Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

ZEIT-online hetzt gegen COMPACT-Souveränitätskonferenz

Das wird uns die Freude über den Erfolg nicht vermiesen… (Foto: Jebsen und Elsässer amüsieren sich über DIE ZEIT)

Huch, wer kommt denn da wie Kasper aus der Kiste? Die alte Tante ZEIT. Sie beißt mit den dritten Zähnen ihrer Volontäre gegen COMPACT und unsere Konferenz. Darf man bei Lektüre dieses Textes sagen: Es zittern die morschen Knochen? Ich vermute mal, nach dem erfreulichen Ableben von Lügenblättern wie der Frankfurter Rundschau oder der aus der Londoner City gesteuerten Financial Times ist das tintig-tuntige Wochenblatt als nächstes dran.

Offensichtlich ist dem defizitären Wochenblatt ein bisschen blümerant geworden, weil COMPACT auf der Konferenz mit politischen Schwergewichten wie Scholl-Latour und mit etablierten Politikern aufwarten konnte. (Zitat) Allerdings stellt sich die Frage, warum mit Willy Wimmer und Helmut Schäfer zwei ehemals hochrangige Politiker von CDU und FDP zugegen sein werden bzw. warum sich überhaupt jemand mit den Vertretern von Compact austauschen will. (Zitat Ende) Ja, alte Tante, da staunste, was? Sollen wir vielleicht auf der nächsten COMPACT-Konferenz Euren Oldie-Herausgeber Helmut Schmidt mit Ken Jebsen streiten lassen? Im Unterschied zu Euch diskutieren wir nämlich auch mit der „Gegenseite“ und denunzieren sie nicht nur. Ob olle Helmut mit Ken Schritt halten kann?

*** Heute auf COMPACT-Online: Das Konferenz-Referat des gaullistischn Abgeordneten Nicolas Dupont-Aignan***

Das Strickmuster des Textes wird etwa in dieser Passage deutlich: (Zitat) Mitte August lobte der NPD-Kreisverband Jena die Berichterstattung von Compact in der Syrien-Krise. Das Magazin wurde als „kritische Seite“ gelobt und für „Hintergrundinformationen“ empfohlen. (Zitat Ende) Während die ZEIT selbst am liebsten das „Assad-Regime“ jede Woche mit einem „humanitären“ Bombenteppich überziehen würde, wird die Anti-Kriegs-Position von COMPACT denunziert, indem man auf ein Lob des NPD-Kreisverbandes Entenhauses verweist. Kein Zahn im Mund, aber La Paloma pfeiffen…

Auf den Inhalt des ZEIT-Artikels muss ich ansonsten gar nicht groß weiter eingehen. Das haben nämlich die Leser in Kommentaren drunter schon gemacht. Wie die bloß durch die Zensur geschlüpft sind? Ein Kommentator dachte nach Lektüre des ZEIT-Beitrages offensichtlich, er kommt bei uns auf eine Versammlung des Nationalsozialistischen Untergrundes. Ganz verblüfft schreibt der Mann dann, was er auf der COMPACT-Konferenz erlebt hat:

(Kommentar ZEIT Anfang) Also ich war aus Neugierde auch mal da und ganz überrascht, halbwegs zivilisierte Menschen zu sehen! In der Pause gab es weder Eisbein noch Bier dafür u.a. Linsensuppe (vegetarisch!!) Ok, ein paar Glatzen sind schon rumgelaufen, wenn auch alters- oder genetisch bedingt..;)
Aber jetzt mal im Ernst: Mich würde interessieren, ob Herr Arne Zillmer nach dem Verfassen dieses Artikels zur Konferenz gegangen ist, um sich selbst ein Bild zu machen oder ob er einfach nur den Auftrag bekommen hat, die Öffentlichkeitsarbeit seitens des Compact-Magazines zwecks Bekanntgebung der Konferenz zu kontern? Und wenn er dort gewesen ist, könnte er ja mal einen weiteren Artikel über diese Veranstaltung verfassen und sich inhaltlich mit den Themen der Konferenz auseinandersetzen!!
Ansonsten kann ich als ehemaliger FDP-Wähler den Kommentaren 1-5 nur zustimmen!! (Kommentar ZEIT Ende)

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66 Responses

  1. Hans mein Igel sagt:

    Diese Notoffensive der Neider ist doch ein gutes Zeichen für Compact.

    Die Methoden sind immer die gleichen: Erst wird der Feind totgeschwiegen. Funktioniert die Nummer nicht mehr, wird der Feind verrissen und gerne als wirre und irre dargestellt.

    Zeit-Online zensiert seine Leserzuschriften übrigens mehr als alle anderen Mainstreamonlinezeitschriften.

  2. Gerti68 sagt:

    Holger Apfel findet Sie gut? Oh jee… Ich finde, der ZEIT-Autor hat völlig recht, wenn er schreibt: „Das Compact-Magazin und dessen Herausgeber lassen eine Distanzierung zur Neuen Rechten und extrem rechten Kreisen vermissen.“

  3. schnehen sagt:

    Die Hamburger ZEIT ist seit jeher eng mit der vom angloamerikanischen Finanzkapital dominierten globalen Elite verbunden. Ich glaube es hat bisher keine Bilderberg-Konferenz gegeben, ohne dass hohe Vertreter der Wochenzeitschrift Die ZEIT daran teilgenommen haben. Welche Bedeutung diese Konferenz des internationalen Finanzkapitals, auf der bisher fast alle deutschen Bundeskanzler auserkoren wurden, spielt, brauche ich hier nicht darzustellen, weil die Leserschaft dieses Blogs darüber informiert sein dürfte.

    Auch Helmut Schmidt, der selbst an verschiedenen Bilderbergkonferenzen teilgenommen hat und damals ihr Mann für Westdeutschland war, um die Atomraketenpläne umzusetzen, hat jahrelang für die Alte Tante geschrieben, die für diese Konferenzen der Rockefellers & Co die Aufgabe hat, die Vorhaben des US- Finanzkapitals in Gestalt von JP Morgan, Goldman & Sachs, Bank of America und anderen, auch was die Besetzung der führenden politischen Ämter in Deutschland angeht, eins zu eins umzusetzen und in die deutsche Elite und die deutsche Intelligenz hineinzutragen.

    Wenn Henry Kissinger, der immer noch die führende Rolle auf diesen Konferenzen spielt, mit dem Finger schnipst, reagiert die Tante sofort und setzt sich wortreich und diensteifrig dafür ein, dass alle Projekte, alle ihre Kriege, all ihre volksfeindlichen und nationenfeindlichen Vorhaben im Interesse der größten multinationalen Konzerne und ihrer Banken in Europa verwirklicht werden.

    Wenn man von diesem Ideologieträger der US-amerikanischen Vormundschaft über Deutschland kritisiert wird, hat man sicherlich etwas richtig gemacht und darf stolz darauf sein.

  4. juergenelsaesser sagt:

    Gerti68: Ihr Nick gefällt mir: 68er-Gerti. Sagt eigentlich schon alles. Im übrigen: Wenn Holger Apfel mich gut findet, muss ich ihn noch lange nicht gut finden. Soll ich mal einen Logik-Kurs mit Ihnen machen?

  5. 9 11 pirat sagt:

    Am liebsten würde ich jetzt in die Hände klatschen und rufen:Ich bin rechts und stolz darfauf!Schon alleine um den Schreiber des Zeithetzartikels zu ergern.Ich finde dass man den eigentlich wegen Verleumdung anzeigen sollte.Oder wie sehen sie dass Herr Elsässer?
    Desweiteren macht sich der Zeitschreiber der Verharmlosung des Zionismus und eigentlich somit auch des Faschismus schuldig.Denn wie man sogar auf Wikipedia nachlesen kann arbeiteten Teile des Zionismus mit den Nazis zusammen.Da frage ich mich schon, wes geistes Kind ist der Zeitschreiber eigentlich?und es sieht so aus als würde Verdi auch zur Mafia der politisch corecten gehören.
    Ach noch eins mein geplanter e.v. macht übrigens riesen Schritte in Richtung Gründung.Wenn am 21.12.2012 die Welt nicht untergeht,dann wird er nechstes Jahr gegründet werden.Ich wollte übrigens wenn dem der Fall sein wird sie Herr Elsässer zu einer Podiumsdiskussion einladen.Könnten sie sich vorstellen dahin zu kommen und wenn ja unter welchen vorraussetzungen?

  6. 9 11 pirat sagt:

    Eine Kleinigkeit habe ich noch vergessen zu erwehnen.Der Zeit Autor jammert ja darüber dass Compact gegen Amerikaner hetzen würde.Nun dass ist natürlich unsinn.Deshalb denke ich mir,dass dieser Zeitautor ein Agent des Imperialismus ist.Denn nur der Imperialismus wird in dem Compact Magazin ja kritisiert und wenn dem so ist,was ich über den Zeitjournalisten denke,dann steht die Zeit nicht mehr auf dem Boden des GGs und gehört somit verboten.Siehe verbot des vorbereiten von Angrifskriegen.

  7. Avicenna1968 sagt:

    Erstaunlich ist vor allem, daß diese Leute allen Ernstes glauben, etwas gegen ihnen mißliebige Personen bewiesen zu haben, nur weil es ihnen gelungen ist, deren Namen und den der NPD im selben Satz unterzubringen.
    Die politisch Korrekten bedienen sich exakt jenes Mittels, mit dem schon der Senator McCarthy operierte: der „guilt by association“. Gerade weil sie kaum noch Widerspruch ernten, ist ihnen offenbar kein Argument zu weit hergeholt und keine Unterstellung zu schäbig.

  8. Sara Tempel sagt:

    Die Nachrichtensender, sowohl die öffentlich-rechtlichen als auch die privaten und die Presse, sind heute in Deutschland nahezu gleich geschaltet. Das betrifft zuerst die Auswahl der Nachrichten und schlimmer noch: Die Meinungsvielfalt der Medien schwindet! Das Niveau der ö.r. Sender sinkt, in dem Maße in dem ihre Finanzmittel, nun aus Steuern, erhöht werden. Kritische Journalisten (wie Herr Elsässer) und Politiker werden immer rarer. Umso mehr freue ich mich über die Ausnahmen, in denen ich mir alternative Nachrichten suche. Hier möchte ich neben „compact“ noch „eigentümlich frei“ und die „Junge Freiheit“ anführen. Auf meiner eigenen Webseite (www.saratempel.de) habe ich etliche Links dorthin eingeflochten.
    Wie Sie, Herr Elsässer, entstamme ich der Generation von Studenten, aus der Dekade, die der 68-ger-Revolte folgte, die ursprünglich noch die USA kritisch betrachtete. Dann wurde die Ideologie immer intoleranter und unkritischer, während sie gesellschaftliche Dominanz erlangte. Menschen werden aufgrund ihrer „falschen“ Einstellung abgelehnt! Sara, in deren Freundeskreis die linke Zeitströmung eine große Rolle spielte, musste entsetzt beobachten, dass man eine Freundschaft zu einem italienischen Katholiken nur deshalb aufkündigte, weil dessen Meinung als reaktionär eingestuft wurde. Die sich als „intellektuelle Elite“ Begreifenden lehnen alles Transzendente ab, zudem ist “rechts” oder “reaktionär” ein Schimpfwort! – In Wahrheit entpuppen sich solch´ „Progressive“ nach und nach entweder als machtgeile Materialisten oder als “Gutmenschen”, die sich im Mainstream suhlen, wie viele FunktionäreInnen der evangelischen Kirche. Diese ist heute politisch so stark linkslastig orientiert, dass man eher von einer Partei der neuen „Jakobiner“ als von einer Kirche sprechen sollte. Nicht nur aus Protest gegen die Medienkampagnen, welche die katholische Kirche in Verruf bringen, habe ich mich wieder auf meine katholischen Wurzeln zurück besonnen!
    Sara Tempel

  9. snoopye1970 sagt:

    Also ich finde den Artikel in der Zeit ziemlich diffamierend. Erinnert an ganz üble Zeiten. Eigentlich sollte Herr Elsässer auf eine Gegendarstellung pochen, wozu er ja ein Recht hätte.

    Leider war für mich die Konferenz viel zu weit weg. Auch finde ich es schade, daß der Eigentümer der Örtlichkeiten ein Verbot der Aufzeichnung der Reden erzwungen hat. Ich hätte diese gerne, wenn auch mit wochenlanger Verspätung auf Youtube gehört. Aber Berlin ist für mich fast 1000km weit weg.
    Für mich ist dieser Akt ganz klar ein Zensurversuch. Wird aber nichts bringen.

    Diese politisch Hyperkorrekten zeigen bei ihrem zur Schau gestellten Gehabe oft auf, daß sie an wichtigen Stellen desinformiert sind. Sie wollen sich auch gar nicht informieren.

    Ich finde, Herr Elsässer macht eine gute Arbeit. Ich würde gerne seine Zeitung unterstützen. Aber ein Auslandsabo kostet fast 80 Euro. Und ich will nächstes Jahr ein Land weiter ziehen. Mal schauen, vielleicht werde ich Compact dann endlich mal selber lesen..

    Schade finde ich es, das ich von Fatima hier gar nichts mehr lese. Aber – die hatte sich glaube ich abgemeldet. Das war eine sehr inteligente Dame.

    Frau Gerti68 könnte mir mal verraten, wer in ihren Augen rechten Kreise sind und was die Böses machen.
    Wer Herrn Elsässer immerhin auf Youtube in diversen Interviews und auch auf den monatlichen Promotings für sein Magazin gehört hat, weiß doch, das die NPD, die neuen Nazis und auch der Terror staatlich gestützt werden. Wenn sie will, man soll sich von diesen Leuten distanziert, dann müßte man sich eigentlich von den staatlichen Unterstützern konsequenterweise gleich mit distanzieren, bzw. das fairerweise laut mit dazu sagen. Doch das traut sich Gerti68 (ist das ihr Alter oder das Geburtsjahr?) nicht zu sagen. Damit hat sie bei mir mit ihrem Kommentar schon verloren.

    Herr Elsässer, machen Sie bitte weiter. Sie arbeiten für eine gute Sache. Wer bei ihnen länger mitliest, der läßt sich von keiner Gerti68 und keinem anderen „Heinzi“ beirren, bzw. die haben auf uns keinen Einfluß. Die ignorieren wir einfach.

    Noch ein fröhliches Gelingen,

    snoopye1970

  10. Diffamieren, verleumden, abfällig reden, abwerten, Ehre abschneiden, in den Schmutz ziehen, herabsetzen, herabwürdigen, in ein schlechtes Licht rücken/setzen/stellen, in Mißkredit bringen, in üblen Ruf bringen, schlechtmachen, Übles nachreden, verächtlich machen, schmähen, verunglimpfen, diskreditieren, heruntermachen, anschwärzen und so weiter und so immer fröhlich fort.

    Das sind heute die Argumente der Qualitätsjournalisten, wenn etwas politisch nicht korrekt ist und man keine sachhaltigen Argumente dagegen hat.

    Schopenhauers Eristik läßt grüßen…

  11. Sara Tempel sagt:

    In Deutschland muss man sich nicht wundern, dass die „ZEIT“ auch von den Amerikanern manipuliert ist. Wahrscheinlich werden die Tonangebenden zu einigen Bilderberg-Konferenzen.geladen, oder es ist „vorauseilender Gehorsam“. Die Nachrichtensender, sowohl die öffentlich-rechtlichen als auch die privaten und die Presse, sind heute im geknechteten Deutschland nahezu gleich geschaltet. Das betrifft zuerst die Auswahl der Nachrichten und schlimmer noch: Die Meinungsvielfalt der Medien schwindet! Das Niveau der ö.r. Sender sinkt, in dem Maße in dem ihre Finanzmittel, nun aus Steuern, erhöht werden. Kritische Journalisten (wie Herr Elsässer), die sich trauen, den Verlust der Souveränität unseres Staates zu bemerken werden immer rarer. Umso mehr freue ich mich über die Ausnahmen, z.B. an Zeitungen, Zeitschriften oder Magazinen, in denen ich alternative Nachrichten aufstöbere. Hier möchte ich neben „compact“ noch „eigentümlich frei“ und die „Junge Freiheit“ anführen. Auf meiner eigenen Webseite (www.saratempel.de) habe ich etliche Links dorthin eingeflochten.
    Wie Sie, Herr Elsässer, entstamme ich der Generation von Studenten aus der Dekade, die der 68-ger-Revolte folgte, die ursprünglich noch die USA kritisch betrachtete. Dann wurde die Ideologie immer intoleranter und unkritischer, während sie gesellschaftliche Dominanz erlangte. Menschen werden aufgrund ihrer „falschen“ Einstellung abgelehnt! Sara, in deren Freundeskreis die linke Zeitströmung eine große Rolle spielte, musste entsetzt beobachten, dass man eine Freundschaft zu einem italienischen Katholiken nur deshalb aufkündigte, weil dessen Meinung als reaktionär eingestuft wurde. Die sich als „intellektuelle Elite“ Begreifenden lehnen alles Transzendente ab, zudem ist “rechts” oder “reaktionär” ein Schimpfwort! – In Wahrheit entpuppen sich solch´ „Progressive“ nach und nach entweder als machtgeile Materialisten oder als “Gutmenschen”, die sich im Mainstream suhlen, wie viele FunktionäreInnen der evangelischen Kirche. Diese ist heute politisch so stark linkslastig orientiert, dass man eher von einer Partei der neuen „Jakobiner“ als von einer Kirche sprechen sollte. Nicht nur aus Protest gegen die Medienkampagnen, welche die katholische Kirche in Verruf bringen, habe ich mich wieder auf meine katholischen Wurzeln zurück besonnen!
    Sara Tempel

  12. Das Schöne: Die Systempresse (die nur gegen die Bürger arbeitet) konnte es nicht totschweigen.

  13. Lieber 911 Pirat
    Wie kommt es,daß jemand der soviel Rechtschreibfehler wie nur geht,macht, den in der ZEIT gut versteckten Blog-Beitrag gefunden hat.

    8.Gebot:Du sollst kein falsches Zeugnis geben.

  14. Anonymous sagt:

    Ich denke daß die Kommentare bei ZEIT-online eine eindeutige Sprache sprechen, und zwar eher Pro als Contra Souveränitätskonferenz.

  15. MultiStar83 sagt:

    @ schnehen:“Die Hamburger ZEIT ist seit jeher eng mit der vom angloamerikanischen Finanzkapital dominierten globalen Elite verbunden.“
    Dem kann ich nur beipflichten! Ganz ähnlich wie übrigens auch der „Spiegel“. Das wird z. B. auch daran deutlich, dass beide vor wenigen Wochen gegen die deutschen Goldreserven, bzw. deren Nachzählung gehetzt haben. Es gipfelte in der Forderung, das dt. Gold im Atlantik zu versenken!! Beide machen auch fleißig Propaganda für das grün gefärbte Globalisten-Projekt namens „anthropogener Klimawandel“, bzw. „Klimaschwindel“. Kritiker dieses totalitären ökologischen Wahnsinns werden verleumdet. Über dessen Erfindung weiß ein gewisser Hartmut Bachmann, ehemaliger Unternehmer in den USA, Interessantes zu berichten.

  16. Yilmaz sagt:

    das Duo Elsässer-Jebsen gefällt mir, unschlagbar gut.
    Im übrigen sind die Kommentare oben bezgl. „Der Zeit“ von JE wieder mal vom feinsten so zB „Kein Zahn im Mund, aber La Paloma pfeiffen…“
    Der war echt gut!🙂

  17. arnefischer sagt:

    @ Gerti68: Ich finde Sie richtig klasse! Ich schreibe das auch gleich bei mir auf mein facebook unter http://www.facebook.com/arne.fischer.freiweh.
    Jetzt distanzieren Sie sich mal schön von meinen Komponenten in der muffig-wurmstichigen Kommode in der der linken und rechten oder wat weiß ich Schublade! Aber nicht zu lange damit aufhalten, damit man Sie in Ihren Kreisen nicht vermißt und noch als suspektes Element in irgendeine Schublade stopft.

  18. besucher sagt:

    Tja, es gibt eben bei den Linkspostillen genug gepamperte Grenzdebile die nicht seriös über Konferenzen von „Anti-Imperialisten“ (also Anti-USAlern, alle anderen Imperien werden natürlich wohlwollend betrachet) berichten können und von denen dann zu Recht ausgelacht werden.

  19. saito sagt:

    Die ZEIT war einmal ein ausgewogenes und angesehenes Blatt,
    welches ich früher – vor mehr als 40Jahren- jede Woche gelesen habe, bis es mir gereicht hat.
    Wenn die ZEIT etwas anderes geschrieben hätte, sollte es mich wundern. Aber wer nimmt die ZEIT heute noch ERNST?
    Ich kenne niemanden. Die Auflage sinkt schon lange und überhaupt ist dieses Blatt ein trauriges Beispiel für den Niedergang der deutschen Printmedien.

    mit freundlichen Grüßen

  20. Paul Singles UK sagt:

    I admit to have read the ZEIT in former times. It had been liberal and somewhat unpartisan. Now it is just mercenary-journalism (with regard to the new pseudo-religion „climate“-protection and also middle-eastern politics). Strictly in line with pious cowboy Avigdor Liberman.
    @gerti68 and little girl lizzy kunz:
    very much amused about your funny allegations. In the UK we would invite you to a Fun-in-Politics-Party, because your comments are just far from anything serious. Are you, maybe, friends of those freelance amateurs in ZEIT who had attempted to comment on the COMPACT-event in Berlin?? And have been asked for some support? Maybe even paid by them?

  21. Mark sagt:

    @Multistar

    Der angesprochene zeit-online-Artikel bzgl. „Gold-Versenken“ ist in der Tat sehr aussagekräftig dahingehend, mit welchen Geistes Kindern man es hier zu tun hat:

    http://www.zeit.de/2012/45/01-Gold-Bundesbank-New-York/seite-1
    („BUNDESBANK-RESERVEN
    Gold, das nicht glänzt
    Warum es keine irre Idee wäre, die Reserven der Bundesbank in New York einfach ins Meer zu werfen.“)

  22. Chris sagt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Joffe:

    „Er ist zudem Mitglied in den folgenden Redaktionsbeiräten: „International Security“ (Harvard/MIT)[4], „The American Interest“[5] (Washington)…“

    Wen wunderts…

    „Nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an Al Gore bezeichnete Joffe Gore als Propheten des „Klimatismus“, einer „neuen weltlichen Religion“ mit endzeitreligiösen Aspekten ohne tatsächliche Relevanz.[13]“

    Ein Schein von Pluralismus…

  23. Vor der US-Wahl titelte die ZEIT neben einem Bild Obamas: „Trotzdem: Ein Held.“ Wer angesichts von Bombenterror, Krieg und Drohnenmorden nicht spätestens hier sein Abo gekündigt hat, dem ist nicht zu helfen. Auf der aktuellen Titelseite lesen wir: „Wie guter Journalismus überleben kann.“ Guter Journalismus kann immer überleben (wie compact zeigt sogar ohne Anzeigen aus Steuermitteln, wie sie bspw. jeden Tag der SZ zu Gute kommen), sollte die ZEIT auf das Hinscheidern der Rundschau anspielen, basteln die offensichtlich schlechten Journalisten der ZEIT einen Zirkelschluß.

  24. Wildvögelein sagt:

    Verunglimpfende Kritik von einem unter bilderbergerischer Hoheit stehenden Mainstreamblatt zu bekommen, ist wie ein Gütesiegel für die Souveränitäts-Konferenz🙂
    Ich würde mir erst Sorgen um die journalistische und freiheitliche Qualität von COMPACT und seinen Veranstaltungen machen, wenn Presseorgane wie die ZEIT diese in den Himmel loben würden.

  25. chicano sagt:

    @ gerti68

    „Holger Apfel findet Sie gut? Oh jee… Ich finde, der ZEIT-Autor hat völlig recht, wenn er schreibt: “Das Compact-Magazin und dessen Herausgeber lassen eine Distanzierung zur Neuen Rechten und extrem rechten Kreisen vermissen.”

    wer gegen kinderschänder ist, dem sagt man auch manchmal eine nähe zu den extremen rechten nach.
    man wird wohl bei jedem menschen, wenn man nur will, „eine nähe zu den extremen rechten nachweisen“ können, sofern man sich unr mühe gibt. vielleicht essen beide gern bockwurscht, oder?

    ich frage mich nur, ob nicht manche alt-68er etwas gegen „extreme rechte“ haben, weil die gegen „betreuer“-fummelspiele kindern im kindergarten sind?

  26. chicano sagt:

    und schmidtchen schleichers bilderberger-psychopathen-blatt geht sowas von den bach runter, tosend und so gar nicht schleichend.

    4 von 5 leuten denen ich compact zeige, sind so wie ich, nicht mit allem darin einverstanden aber auch, so wie ich, höchst erfreut über das blättchen. ganz im gegensatz zu den hirnwaschmitteln der sonstigen presse. und 2 neue abos sind auf dem weg in die zentrale.

    obs der welt nützen wird? sieht schlecht aus würde ich sagen. aber versucht ham was.

  27. juergenelsaesser sagt:

    chicano, danke dir!!!

  28. rubo sagt:

    Interessant, was Amis laut „Neuer Iswestija“ vom Verhältnis von Nazismus und Redefreiheit halten:

    „„Nowyje Iswestija“ (www.newizv.ru)
    Uno billigt Resolution gegen Heroisierung des Nazismus

    Die Uno-Vollversammlung hat eine Resolution gegen die Heroisierung des Nazismus mit einer überwältigenden Stimmenmehrheit gebilligt. Nur die USA und ihre engsten Verbündeten verweigerten Unterstützung für dieses Dokument. Die Kritiker dieser US-Haltung verweisen darauf, dass die Amerikaner auf diese Weise die Politik der Behörden einiger Staaten Osteuropas unterstützen, die faktisch Helfershelfer von Nazi-Deutschland rehabilitiert hatten. Washington entgegnet, dass für die USA die Sicherung der Redefreiheit wichtiger sei als die Bekundung extremistischer, auch nazistischer Ansichten.“

    Aber auch deren Redefreiheit hat ihre Grenzen, wie
    das Beispiel „Strauß-Kahn“ zeigt, wenns ans Eingemachte des $-Imperiums geht.

  29. In Gold We Trust sagt:

    @ Mark:

    Der angesprochene zeit-online-Artikel bzgl. “Gold-Versenken” ist in der Tat sehr aussagekräftig dahingehend, mit welchen Geistes Kindern man es hier zu tun hat:

    http://www.zeit.de/2012/45/01-Gold-Bundesbank-New-York/seite-1

    (“BUNDESBANK-RESERVEN
    Gold, das nicht glänzt
    Warum es keine irre Idee wäre, die Reserven der Bundesbank in New York einfach ins Meer zu werfen.”)

    Bei den Hamburger Presselizenz-Sprachrohren der angelsächsischen Hochfinanz scheint man über die Debatte bezüglich der Heimholung, bzw. sorgfältigen Inventur der nach wie vor absurderweise auf ausländischem Boden gelagerten deutschen Goldreserven ausgesprochen nervös zu werden.

    Auch das mit britischer Lizenz gestartete Besatzerblatt DER SPIEGEL reagierte dieserhalb ausgesprochen allergisch:

    24.10.2012
    »Die Gold-Michel vom Rechnungshof
    Eine Kolumne von Wolfgang Münchau

    Der Bundesrechnungshof will die deutschen Goldreserven zählen lassen. Er leistet damit einer uralten deutschen Paranoia Vorschub: Alle Welt will uns betrügen, und das moderne Finanzsystem ist ohnehin Teufelszeug. Dabei sind die Goldbarren der Bundesbank heute vor allem eines – irrelevant. […]

    Man stelle sich nur folgendes Bild vor: Da fährt Bundesbankpräsident Jens Weidmann nach New York, öffnet den Safe mit den deutschen Goldbarren und findet dort anstatt des Goldes eine Notiz: Das Gold sei zwar noch da, aber leider woanders. Oder einen Sack von griechischen Anleihen. Es ist der Alptraum aller Goldkäfer, wie man die Szene der Edelmetall-Verfechter so trefflich verächtlich bezeichnet, nach Edgar Allan Poes Kurzgeschichte „The Gold Bug“.

    Wäre ich der Chef der US-Notenbank Federal Reserve, bei der ein Großteil des Goldes lagert, würde ich dieser deutschen Paranoia ein Ende setzen. Ich würde einfach das gesamte Gold zwecks Zählung an den Bundesrechnungshof schicken. Es wäre das Äquivalent eines Atommülltransports. Es gibt nämlich keinen größeren ökonomischen Giftstoff als diese Edelmetall, das der Weltwirtschaft die Große Depression in den dreißiger Jahren bescherte.

    Rechnungshöfe sind per Definition Erbsenzähler, ohne die moderne Demokratien nicht funktionieren. Die Diskussion hat jetzt aber eine extreme Form angenommen, der man in bestimmten Kreisen in Deutschland in den vergangenen Jahren leider immer häufiger begegnet. Wenn Weidmann den Mephisto-Vergleich gegenüber EZB-Präsident Mario Draghi wagt, wenn Ökonomen eine antideutsche Verschwörung im EZB-Rat wittern, oder wenn man das Target-2-System abschaffen will, dann gerät man dicht an den Rand des Verfolgungswahns.

    Hier ist er wieder da, der alte deutsche Minderwertigkeitskomplex, die Angst, von anderen über den Tisch gezogen zu werden. Früher waren es Juden, später Franzosen, jetzt sind es Investoren aus dem englischsprachigen Raum, die dem Gold-Michel Angst einjagen. Das Gleiche gilt auch für seine amerikanischen Gesinnungsgenossen, von denen es gerade im rechten Lager viele gibt. Die Forderung nach einer Zählung deutscher Goldbarren ist letztlich nur ein absurder Ausdruck des Unbehagens gegenüber dem Finanzwesen im allgemeinen und dem Euro im besonderen. Es ist Zeit, dass wir diese Goldillusionen hinter uns lassen.«

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/zaehlung-der-deutschen-goldreserven-bringt-nichts-a-863062.html

  30. me. sagt:

    Mit Verlaub, J.E, Helmut Schmidt braucht kein Mensch!
    Als im Árgentinien der Militärdiktatur der Jahre 1976–1983 die ersten Deutschen verschwanden betrieb Schmidt eine Politik der Scheintätigkeit.
    Und das in einer Sache wo es sich um die bestangekündigte Militärdiktatur aller Zeiten handelte.

    („Acht Wochen nach dem Putsch, im Mai 1976, verkündete der Gouverneur der Provinz Buenos Aires, General Ibérico Saint-Jean, auf einer Pressekonferenz: »Zuerst werden wir alle Subversiven töten, dann ihre Kollaborateure, danach ihre Sympathisanten, dann die Gleichgültigen, und am Schluß töten wir die Ängstlichen.« „)

    Die Deutschen die in Argentinien waren Schmidt egal, schließlich versicherte Videla das es sich um „Subversive“ handeln würde.
    Die Regierung Schmidt hat keinem einzigen Deutschen ( an die Einhundert) in Argentinien das Leben gerettet (während das anderen Staaten mit ihren Landsleuten sehr wohl gelungen war).
    Helmut Schmidt kann mich mal am Arxch lecken.

  31. In Gold We Trust zitiert amNovember 28, 2012 um 21:45 Wolfgang Münchau:

    Der Bundesrechnungshof will die deutschen Goldreserven zählen lassen. Er leistet damit einer uralten deutschen Paranoia Vorschub: Alle Welt will uns betrügen, und das moderne Finanzsystem ist ohnehin Teufelszeug. Dabei sind die Goldbarren der Bundesbank heute vor allem eines – irrelevant.

    Aber ja doch. Wer da meint, Gold wäre Geld ist ganz klar uralt, deutsch und frönt einer uralten deutschen Paranoia.

    Denn wir haben doch das FIAT-Money, mit dem uns die Schatten auf ihre Art noch unendlicher bereichern, als die kriminellen Mihigrus (das sind in beiden Fällen nicht alle!).

    Fiat, Fiat Hurrrrraaaaaa. Es werde Geld und es ward Geld. So, wie es uns der Demiurg lehrt.

    Leute, es (der Zeitgeist) geht nicht nur nach Sodom und Gonorrhoe. Das Ziel der Zeit (Doppelsinn) heißt vermutlich Armageddon – Das jüngste Gericht.

  32. Avicenna1968 sagt:

    @ Paul (UK)

    Mit der ZEIT verhält es sich nicht anders, als mit ihrem derzeitigen Boss: Vor 20 oder 25 Jahren hätten die Heiratsanträge, die der arrogante Guido von schönen und hippen Single-Frauen erhielt, allein ausgereicht, um dem Metier einer Vermittlung wie „Elitepartner“ auf Jahre den status einer Wachstumsbranche zu sichern. Inzwischen ist der arrogante Guido nicht knorriger oder markanter, sondern bloß weniger geworden; und man merkt ihm an, daß er, gelinde gesagt, kein Mann von Gardemaß ist.🙂

  33. Hajo Dietze sagt:

    Es kam wie es kommen musste. Die grauen Herren, die schon vor vielen Jahren Die Zeit gestohlen haben, wollten auch auch alle meine lustigen Kommentare für sich behalten. Sie mögen es nicht wenn man über sie lacht, kann ich verstehen.

    Aber auf einen Beitrag von mir hat ein Kommentator geantwortet, obwohl er gar nicht veröffentlicht wurde. Welcher grauer Herr der Zeit hat den wohl erfunden? Wenn man merkt, dass man als Geisterfahrer allein unterwegs ist, dann hilft es auch nicht weiter, noch einen zweiten zu faken.

    Das Fahren in der falschen Richtung wird dadurch nicht ungefährlicher. Mann fliegt schneller aus der Kurve als man denkt, die Frankfurter Rundschau macht es gerade vor. Ich glaube kaum, dass die Diebe von der Zeit bei Compact einen neuen Job bekämen.

    Auch in der Zensurbehörde des BKA können die gerade keine Leute einstellen. Es geht niemand ans Telefon, weil sie alle im Keller sind und immer noch nach der Schreddermaschine suchen. Womöglich haben sie die in der Aufregung selber geschreddert. Obwohl, …die beschäftigen ja gerne Diletanten, und selbst in den oberen Etagen werden im Büro 007 ständig neue Schleudersitze frei.

  34. Chris sagt:

    @ Avicenna „…der arrogante Guido“
    Sie meinten den Giovanni?

  35. Arno sagt:

    Hi Gerti68,

    ja, der Chefredaktuer der ZEIT, Matthias Nass, ist regelmäßiger Teilnehmer bei er Bilderberg-Konferenz.

    Siehe auch die offizielle Teilnehmerliste des Verbrechervereins auf http://bilderbergmeetings.org/participants2012.html .

    Wer die ZEIT liest, will desinformiert werden.

    Alle anderen finden sich hier.😀

  36. Avicenna1968 sagt:

    @ Chris

    Ja, den meine ich.^^^

    http://en.wikipedia.org/wiki/Guido_%28slang%29

  37. Avicenna1968 sagt:

    A propos „Gold-Michel“

    Das Finanzkapital weiß schon, wozu es sich Typen mit Bombenleger-Vergangenheit als Betthasen und Schreibsklaven hält. Kann man sich vorstellen, daß vor 15 oder 20 Jahren ein Wirtschaftsjournalist so argumentiert hätte ? Nein. Daß es heute möglich ist, liegt einfach daran, daß die globalistische Plünderung nationaler Ressourcen Legitimitätsprobleme mit sich bringt, die das Finanzkapital löst, indem es seinen Ideologiebedarf von entwurzelten Selbsthaß-Spezialisten kleinbürgerlich-neu-linker Vergangenheit decken läßt.

  38. ak sagt:

    Nicht so über die Pleite der Frankfurter Rundschau schmunzeln…. die letzten Artikel sind durch aus lesenswert.
    Sogar Ansatzpunkte für die NSU-Serie finden sich:
    http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-trio-polizei-uebersah-dvds-der-terrorzelle,1477338,20999620.html😉

  39. Werner_wolf sagt:

    Ich habe dies schmierige Bilderberg Postille schon lange gekündigt.
    Lese jetzt DorianGrey und ja jetzt erst recht,setzt es ein Compact Abo ist längst überfällig.

  40. Wahr-Sager sagt:

    Ihgitt, wie kann man nur die ZEIT lesen? Dieses zionistische Propaganda-Blatt eines Linksliberalen, der hin und wieder auch mal Linksradikale bzw. -extreme in seine Talkshow „3 nach 9“ einlädt.

    Übrigens: Die COMPACT in digitaler Form fürs Tablet und einen Euro günstiger fände ich klasse.

  41. Wahr-Sager sagt:

    @Gerti68 (Ihr Beitrag vom 27. November):

    Offenbar stößt es Ihnen bitter auf, dass ein NPD-Politiker die COMPACT gut findet. Wie dumm aber auch. Da gibt es nur eine Lösung, um Leute wie Sie zufriedenzustellen: Jürgen Elsässer nähert sich dem Mainstream an und stellt somit auch seine Berichterstattung um. Hauptsache, niemand von der NPD findet die COMPACT mehr gut.

    Dann kann man aber auch gleich die ZEIT kaufen…

  42. Wahr-Sager sagt:

    @9 11 pirat:

    „Am liebsten würde ich jetzt in die Hände klatschen und rufen:Ich bin rechts und stolz darfauf!Schon alleine um den Schreiber des Zeithetzartikels zu ergern.“

    Ich habe schon mal im Kommentarbereich der Jungen Freiheit angeregt, eine Aktion mit dem Slogan „Ich bin rechts – und das ist gut so!“ zu starten.
    Die üblichen Schmierblätter der rot-grünen Garde würden sich im Alarmismus gegen die „braune Gefahr“ überbieten, im Eilverfahren würden sich „runde Tische“ mit den üblichen Betroffenen bilden, um Strategien gegen die Nahtziehs zu entwickeln. Also das übliche Procedere, nur in verschärfter Form.

    Eine Zusammenarbeit der COMPACT mit der SEZESSION – das wäre genial.

  43. Wahr-Sager sagt:

    @Arno:

    „Hi Gerti68,

    ja, der Chefredaktuer der ZEIT, Matthias Nass, ist regelmäßiger Teilnehmer bei er Bilderberg-Konferenz.“

    Lt. Wikipedia ist der Chefredakteur der ZEIT Giovanni di Lorenzo!?

  44. Wahr-Sager sagt:

    Was bitte soll denn dieser Distanzierungswahn?:

    http://www.compact-magazin.com/warum-compact-nicht-rechts-sein-kann/

    Will Herr Elsässer keine Rechten als Leser? Oder wie ist diese Anbiederung an eine mittlerweile von Linksextremisten unterwanderte Organisation zu verstehen?

  45. juergenelsaesser sagt:

    Wahr-Sager: Können Sie lesen? Mir scheint, Sie halluzinieren Sich was dazu. Nehmen Sie den Text bitte zum Nennwert und dann überlegen Sie mal gaaanz genau, was da steht und warum es geschrieben wurde.

  46. juergenelsaesser sagt:

    Wahr-Sager: Die von Ihnen vorgeschlagene Zusammenarbeit würde COMPACT in das selbe Getto verbannen, in dem Sezession sich befindet. Wir wollen 100.000 verkaufte Auflage – schon vergessen? Und: COMPACT ist nicht rechts, nicht links – sondern vorn. Und so wird es bleiben, auch wenn der Gegner uns provoziert.

  47. Wahr-Sager sagt:

    @juergenelsaesser:

    Es ist ja nicht so, dass ich Ihnen keine 100.000 verkaufte Auflagen gönnen würde, aber sind Sie sich im Klaren, dass Sie mit so einer Überschrift wie oben die Leserschaft der rechten Seite vergraulen könnten? Ein wenig mehr Feingefühl wäre angebracht – gerade in Hinblick auf den hysterisch betriebenen „Kampf gegen rechts“.

    Wenn Sie in diplomatischer Weise nach vorn blicken, dann sollten Sie sich nicht in einer derartig beschämenden Weise an eine von Linksextremisten unterwanderten Organisation anbiedern und nicht mit Empörung von Verdi fordern, ihre Diffamierung aus ihrer Broschüre zu entfernen, nur damit Sie von diesen roten Genossen in Ruhe gelassen werden.
    Das wird wahrscheinlich eh nicht der Fall sein, solange Sie weiterhin rechtsgesinnte Personen zu Wort kommen lassen, die dann von VERDI wieder in die ihnen genehme Ecke gedrängt werden!

    Die SEZESSION hat absolut fähige Schreiber, die die COMPACT bereichern würden. Ich erinnere hier nur mal an die Artikel von Martin Lichtmesz zum „NSU“-Spektakel.
    Da Sie ja auch linke Autoren und Interviewpartner zu Wort kommen lassen, sollte es auch kein Problem darstellen, rechte Autoren und Interviewpartner zu Wort kommen zu lassen, oder befürchten Sie, dass Ihnen deswegen ein Roger Willemsen nie wieder ein Interview geben könnte? Glauben Sie, ich lese wegen Leuten wie dem Ihr Magazin?
    Die SEZESSION hat keine größeren Auflagen, weil sie nicht so beworben wird wie die COMPACT – das tut deren Informationsgehalt und -wert aber keinen Abbruch.

  48. jugendlicher Leichtsinn, so ernst sollte man das nicht nehmen.
    @Wahrsager: Was ist denn genau „rechts“?

  49. juergenelsaesser sagt:

    Wahr-Sager: Ich will die Sezession nicht schlecht machen. Ganz im Gegenteil, es ist fast immer anregende Lektüre, auf hohem Niveau! Bin zwar oft anderer Meinung, aber mich freut der Geist, der da aufblitzt!

  50. Avicenna1968 sagt:

    Für einen geistig unabhängigen Menschen, der sich dem Irrwitz der politischen Korrektheit widersetzt, ist es schwierig bis unmöglich, NICHT von der NPD gelobt zu werden. Die Zuverlässigkeit, mit der das geschieht, ist kein übles Indiz für die Annahme, daß die Herrschenden die NPD als bogeyman nötig haben; umso mehr, als jedesmal, wenn V-Mann Apfel einem politisch Unkorrekten zum NPD-Beitritt geraten hatte, die PC-Wachhunde binnen kürzester Zeit davon Wind bekamen.

    Mir scheint die Daseinsberechtigung, die die NPD in den Augen der Herrschenden hat, darin zu liegen

    —daß es (1.) praktisch ist, eine Partei zu haben, über deren Verbot man bei Bedarf diskutieren kann (aber immer eingedenk der Wahrheit: You can`t have your cake and eat it)

    und

    —daß man (2.) eine Partei hat, die durch ihre Programmatik die Richtigkeit der Totalitarismustheorie „beweist“, wonach Braun und Rot ein und dasselbe sind (eine These, der konservative Rechte á la Sezession, wie ICH sie kenne, Beifall spenden würden. An ihren libertären und „islamkritischen“ Rändern hat die sezessionistische Rechte ja durchaus Berührungspunkte mit den ultra-zionistischen Bomberdemokraten und liberalen Taliban der „Axe des Guten“). Wenn sie Lafontaine als „nationalen Sozialisten“ attackieren, hören sich die attack dawgs von Springers „Welt“ nicht anders an, als Herr Gremliza. Diese ganze Polemik gipfelt in dem Ratschlag, die Linkspartei müsse ihren Traditionalisten die Tür weisen, d.h. sie müsse, um den Verdacht, rechts zu sein, ein für allemal auszuräumen, ihre linken Positionen aufgeben.

    Dem Vorwurf des Querfrontlertums ist am besten zu parieren, indem man darauf hinweist, daß die wahre Querfront auf der anderen Seite der Barrikade zu finden ist: Sie reicht von den Antideutschen über ex-linke Neoliberale à la Achgut bis hin zum einstigen Leib- und Magenblatt des oberschlesischen Oberförsters, der WELT. Ich weiß nicht, wieviel das Zerwürfnis zwischen Gremliza und den Chefideologen des Antideutschtums zu bedeuten hat. Sollte es an der generellen Positionierung Gremlizas und seines Blattes nichts geändert haben, könnte man sagen: Die real existierende Querfront reicht von Gremliza bis Döpfner. Bei der Gelegenheit erkennt man, daß das technizistische Vokabular der politisch-korrekten Antifanten doch nicht jeden Sinnes entbehrt: Denn in diesem pro-zionistischen, tendenziell „islamkritischen“ „Netzwerk“ kommt dem Brodsky tatsächlich eine „Scharnierfunktion“ zu. Bezeichnend ist, wieviele unterschiedliche Strömungen sich alle auf ihn einigen können: Von der antideutschen Canaille bis hin zum Generalagenten Hart-Kleinlage, der aus Gründen politischer Opportunität von Brodsky als von einem „Rechtsliberalen“ spricht; als ob er nicht wüßte, daß Brodersohn ein Nihilist ist.

    Ohne Broder und seine Achse keine Querfront ! Daß es sich dabei nicht lediglich um eine Reihe disparater Personen und Gruppierungen handelt, die lediglich durch ihre projektive und folgenlose Übereinstimmung mit der israelischen Ultra-Rechten geeint sind, sieht man z.B. daran, daß einige von der antideutschen Canaille bei Döpfners WELT bloggen durften und daß die erzreaktionär-atlantizistisch-bellizistische WELT die Kolumnen des Kinder-WELT (Jungle World)-Redakteurs Ivo Bozic abdruckt.

  51. Wahr-Sager sagt:

    @Fatima Özoguz:

    Das fragen Sie am besten die Nahtzieh-Jäger.😉

    @juergenelsaesser:

    Dann freue ich mich auf Artikel von SEZESSION-Autoren in der COMPACT.😉

  52. „Bin zwar oft anderer Meinung, aber mich freut der Geist, der da aufblitzt!“

    ich habe einmal ein Probeexemplar gelesen. Außer ein, zwei Artikel von Manuel Ochsenreiter war wenig Brauchbares drin für mich. Bzw.. der „Geist, der da aufblitzt“ hat mich dazu gebracht, nie wieder dieses Blatt in die Hand zu nehmen.

  53. @ Wahrsager :Ich habe aber Sie gefragt.

    „An ihren libertären und “islamkritischen” Rändern hat die sezessionistische Rechte ja durchaus Berührungspunkte mit den ultra-zionistischen Bomberdemokraten und liberalen Taliban der “Axe des Guten”“

    eben drum. Was der hardcore-Zionist Kleine – Hartlage da macht, ist mir sowieso ein Rätsel. Selbst Alexander Bennesch hat dem schon ausgiebig Raum gegeben, und das ist mehr als enttäuschend. Wer Querfronten mit Zionisten eingeht, ist entweder dumm, oder meint es nicht gut mit Deutschland.

  54. blechtrommler sagt:

    “Honeckers Enkel”, vermittelt von “Die Zeit”, mittels “Interview mit Roberto Yáñez Betancourt y Honecker”. Hier parlieren Interviewer und Interviewter über die Ansichten des “Enkels” zu politischen Entscheidungen des Großvaters.
    Wie der Enkel mit der Tatsache umginge, dass es doch sein Großvater war, der die Mauer errichtet hatte…
    Es mag eine entschuldbare Recherchelücke des Journalisten sein… Wie er aber den Enkel den Sinn verwirrt, dass dieser nun auch meint, sein Gr0ßvater, und nicht bereits Ulbricht habe die Mauer bauen lassen – er stattdessen zu berichten vermag von seinem Zwiespalt mit dem vermeintlichen Mauerbauer und dem geliebten Großvater, bleibt des Reporters Geheimnis. Wenn die beiden sich überhaupt jemals begegnet sind…
    Quelle: http://volksauge.wordpress.com/2012/04/10/vor-und-nachrichten/

  55. Ramon sagt:

    fatima:

    interessant ist eine sache; denn mir gehts genauso, was die sezession betrifft. ich sehe da vor allem eine art perfiden sozialdarwinismus und einen der eugenik sarrazins nahestehenden geist, der da sozusagen aufblitzt. und das ist bei der sezession noch um einige stufen mehr vertreten als bei anderen liberal-rechten zeitschriften, z b. der jungen freiheit, die ich zwar in grssen teilen nicht unbedingt toll finde und manchmal auch entschieden ablewhne (von autor zu ator verschieden).

    ABER: dann sind da auch nicht selten fundierte, engagierte und ohne vorurteile geschriebene artikel, die eine offene, humane und soziale sicht vertreten, wo der mensch im mittelpunkt steht – nicht in seiner funktion nur als migrant oder nichtmigrant, reicher oder szial schwacher, sondern mit seinen sozialen, psychischen und moralischen eigenschaften. nach meinem empfinden steht der autor heino bosselmann fuer so eine richtung in der jf.

    Ddie sezession dagegen ist zu 90 prozent mit einer hinterlist gespickt, die nur umso leichter zu durchschauen ist, je tiefer sie sich in den aalglatten phrasen ihrer schreiberlinge versteckt – wie zum beispiel die einer gewissen schlange (kubitscheks weiblein, den namen nehm ich jetzt nicht in den mund vor ekel – ist sowieso bekannt denk ich). als eins der negativsten beispiele der neuerlich gebotene text, wo es um arbeitsunwillige zuwanderer und andere etliche stereotypen ging).

    ich wollte jetzt, klar, nicht grad werbung machen oder sowas. aber benennen wollt ich es mal.

  56. Avicenna1968 sagt:

    „Was der hardcore-Zionist Kleine – Hartlage da macht, ist mir sowieso ein Rätsel.“

    Der Hartlage ist eigentlich zu helle, als daß man ihm diese Position zum Nahost-Konflikt abnehmen könnte; umso mehr, als die zionistische Alarmistin Bat Yeor es abgelehnt hat, eines ihrer Bücher von ihm ins Deutsche übersetzen zu lassen. Ich vermute, er gibt sich pro-israelisch, um sich gegen die Antisemitismus-Keule zu wappnen (was natürlich illusorisch ist). Um zu glauben, es könne mit dem Zionismus je ein konstruktives Verhältnis möglich sein, dazu ist er einfach zu scharfsinnig. Er ist, was das angeht, einfach ein Mogler. Der Einsicht, daß die Unterschichts-Migration auch und gerade aus islamischen Ländern samt der damit zusammenhängenden Probleme bloße Wirkungen globalistischer Politik sind, hat er sich, vor allem in der Auseinandersetzung mit den PI-Krawalleuren, verschiedentlich angenähert. Im Grunde weiß er sehr gut, daß die sog. „Islamkritik“, weit davon entfernt, eine Antwort auf die globalistische Herausforderung darzustellen, im grand design der Globalisten genauso ihren Platz hat, wie die Schläger aus Neukölln oder vom Alexanderplatz. Wie jeder, der die Welt beherrschen will, legt das Empire es darauf an, Herr der Gegensätze zu bleiben und sich, je nach Lage und Bedarf, der einen oder anderen der divergierenden Kräfte zu ihrem Vorteil zu bedienen. Nichts eignet sich besser, diesen Umstand zu illustrieren, wie die Tatsache, daß die amerikanische Außenpolitik es fertigbringt, sowohl den „War on Terror“ wider den militanten Islamismus zu führen, zugleich aber nicht nur dem saudi-arabischen Regime Rückendeckung zu geben, sondern gegenüber gemäßigt-autoritären Regimes in islamischen Ländern eine islamistische Opposition zum Aufstand aufzuwiegeln; davon, daß dieselben Kräfte der amerikanischen Politik, die sich ansonsten als anti-islamische Falken aufspielen, nichts dabei finden, die Partei der Bosniaken wider die Serben oder der Tschetschenen gegen die Russen zu nehmen.

    Ich denke, man darf bei den Auseinandersetzungen im islamischen Raum nicht den Fehler machen, der Propaganda aufzusitzen, die die aufständischen Elemente mit dem Islam schlechthin identifiziert und die Regierungen für nicht- oder anti-islamisch ausgibt. Die englische Krone und die Kirche Englands haben im 17. Jahrhundert einen wechselhaften Kampf sowohl gegen Katholiken wie gegen radikal-protestantische Sektierer geführt. Der Propaganda dieser Gruppen zuwider, war die Kirche Englands darum nicht weniger christlich, als es ihre katholischen und sektiererischen Gegner waren. Genausowenig können die islamistischen Kräfte, die den aktivistischen Teil des „arabischen Frühlings“ bildeten, vom Standpunkt der Religion eine höhere Legitimität für sich in Anspruch nehmen, als die Obrigkeiten, gegen welche sie rebellierten. Man darf das Selbstverständnis solcher Kräfte nicht unbesehen für bare Münze nehmen. Dem „arabischen Frühling“ am Grunde lag ein Ungenügen der Masse gegenüber ihren zunehmend kleptokratischen Regierenden. Daß die soziale Rebellion sich hier und da religiös aufputzte, sollte niemanden dazu verleiten, anzunehmen, diese Auseinandersetzungen seien in ihrem Kern ein Konflikt zwischen einer frommen und rechtschaffenen Graswurzelbewegung gegen a- oder anti-religiöse Regierungen. Das verletzte soziale Gerechtigkeitsempfinden mag bei den verwestlicht-urbanen jungen Leuten in den Metropolen (die eine Art verhinderter jeunesse dorée sind) sich in westlichen Formen artikulieren; bei den Massen der Armen in den Slumsund auf dem Lande kann der soziale Protest sich nicht anders als in religiösen Formen ausdrücken; was nicht bedeutet, daß man sein Selbstverständnis unbesehen übernehmen dürfte. Der Vergleich mit ähnlichen geschichtlichen Situationen der europäischen Vergangenheit lehrt, daß in einer noch weitgehend religiös geprägten Gesellschaft jede Partei eines sozialen Konflikts oder Bürgerkrieges die andere für gottlos, wenn nicht gar satanisch ansieht.

  57. “ Im Grunde weiß er sehr gut, daß die sog. “Islamkritik”, weit davon entfernt, eine Antwort auf die globalistische Herausforderung darzustellen, im grand design der Globalisten genauso ihren Platz hat, wie die Schläger aus Neukölln oder vom Alexanderplatz. “

    Wenn er das „weiß“, warum schreibt er dann Hetzschriften wie „das Dschihadsystem“? Weil er noch viel besser weiß, dass man mit Islamhass Auflage machen kann, oder? Dann ist das schlicht bösartig. Ich will diesen Typen ja nicht wichtiger machen als er ist, nur weil wir von dieser Zeitschrift sprachen.
    Es fällt mir nur auf, dass ausgerechnet Typen neoliberaler Ausrichtung gerne auf der Klaviatur der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit spielen, ergo die gegen sozial Schwächere hetzen, egal zu welcher Religion Letztere sich nun gerade bekennen. Die „Islamkritik“ ist m.E. nur ein Mittel von vielen, die die Kapitalisten aktuell nutzen. Insgesamt geht alles auf das Muster „teile und herrsche“ zurück.
    Was Sie über den sogenannten „Arabischen Frühling“ schreiben, ist teilweise richtig, aber Islam und die Idee von sozialer Gerechtigkeit hängen untrennbar miteinander zusammen. Das erklärt auch den Erfolg der Islamischen Revolution im Iran. Ich denke schon, dass daher vieles in den arabischen Ländern wirklich religiös motiviert war, aber später vom Westen gekapert wurde. Das erklärt auch, warum der Westen einerseits den Iran durch Sanktionen wegen eines erlogenen Atomprogramms zu strangulieren versucht, andererseits aber autoritäre Regimes wie Saudiarabien als „Stabilitätsanker“ (O-Ton de Maiziere) bewaffnet.

  58. @ Ramon | Fatima Özoguz
    Ich kann die harsche Pauschalkritik nicht teilen. Sicher gibt es auch bei Sezession Artikel, bei denen mir inhaltlich die Haare zu Berge stehen. Aber ich finde auch Bestätigung. Vor allem aber Nachdenklichkeit. Aber viel wichtiger finde ich die Erkenntnis, daß beides vorkommt und anscheinend auch hier keine meinungsseitige Ordnungsmanie (‚Mainstream‘) herrscht, sondern durchaus auch Widerspruch. Alleine das würde mir diese Publikation schon sympathisch machen. Nicht selten knirsche ich mit den Zähnen im Umfeld von COMPACT, ja selbst über Jürgen Elsässer ärgere mich manchmal arg. Aber das macht es doch aus. Bestätigung darin finden, daß man auch Gegenteiliges zuläßt, abgleicht, verwirft, umdenkend überzeugt ist und doch viel befriedigender, als kontinuierliche Übereinstimmung. Das letztere ist wie Partnerlook….
    Also, statt Sezession völlig zu brandmarken, lieber ermuntern, Pluralität in der Publikation zuzulassen.
    Mein Ansatz: Überall dort, wo ein Funken Gutes, d.h. widerständig, lebensbejahend Offenes ist, muß ich nicht unbedingt mein Gieskännchen hinhalten in der Hoffnung, daß aus der toten Kohle eine Nelke, ein Olivenbaum oder von mir aus in Gottes Namen ein Wacholderbusch werde.

  59. @Fischer: Sie werden mir wohl noch zugestehen, dass mir eine Zeitschrift NICHT gefällt. Auch das gehört zur Meinungsfreiheit. Eine Zeitschrift, deren gesamten Inhalt einem gefällt, wird man selten finden. Aber die negativen Punkte überwiegen für mich nun mal, und es muss erlaubt sein, das auch zu sagen. Hier lassen sich ja auch manche User über die Artikel meines Mannes auf dem Muslim-Markt aus, und da protestiere ich in der Regel auch nicht.

  60. @Fatima Özoguz
    Klaro. Sie haben doch weitestgehend Recht. Ich wollte lediglich noch eigene Reflexionen hinzugeben. Vielleicht auch, weil ich es von mir selbst kenne, mich bei mißliebigen Inhalten zu ‚verschränken‘ und dann nicht mehr für gute Elemente offen zu sein. Das fordert Selbstüberwindung.
    Bei dem letzten Satz ihres Kommentars muß ich schmunzeln, erstens ist das hier einzig und alleine JE’s Blog und wir beiden dürfen da kommentieren, zweitens hab ich mit Sezession nichts am Hut und drittens …🙂 (ich hoffe, Sie schmunzeln jetzt mit)

  61. Anonymous sagt:

    Compact hat jede menge „rechte“ leser. Eine wahrheit ist nicht links oder recht s, sondern steht neutral da! Distanzierung nutz nur den lizensmedien etwas!

  62. Wahr-Sager sagt:

    @Fatima Özoguz:

    „@ Wahrsager :Ich habe aber Sie gefragt.“

    Um es kurz zu machen: Rechts sein bedeutet, an Bewährtem festzuhalten, ohne sich dem Fortschritt prinzipiell zu verschließen.
    Ansonsten verweise ich auf einen älteren FAZ-Artikel der Meinungsforscherin Dr. Elisabeth Nölle mit dem Titel „Der Linkstrend ist gestoppt“ (schön wär’s), in dem es u. a. heißt:

    „Trägt man die Informationen aus internationalen und deutschen Untersuchungen zusammen, dann läßt sich links und rechts – in den jeweils politisch gemäßigten, nicht radikalen Ausprägungen – folgendermaßen charakterisieren:

    Links steht für den Wert der Gleichheit, rechts für Differenzierung, Unterschiede individueller, sozialer und nationaler Art.

    Linke Werte sind Nähe, Wärme, Formlosigkeit im Umgang mit anderen Menschen, Spontaneität. Rechte Werte sind Distanz, Disziplin und Umgangsformen. Im Deutschen gehört dazu die sprachliche Unterscheidung zwischen ‚du‘ und ‚Sie‘.

    Aus linker Sicht wird der Mensch vor allem durch sein Milieu geprägt, die Gesellschaft wird für das Schicksal des einzelnen verantwortlich gemacht. Aus rechter Sicht liegt die Verantwortung dagegen beim Individuum, der einzelne ist für sich selbst verantwortlich.

    Im wirtschaftlichen Bereich folgte lange Zeit daraus der linke Wert von Planung, öffentlicher Kontrolle; als rechter Wert Schätzung der Privatwirtschaft, Wettbewerb, Respektierung des privaten Eigentums als natürliches Recht. Erst als die Planwirtschaft deutlich versagte, brachen die linken Wirtschaftsideale zusammen. Das Ziel ‚Starkes Wirtschaftswachstum sichern‘ stand 1990 nur für jeden dritten Linken unter den wichtigsten Zielen, 2003 ordneten es dort fast doppelt so viele ein, fast 60 Prozent.

    Ein besonderer Fall ist der Wert der Freiheit: Er wird von Linken wie von Rechten hochgeschätzt, aber beide Seiten verbinden mit diesem Begriff unterschiedliche Vorstellungen. Im linken Verständnis ist Freiheit überwiegend Freiheit von Armut und Not. Das Wort steht für Fürsorge und Geborgenheit, für die der Staat einzustehen hat. Freiheit im Verständnis der Rechten ist gerade umgekehrt Freiheit gegenüber dem staatlichen Zugriff, damit aber auch mit Risikobereitschaft, Verantwortung und Anstrengung verbunden, der Nutzung und Stärkung der eigenen Kräfte.

    […]“

  63. @Wahr- Sager:

    Danke, sehr interessant, vor allem das hier.

    „Freiheit im Verständnis der Rechten ist gerade umgekehrt Freiheit gegenüber dem staatlichen Zugriff, damit aber auch mit Risikobereitschaft, Verantwortung und Anstrengung verbunden, der Nutzung und Stärkung der eigenen Kräfte.“

    So ähnlich habe ich mir das gedacht.

  64. Wahr-Sager sagt:

    @Fatima Özoguz:

    Bitte, sehr gern.

  65. titoslavija sagt:

    übrigens: DIE ZEIT ist auch stark mit der Familie Warburg, Stichwort Atlantik-Brücke, was komischerweise immer weggelassen wird.

  66. titoslavija sagt:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13501533.html

    naja man könnte eigentlich auch sagen, dass diese Zeitung der Familie Warburg mehr oder weniger gehört,
    die sogenannte Hamburg-connection, ein interessanter Artikel zu Eric Warburg:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13501533.html

    übrigens bekam Helmut Schmidt auch den Eric M. Warburgpreis^^.
    Ich könnte jetzt auch noch einiges zu Verbindungen zwischen den Warburgs und Hitlerwahlkampffinanzierung erzählen, aber das geht dann doch zu weit.

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