Elsässers Blog

19. September, Berlin: die Identitären kommen! Mit Sellner, Kubitschek, Elsässer. Halong-Hotel, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr

„Weg mit dem Zins!“ – Dossier in der aktuellen COMPACT 10/2012

Die Debatte hat begonnen! Diskutieren Sie mit!

In der aktuellen Ausgabe von COMPACT-Magazin gibt es ein ausführliches Dossier „Weg mit dem Zins – Wie der Finanzvampirismus uns alle aussaugt“. Drei Autoren begrübden die These. Rico Albrecht schildert im Aufmacher „Umverteilung von Fleißig nach Reich“ den Zins(eszins)-Machanismus vor allem bezogen auf die aktuelle Situation. Andreas Riegers Beitrag „Und vergib uns unsere Schuld/en“ stellt das Zinsverbot in den Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam dar. Prof. Wolfgang Berger stellt „Das goldene Zeitalter“ vor – als im Mittelalter das Zinsverbot noch wirksam war. Da COMPACT auf Pluralismus wert legt, kommt mit Oliver Janich auch ein libertärer „Kritiker der Zins-Kritiker“ zu Wort. (COMPACT 10/2012 kann man hier bestellen).

Nun geht es hier weiter mit dem Pluralismus. Zum Beitrag „Das goldene Zeitalter“ erreichte uns eine sehr fundierte Kritik, die aber den Rahmen des Print-Magazins sprengen würde. Aber ich hoffe doch, dass sich hier auf meinem Blog eine profunde Debatte entwickelt? Bitteschön!

 

Leserbrief zu COMPACT 10/2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

seit einigen Ausgaben bin ich Leser Ihres Magazin und möchte Ihnen auf diesem Weg für Ihr Engagement danken. Besonders die Berichterstattung zu Syrien verdient großen Respekt, sie deckt sich – wie nicht anders zu erwarten – mit den Berichten, die man von Syrern oder Syrienreisenden oder aus den wenigen unabhängigen Filmen über den Konflikt (Fulvio Grimaldi aus Italien, Serkan Koҫ aus der Türkei) erhält, und es kann einen nur ein heiliger Zorn überkommen, wenn man das amtlich befohlene Geplapper liest, daß Syrien „abgeschottet“ wäre und die Regierung niemand ins Land lasse, und daß es ja ganz schwierig sei, überhaupt etwas zu erfahren, etc. etc. (so mehrfach bspw. die Frankfurter Rundschau).

(…) Zu „Das goldene Zeitalter“

Der Artikel ist größtenteils anzuzweifeln. Es tut mir ja wirklich leid, aber das Einzige, was für „unsere Sache“ noch schädlicher ist als Uneinigkeit sind Irrtümer – irren und selbst lügen dürfen, wie jeder Psychologe bestätigen wird, nur die „starken Sender“, also die Glotze und die FAZ – the bigger the lie…

Prof. Berger hängt offensichtlich dem sog. „Schwundgeld“ an, was sein gutes Recht ist und Basis für trefflichste Diskussionen sein könnte. Nur kann er zum Beweis segensreicher Wirkungen dieser Währungsform nicht die Geschichte umschreiben. Einzelheiten (Situation 1100-1600, Deutschland):

1. „Kaiser“ oder „Fürsten“ zur fraglichen Zeit waren Feudalherren, d.h. ihre Macht und ihr Reichtum beruhte grundsätzlich auf der Plünderung leibeigener Bauern.

2. Die rudimentäre Geldwirtschaft kannte selbstverständlich auch zu dieser Zeit Kurantmünzen, nämlich auf der Basis des in England bis 1970 verwendeten karolingischen Münzfuß‘: 1 Pfund Silber = 240 Pfennige. Der Fernhandel, die einzige nennenswerte Wirtschaftsform neben der bäuerlichen Naturalwirtschaft, nutzte natürlich auch nicht „Schwundgeld“, sondern wurde mit Edelmetall und Edelmetallmünzen abgewickelt, und das waren zu dieser Zeit die oberitalienischen Goldmünzen. Der Rest mußte für sein „Regiogeld“ Münzwechsler in den großen Handelszentren oder Messeplätzen in Anspruch nehmen.

3. Der 20%ige „Umlaufimpuls“, d.h. das beim Verruf der alten Münzen einbehaltene Schlaggeld, war natürlich NICHT die „einzige Steuer“, es war MACHMAL die einzige Steuereinnahme des Münzherren, aber immer nur ein Teil der Steuerlast des Bauern, Handwerkers, Tagelöhners, der für jeden Handschlag an seine Herren zahlen mußte.

4. Es ist natürlich sehr schön, daß sich der „Mittelständler“, also der Müllermeister, mit den Einnahmen eines Jahres möglicherweise sofort ein Haus bauen konnte – was macht er im nächsten Jahr? Kauft er noch eines? Was macht der Geselle? Spart er, verliert er 20%, spart er nicht, bleibt er ewig Geselle. Ganz davon abgesehen, daß die Bauern dieser Idylle meist gezwungen waren, in einer ganz bestimmten, vom Lehnsherren privilegierten Mühle mahlen zu lassen, der Mittelständler also bestenfalls abhängig, wenn nicht Lakai war.

5. Gehen wir also lieber in die Stadt. Daß sich überhaupt Städte und ein Zunfthandwerk entwickeln konnte, lag natürlich nicht am „fließenden Geld“, sondern an der Tatsache, daß sich die Masse der Feudalherren gegenseitig blockierte und sich dadurch Freiheitsnischen ergaben, d.h. im Umfeld des von den Fernhändlern erwirtschafteten Reichtums Städte bilden konnten, die von den Kaisern schließlich als beste Stütze der Zentralmacht gegen die Reichsfürsten erkannt und gefördert wurden. In diesen Städten konnte man nun erstmals genug ECHTES Geld „auf die hohe Kante“ legen, um neben den Rathäusern vor allem Mauern zu bauen, die Stadtbewohner vor plündernden Feudalheeren und verarmenden Rittern schützten. Und das „Zunftwesen“ war auch keine freie Gesellschaft, sondern streng reglementiert, was mitnichten zu „Wohlstand für Alle“ führte, und in der frühneuzeitlichen Hochkonjunktur war auch nicht jeder seines Glückes Schmied, sondern es war eine Phase streng gehüteter Monopole, egal ob es Rohstoffe oder Technologie wie das Glas in Venedig oder der Draht in Nürnberg waren. Auf der Basis von Schwundgeld wäre diese frühneuzeitliche Hochkonjunktur schnell zusammengebrochen, wenn man als Händler zwei Monate von Venedig nach Hamburg reist um vor Ort festzustellen, daß die für den Einkauf vorgesehen Geldmittel bei den Geldwechslern nur noch mit 80% notiert sind.

6. Der scheinbar ja fast ideale Herrscher des angeblichen Mittelalters hat seine Steuereinnahmen vor allem dafür genutzt, durch Kriege seinen Feudalbesitz zu arrondieren. Brücken waren für ihn nur interessant, wenn er von Händlern und Bauern Zoll für diese verlangen konnte oder ein Heer darüber führen konnte, ansonsten war es lukrativer, den Fährmann zu plündern. Statt in die Infrastruktur floß das Geld in die Untertanenbehämmerung, „Milliarden“, um es mal so zu nennen, wurden für Kathedralen aus dem Fenster geworfen, währende man in Köln 1000 Jahre auf eine neue Steinbrücke warten müßte.

7. Was Minnesänger auf frühbürgerlichen Saufgelagen zu suchen haben, weiß ich nicht.

8. Zusammengebrochen ist die Wirtschaft nicht durch Goldmünzen, sondern durch die am Hl. Röm. Reich vollständig vorbeigegangene Eroberung der Welt, an der reinen Hausmachtpolitik der Habsburger, an der auf halbem Weg gescheiterten Reformation, die versuchte, die päpstlich-kaiserliche Zwangsjacke abzuschütteln, gleichzeitig aber Bauernaufstände provozierte und schließlich in den 30jährigen Krieg mündete, der ja nur auf den ersten Blick ein Religionskrieg war, auf den zweiten Blick ein Krieg um die Vormacht in Europa und den das Reich an sich verlor, gegen Frankreich, Schweden, die spanischen Habsburger und die neue Kaufmannsrepublik in den Niederlanden.

9. Hier auch noch die Hexenverfolgungen mit ‚reinzubringen, ist schon abenteuerlich, dabei haben die sicher bekannten Autoren Heinsohn und Steiger doch überaus wertvolle Hinweise auf einen der wesentlichen materiellen Ursachen des von den Pfaffen geschürten Hexenwahns gegeben. Aber man hört ja noch viel abenteuerlichere Geschichtsklitterungen, heutzutage, der nachweislich von einer päpstlichen Bulle befeuerte Wahn soll ja ganz gegen den Willen der armen Priesterlein gewesen sein, sie hätten in Wahrheit „mäßigend“ gewirkt und die Inquisitionsprozesse wären ein FORTSCHRITT gewesen. Wer damals an Hexen glaubte, glaubt heute die Unschuldsbeteuerungen der Kirche…

10. Inwieweit gerade das sich in Oberitalien neu entwickelnden Bankwesen zur „Hochkonjunktur“ ab 1150 beigetragen hat, wäre auch noch zu klären. Daß es keine „Milliardäre“ gegeben haben soll – hier würden die Fugger, Welser (die kurzfristig sogar eine eigen Kolonie besaßen) und Medici wohl höflich widersprechen. Was es noch nicht gab waren Unternehmen, deren Angestelltenzahl im Prozentbereich der Einwohnerzahl eines Landes lag, die Produktion war noch zersplittert. Aber das Vermögen der Familie Fugger oder großer Reichsfürsten dürfte, relativ gesehen, durchaus im Bereich einer Familie Bettencourt gelegen haben. Ach übrigens, „prächtige Fachwerkhäuser“ waren aus damaliger Sicht Billighäuser, man nahm halt, was herumlag, während handwerklich ausgeführte Bauweise aus Holz und Lehm heute zwar „prächtig“ aussieht, gegenüber Betonfertigteilen leider aber viel zu teuer und zur Beherbergung der globalen Menschenmassen vollkommen ungeeignet ist.

11. Das beste Buch zu der fraglichen Zeit ist und bleibt „Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft“ von Karl Wittfogel.

Der Grundfehler aller „libertärer“ Ökonomen, und ich werfe Prof. Berger unverschämterweise jetzt einfach einmal in diese Schublade, liegt darin, daß sie eine Handwerkeridylle der frühen Neuzeit (nicht Mittelalter!) mit einer praktisch vollständig automatisierten Gesellschaft kombinieren wollen. Daß sie den wünschenswerten Zustand, in dem jeder seines Glückes Schmied sein könnte, auf die heutige Gesellschaft übertragen wollen, in der jeder Mittelständler, ja selbst manch Milliardenkonzern oft nur noch Handlanger der globalen Großkonzerne ist, in der für geschätzt 80% der Weltbevölkerung aufgrund der technischen Entwicklung keine wertschaffende Arbeit mehr vorhanden ist (Schätzung: Zbigniew Brzeziński ). Trotzki schrieb in den 1930ern, er könne sich durchaus vorstellen, daß die Welt irgendwann einmal in EINER Aktiengesellschaft organisiert ist, in der „der Staat“ die AG leitet und schützt und die Verteilung des Gewinns gemäß dem Kapitalanteil der Aktionäre überwacht. Recht weit sind wir davon nicht mehr entfernt, mit einem APPLE-Konzern, der mehr wert ist als der Bundeshaushalt und eine Kriegskasse von 100 Mrd. US-Dollar befehligt (gebündelt im Hedge-Fonds „Braeburn“). Dieses Dilemma ist nur auf zwei Arten zu lösen: Maschinenstürmerei – oder eben doch auf die Weise von Engels und Marx, indem nämlich das Privateigentum an Produktionsmitteln, das heißt am Boden, den Rohstoffen und den Unternehmen oberhalb einer bestimmten Stufe, einfach aufgehoben wird und diesen gewesenen Großeigentümern und Handlangern auch die politische Macht entrissen wird. DANN könnte die notwendige Arbeit, um den gesellschaftlichen Reichtum zu erhalten und zu mehren, auf ALLE Bürger verteilt werden. Eine 25-Stunden-Woche wäre über Nacht zu realisieren, ohne daß irgendjemand in Europa hungern müßte, allerdings nur, wenn man die steuerfressenden Arbeiten wie ARGE, Bespitzelung und die milliardenverschlingenden Thinktanks und Propagandaorganisationen, die uns mit Plakaten wie „Familie Deutschland“ oder „Kenn dein Limit!“ beglücken, einfach ersatzlos streicht. Aber „Enteignung“, „Vergesellschaftung“, da kommt jeder Libertäre und jeder „Rechte“ natürlich sofort in die antimarxistische Denkschleife und unterdrückt diesen Gedanken, um sich lieber im freigeldlichen Wolkenkuckuksheim zu bewegen, wo jeder heute ein Handy erfindet, morgen ein Auto baut, und die nicht-enteigneten Quandts, Piechs, Kekorians und Fords schauen gütig zu. Wäre ich einer von ihnen, was gäbe ich nicht für die Einführung von Schwundgeld, das hält die Untertanen auf Trab und solange ich meine Aktien behalte, sind mir 20% Schwund auf meinem Konto relativ egal. Noch lieber wäre mir sogar Regiogeld, d.h. ich würde meine Arbeiter nicht einmal mehr in „geprägter Freiheit“, sondern in Detroiter Pesos oder Wolfsburger Thalern bezahlen, für die ich meinen Arbeitern sogar ein wenig mehr verkaufe, solange sie auch in meinen eigenen Läden eingelöst werden – das gute alte Trucksystem könnte endlich wieder eingeführt werden, eines von wenigen Dingen, was uns zum Manchesterkapitalismus noch fehlt. (allerdings auf der Basis von globalen Monopolisten).

Jetzt entschuldige ich mich noch dafür, daß ich mich in Rage geschrieben habe, daß es viel zu lang wurde, und sicher habe ich allen libertären Freigeldlern bitter Unrecht getan. Ich wünsche Ihnen allen weiterhin viel Erfolg mit dem Compact-Magazin, dem ich als Leser auf alle Fälle die Treue halten werde.
Herbert Fischer

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58 Responses

  1. 9 11 pirat sagt:

    weg mit dem zins!finde ich ist eine richtige parole.die wir uns zu eigen machen sollten.oliver janichs statement dazu hat mich nicht von meiner schlechten meinung über dem zins abbringen können.also ich finde das der libertarismus eine falsche lösung ist.

  2. Aber ich hoffe doch, dass sich hier auf meinem Blog eine profunde Debatte entwickelt? Bitteschön!

    Oh je, ich hab da schon so viel dazu geschrieben und gesagt. Ich bin’s irgendwo leid geworden. Obwohl oder gerade weil ich ein wenig davon verstehe. Ich bin u.a. Diplom-Volkswirt der TU Karlsruhe und hatte als spezielle VWL Geldtheorie- und politik gewählt. Aber Sachverstand ist in der BRD nicht gefragt, bei solchen Themen: Als Experte wird gehandelt, wer die politische Klasse nicht in Frage stellt. Ansonsten werden nicht einmal die Leserbriefe abgedruckt.

    Na ja, eines halt doch, in aller Kürze: Der ZIns erzwingt ein exponentielles Wachstum, das der güterwirtschaftliche Bereich seiner Struktur nach nie (!) nachhaltig leisten kann. In the long run kann daher kein Gleichgewicht hergestellt werden und die Volkswirtschaft muß (i) in die Krise, weil sie sich nur dort wieder neu strukturieren kann. In der Krise erfolgt dann die Umverteilung zugunsten des akkumulierenden Finanzkapitals. So lange, bis letztlich alles in einer Hand vereint ist.

    Aber wessen Hand ist das?

  3. Oswald Spengler sagt:

    Totaler Unsinn.Zinsen sind nicht per sè böse.Selbst Finanzgeschäfte wie der Terminverkauf von Weizen hat seinen Sinn.Was schlecht ist , ist die Derivateblase, die entfesselte Finanzindustrie welche auf Kosten der Realwirtschaft parasitiert.
    Es geht ja das Mähr um dass Dirigisten Antikapitalisten sind.Ganz bestimmt nicht.Kapitalismus ist gut wenn er auf realer Grundlage steht.Der Trick ist nun dass die Oligarchie all das Schlechte auf den Kapitalismus abwälzt , auf die moderne entwickelte industrialisierte Gesellschaft.Als Gegenentwurf dient dann diese völlig entartete Kapitalismuskritik von zuviel Menschen, böser Kernkraft, bösem Zins, Peak Oil,Global Warming die genau in die postmoderne meint neofeudale Zukunft führt.

  4. Chweinhunt sagt:

    Schwundgeld für Schrumpfköpfe

  5. Tom2 sagt:

    Es wundert mich, dass das noch keiner gebracht hat, kommt aber sicher noch, darum schon jetzt eine Entgegnung auf ein Argument zur Rechtfertigung des Zinses:

    „Der Zins ist der Preis fuer die in der Gegenwart liegende Zeitpraeferenz (zu konsumieren) des Schuldners. Das hat nichts mit Geld zu tun. Z.B.: Ich borge dir eine Tonne Aepfel und verlange dafuer naechstes Jahr 1050kg Aepfel“

    Antwort: Das ist nur die halbe Wahrheit, die andere Haelfte: Du hast eine Tonne Aepfel uebrig, die dir jetzt verotteten wuerde. In der Situation biete ich an, diir die Tonne Aepfel abzunehmen und naechstes Jahr zurueckzugeben. Dafuer verlange ich aber 50kg Tribut, du bekommst 950kg zurueck.

    Die Anhaenger der oester. Schule (wie Janich) betonen immer, auf Seiten des Marktes zu sein. Ob der Kreditgeber oder der Schuldner Zins verlangen koennten (= ob der Zins des Kreditgebers positiv oder negativ waere), hinge in einer Marktwirtschaft davon ab, ob das Kreditangebot groesser oder kleiner als die Kreditnachfrage waere (jeweils fuer gleiche Kreditlaufzeiten).
    Geld hat jedoch eine Kartell- (oder Oligopol-)gleiche Eigenschaft. Es bringt eine der Monopolrente gleiche Rendite ein (weil es den Guetern gegenueber ueberlegen ist, nicht an Wert verliert)

    Gegenargument: „Umlaufgebuehr ist durch Inflation verwirklicht“

    Inflation wirkt sich nicht instantan auf alle Preise gleichzeitig aus, verzerrt daher die Preise zueinander und hebt damit die Funktion von Geld, Gueter in quantitative Relationen zueinander zu setzen, aus, je mehr, desto staerker die Inflation ist. Entsprechend steigt mit der Inflation auch die Fehlinvestitionsrate, die letztlich zu aehnlichen Krisensymptomen fuehrt, wie Deflation

    Deflationaere Tendenzen gibt es, wenn die gesamtwirtschaftlichen und exponentiell gestiegenen Zinsforderungen durch die Realwirtschaft nicht mehr gedeckt werden. Geld wird der Realwirtschaft entzogen. Das fuehrt dazu, dass der Staat dazu tendiert, als Schuldner der letzten Instanz einzuspringen, weiters zu Spekulationsblasen (wo es weiterhin Rendite gibt, die zum Teil und fuer manche auch realisiert werden kann) oder andernfalls zu einer deflationaeren Abwaertsspirale. Die Anhaenger der oe. Schule sehen nicht, dass Quantitative Easing usw. eine jaemmerliche Antwort auf diese Tendenz ist. (Und haben damit Recht, dass die Leitzinspolitik eine Manipulation des Markzinses ist, die sich in Profit fuer Zentralbanker ummuenzen laesst. Wobei das Gesetz von Angebot und Nachfrage beim Kreditmakrt nur eingeschraenkt funktioniert, wie oben beschrieben. Deswegen geht die Freiwirtschaft tiefer als die oe. Schule)

    Einwand: „Deflation ist kein Problem, das Preisniveau passt sich an die verringerte Geldmenge an.“

    Aber ebenfalls nicht instantan. Das heisst, zunaechst fehlt erst einmal Geld im Kreislauf, Folge, Nachfrageluecke, Folge, deflationaere Abwaertsspirale, verursacht durch Konsum- UND Investitionszurueckhaltung, wenn eine Nachfrageluecke ensteht und die kommende Wirtschaftslage entsprechend schlecht eingeschaetzt wird.

    Die oest. Schule ist daher kommunistisch, weil sie nicht weit genug geht und mit ihrem Warengeld zu extrem konzentrierten Eigentumsverhaeltnissen fuehrt, effekiv kontrolliert dann also eine kleine Elite die allermeisten Ressourcen. Und ob diese dann Buerokraten nennt oder nicht, spielt keine Rolle.

    Zum langen Leserbrief:
    Ich glaube auch, dass vieles um die Brakteaten ein Mythos ist, da die nur einen eher kleinen Teil des Umsatzes ausgemacht haben. Aendert aber nichts daran, dass Freigeld eine moegliche Loesung ist und meiner Einschaetzung nach noch keine bessere vorgeschlagen worden ist.
    Ein weiterer Mythos, zumindest entstehungsgeschichtlich: Markt als Gegensatz um Staat, Maerkte sind als „Abfallprodukt“ staatlicher Interventionen entstanden. Mehr zur Erhellung beider Mythen bei David Graeber, „Schulden, die ersten 5000 Jahre“.

  6. Tom2 sagt:

    PS: David Graeber raeumt auch mit dem Mythos Warengeld auf. Historisch erst entstanden, als es Geld schon 2000 Jahre gab. Und auch mit dem Mythos der Tauschwirtschaft raeumt er auf.

  7. Uranus sagt:

    Über den Zins und Zinssysteme zu diskutieren setzt voraus, daß das Wesen des Geldes verstanden wurde. Das aber ist kaum möglich, bzw. extrem schwierig, da sich hierüber selbst Experten nicht einig sind. Für die einen ist Geld eine Ware, für die anderen ist Geld ein Recht oder ein Gesetz. Für die einen kann nur ein edelmetallgedecktes Geldsystem ein gutes Geldsystem sein, für die anderen ist eine Golddeckung die Ursache endloser Probleme mit einem solchen Geldsystem. Entscheiden muß jeder für sich selbst, welcher Auffassung er zuneigt.

    Beim bloßen Begriff „Zins“ würde ich noch einmal differenzieren zwischen echtem Zins und Wucher.

    Echter Zins ist für mich ein unverzichtbarer Risikozuschlag bei der Vergabe von Krediten und somit an sich nichts Schlechtes.

    Wucher ist für mich die unverantwortliche und brutale Ausnutzung der Schwächen, die ein jedes Geldsystem nun mal hat, zum Zwecke der eigenen maßlosen Bereicherung.

  8. Uranus sagt: Oktober 19, 2012 um 12:52

    Über den Zins und Zinssysteme zu diskutieren setzt voraus, daß das Wesen des Geldes verstanden wurde. Das aber ist kaum möglich, bzw. extrem schwierig, da …

    … interessierte Kreise dies zu verschleiern suchen und damit Erfolg haben. Geld ist seinem Wesen nach geronnene Arbeit.

    Ja, ja, der olle Marx. Ne, ne Hermann-Josef Abs.

  9. Uranus sagt:

    Geld ist seinem Wesen nach…

    …eine Ware

    …ein Recht

    …ein Gesetz

    …geronnene Arbeit

    Hat noch jemand, am besten ein Experte, einen weiteren Vorschlag?

    Sie sehen also, Herr Bullinger, diejenigen, die das Wesen des Geldes verschleiern wollen (übrigens absolute Zustimmung meinerseits zu dieser Aussage), müssen dazu noch nicht einmal irgend etwas tun. Sie brauchen nur die vielen Experten und die, die sich dafür halten, gegenseitig auf sich eindreschen zu lassen und schon ist das Wesen des Geldes verschleiert, ohne daß eigene Nebelkerzen gezündet werden mußten.

  10. Servus,

    die „Verschleierung“ ist ja auch unser großes Problem, denn die Bürger werden ja nicht nur aus der Presse mit Lügen versorgt, sondern oft auch von aufrichtigen Kritikern der Verhältnisse in die Irre geführt. Am Montag durfte ich dem Vortrag eines FTD-Journalisten lauschen, der lustig die Begriffe durcheinanderwirbelte, bis er für die Zuhörer aus dem großen Immobilienbetrug in den USA 2007ff. und den aus der Fehlkonstruktion des Euro resultierenden Verwerfungen 2010ff. eine „normale“, zyklische „Wirtschaftskrise“ gebastelt hatte.

  11. Yilmaz sagt:

    der Leserbrief von Herbert Fischer ist TOP. Für mich beschreibt er die Dinge wie sie wirklich sind, echt gut! Danke JE für die Veröffentlichung hier auf´m Blog.

    Zur Zinsabschaffung: Wie Uranus schrieb, finde ich auch daß man Zins und Wucher differenzieren sollte.
    Den Begriff Zins könnte man auch als „Kreditgebühr“ verstehen oder umwandeln, da der Begriff „Zins“ an sich zu sehr negativ behaftet ist.

  12. Uranus sagt: Oktober 19, 2012 um 15:36

    Geld ist seinem Wesen nach…

    …eine Ware

    …ein Recht

    …ein Gesetz

    …geronnene Arbeit

    Sie könnten im Prinzip ihr eigenes Geld herstellen: Nehmen Sie einen Zettel und schreiben darauf: „1 Uranus. Gegen Vorlage arbeite ich eine Stunde für den Überbringer“.

    Damit kann man dann handeln, wie mit einer Ware. Und wer den Uranus erwirbt, erwirbt damit auch ein Recht, nämlich Ihre Verpflichtung, eine Stunde dafür zu arbeiten, bei Vorlage, und so immer weiter und fröhlich fort…

    Wenn Sie aber nur „1 Uranus“ auf den Zettel schreiben und sonst nichts, hat der Zettel zwar einen Namen bekommen, ist aber doch nur ein Zettel geblieben. Und wenn Sie jetzt hergehen, und irgendjemand vortäuschen, das wäre Geld, dann betrügen Sie. Und der Betrug wird nicht dadurch besser oder sogar geheilt, daß der Betrogene daran glaubt und gar nicht merkt, daß er betrogen wird.

  13. Uranus sagt:

    Bezüglich der Zinsfrage möchte ich, weil es grade so schön paßt, einen tagtäglich praktizierten Vorgang in den Fokus rücken, der im Grunde ungeheuerlich ist, über den aber kaum gesprochen wird. Warum wohl nicht? Verschleierung?

    Also, die Zentralbanken, auch Notenbanken genannt, emittieren („drucken“, wenn man so will) einen bestimmten Betrag einer Währung und übergeben diesen Betrag zu, angenommen, 1% Zinsen an die Geschäftsbanken. Die Geschäftsbanken wiederum verleihen das so geschöpfte Geld weiter an den Staat, und zwar zu einem Zinssatz von nunmehr 5% oder mehr. Das heißt, der Zinsaufschlag beträgt 500%!!. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das ist dermaßen pervers (O-Ton „Mister Dax“ Dirk Müller), daß man sich kaum vorstellen kann, daß es noch perverser geht.

    Mal abgesehen von der (rein rhetorischen) Frage, weshalb der Staat sich dann nicht sein Geld selber emittiert – er könnte sich so die Zinsen komplett sparen – ergibt sich doch die Frage in Bezug auf das Dossier im Compact-Magazin: Ist der Zins an sich „schuld“ an dieser unglaublichen Perversität?

    Oder sind es nicht vielmehr die an diesem perversen Treiben beteiligten Protagonisten? Wird hier nicht eine (bewußt herbeigeführte) Schwäche in einem Geldsystems einfach nur von skrupellosen und brutalen Gangstern (=Bankstern?) ausgenutzt und der arme Zins muß als Sündenbock oder als Werkzeug zur Verschleierung herhalten? Mit diesen Fragen will ich aber keinesfalls in Abrede stellen, daß nicht auch zinsfreie Geldsysteme gut funktionieren könnten. Ich weiß es schlicht nicht.

    Im aktuellen Compact-Magazin (bin inzwischen Abonnent, und zwar für das Förder-Abo🙂 ) habe ich im Artikel „Das isländische Wunder“ gelesen, daß im Zuge der Reorganisation des isländischen Bankensystems an leitende Bankmanager isländischer Banken Haftbefehle ausgestellt wurden. Ja, das wäre doch mal eine Maßnahme, die ich mir auch für kriminell gewordene bundesdeutsche Bankmanager wünschte. Dann könnte der Zins an sich vielleicht noch mal mit einem blauen Auge davon kommen.

  14. Tom2 sagt:

    Geld ist ein quantifizierbares und uebertragbares Versprechen. Die beste Definition, die es gibt.

    Zur Debatte Zins versus Wucher:

    Im Kreditzins gibt es verschiedene Anteile, Risikoabgeltung bzw aliquote Abgeltung schlagend werdender Risiken, Inflationsausgleich, bei Inflation, Vermittlungsgebuehr fuer Bank (jedenfalls bei Nicht-Fractional-Reserve-Banking).

    Es gibt auch einen Anteil, den Keynes Liquiditaetspraemie genannt hat, Gesell Urzins, und den kann man auch beschreiben als Geld mit Geld machen. DIeser Anteil im Zins muss langfristig und im Schnitt auf Null sinken, bzw. auf eine Rate die dauerhauft und im Schnitt nicht hoeher ist als das Wirtschaftwachstum.

    Auch bei niedrigen Gesamtzinsen kann der Urzins aber ueber Null liegen. Daher geht es nicht um niedrigen (guten) Zins versus hohen (schlechten) Wucher, sondern darum, den Urzins quasi rauszuschneiden aus dem Kreditzins. Per Verordnung geht das nicht, mit Freigeld passiert das auf Sicht automatisch.

    Zur Debatte, „wir koennen ja nicht wirklich diskutieren, da dass alles viel zu kompliziert ist“:

    Irgendwer diskutiert das auf jeden Fall. Es ist also nichts gewonnen, wenn kritische Geister sich der Debatte enthalten. In dem Sinne weiss ich auch den Beitrag der Anhaenger der OE. Schule zu schaetzen.

  15. juergenelsaesser sagt:

    Uranus: Danke für das Förder-COMPACT-Abo – und die klugen Beiträge!

  16. Uranus sagt: Oktober 19, 2012 um 19:53

    Mal abgesehen von der (rein rhetorischen) Frage, weshalb der Staat sich dann nicht sein Geld selber emittiert …

    Wieso ist das eine rein rhetorische Frage? Er kann es nicht, weil er es nicht darf. Und wer verbietet ihm das? Na, die Leute, welche die Währungshoheit haben.

    Ist das nicht der Staat? Nein, nein, nein und nochmals nein!

    Wie, Sie glauben mir nicht? Das ist absurd? Abstrus?

    OK. Glauben Sie, daß der Staat Schulden hat? Ja, gut.

    Dann frage ich Sie jetzt in aller Ernsthaftigkeit:

    Bei wem sollte sich ein Staat in seiner eigenen Währung verschulden können, wenn er die Währungshoheit hat?

  17. Uranus sagt:

    Hallo Herr Bullinger, mit ihrem Beitrag vom 19.10.2012, 19:53 Uhr, führen Sie sich mir gegenüber ziemlich oberlehrerhaft auf. Was soll das? Selbstverständlich weis ich, daß die Währungshoheit nicht beim Staat liegt und daß er aus diesem Grund nicht einfach selber Geld „drucken“ darf. GERADE DESWEGEN war meine Frage doch eine rein rhetorische.

    Im weiteren Verlauf Ihres Beitrages legen Sie mir eine Abfolge bestimmter Fragen und Gedankengänge in den Mund, oder besser gesagt, in die Tastatur. Woher wissen Sie das? Waren Sie in meinen Hirnwindungen drin? Wissen Sie, welche Literatur ich bis jetzt studiert habe?

    Erklären Sie uns doch lieber, was die Gründe dafür sind, warum ein Staat wie die USA sich die Währungshoheit im Federal Reserve Act im Jahre 1913 in einem Handstreich von ein paar privaten Bankstern hat abnehmen lassen und warum es heute kaum mehr möglich scheint, sich diese Währungshoheit wieder zurück zu erobern.

    Es wäre noch interessanter zu wissen, warum ein Staat nicht grundsätzlich, so er denn die Währungshoheit hätte, ganz einfach „Geld aus dem Nichts“ schöpfen können sollte, wie das jede Zentralbank auch macht. Ist denn das nicht gerade die Perversität, die Dirk Müller in seinen Interviews anspricht?

  18. Uranus sagt: Oktober 20, 2012 um 08:11

    Hallo Herr Bullinger, mit ihrem Beitrag vom 19.10.2012, 19:53 Uhr, führen Sie sich mir gegenüber ziemlich oberlehrerhaft auf. Was soll das? Selbstverständlich weis ich, daß die Währungshoheit nicht beim Staat liegt und daß er aus diesem Grund nicht einfach selber Geld “drucken” darf. GERADE DESWEGEN war meine Frage doch eine rein rhetorische.

    Oh.. äh… ja… (peinlich) Ich hab das falsch verstanden, falsch eingeschätzt, falsch erwartet, falsch vermutet. Ein Vorurteil halt, vor der Erfahrung. Ich bitte um Nachsicht und Entschuldigung. (Ohne Ironie)

    Erklären Sie uns doch lieber, was die Gründe dafür sind, warum ein Staat wie die USA sich die Währungshoheit im Federal Reserve Act im Jahre 1913 in einem Handstreich von ein paar privaten Bankstern hat abnehmen lassen und warum es heute kaum mehr möglich scheint, sich diese Währungshoheit wieder zurück zu erobern.

    Erklären kann ich das nicht, nur vermuten.

    Es wäre noch interessanter zu wissen, warum ein Staat nicht grundsätzlich, so er denn die Währungshoheit hätte, ganz einfach “Geld aus dem Nichts” schöpfen können sollte, wie das jede Zentralbank auch macht. Ist denn das nicht gerade die Perversität, die Dirk Müller in seinen Interviews anspricht?

    Ja, vermutlich. Jede Währung muß (!) über kurz oder lang zu ihrem inneren Wert zurückkehren. Und wenn der gleich Null ist, weil das Geld aus dem Nichts geschöpft wurde, muß sie halt so lange an subjektivem Wert verlieren, bis sie da ist, wo sie auch objektiv hingehört, nämlich bei Null.

  19. Yilmaz sagt:

    @ Uranus
    „Erklären Sie uns doch lieber, was die Gründe dafür sind, warum ein Staat wie die USA sich die Währungshoheit im Federal Reserve Act im Jahre 1913 in einem Handstreich von ein paar privaten Bankstern hat abnehmen lassen und warum es heute kaum mehr möglich scheint, sich diese Währungshoheit wieder zurück zu erobern.“

    Ich denke, dann ergeht es denjenigen so wie es JFK ergangen ist…………….denn JFK wollte sich von der privaten Federal Reserve unabhängig machen. Gaddafi wollte auch seinen eigenen Afrik. Gold-Dinar auf ganz Afrika ausweiten, was ist dann passiert… auch ermordet.

    Im übrigen habt Ihr beide Uranus und Bullinger doch Recht.

  20. Oswald Spengler sagt:

    Ich lenke die Aufmerksamkeit auf die http://againstausterity.org/
    Das Ziel muss es sein sich zu organisieren.Einen transatlantischen Massenstreik gegen Austerität.Solidarität mit Engländern,Amerikanern,Griechen,Spaniern,Portugiesen !

  21. Tom2 sagt:

    ‚Uranus: „Oder sind es nicht vielmehr die an diesem perversen Treiben beteiligten Protagonisten? Wird hier nicht eine (bewußt herbeigeführte) Schwäche in einem Geldsystems einfach nur von skrupellosen und brutalen Gangstern (=Bankstern?) ausgenutzt und der arme Zins muß als Sündenbock oder als Werkzeug zur Verschleierung herhalten?“

    Der Kritik an der Geldschoepfung durch Kredit kann ich nur voll zustimmen. Dem obigen Zitat jedoch nicht. Auch ohne die Verknuepfung mit zinsbehaftetem Kredit erzeugt der Zins eine positive Rueckkopplung, laesst aus Geld mehr Geld werden, genauso wie andere vom Zins abgleitete Renditen, etwa Dividenden, und auch ohne diese Verknuefpung mit der Geldschoepfung verteilt der Zins von vielen zu wenigen um.

    „Mit diesen Fragen will ich aber keinesfalls in Abrede stellen, daß nicht auch zinsfreie Geldsysteme gut funktionieren könnten. Ich weiß es schlicht nicht.“

    Nein, eine zinsfreie Wirtschaft fuehrt zu massiver Deflation. Darum kann man den Zins guterdings nicht abschaffen. Nur die negativen Aspekte rausschneiden, wie von Ihnen richtig erkannt, durch eine Reform der Geldschoepfung, aber nicht dadurch alleine. Ohne Geld auf eine Stufe mit Guetern zu stellen, die altern und oder Lagerkosten verursachen, wird es nicht gehen. Ohne selbst schaedliche Inflation. Also durch eine Umlaufgebuehr auf Geld.

  22. Man kann die Problematik verkürzen und auf den Punkt bringen, ohne daß das Wesentliche verlorengeht. Es tritt im Gegenteil dann sehr klar und deutlich hervor:

    Das Finanzkapital verteilt bedruckte Baumwolle, behauptet, das wäre Geld und verlangt Zinsen dafür.

  23. trup sagt:

    Ich weiss zu wenig über das Mittelalter, um zu bewerten, was genau stimmt. Aber wenn jemand mit Trotzki (Bronstein war sein eigentlicher Name) argumentiert, dann ist es schon seltsam. Der Mann wurde von New Yorker Bankiers (Warburg, Schiff, als auch japanische u deutsche Quellen) finanziert und nach Russland geschickt, um in einer unfassbaren Orgie der Vernichtung, Mord und Gewalt ein ganzes Land in ein Arbeitslager mit angefügtem Friedhof unter rotem Terror zu verwandeln (ja und zwar nicht erst unter Stalin, das ist alles längst zugänglich).

    Und wie die Arbeiter nie einen Anführer stellten (Bronstein, Apfelbaum und Konsorten waren wohl alles, NUR KEINE ARBEITER), anstelle dessen diese gesandten „Intellektuellen“, ausgestattet mit Unsummen Geld der gleichen Bankiers, die die FED gründeten… DAS unkritisch zu übersehen, da komme ich kaum mit.

    Die verdammte Wahrheit ist leider, dass die Umwälzungen von oben kommen. Lenin wäre heute mit Soros intim. Und die nächste wird auch von oben organisiert werden, wenn wir nicht effektiver werden, was ja leider sehr schwierig ist. Wer sollte denn schon die Kohle haben, eine Infrastruktur aufzubauen, Wissenschaftler zu engagieren, zusammenzuführen und effektive Werbung und Veranstaltungen zu organisieren um das nächste Projekt durchzudrücken? Die normalen Leute? Leider nein. Auch wenn es so schön wäre.

    Was ich aber doch für schwachsinnig halte, ist die revolutionäre Phantasie der stürmenden Volksmassen. Wird nicht passieren. Die Massen haben weder eine gemeinsame Idee von den Ursachen, noch von den Lösungen. Sie sind einfach nur geplagt und ächzen. Mehr nicht. Und wenn wir Pech haben, werden sie sich eher dem nächsten von Bankiers und Freimaurern aufgebauten Netzwerker anschließen, der unmäßige Mittel hat. Als eigene Ideen zu entwickeln. Die Masse folgt, was haben die Leute denn gelernt? Zu Denken und zu konzipieren? Sie folgen und gehorchen.

    Die Lösungen sind ja da. Ob es die Monetative, die Konzepte von Berger oder die 25 Stunden Woche mit Enteignung ist. Übrigens gibt es bei den Freigeld-Theoretikern sehr viele, die genau diese Enteignung auch anstreben. Macht ja auch Sinn. Keine Gemeinschaft sollte in Gefahr geraten, dass einzelne wenige Oligarchen obszön große Werte verwalten und damit zum Machtblock werden. Nur das verzwickte ist ja, dass die Lösung auch den Übergang zur Lösung als Konzept beschreiben muss: per Wahl, Aufklärung, „Maschinensturm“, International, national, so oder wie genau, was ist wie durchsetzbar…

    Und leider dank unseres miserablen Bildungssystems ist das in weiter Ferne. Man macht hierzulande Abitur, ohne zu erfahren, dass private Banken 98% der Geldmenge als verzinste Kreditforderung virtuell in die Tastatur tippen und so den Staat, die Bürger und alles Eigentum Stück für Stück an sich reissen. Mit dieser Auslassung in der Grundbildung über das wichtigste Element unserer Gesellschaft ist auch schon der Kampf in ihrem Sinne beinahe gewonnen.

    Ich denke manchmal, man müsste sich auf diesen Aspekt konzentrieren. Die Lösungen sind ja da. Aber das Problem ist der Masse ja völlig unbekannt. DIe Medien werden das nicht zulassen. Es freut mich aber ungemein, dass compact dazu Beiträge bringt. Und sich an den Lösungen gegenseitig zu zerfleischen, hiesse den falschen Weg zu gehen. Wir sollten die Absurdität der monetären Infrastruktur offenlegen und die einigenden Punkte darin herausstellen. Ohne dies in weiten Teilen der Bevölkerung, oder einflussreicher Kreise bekannt zu machen, wird absolut nichts und wieder nichts Brauchbares passieren.

    Den Streit über die Lösungen wird es DANACH geben müssen. Wollen wir sie jetzt noch vorstellen, ohne da Krieg und Entzweiung zu zelebrieren.

  24. Und – auch wenn’s nervt – man kann das gesamte Problem (einschließlich aller anderen) letztlich auf den Pharisäer Saulus aka Paulus zurückführen.

    Hätte Petrus damals gewonnen, hätten wir heute ein Christentum, unter dem die Welt in Schönheit erblüht wäre.

  25. Uranus sagt:

    @ Joachim Bullinger
    Entschuldigung angenommen. Schwamm drüber.

    @ Yilmaz
    An JFK mußte ich auch denken. Was die geheimen Zirkel der Macht und ihre Methoden anbelangt, finde ich „Das Kapitalismuskomplott“ von Oliver Janich sehr lesenswert. Dort sind weitere Fakten und Informationen darüber zu finden, warum es auf jeden Fall lebensgefährlich für denjenigen wird, der es wagen sollte, an den bestehenden Geld- und Währungssystemen ernsthaft zu rütteln.

    @ Tom2
    Ihre Beiträge enthalten eine Fülle von Informationen und Darlegungen, die ich so noch nicht kannte und die ich jetzt erst mal durchkauen muß. Das Thema Geld und Währung einigermaßen zu verstehen ist eben doch mit reichlich geistiger Arbeit verbunden. Ständig lernt man etwas dazu, wenn man will. Das wissen auch die Oberen, denn andernfalls hätten wir ja schon längst eine „Revolution vor morgen Früh“ gehabt.

    @ Redaktion Compact-Magazin
    Übrigens lag am Samstag das neue Compact-Magazin 11/2012 in meinem Briefkasten. Das Titelbild mit dem merkelschen Brückstein ist einfach nur grandios, nebenbei bemerkt. Dazu beglückwünsche ich ausdrücklich die Person, die sich für die Veröffentlichung dieser gelungenen Kreuzung stark gemacht hat.

    In dieser neuen Ausgabe befindet sich auch ein Auszug aus einer Rede, die Bundesbankpräsident Jens Weidmann am 18.09.2012 in Frankfurt am Main gehalten hatte.

    Darin geht er auf die Möglichkeit der Notenbanken ein, Geld nach Belieben „aus dem Nichts“ zu erschaffen und auf die damit verbundene Versuchung, diese Macht zu mißbrauchen. Da hat er wohl recht. Und damit stößt er uns auf ein grundsätzliches Problem: Egal wer die Währungshoheit hat, der Staat oder private Bankster, dahinter stehen letztlich immer Menschen, die der Versuchung des Machtmißbrauchs widerstehen können, oder, was ich für wahrscheinlicher halte, ihr erliegen. Da darf man ja schon bezweifeln, ob es überhaupt ein mißbrauchssicheres und trotzdem funktionstüchtiges Währungssystem geben, Papier hin, Edelmetall her.

  26. @ trup am Oktober 21, 2012 um 10:14

    Das Spiel, das wir beobachten und an dem wir im Rahmen unserer Rollen (mit verschiedenen Masken aka Persönlichkeiten) teilnehmen heißt „Realdialektik“.

    Wenn die über uns herrschenden Schatten z.B. eine Bewegung der Massen nach „rechts“ wünschen, dann initiieren sie zunächst eine nach „links“, diffamieren und verleumden diese (insbesondere mit Greuelpropaganda) um so das Potential für die gewünschte Gegenbewegung herzustellen und diese dann ins geplante Ziel zu steuern.

    Damit die Pläne nicht durch einen dummen Zufall ins Bewußtsein der Menschen gelangen können, erzeugt man „Fälschungen“ derselben, die in Umlauf gebracht und dann als Fälschungen enttarnt werden.

    Die massenhafte Einwanderung und Vermehrung von gewalttätigen Muslimen könnte z.B. eine solche initiierte „Erstbewegung“ sein. Man läßt sie – im Namen Allahs – eine solche Not herstellen, daß die Menschen dann für den faschistoiden Retter dankbar sein werden, der Europa wieder von Allah befreien wird. Vermutlich im Namen des Vulkangottes JAHWE.

    Dieser Retter wird dann für die Schatten (bzw. Jahwe) über Europa herrschen.

    Ich kann mich irren und hoffe sehr, daß dies auch der Fall ist. Aber es spricht viel dafür, daß es so sein könnte, wie ich es oben beschrieben habe.

    Es könnte aber auch alles nur so ähnlich oder ganz anders sein.

  27. Yilmaz sagt:

    @ trup (schrieb am Oktober 21, 2012 um 10:14)

    absolut korrekt der Post, auch der Hinweis auf Trotzki und Lenin die eigentlich „nur“ Ausländische Agenten waren um das Zarentum in Russland zu stürzen. Tja, die Bolschewiken haben damals das Land und all die Güter verstaatlicht um es dann wohl in den neunziger Jahren, unter Jelzin, unter sich (also den sogenannten Oligarchen…) wieder aufzuteilen… nicht zu vergessen das Stalin auch ein Massenmörder war.

    „Die verdammte Wahrheit ist leider, dass die Umwälzungen von oben kommen. Lenin wäre heute mit Soros intim. Und die nächste wird auch von oben organisiert werden, wenn wir nicht effektiver werden, was ja leider sehr schwierig ist. Wer sollte denn schon die Kohle haben, eine Infrastruktur aufzubauen, Wissenschaftler zu engagieren, zusammenzuführen und effektive Werbung und Veranstaltungen zu organisieren um das nächste Projekt durchzudrücken? Die normalen Leute? Leider nein. Auch wenn es so schön wäre.

    Was ich aber doch für schwachsinnig halte, ist die revolutionäre Phantasie der stürmenden Volksmassen. Wird nicht passieren. Die Massen haben weder eine gemeinsame Idee von den Ursachen, noch von den Lösungen. Sie sind einfach nur geplagt und ächzen. Mehr nicht. Und wenn wir Pech haben, werden sie sich eher dem nächsten von Bankiers und Freimaurern aufgebauten Netzwerker anschließen, der unmäßige Mittel hat. Als eigene Ideen zu entwickeln. Die Masse folgt, was haben die Leute denn gelernt? Zu Denken und zu konzipieren? Sie folgen und gehorchen.“

    sehr gut zusammengefasst, Kompliment!

    Im übrigen sehen wir hier doch Anhand des Artikels und auch der Kommentare die wahre Problematik und die Ursache des Leids der Völker.
    Einige wenige Finanzmagnate erfinden politische Ideologien, erzeugen somit künstliche sich entgegen gesetzte Fraktionen, führen Kriege und teilen sich anschliessend die Beute, dabei geht es nicht nur um Geld, denn was nützt wenn ich zB als Rothschild 100 Billionen oder 1000 Billionen habe…, im Grunde genommen dienen diese Mächte „einer“ okkulten Macht die nur darauf aus ist den Planeten und die Menschheit zu zerstören, andere Beweggründe aus dem logsichen Sachverstand hinaus kann ich leider nicht erkennen…

  28. Wenn hier von „okkulten Mächten“ phantasiert wird, ist das nicht besonders zielführend, denn man bläst dadurch problemlos nachvollziehbare Interessen zu einer unangreifbaren Megaverschwörung auf. Hätte Lenin (die obige Bemerkung zu Soros buche ich als Scherz) sich damit aufgehalten zu klären, ob denn nun Rußland durch die Orthodoxie, Feimaurer, Deutschstämmige oder im Untergrund wirkende Katholiken beherrscht wird, säßen die Zaren heute noch in Petrograd.

    Zum Thema Staatsbank/Geld wäre erst einmal anzumerken, daß die Bundesbank auch in der Eurozeit mit im Schnitt jährlich über 4 Mrd. Euro zum Staatshaushalt beitrug. Auch die scheinbar schon als allgemeine Wahrheit anerkannte Aussage vom „zinsbelasteten“ Geld stimmt ja so nicht, für Bargeld im wesentlichen gar nicht, beim „Buchgeld“ eigentlich auch nicht. Das ist ein Problem zwischen Henne und Ei, denn dem Deutschen Bankensystem (DEZ 2011) stehen 3 Bio. Euro Einlagen von Nichtbanken zur Verfügung, 3.7 Bio. Euro werden als Kredite an Nichtbanken ausgereicht. Wo ist die luzifermäßige Geldschöpfung?

  29. Tom2 sagt:

    @Herbert FIscher:
    Die dem Geld gegenueberstehenden sogenannten Einlagen werden gleichzeitig mit Krediten geschoepft, Nennt sich Bilanzverlaengerung, auf Aktiv- und Passivseite wird der gleiche Betrag einmal als Kredit des Kunden gegenueber der Bank und einmal als „Sichtguthaben“ oder „EInlage“ auf das Girokonto des Kunden gebucht und damit auch als Anspruch des Kunden gegenueber der Bank auf Bargeld. DIe Bilanz bleibt ausgeglichen. DIe Bezeichnung „Einlage“ ist irrefuehrend, da grossteils eben nichts eingelegt wurde. Echte und nur so genannte Einlagen, werden aber bilanziell in einen Topf geworfen.

    Punkto Bargeld: Das wird genauso als Schuld geschoepft, wie Giralgeld, Und zwar an die Banken gegen „notenbankfaehige“ Sicherheiten. Mit Mindestreserve mit Stichdatum. Heisst, in der Praxis kann die Bank nach Lust und Laune Kredit vergeben, mit Geld das es nicht gab und die Kreditsicherheiten der Kunden als eigene Sicherheit bei der ZB hinterlegen. In der Praxis geht Giralgeldschoepfung also der Zentralbankengeldschoepfung oft voraus.

    Ausnahme: Muenzen werden nicht von Zentralbanken, sondern Regierungen und Zins- und tilgungsfrei geschoepft.

    @Uranus:
    Im Prinzip ist es einfach zu verstehen. Man muss nur die richtigen Fragen stellen und offen fuer verschiedene Quellen sein, dann stoplert man fast unvermeidlich auf die richtigen Antworten – und natuerlich auch auf viel Unsinn.😉

  30. Tom2 sagt:

    als Kredit des Kunden gegenueber der Bank

    Soll natuerlich heissen:
    als Kredit der Bank an den Kunden

  31. Yilmaz sagt:

    @ Joachim Bullinger sagt: Oktober 22, 2012 um 08:11
    „Die massenhafte Einwanderung und Vermehrung von gewalttätigen Muslimen könnte z.B. eine solche initiierte “Erstbewegung” sein. “

    Soweit auch d´accord mit deinen comments, ausser dem Satz den ich hier reinkopiert habe, denn (jetzt etwas off topic, aber notwendig um das zu klären):

    – eine massenhafte Einwanderung von Muslimen, d.h. in erster Linie Zuwanderer aus Nicht-EU Ländern existiert nicht. Es gelten knallharte Einreisegesetze die das alles bereits seit den 80er Jahren regeln (bitte informieren).
    (Ich wollte es eigentlich in dem nachfolgenden Thread von JE reinschreiben, bin es aber ehrlich gesagt satt immer das Gleiche wiederzukauen, zudem dort wieder die Hau-Drauf- Stimmung ist, alles sind die anderen Schuld nur ich nicht, und die anderen sind die Bösen und wir die Guten oh je, oh je, ich muss mal k……….)
    Eine uneingeschränkte Reisefreiheit herrscht nur innerhalb der EU und nur für EU Bürger. Ausnahmen sind: Asyl, Heirat oder besonders Qualifizierte die von Unternehmen angeworben werden (zB Green Card Regelung unter Schröder), hier müssen die Unternehmen auch eine Mindestgehaltgrenze von ca. 55T € jährlich nachweisen können (es kann sein daß die Mindestgehaltgrenze minimal angepasst wurde).
    An diesem Gehaltsniveau kann man sehen, daß es sich hier wirklich nur um höher qualifiziertes Personal handeln muss, das eventl. nicht im Inland auffindbar ist

    – zB Kanada: Kanada ist ein klassisches Siedlerland, hier hat man im Zuge der steigenden Siedlerzahlen, zumeißt aus Europa, das Punktesystem eingeführt, welches eigentlich ein effektives Mittel ist um eine Vorabauswahl treffen zu können um hinsichtlich der benötigten qualifizierten Arbeitskräfte in der Industrie nachzukommen, also eine Unterstützung für die Industrie und das Land selbst.
    Eine Regelung wie sie derzeit in der EU oder Deutschland besteht, blockt alles ab, teilweise ist dies den Unternehmen ein Hindernis die manchmal passendes Personal benötigen.

    Also Ball bitte flach halten, es kommen keine Millionen nach, wo wollen die denn eine Arbeit finden!? Wohl eher vernachlässigbar kleinere Zahlen die aber wieder durch abwandernde Immigranten ausgeglichen werden.
    Wenn Ihr das nicht glaubt, dann prüft das bitte in Berlin oder bei den anderen Behörden nach!

  32. Yilmaz sagt:

    @ Uranus sagt: Oktober 21, 2012 um 23:07

    Das Buch von Oliver Janich „Das Kapitalismus Komplott“ habe ich auch bereits gelesen und hat mir auch sehr gefallen, bis auf einige Kleinigkeiten, hat aber mehr mit Energie und E-Auto zu tun, ist jetzt aber nicht von Bewandnis. Obwohl ich prinzipiell ein Zins- bzw. Wuchergegner bin, die Partei PDV würde ich trotzdem wählen, Punkt für Oliver der hier oft unberechtigt hart angegangen wurde.

  33. Tom2 sagt: Oktober 22, 2012 um 18:33

    @Herbert FIscher:
    Die dem Geld gegenueberstehenden sogenannten Einlagen werden gleichzeitig mit Krediten geschoepft, Nennt sich Bilanzverlaengerung, auf Aktiv- und Passivseite wird der gleiche Betrag einmal als Kredit des Kunden gegenueber der Bank und einmal als “Sichtguthaben” oder “EInlage” auf das Girokonto des Kunden gebucht und damit auch als Anspruch des Kunden gegenueber der Bank auf Bargeld. DIe Bilanz bleibt ausgeglichen.

    „Nennt sich Bilanzverlaengerung“, ja. „Kreative“ doppelte Buchführung halt, einmal ins Soll und einmal ins Haben, schön ausgeglichen. Man könnte es die wundersame Geldvermehrung nennen.

    Oder auf Deutsch: Legaler Bilanzbetrug.

  34. Vielleicht sollte man noch darauf hinweisen, daß nur Zentralbankgeld staatlich anerkanntes Zahlungsmittel ist.

    Und doch kann jeder Bankkunde seine Zahlungsverpflichtungen endgültig (!) und rechtskräftig (!)
    durch Überweisung von Buchgeld erfüllen!!!

    Damit das nicht so auffällt, täuschen manche Banken dann vor, daß sie ihr Buchgeld kurz in Zentral­bankgeld umgewandelt hätten, auf dem Weg in die andere Bank.

    Tja, ja… Wenn jeder jeden bescheißt, werden alle reich. Und solange, wie Otto Normalverbraucher daran glaubt, daß er Geld zur Verfügung hätte, wenn sein Kontoauszug Zahlen im Haben ausweist, wird zumindest dieser Beschiß weiter funktionieren – bis zum Crash halt.

  35. Yilmaz sagt: Oktober 22, 2012 um 20:03

    Also Ball bitte flach halten, es kommen keine Millionen nach, wo wollen die denn eine Arbeit finden!? Wohl eher vernachlässigbar kleinere Zahlen die aber wieder durch abwandernde Immigranten ausgeglichen werden.
    Wenn Ihr das nicht glaubt, dann prüft das bitte in Berlin oder bei den anderen …

    … Städten nach? Also hier in Offenbach haben sich in den letzten Jahren das Straßenbild und die Sicherheitslage (man könnte fast schon „Bedrohungslage“ sagen) dramatisch verändert.

    Und ich selbst war z.B. vor kurzem Zeuge einer sozialen Situation, wo ein junger muslimischer Vater (etwa 25) einer älteren Dame (79) aus meiner Nachbarschaft erklärt hat, daß sie nicht mehr mit ihrem kleinen Hund (Westie) auf der Puteaux-Promenade gehen darf, weil dort muslimische KInder zur Schule gehen.

    Es tut mit Leid aber das ist Fakt.

    Und wo kommen sie denn her, die Millionen? Ich meine, man kann doch deren Existenz nicht einfach verleugnen. Das löst das Problem auch nicht. Noch weniger, als eine falsch verstandene Integration.

    Wir haben jetzt schon nicht-deutsche Parallel-Gesellschaften in der BRD und diese wachsen schnell, differenzieren sich aus, behaupten das neusprachlich als „Integration“ und stellen z8unehmend aggressiver ihre Forderungen.

  36. Gerade bei HR1 gehört: Die Bundesbank will das deutsche Gold aus den USA zurückholen und prüfen lassen, ob es noch echt ist.

    Na so was…

  37. Yilmaz sagt:

    @ Joachim B.

    Ich sagte auch, daß keine neuen Millionen weiter neu reinströmen und die Einwanderung durch Gesetze geregelt ist.

    Daß in Deutschland ca. 4 Milionen Muslime leben hat niemand bestritten und der grösste Teil friedlich ist muss ich glaube ich auch nicht wiederholen.
    Und Joachim, schon mal was von Rechter Gewalt gehört, von den Skinheads die Jagd auf Ausländer jeder Coloeur machen!? Ach ja, das zählt ja nicht……

  38. Uranus sagt:

    Tom2 sagt: Oktober 20, 2012 um 23:32

    „Nein, eine zinsfreie Wirtschaft fuehrt zu massiver Deflation. Darum kann man den Zins guterdings nicht abschaffen.“

    Ließe sich in einer zinsfreien Wirtschaft der drohenden Deflation nicht dadurch begegnen, daß die geldschöpfende Institution (Zentralbank oder staatliche Monetative) die umlaufende Geldmenge maßvoll und mißbrauchsfrei erhöht?

  39. Uranus sagt: Oktober 23, 2012 um 12:23

    Tom2 sagt: Oktober 20, 2012 um 23:32

    „Nein, eine zinsfreie Wirtschaft fuehrt zu massiver Deflation. Darum kann man den Zins guterdings nicht abschaffen.“

    Ließe sich in einer zinsfreien Wirtschaft der drohenden Deflation nicht dadurch begegnen, daß die geldschöpfende Institution (Zentralbank oder staatliche Monetative) die umlaufende Geldmenge maßvoll und mißbrauchsfrei erhöht?

    Ja, entsprechend des Wachstums des güterwirtschaftlichen Bereiches. So, daß alle geplanten Transaktionen mit der vorhandenen Geldmenge durchgeführt werden können. (Ganz genau kriegt man das ex ante nie hin. Aber man kann es annähern und nachträglich korrigieren, dort wo man ex post drunter oder drüber lag.)

    Zur Deflation kommt es nämlich nur dann, wenn eine Deflatorische Lücke entsteht, die nicht geschlossen wird.

    Voraussetzungen dafür sind aber u.a. eine nationale Währung und Währungshoheit des je konkreten Staates. Unter der Bedingung von EU und Euro ist diese Möglichkeit geschlossen.
    —————————-
    Nachtrag: Es geht übrigens sogar noch eleganter: Man verknüpft den Geldwert mit der für die Produktion gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit. Dann muß man nur noch sicherstellen, daß die Investitionen der Ersparnis entsprechen und die Volkswirtschaft schwingt sich c.p. wie selbstverständlich in ein gleichgewichtiges Wachstum mit nur noch geringen und sinusförmigen konjunkturellen Amplituden ein.

  40. Tom2 sagt:

    Uranus:
    „Ließe sich in einer zinsfreien Wirtschaft der drohenden Deflation nicht dadurch begegnen, daß die geldschöpfende Institution (Zentralbank oder staatliche Monetative) die umlaufende Geldmenge maßvoll und mißbrauchsfrei erhöht?“

    Nein, weil Geld, das nach dem Konsum uebrig ist und nicht verzinst wird, dem Geldkreislauf entzogen wird (=Deflation), wobei dieses „uebrige Geld“ durch den Zinseszinseffekt exponentiell anwaechst. (Hier ist der Unterschied zwischen Horten und Sparen wichtig:
    Sparen: Geld mit Bank als Mittler verleihen, der Kreditnehmer gibt das Geld in der Realwirtschaft aus.
    Horten: „Auf dem Geld sitzen bleiben“, bzw es in nicht-realwirtschaftliche Taetigkeit (auch Kredite) investieren)

    Natuerlich koennte man die entzogene Geldmenge durch neu geschoepftes Geld ersetzen (Ansatz von Keynes). Das wird jetzt auch versucht (zumindest, wenn man gute Absichten unterstellt), wobei dieses neu geschoepfte Geld gar nicht in die Realwirtschaft fliesst, sondern gleich fuer Spekulation verwendet wird – weil die Realwirtschaft die exponentiell gewachsenen Zins- bzw. Renditeforderungen einfach immer weniger bedienen kann.

    Mit der Geldmengenerhoehung ueber Regierungsausgaben , eine Moeglichkeit, die Keynes auch einmal ins Spiel gebracht hat, aber nicht gerade mit Nachdruck, kaeme es zwar unmittelbar in der Realwirtschaft an. Trotzdem bliebe dann die Spannung zwischen gleichzeitiger deflationaerer und inflationaerer Tendenz bestehen. Entsprechend sieht man – auch jetzt – beide Tendenzen parallel. Das ist ein bisschen so wie auf ein Schlafmittel (Deflation) ein Aufputschmittel zu nehmen – statt das Schlafmittel abzusetzen. Um letzteres zu tun, muss man a priori die Hortung von Geld verhindern und zu Sparverhalten animieren, auch wenn es keine (Ur-)Zinsen gibt. Mit Zinsverboten geht das nicht, da wird Geld einfach gehortet statt verliehen. Mit Nullzinspolitik der Zentralbanken geht das auch nicht, und mit kreditloser Geldschoepfung alleine auch nicht.

    Ohne Umlaufgebuehr waere also auch bei kreditfreier und un-missbraeuchlicher Geldschoepfung der Anreiz zu uebermaessiger Geldschoepfung da (was die Geldmenge in der Realwirtschaft und in den Spekulationsblasen zusammen betrifft. Wobei sich das dann natuerlich auch einmal ploetzlich in einer Hyperinflation entladen koennte, also die gesamte vorhandene Geldmenge sich ueber die Realwirtschaft ergiessen koennte) U.a. ein Vorteil waere natuerlich, dass es wenigstens nicht mehr (langfristig) starke Inflation und Regierungsschuld im Doppelpack gaebe. Keine Regierungsschuld waere schon sehr viel wert, alleine schon wegen viel geringerer Abhaenigkeit der Politik gegenueber wenigen Reichen.

  41. Monika H. sagt:

    @Dr Bullinger

    >Gerade bei HR1 gehört: Die Bundesbank will das deutsche Gold aus den USA zurückholen und prüfen lassen, ob es noch echt ist.

    Die Deutschen wissen zumindest, wo sich ihr Gold aufhält. die Österreicher hingegen sind schon seit zwei Jahren auf großer Schatzsuche – Nationalbank und Finanzministerium verweigern jegliche Aussage, wo sich das Gold befindet und wie (und ob überhaupt) es kontrolliert wird.

    http://tinyurl.com/97w69rr (ca. 3:00-5:00)

    http://tinyurl.com/9s4yf6m

  42. Tom2 sagt: Oktober 23, 2012 um 13:56

    Uranus:
    “Ließe sich in einer zinsfreien Wirtschaft der drohenden Deflation nicht dadurch begegnen, daß die geldschöpfende Institution (Zentralbank oder staatliche Monetative) die umlaufende Geldmenge maßvoll und mißbrauchsfrei erhöht?”

    Nein, weil Geld, das nach dem Konsum uebrig ist und nicht verzinst wird, dem Geldkreislauf entzogen wird (=Deflation),..

    Äh… Pardon, das ist keine Deflation sondern Ersparnis. Und wenn Sie jetzt die Gleichgewichtsbedingung realisieren, fließt das Geld über die Investition wieder ein.

    Das kann zur Deflation führen, wenn es Ihnen nicht gelingt, das Gleichgewicht zwischen den monetären und güterwirtschaftlichen Bereichen herzustellen. So, daß eine deflatorische Lücke entsteht.

    Und um Ihre Frage vorwegzunehmen: Sie bringen die Sparer über Unternehmensanteile mit Gewinnausschüttung zur Investition.

    Das ist volkswirtschaftlich gesehen um Zehnerpotenzen besser.
    ————

    wobei dieses “uebrige Geld” durch den Zinseszinseffekt exponentiell anwaechst…

    Und ein exponentielles Wachstum der Produktion erzwingt, das dort nicht zu leisten ist.

    (Hier ist der Unterschied zwischen Horten und Sparen wichtig:
    Sparen: Geld mit Bank als Mittler verleihen, der Kreditnehmer gibt das Geld in der Realwirtschaft aus.

    Wozu brauchen Sie dazu eine Bank? Eine Art von „Investitionsbörse“ wäre jeder Bank weit überlegen, in ihrem volkswirtschaftlichen Nutzen.

    Horten: “Auf dem Geld sitzen bleiben”,

    Das gilt es in der Tat zu vermeiden. Eben so, wie die das Einfließen in die Spekulation.

  43. Uranus sagt:

    Joachim Bullinger sagt: Oktober 23, 2012 um 15:07

    „Sie bringen die Sparer über Unternehmensanteile mit Gewinnausschüttung zur Investition.
    Das ist volkswirtschaftlich gesehen um Zehnerpotenzen besser.“

    Diesbezüglich bietet sich für die Freunde des Compact-Magazins doch DIE Möglichkeit überhaupt:

    Eine atypisch stille Beteiligung an der Compact-Magazin GmbH. Damit könnte man doch immerhin wenigstens einen kleinen Teil dessen, was in diesem Kommentarstrang bislang besprochen wurde, in die Tat umsetzen. Ich für meinen Teil überlege jedenfalls ernsthaft, das zu tun. Es muß doch möglich sein, die Schweigespirale nach Elisabeth Noelle-Neumann endlich zu durchbrechen und den „hundertsten Affen“ nach Lyall Watson zusammen zu bekommen.

  44. Uranus sagt:

    Tom2 sagt: Oktober 23, 2012 um 13:56

    „Nein, weil Geld, das nach dem Konsum uebrig ist und nicht verzinst wird, dem Geldkreislauf entzogen wird (=Deflation), wobei dieses “uebrige Geld” durch den Zinseszinseffekt exponentiell anwaechst.“

    Dieser Satz verwirrt mich etwas. In meiner Ausgangsfrage bezog ich mich auf die drohende Deflation in einer zinsfreien Wirtschaft. Kann es denn in einer zinsfreien Wirtschaft einen Zinseszinseffekt überhaupt geben?

  45. Tom2 sagt:

    @Joachim Bullinger:

    „Nein, weil Geld, das nach dem Konsum uebrig ist und nicht verzinst wird, dem Geldkreislauf entzogen wird (=Deflation),..“

    „Äh… Pardon, das ist keine Deflation sondern Ersparnis.“

    Moeglichkeit eins: „Sparen“ durch Kaufen von Assets, z.B. Gold. Der Sparer kauft Gold. das Geld zirkuliert weiter in der Realwirtschaft (zumindest, wenn der Goldverkaeufer nicht seinerseits die Geldeinnahmen fuer seinem Goldverkauf der Realwirtschaft entzieht)

    Moeglichkeit zwei: Sparen mit Geld: Gespartes Geld bleibt nur dann im Umlauf der Realwirtschaft, wenn es an jemanden verliehen wird, der es in der Realwirtschaft haelt. Im Sparstrumpf oder als Investion in nichtrealwirtschaftliche Unternehmungen wird aus Sparen Horten.

    Durch das „Spar“-Schwein werden wir allerdings schon als Kinder dazu erzogen, nicht zwischen Sparen und Horten zu unterscheiden. (Wobei Sparschein-Sparen natuerlich nicht zu Deflation fuehrt, dazu sind die Betraege zu bedeutungslos)

    „Und wenn Sie jetzt die Gleichgewichtsbedingung realisieren, fließt das Geld über die Investition wieder ein.

    Das kann zur Deflation führen, wenn es Ihnen nicht gelingt, das Gleichgewicht zwischen den monetären und güterwirtschaftlichen Bereichen herzustellen. So, daß eine deflatorische Lücke entsteht.“

    Der Punkt ist ja, das auf grund des exponentiellen Wachstums von Geldvermoegen die Anlagemoeglichkeiten in der Realwirtschaft irgendwann ausgehen. Bis es soweit ist, gibt es keine Deflation, aber wenn dieser Punkt erreicht ist, wird eben nicht mehr in die Realwirtschaft investiert. -> Geld, das bisher in der Realwirtschaft zirkuliert ist (und eben auch nicht ueber Konsum in der Realwirtschaft bleibt), wird der Realwirtschaft entzogen

    (Genauer: Es gibt eigentlich nicht diesen Zeitpunkt x, wo von einem Tag auf den anderen nicht mehr in der Realwirtschaft investiert wird, sondern zeitliche Ueberlappungen: Mit dem Schwund der realen Investitionsmoeglichten wachsen die spekulativen „Investitionen“. Wenn man einen theoretischen Punkt x annehmen wollte, wuerde ich den gefuehlsmaessig in den 80ern setzen. Der ganze Neoliberalismus und die Spekulationsblasen sind daher in der Tat eine direkte Folge des Zinssystems in seiner gegenwaertigen Form)

    [Wobei die Ansschauung dass wir im Westen eigentlich Sozialismus haetten, vor allem der Anhaenger der Oe. Schule, gleichzeitig zur Anschauung, „es herrscht Neoliberalismus“ richtig ist. So wie es gleichzeitig – nur scheinbar widerspruechlicherweise – inflationaere und deflationaere Tendenzen geben kann, und gibt. Im Falle von paralellem Sozialismus und Neoliberalismus loest sich der scheinbare Widerspruch auf, wenn man das Paradigma „zwischen Superreiche und Staat passt kein Blatt“ zu Grunde legt. Daher wird es immer ergebnislos bleiben, bzw. zu schlechten Ergebnissen fuehren, wenn wir uns bloss darueber streiten, ob es mehr oder weniger Staat geben soll. Links/Rechts-Denken stabilisiert die gegenwaertigen Machverhaeltnisse.]

    Zurueck zum eigentlichen Thema:

    Das Gleiche mit Ihren Worten:ausgedrueckt:

    „Und ein exponentielles Wachstum der Produktion erzwingt, das dort nicht zu leisten ist.“

    „Wozu brauchen Sie dazu eine Bank? Eine Art von “Investitionsbörse” wäre jeder Bank weit überlegen, in ihrem volkswirtschaftlichen Nutzen.“

    Natuerlich kann die Vermittlung zwischen Sparer/Investor und Kreditnehmer auch durch Nichtbanken vorgenommen werden oder die Vermittlung kann manchmal ganz ausgelassen werden. WENN diese Vermittlung die einzige Aufgabe von Banken ist, abgesehen vielleicht noch von der Fuehrung von Girokonten (die ausschliesslich auf tatsaechlichen Einlagen beruhen), sehe ich den Bankensekor allerdings nicht (mehr) als problematisch an.

    @Uranus:
    “Nein, weil Geld, das nach dem Konsum uebrig ist und nicht verzinst wird, dem Geldkreislauf entzogen wird (=Deflation), wobei dieses “uebrige Geld” durch den Zinseszinseffekt exponentiell anwaechst.”

    „Dieser Satz verwirrt mich etwas.“

    Ich hoffe die obigen Ausfuehrungen sind trotz der Laenge klarer.

    „In meiner Ausgangsfrage bezog ich mich auf die drohende Deflation in einer zinsfreien Wirtschaft. Kann es denn in einer zinsfreien Wirtschaft einen Zinseszinseffekt überhaupt geben?“

    Nein, aber die Wahl ist schon im Zinssystem, „staendig und gesamtwirtschaftlich exponentiell steigende Geldvermogen (und spiegelblich Verschuldung – das eine kann nicht ohne das andere wachsen)“ – oder Entzug von Geld aus der Realwirtschaft, die zuerst Deflation mit sich bringt, die ihrerseits ganz leicht in eine deflationaere Abwaertsspirale wie z.b. in den 30ern oder heute in Griechenland muendet.

    Wenn man jetzt auf die ein oder andere Weise eine zinsfreie Gesellschaft proklamiert und durchzusetzen versucht, tritt die 2. Variante unweigerlich in Erscheinung.

    -> Zins nicht abschaffen, sondern Bedingungen schaffen, dass der Urzins (also Zins nach Inflations-,sowie aliquotem Risikoausgleich sowie nach dem Vermittlungsanteil zwischen Sparer und Kreditnehmer) auf Dauer und im Durchschnitt bei Null liegt bzw hoechstens auf Wirtschaftswachstumsniveau (so es Wirtschaftswachstum gibt). Umlaufgebuehr auf Geld, dann wird Kredit auf Dauer und im Schnitt auch mit Null-Urzins angeboten – um der Umlaufgebuehr zu entgehen.

  46. Uranus sagt: Oktober 23, 2012 um 20:00

    Joachim Bullinger sagt: Oktober 23, 2012 um 15:07

    “Sie bringen die Sparer über Unternehmensanteile mit Gewinnausschüttung zur Investition.
    Das ist volkswirtschaftlich gesehen um Zehnerpotenzen besser.”

    Diesbezüglich bietet sich für die Freunde des Compact-Magazins doch DIE Möglichkeit überhaupt:

    Eine atypisch stille Beteiligung an der Compact-Magazin GmbH. Damit könnte man doch immerhin wenigstens einen kleinen Teil dessen, was in diesem Kommentarstrang bislang besprochen wurde, in die Tat umsetzen.

    Ein Mann der Tat! Toll, freu🙂. Ich würde es auch tun, wenn ich nicht stets klamm wäre. Zu mir kommen halt viele, die kein Geld und auch keine private Versicherung haben und deshalb von den anderen Therapeuten abgewiesen werden.

    Aber ich kann sie nicht wegschicken, wenn sie zu mir kommen mit ihrem Leid, in ihrer Not. Sie können ja nirgends anders hin. Ich bin da gleichsam die letzte Instanz der Hoffnung…

    Ich fahre schon zweimal in der Woche Wäsche aus, um über die Runden zu kommen.

  47. Uranus sagt:

    Lieber Herr Bullinger, bitte entschuldigen Sie, falls mein Beitrag so rübergekommen sein sollte, als hätte ich Sie zur stillen Beteiligung am Compact-Magazin aufgefordert. Das war nicht so gemeint.

    Im übrigen kann, aller Zinsen und persönlichen Vermögensverhältnisse zum Trotz, jede Art von Tätigkeit, auch und gerade das Ausfahren von Wäsche, eine Quelle des Glücks sein, wenn sie denn in Achtsamkeit ausgeführt wird. Aber das wissen Sie ja aufgrund Ihrer beruflichen Tätigkeit ohnehin. 😉

    ———————–

    Lieber Tom2, vielen Dank für Ihre ausführlichen und immer nachdenkenswerten Beiträge. Das kostet ja immerhin Ihre Zeit. Mir persönlich haben Sie bereits eine Reihe von Denkanstößen gegeben. Die Mühe war also nicht gänzlich vergebens. Ich weiß ja nicht, wie viele Leser sonst noch diesen Blog verfolgen und für sich etwas mitnehmen.

  48. Tom2 sagt: Oktober 24, 2012 um 00:14

    @Joachim Bullinger:

    Der Punkt ist ja, das auf grund des exponentiellen Wachstums von Geldvermoegen die Anlagemoeglichkeiten in der Realwirtschaft irgendwann ausgehen. Bis es soweit ist, gibt es keine Deflation, aber wenn dieser Punkt erreicht ist, wird eben nicht mehr in die Realwirtschaft investiert. -> Geld, das bisher in der Realwirtschaft zirkuliert ist (und eben auch nicht ueber Konsum in der Realwirtschaft bleibt), wird der Realwirtschaft entzogen

    Ja, vollkommen d’accord. Und wenn halt Zins und damit auch ZInseszins entfallen, wächst das Geldvermoegen eben nicht mehr exponentiell und das Problem ist gelöst.

    Das ist ja auch das, worauf Uranus oben hingewiesen hat.

    Es gibt dann c.p. keine Deflation aus dem von Ihnen beschriebenen Punkt mehr.

  49. Zitat Tom2

    „Die dem Geld gegenueberstehenden sogenannten Einlagen werden gleichzeitig mit Krediten geschoepft, Nennt sich Bilanzverlaengerung, auf Aktiv- und Passivseite wird der gleiche Betrag einmal als Kredit des Kunden gegenueber der Bank und einmal als “Sichtguthaben” oder “EInlage” auf das Girokonto des Kunden gebucht und damit auch als Anspruch des Kunden gegenueber der Bank auf Bargeld. DIe Bilanz bleibt ausgeglichen. DIe Bezeichnung “Einlage” ist irrefuehrend, da grossteils eben nichts eingelegt wurde. Echte und nur so genannte Einlagen, werden aber bilanziell in einen Topf geworfen.“

    Also liebe Leute, das ist doch Unsinn. Entweder, ich trage Bargeld zur Bank, das auf meinem Girokonto oder Sparbuch gutgeschrieben wird, dann verlängert sich die Bilanz (auch die „Gesamtbilanz“ des Bankensystems), nämlich Kassenbestand auf der Aktivseite, Kundeneinlagen auf der Passivseite, oder aber ich erhalte eine Buchgeldgutschrift aus einer Überweisung, dann findet Gesatsystemmäßig ein Passivtausch statt. Einlage Kunde A bei Bank B an Einlage Kunde C bei Bank D.

  50. Herbert Fischer sagt: Oktober 24, 2012 um 14:03

    Zitat Tom2

    “Die dem Geld gegenueberstehenden sogenannten Einlagen werden gleichzeitig mit Krediten geschoepft, Nennt sich Bilanzverlaengerung, auf Aktiv- und Passivseite wird der gleiche Betrag einmal als Kredit des Kunden gegenueber der Bank und einmal als “Sichtguthaben” oder “EInlage” auf das Girokonto des Kunden gebucht und damit auch als Anspruch des Kunden gegenueber der Bank auf Bargeld. DIe Bilanz bleibt ausgeglichen. DIe Bezeichnung “Einlage” ist irrefuehrend, da grossteils eben nichts eingelegt wurde. Echte und nur so genannte Einlagen, werden aber bilanziell in einen Topf geworfen.”

    Also liebe Leute, das ist doch Unsinn. Entweder, ich trage Bargeld zur Bank, das auf meinem Girokonto oder Sparbuch gutgeschrieben wird, dann verlängert sich die Bilanz (auch die “Gesamtbilanz” des Bankensystems), nämlich Kassenbestand auf der Aktivseite, Kundeneinlagen auf der Passivseite, oder aber ich erhalte eine Buchgeldgutschrift aus einer Überweisung, dann findet Gesatsystemmäßig ein Passivtausch statt. Einlage Kunde A bei Bank B an Einlage Kunde C bei Bank D.

    Die von Ihnen angesprochenen Fälle stehen nicht in Rede. In Rede steht die wundersame Geldvermehrung durch Kreditgewährung aus dem Nichts. Dabei entsteht Giralgeld oder Buchgeld statt Vollgeld im Wege der Bilanzverlängerung wie von Tom2 beschrieben.

  51. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger

    Dass Sie Wäsche ausfahren müssen, ist ein unerträglicher Gedanke! Was für eine Verschwendung an Wissen und Talent!!! Können Sie nicht ein Buch oder für Zeitschriften schreiben oder Vorträge halten?

  52. Ich versuche jetzt mal die basale Struktur so zu erklären, daß man‘s verstehen kann, auch wenn man kein Fachmann ist:

    Die grundlegende Täuschung besteht darin, daß man uns glauben macht, unsere Zahlungsmittel seien Vermögenswerte, die man also auf der Aktivseite ausweisen würde.

    Tatsächlich entsteht unser Geld aber erst bei der Kreditvergabe.

    Bei der Buchung entstehen dann zwei Schuldner! Einmal der Kreditnehmer und einmal auch die Bank! Denn auch sie geht eine Verbindlichkeit ein. Auch dann, wenn der Kreditnehmer Bargeld erhält. Dann ändert sich nur der Adressat. Die Verbindlichkeit besteht jetzt gegenüber der Zentralbank. Aber Verbindlichkeit bleibt halt Verbindlichkeit.

    So kommt es dann zu der o.a. Bilanzverlängerung.

  53. Monika H. sagt: Oktober 24, 2012 um 18:19

    @Dr. Bullinger

    Dass Sie Wäsche ausfahren müssen, ist ein unerträglicher Gedanke!

    Danke für das Mitgefühl Moni, aber das ist gar nicht so schlimm, im Gegenteil. So’n Wäschekorb wiegt ca. 25 kg und macht mich fit wie’n Turnschuh. Andere gehen ins Fitness Studio und müssen dafür bezahlen, ich krieg‘ sogar noch Geld für’s Training.😉

    Außerdem ist es eine ehrliche und anständige Arbeit und so etwas ist selten geworden, heutzutage.

    Was für eine Verschwendung an Wissen und Talent!!! Können Sie nicht ein Buch oder für Zeitschriften schreiben oder Vorträge halten?

    Meine Bücher mag keiner lesen und da habe ich das Schreiben eingestellt. Die Fachzeitschriften drucken meine Aufsätze nicht und ich glaube, zu Vorträgen würde auch keiner kommen.

    Nee, nee, das ist schon ganz OK so. Ich bin’s zufrieden…

  54. Monika H. sagt:

    @Dr. Bullinger

    Für mich ist das echt schwer zu akzeptieren, weil ich denke, dass Sie der Welt viel zu sagen hätten – auch wenn Sie es „sportlich“ nehmen im wahrsten Sinn des Wortes.

    Aber es macht mich glücklich zu lesen, dass Sie zufrieden sind!

  55. Gerechtigkeitsapostel sagt:

    Im Fall Marc Dutroux in Belgien verschwanden vor einigen Jahren zahlreiche Kinder spurlos. 6 Kinder wurden nach langer Zeit der Gefangenschaft ermordet oder verhungert aufgefunden. Sie waren rituell geschändet und zu Tode gefoltert worden, von okkulten satanistischen Sektenmitgliedern. Dutroux und seine Frau waren ganz offensichtlich nur Beschaffer der Kinder. Die Aufklärung über die wahren Hintermänner dieser Verbrechen jedoch wurde und wird von höchsten Kreisen bis heute verhindert. Im Internet gibt es zahlreiche Filmreportagen kritischer Privatleute und Journalisten, die dokumentieren, dass mindestens 27 Zeugen, die dazu aussagen wollten, vor ihrer Aussage auf mysteriöse Weise umgekommen sind, angeblich alles natürliche Todesursachen, rein zufällige Unfälle und Selbstmorde, auf vielerlei Arten. Die Akten wurden stets schnell geschlossen. Es wird in der breiten belgischen Bevölkerung, die ja zu Hunderttausenden auf die Straßen ging und schonungslose Aufklärung des Netzes der Hintermänner forderte jedoch ohne echten Erfolg, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit angenommen, dass Spitzen der EU, EZB, IWF, Weltbank, Welthochfinanz und Königshäuser (sog. schwarzer Adel), City of London verwickelt sind, die dafür sorgen, dass ihre widerlichen Kinderschändungen und satanischen okkulten Morde nicht ans Licht kommen. Das Buch „Die 13 satanischen Blutlinien: Die Ursache vielen Elends und Übels auf Erden“ handelt nicht nur von solchen Greueltaten, verübt von der Spitze der Weltmacht- und Finanzelite in allerhöchsten Ämtern und Würden, die den höchsten Logen der zionistischen Freimaurer und okkulten Sekten angehören und den Teufel als ihren höchsten Gott ansehen. Es dokumentiert auch die erschreckende Weise, wie diese unvorstellbar skrupellose Macht- und Hochfinanz“elite“ Verbrechen an unseren Kindern, an unserem ganzen deutschen Volk, an Deutschland und auch anderen Ländern in der ganzen Welt von langer Hand plant und ausführt, seit Jahrzehnten.

    Leute, lest untengenannte Bücher, und Ihr werdet erkennen: Wir Deutschen werden von den zionistischen Massenmedien im Dienst der verbrecherischen Welthochfinanz und von Heuchlern in höchsten Politikämtern seit rund 70 Jahren aufs Übelste belogen und betrogen.

    ((Blogregeln beachten!!!))

    Die Feinde des deutschen Volkes sind nicht der Iran, nicht Syrien, nicht Russland, nicht China, nicht die Muslime, und auch nicht die rechten patriotischen Parteien (die Anschläge werden unter falscher Flagge von eingeschleusten V-Leuten der Geheimdienste begangen, um jede patriotische deutsche Partei zu diffamieren und im Keim zu ersticken).
    Die Feinde Deutschlands sind die zionistische Welt-Hochfinanz und deren Weltmedienmonopol, welches unser deutsches Volk täglich und stündlich täuscht, Wahrheit als Lüge und Lüge als Wahrheit ausgibt (durch die internationalen Nachrichtenagenturen in deren Eigentum z.B. Reuters, American Press, AFP, DPA, Bertelsmannstiftung, ARD, ZDF, Phönix, RTL, N24, Focus, Spiegel, Stern, Zeit, Welt, FAZ, Süddeutsche Zeitung, Deutschlandfunk, Deutschlandradio, B5 aktuell u.v.a.), und die Feinde Deutschlands sind auch die zionistisch kontrollierten Organisationen EU, EZB, IWF, Weltbank, NATO, UNO, WTO, WHO, Mossad, MI5, MI6, CIA, MOS, BIS, viele globale NGOs (globale Nichtregierungsorganisationen wie Unesco = Tarnung von Geheimdienstlern), und die Regierungen Israels, der USA (sowohl bei Republikanern als auch bei Demokraten sind die Schaltstellen mit Dienstleistern der Hochfinanz besetzt), Fed, und in Deutschland sitzen ihre Dienstleister an den Schaltstellenitzen von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen.

    Um klar durchzublicken, welche Kräfte Deutschland ausplündern bis es ein 3.-Welt-Land ist, das deutsche Volk gezielt dezimieren und manipulieren, um Deutsche letztlich als Sklaven in der zukünftigen Kolonie Deutschland in der neuen Weltdiktatur der Hindergrundmächte wie dumme Knechte zu halten, empfehle ich diese Bücher (keine Science-Fiktion, sondern Tatsachen-Bücher):

    Ratingagenturen von Werner Rügemer
    Die Berater von Werner Rügemer
    Saat der Zerstörung von William Engdahl und Helmut Böttiger
    Hirten & Wölfe: Wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen von Hans Jürgen Krysmanski (neueste Auflage)
    0,1 % Das Imperium der Millardäre von Hans Jürgen Krysmanski
    Das Medienmonopol von M. A. Verick
    Economic Hit Man von John Perkins
    Bertelsmannrepublik Deutschland von Thomas Schuler
    Sklaven ohne Ketten (e-book mit langer Leseprobe bei Amazon) von Karlheinz Krass
    Der gekaufte Staat: Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben von Sascha Adamek
    Die 13 satanischen Blutlinien: Die Ursache allen Elends und Übels vom Holländer Robin de Ruiter
    Das Tavistock Institut: Auftrag: Manipulation von John Coleman
    Die wahre Geschichte der Bilderberger von Daniel Estulin
    Der Jahrhundertkrieg 1939-1945 nur von dem Autor Helmut Schröcke (es benennt Drahtzieher und Profiteure des 1. und 2. Weltkriegs, deren Nachkommen weitgehend identisch sind mit den Drahtziehern und Profiteuren der aktuellen Finanzkrise)

    Lest die Bücher, bevor sie unter Vorwänden unterdrückt und verboten werden, wie 35.000 Bücher engagierter Historiker und Journalisten in den letzten Jahrzehnten und besonders in den letzten Jahrenen, die still und leise, ohne dass es die breite Bevölkerung erfahren konnte, verboten wurden, obwohl sie nur Wahrheit enthalten.

  56. @ Gerechtigkeitsapostel am Oktober 25, 2012 um 19:43

    Ja, das ist imho im Großen und Ganzen richtig und stimmig. Aber es sind Projektionen. Wir projezieren unsere abgeschatteten (und daher dunklen) Persönlichkeitsanteile auf Andere, die dadurch selbst abgeschattet und zu Schatten werden. Das funktioniert in etwa so, wie der Labeling-Effekt in der Soziologie.

    Dort gilt es also anzusetzen, wie ich meine. Und zwar so, wie ich es oben im Feist-Tröt angedeutet habe.

  57. trup sagt:

    Herr Bullinger, als Psychotherapeut kennen Sie sicher die Merkmale der Soziopathie und Psychopathie und wie es um deren Verbreitung in elitären Kreisen bestellt ist. Zbigniew Lobazcewski hat darüber publiziert: „Political Ponerology“. Es gibt noch mehr in diese Richtung. Demnach scheint es nämlich den umgekehrten Effekt in der Projektion auch zu geben: Wir denken, Tony Blair ist doch so wie wir, warum sollte der uns eiskalt anlügen und Angriffskriege mit Uranmunition einfädeln? Dass er aber höchstwahrscheinlich ein Psychopath unter Seinesgleichen ist, daran denken wir eben nicht. Und diese Untersuchungen sind ja gerade nicht weit bekannt. Darin liegt auch ein Grund, warum sie damit immer wieder durchkommen, weil wir unser Empfinden auf sie projizieren. Und sie wissen das und nutzen das aus, lachen sogar frech dabei. Ich habe mir das mal angesehen, gibt Psychopathen auf youtube die das exakt schildern, einer hat einen Doktor in Philosophie. Und das blöde an der Sache ist, sie erkennen sich gegenseitig und besetzen nach und nach immer mehr Stellen. Denn mit mangelnder Intelligenz hat Psychopathie absolut nicht zu tun, eher das Gegenteil ist häufig.

  58. trup sagt: Oktober 27, 2012 um 03:09

    Darin liegt auch ein Grund, warum sie damit immer wieder durchkommen, weil wir unser Empfinden auf sie projizieren. Und sie wissen das und nutzen das aus, …

    Ja, genau so funktioniert das. Gut erkannt.

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