Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Gegen political correctness: Unser Lehrer Dr. Specht

Über „Negerküsse“ und andere Formen des Faschismus

Der gute Dr. Specht… Ein klasse Lehrer! Nimmt die politisch korrekte Sprachpolizei super auseinander… Die Schüler werden einbezogen, der Lernerfolg wird an der Tafel fixiert: Solche Pädagogen brauchen wir…

Würde es heute eine solche Sendung noch geben dürfen? Sicher nicht! Die pc-Mafia würde Sturm laufen. Ein solcher Lehrer würde, wie Frau Sarrazin (vgl. ihr Interview in COMPACT 12/2012) gemobbt.

Dabei ist die Austrahlung gerade 14 Jahre her, von 1999. Daran sieht man, wie rasant sich dieses Land zum Schlechten verändert. Heute werden die Bücher von Astrid Lindgreen umgeschreiben („Negerkönig“ und anderes wird gekillert) und die Bummsdesfamilienministerin bekennt offenherzig, dass sie beim Vorlesen von Kindermärchen auch die Grimm-Brothers frisiert, „das Gott“ etc… In Behördenausschreibungen gilt die feministische Grammatik (Binnen I), Ausländer sind per defininitionem abgeschafft, es gibt nur noch „Menschen mit Migrationshintergrund“…

Ist unwichtig? Bestimmt nicht. Wenn die Begriffe verschwinden, hat der Mensch keine Kategorien mehr, um die Wirklichkeit zu erfassen, bzw. er erfasst sie anders. Plötzlich gibt es keine Ausländerkriminalität mehr, da das ja alles schwuppdiwupp Inländer geworden sind…

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179 Responses

  1. Armin sagt:

    Alles, was an sogenanntem Schlechten in unserer Gesellschaft auftaucht, ist dazu da, das mir genauer anzuschauen. Wenn ehemals rassistische Begriffe – aus der Kolonialzeit oder dem Dritten Reich zum Beispiel – unreflektiert weiterverwendet werden, wird auch die Botschaft von einst unbewusst weitergegeben.

    Meine Mutter pflegte zum Beispiel den Begriff „bis zur Vergasung“ um auszudrücken, dass etwas stur bis zum Ende gemacht wird. Ich habe das als Kind übernommen und irgendwann hinterfragt, was ich denn da eigentlich von mir gebe. Heute sage ich sowas nicht mehr…

    Im Bewusstseinsbildungsprozess wird sich auch meine Sprache ändern. Das begrüße ich. Solange ein Verbrecher ein Verbrecher bleibt und nicht zum seriösen „Manager für Finanzprodukte“ mutiert hab ich da nichts gegen Entwicklung😉

  2. Monika H. sagt:

    >Heute werden die Bücher von Astrid Lindgreen umgeschreiben (“Negerkönig” …

    Das ärgert mich unsagbar, denn es ist – unabhängig von der heutigen PC – definitiv Geschichtsverfälschung. Zu Zeiten von Astrid Lindgren war dies legitim und diese Legitimität ist ein Teil der Geschichte. Damit radiert man die Geschichte aus.

  3. Mar Tin sagt:

    Die Behörde, bei der sich Menschen nicht deutscher Herkunft registrieren müssen, heißt indes immer noch Ausländerbehörde. Stelt euch mal vor, wie lang das Schild wäre, wenn man drauf schreiben müßte: Registraturbehörde für Menschen mit Migrationshintergrund.

  4. Sozialistenjäger sagt:

    Der Drehbuchautor von unserer lehrer dr. specht kam aus der DDR und war damals Regime-Kritiker.

    Dieser Ausschnitt zeigt, daß der freiheitlich eingestellte Bevölkerungsanteil zwar nicht so laut, dafür aber mit Sicherheit sehr viel größer ist als der sozialistische Bevölkerungsanteil ist. Man sollte sich nicht täuschen lassen. Mit der richtigen Sprache gewinnt man die Mehrheit des Volkes.

  5. Uranus sagt:

    Die Operette „Der Zigeunerbaron“ muß umgetitelt werden in „Der Sinti und Roma Baron“.

    Der Titel „Zigeunerjunge“ von Alexandra darf nicht mehr gespielt werden, weder privat und schon gar nicht öffentlich.

    Beim Kauf eines Gasherdes steht man bereits mit einem Bein im Gefängnis….

  6. @JE u. Mar Tin: „Plötzlich gibt es keine Ausländerkriminalität mehr, da das ja alles schwuppdiwupp Inländer geworden sind…“

    „Die Behörde, bei der sich Menschen nicht deutscher Herkunft registrieren müssen, heißt indes immer noch Ausländerbehörde. Registraturbehörde für Menschen mit Migrationshintergrund.“

    sehr schlechte Beispiele. Denn wer zur Ausländerbehörde muss, IST ein Ausländer, wobei nicht jeder „mit Migrationshintergrund“ zwingend ein Ausländer sein muss. Es sei denn, es soll damit suggeriert werden, dass jemand mit türkischen Eltern kein Deutscher werden kann. Mein Mann ist in der Türkei geboren, hat sozusagen Migrationshintergrund. Ob er mit 1 Jahr oder mit 40 Jahren kam, spielt für die Definition ja keine Rolle. Ist er dann ein „Ausländer“?

    @ Armin: Klasse Beitrag, so sehe ich das auch!!

  7. Jakobiner sagt:

    Genauso wie es diese Political-Correctness-Bewegung gibt, gibt es aber auch diese Political-Incorrectnessbewegung, die das Menschenrecht Neger sagen zu dürfen über alle anderen Menschenrechte stellen will.Was kommt als nächstes? Dass man auch Nigger sagen soll, weil sich Schwarze selbst damit ansprechen(vgl. die Rap-Gruppe „Nigger with Attitude“(NWA), etc.?

  8. @Armin Meine Mutter nutzt diese Redewendung auch immer.
    @Mar Tin Registraturbehörde für Kulturbereicherungsfachkräfte

  9. rubo sagt:

    @Fatima:
    Hätten Sie auch nichts gegen Weiterentwicklung Ihrer Religion?

  10. Meier sagt:

    @ Sozialistenjäger
    „Der Drehbuchautor von unserer lehrer dr. specht kam aus der DDR und war damals Regime-Kritiker.“
    Können Sie bitte sagen, um wen und um welchen Film es sich handelt?

  11. Pipi Langstrumpf sagt:

  12. Detlev Wulf sagt:

    Es kommt auch immer darauf an, ob ein Begriff diskriminierend verwendet wird. „Nigger“ ist sicherlich diskriminierend. Mit dem deutschen Wort „Neger“ habe ich nie etwas Diskriminierendes verbunden. Ich habe es zeitlebens als eine wertfreie Bezeichnung für Menschen mit anderer Hautfarbe verstanden. Man muß doch schließlich Unterschiede in der Optik auch irgendwie bezeichnen können und dürfen. Die Unterscheidung zwischen einer Rose und einer Nelke oder zwischen blond, brünett, dankelhaarig oder kastanienbraun ist ja schließlich auch nicht anrüchig.

    Viel ärgerlicher ist, daß man uns auf der einen Seite eine verbale politicla-correctness-Farce vorspielt und uns aber andererseits fast alle absolut menschenverachtend behandelt, indem die Menschen zunehmend versklavt werden: Sie müssen immer mehr arbeiten, für immer weniger Geld, unter immer schlechteren Bedingungen, bei stetig steigenden Kosten, und sie können immer weniger dagegen tun.

    Und dann werden sie noch verhöhnt, wenn z.B. Frau von der Leyen 10 Euro für die „soziale Teilhabe“ bereitstellt, die anderswo wieder abgezogen werden. 10 Euro – damit das gute Kind z.B. ein Instrument lernen kann! Pustekuchen! Wo lebt diese Frau? Auf dem Mond oder nur im Elfenbeinturm?

    Für Klavier-Unterricht muß man z.B. mindestens 100 Euro/Monat einplanen. Wer sich aber in einer Harz4-Familie die anderen 90 Euro nicht leisten kann, kann die 10 Euro Zuschuß überhaupt nicht abrufen. Ergebnis: Man hat (gegenüber den Dummen erfolgreich) vorgetäuscht, daß man was für die Armen im Lande und deren Bildung und soziale Teilhabe (und am Ende noch deren Vermögensbildung) tut, aber braucht die versprochenen Gelder letztlich nicht einmal herausrücken. – Und dann werden die Leute am Ende noch mal verhöhnt, weil man sagt, nun würde man schon mal was für die Armen tun, und die nähmen das gar nicht in Anspruch.

    D A S i s t W I R K L I C H p o l i t i s c h i n k o r r e k t !!!

    Und das war leider nur mal eins von ganz vielen ähnlich gelagerten Beispielen der Kategorie: „Wenn die Menschen kein Brot haben – sollen sie doch Kuchen essen!“

    Wer einen Funken Verstand hat, wählt solche Menschen nicht wieder. Rot/Grün/Schwarz/Gelb sind damit raus! Man muß sich überlegen, was es für Alternativen gibt. Vielleicht als Parteiloser selber kandidieren?

  13. Mr Mindcontrol sagt:

    Tja, da habe ich einen Fall in meinen Sportverein, wo eine Frau mit einen nichts mehr zu tun haben will, da dieser (ältere Herr) diesen N-Wort aussprach. Er wäre ein Nazi, der angeblich 50 Jahre Zeit gehabt hätte sein Sprachgebrauch zu ändern.

  14. Yilmaz sagt:

    „Der gute Dr. Specht… Ein klasse Lehrer! Nimmt die politisch korrekte Sprachpolizei super auseinander… Die Schüler werden einbezogen, der Lernerfolg wird an der Tafel fixiert: Solche Pädagogen brauchen wir…“

    Ja, der gute alte Dr. Specht, so sollte Schule sein, gefällt mir sehr. PC ist natürlich nonsens wie er auch sehr richtig erklärt.

    „Ist unwichtig? Bestimmt nicht. Wenn die Begriffe verschwinden, hat der Mensch keine Kategorien mehr, um die Wirklichkeit zu erfassen, bzw. er erfasst sie anders. Plötzlich gibt es keine Ausländerkriminalität mehr, da das ja alles schwuppdiwupp Inländer geworden sind…“

    Naja, ob jetzt wieder Schlagwörter „Ausländerkriminalität“ usw. als Beispiel herangezogen werden müssen um die Blogeinschaltquoten zu erhöhen…!? Gibts da langsam mal keine anderen Dinge!?

  15. Mr Mindcontrol sagt:

    Hier noch ein persönlicher (politisch inkorrekter) Witz von mir:
    Wenn ein Schokoladen-Schaumkuss (abg. „SS“) mit Bitter-Schokolade eine „Nergerkuss“ ist, was ist denn ein Schokoladen-Schaumkuss mit weisser Schokolade?

    Antwort: „Ein Arierkuss“!

    Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen!

  16. Pipi Langstrumpf sagt:

    Miri-Clan: wenn ich an der Macht bin, lass ich bei denen ein paar SEK-Truppen einlaufen, sie festnehmen, in Flugzeuge packen und über dem Libanon mit Fallschirmen rauswerfen.

    Alles ganz einfach.

  17. Ich halts da mit klugen Köpfen (leider gibts da heutzutage nicht mehr viele, vor allem nicht in wichtigen Positionen!

    „Die Lehre von der Gleichheit ist das Ende der Gerechtigkeit“

    So einfach dieser Satz ist, trifft er doch genau auf den allgemeinen Gender- Antidiskriminierungs- und Gleichstellungswahn zu.

  18. Neukunde sagt:

    Den politisch Korrekten ist nicht zu trauen. Die Frage ist aber, wie man sich gegen Sprachpolizei und Denunziation wehren kann.

  19. Mar Tin sagt:

    Hallo Fatima, ich möchte weder dir noch anderen zu nahe treten. Meine Exfrau ist Griechin. Als wir heirateten, mußte sie da hin. Sie ist auch wieder zurück migiert, wollte u. U. bleiben. Merkst Du? Der Widerspruch bleibt. Gestört an dem Namen Ausländermeldeamt und dem doppelten Spiel mit der Bezeichung derer, die man da hin schickt, hat sich eine russisch-jüdische Einwandererin, deren integrationskritisches Buch ich für eine Studentenzeitung besprochen habe. Sie hält aber auch Tagesschau und Tatort gucken für eine Integrationsleistung. Trifft das auf die Migranten-Allgemeinheit zu, beschert ihr dem Sender die Quoten. Anscheinend belegt ist wohl, daß in Schulklassen mit 50 % Einwandererkindern kaum eines irgendwas lernt, weil sie auch nicht alle aus dem selben anderen Land einwandern, genug Zeit mit Gebärdensprache dran geht. Nimmt man weiters an, daß das Gegenteil aus „The Empire“ von Heart und Negri richtig ist, kann man für die massive Einwanderung und das daraus entstehende Chaos kaum die Einwanderer selbst verantwortlich machen. Hab ich auch nie. Es ist halt ein zu viel, dem man schon böse Absicht unterstellen kann, aber nicht euch.

  20. kopfüber sagt:

    Was haltet Ihr denn davon, wenn in der Schulordnung einer Grundschule (1. – 4. Klasse) von LehrerInnen und SchülerInnen die Rede ist?

    In dieser Schulstufe soll man ja bekanntlich das Lesen lernen.

    Gruß

  21. Armin sagt: Januar 17, 2013 um 12:13

    Im Bewusstseinsbildungsprozess wird sich auch meine Sprache ändern. Das begrüße ich.

    Leider. Denn umgekehrt wird ein Schuh daraus. Weil wir nur mit Begriffen begreifen können, beherrschen die Herren mit der Definitionsmacht das Bewußtsein und machen z.B. aus Atommülldeponien Entsorgungsparks. Denn da hat mein keine Sorgen mehr. Sanssouci für jedermann. Wunderbar…. Und so demokratisch…. Toll… Das begrüßen dann alle.

  22. kopfüber sagt:

    Kleiner Nachtrag:

    „Political Correctnes – Auf dem Weg zur Trottelsprache“

    Gruß

  23. Avicenna1968 sagt:

    „Meine Mutter pflegte zum Beispiel den Begriff “bis zur Vergasung” um auszudrücken, dass etwas stur bis zum Ende gemacht wird.“

    Dumm gelaufen, Müsli-Brägen !

    Der Ausdruck „bis zur Vergasung“ ist nämlich technischen Ursprungs und bezeichnet einen Vorgang, bei welchem soviel Energie freigesetzt wird, daß irgendetwas vom festen in den flüssigen („Liquidierung“ ;-p) und, schließlich, in den gasförmigen Zustand übergeht (d.h. „vergast“ wird). Nicht ohne Grund wurde vor dem Siegeszug der Einspritzpumpe die zentrale Komponente des Verbrennungsmotors „Vergaser“ genannt.

    @ SJ

    Sie haben sich in der Tür geirrt. Dies ist eine nationalbolschewistische Webressource: Antideutsche werden hier genauso unterschiedslos vaporisiert wie Amerika-hörige Freiheitspfaffen anderer Couleur. Die Freund/Feind-Konstellationen laufen hier quer zu denen der hergebrachten politischen Gersäßgeographie. Der typische Beiträger von Juergen Elsaesser.wordpress.com trägt oben eine proletarische Ballonmütze und unten blankpolierte Knobelbecher und Breeches mit roten Generalsstreifen.

    A propos: Tätärä. Die ging zwar nachweislich an der Hohlheit ihres eigenen Phrasenmülls zugrunde, aber immerhin hatten ihre Zensoren soviel Sinn, die Katheder-Nihilisten der französischen Postmoderne, die aus ihren Hirnwindungen die politische Korrektheit entbunden haben, zu verbieten.

    Ungeachtet ihrer (theoretischen) Herkunft aus dem geisteswissenschaftlichen Milieu amerikanischer Universitäten, ist die politische Korrektheit in der gesellschaftlichen Realität desd 21. jahrhunderts zweifelsohne so etwas, wie die inoffizielle Hausordnung des globalisierten Finanzkapitalismus.

  24. Muslim from Germany sagt:

    @ Uranus

    Beim Kauf eines Gasherdes steht man bereits mit einem Bein im Gefängnis….
    ————-

    hahahaha………..

  25. Piratenbraut sagt:

    Wie sagt man Negerküsse politisch korrekt?
    Schokoküsse mit Migrantenhintergrund.🙂

  26. me. sagt:

    Piratenbraut, man könnt‘ auch braune Glatzen sagen, nur würd‘ sie dann fast niemand kaufen…

  27. Armin sagt:

    @Joachim Bullinger

    „Änderung“ ist bei Ihnen offenbar nur negativ geprägt, bei mir nicht.

    @Avicenna1968

    „Dumm gelaufen, Müsli-Brägen!“

    Dumm gelaufen ist wohl eher nur Ihr Art scheinintelligent zu pöpeln… schade.

  28. Jakobiner sagt:

    “Nigger” ist sicherlich diskriminierend. Mit dem deutschen Wort “Neger” habe ich nie etwas Diskriminierendes verbunden.“

    Sie als Deutscher nicht, aber wie empfinden das Schwarze–diese Frage scheint ja keinen zu interessieren!!!

  29. Jakobiner sagt:

    Zu Detlev Wulf

    „“Nigger” ist sicherlich diskriminierend. Mit dem deutschen Wort “Neger” habe ich nie etwas Diskriminierendes verbunden.”

    Tja, als deutscher Herrenmensch macht man sich ja schließlich keine Gedanken, was der Neger über den Begriff Neger denkt.

  30. Karl_Murx sagt:

    @Armin:
    „Alles, was an sogenanntem Schlechten in unserer Gesellschaft auftaucht, ist dazu da, das mir genauer anzuschauen. Wenn ehemals rassistische Begriffe – aus der Kolonialzeit oder dem Dritten Reich zum Beispiel – unreflektiert weiterverwendet werden, wird auch die Botschaft von einst unbewusst weitergegeben.
    Meine Mutter pflegte zum Beispiel den Begriff “bis zur Vergasung” um auszudrücken, dass etwas stur bis zum Ende gemacht wird. Ich habe das als Kind übernommen und irgendwann hinterfragt, was ich denn da eigentlich von mir gebe. Heute sage ich sowas nicht mehr…2

    Brav, Armin, branv. Sie reagieren wie ein gut dressierter Hund auf die Erziehungsversuche unserer PC-Sprachpolizei.
    „Im Bewusstseinsbildungsprozess wird sich auch meine Sprache ändern. Das begrüße ich.“
    An Ihrer vorbehaltlosen Unterstützung für diesen neuzeitlichen McCarthyismus mit umgekehrten Vorzeichen erkennt man, wo heute der Untertanengeist und die obrigkeitshörigshörige Gesinnung zu verorten sind. Das wahre Spießertum ist heute auf der linksgrünen Seite zu verorten.

    „Solange ein Verbrecher ein Verbrecher bleibt und nicht zum seriösen “Manager für Finanzprodukte” mutiert hab ich da nichts gegen Entwicklung „

    Der Linken ist zum Vorwurf zu machen, daß sie sich heute vor den Karren der Finanz- und Wirtschaftseliten spannen läßt, indem sie über die Unterstützung des Multikultiirrsinns, die Zerschlagung der Nationalstaaten wie auch aller gesellschaftlichen und kulturellen Werte wie der Familie unterstützt und dabei, wie beabsichtigt, die Atomisierung der Gesellschaft herbeiführt wie die schrankenlose Verwertung des Menschen in diesem Prozeß als Produktions- und Konsumfaktors.

  31. QuerMom sagt:

    Mich würde interessieren, woher die Redewendung „Bis zur Vergasung“ wirklich herkommt.
    Kann mir nicht vorstellen, daß man während jener Zeit, in welcher immer Mal schöne Wohnungen frei wurden (und erfreuliche Schnäppchen bei Haushaltsauflösungen gemacht werden konnten), derart explizit formuliert hat (Wußte doch keiner…).
    Danach (als man sich schämte und diversen Besatzern in den A. zu kriechen hatte) halte ichs für noch weniger stimmig.

    Kommt die Redewendung also von ganz woanders (früher) her?

    Man könnte sie dann trotzdem vermeiden. Aber die Autobahnen nutzt man ja auch noch und man ist aus sozialer Solidarität gegen hohe Verbrauchssteuern, obwohl der Göebbels auch dagegen war.

  32. QuerMom sagt:

    Sorry, habe jetzt erst Avicenna1968 gelesen.
    Diese Erklärung scheint vernünftig.
    Ich werde weiterhin „bis zur Vergasung“ sagen … allerdings nunmehr mit einem ganzganzganz kleinen negativen Hintergedanken, den ich bei der Redewendung bislang niemals gehabt hatte und auf den ich auch nie gekommen wäre.
    Danke, Armin!
    Nun ist meine Sprache wieder ein bischen ärmer geworden.

  33. „@Fatima:
    Hätten Sie auch nichts gegen Weiterentwicklung Ihrer Religion?“

    ich verstehe die Frage nicht, vor allem nicht in diesem Zusammenhang. Meine Religion , der schiitische Islam, IST in meinen Augen das Perfekteste, was es gibt. Weiterentwickeln müssen sich die Menschen, aber nicht unsere Religion. Mag arrogant klingen, aber ich hänge mindestens so an meiner Religion, wie hier andere am Deutschtum!!

  34. schnehen sagt:

    Man kann nicht die ‚political correctness‘ oder die ‚linguistical correctness‘, die der Verschleierung von Tatbeständen und der gedanklichen Kontrolle dient, damit bekämpfen, dass man die rassistischen Begriffe von früher, die der political correctness von damals entsprachen, wieder verwendet, die den Geist des Nazismus und des Rassismus geatmet haben. Soll das die Alternative sein? Natürlich ist Neger diskriminierend! Ich würde nie dieses entsetzliche Wort benutzen. Weg mit Specht! Es gibt bessere, sensiblere Lehrer. Schüler verdienen bessere Lehrer!

    So, jetzt möchte ich 20 Protest-Kommentare dazu haben!

    Die Alternative ist: der treffende, präzise Ausdruck, der die Wirklichkeit unverfälscht widerspiegelt. Dazu gehört der Begriff soziale Klasse, denn wir leben nun einmal in einer Klassengesellschaft, dazu gehört der Begriff Arbeiter, statt Arbeitnehmer, denn wir haben nun einmal Arbeiter und der, der die Arbeit anderer nimmt, sie sich aneignet (‚Arbeitnehmer‘), ist der Kapitalist und nicht der sog. Arbeitgeber, denn der, der die Arbeit gibt, weggibt, damit ein anderer sie sich aneignen kann, ist der Arbeiter.

    Also man sieht: Es wurde immer schon herummanipuliert mit Sprache, was diese Ausdrücke zeigen.

    Warum nicht einfach dem Volk aufs Maul schauen und seine direkte Sprache den leeren Hülsen der Sprachmanipulateure entgegensetzen? So einfach lässt sich dieses Volk nicht manipulieren trotz Blödzeitung, Die Zeit (-verschwendung) und des ganzen übrigen Medienmülls.

    Warum nicht auch die Dialekte wieder aktivieren? Mal n beeten Pladütsch schnacken! Hier findet man diesen Irrsinn nicht, weil es eine gewachsene, natürliche Sprache ist, die man nie versucht hat, umzudrehen.

    Und im übrigen gebe ich @Yilmaz mal wieder Recht, der ein gutes Gespür besitzt für das, was mit der Diskussion beabsichtigt ist.

    Gibt es nichts Wichtigeres als dieses Unendlichthema, diese unendliche Geschichte, wieder abzuspulen, nur um 350 Kommentare zu landen? Diese alte Platte bekommt einen Riss.

    Und so ganz nebenbei:

    In Syrien wurden über 100 Menschen durch einen Anschlag an der Universität Aleppo von Terroristen ausgelöscht.

    Israel mordet wieder in Gaza trotz Waffenstillstand und in Pakistan werden Hunderte von Schiiten gelyncht und hier sollen wir uns wieder um des Kaisers Bart bzw. um van der Leyens Hobby in die Haare kriegen und auseinander dividieren lassen??

  35. Uranus sagt:

    Als Quintessenz der bisherigen Kommentare habe ich einen neuen Begriff für mein Neusprech-Wörterbuch entdeckt:

    Neusprech – Deutsch:

    Weiterentwicklung = Eingrenzung, Einschnürung

  36. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Die Commandments der PC sind eine heuchlerische Einbahnstraße; sie dienen in Wirklichkeit nicht etwa dem Schutz von Diskriminierung (bedeutet „Unterscheidung“), sondern der rücksichtslosen Durchsetzung handfester politischer Interessen.

    Das im Falsett vorgetragene Gesülze von angeblicher Toleranz soll bloß die Wachsamkeit der Betroffenen lähmen und sie mundtot machen.

  37. kiesel sagt:

    @ARMIN
    „Bis zur Vergasung“
    „Die Redewendung stammt ursprünglich aus der Physik: Überführung eines Stoffes in seinen „letzten“, d.h. gasförmigen Zustand durch Erhitzen. Die Wendung ist seit dem 19. Jahrhundert in Gebrauch und wurde insbesondere während der Grabenkämpfe im Ersten Weltkrieg (1914-18) benutzt, als man das erste Mal Giftgas einsetzte. Man verblieb solange auf Posten, bis man „vergast“ war, was also bedeute, dass man etwas solange machte, bis es nicht mehr ging, weil der Gasangriff, bzw. der Tod dazwischen kam. Das erste Mal soll dieser Spruch in gedruckter Form auf Postkarten der Feldpost aufgetaucht sein……“

    manchmal sollte man auch vielleicht etwas richtig hinterfragen
    bevor man sich falschschämt..

  38. „Dass man auch Nigger sagen soll, weil sich Schwarze selbst damit ansprechen(vgl. die Rap-Gruppe “Nigger with Attitude”(NWA), etc.?“

    Viel humaner ist es doch Schwarze Föten zwangsabzutreiben oder Schwarze zwangssterilisieren,oder sie vielleicht auszulöschen- um die Erde zu retten versteht sich.Dekonstruktivistische Malthusianer versuchen die Welt auf den Kopf zu stellen und wollen uns erklären was gut und richtig ist.Aber sage bloß keiner „Negerkuss“.Dass ist böse !!!!
    http://blogs.telegraph.co.uk/news/jamesdelingpole/100107476/killing-ugandans-to-save-the-planet/
    Ich musste vorallem deswegen so still in mich hineinlachen weil ihre Malthusianerkollegen G.Bush pére und General Draper,Gray und andere Monster bis in die 60iger so besorgt wegen der Rassenhygiene-Vermischung von Schwarzen/Weißen waren und jetzt geben sie den besorgten Antirassisten und PC Sheriff.Mehr im Teil 3 meiner Streitschrift morgen.

  39. QueerMom sagt:

    sind „negerkuesse mit migrationshintergrund“ nicht ein pleonasmus?

  40. MultiStar83 sagt:

    @ Jakobiner
    Es geht hier doch nicht um „ein Menschenrecht, Neger sagen zu dürfen“! Es geht hier um die Diskriminierung Andersdenkender, d. h. der Gegner der „Political Correctness“. Also letztendlich geht es um Toleranz, für die sich grün-linke Gutmenschen doch angeblich so einsetzen. Ich bin da völlig der Auffassung des Herrn Elsässer: Die Sendung ist von 1999. Eine solche Sendung wäre heute sicher nicht mehr drin. Und wenn, dann würde der verehrte „Dr. Specht“ höchstens als abschreckendes Beispiel für einen reaktionären „Rechten“ stigmatisiert werden. Da kann man sehen, welche bizarren Züge die Bewegung der „PC“ inzwischen angenommen hat. Bücher der schwedischen „Rassistin und Faschistin“ Astrid Lindgren werden umgeschrieben, wegen Wörter wie „Negerkönig“, etc. Das IST im Kern bereits George Orwell’s „1984“: Wenn man Wörter nicht mehr kennt, da es sie nicht mehr gibt, kann man auch bestimmte Zusammenhänge kognitiv nicht mehr herstellen. Das Ausländer-Beispiel halte ich persönlich für gut gewählt.

  41. Neukunde sagt:

    @kopfüber:
    „Trottelsprache“ ist gut!

    Das Ziel der babylonischen Sprachverwirrung ist erreicht. Der „Inklusion“ und „Multikulti“ folgt die Zerstörung der Sprache.

    Blöd nur, wenn niemand mehr das Produkt Negerküsse kauft, weil es niemand mehr kennt. Dumm gelaufen.

    Oder man dreht den Spieß einfach um. Aus Coca Cola wird Koffeinbrause…

  42. Jakobiner sagt:

    Wir haben jetzt sehr viel über Negerküsse und das Recht und Menschenrecht des Herrenmenschen mal wieder ungezügelt Neger sagen zu dürfen, schwadroniert. Also mal zu den wesentlich wichtigeren Themen:
    Die EU beabsichtigt die Privatisierung der Wasserversorgung. Wer dagegen aktiv werden will, kann unter flgender Addresse das Bürherbegehren dagegen unterstützen.

    http://www.right2water.eu/de

    Aber man muss die Sache grundsätzlicher sehen:
    1) Mit der Kampagne gegen Wasserprivatsierung bekämpfen wir nur ein Symptom.Denn die Privatisierung aller <Lebensbereiche und auch des Wassers ist eine direkte Folge des EU-Binnenmarktes und seiner Liberalsisierung und damit auch von Maastricht. Ich bin inzwischen dafür, dass wir Europa als EG wiederherstellen–ohne Masstricht, one Binnenmarkt und ohne Euro. Die Entwicklung geht aber in die entgegengesetzte Richtung– und Cohn-Behndit möchte eine europäische USA als Supermacht.
    2 Zweierlei Signale erwecken Europa zur Hoffnung: Die Nachricht der Ratingagentur Fitch, dass die Eurokrise jetzt bald vorbei sei und zum zweiten die Ankündigung des französischen Aussenministers, dass der Malieinsatz eine Frage von Wochen sei. Beides ist meiner Ansicht nach völliger Quatsch und ganz bewusst gelogen, anderes passt nicht in den Wahlkampf, aber als mündiger Bürger sollte man sich klar werden, dass die EU sowohl bei der Finanzkrise, wie auch bei ihren militärischen Engagements in Nordafrika und südwärts erst vor dem Beginn steht.

  43. Benjamin sagt:

    haha, die folge vom ollen specht kenn ich sogar noch😀

    aber ich persönlich sag „dickmann“ (aus gewohnheit)

    sind sie eigentlich auch als so abgegangen herr elsässer als sie noch lehrer waren?😉

  44. Jakobiner sagt:

    Genauso wie es diese Political-Correctness-Bewegung gibt, gibt es aber auch diese Political-Incorrectnessbewegung, die das Menschenrecht Neger sagen zu dürfen über alle anderen Menschenrechte stellen will.Was kommt als nächstes? Dass man auch Nigger sagen soll, weil sich Schwarze selbst damit ansprechen(vgl. die Rap-Gruppe “Nigger with Attitude”(NWA), etc.? Deutsche Herrenmenschen sgaen, dass sie Neger nicht beleidigend finden, aber wie sehen das Schwearze? Die Frage stellen deutsche Herrenmenschen und Anhänger der Political Incorrectiss (PIC) NIE!!!

  45. Benjamin sagt:

    @Jakobiner:
    grundsätzlich sollte man mal leute so ansprechen, wie sie selber genannt werden wollen, und wenn der zigeuner karlheinz genannt werden will, dann ist es halt der karlheinz und nicht … wie lautet das singular zu sinti und roma^^ ja ichweiß… rom, aber das kennt keine sau, außerdem gibt es noch jenische, kalderasch, manusch… werden DIE nicht diskriminiert, wenn man NUR „sinti und roma“ babbelt??, ich verwette all mein hab und gut, dass die meisten, die politisch korrekt „sinti und roma“ sagen (vom nachrichtesprecher nachbabbbeln) noch nie im leben einen zigeuner gesehen haben, geschweige denn zum bekanntenoder sogar freund haben.. viele grüne und pc freaks sind pseudoausländerfreundlich, gehen vllt zum türken gemüse kaufen, aber parties NUR mit biodeutschen neospießern (ok, vllt noch der ein oder andere quotentürke aber nur ein total verdeutschter mit wackeldackel und bügelfalten, was bei einem deutsche total spießig wäre aber beim türken ist es soo tollllll integriert!!) und die kinder kommen auf die bessere schule. heuchler halt..
    also: karlheinz sag ich zum zigeuner. und wenn er „mr king koks von schlumpfhausen“ genannt werden will, dann wechsel ich halt dezent die straßenseite.

    wo ist DAS PROBLEM?

  46. 9 11 pirat sagt:

    Tsja sogar die Zeit hat nun einen interessanten kritischen Artikel über die political correctness veröffentlicht.

  47. Avicenna1968 sagt:

    Ich muß nicht „Neger“ sagen, aber wg. der erotischen Assoziationen, die es bei mir erweckt, möchte ich auf das Wort „NEGERIN“ ungern verzichten müssen.🙂

    @ Jakob

    Es gibt in der Tat eine latente Gegenströmung, die gesellschaftlich keine Macht hat, die aber in privaten Diskussionen leidig werden kann: Das sind jene Leute, liberale Sozialdarwinisten zumeist, deren rhetorische Strategie darin besteht, alles, was von ferne nach Kritik an der ungleichen Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums aussieht, als „political correctness“ zu denunzieren.

    Lorenz Jäger hat, was diese halbseiden-demagogische Kritik an der politischen Korrektheit anbetrifft, schon vor 6 Jahren in einer faz-Glosse Roß und Reiter genannt:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/glosse-feuilleton-das-korrektorat-1407100.html

    Also: Man sollte sich vergewissern, mit wem zusammen man in der Kutsche sitzt, ehe man sich anschickt, die politische Korrektheit zu kritisieren.—

    Gewiß sind Situationen denkbar, in welchen es inopportun ist, das Wort „Neger“ zu gebrauchen; woraus aber nicht folgt, daß irgendeine dritte Instanz sich anmaßen dürfte, den Gebrauch des Wortes mit Sanktionen zu ahnden. Das Wort „Schwarze(r)“ gilt inzwischen längst seinerseits als diskriminierend. Von den übrigen Ersatzbildungen wollen wir besser gar nicht erst reden. Ich selbst wurde in London einmal Ohrenzeuge einer Unterhaltung zwischen einem Engländer karibischer Herkunft, der blitzsauberes britisches Englisch sprach, und einem amerikanischen Ehepaar. Als der Schwarze sich schließlich von dem Touristenpaar abgewandt hatte, sagte die Frau zu ihrem Manne: „He`s an English African American“.

    @ Armin

    Sie nehmen mir das Wort „Müsli-Brägen“ übel, oder ? Nun wohl…wahrscheinlich haben Sie während der 90er nicht im Sendegebiet von Radio ffn gelebt. Ansonsten bleibe ich dabei: „Bis zur Vergasung“ hat nichts mit industrieller Massentötung o. dgl. zu tun, sondern hat seine Entsprechung in der dämlichen BW-Ausbilderfloskel „…bis euch das Wasser im A… kocht“.

  48. Armin sagt:

    Es ist wirklich nervend, wenn Leute ihre intellektuelle Einbahnstraße vehement zum Besten geben.

    Lest einfach mal meinen Eingangs-Kommentar richtig. Das heißt OHNE Vormeinung im Kopf. Gesprächskultur scheint es hier auf diesem Blog jedenfalls nicht zu geben. Niederknüppeln statt aufklären, das ist nichts für mich.

    Gewalt funktioniert: ich bin hier weg.

  49. juergenelsaesser sagt:

    Armin: „Niederknüppeln“ könnte Sie nur einer hier, und zwar ich, über Zensur oder Sperrung. Habe ich aber nicht gemacht. Was Sie als „niederknüppeln“ bezeichnen, besteht darin, dass andere Ihre Meinung gegen Sie äußern. Das müssen Sie aushalten, sonst werden Sie nirgendwo im Netz glücklich. Persönliche Beleidigungen sollte es allerdings auf diesem blog nicht geben. Falls ich da was übersehen habe, was gegen Sie kam, bitte ich um Mitteilung.

  50. Armin sagt: Januar 19, 2013 um 01:49

    Gewalt funktioniert: ich bin hier weg.

    OK, Armin. Unsere Archaik versorgt uns mit genau 3 Handlungsalternanten: Kampf, Flucht oder Totstellen. Sie haben sich für die Flucht entschieden.

    Individuierte Menschen können aber darüber hinaus in einen herrschaftsfreien Diskurs eintreten, wie er hier von JE nachgerade vorbildlich ermöglicht und von uns Diskutanten verwirklicht wird.

  51. Karl_Murx sagt:

    @Armin:

    „ich bin hier weg.“

    Tschüß, Armin.

  52. Karl_Murx sagt:

    @Jakobiner:

    @Jakobiner:
    „Deutsche Herrenmenschen sgaen, dass sie Neger nicht beleidigend finden, aber wie sehen das Schwearze? Die Frage stellen deutsche Herrenmenschen und Anhänger der Political Incorrectiss (PIC) NIE!!!“

    „Einst galt es als Rassismus, wenn jemand sagte, schwarz sei schlecht. Heute gilt es als Rassismus, wenn jemand sagt, daß schwarz schwarz ist.“

    Michael Klonovsky

  53. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Jakobiner: „…, was der Neger über den Begriff Neger denkt.“

    Ah so. Na was denkt er denn, der Neger, über diese Bezeichnung?? Ich weiß es nicht, sicher können Sie Umfragen zitieren. Ein Bekannter aus Kanada (also ein Afro-Eskimo) wollte als „negro“ bezeichnet werden.

    Wissen Sie, wie sich „Sintiundroma“ selber bezeichnen?
    Als „Zigan“.

    „Zigeuner“, „Jude“ oder „Neger“ ist nur für den herabsetzend, der insgeheim meint, diese Leute seien ja doch nicht vollwertig, also sollte man sie wenigstens nicht als solche bezeichnen.

  54. Frank sagt:

    Sieht für mich aus als hätte da jemand die Passage so herausgeschnitten, dass sie ihm genehm ist. Würde gerne sehen wie die Folge weitergeht und ob jemand die letztendliche Aussage der Folge für seine Sicht der Dinge manipulierte & damit auch die Seher des Clips, die dadurch ein falsches Bild bekommen.

  55. Karl_Murx sagt:

    @Avicenna1968:

    „Das sind jene Leute, liberale Sozialdarwinisten zumeist, deren rhetorische Strategie darin besteht, alles, was von ferne nach Kritik an der ungleichen Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums aussieht, als “political correctness” zu denunzieren.“

    Was natürlich nicht heißt, daß jeder ein Sozialdarwinist ist, der die Fehlanreize des heutigen Sozialsystems kritisiert, welches Leute, die dazu körperlich und geistig in der Lage wären, der Notwendigkeit enthebt, mit eigener Hände Arbeit für deren materielle Existenz zu sorgen.

    „Also: Man sollte sich vergewissern, mit wem zusammen man in der Kutsche sitzt, ehe man sich anschickt, die politische Korrektheit zu kritisieren.“

    Ist dann sicher eine Frage des Motivs, mit dem man entsprechende Kritik äußert. Aber auch dann muß das Recht für jedermann unbenommen bleiben, seine Meinung, die auch falsch sein kann, frei und öffentlich zu äußern ohne Furcht vor staatlicher oder gesellschaftlicher Repression. Wobei letztere, die heute gern „zivilgesellschaftliche Verantwortung“ tituliert wird, nichts anderes ist als das, was im 3. Reich das gesunde Volksempfinden war.

    „Gewiß sind Situationen denkbar, in welchen es inopportun ist, das Wort “Neger” zu gebrauchen; woraus aber nicht folgt, daß irgendeine dritte Instanz sich anmaßen dürfte, den Gebrauch des Wortes mit Sanktionen zu ahnden“.

    Ganz genau so ist es. Aber genau darum sollte man sich auch nicht auf die Logik der Politischen Korrektheit einlassen. Wer das tut, hat bereits verloren.

    „Ich weiß, es ist nicht politisch korrekt, das zu sagen…“ – so redet der geistig Kolonisierte. Wer die Unfreiheit beklagt, verbreitet sie nolens volens. Wer die Politische Korrektheit auch nur erwähnt, ist schon ihr Komplize.

    Michael Klonovsky

  56. Wahr-Sager sagt:

    Na, hier scheinen sich ja wieder einige Antideutsche eingefunden haben. Nicht wahr, Jakobiner? Sie haben sich schon unlängst als Freund der israelischen Zionisten geoutet und versuchen hier wieder, zu spalten („deutscher Herrenmensch“).

  57. Wahr-Sager sagt:

    @Armin:

    „Gewalt funktioniert: ich bin hier weg.“

    Sie sind aber zart besaitet.

    @Jakobiner:

    Wenn Neger meinen, dass „Neger“ eine Beleidigung darstellt, dann ist das allenfalls eine Folge der rot-grünen Umerziehung, die sich die Herrschaft über Begriffe zunutze gemacht hat. Es sind ja auch Schwarze – um mal politsch korrekt zu sein – die sich unreflektiert Wörter wie „Nazi“ oder „rechtsextrem“ aneignen.

  58. Kommunistenjäger sagt:

    Martenstein: „Man kann jedem nachweisen, er sei Nazisympathisant“
    Verfasst von Niki Vogt am Di, 17/04/2012

    Von Harald Martenstein, „die Zeit“

    Neulich las ich eine Literaturkritik über den neuen Roman des recht bekannten Autors Christian Kracht. Ich bin kein Fan. Aber als ich in der Kritik las, er sei nicht nur recht bekannt, sondern auch rechtsradikal, spürte ich in mir eine Welle der Solidarität. Zum Beweis für die Rechtsradikalität wurden lang und breit Äußerungen von jemandem angeführt, mit dem Kracht korrespondiert. Nach dieser Definition wäre Gandhi ein Nazi gewesen. Er hat Briefe an Hitler geschrieben.

    Daraufhin kam mir der Gedanke, dass man jeder in Deutschland lebenden Person nachweisen kann, er oder sie sei ein Nazi-Sympathisant, vorausgesetzt, man verfügt über ein gewisses Maß an argumentativer Entschlossenheit. Ich fragte einen Kollegen: »Welcher Deutsche ist völlig unverdächtig, Nazi zu sein?« Er sagte: »Richard von Weizsäcker.« Nun, Weizsäckers Vater war ein SS-Führer, er selber war Fähnleinführer, und er hat in seiner berühmten Rede zum 8. Mai gesagt: »Vor allem verpflichte ich die Führung der Nation zur peinlichen Einhaltung der Rassegesetze.« Das war zwar ein Zitat, welches Weizsäcker Hitlers Testament entnommen hat, und ist ein bisschen aus dem Zusammenhang gerissen, aber diese Methode scheint ja erlaubt zu sein.

    Der Kollege überlegte erneut und sagte: »Alice Schwarzer.« Nun, Alice Schwarzer vertritt beinhart das Führerprinzip: »Ich bin, mit Verlaub, nicht abzusetzen.« Sie befürwortet Gewalt: »Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr.« Außenpolitisch liegt sie voll auf Hitler-Kurs: »Wir wollen die Hälfte der Welt.«

    Der dritte Vorschlag lautete: »Roberto Blanco.« Dies schien die erste echte Herausforderung zu sein. Der Sänger Roberto Blanco ist nicht nur dunkelhäutig und hat einen Migrationshintergrund, er versucht auch, jede politische Äußerung zu vermeiden. Politik ist für einen Schlagersänger geschäftsschädigend. Aber als ich dann recherchierte, bin ich in ein rechtes Wespennest getreten. Roberto Blanco lässt Verständnis für Thilo Sarrazin erkennen, über dessen Buch äußerte er: »Es ist manchmal schwer, die Wahrheit zu sagen« (Quelle: Ruhr-Nachrichten, September 2010). Er gesteht den Migranten nicht zu, ihre eigene Kultur zu pflegen: »Alle, die nach Deutschland kommen, müssen … das Land und seine Kultur so respektieren, wie es ist« (Main-Post, Juli 2011). Den Rassismus in Deutschland leugnet er einfach: »Erlebt habe ich Rassismus noch nie. Meine Hautfarbe hat mir sehr geholfen« (Die Welt, 2006). Seine Hochzeit hat er am 29. April gefeiert, am gleichen Tag wie Adolf Hitler und Eva Braun. Zufall? An Zufall kann nur glauben, wer den Refrain des Roberto-Blanco-Hits Ein himmelblaues Motorrad nicht kennt: »Ich kaufe mir ein himmelblaues Motorrad und suche mir dazu die rechte Braut.«

    Auffällig sind auch die wiederholten Bekenntnisse zu München, der sogenannten »Hauptstadt der Bewegung«. Blanco wurde von Rudi Carrell folgendes Zitat zugeschrieben: »In München möchte jede vierte Frau mit mir schlafen. Die anderen drei haben es schon getan.« Er ist bei einem Heavy-Metal-Festival aufgetreten, in Wacken. Am selben Ort trat – zufällig? – auch die Band Varg auf, die einige Musikkritiker für rechtsextrem halten. Blancos bezeichnender Kommentar, auf news.de: »Ich habe viel Spaß gehabt.« Roberto Blanco ist der Christian Kracht der Musik.

    Ich biete an, für einen angemessenen Ehrensold jeder beliebigen Person rechtsradikale Tendenzen nachzuweisen, zum Beispiel einem Chef, den man hasst, oder einem Ex-Liebhaber. Ich nehme alle, auch Margot Käßmann, Jogi Löw oder Michel Friedman.

    http://www.zeit.de/2012/10/Martenstein

  59. @schnehen:
    „Israel mordet wieder in Gaza trotz Waffenstillstand und in Pakistan werden Hunderte von Schiiten gelyncht und hier sollen wir uns wieder um des Kaisers Bart bzw. um van der Leyens Hobby in die Haare kriegen und auseinander dividieren lassen??“

    Bravo. Dieses ganze gerede um Neger oder nicht, ist Ablenkung pur.
    Keine Ahnung, was „Müsli-Brägen“ gegen Armin nun bedeuten soll, aber nett war es sicher nicht gemeint.

  60. ue sagt:

    @ Begriffe, Worte und Sprache als Instrument der Herrschaft

    Die Verformung unserer Sprache hat schlimme Aspekte und Fragen nach Formen sind bekanntlich keine Formfragen. „Am Anfang war das Wort. Hier stock ich schon, wer hilft mir weiter fort?“
    (1) Sprache ist unmittelbar herrschaftsrelevant. Kungfutse antwortet in einem Gespräch, was denn seine erste Amtshandlung als leitender Minister sei: „die Richtigstellung der Begriffe“. „Wenn die Begriffe nicht richtig sind, so stimmen die Worte nicht; stimmen die Worte nicht, so kommen die Werke nicht zustande; kommen die Werke nicht zustande, so gedeiht Moral und Kunst nicht; gedeiht Moral und Kunst nicht, so treffen die Strafen nicht; treffen die Strafen nicht, so weiß das Volk nicht, wohin Hand und Fuß setzen.“ Jede neu an die Macht gelangte Elite muss in die Bedeutung und Ordnung der Begriffe und Worte eingreifen, um ihre Herrschaft als „natürlich“ und ewig darzustellen.

    (2) Worte sind mehr als Variablen eines Kommunikationsprotokolls. Sie sind, wie beim Objektiv der Kamera die Auflösung, eine Schicht durch die hindurch die Wahrnehmung der Wirklichkeit gefiltert wird. Wer diese Auflösung beherrscht und kontrolliert, der verändert unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit. Politisch korrekte Menschen sehen einen arabischen Frühling, wir sehen die Mordkommandos.

    (3) Sprache ist auch Macht nicht nur im Herrschaftssinne. Im AT gibt es dazu die klassische Geschichte vom Turmbau zu Babylon. Die Menschen, einer Sprache, sind stark, nichts, was sie nicht schaffen könnten. So bauen sie Gott einen Turm, der bis in den Himmel reicht. Damit kommen sie ihm zu nahe, überheben sich und seine Antwort ist die Verwirrung der Sprache. Sind wir in der Lage eine Sprache zu finden, die dem Bedürfnis nach Korrektheit und Anständigkeit entgegenkommt, ohne notwendig die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen?

    (4) Sprache hat auch magische Macht. Indem Worte so etwas wie Repräsentanten der Wirklichkeit sind, gibt es in uns ein tiefes Bedürfnis, Wirklichkeit durch Worte zu beschwören. Das kann der Regentanz der „Wilden“ sein oder die Regierungserklärung einer aufgeklärten Gesellschaft zum Klimawandel. Immer ist die Beschwörung bereits die Tat. PC ist Beschwörung und Sehnsucht nach Unschuld.

    (5) Sprache tradiert Erfahrungen und die Worte haben eine Geschichte. Redewendungen: „Spann mich nicht auf die Folter“, „ich fühl mich wie gerädert.“ Kinderlieder: „Maikäfer flieg, dein Vater ist im Krieg. Deine Mutter ist in Pommerland, Pommerland ist abgebrannt. Maikäfer flieg.“ Grimms Märchen sind voller Grausamkeiten, aber es ist wichtig, dass unsere Sprache diese Dimension von Wirklichkeit überliefert. PC ist dagegen die Verwirklichung einer besseren Welt durch Verbot der wirklichen Welt.

    Die „Richtigstellung“ der Begriffe ist der Schlüssel bei der Machtübernahme neuer Eliten. Wer mit diesen Eliten nicht gut Freund ist, wird wohl die gegen die „Richtigstellung“ die Erinnerung der wahren Worte stellen müssen. Hätte nicht gedacht, dass Grimms Wörterbücher noch mal zur Revolutionsliteratur avancieren würden.

  61. schnehen sagt:

    @Fatima

    Ich verstehe auch nicht, weshalb JE das macht, der sonst so gute Sachen schreibt und macht, vgl. Artikel zu Syrien, Iran-Reise, Souvi-Konferenz…Was sollen diese, wie du treffend schreibst, Ablenkungsmanöver? Nur um 500 Kommentare zu landen und wieder eine ‚Diskussion‘ anzufachen, bei der die Emotionen erneut hochkochen, bei der sich wieder bestimmte Leute profilieren können und jeder über jeden herfällt… Ich fass‘ es nicht.

  62. ue sagt: Januar 19, 2013 um 18:37

    @ Begriffe, Worte und Sprache als Instrument der Herrschaft

    Ja. Das unterschreibe ich.

  63. schnehen sagt: Januar 19, 2013 um 18:56 @Fatima

    Ich verstehe auch nicht, weshalb JE das macht, … Ich fass’ es nicht.

    Vielleicht ist es eine Kompetenz und als solche bitter notwendig, um die Balance halten zu können. Bei der Gratwanderung über den Abgründen.

  64. Edeltraud Lademann sagt:

    Es geht tatsächlich nicht um einzelne Wörter. Und die Lage ist sehr ernst.
    Es geht doch inzwischen darum, Gegner der „Political Correctness“ in die Enge zu treiben, sie auszuschließen.

    Dieser Typ auf dem Video in der ersten Reihe, wie er zunächst demonstrativ uninteressiert in seinem Heft blättert, aber innnerlich schon kocht, schließlich den Lehrer zurechtweist, überlegt doch schon, wie er diesen von der Schule delegieren kann.

    So geschieht es mit allen, man wirft ihnen vor, falsch zu denken, falsch zu reden und zu schreiben und wie es hier im folgenden Interview mit Ken Jebsen klar gesagt wird: „Egal, welche Frage gestellt wird, die wird heute an den, der da beschuldigt wird, herangetragen, jetzt will ich mal wissen, wie der da aus der Nummer wieder rauskommt!“

    Und nicht sie, die Beschuldiger kommen mit Beweisen, nein, ganz gegen das bei uns übliche Rechtssystem, pochen sie ganz amerikanisch, auf die Umkehr der Beweislast. Aber das kann man nicht, da steht man allein ( so wie es Niemöller schon feststellte) und diese Beschuldiger sitzen am längeren Hebel, da die Opportunisten weiter ihr Geld verdienen und Karriere machen wollen.

  65. Axel Schweiß sagt:

    Wolfgang Thierse, seines Zeichens Vizepräsident des Deutschen Bundestages und engagierter Kämpfer gegen “Rassismus und Fremdenfeindlichkeit”, hat Ende Dezember der Berliner Morgenpost ein Interview gegeben , das uns einen aufschlussreichen Einblick in das Seelenleben eines Gutmenschen gewährt.

    (Von Manfred Kleine-Hartlage)

    Auszug:

    Ich ärgere mich, wenn ich beim Bäcker erfahre, dass es keine Schrippen gibt, sondern Wecken. Da sage ich: In Berlin sagt man Schrippen, daran könnten sich selbst Schwaben gewöhnen. Genau das gleiche mit Pflaumendatschi. Was soll das? In Berlin heißt es Pflaumenkuchen. Da werde ich wirklich zum Verteidiger des berlinerischen Deutsch.

    Ich wünsche mir, dass die Schwaben begreifen, dass sie jetzt in Berlin sind. Und nicht mehr in ihrer Kleinstadt mit Kehrwoche. Sie kommen hierher, weil alles so bunt und so abenteuerlich und so quirlig ist, aber wenn sie eine gewisse Zeit da waren, dann wollen sie es wieder so haben wie zu Hause. Das passt nicht zusammen.

    Halten wir zunächst fest, dass Thierses Einstellung zur schwäbischen Überfremdung des Prenzlauer Bergs zwar etwas überempfindlich, aber im Prinzip völlig normal ist.

  66. Detlev Wulf sagt:

    @Jakobiner : Zitat: Tja, als deutscher Herrenmensch macht man sich ja schließlich keine Gedanken, was der Neger über den Begriff Neger denkt.

    Ich fühle mich nicht als deutscher Herrenmensch und ich bin nicht verantwortlich dafür, wenn Andere Begriffe, die ich für wertfrei halte und auch wertfrei gebrauche möglicherweise als beleidigend empfinden. Ich bin auch nicht verantwortlich dafür, wenn andere mich für einen deutschen Herrenmenschen halten. Denken Sie über mich, was Sie wollen. Ich finde diese Diskussion albern. Politisch inkorrekt ist das, was uns die Politik heute so zumutet, und wie sie mit den Menschen und deren Menschenrechten und Ersparnissen umgeht.

    Die Leute regen sich auf, wenn jemand Neger sagt, aber nicht, wenn Deutsche Soldaten überall Leute (demnächst auch in Afrika) tot schießen. Das finde ich nun wieder problematisch.

  67. snoopye1970 sagt:

    Liebe Schnehen,

    Du haettest vielleicht das Video anschauen sollen, dann haettest Du verstanden, was Herr Elsaesser sagen wollte.

    Diese Sprachverdrehung bis ins Laecherliche aus Gruenden der angeblichen Political Correctness ist nichts anderes als Gehirnwaesche! Findest du das gut, das sie so stattfindet?
    Und wo das hinfuehrt, wenn Leute sich sprachlich noch nicht einmal mehr in ihrer Muttersprache richtig ausdruecken (und verstehen) koennen, muss man ja wohl nicht naeher erlaeutern.
    Ganz abgesehen davon, das so viele Leute jeden Tag Woerter benutzten, wo sie gar nicht wissen, was die eigentlich meinen, bzw. wo sie herkommen.

    Noch einen schoenen Tag…

  68. Jakobiner sagt:

    Oswald Spengler sagt:
    Januar 18, 2013 um 16:39

    “Dass man auch Nigger sagen soll, weil sich Schwarze selbst damit ansprechen(vgl. die Rap-Gruppe “Nigger with Attitude”(NWA), etc.?”

    Viel humaner ist es doch Schwarze Föten zwangsabzutreiben oder Schwarze zwangssterilisieren,oder sie vielleicht auszulöschen- um die Erde zu retten versteht sich.Dekonstruktivistische Malthusianer versuchen die Welt auf den Kopf zu stellen und wollen uns erklären was gut und richtig ist.Aber sage bloß keiner “Negerkuss”.Dass ist böse !!!!“

    Ihr Nickname ist ja ohnehin schon ideologisch.Hören Sie endlich mal auf, Malthusianern Völkermordszenarios anzudichten. Es geht um Verhütung, Aufklärung, bessere Bildung und wirtschaftliche Entwicklung, um die Geburtenraten zu senken.Als Anti-Malthusianer machen Sie mit dem religiösen Dogma „Vermehret euch und macht euch die Welt untertan“ernst–Folge sind Massenelend, Hungersnöte, Uterernährung und Analphabetentum.Und davon scheinen Sie gar nicht genug bekommen zu können. Malthus lag falsch im 19. Jahrhundert, da die Weltbevölkerung da noch 1,5 Milliarde Menschen betrug. Bei 12 Milliarden sieht die Lage aber schon anders aus.

  69. @Fatima,
    Überzeugungen sind wie ein Wahn nicht korrigierbar und wenn alle davon überzeugt sind, dass die jeweils eigene Religion keiner Weiterentwicklung bedarf müssen diese auf der Zeitachse stehenbleiben auf der die Schriften zu dieser Religion verfasst wurden und Kriege um die beste Religion werden auch nicht aufhören. Deshalb funktioniert auch Multikulti nicht.
    Es braucht eine Leitkultur, in der man gerne über spirituelle
    Dinge diskutieren sollte, um sich als Gesellschaft weiter zu entwickeln, anstatt, ohne Rücksicht auf Vernunft und Verluste die eigenen Überzeugungen zu Verteidigen.

  70. Sensenmann sagt:

    kann vielleicht mal jemand die parteien-wähler eine watschen oder sie aufklären? parteien-wähler sind eine gefahr für sich selbst und für die gesellschaft. sie sind das grundübel unserer zeit. sie graben sich und ihren mitmenschen das grab. was wir brauchen, ist eine wahlbeteiligung von unter 50 %. dann werden die parteien abgesägt und es wird eine volksherrschaft errichtet, volksverräter kommen vor einen volksgerichtshof.

  71. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Ein treffendes Beispiel für Politik durch Wortprägung war der Ausdruck „Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich“.

    Gemeint war natürlich kein „Ausgleich“, also Lohnkürzung nach Arbeitszeitkürzung, sondern Arbeitszeitkürzung bei LOHNSTEIGERUNG.

  72. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Schnehen: „…Ich verstehe nicht, weshalb JE das macht,…“

    Ich sag’s Ihnen:
    Es gibt nicht nur EINE Front, an der die NWO-Tyrannei ansetzt.
    Die „PC“ ist ein Ansatzpunkt, die Frühsexualisierung ist einer, die Schwulenmission ein dritter, die Ausbeutung durch das Geldsystem ist einer, die EU-Tyrannei und die €-Rettung ebenfalls.

    Sicherlich ist die Inszenierung der imperialistischen Kriege in Asien und Afrika die brutalste und augenfälligste Erscheinung.
    Aber das Spektrum der COMPACT-Themen ist eben breiter.
    Es läßt sich beschreiben durch „WEM NÜTZT, WAS UNS GESCHIEHT?“

  73. Lasst uns Merkel bestrafen sagt:

    Im Augiasstall des Bildungssystems

    Im Augiasstall des BildungssystemsSamstag vor einer Woche widmete sich das Institut für Staatspolitik auf dem 21. Berliner Kolleg dem Thema „Bildungs- und Schulkollaps“. Der wohl für alle Zuhörer niederschmetterndste Beitrag kam von Karlheinz Weißmann, der als Gymnasiallehrer den „Augiasstall“ des Bildungssystems aus eigener Anschauung kennt.

    Dabei ist Deutschland gesamteuropäisch gesehen noch nicht einmal am Übelsten dran. Im zentralistisch regierten Frankreich hat nach Weißmanns Bericht bereits mehr oder weniger eine bildungspolitische Gleichschaltung nach den Vorgaben einer absurd egalitären Ideologie stattgefunden. Das bedeutet, daß zwar 90% der Schüler die Hochschulreife erreichen, aber kaum 40 Prozent die Verkehrssprache beherrschen, während nur 10 Prozent der Schulen des Landes „so etwas“ wie ein überdurchschnittliches Niveau halten können.

    Die Literaturfremdheit ist ebenso eklatant wie der Verfall der Fähigkeit sinnentnehmenden Lesens. Während in den Worten Weißmanns „Leistungsfähigkeit, Anstrengungsbereitschaft und Belastbarkeit der Heranwachsenden kontinuierlich sinken“, werden die vergebenen Noten wundersamerweise immer besser und besser und die staatlichen Statistiken immer glänzender.

    http://www.sezession.de/35300/im-augiasstall-des-bildungssystems.html

  74. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Ach, Jakobiner,

    Sie bekommen es doch hin, jedes beliebige Thema derart zu verdrehen, bis man sagen will: „Aufhörn, sonst find i ham a nimmer!“

    Differenzieren, das ist bei Ihnen nicht drin.

    Die Weltbevölkerung ist zu hoch. Und sie steigt noch, explosionsartig, mit exponentiellem Anstieg. Das ist EIN Problem, ein katastrophales Problem, gegen das etwas getan werden muß, wenn dies nicht das Ende der Menschheit bedeuten soll. Abhilfe ist nicht so einfach, aber offensichtlich notwendig.

    ABER: viele Völker stagnieren, vorsichtig gesagt.
    Die Mehrheit der europäischen Völker wird bis zum Ende des Jahrhunderts aussterben, zuerst die Russen, die Deutschen und die Mittelmeervölker. Danach die übrigen. Bei der Altersverteilung überwiegt die URNENFORM.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Altersstruktur

    „URNENFORM“, das bedeutet Aussterben, demnächst.
    Fakt ist also, daß einem gigantischen Anstieg Bevölkerung in manchen Gebieten das Aussterben an anderer Stelle gegenübersteht. Da die Völker die Träger der Kultur, des Geistes, sind, ist das Aussterben irgendeines Volkes, erst recht, einer ganzen Gruppe von Völkern, ein katastrophaler Verlust für die gesamte Menschheit.

    Es ist also notwendig, daß das exponentielle Wachstum der menschheit insgesamt eingeschränkt wird, UND, daß das exponentielle Aussterben von Kulturvölkern verhindert wird.

  75. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Edeltraut Lademann: Danke!

    für diesen Jepsen! Der Mann ist ja dermaßen brillant, so großartig! 100 von diesem Schklag und Europa wäre gerettet.

    Aber das zähe „System“ weiß schon, wie es mit ihm umgeht. Er ist einfach „rechtslastig“. Mein Gott!

    Ich weiß nicht mehr, von wem dieses Bonmot stammt:
    „Kaum sagt man einmal die Wahrheit, schon ist man ein NAZI!“

  76. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    „Der jüdische Nigger Lasalle, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren…. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.“

    Dieser denkwürdige Blog führt sehr viele Tatsachen über die Massenimmigration an, die auch in der Wolle gefärbte Gutmenschen skeptisch bezüglich dieses Phänomens machen müssen. Aber wie so oft bei derartigen Foren: Die Kritik an der Massenimmigtaion wird holterdipolter zu einer fundamentalen Kritik am Islam. Und urplötzlich stößt man auf hymnische Verehrung für das arme Opfer Israel, das ja schon seit 1400 Jahren vom Islam verfolgt wird. Gegen die Begründung eines jüdischen Parallelstaates in Thüringen ist hier nichts zu lesen, und über die Bemühungen um Immigration von „Juden“ auch nicht.

    Breivik läßt grüßen.

  77. Jakobiner sagt:

    Zu Dr. Kümmel

    „Es ist also notwendig, daß das exponentielle Wachstum der menschheit insgesamt eingeschränkt wird, UND, daß das exponentielle Aussterben von Kulturvölkern verhindert wird.“

    Die nächste Unterstellung. Wenn ich von Bevölkerungsexplosion geredet habe bezieht sich dies natürlich nicht auf die europäischen Völker. Hier ist die Geburtenrate klar zu niedrig.Dennoch hat Frankreich und Nordeuropa eie Geburtenrate von 1,9, d.h fast 2 und Reproduktionsrate. An deren Familienpolitik könnten sich die anderen Europäer ein Beispiel nehmen.Aussterben ist auch eine Übertreibung, denn die europäische Bevölkerung reduziert sich, stribt aber nicht aus. Das ist die Sprache der Untergangsapokalyptik. Dazu ist fraglich, ob man die Deutschen als Kulturvolk ansehen kann, denn wenn ich mir das deutsche Fernsehprogramm ansehe, scheint das Gegenteil der Fall.

  78. Jakobiner sagt:

    Zu Dr. Kümmel

    Die Weltbevölkerung ist zu hoch. Und sie steigt noch, explosionsartig, mit exponentiellem Anstieg. Das ist EIN Problem, ein katastrophales Problem, gegen das etwas getan werden muß, wenn dies nicht das Ende der Menschheit bedeuten soll. Abhilfe ist nicht so einfach, aber offensichtlich notwendig.“

    Vorsicht, Dr. Kümmel. Zwar Zustimmung, aber sie werden jetzt auch in das Visier von Oswald Spengler kommen als Malthusianer und er wird ihnen Völkermordsabsichten unterstellen und sie als NWO-Empire-Vertreter der Bilderberger-WWF-Green Pace- Peakoil-Morgangruppevershwörung andchten, die zumal auf eine venezianische Verschwöung zurückgeht.

  79. Wahr-Sager sagt:

    Ken Jebsen ist in der Tat ein Lichtblick in diesem Tal voller dummer Schafe. Auch wenn ich einige Äußerungen von ihm logisch nicht nachvollziehen kann – wie bei 53:00 in obigem Video, wo er davon spricht, dass man unerwünschte Personen mit Begriffen wie „antisemitisch“, „antideutsch“ und „rechts“ mundtot zu machen versucht. Denn bei „antideutsch“ ist das ja gerade nicht der Fall, es ist vielmehr Konsens in dieser BRD, Deutschland und Deutsche in jeder denkbaren Weise zu belasten.
    Bei der mir bekannten Einstellung von Jebsen denke ich hier aber eher an einen Versprecher.

  80. Jakobiner sagt: Januar 20, 2013 um 18:36

    Zu Dr. Kümmel

    … Dazu ist fraglich, ob man die Deutschen als Kulturvolk ansehen kann, …

    Man kann. Sie vielleicht nicht….

    denn wenn ich mir das deutsche Fernsehprogramm ansehe, scheint das Gegenteil der Fall.

    Wird „das deutsche Fernsehprogramm“ vom Deutschen Volk gemacht? Nein. Sehen Sie? Falls nicht: Von wem dann und wozu?

    Wofür! Wofür! Wofür!

    … wie in der Therapie.🙂

  81. Jakobiner sagt:

    Zu Oswald Spengler:

    Nicht Zwangsabtreibung, Sterilisierung, Massenmord oder gar Völkermord schwebt mir vor, sondern nur das südkoreanische Modell eben auch in die muslimischen und afrikanischen Länder zu bringen–dazu als Lesetip der FAZ:

    „Vor 50 Jahren gab es ein Land, das der arabischen Großmacht in den meisten wichtigen Daten glich: Südkorea. Die asiatische Republik hatte ungefähr genauso viele Einwohner, deren Anzahl im gleichen Tempo wuchs. Die Leute waren genauso arm wie die Ägypter, sie litten ebenso unter einer Diktatur und hohen Militärausgaben. Heute ist Südkorea eine technologiegetriebene Industriemacht, die Südkoreaner sind fünfmal so reich wie die Ägypter, sie leben zehn Jahre länger, und das in einer echten Demokratie. […] Südkoreas Führung propagierte seit den sechziger Jahren erfolgreich kleine Familien. […] Diese Politik brachte Südkorea die sogenannte demografische Dividende: Familien und der Staat mussten weniger in Kinder investieren. Das asiatische Land profitierte aufgrund stärkerer Kapitalbildung und niedrigerer Kosten für wirtschaftlich abhängige Altersgruppen von einem sprunghaften Anstieg des nationalen Einkommens. […] Die Folgen sind frappierend: Südkorea schafft es, seine jungen Bürger in Lohn und Brot zu bringen, in Ägypten ist die Söhne- und Töchter-Generation von Arbeits- und Perspektivlosigkeit bedroht und auf die Schattenwirtschaft zurückgeworfen“ (FAZ vom 06.02.2011).

  82. Jakobiner sagt:

    Kurz: Was ich propagiere ist die Durchsetzung der kleibürgerlichen Familie mit Reproduktionsfaktor von 2 weltweit.Ein Mann, eine Frau, zwei Kinder.Das ist zwar idealtypisch, aber man sollte es als Mittelwert anvisieren!!!

  83. Holunderblatt sagt:

    Zitat Dr. Kümel:
    „Es ist also notwendig, daß das exponentielle Wachstum der menschheit insgesamt eingeschränkt wird, UND, daß das exponentielle Aussterben von Kulturvölkern verhindert wird.“

    bei allem Respekt, Herr Dr. Kümel! Ihre Beiträge sind fast immer sehr geistreich. Aber hier lagen Sie wohl im geistigen Koma.

    Das Bevölkerungswachstum reguliert sich ganz von selbst. Das hat unser Schöpfer so eingerichtet. Wenn es den Menschen zu gut geht, bekommen sie weniger Kinder. Nur, wenn sie keinen Mangel wahrnehmen, machen sie viele Kinder. Sie sind in diesem Punkt von atheistisch-darvinistischem Gedankengut verseucht.

    Die Schöpfung ist perfekt. Der Mensch muss sich als Teil der Schöpfung begreifen. Dann haben wir wesentlich bessere Voraussetzungen für den Weltfrieden.

  84. rubo sagt:

    @Besto:
    Ich unterstreiche Ihre Antwort an @Fatima mit folgenden zwei
    AHA-Erlebnissen in letzter Zeit:
    1.: In einer TV-Diskussion zwischen dem evangelischen Bischof Huber und dem höchsten Würdenträger der deutschen Muslime stellte Huber seinem Gegenüber mehrfach die Frage, ob dieser bei einer möglichen Mehrheit der Muslime
    die anderen Religionen tolerieren würde. Darauf erhielt er keine Antwort bzw. wurde sie wortreich umgangen.

    2.: Kürzlich lief in 3-sat eine mehrteilige Reise-Reportage eines Schweizer Journalisten über die alte Seidenstraße. Dabei war eine Station im türkischen Erzerum, wo er vom Imam in die größte Moschee der Stadt eingeladen wurde. Hier fragte der Journalist, ob sein Gastgeber in der Türkei andere Religionen tolerieren würde. Die Antwort des Imams war prägnant „Nein“.

    Solche Erlebnisse lassen bei vielen Christen und Atheisten, die ja als „gottlos“ im Islam verachtet werden, ihre oder die Zukunft ihrer Enkel wenig optimistisch aussehen. Darauf haben unsere Multikulti-Ideologen keine oder eine frohe Antwort. Was sonst noch daraus entstehen kann, ist jeglicher Phantasie überlassen.
    Übrigens ist jetzt in der Mainstream-Presse und im TV das Schlachten des Neuköllner Bürgermeister und seines Buches „Neukölln ist überall“ aktuell.

  85. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Holunderblatt

    Wenn der Schöpfer alles regelt, inklusive der „brd“-Familienpolitik, dann können wir uns ja zurücklehnen und brauchen keinerlei Politik mehr zu machen oder anzustoßen.

    Allerdings haben sich seit 1945 die Politiker in der „brd“ und auch in den übrigen europäischen Ländern offenbar generationenlang allzusehr auf das Eingreifen des Schöpfers verlassen.

    Denn Fakt ist:
    Es gibt tatsächlich eine geometrisch wachsende Geburtenlücke in den deutsch besiedelten Gebieten Europas, und übrigens auch in ALLEN europiden („weißen“) Bevölkerungsgruppen weltweit (einzige Ausnahme: die Amischen). Und es gibt tatsächlich eine geometrisch wachsende Weltbevölkerung. Anstatt sich auf das Wort zu verlassen: „Schickt der Herr ein Häslein, dann schickt er auch ein Gräslein“ sollte man sich eher an „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!“ erinnern.

    Man kann vielleicht das Aussterben der europiden Völker als „Gottes Wille“ darstellen, aber bestreiten kann diese Hochrechnung nur der, der nicht rechnen kann.

    Familienplanung wird von Menschen gemacht, nicht vom lieben Gott. Und Familienpolitik wird auch von Menschen gemacht, oder unterlassen, je nach der bewußten Absicht, die die Politiker steuert.

  86. Jakobiner sagt:

    Die nicht nur semantische Liquidierung von Klassenbewusstsein: Keiner will ein Arbeiter= “Nigger” sein

    Auffällig ist, dass die heutigen Zeiten mehr denn je nahelegen würden wieder in Klassenkategorien zu denken und zu handeln angesichts der gesellschaftlichen Polarisierung zwischen arm und reich, angesichts der gesellschaftlichen Reichtumsumverteilung, die keine Illusion mehr aufkommen lassen kann, man könnte noch zur sozialpartnerschaftlichen BRD der 7oer Jahre zurückkehren. Doch inzwischen ist das Klassenbewusstsein völlig atomisiert, die Gewerkschaften völlig geschwächt, eine Linkspartei findet sich im Verfassungsschutzbericht wieder und daher hat sich auch ein neoliberaler Sprachgebrauch eingeschlichen, der von Gesellschafts und Sprachwissenschaftlern nirgends kritisiert oder analysiert, sondern als gottgegeben reproduziert wird.Aber eben nicht nur von Gesteswissenschaftlern, sondern von der Arbeiterklasse, die keine mehr sein will, selbst.Die völlige Tilgung von Klassenbewusstsein zeigt sich nicht nur in der verbalen Streichung von Klassenkampf, Klasse, etc., sondern vor allem in der New Speak über die Arbeiterklasse: Arbeiter will keiner mehr sein, denn das ist inzwischen auf der Stufe von “Nigger”. Alle Welt betrachtet sich als Mittelschicht, Lohnabhängiger (aber selbst dies Wort wird inzwischen gemieden, da es doch die Herrschaftsverhältnisse noch zu klar beschreibt), aber vor allem als Arbeitnehmer. Ein interessantes Wortspiel: Der Arbeitnehmer NIMMT–ganz egoistisch- Arbeit, der Arbeitgeber GIBT–ganz spendabel und generös. Ein Geben und Nehmen eben. Arbeitslose definieren sich um in Freischaffende, Hausmeister und Sekretärinnen in Facility Manager und Assistent Manager, Familienmütter als Family Manager, etc. Und dann nicht vergessen: Die ICH-AG–die wohl weitreichendste Wortschöpfung der Agenda 2010. Keiner will Arbeiter sein, alle wollen irgendwie Manager und Freigeister sein.Die Altersarmut mit einhergehendem Suizid wird sie frühestenfalls von einem besseren belehren. Bestenfalls wird noch vom arbeitslosen Prekariat gesprochen, von bildungsfernen Schichten, aber eben nur um sich abzugrenzen und sozialdarwinistisch darin den Feind zu sehen. Doch so weit ist das Prekariat gar nicht: Wenn Familienministerin Leyen vor Altersarmut warnt, Arbeiter mit über 35 Jahre Beitragszahlung bei einem Lohn von 2500 Euro als Rente nur Sozialhilfe rausbekommen und dazu noch gesagt wird, dass dies ein Drittel der Beschäftigten sei, so wird klar, dass das Prekariat schon morgen um die Ecke lauert.Zumal alles dafür spricht, dass der jetzige Sozialstaat weiter abgebaut und in den nächsten 2 Jahrzehnten nicht mehr existieren und der Niedriglohnsektor zügig weiter ausgebaut wird (nach der Agenda 2010, die den Niedriglohnsektor von 10% der Beschäftigten auf 22 % , das heisst 1/5 der Beschäftigten ausgeweitet hat und nun eine Agenda 2020 und sogar von Schröder eine Agenda 2030 gefordert wird, der dann den Niedriglohnanteil auf 30-40% weiter steigen lässt), ist wohl klar, dass die darüberliegedne Schicht ebenso nur absteigende Arbeiterklasse sein wird. Aber bevor man sich als Arbeiterklasse bezeichnet und somit als „Nigger“ werden die meisten Menschen lieber selbstschuldig in sich gehen oder aber sich umbringen vor eingebildeter Schande und Angst vor Stigmatisierung.

  87. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Holunderblatt: „Die Schöpfung ist perfekt. ….wenn sie keinen Mangel wahrnehmen, machen (die Menschen) viele Kinder“ ??

    Alle Versuche, die Schöpfung durch politische Maßnahmen ein wenig den vermuteten Idealen des Heiligen Geistes näherzubringen, wären demnach zum Scheitern verurteilt?

    Und da die marginalisierten Massen Afrikas und Asiens „keinen Mangel verspüren“, „machen sie viele Kinder“?
    Oder kommen die Kinder eher vom Hunger in diesen Regionen? Oder ist der Hunger eine der Folgen der Überbevölkerung? Was denkt sich wohl ein „Schöpfer“ dabei, die verhungernden Massen am Hunger sterben zu lassen und die Europäer an der Geburtenarmut und Massenimmigration?

    Wenn der „Schöpfer“ uns schon jegliche Politik abnehmen wollte, könnte er das nicht ein wenig menschlicher, göttlicher, eher der Definition „Gottes“ als des Geistigen Prinzips in dieser Welt tun?

    Die Iren haben in Europa die höchste Geburtenrate, ihr Aussterben dauert noch. Die Italiener haben (mit den Deutschen) die niedrigste. Liegt das also am materiellen Überfluß in Italien und am Mangel an „Mangel“ in Irland?
    Oder hat da doch jemand daran gedreht, der durchaus nicht der „Schöpfer“ war?

  88. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Jakobiner

    Bevor Sie das „phänomenale Bevölkerungswachstum“ in F allzusehr preisen, lesen Sie FAZ und denken Sie ein bißchen nach.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/grundkurs-demographie-fuenfte-lektion-100-jahre-geburtenrueckgang-1210131.html

    Die Geburtenrate der „nichteingewanderten Franzosen“ liegt bei 1,7, bei Einwanderern bei 2,8.

    Dabei ist zu berücksichtigen, daß „nichteingewandert“ nicht etwa bedeutet, daß es sich nur um autochthone Franzosen handelt. Durch das Ius Soli, das in F seit jeher angewendet wird, gibt es viele Eingewanderte mit französischem Paß.
    Die Geburtenrate der ethnischen (weißen) Franzosen liegt also mutmaßlich nicht höher als jene in der „brd“ oder in A.

    Es wird also auch um die Jahrhundertwende französische Staatsbürger geben, aber die Franzosen unter ihnen werden ausgestorben sein. Wer diese Hochrechnungen als „Untergangsapokalyptik“ bezeichnet, hat die Demographie nicht begriffen und sperrt sich gegen die Grundrechenarten.
    Das gleiche Phänomen gibt es in Rußland: die Russen sterben aus, die nichtrussischen Minoritäten werden zur Mehrheit.

    Interessant in diesem FAZ-Artikel ist die kursorische Erwähnung, daß die Geburtenrate in Deutschland seit 1880 von hohen Werten her immer nur gesunken ist. Ausschließlich bei den ab 1925/30 geborenen Frauen ist sie aber steil angestiegen. Die heutige Existenz des Deutschen Volkes ist im wesentlichen der damaligen Familienpolitik zu verdanken. Die geburtenreichsten Jahrgänge waren die der 1940/41 Geborenen (heute über 70). Die hohen Kinderzahlen der um 1932 geborenen Eltern bildeten den „Nachkriegs-Babyboom“ und die „Sekundärwellen“ von Geburten jeweils 20-25 Jahre nach dem „Nachkriegsboom“.

    Heute ist die „zweite Sekundärwelle“ dieses Babybooms im erwerbsfähigen Alter (heute 40-50). Diese relativ große Bevölkerungsgruppe ist für den (relativen) Reichtum der „brd“ verantwortlich. Da zugleich die jungen Jahrgänge fehlen, profitiert Europa und der „brd“-Bürger von der „Umwidmung der Ressourcen, die bei normaler Demografie für die Jugend ausgegeben werden müssen. In 20 Jahren treten die heute Erwerbstätigen in die Gruppe der Alten ein, und es gibt kaum Junge, die sie ersetzen können wird.

    https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/

    http://www.versorgungsluecke24.de/index_1.html

  89. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Jakobiner: „Vater, Mutter, zwei Kinder“

    Das wollen Sie durchsetzen. Gut.

    Zwei Fehler, zuerst der kleinere:
    Zum Ausgleich der Kinder- und Jugendsterblichkeit (u.a. „Mopedgipfel“ in der Sterblichkeitsstatistik) ist die nötige Kinderzahl etwa 2,2.

    Der zweite Fehler:
    Ihre Vision ist nicht durchsetzbar, weder in (zB) Afrika, wo SEHR kinderreiche Familien die Regel sind, noch in den sterbenden Völkern, wie Deutschen, Russen, etc., wo Geburtenraten von 1,4 schon „viel“ sind.

  90. rubo sagt:

    Nachtrag
    Ich vergaß Pkt. 3: Leider war ich noch nicht im Iran. Würde mich freuen. wenn Fatima die von ihr vermuteten Antworten eines iranischen Imams zu Fragen von Pkt. 1+2 geben könnte.

  91. Hoschie sagt:

    …und diese Szene wurde tatsächlich mal genau so von den öffentlich rechtlichen ausgestrahlt???

    Da muss die Welt ja noch halbswegs in Ordnung gewesen sein…

    In dem Maße, wie schwer man sich heute vorstellen kann, dass so etwas im Fernsehen zu sehen sein könnte, in dem Maße ist die Umerziehung durch die PC bereits fortgeschritten.

    @ „Kommunistenjäger 15:03“ und „ue 18:37“

    Sehr gut !!

    Zu den Hintergründen und Ursprüngen der PC empfehle ich folgende Links:

    http://sklaven-ohne-ketten.blogspot.de/2009/03/2-5-kulturelle-dominanz-dieses-kapitel.html

    http://lupocattivoblog.com/2012/07/07/umerziehung-der-deutschen-als-teil-der-psychologischen-kriegfuhrung/#comment-22920

    Sowie diesen Augenöffner:

  92. demokratisch korrekt sagt:

    Amsterdam: Wer sich Ausländern nicht fügt, verliert seine Wohnung

    Zu den deprimierendsten Aspekten des Lebens im politisch korrekten Europa gehört, dass es nicht mehr möglich ist, eine Satire zu schreiben, die nicht in kürzester Zeit von der Wirklichkeit übertroffen würde. Das, was sich zur Zeit in Amsterdam abspielt, hätte wohl niemand auch nur als Satire zu schreiben gewagt; ich versichere aber, dass es sich weder um eine Satire noch um einen verfrühten Aprilscherz handelt:

    http://korrektheiten.com/2013/01/21/amsterdam-wer-sich-auslaendern-nicht-fuegt-verliert-seine-wohnung/

  93. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    PC-Gutmenschen und der Faschismus:

    http://korrektheiten.com/2013/01/21/amsterdam-wer-sich-auslaendern-nicht-fuegt-verliert-seine-wohnung/#more-11171

    http://www.welt.de/112822562

    In Amsterdam sollen künftig Bürger, die sich Ausländern oder Homosexuellen gegenüber “feindlich” verhalten, per Ukas der Stadtverwaltung (nicht etwa durch Gerichtsbeschluss) ihrer Wohnungen verwiesen und in Container oder Baracken zwangseingewiesen werden. Diesen Plan hat der sozialdemokratische Bürgermeister Eberhard van der Laan gemeinsam mit Linken, Grünen und Liberalen – man staunt immer wieder, was sich heutzutage alles “liberal” nennt – durchgesetzt. Voraussetzung dafür soll ausdrücklich nicht sein, dass die Betroffenen sich – und sei es auch nur geringfügig – strafbar gemacht haben.

    Das erinnert an den Landesverräter Canaris, der nach einem Vorschlag des Präsidenten der Zionistischen Reichsvereinigung Direktor Karewski durchsetzte, daß die Juden Berlins „in Sammelunterkünften am Stadtrand einquartiert und gekennzeichnet“ werden sollten.

  94. Jakobiner sagt:

    Zu Joachim Bullinger

    „“denn wenn ich mir das deutsche Fernsehprogramm ansehe, scheint das Gegenteil der Fall.“

    Wird “das deutsche Fernsehprogramm” vom Deutschen Volk gemacht? Nein.“

    Der alte Fehlschluss: Die Fernsehmachenden, ob öffentlich-rechtlich und vor allem die Privaten orientieren sich am Massengeschmack der Bevölkerung. Und der ist nun einmal vulgär und primitiv.Immer so zu tun,als seien die Deutschen ein Volk der Dichter und Denker ist ein Denkfehler.

  95. Jakobiner sagt:

    Zu Dr. Kümmel

    „Der zweite Fehler:
    Ihre Vision ist nicht durchsetzbar, weder in (zB) Afrika, wo SEHR kinderreiche Familien die Regel sind, noch in den sterbenden Völkern, wie Deutschen, Russen, etc., wo Geburtenraten von 1,4 schon “viel” sind.“

    Die Südkoreaner waren auch sehr kinderreich und haben es dann mittels der Förerung von Kleinfamilien die Gesellschaftsstruktur grundlegend zu ändern.Und im Mittelalter hätte auch keiner geglaubt, dass es einmal in Richtung Kleinfamilie und Singlesociety geht.Alles ist im Wandel und machbar!!!

  96. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    WOHER KOMMT DENN EIGENTLICH DER GANZE PC_SCHWACHSINN?

    Er wurde in die Weltgesetzt von frühen Denkern des Marxismus, die nach dem WKI von der These abrückten, die „Arbeiterklasse“ würde spontan weltweit revoltieren und ihr jeweiliges Land in eine Sowjetherrschaft umwandeln.
    Die Ursache des Versagens der „unfehlbaren Lehre“ wurde darin gesehen, daß die „westlich-bourgoise Kultur“ das „Klassenbewußtsein der Arbeiterklasse“ verforme.
    Als Ersatz und Ausweg schien sich anzubieten, die gesamte „westliche“ Kultur und Zivilisation zu zerstören.
    Diese Absicht wurde bereits in der Revolte-Regierung Bela KUHN von Lukac verwirklicht, indem er als „Kulturkommissar“ etwa versuchte, durch Frühsexualisierung die Bindung an die Familie zu brechen.

    Diese Aktivitäten setzten sich in der Frankfurter Schule fort, die nach 1933 nach den USA emigrierte, nach der Reeducation aber in der „brd“ wieder Fuß faßte. Die 68er-Bewegung („Wer zweimal mit derselben pennt…“) realisierte den Schwachsinn, revoltierte aber auch gegen die Säulenheiligen der Frankfurter Schule.

    http://wikimannia.org/Die_Geschichte_der_Politischen_Korrektheit

    Von der biologischen Revolution zur Gefahr des Genderismus:

    Norwegen: Aus für die Gender“forschung“ seit Ende 2011:
    https://ssl-101758.1blu.de/2012/09/06/norwegen-aus-fur-die-genderforschung-se

    Revolution durch Genderismus (und was der Neoliberalismus damit zu tun hat):
    https://ssl-101758.1blu.de/revolution/

  97. demokratisch korrekt sagt:

    Herr Elsässer, bitte rufen Sie das Zentralkommando und die Schutzstaffel ein: Ich habe bei den Piraten eine Rechte Sau enddeckt:

  98. Hüter des Stumpfsinns sagt:

    also meine Prognose ist, daß als nächstes die Analphabeten-Quote in Unternehmen, Behörden und politischen Ämtern eingeführt wird und daß jeder als Nazi bezeichnet und als solcher bekämpft wird, der gegen Analphabetismus ist.

  99. Hüter des Stumpfsinns sagt:

    und dann die Pädophilen-Quote sowie später auch die Negrophilen-Quote, insbesondere bei beim Sexualunterricht in Schulen.

  100. Mary J. sagt:

    Unabhängig von PC und irgendwelchen Zwängen verändert sich Sprache nunmal und so auch die (Be-)Deutung von Worten.

    Auch Herr Specht würde heute sicher nicht in einem Schuhladen vom Verkäufer eine Tube Wichse verlangen;-)

  101. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Jakobiner: „Dichter und Denker“

    Es ist schon öfter vorgekommen, daß ein besiegtes Volk an Niveau verloren hat. Und „man“ hat 1945 alles getan, um den deutschen Geist zu vernichten, nachdem im „Nachkrieg“ mehr Deutsche rechtswidrig zu Tode gebracht wurden als in diesem furchtbaren Krieg der Welt gegen Deutschland Deutsche als Soldaten gefallen sind: Zensur und Bücherverbrennung, Schulschließungen, Entlassung fast aller Hochschullehrer, Traditionsverbot, Reeducation, Lizenzpresse, Siegerversion der deutschen Geschichte usw. Haben Sie schon mal gehört, daß die CIA ein Programm am Laufen hatte, „moderne Kunst“ zu „fördern“? Heute gibt es die Schlechtschreibreform.

    Sie müssen also das deutsche Volk ansehen wie einen Kranken, der auch nicht seine besten Seiten zeigen kann.

    Dennoch ist es ein veritabler Denkfehler vom Fernsehprogramm auf den Geschmack des Publikums zu schließen. Das FS ist ein weiteres Instrument der Herren, ihre Vasallen blöde zu halten.

    Haben Sie FS zu Hause?

  102. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Jakobiner: Demographie

    Ja, bevölkerungspolitische Maßnahmen können effektiv sein.
    Es gibt auch andere Beispiele dafür.

    Umso eher wird man ausschließen können, daß das völlige Fehlen irgendwelcher derartiger maßnahmen in der „brd“ auf Inkompetenz, Nichtkönnen der Politiker zurückzuführen ist, oder darauf, daß solche maßnahmen halt einfach nicht funktionieren.

    Wie bei anderen Fällen des politischen Versagens kommen drei Möglichkeiten in Betracht:

    1. Die Politiker sind verbrecherisch blöde und inkompetent.
    2. Sie sind verbrecherisch korrupt.
    3. Sie agieren vorsätzlich falsch, als Vasallen zugunsten einer fremden Agenda.

  103. Stepher sagt:

    Dr. Gunther Kümel. sagt:
    Januar 21, 2013 um 09:13

    @ Holunderblatt: “Die Schöpfung ist perfekt. ….wenn sie keinen Mangel wahrnehmen, machen (die Menschen) viele Kinder” ??

    >>Alle Versuche, die Schöpfung durch politische Maßnahmen ein wenig den vermuteten Idealen des Heiligen Geistes näherzubringen, wären demnach zum Scheitern…<>Wenn der “Schöpfer” uns schon jegliche Politik abnehmen wollte, könnte er das nicht ein wenig menschlicher…<<
    Da Gott uns Menschen den freien Willen gegeben hat, mußte Er uns dem Guten und dem Bösen gegenüberstellen, nur so können wir den freien Willen erringen, stellen sie sich vor was passierte wenn Er eingriffe, dann wären wir keine Menschen sondern Seine Maschinen.
    Die Frage ist jetzt ob es Gott wirklich gibt?! Da ist die Wissenschaft teils schon weiter als manche Geistliche, die sich immer mehr der Profanisierung des Evangeliums hingeben und es in blinder Hermeneutik ihren Schäfchen entfremden.
    So sagt es Max Planck:
    1.) Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen.
    Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie1

    Und weiter:
    2.) „Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung
    der Materie diente, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu
    werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms Folgendes:
    Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die
    Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält.
    Da es im Weltall aber weder eine intelligente noch eine ewige (abstrakte) Kraft gibt, so müssen wir
    hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller
    Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche (denn die
    Materie bestünde, wie wir es gesehen haben, ohne diesen Geist überhaupt nicht!), sondern der
    unsichtbare Geist ist das Wahre. Da es aber Geist an sich nicht geben kann und jeder Geist einem
    Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus
    sich selbst sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen
    geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer
    Jahrtausende genannt haben:
    GOTT!“
    (Max Planck, deutscher Physiker und einer der anerkanntesten Wissenschaftler der
    Menschheitsgeschichte / Quelle: Wissenschaftsmagazin Matrix 3000, Ausgabe November/Dezember
    2005, ISBN 3-89539-820-9)
    Mit freundlichem Gruß Stepher

  104. Hüter des Stumpfsinns sagt:

    Unsere Universitäten – Hort der Meinungsunterdrückung

  105. Stepher sagt:

    Weiter über Geburten: Daß es in Afrika gerade die notleidende Bevölkerung ist die den größten Zuwachs hat, liegt wohl nicht an der Armut sondern eher im Sexualverhalten begründet – ihre Einlassung über die niedrige Geburtenrate der Deutschen ist genauso verzerrt dargestellt wie es die Politik und deren Medien darstellen, denn es werden viele Kinder gezeugt und wissen sie wie viele schon im Mutterleib getötet werden? Die Demagogen sprechen hier von Überalterung nüchtern gesehen ist es aber Mord.

  106. Hüter des Stumpfsinns sagt:

    Chris Stephan wird von einer feministin attackiert!

  107. Detlev Wulf sagt:

    Zitat Dr. Gunther Kümel
    die nötige Kinderzahl (von) etwa 2,2 ……ist nicht durchsetzbar..

    Das kann und muß man nicht „durchsetzen“., sondern man muß Lebensumstände schaffen, in denen die Menschen wieder Kinder in diese Welt setzen wollen. Dazu gehört, daß das traditionelle Familienmodell wieder restauriert wird, bei dem u.a. das Einkommen eines Alleinverdieners reicht, um eine Familie finanziell zu tragen.

    Was spricht dagegen, daß eine Frau die Gelegenheit bekommt, sich vollzeitlich um ihre Kinder zu kümmern, damit aus denen vernünftige Menschen werden? (Neuere Untersuchungen zeigen, daß insbesondere die Einflüsse in den ersten Lebensjahren (und sogar schon VOR der Geburt) maßgeblich sind für die intellektuellen Leistungen und sogar die Krankheitsresistenz der Kinder).

    Das traditionelle Familienmodell hat sich über viele Jahrtausende bewährt. Das Genderismus-Modell hat Frauen, Männer und Kinder nicht glücklicher gemacht. Es hat versagt.
    der Versuch, Kinder bereits mit weniger als 3 Jahren in die Kindergärten zu zwingen, mit dem Ziel sie frühestmöglich der Gehirnwäsche auszusetzen, wird scheitern.

    In dem Zusammenhang sei daran erinnert, daß diejenigen jungen Leute, welche in der DDR einer ähnlichen Gehirnwäsche besonders extrem ausgesetzt waren, aus diesem „demokratischen“ Land stets als erste geflohen sind.

  108. Detlev Wulf sagt:

    Die Erde kann mindestens 10 mal so viele Menschen ernähren, wenn die untereinander in Frieden leben. Eine Milliarde Menschen hungert. Leider wird für Rüstung und völkerrechtswidrige Angriffskriege ein Vielfaches von dem ausgegeben, was man brauchen würde, um den Hunger in der Welt zu beenden. Wenn man aber den Hunger beenden und sich so in aller Welt Freunde schaffen würde, könnte man anschließend auf einen großen Teil der Rüstungsgüter + Militärs verzichten.

    Wohl darum wird dies von vermutlich genau den den Kräften verhindert, die vom gegenwärtigen Zustand profitieren.

  109. Mary J. sagt: Januar 21, 2013 um 19:24

    Unabhängig von PC und irgendwelchen Zwängen verändert sich Sprache nunmal und so auch die (Be-)Deutung von Worten.

    Die Begriffe entwickeln und schreiben sich selbsttätig (!) fort, um der Sache adäquat zu werden. Wer sie daran hindert behindert den Weltprozeß nach Hegel. Genau (!) dies geschieht aber. Und wie ich meine ist auch genau dies intendiert, von den Schatten.

  110. Jakobiner sagt: Januar 21, 2013 um 16:40

    Zu Joachim Bullinger

    Der alte Fehlschluss: Die Fernsehmachenden, ob öffentlich-rechtlich und vor allem die Privaten orientieren sich am Massengeschmack der Bevölkerung. Und der ist nun einmal vulgär und primitiv.

    Struktural falsch. Die Fernsehmachenden, ob öffentlich-rechtlich und vor allem die Privaten erzeugen erst den Massengeschmack der Bevölkerung als vulgär und primitiv.

    Der Primärprozeß ist immer stärker. Und wenn man archaische Schlüsselreize gezielt triggert, kann man jede sekundäre psychische Prozessualität konterkarieren und der erblühende Lotus des Menschen versinkt wieder in dem Dreckwasser aus dem er emergiert und geht darin unter.

    Im Ergebnis entsteht dann das, was nach dem Grafen Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi in Europa entstehen soll und wofür man dann Karlspreise verliehen bekommt oder als „Licht unter den Völkern“ ausgezeichnet wird, von interessierter Seite aus.

    Und wer ist daran interessiert?

  111. Aktueller Nachtrag @ Jakobiner

    Tobias Brosch, Eyal Bar-David, and Elizabeth A. Phelps:
    Implicit Race Bias Decreases the Similarity of Neural Representations of Black and White Faces

    Psychological Science 0956797612451465, first published on January 8, 2013 as doi:10.1177/0956797612451465
    http://pss.sagepub.com/content/early/recent

    Hier kündigt sich der nächste Schritt in diesem sequentiellen Prozeß an. Rassismus kann per Hirnscan erkannt (soweit schon Fakt) erkannt werden und operativ (Fiktion) entfernt werden.

    Dreimal dürfen Sie raten, welcher (!) Rassismus hier gemeint ist. Richtig, der gegen die Kartoffeln gerichtete ist es nicht.

  112. Jakobiner sagt:

    Hüter des Stumpfsinns:

    Was sollen eigentlich diese beiden Videos beweisen? „Meinungsunterdrückung“ und „Feministin attackiert..“
    Völliger Stumpfsinn. Fleischhauer kann zumeist ungestört referieren (mit Ausnahme einer Minute) und von“attackieren“ist bei den Feministinnen keine Spur. Alice Schwarzer nimmt den Auftritt mit Humor und lässt sich von dem Moderator auch noch ein Küsschen geben.Für sie ist wohl schon jegliche Gegenmeinung „Meinungsunterdrückung“.

  113. Mary J. sagt:

    @Detlev Wulf

    Es kommt nicht drauf an wie viele, sondern auf welchem Wohlstandsniveau. Wenn alle von der Hand in den Mund leben, sich zu Fuß fortbewegen und einmal die Woche duschen, kann die Welt sicher 100 Miliarden Menschen versorgen.

    Wenn alle auf dem Wohlstandsnveau des Westeuropäers leben sollen, ist aber schon sehr viel früher Schluss.

    @Jakobiner

    Vor allem scheinen einige eine falsche Vorstellung von der Meinungsfreiheit zu haben. Meinungsfreiheit bezieht sich auf den öffentlichen Raum und schützt vor staatlicher Verfolgung. Sie gilt nicht im privatem Raum.

    Alice Schwarzer muss auf ihrer Veranstaltung keine Meinungsfreiheit zulassen und sie ist auch nicht einklagbar, weil eine Privatperson nicht gegen das Grundgesetz verstoßen kann.

  114. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Detlev Wulf: „Effektive Maßnahhmen der Familienpolitik“

    Sie haben völlig recht: ES GIBT effektive Methoden!
    Es muß schon sehr verwundern, daß sie in der „brd“ nicht angewendet wurden, aber sehr wohl in der DDR! Auf der „brd“ lastet offenbar ein anderer Daumen als weiland auf der DDR.
    Und heute? Für beide der gleiche Unterdrücker, und mit unverändertem Ziel.

    Demographie ist ein eher einfaches Rechenexempel, allerdings nicht einfach intuitiv zu erfassen. Allgemein versagt die Intuition, wenn es um geometrisches (lawinenartiges) Wachstum geht, wie es bei der Geburtenlücke der Fall ist.
    Nach mehreren Generationen ist eine Umkehr mathematisch, faktisch und ökonomisch nicht mehr denkbar.

    Bei der URNENFORM der Altersverteilung gibt es eine sehr schmale Basis von Neugeborenen. 20-30 Jahre später KÖNNTEN bei denen familienpolitische Maßnahmen greifen.
    Aber jeder der wenigen jungen Erwachsenen müßte schon ein Dutzend Kinder in die Welt setzen, um die Basis der Altersverteilung entscheidend zu verändern.

    Etwa 1980 veröffentlichte Prof. Dr. HERWIG BIRG, der führende Bevölkerungswissenschaftler hierzulande, eine populärwissenschaftliche Studie (in „Spektrum“), in der er darlegte, daß zum Ausgleich der DAMALIGEN Geburtenlücke (das war also vor 35 Jahren!) JEDE deutsche Frau im Durchschnitt VIER KINDER haben müßte. Das war natürlich unerreichbar. Heute rechnet man gar nicht mehr nach, die Zahl übersteigt mutmaßlich das Dutzend!

  115. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Der gefährliche Schwachsinn der PC und seine Erfindung durch die „Frankfurter Schule“:

  116. Detlev Wulf sagt:

    Zitat: „Es kommt nicht drauf an wie viele, sondern auf welchem Wohlstandsniveau. Wenn alle von der Hand in den Mund leben, sich zu Fuß fortbewegen und einmal die Woche duschen, kann die Welt sicher 100 Miliarden Menschen versorgen. Wenn alle auf dem Wohlstandsniveau des Westeuropäers leben sollen, ist aber schon sehr viel früher Schluss.

    Wenn man sich ansieht, wie viele Sachwerte durch Kriege zerstört werden wage ich die Behauptung, daß die Erde sogar
    100 Milliarden Menschen weit über dem derzeitigen Wohlstandsniveau des Westeuropäers beherbergen könnte.
    Aber natürlich nur dann, wenn die sich nicht ständig benehmen, wie ein Wiesel im Hühnerstall. Das ist eine Frage des Bewußtseins, also des spirituellen Entwicklungsstandes
    auf kollektiver Ebene. Wenn die Erziehung allerdings darauf angelegt ist, die Menschen auf dem Entwicklungstand eines Affen zu halten, funktioniert das natürlich nicht. Das Kollektiv-
    Bewußtsein ist derzeit nicht auf dem besten Stand. das kann man daran ablesen, was die Leute sich für Regierungsschefs
    suchen. Wenn die Menschen sich politische Führer suchen
    (oder die jedenfalls nicht davonjagen) und nach 4 Jahren sogar wieder wählen, die am Laufenden Band Gesetze, Menschenrechte, Verträge brechen und gegen das Volk regieren, muß es da ja wohl einige Defizite geben. Das muß aber nicht immer so bleiben.

    Wenn die selbst ernannte „Elite“ hinter den Kulissen nicht 10 mal so dumm ist, wie man aufgrund der derzeitig präsentierten Politik leider beinahe annehmen muß, dann müßte auch bei ihnen irgendwann der Groschen fallen, bzw. die Erkenntnis durchbrechen, daß es schlecht für die eigene Lebensqualität ist, wenn man die Anderen permanent nur ausplündert. Anders gesagt: Es würde ihnen besser gehen, wenn sie den Hunger auf der Welt beenden anstatt nur mehr virtuelle Reichtümer auf ihren Konten anzuhäufen, die sich nicht mehr in Lebensqualität ausdrücken. Wieviele Häuser, wie viele Jets, wie viele Frauen kann man haben? Irgendwann bringt Reichtum keinen Zuwachs an Lebensqualität mehr. Es ist an der Zeit zu erkennen, daß es auch immaterielle Werte gibt.

  117. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Stepher: „…ob es Gott wirklich gibt“

    Bevor man diese Frage stellen kann, muß man sich doch darüber klar werden, was man mit dem Begriff meint, „Gott“.
    Die Antwort des Christentums darauf ist eindeutig: „Gott“, das ist der (Heilige) GEIST, das geistige Prinzip in dieser Welt.

    Diese Definition von Jesus deckt sich mit jener von Planck nicht so recht, obwohl Planck sehr gescheite Ausführungen macht.

    Aber wie soll denn der Geist in der Welt die Welt als Schöpfer erschaffen haben?

    Daraus kann es nur eine Antwort geben: Jesus setzt das All, das Universum als gegeben voraus, mit Sonnen und Planeten, Meeren und Klippen. Der Geist „schaut“ das All, erkennt es, macht es sich bewußt, gibt ihm Namen. Dadurch wird das objektive „All“ zur bewußt erlebten „Welt“: Der Geist ist der Schaffer der „Welt“.

  118. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Stepher: „Mord an Ungeborenen“

    Mit dieser Einordnung haben Sie zweifellos recht.
    Aber an der Demografie ändert das wenig. Wenn ich mich richtig erinnere, ist die geschätzte zahl der Tötungen im Mutterleib in der „brd“ etwa ein Drittel der Lebendgeburten. Es wäre zu wünschen, daß diese Verbrechen unterbleiben, aus moralischen ebenso wie aus Gründen der Volksbewahrung.

    Aber an den demographischen Zahlen würde das nicht viel ändern.

  119. rubo sagt:

    @Dr. Kümel:
    Auf der BRD lastete auch ein „freiheitlicher“ Daumen, auf der DDR ein „diktatorischer“. Deshalb wurden in der DDR mehr Kinder geboren—so würde das unser „IM Larve“ begründen.
    Dr. Bullinger findet bestimmt eine bessere Begründung.

  120. rubo sagt: Januar 22, 2013 um 16:03

    @Dr. Kümel:
    Auf der BRD lastete auch ein “freiheitlicher” Daumen, auf der DDR ein “diktatorischer”. Deshalb wurden in der DDR mehr Kinder geboren—so würde das unser “IM Larve” begründen.
    Dr. Bullinger findet bestimmt eine bessere Begründung.

    Nur ne triviale: Die DDRler konnten Wohnung, Auto etc. „abkindern“. Es war von Vorteil, Kinder zu haben.

  121. Klau Di A. Roth sagt:

    Dr. Daniel Krause “Als Linker gegen Islamismus – Ein schwuler Lehrer zeigt Courage.”

    http://www.amazon.de/Als-Linker-gegen-Islamismus-HJB-Fakten/dp/3937355839/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1358875447&sr=8-1

  122. rubo sagt:

    Schade, Herr Bullinger, ich war bisher intelligente Meinungen von Ihnen gewöhnt.

  123. Detlev Wulf sagt:

    Wenn man vor 1989 als Westberliner nach Ostberlin kam, war das erste, was einem auffiel, daß da überall Frauen mit dem Kinderwagen herumfuhren – in dieser Vielzahl für Wessis ein ungewohntes Bild. Inzwischen dürfte sich das angeglichen haben.

    In Ostberlin gab es in jedem Wohnblock eine Kita oder einen Jugendclub. Das war so ziemlich das erste, was nach dem Mauerfall niedergemacht wurde. (Es folgten dann die ganzen großen DDR-Betriebe NARVA, ORWO, ROBOTRON usw. – ein Trauerspiel!) Jedenfalls hatten die Jugendlichen dann keine Anlaufstellen mehr. Und kurze Zeit später beklagte man sich, daß die jetzt alle den bösen Nazis in die Hände fallen.

    Polizei und BKA haben im ganzen Land eine Wahnsinns-Aktion gemacht, weil ein paar beknackte Glatzen auf CDs angeblich (ich habe so etwas nie in voller Länge und mit verständlichem Text gehört) volksverhetzende Musik gemacht haben. Ich habe solche Musik bisher nur in der TV-Berichterstattung gesehen. Über deren musikalische Qualität möchte ich mich hier als Musiker lieber nicht äußern, aber nach dem, was ich da gesehen habe, stufe ich die Gefahr als gering ein, weil man von dem Gegröhle eh kein Wort versteht. Und Gegröhle, was man nicht versteht, kann wenig Schaden anrichten – höchstens Hörschäden. Dennoch hat die Kripo anscheinend jeden einzelnen Tonstudiobesitzer abgeklappert, um etwas dagegen zu tun, daß dieser akustische Sondermüll kopiert und verbreitet wird. Verstehe ich ja, aber es ist ein Schuß mit der Kanone auf Spatzen. Wenn man dieses Geld in Jugend-Projekte investieren würde, wäre das m.E. sinnvoller. Auch für die Geburtenrate.

  124. Detlev Wulf sagt:

    Hier mal was zur Trinität und der Sache mit dem Heiligen Geist – und worum es da überhaupt geht. Nach übereinstimmender Auffassung von Philosophen und einigen Spitzen-Physikern gibt es an der Quelle des Schöpfung, also jenseits von Zeit, Raum, Materie und Energie ein ewig unveränderliches Feld der EINHEIT, welches in sich ruht, und aus sich selbst heraus schafft. Man kann dieses Feld reiner Intelligenz Transzendenz nennen, oder „Heim aller Naturgesetze“ oder Samadhi oder Nirwana, Absolutes, Sein etc.etc. etc.

    Und weil dieses Feld auch der Ursprung all unserer Gedanken ist, kann man diesen Bereich durch eine „Umkehrung des Denkprozesses“ – also durch ein Sich-Nach-Innen-Wenden erfahren. Dies ist gemeint, wenn der Nazarener sagt: „Das Himmelreich Gottes ist inwendig in Euch“. Durch langjährige Praxis kann man diese Erfahrung ruhevoller Wachheit schließlich rund um die Uhr stabilisieren und diesen Zustand nennt man dann traditionell „Erleuchtung“.

    Erleuchtete Weise hat es zu verschiedenen Zeiten in allen Kulturen gegeben. Und was sie gerade gelesen haben, war in wenigen Sätzen die Essenz aus allen spirituellen Traditionen, Philosophien und Religionen.

    Nehmen wir an, dieses Feld der Transzendenz könnte „schlafen“. Dann gäbe es keine Schöpfung. keine Zeit, keinen Raum, keine Energie und keine Materie. Und es wäre auch keiner da, der das merkt. Jetzt „erwacht“ dieses Feld. Und das erste, was es wahrnimmt, ist daß es DA ist. Es nimmt also SICH SELBST wahr.

    In diesem Moment existiert ein Aspekt der wahrnimmt, ein Aspekt der wahrgenommen wird, und der Prozeß der Wahrnehmung. Keines dieser drei Prinzipien kann für sich allein existieren, alle drei existieren immer gleichzeitig mit der zugrunde liegenden Einheit. Im Hinduismus werden diese drei Intelligenz-Prinzipien als Brahman, Vishnu und Shiva bezeichnet, in der Sprache des Veda als Rishi, Devata und Chandas. Zur „christlichen“ Dreieinigkeit kommen wir noch.

    Jetzt kommen zwei Prinzipien des Veda zur Anwendung. (Veda [= Wissen] – bezeichnet die ältesten Aufzeichnungen der Menschheit). 1. „What you see you become“ das Objekt beeinflußt den Betrachter. damit entsteht (aus dem Betrachter „Rishi1“) sozusagen ein neues Prinzip („Rishi 2“) 2. Der Betrachter beeinflußt das Objekt. So entsteht aus dem Objekt „Chandas 1“ wiederum das neue Prinzip Chandas 2. Und alle drei Prinzipien, also Betrachter, Objekt und Betrachtung können jeweils auch die Funktion des anderen Energieprinzips annehmen und miteinander interagieren. (Rishi 2 betrachtet Chandas 2 und wird zu Rishi 3 usw.) Diese immer neuen Impulse von Energie und Intelligenz tanzen jetzt sozusagen miteinander Ringelreihen, wodurch immer weitere neue Impulse von Intelligenz und immer neue Verzweigungen und Verbindungen entstehen. So entsteht die Schöpfung. Also auf eine sehr ähnlich Weise, wie im Computer aus Nullen und Einsen, aus immer weiteren Verzweigungen und deren Interaktion miteinander ganze Welten entstehen. SO entsteht aus der Einheit bzw. Dreiheit die Vielfalt.

    Im Christentum spricht man ähnlich wie im Veda zwar auch von einer Dreieinigkeit des Göttlichen als „Vater, Sohn und Heiligem Geist“). Aber in diese „göttliche“ Dreiheit von intelligenten Schöpfungsprinzipien hat die Kirche nun die PERSON Jesus als „Sohn Gottes“ hineingemogelt. Der hat aber mit der Dreeinigkeit Gottes nicht mehr zu tun als jeder andere Mensch auch – abgesehen davon, daß er als erleuchteter Heiliger Gott vielleicht etwas „näher“ war, als die meisten Anderen. Zu dieser Zeit ließ sich aber jeder Fürst oder König, der etwas auf sich hielt als „Sohn des Zeus“ o. dergl. bezeichnen, was natürlich eben solcher Blödsinn ist. Und dann die Behauptung, Jesus hätte durch seinen Kreuzestod die Sünden aller Menschen gesühnt und sozusagen verbrannt. Gut erfunden, aber ebenfalls Unfug.
    wenn Jesus tatsächlich das Karma der Welt verbrannt hätte, würde es auf der Welt anders aussehen: Keine Kriminalität, keine Armut, kein Hunger, keine Krankheiten usw. Also: Sein individuelles Karma muß schon jeder selber tilgen. Und nichts ist reinigender, als die Transzendenzerfahrung. So viel dazu.

    Sehr aufschlußreich ist der Film „Zeitgeist“ (in englischer und auch deutscher Fassung auf YouTube leicht zu ergoogeln). Nach einem etwas zähen Beginn wird es richtig spannend, denn da werden ca. 30 Leute benannt, die von einer Jungfrau geboren wurden, 12 Jünger hatten, Wunder taten, und am Ende gekreuzigt wurden und nach 3 Tagen wieder auferstanden. Das ist also ein menschheitsalter Mythos, der auf astrologischen und astronomischen Zusammenhängen basiert. Damit ist das, was uns die Kirche 2000 Jahre lang erzählt hat, obsolet. Die sollten lieber mit einer effektiven Methode wie z.B. der TM (Transzendentale Meditation) meditieren, damit sie Transzendenz erfahren und begreifen, wovon sie überhaupt reden. Aber diese Leute hatten leider 2000 Jahre lang nicht besseres zu tun, als alle, die im Gegensatz zu ihnen spirituelle WISSEN haben, zu verfolgen.

    Das fällt ihnen aber jetzt auf die Füße und diesen Punkt halte ich (im Hinblick auf Fortbestand oder Zusammenbruch der Kirche) für sehr viel gravierender, als die ganze Mißbrauchsdebatte der letzten Jahre. denn warum sollte ein intelligenter Mensch Mitglied einer Kirche bleiben, wenn deren Hauptverkaufsargument „jenseitige Heilserwartungen“ nicht mehr zieht, weil das ganz anders funktioniert?

    Der Weg zum „Himmelreich Gottes“ oder zur Transzendenz
    (dieser wertfreie Begriff ist mir lieber, aber wie man es nun nennt ist letztlich egal) führt eben (insbesondere beim desolaten Zustand der heutigen Religionen) nicht durch die Kirche, die Moschee oder den Tempel, sondern über ein Sich-Nach-Innen-Wenden zum Urspung des Denkens. Es ist wichtig, das zu verstehen, wenn man sich für spirituelle Entwicklung interessiert.

    Religion (religare = rückverbinden) und Meditation (meditari = zur Mitte gehen) liegen vom Sinn her nahe beieinander.
    Statt aber den Menschen den Weg zur Transzendenz zu weisen, stellen die Religionen, welche die Essenz ihrer eigenen Lehre verschlampt haben, irgendeinen Propheten auf ein Podest und beten den an. Das bringt die Menschen aber der Transzendenz, Gott oder der Erleuchtung nicht näher. Wenn die Menschen begreifen, wie sehr sie da hinters Licht geführt wurden, werden von Kirche, Islam und Judentum nicht viel übrig bleiben. Jemand der z.B. begriffen hat, daß es (außer im Kaufhaus) den Weihnachtsmann nicht gibt, dem kann man auch mit solchen Märchen wie Jungfrauengeburt etc. nicht mehr kommen. Und wenn sich diese Legenden auflösen, wird es wohl auch keine Religionskonflikte mehr geben. Es ist absolut lächerlich daß die Leute sich um den Bart des Propheten oder die „Eucharistie“ streiten, aber keine Ahnung haben, was Transzendenz ist – weil ihnen diese Erfahrung fehlt. Damit sind all ihre „religiösen“ Lehren ohne Basis und haben darum auch nur einen sehr begrenzten Effekt, was man ja auch am benehmen der Leute sieht. In den „HImmel“ wird man so eher nicht kommen..

  125. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Detlev Wulf : „Transzendenz“

    Sie sagen richtig voraus, daß die Menschen immer weniger von den religiösen Legenden beeindruckt werden.

    Aber Sie lassen außer acht, daß es am Christentum etwas zu entdecken gilt, das geradezu die Grundaussage dieser Religion darstellt. Es gibt aber (noch) wenige Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche, die sich dessen bewußt sind.

    Jesus DEFINIERT den Begriff „Gott“, und er definiert ihn neu, revolutionär neu. Bis dahin sagte kaum je ein religiöser Text etwas darüber aus, was man sich denn denken solle, wenn man das Wort „Gott“ hört oder ausspricht. Es scheint eine Art Gottesbegriff in unsere Gehirnstrukturen eingedrahtet zu sein. Offenbar hat die Evolution dem fast schutzlosen „nackten Affen“ eine Lebenszuversicht mit auf den Weg gegeben, die das Überleben in der Savanne erleichterte.
    Daher kommen die meisten Religionen ohne Definition des Gottesbegriffes aus. Dieser „fest verdrahtete Begriff“ ist relativ einfach strukturiert: ein übermächtiges Wesen irgendwo in der Ferne, das aufpaßt, daß kein Sperling vom Himmel fällt.
    So etwa lautet der Inhalt des natürlichen, naiven Kinderglaubens.

    Jesus genügte dieser Kinderglaube keineswegs.
    Er setzte die Definition ein, „Gott“ sei identisch mit „Geist“, mit dem geistigen, spirituellen Prinzip dieser Welt. Tatsächlich ist es etwas Verwunderliches, Wunderbares, daß ein biologisches Wesen Zugang zur Erkenntnis, zum Geistigen hat.

    Jesus schaffte also eine zeitlose Transzendenzphilosophie.

  126. Dave sagt:

    Die demographische Entwicklung, genauer gesagt der Geburtenrückgang, wird doch nur aufgrund der Wachstumsökonomie immer nur als Schreckgespenst dargestellt. Ich finde einen langsamen Rückgang der Bevölkerungsdichte einen segen, es schafft zwar auch neue herausforderungen, mit denen die Gesellschaft dadurch konfrontiert wird, aber ebenso werden dadurch manche Interessenkonflikte geglättet, es schafft in mancher Hinsicht neuen Spielraum, und die die temporären Problem, die damit einhergehen regulieren langfristig von selbst wohl eher zugunsten der Gesellschaft, als zu ihrem Nachteil.

  127. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Dave: Grundtatsachen der Demografie

    Setzten die Frauen einer Bevölkerung im Durchschnitt weniger als 2,2 Kinder in die Welt, dann nimmt die Bevölkerung ab. Das alleine wäre, wie Sie schreiben, nicht so schlimm. Denn die Nation lebt auch ein volles Leben, wenn nur halb so viele Volksangehörige existieren.

    ABER:

    1. Die Altersstruktur verschiebt sich, wenn mehrere Generationen lang erheblich weniger als durchschnittlich 2,2 Kinder pro Frau geboren werden. Das ist ein ökonomisches Problem, das man nicht so leichthin abtun kann. Denn was soll mit dem „Altenberg“ geschehen? Verhungern lassen? Abschieben? In ein großes Loch fallen lassen? Eine Gesellschaft kann nicht überleben, wenn der Altersquotient (Verhältnis Rentner zu Erwerbstätigen) einen bestimmten Wert Zahl überschreitet. Unter keinen Umständen kann etwa ein Erwerbstätiger zwei Rentner ernähren, besonders, wenn man erwartet, daß er zugleich noch eine große Familie ernährt.

    2. Es ist jedoch noch viel schlimmer:
    Die Geburtenlücke ist eine EXPONENTIELL WACHSENDE GRÖSSE! Daraus folgt, daß zu einem späten Zeitpunkt der Betrachtung die jungen Menschen fehlen (sie wurden nicht geboren), die Kinder bekommen könnten, wenn sie denn einen Kinderwunsch hätten. Nur bei völlig unrealistisch großen Familien (zB ein Dutzend Kinder) wäre ein Überleben des Volkes theoretisch möglich. Abgesehen von der fiktiven Annahme, derartige Familiengrößen wären (im Durchschnitt!!) möglich, könnten die Familien UND die Rentner nicht ernährt werden. Die Zahl der Geburten nimmt also immer weiter ab, der letzte macht das Licht aus.

    3. Die Politiker, die die Katastrophe durch konsequente Vermeidung einer humanen Familienpolitik sehenden Auges angerichtet haben, beruhigen uns: Wo Deutsche „eventuell“ fehlen, könnten doch Einwanderer an ihre Stelle treten.

    Eine UNO-Enqete hat berechnet, daß in den nächsten Jahren etwa 100 Millionen Einwanderer nötig wären, um die fehlenden Deutschen zu ersetzen. Auch die Nachbarn, deren Volksangehörige in das Deutsche Volk integrierbar sind, leiden unter denselben demographischen Problemen wie wir.
    Zweifellos wäre es möglich, die Deutschen durch Einwanderer aus Gebieten mit demographischem Überschuß (etwa Ghana oder Bangla Desh) zu ersetzen: dazu fehlen jedoch die Mittel, abgesehen davon, daß derartige Einwanderer meist schlecht ausgebildet sind und auf Transferzahlungen angewiesen wären. Tritt die gegenwärtige Generation von erwerbstätigen Deutschen (in etwa 20 Jahren) aus Altersgründen ab, dann sind nur sehr wenige Jüngere vorhanden, die an ihre Stelle treten könnten. Es werden also nicht nur Transferzahlungen an Einwanderer (und, die Banken, und, die NATO, und die EU, und, Israel, und, usw.) unmöglich sein, die Deutschen werden sich selbst nicht erhalten können.

    Der gegenwärtige relative Wohlstand in der „brd“ rührt daher, daß einer vhm großen Zahl an Erwerbstätigen wenig Jugend gegenübersteht, die erhalten werden müßte. Der „Überschuß“ fließt in alle Welt.

    Die gegenwärtig NOCH relativ hohe Zahl von Erwerstätigen verdanken wir der Bevölkerungspolitik ab etwa 1930. Die stärksten Jahrgänge waren die von 1939/41. Zwei Generationen nach diesem „Babyboom“ sind die heute 45-Jährigen ebenfalls wieder eine (relativ) große Bevölkerungsgruppe (zweite Sekundärwelle). Tritt diese Gruppe in 20 Jahren ab, folgt auf sie nur noch der Boden der „URNE“ (Urnenform der Altersverteilung).

  128. Stepher sagt:

    Joh 4,24 Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.
    Siehe auch Johannes 1,1-12 ich freue mich immer wenn Menschen heutzutage sich nicht scheuen unseren Schöpfer in Jesus Christus zu bekennen
    Dr. Gunther Kümel. sagt:
    Januar 22, 2013 um 15:25
    @ Stepher: “Mord an Ungeborenen”

    Danke Dr. Gunther Kümel für ihre Antwort, sie sagen völlig richtig, daß ein Drittel nicht unbedingt die demographische Rettung ist, doch es gibt noch einen anderen Fakt es ist traurige Wahrheit, daß in Deutschland, einem der reichsten Länder dieser Erde, viele Paare aus wirtschaftlichen Gründen verhüten; was für ein Widerspruch. Und die Politiker machen es vor; die meisten dieser Spezies sind heut (seit Ende der Kohl- Ära) kinderlos.

  129. @Dr. Kümel:

    Das Problem ist aber noch lange nicht damit gelöst, dass die Leute mehr Kinder bekommen.
    Dass es nicht leicht werden wird, die vielen alten Leute später zu versorgen, wenn die Babyboomer in Rente gehen, liegt nämlich auch daran,, dass es zu wenige sozialversicherungspflichtige Jobs gibt. Wie soll jemand Rücklagen bilden, der ein Leben lang nur im Niedriglohnsektor gearbeitet hat?

  130. Monika H. sagt:

    @Dr. Kümel – Demografie

    Ich meine, dass wir da umdenken müssen und imho von der Rente verabschieden. Für mich ist das sowieso ein Unding, denn warum soll man nicht arbeiten, wenn man noch rüstig ist. Es ist doch nicht so wie in den 30ern, dass man sich körperlich zu Tode rackert, dass man mit 50 nicht mehr kann. Letztens auf der Post sagt ein Beamter (?Mitte 40), er hätte noch so und so viele Jahre zur Pension. Da bleibt mir der Mund offen, denn wie arm ist denn dieser Mensch, der Mitte 40 schon an die Pension denkt.

    JETZT leben wir und es wäre doch wesentlich sinnvoller wir machen schon während unseres gesamten Lebens das was wir wollen und warten nicht erst auf das Alter. Wenn man das arbeitet, was man will, hat man Spass an der Arbeit und Rente ist dann kein Thema.

    Die meisten Selbstständigen denken bestimmt nicht an die Rente, weil sie das was sie tun gerne machen. Und wenn sich dann ändern sollte, macht man halt was anderes. Es hält jung, frisch, geistig lebendig und bringt Freude am Leben – nicht erst im Alter.

    Ich finde die derzeit herrschende Struktur viel zu unflexibel bzw. die dazugehörigen Menschen.

    Das System hatte einmal Sinn – ich denke, es hat in dieser Weise ausgedient.

  131. Stepher sagt:

    Kindern eine Zukunft zu gestalten ist doch nicht mit Jugendclubs, Diskotheken etc. zu machen. Ich habe eine kleine Hobby- Landwirtschaft etwas Wald, Bach, Quelle, Wiesen und Acker, außerhalb vom Dorf gelegen. Meine 12jährige Enkelin wohnt in der Stadt, sie sagte mir neulich, daß sie am liebsten draußen ist auf unserer „Ranch“. Sie lerne dort an einem Tag mehr und wichtigeres als in der Stadt. Den alten Traktor beherrscht sie perfekt und bei der bevorstehenden Aussaat ist sie selbstverständlich wieder mit dabei. Dabei hat sich bei ihr schon ein ganz realistischer Berufswunsch geformt. So bin auch ich aufgewachsen und mein Sohn ist Handwerksmeister. Doch leider gelte ich wohl mit meinen Ansichten als verstaubt und altmodisch besonders als Christ und Konservativer.

  132. @Monika: Dem steht allerdings wieder entgegen, dass es sehr wohl noch körperlich anstrengende Jobs gibt. Soll ein 70-jähriger Dachdecker noch auf dem Gerüst herumklettern? Auch andere Tätigkeiten wie Fliesenleger erfordern sehr viel Kraft.
    Aber als Selbstständiger ist an sowas wie Ruhestand nicht zu denken…es sei denn, man hat Kinder, an die man den Betrieb „weitervererbt“.

  133. Detlev Wulf sagt:

    Zitata: „Jesus DEFINIERT den Begriff “Gott”, und er definiert ihn neu, revolutionär neu“.

    Das ist völlig irrelevant, wie Jesus oder irgend jemand anders Gott „definiert“. Gott IST. Und er IST jenseits aller Definitionen.
    Auf der Ebene der Transzendenz gibt es keine Definitionen. Es gibt keine Zeit, keinen Raum, Keine Energie, keine Materie. Eigentlich nicht einmal „Geist“, den „Geist“ bewegt sich zumindest nach meiner Auffassung bereits im Relativen, also im Wandelbaren Feld des Lebens. Was es auf der Ebene der Transzendez gibt, ist eine der Einheit innewohnende UNMANIFESTIERTE Intelligenz. Denn offensichtlich „weiß“ die Blume, wo und und in welcher Farbe sie aus dem farblosen Saft die Blüten wachen lassen muß. Die Transzendenz, also die ewig unveränderliche Einheit schafft aus sich selbst heraus. Und die Naturgesetze, nach denen diese ganze Schöpfung entsteht, sind in dieser Einheit, wo es KEINE Phänomene gibt offenbar schon in unmanifestierter Form enthalten. Und diese unmanifestierte Kreative Intelligenz (Sie würden diese Intelligenz vielleicht Gott nennen) wird zu „Geist“ in dem Moment, wo die Einheit „erwacht“ und sich ihrer selbst bewußt wird. Das ist dann aber bereits im feinsten Relativen.
    Das ist keine Frage der Definition. Sondern es geht hier um objektiv vorhandene Phänomene. Wenn sich das jeder nach Belieben „definieren“ könnte, dann wäre eine solche „Religion“ völlig gegenstandslos (das ist ja genau das, was heute passiert, und warum der Kirche die Leute weglaufen). Fakt ist, daß es offensichtlich eine Intelligenz gibt, welche der menschlichen Intelligenz um viele Zehnerpotenzen überlegen ist. Ob man diese Intelligenz nun Gott oder God oder Dieu oder Allah oder Jahwe nennt, ist völlig gleichgültig. (Jedenfalls sofern alle das gleiche Phänomen meinen.

    Bei Leuten, die Blutopfer (Beschneidung, Schächtung von Tieren) bringen, bin ich mir da nicht so sicher, daß sich solche Zeremonien tatsächlich an den Schöpfer des Universums richten und nicht an regionale Wüsten“gott“heiten. . Mich erinnert so etwas eher an schwarzmagische Praktiken, wie man sie z.B. im Voodoo-Kult hat, mit Schadenszauber und dergl.
    Nur mal zum Vergleich: In anderen Kulturen werden den Engelwesen, (die von kirchlich geprägten Mitbürgern meist – m.E. im Kontext des 1. Gebotes der Christenheit eher diffamierend – als „Götter“ bezeichnet werden), Süßigkeiten, Früchte, Düfte etc. geopfert, weil die sich von den feinstofflichen Aspekten dieser Gaben nähren. Übrigens auch von den Emotionen der Menschen wie Liebe, Freude, Glück usw.

    Die Wesenheiten hingegen, welche sich von geschächteten Tieren etc. nähren, sind wohl kaum die, welche für die lebensfördernden Aspekte des Lebens verantwortlich sind.
    Und so wie die positiven Wesenheiten sich von positiven Emotionen nähren, so nähren sich die dunklen Wesenheiten (Dämonen) von negativen Emotionen, wie Hass, Angst, Aggressioin, Zorn, etc. Hellsichtige können das wahrnehmen.

  134. Dave sagt:

    @ Dr. Kümel: Ich wollte das Problem auch nicht ganz und gar kleinreden. Natürlich muss ein Rückgang der Bevölkerungsdichte auch sozialverträglich sein, und wenn die Fertilitätsrate innerhalb kurzer Zeit enorm einbricht, ist das nicht mehr gewährleistet.

    Es gibt aber viele Aspekte die bei dieser Debatte die einfach ausgeblendet wird, weil einige Interessensgruppen diese Entwicklung grundsätzlich nicht wollen.

    Zunächstmal wird ausser acht gelassen, das die Altersstruktur sich ja dann wieder einigermaßen glättet wenn die geburtenstarken Jahrgänge nach und nach das zeitliche segnen. Also ist diese schwere Hürde eher ein temporäre Angelegenheit.

    Die exponentiell wachsende größe macht mir auch nicht so viele sorgen, denn sie noch über einen langen Zeitraum umkehrbar. Das deutsche Volk ist schließlich auch exponentiel enorm gewachsen, diese Zeiten werden so wohl nicht mehr wiederkommen, doch ich denke geringerer Bevölkerungswachstum würde durch Anreize, Bewusstseinsbildung und entsprechende Sozialisierung wieder möglich werden.

    Im 18ten Jahrhundert hatte eine durchschnittsfamilie noch mindestens 5 Kinder, als ich mir mal die Zahlen über Bevölkerungsentwicklung in NRW angeschaut habe, ist mir echt die Kinnlade runtergegangen. Die Kleinstadt in der ich lebe war Anfang des 19ten Jahrhunderts um im Bereich 3000 Einwohner, heute sinds über 50 Tausend, wobei auch schlesische Flüchtlinge und Gastarbeiter dazu beitragen haben, aber dennoch ist das Extrem. Und obwohls Provinz ist kann man hier nirgendwo auch nur mal 10 Minuten geradeaus laufen ohne auf irgendeine Siedlung, Bauernhöfe und Agrarflächen, eine Straße oder Gasanlagen zu stoßen. Und so sieht es in ganz NRW aus, bis zum gehtnichtmehr Flächen in Anspruch genommen, planiert, versiegelt, kultuviert und besiedelt. Die einzige Möglichkeit damit umzugehen, das Deutschland sogesehen bis an seine Grenze geplündert ist, wäre die „Lebensraumerweiterung“ oder zugriff auf die Ressourcen andere Nationen, z.b. die deutschen Wälder und Felder in Südamerika ums mal konkret zu sagen. Diese Entwicklung und dieser Zustand schockt mich ehrlich gesagt mehr, als das derzeit mal eine umkehrung dieser Entwicklung stattfindet, welche sich nach einer gesundung dann immernoch auf einem vernünftigen Niveau halten kann.

    Ist zwar alles sehr Theoretish gedacht, aber ich bin aufjedenfall der Meinung, ein langsamer Rückgang der Bevölkerung, durch eine moderate, leicht unterschüssige Fertilitäsrate, welche nicht aus öknomischen Gründen mit Einwanderung neutralisiert wird, wäre bis auf weiteres optimal und alles in allem, aus verschiedenen Gründen Anstrebenswert.

  135. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunter Kümel:

    „Ja, bevölkerungspolitische Maßnahmen können effektiv sein.
    Es gibt auch andere Beispiele dafür.“

    In der Tat. Sie haben es in einem Ihrer vorhergehenden Kommentare erwähnt, daß das Absinken der Geburtenquote in D seit 1880 (Einführung der Bismarckschen Sozialreformen wie die Einführung der Renten- und Sozialkassen) erst bei den 1925/30 geborenen Frauen aufgehalten werden konnte und das der damaligen Familienpolitik zu verdanken ist. Nicht erwähnt haben Sie, daß diese Maßnahmen von der Pfui -Bäääh- NS-Regierung eingeführt wurden. Sie griffen darum auch vor allem bei den oben erwähnten Jahrgängen, die in dieser Zeit in das Erwachsenenalter eintraten. Daß es während der NS-Zeit auch repressive Maßnahmen wie die Strafbarkeit von Abtreibungen ab, darf in seiner Wirksamkeit bezweifelt werden, denn Abtreibungen waren meines Wissen auch schon die ganze Zeit vorher illegal.

    „Interessant in diesem FAZ-Artikel ist die kursorische Erwähnung, daß die Geburtenrate in Deutschland seit 1880 von hohen Werten her immer nur gesunken ist. Ausschließlich bei den ab 1925/30 geborenen Frauen ist sie aber steil angestiegen. Die heutige Existenz des Deutschen Volkes ist im wesentlichen der damaligen Familienpolitik zu verdanken. Die geburtenreichsten Jahrgänge waren die der 1940/41 Geborenen (heute über 70). Die hohen Kinderzahlen der um 1932 geborenen Eltern bildeten den „Nachkriegs-Babyboom“ und die “Sekundärwellen” von Geburten jeweils 20-25 Jahre nach dem “Nachkriegsboom”.
    Daß familienpolitische Maßnahmen also sehr wohl erfolgreich bei der Hebung der Geburtenquote sein können, wird von den heutigen Familien- und Sozialpolitikern wahrscheinlich vor allem deswegen bestritten, weil diese Familienpolitik von den Nazis betrieben wurde. Aus genau dem gleichen Grund waren generell viele Jahrzehnte in (West)deutschland eine Familienpolitik bzw. auch nur deren Erwähnung tabu und des Nazis („Mutterkreuz“). Der handfeste Beweis der Wirksamkeit einer Familienpolitik in Gestalt der vielen Millionen Deutscher, die sonst niemals geboren worden wären, hat aber in der Nachkriegszeit kräftig Steuern und in die Sozialkassen eingezahlt sowie zum derzeitigen Wohlstand beigetragen. Auf S. 14 der nachfolgend verlinkten Broschüre findet man die Entwicklung der zusammengefassten Geburtenziffern in Deutschland seit 1952.

    https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Bevoelkerung/Bevoelkerungsbewegung/BroschuereGeburtenDeutschland0120007129004.pdf?__blob=publicationFile

    Was Sie nicht erwähnt haben, aber aus Ihren Bemerkungen über familienpolitischen Maßnahmen in der DDR hervorgeht, wäre die zweite, wenn auch kleinere Sekundärwelle der Geburten nach der deutliche Steigerung der Geburtenquote in der DDR nach 1975, die um 2000 herum einsetzte. Diese jungen und meist gut ausgebildeten Leute (entstammen zum größten Teil dem, was man heute Mittelschicht nennt, denn auch die Akademikerinnen der DDR bekamen nicht weniger Kinder als die unteren sozialen Schichten) tragen ihrerseits heute zum BIP des Landes bei. Die bekommen allerdings auch zu wenige Kinder, denn auch nach dem allmählichen Ansteigen der Geburtenquote in den ostdeutschen Ländern liegt deren Niveau nur auf dem niedrigen westdeutschen (ca. 1,4 Kinder je Frau), wenngleich diese Zahlen ohne den großen Anteil an türkischen und arabischen Großfamilien wie im Westen erreicht werden.

    Ich persönlich sehe hier weniger Absicht, sondern lediglich ideologische Blockaden der gesamten bundesdeutschen Politik, wenn auf eine wirksame Familienpolitik zur Steigerung der Geburtenhäufigkeit einheimischer Familien vor allem des Mittelstandes verzichtet wird. Was man zu tun hätte, ist bekannt.

  136. rubo sagt:

    @Monika H.:
    Mir sind auch Leute öfters begegnet, die mit 40-50 aufs Rentenalter warten, sie sagen zu mir mit fast 80:“Sie habens gut“.
    Das kannte ich früher nicht, da haben viele (in der DDR) länger als bis 65 gearbeitet.
    Ja, das ist systembedingt wie viele andere Freuden der „Freiheit“ auch.

  137. Detlev Wulf sagt:

    Die Bibel ist ein Sammelsurium von Texten unterschiedlichster Autoren, die Texte der vier „Evangelisten“ wurden meines Wissens zwischen ca. 140 und ca. 300 nach Christus aufgezeichnet. Da stecken sicherlich eine Menge weise Aussagen drin, aber auch jede Menge Übermittlungsfehler, Fälschungen und Übersetzungsfehler, u.a. durch Verständnisfehler von Leuten die überhaupt nicht begriffen haben was da steht. Deswegen hat man übrigens nicht alle Stellen aus der Bibel entfernt, die sich auf Reinkarnation beziehen. (Die Existenz der Reinkarnation zu lehren wurde ja mit dem Konzil 553 n.Chr. in Konstantinopel bei Todesstrafe verboten). Der Punkt ist: man weiß bei keinem Satz, was gefälscht oder falsch übersetzt oder vielleicht auch richtig ist.
    Somit ist letztlich nicht ein einziges Wort in der Bibel 100% zuverlässig. (Man sehe sich nur mal die völlig unterschiedlichen Stammbäume Jesu bei Matthäus 1 und Lukas 3 an. Die können ja nicht beide richtig sein. Also ist zumindest einer falsch. Und wenn dieses Textstelle falsch ist, kann auch jede andere Textstelle potentiell falsch sein). Darum halte ich die Bibel als letzte Referenz für völlig ungeeignet. Sie dann auch noch als „Gottes Wort“ hinzustellen und mithin Skeptiker als „Gotteslästerer“ hinzustellen, wie das Manche tun, finde ich unter diesen Voraussetzungen ein bißchen dreist.

  138. Dave sagt:

    Der Fachkräftemangel ist auch so ein zweischneidiges Thema, das von Wirtschaftslobbysten immer gerne als drohendes Damoklesschwert dargestellt wird. Natürlich gibt es mehr oder weniger Fachkräftemangel, gabs immer und wirds auch immer geben. Aber auch das kann sich trotz Bevölkerungsrückgang regulieren. Denn einfach gesagt, bedeuten 20 Millionen Menschen weniger potenzielle Bürger und Arbeitskräfte, auch 20 Millionen Menschen weniger potenzielle Verbraucher, was natürlich eine entsprechende Menge weniger Bedarf an Ressourcen, Waren, Produktion und Dienstleistungen etc.zur folge hat, also auch weniger Arbeitsplätze notwendig macht. Diese Ansichten lassen sich aber natürlich nicht mit der Wachstumsökonomie vereinbaren.

  139. Monika H. sagt:

    @Fatima

    >Soll ein 70-jähriger Dachdecker noch auf dem Gerüst herumklettern?

    Muss ein Dachdecker Dachdecker bleiben? Wenn ich mit 50 merke, das geht mit dem Rücken nicht mehr und ich will nicht mehr aufs Dach, dann überlege ich mir, was ich denn gerne machen würde. Jeder Mensch hat doch eine Vielzahl von Interessen, und überall wo Interesse ist, entsteht Produktivität.

    >Aber als Selbstständiger ist an sowas wie Ruhestand nicht zu denken…es sei denn, man hat Kinder, an die man den Betrieb “weitervererbt”.

    Das verstehe ich nicht. Man kann ja auch mal loslassen lernen, was muss denn „vererbt“ werden? Wenn ich nicht mehr will, verkaufe ich das Ding und basta. Oder wie meinen Sie das?

  140. Stepher sagt:

    sorry habe dreimal kommentar eingegeben hat nicht funktioniert hoffe nicht, daß er jetzt doch noch dreimal erscheint

  141. Grundsätzlich stimme ich IHnen zu, dass man flexibel bleiben sollte, aber nicht jeder kann das, dazu braucht man ein gewisses Maß an Bildung. Ein Handwerker soll mit 50 noch einen Berufswechsel vornehmen? Da möchte ich doch mal wissen, was für „Perspektiven“ sich da noch so eröffnen.

    Das Gewerbe zu verkaufen wäre auch eine Alternative, wenn man keine Lust mehr hat. Wenn man es nur als Broterwerb betrachtet statt Lebenswerk. Und man muss es sich leisten können.

  142. Monika H. sagt:

    @Detlev Wulff

    >Transzendenz

    d´accord! Das haben Sie sehr schön geschrieben!

    >Bei Leuten, die Blutopfer (Beschneidung, Schächtung von Tieren) bringen, bin ich mir da nicht so sicher, daß sich solche Zeremonien tatsächlich an den Schöpfer des Universums richten ….. Süßigkeiten, Früchte, Düfte etc. geopfert, weil die sich von den feinstofflichen Aspekten dieser Gaben nähren. Übrigens auch von den Emotionen der Menschen wie Liebe, Freude, Glück usw.

    >Die Wesenheiten hingegen, welche sich von geschächteten Tieren etc. nähren, sind wohl kaum die, welche für die lebensfördernden Aspekte des Lebens verantwortlich sind.
    Und so wie die positiven Wesenheiten sich von positiven Emotionen nähren, so nähren sich die dunklen Wesenheiten (Dämonen) von negativen Emotionen, wie Hass, Angst, Aggressioin, Zorn, etc.

    Die „Blutopfer“, die wir heute unwissentlich bringen sind die in den Schlachthöfen, ob mit oder ohne Schächten. Das Christentum hat für alles „Werte“, nur nicht in Bezug auf Tiere, denn die haben angeblich keine Seele – diese Blutopfer werden gebraucht für – genau wie Sie schreiben – die negativen Emotionen Hass, Angst, Aggression. Es wird noch einige Jahre dauern, bis die Menschen den Zusammenhang zwischen Schlachthof und Schlachtfeld erkennen.

  143. Monika H. sagt:

    @Fatima

    >Grundsätzlich stimme ich IHnen zu, dass man flexibel bleiben sollte, aber nicht jeder kann das, dazu braucht man ein gewisses Maß an Bildung. Ein Handwerker soll mit 50 noch einen Berufswechsel vornehmen? Da möchte ich doch mal wissen, was für “Perspektiven” sich da noch so eröffnen.

    Die Bildung entsteht aus dem Interesse heraus! Man braucht nun wirklich nicht für alles ein Studium. Vielleicht ist der Dachdecker nebenbei immer schon begeisterter Segler gewesen – na, dann macht er halt einen Fahrschein dafür und lehrt Kindern das Segeln an der Alten Donau. Oder er hat während des Dachdeckens gemerkt, dass man an Werkzeugen für diesen Beruf was verbessern kann, tüftelt dies aus und stellt es Werkzeugbauern vor, oder er wird Berater in einem Fachhandel oder Rosenzüchter oder mehreres davon … – ich kenne den Herrn jetzt nicht, aber die Möglichkeiten sind unendlich, das einzige was uns begrenzt sind wir selbst!

    Welche „Perspektiven“ brauchen Sie denn und wozu haben Sie Allah? Wenn wir auf das hören, was unser Innerstes will, sind wir immer am richtigen Weg!

  144. Monika H. sagt:

    @Fatima II

    Jetzt wo ich grad abgeschickt habe, fällt mir noch ein besseres Beispiel ein: Herr Elsässer!

    Da „wandert“ er im Vorfeld von Zeitung zu Zeitung als Journalist und sammelt vielseitige Erfahrungen in verschiedenen Verlagen (unwissend wofür, denn der Sinn lag damals in der Zukunft). Mit diesem Wissen macht er sich selbstständig Mitte 40 oder Anfang 50? Es wäre auch völlig wurscht, wäre er schon 60. Zweifelt er? Zweifeln Sie an ihm? Ich nicht eine Sekunde, weil sein Herz für die Sache brennt.

  145. juergenelsaesser sagt:

    Monika H: Danke für die Blumen! Habe aber auch in bissel Glück vom Herrgott gehabt, das nicht jeder Dachdecker hat…

  146. Karl_Murx sagt:

    @Dave:

    „Ist zwar alles sehr Theoretish gedacht, aber ich bin aufjedenfall der Meinung, ein langsamer Rückgang der Bevölkerung, durch eine moderate, leicht unterschüssige Fertilitäsrate, welche nicht aus öknomischen Gründen mit Einwanderung neutralisiert wird, wäre bis auf weiteres optimal und alles in allem, aus verschiedenen Gründen Anstrebenswert.“
    Ich weiß nicht, ob es Ihnen entgangen ist. Aber bei einer Geburtenquote von ca. 1,4 Kindern je Frau so wie in Deutschland halbiert sich eine Bevölkerung der Enkel- gegenüber der Großelterngeneration. Das ist keine „leicht unterschüssige“ Fertilitätsrate, sondern ein demographischer Absturz. Wenn ich dann noch nach der Stärke der Urenkelgeneration zu wagen frage, dürften sich auch wohl die letzten grün-ökologischen Naturerhaltungsvision a lá „die liebe Mutter Erde nicht übervölkern“ verflüchtigen. Von den ökonomischen und gesellschaftspolitischen Auswirkungen ist da noch gar nicht mal die Rede, von Art und Umfang der Einwanderung ebenfalls nicht.

  147. @Monika H: Was den Jürgen angeht, so ist das ebenfalls nicht vergleichbar mit einem Handwerker, einem Intellektuellen bieten sich da andere Perspektiven. Gott sei Dank, denn wenn Jürgen Lehrer geblieben wäre, wäre die Wahrscheinlichkeit hoch gewesen, dass er heute psychisch und / oder physisch kaputt wäre, weil der Job heutzutage so hart ist, dass viele daran zerbrechen.
    Da kann ich Ihnen ja durchaus noch ein anderes Beispiel aus meinem unmittelbaren Umfeld nennen:

    Ein Uni-Dozent wird vom deutschen Fernsehen verunglimpft und der Volksverhetzung bezichtigt. Sein Arbeitgeber, der 100% hinter ihm stand , wird von der Presse und Lokalpolitik so drangsaliert, dass der Betreffende freiwillig seinen gut dotierten Job kündigte, damit sein Arbeitgeber aus den Schlagzeilen kam.
    Auch ihm eröffneten sich neue Perspektiven. Und Jürgen hat es schon gut gesagt, der Herrgott hat auch mitgeholfen, so auch in diesem Fall.
    Allerdings erwirbt man sich mit einem wissenschaftlichen Studium und entsprechender Berufserfahrung auch Kenntnisse, die einem später zugute kommen, auch bei einer ganz anderen Tätigkeit als die bisher erlernte. Das wäre bei einer rein körperlichen Tätigkeit nicht so ohne weiteres möglich gewesen.
    Deswegen würde ich eine pauschale Erhöhung des Rentenalters per Gesetz nicht favorisieren.

  148. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Dave: „20 Mio weniger“

    Sie haben meine Ausführungen zu Grundtatsachen der Demografie nicht gelesen. Oder waren dieselben derart unklar?

    Eine Geburtenlücke bedeutet nicht den Wegfall einer großen Anzahl „20 Mio“) von Verbrauchern aller Altersklassen, sondern den Wegfall von GEBURTEN. Die Folge davon ist nicht etwa, daß nun der Rest der Bevölkerung nicht mehr mit knappen Gütern beliefert werden müßte. Sondern die Folge einer Geburtenlücke sind, daß Menschen im erwerbsfähigen Alter und potentielle junge Eltern nicht mehr da sind.

  149. Dave sagt:

    @ Karl Murx: Weiß ich, habe ich ja selbst betont das ein enormer Einbruch der Geburtenrate ein Problem ist. Daher bin ich schon für ein Korrektiv, dennoch sehe ich eine freiwillige Bevölkerungsrückentwicklung positiv… Ach weißt du, eine entwickelte Spezies, als die wir Menschen uns ja gern betrachten, sollte sich schon die Frage stellen, wieviel Lebensraum ihr, als einzelne Spezies unter Unzähligen überhaupt zusteht, für mich ist das eine Frage des Naturrechts. Und ein Grund weshalb ich mit Grünen überhaupt nichts mehr zutun habe, ist, dass man mich deshalb als Misanthropen beschimpft, da beeindrucken mich ihre polemischen Bemerkungen nun wirklich nicht mehr.

  150. Dave sagt:

    @ Dr. Kümel: Ich hab das wohl gelesen, der Kommentar mit den 20 Millionen war nur ein Nachtrag, auf das Thema bin ich in einem vorrigen Kommentar eingegangen. Dort habe ich geäussert, das sich die Alterstruktur bis Mitte dieses Jahrhunderts schon wieder einigermaßen geglättet hat, würde zudem die Geburtenrate nun langsam auch wieder etwas zunehmen, dann ist das eine temporäre Herausforderung.

  151. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Dave: „Grundtatsachen der Demografie“

    Sie meinen, die Altersstruktur habe sich im Laufe der Jahre „geglättet“, weil ja ein relativer Überhang der erwerbsfähigen Jahrgänge abgetreten wäre.

    Da haben Sie insoferne recht, als jede Unregelmäßigkeit in der Altersstruktur sich im Laufe der Zeit immer mehr zu höheren Altersklassen verschiebt und dann „herauswächst“.
    Sieht man sich Alterspyramiden von 1960 an, dann sieht man ganz deutlich die gigantischen Verluste von Krieg und noch mehr, Nachkrieg.

    Aber schicksalhaft für die Entwicklung des ganzen Volkes ist, WAS NACHKOMMT!

    Gibt es trotz der Verluste (Einschnitt in der Alterspyramide) genügend Geburten, dann „glättet“ sich die Altersverteilung. Gibt es nicht genügend Geburten (Deutschland seit 1945), dann „wachsen Unregelmäßigkeiten zwar heraus“, aber die breite Basis der Alters-Pyramide“ wird zur URNE: es kommt eben nichts nach!

    Schlagen Sie https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/ auf. Da ist die Alterspyramide für die „brd“ in interaktiver Form dargestellt. Sie können einstellen, für welches Jahr (1950 – 2060) Sie die Altersstruktur sehen wollen. Wenn Sie auf „Start“ drücken, verschiebt sich die Altersstruktur automatisch von Jahr zu Jahr.

    Betrachten Sie zunächst 1950: Spitze bei 10 Jahren: geburtenstarke Jahrgänge. Lücken bei 25 -40 Jahren: Bevölkerungsverluste WKI, WKII und jeweils Hungerkatastrophe und Nachkrieg. Insgesamt Frauenüberschuß, aber auch bei den Frauen Lücken, die der Hungerblockade des WKI zuzuschreiben sind.
    Die Geburten nehmen seit 1945 wieder zu, auf fast 600.000.
    Altersquotient 16.

    1960: Geburten steigen weiter an, über 600.000. Die Lücken rücken weiter nach oben: bis sie „herausgewachsen sind, vergehen insgesamt 80-90 Jahre.

    1970: Ab 1963/64 massiver Einbruch der Geburten.

    2010: Viele Menschen zwischen 40-50, erwerbsfähige Jahrgänge, hohe Produktion möglich (Schöpfung von Wohlstand). Geburtenlücke weitet sich gefährlich aus, nur noch etwas über 300.000. Wenige Jugendliche bedeuten finanzielle Ersparnis, Wohlstand kann an EU, Griechenland, die Banken, Israel usw. verschoben werden (Abschöpfung des Wohlstandes). Wenige menschen im Alter 20-30, die potentiell junge Eltern sein könnten.

    2060: Da in den vergangenen Dekaden die jungen Eltern bereis fehlten, die wenigen aber auch nur eine geringe Fertilitätsrate aufwiesen, Fortschreibung der Geburtenlücke.
    Die erwerbstätigen Jahrgänge sind jetzt überaltert, es leben wenige Erwerbstätige, ein Riesenüberschuß an alten Menschen.
    Wenige Erwerbstätige können die Alten nicht mehr ernähren, Altersquotient 67. 18 Mio über 70 müßten von 34 Mio 24-70 erhalten werden. Geburtenlücke setzt sich gravierend fort, nur noch etwa 200.000 Geburten.

  152. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Dave: geb,-starke Jahrgänge sind gewaltiger VORTEIL!

    Sie schreiben: „die geburtenstarken Jahrgänge treten ab, damit ENTFÄLLT DIESE SCHWERE HÜRDE“ !!

    Das ist ein ganz grbes MISSVERSTÄNDNIS!!

    Umgekehrt:
    Der Existenz der geburtenstarken Jahrgänge verdankt das Deutsche Volk heute nichts weniger als seine Existenz, seinen Wohlstand. Die starken Jahrgänge von 1940 führten zu einem Babyboom 1960/65. Das sind die Menschen, die heute in der „brd“ die erwerbsfähige Altersgruppe stellen.
    Und es sind diese Menschen, die trotz gesunkener Fertilitätsrate dafür sorgten, daß die Geburtenlücke nicht noch viel katastrophaler ist. Daß es also das Deutsche Volk heute noch so gibt, wie es da ist, verdankt es der Familienpolitik vor 1945.

  153. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    RUSSLAND STARTET 3-KINDERPOLITIK !

    JUNGE FREIHEIT: http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5739a4b015b.0.html

    Putin hat Familien mit drei Kindern zum gesellschaftlichen Leitbild erklärt. Seit 2007 erhalten russische Familien ab dem zweiten Kind, als Prämie ein sogenanntes Mutterschaftskapital. Familien werden im Jahr 2013 umgerechnet 10.150 Euro für jedes Kind erhalten. Putin kündigte an, neben staatlichen Maßnahmen zur Geburtenförderung auch „die gesamte Kinderinfrastruktur“ weiter auszubauen.

  154. @Dr. Kümel: Oh super, dann passe ich ja genau in Putins Raster. Wie krieg ich die russische Staastsbürgerschaft?

  155. Dave sagt:

    @ Dr. Kümel: Ich kann nur nochmal betonen, dass ich einsehe, das der sehr starke Geburtenrückgang Probleme bereitet, und ein Bevölkerungsrückgang, wie ich ihn befürworte, sich langsam und sozialverträglich, also den Umständen angemessen vollziehen sollte. Daher halte ich ein Korrektiv, wie sie am Beispiel Russland zeigen, auch für sinnvoll.

    Ich möchte nur Gegendarstellungen vorbringen, dieses Thema kontroverser diskutieren, und nicht immer nur über die negativen Konsequenzen, sondern auch die positiven Effekte bereden. Dieses Thema sollte nicht der Wirtschaftlobby und den Marktliberalen überlassen werden, diese Interessensgruppen interessieren sich nämlich sowieso nur für eins, Wachstum, Wachstum, Wachstum. Natürlich ist es aus dieser sicht gut wenn die Bevölkerung wächst.

    Der globale Konkurrenzkampf ist ein Motiv für immer schneller, größer, weiter, mit den Worten des Vorsitzenden des IWF vor einigen Jahren, „wir müssen unseren Vorsprung ausbauen“, also den Status Que aufrechterhalten. Diese Prozesse kann man nicht leugnen, aber ob es vernünftig ist, Wirtschaft als oberste Direktive zu verordnen und bis zum st. Nimmerleinstag an solch einer Wirtschaftsphilosophie festzuhalten, bzw. davor zu kapitulieren anderen Normen mehr Gewicht zu verleihen, weil diese Umstände als zwingend betrachtet werden, das steht auf einem anderen Blatt.

    War es Sinnvoll das in Deutschland nach dem Krieg die Industrie dermaßen aufgeplustert wurde, ohne überhaupt genügend Arbeitkräfte zur verfügen zu haben, und das obwohl die Geburtenrate noch realtiv hoch war, also dessen Bedarf dann durch Import von Arbeitskräften gedeckt werden musste. Nur um Firmen aus den Boden stampfen, welche Waren produzieren, die den Bedarf der Bevölkerung gezielt übersteigen, weil diese Maßnahmen für das generieren von Kapital durch Export gedacht waren?

    Das Resultat derzeit ist wieder eine unnötige wirtschaftliche Vormachtstellung Deuschlands in Europa, die schon anfang des 20ten Jahrhunderts den Unmut europäischer Nachbarn auf uns gezogen hat, und ein enormes Wirtschaftsgefälle in Europa. Nun dümpelt ein teil der Periphärie vor sich hin, und durch die europäische Integration soll das generierte Kapital sowieso wieder in die EU abließen, da hätte man sich das auch gleich sparen können und damals mehr Gewerbe dort aufbauen sollen, wo die Wirtschaft schwächer ist und Arbeitskräfte vorhanden sind.

    Griechenland zeigt ja was dabei rauskommt, sie importierten Jahrzehnte Waren, fördern damit den Wachstum in anderen Ländern, die eigene Wirtschaft stagniert, und letzendlich fällt dieses Debakel den Nationen die vom Export profitierten, selbst wieder auf die Füsse, weil die Exportländer einfach nicht mehr das Kapital haben, die Waren abzunehmen. Diese Politik war also temporär zweckmäßig für die deutsche Wirtschaft, aber nicht langfristig Sinnvoll für Europa, meine ich.

  156. Detlev Wulf sagt:

    Zitat Monika H. „Die “Blutopfer”, die wir heute unwissentlich bringen sind die in den Schlachthöfen, ob mit oder ohne Schächten…..Es wird noch einige Jahre dauern, bis die Menschen den Zusammenhang zwischen Schlachthof und Schlachtfeld erkennen“.

    Sehe ich auch so. Meine persönliche Konsequenz ist u.a. sich vegetarisch zu ernähren. Seit 40 Jahren. Funktioniert offensichtlich auch. Man braucht also kein Fleisch zu essen.

  157. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    Ich hoffe, Herr Dr. Kümel …

    „Putin hat Familien mit drei Kindern zum gesellschaftlichen Leitbild erklärt. Seit 2007 erhalten russische Familien ab dem zweiten Kind, als Prämie ein sogenanntes Mutterschaftskapital. Familien werden im Jahr 2013 umgerechnet 10.150 Euro für jedes Kind erhalten. Putin kündigte an, neben staatlichen Maßnahmen zur Geburtenförderung auch „die gesamte Kinderinfrastruktur“ weiter auszubauen.

    … das werten Sie nicht wie unsere Mainstreampresse als einen neuen Beweis für die Schlechtigkeit und den baldigen, diesmal demographischen, Niedergang des diktatorischen Putin-Regimes?

    Sie sehen, der russische Staat tut durchaus etwas zur Förderung einheimischer Familien. Welche Ergebnisse diese Familienpolitik haben wird, bleibt abzuwarten. Fest steht, daß es einen signifikanten Anstieg der Geburtenquote nach der Einführung solcher Maßnahmen gibt, gegenüber den chaotischen (aber dafür hochdemokratischen) Jelzin-Jahren ohnehin. Ich habe ehrlich Ihre Beiträge nicht verstanden, wo sie Russland als Volk schon abgeschrieben hatte und von irreversibeln demographischen Prozessen sprachen, welche angeblich die Russen zum unweigerlichen Untergang verurteilen würden. Erstens schreiben Sie selbst davon, daß es eine Familienpolitik in Russland mit dem expliziten Ziel der Steigerung der Geburten sehr wohl gibt. Zweitens liegt die Geburtenquote (durchschnittliche Zahl der Kinder pro Frau) in Russland inzwischen höher als die deutsche, die es selbst mit dem hohen Anteil an kinderreichen türkischen und arabischen bzw. afrikanischen Frauen lediglich auf 1, 4 bringt. Drittens liegt die Geburtenquote in Russland erst seit den 80er Jahren signifikant unter der einfachen Selbstreproduktionsrate, in Deutschland (West) dagegen bereits seit Ende der 60er Jahre. D.h., es ist hier inzwischen noch eine Generation mehr, die zu wenig Kinder bekommt, und die entstammt schon einer gegenüber der Großelterngeneration zahlenmäßig stark geschrumpften Elterngeneration.

    Sollten Sie bzw. sollten wir alle uns nicht eher Sorgen um die eigene deutsche Demographie machen, und das schleunigst, damit nicht auf einmal wir diejenigen sind, welche diesen „irreversiblen demographischen Prozessen“ gegenüberstehen?

  158. Karl_Murx sagt:

    @Dave:

    „dennoch sehe ich eine freiwillige Bevölkerungsrückentwicklung positiv“

    Der ist ja nicht wirklich freiwillig, weil das auf einer bewußten Entscheidung der Bevölkerung als Ganzes beruhen würde.

    „Ach weißt du, eine entwickelte Spezies, als die wir Menschen uns ja gern betrachten, sollte sich schon die Frage stellen, wieviel Lebensraum ihr, als einzelne Spezies unter Unzähligen überhaupt zusteht, für mich ist das eine Frage des Naturrechts.“

    Kenne ich nicht. Kann man da irgendjemanden von der Natur verklagen oder ihm einen Gerichtsbescheid zustellen?

    Im Ernst: Sicher kann man keine Spezies, auch die Menschen nicht, unbegrenzt wachsen lassen. Aber dieses zu schnelle bzw. überhaupt das Wachstum der Bevölkerung findet eben nicht hier in Europa oder Deutschland statt. Hier schrumpfen im Gegenteil die autochthonen Bevölkerungen auf Grund der demographischen Prozesse z.T. dramatisch. Das ist hier unser Hauptproblem, dem wir uns stellen müssen.

    „da beeindrucken mich ihre polemischen Bemerkungen nun wirklich nicht mehr.“

    Ist ja in Ordnung. Das geht ja auch nicht in Ihre Richtung.

  159. Dave sagt:

    @ Karl Murx: „Der ist ja nicht wirklich freiwillig, weil das auf einer bewußten Entscheidung der Bevölkerung als Ganzes beruhen würde.“

    Ich wollte damit nur gleich vorweg damit ausräumen, ich würde auch nur im geringsten eine repressive Bevölkerungspolitik befürworten, wie es in China z.b. gemacht wird.

    „Aber dieses zu schnelle bzw. überhaupt das Wachstum der Bevölkerung findet eben nicht hier in Europa oder Deutschland statt.“

    Stimmt, aber das ist die letzen Jahrhunderte in Europa auch so gewesen. In vielen anderen Ländern ist ausserdem auch noch Spielraum für Wachstum, Deutschland hingegen zählt zu den am dichtesten besiedelten Ländern weltweit mit seinen ca. 230 Einwohner/km². Auf europäischer Ebene relativiert sich das zwar, aber auch die EU als ganzes hat schon eine beträchtliche Bevölkerungsdichte von 120 Einwohner/km². Wenn man das mal mit Südamerika und Skandinavien vergleicht, durchschnittlich zwischen 20 und 30 Einwohner/km², sind das ganz andere Vorraussetzungen die dem zugrundeliegen.

    Das finde ich nämlich auch unser Problem. Ein Grund weshalb ich die Überwindung des Nationalstaates ablehne, ist nämlich auch der, das ich die dadurch zusatndekommende relativierung des Ressourcenhungers und des ökologischen Fussabdruck Deutschlands ablehne. Auch globale Angelegenheiten, beginnen immer zuerst im unmittelbaren, und die Nation als Model für die Zukunft, die ich unterstütze, definiert sie als gesunde Zelle in Harmonie mit anderen Zellen innerhalb eines globalen Körpers, und nicht als Krebsgeschwür.

    Ein andere Aspekt ist die Unabhängigkeit. Es wird natürlich zu recht viel über den Zustand der Souveränität Deutschlands geredet, man sollte dabei aber auch nicht ausser acht lassen das auch andere Komponenten für Unabhängigkeit von entscheidender bedeutung sind, und sofern Deutschland ein gewisses Maß an Bedarf nicht-landeseigener Ressourcen überschreitet, ist es zwangsläufig auch Unfrei. Ebenso finde ich es nicht klug in eine Exportabhängigkeit hineinzuschlittern.

  160. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Karl Murx: Demografie des Deutschen Volkes

    Ja, das Deutsche Volk ist (fast) unwiederbringlich am Aussterben. SELBST WENN jetzt effektivste familienpolitrische Maßnahmen ergriffen WÜRDEN (es gibt keine Anzeichen dafür!), könnten sie vermutlich nicht greifen. Wenn die jungen Menschen fehlen, die Kinder bekommen KÖNNTEN, wenn sie wollten, dann kann auch keine familienpolitische Maßnahme mehr helfen.

    Stellen Sie im interaktiven Diagramm https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/ die Altersgrenzen auf 20-35. Dann sehen Sie, daß es heute in der „brd“ etwa 7 Millionen Frauen in dieser Altersgruppe gibt. Das ist sogar relativ(!!!) viel, denn es handelt sich um die (verwaschene) 2. Sekundärwelle des Babybooms von 1940. Aber, diese Frauen haben keinen ausgeprägten Kinderwunsch, um es schonend auszudrücken. Familienpolitische Maßnahmen könnten sich nur in der Zukunft auswirken. Sie sehen aber aus dem Diagramm, daß bedrückend wenige (etwa 5 Millionen) junge Frauen nachwachsen. Selbst wenn in diesen Frauen durch effektive Maßnahmen ein starker Kinderwunsch geweckt werden KÖNNTE, müßte jede dieser Frauen im Durchschnitt (!!) (Schätzung) etwa 5 Kinder in die Welt setzen, um die Basis an Geburten wieder auf „Normalmaß“ zurückzuführen.

    Ich bezweifle, daß familienpolitische Maßnahmen entwickelt werden können, die innerhalb vertretbarer Zeit die Fertilität in der „brd“ von 1,4 auf 5 steigern können.

    Für Rußland sehen Sie eine Alterspyramide auf http://www.berlin-institut.org/index.php?id=154&type=98
    Seit Ende der fünfziger Jahre wurden in der Sowjetunion wie in den westlichen Industrieländern weniger Kinder geboren, als für den Erhalt des Bevölkerungsbestands notwendig gewesen wären. Die schwachen Geburtsjahrgänge in den Jahren des Umbruchs nach 1991 werden in Russland und anderen postsowjetischen Staaten in absehbarer Zeit für weiter sinkende Geburtenzahlen sorgen.

  161. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Stepher: „…die meisten (Politiker) heut sind (seit Ende der Kohl- Ära) kinderlos.“

    Die Politiker sind eben die typischen Asozialen!

  162. Stepher sagt:

    Da haben sie recht ,Dr. Gunther Kümel, doch wo ist ein Licht? Wenn ich die Diskussion in diesem Chat betrachte sehe ich nichts als Philosophie. Zuerst muß der Mensch doch essen trinken, er benötigt Nahrung, Kleidung und vieles mehr. In unserem schönen Deutschland arbeiten nur noch ca. 27% der Menschen für dieses lebenswichtige Grundelement, die anderen philosophieren über Geburtenrate und Einwanderungsquoten. Ich war ein kleiner Bauunternehmer und habe durch den Philipp- Holzmann-Betrug meine Existenz und Familie verloren. Seitdem friste ich als Fernfahrer mein Leben und bin froh, daß ich mich demnächst auf mein kleines Naturgrundstück zurückziehen kann. Als gelernter Maurer, Landwirt und Überlebenswilliger würde ich gern jungen Menschen ein paar Tipps geben, doch leider hört niemand zu, denn unserer Jugend wird schon im zarten Kindesalter das Gehirn mit „Schwammkopf“ begradigt. Und hier wird nur über Theorie geschwafelt, doch wer wird in ein paar Jahren noch einen Nagel in die Wand bringen? Die Philosophen, Politologen, Wirtschafts- und Finanz“wissenschaftler“? Ich könnte mich schlapplachen, doch ich bin besorgt. In ca. fünf Jahren wird es kaum noch LKW- Fahrer geben und Jean Claude Junker hat auf seinem Abschieds- Abbort von einem bevorstehenden Krieg gesprochen. Warten wirs ab oder packen wirs an? Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin! Mein Feind steht hier in meinem Land; sind es die Politiker??

  163. Stepher sagt:

    Da fällt mir ein; obwohl ich erst 59 bin habe ich 9 Enkel (vier Kinder). Immer wenn ich von der „Jugend“ gefragt werde, „was soll ich für einen beruf ergreifen“ ist meine Antwort: Es muß dir Freude machen, es muß dich ernähren ohne einem anderen etwas wegzunehmen und es muß das auch tun wenn es kein Geld mehr gibt. Dann wurde ich oft belächelt, doch zweimal wurde ich auch schon gefragt: „Erklär mir das näher!“

  164. Stepher sagt:

    Spricht irgend jemand schlecht von dir, so sei es ihm erlaubt
    du aber lebe selber so, daß niemand es ihm glaubt!

  165. Stepher sagt: Januar 25, 2013 um 22:47

    Mein Feind steht hier in meinem Land; sind es die Politiker??

    Sie haben in vielem Recht und doch ist es bitter notwendig, auch die Strukturen zu ergünden, welche die Phänomene aus sich heraustreiben, unter denen wir alle leiden und die uns ins Verderben führen.

    So ist es auch mit den Politikern, die sie oben als „Feind“ prädizieren. Unter welchen Bedingungen konnte und kann z.B. ein Joschka Fischer in der Politik der BRD Karriere machen und das Land in einen Krieg führen?

    Das muß klar, klar erkannt und auch anerkannt werden. Denn dann wissen wir auch, woraus die Politische Klasse (diese Struktur ist „der Feind“ nicht die einzelnen, je konkreten Menschen) in der BRD emergiert und weshalb sie sich grundgesetzwidrig gegen das Deutsche Volk stellen muß.

  166. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:

    „Ja, das Deutsche Volk ist (fast) unwiederbringlich am Aussterben. SELBST WENN jetzt effektivste familienpolitrische Maßnahmen ergriffen WÜRDEN (es gibt keine Anzeichen dafür!), könnten sie vermutlich nicht greifen. Wenn die jungen Menschen fehlen, die Kinder bekommen KÖNNTEN, wenn sie wollten, dann kann auch keine familienpolitische Maßnahme mehr helfen.“

    Das habe ich definitiv nicht gesagt, Herr Dr. Kümel. Warum sollten diese familienpolitischen Maßnahmen bei den jungen Menschen (gemeint sind die des immer noch zahlenmäßig am stärksten vorhandene Mittelstandes) denn nicht greifen, würde man sie denn endlich ergreifen? Das Ziel sollte sein, bei der autochthonen deutschen Bevölkerung die Geburtenquote in die Nähe oder auf die bestandserhaltende Zahl von ca. 2,1 zu bringen. Die Natur oder der liebe Herrgott haben es aber nun einmal so eingerichtet, daß Frauen nur in einer gewissen Altersspanne Kinder bekommen können.
    Dieses Alters“fenster“ hat sich zwar heute ständig nach hinten verschoben, und die moderne Medizin machen rel. risikoarme Schwangerschaften selbst noch mit Ende 30 oder Anfang 40 möglich. Aber letzten Endes bleibt die biologische Limitierung dieser „fertilen Phase“ bestehten. So ist heute eine Generation von Frauen in diesem gebärfähigen Alter, die im Westen auf Grund zu weniger Geburten auch in der Enkelgeneration gegenüber der vorhergehenden Generation geschrumpft ist. Im Osten ist das erst in der Kindergeneration der Fall auf Grund des starken Geburteneinbruchs nach 1990, wobei es allerdings um einige Jahre versetzt zu einem Nachholeeffekt kommt, was man an den steigenden Geburtenzahlen ab dem Jahr 2000 merkt (die Mütter in der DDR waren durchschnittlich 5 – 6 Jahre jünger als der Durchschnitt West, und das Erstgeburtsalter hat sich mittlerweile an das der Frauen im Westen angenähert).

    Eine Anhebung der Geburtenquote auf ca. 2,1 würde also lediglich eine Selbstreproduktion der bereits um 30 % gegenüber der Großelterngeneration geringeren Elterngeneration bewirken. Eine Schrumpfung der Bevölkerung wäre so oder so zu erwarten. Auf lange Sicht wäre das aber das Ende der demographische Implosion, die sonst bei einer Beibehaltung des gegenwärtigen Geburtendefizits weitergehen würde.
    Letzten Endes geht es auch um die qualitative Zusammensetzung der Bevölkerung. Wenn der Anteil der autochthonen Deutschen gegenüber denen mit MiHiGru auf Grund des o.g. Geburtendefizites immer weiter sinkt, hätten wir ja genau die Selbstabschaffung der Deutschen auf demographischem Weg, von der Sarrazin in seinem Buch spricht. Was für ein Deutschland soll das denn sein mit immer weniger Deutschen, und aus welchen Gründen sollten sich Migranten in ein solches Deutschland denn noch „integrieren“ wollen, wo gar kein Deutsches mehr drin ist? Wenn ich an die hier zu verzeichnenden Widerstände denke, die es heute bereits gibt, wo die alte Generation mit einem rel geringen Anteil an Einwanderern noch da ist und das gesellschaftliche Leben sowie den kulturellen Mainstream auf Grund der einfachen Mehrheitsverhältnisse (noch) prägt, wird mir ehrlich gesagt äußerst unwohl.

    Das Ziel sollte sein, daß sich der Anteil der Neugeborenen ohne MiHiGru gegenüber dem mit solchen, vor allem was die problematischen nichteuropäischen Einwanderer betrifft, bei deutlich über 80 % einpegelt. Dann bleibt auch die kulturelle Kontinuität dieses Landes garantiert, und die sprachliche sowie kulturelle Überfremdung, die in ganzen Stadtvierteln schon zu verzeichnen ist, wird auf ein verträgliches Mindestmaß beschränkt.

    „Stellen Sie im interaktiven Diagramm https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/ die Altersgrenzen auf 20-35. Dann sehen Sie, daß es heute in der “brd” etwa 7 Millionen Frauen in dieser Altersgruppe gibt. Das ist sogar relativ(!!!) viel, denn es handelt sich um die (verwaschene) 2. Sekundärwelle des Babybooms von 1940.“

    Siehe oben. Gerade das wäre die Chance, der Überfremdung auf demographischem Weg zu entgehen.

    „Aber, diese Frauen haben keinen ausgeprägten Kinderwunsch, um es schonend auszudrücken. Familienpolitische Maßnahmen könnten sich nur in der Zukunft auswirken.“

    Eben. Mit dieser Generation der jungen Menschen, die Sie erwähnen, inklusive des Teils der Frauen, die sich heute aus den unterschiedlichsten Gründen rel. spät, z.T. mit Ende 30, für Kinder entscheiden, was es so früher nie gegeben hätte.

    „Sie sehen aber aus dem Diagramm, daß bedrückend wenige (etwa 5 Millionen) junge Frauen nachwachsen. Selbst wenn in diesen Frauen durch effektive Maßnahmen ein starker Kinderwunsch geweckt werden KÖNNTE, müßte jede dieser Frauen im Durchschnitt (!!) (Schätzung) etwa 5 Kinder in die Welt setzen, um die Basis an Geburten wieder auf “Normalmaß” zurückzuführen.
    Ich bezweifle, daß familienpolitische Maßnahmen entwickelt werden können, die innerhalb vertretbarer Zeit die Fertilität in der “brd” von 1,4 auf 5 steigern können.“

    Noch einmal: Warum soll die Fertilität auf eine solche hohe (unrealistische Zahl erhöht werden), nur um die Selbstreproduktion der Großelterngeneration zu realisieren? Die deutsche Bevölkerung wird etwas schrumpfen, darin sehe ich kein Problem. Wichtig ist die qualitative Zusammensetzung der Bevölkerung, einmal in sozialer (der Mittelstand sollte anteilmäßig wie in der DDR nicht weniger Kinder als die Unterschichten bekommen) und einmal in der ethnischen Struktur, um den deutschen Anteil hoch genug zu halten.

    „Für Rußland sehen Sie eine Alterspyramide auf http://www.berlin-institut.org/index.php?id=154&type=98
    Seit Ende der fünfziger Jahre wurden in der Sowjetunion wie in den westlichen Industrieländern weniger Kinder geboren, als für den Erhalt des Bevölkerungsbestands notwendig gewesen wären. Die schwachen Geburtsjahrgänge in den Jahren des Umbruchs nach 1991 werden in Russland und anderen postsowjetischen Staaten in absehbarer Zeit für weiter sinkende Geburtenzahlen sorgen.“

    Dort hat man seit den Zeiten nach dem Zerfall der SU ein ähnliches Problem, was in seinen quantitativen Auswirkungen dieselben Dimensionen hat wie die einheimische Geburtenmisere. Aber wie Sie erwähnten, hat man sich in Russland diesem Problem gestellt, es öffentlich diskutiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Deren Wirksamkeit bleibt abzuwarten. Und noch einmal: Ich sehe in diesen Studien, wo man aus dem Glashaus heraus große Steine in Richtung Russland sieht, lediglich großmäulige antirussische Propaganda in vernebelnder Absicht, um von der Tatsache abzulenken, daß die demographischen Probleme im eigenen Land nicht geringer sind.

  167. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Karl Murx: Demographie

    Sie besitzen meine volle Sympathie mit ihren deutschfreundlichen Illusionen.

    ABER:
    Nehmen wir also Ihren Vorschlag auf, die heute nachwachsenden eta 5 Mio deutschen Frauen würden im Durchschnitt (!!!) 2,1 Kinder bekommen. Das ist natürlich eine illusion, aber eine positive. Das würde bedeuten, daß in Zukunft nicht bloß 600.000 Kinder pro Jahr zur Welt kämen. sondern (600.000 x 2.1 : 1,4) 900.000.

    Klar, das wäre mehr als die gegenwärtigen 600.000 pro Jahr. Aber durch diese (bereits völlig illusionäre!) Steigerung der Fertilitätsrate könnte der riesige Altenberg keineswegs bewältigt, das heißt ernährt werden. Zumal dann, wenn zugleich noch diese Familien ihre Kinder sollten ernähren, kleiden und ausbilden können. Und die 900.000 Kinder pro Jahr würden im Verlaufe der Jahrzehnte (vorausgesetzt, die F.-rate bleibt so hoch!) zu einem Zuwachs zur Alterspyramide führen, die nur der schmalen Basis von 900.000 entspricht. Diese völlig illusionären theoretischen Annahmen könnten das Verhungern und Aussterben des Deutschen Volkes also auch nicht mehr verhindern.

    Ihre Frage: “ Warum sollten diese familienpolitischen Maßnahmen bei den jungen Menschen (gemeint sind die des immer noch zahlenmäßig am stärksten vorhandene Mittelstandes) denn nicht greifen, würde man sie denn endlich ergreifen?“ ist also einfach so zu beantworten: WEIL DIESE POTENTIELLEN JUNGEN ELTERN GAR NICHT GEBOREN WURDEN!

    Ich vermute, Sie haben sich die vorgeschlagene interaktive Graphik nicht angesehen und durchdacht.

  168. Stepher sagt:

    Joachim Bullinger sagt:
    Januar 26, 2013 um 07:16
    Stepher sagt: Januar 25, 2013 um 22:47
    Mein Feind steht hier in meinem Land; sind es die Politiker??
    Sie haben in vielem Recht und doch ist es bitter notwendig…

    Ja Joachim Bullinger, da gebe ich ihnen Recht, doch während wir hier an der Theorie kauen, bereiten sich diese Leute erneut auf die Machtübernahme vor und vertrauen auf die Demenz des Wahlvolkes. Was also tun? Wir müssen handeln und zwar schnell und gründlich, die Zeit drängt. Nochmal vier Jahre „ROT’GRÜN“ und wir können Deutschland vergessen. Dann haben wir Krieg mit der ganzen Welt!!
    Trittin & Konsorten sind Kommunisten, die Schumacher zu recht als rotlackierte Faschisten bezeichnete.

  169. Karl_Murx sagt:

    @Dr. Gunther Kümel:
    „ABER:
    Nehmen wir also Ihren Vorschlag auf, die heute nachwachsenden eta 5 Mio deutschen Frauen würden im Durchschnitt (!!!) 2,1 Kinder bekommen. Das ist natürlich eine illusion“

    Woher zur Hölle wollen Sie wissen, daß das eine Illusion ist? Weil es vorher noch nie eine (west)deutsche Regierung versucht hatte, eine angemessene Familienpolitik zu betreiben? In der DDR hat es jedenfalls geklappt, und die war verhältnismäßig viel ärmer als die heutige BRD.

    „aber eine positive. Das würde bedeuten, daß in Zukunft nicht bloß 600.000 Kinder pro Jahr zur Welt kämen. sondern (600.000 x 2.1 : 1,4) 900.000.“

    Oder etwas mehr. Zuletzt kamen wohl ca. 670.000 Kinder zur Welt. Mir geht es aber auch darum, daß der deutsche Anteil daran signifikant steigt, genauso wie darum, daß der einheimische Mittelstand wieder mehr Kinder bekommt, auf jeden Fall nicht weniger als das Prekariat.

    „Klar, das wäre mehr als die gegenwärtigen 600.000 pro Jahr. Aber durch diese (bereits völlig illusionäre!) Steigerung der Fertilitätsrate“

    Wenn alle Leute so wie Sie davon ausgehen würden, daß es sowieso keinen Zweck hat und man sich nur in sein unvermeidliches Schicksal ergeben kann, hätte es z.B. die Wende in der DDR niemals gegeben, ebensowenig wie so viele gesellschaftlichen Änderungen der Vergangenheit.

    Die ca. 900.000 Neugeborenen würden die Sterberate, die zur Zeit etwa in der gleichen Höhe liegt, komplett ausgleichen können, so daß die Bevölkerungszahl Deutschlands erst einmal konstant bleiben würde, ohne daß Einwanderung nötig ist. Wenn dann die zahlenmäßig sehr starke Nachkriegsgeneration um 1964 herum einmal abtritt, wird sich bis dahin die Bevölkerungszahl Deutschlands genug stabilisiert haben, daß auch wieder genug potentielle Eltern da sind.

    „könnte der riesige Altenberg keineswegs bewältigt, das heißt ernährt werden. Zumal dann, wenn zugleich noch diese Familien ihre Kinder sollten ernähren, kleiden und ausbilden können. Und die 900.000 Kinder pro Jahr würden im Verlaufe der Jahrzehnte (vorausgesetzt, die F.-rate bleibt so hoch!) zu einem Zuwachs zur Alterspyramide führen, die nur der schmalen Basis von 900.000 entspricht. Diese völlig illusionären theoretischen Annahmen könnten das Verhungern und Aussterben des Deutschen Volkes also auch nicht mehr verhindern.“

    Ist doch einfach volkswirtschaftlicher Nonsens, was Sie hier schreiben. Die Produktivität der Wirtschaft ist hoch genug, um die Versorgung der älteren Generation gewährleisten zu können. Voraussetzung wäre natürlich, daß man aufhört, das deutsche Volksvermögen durch solche Aktionen wie die „Euro-Rettung“ zu verschleudern bzw. damit, daß man hier massenhaft in- wie ausländisches Präkariat mit Sozialtransfers alimentiert. Es ist ohnehin ein vorgeschobenes Argument, daß die Rentenfrage etwas mit demographischen Problemen zu tun hat. Sicher gibt es ein demographisches Problem, was wir hier ja nicht umsonst diskutieren. Aber die Auswirkungen der Demographie sind viel zu langsam, als daß sie für die Rentenfrage relevant sein könnten.

    „Ihre Frage: ” Warum sollten diese familienpolitischen Maßnahmen bei den jungen Menschen (gemeint sind die des immer noch zahlenmäßig am stärksten vorhandene Mittelstandes) denn nicht greifen, würde man sie denn endlich ergreifen?” ist also einfach so zu beantworten: WEIL DIESE POTENTIELLEN JUNGEN ELTERN GAR NICHT GEBOREN WURDEN!“

    Doch, Herr Dr. Kümel. Ich rede von den jungen Menschen und damit potentiellen Eltern, die da sind.Mit diesen vorhandenen jungen Eltern hatten wir bei einer entsprechenden zu niedrigen Geburtenquote die von Ihnen erwähnte Geburtenzahl, die bei deren Erhöhung natürlich steigen würde.

    Und weil es verhältnismäßig zu wenig sind, gilt es, zu deren Ermutigung zu mehr Kindern in eine wirksame Familienpolitik zu investieren.

    „Ich vermute, Sie haben sich die vorgeschlagene interaktive Graphik nicht angesehen und durchdacht.“
    Sie können mir eine gewisse Kenntnis der Alterspyramide und der demographischen Entwicklung zubilligen.

  170. Karl_Murx sagt:

    @Stepher:

    Dr. Gunther Kümel, doch wo ist ein Licht? Wenn ich die Diskussion in diesem Chat betrachte sehe ich nichts als Philosophie. Zuerst muß der Mensch doch essen trinken, er benötigt Nahrung, Kleidung und vieles mehr. In unserem schönen Deutschland arbeiten nur noch ca. 27% der Menschen für dieses lebenswichtige Grundelement, die anderen philosophieren über Geburtenrate und Einwanderungsquoten.

    Ich gebe Ihnen recht, daß wir hier zuviel reden und zu wenig tun. Allerdings kann ich, zumindest was mich betrifft, den Vorwurf zurückweisen, daß ich einer dieser zahllosen Soziokultidingsbums-Studenten bin, die noch im 15. Semester keinen Abschluß oder irgendeinen Willen vorweisen können, sich mal um Arbeit zu bemühen. Ich verdiene meine Brötchen als Konstrukteur im Bereich Maschinenbau und hatte in den letzten Jahren mit den Bedingungen zu tun, die rot-grün begonnen und schwarz-rot und später dann schwarz-gelb weitergeführt haben, nämlich mit einem ausufernden Zeit- und Leiharbeitssektors, wo es feste Arbeitsverhältnisse kaum noch gibt. Das alles inklusive immer längeren Arbeitswegen irgendwo in der Pampa und fehlendem Tarifschutz, den es früher in besseren Zeiten mal für qualifizierte Fachkräfte gegeben haben muß.

    Als gelernter Maurer, Landwirt und Überlebenswilliger würde ich gern jungen Menschen ein paar Tipps geben, doch leider hört niemand zu, denn unserer Jugend wird schon im zarten Kindesalter das Gehirn mit “Schwammkopf” begradigt. Und hier wird nur über Theorie geschwafelt, doch wer wird in ein paar Jahren noch einen Nagel in die Wand bringen? Die Philosophen, Politologen, Wirtschafts- und Finanz”wissenschaftler”?

    Richtig ist, daß wir uns selbst ändern müssen, um an den Problemen, über die wir uns hier verbal die Köpfe einschlagen, etwas zu ändern. Ich bin sehr vorsichtig mit diesem Begriff, aber hier trifft er tatsächlich zu: Es sind Symthome einer um sich greifenden Dekadenz, die sich bemerkbar machen. Also die eigene Lethargie und Schicksalsergebenheit, die es unseren Politikern so leicht macht, ihren Stiefel einfach durchzuziehen, ohne Proteste der Leute befürchten zu müssen. Deswegen schreibe ich bei Foren wie diesen hier mit und bin „Compact“-Abonnent geworden, weil ich einen Hoffnungsschimmer sehe.

  171. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Karl Murx: „Demografie“

    Nun, wie gesagt, Ihr Wort in Gottes großes Ohr, daß die Kinderzahl sich in vertretbarer Zeit von 1,3 – 1,4 auf 2,1 steigern ließe.

    Wäre es möglich, dann würde dies nicht viel helfen, aber ein bißchen doch.

    Wenn Sie die mathematische Unmöglichkeit des Überlebens des Deutschen Volkes vergleichen wollen mit der politischen Unwahrscheinlichkeit der Wende in Mitteldeutschland 1989, dann sprechen Sie damit direkt die machtpolitischen Voraussetzungen an. Der Aufstand der Mitteldeutschen war möglich, weil sie in dem zerbrechenden Staat DDR durch die Millionendemonstrationen die Macht ergreifen konnten, weil der Große Bruder SU die „chinesische Lösung“ verhindert hat, und weil es West-„deutschland“ als Auffangposition vorhanden war.

    Wir brauchen also weiter nichts zu tun, als gegen den Willen des Großen Bruders NATO und ohne Auffangposition einen erfolgreichen Aufstand zu unternehmen, den internationalen Gläubigern (samt Asylanten) eine Nase zu drehen und die freiwerdenden Mittel gegen den Willen der Bevölkerung in eine Familienpolitik zu stecken, für die die Deutschen in der „brd“ kein Verständnis haben. Hätten sie es, könnten sie ja jetzt auch schon Familien gründen.

    Da haben wir uns viel vorgenommen, lieber Murx.

    Ich glaube schon gerne, daß Sie ein Verständnis für demographische Zusammenhänge haben, sonst würden wir ja gar nicht darüber diskutieren. Üblicherweise werden meine Hinweise mit Schweigen übergangen. Aber schlagen Sie DENNOCH diese interaktive Seite auf. Da können Sie beispielsweise ablesen, wie groß (oder wie klein) der deutsche Mittelstand ist oder in absehbarer Zeit sein wird, derdie Kinder bekommen soll, die uns fehlen.

  172. Stepher sagt:

    Karl_Murx sagt:
    Januar 28, 2013 um 07:33
    …und hatte in den letzten Jahren mit den Bedingungen zu tun, die rot-grün begonnen und schwarz-rot und später dann schwarz-gelb weitergeführt haben, nämlich mit einem ausufernden Zeit- und Leiharbeitssektors, wo es feste Arbeitsverhältnisse kaum noch gibt…

    Ja und da waren noch die von den Sozis ach so gehätschelten Hedge- Fonds, die auf dem Arbeitsmarkt nur kaputte Unternehmen und verbrannte Erde hinterließen. Als kleiner Bauunternehmer hat mich damals der Holzmann- Betrug wirtschaftlich erschlagen und dann begann der Krieg gegen Völker die uns nichts getan haben. Und diese rot- grünen Hasadeure stehen jetzt wieder ante portas, viel Zeit bleibt uns nicht mehr zum Handeln. Wenn ich an Baden-Wütttemberg, Niedersachsen etc. denke fällt mir nur noch Heinrich Heine ein:
    „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“

    Ich habe zwar Compact nicht abboniert, sondern beziehe es fix am Kiosk, denn dieses Heft verdient meine Unterstützung. Auch die Konservativen um J. Siegerist und Helmes leisten einen tollen Beitrag gegen rot- grün und das hat in diesem Wahljahr für mich Priorität.

  173. Dr. Gunther Kümel sagt:

    MULTIKULTI ist ein Dauerbrenner der PC.

    Und die Bessermenschen berufen sich auf die USA und wie prima das dort seit Lincoln geklappt habe.

    Erstens hat es so gut auch wieder nicht geklappt.
    Und zweitens war Lincoln keineswegs für ein Zusammenleben der Schwarzen und der Weißen. Zwar habe Lincoln die Sklaverei als Institution stets abgelehnt. Multi-Kulti aber habe er keineswegs angestrebt. Vielmehr habe er zunächst die weit verbreitete Idee favorisiert, die Schwarzen nach ihrer Befreiung in einer Kolonie in der Karibik anzusiedeln.
    Bevor er sein Vorhaben in die Tatumsetzen konnte, wurde er ermordet.

    http://www.welt.de/geschichte/article113066027/Lincoln-wollte-Sklaven-in-die-Karibik-schicken.html

  174. Avicenna1968 sagt:

    @ Jakobiner

    Das Fernsehen hierzulande war einmal das beste der Welt, und das ist gerade einmal ein paar Jahrzehnte her. Mit der von Linken und Gewerkschaftern begeiferten Einführung des Privatfernsehens hat Kohl mehr zur Zerstörung der hergebrachten Lebenswelt beigetragen, als alle Experimente der 68er zusammen.

    Kultur im hergebrachten Sinne ist heute, was Modernisierung/Globalisierung von ihr übriggelassen haben. Die Vorstellung, daß in „Kulturvölkern“ die Massen permanent mit dem Goethe-Studium o. dgl. befaßt sind (Jakobiner), ist allerdings ziemlich albern; genauso albern, wie der Gedanke, daß es für „Kulturvölker“ eine Form von Artenschutz geben müsse, der anderen Völkern nicht zukommt (Dr. K.). Das ist ja nachgerade so, als wenn vor 40 Jahren der Staat sich bereiterklärt hatte, jedem Angehörigen des damals absterbenden hergebrachten Bildungsschicht eine Art Leibrente zu zahlen, die es dieser überlebten Kaste gestattet hätte, ihr eigenes Überflüssigwerden noch um ein einige Generationen von Goetheforschern mit Großem Latinum zu überdauern.

    Am Ende kann niemand ein vom Aussterben bedrohtes Volk vor seinem Schicksal bewahren, als dieses sich selbst. Und ein Volk, das aufhörte, sich als Volk zu empfinden, hätte es auch nicht verdient, als Volk weiterzuleben.

    Die Weltgeschichte ist das Weltgericht – das gilt auch in demographischer Hinsicht.

    Also: Kultur kann es unter avancierten Umständen wie den unsrigen gar nicht mehr geben. Dafür aber haben wir: Eßkultur, Wohnkultur, Streitkultur, politische Kultur – dies alles aber erst ab der Besoldungsstufe A13

    Capiche ?^^^

    Jörg Fauser – Durch Deutschland (1979)

  175. Avicenna1968 sagt:

    Re : Artenschutz für sog. „Kulturvölker“

    Ein Volk, das derlei Artenschutz nötig hat, verdient ihn nicht, gerade WEIL es ihn nötig hat.

  176. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ AVICENNA: „…für “Kulturvölker” eine Form von Artenschutz, der anderen Völkern nicht zukommt. “

    Das beschreibt meinen Standpunkt ÜBERHAUPT nicht.
    Ich habe DAS GEGENTEIL gesagt, und nicht nur einmal!

    Ich bin der Meinung, daß das Volk einer der höchsten Werte, eine der höchsten Normen, ist. Denn es sind die Völker, die die Träger der Kulturen sind. Folglich ist es IN JEDEM FALL EIN UNWIEDERBRINGLICHER VERLUST FÜR DIE MENSCHHEIT, wenn ein (d.h., irgendein) Volk stirbt, sei es durch Ausrottung, Kulturverflachung, Überfremdung, Geburtenlücke (,,,) stribt.

    Das gilt für die Deutschen, aber auch die anderen europäischen Völker sterben vor sich hin. Sogar die Gruppe der europäisierten Khasaren kämpft mit den gleichen demographischen Problemen.

    Natürlich meine ich, daß vor allem die Deutschen sich bemühen sollten, ihr Volk am Leben zu halten, und die Engländer würden sich um ihr Volk bemühen, usw.
    Aber „Artenschutz“ ??
    Das ist ja eine geradezu verquere Art, meine Forderung nach einer GG-konformen Politik zu bezeichnen! Bedeutet die Politik zur Erhaltung des Volkes „Artenschutz für“ Sie? Gerade so, als lehnten Sie lebenserhaltende Maßnahmen für ein Unfallopfer oder einen Erkrankten ab.
    Es handelt sich um lebensrettende Erhaltungspolitik.

  177. Avicenna1968 sagt:

    *schubs*

    >>Im Bewusstseinsbildungsprozess wird sich auch meine Sprache ändern. Das begrüße ich.<<

    Du willst uns doch verarschen, oder ? Wer bist Du – ein Wiedergänger von Voltaires "Candide" ?

  178. Angela Hellwitch sagt:

    Negerkuesse.. waren die eigentlich im 3. Reich erlaubt?
    ..
    Wenn ja.. dann ist es peinlich es heute keine mehr geben darf.. und wenn nein.. dann ist das auch peinlich weil man genau die gleiche Abneigung gegen Negerkuesse hat.
    ..
    So bitte ich lieber um Negerkuesse und pfeife auf die Wortpolizisten.

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