Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Lange lebe Assad! Ein Hoch der syrischen Armee!

Zur gestrigen Ansprache des syrischen Präsidenten und zum Exempel, das Syrien für die ganze Welt bedeutet. Von Jürgen Elsässer, Chefredakteur COMPACT

Schauen wir uns zunächst das Video an. Sicherlich, ein Propagandavideo. Aber interessant ist schon, welche Werte da propagiert werden: Der Clip zeigt Frauen an der Seite der Männer. Der Clip zeigt Frauen mit und (vor allem) ohne Kopftuch. Der Clip zeigt Schulkinder, die koedukativ unterrichtet werden. Der Clip zeigt ein Renterehepaar, wie man es auch in einer europäischen Stadt sehen könnte. Im zentralen Innenteil steht die religiöse Toleranz im Mittelpunkt: Die Versöhnung zwischen Islam und Christentum. Die Kirche und das Kreuz sind sogar länger zu sehen als jedes andere Bauwerk und Symbol! Der Bruderkuss der religiösen Führer symbolisiert die Bruderschaft der abrahamitischen Religionen.

Das ist Syrien heute. Dieses Syrien soll von Terroristen zerstört werden! Diese Terroristen werden vom Westen, insbesondere von der Türkei und den USA, ausgerüstet. Al Qaida plus CIA und der türkische Geheimdienst MIT zerstören die „Wiege der religiösen Toleranz“ – so der Titel des Syrien-Dossiers in COMPACT 9/2012 . Mit anderen Worten: Gerade jenes Land in der arabischen Welt, das mehr von den christlichen und europäischen Werten als jedes andere bewahrt hat, soll jetzt geschlachtet werden. Die NATO bombt dem Wahabismus den Weg frei. Das multireligiöse und tolerante Syrien von Bashar al Assad – und damit auch die Christen in Syrien – werden von der NATO bekämpft, und vom bösen Iran (ebenso wie von Russland und China) verteidigt.

Diese Konstellation zwingt auch die politischen Kräfte hier in Deutschland zur Klärung ihrer Begriffe. Es geht nicht mehr, „pro-westlich“ und „anti-islamisch“ zu sein, denn „der Westen“ – in Gestalt der NATO! – unterstützt die vorsintflutlichen Wahabiten, also den aggressivsten Faktor des Islam, während ein wichtiger Teil der Muslime – neben den Alawiten eben auch die Schiiten – sich für das syrische Modell und damit auch für die Toleranz gegenüber den Christen einsetzen. Da ist klare Positionierung gefragt: Wer ein Land, das (zusammen mit Libanon) unserem europäischen Lebensstil näher steht als jedes andere in der arabischen Welt, verteidigen will, muss gegen die sogenannte Opposition, im Klartext: gegen die terroristischen Söldnerbanden, Stellung nehmen. Wer aber, wie etwa die „Junge Freiheit“, elendig herumlaviert und mit der Opposition liebäugelt, steht de facto auf der Seite des „Islamo-Faschismus“, den er ansonsten zu bekämpfen vorgibt. Ja, Islamo-Faschismus! Das Wort ist kriegshetzerisch, wenn es, wie bei Bush, den Neocons und den Zionisten, gegen den Islam insgesamt verwendet wird. Aber es trifft zu, wenn man damit die Wahabiten und die islamischen Terroristen meint, mit denen sich die USA (nicht erst heute) verbündet haben.

Noch ein Wort zu Assad und seiner ausgezeichneten Rede gestern. Schlüsselsatz: „Es ist ein Konflikt zwischen dem Volk auf der einen Seite und Killern und Kriminellen auf der anderen Seite.“ Assad ist für mich der „Man of the Year“ 2012. Wer hätte gedacht, dass dieser auf den ersten Blick schmächtige Mann und seine wunderbare Frau die Stellung halten! Er ist ja eigentlich Augenarzt, er hätte tschüs sagen und sich in irgendein Exil verdrücken und dort wieder eine Promi-Praxis eröffnen können, wie er sie in London hatte. Aber er bleibt auf dem Posten, auch unter Lebensgefahr! Ich verneige mich vor diesem Mut! Assad wird, egal wie die Sache endet, in die Geschichte eingehen: Entweder als Held wie Allende, den die CIA-Putschisten ermordet haben, oder als Held wie Castro, der ihnen erfolgreich die Stirn geboten hat.

Noch mehr stehen wir in der Schuld der einfachen syrischen Soldaten und ihrer Offiziere. Sie halten jeden Tag den Kopf hin – nicht nur für ihre Familien und ihr Land, sondern für die Freiheit und den Friede auf der ganzen Welt. Solange Damaskus nicht fällt, können die Menschen in Teheran – und in der Folge in Moskau – ruhig schlafen. Dass die Kriegsgefahr im Nahen Osten de facto abgeflaut ist, dass die US-Strategen sich untereinander (Obama und Romney) und mit den Zionisten in die Haare gekommen sind – das ist doch das Ergebnis davon, dass die syrische Armee sich trotz bestialischer Angriffe bravourös geschlagen und damit Zwist in die Koalition ihrer Feinde getragen hat.

Lang leben Assad, der Löwe von Damaskus, und die Löwen der syrischen Armee! Wir stehen tief in Eurer Schuld!

(Dieser Artikel hat Ihnen gefallen? Dann abonnieren Sie COMPACT-Magazin, da gibt es mehr davon! In unserer nächsten Ausgabe – Februar 2013 – mit dem Titelthema zur Stationierung deutscher Patriot-Raketen an der syrischen Grenze).

 

 

 

Einsortiert unter:Uncategorized

142 Responses

  1. schnehen sagt:

    Bravo, Jürgen Elsässer! Dieser Artikel hat mir sehr gefallen. Ich kann ihn, Zeile für Zeile, Buchstabe für Buchstabe, unterstützen und es ist nichts hinzuzufügen.

    Ganz anders der Artikel der ‚Jungen Welt‘ zu Assads Rede.

    Ich sah gestern Morgen die Ansprache von Bashar al Assad in der Damazener Oper und las dann abends den Artikel der JW von Karin Leukefeld und nun den Artikel von JE. Welch ein Unterschied! Da liegen Welten dazuzwischen!

    Karin Leukefeld schrieb, dass ‚Assad da vorne einen einsamen Eindruck‘ gemacht habe und dass ‚Damaskus mit Zurückhaltung‘ auf seine Rede reagiert habe, obwohl sie zugeben muss, dass Assad viel Applaus erhalten habe.

    Im zweiten Teil ihres Kommentars zitiert sie dann dubiose Quellen, wonach die syrische Armee irgendwo ein neues Massaker verübt haben soll und bezeichnet sie als ’seriös‘.

    Wie seriös ist Karin Leukefeld, wie seriös die Junge Welt?

    Sie unterschlägt den Lesern der JW, dass Assad immer wieder im Verlauf seiner Rede stehende Ovationen erhielt, was man so nur kennt, man Seyyed Hassan Nasrallah, der Chef der Hisbollah, in Beirut seine Reden hält.

    Nach seiner Rede liefen die Menschen nach vorne, um Bashar zu umarmen, und seine Bodyguards konnten ihn kaum retten vor der Menge. Eine ‚einsame Figur‘, Frau Leukefeld? Damaskus ‚reagiert zurückhaltend‘?

    Hier zeigt sich wieder, dass sich die ‚Linke‘ (ich zögere dieses Etikett zu gebrauchen) nicht entscheiden kann, wo sie eigentlich steht in dem Konflikt. Mit einem Bein steht sie im Lager der Imperialisten und ihres schmutzigen Krieges gegen die stolze syrische Nation, mit dem anderen will sie den Anschein des Anti-Imperialismus wahren und macht ein paar Zugeständnisse.

    Der Krieg gegen Syrien zeigt, wer wo, wer in welchem Lager steht, wer nur ein Antiimperialist in Worten, und wer ein wahrer Antiimperialist ist.

    Die Linke und die JW sind weder das eine noch das andere. Weder Fisch noch Fleisch, a mixed, unsavoury salad of pro/anti-imperialism.

  2. Yilmaz sagt:

    die NATO (=Nord Atlantische Terror Organisation) sollte mal in Riad bei den Saudis einmarschieren und die Herrscherfamilie Sauds und ihren Wahabismus im Roten Meer versenken und danach Qatar.
    Aber nein, lieber kooperiert man (US & British Empire & Zion) mit den Wahabiten seit Lawrence von Arabien und fährt seither ein Land nach dem anderen welches für ein liberales, von gegenseitiger Toleranz geprägt und politisch wie wirtschaftlich unabhängig ist gegen die Wand.
    Dahinter steht der Yinon-Plan der Zionisten, die Neuordnung des Nahen Ostens.

    Freiheit für Syrien und Hochlebe B. Assad.

  3. Freidank sagt:

    Recht so! Es gibt an diesem Kommentar nichts zu kritisieren! Bashar al-Asad ist das Beste, was Syrien passieren konnte.

    Die Menschen, vor allem die aufgeklärte Jugend in den Städten, liebt. Nur die verhetzten Fanatiker hassen ihn. Davon gibt es leider auch in Syrien nicht wenige. Trotzdem besteht Anlaß zur Hoffnung: Die syrische Armee hat in den letzten Tag in Homs wichtige Gebiete zurückerobert, die Terroristen sind auf dem Rückzug.

    Der Seitenhieb auf die Junge Freiheit war übrigens bitter nötig. Es ist schon eine Schande, wie nichtssagend dort über den gesamten Nahen Osten berichtet wird.

    Man sollte allerdings die Neue Rechte nicht über einen Kamm scheren.
    Es gibt neben der Jungen Freiheit, die sich, so scheint es, ihre Freiheit von nachrichtendienstlicher Verfolgung um den Preis außenpolitischer Enthaltung erkauft hat,noch das Monatsmagazin „Zuerst“.
    Der Chefredakteur M. Ochsenreiter dort berichtet sehr objektiv, ausführlich und substanzhaltig über Syrien.

    Abschließend noch Impression von Bashar al-Asads Auftritt unmittelbar vor seiner Rede. Wer schon einmal orchestrierten Jubel erlebt hat, weiß, daß dieser Jubel natürlich ist:

  4. Freidank sagt:

    Stopp! Falsches Video! Ich meinte das hier:

  5. besucher sagt:

    Man kann in Syrien schon gewaltige Probleme bekommen wenn man als Moslem Christ werden möchte. Soweit ich weiß ist das dort auch verboten.

  6. juergenelsaesser sagt:

    besucher: Na, so richtig gut haben Sie sich nicht informiert. Aber erst mal auf Verdacht schreiben, gelle?

  7. TheMan sagt:

    @besucher

    Und? Selbst wenn das so wäre, was soll uns das sagen? Wollen Sie damit einen Krieg mit Zigtausenden Toten rechtfertigen? Sie machen mir Spaß! Und zeigen Sie mir bitte ein einziges Land auf der Erde, in dem es nicht zu verbessern gäbe.

    @juergenelsaesser

    Ein Kommentar zum Niederknien. Auch ich kann jedes einzelne Wort nur dick unterstreichen.

  8. AR sagt:

    Ich habe gehört, daß Assad seine UFO-Waffe bereits mit Mikrowellenwaffen bestücken läßt. Der Westen darf nicht länger zuschauen!

  9. Kant sagt:

    @ Schnehen: Das Video -Bild zeigt genau das, was Karin in der jW schreibt. Ansonsten ist ihr Text in der Tat nicht euphorisch, sondern schlicht berichtend.
    Es ist mir schleierhaft, wieso du daraus ableitest, die jW/K.L. sei nicht ‚für Assad und gegen die westliche Intervention‘ ! Und einen zweiten Teil ( jW 7.1. 2013) ihres Kommentars, in dem sie “ dubiose Quellen (zitiert) , wonach die syrische Armee irgendwo ein neues Massaker verübt haben soll und (K.L. habe dieses ) als ‘seriös’ (bezeichnet) „, kann ich nicht finden.
    Karin Leukefeld hat hier und in der Vergangenheit sehr engagiert gegen die imperialist. Aggression angeschrieben.
    Deine Aussagen zu K.L. kann ich nicht nachvollziehen.

  10. dirk falk sagt:

    Ich kann mich nur anschließen.
    Lang lebe Assad und sein syrisches Volk.
    Ich wünsche mir das der Mut des syrischen Volkes auf das Deutsche abfärbt…

  11. Brigitte sagt:

    GOTT SEGNE ASSAD UND MOEGE MIT IHM KAEMPFEN !

    ZUM TEUFEL MIT DEN INVASOREN !

    ES LEBE DAS SOUVERAENE SYRIEN !

  12. rubo sagt:

    Bravo J.E., nur leider gibt es keine souveränen politischen Kräfte in der BRD mehr, die Ihre plausible Forderung:
    „Diese Konstellation zwingt auch die politischen Kräfte hier in Deutschland zur Klärung ihrer Begriffe.“
    umsetzen könnten. Hier funktioniert doch nur noch die neue Papageien-Befehlskette: Obama – Papagei Ashton – Papagei Merkel/Westerwelle, und Westerwelle verweist danach stolz auf die einheitliche Meinung der EU. Das letzte Glied dieser Kette reagiert natürlich in jedem EU-Land identisch.
    Das Gleiche läuft parallel in der NATO ab bis zu Herrn de Maziere!

  13. Jakobiner sagt:

    Dennoch: Assad ist Geschichte.Es dauert vielleicht noch ein halbes Jahr, dann wird er das Land verlassen oder getötet werden.Syriens Baathpartei war eine Diktatur,aber sie hat die ethnischen und religiösen Konflikte im Zaum gehalten, die nach Assad unweigerlich ausbrechen werden.Was aber falsch dargestellt wird: Der Grossteil der syrischen Opposition sind keine Salafisten und Wahhabiten.Dies ist der extreme Rand.
    Der Grossteil sind Muslimbrüder und säkulare Demokraten.
    Ein Plan für das Post-Assad-Syrien hat im übrigen schon Deutschlands führender Think Tank in Kooperation mit der syrischen Opposition ausformuliert: Stiftung Wissenschaft und Politik „The Day after“—nachlesbar unter:

    http://www.swp-berlin.org/en/publications/swp-comments-en/swp-aktuelle-details/article/the_day_after_democratic_transition_in_syria.html

  14. Jakobiner sagt:

    Das Original des Post-Assad-Plans ist auf der Webseite des SWP seltsamerweise nicht mehr abrufbar, habe ich aber als PDF gespreichert. Falls Jürgen Elsässer dies interessieren würde, könnte ich ihm es zusenden.

  15. Jean Daniel Urben sagt:

  16. Jakobiner sagt:

    Eine exakte Analyse der salafistischen Terrorgruppen ist nachlesbar in einem Bericht der International Crisis Group:

    Tentative Jihad: Syria’s Fundamentalist Opposition
    Middle East Report N°131, 12 October 2012
    The presence of Salafi groups among Syria’s armed opposition is an irrefutable, damaging yet not necessarily irreversible trend. Breaking this cycle will require the opposition to curb their influence, members of the international community to coordinate their policies and a perilous military stalemate to transition to a political solution.

    http://www.crisisgroup.org/en/regions/middle-east-north-africa/egypt-syria-lebanon/syria.aspx

  17. schnehen sagt:

    Es gibt eine Unterschriftensammlung gegen eine ausländische Intervention, die man unterstützen kann:

    http://www.peaceinsyria.org

    Sie steht unter dem Motto ‚Yes to democracy – no to intervention‘.

    @Kant

    Leukefelds Kommentar ist lauwarm. Weshalb schreibt sie, dass ‚Damaskus auf Assads Vorschläge mit Zurückhaltung reagiert‘ habe? Weshalb unterschlägt sie die vielen standing ovations für Assad? Weshalb bringt sie die syrische Armee mit Massakern in Verbindung, was nachweislich nicht wahr ist?

    Der Grund: Die Zeitung will die ‚Ausgewogenheit‘ bewahren. Sie will zeigen, dass sie nicht einseitig berichtet. Diese Schere im Kopf der JW hält sie davon ab, klar Stellung zu beziehen.

    Man muss die verlogene Berichterstattung entlarven, statt ihr Zugeständnisse zu machen.

    Die JW ist auch in anderen Fragen weder Fisch noch Fleisch.
    Es gibt aber auch andere Kommentatoren wie Werner Pirker, die eine klare antiimperialistische Linie haben. Das will ich nicht abstreiten.

  18. Karl_Murx sagt:

    @Jürgen Elsässer:

    Was ich dringend vermisse und wofür ich Ihnen äußerst dankbar wäre, ist eine realistische Darstellung der militärischen Lage in Syrien, sowohl, was die durch die Assad-Regierung eingesetzten Kräfte als auch, was die von außen in das Land geschleusten Söldnertruppen und die den Alawiten feindlich gegenüberstehenden sunnitischen Volksgruppen betrifft. Es ist ja der transatlantisch ferngesteuerten Propaganda im Westen noch nicht gelungen, die übliche Flugverbotszone in Syrien im UN-Sicherheitsrat durchzudrücken, um dann nach bewährten Schema mittels des Einsatzes der Luftwaffe den islamistischen Banden den Weg freizubomben.

    Sind diese Kämpfe, von denen in und um Damaskus bzw. in Aleppo berichtet wurde, nun tatsächlich Ausdruck der rel. Stärke der Anti-Assad-Kräfte, oder werden diese propagandistisch zu einer Bedrohung der syrischen Regierung aufgebaut? Rein numerisch haben die syrischen Streitkräfte ja eine beachtliche Stärke, und trotz der teilweise veralteten Ausrüstung und Bewaffnung sollten sie doch in der Lage sein, mit den nur leichtbewaffneten Söldnertruppen fertig zu werden. Seitens eines Vertreters der syrischen Regierung wurde aber berichtet, daß ca. 93 % der syrischen Armee in den Kasernen verbleiben und nicht in die Kämpfe mit den Terroristen verwickelt sind.

    Verhält es sich so, daß nur die loyalsten Einheiten dafür eingesetzt werden, in denen die Vertreter der alawitischen und christlichen Volksgruppen in der Mehrheit sind, zumindest im Führungskorps?

  19. Dankeschön!

    Ich hoffe, diese Meinung verbreitet sich möglichst weit.

    Ja – auch ich bin stolz auf Baschar und unsere Armee (ich bin auch Syrer)… und stehe noch immer zu meiner bereits im Mai 2011 öffentlich gemachten Aussage: Ich will meinen Diktator behalten (siehe: http://www.zenithonline.de/deutsch/politik//artikel/ich-will-meinen-diktator-behalten-001800/)

  20. Der nächste Besucher sagt:

    Na, das ist mal eine Überraschung, Jürgen.

    Frauen ohne Kopftücher, Liberale mit Europäischem Lebensstil hujjujuj……

    Als vor ein paar Jahren in Iran Frauen ohne Kopftücher und europäischem Lebensstil auf die Straße gingen, da waren das für Dich nur verwestlichte Disko-Schlampen.

  21. Jakobiner sagt:

    Kurz: Elsässer interssiert weder der SWP-Plan, noch die Differenzierung der Internatioanl Crisis Group. Er macht sich somit zumn unkritischen Propagandisten Assadscher Baath-Propagnada und ist an nichts anderem interessiert.Syrien, Iran, Weissrussland, Russland, China–aber warten wir mal ab, wenn Assad weg ist–vielleicht entdeckt dann J.E. seine Vorliebe für die ägyptsichen und syrischen Muslimbrüder wenn es mal wieder gegen Israel geht!!!

  22. Mein voriger Kommentar ist wohl nicht angekommen, ich habe heute irgendwie Probleme mit wordpress.

    „Sie halten jeden Tag den Kopf hin – nicht nur für ihre Familien und ihr Land, sondern für die Freiheit und den Friede auf der ganzen Welt.“

    Man könnte auch sagen: Nicht nur Deutschlands, sondern die Freiheit der ganzen Welt wird nicht etwa am Hindukusch, sondern in Syrien verteidigt. Allerdings von den Syrern selbst.
    Im übrigen war der Iran das Ziel des ganzen, aber er ist zu stark, deswegen stürzt die Nato sich auf schwache Staaten. Aber sie kriegt ja noch nicht mal Irak und Afghanistan in den Griff, in Syrien siehts auch schlecht aus, möge es so bleiben.

    @ Freidank: Ochsenreiter ist wirklich der einzige Lichtblick in den ganzen rechten Blättern und Blättchen.

    Islamofaschismus…, das Wort möchte ich nicht übernehmen, weil es Assoziationen gegen den Islam insgesamt schafft und Schubladendenken befördert. Denn mit Islam hat der ganze wahabitische Terror nichts zu tun. Das sagte Assad ja auch in seiner Rede, dass der „Dschihad“ , den sie zu führen vorgeben, vom islamischen wahren Dschihad weit entfernt ist.

    Im Osten der Türkei an der syrischen Grenze (Gaziantep, Kahramanmaras und Adana) gab es gestern Demonstrationen gegen die Stationierung der Patriot-Raketen.

    http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/215577-mit-frage-t%C3%BCrken-protestieren-gegen-stationierung-der-nato-raketen

  23. Freidank sagt:

    @ Jakobiner

    „Dennoch: Assad ist Geschichte.Es dauert vielleicht noch ein halbes Jahr, dann wird er das Land verlassen oder getötet werden.“

    Wunschdenken? Prognose? Worauf gründet sich diese Einschätzung? Ich beobachte genau, was Bashar al-Asad und seine Frau auf ihren Facebookseiten publizieren, und ich muß sagen, es hat schon mal schlechter ausgehen. Natürlich muß man da auch zwischen den Zeilen lesen. Hysterische Durchhalteparolen, die es auch schon gab, sind ein Zeichen für eine schlechte Lage. Mittlerweile ist die Publikationstätigkeit aber ruhig und geprägt von Meldungen bescheidener Fortschritte. So konnten neulich in Homs und Aleppo Bewohner in ehemals umkämpfte Viertel, die nun fest in Hand der Sicherheitskräfte sind, zurückkehren.

    „Syriens Baathpartei war eine Diktatur,“

    Aha. Die BRD ist auch eine Diktatur, nur daß eben andere diktieren.😉
    Dieses alle 4 Jahre zwischen irgendwelchen durch Parteiapparaten vorausgewählten Funktionären wählen dürfen, was sich bei uns „Demokratie“ nennen, kann doch kein vernünftiger Mensch so hoch schätzen, daß er aus dem Fehlen oder besser gesagt: der anderen Ausgestaltung dieses Rituals anderswo ein Totschlagargument macht. Das würde ich mal „Demokratismus“ nennen.

    „aber sie hat die ethnischen und religiösen Konflikte im Zaum gehalten, die nach Assad unweigerlich ausbrechen werden.“

    Und nicht nur das. Sie hat die Unterdrückung der Frau im Zaum gehalten, hat für relativen Wohlstand gesorgt und verhindert, daß sich islamistischer Ungeist ausbreitet.

    „Was aber falsch dargestellt wird: Der Grossteil der syrischen Opposition sind keine Salafisten und Wahhabiten.Dies ist der extreme Rand.
    Der Grossteil sind Muslimbrüder und säkulare Demokraten.“

    Die gegen Asad eingestellten „säkularen Demokraten“ sind Figuren der Halbwelt und der Unterschied zwischen Muslimbrüdern und Salafisten ist in etwa so groß und relevant wie der zwischen DKP und KPD.

    „Ein Plan für das Post-Assad-Syrien hat im übrigen schon Deutschlands führender Think Tank in Kooperation mit der syrischen Opposition ausformuliert: Stiftung Wissenschaft und Politik“

    Den will ich gar nicht sehen! Es ist ein Skandal, daß diese Stiftung sich so tief in die inneren Angelegenheiten Syriens einmischt! Von den guten Maßstäbe internationalen Rechts fühlt sich keiner der Mächtigen mehr eingeschränkt. Eine Schande!

  24. Neukunde sagt:

    Die von Assad ergriffenen Maßnahmen scheinen langsam zu greifen. Endlich!

    Jawohl, ein Hoch auf Assad und die syrische Armee. Mögen die Angreifer ihre ganz besondere Schweinebucht erleben!

  25. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Der SWP-Plan ist ein Ami-Plan, für den die SWP nur den Kopf hinhalten muss, und ICC ist Soros. Natürlich interessiert mich dieser ganze verfluchte Scheißdreck nicht, da haben Sie ganz recht! Die sollen ZUR HÖLLE FAHREN!

  26. juergenelsaesser sagt:

    der nächste Besucher: Haben Sie Probleme mit Logik? Wenn amerikanistische Disco-Miezen (das war damals mein Ausdruck) für dieYankees ohne Kopftuch auf die Straße gehen, heißt das noch lange nicht, dass jede Frau ohne Kopftuch eine amerikanistische Disco-Schlampe ist.

  27. Mutig, der Elsässer! (Zumal man für jeden Irrtum ein Stigma angeklebt bekommt, von dem „man“ sich nicht mehr erholt).

  28. Der nächste Besucher sagt:

    Ja, ja ich hab Dich schon verstanden. Du entscheidest wer sich für die Yankees auszieht und wer es für sich selber tut.

    Weil der Protest im Iran dir nicht passt sind die alle Schlampen. Und weil Du Assad magst sind es erwürdige Frauen mit europäischen Werten, die sich gegen die Islamisten wehren.

    Mal biste proislamisch mal antiislamisch, wies gerade passt in deinem Krampf.

  29. neoguerilla sagt:

    Lang lebe das freie und souveräne Syrien! Ein Hoch auf den Präsidenten Assad und die syrische Armee!

  30. juergenelsaesser sagt:

    Der nächste Besucher: Kann das sein, dass Sie den Ausdruck „Schlampen“ besonders mögen? Kommt in jedem Ihrer Postings vor. Eine Obsession? Liegt auf diesem Feld vielleicht Ihr eigentliches Problem?

  31. juergenelsaesser sagt:

    blechtrommler: Irrtum? Wann? Wo? Stigma? Orden!

  32. Kant sagt:

    „Assad hat Mut

    Es ist für das ganze syrische Volk zu hoffen, dass es zu einem Friedensprozeß mit allen friedlichen und legitimen Kräften kommt. Zu diesen Kräften gehört auch die Regierung Assad – nicht aber die von Katar,Bahrain,Saudi-Arabien und den USA bezahlten und gesteuerten Terrorbanden.
    Diese Leute SIND keine Syrer, sondern gedungene Killer, die wie in Libyen ihre blutige Auftragsarbeit zur Installierung eines westlichen Marionettenregimes erledigen.“

    … bei Tagesschau.de darf mensch diese Meinung nicht haben bzw. sie wird nicht freigeschaltet !
    Immerhin: Die Kommentare für Assad sind deutlich in der Mehrheit …

  33. Dass Assad bleibt und bleibt und bleibt läßt die Imperialisten in den Teppich beißen.Ja da ist eine Weggabel und jetzt muss sich entscheiden wo man steht.
    Ein Hoch auf Assad ! Nieder mit Al-Queida ! Keinen Fußbreit diesen Barbaren ! Ein Hoch auf den Iran und Hezbollah ! Ein Hoch für Putin und Russland und China !

    „Islamofaschismus“

    Was meinen sie denn wer diese verrückten Wahabiten,Salafisten,Takfiri,Ikwan geschaffen hat ? Problem schaffen-Reaktion vorraussehen-Lösung bereitstellen.

  34. schnehen sagt:

    Ist Syrien unter Bashar al Assad eine Diktatur oder eine Demokratie?

    Dazu das US-Außenministerium, State Department, in einer Einschätzung, bevor man Syrien zur Achse des Bösen erklärte:

    „Syrien unterstützt die Freiheit der Religion und die Rechte von Frauen in einem höheren Maße als dies viele Regierungen im Mittleren Osten tun…

    In Übereinstimmung mit der weitgehend säkularen Philosophie der regierenden Baath-Partei, ist es der christlichen Gemeinde des Landes sowie der kleinen jüdischen gestattet, ihre Religion ohne Einmischung zu praktizieren. Einige Christen haben hohe Positionen in der Regierung und in den Streitkräften inne.

    Das syrische Gesetz sieht vor, dass die Frau die gleichen Rechte hat wie der Mann. Es ist die Politik der Regierung, den Grundsatz ‚gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ zu verwirklichen. Die Regierung drängt darauf, von religiös-konservativen Einschränkungen für die Frau abzusehen. Frauen haben Positionen in der Regierung und im diplomatischen Corps inne….“
    (Quelle: David W. Lesch, ‚Der neue Löwe von Damaskus. Bashar al Assad und das moderne Syrien‘, Yale University Press, 2005, S. 85, meine Übersetzung aus dem Englischen).

    David Lesch ist Bashar al Assads US-amerikanischer Biograf.

    Als Bashar al Assads Vater Hafez starb (2000), wurde Bashar, der zweitälteste Sohn (sein älterer Bruder starb bei einem Verkehrsunfall), als Nachfolger von der Baath-Partei nominiert und vom syrischen Parlament bestätigt. Über seine Nominierung wurde ein Referendum abgehalten.

    Assad leitete unmittelbar danach einen Reformprozess ein, und entließ einen Großteil der politischen Gefangenen, darunter zahlreiche Mitglieder der Moslembruderschaft, die seit dem versuchten Putsch der MB in Haft waren. Allerdings gab Bashar damals schon zu verstehen, dass er nicht vorhabe, das westliche Demokratiemodell zu übernehmen:

    „Wir können nicht die Demokratie anderer auf uns übertragen. ..Weil dies ganz offensichtlich unmöglich ist, müssen wir unser eigenes demokratisches Experiment starten, das typisch für uns ist, das eine Reaktion auf die Bedürfnisse unserer Gesellschaft ist sowie auf die Erfordernisse der Realität.“
    (aaO, S. 82).

    Man bezeichnete die Zeit nach Bashars Wahl als ‚Frühling von Damaskus‘, in Anlehnung an den Prager Frühling von 1968 unter Alexander Dubcek.

    Im Mai 2012 fanden in Syrien Wahlen trotz des Terrors statt. Im gleichen Monat gab es eine Volksabstimmung zu den Reformvorschlägen Bashar al Assads. 65% derjenigen, die an der Abstimmung teilgenommen hatten (über 50%), billigten die Vorschläge, darunter eine Begrenzung der Amtszeit des Präsidenten und die Zulassung neuer Parteien.

    Schlussfolgerung:

    Syrien ist eine moderne Demokratie.

  35. Atheist sagt:

    Gratulation Herr Elsässer zu diesem erfrischenden Beitrag. Kann Ihnen in allem nur zustimmen – Assads Syrien muss dieses arabisch-türkisch-westliche Barbaren- und Mörderpack in die Hölle schicken. Dieses Kroppzeug hat es nicht verdient, mit dem Leben davonzukommen. Mögen Russland und China diesmal nicht einknicken und ihre Lehren aus der Libyen-Tragödie gezogen haben.

    Solche Trolle wie „Jakobiner“ und „Der nächste Besucher“ sollten Sie übrigens aus diesem Blog rausschmeißen. Das sind garantiert vom Mainstream oder von den Antideutschen bezahlte Störer. Jeder Jakobiner würde sich im Grab umdrehen, wenn er Kenntnis davon hätte wie sein Gattungsname missbraucht wird. Und wer „ehrwürdige Frauen“ ohne „h“ schreibt, sollte als nächster Besucher nicht mehr zugelassen werden.

  36. juergenelsaesser sagt:

    Atheist: Ausgegeschlossen wird niemand, der sachlich argumentiert und die Blogregeln beachtet. Und Tötungsphantasien sollten wir dem Gegner überlassen, oder?

  37. Anonymous sagt:

    Dem Kommentar von Jürgen Elsässer kann ich nur zustimmen. Die „Junge Freiheit“ tut sich in der Tat bei manchen Themen sehr schwer. Man will sich oftmals „pro westlich“ geben und übersieht, daß gewissenlose Verbrecher ihr Unwesen treieben, unterstützt von der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“!

  38. Cavaradossi sagt:

    Dem Kommentar kann ich nur beipflichten. Die „Junge Freiheit“ tut sich oftmals schwer, wenn sie krampfhaft „pro westlich“ erscheinen will und dabei die größten Lumpen und Verbrecher unterstützt.

  39. Freidank sagt:

    @ Oswald Spengler

    Sehr gut, daß sie die Ikhwan in einer Reihe mit Wahhabiten und Salafisten nennen!

    Die gängige Differenzierung zwischen den gemäßigten, guten, demokratischen Ikhwan al-Muslimin = Muslimbrüdern und den bösen, undemokratischen Salafisten bzw. Wahhabiten ist ganz falsch.

    Wo liegt der Unterschied zwischen einem bewaffneten Terroristen, der eine Polizeistation unter Feuer nimmt, und sich „Muslimbruder“ nennt und einem bewaffneten Terroristen, der eine Polizeistation unter Feuer nimmt, und sich „Salafist“ oder „Wahhabit“ nennt?

    Außerdem will ich zu bedenken geben: Salaf ist eigentlich ein politisch neutraler Begriff für die unbescholtenen Altvorderen, as-salaf as-sahlih, und in diesem Sinn werden 50% aller Sunniten von sich sagen, sie seien „Salafisten“. Daß zwischen diesem allgemeinen Verständins von „Salafist sein“ und einem auf die politische Richtung der Salafisten gemünzten Verständnis fließende Übergänge besteht, muß ich kaum erklären. Kurz gesagt: EINE SUNNITISCH-ISLAMISTISCHE SOßE! (Die Schiiten kennen, soviel ich weiß, das Konzept as-salaf as-salih nicht, zumindest hat es nicht den Rang wie im sunnitischen Islam).

    Die Unterscheidung zwischen guten und bösen Islamisten soll uns einfach nur den Blick verneben, damit wir bei dem, was zur Zeit passiert, keinen Einspruch erheben. Dieser ganze arabische Frühling, ist nämlich kein arabischer Frühling – verlogene Bezeichung! – sondern ein SUNNITISCH-ISLAMISTISCHER FRÜHLING!

    Und dazu gehört auch Tunesien, wo die Salafisten im Schoße der Nahda prächtig gedeihen, und das dazu gehört auch Ägypten. Mursi hat sich ja beeilt, einen Kriegsverbrecherprozeß für Bashar al-Asad zu fordern. Der Kerl ist wirklich das häßlichste Retortenbaby aus den Laborküchen der CIA. Unter Führung der CIA formiert sich gerade ein sunnitisch-islamistischer Block, der von von Markokko bis in den Irak reichen soll. Syrien würde da stören und muß deshalb weg.

  40. http://www.voltairenet.org/article176996.html

    @Freidank
    „SUNNITISCH-ISLAMISTISCHER FRÜHLING!“
    Ja geht schon in die richtige Richtung.Aber vergessen sie nicht die Idioten von Anonymous und Wikileaks die den Boden bereitet haben und Obama und dahinter Zbigi.

    „Salaf ist eigentlich ein politisch neutraler Begriff für die unbescholtenen Altvorderen“

    Ja richtig aber ich habe schon Mühe die Antwort an Rubo über das britische Empire/USA so zu kondensieren dass mich Elsässer wegen Spam nicht aus seinem Blog schmeißt.Da kann man Bücher drüber schreiben.Und wenn Jakobiner neulich schrieb das Rockefeller und die Grünen Gegensätze sind möchte man am liebsten den Kopf auf den Schreibtisch schlagen und dann muss man wieder bei Adam und Eva anfangen.
    Ja sie haben Recht , ich habe es verkürzt.

  41. Mr Mindcontrol sagt:

    Hier mal ein Video, wo die „Freiheitskämpfer“ versuchen ein ziviles Flugzeug (welches als solches erkannt wurde von den Tätern) versucht haben abzuschiessen:

    Den wohl sehr erschreckenden russischen Doku-Film den „Cheffe“ von ik-news verlinkt hat habe ich mir erst gar nicht angesehen, die Kommentare genügten mir:

    http://www.iknews.de/2013/01/04/syrien-eine-andere-toedliche-sichtweise/

  42. Jakobiner sagt:

    Zu juergenelsaesser sagt:
    Januar 7, 2013 um 19:45

    Jakobiner: Der SWP-Plan ist ein Ami-Plan, für den die SWP nur den Kopf hinhalten muss, und ICC ist Soros. Natürlich interessiert mich dieser ganze verfluchte Scheißdreck nicht, da haben Sie ganz recht! Die sollen ZUR HÖLLE FAHREN!

    1) Unterschätzen sie, wie Deutschland hier eigenständige Politik betreibt und dazu gehört der SWP-Plan. Anderes Beispiel: Als Bush jr. die Axis of Evil ausrief, widersetzte sich Schröder/Fischer dem, wiesen beide den Irakkrieg zurück und eröffneten eine Botschaft in Nordkorea.Nun hat Kim Youngun nach seiner Slivesteransprache, in der er „radikale Reformen“ankündigte 2013 eine Wirtschaftsreform beschlossen, die von deutschen Wissenschaftlern ausgearbeitet wurde, die ihm auch als Berater dienen und schlägt den vietnamesischen Weg ein.“Lead from behind“scheint eher eine deutsche, denn eine US-amerikanische Erfindung!

    2) Mögen Ihnen die Papiere nicht gefallen, so sind sie doch sehr aufschlussreich. Wie sagte Sun Tze“Lerne deinen Feind kennen“. Nicht befassung damit ist Ignoranz at its worst und par excellence und schadet der eigenen Sache.

    3) Können Sie belegen, dass die International Crisis Group von Soros gesponsert wird oder ist das eine der üblichen NWO-Mutmassungen?

  43. Mary J. sagt:

    @Oswald

    „Ja da ist eine Weggabel und jetzt muss sich entscheiden wo man steht.“

    Diese Weggabel treibt zuweilen ziemlich skurrile Blüten:

    „Israel verteidigt Assad“
    http://german.ruvr.ru/2012_12_25/Israel-verteidigt-Assad/

    Israel und der Iran an der Seite Syriens gegen den Westen. Es geschehen noch Zeiten und Wunder.

  44. schnehen sagt:

    Im Anschluss an Bashar al Assads Rede fanden in Damaskus Demonstrationen statt, auf denen seine Vorschläge nach Neuwahlen, einer neuen Verfassung, einer Charter und eines nationalen syrischen Dialogs ohne Einmischung von außen sowie die Einstellung der Bewaffnung der Terroristen vom Ausland gefeiert wurden.

    Wird die Junge Welt davon etwas bringen, denn es hieß ja dort, dass ‚Damaskus auf die Vorschläge mit Zurückhaltung‘ reagiert habe (Leukefeld)? Wenn Ihr ehrlich und wahrheitsliebend seid da in der Redaktion der ‚Jungen Welt‘, müsstet Ihr es tun. Gebt euch einen Ruck. Aber ich bezweifle es.

    Der Auftritt Assads und seine politische Initiative zeigen, dass die Terroristen und das westliche Ausland, das diese steuert, auf dem Rückzug sind. Jeden Tag liest man auf Press TV etwas über die Ausschaltung von Terroristen, über die Aushebung von Waffenlagern, über die Beschlagnahmung von Waffen ausländischer Fabrikate (viele kommen aus Israel), über die Zurückeroberung von Gebieten durch die syrische Armee, etc.

    Wie unverschämt sich die Türkei Erdogans in Syrien einmischt, zeigt die Gefangennahme von vier türkischen Piloten durch die syrische Armee.

    Erdogan besuchte die Terrorcamps und ließ sich in der Montour saudischer, wahabitischer Herrscher ablichten: Seine Exzellenz König Erdogan I von eigenen Gnaden.

    Inzwischen werden an der syrisch-türkischen Grenze von niederländischen, deutschen und US-Soldaten die Patriot-Raketen installiert. Im Gegenzug entsendet Russland fünf Kriegsschiffe an die syrische Küste, um das militärische Gleichgewicht wieder herzustellen.

    Es gibt keine militärische Lösung.

    Die Achse des Widerstands – Hisbollah, Syrien, Iran – hält stand und wird aus dem Konflikt gestärkt hervorgehen.

    No pasarán!

  45. Mary J. sagt:

    „Den wohl sehr erschreckenden russischen Doku-Film den “Cheffe” von ik-news verlinkt hat habe ich mir erst gar nicht angesehen, die Kommentare genügten mir:“

    Der Film wurde vor ein paar Tagen auch auf Pi-news veröffentlicht, die auch pro Assad sind.

    Wie ich sagte, die Syrienkrise führt zu äußerst interessanten Allianzen.

  46. juergenelsaesser sagt:

    Mary J: Muss Ihnen mal zustimmen.🙂

  47. Karl_Murx sagt:

    „1) Unterschätzen sie, wie Deutschland hier eigenständige Politik betreibt und dazu gehört der SWP-Plan.“

    Ihr Bester heute. Nicht umsonst hat Putin mal gefragt, ob er beim State Department anrufen soll, um herauszufinden, wie die Bundesregierung demnächst außenpolitisch reagieren wird.

    „Anderes Beispiel: Als Bush jr. die Axis of Evil ausrief, widersetzte sich Schröder/Fischer dem, wiesen beide den Irakkrieg zurück und eröffneten eine Botschaft in Nordkorea.“

    Aus welchen Gründen Schröder sich auch immer dieser Deutung verweigert und vor allem – haben Sie zu erwähnen versäumt – verhindert hat, daß die Bundeswehr nach amerikanischen Wunsch in den Irak marschierte: Es sind seine wenigen positiven Dinge, die man von dessen Kanzlerschaft im Gedächtnis behält.

    Die Kanzlerette Merkel und all die anderen Transatlantiker in der deutschen Politik haben dann die deutsche Außenpolitik schnell wieder nach den Wünschen des State Departments eingenordet. Wir haben in Deutschland weder eine eigenständige Außen- noch Sicherheits- noch Militärpolitik, und in Folge dessen benimmt sich die Politik auch im Inneren wie ferngesteuert. Haben Sie sich schon mal mit der Souveränitätskonferenz beschäftigt, die von Jürgen Elsässer initiiert wurde und am 24.11. 2012 stattfand?

  48. Anonymous sagt:

    Ein reuiger Sünder ist besser als 100 Gerechte – endlich spricht Elsässer den politischen Islam als faschistisch an – als das was er ist. Das war und ist jedoch schon in Lybien so gewesen.

  49. dass die Pi- Maten und sogar angeblich Israel jetzt pro Assad sind, zeigt ihre totale Kurzsichtigkeit und Fehleinschätzung der Lage. Sie mögen den Islam allgemein nicht, übrigens auch nicht den im Iran. Dass Iran aber hinter Syrien steht, kapieren sie nicht, weil sie denken, FSA= Islam.
    Was sie aber nicht mitgekriegt haben: Dass ein salafistischer Imam in aller Deutlichkeit sagte, er habe nichts gegen Israel , sondern nur gegen Iran und Hizbollah.

  50. „3) Können Sie belegen, dass die International Crisis Group von Soros gesponsert wird oder ist das eine der üblichen NWO-Mutmassungen?“

    George Soros gehört dem Kuratorium der ICG an

    http://www.crisisgroup.org/en/about/board.aspx

    in den Jahresberichten der ICG ist das Open Society Institute
    als einer der Finanziers ausgewiesen

    http://www.crisisgroup.org/~/media/Files/Annual%20Reports/annual-report-2012.pdf

    Soros wurde von der ICG im Jahre 2003 mit dem ICG Founders Award ausgezeichnet und hielt aus diesem Anlass eine Rede über seine Unterstützung für die International Crisis
    Group

    http://www.crisisgroup.org/en/publication-type/speeches/2003/george-soros-remarks-on-receiving-the-icg-founders-award.aspx

  51. „Diese Weggabel treibt zuweilen ziemlich skurrile Blüten:“

    Ich verkürze wieder aber Israel ist auch nur ein Bauer auf dem Brett.Die werden ganz bestimmt keine Lust gegen Millionen von
    Fanatikern zu kämpfen weil es der City of London gerade in den Plan passt.Ich bin übrigens nicht gegen Israel.Die Menschen in Israel haben ein Recht auf ein Leben in Freiheit,Sicherheit und Wohlstand.Auf youtube begegnen mir ständig Leute dir mir was von Rothschilds kontrollieren die Welt erzählen.Dass ist Unsinn.Im Gegenteil- Ich war selbst in Israel, hatte eine Freundin dort während eines Studienaufenthaltes und kenne die Leute.Die Normalos in Israel sind nicht reich- die leiden unter hohen Mieten, schlechten Jobs.
    Warum z.bsp hilft Israel nicht dem Iran Nuklearkraftwerke zu errichten ? Infrastruktur zu bauen.Aber stattdessen wird lieber Geopolitik gespielt.Es ist so einfach.Gibt den Palestinensern eine Zukunft , ein Job , ein Haus.Die Normalos in Israel sind nur Kanonenfutter und die Globalisten dort hüllen sich in den Davidstern und sagen seht ihr nur Antisemiten da draußen dabei sind sie mit den Leuten verbündet welche das Leid der Juden überhaupt verursacht haben.Man kann mit den Leuten reden, dann verstehen sie es auch.Wir sind keine Feinde , wir stehen auf der selben Seite.
    Hier denken immer alle ok der Spengler ist für Syrien dann ist er gegen Israel, er ist für Iran dann gegen die USA.
    Deswegen predige ich tagein-tagaus Klassenbewußtsein.Aber nicht Marx sondern Machiavelli.Wir sind die Mittelklasse.Wir arbeiten mit unserem Kopf und Händen.Wir haben ein Interesse dass es möglichst viele von uns gibt, dass wir uns bilden können, gesund sind, frei sind, entfalten können.Je reicher die Welt ist z.bsp Afrika desto besser leben wir.Aber in einer schrumpfenden physischen Wirtschaft eben nicht.Dann ist der Einwanderer ein Feind der Löhne drückt, den man in einem Kulturkampf benutzen kann.In einer schrumpfenden Blase die eben mit diesem Malthusirrsinn zusammenhängt gibt eben nicht Platz für jeden.
    Unser Feind ist die Oligarchie.Eine Klasse mit eigenem Bewußtsein, eigenen Zielen, eigenen Traditionen.Sie hassen sozialen Aufstieg, sie sind besessen von Erblinien und Blut und Abstammung.Sie kennen keine Produktion , sie kennen nur den Wucher.Sie hassen moderne Technologie, sie hassen Öl denn er ermöglicht es uns zu bilden und sozial aufzusteigen.Dieses Problem ist historisch uralt.Die Oligarchen im alten Griechenland hassten z.bsp die athenische Flotte und die Langwälle von Athen nach Pireus zum Hafen weil sie es dem einfachen Mann erlaubten aufzusteigen und dass gefährdete ihre Privilegien.Deswegen wollten die Oligarchen in Griechenland sogar fremde Armeen in ihr eigenes Land locken um diese höchste Stufe der Zivilisation damals zu zerstören.
    Ihr Philosoph ist Aristoteles der den Menschen mit dem Tier gleichsetzt um Sklaverei als natürlich zu begründen.Dem steht Plato gegenüber, der Mensch ist vernuftbegabt, er trägt den kreativen Geist Gottes oder wie immer man dass nennen will in sich.er ist kein Tier.Seine Gedanken können Realität werden wenn er will und es muss einen Ausgleich zwischen den Rechten und Pflichten der Gemeinschaft und dem Individuum geben.
    Später dazu mehr.

  52. Stepher sagt:

    Danke Jürgen Elsässer für diese klare Haltung. Die JF habe ich abbestellt seit ich COMPAKT über Kiosk beziehe. Ich habe die politisch korrekte Stellungnahme des deutschen Außenministers zur Rede Assads gehört. Ob der wohl auch so standhaft für Deutschland kämpfen würde wie Assad für Syrien?? Wissen die deutschen Soldaten an der syrischen Grenze eigentlich für wen sie den Kopf hinhalten?

  53. chicano sagt:

    jürgen

    gut gebrüllt löwe😉

    mögen sich die hyänen die zähne ausbeissen!

  54. schnehen sagt:

    @Fatima

    Lass dir keinen Bären aufbinden. Israel ist kein Freund von Assads Syrien und wird nie ein Freund von Assad sein. Im Gegenteil: sein ärgster Feind.

    Israel beliefert die Salafisten mit Waffen. Erst neulich hob die syrische Armee wieder Waffenlager aus, und siehe da: Ein Großteil der Waffen kam aus israelischer Produktion.

    Assads Syrien gehört zur Achse des Widerstands gegen die zionistische Einheit. Nie wird Syrien die Golan-Höhen preisgeben, um die herum jetzt ein israelischer hoher Zaun gezogen wird, um die zionistischen Siedlungen auf den Höhen, die seit 1981 von Israel annektiert wurden, zu schützen.

    Die Türkei, die Terroristen aus mindestens 29 Ländern an der syrischen Grenze in von CIA-Leuten kontrollierten Camps, mit Waffen beliefert, hat ihre Beziehungen zu Israel wieder normalisiert, darunter die militärische Zusammenarbeit. Israel und Erdogans Türkei sind eine Sippschaft.

    Der Gegner ist das unabhängige Syrien, das eine Zentralbank besitzt, die keine Schulden bei den Rothschild-Banken aufnimmt.

    Der Krieg gegen Syrien ist eine israelischer Krieg, genauer gesagt: ein Krieg für Israel. Die Erfolge der syrischen Armee verursachen Sprechblasen und Verwirrspiele, von denen man sich nicht beeindrucken lassen darf.

  55. Yilmaz sagt:

    @ Oswald Spengler (Januar 8, 2013 um 17:55)
    „Sie hassen moderne Technologie, sie hassen Öl denn er ermöglicht es uns zu bilden und sozial aufzusteigen“

    Ich bin ja mit Ihren allermeißten Äusserungen „fast“ immer d´accord, ausser bei Energiefragen wie den von mir oben zitierten Satz bin ich nicht einverstanden.

    Gerade daß Erdöl dient doch den Finanzmagnaten als grosser Hebel, Beispiel Rockefellers und wie die Gottverdammten alle heissen, jegliche andere Technologie die auf Unabhängigkeit konzipiert ist wird unterdrückt. Und die Rothschilds sollten Sie nicht unterschätzen… daß die doch die Familie in der City of London schlechthin…

    Zudem, wenn Ihr wirklich noch glaubt daß die Energiekrise mit „Fracken“ zu lösen ist, ja dann ist der Menschheit nicht mehr zu helfen, ich will in hundert Jahren (wenn ich noch leben sollte…) andere Energieformen und Antriebstechnologien sehen und die gibt es definitiv. Ich glaube das wird sogar innerhalb der nächsten 10 Jahre kommen…

  56. @ Freidank: „Kurz gesagt: EINE SUNNITISCH-ISLAMISTISCHE SOßE! (Die Schiiten kennen, soviel ich weiß, das Konzept as-salaf as-salih nicht, zumindest hat es nicht den Rang wie im sunnitischen Islam).“

    Wir folgen der Prophetenfamilie (Ahl al-Bait). Einige bzw viele der Prophetengefährten sehen wir höchst kritisch. Selbst von vielen, die noch auf der Seite des Propheten früher gekämpft hatten, wandten sich gegen Ali ibn Abi Talib. Und auch unter denen, die an der Seite von Ali (as.) gekämpft hatten, ließen seine Söhne Hassan und später Hussain im Stich.
    Sehr schön kommt das im Film über Imam Hassan (a.s..) zur Sprache. Da Sie ja Arabisch können vermutlich: Den gibts sicherlich auch auf Arabisch, auf Persisch heißt es „tanhatarin sardar“ (der einsamste Führer).
    Es muss aber auch bei aller Verurteilung der Wahabiten gesagt werden, dass nicht alle Sunniten so sind. Die türkischen Sunniten sind relativ tolerant.

  57. Mary J. sagt:

    @schnehen

    „Israel ist kein Freund von Assads Syrien und wird nie ein Freund von Assad sein. Im Gegenteil: sein ärgster Feind.“

    Das Verhältnis von Israel zu den Assads – Vater wie Sohn – ist seit 40 Jahren in etwa das eines kalten Krieges. Man ist verfeindet, aber man kann sich darauf verlassen, dass daraus kein heißer Krieg wird. Jedenfalls kann sich Israel darauf verlassen.

    Anders als im Kalten Krieg herrscht hier nämlich keine Feindschaft auf Augenhöhe. Zur Erinnerung: 2007 hat Israel Assads Atomanlagen plattgebombt und Assad hat nichts Pieps gesagt. Nicht mal den bei der UN hat er sich beschwert, gescheige denn irgendwie zurückgeschossen.

    „Nie wird Syrien die Golan-Höhen preisgeben,“

    Solange Assad nichts dagegen unternimmt dass Israel die Golanhöhen annektiert hat, und nur Sprüche kloppft, kann das den Israelis am Hintern vorbeigehen, was Assad in seinen Träumen nicht aufgibt. Es ändert nichts am status quo.

    Assad ist der beste ärgste Feind, den Israel sich wünschen kann.

  58. schnehen sagt:

    @Mary J.

    1. Israel hat keineswegs die Atomanlagen Syriens platt gemacht. Syrien hat nämlich nie welche besessen. Die ganze Mossad- ‚Aktion‘ war ein PR-Gag. Mossads Devise ist: ‚Deception‘, also Täuschung.

    2. Syrien hat keinen aktiven Widerstand gegen die zionistische Einheit geleistet? Das stimmt nicht. Syrien hängt seinen Widerstand nicht an die große Glocke. Es handelt dafür. Beispiele:

    – Syrien hat Hunderttausende verfolgte Palästinenser bei sich beherbergt. In den syrischen Flüchtingslagern sind 14 anti–zionistische Organisationen aktiv, die von Syrien unterstützt werden.

    – Syrien hat den Abwehrkampf der Hisbollah gegen die Invasionen Israels in den Jahren 2000 (Machtantritt Bashar al Assads, über Hafez Assad will ich mich nicht äußern) und 2006 aktiv unterstützt.Die Hisbollah war dann in der Lage, Israel fast ganz aus dem Süden des Libanon zu vertreiben. Ohne das Hinterland Syrien und ohne die Unterstützung Syriens wäre das nicht möglich gewesen.

    -Die Zurückeroberung des Golan aus eigener Kraft (Ägypten unter Mubarak war der beste Freund Israels, Jordanien steht ebenfalls fest an Israels Seite, die Türkei ebenso und nicht zuletzt die USA und Morsi entpuppt sich als Feind Syriens) ist solange unrealistisch, wie es keine arabische Einheit gegen Israel gibt. Für ein Golan-Abenteuer, das mit einer Niederlage enden würde, ist Assad nicht zu haben. Assad ist kein Abenteurer. Er ist Realist und das ist gut so.

    -Syrien unterstützte Gaza nach Israels Angriffen und Invasion 2008/9 und hat den Widerstand auch jetzt wieder im November aktiv mit Waffen unterstützt. Neben dem Iran war es das einzige Land, das dies tat.

    -Syrien hat lange Zeit im Libanon durch die Entsendung von Truppen dafür gesorgt, dass es dort zu keinem Bürgerkrieg mehr kommen konnte. Nur so konnte der Libanon unter Führung der Hisbollah die beiden Kriege gegen Israel 2000 und 2006 gewinnen.

    3. Wenn Syrien für die zionistische Einheit ein so bequemer Partner wäre, weshalb beteiligt sich Israel dann heute durch Waffenlieferungen an dem Krieg gegen Syrien? Man will Regime Change! Präsident Peres hat dies ganz klar gesagt. Er hat auch klar gesagt, dass er die ‚Rebellen‘ dort unterstützt. Man will Syrien teilen. Sieh dir mal die großmachtchauvinistischen zionistischen Karten an! Syrien soll erst balkanisiert und dann Israel angegliedert werden. Der Libanon ebenfalls, Teile Saudi Arabiens, Ägyptens und des Irak. Sogar einige kleinere Gebiete der Türkei beanspruchen die Zionisten.
    (Quelle: Ralph Schoeman, ‚The Hidden History of Zionism‘, Karte auf S. 134).

  59. Yilmaz sagt:

    @ Fatima
    „Es muss aber auch bei aller Verurteilung der Wahabiten gesagt werden, dass nicht alle Sunniten so sind. Die türkischen Sunniten sind relativ tolerant.“

    Ähm…, ein netter Versuch, aber der Wahabismus kommt nunmal aus Saudi Arabien, somit ein vernachlässigbar kleiner Teil der Sunniten ist wahabitisch geprägt, ja sogar der Grossteil der Syrer ist sunnitisch. War bzw. ist Libyen unter Gaddafi und der Irak auch nicht Grossteils sunnitisch!? Und was ist mit diesen Ländern passiert!?

    Die Gewalt die da und anderswo gefördert wird ist eindeutig mit freundlicher Unterstützung der CIA /Mossad und Konsorten zuzuordnen. Wie ich bereits erwähnte läuft das alles unter der Regie des Yinon-Plans ab.

    Die Geheimdienste stiften Zwiehtracht zwischen allen Bevölkerungsgruppen, destabilisieren und korumpieren, sabotieren die Regierungen und installieren von der CIA gesteuerte Dummkopffanatiker die aber die Unterstützung der mehrheitlichen Bevölkerung nicht haben, diese Vollidioten können die Macht nur mit Gewalt gegen das eigene Volk aufrechterhalten. Naja, eigentlich nix neues mehr, wozu auch immer wieder erwähnen.

  60. Mary J. sagt:

    „1. Israel hat keineswegs die Atomanlagen Syriens platt gemacht. Syrien hat nämlich nie welche besessen. Die ganze Mossad- ‘Aktion’ war ein PR-Gag. Mossads Devise ist: ‘Deception’, also Täuschung.“

    Selbst wenn das, was da plattgemacht wurde, keine Atomanlage war, so ist unbestreitbar, dass Israel diesen Luftangriff auf Syrien geflogen hat. Und Assad hat NICHTS dagegen unternommen. Andersrum wäre soetwas nicht möglich.

    „- Syrien hat Hunderttausende verfolgte Palästinenser bei sich beherbergt. In den syrischen Flüchtingslagern sind 14 anti–zionistische Organisationen aktiv, die von Syrien unterstützt werden.“

    Jedes Land im Umkreis Israels hat vertriebene Palästinenser aufgenommen. Das beweist gar nichts. Laut einem Bericht der UN sind die Lebensbedingungen der Palästinenser in den Flüchtlingslager Syriens übrigens die aller schlechtesten von allen arabischen Ländern.

    „- Syrien hat den Abwehrkampf der Hisbollah gegen die Invasionen Israels in den Jahren 2000 (Machtantritt Bashar al Assads, über Hafez Assad will ich mich nicht äußern) und 2006 aktiv unterstützt.“

    Das bezweifele ich nicht. Natürlich agiert Assad gegen Israel. Die Frage ist doch, was für Israel das kleinere Übel ist. Assad, bei dem man weiß, dass er zwar unterstützt, aber niemals selbst zuschlagen wird, oder eine ungewisse Zukunft nach Assad.

    „Er ist Realist und das ist gut so.“

    Richtig. Und auch für Israel ist das gut.

    „Nur so konnte der Libanon unter Führung der Hisbollah die beiden Kriege gegen Israel 2000 und 2006 gewinnen.“

    Die Araber haben nach ihrem Selbstverständnis grundsätzlich alle Kriege gegen Israel gewonnen😉

    “ Wenn Syrien für die zionistische Einheit ein so bequemer Partner wäre, weshalb beteiligt sich Israel dann heute durch Waffenlieferungen an dem Krieg gegen Syrien? “

    Dafür hätte ich gerne mal einen Beleg.

    „Syrien soll erst balkanisiert und dann Israel angegliedert werden. Der Libanon ebenfalls, Teile Saudi Arabiens, Ägyptens und des Irak. Sogar einige kleinere Gebiete der Türkei beanspruchen die Zionisten.“

    Ja, ja, und dann kommt Russland, Südamerika und Japan und am Ende die Antarktis und dann gibt es nur noch einen Staat auf der Welt – Israel.

  61. „Gerade daß Erdöl dient doch den Finanzmagnaten als grosser Hebel, Beispiel Rockefellers und wie die Gottverdammten alle heissen,“

    Na nicht fracken.Ich bin gegen Fracken.Da gibt es keinen Gegensatz.Ja klar kontrollieren die Oligarchen das Erdöl , dass ist doch klar.Was denken sie denn warum es Royal Dutch Shell heißt oder wer British Petrol kontrollliert eben gerade weil es ja so wichtig ist.Schauen sie sich mal um wo sie gerade sind.Da gibt es nichts was nicht mit Erdöl zu tun.Die Erdölpreise wurden absichtlich um eben das Wachstum der physischen Wirtschaft abzuwürgen nach der Bilderbergerkonferenz künstlich angehoben.Man hat Ennrico Mattei ermordet weil eben das Monopol der Seven Sisters brechen wollte und paritätische Verträge anbot.Und jetzt überlegen sie sich mal warum ein Prinz Phillip der Gründer des WWF ist, oder warum sich so viele britische Geheimdienstler bei Greenpeace tummeln.
    Das ist Malthus, Malthus , Malthus.Nochmal ich bin nicht für Fracken.Warum auch.Es gibt genug Öl.Es gibt moderne Energieformen ,Ich bin doch ihrer Meinung.Wenn ich ab Oktober mal auf einer Elässer Veranstaltung bin können sie ja auch mal kommen und dann diskutieren wir darüber wenn sie möchten.

  62. Jakobiner sagt:

    Zu Oswald Spengler:

    „Die Erdölpreise wurden absichtlich um eben das Wachstum der physischen Wirtschaft abzuwürgen nach der Bilderbergerkonferenz künstlich angehoben.(…) Man hat Ennrico Mattei ermordet weil eben das Monopol der Seven Sisters brechen wollte und paritätische Verträge anbot.“

    Aussage 1 und Aussage 2 stimmen nicht zusammen. Matthei hat dem Iran und Russland damals höhere Ölpreise zugestanden als den Seven Sisters.Ihre Theorie widerspricht sich also diamteral!!!

  63. Jakobiner sagt:

    Zu Oswald Spengler:

    Dazu: Ihre Theorie von der Oligarchie, die den globalen Mittelstand verhindern will durch Deindustrialisierung ist völliger Bullshit. Der globale Mittelstand wähst weltweit, ob BRIC, ob Türkei,Südafrika,etc.Und China und Indien industrialiseren sich jetzt schon seit gut 30 Jahren.
    Was sie gelesen haben, sind so schlechte Heftchen wie „Neue Solidarität“von La Rouche, der immer noch in der Seven-Sister-Rockefeller- Prinz Phillip-G-7_Welt der Nachkriegszeit lebt. Die heutige Welt is schon weitgehend multipolar und keine Oligariche kann ihre Dynamik kontrolleiren.

  64. Jakobiner sagt:

    Zu Oswald Spengler:

    D4esweiteren: Ihrer Theorie nach müssten ja die Seven Sisters, die Oligarchie und Bilderberger Fracking sabotieren, da es die Ölpreise tendenziell senkt.Plötzlich oute sie sich als Anti-Fracker–avber vielleicht sind sie ja auch nur ein Ökoagent der Oligarchie, des WWF und Green Peace, die ja auch gegen Fracking sind.Merken Sie denn nicht, was für einen Schmarrn sie da fortlaufend erzählen. Zumal: Ohne Fracking erreichen wir eben Peak OIl, verstanden nicht als Ende des Öls, sondern Ende der Är des BILLIGEN Öls.

  65. Jakobiner sagt:

    Hitler hat Osara-Groschenheftchen gelesen, Oswald Spengler La Rouches „Neue Solidarität“–beide mit denselben verschwörungstheoretischen Inhalten.

  66. Jakobiner sagt:

    Zu Oswald Spengler:

    „Das ist Malthus, Malthus , Malthus.Nochmal ich bin nicht für Fracken.Warum auch.Es gibt genug Öl.Es gibt moderne Energieformen“

    Wo gibt es denn genug Öl und vor allem BILLIGES Öl? Ebe nicht.

    Und welche modernen Energieformen meinen sie denn, die das Öl ersetzen könnten? Wahrscheinlich meinen sie wie La Rouche, dass man in jedem Dorf ein AKW mit teurem staatsgesponserter Kernenergie hinstellen sollte, denn erneuerbare Energien sind ja des Teufels und spielen nur der OLigarchie, dem WWF und Greenpeace und den Grünen in die Hände.Meiner Ansicht nach sollte man jetzt ein internationales Forschungskonsortium für Peak Oil einrichten, das alternative Energieformen erforscht und die 50-100 Jahre, die uns das umweltversauende Fracking noch gibt, nutzen. Analog zu ITER (Kernfusion) und ISS.Man muss Peak Oil einmal als Menschheitsaufgabe sehen und es auch gemeinsam als Menschheit lösen, bevor wir in die Situation kommen, wo wir uns in Resourcenkriegen zerfleischen.DAS ist das Anti-Malthus-Programm!!!.

  67. Jakobiner sagt:

    ZU Oswald Spengler:

    Die 7 Sisters, die chineischen, brasilianischen und russischen Ölfirmen investieren Abermilliarden in Fracking, aber eben nicht um die Erdölpreise zu erhöhen oder eine Deindustrialiserung voranzutreiben, sondern eben um Geschäft mit der weiteren Industrialiserung der BRIC-Staaten und Weltökonomie machen zu können.Und sie investieren gerade dahinein, da es eben keine leicht erschliessbaren Quelle mehr gibt.Es geht immer tiefer– ob Schelföl oder Tiefseebohrungen, weil eben nichts mehr da ist. Wäre es es, würden sie dahineininvestieren.Und diese Oligarcghie, die so immens in Fracking investoert, soll dann den WWF, Green Peace und die Grünen gekauft haben und durch Einflussagenetn durchsetzt haben, um Frcking dann wieder zu verhindern– zumals mit Oswald Spengler ls dem Ober-Öko-Antifracker? Sie sind überhaupt kein Kapitalismuskritiker, sondern ein SA-mäsiger Verschwörungstheoretiker, der sich die Dynamik des Weltkapitalismus nur personell und durch eine Oligarchie erklären will, aber das System nicht sieht und auch nicht kritisiert.Sie wollen die Bilderberger als die eine Weltregierung sehen, einen Volksaufstand gegen diese herleiten und sich selbst als Oswald Spengler als neuen Rockefeller und Kissinger, der dann die vermutete Weltregierung leitet-per Referendum- für alle Zeiten einsetzen.Ähnlich denkt auch La Rouche. Aber er ist alt und ich hoffe, dass seine faschistischen Gedanken mit seinem absehbar biologischen Exodus minimiert werden..

  68. @und sich selbst als Oswald Spengler als neuen Rockefeller und Kissinger

    Genau ich bin Adolf Hitler und lebe in Neuschwabenland sie haben mich erkannt.Wie gut dass sie wieder beweisen dass sie nichts wissen

    „Plötzlich oute sie sich als Anti-Fracker“

    Plötzlich ? Sie lügen wieder.War ich jemals für Fracking ?

    Sie haben sich mit ihrem Malthusianismus, ihrer Geburtenkontrolle selbst verraten.

    „Aussage 1 und Aussage 2 stimmen nicht zusammen. “

    Sind sie dumm ? Natürlich kaufen die Oligarchen billig Öl ein um es teuer zu verkaufen.Denn sie sind ein Kartell.Sie wollen weder das die Entwicklungsländer gerecht bezahlt werden und sich entwickeln können noch wollen sie bezahlbare Preise für Öl im Westen.Deswegen musste er ja sterben.

    „Der globale Mittelstand wähst weltweit, ob BRIC, ob Türkei,Südafrika,etc.Und China und Indien industrialiseren sich jetzt schon seit gut 30 Jahren.“

    Ja zum Glück und immer gegen Leute wie sie die Geburtenkontrolle wollen, Leute in Armut halten.Wer sabotiert denn immer wenn sich ein Land entwickeln will hmm.Wer denn.Wer kräht denn immer das Braslien keine hydroelektrischen Dämme bauen kann wegen dem Regenwald, keinen Bergbau betreiben.

    „Und diese Oligarcghie, die so immens in Fracking investoert, soll dann den WWF, Green Peace und die Grünen gekauft haben und durch Einflussagenetn durchsetzt haben, um Frcking dann wieder zu verhindern“

    Ja eben aber sie sind zu dumm es zu verstehen.

  69. Jakobiner sagt:

    „Ja zum Glück und immer gegen Leute wie sie die Geburtenkontrolle wollen, Leute in Armut halten.Wer sabotiert denn immer wenn sich ein Land entwickeln will hmm.Wer denn.Wer kräht denn immer das Braslien keine hydroelektrischen Dämme bauen kann wegen dem Regenwald, keinen Bergbau betreiben.“

    Ja, ich bekenne mich: Ich bin offen für die Erhaltug des brasilianischen Regenwalds und des Amazonasgebietes als grüner Lunge der Erde.Sie wollen ja auch noch die letzten Baumbestände und Ökonsysteme vernichten, wie in Indonesien. Sie sind der Oligarch, der nur um des Wirtschaftswachstums und blinder Fortschrittsgläubigkeit unsere Lebensgrundlagen zielstrebig vernichtet.Und in hrem letzten Kommentar kommen sie ja nicht mal auf eine inhaltliche Erwiderung.

  70. Jakobiner sagt:

    Sie sind wie La Rouche ein christlicher Fundamentalist in scheinbar progressiver Version in Anlehnung an die technizistische Bewegung der USA in den 30er Jahren: Macht euch die Erde untertan, raubt, plündert, was geht und vermehret euch ewig, bis eben der Planet platzt und wir alle sterben!!!An ihrem Selbstmordprogramm will ich mich wirklich nicht beteilgen!!!

  71. Jakobiner sagt:

    “Aussage 1 und Aussage 2 stimmen nicht zusammen. ”

    Sind sie dumm ? Natürlich kaufen die Oligarchen billig Öl ein um es teuer zu verkaufen.Denn sie sind ein Kartell.Sie wollen weder das die Entwicklungsländer gerecht bezahlt werden und sich entwickeln können noch wollen sie bezahlbare Preise für Öl im Westen.Deswegen musste er ja sterben.

    Völliger Blödsinn. Matthei wollte gerade höhere Erdölpreise, aber eben nicht,um eine Deinstrialisierung der Welt zu bewirken, sondern Italien mit einer konstatnten und planbaren Erdöllieferung zu vershenen und im Gegenzug petrochemische Anlagen in der SU und iran zuerrichten, die der italienischen Industrie eine zusätzliche Quelle von Einnhamen beschert hatte. Doch es war weniger der Preis, sondern, dass sich Matthei an die Sowjetunion und Mossadegh-Iran annäherte und zudem neue wirtschaftliche Kreisläuge generieren wollte, die zu seiner Ermordnug geführt haben. Hätte er mit Saudiarabien solche Deals abgeschlossen, würde er wahrscheinlich noch heute leben.

  72. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Bremsen Sie ihren grünen Furor. Bleiben Sie hübsch sachlich. It’s the economy, stupid…

  73. Jakobiner sagt:

    „Sind sie dumm ? Natürlich kaufen die Oligarchen billig Öl ein um es teuer zu verkaufen.Denn sie sind ein Kartell.Sie wollen weder das die Entwicklungsländer gerecht bezahlt werden und sich entwickeln können noch wollen sie bezahlbare Preise für Öl im Westen.Deswegen musste er ja sterben.“

    Sind sie dumm? Natürlich versucht ma, jeder immer möglichst billig einzukaufen, um möglichst teuer zu verkaufen. Das ist eine normal menschliche Angelegenheit und keine Besonderheit irgendwelcher Oligarchen. Sie übersehen, dass weder die Seven Sisters noch die OPEC heute einen wesentlichen Einfluss auf die Preisgestaltung haben, maximal tendenziell. Aber weder den Seven Sisters, noch den chineischen, russischen, brasilianischen, nigerianischen Ölmultis geht es darum, die Welt zu deindustrialiseren oder die globale Mittelklasse als Oligarchie bewusst abzuwürgen, sondern nur um ihren Profit und da ist eben die beste Verkaufsstrategie eine sich industrialiserende Welt zu beliefern und zu ihrem Wachstum beizutragen.

  74. Jakobiner sagt:

    ZU Jürgen Elsässer

    Mir würde noch helfen, wenn du konkret benennen könntst, wo ich da übertrieben haben soll. Wohl eher in dem Hitler-Osara-Vergleich denn in allen anderen Kommentaren.Also sag´mir, was konkret nicht passte.

  75. Yilmaz sagt:

    @ Oswald Spengler
    „Es gibt genug Öl.Es gibt moderne Energieformen ,Ich bin doch ihrer Meinung.Wenn ich ab Oktober mal auf einer Elässer Veranstaltung bin können sie ja auch mal kommen und dann diskutieren wir darüber wenn sie möchten.“

    Ja stimmt, Öl gibt es genug, die finden immer neue Quellen, nur leider ist die Technologie die Öl benötigt, also Verbrennungsmotoren, ein völlig überholtes Konzept, Wirkungsgrad bei Benzinmotoren ca, 35% und bei Dieselmotoren sind es etwas über 40%, d.h. der Rest der Energie geht an Reibung und Wärme verloren, Elektromotoren sind da weit aus effizienter, aber die Industriemagnaten wollen ja am Verbrennungsmotor festhalten so nach dem Motto: Warum leichter wenns auch schwerer geht.

    Bezgl. eines Treffens sehr gerne, nur Berlin ist mir zu weit weg, dann lieber nächster Elsässer Treff in München falls für Sie machbar ist!? Würd mich freuen. (Beim letzten Mal in München im Dez´12 konnte ich auch nicht kommen, aus zeitlichen Gründen).

  76. Jakobiner sagt:

    Jetzt mache ich mir es einfach mal so einfach wie ihr immer: Oswald Spengler ist als Antifrackler ein Agent des WWFs, der Bilderberger, der Grünen , Green Peace , der Bilderbegrer und eben der Oligarchie als solcher. Soll man so jemanden auf dieser Websiete noch irgendwie unterstützen?

  77. John Nada sagt:

    Danke, Herr Elsässer!

    Assad ist ein ganz anderes Kaliber von Politiker, als die westlichen Marionetten der Hochfinanz. Was die westliche Wertegemeinschaft in Syrien mit der FSA anrichtet, hätte ich in meiner pro westlichen Zeit noch für unmöglich gehalten. Es ist wie ein Alptraum, aus dem man gerne aufwachen würde.

    Man muss sich auch fragen: Wann sind wir dran? Wann wird die USA und Co. hier eine „Freie deutsche Armee“ mit dem Massakrieren und Zerstören beauftragen? Ich bin mir sicher: Wenn Deutschland wieder souverän werden sollte, dann blüht uns das Gleiche wie den Syrern! Die ganzen CIA-Salafisten um Pierre Vogel und Co. sind ja schon vor Ort.

    In diesem Zusammenhang ist die russische Dokumentation „7 Monate Berichterstattung aus Syrien – Anastasia Popowa“ sehenswert:

  78. Anonymous sagt:

    Keine weitere Politische oder Militärische Intervention in Syrien

  79. Mohamad sagt:

    Wunderbar, wir ( Syrer )danken Ihnen, Herr Elsäser, für Ihre Ehrlichkeit und Ihren Mut beim Sagen der Wahrheit über Syrien! Herzlichen Dank!

  80. Mohamad sagt:

    Es ist einige gründe warum die meisten in syrien ihren präsidenten leben…alle staatlichen schulen, universitäten und krankenhäuser sind für alle zugänglich, ohne eine lira zu zahlen im gegensatz zu anderen arabischen ländern…als frau oder Kind kann abends rausgehen ohne Angst zu haben , belästigt zu werden..das ist in anderen arabischen ländern nicht so.

  81. Mohamad sagt:

    Wir sind stolz auf gute Arbeit unserer Armee und unseren Präsident Bashar Al-assad.

  82. Mohamad sagt:

    Keine weitere Politische oder Militärische Intervention in Syrien

  83. Mohamad sagt:

    Bashar al-Assad ist das syrische Volk und das syrische Volk ist Bashar al-Assad. Wir sind das syrische Volk und die syrische Armee ist eine starke Barriere in das Gesicht des Bösen und Terroristen.

  84. Heider sagt:

    Kein neues Video aber spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Und so „zukunftsweisend“:
    „Wann kommt ihr dran?“, fragt er an der einen Stelle seiner Rede (auch Assad sitzt mit im Saal)…

    über Palästina – den arabischen Nationalismus – das Totalversagen der Araber – die Heuchelei des Westens – den Staatsmord an Saddam Hussein …

    „Er“ hatte recht, einer der Gründe, warum er aus Sicht des Imperiums unbedingt „weg“ musste :

    Muammar el Gaddafi – Rede 2008 in Damaskus vor der Arabischen Liga

    – Ehre seinem Andenken –

  85. Yilmaz sagt:

    @ Heider
    ja genau, Ehre seinem (Gaddafis) Andenken.
    Er hält eine offene und ehrliche Rede vor der Arabischen Liga, und was machen die alle dort!? Schaun nur blöd zu, und keiner traut sich mal Beifall zu klatschen, diese Arabische Liga ist ein Farce, keiner von denen hat den Mumm sich zu erheben und für seine Unabhängigkeit und Feiheit zu kämpfen, eigentlich sind die Führer der dort Anwesenden fast durch die Bank weg installierte Marionetten der USA…

  86. Jakobiner sagt:

    Auf ARTE gab es vorgestern eine interessante Doku: Austritt Grossbritanniens aus der EU–hier wurde dieses Szenario durchgespielt. Bezeichnend: Die Autoren meinten, falls Grosbritannien aus der EU scheide, bedeute dies das Ende deutscher Scheckbuchdiplomatie. Deutschland müsse dann mit Frankreich, Polen und den USA Auslandseinsätze selber vornehmen–als Beispiel wurde genannt: Deutsche Bundeswehr nach Syrien.

  87. Mary J. sagt:

    „Austritt Grossbritanniens aus der EU–hier wurde dieses Szenario durchgespielt.“

    Nicht einmal bei Arte ist man in der Lage England und Großbritanien auseinander zu halten……

  88. @Mohamed: „als frau oder Kind kann abends rausgehen ohne Angst zu haben , belästigt zu werden..das ist in anderen arabischen ländern nicht so.“

    das kann ich nur bestätigen. Zumindest war es vor ca. 7 Jahren so. Wenn erst mal die Wahhabiten da das Zepter übernehmen, wird sich das leider ändern, fürchte ich. Ach ja und im Iran habe ich mich immer sicher gefühlt…aber das ist ja auch kein arabisches Land.
    @alle: Bitte um Entschuldigung, wenn ich nicht jedem antworten kann, der mich was fragt, da ich im Urlaub bin und weniger online.

  89. soylent green sagt:

    Elsässer, du bist ein minderwertiges antideutsches kommunistisches Arschloch. Und als Kommunist bist du der natürliche Unterstützer von massenmordenden Regimen wie dem des Assad. Jeden Tag werden durch den Bombenterror und den Beschuß der Assad-Terroristen hunderte Syrer ermordet. Daran geilst du dich auch noch auf, du Drecksfigur.

  90. juergenelsaesser sagt:

    soylent green: Sie bleiben hier als Exempel stehen – für das Niveau unserer Feinde. Ein treffendes Beispiel!

  91. Mary J. sagt:

    @Jürgen

    Ich will den Kommentar von soylent green nicht verteidigen. Er ist daneben. Aber der Begriff „Feind“ ist es ebenso. Der Feind ist jemand, den man im Krieg tötet. Ich finde es deplaziert diese Kriegsrethorik in unserer Gesellschaft zu verwenden, auch wenn es bei gewissen Randgruppen leider üblich ist. Friedfertige Menschen und Demokraten haben politische Gegner, aber keine Feinde.

  92. Jochen sagt:

    @soylent green
    Naja, antideutsch ist JE nicht gerade. Als Kronzeuge zu benennen wäre Holger Apfel, der JE bekanntlich toll findet. Ohne Politologie studiert zu haben, würde ich meinen, dass viel Faschismus ist in dem, was JE so denkt. Ob man diesen Faschismus jetzt links oder rechts verortet, bleibt jedem selbst überlassen. Beispiel Putin. Der hat mit Kommunismus nichts am Hut, ist eher ein Rechtsfaschist. Sein Inlandsgeheimdienst FSB agiert wie die GeStaPo unter Adolf-Nazi. Verblüffenderweise sind dennoch alle Alt-Linken stramm auf Putins Seite, z.B. Bröckers, der Typ von medienanlyse-international (Name gerade entfallen) und auch Elsässer. Ich kriegs bis heute nicht in den Kopf, dass diese Nasen China so toll finden, obwohl dort 300 Mio. Wanderarbeiter nicht wissen, wo sie übermorgen die Nacht verbringen. Frühkapitalismus, vulgo Ausbeutung pur. Was daran toll sein soll, hat mir noch niemand plausibel machen können.

  93. Mark sagt:

    @Mary J.

    Nun ja. Wenn sich jemand so explizit äußert wie „Soylent Green“ (guter Film übrigens -) ) oben, dann kann man ihn denke ich schon aus gutem Grund als „Feind“ bezeichnen.

  94. Heider sagt:

    @ Yilmaz, Januar 10, 2013 um 11:21

    „…eigentlich sind die Führer der dort Anwesenden fast durch die Bank weg installierte Marionetten der USA“

    So wollte ich den knappen Beitrag verstanden wissen.
    Die Geschichte und das Zeitgeschehen beweisen es.

    Der vorläufige Gipfel der arabischen und internationalen Heuchelei ist die Zuerkennung des „Beobachterstatus“ der Palästinenservertretung bei den UN – man vergleiche mit den Worten Gaddafis über „die Grenzen von 1967“!

    Auch in Bezug auf Syrien wiederholt sich ein ähnliches Spiel wie im Fall der US-Kriege gegen den Irak unter Saddam. Denn erneut sind Araber (z. Bsp.Jordanien) die Türöffner in den arabischen Raum, indem sie westliche militärische Operationen vom eigenen Territorium aus zulassen.
    Sehr aussagekräftig für die politische Verkommenheit auch der heutigen Palästinenserführer ist ihre Unterstützung für den Sturz Assads. Gerade Syrien! Kein arabischer Staat hat mehr für palästinensische Flüchtlinge und politische Exilgruppen getan und ist politisch und militärisch so klar und kompromisslos immer für das Recht der Palästinenser eingetreten als Syrien.

    Und d a s ist der Dank: die führende palästinensische Vertretung in Gaza, „Hamas“, hat vor etwa anderthalb Jahren die Seiten gewechselt, sie nimmt offen Stellung gegen Assad, teils auch gegen Hizbollah und Iran, und schwatzt auf Geheiss der USA vom „Arabischen Frühling“ wie die westlichen Medien:
    Telepolis (Heise) – 25.02.2012
    Hamas-Führer positionieren sich gegen Baschar al-Assad
    http://www.heise.de/tp/blogs/8/151496

    Wenn Präsident Assad und alle Syrer, die sich nicht von den USA, den UN und der EU vorschreiben lassen wollen, wer regieren soll und wie sie zu leben haben, dem Druck bislang standgehalten hat, so ist das eine Überraschung. Auch ich bin ein „Opfer“ der hiesigen Medien. Vor Jahren, als er die Nachfolge seines Vaters Hafiz antrat, verlautete hier ja unisono, der Sohn wäre quasi eine Verlegenheitslösung, um den Familienclan an der Macht zu halten, und eigentlich sei er ein Schwächling.
    Man lernt anscheinend nie aus.

    Auch in diesem Gespräch mit RT, vor wenigen Monaten, zeigte Assad seine ganze Grösse, den Staatsmann im besten Sinn – Härte, Milde, Verständnis, Gesprächsbereitschaft, erstaunlich v.a. seine Selbstkritik.
    Wo hat man sowas früher schonmal von einem anderen Staatsmann oder Politiker gehört?

    ik news – November 11, 2012
    Interview: Bashar al-Assad unzensiert! (komplett auf Deutsch)
    http://www.iknews.de/2012/11/11/interview-bashar-al-assad-unzensiert-komplett-auf-deutsch/

    Man vergleiche diesen Mann mit den Äusserungen, Verhalten, praktischen Tun und Habitus der Staatsmänner- und frauen, Politiker u.a. kapitalen Würdenträger „in unserer Gesellschaft“ (Mary J., Januar 10, 2013 um 23:00) – und es wird Einem noch viel bewusster, wo man eigentlich lebt, und wo man „steht“.

    Respekt – Glück – Erfolg, Bashar al-Assad !

  95. In der FAZ (gedruckte Ausgabe) von heute ein lesenswertes Interview mit dem libanesischen Politiker und Ex-General Michel Aoun

    „Trotzdem ist es falsch, bis zum Ende gegen Assad zu kämpfen. Obwohl er allein gegen die ganze Welt kämpft, gegen Amerika, die Ölstaaten, die Macht des Geldes, hat er bis heute widerstanden. Zurzeit jedenfalls ist Syrien näher an der Demokratie als alle anderen Länder in der Region, die von sich behaupten, die Menschenrechte zu verteidigen. Die Golfstaaten, die die Opposition unterstützen, tun das sicherlich nicht.“


    „Ich habe immer gesagt, dass es nötig ist, einen Dialog zu führen, um in Syrien Demokratie einzuführen. Wer soll dieses komplett zerstörte Land denn am Leben erhalten nach Assad, wer das Chaos in den Griff kriegen? Wo sind sie denn, die viel zitierten moderaten Araber? Ich bin nicht gegen die Demokratie, aber ich bin gegen das, was kommt. Was uns nach einem Sturz Assads blüht, ist die Herrschaft der Islamisten. Und mit denen kommt keine Demokratie.“

  96. schnehen sagt:

    @soylent green

    Ich möchte auch von dir beleidigt werden, weil ich Jürgen Elsässers Haltung gegenüber Assad voll und ganz teile! Auch bin ich Marxist.

    Es lebe Bashar al Assad! Es lebe Syrien!

    @JE

    „Wer beleidigt wird und die Beleidigung gelassen erduldet, ohne sie mit Gleichem zu vergelten, hat einen großen Sieg über sich selbst davongetragen.“
    (Geneva).

  97. Yilmaz sagt:

    soylent green lass Elsässer in Ruhe sonst gibts Ärger!

  98. juergenelsaesser sagt:

    Jochen: Sie können nicht logisch denken. Sie sagen EINERSEITS, wenn böse Buben wie Holger Apfel Elsässer „toll“ findet, spricht das gegen Elsässer. Sie sagen ANDERERSEITS, wenn Linke wie Bröckers Putin gut finden, spricht das NICHT für Putin. Ja, was denn jetzt? Richtig ist doch: Man kann Personen und Staaten etc. NIE danach beurteilen, von wem sie Beifall bekommen – das könnte nämlich Beifall von der falschen Seite sein (wie im Falle Apfel). Man muss Personen, Staaten tc. immer KONKRET aus sich selbst heraus beurteilen. Das aber können Sie nicht. Sie haben nur eine Platte, und die legen Sie bei Kuba, Venezuela, Russland, China, USA, Syrien auf, und die heisst: Freedom and Democracy gegen den bösen bösen Staat… Das macht Ihre Position so langweilig. Das Zeitalter der Ideologien ist vorbei, auch der libertären Ideologie, die überdis – aber das nur am Rande – nur einen Wilden Westen ohne Sheriffs propagiert.

  99. Mary J. sagt:

    „Man vergleiche diesen Mann mit den Äusserungen, Verhalten, praktischen Tun und Habitus der Staatsmänner- und frauen, Politiker u.a. kapitalen Würdenträger “in unserer Gesellschaft” (Mary J., Januar 10, 2013 um 23:00)“

    Dies Äußerung ist nicht von mir!

    Ich würde niemals auf die Idee kommen, einen gewählten Politiker, möge noch so ein Drecksack sein, auf die Stufe eines Erb-Diktators hinabzubefördern.

  100. Anonymous sagt:

    GOD BLESS SYRIA AL ASSSAD

  101. Heider sagt:

    @ Mary J.
    „Dies Äußerung ist nicht von mir!

    Wie wahr.
    Die Äusserung „Man vergleiche diesen Mann …“ ist von mir und als solche einfach zu erkennen, wenn man die Augen richtig aufmacht.
    Von Ihnen stammt nur die Äusserung „in unserer Gesellschaft“, die von mir eingeschoben und als Fremdäusserung durch „Gänsefüsschen“ und Nennen der Zitatgeberin (in der Klammer) ausreichend kenntlich gemacht worden ist.

    Aber schön, dass Sie Apologetin der herrschenden Klasse und des von ihr eingesetzen Systems, die sich ihre Stellung regelmässig mit sog. freien Wahlen von einem Teil der Untertanen (ein anderer macht dabei schon nicht mehr mit) noch bestätigen lässt, sich erwartungsgemäss geoutet haben.
    Mehr wollte ich doch gar nicht.

    Wer sich zu seiner Gesellschaft so empathisch bekennt, der steht mitsamt seiner Herrschaft selbstverständlich eine Stufe über einem „Erb-Diktator“ wie Assad.
    Was die behauptete Höherrangigkeit in der Politik praktisch bedeutet, das sieht man derzeit an den Bemühungen des kapital freiheitlich-demokratischen Imperiums, die syrische Bevölkerung auf denselben Stand von Herrschaft bei freiheitlich-demokratischer Kontrolle wie „bei uns“ zu bringen.

    Sie drücken schon die Daumen, dass das auch klappt – wetten!

  102. schnehen sagt:

    In der Assad-Biografie von David W. Lesch finden sich verschiedene Stellen, die darauf hinweisen, das Bashar als Kind und Jugendlicher sehr bescheiden war.

    Er besuchte die ‚Laique‘ eine halb-private Schule in Damaskus, und wird von zwei seiner Lehrer, Lourraine Douna und Muwaffaq Rajab, als eher schüchtern beschrieben, aber vor allem als jemand, der nicht wollte, nur wegen seines Status besondere Privilegien zu genießen. Er besaß keine Horden von Bodyguards, mit denen sich andere Kinder der Elite umgaben. Auch seine Eltern wollten das nicht.

    „Er war ein sehr fleißiger und wissbegieriger Schüler. Er war still, sogar sehr still in Situationen, wo andere schnell ihre Fassung verloren. Manchmal war er so schüchtern, dass man den Eindruck hatte, er würde erröten, wenn er aufgerufen wird.“

    Über ein Ereignis, das sich an der medizinischen Fakultät Damaskus zutrug, wo Bashar studierte, berichtet ein Kommilitone von ihm:

    Es gab eine Feier, und es traten dann jede Menge Redner auf. Bei der Erwähnung des Namens seines Vaters Hafiz al Assad wurde jedes Mal langanhaltend und stürmisch applaudiert. Aufpasser achteten darauf, dass alle klatschten.

    Aber Bashar, der als Zuhörer dabei war und von den Aufpassern nicht als Präsidentensohn wahrgenommen wurde, weigerte sich zu klatschen, was dann den Unmut der Guards aufsichzog. Einer dieser Leute ging dann von hinten auf den sitzenden Bashar zu und gab ihm einen ordentlichen Schlag in den Nacken, und ermahnte ihn zu klatschen. Später kam die Sache heraus und der Mann dachte nun, er würde große Schwierigkeiten bekommen. Dem war aber nicht so. Bashar machte keine Szene daraus. Drei Monate später entschuldigte sich der Mann bei ihm.

    Später studierte Bashar Augenheilkunde in London. Der syrischen Botschaft fiel auf, dass er einen ganz normalen deutschen Wagen fuhr. Er besaß keinen Chauffeur.

    (David W. Lesch, ‚Der neue Löwe von Damaskus‘, 2005).

  103. Mary J. sagt:

    „Aber schön, dass Sie Apologetin der herrschenden Klasse und des von ihr eingesetzen Systems, die sich ihre Stellung regelmässig mit sog. freien Wahlen von einem Teil der Untertanen (ein anderer macht dabei schon nicht mehr mit) noch bestätigen lässt, sich erwartungsgemäss geoutet haben.
    Mehr wollte ich doch gar nicht. “

    Ich darf daraus wohl schließen, dass Sie daher Apologet eines Systems ohne freie Wahlen sind, in dem sich die Herrschenden von niemandem bestätigen lassen müssen.

    Vermutlich in der Hoffnung, dass Sie in diesem System auf der Nutznießerseite stehen werden – wetten?

  104. Yilmaz sagt:

    Heute abend um 20.15 Uhr läuft auf RTL2 der Film „Syriana“, darin wird eigentlich alles gezeigt wie die Dinge um Öl, Nahost-Geopolitik, CIA usw. wirklich ablaufen.
    Der Hauptdarsteller George Clooney spielt einen CIA Agenten der einen Mordanschlag auf einen Ölprinzen verüben muss, zudem sollen zwei Ölkonzerne fusionieren um den Ölpreis je nach Belieben zu steuern…

  105. Jakobiner sagt:

    Zu Yilmaz

    Berater des Films Syriana war der Ex-CIA-Agent Robert Baer–dessen Buch „Der Niedergang der CIA“ist auch lesenswert.Baer war ein rechter Haudegen und Abenteurer, diente im Libanon und im Irak und organisierte dort einen Putsch der Kurden gegen Saddam Hussein, der jedoch im letzten Moment wieder abgeblasen wurde, was aus Baers Sicht der Dinge Verrat war.

  106. Mary J. sagt:

    „Berater des Films Syriana war der Ex-CIA-Agent Robert Baer“

    Es gibt eine gute Talksendung mit Bear und einem britischen Sender über den Iran. Er vertritt die Ansicht, dass man sich mit der iranischen Bombe einfach abfinden sollte, weil ein Angriff die USA wegen des dann explodierenden Ölpreises (Hormus) runieren würde.

  107. 9 11 pirat sagt:

    Der Spiegel verwickelt sich in seiner Kriegspropaganda in immer mehr Wiedersprüche.Mal wird behauptet,dass Posten der syrischen Armee wegen Mangelversorgung sich den Terroristen ergeben würden,mal dass die Stärke der syrischen Armee dazu ausreichen würde jedes x beliebige Dorf für ungehorsam zu bestrafen.Da frag ich mich doch,was davon gelogen ist.Herr Elsässer,wissen sie dazu vielleicht neheres?Also ich kann mich der Überschrift dieses artikels nur anschliessen.

  108. „Er vertritt die Ansicht, dass man sich mit der iranischen Bombe einfach abfinden sollte, weil ein Angriff die USA wegen des dann explodierenden Ölpreises (Hormus) runieren würde.“

    Nur dass es da gar nichts „abzufinden“ gibt.

  109. Mary J. sagt:

    „Nur dass es da gar nichts “abzufinden” gibt.“

    Da bin ich anderer Ansicht. Es gibt schon gewisse Hinweise darauf, dass da nicht alles ganz koscher ist. Ich denke, Sie kennen diese Hinweise selbst, ich will das deswegen nicht weiter ausführen.

  110. juergenelsaesser sagt:

    Mary J: Sie machen dasselbe wie die Presse und Geheimdienste: Labern geheimnisvoll, dass es „gewisse Hinwise“ auf iranische Atomwaffen gibt, schüren damit die Kriegs-Paranoia. Jeder, der weiß, dass es mit solchen Gerüchten zum Krig gegen den Irak 2003 kam, müsste seine Zunge hüten. Ist Ihnen aber wurscht. Sie sind Teil der Kampagne, kostümieren sich hier aber als Aufklärerin.

  111. Yilmaz sagt:

    @ Jakobiner sagt:
    Januar 12, 2013 um 16:48

    dieser Baer scheint wohl dem Film die richtig gute Authenzität gegeben zu haben, auf jedenfall finde ich den Film sehenswert.

    Wußten Sie daß fast 80% der Hollywood Streifen auf wahren Begebenheiten ruhen!?
    Die Drehbuchautoren bauen eigentlich nur eine etwas bunte Geschichte um den wahren Kern der Story des Films auf..

    @ Mary
    „Es gibt eine gute Talksendung mit Bear und einem britischen Sender über den Iran. Er vertritt die Ansicht, dass man sich mit der iranischen Bombe einfach abfinden sollte, weil ein Angriff die USA wegen des dann explodierenden Ölpreises (Hormus) runieren würde.“

    Nicht ein Krieg mit dem Iran würde den Ölpreis explodieren, der Preis ist manipuliert und wird an der Ölbörse in London gehandelt….
    Ja eigentlich findet man so viele Ölquellen weltweit (sogar im Mittelmeer in der Nähe zu Griechenland), daß die Ölpreise implodieren würden, ein immenser Preisverfall aufgrund des Überangebots wäre die Folge, daher kontrollieren die US-Israelischen Ölkonzerne (mit Militärgewalt) schön brav wo gefördert werden darf und wo nicht…. und schön brav mit USD handeln, falls nicht findet man so plötzlich angebliche Bomben um einzumarschieren um das Land zu überfallen und installiert eine willige Marionette…naja, die übliche Vorgehensweise halt…

  112. Yilmaz sagt:

    @ juergenelsaesser sagt:
    Januar 12, 2013 um 19:32
    „Mary J: Sie machen dasselbe wie die Presse und Geheimdienste: Labern geheimnisvoll, dass es “gewisse Hinwise” auf iranische Atomwaffen gibt, schüren damit die Kriegs-Paranoia. Jeder, der weiß, dass es mit solchen Gerüchten zum Krig gegen den Irak 2003 kam, müsste seine Zunge hüten. Ist Ihnen aber wurscht. Sie sind Teil der Kampagne, kostümieren sich hier aber als Aufklärerin.“

    so ist es, vorbildlich auf den Punkt gebracht!

  113. Mary J. sagt:

    Nein, Jürgen, im Falle Iran ist das ganz anders. Und das ist kein Geheimnis von mir, ich finde es nur unproduktiv, dass ich mir hier die Finger wund tippe, wenn man sich die Infos doch innert 5 Sekunden googln kann. Außerdem hab ich auch nicht alles im Kopf.

    Aber ich nenne Dir mal ein Beispiel für diese Hinweise:

    Gemäß dem Atomwaffensperrvertrag ist der Iran verpflichtet alle Atomanlage unaufgefordert der IAEO zu melden. Schau doch einmal nach, auf welche Weise die Existenz der Atomanlage von Arak bekannt geworden ist!

  114. juergenelsaesser sagt:

    Mary J: Nichts ist anders! Arak wurde innerhalb der IAEO-Fristen angemeldet. Die Presse und Sie verdrehen das!

  115. schnehen sagt:

    Zum Atomprogramm des Iran:

    Vor der Revolution von 1979:

    Siemens baut für den Schah des Iran die ersten Atomanlagen für die friedliche Nutzung der Atomenergie. Im Westen stört sich niemand daran.

    Nach der Revolution:

    Siemens stellt seine Arbeiten im Rahmen eines westlichen Boykotts ein und Russland übernimmt die Weiterarbeiten.

    Hier zeigt sich, dass das Aufhebens um die iranischen Atomanlagen reine Heuchelei ist, dass es um etwas ganz anderes geht:

    Um Regime Change und die Wiederherstellung der Abhängigkeit des Iran vom Westen, also um die Wiederherstellung des Zustandes vor der Revolution. Der Streit um die iranischen Atomanlagen ist vorgeschoben. Die Heuchelei zeigt sich auch darin, dass die USA Indien z. B. trotz des Nichtweiterverbreitungsvertrages die Technologie für die Herstellung von A-Waffen Mitte der siebziger Jahre vermittelten. Der Grund: Indien war ein Verbündeter der USA. Der Iran zählt nach wie vor zur ‚Achse des Bösen‘, weil er einen unabhängigen Kurs steuert. Und allein darum geht es.

    Heute werden alle iranischen Reaktoren von IAEA-Inspektoren überwacht. Es gibt nach den Berichten der Organisation keine Anhaltspunkte für ein militärisches Programm.

    Kein anderes Land wird so konsequent in dieser Frage überwacht wie der Iran, der laut NPT das Recht hat auf eine friedliche Nutzung der Atomenergie.

    Außerdem gibt es eine Fatwa von Ali Khamenei, dass die militärische Nutzung mit dem Islam, mit dem Koran unvereinbar sei.

    Israel dagegen hat seit Ende der fünfziger Jahre ein militärisches Atomprogramm und ist seit Ende der sechziger Jahre im Besitz von Nuklearwaffen in Dimona, die es vor der südafrikanischen Küste in Zusammenarbeit mit dem damaligen Rassistenregime im Indischen Ozean getestet hat. Bei zwei Gelegenheiten, 1973 anlässlich des sog. Yomkipur-Krieges und 2008/9 vor seiner Invasion in Gaza, haben führende israelische Politiker offen mit dem Einsatz von Nuklearwaffen gedroht.

    Der Iran hat seit mehr als 300 Jahren keinen Krieg mehr gegen seine Nachbarn geführt und setzt sich in seiner Außenpolitik für eine atomwaffenfreie Zone im Mittleren Osten ein. Israel und die USA weigern sich, an Konferenzen dazu teilzunehmen.

  116. Mary J. sagt:

    „Nichts ist anders! Arak wurde innerhalb der IAEO-Fristen angemeldet. Die Presse und Sie verdrehen das!“

    Nein, die Existenz von Arak wurde vom Iran erst zugegeben, als sie nicht zu leugnen war, nämlich nachdem amerikanische Sateliten die Anlage entdeckt hatten. Das war 2002. Und dann dauerte es weitere fünf Jahre, bis der Iran einer Inspektion von Arak zugestimmt hatte – nach Androhung von (weiteren) Sanktionen.

    Und das ist nur ein Beispiel von vielen.

  117. juergenelsaesser sagt:

    Mary J: Sie erzählen Unsinn. wenn nicht: Liefern Sie mir einen Link.

  118. Mary J. sagt:

    Liefern Sie mir doch einen Link.

  119. juergenelsaesser sagt:

    Mary J: Ich will sie nicht überzeugen, ist hoffnungslos.

  120. Jakobiner sagt:

    1) Zu schnehen sagt:
    Januar 12, 2013 um 21:04

    Zum Atomprogramm des Iran:

    Vor der Revolution von 1979:

    Siemens baut für den Schah des Iran die ersten Atomanlagen für die friedliche Nutzung der Atomenergie. Im Westen stört sich niemand daran.

    Nach der Revolution:

    Siemens stellt seine Arbeiten im Rahmen eines westlichen Boykotts ein und Russland übernimmt die Weiterarbeiten.“

    Vor der Revolution: Der Schah war ein zuverlässiger Partner des Westens, bedorhte Israel und seine Nachbarstaaten nicht.

    Nach der Revolution Iran versucht antiamerikanische Regionalmacht zu werden und bedroht Israel.Warum sollte der Westen das unterstützen?

    Zu Yilmaz

    Die Syriana-Geschichte spielt eigentlich den Fall durch, dass in Saudiarabien ein moderner Herrscher Nachfolger des Emirs wird, der Demokratie, Frauenrechte, Industrialisierung,Rechtsstaat , eine Pipeline über den Iran nach Europa und Ölbohrrechte für China, sowie die Auflösung von US-Stützpunkten in seinem Land will.MIt Ausnahme der ersten Hälfte wäre die zweite Hälfte eine Herausforderung der USA, die sie wohl auch Enrico Mathhei-mässig beantworten würde.

  121. Mary J. sagt:

    @Jürgen

    Dann will ich mal nicht so sein:

    SPEIGEL, 13. Juli 2007

    „Iran genehmigt Inspektion von Atomanlage Arak“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/konflikte-iran-genehmigt-inspektion-von-atomanlage-arak-a-494305.html

    Endeckt wurde Arak 2002. Macht nach Adam Riese 5 Jahre, die sich die Mullahs geweigert haben, eine Inspektion zuzulassen. Genug Zeit, um alles mögliche zu vetuschen

    Quod erat demonstrandum

  122. Mary J. sagt:

    Nachtrag zur Endeckung von Arak und Natanz:

    Original-IAEO Bericht vom 19. Juni 2003:

    http://www.iaea.org/Publications/Documents/Board/2003/gov2003-40.pdf

    Punkt 3.

    „3. During the General Conference, the Director General met with the Vice President, and asked that
    Iran confirm whether it was building a large underground nuclear related facility at Natanz and a
    heavy water production plant at Arak, as reported in the media in August 2002.“

    Die Medien wussten also schon im August 2002 von Arak und Natanz, die IAEO noch nicht.

    Weiter in Punkt 7:

    „This information was subsequently confirmed by Iran in a
    separate letter to the Agency dated 26 February 2003.“

    Der Iran informiert die IAEO über die Existenz von Arak und Natanz am 23. Februar 2003.

    Also erst 6 Monate nachdem die Existenz schon der ganzen Welt bekannt war.

    Quod erat demonstrandum – die Zeite!

  123. juergenelsaesser sagt:

    Mary J: Sie täuschen sich trotzdem! Anzeigeppflichtig (laut Sperrvertrag) ist NICHT der Baubeginn einer Anlage. Angezeigt werden muss die Anlage erst in einer bestimmten Frist vor Inbetriebnahme (ich glaube, es sind 6 Monate). Diese Fristen hat der Iran immer eingehalten.

  124. juergenelsaesser sagt:

    Mary J: Siehe meine Antwort vorhin. Anzeigepflichtig ist nicht der Baubeginn!

  125. Yilmaz sagt:

    @ Jakobiner
    „Die Syriana-Geschichte spielt eigentlich den Fall durch, dass in Saudiarabien ein moderner Herrscher Nachfolger des Emirs wird, der Demokratie, Frauenrechte, Industrialisierung,Rechtsstaat , eine Pipeline über den Iran nach Europa und Ölbohrrechte für China, sowie die Auflösung von US-Stützpunkten in seinem Land will.MIt Ausnahme der ersten Hälfte wäre die zweite Hälfte eine Herausforderung der USA, die sie wohl auch Enrico Mathhei-mässig beantworten würde.“

    Korrekt, denn noch ist der Film sehr authentisch, wie man sieht wird jedes Bestreben nach Souveränität im Keim erstickt, der Film zeigt ein kleines Bild vom grossen Ganzen Geopolitik-Gewurschtel…

  126. Mary J. sagt:

    @Jürgen

    Das stimmt, steht da auch so in dem Text. Da gibt es aber wiederrum Ausnahmen von der Regel, die auf den Iran zutreffen. Würde jetzt aber hier zu weit führen. Ist auch alles recht kompliziert.

    Am Ende jedenfalls kommt der Bericht unter Punkt 32 zu dem Ergebnis:

    „Iran has failed to meet its obligations under its Safeguards Agreement with respect to the reporting of nuclear material, the subsequent processing and use of that material and the declaration of facilities where the material was stored and processed.“

    Dann folgt eine Auflistung von insgesamt fünf Verstößen.

    Und abschließend:

    33. Although the quantities of nuclear material involved have not been large, and the material would need further processing before being suitable for use as the fissile material component of a nuclear explosive device, the number of failures by Iran to report the material, facilities and activities in question in a timely manner as it is obliged to do pursuant to its Safeguards Agreement is a matter of concern.

    Kurz gesagt:

    Die zahlreichen Verstöße gegen die Informationspflicht sind ein Grund zur Sorge.

  127. Heider sagt:

    @ Mary J., Januar 11, 2013 um 18:26
    „Ich darf daraus wohl schließen, dass Sie daher Apologet eines Systems ohne freie Wahlen sind, in dem sich die Herrschenden von niemandem bestätigen lassen müssen.“

    Schliessen dürfen Sie schon.
    Aber die richtigen Schlüsse ziehen sieht – „daraus, daher“ – anders aus.

    Zum „System freier Wahlen“:

    Sklaven ohne Ketten: Die Bürger als Gefangene, die alle vier Jahre ihre Wärter wählen
    http://www.amazon.de/Sklaven-ohne-Ketten-Gefangene-ebook/dp/B005TJ9QOI

    Adios, Muchacha.

    P.S. Volksaufklärung: Gleichnamiger Blog im Netz !

  128. schnehen sagt:

    @Heider

    Es fällt einigen schwer, richtige Schlüsse zu ziehen. Logisches Denken will gelernt sein.

    Es fällt scheinbar auch einigen Leuten schwer, das falsche Spiel, das mit dem Iran bezüglich seines Atomprogramms, getrieben wird, zu durchschauen, weil die Fähigkeit fehlt, bestimmte Dinge hinter dem Mantel der täglichen Propaganda, der wir ausgesetzt sind, zu durchblicken. Auch das Lernen aus der Geschichte fällt schwer:

    Hat man aus der Kampagne gegen den Irak vor der Invasion von 2003 (Massenvernichtungsmittel!!!) eigentlich immer noch nichts gelernt?

    Es geht nicht um das Atomprogramm des Iran! Man will im Iran einen Regimewechsel und sitzt schon in der Startlöchern, wie man die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in einem halben Jahr wieder nutzen kann, um die westliche Agenda ‚Regime Change‘ durch geheime Operationen umzusetzen, so wie dies 2009 gemacht wurde.

    Indem man medial sehr geschickt auf das friedliche Atomprogramm des Iran fokussiert, soll auch von Israels Atomwaffenarsenal abgelenkt werden. Weshalb wird das hier eigentlich nicht mal thematisiert? Scheuklappen? Scheuklappen bei Pferden sind Vorrichtungen, damit das Tier nur in eine bestimmte Richtung, nämlich nach vorne, blickt. Also den Blick mal in eine andere Richtung lenken. Wir wär’s damit? statt auf Iranophobie hereinzufallen.

    Schon Mitte der achtziger Jahre entlarvte Mordechai Vanunu, ein israelischer Atomwissenschaftler, dass militärische Atomprogramm Israels. Er floh mit seinen Fotos, erst nach Australien, dann nach England, wo sich die Sunday Times seiner Sache annahm und die Dokumente veröffentlichte.

    Eine Mossad-Agentin namens Cindy lockte ihn dann nach Rom, wo er von Agenten entführt und nach Israel verschleppt, vor Gericht gestellt und zu 18 Jahren Haft verurteilt wurde. Er wurde unlängst entlassen und steht immer noch unter einer Kontaktsperre und unter Hausarrest. Der Fall zeigt, welche Angst sie vor einer Entlarvung haben und was sie alles zu verbergen haben. Aber der Iran soll gefälligst die Hosen runterlassen und sämtliche militärischen Geheimnisse preisgeben!

    Präsident Kennedy hat damals seine Inspektoren nach Dimona geschickt, denn er wollte verhindern, dass das Regime in Tel Aviv in den Besitz von Atomwaffen geriet. Die Inspektoren wurden hinters Licht geführt. Ihnen wurde eine ganz andere Anlage gezeigt. Alan Hart beschreibt das in seinem Werk:

    ‚Der Zionismus – der wahre Feind der Juden‘.

    Kennedy ließ aber nicht locker und erwirkte in Israel einen Regierungswechsel. Kurz darauf, am 22. November 1963, wurde er in Dallas/Texas von einem Scharfschützenteam ermordet.

  129. „Es geht nicht um das Atomprogramm des Iran! Man will im Iran einen Regimewechsel und sitzt schon in der Startlöchern, wie man die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in einem halben Jahr wieder nutzen kann, um die westliche Agenda ‘Regime Change’ durch geheime Operationen umzusetzen, so wie dies 2009 gemacht wurde.“

    In diesem Zusammenhang ist es vielleicht nicht uninteressant zu erwähnen, dass die USA in ihrem Haushalt 75 Mio US-Dollar jährlich zwecks Destabilisierung des Irans zur Verfügung stellen. Damit werden Radiosender und ähnliches finanziert.

    Man darf gespannt sein, welche Schweinerei sie sich dieses Jahr bei den Präsidentschaftswahlen einfallen lassen werden.

  130. katzenellenbogen sagt:

    Lieber Jürgen Elsässer, ihr wunderbarer Artikel zu Syrien ist wieder einmal der einzige Lichtblick in der Düsterkeit der medialen Müllhalde, wo die gleichgeschalteten Kriegshetzer ihren faden und ekligen Einheitsbrei über uns alle ausschütten. Ja, Assad „Men Of The Year 2012“, das ist wirklich eine hervorragende Idee! Überhaupt kommt mir vor, dass Sie diesen Artikel ganz besonders „con brio“ und mit extra Herzblut geschrieben haben – aber gibt es ein besseres Symbol als DAMASKUS für einen Publizisten, der beim übelsten Magazin Deutschlands angefangen hat, sich zum anständigsten Journalisten unseres Sprachraums gewandelt hat und uns nun mit seinen „Briefen“ Mut macht!

  131. Mary J. sagt:

    “Man will im Iran einen Regimewechsel und sitzt schon in der Startlöchern, wie man die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in einem halben Jahr wieder nutzen kann, um die westliche Agenda ‘Regime Change’ durch geheime Operationen umzusetzen, so wie dies 2009 gemacht wurde.”

    Kann ich bestätigen. Die westliche Unterstützung des Aufruhrs 2009 war verglichen mit dem arabischen Frühling ziemlich lau.

    Als in Ägypten ein paar Tausend Typen auf den Tahirplatz kamen, stellten sich die Außens der westlichen Welt vor die Kameras und sagten: Mubarak muss weg.

    2009 im Iran keiner gesagt Chamenei muss weg, dabei waren da Millionen auf der Straße. Stattdessen kam von Obama und co „wir haben Verständnis für die Forderungen der Opposition-bla-bla-bla…..“

  132. Mary J. sagt:

    Soll natürlich heißen: Kann ich NICHT bestätigen!

  133. Mary J. sagt:

    P.S.

    Unser ganzer medialer und politischer Zirkus damals 2009 drehte sich nur um die Wahlen bzw. die Wahlfälschung. Also um die Frage, ob Ahmadinedschad oder Mussavi gewonnen hat.

    Das „System“ selber und der Führer standen nie zur Debatte und Disposition. Ich weiß noch, wie man damals 5 Polittalkshows gucken konnte, und der Name Chamenei dabei nicht ein einziges mal erwähnt wurde. Bei den Arabern und ihrem Frühling war es anders. Da ging es dem Westen immer um die eigentliche Machtfigur.

    In Libyen sollte Gaddafi weg und nicht der Hampel von ihm, der da offiziell Präsident war.

  134. Monika H. sagt:

    @Yilmaz

    >Nicht ein Krieg mit dem Iran würde den Ölpreis explodieren, der Preis ist manipuliert und wird an der Ölbörse in London gehandelt….

    Manipuliert wird er von der OPEC genauso wie von Goldman Sachs.

    Sie werden es vermeiden, ihn explodieren zu lassen, denn dann könnte Kanada in Gang kommen und mit seinen grandiosen Erdölreserven locker mithalten, die einfach nur schwieriger und damit teurer zu fördern sind. Das wäre ein zusätzlicher Mitbewerber und damit ein Eigentor von Seiten der OPEC.

    > daß die Ölpreise implodieren würden, ein immenser Preisverfall aufgrund des Überangebots wäre die Folge, daher kontrollieren die US-Israelischen Ölkonzerne (mit Militärgewalt) schön brav wo gefördert werden darf und wo nicht…

    Lesen Sie bitte im Parallelthread (NPD) ausführlich, dass heute die USrael/GB-Lobby gar nicht mehr an vorderster Stelle im Rennen liegt, sondern die staatlichen Ölgesellschaften, die inzwischen 62 Prozent der weltweiten Förderung und 88 Prozent der Ölreserven kontrollieren.

    Weiter: „Der vom Kreml kontrollierte Ölkonzern Lukoil, mit mehr als 16 Milliarden Barrel nachgewiesenen Ölreserven bereits der größte börsennotierte Erdölförderer der Welt, will in den kommenden 10 Jahren rund 100 Milliarden Dollar investieren und auf diese Weise zum größten und profitabelsten Ölkonzern weltweit aufsteigen.“

    Wer hat also heute Interesse daran, dass die Ölpreise nicht implodieren? Sie zeichnen hier ein Bild von gestern, Yilmaz – die Welt heute schaut längst anders aus. Es liegt weder im Interesse der OPEC-Länder, noch Russlands, noch den Amis. Allesamt haben sie kein Interesse daran, dass irgendwo neue Länder Öl sprudeln lassen.

  135. Stepher sagt:

    Mary J., Kann es sein, daß der Iran die Atomkraft voranbringt um seine Energie- Versorgung so zu gestalten, daß er unabhängig vom Petro- Dollar wird? Ist das nicht das elementarste Recht eines Volkes? Ob es mit seinen Ober- Fuzzis einverstanden ist, kann es in freien Wahlen entscheiden bis hin zur Revolution. Ich wäre froh, wenn es in Deutschland endlich eine Abkehr von USA- (Bilderberger) Hörigkeit gäbe und die Normalität Vorrang hätte. Wir müssen umdenken, Bisher hatten die das Sagen die uns einredeten uns geht es gut nach deren Fasson; nein wir müssen uns nach dem richten was uns gut tut.

  136. Stepher sagt:

    Nachsatz: Da haben Haß und Kriege keinen Platz mehr!!!!

  137. Anonymous sagt:

    Assad ist das Bollwerk gegen den Islamischen Terrorismus.Schaut euch doch mal diese angeblichen Rebellen an, diese Fanatiker.Ich hoffe die syrische Armee wird Siegreich sein !!!!!

  138. Anonymous sagt:

    lang lebe assad .

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Sellners cooler IB-T-Shirt-Shop


--

Kontakt

v.i.S.d.P. dieser Site: Jürgen Elsässer, c/o COMPACT-Magazin, Am Zernsee 9, 14542 Werder (elsaesser@compact-magazin.com)
Januar 2013
M D M D F S S
« Dez   Feb »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  
%d Bloggern gefällt das: