Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Wowi-Gate: Aus für den Berliner Flughafen BER?

Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von BerlinWowis „Fluchhafen“: Die Zukunftsaussichten des Skandalprojektes sind so ungewiss, dass sogar mit dem Exitus gerechnet werden muss – schrieb COMPACT-Magazin schon in der Ausgabe September 2012.(Foto: wikipedia)

***Nicht vergessen: Übermorgen spricht der britische Völkerrechtler John Laughland bei COMPACT Live über „NATO und EU als Bedrohung der nationalen Souveränität“ (17.1., 19 Uhr, Viethaus, LeipzigerStraße 54/55, Berlin/Mitte). Außerdem ist COMPACT erstmals auf der Leipziger Buchmesse Mitte März, unter anderem mit einer Veranstaltung mit Prof. Wilhelm Hankel zur „Entschärfung der Euro-Bombe – aber wie?“ am 15. März. Näheres auf compact-magazin.com. ***

COMPACT-Leser wissen mehr und wissen es früher. Schon in COMPACT 9/2012 wiesen wir daraufhin, dass es nicht nur um immer weitere Verschiebung des neuen Berliner Flughafens BER geht, sondern auch Nicht-Eröffnung und Abbruch gut möglich sind. Vorgestern sagte sogar der neue BER-Aufsichtsratschef Platzeck, dass der BER „höchstwahrscheinlich nicht abgerissen werden muss“ (zitiert aus dem Gedächtnis). Soll wohl heißen: Niemand hat die Absicht….

Hier der Auszug aus COMPACT 9/2012. Die Printausgabe mit dem vollständigen Text kann man hier bestellen. Und in der nächsten Ausgabe – COMPACT 2/2012 – gibt es gleich zwei Artikel zum Thema BER. Am besten COMPACT abonnieren…

Plötzlich und unerwartet

Von Norman Hanert

Trotz aller Probleme um die verschobene Eröffnung hält Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit den neuen Großflughafen BER immer noch für »grandios«. Was aber, wenn das wirkliche Debakel erst mit der Eröffnung des Flughafens anfängt?

Dem Platzhirsch Frankfurt wird per Gericht ein strenges Nachtflugverbot verordnet, dem Konkurrenten München stutzen die Bürger per Volksentscheid die Ausbauphantasien zurecht – nimmt man den seit zwanzig Jahren verbreiteten Anspruch Berliner Politiker ernst, dann müsste nun eigentlich die große Stunde des dritten deutschen »Luftdrehkreuzes«, des neue Großflughafens Berlin-Brandenburg schlagen. Zur Lösung des Problems, dass in Deutschland ein Bedarf an einem ausbaufähigen und Rund-um-die-Uhr betreibbaren Luftfahrtdrehkreuz besteht, das nicht auf den erbitterten Widerstand von Anwohnern trifft, wird der neue Hauptstadtflughafen allerdings keinen Beitrag leisten.

Sollte der neue Flughafen im kommenden Jahr öffen, dann wird auch in Berlin ein Nachtflugverbot bestehen – und selbst in seiner größten Ausbaustufe wird er nur  45 Millionen Passagiere abfertigen können. So eindrucksvoll die Zahl erst einmal klingt, es wird sich dabei lediglich um etwa zehn Prozent des künftigen deutschen Luftverkehrs-aufkommens handeln – bereits für 2020 sind 309 Millionen Passagieren pro Jahr prognostiziert. Im Klartext: Der Hauptstadtflughafen ist von vornherein auf ein Nische angelegt, und zumindest momentan ist die auch noch denkbar unrentabel:  Bei  den  Umsteigepassagieren und Interkontinentalflügen – den Gewinnbringern echter  Luftverkehrsdrehkreuzen – spielen die Berliner Flughäfen bisher keine Rolle. Während in Frankfurt/Main 50 Prozent Umsteiger gezählt werden, bringt es das »Möchtegern Drehkreuz« Berlin auf gerade fünf Prozent.  Die Voraussetzungen, dass sich dies noch ändern lässt, sind denkbar schlecht: Die Luftfahrtbranche rutscht in die Krise – die fetten Jahre sind zunächst einmal vorbei, und Berlin hat sie verschlafen. Die aktuellen Probleme Frankfurts und Münchens machen deutlich, welchen »großen Wurf« die Region Berlin-Brandenburg in den neunziger Jahren mit einer anderen Standortentscheidung für einen Flughafen und einer zügigen Umsetzung hätten landen können: Der in der Diskussion gewesene Standort Sperenberg, ein ehemaliger Militärflugplatz,  hätte einen 24 Stundenbetrieb – dem Lockmittel für Fluglinien schlechthin – und eine Endkapazität von 125 Millionen Passagieren pro Jahr zugelassen. Lediglich 3.600 Anwohner wären akut vom Fluglärm betroffen gewesen. Durchgedrückt wurde auf Berliner Wunsch aber der stadtnahe Flugplatz Schönefeld – Nachtflugverbot und einem gutachterlich bescheinigten »wegen mangelnder Entwicklungsfähigkeit unvertretbar« zum Trotz.

Zur falschen Standortwahl bringt der Berliner Luftverkehr noch ein weiteres hausgemachtes Handicap mit: Bereits im Jahr 2009 hatte der Autor Frank Welskop in seinem Buch  BBI – ein neuer Berliner Bankenskandal? auf eine regelrechte »Umsatzkatastrophe« der Berliner Flughäfen hingewiesen. Seine vor drei Jahren vorgelegte Analyse bedarf im Rückblick  nur in einer Hinsicht einer Korrektur: Die relevanten Zahlen haben sich in der Zwischenzeit weiter verschlechtert. Das Dilemma des Berliner Luftverkehrs wird bei einem Vergleich mit Frankfurt und München deutlich: Die Fraport erzielte an ihrem hessischen Heimatstandort im vergangenen Jahr einen Umsatz von 42,55 Euro pro Fluggast, der Flughafen München immerhin noch 25,13 Euro. Berlin brachte es auf magere 10,96 Euro pro Fluggast. Das Resultat ist entsprechend: Mit nur doppelter Passagierzahl als Berlin erzielte Fraport in Frankfurt/Main den vierfachen Umsatz und ein Plus von 250 Millionen Euro. Berlin meldete zwar mit 24 Millionen Fluggästen mal wieder ein neues Rekordhoch, aufgrund miserabler Umsätze blieb aber am Ende mit einem Minus von 74 Millionen Euro wie in fast allen Vorjahren wieder nur ein Verlust.  Dass Berlin bei der mangelnden Rentabilität statt mit Frankfurt und München in einer Liga mit Regionalflughäfen für Billigflieger wie Frankfurt/Hahn oder Paderborn spielt, ist kein Zufall. Berlin ist zur Hauptstadt von Easyjet und Co. anvanciert. Das bringt zwar eindrucksvolle Passagierzahlen, Geld lässt sich mit den »Billigheimern« allerdings nicht verdienen: Die wachsenden Passagierzahlen gehen so einher mit  immer schlechteren Betriebsergebnissen.

Halbwegs kaschiert wurde diese Fehlentwicklung bisher noch durch den Flughafen Tegel: (…)

Laufende Subventionen würden zusätzlich allerdings noch ganz andere Gegner auf den Plan rufen: konkurrierende Flughäfen, vor allem aber die EU-Kommission. Der Ausgang einer Beihilfenprüfung durch Brüssel ist nach den Erfahrungen bei ähnlichen Verfahren bereits absehbar: Eine einmalige Erlaubnis für einen Zuschuss zur Sanierung des Unternehmens würde verbunden mit der Auflage, dass die öffentliche Hand sich aus dem Projekt zurückzieht. Drohen könnte dann ein Dejavu-Erlebnis analog dem Ende der Bankgesellschaft Berlin: Das Pleitprojekt geht für einen eher symbolischen Preis in private Hände über, die Schulden und Risiken bleiben beim Steuerzahler hängen.

Wie so etwas in der Praxis aussieht, lässt sich am Flughafen Athen beobachten. Der Airport der griechischen Hauptstadt taucht in der Fachpresse regelmäßig im Zusammenhang mit zwei Themen auf: sinkende Passagierzahlen und hohe Flughafengebühren. Etwas weniger Beachtung findet für gewöhnlich ein anderes, nicht ganz unwichtiges Detail: Der Flughafen ist eine regelrechte Goldgrube – zumindest für den Miteigentümer Hochtief. Der im Rahmen einer Öffentlich-privaten-Partnerschaft betriebene Airport wirft für den Konzern Eigenkapitalrenditen im zweistelligen Bereich ab – trotz der im Land grassierenden Wirtschaftskrise. Sollte auf Druck der EU eines  Tages ein ähnliches Modell eines privatisierten oder teilprivatisierten Flughafens in Berlin Anwendung finden, dann hätte der Traum einiger Berliner Politiker – auf einem stadtnahen Flughafen am liebsten in Pantoffeln in den Billigflieger steigen –  ein jähes Ende.  Der Wunsch würde wahrscheinlich an exorbitanten Flughafengebühren scheitern, die es ratsam machen dürften, sich die Flugangebote ab Halle/ Leipzig, Hannover oder Hamburg anzusehen.

Als im Jahr 2004 noch die Absicht  bestand, den neuen Berliner Flughafen von einem Privatinvestor – rein zufällig ebenfalls Hochtief – bauen und betreiben zu lassen, war die Kostenbelastung für die Fluggäste bereits einmal durchkalkuliert worden: Das Ergebnis der Berechnungen waren schon damals die höchsten Flughafengebühren Deutschlands – die spätere Explosion der Baukosten von 1,7 Milliarden Euro auf den aktuellen Zwischenstand von 4,2 Milliarden Euro waren dabei noch nicht einmal berücksichtigt. Für Berlin könnten die Folgen einer künftigen Gebührenerhöhung wie folgt aussehen: Die Billigflieger wandern ab – statt massenweiser Touristen in der »Holzklasse«, sitzen einige Zahlungskräftige in der Bussines Class auf den Zubringerflügen zu den wirklichen Drehkreuzen Frankfurt und München.

Allerdings dürfte es nicht einmal für eine derartige Zukunft eines privatbetriebenen »Hauptstadtflughafens für Besserverdienende« eine Garantie geben: Sollte die Krise der Luftfahrtbranche weiter an Fahrt aufnehmen, könnte es sogar schwierig werden, außer einigen »Heuschrecken« der Spekulations-Branche überhaupt noch einen halbwegs seriösen Investor aufzutreiben, der bereit ist, auf einem schrumpfenden Markt einen überdimensionierten Flughafen samt Nachtflugverbot zu betreiben. In diesem Fall wären zumindest in Brandenburg Erfahrungen bei  der kreativen Umwidmung gescheiterter Großprojekte schon vorhanden: Die weltgrößte freitragende Halle – eigentlich von Cargolift als Werft für Luftschiffe errichtet und millionenschwer subventioniert – befindet sich im Örtchen Brand südlich von Berlin und hat sich fast zehn Jahre nach der Pleite des Projekts zu einem Besuchermagneten entwickelt: als Tropenhalle des Freizeitparks Tropical Island.

(…)  ((Vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 9/2012.))

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18 Responses

  1. Linkenjäger sagt:

  2. ManoloB sagt:

    Man munkelt hier, das Boing BER übernehmen will, als Frachtflughafen und Logistikdrehkreuz für 1 € versteht sich..

  3. Mr Mindcontrol sagt:

    Warum keine Volksabstimmungen zu solchen Themen?
    Das Standort-Problem liegt ja noch tiefer! Er ist auch die Folge von dem unsinnigen Single-Flughafen-Konzept. Jede mir bekannte Welsstadt hat mehr als 1 Flughafen! Warum soll Berlin nur einen haben? Schönefeld war dann die Kompromisslösung, da Sprerenberg über die Autobahn indiskutabel weit weg wäre (Über 3-Linden raus, dann über Nuthe-Tal, dann kapp 20 kam nach Ludwigsfelde, dann noch mal fast 20 kam nach Sperenberg). Mit der Bahn ist SPB schneller und mit kürzeren Zeittakten als Schönefeld(welcher Berliner würde sich SPB über Staße antun) zu erreichen. Gut für Charter und Fernflüge und ein paar Linienflüge zu Umsteigem. Für Geschäftsreisende und de Regierung wäre TXL optimal. TXL Terminal A ist übergrins der parktischste Flughafen der Welt, wegen dem Drive-In-System. Andere Städe sind neidisch auf Berlin so einen zentralen Flughafen zu haben.
    Mein Vorschlag. Sprerenberg bauen, BER in SF provisorisch bertreiben mit den nötigsten Rauchabzugsumbau bis zur Fertigsetllung, TXL parallel betreiben, nach SPB Fertigsetllung Standord SXF schliessen, dann Terminal C in TXL abreissen, das urprünglich geplante 2. Hexagon-Terminal samt Tiefbahnhof bauen der TXL mit HBF und SPB verbindet. Es reicht ein Kopfbahnhof mit einen Bahnsteig, auf das 2 Gleis könnte man eine S-Bahn von Ring legen. Von HBF lissen sich Gleis sehr gut verlegen, da fast nur Kanäle und Klien-Gärten dazwischen und die Stecke würd fast snkrecht auf die Haupthalle des Terminals zu laufen.

  4. 2.Teil Streitschrift gegen den Malthusianismus
    Für die unpolitisierte Öffentlichkeit ist das Debakel des Neubaus des Berliner Flughafens ein Skandal, etwas Ungewöhnliches, wähnt man sich doch neben dem Land der Dichter und Denker auch im Lande der besten Ingenieure.Nun ist dies genauso wie die Auffassung man befände sich in einer liberalen Demokratie grundfalsch.Auf meinen Beitrag hin der eben diesen Umstand thematisierte gab es einen klugen Kommentar eines Leser(Bobbi)der bemerkte dass es gegen die Übel der Oligarchie keinen Widerstand gäbe,wir nicht in einer Demokratie und Rechtsstaat leben würden und was denn dagegen zu tun sei.Die Frage beschäftigte mich und vor dem Einschlafen hörte ich noch zufällig per MP3 Player einen Vortrag von Prof. Schachtschneider.http://www.youtube.com/watch?v=HIw26h4xGDY
    Eine grundsätzliche Frage ist nun wohin wollen wir ? Demokratie ? Schachtschneider gibt darauf eine bessere Antwort: Die Republik.Eine Republik hat demokratische Elemente aber Demokratie darf nicht mit Ostrakismos verwechselt werden.Eine Republik ist mehr.Nämlich nach Schachtschneider 1. Freiheit durch Verwirklichung von Recht 2.Partizipation des republikanischen Bürgers am politischen Prozess 3. Partizipation des republikanischen Bürgers am Wohlstand. 4.Organisation der Republik innerhalb eines modernen Nationalstaates. Vorraussetzung dafür ist allerdings der gebildete Bürger, der erkennende Bürger was ist und was sein soll.Die Kenntniss der Verhältnisse, von Politik und Geschichte ist keine elitäre Sache sondern Pflicht für jeden Bürger der an seiner eigenen Freiheit interessiert ist.Der erste Weg sich also zu befreien ist der Prozess der Erkenntniss dass wir uns eben in einer Oligarchie befinden.Zufällig verwendet Schachtschneider ebenfalls diesen Begriff „Medienoligarchie,Parteienoligarchie“.Nicht dass ich mich mit Schachtschneider auf eine Stufe stellen will, der Oligarchiebegriff war mir bekannt aus Tarpleys On Oligarchy und dem Studium von Platon Republik.Zur Sache, die genaue Bezeichnung des Übels ist eben deshalb wichtig weil man sonst in der Wahl der Mittel fehlgeht.In der als liberalen Demokratie getarnten Oligarchie umso mehr, denn wenn man nicht weiß dass man sich in einem Gefängniss befindet versucht man auch nicht auszubrechen.Nach der Erkenntniss dass man sich in einer Oligarchie befindet muss der nächste Schritt sein dass man erkennt was das Wesen der Oligarchie ist, was sie von anderen Formen der Herrschaft unterscheidet,wie sie überwunden werden kann, welches ihre Auswirkungen ,z.b. Malthusianismus ,sind.
    Nun die Oligarchie ist die Herrschaft einer Minderheit , diese Minderheit an Kapital,früher zu Platons Zeiten Gold und Silber, übermäßig reich und steht einer Mehrheit von Armen gegenüber.Sie ist das Gegenteil der Republik.Das Recht wird von der Oligarchie gemacht ,gebeugt und selektiv angewandt.Man erwarte nicht dass z.bsp eine Frau Lagarde Steuern zahlt, dass ein Herr Jon Corzine für seinen Bankraub , unter anderem an Gerald Celente, bestraft wird oder dass ein Bush für Folter und Mord vor ein Tribunal gezerrt wird.Die Politik wird von der Oligarchie gemacht, es zählt wieviel Geld man besitzt, welchen Einfluss man sich kaufen kann, wieviel Medienunterstützung der befreundete Oligarch bereitstellt, ob man von den Bilderbergern abgesegnet wird.Der Bürger, der wenig Anteil am Vermögen hat, hat keinen Einfluss auf wesentliche Entscheidungen.Er kann nicht entscheiden ob man nach Mali will oder nicht, schon garnicht ob er den Euro will oder nicht- ja nicht mal ob er Glühbirnen behalten darf oder eben nicht.Und schließlich haben wir da die Fragen der Verteilung des Vermögens.Hier ist die Sache ebenfalls klar.Eine winzige Minderheit von Oligarchen besitzt unendlich viel Kapital, hauptsächlich in der Form von Derivaten während der Anteil des Besitzes der Hoi Polloi im Vergleich dazu sinkt und nichtig ist.Die Frage des Nationalstaates zu beantworten ist leicht.Die Oligarchie regiert durch überstaatliche Organisationen , den IWF,NATO,UNO,EU aber auch Geschäftsbanken die keine Nationen mehr kennen sondern im Gegenteil über ihr Schicksal entscheiden.Im Falle Griechenlands erleben wir dies Tag für Tag.Man lasse sich aber nicht täuschen , eine Oligarchie kann vielerlei Gestalt annehmen z.bsp den Kommunismus unter Lenin oder Faschismus unter Mussolini.Das Bewußtsein des Oligarchen ist bestimmt von der Annahme der Auserwähltheit.Er sieht sich als Klasse getrennt vom Rest der Gesellschaft und über ihr stehend.Sein Denken kreist um Vererbung, Blutlinien, Genetik,Rassismus.Sein Anspruch auf Herrschaft gründet sich immer auf Mystik, Obskurantismus,Irrationalität.Die Obsession mit Abstammung,Aristokratie ist allgegenwärtig.Organisiert ist die Oligarchie in den diversen Freimauererorden und Logen, streng nach Hierarchie getrennt und von Etikette und Zeremonie unterworfen.Kinder der Oligarchie ist der Cursum honorum vorbestimmt, ob begabt oder nicht, man denke an Bush junior ,gehen sie durch die Instutionen wie Andover,Yale,Harvard,Oxford bis hinauf zu politischen und wirtschaftlichen Positionen wie selbstverständlich.Sie selbst sehen sich als Halbgötter.Technologie ist Zweck zur Erhaltung der Herrschaft und Selbstverbesserung, eifersüchtig gehütet um es nicht der Masse zur Verfügung zu stellen, wie auch sonst ihre Machenschaften von Geheimnissen und Herrschaftswissen geprägt sind.Nun wird klar warum die Oligarchie Malthusianismus als epimistologische Kriegsführung zwingend hervorbringen muss, wie die Pflanze zum Licht drängt und der Sonnentau Fliegen fängt.Malthusianismus und Oligarchie sind siamesische Zwillinge.Die Oligarchie kennt keine potenten Oberhäupter, nur selten wie im Falle des diabolischen Edward VII stimmt dies überein.Sie will schwache representative Oberhäupter, Autokraten wie Putin sind ihr ein Graus.Die Oligarchie ist in verschiedene Fraktionen getrennt- es gibt die Necons,Zionisten,die Zbigniew Brzezinski Fraktion.Die Entscheidungsprozesse sind langsam, die Denker durchschnittlich da niemand die Ordnung stören will.Um nun diesen Teil 2 mit dem Beispiel des Flughafens BER zu beschließen- der Oligarchen Hang und Liebe zum Geld führt zu Wucher und Korruption, und dies führt zwangsläufig zum Zerfall der physischen Wirtschaft.Oligarchisches Denken zersetzt Gesellschaften und führt stetig in ihren Untergang.Einen Flughafen zu bauen in Zeiten der Sozialen Marktwirtschaft wäre kein Problem gewesen, heute -nach dem Zerfall von Bretton Woods und der darauf folgenden Ära der Derivatewirtschaft, in einer Gesellschaft die von Gier,Materialismus,Hedonismus,Infantilen Denken,Kulturpessimismus bestimmt ist, ist die Unfähigkeit einen Flughafen zu bauen ein Menetekel an der Wand.Ende Teil 2
    Der nächste Teil wird sich intensiv mit der Morgan Fraktion, der Bank of England , Eugenik und dem Aufstieg Hitlers befassen.Dem interessierte Leser wird die Verbindung von Bush/Farish/Draper zu Auschwitz aufgezeigt.

  5. Das ist ein echtes Kasperltheater, 1. Akt: Vertrauensfrage, 2. Akt: Keiner kommt zur Haushaltssitzung, 3. Akt: Es wird ein anderer Schuldiger bebraucht

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/01/15/ber-der-zweite-akt-der-schmierenkomodie-die-npd-ist-schuld/

  6. @ Oswald Spengler am Januar 15, 2013 um 22:31
    Sehr gescheit und klug formuliert. Präsuppositionen können als nur implizite Voraussetzungen nicht so leicht sanktioniert werden.

    Allerdings hat die Bevölkerungsfalle nach Malthus – die sich imho nicht naturwüchsig ergibt, sondern von den Oligarchen aufgestellt wird – eine wetere wichtige Dimension die ich hier ansprechen möchte. Nämlich die, daß höher fertile Gruppen in einer Population evolutionär begünstigt sind, weil sie halt mehr Kinder haben und so einen zunehmend wachsenden Anteil an der Gesamtbevölkerung stellen.

    Und wenn diese Gruppen zugleich ethnisch differieren, ist die Sollbruchstelle der Gesellschaft immanent und sie muß auseinanderbrechen. Das ist dann nur noch eine Frage der Zeit und wie ich fürchte auch in den soziopolitischen Plänen der Oligarchen enthalten.

  7. Ich nenne sie übrigens die „Schatten“, weil sie immer im abgeschatteten HIntergrund bleiben und so mit ihm verschmelzen, daß sie vordergründig nicht mehr erkannt werden können.

    Denn die einen stehn im Dunkeln und die andern stehn im Licht. Und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht. (Brecht)

  8. rundertischdgf sagt am Januar 15, 2013 um 23:49

    Das ist ein echtes Kasperltheater, …

    Was kann man von einem erwarten, der mit seinem Arsch Politik macht? Scheiße.

  9. Farbenrevolutionsalarm in Pakistan:http://www.spiegel.de/politik/ausland/tahir-ul-qadri-fordert-beamte-in-pakistan-zu-ungehorsam-auf-a-877813.html
    Priester kommt aus Kanada ? Merke.Ziel der zbigniew brzezinski administration war schon immer den Nationalstaat Pakistan zu zerteilen und ins Chaos zu stürzen.Keine Pipeline von Iran nach China über Pakistan.
    Auch wichtig: Immer noch Putsch und Gegenputsch in Washington.Es besteht immer noch die Gefahr das Sockpuppet Obama von Militärs/Necons/Zionisten gewatergated oder ermordet wird.Die GOP befindet sich auf dem Weg zur Regionalpartei und die Demokraten auf dem Weg der Spaltung.Partyrealignment mit Auswirkungen auch auf Deutschland.

  10. Anonymous sagt:

    Vieleicht wird deshalb ja endlich ein Teil des deutschen Goldes zurückgeholt.
    Macht ein paar Frachtflieger voll.

  11. frederike sagt:

    Aus alten Eseln, kann man natürlich keine hochwerigen
    Rennpferde kreieren. Es sind diejenigen, die Deutschland
    auch gegen die Wand fahren.

  12. Mary J. sagt:

    „Vieleicht wird deshalb ja endlich ein Teil des deutschen Goldes zurückgeholt.
    Macht ein paar Frachtflieger voll.“

    Ich betrachte das als einen Tiefpunkt der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Seit Gott weiß wie lange liegt unser Gold sicher in London, Paris und New York ohne die geringsten Probleme. Aber es reicht dass ein Hinterbänkler wie Missfelder in der Bildzeitung irgendeinen debilen Schwachsinn verbreitet, dass die Amis unser Gold klauen würden könnten oder versuchen…oder so….und schon übernimmt in der Bundesbank hysterischer Aktionismus das Ruder. Mit der Bildzeitung kann es sich schließlich keiner verscherzen.

    Ehrlich gesagt, würde es in mir ein kleinwenig Schadenfreude auslösen, wenn einer dieser vollbeladenen Goldflieger über dem Atlantik abstürzen und das deutsche Volksvermögen auf dem Grund des Atlantiks begraben würde. Das wäre für die Populisten mal eine angemessene Lehre.

  13. Oswald Spengler sagt: Januar 16, 2013 um 13:05

    Es besteht immer noch die Gefahr das Sockpuppet Obama von Militärs/Necons/Zionisten gewatergated oder ermordet wird.

    Ach, die wollen den Obomba bombsen?

    Na ja, wer durch das Schwert lebt…

  14. juergenelsaesser sagt:

    Mary J: Tatsächlich ein Tiefpunkt – Ihrer Beiträge auf diesem blog. Sie versuchen ja noch die Bild-Zeitung an Amifreundlichkeit zu toppen.

  15. Mr Mindcontrol sagt:

    Genau, die Bild-Zeitung war am Anfang sogar die treibende Mainstream-Zeitung der Kampagne „holt unser Gold heim“!

  16. Mary J. sagt: Januar 17, 2013 um 01:51

    Ehrlich gesagt, würde es in mir ein kleinwenig Schadenfreude auslösen, wenn einer dieser vollbeladenen Goldflieger über dem Atlantik abstürzen und das deutsche Volksvermögen auf dem Grund des Atlantiks begraben würde.

    Ach Mary, Sie dürfen sich jetzt schon freuen. Das deutsche Volksvermögen ist zwar nicht auf dem Grund des Atlantiks begraben aber über dessen Brücke längst schon entschwunden.

  17. Um die Begriffsdiskussion aus dem anderen Tröt auch hier einzubringen: „Wowi-Gate“ ist total die Autobahn und antischwul.

    Und wenn der sozialdemokratische Bürgermeister von Amsterdam als Sozen-Paradigmatisch herangezogen werden darf, dann gibt es für Ausländer- und Schwulenhasser (ist eigentlich jeder Ausländer schwul?) auch bald Containersiedlungen am Stadtrand. Wo die Ausgesiedelten gestreifte Schlafanzüge mit farblichen Markierungen tragen müssen.

    Schöne neue Welt, wa?

  18. Eveline Kmietzyk sagt:

    Vom Deutschen Amt für Menschenrechte habe ich heute erhalten:

    Die Bundesrepublik hat kein eigenes Volk und hält das verpflanzte Deutsche Volk gefangen.
    Der Plan durch Verpflanzung der Menschen den bürgerlichen Tod zu bringen, ist seit dem 14.12.1808 öffentlich bekannt.

    Unser Geheimrat Goethe :“ Deutschland ist nichts, aber jeder einzelne Deutsche ist viel und doch bilden sich letztere gerat das Umgekehrte ein.
    Verpflanzt und zerstreut wie die Juden in alle Welt müssen sie werden um die Masse des Guten ganz und zum Heile aller Nationen zu entwickeln, das in ihnen liegt.“
    Gespräche mit Kanzler von Müller vom 14.12.1808, Gedenkausgabe , Band XXII: Goethes Gespräche 1. Teil, Zürich1949, S. 527

    Klingt sehr nach seinem Satz im Faust: Mephisto:“ Ich bin die Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft, “
    ist ja wohl noch heute Balsam für die Freimaurerei, Dan Brown hat das in seinem Buch ,Das verlorene Symbol, klug und gut beschrieben.

    Aber Mephisto, der Teufel, eine Fiktion,hat es gesagt…..und es ist sehr sehr menschenfreundlich dies auseinanderhalten.

    Und was hat das alles mit Berlin und Flughafen zu tun?
    Für Geld handeln diese Herren nicht, davon haben sie genug.
    Sie brauchen Lob in ihren Kreisen und natürlich eine moralische Rechtfertigung für sich und für ihr handeln.
    will sagen, alles auf Geld Spaltung und Macht zu reduzieren trägt nicht.
    Gut möglich, das unser Herr Goethe moralisch aushelfen kann und konnte.

    Vorgestern sah ich auf einem Bild ein halb verhungertes Kind (Afrika), 3m ab saß ruhig der Geier, wartend, was sollen da solche Sätze?

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