Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Sex mit Nazis

COMPACT gibt einen Überblick über die Abgründe der westlichen Dekadenz

Seit der Oktober-Ausgabe 2012 hat COMPACT eine neue Rubrik, „Sex & Crime“. Dazu haben wir bisher viel Zustimmung, aber auch vereinzelt Kritik gehört. Deshalb meine Frage an die engagierten Diskutanten hier: Wie findet Ihr die Rubrik? Sollte man sie ausbauen, abbauen, verändern?

Es folgt ein Auszug aus COMPACT 11/2012 (hier bestellen).

 

Sex & Crime, COMPACT November 2011

Porno-Fitness für Kids

„Das Pole-Dance-Training eines Fitness-Studios für Fünfjährige wird Kinder wahrscheinlicher im Porno-Geschäft enden lassen (…) Die Trainerin Kristy Craig hat betont, dass es bei den Kursen um Fitness geht und den Kindern keine ,sexuellen Bewegungen‘ beigebracht werden, aber ein Kinderpsychologe hat gewarnt, dass sich Eltern klar darüber sein müssen, dass Pole Dancing mit Striptease und Sex-Industrie assoziiert wird.“ (Daily Mail, London, 10.9.2012)

Das schwache Geschlecht

„Mit einer Silikon-Injektion in den Penis hat die 35-jährige Kasia R. einen Mann getötet. Das berichtet die Onlineausgabe der Sun. Der 22-Jährige hatte sich von der Behandlung eine Vergrößerung seines Geschlechtsteils erhofft. Einen Tag nach der Behandlung starb der Mann. Kasia R. hatte sich als Ärztin ausgegeben. Die Polizei befürchtet, das ihr weitere Menschen zum Opfer gefallen sind.“ (welt.de, 12.9.2012)

Sex mit Nazis

„Die wirklich große Liebe meines Lebens habe ich mit einer Deutschen erlebt. Das war vor zwanzig Jahren, und sie war das genaue Gegenteil von Brigitte Bardot. Sie war sehr hager, sehr autoritär, sie hat mich dauern herumkommandiert. Wie ein Nazi eben!“ (Jean-Louis Trintignant, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 16.9.2012)

Piratin im Feuchtgebiet

„,Sex geht auch online‘, lautet die Überschrift des elften Kapitels von Julia Schramms (26) Buch Klick mich!. Darin schreibt sie über sexuelle Fantasien – und sogar über Sex mit Pferden! (…)  An einer Stelle gibt Schramm freimütig zu: ,Frauen, die an inneren Blutungen sterben, weil sie Sex mit einem Pferd haben wollten‘, seien für sie eine ,weniger schockierende Nachricht, als es sein sollte‘. (Über das Erstlingswerk der Piratin Julia Schramm, bild.de, 19.9.2012)
Schönes Dementi!
Mit schockierenden Aussagen über Homosexuelle hat Paris Hilton für einen Sturm der Entrüstung gesorgt. ,Schwule sind die notgeilsten Menschen der Welt. Sie sind widerlich, außerdem haben die meisten von ihnen Aids‘, sagte sie laut TMZ.com bei einer Taxifahrt durch New York zu einem schwulen Freund (…) Das It-Girl ist inzwischen sehr um Schadensbegrenzung bemüht (…): „Wie jeder weiß, der mich kennt, bin ich eine große Unterstützerin der schwulen Gemeinschaft. (…) Es handelte sich um ein privates Gespräch mit einem Freund, der schwul ist, und unsere Konversation war in keiner Weise an die ganze schwule Gemeinschaft gerichtet.“ (welt.de)

S-M, geschlechtergerecht
„Härtere Prügelstrafe in Texas (…) Bislang durften weibliche Schüler nur durch Lehrerinnen bestraft werden, während männliche Schüler durch Lehrer gezüchtigt wurden. Die Schulbehörde hatte sich zu der Änderung entschlossen, nachdem sich eine Mutter über Striemen und Blutergüsse beschwert hatte, die ein männliches Mitglied des Kollegiums ihrer Tochter beigebracht hatte. (…) Die Schulkommission  sprach sich daraufhin einstimmig dafür aus, Schüler unabhängig von ihrem Geschlecht durch Lehrer und Lehrerinnen bestrafen zu lassen.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.9.2012)

(…)

App-turnend
„Die Toys ‚Hera‘ und ‚Zeus‘ funktionieren nicht nur eigenständig als Vibrator und Masturbator, sondern sie können über eine App auch miteinander kommunizieren. Die Technologie von ‚Hera‘ misst den in der Vagina ausgeübten Druck auf den Vibrator, via App werden die Daten an ‚Zeus‘ übermittelt, und das in ihm integrierte Luftpumpsystem imitiert haargenau den Druckzustand (das männliche Sexempfinden) in der Partnerin.“ (bild.de, 4.10.2012)

(vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 11/2012)

Einsortiert unter:Uncategorized

44 Responses

  1. Avicenna1968 sagt:

    „Sprengstoff drunter, daß der Dreck bis an den Mond spritzt“ (Ernst v. Salomon; Die Geächteten)

  2. Ich bin sehr dafuer.Compact ist ohnehin viel zu intellektuell,Sex n crime,aber auch Raetsel und Kochrezepte lockern das Ganze etwas auf.Gerade Frauen haben doch auf diese staubtrockenen Politgazetten gar keinen Bock…

  3. eulenfurz sagt:

    Tittenbilder zum Text? DAS würde die Lesermasse begeistern.

  4. Monika H. sagt:

    Ich finde diese Rubrik sehr gekünstelt, frei nach dem Motto „Sex sells“ – ob der Inhalt nun besondere Tragweite hat oder nicht.

    Mir hat der Mischmasch an Kurzmeldungen vorher wesentlich besser gefallen, da bleibt auch der Überraschungseffekt erhalten – jeder einzelne Absatz war ein Bonbon zum Auspacken.

  5. juergenelsaesser sagt:

    Monika H: Aber „Zitate des Monats“ gibt’s ja immer noch…

  6. Monika H. sagt:

    @JE

    Gut, dass Sie´s sagen – jetzt hab ich´s auch gefunden, die Seiten waren leicht verhakt und damals beim Lesen an der frischen Luft die Finger scheinbar zu kalt.

    Dann muss ich mein Statement noch einmal überdenken, obwohl ich meine, das „gekünstelt“ bleibt für mich so stehen. Es entspricht nicht Ihnen im Sinne dessen, was Sie uns mit auf den Weg geben möchten (Irrtum vorbehalten).

  7. Harun sagt:

    Wenn schon Sittlichkeitsverbrechen dann gleich richtig.
    Wie wärs mit dem Sachsensumpf u. Kinderpornografie?

    Ein Interview mit RA. Klaus König wäre sehr interessant.
    Dieser Fall wurde bis heute nie richtig untersucht, statt dessen geht man gegen Journalisten vor. Strafrecht statt Presserecht.

    ARD-Kontraste / NDR / Phönix ca. 11 min.
    Kindesmißbrauch & Politik (Thomas de Maizière)



    Für Rezepte gibts Kochbücher.
    Wenn Kreutzworträtsel, dann bitte nur Verschwörungsfragen.
    zB. Welcher Sprengstoff wurde zum Einsturz der Gebäude WTC 1,2 u. 7 benützt. Antwort: Nano-thermite. 😉

    Grüße..

  8. Monika H. sagt:

    Für mich ist es nach wie vor insgesamt nicht stimmig. Als Marketing-Option bestimmt legal, ob diese Rubrik tatsächlich mehr Abos bringt ist fraglich.

    Daneben funktioniert die Sexualisierung der Welt genau auf diese Art und Weise, indem permanent mit Sex geködert und etwas sehr Heiliges/Spirituelles zum billigen Verkaufsargument degradiert wird. Imho sollte es eigentlich umgekehrt sein.

  9. juergenelsaesser sagt:

    Monika H. Die Intention ist ja nicht die Sexualisierung von Inhalten (sex sells), sondern gerade umgekehrt, die Hyper-Sexualisierung i unserer Gesellschaft anzuklagen oder wenigstens lächerlich zu machen. Die Frage ist nur, ob die Intention aufgeht… – Abos gewinnt man mit dieser (und übrigens auch mit den anderen „kleinen“ Rubriken) sicher nicht; sie sollen eher dem Leser eine kleine Abwechslung bieten, bevor er sich wieder in den harten Stoff stürzt…

  10. Monika H. sagt:

    @JE

    Hm … ok, versteh. Dazu ist es dann aber wiederum zu schwach oder irgendwas fehlt mir noch, um das so aufnehmen zu können. Beim ersten Artikel dachte ich zwar noch so, aber spätestens bei Trintignant war der Gedanke weg. Die Intention insgesamt kommt jedenfalls hier so nicht an und scheinbar bei anderen Lesern auch nicht (siehe den Ruf nach Titten). Die Kritik von anderen, die Sie oben beschreiben, kann ja eigentlich auch nur daher rühren.

    Es kann aber auch sein, dass die Headline irritiert (Sex & crime), einfach weil dieser Ausdruck anders besetzt ist.

    Vielleicht könnte man mit einem giftigen Untertitel das ganze noch einmal so richtig ad absurdum führen oder am Ende von jedem Artikel ein „spitzes“ Fazit, um die Intention zu unterstreichen.

  11. Yilmaz sagt:

    @ Harun
    genau!

    @ JE
    „Monika H. Die Intention ist ja nicht die Sexualisierung von Inhalten (sex sells), sondern gerade umgekehrt, die Hyper-Sexualisierung i unserer Gesellschaft anzuklagen oder wenigstens lächerlich zu machen. Die Frage ist nur, ob die Intention aufgeht…“

    Korrekt Jürgen, so ist das auch zu mir rübergekommen!

    Für neue Ideen und Vorschläge muss ich mal eine kleine kreative Schaffenspause einlegen, hab ja genug für die Blog-Einschaltquoten (hit-rates) getan, oder!?🙂

    Meld mich bei gegebener Zeit wieder hier.

  12. chicano sagt:

    ich finde es gut, dass etwas auflockerung betrieben wird, auch das sie die sexualisierung auf die schippe nehmen. eine eigene rubrik dafür ist vielleicht eine nummer zu groß (?)

    vielleicht hat das magazin auch ein bischen wenig seiten, um kreuzworträtsel und ähnliches auf kosten der berichterstattung einzubasteln. ist ja alles eine kostenfrage. wenn extraseiten möglich sind, warum nicht aber so….eher nicht.

  13. Meier sagt:

    „… sie sollen eher dem Leser eine kleine Abwechslung bieten, bevor er sich wieder in den harten Stoff stürzt…“

    Ok, gut… Tja, ich weiß ehrlich gesagt nicht… Vielleicht und am Ende würde ich es dann doch nicht so gut finden, weil die gute Arbeit irgendwie vielleicht doch Schaden nimmt dadurch. Andererseits: klar, mal bißl schmunzeln… – Ok, warum dann aber eigentlich nicht richtig lachen? Lustige (sarkastische) Texte?
    Wie wär’s z.B. mit einer Kolumne eines Kabarettisten? Harald Schmidt hatte eine bei Focus – warum nicht Volker Pispers bei compact? Was macht überhaupt Wiglaf Droste?

    Jetzt noch mal zum „harten Stoff“ und weil Harun von „Sachsensumpf u. Kinderpornografie“ spricht: einer, der mal aufgegriffen werden könnte, ist „Rituelle Gewalt“.
    Es gibt ja sehr viel richtige extreme, abartige Scheiße in dieser Welt (und da fallen mir auf Schnelle nur die toten Zeugen vom Oktoberfestattentat 1980 und die 27 toten Zeugen in der Dutroux-Sache ein), aber „Rituelle Gewalt“ scheint mir einer der härtesten Stoffe zu sein. Viele zweifeln ja daran, daß es so etwas überhaupt gibt, aber irgendwie hab ich das Gefühl, daß da was dran ist. Eine sagenhafte, unglaubliche Sauerei.
    Aber man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen…

  14. Wildvögelein sagt:

    @ JE
    „(…) die Hyper-Sexualisierung in unserer Gesellschaft anzuklagen (…)“
    Das erinnert mich an die alten Schulmädchenreports, bei dem scheinbar mit erhobenem Zeigefinger die Sexualisierung der bösen Schülerinnen kritisiert wird, aber gleichzeitig
    eine Menge für sexgeile Voyeure geliefert wird.

    Die „Sex und Crime“-Rubrik in der Compact könnte meiner Meinung nach gestrichen werden. Das hat die Compact nicht nötig! Mich stoßen die in der Rubrik beschriebenen Dinge so ab, dass ich keine Lust habe das zu lesen. Verschwendetes Papier.

  15. M. Tresemer sagt:

    Die Berichte alleine sehen etwas „fad“ aus. Wie wäre es die für diesen Bereich ausgewählten Zitate in einer gesonderten Rubrik zu Posten und dann die darunter enthaltenen lesenswertesten Leserkommentare mit zu veröffentlichen?

  16. 9 11 pirat sagt:

    apropros nazis.habe mir auf amazon ihr buch angriff der heuschrecken bestellt, um zu wissen was drin steht und um zu erfahren was die antideutschen dazu gebracht hat gegen sie die nazikeule zu schwingen.zum glück erfolglos wie ich noch hinzufügen will.

  17. Avicenna1968 sagt:

    Was der Franzose da der FAS erzählt, ist nicht nur indignant…nein, es ist TRIntignant. *harr-harr*

    AUTORITÄR waren die Nazis übrigens nur in einem sehr globalen Sinne. Eigentlich handelte es sich um eine Jugendrevolte, die nicht in Restauration, sondern im massenhaften Abschneiden alter Zöpfe (und Hälse) gipfelte. Totalitarismus (das Wort hier rein analytisch verwendet) ist nämlich etwas anderes, als lediglich ein gesteigerter Autoritarismus.

    Im Nationalsozialismus korreliert die Pflicht zum Gehoirsam stets mit einem egalitären Affekt – man denke nur an die allen militärischen Überlieferungen hohnsprechenden Gepflogenheiten in der Waffen-SS: Der Waffen-SS-Offizier kann bedingungslosen Gehorsam einfordern, weil er, anders als seine Offizierskameraden beim Heer, weder einer abgetanen Herrenschicht entstammt noch gegenüber seinen Untergebenen irgendwelche Privilegien in Anspruch nimmt.

    Insofern der Totalitarismus eine homogene, entwurzelte, aus alten Bindungen und hergebrachten Hierarchien freigesetzte Masse zu seiner Voraussetzung hat, bedarf er der systematischen Entmachtung traditioneller gesellschaftlicher Autorität und ist in diesem spezifischen Sinne durchaus antiautoritär.

    Autoritär waren dagegen die Repräsentanten der alten Elite, die sich zunächst mit ihm verbündeten, nur um sich schließlich gegen ihn zu verschwören: die Goerdeler, Beck, Witzleben, Stauffenberg, Tresckow, Trott zu Solz etc. pp.

  18. Ich schließe mich Monika H. und Wildvögelein an.
    Auflockerung tut COMPACT sicher gut; d.h. den Gedanken von Kurzmeldungen würde ich verstärken – aber vielleicht als freche Hintergrundmeldungen aus Kapitalismus, Korruption, Verlodderung der Sittlichkeit, Kriegstreiberei, Mitweltzerstörung, Umweltvernichtung, Rassedünkel, etc.
    Wenn ich Schmuddelkram konsumieren, mich an ihm erfreuen oder über ihn echauffieren möchte, habe ich endlos viele Alternativen – aber eine Zeitschrift, die meinen Zorn aufnimmt, verstärkt, untermauert – die soll politisch sein. Und das will ich von COMPACT.
    Mir würde statt Toys ‚R‘ Us etc. knallharte, aufrüttelnde politische Satire gefallen.
    Um beim Eingangs von Avicenna1968 zitierenden Autoren zu bleiben: Nach dem Erscheinen eines COMPACT-Heftes müßten – im übertragenen Sinne von mir aus – in ganz Deutschland die Wecker ausverkauft sein.
    Aber auch Stücke, Beweise guter Kultiviertheit, die Besinnung auf Werte – und deren Ein-, Rückforderung sollte hin und wieder Raum finden. Und wenn COMPACT positiv von Liebe und Treue berichtet ist das eine viel härtere Geißelung der Losgelassenen, als sie in ihren Studios vom Zeitgeist dominiert zu sehen….

  19. COMPACT – mit Schirm, Charme und Melone

  20. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Die genuine Aufgabe von COMPACT ist die Verbreitung der Erkenntnis, daß die offizielle Welt der Politik eine trügerische Scheinwelt ist, also Aufklärung über die brutale Wirklichkeit der Politik. Wir sollen nicht erkennen, was uns geschieht.
    Und wem nützt, was uns geschieht? Ganzbestimmt nicht uns selbst, oder dem Souverän des „brd“-GG, dem Deutschen Volk.

    Andererseits kann COMPACT seine Aufgabe nicht erfüllen, wenn es nicht gelesen wird. Anstrengungen, durch Gestaltung des Inhaltes Abonnenten zu gewinnen, sind also legitim und zu bergrüßen.

    Ob die Rubrik „Sex&Crime“ diesem Bestreben nützt, weiß ich nicht. Meine Frau liest COMPACT nicht, das ist ihr viel zu „politisch“, „ein garstig Lied“. Haus und Familie gehen vor. Und sie wird die Zeitschrift auch nicht lesen, wenn darin von Sex und Crime die Rede ist, eher im Gegenteil. Aber wenn Kreuzworträtsel und Kochrezepte und das Wetter von morgen drin aufscheint, vielleicht noch das Fernsehprogramm, dann wird sie sich ekeln.

    FAZIT: Als Auflockerung für den Leser des Politischen ist die Rubrik eher zu begrüßen, Abos gewinnt man damit nicht.

    Die Rubrik sollte leicht verändert werden, vielleicht schrittweise.
    Erstens sollte klar werden (Wildvögelein), daß hier kein Schulmädchenreport geboten wird, sondern Gesellschaftskritik.
    Zweitens sollte vielleicht ein Motto (ggf auch Zwischentitel) für die Rubrik gefunden werden, das von vorne herein klar werden läßt, unter welchem Blickwinkel die Redaktion die Thematik gesehen haben will.
    Vielleicht “ Mittel zur Manipulation“, „Sex und die schmutzige Gesellschaft“, „Instrument der Machthaber“,“…eine Masche der Herrschenden“. Da fehlen noch Vorschläge!
    Drittens (Harun!) sollten Beiträge eingestellt werden, die (wie der völlig unglaubliche!!! Sachsensumpf!!) direkt den Bezug zur COMPACT-line herstellen.

  21. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Zum SACHSENSUMPF:

    Stinkt meilenweit zum Himmel!
    Es gibt überdeutliche Bezüge zur Causa Dutroux, nicht alleine, daß es auch bei unserm Nachbarn B nicht gelungen ist, die Schande aufzuklären und wenigstens ein wenig Sauberkeit wiederherzustellen.

    JEDER Staatsanwalt der Republik wäre befugt und verpflichtet, einzuschreiten. Staatsanwälte sind zwar weisungsgebunden, aber die Verpflichtung besteht dennoch. Wenn in einem derart komplexen und gravierenden Fall, der sogar im FS breit erörtert wurde, KEIN EINZIGER Staatsanwalt sich rührt, kein Abgeordneter den (leider gar nicht!!) beispiellosen SKANDAL aufgreift, einen Ausschuß fordert, kein Minister dieses verrotteten Landes mit Rücktritt und Strafanzeigen droht, dann müssen Mittel der außerparlamentarischen Opposition ergriffen werden.

    DIESER SKANDAL eignet sich in geradezu exemplarischer Weise, die brutale Hohlheit der Fassade der offiziellen Politik aufzuzeigen: WENN COMPACT HIER ANSETZT, könnte das das Mittel der Wahl sein, „unpolitische“ Bürger als Abonnenten zu gewinnen. Dies mit der immer wieder plakatierten Aussage, daß COMPACT auch auf anderen Gebieten Aufklärung darüber bietet, was hinter der Fassade vor sich geht!

  22. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Gewinnen von „Unpolitischen“

    Ein Artikel in COMPACT eignet sich natürlich nicht, darzustellen, warum „Unpolitische“, Nichtleser, zu Lesern werden sollten.

    Man könnte einen Text zusammenstellen (kurz!, DIN A5; durchaus polemisch), in dem zusammengefaßt wird, warum JEDERMANN, auch die Hausfrau, von der Frage betroffen ist: „Wem nützt, was uns geschieht?“.

    Dieser Zettel sollte den Abonnenten von „Junge Welt“ und „JF“ (andere…?) als Beilage zugeeignet werden. Die Compact-eigenen Abonnenten sollten den Zettel natürlich auch bekommen, mit der Anregung denselben beim Friseur, Zahnarzt, Reisebüro, Bahnhof liegen zu lassen, bzw., in die ausliegenden Hefte einzulegen und der Möglichkeit, zusätzliche Zettel anzufordern, die dann mit dem nächsten Heft kommen.
    Ähnliches könnte auch mit farbigen Aufklebern gemacht werden, die dann nur noch ein Motto, die COMPACT-Werbung und ein Impressum (mit Netzadresse!) enthalten.

    JE sollte eine Rubrik im Blog einrichten, in den Ideen zur Abo-Werbung und Heftgestaltung eingestellt werden können.

  23. Claudia Wädlich sagt:

    @Harald Schmidt

    Wie bitte ? Wir Frauen haben auf staubtrockene Politgazetten keinen Bock ?
    Mich interessieren keine Rätsel und Kochbücher habe ich genug. Es gibt auch Frauen in diesem Lande, die die “ staubtrockenen “ Fächer wie Jura, Politiologie, Geschichte studieren bzw. haben. Das finden viele Frauen interessanter. Auf geschlechterspezifischen Merkmalen herumzureiten, hat noch nie Zugang zu den verschiedensten Individuen verschafft. Ich lese jedenfalls keine Frauenmagazine und bin doch eine Frau und kein drittes Geschlecht oder was auch immer.

  24. Toringo sagt:

    Ob es „Sex & Crime“ in Compact gibt, ist mir nicht so wichtig. Aber aber ab und zu staunt man doch. Vom Trend Tierbordelle einzurichten, habe ich erst in Compact erfahren.
    Ob ich Compact weiterhin lesen würde, wenn dort die allgemeine Antisex-Hysterie betrieben würde, bezweifle ich sehr. Man betrachte England. Dort wütet diese Hysterie derzeit sehr stark, gerade in den BBC-News wieder eine Meldung einen Konservativen betreffend. Meist handelt es sich um sehr unklare Vorwürfe, teils gegen bereits Verstorbene. Die angeblichen oder tatsächlichen Vorkommnisse liegen oft dreißig, vierzig und sogar fünfzig Jahre zurück. Wer begreift da nicht, dass es ausschließlich ums abkassieren geht?
    Als wir das in Deutschland mit Odenwaldschule und katholischer Kirche hatten, sagte ein Passant auf eine entsprechende Befragung durch irgendeinen Sender: „Die (gemeint waren die „Opfer“) erwarten, dass anderntags der Porsche vor der Tür steht.“ Auf so eine passende Äußerung wäre selbst ich nicht gekommen, obwohl ich auch zum Spott neige, wenn es um Sexualmoral geht.
    Kann das Sexualstrafrecht nicht auf einen vernünftigen Kern beschränkt werden? Unvergessen ist mir eine Urlaubsfahrt mit sich überschlagenden Meldungen im Autoradio über ganz schlimme Typen in Leiden, in deren Wohnung massenweise Kinderpornos gefunden worden waren. Die Wohnungsinhaber (zwei Männer) waren passenderweise in Urlaub in Italien. Im Verlaufe der Stunden überschlugen sich die Mutmaßungen. Einer der Männer sei wohl sogar ein Mörder, denn einer seiner Bekannten sei seit Wochen verschwunden. Nach Monaten kam heraus, dass es sich vermutlich um eine „false flag“-Operation handelte. Es kam zum gewünschten Verbot des Besitzes von Kinderpornographie (was damals sogar die FAZ in einem Kommentar als nur vorübergehend für tolerabel hielt). Notfalls wird der Bundestrojaner entsprechendes Material in Computer einschleusen. Die Wohnungsinhaber in Leiden hatten mit der Kinderporno-Angelegenheit gar nichts zu tun, wie sich später herausstellte. Die „Finder“ hatten die Pornos dort offenbar selbst hinterlegt. In wessen Auftrag?
    Nach Jahren hatte sich die Haltung der FAZ geändert. Klar, dass ich das Abo sofort gekündigt habe. In Fragen der Zensur bin ich nicht im Geringsten kompromissbereit.

  25. Neukunde sagt:

    Von Compact will ich informiert, nicht unterhalten werden. Es spricht allerdings nix dagegen, Rubriken von Wiglaf Droste oder Wladimir Kaminer (beispielsweise die Untersuchung des Katzensex) abzudrucken.

    Ein klares sowohl-als-auch.🙂

  26. Avicenna1968 sagt:

    „Tittenbilder zum Text? DAS würde die Lesermasse begeistern“

    Klar…KONKRET hatte die höchste Auflage seiner Geschichte, als der Röhl, nachdem die DDR ihre Zahlungen an ihn eingestellt hatte, Tittenbilder und Sexgeschichten zu drucken anfing.

    (Nebenbei, der Bruder vom Röhl ist heute einer von Brodskys domini canes bei der „Achse des Guten“)

  27. Monika H. sagt:

    > eine Zeitschrift, die meinen Zorn aufnimmt, verstärkt, untermauert

    Genau das fehlte mir, Herr Fischer sagt es. Bei dem Thema „Sexualisierung der Welt“ gehe ich die Wände hoch und ich fühle meiner Wut in dieser Rubrik nicht annähernd entsprochen.

    Wir werden nicht nur bewusst sexuell beeinflusst, sondern auch zum Großteil sehr unbewusst. Vor kurzem war ich beruflich unterwegs im Netz auf der Suche nach Plakatwerbung zur Inspiration, fällt mir da eine von Vodafone ins Auge. Suche dann weiter nach Vodafone Werbungen und finde ruckzuck eine, die subliminal die Pädophilie fördert. Ich dachte, ich seh nicht richtig, vor allem, wenn ich mir vorstelle, dass diese Plakate riesengroß in Städten herumhängen – das mag für jemand noch nicht so sensibilisierten auf den ersten Blick „konstruiert“ wirken, aber es gibt unzählige Beispiele subliminaler Werbung, die in Summe ein unfassbares Bild ergeben – Disney z.B. arbeitet damit und natürlich alle großen Marken des „Clans“. Ich kann Sie nur bitten, dies nicht als Unsinn abzutun: jedes Bild in unserem Kopf „wirkt“!

    Die aktuellen Funde von Vodafone und ein handvoll altbekannter von Disney et al. habe ich zum „Kennenlernen“ einmal ins Netz gestellt, für all jene, die womöglich noch nicht über diesen Wahnsinn, der Methode hat, bescheid wissen. Unten auf der Seite sind auch noch zwei Videos eingebunden, die eindeutigen zeigen, dass Subliminals wirken.

    http://tinyurl.com/ce8jqs2

    >satanische Rituale

    Zu dem Thema habe ich ein Dokument hochgeladen, von einem Opfer mit dem Namen Svali. Sie beschreibt das ganze System, wie es funktioniert, wie es hierarchisch aufgebaut ist und wie es sich schützt, und zwar so detailliert, dass ich es für äußerst glaubwürdig halte.

    http://tinyurl.com/c7fsr6e

  28. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Die Einführung der Rubrik wird damit erklärt, daß zwischen den doch tiefschürfenden politischen Texten doch etwas stehen müßte, was den Leser zwischendurch entspannt.

    Die Überlegung ist richtig.
    Schließlich muß in den Beiträgen von Zusammenhängen die Rede sein, von denen so mancher noch nichts gehört hat. Aber ich denke (wie Fischer-Freiweh), daß dazu erheiternde Kurzkommentare, die für sich selber sprechen, besser geeignet wären. Herr Elsässer, ich schicke Ihnen dazu ein paar Textmuster zu, schmeißen Sie sie halt nicht gleich weg. Es geht um die Form, nicht unbedingt um den Inhalt.

    Es gab mal ein Periodikum „Das Beste“. Die Beiträge waren seichtes Feuilleton. Aber für den, dem die Lektüre immer noch zu anstrengend erschien, waren an den Schluß eines jeden Artikelchens Kurzkommentare eingestreut, Merkwürdiges, Denkwürdiges, erheiternde Ultrakurzgeschichten.

    Unser virtuelles Polittheater produziert furchtbar komische Momente Tag für Tag. Satire da zu schreiben ist vermutlich leichter als es bleiben zu lassen. Wolf Martin (Kronenzeitung Österreich) zimmert solche Vers’chen.
    Und Zitate, etwa:
    „Wo er recht hat, hat er recht! Breivik: ‚Wäre ich ein Jihadist, käme niemand auf die Idee, ich könnte geisteskrank sein! ‚ „.

    Baruch de Spinoza: „Am tyrannischsten ist jene Herrschaft, welche aus Minungen Verbrechen macht, denn jedermann hat das Recht auf Gedankenfreiheit.“

    Vaclav Claus: „Wenn es nötig sein sollte, den Euro zu liquidieren, melde ich mich freiwillig!“

    U. Maurer, Verteidigungsminister der Schweiz:
    „Niemand, der alle Tassen im Schrank hat, will in die EU!“

  29. Gantenbein sagt:

    Etwas Sex? Oder doch lieber nur Politik?

    Vorschlag zur Güte: Wie wäre es mit Aktaufnahmen von Politikerinnen?

  30. Jakobiner sagt:

    Ich kann keine „Übersexualisierung“ im öffentlichen Raum erkennen. Die paar Unterwäschemodels auf den Werbetafeln sind ja eher die Ausnahme und wie sollte man sonst Werbung für Unterwäsche machen? In der Burka? Betrachtet man sich dazu das deutsche Fernsehen, ob privat oder öffentlich-rechtlich geht die angebliche Sexualisierung nicht über kurze artig-züchtige Küssereien hinaus, bestenfalls werden auch noch zwei Menschen im Bett mit nacktem Oberkörper gezeigt.Das war´s dann aber schon.Und wieviel Pornokanäle gibt es? Kaum einen, die absolute Ausnahme.Eher ist der öffentliche Raum untersexualisiert.

  31. Wildvögelein sagt:

    @ Jakobiner
    „Betrachtet man sich dazu das deutsche Fernsehen, ob privat oder öffentlich-rechtlich geht die angebliche Sexualisierung nicht über kurze artig-züchtige Küssereien hinaus, bestenfalls werden auch noch zwei Menschen im Bett mit nacktem Oberkörper gezeigt.“

    Wo lebst Du? Wenn es so wäre, dann wäre es ja noch i.O.
    Spricht ja für Dich, daß Du nur die kultivierten Filme guckst, und daher Dein Bild der Medienwelt ein wenig idealisiert ist.

    Guck mal nachmittags RTL oder SAT. Oder Viva. Aber selbst in öffentlich rechtlichen Sendern gehts schon viel heftiger zu, als du schilderst. Aber es geht ja nicht nur um Unterwäscheplakate und Fernsehfilme, sondern z.B. auch um bildungspolitische frühsexualisierende Inhalte in Kindergärten und Schulen.

  32. Jakobiner sagt:

    „Guck mal nachmittags RTL oder SAT. Oder Viva.“

    Habe ich auch schon geschaut, aber nichts Übersexualisiertes entdecken könen–vielleicht mit Ausnahme von Hugh Heffners „Playboy Mansion“–aber auch das sind nur züchtige Bunnys, die man nicht mal nackt sieht. Werd` doch mal konkret, was du meinst.

    Mein Neffe ging in den Kindergaren und nun zur Schule. Von frühsexualisierenden Bildungsinhalte keine Spur. Liegt aber vielleicht auch daran, dass wir in Bayern wohnen.

  33. Jakobiner sagt:

    Ich habe hier ein wenig den Eindruck, dass sich hier verklemmte, prüde Menschen tummeln. Für diese sind dann ja auch Jürgen Elsässers Russenmädelvideo und der Tarkan- Musikvideoclip oder auch Helene Fischer“übersexualisiert“!!!
    Da sind ja wohl alte Kaffeetanten sexuel liberaler.

  34. Jakobiner sagt:

    Und „Windvögelein“–ihr Name könnte auch übersexualisiert sein, da man da an „Wild vögeln“ denken könnte!!!

  35. Jakobiner sagt:

    Wildvögel-ein.Tun Sie sich am besten mit Alice Schwarer zusammen. Die macht auch aus jedem blanken Stück Haut und Busen sofort eine „POR-NO“-Kampagne.Vielleicht wäre Ihnen aber auch ein katholisches Kloster zu empfehlen–ber nicht einmal da ist man sicher–siehe Missbrauchsfälle.

  36. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Jetzt haben Sie eher was über sich verraten, mein Bester.

  37. Jakobiner sagt:

    Falsch gedacht: Ich war nie in einem katholischen Kloster!

  38. Monika H. sagt:

    @Jakobiner

    Entweder sind Sie blind oder schon so abgestumpft, dass Sie nur mehr wildes Gerammel als Sex wahrnehmen – dann sind Sie beispielhaftes Opfer.

    Schalten Sie einfach einmal um von RTL auf MTV, vielleicht klingelt´s dort.

    Daneben gibt es kaum noch Werbung, die ohne sexuelle Anspielung auskommt. U.a. werden Kinder durch ständige Sex-Präsenz konditioniert, wenn Sie mit diesem Begriff etwas anfangen können.

    Warum muss ein Wein so beworben werden?
    http://tinyurl.com/b393swn

    … oder Pizza
    http://tinyurl.com/batm28r

    … oder ein Friseur
    http://tinyurl.com/cwcllg

    … oder ein Optiker
    http://tinyurl.com/a4ofhng

    In der Modebranche geht überhaupt nichts mehr ohne sexuelle Anspielung
    http://tinyurl.com/adbjayd
    http://tinyurl.com/ag83x35
    http://tinyurl.com/a4ska6v
    http://tinyurl.com/a5qud5k
    http://tinyurl.com/anc3xfe

    Sexuelle Metaphorik:
    http://tinyurl.com/aa4qszd
    http://tinyurl.com/aft7rg5
    http://tinyurl.com/apfgyfr
    http://tinyurl.com/aj4scx4

    Und sonst noch:
    http://tinyurl.com/b3tvcrs
    http://tinyurl.com/a5vpdvq

    Zwar nicht in DE, aber zu AXE grad gefunden – ohne Worte:
    http://tinyurl.com/a53nukz

  39. Jakobiner sagt:

    Zu Monika H:

    Das sind sehr illustrative Beispiele.Nur: Es handelt sich um Plakatwände–nichts von dieser Sorte Werbung läuft davon im Fernsehen! Tutti-Frutti-TV ist out!

  40. Monika H. sagt:

    @Jakobiner

    >Das sind sehr illustrative Beispiele.Nur: Es handelt sich um Plakatwände

    Dann darf ich Sie an Ihre Worte fünf Zeilen höher erinnern:

    >Jakobiner: Ich kann keine “Übersexualisierung” im öffentlichen Raum erkennen. Die paar Unterwäschemodels auf den Werbetafeln sind ja eher die Ausnahme

  41. @ Jakobiner
    Argumentieren wir mal systemimmanent:
    Sex sells. Und in einer durchökonomisierten Gesellschaft, in der wir – Sie werden mir hier sicher zustimmen wollen – leben, wird das beworben, wessen Absatz sich durch Werbung penetrieren läßt. Entweder durch unmittelbare Auslobung in z.B. Anzeigen oder Werbepausen, oder mittels des sog. product placements. Der Idealfall ist es natürlich, wenn Produkt und Teaser symbiotisch werden. Das macht’s effektiver und billiger. Subtil wie offen müssen die Reize dabei immer stärker gesetzt werden, denn das Umwerben des Sexualtriebs führt erkennbar nicht zu stärkerer Geschlechtlichkeit, sondern deren krassem Antagonismus, der Androgynität. Um den übersättigten (Zwangs-)Konsumenten auf dem erforderlichen Niveau der Gereiztheit (Achtung! Das ist jetzt alles schon jenseits dem schönen Fakt der Erregung) zu halten, muß der Reiz nicht stärker, aber andauernd gehalten werden.
    SO einfach funktioniert das. Der Ausweg? Aus der Ökonomisierung aller Lebensbereiche aussteigen (nicht nur individuell, sondern auch exekutiert durch den Nachtwächter) und sich wieder WIRKlich erregen lassen, nicht Sättigung suchen, sondern Befriedigung. Dann hat man auch wieder die pure Natur auf der Seite.

  42. Fischer | Freiweh sagt: November 11, 2012 um 21:01

    Um den übersättigten (Zwangs-)Konsumenten auf dem erforderlichen Niveau der Gereiztheit (Achtung! Das ist jetzt alles schon jenseits dem schönen Fakt der Erregung) zu halten, muß der Reiz nicht stärker, aber andauernd gehalten werden.

    Was (auch) zur Gewöhnung führt, weshalb die Schlüsselreize dann verstärkt werden müssen, um die gewünschte Reaktivität herstellen zu könnnen.

    In manchen Pornos werden schon Frauen mit Brüsten wie Melonen so groß, von Männern mit Penissen in Länge und Stärke von Unterarmen penetriert.

  43. Jakobiner sagt:

    Ich rede von meiner eigenen Erfahrung: Ich muss sagen, wenn ich durch München gehe, sind derartige Plakatwände die absolute Ausnahme.Man muss sie suchen, um fündig zu werden.Und man wird natürlich fündig, wenn man sich dementsprechende Webseiten anschaut, auf denen diese von Moralisten eifrig und akribisch zusammengestellt werden.
    Und wenn ich fernsehe, dann ist von Übersexualisierung auch nichts zu merken.Einzige Ausnahme vielleicht: Einige Rap-Musikvideos auf MTV, VIVA, Go TV oder I Music.

  44. Jakobiner sagt:

    „Um den übersättigten (Zwangs-)Konsumenten auf dem erforderlichen Niveau der Gereiztheit (Achtung! Das ist jetzt alles schon jenseits dem schönen Fakt der Erregung) zu halten, muß der Reiz nicht stärker, aber andauernd gehalten werden.“

    Kann es nicht sein, dass sich dieses Instrument inzwischen auch schon reichlich abgenutzt hat, weil die Leute inzwischen davon übersättigt und abgestumpft sind und sich der „Sex sells“-Effekt gar nicht mehr einstellt?

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

COMPACT- Buchreihe (das publizistische Brüderchen von COMPACT-Magazin)

Kommentarregeln auf diesem blog

1.) Auf dem blog kann jedermann kommentieren. Die Einschränkung auf COMPACT-Abonnenten wird aufgehoben. (Ersatzweise wird das Angebot auf der offiziellen COMPACT-Seite www.compact-magazin.com ausgebaut). 2.) Auf diesem blog werden keine Diskussionen über die Jahre 1933 bis 1945 geführt. Holocaust-Leugner, Hitler- und Stalinfans mögen sich anderswo abreagieren. Auf diesem blog wird über das HIER UND HEUTE diskutiert. 3.) Auf diesem blog wird niemand beleidigt und auch keine "Rache" gegenüber Politikern angedroht. Kritik kann scharf sein, aber die Persönlichkeitsrechte auch des politischen Gegners und die Bestimmungen des Strafgesetzbuches sind zu beachten. 4) Kommentare müssen sich auf das Thema meines Beitrages beziehen. Wer offtopic postet, riskiert die Löschung – es sei denn, ein Thema fesselt mich echt. 5) Pingpong zwischen zwei Personen ist nur erlaubt, wenn es sich auf das Thema meines Beitrages bezieht. 6) Gegen Schmähreden und persönliche Beleidigungen will ich schärfer vorgehen. Die Schärfe hängt von meiner Tageslaune ab. 7) Copy&Paste-Kommentare werden gelöscht. Strengt Euren Grips an und formuliert selbst. Beiträge, die sich nicht an diese Punkte halten, werden ohne Erklärung gelöscht, auch wenn sie neben den Verstößen Sinnvolles beinhalten.

Kontakt

v.i.S.d.P. dieser Site: Jürgen Elsässer, c/o COMPACT-Magazin, Am Zernsee 9, 14542 Werder (elsaesser@compact-magazin.com)
November 2012
M D M D F S S
« Okt   Dez »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  
%d Bloggern gefällt das: