Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

Tarkan, Kiss Kiss: Es lebe die deutsch-türkische Freundschaft!

Die Türken werden uns respektieren, wenn wir uns respektieren. Von Jürgen Elsässer, Chefredakteur COMPACT-Magazin

Schauen wir uns den Clip an. Was sehen wir: Tarkan, einen der beliebtesten türkischen Sänger. Wir verstehen nicht, was er singt. Aber jeder erkennt: Ein toller Typ, ein starker Mann. Ein Macho vielleicht, aber ohne Geprotze. Er hat auch seine weichen Seiten, seinen Spieltrieb. So muss es sein. Mit Recht sind die Frauen hinter ihm her.

Gibt es solche Clips von deutschen Sängern? Heute wohl nicht mehr. Den deutschen Männern fehlt – Ausnahmen bestätigen die Regel – all das, was Tarkan rüberbringt. Dieses Manko hat nichts mit Deutschland zu tun – es ist Ergebnis der globalistischen, genderistischen Umerziehung. Gottseidank hat sie die Türkei noch nicht erfasst, deswegen sind Männer und Frauen dort stärker. Ich übersehe die Fehler dieser Kultur, die Ehrenmorde, die Zwangsehen? Oh nein, ich übersehe sie nicht. Das sind Verbrechen, Verbrechen aus Leidenschaft und Raserei. Reden wir über unsere Verbrechen: Die erfrorenen Kinder im Tiefkühlfach etwa. Das sind Verbrechen aus Desinteresse und Kälte. Wer will sagen, die einen Verbrechen sind schlimmer als die anderen?

Ich will auf etwas anderes hinaus: Es ist offensichtlich, dass etliche Türken hier – nicht die Mehrheit, aber eine laustarke Minderheit, vor allem junge Männer – hierzulande Stress machen. Die beliebte Erklärung: Es liegt am Islam. Meine Erklärung: Stimmt nicht. Es liegt vielmehr zum einen daran, dass unsere Einwanderungspolitik zu viele reinlässt, das weiß jeder. Das muss sich ändern, das Boot ist voll. Aber worüber wir auch mal sprechen müssen: Viele Türken verachten uns Deutsche, weil wir uns selber nicht mehr achten. Die Türken sind ein stolzes Volk, und sie haben Grund dazu. Sie fragen sich: Warum sind die Deutschen, einst ebenso ein stolzes Volk, heute so jämmerliche Waschlappen? Warum verteidigen sie nicht ihre Religion, ihre Tradition, ihre Geschichte, ihre Frauen, ihre Familien? Warum sind die Deutschen zu Speichelleckern der Amis geworden? Warum verteidigen sie die israelischen Aggressionen?

Die Türken – die hiesigen und die in Kleinasien – werden uns respektieren, wenn wir uns selbst respektieren. Nicht indem wir Deutschen uns immer kleiner machen, werden wir ihre Freundschaft gewinnen  – sondern indem wir uns unserer Stärke besinnen. Kein stolzer Türke hält etwas von Multikulti, das sind nur die Funktionäre. Stärken wir stattdessen unsere Leitkultur – Luther, Goethe,  Beethoven, Kant, Bismarck, Adenauer -, und sie werden ihren Platz in Deutschland finden, als respektierte und geliebte Minderheit. Der Islam gehört nicht zu Deutschland, aber er soll seinen Platz hier haben, das sagte schon der Alte Fritz.

Zeigen wir Stärke: Der Salafist, der im Sommer einen deutschen Polizisten mit seinem Messer abgestochen hat und jetzt vor Gericht mit weiteren Gewalttaten droht – der ist ein Risiko für die öffentliche Ordnung wie ein Sexualstraftäter, der weitere Vergewaltigungen androht. Da genügen nicht, wie von der Staatsanwaltschaft verlangt, sechs Jahre Haft – der muss wie ein rückfallgefährdeter Sexualstraftäter lebenslänglich hinter Gittern. Warum nicht ein Abkommen mit der Türkei schließen, dass die solche Verrückten übernehmen? Ein Knast in Istanbul würde diesem Salafisten gut tun. Und ich wette: Die Türken würden uns lieben dafür!

Und dann natürlich: Der Krieg gegen Syrien. Die meisten Türken sind dagegen. Zum ersten Mal verliert Erdogan, der sich immer wieder unverschämt in die deutsche Innenpolitik eingemischt hat (aber auch hier gilt: unsere Politiker haben es zugelassen!), den Rückhalt bei seinen Landsleuten. Wenn Deutsche und Türken jetzt gemeinsam gegen Erdogans Aggression demonstrieren, würde das dem Frieden auf der Welt nützen – und dem inneren Frieden in Deutschland. Wie Brecht schon sagte: Reden erst die Völker selber, werden sie schnell einig sein. In diesem Sinne: Kiss Kiss! Es lebe die deutsch-türkische Freundschaft! Nieder mit Erdogan und den Salafisten, den Bluthunden der NATO!

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196 Responses

  1. H. Schramm sagt:

    Genderwahn in Österreich: Nackte Männer auf Plakaten und im Museum. Alle Einwanderer werden mit der Zeit amerikanisiert…

  2. Viele Türken verachten uns Deutsche, weil wir uns selber nicht mehr achten. Die Türken sind ein stolzes Volk, und sie haben Grund dazu. Sie fragen sich: Warum sind die Deutschen, einst ebenso ein stolzes Volk, heute so jämmerliche Waschlappen? Warum verteidigen sie nicht ihre Religion, ihre Tradition, ihre Geschichte, ihre Frauen, ihre Familien? Warum sind die Deutschen zu Speichelleckern der Amis geworden? Warum verteidigen sie die israelischen Aggressionen?

    Wegen der zugewiesenen Schuld. Es ist den Spin-Doktoren gelungen, den Deutschen die Überzeugung zu induzieren, daß sie sich stets zu demütigen hätten, weil sie eine unendliche bzw. „immerwährende“ (Merkel) Schuld auf sich geladen hätten, die strukturhomolog zur Erbschuld des Augustinus im pelagianischen Streit nie getilgt werden könne. Trotzdem müßten sie sich wie Sisyphos stets darum bemühen, denn das sei ihre gerechte Strafe.

    Im Ergebnis führt das dazu, daß eine Kanzlette, wie sie bunter und beleibter die Welt noch nicht gesehen hat, vor ihrem staatstragenden Unterleib eine rautenförmige Öffnung andeutet und unwidersprochen behaupten kann, daß Israel die Staatsraison Deutschlands sei. So, daß man fast versucht sein könnte, darin eher eine Staatstraison zu sehen.

    Ce que vous commettez là, Madame, c’est une trahison à la démocratie!

  3. Monika H. sagt:

    >Aber jeder erkennt: Ein toller Typ, ein starker Mann. Ein Macho vielleicht, aber ohne Geprotze. Er hat auch seine weichen Seiten, seinen Spieltrieb. So muss es sein.
    >Mit Recht sind die Frauen hinter ihm her.

    Und mindestens genauso viele Männer.

    Sich unter ein paar Millionen türkischen Männern, den femininsten rauszufischen und ihn als männlich und stark darzustellen, ihn gar als Macho zu bezeichnen, da gehört schon ein besonderes Händchen dazu, Herr Elsässer – oder eine rosarote Brille.

  4. JE kennt die tuerkische Mentalitaet sehr gut,wahrscheinlich aus seiner Zeit in Berlin-
    Kreuzberg.Diese Macho-Typen (in ihrer Mehrheit sind sie es) verachten die deutsche Weicheierei auch und gerade pseudolinke Antinationale.Tuerken in der Sonnenallee haben die deutsche Fahne zu WM Zeiten gehisst und gegen Antifas verteidigt..Noch irgendwelche Fragen?

  5. Rudolf Steinmetz sagt:

    Seit 20 Jahren ist die Benachteiligung der Jungs in unserem Bildungssystem bekannt: Mädchen lernen anders und flotter, und die Jungs werden dann rasch abgehängt. Wo sie auch hinkommen, ob Kita, Schule oder Berufsberatung: meist treffen sie auf Frauen. Sodann die hohe Scheidungsrate: die Buben wachsen meist bei allein erziehenden Müttern auf – die Resultate sind oft fürchterlich. Dann ein Blick in die Geschichte: zweimal kamen die deutschen Männer als Verlierer, gar als Verbrecher, meist als Versehrte aus dem Krieg nach Hause, und ihre Frauen hatten ihre Rolle übernommen. Adenauers symbolische Westbindung und die Reeducation zusammen mit Hollywood gaben dem deutschen Mann den Rest. Es gibt noch triftigere Gründe, die hier nicht diskutiert werden können, weshalb deutsche Männer in der Ehe den Schwanz einziehen und auch überhaupt deshalb nicht mehr heiraten, weil sie sich vor der Verantwortung fürchten, und auch kein Kaninchen mehr schlachten können. Hier steht das Bildungssystem vor einer ganz gewaltigen Herausforderung. Wer das übrigens sehr gut erklärt hat, ist Remo de Largo: http://www.protalk.ch/downloads/dasmagazin-remolargo.pdf
    Ein anderes Phänomen, vor allem in türkischen Familien, ist das des verwöhnten Prinzen, der dann kriminell wird, weil er nie gelernt hat hart zu arbeiten. Ausbildungsfähig sind sind allesamt nicht. Deshalb auch so viele offene Lehr stellen, die leer bleiben: denn morgens um 6 Uhr aufstehen um pünktlich in der Werkstatt zu sein, schaffen nur noch die Wenigsten. Die Bundeswehr, die Polizei, die Feuerwehr oder das Technische Hilfswerk, sie spüren das Verschwinde der Männlichkeit übrigens auch. Und so weiter.

  6. Monika H. sagt:

    >Viele Türken verachten uns Deutsche, weil wir uns selber nicht mehr achten.

    Da mag bestimmt etwas dran sein, allerdings ist Verachtung ja nicht gleich zu setzen mit Gewalt.

    Zur Gewalt gehört die Gewaltbereitschaft und die gehört immer zum Täter, nicht zum Opfer.

    Um Gewalt ausüben zu können, muss ich, sofern kein organischer Schaden vorliegt, selbst Gewalt erfahren haben – wenn auch „nur“ geistiger Natur (mentale Ver“gewalt“igung). Die eigene Unterdrückung (Depression) äußert sich in Aggression wiederum Schwächeren gegenüber – als Kompensation der eigenen(!) Ohnmacht.

    Die einzige Frage, die wirklich relevant ist und unabhängig von jeder Nation: wo wird der Mensch im Mensch-Sein und in seiner freien Entwicklung unterdrückt?

    >Wenn Deutsche und Türken jetzt gemeinsam gegen Erdogans Aggression demonstrieren, würde das dem Frieden auf der Welt nützen – und dem inneren Frieden in Deutschland. Wie Brecht schon sagte: Reden erst die Völker selber, werden sie schnell einig sein. In diesem Sinne: Kiss Kiss! Es lebe die deutsch-türkische Freundschaft!

    Das Herzstück des Beitrags zeigt das Herz des Autors: that´s why I like him so much!

  7. @ Monika H.:Ich verstehe irgendwie nicht,worauf sie hinaus wollen…koenntwn sie es bitte noch etwas ausfuehren damit wir alle es kapieren?

  8. juergenelsaesser sagt:

    Monika H: Kiss Kiss!

  9. @ H.Schramm: Und wenn sich mit der „Amerikanisierung“ noch ein Reibach machen laesst,auch nicht schlecht…oder? Patriotismus hat auch bei den Tuerken durchaus seine Grenzen…aber sie sind nicht halb so degeneriert wie wir…leider…

  10. Marco sagt:

    Hat jetzt nicht wirklich etwas mit dem Artikel zu tun, aber warum reden Sie immer von israelischer Aggression. Das ist mir zu einseitig. Man mag Israels Politik kritisieren, aber bitte schön, in Relation zur Palästinensischen/arabischen.
    Jede Medaille hat zwei Seiten.

    Ansonsten stimme ich diesem Beitrag voll zu.

    Wir brauchen einen deutschen Harald Ei, um diesem Irrsinn den Geldhahn abzudrehen????

    Ich hoffe er kommt bald!

    Bis dahin muss jeder Mann sowie jede Frau selbst gegensteuern.

  11. Wildvögelein sagt:

    @ JE
    Stimmt. Selbstbewusste Menschen wirken auf andere Menschen im allgemeinen anziehender, und das ist auch auf Völker zu übertragen. Wer sich selbst achtet wird mehr respektiert und gegenseitiger Respekt ist die Basis jeder Völkerverständigung.

    „Wer sich selbst zum Wurm macht, darf sich nicht wundern, dass er getreten wird.“

    Ein bisschen männlicher dürfen unsere Jungs auch gerne wieder sein, doch bitte unserer eigenen Kultur entsprechend. Macho-mäßige deutsche Nachahmer des Habitus und Verhaltens der amerikanischen Ghettokids und aggressiven Türkengangs gibt es nämlich unter den einfacher gestrickten deutschen Jugendlichen und Sängern schon zu genüge. Zuviel des Guten wirkt nämlich auf uns Frauen eher wieder abstoßend.

    Ich muss Monika H. aber zustimmen, dass der im Videoclip gezeigte türkische Sänger nicht gerade dem Typus Macho-Türke entspricht, dem wir hier in Deutschland meist begegnen. Ich vermute sowieso, dass die Mehrheit der hier lebenden Türken gar nicht repräsentativ für ihr Volk sind, dass z.B. ein moderner, gebildete Istambuler o.ä. selten zu den (negativ auffallenden) Immigranten aus der Türkei gehört.
    Leider bin ich aber noch nicht selbst in der Türkei gewesen, um zu prüfen, ob meine Vermutungen stimmen.

  12. Wildvögelein sagt:

    @ Monika H.

    „Da mag bestimmt etwas dran sein, allerdings ist Verachtung ja nicht gleich zu setzen mit Gewalt.“

    Irgendwie doch: Denn wenn jemand verachtet wird ist die Hemmung ihn zu verletzen und zu demütigen niedriger.

    Verachtung ist schon eine Art gedanklicher Aggression. Das Gegenüber hat in den Augen des Betrachters keinen Wert mehr.
    Körperliche und seelische Gewalt werden dann nicht als verwerflich empfunden und da man keinen Widerstand erwartet braucht es auch nicht so viel Mut, einen vermeintlich Schwächeren aus Frust, Neid etc.zu drangsalieren. Selbst böswillige, aggressive Menschen können meist durch Respekt und Furcht gebändigt werden. Fehlen diese Faktoren ist der Aggressor entfesselt.

    Die Politik hat sich dieses Wissen um diese menschlichen, psychologischen Schwächen schon oft zu nutze gemacht.
    Erst wird der politische Gegner herabgewürdigt, dann sinkt die Hemmschwelle bei den Menschen und es kommt zu Gewalt und Übergriffen. Insbesondere dann, wenn viele Menschen diese Verachtung teilen.
    Das ist das Grundprinzip jeder politischen Hetze.

  13. Jakobiner sagt:

    „Luther, Goethe, Beethoven, Kant, Bismarck, Adenauer“

    Interessant:Gerade Adenauer galt vielen Deutschnationalen und Rechten doch als Speichellecker der USA wegen seiner Westbindung (NATO, Rückweisen der Stalinnote) und in diese Zeit fällt doch der Anfang der sogenannten Amerikanisierung mit Reeducation, Carepaketen und Rock´and Roll.

  14. juergenelsaesser sagt:

    Jakobiner: Hat wieder mal ein Haar gefunden…

  15. Yilmaz sagt:

    Bruderherz Jürgen, da kann ich nicht mehr viel zu sagen da du schon alles auf den Punkt gebracht hast, danke!

  16. Avicenna1968 sagt:

    @ J.E.

    Ähem. Seien Sie doch so freundlich, diesen und meinen obigen Kommentar zu löschen. Danke.

  17. juergenelsaesser sagt:

    Avicenna: Warum? War doch gar nicht übel? Aber ok.

  18. Oswald Spengler sagt:

    Offtopic wenn ich darf:
    Wir haben nächste Woche 3 Flugzeugträger im Persischen Golf.Kurz vor den Wahlen.Man sollte zumindest mit einer Überraschung im Oktober rechnen wenn Obama mit dem Rücken zur Wand steht.

  19. juergenelsaesser sagt:

    Oswald: Dieses Flugzeugträger-Spying kommt mir vor wie früher die Kreml-Astrologie. Drei solche Pötte schwimmen dort nicht immer, aber seit ca. FÜNF Jahren immer öfter rum.

  20. Haar oder nicht,Adenauer war ein Feind der deutschen Einheit und durch und durch francophil…mit Schumacher haetten wir den besseren Kanzler gehabt…

  21. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Ich sehe mich ja nur noch als Gastleser, aber das ist ein heißes Thema. Jedes Wort, das Jürgen Elsässer hier sagt, ist goldrichtig. Und wichtig!

    Wir können stolz sein auf unser Volk (auf die „brd“ weniger), das wäre eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Noch vor kurzem war die lingua franca der Wissenschaft deutsch, Universitäten, Ausbildungs- und Schulsystem hatten beneidete Weltgeltung, die Musik, Dichtung, Malerei, Literatur, Philosophie waren einzigartig, deutschen Ingenieuren verdankt die Welt den Großteil der Erfindungen, die die Moderne möglich gemacht haben; und was die Leistung der Industrie betrifft, sagt die Einführung der Kennzeichnung „Made in Germany“ eigentlich alles: sie sollte Käufer ja abschrecken, hat aber von Anfang an bis heute das Gegenteil erreicht.

    Vor kurzem teilte Merkel mit, die Deutschen der „brd“ stellten nur 7% der Weltbevölkerung, wir erwirtschafteten jedoch 25% des Welt-Bruttosotialproduktes und hätten 50% der Sozialleistungen der Welt zu tragen. Auch nicht schlecht.

    Nun, wie kommt es denn, daß die Deutschen dennoch herummucken, und das Gefühl der Eigenbehauptung nicht auf die Beine kriegen? Sage mir keiner, die „deutsche Schuld“ würde uns so niederdrücken, daß „ein Gedicht gar nicht mehr möglich“ sei. Selbst angenommen, alles stimmte präzise, was in Nürnberg festgestellt (und aus diesem Grund hierzulande „tatbestandlich vorausgesetzt“ werden MUSS), andere Völker haben Hunderte von Millionen ermordet (Beispiele gefällig?) und (zu Recht!) gibt es die Institution der „Kollektivscham“ nur hier. Ein Russe, Amerikaner, Israeli, Chinese, Kambodschaner oder Türke käme nie auf dergleichen Gedanken.

    Man hat es uns „abgewöhnt“.
    Und warum?
    Aus machtpolitischen Interessen, und, weil Wohlstand abzuzapfen war.
    Das hauptsächliche Instrument des Abgewöhnens war der einzigartige Schuldkult.
    Da mit der „Geschichte“ (kostspielige!) Politik gemacht wird, ist es anzuraten, die Voraussetzungen und das Instrument zu prüfen. Geschichte ist nicht „vorbei“.

  22. saito sagt:

    Ich verstehe überhaupt nicht, wieso sich Deutsche, die mehrheitlich wie ich nach dem Krieg geboren wurden, überhaupt noch irgendeine „Schuld“ an den Ereignissen jener Zeit einreden lassen.
    „Wir hatten nichts damit zu tun und fertig“ wäre die richtige Antwort.
    Was die jungen Türken und Araber in Deutschland betrifft, so wurden sie nicht erzogen. Zuerst von der Mutter verwöhnt und
    als die Väter nach alter Tradition hart verprügelten, liefen die Jungs weg und Mutter probte den Aufstand gegen den Familienvorstand, der ihre Kinder aus dem Hause trieb. Da auch deutsche Pädagogen diese althergebrachten Erziehungsmethoden mißbilligten, lernten die Väter schnell und stellten sich hinfort hinter den mißratenden Nachwuchs.

    So wurden diese Jungs nicht mehr erzogen. Richter, die eine „Bewährung“ oder milde „Strafe“ nach der anderen verhängten, bekräftigten sie in ihrem Verhalten.Solange sich da nicht endlich etwas ändert und spätestens mit der 2.Straftat echte Strafen verhängt werden, wird sich auch nichts ändern.

    Es ist Sache der Bürger, endlich konsequente Bestrafung zu fordern. Nur so wird es besser werden.

    mit freundlichen Grüßen

  23. rubo sagt:

    Ja, Dr. Kümel die in der Welt einmalige Kollektivscham (ich nenne sie Nationalmasochismus) wird systematisch genährt durch eingebildeten und herbeigeredeten Antisemitismus wie ihn Ken Jebsen im Heft 11 so schön beschreibt.
    Im übrigen auch wieder andere hervorragende Beiträge im Heft 11, unter anderen zu vorliegendem Thema der Beitrag von Utz Anhalt über die Brüder Humboldt. Darin wird Alexander Humboldt zitiert, daß er ausdrücklich die Einheit des Menschengeschlechts betonte und sich gegen die Annahme von höheren und niederen Menschenrassen wandte.

  24. Avicenna1968 sagt:

    Klonovsky schreibt:

    „In gewissem Sinne ist es komisch, wenn der verweichlichte Spätrömer beteuert, er begegne dem Goten mit „Toleranz“.“

  25. Gerade neulich kamen mir ähnliche Gedanken zur Türkischen Nation, aber mit vllt. anderen Ausschweifungen:
    Ein großer Teil der Scharmützel und anderen Destabilisationskampagnen im Nahen Osten könnte auch verstanden werden, als gegen die Türkei gerichtet.
    Ich denke da an Balfour, an Lawrence und an das Editorial von Jürgen Elsässer in Heft 11 (Abonnenten haben’s schon: Ätsch!).
    Die Türken haben sich – nach dem immer deutlicher wurde, daß die EU eine Mitgliedschaft nicht hinreichend protegierte und sich außerdem zum „Kranken Mann westlich des Ural“ entwickelte – immer mehr als Regionalmacht verstanden. Nur kann das einem anderen Hegemon in der Region keineswegs passen, wenn – während er sich selbst immerfort als Stachel im Fleisch versteht und zeigt – eine andere Kraft sich entwickelt und als politisch wie wirtschaftlich gesunde Macht befriedend und damit einigend (im Sinne von Einigung im Widerstreit) wirkt.
    Wir Deutschen können dort Analogien zu 1914 sehen.
    Geht’s wirklich nur gegen Syrien? Man stelle sich eine in ein Losschlagen verleitete Türkei vor – die dann im Regen stehen gelassen wird, oder gar plötzlich als arger Bösewicht dasteht.

  26. Zum Thema Kriegspolitik und Erdogan empfehle ich einmal am 29.10. einen Blick in unsere Medien. An diesem Tag wird von der Union Türkischer Jugendlicher TGB ein „Marsch auf Ankara“ organisiert, zu dem man, rechnet man vergleichbare Veranstaltungen hoch, über ein Million Demonstranten erwarten kann. Thema natürlich vor allem der Krieg gegen Syrien und Erdogans Islamisierungspolitik.

    Mal sehen, ob man mehr als eine Fußnote auf Seite 46 in der „freien Presse“ liest.

  27. me. sagt:

    Was guckt ihr denn für Filme, dann versteht ihr nix was gesagt wird und macht darüber einen haufen Worte..
    Zahlt das die Krankenkasse?

  28. chicano sagt:

    die braven, guten, ehrlichen, friedensliebenden türken und araber sind hier ausgenommen und die religion lasse ich auch ganz außen vor. das nur zur klarstellung.

    und nun zu den leider VIELEN ANDEREN, die ich niht außen vor lasse!

    …und der totgetretene Vietnamese vom Alexanderplatz und die tausenden deutschen kinder und traumatisierten jugendendlichen, die täglich unter dem herrenmenschen-idioten-türk-arab-tum zu leiden haben?

    alle selber schuld? weil sie nicht gelernt haben sich zu verteidigen? und wenn sich einer wehrt, er in den bau geht, während die stiefelkiller 10 X bewährung bekommen! pui teufel. feiges, nur in horden antretendes pack.

    es gibt noch welche hier, die den deutschen zur seite stehen werden, verlasst euch drauf! tick tack sagt die uhr…

    ((bitte keine videos, hab keine zeit, die immer zu checken))

  29. chicano sagt:

    ick kanns auch lassen hier zu schreiben, wenn jetzt wieder die olle laier kommt, chicano ist ein nazi oder wat weeß ick.

    chicano is pappesatt, soviel is sischa atze badekappe. ich war zufällig bei der mahnwache am alex für den lieben jungen aus vietnam, hab die familie weinen sehen.
    warum AUCH ER totgetreten? weil ergesagt hat“Ey bitte, lasst mal meinen Freund in Ruhe“

    dafür???!! also, die lösung ist zivicourage, gegen banden, und sich dann tottreten oder stechen lassen?

    mann, ich bin so sauer, so sauer, so sauer…..die familie, sie tut mir unendlich leid!!!

    tschau

  30. Zum Thema Softie – Macho und das frische Blut fertiler Völkerschaften:
    Es gab Zeiten, da galt es bei der Zierde Deutscher Ritterschaft als edelste Tugend, Kunst, Gefühl und Sitte zu ehren und darob zu handeln. Fördernd und Schützend.
    Heute, in einer durchökonomisierten Welt, in der die Schlichtheit des Gemütes mit der Kosumgeilheit korreliert, gilt derlei natürlich zumindest als arg unproduktiv-müßiggehend. Ein Dichter, geübt lustvoll das Schwert aus gleichermaßen Stahl oder Gänsekiel zu führen, ist da natürlich gefährlicher als jede Finanzkrise. In der werden nämlich die Geldverleiher (vulgo/Neusprech: Investoren, Retter, etc.) immer reicher. In Zeiten der Innerlichkeit und Gemütstiefe indessen sicher nicht.
    Die Troubadoure, wie auch unsere Minnesänger waren blaublütig inspiriert von den „Mauren“ und wirkten’s auf ihre Weise weiter.
    Ein richtiger Kerl kann eben zärtlich sein. Und da er das Zarte, Weiche berührt, erfühlt, geschmeckt, gedacht hat – verinnerlicht – weiß er auch, was es mit stählerner Faust zu schützen gälte. Lau, nachlässig und im ständigen „Egel“ geschrumpft-verkümmert: So dort gewünscht, so hier verachtet und bekämpft.

  31. chicano sagt:

    @ fischer

    weil es parzival an mitgefühl ermangelte, verlor er munsalvaesche. erst als er gelernt, worum es wirklich geht, beim zweiten mal also, kam er heim.

    scheiss auf die machospielchen, dass ist nur schwäche und erpelgang für die, die gern stark wären aber nicht wissen, was stärke ist.

    und wer den schwächeren angreift, weil er schwach ist, der ist in meinen augen ein…….ach scheiss drauf.

  32. chicano sagt:

    „Aber jeder erkennt: Ein toller Typ, ein starker Mann. Ein Macho vielleicht, aber ohne Geprotze. Er hat auch seine weichen Seiten, seinen Spieltrieb. So muss es sein. Mit Recht sind die Frauen hinter ihm her..“

    äh, ick glob ick brauch ne brille.

    da lob ick mir jeden wickinger und dolle find ick die nich, weil immer hart is auch ganz schön weich. aber ditte da oben, na ick bin ja keene frau, aber die frau die darauf steht…..ach wat solls, scheiss drauf die zweite😉

  33. Wildvögelein sagt:

    @ Fischer | Freiweh
    Schön gesagt. Das wär doch mal was für unsere Jungs:
    Das edle Rittertum wieder zu entdecken!🙂

  34. Oswald Spengler sagt:

    „Kreml-Astrologie.“
    aye verstanden , im Zusammenhang mit der Abschaltung von Press TV in Europa und den Wahlen bekommt dass aber ein Geschmäckle.Ich will ja nur darauf hinweisen.

  35. Menno Chicano, mir hilft es eben, die Dinge auf eine idealistische Ebene zu heben – je niedriger die Umstände, desto wichtiger der klare, freudige aber auch gütige (!) Blick auf’s höhere und höchste. Ich bin wohl kein Christ (zumindest antworte ich Gretchen ausweichend), aber war es nicht Jesus, dem es Gelang, im Ärgsten das Gute zu suchen… und zu finden. Wenn der Blick des Einäugigen scharf und wissen-wollend ist, dann kann er königlich denken, fühlen, handeln und wirkend vergeben.

  36. @Wildvögelein
    Erst durch die harte Schule der Knappen.
    Per aspera ad astra

  37. chicano sagt:

    „Die Türken sind ein stolzes Volk, und sie haben Grund dazu. Sie fragen sich: Warum sind die Deutschen, einst ebenso ein stolzes Volk, heute so jämmerliche Waschlappen? Warum verteidigen sie nicht ihre Religion, ihre Tradition, ihre Geschichte, ihre Frauen, ihre Familien? Warum sind die Deutschen zu Speichelleckern der Amis geworden? Warum verteidigen sie die israelischen Aggressionen?“

    ick sag dir gern warum, jürgen…

    weil der stolz des deutschen zu groß ist, um 10 gegen 1 zu kämpfen und weil er es erbärmlich findet, mit nem langen messer zu wedeln. er muss erst noch lernen mit solchem zerrbild des stolzes „umzugehen“. möge vorher was anderes dazu führen, dass hier ruhe einkehrt, denn wenn er es gelernt hat, wird das jammern und klagen gewaltig aus den getthos hallen.

    ick kenne genug deutsche, die die alten tugenden noch in sich haben und nur voller abscheu spucken können, was hier stolz und mut genannt wird.

    der starke ist immer der, der sich schützend vor den schwachen stellt und ihn stützt und NICHT der, der den schwachen erobert, unterdrückt und fertig macht und dann noch sagt:“Ey warum soll isch respekt haben, wenn er so lusche ist“.

    nicht mein thread hier wie es scheint, wa?

    und anitfuck & co…immer locker bleiben, ick bin keen deutscher und auch keen deutschenfetischist. geh deine quallen streicheln, bevor sie in die pfanne kommen😉

  38. chicano sagt:

    bin ja nicht gegen dich @ fischer ABER du verkennst das leid und glaubst jeder könnte so stark sein, wie du es VIELLEICHT bist.

    du willst das elde hochhalten? ich bin dabei! und edel ist…..der stärkste stützt den schwächsten. so seh ick dit und dafür geh ich weeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiit!

    nischt für ungut, ick mag deine posts aber es fehlt meiner meinung nach, damit das edle darin gold wird, dass feuer des mitgefühls, aus dem allein schlacke wird zu gold😉

  39. chicano sagt:

    „aber war es nicht Jesus, dem es Gelang, im Ärgsten das Gute zu suchen… “

    lieber fischer….ER ist für die schwachen gestorben, auf das sie stark werden und liebe lernen, denn DAS ist stärke.

    und nicht dem huldigen, der stärke nutzt um zu posen und andere fertig zu machen.

    ER war ein gigant, wir sind nur huren unserer eigenen eitelkeit. schwahc sind wir, wenn wir das „starke“ anhimmeln, während es das „schwache“ erniedrigt und besteigt.

    sorry, aber bei dem thema kenn ich nichts…..stärke und schwäche, erstmal definieren. wie dem auch sei, stärke ist vor allem eines: pflicht….

    daher, hier mag es um alles mögliche gehen, aber das hähnchenverhalten mut und stärke zu nennen, ist eine verbalhornung und für mich orwellsche höchstleistung.

    zu viele opfer dieser vermeintlichen stärke habe ich kennengelernt….

  40. chicano sagt:

    aprpos, jürgen

    dennoch, schreib wie dus siehst (machst du ja zum glück sowieso), du machst das gut und meist stehe ich voll dahinter, hier nur zur hälfte😉

    kein ding, großer

  41. chicano sagt:

    p.s. 2

    an alle türken und araber hier….wenn ihr nicht von der sorte seid, die ich beschrieb, dann seid ihr auch niht gemeint😉

    ick lese grad „saladin“. beeindruckender, schöner blickwinkel auf eine islamisch geprägte gesellschaft und „ritterschaft“.

    die, denen es um das gute geht, die sind meine brüder, scheissegal aus welcher weltenecke sie kommen und kamen.

    so, ende der durchsage….

  42. (auf deutsch, bitte vorstehendes löschen)
    Ach so, und es ist übrigens ein europäisches Thema:

  43. chicano sagt: Oktober 19, 2012 um 20:55

    ER war ein gigant, wir sind nur huren unserer eigenen eitelkeit. schwahc sind wir, wenn wir das “starke” anhimmeln, während es das “schwache” erniedrigt und besteigt.

    Sie haben Angst, Chico. Die Identifikation des Opfers mit dem Aggressor erfolgt aus hundsgemeiner, gottserbärmlicher Todesangst. Denn dann ist man kein Opfer mehr und wird selbst Täter.

    Die Psychologen kennen das Phänomen erst seit Stockholm, die Psychoanalytiker schon seit Pappa Freud.

  44. Monika H. sagt:

    @chicano

    „Sie beschützen ihn, Mr.Green. Aber womit? Wo versteckt sich ein Gegner am besten? Dort, wo man ihn am wenigsten erwarten würde. Er versteckt sich hinter ihrem Schmerz, Jake. Sie beschützen ihn mit ihrem Schmerz. Umarmen sie den Schmerz, dann gewinnen Sie auch das Spiel.“ (aus Revolver, 2005)

  45. Monika H. sagt:

    @Wildvögelein

    Bitte lesen Sie genau, ich schrieb nicht „gleichsetzen“ – denn das würde bedeuten, jeder, der jemanden verachtet, ist gleichzeitig Gewalttäter.

    Verachtung ist in erster Linie „nur“ ein Gefühl, das dem Fühlenden ganz alleine gehört, keine Tat!!! Da ist niemand anderer davon betroffen, als der Verachtende selbst. Und wie man mit diesem Gefühl umgeht, was daraus folgt ist doch individuell.

    Verachtung ist auch immer gegen sich selbst gerichtet, sie wird nur nach außen projiziert. Der Verachtende verachtet sich selbst.

  46. Monika H. sagt:

    @Fischer Freiweh

    >je niedriger die Umstände, desto wichtiger der klare, freudige aber auch gütige (!) Blick auf’s höhere und höchste. Ich bin wohl kein Christ (zumindest antworte ich Gretchen ausweichend), aber war es nicht Jesus, dem es Gelang, im Ärgsten das Gute zu suchen… und zu finden. Wenn der Blick des Einäugigen scharf und wissen-wollend ist, dann kann er königlich denken, fühlen, handeln und wirkend vergeben.

    Was diese Worte in Ihnen zum Fließen bringt, ist noch schöner zu „lesen“ als die Worte selbst.

  47. Yilmaz sagt:

    @ Wildvögelein
    „Ein bisschen männlicher dürfen unsere Jungs auch gerne wieder sein, doch bitte unserer eigenen Kultur entsprechend. Macho-mäßige deutsche Nachahmer des Habitus und Verhaltens der amerikanischen Ghettokids und aggressiven Türkengangs gibt es nämlich unter den einfacher gestrickten deutschen Jugendlichen und Sängern schon zu genüge. Zuviel des Guten wirkt nämlich auf uns Frauen eher wieder abstoßend.“

    Eigentlich bin ich es leid, daß man sich bei diesem Thema immer wieder wiederholt wie ein Hamster im Hamsterrad.
    Aber da ich Deine Posts sehr mag, Wildvögelein, möchte ich Dir auch gerne ein feedback geben:
    Die meisstenTypen die auf Macho spielen, und die tun das fast nur nach aussenhin, sind zu Hause die grössten Pantoffelhelden, die Dampfplauderer gibt es bei den Italienern usw. auch zu genüge.
    Ehrenmorde gibt es auch auf Kreta oder Sizilien, zumeisst diese auch nur Randerscheinungen auch in der Türkei sind, dort gibt es auch Alkoholiker, Prostituierte, Scheidungen….

    In meiner Zeit in der Schule (ich wuchs im Rheinland auf, bin jetzt fast 44 Jahre alt) waren es hauptsächlich die Deutschen Kinder die sich mit den Lehrern angelegt haben, im Hausflur rumgerotzt, andauernd gab es Schlägereien zwischen den Deutschen, und zum Teil hat man auch Lehrer mit Gewalt angegriffen, ich war froh daß ich dort weg war, hab dann eine Ausbildung gemacht und ein Studium zum Dipl-Ing. Maschinenbau abgeschlossen. Das war meine Erfahrung, und was ich sagen kann ist, daß das Sozialisierungsprobleme sind die bei allen Völkern vorkommen, Türken, Deutsche oder sonstwer die so auftreten sind in meinen Augen Proleten und ihr Verhalten ist A-Sozial.

    „Ich muss Monika H. aber zustimmen, dass der im Videoclip gezeigte türkische Sänger nicht gerade dem Typus Macho-Türke entspricht, dem wir hier in Deutschland meist begegnen. Ich vermute sowieso, dass die Mehrheit der hier lebenden Türken gar nicht repräsentativ für ihr Volk sind, dass z.B. ein moderner, gebildete Istambuler o.ä. selten zu den (negativ auffallenden) Immigranten aus der Türkei gehört.
    Leider bin ich aber noch nicht selbst in der Türkei gewesen, um zu prüfen, ob meine Vermutungen stimmen.“

    Das Video und der Song übrigens sind ca. aus dem Jahr 1995 glaube ich, das hat sich noch weiter entwickelt dort, der Sänger Tarkan kommt aus der Schwarzmeerregion und nicht aus Istanbul , und solche gibt es eigentlich ne Menge dort, auch in Deutschland, nur die fallen bei Euch in die Schublade Italiener oder Spanier usw., obwohl es Türken sind.
    Auch kann ich Dir bestätigen, daß die „meißten“ Türken in Deutschland nicht die Türkei an sich repräsentieren, auch wie es JE richtig beschrieb „eine lautstarke Minderheit“ unter den in Deutschland lebenden Türken (anscheinend vorwiegend in Berliner Ghettos) sich rumtreibt und nicht mit der Mehrheit zu assozieren ist.
    Auch viele meiner Deutschen Freunde sagen nach einem Besuch in der Türkei etwas ganz anderes, man ist positiv überrascht, ein Reisender weiß sicher immer mehr als derjenige der etwas von dritten oder aus dem TV erfährt.
    Zudem ist die Türkei ein Multiethnisches Volk, und untereinander gibt es daher auch viele unterschiedliche kulturelle Gegebenheiten.

    Und zu dem Rechtssystem hier: Ist es denn nicht so, daß das System fast immer die Täter schützt und die Opfer nicht?
    Egal ob jetzt ein Kindermörder, ein Kinderschänder, ein Gewaltverbrecher, ein Vergewaltigungskünstler!?
    Kirsten Heisig zB hat die Sache in Berlin richtig angepackt, schnelle und harte Strafen, aber die die in Deutschland das wirkliche „Sagen“ haben, und ich meine die die unter falschen Namen in den Behörden usw. sitzen und dem grossen Bruder überm Teich zu Befehl stehen, diejenigen haben K. Heisig über die Klinge springen lassen, weil sie zu sehr lösungsorientiert war, denn die Geostrategen im CFR lassen die Verbrecher frei rumlaufen um so die Bevölkerung unter Stress zu halten, das lenkt die Menschen vom freien und positivem Denken ab, im Übrigen ist sowas eigentlich zur Polarisierung der Völker gedacht, …man lässt ein paar Verbrecher ihr Unwesen treiben und denunziert damit eine ganze Völkergemeinschaft….

    Liebe Grüsse von einem Pseudo Macho…. 😉

  48. Monika H. sagt:

    @ Harald Schmidt: Ich verstehe irgendwie nicht,worauf sie hinaus wollen…koenntwn sie es bitte noch etwas ausfuehren damit wir alle es kapieren?

    Ich habe damit nur zum Ausdruck gebracht, dass für mich der Text (männlich, stark, Macho) nicht mit dem gelieferten Bild (Tarkan) übereinstimmt.

    @Wildvögelein

    >Ein bisschen männlicher dürfen unsere Jungs auch gerne wieder sein, doch bitte unserer eigenen Kultur entsprechend.

    Und das sieht wie genau aus? Das unterliegt doch einer subjektiven Betrachtungsweise.

  49. Mary J. sagt:

    @Dr. Kumel

    “ ….gibt es die Institution der “Kollektivscham” nur hier. Ein Russe, Amerikaner, Israeli, Chinese, Kambodschaner oder Türke käme nie auf dergleichen Gedanken.“

    Vielleicht taete das den Russen, Amerikanern, Israelis, Chinesen usw. ja ganz gut, auf gleiche Weise ihre Geschichte zu bedauern……

    Irgendwie verstehe ich Sie nicht so recht. Als wir vor zwei Wochen sprachen, hatten Sie Schaum vor dem Mund, als es um die Verbrechen der Amerikaner ging, die ungesuehnt und unaufgearbeitet blieben. Jetzt aber schreiben Sie, dass es eigentlich eine tolle Sache ist, keine Reue zu empfinden. Ja, was denn nun? Sollen die Amis sich nun fuer ihren Indianer-Voelkermord schamen oder nicht????

    Allgemein zum Thema „Kollektiv-Scham“: Scham ist das genaue Gegenteil von Stolz. Beide Empfingungen liegen auf derselben Gefuelsebene.

    Es ist interessant, dass inbesondere Menschen, die so vehement fuer Kollektiv-Stolz eintreten, mit gleicher Vehemenz jegliche Kollektiv-Scham von sich schieben.

    Oftmals hoert man dabei das Argument, man habe mit den Taten der Nazis ja schliesslich nichts zu tun gehabt, warum also dafuer schaemen? Ja, richtig, aber mit den Werken von Schiller und Goethe hat der heutige Deutsche auch nichts zu tun gehabt, aber dennoch ist er darauf stolz wie Oskar.

    Ich finde, man sollte sich entscheiden. Entweder man steht fuer ein Kollektivbewusstsein ein, oder nicht. Wer es nicht tut, der braucht sich fuer die Taten seiner Vorfahren nicht zu schaemen, sollte aber auch nicht stolz auf sie sein. Und wer sich fuer ein Kollektivbewusstsein entscheidet, der darf stolz sein auf seine Ahnen, muss aber auch in der Lage sein, sich fuer sie zu schaemen. Jede Medallie hat nunmal zwei Seiten.

    @chicano

    „der starke ist immer der, der sich schützend vor den schwachen stellt und ihn stützt und NICHT der, der den schwachen erobert, unterdrückt und fertig macht “

    Das ist der kluegste Satz in diesem ganzen Thread gewesen. Danke dafuer.

  50. rubo sagt:

    @chicano:
    Ich kann Ihrer Ansicht zu Starken und Schwachen und welcher davon menschliche Größe hat, nur zustimmen.
    Ich frage mich immer, warum hat die Natur nicht jedem Menschen „Mitleid“ gegeben, was den Schlägern am Alex fehlte. Mich führt Ihr Erlebnis und andere ähnliche immer wieder zu der Erkenntnis, obwohl ich unreligiös bin, daß die Religion Einfluß auf die charakterliche Prägung hat, sonst wäre die Integration von Vietnamesen und Türken nicht so unterschiedlich. (nun komme mir keiner damit, daß es auch vietnam. Mafiastrukturen gibt! Es gibt auch deutsche!)

  51. Mary J. sagt:

    @chicano

    Ich glaube, die Religion hat schon was damit zu tun. Der Koran sagt „Unterdruecke nicht und lass dich nicht unterdruecken“. Klingt irgendwie logisch, ist aber fatal, weil der zweite Teil des Satzen bedeutet, dass der,der sich unterdruecken laesst, selber schuld ist. (Und der erste Teil des Satzes gilt nicht, wenn es sich um Unglauebige handelt.)

    Diese Mentalitaet manifestiert sich bespielsweise in dem unseaglichen Schimpfwort: „Du ‚Opfa'“, dass ist der tuerko-arabischen Jugendszene in Deutschland entstanden ist.

    Kein Mensch, der mit den Werten der Westlichen Kultur aufgewachsen ist, wuerde auf die Idee kommen, aus dem Wort „Opfer“ ein Schimpfwort zu machen. Denn ein Opfer ist bei uns jemand, dem Unrecht geschieht und der Hilfe und Barmherzigkeit verdient.

    Bei den Torktazis ist ein Opfer jemand, bei dem man nochmal nachtreten kann, weil er ein Opfer ist…..

  52. chicano sagt:

    sehr richtig, joachim. angst ist die triebfeder mit dem vermeintlich starken, in wahrheit schwachen täter, in irgendeiner art und weise zu sympatisieren.

    daher meine abscheu davor, ihn direkt oder auch auf umwegen noch auf ein podest heben zu wollen und dem vermeintlich schwachen anzuempfehlen, sich in dieser „stärke des täters“, die letztlich ebenfalls feigheit in reinkultur, gepaart mit einnem erbärmlicher mangel an einfühlungsvermögen und mitgefühl ist, ja nichts als ein hinwegtrampeln über den schwachen und rücksichslosigkeit im übelsten sinne ist…………unserer jugend als rittertum, stolz oder ehre zu verkaufen, der sie nun nacheifern sollte.

    es ist nur einer verantwortlich dafür, dass unsere kids in frieden den schulweg gehen können und die zu schützen, die nicht geboren wurden um gegen solcherart ges…….. zu kämpfen: der gesetzgeber und die exekutive, die absichtlich jämmerlich versagen und sich zurückziehen, um ein potential zu entstehen zu lassen in unserem land, indem sich entladen wird wenns soweit ist……was sich gegen die verräter und schreibtischtäter selbst entladen sollte. den dicken bossen in ihren karossen und ihre stiefelleckenden lakeien in den amtsstuben und hohen ämtern.

    1oooooooo ordnungsamt-witzfiguren aber keine pol-streife im brennpunkt. knast für den eierdieb aber bewährung für den 15-fach-körper und seelen-verletzer…usw…usw….

    da geht mit die galle durch, joachim und auch das ist gewollt.

    ich sag nur gute nacht marie und fröhliches stockholmer arschgekrieche…..aber nicht zu dir.

    @ monica

    bitte übersetzen, ich kanns jetzt niht in beziehung setzen, zu dem, was ich gechrieben habe. sie wollten mich auf etwas hinweisen? dann bitte sehr. wenns aber wieder son spiel wie auf den anderen threads werden soll, dann kann ich auch drauf verzichten😉

  53. chicano sagt:

    @ joachim

    „…..und wird selbst Täter.“

    so wahr, so wahr…..und genau das erinnert mich an eine dunkle zeit dieses schönen deutschen landes und ähnliche episoden in den meisten anderen ländern.

  54. ribi sagt:

    jürgen: die türkei ist uns kulturell sicher sehr sehr fern, nicht vergessen! das verhalten bestimmter junger türken ist keine bereicherung, sondern eine frechheit- keine stärke, sondern schande! wieso interessiert dich immer, was die moslemischen völker denken, frage doch mal bei den europäern nach!kulturelle unterschiede, entwicklungsstufen etc kann man nicht vergessen, um die europäer als böse weicheier zu bezeichnen! weicheier sind wir aber insofern, dass wir bei multi-kulti beliebigkeiten walten lassen! ich brauche weder türken noch amis, die mir werte aufdrücken wollen!

  55. Wildvögelein sagt:

    @ chicano
    „der starke ist immer der, der sich schützend vor den schwachen stellt und ihn stützt und NICHT der, der den schwachen erobert, unterdrückt und fertig macht und dann noch sagt:”Ey warum soll isch respekt haben, wenn er so lusche ist”.

    Hier ist glaube wirklich eine Definition des Begriffes „Stärke“ notwendig.😉
    Das Wort „Stärke“ ist eigentlich moralisch neutral, erst die mit Stärke gepaarte Tugend oder Untugend machen den Unterschied.
    Zudem muss zwischen sittlicher, körperlicher und Charakterstärke genauer unterschieden werden.
    Du vermischst alles. Was Du hier Stärke nennst, ist für mich
    z.B. edles Rittertum (Beistand, Schutz, Abwehr, … )

    Der Starke ist bei Dir allein der Charakterstarke aus tugenhaftem Altruismus. In diesen seelisch geistigen Belangen ist man dem Bandentürken überlegen, doch was nützt es, wenn der moralisch unterlegene den Tugendstarken ersticht?
    Dass man im Tode noch moralisch über die Bestie triumphieren kann?

    Beispiel: Was hilft es, wenn ich als Frau mutig einem bedrängten Kind beistehe, wenn ein doppel so großer, brutaler Angreifer mich mit einem Wisch von den Füßen haut und das Kind und ich trotzdem zum Opfer werden.

    In solchen Momenten hätte ich gerne einen echten Kerl an der Seite – einen gutmütigen, gerechten, der selber zwar nie der Angreifer wäre – der aber körperlich und charakterlich stark genug wäre, den brutalen Angreifer aufzuhalten uns uns Schwächere zu schützen.

    Darum geht es. Nicht um machohafte, aggressive Muskelspiele. Edles Rittertum erfordert geistige, sittliche und moralische Stärke, aber zwingend vereinigt mit körperlicher Stärke.

    Das Niederträchtige kennt keine moralischen Grenzen, und ohne Schutz ist das Gute dem Untergang geweiht. Leider.

  56. Wildvögelein sagt:

    Ergänzung:
    In solchen Momenten hätte ich gerne einen echten Kerl an der Seite …der durch seinen selbstbewußtsein und körperliche Stärke ausstrahlenden Habitus einem potentiellen Angreifer schon so viel Respekt und Achtung einflößt, dass dieser von einem Angriff absieht. Das kann verdammt befriedend wirken.

  57. Kopfüber sagt:

    Guten Abend!

    Offenbar weiß auch Dieter Stein von der Jungen Freiheit (JF), was Jürgen Elsässer auf die Beine stellt.

    Sein Artikel „Wie Integration besser gelingt“ würde auch zu den Kommentaren passen.

    Gruß

  58. Avicenna1968 sagt:

    „Sie haben Angst, Chico. Die Identifikation des Opfers mit dem Aggressor erfolgt aus hundsgemeiner, gottserbärmlicher Todesangst.“

    Dasselbe schreibt Amèry von seiner Vernehmung. Nachdem sie ihn an seinen auf den Rücken gefesselten Händen von der Decke baumeln ließen, fing er an, eine schmähliche Bewunderung für seine Peiniger zu empfinden – genauer: für ihre Fähigkeit, eine Person binnen kürzester Zeit in ein Bündel zuckender Nerven zu verwandeln.

    @ Chicano & Dr. Bullinger

    Sehr weise und einsichtsvoll, was ihr bei eurem Zwiegespräch geäußert habt.

    Die Neigung zur Identifikation mit dem Angreifer rührt auch her von einer Beschädigung der okzidentalen Substanz, von einer generellen Schwächung und Schrumpfung des neuzeitlichen okzidentalen Subjekts. Und hier greift die Porno- und Sexwelle ein: Sie ist ein Mittel, dem ohnehin schrumpfenden und beschädigten Subjekt auf subtile Art und Weise den Rest seiner Selbstachtung zu nehmen. Der gläubige Mensch früherer Zeiten verfügte über Mittel, seiner Zerknirschung freien Lauf zu lassen und sein sündiges Fleisch auf mentale oder auch ganz handgreifliche Art und Weise zu züchtigen. Dieser Ausweg zur Katharrsis fehlt dem glaubenslosen, dekadenten Spätsubjekt, das heutzutage diesen Weltteil bewohnt.

    Nach etlichen brudermörderischen Kriegen ist der Abendländer Pazifist geworden. Heute droht gerade sein ihm zur zweiten Natur gewordenener Pazifismus sein Verhängnis zu werden.

  59. 006 sagt:

    # Kümel

    Vor kurzem teilte Merkel mit, die Deutschen der “brd” stellten nur 7% der Weltbevölkerung,…

    Dazu schreibt Wikipedia:

    „Die Weltbevölkerung umfasste beim Jahreswechsel 2011/12 rund 7,01 Milliarden Menschen.[1]“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C3%B6lkerung

    In der BRD leben also – nach Frau Merkel – 490 Millionen Deutsche … – starke Zahl. Hatte ich so irgendwie noch gar nicht realisiert. Vielleicht müssen wir deshalb permanent unsere immerwährende Schuld bekennen … und uns sozusagen selbst fesseln.

    Ansonsten würden wir uns vielleicht … bewegen. Und bei 490 Millionen Deutschen in der kleinen BRD könnte da leicht was kaputt gehen. Aber das Problem des demographischen Niedergangs scheint sich ja dann zwischenzeitlich doch irgendwie gelöst zu haben … – wenigstens etwas …

  60. Olaf sagt:

    @Harald Schmidt
    So ist es, Schumacher wäre der bessere Kanzler gewesen, dann würde man vlt. heute Mitteldeutschland nicht Ostdeutschland nennen und von „Wiedervereinigung“ schwafeln.

  61. Ratko Mladicevic sagt:

    Deutschland, Kiss Kiss. Es lebe die deutsch-serbische Freundschaft!

  62. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Mary

    Es ist nicht so schwer.

    GUT WÄRE, WENN DIE GESCHICHTE DER VÖLKER OBJEKTIV beschrieben würde.

    Dann wüßten (beispielsweise) die gebildeten Amis, daß sie hundert Mio Neger auf dem Gewissen haben und ich weiß nicht wie viele Millionen Indianer, Vietnamesen, Koreaner, Deutsche, Japaner.

    Das soll man wissen. Das soll man nicht wegleugnen und mit Fingern auf all die andern zeigen.

    Scham und Schuldbewußtsein ist dort angebracht, wo einer in seinem eigenen Leben Fehler begangen hat.

    Wüßten die Angehörigen der verschiedenen Völker, wie Kriege oder Massaker entstanden sind, wem sie nützen, daß Kriege vom Zaun gebrochen werden mit lauter Lügen, und daß Krieg bedeutet, daß die Träger des Geistes im Blut erstickt werden mit allen gefinkelten Methoden, die der menschliche Geist bloß ersinnen kann: die Völker würden ihre Politiker eher bei lebendigem Leib SCHINDEN, als Kriege zuzulassen.

    Die Menschen müßten MEHR WISSEN!
    Alle müßten MEHR WISSEN über die Geschichte aller Völker.

    Aber solange jeder hergelaufene Bush (oder…) so tun kann, als wäre der Mob, vor dem er spricht, das Gute, und all die andern wären die Bösen (so nach der Art von Goldhagen), ohne daß die Volksgemeinschaft im gemeinsamen Bewußtsein, was Krieg ist und immer war, den Schurken vom Podest holt, und ihm (SEHR!!) deutlich macht, was der Krieg im letzten Jahr und, im vorletzten Jahr, und, … für Unheil gebracht hat, so lange wird es Kriege geben.

    Und jetzt werden Sie vielleicht (?) denken, ja, ja, da sollte sich dieser Deutsche doch mal an die Nase fassen und sich bewußt machen, was denn die Deutschen…

    Aber mit dieser Art Aufrechnung sind Sie bei mir garantiert an der falschen Adresse. Ich bin gerade leidenschaftlich DAFÜR, daß gerade auch die Geschichte der Deutschen erforscht wird, objektiv erforscht, sine ira et studio! Alle Deutschen müßten wissen dürfen und darüber nachsinnen dürfen, wer wem den Krieg erklärt hat und warum. Und wie es zu dem System der Lager kam und warum. Und genau wissen dürfen, was dort geschah. Sagen Sie bloooooß nicht, das wüßten wir ja alles zur Genüge. Einer, der es wissen muß, sagte, wir wüßten über all das nur sehr wenig. Raoul Hilberg, der Autor dicker und wichtiger Bücher, der ein Leben lang über diesen einen Gegenstand forschte, bekannte, nur höchstens 20% der Tatsachen seien bekannt, 80% harren also noch der Erforschung.

    Vielleicht ist es gar kein Zufall, daß in der „brd“ eine solche tiefergehende Erforschung mit vielen Jahren Gefängnis geahndet wird, auch ein Dutzend Jahre Kerker reicht da offenbar nicht, die Wißbegier zu blockieren. Und es ist eben notwendig (wer will schon Märtyrer sein?), daß auch in dieser Netzdiskussion über deutsche Geschichte nicht gesprochen werden kann.

  63. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ 006

    Ja, was das Merkel da zum Besten gegeben hat, ist offenbar ebenso richtig, wie alles andere, was sie so sagt, wenn der Tag lang ist. Ich hab’s nicht nachgerechnet.

  64. chicano sagt:

    @ mary j.

    „Das ist der kluegste Satz in diesem ganzen Thread gewesen. Danke dafuer.“

    dafür nicht. das ist einfach nur meine überzeugung. aber danke trotzdem.

    @ rubo

    „Ich kann Ihrer Ansicht zu Starken und Schwachen und welcher davon menschliche Größe hat, nur zustimmen.“

    das freut mich!

    „Ich frage mich immer, warum hat die Natur nicht jedem Menschen “Mitleid” gegeben, was den Schlägern am Alex fehlte.“

    „Mich führt Ihr Erlebnis und andere ähnliche immer wieder zu der Erkenntnis, obwohl ich unreligiös bin, daß die Religion Einfluß auf die charakterliche Prägung hat, sonst wäre die Integration von Vietnamesen und Türken nicht so unterschiedlich. (nun komme mir keiner damit, daß es auch vietnam. Mafiastrukturen gibt! Es gibt auch deutsche!)“

    ich bin nicht sicher, will es niht glauben, denn ich kenne muslime ganz anderen einschlags. allerdings habe ich auch keine andere erklärung.

    nochmal @ mary

    „Diese Mentalitaet manifestiert sich bespielsweise in dem unseaglichen Schimpfwort: “Du ‘Opfa’”, dass ist der tuerko-arabischen Jugendszene in Deutschland entstanden ist.

    Kein Mensch, der mit den Werten der Westlichen Kultur aufgewachsen ist, wuerde auf die Idee kommen, aus dem Wort “Opfer” ein Schimpfwort zu machen. Denn ein Opfer ist bei uns jemand, dem Unrecht geschieht und der Hilfe und Barmherzigkeit verdient.

    Bei den Torktazis ist ein Opfer jemand, bei dem man nochmal nachtreten kann, weil er ein Opfer ist…..“

    sie schlagen damit nochmal in rubos kerbe….vielleicht haben sie recht.

  65. chicano sagt:

    @ wildvögelein

    „Was Du hier Stärke nennst, ist für mich
    z.B. edles Rittertum (Beistand, Schutz, Abwehr, … )“

    nein, nicht rittertum. menschlichkeit und das ist stärke😉

    „In diesen seelisch geistigen Belangen ist man dem Bandentürken überlegen, doch was nützt es, wenn der moralisch unterlegene den Tugendstarken ersticht?
    Dass man im Tode noch moralisch über die Bestie triumphieren kann?“+

    mit verlaub…ich scheisse auf moralische triumphe, es sei denn sie retten leben oder verbessern die welt.

    „Beispiel: Was hilft es, wenn ich als Frau mutig einem bedrängten Kind beistehe, wenn ein doppel so großer, brutaler Angreifer mich mit einem Wisch von den Füßen haut und das Kind und ich trotzdem zum Opfer werden.“

    nichts, warum?

    „In solchen Momenten hätte ich gerne einen echten Kerl an der Seite – einen gutmütigen, gerechten, der selber zwar nie der Angreifer wäre – der aber körperlich und charakterlich stark genug wäre, den brutalen Angreifer aufzuhalten uns uns Schwächere zu schützen.“

    sie haben meine worte nicht richtig gelesen oder nicht im geringsten verstanden!
    DAS ist die aufgabe der exekutive, der staatsanwälte, der polizeiorgane und der richter!!!!
    und diese lassen das deutsche n volk im stich.

    es geht nicht darum starke, tolle männer zu produzieren, die dann in dieser idiotie mithalten können, sondern darum, dass der bürger ein recht auf frieden hat.

    was sie wollen, führt zum bürgerkrieg! sicher wenn der kommt, dann kommt er. es geht aber darum ihn zu verhindern. teile und herrsche läuft hier ganz bewusst und ganz bewusst werden diese monster mit samthandschuhen angefasst.

    hier von wehrhaften männern zu träumen zäumt das pferd….sorry…am arsch auf.

  66. chicano sagt:

    @ wildvögelein

    „In solchen Momenten hätte ich gerne einen echten Kerl an der Seite …der durch seinen selbstbewußtsein und körperliche Stärke ausstrahlenden Habitus einem potentiellen Angreifer schon so viel Respekt und Achtung einflößt, dass dieser von einem Angriff absieht. Das kann verdammt befriedend wirken.“

    sorry, aber das ist erbärmlich……ist es auch befriedigend, wenn er dabei getötet wird, ein tolles mannsbild für sie abzugeben.

    ich glaube die sollten…nein, nicht sollten…..sie wissen nicht was sie da schreiben😉

  67. chicano sagt:

    @ avicenna

    „Nach etlichen brudermörderischen Kriegen ist der Abendländer Pazifist geworden. Heute droht gerade sein ihm zur zweiten Natur gewordenener Pazifismus sein Verhängnis zu werden.“

    sicher definiere ich wieder wie es mir beliebt und bin dabei wohl äußerst unkorrekt.

    aber für mich ist ein pazifist jemand, der nur dann zum kampf übergeht, wenn es KEINEN anderen ausweg mehr gibt.
    vielleicht ist der heutige pazifismus manchmal nur die maske der feigheit oder vielleicht noch schlimmer……das nicht mehr wissen, wofür es sich zu kämpfen lohnt.

    der „wahre meister des pazifismus§ ist bereits für seine überzeugung zu sterben…..von dem spreche ich hier nicht. er hat meine allerhöchste hochachtung, wie jeder, der bereit ist für seine überzeugung zu sterben.

    „Die Neigung zur Identifikation mit dem Angreifer rührt auch her von einer Beschädigung der okzidentalen Substanz, von einer generellen Schwächung und Schrumpfung des neuzeitlichen okzidentalen Subjekts. “

    da bin ich nicht sicher. aber es könnte gut sein.

  68. chicano sagt:

    @ ratko

    „Deutschland, Kiss Kiss. Es lebe die deutsch-serbische Freundschaft!“

    es lebe die jugoslawisch-deutsche freundschaft!😉

  69. @ Mary J. am Oktober 20, 2012 um 10:17
    Sie kennen die Blogregeln. Ich weiche daher auf eine strukturale Homologie aus:

    Es gab in Stuttgart bei den Daimler-Arbeitern eine bemerkenswerte Identifizierung mit der Firma und ihren Produkten. Das eigene Ich ist darauf ausgedehnt worden und hat die Firma und die Autos mit enthalten.

    Jetzt war es streng verboten, Fremdteile mit in die Firma zu bringen. Es gab nämlich Arbeiter, die Kleinteile privat besorgt und bezahlt haben, wenn deren Fehlen einen Produktionsengpaß hervorgerufen hätte. Das war verboten, weil dann der Qualitätsstandard der Produkte nicht mehr unter der vollständigen Kontrolle der Qualitätsmanager war.

    Wer es trotzdem gemacht hat, war hoch angesehen, bei „dene, wo beim Daimler schaffet“.

    Dann gabe es auch noch welche, die Teile gestohlen und verkauft haben. Die waren geächtet. Aber deren Existenz hat nichts an der Idealisierung der Firma geändert und auch nichts am Solz und Selbstverständnis von „dene, wo beim Daimler schaffet“.

  70. Monika H. sagt:

    @chicano zu wildvögelein

    >was sie wollen, führt zum bürgerkrieg! sicher wenn der kommt, dann kommt er. es geht aber darum ihn zu verhindern. teile und herrsche läuft hier ganz bewusst

    Und Sie springen – ganz unbewußt – auf diesen Zug auf und forcieren mit Ihrem Getöse genau das was es zu vermeiden gilt.

    Herr Elsässer hat doch in diesem Beitrag explizit die Gewalt erwähnt, darum kann ich nicht verstehen, warum Sie das Faß hier öffnen.

    > DAS ist die aufgabe der exekutive, der staatsanwälte, der polizeiorgane und der richter!!!!
    und diese lassen das deutsche n volk im stich.

    Ja, genau. Sie erfüllen ihre Aufgabe nicht, 6 setzen. Das ist so – und nun? Da können Sie sich aufregen bis zum Sankt Nimmerleinstag, wird das nicht viel ändern außer das oben beschriebene. Oder wo ist Ihr konkreter Lösungsansatz?

    Herr Elsässer bringt seinen mit Worten von Brecht: „Reden erst die Völker selber, werden sie schnell einig sein.“

    Wir können nicht immer (er)warten, dass „von oben“ etwas geschieht, insbesondere geben wir damit die Macht nach oben ab – diese Einstellung hat uns dorthin geführt, wo wir heute sind.

    >menschlichkeit und das ist stärke

    Das was Sie als Stärke bezeichnen ist Selbstverständlichkeit oder zumindest sollte sie es sein.

    Als Stärke empfinde ich, über seinen eigenen Schatten springen zu können und sein Ego zu überwinden, z.B. Licht und Liebe dorthin zu bringen, wo es uns am schwersten fällt.

  71. Mary J. sagt:

    @ Dr. Kuemel

    Ja, nur ist fuer mich nach 60 Jahren Geschichtsforschung erwiesensen, dass es eben bestimmte Dinge gab. Das sind die 20%. Die restlichen 80% des Unbekannten kommen zwar
    hinzu, aendern aber nichts an den 20% Fakten.

    Klar kann man weiterforschen, warum es Lager gab, aber das aendert ja nichts daran, DASS es sie gab und es aendert auch nichts daran, dass es Unrecht war, was dort geschah.

    Uebertragen auf den hier besprochenen Fall des toten Jungen am Alexanderplatz, bedeutet das:

    Man kann sicher erforschen, warum diese Wichser den Jungen umgebracht haben, es wird jedoch nichts daran aendern, DASS sie ihn umgebracht haben.

  72. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Wildvögelein

    Es ist (leider !!) nur noch ein schönerTraum, daß ein starker Kerl an deiner Seite Dich beschützen könnte.

    Die Gewalt ist so gut wie institutionalisiert.
    Ich habe einen Besoffenen, einen Kulturbereicherer, in der Strraßenbahn darauf hingewiesen, er könne seine arg lehmigen Füße und Schuhe nicht auf die Polster gegenüber legen. Niemand anderer ist auf diese Idee gekommen. Als der Schmutzfink auf mich losging, ist keiner der anwesenden Deutschen mahnend eingeschritten, aber andere Nichtdeutsche haben eine drohende Haltung eingenommen. Der Fahrer hielt den Zug an und rief laut „zur Ordnung“, aber die Polizei hat er auch nicht verständigt.

    Ich stieg eine Station vor meinem Ziel aus, aber der Gegner auch. Er pfiff, und -mitten in Frankfurt- tauchten drei andere auf. Ich wehrte mich redlich, aber sie haben mich niedergeschlagen. Als ich am Boden lag, haben sie mit furchtbaren Fußtritten versucht, mich „alle zu machen“. Ich konnte entkommen, aber es war knapp.

    Auch ein starker Kerl (kräftig bin ich nicht) muß da unterliegen.
    Was könnte helfen? Waffen? Eine Bürgerwehr? Das ist der Weg zum Binnenkrieg.

  73. rubo sagt:

    @chicano:
    Ihre Antwort auf meinen Beitrag müssen Sie zu schnell gelesen haben, denn ich habe doch gesagt, daß ich Vietnamesen besser integriert finde als Muslime. Und wieso Sie in Ihrer Entgegnung an Mary sagen, sie „würde in die gleiche Kerbe wie rubo schlagen“, ist mir nicht zu erschließen.

  74. Avicenna1968 sagt:

    @ Chicano

    Ich hab`s woanders schon einmal gesagt:
    Wenn die betroffenen Bewohner der Brennpunktviertel weiterhin den Multikulti-Schwuchteln ihre Stimme geben, ist etwas faul.

    Der Buschkowsky mag für bundesdeutsche Verhältnisse für „mutig“ gelten, aber am Ende ist er ein Soz, und Soz bleibt Soz, auch wenn er einen Zylinderhut aufzieht.

    Sein Buch mag streckenweise verdienstvoll sein, zum anderen Teil ist es erbärmlich sentimentaler Sozenschwulst. Buschkowskys soziales Ideal ist das Multikulti-Straßenfest, bei dem alle sich an den Händen fassen und „kum ba ya“ singen.

    Was es gälte, wäre, die politischen Kräfte, die die Kapitulation des Staates vor der Straßengewalt fördern, erst abzuwählen und sie schließlich dahin zu befördern, wohin Rußland seine Krawallmuschis und Chodorkowskys befördert hat.

    So sähe das Minmalprogramm aus.

  75. chicano sagt:

    @monica

    „Oder wo ist Ihr konkreter Lösungsansatz?“

    zunächst mal darin, dass immer wieder zu benennen, dass traut sich nämlöich kaum jemand.

    „Als Stärke empfinde ich, über seinen eigenen Schatten springen zu können und sein Ego zu überwinden“

    dann springen sie doch endlich, denn ihr antwortstyle an mich trieft nur so von ego. sie könnens nicht lassen, was?😉

    @ rubo

    hast mich falsch verstanden. das mit der kerbe war nicht negativ gemeint. mary wie sie auch, meinten ja, dass irgendetwas nicht stimmt, denn manche einwanderungsgruppen haben eben keinerlei probleme hier, jedenfalls lassen sie ihre probleme nicht auf so unsägliche art zum vorschein kommen. ich stimme da mit ihnen beiden überein.

    gruß

  76. chicano sagt:

    @ kümel

    „Auch ein starker Kerl (kräftig bin ich nicht) muß da unterliegen.
    Was könnte helfen? Waffen? Eine Bürgerwehr? Das ist der Weg zum Binnenkrieg.“

    so ist es. hoffen wir, dass wir die staatsmacht überzeugen können, endlich den riegel vorzuschieben, mittel dazu gibt es im überfluss. wenn nicht, dann wird das wirklichkeit, dass sie und ich benennen und nicht wollen.

    wer es aber will, ist überdeutlich, darum ist die hoffnung gering, dass sich vorher etwas ändert.

  77. Mary J. sagt:

    @Dr. Kuemel Nachtrag

    „Dann wüßten (beispielsweise) die gebildeten Amis, daß sie hundert Mio Neger auf dem Gewissen haben und ich weiß nicht wie viele Millionen Indianer, Vietnamesen, Koreaner, Deutsche, Japaner“

    Und Sie meinen das wissen die nicht? Haben Sie in Ihrem Leben eigentlich jemals einen gebildeten Ami getroffen? Vielleicht sollten Sie mit denen mal reden und sich austauschen, statt sie zu hassen. Aber das ist bei Ihresgleichen ja schon immer ein Problem gewesen. Ihr habt die Buecher auch lieber verbrannt statt sie zu lesen.

    Uebrigens: 100 Millionen getoetete Sklaven? Bei Uebertreibungen machen Sie echt keine halben Sachen, was? Haben Sie vielleicht orientalische Vorfahren?

    100 Millionen, das waeren zur damaligen Zeit etwa 10 bis 20 Prozent der gesamten Weltbevoelkerung gewesen. In ganz Europa lebten damals etwa 100 Millionen. 100 Millionen Sklaven, das waere ein vielfaches an den Weissen, die es da damals gab,

    Um das mal aufzuklaeren:Auf dem absoluten Hoehepunkt der Sklaverei befanden sich etwa 3 Millionen (lebende) Sklaven in den USA. Und entgegen landlaufiger Meinungen wurden die auch moeglichst am Leben gelassen, weil sie tot nicht arbeiten konnten und zudem ziemlich teuer waren.

  78. Mary J. sagt:

    @rubo

    Wobei es mir persoenlich auf die sog. Integration gar nicht ankommt, jedenfalls nicht so, wie sie immer verstanden wird.

    Die Japaner in Duesseldorf sind gemaess landlaufiger Definition auch nicht besonders integriert. Die koennen auch kein Deutsch, bleiben unter sich und leben im Kopf japanisch weiter.

    Nur koennen die fuer sich selbst sorgen, sie bringen ihre Frauen und Toechter nicht um, wenn die mit nem Deutschen rummachen und sie terrorisieren nicht die Stadtviertel in denen sie leben.

  79. chicano sagt:

    @ avicenna

    „Ich hab`s woanders schon einmal gesagt:
    Wenn die betroffenen Bewohner der Brennpunktviertel weiterhin den Multikulti-Schwuchteln ihre Stimme geben, ist etwas faul.“

    diese klientel zieht bereits wieder weg, wenn sie kann. im mindesten aber schickt sie ihre kinder mit allerlei schliche in schulen anderer bezirke.
    auch ist das gar nicht mehr lokal. der letzte meuchelmord geschah mitten auf dem alexanderplatz….auf dem vor kurzem die polizeiwache eingespaart wurde.

    „Der Buschkowsky mag für bundesdeutsche Verhältnisse für “mutig” gelten, aber am Ende ist er ein Soz, und Soz bleibt Soz, auch wenn er einen Zylinderhut aufzieht.“

    da stimme ich zu….

    „Was es gälte, wäre, die politischen Kräfte, die die Kapitulation des Staates vor der Straßengewalt fördern, erst abzuwählen und sie schließlich dahin zu befördern, wohin Rußland seine Krawallmuschis und Chodorkowskys befördert hat.“

    da sind wir uns wohl alle einig, nur hapert es an wahlalternativen, nicht wahr? sie können ja wählen, wen sie wollen, unter der tischkante wählen sie das gleiche.
    die karten, die das volk abzocken, werden sich doch immer wieder gegenseitig zugespielt…..;) selbst die gewerkschaften sind deren steigbügelhalter.

    und das vökchen in seiner not, wählt immer hin und her, bis irgendwann, ja was? geht gar nichts mehr?

    mannhaftigkeit ist gefordert, ja. aber an richtiger stelle.

    wenn die menschen das nicht in die hand nehmen, die politik wirds wohl nicht für sie tun. generalstreiks u.ä., das die machtverhältnisse aufdecken würde. bis dahin ist aber wohl noch ein langer leidensweg.

    einen anderen weg sehe ich nicht und wie man so etwas „organisieren“ könnte, wei0 ich auch nicht.

  80. chicano sagt:

    @ mary

    so leid es einem tun kann und muss, für die große masse, auf die beispiel nicht zutrifft, so wenig kommt man daran vorbei, dass es ist wie sie schreiben.

  81. Monika H. sagt:

    @chicano

    >Lösungsansatz: zunächst mal darin, dass immer wieder zu benennen, dass traut sich nämlöich kaum jemand.

    Ein Problem zu benennen und es mantrenartig zu wiederholen, ist lösungsorientiert?

    Und Sie sind der All-einzige, der sich heldenhaft „traut“ das anzusprechen? Vor wem sollten wir denn Angst haben, bitte? Vor ein paar Dschihad-Ninjas, die aus dem Screen springen?

    Ist es nicht vielmehr so, dass wir uns alle des Problems bewusst sind, Herr Elsässer diesen Umstand ohnehin erwähnt hat und wir zudem das Thema bereits elendslang durchgekaut haben? Dieser Beitrag ist endlich wieder einmal kein „Hau-drauf-Thread“, sondern bietet eine weitreichende, friedliche Lösung an, die uns gemeinsam stark macht.

    Mit Ihrer Fixierung reden Sie sich aber selbst derart in Trance, dass Sie gar nicht bemerken, dass dieser Beitrag wesentlich mehr Lösung beinhaltet, als Ihr „zunächst-mal-Ansatz“, der nur teilt statt heilt.

    >dann springen sie doch endlich, denn ihr antwortstyle an mich trieft nur so von ego. sie könnens nicht lassen, was?

    Zwischen meiner Intention und Ihrer Interpretation liegen Welten. Wenn Sie jedes „Kontra“ als persönlichen Angriff definieren, und jede persönliche Meinung als „triefendes Ego“, ist das allein Ihre Sache. Ich werde mit Ihnen nicht mehr auf Eierschalen spazieren gehen – interpretieren Sie meine Texte wie Sie wollen oder auch nicht.

  82. Avicenna1968 sagt:

    @ Dr. Kümel

    Nicht daß ich diesen Reflex nicht nachvollziehen könnte, aber es bringt überhaupt nichts, „white guilt“ mit „white guilt“ zu vergelten. Im übrigen hatte selbst der arme weiße Bewohner des amerikanischen Südens nicht mehr Interesse an der Negersklaverei, als der deutsche Malocher am Erwerb der Erzgruben von Longueville und Brie – eher weniger sogar.

    Wenn Sie das zeitgenössische Amerika treffen wollen, das sich über die Verfehlungen der amerikanischen Geschichte weit erhaben dünkt, müssen Sie die Kolonisierungs-Kriminalität außen vor lassen. Die Klage über die vor 150 Jahren aufgehobene Negersklaverei ist nur Wasser auf die Mühlen der Globalisten. Im übrigen zahlt Amerika auf den Straßen seiner großen Städte tagtäglich den Preis dafür, einst Millionen Afros importiert zu haben. Die neokonservativen und neoliberalen Eliten fühlen sich durch den Hinweis auf die Negersklaverei nur bestätigt. Wenn Sie von hundert Millionen Negern als Opfern der Amerikaner sprechen, klingen Sie beinahe wie der umnachtete Cheikh Diop. Vorsicht !

    @ Radko

    Arkan statt Tarkan ? Tiger im Tank ?

    Nebenbei, die Türken an der Arbeit (Studentenjob als Kraftfahrer) haben damals versichert, daß der Sänger Tarkan schwul sei.

  83. chicano sagt:

    @ monica

    „Wenn Sie jedes “Kontra” als persönlichen Angriff definieren..“

    sorry aber ich muss sie enttäuschen. sie haben nicht das zeug mich angreifen zu können. gott sei dank😉

    langweilen, dass schon, denn ihre intention ist alles mögliche, aber nicht mit mir zu diskutieren und darum zum x-ten mal, lassen wir`s engelchen.

  84. Yilmaz sagt:

    @ Avicenna1968 sagt: Oktober 22, 2012 um 15:37

    korrekt, Tarkan ist schwul, das ist sein handikap (schade wegen der hübschen Frauen…), daher auch seine feminine Art……

  85. Olaf sagt:

    @Chicano
    Du hast recht, die Täter benennen, wäre ein großer Schritt, der nicht getan wird, außer von ein paar Mutigen im Internet.
    Über die Täter am Alexanderplatz hab ich im TV immer und immer nur gehört:
    Männer, Jugendliche, 2 Arme, 2 Beine.
    Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen, immer und immer wieder.

  86. Yilmaz sagt:

    @ Monika H.
    volle Zustimmung!

  87. rubo sagt:

    @chicano:
    Wir verstehen uns, danke und
    Grüße zurück

    @Mary:
    Ihre Manier, Leute wie Dr.Kümel in gern genutzte Schubfächer einzuordnen,um mundtot zu machen ist unsachlich, geht unter die Gürtellinie und fällt unter Blogregel Nr. 3
    Außerdem kann ich Ihre fatalistischen Ansichten (20/80%)nicht als lösungsorientiert verstehen. Falsches sollte ständig angeprangert werden, sonst wirds zur Routine und nie geändert.

  88. Monika H. sagt:

    @chicano

    Kommunikation ist laut Schulz von Thun eine vier-dimensionale Angelegenheit, wir senden und empfangen auf jeweils 4 Ebenen. Der Empfänger bestimmt den Gesprächsverlauf entscheidend mit, je nachdem mit welchem der „vier Ohren“ er vorrangig hört. Die Botschaft der Nachricht entsteht beim Empfänger.

    4-Ohren-Modell:

    1. Das Sach-Ohr (Information – Wie ist der Sachverhalt)
    2. Das Selbstoffenbarungs-Ohr (was gibt der Sender von sich preis)
    3. Das Beziehungs-Ohr (Was hält der andere von mir?)
    4. Das Appell-Ohr (Was soll ich denken, tun, fühlen?)

    Zu Kommunikationsstörungen kann es führen wenn der Empfänger mit einem Ohr besonders gut hört.

    Beispiel: Ein Mann und eine Frau sitzen beim Abendessen. Der Mann sieht Kapern in der Soße und fragt: „Was ist das Grüne in der Soße?“ Er meint damit auf den verschiedenen Ebenen:

    Sachebene: Da ist was Grünes.
    Selbstoffenbarung: Ich weiß nicht, was es ist.
    Beziehung: Du wirst es wissen.
    Appell: Sag mir, was es ist!

    Die Frau versteht den Mann auf den verschiedenen Ebenen folgendermaßen:

    Sachebene: Da ist was Grünes.
    Selbstoffenbarung: Mir schmeckt das nicht.
    Beziehung: Du bist eine miese Köchin!
    Appell: Lass nächstes Mal das Grüne weg!

    Die Frau antwortet gereizt: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“

    Links z.B.:
    http://tinyurl.com/9u998e6
    http://tinyurl.com/9au5tv3

    Dazu fällt mir gerade auch Dr. von Hirschhausen ein, vor kurzem in seinem neuen Buch gelesen: Er schickte an zwei Journalisten eine identische Antwort auf die jeweilige Bitte zum Einverständnis eines Interviewtextes.
    „Ist das der Text, der morgen erscheinen soll?“
    Die Frau mailte umgehend zurück, was denn los sei, ob sie etwas falsch verstanden habe und dass man dies sicher klären könne.
    Der Mann schrieb: „Ja!“

  89. Wildvögelein sagt:

    @ Chicano
    Deine Argumentation ist unstimmig. Auf der einen Seite beklagst Du, dass uns die Politik, die Exekutive und Judikative im Stich lassen, dann wieder sei es menschlich, Schwächere zu schützen, aber stark und wehrhaft zu sein, sei Deiner Meinung nach auch nicht richtig. Ja was denn nun? Wer schützt uns dann vor Aggressoren und Gesetzesbruch?

    Deshalb stimme ich auch Monika H. zu
    „Wir können nicht immer (er)warten, dass “von oben” etwas geschieht, insbesondere geben wir damit die Macht nach oben ab – diese Einstellung hat uns dorthin geführt, wo wir heute sind.“

    Edles Rittertum (Betonung auf edles!) und Menschlichkeit gehören für mich zwingend zusammen. Da ist kein Widerspruch.

    Sicherlich ist mein Ritterbild etwas romantisch-träumerisch, aber ich habe selber genügend Erfahrungen damit gemacht, dass selbstbewusst auftretende, kräftige Kerle streitsuchende Provokateure in die Schranken weisen können und zwar meist ohne selbst Gewalt ausüben zu müssen! Der Habitus und energisches mutiges Auftreten reichten schon.

    Ebenso habe ich die Erfahrung gemacht, dass jahrelanges Trietzen (modern Mobbing) erst mit einer deftigen Ohrfeige
    endlich zur Ruhe kam.
    Natürlich will ich nicht, dass jemand der mich schützt, für mich zu Schaden kommt, aber ohne Schutz kommen wir, die Schwächeren, auf jeden Fall zu Schaden.
    Ich hätte selbst auch gerne Muskeln aus Stahl und wäre gerne 1,80 m groß, dann könnte ich das selber übernehmen. Bin ich aber nicht, wie die meisten Frauen und Kinder.
    Als körperlich Schwächere erwarte ich von den Männer schon bei drohenden Handgreiflichkeiten oder sexuellen Belästigungen den traditionellen Beistand. Ein Volk dessen Männer seine Frauen und Kinder nicht schützen kann, hat schon verloren in der Welt. Wir brauchen friedfertige, faire aber wehrhafte Männer (natürlich auch Frauen, soweit möglich)
    Pazifistische Maulhelden und Feiglinge kann man doch in der Pfeife rauchen … oder mit ihnen untergehen.

    @ Dr. Kümel
    Solche bitteren Erfahrungen gehören schon zum Alltag in den Städten. Trotzdem danke für Ihren Mut. Und Schande über die Feiglinge die keinen Beistand leisteten.

    Ein ähnliches Erlebnis hatte ich vor vielen Jahren in der S-Bahn. Dort wurde ich aber von einem frustrierten Deutschen in Lodenmantel und Anzug aus einem nichtigen Grund geschlagen (Gehirnerschütterung und blaues Auge). Wer half mir? Ein Spanier (!) und eine gleichaltrige junge Frau. Kein deutscher Mann fand den Mut, obwohl viele in der vollen Bahn saßen. Sie sahen feige weg. Ohne den mutigen Eingriff meiner Helfer hätte der Kerl wohl weitergeschlagen.
    Das war für mich ein ernüchterndes Erlebnis. Wir Deutschen sind wohl wirklich feiger geworden. Dass das mal anders war, erkennt man am Verhalten der älteren Generation. Ältere Menschen greife, wie sie, häufiger mutig in ungebürliches Verhalten ein. Die Jungen aber tun so, als ginge sie das nichts an.

    Das liegt bestimmt auch am fehlenden Selbstvertrauen aufgrund von einem gebrochenen Selbstwertgefühl, mangelnder Erfahrung mit Auseinandersetzungen in der Kindheit und mangelnder Fitness.

    Als passiver Zuschauer konsumieren wir heute Gewaltfilme, Krimis, Horrorfilme etc., sehen tausende von virtuellen Morden und Kriegsszenen. Vielleicht kommt es dadurch auch zu einer Abstumpfung gegenüber realer Gewalt.
    Wir sind gut trainierte Zuschauer. Keine Handelnden mehr.
    Vielleicht reicht die Empörung und die Wut nicht mehr aus, tätig zu werden. Der abtrainierte Reflex zur Beihilfe bleibt aus.

    Eigentlich ist unsere Gesellschaft an allen Enden und Ecken marode. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll.
    (kleine pessimistische Einlage)

    Aber wir geben nicht auf, nicht wahr?

  90. Avicenna1968 sagt:

    „Gibt es solche Clips von deutschen Sängern? Heute wohl nicht mehr.“

    Och…vielleicht kennen wir uns in der Schlagerbranche nicht gut genug aus. Ehe Krankheit und Genesung aus ihm einen besseren Menschen machten, war z.B. Roland Kaiser ein ausgewiesener Algebra-Expertze (zog jeden Morgen um halb fünf die Wurzel aus einer Unbekannten). Heute ist er ein sympathischer, geläuterter Mann, früher machte ihn gerade das ständige Renommieren mit der eigenen Unwiderstehlichkeit

    Beunruhigend finde ich gerade die Entwicklung bei den Prominenten, die als Frauenschwärme (?) gehandelt werden.

    Früher galt Raimund Harmstorff als Inbegriff deutscher Männlichkeit, heute ist es der süßliche Thomas Kretschmann (y`know, y`know, y`know).

    Kretschmann:

    Dagegen Harmstorff (als Wolf Larssen alias „Seewolf“):

    Dazwischen liegen 35 Jahre. Harmstorff war damals 16 Jahre jünger, als Kretschmann zum Zeitpunkt des Interviews (32/48).

  91. chicano sagt:

    @ wildvögelein

    „Deine Argumentation ist unstimmig. Auf der einen Seite beklagst Du, dass uns die Politik, die Exekutive und Judikative im Stich lassen, dann wieder sei es menschlich, Schwächere zu schützen…..“

    ja und. wo ist da der widerspruch. den findet wohl nur, wer einen widerspruch finden will.
    es ist menschlich schwächere zu schützen und das ist die aufgabe der exekutive. und?
    das es darüber hinaus auch im sinne von zivilcourage menschlich ist den schwchen zu schützen, stimmt auch.
    aber bei der klientel von der wir sprechen…..ist das meist nicht möglich DENN GENAU DAS VERSUCHTE z.b. der vietnamesische junge mann, einen schwächeren zu schützen und jetzt ist der TOT!!

    es gab mal eine zeit in deutschland, da war ein kampf beendet, wenn der genger aufgab oder zu boden ging….es gab auch eine zeit, als ein messer in der tasche, der inbegriff der feigheit war……………………nehmen sie doch bitte zur kenntnis, dass diese zeiten vorbei sind.

    ein navy-seal oder ein spezialist für nahkampf hat gegen einen konsequent durchgeführten messerangriff so gut wie KEIN chance davonzukommen. ein unausgebildeter starker kerl ihrer cloeur hat NULL chance.

    „…..aber stark und wehrhaft zu sein, sei Deiner Meinung nach auch nicht richtig.“

    habe ich nirgends geschrieben, also was soll der text? stark und wehrhaft gegen 2, 3, 4, 5 oder gar 6 gegener? ich glaub sie träumen. ich kenne einige gut ausgebildete kampfsportler und desto besser sie ausgebildet sind, desto weniger werden sie streit und kampf suchen, denn sie wissen, wie leicht jochbein, schläfenbein und schädeldecke nachgeben.

    NIEMAND ist stark und wehrhaft genug um gegen eine gang zu bestehen, nicht einmal um SICHER gegen einen einzigen gegner zu bestehen. so what? das ist bullshit und ärgert mich. fangen sie mal an realistische zu denken.

    „Ja was denn nun? Wer schützt uns dann vor Aggressoren und Gesetzesbruch?“

    ja, wer schützt vor gesetzesbruch??? wenn sie das nicht wissen, dann weiß ich auch nicht, sorry….

    @ olaf

    danke…

    @ rubo🙂

  92. Wildvögelein sagt:

    Auch in der deutschen Schlagerbranche tut sich mal was: http://youtu.be/T6O6-OVwT4E?t=18s

  93. Yilmaz sagt:

    ich glaube, wenn ich hier weiterlese daß ich mich in einem Paralleluniversum befinde…, gibt es auch mal was positives!?

  94. Yilmaz sagt: Oktober 23, 2012 um 17:59

    ich glaube, wenn ich hier weiterlese daß ich mich in einem Paralleluniversum befinde…, gibt es auch mal was positives!?
    Oh ja, im anderen Tröt, zum Bleistift:

    Yilmaz sagt: Oktober 23, 2012 um 17:42

    @ Claudia Wädlich
    danke Claudia, alles Gute, Glück & Gesundheit wünsche ich Dir!

    Denn der Heilige Geist ist schlauer noch, als der Diabolo, der uns unsere Projektionen auf den Anderen als im Anderen erkennen läßt. Er nutzt diesen Mechanismus um das Gute, das wir dem Anderen wünschen auch bei uns ankommen zu lassen.

    Alles Gute, Glück & Gesundheit wünsche ich Dir, lieber Yilmaz!

  95. @ Chicano
    Du schreibst von „konsequent vorgetragenen“ Messerattacken und brüchigen Knochen.
    Sicher, bei erheblich rückgängigen Zahlen von Gewalttaten in den letzten Jahren, ist doch eine über Maßen erhebliche Zunahme zügelloser, terminatorischer Angriffe nachweislich. Also Angriffe, deren Aggessionsdimension tatsächlich überrascht und vor allem nicht die billigende, sondern in jeglicher Weise bedenken- und gedankenlose Fortführung, selbst wenn für den Aggressoren die Lage als im Prinzip geklärt scheinen sollte.
    Aber mir geht es wie anderen Diskutanten: Und nu? Nix tun, weil jeder – von mir aus 1.000ste – Gewaltakt mit einem Messer, einem Hilfsmittel der körperlichen Gewalt (Knüppel, Stiefel, etc.), in einer Gruppe oder sonstwie ‚übertrieben‘ (euphemistisch) durchgeführt wird? Werden könnte? Vielleicht möglich wäre? Menschlich ist Mitgefühl, Empathie. Und positiv menschlich ist die Hinwendung zum Schwächeren, insbesondere wenn er – im Verhältnis zum Angriff – unschuldig ist. Einen mutigen Fürsprecher/Helfer alleine zu lassen ist aber schlichtweg erbärmlich.
    In der Nothilfe oder Notwehr ist es im Übrigen durchaus zu rechtfertigen, in der Wahl der Mittel eine Stufe über dem Angreifer zu liegen; Beispiele: Angriff mit Kampfstiefeln oder Baseballschläger abwehren mit schwarzbegürteter WSV oder Klinge; den Angriff mit dem Messer oder mehrerer mit Knüppeln mittels Schußwaffe. Als Fedljäger (MP) habe ich während der Ausbildung viele derartige Gerichtsfälle kennengelernt. Man ist also auch nicht völlig rechtelos in der Verteidigung oder Hilfe. Und: wer fragt danach bei ernster Gefahr für Leib und Leben? Der Wicht, ja der fragt.
    Bitte verstehe mich richtig: Das Faustrecht ist der schlechteste Rat für den Zerfall unserer Gesellschaft und die sich abzeichnende Herrschaft der ‚Losgelassenen‘. Aber immer und immer haben in der Geschichte die sich behaupten können – schlichtweg überlebt und fortgepflanzt – die sich auch wehrten.
    Und ich schreibe bewußt nicht „die sich zu wehren WAGTEN“, denn – Himmelarsch und Wolkenbruch! – ist es ein WAGNIS sich und andere zu retten, ihnen zu helfen? Oder nicht fast ein Reflex, den nur vorhergegangene negative Erlebnisse (physische & psychische Verletzung / Verrat bei Hilfeleistung, etc.) oder Umerziehung zum Jammerlappen überlagern könnten. Und: der Staat sind wir, wir sind die Gemeinschaft. Wenn wir nach dem Nachtwächter, der Heimwehr, der Polizei rufen, die Sicherheit herzustellen, dann kommen da auch Jungens und Männer angerannt mit Angst/Furcht, sich selbst geworben in Pflichtauffassung und -erfüllung.
    Mit welchem Recht stehe ich vor denen zurück? Weil ich kein Geld dafür bekomme? Söldner des Gewissens und der Ehre? Weil ich keine Chance habe gegenüber der maßlosen Gewalt und den kalten Klingen in den Fäusten der wahnsinnigen?
    Ja. Die Chance ist verloren und der Fitschie wäre vielleicht sowieso tot. Hätte, wäre, wenn. Im Kopf und im Herzen liegt das Mitleid. Wir alle sollten – jeder nach Charakter, Konstitution und Möglichkeiten – an unserer Wehr- und Hilfsfähigkeit, sowie -willen arbeiten. In die Lage, versetzen, die Lage durchspielen – so oder so.
    Der Idealist, Chicano, überhöht auch gerne den Anspruch, denkt manchmal arg träumerisch. Vielleicht auch realitätsfern. Und? Er ist ein guter Gefährte und läuft selten von der Fahne.
    Und wir ehren das Andenken jener Helden ohne Zahl, die die Menschheit hervorgebracht hat, nicht durch Lichterketten und Teelichtermeere – nicht alleine -, sondern in Anerkennung und Gedächtnis ihres Opfers und indem wir ihr Tun, ihren Mut, ihre Selbstlosigkeit – gerne von mir aus ‚Altruismus‘ – also vorbildhaft und auffordernd zur Nachahmung heißen.
    Jene, die sagen oder denken, ’selber schuld‘ oder ‚was muß der auch immer den Helden spielen‘ und dergleichen spielen in diesem Zusammenhang ihre eigene Rolle. Keine.

  96. P.S. Chicano, an keiner Stelle hast Du direkt oder indirekt geschrieben, daß Du Hilfe und Unterstützung ablehnst. Ich kenne Dich auch nur von Deinen vielen schönen (in sich oder weil streitbar) Blogeinträgen. Aber ich lese sehr wohl Deine Verzweiflung ob jener Taten und Zustände. Und ich glaube, Du bis – gerade wegen Deiner realitätsnahen Argumentation – wohl am wenigsten ‚Maulheld‘, sondern ein mutiger Mensch, der – wenn’s soweit ist – nicht wegschaut. Gerade das gibt Dir auch das besondere Recht, Prahlhannes auf den Teppich zu holen.
    Nur:Wir unterscheiden uns wohl darin, daß ich in der Aufmunterung zur mittel- bis langfristigen Herstellung einer Wehrhaftigkeit das Heil sehe, Du indessen… und eben genau das weiß ich nicht. Quo Vadis?

  97. Avicenna1968 sagt:

    Ja, zum Beispiel, daß sich in der Schlagerbranche etwas tut !😀

    Kennt Ihr das alte Soldatenlied „Schön blüh`n die Heckenrosen“ ?

    @ Wildvögelein

    Der kernige Bursche, der zugleich wehrhaft und gutmütig ist, kommt so oft vor, wie eine eierlegende Wollmilchsau. Ohne ein gerüttelt Maß an Schlägereierfahrung keine Chance, auch nur in 1-1 Situationen zu bestehen. Bereitschaft und Neigung wird er schon haben müssen. Ein friedlicher Mensch wird sich nicht bloß aus empörtem Gerechtigkeitsempfinden in eine gefährliche Situation begeben. Wer fähig ist, in einer solchen Situation zu bestehen, wird eine gewisse Gewalt-Disposition und ein gewisses Maß an Unberechenbarkeit haben und mit hoher Wahrscheinlichkeit selber kein angenehmer Zeitgenosse sein.

    Frauen fühlen sich von „bad boys“ angezogen, nicht wahr ? Der weiße Ritter, der Enterbte rächt und Witwen und Waisen beschützt, ist eben nur die kultivierte, idealistische Fassung dieses verbreiteten, oft geleugneten Wunschbildes.

  98. chicano sagt: Oktober 23, 2012 um 14:53

    ein navy-seal oder ein spezialist für nahkampf hat gegen einen konsequent durchgeführten messerangriff so gut wie KEIN chance davonzukommen. ein unausgebildeter starker kerl ihrer cloeur hat NULL chance.

    Gegen den „Mad Rush“ hilft in der Regel nicht einmal eine Pistole, weil man das Messer schon im Ranzen hat, bevor man zum Schießen kommt.

    Es sei denn, man ist Chuck Norris. Wenn man Chuck Norris ist, hält einem der Angreifer das Messer so hin, daß man es ihm aus der Hand treten kann.

    Also: Karate, Kung Fu oder Taekwan Do lernen, in Grundstellung gehen und dem Angreifer zurufen: „Hey, ich bin Chuck Norris, Alda!🙂

    Dann hat man noch die zusätzliche Chance, daß sich der Angreifer totlacht.

  99. Yilmaz sagt:

    @ Joachim Bullinger
    danke Joachim, selbstverständlich wünsche ich Dir auch das Beste, am besten Gesundeit und eine schöne und kluge Frau (wenn Du keinen haben solltest…) die Dich auch mal auf andere Gedanken bringt!

    @ All
    Hier sind viele Schreiber verschiedenster Richtungen, einige mit geistig-überkonfessioneller Richtung, einige Spirituelle, einige Atheisten, an die richte ich meine Meinung (nicht an die Rechtspopulisten und Nazis die „zumeißt“ hier wohl aus den neuen Bundesländern kommen):

    Könnte es nicht sein daß zB Türkengangs in den Sozial schwachen Gebieten entstanden sind, als einer Art „Gegenreaktion“ gegen Skinheads die insbesondere nach dem Fall der Mauer in den neuen Bundesländern ihr Unwesen trieben, die gegen Ausländer jeglicher Herkunft äusserste Gewalt angewendet haben und auch teilweise noch tun!?

    Sind diese Glatzköpfe nicht als Bande feige über einen Ausländer (auch Asiaten…) hergefallen und haben mit ihren Stiefeln auf das Opfer eingetreten und auch mit Baseballschlägern eingeschlagen!? Das alles hatten wir schon, oder schon vergessen!?
    Nach spiritueller Ansicht zieht gleiches gleiches an, Aggression zieht Aggression an, Güte, Vernunft und Weisheit zieht seines Gleichen an.
    Warum werden nicht mal die positiven Aspekte die bereits erreicht wurden auch benannt!?

  100. @ Yilmaz
    „…zieht gleiches gleiches an, Aggression zieht Aggression an, “ Dann ließe sich der Spieß umdrehen: Die Skinheads sind eine Reaktion auf die Kapitalverbrechenstatistik anführenden Ausländer. Das hilft nicht weiter!
    Es sind völlig ’normale‘ Prozesse der Xenophobie, Unsicherheit in fremder Umgebung, soziale Spannungen – auch, weil nicht nur die Crème de là Crème ihre Heimat verläßt und hierzulande auf durch Verfall verstörte, ebenso aggressive Unterschichten stößt.
    Diese kann man durch Umerziehung der Menschen (z.B. ablernen / verfemen von vererbtem Kollektiv-/Sozialverhalten) oder in dem man dafür sorgt, daß endlich erkannt wird, daß der Mensch eine Heimat braucht und Migrantenströme über die Welt in der Moderne zumeist durch globalistische Imperialisten befördert wird, denen der dadurch entstehende Unfriede wenn nicht erwünscht, so doch mindestens Schnurzpipe ist.
    Jede Sippe, jedes Volk verkraftet Immigration und Emigration. Aber die Beförderung starken Zustroms, um die Arbeitskosten unter Druck zu setzen – das ist gesellschaftlicher Sprengstoff.

  101. @ Avicenna1968 „Wer fähig ist, in einer solchen Situation zu bestehen [also einem angegriffenen Helfer zu helfen], wird eine gewisse Gewalt-Disposition und ein gewisses Maß an Unberechenbarkeit haben und mit hoher Wahrscheinlichkeit selber kein angenehmer Zeitgenosse sein.“
    Was ist denn das für ein Menschenbild? Ich ziehe den selbstbewußten Aufopferer allemale dem Mitläufer, Weggucker, im Kreise stehend und dabei aufmunternd Klatschenden, dem der sein Handy zückt und mit dem Filmchen Geld machen will oder sich einfach daran aufgeilt vor.
    Im Gegenteil ich fühlte mich disponiert, nicht auf unterlassene Hilfeleistung zu verklagen, sondern das gleich an Ort und Stell zu argumentieren.

  102. Stephan Haube sagt:

    @ Yilmaz: Ich respektiere und schaetze ihre Meinung,aber jetzt kommen sie doch etwas sehr gutmenschlich daher…frueher als Linker haette ich aehnlich gedacht,aber genau wie unser JE habe ich irgendwann die rosa-rote Brille abgenommen.Tuerkengangs,immer auch mit stark nationalist. Background gab es gerade in den 1980er Jahren…en masse…also lange vor den Ausschreitungen in Rostock…jeder Berliner west kennt zb die 36Boys,eine legendaere tuerkisch-autonome Klicke,die Gerhard Kaindl in einem Chinaresraurant um die Ecke brachte (Kaindl war Funktionaer der Deutschen Liga fuer Volk und Heimat)Diesen Fall muesste Juergen auch noch kennen…Das Problem der Gangs tuerkischer Herkunft ist also ein Kind der 80er Jahre und den Rassismus der Nazis haben diese Psychopathen immer als willkommenen Anlass genutz um ihre Gewaltphantasien auszuleben…

    Viele Gruesse,Stephan

  103. Wildvögelein sagt:

    @ Avicenna

    Ja und nein. Selten sind diese „idealen“ Männertypen schon, aber es gibt sie. (kenne sogar welche persönlich) Und zu dem „Bad Boys“ fühlen sich die Frauen nur hingezogen, weil meist nur noch die „Bad Boys“ wagen männlich aufzutreten, den anderen wurde es scheinbar aberzogen.

    Ein Bekannter, ein Jugendspychologe, erklärte mir einmal die Zunahme von schwerer und hemmungsloser Gewalt von Jugendlichen mit dem Fehlen kindlicher Rauferreien unter der Aufsicht von Wächtern der Fairness und Regeln.
    Heute würde jede körperliche Auseinandersetzung bei Jungen von Eltern und Erziehern mit dem moralischen Zeigefinger im Keim erstickt. Das führe aber dazu, dass die Kinder zwar Gewalt virtuell konsumierten (Medien) und dabei sähen, dass die sich prügelnden Kontrahenten selbst nach schwersten Schlägen, Tritten etc. wieder aufstehen und weitermachen würden, die Kinder/Jugendlichen aber durch die mangelnde körperliche Erfahrung und Selbstwahrnehmung jedes Gefühl für die Härte und Auswirkung ihrer Schläge und Tritte verlören, weil sie solches nie selbst zu spüren bekommen haben. Zugleich erlernten sie auch nicht die Fähigkeit sich bei einem Angriff zu wehren. Am schlimmsten aber wäre nach Meinung des Psychologen die fehlende Anleitung zur Fairness.

    Ich erinnere mich noch, dass es in der Schule zwar öfters Raufereien gab, aber ein Kreis von Mitschülern immer dafür sorgte, dass man sich an Regeln hielt. Angriffe von Hinten, Prügeleien mit einem deutlich Schwächeren (Wehrlosen) oder hemmungsloses Einprügeln auf einen schon am Boden liegenden wurde von versammelter Mannschaft hart abgestraft. Wer sich so verhielt wurde am Weiterkämpfen gehindert und anschließend geächtet.

    Veit Schiemann, Pressesprecher des Weißen Rings hat jetzt geäußert, dass die „Kultur des Wegsehens“ in Deutschland erst seit 15 Jahren eingezogen ist. Davor hätten sich Zeugen eines Übergriffs mutiger und selbstverständlicher eingemischt und geholfen.

    @ Fischer| Freiweh

    Gut geschrieben.
    Anmerkung zum Thema „Rückgang der Fälle schwerer Körperverletzung“ folgende Ergänzung:
    Laut der Psychologin Prof. Isabella Heuser, Charité Berlin, solle dieser Rückgang ein Fehlschluss sein, weil man den demografischen Faktor außer acht lassen würde.
    Unsere zunehmend älter werdende Gesellschaft würde auf Grund er geringeren Gewaltneigung von älteren Menschen zwar insgesamt weniger gewalttätig, aber bei den Jugendlichen nimmt die Häufigkeit und Härte der Gewalt relativ zu ihrer Anzahl massiv zu.

    @ Chicano
    Ich glaube wir schreiben ein bisschen aneinander vorbei.
    Du gehst von dem Umgang mit exessiver Gewalt in Extremfällen aus, ich dagegen vom Regelfall. Natürlich ist ein mutiger Einzelkämpfer einem extremistischen Messerstecher oder einer entfesselten Übermacht gewachsen.

  104. Wildvögelein sagt:

    Korrektur !!! Ich meinte natürlich:
    Natürlich ist ein mutiger Einzelkämpfer einem extremistischen Messerstecher oder einer entfesselten Übermacht NICHT gewachsen.

  105. Avicenna1968 sagt:

    Kein „Menschenbild“, Fischer, nur ein Argument gegen den Traum vom weißen Ritter. Einer, der dazwischenhaut, ist kein Schwiegermüttertraum.

    Mein Vater hat noch mit Ende 50 im Osten, wohin er als Berufssoldat versetzt worden war, 3 Skins ins Krankenhaus geboxt, die sich an einem Rentner (!) vergreifen wollten. Die haben nämlch (entgegen der Antifa-Legende) sehr bald Jeden zum Feind erkoren, der nicht ihrer Subkultur angehörte. Das Problem war in den 90ern im Osten höchst virulent, mittlerweile ist es stark zurückgegangen. Falls es die noch gibt, sind sie nur eine Jugendkultur unter vielen. Außerdem sind die Jüngeren, die mit MTV und Internet großgeworden sind, beileibe nicht mehr so gefährlich, wie die in der späten DDR Sozialisierten, die gewohnt waren, sich mit den Sicherheitsorganen Straßenschlachten zu liefern.

  106. @ Avicenna1968
    Damit gebührt Ihrem Vater Achtung.

  107. chicano sagt:

    @ fischer

    „Wir unterscheiden uns wohl darin, daß ich in der Aufmunterung zur mittel- bis langfristigen Herstellung einer Wehrhaftigkeit das Heil sehe, Du indessen… und eben genau das weiß ich nicht. Quo Vadis?“

    nein, mir geht es um das prinzip😉

    ich habe einiges erlebt in bereichen, die ich hier lieber nicht näher ausführe. ich bin nicht dagegen, dass man wehrhaft ist, dass man zivilcourage besitzt, dass man eingreift, gott bewahre. mache ich den eindruck?

    ich bin aber dagegen, dies in irgendeiner art und weise als eine möglichkeit zu sehen, die dem „bunten treiben“ ein adequates ende zu bereiten. im gegenteil…..

    nein, mit geht es um die hinterhältige und perfide zersetzung der öffentlichen ordnung, die hier durch die hintertür gewollt betrieben wird.

    es ist nicht die aufgabe der bürger sich gegen gewalt und betrug zu schützen, außer in einem angemessenen rahmen. aber dieser rahmen ist nur dann gegegben, wenn dass allergröbst eben von der ordnungsmacht bereinigt wird und das ist und bleibt die polizei, das sek, mek und andere spezialeinheiten, vor allem aber staatsanwälte und richter, die dem recht geltung verschaffen (müssten!!).

    ihre argumte, so verständlich sie sein mögen, für einen mit temperament und gerechtigkeitsempfinden ohnehin, und so schätze ich mich selbst ein, führen aber zur zersetzung der ordnung, denn es herrscht, zum glück, nicht faustrecht, nicht eine bürgermiliz, sondern wirkliches, weises, deutsches RECHT (zumindest theoretisch) und ich verlange, verdammt nochmal, dass dieses auch aktiv wird.

    zu sagen, bäh chicano, pennst du, dass recht macht doch nichts, also müssen wir….spielt denen in die hände, die dieses land verraten haben aber antraten um es zu vertreten, zu schützen und zu bewahren.

    WENN ALSO ZIVILCOURAGE, dann bitte richtig…..gegen diesen verrat am volk und am recht, ohne den wir diese zustände niemals bekommen hätten und ohne die, die angemessene zivilcourage niemals zu einem unterfangen geworden wäre, dem nur die allerwenigsten, auch nur im ansatz gewachsen sein können.

    wollen wir uns wirklich gegeneinander aufhetzen lassen, teile und herrsche mitspielen und dabei noch glauben, wir wären auf dem ehrenwerten zug der ritterlichkeit, wo man in wirklichkeit spielball von kräften ist, die die wut der menschen an ihnen, den wahren verbrechern und schreibtischtätern vorbeikanalisieren will?

    wir leben im jahre 2012, mein herr😉

    schönen tag noch und ich mache gern mal eine „stadtführung“ mit ihnen und auch wenn sie ein mutiger mensch sind, werden sie anschließend einsehen, dass ich recht habe.

  108. chicano sagt:

    @ wildvögelein

    erstmal sorry, wenn ich etwas „laut“ wurde aber opferzahlen sind nicht gering unter denen, die für fragwürdige einsätze um „ehre ihrer freundin“ zu retten tätig wurden. oft auch weil diese freundinnen, sich mutig fühlten und ne große klappe riskierten, der „macker“ wirds schon richten.

    „Ich glaube wir schreiben ein bisschen aneinander vorbei.
    Du gehst von dem Umgang mit exessiver Gewalt in Extremfällen aus, ich dagegen vom Regelfall. Natürlich ist ein mutiger Einzelkämpfer einem extremistischen Messerstecher oder einer entfesselten Übermacht gewachsen.“

    was sie extremfall nennen, ist inzwischen die normalität und nur weil die meisten das, was sie mut nennen, nicht haben….ist die schwerverletzenrate und die todesrate vergleichweise „gering“.

    seit es normal geworden ist, dass der am boden liegende kein tabu mehr ist, seitdem sind die zeiten, von denen sie anscheinend noch träumen (und andere hier auch) vorbei.

    ansonsten lesen sie meine antwort an fischer…..es ist einfach grundlegend falsch sich den schuh anziehen zu wollen, denn so wird die errungenschaft des rechts abgeschafft, nur weil die ausführenden organe des rechts „drei affen“ spielen. DAS sollten wir und nicht bieten lassen, anstatt uns „wehrhaft“ zu machen.

    wir sind wehrhaft gegen gesunde konflikte aber nicht gegen diese krankhafte gewalt, die immer merh einzug findet. ich will jedenfalls keine bürgerwehren und dergleichen.

    noch ist es nicht zu spät, hoffe ich und wenn nicht, ich kann mich wehren….sie auch?

    es ist aufgabe des staates dafür zu sorgen, dass sie sich niht gegen krieg und terror wehren müssen! das heißt nicht, dass ich gegen zivilcourage bin.

    @ avicenna

    sie habens in meinen augen sehr gut und treffend formuliert.

    @ yilmaz: alles gute, gesundheit und inneren frieden dir!

  109. chicano sagt:

    @ yilmaz

    „(nicht an die Rechtspopulisten und Nazis die “zumeißt” hier wohl aus den neuen Bundesländern kommen):“

    wo hast du diese hier ausgemacht???

  110. chicano sagt:

    @ all

    wenn der staat, warum auch, immer kapituliert, den bürger allein lässt, dass recht verkommen lässt und gerechtigkeit unterminiert…….soll der bürger dann gegen andere bürger kämpfen oder soll er die staatsmacht zwingen (wie weiß ich auch nicht aber zum beispiel mit massenprotesten, lichterketten an allen gewaltschauplätzen und klaren, lauten forderungen in diesem zusammenhang und wer bessere vorschläge hat, her damit), wieder für recht und ordnung zu sorgen, für verhältnisse, die zu innerem frieden führen.

    oder soll er selbst den starken maxe spielen, einen bürgerkrieg heraufbeschwören und damit dem wirklichen gegner die gelegenheit zu geben, dass sicher erstens die menschen gegenseitig schwächen, entzweien und bekämpfen und aus diesen konflikten dann njoch möglichkeiten beziehen…..die rechte der menschen insgesamt einzuschränken, dann unter dem deckmantel der wiederherstellung des rechts?

    ich habe keine angst vor gerechtem kampf, noch nie gehabt, aber ich lasse mich nicht gern instrumentalisieren und gleichzeitg in eine noch tiefere und als rettung getarnte überwachungsgesellschaft versklaven.

    ansonsten gebe ich yilmaz in dem punkt recht, dass wir alle viel für eine bessere welt viel tun können, indem wir selbst unseren mitmenschen helfen und zwar in allen alltäglichen situationen und nicht erst da, wo es um gewalt geht. zivicourage ist auch mal ein lächeln zu geben, wo ein anderer grimmig schaut, eine tür aufzuhalten und einfach menschlichkeit zu verbreiten, wo man eben ist.

  111. Monika H. sagt:

    Sagenhaft – hier wird nur mehr diskutiert, wer zuständig ist fürs Zuschlagen: Staat oder der Bürger. Das impliziert, dass die Gewalt bestehen bleibt – das kann doch nicht das Ziel sein.

    Die Frage muss doch eher lauten, was können wir – jeder einzelne und wir als Gesellschaft – dafür tun, um die Gewalt in Frieden zu verwandeln.

    @yilmaz
    >Nach spiritueller Ansicht zieht gleiches gleiches an, Aggression zieht Aggression an, Güte, Vernunft und Weisheit zieht seines Gleichen an.

    „Anziehen“ würde ich das nicht nennen, sondern „anstecken“ – mit unserer Einstellung lösen wir beim Gegenüber und im Kollektiv etwas aus, verändern es. Darum ist der Friede in uns selbst einer der wichtigsten Faktoren – mit dem Frieden in uns, schaffen wir Frieden in unserem Umfeld, in Deutschland und auf der ganzen Welt. Das ist etwas, was jeder von uns tun kann.

    „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir für die Welt wünschst“.
    M. Ghandi

  112. Wildvögelein sagt:

    @ Chicano

    Grundsätzlich sind wir ja einer Meinung: Ich glaube niemand will hier das Faustrecht als Alternative einführen, auch ich nicht.
    Natürlich wäre der erste Schritt, den Schutz der friedlichen Menschen und harte Sanktionen gegen Gewalttäter bei unseren Staatsorganen (Judikative und Executive) energisch einzufordern, aber ich befürchte deren schlechte Ausstattung und halbherziges Handeln sind politisch gewollt und der Zustand wird sich vermutlich nicht ohne Volksaufstand verbessern lassen. Doch auch der erfordert mutige, tatkräftige Menschen, die vor allem zusammenhalten.
    Meinst Du allein mit Aufklärung und Wahlen hätten wir noch eine Chance?

    „… dass wir alle viel für eine bessere welt viel tun können, indem wir selbst unseren mitmenschen helfen und zwar in allen alltäglichen situationen und nicht erst da, wo es um gewalt geht. zivicourage ist auch mal ein lächeln zu geben, wo ein anderer grimmig schaut, eine tür aufzuhalten und einfach menschlichkeit zu verbreiten, wo man eben ist.“

    Jepp! Bin dabei! Genau so wünsch ich mir das auch.🙂

  113. Avicenna1968 sagt:

    Nur die Hacht`n komm` in Gacht`n…wenn die Luft so weit reicht.😀

    @ WV

    Um einschätzen zu können, wie triftig Ihre Diagnose ist, müßte man wissen, wo Sie leben, in welchem Milieu und wie alt Sie sind. Mir ist zumindest eines aufgefallen: Daß die Frauen Anfang/Mitte 20 uns nicht-mehr-ganz-jungen-Männern sehr gewogen sind. Woran das wohl liegen mag ?

    Davon abgesehen: In dem ländlich/großstadtnahen Milljöh, in dem ich lebe, fehlt es weder an handfesten Kerls noch an Kindern.

  114. Avicenna1968 sagt:

    @ WV

    So genau will ich`s dann doch nicht wissen.

  115. Wildvögelein sagt:

    @ Monika H.
    @ Yilmaz

    „Nach spiritueller Ansicht zieht gleiches gleiches an, Aggression zieht Aggression an, Güte, Vernunft und Weisheit zieht seines Gleichen an.“

    “Anziehen” würde ich das nicht nennen, sondern “anstecken” – mit unserer Einstellung lösen wir beim Gegenüber und im Kollektiv etwas aus …“

    Wirklich? Man erlebt ziemlich oft im Leben, dass Menschen arglos (arg=böses Denken) Opfer von Aggression, Gewalt und Verbrechen werden. Eurer Theorie nach wären Opfer nie harmlos, gütig, weise und vernünftig, sondern selber aggressiv, sonst würden sie ja keine Aggression anziehen.
    Wäre schön ,wenn das so einfach wäre. Ist es aber leider nicht.

    Übrigens ging es in der ganzen Diskussion bisher darum, wie man sich als friedfertiger Bürger gegen Gewalt schützt und nicht wer besser zuschlägt.
    Wir alle hier im Blog wünschen uns doch eine friedvolle Gesellschaft, in der eine solche Diskussion gar nicht erst notwendig wäre.

    Die Frage muss doch eher lauten, was können wir – jeder einzelne und wir als Gesellschaft – dafür tun, um die Gewalt in Frieden zu verwandeln.

    Das ist ohne Zweifel richtig. Die gütigen, menschlichen und friedvollen Menschen versuchen ja meist auch schon alles für eine friedlichere Welt zu tun. Würde hervorragend funktionieren, wenn da nicht die anderen Charaktere wären, die aus; Neid, Habier, Gefühlskälte, Desinteresse, Frust, Hass oder was auch immer ständig dagegen agieren.

    Der Wunsch Gewalt in Frieden umzuwandeln ist edel, aber ändert nichts an der fatalen ISt-Situation, die sofortiges Handeln zum Schutz möglicher Opfer und die Abwehr brutaler Gewalt erfordert.

    Das gleichzeitig nach Lösungswegen gesucht wird, die Gewalt
    verhindern und schon im Keim ersticken, ist eigentlich selbstverständlich.

  116. chicano sagt:

    @ monica

    „Die Frage muss doch eher lauten, was können wir – jeder einzelne und wir als Gesellschaft – dafür tun, um die Gewalt in Frieden zu verwandeln.“

    wenn der staat seine aufgaben diesbezüglich wahrnehmen würde, dann wären wohl 90 % dieser speziellen probleme vom tisch. denn die täter wissen heutzutage, dass sie ohnehin keine oder eine geringe strafe bekommen.

    gesetze haben ja in der regel auch eine abschreckende funktion. viele der gewalttätigen jugendlichen geben dies gar als begründung an, dafür, dass sie kein halten kennen….siehe k. heisig.

    @ wildvögelein

    „Doch auch der erfordert mutige, tatkräftige Menschen, die vor allem zusammenhalten.“

    eben und wenn man schon so und auch zu recht, nach zivilcourage ruft, dann doch auch bitte den eigentlichen verursachern, der wie sie richtig sagen, gewollten entgleisungen, also dem zuschauenden staatsaparat, oder?

  117. chicano sagt:

    sollte heißen: „dann doch auch bitte den eigentlichen verursachern gegenüber…..“

  118. @ Chicano
    @ Monika H.
    Nun fühle ich mich aber mißverstanden.
    Faustrecht, Blutrache, Bürgerwehr, etc. sind alles Elemente, die in unserem Staat nichts zu suchen haben (sollten).
    Nun ist mein persönlicher Begriff des Staates aber auch nicht der eines „da oben“, welches mich gängelt und mein Begriff der Gesellschaft ist nicht der einer losen Zusammenwürfelung irgendwelcher Leute. Der Staat ist die Organisiation der Menschen – „meiner Leute“ – die sich zu einer Gemeinschaft zusammengesellt haben. Und jedes Mitglied dieser Gemeinschaft, gemeinhin der Bürger, ist ein dienendes Glied dieses Ganzen, des Staates. Und jeder Bürger kann dafür auch von dem Staat Sicherheit und Wohlfahrt verlangen, wenn er sich als sein Teil versteht und verhält.
    Und so uns nun mit riesigen Schritten diese bürgerliche Würde genommen wird, von unten und von oben – von Kräften die sich aus der Gemeinschaft entfernt haben – , ist aber nicht der Staat mein Gegner, sondern ich muß in kleinsten Trippelschritten die Hoheit des Rechtes der Bürger wieder herstellen, mithin dem Staat eine LEBEND(IG)E Verfaßtheit. Das kann ich nur, wenn ich mich als Teil des Ganzen verstehen und danach verhalten will.
    Der Staat kann seine Bürger nicht schützen, wenn sie sich nicht gegenseitig(!) schützen und achten wollen und einander egal sind. Und eine Gesellschaft, der nichts, nicht mal Mitgefühl gemein ist, die ist leichteste Beute für die zersetzenden Kräfte und ihre willfährigen Werkzeuge.

  119. chicano sagt:

    @ fischer

    wie gesagt, sie sind eingeladen auf eine tour und mit ein wenig glück können sie dabei gleich zeigen, wie weit sie mit ihrer wehrhaften hilfbereitschaft kommen.

    nicht böse gemeint aber die diskussion hat so keinen sinn für mich, dass ist leider allzu graue theorie😉

  120. chicano sagt:

    @ fischer

    „Ein 29-Jähriger fährt mit seiner 28-jährigen Freundin in einem Linienbus. Auf einmal wird die 28-jährige Frau von vier xxxxxxxxx (wir sind ja politisch korrekt ;)) aussehenden jungen Männern belästigt, die in einer Sitzreihe hinter dem Paar saßen. Als der 29-jährige Mann daraufhin die vier als xxxxxxxx beschriebenen Jugendlichen auffordert, die Belästigungen zu unterlassen, greifen diese das Paar sofort mit großer Brutalität an. Drei der vier Unbekannten führen kleine Schlagstöcke mit und schlagen damit auf die beiden wehrlosen Opfer ein. Als der 52-jährige Fahrer des Linienbusses die Vorfälle im Heck seines Fahrzeugs bemerkt, stoppt er den Bus und öffnet alle Türen. Diese Gelegenheit nutzen die vier unbekannten Schläger, um aus dem Bus zu flüchten und in einem Gebüsch an der Haltestelle zu verschwinden. Der 29-jährige Mann muß zur Behandlung ins Krankenhaus.“

    polizeibericht

    sie sind im bus. was tun sie?

    „Ein 19-jähriger Mann hört die Hilferufe eines Mädchens , das von drei xxxxx belästigt und festgehalten wird. Der 19-Jährige greift sich das Mädchen und zieht es aus der Gruppe heraus. Daraufhin schlägt und tritt das Trio gemeinschaftlich auf den Mann ein. Einer der drei hält dem Helfer sogar ein Messer vor. Als der Mann dies abwehren will, wird er durch das Messer an der Hand und einem Arm verletzt. Noch am Boden liegend treten die xxxxx weiter auf den 19-Jährigen ein, bis er das Bewußtsein verliert. Wegen der Schwere seiner Verletzungen muß der junge Mann im Krankenhaus auf der Intensivstation versorgt werden.

    polizeibericht

    sie kommen zufällig vorbei, was tun sie?

    „Vier xxxxxzwischen 18 und 20 Jahren schlagen einen 31-Jährigen zusammen. Als das Opfer am Boden liegt, treten und schlagen die Täter weiter massiv auf den Mann ein und fügen ihm dadurch schwere Verletzungen zu. Neben einer Stichwunde am Bein erleidet der 31-Jährige mehrere Brüche im Gesicht sowie im Bereich des Oberkörpers. Der Mann muß im Krankenhaus operiert werden. Die Täter flüchten.“

    polizeibericht

    sie kommen gerade vorbei, was tun sie?

    „Die Freundin eines 22-Jährigen wird in einem Schnellrestaurant von drei jungen xxxxxx zwischen 20 und 23 Jahren angesprochen. Als sie wenig später mit ihrem Freund und einem weiteren Bekannten in der Stadt unterwegs ist, wird sie erneut von den drei Männern angesprochen. Daraufhin kommt es zu einem Disput zwischen den beiden Gruppen. Der Streit eskaliert schließlich und es kommt zu Tätlichkeiten. Ein 21-jähriger xxxxx sticht dabei mit einem Messer mehrfach auf den 22-Jährigen ein. Das Opfer erleidet dabei eine tödliche Stichverletzung. Wenige Tage nach dem Vorfall stellen sich die Täter der Polizei.“

    polizeibericht

    sie kommen zufällig vorbei, was tun sie?

    ich glaube sie werden einen ernsthaften konflikt erleiden und nicht wissen was sie tun sollen. aber alles wird rasend schnell gehen und die geräusche der einschläge werden sie mutlos machen und sie stehen neben sich. ihre knie zittern wie espenlaub und sie denken in sekundenbruchteilen an ihre familie. werden sie diese wiedersehen, wenn sie jetzt zivilcourage zeigen.

    oder aber sie handlen instinktiv und greifen sofort ein, schlagen die täter in die flucht oder erleiden das schicksal des anderen opfers. dann sind sie ein held, denn das ist krieg und keine rangelei.

    ich muss aber gestehen, ich bin befangen und wohl in dieser diskussion der absolut falsche mann. ich hätte hier erst gar nicht anfangen sollen mitzureden……..ich gestehe aber außerdem….es kotzt mich an zu hören, dass sei rassistisch, wenn man rassistisch geprägte gewalt beim namen nennt.

    abschließend, wir haben beide recht, die menschen sollten sich gegenseitig helfen und der staat sollte nicht mit witz-urteilen den „mut“ solcher täter beflügeln.

    ick bin raus

  121. Avicenna1968 sagt:

    @ Monika H.

    Diese Art der Abrüstung, der Domestizierung, der Sittigung wird hier und in ganz Europa ja durchaus betrieben. Nur daß sie zunehmend einseitig stattfindet. Alles läuft darauf hinaus, das Kind mit dem Bade auszuschütten.

    Wie vergleichsweise rosig die Verhältnisse TROTZ ALLEM noch sind, hat mich die Lektüre des Blogs der amerikanischen Expat-Bloggerin Christina gelehrt. Sie schreibt:

    „When I moved to Germany, I found a job with a company located in one of the poorer, predominantly Turkish sections of Berlin. I wanted to get an apartment in the neighborhood, since rents were super low and we could get a nice apartment then, but my husband refused to even consider it. He thought it wasn’t safe. By American standards, it was not in any way a dangerous neighborhood.

    In Richmond, while in my freshman year in college, a corner a block from my dorm was said to be the spot with the most drive-by shootings in the United States the previous year. We’d dare each other to stand on the corner for five minutes at a time. Later, I lived in the nearby Oregon Hill neighborhood, where unemployment was sky high and alcoholism and social problems were rampant. Hearing gun shots wasn’t unusual and we had homeless living behind our house. If I left the math department after dark, I would call campus security to drive me the five blocks home. Berlin-Wedding seemed like a paradise in comparison.

    We lived in Berlin-Mitte, the center of Berlin, and I felt completely safe walking around Berlin, alone, at 3am.“

  122. Monika H. sagt:

    @H. Fischer

    >Nun fühle ich mich aber mißverstanden.

    Ich bin sicher, Herr Fischer, dass ich Sie oft nicht verstehe, aber ich lese Sie immer sehr gerne! (:

  123. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Stefan Haube

    Ja, von dem Mordfall Kaindl habe ich auch gehört.

    Der Mann saß mit einigen anderen in einer Kneipe beim Bier.
    Plötzlich tauchten etwa 10 mit Messern und Prügeln Bewaffnete, eher Jüngere auf. Wieso tauchten die auf?
    Vermutlich hat der Kellner oder ein „Gast“ Kaindl als „NAZI“ erkannt und blitzschnell die bewaffnete Eingreifreserve angerufen. Der Angriff auf die wehrlosen Biertrinker erfolgte brutal, blitzschnell und selbstverständlich vorsätzlich, unprovoziert.

    Kaindl wurde erstochen, andere der Angegriffenen ernsthaft verletzt.

    Der Fall wurde in den „Medien“ nicht behandelt.
    Der Fall wurde von der Polizei sehr zögerlich verfolgt; ja, eine Anzeige wurde aufgenommen, aber die halbherzigen „Maßnahmen“ hatten keinerlei Erfolg.
    Später, viel später, wurden einige dieser Gewalttruppe bekannt. aber nicht verhaftet. Es handelte sich um linke Türken und einige deutsche Antifa-Kämpfer. Der Denunziant wurde nicht ermittelt.

    Es gab einen Prozeß.
    Der Saal war voll mit Sympathisanten der Gewalttäter.
    Die Zuschauer konnten den Verlauf des Prozesses durch Sprechchöre und Zurufe ungestört bestimmen.
    Die Verteidigung beruhte darauf, die Angegriffenen seien doch NAZIS gewesen, ihre Anwesenheit in einem öffentlich zugänglichen Lokal sei eine „unerträgliche Provokation“ gewesen.
    Der Großteil der Angeklagten wurde freigesprochen, wegen nicht ermittelter Beweise, augenzwinkernd, und wegen geringer Schuld. Einige wurden zu Sozialstunden verurteilt, zwei der Mörder erhielten milde Bewährungsstrafen.

  124. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Mary

    Die Blogregeln hindern eine Aufklärung Ihrer Geschichts-Vorurteile. Würde wohl auch umfangreiche Texte erfordern.

    Wie sollten Sie auch infromiert sein, wenn die üblichen Informationsmittel hier (wie in ungezählten anderen Fällen, nehmen Sie bloß 9/11 oder Libyen, oder…) völlig versagen.
    Ihr Argument, die letzten 20 Jahre Geschichtsforschung über das Thema befriedigten Ihren Wissensdurst, ist entwaffnend. Vielleicht wissen Sie nicht, wer Raoul Hilberg ist. Er hat seit 1945 ein ganzes Leben lang über dieses Thema geforscht und kam zu sehr vagen Aussagen: eigentlich wüßte man nichts. (nämlich 20%).

    In einem anderen Punkt kann ich Ihnen aber etwas sagen.
    Sie nennen eine Zahl von drei Millionen Negersklaven in den Zwangsarbeitsunterkünften (Lager warn’s ja nicht) in den USA, und die Sklaven wären ja vermutlich, als Wertgegenstand, recht gut behandelt worden.

    Na, lassen wir Ihre Feststellungen einmal so stehen.

    Was Sie vergessen:
    Negersklaven wurden nicht alleine in die USA verkauft.
    Auf drei Sklaven, die einen Markt in den Amerikas erreichten, kamen 97, die das Einfangen, den Hunger-Marsch (in Ketten) zur Küste oder den Hunger-Transport im Zwischendeck (in Ketten, dichtgedrängt) nicht überlebten. Das Einfangen ging so vor sich: Ein Kral wurde nachts mit leicht brennbarem Material umgeben und angezündet. Wer kräftig genug war, über die lodernden Flammen zu springen, von dem durfte man annehmen, daß er auch die restlichen Strapazen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vielleicht überstehen könnte.
    Der Rest verbrannte.

    Vielleicht gehören Sie gar nicht zu den ungebildeten Europäern, denen diese Tatsachen nicht bekannt sind. Vielleicht sind Sie ja eine gebildete Amerikanerin, schließlich ist doch vieles relativ. Aber selbst Ihnen waren diese Zusammenhänge und Schätzungen nicht klar.

    Und Ihre Vermutung, ich hätte vielleicht noch nie einen gebildeten Ami kennengelernt, ist relativ richtig. Zwar habe ich Molekularbiologen, Physiker, Meteorologen, Mediziner, Manager, Musiker, Richter aus den USA kennengelernt, aber deren Kenntnisse von Geschichte waren den Ihren recht verwandt.

    In den wissenschaftlichen Institutionen, in denen ich gearbeitet habe, waren regelmäßig ausländische Wissenschaftler als Gäste. Gespräche und familiäre Kontakte waren eng, die Gespräche sehr aufschlußreich. Von einem Polen aus Breslau erfuhr ich, daß Korridor, Westpreußen und Posen überwiegend deutsch besiedelt gewesen seien.
    Ein überaus fähiger und gescheiter, lieber Engländer, der in den USA immerhin mit einem der Nobelpreisträger eng zusammengearbeitet hatte, hielt den Bericht über die Vertreibung aber für ein absurdes NAZI-Gerücht und weigerte sich schlicht, auch nur die geringste Literatur dazu zu lesen.

  125. Monika H. sagt:

    @chicano

    >dann wären wohl 90 % dieser speziellen probleme vom tisch. denn die täter wissen heutzutage, dass sie ohnehin keine oder eine geringe strafe bekommen.

    Wenn Sie, chicano, wüßten, dass Ihnen keine Strafe droht, wären Sie gewalttätig? Wahrscheinlich nicht, weil Sie dieses Potenzial nicht in sich tragen.

    Aber wo verbliebe es bei den Abgeschreckten? Das muss sich dann irgendwo anders Ausdruck verschaffen oder es wird weiter unterdrückt, bis vielleicht – im wahrsten Sinn des Wortes – die Bombe platzt. Denn der Tod ist ja keine große Abschreckung, wo doch Jungfrauen und Ehre auf einen im siebten Himmel warten.

    Mit der Abschreckung wäre ein Symptom vom Tisch, nicht das eigentliche Problem! Das würde an anderer Stelle wieder auftauchen.

  126. @ Monika H.
    „Ich bin sicher, dass ich Sie oft nicht verstehe, aber ich lese Sie immer sehr gerne!“
    Vielen Dank für die Blumen, die Ihnen zu reichen eigentlich meine schöne Pflicht wäre.
    Doch, Sie verstehen sehr gut, lesen Sie doch immer dann aus meinen Kommentaren heraus, wenn ein Satz mit einem Lächeln in die Tastatur geflossen war und ich keineswegs bereit bin, mir mein Interesse für die Argumente und Empfindungen der Diskutanten durch stur-bockige Verbohrtheit selbst zu verbauen.
    Ist mein Verbündeter nicht automatisch der, der eben nicht mit einem kaugummigenuschelten „egal“ die Achseln zuckt, sondern der Fragen stellt und Antworten sucht? Frage und Antwort müssen mir dabei nicht immer gefallen. Und ist nicht – mindestens(!) – mein Gegner der, der die Fragen unterdrückt, die Fragenden verfemt, den Diskurs vorsätzlich stört?

  127. Yilmaz sagt:

    @ Stephan Haube
    danke für dein feedback! Selbstverständlich hast du auch Recht in dem was Du geschrieben hast, nur sollte man alles von außen neutral betrachten und das ganze Bild sehen, niemand ist perfekt, überall gibt es Verbrecher, Dummköpfe, Mörder, genauso wie es auch gütige, liebende und weise gibt.
    Vermutlich wirst Du (oder Sie, entschuldigung wenn ich einige Duze oder vergesse zu Siezen, ich will niemandem zu Nahe treten wenn ich Duze und spreche meinen Respekt aus, auch wenn ich versehentlich Duze, bitte nicht falsch verstehen) denken, „ja wieviele Yilmaz haben wir denn in Deutschland!?“, und ich antworte, vermutlich nicht viele die hier schreiben aber viele die so denken wie ich, abgesehen davon wieviele JE´s haben wir in Deutschland!? Auch nicht viele…., von daher sehe ich uns Schreiberlinge hier als Speerspitze, als eine kleine Gruppe die was zum positiven verändern will und da ist sehr viel positives in den aller meissten Menschen, bei Türken ebenso wie bei Deutschen und anderen Völkern!

    @ chicano
    obwohl ich es nicht immer gut finde, daß du auf deinem Lieblingsthema so rumreitest, aber wenn es Dir hilft, dann soll es so sein.
    Vielleicht würde dir eine Pilgerfahrt zum Jakobsweg in Spanien helfen, damit du deinen Kopf frei kriegst. Dieser Pilgerweg wird von vielen gegangen die nach Fragen suchen und innerer Erlösung, das sind viele km die zu Fuß gegangen werden müssen und das hat vielen geholfen, am besten mit deinem Sohn oder Freund gemeinsam, vielleicht irgendwann einmal (nur zeitlich bedingt bei mir) können wir diesen Weg gemeinsam gehen.
    http://www.jakobsweg.de/

    @ All
    also mein Lösungsvorschlag zur Gewalt allgemein wäre (am effektivsten):

    – Installierung von zusätzl. Polizeistreifen in Gegenden von hohem Gewaltpotential, falls notwendig auch KSK
    – schnelle Gerichtsverfahren (ein Vormittag)
    – harte Bestrafung je nach Tatbestand

    Warum hat man zB bei Stuttgart21 alle Polizeirabauken dort zusammengezogen und gegen friedliche Demonstranten Gewalt eingesetzt? Warum macht der Polizeipräsident nicht das gleiche bei Gewaltverbrechern in Ghettos…!? Oder wem dient der Polizeipräsident in Wirklichkeit!? Denkt mal drüber nach…

    Neue Gesetze braucht man keine, da die bereits bestehenden alles abdecken, der Staat muss sie auch anwenden…. aber wenn man das nicht macht, dann wird der Täter zu weiteren Taten ermutigt….. ich denke, und ich liege oft nicht weit von den Tatsachen, daß man das absichtlich nicht unterbinden will, die Gründe habe ich bereits genannt.
    Es ist dasselbe als wenn eine kleine Horde von Skinheads ihr Unwesen treibt und die Polizei nicht eingreift, was passiert:
    Die Medien kochen das hoch und sie erwecken allgemein unterschwellig den Eindruck „die Deutschen seien fast alle Nazis“, das wird dann ins Ausland übertragen und schwups denken dort alle daß das ganze Deutschland übersäht von prügelnden Skinheads sei, aber stimmt das? Entspreche das der Wirklichkeit? Nein! Es geht eigentlich hierbei auch um Geopolitik, um geplante Verleumdung, siehe auch Pussy Riot, oder Verleumdung Weissrusslands (siehe in dem thread „Tanz den Lukaschenko“).

    @ Monika H.
    d´accord.
    Natürlich müssen wir Bürger uns auch gegen Gewalt einsetzen indem wir direkt Vor-Ort helfen und nicht zuschauen, natürlich (wie auch chicano zu Recht schrieb) ist die Gefahr von Waffeneinsatz seitens der Gewalttäter zu berücksichtigen…. aber harte Strafen gegen Messerattacken werden die Täter abschrecken!

  128. Avicenna1968 sagt:

    Die Kaindl-Mörder kamen aus dem Milieu der PKK.

  129. chicano sagt:

    @ monica

    „Mit der Abschreckung wäre ein Symptom vom Tisch, nicht das eigentliche Problem!“

    auch wenn es unter einem blickwinkel toll aussieht, ist es der größte unsinn seit langem😉

    dann können wir ja alle gesetze abschaffen, denn sie dienen letztlich bzw. das maß der strafe bei übertreten, der abschreckung. na ja…..

    @ lieber yilmaz

    ich bin ganz im frieden. aber niht die opfer und angehörigen der opfer.

    den jakobsweg zur besinnung sollten dann eher die täter und potentiellen täter gehen😉

    an sollte bei der ganzen diskussion auch nicht vergessen, dass wir hier nur von der spitzesten spitze des eisberges sprechen. nicht geredt wird hier von der wohl ungeheuerlichen zahl unbekannter taten, wie einfache ohrfeigen, tritte, mobbingattacken, erzeugen von angst und depression bei unzähligen opfern der gleichen klientel.

    nee yilmaz, ich benötige weder urlaub noch psychotherapie, ich benenne nur, was geleugnet und vertuscht wird…und ich werde es weiter benennen, denn ich habe mit den opfern mehr mitgefühl als mit den tätern.

  130. chicano sagt:

    yilmaz: „- Installierung von zusätzl. Polizeistreifen in Gegenden von hohem Gewaltpotential, falls notwendig auch KSK
    – schnelle Gerichtsverfahren (ein Vormittag)
    – harte Bestrafung je nach Tatbestand“

    hier aber sind wir wieder ganz und gar einer meinung und das müssen wir immer und immer wieder fordern, bis jeder bürger den feind im dunkeln erkennt, denn der feind im scheinwerfer ist nur ein feiger, armseliger wicht, dem die lektion des gesetzes fehlt, um seinen wahren und dann vielleicht sogar produktiven platz in der gesellschaft zu finden.

    ja, ich bin optimist😉

  131. Avicenna1968 sagt:

    Der „Feind im Dunkeln“ fühlt sich im Rampenlicht doch pudelwohl. Vielleicht eröffnet er zur Stunde wieder eine Ausstellung homosexueller Vergewaltigungspornographie.

  132. Monika H. sagt:

    @Wildvögelein

    >Wirklich? … Eurer Theorie nach wären Opfer nie harmlos, gütig, weise und vernünftig, sondern selber aggressiv, …

    …oder das andere Extrem z.B. sehr defensiv. Was einem eine Situation zu sagen hat, kann man immer nur selbst rausfinden.

    Ales unterliegt kosmischen Gesetzen, denn Kosmos (griech.) bedeutet Ordnung – Zufall wäre jedoch Chaos.

    >Das ist ohne Zweifel richtig. Die gütigen, menschlichen und friedvollen Menschen versuchen ja meist auch schon alles für eine friedlichere Welt zu tun. Würde hervorragend funktionieren, wenn da nicht die anderen Charaktere wären, die aus; Neid, Habier, Gefühlskälte, Desinteresse, Frust, Hass oder was auch immer ständig dagegen agieren.

    Zwischen Gutes tun und Frieden leben ist noch ein himmelweiter Unterschied. Ich weiß jetzt nicht genau, wo Sie leben, aber ich lebe in Deutschland und da sind die wenigsten Menschen „zufrieden“ – um ehrlich zu sein, ich kenne kaum ein Land, in dem die Menschen so unzufrieden sind wie hier.

    >… fatalen ISt-Situation, die sofortiges Handeln zum Schutz möglicher Opfer und die Abwehr brutaler Gewalt erfordert.

    Vorweg: jedes Opfer ist eines zuviel – ohne jede Diskussion.

    Sie beschrieben Ihre eigenen Erlebnisse und das macht es natürlich etwas schwierig, hier meiner (momentanen) eigenen Meinung gerecht und gleichzeitig halbwegs sensibel zu antworten – bitte verzeihen Sie, wenn das nicht so gut gelingt.

    Wir reden hier von einer relativ geringen Zahl, die türkischen Gewalttätern zum Opfer fallen, im Vergleich zu dem was in DE sonst noch abgeht. Opfer finden Sie zu Hauf, wo immer Sie beim Fenster rausschauen. Da draussen werden (auch von Deutschen!) täglich tausende Kinder mißhandelt und vom Staat entsozialisiert, Millionen von Tieren gequält (ja, für mich stehen alle Lebewesen auf gleicher Stufe) oder Behinderte weg gesperrt und psychisch und körperlich vergewaltigt. Letztere finden weder bei moralischen Schützern noch in den Medien auch nur irgendeine Erwähnung.

    Die alle sind in ihrer Zahl wesentlich größer und bedürfen unseres (Ihr Zitat:) „sofortigen Handelns zum Schutz und zur Abwehr brutaler Gewalt“, an all diesen Punkten können wir „Held“ sein – aber nur die offensichtliche Gewalt, also das was man sieht und uns von den Medien täglich auf dem Tablett präsentiert wird (nicht ohne Grund!!!), wird hier bis zum Erbrechen wiedergekaut. Diese Jugendlichen sind für mich genauso Opfer teils desselben Systems, das sind junge Menschen mit gewaschenen Gehirnen und unterdrückten Emotionen, keine „Bösen per se“ – aber wir machen sie dazu, indem wir uns im Verband auf sie stürzen, und damit genau wem dienen?

    >Das gleichzeitig nach Lösungswegen gesucht wird, die Gewalt
    verhindern und schon im Keim ersticken, ist eigentlich selbstverständlich.

    Ja wo? Hier in diesem Thread bestimmt nicht und das ist das Wunderliche, denn der ursprüngliche Beitrag war lösungsorientiert, dessen Essenz aber im Keim erstickt. Oder wo wird hier diskutiert über die deutsch-türkische Freundschaft?

  133. Monika H. sagt:

    @chicano

    >“Mit der Abschreckung wäre ein Symptom vom Tisch, nicht das eigentliche Problem!”
    >auch wenn es unter einem blickwinkel toll aussieht, ist es der größte unsinn seit langem

    Das heisst, Sie sagen, dass mit angedrohten Strafen das Problem vom Tisch ist?

    >dann können wir ja alle gesetze abschaffen, denn sie dienen letztlich

    Man muss doch unterscheiden können zwischen einem monatelang geplanten Bankraub und einer Gewalttat, die nur einen geringen Auslöser braucht, um den Täter rot sehen zu lassen. Wäre Abschreckung tatsächlich effizient, wären die Gefängnisse nicht voll – insbesondere im Hinblick darauf, dass z.B. in den USA neben Wasser und Brot auch der Tod geboten wird.

    Ich glaube auch nicht, dass jemand als besserer Mensch aus einem Gefängnis rauskommt, als er reingegangen ist – jedenfalls im seltensten Fall. Dort sind sie nur ihresgleichen und kommen sie raus, werden sie von ihren Gangs und Familien gefeiert oder meinen Sie, der Salafisten-Papa sagt plötzlich: „Hey, Ahmed, ab heut machen wir aber nach das Deutsche Gesetz?“

    >den jakobsweg zur besinnung sollten dann eher die täter und potentiellen täter gehen

    Sehen Sie, das wäre doch einmal ein Ansatz. Dabei können sich dogmatisierte Gehirnzellen erfrischen und erneuern …

  134. Yilmaz sagt:

    @ chicano
    den Jakobsweg habe ich nicht als Psychotherapie vorgeschlagen, sowas tut allen gut, selbstverständlich mir auch. Irgendwann werde ich die 700-800 km wandern dort im Norden Spaniens, Religion spielt keine Rolle, der Weg ist das Ziel und jeder hat Fragen die er/sie oft nur im Inneren findet, denn die innere Stimme ist oft der beste Ratgeber und der Weg zur inneren Erleuchtung.

  135. @ yilmaz: Das mit dem Duzen ist völlig okay…wir kommentieren uns schon seit Jahren, von daher…sind wir doch Kollegen….grundsätzlich stelle ich auch Alltagsprobleme, die ich mit einzelnen Idioten habe auch nicht über den Grundsatz, der da lautet: Die kleinen Leute, egal ob türkisch, griechsich, italienisch oder deutsch stehen im Konflikt mit dem internationalen Finanzkapital, das versucht die Völker gegeneinander zu hetzen und als Sieger aus der Geschichte hervor gehen will.
    – Avicenna: Das stimmt, einer der Täter hatte sich, um seiner Verhaftung zu entgehen, in die kurdischen Berge abgesetzt und ist dort – ich glaube 1993, also ein Jahr nach dem attentat auf Kaindl – im Kampf gegen die Türken gefallen.

  136. Yilmaz sagt:

    @ Avicenna1968
    „Die Kaindl-Mörder kamen aus dem Milieu der PKK.“

    Die (PKK) haben auch das Zeug zum morden, bzw. werden „dienstlich“ unterstützt ……………..
    Auf jeden Fall danke für den Hinweis Avicenna!

  137. Monika H. sagt:

    @yilmaz

    >… aber harte Strafen gegen Messerattacken werden die Täter abschrecken!

    Das lernt man heutzutage in jeder Hundeschule, dass man mit Bestrafung (Strafe ist ja ebenfalls Gewalt!) und Angstmache nicht das bestmögliche Ziel erreicht.

  138. chicano sagt:

    ja, avicenna, wo sitzt er denn, der feind im dunkel?

    schauen wir uns diesen examplarischen fall an:

    „Am 12. Juni 2009 am Bahnhof Harburg. Onur K. (heute 19) und Berhan I. (20) schnorren Dachdecker Thomas J. um 20 Cent an. Als der 44-Jährige sich weigert, ihnen das Geld zu geben, prügeln und treten sie auf ihn ein, bis er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Drei Wochen später stirbt Thomas J. an seinen schweren Verlet-zungen.

    Im Dezember 2010 verurteilt Hamburger Landgericht Onur K. zu drei Jahren und vier Monaten Haft wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge. Berhan I. bekommt drei Jahre und zehn Monate.

    Der Anwalt der Schläger geht in Revision – und bekommt Recht. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entscheidet im September 2011, das Urteil gegen Onur K. sei zu hart. Grund: Er wurde nach Jugendstrafrecht verurteilt, das Urteil soll auch erzieherisch wirken.

    Deshalb jetzt der neue Prozess vor der 4. Strafkammer vor dem Hamburger Landgericht. Das Urteil: Zwei jahre auf Bewährung. Als einzige Auflage muss Onur K. ein soziales Training absolvieren.“

    also ich kenne einen,. der musste wegen ein paar mal schwarzfahren in den knast……und für mord gibt es bewährung in diesem staat. natürlich nur, wenn das opfer eine kartoffel ist.

    na, mache ich wieder hetze, freunde der orwellschen dialektik?

  139. chicano sagt:

    und aktuell zum fall jonny k. dem am alexanderplatz totgetretenem vietnamesischen jungen, der, wie hier gefordert, eingriff, zivicourage zeigte und dann von 7!!! leuten ermordet wurde:

    „Allerdings werde in Ermittlerkreisen bezweifelt, dass es überhaupt zur Mordanklage kommt. Die Tötungsabsicht werde schwer nachzuweisen sein, daher werde es wohl auf Totschlag hinauslaufen. “

    na, klarer fall von bewährung…..und bald schon dieser junge vergessen sein.

    und die ermittlerkreise, wehe wenn sie eines tages losgelassen. sie haben so den hals voll, die armen täter vorzuführen und drei tage später in der straßenbahn zu treffen.

    also was läuft hier wirklich?

  140. Monika H. sagt:

    @Fischer Freiweh

    Heut morgen war ich etwas eilig, wollte aber nicht von dannen hirschen, ohne Ihnen zumindest das Lächeln weiter gereicht zu haben, das Ihr erster Satz hervor gerufen hat .

    Und – ganz gemäß Ihren sehr treffenden Ausführungen zum „guten Gesprächspartner“ – benötigt es manchmal auch eine Runde länger, wenn man über das Gesagte und in dem Fall den Diskurs zuerst mal nachdenken muss.

    >jeder Bürger kann dafür auch von dem Staat Sicherheit und Wohlfahrt verlangen, …

    Es gibt keine Sicherheit. Nichts im außen ist jemals sicher, da alles vergänglich ist. Das einzig Unvergängliche ist die Vergänglichkeit.

    Welche „Sicherheit“ verlangen Sie denn im Detail vom Staat?
    Nehmen wir z.B. den Schutz vor Gewalttätern. Erstens denke ich, dass es ein gewaltloses Miteinander geben kann, zweitens: wenn der Gewalttäter eingesperrt ist und Ihnen nichts antun kann, Ihnen das Leben aber trotzdem was zu sagen hat: dann fällt Ihnen halt eine Kokosnuss auf den Kopf oder es trifft sie der Blitz. Das Leben ist da ziemlich kreativ.

    Solange Sie Sicherheit oder was auch immer von außen anfordern – auch wenn Sie den Staat als Gemeinschaft bezeichnen – geben Sie Verantwortung und Macht ab, anstatt in sich selbst zu vertrauen. Damit haben Sie Ihre eigene Größe noch nicht erkannt.

    Wenn der Mensch wieder lernt, nach innen zu hören, dann braucht es auch keine Kokosnuss von außen.

  141. Freidank sagt:

    Dieser Arikel von Elsässer bringt zwei Dinge zusammen, die eigentlich nicht zusammengenhören (sollten):

    Unsere Identitätsprobleme und die in die Zivilisationslosigkeit abdriftenden Migrantenmilieus unserer Großstädte.

    Das sieht man allein schon daran, daß die Franzosen, denen man zwar auch versucht, wegen der Vichyregierung einen Identitätsknick einzureden, deren Nationalgefühl aber noch nicht so beschädigt ist wie unseres, in Paris, Marseille und andereswo noch weit größere Probleme haben als wir.

    Letzten Endes hängt beides natürlich zusammen, denn hätten wir unser nationales Selbstbewußtsein nicht verloren, hätten wir diesen Sumpf längst trocken gelegt.

    Aber der Umstand, daß wir ihn nicht trocken legen, erklärt nicht seine Enstehung.

    Der Grund ist, daß wir, wie Sarrazin es erklärt hat, eine Negativauswahl – angesichts der tatsächlichen Verhältnisse erscheint mir dieses Wort noch zu respektvoll und ich würde lieber von einem Abschaum sprechen wollen – abbekommen haben und abbekommen. Das scheint mir in der Migration an sich angelegt und im Grunde unvermeidbar.
    Wer sein Land verläßt, der verläßt es, weil er es dort zu nichts gebracht hat, weil er also nichts taugt, oder weil er hofft, es woanders weiterzubringen und er den Geschicken seines eigenen Land gleichgültig gegenübersteht. Das erklärt hinreichend, weshalb die Migranten bei uns sich so aufführen, wie sie sich aufführen. Da können wir vor vitalem Selbstgefühl strotzen, wie wir wollen, es würde nichts daran ändern.

    Es ist verkehrt, sich an den Maßstäben, die in diesem Milieu gelten, messen zu wollen. Das ist ungefähr so, als würde ich sagen: Der Stall stinkt nur, weil ich so ein feines Riechorgan habe. Ich muß selbst etwas viehischer werden, dann rieche ich es nicht mehr.

    Um zu ekennen, daß wir Deutschen kein gesundes Selbstbewußtsein haben und das Geschlechterverhältnis hierzulande aus der Ordnung geraten ist, um das zu erkennen, brauchen wir keine Migrantenmilieus und wir sollten uns auch nicht einbilden, daß sich die Probleme, die die Migranten verursachen, in Luft auflösen, sobald wir unsere eigenen Probleme beseitigt haben.

  142. Yilmaz sagt:

    @ Harald Schmidt
    danke Harald ! Gruß.

  143. Gantenbein sagt:

    @Avicenna

    Ist der PKK-Zusammenhang wirklich belegt? Die Einlassungen der Angeklagten ließen doch eher auf einen „Antifa“-Hintergrund schließen.

    Zur offizielen Version der Ereignisse:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Kaindl

  144. Monika H. sagt:

    @Dr. Kümel zu Mary

    >Vielleicht gehören Sie gar nicht zu den ungebildeten Europäern, denen diese Tatsachen nicht bekannt sind. ….

    Gibt es eine Skala, woran man ablesen kann, wann wer gebildet ist? Oder sind Sie der Maßstab aller Dinge?

    Jeder Mensch hat doch seine Schwerpunkte in puncto Wissen und keiner kann alles wissen.

    Ich finde bei Ihnen aus meiner Sicht auch schwerwiegende Defizite, z.B. emotionale Intelligenz oder wie leicht der Mensch manipulierbar ist – dafür kann ich Ihnen nicht viel erzählen über die Napoleonischen Kriege. Für mich persönlich ist aber ersteres wesentlich wichtiger, es käme mir aber nicht in den Sinn, Sie deshalb als ungebildet zu bezeichnen, das Wort „eingebildet“ liegt mir da im Moment ehrlich gesagt schon eher auf der Zunge.

  145. chicano sagt:

    @ yilmaz

    „den Jakobsweg habe ich nicht als Psychotherapie vorgeschlagen, sowas tut allen gut, selbstverständlich mir auch.“

    dann verstehen ich nicht, warum diesen „tip“ im zusammenhang mit diesem thread bringst und gleich noch texte wie: “ dein lieblingsthema“ einfügst. das empfinde ich als ätzend. allet schick, solange man nicht zu einem thema kommt, dass bestimmte sachverhalte ungeschönt auf den tisch wirft?

    @ monica

    „Das lernt man heutzutage in jeder Hundeschule, dass man mit Bestrafung (Strafe ist ja ebenfalls Gewalt!) und Angstmache nicht das bestmögliche Ziel erreicht.“

    sie vergleichen also diese täter mit hunden? nun ja….

    sie sollten sich mal mit familien zusammensetzen, die einen sohn oder eine tochter durch solche taten verloren haben…..durch täter, die zuvor eben nicht, nach etlichen gewaltdelikten, dem gesetz nach verurteilt wurden.

    nur weil das gesetz hier die augen verschlossen hat, einem zigfach auffällig gewordenen gewalttäter, auf bewährung wieder auf die straße schickte……geschah dann, das „unfassbare“.

    mir geht es nicht darum ob türkische, arabische oder deutsche gewalttäter sich unterscheiden. mir geht es darum, dass der deutsche gewalttäter nicht 10 mal die gelegenheit erhält leute zu quälen, sonder in der regel nur einmal, ganz im gegensatz zu den anderen gruppen.

    das ist es, was ich methode nenne und für mich sind die richter und staatsanwälte so schuldig wie die täter selbst.

    und auf jeden fall werden die täter ermutigt weiterzumachen. lesen sie mal das buch der leider ermordeten richterin heisig. es gibt unzählige fälle in denen diese jugendlichen darüber lachen, mit welch geringen „strafen“ sie nach hause gehen. und wie diese schon geläutert wurden, weil frau heisig mal etwas härter und vor allem sofort durchgriff.

    wenn sie das nicht verstehen, nun gut, was soll man machen.

    das strafen nicht die gewalt auf erden abschaffen werden, dass weiß hier jeder aber ohnen regeln und gesetze werden sie, monica, in der derzeitigen welt….nicht weit kommen.

    „Da draussen werden (auch von Deutschen!) täglich tausende Kinder mißhandelt und vom Staat entsozialisiert, Millionen von Tieren gequält (ja, für mich stehen alle Lebewesen auf gleicher Stufe) oder Behinderte weg gesperrt und psychisch und körperlich vergewaltigt. Letztere finden weder bei moralischen Schützern noch in den Medien auch nur irgendeine Erwähnung. “

    alles vollkommen richtig! aber erstens hat das nichts damit zu tun, was hier noch gechrieben wird oder ist diese gewalt ok, weil auch das gibt, was du schreibst? wenn dir das zu wenig thematisiert wird hier, dann tu du es doch.

    ich schreibe nicht umsonst die ganze zeit, dass der staat seine verantwortung in etlichen punkten nicht wahrnimmt. da sagst du dann, die menschen müssen allein dafür sorgen. hier aber dann schreibst du, dass der staat kinder entsozialisiert, tiere quält oder es zulässt und behinderte wegsperrt! bei mir rennst du da offene türen ein aber du selektierst, wie es dir passt und das ist nicht ok für mich, denn so kommen wir nicht weiter, reden aneinander vorbei.

  146. rubo sagt:

    Zum erschlagenen Jonny läßt der Richter entgegen der Forderung des Staatsanwalts 2 Angeklagte frei. Die sind vielleicht schon in der Türkei sicher). Hier frage ich mich, wie es wohl gegangen wäre, wenn das Opfer ein jüdischer Mitbürger gewesen wäre. Natürlich schärfer als bei einem Vietnamesen (mindestens Antisemitismus-Schrei mit Kerzen-Demo). Folglich wird in Deutschland in Abhängigkeit von der Religion nicht nur nach Gesetz gehandelt. Der Richter könnte ja auch einen sanften Hinweis auf Frau Heises Schicksal erhalten haben und handelte aus Angst. Wir leben natürlich nicht in einem Bananenstaat!

  147. Mary J. sagt:

    @ Dr. Guether Kumel

    Ich habe nicht gesagt, dass der Wissensdurst befriedigt ist, sondern dass ein unbekannter Fakt einen bekannten noch lange nicht aufhebt, so wie Sie das hier versuchen allen weisszumachen.

    „Vielleicht wissen Sie nicht, wer Raoul Hilberg ist. Er hat seit 1945 ein ganzes Leben lang über dieses Thema geforscht und kam zu sehr vagen Aussagen: eigentlich wüßte man nichts. (nämlich 20%).

    Und Sie verstehen diese Aussage also so, dass er damit meint, dass es den Holocaust nicht gegeben hat? Donnerwetter. Dass mus man erstmal hinkriegen.

    Das waere naemlich wirklich merkwurdig, weil dies bedeuten wuerde, dass der Mann sein ganzes Leben zu etwas publiziert hat, wovon er meint, dass es das gar nicht gegeben hat. Irgendwie absurd, oder?

    Nein, Herr Kuemel, Hilberg ist kein Holocaustleugner. Absurd ist – wie gesagt – ihre idiotische Behauptung, unbekannte Fakten wueden bekannte Fakten negieren.

    Das ist ungefaer so, als wuerde Ihnen ein Astronom sagen, dass 99% des Weltalls noch unbekannt sind und Sie wuerden daraus schlussfolgern, dass es den Mond nicht gibt.

    P.S. Dies soll jetzt keine Rechtfertigung sein, aber abgesehen von der fehlenden Freiheit ging es den Sklaven in den amerikanischen Suedstaaten sehr oft tatsaechlich besser als den freien Schwarzen (oder auch manchem Weißen) im Norden und zwar aus einfachen Grund:

    Die Sklaven waren eine Investitiuon fuer die Besitzer und zwar eine nicht gerade billige. Wurde der Sklave krank sodass er nicht arbeiten konnte oder starb, war das investierte Geld futsch. Im Norden dagegen war es den Fabrikbesitzern herzlich egal, ob ein Tageloehner starb – dann stellte man einfach den naechsten ein.

  148. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Mary

    Ihre Interpretation von „Nichtwissen“ über eine These ist atemberaubend:
    Sie interpretieren 80-prozentiges Nichtwissen (http://derstandard.at/2475608) damit, die Nichtwisser hätten ja wohl behauptet, sie wüßten präzise, die These sei falsifiziert.

    Tatsächlich bedeutet „Nichtwissen“, daß noch sehr erheblicher Forschungsbedarf besteht. Daß eine solche Analyse in der „brd“ ergebnisoffen nicht möglich ist, zeigt ein Gedankenexperiment: Beantragen Sie vom „brd“-Ministerium ein paar Millionen, um mit den Mitteln der Archäologie die Millionen von Auschwitzopfern zu exhumieren, um sie nach Möglichkeit zu zählen, zu identifizieren und ihnen eine menschenwürdige Bestattung zukommen zu lassen.

    Die Diskussion dieser These ist hier nicht möglich.
    Hilberg hat seine eigenen Thesen mit fortschreitendem Alter, Wissen und Weisheit einer umfänglichen Revision unterzogen, ebenso wie der für Klarsfeld arbeitende Apotheker Pressac, der zu ähnlich vagen und pessimistischen Aussagen kam.

    Hilbergs ultimative Aussage über den zentral organisierten und durch zwei Dutzend Methodenan Hunderten von Tötungszentren dezentral und industriell durchgeführten Völkermord in der Hitler-Tyrannei:

    „Aber was 1941 begann, war kein im voraus geplanter, von einem Amt zentral organisierter Vernichtungsvorgang. Es gab keine Pläne und kein Budget für diese Vernichtungsmaßnahmen. Sie erfolgten Schritt für Schritt, einer nach dem anderen. Dies geschah daher nicht etwa durch die Ausführung eines Planes, sondern durch ein unglaubliches Zusammentreffen der Absichten, ein übereinstimmendes Gedankenlesen einer weit ausgreifenden Bürokratie.“
    Hilberg: Newsday (NY), 23. Februar 1983.

  149. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Monika: „… in jeder Hundeschule, dass man mit Bestrafung (Strafe ist ja ebenfalls Gewalt!) und Angstmache nicht das bestmögliche Ziel erreicht.“

    Das ist doch mal ein positiver Ansatz zur Strafrechtsreform: Jeder Gewalttäter erhält als Resozialisierungs-Token am Jahresende, wenn er ein volles Jahr nicht gemordet, geraubt, vergewaltigt hat, einen großen Hundekuchen!
    Mit Zimt und Zucker!

  150. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Chicano: „Schwarzfahren…“

    In unserer Rechtsordnung stehen sogar auf GEWALTFREIER MEINUNGSÄUSSERUNG eines plädierenden Rechtsanwaltes 5 Jahre Gefängnis. Bei allzu intelligent Argumentierenden werden 13 Jahre und lebenslänglich verhängt. Natürlich bis zum letzten Tag abzusitzen.

  151. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Monika

    Ja, Ihre Differenzierung trifft genau ins Schwarze.
    Ich habe eine Menge Amerikaner der „gehobenen Schichten“ mit Intelligenzberufen kennengelernt. Aber von Geschichte im allgemeinen, erst recht von europäischer Geschichte, wußten sie sehr wenig. Und über die Todesopfer der Neger beim Einfangen, Weitertreiben, viehischen Transport zum Sklavenmarkt in Amerika wußten sie ebensowenig wie Mary.
    Allerdings haben sie den Massenmord an etwa 100 Mio auch nicht verharmlost.

    Und jener Engländer, der in Amerika als wissenschaftlicher Assistent eines berühmten Nobelpreisträgers gearbeitet hat? Er hatte noch nie von der Vertreibung gehört, der etwa so viele Deutsche zum Opfer gefallen sind, wie einem Drittel aller Engländer entspricht.

    Ja, Bildung ist relativ.

  152. @ Monika H.
    „Welche “Sicherheit” verlangen Sie denn im Detail vom Staat?“
    Die organisierte Gemeinschaft, die mir Ideal ist kann und soll natürlich nichts gehen Kismet, Vorsehung, Karma und Schicksal tun. Diese kann der Nachtwächter nicht aussperren, denn – wie die Sorge an Faustens Ende – schleichen Gespenster und Spuk sich durch’s Schlüsselloch ein.
    Und der Staat ist dann überdies auch nichts für mich, von dem ich als erstes zu verlangen habe. Dem Gegendienst steht erst der Dienst bevor.
    Nehmen Sie mal eine Biene (bitte zart und vorsichtig) beim Beinchen und lassen sich von ihr tänzelnd in das Nest führen und dabei erzählen, was sie denn so alles von ihrer Königin und dem ganzen Staat so verlangt.
    Aber vorsicht: Es könnte Ihnen so gehen, wie in den Spelunken und dunklen Ecken, in die Chicano mich führen will. Na, vielleicht etwas organisierter und mit einem nachvollziehbaren Ziel (und da liegt dann ja auch genau der Unterschied).
    Die Drohne kennt übrigens auch nicht die Losung „Avanti, avanti – wenn’s sein muß auch rituri“.
    Ich bin manchen späten Abend und manche lange Nacht auf dem Hamburger Hauptbahnhof Streife gelaufen*, habe mich mit Betrunkenen, Springerbestiefelten, Testosterongeschwängerten, Boxerstiefel-Goldkettchenbehängten, Cannabisbeseelten, Ichverstehdeinesprachenichtgastierenden und anderweitig Renitenten ‚unterhalten‘. Und auch sonst lebe ich in einer Großstadt, erlebe und erkenne: Es gibt Bienen und es gibt Hummeln. Die einen haben den Staat, die anderen finden nicht mehr nach Hause und kein zuhause. Daher kommt auch sicher das geflügelte Wort von den Hummeln im Hintern**, bzw. – wie wir Hamburger sagen: Hummel Hummel – Mors Mors!
    *Nein, nicht als Mitglied einer Bürgerwehr, sondern als MP
    ** Nicht glauben!

  153. chicano sagt:

    @ aber nein fischer, so einfach ist es nicht, tut mir leid😉

    „Es könnte Ihnen so gehen, wie in den Spelunken und dunklen Ecken, in die Chicano mich führen will. “

    ich führe dich über spielplätze und schulhöfe, wenn du willst auch in dunkle ecken und spelunken aber das wird nicht nötig sein.

    auf den spielplätzen kannst du zivilcourage zeigen, wenn kleine blonde jungs und mädchen gemobbt werden. mehr nicht. also?

    btw: du hast mir noch nicht geantwortet, du weißt schon….“du kommst zufällig vorbei…..“.

    hey, nichts für ungut😉

  154. Monika H. sagt:

    @chicano

    >sie vergleichen also diese täter mit hunden? nun ja….

    Der Mensch ist tierischer als jedes Tier und es geht hier um einen Verhaltenskodex, der selbstverständlich auf den Menschen übertragbar ist.

    Man kann aber auch fragen, ob ein Kind besser lernt durch Androhung von Strafe oder durch Motivation, indem man ihm ein erstrebenswertes Ziel vor Augen hält.

    >sie sollten sich mal mit familien zusammensetzen, die einen sohn oder eine tochter durch solche taten verloren haben…

    Schauen Sie, chicano, Sie argumentieren hier auf der Grundlage von Einzelschicksalen. Natürlich können wir uns über die Familie unterhalten und Sie werden immer (!!!) mein tiefstes Mitgefühl finden.

    Nun ist es aber so, dass der Staat und insbesondere unser Rechtssystem niemals wird auf Einzelschicksale eingehen können. Jeder Mensch ist anders, jede Situation ist anders und niemals mit etwas anderem vergleichbar – ein Rechtsspruch kann also niemals wirklich gerecht sein. Das ist Utopie.

    Wenn wir nun aber eine gesellschaftliche Lösung anstreben, müssen wir uns auch in eine gesellschaftliche Perspektive begeben und mehr die Gesamtheit betrachten als das Individuum.

    >das ist es, was ich methode nenne und für mich sind die richter und staatsanwälte so schuldig wie die täter selbst. … wenn sie das nicht verstehen, nun gut, was soll man machen.

    Natürlich verstehe ich das und das habe ich doch in keinem Wort irgendwo bestritten. Nur habe ich Ihnen zu verstehen gegeben, dass das System im Moment nun mal so ist wie es ist und wir nicht darauf warten können, dass uns von „oben“ plötzlich der wundersame Wandel erwartet.

    Es geht hier nicht um ein deutsches Problem, sondern diese Methoden, wie sie es nennen, entspringen ja dem Konstrukt der EU und einer noch höheren Instanz. Wenn Sie sich den EU-Apparat nun irgendwie als Masse vorstellen können, dann schauen Sie einmal, wieviel Energie es benötigt, um diese Masse bewegen zu können.

    Es wird nicht gut möglich sein, mit ein paar unserer Mäusefäustchen aus einem einzelnen Staat heraus etwas auszurichten. Ein Blick nach Spanien oder Griechenland genügt, wo Hunderttausende auf die Strasse gehen – der Klotz EU bewegt sich nicht um einen Millimeter.

    Für eine Bewegung brauchen wir auch die anderen Staaten, also ebenfalls Masse, um diese Energie erzeugen zu können. Die Solidarisierung mit anderen Völkern und innerhalb Deutschlands mit den Türken ist also wesentlich effizienter als unsere Energien gegen Gummiwände zu verballern.

    > da sagst du dann, die menschen müssen allein dafür sorgen. hier aber dann schreibst du, dass der staat kinder entsozialisiert, tiere quält oder es zulässt und behinderte wegsperrt!

    Der Staat ist doch nichts anderes als wir!!! Den haben wir zu verantworten, es ist ein Ausdruck, die Materialisierung des Kollektiven Bewusstseins!

    Und genau darum gilt es, nicht nach oben „gegen vermeintlich Fremde“ im außen zu ballern, sondern uns selbst hier unten in aller Freundschaft und Liebe zu verändern und zu organisieren – dann verändert sich auch der Staat!

  155. Olaf sagt:

    @Chicano
    Völlig richtig, die Türkischen Täter werden wieder mal auf freien Fuß gesetzt und werden weiter machen wie bisher.
    Das nennt man dann Intensivtäter, gefördert durch deutsche Richter.
    Monika mit ihrer Kokosnuss, ist natürlich völlig indiskutabel.

  156. Kopfüber sagt:

    Herrn Dr. Gunther Kümel!

    So tief wie Sie schürfe ich nicht, aber gibt es nicht die Möglichkeit, Ihnen Dokumente zuzusenden, die in meinem Besitz sind?

    Muß da der Umweg über Herrn Elsässer beschritten werden oder gibt es auch andere Wege?

    Gruß

  157. chicano sagt:

    @ yilmaz

    „….vielleicht irgendwann einmal (nur zeitlich bedingt bei mir) können wir diesen Weg gemeinsam gehen.“

    ja, dass könnte ich mir gut vorstellen, im ernst🙂
    alles gute mein freund…

  158. Also, eine Dimension des Problems ist, daß die „interkulturellen“ Jugendlichen Orientierung und Identität suchen, die ihnen diese Gesellschaft verweigert. Sie kann ihnen das nicht geben, weil sie es zum einen nicht hat und zum anderen ablehnt.

    Dazu gehören auch Grenzen. Und es sind diese leider nicht diese kaum oder nur zu schwach ausgeprägten Grenzen, die sie austesten.

    Wenn „man“ hergehen würde und ihnen glaubhaft (!) kommuniziert „Hey, hier ist eine rote Linie. Und wer die überschreitet, kriegt sowas auf die Ohren und die Augen, daß ihm hören und sehen vergeht, egal, wo er herkommt, wie er ausieht und welche Religion er hat“ wäre schon viel gewonnen. Und die Jugendlichen wären dankbar (!) dafür.

    Wenn „man“ ihnen aber gleichsam augenzwinkernd und „biedermannartig“ vermittelt „Wenn Du Kartoffelbrei machst, ist das nicht so schlimm. Denn Deine bloße Existenz und alles, was Du tust, bereichert uns arme und hilflose Kartoffel-Opfer so sehr, daß wir die Sonderrechte einräumen und Deine Überlegenheit und Überhabenheit anerkennen“, dann stellt man damit Gewaltkriminelle her oder fördert zumindest deren Entwicklung.

  159. Nachtrag: Die Mörder sind schon wieder frei. Wegen ihrer sozialen Bindungen. Das ist die formelle Begründung. Nach der informellen würde eine Strafe ihre Integration gefährden. Man muß ihnen daher zeigen, daß man sie als Gesellschaft immer lieb hat, egal, was sie tun, wenn man „Integration“ will.

    Einer der Mörder (19) hat sich allerdings mit seinem S-Klassen Mercedes in die Türkei abgesetzt. Aber das ist auch nicht so schlimm, denn vermutlich hat er seine sozialen Bindungen halt dort.

  160. Anonymous sagt:

    Dr. Kuemel

    Selbst wenn das so stimmen sollte und man Hilberg damit den Anspruch auf die einzig richtige Geschichtsdeutung einrauemen wuerde, so aendert es dennoch nichts am Voelkermord an den Juden.

    Denn die notwendige Qualifikation fuer einen Voelkermord ist nicht, dass er irgendwo zentral organisiert worden sei muss, sondern dass der Wille bestand, ein Volk ganz oder teilweise auszuloeschen.

    Und dieser Wille bestand bei den Nazis, ob es ihnen nun passt oder nicht.

  161. chicano sagt:

    @ monica

    ok, dass ist mal ein antwort, abgesehen erstmal vom inhaltlichen, zu dem ich dann jetzt auch gern komme…

    „Der Mensch ist tierischer als jedes Tier und es geht hier um einen Verhaltenskodex, der selbstverständlich auf den Menschen übertragbar ist.“

    dann schauen sie mal wie tiere ihre dominanz im rudel klären. wir sind eben keine tiere mehr und wollen das gesetzlich regeln und über erziehung. für die erziehung sind aber in erster linie die eltern, in zweiter linie der staat verantwortlich durch ein bildungssystem, dass ein gutes miteinander fördert und auch ein fortbestehen des volkes.

    „Man kann aber auch fragen, ob ein Kind besser lernt durch Androhung von Strafe oder durch Motivation, indem man ihm ein erstrebenswertes Ziel vor Augen hält.“

    die antwort ist beides. die welt birgt strafe in sich. fast ein kind auf eine heiße herdplatte wird „die strafe“ aua sein und das ist gut. ohne aua wird das kind nicht lebensfähig sein, denn aua zeigt ihm klar…..so geht es nicht, hier geht es nicht. aua ist also nicht per se schlecht, falsch oder böse, sondern ein lebenswichtiges korrektiv. das gilt auch für übertretungen im zwischenmenschlichen sinn bzw. natürlichen schutz- und distanzzonen eines individuums. wer die überschreitet, der braucht erstmal „aua“, egal wie das dann aussehen mag zb. als zurechtweisung oder als erfahrung am eigenen leib. ziele muss jeder mensch selkbst finden und sich stecken, eine gesellschaft kann da nur bedingt hilfreich sein. entscheidend ist aber in einer gemeinschaft, dass mein ziel nicht der schaden eines anderen ist. sonst muss das korrektiv einschreiten.

    „Schauen Sie, chicano, Sie argumentieren hier auf der Grundlage von Einzelschicksalen. Natürlich können wir uns über die Familie unterhalten und Sie werden immer (!!!) mein tiefstes Mitgefühl finden.“

    nein, ich argumentiere von der regel. nach dieser perversen regel, werden verschiedene ethnien, verschieden abgeurteilt, der deutsche aber, in seinem eigene land bekommt immer das härteste urteil….siehe bullis beitrag zum freikommen der täter. das wäre bei einem deutschen täter so gut wie undankbar, in jedem fall aber nicht die regel.

    „….ein Rechtsspruch kann also niemals wirklich gerecht sein. Das ist Utopie.“

    siehe meine vorherige antwort

    „Natürlich verstehe ich das und das habe ich doch in keinem Wort irgendwo bestritten. Nur habe ich Ihnen zu verstehen gegeben, dass das System im Moment nun mal so ist wie es ist und wir nicht darauf warten können, dass uns von “oben” plötzlich der wundersame Wandel erwartet.“

    eben. darum plädiere ich dafür dem system druckl zu machen, zb. indem man immer und immer wieder sagt, was ich sage. denn das funktioniert nur schon so lange, weil der bürger gar nicht wagt, aufgrund von „gutmenschentum und pc“ aufzubegehren und sich dagegen zu wehren. es ist ein gesellschaftlicher maulkorb und seit jahren schreibe ich hier dagegen an, denn, erst ein zwangsweise auferlegtes schweigen zu unrecht, schafft ein inneres gährendes potential, dass dann zu dem führen könnte, was man mir vorwirft zu beschleunigen. umgekehrt wird aber eins schuh draus.

    „Es geht hier nicht um ein deutsches Problem, sondern diese Methoden, wie sie es nennen, entspringen ja dem Konstrukt der EU und einer noch höheren Instanz. Wenn Sie sich den EU-Apparat nun irgendwie als Masse vorstellen können, dann schauen Sie einmal, wieviel Energie es benötigt, um diese Masse bewegen zu können.“

    ich muss es aber versuchen, egal wie groß die masse ist, denn es gibt keinen anderen weg. es sei denn der hass auf deutsche kartoffeln, der sich schon in kindergärten, vorschulen, spielplätzen und sonstwo zeigt, vor allem aber in der eigenen politik……ändert sich gesellschaftlich, also von unten oder oben. in beiden fällen müssen wir aber darauf pochen, dass es sich ändernt, denn von allein scheint sich da nichts zu bewegen.

    das schließt ja nicht aus ein netter mensch im alltäglichen miteinander zu sein😉 das bin ich nämlich und zum 1000sten mal, ich habe mehr türkische, arabische und russische freunde als deutsche und renne weder bei por köln noch in der npd herum, denn ich bin auch ein spiritueller mensch aber dewegen trage ich dennoch keine scheuklappen.

    „Für eine Bewegung brauchen wir auch die anderen Staaten….“

    erstmal brauchen wir eine politik in deutschland für deutschland. natürlich mit einem immer wohlwollenden blick auf alle anderen nationen, besonders denen, die uns nicht feindlich gesinnt sind.

    „Die Solidarisierung mit anderen Völkern und innerhalb Deutschlands mit den Türken ist also wesentlich effizienter als unsere Energien gegen Gummiwände zu verballern.“

    deutschland hat sich mit den türken und allen anderen in deutschland schon immer solidarisiert, monica. ich entstamme selbst einer einwanderungsfamilie und kenne sehr viele. meine familie war den deutschen immer dankbar für die aufnahme hier!!! wo bekommt ein einwanderer so viele chancen, hilfen und möglichkeiten? bis auf die paar glatzkopfidioten, die du an einer hand abzählen kannst, ist das gesamte deutschen volk ein freudnliches, feines, ehrliches und gastfreundliches….natürlich mit seinen eigenen eigenarten. die solidarität die fehlt, ist die solidarität der einwanderer (niht aller, sondern der, um die es hier geht. meine familie ist selbst eingewandert nach dem krieg) mit den deutschen. die deutschen, die eh immer freundlich und hilfsbereit waren, egal ob beim deutschen onkel doktor oder beim deutschen lehrer, ausbilder usw….wird sicher nicht unfreundlicher dadurch.

    wieviel vorleistung soll dieses land denn noch bringen, bis es niht mehr heißt….geh mal auf die jungs zu?

    „Und genau darum gilt es, nicht nach oben “gegen vermeintlich Fremde” im außen zu ballern, sondern uns selbst hier unten in aller Freundschaft und Liebe zu verändern und zu organisieren – dann verändert sich auch der Staat!“

    da müssenj wie gesagt, beide seiten mitspielen. die deutsche seite hat mehr gebracht als man fordern könnte und ich bin stolz „ein deutscher“ mit ausländischen wurzeln zu sein.

  162. chicano sagt:

    @ fischer

    der boxer. und….?

  163. @ Fischer | Freiweh am Oktober 27, 2012 um 11:08

    Es gibt das Phänomen der Hingabe an eine Sache. Wenn ein Mensch sich in eine Sache hinreichend vertieft, so vergißt er nicht nur, wer er ist, sondern sogar, daß er existiert. Er wird (zeitweilig) zu dem, was er vollzieht und zu der Kraft, die dies bewirkt. So wird Geist zu Materie. Es scheint also, als ob der Geist (der seiner selbst hinter allem Wirken der Kraft bewußt ist) verschwunden sei, nicht (mehr) existiere. Zurück gelassen hat er eine dumpfe, rohe, unbewußte materielle Kraft, die immerzu erschafft und zerstört ohne sich zu kennen, ja sogar ohne um das zu wissen, was sie erschafft oder warum sie es sofort wieder zerstört, nachdem sie es erschaffen hat.
    Diese Kraft weiß das nicht, weil sie keine Mentalität hat. Und sie kümmert oder sorgt sich nicht darum, denn sie hat kein Herz. Dies ist zwar nicht die Wahrheit, aber es ist genau dieses finstere Scheinbild, das die materielle Welt dem Bewußtsein (das in ihr aus seiner Nacht auftaucht) als Wahrheit hinstellt.

    Oder sollte es doch die Wahrheit sein? Wenn es Lüge ist, dann ist es als Lüge höchst effektiv, denn es bestimmt die Bedingungen unseres phänomenalen Daseins und bedroht und bedrängt all unser Sehnen, Hoffen und Bemühen, läßt uns zweifeln und verzweifeln. Es ist das entsetzliche, schreckliche, gnaden- und erbarmungslose Gesetz des materiellen Universums, daß aus dem Nicht-Mental eine Mentalität emergiert, die mitten in der Unwissenheit existiert, welche das Gesetz der Welt ist. Die als Individuum vollkommen hilflos ist und nur in der Gemeinschaft sich eine kurze Zeit erhalten kann.

    Und aus der steinernen Herzlosigkeit des Nicht-Bewußten und innerhalb ihrer unerbittlichen Abweisung von Klage werden fühlende Herzen geboren, voller Hoffnung und Sehnsucht, grausam gequält und bitter ent-täuscht. Herzen, die unter der Last eines bleiernen Daseins leiden und brechen. Einem Dasein, in das sie geworfen sind, dessen blinde und gefühllose Grausamkeit ihnen ein barbarisches, dumpfes Gesetz von (Lebens-)Kampf, Leid und Tod auferlegt und sie darin gefangen hält. Einem Gesetz, das nur der Entwicklung einer kampfstarken, überlegenen Art zu dienen scheint und dem das einzelne Subjekt völlig gleichgültig ist.

  164. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ kopfüber

    Aber bitte:

    sapere–aude@web.de

    (beachte: minus minus zwischen den lateinischen Wörtern)

  165. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Anonym : „… Und dieser Wille (zum Völkermord) bestand bei den Nazis, …“

    Na, da haben wir ja endlich eine ganz endgültige, alle möglichen Zweifel total ausschließende, ein für allemal irreversible und keiner Revision zugängliche Aussage über ein Thema, über das Forscher, Schreiber und Abschreiber schon dicke kontroverse Bücher veröffentlicht haben !!

    Damit wird alles Makulatur, was bisher geschrieben wurde.
    Vielleicht sollten Sie Ihren Kernsatz mit Namensnennung veröffentlichen, vielleicht werden Sie allsogleich zum Professor ernannt (wie Prof. Josef Fischer).

    Ihre These stimmt mit den Thesen Hilbergs in bemerkenswerter Weise überein. Und auch Knopp und die „brd“-Justiz werden sich damit anfreunden können.

    Nur keine Angst, Sie können mit selbstgewähltem Nutzernamen (zB „Oberlehrer“) oder sogar mit Klarnamen auftreten: Ihnen passiert nichts!

  166. @ Joachim Bullinger
    Eine sehr schöne, im besten Sinne transzendentale Analyse.
    Und wäre es nicht eine schöne Erkenntnis, nicht nur ‚leerer schmeichelnder Wahn‘, daß die Erstarrten, Erkalteten in der Höhle nicht die Mär von der schönen Welt da oben erzählt bekommen sollten – nicht allein -, sondern man ihnen besser ein warmes, heimeliges Feuer schenkte und eine warme Hand gereicht, die sie hinaus, die sie nach Hause führt und ihnen nicht eine Platte, einen grauen Hof als Heimat zuweist – nur, weil man nicht mehr anderes zu denken wagt?
    Es ist das Jahr 1988. Als Jüngling durchradele ich die Sudeten. In Karlsbad spricht unsere kleine Schar ein älterer Herr an. Er stellt sich als ein Herr Rosenberg vor, sieht abgerissen und traurig aus. Freundlich erbietet er sich, uns durch die Stadt und zu den Quellen zu führen und erzählt: Er sei Zigeuner. Und er flucht auf die Kommunisten, die die Deutschen herausgeworfen oder gleich totgeschlagen haben. Und dann waren da die vielen, leeren Häuser und zu wenige Tschechen. Die wollten ohnehin nicht in die Berge. So kramte man die Zigeuner in der CSSR und von anderswo zusammen und pferchte sie in den fremden Stein, unter fremde Schindeln. Und mit der typischen Melancholie fahrenden Volkes beklagte er diesen Wahn, diesen Zwang, diese Vergewaltigung des eigenen Volkes.
    Warum meinen Ideologen des Internationalismus, von dort oder dort, das Menschen Verfügungsmasse ihrer verrückten Vorstellungen – und Vorhaben (!) – seien?
    Wo steht jetzt mein Feind? Suche ich ihn gleichnißhaft in der Höhle, in der U-Bahn, in Zeltburgen, in mir? Ich denke nicht daran!

  167. Noch was wegen Jonny K.: Sein 19jähriger Haupt-Mörder war im September anscheinend noch 25 und hat da einen Radfahrer Kartoffelbrei gemacht und dann damit geprahlt, so, wie jetzt bei seinem finalen K.O. -Sieg über Jonny auch.

    Der herzliche und freundliche Bereicherer und Freund aller Kartoffeln ist nämlich Boxer. Und weil’s halt im Ring nicht mehr so recht klappt, mit den Siegen, muß er sich die halt auf der Straße suchen.

    Wer wollte dem armen Jungen das auch verdenken? Und er ist doch noch so klein, ein halbes Kind, mit seinen 19 Jahren. Und hat es doch immer so schwer gehabt, als intelligenter und weltoffener Türke in der dumpfen, dummen und rassistischen BRD.

    Der Richter hat das beim Radfahrer Kartoffelbrei K.O. wohl auch so gesehen und daher – zwar politisch korrekt aber der Sache nach rechtsbeugend – von einer angemessenen Bestrafung abgesehen.

    Dieser Richter ist nach meiner unmaßgeblichen Meinung Mittäter! Dein sein bewußtes Handeln ist ein conditio sine qua non. Diesen Richter sollte man in erster Linie zur Verantwortung ziehen.

    Und wenn man das nicht tut, dann ist bald nicht nur Neukölln überall, sondern auch Hoyerswerda.

  168. Nachtrag zu Oktober 28, 2012 um 07:07:

    Es sind imho die rechtsbeugenden und rechtsverweigernden BRD-Richter, welche als gehorsame und pflichtbewußte Erfüllungsgehilfen der rechtsverkehrenden BRD-Polyticker Unrecht als Recht maskieren und vortäuschen.

    Der Täter hat ein objektives Interesse an einer angemessenen Strafe. Denn erst durch eine solche, seiner Tat sozial angemessene Strafe kann er in die Sozialität wieder zurückkehren, die er verlassen hat. Oder überhaupt erst in die gesellschaftliche Sozialität eintreten, wenn z.B. die gemeinschaftliche primäre Sozialisation diese Möglichkeit geschlossen hatte.

    Das wissen wir spätestens seit Hegel. Und daß dieses Wissen verleugnet wird, zeigt die Intention der Herrschenden, nämlich Sozialität zu zerstören und zunehmend größer werdende Gruppen davon auszuschließen. So, daß sie sich in asozialen Parallel-Gesellschaften zusammenschließen müssen.

    Man kann das daran sehr deutlich und klar ablesen. Wenn man lesen kann. Aber das soziale Lesen haben wir unter der Bedingung von Neusprech weitgehend verlernt, in der BRD. Die in der DDR Sozialisierten können das zum Teil noch.

  169. Monika H. sagt:

    @Dr Bullinger

    >Also, eine Dimension des Problems ist, daß die “interkulturellen” Jugendlichen Orientierung und Identität suchen,

    Und weitere Dimensionen?

    Die interkulturelle Jugendlichen mit Identitätsproblem gibt es auf der ganzen Welt, und die meisten weisen dieses Phänomen nicht auf.

    Und haben Türken in der Türkei auch ein Identitätsproblem oder woher kommt es, dass auch dort die Gewalt in den letzten Jahren immens zugenommen hat? Sie drückt sich dort anders aus, weil ja keine Deutschen zur Hand sind…

    „Die Erkenntnisse, die der jüngste Bericht der Menschenrechtskommission des Parlaments (TBMM) in der vergangenen Woche hervor gebracht hat, sind alarmierend. Demnach habe sich häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen in der Türkei in den vergangenen vier Jahren nahezu verdoppelt. Die Situation in Deutschland verheißt jedoch ebenfalls nichts Gutes. “

    „Die Zahl der Frauen, die auf Grund von geschlechtsspezifischer Gewalt sterben, übersteigt mittlerweile die Anzahl der Frauen, die durch Krebs, Verkehrsunfälle, Kriege oder etwa Malaria ihr Leben verlieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, auf die jetzt das türkische Ministerium für Familie und Soziales hinweist.“

    >“Hey, hier ist eine rote Linie. Und wer die überschreitet, kriegt sowas auf die Ohren und die Augen, daß ihm hören und sehen vergeht, egal, wo er herkommt, wie er ausieht und welche Religion er hat”
    >Einer der Mörder (19) hat sich allerdings mit seinem S-Klassen Mercedes in die Türkei abgesetzt….

    Das heißt definitiv, er ging bei der Tat und auch danach sehr wohl(!) von einer roten Linie aus, sonst hätte er ja nicht die Flucht angetreten. Und dieses Bewusstsein hat ihn NICHT davon abgehalten!

  170. chicano sagt:

    @ monica

    „Das heißt definitiv, er ging bei der Tat und auch danach sehr wohl(!) von einer roten Linie aus, sonst hätte er ja nicht die Flucht angetreten. Und dieses Bewusstsein hat ihn NICHT davon abgehalten!“

    falsch, dass und auch die worte von der ermordeten richterin heisig sprechen eine deutliche sprache……viele dieser täter sind zu feige auch nur einige wochen hinter gittern zu verbringen. eine angemessene strafe, so wie sie das recht vorsieht bei kapitalverbrechen, würde diesen spuk um 80% beenden.

    @ bulli

    leider ist es so, wie du schreibst.
    unsere justiz ist erfüllungsgehilfin geworden, gegen das eigene volk.

    @ fischer

    aber vielleicht helfen ja noch ein paar rufe nach wehrhafter jugend und`n paar boxergedichte😉

  171. chicano sagt:

    p.s.

    es ist übrigens im zuge dieser dinge und ich spreche nicht nur vom mord und totschlag, sondern auch von extremsten kartoffel-mobbing mit anspucken, treten, abzocken, bedrohen, erpressen usw. usw. usw. usw…….von einer zunehmenden verrohung und einem tief sotzenden hass dieser deutschen jugend in zukunft auszugehen.

    daran sollten die sprücheklopfer hier auch mal denken, welches potential soll da gezüchtet werden?

    erst wurde der deutsche verweichlicht und dann die zweite schocktherapie, nach massentraumatisierung, hin zum 4. reich?

    mich würde interessieren was bulli dazu sagen würde, wenn eine teile einer ganzen generation auf diese weise erniedrigt wird. was wird aus den jungs und mädels?

    @ fischer

    was ist übrig von ihren argumenten, von wegen spelunken……komm doch mein guter, ab auf die spielplätze der nation.

    und auf die frage, wie du reagierst in oben geschilderten situationen, hast du auch keine antwort gegeben.
    die musst schon entschuldigen, denn in keiner weise will ich dich drängen oder daran ergötzen, dass von deinen worten nicht viel übrig bleibt. aber wenn du von den armen kids zivilcourage verlangst, dann gehe doch mal mit gutem beispiel voran……auf den spielplätzen wohlgemerkt.

  172. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger & rote Linie – Nachtrag

    Eigentlich ist es müßig darüber zu diskutieren, denn jeder Mensch reagiert doch anders. Wenn ich meine beiden Schwestern heran ziehe, dann hat jede von uns dreien sowohl auf Strafandrohung wie auch auf Strafe gänzlich anders reagiert.

  173. Monika H. sagt:

    @chicano

    >falsch, dass und auch die worte von der ermordeten richterin heisig sprechen eine deutliche sprache……viele dieser täter sind zu feige auch nur einige wochen hinter gittern zu verbringen. eine angemessene strafe, so wie sie das recht vorsieht bei kapitalverbrechen, würde diesen spuk um 80% beenden.

    Es geht ja in meinem Satz nicht um das Bestreiten der Feigheit, die Strafe anzunehmen, oder ob schlussendlich ein Urteil gefällt wird, sondern dass er ja sehr wohl von einer Strafe aus geht – denn wovor würde er denn sonst fliehen?

    Wäre er nicht in der Annahme, es würde ihn eine Strafe erwarten, hätte er keinen Grund „abzureisen“.

  174. @ Chicano
    „musst schon entschuldigen, denn in keiner weise will ich dich drängen oder daran ergötzen, dass von deinen worten nicht viel übrig bleibt.“
    Fühlt da jetzt jemand beauftragt, mich zu bestimmten Äußerungen hinreißen zu lassen? Schade.

  175. Monika H. sagt: Oktober 28, 2012 um 09:12

    @Dr Bullinger

    >Also, eine Dimension des Problems ist, daß die “interkulturellen” Jugendlichen Orientierung und Identität suchen,

    Und weitere Dimensionen?

    Die interkulturelle Jugendlichen mit Identitätsproblem gibt es auf der ganzen Welt, und die meisten weisen dieses Phänomen nicht auf.

    Und haben Türken in der Türkei auch ein Identitätsproblem oder woher kommt es, dass auch dort die Gewalt in den letzten Jahren immens zugenommen hat? Sie drückt sich dort anders aus, weil ja keine Deutschen zur Hand sind…

    “Die Erkenntnisse, die der jüngste Bericht der Menschenrechtskommission des Parlaments (TBMM) in der vergangenen Woche hervor gebracht hat, sind alarmierend. Demnach habe sich häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen in der Türkei in den vergangenen vier Jahren nahezu verdoppelt. Die Situation in Deutschland verheißt jedoch ebenfalls nichts Gutes. ”

    “Die Zahl der Frauen, die auf Grund von geschlechtsspezifischer Gewalt sterben, übersteigt mittlerweile die Anzahl der Frauen, die durch Krebs, Verkehrsunfälle, Kriege oder etwa Malaria ihr Leben verlieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, auf die jetzt das türkische Ministerium für Familie und Soziales hinweist.”

    Das weiß ich nicht. Dazu kann ich nichts sagen.

    >“Hey, hier ist eine rote Linie. Und wer die überschreitet, kriegt sowas auf die Ohren und die Augen, daß ihm hören und sehen vergeht, egal, wo er herkommt, wie er ausieht und welche Religion er hat”
    >Einer der Mörder (19) hat sich allerdings mit seinem S-Klassen Mercedes in die Türkei abgesetzt….

    Das heißt definitiv, er ging bei der Tat und auch danach sehr wohl(!) von einer roten Linie aus, sonst hätte er ja nicht die Flucht angetreten. Und dieses Bewusstsein hat ihn NICHT davon abgehalten!

    Nein. Er hat es imho erst anschließend bemerkt. Nach der Tat. Hätte er es vorher gewußt und das Verbot verinnerlicht, hätte er die „rote Linie“ nicht überschritten, Und er wird – weil man ihm eine angemessene Strafe verweigert und damit auch die Möglichkeit von Sühne und auch Reue schließt – zu der (struktural sogar richtigen) Überzeugung gelangen, daß man ihm Unrecht tut. Was seinen Haß potenzieren wird.

  176. chicano sagt: Oktober 28, 2012 um 11:54

    mich würde interessieren was bulli dazu sagen würde, wenn eine teile einer ganzen generation auf diese weise erniedrigt wird. was wird aus den jungs und mädels?

    TäterInnen. Stets mit dem Stärkeren, Brutaleren und Grausameren identifizierte, sadistisch-masochistische TäterInnen ohne jegliches Mitgefühl.

    In etwa so, wie Killary van Hinten. Killary ist imho eine gültige Ausdrucksgestalt dieser Gesetzlichkeit, ein traumatisiertes Produkt derselben.

    Es wird eine Killary-Generation sein.

  177. chicano sagt:

    @ fischer

    „Fühlt da jetzt jemand beauftragt, mich zu bestimmten Äußerungen hinreißen zu lassen? Schade.“

    ach so jetzt? na dann….

    @ monica

    „Wäre er nicht in der Annahme, es würde ihn eine Strafe erwarten, hätte er keinen Grund “abzureisen”.“

    hätte er nach der „ersten“ gewalttat bereits den arm des gesetzes gespürt, wie ihn jeder deutsche zu spüren bekommen hätte, dann hätte er jetzt vielleicht gar nicht abreisen müssen und ein junger mann würde noch leben.

    das zählt nicht?

    @ bulli

    ohne worte….

  178. chicano sagt:

    p.s. fischer

    ich versteh das schon, die reaktion und ich habe auch nicht gern den finger immer wieder in die wunde gelegt.
    aber die wunden sind derer zu viele und sie sind zu tief…..als das ich der rücksicht halber darüber hinweglese, wenn kids angehalten werden sich zu wehren und zivilcourage zu zeigen, wenn sie damit ihren krankenhausaufenthalt oder schlimmeres besiegeln. das ist für mich echte rücksichtlosigkeit, weil die möglichkeiten der jungs und mädels nicht angemessen berücksichtigt werden.

    da möchte ich den, der dies sicher in gutem willem „fordert“ gern mit der realität konfrontieren, nicht um ihm damit schaden zuzufügen, sondern um ihm zu helfen, nicht mehr durch falsche sicht andere in den schaden zu führen. längst raten ALLE deeskalations und selbstschutzseminare der polizei zur flucht….und wer etwas anderes rät, der begeht einen großen fehler.

    das mit den spielplätzen war weder ironisch, noch sarkastisch, noch böse gemeint…..tut mir leid, aber die würden sich wundern und eben ihren standpunkt diametral ändern.

    bin jetzt auch abgefütter von deiner reaktion aber ich wollte nochmal so viel klarheit wie möglich in meine motive bringen. ich mag auch eschenbach und ritterlichkeit aber ich „erwarte“ sie nur von rittern.

    mir reicht die ganze scheisse hier auch langsam. am besten ihr diskutiert unter euch, da gibts wenigstens keine irritationen in der märchenstunde.

    nix für ungut aber auch mein gemüt ist mir teuer…..adios muchachos

  179. Monika H. sagt:

    @Dr Bullinger

    >Das weiß ich nicht. Dazu kann ich nichts sagen.

    Dann wissen Sie auch nicht, dass hinter verschlossenen Türen dasselbe auch in Deutschland passiert? Die Gewalt richtet sich nämlich in Deutschland nicht nur gegen Deutsche!

    http://tinyurl.com/933o7vx

    Aber natürlich kann es sein, dass die türkischen Frauen selbst schuld sind, im Gegensatz zum unschuldigen Deutschen.

    Ich meine, eine Situation in diesem Ausmaß von Gewalt hat sehr, sehr viele verschiedene Faktoren als Ursache. Nicht nur ein Identitätsproblemchen.

    Aber in jedem Problem steckt nicht nur die Lösung, sondern auch eine Chance.

    >Der Täter hat ein objektives Interesse an einer angemessenen Strafe. Denn erst durch eine solche, seiner Tat sozial angemessene Strafe kann er in die Sozialität wieder zurückkehren, die er verlassen hat.
    >Er hat es imho erst anschließend bemerkt. Nach der Tat.

    Erstes kann ich genauso betrachten – nur sagt ja gerade dieses auch aus, dass er die Tat eben wegen der Strafe begangen hat … von der er nachher i.E. nichts gewusst haben will.

  180. Monika H. sagt:

    @chicano
    >hätte er nach der “ersten” gewalttat bereits den arm des gesetzes gespürt, wie ihn jeder deutsche zu spüren bekommen hätte, dann hätte er jetzt vielleicht gar nicht abreisen müssen und ein junger mann würde noch leben.
    > das zählt nicht?

    Sie wechseln hier den Kurs! Das steht doch überhaupt nicht zur Diskussion.

  181. @ Chicano
    So, ich rudere jetzt mal zurück. Ich war eingeschnappt und fühlte mich bedrängt. Deswegen mein – wahrlich – blöder Kommentar. Ich nehme das ausdrücklich zurück.
    Das ich etliche ‚aufmunternde‘ Kommentare von Dir nicht mehr beantwortet habe, hat mehrere Gründe. Bitte akzeptiere das (möglichst ohne mutmaßende Unterstellung; wäre nett).
    Richtigstellen möchte ich erneut: Ich will keine Kids ‚ins offene Messer‘ laufen lassen. Kinder (und das sind auch halbstarke die sich für stark halten) sind jedes Schutzes wert. (Ich komme jetzt wieder mit so’nem Lied[auszug]: „Die Gemeinschaft, die die Brut nicht schützt, die muss zerfallen!“).
    Aber gestandene junge Männer haben Schwachen zu helfen und dabei auch ein großes Stück weit selbstlos zu sein. Punkt.

  182. Avicenna1968 sagt:

    @ Chicano

    Es ist eine Frage der Perspektive. Sie sitzen mittendrin im verseuchten multikulturellen Morast und erleben das alles aus nächster Nähe. Entsprechendes gilt offensichtlich nicht einmal für jeden Berliner, von den Anderen nicht zu reden.

    Das Problem hat seine kritische Masse noch lange nicht erreicht. Sonst würde man es mit den sanft-totalitären Mitteln der FDGO politisch schon lange nicht mehr kontrollieren können.

    Es ist ganz offensichtlich, daß es unter Richtern und Staatsanwälten viele ehemalige Bombenleger gibt, die klammheimliche Freude empfinden, wenn sie wieder einmal einen Intensivtäter mit einem „slap on the wrist“ haben davonkommen lassen.

    Schröder hat 1997/98 mit der Ankündigung Wahlkampf betrieben, ausländische Kriminelle abschieben zu wollen. Das wäre ein probates Mittel, aber davon abgesehen, daß nichts daraus geworden ist, lehrt der Zeitpunkt seiner Ankündigung ja, daß das mit der Abschiebung auch früher schon nicht funktioniert hat, d.h. schon zu einer Zeit nicht, als Politik und Justiz noch weitgehend in bürgerlicher Hand waren.

  183. Hans Hass und andere Etologen haben große Kritik an Filmen wie der Weiße Hai geübt. Mit solchen Filmen werde nicht nur der Hai als Monsterwesen dargestellt, sondern Angst erzeugt. Besonders bedenklich fanden die Kritiker, daß in solchen Filmen auch Helfer Angegriffener regelmäßig Opfer würden. Es gebe zwar die geradezu übermenschlichen Helden, die am Ende die Bestie zur Strecke brächten, aber mit denen identifiziere sich nicht der normale Zuschauer.
    Konrad Lorenz hat – vor allem in seinen 8 Todsünden – die zivilisatorische ‚Krankheit‘ der Teilnahmslosigkeit an den Geschicken der Nächsten kritisiert. (Über)Lebensmaxime: Not to get involved. In unseren Medien werden zu Recht die Fälle breitgeschlagen, in denen der Helfer chancenlos niedergemacht wurde. Aber mir ist das einen Tick zu genüßlich. Mutige Einschreiter sind meistens erfolgreich. Von diesen Erfolgen und Ihrer verpflichtenden Vorbildfunktion wird allerdings zu wenig berichtet. Im Vordergrund steht das Erzeugen des Eindrucks, das das Opfer sinnlos war. Nicht das individuelle Schicksal an sich, der Verlust für die Angehörigen und die Gemeinschaft.
    Wenn ich also Mut und Opferbereitschaft fordere – unverzichtbare Elemete eine solidarischen, einer menschlichen Gesellschaft – dann ehre ich damit die Opfer und nehme jeden in die Pflicht, auf seine Weise, nach seinen Möglichkeiten mutig zu sein. Gemeinschaften, die sich wehren überleben. Gesellschaften, die verzagen und nach Polizei und Haftrichter rufen, zerfallen. Denn Polizei und Haftrichter sind dort bald genug damit beschäftigt, sich selbst zu beschützen.
    Spielberg nimmt gerne Aufträge entgegen, wessen sich seine Filme annehmen sollen. Wir werden studiert und danach behandelt. Wie Genkartoffeln.

  184. Yilmaz sagt:

    Daß 2 der Gewalttäter wieder auf freiem Fuß sind, spricht wieder mal für meine eingebrachte These, nämlich daß da Methode und Absicht dahinter steckt. die Richter in Berlin agieren gemäss der Agenda einen Bürgerkrieg zu entfachen, dabei bedient man sich einiger Gangster und lässt milde abstrafen, das erzeugt Aggression bei den Opfern und auch bei der Zivilbevölkerung: es wird unterschwellig so der Eindruck erzeugt daß „die“ alle doch so sind.

    Ein schnelles Gerichtsverfahren und 1 Jahr Knast für diese Schlägerbande mindestens (für das einschlagen, für´s morden gibts natürlich volles Rohr), und die tun das nie mehr.

    Anders wiederum bei Psychopathen: die handeln viel zu intelligent, da bringt auch keine Bewährung oder limitierte Gefängnisstrafe was, die wiederholen sich….wie Ex-Kanzler Gerhard Schröder schon sagte: Wegsperren für immer!

    Der Ultra-Konserative Hans-Peter Uhl (Innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion), welcher auch den Gewalttäter Mehmet in München in die Türkei abschieben lies,
    hatte auch im Jahre 2010 gesagt: Die Islamisierung Europas ist ein Zerrbild“, der Artikel ist von Gerhard Wisnefski erschienen bei Kopp-Online im Jahre 2010 (ja genau solange wird das hier schon gekocht…..) :

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/csu-hardliner-uhl-islamisierung-europas-ist-ein-z.html

  185. Monika H. sagt:

    @Fischer Freiweh und die Bienen

    Was mir spontan zu den Bienen einfällt: Sie sind vom Aussterben bedroht und nicht sonderlich klug, weil sich den mühsam erarbeiteten Honig andere dick aufs Brot schmieren.
    🙂

  186. Olaf sagt:

    Der mutmaßliche Haupttäter vom Alexanderplatz ist übrigens nicht auf der Flucht, sondern in der Türkei im Urlaub bzw. geschäftlich wegen Immobilien der Familie dort.
    Die deutsche Staatsanwaltschaft hat auch kein großes Interesse an seiner Auslieferung.
    So läuft das in der BRD, das könnte kein Drehbuchautor erfinden.

  187. Monika H. sagt:

    @chicano

    > wir sind eben keine tiere mehr

    Der Mensch ist und bleibt ein Herdentier, googlen Sie einfach mal danach. So negativ dies klingen mag – es ist gleichzeitig unsere Chance für die Wahrheitsbewegung!

    Auch leicht zu beobachten z.B. in Cafes – wenn einer ruft „Zahlen“ – hängen sich fünf andere dran und da passiert es nicht selten, dass das Lokal vorher noch proppevoll, binnen ein paar Minuten völlig leer ist. Oder ist ein Schanigarten unbesetzt, kommt kein Mensch. Setzt sich nur einer hin, strömen die anderen nach. Kellner und Gastwirte kennen dieses Phänomen.

    >wollen das gesetzlich regeln und über erziehung. für die erziehung sind aber in erster linie die eltern, in zweiter linie der staat verantwortlich durch ein bildungssystem, dass ein gutes miteinander fördert und auch ein fortbestehen des volkes.

    Ja, genau – und wir sollten uns doch dafür einsetzen, dass den Jugendlichen geholfen wird, wo dies nicht von sich aus funktioniert.

    Wenn Sie ein „gutes Miteinander“ fördern wollen, dann tun Sie das bestimmt nicht, indem Sie zuerst die türkischen Jugendlichen sich selbst überlassen und dann nur mit dem großen Zeigefinger wedeln und sie zu Bösen stempeln. Die sind nicht böse! Die sind verzweifelt aus ganz verschiedenen Gründen und wissen nicht wohin mit ihrer Wut.

    Das Stoppschild sollte die letzte Instanz sein – ich meine man muss hier viel früher agieren, um es gar nicht so weit erst kommen zu lassen.

    >ziele muss jeder mensch selkbst finden und sich stecken

    Das ist ein sehr wichtiger Punkt!!! Nur das wissen nicht alle Menschen. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, denn ich bin auch in tiefster Dunkelheit herumgerirrt und erst mit 30 darauf gekommen. Ich wusste nicht, dass man ein Ziel braucht.

    Und genau hier kann man ansetzen – bei einer sinnvollen Zielsetzung. Nicht Strafen, sondern schon vorher (!) den Menschen dabei helfen, für sich Sinn und Ziel zu finden, damit sich sich freiwillig der guten Seite zuwenden.

    Ich denke mir das sehr oft bei den Rechtsradikalen – die haben nur keinen richtigen Sinn und dann fügen sie sich in eine Gruppe ein. Damit geben sie sich und dem Leben eine Bedeutung, die sie ohne dem nicht hätten. Dieser Sinn ist aber jederzeit ersetzbar.

    Gäbe man denen eine Aufgabe, eine die ihren Fähigkeiten und wirklichen Interessen entspricht, wären die in Nullkommanix kein großes Thema mehr.

    (Wo es mir z.B. auch aufgefallen ist, war bei dem Freund von Frau Drygalla – der kam erst in die Szene, als er mit dem Sport aufhörte. )

    Natürlich können Sie jetzt sagen – jeder ist für sich selbst verantwortlich. Nur ist es aber doch auch die Aufgabe der Gesellschaft – und nicht zuletzt im eigenen Interesse – dort nachzuhelfen, wo es halt nicht von sich aus funktioniert.

  188. Monika H. sagt: Oktober 28, 2012 um 16:14

    @Dr Bullinger

    Ich meine, eine Situation in diesem Ausmaß von Gewalt hat sehr, sehr viele verschiedene Faktoren als Ursache. Nicht nur ein Identitätsproblemchen.

    Ja. Aber erstens ist das kein „Problemchen“ und zweitens müßte man den Einzelfall analysieren, um dessen Dimensionen ausloten zu können. Das „Identitätsproblemchen“ vermute ich, weil es der Regelfall ist.

    >Der Täter hat ein objektives Interesse an einer angemessenen Strafe. Denn erst durch eine solche, seiner Tat sozial angemessene Strafe kann er in die Sozialität wieder zurückkehren, die er verlassen hat.
    >Er hat es imho erst anschließend bemerkt. Nach der Tat.

    Erstes kann ich genauso betrachten – nur sagt ja gerade dieses auch aus, dass er die Tat eben wegen der Strafe begangen hat …

    Ja, aber er weiß das nicht. Es ist ihm nicht bewußt.

    von der er nachher i.E. nichts gewusst haben will.
    Eben weil ihm der Zusammenhang nicht bewußt ist.

  189. chicano sagt:

    @ fischer

    danke für die antwort!

    ich wollte grade noch ein letztes statement abgeben, bevor ich deine antwort las. mein statement verändert sich jedoch in keinster weise dadurch, es bleibt das gleiche.

    ich bin mir ganz sicher das du, ja letztlich alle hier, das beste wünschen, eine gesellschaft in der jeder mensch sich seinen talenten und träumen gemäß entfalten kann.

    auch glaube ich zu wissen, dass du natürlich niemanden ins offene messer laufen lassen möchtest. aufgrund gewisser erfahrungen reagiere ich heftiger als sonst bzw. als bei anderen themen und das sieht dann emotional aus, ist es auch.

    dein „rückzug“ in puncto antwort auf meine bohrenden fragen hat mir das gefühl gegeben, dass ich dich verletzt habe und ich hatte es wohl auch. solch ein drängen ist niht schön, ist gleichsam gewalt, doch hatte ich das damit nicht im sinn. du bist ein guter kerl und deine „träume“ sind gute träume.

    wir sind in den meisten punkten einer meinung aber das ist nicht einmal das entscheidende. entscheidend ist, dass wir es immer wieder schafften, über mißerständnisse hinweg und auch über meinungsverschiedenheiten hinweg…..den frieden zu halten oder zurückzufinden zum frieden.

    das gleiche könnte ich von yilmaz schreiben, den ich so sehr schätze, auch wenn wir in manchen fragen erheblich verschiedene ansichten haben. entscheidend ist für mich, auch hier, der wille zum guten, ungeachtet all unserer menschlichen irrtümer und fehlwahrnehmungen.

    heute ist für mich mal wieder ein tag, an dem es mir am wichtigsten ist, alle um entschuldigung bitten, die ich hier direkt oder auch außerhalb dieses „kreises“ beleidigt oder ungerecht behandelt habe in gedanke, wort oder tat. es tut mir leid. ich danke euch für die mühen, durch irrtum und schein, doch zu wahrheit, wahrhaftigkeit und sein zu streben

    gott segne uns alle und wer nicht an gott glaubt, der möge von einem guten schicksal gesegnet werden.

  190. Avicenna1968 sagt:

    Das Problem ist, wie dieses Foto zeigt, naheezu ubiquitär:

    148

    „We beez waitin at school fo yo kids, an sheit. Dat daughter dun got some fine lookin ass!“

  191. Avicenna1968 sagt:

    „Ist der PKK-Zusammenhang wirklich belegt? Die Einlassungen der Angeklagten ließen doch eher auf einen “Antifa”-Hintergrund schließen.“

    Die PKK ist eine marxistisch-leninistische Organisation, eine „Partei neuen Typs“, richtig ? Daß scharf linksgerichtete Kurden sich hierzulande im Dunstkreis deutscher Gesinnungsgenossen bewegen, ist doch keineswegs außergewöhnlich, oder ?

    Übrigens hat es mit dem Wort „Opfer“ noch eine andere Bewandtnis. Als Schimpfwort unter Jugendlichen war es bereits in den 80er Jahren en vogue. Wenn irgendein Zwerg sich mausig machte, pflegte man zu sagen: „Ich suche Gegner, keine Opfer“.

    Dann verhält es sich aber auch so, daß der neu- und postdeutsche Gutmensch nur dann glücklich ist, wenn er seine geliebten Migranten im Bilde des bemitleidenswerten Opfers wahrnehmen kann. Die Fremdenliebe dieser Leute gilt den Migranten als manifesten oder potentiellen Opfern der bösen Autochthonen und ihres bösen, bösen „Waffiffmuff“. Der Gutmensch glaubt allen Ernstes, er sei berufen, die armen, armen Migranten vor den bösen, bösen waffifftiffen Einheimischen beschützen zu sollen. Am liebsten möchte er sie kraulen und tätscheln wie verirrte, herrenlose Hunde. Aufgrund dieser Weltsicht, in welcher der Migrant nur als arme, elende, benachteiligte Kreatur vorkommt, ist er konstitutionell außerstande, die Realität wahrzunehmen. Der Gutmensch ist der weiße Herrenmensch in seiner vorerst letzten Verpuppungsform: als Therapeut und Sozialarbeiter.

    Besonders offensichtlich ist diese Weltsicht bei dem dümmsten Exemplar der Gattung Gutmensch, dem entlaufenen Irrenhäusler Günther W.. Der versuchte bereits in den 80er Jahren seinen Lesern klarzumachen, daß ein erheblicher Anteil der hier lebenden Migranten infolge permanenter Benachteiligung durch böse, böse einheimische „Waffiften“ an schweren Depressionen und anderen Gemütskrankheiten litte. Wohlgemerkt: UUUltra-konkrete Ghetto-Checker von der Art des Zlatan Ibrahimovic…alles klinische Fälle ! Das war natürlich Wunschdenken. Der Herrenmensch als Sozialarbeiter kann gar nicht umhin, sich die Migranten als potentielle Objekte therapeutischer Betreuung und Beplanung von sich und seinesgleichen vorzustellen. Eigentlich ist seine paternalistische und kondeszendierende Sympathie für die Migranten unendlich tückischer und giftiger, als es offene Feindschaft je sein könnte. Warum fällt es den Migranten, die von Figuren wie Günther W. und Claudia Roth betreut, beplant, gekrault und gehätschelt werden, nicht auf, daß ihre Freunde keinen anderen Blick sie auf sie haben, als die Jane Goodall und Diane Fossey auf die Objekte ihrer Fürsorge ?

  192. Avicenna1968 sagt:

    Mit welcher Optik deutsche Gutmenschen die Migranten betrachten, wird schon daran deutlich, daß diese im grün-gutmenschlichen Diskurs vorzugsweise in einem Atemzug mit Schwulen, Transen, FrauenFrauen, HIV-Infizierten und anderen viktimologisch Privilegierten vorkommen.

    Mit dem vielgerühmten „Stolz“ kann es bei vielen nicht weit her sein, wenn solche Leute nichts dabei finden, sich in der Partei der Grünen als Exoten hätscheln zu lassen.

    Da lob` ich mir den ollen Hakan, damals mit mir im Englisch-LK, heute Meister bei VW. Der kannte die rein konventionelle Ausländerfreundlichkeit der GutmenschInnen zur Genüge und war ihrer zum Kotzen überdrüssig; zumal auch den intellektuell sich spreizenden GutmenschInnen im Kontakt mit den zwei oder drei Migranten, die es in unserem Jahrgang gab, meist nichts besseres einfiel, als die Frage: „Wie lange bist du denn schon in Deutschland ?“

    Herr Hakan hat der schönen GutmenschIn, die ihm diese Frage stellte, den Rat erteilt, sich gelegentlich unter den Armen zu waschen, zumal ihren Achselhöhlen, wann immer sie die Arme hob, ein strenger Geruch entströmte.

    ER hatte ein Gespür dafür, daß der Fremdenfreundlichkeit, welche der Sprachlosigkeit und Befangenheit der Gutmenschen lediglich als Feigenblatt dient, eine seltsame Mischung aus Schuld- und Überlegenheitsgefühlen zugrundeliegt; Gefühlen, welche der Gutmensch, diese schlechthin unwahrhaftige Kreatur, sich selbst nicht eingestehen kann.

  193. Avicenna1968 sagt:

    *schubs*

    Aus einem Aufsatz des amerikanisch-kroatischen Politologen Tomislav Sunic:

    >>A Mexican cholo from southern Los Angeles, or a Turk with Asiatic features living in Berlin Kreuzberg, knows well which racial and cultural subgroup he belongs to in his native country. He can never be on the equal footing with a “White Turk” from the upper class, or with a White Mexican of Spanish ancestry. Incidentally, the ruling class in Turkey likes to brag about its Albanian or Bosnian phenotype, proudly advertising its “White” roots in public all over Western capitals. But they are not Europeans, nor will they ever be part of the West.<<

    http://www.theoccidentalobserver.net/2011/12/the-balkanization-of-the-system-ernst-junger-and-the-endtimes-part-3/

    P.S.: Pro Editierfunktion

  194. Avicenna1968 sagt:

    *schubs*

    35 Jahre leugnen & wegschauen.

    Guckst Du:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40606185.html

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