Die neue COMPACT: In den Klauen des Euro-Monsters

 

COMPACT September 2012
COMPACT-Cover 9/2012

COMPACT im September, im Entscheidungsmonat über den Euro…

Die neue COMPACT (am Kiosk ab 30.8., über den Verlag sofort) hat zwei Schwerpunkte: Der bevorstehende Euro-Crash und der Syrien-Krieg, der mögliche Zünder eines dritten Weltkrieges. Das komplette Inhaltsverzeichnis der Ausgabe am Ende des Postings.

Bleiben wir heute beim Thema Euro. Darin findet sich in COMPACT 9/2012 eine spanndende Interview-Kontroverse zwischen Wolfgang Kubicki (FDP), der den ESM verteidigt, und Herta Däubler Gmelin, der früheren Bundesjustizministerin, die zum Schreckn ihrer Partei SPD in Karlsruhe dagegen klagt.

Und wir haben die verschiedenen Aufmacherartikel zum King Kong-Cover. Warum King Kong? Dazu ein Auszug aus meinem Artikel…

In den Klauen des Euro-Monsters

King Kong ist die Europäische Zentralbank – und Angela Merkel die Weiße Frau. Das Publikum verfolgt den Filmin stummem Grauen. Als Sigmar Gabriel eingreift, ist alles verloren.

Von Jürgen Elsässer

Geht es Ihnen auch so, dass Sie das Thema Euro nicht mehr hören können? Das Gezerre geht jetzt schon ins dritte Jahr. Die Politiker reden mit unverständlichen Abkürzungen wie EFSF oder ESM und verabschieden die entsprechenden Gesetze, ohne sie gelesen zu haben.

Wenn der Bürger aufmuckt, wird Kriegsrhetorik aufgefahren. „Den Euro verteidigen, was immer es kosten mag“, forderte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank EZB, schießt mit der „Dicken Bertha“, als lägen seine Truppen vor Verdun. Durchhalteparolen werden ausgegeben, während die Dollar-Front immer näher rückt. Die letzten Tage im Euro-Bunker.

So hilflos müssen sich die Menschen auch vor 80 Jahren gefühlt haben, nachdem 1929 der Schwarze Freitag an der New Yorker Börse die Weltwirtschaftskrise ausgelöst hatte. Das endlose Gezänk der Parteien. Neue Sparvorschläge. Neue Notverordnungen. Regierungen werden gestürzt, Diktatoren kommen. Nicht einmal die Experten wissen noch, wie viel Geld für die Euro-Rettung bisher verpulvert wurde. 100 Milliarden? Zweitausend Milliarden? Eine Trillion? Jedenfalls sind das Zahlen, die die Deutschen zuletzt während der Hyperinflation 1923 gehört haben. Während unser Leben, im Unterschied zu damals, auf gespenstische Weise weiter geht wie zuvor, spüren alle, dass sich hinter den Kulissen eine unheimliche Gefahr zusammenbraut. Das fiktive Kapital, das der Hochfrequenzhandel in Bruchteilen einer Sekunde um die globalen Finanzzentren schießt, kann sich jederzeit zu einem Monster verdichten, das ganze Volkswirtschaften zermalmt. Heute hungern Kinder in Griechenland – und morgen bei uns?

Kein Wunder, dass das Volk, von den Politikern alleingelassen, enttäuscht und betrogen, in die Kinos strömt. Dort finden die Entwurzelten Bilder für den Horror, den die trockene Volkswirtschaft nicht mehr in Worte fassen kann. King Kong kam 1933 in die Lichtspieltheater, auf dem Kulminationspunkt der weltweiten Depression. Das Ungeheuer aus dem Dschungel, das bis nach New York – lies: an die Wallstreet – vordringt und nur mit dem Menschenopfer einer weißen Frau zu besänftigen ist, steht für die ökonomischen Urgewalten, die das Finanzkapital entfesselt hat. Der militärische Showdown ist zwangsläufig: Der Riesenaffe am Empire State Building kann nur mit der Luftwaffe gestoppt werden – und die Weltwirtschaftskrise führt zum Weltkrieg.

Im schwülen Sommer 2012 ist es der neue Batman, der die Ängste bündelt. The Dark Knight Rises – der Dunkle Ritter steigt empor –, das trifft das Lebensgefühl und die Todesängste der Menschen in den Metropolen. Die Bewohner Gotham Citys sitzen auf den vom Bösewicht versteckten Pulverfässern, so wie die Bewohner von Athen, Madrid und Rom auf den Bomben aus fiktivem Kapital, die das internationale Finanzkapital überall platziert hat. Der Dunkle Ritter ergreift die Macht, indem er den berechtigten Hass der wirtschaftlich Ausgestoßenen auf Sündenböcke lenkt und die Armen zum Plündern aufstachelt.

Erinnert der Dunkle Ritter nicht an den Goldman Sachs-Beauftragten Mario Draghi? Sollte man King Kong nicht mit der Europäischen Zentralbank assoziieren, an deren Spitze der Italiener seit knapp einem Jahr steht? Jedenfalls ist dieser Mann die Charaktermaske jener Wallstreet-Kreise, die die Euro-Krise provoziert haben und ad infinitum weitertreiben wollen – bis ganz Europa in Scherben fällt.

(…)

Wie die US-Banker agieren, wird am Beispiel Italien, das neben Spanien ins Zentrum der Krise gerückt ist, besonders deutlich. So hat Goldman Sachs im zweiten Quartal 2012 seinen Bestand an italienischen Schuldpapieren um sage und schreibe 92 Prozent reduziert und damit deren Wertverfall beschleunigt. Gleichzeitig begann Draghi im Juni mit seiner Kampagne, die EZB müsse den Kauf von riskanten Staatsanleihen, für den sie – unter Bruch des Lissabon-Vertrages! – bisher bereits 211 Milliarden Euro verschleudert hat, wieder aufnehmen – also mit Garantien durch die Steuerzahler, vor allem die deutschen, den Absturz Italiens durch den Blitzrückzug Goldman Sachs verhindern. Das hat immerhin CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt thematisiert: „Es ist auffällig, dass Draghi immer dann aktiv wird und über die EZB Staatsanleihen kaufen will, wenn es in Italien wieder mal eng wird.“ Als die Bundesregierung sich sperrte, drohte die US-Ratingagentur Moody‘s, selbstverständlich auch mit Goldman Sachs verbandelt, mit der Herabstufung der deutschen Bonität unter das traditionelle AAA, was unsere Kreditaufnahme empfindlich verteuern könnte. Ende Juli suchte US-Finanzminister Tim Geithner – auch er ein früherer Goldman-Mitarbeiter – eigens seinen deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble in dessen Urlaubsort auf. Die Landebahn in Sylt reichte gerade aus für Geithners Boeing 747… Offensichtlich wollte der Yankee die deutsche Blockade gegen Draghi brechen. „Druckt mehr Geld!“, fasste der Spiegel seine Botschaft zusammen. Flankierend spielten die italienischen Medien den Nazi-Joker: „Viertes Reich“ schrie der „Giornale“ von der Titelseite und beschuldigte den „neue Kaiser namens Angela Merkel“, Italien nach Nazi-Art unterwerfen zu wollen. Dabei war es Monti, und nicht die Kanzlerin, der die Kastrierung der Demokratie gefordert hatte. Die Regierungen dürften sich bei der Euro-Rettung „nicht zu sehr durch die Parlamente binden lassen“, postulierte er im Spiegel. Da lacht Mussolini in der Hölle…

(Vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 9/2012; bestellbar sofort; am Kiosk ab 30.8.)

 

Inhaltsverzeichnis COMPACT 9/2012

Titelthemen

In den Klauen des Euro-Monsters – Merkel und die EZB

Staatsbankrott – Deutschland auf der Kippe

Stasi 2.0 – Die Steuerfahnder kommen

Nadja Drygalla  – Liebe und Sippenhaft

Berlin – Aus für den Flughafen BER

Dossier Syrien: Wiege der religiösen Toleranz – Von Terroristen zerstört

Inhaltsverzeichnis komplett

Editorial: Liebe und Sippenhaft. COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer über Nadja Drygalla

Titelthema: Endspiel um den Euro

In den Klauen des Euro-Monsters. Von Jürgen Elsässer

Stasi 2.0 – die Steuerfahnder kommen. Von Dietmar Pietsch

Staatsbankrott: Die Deutschland-Titanic. Von Christian Weilmeier

Spekulanten und Bankster: Die Zombies von der Wallstreet. Von Harald Harzheim

Wolfgang Kubicki im Interview: «Was wäre die Alternative zum ESM?»

Herta Däubler-Gmelin im Interview: «Ich bin überzeugte Europäerin»

Aus für den Berliner Flughafen BER: Plötzlich und unerwartet. Von Norman Hanert

COMPACT Inter-national: Schweiz, Österreich, Libanon.

Dossier Syrien: Wiege der religiösen Toleranz – Von Terroristen zerstört

2000 Jahre Syrien – Die Zuflucht des Apostel Paulus. Von Dorothea Schäfer

Daraa 2011: Wie alles anfing. Von Dorothea Schäfer

COMPACT-Reporter vor Ort in Damaskus im Juli 2012: Zehn Tage auf dem Vulkan. Von Andrea Ricci.

Syriens Religionsgemeinschaften: Ein dreißigjähriger Krieg? Von Andreas Rieger

Interview mit Präsident Assad: «Das Volk entscheidet». O-Ton Jürgen Todenhöfer

Feuilleton

Linke Volksmusik als Partykracher. Interview mit Diether Dehm

Batman-Killer: Amok im Kino. Von Harald Harzheim

Mata Hari – Das magische Auge der Morgenröte. Von Jan von Flocken

Arminius gegen Rom: Supermacht im Sumpf. Von Utz Anhalt

Debatte Pro- und Contra Wärmedämmung. Von André Daniel-Schornsheim/Konrad Fischer

Giger-Bar: Cocktail mit Aliens. Von Jürgen Schild

Kleine Genüsse. Von Philippe Guichard, Stefan Bludau und Jürgen Schild

43 Kommentare zu „Die neue COMPACT: In den Klauen des Euro-Monsters

  1. Was mir allgemein auffällt, ist zumindest in kassel und Göttingen so, dass compact immer richtig versteckt in den hintersten ecken zu finden ist. Vielleicht im auftrage broders oder gremliza. trotzdem ist es in kassel und göttingen schon wieder ausverkauft. Man sollte bedenken, dass kassel und gö. antideutsche hochburgen sind.

  2. Y. Jones: Sie meinen, die August-Ausgabe (mit der Schlange) ist ausverkauft, oder? Wann haben Sie zuletzt ein Heft im Regal gesehen? (Das sind WICHTIGE Infos zur Optimierung unseres Vertriebes, interessiert mich auch von anderen!!)

  3. @Vertrieb

    Das ist mir dazumal in Berlin leider auch in fünf verschiedenen Kiosken aufgefallen, dass COMPACT versteckt und vor allem irgendwo zwischendrin einsortiert ist, z.B, bei Managementmagazinen für Küchenchefs. Ich hab´s einfach genommen, neben Cicero gepackt und dem Personal bescheid gegeben. Ob das langfristig von Nutzen war bezweifle ich allerdings.

    Vielleicht könnte man dahingehend noch Optimierung anstreben.

  4. Ca. eine woche ists her dass ich in Göttingen mal just for fun geguckt habe. Kassel wars noch schneller weg. Das liegt aber wohl an der documenta und dem touristensturm. Die ist in paar tagen over. Nächsten monat achte ich mal genau aufs datum und gebe dann Rückmeldung

  5. Monika H: Die „guten Plätze“ an der Kasse müssen wir uns kaufen, und das machen wir auch immer wieder…

  6. J.e und Monika

    Alles eine große antideutsche brodersche plus lakaien Verschwörung. Anders lässt sich dass nicht erklären. Oder die antifanten gehen in den laden und verstecken compact bzw. verlegen es ganz gezielt in die hobbyecke.

  7. Excellent analysis again. And to uncover all the Goldman-Sachs mercenaries in Europe would be worthwhile. There are more than those few mentioned.
    I do not like CSU-Dobrindts motives nor his other attitudes: but these days he and FDP-Member of Parliament Schaeffler should be supported (in their resistance to the ESM sold-out of Austria, Finland, Germany, Netherlands. In NL it is the socialists who are on the right track. Diverse colours make diverse political options.)

  8. War auch eher ironisch gemeint. Danke für die zensur, sonst hätte mich Lars seine ra noch angezeigt. Ist mir erst nach abschicken aufgefallen. Glück gehabt.

  9. woah mein respekt für dieses gelungene titelbild!nur ein gurilla der deutschland symbolisiert hintergittern und von bilderbergern wie merkel und rockefeller mit gewähren bedroht hette es aber noch besser getroffen.den merkel ist ja nicht opfer sondern teil der verschwörung.bin schon mal auf die ausgabe nechsten monat gespannt.und an spengler frankreichs regime bezeichne ich auf meiner eigenen webseite nur noch als das blutrote monster.

  10. @ Y.Jones antwortete:

    „Was mir allgemein auffällt, ist zumindest in kassel und Göttingen so, dass compact immer richtig versteckt in den hintersten ecken zu finden ist. Vielleicht im auftrage broders oder gremliza. trotzdem ist es in kassel und göttingen schon wieder ausverkauft. Man sollte bedenken, dass kassel und gö. antideutsche hochburgen sind.“

    Vielleicht kauft jemand alles auf und versenkt die Exemplare im Nächsten Altpapiercontainer…!?

    @ JE
    scheint eine sehr interessante September Ausgabe zu werden.

  11. OT: gleich im ZDF folgt der Film: „The Manchurian Candidate“, sehr guter Polit Thriller aus dem Jahre 2004.

  12. auch auf meiner webseite habe ich einige hintergrund artikel über die nwo-verschwörung.werde gleich mal ein paar neue reinstellen,wer lust hat kan dort mal etwas reinschnuppern.herr elsässer,es würde mich sehr interessieren was sie von meiner webseite halten.http://hs911pirat.jimdo.com/

  13. Mit Andrea Ricci und Andreas Rieger zwei sehr unterschiedliche Ansätze, die ich zwar beide nicht teile, aber zum Nachdenken anregen. Sehr wichtig dann die beiden Beiträge von Dorothea Schäfer. Sie zeigen nämlich, im Gegensatz zu der Gut (Rebellen) – Böse (Assad) Konstruktion des Mainstreams die Vielschichtigkeit des Landes auf. Die dschihadistischen Mordbrenner konnten bisher in Syrien wenig Anhänger gewinnen. Das liegt daran, dass sich die Buch-Religionen in Syrien, an ihrer Wiege, seit den Kreuzzügen nicht nur dulden, sondern gegenseitig bereichern. Will heißen, die griechisch-byzantinisch-arabische Kultur, die christlich-jüdisch-islamisch- intellektuelle (!) Tradition war zu entwickelt,um dem Salafistenterror eine Plattform zu bieten. In Mekka und Medina marodierte der wahhabitische Mob, von den Kolonialmächten finanziert, zerstörte die islamischen (!) Kulturstätten, führte den ‚wahren Islam‘ ein und ließ ‚Ehebrecher‘ steinigen. ‚Islam‘ war diesem Alptraum,das Faustrecht der arabischen Wüste. Was steht Damaskus bevor?

  14. an utz anhalt,vielleicht kann man die wahabiten als satanisten bezeichnen?muss gerade kräftig schlucken wehrend ich das hier schreibe,weil ich gerade das hörspiel von howard philp lovecraft berge des wahnsins höre.dabei laufen einen echt schauder über den rücken.persönlich finde ich das aber besser als das tv program.

  15. Also hier in Freiburg liegt Compact auch recht versteckt. In der Nähe vom Satire-Heft Titanic. Kein Witz. Ich bin als ich das erste Mal nach Compact da gesucht habe auch an die Kasse gerannt, weil ich im Netz gelesen hab dass es wohl da zu finden ist. Alles in allem fand ich persönlich die letzten Compactausgaben ja nicht schlecht. Vor allem die Interviewpartner ( Willi Wimmer, Assad M. Durrani ). Wo ich mir beim kurzen überfliegen gesagt hab – ok das kann ich mir im Netz jetzt nich schnell zusammenrecherchieren – Also gekauft 😉
    Allerdings sollte Compact wahrlich ´n bisschen dicker sein für sagenhafte 4,80 €. Ein Spiegel z.B. ist wohl mindestens dreifach so dick und ist dabei glaub ich noch ´n drittel günstiger. Auch wenn der Inhalt und Info meistens zumindest für die Tonne ist. Ich weiss allerdings nich wie das ein Potenzieller Erstkäufer von Compact sieht und vergleicht . Und dabei leider wortwörtlich daneben greift und sich ´ne Titanic oder ´n Spiegel krallt.

  16. ad Artikel Stasi 2.0 – Die Steuerfahnder

    „Bisher müssen Arbeitnehmer, die mehr als 250.000 pro Jahr verdienen, 45% abführen …“

    1. Nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Selbstständige (zzgl. dann auch noch Gewerbesteuer)
    2. Kommt immer noch der Zwangs-Soli von 5,5% hinzu (=50,5%)

    3. Viel beachtenswerter finde ich allerdings, dass die „Reichen“steuer bereits bei 52.882 EUR (!) ansetzt und zwar mit stolzen 42% (+Soli = 47,5%)

    Das wäre m.E. noch eine Erwähnung wert gewesen, denn mit 250.000 p.a. können sich die meisten Leser wahrscheinlich nicht identifizieren, bei 52.000 p.a. und 47,5% schaut die Welt schon anders aus ….

  17. @pirat. Lovecraft ist neben Poe mein Lieblingsautor, war selbst beinharter Materialist, für den es kein Übersinnliches gab. Der Begriff Satanist bringt garnichts. Die sich in der Moderne selbst als solche bezeichnen, frönen meist einem Individual-Faschismus / Sozialdarwinismus, in dem sie das Brechen ethischer Schranken bis hin zum Mord und die absolute Macht feiern. Die Salafisten vertreten einen extrem primitiven Islam, glauben also an die Allgegenwart eines personalen Satans, den sie überall bekämpfen müssen, damit den Christofaschisten wie Bush sehr ähnlich. Beiden ist gemein, dass sie an eine Erlösung glauben, nachdem das Böse vernichtet ist. Dafür müssen sie es aber erst einmal konstruieren.

  18. @ monika

    „Viel beachtenswerter finde ich allerdings, dass die “Reichen”steuer bereits bei 52.882 EUR (!) ansetzt und zwar mit stolzen 42% (+Soli = 47,5%)“

    volle zustimmung!

  19. Hier (Delmenhorst) gibts Compact überhaupt nicht. Auf Nachfrage bei einem Buchladen wurde mir gesagt, dass sie es wohl mal gehabt hätten, es aber nicht gekauft wurde…

  20. @ Monika

    „3. Viel beachtenswerter finde ich allerdings, dass die “Reichen”steuer bereits bei 52.882 EUR (!) ansetzt und zwar mit stolzen 42% (+Soli = 47,5%)“

    Wo steht das?
    Bin gerade dabei von der Schweiz nach Deutschland zu ziehen…

  21. Influence

    Bruder im geiste. Fast den identischen Artikel hab ich vor ein monat auch geschrieben.

    Yilmaz

    Ja stimmt.. realistische Möglichkeit. Zuzutrauen wäre es diesen individuen

  22. Offtopic: beim freitagsspiel bvb vs. Werder hat ein borussenfan ein plakat aufgerollt mit der aufschrift “ solidaritat mit dem Nwdo“ . ausgeschrieben heisst es nationaler Widerstand Dortmund. Der mainstream macht wieder ein skandal draus. Spricht von Rechtsextremisten. Weiss jemand mehr darüber??

  23. J.Elsaesser: Hat compact noch die Ausgabe 8/2011, mit Schwerp. 11/9 ??
    Schickt sie her, wenn moeglich !

    Alle: Wie ueberzeugt man eigentlich jemanden, oder wie faengt man an jdn. fuer den 11/9, Irak, Libyen, Syrien, Iran, CIA, NWO zu interessieren.
    Ich muss dazu sagen, dass ich und 30 Kollegen nachts arbeiten, und es gibt nur den Zustand zwischen muede oder sehr muede. Danach laesst „man“ sich gerne berieseln; ohne Hinterfragen!

    Bei 2 Kolllegen versuchte ich es: keine Flugzeuge im WTC!!
    Ant:Wieso? Ich habe doch die Flugzeuge im Fernsehen gesehen!

    Ein and. Kollege antwortete: das ist alles schon widerlegt!! (Widerlegungsvideo)

    Jetzt versuche ich es anders; und zwar rate ich ueber die Iran/Contra Affaere zu lesen, um die Augen ueber die CIA zu oeffnen; besonders wenn man bedenkt, dass es fast 1000 Militaerstuetzpunkte weltweit gibt!

    Gruesse Donald

  24. @ Monika H. & Chicano
    Hin und wieder oute ich mich ja auch hier als jemand, der einen positiven Begriff von „Staat“ hat. Wenn’s unser(!) Gemeinwesen ist.
    Und wenn ich ein (selbstständiges) Einkommen von >50t€ habe, dann nutze ich in der Regel betrieblich/unternehmerisch die Infrastruktur, wie viele, viele weitere Grundlagen meines Gemeinswesen (z.B. durch gut ausgebildete Mitarbeiter, die mit sicheren Verkehrsmitteln zum und vom Arbeitsplatz kommen). Dann ist es doch völlig in Ordnung, wenn ich auch einen höheren Steuersatz – absolut & prozentual – beitragen muß. Ich befürworte dieses ausdrücklich! Aber: Wenn durch verplempern, vergeuden, veruntreuen, etc. die Steuern nicht dem Gemeinwohl zu Gute kommen, sondern Randgruppen wie irgendwelchen Aktionsgruppen gegen DELDENKer, schmierigen Hochfinanziers, jämmerlichen Berufsopferverbänden, korrumpierenden Baulöwen, etc. – DANN wird es unkomisch. Aber für mich ist nicht DER Staat das Böse, mein Feind – sondern Jene, die ihn missbrauchen.

  25. Sehr schönes Cover, Jessica Lange sah seinerzeit allerdings besser aus, als das Merkel.

  26. @utz anhalt: Genau dieses differenzierte Bild, das D. Schäfer zeichnet,
    bringt mir am meisten; und auch der Artikel über den Informationskrieg gegen Syrien.
    @JE: Umfang des Heftes – den wünsche ich mir natürlich auch größer;
    würde dafür auch noch 1 € oder etwas mehr drauflegen; Studenten und
    Minderbemittelte sollten weiterhin deutlich ermäßigte Preise zahlen können.
    @Raffaelo und Fischer/Freiweh: Es gibt Steuersätze und -verfahren, die einer Enteigung nahekommen; den Protest dagegen kann ich verstehen.
    Aber es gibt auch Einkommen, bei denen eine kräftiger Steuerbeitrag erforderlich ist, im Sinne der Sozialverträglichkeit.
    Wir wissen ja alle, dass es Spitzen-Einkommen gibt, die einem Hohn auf das Leistungsprinzip gleichkommen.

  27. Monika H.:Kleine Korrektur zum Soli; die 5,5 Prozent werden nicht vom
    Brutto berechnet, sondern von der faelligen E.-Steuer.

    Gruesse Donald

  28. @ Fischer Freiweh

    Ja, selbstverständlich – danke für die Ergänzung! Natürlich sind Steuern wichtig, sofern sie dem Gemeinwohl dienen!!!

    >absolut & prozentual

    Wie stellen Sie sich das denn vor?

  29. Sehr geehrter Herr Elsässer,

    Ihre Beiträge sind hochspannend und spiegeln eigene Erfahrungen (Umma, Balkan etc.) wider. Ihnen viel Kraft und das Quentchen Glück in all‘ Ihren Entscheidungen. HG ded

  30. Compact verlag:

    Also heute in Göttingen. 4 exemplare sind vorhanden gewesen( jetzt noch drei, wegen mir). Am eingang rechts offensichtlich platziert. Da wo auch konkret etc. liegt. Richtiger Ort und und top platziert. Nächste Woche hundert pro weg kalkulier ich mal.

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