausch wird nötig. So entstehen historische Wortketten: Aus dem „Krüppel“ wurde beispielsweise ein „Invalide“. Der wandelte sich zum „Behinderten“ und später zum „Menschen mit Behinderung“ . Auch diese Bezeichnung ist inzwischen durch „anders Befähigte“ oder „Mensch mit besonderen Bedürfnissen“ ersetzt. Eine ähnliche Kette verbaler Metamorphosen entstand um Personen mit Wachstumsproblemen: Da wurde der „Liliputaner“ zum „Kleinwüchsigen“, um dann zum „vertikal Herausgeforderten“ aufzusteigen.

Ein Großteil der verquasten Wortkonstrukte lässt ahnen, dass sie kaum von den Betroffenen selbst stammen. Sie sorgen für unfreiwillige Komik und lassen dadurch – dialektische Ironie – jene Diskriminierung wieder durchschimmern, die man eigentlich überwinden wollte. Deshalb und wegen allzu zynischer Differenz zwischen Begriff und Realität lehnt mancher Betroffene solche Verbalreformen ab. So verwarf der „anders befähigte“ Aktivist Franz Christoph in den 1970ern den Begriff des „Behinderten“, um in Bremen die erste Krüppelgruppe zu gründen. Auch eine antipsychiatrische Initiative in Berlin nennt sich nicht „Offensive der mental Herausgeforderten“, sondern zieht den Begriff Irrenoffensive vor. Ähnliche Konsequenzen zog die Migranten-Organsiation Kanak Attak. Der brasilianische Theaterregisseur Zé Celso, dessen legendäres Teatro Oficina Schauspieler, Favelabewohner und Straßenkinder aller Hautfarben zusammenbringt, gastierte 2005 an der Berliner Volksbühne. Als er erfuhr, dass das Konzert seiner Truppe den Titel „Musica Mestiça“ (Mischlingsmusik) tragen sollte, fand er das „politisch viel zu korrekt“, wählte stattdessen die Bezeichnung „Musica Vira Lata“. („Vira Lata“ ist eine brasilianische Bezeichnung für Promenadenmischungen reudiger Straßenkötern.) Hier produziert die Differenz von Sprache und Realität verbale Punk-Ästhetik, die den maximal „unkorrekten“ Begriff schocktherapeutisch einsetzt, mit ihm die eigene Aggression artikuliert. Bei solcher Wut-Ejakulation hätten PC-Vokabeln nur kastrierende Wirkung.

Die Schlachten um korrekten Sprachgebrauch greifen nicht nur in die Gegenwart, sondern auch rückwirkend ins Vergangene – ins sogenannte Kulturerbe. Bereits in den 1970er Jahren gab’s ersten Streit um Astrid Lindgrens Anarcho-Göre Pippi Langstrumpf. Die phantasiert nämlich, ihr Vater sei auf einer Südseeinsel zum „Negerkönig“ aufgestiegen, und erhofft sich selbst eine Stellung als „Negerprinzessin“. Das Problem: Der Begriff des „Negers“ in einem Kinderbuch. Diese Bezeichnung, im 17. Jahrhundert nicht als Schimpf- und Hasswort (wie z.B. „Kanake“), sondern wertneutral für Menschen mit schwarzer Hautfarbe eingeführt, wecke unangenehme Assoziationen zur Kolonialzeit. Deshalb erklärte der Berliner Historiker Wolfgang Benz die Pippi Langstrumpf-Bücher für „kolonialrassistisch“. Ebenso der Journalist Kaiso Ilunga, der die Entfernung von Pippi in Taka-Tuka-Land aus öffentlichen Bibliotheken forderte. 2009 schließlich tauschte die deutschsprachige Neuauflage den „Negerkönig“ gegen „Südseekönig“ aus, und Pippi Langstrumpf freut sich jetzt auf eine Karriere als „Südseeprinzessin“.

In den USA wurde der Klassiker der Sklavenbefreiung, Onkel Toms Hütte (1852, Autor Harriet Beecher Stowe), bereits aus der Kinderbuchabteilung verbannt. Vorwurf gegen den von Heinrich Heine und Leo Tolstoi gefeierten Klassiker: Aufruf zur Anpassung und Geduld. Die Bezeichnung „Nigger“, in Mark Twains Huckleberry Finn keineswegs Autorenmeinung, sondern den Figuren in den Mund gelegt, ist inzwischen gegen „Sklave“ ausgetauscht. Unfreiwillig komisch gelang die Korrektur des Josef Conrad -Titels  The Nigger of the „Narcissus“ (Der Nigger von der „Narcissus“, 1897) in The N-word of the „Narcissus“ (2009) im niederländischen WordBridge-Verlag. Eine Schweizer Neuübersetzung versuchte es 1994 mit Der Bimbo von der „Narcissus“, was auch nicht menschenfreundlicher klingt. Agatha Christies Krimi Zehn kleine Negerlein heißt seit 2003 Und dann gabs keines mehr. Hier wird die Kenntnis des ursprünglichen Titels vorausgesetzt, um die Anspielung der Korrektur zu verstehen.

Vor wenigen Wochen klagte ein kongolesischer Student in Belgien gegen den Comic Tim und Struppi im Kongo (1931), Afrikaner würden darin abwertend präsentiert. Das Gericht wies die Klage zurück, weil der Comic zwar damaligen Zeitgeist spiegele, aber keinerlei Hetze betreibe. Darüber hinaus habe Comiczeichner Hergé  auch zahlreiche Weiße als Verbrecher bloßgestellt. In den USA hingegen sind Tim und Struppi  längst aus dem Kinderbuchläden verschwunden.

Bei all dem geht es nicht um Neuauflagen alter Hetzschriften, sondern um Texte, deren Begrifflichkeiten eine (zu Recht) untergegangene Gesellschaftsform spiegeln. Deshalb sind diese alten Werke, jenseits ihrer überzeitlichen Unterhaltungsfunktion, aber auch Zeitdokumente. Sie umzuschreiben heißt, die Vergangenheit zu verfälschen, sie rückwirkend zu harmonisieren. So handelt eine Gesellschaft, die ihre Historie nicht mehr distanziert vermitteln kann, sie deshalb neu kreieren muss. Es ist die Bankrotterklärung überforderter Pädagogen.
Was würde geschehen, wenn künftig alle Bevölkerungsgruppen historisch rückwirkende Textkorrektur einforderten? Muslime könnten dann die Stelle aus Dantes Göttlicher Komödie streichen, wo der Prophet Mohammed im achten Höllenkreis Qualen erleidet. Ebenso dürfte die Frauenbewegung verlangen, misogyne Werke wie von August Strindberg, Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietzsche usw. gründlich zu reinigen. (Das wurde übrigens schon versucht: Im Zuge der 1980er „PorNo“-Debatte, angestoßen durch Andrea Dworkin und Alice Schwarzer, sprach eine bekannte Sängerin dem Marquis de Sade und Egon Schiele jeglichen Kunstwert ab und forderte deren Verbot). Oder psychisch Kranke könnten sich gegen metaphorische Verballhornung in Sebastian Brandts Narrenschiff (1458) zur Wehr setzen, und so weiter. (…)

(Den ganzen Text lesen in COMPACT 4/2012. Zum Nachbestellen bitte vorher abonnieren...)

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60 Responses

  1. Körnerpicker sagt:

    Als kleiner Junge habe ich zu einem Afrikaner „Neger“ gerufen und bin zu ihm hingerannt, habe ihm freundlich die Hand geschüttelt und bestaunt. Der hat gelacht, meine Oma hat ihm ein Bier ausgegeben und wir haben uns über seine Heimat unterhalten. Und jetzt bin ich ein Rassist?

  2. 9 11 pirat sagt:

    Hähä selbst die Zeit wiederlegte diese Vorwürfe,gegen Pipilangstrumpf und mal ehrlich Pornos sind doch eigentlich ganz in Ordnung,solange sie gegen keine Gesetze verstossen.

  3. Schnipp sagt:

    Wenn im heutigen Sprachgebrauch einige Wörter nicht mehr gesagt werden „dürfen“, dann ist das ja teilweise verständlich und nachvollziehbar, aber es ist natürlich ein Fehlglaube, dass so eine Tabuisierung Tolleranz fördert…
    Zu weit geht es aber, wenn Werke aus vergangener Zeit zensiert und geändert werden sollen, weil sie heute nicht mehr politisch korrekt sind.
    Sie repräsentieren doch ihre Zeit und einen damals gängigen Sprachgebrauch !

  4. schnehen sagt:

    Die ‚Mainstream-Medien‘? – gibt es eigentlich kein deutsches Wort dafür? Warum wird dieser Begriff in dem Einleitungstext unkritisch übernommen, wenn es um ein kritisches Verständnis von Sprache geht? Wir wär’s mit Medienhuren oder ‚gleichgeschaltete Medienhuren? Der Begriff ist viel treffender als der Anglizismus und viel knackiger. Darin kommt viel besser und direkter die Käuflichkeit und Korruptheit der Medien zum Ausdruck. Warum wird der Begriff ‚political correctness‘ verwendet? Haben wir kein deutsches Wort? Wie wär’s mit ‚politischem Neusprech‘, in Anlehnung an Orwells Wort? Wir wollen doch die schöne deutsche Sprache pflegen, oder?

    Was hier gar nicht angesprochen wird, ist die Verfälschung von Werken durch Übersetzungen. Vergleicht man Werke in ihrer Landessprache mit Übersetzungen und liest sie parallel, dann stellt man fest, was sich die Übersetzer alles anmaßen, was sie einfach weglassen, hinzufügen, umschreiben. Demgegenüber sind kleine Korrekturen von ‚Neger‘ hin zu ‚Schwarzer‘ Lappalien. Niemand bekommt so etwas mit, weil Übersetzer und Übersetzungen nie kritisch hinterfragt werden, sondern als ’neutral‘ gelten, was sie längst nicht alle sind!

    Ein Beispiel:

    Man vergleiche mal das russische Original von Tolstois ‚Anna Karenina‘ mit der deutschen Übersetzung von Fred Otow.

    Die Übersetzung ist nicht grotten-schlecht. Das will ich nicht damit nicht sagen. Aber mich hat es bei diesem Parallel-Lesen immer wieder geärgert und gewundert, wie er die direkte, präzise russische Sprache Tolstois mit einer typisch bürgerlichen Hochsprache wiedergibt, die geziert ist, die teilweise unnatürlich, umständlich, weitschweifig und affig wirkt und die das, was Tolstoi zu sagen hat in seiner einfachen Ausdrucksweise, oft gar nicht genau rüberbringt. Es wundert einen dann nicht mehr, dass der deutsche Text 975 Seiten hat und der russische nur 798.

    Dann plötzlich fehlen ein paar Sätze vollständig und man fragt sich: ‚Wo sind sie gebliehiiben?‘ Aber das Weglassen macht er dann ordentlich weg durch seine weitschweifigen Sätze an anderen Stellen.

    Schon Luther hat es vorgemacht, wie man Originale fälscht, als er die Bibel übersetzte und das in der dort häufig auftauchende Wort ‚Sklave‘ durch ‚Knecht‘ ersetzte, wohl weil es ihm peinlich war, dass so etwas in dem ‚heiligen‘ Buch stand.
    Die Bibeltexte dürfen doch die Sklaverei nicht befürwortet haben!!!

  5. @Schnipp:

    „aber es ist natürlich ein Fehlglaube, dass so eine Tabuisierung Tolleranz fördert…“

    Die „Tolleranz“ mit zwei l fördert es sehr wohl. Die Toleranz dagegen nicht, und die Akzeptanz von Schwarzen und anderen „Andersartigen“ schon mal gar nicht, wenn man in Märchenbüchern nicht mehr „Neger“ sagen darf. Im Gegenteil. Die Wut kriegen dann wieder genau die ab, die den ganzen Zirkus nicht ins Rollen gebracht haben. Ich glaube nämlich kaum, dass dieser ganze Quatsch die Idee von Schwarzen und anderen Minderheiten war….

    Anderes Beispiel: In der Bibel ist noch oft von „Weib“ oder „Weibern“ die Rede. Im heutigen Sprachgebrauch gilt das als verächtlich, damals aber nicht. In älteren Versionen des „Ave Maria hieß es noch:

    „Du bist gebenedeit unter den Weibern…“ und niemand hat das damals als abfällig empfunden. Soll man deswegen die Bibel umschreiben? So einen Vorstoß hat es ja mal gegeben, „Die Bibel in gerechter Sprache“, aber das konnte sich wohl nicht durchsetzen, es klingt auch zu albern.

  6. dirk falk sagt:

    Das ist einfach nur noch krank…

  7. rubo sagt:

    @Schnehen:
    Mir gefällt jedes deutsche Wort, das zur Benennung einer Sache existiert (wie Medienhure), besser als die sich ständig ausbreitende Anglifizierung oder Denglifizierung durch die Werbefuzzis.
    Eine Auslese, wie die PC hilft, unsere schöne deutsche Sprache zu verhunzen, findet sich in jeder Ausgabe der „Deutsche Sprachwelt“.

  8. Unter welchen Bedingungen macht das Sinn? Evtl. unter der des Kalergi-Planes? Weil es dessen Umsetzung begünstigt und erleichtert, vielleicht?

  9. Mary J. sagt:

    Ich würde gene mal etwas Diffenziertes beitragen. Ich persönlich finde dieses Umschreiben auch bedenklich, aber nach genauerem Nachdenken komme ich zu dem Schluss, dass das nicht unbedingt unsinnig ist. Es kommt drauf an.

    Ein Werk in seinem Original also auch seiner Originalsprache umzuschreiben, ist tatsächlich verwerflich, verfälscht es eben dieses Original des Autors.

    Bei einer Übersetzung ist das allerdings was anders. Die deutsche Übersetzung von Pipi Langstrumpf ist beireits eine Verfälschung, nämlich die des Übersetzers. Er hat sie erstellt nach dem damligen allgemeinen Sprachgebrauch und seinem eigenen Sprachgebrauch.

    Diese Übersetzung nun auf Teufel komm raus bewahen zu wollen, würde bedeuten, zu unterstellen, dass diese Übersetzung von damals die absolut perfekte und einzig richtig ist. Ist sie aber nicht.

    Jeder der mit Übersetzungen arbeitet weiß, dass es nicht die eine richtige Übersetzung gibt, denn nahezu jedes Wort hat ein Synonym, dass man anstelle seiner verwenden kann. Steht z.B. im Englischen: „I will kill you“, kann ich das übersetzen mit „Ich werde dich töten“ genauso wie mit „Ich wede dich umbringen“. Beides ist richtig.

    Nun hat der Übersetzer von Pipi damals den Begriff „Neger“ benutzt so wie Luther den Begriff „Weib“, weil es damals dem Sprachgebrauch entsprach. Das tut es heute aber nicht mehr. Warum soll man also bei heutigen Ausgaben weiterhin die alte Übersetzung verwenden?

    Sofern der Sinn des Wortes nicht entstellt wird, sehe ich da kein Problem, das anzupassen. Weib oder Frau, Neger oder Schwarzer – sinngemäß gibts da keinen Unterschied, (Was anders ist bei Knecht/Sklave – danke Schnehen für den interessanten Hinweis. Da wird der Sinn verändert,)

    Stell wir uns mal vor, das schwedische Original von Pipi Langstrumpf wäre damals verschollen gegangen und erst heute wieder aufgetaucht. Dann würde man es heute selbstverständlich so übersetzen, dass das Wort Neger nicht vorkommt und keiner würde sich daran stören.

  10. juergenelsaesser sagt:

    Mary J: Ihr Einwand betrifft nur Übersetzungen. Aber Lindgren, Mark Twain etc. werden ja auch in der Originalsprache zensiert.

  11. Monika H. sagt:

    @Mary J.

    >Stell wir uns mal vor, das schwedische Original von Pipi Langstrumpf wäre damals verschollen gegangen und erst heute wieder aufgetaucht. Dann würde man es heute selbstverständlich so übersetzen, dass das Wort Neger nicht vorkommt und keiner würde sich daran stören.

    Ist es aber nicht. Und somit ist Pippi Langstrumpf längst auch ein Teil unserer Geschichte!

    PS: Welcome back!

  12. Harald sagt:

    Es ist so lächerlich. Double standard bis der Arzt kütt. Dieses Blog kritisiert Tugendwächter, wenn es um die deutsche Sprache geht, findet es aber gleichzeitig gut und richtig, wenn Tugendwächter, diesmal in Russland, Schwule und Lesben zu Kriminellen erklären. Folgendes ist gestern in Moskau passiert: Die russische Staatsduma hat erwartungsgemäß in erster Lesung ein Verbot von „Homosexuellen-Propaganda“ mit breiter Mehrheit angenommen. 388 von 450 Abgeordneten stimmten für den Entwurf. Er sieht für öffentliche Äußerungen über Homosexualität Geldstrafen bis zu umgerechnet 12.500 Euro vor. Dutzende fanatische Gläubige attackierten mit faulen Eiern und Farbe homosexuelle Aktivisten, die sich aus Protest gegen das Vorhaben vor der Duma versammelt hatten. „Moskau ist nicht Sodom“, riefen die Gläubigen gegen „Sünde und Lasterhaftigkeit“. Aber nicht die Angreifer kamen in Polizeigewahrsam, sondern die lesbischen und schwulen Aktivisten, die um ihr Recht auf Selbstbestimmung und freie Meinungsäußerung kämpften. Der Abgeordnete Sergej Dorofejew von der Regierungspartei Einiges Russland fand das alles ganz prima: „Mit dem Gesetz sollen Minderjährige vor den Auswirkungen der Homosexualität geschützt werden.“ Jürgen Elsässer hätte es nicht besser sagen können.

  13. Berlin Steglitz sagt:

    Heute gilt in der USA schon der Begriff Schwarzer als rassistisch. Der aktuelle Neusprech ist AfroAmerican. Und hier AfroEuropean ?
    Ausländer ist auch pöhse pöhse …
    Ich verachte diesen Neusprech.
    Farbig ist auch nicht richtig, denn farbig ist der Maler.
    Aber bei Youtube gibts ein Video von Harald Schmidt Der hat Neger gesagt ….
    Mit allen Mitteln gegen den Neusprech
    und gegen die NWO .
    MFG

  14. Jakobiner sagt:

    „Deshalb sind diese alten Werke, jenseits ihrer überzeitlichen Unterhaltungsfunktion, aber auch Zeitdokumente. Sie umzuschreiben heißt, die Vergangenheit zu verfälschen, sie rückwirkend zu harmonisieren.“
    Also, diese Umbenenungen posthum halte ich auch für übertrieben. Geschichtliche Werke sollte man so lassen, wie sie waren,da sie eben Zeitdokumente sind und den Zeitgeist spiegeln.Anders verhält sich das in der Umgangssprache: Da sollte man eben schon Schwarzer statt Neger sagen.

  15. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Ist PIPPI LANGSTRUMPF „rassistisch“?

    NEIN, zumindest so lange nicht, wie keiner einem sagt, was das eigentlich bedeuten soll, „rassistisch“.

    Bedeutet das die Ansicht, es gebe Rassen? Manche bestreiten das ja. Muß man sich denen anschließen, um bloß nicht „rassistisch“ zu sein?

    Oder bedeutet es die Ansicht, Rassen seien verschieden?
    Ein Fremdwort für „unterscheiden“ ist „diskriminieren“. Ist es denn sehr schlimm, wenn man herausfindet, daß „schwarz“ schwarz ist und „gelb“ gelb? Die Rassen sind nämlich, haben die Wissenschaftler herausgefunden, verschieden. Wäre ja auch komisch, wenn es anders wäre. Die Verschiedenheit beschränkt sich nicht auf Hautfarbe und Körperbau, sie umfaßt auch intellektuelle Fähigkeiten. Aber das darf man vermutlich gar nicht laut sagen.

    Oder bedeutet „rassistisch“ die Ansicht, nur eine einzige Rasse sei gut und wertvoll, alle anderen gingen über das Niveau von Untermenschen nicht hinaus? Eine Art „Adelsrasse“?? (Wortschöfung von Coudenhove-Calergi)Solch einen Schwachsinn vertreten aber nur sehr wenige Leute.

    Wenn es zum vollen „Rassismus“ der bösen Absicht bedarf, eine Rasse schlecht zu machen, ist Pippi Langstrumpf also nicht rassistisch, denn eine böse Absicht ist Pippi nun beim besten Willen nicht anzudichten, wenn sie ihren geliebten Papa „Negerkönig“ werden läßt.

  16. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Wie sehr es beim Verächtlichmachen von Gruppen auf die böse Absicht (dolus) ankommt, zeigt das Wort „Kanake“.
    Jeder kennt es als Schimpfwort für Einwanderer aus der Unterschicht.

    Wikilügia kennt aber den Ursprung des Wortes: Kanaken sind melanesische Ureinwohner in Neukaledonien (Südwestpazifik) https://de.wikipedia.org/wiki/Kanak_(Volk) .Das Wort wurde erst im 20. Jahrhundert von polynesisch: kanaka = Mensch entlehnt. Wie es bei vielen Völkern der Fall ist, nannten diese Polynesier nur sich selbst „Menschen“, die übrigen waren Zweibeiner minderer Sorte.(https://de.wiktionary.org/wiki/Kanake).

    Ähnlich handelten die alten Römer. Alle Völkerschaften, die nicht Latein sprachen, wurden als „Barbaren“, (=“Stammler“) bezeichnet. Wer nicht einmal die Sprache der Eroberer sprach, von dem durfte nichts an Kultur erwartet werden.

  17. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Bei den neuerdings „verbotetenen Wörtern“ handelt es sich zumeist um an sich neutrale Ausdrücke, die ohne böse Absicht verwendet werden, etwa „Neger“, „Zigeuner“, „Jude“.

    Der Hinweis, man dürfe einen Menschen nicht als dergleichen bezeichnen, transportiert die Ansicht, es sei ja sonnenklar, daß diese Gruppen irgendwie minderwertig seien; also dürfe man die Bezeichnung gar nicht erst verwenden.

    Besonders erheiternd ist das Verbot des Wortes „Zigeuner“.
    Diese Minorität bezeichnet sich selber nicht etwa mit „Sintiund roma“, sondern als „Zigan“. Aus „Ziganer“ wurde dann Zigeuner.

  18. Yilmaz sagt:

    @ schnehen sagt: Januar 25, 2013 um 18:58

    genau, Klasse Beitrag!
    Man sehe sich an was in der Geschichte bereits alles verfälscht wurde, Barbaren wurden zu zivilisierten Herrschern und andersrum…, antike Schriften wurden niedergebrannt, die Geschichte so umgeschrieben das unsere jetzige zivilisierte, technokratische Welt der Höhepunkt in der Geschichte der Menschheit darstellen soll usw., man sehe sich nur mal die Pyramiden von Gizeh an, wer die wohl gebaut hat!?

    Da stellt man nun politisch korrekte Umgangsformen auf um die Menschen zu zivilisieren und anderswo wird gefälscht was das Zeug hält.
    Heutzutage muss man die wahren Absichten und Winkelzüge der Weltenlenker mit dem Herzen erfühlen, wie auch „Der kleine Prinz“ sagte: „Denn Du weißt was man auch tut, mit dem Herzen sieht man gut“ !

    Wichtige und auch positive Gesellschaftliche Veränderungen haben meiner Meinung nach Elvis Presley und die Beatles gebracht.
    Die Weltenlenker unternehmen alles um die Menschheit zu beherrschen und zu steuern, doch das alles wird nichts mehr heutzutage bringen, denn wahre Liebe ist nicht käuflich oder manipulierbar, wie die Beatles mit ihrem Song „Can´t buy me Love“ schon gesungen haben, immer noch phantastisch:

  19. Mary J. sagt:

    @Monika

    Vielleicht haben Sie recht. Es stimmt schon, auch Ubersetzungen sind ein Teil der Geschichte und schützenswert.

    Ich habe mir letztens „Der weiße Hai“ auf DvD gekauft und musste entsetzt feststellen, dass das nicht die Synchronisation ist, die wir alle von früher kennen. Der Film wurde – Gott weiß warum – neu übersetzt und sychronisiert und ist für mich in der neuen Version schlicht nicht guckbar, da ich mit der alten Übersetzung aufgewachsen bin.

  20. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Das „Umschreiben“ von klassischen Texten verfolgt die gleiche Absicht wie die „Reform“ der S-Schreibung. Seitdem sie oktroyiert wurde, wimmeln alle Texte vor Fehlern, keiner findet sich zurecht. Auch eine Gesamtausgabe von Goethes Werken wurde frisiert: Es fehlt ein ganzes Drama „Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern“, das die biblische Geschichte von Esther nachbildet. Darin sagt Haman einige wenig schmeichelhafte Dinge über die Juden, die er beim König anschwärzen will.

    Auch die heute verwendete Ausgabe der Bibel ist angeblich durch Anmerkungen, Erklärungen und Veränderungen nach den Interessen dieser Minorität verändert worden.

  21. Mary J. sagt:

    Was wäre eigentlich das weiße Pendant zu „Neger“.

    Lehrer Specht erklärt ja, Neger ist in Ordnung, weil es von „niger“ lat. „schwarz“ kommt.

    Lateinisch weiß heißt albus. Demnach wäre es in Ordnung uns Weiße als Albuse oder so zu bezeichnen. Lateinisch korrekt wäre wohl Albinos, aber das ist ja (leider) schon belegt.

  22. Und da gehen die Leute gegen Nazis und Faschismus auf die Straße um die „Gefahr“ (einer tatsächlich unbedeutenden Minderheit) abzuwehren, während der echte Faschismus tagtäglich um uns herum stattfindet.

    Ich sage weiterhin Neger, Zigeuner usw. und basta!

  23. Mary J. sagt:

    @Dr. Kümel

    Auch eine korrekte und von der Gruppe selbst verwendete Bezeichnung kann beleidigend sein, nämlich dann, wenn der, der die Bezeichnung verwendet sie beleidigend meint.

    Stellen Sie sich vor Sie sind in Schwarzafrika und werden immer nur als „der Weiße“ bezeichnet. „Was willst Du zum Früchstück, Weißer“; „geh mal aus dem Weg, Weißer“ ; „Die Ampel ist grün, also fahr doch endlich, Du Weißer“

    Also ich fände das schon beleidigend, auch wenn ich weiß bin und der Begriff an sich nicht abwertend ist, für manche sogar aufwertend. Es ist beleidigend weil er negativ gemeint ist und außerdem die Person auf ihre Hautfarbe reduziert.

  24. Jakobiner sagt:

    Zigeuner halte ich nicht für diskrimiierend, denn es ist ein Oberbegriff. Nicht alle Zigeuner sind Roma und Sinti, es gibt noch andere Zigeunergruppen.Die Beschränkung auf Roma und Sinti ist eine Leugnung der anderen Gruppen.
    Kanake als Synomym für Ausländer wiederum halte ich für hetzerisch und diskriminierend.

  25. Jakobiner sagt:

    Ich kann ich noch an die 7oer Jahre-serie „Arpart, der Zigeuner“im ZDF erinnern–würde wohl heute auch umgetextet werden.Solte man aber lassen.

  26. Jakobiner sagt:

    „Ändert sich die Realität aber trotzdem nicht, entsteht die sogenannte „Euphemismus-Tretmühle“: das politisch-korrekte Ersatzwort gilt bald seinerseits als diskriminierend. Ein weiterer Austausch wird nötig. So entstehen historische Wortketten: Aus dem „Krüppel“ wurde beispielsweise ein „Invalide“. Der wandelte sich zum „Behinderten“ und später zum “Menschen mit Behinderung“ . Auch diese Bezeichnung ist inzwischen durch „anders Befähigte“ oder „Mensch mit besonderen Bedürfnissen“ ersetzt. Eine ähnliche Kette verbaler Metamorphosen entstand um Personen mit Wachstumsproblemen: Da wurde der „Liliputaner“ zum „Kleinwüchsigen“, um dann zum „vertikal Herausgeforderten“ aufzusteigen.“

    Behinderter und Kleinwüchsiger halte ich für okay. Mensch mit besonderen Bedürfnissen und Vertikalherausgefordeter sind natürlich schon Stilblüten einer „Eupemsimsu-Tretmühle“. Man braucht das Ganze auch wieder nicht zu übertreiben.Und wenn sich die betroffenenen Gruppen selbst Krüppelinitiative, Kanakattack,Irrenoffensive, etc.nennen, zeigt dies wohl, dass sie mit dieser bemutternde Art der Schonung selbst nicht klarkommen.

  27. multistar83 sagt:

    @ Harald
    Über diese Vorgänge in Russland wird der deutsche Michel sicherlich schon ausgiebig in den Massenmedien informiert. Auch ich kann eine zu starke Homophobie nicht gutheißen. Wenn die russische Bevölkerung aber mehrheitlich eine zu starke Toleranz gegenüber Homosexualität ablehnt und die Homo-Bewegung insgesamt zurückdrängen möchte, muss man dies letztlich akzeptieren. Andere Länder – andere Sitten! Da können sich die grün-linken Gutmenschen bei uns noch so sehr empören. So weit ich weiß, ist Homosexualität an sich in Russland aber nicht strafbar, sondern wie z. B. auch in der DDR (seit Ende der 60er) legal. Dabei soll es aber bitte auch bleiben! Diesen Homo-Kult bei uns sehe ich auch mit ziemlichem Befremden. Gerhard Wisnewski etwa sieht das alles als Teil einer Strategie, menschliche und naturgegebene Organisationen langfristig zu zerstören, wie etwa Staaten, aber auch Gemeinschaften wie die „gute alte Familie“ (Vater-Mutter-Kind). Durch diese ausgeprägte Individualisierung lasse sich die Bevölkerung dann besser von den Eliten, speziell den Finanz-Eliten, kontrollieren…

  28. Dave sagt:

    Es ist ja ein Wunder das in der Politik immernoch davon gesprochen wird, Einwanderer sollen Deutsch lernen, und noch nicht von „Einwanderer sollen die Amtssprache lernen“ ersezt wurde. Der Begriff Volk wird auch so gut wie garnicht verwendet, es wird immer von Bürgern und Menschen geredet, dieser Begriff soll wohl auch aus dem denken der Menschen verbannt werden.

    @ Fatima: In dem Gotteslob der Region hier, heißt es tatsächlich „gebenedeit unter den Frauen“, hat sich also doch wohl schon nenneswert durchgesetzt. Allerdings wird dadurch ja nicht die Bibel selbst umgeschrieben, denn die deutschen Bibeln sind ja eh nur Übersetzungen, und die urtexte bleiben davon unberührt. Sprachlich würde man heute ja tatsächlich mit Frau übersetzen.

  29. Jakobiner sagt:

    Zu Multistar:

    „Wenn die russische Bevölkerung aber mehrheitlich eine zu starke Toleranz gegenüber Homosexualität ablehnt und die Homo-Bewegung insgesamt zurückdrängen möchte, muss man dies letztlich akzeptieren. Andere Länder – andere Sitten!“

    Diesen orthodox-religiösen und konservativen Lynchmob noch irgednwie zu verteidigen,ist ja völlig daneben. Dazu: Sitte sind immer Wandel unterworfen.Dazu halte ich es mit Goethe: Die Grösse einer Nation bemisst sich immer daran, wie sie mit ihren Minderheiten umgeht.

  30. Dave sagt:

    @ Dr. Kümel: „Das “Umschreiben” von klassischen Texten verfolgt die gleiche Absicht wie die “Reform” der S-Schreibung. Seitdem sie oktroyiert wurde, wimmeln alle Texte vor Fehlern, keiner findet sich zurecht. Auch eine Gesamtausgabe von Goethes Werken wurde frisiert: Es fehlt ein ganzes Drama “Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern”, das die biblische Geschichte von Esther nachbildet. Darin sagt Haman einige wenig schmeichelhafte Dinge über die Juden, die er beim König anschwärzen will.“

    Das geht wirlich zu weit, wenn Texte politisch motiviert umgeschrieben werden. Ich finde mit dem anpassen in neues Deutsch ist eine Frae der Verhälnismäßigkeit, grundsätzlich halte ich persönlich das schon für vernünftig. Texte eines bestimmten Alters lassen sich von Leuten die diese sprachliche Epoche nicht „studiert“ haben auch nurnoch schwer verstehen, und es ist da zuviel erwartet, das Jedermann sich internsiv damit befasst finde ich. Gut wäre wenn sich Verlage dazu durchringen würden, in solchen fällen die Urtexte z.b. mit einem Datenträger beizugeben.

  31. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Wenn Sie mir DIESES Goethe-Zitat zeigen, bekommen Sie eine Flasche russischorthodoxen Moskovskaja.

  32. Monika H. sagt:

    @Yilmaz

    >Wichtige und auch positive Gesellschaftliche Veränderungen haben meiner Meinung nach Elvis Presley und die Beatles gebracht. Die Weltenlenker unternehmen alles um die Menschheit zu beherrschen

    Die Beatles, Yilmaz, waren Produkte der Weltenherrscher!
    Dieses Cover zB. ist symbolisierter Satanismus – es ist ein Ausdruck ihrer „Einweihung“. Die Einweihungen sehen wir heute in Musikvideos (mittlerweile auch in deutschen!!!) ebenso dargestellt wie in Hollywood-Filmen.
    http://tinyurl.com/by339d3

    Die Beatles-Texte sind voller Botschaften, zB Lucy in the Sky with Diamonds: Lucy=Lucifer, Diamonds sind ein satanisches Symbol und es findet sich von Marilyn Monroe bis hin zur Roof-Szene von Revolver.

    Oder: „Bring on the Lucy“ – ein Song von Lennon Album „Mind Game“ (666 is your name)

    John Lennon: „Ich weiß, dass die Beatles Erfolg haben werden wie keine andere Gruppe. Ich weiß es genau – denn für diesen Erfolg habe ich dem Teufel meine Seele verkauft“

    „The Beatles apparently took Crowley’s teaching very serious — Beatle John Lennon, in an interview, says the „whole idea of the Beatles“ was — Crowley’s infamous „do what thou wilt“

    Aleister Crowley finden Sie hier oben links als zweiten – die restlichen Gesichter sind auch keine Unbekannten – alle Mitglieder der „einsamen Herzen“:

    http://tinyurl.com/d79wcb

    >…und zu steuern,

    Mit den Beatles steuerten sie die 68er Bewegung

    Ich desillusioniere Sie nicht gerne, aber die Musik- und Hollywood-Industrie war damals dieselbe wie sie heute ist!

  33. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    „NEIN, zumindest so lange nicht, wie keiner einem sagt, was das eigentlich bedeuten soll, “rassistisch”.

    Bedeutet das die Ansicht, es gebe Rassen? Manche bestreiten das ja. Muß man sich denen anschließen, um bloß nicht “rassistisch” zu sein?“

    Einst galt es als Rassismus, wenn jemand sagte, daß schwarz schlecht sei. Heute gilt es als rassistisch, wenn jemandem auffällt, daß schwarz schwarz ist.

    Michel Klonovsky

  34. Yilmaz sagt:

    @ Monika H. sagt: Januar 26, 2013 um 15:43

    danke für die Infos, sehr interessant und auch wohl wahr…
    Dennoch wirkt die Musik und auch der Songtext des von mir geposteten Songs jedenfalls auf mich sehr positiv.

    „Mit den Beatles steuerten sie die 68er Bewegung“

    Scheint so zu sein, jedenfalls logisch nachvollziehbar, von daher stimme ich dem zu, aber ich denke daß es „auch“ immer sehr interessante und Nicht-Eingeplante positive Nebeneffekte gibt.

    „Ich desillusioniere Sie nicht gerne, aber die Musik- und Hollywood-Industrie war damals dieselbe wie sie heute ist!“

    Naja, desillusioniert wurde ich bzw. war ich noch vor ein paar Jahren, insbesondere als ich daß erste Mal vor ca. 14 Jahren von diesem ganzen kranken Herr-Schaften hörte, aber mittlerweile sehe ich die Dinge von einem anderen Blickwinkel und „die“ sind nicht All-Mächtig, gaukeln uns einen vor daß sie alles kontrollieren und lenken, aber wenn es diese dunklen Gestalten gibt dann muss es logischerweise auch die andere Seite geben die uns zB vor einem nuklearen Desaster bewahrt…

    Aber eine Illusion können Sie mir jetzt nicht nehmen: Elvis!
    Das ist mein Seelenbruder.🙂

  35. schnehen sagt:

    @Yilmaz

    Die herrschende Geschichtsschreibung ist die Geschichte der Herrschenden, so schon Marx und Engels in der ‚Deutschen Ideologie‘.

    Mir fiel zu dem, was du schreibst, das Brecht-Gedicht ‚Fragen eines lesenden Arbeiters‘ ein, wo es u.a. heißt:

    „Wer baute das siebentorige Theben?
    In den Büchern stehen die Namen von Königen.
    Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?“

    Die Geschichte schreiben die Herrschenden, aber gemacht wird sie von den Völkern, von den einfachen Menschen, den Bauern, Arbeitern oder Soldaten. Ohne ihre Arbeit wären die Könige und Kaiser völlig aufgeschmissen. Sie ernten die Früchte der Machtlosen, der Abhängigen und geben sie dreist als eigene Anstrengung aus.

    Die offiziellen Versionen, die von ganz oben abgesegneten, beschlossen und für verbindlich erklärten, gehen dann in die Geschichtsbücher ein und werden an die nachfolgenden Generationen als ‚Wahrheiten‘ und ‚Tatsachen‘ weitergegeben.
    So kommen dann Traditionen zustande.

    Heute findet sich immer noch die Version in den amerikanischen Geschichtsbüchern, dass John F. Kennedy 1963 von einem ‚Einzeltäter‘ ermordet wurde, von Lee H. Oswald. Inzwischen gibt es Beweise, dass er es nicht sein konnte, dass die offizielle Version falsch, dass es ganz anders war. Ein Grund eigentlich, diese Version der damaligen ‚Warren-Kommission‘ zu korrigieren, um den Schülern nicht länger eine Unwahrheit einzutrichtern. Trotzdem wird es unterlassen, weil die, die darüber bestimmen, kein Interesse an der wahrheitsgemäßen Information von Jugendlichen haben. Sie sollen gefälligst glauben, was im Interesse der Mächtigen ist.

    Aber nicht nur, was wir ‚wissen‘ sollen, ist vorgeschrieben, sondern auch, was wir glauben sollen:

    Auf dem Konzil von Nicaea (325 n.u.Zeitr.), das vom damaligen römischen Kaiser Konstantin einberufen wurde, der gar nicht gläubig war, wurde beschlossen, dass Jesus ‚Gottes einziger Sohn ist‘ und Gott gleich sei. Diese Version ließ sich am besten für seine politischen Zwecke verwerten. Dabei war das bis dahin heftig umstritten gewesen. Die Anhänger von Arius aus Alexandria waren strikt anderer Meinung, dass er nämlich nur einer unter vielen Aposteln gewesen sei und keineswegs gottgleich. Aber der Beschluss galt, basta. Ende der Diskussion.

    So kommen ‚christliche Wahrheiten‘ und Bibelversionen zustande: Sie sind das Ergebnis von Konzilsbeschlüssen, die bis in unsere heutige Zeit nachwirken.

    Schlimm wird es, wenn an der Sprache selbst herumgebastelt wird, wenn Ausdrücke gelöscht und andere verbindlich gemacht werden, wie der Begriff ‚Totalitarismus‘. Der Zweck: Dass man sich über eine tatsächliche Lage kein richtiges Bild mehr machen kann, dass man stattdessen ein ‚Hollywood‘, eine Scheinrealität serviert bekommt.

    Grüße von mir!

  36. multistar83 sagt:

    @ Jakobiner
    „Diesen orthodox-religiösen und konservativen Lynchmob noch irgednwie zu verteidigen…“
    Es liegt mir fern, irgendeinen „Lynchmob“ zu verteidigen. Ich schrieb ja, dass ich Minderheiten-Rechte für Homosexuelle absolut befürworte. Nur diesen „Homo-Kult“, der wahrscheinlich auch von den EU-Regierungen im Rahmen ihres „Gender-Programms“ oder ähnlichem Unsinn gefördert wird, lehne ich ab. Was soll das und wohin soll es führen?! Wir können aller Welt sagen: „Seht her, wie tolerant wir doch alle sind!“ Aber auch: „Wehe ihr schließt euch dieser Verherrlichung der Homosexualität nicht an, dann seid ihr böse „Rassisten“, „Nazis“ oder „religiöse Fanatiker“.

  37. schnehen sagt: Januar 26, 2013 um 18:05

    @Yilmaz

    Die herrschende Geschichtsschreibung ist die Geschichte der Herrschenden, so schon Marx und Engels in der ‘Deutschen Ideologie’.

    Aber nicht nur, was wir ‘wissen’ sollen, ist vorgeschrieben, sondern auch, was wir glauben sollen:

    Auf dem Konzil von Nicaea (325 n.u.Zeitr.), das vom damaligen römischen Kaiser Konstantin einberufen wurde, der gar nicht gläubig war, wurde …

    … das Christentum dem römischen Mitras-Kult unterworfen und zum Zeichen dieser Unterwerfung dem Pappa die Mitra aufgesetzt. Und siehe da, er trägt sie noch immer. Als das Oberhaupt der Römisch Katholischen Kirche.

    Und Luther hat Schiß vor der eigenen Courage bekommen, ist auf halbem Wege wieder umgekehrt und hat das AT beibehalten. Der Heinrich Bullinger hat dann den Calvin (incl. Zins) hoffähig gemacht und der Joachim Bullinger korrigiert jetzt in seiner anmaßenden Hybris die ganzen Irrtümer und kehrt zu der Lehre des Christus zurück.

    Leider interessiert das keine Sau.😦 Macht nix, ich lehre weiter. Denn wir können nur das lernen, was wir auch lehren. Und man braucht da nicht einmal verständige Schüler dazu, nicht einen.

    Und manchmal kann man kranke Menschen für die Heilkraft des Christus öffnen, ohne daß sie es merken und ohne das auch nur ein einziges Mal zu erwähnen. Sie haben sich dann selbt geheilt. Und so falsch ist diese Auffassung dann auch gar nicht, denn es ist in der Tat eine Selbst-Heilung: Unser phantasmatisch zerstückeltes Selbst wird wieder ganz und heil.

  38. multistar83 sagt: Januar 26, 2013 um 22:41

    @ Jakobiner

    Nur diesen “Homo-Kult” … lehne ich ab. Was soll das und wohin soll es führen?!

    Zur Entfremdung des Menschen von seiner Sexualität, der dann in dem daraus resultiuerenden Wiederholungszwang seiner leeren Sexualität darauf fixiert wird und politisch beliebig manipuliert werden kann.

  39. Yilmaz sagt:

    @ Joachim Bullinger sagt: Januar 27, 2013 um 03:15
    @ schnehen sagt: Januar 26, 2013 um 18:05

    beides sehr interessant!
    Gruß an Euch.

  40. me. sagt:

    Hey Krauts🙂

    ESKIMO zu sagen ist auch rassistisch.

    Das is mir aber wurscht, ich werd sie trotzdem so benennen.

    Auch werd ich mir weiterhin bei uns in der Bäckerei einen (oder zwei) f r i s c h e Mohrenköpfe bestellen und diese zwischen ein aufgeschnittenes f r i s c h e s Weckle (für Euch in der Hauptstadt = Schrippen) quetschen.
    Auch Mohrenkopfdätschle genannt. Hmmm… Lecker.

    By the Way, bei uns gibt’s in der Bäckerei „Berliner“. Habts ihr was dagegen wenn wir Euch aus der Oberstadt zum Kaffee vernaschen, oder is demnächst desswegen mit Ärger zu rechnen?Ein frischer Berliner kommt bei mir nämlich noch fast vor einem frischen Mohrenkopf!

    Denn mal.

  41. „By the Way, bei uns gibt’s in der Bäckerei “Berliner”. Habts ihr was dagegen wenn wir Euch aus der Oberstadt zum Kaffee vernaschen, oder is demnächst desswegen mit Ärger zu rechnen?Ein frischer Berliner kommt bei mir nämlich noch fast vor einem frischen Mohrenkopf!“

    Stimmt, bald ist es vielleicht auch verboten, „Berliner“ zu essen. Ich ziehe da aber den Mohrenkopf vor, der Berliner ist mir zu fett.

  42. me. sagt:

    Oh Monika, wasn das fürn Gebilde „Die Beatles, Yilmaz, waren Produkte der Weltenherrscher!“

    Das is Moppelkotze. Oder meinste Rothild saß in seinem Büro und sagte es werde Beatles und es ward Beatles.
    Oder was?

    Wenn du aber Bock hast was über Musik zu lesen was einigermaßen zum Thema passt, dann das hier:

    „Der Titel Krauts with Attitude nimmt Bezug auf eine Titelgeschichte der Musikzeitschrift Spex vom März 1990, in dem die kalifornische Hip-Hop-Gruppe N.W.A (Niggaz with Attitude) und den Begriff „Krauts“ als stereotypisierende Bezeichnung für Deutsche zusammengefasst wurden.[2]

    (….)

    Das Cover zeigt den Titel Krauts with Attitude in den Farben Schwarz-Rot-Gold vor einer grauen Mauer sowie den Untertitel German HipHop Vol.1. Die Covergestaltung sowie der Text der Liner Notes, in dem es u.a. heißt: „Es ist Zeit, dem Selbstbewusstsein der Engländer oder Amerikaner irgendwas entgegenzusetzen. […] Es war schwer genug, als Nicht-Amerikaner und Bleichgesicht im HipHop akzeptiert zu werden. Ich glaube, hier liegt die Schuld deutlich bei den großen Plattenfirmen, die vorzugeben meinen, ohne einen Neger kein HipHop verkaufen zu können.“[4], wurde teilweise als problematisches „nationalistisches Statement“ verstanden.

  43. siempre sagt:

    Vielleicht mal eine selbst erlebte Geschichte zu dem Thema:
    Als Mischling – damals mit Afro-Hairstyle so mit etwa 18 Jahren – begegnete ich im tiefsten Oberbayern einem Bauern mit seinem Sohn, die mich freundlich begrüßten. Der Sohn, etwa 6-8 Jahre alt, meinte so beim Vorbeigehen zu seinem Vater „Papa des is doch a Näga“. Der Papa zischelte zu seinem Sohn „Sowos sogt ma heitzudog ned“ Ich wandte mich an den Sohn und sagte: „i bin nua a hoiba Näga“ Der Sohn etwas verunsichert zu seinem Vater: du, der kon sogor unser Sprach“. Auf jeden Fall mussten der Vater und ich einfach nur lächeln.
    Ich wollte damit sagen, dass man ruhig mit Begriffen umgehen sollte, wie man sie gelernt hat. Jedenfalls hab ich mich da keineswegs brüskiert gefühlt, obschon mit „Rassismus“ konfrontiert gewesen.
    Es macht nur einen Unterschied, wenn solche Äußerungen bösartig rüberkommen.

  44. Monika H. sagt:

    @me

    >Das is Moppelkotze. Oder meinste Rothild saß in seinem Büro und sagte es werde Beatles und es ward Beatles.
    Oder was?

    Die „Clique“, vernetzt über die ganze Welt, streckt ihre Fühler aus und sucht nach Leuten, die ins Konzept passen. Die werden rausgepickt und gefördert.

    Was diese Leute vorwiegend haben, ist der Wille zum Erfolg – denn damit sind sie leicht in Versuchung zu führen. Wer unbedingt Erfolg haben will, tut alles dafür – so nach dem Motto. Dann werden sie über einen Zeitraum „begleitet“, getestet und stufenweise eingeführt – man lässt sie am Erfolg schnuppern.

    Die sehr Willigen kommen dann irgendwann an einen Punkt, wo sie etwas tun müssen, was sie an das System bindet (Einweihung – Sex & Blutopfer) und ihr ewiges Schweigen garantiert, damit sind sie ggf. auch erpressbar. Im Austausch dafür können sie tun was sie wollen und erhalten volle Unterstützung des Systems solange sie schweigen und ins System passen, müssen aber auch jederzeit zur Verfügung stehen, wenn es ruft.

    Das ist im groben das Prinzip – es gibt zB auch die Hollywood-Kids, die in das System reinwachsen und schon von Kindesbeinen an – insbesondere sexuell – manipuliert werden. Elizabeth Taylor, Judy Garland, Britney Spears, Hannah Montana, Justin Timberlake …

    Sie werden keinen großen internationalen Hollywood- oder Musik-Star finden, der nicht diesem System angehört. Es bleibt aber Ihnen überlassen, ob Sie Ihre Augen weiterhin davor verschließen möchten.

  45. Yilmaz sagt:

    @ me.

    Monika H. (sagt: Januar 27, 2013 um 15:52) hat schon Recht, die meißten Film- und Popstars sind so herangeführt und indoktriniert worden. Siehe auch Lady Gaga oder Madonna…
    Mir war das aber bei den Beatles nicht so sehr bewusst daß die so sehr tief im Satansbraten steckten wie zB eine Lady Gaga wo das jeder Blinde erkennen kann.

    Ich denke daß man John Lennon auch deswegen hat ermorden lassen, weil er aus der „Clique“ ausgestiegen ist und mit seinen öffentlichen Auftritten und Interviews zu gefährlich für das System wurde, ähnliches auch bei Michael Jackson – auch ermordet worden…

  46. Kreuzweis sagt:

    Karl_Murx!
    Sie haben mir meine Zitatspende geklaut, Sie sind ein …!!!

  47. Monika H. sagt:

    @Yilmaz

    >Ich denke daß man John Lennon auch deswegen hat ermorden lassen, weil er aus der “Clique” ausgestiegen ist und mit seinen öffentlichen Auftritten und Interviews zu gefährlich für das System wurde…

    Ich meine auch, dass man in diese Richtung spekulieren muss. Denn insbesondere Lennon hat einen ziemlichen Sinneswandel durchgemacht.

    Es sind aber auch sehr viele zu beobachten, die daran zerbrechen und zB durch Drogen, Alkohol oder anderen ungesunden Lebenswandel bis hin zu Selbstmord sterben, siehe River Phoenix, Heath Ledger, Britney … da geht es nicht nur immer um das Verkraften des Erfolgs, sondern dass das was dahinter steht nicht verkraftet wird.

  48. Karl_Murx sagt:

    @kreuweis:

    „Karl_Murx!
    Sie haben mir meine Zitatspende geklaut, Sie sind ein …!!!“

    … richtig Böser, nicht?

    Asche aufs Haupt. Aber bei den treffenden Aphorismen nehme ich das gern auf mich.

    http://www.michael-klonovsky.de/content/view/13/41/

  49. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Murx und Kreuzweis

    NICHTS, was einer von uns zum Thema formulieren kann, erreicht Klonovsyky!

    http://www.michael-klonovsky.de/content/view/164/42/

    Danke für diese Hinweise auf eine Goldgrube deutschen Geistes!

  50. Da will einer den Quran umschreiben *lol*

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/01/26/der-kulturbolschewismus-der-politisch-korrekten/

    Zum Glück muss ich da nicht noch auf meine alten Tage Hafiz (der den Quran auswendig gelernt hat) werden, davon haben wir nämlich genug.
    Außerdem stimm das nicht, das hat tatsächlich mal jemand verlangt, und zwar allen Ernstes, und schon vor langer Zeit. Nur gabs da noch kein Internet, bzw. war noch nicht so verbreitet, sonst hätte das auch Wellen geschlagen.

  51. rubo sagt:

    @multistar83 Jan.26, 2013 um 12:59:

    ganz meiner Meinung, denn das russ. Gesetz lautet:
    „Gesetz über das Verbot der „Propaganda für Homosexualität und Pädophilie“ unter Minderjährigen“.
    Wenn daraus @Jakobiner „konservativer Lynchmob“ macht,
    gehört das wie immer bei ihm zu „antirussischer Propaganda“.
    Was ist schlecht daran, Kinder vor EU-Genderisierung zu schützen? Jede Minderheit soll zu Hause das tun können, was sie für richtig hält, aber der Allgemeinheit ihre sexuellen Ansichten öffentlich aufzuzwingen wie in Berlin, ist falsch verstandene Freiheit. Welchen Eltern gefällt es, von anderen gezwungen zu werden, deren Ansichten über Erziehung zu übernehmen.
    Was dabei rauskommt, hat eine Bekannte erfahren, die manchmal die Aufsicht über den dreijährigen Jungen ihrer Kollegin übernimmt. Er hat meine Bekannte aufgefordert, das mit ihm zu tun, was er im Kindergarten gelernt hatte. Sie mußte seine Mutter-ihre Kollegin darüber informieren, um nicht selbst vor der Mutter in schlechtes Licht zu geraten.

    Gut im Gedächtnis habe ich noch, wie dumm sich manche grüne Politiker in Rußland vor 2 Jahren benahmen, dort
    ihre neuen Homo-Ideen auf der Straße verkündeten und dafür
    Eierwürfe einfingen. Das mit Recht, wenn man versäumt, sich vorher mit Geschichte und Prägung der Bevölkerung eines fremden Landes zu informieren.

  52. Fatima Özoguz sagt: Januar 29, 2013 um 11:36

    Da will einer den Quran umschreiben *lol*

    Gleiches Recht für alle, odder?. Die Bibel gibt’s ja auch schon in „gerechter Sprache“ (hüstel). Und den Luther haben sie nicht nur umgeschrieben, sondern in seinen politisch nicht korrekten Anteilen verleugnet, ausgeblendet und aus den Literaturverzeichnissen entfernt.

  53. Sexismus-Fan sagt:

    Samuel Jackson, Co-Star eines Films, der gerade den Rassenhaß in den USA aufstachelt, will mit Hartnäckigkeit die Aufregung über den Neger-König aus Pipi Langstrumpf in einem Interview mit der Berliner Zeitung nicht verstehen. Zitat: “ Ich hätte den Nigger-Jim nicht ausgelassen“

    http://www.berliner-zeitung.de/magazin/interview-mit-samuel-l–jackson-ich-haette-den-nigger-jim-nicht-ausgelassen,10809156,21490672.html

  54. Freund des Sexismus sagt:

    ************* Siedlungskolonialismus*************

    Freunde, wir werden die Elite dekonstruieren.

  55. Freund des Sexismus sagt:

    nach Pippi Langstrumpf ist Fanons Werk der nächste Kandidat für eine „Säuberung“. In seinem einflußreichen Hauptwerk „Die Verdammten dieser Erde“ (1960) steht in der deutschen Übersetzung durchgängig das Wort „Neger“ (im französischen Original: négre). Dies war eben, was Özlem Topcu durchaus hätte wissen und erwähnen können, zu Lindgrens und Fanons Zeiten keineswegs „abwertend“ gemeint.

    Fanon selbst durchlitt als Kolonisierter eine schwere Identitätskrise, die er unter anderem in seinem Buch „Schwarze Haut, weiße Masken“ (1952) thematisierte. Er erkannte, daß er eine verfälschende Maske, die des „Franzosen“ trug, daß er seiner Geschichte und seiner Herkunft beraubt worden war.

  56. Freund des Sexismus sagt:

    Frantz Fanon: „Der schwarze Mensch erscheint aus der Perspektive des Weißen als minderwertig, aber umgekehrt ist der Weiße mit seinen ‚Errungenschaften‘ Zivilisation, Kultur, kurz Intellekt, nachahmenswert.“

    Deshalb spricht Fanon davon, dass der schwarze Mensch in eine neurotische Situation geworfen wird, wenn er in einer weißen Gesellschaft lebt, die deren Überlegenheit gegenüber der schwarzen Bevölkerung proklamiert (Philipp Dorestal). Fanon kritisiert also, dass die „Schwarze Person“ eine „weiße Maske“ tragen muss, um in einer kolonialisierten Welt ernst genommen zu werden.

  57. Freund des Sexismus sagt:

    „Verlassen wir dieses Europa, das nicht aufhört, vom Menschen zu reden, und ihn dabei niedermetzelt, wo es ihn trifft, an allen Ecken seiner eigenen Straßen, an allen Ecken der Welt. Ganze Jahrhunderte hat Europa nun schon den Fortschritt bei anderen Menschen aufgehalten und sie für seine Zwecke und seinen Ruhm unterjocht; ganze Jahrhunderte hat es im Namen seines angeblichen ‚geistigen Abenteuers‘ fast die ganze Menschheit erstickt…. Also, meine Kampfgefährten, zahlen wir Europa nicht Tribut, in dem wir Staaten, Institutionen und Gesellschaften gründen, die von ihm inspiriert sind.“

    – Frantz Fanon 1961, Die Verdammten dieser Erde

  58. geht nicht..liegts am video?

  59. Leser09 sagt:

    Falls noch nicht bekannt: unbedingt ansehen!

    ARD „Druckfrisch“: Denis Scheck über Sprachexorzismus

    Ein Plädoyer gegen jede Art von „politisch-korrektem“ Sprachexorzismus

    http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/druckfrisch/sendung/denis-scheck-sprache100.html

    Video:

    http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/339944_druckfrisch/13198840_denis-scheck-ueber-sprachexorzismus

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