Elsässers Blog

Görlitz, 17.12, 17 Uhr, Marienplatz: Elsässer bei Kundgebung "Weihnachten statt kultureller Selbstaufgabe"

Angst vor einem souveränen Deutschland?

Deutschland kann als Lokomotive wirken, die auch die anderen Länder mitzieht!

Eine Auskopplung aus dem jüngsten Video mit KenFM. Am Ende mit Grünen-Bashing („schlimmer als die NPD“). Am Anfang mit meinen zentralen „gaullistischen“ Thesen zur Souveränitätskonferenz von COMPACT am 24.11. an der FU Berlin mit Scholl-Latour, Schachtschneider, Falin u.v.m.

Übrigens: Wer jetzt COMPACT abonniert, erhält das Ticket für die Konferenz für 9,90 Euro (statt 70 Euro an der Tageskasse).

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229 Responses

  1. Nelly Däs sagt:

    Vor Deutschland braucht keiner Angst zu haben, wir sind doch die, die für alle der Zahnmeister ist, Die Serben haben im Balkan sehr viele Menschen getötet haben und nun kommen sie zu Hauff als Asylsuchende nach Deutschland. Was wird aus Deutschland? Wir sind es, die Angst haben müssen. In 100 Jahren gibt es kein Deutschland, keine Deutsche mehr.

  2. Körnerpicker sagt:

    Ich weiß auch nicht, warum ich Ihnen in gewisser Weise Recht gebe und andererseits meine Empörung zu Ihrer Meinung nicht verbergen kann. Sie doggen an Rechts an und treten in der Begründung die Flucht nach Links an! Sie meinen also: man müsse die „political correctness“ verlassen, um Sie verstehen zu können?

  3. Hans mein Igel sagt:

    Ist hier Deutschland oder die Bundesrepublik nicht souveräner Art in Deutschland gemeint?-

  4. juergenelsaesser sagt:

    Nelly Däs: Wenn Sie von Serben Ahnung hätten, würden Sie nicht so einen gottverdammten Sch… schreiben. Die NATO hat die Leute getötet, und die Asylsucher hier sind alles mögliche, aber keine Serben. Schweigen Sie lieber.

  5. Körnerpicker sagt:

    In 100 Jahren besteht keine Frage, ob es noch Deutsche gibt. Wir müssen schon in Jahren rechnen, ob es noch Menschen gibt! Ich würde nicht der Nelly den Mund verbieten, jedoch ist die Aufforderung zu überlegen, mehr nachzudenken schon angebracht!

  6. Aikido sagt:

    ist zwar abseits des Themas, aber…. Elsässer sagte in dem Interview mit Schachtschneider: „skurrile Gestalten“. Heute würde ich sofort ebenfalls „skurril“ sagen.

    Jürgen hat Recht.

    Peter Fitzek zum Beispiel: Fitzek erzählt, dass er Geistwesen befragt und dass diese ihm sagen, was er tun soll. Wenn ihr euch mal genau anhört, was er sagt, und auch welche heidnischen Symbole er verwendet, könnt ihr auffällig viele Parallelen zu Promis, wie Michael Jackson (zu Sony’s Zeiten), Leo Di Caprio und vielen anderen mehr entdecken. Sie alle haben geflissentlich berichtet, dass sie Kontakt zu okkulten Wesen haben oder gar von solchen besessen sind.

    Fitzek ist meiner Einschätzung nach von „oben“, bzw. von „unten“ gesteuert. Der Mann muss sich dessen nicht einmal bewusst sein. Er hätte eben einmal Walter Veith lesen sollen.

    Macht euch bewusst, dass alle von oben gesteuerten politischen Ereignisse (und das trifft fast immer zu) immer mehreren oder einer Vielzahl von Zwecken dienen, weil man mit geringen geistigen Ressourcen effektiv und effizient operieren muss. Der 2WK ist ein gutes Beispiel, das aber nur am Rande.

    Solche Bewegungen wie die von Fitzek dienen unter anderem dazu, politisches Potential zu asorbieren, politisch potente Personen zu identifizieren und sie zu neutralisieren, aber auch dazu, eine systemkonträre Massenbewegung zu diffamieren (vgl. Breivik-terroristisch versus national). Nebenbei aktualisiert man durch solche Feldforschungen soziologische Daten in Bezug auf Propaganda etc.

    Gruppen, die möglicherweise gesteuert sind, könnt ihr eventuell daran erkennen, dass diese „unrealistische“ Ziele verfolgen und ihre Schritte zu diesem Ziel nicht lückenlos und realistisch formulieren.

    Ob gesteuert oder nicht, ist egal. Haltet euch einfach von diesen fern.

    Eine Möglichkeit, einen potenziellen Aktivisten zu neutralisieren ist, ihn/sie in eine Gruppe zu bekommen, die alles falsch macht. Warum?
    http://stevenblack.wordpress.com/2012/07/16/wie-man-einen-spion-bzw-cointelpro-agenten-erkennen-kann/

    COINTELPRO ist ein Akronym und steht für ein Programm der US-Bundespolizei FBI, das die systematische Überwachung, Unterwanderung und Störung von politischen Organisationen und politisch aktiven Privatpersonen innerhalb der USA umfasste.
    http://de.wikipedia.org/wiki/COINTELPRO

    Techniken zur Verwässerung, Irreführung und Kontrolle eines Internetforums
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/redaktion/cointelpro-techniken-zur-verwaesserung-irrefuehrung-und-kontrolle-eines-internetforums.html

    Entnommen aus einem anderen Forum:
    „Anfang der siebziger Jahre – als sich die Ideologie der 68er-Linken gerade im Wachstum befand – war ich Teil einer wirklich stabilen Gruppe von jungen Leuten die eine tiefe Freundschaft verband. Bis eines Tages ein junger Mann immer wieder Kontakt zu uns suchte und später auch Teil unserer Gruppe wurde. Von da an ging es bergab. Für uns schwer erkennbar intrigierte er so unauffällig und streute immer in vertraulichen Einzelgesprächen Gerüchte, bis das Gift irgendwann wirkte und die Gruppe zerfiel. Danach offenbarte er uns ganz stolz seine Strategie: er war Soziologiestudent, wie er uns erklärte, wurde im Studium gelehrt wie man gesunde und stabile Gemeinschaften (angefangen von kleiner Gruppe bis zur Gesellschaft) infiltriert und von innen zerstört. Er hatte sich unsere kleine Gruppe also ganz bewusst ausgesucht. Damals konnte das niemand von uns nachvollziehen, niemand verstand, welchen Vorteil irgendjemand von der Zerstörung einer Gemeinschaft haben konnte. Heute ist mir klar, dass diese Vorgehensweisen vermutlich Testläufe für alle weitergehenden Zerstörungen waren.

  7. Aikido sagt:

    dazu ist noch das sehr wichtige Interview eines KGB-Überläufers über kommunistische Strategie zu beachten (findet sich auch auf Youtube):

    er berichtete, dass praktisch alle New-Age-Techniken- und Gurus kommunistisch gesteuert sind. Und seine Begründung ist für mich nicht nur logisch, sondern ich habe diese Erfahrung zigfach selbst gemacht:

    Esoterik dient dazu, dass die Menschen sich mit Dingen beschäftigen, die einfach nichts bringen und nichts weiter als Zeitverschwendung sind, so wie Bloggen es übrigens meistens auch ist. Ergebnis: Die leute werden neutralisiert und somit ausgeschaltet – ebenso wie durch Mobilfunk und Ernährung, die den Geist einschläfert.

    Darüber hinaus leitet man sie in erster Instanz zum New Age oder zum Atheismus und nach dem angestrebten Crash zum Satanismus und MTV, Harry Potter und all die anderen sind schon kräftig dabei, die jungen Leute an Satanismus zu gewöhnen.

    Ganz wenige Dinge funktionieren. und das auch nur begrenzt und lange nicht so, wie es versprochen wird. Beispiel Feng-Shui.

    Die meisten Dinge funktionieren nur scheinbar und somit absolut nicht. Beispiel: Ein Bekannter von mir meint, wir können alles in Liebe auflösen. Das ist genau das, was ich meine. Haben wir jetzt die zigtausend Afrikaner in Liebe aufgelöst, die jeden Tag an Hunger sterben?

    Meditation ist auch so ein Mist. Er führt einfach zu nichts! Es reicht vollkommen aus, wenn man täglich oft genug Pausen einlegt, das Ein- und Ausatmen ganz bewusst warnimmt, seinen Körper nach Verspannungen abscannt und versucht, diese Stellen zu entpannen. Das bringt alles und bringt enorm Zeitgewinn.

    Das beste Buch:
    http://www.amazon.de/Sich-besser-konzentrieren-hei%C3%9Ft-Berufsalltag/dp/3866120869/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1352399294&sr=8-1

    Jo Conrad ist deswegen nicht zu verurteilen. Man braucht ihn auch nicht zu bekehren suchen. Er ist einfach in bestimmten Punkten (Esoterik) fehlgeleitet und falsch informiert. Das beste ist, einfach zu tun.

    das wars von mir bis zum nächsten Jahr vielleicht

  8. Meier sagt:

    Dieses Interview ist schon bekannt – von hier oder einer anderen Seite, vielleicht Ken FM, weiß nicht mehr. Was ich aber noch zu einem anderen Video nachtragen wollte: Es war in diesem halb-improvisierten Offenen-Brief-Rap, wo Sie Erdogan plötzlich fragten, ob wir Deutschen das genau so machen sollen wie er mit der Russen-Maschine: nämlich mal ein türkisches Flugzeug runterzwingen und Waffen hineinlügen. Find ich geil! Einfach so tun, als ob wir dazu in der Lage wären, wir souveränen Deutschen. In der Phantasie souverän sein ist schon mal die halbe Miete!
    Ich meine das jetzt ernst, nicht ironisch.
    Das kam voll geil rüber, diese Frage an Erdogan – Kontakt, Alter!
    Ach a propos „Miete“ – ich vermisse auf JE und compact die Möglichkeit zu spenden. Einfach einen „button“ anbringen mit „donate“ oder „pledge“ drauf oder so.

  9. Pablo77 sagt:

    @juergenelsaesser:
    > die Asylsucher hier sind alles mögliche, aber keine Serben.
    Hahaha, ja nee, is klar. Dann fälscht also jemand im Bundesamt die Zahlen, oder was??
    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/154287/umfrage/hauptherkunftslaender-von-asylbewerbern/

    > Nelly Däs: Wenn Sie von Serben Ahnung hätten, würden
    > Sie nicht so einen gottverdammten Sch… schreiben.
    > Die NATO hat die Leute getötet
    Aber hallo, genau, die NATO war´s! Die Serben sind ein total friedliebendes Völkchen… au weia. In case you missed it: Unter den getöteten Zivilisten im Bosnienkrieg waren 83 Prozent Bosniaken, zehn Prozent Serben, und fünf Prozent Kroaten. Der VN-Sonderberichterstatter Tadeusz Mazowiecki geht davon aus, dass serbische Truppen 80 % aller Kriegsverbrechen in Bosnien-Herzegowina begangen haben. Die CIA behauptete in einem geheimen, von der New York Times am 9. März 1995 veröffentlichten Bericht, die serbische Seite hätte 90 % der Morde begangen. Ich teile diese Einschätzung.

  10. juergenelsaesser sagt:

    Pablo77: Seit Sie sich auf diesen Blog verirrt haben, teilen Sie so zu ziemlich allen Fragen die Einschätzung der CIA. – Was die Flüchtlinge angeht: Das sind Albaner (oder Roma) ausm Kosovo mit serbischen Pässen. Aber wahrscheinlich haben Sie auch dafür ne CIA-Erklärung.

  11. juergenelsaesser sagt:

    Meier: Danke! Die beste Unterstützung ist natürlich ein Abo oder Abo verschenken… Aber ich geb den Tipp gerne weiter!!

  12. Louise sagt:

    Ich kenne eine Familie, die war serb-orth. und Roma, und aus dem Balkan.
    (Der Grossvater war im Lager.)
    Ich finde die duerfen sich Serbisch nennen.
    Gibt ja kein Romaland.

  13. Marc sagt:

    Die Deutschen waren doch schon immer ein Vielvölkerstaat, das einzige was uns herausragend prägt ist eine relativ aufgeklärte fortschrittliche Gesellschaft. Ich habe so viele Ausländer kennengelernt, die absolut dem entsprechen was man als deutsches Ideal betrachtet… um es auf den Punkt zu bringen ist es mir scheiss egal wo ein Deutscher seine Wurzeln hat ! Es ist nur wichtig, dass sich diese Personen in unserer Gesellschaft einbringen und dass sie auf der anderen Seite auch akzeptiert werden, sprich die Integration ist von großer Bedeutung !
    Das nur zu den Spinnern von wegen „in 100 Jahren gibt es keine Deutschen mehr“ !

  14. Oswald Spengler sagt:

    „Die CIA…New York Times …. Ich teile diese Einschätzung.“

    Unglaublich.Sie sind hier völlig falsch.lmao

  15. Marc sagt: November 8, 2012 um 20:23

    Das nur zu den Spinnern von wegen “in 100 Jahren gibt es keine Deutschen mehr” !

    Mhm… Wieviele gibt es denn heute noch? Also solche, die nicht nur an sich Deutsche sind, sondern das auch für sich sein wollen?

    Gefühlte 1% vielleicht, der BRD-Bevölkerung mit allen möglichen Völkern, nur nicht dem Deutschen. Weil es das ja gar nicht gibt. Es gibt Italiener, Franzosen, Russen, Polen und so immer weiter und fröhlich fort, aber Deutsche gibt es keine.

  16. Pablo77 sagt:

    “Auf Rang 2 der Hauptherkunftsländer befindet sich Serbien mit 4.160 Asylerstanträgen. Dies ist den äußerst schwierigen Lebensbedingungen in Serbien geschuldet – insbesondere Roma haben unter Armut und Ausgrenzung, rassistischen Übergriffen und Verfolgung zu leiden.”
    http://www.proasyl.de/de/themen/zahlen-und-fakten/
    Tolle Freunde haben sie da.

  17. Avicenna1968 sagt:

    „Die Deutschen waren doch schon immer ein Vielvölkerstaat, das einzige was uns herausragend prägt ist eine relativ aufgeklärte fortschrittliche Gesellschaft.“

    Och nööööööööööööööööö.

    Bitte keine abgenudelten Gemeinschaftskundelehrer-Weisheiten. Und der Fortschritt hat auch schon bessere Zeiten gesehen, wenn Sie mich fragen.

  18. juergenelsaesser sagt:

    Pablo77: Sie glauben jeden Quatsch. Was tun Sie hier auf diesem blog? Und tschüs!

  19. Kant sagt:

    @ Pablo – „tolle Freunde haben Sie da“ – Rassisten gibt es überall, besonders dort, wo die Lebensverhältnisse miserabel sind und die Not groß und durch Embargos und/oder Krieg besonders geschürt wurde. Kein Wunder also, dass es im US-EU gedissten Serbien solche schutzlosen Sündenböcke besonders heftig abbekommen. Dass Sie JE als Freund solcher Rassisten bezeichnen ist infam.

  20. Pablo77 sagt:

    Hallo? Gehts noch? Zur gepflegten Konversation gehört ja wohl, dass „die Gegenseite“ zu Wort kommen kann. Die Kommentare sind hier in der Regel sehr einseitig. Eine echte Diskussion kommt kaum in Gang, da jeder dem anderen zu dessen Gesinnung gratuliert. Sie sollten ein Interesse daran haben, wenn zwischendurch mal Leben in die Bude kommt. Ich muss Sie ja schließlich auch aushalten.

  21. juergenelsaesser sagt:

    Pablo77: Sie sind Gast hier. Benehmen Sie sich entsprechend.

  22. Heider sagt:

    @ Körnerpicker
    „Sie doggen an Rechts an und treten in der Begründung die Flucht nach Links an!“

    Wo die Begriffe nicht mehr mit den Inhalten übereinstimmen, da ist die Einheit der Vorstellung gebrochen:

    Rote Fahne, Est. 1992
    „Terror in Norwegen: Zur ideologischen Antonymisierung
    durch die Imperiale Hegemonie“
    http://rotefahne.eu/2011/07/terror-norwegen-ideologische-antonymisierung-imperiale-hegemonie/

  23. Heider sagt:

    @ Nelly Däs
    „Die Serben haben im Balkan sehr viele Menschen getötet“

    Die damalige serbische Regierung verteidigte 1999 das Land gegen eine von Aussen hineingetragene Aggression. Diese diente dazu, die in den vorangegangenen Jugoslawien-Kriegen 1991-95 begonnene territoriale Zerstückelung Jugoslawiens bei ethnischer Trennung der Volksgruppen in formal unabhängige Nationalstaaten unter dem Schirm der EU zu vollenden. Dazu sollte Serbien weiter militärisch geschwächt, politisch isoliert und so für die spätere Aufnahme in die EU sturmreif geschossen werden.
    Im Endergebnis ist mit Jugoslawien der letzte wirklich souveräne Nationalstaat in dieser Ecke Europas verschwunden, der frühere Einfluss Russlands und Chinas in diesem Raum ist gemindert und der Balkan heute administrativer Teil der EU oder wird von ihr kontrolliert.

    Zahlreiche Artikel (Links) im Zusammenhang stehen hier:
    AG Friedensforschung
    „Beiträge zum NATO-Krieg gegen Jugoslawien“
    http://www.ag-friedensforschung.de/themen/NATO-Krieg/Welcome.html

    Am Nato-Luftkrieg gegen Serbien 1999 („Kosovokrieg“) war auch die Bundeswehr beteiligt. Die BRD machte damit erstmals seit ihrer Gründung an einem Angriffskrieg mit. Das vereinte Nato-Vorgehen wurde mit angeblichen Menschenrechtsverletzungen und Gräueltaten der serbischen Administration im Kosovo begründet und sollte dem sog. Schutz der dortigen Zivilbevölkerung dienen. Tatsächlich gehörte die Provinz rechtmässig zu Serbien, und die serbischen Sicherheitskräfte befanden sich im Kampf gegen eine v.a. von den USA instruierte und ausgerüstete und von der EU protégierte albanische Bürgerkriegsarmee (UCK), die die gewaltsame Loslösung des Kosovo aus dem Staatsverband betrieb. Die vorgegebenen serbischen Untaten waren entweder frei erfunden oder masslos übertrieben; sie wurden auch in der BRD von den Staatsmedien propagandistisch extra aufbereitet, um die Deutschen auf die Bestrafung Serbiens durch die Nato einzustimmen.

    Massgebliche Befürworterin des Kriegs gegen Serbien waren die Führer der grünen Staatspartei. Ihre damalige Gallionsfigur Aussenminister J. Fischer verglich den serbischen Präsidenten Milosevic mit Hitler und meinte gar im Kosovo drohe ein neues Auschwitz.
    Von irgendeinem Bedauern seinerseits über die mehrere Tausend serbischen Opfer des Luftkrieges (überwiegend Zivilisten!) hat man indes nie etwas gehört.

    siehe dazu
    youtube
    „Die Abrechnung von Jutta Ditfurth mit den Grünen – Menschen bei Maischberger 22.02.2011“

    Noch heute wird in den bundesdeutschen Staatsmedien an das vermeintliche Massaker bosnischer Serben an unbewaffnete moslemische Bosnier 1995 in der Stadt Srebrenica erinnert, hiermit sollen die verbrecherischen Ziele der serbischen Bürgerkriegspartei und des jugoslawischen Reststaates betont werden und das spätere Eingreifen der Nato 1999 noch nachträglich verständlich und gerechtfertigt erscheinen.
    In Wirklichkeit gibt es k e i n e unabhängigen Quellen für diese Darstellung:

    Hinter der Fichte Blog
    „Schutzverantwortung: Tote von Srebrenica müssen für Kriege herhalten“
    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2012/07/schutzverantwortung-tote-von-srebrenica.html

    So wird also Geschichte gemacht!

    Seinerzeit selten hinterfragt und heute weitgehend ganz in Vergessenheit: Schon am Ende des Bosnienkriegs 1992-95 waren „neutrale“ UN-„Schutztruppen“ in aktive Kampfhandlungen gegen serbische Einheiten verstrickt, und Nato-Kampflugzeuge flogen Angriffe ausschliesslich gegen serbische Ziele, um die vom Westen politisch bevorzugte Bürgerkriegspartei (Kroaten und bosnische Moslems) entsprechend zu begünstigten – auch ein unerklärter Krieg:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bosnienkrieg#1995

    Das propagandistische Muster der Nato- und EU-Staatengemeinschaft beim Kampf gegen Jugoslawien und Serbien ist im weiteren erfolgreich auch in Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien angewendet worden. Auch hier schufen behauptete Menschenrechtsverletzungen und „Terror gegen die Zivilbevölkerung“ von „diktatorischen Regimen“ (Saddam Hussein, Gaddafi, Assad) oder die „humantitäre Katastrophe“ alle Vorwände, um militärische Interventionen durchführen zu können und die (stillschweigende) Zustimmung der Bevölkerung in den eigenen Metropolen zu erreichen. Der allzeit beliebte Hitler-Vergleich wurde von den Medien diesmal auf Saddam und Gaddafi angestellt.

  24. MCExorzist sagt:

    Man,man… warum sieht man solch ein Gespräch nicht mal im öffentlichen TV anstatt Hunde, Katzen und gebriefte Talkshows… sobald sich jemand politisch für Deutschland ausspricht steht dieser unter „Verdacht“, was für eine kranke Zeit!

    Hr. Elsässer, wäre es evtl. möglich in Ihrem Compact-Magzin auch einen Artikel über Deutsche Denkmäler und deren Bedeutung zu veröffentlichen, Deutschland hat mehr vorzuweisen, als nur die ominösen 12 Jahre! Das fatale hier in diesem „Land“ ist, dass wir Deutschen unserer Kultur kategorisch beraubt werden und auf das Wortspiel „Nazi“ bei jeder Gelegenheit reduziert werden. Wie sollen die neuen Generationen sonst eine Identität mit Deutschland herstellen wenn wir keine Kultur besitzen (dürfen) – über den Kuturvernichter €uro?

    Weiterhin viel (mehr) Erfolg, ich hoffe „Sie“ bleiben in unzensiert!

  25. Pablo77 sagt:

    @Kant:
    Gibt es eigentlich etwas, woran „der Westen“ NICHT schuld ist?? Jetzt soll er auch noch Verantwortung tragen für Übergriffe auf Roma in Serbien, weil die NATO vor über einer Dekade die Donaubrücke in Novi Sad bombardierte? Hä? Ich raff es nicht.

    @juergenelsaesser:
    Aye-aye, Sir.

  26. juergenelsaesser sagt:

    McExorzist: Denkmäler – keine schlechte Idee! Schreiben Sie so was?

  27. Claudia Wädlich sagt:

    @Pablo 77: Wir sind hier kein Jeder wie Sie, der auf alles reinfällt, sind im Gegensatz zu Ihnen bestens informiert. Haben einen aufrechten Charakter und sind auch nicht verlogen.
    Wieso sollte man gegen Wahrheiten anderes einwenden, um eine Diskussion aufkommen zu lassen. Das wäre Zerreden und nützt den Lügnern und Verschwörern.
    Im Übrigen wird hier auf dem Blog diskutiert.

  28. Maxsarkow sagt:

    Ich erinnere noch einmal an die kommende Veranstaltung am 16.11. in Leipzig:
    http://www.rosalux.de/event/47215/die-europaeische-rechte-aktuelle-befunde-und-analysen.html

    Die Hauptfrage könnte lauten:
    Gehören die Antideutschen zu den Rechten oder zu den ganz Rechten? Und was sagt Bisky dazu. Zum Beispiel dazu:
    „Einige Zuhörer, Mitglieder der „AG Antifa“ am Studierendenrat (Stura) der Universität Halle-Wittenberg, störten die Veranstaltung vorsätzlich und wiederholt. Da sich die Referentinnen und die Veranstalter durch die Monologe und das aggressive „Dazwischenreden“ dieser [Antideutschen] „Zuhörer“ nicht aus der Ruhe bringen ließen, griffen diese zum Fotoapparat und erstellten Porträtfotos von den Veranstaltern. Mehrfachen Aufforderungen, die Aufnahmen wieder zu löschen, wurde nicht nachgekommen.“
    http://akikasan.wordpress.com/2012/10/31/no-tears-for-krauts-organisierte-rufmord-kampagne-gegen-muslimische-hochschulgruppe-an-der-universitat-halle-wittenberg/

  29. Oswald Spengler sagt:

    „Gibt es eigentlich etwas, woran “der Westen” NICHT schuld ist??“

    Dass frag ich mich manchmal auch !

    http://www.informationclearinghouse.info/article32980.htm

  30. Harun sagt:

    Nelly Däs sagt: November 8, 2012 um 17:21

    Die einfachste Lösung ist, die Karriereleiter beiseite stellen und ohne Verhütung Poppen.
    Und bitte nicht nach 2 Kids wieder damit aufhören.
    Dann gibts bis in 100 Jahren wieder genug Deutsche.😉

  31. Avicenna1968 sagt:

    Jaja, der Westen.

    Sehr amüsant, wenn es darüber zu Mißverständnissen mit ansonsten wohlgesinnten Amerikanern kommt. Die wollen eine Entität namens „Western Civilization“ vor dem Untergang retten. Offenbar verstehen sie darunter etwas anderes, als die Neocon Izzy-bitsy-teenie-weenies, die diesen Begriff ebenfalls ständig im Munde führen.

    Und wir bösen Anti-Westler verstehen darunter wiederum etwas anderes.

    Wir fragen mit Georg Lukács:

    „Wer rettet uns vor der westlichen Zivilisation ?“

  32. Andreas M. sagt:

    „Im Endergebnis ist mit Jugoslawien der letzte wirklich souveräne Nationalstaat in dieser Ecke Europas verschwunden, der frühere Einfluss Russlands und Chinas in diesem Raum ist gemindert und der Balkan heute administrativer Teil der EU oder wird von ihr kontrolliert. “

    Ja, und? Wo ist das Problem? Können Sie mir mal erklären, was zum Geier einen Europäer dazu veranlasst, sich zu wünschen, dass China Teile Europa kontrolliert? Sind Sie chinesischer Agent oder Verräter oder was ist los mit Ihnen?

  33. Andreas M. sagt:

    „“Gibt es eigentlich etwas, woran “der Westen” NICHT schuld ist??”“

    Nein.

    Das ist so wie bei Alice Schwarzer und den Männern.

    Alles Schlechte geht vom Mann aus und wenn es doch mal von einer Frau ausgeht, dann nur, weil ein Mann sie dazu verleitet oder gezwungen hat.

  34. Monika H. sagt:

    @Andreas M.

    > was zum Geier einen Europäer dazu veranlasst, sich zu wünschen, dass China Teile Europa kontrolliert?

    Das sehe ich genauso – ich wollte mir allerdings vorher noch einmal genau durchlesen was dazumal in COMPACT geschrieben wurde.

    Abgesehen davon, dass China so nebenbei 1,2 Millionen Tibeter ermordet und eine gesamte Kultur ausgelöscht hat (kämpfen wir nicht gerade um den Erhalt unserer?), existieren so etwas wie Menschenrechte oder Meinungsfreiheit überhaupt nicht. Ein Menschenleben zählt in China gleich null. Die Bevölkerung wird unterdrückt, ausgebeutet und geknechtet, bei Ungehorsam gefoltert und ermordet – das Geld sammelt sich nicht anders wie in USA an einzelnen Stellen. Was genau soll gut sein an China?

    Der Gedanke, dass dieser Staat vom Westen hofiert wird und sich damit auf dem Weg zur Weltherrschaft macht, ist für mich unerträglich.

  35. Pablo77 sagt:

    @Claudia Wädlich:
    Donnerwetter!
    http://www.lyrikwelt.de/autoren/waedlich.htm

  36. Oswald Spengler sagt:

    „Und bitte nicht nach 2 Kids wieder damit aufhören.“

    Richtig.Der demographische Angriff findet auf vielen Ebenen statt.Man redet den Frauen sie müssten unbedingt zum glücklich sein Karriere machen, sie müssten unbedingt wie Sex in the City leben etc. dass ist der psychologische Angriff.
    Ökonomisch sind Kinder in Deutschland extrem teuer.Dann kommen die Generation Praktikum, prekäre Arbeitsverhältnisse, niedrige Einkommen,schrumpfende Realwirtschaft,steigende Energiepreise etc etc.
    Alles verdichtet sich in einem hedonistischen dystopischen Zeitgeist der den Westen vernichtet.
    Das Problem sind nicht die Ausländer.Das Problem ist dass die Oligarchie seit Anfang 1970 den Westen vollständig beherrscht.

    „dass China Teile Europa kontrolliert?“

    China kontrolliert ? Ja ja so wie es Afrika kontrolliert.Kaum sind die Chinesen haben die Afrikaner alles an Infrastruktur was sonst nicht bekommen.Die Chinesen haben eine produktive Realwirtschaft nicht die primitive Auschlachtmethode der Wall Street oder City of London.
    China dominiert durch Kultur,Wissenschaft und Wirtschaft, nicht durch Monetarismus und Militär.Hätte man sich mit chinesischer Kultur beschäftigt würde man sowas wissen.

    „Der Gedanke, dass dieser Staat vom Westen hofiert wird und sich damit auf dem Weg zur Weltherrschaft macht“

    Hofiert.China wird sabotiert wo es geht z.bsp im Sudan und eine Weltherrschaft streben die Chinesen nicht an.

    „das Geld sammelt sich nicht anders wie in USA an einzelnen Stellen.“

    Falsch falsch falsch.China hat eine ungeheuer wachsende Mittelschicht.Die Anzahl der Menschen in China die innerhalb von 10 Jahren von ländlicher Armut zu eine Leben in Wohlstand gekommen sind beträgt 150 Millionen.Man darf nicht vergessen dass sich China von dem Havard Agenten Mao erholen muss der mit Rückstandigkeit und Barbarei Millionen Menschen auf dem Gewissen hat.Seit seinem Tod Mitte 70iger wird China wieder von Nationalisten regiert und das Land kommt von einem Entwicklungsland zur Weltmacht in nur etwas über 30 Jahren.Alles mit dirigistischer Wirtschaftspolitik.Ich kann den Hass auf China gut nachvollziehen.China stellt sich außenpolitisch überall in den Weg ob Syrien oder den Ökounsinn.Es hilft Afrika aufzubauen.Es erschafft ein Währungssystem außerhalb der Monetaristenbarbarei.Es kooperiert mit Russland.Es wächst, es bildet seine Bevölkerung,es investiert in Infrastruktur.

    Der unglaubliche Hass auf China vom libertären Spektrum bis zu den Grünen Ökokhmer entlarvt die Agenda.

    „Sind Sie chinesischer Agent oder Verräter oder was ist los mit Ihnen?“

    Agenten -Verräter weil wir teilhaben wollen am Peking Konsens und den Washington Konsens ablehnen ? Aber sicher .

  37. Kant sagt:

    @ Pablito – ja, der Westen hat ungeheuer viel auf dem Kerbholz, jedenfalls was die letzten Jahrhunderte angeht, d.h. in der Epoche des Kolonialismus bzw. Neo-Kolonialismus. Dass es Verbrechen durch andere, nicht-westliche Mächte in dieser Zeit gegeben hat, ist unbestritten, z.B. der Genozid an den Armeniern durch die Jungtürken …. oder die Massenmorde der japanischen Tenno-Faschisten in China (Nanking) etc.
    Das genozidale Potential ist nicht auf westlich-weiße Ethnien begrenzt …aber wer zurzeit dieses Potential ausschöpft, dürfte auch dir – Pablito – klar sein, oder ?

  38. Andreas M. sagt:

    Kommisch. Wenn der Westen nach Katar oder Dubai geht und die Araber, die gestern noch Dreck gefressen haben auf einmal Ferrari fahren, dann heißt das „Ausbeutung“ – bei den chinesen heißt das „Infrastruktur geben“

    Aber machen Sie nur, glauben Sie an ihren komministischen Konsens. Ich erinnere Sie aber gerne ein einen Satz einer berühmten Kommunistin: „Freiheit ist immer die Freiheit des anderen“.

    Wenn Sie wissen wollen wie dieser Konsens aussieht, dann gehen sie da mal hin lehnen diesen Konsens öffentlich ab zb. mit einen Flugplatt in dem sie an das Massaker von Tianamen erinnern…..Viel Spaß mit der AK-47 Kugel im Hinterkopf……

  39. Wildvögelein sagt:

    @Oswald Spengler
    „Ökonomisch sind Kinder in Deutschland extrem teuer.“

    Ich vermute nicht teurer als früher, denn seltsamerweise haben bei uns die unteren, ärmeren Schichten meist mehr Kinder als gebildete und wohlhabende Schichten. Das Kinder teuer seien ist doch ein freudig gestreutes Gerücht, das die Menschen verunsichern soll. Entscheidend ist doch wie und wofür das Geld ausgegeben wird.
    In Deutschland bekommt man heute jedes Kind gesund und gut ausgebildet groß, wenn man will, auch mit niedrigem Einkommen. (eigene Erfahrung).

    Ich halte den geannten psychologischen Angriff für die Hauptursache der niedrigen Geburtenrate.

    Ein Tröpfchen „Herdprämie“ und garantierte Krippenplätze werden an dem anerzogenen Unwillen, Kinder zu bekommen (und damit in das Morgen zu investieren) nix ändern.

    Wir brauchen wieder mehr glückliche Menschen die sich auf eine lebenswerte Zukunft freuen. Ein positiver Kinderwunsch hat etwas mit der eigenen Einstellung zu sich, dem Menschentum und der Zukunft zu tun. Wir Deutschen handeln wie Depressive, die passiv zuschauen, wie der Untergang über sie kommt, bzw. sogar selber Selbstmord (und Mord am eigenen Nachwuchs) begehen.

    Es ist wie auf Reinhard Meys „Narrenschiff“, betäubt und feiernd in den Untergang.

    Deshalb sollten Weltuntergangsphobien (auch politische) dringend bekämpft werden. Wir brauchen Vorfreude und Hoffnung! Dann purzeln die Kinder von alleine🙂

  40. Heider sagt:

    @ Andreas M., November 9, 2012 um 15:00

    Zunächst habe ich geschrieben:
    “Im Endergebnis ist mit Jugoslawien der letzte wirklich souveräne Nationalstaat in dieser Ecke Europas verschwunden, der frühere Einfluss Russlands und Chinas in diesem Raum ist gemindert und der Balkan heute administrativer Teil der EU oder wird von ihr kontrolliert.”

    Daraufhin schreiben Sie mir:
    „Ja, und? Wo ist das Problem? Können Sie mir mal erklären, was zum Geier einen Europäer dazu veranlasst, sich zu wünschen, dass China Teile Europa kontrolliert? Sind Sie chinesischer Agent oder Verräter oder was ist los mit Ihnen?“

    Ich darf schliessen, dass Ihnen das Verschwinden eines wirklich souveränen Nationalstaats (Betonung auf wirklich souverän, Anm.) wie Jugoslawien gleichgültig ist.

    Frage nur mal so: Sind ein halbes Dutzend pro forma unabhängige Nachfolgestaaten, jetzt unter dem Kommando der EU-Administration, besser?

    Nebenbei: Das vorbildhafte Modell Jugoslawien (in der Form seit 1918) war der gemeinsame Staatsverband verschiedener Volksgruppen und Völker, die dort verhältnismässig friedlich zusammen lebten und auf dem Weg waren irgendwann eine Nation zu werden.

    Wen meinen Sie mit dem Europäer, der sich wünschte, dass China Teile Europas kontrolliert? Hoffentlich nicht mich, denn von Kontrolle habe ich gar nichts geschrieben!
    Ich schrieb „Einfluss“, und darunter ist selbstverständlich politischer und wirtschaftlicher Einfluss verstanden, die u.U. auch in Bündnisse münden können; der Einfluss von Super- und Grossmächten, die darin mit anderen konkurrieren, etwa vergleichbar der Situation vor dem Zerfall des Ostblocks und bei wachsender globaler Bedeutung Chinas und Russlands zunehmend auch wieder in der Gegenwart. Warum bittesehr sollten sich europäische Staaten ausschliesslich an den Interessen und Wünschen der USA und Israels orientieren?

    Das frühere Jugoslawien war in den 40er und 50er Jahren an der UdSSR orientiert, Albanien war zeitweise erst an Jugoslawien, dann an der UdSSR und später an Rotchina orientiert. Und – hatten Sie oder Ihre Vorfahren davon einen Nachteil?

    Die neue, nunmehr globale Bedeutung Chinas, die wieder zugenommene Bedeutung Russlands, die Formation der „BRICS“ u.a. führt gegenwärtig zur Dämpfung der imperialistischen und zionistischen Erwartungen auf ungestörte Umgestaltung des Nahen und Mittleren Osten, sie hat dazu gereicht, dass Syrien bisher nicht zerschlagen und der Iran noch nicht angegriffen werden konnte.
    Man muss kein „chinesischer Agent“ sein und als Deutscher („Europäer“) persönlich nicht vom Treiben ferner Grossmächte profitieren um eine gewisse Schadenfreude dabei zu erleben, dass dem Imperium unerwartete Schwierigkeiten erwachsen sind, die seine expansiven Möglichkeiten derzeit einschränken.

    Was ein „Verräter“ sein genau bedeutet, ist mir ein wenig unklar. Wenn Sie Art oder Gegenstand des Verrats erläutern, so könnte man sich besser kennenlernen. Ich ahne ja schon was… 8)

  41. juergenelsaesser sagt:

    Andreas M: Sind Sie Legastheniker?

  42. Andreas M. sagt: November 9, 2012 um 22:36

    Aber machen Sie [JE] nur, glauben Sie an ihren komministischen Konsens. Ich erinnere Sie aber gerne ein einen Satz einer berühmten Kommunistin: “Freiheit ist immer die Freiheit des anderen”.
    Dieser berühmte, weil falsch verstandene Satz war nur auf den parteiinternen Diskurs bezogen. Und könnte als Beleg dafür gelten, daß wir ohne Kontextwissen stets die objektive Bedeutung heranziehen und nicht die subjektiv intendierte.

  43. Pablo77 sagt:

    @juergenelsaesser:
    Sind Sie Faschist?

    @Monika H.:
    Wollen Sie meine Frau werden?

    @Wildvögelein:
    Sie gehen mir mit Ihrem Reinhard Mey auf den Konstantin Wecker!

    @Heider:
    > Ich darf schliessen, dass Ihnen das Verschwinden eines
    > wirklich souveränen Nationalstaats (Betonung auf wirklich
    > souverän, Anm.) wie Jugoslawien gleichgültig ist.
    Yup.

    > Frage nur mal so: Sind ein halbes Dutzend pro forma
    > unabhängige Nachfolgestaaten, jetzt unter dem
    > Kommando der EU-Administration, besser?
    Niemand von denen ist unter „EU-Kommando“. Get this: Die wollen das alle freiwillig. Was meinen Sie, warum Belgrad die Balkanschlächter nach Den Haag überstellen ließ? Die wollen Schotter sehen, dafür, dass sie keinen weiteren Krieg vom Zaun brechen.

    > Nebenbei: Das vorbildhafte Modell Jugoslawien (in der Form
    > seit 1918) war der gemeinsame Staatsverband
    > verschiedener Volksgruppen und Völker, die dort
    > verhältnismässig friedlich zusammen lebten
    BRUUAAHAHAHAHA! „Verhältnismäßig friedlich“, ja nee, is klar. Zum Piepen. Sie sollten ernsthaft eruieren, eine Karriere als Kabarettist ins Auge zu fassen. Sprechen Sie darüber mal mit Ihrem Fallmanager bei der ARGE.

  44. snoopye1970 sagt:

    Bei einigen Kommentaren in diesem Thread kann man das kalte Grausen bekommen. Man bekommt das Gefühl, als ob sich einige Leute mit Absicht dumm stellen? Obwohl ihnen in Details erklärt wird, was auf dem Balkan passiert ist?
    Hier kann man dann wieder beobachten, wie höchst erfolgreich die Arbeit von Tagesschau und Heute war – und ist. Der Westen ist immer der Gute und der Rest der Welt sind die Bösen. Obwohl der Deutsche gerne dabei vergisst, das auch sein eigenes Land noch auf der Liste der Feindstaaten steht…

    Dieses Nichtverstehenwollens und blind sein für etwas mehr Fakten und Realität scheint sich durch weite Teile der dt. Bevölkerung durchzuziehen. Welche Blüten das treibt könnt ihr Euch hier anschauen:
    http://www.deutsche-in-london.net/forum/topic/51200-bin-ich-das-einzigste-ukip-mitglied-in-diesem-forum/

    In diesem Internetforum bin ich gelegentlich aktiv aus geographischen Gründen. Und bei ausgewanderten Deutschen sollten man ja etwas mehr Aufgeschlossenheit erwarten. Doch wie man in den Thread, in dem ich ab und mit interveniert hatte, sehen kann, sind die Leute auch mitten in London noch genauso kleinkarriert und können nicht sehen was nicht rechts und links sich am Wegesrand tut, wie zu der Zeit als sie noch in Deutschland Hintertupfingen wohnten.

  45. Monika H. sagt:

    @OSwald Spengler

    > Hofiert.China wird sabotiert wo es geht z.bsp im Sudan und

    Mit den Olympischen Sommerspielen 2008 z.B.
    Oder aktuell von Frau Merkel mit ihrer „special relationship“

    http://tinyurl.com/atfqgev

    >eine Weltherrschaft streben die Chinesen nicht an.

    Woher wollen Sie das wissen? Weil es die Chinesen nicht sagen?

    >“das Geld sammelt sich nicht anders wie in USA an einzelnen Stellen.” Falsch falsch falsch.

    In China flüchten gute, sehr fleißige Menschen aus den Städten, weil sie die horrenden Mieten und Lebenserhaltungskosten nicht mehr bezahlen können (im Verhältnis ca. 3.000 EUR für 60 m2 in Shenzen). Und was Sie als Mittelschicht bezeichnen müssten Sie erst einmal definieren.

    Tibet und die Menschenrechte in China lassen Sie genauso unter den Tisch fallen wie unsere Kanzlerin. Der Zweck heiligt die Mittel und das ist zum Kotzen!

    Wie Deutschland und die Deutschen im einzelnen so etwas „übersehen“ können, dies ignorieren, nur um selbst ihre Position zu behaupten, ist mir ein Rätsel.

    >Man redet den Frauen sie müssten unbedingt zum glücklich sein Karriere machen, sie müssten unbedingt wie Sex in the City leben etc. dass ist der psychologische Angriff.

    Als würde jede Frau Karriere machen wollen – so ein Blödsinn. Unabhängig wollen sie sein und das ist ihr gutes Recht!

    @wildvögelein
    >Ich halte den geannten psychologischen Angriff für die Hauptursache der niedrigen Geburtenrate.

    Die Hauptursache der niedrigen Geburtenrate ist, dass sich die Frauen nicht mehr abhängig machen wollen von Männern, die dies über Jahrhunderte hinweg schamlos ausnutzten die und scheinbar bis heute nicht zur dieser Einsicht kommen.

  46. Pablo77 sagt:

    @snoopye1970:
    > Bei einigen Kommentaren in diesem Thread kann man das
    > kalte Grausen bekommen.
    Na ja, soooo schlimm find ich Jürgen Elsässers Zwischenrufe nun auch wieder nicht.

  47. MCExorzist sagt:

    @Monika H.: Mit einigen Ansichten haben Sie sicherlich recht, aber das Sie das Prinzip von „Teile und Herrsche“ vertreten ist traurig!

    ((bitte keine ewig langen Videos posten – der Hausmeister))

    Mann und Frau gehören zusammen, und sollten Kinder „gemeinsam“ erziehen, ohne sich vom „Staat“ manipulieren zu lassen.

    Zudem, was ist besser geworden seitdem Frauen eingeredet bekommen und sie selbst (nicht alle) daran glauben, dass sie immer noch unterdrückt werden und sich „befreien“ sollen?

    Was ist danach? Kinderlose Frauen die es ein lebenlang bereuen keine Kinder geboren zu haben… Super, man ist lieber eine Arbeiterin als Mutter!

  48. Andreas M. sagt:

    @Bullinger

    Wie Rosa Luxemburg diesen Satz wirklich gemeint hat, steht auf einem anderen Blatt. Ich weiß auch, dass die Frau – wie alle Kommunisten – mit ihren politischen Gegnern nicht gerade zimperlich umgegangen wäre, was sie in ihren Werken selbst schreibt.

    Aber unabhängig davon und von ihrer Person, ist dieser Satz ein sehr kluger.

    Er bedeutet, dass man die Gerechtigkeit und Freiheit in politische Systemen, Regimen oder Ideologien nicht daran messen darf, wie diese Regime mit ihren Anhängern umgehen, sondern daran, wie sie mit ihren Gegnern umgehen.

    Denn mit seinen Anhängern geht jedes Regime gut um. Dem treuen Nazis ging es in NS-Staat blendend, ebenso wie dem treuen Kommunisten im Kommunismus, Das ist daher absolut nichssagend.

    Ankommen tut es darauf, wie mit denen umgegangen wird, die nicht Teil des Systems sein wollen,

  49. cnovo2012 sagt:

    Harun sagt:
    November 9, 2012 um 14:38
    „Die einfachste Lösung ist, die Karriereleiter beiseite stellen und ohne Verhütung Poppen.
    Und bitte nicht nach 2 Kids wieder damit aufhören.
    Dann gibts bis in 100 Jahren wieder genug Deutsche.“

    Dann bekommen aber die DINKS die ganzen guten Jobs, gibt ein dreifacher Vater zu bedenken.

  50. juergenelsaesser sagt:

    Andreas M: Sie sind ja unfähig, den Luxemburg-Satz richtig wiederzugeben.

  51. Kant sagt:

    @ andreas: „Ankommen tut es darauf, wie mit denen umge- gangen wird, die nicht Teil des Systems sein wollen.“

    Wer nicht will, der hat schon –

    Entscheidender ist aber: Wie wird mit denen umgegangen, die nicht Teil des Systems / der herrschenden Lehre qua ihres Soseins sein können? Wenn also ein System Menschen ausschließt wegen ihrer Hautfarbe, ihres traditionellen Glaubens, ihrer Behinderung etc. dann ist dieses System in der Tat sehr verwerflich/übel etc.

    Wenn aber Leute nicht Teil sein wollen aufgrund ihres sehr großes Besitzes, dann halte ich den Versuch, sie von einer anderen Sichtweise zu überzeugen, für durchaus legitim.
    Nochmal Klartext:
    Ich stelle mir lebhaft vor, wie Angehörige der 0,01% der Supersuperreichen kreischen: … ihr dürft uns nichts nehmen, bedenkt doch, auch Rosa sagte schon: Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden …. und ich stelle mir lebhaft vor, wie rassistische Prügeltypen sich auf Rosa berufen: … wir haben halt ne andere Meinung, leben die gern auch aus und diese Freiheit könnt ihr uns nicht nehmen, ihr Ar***geigen … und ich stelle mir lebhaft vor, wie schmierige Fettsäcke sich auf Rosa berufen: … wir sehen uns halt gerne so bestimmte Bildchen von so jungen Dingerchen an und wenn wir die in Natura sehen und, und, und, hehe, das ist halt unsere Freiheit, das geht euch nix an ihr verklemmten Spießer ….

    Ja, ja, Freiheit ist immer auch die Freiheit der anders Denkenden, Lebenden, Handelnden …. aber Rosa meinte damit nicht DIE der Rassisten, Kapitalisten und der Kinderf***** !

  52. Ufufu sagt:

    Angst vor Souveränität eines Deutschen Staats oder Angst vor der Souveränität des Deutschen Volkes?

    Realität ist für die meisten Menschen, dass sie aus einem Fenster gestürzt werden und in Zeitlupe auf einer watteweichen Wolke einer fiktiven Demokratie fallen, dass man einen Nebel um sie sprüht und die Wassermoleküle die Projektion eines Filmprojektors widergeben, man ihnen Kopfhörer aufsetzt, die ihnen Demokratie und Freiheit vorspielten. Alles schön und gut, das Problem dabei ist, dass unten kein Fester Boden auf sie wartet, auf welchem sie weich landen können, sondern der Moorsumpf der unerbittlichen Gier der „großen“ Männer, welche die Menschen schon oft genug ins Elend gestürzt haben.
    Wenn man verstehen oder anderen begreiflich machen will, was in Deutschland vor sich geht, kann sich ein Blick nach China lohnen. In China ist es ein direkter, den Menschen bewusster Zwang zur Abtreibung von Kindern, in Deutschland geschieht es subtil durch Feminismus, Industrie-Lobbyismus, Medienpropaganda, Funkstrahlung und giftigen Pharmazeutika, ständige Lohnsenkungen durch die sogenannte Integration von Migranten für die Konzerne und vielen andern Mitteln. Die Geburtsstatistik beweist, dass es keine Theorie ist, dass das Deutsche Volk in wenigen Jahrzehnten schlichtweg ausgestorben sein wird und damit auch unsere ehemals großartige, fortschrittliche Kultur, wenn keine dramatische Volksaufklärung über die wahren Verhältnisse einsetzt.

    Wenn man aber sieht, was in Deutschland vor sich geht, nämlich Kindergrippen, Geldentwertung in Verbindung mit nicht vorhandenen Lohnsteigerungen, sondern Lohnsenkungen, auf der anderen Seite aber Konzernsubventionen dass sich die Balken der Geldspeicher der Bonzen biegen, dem tausendfach propagierten Schandbild der minderwertigen Mutter und Hausfrau, dem familienfeindlichen Eherecht, welches Männern Angst und Bange macht, eine Familie zu gründen, Frauenquoten und, und, und, dann wird vielleicht klar, dass die BRD mit einem demokratischen Staat viel weniger zu tun hat, als mit einem kommunistischen Regime, das sich vor den Menschen fürchten muss. Schäuble fürchtet sich vor dem Volk, denn er lässt es vielfach stärker überwachen als die STASI es jemals getan hat, und er formuliert auch ganz offen, dass das Bundesverfassungsgericht ein Sicherheitsrisiko darstellt, weil es nicht zulassen möchte, dass sogenannte Terroristen (gemeint sind Aufständige) ohne Prozess und ohne Recht auf Gehör nicht nur überwacht, sondern auch inhaftiert werden können. Er fürchtet sich vor dem Volk, weil er ganz genau weiß, dass das Volk das, was er vorhat, nicht will, wenn es endliche verstehen würde: Eine Global Gouvernance, die zentral alle Völker der Welt regiert, wie er es selbst, als auch Ferkel, Kissinger, Bush, Barroso etc. sagten. Schäuble hat Angst vor dem Volk, weil möglicherweise in der Breite bekannt wird, welche Verbrechen er mitgedeckt und unterstützt oder vielleicht auch direkt selbst begangen hat.

    Es gibt keine Verschwörung. Es gibt nur den falschen Film von Demokratie, Recht und Freiheit:

    „“Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert“, verrät Jean Claude Junger. „Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

  53. Wildvögelein sagt:

    @ Monika H.
    „Die Hauptursache der niedrigen Geburtenrate ist, dass sich die Frauen nicht mehr abhängig machen wollen (…)“

    Wenn das der Hauptgrund wäre, könnten sich die Frauen ja künftig auch ohne Ehemänner für Nachwuchs entscheiden. (Wird ja heutzutage auch oft so gemacht, s. Alleinerziehende).

    Ich bezweifle, daß eine kinderlose Frau weniger abhängig vom Mann ist als eine Mutter.
    In einer kinderlosen Partnerschaft ist sie emotional sogar stärker von ihrem Mann und seinen Launen abhängig, da
    1. die bedingungslose, selbstlose Liebe der Kinder wegfällt.
    2. er sie viel schneller wieder fallen lassen würde, wenn sie nicht spurt.

    Eine berufstätige Frau tauscht die Abhängigkeit vom männlichen Versorger gegen die fragwürdige Abhängikiet von einem zahlenden Arbeitgeber ein.
    Die Abhängigkeit in einer Ehe (festen Beziehung) ist da meist vertrauter, liebevoller und sicherer als die von einem neutralen Chef, den gewöhnlich keine persönlichen und emotionalen Bindungen davon abhalten, seine Angestellte fallen zu lassen
    oder zu schikanieren.

    Vielmehr gibt es heutzutage unzählige Frauen in festen Beziehungen und Ehen, die kinderlos bleiben (wollen). Da die Kinderlosigkeit heute ja auch ebenso von den Männern vermehrt gewünscht wird, kann das Argument „Flucht vor Abhängigkeit“ nicht greifen. Früher hatten die Männer nämlich auch ein anderes Verhältnis, ein positiveres zu ihren Nachkommen.

  54. Oswald Spengler sagt:

    „Ein positiver Kinderwunsch hat etwas mit der eigenen Einstellung zu sich, dem Menschentum und der Zukunft zu tun“

    Richtig Richtig…aber dass liegt am oligarchischen System.Oligarchie ist nicht nur wir und die sondern es durchdringt die Gesellschaft mit Dystopie, mit Okkultismus, mit einem malevolenten Zeitgeist.Ein oligarchisches System zerstört Gesellschaften von ihnen.

  55. Monika H. sagt:

    @wildvögelein

    >Ich bezweifle, daß eine kinderlose Frau weniger abhängig vom Mann ist als eine Mutter.

    Dann ist Ihnen nicht zu helfen.

  56. Monika H. sagt:

    MCExorzist

    >@Monika H.: Mit einigen Ansichten haben Sie sicherlich recht, aber das Sie das Prinzip von “Teile und Herrsche” vertreten ist traurig! Mann und Frau gehören zusammen, und sollten Kinder “gemeinsam” erziehen, ohne sich vom “Staat” manipulieren zu lassen.

    Habe ich irgendwo geschrieben, dass Frau und Mann nicht zusammen gehören? Habe ich mich irgendwo für Single-Eltern ausgesprochen? Da dichten Sie etwas zusammen.

    Ich meine, dass eine Frau im Fall der Fälle mit einem Kind rasch die Flucht ergreifen und mit dem Zwerg gut leben kann. Mit zwei oder drei Kindern ist das fast nicht mehr möglich. Und in die Abhängigkeit, nur wegen der Kinder oder des Geldes wegen beim Mann zu bleiben, begeben sich die Frauen heute einfach nicht mehr -. teils bewusst, teils unbewusst.

    Und dabei geht es gar nicht um meine eigene Einstellung, sondern dass dem eben so ist: Frauen sind unabhängig geworden. Da wird jetzt keiner mehr was dran ändern.

    Man kann jetzt der Vergangenheit nachheulen oder nach vorne gucken und nach einer Lösung suchen, wie man mit dieser neuen Situation am besten umgeht.

  57. Kopfüber sagt:

    Guten Abend,

    ich weiß, daß es unter diesem Thema nicht ganz genau hineinpaßt, dennoch:

    Eine 35jährige Polin wird in Jaworzno arbeitslos (die Firma ging pleite).

    Die Mutter von zwei Kindern sucht Arbeit. Ihr Mann arbeitet dort in einer Zeche (Grube, Bergbau). Sie haben ein Haus gebaut. Die monatlichen Abträge (Tilgung +Zinsen) sind zu entrichten.

    Sie kommt notgedrungen nach Deutschland, um hier Geld zu
    verdienen.

    Auf meine Frage, was sie denn in Polen als Kassiererin, etwa bei Aldi, Lidl, bei einer 40 Stunden Woche verdienen würde, antwortet sie; „Etwa 250 EURO netto!“

    Noch Fragen???

    Aber Bernadetta ergänzt auch: „Für uns Polen ist Deutschland das Paradies. Aber ihr Deutschen schiebt Eure Eltern in Altersheime ab. Ihr seid ja Egoisten geworden!“

    Gruß

  58. Heider sagt:

    @ Pablo77
    Zum Komplex der jugoslawischen Nachfolgestaaten und zum Zusammenleben der Volksgruppen im ehem. Jugoslawien:

    „Niemand von denen ist unter “EU-Kommando”. Get this: Die wollen das alle freiwillig.“

    Fasse mal zusammen:
    1. Es gibt gar kein „EU-Kommando“.
    2. Alle wollen es und haben sich freiwillig unterstellt.
    Ja, das ist unbedingt logisch.
    Weiter so!😉

    „“Verhältnismäßig friedlich”, ja nee, is klar. Zum Piepen.“

    Lesen – Verstehen – Posten.
    Auch hier gab es eine Betonung, das einschränkende Wort: verhältnismässig.

  59. Ernis Berta sagt:

    Scheidungsabzocke ist zum größten Teil für den Mann relevant: Angst vor beträchtlichen finanziellen Verlusten im Falle einer Scheidung. Nicht selten ist dies auch der Beginn eines sozialen Abstiegs! Kindesentzug, oder sollte man sagen „Zwergen-Entzug“, Monika H. Jedenfalls betrifft auch dies überwiegend Väter: Möglichkeit der Umgangsvereitelung mit gemeinsamen Kindern seitens der Ex-Ehefrau bei einer Scheidung.

    Was man so in gewssen Internetforen zu lesen bekommt, es sagt Einiges. Eine gewisse Anja schreibt:

    „Das war bei meinem Ex so. Da ging die Firma in Konkurs und er war die Arbeit los. Er konnte mir nicht mehr die volle Höhe Unterhalt bezahlen und das Gericht entschied, dass er es trotzdem bezahlen muss. Ihm blieben danach knapp 500 Euro im Monat übrig. War nur blöd, dass er dann auch noch seine Wohnung verloren hat, weil er wirklich keine Arbeit gefunden hat :)) Also keine Sorge, Dein Ex kann machen, was er will, im Endeffekt muss er zahlen, da kann kommen, was möchte :))“

    (…)

    Außerdem wollte ich ihm eins auswischen, weil wir bei der Trennung gestritten haben und ich einen neuen Freund habe. Ich habe das deswegen auch als störend empfunden, dass er dauernd unsere Tochter besuchen möchte, das darf er jetzt, seit er halt keine Wohnung mehr hat, eh nicht mehr.“

    Darauf antwortete „Sabi27“:

    „Kann Dich verstehen!

    Es ist für eine Frau immer besser, das Kind nicht von dem Mann zu haben, mit dem man zusammenlebt. Geld wächst ja nicht auf Bäumen, und deswegen ist es ja auch sinnvoll, dass man seine rechtlichen Möglichkeiten ausschöpft. Für die neue Familie ist es ein riesengroßer Vorteil, von einem Dritten finanziell unterstützt zu werden.
    Nachteil hat eigentlich nur der, der das Kind gezeugt hat, wir als neue Familie können uns aber wesentlich mehr leisten, deswegen macht das Gesetz ja auch so viel Sinn.“

    Manchmal glaube ich, dass Männer, die im Erwachsenenalter noch bei ihrer Mutter leben, nur deshalb so unbeliebt sind, weil sie als „dummes Scheidungs-Schlachtvieh“ ausfallen.
    Und ebenfalls ohne jeden Scherz: Unter diesen Umständen frage ich mich im Hinblick auf die eigene Fortpflanzung, ob das Klonen von Menschen wirklich so unethisch ist, wie immer behauptet wird.

    Der deutsche Geschlechterforscher Arne Hoffmann schrieb in seinem 2008 erschienenen Buch „Rettet unsere Söhne“ auf Seite 104:

    „[Ende 2007] stellte das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Untersuchung mit dem Titel ‚Bildungs(Miss)erfolge von Jungen und Berufswahlverhalten bei Jungen/männlichen Jugendlichen‘ online, die die Erkenntnisse aus dem Nachbarland bestätigte. In ihr finden sich so aussagekräftige Sätze wie: ‚Für den Übergang in weiterführenden Schulen hat die Lern-Ausgangs-Untersuchung (LAU) in Hamburg herausgefunden, dass Jungen nicht nur generell seltener eine Gymnasialempfehlung erhalten, auch bei gleichen Noten werden sie seltener von den Lehrkräften für gymnasialgeeignet angesehen als Mädchen.‘ Oder auch: ‚In allen Fächern erhalten Jungen auch bei gleichen Kompetenzen schlechtere Noten.'“

    Sie sollen sich ja auch an Zwergenrolle gewöhnen.

    „Der Hallenser Bildungsforscher Jürgen Budde kam (…) zu dem Schluss, dass Jungen in allen Fächern bei gleicher Kompetenz schlechtere Noten kriegen als ihre Mitschülerinnen. Selbst wenn sie die gleichen Noten haben wie Mädchen, empfehlen die Lehrer ihnen seltener das Gymnasium. Kurzum, Jungs werden bei gleicher Leistung schlechter behandelt.“
    (Quelle: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,612997,00.html, 12.03.2009)

    Auch der Ratsvorsitzende und Präsident der Freien Universität Berlin, Dieter Lenzen, stellte fest:

    „Beim Übergang auf das Gymnasium müssen Jungen eine deutlich höhere Leistung erbringen. Der Weg in die Berufsausbildung ist für Jungen erschwert“, kritisierte Lenzen.“

    (Quelle: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,612997,00.html, 12.03.2009)

    „In einem Experiment an der Universität von Los Angeles wurde 72 Jungen und 60 Mädchen mit einer Lernmaschine Lesen und Schreiben beigebracht. Das Gerät wurde von beiden Geschlechtern gleich gut angenommen. Als man den Lernfortschritt ermittelte, schnitten die Mädchen insgesamt jedoch schlechter ab als die Jungen. Daraufhin erhielten die Kinder normalen Leseunterricht im Klassenzimmer – von Lehrerinnen. Wieder wurde die Zahl der gelernten Worte in einem Test ermittelt. Jetzt schnitten die Jungen schlechter ab. Es ist vermutlich kein Zufall, dass die Prüfungsergebnisse von Jungen an höheren Schulen im selben Maße schlechter werden, wie die Zahl der Lehrerinnen zunimmt. (Quelle: Arne Hoffmann: ‚Sind Frauen bessere Menschen?‘ Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin, 2001.)“
    (Quelle: http://www.manndat.de/index.php?id=42)

    Bundesministerin Ursula von der Leyen:
    „Ich finde es nicht schlimm, dass Mädchen in Sachen Bildung an den Jungen vorbeiziehen.“
    (Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen, 29.09.2006)

    Ein Bericht der OECD:
    „So sind z. B. im 23-seitigen Bericht ‚OECD-Veröffentlichung ‚Bildung auf einen Blick‘. Wesentliche Aussagen in der Ausgabe 2006′ zwar Ausführungen zum Bildungsniveau und der Bildungsbeteiligung von jungen Frauen zu finden. Die Bildungssituation von Jungen wird jedoch nicht erwähnt (BMBF/Kultusministerkonferenz 2006).“
    (Quelle: http://manndat.abplesk01.de/index.php?id=511)

    Laut Polizeilicher Kriminalstatistik Berlin vom Jahr 2008 liegt das „Vortäuschen einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung“, wie es im Juristendeutsch heißt, zu 93,4 Prozent in weiblicher Hand.

    Hier soll den Männern die Hose ausgezogen und nicht den Frauen fehlende Rechte geschenkt werden.

    Männer, das war einmal, heute sollen sie möglichst alle schwul gegendert werden. In vitro ist ja inzwischen auch eine sichere Sache.

    Kranke Gesellschaft.

  60. Ernis Berta sagt:

    Ein Projekt in Hannover

    Das erste Projekt, das hier vorgestellt werden soll, nannte sich „Gender und Schule“ und wurde von der „Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauenbeauftragte und Gleichstellungsbeauftragte“ in Hannover initiiert. Es folgen nun Zitate aus der offiziellen (!) Selbstdarstellung dieses Projektes.
    Als Männerrechtler braucht man einen enorm stabilen Magen, um sich beim Lesen des Textes nicht übergeben zu müssen. Und man sollte sich ebenfalls nicht auf das Gedankenspiel einlassen, wie man sich verhalten hätte, wenn man selbst einen Sohn in dem Alter hätte und mit ihm so etwas gemacht worden wäre. Man könnte sonst über sich selbst erschrecken …

    „Der Perlonstrumpf an einem Jungenbein bringt Schwung in die Koedukation (…) Die Jungen fühlten sich verunsichert, was ich sehr oft in den Jungenstunden feststellen konnte. Sie empfinden die Erweiterung ihres Rollenrepertoires eher als Bedrohung denn als Bereicherung.
    Die neuen Fähigkeiten werden Mädchen und Frauen zugeordnet und unterliegen deshalb starker Abwertung. Es ist wenig attraktiv für einen Jungen, Gefühle zu zeigen und sich selbst in Frage zu stellen. Deswegen gleicht die Jungenstunde oftmals einem schwierigen Balanceakt. Zum einen müssen Jungen lernen, sich selbst in Frage zu stellen, wird die damit verbundene Verunsicherung aber zu groß, ist der Erfolg der Jungenarbeit gefährdet. (…)

    Schritt 5: Jungen tragen Mädchenkleidung, Mädchen tragen Jungenkleidung

    (…) Jungen (…) sich zu schminken und in Röcken herumzulaufen, (…) beim Anziehen der Perlonstrümpfe ins Schwitzen gerieten, was Serkan zu der anerkennenden und völlig ernst gemeinten Bemerkung veranlasste: ‚Also, dass die Mädchen das so gut können. Wie machen die das bloß?‘ Andere Jungen verkleideten sich zunächst nicht, ließen sich dann aber mitreißen. Ein Junge, der von allen anderen immer als ‚Weichei‘ verhänselt wird, trug an diesem Tag demonstrativ seine Tarnhose im ‚militarylook‘.
    Jungen, die sich ihrer männlichen Rolle sicher sind, schienen keine Probleme beim Verkleiden zu haben. Dennoch wehrten sie die Rolle als Mädchen ab, indem sie die Aufgabe zu einem großen Gaudi und zur Heldentat umfunktionierten. Andere Jungen verhielten sich abwartend und distanziert, weil sie weitere Attacken gegen ihr uneindeutiges Jungenverhalten befürchteten.
    Den Mädchen fiel das Verkleiden ganz leicht, keine einzige wehrte sich dagegen. Sie stellten zum Teil enttäuscht fest, dass sie sich nur wenig von ihrem sonstigen Outfit unterschieden. Nur die Haare mussten nach hinten gebunden werden, um ihnen den Anschein von Kürze zu geben. (…)

    Schritt 7: Rollenspiele vorstellen

    Mädchen und Jungen kommen zusammen und führen sich gegenseitig ihre Rollenspiele vor. (…) Die Jungen liefen hinternwackelnd auf Absatzschuhen mit kleinen Schritten herum, schwenkten ihre Handtaschen und redeten mit spitzen Stimmen aufeinander ein. Sie bummelten über den Ku-Damm (Hinweis für nichtdeutsche Leser: Im deutschen Volksmund gebräuchliche Abkürzung für den Berliner Kurfürstendamm, eine der bekanntesten Einkaufsstraße der Stadt, Anm..) oder durchs Kaufhaus auf der Suche nach neuen Klamotten und sprachen über ihre Männer.
    Manche Jungen trauten sich sogar, als Mädchen verkleidet auf den Schulhof zu gehen. Das führte dort zu großem Aufsehen, zu Gelächter, Belästigungen und sogar Schlägen.
    In den Gesprächen wurden folgende Fragen diskutiert: Warum tragen Jungen keine Röcke? Früher trugen die Männer Röcke oder Kleider. Warum schminken sich Männer nicht? Einige tragen heute auch Schmuck wie die Frauen, manche nehmen Parfüm, stellten die Kinder dabei fest.
    Die Mädchen zeigten eine größere Spannbreite der Möglichkeiten. Dazu meinte ein Junge: ‚Die Mädchen machen den Jungen ja sowieso alles nach.‘ Mit dieser Meinung stärkte er sein Selbstwertgefühl. Die Mädchen setzten dagegen: ‚Wir haben viel mehr Möglichkeiten als ihr, unsere Auswahl an Kleidung und Schuhen ist viel größer als bei euch. Das ist doch toll.‘ (…)

    Schritt 10: Werbeszenen mit umgekehrten Rollen nachspielen

    Schülerinnen und Schüler spielen Werbeszenen nach, aber mit umgekehrten Rollen. Nun schminkt sich der Mann, färbt sich die Haare, cremt sich die Haut ein und stellt erleichtert fest, dass keine Falten mehr zu sehen sind.

    Literaturhinweise:

    Enders-Dragässer, Uta: Schulischer Sexismus in der Bundesrepublik, in: GEW-Frauen (Hrsg.). Koedukation. S.I 1. 1995.

    Faulstich-Wieland, Hannelore: Bilanz der Koedukationsdebatte, in: Zeitschrift für Frauenforschung 3, 1993.

    Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauenbeauftragte und Gleichstellungsbeauftragte, Sodenstr. 2, 30161 Hannover, T 0511/33 65 06 23

    http://www.genderundschule.de

    ‚Der Perlonstrumpf an einem Jungenbein bringt Schwung in die Koedukation‘, Margot Wichniarz, aus: unterrichten/erziehen, Heft 5/99, S. 254 – 258.

    SenSchul Berlin (Hrsg.): Mädchen sind besser – Jungen auch, Konfliktbewältigung für Mädchen und Jungen, Bd. 1 und 2. Berlin 1998.

    SenSchul Berlin: Rundschreiben II Nr. 9/1998, Förderung der Chancengleichheit von Mädchen und Jungen.“

    Meine Herren, passen Sie auf Ihre Söhne auf,

  61. MCExorzist sagt:

    @Monika H.: Der zweite Satz stellt eigentlich meine Meinung dar, er ist keine Unterstellung Ihnen gegenüber gewesen, das Video dazwischen wurde „gekürzt“😉

    Wie gesagt, ich gebe Ihnen ja recht. Männer und Frauen sollen und müssen die gleichen Rechte, Entlohnung, Verwirklichung etc. zustehen, das steht außer Frage. Ich bin auch der Meinung dass die Kinder bei einer Trennung der Eltern grundsätzlich bei der Mutter bleiben sollten (wenn Kinder und Mutter das so wollen).

    Was mir jedoch völlig unverständlich ist, das eine alleinerziehende Mutter mit zwei kleinen Kindern (5 und 6 Jahre) vom sogenannten „Staat“ gezwungen wird eine geringfügig Bezahlte Arbeit anzunehmen da sonst die „staatlich“ finanzielle Unterstützung gekürzt würde. Der Vater nicht in der Lage ist ausreichend für den Unterhalt aufzukommen, da ebenfalls nur geringf. Beschäftigt über ein „Job-Center“.

    So, gleichzeitig sollen Frauen mit dem Scheinargument „Emanzipation“ auf den nicht ausreichend vorhandenen Arbeitsmarkt drängen. Durch dieses Überangebot an m/w Arbeitskräfte findet kaum noch jemand eine Vollzeitstelle, vom Niedrig-Lohn kann eh kaum jemand alleine (über)leben. Zudem „benötigt“ diese BRD angeblich ausländische „Billiglöhner“ weil die BRD die „vorhandenen offenen Stellen“ nicht ausreichend mit Einheimischen besetzen kann (lachhaft). Die Mieten / Nebenkosten steigen unproportional zum Einkommen, verdeckte Inflation durch den €uro, unvorstellbare Geldsummen werden digital aus dieser BRD transferiert, Steuergelder werden in größtmöglichen Summen verschleudert, die Bildung wird reduziert auf ein industrielles Niveau von „Arbeit macht frei“… und da wundert man sich das Familien mit einem Kind schon „finanziell“ überfordert sind? Die Familien auseinanderbrechen?

    Das die Deutschen angeblich aussterben?

    Nein, als „emanzipierte“ Frau sollte man sich nicht nur auf den Mann als existentielles Feindbild konzentrieren, als „emanzipierte“ Frau sollte man auch darauf bestehen sich vom „Staat“ als Mutter zu emanzipieren!

    Es kann doch nicht sein das deutsche Menschen angeblich aussterben und gleichzeitig Familien kategorisch zerstört werden damit Vater und Mutter nur noch als Mann und Frau arbeiten sollen!

    Das ist meine Meinung, keine Unterstellung😉

  62. Monika H. sagt:

    @Kopfüber

    >Aber Bernadetta ergänzt auch: “Für uns Polen ist Deutschland das Paradies. Aber ihr Deutschen schiebt Eure Eltern in Altersheime ab. Ihr seid ja Egoisten geworden!”

    Das Paradies gibt es halt nicht umsonst.

    Ist Bernadette keine Egoistin, wenn Sie Ihre Kinder für den Wohlstand (Haus) in Polen zurück lässt?

    Sie können Bernadette ja einmal sagen, Sie soll hier 10 Jahre arbeiten und hier (!) ihr Haus bauen und ihre Kinder mit allen Lebenserhaltungskosten hier groß ziehen und dann schauen, ob ihr noch Zeit bleibt, die Oma zu pflegen.

    Sie kann sich auch einmal kundig machen, wie die Lage in DE aussieht, wenn man Alte oder Kranke zu Hause pflegen möchte – dies wird nämlich in keinster Weise gefördert, sondern fast unmöglich gemacht, indem man sowohl finanzielle wie technische Hilfsmittel und Medikamente verwehrt.

    Die Deutschen haben für diesen Wohlstand, den sie für sich ja in Form eines höheres Gehaltes konsumiert, viele, viele Jahre hart gearbeitet. Dass dabei einiges auf der Strecke bleibt, wissen wir selbst und wir sind daran, dies zu ändern. Dazu brauchen wir keine polnischen Halbweisheiten. Deutschland ist gut, nur die Menschen sind schlecht, funktioniert nicht.

    Einen Baum zu verurteilen, die Früchte aber davon zu essen – davon halte ich einfach nichts.

    Herzliche Grüße an Bernadette

  63. Ufufu sagt:

    Martin Hohmann, der aus der CDU ausgeschlossen wäre, ist ein interessanter Ansprechpartner. Herr Hohmann hat Standhaftigkeit und Ehrlichkeit bewiesen. Er Stand zu seinen Überzeugungen, und nicht zu seiner Partei(-Karriere)

    http://www.martinhohmann.de

    Ebenfalls Hans-Jürgen Irmer. Der ist aber noch in der CDU. Ihn könnte man zumindest prüfen. Er gibt den Wetzlar-Kurier heraus.

  64. @ Pablo
    „BRUUAAHAHAHAHA! ….“
    Ach je, einer von DER Liga sind Sie. Die, die als Trolls ihr karges Brot verdienen müssen und deren „eigene Webplattformen“ von US-amerikanischen und canadischen Institutionen bezahlt werden, hinter denen immerfort die Brüder des Bundes stecken.
    Ihr „BRUUAAHAHAHAHA!“ geistert schon länger durch Newsgroups und Blogs. Putzig.
    Zu Ihrer Empfehlung an einen anderen Blogteilnehmer, sich des Kabaretts zu befleißigen: Was macht dem Unterschied zwischen so einem Berufskomiker wie Ihnen und einem Kabarettisten? Der Erstere macht es wegen dem Geld, der Kabarettist wegen des Geldes.
    Wie war das jetzt eigentlich mit Ihrer Blogwartaktion gegen den Lehrer in Frankfurt?

  65. @ Monika H.
    „Dann ist Ihnen nicht zu helfen.“
    Das hätten Sie nicht nötig gehabt und es war unnötig.

  66. Ufufu sagt:

    Herr Elsässer,

    können Sie uns erklären, warum Männer wie Sarazzin oder Hohmann trotz der Deutschland-Feindlichkeit von SPD und CDU angeben, an „ihren“ Parteien zu hängen, statt sich für eine Gründung einer anderweitigen Partei aussprechen?

  67. Ufufu sagt:

    Wen ich mir die Kommentare von dem Leiter der Aktion „Linkstrend stoppen“, der auch Hohmann angehört, so anhöre, man müsse weiterhin die CDU wählen und es gäbe gar keine Alternative im rechten Spektrum, dann frage ich mich, ob dieser mann es wirklich ernst meint mit seinem Kampf gegen den Globalismus oder was sonst in seinem Kopf vorgeht.

    Kann es sein, dass solche Leute das System bewusst stärken? Oder sind diese Leute einfach in Ihrem Kopf so verkrustet?

  68. Wildvögelein sagt:

    @ Monika H.
    „Sie können Bernadette ja einmal sagen, Sie soll hier 10 Jahre arbeiten und hier (!) ihr Haus bauen und ihre Kinder mit allen Lebenserhaltungskosten hier groß ziehen und dann schauen, ob ihr noch Zeit bleibt, die Oma zu pflegen.

    Sie kann sich auch einmal kundig machen, wie die Lage in DE aussieht, wenn man Alte oder Kranke zu Hause pflegen möchte – dies wird nämlich in keinster Weise gefördert, sondern fast unmöglich gemacht, indem man sowohl finanzielle wie technische Hilfsmittel und Medikamente verwehrt.“

    Volle Zustimmung! So sieht es nämlich für uns hier beheimatete aus.

    @Enris Berta
    Spätestens bei solchen aufgezwungenen Gender-Spielchen ist der richtige Moment zivilen Ungehorsam zu zeigen und seine Kinder mutig vom Schulunterricht zu entschuldigen. Für die Fälle, wo man so etwas nicht im voraus weiß, sollte man den Kindern den Rücken stärken und sie so selbstsicher machen, daß sie sich mutig verweigern und einfach nach hause gehen.
    Eine Entschuldigung für plötzliche Übelkeit wäre dann nachzureichen😉

    @MCExorszist
    „(…) als “emanzipierte” Frau sollte man auch darauf bestehen sich vom “Staat” als Mutter zu emanzipieren!

    Richtig! Genau so!

  69. Ufufu sagt: November 11, 2012 um 21:24

    Kann es sein, dass solche Leute das System bewusst stärken? Oder sind diese Leute einfach in Ihrem Kopf so verkrustet?

    Das mag es auch geben, ist aber nicht der Regelfall. In der Regel sind sie schlicht doppelt gebunden: Sie wollen und wollen zugleich nicht. Bekommen dann Angst, weil sie nicht wollen können, was sie wollen, geraten in eine Identitätskrise und „machen sich ins Hemd“.

    Der Volksmund bezeichnet das – treffend wie immer – als: Schiß vor der eigenen Courage.

  70. Wg. Gender:

    An den o.a. Beispielen kann man sehr schön und klar ablesen, worum es politisch dabei geht, nämlich um die Zerstörung von Identität und damit um die Verhinderung von Individuierung. Man will leicht manipulierbare Masse herstellen und keine schwierigen und sperrigen Individuen.

  71. Monika H. sagt:

    @ H. Fischer
    >Das hätten Sie nicht nötig gehabt und es war unnötig.

    Werden jetzt die Männer schon sensibler als die Frauen?

    Für Deutschland könnte ich das bestimmt noch einmal prüfen, aber in Österreich bedeutet es einfach „Hier macht eine weitere Diskussion keinen Sinn, weil die Argumentationen zu weit auseinander liegen“. Es läutet in einem Gespräch einen „Themenwechsel“ ein und zwar ohne jede Feindseligkeit. Man kann nach dem Punkt einfach auf ein anderes Thema zu sprechen kommen, z.B. Hast eigentlich schon was vom Franzl gehört? oder Gehst mit auf einen Kaffee?

  72. Monika H. sagt:

    @Wildvögelein

    Ich habe Sie hier noch nie auf Persönlichkeitsebene argumentieren gehört und gehe daher davon aus, dass meine Worte auch nicht auf dieser von Ihnen aufgenommen wurden.

    W.o. beschrieben ist dieser Satz keineswegs eine Wertung Ihrer Intelligenz. Sollte dies anders angekommen sein, entschuldige ich mich selbstverständlich höflichst dafür.

  73. @ Monika H.
    „Werden jetzt die Männer schon sensibler als die Frauen?“
    So ab 40 anscheinend ja….
    „Hast eigentlich schon was vom Franzl gehört? oder Gehst mit auf einen Kaffee?“🙂
    Sehen Sie, so leicht kann man(n) fehldeuten; wäre ich es nicht ohne dies, spätestens jetzt wäre ich mit Ihnen wieder versöhnt – a.) weil Sie’s anders gemeint haben, b.) weil ich’s falsch verstand und c.) weil Sie mich schmunzeln machten.

  74. Wildvögelein sagt:

    @ Monika H.
    Vielen Dank für Ihren beschwichtigenden Nachtrag.🙂
    Das ist immer der Nachteil einer schriftlichen Diskussion,
    Das persönlich anwesende Gegenüber mit all seinen Signalen (Mimik, Haltung und Betonung) fehlt. Ein Argument, eine Aussage, die beim Gegenüber falsch ankommen ist, nicht oder missverstanden wird, kann nicht so nicht schnell nachkorrigiert, abschwächt oder erklärt werden, wie man es vielleicht in einem persönlichen Gespräch sofort täte, wenn man z.B. den Unmut oder das Fragezeichen beim Gegenüber bemerkt.

    Das geschriebenen Wort hat oft eine Härte, die nicht gemeint war, und eine scharfe Endgültigkeit, die nicht gewollt war. Wir beide bekommen uns schnell mal (wenn es um bestimmte Themen geht) in die Haare😉 und verzetteln uns mitunter in Nebenschauplätzen. Das gehört dazu. Das macht es auch spannend.
    Ich versuche(!) immer möglichst sachlich zu argumentieren, obwohl bei mir auch so manches Mal bei diversen Kommentaren (eigentlich weniger Ihre, die ich oft, trotz anderer Meinung zumindest nachvollziehen und verstehen kann) der Adrenalinspiegel steigt und ich dann sofort Provokatives als böse Antwort in die Tasten haue, was ich aber meist klugerweise vor dem Absenden (nämlich wenn der Blutdruck wieder gefallen ist) wieder lösche.

    Es geht hier im Blog nicht darum, sich Feinde zu schaffen und zu erhalten, und Menschen vor den Kopf zu stoßen, sondern Meinungen auszutauschen, den eigenen Horizont zu erweitern, seine eigenen und die Argumente der anderen auch mal kritisch zu überdenken und anderen das gleiche zu ermöglichen. An konträren Meinungen bildet sich der Mensch, nicht an Lobhudelei und gegenseitigem Schulterklopfen (das darf zu gegenseitigen Bestärkung gerne auch mal sein; aber eben nicht nur).

    Ich hätte gerne Ihr Gegenargument auf meinen von Ihnen beanstandeten Satz gelesen, vielleicht hätte es mich sogar überzeugt, oder zumindest zum Nachdenken gebracht. So etwas schließe ich nie ganz aus.
    Aber ich habe auch schon so manches Mal eine Diskussion nicht fortgeführt, weil ich das Gefühl hatte, es hätte sowieso keinen Sinn, oder weil meine Finger müde und mein Zeitplan voll waren. Das gestehe ich auch Ihnen zu😉
    Es gibt ja auch durchaus einiges, bei dem wir beide miteinander konform gehen.
    Deshalb finde ich es ganz wichtig, daß wir uns ALLE, trotz verschiedener Ansichten auf diesem Blog nicht persönlich angreifen.
    Auf viele weitere, lebendige Diskussionen!
    Lieben Gruß von Frau zu Frau

  75. Monika H. sagt:

    @Dr Bullinger

    >An den o.a. Beispielen kann man sehr schön und klar ablesen, worum es politisch dabei geht, nämlich um die Zerstörung von Identität und damit um die Verhinderung von Individuierung. Man will leicht manipulierbare Masse herstellen und keine schwierigen und sperrigen Individuen.

    Das mag auf dieser Ebene und mit unserer üblichen Denkweise so aussehen. Die „Fantomas-Brüder“ denken aber anders, nämlich makrokosmisch mit altägyptischem Wissen im Hintergrund, und daraus lassen sich ganz andere Schlüsse ziehen.

  76. Monika H. sagt:

    @McExorzist

    Allgemein stimme ich Ihrem Beitrag von oben zu. Bei der Emanzipation möchte ich aber gerne noch einhaken:

    >Nein, als “emanzipierte” Frau sollte man sich nicht nur auf den Mann als existentielles Feindbild konzentrieren,

    Das „Feindbild“ ist weder ursächlich noch Prämisse der Emanzipation – Frauen wollten und wollen gleiche Rechte. „Gegner“ schafft erst der Mann, indem er sich breitbeinig in den Weg stellt.

  77. Ufufu sagt:

    @Joachim Bullinger:
    was hat so ein alter mann denn noch groß zu verlieren, wo er doch in der wehrmacht gekämpft und darüber hinaus schon soviel polit-drecksarbeit der CDU erlebt hat?

  78. @ Monika H.
    „“Gegner” schafft erst der Mann, indem er sich breitbeinig in den Weg stellt.“
    Nö, ganz Gentleman, mit leiser, respektvoller Geste öffnen wir die Türe, durch die Werteste in die große weite Welt zu gehen gedenkt.

  79. Monika H. sagt:

    @Fischer Freiweh

    >Nö, ganz Gentleman, mit leiser, respektvoller Geste öffnen wir die Türe, durch die Werteste in die große weite Welt zu gehen gedenkt.

    Wär´s nur so gewesen, wär´s nur so gewesen, Herr Fischer … den ganzen Feminismus und Genderismus hätten wir uns damit erspart!

  80. Ufufu sagt: November 12, 2012 um 15:53

    @Joachim Bullinger:
    was hat so ein alter mann denn noch groß zu verlieren, …

    Ansehen, gesellschaftliche und familiale Achtung und Anerkennung. Das erzeugt eine wirkungsmächtige Erwartungserwartung.

  81. Monika H. sagt: November 12, 2012 um 14:51

    @Dr Bullinger

    >An den o.a. Beispielen kann man sehr schön und klar ablesen, worum es politisch dabei geht, nämlich um die Zerstörung von Identität und damit um die Verhinderung von Individuierung. Man will leicht manipulierbare Masse herstellen und keine schwierigen und sperrigen Individuen.

    Das mag auf dieser Ebene und mit unserer üblichen Denkweise so aussehen. Die “Fantomas-Brüder” denken aber anders, nämlich makrokosmisch mit altägyptischem Wissen im Hintergrund, und daraus lassen sich ganz andere Schlüsse ziehen.

    Also der eurabisch-kleinasiatische Kalergi-Mensch – der anthropologisch wohl damit angestrebt wird – soll vom Phänotyp her wieder den alten Ägyptern gleichen. Aber – wenn das tatsächlich das ZIel wäre – was wäre daran makrokosmisch?

  82. Ufufu sagt:

    Wenn das kommunistische Sodom & Gomorra bereits begonnen hat und er das weiß, aber weiter die CDU stärkt, weil er an seinem „Ansehen“ hängt, dann muss es sich bei ihm wirklich um einen sehr niderträchtigen Charakter handeln.

    Oder sehe ich das falsch, Herr Bullinger?

  83. Monika H. sagt:

    @Wildvögelein

    Vielen Dank für Ihre netten Worte.

    > Wir beide bekommen uns schnell mal (wenn es um bestimmte Themen geht) in die Haare und verzetteln uns mitunter in Nebenschauplätzen. Das gehört dazu. Das macht es auch spannend.

    Ja genau – spannend ist es. Wenn alle derselben Meinung sind, braucht man ja auch nicht zu schreiben.

    >I….der Adrenalinspiegel steigt und ich dann sofort Provokatives als böse Antwort in die Tasten haue, was ich aber meist klugerweise vor dem Absenden (nämlich wenn der Blutdruck wieder gefallen ist) wieder lösche.

    Manchmal ist es bestimmt besser so. Ich meine aber auch, dass eine provokative oder emotionale Antwort sich nicht zwingend gegen die Person richtet (wie denn auch, wenn man die Menschen hier gar nicht kennt), sondern gegen das jeweilige Statement. Man kann sich durchaus über eine Aussage aufregen, ohne gleichzeitig die Person in Frage zu stellen.

    >Ich hätte gerne Ihr Gegenargument auf meinen von Ihnen beanstandeten Satz gelesen, vielleicht hätte es mich sogar überzeugt, oder zumindest zum Nachdenken gebracht.

    OK ich versuch´s – Sie schreiben:
    >Ich bezweifle, daß eine kinderlose Frau weniger abhängig vom Mann ist als eine Mutter. In einer kinderlosen Partnerschaft ist sie emotional sogar stärker von ihrem Mann und seinen Launen abhängig

    Eine Frau ohne Kinder kann von einer Minute auf die andere ihre Koffer packen (oder seine, je nachdem) und einen Schlussstrich ziehen. Besteht eine emotionale Abhängigkeit, die Sie hier ins Spiel bringen, will sie ja nicht zwingend gehen. Anders verhält es sich jedoch, wenn sie gehen WILL(!) und nicht kann, weil sie zwei oder drei Kinder im Schlepptau hat.

    Dem verantwortungsbewussten Vater hingegen, ergeht es an einigen Stellen auch nicht viel besser. Er sieht sich bestimmt seltener körperlicher Gewalt ausgeliefert, aber wenn er gehen möchte, geht das halt auch nicht so einfach, denn er wird nicht nur finanziell in die Rolle des Ernährers gedrückt, sondern auch moralisch: Ein Mann hat für die Familie zu sorgen und wenn er das nicht kann, hat er als Mann versagt. Darum ist auch die männliche Emanzipation so wichtig – auch er muss seiner aufgezwungenen Rolle entschlüpfen!

    Aktuell ist es ein gegenseitiges Einverständnis – bewusst oder unbewusst -, wenn Paare nicht mehr als ein Kind bekommen – es ist ein „Risiko“ für beide Seiten. Deshalb funktioniert es bei z.B. türkischen Familien noch anders – dort steht eine Trennung oder Scheidung im Normalfall gar nicht zur Diskussion, darum können sie Kinder bekommen und sei es jährlich eines. Aber dort fragt eben auch niemand nach, ob die Frauen glücklich sind.

    Glückliche und emanzipierte Frauen bedeuten aber vordergründig eines: keinen Krieg. Wir haben in westlichen Ländern, wo die Emanzipation bereits vorgerückt ist, keinen Krieg mehr vor der Haustüre. Und wenn wir die in fernen Ländern auch nicht mehr führen wollen, dann ist es eben an der Zeit, dass auch Männer beginnen, über ihre Rolle nachzudenken.

    >Altersheime
    Haben Sie die letzten Tage die Schlagzeilen der BILD wahrgenommen? Noch größere Buchstaben sind ja kaum noch möglich. Ich musste natürlich sofort im Cafe einkehren und sie (gratis) lesen und es ist unfassbar!!!!

    Dem Leser wird impliziert (alter Verkaufstrick), dass es für Alte nur zwei Möglichkeiten gibt: Altersheim hier oder Altersheim im billigen Osten. Mit keinem einzigen Wort (!) wird eine heimische Pflege erwähnt.

    Wieviele tausend Menschen, sind mit dieser Serie erst jetzt auf „diese gute Idee“ gekommen, die Oma in die Tschechei zu verlagern.

    Mit dieser BILD-Serie wird eindeutig Werbung dafür gemacht, die Alten ins billige Ausland abzuschieben! Damit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: noch weniger Arbeit hier (Löhne drücken) und Geld auf diese Art und Weise ins Ausland zu transferieren, d.h. in die schwächeren EU-Staaten. Man schwächt den einen Staat und stärkt den anderen und das wahrscheinlich so lange, bis sich das Niveau angepasst hat.

    Es ist schlimm genug, wenn sich Kinder aus finanziellen Gründen nicht mehr selbst um ihre Eltern kümmern können. Aber es ist bestimmt nicht so, dass kein Geld im Kranken- und Pflegewesen da wäre. Die Kassen haben mehr als genug Geld – man müsste aber einmal die Bürger darauf hinweisen, dass sie nicht für jeden quergelegten Poops ein MRT brauchen. In Deutschland werden Gesunde krank gemacht und für die wirklich Kranken und Bedürftigen fehlt dann das Geld. Auch hier ist eine Bewusstseinsveränderung im Volke dringend nötig!

  84. juergenelsaesser sagt:

    Monika H schreibt: „Glückliche und emanzipierte Frauen bedeuten aber vordergründig eines: keinen Krieg. Wir haben in westlichen Ländern, wo die Emanzipation bereits vorgerückt ist, keinen Krieg mehr vor der Haustüre.“ Haaallooo? Was ist mit den USA, die einen Krieg nach dem anderen führen? Ist das kein westliches Land??? Und der Krieg gegen Libyen, ma chere, war, was die USA angeht, ein Krieg der Frauen in der Administration, diese UN-Tussi und Hillary haben das durchgdrückt, gegen Obama zunächst. – Von Maggie will ich gar nicht anfangen. — Oder war das jetzt Satire??

  85. Ufufu sagt: November 14, 2012 um 09:33

    Wenn das kommunistische Sodom & Gomorra bereits begonnen hat und er das weiß, aber weiter die CDU stärkt, weil er an seinem “Ansehen” hängt, dann muss es sich bei ihm wirklich um einen sehr niderträchtigen Charakter handeln.

    Oder sehe ich das falsch, Herr Bullinger?

    Nicht notwendig niederträchtig. Wenn man sich über das gesellschaftliche Ansehen identifiziert, bedeutet es eine Art von Tod, wenn man es verliert.

    Man wird dann zu einem anderen Menschen. Und zwar zu einem, wie man gar nicht sein will.

    Dem steht der Selbsterhaltungstrieb entgegen. Es ist dann Todesangst, die einen daran festhalten läßt. Das ist nur menschlich, allzumenschlich und nicht notwendig niederträchtig

  86. Monika H. sagt:

    @JE

    Na klar, auf die Argumente habe ich gewartet. Erstens einmal liegt Libyen nicht vor der Haustüre und zweitens geht es nicht um einzelne Menschen, sondern ums Kollektiv.

    Ein Land, in dem Gewalt an der Tagesordnung steht, ist nicht in seiner Gesamtheit emanzipiert! Natürlich führen die USA Kriege – die Männer brauchen ja auch allesamt noch ganze Waffenschuber zu Hause, um ihrer Männlichkeit Ausdruck zu verleihen. Und natürlich sind auch wir wieder aktiv dabei, seit bei uns der Machoismus wieder Einzug gehalten hat mit den Türken, so lieb sie im einzelnen auch sein mögen.

    Emanzipation bedeutet wie beschrieben, dass sich auch der Mann endlich aus seiner Rolle befreit – aber das ist wohl das schwierigste Unterfangen der Menschheit.

    Wäre der Mann bereit, über seine künstliche Rolle, die ihm als natürlich erscheint, nachzudenken, bräuchten wir keinen Genderismus.

  87. Ernis Berta sagt:

    „Die wenigen überlebenden Männer mögen ihre kümmerlichen Tage mit Drogen weiterfristen, als Transvestiten in Frauenkleidern herumstolzieren (…)“
    (Quelle: Valerie Solanas: „SCUM. Manifest zur Vernichtung der Männer“. März Verlag, Darmstadt, 1969.)

    Nicht das ich der Dame allzu große Macht nachsagen möchte. Doch klare Intention und eine beeindruckende visionäre Sicht muss man ihr wohl unumwunden bescheinigen.

    „Die deutsche Anti-Sexismus-Initiative Schlägerinnen-stopp.de vermeldete:

    „Eine Befragung, die Prof. Gerhard Amendt vom Institut für Geschlechter- und Generationenforschung der Universität Bremen an 700 Männern durchführen ließ, hatte zum Ergebnis, dass Handgreiflichkeiten (so etwa Schläge ins Gesicht, Wurf einer Tasse, schmerzhafte Fußtritte, Angriffe mit einem Messer, der Treppensturz durch gemeinschaftliche Einwicklung von Exfrau und Schwiegermutter) kurz vor oder während der Trennung – das heißt, während der hoch konfliktreichen Scheidungsphase – in folgender geschlechtlicher Verteilung ausgeführt wurden:

    Frauen: 60 %,
    Männer: 18 %,
    Beide: 22 %.““

    Es ist schon eine kleine Verschwörungstheorie, den Mann als perfiden Täter und die Frau als armes Opfer auszuweisen. Das Gegenteil ist so viel öfter der Fall, das man es kaum zu glauben vermag. Auch subtile Gewalt, psychische Gewalt in vielen Formen wird gar nicht in die Statistiken miteinbezogen.
    Vom wirtschaftlichen Ruin geschiedener Väter, schwersten Depressionen durch Kindesentzug und Androhung des selbigen wären auch ganze Enziklopädien zu schreiben.

    „Dabei wissen wir doch – nicht erst aus meiner Scheidungsforschung mit 3600 Männern –, dass allein in der Scheidungskrise, sicher eine der schwersten im privaten Leben, 64,4 Prozent der vielfältig abgestuften psychischen und körperlichen Gewalthandlungen von der Partnerin ausgehen, 14,8 Prozent von beiden und 14 Prozent von den Männern.“
    Prof. Dr. Gerhard Amendt in einem Kommentar auf http://www.welt.de vom 24. September 2004

    Teilweise ist nicht überzogen von feministischem Terror zu sprechen, wenn es darum geht Stimmung zu machen.

    Auch Gewalt gegen Kinder ist ein Thema, besonders gegen Kinder alleinerziehender Mütter und sollte hier kein Tabu sein. Denn es sollte doch vor allem um die Kinder gehen, die die meiste Last bei einer Scheidung tragen.

    Auszugsweise zitiertes Interview aus der „Berliner Zeitung“ vom 8. Mai 2007 mit dem deutschen Kriminologen Rudolf Egg:

    „Mütter töten ihre Kinder häufiger als Väter (…)
    ‚Wie sieht es bei Gewalt oder gar Mord an Kindern in den Familien aus?‘
    ‚Zu diesem Punkt gibt es keine aktuellen Zahlen. Aber in einer Studie aus den 80er-Jahren ergibt sich ein kriminologisches Paradox: Frauen werden deutlich seltener kriminell als Männer, doch bei der innerfamiliären Gewalt gegen Kinder ist es umgekehrt. Es gibt keinen Anlass zu glauben, dass sich dies seit damals geändert hat.‘
    ‚Wie sehen die konkreten Zahlen aus?‘
    ‚Das Bundeskriminalamt untersuchte damals 1650 vollendete Tötungsdelikte an Kindern. Die Ergebnisse überraschten viele: Nur in 80 Fällen war der Täter ein Fremder, 283 Fälle blieben unaufgeklärt. Aber in 1030 Fällen töteten die Eltern – und noch verblüffender: nur 305 Mal waren es die Väter, aber 725 Mal die Mütter. Es ist anzunehmen, dass dies die Spitze des Eisbergs zeigt: Der Anteil der Frauen, die ihr Kind prügeln, dürfte ebenfalls hoch sein.‘
    ‚Es gibt oft den Verdacht, dass alleinerziehende Mütter schneller mit Gewalt reagieren, wenn sie überfordert sind.‘
    ‚Nein, das wäre eine zu einfache Erklärung. Viele Mütter sind bewusst alleinerziehend (…)'“

    Manche hier haben wohl eine verzerrte Wahrnehmung. Alles zielt in die Richtung die Familie zu zerstören und wird unter Frauenschutz deklariert. Der Frauenschutz ist aber unserer Tage so gut, Got sei dank, dass man nun auch eher mal an den Männer-, und Väterschutz denken sollte, um ein Gleichgewicht zu schaffen.

  88. In Ergänzung: Ich denke gerade auch an Madeleine Albright, Lagarde und die KriegsbefürworterInnen von den Grünen in meinem Mutterland.
    Wir sind sogar soweit, daß wir in den Streitkräften Frauen nicht nur als Lebensrettende oder Trost spendende Sanitäterinnen fördern(!), sondern auch als – mit Verlaub, aber aus tiefstem Empfinden – Flintenweiber.
    Liebe Monika H., sei’s, weil mit der „Emanzipation“ die Bourgeoisie einfach Lohndruck erzeugen wollte (mit Erfolg! Der 30 Stunden werktätige kann seine Familie nicht mehr ernähren, weswegen die Mutter die Brut in Systemeinrichtungen bringt, um danach – sich selbstverwirklichend – an der Kasse am Barcodescanner Karriere zu machen… Piep – Biep -Piep) oder weil Androgynität (= Identitätslosigkeit) das zerstörerischste Element ist: Wenn die „Befreiung“der Frau darin also besteht, daß sie freiwillig aufhört, das lebensspendende Element zu sein und endlich auch unter Pflicht, Eid und mit Lust totzuschießen gelüstet – na dann.
    Obacht: Ich unterstelle Ihnen nicht, DAS gemeint zu haben – aber ich sehe, wie die dringend gebotene Wieder(!)Befreiung der Frau in eine fatale Richtung gedrängt wurde – also mal wieder Gutwillige und Idealisten vor einen fremden Karren gespannt sind.

  89. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger

    >Also der eurabisch-kleinasiatische Kalergi-Mensch – der anthropologisch wohl damit angestrebt wird – soll vom Phänotyp her wieder den alten Ägyptern gleichen.

    Wo schrieb ich, dass er dem gleichen muss? Nein, es geht nicht darum, wieder alte Ägypter herzustellen *g.

    Ich schrieb, dass die Fantomasbrüder auf ein Wissen zurück greifen, das den meisten von uns nicht mehr zugänglich ist. Der heutige Mensch hat sich im Mikrokosmos verloren und sieht daher die großen kosmischen Zusammenhänge nicht mehr.

    Auch wenn es nicht einfach nachzuvollziehen ist, so bringe ich es doch der Kürze halber mal auf den Punkt: Der Genderismus senkt das Testosteron auf dieser Welt!

  90. @ Monika H. „Emanzipation bedeutet wie beschrieben, dass sich auch der Mann endlich aus seiner Rolle befreit – aber das ist wohl das schwierigste Unterfangen der Menschheit. Wäre der Mann bereit, über seine künstliche Rolle, die ihm als natürlich erscheint, nachzudenken, bräuchten wir keinen Genderismus.“
    Rolle? Das brauche ich erklärt. Sie meinen, die ihm zugedichtete Rolle von Interessengruppen, Sekten, etc. oder meinen Sie tatsächlich auch die Natur? Also das Geschlecht, geno- wie phänotypische Merkmale. (nicht, daß ich vor lauter Mißverstehen eine Rolle rückwärts mache)

  91. @ Monika H.
    Lese erst jetzt Ihre Antwort an Herrn Bulliger („Der Genderismus senkt das Testosteron auf dieser Welt!“)
    Schlage nunmehr Purzelbäume vorwärts. Paßt.

  92. juergenelsaesser sagt:

    Fischer/Monika H: Das sind Diskussionen, die in der Regel halbe Nächte dauern und nur zu einer Annäherung führen, wenn Minimum zwei Flascherl geleert werden. Nüchtern wird das nie was.

  93. Monika H. sagt:

    @Fischer Freiweh

    >oder meinen Sie tatsächlich auch die Natur? Also das Geschlecht, geno- wie phänotypische Merkmale. (nicht, daß ich vor lauter Mißverstehen eine Rolle rückwärts mache)

    Die Natur, Herr Fischer, beinhaltet immer beides: männliches wie weibliches Prinzip. Der Mann unterdrückt aber seit Jahrtausenden sein weibliches: die Herzensqualität. Also keine Sorge, Pimmel bleibt!

    Zum Rest Ihrer Ausführungen antworte ich noch später!

  94. Monika H. sagt: November 14, 2012 um 12:02

    @Dr. Bullinger

    Auch wenn es nicht einfach nachzuvollziehen ist, so bringe ich es doch der Kürze halber mal auf den Punkt: Der Genderismus senkt das Testosteron auf dieser Welt!

    Mhm, gelungene Metapher. Trägt aber nur so weit, wie ein in seiner sexuellen Identität unsicherer Mann viel Kampfsport (oder Streit oder Krieg oder so) macht, weil er meint, das erst mache den Mann zum Mann.

    Und ja, natürlich haben wir stets beide Anteile. Aber es gilt imho auch, daß es besser ist, die Stärken zu verstärken als zu versuchen, die Schwächen zu kompensieren.

    Es ist für einen Mann um Zehnerpotenzen leichter ein Mann zu werden, als eine Frau. Und umgekehrt.

  95. Ufufu sagt:

    zitat monika h.: „der genererismus senkt das testosteron“

    brilliant! ich schlage sie für den friedensnobelpreis vor!

  96. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger

    >Aber es gilt imho auch, daß es besser ist, die Stärken zu verstärken als zu versuchen, die Schwächen zu kompensieren.

    Das würde noch mehr Krieg bedeuten. Denn das was Sie bezeichnen als „Schwächen zu kompensieren“ ist doch genau das, was seit Jahrhunderten passiert, weil es als Stärke gewertet wird. Die vermeintliche (!) Stärke ist nichts anderes als eine Kompensation der vermeintlichen (!) Schwäche, genau das ist die Crux.

  97. Monika H. sagt:

    @JE

    >Fischer/Monika H: Das sind Diskussionen, die in der Regel halbe Nächte dauern und nur zu einer Annäherung führen, wenn Minimum zwei Flascherl geleert werden. Nüchtern wird das nie was.

    Gerne so gelacht – ich trinke heut ein Glaserl Wein auf Sie, Salute!

  98. Monika H. sagt: November 14, 2012 um 19:22

    @Dr. Bullinger

    Die vermeintliche (!) Stärke ist nichts anderes als eine Kompensation der vermeintlichen (!) Schwäche, genau das ist die Crux.

    Die man aber aufheben kann. Denn das gilt nur dort, wo z.B. die weiblichen Anteile verleugnet und daher überkompensiert werden müssen.

    Wenn Ich (als männliche Persönlichkeit) aber auch meine weiblichen Anteile gelten lasse, erkenne, anerkenne und integriere, werde Ich (das Ich) größer und stärker. Und es gibt weniger abgeschattete Anteile, die sich nicht integrieren lassen.

    Wenn Ich (als männliche Persönlichkeit) aber versuche eine Frau zu sein, obwohl ich ein Mann bin, erzeuge ich einen Rattenkönig von unlösbaren Folgeproblemen.

    Und genau das erzwingt Gender-Mainstreaming.

  99. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger

    >Wenn Ich (als männliche Persönlichkeit) aber auch meine weiblichen Anteile gelten lasse, erkenne, anerkenne und integriere,
    >Wenn Ich (als männliche Persönlichkeit) aber versuche eine Frau zu sein, …. Und genau das erzwingt Gender-Mainstreaming.

    Gender Mainstreaming zwingt Sie nicht, eine Frau zu sein, sondern es erzwingt eine Auflösung der Rollen(!), weil der Mann nicht freiwillig seine weiblichen Anteile gelten lässt!

  100. Ufufu sagt:

    Monika H.: „Gender Mainstreaming zwingt Sie nicht, eine Frau zu sein, sondern es erzwingt eine Auflösung der Rollen(!), weil der Mann nicht freiwillig seine weiblichen Anteile gelten lässt!“

    das geht auch ohne Gender. Es gibt nur einen Weg zur Annäherung von Mann und Frau: Nämlich indem Männer wieder lernen, sich selbst und Frauen zu führen. Das bedingt nicht die Verneinung von weiblichen Anteilen, sondern ist der einzige Weg zur Annäherung von Frauen und Männern.

    Das bedeutet, daß Männer erst wieder lernen, souveräne und dominante Wesen zu sein und daß Rollenverhalten an Bedeutung gewinnt. Dies wiederum setzt unter anderem voraus, dass die Männer aus den Buckelstellungen in ihren den Großunternehmen herauskommen und zu freien Männern werden. Erst dann werden sie zu Männern, zu denen Frauen aufschauen können. Denn der gewöhnliche Mann in der BRD hat garnicht die Möglichkeit, ein Wesen zu sein, das eine Frau führt, weil er spätestens seit der Schule zum erniedrigten Mitarbeiter erzogen wird. Und zu solchen Männern können Frauen rein aus biologischen Gründen nur bedingt aufsehen.

    Deshalb verunmöglicht Gender die Annäherung von Frau und Mann.

    Und darüber hinaus: Frauen haben, wie übrigens auch fast alle Männer, wenig bis keine Ahnung davon, was Mann und Frau zusammenführt. Das liegt schlicht in ihrer Biologie. Sie sind nicht dazu geschaffen, auf der Welt etwas zu verbessern. Nur Männer können das. Männer sind die Herren der Schöpfung. Frauen sind dazu da, anzunehmen, aufzunehmen und zu verarbeiten. Männer sind dazu da, zu geben und zu erschaffen. Das einzige, was Frauen erschaffen können, sind Kinder.

    Mehr noch: Wenn eine Frau etwas von sich gibt, dann ist das die Definition von irrational. Scherz beiseite, aber Gender ist der vielleicht größte Wahnsinn der Weltgeschichte.

  101. Ufufu sagt:

    ach ja: Frauen sind der stille und heimliche Motor der Evolution.

  102. Monika H. sagt:

    @ufufu

    Es sind Buschmänner wie Sie, die den Gender Mainstream nötig machen.

  103. Ufufu sagt:

    monika h:
    das haben die weiber 1968 auch behauptet. aber dass sie nur den willen von rockefeller & co ausführten, das wusste das (zensiert) nicht.

    haben sie überhaupt kinder? wenn ja: die beste frau der welt ist die gute mutter. sie verdient heutzutage eine statue. wenn nicht: na dann frisch from fröhlich frei an die arbeit!

    (Ufufu: Bitte keine Beleidigungen auf diesem blog, sonst bekommen Sie Ärger!)

  104. Gantenbein sagt:

    @ Monika H.

    „@ufufu

    Es sind Buschmänner wie Sie, die den Gender Mainstream nötig machen.“

    Sicher erklären Sie uns demnächst, daß man das in Österreich durchaus so sagen kann, bevor man den Franzl zum Bier auffordert. Oder?

  105. Monika H. sagt:

    @Gantenbein

    Was soll ich denn schreiben: Männer mit steinzeitlichem Gedankengut? Ja, das geht auch.

  106. Ufufu sagt:

    @monika h:
    gnädige frau, ich wollte sie nicht beleidigen. was ich nur sagen wollte: gender zerstört ebenso wie sozialistische weltregierung die vielfalt.
    mann und frau können nur als gegenpole menschen bilden. verschwinden diese pole, verschwindet der mensch.

    und natürlich muss nicht jede frau eine hausfrau und mutter sein. es gibt auch frauen außerhalb dieser bereiche, die großes geleistet haben. ich denke da vor allem an parmela anderson. nein spaß, astrid lindgren zum beispiel. aber es wird immer die ausnahme sein. das ist biologisch so vorgesehen. das wahre glück können die meisten frauen in der familie finden.

  107. Monika H. sagt: November 15, 2012 um 00:51

    <i<@Dr. Bullinger

    Gender Mainstreaming zwingt Sie nicht, eine Frau zu sein, sondern es erzwingt eine Auflösung der Rollen(!), weil der Mann nicht freiwillig seine weiblichen Anteile gelten lässt!

    Wer sollte ihn dazu zwingen können? So etwas geht nicht gegen den eigenen Willen und das eigene Rollenverständnis. Jeder Zwang bewirkt da das genaue Gegenteil dessen, was er bewirken soll.

  108. Ernis Berta sagt:

    Kranke Scheisse ist Gender-Mainstreaming und nicht anderes.

    Ein Mann ist ein Mann, sollte er jedenfalls sein. Eine Frau ist eine Frau, sollte sie jedenfalls sein. Und gemeinsam erschaffen sie neues Leben, wirken in Harmonie wie Ying und Yang. Sollten sie jedenfalls.

    Die meisten Männer heute leben auch ihre Intuition. Das ist der weibliche Aspekt im Mänlichen.
    Die meisten Frauen heute, ntzen auch ihren Verstand, das ist das Männliche im Weiblichen.

    Da Männern aber nun die Eier aberzogen werden soll, auch wenn Frau H. schreibt das „der Pimmel dran bleiben darf“ – wie gütig und so unsexistisch zugleich, und Frauen die stillende Brust der Wärme abtrainiert wird, werden wohl in nicht ferner Zukunft immer mehr In-vitro-Zeugungen vollzogen und in Homo-Eltern-Ehen noch der letzte Rest an Natürlichkeit vom Erdboden getilgt werden.

    Und wie Ufufu schon schrieb, Rockefeller & Co werden sich auf die Schenkel klopfen. Denn eine so entkernte und entmarkte und sich selbst enfremdete Menschheit kann nur noch als Sklaven-Robot-Spezies dienen. Als scheibar ewig fröhliches Lutschpüppchen der herrschenden und natürlich weiterhin natürlich gezeugten Klasse. So sieht die Zukunft aus, wenn der Irrsinn seinen Weg geht.

    Und nichts gegen Buschmänner oder irgendwelche anderenEthnien bitte, das ist abartig und krankes Herrenmenschentum, ebenso wie Gender-Mainstreaming.

  109. Monika H. sagt:

    @ufufu

    >gnädige frau, ich wollte sie nicht beleidigen. was ich nur sagen wollte: gender zerstört ebenso wie sozialistische weltregierung die vielfalt.
    mann und frau können nur als gegenpole menschen bilden. verschwinden diese pole, verschwindet der mensch.

    ufufu, ich bin ganz und gar nicht beleidigt und befürworte auch nicht den Gender Mainstream – nur ist mir seine Intention bewusst

  110. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger

    >So etwas geht nicht gegen den eigenen Willen und das eigene Rollenverständnis.

    Ja, dann brauchen wir uns über den Gender Mainstream auch nicht aufzuregen, oder?

    @Ernis Berta

    Lesen Sie doch bitte: ich heiße den Gender Mainstream nicht für gut und bin alles andere als beglückt darüber. Nur wird sich das eben nicht ändern, wenn der Mann nicht von seinem hohen Ross runtersteigt. Das scheint allerdings ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, weil er es überhaupt nicht wahr nimmt, dass er auf einem künstlichen Sockel steht. Die ganze Welt soll sich ändern, nur nicht der Mann. Das funktioniert halt eben nicht.

    Und gegen Buschmänner habe ich gar nichts, um das mal festzuhalten, sie wären für mich nur nicht die besten Ansprechpartner, wenn es um die Lösung zu GM geht.

  111. Monika H. sagt:

    @die politisch Korrekten

    Ich hab´s für mich noch einmal überprüft und finde an Buschmännern nach wie vor nichts Verwerfliches.

    Hätte ich zum Thema Liebesaffären geschrieben „Franzosen wie Sie“ oder zum Thema Korrektheit „Deutsche wie Sie“ hätte sich keiner echauffiert. Warum bei Buschmännern? Nur weil sie eine Minderheit sind und noch dazu Schwarze? Für mein Denken macht das keinen Unterschied, für Ihres schon?

    Buschmänner stehen für „die letzten ihrer Art“, für Jäger und Sammler und eine Denkweise, die zwar in ihre Umgebung, aber längst nicht mehr in unsere passen.

    Für mich sind das keine minderwertige Menschen, als dass sie als Schimpfwort gelten könnten, doch eher für den, der dies so wertet.

    Also lassen Sie ruhig mal die Kirche im eigenen Dorf und ich meine Worte so stehen.

  112. juergenelsaesser sagt:

    monika: eben!

  113. Ernis Berta sagt:

    „Ich hab´s für mich noch einmal überprüft und finde an Buschmännern nach wie vor nichts Verwerfliches.“

    Es kommt wohl immer darauf an, in welchem Zusammenhang man eine Bezeichnung wählt.

    Darf ich Sie daran erinnern, das Sie es waren, die an Ufufu folgendes geschrieben hat:

    „Es sind Buschmänner wie Sie, die den Gender Mainstream nötig machen.”

    Sie waren es auch, die hier behauptet hat, das Gender Mainstream leider nötig sei, weil sich sonst etwas Überholtes nicht verabschiedet. Und Sie waren es auch, die anmerkte das sich dieses Überholte unbedingt verabschieden muss.

    Insofern bleibt der Vergleich für mich ein schlechter, denn Sie disqualifizieren damit sowhl Ufufu als auch die Buschmänner als Etwas, das sich längst verabschiedet haben sollte.

    Und das, obwohl Sie als weibliches Wesen doch über die von Ihnen so gepriesene Herzqualität verfügen müssten, die den allermeisten Männern nach Ihrer Ansicht abgeht.

    Wenn mein Unbehagen für Sie eine Gebärde der politisch Korrekten darstellt, bitte sehr. Ich werde mir Ihren Schuh aber dennoch nicht anziehen. Die Kirche bleibt im Dorf und Ihre Meinung die Ihre.

    Außerdem, politisch Korrekt ist doch viel mehr das Gender Mainstreaming.

    Sie haben sich vielleicht einfach ungünstig ausgedrückt. Das Sie das jetzt dem Leser unterjubeln wollen, macht es aber nicht besser.

  114. Gantenbein sagt:

    @ Monika H.

    Sie bezichtigten einen Diskussionsteilnehmer, das Rollenverständnis eines Buschmannes zu haben, denen Sie wiederum eine Denkweise bescheinigen, die nicht in „unsere“ Zeit paßt. Darin steckt selbstverständlich eine Herabwürdigung des Adressaten Ihrer Äußerung.

    Gleiches gilt sicher nicht, wenn Sie jemandem „Liebesaffären wie ein Franzose“ oder die Korrektheit eines Deutschen nachsagen, wohl aber wenn sie jemandem „deutschen Humor“, „Fremdsprachenkenntnisse wie ein Franzose“ oder britische Kochkunst unterstellen würden.

    Daß Sie (unterschwellig) die Rassismuskeule schwingen, halte ich für einfallslos, hat Ihnen aber anscheinend immerhin die Zustimmung des Hausmeisters eingebracht. Ich gratuliere.

    Ihre Kirche können Sie gerne in Ihrem Dorf behalten.

  115. Monika H. sagt: November 15, 2012 um 16:31

    @Dr. Bullinger

    >So etwas geht nicht gegen den eigenen Willen und das eigene Rollenverständnis.

    Ja, dann brauchen wir uns über den Gender Mainstream auch nicht aufzuregen, oder?

    Doch denn Jeder Zwang bewirkt da das genaue Gegenteil dessen, was er bewirken soll.

    Nicht sinnentstellend einen Teil für das Ganze heranziehen. Das machen nur Eristiker… Und wir sind doch Truther, oder?

    Das Gender Mainstreaming erhebt sich unendlich anmaßend, arrogant und ignorant aus der Natur heraus, deren Teil wir aber sind. Und dafür gibt’s halt die Quittung, wie immer.

    Das ist übrigens auch mit ein Grund dafür, daß Menschen einen strafenden Gott phantasiert haben und viele das immer noch tun.

    Das ist Unsinn der gleichen Kategorie, nämlich Unverstand.

    Der Famulus Wagner läßt grüßen…

  116. Der andere ... sagt:

    Monika H.
    stimme Ihnen zu!

  117. Ufufu sagt:

    im übrigen bestehe ich auf die bezeichnung der 68er als „Pack“, „Parasiten“ und als „Gesindel“, weil diese Begriffe sowohl juristisch als auch moralisch keine Beleidigungen darstellen, sondern der Sache verhaftet sind. Denn nichts anderes ist eine Gruppe, die das Erbe der Eltern verfrisst und das Gut der Kinder verfrühstückt.

    Auch Sie, Herr Elsässer, haben die demokratischen Prinzpien nicht mit dem goldenen Löffel bekommen, sondern müssen sich, wie wir alle, stets aufs neue um diese bemühen.

  118. Ufufu sagt:

    tatsächlich ist es so, dass die Bezeichnung „Buschmann“ mich gestern gekränkt und für einige Tränen gesorgt hat.

    Aber ich vergebe Monika H.

    Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn daselbst und die Übeltäter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken. 34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen sie wissen nicht, was sie tun! Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los darum.

    Und es ist etwas dran, dass einige Männer etwas von ihrem Testosteron abgeben könnten. Nur ist diese Pauschalaussage natürlich total undifferenziert und als solche schadet sie mehr, als sie nützt. Vor allem dann, wenn Männer in ihrer angeborenen Männlichkeit mental kastriert, bzw. beraubt werden.

  119. Ernis Berta sagt:

    Danke für die erhebende Inspiration, Ufufu.

  120. Monika H. sagt:

    @Ernis Berta

    >Sie waren es auch, die hier behauptet hat, das Gender Mainstream leider nötig sei, weil sich sonst etwas Überholtes nicht verabschiedet. Und Sie waren es auch, die anmerkte das sich dieses Überholte unbedingt verabschieden muss.

    „Weil sich etwas Überholtes nicht verabschiedet“???? Wo haben Sie denn das her??? Das ist Ihre Interpretation woraus auch immer, aber weder sind das meine Worte noch der Sinn meiner Aussage.

    Lesen Sie doch erst einmal den Verlauf der Diskussion.

    >“Es sind Buschmänner wie Sie, die den Gender Mainstream nötig machen.

    Ja, genau – dazu stehe ich als Antwort auf seine Worte, die deren Denken entspricht. Das impliziert aber nicht, dass er deshalb als „minderwertig“ gilt. zu GM siehe oben.

    >Sie disqualifizieren damit sowhl Ufufu als auch die Buschmänner als Etwas, das sich längst verabschiedet haben sollte.

    Können Sie nicht lesen? Bei den Buschmännern schrieb ich definitiv in ganz klaren Worten, dass ihr Denken ihrem Lebensraum entspricht – woraus lesen Sie, dass ich sie „längst verabschiedet“ haben möchte? Das steht nirgendwo, das meine ich nicht, das ist Ihr ganz persönliches Fantasia.

    Weiters interpretieren Sie, dass ich ufufu als Person zur Gänze verabschiedet haben möchte, das ist ebenso totaler Unfug. Ufufus Denken bezogen auf seine Ausführungen passt nicht in die heutige Zeit. Das ist meine Meinung, ja und?

    Und „als Etwas“ habe ich weder ufufu noch die Buschmänner bezeichnet – aber Sie tun das.

    >Und das, obwohl Sie als weibliches Wesen doch über die von Ihnen so gepriesene Herzqualität verfügen müssten, die den allermeisten Männern nach Ihrer Ansicht abgeht.

    Abgesehen davon, dass ich ja gar niemanden „vertrieben“ habe, darf man mit Herz darf keine Meinung vertreten, die anderen gegenübersteht? Und man darf auch nicht emotional sein? Muss man mit Herz zu allem ja und Amen sagen?

    >Das Sie das jetzt dem Leser unterjubeln wollen

    Was Sie mir hier alles unterjubeln beschreibt dieses Posting recht gut.

  121. Monika H. sagt:

    @Gantenbein

    >Daß Sie (unterschwellig) die Rassismuskeule schwingen

    Ich esse Negerküsse und ich küsse Neger.

  122. Gantenbein sagt:

    @ Monika H.
    „Ich esse Negerküsse und ich küsse Neger.“

    Ein lustiger Spruch! Aber macht er als Entgegnung auf meine Äußerung Sinn? Immerhin hatte ich Ihnen nicht Rassismus vorgeworfen, sondern das Schwingen einer entsprechenden Keule.

    Wie dem auch sei. Ich denke, aus Rücksicht auf des Hausmeisters wertvolle Zeit sollten wir unseren Disput in dieser Sache beenden.

  123. Ufufu sagt: November 16, 2012 um 12:03

    tatsächlich ist es so, dass die Bezeichnung “Buschmann” mich gestern gekränkt und für einige Tränen gesorgt hat.

    Aber ich vergebe Monika H.

    Es gibt heilige Orte. Und der heiligste aller Orte ist der, wo sich Haß durch Vergebung in Liebe verwandelt. Freu🙂

  124. Monika H. sagt:

    @ufufu

    >tatsächlich ist es so, dass die Bezeichnung “Buschmann” mich gestern gekränkt und für einige Tränen gesorgt hat.

    Ja, das kann ich mir gut vorstellen, so sensibel wie Ihre Texte geschrieben waren. (:

    >Und es ist etwas dran, dass einige Männer etwas von ihrem Testosteron abgeben könnten. Nur ist diese Pauschalaussage natürlich total undifferenziert und als solche schadet sie mehr, als sie nützt. Vor allem dann, wenn Männer in ihrer angeborenen Männlichkeit mental kastriert, bzw. beraubt werden.

    Das ist bestimmt richtig, allerdings kann man halt nicht auf jedes Individuum eingehen, wenn es sich um ein Weltgeschehen handelt, da wird man schon auch mit Pauschalisierung hantieren müssen.

    Daneben war der Konsens in einen Satz gepackt und zwar im Zuge eines Dialogs mit Herrn Dr. Bullinger direkt an ihn gerichtet – dort ist er auch angekommen.

    Interessant zu erfahren wäre allerdings, was Sie als “angeborene Männlichkeit” betrachten. Denn ich meine, dass uns eben schon sehr viel Rollenverhalten künstlich in die Wiege gelegt wird. Einerseits weil es sich über Generationen vererbt und andererseits, weil es unsere Gesellschaft bereits vorgibt – darum merken wir nicht, das nicht alles “angeboren” ist. Das was wir als normal bezeichnen, ist genausowenig normal wie das GM.

    Jede weitere Ausführung dazu würde aber den Rahmen hier sprengen.

  125. Monika H. sagt:

    @Gantenbein

    >Immerhin hatte ich Ihnen nicht Rassismus vorgeworfen, sondern das Schwingen einer entsprechenden Keule.

    Wenn Sie Ihren Part meinen, ja ok – einverstanden.

  126. Ufufu sagt:

    Jungen werden, grob in der Tendenz zusammengefasst, als dominante (nicht: dominierende) Wesen geboren, die in der Ton gegenüber den Weibern angeben. Dieser Instinkt und ureigene Eigenschaft wird Jungen schon im Kindergarten, spätestens in der Grundschule durch Sozialpädagogen weitgehend aberzogen und kommt dann bis zum Ende der Schule, allerspätestens aber im Beruf bei fast allen Männern vollständig zum erliegen.

  127. Avicenna1968 sagt:

    „(…) bei fast allen Männern vollständig zum erliegen“

    Höchstens in der Mittelklasse.

    Außerdem bezweifele ich, daß Madame überhaupt weiß, was ein Buschmann ist. Ein Neger jedenfalls nicht. Eher schon etwas, das den australischen Aborigines ähnelt. In Botswana und Angola ist „Buschmann“ ein justiziables Schimpfwort.

  128. Monika H. sagt:

    @Avicenna

    >In Botswana und Angola ist “Buschmann” ein justiziables Schimpfwort.

    Wir sind aber nicht in Botswana und um zu wissen was Buschmänner sind, braucht man nun wirklich keine drei Doktortitel.

    @ufufu
    >Jungen werden, grob in der Tendenz zusammengefasst, als dominante (nicht: dominierende) Wesen geboren, die in der Ton gegenüber den Weibern angeben.

    Ob dominant oder dominierend – es bedeutet über andere zu herrschen, sich über jemanden zu stellen – damit gibt es automatisch Unterdrückte und infolge immer Krieg. Das Spiel hatten wir zur Genüge. Es ist Zeit für den Wandel: Augenhöhe!

  129. Ufufu sagt:

    guter mann: sie müssen schon jedes einzelne wort beachten, denn bei mir wird keines zufällig gewählt.

  130. Ufufu sagt:

    @Monika H: ich dachte, sie kennen als Belesene Frau den Unterschied zwischen „dominierend“ und „dominant“.

    dominieren heißt beherrschen. dominant bedeutet führend, also wie beim Gesellschaftstanz.

  131. juergenelsaesser sagt:

    Ufufu: Ihre Übrsetzung dieser Fremdwörter ist seeeehr eigenwillig, mein Bester. Vielleicht nochmal nachschlagen?

  132. Ufufu sagt:

    „dominant“ ist das Grundwort und als solchem kommen ihm je nach Kontext variable Bedeutungen zu. Da Sich aber „dominierend“ im selben Satz extra als Unterscheidungshilfe anbot, ist die Bedeutung für den denkenden Leser ersichtlich. Daher ist „dominant“ zunächst einmal ein neutrales adjektiv und „dominierend“ eine deutungsbestimmte Steigerungsform.

    Der Mann führt immer die Frau beim Gesellschaftstanz. Es liegt in der Natur der Sache, dass der dominante, also führende Part dabei aber flexibel interagieren und daher auf Augenhöhe agieren muss. Daraus ergibt sich auch das Naturell der Frau: sich führen lassen, sich hingeben, annehmen.

    Die aktuelleren Duden sind im übrigen pasteurisiert und homogenisiert und keine Bibel. Deutungslücken sind zu füllen. Das gilt vielleicht auch für die Bibel.

  133. juergenelsaesser sagt:

    Ufufu: Bevor Sie sich jetzt weiter verhaspeln: Dominant ist keineswegs das Grundwort. Das Grundwort/Nomen ist dominus. Und das schlagen Sie jetzt mal nach. Und „dominierend“ ist keine Steigerungsform, sondern ein Partizip Präsens. Und was das ist, schlagen Sie jetzt auch mal nach. Und dann verschonen Sie uns bitte mit diesem semi-akademischen Gedöns, sonst mache ich einen Grammatiktest mit Ihnen. Nicht dass ich Sie dann am Ende von Ufufu in Unfugfug umbenennen muss.

  134. Monika H. sagt:

    @ufufu

    Wie Sie es auch drehen wenden es bedeutet herrschen/beherrschen, was gleichzeitig immer(!) heißt, ein anderer wird beherrscht. Im Wort HERRschen steckt eh schon alles drin, was gesagt werden muss.

    >Daraus ergibt sich auch das Naturell der Frau: sich führen lassen, sich hingeben, annehmen.

    Das ist das Naturell, das Sie gerne hätten, aber Sie werden es nicht glauben, Frauen in Deutschland 2012 brauchen keinen Führer – sie können allein über die Strasse gehen und auch durchs Leben tanzen. In weiterer Folge braucht ein Staat auch keine Führer, sondern Stellvertreter des Volkes.

  135. Ufufu sagt:

    herr nachschlage-elsässer:
    ich hatte latein. und mit deutschem wortschatz bin ich zufrieden.

  136. Ufufu sagt:

    Nachschlage-Elsässer: schlagen Sie mal den Begriff „diktatoriale Demokratie“ nach und posten Sie mir die Fundstelle.

  137. juergenelsaesser sagt:

    Ufufu: „mit deutschem wortschatz bin ich zufrieden“…. Jetzt lesen Sie sich das nochmal gaaaanz langsam durch und finden Sie heraus, was da grammatisch nicht stimmt.

  138. juergenelsaesser sagt:

    Ufufu: Warum? Ich habe doch das Wortungetüm nicht benutzt. Sie aber benutzen Wörter, die Sie offensichtlich nicht richtig zuordnen können.

  139. Ufufu sagt:

    weil sich dieser Begriff obschon seiner Pikanz in keinem aktuellen Wörterbuch finden lässt.

    Er steht in der Wörterbuch-Reihe „Das kluge Alphabet“ oder so ähnlich von 198irgendwas; von dem verlag mit dem Eule-Logo. Heute steht er in keinem Duden und was glauben Sie, warum das so ist?

    sie behaupten, man müsse nachschlagen

    Lesen und Bildung sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Lesen macht vielleicht wissender, aber nicht unbedingt intelligenter oder gar kreativ. zuviel Bildung macht sogar unkreativ.

    „Kreativität ist wichtiger als Wissen, denn wissen ist begrenzt.“

    Und ob indikativ-präsenz oder perfekt-präsenz: hauptsache man kann denken und sich ausdrücken.

    oder anders gesagt: John Lennon konnte keine Noten lesen.

  140. Ufufu sagt:

    einigen wir uns auf „führen“ und „beherrschen“

  141. Ufufu sagt:

    Frauen wollen aber einen Führer, sie sehnen sich sogar nach Führern.

  142. chicano sagt:

    die frauen die ich kenne, haben nun echt keinen bedarf an glattgebügelten softponyboys. sie sind stark und lieben es in ihrer stärke dennoch für den mann und die familie zu kochen. das zeigt das noch nicht alles verloren ist an (de)gen(eriert)der-mainquering🙂

    was ein bullshit zu meinen gender-verschwulung der kinder könnte den frauen mehr rechte bringen. es wird ihnen nur eine scheinherrschaft über degenerierte männchen bringen. doch diese scheinherrschaft wurde ihnen von anderen männern gegeben, männern die männer im schlechtesten sinne geblieben sind und bleiben werden. männer die herrschten und noch besser herrschen werden können dadurch. männer wie rockefeller prinz bernhard und so weiter.

    wer gender stützt, der stützt die nwo. brille putzen und röckchen stutzen, bitte😉

  143. Ufufu sagt:

    genau! und der Freiherr von Knigge empfiehlt Frauen, sich nicht an intellektuellen Diskussionen zu beteiligen, da sie einen etwas lächerlichen Eindruck dabei machen, wenn sie versuchen, sich mit Männern geistig zu messen.

    Männer haben auch das größere Gehirn. Damit ist alles gesagt.

  144. Ufufu sagt:

    ich muss mich korrigieren: das Kluge Wörterbuch ist spätestens aus den 1960er-Jahren.

  145. Monika H. sagt:

    @chicano

    >was ein bullshit zu meinen gender-verschwulung der kinder könnte den frauen mehr rechte bringen

    Sie haben es nicht erfasst: es geht nicht primär um die Rechte der Frauen, sondern damit einhergehend um das Gleichgewicht der Welt = Weltfrieden.

  146. juergenelsaesser sagt:

    Ufufu: Sie reden sich ja hier um Kopf und Kragen. Aber bitteschön: Jeder blamiere sich, so gut er kann.

  147. chicano sagt:

    @ monika

    ja ,ja, die gewohnheit hier lehrt uns, nur monika erfasst alles😉 gender-verschwulung bringt das gleichgewicht und den weltfrieden und der friedesnfürst wird dann mr. rockefeller.

    humor haben sie ja🙂

  148. Ufufu sagt:

    elsässer: sie projizieren vielleicht von sich auf andere. bin zu 99% mit mir im reinen. „führen“ vs. „(be)herrschen“ Fremdwörter sind eine schlechte Angewohnheit und nicht etwa eine Stilisierung zum Intellektuellen.

  149. Ufufu sagt:

    Monika H: sie wollen vielleicht das richtige, aber haben Gender nicht verstanden.

    es geht, wie sie sagten, darum, zu lernen, andere menschen weder unter, noch über sich zu stellen (das gilt übrigens für beide geschlechter). Allein das ist die große Aufgabe, bzw. eine anzustrebende Kulturleistung auf der mann-frau-ebene.

    gender aber gibt vor, dies zu tun, schaltet jedoch gleich und zerstört dadurch die biologische lebensgrundlage, weil die sexuelle anziehungskraft des mannes auf die frau das führungsverhalten bedingt.

    andere menschen weder über, noch unter sich zu stellen, ist entscheidend anders und dies schließt keineswegs die führungsrolle des mannes oder die devote haltung der frau aus. ganz im gegenteil. grob 90 von 100 frauen wollen, bzw. müssen geführt werden, wenn denn die beziehung erfolgreich sein soll. das gilt für alle frauen, die eine gesunde sexualität haben.

    das ist die allererste voraussetzung dafür. und noch mehr: etwa 8 von 10 frauen wollen (bewusst oder unbewusst ist eine andere frage) beim sex nicht nur geführt, sondern dominiert werden. das sagt im grunde doch alles über frauen aus.

    die aufgabe der frau ist, die beziehung zu fördern. die aufgabe des mannes ist, zu führen, den anschein von demokratie zu erwecken, in wahrheit aber zu bestimmen und das weibchen täglich aufs neue „zur Erfüllung der elterlichen Pflichten“ zu führen.

    wenn ein mann die rolle der frau einnimmt, also jeden tag „ich liebe dich“ und „ich vermisse dich“ sagt oder im allgemeinen das weibliche rollenverhalten einnimmt, ist die beziehung emotional sehr schnell tod.

  150. Ufufu sagt:

    mädchen begeistern sich auf natürliche weise für puppen und kinderwägen.

  151. Wildvögelein sagt:

    @ Ufufu
    „Männer haben auch das größere Gehirn.“

    Diese 100g brauchen sie auch!!! Wissenschaftlich ist nämlich längst nachgewiesen, daß Frauen und Männer durchschnittlich den gleichen IQ haben. Die Grösse des Gehirns ist also nicht adäquat ist mit seiner Leistungsfähigkeit.🙂

    Unterschiede erkennt man erst, wenn man die einzelnen kognitiven Fähigkeiten untersucht. Die größten Differenzen stellt man bei der Sprache, der räumlich-visuellen Wahrnehmung und der Fähigkeit zu rechnen, fest. Bei der Sprache sind die Frauen im Vorteil. Sie benutzen durchschnittlich 20.000 Wörter, Männer dagegen nur 7.000.
    Und nun?
    Ich habe Männer einige erlebt, die nicht tanzen konnten, und die ein heilloses Chaos auf der Tanzfläche angerichtet hätten, wenn nicht die Damen die Führung übernommen hätten. Ich kenne Männer die ein IKEA-Möbelstück nicht zusammengebaut bekamen und die lieber 1 Mio mal um Block gefahren wären, als einmal zuzugeben, daß sie nicht weiter wissen oder die Orientierung verloren haben und einen Führer bräuchten.
    Übrigens kaufen Männer mehr Navigationsgeräte als Frauen (grins). Es folgen auch mehr Männer im Gleichschritt einem brüllenden Offizier. Das Wort HEER leitet sich überigens auch von HERR ab. Herrisch auch.

    Frau leitet sich auch von dem Begriff „Herr“ ab, nämlich von dem mittelhochdeutschen Wort Frouwe ( = Herrin) von germ. frô ( = Herr).

    Wir kleinhirnigen Frauen sind auch in diesem Bloq Ihnen gegenüber führend im Wissen um die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Gehirnforschung.
    Lassen Sie sich gerne an die Hand nehmen. Wir haben Jahrtausende Erfahrung in der Führung von kleinen unwissenden Jungs🙂

    Frauen wollen aber einen Führer, sie sehnen sich sogar nach Führern.
    Nein! Falsch verstanden. Wir wollen Partner, die uns zur Seite stehen, die uns (und den Kindern) Schutz und Beistand leisten und uns lieben. Ich glaube viele Männer können nur nicht damit umgehen, daß Frauen anders ticken und für sie oft unverständlich handeln. Das verunsichert Euch und das wollt ihr wieder unter Kontrolle haben. Daher wünscht ihr Euch manchmal das Ruder in die Hand zu bekommen.
    Meinst lassen wir Euch in dem Glauben, daß Euch das auch gelingt.🙂 Das ist Siegen durch Nachgiebigkeit, Stärke durch scheinbare Schwäche.

    Nein im Ernst: Ich glaube es ist ein wechselseitiges Führen.
    Je nach Charakter und Fähigkeiten. Je nach Konstellation sind es mal die Frauen, mal die Männer welche die Führung inne haben. Unsere weibliche Führung sieht oft nur anders aus, als Eure. Wir brauchen dazu kein Machtwort und keinen kräftigen Arm, sondern stattdessen ein verheißendes Lächeln, eine Berührung, ein leckeres Gericht oder ähnliches. Sanfter. Subtiler. Aber nicht weniger effektiv.
    Ups. Jetzt habe ich viel zu viel verraten…:-(

    (…)
    In der Männer Herrschgebiete
    Gilt der Stärke trotzig Recht;
    Mit dem Schwert beweist der Scythe,
    Und der Perser wird zum Knecht.
    Es befehden sich im Grimme
    Die Begierden wild und roh,
    Und der Eris rauhe Stimme
    Waltet, wo die Charis floh.

    Aber mit sanft überredender Bitte
    Führen die Frauen den Scepter der Sitte,
    Löschen die Zwietracht, die tobend entglüht,
    Lehren die Kräfte, die feindlich sich hassen,
    Sich in der lieblichen Form zu umfassen,
    Und vereinen, was ewig sich flieht.
    (…)
    Auschnitt aus Fr. v. Schillers Würde der Frauen

    @ Monika H.
    Bei einigen Blogbeiträgen bekommt man wirklich den Eindruck, Sie hätten mit Ihrem oft recht negativen Männerbild recht … Bei einigen!
    Gott sei dank gibt es ja noch die vielen anderen Männer, die dieses Klischee nicht erfüllen und glücklicherweise Ihr 100g größeres Hirn sinnvoller nutzen.

  152. juergenelsaesser sagt:

    Wildvögegelein: Kiss Kiss! Gute Nacht!

  153. Monika H. sagt:

    @chicano

    Wenn man den Spott aus Ihrem Posting nimmt, ist es relativ hohl. Argumentieren Sie doch sachlich, sofern Sie das können.

    >und den weltfrieden und der friedesnfürst wird dann mr. rockefeller.

    Wo schrieb ich etwas von Rockefeller? Das ist Ihre Interpretation. Von den Illuminaten gibt es hunderte und täglich werden es mehr. Darunter gibt es solche und solche. Wenn Sie auf Rockefeller fixiert sind, ist das Ihre Sache, nicht meine Meinung.

  154. Ufufu sagt:

    @Wildvögelein:
    ich weiß, dass es solche forschungsergebnisse gibt. das spielt aber keine rolle, weil männer in der spitze immer unter sich bleiben und frauen an der intellektuellen spitze immer nur ausnahmen darstellen werden. das hat zum einen etwas mit dem x-cromosom zu tun, welches nur männer aufweisen und zum anderen an den weiblichen genen, die auf kochen, putzen und kinder aufziehen ausgerichtet sind.

    @Monika H:
    lesen Sie sich zum Kiney-Report ein. Aus diesem wird deutlich, dass Rockefeller die sexuelle Revolution gefördert hat. Er fördert auch heute die Gender-Pseudo-Forschung und hat Feministinnen finanziert.

    Wenn Sie so unwissend über ein solches Thema schreiben, ist es kein Wunder, wenn andere hier aggressiv und humorlos reagieren.

  155. Ufufu sagt:

    Wildvögelein:
    nennen Sie mir eine Sache, die Frauen entwickelt haben. Es gibt fast nichts. Aber praktisch alles auf der Welt ist von Männern erfunden, entwickelt und gebaut worden.

    Auf großmäulige Frauen mit gestörter, bzw. nicht vorhandener Sexualität verzichten wir Männer sehr gerne.

  156. juergenelsaesser sagt:

    Ufufu: Et vice versa!

  157. juergenelsaesser sagt:

    Ufufu: Wenn Sie die Damen auf diesem blog weiter auf Buschmann-Art behandeln, werde ich bald humorlos werden.

  158. Ufufu sagt:

    gener ist keine kultur, die die menschheit weiter bringt und vor allen dingen eines nicht: auf natürlichen prinzipien beruhend.

    was die menschheit weiterbringt ist echte, positive und natürliche kultur wie das hier:

  159. chicano sagt:

    @ monica

    „Wenn Sie auf Rockefeller fixiert sind, ist das Ihre Sache, nicht meine Meinung.“

    ihre grenzenlose arroganz ist ja bekannt, ihr beissender soptt in etlichen postings zu bewundern, also beklagen sie sich mal nicht so arg. sie plädieren sowohl mit ihrer unhöflichkeit, die klare aussprache nennen doch geradezu dafür eben nicht gentleman-like behandelt zu werden. also bitte sehr….im übrigen haben sie fantastisch drauf alles worüber sie sich beschweren,selbst herorragend zu praktizieren. wenn man sie so liest, man meinen ein macho-männchen schreibt die zeilen😉

    auch ihre vorliebe für einheitsbrei in jeder hinsicht, ist mehr als deutlich. daher auch die hoffnung gender-brei bringt den frieden.

    wie ufufu schon schrieb, das richtige wollen ist eine sache, das elend fördern eine andere und dennoch geht beides oft hand in hand in der weltgeschichte.

    wenn sie zu ignorant sind mal zu hinterfragen was sie da eigentlich befeuern, dann machen sie andere nicht dafür verantwortlich.

    es dauert keine zehn minuten herauszufinden wer hinter dem ganzen rinderwahn…äh…genderwahn steht und die kulissen schiebt.

    wir könnten auch nett miteinader umgehen, aber sie wollen ja nicht…..

    kommt jetzt die abmahnung vom hausmeister?

  160. @ Ufufu
    „Wie nur dem Kopf nicht alle Hoffnung schwindet,
    Der immerfort an schalem Zeuge klebt,
    Mit gier’ger Hand nach Schätzen gräbt,
    Und froh ist, wenn er Regenwürmer findet!“ Auch wenn Goethe dem Herrn Freud reichliche 100 Jahre voraus war – das mit den Regenwürmern scheint zu passen.
    Ein Schatz, Ufufu, sind nicht die Kronjuwelen, an die sich der eine physisch, der andere verbal – aber eben doch der gewisse Typus – regelmäßig faßt, mit großer Geste.
    Der Schatz ist die Gefährtin an der Seite, hochgeachtet, wohlbehandelt. Und wenn ich Witz und Gabe habe weiß ich, daß die Venus nicht in den Spiegel ♀ schaut, derweil ich den Mars ♂ spiele, sondern ihn mir vorhält. Dann geziemt’s dem Manne froh ob der Klugheit dieser Frouwe zu sein. Und diese Klugheit macht vielleicht aus, daß sie eben nicht nur ein bruchhaftes Y, sondern ein volles X trägt – ohne das wiederum Sie nicht wären (ich auch nicht). Soviel zum Thema souveränes umgehen mit der eigenen, hier geschlechtlichen Identität. Diese braucht keine Negation des anderen, um sich selbst zu erkennen und zu finden. Im Gegenteil, je problematischer die eigene Identität empfunden ist, desto mehr sucht sie nach negierender Abgrenzung.

  161. chicano sagt:

    http://tempsreel.nouvelobs.com/mariage-gay-lesbienne/20121117.OBS9776/antis-mariage-homo-la-meilleure-facon-d-s-marier-c-est-encore-la-noootre.html

    die franzosen sind immer noch die agilsten und auch für manch anderes europäisches problem die vielleicht letzte hoffnung….

  162. Monika H. sagt:

    @ufufu

    „Echte positive Kultur“ wie Heath Ledger? Der sich durch Drogen ins Unglück bis in den Tod gestürzt hat?

    >Rockefeller

    Sie gehen davon aus, dass oben einer befiehlt und das geschieht. So einfach ist es natürlich nicht, denn dann ließen sich die Dinge ja wesentlich schneller umsetzen. Es braucht immer die Menschen dazu, es ist immer eine Summe von allem.

    Was aber ursprünglich ist, ist der Wille, denn jeder Wille drängt zur Verwirklichung. Will der eine nun dies und der andere das wird sich ein Gemisch daraus ergeben, abhängig von der Stärke des Willens und vor allem immer Zusammenspiel mit dem Kollektiv. Alles hängt immer mit allem zusammen, nichts wirkt für sich allein.

    Jemand, der will ist aber immer im Vorteil demjenigen gegenüber, der nichts will oder nur nicht-will (das Unterbewusstsein kann „nicht“ nicht umsetzen), damit sind wir manipulierbar. Und das ist der springende Punkt: wenn wir Rockefeller etwas entgegen setzen möchten, dann müssen wir etwas wollen, also nicht gegen etwas sein, sondern für etwas! Und darum bin ich für die Emanzipation des Mannes anstatt gegen den GM.

  163. Monika H. sagt:

    @chicano

    >wir könnten auch nett miteinader umgehen, aber sie wollen ja nicht…

    Ich darf Sie mal kurz daran erinnern, dass Sie hier reingekommen sind und losflötzten. Zitat: Bullshit, Brille putzen, Röckchen stutzen etc.

    Meine Antwort war, dass Sie den Sinn nicht erfasst haben und ihn in einem Satz erklärt, und ihr nächste Flötz war da. Wo genau finde ich da von Ihrer Seite ein „nett miteinander umgehen“?

  164. Ufufu sagt:

    Gender ist etwas für Frauen, die beim männlichen Geschlecht nicht ankommen und Gender deshalb mit Handkuss als Stütze annehmen, um ihre fehlende Anziehungskraft auf Männer durch einen erhofften, gesellschaftlichen Aufstieg ausgleichen zu können.
    Diese Hoffung wird aber bitter enttäuscht werden, denn solche von solchen Frauen werden sich Männer nur noch mehr abgrenzen. Und später wird man über sie so schimpfen, wie man es bald über die 68er tun wird.

  165. Monika H. sagt:

    @chicano

    >wenn sie zu ignorant sind mal zu hinterfragen was sie da eigentlich befeuern

    Das Gegenteil ist der Fall und genau darum komme ich zu einer anderen Sicht. Sie werfen alle in einen Topf und gehen davon aus, dass die alle „böse“ sind. Warum meinen Sie das? Dort gibt es genauso auch die Guten, wie überall im Leben. Sichtbar sind doch nur jene, die nach Macht gieren.

  166. Ufufu sagt:

    und im übrigen leben diese Diskriminierungsstellen und Gleichstellungsbeauftragten doch von dem Geld, das vorher den ehrlich und hart arbeitenden Vätern und Müttern aus der Tasche gezogen wurde.

    Gender ist kein Kampf für Frauen oder für Frauenrechte, sondern ein Kampf gegen die Institution Familie.

    Der Schaden muss nicht erst eintreten, er ist längst da. Die Demographische Entwicklung.

    (Ufufu: Ihre Gewaltphantasien habe ich zensiert. Bitte halten Sie sich zurück, sonst sperre ich Sie – aus reiner Bequemlichkeit, weil mir das Löschen Ihrer strafbaren Inhalte zu stressig ist. Letzte Ansage)

  167. Ufufu sagt:

    Warum soll die Familie zerstört werden? Wenn eine Generation ihrer Wurzeln entledig ist, kann man mit ihr alles machen, was man will.

  168. Ufufu sagt:

    im übrigen ist es auch wissenschaftlich erwiesen, daß das weitgehend zerstörte Christentum ein breiteren Glauben an Ideologien, wie Marxismus, Gender usw. erst möglich macht. Das ist der Grund, weshalb Künstler Jesus-Denkmäler ungestraft schänden dürfen.

    Die Erfinder von Ideologien wie Gender sind unsere Feinde, die Ideologie-Hörigen sind ihre Opfer. Aber der Wahnsinn ist noch nicht zu groß, als dass er unumkehrbar wäre.

    Lasst verirrte Gestalten, wie Monika H. etc. einfach links liegen und geht den rechten Weg. Ihr werdet es euch danken.

  169. Ufufu sagt:

    hier findet ihr alles zum Thema Familienzerstörung durch Feminismus und Gender

    http://www.dfuiz.net/inhaltsverzeichnis.html

  170. chicano sagt:

    @ monika

    „Ich darf Sie mal kurz daran erinnern, dass Sie hier reingekommen sind und losflötzten. Zitat: Bullshit, Brille putzen, Röckchen stutzen etc.“

    seit wann so zimperlich, kenn ich gar nicht von ihnen, jedenfalls habe ich sie ständig so erleben dürfen hier.
    und ein kleines bullshit für ihre weltfriedens-gender-keine angst der mann darf seinen pimmel behalten-fantasien…na ja.

    war das zu hart in ihren ohren? ufufu als buschmann, der, wie sie extra betonen „in unserer welt nichts mehr zu suchen hat“, dass ist ihre freundlichkeit. darauf hingewiesen, ist der darauf hinweisende der bösewicht. und wenn irgendwer die nerven verliert, wie vielleicht der ufufu, wird er flugs gesperrt. holle die waldfee😉

    gut, dann sachlich. nicht bullshit, sondern nwo-wahnsinn in reinkultur.

    „Sie werfen alle in einen Topf…“

    und wieder ihre standverdrehung aller des anderen. würde der sich aber die mühe machen das verdrehen aufzuzeigen, springen sie schon zu nächsten verdrehung. coole taktik aber irgendwann merkt selbst der gutmeinendste esel wie das spiel läuft. ich werfe ihnen aber keine böse absicht vor…

    @ ufufu

    „Gender ist kein Kampf für Frauen oder für Frauenrechte, sondern ein Kampf gegen die Institution Familie.“

    auf den punkt gebracht ist es das und nichts anderes. die familie als zelle jeder funktionierend gesellschaft soll endgültig dikriminiert, unterminiert und liquidier werden bzw. durch ein künstliches, denaturiertes gebilde ersetzt werden, in dem alle natürürlichkeit ausgemerzt, ein wohlfeiles, gut knetbares etwas aufwachsen, nein sagen wir eher, gezüchtet werden kann. der neue mensch.

    aba der prinkt dann janz doll den weltfrieden…denn wo keine menschen, da auch keim krieg mehr, so die weisheit der nwo.

  171. chicano sagt:

    @ monika

    „Sie gehen davon aus, dass oben einer befiehlt und das geschieht. So einfach ist es natürlich nicht, denn dann ließen sich die Dinge ja wesentlich schneller umsetzen. Es braucht immer die Menschen dazu….“

    die die propaganda dieser „eliten“ fressen, richtig.

    menschen wie sie? die sagen das z.b. gender auch gut ist? das männer nicht als männer geboren werden? die die natur neu erfinden und nur einen gott akzeptieren: das ego des menschen der meint er wäre gott, weil jungen in fraunkleider steckt, zur gender-erziehung und für den weltfrieden, versteht sich.

    der menschen-gott, der die natur verschandeln und den menschen verstümmeln und neu erfinden, so wie er ihm eben passt.

    und, die frau ist nicht besser als der mann. es geht gar nicht darum das der mann weiblicher werde oder die frau männlicher….es geht darum das die menschen menschlicher werden. die frauen, die jemals macht hatte, haben sich eher noch grausamer gezeigt als die männer.

    der feministenkram ist doch nur eine waffe zur zerstörung des männlichen und den weiblichen, denn beides wird benötigt für neues leben und die familie.

    wie verbittert müssen solche menschen sein, wie enttäuscht? das ist traurig und tut mir leid aber man darf es trotzdem nicht zulsassen, dass diese verbitterten, enttäuschten zu den „visionären der menschheit“ werden. never…

  172. Wildvögelein sagt:

    @ Ufufu
    Sie sagen, die Genialität der Männer liegt auf dem
    X-Cromosom? Hurra, wir Frauen haben zwei davon! (XX)
    Ihr dagegen nur eines! (XY.)
    Ein bisschen Bildung kann auch einem führungslüsternen Macho nicht schaden.🙂

    Weibliche Erfindungen?
    Hier ein paar Beispiele: Das Bierbrauen! Geschirrspüler. Streichhölzer. Computer-Programmierung. Korrekturflüssigkeit. Kernsspaltung. Scheibenwischanlage. Speizialgläser für Augenoptik. Fallschirmpaket. Wegwerfwindel. Kaffeefilter. Die Nutzung von Radium zur Krebsterapie und unzählbare Kochrezepte, Strickmuster, Webtechniken, Kleidungsschnitte), Pflege- und Heilmittel. uvm.
    Übrigens früher mussten Frauen eigene Erfindungen unter dem Namen der Männer anmelden.

    Ich gestehe den Männern hier schon einen überdurchnittlichen technischen Erfindungsgeist zu, aber daraus resultiert doch kein Führungsanspruch. Ich stimme auch zu, daß es Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt und Gender Mainstreaming ein widerlicher Eingriff in die Natur ist, aber aus der plumpen Vorstellungswelt, die Frauen sehnten sich nach Führung und bräuchten Führung, sollten Sie dringend aufwachen.

  173. Heider sagt:

    @ chicano
    Hatten Sie nicht vor exakt 12 Tagen und paar Stunden „eine längere Auszeit“ angekündigt…? xD

    Gleichwohl danke ich artig für den frdl. Kommentar im anderen Strang; bin an folgender Stelle, bis auf die zahlreichen Rechtschreibfehler, ganz bei Ihnen:

    „auf den punkt gebracht ist es das und nichts anderes. die familie als zelle jeder funktionierend gesellschaft soll endgültig dikriminiert, unterminiert und liquidier werden bzw. durch ein künstliches, denaturiertes gebilde ersetzt werden, in dem alle natürürlichkeit ausgemerzt, ein wohlfeiles, gut knetbares etwas aufwachsen, nein sagen wir eher, gezüchtet werden kann. der neue mensch.“

    „und, die frau ist nicht besser als der mann. es geht gar nicht darum das der mann weiblicher werde oder die frau männlicher….es geht darum das die menschen menschlicher werden.“

    Monika H.
    „Und darum bin ich für die Emanzipation des Mannes anstatt gegen den GM.“

    Allein der Namensbestandteil: „Mainstream(ing)“ lässt jeden kritisch denkenden Menschen sofort hellwach werden. Im Namen steckt ganz unverschämt schon die volle Absicht: die Untertanen auf Linie bringen.

    Wann immer die politisch herrschende Klasse eine neue Parole in Umlauf bringt, darf man sicher sein, dass sie damit nicht „uns“ etwas Gutes tun will sondern, dass sie auschliesslich daran interessiert ist uns zu reglementieren und noch effektiver zu kontrollieren und zu regieren.

    Emanzipieren sollten wir uns von den Ideen der Herrschenden und den tatsächlichen Anschlägen auf die Souveränität unseres Denkens und Handelns.
    Das ist überhaupt der erste und wichtigste Schritt die Herrschaft an sich praktisch zu beenden.

    Nein, einem europaweiten offiziellen Staatsprogramm wie „GM“, in der BRD auftragsgemäss z.Z. vor allem von der Administration und den Systemparteien, hier besonders die pseudo-linke Grüne Partei verbreitet, möchte ich keinen emanzipatorischen Charakter beilegen.

  174. Monika H. sagt:

    @Heider

    >Emanzipieren sollten wir uns von den Ideen der Herrschenden und den tatsächlichen Anschlägen auf die Souveränität unseres Denkens und Handelns.
    Das ist überhaupt der erste und wichtigste Schritt die Herrschaft an sich praktisch zu beenden.

    Sie können nicht erwarten, dass ein Staat anders aufgebaut ist als die Gesellschaft denkt – der Staat ist die Gesellschaft. Und solange der Mensch hierarchisch denkt, werden wir ein hierarchisches System vorfinden. Wir brauchen dazu die Augenhöhe.

    Der Gender Mainstream hat (ua.?) die Aufgabe, diese Augenhöhe herzustellen. Und ich wiederhole ausdrücklich, dass ich mich alles andere als für den GM ausspreche. Mein Ansatz ist eben, dass die Männer freiwillig (!) von ihrem Söckelchen steigen und den Frauen auf einer Linie in die Augen sehen, aber das ist alles andere als einfach in einem patriarchalischen System, das wir seit paar tausend Jahren in uns tragen.

    Und da der Mann sich nicht freiwillig dazu bereit erklärt, müssen die Frauen (zuerst einmal!) vermännlicht und aufgesockelt werden, um erst einmal Augenhöhe herzustellen. Das ist ein wesentlicher Punkt bitte. Frauen wollen alles andere als männlich sein, aber es ist nötig um (z.B. sehr deutlich) auf Führungsebene als gleichwertiger Geschäftspartner und als vollwertig akzeptiert zu werden. Das ist wirklich so, darüber könnte ich Bücher schreiben.

    Gehen nun die Männer auf diese Frauen los und geben Ihnen und dem GM die Schuld ist das unfair. Sie sehen nicht, dass sie selbst Ursache sind (Mir geht es nicht um Schuldzuweisung, sondern um wertfreie Betrachtung der Ursache), weil sie diese Augenhöhe nicht freiwillig zulassen

    Nun werden Frauen in Massen überall in männliche Positionen gebracht, um diese Akzeptanz nicht nur im einzelnen, sondern innerhalb der Gesellschaft herzustellen. Diese Augenhöhe wird gesellschaftlich hoffentlich bald normal sein, so wie es heute normal ist, dass Frauen wählen dürfen. Und dann können die Frauen wieder Frauen sein.

    Darauf können sich die Männer freuen, denn wenn die Frauen jegliche Rollen abgelegt haben – sowohl die unterdrückte wie auch die neu auferlegte – können sie endlich sie selbst sein und in ihre Urkraft kommen. Das bedeutet mehr Weiblichkeit als sich der Mann von heute vorstellen kann.

    Diese weibliche Ur-Energie steckt in jedem Menschen, auch im Mann als seine Anima, und sie wurde ganz bewusst(!) nicht zuletzt durch den christlichen Glauben, der heute noch unsere Gesellschaft prägt, unterdrückt (die böse Eva), um den Menschen beherrschen zu können. Wird sie geweckt und freigesetzt, dann Halleluja! Dann sind wir freie Menschen, selbstbewusst, selbstbestimmt und voller Kraft. Was das politisch und für die Welt bedeutet ist der reinste Traum.

    Es ist alles andere als „böse“ was uns da im Moment geschieht, wir können es nur nicht deuten. Dass sich noch ein paar „Böse“ herumtummeln ist natürlich, weil der Mensch selbst ja noch in Hierarchie und Herrschertum denkt. Aber je mehr der Mensch sich wie oa. aus seiner Rolle löst, umso mehr kann sich auch oben auflösen.

  175. Monika H. sagt:

    @Herr Fischer

    Soweit ich mich erinnere, habe ich noch nie den Drang verspürt, mich vor einem Mann in höchster Achtung zu verneigen.

    Danke!

  176. @ Monika H.
    Hier endlich möchte ich Ihnen widersprechen: Gleichwertig und -berechtigt zu sein sollte meines Erachtens keinesfalls als ‚gleichgemacht‘ verstanden sein.
    Die gleiche Augenhöhe ist DANN hergestellt, wenn die Frau in ihrer Weiblichkeit GLEICH WERT ist.
    Es geht doch nicht um Frauen „auf Führungsebene als gleichwertiger Geschäftspartner“, sondern Frauen als Mütter, Frauen in typisch weiblichen Berufen und Frauen in der Not, hinzu- oder hauptverdienen zu müssen. Das sind doch die, an deren Unterwerfung sich manch Mannsbild ergötzt und der Kapitalist bereichert. Und mit deren Mißachtung und Entwertung die Gesellschaft als Summe von kleinen, organischen Gemeinschaften zerspellt und mithin lenkbarer wird.
    Meines Erachtens ist der Annäherung der authentischen Geschlechter Mann und Frau der Versuch der Nivellierung – aber im Sinne androgyner Nihilierung, beiden zum Schaden, der Natur zum Spott.
    Die Originärität bestimmt den Wert des souveränen Individuums, nicht seine – dazu noch (erhofft) lediglich aufgesetzte – Gleichmachung. Übrig bliebe nicht die Augenhöhe, sondern etwas undefinierbares auf Gürtellinie.
    Und wir, Mann und Frau, „seit an seit!“, wollen uns ja nicht weiter, sondern gemeinsam höher entwickeln.
    Das Aufsockeln der einen, und das übermäßige Verweichlichen der anderen (deswegen auch die Weichmacher in unserem Trinkwasser?) halte ich für homunculös und mithin für einen gefährlichen Irrweg.

  177. Monika H. sagt:

    @H. Fischer

    Ich habe mich wiederholt (!!!) gegen den GM ausgesprochen, das muss doch zu verstehen sein, und einfach versucht darzustellen, wie wir das anders lösen können.

    Und wie beschrieben, wird die Frau sehr wohl wieder weiblich und kann sich der Familie in voller Hingabe widmen, es sind ja auch jetzt schon sehr viele, die sich darauf zu bewegen – nur nimmt man diese nicht wahr, weil sie eben nicht Karriere machen und im Rampenlicht stehen.

    >Die gleiche Augenhöhe ist DANN hergestellt, wenn die Frau in ihrer Weiblichkeit GLEICH WERT ist.

    Absolut, genau das ist der Punkt!! Nur wie bringt man die Männer zu diesem Verständnis? Es gibt zuviele ufufus und nur einzelne Fischers.

    Wenn die Welt wartet, bis der Mann die Frau in der Position auf Augenhöhe akzeptiert, vergehen noch ein paar hundert Jahre – die haben wir einfach nicht! Ein Blick nach Israel/Iran reicht – spüren Sie das Testosteron, das dort in der Luft hängt? Sagen Sie einmal einem Araber, er soll seine Frau in ihrer Weiblichkeit auf Augenhöhe akzeptieren.

  178. chicano sagt:

    für alle liebhaber von frankenstein und dr. mabuse:

    „Er wurde als Junge geboren und musste als Mädchen aufwachsen. David Reimer war acht Monate alt, als sein Penis bei einer Beschneidung verstümmelt wurde. Auf Anraten eines renommierten Sexualwissenschaftlers sollte er die folgenden 14 Jahre zur Frau erzogen werden. Der Fall wurde in Fachkreisen schnell als Erfolg gefeiert, doch die Behandlung endete in einer Katastrophe. Das Experiment war zum Martyrium im Dienste der Wissenschaft geworden. BBC Exklusiv dokumentiert in der deutschen Erstausstrahlung von ‚David Reimer – Der Mädchenjunge‘ mit Hilfe der Original-Tonbandaufnahmen und den letzten Interviews mit dem erwachsenen David Reimer vor seinem Selbstmord, die tragische Geschichte eines Jungen, der dem Ehrgeiz der Wissenschaft zum Opfer fiel.

    David und Brian Reimer kamen 1965 als Wunschkinder zur Welt. Nach der folgenschweren Verstümmelung von Davids Penis wussten die Eltern nicht, was sie tun sollten. Die plastische Chirurgie war weit entfernt von ihren heutigen Möglichkeiten. Eines Abends sahen sie in einem Fernseh-Interview ihren vermeintlichen Heilsbringer: Dr. John Money, ein brillanter Wissenschaftler, der eine begeistert aufgenommene Theorie formuliert hatte, nach der Babys in den ersten Lebensmonaten noch keine geschlechtliche Identität ausbilden würden. Jeder Säugling könne unabhängig von den Chromosomen als Frau oder Mann erzogen werden.

    Die Reimers nahmen Kontakt auf. Und aus David wurde Brenda. Die Hoden des Kindes wurden operativ entfernt und die Reste des Penis‘ zu einer kosmetischen Vagina geformt. Brenda entwickelte sich offensichtlich wie ein normales Mädchen. Sie spielte mit Puppen und liebte ihre Kleider. Anfang der 70er Jahre veröffentlichte Money den Fall als Beweis seiner Theorie.

    Doch die Erziehung hatte nur scheinbar über die Natur gesiegt. Das laut Money perfekte kleine Mädchen fühlte sich von Jahr zu Jahr unglücklicher in seiner Haut. Brenda rebellierte gegen die verordnete Geschlechtsrolle. Von den Jungen ignoriert und den Mädchen verspottet, wurde der Teenager vollends zum Außenseiter. Protokolle der Therapiestunden von Money und den Reimer-Zwillingen spiegeln schon früh Brendas tiefe Verstörung wieder und lassen im Nachhinein Zweifel an den Methoden des Psychologen aufkommen.

    Als die seelische Not zu groß wurde, eröffnete Brendas Vater ihr schließlich die Wahrheit. Brenda fühlte sich zunächst befreit und entschloss sich fortan unter dem Namen David als Mann zu leben. Hormonkuren und neue Operationen folgten, doch das erhoffte Glück sollte sich nicht einstellen. David Reimer sagte einmal in einem Interview: ‚Ich würde fast alles dafür geben, wenn ich meine ganze Vergangenheit auslöschen könnte.‘ Nach Jahren der Orientierungslosigkeit, einer gescheiterten Ehe und dem Selbstmord seines Bruders nahm sich David Reimer mit 38 Jahren das Leben.

    Original: Dr Money And The Boy With No Penis“

    wiki dazu:

    „Von Bruce zu Brenda

    Bruce und Brian Reimer wurden als eineiige Zwillinge geboren. Im Alter von sechs Monaten stellte man bei beiden eine Vorhautverengung fest und knapp zwei Monate später, am 27. April 1966, erfolgte eine Operation bei Bruce. Die Beschneidung missglückte jedoch, und sein Penis wurde irreparabel beschädigt. Seine Eltern entschieden sich daher auf Rat des bekannten Sexualwissenschaftlers John Money, das Kind als Mädchen aufzuziehen. Im Alter von 22 Monaten wurden Bruce die noch vorhandenen Hoden entfernt (Kastration) und aus der Haut seines Hodensacks rudimentäre Schamlippen geformt. Bruce wurde ab diesem Zeitpunkt Brenda genannt. Darüber hinaus wurde das Kind etwa ab dem 12. Lebensjahr mit weiblichen Hormonen behandelt.

    Money war von diesem Fall besonders begeistert, da er sich durch einen Vergleich mit Bruces eineiigem Zwillingsbruder Brian Unterstützung für seine These erhoffte, nach welcher allein die Erziehung in den frühen Lebensjahren für die Ausprägung einer sexuellen und geschlechtsspezifischen Identität eine Rolle spielt. Brenda wurde nach dieser Zuweisung von Money als „normales, glückliches Mädchen“ beschrieben. Brenda selbst sowie Familie und Freunde jedoch beschrieben sie als ein zutiefst unglückliches Kind mit großen sozialen Problemen.
    Von Brenda zu David

    In der Pubertät, die durch künstliche Hormone ausgelöst werden sollte, kam es zu einer Krise. Als Brenda 1980 erfuhr, dass sie als Junge geboren worden war, lebte sie ab dem Alter von 14 Jahren wieder als Junge und nannte sich fortan David. Irgendwann in der Folgezeit, vor 1997, unterzog er sich einer konträren Behandlung mit Brustentfernung, Testosteroninjektionen und Phalloplastik. Am 22. September 1990 heiratete er Jane Fontaine und adoptierte ihre drei Kinder.

    Tod.
    David Reimer beging am 4. Mai 2004, im Alter von 38 Jahren, Suizid auf einem Parkplatz nahe seines Wohnortes.[1] Seine Mutter gab gegenüber der New York Times an, David habe wohl keinen Sinn mehr in seinem Leben gesehen, nachdem er und seine Frau sich getrennt hatten und er seine Arbeitsstelle verlor. Außerdem war er über den Tod seines Zwillingsbruders Brian zwei Jahre zuvor noch nicht hinweggekommen, der am 1. Juli 2002 aufgrund einer Medikamentenvergiftung verstarb. Ob die Überdosis versehentlich oder in suizidaler Absicht genommen wurde, ist nicht eindeutig geklärt. Davids Mutter sagte, sie glaube, dass ihr Sohn noch am Leben wäre, wenn er nicht das Opfer jenes katastrophalen Experiments geworden wäre, das bei ihm so viel Leid verursachte.[2]

    David-Reimer-Fall
    Soziale Auswirkungen und Auswirkungen auf die Medizin.
    Money propagierte den Fall John/Joan noch jahrelang als durchschlagenden Erfolg seiner Theorie, dass das Identitätsgeschlecht eines Menschen erst mit etwa drei Jahren entwickelt und vorher beliebig veränderbar sei, obwohl ihm bekannt war, dass das Experiment längst gescheitert war. Die Theorien Moneys waren immer umstritten, insbesondere Milton Diamond widerlegte viele davon.

    Money hörte erst damit auf, als sich David Reimer entschloss, mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. 1997 erzählte er seine Geschichte dem Sexologen Milton Diamond, der Reimer bat, das Ergebnis veröffentlichen zu dürfen, um Ärzte davon abzubringen, andere Kinder auf diese Art zu behandeln. Im Dezember 1997 ging Reimer mit einem von John Colapinto für den Rolling Stone geschriebenen Artikel an die Öffentlichkeit. Die beiden entwickelten die Geschichte zu dem 2000 veröffentlichten Buch As Nature Made Him: The Boy Who Was Raised as a Girl (dt.: Der Junge, der als Mädchen aufwuchs, 2000).

    Obwohl später gescheitert, feierte John Money das Experiment als einen starken Beweis dafür, dass geschlechtliche Rollenzuweisungen ein soziales Konstrukt sind. Alice Schwarzer verwendete dies 1975 in ihrem Buch Der kleine Unterschied als Beleg für ihre Thesen des Gleichheitsfeminismus und als Musterbeispiel für den „aufklärenden Auftrag der Forschung“.[3] Eva Herman nahm dazu kritisch Stellung in ihrem Buch Das Eva-Prinzip.

    http://bettinaroehl.blogs.com/bettinaroehl/2005/04/david_reimer_fi.html

    das ist nur die offensichtliche seite, der wahnsinn der ins auge springt. die etwas verborgenere, zumindest für den, der sich nicht die zeit nimmt, dass weiter zu durchdringen wird darin den anstz finden einen neuen menschen zu schaffen.

    wie heider und ich und andere schon schrieben, einen menschen der entmännlicht, verweiblicht und völlig entwurzelt und orientierungslos als arbeits-spaß-drohne für die neuen götter aus erden existieren oder solle man sagen vegetieren soll.

    schöne neue welt und orwell sind doch längst kalter kaffee.

    da kommt einem echt das grausen, eine welt ohne mütter und ohne väter, dass heißt ohne mutterliebe und väterliche führung, beliebigkeit des sexus….noch ein paar hübsche synthetische drogen und die heile welt ist perfekt.

    widerlich ist das falsche wort. mir fällt gar keins ein dafür!

  179. @ Monika H.
    Er würde sie auch sofort sacht berührend auf Augenhöhe zurückführen – augenblicklich (!).

  180. Wildvögelein sagt:

    @ Monika H.
    „Diese weibliche Ur-Energie steckt in jedem Menschen

    Wieso weibliche Ur-Energie? Woher wissen Sie denn, welches Geschlecht die Ur-Energie hat? Die Vereinnahmung dieser Ur-Energie als etwas rein weibliches finde ich ein wenig anmaßend.

    Ist in Ihrer Argumentation zum Thema Gender Mainstreaming nicht auch ein Widerspruch? Auf der einen Seite negieren Sie die hierarchische Struktur unsere Gesellschaft als patriarchales Relikt, Auf der anderen Seite sollen Frauen erst einmal dringend in die Führungsebenen gezwungen werden, obwohl es keinen Ansturm auf diese Posten seitens der Frauen gibt.
    Vielleicht wollen einfach weniger Frauen eine Führungsrolle und meiden meist aus ihren Naturell heraus den Machtkampf um eine besser bezahlte Führungsposition.

    Grundsätzlich ist aber jede Form von Zwang (auch erzieherische Belehrungen und Quoten) diktatorisch.
    Selbst als Frau verwehre ich mich dagegen, daß sich andere anmaßen, über uns/mich derart schulmeisterlich zu bestimmen.
    Wir sind immerhin mündige Bürgerinnen und Bürger und keine naiven Schulkinder.
    Ich befürchte, diese Form der Belehrungen werden die Männer den Frauen einmal übel nehmen und der Bumerang könnte heftig zurückkommen.
    Wenn allein das Geschlecht, und nicht die Leistung und Fähigkeiten der jeweiligen Frauen, sie auf einen Führungsposten heben, dann werden sich qualifiziertere Männer zu recht, ungerecht behandelt fühlen.

    Fähigen Frauen die gleichen Chancen einzuräumen, so sie denn überhaupt wollten, ist eine andere Sache, nicht, daß wir uns mißverstehen.

    Übrigens: Frauen sind längst auf Augenhöhe mit den Männern. Auch im Kreis eigener Kinder am Herd und ohne Karriere und Führungsposition in einem Großkonzern!!

    Würdigen Sie das Weibliche nicht selbst herab, indem Sie behaupten, Frauen müssten erst männlicher gemacht werden, damit sie auf gleiche Augenhöhe mit dem Mann kommen.
    Das klingt für mich eigentlich ein bisschen nach einem angeknacksten Selbstwertgefühl als Frau.
    Eine Frau muß einen Mann nicht dominieren oder nachahmen, um mit ihm auf Augenhöhe zu sein.

    Ein interessantes Alltagsbeispiel aus einer Schule:
    Das Gymnasium meiner Tochter ändert, zukunftsorientiert, seine bisher humanistisches Ausrichtung hin zu einer naturwissenschaftlich-technischen Ausrichtung.
    Krampfhaft versuchte man, die naturwissanschaftlichen Kurse zu mind. 50% mit Mädchen zu füllen.
    Mehr als ca. 15 % Mädchen bekamen sie aber nicht pro Kurs zusammen.
    Bei der Präsentation der Schule wollte man sich aber dem Gender-Mainstream gemäß profilieren und ließ drei Mädchen ein technisch kniffiliges Projekt, das sie gar nicht selber entwickelt hatten (sondern der Lehrer) als ihr eigenes vorstellen. Als sich die Jounalistinnen bei der Präsentation sich vornehmlich auf die Mädchen stürzten und begeistert nach ihren Zukunftplänen fragten, ob sie denn jetzt auch etwas naturwissenschaftliches studieren würden, verneinten alle drei ehrlich. Sie dächten eher an etwas Sprachliches oder Soziales. Sofort war das Interesse der Jounalistinnen weg und das Interview beendet.

    Nie vergessen darf man bei dem ganzen Hickhack um gleiche Augenhöhe, Karriere und Führungspositionen, daß es auch etwas wie das Gemeinschaftswohl und vor allem Kindeswohl gibt. Es kann nicht sein, daß unsere Kinder und damit unsere Zukunft auf dem Altar der Emanizpation geopfert werden. Bisher fehlen Kinder nämlich, liebe Monika H., in Ihrer Argumentation gänzlich.

    Wir können keine gesunde Gemeinschaft aufbauen, wenn wir allein aus Egoismus, Selbstverwirklichungsträumen und emanzipatorischen Machtspielchen unsere Verantwortung gegenüber den Kindern vergessen.
    Das sich über Jahrtausende die Frau kulturell und biologisch so entwickelt hat, wie sie heute ist, resultiert auch aus dem Nutzen dieser Geschlechterteilung für die sichere und behütende Aufzucht unserer Kinder und den sittlichen Zusammenhalt der Familie und Volksgemeinschaft.
    Wir Frauen sind keine bindungslosen, im leeren Raum schwebenden, nur uns selber verpflichteten Wesen, sondern Teil einer lebendigen Gemeinschaft, deren Wachsen und Gedeihen auch mit eigener Selbstlosigkeit und Hingabe und liebendem Pflichtgefühl zu tun haben.
    Der durch Aufhetzung und Egoismus genährte Geschlechterkampf reißt diese Gemeinschaft auseinander.

  181. Monika H. sagt:

    @H. Fischer II

    Was man noch beachten muss, ist unsere Sprache. Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht damit, wie lächerlich es ist, dass die Frau auch im Duden stehen will. Darum geht es überhaupt nicht.

    Aber unsere Sprache bildet die Gesellschaft, das ist ein ganz wesentlicher Punkt. Allein durch das Medium Sprache wird Bewusstsein geschaffen und der Mann verHERRlicht, d.h. auf den künstlichen Podest gestellt. Das allein verhindert schon die Augenhöhe.

  182. chicano sagt:

    @ heider

    „Hatten Sie nicht vor exakt 12 Tagen und paar Stunden “eine längere Auszeit” angekündigt…? xD“

    sie ahnen es sicher schon? ohne sie, ich hielts nicht aus. gg

    „Gleichwohl danke ich artig für den frdl. Kommentar im anderen Strang; bin an folgender Stelle, bis auf die zahlreichen Rechtschreibfehler, ganz bei Ihnen:“

    nichts zu danken. ich bin ja auch in sehr weiten teilen ganz bei ihnen und selbst bei ihrer kritik zu auswüchsen verzerrten „christentums“ oder besser geschwüren der macht, die sich dem bemächtigten, was ganz anders ist….wenn man es lebt, nicht nur darüber spricht, nun jedenfalls, auch diese kritiken kann ich ja voll und ganz verstehen. nur eben die konsequenz, die sie daraus meinen ziehen zu müssen, die teile ich nicht, da ich eben nicht vom lesen überzeugt wurde, sondern vom bemühen zu tun, sie es auch noch so unvollkommen. anyway, dass haben wir hinter uns, erstmal;)

    rechtschreibung, ja, tut mir leid. es ist sicher anstrengend. ich als legastheniker, der sich schon recht gut entwickelt hat trotz der „blindheit in grammatik“, darf eben einfach nicht schnell schreiben, damits nicht allzu arg wird.

    wat solls…

  183. chicano sagt:

    „Mag man im übrigen die Frauen hochschätzen oder nicht, als Hüterinnen und Bewahrerinnen der Kindheit haben sie ihr heiliges Amt, in dem niemand sie ersetzen kann.“

    Hermann Hesse

  184. Monika H. sagt:

    @ Herr Fischer III

    >deswegen auch die Weichmacher in unserem Trinkwasser?

    Nichts auf der Welt hat nur eine Ursache und nichts macht nur einen Sinn. Es ist immer ein Zusammenwirken von allem.

    Weichmacher und Hormone im Trinkwasser sind Resultate unserer Industrie – die Hormone im Wasser z.B. auch durch die Pille und natürlich im Fleisch. Jetzt kann man natürlich wieder sagen, die böse Industrie, aber so einseitig sehe ich das nicht – denn es ist der Mensch, der nach immer mehr und immer billiger verlangt und null darüber nachdenkt. Warum gibt es Plastikflaschen, wer ist denn heute noch bereit, seine Milch- oder Wasserflasche aus Glas zu beziehen und sie dann umzutauschen? Öko Heinis, die Stoff statt Plastiktaschen verwenden, werden belächelt. Nun aber sagen, der Staat streut Weichmacher ins Wasser wegen dem Genderismus.

    Genauso das Fleisch – billig muss es sein und reichlichst vorhanden. Masse. Ja, Hormone sind dann das Ergebnis und man kann auch nicht überall sagen, der Staat ist verantwortlich. Ist der Staat dafür verantwortlich, was ich mir in den Mund schiebe, was ich meinem Körper zuführe? Wenn wir so denken, dürfen wir uns über einen Totalitärstaat nicht wundern, denn der gibt ja dann alles vor. Es liegt immer auch in unserer eigenen Verantwortung. Wenn wir uns wieder bewusster werden und nicht alles ungeprüft hinnehmen – ob Nahrung oder Politik – dann wird auch der Staat wieder verantwortlicher mit uns umgehen.

    Sie schrieben in einem anderen Thread zu Andreas:
    >… weitgehende Entrechtung der dort eigentlich Beheimateten ins Verhältnis mit stellenweiser Xenophobie gegenüber Zuwanderern? Dieser Logik zufolge gäben Sie also Türken, Afrikanern und Algeriern das Recht, ihre neue Heimat mit Bulldozern zu planieren, die Wälder abzuhacken und die Autochthonen zu terrorisieren.

    Die Entrechtung, über die Sie sich so entsetzen, passiert tagtäglich in Afrika, Südamerika, Asien etc. und zwar für UNSEREN Wohlstand, für Areale so groß wie Deutschland, auf denen Soja und Palmöl angebaut wird: für Soja als Tierfutter, Palmöl, das Sie in jedem zweiten Produkt finden und Biotreibstoff. Da werden nicht nur Menschen entrechtet, ihres Besitzes einfach beraubt, sondern bezahlen unser Un-Bewusstsein mit dem Leben.

    Ich poste so etwas nicht gerne, aber DAS ist der Preis, den wir nicht sehen wollen, für unser billig Fleisch, für unseren Komfort:

    http://tinyurl.com/bn2ehbv

    Jetzt kommt wieder die böse Industrie … Nein, nicht die Industrie – WIR (!) müssen wieder nachdenken. Wollen wir leben oder uns leben lassen?

    Wenn wir wieder selbst leben, und bewusst leben und nicht alles abgeben an den Staat, dann wird unser Trinkwasser wieder sauberer und unsere Nahrung gesund.

  185. juergenelsaesser sagt:

    Monika H: Ihre Sprachtheorie ist post-strukturalistischer Unsinn. Sprache bildet keine Wirklichkeit, sondern bildet sie nur ab. Nur, weil man jetzt Raumpflegerin sagt, ist es trotzdem noch ne Putzfrau. Man muss die materielle Wirklichkeit ändern, nicht an der Sprache rumdoktern. Machen Sie ja normal auch nicht, deswegen wundert’s mich, dass Sie jetzt damit ankommen.

  186. juergenelsaesser sagt:

    Monika H: Ich glaube, die ufufus sind die Ausnahme mittlerweile.

  187. Monika H. sagt:

    @JE

    Die Ausnahme, Herr Elsässer, sind die Fischers. Sie haben Recht – ufufus sind der Härtefall, aber immer noch breit gestreut.

  188. @ Monika H.
    „Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht damit, wie lächerlich es ist, dass die Frau auch im Duden stehen will. Darum geht es überhaupt nicht.“ Stimmt. Und deswegen würde ich Ihnen damit ohnedies nicht kommen.
    „Ich habe mich wiederholt (!!!) gegen den GM ausgesprochen, das muss doch zu verstehen sein, und einfach versucht darzustellen, wie wir das anders lösen können.“
    Das habe ich auch ganz eindeutig so verstanden und bemühe mich für meinen Teil auch keineswegs, Ihre Darlegungen umzudeuten oder Ihnen gar Unterstellungen zu machen. Im Gegenteil.
    Weiter oben wollte ich nur meine gegenteilige Ansicht äußern, was mögliche Wege der Gesundung des Verhältnisses von Mann und Frau angeht. Nämlich daß es die IDENTITÄT ist, die auf Augenhöhe bringt (das meinen Sie ja auch), nicht aber die künstliche Erhöhung oder Erniedrigung. Und Identität ist hierbei Authentizität. Und das – gerne komme ich auf das Blogthema zurück – ist eine Frage der Souveränität.
    Meine Empfehlung an die um ihre Gleichberechtigung streitenden Frauen würde sein, sich nicht mit androgynen Wesen* zu verbünden und ihnen gleich werden zu wollen (als Mittel des Kampfes), sondern sich mit denen zu verbünden die gerne Mann sind und gerne mit Frauen im Bunde stehen. So oder so. Sie werden dann an ihren Feinden und ihren Anfeindungen erkennen, wie richtig das ist.
    *und dazu zähle ich auch karrierebewußte Führungskräfte, die nicht ihren Mann stehen (sic!), sondern denen Hannes Wader dereinst die „Arschkriecherballade“ gewidmet hat.

  189. @ Monika H.
    „Jetzt kommt wieder die böse Industrie … Nein, nicht die Industrie – WIR (!) müssen wieder nachdenken. Wollen wir leben oder uns leben lassen?“
    Auch hier bin ich ganz bei Ihnen – leider ohne die eigene Vorbildhaftigkeit.

  190. Ufufu sagt:

    also ich habe erlebt, was es bedeutet, wenn eine ehefrau in die rolle des ehemannes und umgekehrt der man in die rolle der ehefrau schlüpft und kann sagen: das ist härter als der euro.

  191. @ Monika H
    „Die Entrechtung, über die Sie sich so entsetzen, passiert tagtäglich in Afrika, Südamerika, Asien etc. und zwar für UNSEREN Wohlstand, für Areale so groß wie Deutschland, auf denen Soja und Palmöl angebaut wird…“
    Schlimmer noch. Wir betrachten die Menschen dort als Verfügungsmaße für unsere verkorksten Ideologien. Wir verheeren derer Lebensraum und die so in Not ‚geratenen‘ (nein: gebrachten!) entwurzeln wir, schicken sie auf Wanderschaft und nehmen hin, daß sie hier als Fremde in der Fremde billig das verrichten, was ihnen erlaubt ist. Und sicher bauen die Medienmogule der Atlantik-Brücke und Konsorten die Mainstreambrücken, über die die Armen dann kommen sollen. Lohndruck, soziale Spannungen und natürliche Xenophobie sind herr(schaft)liche Werkzeuge. Nicht umsonst sind in der Führung der Grünen inzwischen durchgehend ehem. Young Leaders. Denn diese Partei fordert am lautesten die Immigration und kümmert sich inzwischen einen feuchten Kehricht um die 3. Welt.

  192. Ufufu sagt:

    in 95 von 100 deutschen haushalten hat nicht der mann, sondern hat die frau die hosen an. männer müssen nicht weiblicher, sondern wieder männlicher und ihrer selbst bewusster werden.

    willkommen im 21. jahrhundert, monika h.!

  193. chicano sagt:

    @ wildvögelein

    danke für ihre klaren und richtigen worte:

    „Nie vergessen darf man bei dem ganzen Hickhack um gleiche Augenhöhe, Karriere und Führungspositionen, daß es auch etwas wie das Gemeinschaftswohl und vor allem Kindeswohl gibt. Es kann nicht sein, daß unsere Kinder und damit unsere Zukunft auf dem Altar der Emanizpation geopfert werden. Bisher fehlen Kinder nämlich, liebe Monika H., in Ihrer Argumentation gänzlich.“

    nein, fehlte nicht gänzlich. es gab aussprüche wie (sinngemäß): „dann kann frau den zwerg (was immer das sein soll, wahrscheinlich ein männliches kind, sprich junge) unter den arm klemmen und abhauen.“ alleinerziehende frauen sind schon die mehrheit und vaterlose kinder, denen ein teil des ganz fehlt. darüber wird achtlos hinweggetrampelt und das ist auch so gewollt, denn überall wird forciert das kinder ohne vater aufwachsen (außer in frankreich wo gleichberechtige gesetze erlassen wurde!) und frauen das mutter eintauschen für fragwürdiges mann-spielen in traditionellen männerberufen, während männer immer mehr als kindergärtnerin gecoacht werden. das ziel? adios familie…!
    kinder kommen vor! als androgyne masse, aus denen man macht was man mag außer männer, versteht sich, die haben sich überlebt in einer modernen gesellschaft und rockefellers pimmel-abschneider-truppe. sorry, die worte aber sie bringen es auf den punkt: was ist mit den kindern? und das kotzt mich an, mit verlaub gesagt.

    „Wir können keine gesunde Gemeinschaft aufbauen, wenn wir allein aus Egoismus, Selbstverwirklichungsträumen und emanzipatorischen Machtspielchen unsere Verantwortung gegenüber den Kindern vergessen.“

    sooooo wahr!

    „Das sich über Jahrtausende die Frau kulturell und biologisch so entwickelt hat, wie sie heute ist, resultiert auch aus dem Nutzen dieser Geschlechterteilung für die sichere und behütende Aufzucht unserer Kinder und den sittlichen Zusammenhalt der Familie und Volksgemeinschaft.“

    besser kann man es nicht ausdrücken und es stimmt.

    „Wir Frauen sind keine bindungslosen, im leeren Raum schwebenden, nur uns selber verpflichteten Wesen, sondern Teil einer lebendigen Gemeinschaft, deren Wachsen und Gedeihen auch mit eigener Selbstlosigkeit und Hingabe und liebendem Pflichtgefühl zu tun haben.
    Der durch Aufhetzung und Egoismus genährte Geschlechterkampf reißt diese Gemeinschaft auseinander.“

    besonders der letzte satz ist dir crux den themas, genau das ist gewollt. statt klassenkampf jetzt geschlechterkampf…der schützengraben soll teufisch pervers mitten hinein in jedes wohnzimmer und kinderzimmer getragen werden.

    perversion vom feinsten, perfide und bösartig ist dieses gehirnwäscheprogramm (das zum glück in, ich glaube dänemark, oder norwegen) abgesetzt wird in der förderung….weils bullshit ist.

    es gibt sie doch kaum noch die männer, die sich für etwas besseres halten, zum glück. im gegenteil, längst werden alle register gezogen den mann lächerlich, schwach und verblödet zu kreieren.

    aber etwas anderes sind sie, anders als die frauen und die frauen anders als die männer….yin und yang wie die asiaten sagen würden und wir brauchen beides, echt, rein und klar, denn daraus entstehn neue yins und yangs und daraus eine gesellschaft. und nicht aus retortenbabys für lesben und schwule.

    jedenfalls nicht in einer gesellschaft in der ich friedlich bleiben werde. nwo flieg auf den mars und klon dich dort😉

  194. Monika H. sagt:

    @ufufu

    >also ich habe erlebt, was es bedeutet, wenn eine ehefrau in die rolle des ehemannes und umgekehrt der man in die rolle der ehefrau schlüpft und kann sagen: das ist härter als der euro.

    Ja, dann wissen Sie ja jetzt, wie es den Frauen geht.

  195. juergenelsaesser sagt:

    Monika H: Gut gegeben!

  196. chicano sagt:

    ach komm jürgen:

    „gut gegeben“

    wieso? es ist auch für die frau hart in die rolle des mannes zu schlüpfen. und es ist für kinder und familie überhaupt nicht möglich die rollen zu tauschen, außer in ausnahmen, wo schicksalsschläge es eben unmöglich machen.

    bist du jetzt emanzenversteher und mit-glied mitglied im club der alleinerziehenden zwerge geworden?😉

  197. Monika H. sagt:

    @wildvögelein

    >Wieso weibliche Ur-Energie? Woher wissen Sie denn, welches Geschlecht die Ur-Energie hat? Die Vereinnahmung dieser Ur-Energie als etwas rein weibliches finde ich ein wenig anmaßend.

    Weil Sie weibliche Energie mit Frau gleichsetzen. Sie steckt aber In jedem Menschen. Das männliche Prinzip ist die Ratio, Materie, das weibliche Prinzip die Intuition und Spiritualität.

    >Ist in Ihrer Argumentation zum Thema Gender Mainstreaming nicht auch ein Widerspruch? Auf der einen Seite negieren Sie die hierarchische Struktur unsere Gesellschaft als patriarchales Relikt, Auf der anderen Seite sollen Frauen erst einmal dringend in die Führungsebenen gezwungen werden, obwohl es keinen Ansturm auf diese Posten seitens der Frauen gibt.

    Vielleicht muss ich doch ein 1/1 Inserat in der FAZ aufgeben: Ich befürworte das doch nicht!

    >Übrigens: Frauen sind längst auf Augenhöhe mit den Männern.

    Frauen mit den Männern ja, umgekehrt nein.
    Wenn dem so wäre, bräuchte es ja keine Diskussion um eine Frauenquote, oder?

    >Bisher fehlen Kinder nämlich, liebe Monika H., in Ihrer Argumentation gänzlich

    In meiner Argumentation vielleicht, in meinem Kopf nicht. Jetzt gibt es zu wenige Kinder, weil die Frauen die Nicht-Augenhöhe nicht mehr akzeptieren – Kinder werden das Ergebnis der Augenhöhe sein!

    Und zum Rest: entschuldigen Sie bitte, wirklich ohne unhöflich sein zu wollen, ist der Konsens nicht angekommen. Es mag an bestimmt an mir liegen, dass ich ihn nicht zu vermitteln vermag.

  198. Monika H. sagt:

    @JE

    >Monika H: Ihre Sprachtheorie ist post-strukturalistischer Unsinn. Sprache bildet keine Wirklichkeit, sondern bildet sie nur ab.

    Auf die Putzfrau wollte ich gar nicht hinaus. Der „Baum“, den ich lossende wird nie der „Baum“ sein, der ankommt, das ist klar. So wie Sie es deutlich beschreiben: sie „bild“et sie ab. Wir denken in Bildern, und diese Bilder sind geprägt.

    Das Bild des Mannes (das Manns-Bild *g) entstand über 2.000 Jahre hinweg. Die Wörter Herr, Vater, Man(n) …. dominieren nicht nur unseren Wortschatz, sondern sind durchweg mit speziellen Eigenschaften verbunden. Und diese Eigenschaften werden nun dem Mann zugeschrieben. Beispiel Herrscher – Männer meinen nun herrschen zu müssen.

    Das Wort leitet sich aber gar nicht vom Mann ab, sondern umgekehrt: der Mann wird damit erst zum Herrscher gemacht.

    Auf diese Weise wird nicht nur – wie vermutet – der Mann als Person geformt und erhöht, sondern das männliche Prinzip(!) in jedem Menschen wird ver“herr“licht und gleichzeitig damit das weibliche Prinzip – die Spiritualität – unterdrückt.

    Unsere Sprache ist darauf ausgerichtet, unsere eigene Kraft und Macht zu unterdrücken. Das ist das Dilemma in Kurzfassung, ohne Anspruch darauf verstanden zu werden (:.

  199. Monika H. sagt:

    @H. Fischer

    Eine Verneigung hat nichts mit sich beugen zu tun, sondern man richtet sein höchstes Chakra, das Kronenchakra *) zu dem Gegenüber und empfängt dessen hohe Energie. Darum müssen Frauen auch ein Knickserl machen.

    *) vgl. bei Kindern Fontanelle oder Tonsur bei Geistlichen

  200. juergenelsaesser sagt:

    Monika H: Habe den Eindruck, Sprache hin oder her, dass die heutigen Mannsbilder eher gedrückt durch die Gegend schleichen. Aggression, die es nach wie vor gibt, ist eher Angstbeißerei.

  201. Heider sagt:

    @ Monika H., November 19, 2012 um 10:37
    Zunächst wollen wir doch festhalten, dass Sie sich an mehreren Stellen ganz klar für „GM“ aussprechen, auch wenn Sie es manchmal noch in denselben Antworten wieder dementieren, Beispiel:
    „Wir brauchen dazu die Augenhöhe.“ (Augenhöhe = GM, Anm.)

    Der Gender Mainstream hat (ua.?) die Aufgabe, diese Augenhöhe herzustellen. Und ich wiederhole ausdrücklich, dass ich mich alles andere als für den GM ausspreche. (…)

    Und da der Mann sich nicht freiwillig dazu bereit erklärt, müssen die Frauen (zuerst einmal!) vermännlicht und aufgesockelt werden, um erst einmal Augenhöhe herzustellen.“

    Warum Ihre Stellungnahmen in diesem Punkt (Sag‘ JA zu GM) gelegentlich unscharf wirken ist klar: „GM“ ist ein europaweites Staatsprogramm, und Sie möchten nicht unbedingt als Mitläuferin oder Propagandistin der politisch herrschenden Klasse gelten.

    Auch hinter dieser nebulös erscheinenden Aussage steckt im Zusammenhang gesehen freilich das Bekenntnis zu Gender Mainstreaming:
    „Es ist alles andere als “böse” was uns da im Moment geschieht, wir können es nur nicht deuten. Dass sich noch ein paar “Böse” herumtummeln ist natürlich, weil der Mensch selbst ja noch in Hierarchie und Herrschertum denkt. Aber je mehr der Mensch sich wie oa. aus seiner Rolle löst, umso mehr kann sich auch oben auflösen.“

    Bei GM handelt es sich keineswegs nur um die „Gleichstellung“ der Geschlechter im Berufs- und Erwerbsleben, d.h. um die vollendete Gleichberechtigung der Frauen bei paritätischer Stellenbesetzung – ein Schritt der sowieso in der Logik des imperialistischen (kapitalistischen) Systems auf seiner heutigen Entwicklungsstufe liegt und der, wenn man ihn jetzt nicht administrativ beschleunigen wollte, im Verlauf von einigen Jahrzehnten allmählich doch auch eintreten würde.

    Die imperialistische Gesellschaft der Zukunft wird also Frauen mehr oder weniger paritätisch in allen Führungsgremien sehen > Regierung, Ministerialbürokratie, Amee, Polizei, Bildungsstätten, Medien, gesellschaftliche Organisationen wie Kirchen und Gewerkschaften und natürlich auch in den privatwirtschaftlichen Betrieben selbst, namentlich den Konzernen, hier vermutlich nur etwas langsamer und später, da das Kapital eigenen Gesetzen folgt.

    Welche befreiende Wirkung sich daraus ergeben soll, dass bei unveränderten Ökonomie und politischem System Frauen Männer führen, Frauen auch die Masse der Frauen(!) führen (denn logischerweise nimmt die Zahl der Führenden und Regierenden nicht verhältnismässig zu, und die Masse der Beherrschten wird nicht kleiner!), und Frauen und Männer dann ausserdem um die Stellen und Posten konkurrieren dürfen, die heute noch eher männlich besetzt werden – das erschliesst sich nicht.

    „GM“ beinhaltet wahrscheinlich noch ein anderes, offiziell unerklärtes Ziel, das in seiner Programmatik aber schon durchschimmert, wo das Auseinanderfallen des biologischen und „sozialen (psychologischen) Geschlecht“ herausgestellt ist > die Schaffung eines neuen, geschlechtsneutralen Menschen. Die Aufgabe dieses neuen Menschentyps der noch ferneren Zukunft ist vermutlich die absolute Verwertbarkeit für den kapitalistischen Betrieb bei regelmässigem Wegfall aller biologisch bedingten Hemmnisse, die als störendes Verhalten angesehen werden und selbstverständlich die leichtere politische Lenkbarkeit dieses neuen Herdenmenschen, dem man in letzter Konsequenz alles abtrainieren wird, was ihn überhaupt zum Menschen gemacht hat: Spannung der Geschlechter, Zuneigung, Liebe, Lust und die uneingeschränkte Möglichkeit zur Reproduktion.

    Wenn „GM“ wirklich so harmlos (z.B. Gleichstellung im Beruf) wäre, dann müsste man es nicht bereits in Kindergärten lehren, also nicht schon Kinder in einer Art und Weise indoktrinieren, noch bevor sie überhaupt ein Bewusstsein ihres Geschlechts haben, weil sie freie und natürliche Erfahrungen vom eigenen und vom anderen Geschlecht machen durften.

    Kindergartenpädagogik
    – Online-Handbuch –
    Gender Mainstreaming in Kindertageseinrichtungen
    http://www.kindergartenpaedagogik.de/1318.html

    Hier, Monika, grüsst die EUdSSR und sonst Keiner.

  202. Chris sagt:

    @ Monika
    „Das männliche Prinzip ist die Ratio, Materie, das weibliche Prinzip die Intuition und Spiritualität.“

    Man kann es auch genau anders sehen: Materie (mater = Mutter) und Natur (lat.: natura, von nasci „entstehen, geboren werden“) sind weibliche Prinzipien, das geistige und Natur und Materie befruchtende Prinzip männlich.

  203. Wildvögelein sagt:

    @ Chris
    @ Heider
    Volle Zustimmung.

    @ Monika

    Also, sprachlich ist Ihre Ausführung nicht ganz korrekt.

    HERR bedeutet nicht Mann, sondern leitet sich von dem Begriff Harier (harii) = Krieger(in) ab und erhielt später die Bedeutung von Höhergestellter/Beherrscher und entwickelte sich dann zu einem Titel (uspr. Adelstitel), der wiederum später, aus Höflichkeit, gegenüber allen Männern angewandt wurde, während der gleichbedeutende Titel „Frau“ (von frouwe = Höhergestellte/Herrin) für die Frau gewählt bzw beibehalten wurde.
    Es gibt auch die weibliche Form HERRscherin. Es gab auch die germanischen Kriegsgöttinnen HARiasa (Raum Köln) und HARImella (Lokalgöttin der Tungerer) sowie eine Walküre HERja (von germanisch harjan = verheeren).

    Auch verwandt mit griechisch HERos (Herr) und HERa (Herrin),
    Hera ist z.B. eine griechische Göttin.

    HERRschen leitet sich also nicht von HERR ab, sondern beide
    von HARI = Krieg/Kampf.

    MAN leitet sich nicht von MANN ab, sondern MANN von MAN = MENsch (vgl. englisch „men“ = Mensch oder sanskrit „manu“ = Mensch). Damit sind beide Geschlechter neutral gemeint.

    Es ist fatal, wenn man eine Frauenrechtsbewegung ihre Ideologie auf Halbwissen oder Vermutungen aufbaut.
    Hier wird die Wahrheit verdreht und Geschichte der Ideologie angepasst . Begriffe werden absichtlich falsch definiert. Genau hier versteckt sich die böswillige Absicht der Mainstreamer (vgl. Neusprech!!!)

    Nicht das Denken der Masse wird durch die Begriffe MAN und HERR oder ähnliches gegen die Frauen gelenkt, sondern das Denken der indoktrinierten Emanzen wird durch die absichtliche Fehldeutung dieser Worte gegen die Männer gelenkt.

  204. chicano sagt:

    @ heider

    „Hier, Monika, grüsst die EUdSSR und sonst Keiner.“

    gebe ihnen vollkommen recht. wobei die „eudssr“ auch nur ein zwischenschritt darstellt. das endziel wird wohl zu makaber und pervers sein, als das wir es uns tatsächlich vorzustellen vermögen.

  205. chicano sagt:

    @ chris

    „Man kann es auch genau anders sehen: Materie (mater = Mutter) und Natur (lat.: natura, von nasci „entstehen, geboren werden“) sind weibliche Prinzipien, das geistige und Natur und Materie befruchtende Prinzip männlich.“

    in der tat trefflich.
    monika hat ja recht damit, dass der mann auch seine weiblichen aspekte fördern muss, leben muss, als da wären: mitgefühl, liebe, hingabe. sie hat auch recht, wenn sie sagt, dass frauen sich befreien sollen….aber eben nicht von der natürlichen „rolle“ der frau (das gebährende, nährende, zusammenhaltende), sondern davon das diese natürliche rolle des weiblichen in der polaren welt der natur nicht gewürdigt wird in dem maße, wie sie es verdient.

    da hat der mann zu lernen, da muss er lernen, will er nicht versagen auf ganzer linie. zu recht begehrte die frau auf und tut es noch, aber sie begehrt auf falschem wege auf.

    beide sind gleich-wertig und erst wenn beide diese gleich-wertigkeit erkennen und sich bemühen dies auch zu würdigen, erst dann werden eltern gesunde kinder großziehen.

    monika, ich hoffe sie sehen noch ein, dass nicht das abschaffen der natur der weg sein kann, sondern das erfüllen der natur. dann würde ich dir recht geben, voll dahinter stehen und mitsagen….ja, der mann hat viele jahrhunderte geloosed wie kein anderer und seine aufgabe verfehlt, denn die würdigung und gleich-wertigkeit war ncht ausreichend der frau gegenüber.

    so buschmannhaft, wie sich das für sie sicher wieder anhört, in einem punkt hat der ufufu recht, auch wenn man es nicht so formulieren kann wie er, ohne hrablassend zu wirken (oder zu sein, weiß nicht wie es in seinem herzen aussieht)….die frau wird nur glücklich als frau und auch in der rolle der frau. so wie der mann nur glücklich wird in der rolle des mannes. beide sind gleich hoch von verantwortung geprägt, gleich schwieirig zu erfüllen.

    frauen in männerrollen und umgekehrt wird es immer geben, als ausnahmen, die auch als ausnahmen notwendig sind. ausnahmen bestätigen eben die regel. jeanne d’arc ist eine wichtige ausnahme, als regel würde es krankhaft werden.

    na ja, wollte nochmla etwas versöhnlicher zu dir schreiben. ich weiß du meinst es gut, bist aber auch ganz schön blind teilweise und verbohrt wie ich finde, wirst oft ätzend in deinen kommentaren, so wurde ich auch mal ätzend.

    ich glaube zu wissen worauf du hinauswillst und könnte sogar soweit mitgehen zu sagen: gender ist entstanden weil der mann die frau und ihre arbeit nicht genügend gewürdeigt hat ABER dennoch ist gender ein nicht nur falscher weg, sondern ein geradezu teuflischer und einer der gefühlichsten den die menschheit beschreiten kann, denn die folge wird das ende alles schönen und guten sein und den mächtige die werkzeuge liefer aus der menschheit eine knetmasse zu formen die widerlicher und somnabuler nicht sein kann.

    darum müssen wir alles das damit zu tun bekämpfen mit manneskraft und frauenliebe auf biegen und brechen, auf biegen uind brechen!!

  206. Wildvögelein sagt:

    @ Monika H. zu Herrn Fischer
    „Darum müssen Frauen auch ein Knickserl machen.“

    Ursprünglich war auch der Knicks geschlechtsneutral. Er entstammt dem antiken Kniefall aus Hochachtung.
    (griech. gnyx = auf das Knie) und wurde von beiden Geschlechtern gegenüber beiden Geschlechtern angewandt.

    Auch bis in die Renaissance hinein fielen Männer vor höher Gestellten (z.B. Könige und Königinnen) oder höher geachteten (Lehrmeistern, verehrten Damen, Eltern) auf die Knie. DErst später wurde diese Höflichkeitsform bei den Männern nach und nach durch den „Diener“ (Verbeugung) abgelöst.
    Die Verbeugung kam auf in einer Zeit in Europa (!), in der das Wissen um einen Kronen-Energiepunkt(Chakra) höchst wahrscheinlich nicht, nicht mehr oder noch nicht wieder Allgemeingut war.
    Vielleicht ist die Bedeutung der Verbeugung bei den Hindus
    oder Buddhisten aus diesem Wissen entstanden und wird auch heute noch so wahrgenommen (da weiß ich zu wenig drüber), in Europa (insofern es hier ähnliches Wissen gegeben hätte) bezweifle ich das schon durch die Ausmerzung des alten ganzheitlichen (heidnischen) Wissens durch die Kirche.

    Zum Knicks gehört übrigens auch eine leichte Kopfvorbeugung. Vermutlich wurde den Damen die starke Verbeugung erspart, um ihre Würde zu bewahren und den Männern nicht unnötig den Blick ins Dekollteé oder unter den Rock zu ermöglichen.
    Frauen durften daher weiterhin knicksen, auch gegenüber Frauen, wie Fürstinnen, ihrer Mutter, Patentante, einer Äbtissin o.ä.
    Während der weibliche Knicks seit den 60er Jahren in Europa immer seltener wird, ist die männliche Verbeugung aus Höflichkeit und Respekt gegenüber Älteren, geachteten Persönlichkeiten und Damen noch häufig anzutreffen.
    Den Kniefall üben in Europa nur noch Männer gegenüber Frauen aus. z.B. bei Liebesbekundungen, Heiratsanträgen und Bitten um Verzeihung und erweisen ihnen hiermit Respekt.
    Was schließen wir daraus🙂

  207. Louise sagt:

    Möchte Ihnen schnell mitteilen, dass einer der Verantwortlichen in meiner Massnahme, Jobcenter, mir sagte als wir auf Politik zu sprechen kamen, dass er Compact lese und er die Leute unterstütze. Tun was fürs Volk. Psychologe und Unternehmensberater.
    Dachte freut Sie.

  208. juergenelsaesser sagt:

    Wildvögelein: Mein Respekt für Ihre Kenntnisse!

  209. Monika H. sagt:

    @wildvögelein

    Nicht die Bedeutung und Ableitung des Wortes, sondern die Bilder(!!!), die wir damit verbinden und wie sie heute(!) in unserer Sprache noch zu finden sind. Sie sind in unseren Köpfen über lange Zeit hinweg entstanden. Ich schrieb, es ist eine Kurzfassung, aber ich kann es noch kürzer machen:

    Indem man Gott zum Mann erklärt hat, hat man das männliche Prinzip (in jedem Menschen) zum Gott erklärt.

    Also die Ratio! Und nicht wie es sein sollte die Spiritualität! Unser Gott ist die Ratio – wir wurden bewusst vom Göttlichen, d.h. von unserer eigenen Kraft und Macht entfernt!

    Die Spiritualität, die alten Völkern ein Selbstverständnis war, haben wir uns nehmen lassen. Die Einheit mit der Natur, das Wissen um das Höhere, die Intuition, das Urvertrauen … das Gegenteil von dem, was eine Religion sein sollte. Religion ist ein Machtinstrument, eine Massenmanipulation.

    Und davon ist jeder betroffen, unabhängig ob gläubig oder nicht.

    >HERRscherin, Herrin

    Und welche Bedeutung hat dies? Eine hierarchisch erhöhte. Genau das ist der Punkt.

    >MAN leitet sich nicht von MANN ab, sondern MANN von MAN = MENsch (vgl. englisch “men” = Mensch oder sanskrit “manu” = Mensch). Damit sind beide Geschlechter neutral gemeint.

    Ja, da muss ich wirklich lachen, denn genau so sieht´s aus. Der Mann ist der Mensch. Auch wenn die Frau damit gemeint ist, es steht dort der Mann.

    Das ist dasselbe wie bei Allah, der angeblich kein Geschlecht hat, aber 99 Namen, die ER ist. 99x ER plus 1540 mal ER im Koran, „sein, ihm etc. “ und „seine extra Namen“ alle nicht mitgezählt. Aber Geschlecht hat er keines, nein.

    Bitte verstehen Sie, es geht nicht nur um den Mann als Person, sondern um die Manipulation an allen Menschen! Wir reden hier nicht von Frauenrechten, sondern um unsere Selbstbestimmtheit, die damit verloren ging.

    >Hier wird die Wahrheit verdreht und Geschichte der Ideologie angepasst . Begriffe werden absichtlich falsch definiert. Genau hier versteckt sich die böswillige Absicht der Mainstreamer (vgl. Neusprech!!!)

    Wie die Wahrheit verdreht wird lesen Sie genau oben.

  210. Monika H. sagt:

    @wildvögelein

    >Die Verbeugung kam auf in einer Zeit in Europa (!), in der das Wissen um einen Kronen-Energiepunkt(Chakra) höchst wahrscheinlich nicht, nicht mehr oder noch nicht wieder Allgemeingut war.

    Allgemeingut war es nie, sondern immer schon ein Geheimnis.

    Das Wissen um die Chakren findet sich nicht nur im Buddhismus, sondern es geht auch zurück ins alte Ägypten, Sie finden sie ebenso in der vermeintlich jüdischen Kabbalah, die ebenfalls aus dieser Zeit stammt.

    Dass das Christentum sehr viel mit der babylonischen und ägyptischen Kultur zu tun hat, erläutere ich hier nicht näher.

    Sie finden dieses Chakra sehr deutlich als Heiligenschein in christlichen Bildern. Die Tonsur ist ein Zeichen der Einweihung (das Wissen um dieses Chakra ist also nur etwas für Eingeweihte zum Empfang für das Göttliche). Die Krone von Königen sitzt auch nicht ohne Grund dort wo sie sitzt. Bei der christlichen Taufe wird speziell dieses Chakra geweiht (natürlich ohne Weitergabe warum das so ist).

    Sie sehen, das Wissen um dieses Chakra auch in Europa schon längstens bekannt ist, nur behielten es die Höchsten für sich und natürlich durften früher niedere Stände deshalb das Haupt nicht Richtung Herrscher neigen, der ja immer mit der Kirche und damit Gott verbandelt war. Wann sich das änderte kann ich nicht sagen, aber dass es bei dem Frauenknickserl nicht nur um die weibliche Haltung geht, sehen Sie sehr deutlich auch in den italienischen Kirchen (in deutschen???), wo die Männer ihren Hut abnehmen müssen und die Frauen ihr Chakra, und sei es mit einem Taschentuch, bedecken.

    (Das Chakra wirkt natürlich auch, wenn Sie einen Wuschel am Kopf haben, aber damals dachte man eben so).

    Aus diesem Chakra leitet sich auch der fehlgeleitete Begriff „Vater im Himmel“ ab, denn Gott sitzt ja nicht oben auf einer Wolke oder einem anderen Stern, sondern die allumfassende Energie wird durch dieses Chakra (Energiezentrum) aktiviert. Wenn man das erlebt, dann wirkt es tatsächlich so, als käme das Licht von oben, das dauert aber nur einen Bruchteil einer Sekunde, bis man selbst dieses Licht ist und damit reinste Liebe und Freude.

    Eines der am besten gehüteten Geheimnisse einer sogenannten „Religion“.

  211. Monika H. sagt:

    @chris

    >Man kann es auch genau anders sehen: Materie (mater = Mutter)

    Materie stammt von mater, sondern lat. materia – Stoff, also die Stofflichkeit. Es bedeutet eine (nicht hierarchisch, sondern physikalisch) niedere Schwingung im Gegensatz zur hohen Schwingung, der Geistigkeit. Keines ist besser oder schlechter als das andere, beides ist in dieser Welt nötig, aber das Gleichgewicht muss stimmen.

    Nachdem aber das Wort ER, und damit das männliche Prinzip diese Welt dominiert, sind wir sehr materiell verhaftet.

  212. Monika H. sagt:

    @Heider

    >Zunächst wollen wir doch festhalten, dass Sie sich an mehreren Stellen ganz klar für “GM” aussprechen, auch wenn Sie es manchmal noch in denselben Antworten wieder dementieren, Beispiel:
    “Wir brauchen dazu die Augenhöhe.” (Augenhöhe = GM, Anm.)

    Absolut – Augenhöhe, unbedingt! Aber die bedeutet doch nicht gleichermaßen GM!!! Das ist eigentlich das was ich versuche zu lösen, wie wir auf Augenhöhe kommen ohne GM!

    Augenhöhe bedeutet infolge das Ende der Hierarchie und damit des Herrschertums.

    >Warum Ihre Stellungnahmen in diesem Punkt (Sag’ JA zu GM) gelegentlich unscharf wirken ist klar: “GM” ist ein europaweites Staatsprogramm, und Sie möchten nicht unbedingt als Mitläuferin oder Propagandistin der politisch herrschenden Klasse gelten.

    Ich bin nicht gegen GM, weil ich prinzipiell nicht gerne „gegen“ etwas bin, sondern immer „für“ etwas. Ich bin für die Emanzipation, eben auch die des Mannes (Emanzipation =raus aus jeglicher Rolle – Individualität – für Mann und Frau – Selbstbestimmtheit … ). Also kann ich nicht für GM sein, weil GM u.a. wieder nur eine Rolle ist. Aber was (energetisch) passiert, verstehe ich.

    >Die imperialistische Gesellschaft der Zukunft

    Es gibt keine imperialistische Zukunft.

    Ihr weiterer Text ist auf Imperialismus und aktuellem Kapitalismus aufgebaut. Beides ist morgen Schnee von gestern – die Welt verändert sich in dem Maße wie wir uns verändern und wir verändern uns bereits.

  213. Materialer Geist und geistige Materie:
    Geist und Materie sind einander bedingende und wechselseitig durchdringende Gegensätze in einer kategorial differenten Art ihres Gegebenseins. Identifiziert man ihre Bedeutung qua Subsumtion unter ihren dem Menschen gegebenen Sinn als Subjekt und Objekt ohne dabei den Gegenbegriff mit zu denken, so erhält man einen reinen Geist als Seele und eine reine Materie als unbeseelte Natur.
    Das Denken gelangt dann entweder zur Verleugnung der Seele als einer phantasmatischen Illusion oder zur Verleugnung der Natur als einer Illusion der Sinne. Und die Lebenspraxis kann nur noch entweder das eine oder das andere wählen und muß sich pro oder contra entscheiden, man wird dann z. B. entweder Priester oder Ingenieur.
    Während der Priester aber vor der zunehmenden Erkenntnis der Naturwissenschaften verstummen muß, geht es dem Ingenieur weitaus besser. Er kann einfach und überzeugend einen Monismus der Energie behaupten und mit dem Begriff der Libido sogar die vielfältigen Illusionen über die Seele mechanisch aufklären. Letztlich muß er dann aber doch etwas Unerkennbares annehmen. Dies führt dazu, daß sich der Ingenieur den nicht stillstellbaren Forderungen des Denkens entzieht, indem er dieses Unerkennbare als „black box” ausklammert oder sich einen leeren Namen dafür ausdenkt und so eine Lösung vortäuscht.
    Das selbstreflektive Bewußtsein kann aber nicht auf Dauer getäuscht werden, es verlangt machtvoll nach der Aufhebung der Widersprüche und kann seine Suche nicht aufgeben. Es ist gleichsam zur Wahrheit verurteilt. Während ein fernöstlicher Religionsvirtuose oder ein gnostischer Meister diese qua subjektiver Erleuchtung finden mag, bleibt uns wissenschaftsgeschädigten Post-Cartesianern nur die objektive Methode der Analyse von Lebenspraxis und Bewußtsein. Wir müssen daher die Sache so lange konstellativ umkreisen, bis sich unser Denken in deren Mitte hineinvollzieht und damit sachhaltig wird. Das heißt nicht, daß wir versuchen sollten Subjekt und Objekt a priori zusammen zu setzen. Im Gegenteil, wir müssen jeden der beiden dialektischen Gegensätze analytisch scharf trennen und gesondert in seiner Reinform betrachten, denn dann ist es die Dialektik des Erkenntnisprozeses selbst, die den Widerspruch synthetisiert und uns den aufhebenden Gedanken anbietet. Wir müssen ihn dann nur noch denkend erfassen und uns zu eigen machen.
    Dies gilt deshalb, weil der Kognitionsapparat, der unserem Intellekt zur Verfügung steht, nur begrenzte Teile des Daseins wahrnehmen kann und daher zwingend solche Grenzen konstituieren muß. Und korrespondierend dazu ist unsere Sprache nur dann deutlich und klar, wenn sie in ihren Begriffen sorgfältig trennt und scharf abgrenzt. Wir müssen und sollen also so verfahren, sonst können wir nicht genau erkennen und je schärfer wir trennen umso deutlicher wird unsere Erkenntnis. Diese epistemologisch notwendige Entzweiung und Entfremdung erzeugt zugleich einen ebenso starken, gegenläufigen Zwang zur Vereinheitlichung und Rückverbindung. Wir müssen und sollen daher alles auf die Begriffe eines einzigen Prinzips zurückführen.

  214. Wildvögelein sagt:

    Meine Kritik an Ihrem Standpunkt bezog sich auf Ihre These, die Frau sei heute noch bei uns benachteiligt und nicht auf gleicher Augenhöhe und an Ihren dazu gewählten Beispielen.
    Es ging mir nie um die Leugnung früherer Unterdrückung und heutiger noch existenter Entrechtung
    in anderen, insbesondere nicht europäischen Kulturen und bei einigen Restbeständen lebender männlicher Fossilien, die Ihr Ego mit der Herabwürdigun der Frau aufbessern müssen.
    Wie Jürgen Elsässer schon richtig feststellte, sind die Ufufus heute bei uns eher die Ausnahme!

    Übrigens kenne ich Ihre Thesen, die Sie hier vorbringen, denn ich habe vor vielen Jahren
    beeinflußt durch Schule, Fernsehen, Esotherik und Frauenrechtsliteratur fast genauso gedacht, wie Sie.
    Fast. Meine Lebenswirklichkeit sah immer anders aus. Das Frauen von Männern nicht auf selber Augenhöhe wahrgenommen wurden habe ich selber nur selten erlebt. Gleichzeitig habe ich aber von Frauen mindestens genausoviel (wenn nicht sogar mehr) männerherabwürdigende Bemerkungen und Verhaltensweisen erlebt.

    Die Frauenunterdückungs-Argumentation der modernen Emanzen läßt nur als Beweise zu was gerade zum AntiMann-Weltbild paßt. Widersprüchliches wird verschiegen, Lücken mit Vermutungen, ja sogar wilden Behauptungen gefüllt. Ich habe mich viel mit alteuropäischer Kultur, Göttinnenkulten, der Magna Mater , mit Mythologie und Christianisierung, Brauchtum und Kulturgeschichte beschäftigt und oft feststellen müssen, daß viele der typischen Behautungen der modernen(!) Emanzen einfach nicht wahr oder zumindest nicht belegbar sind. Noch viel wichtiger finde ich aber, daß man seinen Verstand einsetzt und Argumente auch mal auf Stichhaltigkeit nachprüft.

    In diesem Sinne zu ihren Argumenten:
    1. „Ja, da muss ich wirklich lachen, denn genau so sieht´s aus. Der Mann ist der Mensch. Auch wenn die Frau damit gemeint ist, es steht dort der Mann.“

    Nee, tute es eben nicht. Und genau da greift meine Kritik. SIE verstehen MANN, aber die meisten verstehen es so, wie es auch der Lexikon definiert. Das muß also an Ihrer Konditionierung zu dem Wort MAN liegen, und diese weicht von derjenigen der Allgemeinheit ab.
    Ich wollte es vor einigen Jahren nämlich einmal genau wissen und habe in meiner Nachbarschaft, im Büro und bei Bekannten einmal nachgefragt, wie diese das Wort MAN übersetzen würden.
    Es kamen Antworten wie: Jeder, alle Menschen, Leute, Irgendwer und so ähnlich. Nicht einer deutete es als MANN. Probieren Sie es selbst einmal bei Ihren Mitmenschen aus. (aber bitte nicht im Kreis von vorindoktrinierten Emanzen)
    Dass das Wort MANN sich von MENsch herleitet, deuten Sie gleich wieder so, daß die Frau nicht als Mensch angesehen und abgewertet wird. Das kann man auch neutral (ohne Wertung) deuten oder sogar als Aufwertung verstehen. Die Frau erhielt nämlich statt der einfachen Bezeichnung „Mensch“ sie den Titel “Frau“ (= Herrin).
    Es liegt also immer an der Prägung des Empfängers, wie das Wort interpetiert wird. Im Allgemeinen wird es aber eben nicht abwertend wahrgenommen, und das ist entscheidend.

    2. “ Allgemeingut war es (das Kronencharkra) nie, sondern immer schon ein Geheimnis.“

    Dann kann es auch keinen Einfluß haben auf das allgemeine Verhalten der Männer gegenüber Frauen.

    3. “ Die Tonsur ist ein Zeichen der Einweihung (das Wissen um dieses Chakra ist also nur etwas für Eingeweihte zum Empfang für das Göttliche).“

    Genau, und aus dem Grunde hat man Verbrechern, Hexen, Nonnen und besiegten Feinden immer das Haar geschoren? Ja, es gab die Tonsur schon bei den Altägyptern und Druiden, als religiöse Haartracht. Von letzteren haben es die christlichen Möche es übernommen. Aber die ersten Christen, die eine Tonsur trugen, waren Büßer!
    Haare galten nämlich schon seit er Antike als Stärke- und Machtssymbol. Die Tonsur retäsentiert Gegenteil. Sie ist eine Selbstdemütigung vor der Gottheit und soll den Trägern auch einen Teil der Eitelkeit nehmen. So wird es von christlichen Mönchen auch verstanden.

    4. „(…) in italienischen Kirchen (in deutschen???), wo die Männer ihren Hut abnehmen müssen und die Frauen ihr Chakra, und sei es mit einem Taschentuch, bedecken.“

    Darf man das so isoliert betrachten und ein einzelnes Beispiel rauspicken, um die allgemeine Bedeutung des „Hut ziehens“ und des Kopfbedeckungtragens zu deuten?
    Sie deuten das Hutziehen mit dem Freilegen des Kronenchakras, als Privileg gegenüber der bedeckt bleibenden, rangniederen Frau. Nach Ihrnen gilt also: Kopfbedeckung abnehmen = ranghöher, wertvoller etc.

    Wie erklärnen Sie nun die gesamten christlichen, islamischen, jüdischen und buddhistischen Kopfbdeckungen bei religiösen Zeremonien, die das Scheitelchakra bedecken und nicht gelüftet werden, auch nicht in Tempeln und Kirchen. Hier ein paar Beispiele:
    http://www.dieter-philippi.de/de/sammlung-philippi/kopfbedeckungen-2

    Der Hut war früher in Europa ein Rangabzeichen. Früher mußte man den Hut vor dem Fürsten ziehen, während dieser seinen aufbehielt. Derjenige der den Hut zieht, unterwirft sich also demjenigen, der die Kopfbedeckung aufbehält.
    Vor jemandem den Hut ziehen, bedeutet heute noch im Volkmund (europaweit): jemandem Respekt erweisen.
    Es wird als Geste der Höflichkeit verstenden. So zieht der Herr den Hut vor Gott (in der Kirche) und der Dame auf der Straße.

    5. “Eines der am besten gehüteten Geheimnisse einer sogenannten “Religion”.
    Und in jedem gut sortierten Esoterikladen findet man eine Menge Bücher darüber.😉

    6. “ Indem man Gott zum Mann erklärt hat, hat man das männliche Prinzip (in jedem Menschen) zum Gott erklärt.“
    Dem kann ich weitestgehend zustimmen, obwohl man nie vergessen darf, daß das Volk durch die Marienverehrung, (die auch bei Männern oft stärker ausgeprägt ist, als die Jesusverehrung) das Frauen- und Mutterbild aufs höchste verehrt hat. Ebenso die kurz nach der Christianisierung Mitteleuropas einsetzende
    Gegenbewegung der „Hohe Minne“, die platonische Verehrung und Erhöhung der Frau durch das Rittertum.

  215. Wildvögelein sagt:

    @ Monika H.
    Ergänzung zum Kopfbedecken (der Frauen) in der Kirche:

    Lange Haare galten früher (auch im Judentum) als Sexualsymbole. Die Anweisung, das Haupt zu bedecken stammt schon aus dem AT. (1 Korinther 11,6)

    Vielleicht fürchtete man, daß die Konzentration und Kontemplation und damit die Hinwendung zu Gott bei den Männern beim Gottesdienst verloren gehen könnte, wenn anwesende Frauen ihre Haare zeigten😉
    Es wird ja in katholischen und orthodoxen Kirchen, Moscheen und Synagogen auch Wert auf züchtiges Bedecken der Schultern, des Dekollteés und der Beine gelegt.

    Die kannten schon ihre männlichen Pappenheimer:
    Erscheint eine unverhüllte Frau, ist der (männliche) Gott vergessen.😉

    Mächtig seid ihr durch der Gegenwart ruhigen Zauber; (…)
    Wahre Königin ist nur des Weibes weibliche Schönheit.
    Wo sie sich zeigt, sie herrscht, herrschet bloß, weil sie sich zeigt.

    (Aus Macht des Weibes, Fr.v.Schiller)

  216. Avicenna1968 sagt:

    Im übrigen rate ich zur Gelassenheit. Wenn erst das Geld alle ist – und das wird bald der Fall sein – wird sich der ganze perverse Spuk auflösen wie Morgennebel in der Sonne. Ich habe längst darüber nachgedacht, ob der Verlust des Massenwohllebens nicht am Ende mehr Segen als Fluch für diese Gesellschaft wäre. Ist das Geld alle, kehrt der Lebensernst zurück.

    Guckt sie euch an, die Fressen im Fernsehen und in den gentrifizierten Vierteln der Großstädte – guckt sie euch genau an. Wenn diese Figuren mit ihren iPads, 3 Jahresurlauben und ihrer Anspruchsunverschämtheit, ihrer ganzen frevelhaften Daseinsgefräßigkeit dahingingen…nun, ich hoffe, daß ich das noch mitansehen darf.

    Dann können sich die Megären des moralischen Mittelstandes zuhause hinter`m Kachelofen einen gendern – gesetzt, daß sie dann noch ein Zuhause haben.

  217. chicano sagt:

    @ wildvögelein

    schön das sie sich die zeit nehmen dieses pseudoesoterische kauderwelsch auseinander zu schrauben, ehrlich, ich hätte die geduld nicht mehr aufgebracht.

    heavy stuff und man avicenna nur beipflichten und froh sein, dass erste nationen bereits anfangen gm zumindest die gelder zu sperren, wenn auch nur, weil es dort als blödsinnig erkannt wurde. und auch sonst verstehe ich seine abgefütterte meinung über den „kleinen mann und die kleine frau“.

    monika, wake up und mach deinen frieden mit den 2 oder drei männern, die dich so schlecht behandelt haben mögen.

  218. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger

    Ich poste das einmal hier, weil es zur bildgebenden Sprache passt:

    >Das funzt, weil das “Du” nur eine andere Ausrucksgestalt von “Ich” ist.

    Das „Du“ ist ein gutes Beispiel – mit dem „Du“ ist es ein absolut Fremder. Hieße es statt Du z.B. mein illusionäres-Ich oder mein getrenntes-Ich hätten wir einen Bezug dazu.

    Sie erinnern sich an unser Gespräch zur Genesis? Hätte man Adam und Eva nicht als zwei hellhäutige Europäer, sondern als Neandertaler oder andere dunkelhäutige, zottelige Gestalten dargestellt, könnten wir ganz anders kombinieren. Dazu fiel mir dann Tarzan ein, als er sprechen lernte: „Ich Tarzan, Du Jane“. Tarzan ist also so betrachtet kein reiner Hollywoodschinken, sondern ein Hinweis darauf, dass die Trennung auf Sprache beruht.

    Mit dem „Du“ haben wir ein verfremdetes Bild geschaffen.

  219. Monika H. sagt:

    @wildvögelein

    >Lange Haare galten früher (auch im Judentum) als Sexualsymbole. Die Anweisung, das Haupt zu bedecken stammt schon aus dem AT. (1 Korinther 11,6)
    >Es wird ja in katholischen und orthodoxen Kirchen, Moscheen und Synagogen auch Wert auf züchtiges Bedecken der Schultern, des Dekollteés und der Beine gelegt.

    Schauen Sie einmal bei den alten italienischen Filme rein – es geht nicht ums Bedecken des Haares, und auch keineswegs um lange Haare, sondern es genügt ein ganz kleines Stoffteil auf diese Stelle gelegt. Und dem gegenüber stellen Sie einfach die glatt rasierte Stelle einer Tonsur des „Eingeweihten“.
    Ist aber nicht weiter wichtig zu diskutieren – sollte mehr ein Impuls sein, die Dinge einmal anders zu betrachten.

    ****************

    Wissen Sie, die Diskussion ist ein wenig müßig, weil Sie denken, es geht hier um meine persönliche Einstellung zu Männern und dann kommen Sie mit Männerhaß und das ewige Spielchen von Emanzen, öffnen die breite Schublade, glauben mir die Männer schönreden zu müssen etc. Dafür habe ich nichts übrig. Unter uns gesagt, bin ich noch nicht einmal richtig emanzipiert, lese auch keine Frauenzeitschriften, weil ich mich in keine Richtung verbilden lasse, und mit dem Männern in meinem Umfeld läuft auch alles salopp. Einzig geht es mir um das Gleichgewicht der Welt und da sehe ich eben anders als Sie.

    Denn was ich Ihnen nicht abnehme, ist die Augenhöhe – nicht nur Ihr Name verrät anderes, aber an ihm ist es recht schnell erklärt: Als Pseudonym wählen wir, womit wir uns identifizieren(!). Bei Ihnen steht nicht „Wildvogel“, sondern „vögelein“. Sie machen sich klein, unschuldig und vermitteln Schutzbedürfnis – das ist definitiv eine Rolle, sie löst den Beschützerinstinkt bei Männern aus, da kann er sich groß(!) und stark fühlen und klar ernten Sie damit Applaus, eben weil die Augenhöhe nicht(!) stimmt.

    Wenn das für Sie ok ist und Sie sich damit wohlfühlen, ist es absolut ok. Aber eben keine Augenhöhe.

    Die Fischers sind Perlen, die ufufus Restbestände und die Welt dazwischen auf dem Weg der Besserung. So Gott will.

  220. Monika H. sagt:

    @chicano

    >kauderwelsch

    „Kauderwelsch ist die abwertende Bezeichnung für eine verworrene Sprechweise, für ein unverständliches Gemisch aus mehreren Sprachen oder eine unverständliche fremde Sprache“

    D.h. Sie verstehen es nur nicht, was ich verstehen kann, aber es heißt nicht, dass es nicht stimmt.

    >monika, wake up und mach deinen frieden mit den 2 oder drei männern, die dich so schlecht behandelt haben mögen.

    Mit dem Du per se habe ich kein Problem, nur wenn jemand jeden meiner Beiträge spöttisch kommentiert und sich mit dem sich darüber lächerlich machen selbst erhöht, dann hat das DU eine sehr spezielle Note. Lassen Sie einfach eines von beiden.

  221. Heider sagt:

    Monika H.
    „Es gibt keine imperialistische Zukunft.“

    Es gibt eine imperialistische (kapitalistische) Gegenwart. Sie speist sich aus der Vergangenheit der Entwicklung der einfachen Warenproduktion zum Kapitalismus. Und aller Voraussicht nach werden die materiellen und geistigen Grundlagen dieser Wirtschaftsweise auch die Zukunft ausmachen, wobei nur die Formen sich verändern. So mag es ja dazu kommen, dass bspw. die heutige industrielle Fertigung von Lebensmitteln sich technologisch so weit vereinfacht und beschränkt, dass nur noch kleinste Anbauflächen mit wenigen Arbeitern genügen, und der Mensch von geringsten Mengen mit den wirksam enthaltenen nötigsten Nährstoffen lebt. Vielleicht, um nur beim Beispiel zu bleiben, werden irgendwann die Supermärkte verschwinden, weil der Mensch sich wie aus der Apotheke ernähren kann.
    Aber auch diese Form, auf höchstem technologischen Niveau, bedeutet den fortgesetzten Raubbau an mineralischen und organischen Ressourcen; sie setzt, in Fortführung der heutigen Kapitalverhältnisse, Eigentümer und Enteignete an Produktionsmitteln voraus; sie setzt ökonomische Kommandoführer, politische Herrschaft und Massenlenkung voraus, die diese Ordnung nach dem Willen einer Minderheit organisiert, die daraus hervorragend profitiert. Sie setzt grundsätzlich Oben und Unten, Herrschaft und Unterwerfung voraus.
    Aus dem letztgenannten ersehen Sie, dass ich im Imperialismus durchaus nicht nur Zwang erblicke sondern auch das freiwillige Moment des bürgerlichen Mitmachens sehe, das diese Verhältnisse überhaupt erst möglich macht. Denn offenkundig herrscht der Imperialismus bei uns (die sogen. westliche Wertegemeinschaft der Kapitalisten, Demokraten, Christen und der zionistische Anhang) nicht mit brutaler Gewalt, sondern er kann sich auf breite Volksmassen stützen, die ihm praktisch folgen, weil sie seine Ideologien im grossen und ganzen bis zur Verinnerlichung teilen.
    Nichts deutet auf die Selbstauflösung des Imperialismus aus allmählicher Veränderung, auf seinen Untergang aus inneren Widersprüchen (die er nicht mehr lösen könnte) oder gar auf seine revolutionäre Beseitigung durch die Massen hin, die wahrhaftig von ihm die Nase voll hätten.
    Der Imperialismus ist in Jahrtausenden herangewachsen, und deshalb verschwindet er auch nicht einfach und mal schnell sondern wenn, dann stirbt er allenfalls ab, und das braucht wiederum – mindestens – Jahrhunderte. Nach heutigem Kenntnissstand ist das Sterben des Imperialismus gleich dem Sterben des Planeten – die ersten Vorboten (und zwar nicht irgendwelche PR-Geschichten übers „Klima“ sondern Tatsachen) sind schon da:

    POLITAIA – 6. May 2012
    Müllberge in den Weltmeeren — und die Lösung des Problems
    Vor 12 Jahren steuert der Segelschiff-Kapitän und Meeresforscher Charles Muhr zum ersten Mal die nahezu windstillen Rossbreiten im Nordpazifik an. Das Team der «Alguita» ist auf dem Heimweg von einer Regatta vor Hawaii. Sie sind abenteuerlustig und probieren kurzerhand eine neue Route aus. Was sie dabei entdecken, hat die Welt trotz modernster Technologie bis dato noch nicht gesehen, und bis heute steht die Wissenschaft vor einem Rätsel. Muhr und seine Mannschaft segeln direkt in einen gigantischen Müllteppich, dessen Ausmass die Grösse Mitteleuropas übersteigt.
    http://www.politaia.org/umwelt-und-gesundheit/mullberge-in-den-weltmeeren/

    An dieser Herrschaftsgeschichte waren überproportional Männer führend beteiligt, was sich aus der Entwicklung von Ackerbau und vielmehr Viehzucht erklärt. Die fortschreitende Spezialisierung und Arbeitsteilung führte zunächst innerhalb der vorgeschichtlichen Sippen zu veränderten Tauschbeziehungen und zur Gewinnerwirtschaftung, später zu neuen Tauschbeziehungen auch zu anderen Stämmen (> Grundlage wiederkehrender Kriege), und warf die sozialen Gefüge grundlegend durcheinander > von der Gleichheit zur Ungleichheit, > vom Gemeinbesitz zu mehr und weniger Eigentum bei Einzelnen, > von der ur-demokratischen Gemeinschaft zum „demokratischen“ Delegationsprinzip, > von der regellosen Paarungsehe zur geregelten Monogamie, > von der wirtschaftlichen, sozialen und „politischen“ Gleichstellung von Mann und Frau zur Ungleichstellung der Frau gegen die allgemein überhöhte Stellung des Manns, die endlich noch vererbbar geworden war > Vaterrecht.
    (es gab in Europa allerdings auch Gemeinschaften, die bis in das europäische Mittelalter noch deutliche Spuren urgesellschaftlicher („kommunistischer“) Organsation zeigten, teils auch mutterrechtliche Züge trugen wie z.Bsp. bei Iren, Waliser, Schotten u.a.)

    Die allgemeine gesellschaftliche Stellung der Frau bis in die Neuzeit ist also erklärbar und hat ursächlich mit biologischen (psychischen) Merkmalen, die einige Unterschiede von Frau und Mann bedingen, am wenigsten zu tun. In der jetzt anhaltenden „Zivilisationsstufe“, das Zeitalter der Industrialisierung, tritt „die Frau“ nunmehr wieder in dem Rang auf, den die natürliche Ordnung der Dinge von Anbeginn für sie vorsah > der gleiche Mensch wie der Mann. Bevor wir dafür den Imperialismus (Kapitalismus) besonders loben, sollten wir auch den Preis sehen, den nicht nur die Frau sondern die Gemeinschaft insgesamt bezahlt: > öffentliche Indienststellung und Ausbeutung von Frauen, > Kapitalistischer Konkurrenzkampf erweitert auf die Geschlechter, > Auseinanderbrechen der letzten alten Wertvorstellungen und sozialen Gefüge (menschliche Reproduktion, Ehe, Familie, Pflege alter Familienmitglieder), > Pervertierung aller Bedürfnisse und psychische und soziale Verelendung aller Art – von körperlichen und seelischen Krankheiten, Flucht in Süchte und diversen Ticks bis hin zu den widerlichsten Scheusslichkeiten, die heute Menschen einander zufügen.

    Hier gibt es keine Gewinner zu zählen – sie -Männer, Frauen, Kinder, Alte- sind in dem Sinne alle Verlierer.

    Zu sehen ist in ersten Ansätzen auch, dass Frauen, von den Fesseln der ökonomischen Abhängigkeit vom -eigenen- Mann zunehmend befreit, keine besseren Menschen per se darstellen: Führende bundesdeutsche Politikerinnen (schon zahlreich im Vergleich zu den 50er oder 60er Jahren) führen uns Ansichten vor, wie sie übler auch von Männern nicht stammen; die Gleichstellung von Frauen in den Berufen zeigt uns bei versch. imperialistischen Armeen nun weibliche Soldaten, für die das Umbringen und Schänden des Gegners gegen alle völkerrechtlichen Bestimmungen zur Kriegführung im 21. Jahrhundert gehört; auch im normalen Volk werden die weiblichen Spezis fast aller Altersstufen, die in ihrer Habsucht, Gemeinheit und Verkommenheit männlichen Zeitgenossen das Wasser reichen können, immer zahlreicher – die Lokalblätter, aber auch die eigene Anschauung, geben da aussagekräftige Auskunft, wohin der Trend der Gesellschaft geht – in ihre Verrohung, und dabei sind Frauen keine Ausnahmen mehr.

    „Ihr weiterer Text ist auf Imperialismus und aktuellem Kapitalismus aufgebaut. Beides ist morgen Schnee von gestern – die Welt verändert sich in dem Maße wie wir uns verändern und wir verändern uns bereits.“

    Mein Text ist darauf aufgebaut, weil es die Welt ist, in der wir jetzt leben. Heute vor ihr die Augen verschliessen und auf eine imaginäre Zukunft hoffen, in der irgendeine Ur-Energie sich entfaltet und das angeblich weibliche Prinzip der Spiritualität voll zum Tragen kommt, ist purer Glaube und Heilserwartung. Ebensogut könnte man an heilige christliche Geistergeschichten glauben. Das Gemeinsame ist, es wird nichts begründet, die Gegenwart bleibt wie sie ist (ausser im eigenen Kopf bessert sich nix), und die wirklichen Aussichten auf die Zukunft sind trübe. An diesem Punkt treffen und ergänzen Sie sich m.M. nach mit dem Schwarmgeist @ Bullinger.
    „Die Welt verändert sich, weil wir uns verändern.“ Nichts anderes, nur etwas anders, sagt auch er:
    „Wenn wir damit aufhören, das Christus-Kind zu kreuzigen, vollzieht sich das Wunder unserer Selbst-Werdung und Selbst-Erfüllung. Dadurch werden wir dann autonom und souverän zum Herrn unserer Lebenspraxis und aller (!) unserer Persönlichkeitsanteile.“
    Überspitzt – der eine glaubt an Jesus, die andere an Frau Luna.
    Die Frage ist ja nicht: „Veränderung“ ja oder nein sondern, wodurch verändern wir uns, zu welchem Zweck, und was ist das Ziel?

    Ich halte – „die Welt verändert sich in dem Maße wie wir uns verändern“ – dagegen und sage: Einige Wenige verändern die Welt, nur sie kennen das Ziel, und wir laufen ihnen nach. Wir vollziehen eine Entwicklung, die wir nicht bestimmen. Um die Wirklichkeit einigermassen ertragen zu können, reden wir sie uns schön, wir partizipieren praktisch an ihr und geben das Ganze noch als unsere gemeinsame Sache aus > alle im selben Boot – wir und unsere Herrschaft. Auf die Weise (die Ideologie vom gemeinsamen Nutzen des Kapitalismus) fangen die da Oben noch fast Jede(n) ein.
    Die Grundlagen des Kapitalismus, ihre notwendige Berechtigung und ethische Plausibilität: „Geld“ als Wertäquivalent und Tauschmittel; die Idee „Gewinn“ zu machen; Gewinnschöpfung aus Leihgeschäft („Zins“); der geplante „Markt“ (Angebot und Nachfrage) mit ungeplanten, chaotischen Folgen („Krise“); die unbeschränkte Erklärung von Allem zur „Ware“ (der „Handel“ mit dem letzten Sch****dreck) werden inzwischen nur noch von einer kleinen Minderheit absolut bestritten – der ganz grosse Rest der Menschheit feiert seine kapitalistische Kultur permanent als Grossereignis oder mäkelt lediglich an einigen unerwünschten Nebenwirkungen herum.

    Solange Sie, werte Monika, mir nicht klarmachen können, dass Frauen im Gegensatz zu den führenden Männern sicher den Imperialismus (auch synonym mit: Herrschaftsform des Menschen über den Mensch) beseitigen würden, weil er ihrer Natur (ihren biologischen und also auch psychischen Anlagen) nicht auch entspricht; wie Frauen das – im Verein mit den bisherigen männlichen Totalversagern – anstellen werden, und wann mit welchen ersten Ergebnissen zu rechnen ist, möchte ich Ihren Thesen für mich keine Glaubwürdigkeit beilegen. Was ich davon im allgemein politischen Kontext halte muss nicht wiederholt werden. Dass der Imperialismus mittel- bis langfristig auch die -noch unterrepräsentierten- Frauen sowieso an die Schaltstellen der politischen Macht bringen wird, diese Erwartung hatte ich bereits geschrieben.
    Falls es Sie auf meine vielleicht als rigide empfundene Antworten irgendwie beruhigt: „Nur zu“(!), schlechter kann’s auch mit Frauen nimmer werden. Das heisst, ich messe „männlichen Fähigkeiten“ in fast allen Lebensbereichen keinen besonderen Wert bei. Es gibt fast nichts, was Frauen nicht genauso gut können (und tatsächlich auch tun) wie Männer. Ich mag sie im allgemeinen, sie sind -eindeutig unzweideutig- das interessantere Geschlecht.
    Im nächsten Leben komm‘ ich wieder – als Frau!
    MfG

  222. Heider sagt:

    Letzten Absätze schwarz – HTML-Fehler, keine Absicht.

  223. Wildvögelein sagt:

    @ Monika H.
    H. wie Habicht?

    Mein Pseudomym bezieht sich übrigens auf ein bekanntes Volkslied.
    http://www.volksliederarchiv.de/text214.html
    Andere hier im Block haben das auch gleich so erkannt.

    König der Vögel ist übrigens der Zaunkönig.
    Das kleinste gefiederte Vögelein (!) bei uns.
    Die Fabel läßt ihn den mächtigen Adler durch Schläue besiegen.
    http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/vorarlberg/montavon/zaunkoenigundadler.html

    Ich muß doch kein großer, starker Vogel sein, um „auf gleicher Augenhöhe“ zu sein … Das eine sind ein physikalisches Maße, das andere eine Metapher für gegenseitige Achtung und Gleichwertigkeit.
    So kann ich durchaus als kleine (in einigen Situationen auch schutzbeürftige und geliebte) Frau auf gleicher Augenhöhe mit dem großem Mann sein.
    Wieso sehen Sie da eigentlich überhaupt einen Widerspruch? Ist man nur als großer, starker Vogel gleichwertig (auf Augenhöhe) mit einem Mann????

    Denken Sie dann nicht genau so, wie Sie es den Männern vorwerfen? Muss man genauso groß, stark, hart, bewaffnet (Greifvogel) und unabhängig (= wie ein Mann) sein, sonst ist man weniger (achtens-)wert?
    Aha, das war deutlich: Deshalb wollen Sie unbedingt die Frauen(rolle) so verändern. Sie mögen wohl zerbrechliche, sanfte, schutzbedürftige, feinfühlige Weiblichkeit gar nicht, sondern verachten sie.

    Also ich bin lieber ein selbstbewußtes kleines Piepmätzchen,
    wie die himmelstürmenden Lerche, mit einem spitzen Schnabel, einer weit klingenden, lockenden Stimme, die den eigenen Durst nach Freiheit, Sonne und hohem Himmel als Sehnsucht in die Herzen der Männer singt, aber keinem Jäger auf den Leim geht.
    Lieber eine kleine Lerche, als ein großer plumper Strauß der sich nur mächtig aufplustert, aber nichts, rein gar nichts vom Fliegen und Singen weiß und den Kopf nicht hoch trägt, wenns brenzlig wird, sondern in den Sand steckt.

    Zwitschi-tirili-twitt

  224. Avicenna1968 sagt:

    @ Wildvögelein

    Wirklich glänzend, schön und erhebend, was Sie da schreiben.

    „Lieber eine kleine Lerche, als ein großer plumper Strauß“

    Denn der Strauß kann zwar schnell laufen, aber doch nicht SCHNELL GENUG.

  225. Kopfüber sagt:

    Herrn Dr. Kümel,

    vor einiger Zeit sandte ich Ihnen den Schriftsatz „Indizierungswürdigkeit des Buches „Der Nasenring“( A. Mohler) wegen des Kapitels „Singulärer Nonsense“.

    Haben Sie meinen Brief erhalten???

    Beste Grüße

  226. Wildvögelein sagt:

    Interessanter Artikel des Erziehungswissenschaftlers Wolfgang Bergmann über Erziehungsfehler bei Jungen

    http://www.eltern.de/kleinkind/erziehung/jungen-erziehung.html

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