Türkische Presse greift weiter COMPACT-Recherchen zu den NSU-Morden auf
Na, das nenne ich eine gute deutsch-türkische Kooperation! Das Wochenmagazin Gün hat in seiner neuen Ausgabe (www.avrupagun.eu) das aktuelle Cover von COMPACT-Magazin 12/2012 agedruckt und in einem Bericht im Innenteil den NSU-Artikel von Kai Voss („Das Spukhaus in Zwickau“) zusammengefasst. Über diesen Link kann man in Gün blättern und findet den Artikel auf Seite 9. Welcher Schatz kann das mal auf Deutsch übersetzen?
Und wann gibt es mal eine deutsche Zeitung, die die Neuigkeiten zum NSU in COMPACT aufgreift und nachrecherchiert? Jedenfalls wird unsere Serie „NSU – ein Geheimdienstkomplott“ auch in der Januar-Ausgabe fortgesetzt. Mit einem COMPACT-Abo ist man immer gut informiert…
leider sind meine türkisch Kenntnisse nicht auf dem Niveau um den Artikel ins deutsche zu übersetzen, ansonsten finde ich das sehr gut daß Teile der türk. Medienlandschaft die Compact Artikel aufnimmt, übrigens heißt „Gün“ auf deutsch übersetzt „Der Tag“ .
Das ist sozusagen der überfälliger Ritterschlag, Herr Elsässer!
Und dann „aus einer Ecke“, wo es sicher auch (schöpferisches) Gehör findet. Herzlichen Glückwunsch! Gute Arbeit zahlt sich eben doch aus..
Aber WOZU soll das ganze NSU-Spektakel von deutschen Nachrichtendiensten angeblich aufgelegt worden sein? Erst mal: Ein Geheimdienst operiert nicht unabhängig, sondern wird von seinem politischen Personal bestimmt (siehe Celler Loch). Ichbtraue keinem aus der CDU/CDU zu, dass sie 9 Morde in Auftrag eggebeben haben, um Stimmung gegen rechts zu machen.Die NSU hat niemals Bekennerbriefe oder ähnliches abgesondert. Und zum NPD-Verbot taugt die NSU auch nicht!Von daher ist das für mich eine Verschwörungstheorie!
@Jakobiner: Die neun Morde sind selbstverständlich nicht in Auftrag gegeben worden. Sie haben leider stattgefunden. Von wem auch immer sie begangen wurden. Möglicherweise gibt es zwischen den neun Morden gar keinen Zusammenhang. Es könnten höchst unterschiedliche Täter mit unterschiedlichen Motiven gewesen sein. Dass die Taten mit ein und derselben Schusswaffe begangen wurden, hat noch keiner bewiesen.
Die geheimdienstliche Tätigkeit – wenn es sie überhaupt gab – bestand darin, eine politisch gewünschte Interpretation der Mordserie herzustellen. Die „Täter“ hat man sich passend ausgesucht. Die staatliche Absicht könnte darin bestanden haben, jegliche nationale Regung zu diskreditieren. Dazu wurde der Begriff NSU erfunden. Den Untergrund gab es in Wahrheit genauso wenig wie die Massenvernichtungswaffen von Saddam. Eine Verbindung zum Gedankengut der NPD hat man doch stets krampfhaft versucht herzustellen.
„Ein Geheimdienst operiert nicht unabhängig“. Gelegentlich wohl doch. Außerdem gibt es viele Geheimdienste auf der Welt. Wenn es einen Geheimdienst gegeben haben sollte, der in die Morde verstrickt war, wissen wir noch lange nicht, welcher Geheimdienst es war.
Meine persönliche Deutung der Morde besteht in der Annahme von Raubüberfällen (wie auch ursprünglich von der Polizei vermutet). Mundlos und Böhnhardt waren möglicherweise sogar die wahren Täter, aber nicht als Aufständische gegen den Staat. Das politische Brimborium um die Taten dürfte eine Erfindung sein.
…überfälliger Ritterschlag…?
Sie waren doch auch schon auf RT…
Jakobiner sagt: Dezember 7, 2012 um 19:46
Aber WOZU soll das ganze NSU-Spektakel von deutschen Nachrichtendiensten angeblich aufgelegt worden sein?
Nicht „aufgelegt“, siehe Toringo am Dezember 7, 2012 um 23:00 @Jakobiner, aber benutzt.
Jeder Vielvölkerstaat muß letztlich entlang seiner ethnischen Sollbruchstellen zerbrechen und zerfallen, wenn er nicht durch eine äußere Bedrohung zusammengehalten werden kann.
Dazu braucht Israel die Raketen aus Gaza und die BRD braucht halt die Nazis dazu. Nur deshalb die „Erinnerungskultur“ nebst Schuldkult, die V-Leute in der NPD und die 3 Hanseln von der NSU, die inflationär aufgeblasen und enorm propagiert werden müssen, damit die Bevölkerung mit den vielen Völkern in der BRD – es sind wohl deutlich über hundert – überhaupt bemerkt, daß sie jahrelang „von Rechts“ terrorisiert worden ist. Toller Terror sowas…
Die BRD hat keine positive Identität, die aus sich selbst heraus tragfähig wäre. Sie hat nur die negative Identität gegen Nazis zu sein. Deshalb braucht sie immer neue Nazis, um überleben zu können.
Übrigens, was meine Zweifel fast schon zur Gewißheit werden läßt, war die 2. Brenneke 12/70 die im Polizeibericht (!) erwähnt wird.
Ich weiß, was so ein Flintenlaufgeschoß anrichtet. Mein Vater war Jäger und hat damit Wildschweine geschossen. Wer sich damit in den Mund schießt, dem fliegt der halbe Kopf weg. Der kann kein zweites Mal abdrücken.
@ Toringo
Denke auch, es wurden „Altlasten“ sprich alte Mordfälle zum NSU-Rechtsterror gebündelt. Da wurde nicht Mord befohlen.
Aber die Sonderkommission der Polizei hiess „Bosporus“, und das hatte seinen Grund. Beziehungsmorde waren das eher nicht, sondern es ging um kriminelle Clans kurdischer Provinienz im Rauschgift/Schutzgeldmilieu.
Die Ceska der Dönermorde kam aus der Schweiz nahe des Bodensees, im Sommer 2011 über einen mafiösen türkischen V-Mann an den Verfassungsschutz.
Im August 2001 berichtete der SPIEGEL darüber, der Deal sei aber geplatzt. Wegen der Forderung, eine 2-jährige Haftstrafe wegen „Fahrens ohne Führerschein“ in Bewährung umzuwandeln.
Das mag man glauben. Ich tue das nicht.
Die Idee zum NSU-Fake kam dann mit Breivik…
http://kambodscha-pnh.blogspot.com/2012/12/nsu-2-wie-die-donermord-waffe-nach.html
@ Jakobiner: „…Verschwörungstheorie“ ??
Also gut, bleiben wir bei den harten Fakten:
So, wie uns die Geschichte vorgespielt wird, kann sie sich auf gar keinen Fall abgespielt haben. Ein Dutzend Indizien bewesen dies. Da fehlt doch nur noch das Lebkuchenmesser. 9/11 im Taschenformat!
Oder „glauben“ Sie etwa die offizielle Geschichte?
Dann ziehe ich meinen Hut vor Ihrer Staatstreue. Ihnen kann man jeden Mythos aufs Auge drücken.
Wer da lügt und vertuscht und Märchen erfindet, schreddert und klüngelt, das ist dann erst in zweiter Linie von Bedeutung.
Und erst dann kann man Vermutungen anstellen, ob die Morde angeordnet, oder begleitet und benützt, oder ob Mafiamorde von Staats wegen „umgearbeitet“ wurden, und mit welchem Motiv.
Zitat »Jakobiner«:
Um im Angesicht des bevorstehenden totalen Zusammenbruchs der Schrottwährung EURO und am Vorabend einer neuen Währungsreform mit der zu erwartenden Entwertung der Sparguthaben und damit totalen Enteignung der deutschen Sparer diejenigen zu diskreditieren und in vollständigen und flächendeckenden Acht und Bann zu tun, die von Anfang an als einzige politische Kraft gegen dieses Projekt der hiesigen selbsternannten »Politischen Elite« von PDSGRÜNESPDFDPCDUCSU waren (ich kann mich noch gut an die Wahlplakate der Republikaner Mitte der 90er Jahre erinnern, ich glaube zur Bundestagswahl 1994, die eine schmelzende 1 DM – Münze zeigten. Das Lizenzblatt DER SPIEGEL, der sonst nicht müde wird, gegen alles, was sich rechts von der Union formiert, auf das übelste zu hetzen und solche Regungen zu diffamieren, hat im vergangenen Jahr zweimal dieses Motiv in dreister Weise plagiiert und praktisch unverändert übernommen – einziger Unterschied ist, daß es nun eine 1-Euro-Münze ist).
Diese angeblichen NSU-Morde haben den einzigen Zweck, prophylaktisch jede Rückbesinnung auf nationale Politik, auf den Nationalstaat als Organisationsform des politischen Lebens des deutschen Volkes anstelle des von den selbsternannten »Eliten« angestrebten supranationalen Großstaates Vereinigte Staaten von Europa, der jetzt unter Ausnutzung des EURO-Desasters erzwungen werden soll, zu verhindern und jeden, der für das Recht des deutschen Volkes auf Leben und Überleben als eigenständiges Volk in seinem eigenen Nationalstaat eintritt, als Unterstützer einer Bande von heimtückischen und brutalen Mördern zu diskreditieren und zu diffamieren und damit eine etwaige Hinwendung der Wähler zu nationalen Positionen im Falle des Zusammenbruchs des EURO und dadurch ausgelöst der Enteignung der deutschen Sparguthaben von vornherein unmöglich zu machen.
Wie es Gerhard Wisnewski im Falle Breivik so treffend ausgedrückt hat:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/norwegen-attentate-anschlag-auf-die-konservative-revolution.html
Und:
http://info.kopp-verlag.de/gerhard-wisnewski/-wenn-worte-zu-waffen-werden-norwegen-attentat-als-aufstandsbekaempfung.html
Zitat Jakobiner:
Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Die Morde wurden tatsächlich von anderen Tätern aus ganz anderen Motiven verübt (Schutzgelderpressung, Geldwäsche, Drogenmafia) und die in- oder ausländischen Dienste kamen später aus irgendwelchen Gründen (vgl. den Spiegel-Artikel vom Sommer 2011 über das angebliche Angebot eines Informanten, die Tatwaffe gegen Straferlaß aus der Schweiz zu besorgen) an die Tatwaffe und beschlossen, sie einem imaginären NSU unterzujubeln und plazierten an den späteren Fundstellen in Eisenach und Zwickau.
Dazu würde auch diese korrekte Beobachtung von »Jakobiner« passen:
2. Die Morde wurden von einem ausländischen Dienst begangen (ob mit oder ohne Wissen oder Duldung durch BRD-Organe sei dahingestellt).
Dazu ist vielleicht die folgende Passage aus dem Buch des ehemaligen Mossad-Agenten Victor Ostrovsky ganz interessant:
»Die sich formierenden Rechten verübten unter dem Schutz des belgischen Geheimdienstes eine Serie von Raubüberfällen von extremer Brutalität. Diese Terroristen wurden unter dem Namen »Mörder von Brabant« bekannt. Im September und November 1985 überfielen sie mehrere Supermärkte und verübten einen politischen Mord an einem belgischen Geistlichen. Außerdem führten sie mehrere Lkw-Entführungen durch, die anderen Verbrechern zugeschrieben wurden, die »auf der Flucht erschossen« worden waren.« [Anm.: Man erinnere sich an den ursprünglichen Bericht, wonach ein dritter Mann aus dem Wohnmobil ausgestiegen sei, ehe es in Flammen aufging – Anm. Ende]
»Ihr Ziel war reiner Terror und die Destabilisierung der belgischen Regierung , die nach links neigte. Drei Mitglieder der Gruppe mußten 1985 das Land verlassen. Sie entkamen nach Israel und erhielten vom Mossad eine neue Identität, als Teil eines Abkommens, das ursprünglich mit dem belgischen Partner des extremen rechten Flügels getroffen worden war.« [Anm.: Man erinnere sich an die ursprünglichen Berichte über die »legalen illegalen Papiere«, die bei den Uwes und in der Zwickauer Wohnung gefunden worden seien und die in der Regel nur von Geheimdiensten an ihre V-Männer ausgegeben würden. Anm. Ende]
»Die Forderung der Belgier, daß der Mossad einen Weg finden sollte, um den Rechten Waffen zukommen zu lassen, ohne die belgischen Behörden mit hineinzuziehen, führte zu dem Blitzmanöver, bei dem ich 1986 von Zypern aus beteiligt war.« [Anm.: Könnten die Uwes etwa so zu den belastenden Waffen gekommen sein, ohne zu ahnen, daß sie die Tatwaffen bei Serienmorden gewesen waren? Anm. Ende]
Quelle: Victor Ostrovsky, »Geheimakte Mossad. Die schmutzigen Geschäfte des israelischen Geheimdienstes«, Goldmann Taschenbuchverlag, München 1996, S. 22
Zum Generalthema „Bedrohung“ läuft gerade (08. Dezember, 23.30 Uhr) eine Diskussion auf Bayern Alpha, u.a. mit den einstigen Gastgebern des Philosophischen Quartetts, Sloterdijk und Safranski. Sloterdijk hat mit unkorrekten Äußerungen das Publikum mehrfach zum Raunen gebracht.
Es ist überhaupt nicht erwiesen, daß die BRD-Geheimdienste Instrumente in der Hand der politischen Führung sind. Schon in historischer Perspektive besteht kein Grund zu einer solchen Annahme: Die Organisation Gehlen ist nicht nur von den Amerikanern gegründet worden, sie blieb auch, nachdem sie als „BND“ Teil der bundesdeutschen Struktur geworden war, immer irgendwie freischwebend. Ein ehemaliger deutscher Geheimdienstler und „Defense Analyst“ namens Axel Brot hat in einem 2007 in der „Asia Times“ erschienenen Artikel („Germany , the re-engineered Ally“) offenbart, daß zumindest erhebliche Teile der bundesdeutschen Geheimdienst-Struktur, FJS sei Dank, das Geschäft der Amerikaner und Israelis besorgen. Kurz, es gibt Anlaß zu der Vermutung, daß der BND etwa genauso „national“ ist, wie der OPEL-Konzern, d.h. nur dem Namen nach. Ein jedermann zugängliches Indiz für diese Annahme ist die Beteiligung des BND (oder doch wichtiger Teile davon) an den Kriegsvorbereitungen gegen den Irak – zu einer Zeit, wohlgemerkt, als die BRD unter Schröder sich dem Kriegskurs der Amerikaner und ihrer trojanischen Esel intra muros der sog. Festung Europa widersetzt hatte. Später haben die PR der US-Regierung versucht, die Bundesregierung mit der Preisgabe der Information, daß der bundesdeutsche Auslandsgeheimdienst in Bagdad selbst kriegswichtige Spionage für die Amerikaner betrieben hatte, im In- und Ausland zu kompromittieren. Ich vermute, die Einbindung dieses Dienstes in die Struktur der US-Geheimdienste war auch der Grund dafür, warum von den ehemaligen Wehrmachts- und SS-Leuten, die der Gründergeneration des BND angehörten, mancher sich entschloß, seine Dienste den Russen anzubieten.
Siehe hier: http://www.fas.org/sgp/eprint/goda.pdf
Wenn Sie mir den Text „dingfest“ zusenden, übersetze ich.
gunther;
war ihnen noch eine antwort schuldig aufgrund des judntums und christentums, habe diese auf dem artikel zur diskussion um “hello erdogan, are you mad“ gepostet. falls interesse.
juergenelsaesser: weil offtopic, sorry
Zu Dr. Gunther Kümel. sagt:
Dezember 8, 2012 um 16:14
@ Jakobiner: “…Verschwörungstheorie” ??
Also gut, bleiben wir bei den harten Fakten:
So, wie uns die Geschichte vorgespielt wird, kann sie sich auf gar keinen Fall abgespielt haben. Ein Dutzend Indizien bewesen dies. Da fehlt doch nur noch das Lebkuchenmesser. 9/11 im Taschenformat!“
Was soll dieses Rumgeraune–sie bringen nicht einen einzigen „Fakt“ und gehen inhaltlich gar nicht auf die Argumente ein–anders als etwa „Spürnase“–wie würde ein Chinese sagen: kümmellich auch!