Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Ulrich Schacht im Interview bei KenFM

Schacht war der umfeiertste Redner auf der COMPACT-Souveränitätskonferenz.

Ken Jebsen hat ihn dann gleich zum Interview in seinen TV-Kanal KenFM geholt. Der aufrüttelnde Beitrag von Ulrich Schacht auf der Souveränitätskonferenz erscheint in der Januar-Ausgabe von COMPCT-Magazin. Am besten gleich abonnieren.

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58 Responses

  1. Anonymous sagt:

    Skandal an der Uni Leipzig: deMaiziere wird im Hörsaal fertig gemacht!!!!!

    Geht’s jetzt los?

  2. MultiStar83 sagt:

    @ Anonym
    Sehr interessant. Besser als niederbrüllen oder ironisch klatschen wäre allerdings argumentieren gewesen! Ein weiterer fader Beigeschmack ist für mich, dass unter den Protestierenden ganz offensichtlich auch Anti-Deutsche waren („Nie wieder Deutschland“!), wenn nicht gar ausschließlich!

  3. chicano sagt:

    der mann hat etwas zu sagen. es lohnt sie ihm gut zu zu hören, wobei er mir auf der konferenz noch „besser gefiel“.

  4. chicano sagt:

    wie schrieb ein großer deutscher dichter und tief fühlender denker:

    „An der Vergeistigung, an der Verchristlichung seines Vaterlandes arbeiten, das heißt es lieben, das allein heißt mehr und anderes, als seinen unaufhaltsamen – Verfall wollen und mitbewirken. „

  5. Leser09 sagt:

    Apropos „Souveränität“…

    Dass die USA eine neue Anti-Terror-Behörde einrichten wäre ja nichts Besonderes. Aber ratet mal, in welchem Bundesstaat die Behörde „Joint Interagency Counter Trafficking Centers“ (JICTC) sitzen wird!?

    http://www.berlinerumschau.com/news.php?id=68964&title=USA+errichten+neue+Anti-Terror-Beh%F6rde+&storyid=1001354887599

    Übrigens vermute ich mal ganz frech, dass man die folgende Formulierung des „Geschäftszwecks“ ganz wörtlich nehmen darf!

    „Das JICTC beschäftigt sich demnach vor allem mit Drogen-, Waffen- und Menschenhandel“

  6. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Leser09

    Das JITC, ja. Habe ich auch schön gehört.

    Lustig:
    Eine ausländische Macht errichtet eine Unterabteilung ihres Ministeriums für Staatsicherheit („homeland security“) mitten in der angeblich souveränen „brd“, so eine Art Kontrollrat zur Beratung und Lenkung der Vasallen (BRZEZINSKI) in Berlin. Und keiner stört sich groß daran.
    Na, ja, die Fraktion „DIE LINKE“ fragt schon mal höflich bei den übrigen Vasallen an, ob man nicht die Öffentlichkeit ein wenig informieren könnte.

  7. @ multistar: Sicher ist das nicht das, was ich unter Diskussionskultur verstehen würde. Aber immerhin scheinen die kritischen Studenten noch nicht ganz ausgestorben zu sein, das macht doch Hoffnung. Kriegstreiber gehören nicht an die Universitäten. Und an Schulen schon mal gar nicht.
    „Nie wieder Deutschland“ muss mir entgangen sein. Und selbst wenn dort Antideutsche waren, ist das nicht vielmehr ein Armutszeugnis für die anderen, dass man denen diesen notwendigen Protest überlässt?!

  8. Dr. Gunther Kümel. sagt: Dezember 10, 2012 um 08:52 Na, ja, die Fraktion “DIE LINKE” fragt schon mal höflich bei den übrigen Vasallen an, ob man nicht die Öffentlichkeit ein wenig informieren könnte.

    Das widerspräche aber der Souveränität der Blödflocken, die gelernt haben, über so etwas souverän hinwegzusehen.

    Was Blödflocken sind? Na die BRD-Variante der Blockflöten: Gleiche Substanz mit etwas anderer Erscheinungsform.

  9. Prawda sagt:

    Ulrich Schacht – selten mehr Blabla gehört bei Jürgen Elsässer. Widerholungen, Verwaschen heiten, Rumgeorgel. 5 Minuten Schacht wären ausreichend gewesen!

  10. Anonymous sagt:

    Sehr gut, der Ulrich Schacht. So logisch und tiefsinnig überzeugend habe ich noch keine Meinung zur fehlenden Zukunft der EU gehört. Also einmal mehr die EUdSSR!
    Die Geschichte kennt mehrere solcher mißlungener organisierter Volks- und Staatszusammenschlüsse, z.B.
    Syrien/Ägypten oder den größten unter Lenin/Stalin.
    Ich kenne genügend persönliche Meinungen einfacher Sowjetmenschen aus 70-er bis 80-er Jahren zu Verhältnissen wie z.B. zwischen Estland und Grusinien (heute Georgien)

  11. titoslavija sagt:

    doc nie wieder deutschland, bei 5:15

  12. titoslavija sagt:

    Mit Ulrich Schacht stimme ich nicht jedem Punkt überein, aber mehr als mit Thomas de Maiziere.

  13. lunaria sagt:

    Schachts Einschätzung der Linkspartei als Türöffner des totalitären Kapitalismus ist nicht ganz falsch. Seine wert-christliche, bibelbezogene Vorstellung soll seine Privatsache bleiben, als Folie für die Organisation eines ausgleichend, gerechten, säkularen Staatswesens, taugt sie höchstens als Beitrag zur Inspiration eines neuen Verfassungstextes, etc. Wenn es um das „was tun“ gehen soll, brauchen „WIR“ andere Leute…

  14. ok, dann habe ich das überhört, aber trotzdem, Protest ist wichtig gegenüber der Bundeswehr-Kriegstreiberei.

  15. johann sagt:

    zum Schacht Video: Leider wurde zu oft von Thema zu Thema gewechselt. da hätten mich manche angerissenen Dinge zuendegeführt interessiert.

    zu dem Uni Video: Altbacken bis zum geht nicht mehr.

  16. Meier sagt:

    „Das widerspräche aber der Souveränität der Blödflocken, die gelernt haben, über so etwas souverän hinwegzusehen.“ (Bullinger) – LOL! Der’s gut!

  17. Kant sagt:

    Wenn „Schacht (…) der umfeiertste Redner auf der COMPACT-Souveränitätskonferenz“ war, dann hab ich wahrlich nichts verpasst.

    Habe mir die Stunde gegeben und muss sagen, dass ich selten einen solchen ‚Dünnpfiff‘ gehört habe.
    Und das ganze ‚Totalitarismus-Geschwafel, vorgetragen in einem kaum erträglichen autoritären Duktus, als hätte er die Geschichtsweisheiten mit dem Löffel gefressen. Leid tat mir der kritisch-klug fragende Ken ….
    Besonders widerlich war mir das pfäffische Gelaber am Ende des Interviews, d.h die paulinistische Verkrüppelung des Eu-angelion des galiläischen Propheten Jesus von Nazareth.
    Der Schacht und der Gauckel sind Brüder im Geiste – und zwar solche von der schlimmsten Sorte ! (Die Gauck-Behörde. Der Inquisitor zieht ins Schloss“ vonKlaus Huhn – ISBN / EAN: 9783360020680)

  18. schnehen sagt:

    Man kann die damalige UdSSR nicht mit der EU gleichsetzen und von einer EUdSSR sprechen, weil die damalige, 1922 gegründete Sowjetunion (fünf Jahre nach der sozialistischen Oktoberrevolution), einen ganz anderen sozialen Inhalt hatte. Und das ist entscheidend. Es war ein freiwilliger Zusammenschluss von Staaten, in denen sozialistische Revolutionen stattgefunden hatten. Angesichts der Intervention von 14 Staaten, darunter die USA, England, Frankreich, Japan, Deutschland und viele andere, um die Revolution im Keim zu ersticken und der Konterrevolution in jenen Staaten wieder zur Macht zu verhelfen, schlossen sich jene Staaten zusammen, weil sie allein auf sich gestellt diesem enormen Druck nicht hätten standhalten können. Nach diesem Zusammenschluss mussten sich die Interventen, die eine Niederlage erlitten, zurückziehen. Diese Niederlage bewies die Lebensfähigkeit der damaligen Sowjetunion, weil sie von breitesten Volksschichten, vor allem aber von der Masse der Bauern getragen wurde, die durch die Revolution Land erhalten hatten.

    Die EU dagegen ist ein imperialistischer Zusammenschluss auf der Grundlage der Vorherrschaft des internationalen Finanzkapitals, also einer sozialen Klasse, die durch diese Union und vor allem durch die Währungsunion in der Lage ist, andere Länder, vor allem jene, die wirtschaftlich schwächer sind als Deutschland und Frankreich, zu beherrschen, auszuplündern und ihnen den letzten Rest ihrer staatlichen Souveränität zu nehmen.

    Man muss also unterscheiden und genau hinsehen, welchen Charakter ein Zusammenschluss besitzt, welchen sozialen Inhalt.

    Ich will damit die damalige Sowjetunion nicht über den grünen Klee loben, zumal unter Stalin eine ganz üble Russifizierung einsetzte, die Lenin noch rigoros abgelehnt hatte. Sogar die deutsche Wolgarepublik wurde von Lenin als unabhängiger sozialistischer Staat anerkannt, wovon sein Nachfolger Stalin, der durch üble Machenschaften an die Macht kam, wieder abrückte, ihr die Unabhängigkeit nahm, ähnlich wie Georgien, und später die Wolgadeutschen kollektiv mit der Verbannung bestrafte. Dadurch bereitete er den Boden für Unabhängigkeitsbewegungen, die dann schließlich Ende der achtziger Jahre zu einem Zerfall der UdSSR führten.

    Es gibt viele Argumente dafür, dass sich fortschrittlich Staaten zusammenschließen sollten. Die ALBA zum Beispiel ist solch ein fortschrittlicher antiimperialistischer Zusammenschluss von Venezuela, Kuba, Nicaragua und Ekuador, der dazu dient, die Abhängigkeit vom US-Imperialismus zu mindern.

    Also man muss genau hinsehen und sich fragen, um was für eine Union es sich handelt, statt mit Etiketten zu arbeiten.

  19. @Anonym zur de Maiziere Einspielung

    Wenn die Regierungsparteien die Bösewichte, die jetzt tagelang in allen Gazetten rauf und runter genannt wurden, verboten werden, wer ist dann dran?

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/12/10/redeverbot-fur-den-verteidigungsminister/

  20. MultiStar83 sagt:

    @ fatima
    Zum Ende hin ist das „Nie wieder Deutschland“ doch deutlich zu hören. Das völlig Absurde an den Anti-Deutschen ist ja, dass sie vielleicht gegen deutsche Waffenexporte oder deutschen Imperialismus sind, den US-amerikanischen und israelischen Imperialismus jedoch verherrlichen…In der Tat ist es ein Armutszeugnis, dass es kaum noch aufrechte Patrioten oder auch anti-imperialistische Linke bei uns gibt, die öffentlich Flagge zeigen und die deutsche Kriegspolitik kritisieren! Die Antideutschen wissen dies für ihre Zwecke auszunutzen.

  21. Chris sagt:

    @ Chicano
    Noch zwei Ausschnitte vom selben Denker:

    „Die Geschichte ist eine Schlummerrolle, auf welcher gestickt steht: Ein Viertelstündchen. Aber ganze Generationen schlafen ihr ganzes Leben auf ihr. – Was ist dem Erwachten – Geschichte? Das, was – andre getan haben. Worauf er denn gar nicht genug an sein eigenes Tun denken kann.“

    „Nichts ist so fluchwürdig auf Erden wie die bloßen unschöpferischen Negierer… Es besser machen, durch höhere Art beschämen, durch mehr Licht in den Schatten drängen – das gilt es.“

    http://www.celtoslavica.de/sophia/Morgenstern_Stufen.html

  22. juergenelsaesser sagt:

    Kant: Wenn Sie weiter rumpöbeln gegen unsere Referenten, werde ich Sie als sozialistische Erziehungsmaßnahme auf diesem blog sperren! Sie können gerne Kritik an Schacht äußern, aber nicht in disem Ton! Kapiert?

  23. chicano sagt:

    ja chris, danke, kenne ich. auch die seite, die mir sehr, sehr gut gefällt. stecken sie etwas dahinter?

  24. Kant sagt:

    So, so : ‚autoritärer Duktus, Totalitarismus-Gerede,paulinistische Verkrüppelung des Evangeliums, Bruder im Geiste eines Gauck‘ ist also Rumpöbeln … ?!
    Na dann weiterhin viel Spaß mit DIESEM Referenten !

  25. rubo sagt:

    @schnehen:
    Ich (versehentlich war ich als @Anonym erschienen) kenne Sie aus Ihren bisherigen Beiträgen eigentlich anders, redlicher und fundierter, zumal Sie hier am Ende über Etiketten reden, die Sie jetzt mit diesem Beitrag gerade intensiv benutzen.
    Ihren ersten Abschnitt könnten Sie aus einem DDR-Geschichtsbuch abgeschrieben haben. Diese Geschichte mit den „freiwilligen“ Unterordnungen unter die Zentralmacht habe ich früher wie Sie auch geglaubt. Meine 9-jährigen Erfahrungen in den 70-er bis 80-er Jahren vor Ort in privaten Gesprächen haben mich eines anderen belehrt, allerdings auch etwas ganz anderes, als das heute über Rußland vom Mainstream propagandierte.
    Ein Staatenzusammenschluß wie ALBA mit der UdSSR zu vergleichen – das paßt ja nicht mal wie Äpfel und Birnen unter
    den Oberbegriff „Obst“.

  26. titoslavija sagt:

    naja wenn man weiß von wem sowohl der sozialismus als auch der nationalsozialsmus wie auch die demokratie finanziert wurden, muss man sich nicht über seine folgen für die Menschen wundern, schließlich entstanden sie ja alle zur selben zeit im 19. jahrhundert, und die demokratie wurde „plötzlich“ nach 2000 jahren wiederentdeckt. ein bisschen zu viele zufälle auf einmal findet ihr das nicht auch?

    F.D. Roosevelt:

    „In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, dann kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war.“

    das sollten sich unsere heutigen revolutionäre im stillen immer und immer wieder wiederholen.

  27. titoslavija sagt:

    an multistar83:

    „Das völlig Absurde an den Anti-Deutschen ist ja, dass sie vielleicht gegen deutsche Waffenexporte oder deutschen Imperialismus sind, den US-amerikanischen und israelischen Imperialismus jedoch verherrlichen…“

    da stimme ich dir vollkommen zu, aber ich denke (wir sprechen von Studenten) in diesem relativ jungen Alter hat man normalerweise noch nicht ganz die Zusammenhänge verstanden, obwohl sie ja eigentlich klar und deutlich zu sehen sind..^^
    ich bin jetzt auch noch nicht so alt, (eher jünger) aber amerika wird eben immer noch von vielen jungen menschen als das GUTE land, vor allem obama ist da in der Gunst vieler, aber man muss vor allem vergessen sich auf länder zu konzentrieren, den hinter der politik der mächtigen nationen und bündnisse steht natürlich der geldadel, der macht ja die Politik, das lässt schacht irgendwie weg, (das hat mir nicht gefallen), also müssten die studenten normalerweise rufen: „nie wieder Rothschild“ oder „stürzt Rothschild“, oder sowas ähnliches. rothschild als verörperung des geldadels. meine meinung.

  28. schnehen sagt:

    @Rubo

    Es geht hier nicht um Glauben, sondern um historische Tatsachen. Ihr Verweis auf DDR-Geschichtsbücher, aus denen ich abgeschrieben haben soll, ist überhaupt kein Argument, sondern eher ein Ablenkungsmanöver.

    Die UdSSR hat eine Entwicklung durchgemacht wie alle Dinge eine Entwicklung durchmachen. Ursprünglich war die UdSSR, so wie Lenin sie konzipiert hat, ein fortschrittlicher, antizaristischer und antiimperialistischer, freiwilliger Zusammenschluss. Lenin war gegen Zwangszusammenschlüsse. Ganz anders Stalin, der 1940 Estland, Lettland und Litauen der Sowjetunion anschloss, ohne dass meines Wissens Volksabstimmungen stattfanden. Also hier muss man differenzieren, zwischen der Politik Lenins und der Stalins. Das tue ich. Das wurde in DDR-Geschichtsbüchern nicht getan. Also kann ich nichts aus DDR-Geschichtsbüchern abgeschrieben haben.

    Aber obwohl die Sowjetunion unter Stalin degeneriert ist, war sie kein imperialistischer Zusammenschluss wie die EU, weil die sozioökonomische Basis nach wie vor sozialistisch blieb. das staatliche und das kooperative Eigentum blieb erhalten. Die Vergesellschaftung der Produktionsmittel wurde nicht aufgehoben wie unter Gorbatschow und Jelzin. Westliche Konzerne hatten in der UdSSR außer über zweiseitige, gleichberechtigte Kooperationsverträge keine Möglichkeiten, sich dort breitzumachen. Sie hatten keine Möglichkeit, Grund und Boden zu erwerben und Bodenschätze zu rauben. Das Außenhandelsmonopol bestand weiter.

    Ausdruck dieser sozialen Basis war die Außenpolitik dieser Union, die antiimperialistisch orientiert blieb, die nationalen Befreiungsbewegungen unterstützte, sei es in Afrika oder in Asien oder anderswo, und schließlich Vietnam mit Waffen belieferte in seinem Existenzkampf gegen den Völkermord der USA. Die Sowjetunion hat den entscheidenden Beitrag zur Zerschlagung des deutschen Faschismus geleistet.

    Die EU dagegen unterstützt keine nationalen Befreiungsbewegungen, sondern Israel, ein rassistisch-kolonialistisches Regime. Die EU – damals noch als EWG – unterstützte das Apartheidsregime in Südafrika und den portugiesischen Kolonialismus.

    Die Außenpolitik eines Landes widerspiegelt den sozial-ökonomischen Charakter eines Landes. Also kann man die EU nicht mit der UdSSR gleichsetzen und von einer EUdSSR sprechen, was leider häufig und völlig unreflektiert getan wird.

    Natürlich kann man ALBA nicht ohne weiteres mit der UdSSR gleichsetzen, was nicht heißt, dass man keine Vergleiche anstellen darf. ALBA ist keine Union von sozialistischen Republiken, sondern ein Staatenbündnis antiimperialistisch orientierter Länder. Es ist kein staatlicher Zusammenschluss mit einer Zentralregierung. Aber beide, sowohl ALBA als auch die ehemalige UdSSR, waren bzw.sind antiimperialistisch orientiert, und das ALBA-Mitgliedsland Kuba ist eindeutig sozialistisch und war eng mit der Sowjetunion verbunden. Mit dem Hinweis auf ALBA wollte ich sagen, dass nicht alle staatlichen Zusammenschlüsse negativ zu sehen sind, nur weil es einen sehr negativen europäischen Zusammenschluss gibt, der im Unterschied zu ALBA die staatliche Souveränität der Mitgliedsländer aufhebt.

    Also noch einmal: keine Etiketten, sondern konkrete Analysen.

  29. arnefischer sagt:

    Ich bin Schacht erstmals am Souveränitätswochenende begegnet und hatte Gelegenheit, mich vor seiner Rede ein wenig mit ihm zu unterhalten. Sicher kein Ja-Sager und Anpasser, und jemand mit einer Sicht auf die Dinge. Mir gefiel auf Anhieb sein ‚Woddelkopp‘ (bärbeißige Klarheit) und seine bestimmte Leidenschaft. Aber seine Rede dann, die war letztlich fulminant. Ich weiß noch nichtmal, warum. Aber er traf den Nerv des Auditoriums. Auch meinen. Und das menschlich angenehme: Schacht war selbst von seiner sich in der Rede steigernden Leidenschaftlichkeit überrascht – und mehr noch von der überaus positiven Rezeption der laut Applaudierenden im Saal. Da war das Gesicht eines Denkers der sich selbst zurückwarf auf die Bescheidenheit dessen, der ’nur seine Pflicht‘ tat. Sympathisch. Preußisch.

  30. titoslavija sagt:

    lenin ist ein verbrecher, der hat millionen von menschen auf dem gewissen, daran ist nichts fortschrittlich, nur menschenverachtend. der war ideologisch verführt und glaubte, er tue das richtige für seinen „plan“, letztendlich wurde auch er von der wall street maßgeblich unterstützt ohne die, wäre die revolution 1917 nur eine illusion gewesen.

  31. ak sagt:

    Sehr souverän, wie die beiden „Glaubensgegner“ Schacht und Ken FM anständig miteinander umgehen.
    So eine Gesprächskultur bei unterschiedlichen Meinungen wünschte man sich in der BRD-Politik.
    Eine derartige Bescherung wird uns aber auch in dieser Weihnachtszeit versagt bleiben…

  32. juergenelsaesser sagt:

    titoslavija: von der wallstreet? wenn schon, hat er geld von deutschland bekommen. ihre anderen behauptungen sind von derselben qualität. Kommen Sie mal raus aus dem Schützengraben, Sie kämpfen an gestrigen Fronten!

  33. titoslavija sagt:

    Das sind doch keine Fronten. Na gut dann gebe ich Quellen an:

    Ich denke, im Prinzip ist es ja nicht von Belang, wer die Mächte hinter diesen Vorgängen sind. Dass alle diese Leute von der mehr oder weniger selben Quelle finaziert wurden(Kuhn und Loeb war überall mit drin, das ist belegt!): Hitler, Stalin und Lenin.
    Auch schacht sagt das ja nebenbei: Hitler, stalin und lenin sind vom gleichen Schlag. Aber auf ein- und demselben ständig herumzutoben bringt natürlich keinem was, Aber erwähnen muss man es, um alles richtig einordnen zu können.
    Gestrig ist für mich rechts und links (politisch).

    Gruß Titoslavija( gegen Tito hab ich nichts^^)

  34. titoslavija sagt:

    ich sage nicht, dass deutsche finanziers nicht auch ihre hände im Spiel hatten, da lässt sich ja auch eniges finden, aber die summen waren lächerlich in vergleich zu dem, was die „big boys“ gaben.
    Scheint für Sie, nicht viel Sinn zu ergeben, aber man muss über Telerrand hinausschauen. das ist nicht immer leicht.

  35. titoslavija sagt:

  36. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ schnehen

    Ihre Interpretation der Geschichte der UdSSR ist, sagen wir, eigenwillig. Es kommt heute und in Bezug auf das Thema dieser Netzdiskussion nicht darauf an, aber anmerken möchte ich es doch:

    Die bolschewistische Machtergreifung (Lenin) war keine Revolution, sondern:
    x ein Militärputsch,
    x durch vom Ausland eingeschleuste und bezahlte volksfremde Exilanten (vgl. Libyen),
    x gegen die demokratisch gewählte Regierung (Kerenski),
    x mit Hilfe illegaler Milizen („Terroristen“).

    Es ist daher irreführend, Lenin als „antizaristisch“ zu beschreiben. Zwar haben die Bolschewisten die Zarenfamilie vom Opa bis zum Kleinkind ohne Verfahren ermorden lassen. Aber Lenin hat sich nicht gegen den Zaren aufgestellt oder gegen den Zaren geputscht. Er hat die demokratische Regierung zugunsten einer Diktatur von „Komissaren“ beseitigt, die zumeist nicht ethnische Russen waren.

    Und ob man den folgenden überaus blutigen Bürgerkrieg mit seinem bewußten Terror gegen Zivilisten gerade als Anzeichen eines „freiwilligen Zusammenschlusses“ zur UdSSR bezeichnen mag, das ist die Frage einer fiktionalen Interpretation.

    Es ist auch tatsachenwidrig, das imperialistische Ausgreifen der SU erst mit der Machtergreifung Stalins beginnen zu lassen. Bereits unter Lenin+Trotzki griff der Imperialismus der SU (unter dem Etikett „Weltrevolution“) auf fremde Staaten aus:

    In Brest-Litowsk haben die Deutschen einen Frieden erzwungen, der den baltischen Ländern und Finnland Freiheit und Souveränität gewährte. Polen war schon (von D+A) als Staat etabliert, die Ukraine (u.a.) etablierten sich selbst als souveräner Staat. Lenin und Trotzki überrannten mit der Roten Armee (Bürgerkriegsarmee) die Ukraine und das Baltikum, griffen das schwache Polen an, um (zumindest) Mitteleuropa dem neuen Imperium anzuschließen. Das wäre nicht so schwer gewesen, da Deutschland und Österreich ja waffenlos und ohne Armee waren. Hätte nicht Stalin als dilettierender Frontgeneral vor Warschau die Niederlage der weit überlegenen Roten Armee verschuldet, wären die imperialistischen Truppen Lenins in ein weites militärisches Vakuum vorgestoßen.

  37. arnefischer sagt: Dezember 11, 2012 um 22:41

    Aber seine Rede dann, die war letztlich fulminant. Ich weiß noch nichtmal, warum.

    Das ist das Geheimnis, der objektiven Bedeutung unserer Sprachlichkeit, das die Objektive Hermenutik zu erschließen sucht:

    Wir sagen stets mehr und anderes, als wir zu sagen meinen und intendieren.

    Und ich sage noch mehr😉 :

    Diese objektive Bedeutung unserer Rede wird von den Hörern unbewußt gestaltrichtig rezipiert!

  38. rubo sagt:

    @Schnehen:
    Sie haben ja in vielem recht, aber genau so wenig wie ich in allem. Was titoslavija sagt, sollte man beachten. Roosevelts Ausspruch bestätigt sich immer wieder. Ob man das Wallstreet nennt oder anders, ich denke, es sind die im Hintergrund, die so genannten Schatten.
    Und immer wieder scheiden sich die Geister bei der Beurteilung der UdSSR, in dem abgewogen werden muß zwischen dem positiven der aus einem Bauernstaat heraus geschaffenen Großmacht und dem Negativen des menschlichen Umfelds, auf dem sie entstanden ist.
    Am Ende zählt geschichtlich natürlich nur das Ergebnis – siehe USA und seine Ureinwohner.
    In der neuesten Geschichte (Jugoslawien, Afghanistan, Lybien, Syrien u.a.) bleibt die Demokratie genau so auf der Strecke wie vor Jahrhunderten, dahinter stehen wieder die Schatten und ihre Interessen.
    Wenn man das Neueste zu Syrien betrachtet, geht prinzipiell das Drehbuch der Schatten seit über 20 Jahren leider immer wieder auf und ich fürchte, daß es weiter erfolgreich zur Anwendung kommt ohne daß jemand das menschliche Umfeld
    für wichtiger als das Endergebnis hält. Und das heute bei unaufhörlicher Litanei über Freiheit und Demokratie.
    Schlußfolgerung: Wie seit Menschengedenken zählt und siegt immer wieder die brutalste und stärkste militärische Kraft.
    Wohin das führt, darin sind wir uns sicher, trotz Unterschieden im Detail, einig?

  39. rubo sagt:

    Eine sehr gute wissenschaftliche Erläuterung von Krieg, Globalisierung und ihre Begründungen gibts von Norman Paech hier:http://www.jungewelt.de/2012/12-12/016.php

  40. Olaf sagt:

    Zu dem Leipzig Video:
    „Nie wieder Deutschland“ rufen auch „klassische“ Linksradikale, also antideutsch sind alle Linksradikalen, egal ob AntiImp oder Pro Israel, diese Gauner stimmen zu 99% überein, insbesondere in ihrem Deutschenhass, aber auch darin, dass sie in und von Deutschland leben, denn nur hier werden solche Typen staatlich finanziert, mit sehr viel Steuergeld.

  41. Olaf sagt:

    Wo ist mein post?

  42. juergenelsaesser sagt:

    titoslavija: Das Video ist kein Beweis; der Videomacher verbreitet, was die Finanzierung der Oktoberrevolution angeht, Quatsch.

  43. juergenelsaesser sagt:

    titoslavija: Ihre Fakten stimmen nicht, das ist das Problem.

  44. juergenelsaesser sagt:

    Titoslavija: Lustig ist, dass Sie ausgerechnet Tito mögen. Der hat nun wirklich mit dem Westen gedealt…

  45. Avicenna1968 sagt:

    @ Dr. Kümel

    Sie wissen, daß Lenin ohne deutsche Unterstützung nicht zur Macht gelangt wäre ? Natürlich wissen Sie das !

    Generell: Daß die Bolschewiken von der Wall Street finanziert worden wären, ist eine Viertelwahrheit. Wahr ist, daß es einzelne Infiltreure gab, die, von der Wall Street finanziert, von den Menschewiken zu den Bolschewiken überwechselten (aus dieser Ecke kamen auch die Hintermänner der Terroristin Fanny Kaplan, die ein Attentat auf Lenin verübte). Ob Trotzky einer dieser Infiltreure war, steht dahin. Feststeht, daß er erst relativ spät zur Partei Lenins stieß.

    Die von Lenin gestürzte Mitte/Links-Regierung unter Lwow/Kerenski war die Regierung der freimaurerischen, pro-westlichen Kräfte. Die Fortsetzung des faktisch schon verlorenen Krieges gegen Deutschland war für diese Leute eine Fortsetzung der Februarrevolution mit anderen Mitteln, ihre Wortführer führten dieselbe liberale Kriegspropaganda im Munde wie die Politiker der Entente.

    Vom Standpunkt der deutschen OHL war es in jener Situation nur konsequent, auf die Bolschewiken und speziell auf Lenin zu setzen – war dieser doch der einzige russische Politiker, der konsequent und bedingungslos für eine Beendigung des Krieges eintrat.

    Da in der russischen revolutionären Bewegung Juden eine hervorragende Rolle spielten, waren selbstverständlich auch bei den Bolschewiken einige zu finden. Unter den großen Fraktionen der russischen Revolutionäre war Lenins Partei freilich die am wenigsten „jüdische“. Diejenige mit dem höchsten Anteil jüdischer Aktivisten war die Partei der Sozialrevolutionäre, die den russischen Bauern näherstand als den paar hunderttausend Industrieproletariern in Petersburg, Moskau und einem halben Dutzend anderer industrieller Zentren, die seit Mitte der 1890er Jahre mithilfe französischen Kapitals entstanden waren. Nach einer 15jährigen Windstille hatten die neugegründeten Sozialrevolutionäre nach der Jahrhundertwende eine neue terroristische Offensive gegen den Zarismus gestartet, ihre legendäre Chefterroristin war eine gewisse Dora Brillant. Auch die Lenin-Attentäterin Fanny Kaplan war eine Veteranin der sozialrevolutionären Partei. Nach der Februarrevolution war die ehemals militante und hochkonspirative Partei freilich in der Kerenski-Regierung vertreten, deren linken Flügel sie bildete (während ihr eigener linker Flügel zeitweise mit Lenin paktierte). Infolge des Attentats, das Kaplan auf Lenin verübte, wurde die Tscheka gegründet, welche in den ersten Wochen und Monaten nach ihrer Gründung vornehmlich Sozialrevolutionäre und Anarchisten liquidierte.

  46. juergenelsaesser sagt:

    Avicenna: Danke für diese Klarstellung!

  47. titoslavija sagt:

    Avicenna: das stimmt alles was sie sagen, allerdings würde ich behaupten ohne Trotzki wäre die Revolution gescheitert, der ja von einzelnen personen innerhalb der wall street(ist das nicht immer so?) finanziert wurde (mindestens 1 Million Dollar bekam er), klar gibt es immer Interessen die für e etwas sind und Interessen die gegen etwas. Mag sein, dass Trotzki ein Infiltreur ist, aber ein besonders mächtiger, würde ich behaupten. Ich denke die wichtige Personen in der Finanzierung der revolution 1917 sind die warburgs(Max Warburg lebte in Deutschland, Felix und Paul in New York).
    Was ich sagen die Leute, die in Deutschland Lenin finazierten, hatten waren eigentlich nur Kontaktleute der Wall Street banken,klar waren auch deutsche Interessen dabei, aber die sind meiner Meinung nach vernachlässigbar.
    .
    Jürgen Elsässer: Die Quelle, für alle meine Behauptungen ist Anthony Sutton, den ich als ziemlich seriös bezeichnen würde. Ansonsten finde ich es nett, dass Sie mich zur Kenntnis nehmen, auch wenn Sie das für nonsens halten, was ich behaupte.
    PS: das mit Tito hat familiäre Gründe, Tito hat eher den westen und osten miteinander ausgespielt und hat eine gewisse Souverenität für die Völker Südosteuropas gewahrt, bis er starb.

  48. titoslavija sagt:

    viertelwahrheit oder nicht, Kontakte gab es genug, die sind ziemlich undurchsichtig, die meisten waren sich dessen damals auch wahrscheinlich überhaupt nicht bewusst.

    http://www.jrbooksonline.com/PDF_Books/WallStreetCommieRevolution.pdf

  49. schnehen sagt:

    @rubo

    Es ist schön, dass Sie jetzt etwas sachlicher und weniger polemisch argumentieren.

    Ich kann aber weder Ihrer Analyse noch Ihrer Schlussfolgerung zustimmen.

    Ihre Analyse, sofern man das so nennen kann, dass die ‚Schatten‘ im Hintergrund die Fäden ziehen, halte ich für falsch, weil viel zu vage, und auch Ihre Folgerung, dass ‚immer die stärkste militärische Macht siegt.‘

    Wenn man von Schatten spricht, muss man genauer sagen, was oder wen man meint. Ich würde es einfach Imperialismus nennen. Er tritt oft durch Stellvertreter auf wie heute in Syrien und schickt andere, bis hin zu Al Qaida, oder besser: Al Ciada, vor, um im ‚Schatten‘ zu bleiben.(Ich kann diesen Begriff genau definieren, wenn das gewünscht wird).

    Und er tat dies auch damals nach der Sozialistischen Oktoberrevolution, die nur deshalb siegen konnte, weil sie die Massen, die kriegsmüde waren und den Krieg endlich beenden wollten, statt ihn wie unter Kerensky weiterführen zu müssen, hinter sich wusste und deshalb auch kein Putsch war, wie hier jemand behauptet, der den Unterschied zwischen einem Putsch und einer Revolution nicht verstanden hat.

    Der Imperialismus, damals unter Führung des britischen Imperialismus, intervenierte in Russland, um die Entwicklung wieder rückgängig zu machen, weil er seine Interessen dort bedroht sah, und heute interveniert der gleiche, blutrünstige Imperialismus, angeführt von dem Nachfolger des britischen, des US-Imperialismus, in Syrien, weil dies ein anti-imperialistischer, unabhängiger Staat ist, der keine Befehle aus Washington entgegenimmt, und mit dem Iran und der Hisbollah zusammen die Widerstandsachse gegen Apartheid-Israel bildet.

    Wobei wir schon bei den eigentlichen Gründen für diesen Krieg gegen Syrien angelangt wären.

    Ihre Schlussfolgerung ist falsch, lieber Rubo, weil nicht immer die stärkste militärische Macht in diesen Auseinandersetzungen siegt, was der Vietnam-Krieg, der Irak-Krieg und neuerdings der Afghanistan-Krieg bewiesen hat.

    Stützt sich ein kleines Land auf die Unterstützung der Bevölkerung und genießt es internationale Unterstützung, kann es die stärkste militärische Macht besiegen. Auch das Beispiel Kuba zeigt dies.

    Der Sieg der Hamas über Israel bei seinem jüngsten Kriegsabenteuer in Gaza (Operation Wolkensäule) ist ein weiterer Beweis dafür, dass die stärkere Militärmacht von einem Volk, das für eine gerechte Sache kämpft und von daher die bessere Motivation hat, besiegt werden kann.

  50. juergenelsaesser sagt:

    titoslavija: Sutton wird weit überschätzt!

  51. Anonymous sagt:

    Herr Elsässer, jetzt haben Sie binnen einiger Tage zwei meiner Kommentare unterschlagen, soeben meine sachliche Entgegnung an @Schnehen.
    Sagen Sie mir bitte direkt, daß ich hier ausgeschossen bin, dann spare ich mir die Zeit!

  52. juergenelsaesser sagt:

    Anonym/rubo: Ich habe überhaupt nichts von Ihnen unterschlagen. Vermutlich haben Sie die irrige Vorstellung, ich sitze ständg nben dem Computer, um Kommentare freizuschalten. Dem ist aber nicht so. Sie müssen sich gedulden, wie alle anderen auch.

  53. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Schnehen: „Schatten“

    Die Diskussion über „Schatten“ ist bei der Analyse der Ereignisse um 9/11 aufgekommen. Jeder weiß, daß die offizielle Version von Ali-Baba und den 19 Räubern mit den Teppichmessern ein Märchen ist, und ein dummes dazu.

    Aber: Wer waren die Leute, die die Geschehnisse inszeniert haben?
    Die Analyse hat ergeben, daß es nicht so einfach ist.
    Wer hat die Fäden gezogen, wer hat mitgemacht, wer war wessen Werkzeug?

    Offenbar war es eine Gruppe von Leuten innerhalb des US-Apparates, die Cheney, Dov Zakheim, Perle nahestehen.
    Eine Gruppierung innerhalb der Neocons. Eben nicht „die Juden“, nicht einmal (vielleicht) Israel und sein Mossad, auch wenn angenommen werden kann, daß diese Kräfte mitgemischt haben.

    Es sind mutmaßlich die gleichen Leute, die die NWO anrühren wollen, also schon eine sehr einflußreichen Clique, die in niemandes Interesse arbeitet als ausschließlich in ihrem eigenen.

  54. rubo sagt:

    @J.Elsässer:
    Wenn ich Ihnen Unrecht getan habe, entschuldige ich mich.
    Aber ich habe so viel Erfahrung in Ihrem Blog, daß ich weiß, daß nicht sofort frei geschaltet werden kann.
    In den von mir kritisierten 2 Fällen erschien der Kommentar. „……..muß erst freigeschalten…….“ gar nicht, sondern meine Beiträge verschwanden kommentarlos sofort vom Schirm.
    Dann wars sicher der Bundestrojaner?
    Hat jemand solche Erfahrung schon gemacht?

    p.s.: Hier wird mir bewußt, welchen Aufwand J.E. treiben muß, um die vielen Posts alle zu lesen und, und…
    Alle Achtung! Dafür danke ich Ihnen, Herr Elsässer. Ehrlich, kein Schmus!!

  55. schnehen sagt:

    @Dr. Gunther Kümel

    Die Sache ist zu 99% aufgeklärt. Es gibt so gut wie keine Schatten mehr. Christopher Bollyn erbringt in seinem Buch ‚Solving 9/11. The Deception that Changed the World‘, 2012 (go to: http://www.bollyn.com) den Beweis, dass 9/11 von israelischen Geheimdiensten in Zusammenarbeit mit den Neocons und einer ganzen Phalanx israelischer Firmen, die eng mit israelischen Geheimdiensten verbunden waren, mit Sitz in den Staaten, organisiert wurde. Alle involvierten Firmen, alle Personen, die beteiligt waren, werden mit Namen benannt und ihr Tatbeitrag exakt beschrieben. Nur einige wenige Mosaiksteinchen fehlen uns noch.

    Isser Harel, der Gründer des Mossad, den Bollyn zitiert, hat 1980 in einem Interview mit dem Journalisten Michael D. Evans die False Flag Aktion schon angekündigt (xiehe Bollyn, aaO, S. 46).

    Also die Sache war zwanzig Jahre lang in Arbeit. Hochrangige israelische Vertreter wie Ehud Barak und Ehud Olmert befanden sich in den USA direkt vor dem Ereignis, um die Operation zu überwachen. Barak arbeitete seit März 2001 (bis 2007) für die Mossadfirma, die das Super-Thermit für die Sprengung der Gebäude lieferte, darunter auch WTC7, in das kein Flugzeug flog.

    Die israelische Text Messaging Firma Odigo mit Sitz in New York gab exakt zwei Stunden vor den Ereignissen eine Warnung an alle jüdischen Mitarbeiter in den Türmen, die Gebäude so schnell wie möglich zu verlassen, weil sich ein größeres Ereignis zutragen würde. Statt die Behörden zu alarmieren, um sie dazu zu veranlassen, die Gebäude zu räumen, informierten sie nur ihre eigenen Leute, weil man das Ereignis mit all seinen Folgen brauchte, um gegen verschiedene islamische Staaten (Afghanistan, Irak, Sudan, Somalia, Libyen, den Iran, so General Wesley Clerk) den ‚War of Terror zu führen und ihn der kriegsmüden Öffentlichkeit in den USA schmackhaft zu machen, aber auch um hohe US-Generäle von der Notwendigkeit, neue Kriege für Israel im Mittleren Osten zu führen, zu überzeugen.

    Israelische Mossadagenten, die einen mit Explosivstoffen beladenen Lieferwagen fuhren, die mit falschen Pässen, Landkarten und Unmengen an Geld ausgestattet waren, feierten als Araber verkleidet das Ereignis schon bevor es sich zutrug. Sie durften später nach Israel ausreisen und gaben im israelischen Fernsehen an, dass sie das Ereignis ‚dokumentieren‘ sollten. Aber woher wussten sie, dass es stattfinden würde? Es fanden keine Untersuchungen in dieser Richtung statt.

    Bollyn, der in den USA 2006 von Agenten in seinem eigenen Garten überfallen wurde, musste nach Europa fliehen, um seine Recherchen von hier aus in Ruhe zuendezuführen.

    Er zitiert zu Beginn seiner Untersuchungen den ehemaligen Präsidenten des deutschen Verfassungschutzes, Eckehardt Wertebach wie folgt (meine Übers.):

    „Die tödliche Präzision der Attacken und der Riesenumfang an Planung erforderte Jahre. Eine solche ausgefeilte Operation erfordert den festen Rahmen einer staatlichen Geheimdienstorganisation – etwas, das man nicht in einer losen Organisation wie der, die von dem Studenten Atta in Hamburg geleitet wurde, finden kann.‘
    (Eckehardt Wertebach, gegenüber dem investigativen Journalisten Bollyn im Dezember 2001, S. XXXVI).

    Es ist inzwischen also mehr Licht als Schatten da.

    Wie der Reichstagsbrand vom Februar 1933 diente 9/11 einer politischen Agenda, der Agenda der Zionisten für eine Neuordnung des Mittleren Ostens auf der Basis von PNAC (‚Clean Break‘).

  56. Die Aktion wahr genial gedacht aber sie kippte dann leider in das Übliche, das stetige Klatschen verfehlte doch seine Wirkung nicht, es erinnerte an einen DDR Parteitag und es entlarvte die Bühnenschow eines Kriegsministers, der im Sinne der stetigen Besatzer die Deutschen in manigfaltigen Kriegen hält, die jederzeit zu einem Weltfeuer werden können oder auch sollen.

  57. Avicenna1968 sagt:

    Ich hab` den Schacht als einen der Akteure in Erinnerung, die in den 90er Jahren versuchten, die (damalige) „Neue Rechte“ in ein atlantizistisch-neokonservatives Fahrwasser zu steuern. Wenn ich nicht irre, gehörte er zu jenen Leuten, die es nicht verwinden konnten, daß nach dem Umbruch in Osteuropa die langen Messer in den Scheiden geblieben waren. Angesichts der heutigen Freund/Feind-Verhältnisse entlockt einem die anti-totalitäre Rhetorik, die die kommunistischen Übeltäter mit den nationalsozialistischen in eine Reihe stellt, nur ein Schulterzucken: Denn heute steht weder eine Wiederkehr des Stalinismus (oder des „Stalinismus“) noch eine des Nationalsozialismus zu befürchten. Das Geschwür, das uns am Leben frißt, ist die Entartung der kapitalistischen Demokratie, nicht das Wiedererwachen der totalitären Gespenster von 1938/39. Die realexistierende Linke ist ein Teil dieses Problems gerade insoweit, als sie ihre historische Identität so weit eingebüßt und sich ideologisch derart entwaffnet hat, daß sie der malignen Entartung des Westens im harmlosesten Falle nichts entgegenzusetzen vermag und sie im schlimmeren selbst in Reinkultur verkörpert.
    Die Entwicklung, die der Westen seit dem Ende des Systemkonflikts durchgemacht hat, ist von der Art, daß jeder halbwegs nachdenkliche Geist sich fragen muß, ob der Fortbestand der alten Blockkonfrontation nicht das geringere Übel gewesen wäre.
    Die anhaltende Konfrontation mit dem Thema „Verbrechen unter totalitärer Herrschaft“ kann, so gut die dahinter stehenden Absichten sein mögen, unter den gegenwärtigen Bedingungen keine andere Funktion haben, als eine volkspädagogische: Sie soll den „großen Lümmel“ mit dem status quo versöhnen; d.h. mit seiner eigenen sukzessiven Expropriation.

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