Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Israel-Lobby immer irrer: Jetzt soll auch Jakob Augstein „Antisemit“ sein…

Endcover„Simon Wiesenthal Center“ veröffentlicht Welt-Hitliste der Antisemiten. Von COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer

Die Nominierung von Jakob Augstein auf der Liste der zehn weltweit schlimmsten Antisemiten zeigt, dass die Jagd auf Antisemiten vollkommen außer Kontrolle geraten und gaga geworden ist. Diese Liste wird vom renommierten Simon Wiesenthal Center erstellt, also nicht einer durchgeknallten ultraorthodoxen Sekte, sondern einer hochangesehenen Organisation. Aber jeder, der noch alle fünf Tassen im Schrank hat, wird mir zustimmen: Wer ausgerechnet Jakob Augstein als Antisemiten bezeichnet und, weitergehend, ihn auch noch unter die globalen Top Ten einreiht – also in die Charts, die früher von Leuten wie Hitler und Himmler angeführt worden ist – der muss vollkommen verrückt oder vollkommen bösartig oder beides sein.

Wer ist Jakob Augstein? Der Erbe des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein, seit einigen Jahren Besitzer der Wochenzeitung „Freitag“. Das einst eher ostlinke Blatt hat der gute Mann in Richtung Mainstream gezogen, schick und bunt gemacht. Er selbst schreibt pro Euro und, glaub ich, pro Euro-Bonds, fallweise pro Steinbrück und pro Obama, und sein Antinationalismus ist so unappetitlich, dass er auch mal gerne in eine Deutschland-Fahne rotzt. Also ein richtiges Mitte-Links-Bürscherl, der vor zehn, 15 Jahren noch  den Hannah-Arendt-Preis oder ähnliche Belohnungen bekommen hätte. Dass dieser in fast jeder Hinsicht konforme Schreiberling sich jetzt auf dieser Hass-Liste findet, ist der einzigen Aufmüpfigkeit zu danken, die er sich ab und zu leistet: Er wagt es manchmal, Israel zu kritisieren. So hat er sich in der Grass-Debatte letztes Jahr auf die Seite des Schriftstellers gestellt. Diese seine Israel-Kritik ist weit vom Antizionismus der früheren (!) Linken entfernt und hat in jedem Fall mit dem dem Antisemitismus – also dem Ressentiment gegen „die“ oder „den“ Juden – rein gar nichts zu tun. Aber solche Differenzierungen spielen bei den Antisemitismus-Jägern vom Wiesenthal-Zentrum keine Rolle mehr: Augstein steht in einer Reihe mit Mursi und der in einer mit Ahmadinedschad, und alle zusammen führen das Werk von Hitler und Himmler fort. Dagegen hilft, in ihrem Weltbild, nur dreinschlagen, bevor ein neues „München“ den neuen Holocaust entfesselt: Stürzt Mursi, bombardiert Teheran – und, ja was? Enteignet Augstein? Tötet Augstein? Wer solche „Hitlisten“ aufstellt, darf sich nicht wundern, wenn ein „Hitman“ wie Breivik daraus blutige Schlussfolgerungen zieht. Übertrieben? Aber Breivik bezog sich tatsächlich in seinem Mord-Pamphlet dutzendfach auf Broder, und Broder ist es auch jetzt, der für das Wiesenthal-Zentrum den Kronzeugen gegen Augstein gibt. Soll heißen:Der Freitag-Herausgeber ist bei Zuspitzung der Lage in Gefahr. Gegenüber dieser Gefahr gilt ihm und den Seinen, über alle politischen Differenzen hinweg, meine Solidarität als Mensch und Kollege. Ich bin selten seiner Meinung – aber ich werde mit meiner ganzen Kraft dafür eintreten, dass er sie äußern kann.

Der Anti-Antisemitismus hat die paranoiden Zentralelemente des Antisemitismus übernommen und einfach mit anderen Vorzeichen versehen. So wie dieser vom „ewigen Juden“ ausgeht, so dieser vom „ewigen Antisemiten“, der bisweilen auch der „ewige Deutsche“ genannt wird. So wie dieser eine „jüdische Weltverschwörung“ unterstellte und noch den kleinsten Schusterjungen aus Lodz als deren Agenten verfolgte, so halluziniert jener eine globale Front gegen die Juden, die von Kairo über Teheran bis in die Redaktiosstube des Freitag reicht. Zur gleichen Zeit fuchtelt Netanjahu mit Atomwaffen, bombardiert Gaza und kolonisiert die Westbank mit immer mehr Siedlern – und die Springer-Presse wackelt mit den Titten dazu. Wer das auch nur schüchtern kritisiert, wie Augstein, gilt als Schädling der Anti-Volks-Gemeinschaft, so wie früher Ossietzky als Schädling der Volksgemeinschaft.

Interessant ist, dass die Medien in Deutschland – gerade lese ich die FAZ – Augstein in Schutz nehmen, aber es bei liebevollen Ermahnungen an die Adresse des Wiesenthal-Centers belassen. Müsste nicht, wer die Pressefreiheit verteidigen will, den Zensoren der Israel-Lobby jetzt mal prinzipieller entgegentreten? Wer den Wahnsinn, Augstein zum Antisemiten zu stempeln, erkannt hat – muss der nicht auch endlich mal hinterfragen, dass dieselben Leute zuvor Möllemann und Grass, Ken Jebsen und Jürgen Elsässer gerufmordet haben?

Jedenfalls: COMPACT wird der Israel-Lobby und dem Meinungsterror der politisch Korrekten NICHT nachgeben. Wir werden weiter Netanjahu, wie in Ausgabe 10/2012, als „Irren von Tel Aviv“ bezeichnen und die israelischen Atomwaffen denunzieren! Schon in der kommenden Ausgabe (COMPACT 2/2012) wird wieder eine Breitseite zu finden sein…

Lesen Sie aus COMPACT 10/2012 den Artikel „Alles Antisemiten – außer Mutti?“ von Ken Jebsen.

Hier geht’s zur grade erschienenen COMPACT 1/2013.

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95 Responses

  1. Ist doch wurscht, was irgendein Wiesenthal Center sagt. Ich finde es im Gegenteil gut, das zeigt doch die Verzweiflung der Zionistenlobby.

  2. ribi sagt:

    jürgen: icfrohes neues jahr. duredest ja gerne gegen europa, bin mir sicher, du meinst nur den euro, kommt oft aber anders rüber! mir ist madrid etc. immer noch näher als ne großstadt im iran, sorry!

  3. Karl_Murx sagt:

    @Jürgen Elsässer:

    Wer ist Jakob Augstein? Der Erbe des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein, seit einigen Jahren Besitzer der Wochenzeitung “Freitag”. Das einst eher ostlinke Blatt hat der gute Mann in Richtung Mainstream gezogen, schick und bunt gemacht.

    Man könnte es auch etwas unhöflicher ausdrücken und so formulieren: Salonsozialist und Millionärssöhnchen Rudolf Augstein tut das, was in seinen Kreisen weit verbreitet ist, nämlich er pflegt eine ostentativ linksgrüngutmenschliche und kosmopolitische Attitüde, die man sich in diesen Einkommensschichten gern leistet, ist man doch nicht gezwungen, in den entsprechenden Stadtvierteln mit zugewanderten „kultur- und bildungsfernen“ Unterschichten um billigen Wohnraum, Arbeitsplätze im geringqualifizierten Bereich sowie die Dominanz im öffentlichen Raum zu konkurrieren.

    Er selbst schreibt pro Euro und, glaub ich, pro Euro-Bonds, fallweise pro Steinbrück und pro Obama, und sein Antinationalismus ist so unappetitlich, dass er auch mal gerne in eine Deutschland-Fahne rotzt. Also ein richtiges Mitte-Links-Bürscherl, der vor zehn, 15 Jahren noch den Hannah-Arendt-Preis oder ähnliche Belohnungen bekommen hätte.

    Bingo.

    Dass dieser in fast jeder Hinsicht konforme Schreiberling sich jetzt auf dieser Hass-Liste findet, ist der einzigen Aufmüpfigkeit zu danken, die er sich ab und zu leistet: Er wagt es manchmal, Israel zu kritisieren. So hat er sich in der Grass-Debatte letztes Jahr auf die Seite des Schriftstellers gestellt. Diese seine Israel-Kritik ist weit vom Antizionismus der früheren (!) Linken entfernt und hat in jedem Fall mit dem dem Antisemitismus – also dem Ressentiment gegen “die” oder “den” Juden – rein gar nichts zu tun.

    Na ja: Es ist zu konstatieren, daß sich die Gutmenschfraktion im Land in Form der hier lebenden Muslime inzwischen ein neues Objekt der eigenenAffenliebe erkoren hat, welches als ein unmündiges Opfer des deutschen Rassismus und deutscher Xeno- (wahlweise Islamo)phobie zu gelten hat und damit unter Kuratel zu stellen ist. Damit wird aber das alte Objekt uninteressant und verliert seinen ursprünglichen Opferstatus. Somit kommt der ursprüngliche Antizionismus der Linken wieder zur Geltung, und Kritik an Israel sowie dessen Politik darf wieder geäußert werden, ohne als Gotteslästerung zu gelten und mit der schärfsten Totschlagsvokabel belegt zu werden, die es in der deutschen Nachkriegsvokabel gibt, nämlich dem Antisemitismus.

    Als Konsequenz droht somit die Gefahr, daß die jüdische Lobby bzw. die pressure groups in Deutschland, die entweder israelische bzw. amerikanische Interessen vertreten, ihre Privilegien und ihre Sonderstellung verlieren, die sie in der deutschen Öffentlichkeit und Politik bis jetzt innehatten. Diese Gefahr ist erkannt, und als Ergebnis haben wir jetzt den Erz-Antisemiten Jakob Augstein, als den uns diese Lobby den wirklich nicht geliebten „Spiegel“-Erben verkaufen will. Es werden die Strippen gezogen, bei denen man in der Vergangenheit immer die Erfahrung gemacht hatte, daß sie die Deutschen wie auch die deutsche Politik schuldbewußt zusammenzucken und vor solchen Anmaßungen einknicken lassen.

    Jämmerlich und schandbar das Ganze, aber ein Schlaglicht auf die Art, wie in der deutschen Nachkriegsgeschichte Öffentlichkeit und Politik zielgerichtet für Interessen manipuliert wurden, die nicht die eigenen sein können. Höchste Zeit, daß das Land namens Deutschland endlich erwachsen, m.a.W., souverän wird.

  4. Mary J. sagt:

    Das hat glaube ich auch was mit dem Broder zu tun und seinem offenen Brief an Augstein.

    http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article111852281/Brief-an-meinen-Lieblings-Antisemiten-Augstein.html

  5. Jakobiner sagt:

    Dennoch bleibt in dem Artikel unklar, wegen welchen konkreten Äusserungen Augstein für das Simon-Wiesenthal-Zentrum jetzt ein Antisemit sein soll. Im Broderbrief kommen zwei Vorwürfe: Seine Behauptung-ala Grass-dass Israel den Weltfrieden gefährde und zweitens der Lagervergleich von Gaza.

  6. Axel B.C. Krauss sagt:

    Ich möchte nichts Falsches wiedergeben, aber war es nicht Broder, der Palästinenser einmal als „parasitäres Pack“ bezeichnete? Sollte das stimmen, müßte er sich mit solchen Anschuldigungen gegenüber Herrn Augstein ganz kräftig zurückhalten. Unabhängig davon geht mir die mechanische bzw. mittlerweile fast schon vollautomatische, Pawlow’sche Züge demonstrierende Antisemitismus-Hetzjagd so langsam auf die Nerven. Ich habe den entsprechenden Artikel von Augstein selber gelesen und wüßte nicht, wo da zwischen den Zeilen auch nur ein Quentchen Antisemitismus hervorgelugt hätte. Broder hat Augstein schon davor (ich glaube, einige Wochen vor Weihnachten) wegen eines anderen Artikels als „Salon-Antisemiten“ bezeichnet. Irgendwie komisch … erst sind alle Terroristen, nun Antisemiten …

    Wenn Broder wüßte, wie ICH über Netanjahu denke, würde er mich dann wohl wegen Volksverhetzung verklagen? Ich bin nämlich der Meinung, daß der amtierende israelische Premier ein brandgefährlicher Psychopath ist, der eigentlich sofort seines Amtes enthoben werden müßte. Netanjahu war es auch, der unmittelbar nach dem Bombenanschlag auf den israelischen Reisebus den Säbel zog und den Iran sowie die Hisbollah als Täter bzw. Drahtzieher beschuldigte. Schön und gut, hätte ja theoretisch sein können – aber wo bitte blieben die BEWEISE? Man kann doch keinen Krieg riskieren auf Basis von Mutmaßungen und Spekulationen.

    Nun ist Broder belkanntermaßen ein Polemiker, macht ja nix, bin ich ja auch in manchen meiner ef-Artikel, aber Herrn Augstein zu bescheinigen, er hätte bei der Gestapo sicher eine glänzende Karriere hingelegt und genieße lediglich die Gnade der späten Geburt, ist unter aller Sau. Ich frage mich, was als nächstes kommt.

  7. schnehen sagt:

    Warum wird diese Hitliste der Apartheid-Israel-Verteidiger gerade jetzt herausgegeben? Dazu Norman G. Finkelstein, der jüdisch-amerikanische Historiker, der wegen seiner israel-kritischen Bücher, darunter ‚Antisemitismus als politische Waffe‘, München 2006, in den USA auf Druck der zionistischen Lobby Lehrverbot erhielt:

    „Diese in schöner Regelmäßigkeit neu inszenierte, bis ins kleinste Detail durchkomponierte Oper, die den Zuschauern medienwirksam die erschreckenden Ausmaße des weltweiten Antisemitismus vor Augen führen soll, verfolgt nicht den Zweck, Antisemitismus zu bekämpfen. Vielmehr dient die Aufführung dieser Oper immer wieder und in erster Linie dazu, das historische Leid der Juden auszubeuten, um Israel gegen jede Kritik immun zu machen.

    Immer wenn Israel durch verstärkten internationalen Druck dazu gebracht werden soll, sich als Gegenleistung für die Anerkennung durch arabische Nachbarstaaten aus besetzten arabischen Gebieten zurückzuziehen, ist es höchste Zeit, für eine Neuinszenierung des ’neuen Antisemitismus.'“
    (Norman G. Finkelstein, ‚Antisemitismus als politische Waffe‘, SS. 53f).

    Heute steht Israel nach seiner Schlappe in der UNO (138 Staaten stimmten der Vorlage zu, den Palästinensern den Beobachterstatus in der UN zu verleihen) erneut unter enormem internationalen Druck, seine Siedlertätigkeit in den besetzten Gebieten einzustellen. Wie reagiert Israel:

    1. Durch die Genehmigung von 5000 neuen Siedlungseinheiten;

    2. Durch das erneute Schwingen des großen Knüppels des Kritikverbotes an Israel in der Form des Anti-Antisemtismus.

    Dieser Knüppel dient dazu, von eben dieser illegalen Siedlungstätigkeit, aber auch von den täglichen Verbrechen des Apartheidsregimes in den Gefängnissen der West Bank, in denen Kinder inhaftiert sind, und in Gaza (erst gestern wieder ein neuer Angriff auf Gaza in Verletzung des Waffenstillstandes) abzulenken.

  8. Oswald Spengler sagt:

    Zionismus ist eine synthetische Ideologie.Ihre Gründer waren Lord Shaftesbury und später Lord Palmerston ,aber nicht weil man die Juden so sehr liebte sondern weil man geostrategisch die Modernisierung des Osmanischen Reiches aufhalten wollte und mit einem zionistischen Staat in dieser wichtigen Region ständigen Einfluss ausüben konnte.Weiterhin gab es damals einen Großteil an Juden in Polen und damit gab Zionismus dem Britischen Empire den Einfluß Russlands im Westen zu beschränken da dank der Schergen Lord Palmerstons Mazzini,David Urquardt,Karl Marx – Russen und Polen zutiefst verfeindet waren und es auch bleiben sollten.
    Von vielen wird die Rolle von Juden in dieser Kabale extrem überschätzt.Die Rothschilds sind nicht mehr als Hofjuden von Edward VII, ihnen wurde gesellschaftliche Reputation zuteil für die Finanzierung der geopolitischen Spielchen dieses Welfenkönigs.In den Augen der Oligarchie sind Juden Schachfiguren die bei Bedarf entbehrlich sind und geopfert werden können.
    Zionismus ist eine Form epimistologischer Kriegsführung.Es gehört in eine Kategorie mit Marxismus,Utilitarismus(Jeremy Bentham,John Stuart Mill,James Mill),Malthusianismus (Ortes,Hobbes,Locke),Mormonen und die Bab aus Persien,die südstaatlichen Freimaurer des schottischen Ritus etc .
    Im Grunde ist der Zionismus einer der wenigen Überlebenen dieser ersten und zweiten Welle von Irrationalismen – die immer ein Merkmal haben – sie dienen dem britischen Empire.
    Heute lassen sich Greenpeace oder al-Queida,die Muslimbruderschaft und Femen in diesem Ideologiezoo finden.

  9. Y.Jones sagt:

    Broder bezeichnete augstein schon vor wochen als antisemitische drecksschleuder. Dutzende artikel gegen augstein findeste bei achgut. Es wäre verwunderlich wenn augstein nicht in die liste käme. Vor einem jahr machte broder dass selbe mit hermann dierkes( die linke), der nämlich sagte“ schluss mit der moralischen Erpressung des sogenannten Holocaust. Wahrheit macht frei“. Es scheint so als muss jedes jahr mindestens ein deutscher in die topten. Und broder darf ihn ernennen.

  10. „Antisemitismus“ ist halt eine entleerte Begriffshülse, die je nach Situation beliebig gefüllt und dann als Waffe benützt werden kann, von den Herren der Fliegen, äh… des Neusprech, die darüber die Definitionsmacht ausüben.

    Diese nur anerzogene Friedfertigkeit und vorgetäuschte Hörigkeit tritt zunehmend hinter ein rohes Faustrecht zurück.

    Der Ba’al Zevuv (בעל זבוב) läßt grüßen.

  11. Detlev Wulf sagt:

    Unser Grundgesetz fordert, daß NIEMAND wegen u.a. seiner Nationalität, Rasse oder Religion benachteiligt oder bevorzugt werden darf.

    Inzwischen gilt aber nach meinem Eindruck bei einigen Leuten bereits jeder als „Antisemit“, der in völliger Übereinstimmung mit diesem unserem Grundgesetz fordert, daß auch Juden zwar selbstverständlich nicht benachteiligt, aber eben auch nicht nicht bevorzugt werden dürfen. (Fazit: Auch unser Grundgesetz wäre nach dieser Logik antisemitisch). Auch für den Hinweis, daß Gesetze selbstverständlich auch für Juden gelten (müssen), kann man sich den Vorwurf des Antisemitismus einfangen.

    In meiner Wahrnehmung gibt es in Deutschland derzeit kaum eine Kultur-Sendung, in der nicht mindestens ein Thema einen
    Jüdischen Kulturschaffenden oder ein jüdisches Thema behandelt wird. Es hat zudem den Anschein, daß annähernd die Hälfte der Spitzenpolitiker jüdische Wurzeln hat. Da es sich hier um eine 1/8-Prozent-Minderheit handelt, ist es für den Statistiker überraschend, daß die (da sie ja natürlich nicht bevorzugt werden) im Durchschnitt alle so viel „besser“ sind, als ca. 99,8% der Restbevölkerung. Wer der Meinung ist, daß da vielleicht doch auch „Korpsgeist“ oder Netzwerke eine Rolle spielen könnten, kann selbstverständlich nur ein lupenreiner Antisemit sein.

    Vielleicht könnte es aber helfen, wenn man sich etwas weniger beschneidet und lieber etwas mehr bescheidet. Denn es wäre fatal, wenn in der Öffentlichkeit der Eindruck entsteht, daß sich hier möglicherweise eine Minderheit vordrängeln könnte. Das nämlich würde den sog. Antisemitismus tatsächlich befördern.

  12. Ich schrieb heute bei mir dazu:

    ‚Interessant die Facebook-Antwort Augsteins auf diese Art der “Auszeichnung”:

    “Das SWC ist eine wichtige, international anerkannte Einrichtung. Fuer die Auseinandersetzung mit dem und den Kampf gegen den Antisemitismus hat das SWC meinen ganzen Respekt. Um so betrueblicher ist es, wenn dieser Kampf geschwaecht wird. Das ist zwangslaeufig der Fall, wenn kritischer Journalismus als rassistisch oder antisemitisch diffamiert wird.”

    Der Laden also, von dem er derart – Broder vergleicht ihn mit Julius Streicher – nazifiziert wird, hat seinen “ganzen Respekt”.

    Das meint er doch nicht etwa ironisch? Was faselt der da?

    Einzig, dass das SWC seinen Kampf durch eine derartige Wahl schwäche, ist seine Sorge, vorgeblich.

    Andererseits sieht er kritischen Journalismus (seinen) als rassistisch bzw. antisemitisch diffamiert.

    Wie kann eine Organisation, die kritischen Journalismus (in seinem Falle ganz konkret einen kritischen Journalisten) diffamiert, Augsteins ganzen Respekt haben? Hat der einen Sprung in der Schüssel?

    Man sieht jedenfalls, dass Augstein, der über diese Riposte von gerade mal vier Sätzen wohl sehr genau nachgedacht haben dürfte, sich in sich völlig widersprüchlich äußert.‘

    Den ganzen Artikel finden Interessierte hier:

    http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/01/02/augstein-ein-globaler-oberantisemit/

  13. Magnus Göller sagt: Januar 2, 2013 um 19:55

    Man sieht jedenfalls, dass Augstein, der über diese Riposte von gerade mal vier Sätzen wohl sehr genau nachgedacht haben dürfte, sich in sich völlig widersprüchlich äußert.’

    Ich mache das auch, wenn ich mich immunisieren will.

  14. Oswald Spengler sagt:

    „Der Laden also, von dem er derart – Broder vergleicht ihn mit Julius Streicher – nazifiziert wird, hat seinen “ganzen Respekt”.“

    Nun der Weg dies zu neutralisieren ist einfach.Wer hat Hitler den Boden bereitet, wer war mit IG Farben im Bund, wer hatte Verbindungen zu Auschwitz ?
    Farish,Draper,Harriman,Bush,McCloy,Norman,Astors,
    Anstatt sich in dieses Spiel zu begeben zeige man mit dem Finger auf diese Leute.Man schlägt sie mit ihrer eigenen Waffe.
    Ohne historisches Bewußtsein keine effektive Verteidigung.Kollektivschuld war der angenehme Weg von der sehr persönlichen Schuld der Morgan Fraktion in den USA und der englischen Aristokratie abzulenken.
    Ironischerweise ist Broder der Apologet eben jener Kreise.Im Grunde verteidigt Broder die Mörder seiner Mutter.Er ist eine armseelige , zutiefst bedauernswerte Gestalt mit seiner irrationalen,zynischen narzisstischen Persönlichkeitsstörung.

  15. Meier sagt:

    A propos „Broder“: hier seine Jahresendrede:

    Liebe Europäerinnen und Europäer,

    Ein altes russisches Sprichwort sagt: Es gibt keine hässlichen Bräute, es gibt nur nicht genug Wodka. Für die Wirtschaft gilt das nicht. Man kann sich keine schlechte Stimmung schönfeiern, nicht einmal, wenn man die Betriebsfeier in einen ungarischen Puff verlegt. Mies bleibt mies. Man kann auch nicht in aller Ruhe und Gemütlichkeit „Oh, du schöne Weihnachtszeit“ singen, wenn man weiß, dass beim Nachbarn die Hütte brennt. Denn man ahnt, dass das Feuer entweder auf das eigene Haus übergreifen wird oder dass man die obdachlos gewordenen Nachbarn bei sich wird aufnehmen und verpflegen müssen. Schwer zu sagen, welche Aussicht einem noch schlimmer als die andere vorkommt.

    Wir erleben die letzten Tage Europas. Nicht im physischen, eher im philosophisch-metaphorischen Sinne. So wie Karl Kraus in seinem 1922 erschienenen Monumentalwerk „Die letzten Tage der Menschheit“ vorhersah, so liegen „Die letzten Tage Europas“ unmittelbar vor uns. Nein, sie liegen nicht einfach da, sie springen uns geradezu an.

    Ich habe am letzten Montag die Live-Übertragung der Feier zur Übergabe des Friedensnobelpreises an die Europäische Union gesehen, live im Fernsehen, der ARD sei Dank. Ich hatte gerade einen Nachtflug von Washington nach Frankfurt hinter mir und war noch ein wenig benommen. Aber diese Art von Benommenheit schärft die Sinne, man sieht zwar alles ein wenig undeutlich, hört aber die feinen Zwischentöne viel klarer. Ich nehme an, ich bin der einzige in diesem Raum, der diese Feier gesehen hat. Denn sie fand zu einer Zeit statt, da normale Menschen arbeiten und nur allein erziehende Mütter, königliche Hoheiten und die Angehörigen der Brüsseler Bürokratie es sich leisten können, vor dem Fernseher zu sitzen, ohne darüber nachdenken zu müssen, wie sie die GEZ-Gebühr bezahlen sollen.

    Also, ich verfolgte die Verleihung des Friedensnobel-Preises an die EU und wusste nicht, ob ich weinen oder lachen sollte. Die EU auszuzeichnen, weil sie den Frieden in Europa bewahrt habe, ist so albern, als würde man die Heilsarmee dafür auszeichnen, dass sie nicht in das Geschäft mit Alkohol, Drogen, Nutten und Waffen eingestiegen ist. Oder als würde man das Internationale Rote Kreuz dafür ehren, dass es keine Konzentrationslager betreibt. …

    Die Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU erinnerte mich an irgendwas, das tief in meinem Gedächtnis abgespeichert war. Und weil ich müde war, dauerte es eine Weile, bis die Erinnerung den Weg an die Oberfläche geschafft hatte. Ja, das war es! Genauso feierte das ZK der Kommunistischen Partei der Sowjetunion sich selbst! Man verlieh sich gegenseitig Orden und bestätigte sich reihum, einen extrem wichtigen Beitrag zum Frieden und zur Sicherheit in Europa und in der Welt geleistet zu haben.

    Als jemand, der die ersten Jahre seines Lebens in Polen verbracht hat, habe ich eine leichte Allergie gegen den Begriff „Frieden“. Nicht weil ich für den Krieg bin, sondern weil „Frieden“ das General-Alibi ist, mit dem jede Barbarei rechtfertigt werden kann. Auch die Berliner Mauer wurde uns als eine friedensstiftende bzw. friedenserhaltende, in jedem Falle aber unvermeidliche – heute würde man sagen: alternativlose – Maßnahme präsentiert. … Heue weiß ich, dass Pazifismus und Kretinismus nahe Verwandte sind.

    Einen Tag nach der Preisverleihung in Oslo, der Hauptstadt eines Landes, dessen Bevölkerung zweimal den Beitritt zur EU abgelehnt hat, las ich in der Welt einen Artikel über den Brüsseler „Jahrmarkt der Eitelkeiten“, auf dem bis zum letzten Moment darüber gestritten und gefeilscht wurde, wer bei der Preisverleihung reden und die Auszeichnung entgegennehmen darf. Der Präsident der EU-Kommission, Barroso, der Ratspräsident van Rompuy und der Präsident des Parlaments, Schulz, hätten trotz voller Terminkalender „wie die Kesselflicker“ gestritten und versucht, einander auszustechen. Bis schließlich, wie in Brüssel üblich, ein Kompromiss gefunden wurde. Van Rompuy und Barroso nahmen die Urkunde gemeinsam entgegen, wobei van Rompuy sie als erster berühren durfte. Vermutlich durfte er sie auch mit nach Hause nehmen, sie dort kosen und herzen und sie schließlich unter sein Kopfkissen legen. Martin Schulz musste sich damit zufrieden geben, seinen Kopf für eine Medaille am Halsband hinhalten zu dürfen. Immerhin. Aber am Ende gab es ein Gruppenfoto, das Einheit und Einigkeit suggerierte – auch dies eine weitere Parallele zu den Sitten im ZK der KPdSU.

    Wenn Sie eine Erklärung für diese Vanity Fair der Brüsseler Alpha-Männchen suchen, dann empfehle ich Ihnen einen Besuch auf deren jeweiligen Webseiten.

    Jose Manuel Barroso hat immerhin Wirtschafts- und Sozialwissenschaften studiert und an einigen Universitäten unterrichtet. Seine Sozialdemokraten sind eine konservative Partei, die im Europaparlament zur Fraktion der Europäischen Volkspartei gehört. Er war Außenminister und Regierungschef Portugals, bevor er 2004 zum Präsidenten der EU-Kommission berufen wurde.

    Herman van Rompuy, der erste ständige Präsident des Europäischen Rates, hat seine politische Karriere als stellvertretender Vorsitzender der Jugendorganisation der flämischen Christdemokraten begonnen und sich wegen seines unscheinbaren und zurückhaltenden Auftretens den Spitznamen „die Sphinx“ erworben. Auch während seiner Zeit als belgischer Premierminister von Dezember 2008 bis November 2009 blieb er den meisten Belgiern unbekannt. Ebenso rätselhaft ist, welche Funktion er als ständiger Präsident des Europäischen Rates ausübt.

    Sein Terminkalender, den man auf der Homepage des Europäischen Rates einsehen kann, zeigt für den Donnerstag der vergangenen Woche folgendes an:
    17.00 Uhr Treffen zu einem Meinungsaustausch mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz
    17.30 Uhr Gruppenfoto
    17.45 Uhr erste Arbeitssitzung
    20.00 Uhr Arbeitsessen gefolgt von einer Pressekonferenz

    Was für eine aufregende, erfüllte Existenz im Dienste der europäischen Idee!

    Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, ist ein fröhlicher Rheinländer, mit dem man jede Woche Weiberfastnacht feiern möchte. In seinem vorigen Leben war er Bürgermeister der Gemeinde Würselen bei Aachen und in dieser Eigenschaft, so lesen wir es bei Wikipedia, „insbesondere für den Bau des Spaßbades Aquana verantwortlich“; angesichts der Haushaltslage der Stadt werde diese Entscheidung inzwischen „kritisch gesehen“. Soll heißen: Das Spaßbad liegt der Gemeinde schwer auf der Tasche. Aber damit hatte sich Schulz für eine wichtige Aufgabe in der EU qualifiziert. In seinem Kabinett beschäftigt er einen Bürochef, einen stellvertretenden Bürochef, eine Anzahl von Assistenten und Beratern; dazu Berater der Assistenten und Assistenten der Berater, vier Pressesprecher, einen Spokesman, einen Redenschreiber, einen Terminverwalter, einen Büroboten, einen Kammerdiener und einen Fahrer. Alles in allem 38 Mitarbeiter, die mit ihm zwischen Brüssel und Strasbourg hin- und her fahren. Der veritable Hofstaat eines Eurokraten.

    Wie es der Genosse Zufall will, haben Hamed Abdel-Samad und ich Martin Schulz vor kurzem besucht, um ihn für eine Folge unserer Europa-Safari zu interviewen. Dabei sagte er uns u.a. auch folgenden Satz: „Wäre die EU ein Staat und würde einen Antrag zum Beitritt in die Europäische Union stellen, dann würde der Antrag abgelehnt. Mangels demokratischer Substanz.“

    So habe zum Beispiel das EU-Parlament kein Recht, Gesetze zu initiieren, es segne nur die Beschlüsse der Europäischen Kommission ab. Einer der Abgeordneten, die wir trafen, sprach von einem „Protokollparlament“ und fühlte sich an die Zustände in der Volkskammer der DDR erinnert. Ein Kommissar erklärte uns, warum kein Widerspruch darin liege, dass die EU den Anbau von Tabak subventioniert und zugleich Kampagnen über die Gefahren des Rauchens finanziert.

    Das sei doch eine Win-Win-Situation, von der alle profitieren würden, sowohl die Tabakindustrie wie die Raucher. Und im Übrigen sei ein Kommissar für die Tabak-Subventionen und ein anderer für die Anti-Rauch-Kampagne zuständig.

    Seit unserem Besuch in Brüssel und Strasbourg gebe ich mich keinerlei Illusionen mehr hin. Die EU löst keine Probleme, sie ist ein Problem. Seit dem Ende des real existierenden Sozialismus, zu dem es nach Meinung seiner Repräsentanten ebenfalls keine Alternative gab, ist die EU der massivste Versuch, die Bürger zu entmündigen und die Gesellschaft zu entdemokratisieren. Man erklärt uns immer wieder, es gebe zur EU keine Alternative, denn das Auseinanderfallen der Union würde nicht nur das Ende des Wohlstands bedeuten, sondern auch das Aufleben längst überwundener Konflikte, bis hin zu Klassenkämpfen in den einzelnen Ländern und kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen ihnen.

    In die Praxis umgesetzt bedeutet das: Wir sind aufgefordert, bedingungslos jenen zu vertrauen, die den Karren an die Wand gefahren haben und nun versichern, sie wären in der Lage, die Reparatur zu übernehmen, sowohl des kaputten Wagens wie des beschädigten Hauses.

    Aber: Würden wir einem Arzt eine zweite Chance geben, der uns statt der Mandeln den Blinddarm entfernt hat? Würden wir uns einem Vermögensverwalter anvertrauen, der unser Vermögen verjubelt hat? Würden wir noch einmal ein Hotel buchen, in dem wir ausgeraubt wurden, weil die Alarmanlage nicht funktioniert hat? Nein, würden wir nicht. Aber wenn es um Europa geht, tun wir es, weil wir eben keine Wahl haben. Die Sache ist alternativlos.

    Also machen wir weiter, nicht weil wir davon überzeugt sind, dass es richtig ist, sondern weil wir den Point of no Return überschritten haben.

    Meine Damen und Herren, ich hatte wirklich nicht vor, Ihnen die Weihnachtslaune zu vermiesen. Aber ich wollte die Gelegenheit nicht verpassen, Sie auf ein Desaster aufmerksam zu machen, auf das wir alle zusteuern.

    Erlauben Sie mir zum Schluss eine Frage: Wer von Ihnen glaubt, dass es in drei Jahren die EU in der jetzigen Form noch geben wird? Ich bitte um ein Handzeichen.

    Offenbar eine knappe Mehrheit.

    So wäre auch eine Abstimmung unter den Passagieren der Titanic ausgefallen, kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Southampton. – Ich wünsche uns allen eine gute Reise.

  16. @ Jochim Bullinger

    Sich zwecks Immunisierung in sich widersprüchlich zu äußern, mag irgendwo in der Kneipe oder gegenüber geistig eher Minderbemittelten schonmal Sinn ergeben. Ob sich Augstein hier damit aber einen Gefallen getan hat, indem seine oben von mir zitierte knappe Erstreaktion wie zu erwarten überall beachtet?
    Ich finde schon, gelinde gesagt, dass das nicht eben souverän rüberkommt.
    Der Schrecken wird ihm wohl doch mächtig in die Glieder gefahren sein, dass er jetzt nicht nur den Broder am Hals hat, sondern mit einem Schlage auf ihm sicherlich nicht zusagende Weise am jüdischen Weltpranger steht.

  17. juergenelsaesser sagt:

    Meier: Solange Broder nicht über Israel/Nahost spricht, ist ihm oft zuzustimmen, und formulieren kann er auch.

  18. @ Oswald Spengler

    Broder ist inzwischen so weit, dass er davon phantasiert, „Ariers“ Gedanken drehten sich fast nur noch darum, was der Jude, also er, Grandioses, zur Standhaftigkeit Beschnittenes, in der Hose habe.

    Bemerkenswert aber trotzdem, dass dieser Profilneurotiker vom SWC als Kronzeuge gegen Augstein herangezogen wurde, mit Streicher-Vergleich und Gestapo-Nachgeborenenunterstellung. Eigentlich eine armselige Kreatur.

  19. MultiStar83 sagt:

    @ juergenelsaesser: Naja, dieser Beitrag von Broder, den ich allerdings schon kannte, war wirklich nicht so schlecht. Sie sagen, wenn man Israel/Nahost ausklammere, sei ihm oft zuzustimmen. Ich glaube nicht, dass man die Bereiche Außen- und Innenpolitik bei Broder so einfach trennen kann. Zugegeben, seine Kritik an der grün-roten politisch-korrekten Elite teile auch ich. Aber es ist doch sehr auffallend, dass er trotzdem auch nach wie vor zu dieser Elite gehört. Er ist sozusagen das Sprachrohr der Springer-Presse-Fraktion der deutschen Elite. Und als dieses fordert er Einmärsche in fremde Länder („humänitäre Interventionen wie in Libyen oder auch Syrien) oder auch Präventivkriege wie etwa gegen den Iran. Er bezeichnet Kritiker der offiziellen 9/11-Wahrheit als „Antisemiten, Spinner, Verschwörungstheoretiker, etc.“. Dass er mitunter auch Kritik an der „EUdSSR“ äußert, hat er übrigens auch mit seinem erklärten Kompagnon Geert Wilders gemein…Ich denke, ein weiterer Kommentar erübrigt sich.

  20. @ Jürgen Elsässer

    Ja, manchmal ist Broder zuzustimmen (s.o), und formulieren kann er auch.
    Dass er gerne provoziert, geschenkt. Geht mir genauso. Ich habe aber das Gefühl, dass der Mann sich geradezu danach sehnt, gehasst zu werden.
    Augstein hingegen würde am liebsten von jedem geliebt. Bislang zeigt er sich m. E. damit Broder nicht gewachsen. Letzterer wird sehr wahrscheinlich noch genüsslich nachlegen…Vielleicht berauscht er sich an seinem Siege aber auch so, dass der noch zum Phyrrussiege wird…

  21. Meier sagt:

    @ juergenelsaesser:

    Ich hab doch gar nix gesagt!😉
    War nur zur Info/Doku…

    Ach, auch zu Nahost sagt er manchmal Richtiges:

    >>Freilich: Wo Ahmadinedschad Recht hat, da hat er Recht. Es nutzt nichts, ihn als „außenpolitisch unerfahren“ zu bezeichnen, wie es der Direktor des Orient-Instituts, Udo Steinbach, vor kurzem getan hat.

    Der Nahost-Konflikt ist nicht nur ein Kollateralschaden des Holocaust, er ist ein Produkt des europäischen Antisemitismus. Ohne die Pogrome in Polen und Russland, ohne die Dreyfus-Affäre in Frankreich (die Herzl erst zu einem Zionisten gemacht hat), ohne den deutschen Versuch der „Endlösung“ der Judenfrage würden die Juden immer noch von einem eigenen Staat träumen, statt ihn verteidigen zu müssen.

    Ahmadinedschads Überlegung mag zu kurz greifen, aber im Prinzip ist sie richtig. Die Palästinenser zahlen die Zeche für die Sünden der Europäer.<<

    (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,389472,00.html)

    Es gibt auch ein Vorwort von Broder zu einer Ausgabe Herzls "Judenstaat", das auch interessant ist – ich kann's aber im Moment nicht finden.

  22. Oswald Spengler sagt:

    @Magnus

    Gut erkannt.Die Ursprünge dieser Denkweise liegen bei Mazzini der jedem Volk/ ethnischen Gruppe eine Art Themenpark zuweist -wie in einem Zoo mit Elefantenhaus,Krokodilteich,Löwengehege – also Deutsche haben grundsätzlich jene Eigenschaften – Juden(Zionisten) solche und Italiener ganz andere und sie sind darauf festgelegt und haben inherente Feindschaften also Franzosen hassen Deutsche, Polen die Russen etc. oder eben Deutsche haben Minderwertigkeitskomplexe gegenüber Juden oder eine Passiv/Aggressive Störung.
    Epimistologische Kriegsführung par exellence.

  23. Oswald Spengler sagt:

    „er ist ein Produkt des europäischen Antisemitismus. Ohne die Pogrome in Polen und Russland, ohne die Dreyfus-Affäre in Frankreich (die Herzl erst zu einem Zionisten gemacht hat),“

    In diesen Sätzen zeigt sich die ganze naive Geschichtsauffassung dieses Mannes.Herzl war nicht der Begründer des Zionismus und der moderne Antisemitismus/Eugenik stammt nicht aus Europa sondern aus dem Empire,anglophilen Frankreich und den USA der Morgan Fraktion.
    Diesen Leuten liegen Juden naturgemäß nie am Herzen.Z.bsp die Ermordung von Walter Rathenau , dem großen deutschen jüdischen Nationalisten.Just ermordet nach dem Vertrag von Rapallo,dem Schreckgespenst des Empire, durch eine freimauerische Organisation mit Verbindungen zur Finanzoligarchie des Britischen Empire.
    Oder Bnai B’rith der Freimauerorden oder Banker Warburg ein Brown Brothers Partner der bis 1940/41 kaum ein Wort über Juden verlor aber von famosen Geschäften mit Hitler schwärmte.

  24. Oswald Spengler sagt:

    Wenn es erlaubt ist ein Projekt was die Malthusianern und degenerierten Aristokraten wohl in den Teppich beißen läßt:

    Ein Projekt von weltgeschichtlicher Bedeutung ähnlich der Bagdad Bahn.

    http://www.nytimes.com/2013/01/02/world/asia/china-builds-a-railroad-and-laos-bears-the-cost.html?ref=world&_r=0

    Man bemerke den weinerlichen hysterischen Ton von IWF und anderen globalistischen Organisationen , den zynischen Hinweis auf Umweltverschmutzung, Bedienen von irrationalen nationalistischen Ressentiment dass die armen Laoten von Chinesen besetzt werden und schließlich der Verweis auf die üblichen Countergangs im Lande welche dieses Projekt stoppen wollen.
    Ja die armen armen Laoten , umwieviel besser erging es ihnen als ihnen Herr Kissinger Eisen vom Himmel regnen ließ und jetzt dieses Unglück.
    China investiert in seine Hochgeschwindigkeitszüge.Wo ist die deutsche Politik ? Wo ihr Versuch zu partizipieren.Wo der Versuch dieses Netz bis Paris und Berlin oder gar Athen zu treiben ? Zehntausende kapitalintensiver gut bezahlter Arbeitsplätze könnten entstehen.Dass ist eine Forderung mit der man bei deutscher Industrie und Bevölkerung propagandistisch punkten kann.Was macht Merkel das Ferkel – die „fähigste“ Kanzlerin aller Zeiten ?

  25. Rico Coracao sagt:

    Wer setzt sich eigentlich gegen das Abschlachten der Palestinenser ein? Weder vom „Simon Wiesenthal Center“ , noch vom Zentralrat je was gelesen.. Broder hat wirklich mal was kritisches rausgelassen, ist aber schon länger her.. Israel sollte sich die nächsten 40 Jahre mal vernünftig gegenüber seinen Nachbarn benehmen, alle Siedlungen aufgeben und als erste Wiedergutmachung besenrein an die Palestinenser übergeben.. es wäre ein erster sehr kleiner Schritt in die richtige Richtung

  26. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Donnerwetter, sieben Uhr früh und schon 25 Kommentare zum Antisemitismus!

    Antisemit ist jeder, den „die Juden“ hassen.

    Der mosaische Gemüsehändler um die Ecke, der haßt gar niemanden.

    Die Hoheit darüber, zu dekretieren, wer als „Antisemit“ zu gelten hat, liegt bei den politischen internationalen Organisationen, die die Vertretung aller derer ohne Rückfrage sich anmaßen, die sie als Zugehörige zum Judentum reklamieren.

    Tatsächlicher „Antisemitismus“ ist es, wenn ein (nichtsemitischer) Israeli die (semitischen) Palästinenser totschlägt. Völlig absurd wird die Situation dadurch, daß die Palästinenser anerkanntermaßen die nachkommen der alten Hebräer sind, die meisten Israeli jedoch nicht.

  27. Philipp sagt:

    Reblogged this on SCHLEUDERGANG und kommentierte:
    Ich persönlich mag Augstein ja auch nicht, aber ihn zu den Top10 der Antisemiten zu erklären, ist doch einfach lächerlich. Er ist etwas aufgeblasen, aber harmlos. Und im Übrigen: Wer jeden Kritiker an der Israelischen Politik zum Antisemiten erklärt, wird viele Menschen zu Antisemiten machen. Mich eingeschlossen.

  28. Dr. Gunther Kümel. sagt:Januar 3, 2013 um 07:44

    Die Hoheit darüber, zu dekretieren, wer als “Antisemit” zu gelten hat, liegt bei den politischen internationalen Organisationen, die die Vertretung aller derer ohne Rückfrage sich anmaßen, die sie als Zugehörige zum Judentum reklamieren.

    Das ist halt so, wie beim Fußball: Abseits ist dann, wenn der Schiedsrichter pfeift.

    Wobei es beim Fußball wenigstens noch ’ne definierte Regel mit definierten Begriffen gibt.

  29. schnehen sagt:

    Zum ehrwürdigen Simon Wiesenthal Center, das die Hitliste herausbrachte:

    Der Gründer des Centers ist Rabbi Marvin Hier, der nach dem israelischen Gaza-Massaker von 2008/9 (über 1400 Tote, darunter 300 Kinder) in der New York Daily News einen Kommentar schrieb, in dem er die Führer der Welt dazu aufforderte, ‚ Gaza nicht wieder aufzubauen, auch wenn dies viel Leid unter der Zivilbevölkerung verursachen sollte‘ (Norman G. Finkelstein, ‚Dieses Mal gingen wir zu weit‘ -This Time We Went Too Far. Truth And Consequences Of The Gaza Invasion‘, S. 121).

    ‚Hier haben wir den Gründer und Dekan des Wiesenthal Centers und seines Museums der Toleranz‘,…so Finkelstein weiter.

    Finkelstein in ‚Beyond Chutzpah‘:

    ‚Obwohl Arnold Schwarzenegger einmal Hitler gepriesen hat …, war sein loyalster Anhänger während seines Wahlkampfes das Simon Wiesenthal Center, die Hauptzweigstelle der zionistischen Lobby an der West Küste.‘
    (aaO, S. 80).

    Schwarzenegger sei der größte Spender für das Wiesenthal Center. Gleich nachdem er im Amt war, kündigte er an, eine Reise nach Israel zu unternehmen, um in Jerusalem ein neues Wiesenthal-Museum, das 200 Millionen Dollar kosten sollte, zu eröffnen. Marvin Hier, der Leiter des Wiesenthal-Centers in Los Angeles, pries den Schritt als ‚Zeichen der Solidarität mit Israel‘ (aaO, S. 81).

    Es wird Zeit, dass dem SWC der Heiligenschein genommen wird. Es ist in Wirklichkeit eine Zweigstelle der zionistischen Lobby.

  30. Avicenna1968 sagt:

    „Solange Broder nicht über Israel/Nahost spricht, ist ihm oft zuzustimmen, und formulieren kann er auch.“

    Das stimmt. Vor allem scheint er unter den öffentlichen Personen des Judentums eine der letzten, die sich einen Rest von Heine`schem Witz bewahrt hat. Das Abhandenkommen dieses Witzes läßt sich z.B. am Werk von Philipp Roth verfolgen.

    „Es hat zudem den Anschein, daß annähernd die Hälfte der Spitzenpolitiker jüdische Wurzeln hat.“

    Dabei wollen wir bleiben: Daß es nur so scheint…und auch nur denjenigen, die bisher Augstein aufgrund seines Namens für einen Juden hielten.

    Die Mär von der jüdischen Abstammung Egon Bahrs, Helmut Schmidts und Helmut Kohls ist – ich wiederhole mich – so absurd, daß sie schon wieder komisch ist. Was Schmidt angeht, so sollte er seit der Anrempelung durch Begin wissen, daß ihm den „jüdischen Großvater“ niemand abnimmt.

    Was sind überhaupt „jüdische Wurzeln“ ?

    Gesetzt, daß es eine Überrepräsentanz „jüdischer“ Themen in Kultursendungen gibt, so liegt es daran, daß Kulturjournalisten mit 68er-Sozialisation, wenn ihnen ihr alt-linkes Weltbild durch die Finger zu rinnen beginnt, häufig einen süßlichen Philosemitismus als Surrogat wählen. Für alle anderen Kulturschaffenden gilt das nicht mionder: Daher auch die vielen Ärzte und Anwälte in deutschen TV-Serien, die Namen wie „Dr. Bloch“ oder „Rebecca Perlstein“ tragen. Wer in diesen Kreisen wirklich Jude ist, tut gut daran, immer schön den Ar*ch an der Wand zu behalten.

    Also, wenn es um bundesdeutsche Politiker mit „jüdischen Wurzeln“ geht, ziehe ich unseren alten niedersächsischen Kultusminister Leonhard Schlüter vor, einen Mann von untadeliger Gesinnung, dessen persönliche Ehre in einer beispiellosen Diffamierungskampagne zerstört wurde. Daß Schlüters Ehre noch immer ihrer Wiederherstellung harrt, beweist auch der Wikipedia-Artikel über ihn:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Leonhard_Schl%C3%BCter

    Schlüter, der im Dritten Reich rassisch verfolgt wurde, war ein 150%iger deutscher Patriot und politisch naiv, aber ganz gewiß kein Extremist.

  31. Man könnte das SWC auch mal anders rum fragen:

    Wenn Augstein ein solcher Antisemit ist, daß er Platz 9 der Weltrangliste einnimmt, was ist dann so schlimm und gefährlich am Antisemitismus?

  32. DHM sagt:

    So, der Direktor der Buchenwald-Gedenkstätte Prof. Dr. Volkhard Knigge soll jetzt auch abgesetzt werden. Es ist alles nur noch zum Kopfschütteln. Es lebe der Headbangar …
    mehr hier :
    http://www.jpost.com/JewishWorld/JewishNews/Article.aspx?id=296833

  33. me. sagt:

    @ Prof.Dr.Dr.hc Bullinger, 15:49
    Der war gut. Richtig gut.🙂

  34. blechtrommler sagt:

    Ich gestehe, dass die aufkommende verschleierte „Isrealkritik“ mich eher beunruhigt, als dass ich „wenigstens deren Ansatz“ feiern will.
    Der Zionismus (wie ich eine weitere gewalttätige, menchenverachtende religiöse Anmaßung aufgrund der „Heiligen Schrift“ nenne) kann nur erfolgreich sein, wenn seine Missinterpretation erfolgreich ist; dazu gehört ein (prophezeiter) weiterer Holocaust als Voraussetzung dafür, dass der Schöpfer sein Heim hier erneut nimmt (“ Wiederaufbau des Tempels“).
    Zionismus ist Antisemitismus per se, weil er dieses Endzeitszenario im semitischen Lebensraum (Israeli wie Palästinenser sind Semiten) vonstatten gehen lassen will.
    Seit nun selbst unsere Zeitungen – J. Elsässer merkt auch auf – diese verschwurbelte Israelkritik betreiben, die das wahren Problem damit ja nur verschleiern, frag ich mich immer öfter: ist das schon das Halligalli?

  35. blechtrommler sagt:

    edit: „seine Missinterpretation“ – dass nicht dem „Schöpfer“, sondern seiner Schöpfung die Bestimmung des Datums des „Jüngsten Gerichtes“ obliegt.

  36. blechtrommler sagt:

    Nicht alle Israeli seien Semiten, sagt @ Dr. Kümmel; wohl eher die wenisten? Mehr von Ihrem Wissen, bitte!!!)

    Dennoch – „Antisemitismus“ ist, seinem Gebrauch in den Massenmedien(köpfen) nach, ein Unwort, aber seine Installation das Werzeug einer uns allen (Semiten wie Teutonen) spinnefeinden Clique?

  37. Anonymous sagt:

    @ Dr. Gunther Kumel

    Immerhin dass Araber Semiten sind, scheint sich langsam herumzusprechen. Dass aber viele (wenn nicht die Mehrzahl) Juden keine Semiten sind, dringt noch nicht so recht durch. Das kommt auch noch.

  38. meckpomm sagt:

    Ich versuche mal etwas Licht ins Dunkel der Begrifflichkeiten zu bringen.
    1) Semiten sind Nachkommen von Sem (Noah hatte 3 Söhne: Sem, Ham und Japeth)
    2) Hebräer sind Nachkommen von Eber (=Urenkel von Sem)
    3) Judäer sind Nachkommen von Juda (Jakob hatte 12 Söhne = die 12 Stämme Israels = Ruben, Simeon, Levi, Juda, Isaschar, Sebulon, Gad, Asser, Josef, Benjamin, Dan, Naftali)

    „Juden“ gibt es gar nicht, nur Judäer (aber dazu, muss man, wie gesagt, aus dem Stamm Juda kommen) oder Nachkommen des Volkes Israel.
    Quelle: Bibel

  39. schnehen sagt:

    Man muss zwei Dinge unterscheiden:

    1. Es gibt einen Antisemitismus im Sinne von Hetze gegen das Judentum und alles Jüdische, so wie sie das Naziregime, aber vor ihm auch das Zarenregime in Russland praktiziert hat. Die schrecklichen Judenprogrome in der Ukraine beispielsweise legen Zeugnis davon ab. Dieser Antisemitismus diente dazu, von den Ursachen von ökonomischen Krisen und von den Verursachern abzulenken und den Unmut der einfachen Leute, besonders der Arbeiter, auf eine Randgruppe, die man zum Sündenbock machte, zu übertragen. Diese Art von Antisemitismus ist nichts anderes als Rassismus und ist scharf zu verurteilen.

    2. Es gibt den ’neuen Antisemitismus‘, der in den USA von zionistischen Intellektuellen wie Prof. Alan Dershowitz und anderen entwickelt wurde, der eine ganz andere Aufgabe erfüllt: Von den Verbrechen Israels in den besetzten Gebieten abzulenken und jede Kritik an dem zionistischen Regime mit dem Stempel ‚Antisemitismus‘ zu verteufeln, damit gar nicht erst eine Debatte über die Zustände dort und darüber, was Israel dort jeden Tag macht, aufkommt. Es ist eine Zensur, ein Redeverbot. Es ist nichts als Hetze gegen unliebsame Israel-Kritiker, mit dem Ziel, Israel die Opfer-Rolle, statt die Täterrolle zuzuweisen.

    Dies ist die Oper, die Norman G. Finkelstein im Sinne hatte, als er sagte, dass sie immer dann neu ins Theaterprogramm aufgenommen wird, wenn Israel in der Defensive ist und Schutz braucht, so wie es heute der Fall ist.

    Aber auch, um damit von den täglichen Verbrechen dieses Apartheid-Regimes abzulenken:

    500 Palästinener im Jordan-Tal wurden gestern aus ihren Häusern vertrieben mit dem Hinweis, dass in dem Gebiet eine militärische Übung stattfindet. Werden sie zurückkehren dürfen oder werden sie in die vielen Flüchtlingslager gepfercht werden wie die Hunderttausenden von palästinensischen Flüchtlingen, die die zionistische Soldateska seit 1948 vertrieben hat vor ihnen?

    In dem Flüchtlingslager Jenin auf der West Bank versuchten israelische Undercover-Agenten einen Palästinenser zu entführen, was misslang und jetzt gibt es heftige Auseinandersetzung zwischen israelischem Militär und Steine werfenden Jugendlichen wie zur Zeit der beiden Intifadas.

    Wo liest man darüber etwas in unseren Medien? Stattdessen liest man dort etwas von dem ‚Antisemitismus eines Jakob Augstein‘. So etwas nehmen diese zionistisch kontrollierten Sprachrohre Israels auf, aber nicht die täglichen Häuserabrisse auf der West Bank oder die Übergriffe des feigen israelischen Militärs auf Teile von Gaza trotz des im November abgeschlossenen Waffenstillstandes mit der Hamas.

    Wer mehr darüber erfahren möchte, was dort wirklich geschieht, dem kann ich den Sender Press TV empfehlen, aber auch auch die Seite ‚breakingthesilence.org‘, auf der ehemalige IDF-Soldaten, denen das Gewissen schlug, von ihrem Besatzungsalltag auf der West Bank berichten.

  40. meckpomm sagt:

    @schnehen
    Ihre inhaltliche Unterteilung in 1. und 2.: völlige Zustimmung!

    Zu 2.) Nicht einmal Norman Finkelstein, der seine gesamte Familie in KZs verloren hat, darf es wagen, dem zionistischen System die Maske vom Gesicht zu reißen.
    In 2011 oder 2012 sollte er eigentlich auf einer Lesetour sein neues Buch vorstellen. Zwei Einladungen in Berlin standen auf dem Plan, aber – oh Wunder – Herr Finkelstein wurde kurzerhand wieder ausgeladen. Die Veranstalter haben kalte Füße bekommen.

    Ich bin Christin, sehe aber kein jüdisch-christliches Erbe, sondern ein jüdisches und ein christliches Erbe. Das sind zwei Paar Schuhe – die Bibel besteht nicht umsonst aus dem Alten Testament (Thora) und Neuen Testament (= mein Leitfaden, da von Jesus Christus verfasst. Der Glaube an das Neue Testament setzt den Glauben an Jesus Christus voraus, und der Judaismus lehnt Jesus Christus als Erlöser und Gottessohn ab).

    Es gibt im Volk Israel nur noch wenige Thora-Gläubige, viele haben sich dem selbstverfassten Talmud, der Kabbala oder dem Zionismus verschrieben. Mit Judaismus hat das alles nichts mehr zu tun.

    zu 1.) Das Gegeneinanderausspielen einer sog. „Arischen Rasse“ gegen eine sog. „Jüdische Rasse“ entspringt einem wahnhaften Denken, welches auch der Anthroposophie Steiners (Lehre von den „Wurzelrassen“) bzw. deren Vorläufer „Theosophische Gesellschaft“ zugrunde liegt. Hitler war von beiden Strömungen begeistert.
    (Manch einer, der seine Kinder auf eine Waldorf-Schule schickt, hat leider keine Ahnung von diesen Hintergründen.)
    In Wahrheit gibt es nur eine Rasse = MENSCH

  41. Chris sagt:

    @ meckpomm

    „Das Gegeneinanderausspielen einer sog. “Arischen Rasse” gegen eine sog. “Jüdische Rasse” entspringt einem wahnhaften Denken, welches auch der Anthroposophie Steiners (Lehre von den “Wurzelrassen”) bzw. deren Vorläufer “Theosophische Gesellschaft” zugrunde liegt. Hitler war von beiden Strömungen begeistert.“

    Völliger Blödsinn, jedenfalls was die Anthroposophie betrifft. Solche Ansichten werden z.B. von den „Ruhrbaronen“
    verbreitet, und auf diese oder ähnliche Leute sind sie wohl reingefallen.

    Interessant ist, dass z.B. die „Ruhrbarone“ Compact bzw. Elsässer mit ähnlichen Argumenten (aus dem Zusammenhang
    gerissene Zitate etc.) difamieren wie die Anthroposophie bzw. Steiner.
    Ich kenne beide, Elsässer durch diesen Blog und Compact und Steiner durch seine Bücher und kann Ihnen versichern, dass beide keine Rassisten oder „Rassebiologen“ etc. sind.

    Was die Theosophie angeht gab es dort einen seltsamen angelsächsisch-indischen Chauvinismus, weshalb sie dort nicht ganz falsch liegen. Aber das Hitler von von A. oder T. begeisetrt war ist wieder völliger Blödsinn.

  42. rubo sagt:

    @meckpomm
    Richtig, „es gibt nur eine Rasse = Mensch“.
    Aber wie verstehen diesen Fakt solche Menschen, die sich als einzige von Gott berufen fühlen, dies und jenes tun zu dürfen?
    Auch gegen UN-Beschlüsse!

  43. rubo sagt:

    Das SWC war als Nazi-Jäger bekannt, nun sind ihm die Alt-Nazis ausgegangen, also braucht es eine neue Aufgabe.
    Das wäre z.B.: Tipgeber für internationale Medien, wer Antisemit (siehe die neue Liste) und somit aus den Medien zu tilgen ist. Damit würde nach und nach die bekannte Mitarbeiter-Regel der Springer-Medien (keine israel- und US-kritischen Beiträge) international eingeführt. Broder hat dieses System doch schon erfolgreich (Eva Herman, Ken Jebsen) getestet.
    Man sollte diese Leute ignorieren, die merken ohne hin nicht,
    wie sie durch ihre aufdringlichen Handlungen bei den Massen
    immer beliebter werden.

  44. Avicenna1968 sagt:

    Personen, die von Kindesbeinen an in der zionistischen Ideologie indoktriniert wurden, sind in der Tat Paranoiker, für die zwischen einem milden Israel-Kritiker wie Grass und einem SS-Mann an der Rampe von Auschwitz nur ein gradueller, aber kein substanzieller Unterschied besteht.

  45. rubo sagt:

    Hier noch ein Ausschnitt aus einem lesenswerten Feulleton des „Neuen Deutschland“ vom 03.01.2013 zur STC-Debatte:

    Es gibt in den hiesigen Mediendebatten ein Tabu, das gerne als Ritual verkleidet wird: Bei Themen, die mit Juden zu tun haben, ist Empfindlichkeit von Nöten. Der Gedanke an den Holocaust verbietet leichtfertige Analogien, assoziatives Gleichsetzen, plump Dahingesagtes. Wie jedes Tabu hat auch dieses eine hilfreiche Funktion: Es sichert ein Mindestmaß an Zivilität. Wir konnten das bei der Beschneidungsdebatte verfolgen: Wären von der Frage, ob das Entfernen der Penis-Vorhaut eine Körperverletzung darstellt, nur Muslime betroffen, wir hätten heute noch ein sarrazinisches Toben in den Boulevardmedien bis hinein in die Feuilletons, das schwer zu bändigen wäre. So aber traf bzw. trifft es auch Juden – und da wird das Ressentiment, dem Tabu sei Dank, unterdrückt. Wie gesagt: ein Ritual.

  46. meckpomm sagt:

    @blechtrommler 03.01. 17:27
    Die aufkommende „Israelkritik“ erstaunt mich auch etwas. Wenn man Albert Pikes Ausführungen zum geplanten dritten Weltkrieg (gegenseitiges Ausspielen von Zionismus und Islam) kennt, ist es wiederum nicht so unverständlich. Man gießt eben von beiden Seiten Öl ins Feuer.

    Was den Zionismus angeht, so irren Sie. Zionismus hat rein GAR nichts mit dem ersten Teil der Bibel (= Altes Testament = Thora = Heilige Schrift des Volkes Israel) zu tun. So, wie die Grünen NICHTS mehr mit Stricknadeln im Parlament zu tun haben. Zionismus ist eine rein politische Ideologie, die sich zudem okkulter Kräfte bedient. Die Beschäftigung mit aller Art von Magie ist für wahre „Juden“ ebenso tabu, wie für wahre Christen.

    Kein Anhänger des Judaismus nimmt das Neue Testament, das die Prophezeihung der Apokalypse enthält, ernst. Das würde ja den Glauben an Jesus Christus voraussetzen, und genau der ist ja nicht gegeben!
    (Für Christen war der Messias in Gestalt von Jesus Christus vor 2000 Jahren schon da, während Muslime, Judaisten und Zionisten noch auf ihre jeweiligen Messiasse warten.)
    Man muss doch nur sein Hirn einschalten, um zu erkennen, dass der Zionismus (und andere Ideologien bzw. Lobbies!!!) die Apokalyse als DREHBUCH (Matrix) für eigene, wahnhafte Rasseüberlegenheits- und Machtzwecke BENÜTZEN!

    Diese Elitisten bzw. Globalisten bedienen sich Gustave Le Bon’s „Psychologie der Masse“. Es gibt leider nur wenige Menschen, die in der Lage sind, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und sich gedanklich nicht manipulieren zu lassen. Die Masse zu gewinnen, ist ein ganz einfaches Spiel, wenn man die psychologischen Tricks kennt. Jede Diktatur hat das bewiesen. Ich habe mein erfolgreiches Studium der Diplom-Psychologie übrigens geschmissen, als ich Christn wurde.

  47. meckpomm sagt:

    Was nun, zusammenfassend, den „Antisemitismus“ betrifft, so ist jegliche Debatte absurd, denn selbsternannte Semiten (Staat Israel) verüben vor den Augen der Welt (!) seit Jahrzehnten Genozid an wirklichen Semiten (Palästinensern).
    Und das gelingt, weil niemand mehr die wahren Zusammenhänge kennt.

  48. meckpomm sagt:

    @chris
    Jürgen Elsässer ist doch kein Rassist! Wie kommen Sie denn aufgrund meiner Kommentare zu dem Schluss, dass ich ihn für einen solchen halten könnte????
    Ich habe größten Respekt vor seinem menschlichen Werdegang, seinem Mut und seinem Engagement. Ich war früher auch mal „links“, weil man als Künstler eben automatisch „links“ war. Ich befürworte seine Art des Journalismus absolut und habe mich nur in die Debatte eingeschaltet, um ein paar Begriffe zu klären, an denen das Weltgeschehen hängt. Quasi mein bescheidener Beitrag an Aufklärung.

  49. meckpomm sagt:

    @rubo 14:33
    Das ist sehr einfach. Es sind IRRE.
    Und die Geschichte ist voll davon. Wo wollen wir anfangen? Bei Nero, der Christen als menschliche Fackeln in seinem „Brot & Spiele“ Programm zur Volksbelustigung abfackelte?
    Bei den stalinistischen oder maoistischen „Säuberungen“ bzw. „Kulturrevolutionen“, deren geschätzte (!) Opfer sich im mehrfachen Millionen-Bereich bewegen?
    Bei Hitler’s wahnhafter Säuberung? Bei den Millionen Deutschen, die nach dem Krieg auf den Rheinwiesen von Eisenhower ausgehungert wurden? Bei der Heuchelei Churchills, der heute als großer Staatsmann gilt?
    Gott hat niemanden dazu berufen, Morde zu begehen. Als Christ bin ich sogar aufgerufen, im Konfliktfall die andere Wange hinzuhalten.
    Es ist doch nur ein Lippenbekenntnis, beim Morden zu BEHAUPTEN, Gott zu dienen. Andere behaupteten, beim Morden einer „menschenfreundlichen“ Ideologie zu dienen.
    Der Kommunismus wollte einen neuen = sozialistischen Menschen erschaffen.
    Im Christentum gibt es nur zwei Gebote:
    1. Liebe Gott aus ganzem Herzen und mit ganzer Kraft
    2. Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.

    Es sind nur zwei einfache Regeln, aber diese scheinen nicht erfüllbar zu sein.

  50. Wg. Wiesenthal und Schuld

    Wiesenthal: das war in Deutschland der Rächer Nummer eins – ein einzelner Mensch, der die Mörder von über 20 Millionen Menschen suchen und bestrafen sollte. Wiesenthal war also auch eine Projektion dieser geschichtsblinden Öffentlichkeit, in diesem Sinne seiner eigenen Lügen und Märchen vermindert schuldig – die (deutschsprachige) Welt wollte es so.
    http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/wiesenthal103.html

  51. IronCandy sagt:

    Kein Broder mehr auf radio eins xD yeaaa…

    http://www.radioeins.de/themen/multimedia_medien/zum_weggang_von_henryk.html

    die seit langem besten Entscheidung im flag Schiff des rbb, auch wenn Sie von Broder selbst kam.

  52. MultiStar83 sagt:

    @ rubo
    Kein Wunder, dass das „Neue Deutschland“ sowas schreibt, denn in deren Redaktion sitzen ja bekanntlich lauter „linke Antisemiten“…Echt jetzt, ich schwör! Fragen Sie mal den Broder…

  53. Karl_Murx sagt:

    @rubo:

    „Das SWC war als Nazi-Jäger bekannt, nun sind ihm die Alt-Nazis ausgegangen, also braucht es eine neue Aufgabe.
    Das wäre z.B.: Tipgeber für internationale Medien, wer Antisemit (siehe die neue Liste) und somit aus den Medien zu tilgen ist. Damit würde nach und nach die bekannte Mitarbeiter-Regel der Springer-Medien (keine israel- und US-kritischen Beiträge) international eingeführt. Broder hat dieses System doch schon erfolgreich (Eva Herman, Ken Jebsen) getestet.“

    Damit werden die Leute von SWC aber zu selbsternannten Blockwarten der Politischen Korrektheit, die ihre materielle und ideologische Existenz daraus beziehen, möglichst viele Antisemiten zu entdecken und zu „entlarven“. Mit anderen Worten: Wo es den Antisemitismus nicht gibt, muß er eben konstruiert werden. Genau das ist im Fall von Augstein jr. passiert. Man kann das mit den hiesigen „antifaschistischen“ Vereinen vergleichen, die ebenfalls Fördergelder, Posten und Pöstchen daraus beziehen, hier möglichst viel Rechtsextremismus, Ausländerfeindlichkeit und Neonazismus zu entdecken.

    Im Mittelalter beschloß einst ein indischer Radscha, etwas gegen die in seinem Reich herrschende Kobraplage zu tun. So lobte er seinen Untertanen Prämien für jede gefangene Kobra aus. Als Ergebnis begannen die Leute, Kobras zu züchten.

    „Man sollte diese Leute ignorieren, die merken ohne hin nicht,
    wie sie durch ihre aufdringlichen Handlungen bei den Massen
    immer beliebter werden.“

    Was machen Sie aber, wenn diese Leute Gehör bei der deutschen Politik finden und ihren beträchtlichen Einfluß geltend machen, um ihre Ansichten gegen alle Vernunft und besseres Wissen durchzusetzen?

  54. abumidian sagt:

    Das Simon-Wiesenthal-Center konkurriert mit der amerikanischen SHIT-Liste, macht es aber viel schlechter. Sogar Broder hilft da nicht weiter. Die Amerikaner sind einfach viel besser! Ein paar freundliche Amerikaner haben eine SHIT-Liste aufgestellt, mit vielen vielen jüdischen Selbsthassern, wie ich einer bin:
    http://abumidian.wordpress.com/deutsch/uebersetzungen/auch-ich-bin-shit

  55. abumidian sagt: Januar 5, 2013 um 18:36

    Ein paar freundliche Amerikaner haben eine SHIT-Liste aufgestellt, mit vielen vielen jüdischen Selbsthassern, wie ich einer bin:

    Gott sei Dank, Gott sei’s getrommelt und gepfiffen, daß es so viele jüdische Selbsthasser gibt, wie Sie einer sind.

    Denn aufgrund der basalen dialektischen Struktur der besonderen Beziehung zwischen Deutschen und Juden, wo der eine ohne den anderen nicht sein kann, eben weil sie wechselseitig aufeinander bezogen sind, kann der deutsche Selbsthaß nur von jüdischen Selbsthassern überwunden, überstiegen und aufgehoben werden (im dreifachen Hegelschen Sinn) und umgekehrt.

    Wir (Deutsche und Juden) brauchen beide, den deutschen und den jüdischen Selbsthaß [ich weiß schon, wie Sie’s gemeint haben], weil sich der eine nur gegen den anderen aufheben kann, nachdem sie ineinander umgeschlagen sein werden und die daraus resultuierende totale Konfusion jedes Tabu bricht und eine neue Wahrheit aus sich heraustreiben wird.

    Diese Wahrheit wird uns beide befreien!

  56. Chris sagt:

    @ meckpomm
    Ich habe nicht behauptet, dass Sie Jürgen Elsässer für einen Rassisten halten, sondern das gewisse Leute, oft aus Antifa/Antideutschen-Milieu, sowohl Jürgen Elsässer als auch Rudolf Steiner (und natürlich vielen anderen) rassistische, rassenbiologische etc. Ansichten unterstellen.
    Und das jeweils mit ähnlichen Argumenten: Man ignoriert das gesamte Werk des zu difamierenden bis auf ein paar aus dem Zusammenhang gerissene Zitate.

  57. meckpomm sagt: Januar 5, 2013 um 01:12

    Im Christentum gibt es nur zwei Gebote:
    1. Liebe Gott aus ganzem Herzen und mit ganzer Kraft
    2. Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.

    Es sind nur zwei einfache Regeln, aber diese scheinen nicht erfüllbar zu sein.

    Und warum nicht? Weil wir nicht wollen können, was wir wollen.

    Markus 9
    23 Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst – alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.
    24 Sogleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

    Der Vater will glauben, kann es aber nicht. Und warum nicht? Weil wir nicht wollen können, was wir wollen. (Gebetsmühle)

  58. Das ist wahr, @meckpomm – an die Apokalypse können sie nicht glauben, weil sie Jesus Christus als Messias nicht anerkennen…
    Danke für den Hinweis!

  59. Zit. meckpomm
    Man muss doch nur sein Hirn einschalten, um zu erkennen, dass der Zionismus (und andere Ideologien bzw. Lobbies!!!) die Apokalyse als DREHBUCH (Matrix) für eigene, wahnhafte Rasseüberlegenheits- und Machtzwecke BENÜTZEN!
    – beißt sich die Katze aber in den Schwanz:
    Käme die Apokalypse (auch mit Nachhilfe), hätte das NT recht – ergo hätten die fundamentalistischen Juden den letzten Aufruf (Evangelien) überhört, wären ungehorsam gewesen, nicht sie, sondern die, die nach NT handeln, die Gerechten.

  60. (Wollte mich nie mit „Welche Religion hat Recht“ beschäftigen müssen – was ein unübersichtliches Patchwork an den vermeintlichen Gutmenschlichkeiten aller Religionen entstehen ließ)

  61. @ meckpomm
    @ blechtrommler

    Wg. Zionismus

    Zionismus ist kein religiöses, sondern ein politisches Projekt in Palästina. Dieses Projekt stammt aus der Kolonialzeit. Es sollte imho die Entwicklung von Demokratien in den arabischen Ländern verhindern und eine für die Kolonialmacht gefährliche Einheit der arabischen Staaten struktural ausschließen.

    Zionismus benutzt Religion eklektizistisch, hat selbst aber nur pseudoreligöse Inhalte.

  62. Monika H. sagt:

    @Dr Bullinger

    >23 Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst – alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.

    … also auch wollen zu können was wir wollen.
    Oder lügt Jesus?

    >24 Sogleich schrie der Vater des Kindes: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Der Vater will glauben, kann es aber nicht. Und warum nicht? Weil wir nicht wollen können, was wir wollen.

    Das ist nicht zu Ende gedacht. Zuerst stellt der Vater der Bitte den Glauben ja voraus „Ich glaube“ – damit sind laut Jesus „alle Dinge möglich“, auch(!!!): „Hilf meinem Unglauben“.

    Daraufhin heilt Jesus das Kind und eben dieses vollbrachte Wunder ist der Auslöser dafür, dass der Vater glauben wird können. Er kann gar nicht anders, sonst müsste er leugnen, dass sein Kind gesundet ist. Der Vater bittet und es geschieht – das doppelte Wunder, die Heilung von Kind und Vater.

    „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“

    Wir brauchen nur zu bitten und offen zu sein für die Antwort – die kommt nicht immer in der Form, wie wir sie erwarten, und manchmal auf sehr leisen Sohlen, aber sie kommt.

  63. rubo sagt:

    @MultiStar83:
    Sie sollten sich frei machen von dem „Schubladen-Denken“.
    Ich lese erstmal alles, egal von wem und sortiere dann in GUT
    oder SCHLECHT.

  64. chicano sagt:

    @ meckpomm

    „Im Christentum gibt es nur zwei Gebote:
    1. Liebe Gott aus ganzem Herzen und mit ganzer Kraft
    2. Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.

    Es sind nur zwei einfache Regeln, aber diese scheinen nicht erfüllbar zu sein.“

    nun ja, in wahrheit stecken natürlich in den zwei geboten eine ganze menge anderer gebote.
    um sagen zu können das du dich selbst liebst (vorauussetzung um andere lieben zu können), musst du dich auch liebevoll behandeln, manchmal aber auch streng mit dir sein, wo immer du dingen nachgibst, von denen du weißt, das sie dir und deinem glück schaden.

    gott so lieben, wie das gebot es rät, bedeutet ihn immer als gegenwart zu wissen. das ist sicher möglich, erfordert jedoch einiges an übung der aufmerksamkeit oder man könnte sagen „zweiter aufmerksamkeit“. so als hättest du einen topf auf dem herd stehen und gingst nochmal ins wohnzimmer eine mail schreiben. pbwohl du die mail schreibst, bleibt dir dabei immer in einem winkel deines bewusstseins gegenwärtig, das ein topf auf der flamme steht. wenn dir gott so immer, bei allem was du tust im bewwusstsein bleibt, dann „liebst du ihn mit ganzer kraft“ und wenn du seine gebote hälst, diese ebenso immer in deinem bewusstsein hälst, weder in gedanken noch in der tat, einem anderen wesen ohne not schadest.

    es steckt also sehr viel in den zwei geboten und ich habe sie nur oberflächlich abgeklopft eben..

    es heißt, das kein mensch sie immerzu befolgen kann. es heißt aber auch, dass der ehrliche versuch ausreicht😉

    ich glaube beides aus gründen, die ich hier nicht ausführen kann.

  65. chicano sagt:

    @ bulli

    „Und warum nicht? Weil wir nicht wollen können, was wir wollen.“

    jaein😉

    die gebote (gesetze) wurde uns nie gegeben in der absicht, das wir sie alle voll und ganz erfüllen.
    sie wurden uns gegeben, damit wir daran scheitern.
    scheitern und erkennen, dass wir nicht mehr in der lage sind, das natürlichste, einfachste und naheliegenste zu vollbringen: menschlich sein.

    hier liegt auch das, wa „ur-sünde und ur-schuld“ genannt wird. sie offenbart sich in unserem unvermmögen JEDERZEIT und IMMER nach dem gesetz der liebe zu leben.

    erst wenn wir dies erkennen, ws echte und ungekünstelte demut erzeugt, sind wir bereit die hand nach der ausgestreckten hand und dem „letzten wort gottes an uns zuzuhören, also jesus. oder was denkst du, warum jesus das „fleich gewordene wort gottes“ genannt wird?

    schönen sonntag😉

  66. Mr Mindcontrol sagt:

    Auch das Titanic-Magazin stimmt gegen Augstein ein und meint das SWC hätte Recht, habe den Artikel nur überflogen:

    http://www.titanic-magazin.de/essay-augstein.html

  67. Monika H. sagt:

    @ meckpomm

    “Das Gegeneinanderausspielen einer sog. “Arischen Rasse” gegen eine sog. “Jüdische Rasse” entspringt einem wahnhaften Denken, welches auch der Anthroposophie Steiners (Lehre von den “Wurzelrassen”) bzw. deren Vorläufer “Theosophische Gesellschaft” zugrunde liegt. Hitler war von beiden Strömungen begeistert.”

    Und welchen Sinn macht dann die „jüdische Theosophie“?

    Die Lehre von den Wurzelrassen Blavatsky´s, Begründerin der Theosophie, hat doch eine völlig andere Bedeutung als wir sie heute den Ariern zuschreiben.

    Der Arier unter Blavatsky hat die Bedeutung des (geistig) „edlen“ Menschen. Der Name heutigen Irans geht zurück auf Aryānām Xšaθra, „Land der Arier“.

    Bei B. geht es um Epochen der menschlichen Entwicklung, vom astral-ätherischen bis hin zum physischen Körper. Die Polarrasse, die Hyperboräische, die Lemurier, die Atlanter und dem heutigen Menschen, dem Arier. Wir als gesamte Menschheit verändern uns über einen längeren Zeitraum wie auch aktuell, indem sich eine Bewusstseinsentwicklung und damit eine feinstoffliche Veränderung vollzieht.

    Innerhalb dieser Rasse wiederum wären zum Beispiel die Menschen heute, die sich noch im Tiefschlaf befinden, in der spirituellen Hierarchie unterzuordnen (Unterrassen), aber ganz bestimmt nicht im Sinne des Wertens von besser oder schlechter. Irgendwann wird auch der letzte von ihnen aus dem Tiefschlaf erwachen oder eben ausgestorben sein.

    Der „edle“ Mensch ist kein elitärer, sondern ein spirituell entwickelter.

    Blavatsky plädiert für eine Bruderschaft unter den Menschen ohne Unterschied der Rassen. Aber heute kann man das Wort Rasse nicht mehr in den Mund nehmen, ohne gleichzeitig Rassist zu sein.

    Rudolf Steiner: „Es werde dahin kommen, dass alle Rassen- und Stammeszusammenhänge wirklich aufhören. Der Mensch wird vom Menschen immer verschiedener werden. Die Zusammengehörigkeit wird nicht mehr durch das gemeinsame Blut vorhanden sein, sondern durch das, was Seele an Seele bindet. Das ist der Gang der Menschheitsentwicklung“.

    „Die Reinkarnationsfolgen der menschlichen Individuen führten demnach durch die verschiedenen biologischen „Rassen“ hindurch, so dass, „obgleich man uns entgegenhalten kann, dass der Europäer gegen die schwarze und die gelbe Rasse einen Vorsprung hat, doch keine eigentliche Benachteiligung“ bestehe.

    Nach Auffassung des Politologen Helmut Zander ist Steiners Oeuvre „von einer nicht systematisierten oder hermeneutisch integrierten Ambivalenz gekennzeichnet“, „in der Unvereinbares und Widersprechendes stehengeblieben“ seien. Es hinge, worin Zander Recht zu geben ist, somit auch „von den Interessen der Leser ab, ob die Anthroposophie rassistisch interpretiert wird oder nicht.“

    Eine Auseinandersetzung mit dem Vorwurf an Steiner finden Sie hier: http://tinyurl.com/bcjeuys

    Sie verwechseln die Theosophie mit der Ariosophie.

  68. Monika H. sagt: Januar 6, 2013 um 08:08

    @Dr Bullinger

    >23 Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst – alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.

    … also auch wollen zu können was wir wollen.
    Oder lügt Jesus?

    Glauben kommt von got. galaubeins = ahd. galoubt und enthält seinem Wesen nach eine Selbstverpflichtung, wie dies an „Gelöbnis“ noch klar und deutlich abgelesen werden kann.

    Jede Selbstverpflichtung ist aber ein Wille zur Pflicht. Glauben und Wollen fallen daher in ihrer psychischen Tiefe (dem Grund) in eins.

  69. chicano sagt: Januar 6, 2013 um 12:45

    oder was denkst du, warum jesus das “fleich gewordene wort gottes” genannt wird?

    Weil wir an ihm (und seinem =unseren Schicksal) material (also im Fleische) unsere Unschuld ablesen und (sehr befreiend! auch für Dich) für uns in Anspruch nehmen können. Einfach aus unserer Existenz heraus. Weil wir struktural und unzerstörbar nämlich genau das sind, was wir sind. Nämlich seine – von Gott unschuldig, vollkommen und fehlerfrei erschaffene – „Kinder“.

    Ja, ja, ich weiß schon: Unser alter Dissens.😦

    Aber – und da gebe ich Dir Brief und Siegel darauf – sobald wir das erkennen, müssen wir den Christus nicht länger kreuzigen! Warum? Weil wir damit erkannt haben, daß er unschuldig ist.

    Ich weiß sehr gut und aus eigener Anschauung, wie schwierig das ist. Und es ist noch viel schwieriger, das auch anzuerkennen und nicht bequem zu verleugnen.

    Aber es lohnt sich. Es ist ein Schlüssel zur Liebe. Und Glück ist eine Eigenschaft der Liebe.

    schönen sonntag🙂

  70. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger

    Wissen Sie, die Bibel wurde nicht für Psychiater geschrieben und man kann – sofern man „will“ – dies auch mit normalen Worten beschreiben.

    Bleiben dabei, dass der Vater nicht glauben konnte, obwohl ihm ein Wunder widerfahren ist?

  71. rubo sagt:

    Das SWC beschäftigt sich nicht nur mit der Erstellung von Antisemitenlisten, sondern auch mit der Entsorgung von palästinensischer Geschichte und Friedhöfen, damit sie den israelischen Landräubern nicht im Wege sind. Siehe dazu:

    „Thomas Immanuel Steinberg
    Das Shopping-Center für Judenhasser
    Das Simon-Wiesenthal-Center in Los Angeles hat sich auf Aussagen des Westberliners Henryk M. Broder berufen und den deutschen Zeitschriftenbesitzer Jakob Augstein als neuntschlimmsten Antisemiten der Welt bezeichnet. Das, so Gregor Gysi, unterstütze den schleichenden Antisemitismus.

    Gewiß. Wo Springers Broder den Judenhaß nicht herbeiredet, da schürt er ihn, und lebt davon. Das etwas potentere Simon-Wiesenthal-Center begnügt sich nicht mit Verbalinjurien. Es stieg mit Abrißbaggern ins Geschäft ein, und zwar auf dem muslimischen Marmilla-Friedhof in Jerusalem. Dort, wo die Gebeine verehrter Vorfahren der autochthonen Palästinenser liegen, dort hat die Israel Lands Administration die Grabstätten zerstört, und dort wird nun, gegen den Protest von 84 Archäologen, das Simon-Wiesenthal-Center ein Museum errichten. Und zwar – ein Museum der Toleranz (1).

    Die Friedensjuden von Anarchists Against the Wall bis Rolf Verleger können sich noch so entschieden gegen die Kriegsjuden stellen: Beim Stichwort „Jude“ fällt einem Broder ein, und von Palästinensern gekauft wird der Brandbeschleiniger aus dem kalifornischen Shopping-Center.

    T:I:S, 5. Januar 2013″

  72. Mar Tin sagt:

    Diesmal sind ja die Kommentare bald erhellender, als der Ausgangsartikel. Vieles wurde hier schon angemerkt, wie die eher schlechte Reputation von Wiesental und dem nach ihm benannten Zentrum, die auch schon in der ARD verbreitet wurde. Anderes, wie die geringe Auflage des Freitags im Widerspruch zu Jakob Augstein und seiner fast Dauerpräsenz in Talkshows, die höher liegt, als die der beiden meist gesehen Politiker, von denen ich nur Kubicki, FDP erinnere, fiel hier bisher nicht. Jürgen, würdest du denn gern auch nur halb so oft, in Talkshows auftauchen? Und dann dieses eigenartige Spiel mit der Deutungshoheit: der gesellschaftliche Konsens hat ihn denen und jenen übertragen, die nutzen sie im Sinne ihres Verständnisses, und wir empören uns, daß jetzt Augstein jr. im Zentrum des Scheingefechts steht, verteidigen einen, er sich demonstrativ in die Flagge schnäuzte? Gehts noch? Da könnten wir uns auch gleich empören, wenn jemand n Strafzettel wegen Falschparkens erhält. Sehr aufschlußreich finde ich chicanos Posting von 12:40 und frage dem Verständnis halber: was wäre mit dieser zweiten Aufmerksamkeit, wenn der Mensch Religionslehrer oder -lehrerin wäre, der häufig mal das Essen anbrennt, anbrannte, auch gern von Gottes Liebe redete? Was bedeutete das für die Person und ihr Verhältnis zu Gott?

  73. Monika H. sagt: Januar 6, 2013 um 14:31

    @Dr. Bullinger

    Wissen Sie, die Bibel wurde nicht für Psychiater geschrieben und man kann – sofern man “will” – dies auch mit normalen Worten beschreiben.

    Bleiben [Sie] dabei, dass der Vater nicht glauben konnte, obwohl ihm ein Wunder widerfahren ist?

    Habe ich das denn gesagt? Nein, habe ich nicht. Ein Wunder zu sehen und deshalb daran zu glauben ist leicht. Doch „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ (Jo. 20,29).

    Er hat das Wunder gebraucht, eben weil er ohne das nicht glauben konnte, obwohl er es wollte.

    Wir können halt nicht beliebig wollen, was wir wollen.

    Wie oft denn noch? Das ist doch evident, oder? Wie sollte man das denn bestreiten können und womit?

    Damit ist das Thema für mich durch, hier und jetzt, in diesem Tröt zumindest.

    Ich habe jetzt mein Pulver verschossen – wirkungslos.

  74. chicano sagt:

    @ joachim

    „Weil wir struktural und unzerstörbar nämlich genau das sind, was wir sind. Nämlich seine – von Gott unschuldig, vollkommen und fehlerfrei erschaffene – “Kinder”

    hättest du „waren“ geschrieben, ich ginge mit dir😉
    unser freier wille erlaubte und erlaubt uns, unsere unschuld und reinheit für alles mögliche“ zu opfern z.b. für habgier, lüge, hochmut etc…

    jesus sagte nicht umsonst:“wer ohne sünde ist, der werfe den ersten stein.“ und keiner konnte werfen, denn niemand ist mehr ohne sünde.

    wir haben unsere unschuld in einem maße eingebüßt und uns von der wahrhaftigkeit so weit entfernt, das wir aus eigener kraft nicht mehr vollbringen, was unser erbe war: volkommenheit in liebe, weisheit und kraft.

    „Ja, ja, ich weiß schon: Unser alter Dissens. :-(“

    ach, na ja, wir machen das schon noch aus😉

    „Aber – und da gebe ich Dir Brief und Siegel darauf – sobald wir das erkennen, müssen wir den Christus nicht länger kreuzigen! Warum? Weil wir damit erkannt haben, daß er unschuldig ist.“

    aber ja, er war unschuldig und wird es auf ewig bleiben.
    doch wie ein bürge unschuldig sein und doch eines anderen schuld tilgen kann, so hat er versprochen, dass er tilgen wird was wir bereuen und aus eigener kraft und schuld angesammelt haben an schulden.
    warum wir überhaupt schulden ansammelten und ansammeln? siehe oben, weil wir einen freien willen haben und jeder gedanke in hass etc. und jede tat in hass etc. ist ein punkt auf dem minuskonto des höchsten gesetzes: dem der liebe und wahrhaftigkeit.

    natürlich wurde er, jesus, nicht dazu „verdonnert“, es war aus liebe. gott ist liebe aber er ist auch gerecht und schulden sind schulden. jesus kam um uns zu sagen, das wir „umkehren“ sollen und bereuen und bekennen um gnade zu empfangen.

    aufrichtigkeit ohne einsicht der schuld ist illusionär, siehst du das nicht? selbst vor dem weltlichen gericht wird dem reuigen täter das strafmaß verringert😉

    du hast ein problem mit den worten schuld, reue und sühne. zu unrecht, glaub mir. einen fehler einsehen und bereuen, das sind wundervolle taten und sie befreien. wir alle lieben menschen die die kraft dazu aufbringen und wir vergeben ihnen alles, wenn die reue echt ist, stimmts?😉

    du denkst es geht um einem schuldkomplex aber das ist gar nicht notwendig. bereue und sei frei. aber ohne reue lebst du in der verleugnung, verdammt den fehler immer wieder zu machen, denn in deiner vorstellung und verleugnung gab es ja keine schuld und damit auch keinen grund zur reue.
    .
    gib das gestohlene wieder her und der bestohlene vergibt dir. gib die lüge zu und du musst nicht weiterlügen, kannst von nun an wieder in der wahrheit leben. das sind sehr einfach und klare gesetze, auch psychologisch.

    du hast etwas missverstanden ud das finde ich schade. daher wird unser dissenz weiter geköchelt🙂

    wünsch dir wie immer das beste…

  75. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger
    >Habe ich das denn gesagt? Nein, habe ich nicht.
    >Er hat das Wunder gebraucht, eben weil er ohne das nicht glauben konnte, obwohl er es wollte.

    Definitiv haben Sie am Ende des Gleichnisses noch dasselbe behauptet, wie vor dem Gleichnis, die „Gebetsmühle“ steht ja oben. Bei Ihnen hatte der Vater keine Wandlung durchgemacht.

    >Ein Wunder zu sehen und deshalb daran zu glauben ist leicht. Doch “Selig sind, die nicht sehen und doch glauben” (Jo. 20,29).

    Um Seligsprechung geht es auch nicht, doch genau -plötzlich ist es leicht, das was er vorher nicht konnte, das WIE und wodurch ist doch bitte vollkommen wurst, darum kümmert sich Gott. Das Ergebnis ist alles was zählt.

    Der von Ihnen zitierte Satz von Schopenhauer passt einfach nicht auf das Beispiel des Vaters, denn Schopenhauer sagt:

    „Ich kann thun was ich will: Ich kann, wenn ich will, aber ich vermag nicht, es zu wollen; weil die entgegenstehenden Motive viel zu viel Gewalt über mich haben, als das ich es könnte. “

    Der Vater hingegen sagt: „Ich glaube (=ich will!), hilf meinem Unglauben“. Also ist der Wille beim Vater gegeben (er kann wollen) und damit Schopenhauer aus dem Rennen. Schopenhauer WILL nicht wollen, nur darum kann er nicht.

    Ich vermag es nicht zu wollen = ich kann es nicht wollen = ich will nicht. Ihm fehlt der Wille zum Wollen. Aber würde er wollen zu wollen, könnte er.

    Gute Nacht!

  76. chicano sagt:

    @ mar tin

    „chicanos Posting von 12:40 und frage dem Verständnis halber: was wäre mit dieser zweiten Aufmerksamkeit, wenn der Mensch Religionslehrer oder -lehrerin wäre, der häufig mal das Essen anbrennt, anbrannte, auch gern von Gottes Liebe redete? Was bedeutete das für die Person und ihr Verhältnis zu Gott?“

    bin nicht sicher ob ich ihre frage richtig verstehe.
    wenn es ihnen nicht zu viel mühe macht, bitte die frage noch mal präzisieren. dann werde ich gern meine ansicht dazu schreiben..

    mfg

  77. juergenelsaesser sagt:

    chicano, Monika H., Bullinger, Dr. Kümel etc.: Habe den Eindruck, dieser Kommentarbereich wird so langsam zu einer abgehobenen Gottsucher-Debatte. Ich selber lese schon lange nicht mehr, was da so geschrieben wird, und ich bin nicht sicher, ob das sonst jemand lesen will. Ich weiß, dass alle Beteiligten sich auch schon profund zu anderen Fragen geäußert haben und frage mich ernsthaft, wie Ihr so abdriften konntet. Jedenfalls geht das nicht so weiter… Ich bin christlich, aber diese Scholasterei ist blutleer.

  78. “ dieser Kommentarbereich wird so langsam zu einer abgehobenen Gottsucher-Debatte „?

    Das ganze Leben, oder?

  79. juergenelsaesser sagt am Januar 7, 2013 um 00:12 @

    chicano, Monika H., Bullinger, Dr. Kümel etc.: … Ich bin christlich, aber diese Scholasterei ist blutleer.

    Na gut, kehren wir zur blutigen Welt wie sie ist zurück und verlassen die komplementäre Wirklichkeit. Nur: Jeder sieht sie halt anders. Und wir haben keine Technik mehr, sondern seit 1925 eine Technologie, die rational nicht mehr verstanden werden kann, ohne Rückbezug.

  80. @Jürgen:
    JEDER Thread schweift in diese Richtung ab, und das zeigt, dass diese Thematik vielen Leuten doch unter den Nägeln brennt.

  81. rubo sagt:

    Endlich merkt der Hausmeister, daß es auch Nicht-Gott-sucher gibt, die sich große Sorgen um unsere reale Welt machen.
    Ich kenne doch die Genannten (außer Monika H.) sonst als sachliche Diskutanten.

  82. juergenelsaesser sagt:

    Fatima: Aber die Diskutanten sind immer dieselben, eine Handvoll…

  83. Mar Tin sagt:

    @ Jürgen: Ist das, was du kritisierst, wirklich so blutleer? Ist es nicht vielmehr das Bemühen um Wahrhaftigkeit, das dazu gehören sollte, wenn man sagt: ‚Ich bin Christ‘? Um es für dich deutlich zu machen: Es ist, wie wenn die Deutsche Bank auch den hehren Anspruch, der in ihrem Namen steckt, der sich daraus ab-leitet, als Leitlinie für ihr Handeln einsetzte, und nicht, wie du einst so schön sagtest, sie eigentlich eine anti-Deutsche Bank ist.
    @chicano:
    „gott so lieben, wie das gebot es rät, bedeutet ihn immer als gegenwart zu wissen. das ist sicher möglich, erfordert jedoch einiges an übung der aufmerksamkeit oder man könnte sagen “zweiter aufmerksamkeit”. so als hättest du einen topf auf dem herd stehen und gingst nochmal ins wohnzimmer eine mail schreiben. pbwohl du die mail schreibst, bleibt dir dabei immer in einem winkel deines bewusstseins gegenwärtig, das ein topf auf der flamme steht. wenn dir gott so immer, bei allem was du tust im bewwusstsein bleibt, dann “liebst du ihn mit ganzer kraft”“
    Ich meinte, stell dir eine Relilehrerin vor, die von Gott und seiner Liebe ähnlich spricht wie du, auch ständig ihre 2. Aufmerksamkeit trainiert, doch im täglichen Leben, ganz real, öfter mal das Essen anbrennen läßt, eben diesen Winkel ihres Bewußtseins nicht so vergegenwärtigt, während sie sich auf ihre nächste Bibelstunde vor den lieben Kleinen vorbereitet. Weiß sie, wovon sie spricht, wenn sie sagt: „Bitte Gott um seine (Gabe) Liebe.“? Es ist doch eh etwas vertrackt mit der Liebe. Lieben wir das, was uns schön und sympathisch ist, ist das mal keine unconditional love, wie sie schöne Bilder auf fb anempfehlen.

  84. Karl_Murx sagt:

    @Joachim Bullinger:

    Man könnte das SWC auch mal anders rum fragen:

    „Wenn Augstein ein solcher Antisemit ist, daß er Platz 9 der Weltrangliste einnimmt, was ist dann so schlimm und gefährlich am Antisemitismus?“

    Sind Sie etwa ein Ketzer, Herr Bullinger? Wollen Sie das Sakrileg begehen und aussprechen, daß auch wir Deutsche weder Israel noch (die) Juden noch (die) Franzosen noch (die) Türken noch sonst irgendjemanden lieben müssen, sondern daß das eine individuelle Entscheidung ist, die von persönlichen Präferenzen und Erfahrungen abhängt und von niemandem diktiert werden kann?

    Der israelische Schriftsteller Amoz Oz hat mal geschrieben, daß es Liebe nur zwischen Menschen, nicht aber zwischen Völkern und Nationen geben kann. Dort gibt es nur Interessen.

    Man muß also Israel und die Juden nicht mögen und kann trotzdem für deren Existenzrecht eintreten. Ich persönlich trete dafür ein, weil ich Israel, trotz aller Besonderheiten, für einen Teil des Westens halte, letzteres ohne alle Wertung. Es ist Fleisch von unserem Fleisch. Das ist der Grund dafür und nicht etwa der Umstand, daß die CDU-Funktionärin und derzeit amtierende Kanzlerette Frau Merkel geb. Kasner die unverbrüchliche und eherne Treue und Anhänglichkeit zu Israel mal schnell zur Staatsräson erklärt.

    Letzteres dürfte es eigentlich in einer Demokratie, die wir gemäß den Behauptungen unserer politisch-medialen Kaste sind, ohnehin nicht geben, ebensowenig wie die kritiklose und unverbrüchliche Treue zu irgendetwas. Es gibt den Staat Israel, der über eine Regierung und eine Bevölkerung verfügt, und die Handlungsweise beider ist genausowenig über internationale Kritik erhaben wie jede andere Bevölkerung und jeder andere Staat auf der Welt. Das gilt auch für Kritik von deutscher Seite. Mehr gäbe es eigentlich nicht zu sagen.

    P.S. Und keine Sorge, ich bin auch jetzt weder Antisemit bzw. jemand, der keine Juden mag, sollte das irgendjemanden interessieren. Ich kenne persönlich sehr wenige Leute, von denen ich weiß, daß sie jüdisch sind, und die legen selbst überhaupt keinen Wert darauf, das heraushängen zu lassen.

  85. Karl_Murx sagt: Januar 7, 2013 um 13:35

    @Joachim Bullinger:

    Man könnte das SWC auch mal anders rum fragen:

    “Wenn Augstein ein solcher Antisemit ist, daß er Platz 9 der Weltrangliste einnimmt, was ist dann so schlimm und gefährlich am Antisemitismus?”

    Sind Sie etwa ein Ketzer, Herr Bullinger? Wollen Sie das Sakrileg begehen und aussprechen, daß auch wir Deutsche weder Israel noch (die) Juden noch (die) Franzosen noch (die) Türken noch sonst irgendjemanden lieben müssen, sondern daß das eine individuelle Entscheidung ist, die von persönlichen Präferenzen und Erfahrungen abhängt und von niemandem diktiert werden kann?

    Na ja, man kann halt Gefühle nicht erzwingen. Ich kann da nichts dazu. Das ist halt so. Man kann nur Heuchelei erzwingen. Und genau das ist der Kern des Problems:

    Man erzwingt Heuchelei!

  86. Die Frage, ob GOTT („existiert“) ist doch auch mehr eine Frage, ob SINN? Ob Bedachtsamkeit Früchte trägt die über dieses (irdische) Leben hinaus – oder ob alles vergänglich, dem Zufall erlegen, ohne Konsequenz ist.
    In diesem Kontext interpretieren jedenfalls die Religionen, die Wissenschaften (die „harten“ wie die „weichen“) und der Humanismus. (Wir täten gut, einen „Gott“, ein „oberes Prinzip“, anzu-erkennen und seine Richtlinien als grundlegende Richtungsangabe abzulauschen?)
    Dass gerade des Menschen Liebstes – sich ein Bild zu machen – dabei von den Konfessionen (die – nach außen zumindest – ganz anderes, komischerweise, als Gottverständnis anstreben) als besonders missbrauchsfähig verstanden wird, macht Gottsuche doch nicht verdächtig?

  87. und ja, @ Joachim Bullinger: Man kann aufhören, dem Zionismus religiöse Gewänder anzudichten (wie in meinem s.o. lapsus) – kam uns doch eben erst eine seiner Schwestern im Popenröckchen quer .. In seiner Nacktheit ist er viel besser erkennbar als der alte Chauvinismus

  88. rubo sagt:

    Ich habe den Link, auf den @abumidian jan-5.2013, 18:36
    in ihrem posting verweist, erst jetzt gelesen – echt stark!
    Sollte jeder mal anklicken zur Illustration von Zionismus.
    Mich würde interessieren, was @Jakobiner dazu sagt, auch wenn ich mirs schon denken kann.

  89. Avicenna1968 sagt:

    Im Grunde bedeutet das Gewaffel der Wiesenthal-Stiftung und ihrer Schreibnutte bei der TITANIC doch folgendes: Läßt man Leute wie den kleinen Augstein gewähren, ist`s nur eine Frage der Zeit, ehe es wieder Sonderzüge gen Osten und Lampenschirme gibt !

    Nicht genug damit: In hyperzionistischen Kreisen gelten z.B. auch literarische Assimilanten der Prä-Nazi-Ära wie Karl Kraus und Kurt Tucholsky als (jüdische) Antisemiten (nämlich, seitdem Gerhard „Gershom“ Scholem sie dazu ernannt hat).

    „JEDER Thread schweift in diese Richtung ab“

    …in DIESE, oder in Richtung fruchtloser Rechthabereien über Kriegsschuld, Weibs-Emanzipation sowie darüber, ob die Slawen nicht vielleicht übriggebliebene Vandalen sind. :-p

    Re: Beste Band

  90. schnehen sagt:

    Der neue Antisemitismus, der nichts zu tun hat mit dem normalen Antisemitismus gegen Juden, der eine Spielart des Rassismus ist, ist

    a. Ein Ablenkungsmanöver von den Verbrechen Israels;

    b. eine Redeverbot.

    Dieses Redeverbot wird in den USA durch Organisationen wie die ADL (Anti Defamation League) und andere jüdisch-zionstischen Gruppen, die alle Bestandteil des zionistischen Machtgefüges in den USA sind, kontrolliert. Prof. James Petras hat dieses Gefüge in einem seiner Bücher analysiert. Es existiert schon seit Jahrzehnten in den USA.

    Aber auch weltweit sind sie aktiv, um zu verhindern, dass Israel kritisiert oder gar an den Pranger gestellt wird. Hier bei uns ist es vor allem der Zentralrat der Juden, der diese Funktion ausübt. Dieses Redeverbot wird in erster Linie über die Medien kontrolliert. Niemand darf dort über die Verbrechen Israels in den besetzten Gebieten schreiben. Würde er/sie es bei Springer z. B. tun, würde er entlassen werden.

    Der jüdische Autor Finkelstein, der weil er Jude ist, wegen seiner Israel-Kritik als ‚Selbsthasser‘ verleumdet wird und nicht als Antisemit, zeigt in seinem Buch ‚Antisemitismus als politische Waffe‘ auf, was nicht gesagt werden darf, welche Themen tabu sind, die, spricht man sie an, einen zum ‚Antisemiten‘ machen. Hier nur eines dieser Themen:

    Die Folter in israelischen Gefängnissen, vorgenommen an Palästinensern, auch an Kindern und Jugendlichen, die nichts anderes ‚verbrochen‘ haben, als gegen die israelische Besatzung Widerstand geleistet zu haben.

    Finkelstein beschreibt auf mehreren Seiten die Foltermethoden, die von der jüdischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem ans Tageslicht befördert wurden:

    1. Einzelhaft. Winzig kleine Isolationszellen, auch ‚Tzinok‘ genannt. Es gibt auch den ‚Schrank‘, eine Zelle mit einem Quadratmeter Grundfläche. In dieser Zelle herrscht Dunkelheit. Nur durch einen schmalen Schlitz in der Tür dringt Luft in die Zelle.

    2. Die Banane, eine Fesselmethode während eines Verhörs. Es ist die gängige Methode bei Verhören auf der West Bank. Die Hände des Verdächtigten werden an seinen eigenen Beinen festgebunden.

    3. Schläge. Während der Verhöre werden die Gefangenen regelmäßig geschlagen. Die Vernehmer schlagen entweder mit ihren Fäusten zu und nehmen Stöcke oder andere Gegenstände, die gerade zur Hand sind. Es wird ins Gesicht geschlagen. In der Haftanstalt Dahariya werden die Gefangenen mit Metallstangen, die mit Plastik überzogen sind, geschlagen.

    Vor den Verhören werden die Häftlinge mehrere Stunden in Fesseln gelegt, um sie für das Verhör gefügig zu machen.

    Quelle: Norman G. Finkelstein, ‚Antisemtismus als politische Waffe‘, Piper, 2005, SS. 219-222.

    Das sind die Dinge, die niemand sagen soll. Tut er es doch, gilt er als Antisemit oder Selbsthasser. Ein anderes Thema ist das der israelischen Atombombe. Auch das ist tabu.

    Finkelstein verlor auf Druck der zionistischen Aufpasser über das Erste Amendment der US-Verfassung, Meinungs- und Redefreiheit, seine Lehrtätigkeit.

  91. Monika H. sagt:

    @JE

    Si, signore!

    @rubo
    Sachlich? Da oben steht doch etwas Sachliches zum Thema Rassismus und es gibt genügend Beiträge von mir zu Schwulen, Nazi-Bräuten, U-Booten, Israels Irrem …. also reden Sie keinen Leichtsinn hier.

  92. Anonymous sagt:

    Ist Augstein ein Antisemit? Man kann die Komplexität der Frage dramatisch verkürzen, indem man die Gesetzlichkeit heranzieht, die dahinter operiert:

    Ja, Augstein ist ein Antisemit, weil er bestimmte (und bestimmende) Juden geärgert hat.

    Wer so etwas tut, ist ein schlimmer Antisemit und hat seine Bürgerrechte verwirkt, zumindest in der BRD.

    Oder so ähnlich. Oder ganz anders. Wie ist es richtig?

  93. Avicenna1968 sagt:

    *schubs*

    Bei Lichte besehen, handelt es sich bei dem „Antisemitismus“-Geschrei um einen erstickten Schrei nach Liebe. Diese Burschen können sich ganz einfach nicht damit abfinden, daß sie für uns nicht so interessant sind, wie sie gern sein möchten; und daß diejenigen jüdischen INDIVIDUEN, die für uns interessant sind, es als INDIVIDUEBN sind, aber nicht als Juden (Scholl-Latour, der trotz einer jüdischen Mutter die ethnische Identifikation ablehnt, ist ein Musterbeispiel). Im Grunde ist das Geschrei dem Gestammel von Irren, die behaupten, Geheimdienste, Mafia und Außerirdische würden ihnen nach dem Leben trachten, gar nicht so unähnlich. In einer gesünderen Welt wären Figuren wie dieser NYer Buchautor, der um Weihnachten herum mit seinen Enthüllungen für Furore sorgen wollte, schlechterdings Fälle für eine philanthropisch ausgerichtete Psychiatrie. Die Koinzidenz von Sendungsbewußtsein und Verfolgungswahn ist unter den Insassen psychiatrischer Anstalten kein seltenes Phänomen.

  94. abumidian sagt:

    Joachim Bullinger antwortet am 5.Januar 2013 um 21:16, auf meinen Artikel zur amerikanischen SHIT-Liste: „Gott sei Dank, Gott sei’s getrommelt und gepfiffen, daß es so viele jüdische Selbsthasser gibt, wie Sie einer sind….“
    Lieber Joachim, Deine Antwort hat mich gefreut. Ich hoffe nur, dass Du kein „Selbsthasser“ bist, wie es die Antideutschen sind, die sind nämlich zu einem großen selber Nationalisten, einfach umgekehrt. Mir bedeutet halt einfach der nationalistische Quatsch nichts…In hebräisch sagen wir: „Wer eine Seele gerettet hat, das ist so, wie wenn er das ganze Volk gerettet habe.“ Ich frage mich aber, wie wird ein ganzes Volk gerettet?

  95. Avicenna1968 sagt:

    @ Alle

    Guckst Du:

    Heinrich Heine vs. James Rothschild

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