Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

NSU: ein Geheimdienstkomplott – COMPACT dergisi israrli

Bild 2Türkische Presse greift weiter COMPACT-Recherchen zu den NSU-Morden auf

Na, das nenne ich eine gute deutsch-türkische Kooperation! Das Wochenmagazin Gün hat in seiner neuen Ausgabe (www.avrupagun.eu) das aktuelle Cover von COMPACT-Magazin 12/2012 agedruckt  und in einem Bericht im Innenteil den NSU-Artikel von Kai Voss („Das Spukhaus in Zwickau“) zusammengefasst. Über diesen Link kann man in Gün blättern und findet den Artikel auf Seite 9. Welcher Schatz kann das mal auf Deutsch übersetzen?
Und wann gibt es mal eine deutsche Zeitung, die die Neuigkeiten zum NSU in COMPACT aufgreift und nachrecherchiert? Jedenfalls wird unsere Serie „NSU – ein Geheimdienstkomplott“ auch in der Januar-Ausgabe fortgesetzt. Mit einem COMPACT-Abo ist man immer gut informiert…

Einsortiert unter:NSU, Uncategorized

14 Responses

  1. Yilmaz sagt:

    leider sind meine türkisch Kenntnisse nicht auf dem Niveau um den Artikel ins deutsche zu übersetzen, ansonsten finde ich das sehr gut daß Teile der türk. Medienlandschaft die Compact Artikel aufnimmt, übrigens heißt „Gün“ auf deutsch übersetzt „Der Tag“ .

  2. Das ist sozusagen der überfälliger Ritterschlag, Herr Elsässer!
    Und dann „aus einer Ecke“, wo es sicher auch (schöpferisches) Gehör findet. Herzlichen Glückwunsch! Gute Arbeit zahlt sich eben doch aus..

  3. Jakobiner sagt:

    Aber WOZU soll das ganze NSU-Spektakel von deutschen Nachrichtendiensten angeblich aufgelegt worden sein? Erst mal: Ein Geheimdienst operiert nicht unabhängig, sondern wird von seinem politischen Personal bestimmt (siehe Celler Loch). Ichbtraue keinem aus der CDU/CDU zu, dass sie 9 Morde in Auftrag eggebeben haben, um Stimmung gegen rechts zu machen.Die NSU hat niemals Bekennerbriefe oder ähnliches abgesondert. Und zum NPD-Verbot taugt die NSU auch nicht!Von daher ist das für mich eine Verschwörungstheorie!

  4. Toringo sagt:

    @Jakobiner: Die neun Morde sind selbstverständlich nicht in Auftrag gegeben worden. Sie haben leider stattgefunden. Von wem auch immer sie begangen wurden. Möglicherweise gibt es zwischen den neun Morden gar keinen Zusammenhang. Es könnten höchst unterschiedliche Täter mit unterschiedlichen Motiven gewesen sein. Dass die Taten mit ein und derselben Schusswaffe begangen wurden, hat noch keiner bewiesen.
    Die geheimdienstliche Tätigkeit – wenn es sie überhaupt gab – bestand darin, eine politisch gewünschte Interpretation der Mordserie herzustellen. Die „Täter“ hat man sich passend ausgesucht. Die staatliche Absicht könnte darin bestanden haben, jegliche nationale Regung zu diskreditieren. Dazu wurde der Begriff NSU erfunden. Den Untergrund gab es in Wahrheit genauso wenig wie die Massenvernichtungswaffen von Saddam. Eine Verbindung zum Gedankengut der NPD hat man doch stets krampfhaft versucht herzustellen.
    „Ein Geheimdienst operiert nicht unabhängig“. Gelegentlich wohl doch. Außerdem gibt es viele Geheimdienste auf der Welt. Wenn es einen Geheimdienst gegeben haben sollte, der in die Morde verstrickt war, wissen wir noch lange nicht, welcher Geheimdienst es war.
    Meine persönliche Deutung der Morde besteht in der Annahme von Raubüberfällen (wie auch ursprünglich von der Polizei vermutet). Mundlos und Böhnhardt waren möglicherweise sogar die wahren Täter, aber nicht als Aufständische gegen den Staat. Das politische Brimborium um die Taten dürfte eine Erfindung sein.

  5. …überfälliger Ritterschlag…?
    Sie waren doch auch schon auf RT…

  6. Jakobiner sagt: Dezember 7, 2012 um 19:46

    Aber WOZU soll das ganze NSU-Spektakel von deutschen Nachrichtendiensten angeblich aufgelegt worden sein?

    Nicht „aufgelegt“, siehe Toringo am Dezember 7, 2012 um 23:00 @Jakobiner, aber benutzt.

    Jeder Vielvölkerstaat muß letztlich entlang seiner ethnischen Sollbruchstellen zerbrechen und zerfallen, wenn er nicht durch eine äußere Bedrohung zusammengehalten werden kann.

    Dazu braucht Israel die Raketen aus Gaza und die BRD braucht halt die Nazis dazu. Nur deshalb die „Erinnerungskultur“ nebst Schuldkult, die V-Leute in der NPD und die 3 Hanseln von der NSU, die inflationär aufgeblasen und enorm propagiert werden müssen, damit die Bevölkerung mit den vielen Völkern in der BRD – es sind wohl deutlich über hundert – überhaupt bemerkt, daß sie jahrelang „von Rechts“ terrorisiert worden ist. Toller Terror sowas…

    Die BRD hat keine positive Identität, die aus sich selbst heraus tragfähig wäre. Sie hat nur die negative Identität gegen Nazis zu sein. Deshalb braucht sie immer neue Nazis, um überleben zu können.

    Übrigens, was meine Zweifel fast schon zur Gewißheit werden läßt, war die 2. Brenneke 12/70 die im Polizeibericht (!) erwähnt wird.

    Ich weiß, was so ein Flintenlaufgeschoß anrichtet. Mein Vater war Jäger und hat damit Wildschweine geschossen. Wer sich damit in den Mund schießt, dem fliegt der halbe Kopf weg. Der kann kein zweites Mal abdrücken.

  7. Rolf sagt:

    @ Toringo

    Denke auch, es wurden „Altlasten“ sprich alte Mordfälle zum NSU-Rechtsterror gebündelt. Da wurde nicht Mord befohlen.

    Aber die Sonderkommission der Polizei hiess „Bosporus“, und das hatte seinen Grund. Beziehungsmorde waren das eher nicht, sondern es ging um kriminelle Clans kurdischer Provinienz im Rauschgift/Schutzgeldmilieu.

    Die Ceska der Dönermorde kam aus der Schweiz nahe des Bodensees, im Sommer 2011 über einen mafiösen türkischen V-Mann an den Verfassungsschutz.

    Im August 2001 berichtete der SPIEGEL darüber, der Deal sei aber geplatzt. Wegen der Forderung, eine 2-jährige Haftstrafe wegen „Fahrens ohne Führerschein“ in Bewährung umzuwandeln.

    Das mag man glauben. Ich tue das nicht.

    Die Idee zum NSU-Fake kam dann mit Breivik…

    http://kambodscha-pnh.blogspot.com/2012/12/nsu-2-wie-die-donermord-waffe-nach.html

  8. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Jakobiner: „…Verschwörungstheorie“ ??

    Also gut, bleiben wir bei den harten Fakten:
    So, wie uns die Geschichte vorgespielt wird, kann sie sich auf gar keinen Fall abgespielt haben. Ein Dutzend Indizien bewesen dies. Da fehlt doch nur noch das Lebkuchenmesser. 9/11 im Taschenformat!

    Oder „glauben“ Sie etwa die offizielle Geschichte?
    Dann ziehe ich meinen Hut vor Ihrer Staatstreue. Ihnen kann man jeden Mythos aufs Auge drücken.

    Wer da lügt und vertuscht und Märchen erfindet, schreddert und klüngelt, das ist dann erst in zweiter Linie von Bedeutung.
    Und erst dann kann man Vermutungen anstellen, ob die Morde angeordnet, oder begleitet und benützt, oder ob Mafiamorde von Staats wegen „umgearbeitet“ wurden, und mit welchem Motiv.

  9. Spürnase sagt:

    Zitat »Jakobiner«:

    »Aber WOZU soll das ganze NSU-Spektakel von deutschen Nachrichtendiensten angeblich aufgelegt worden sein?«

    Um im Angesicht des bevorstehenden totalen Zusammenbruchs der Schrottwährung EURO und am Vorabend einer neuen Währungsreform mit der zu erwartenden Entwertung der Sparguthaben und damit totalen Enteignung der deutschen Sparer diejenigen zu diskreditieren und in vollständigen und flächendeckenden Acht und Bann zu tun, die von Anfang an als einzige politische Kraft gegen dieses Projekt der hiesigen selbsternannten »Politischen Elite« von PDSGRÜNESPDFDPCDUCSU waren (ich kann mich noch gut an die Wahlplakate der Republikaner Mitte der 90er Jahre erinnern, ich glaube zur Bundestagswahl 1994, die eine schmelzende 1 DM – Münze zeigten. Das Lizenzblatt DER SPIEGEL, der sonst nicht müde wird, gegen alles, was sich rechts von der Union formiert, auf das übelste zu hetzen und solche Regungen zu diffamieren, hat im vergangenen Jahr zweimal dieses Motiv in dreister Weise plagiiert und praktisch unverändert übernommen – einziger Unterschied ist, daß es nun eine 1-Euro-Münze ist).

    Diese angeblichen NSU-Morde haben den einzigen Zweck, prophylaktisch jede Rückbesinnung auf nationale Politik, auf den Nationalstaat als Organisationsform des politischen Lebens des deutschen Volkes anstelle des von den selbsternannten »Eliten« angestrebten supranationalen Großstaates Vereinigte Staaten von Europa, der jetzt unter Ausnutzung des EURO-Desasters erzwungen werden soll, zu verhindern und jeden, der für das Recht des deutschen Volkes auf Leben und Überleben als eigenständiges Volk in seinem eigenen Nationalstaat eintritt, als Unterstützer einer Bande von heimtückischen und brutalen Mördern zu diskreditieren und zu diffamieren und damit eine etwaige Hinwendung der Wähler zu nationalen Positionen im Falle des Zusammenbruchs des EURO und dadurch ausgelöst der Enteignung der deutschen Sparguthaben von vornherein unmöglich zu machen.

    Wie es Gerhard Wisnewski im Falle Breivik so treffend ausgedrückt hat:

    »Wie gesagt: »An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen«. Was bewirkt das Attentat also tatsächlich? Was, wenn man die Worte sowohl des Täters als auch der Medien einmal beiseitelässt, ist denn die Tat selbst? Wenn man den ganzen propagandistischen Qualm einmal wegbläst, was bleibt dann übrig? Worin bestanden die konkreten Handlungen?

    Als Erstes fällt auf, dass es sich nicht um einen Angriff auf die Herrschenden, sondern auf unschuldige Zivilisten handelte. Politiker wurden mehr oder weniger zufällig ausgespart. […]

    Indem diese Meinung nunmehr als die Meinung eines grausamen Attentäters dargestellt wird, wird sie wirksam bekämpft. Denn wer wollte sich nun in Zukunft noch gegen »Political Correctness« aussprechen? Ja, mit dem angeblichen Einzeltäter Breivik wird quasi ein »neuer Hitler« geschaffen, der durch seine Gräueltaten alles ad absurdum führt, wofür er angeblich kämpft

    Der oberste Repräsentant dieser Inhalte ist ab jetzt ein Massenmörder. In Wirklichkeit handelt es sich bei den Attentaten also um einen Kampf für die Political Correctness.

    Dasselbe gilt für Breiviks angeblichen Kampf gegen den »Multikulturalismus«. In Wirklichkeit ist das Gegenteil richtig: Während ein blonder, blauäugiger Mann auf der Täterseite steht, werden in den Medien »farbige« Opfer präsentiert – also offenbar Menschen mit »Migrationshintergrund«. Und damit man auch richtig kapiert, was für Monster blonde, blauäugige Weisse sind, wurden als Teil der Propaganda-Operation zahlreiche Porträtaufnahmen des blonden Breivik auf dessen Facebook-Seite gestellt.

    Hm – vielleicht hat er das nur nicht mitgekriegt? Vielleicht war der Mann einfach zu dumm, die Folgen seines Handelns zu bedenken? Nicht doch. Denn offenbar verfügte er in Bezug auf die Organisation des Attentates doch über erhebliche logistische und analytische Fähigkeiten. Während er auf der einen Seite eine Art »dunkles Genie« sein soll, soll er auf der anderen Seite zu dumm gewesen sein, die Auswirkungen des Attentates auf die angeblich von ihm verfolgten Ziele zu bedenken?

    Der angebliche Täter selbst ist deshalb nur eine propagandistische Figur, die aus der Sicht der herrschenden Political Correctness toxisches Gedankengut repräsentiert und es selbst durch ihre Taten stigmatisiert. Der Täter selbst verschafft der Political Correctness den größten Sieg, in dem er seine Kritik daran zur Kritik eines Massenmörders macht. Im Geheimdienstjargon nennt man das »Demagnetize«: Eine bestimmte Meinung oder Ideologie wird ihrer Anziehungskraft beraubt, indem man sie durch bestimmte Operationen »unmöglich macht«. Ab jetzt wartet man auf ein paar Dumme, die genau das sagen, was in dem angeblichen Breivik-Text steht, ohne sich gleichzeitig zu distanzieren. Nach dem Motto: »Mit deinen Argumenten wird geschossen.« Es ist unmöglich, dass der oder die offenbar sehr planungsbegabten Täter das nicht gesehen hat/haben.«

    [Anm.: Zwei angeblich so planungsbegabte Täter wie die beiden Uwes, die sieben oder acht Jahre lang gemordet haben, ohne auch nur die geringste Spur zu hinterlassen (keine Fingerabdrücke, keine DNS-Spuren – alleine dies ist schon unmöglich – keine Patronenhülsen (lt. Aktenzeichen XY sei die schallgedämpfte Ceska durch eine Plastiktüte abgefeuert worden, um die ausgeworfenen Patronenhülsen einzufangen und nicht am Tatort zurückzulassen), denen es also offenbar gelang, zehnmal den sprichwörtlichen »perfekten Mord« zu verüben, waren erstens so dämlich, sich als Opfer völlig unbedeutende Kleingewerbetreibende auszusuchen, wo sie doch für einen angeblichen »Nationalsozialistischen Untergrund« lohnende Ziele en masse ohne Personenschutz zur Auswahl gehabt hätten (was ist denn mit den ganzen staatlich alimentierten Anti-Rechts-Agitatoren und Initiativen, mit linken Journalisten, kommunalen Provinzpolitikern, der Vergangenheitsbewältigungsindustrie etc. pp.?) und haben dann nicht einmal die mit einiger Mühe noch einzig denkbare Motivation solcher hirnrissiger Attentate, die nur den angeblichen Initiatoren (und natürlich den Opfern) schadeten, bedient, nämlich Angst und Schrecken unter den Ausländern in der BRD zu verursachen und möglichst viele davon zur Heimkehr in ihre Herkunftsländer zu veranlassen, wozu natürlich – wie übrigens in der Vergangenheit bei allen authentischen Terrorakten (deshalb wohl auch fehlen solche ebenfalls beim 11. September 2001) – zeitnahe Bekennerschreiben zur propagandistischen Ausnutzung und Rechtfertigung der Mordtaten zwingen nötig gewesen wären.

    Die gab es eben aber gerade nicht. Was für einen Sinn haben Morde an neun ausländischen Kleingewerbetreibenden, wenn niemand weiß, daß sie verübt wurden, um Angst, Schrecken und Panik unter den Ausländern hervorzurufen? Wenn in der Presse über Morde im Drogen- und Schutzgelderpressermillieu spekuliert wird und somit die Morde ihren angeblichen Zweck über Jahre völlig verfehlen?

    Und erst lange Jahre später findet man die diesbezüglichen (offenbar feuerfesten – die diversen in- und ausländischen Dienste sollten sich die patentieren lassen!) DVDs und Briefumschläge in Fluchtfahrzeug und Wohnung nach deren vollständigen Ausbrennen unversehrt auf.

    Und dann sind diese angeblich so genialen und planungsbegabten Täter auch noch so unbeschreiblich dämlich, Tatwaffen von Mordfällen, derer sie niemand, angeblich nicht einmal die Geheimdienste und Ermittlungsbehörden, verdächtigt haben, nicht etwa schnellstens auf Nimmerwiedersehen verschwinden zu lassen, sondern sie auch noch zur Begehung von Banküberfällen im Fluchtfahrzeug mitzuführen, obwohl sie doch angeblich über ein ganzes Waffenarsenal von „unbelasteten“ nicht „heißen“ Waffen verfügten?

    Wären die Uwes ohne diese Waffen geschnappt worden, wären es „einfache“ Serienbankräuber gewesen, keine Ermittlungsbehörde hätte ihnen die Dönermorde und den Polizistinnenmord (der ohnehin nicht in die Mordserie paßt, nicht nur der unterschiedlichen Tatwaffe wegen) zur Last gelegt. Nur durch das Auffinden der belastenden Waffen (blitzschnell wußten die Ermittler nach nur wenigen Tagen, daß es die bewußte Ceska war, forensische Laboruntersuchungen wie Beschußtests konnten in dieser kurzen Zeit mit den durch das Großfeuer beschädigten und verzogenen Waffen ganz sicher nicht abgeschlossen werden, im Falle des Augsburger Polizistenmordes vom 28.10.2011 – der kam wohl zu spät, um auch noch in die Legende von den beiden Uwe-Mördern eingebaut werden zu können – hat das viele Wochen gedauert) wurde eine Verbindung zwischen den banküberfallenden Uwes und den Mordserien hergestellt.

    Nein, diese Waffen sind absichtlich plaziert worden, eine solche „Beweisorgie“ gibt es sonst nur im Film oder bei Geheimdienstaktionen, wo bestimmten Leuten etwas in die Schuhe geschoben werden soll. – Anm. Ende]

    »Das Konvolut ist quasi ein Katalog der in Zukunft in der EU verbotenen, weil durch das Attentat stigmatisierten Meinungen. Medien, Politiker und »Sicherheitsbehörden« können sich künftig aus diesem Katalog bedienen und nachschlagen, ob eine bestimmte Meinung nicht bereits von diesem Massenmörder vertreten wurde. Und genau deshalb ist das Konvolut auch so unheimlich lang und (zumindest über weite Strecken) klar formuliert bzw. sorgfältig redigiert: Nämlich damit erstens möglichst viele unbequeme Meinungen erfasst werden und damit zweitens diese Meinungen auch klar zu erkennen und zu identifizieren sind.

    Das heißt, während das Attentat inzwischen als ein Akt einer konservativen oder »rechten« Revolution dargestellt wird, handelt es sich in Wirklichkeit um einen Akt der Unterdrückung von konservativen Meinungen, also der Konterrevolution. Das Attentat ist ein Anschlag auf die »konservative Revolution«, die in Deutschland zum Beispiel durch Namen wie Thilo Sarrazin, Eva Herman, Kirsten Heisig und andere repräsentiert wird. […]
    Kritik an der Political Correctness, dem Multikulturalismus und anderen modernen Erscheinungen soll unterdrückt werden. Woraus sich – abseits von weiteren kriminalistischen Betrachtungen – bereits ergibt, aus welcher Richtung die Attentate kamen, nämlich von »oben«.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/norwegen-attentate-anschlag-auf-die-konservative-revolution.html

    Und:

    »Aber das ist kein Zufall, sondern Absicht. Genau dieses Muster haben wir in den siebziger bis neunziger Jahren bei der »RAF« erlebt. Kaum vertrat jemand unbequeme Meinungen, setzten sich die Dunkelmänner der »RAF« an die Spitze der Bewegung und fingen in ihrem Namen zu schießen an. Damit waren diese Meinungen und Bewegungen natürlich nachhaltig kompromittiert. So etwas nennt man Aufstandsbekämpfung, und auf diese Weise wurde beispielsweise der Aufstand gegen die Treuhandanstalt niedergeschlagen – mit dem »RAF«-Attentat auf den Treuhand-Chef Detlev Karsten Rohwedder 1991. Wo immer eine gefährliche Protestbewegung auftrat, meldete sich die »RAF«, entweder mit Worten oder mit Waffen – oder mit beidem. Und schon wurde die Protestbewegung zum »geistigen Umfeld« des Terrorismus erklärt und auf diese Weise kriminalisiert und zerstört.

    Und zweifellos stehen wir im Zeitalter der Globalisierung, der »Rettungspakete«, der Transferunion, der Einheitserziehung und -bildung, der Gleichmacherei, kurz: der Entstehung der EUdSSR, vor einem neuen Aufstand, diesmal allerdings von rechts: Konservative wie Thilo Sarrazin, Eva Herman und Kirsten Heisig klagten die Auswüchse der neokommunistischen Gesellschaft an, Politiker und Rechtsanwälte wie Peter Gauweiler, Karl Albrecht Schachtschneider und andere klagten vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Euro-«Rettungsschirme«, den Vertrag von Lissabon, die Transferunion und Tornado-Einsätze in Afghanistan.

    Und siehe da: Schon wieder klebt ein falscher Prophet viele dieser Standpunkte in einem Pamphlet zusammen und ermordet mit diesen oder ähnlichen Argumenten 76 Menschen (nach derzeitiger Polizeizählung). »Wenn man lange genug hetzt, dann findet man Leute, die zur Tat schreiten«, so der Politikwissenschaftler Thomas Schmidinger laut Spiegel Online.

    Nun sind politische Standpunkte allerdings relativ und eine Frage der Perspektive. Wer alles um sich herum per se als »rechtsradikal« erlebt, kann eigentlich nur linksradikal sein. Denn dann ist links von ihm nur noch die Wand. Damit ist die herrschende Ideologie der EU und der ihr angeschlossenen Regierungen auch schon hinreichend beschrieben. Und wenn die EU nun verstärkt den »Rechtsextremismus« bekämpfen will, kann das nur heißen, dass damit alles gemeint ist, was sich rechts von ihrem eigenen Neo-Stalinismus befindet.«

    http://info.kopp-verlag.de/gerhard-wisnewski/-wenn-worte-zu-waffen-werden-norwegen-attentat-als-aufstandsbekaempfung.html

    Zitat Jakobiner:

    »Ich traue keinem aus der CDU/CDU zu, dass sie 9 Morde in Auftrag gegeben haben, um Stimmung gegen rechts zu machen«

    Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. Die Morde wurden tatsächlich von anderen Tätern aus ganz anderen Motiven verübt (Schutzgelderpressung, Geldwäsche, Drogenmafia) und die in- oder ausländischen Dienste kamen später aus irgendwelchen Gründen (vgl. den Spiegel-Artikel vom Sommer 2011 über das angebliche Angebot eines Informanten, die Tatwaffe gegen Straferlaß aus der Schweiz zu besorgen) an die Tatwaffe und beschlossen, sie einem imaginären NSU unterzujubeln und plazierten an den späteren Fundstellen in Eisenach und Zwickau.

    Dazu würde auch diese korrekte Beobachtung von »Jakobiner« passen:

    »Die NSU hat niemals Bekennerbriefe oder ähnliches abgesondert.«

    2. Die Morde wurden von einem ausländischen Dienst begangen (ob mit oder ohne Wissen oder Duldung durch BRD-Organe sei dahingestellt).

    Dazu ist vielleicht die folgende Passage aus dem Buch des ehemaligen Mossad-Agenten Victor Ostrovsky ganz interessant:

    »Die sich formierenden Rechten verübten unter dem Schutz des belgischen Geheimdienstes eine Serie von Raubüberfällen von extremer Brutalität. Diese Terroristen wurden unter dem Namen »Mörder von Brabant« bekannt. Im September und November 1985 überfielen sie mehrere Supermärkte und verübten einen politischen Mord an einem belgischen Geistlichen. Außerdem führten sie mehrere Lkw-Entführungen durch, die anderen Verbrechern zugeschrieben wurden, die »auf der Flucht erschossen« worden waren.« [Anm.: Man erinnere sich an den ursprünglichen Bericht, wonach ein dritter Mann aus dem Wohnmobil ausgestiegen sei, ehe es in Flammen aufging – Anm. Ende]
    »Ihr Ziel war reiner Terror und die Destabilisierung der belgischen Regierung , die nach links neigte. Drei Mitglieder der Gruppe mußten 1985 das Land verlassen. Sie entkamen nach Israel und erhielten vom Mossad eine neue Identität, als Teil eines Abkommens, das ursprünglich mit dem belgischen Partner des extremen rechten Flügels getroffen worden war.« [Anm.: Man erinnere sich an die ursprünglichen Berichte über die »legalen illegalen Papiere«, die bei den Uwes und in der Zwickauer Wohnung gefunden worden seien und die in der Regel nur von Geheimdiensten an ihre V-Männer ausgegeben würden. Anm. Ende]

    »Die Forderung der Belgier, daß der Mossad einen Weg finden sollte, um den Rechten Waffen zukommen zu lassen, ohne die belgischen Behörden mit hineinzuziehen, führte zu dem Blitzmanöver, bei dem ich 1986 von Zypern aus beteiligt war.« [Anm.: Könnten die Uwes etwa so zu den belastenden Waffen gekommen sein, ohne zu ahnen, daß sie die Tatwaffen bei Serienmorden gewesen waren? Anm. Ende]

    Quelle: Victor Ostrovsky, »Geheimakte Mossad. Die schmutzigen Geschäfte des israelischen Geheimdienstes«, Goldmann Taschenbuchverlag, München 1996, S. 22

  10. Avicenna1968 sagt:

    Zum Generalthema „Bedrohung“ läuft gerade (08. Dezember, 23.30 Uhr) eine Diskussion auf Bayern Alpha, u.a. mit den einstigen Gastgebern des Philosophischen Quartetts, Sloterdijk und Safranski. Sloterdijk hat mit unkorrekten Äußerungen das Publikum mehrfach zum Raunen gebracht.

  11. Avicenna1968 sagt:

    Es ist überhaupt nicht erwiesen, daß die BRD-Geheimdienste Instrumente in der Hand der politischen Führung sind. Schon in historischer Perspektive besteht kein Grund zu einer solchen Annahme: Die Organisation Gehlen ist nicht nur von den Amerikanern gegründet worden, sie blieb auch, nachdem sie als „BND“ Teil der bundesdeutschen Struktur geworden war, immer irgendwie freischwebend. Ein ehemaliger deutscher Geheimdienstler und „Defense Analyst“ namens Axel Brot hat in einem 2007 in der „Asia Times“ erschienenen Artikel („Germany , the re-engineered Ally“) offenbart, daß zumindest erhebliche Teile der bundesdeutschen Geheimdienst-Struktur, FJS sei Dank, das Geschäft der Amerikaner und Israelis besorgen. Kurz, es gibt Anlaß zu der Vermutung, daß der BND etwa genauso „national“ ist, wie der OPEL-Konzern, d.h. nur dem Namen nach. Ein jedermann zugängliches Indiz für diese Annahme ist die Beteiligung des BND (oder doch wichtiger Teile davon) an den Kriegsvorbereitungen gegen den Irak – zu einer Zeit, wohlgemerkt, als die BRD unter Schröder sich dem Kriegskurs der Amerikaner und ihrer trojanischen Esel intra muros der sog. Festung Europa widersetzt hatte. Später haben die PR der US-Regierung versucht, die Bundesregierung mit der Preisgabe der Information, daß der bundesdeutsche Auslandsgeheimdienst in Bagdad selbst kriegswichtige Spionage für die Amerikaner betrieben hatte, im In- und Ausland zu kompromittieren. Ich vermute, die Einbindung dieses Dienstes in die Struktur der US-Geheimdienste war auch der Grund dafür, warum von den ehemaligen Wehrmachts- und SS-Leuten, die der Gründergeneration des BND angehörten, mancher sich entschloß, seine Dienste den Russen anzubieten.

    Siehe hier: http://www.fas.org/sgp/eprint/goda.pdf

  12. Laskasno sagt:

    Wenn Sie mir den Text „dingfest“ zusenden, übersetze ich.

  13. Brigitte sagt:

    gunther;

    war ihnen noch eine antwort schuldig aufgrund des judntums und christentums, habe diese auf dem artikel zur diskussion um “hello erdogan, are you mad“ gepostet. falls interesse.

    juergenelsaesser: weil offtopic, sorry

  14. Jakobiner sagt:

    Zu Dr. Gunther Kümel. sagt:
    Dezember 8, 2012 um 16:14

    @ Jakobiner: “…Verschwörungstheorie” ??

    Also gut, bleiben wir bei den harten Fakten:
    So, wie uns die Geschichte vorgespielt wird, kann sie sich auf gar keinen Fall abgespielt haben. Ein Dutzend Indizien bewesen dies. Da fehlt doch nur noch das Lebkuchenmesser. 9/11 im Taschenformat!“

    Was soll dieses Rumgeraune–sie bringen nicht einen einzigen „Fakt“ und gehen inhaltlich gar nicht auf die Argumente ein–anders als etwa „Spürnase“–wie würde ein Chinese sagen: kümmellich auch!

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