Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Valentin Falin: Der neue Kalte Krieg gegen Russland

Der frühere Sowjetbotschafter in Bonn Valentin Falin spricht auf der COMPACT-Souveränitätskonferenz am 24. November an der FU  Berlin 

Dieser Mann hat Anfang der 1970er Jahre Geschichte geschrieben: Auf dem Foto  sieht man Valentin Falin im Gespräch mit Henry Kissinger (damals Außenminister der USA), Egon Bahr (damals Ostbeauftragter von Kanzler Willy Brandt) und dem späteren DDR-Ministerpräsidenten Hans Modrow. Die Vier erinnern sich an die neue Ostpolitik der Brandt-Regierung, die Anfang der siebziger Jahre zu den Verträgen von Warschau und Moskau und zu einer Quasi-Anerkennung der DDR durch die Bundesrepublik führte. Die USA waren wütend, weil mit diesen Verträgen die außenpolitische Souveränität Deutschlands wuchs, die beiden deutschen Staaten sich annäherten und der Kalte Krieg einem Tauwettter wich. Große Wirtschaftsabkommen zwischen Bonn und Moskau waren die Folge, unter anderem das Erdgas-Röhren-Geschäft von 1973/74, das die Bundesrepublik unabhängiger machte von Zulieferungen der angloamerikanischen Ölkonzerne aus dem Nahen Osten. Die Architekten dieser Verträge waren Egon Bahr und Valentin Falin, der in der „heißen Phase“ der neuen Ostpolitik Sowjetbotschafter in Bonn war (1971 bis 1978).

Es ist eine Ehre für COMPACT-Magazin, dass Falin auf unserer COMPACT-Souveränitätskonferenz am 24.11. eine Rede halten wird. Wir sind gespannt, wie er im Rückblick zur damaligen sowjetischen Politik steht und welche Möglichkeiten er heute für eine deutsch-russische Partnerschaft sieht. Neben Peter Scholl-Latour und Karl Albrecht Schachtschneider wird seine Rede sicherlich im Zentrum des Interesses stehen. Sein Kommen symbolisiert, wie auch der Beitrag unserer Pariser Gäste John Laughland, Edouard Husson und dem gaullistischen Abgeordneten Dupont-Aignan, wie gut COMPACT mittlerweile vorangekommen ist beim Knüpfen internationaler Kontakte zur Schaffung eines „Europa der Vaterländer“ im Geiste Charles de Gaulle.

Verpassen Sie diese Konferenz nicht, melden Sie sich noch heute an! Hier finden Sie alle Informationen, auch zu den Rednern, und können Karten bestellen. Achtung: Wer jetzt COMPACT abonniert, erhält das Ticket für die Konferenz für 9,90 Euro (gleich am Ende des Abo-Formulars bestellbar).

(„Das Rätsel der Kanzlerakte“ – Egon Bahr über Geheimdokumente – heute auf compact-magazin.com) 

Einsortiert unter:Uncategorized

37 Responses

  1. Paul Singles UK sagt:

    Absolutely, a great success that JE has convinced V.Falin to participate in the great COMPACT conference.
    Most Germans do not know how reliable Russia (and former Soviet-Union) have been in all matters of contracts and treaties.
    Unfortunately, CDU, FDP and SPD, not to speak of the Greens who once had an independent mind, but just bow now before Washington as do the others, do not realize the chances a new alignment with Russia would bear for Germany, Austria and, even, Poland which in these days sees Kaczyinsky and his entourage ignite again old hatred against Russia.
    All the arrogant comments from EU functionaries with regard to the national elections in Ukraine are only motivated by the fear, Ukraine could step out of the option to be another slave of EU, NATO and the US. The accusations against the ukrainian administration claiming fraud in the election are as ridiculous as those by CIA trained elite in Georgia against the independent minded new president there.

  2. Gerswind sagt:

    Reblogged this on Gerswind.

  3. Yilmaz sagt:

    @ Paul Singles

    thanks Paul for your comment, fully agree!

    The most thing the Imperium fears, is a so called „Peace-Contract“ between the nations worldwide.

  4. Yilmaz sagt:

    one small typo: Imperium = empire !

  5. me. sagt:

    Alter Schwede. DEN würd’ich gern hören.

    Und mir graut’s vor der nächsten Wahl. Größter Horror – RosaGrüne Kriegskoalition. Was tun?

    http://www.linkezeitung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=14539:auf-kriegskurs-europas-linke-wirbt-fuer-humanitaere-interventionen&catid=82&Itemid=248

  6. Pablo77 sagt:

    FALIN: Gorbatschow konnte wunderbar reden, und er hatte auch wunderbare Ideen, zum Beispiel die Perestroika, die Idee war ja richtig. Aber: Er tat nichts. Nehmen Sie zum Beispiel seine Haltung zur Aufarbeitung der sowjetischen Vergangenheit.
    TAGESSPIEGEL: Sie meinen: Stalins Verbrechen?
    FALIN: Ja. Ich habe immer gesagt, Perestroika hat nur eine Chance, wenn wir bedingungslos mit dem Stalinismus als System, als Staatsordnung abrechnen. Ich weiß noch gut, wie ich das mal, ganz am Anfang seiner Amtszeit, vor etwa 200 Menschen gefordert habe. Gorbatschow fing an, mit mir zu streiten, er und Ligatschow waren gegen mich, alle anderen schwiegen. (…) Wissen Sie, wie man bei uns antwortet auf die Frage, welcher Tag der trübste und dunkelste im Jahr ist?
    TAGESSPIEGEL: Nein.
    FALIN: Der 21. Dezember. An diesem Tag ist Stalin geboren.
    TAGESSPIEGEL: War Ihre Familie von den Säuberungen betroffen?
    FALIN: Mein Onkel war Ingenieur und leitete den Bau einer riesigen Militärbaustelle im Fernen Osten. Plötzlich wurden er und sein Stellvertreter verhaftet und als japanische Spione zum Tode verurteilt. Man sparte an Schießpulver, man warf sie einfach in den Amur-Fluss – und ertränkte sie. (…) Ein Cousin meines Vaters, ein ehemaliger Zaren-Offizier, ist schlicht verschwunden. Man weiß bis heute nicht, was genau mit ihm geschah.
    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/valentin-falin-im-gespraech-ich-habe-keine-angst-mehr/209524.html

    Stalins Biograf Dimitri Wolkogonow schätzt, dass 1929 bis 1953 19,5 bis 22 Millionen Menschen durch die so genannten Säuberungen zu Tode kamen. Gunnar Heinsohn gibt eine Zahl von mindestens 20 Millionen Opfern an, davon 4,4 Millionen in den Jahren des „Großen Terrors“ 1936–1939.

  7. Evolutionsskeptiker sagt:

    ein bund von souveraenen nationen – ja und gut, doch: das mit de gaulle ist nicht notwendig. wir sind ja schliesslich keine de gaulle-fans, sondern haben einen eigenen geist bzw. sollten einen eigenen geist haben.

  8. Yilmaz sagt:

    @ Pablo77

    STALIN = MASSENMÖRDER

  9. Oswald Spengler sagt:

    „STALIN = MASSENMÖRDER“

    Richtig man sollte aber nicht vergessen dass das Schockregime des IWF in den 90igern schlimmer gewütet hat als der 2.Weltkrieg wenn man den Rückgang von Produktion und Bevölkerungsentwicklung so ansieht.
    Stalin war natürlich ein paranoider massenmörderischer Autokrat wenn er auch mit dem Trozkisten , aus denen später die Neocons entstanden durchaus Recht hatte.Anders als Lenin und Trotzki wurde Stalin nicht mehr kontrolliert und sollte dann mit Hitler , dem irrationalen Slawenhasser, kollidieren.Was ja auch leider gelang.Deswegen wurde Hitler ja auch so von der englischen Aristokratie gefördert und deren US-Ablegern, den Morgans und Verwandschaft.
    Man hetzt die Größte Landmacht gegen die zweitgrößte Landmacht und gewinnt am Ende.Es hat nur leider nicht funktioniert weil Geopolitik immer am Ende ein zweischneidiges Schwert ist, die Oligarchie aber unfähig ist ein besseres System dass auf Kooperation beruht anzuwenden.
    Man muss immer im Hinterkopf behalten dass eine Oligarchie vorallem die Herrschaft eines Tyrannen/Autokraten fürchtet der aus ihren Rängen aufsteigt.Deswegen waren die Dogen in Venedig, der Keimzelle der englischen Oligarchie, auch alle alt, gebrechlich entmachtet , völlig unter Kontrolle.Die eigentliche Macht hat der Rat der 10 d.h die Fondi , die Reichen Familien der Banken , die den Staat kontrollierten und dabei auch eine Art primitiven Sozialismus ausübten.Werften,Produktionsmittel,Schiffe befanden sich in Venedig in Staatsbesitz also im Besitz der Oligarchie.Nicht von ungefähr kann man eine direkte Linie von venizianischen Materialisten wie Sarpi,Ortes zu Bentham ,Urquardt und Marx ziehen.Marxismus in das Kind der Oligarchie.Ironischerweise war Marx ein Russenhasser par excellence- was nur den notorischen Hass der englischen Oligarchie gegen Russland zur damaligen Zeit wiederspiegelt.
    Und genau deswegen ist es nur zu verständlich dass die Oligarchie einen Autokraten/Populisten wie Putin so sehr hasst.
    Eine Oligarchie hat die Tendenz in sich rückständig zu sein, der Feind des Fortschritts, der Feind der Bildung.Ein Autokrat jedoch kann böse oder gut, aufgeklärt oder primitiv sein.In einer Autokratie kann , obwohl nicht perfekt, das Allgemeinwohl gefördert werden.Dass kann man schon bei Plato nachlesen.
    Und es ist auch nicht verwunderlich dass die Libertären Putin so sehr hassen – wie übrigen auch die VR China.Hayek ,Friedman,Mises alle gehen auf Bentham zurück und der auf die Übel der Venizianischen Republik.

  10. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    „Die USA waren wütend, weil mit diesen Verträgen die außenpolitische Souveränität Deutschlands wuchs, …“

    Dieser Satz ist für die Interpretation besonders wichtig.
    Die „brd“ hat nicht die normale Souveränität normaler Staaten.
    Sie kann aber ausgeweitet bzw. errungen werden, wenn brd-Politiker einfach frech so tun, als könnten sie für einen souveränen Staat handeln.

    Was sollte der praeceptor schon tun?
    Einmarschieren? bzw., die Besatzung zum Kanzleramt und Reichstag schicken?

    Das käme nur dann in Frage, wenn der Schritt zu groß ist, den wir tun. Also wird die Auswahl der Politiker (durch wen auch immer) derart erfolgen, daß willfährige Flaschen ans Ruder kommen. Und der natürliche Mechanismus, daß die „brd“-Deutschen gute Leute fördern, wird durch eine immerwährende reeducation verhindert. Und durch ein Politsystem, das korrupte Tele-Tubbies wie Guttenberg nach vorne schiebt.

  11. Pablo77 sagt:

    @ Yilmaz

    JELZIN = MASSENMÖRDER

    Am 11. Dezember 1994 erteilte er den Befehl zur militärischen Intervention in Tschetschenien. Etwa 40.000 Soldaten nahmen nach zweimonatigen Kämpfen die Hauptstadt Grosny ein. Bei der Belagerung der Stadt im Januar 1995 starben etwa 25.000 Menschen durch tagelangen Artilleriebeschuss.

    PUTIN = MASSENMÖRDER

    Auch im zweiten Tschetschenienkrieg zwischen 1999 und 2009 wurden schwere Menschenrechtsverletzungen durch russische Einheiten (Soldaten, Truppen des Innenministeriums, „OMON“-Sondereinheiten) verübt. Tausende von Zivilisten, vorwiegend junge tschetschenische Männer, wurden unter dem Vorwurf des Terrorismus verschleppt, gefoltert und ermordet. 2003 wurde Juri Budanow wegen Mordes an der 18-jährigen Tschetschenin Elsa Kungajewa rechtskräftig zu zehn Jahren Haft verurteilt, von denen er gut die Hälfte verbüßte. Budanow war der erste russische Offizier, der wegen eines Verbrechens im Tschetschenienkrieg vor Gericht stand.
    1999 kamen bei Sprengstoffanschlägen auf Wohnhäuser in Russland 300 Menschen ums Leben. Gemäß der offiziellen russischen Ermittlungsergebnisse waren die Täter tschetschenische Terroristen. Nach Recherchen der beiden französischen Journalisten Jean-Charles Deniau und Charles Gazelle wurden die Explosionen vom FSB durchgeführt, um eine Rechtfertigung für die Fortsetzung des Tschetschenienkrieges zu haben, der wiederum Putin half, die Kommunisten bei den Präsidentschaftswahlen am 26. März 2000 zu schlagen. Putin war vom 25. Juli 1998 bis August 1999 Direktor des FSB. Der Versuch einer unabhängigen parlamentarischen Untersuchung wurde von der russischen Regierung blockiert und verlief ergebnislos. Zwei führende Mitglieder dieses Untersuchungsausschusses (Sergei Juschenkow und Juri Schekotschikin), beide Dumaabgeordnete, starben seitdem bei Mordanschlägen (April 2003 und Juli 2003). Sie hatten die These vertreten, dass der FSB in die Anschläge verwickelt war. Juri Schekotschikin wurde mit radioaktivem Thallium getötet. Beim späteren Mordattentat auf Alexander Litwinenko spekulierte man deshalb anfangs auf die gleiche Tötungsmethode. Juri Schekotschikin war Journalist bei der Nowaja Gaseta, wo er auch ein Interview mit Anna Politkowskaja führte. Sie wurde ebenfalls ermordet.

  12. Dagobert sagt:

    schachtschneiders wunschvorstellungen: ich bin zutiefst beeindruckt. aber er ist ja staatlich bezahlter professor. da braucht man seine augen ja nicht mehr aufmachen, um die realität zu betrachten/zu prüfen, geschweige denn sein gehirn einschalten, wenn man einen höchstamtlichen prof als interviewpartner bekommt, bzw. anhört. (siehe jüngstes interview elsässer/schachtschneider)

    warum die brd-tarifangestellten ihre namen auf ihren korrespondenzen nicht mehr nennen, kann schachtschneider aber nicht beantworten sowie auch alles andere, was in der lustigen brd geschieht.

  13. Yilmaz sagt:

    @ Oswald Spengler
    danke für die Infos oben, sehr lehrreich!

    Einer der Gründe warum die Oligarchen Putin hassen, könnte der nachfolgende Bericht sein (Ähnliches machte auch Chavez indem er Ländereien an sein Volk übertrug, ausländische Firmen die im Land Rohstoffe abtrugen (oder besser ausbeuteten) wurden enteignet und verstaatlicht):

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/jonathan-benson/ist-russlands-modell-kleindimensionierter-organischer-landwirtschaft-der-schluessel-zur-ernaehrung-d.html

    Oft ist der Schlüssel zur Lösung ganz einfach, der Artikel zeigt meines Erachtens die beste Lösung.

    @ Pablo77

    verglichen mit Stalin war Jelzin noch brav….

    Meiner Meinung nach hat man die ganzen Kriege inszeniert um die Menschen der Freiheit zu rauben die sie auf Ihren Landsitzen hatten, die Tötung Millionen von Landwirten zB in Russland, dann folgte die Industrialisierung mit dem Aufbau von Städten, daher sind heute fast alle Städter schon durchgedreht, egal wo. Die, die noch auf´m Land leben, sind noch einigermassen normal geblieben.

    Ähnliches könnte man, wenn man das weiter treibt, die Hexenverbrennungen im Mittelalter nehmen, das waren Frauen mit allerhöchsten Alchemistischen Wissen, die wurden aus Machtpolitischen und Wirtschaftspolitischen Interessen beseitigt, das Buch der „Hexenhammer“ der beiden Mönche diente dazu als Grundlage die Kräuterfrauen als Hexen zu denunzieren.
    Was dann folgte waren Städte, Genfood, totale Abhängigkeit ver Menschen vom Geld, also im Gunde genommen der Orwellsche Staat „1984“.

    Tja, heutzutage wendet man immer noch die gleichen Mittel zur Verleumdung und Denunzierung an…

  14. Paul Singles UK sagt:

    Old english saying: the more power, the more corruption. That starts in the mind.
    Most reports about brutality in Russia, past and present, are correct. But compared with Stalin’s time the amount has become smaller. And people have a better life now overall. All critics of Russia must not forget: brutality by US or UK mercenaries almost everywhere in the world, also by drones (US and Israel) with thousands of victims over only a few years time, the vicitims in the Saudi/Qatar/US/France sponsored civil war in Syria included, seem not worth critical reporting in mainstream media. Because there are justified by „defending our values“. I.e. those of Goldman-Sachs and other financial sharks.
    Have a friend from the US living in Europe, a former vietnam-veteran, a black man of over 60 now, whose health has been destroyed by US-agent orange then. No rehabiltation, no compensation paid. And the french involvement in the rwanda and congo massacres are no better than sudanese cruelties in darfur or turkish atrocities against kurds or…..Lots of despair.

  15. Oswald Spengler sagt:

    „JELZIN = MASSENMÖRDER“

    Seit wann hatte Jelzin was zu melden ?

    „Putin war vom 25. Juli 1998 bis August 1999 Direktor des FSB.“

    und dann waren da noch ein Beresowski,Gussinski,Potanin an der Macht.Fragt sich dann wer wohl seinen vermeintlichen Ziehsohn an die Macht bringen wollte.Auch würde ich mal London suchen vielleicht sitzen dort unsere Verantwortlichen die einen neuen Krieg vom Zaun brechen wollten ?
    Russland mit einem Salafisten/Wahabiten Mafiastaat an der Südflanke zu destabilisieren ist gründlich schiefgegangen würde ich sagen.So ein Pech aber auch.

    „der wiederum Putin half, die Kommunisten“

    der böse böse Putin und die netten Kommunisten.lol mit wem paktieren die Putingegner eigentlich nicht ?

    Also um es zusammenzufassen.Erst brechen die levantinischen Oligarchen einen Krieg im Kaukasus vom Zaun um sich 1. Selbst zu bereichern 2.Das Land zu destabilisieren und 3. Die Armee zu entmutigen und auszulaugen dann will man seine Marionette an die Macht bringen in einem über und über korrupten Staat der eben das Ergebniss dieser Oligarchie ist – dann entpuppt sich der Ziehsohn als fähig den Krieg zu beenden und die Macht der Oligarchie zu brechen aber was die Oligarchie anrichtet ist dann die Sohn des Ziehsohns.
    Eine wunderbare Logik.

  16. juergenelsaesser sagt:

    Dagobert: Hören Sie auf mit dem Bashing von Schachtschneider! Leisten Sie erstmal für die Demokratie, was er geleistet hat. Und wenn Sie ERNST genommen werden wollen: Schreiben Sie, wie Schachtschneider und ich, unter Klarnamen – und nicht unter dem lächerlichen Dagobert! Schluss it lustig!

  17. Dagobert sagt:

    Aus der EU werden wir auch austreten ohne dass es jemand uns erlaubt hat. Ein haufen, der sich in bewegung gesetzt hat, braucht keine Erlaubnis von einem Ordner. Er wird einfach in den Boden gestampft, wenn er nicht weicht.

    Insofern muss man Schachtschneider nicht in den Himmel heben, nur weil er quote bringt. Und so, wie er über Clauss hergezogen ist, wird er das schon vertragen können, sollte er das hier lesen. S. liest aber sicher keine Blogs.

  18. Kopfüber sagt:

    Es ehrt Herrn Elsässer, daß er Menschen in seinem Forum die Möglichkeit gibt, „abweichende Meinungen zu äußern“.

    Etwa in dem Video „Haben wir heute Redefreiheit?“ von Prof. Schachtschneider. Das ist nun wahrlich kein Dummkopf!

    beste grüße

  19. Kant sagt:

    Putin war und ist für mich schwierig einzuschätzen ! Früher habe ich in ihm einen Mann gesehen, der die Tschetschenen massakriert und das russ. Imperium um jeden Preis halten bzw. wieder arrondieren will. Und ich habe diese Politik verurteilt. Dann las und hörte ich immer mehr darüber, was für Leute in Tschtschenien am Werk sind – sprich Islamisten der schlimmsten Sorte – unterwegs im eigenen Auftrag u/o anderer Mächte, die sich dort breit gemacht und den nationalistischen Aufstand gekapert hatten …. Machtstrategisch bildet Putin nun – nach dem Niedergang und Ausverkauf der UdSSR unter dem suchtkranken Jelzin – ein Gegengewicht zum Imperium/zu den Globalisten … von daher wird die massive Kritik aus dem Westen an ihm verständlich.
    Als Pazifist kann ich vieles nicht gutheißen, aber als Realist finde ich inzwischen seine autokratische Politik im Großen und Ganzen notwendig und angebracht – und ich hoffe sehr, dass er und die Chinesen in Syrien nicht wanken und weichen und einen dritten und letzten Weltkrieg verhindern !

  20. Evolutionsskeptiker sagt:

    kant:

    sehr richtig !

    ich sehe es auch als absolut notwendig an, die haltung die putin auf aussenpolitischer ebene zeigt. man darf den doppelzungen-demokraten des westens keinen fussbreit nachgeben oder entgegenkommen. kampf dem imperialismus an der seite russlands und chinas ist die einzige chance.
    doch innerhalb deutschlands, wo die masse gleichgeschaltet ist und mit isolierten stimmen wie z. b. compact kann man wenig bewegen. ich hoffe deshalb auf eine entwicklung, die das gegenmodell einer achse moskau-berlin in der allgemeinheit bekannt macht und bezgl. der stimmung den idealen boden bereitet – durch die aktionen von elsaesser, sich mit versch. leuten zu treffen (etwa scholl latour, obwohl ich von dem nicht wirklich ueberzeugt bin) und eine art front zu bilden.

  21. Yilmaz sagt:

    der Mann hier hätte auch gut zur Konferenz gepasst:
    Konstantin Sivkov, erster Vizepräsident der Akademie für Geopolitische Angelegenheiten.
    Ein Artikel aus dem Jahre 2010 in der englischen Ausgabe der Pravda, der von einem Journalisten von „the intelligence“ eingebracht wurde:

    „In jedem Fall sind Sivkovs Darstellungen der beiden konträren Weltideologien, die in einem Artikel in der englischen Ausgabe der Pravda näher erläutert wurden, gewiss eine Überlegung wert. Nicht Kommunismus gegen Kapitalismus lautet das Konfrontationsbild, sondern Materialismus gegen Idealismus oder Ausbeutung gegen Harmonie. Nach Sivkovs Ansicht, sollten wir uns bereits in der dritten Phase des langsamen Aufbaus eines weltumspannenden Krieges befinden.

    Die Welt befindet sich in einer Kulturkrise, die auf drei verschiedenen Unausgeglichenheiten beruht: 1.) Der Gegensatz zwischen steigendem Verbrauch und limitierten Rohstoffen. 2.) Die Konflikte zwischen Industrie-Nationen und Entwicklungsländern, gleichzeitig aber auch zwischen Völkern und einer internationalen finanziellen Elite. 3.) Der Kontrast zwischen dem Freien Markt, der ausschließlich durch finanzielle Werte Regelung findet, und den spirituellen Wurzeln verschiedener Völker, zu denen Sirkov u. a. Orthodoxe Christen, Muslime und Buddhisten zählt.“

    hier weiterlesen (nicht lang, und sehr interessant)

    http://www.theintelligence.de/index.php/politik/international-int/525-der-dritte-weltkrieg-hat-bereits-begonnen.html

  22. chicano sagt:

    @ kant

    ich kann ihre ambivalente meinung und haltung gut nachvollziehen und teile sie in großen zügen…auch letztendliche schlussfolgerung.

  23. Chris sagt:

    Oswald Spengler sagt:
    November 1, 2012 um 12:35
    „…Trozkisten , aus denen später die Neocons entstanden…“

    Aus den Trotzkisten entstanden die Neocons? Bitte erläutern.

    Einige kurze Anmerkungen zu Russland, Georgien etc. von jemandem, der jahrelang dort gelebt hat:
    http://klamurkisches.blogspot.de/2012/10/verstreutes-zu-den-pussyriots.html
    Völlig ideologiefrei und deshalb eine Wohltat.

  24. derherold sagt:

    „Aus den Trotzkisten entstanden die Neocons? Bitte erläutern.“

    Nicht aus „den“, sondern aus Teilen der trotzkistischen US-Linken. Denken Sie an Leo Strauss, denken Sie an Kristol, daran, daß Krauthammer eigentlich zur Demokatischen Partei gehörte, denken Sie an den „Weltinnenpolitiker“ Schmierer (KBW) oder daran, daß der US-Militärapparat mittlerweile von der europ.Linken (insbes. in Frankreich) getragen wird und weniger von einer politischen Rechten.

    Oder fragen Sie sich, warum die „faschistische Springer-presse“ auf einmal so ein großes Herz (und entsprechende Aufträge und Posten) für alte Linksradikale entdeckt hat.

  25. Pablo77 sagt:

    @Kant:

    > Machtstrategisch bildet Putin ein Gegengewicht zu den
    > Globalisten
    Hahahaha, Unsinn. In case you missed it: Mit der letzte Woche bekanntgegebenen Übernahme von TNK-BP wurde der russische Ölkonzern Rosneft zum weltgrößten Energiekonzern vor Exxon. By the way: Aufsichtsratsvorsitzender ist Igor Setschin, ehemaliger stellvertretender Leiter der Russischen Präsidialadministration unter Wladmir Putin. Sachen gibts. Der BND warnt übrigens heute völlig zu recht davor, dass EU-Rettungsgelder für Zypern auf den Konten russischer Milliardäre zu versickern drohen.

    > Als Pazifist kann ich vieles nicht gutheißen
    Oh je, ginge es nach Ihnen, wäre Sarajevo immer noch umzingelt und würde von Tschetniks beschossen, wären Gorazde und Srebrenica immer noch Konzentrationslager. Sie müssen sich mal entscheiden: Nie wieder Krieg oder nie wieder Auschwitz.

    > ich hoffe sehr, dass Putin und die Chinesen in Syrien nicht
    > wanken und weichen und einen dritten und letzten Weltkrieg
    > verhindern
    Jetzt wirds aber gaga. UMGEKEHRT WIRD EIN SCHUH DRAUS! Indem
    > Putin und die Chinesen in Syrien nicht wanken und weichen
    RISKIEREN sie erst einen dritten Weltkrieg, den Assad und sein Kumpel im Geiste, der Irre aus Teheran, insgeheim herbeisehnen.

  26. juergenelsaesser sagt:

    Pablo 77 schrieb: „Sie müssen sich mal entscheiden: Nie wieder Krieg oder nie wieder Auschwitz.“ Das ist Originalton Joschka Fischer, mein Lieber! Kein Schritt weiter auf diesem Weg!

  27. Evolutionsskeptiker sagt:

    pablo; das alles, was sie so sagen koennte direkt aus der feder der bloedzeutung oder des scheissfocus stammen. n bisschen mehr differenziertheit erwartet man selbst von den bravsten spiessern der csu. (oder vielleicht doch nicht…)

  28. Pablo77 sagt:

    @JE:
    > Das ist Originalton Joschka Fischer, mein Lieber! Kein Schritt
    > weiter auf diesem Weg!
    Bruahahaha, okey-dokey, Chef. Sie haben zweifellos das Hausrecht.

    @Evolutionsskeptiker:
    Was gabs denn zum Frühstück in der Außenwohngruppe?

  29. Aikido-Master sagt:

    wurde schon josef ackermann zum kongress eingeladen? der ist doch ein netter mann.

  30. Evolutionsskeptiker sagt:

    pablo:

    hummer von sahra wagenknecht. willste auch n bisschen ?

  31. Jakobiner sagt:

    Eine passende Person für die Souveränitätskonferenz wäre auch noch der französische Philosoph Emmanuel Todd, Autor des Bestsellerbuches „Weltmacht USA-ein Nachruf“ gewesen, da dieser in seinem Buch für eine enge eurasische Kooperation zwischen EU, vor allem Frankreich und Deutschland mit Russland plädiert und hierbei Putins Rede 2001 vor dem deutschen Bundestag als richtungsweisend benennt. Putin hat hierbei sogar von einer verteidigungspolitischen Kooperation gesprochen, die die NATO ersetzen könnte.Ob Falin das Buch und Todd kennt?

  32. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Die Konferenz hat genug Referenten. Todd dann beim nächsten Mal.

  33. Jakobiner sagt:

    Zu JE:

    Da hast du recht–man sollte nichts überfrachten. Ich wollte nur einmal auf Todd aufmerksam machen, da er sich so vorzüglich zum Thema eignet. Vielleicht wäre ein Interview mit ihm mal ganz interessant.

  34. Jakobiner sagt:

    Ich würde sehr gerne an der Konferenz teilnehmen. Leider geht ein Flug oder eine Bahnfahrt samt Übernachtungskosten über mein Budget. Was ich fragen wollte: Ist diese Souveränitätskonferenz ein einmaliges Ereignis oder könnte man diese nicht auch nochmals in anderen grossen Städten wie München, Frankfurt, Köln und Hamburg abhalten? Ich halte das Thema für sehr wichtig und die Konferenzreferenten erstklassig.Zumindestens hoffe ich, dass es einen Videomitschnitt gibt.

  35. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Es wird eine DVD geben.

  36. Jakobiner sagt:

    Spitze!!! Dann lasse ich die Konferenz noch mal in meinem Fernsehzimmer in München tagen!!!

  37. Avicenna1968 sagt:

    Leo Strauss war jedenfalls kein Trotzkist noch überhaupt ein Linker.

    Und was nun den neuen Kalten Krieg gegen Rußland anbetrifft, so haben WIR zuallerletzt Grund, ihn zu beklagen. Gäbe es ihn nämlich nicht; wäre nach dem Ende der Blockkonfrontation die Roosevelt`sche Tetrarchie Wirklichkeit geworden; und dann…dann sähe es für uns noch trüber aus.

    Davon abgesehen, ist die anhaltende Feindschaft der Mächte der englischsprachigen Welt gegen die Russen natürlich irrational. Ihre Akteure sind Personen, die es im Jahre 2012 den Russen für die Pogrome von 1881 bis 1910 heimzahlen wollen.

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