Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

SPD will deutsche Soldaten für Mali

Die spinnen, die Sozzen…

Die französische Linksregierung bombardiert in Mali, auf Einladung des malischen Präsidenten – so wie die UdSSR 1978 auf Einladung des afghanischen ihre Truppen nach Kabul schickte.

Zwei französische Soldaten sind tot, über die Opfer der Luftangriffe auf die Zivilbevölkerung spricht niemand. Weitere Fragen: Ist die Regierung, die da um Hilfe ruft, überhaupt legal? Woher haben die Aufständischen die Waffen – wenn nicht aus Lybien, wohin sie der Westen (auch Frankreich!) zur Unterstützung der dortigen Al Qaida gegen Gaddafi geliefert hat? Sind die Aufständischen überhaupt mehrheitlich Islamisten und Al Qaida – oder nicht eher Tuareg, die damit nichts am Hut haben und Gaddafi GEGEN die Islamisten verteidigt haben?

Nichts genaues weiß man nicht, aber es wird erstmal kräftig gebombt. Erst schießen, dann fragen. In Frankreich sind Linke und Bürgerliche dafür, immerhin sind die Kommunisten und der Front National dagegen.

Was die Franzosen da unten machen, ist Imperialismus pur. Wenn die Bundeswehr aber mitmachen würde, wäre das nicht Imperialismus, sondern nackte Idiotie, verbrecherischer Wahnsinn. Das will die SPD, oder jedenfall der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Rainer Arnold. Er hat von der zögerlichen Bundesregierung die Bereitschaft zum militärischen Eingreifen in Mali gefordert. „Wenn Frankreich Hilfe braucht im Zusammenhang mit dem Lufttransport, muss Deutschland Unterstützung leisten“, sagte Arnold dem „Tagesspiegel“.

„Langfristig sind in Mali auch europäische Sicherheitsinteressen bedroht“, sagte der SPD-Politiker. Das klingt nach: „Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt“ vom seligen Peter Struck. Irre. Die SPD wird die Wahlen verlieren, das ist klar. Arnolds Taktik im demoskopischen Tief: Die SPD soll Union und FDP als Weicheier erscheinen lassen, weil die in Mali zögern. Sich mit Krieg profiieren, also für den Wahlkampf andere Leute totschießen wollen – nein, das ist erbärmlich. Das neueste SPD-Motto: Wer Steinbrück wählt, wählt Krieg!

Meine Meinung: Mali geht uns Deutsche nichts an. Sollen die da unten regeln, wie sie miteinander klar kommen wollen. Afrika den Afrikanern!

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109 Responses

  1. Körnerpicker sagt:

    „immerhin sind die Kommunisten und der Front National dagegen.“
    Siehst! Wenigstens J.E. weiß da etwas eindeutiger und sorgfältiger zu unterscheiden! Das halte ich für wichtig.

  2. Rudolf Steinmetz sagt:

    Ceterum censeo Carthaginem esse delendam: Atlantikbrücke durchsägen, per Volksentscheid die Preussische Verfassung in Kraft setzen und in einem friedlichen Europa der Vaterländer einen Friedensvertrag mit Putin schliessen – unsere Zukunft ist die Kooperation mit Eurasien: jemand was dagegen???

  3. Jakobiner sagt:

    Zu Mali: Was ja auch merkwürdig ist. Die “Stärke” von Al Din-Sar wird in den meisten Presseberichten mit 1000 Kämpfern angegeben. Mal ehrlich: Wie können 1000 Kämpfer ein Gebiet kontrollieren, das zweimal so gross wie Frankreich ist?Entweder gibt es da andere Gruppen, die nicht genannt werden oder aber die Stärke wird bewusst runtergespielt, um einen Militäreinsatz gewinnbarer und machbarer aussehen zu lassen!!!

  4. Detlev Wulf sagt:

    Inzwischen ist doch klar, worum es geht. nachdem man nun die Länder rings um Rußland herum „abgearbeitet“ hat, und auch den arabischen Raum, soweit da nicht ohnehin „befreundete“ Diktatoren herrschen, wird jetzt ganz Afrika von Norden nach Süden durchgearbeitet, bis überall amerikanische Zustände herrschen. Dies wird zur Sicherung der Rohstoffquellen als notwendig erachtet, von einer Handvoll US-Milliardäre, die nach Art eines James-Bond-Bösewichts die Weltherrschaft an sich reißen wollen und dabei nicht nach gut oder böse fragen.
    Irgendwie haben die solche Kriterien überhaupt nicht auf dem Schirm, möglicherweise aufgrund „funktioneller Löcher“ im Gehirn, wie man sie z.B. bei Drogen-Leuten beobachten kann,
    oft als Folge von Kokain-Mißbrauch (wie z.B. bei Hitler und wohl auch dem einen oder anderen US-Präsidenten). Da sind manchmal Gehirnbereiche, wo sonst Mitgefühl etc. angesiedelt sind, regelrecht abgestorben. Das kann man sogar sichtbar machen – vielleicht sollte man das bei den Kandidaten und ihren Strippenziehern zur Pflicht machen vor der Wahl nachzuweisen, daß da noch alles intakt ist. Maßnahme Nr. 1 ist jedenfalls, solche Leute nicht zu unterstützen, die Einhaltung der Gesetze einzufordern und Kriminelle als Kriminelle zu behandeln. Die können der Bevölkerung immer nur so lange auf der Nase herumtanzen, wie die sich das gefallen läßt.

  5. me. sagt:

    „Der NATO-Militäreinsatz hat nicht nur das Gaddafi-Regime ins Wanken gebracht, sondern die Sicherheitsarchitektur einer ganzen Region.“

    Auch ein blindes Huhn trinkt mal ein Korn; der Ausspruch oben ist, man glaubts kaum, von der ARD – am 19.03.2012

  6. Detlev Wulf sagt:

    Nachtrag: Das hier paßt in den Kontext:
    http://www.infowars.com/obamas-kill-list-critic-found-dead-in-new-york-city/

    Vielleicht sollten sich übrigens Herr Steinbrück und seine Mitbewerber auch vor der Wahl mal auf funktionelle Löcher untersuchen lassen. Wenn man ein Auto kauft, schaut man ja auch vorher unter die Motorhaube. Und man will ja als Wähler schließlich auch keine Kandidaten haben, bei denen beispielsweise die für Empathie zuständigen Hirnbereiche möglicherweise etwas angeschlagen sein könnten.

  7. schnehen sagt:

    Die französischen Pseudokommunisten mögen dagegen sein, aber sie haben letztes Jahr Sauce Hollandaise ihre Stimmen bei der Stichwahl vermacht und diesen Hampelmann des französischen Imperialismus, der sich von Zarkotzi durch nichts unterscheidet, an die Macht geschoben.

    Unter Kommunismus und Kommunisten verstehe ich etwas anderes.

    Zu Mali:

    Überall machen die Sozis mit, überall geben sie ihr Jawort zu mehr Imperialismus, mehr Einmischung, mehr Auslandseinsätzen, zu mehr Panthersprüngen, mehr Morden an der Zivilbevölkerung, nur dass das Land dieses Mal nicht Marrokko heißt, sondern Mali – ein Land, das zweimal so groß ist wie Deutschland. Wilhelm Zwo hätte seine Freude an dieser Art von Staatssozialisten gehabt, die damals fleißig mit der Reaktion die Novemberrevolution scheitern ließen.

    Noske damals: ‚Einer muss der Bluthund sein!‘

    Heute besteht die ganze ‚S’PD nur noch aus kleinen Noskes Geht zum Holzhacken nach Holland, aber lasst uns mit eurer ‚Politik‘ in Ruhe. Ihr habt abgewirtschaftet! SPD raus!

    Nachdem der Coup gegen Muammar Gaddafi so schön klappte, geht man jetzt zum nächsten Staat über, um sich wieder Regimes durch militärische Muscle ansichzubinden und gefügig zu machen. Die Reaktion marschiert in Nordafrika, und wir hören auf Press TV von den ersten Verlusten unter der Zivilbevölkerung. Bestimmte Rebellen in einem Riesenland zu kontrollieren, wird schwer für euch werden. Habt ihr euch mal ’ne Afrikakarte angesehen? Wisst ihr wo Mali liegt, wo jetzt unsere Freiheit verteidigt werden muss, ihr Miniwüstenfüchse?

    Nur:

    Wenn man erst einmal drin ist im Dreck, im tiefen Schlamm und Schlamassel einer Intervention, ist es schwer wieder herauszukommen, siehe Afghanistan. Aber Weitsicht ist nicht die Parole unserer diätengefütterten Sozis, die wieder das Leben deutscher Soldaten aufs Spiel setzen wollen, sondern wohl eher Engstirn und Kurzsicht.

    Arnold! Can you hear me? Send your son to Mali or go there yourself!

  8. johann sagt:

    Der Konflikt hat schon eine viel längere Vorlaufzeit.
    Ich erinnere mich noch genau, als die Tuareg Rebellen in der Zeit nach dem 9/11 den USA, der Nato usw. angeboten hatten, im Kampf gegen Al Kaida zu helfen, Militärbasen zur Verfügung zu stellen. Bedingung: mindestens Autonomie was natürlich bedeutet hätte: Schlachten der heiligen Kuh, nämlich die Kolonialgrenzen. Man lehnte ab. Mittlerweile – der Lauf der Geschichte ist ja bekannt, haben sich die Tuareg dann eben letztes Jahr mit den Islamisten zusammengetan, was im Prinzip von vornherein zum Scheitern verurteilt war, aufgrund der unislamischen Lebensweise der Tuareg, aber, so glaubte man, der Zweck heiligt die Mittel und man war zunächst ja auch gemeinsam erfolgreich. Dann wurden die Tuareg Rebellen aber ganz schnell von den Islamisten vertrieben, wobei es natürlich auch einige Islamisten unter den Tuareg gibt, das ist aber die absolute Minderheit. Der Islamisten Führer in Mali erfuhr seine Radikalisierung übrigens bei einem Aufenthalt in Saudi Arabien. Als er zurückkam, baute er seine Truppe auf. Allgemein ist die Bedrohung die von Mali für Europa ausgeht natürlich um einiges größer als die von Afghanistan. Mit einem guten Geländewagen ist man durch die grenzfreihe Sahara ganz schnell am Mittelmeer.
    Aber im Prinzip, so meine Meinung, kann dieser Konflikt langfristig nur gelöst werden, wenn man die heilige Kuh, die Kolonialgrenzen schlachtet

  9. Wer hat uns immer und immer wieder verraten? Na wer? Genau!

    PS. Und Sozen kenne ich. Kommt Sozzen dann von Kozzen?

  10. Lebt sichs ungeniert sagt:

    Wie kommst Du auf die Schnapsidee, der Front National sei gegen den Einsatz in Mali? Die Partei hat am Samstag erklärt, der Einsatz sei „legitim“.

  11. besucher sagt:

    Konsequent wird ignoriert dass die Regierung von Mali die Franzosen um Hilfe gebeten hat.
    Die Tuareg-Bewegung der man aufgrund der kulturellen Unterschiede einen eigenen Staat gönnen würde hat sich von den islamistischen Gruppen an den Rand drängen lassen die wiederum in Timbuktu und Gao die Scharia-Gesetzgebung der wahabititischen Tradition durchgesetzt haben.

    Aber wenn man nach dem St.-Florians-Prinzip argumentiert dann sollen wir die mal dort schön machen lassen. So lange wir verschont bleiben ist die Welt in Ordnung. Et hätt noch immer jotjejange!

  12. Y.Jones sagt:

    ich auch

  13. Ernest sagt:

    Who da fuck is Rainer Arnold?? Ein Hinterbänkler, mehr nicht. Wenn der Kuchen spricht, haben die Krümel Pause: “Peer Steinbrück sagte nach der Sitzung der engeren Parteiführung in Braunschweig, die SPD habe in dieser Frage die einmütige Haltung, dass ein Kampfeinsatz deutscher Bundeswehrsoldaten nicht infrage komme.” Das steht heute auf SpOn: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/trittin-begruesst-militaereinsatz-in-mali-a-877423.html
    Ihre Überschrift ist somit als gaga zum Quadrat entlarvt.

  14. Y.Jones sagt:

    J.E : Können sie net nochmal nen Artikel über die Antischwulendemos in Frankreich machen. Immerhin sind laut der Organisationen knapp ne mille menschen auf der straße deshalb. Offiziell 300000.

  15. Ernest sagt:

    Jürgen Elsässer widerspricht COMPACT-Konferenzteilnehmer Peter-Scholl Latour!
    PSL sagte Bild.de: „Die Bundeswehr ist für einen Wüstenkrieg nicht ausgerüstet. Das ist das eigentliche Problem.“ Dennoch müsse die Armee in Mali tätig werden. „Die Bundeswehr muss lernen zu kämpfen.“

  16. juergenelsaesser sagt:

    Y. Jones: COMPACT lesen – der Artikel war in der Januar-Ausgabe.

  17. Y.Jones sagt:

    Hab ich gekauft, aber wohl übersehen wegen klausurstress, weihnachten, sylvester etc.

  18. „Nachdem Libyen als Terrorbasis etabliert wurde erfolgt jetzt die Destabilisierung Afrikas.Al-CIAEDA implantieren,Truppen hineinschicken,Chaos und Tod anrichten,Chinesen draußen halten.Dass ist die Politik Zbigis Marionette Obama.Leading from Behind.Drohnen ,Spezialkräfte, Andere Länder als Kanonfutter einsetzen, al-Qeida Irre und dann China und Russland destabilisieren.Microstates und Ministates – Man hofft China komplett vom Öl abzuschneiden und dann in einen Krieg nach Sibirien zu locken.Der feuchte Traum der City of London.Weitere Hundert Jahre Herrschaft.Daher auch die Destabilisierung Pakistans damit China bloß keine Pipleline bis nach China bauen kann.Notfalls will man auch Israel opfern.Von den israelfeindlichen Sprüchen der neuen wie Haigel nicht ködern lassen – diese Verbrecher sind schlimmer als die primitiven Neocons.Hollande macht jetzt den Napoleon le Petit, der Dackel der Engländer.Und das Perfide Albion hält sich natürlich raus.Die Heuchlerei ist auf einem neuen Höhepunkt: Franzosen bombardieren Mali gegen islamistische Terroristen ok Syrer bombardieren Al-Queida Böse.

  19. Toringo sagt:

    @Rudolf Steinmetz. 100% Zustimmung!

  20. Benjamin sagt:

    da sage noch einer wenn die „linken“* an der macht sind, gibt es weniger rambopolitik, ist ja auch so!1

    statt krieg ist es halt eine militärische lösung oder eine flugverbotszone oder jah menschenrechte!1einself -,-

    bullshit!

    *auch so ein mumpitz

  21. Berlin Steglitz sagt:

    Die SPD nach Mali …

  22. 9 11 pirat sagt:

    Manmanman,der Mali Einsatz ist doch ganz offensichtlich Grundgesetzwiedrig.Die SPD sollte mal jemand verbieten,oder zumindest den Vorstand einbuchten.

  23. Jakobiner sagt:

    Ich habe heute folgenden Text gelesen und fand ihn sehr interessant:

    Mali–eine Intervention mit Doppelcharakter

    Ich bin dafür, dass wir die Franzosen militärisch und wirtschaftlich unterstützen.Die Frage ist aber eher „Wie“? Vor allem aber muss man junge Malis trainieren und die Afrikaner als Bodentruppen anfordern. Den Luftkampf führen wir, die Ausbildung auch, aber die boots on the ground stellen die Afrikaner. Zudem muss man auch jene Malis bewaffnen, die im Herrschaftsgebiet der Islamisten sind und diese zu einer Guerillataktik animieren. Man muss verhindern, dass der Al Kaidaableger An Dinsar in Zusammenarbeit mit Al Kaida Magreb sich auch noch über den ganzen Magreb oder mit Boko Haram in Nigeria oder mit den Al Schabathkämpfern in Somalia zusammentut. Gleichzeitig muss man aber auch sehen, dass Mali ein doppelter Konflikt ist: Die Islamisten wären nie so erfolgreich gewesen, wen sie nicht die Unterstützung der Tuareg, die keine Islamisten sind, gehabt hätten. Mn muss also erst einml ausloten, ob man die Tuareg als MItkämpfer auf seine Seite bringen kann und was der Preis dafür wäre: Mehr Autonomie oder ein eigener Tuaregstaat, der dann wahrscheinlich einen spill over zu anderen Staaten mit Tuaregbevölkerung bedeuten würde. Es ist ähnlich wie in Nigeria. Da ist zum einen Boko Haram, Islamisten, aber zum anderen auch die Niger Delta Liberation Army, die säkular ist, mehr soziale Gerechtigkeit und einen Anteil an den Einnahmen von Shell fordert. Beide Gruppierungen zusammen schwächen den nigeriansichen Staat und haben eine Wechselwirkung. Von daher wäre es sinnvoll der Niger Delta-Bewegung Zugeständnisse zu machen–seien sie ökonomischer, sozialer oder kultureller Art. Ähnliches müsste man auch mit den Tuareg überlegen.Was mir auffällt: In den Medien wird von 1000 An Dinsar-Kämpfern gesprochen. Das ist wohl Quatsch und ein Feindbild. 1000 Kämpfer können nie ein Gebiet , das doppelt so gross ist wie Frankreich erobern, geschweige denn kontrollieren. Da werden zielgerichtet andere Gruppen nicht genannt und versucht den Militäreinsatz als besseren Spaziergang darzustellen. Das Problem an Mali liegt in der Besonderheit, dass eben die Tuareg ein staatenübergreifendes Volk sind.

    Wir haben in Mali einen Doppelkonflikt: Einen religiösen: Islamisten, einen ethnischen: Tuareg. D.h. ein Tuaregstaat würde um den Preis bezahlt, dass er einen Teil des Staatsgebietes Malis ihnen eben abgeben würde. Mali und die anderen afrikanischen Staaten werden aber von dieser Perspektive auch nicht begeistert sein und als Verrat des Westens interpretieren. Umgekehrt: Die Tuareg haben bisher Erfolge mit den Islamisten zusammen erzielt, aber nun kommt es zum Widerspruch, dass die Islamisten eben auch keinen Tuaregstaat wollen, sondern einen Gottesstaat über ganz Mali und auch den Rest von Afrika, wenn es denn ginge. Die Frage wird also auch sein, ob die Tuareg aus reiner Selbsterhaltung wegen sich nicht gegen die Islamisten stellen werden. Vielleicht sollte man diesen Zeitpunkt abwarten und dann die Tuaregs als Bündnispartner für mehr Autonomie an Bord holen.

    D.h. es kommt darauf an, wie man diesen Krieg führt. Wenn man ihn gegen Islamisten UND Tuareg führt, ist es ein Krieg mit ebenso einem Doppelcharakter: anitislamistisch, aber eben auch kolonialistisch. Daher wäre zu überlegen, ob man bei der Kriegsführung nicht vor allem die Islamisten ins Visier nimmt und die Tuareg verschont, um ihnen ein Signal zuzusenden, dass man nichts gegen sie hat. Zurgleichen Zeit sollten unsere Geheimdienste sich bemühen mit Tuaregführern in Kontakt zu kommen und ihnen klar zu machen, dass wenn Südmali fällt, es zwangsläufig zu einem Konflikt mit den Islamisten kommen wird, der sehr blutig für sie sein wird. Wahrscheinlich rechnen die Tuaregführer auch damit und dass sie das gewinnen könnten, aber: Man muss den Tuareg eine Perspektive bieten: Autonomie und zugleich Wirtschaftshilfe in Aissicht stellen für ihre minder bemittelten Gebiete.Wenn die Tuareg nicht einstimmen und it den Islamisten auch noch den Rest Malis erobern, bleiben eigentlich nur zwei Optionen: Die Islamisten wollen, dass die Tuareg auch in den angrenzende Staaten mit inen für einen eigenen Staat kämpfen oder sie staurieren sich vorerst mit Mali und geraten dann in einen Konflikt mit den Tuareg.Das besondere Probem liegt eben darin–dass die Tuareg wie auch die An Dinsar ein staatenübergreifendes Bündnis eingehen könnte, um die von den Kolonialmächten gezogenen Staatsgrenzen neuzuordnen.D.h. selbst wenn man verhindern könnte, dass Südmali von Islamisten und Tuareg überrollt wird, könnten sie ihre Kampfgebiete auch auf anliegende Staaten ausweiten. Von daher muss eine regionale Lösung gesucht werden mit internationaler Unterstützung.

  24. Jakobiner sagt:

    Interessant bleibt auch, dass man bisher noch nichts von den USA oder von der in Stuttgart/Deutschland stationierten AFRICOM, dem Hauptquartier der USA für Afrika gehört hat. „Lead from behind“ oder wie läuft das? Die USA wollen scheinbar die Lybien, Mali- oder Adrikakriege den Europäern überlassen?

  25. Avicenna1968 sagt:

    >>Wilhelm Zwo hätte seine Freude an dieser Art von Staatssozialisten gehabt, die damals fleißig mit der Reaktion die Novemberrevolution scheitern ließen<<

    Schnehen ! Haben Sie ihren Peter Hacks nicht gelesen ? "Staatssozialisten" ist das falsche Wort, um den Opportunismus dieser Leute zu kritisieren. Gerade die Strukturen, die zu zerbrechen damals versäumt wurde, hatten sich neben dem Staate und ihm zum Trotze erhalten, sie waren, um Marxens Terminologie zu gebrauchen, der verkörperte Mangel in den deutschen Staatszuständen; ein hergebrachter, hausgemachter Mangel, welchem die Weimarer Verfassung einen anderen, importierten, nämlich liberalen zur Seite stellte.

  26. Avicenna1968 sagt:

    Was Scholl-Latours Äußerung angeht: In Afghanistan kommt die Bundeswehr desöfteren nicht umhin, sich mit einheimischen Franctireurs herumzuknallen, und zwar manchmal, bis die Rohre glühen. Ja !

    Nach modernen Management-Grundsätzen organisiert, wie sie ist, müßte die Bundeswehr wieder eine andere Gliederung erhalten. Und dann müßte sie sich die von Menschenrechten faselnden „Friedensjochens“ vom Halse schaffen.

    Als Kader einer künftigen leistungsfähigen 150 000 Mann-Armee nach dem Muster der Weimarer Reichswehr oder der heutigen britischen Armee könnte das KSK dienen, welches in der Tat an den meisten Brennpunkten der heutigen Kriege führend mit von der Partie gewesen ist. Aber ich nehme an, das KSK ist den politisch Korrekten ein Dorn im Auge, sie werden es, wie ich sie kenne, auf eine Verkleinerung oder Zerschlagung dieses Eliteverbandes abgesehen haben. Schon im Zusammenhang mit der Affäre um den KSK-Kommandeur Günzel vor beinahe 10 Jahren sind Stimmen von Leuten lautgeworden, die mit dem General gleich den ganzen Verband entsorgen wollten.

  27. Heider sagt:

    Nato-Kriege gibt’s natürlich gar nicht. Im offiziellen Sprachgebrauch sind das „internationale Militäreinsätze“, was erstens schonmal besser klingt, und zweitens so ganz falsch nicht ist. Denn sobald die UN irgendwie zugestimmt haben, dass man da was unternehmen muss, und arabische Hiwis oder afrikanische Satrapen mit an Bord sind, ist wahrhaftig gleich der internationale Fall eingetreten.
    Jüngstes Beispiel – Mali.

    Worum geht’s.
    Das „lange Zeit friedliche und demokratische Musterland Mali“ hat sich „innerhalb von Monaten komplett“ gewandelt. „Radikale Islamisten terrorisieren die Bevölkerung“ – da muss man einfach helfen! BRD-Aussenamtschef Westerwelle legt für den normalen Bundesdeutschen, der vielfach nichtmal weiss wo Mali liegt, oder was für ein Ding das ist, schnell noch nach, damit der Bundesbürger sicher weiss, dass auch ihn das Ganze viel angeht: „Die Stabilität Malis ist wichtig für die Sicherheit Europas“. (Zitate ZDF)

    Vor zehn Tagen – Märchenstunde im ZDF, eingebundenes Video hier:

    „Kolonialkriege des Westens: Nun kommt Mali an die Reihe“ (POLITAIA)
    http://www.politaia.org/wichtiges/kolonialkriege-des-westens-nun-kommt-mali-an-die-reihe/

    Zu den echten Hintergründen erfährt man auch was im Link. Zumindest ist die dortige Erklärung plausibler als die Story von den bösen Islamisten, die in Mali ihr Unwesen treiben, während ihre westlich befeuerten Kollegen zeitgleich in Syrien dem Volk „die Menschenrechte“ bringen.

    Aber ein von Frankreich angeleiteter neokolonialer Währungsverbund erklärt natürlich nicht, was Franzosen u.a. Europäer dort wirklich zu verlieren haben oder anders gesagt: womit in Mali Geld „verdient“ wird.

    Es geht vermutlich um Bodenschätze, laufende und künftige Verträge und darum sehr viel Geld, das natürlich immer in die richtigen Taschen gehört:

    Auf der Wikipedia-Seite ist Mali als drittgrösster Goldproduzent Afrikas umschrieben, ausserdem gibt es bedeutende Uran-, Phosphat u.a. Mineralvorkommen, die teils gerade in den Regionen liegen, wo die ausländische Militärintervention angelaufen ist.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mali#Bergbau

    Ein Blick auf zwei der vorstehend genannten internationalen Konzerne zeigt dann auch sofort die Karte bzw. den Umriss von Mali:
    http://www.oklouranium.com/
    http://www.infomine.com/index/companies/GREAT_QUEST_METALS_LTD..html

    Nach div. Internetquellen wird im nördlichen und nordwestlichen Landesteil Malis auch intensiv nach Erdöl- und gas gesucht, die „Claims“ sind sozusagen schon abgesteckt, Einzelheiten und Beteiligte kann ja Jeder selbst recherchieren.
    Hier nur mal eine Karte von mineral.ru:
    http://www.mineral.ru/Facts/world/116/143/index.html

  28. Mary J. sagt:

    “ Die USA wollen scheinbar die Lybien, Mali- oder Adrikakriege den Europäern überlassen?“

    Das wurde beim Libyeneinsatz doch von den Amerikanern klar gesagt: Die Eurpäer haben die Öl-Verträge mit Gaddafi und nicht die USA, also sollen die ihn doch wegschießen.

    Nur haben die USA eben gewisse militärische Fähigkeiten, die uns Europäern [leider!] fehlen. „Wir“ Euros können so einen Krieg ohne die USA gar nicht führen.

    Ich mein, in Libyen ist den Franzosen und Briten nach zwei Wochen die Munition ausgegangen, das sagt ja schon alles.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/libyen-krieg-nato-geht-munition-gegen-gaddafi-aus-a-757498.html

  29. schnehen sagt:

    Zur französischen Intervention in Mali:

    1. Der ‚Sozialist‘ Hollande hat ohne das französische Parlament zu fragen, die Intervention in Mali angeordnet und gleichzeitig kommt von ihm folgende, typisch imperialistische Sprechblase:

    „Es geht nicht um französische Interessen in Mali, sondern um das Recht der Bevölkerung von Mali, in Freiheit und Demokratie zu leben.“

    2. Er erhält Unterstützung von seinen Amtskollegen in Kanada, in Großbritannien und vom Africom-Center der USA sowie von einer ganzen Reihe von afrikanischen Marionettenregierungen des Westens, darunter Nigeria. Natürlich darf die deutsche SPD nicht fehlen.

    3. Mali war von 1892 bis 1960 eine französische Kolonie ähnlich wie Syrien. Auch dort ist Frankreich für ‚Freiheit und Demokratie‘ aktiv. Der französische Geheimdienst bildet in der Türkei Al Qaida-Islamisten aus, während es sich in Mali um ‚Terroristen‘ handelt. Typische westliche Heuchelei.

    4. Frankreich hat heute wieder Truppen in Senegal, Burkina Faso und in der Elfenbeinküste, wo es ebenfalls ‚für Freiheit und Demokratie‘ streitet.

    5. Der Hintergrund:

    Verschiedene Rebellengruppen, die Tuareq (pro-Gaddafi) und islamische Gruppen, die sich von Al Qaida distanziert haben, haben große Teile des Nordens unter ihrer Kontrolle und Regierungstruppen dort vertrieben und auch die Stadt Konna eingenommen.

    6. Konna wurde von französischen Flugzeugen bombardiert: 100 Tote.

    Sanda Ould Boamana, der Sprecher der Rebellen:

    „Französische Flugzeuge haben Konna bombardiert. Die Krankenhäuser sind voll mit Verwundeten, Frauen, Kinder und alte Menschen…Mali wird Frankreichs Afghanistan.“

    7. Der Sprecher der malischen Regierung nach der Bombardierung von Gao in Nord-Mali:

    „Die Krankenhäuser sind überfüllt. Die beiden Leichenhallen sind voll.“

    Es geht Frankreich um dreierlei

    1. Von den schweren innenpolitischen Problemen abzulenken;

    2. Das rohstoffreiche Land Mali auszuplündern.

    3. Die Unabhängigkeitsbestrebungen in Nord-Afrika zu ersticken, um in ganz Nordafrika flächendeckend Marionettenregierungen des französischen Imperialismus wie annodunnemal zu errichten.

  30. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Ernest zum Quadrat:

    Lieb, die alten Märchen von der rationalen Entscheidungsfindung der „vom Volk gewählten Vertreter“ zu lesen.

    Haben Sie denn noch nie gemerkt, wie die Vasallen an der Spitze der „brd“ eine unliebsame Entscheidung manipulieren, bis sie durchgesetzt ist?

    Erst kommt ein kleiner Niemand und sagt: „Niemals werden wir das machen!“

    Dann findet sich wundersamerweise jemand, der widerspricht: „Ja, wieso denn eigentlich nicht? Hätte doch auch Vorteile!“

    Dann ein Hinterbänkler, immerhin kriegspolitischer Sprecher der alten Tante SPD: „Wir sollten das unbedingt tun!“

    Dann ein Dementi von der Spitze: „Niemals werden wir das tun, wahrscheinlich!“

    Und schon gibt es sog. „talk-shows“, in denen scheinbar ernsthafte Leute das Für und Wider erörtern.

    Und wenn es zuletzt beschlossen wird, denkt der „mündige Bürger“: „Na klar, war ja schon die ganze Zeit davon die Rede; und jetzt ziehen wir ja nicht in den Wüstenkrieg, sondern unterstützen unsere Nachbarn bloß mit ein paar Flugzeugen oder Fregatten oder U-Booten.“

  31. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    SPD und KRIEG

    Die gute alte SPD muß sich einmal fragen lassen:

    Ist das einfach nur gut, K R I E G ??

    Je mehr Krieg, desto besser? Also nein, Krieg nur, wenn…!?
    Sind wir angegriffen? Sind die Franzosen angegriffen?
    Wenn irgendwo ein Konflikt inszeniert wird, dann helfen wir immer, mit KRIEG???

    WEM helfen wir mit Kanonen und Soldaten? Der Regierung?
    Oder den „Freiheitskämpfern“? Oder den Terroristen?

    Wenn also KRIEG , Angriffskrieg, nicht von vorne herein kategorisch ausgeschlossen sein soll (so verlangt es das GG!!), dann muß doch sehr genau gefragt werden, wer kämpft da und warum, gibt es berechtigte Interessen beider Seiten? Gibt es nicht andere (zB friedliche) Mittel, einen Konflikt zu behandeln, wenn wir uns schon einklinken MÜSSEN? Und warum in aller Welt sollten gerade dort und jetzt, Europäer militärisch intervenieren??
    Es gibt ja weiß Gott viele Konflikte in aller Welt, wo soll interveniert werden und zu wessen Gunsten? HABEN DENN DIE EUROPÄER WIRKLICH NICHTS BESSERES ZU TUN??
    Und was wollen die Kriegswilligen, die ewigen Interventionisten denn mit ihrem Angriffskrieg erreichen??

    Was wollen die Franzosen in Mali??

    Vielleicht „Freiheit, Demokratie und Sicherheit und Wohlstand für alle“, für die Stämme in Mali?? Und das ziehen wir dann um den ganzen Globus herum durch? An deutschen Kanonen soll die Welt genesen?

    Oder soll ein Vasallenregime errichtet werden???

    Nur, weil eine angebliche Gesinnung einer der Konfliktparteien irgendwo uns nicht nach der Nase ist, müssen wir unter Bruch unseres GG Soldaten, Flugzeuge und Schiffe andere Menschen totschießen lassen?

  32. Rolf sagt:

    Die Franzosen wissen ganz genau, warum sie die Regierung in Mali unterstützen.

    Es geht nicht zuletzt um das Uran für die frz. Atomkraftwerke.

  33. rubo sagt:

    Wie man hier sieht, haben sich die Amis wieder mal selbst ins Knie geschossen:

    „In den zurückliegenden vier Jahren haben die USA ein umfassendes Anti-Terror-Programm in der Region absolviert sowie bis zu 600 Millionen Dollar in die Ausbildung von Militärkontingenten in Mali investiert“, berichtet die „New York Times“ am Montag. „Nachdem gut bewaffnete Islamisten aus dem benachbarten Libyen im März 2012 in nördliche Gebiete von Mali eingedrungen waren, kam es in Mali zu einem Militärputsch mit dem von den Amerikanern ausgebildeten General Amada Sanogo an der Spitze.“

    Dem Blatt zufolge haben die Amerikaner nicht nur den heranreifenden Putsch übersehen, sondern auch außer acht gelassen, dass das Kommando über Elitetruppen an Vertreter der Touareg übertragen wurde, die seit rund 50 Jahren im Konflikt mit der Zentralregierung stehen. „Im April riefen die Touareg im Norden von Mali den Staat Azawad aus. Die Befehlshaber von drei der vier Armeeeinheiten im Norden des Landes gingen samt Personal und Waffen auf die Seite der Separatisten über, verstärkt durch etwa 1600 Deserteure.“

    „Die Hilfe der Amerikaner erwies sich als nutzlos. Sie hatten die falsche Wahl getroffen“, zitierte das Blatt einen malischen Offizier.

  34. ach dieses „Islamisten“….wenn das nicht schon wieder drin gewesen wäre, hätte ich auf „gefällt mir“ geklickt.
    Ansonsten – Zustimmung. Alle sind übrigens für den Krieg, natürlich auch die Grünen, wie nicht anders zu erwarten. Deren Vorzeige-Iraner Omid Nouripour kritisierte sogar die Regierung, zu lange gezögert zu haben.

    Immerhin, die Linken sagen Nein.

    http://www.linkeblogs.de/hiksch/2012/10/sabine-losing-die-linke-nein-zur-militarintervention-in-mali/

    Über die zivilen Opfer spricht niemand? Niemand vielleicht in den westlichen Medien, dafür press tv:

    http://www.presstv.ir/detail/2013/01/13/283246/french-aircraft-pound-mali-civilians-die/

  35. gerd sagt:

    Nicht nur In France Zwei Krummnasen im Photoshop-Finish auf der Zielgeraden auch in Schland nur Kapitalistische Einheitspartei ob Madame Rhombus-Zeichen über ebenso Bilderberg gekürten Steinb(r)ückling bis zu den Linken Realos

    Seit dem Libyen-Feldzug der NATO wissen wir, es gibt gute Islamisten wenn diese in Syrien und Libyen einen Staatsstreich für unsere FdGO erkämpfen … Tuareg böser Schwarzer Mann hat gegen Libyens “Nationalen Übergangsrat” (NTC) welcher die Scharia wieder einführte gekämpft … unsere PR Schleudern machen aus diesem Tuareg einen bösen Islamisten in Mali welcher als Tuareg böser Schwarzer Mann gegen das saubere Atom in seinem Dorf.

    „‘Yellow Cake’ taugt nichts für eine fröhliche Geburtstagsparty, jedoch als Ausgangsprodukt für ein anhaltendes Vermächtnis an die Menschheit; Als Grundsubstanz für nukleare Energie – also das bereits angesprochene ‘Bomben’-Geschäft. Nur wenige Prozent aus dem Uranbergbau können für die Uranwirtschaft und die damit untrennbar verbundene Kriegsindustrie (mit Umsätzen mindestens im dreistelligen Millardenbereich) genutzt werden. Der Grossteil der bereits bei der Förderung von Uran entstehenden, radioaktiven Abfälle verbleibt am Förderstandort und wird dort direkt als permanente Belastung – meist ‘Open Air’ und achtlos in die Umwelt gekippt. Man nennt den radioaktiven Abfall aus der Uranförderung ‘Tailings’. Von sauberer Energie oder auch nur der allergringsten Nachhaltigkeit in der Uranwirtschaft also nicht die geringste Spur – auch wenn die Energielobby uns vorlügt, Kernenergie sei sauber (abgesehen davon, dass immer wieder einmal ein Reaktor hochgeht – immer in der Regel, weil die Kühlsysteme versagen) – das sind die unabänderlichen Tücken der Uranwirtschaft, welche den oberflächlichen MedienkonsumentInnen bewusst vorenthalten werden.“ Tuareg böse Schwarze VerschwörungstheoretikerInnen, ja …Innen soviel political correctness muss😀

    MALI: Falea, Uran bedroht ein Dorf
    Von Hannes Lämmler EBF – Schweiz,28.05.2011
    Archipelausgabe 193 (05/2011)
    http://www.forumcivique.org/de/artikel/mali-falea-uran-bedroht-ein-dorf

    Mali: Eine denkwürdige Konferenz und ein Staatsstreich
    Von Hannes Lämmler FCE – France,20.05.2012
    Archipelausgabe 204 (05/2012)
    http://www.forumcivique.org/de/artikel/mali-eine-denkw%C3%BCrdige-konferenz-und-ein-staatsstreich

  36. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Gerd

    Es gibt in Wirklichkeit schon den „Sauberen Reaktor“.
    Es ist der Thoriumreaktor (http://www.adew.eu/).
    Er liefert Prozeßwärme, etwa zur Kohlevergasung und billigen Strom. Der Reaktor kann nicht überkritisch werden, kann nicht zur Bombenproduktion mißbraucht werden und hinterläßt nur wenig Atommüll, der bereits in 200 Jahren abklingt.

    Die erfolgversprechende Entwicklung mußte in der „brd“ „aus politischen Gründen“ abgebrochen werden, die Patente wurden nach China verkauft.

  37. Dave sagt:

    Deutschland im permanenten Kriegszustand. Das perfideste was mir in diesem Fall aufgefallen war, wie das Thema Flüchtlinge zugunsten der Meinung entsprechender Rädelsführer ausgeschlachtet wird. Im Fall Syrien vergießt man Krokodilstränen wegen der vielen Flüchtlinge, um gegen Assad Stimmung zu machen, nun in Mali – wie kann es anders sein – werden die Flüchtlingsströme missbraucht um gegen die Bedrohung durch die Rebellen Stimmung zu machen. Mal abgesehen von den viel ernsteren Dingen, den militärischen Einsätzen, ist das doch schon eine Verhöhnung des deutschen Volkes, die Menschen für so Dumm zu verkaufen. Wär das in der Türkei würd ich glatt nen Antrag auf Beleidigung des Türkentums stellen.

  38. Mary J. sagt:

    „Die erfolgversprechende Entwicklung mußte in der “brd” “aus politischen Gründen” abgebrochen werden, die Patente wurden nach China verkauft“

    Und wie viele dieser Thoriumreaktoren gibt es jetzt in China?Wenn das so ein Wunderding ist, wie Sie implizieren, müssen die ja gebaut werden wie verrückt.

  39. Jakobiner sagt:

    Der UNO-Sicherheitsrat hat Frankreichs Malieinsatz befürwortet–auch Russland und China.

  40. juergenelsaesser sagt:

    jakobiner: wie irak 1991, wie afghanistan 2001…. waren aber trotzdem imperialistische kriege, oder?

  41. Wenn der Unsicherheitsrat was beschließt und China und Russland mitmachen, muss das noch lange nicht gut sein.

    Vorhin konnte ich irgendwie nicht posten, warum auch immer.
    Die Front National soll dagegen gewesen sein?
    Mein Französisch ist ja leider arg eingerostet, aber ich verstehe daraus irgendwie keine Ablehnung, sondern nur die Kritik am Überfall auf Libyen, der das möglich gemacht hat.

    Und sie nennt Traoré eine „legitime Regierung“, obwohl er durch einen Putsch an die Macht gekommen ist.
    Wer besser Französisch kann, möge es korrigieren, falls ich da was missverstanden haben sollte.

  42. Heider sagt:

    Nachtrag zu # Januar 15, 2013 um 01:55

    Ein Link funktionierte nicht, hier die verbesserte Ansicht:
    Great Quest Metals Ltd.
    http://www.greatquest.com/s/Home.asp

    Zu meiner Behauptung von den Erdöl- und Erdgaslagerstätten in Mali sowie vom allgemeinen Reichtum an Bodenschätzen ist gerade heute ein Artikel in der FAZ erschienen.
    Schon beim Lesen dieses Artikels könnte jedem Imperialismusverdächtigen das Wasser im Munde zusammen laufen – Mali, ein afrikanisches El Dorado.
    (Der Artikel zeigt auch eine noch aussagekräftigere Landkarte (Explorationsrechte in Mali) der Claims, die sich das Imperium vorsorglich abgesteckt hat):

    Frankfurter Allgemeine, 15.01.2013
    Das sagenhafte Reich voller Gold und Bodenschätze
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mali-das-sagenhafte-reich-voller-gold-und-bodenschaetze-12024831.html

  43. Mary J. sagt:

    @Jürgen

    Was genau sind eigentlich imperialistische Kriege und was unterscheidet einen imerialistischen Krieg von einem nicht-imperialistischen?

  44. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Mary

    Klar, daß Ihnen die ganze Richtung nicht paßt!

    Ich empfehle, daß Sie über den angegebenen Verweis einmal die Grundtatsachen kennenlernen.

  45. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Mary: „Imperialistische Kriege“

    Es gibt durchaus den „gerechten Krieg“, auch wenn im Konfliktfall jede Seite inflationär sich darauf beruft. Die Abgrenzung ist also schwierig. Aber wenn sich ein Volk gegen einen Raubkrieg verteidigt, dann kann dies als gerechter Krieg bezeichnet werden.

    Ein imperialistischer Krieg ist ein Angriffskrieg mit dem Ziel, das Land zu besetzen, die Bevölkerung zu berauben, teilweise zu vertreiben oder zu töten und das eigene „Imperium“ auf Kosten des Angegriffenen zu erweitern durch Annexionen bzw., Unterstellung unter die Verwaltung des eigenen Reiches“.

    Bei der Abgrenzung des Angriffskrieges vom gerechten Verteidigungskrieg ist zu beachten, daß sehr oft versucht wird,
    einen Angriffskrieg als Verteidigungskrieg zu tarnen.
    Avi Primor, der israelische Botschafter in der „brd“, sagte einmal auf die Frage, wer denn eigentlich im „6-Tage-Krieg den ersten Schuß abgegeben habe: „Das ist völlig unwichtig! Entscheidend ist, was dem ersten Schuß vorausgegangen ist“.

    Etwa haben tatsächlich die Japaner in Pearl Harbor angegriffen. Heute wissen wir aber recht genau, was diesem Angriff vorausgegangen ist. Die Kriegsschuld lag eindeutig bei der Roosevelt-Administration, die Japan in einen imperialistischen Krieg gezwungen hat.

  46. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Die in London erscheinende al-Quds al-arabi:

    „…Hauptgrund für den Angriff … Zugang zu den wertvollen Bodenschätzen, … Uranvorkommen … Zugriff auf die Öl- und Gasvorkommen in den Nachbarländern Algerien und Niger.

    … das was gerade passiert ist eine Rückkehr zum Kolonialismus ; manchmal unter der Bezeichnung Änderung der diktatorischen Regime und manchmal unter dem Namen Gerechtigkeit, Freiheit und Menschenrechte.”

    (http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/215896-al-quds-al-arabi-ziel-franz%C3%B6sischen-angriffs-auf-mali-ist-pl%C3%BCnderung-der-resoourcen)

  47. Mary J. sagt:

    @Günther

    Ich habe weder was gegen Thoriumreaktoren, noch gegen Kohleverflüssigung.

    Ich habe nur etwas gegen Menschen, die jede gesellschaftliche Entwicklung, die ihnen nicht gefällt, als Verschwörung und Unterdrückung der „üblichen Verdächtigen“ (Juden, Freimaurer, Amerikaner, Illuminaten, und hau-mich-blau-) darstellen.

  48. Mary J. sagt:

    Dank erstmal, Herr Kümel.

    „Ein imperialistischer Krieg ist ein Angriffskrieg mit dem Ziel, das Land zu besetzen, die Bevölkerung zu berauben, teilweise zu vertreiben oder zu töten und das eigene “Imperium” auf Kosten des Angegriffenen zu erweitern durch Annexionen bzw., Unterstellung unter die Verwaltung des eigenen Reiches”. “

    Eindeutig einverstanden. Ein Krieg mit dieser Zielsetzung ist ein imperialistischer Krieg.

    Und die Abgrenzung zu einem Verteidigungskrieg, die Sie folgend ausführen, ist sicherlich auch unstrittig, eben so der völkerrechtlich legale präventive Verteidigungskrieg. ( Das Völkerrecht sagt, ein Verteidigungsfall liegt schon dann vor, wenn der gegnerische Angriffskrieg unmittelbar bevorsteht. Beim 6-Tage Krieg war dies der Fall; bei den Japanern und Pearl Harbour wohl eher nicht, aber lassen wir das an dieser Stelle)

    Bleiben wir doch bei den reinen Angriffskriegen.

    Ist es denkbar, dass ein Szenario vorliegt, bei dem ein Angriffskrieg kein imperialistischer Krieg ist?

    Gemäß Ihrer Definition müsste das theoretisch möglich sein, nämlich dann, wenn der Angriffskrieg nicht dem Ziel dient: „die Bevölkerung zu berauben, teilweise zu vertreiben oder zu töten und das eigene “Imperium” auf Kosten des Angegriffenen zu erweitern durch Annexionen bzw., Unterstellung unter die Verwaltung des eigenen Reiches“

    Oder?

  49. Jakobiner sagt:

    juergenelsaesser sagt:
    Januar 15, 2013 um 19:15

    jakobiner: wie irak 1991, wie afghanistan 2001…. waren aber trotzdem imperialistische kriege, oder?“

    Irak ja, Afghanistan nein–so sehe ich das.Afghanistan war die unmittelbare Reaktion auf 9-11.Die Taliban hätten ja Bin Laden ausliefern können und Al Kaida rauswerfen–taten sie nicht, also sollen sie sich auch nicht beschweren.

  50. Jakobiner sagt:

    Korrektur: Irak 1991–kein imperialistischer Krieg–Saddam hätte sich aus Kuweit rausziehen können, dann wäre es auch nicht zum Krieg gekommen. Irak 2003–da war es egal, denn Bush jr. wollte Saddam weg und bis nach Baghdad marschieren, egal was Saddam machte.

    „Etwa haben tatsächlich die Japaner in Pearl Harbor angegriffen. Heute wissen wir aber recht genau, was diesem Angriff vorausgegangen ist. Die Kriegsschuld lag eindeutig bei der Roosevelt-Administration, die Japan in einen imperialistischen Krieg gezwungen hat.“

    Auch hier hätten die Japaner dem US-Ultimatum und dem Erdölboykoott entgehen können, wenn sie ihren Aggressionskrieg gegen China und Asien eingestellt hätten.Die Schuld lag eindeutig bei den Japaner–die Japaner waren die Aggressoren–das sieht man in China, Südkorea und anderen asiatischen Staaten im übrigen genauso!!!

  51. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Mary

    Ich lasse die Frage außer acht, ob ein Angriffskrieg denkbar ist, der dennoch als gerechter Krieg gewertet werden müßte.
    Denkbar wäre dies, wenn ein Feind eine Nation durch tausend Mittel „short of war“ so sehr beeinträchtigt, daß ein Überleben nur noch durch einen militärischen Befreiungsschlag möglich erscheint.

    Wichtig erscheint mir, daß in sehr vielen Fällen ein Angriffskrieg dadurch ausgelöst wird, daß man behauptet, der andere Staat habe angegriffen, oder schickte sich an. anzugreifen („neutrale“ Beispiele: Korea, Vietnam, Irak).
    Die scheinbaren Rechtfertigungen des „humanitären Krieges“ sind so offensichtlich, daß es nicht nötig ist, darauf einzugehen.

    In vielen Fällen erzwingt der Angreifer einen Angriff des Gegners, um so eine Rechtfertigung für seinen Angriffskrieg vorweisen zu können.
    Pearl Harbor war so ein Fall.
    Die Roosenveld-Administration wollte in den Krieg mit Deutschland eintreten und hatte bereits eindeutige Kriegsakte gegen Deutschland gesetzt (zB „Shoot on sight!“), ohne ihr Ziel zu erreichen. Da sollte Japan die „Hintertür zum Kriege“ (Buchtitel Hamilton Fish) werden. Japan wurde zunächst durch wirtschaftliche Abschnürung existentiell bedroht, alle Kompromißvorschläge der Japaner wurden zurückgewiesen.

    Japan entschloß sich notgedrungen zum Angriff. Nur ein Überraschungsangriff versprach gewisse Chancen gegen das übermächtige Amerika.

    Die USA hatten den Code der Japaner und konnten alle Befehle, Botschaften und Unterredungen mitlesen. Um den Angriff zu verhindern, hätte es genügt, das „Geheimnis“ in der
    N.Y.-Times zu veröffentlichen und Pearl Harbor verteidigungsbereit zu machen. Statt dessen hat Roosevelt seinen eigenen Soldaten auf Pearl Harbor die Gefahr verschwiegen, die er nach Tag, Stunde und Angriffskräften genau kannte. Der US-Präsident hat etwa 3000 Landsleute geopfert (bei 9/11 waren es ebensoviele), um seine Kriegspolitik durchzihen zu können.

  52. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    http://de.rian.ru/security_and_military/20130114/265318481.html

    Die Putschisten und Touareg-Rebellen geführt hatten, sind einem Zeitungsbericht zufolge von US-Instrukteuren im Kampf gegen den Terrorismus geschult worden. Unklar bleibt, wie weit die separatistischen Tuaregs von „Islamisten“ abhängig sind.

    „In den zurückliegenden vier Jahren haben die USA ein umfassendes Anti-Terror-Programm in der Region absolviert sowie bis zu 600 Millionen Dollar in die Ausbildung von Militärkontingenten in Mali investiert“, berichtet die „New York Times“ am Montag. „Nachdem gut bewaffnete Islamisten aus dem benachbarten Libyen im März 2012 in nördliche Gebiete von Mali eingedrungen waren, kam es in Mali zu einem Militärputsch mit dem von den Amerikanern ausgebildeten General Amada Sanogo an der Spitze.“

  53. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Mary: Imperialismus

    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2013/01/imperialismus-als-ursache.html

    Es gibt keine Weltverschwörung – es sei denn man betrachte den Imperialismus als solche.

    Militärische Gewalt und der militärisch-industrielle Komplex – Die Prinzipien der UNO wie Frieden, Nichteinmischung und staatliche Souveränität wurden pervertiert. Aus Frieden als oberstem internationalen Prinzip wurde eine Angriffspolitik, die den Völkern als R2P (s. „Responsibility to Protect – eine NATO-Doktrin“) verkauft wurde. Heute führt die NATO auf der ganzen Welt offen Kriege um geostrategische Positionen und Rohstoffe, die – nur eher lächerlich denn glaubwürdig – als „humanitär“ verkauft werden. Denken wir an die völkerrechtswidrigen Bombardements Jugoslawiens (für die Deutschlands Sozialdemokraten die Türen öffneten) und die Tausenden toten Zivilisten auf dem Balkan. Denken wir an den herbeigelogenen NATO-Krieg gegen den Irak.

  54. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    NACHTIGALL, ICK HÖR‘ DIR TRAPSEN…

    Das US-Militär schwärmt über ganz Afrika aus. “Mit der Entsendung der 2. Brigade wird ganz Afrika zur Bühne für US-Militäreinsätze.”

    Am Weihnachtsabend gab das Pentagon bekannt, dass 3.500 Soldaten der in Fort Riley in Kansas stationierten 2. Brigade der 1. Infanteriedivision nach Afrika entsandt werden – angeblich, um die Bedrohung Malis durch Al-Qaida abzuwenden; die nördlichen Gebiete des Staates Mali werden „von Islamisten beherrscht“.

  55. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Mary: „Imperialismus“

    Ein gutes Beispiel für I. in der Mache bietet Israel:

    http://www.roitov.com/articles/3billion.htm

    Netanyahu hat alleine in 2012 (!!) ein Sonderbudget von
    3 Milliarden Dollar für Vorbereitungen eines Angriffs auf den Iran ausgegeben. Das „normale“ Budget des „Verteidgungs“-Ministerum beträgt 15 Milliarden Dollar.

  56. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Mary:

    Es sind nicht immer die „üblichen Verdächtigen“, die das Deutsche Volk de-industrialisieren, zumindest nicht in jedem Fall.

    In der weiland DDR gab es einen genialen Kernphysiker.
    Er erfand einen absolut revolutionären Kugelkolbenmotor, den „Wolfhart-Motor“. Daneben eine ganze Serie anderer Erfindungen. Er wurde abgewürgt und 1975 verhaftet.

    Das Patent verschwand.

  57. Mary J. sagt:

    „Ich lasse die Frage außer acht, ob ein Angriffskrieg denkbar ist, der dennoch als gerechter Krieg gewertet werden müßte.“

    Na, Sie sind mir einer. Das war die absolute Kernfrage in meinem Betrag und die wollen sie außenvor lassen?

    Aber ich gebe mal einen Hinweis worauf ich hinaus will.

    Was ist, wenn Land A einen illegalen, imperialistischen Angriffskrieg gegen Land B führt, und Land C in den Krieg eintritt, um Land B bei seinem rechtmäßigen Verteidigungskrieg zu unterstützen?`

    Wäre das nicht ein Szenario bei dem man sagen könnte, dass das ein gerechter Krieg bzw Kriegseintritt ist?

  58. rubo sagt:

    @Jakobiner: Jan.14, 2013, 19:57:

    Empfehle Ihnen, bei de Maziere sich als „Sandkastenkrieger“ zu bewerben. Dann sind Sie richtig beteiligt bei den neuen deutschen Kriegen mit dem Segen des „freiheitlichen“ BuPrä.

  59. Sozialistenjäger sagt:

  60. Sozialistenjäger sagt:

  61. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Mary: „Imperialismus“

    Noch zu USA/Japan:
    Die USA (oder Kräfte hinter der Regierung?) wollten Japan als Faktor in der internationalen Wirtschaft ausschalten und möglichst vile Japaner töten. Das geht schon daraus hervor, daß die Atomwaffen gegen unverteidigte Städte und wehrlose Frauen und Kinder eingesetzt wurde.

    Es gab (wie in Dresden) keine militärische Notwendigkeit oder einen militärischen „Nutzen“. Ein US-Untersuchungs-ausschuß stellte das nach dem Krieg eindeutig fest.
    Die Generäle waren einhellig dagegen, sogar Eisenhauer, der die deutschen Kriegsgefangenen verhungern ließ.

    In einer Rede am 5. Oktober 1945 erklärte Admiral Nimitz: „Die Japaner hatten tatsächlich schon um
    Frieden ersucht, bevor der Welt mit der Zerstörung von Hiroshima das Atomzeitalter verkündet wurde und bevor Russlands Eintritt in den Krieg.“
    Am oder um den 20. Juli 1945 herum hat General Eisenhower Truman gedrängt, die Atombombe nicht
    einzusetzen. Eisenhowers Einschätzung war es „dass es nicht notwendig war, sie mit jenem grauenhaften Ding zu schlagen. Die Atombombe einzusetzen, um Zivilisten zu töten und zu terrorisieren, ohne überhaupt (Verhandlungen) zu versuchen, war ein doppeltes Verbrechen.“
    Auch die Wissenschaftler des Manhattan-Projektes sprachen sich in großer Mehrheit gegen den Einsatz aus und unternahmen Initiativen, ihn zu verhindern.

    Peter Kuznick, Direktor des Instituts für Nuklearstudien an der amerikanischen Universität in Washington DC.
    „Es war nicht nur ein Kriegsverbrechen; es war ein Verbrechen gegen die gesamte Menschheit.“

    http://www.pakalertpress.com/2012/10/16/the-real-reason-america-used-nuclear-weapons-against-japan-it-was-not-to-end-the-war-or-save-lives/?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+pakalert+%28Pak+Alert+Press%29

  62. Jakobiner sagt:

    Dr. Kümmel

    Besuchen Sie am besten den Yasukunischrein und gedenken Sie der japanischen Kriegsverbrecher.Hätte sich Japan aus China zurückgezogen und seinen Aggressionskrieg gegen Asien abgebrochen, hätte es auch keinen Krieg mit den USA gegeben!!!

  63. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Mary

    Ich habe die Frage „außer acht gelassen“, weil sie abseits vom Thema lag.

    Einem Angegriffenen beizustehen, bezeichnet man im zivilen Leben als „Nothilfe“, die der Notwehr gleichrangig ist. Beide sind erlaubt, wenn andere Mittel der Abwehr nicht zur Verfügung stehen. Prinzipiell wäre ein „Nothilfekrieg“ also als gerechter Krieg anzusehen.

    Ich wette aber ein abgestandenes Bier gegen den Henninger Turm, daß noch niemals in der Geschichte ein solcher Kriegseinsatz stattgefunden hat. Ein Staat setzt sein Militär ausschließlich zur Erreichung eigener Ziele ein. Ausnahme: Vasallenstaaten, die tun müssen, was das Herrchen sagt.

    Es wird zwar regelmäßig BEHAUPTET, ein Kriegseinsatz würde doch nur irgendwen „schützen“, einen Staat, eine Minderheit, die Zivilbevölkerung, irgendwen. Aber das sind regelmäßig Lügen, die leicht durchschaubar sind.

  64. gerd sagt:

    Ich klebe zwar irgendwie im „Spam“-filer oder whatever fest aber
    @ Jakobiner, gedenken Sie der Kriegsverbrechern Bush, Obama, Killary Clinton, Zarkotzy & Hollandaise and last but not least „The Windsors“

  65. Monika H. sagt:

    @Mary J.

    >Was ist, wenn Land A einen illegalen, imperialistischen Angriffskrieg gegen Land B führt, und Land C in den Krieg eintritt, um Land B bei seinem rechtmäßigen Verteidigungskrieg zu unterstützen?`
    >Wäre das nicht ein Szenario bei dem man sagen könnte, dass das ein gerechter Krieg bzw Kriegseintritt ist?

    Freilaufende Gedanken:

    Ein Krieg ist so betrachtet immer beides – aus der einen Perspektive ist es ein Angriffskrieg, aus der anderen ein Verteidigungskrieg. Demnach wäre (fast?) jeder Krieg sowohl gerecht als auch ungerecht.

    Ich meine, wenn jemand illegal in ein Land eindringt, ist es aufgrund der Ursache immer ein ungerechter Krieg.

    Dann müsste man noch die Perspektiven des Staates und der Soldaten/deren Familien/des Volkes, also der Individuen differenzieren, deren Leben damit Unrecht geschieht. Aus der Sicht des Staates ist ein Verteidigungskrieg womöglich gerecht, für eine Mutter, die ihre Söhne verliert, oder die Menschen, die traumatisiert werden, wohl kaum.

    Diejenigen, die in geschützten Sphären die Kriege anzetteln, sind nicht die, die sie austragen. – das ist immer ungerecht!

  66. gerd sagt:

    Ich klebe zwar irgendwie im „Spam“-filter oder whatever fest aber
    @ Jakobiner, gedenken Sie der Kriegsverbrechern Bush, Obama, Killary Clinton, Zarkotzy & Hollandaise and last but not least „The Windsors“

  67. Dave sagt:

    @ Jakobiner: Also wenn die USA sich nicht aus diversen Ländern zurückziehen, unter anderem Deutschland, kann Russland oder andere von mir aus auch mal langsam eine Friedensmission in der USA machen. Wie friedlich es wohl werden würde, wenn dieser Schurkenstaat nicht seit Jahrzehnten permanent Konflikte vom Zaun brechen würde.

  68. rubo sagt:

    @Dr.Kümel:
    Danke für den Hinweis auf den Kugelkolbenmotor. Ich habe mich mal kurz eingelesen in das online-Buch von Wolfhart—hochinteressant, aber traurig, daß alles heute noch (egal wo)
    möglich ist und totgeglaubte so lange aktiv leben. Eine Frage stellt sich mir: Wolfharts „Freunde“ könnten auch einer anderen Fraktion dienen. Ist doch allgemein bekannt, daß Konzerne mögliche Konkurrenten nicht lieben.
    Bei der Vergangenheit seiner Eltern ist es andererseits verständlich, daß er sich auf einen „Freund“ fixiert hat.

  69. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Jakobiner

    Was meinen Sie, wenn das kleine Japan den Krieg gegen den US-Koloß gewonnen hätte und die US-Kriegsverbrechen wären unterucht worden (etrwa der Massenmord von Hiroshima), wieviele Kriegsverbrecher der guten Amis hätten verurteilt und hingerichtet werden müssen.

    Sind Sie wirklich so naiv, daß Sie die Siegerjustiz als gerechtes Vorgehen werten??????

  70. Mary J. sagt: Januar 17, 2013 um 01:10

    Was ist, wenn Land A einen illegalen, imperialistischen Angriffskrieg gegen Land B führt, und Land C in den Krieg eintritt, um Land B bei seinem rechtmäßigen Verteidigungskrieg zu unterstützen?`

    Wäre das nicht ein Szenario bei dem man sagen könnte, dass das ein gerechter Krieg bzw Kriegseintritt ist?

    Aber ja doch. Wenn Land A die stärkste und Land B die zweitstärkste Macht auf dem Kontinent ist und Insel C den in Rede stehenden Angriffskrieg intendiert und initiiert hat.

  71. Gibt es eigentlich ein Desaster, an dem die Sozen nicht beteiligt sind? Ja, den Albtraum-Liner Boeing 787.

  72. bobbi sagt:

    die Parteien sagenviel vor der Wahl ala steinbrück, ob Sie es halten? Wir wissen es doch besser. Das beste ist, alle zusammenhalten, Arbeit hinwerfen sich gegenseitig helfen.Sollen se doch gucken wo das Geld herkommt. Das Pack muss da oben weg auch wenn wir persönliche OPFER bringen müssen.

  73. Dr. Gunther Kümel sagt:

    http://landdestroyer.blogspot.com.au/2013/01/france-displays-unhinged-hypocrisy-as.html#more

    Eine hervorragende Analyse der französischen Ambitionen in Mali und der Herkunft der „Islamisten“ aus dem NATO-Krieg gegen Libyen.

    „Die NATO-Intervention in Libyen hat die auf der Terroristenliste stehende Zweigfirma der Alkaida, die LIFG, wiederbelebt. Sie hatte vorher im Irak und in Afghanistan gekämpft, und nun, über Kämpfer, Cash und Waffen verfügend – mit freundlichen Grüßen von der NATO –, verbreitet sie sich weit in den Westen bis nach Mali und weit in den Osten bis nach Syrien. Das gefürchtete „globale Kalifat“, mit dem die Neokons den Kindern im Westen während eines Jahrzehnts Angst gemacht hatten, beginnt nun Form anzunehmen, und zwar durch die Machenschaften der USA, Saudis, Israelis und Kataris und nicht durch den Islam.
    Tatsächlich sind es die wahren Moslems, die den höchsten Preis bezahlt haben in diesem realen „Krieg gegen den vom Westen finanzierten Terrorismus“.

  74. Claudia Wädlich sagt:

    @jakobiner

    Glaube ich nicht, dass die USA und africom jetzt Nordafrika den Franzosen und Europäern überlassen.
    Die Amis schicken ihre islamistischen Kämpfer und die Volksgruppierungen, die sie auf ihrem Schachbrett gegen Frankreich ins Feld führen, woran sich die Franzosen stossen.
    Ihre Ressourcen sehen sie durch die Gier amerikanischer Konzerne, die mit Hilfe africoms auch ihren politischen Monopolanspruch durchsetzen wollen, schwinden.
    Es sind letztlich kriegerische Einsätze, die allein der Wirtschaft und der Vormachtstellung dienen.
    Die ich keinesfalls gutheisse. Konflikte gehören an den Verhandlungstisch. Und ins Grundgesetz sollten unsere Verantwortlichen unbedingt einen Blick werfen.

  75. Die SPD will deutsche Soldaten für Mali? Ich will deutsche Politiker für Mali. Der Steinbückling und das Ferkel mit ’nem G36 an vorderster Front. Das wär‘ doch mal was, odder?

  76. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ Claudia Wädlich

    Ihre Analyse ist nicht von der Hand zu weisen.

    ABER: Stehen an der Spitze der französichen Administration Leute, die die Interessen der Franzosen, bzw., Frankreichs vertreten? Oder folgen sie nahtlos den Weisungen und Wünschen der Kräfte, die hinter der US-Admistration stehen?

  77. Dr. Gunther Kümel sagt:

    http://www.politaia.org/terror/assad-die-samthandschuhe-werden-

    Präsident Assad hat seine Armee-Kommandeure angewiesen, im Falle seiner Ermordung durch Terroristen Ziele in Israel und US-Ziele im Mittleren Osten ins Visier zu nehmen.

    Dies berichtet die algerische Online-Zeitung Al-Shorouq unter Berufung auf Quellen aus der Umgebung der syrischen Regierung am Montag.

    Die Armmekommandeure verwiesen darauf, dass “die ausländischen Feindstaaten danach streben, ihn zu ermorden anstelle eines Militärangriffs auf Syrien.”

    Assad ließ verlauten, dass er für einen Dialog mit der Opposition und den politischen Parteien in Syrien bereit sei. Er schlug darüber hinaus allgemeine Wahlen, die Annahme einer neuen Verfassung und eine nationale Versöhnungskonferenz vor…..

    Belgische Medien berichteten unter Berufung auf saudische Geheimdienstinformationen, dass Assad mit seiner Familie „unter russischer Bewachung“ auf einem Schiff im Mittelmeer lebe und sich mit einem Hubschrauber zu Terminen nach Damaskus fliegen lasse…….

    http://de.rian.ru/politics/20130114/265318671.html

    http://english.farsnews.com/newstext.php?nn=9107135751

  78. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Bullinger. „brd“-Politker für Mali?

    Das wäre menschenrechtswidrig!

  79. bobbi sagt:

    In einem funktionierenden Deutschland,ich rede hier NICHT von der BRD (Bund richtiger Dummköpfe),würde die Verbrecherin Merkel und co schon lange wegen Hoch und Landesverrat im Zuchthaus sitzen. Aber Dank großer Teile der ahnungslosen,zurückgebliebenen Bevölkerung die diese Patin ja schon zwei mal gewählt hat,würde diese “Elitekanzlerin” und Co. die für einige wenige Oligarchen und andere Schmarotzer “arbeitet” ihr verbrecherisches Werk der Zerstörung Deutschlands fortzetzen,sofern sie nicht endlich gestoppt wird.Es ist doch nicht mehr zum aushalten was diese Verbrecher alles unterstützen

  80. juergenelsaesser sagt:

    bobbi: Ihre Rachephantasien an Merkel sind hilflos und peinlich-kraftmeierisch! Dass Sie gleichzeitig auch noch das „dumme Volk“ beschimpfen, zeigt mir, dass SIE an der Stelle Merkels auch nicht demokratischer wären…

  81. bobbi sagt:

    Absolut nicht, das einfach nur Gerechtigkeit, wieviele sollen noch unschuldig sterben? Wenn ich nich ein wenig demokratisch wäre, wäre ich kein Abonnent ihr Ausgabe, und das auch überwiegend unterstütze. Aber wer hat die Verbrecher gewählt? das war wohl die Mehrheit der Bevölkerung weil sie die Wahrheit nicht sehen, oder sehen wollen.Und das hat auch nicht mit Rache zu tuen das ist meine Meinung, wollen Sie diese nun unterbinden und mich in eine Ecke zu stellen in der ich nicht Zuhause bin, ohne das Sie mich kennen?, Sie mögen es doch auch nicht als “ Rechts“ beschimpft zu werden von Leuten die Sie nicht kennen.Somit tuen Sie dies doch auch nicht. Ihr diskutiert und diskutiert und was kommt am Ende raus? bisher rein nichts. Und die Wahrheit zu äussern kann nicht peinlich sein.

    Was du nicht willst was man dir tut, das füge auch keinen anderen zu.

    bitte mal drüber Nachdenken.

  82. juergenelsaesser sagt:

    bobbi: Ja, da haben Sie recht, habe zu rasch geschrieben und Sie falsch beurteilt – tut mir leid! aber bitte denken auch Sie nach: Die reine Ankündigung von „Merkel hinter Gittern“ – damit sind wir doch auch keinen Schritt weiter… Und „das Volk“ macht Fehler (z.B. mit der Wahl von Merkel), aber dennoch braucht man es ja für Veränderung, sollte es also nicht beschimpfen…

  83. bobbi sagt:

    wie lange sollen wir noch zuschauen? steuer cd war Hehlerei, Überhangmandate usw, was ist das passiert? nichts. Wenn wir mal 10 Euro für ein Parkprotokoll nicht bezahlen gehen wir in Beugehaft. Klar macht das Volk Fehler, es macht aber auf hilfos zu sehen das rein nichts passiert und es tut mir in der Seele weh zu sehen, das Menschen eingesperrt werden weil se für ihr Recht kämpfen, oder nichts mehr zur Essen haben. Wenn man einem Herrn Hörstel zuhört sterben ja in Afghanistan Irak usw immer noch jede menge unschuldige Menschen und nun in Mali wirds nun nicht anders sein.Das sich nichts ändert wenn die Merkel weg wäre weis ich auch wollte damit nur sagen das in einem“wirklichem“ Rechtstaat Merkel und co lange nimma da wären.Ich wollte niemanden beschimpfen, aber manchmal muss man auch ein wenig provokant sein damit einem zugehört wird.Es macht mir einfach Angst das wir uns an jedem Krieg beteiligen, uns aber nicht wirklich vorstellen können was Krieg ist, da es die meisten nun mal nicht erlebt haben.

  84. Dr. Gunther Kümel. sagt: Januar 20, 2013 um 14:56

    @ Bullinger. “brd”-Politker für Mali?

    Das wäre menschenrechtswidrig!

    Ja, irgendwie schon, vermutlich. „Mißbrauch von MInderwertigen“ oder so was… Abgesehen von der Verletzung der Menschenrechte der Malineser, die damit einherginge.

    Malineser? Oder Malinois vielleicht? Nee, das sind auch Hunde. Wie heißen die jetzt eigentlich richtig, die Leute da?

  85. Mary J. sagt:

    @Dr. Kümel

    Eigene Interessen ändern nichts am Vorliegen einer Nothilfesituation. Die ist davon völlig unabhängig.

    Wenn Sie sehen, wie eine Frau vergewaltigt wird, dann dürfen Sie Nothilfe auch dann leisten, wenn es ihnen eigentlich gar nicht um die Frau geht, sondern um eine Belohnung, Publicity oder darum, dass Sie sich schon immer mal prügeln wollten.

    Fakt ist, Sie retten die Frau. Nur darauf kommt es an.

  86. Jakobiner sagt:

    Dr. Gunther Kümel. sagt:
    Januar 17, 2013 um 17:59

    @ Jakobiner

    Was meinen Sie, wenn das kleine Japan den Krieg gegen den US-Koloß gewonnen hätte und die US-Kriegsverbrechen wären unterucht worden (etrwa der Massenmord von Hiroshima), wieviele Kriegsverbrecher der guten Amis hätten verurteilt und hingerichtet werden müssen.

    Sind Sie wirklich so naiv, daß Sie die Siegerjustiz als gerechtes Vorgehen werten??????“

    Das „kleine“ Japan war kein zu bemitleidenswerter Kleinstaat,.sondern damals die hochgerüstetste und industrialisierteste Macht Asiens, die einen Riesenkrieg gegen China, Malaysia, Philipinnen,Indochina, Indonesien,etc. führte und sich dann eben auch noch mit den USA anlegte. Diese Verbrecherbande um den Erzmilitarsten Tojo wollen sie reinwaschen. Vielleicht sollten sie sich mal mit Chinesen und anderen Asiaten und den Opfern der wildwütigen japanischen Agrgression unterhalten, was sie vom Urteil der US-„Siegerjustiz“hielten. In iohren Augen sind ja die japanische Kriegsverbrecher zu gut weggekommen und haben sich bis heute nicht entschuldigt für ihre Aggressionskriege.Sie sind und bleiben ein Geschichtsrevisionist, der mit Verbrecherbanden sympathisiert!!

  87. Jakobiner sagt:

    Zu Claudia Wädlich sagt:
    Januar 19, 2013 um 14:47

    @jakobiner

    Glaube ich nicht, dass die USA und africom jetzt Nordafrika den Franzosen und Europäern überlassen.
    Die Amis schicken ihre islamistischen Kämpfer und die Volksgruppierungen, die sie auf ihrem Schachbrett gegen Frankreich ins Feld führen, woran sich die Franzosen stossen.
    Ihre Ressourcen sehen sie durch die Gier amerikanischer Konzerne, die mit Hilfe africoms auch ihren politischen Monopolanspruch durchsetzen wollen, schwinden.
    Es sind letztlich kriegerische Einsätze, die allein der Wirtschaft und der Vormachtstellung dienen.
    Die ich keinesfalls gutheisse. Konflikte gehören an den Verhandlungstisch. Und ins Grundgesetz sollten unsere Verantwortlichen unbedingt einen Blick werfen.“

    Werte Frau Wädlich, für meinen Geschmack schreiben sie einen rechten Schmarrn. Die USA und Africom sind an einer Seite mit den Franzosen und den Europäern und unterstützen nicht die MNLA, noch Mujao, noch Ansar Dine oder Al Kaida im Magreb, sondern bekämpfen diese zusammen mit den Franzosen mittels Drohnen, Militärhilfe, Ausbildern,Geheimdienstinformationen und Sateliitenbildern,etc.Das nennt man „lead from behind“ und ist Obamas erklärte Stratgie.

  88. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Unterlassen Sie die persönlichen Beleidigungen, vor allem gegen Damen! Haben Sie keinen Anstand?

  89. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Wo hat Kümel Japan reingewaschen? Mit mehr Recht ließe sich behaupten, dass Sie die US-Kriegsverbrechen gegen Japan bagatellisieren. In Bezug auf Hirsohima sind SIE der Geschichtsrevisionist, scheint mir!

  90. bobbi sagt:

    Alle die einen Angriffskrieg führen sind Verbrecher, am Ende verliert jeder Mensch dabei.

  91. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ mary

    Sie übertreffen sich!
    Hätte nicht gedacht, daß das noch möglich ist!

    Die Amis haben den Krieg gegen Irak gewollt und inszeniert, indem sie zuerst ihre Vasallen in Kuweit zu Rechtsverletzungen gegen das Mutterland Irak drängten, dann Saddam grünes Licht für den Einmarsch gaben, und DANN:

    Plötzlich, erschien auf der Bühne der GUTE AMERIKANER!
    (tongue in cheek) und erklärte, das arme kleine Kuweit sei vom bösen Irak hinterhältig angegriffen worde, und da ja die USA stets auf der Seite der schuldlosen „kleinen Nationen“ stehen, müßten sie jetzt zu ihrem Bedauern ein Gutteil der Iraker umbringen. Und überhaupt, die Brutkästen, gräßlich!

    Auf der ganzen Welt glaubt kein Mensch den Schmarren, nicht einmal Jakobiner (oder doch?). Aber Sie, mary aller Klassen, sehen eine „Nothilfeaktion“ !

  92. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Jakobiner:

    Ja, Wissenschaftler bin ich. Und da gehört dazu, daß man hohle Thesen abklopft und Propaganda als das erkennt, was sie ist. Sie mögen diese Art der wissenschaftlichen Überprüfung (Revision) nicht, warum denn?

    Sie halten die Japaner also für abgrundtief böse.

    Mhm!

    Nun haben sich aber Ihre speziellen Freunde, die Amerikaner, nachweisbar um Zehnerpotenzen noch böser verhalten.
    Wie gehen Sie denn damit um, das muß Ihnen doch Magengrimmen verursachen?

  93. Jakobiner sagt:

    Aus einem Dialog, ob man nicht eine europäische Armee aufstellen und sich von den USA mehr unabhängig machen sollte–in englisch:

    It´s time to build an European army under one central command.We have the national armies of 29 armies within NATO. Totally ineffective. Nobody wants to make a war within NATO. Therefore it would be time that the Europeans merge their national armies under one roof to become a real force in world politicy. As the USA is shifting its pivot to Asia and is getting more energy independent fro the Broader Middle East, maybe it is time now for the Europeans to unite and to build an army that can protect Europe.Still all Europeans are freeriders within NATO, but I hope that Obama´s „Lead from behind“ is an incentive that Europeans learn more to be acitve without the Big Brother USA and to stand on their own feet.However, I´m not such a fracking revolution fan as Tom Barnett is. Maybe by fracking the USA gets oil- and gas independent, but because fracking is pollutig the water, maybe the USA will get water depenedent in the future.

    Thomas Barnett: „You want allies with big (and growing) militaries), growing interests, and a clear willingness to go place and kill people to protect those interests. Crudely put, but there it is.“

    Maybe China and India have growing militaries, but do they have the same interest as the USA?
    China would also have to change its principles of non-interference and its concept of state souvereignity in order to intervene in other states militarily. It´s also a question if China wants to become a global military power or will focus more on its Asian pivot as a regional power.
    However,Mali is a good experience for the laid-back Europeans to stand up for their own interests and fight on its own.However, the statement of the French foreign minister that Mali would be a job of a few weeks is misleading.Mali is just the beginning of an long-term engagement of the EU in Northafrica.The era of European freeriding within NATO seems to be over.

  94. Jakobiner sagt:

    Zu juergenelsaesser sagt:
    Januar 21, 2013 um 17:57

    Jakobiner: Wo hat Kümel Japan reingewaschen? Mit mehr Recht ließe sich behaupten, dass Sie die US-Kriegsverbrechen gegen Japan bagatellisieren. In Bezug auf Hirsohima sind SIE der Geschichtsrevisionist, scheint mir!“

    Sie, Jürgen Elsässer und Dr. Kümmel sehen die ganzen Kriegsverbrechen nur als eine Sache zwischen Japan und den USA. Aber sie sehen sie halt nicht als Sache der Asiaten, der Chinesen, der Philipinos, der Malaysiar, der Indochinesen,etc. , die unter Japans Kriegsgreuel und Massenmord litten und die USA als Befreier begrüssten!!!

  95. Mary J. sagt:

    „Jakobiner: Wo hat Kümel Japan reingewaschen? “

    Jürgen, er tut dies indem er die ganze Zeit verbreitet, dass die Schuld und Ursache für den Pazifikkrieg die US-Sanktionen gegen Japan waren. Dabei waren die Sanktionen nur eine Reaktion auf die Barbarei Japans in halb Asien. Das komischerweise ist für Kümel nichtmal erwähnenswert – die Sanktionen waren schlimmer.

    Wieso sieht der Herr Doktor, der ja angeblich „Antiimperialist“ ist nicht in den unzähligen japanischen imperialistischen Angriffskriegen die Ursache für den Pazifikkrieg, sondern nur in der amerikanische Reaktion darauf?

    Wenn Handelssanktionen schlimmer sein sollen, als der Japanische Eroberungskrieg in halb Asien incl, schier unvorstellbarer Massaker, bei denen sogar eingefleischten Nazis schlecht wurde (John Rabe und das Massaker von Nanking) was ist das dann anders als reinwaschen?

    Und wenn man Auf Völkermord nichtmal mit Sanktionen antworten darf, was zum Henker kann man dann machen außer zurücklehnen und nichtstun?

    Ich schließe mich Jakobiner an. Dr. Kümel ist ein Geschichtsrevisionist, getrieben vom Hass auf alles Amerikanische ( und jüdische wie ich auch schon feststellte)

  96. Jakobiner sagt:

    Zu juergenelsaesser sagt:
    Januar 21, 2013 um 17:55

    Jakobiner: Unterlassen Sie die persönlichen Beleidigungen, vor allem gegen Damen! Haben Sie keinen Anstand?“

    Was hatte ich denn beleidigendes geschrieben–O-Ton:

    „Werte Frau Wädlich, für meinen Geschmack schreiben sie einen rechten Schmarrn“
    –was soll daran beleidigend sein? Es war charmant geschrieben und höflich.Ich habe ja nicht mal geschrieben, „Werte Dame…dämlicher Kommentrar“–da könnten sie dann wieder einen Artikel gegen PC schreiben. Höchst widersprüchlich auch, bester Jürgen!!!

  97. Jakobiner sagt:

    Zu Dr. Gunther Kümel. sagt:
    Januar 21, 2013 um 19:18

    @ mary

    Sie übertreffen sich!
    Hätte nicht gedacht, daß das noch möglich ist!

    Die Amis haben den Krieg gegen Irak gewollt und inszeniert, indem sie zuerst ihre Vasallen in Kuweit zu Rechtsverletzungen gegen das Mutterland Irak drängten, dann Saddam grünes Licht für den Einmarsch gaben, und DANN:

    Plötzlich, erschien auf der Bühne der GUTE AMERIKANER!
    (tongue in cheek) und erklärte, das arme kleine Kuweit sei vom bösen Irak hinterhältig angegriffen worde, und da ja die USA stets auf der Seite der schuldlosen “kleinen Nationen” stehen, müßten sie jetzt zu ihrem Bedauern ein Gutteil der Iraker umbringen. Und überhaupt, die Brutkästen, gräßlich!“

    Sie erzählen den ersten Teil der Geschichte und lassen bewusst den zweiten weg: Die USA stellten Saddam ein Ultimatum, sich aus Kuwait zurückzuziehen. Hätte er das gemacht, hätte es auch keinen Krieg gegeben.Wollte er aber nicht, also braucht man sich auch nicht zu beschweren, dass der Krieg kam.Mal wieder Geschichtsrevisionismus der billigsten Sorte.

  98. bobbi sagt:

    das sehe ich aber auch anders, Die Amis hätten den Krieg auf jeden Fall angefangen, da Saddam nicht mehr als Marionette funktionieren wollte, Öl nicht mehr in Dollar abwicken wollte usw.Die Amis( nicht das Volk da, denen gehts noch beschissener) sind die Raubritter der Moderne.

  99. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Jakob

    Aha, soso, ein Ultimatum.
    Und drei Stunden später Krieg.

    Wäre auch anders möglich gewesen, wenn nicht das viele billige Öl gewesen wäre, das die guten Amerikaner doch dringend haben mußten:

    Als Saddam anfragte, wären die Amis verpflichtet gewesen, zu antworten:

    „Wir werden das bestimmt nicht dulden! Gibt es offene Konflikte, daß ihr unbedingt einmarschieren wollt? Welche? Alle aktuellen Konflikte können doch durch Verhandlungen, rechtliche Untersuchungen, Schiedsgerichte, UNO (usw….!) GELÖST werden. KRIEG LEHNEN WIR AB!“

    Leider ist mir in den letzten hundert Jahren kein einziger Fall bekannt, bei dem die Amis auf diese Weise Friedenspolitik betrieben hätten. Wilsons 14 Punkte könnten so ein Fall sein. Leider stellte sich schnell heraus, daß es sich dabei um blanken Betrug handelte!

  100. Mary J. sagt: Januar 21, 2013 um 20:00

    Ich schließe mich Jakobiner an. Dr. Kümel ist ein Geschichtsrevisionist, getrieben vom Hass auf alles Amerikanische ( und jüdische wie ich auch schon feststellte)

    Heißen Sie Broder? Ich meine, woher nehmen Sie die Definitionsmacht?

    Und was sind dann Sie? Ein Objekt dieses Hasses? Ein armes Opferlein?

    Merke: Ad rem! Nicht ad hominem argumentieren wir in einem herrschaftsfreien Diskurs.

  101. Mary J. sagt:

    @Dr. Kümel

    Ich habe gar nicht vom Irak gesprochen, aber ja gemeint ich ihn.

    Ich weiß nichts von Rechtsverletzungen des souvärenen und UN-Mitgliedsstaates Kuwaits gegen sein sog. „Mutterland“. Ich weiß das Saddam in Richtung Kuwait alles mögliche behauptet hat. Bewiesen war und ist bis heute nichts davon.

    Ich weiß auch nichts von einer Ermutigung der Amerikaner an Saddam Kuwait anzugreifen. Ich weiß, dass Saddam die US-Regierung anflehte ihn zu unterstützen, woraufhin April Glaspie, die US-Botschafterin in Bagdad, Saddam mitteilte, dass die US-Regierung „keine Meinung zu innerarbischen Konflikten wie den Grenzstreitigkeiten mit Kuwait habe“, worauf Saddam log und versicherte, er werde vorerste keine Militäraktion starten, was er dann aber eine Woche später tat.

    Drei Tage vor der Invasion Kuwaits teilte die US-Regierung Saddam nochmal ausdrücklich mit, dass sie eine gewaltsame Lösung des Konflikts ablehne aber weiterhin an guten Beziehung zum Irak interessiert sei.

    Aber im Grunde ist das alles egal, ebenso wie die erfundene Brutkastengeschichte völlig egal ist, weil es alles nichts daran ändert, dass der Irak einen illegalen Eroberungskrieg gegen Kuwait führte.

  102. bobbi sagt:

    Fakt ist doch das Krieg nie eine Lösung ist egal wer da anfängt oder nicht, es sterben immer nur Unschuldige.

    Bed: Die Wahrheit stirbt vor Dem Krieg .

  103. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Mary: „…unzählige japanische imperialistische Angriffskriege…“

    Na, Ihnen täte ein wenig Geschichte auch ganz gut.
    „Revision“, wo Sie durch Nichtwissen glänzen:

    Japan war ein selbstgenügsames, abgeschlossenes Reich, wollte von der übrigen Welt und ihren Konflikten nichts wissen.
    Eroberungen und Expansionismus lagen ihm mondferne.
    Als andere Kolonialstaaten sich längst ein Weltreich zusammengestohlen hatten, zwangen Rußland und die USA Japan, die freiwillige Isolation aufzugeben. Das war so moralisch wie der britische Opiumkrieg gegen China.

    Als 1853 amerikanische Kriegsschiffe in die Tokioter Bucht einliefen, konnte Japan dem Druck von außen nicht mehr standhalten. Es unterzeichnete 1854 einen Handelsvertrag mit den USA,später mit Russland, Holland, England und Frankreich. Damit war die Epoche der Selbstisolierung für das Inselreich beendet und die Epoche der „Modernisierung“ brach an.

    Japan übernahm „westliche Werte“ und folgte den expansionistischen, imperialistischen Kolonialmächten USA, GB, F, B, NL. Japan lernte rasch. Seine aufstrebende Industrie benötigte Rohstoffe, die in Japan nicht vorhanden waren. Also folgte ein expansionistischer Kurs: Kriege mit China, Korea, Rußland, im WKI Deutschland. Im militärisch hilflosen China konkurrierte Japan mit den europäischen Kolonialmächten, setzte sich jedoch zunächst durch und dehnte seinen Herrschaftsbereich über ganz SO-Asien aus. Einige abscheuliche Kriegsverbrechen (Nanking erinnert sogar an Dresden und die Vertreibungsgreuel) konkurrierten mit dem „Wir-Gefühl“ „Asien den Asiaten“ und der Schaffung einer „pazifischen Wohlstandssphäre“. Japan drängte die Kolonialisten USA, GB, NL in SO-Asien zurück, die ostasiatischen Völker bevorzugten vielfach den japanischen Einfluß vor dem der Briten usw.

    Es war ein Wettbewerb in Kolonialismus. Es ist pure Propaganda, wenn die (unleugbaren) Kriegsverbrechen und Angriffskriege der USA, GB, B, F, NL mit den (ebenso unleugbaren) japanischen Kriegsverbrechen und Angriffskriegen erklärt werden sollen.

  104. Mary J. sagt:

    Ich verabschiede mich hiermit jetzt erstmal. Dieser Nationalbolschewismus und Querfrontismus gepaart mit Affinität zum Islamismus shia-style dieses Blogs tut meinen Nerven nicht gut.

    Ich muss mal wieder unter normale Leute und mir sagen, dass ihr alle hier eh nur ne Randgruppe von verirrten Seelen seid,, die selbst wenn ihr euch alle zusammentun würdet, bei einer Bundestagswahl nicht über 5% kommen würdet.

    In diesem Sinne, arrividerci, und viel Erfolg im Kampf gegen Kapitalismus, Zionismus, Imperialismus und Apfelmus.

  105. bobbi sagt:

    wer will schon „normal“ sein, was immer das auch ist.Viel Spaß dann mit deinen Bildzeitungslesern und Rtl Zuschauern.

  106. Mary J. sagt: Januar 22, 2013 um 15:07

    In diesem Sinne, arrividerci, und viel Erfolg im Kampf gegen Kapitalismus, Zionismus, Imperialismus und Apfelmus.

    Danke und alles Gute für Sie, Mary. Also ich persönlich habe ihre oft lebensklugen Kommentare durchaus wertgeschätzt und als Bereicherung (ohne Ironie) empfunden. Würde mich freuen, wenn Sie mal wieder vorbei schauen. Sie sind hier gern gesehen und willkommen.

  107. Seltsamerweise bevorzugt das rotgrüne Milieu solche Kampfeinsätze. Sie sind auch, wie in Österreich, für eine Söldnerarmee, die in alle Konflikte der Welt geschickt werden kann. In Österreich hatten wenigstens die Bürger die Möglichkeit denen in den Arm zu fallen und verhinderten mit Ihrem Nein die „Freiwilligen Armee“. http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/01/22/rotgrunes-milieu-in-osterreich-mit-rohstoffkriegern-fur-die-welt-gescheitert/

  108. Dr. Gunther Kümel sagt:

    FRANKREICH und der IMPERIALISMUS

    Dieses Video dokumentiert Informationen über die gigantische Ausraubung afrikanischer Staaten (während wir uns mit „Negerkönig“ beschäftigen sollen) durch F, hier am Beispiel des rohstoffreichen (Öl!) Weltkakao-Produzenten Elfenbeinküste. Ein unabhängiger Präsident wurde mit Mord und Krieg und „Bürgerkrieg“ (Muster Libyen und Mali) entmachtet und das land ausgebeutet.

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