COMPACT-Interview mit Hells Angel

Auch im Fall der „Höllenengel“ gilt: Schluss mit Vorverurteilungen! COMPACT verteidigt die journalistische Standards

COMPACT-Magazin verteidigt, im Unterschied zu vielen Mainstream-Medien, den altehrwüdigen journalistischen Ehrenkodex: Keine Vorverurteilungen, keine Hexenjagd. Egal ob es um Ahmadinedschad, um Assad, um Papst Benedikt oder um Nadja Drygalla geht: Wir stimmen nicht in das Wolfsgeheul der Meute ein. Wir wollen auch die andere Seite zu Wort kommen lassen – die Seite, die im Mainstream unterdrückt und zensiert wird. Das wird COMPACT oft als Fraterisierung mit den jeweiligen „Schurken“ angerechnet. Aber es geht uns, wie einem Strafverteidiger in einem Gerichtsverfahren, lediglich darum, dass „auch die andere Seite gehört wird“. Nur so kann sich jeder Leser SELBST ein Bild machen, nur so kann ein Verfahren fair ablaufen – und nicht zu einem Schauprozess, zu einer Hexenverbrennung  ausarten.

In diesem Sinne freuen wir uns auch, in der neuesten Ausgabe von COMPACT die Sicht des früheren Pressesprechers der Hells Angels präsentieren zu können – also einer Gruppierung, die im Mainstream umstandslos schwarz in schwarz gemalt und von den alternativen Medien, egal ob links oder rechts, komplett ignoriert wird. Hier folgt ein Auszug aus COMPACT 8/2012:

„Wir haben vor allem Probleme mit den Grünen“

Die Hells Angels unter Druck: Die GSG9 führte Razzien durch, mehrere Vereine wurden verboten. Der Vorwurf: Organisierte Kriminalität, Drogenhandel und Prostitution. Nun äußert sich erstmals ein langjähriges Führungsmitglied, Deckname Django.

Interview: Marcel Malachowski

Warum kommt das massive Vorgehen der Behörden gegen die Clubs gerade jetzt?

Das fragen wir uns natürlich auch. Denn es gibt wirklich keine neuen Vorwürfe gegen uns, die Medien können das nachprüfen. Es wird gesagt, wir würden massiv mit Waffen handeln. Es wird behauptet, wir hätten Morde in Auftrag gegeben – ohne jeden Beleg. Nun aber gab es solche großen Razzien – aber was wurde gefunden? Ein Waffenarsenal? Insgesamt wurden rund tausend Polizisten bei den Durchsuchungen eingesetzt, auch in Privat-Wohnungen. Hätten wir was versteckt, hätte man es wohl finden müssen. Außerdem behaupten die Polizei-Vertreter, wir würden zu den größten Drogenhändlern in Deutschland zählen. Aber bei keiner der Razzien wurde außer geringen Mengen Marihuana und Kokain etwas gefunden. Wo sollen denn die großen Drogen-Depots sein? Wir werden seit gut zwanzig Jahren massiv von der Polizei observiert. Wie sollte man denn da bitte bundesweit einen großen Rauschgifthandel unterhalten, wie es behauptet wird?

(…)
Im Vergleich zum Aufwand der Razzien wurden bisher tatsächlich recht wenig Beweise präsentiert, wie auch die Ermittlungsbehörden einräumen mussten.
 
Vergleicht man das mit anderen Fällen, ist das ziemlich merkwürdig. Ansonsten achten Medien immer genau darauf, in der Berichterstattung Begriffe wie „Verdächtige“ oder „mutmaßlich“ zu verwenden, weil es sonst Kritik gibt. Bei der Rocker-Berichterstattung werden dagegen beliebige Anschuldigungen in den Raum geworfen und dann gesagt: „Die Ermittlungen laufen noch“. Aber die Ergebnisse lassen auf sich warten. Eigentlich ein gefundenes Fressen für jeden Enthüllungsjournalisten, sich das mal genauer anzuschauen, was da abläuft. Ein paar Journalisten haben versucht, die ganze Aufregung mal näher zu beleuchten. Aber dann gab‘s von den Chefredakteuren ziemlich schnell Ärger. Journalisten, die nicht negativ über uns schreiben, gelten als bestochen. Es wird sogar Druck direkt auf Journalisten ausgeübt.
(…)
Aber vom Auftreten her passen die Rocker natürlich ins Klischee des Kriminellen, oder nicht?

Offenbar gibt es Leute, die was gegen unseren Lebensstil haben, weil er angeblich nicht mehr dem Zeitgeist entspricht. Für sie sind wir ein Relikt aus den Rocker-Zeiten der 60er und 70er. Damals war das die große Mode. Heute bin ich 58 Jahre alt. Ich persönlich bin über die B-Movies der 70er zu der ganzen Motorrad-Sache gekommen. Damals war das einfach ein Gegensatz zu dem, was man gewohnt war. Es ging um die Faszination der weiten Welt, das Anders-Sein – es war eine richtige Underground-Kultur damals. Ich glaube, solche B-Movies haben damals viele junge Leute in irgendeiner Weise beeinflusst, das Leben anders zu sehen. Es war für mich eine große Faszination!
    Wir haben komischerweise die meisten Probleme mit rot-grünen Verwaltungen, vor allem aber mit den Grünen. Scheinbar passen wir denen irgendwie nicht in ihr politisch korrektes Bild. Dabei haben sie früher betont auf anti-autoritär gemacht, ich erinnere mich noch an die Grün-Alternative Liste GAL Hamburg und die Hafenstraßen-Proteste. Aber bei den Grünen scheint es wohl so zu sein: Man mag nur die, die so leben, denken und aussehen, wie sie selber. Das hat mit Freiheit und Akzeptanz aber nichts zu tun. Das ist schlimmstes Spießertum. (…)

Und warum sollten Ihrer Meinung nach so große Teile der Politik es auf die Hells Angels abgesehen haben?

Ich glaube, einerseits hat sich eine gesellschaftliche Stimmung in den letzten Jahren entwickelt: Einige passen nicht ins Bild vom sauberen Deutschland. Und wir besonders nicht. Zumindest das deutsche Fernsehen und besonders die Werbung ist voll von etwas dümmlichen Männern, die den Kinderwagen durch die Gegend schieben und auf brav und anständig machen. Und wir gelten diesen Leuten eben als das Gegenteil von ihnen selber: schwere Motorräder, Tätowierungen, Clubhäuser, in denen Bier getrunken und sogar geraucht wird und so weiter. Ich meine, die Grünen genau wie die SPD sind verbots- und regulierungssüchtig. Und uns werfen sie vor, wir seien die Bösen. (…)

Vollständig lesen ur in der Printausgabe COMPACT 8/2012 – hier bestellen.

52 Kommentare zu „COMPACT-Interview mit Hells Angel

  1. nach diesem Interview muss ich meine Meinung über die Hells Angels komplett revidieren, meinen Respekt haben sie und Hut ab vor Django!
    Ich könnte mir vorstellen, daß die Behörden deswegen so brachial gegen die Hells Angels vorgehen, weil sie bei einer eventl. staatlich einsetzender Gewalt (Staat gegen die Bürger) eine entsprechende Gegenwehr organisieren und aufbieten könnten…

  2. @ yilmaz

    „nach diesem Interview muss ich meine Meinung über die Hells Angels komplett revidieren, “

    was genau bewegt dich zu dieser aussage?

  3. Werter Yilmaz, im inzwischen verbotenenen Thiazi-Forum kamen, ganz unabhängig von Ihnen, die Rechten zu dem gleichen Schluß. Ich finde das bemerkenswert. Die Wahrheit scheint doch objektiv erreichbar zu sein, für denjenigen, der die Augen aufmacht und bereit ist, zuzuhören. Wieder einmal hat J.E. ins Schwarze getroffen; auch für mich ein sehr erhellender Artikel.

  4. Die einzige deutsche nichtstaatliche Organisation, die noch wehrfähig und auch wehrbereit ist, sind die Hell’s Angels. Deshalb gilt es, sie aus dem Weg zu räumen.

    Ähnliches gilt auch für das sich immer weiter verschärfende Waffenbesitzgesetz. Das wird soweit kommen, dass niemand der nicht dem Sicherheitsapparat angehört, legal keine Waffen mehr besitzen darf.
    Man dwill as Volk erst vollständig wehrlos machen, um dann so richtig mit der Umsetzung der NWO fortzufahren.

  5. Der Artikel hatte mir auch gefallen, obwohl ich bei einigen spießigen Tritten gegen Rechts dachte: „Dann geschah es euch doch recht!“

    Ich habe die „Nichtnazis“ oft gewarnt, daß sich das von ihnen geduldete und getragene Unrecht gegen Rechts auch in andersgesinnte oder unpolitische Bereiche durchfressen wird. Ich habe recht behalten.

    Wären die Hells clever gewesen, dann hätten sie eine Partei gegründet. Eine Partei kann kein gratismutiger Innenminister einfach so verbieten. Das Thema „Autofahrerpartei“ ist noch frei. Bei deren werbeträchtigem Erscheinungsbild hätten sie gute Chancen gehabt, einen Teil der Proteststimmen in die Garage zu fahren und zumindest lokal der brd-SED Stimmen wegzuschnappen …

  6. Wenn es nur der Lebensstil wäre, der der Politik ein Dorn im Auge ist, dann müssten alle Motorradrocker-Clubs diese „Diskriminierung“ erleiden. Es sind aber nur die Hells Angels und die Bandidos. Mit den tausend anderen Rocker-Clubs hat doch keiner ein Problem. (Aber die ballern sich auch nicht ständig gegenseitig über den Haufen)

  7. PS: Persönlich amüsiert allerdings hat mich der Absatz: „Beispielsweise wird immer gesagt, wir seien tonangebend im Rotlichtmilieu und in der Prostitution. Dabei ist die Prostitution in Deutschland längst legalisiert.“

    Was will er uns damit sagen? Dass etwas Legalisiertes nicht tonangebend sein kann?

  8. Die Hell´s Angels tauchten in einer Gruppe vor Jahr und Tag in der DomRep in Cabarete auf:
    viele waren in Furcht und Schrecken und malten sich alle möglichen Folgen aus. … aber es passierte gar nichts. Eigentlich wären sie als eine gewisse Power gegen hiesige Kriminalität mit ihrer Präsenz nicht schlecht gewesen. Ein aufheulender Motor, ein aufrechter Gang… da wäre die kleinen Taschendiebe aber husch – husch in ihr Körbchen verschwunden. Leider sind sie bald wieder verschwunden.
    Aber mit dieser Meinung stehe ich allerdings allein da, weil man lieber Vorurteile pflegt anstatt wirklich nachzufragen.

  9. @ chicano
    „was genau bewegt dich zu dieser aussage?“

    Bisher hatte ich das von den Mainstream Medien gezeigte Bild der Hells Angels, anscheinenend wie im Interview von Django glaubwürdig dargestellt ist das doch genau andersherum.
    Kennst Du dich da gut aus?

  10. Diese Harmlos-Variante ist lächerlich und einfältig.

    Allerdings kann die BRD sich bei den Rockern als vermeintlicher Rechtsstaat tarnen. Eben das, was dieser Staat bei ESM und anderen Dingen nicht tut.

  11. Mich nerven die Hells Angels, Bandidos & Co. genauso wie migrantische Banden oder wie in den 90ern NS-Typen die meinen ihre nationalbefreite Zonen errichten zu müssen, kurzum Alle, die ihre „Reviere“ abstecken wollen, ihre eigenen dämlichen Regeln durchsetzen wollen. Der Grund ist ganz einfach:Ich will meine Freiheit. Ich will nicht das Geschäfteinhaber „Schutzgelder“ zahlen müssen, es fängt bei MCs schon damit an das sie anderen, komplett harmlosen Gruppen wie Rollerclubs verbieten wollen Kutten zu tragen, weil sowas „tragen ja nur wir“ Und ja, natürlich macht man mitunter auch negative Erfahrungen mit Polizeibeamten, aber am Ende ist mir das doch noch lieber…

  12. Gut einmal auch die ander Seite zu Wort kommen zu lassen.
    Geanu das zeichnet guten Journalismus aus.
    Ein Hintergrundartikel wäre dazu wäre aber auch angesagt gewesen.
    Material würde es bei dem Thema locker für ein ganzes Heft geben.

    @Mike
    100 % Zustimmung.

    @Kreuzweiss

    Bei den Tritten gegen Rechts ist leider derselbe Reflex wie in der Masse der Bevölkerung aktiv.
    Dämlich und wirkungslos.
    Spätestens wenn Fragen gestellt werden wie groß der Anteil von Schwarzen bei den Hells Angels in den USA ist wird der Schuss nach hinten losgehen.

    @Andreas M.
    Eine gewisse Größe muß man schon erreicht haben um ins Visier der Mächtigen zu gelangen.
    Das ständige sich über den Haufen ballern ist billigste Mainstreampolemik.

    @chicano
    Operation Monitor, Dänischer Geheimdienst, FBI,Hintergründe des angeblichen „Rockerkrieges“ der 90er Jahre in Skandinavien.
    Einfach mal als Tipp für die Recherche im Internet.
    Ein „Krieg“ in dem die Polizei vorab schon wußte wann und wo mit einer Panzerfaust geschossen wird und nichts unternommen wurde.

  13. „Aber es geht uns, wie einem Strafverteidiger in einem Gerichtsverfahren, lediglich darum, dass “auch die andere Seite gehört wird”. Nur so kann sich jeder Leser SELBST ein Bild machen, nur so kann ein Verfahren fair ablaufen – und nicht zu einem Schauprozess, zu einer Hexenverbrennung ausarten.“

    Dem gibt es wenig hinzuzufügen, Allerdings. Die Punkband Daily Terror sang über die Angels schon in den 80ern: „Aus der Traum, keine Abschiedsträne. Das System zeigt euch jetzt die Zähne. Hängt die Kutten an die Wand! Es kommt euch keiner mehr nachgerannt. Eingereiht in das System, abkassiern das ist bequem. Ludenmarionetten bewachen Nuttenbetten, hauen Rentner klein, treiben Schutzgelder ein…“

  14. Bei der Ku-Klux-Klan-Affäre wittere ich ein Ziel der US-Administration:

    Das Vertrauen der Deutschen in ihre eigenen Polizeikräfte soll geschwächt werden, damit die deutschen für eine europäische Polizei offen werden.

  15. ich fand das das ein gelungenes interview war.ich finde das man immer das recht daruf haben sollte beide seiten zu hören.interessant fand ich auch die ausführungen,warum sie keine neonaziausrichtungen haben.aus eigener erfahrung kann ich sagen,wie schnell es geht zu unrecht als antisemit verunglimpft zu werden.hier ein link dazu:http://infokrieg.tv/wordpress
    /2012/08/04/bild-hohere-eeg-umlage-erhoht-stromrechnung/comment-page-1/#comment-275914
    schade finde ich es auch das seit dem mich dort zwei user zu unrecht als antisemiten verunglimpft hatten,keine kommentare mehr von mir veröffentlicht werden.da ich nicht weis ob dieser ungerechtfertigte vorwurf der grund dafür ist,werde ich mich mit den ik.tv betreibern telefonisch in verbindung setzen.meine frage an euch und an herrn ellsässer der sich ja auch genau so wie ich zu unrecht mit diesen vorwurf herumschlagen muss,ist was haltet ihr davon und wie geht man damit am besten um mit so einem vorwurf?eine antwort darauf würde mich sehr freuen.

  16. Ein schöner Verein ist das…
    Nach der Festnahme von Hells Angels-Boss Günter L. (50) herrscht im Kölner Rocker-Milieu große Aufruhr. Vor allem dieser Verdacht lässt ihnen keine Ruhe: WAR IHR CHEF EIN POLIZEI-SPITZEL? Polizeichef Norbert Wagner: „Das dementieren wir!“ Indizien sprechen dagegen:
    ► Eigenartig war bereits die Verhaftung. Die Polizei setzte beim Rocker-Chef kein SEK ein, stürmte nicht wie üblich das Haus. Streifenbeamte warteten einfach vor der Tür, bis er (widerstandslos) heraus kam.
    ► Nach seiner Verhaftung soll Günter L. getobt haben: „Warum ich!? Ich hab‘ doch alles für DIE getan!“ Damit soll er Polizisten der Abteilung Organisierte Kriminalität gemeint haben – deren Telefonnummern er im Handy gehabt haben soll.
    ► Ein Insider: „Günter soll ein doppeltes Spiel gespielt haben. Wenn er Randale mit Abtrünnigen oder Bandidos plante, trommelte er alle zusammen. Doch dann führte er Geheimgespräche.“ Dabei soll er „seine Kommissare“ angerufen und gewarnt haben. Der Insider: „Und wir wunderten uns immer, dass die Polizei-Hundertschaft manchmal sogar vor uns da war.“ Und die Rocker mit Platzverweisen verjagte.
    ► Der Absturz des Rocker-Chefs zeichnete sich ab. Unterstützer-Clubs der Angels wie „Red Army 81“ brachen mit ihm. Der Insider: „Die machten die Drecksarbeit für ihn und der zockte sie nur ab. Devotionalien (u.a. Lederkutten, Embleme, T-Shirts) durften nur über den Boss verkauft werden. Für eine Kutte verlangte Günter 5000 Euro.“ Jeder Unterstützer habe monatlich 250 bis 500 Euro „Mitgliedsbeitrag“ bei ihm abgedrückt. Aber immer mehr seien abtrünnig und rachsüchtig geworden. Der Insider: „Bevor das Ganze in einem Blutbad endet, ließ die Polizei ihn fallen und zog ihn jetzt aus dem Verkehr.“

  17. Nachdem Sie schon mit einer angeblichen „Nazibraut“ Solidarität gezeigt haben, nun also auch mit den pösen pösen Rockern! Was kommt als Nächstes, Herr Elsässer? Aber mir leuchtet die Argumentation des „Hells Angel“ ein: sämtliche potentielle Opposition gegen die totalitäre NWO soll beseitigt werden. Dazu gehören natürlich auch waffentragende Motorrad-Rocker!

  18. 911 pirat: gegen bösartige verleumdung kann man klagen – wenn man die zeit hat. da sie aber vermutlich unter pseudonym aufgetreten sind, lohnt sich der aufwand nicht.

  19. „Gut einmal auch die ander Seite zu Wort kommen zu lassen.“

    Habe ich auch nichts gegen. Doch die Glaubwürdigkeit soillte genauso geprüft werden wie bei den Massenmedien.

    Mal ehrlich: Was soll dieser Hells Angel denn auch anderes sagen? Er würde wohl kaum zugeben, dass die Hells Angels eine kriminelle Organisation sind, selbst wenn es so wäre.

    Al Capone war nach eigenem Bekunden auch nur ein harmloser Antiquitätenhändler.

  20. „…sang über die Angels schon in den 80ern..“

    Eben. In den 80igern. 😉

    Ex-Genosse Jürgen E. soll uns doch mal seine Meinung verrraten, warum im Westen „Rotfront“ einst so schön staatsfern und bürgerrechtsbewegt war und nun den Büttel macht.

    Ist es nur „Hauptsache, ich darf dabei sein“ oder werden da ein paar Euronen extra verteilt ?

  21. 9 11 pirat hat @ August 6, 2012 um 14:41 geschrieben

    was haltet ihr davon und wie geht man damit am besten um mit so einem vorwurf?eine antwort darauf würde mich sehr freuen.

    Einverstanden sein: Wenn ihr wollt, daß ich ein Antisemit sein soll, dann bin ich halt einer, für euch. So, und jetzt? Seid ihr jetzt zufrieden? Wenn nicht, ist mir das auch egal.

    Früher war ein Antisemit jemand, der die Juden nicht leiden konnte. Heute ist ein Antisemit jemand, den die Juden nicht leiden können.

    Man kann’s nicht jedem recht machen und man kann nicht von allen gemocht werden.

    Am besten, man macht’s frei nach Udo:

    »Und ich mach mein Ding/ egal, was die andern sagen/ Ich geh meinen Weg/ ob grade, ob schräg/ das ist egal/ Ich mach mein Ding/ egal, was die andern labern/ Was die Schwachmaten einem so raten/ das ist egal/ Ich mach mein Ding.«

  22. an herrn bullinger ich verstehe was sie mir sagen wollen halte ihren tipp aber nicht führ hilfreich.dennoch danke für ihre mühen.jetzt weis ich wenigstens wie es sich anfühlt unfreiwillig mitglied im clup der antisemiten zu sein.das ist kein schönes gefühl.

  23. wenn man kein ängstliches Weichei ist, bekommt man auch keine Probleme mit den Hells. ich hatte noch nie ein Problem mit denen; man versteht man sich ganz einfach. Die sind handzahm.

    Die einzigen Menschen, mit denen ich probleme hatte und von denen ich gegängelt wurde, waren korrupte, verlogene Staatsdiener und kriminelle Migranten!

  24. @Dagobert
    >wenn man kein ängstliches Weichei ist, bekommt man auch keine Probleme mit den Hells.

    Das heisst, die gehen nur auf Schwächere los?

  25. nee das heißt einfach nur, daß man die schon doof anmachen muß, um probleme mit denen zu bekommen. und das tun u.a. auch leute, die angst vor denen haben. hat auch was mit ausstrahlung zu tun.

  26. 9 11 pirat hat @ August 6, 2012 um 21:29 geschrieben:

    an herrn bullinger ich verstehe was sie mir sagen wollen halte ihren tipp aber nicht führ hilfreich

    Es gibt nach meiner Erfahrung nur eine wirklich hilfreiche Strategie gegen Stigmatisierungen: Man nimmt das zugeschriebene Stigma, schreibt es sich auf die Fahne und trägt sie stolz vor sich her. So, daß sie jeder sehen kann.

    Wenn man aber versucht, das Stigma abzuwehren oder zu verdecken, brennt es sich wirkungsmächtig in die Seele ein.

    Beobachten sie doch einmal Kinder beim hänseln. Wenn sie merken, daß ihre Hänseleien keine Wirkung zeigen, hören sie auf damit.

  27. an herrn bullinger,ich glaube das hier ist eine nummer grösser als henselaien unter kleinen kindern.ich weis nämlich,das herr elias davidson mal genau dies getan hat was sie mir empfählen und danach ging die hatz gegen ihn erst richtig los.

  28. 9 11 pirat hat @ August 7, 2012 um 10:05 geschrieben

    an herrn bullinger,ich glaube das hier ist eine nummer grösser als henselaien unter kleinen kindern.ich weis nämlich,das herr elias davidson mal genau dies getan hat was sie mir empfählen und danach ging die hatz gegen ihn erst richtig los.

    Na ja, dann sagen Sie halt „nein, nein“ und die anderen sagen „doch, doch“ und haben ihren Spaß. Nein doch, nein doch, nein doch ad infinitum.

    Und dabei ziehen Sie immer den Kürzeren, weil man nicht beweisen kann, etwas nicht zu sein.

    Und Sie verinnerlichen das Etikett, das man Ihnen anheftet.

    Irgendwann glauben Sie dann selbst, ein Antisemit zu sein.

    So funzt das…

  29. Elsässer ist ein wahrer Christ. Er redet nicht christlich, sondern handelt christlich.

    Absolutes Vorbild.

  30. an herrn bullinger,also ich muss denen garnichts beweisen.die beweislast liegt eher bei denen und daher kann ich mich entspannt zurücklehnen,da ich immer noch am besten weis was ich bin und was ich nicht bin und eines weis ich ganz genau,das ich kein antisemit bin.und ich bin froh das das viele leute auch so sehen wie ich.

  31. @9 11
    >ich muss denen garnichts beweisen….,da ich immer noch am besten weis was ich bin ….

    Und damit haben Sie doch genau Ihre Antwort: Nur Sie selbst müssen wissen, wer Sie sind.

  32. Monika H. hat @ August 7, 2012 um 15:20 geschrieben

    @9 11
    >ich muss denen garnichts beweisen….,da ich immer noch am besten weis was ich bin ….

    Und damit haben Sie doch genau Ihre Antwort: Nur Sie selbst müssen wissen, wer Sie sind.

    Ja, sehr schön und wahr.

  33. nun kan ich wieder auf ik.tv ungestört kommentieren.nach dem ich herrn benesch höflich darum gebeten habe meine kommentare wieder zuzulassen.ich glaube nun das ich dort von einem moderationsprogramm abgeblogt wurde.der haltlose antisemitismus vorwurf seitens einiger user gegen mich hatte nun somit auch sein vorteil.nun weis ich wen ich politisch gesehen irgendwan mal bekannter werden sollte,wie ich mit solchen haltlosen vorwürfen umgehen kann.also hat alles auch sein gutes.bedanken wollte ich mich noch bein herrn elsässer für seinen ratschlag und auch den anderen die mir tips gegeben haben.eine frage habe ich noch an herrn elsässer,ich habe in dortmund vor eine überparteiliche opposition gegen bilderberg und die nwo zu gründen der ich den namen patriotische allianz e.v.geben will.mit der gründung hapert es zwar noch etwas,aber ich wollte von ihnen wissen,ob sie sich vorstellen könnten dieses projekt zu unterstützen?in dortmund plane ich zurzeit eine gegendemo gegen das nächste bilderberger treffen,nächstes jahr.falls ich es schaffen sollte diese demo zu organisieren,wollte ich sie fragen,ob sie daran interessiert weren dort als gastredner aufzutreten?also mich würde es freuen.wenn das nicht gehen sollte,dan würde ich es gut finden wen sie auch eine demo gegen bilderberg organisieren würden.ich würde daher gerne von ihnen wissen was sie von dieser idee halten?

  34. 911 pirat: ich kenne in dortmund einen, der schon aktiv ist. bitte schicken sie mir eine email zur vernetzung. bitte erstmal leute sammeln, bevor man gruppen mit dollen titeln aus der taufe hebt… und zur bilderberg-demo in dortmund: das kann nichts werden! machen sie ne veranstaltung.

  35. meine email ist 92hendrik@googlemail.com
    ich würde es sehr gut finden,wen sie sich bei mir melden würden herr elsässer.zwei fragen habe ich aber noch an sie,was meinen sie damit,das das mit der antibilderberger demo in dortmund nichts werden kann?ich habe da schon mehrere zusagen aus der piraten und linkspartei und versuche auch gerade kontakt zur pdv in dortmund aufzunehmen.sollte die demo aber von der polizei untersagt werden,dan ist das mit der veranstaltung eine gute idee.und könnten sie mir eventuell die email des aktivisten in dortmund schicken?sich zu vernetzen finde ich ist nämlich eine gute idee.ich könnte mir nur vorstellen das es mit der sav in dortmund probleme geben könnte die dort auch in der linkspartei aktiv ist.da ich die aber persönlich kenne glaube ich das ich das irgendwie hinkriegen kann.die sav in dortmund hat über sie herr elsässer nämlich nicht gerade eine gute meinung.dennoch hoffe ich diese missverständnisse aus der welt schaffen zu können.

  36. eh herr elsässer danke für die email aber könnten sie mir vielleicht noch die email des aktivisten in dortmund schicken?das mit dem treffen finde ich ist nämlich eine sehr gute idee von ihnen.

  37. danke herr elsässer für die antwort.mit emails kenne ich mich noch nicht sogut aus,weil ich meine noch nicht so lange habe.

  38. Gut dass auch mal die andere Seite gehört wird… schlecht dass man dass so hervorheben muss. Ich kann bloss jedem empfehlen: Lest 1984 und ihr macht euch um keine dieser Bedrohungen, die aus dem Nichts auftauchen, mehr Gedanken…

    Die Story die unser ganzes innen- und außenpolitisches Leben bestimmt ist der 2.WK. Hitler, KZs, Faschismus, Holocaust… Seit der Grundschule: ständig wird darauf rumgeritten und zwar keinesfalls objektiv sondern schwammig und oberflächlich. Der Grund warum man diese pervertierte Masse immer wieder hoch holen kann ist dass die Mehrheit bis heute nicht weis was Faschismus eigentlich bedeutet.

    Wenn man weis was Faschismus ist weis man auch dass die NPD keine wirkliche Gefahr ist auch wenn Sie was vollkommen gegen deren Selbstverständnis steht mit den Hellsangels zusammenarbeiten würde.

    Der Begriff würde zudem auch Israel und die USA entlarven und genau deshalb werden NaziPuppen in einer Tour über die Bühne geschickt: um zu verhindern dass jmd. herausbekommt was Faschismus wirklich ist(nach Geralde Celente):“Facism is the merge of state and corporate power.“ also die Verschmelzung von Staat und Privatwirtschaft.

    Man hätte also bereits beim Aufkommen des Neoliberalismus wissen können wohin dieser Zug fährt mit all seiner Privatisierung… oder seinen Austauschprogrammen mit der Wirtschaft.

    Ich bin keine Journalist oder Insider aber mich stört dass viele Leute ihr logisches Denken in die Tonne treten wenn kein empirischer Nachweis via Statistik aus „geprüften“ Quellen vorliegt… Logik ist praktisch der Kern der Aufklärung: Es gibt kein Gott/Zufall daher prüfe selbst(auch wenn nur in Gedankenexperimenten).

  39. IronCandy hat @ August 10, 2012 um 19:57 geschrieben

    ”Facism is the merge of state and corporate power.” also die Verschmelzung von Staat und Privatwirtschaft.

    Das kann man so sehen. Aber ich möchte noch einen anderen Aspekt ansprechen:

    Wenn ein Einzelner über den Zinsmechanismus oder die Lizenz zur Geldherstellung über beliebig viel Geld verfügt, wird jeder je konkrete Staat zu einer Gefahr für ihn, weil der Staat seinem Wesen nach dem Gemeinwohl verpflichtet sein muß.

    Also muß dieser Einzelne versuchen, zumindest den Staat zu kaufen, in dem er lebt. Daraus resultiert dann imho der neue Faschismus, mit dem wir es zu tun haben – in der BRD, in Europa und in den USA.

  40. Falsch, der Staat ist in dem Moment faschistisch in dem er sein Monopol zum Gelddrucken privatisiert. Generell ist es absurd bei einem gesetzlichen Zahlungsmittel an Privatisierung zu denken. Würde man beliebige Zahlungsmittel zulassen wäre die Situation anders weil dann keine garantierte Marktmacht bestünde also der Staat nicht durch seine Exekutive dies stützen würde.

    Die USA sind seid dem FED-ACT definitiv faschistisch.

    „Also muß dieser Einzelne versuchen, zumindest den Staat zu kaufen, in dem er lebt. Daraus resultiert dann imho der neue Faschismus, mit dem wir es zu tun haben – in der BRD, in Europa und in den USA.“

    Eigentlich müsste er nur die Gelddrucker schützen und könnte wie in den USA jahrelang ein ruhiges Dasein fristen denn niemand hat wirklich am FED-System gerüttelt. Faschismus ist somit gewissermaßen auch ohne KZ’s und Überwachung möglich(wenn man an Geralds Definition festhält).

    Allgemein:
    Wer eine bessere Definition von Faschismus hat nur raus damit, aber kommt mir nicht mit Namen oder Zeitabschnitten. Es sollte alle Anforderungen einer Theorie erfüllen.

  41. IronCandy hat @ August 10, 2012 um 22:08 geschrieben

    Falsch, der Staat ist in dem Moment faschistisch in dem er sein Monopol zum Gelddrucken privatisiert. Generell ist es absurd bei einem gesetzlichen Zahlungsmittel an Privatisierung zu denken.

    Ähm… Wie sag ich’s meinem Kinde? Versuchen Sie doch einmal herauszufinden, wem die FED gehört.

  42. Mal von allem Verschwörungstheoretischen wie -praktischen abgesehen: Wer sich für die Hell`s Angels und ihre Geschichte interessiert, sollte unbedingt das Erstlingswerk von Hunter S. Thompson, dem legendären Gonzo-Journalisten, lesen, und zwar, wenn`s geht, im englischen Original.

  43. Ich war bis eben noch begeistert vom Compact- Magazin. Dieser Artikel ist genauso einseitig, wie die Mainstreammeinung, nur von der anderen Perspektive. Ich kenne selber Hells Angels und weiß wie die ihr Geld verdienen. Drogenhandel, Menschenhandel (Rotlicht) und Schutzgelderpressung in der Hauptsache.

    Dieser Artikel ist ein Schandfleck in der jungen Geschichte des Magazins und eine Demütigung für die ehrlich arbeitenden Opfer der Hells Angels.

  44. jonni77: Der Artikel ist ein jahr alt… wir brauchen ihre kritik zeitnaher…

  45. Sorry, ich habe diesen Artikel leider erst jetzt gelesen. Das ändert aber auch nichts am Sachverhalt. Die Hells Angels sind und bleiben Hells Angels, auch wenn sie gerne so tun als wären sie die Guten und nur ganz ganz wenige von Ihnen wären böse. Ein hochrangiger FBI- Agent sagte: Die Hells Angels sind Amerikas Beitrag zum internationalen organisierten Verbrechen. Leider gibt es viele Menschen in Deutschland, die denken, dass die Hells Angels ganz tolle Jungs sind weil die ja Deutsche sind und man habe lieber solche Kriminellen als ausländische Kriminelle. Dabei stammt die Organisation aus den USA und sie rekrutieren nicht nach Rasse, sondern nach Profit und wer Ihrem Profit im Weg steht……

    Aber ich glaube das ist ihnen auch längst klar. Ich möchte sie auch nicht belehren und finde ihre Arbeit im Großen und Ganzen sehr gut.

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