Salafisten: Hassprediger und V-Leute raus!

Editorial der Juni-Ausgabe von COMPACT-Magazin

COMPACT-Magazin ist ab Donnerstag, 31. Mai, bundesweit im Handel. Die Ausgabe kann man hier bestellen, und COMPACT hier abonnieren ( mit Abogeschenk und freiem Eintritt bei den Heftpremieren). Die Heftpremiere der neuen COMPACT findet ab sofort jeden DRITTEN Donnerstag im Monat statt, also im Juni am 21.6. (Thema: Jürgen Elsässer berichtet aus seiner Reise in den Iran und dem Treff mit Ahmadinedschad, 21.6., 19.00 Uhr, Viethaus, Leipziger Str.54/55, Berlin-Mitte).

Hier das Editorial der neuen COMPACT-Ausgabe.

Salafisten: Hassprediger und V-Leute raus!

Nehmen wir mal an, in der Fußgängerzone stoßen Sie auf einen Salafistenstand. Einer der Bartträger nähert sich und will Ihnen einen Koran schenken. Was machen Sie da? Schlucken Sie Ihren Ärger über die dutzendweise von den Glaubensbrüdern verletzten Polizisten runter und hören freundlich zu? Öffnen Sie hinterher ihren Geldbeutel und drücken dem Missionar noch ein paar Scheine in die Hand? Falls Sie HighTech wie iPod, Android oder Laptop dabeihaben – liefern Sie auch das mit einem „Vergelt‘s Allah“ brav ab? Und wenn Sie zu Hause ein paar Feuerwaffen im Schrank vorrätig halten, laden Sie den Sportsfreund zu sich ein und zeigen ihm, wie man damit schießt?

Das halten Sie für bekloppt? Das käme Ihnen nicht in den Sinn? Dann sind Sie nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Genau das machen die westlichen Regierungen nämlich seit einem guten Jahr, jedenfalls auf internationaler Ebene. Egal ob Nordafrika oder Naher Osten, Salafisten und Wahabiten sind unsere teuersten Freunde geworden. Sie helfen uns, finstere arabische Despoten wie Mubarak, Gaddafi und Assad zu stürzen und den angeblichen Kameltreibern beizubringen, wie man Demokratie, Feminismus und Schwulenparaden veranstaltet. Wo die einfache Hochrüstung mit G3 und Stingers nicht genügt, stellen wir gerne auch, siehe Libyen, die NATO-Luftwaffe zu Verfügung. Wenn diese Typen dann, wie Anfang Mai in Damaskus, UN-Beobachter angreifen und 50 Zivilisten in die Luft bomben, behaupten sie frech, das hätte die syrische Regierung selbst gemacht.

Während unsere gleichgeschalteten Medien von „Freiheitskämpfern“ schwärmen, sieht die Realität vor Ort ganz anders aus. In Libyen lynchten unsere Freunde Gaddafi und veranstalteten Pogrome gegen Schwarze; in Ägypten machen sie Jagd auf Kopten und wollen selbstbewusste Frauen an den Herd verbannen; in Syrien drohen sie ein Blutbad gegen Juden und Christen an und machen auch vor ihren eigenen Glaubensbrüdern, den Alawiten, nicht halt. Kurz und gut: Was in all diesen Ländern mit unserer Hilfe an die Macht geputscht wird, ist der nackte Islamo-Faschismus.

Doch seltsam: Genau jene westlichen Kreise im Schlepptau der US-Republikaner, die dieses griffige Schlagwort einst erfunden haben, gehören nun zu den entschiedensten Propagandisten und Waffenlieferanten der radikalen Kopfjäger. Kein Wunder, dass sie ausgerechnet jetzt vom Islamo-Faschismus schweigen, wo er seine hässliche Fratze zeigt. Sie verwendeten das Schlagwort nämlich nicht zur politischen Kennzeichnung, sondern zur religiösen Hetze. Ganz generell und ohne Ausnahme wurden alle Muslime als Wiedergänger der Nazis dargestellt und der Koran – so etwa vom niederländischen Zionisten Geert Wilders – als Neuauflage von Hitlers Mein Kampf denunziert.

Dass diese Pauschalisierung grundfalsch ist, zeigt sich derzeit auch innenpolitisch in der Debatte um die Salafisten.  Die schärfste Verurteilung von deren Umtrieben kommt von hier lebenden Moslems! Auf der ebenso populären wie streng religiösen Website muslim-markt.de wurde ein Offener Brief veröffentlicht, in dem es nach den Bonner Krawallen an die Gewalttäter gerichtet heißt: „Welche abartige salafistische Fatwa lässt so etwas zu? Habt Ihr – zumindest die angeblich Friedlichen unter Euch – Euch jemals um den verletzten Polizisten gekümmert? (…) Und falls Ihr keine deutschen Staatsbürger seid, dann verschwindet aus diesem Land und kämpft gegen die Polizisten in Eurer Heimat!“

Deutsche Politiker aber fahren einen Schmusekurs, und die Geheimdienste mischen bei den islamischen Krawallanten ebenso mit wie bei ihren vermeintlichen Antagonisten von Pro-NRW: Ein Verfassungsschützer wurde bereits als Salafist enttarnt. Und beim Zertrümmern von TV-Kameras machte ein gewisser Reda Seyam von sich reden. Seit bald 20 Jahren ist er immer vor Ort, wenn Bin Laden-Fans Blut geleckt haben  – beim Fußballspielen mit Serbenköpfen in Bosnien, beim Bombenattantat auf Bali 2002, im Umfeld der Sauerland-Gruppe –, aber er lebt immer noch unbehelligt in Deutschland und bezieht Hartz-IV. Ohne höhere Protektion könnte das nicht klappen.

(Weiterlesen in der Printausgabe von COMPACT 6/2012).

146 Kommentare zu „Salafisten: Hassprediger und V-Leute raus!

  1. … und zusätzlich liefert Deutschland Panzer an Saudi-Arabien, den größten Salafisten-Staat, für den Fall dass sich das Volk auflehnen könnte.

  2. Warum lädt Biedermann die Brandstifter in sein Haus ein? Er weiß vorbewußt schon, daß sie es anzünden werden. Aber dieses Wissen ist eben ins Vorbewußte zurückgedrängt. Und genau daraus resultiert dann die ebenso nur vorbewußte Hoffnung, daß man vielleicht doch gnädiglich mit ihm umgeht, wenn er nur freundlich ist und nach seiner besten Möglichkeit kooperiert.

  3. Früher hatte man die Linksradikalen für solche ähnlichen Aktionen scharf gemacht. Gerade die RAF war doch das perfekte Instrument, um den Bürgern in der BRD klarzumachen, wie schlimm der Ostblock und seine kommunistische/linke Gesinnung anbeblich gewesen sind. (Natürlich waren die Kommus auch keine Engel, aber eben auch nicht die abgrundtief bösen Schurken, wie sie nun dahingestellt wurden).

    Heute treibt man solche Spielchen mit radikalen Islamisten. Irgendwie muss man den Leuten hierzulande klarmachen, warum die Besetzung in Afghanistan weiter bestehen soll. Man braucht auch einen „berechtigten Grund“, um einen künftigen Krieg gegen Iran und andere Länder zu rechtfertigen. Last but not least will unsere Regierung den Überwachungsstaat weiter ausbauen. Daher kommen solche gesteuerten Radikalen wie momentan einige bestimmte Salafisten gerade richtig.

    Je mehr Radikale scharf gemacht werden, egal von welcher politischen oder religiösen Ecke sie herkommen, um so mehr Macht und Kontrolle können dann die Regierungen mit den Geheimdiensten auf die Gesamtbevölkerung ausüben.

    Übrigens fand ich es sehr vorbildlich und klasse, wie sich Dr. Yavuz Özoguz dabei zu Wort gemeldet hat. Da hat jemand mal Tacheles geschrieben. Daumen hoch!

  4. JEDES WORT hier ist richtig, so wahr, daß es einem die Tränen in die Auigen treibt!

    Das Lügenspiel des „Westens“ mit den von eben diesem Westen hochgerüsteten Söldnern und Lynchmördern, auf der anderen Seite der heuchlerische Angriff auf alle Muslime, wo die Untaten der eigenen Truppe „sozialisiert“ werden sollen, um im Sinne der Zionisten gegen die muslimische Immigration zu hetzen: etwa, um Platz zu machen für eine ganz andere Einwanderung in die fadenscheinig werdende Gesellschaft der europäischen Staaten?

  5. Die Unterstützung der Wahabis und Salafisten durch den Westen erinnert an die der Mujaheddin in Afghanistan, als es galt, das prosowjetische Regime Nadjibulla erst zu destabilisieren und dann von der Macht zu verdängen bzw. die Sowjets aus Afghanistan zu vertreiben, die ein fortschrittliches Regime unterstützten, das die kostenlose Bildung, aber vor allem die Bildung auch für Frauen eingeführt hatte.

    Jetzt inszenieren sie das gleiche Spiel des Terror-Outsourcing in Syrien, wo sie die verschiedensten salafistischen und Al-Ciada-Gruppen mit Waffen und Kommunikation unterstützen und sie regelrechte Massaker anrichten lassen wie jetzt in Houla, die dann dem bösen Assad in die Schuhe geschoben werden, damit sie einen Grund haben, Syrien durch die Nato bombardieren zu lassen. Und die angeblich muslimische AKP- Regierung Erdogan spielt das falsche Spiel gegen Syrien mit.

    Was den Terror angeht, fahren sie eine Doppelstrategie:

    Die Drohnenattacken, z. B. auf den Jemen nehmen zu; die in Pakistan reißen nicht ab und für den Iran haben sie welche in Planung. Das machen sie noch selbst, feige und hinterhältig von irgendeinem fernen Ort aus, ohne dass jemand für die Morde zur Rechenschaft gezogen werden muss. Selbst gegen amerikanisache Staatsbürger machen sie es wie im September im Jemen passiert. Aber gleichzeitig praktizieren sie das bewährte Outsourcing des Terrors, um sich einen Teil der Drecksarbeit sparen zu können und weil es auch einfach billiger ist, was auch ein Grund für die Drohnenstrategie ist.

    Die Salafisten und Wahabis sind keine Muslime! Es sind Werkzeuge des Westens, wie das saudische Regime immer ein Werkzeug der USA gewesen ist. Es wurde mit westlicher Unterstützung Anfang der 30iger Jahre in Arabien installiert.

    Im Koran steht: Wer auch nur einen einzigen unschuldigen Menschen tötet, der tötet die ganze Menschheit. Wie kann also ein Salafist ein Muslim sein, wenn er in Syrien unschuldige Menschen, Frauen und Kinder, tötet?

    Salafisten sind Faschisten.

  6. Also, dass Saudiarabien und Katar die Salafisten unterstützen und zumal in Syrien und Ägypten auch mit Waffen ausrüstet ist erwiesen. Meine Frage aber bleibt, welches Interese die USA daran haben.Gut, man kann jetzt sagen, dass die Salafisten ein Engreifen der NATO/USA legitimieren sollen durch Provokation und Eskalation.Dennoch muss man sich klar sein, dass die USA damt überall die Muslimbruderchaft ranbomben würden. Welches Interesse hätten die USA denn in all den sunnitischen Staaten Muslimbruderschaften an der Regierung zu haben.Das ist ja noch ungünstiger als Assad, bzw. diametral ungünstig zu Mubarak.

  7. „Welches Interesse hätten die USA denn in all den sunnitischen Staaten Muslimbruderschaften an der Regierung zu haben.“

    Ich glaube es geht daraum, dass diese Staaten unterentwickelt bleiben sollen. Und was könnte besser sein, als ein primitiver Steinzeit-Islam, um das zu bewerkstelligen? Ziel dieser Strategie ist es, die Länder in die Abhängigkeit des Westens zu zwingen, damit sie Verträgen (z.B. Öl) zu Konditionen zustimmen, denen sie normalerweise nicht zustimmen würden.

  8. tja @ xabar

    „Im Koran steht: Wer auch nur einen einzigen unschuldigen Menschen tötet, der tötet die ganze Menschheit. Wie kann also ein Salafist ein Muslim sein, wenn er in Syrien unschuldige Menschen, Frauen und Kinder, tötet?“

    und wer entscheidet, wer unschuldig ist und wer nicht?

    im christentum entscheidet gott allein und der verkünder des christentums hat daran keinen zweifel belassen. es ist nicht möglich im namen des christentums zu töten oder den richter zu spielen.

    wer ohne sünde ist, der werfe den ersten stein.

  9. @Jakobiner

    Es geht um Folgendes:

    Man will die Assad-Regierung weghaben, weil man Israels Interessen im Mittleren Osten vertritt und die eigenen Ölinteressen. Und Israel hat kein Interesse an einem Staat wie Syrien, der eng mit dem Iran verbündet ist und der die Palästinenser und ihren Befreiungskampf gegen das zionistische Israel unterstützt und der die von Israel seit 1967 besetzten Golan-Höhen zurückhaben will. Man möchte entweder in Syrien einen ‚Regime Change‘, um dann einen Partner gegen den Iran, die Palästinenser und die Hisbollah zu haben oder, falls sich keine Marionetten, keine Mubaraks finden, will man die Balkanisierung Syriens, wie man das in den 20iger Jahren schon einmal vorgehabt hat, als die französischen Besatzer Syrien in gleich sechs Teile aufsplittern wollten und die Provinz Hatay der Türkei schenkten.

    Auf diese Weise, und mit der Türkei als engen Bündnispartner im Rücken, hofft man, das verloren gegangene Territorium und den verloren gegangenen Einfluss im Mittleren Osten nach dem Irak-Krieg, der den Einfluss des Iran gestärkt hat, wieder wettmachen zu können.

    Der Krieg in Syrien ist also auch ein Vorbereitungskrieg gegen den Iran, denn dieser ist die eigentliche Herausfoderung für die westlichen Hegemonialinteressen in der ölreichen Region.

  10. volle Zustimmung Herr Elsässer!

    „Und beim Zertrümmern von TV-Kameras machte ein gewisser Reda Seyam von sich reden. Seit bald 20 Jahren ist er immer vor Ort, wenn Bin Laden-Fans Blut geleckt haben – beim Fußballspielen mit Serbenköpfen in Bosnien, beim Bombenattantat auf Bali 2002, im Umfeld der Sauerland-Gruppe –, aber er lebt immer noch unbehelligt in Deutschland und bezieht Hartz-IV. Ohne höhere Protektion könnte das nicht klappen.“

    Einfach unglaublich zu welchen Taten manche Menschen fähig sind, doch dieser Reda Seyam ist wohl kein Mensch, eher einer aus der Unterwelt, denn dahin soll er auch wieder zurück…

    Es liegt auf der Hand, daß so einer vom VS gedeckelt wird, man braucht die um Stimmung zu machen, er ist wohl nicht rein zufällig jetzt in Berlin…

    @ chicano
    nicht aufregen, das sind Feinde der Menschheit, die bekommen was sie verdienen.

  11. ein vortrefflicher beitrag herr elsaesser!
    als muslim moechte ich darauf aufmerksam machen, das diese geisel der menschheit den meisten menschen ein greul ist. wahabitische gelehrte erlassen rechtsgutachten, die den aufstand in palaestina als haram, also suende erklaeren. mit idioten und das sind salafisten, laesst sich uebrigens viel leichter umgehen als mit aufgeklaerten und wachsamen muslimen. die zunehmende vergewaltigung der islamischen welt durch ein paar herrenmenschen staaten, treibt muslime in die arme dieser schwarzweismaler. salafiten unterteilen die welt in darul islam(haus des Islam) und darul harb( haus des Krieges) unterteilt, die gesamte nicht muslimische welt ist kriegsschauplatz fuer diese islamvergewaltiger und das schlimme ist, das sie nicht muslime, wie schlachtvieh betrachten, die ausgebeutet, versklavt(!), getoetet und verfolgt werden duerfen. salafisten, verachten die juden und die christen und- 99% aller muslime die ihr weltbild nicht teilen. ihr ignorantes weltbild geht bis auf ibn tamiyye zurueck aber schon der 1te imam der shia- imam ali(as) hat diese stroemung bekaempft und beschrieb ihre eingstirnigkeit, rauhheit und ihre unbarmherzigkeit gegenueber anderen menschen. diese pest, die uns heimsucht verlangt die unser aller widerstand. der einzige weg zum friede unter den religionen, ist der sachliche und freundliche disput oder wie der 6te imam der shia sagte: “ der disput der zum streit fuehrt ist suende“

  12. … Russland muss bitter büßen für sein Versagen bei der Libyen-Resolution; dieser Triumph hat die Nato-Bestien erst richtig kriegsgeil gemacht …. und wenn Syrien ruiniert und auf Linie ist, geht es ohne Atempause gegen den Iran! Deutsche Soldaten werden vorne mit dabei sein – noch einmal versagt Westerwelle nicht …. !

    Hoffnung keine! … doch eine ganz kleine: Dass das syrische Volk in großer Mehrheit erkennt, was gespielt wird und bereit ist, viel,viel Leid zu ertragen; und dass sie das autoritär-repressive, aber zum Wandel bereite und fähige Regime von Assad weiter und immer wieder unterstützen und dabei nach Irak schauen und dann wissen, was ihnen droht, wenn ….

  13. „Welches Interesse hätten die USA denn in all den sunnitischen Staaten Muslimbruderschaften an der Regierung zu haben“

    Weil die Oligarchie die Reaktion liebt.Diejenigen die Frauen verschleiern,Hände abhacken und Esel reiten.Nicht Nasser der Staudämme baut oder Achmadi Nedschad mit seinen Atomkraftwerken.
    Man kann rückständige Sklavenhalter wie die Sauds viel besser kontrollieren.
    Die Oligarchie hasst Technik und Bildung.Sie hasst die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs.
    Micro- and Ministates nach Brezinski sind chancenlos gegen die Oligarchie.
    Anfang der 90iger hatte man zwei mögliche Gegner analysiert , die Muslime und China.Die Muslime werden im Bruderkampf aufgerieben.
    Deswegen die Erfindung des Kampfes der Kulturen durch Huntington als Methode der Herrschaftssicherung.
    China soll durch die Kleinkrieg wie im Sudan von außen abgeschnitten und gegen Russland gehetzt werden.
    Ziel der Oligarchie ist die Verlängerung der Oligarchie.
    Putin,Assad,Achmadi Nedschad sind daher die erklärten Feinde.
    Außerdem will man natürlich noch den Angriff auf Israel und den kann man mit irrationalen Muslimbrüdern viel eher starten als mit Mubarak oder Assad.Außerdem muss man natürlich noch die Türkei zerstören im Bruderkampf gegen Syrien und den Iran.

  14. Wer bringt wem um? Ja, die Bilder sind schlimm, die um die Welt gehen, sind sie aber die Wahrheit, wer hat wen umgebracht? Schlimmer jedoch ist, daß jetzt der neue französische Präsident, ein Sozialist, nach Krieg schreit. Wahrscheinlich werden bald unsere Rotgrünen, aber auch unsere Regierung, diesen Aufruf nachäffen! Balkan, Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien und Iran, immer dabei, wenn nicht selbst, in jedem Fall mit deutschen Truppen, aber immer zumindest mit der großen Klappe.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/05/30/massaker-in-syrien/

  15. jakobiner,
    die Staaten,die die USA/Finanzkapital nicht beherrschen können,sollen dann wenigstens in Anarchie und Unregierbarkeit fallen.Zudem läßt sich an jedem Krieg was verdienen und irgendjemand muß ja die bombardierte Infrastrukur ja wieder aufbauen.

  16. „Die schärfste Verurteilung von deren Umtrieben kommt von hier lebenden Moslems!“

    Komisch, hab ich noch nichts von mitbekommen. Das einzige was man sieht und hört, ist das der eine oder andere sich schnell ein bißchen von der Gewalt distanziert und sodann aber in das gleiche Horn bläst wie die Salafisten und ein Verbot des zeigens der Mohammed Karrikaturen fordert. (Mayzek)
    Die Moslems hierzulande tun GARNICHTS außer sich über das Zeigen der Karrikaturen zu empören.
    Entweder weil sie Angst haben als Verräter darzustehen oder weil sie eigentlich im tiefsten Inneren sogar mit den Salafisten sympatisieren.

    Und nur weil Geert Wilders Solidarität zu Israel zeigt, ist er kein Zionist.
    Leute die das Wort Zionist gerne und häufig in negativem Kontext verwenden sind in der Regel verkappte Antisemiten.
    Da kommt dann die gute alte „Die Juden sind an allem Schuld“-Idee ans Licht, schick verpackt im neuen „Israel-Kritik“-Gewandt.

    Shalom

  17. http://www.kybeline.com/2012/05/23/strengglaubige-muslime-vergiften-uber-120-schulmadchen/

    http://www.reuters.com/article/2012/05/23/us-afghanistan-poisoning-idUSBRE84M0N420120523

    In Afghanistan haben extremistische Muslime aus dem Norden des Landes mehr als 120 Schulmädchen und 3 Lehrer (zweiter derartiger Anschlag in den letzten Monaten) vergiftet.
    Ziel war, die Eltern dazu zu bringen, Mädchen nicht in die Schule zu schicken, so die afghanische Polizei und die Schulbehörden.
    Die Staatliche Sicherheitsbehörde sagt, daß die Taliban erreichen will, dass nach dem Rückzug der NATO-Truppen in 2014 die Schulen geschlossen werden.

    Die Pashtunen sind sowohl in Pakistan wie auch in Afghanistan diejenigen, die schwere Menschenrechtsverletzungen durch die Taliban erlitten haben. Und sie glauben, dass die Taliban Handlanger der pakistanischen Militärs sind.

    http://www.jihadwatch.org/2012/05/france-muslims-stone-christians-in-church-during-mass.html

    Carcassone: Gläubige Christen während der Messe in St Joseph mit Steinewürfen angegriffen.

    Gestern um 18.20, als Pater Roger Barthes anfing, die Messe zu feiern, brachen 4 nichteuropäische Muslimmenschen, mutmaßlich aus N-Afrika, in die Kirche und bewarfen die 150 Christen mit Steinen. Man nahm sofort ihre Verfolgung auf, aber vergeblich. Sie konnten in die Richtung der Stadt La Conte verschwinden.

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  19. Außerdem auffällig: Kommentare erscheinen nun prompt und müssen bzw. können nicht mehr freigeschaltet werden. Beim Eintippen in die Box wird der Text beschnitten und kann deshalb kaum mitgelesen werden und das eigene WordPress-Konto kann nun nicht mehr geändert werden. WordPress scheint gerade Probleme zu haben (?). Geht’s nur mir so?

  20. Also, Xabars und Oswald Spenglers Kommentare bieten da diskussionswürdige Argumente.
    Die Option besteht ja wirklich, Syrien aufzuteilen oder in eine Art Libanon zu verwandeln, sollten die Muslimbrüder nicht so wollen wie die USA es wollen.
    Zu Oswald Spengler: Der Assuanstaudamm war unter Nasser, aber Sadat und Mubarak haben ja auch kaum etwas für die Entwicklung des Landes getan–dafür aber Camp David getragen.Weswegen sollte man sie dann nach ihrer Logik ersetzen?

  21. @Mabank

    Wer Solidarität mit Israel zeigt, ist in der Tat ein Zionist, aber noch längst kein Judenhasser, denn dann müssten Juden wie Norman Finkelstein, die Israel und seine rassistische Politik gegenüber den Palästinensern verurteilen, ‚Antisemiten‘ sein.

    Der Zionismus ist ein kolonialistisches Projekt und entstand schon im 19. Jahrhundert, als es, etwa ab 1880, die ersten Einwanderungswellen nach Palästina gab. Das Projekt, in Palästina einen Judenstaat zu schaffen impliziert die Vertreibung der alteingesessenen palästinensischen Bevölkerung, was dann zwischen 1947 und 1954 mit der Nakbar Wirklichkeit wurde. Ilan Pappe, ein jüdischer Historiker, beschreibt und analysiert diesen Vorgang der systematischen Vertreibung der semitischen, der palästinensischen Bevölkerung.

    Wer das Projekt Israel mit all seinen Angriffskriegen gegen seine Nachbarn, zuletzt mit der Aggression gegen das wehrlose Gaza mit Hunderten von Toten unter der Zivilbevölkerung unkritisch gutheißt wie Wilders, ist in der Tat ein Zionist. Wer Israel kritisiert, wie dies viele Juden heute tun, die sich von den Rassisten, die Israel zur Zeit regieren, darunter Lieberman und Netanyahu, distanzieren, retten die Ehre des jüdischen Volkes.

  22. Recht haben Sie, Mabank.

    „… Du erklärst, mein Freund, dass Du kein Judenhasser, sondern bloß „Antizionist“ bist. Und ich sage, lasse die Wahrheit von hohen Berggipfeln erklingen, lasse sie in allen Tälern der grünen Erde Gottes wiederhallen: Wenn Menschen Zionismus kritisieren, meinen sie Juden – dies ist Gottes eigene Wahrheit. Antisemitismus, der Hass auf das jüdische Volk, war und bleibt ein dunkler Fleck auf der Seele der Menschheit. In dieser Hinsicht sind wir einer Meinung. Und Du sollst wissen: Antizionismus ist dem Wesen nach antisemitisch und wird es immer sein.“ Martin Luther King jr.

  23. @ onesta:
    „und zusätzlich liefert Deutschland Panzer an Saudi-Arabien, den größten Salafisten-Staat, für den Fall dass sich das Volk auflehnen könnte.“

    „Könnte“ ist gut. Im Osten rumort es schon kräftig, und die Saudis wollen sich Bahrain einverleiben, wo der schiitische Widerstand erbarmungslos niedergeknüppelt und -geschossen wird. Schon vor über einem Jahr haben sie dorthin saudisches Militär geschickt.
    Das scheint aber niemanden zu interessieren, weder in der Uno noch sonstwo, es gibt allenfalls eine kleine Randnotiz in den Medien.

  24. Wie kann es eigentlich sein, dass ein Reda Seyyam unbehelligt in Deutschland lebt und Hartz IV abgreift, während ein Dr. Ramin Einreiseverbot hat, der sich nie etwas hat zuschulden kommen lassen?

  25. Eure Kommentare sind zum größten Teil sehr interessant aber eins muß ich dazu sagen, den Begriff „Salafist“ gibt es nicht. Ihr verwendet den Begriff was die Medien und Politiker zur Stigmatisierung erfunden haben.

  26. wieso, die nennen sich doch selber „Salafi“, weil sie den Begriff „Wahhabiten“ nicht mögen, und weil sie sich auf die „salaf as-salih“ beziehen, die „rechtschaffenen Vorfahren“.
    Sie pflegen das Gedankengut der Charidschiten, worauf Amirjun schon anspielte.

    http://www.eslam.de/begriffe/c/chawaridsch.htm

    Kommt doch aufs Gleiche raus, egal wie man sie nennt.

  27. @fatimaoezoguz

    Ganz einfach. Seyam ist deutscher Staatsbürger, Ramin nicht.

  28. ‚Wenn Menschen den Zionismus kritisieren, meinen sie die Juden.“

    Das ist ein Irrtum.

    Der Zionismus ist nicht gleichzusetzen mit Judentum. Das Judentum gibt es seit Jahrtausenden, den Zionismus gibt es erst seit etwa 120 Jahren. Einer seiner Erfinder ist Theodor Herzl, der mit seinem Buch ‚Der Judenstaat‘ Ende des 19. Jahrhunderts die ideologische Basis für den Zionismus schuf. Lange Jahre wurde diese säkulare Minderheitenströmung im Judentum von jüdischen Organisationen verurteilt, so auch heute in zunehmendem Maße, darunter von jüdischen Intellektuellen wie Noam Chomsky, Norman Finkelstein oder Ilan Pappe.

    Zionismus bedeutet:

    1. Rassismus und Herrenmenschenideologie. Die Araber oder Palästinenser sind eine minderwertige Rasse, die es zu vertreiben gilt, damit jüdische Siedler das Gebiet Palästina besiedeln können. Zwischen 1947 und 1954 wurden über 750.000 Palästinenser aus Palästina vertrieben. Sie landeten überwiegend in Flüchtlingslager, die von Israel bei verschiedenen Gelegenheiten angegriffen wurden. Jüdische Milizen verübten vor der Gründung Israels 1948 34 Massaker an der arabischen Bevölkerung, worauf Ilan Pappe in seinem Buch ‚Die ethnischen Säuberungen in Palästina‘ hinweist, darunter das Massaker von Deir Yassin mit 250 Toten.

    2. Kolonialismus

    Die alte britsche Kolonialmacht schuf mit der Balfour-Deklaration 1917 die Grundlage für den zionistischen Kolonialstaat im Nahen Osten, um durch ihn die Region beherrschen zu können. Heute üben die USA durch die Atommacht Israel die Kontrolle über die Region aus, die ihnen jedoch zunehmend zu entgleiten droht.

    3. Militarismus und Expansionismus

    Israel setzt in seiner Auseinandersetzung mit den Palästinensern ausschließlich auf Gewalt: illegale Siedlungen, Blockade Gazas, gezielte Tötungen durch Drohnen z. B., Folter in israelischen Gefängnissen, administrative Haft ohne Anklage, Aggressionen gegen Libanon, Ägypten und Syrien. Allein gegen den Libanon führte Israel sieben Kriege. Seit 1967 besetzt Israel illegal die syrischen Golan-Höhen und besiedelt sie entgegen internationalem Recht.

    Immer mehr Juden, vor allem auch in den Vereinigten Staaten, wenden sich von dem zionistischen Projekt ab, kritisieren Israels Kriegsverbrechen und seine Diskriminierungspolitik gegenüber der palästinensischen Minderheit im eigenen Land sowie gegenüber den Bedouinen, seine Mauerbaupolitik auf der West Bank, wodurch 12% des Territoriums der West Bank enteignet wurden, seine Häuserabrisse, seinen illegalen Siedlungsbau. Diese Menschen, die dieses Unrecht verurteilen, darunter auch Evelyn Hecht-Galinski, oder die jüdische Amerikanerin Hedi Epstein, die sich an verschiedenen Flottillen für Gaza beteiligte, wird man wohl kaum als ‚Antisemiten‘ bezeichnen können.

    Mit der Antisemtismuskeule sollen alle Kritiker Israels und seiner Verbrechen mundtod gemacht werden. Es ist ein Kritikverbot, ein Maulkorb, um von den täglichen Verbrechen des zionistischen Regimes in Gaza oder auf der West Bank abzulenken. Diese Verbrechen, z. B. die fast täglichen Angriffe gegen Gaza, müssen endlich thematisiert und angesprochen, statt wie in unseren Medien totgeschwiegen zu werden.

  29. @ Fatima : „Ramin – Reda Seyyam“

    Ist doch klar:
    Ramin stellt dem System unbequeme Fragen über geschichtliche Inhalte.

    Der Salafist ist vielleicht antimuslimisch, aber dem System von Nutzen.

  30. Ist mir auch klar, die Frage war auch eher rhetorischer Natur. 😉
    Die Staatsangehörigkeit ist EIN Grund, aber ich glaube nicht, dass man Sayyam ausgewiesen hätte, wenn er keinen deutschen Pass gehabt hätte.

  31. @ fatimaoezoguz

    “ weil sie den Begriff “Wahhabiten” nicht mögen, und weil sie sich auf die “salaf as-salih” beziehen, die “rechtschaffenen Vorfahren”.
    Sie pflegen das Gedankengut der Charidschiten, worauf Amirjun schon anspielte.“ Kommt doch aufs Gleiche raus, egal wie man sie nennt.
    ————–

    ist ja immer dasselbe prinzip der vorgehensweise, du und dein glaubensbruder Amirjun, mit n’er schrottflinte aus 1m enfernung auf eine gruppe menschen schießen, anschließend behaupten, man wollte denjenigen nur in der mitte treffen. diese ausrede zieht nicht, ich habe oftmals darauf hingewiesen nicht zu verallgemeinern und sich über den schiitischen tellerand hinaus zu informieren.

    die medien haben das wort salafisten eingeführt um angeblich radikale muslime zu stempeln, zugleich damit verallgemeinert, also auch jene muslime die als salafisten gelten, also ein großteil der sunnitischen muslime aber nicht radikal sind in ihrem verhalten. logischer weise fallen diejenigen auf, die sich daneben benehmen, daraus wird abgeleitet. die mehrheit wäre so.

    die im ausland tätigen truppen, die als muslime bezeichnet werden und unter kontrolle der us-führung sind, bewußt an massaker teilnehmen, sind bestenfalls durchgeknallte dschihadisten, keinesfalls salafisten.
    unterm strich, salafisten sind Muslime, die in der regel über ein besseres grundwissen verfügen, jedoch salafisten sind nicht gleich salafisten, es gibt minderheiten mit der tendenz nach rechts, verursacht durch verfälschte literatur. im allgemeinen sind sie aber ruhig und in der regel junge menschen, mit unzureichender lebenserfahrung. sie stellen keine gefahr dar, werden jedoch von den medien als trittbrettfahrer genutzt. dies wäre leicht zu unterbinden, jedoch sabotiert der staat gezielte aufklärung durch sunnitische gelehrte.

    weshalb sage ich immer wieder, nicht verallgemeinern.

    ich frage stet’s, sind es birnen oder orangen, bananen, weintrauben usw., wie lautet oftmals die anwort: nein, es handelt sich um „obst“.

  32. @ xabar

    wenn ich ihre texte lese, dann hat m.l.king wohl doch recht.

    „Israel setzt in seiner Auseinandersetzung mit den Palästinensern ausschließlich auf Gewalt“

    „ausschließlich“ ist nicht nur die stärkste form einer generalisierung, sonder auch schlicht eine lüge.

    und jetzt nennen sie die „zionisten“, die sie als hauptfeind gegen die menschlichkeit ausgemacht haben „israel“ und dort wohnen juden.

    das ist schon eine feine verdrehung um die eigene achsen 😉

    „Der Zionismus ist nicht gleichzusetzen mit Judentum.“

    sie müssen den israelis schon verzeihen, dass sie nicht alle nach dem glauben der ultraorthodoxen religion der juden leben wollen. es gibt viele sakulär lebende menschen in israel, die dennoch nicht unter ihre zionismusdefinition passen, sehr viele sogar und die allein schon strafen ihr obiges „ausschließlich“ lügen und verdeutlichen die hetzpropaganda die in ihren worten liegt.

    bei vielen sogenannten menschlichen kritikern von missständen ist leider oft gar keine menschlichkeit zu spüren, sondenr einseitiger hass.

    nennen die die ungerechtigkeiten und verbrechen der israelischen regierung beim namen und niemand wird ihnen antisemitismus ankreiden können. alles andere schafft mindestens verwirrung, meist aber schlimmeres.

  33. @ muslim from germany

    „weshalb sage ich immer wieder, nicht verallgemeinern.

    ich frage stet’s, sind es birnen oder orangen, bananen, weintrauben usw., wie lautet oftmals die anwort: nein, es handelt sich um “obst”.“

    würde ja gern differenzieren aber wenns an eingemachte geht (in meinen augen jedenfalls), dann wirds eben IMMER schwammig und es kommen erklärungen wie „lerne selbst“ 🙂

    ist es denn nicht so, dass auch bei den salafisten, die nicht zu den „truppenteilen“ der verwirrten und verirrten gehören….der wechsel vom islam zum christentum bei todesstrafe verboten ist, und das anschleßende missionieren erst recht?

    wenn ja, dann ist das für mich nicht nur extrem sondern gedanken-, und glaubenssklaverei. einmal sein „kreuzchen“ gesetzt und für immer mit haut, haaren und lebensenergie eigentum der religion.

    stell dir von mein kind wird muslim und später findet er für sich zum christlichen glauben, nun soll er aber bestraft werden von muslimen….weißt du was ich dann mache?

    ich erspare uns details….

  34. @ chicano: Sagen Sie mir doch mal den Unterschied zwischen den Salafisten und derart wüsten Drohungen aufgrund bloßer Fiktionen. Ich sehe da nämlich keinen.

  35. @chicano

    nein, du möchtest nur hören was dir gefällt, möglichst kurz, simpel und schmerzlos. leichte anworten auf schwerwiegende, komplexe angelegenheiten, so wie kleine kinder. ich erinnere nur ungern daran, aber wenn’s um Gott geht, du bestehst darauf letztendlich willst du nicht wissen, dein herz beeinhaltet ja bereits alle antworten, wozu sich weiterbilden.

    ich bin jedenfalls kein freund verballer knüppelspiele, da hast du keine chance bei mir.

  36. @Xabar

    Die von Dir genannten Punkte treffen auf so ziemlich jedes Land auf der Welt zu. Mit dem Untscheid, dass diese Prozesse bei allen anderen mitlerweile weitestgehend abgeschlossen sind.

    Haben die Briten, Franzosen, Deutschen, Russen, Türken, Polen, Ungar, Österreicher, xyz etwa nicht genau dasselbe getan? Und ob! Dennoch würde keiner auf die Idee kommen, ihnen ihr Existenzrecht als Staat abzusprechen. Nur die Juden, die dürfen keinen Staat haben – weder praktisch noch theoretisch. Denn bereits die Forderung nach einem solchen – artikuliert im Zionismus – dulden die meisten nicht. Damit sind die Juden noch gelackmeierter als die Kurden, denn denen wird der eigene Staat zumindest theoretisch zugestanden, wenn auch nicht praktisch.

    P.S Dass Zionismus und Judentum dasselbe sind, hat auch keiner gesagt. Judentum ist das Volk und die Religion, der Zionismus ist die Bewegung, die dem jüdischen Volk einen Staat geben wollte und will.

    Und wenn man den Juden genau dieses Recht verwehrt, während man es allen anderen gewährt, dann behandelt man die Juden anders als alle anderen und das führt zu der Frage nach der Ursache für diese Ungleichbehandlung. Und die Antwort heißt in der Regel Anisemitusmus.

    P.P.S. Das germanische Volk existiert übrigens auch schons seit ein paar Tausend Jahren, der Nationalsstaat erst seit 1871. Dieses Argument ist also recht abwegig, es sei denn, Du möchtest den Deutschen auch das Recht auf ihren Nationalstaat absprechen.

  37. In der Tat hat Israel seit seiner Staatsgründung im Jahre 1948, am 15. Mai 1948, immer auf Gewalt gesetzt, wenn es darum ging, seinen Herrschaftsbereich auf Kosten seiner Nachbarn auszudehnen.

    Gleich nach der Gründung Israels führte es einen Krieg gegen seine Nachbarn, was dazu führte, dass aus den Israel von der UN-Vollversammlung im November zugeschriebenen 55% der Landfläche Palästinas 78% wurden. Die Vertreibung der Palästinenser (‚Nakbar‘) wurde auch nach der Staatsgründung fortgesetzt und auch die Massaker an der arabischen Bevölkerung setzten sich fort.

    1956 brach Israel zusammen mit Frankreich und Großbritannien den Krieg gegen Ägypten vom Zaun und besetzte Gaza und den Sinai. Erst nach Intervention von Eisenhower zog es sich aus dem Sinai wieder zurück. Israel hat Gaza, das zu Ägypten gehörte, insgesamt viermal überfallen, zum ersten Mal schon 1955.

    1967 griff Israel erneut seine Nachbarn an und besetzt erneut den Sinai, die Golan-Höhen Syriens und die West Bank und fing an, illegal die West Bank, aber auch den Gaza-Streifen und den Sinai zu besiedeln. Nach der Genfer Konvention, Art. 4, ist die Besiedlung eines besetzten Gebietes illegal. 1981 annektierte Isael offiziell die syrischen Golan-Höhen und fing an, auch sie zu besiedeln.

    Um die Übergriffe auf den Libanon zu schildern brauchte ich einen eigenen Blog. Erwähnen möchte ich nur Israels Invasion im Jahre 1982 und das zusammen mit Gemayels Falangisten durchgeführte Massaker von Sabra und Shatila mit über 3000 bestialisch ermordeten Frauen und Kindern. Israelische Soldaten umzingelten das Flüchtlingslager und die Falangisten stachen mit Macheten die im Lager befindlichen Frauen und Kinder. Die Männer waren noch nicht von der Arbeit zurückgekehrt.

    Das letzte große israelische Massaker, Operation Cast Lead, das völlig unprovoziert nach einem Waffenstillstand mit der Hamas im Juli 2008 erfolgte, den Israel im November gebrochen hatte, forderte im dichtbesiedelten Gaza weit über 1400 Tote, darunter 350 Kinder. Israel, dem Goldstone-Bericht zufolge, setzte weißen Phosphor gegen Schulen, Lebensmittellager der UNHCR und und Krankenhäuser ein und zerstörte 30 Moscheen. Sogar die amerikanische Schule und sechs Hochschulen wurden plattgemacht. Mit Drohnenattacken wurden gleich am ersten Tag neun Jugendliche, die auf einem Bus warteten, ermordet. Der jüdische Autor Norman Finkelstein schildert in seinem letzten Buch (‚This Time We Went Too Far‘) die Verwüstungen, die Israel dort im einzelnen im Verlauf von nur 22 Tagen anrichtete.

    Heute baut Israel an der 750km langen Apartheidsmauer, die sich quer durch palästinensisches Gebiet zieht und verhindert, dass die Palästinenser auf der West Bank ein normales Leben führen können. Überall Checkpoints. Ganze Dörfer sind inzwischen von der acht Meter hohen Trennmauer eingekreist. Familien werden voneinander getrennt und können häufig nicht zusammen kommen.

    Seit Ende der 50iger Jahre hat Israel an der Atombombe gebaut und verfügt jetzt über 200-400 Atomsprengköpfe, mit denen es bei zwei Gelegenheiten seine Nachbarn bedroht hat: 1973 zur Zeit des Yomkipur-Krieges und im Dezember 2008 zur Zeit des Gaza-Massakers. Heute bedroht Israel den Iran.

    Israels hat sich auf sog. Friedensprozesse (Oslo, Madrid, Camp David) eingelassen, diese aber nur genutzt, um den illegalen Siedlungsbau weiter voranzutreiben. Als 2000 eine Einigung mit der PLO Arafats über die Gründung eines Palästinenserstaates unmittelbar bevorstand (Arafat hatte Israel anerkannt), brach Ehud Barak, der damalige Ministerpräsident, die Verhandlungen ab.

    Dass Israel ausschließlich auf Gewalt setzt, kann also nicht bestritten werden.

  38. @Xabar

    Ich werde mit Dir auf Basis von Geschichtsfälschung nicht weiterdiskutieren. Das fängt schon im ersten Absatz mit der Lüge an, dass die Isarelis 1948 den Krieg gegen die Arabern angefangen hätten und geht in jedem Absatz so weiter. Vom UN-Teilungsplan von 1947, den die Juden akzeptieren die Araber jedoch nicht mal abgesehen.

    Sorry, aber wenn mir nach solchen Wahrheiten zumute ist, gucke ich lieber den Schwarzen Kanal….

  39. @ Andreas M

    und wie wär’s mit einer jüdischen aufklärungsseite???

  40. @ fatima

    „Sagen Sie mir doch mal den Unterschied zwischen den Salafisten und derart wüsten Drohungen aufgrund bloßer Fiktionen. Ich sehe da nämlich keinen.“

    welche drohung? ich fragte, ob man sich vorstellen kann, was geschieht, wenn jemand den ich liebe bedroht wird, weil er konvertiert.

    wenns um bestimmte frage geht, da werdet ihr euch immer sehr schnell einig, bei allen differenzen ansonsten am laufenden band 😉

    warum denn? wird man im iran um sein leben fürchten müssen, wenn man konvertiert und ab dann das christentum predigt?

    ich kann nichts dafür, dass die antworten schwer fallen, ich wünschte man müsste solche fragen gar nicht stellen.

    @ muslim from germany

    „nein, du möchtest nur hören was dir gefällt, möglichst kurz, simpel und schmerzlos. leichte anworten auf schwerwiegende, komplexe angelegenheiten, so wie kleine kinder. ich erinnere nur ungern daran, aber wenn’s um Gott geht, du bestehst darauf letztendlich willst du nicht wissen, dein herz beeinhaltet ja bereits alle antworten, wozu sich weiterbilden.“

    schöne art einem das wort im mund umzudrehen, nur weil man nicht antworten will. „ich will nur hören“ ist unwahr.

    ich würde gern hören, dass du klar sagst, dass es nicht so ist, dass es kein islamisches gesetz ist, dass konvertiten freiwild sind und missionierende konvertiten erst recht, ja gern.

    aber ich fürchte das kannst du nicht sagen….

    komplexe fragen stelle ich nicht, sondern einfache: wird ein konvertit mit dem tode bedroht oder nicht und um so mehr, wenn er andere muslime von der schönheit des christentum überzeugen möchte.

    es ist unkorrekt und unfair so zu tun, als wäre meine frage nicht legitim und das ich mich als allwissend aufspiele, denn es ist nicht wahr.

    das du nicht auf die einfach frage antworten willst und so tust, als müsste ich ein studium absolvieren um deiner antwort würdig zu sein, oder als hätte ich eine dumme oder unverschämte frage gestellt, ist eine ausrede und spricht bände…

    wie gern würde ich auf diese frage verzichten, sie dir ersparen, sozusagen aus höflichkeit aber das kann ich nicht…sie ist zu wichtig.

  41. @muslim from germany

    ihre antwort an andreas:

    „und wie wär’s mit einer jüdischen aufklärungsseite???“

    ist so als würde man ihnen anraten einen sunnitischen oder eine salafistische aufklärungsseite zu basteln.

    er schreibt: „Vom UN-Teilungsplan von 1947, den die Juden akzeptieren die Araber jedoch nicht mal abgesehen.“

    entkräften sie ihn doch.

    mit argumenten.

  42. „.weißt du was ich dann mache?

    ich erspare uns details….“

    das ist auch gut so. Es hat auch so je der verstanden, was gemeint ist.

    „wird man im iran um sein leben fürchten müssen, wenn man konvertiert und ab dann das christentum predigt? ich kann nichts dafür, dass die antworten schwer fallen, ich wünschte man müsste solche fragen gar nicht stellen.“

    Vor allem fällt die Antwort schwer, wenn die Fragen schon mit einer Unterstellung beginnen, das ist wirklich keine Dialoggrundlage.

    @ Kant: Selbst im Forum des Muslimmarkt, das dezidiert muslimisch ist, würde ein User, der den Papst als „Tunte“ bezeichnet, eine Verwarnung bekommen, sowas geht gar nicht. Egal ob man ihn mag oder nicht.

  43. @ Andreas M

    siehe die internetpräsenz “ orthodoxe juden deutschlands „der israelit“
    zu günter grass

  44. @Andreas M.

    Warum wirfst du das Handtuch, bevor eine Diskussion angefangen hat?

    Nenne mir konkret eine ‚Geschichtsfälschung‘ oder eine ‚Lüge‘ und ich werde darauf eingehen. Allgemeine Verunglimpfungen helfen nicht weiter, sie disqualifizieren nur den Verunglimpfer. Die Wahrheit ist immer konkret. Also: Treten wir ein in eine Diskussion über die Kriegsverbrechen des zionistischen Besatzungsregimes Israel seit seiner Gründung im Jahre 1948.

    Übrigens brauchst du dir nur die Landkarte anzusehen: Nach dem Teilungsplan der UN vom November 1947, dem nur 33 Staaten zustimmten, was damals eine Mehrheit ergab, wurden Israel 55% des Territoriums von Palästina zugesprochen, obwohl die jüdische Bevölkerung nur 30% ausmachte. Die Araber erhielten 45% bei einer Bevölkerung von 70%. Sehr fair nicht?

    Das meiste Land besaßen damals noch die Palästinenser, die Juden nur 8%.

    Den vertriebenen Palästinensern wurde auf Grund der UN-Resolution 194 ein Rückkehrrecht zugesprochen, das Israel ignoriert hat.

    Wie sieht es heute aus?

    Israel hat ganz Palästina unter seiner Fuchtel. Die arabische Bevölkerung darf in Israel kein Land erwerben und der illegale Siedlungsbau auf der besetzten West Bank geht ungehindert weiter.

    Wie ist es dazu gekommen? Die Antwort: Durch die ständige Gewaltanwendung und Entrechtung der Palästinenser, die von Israel ausgegangen ist. Die Palästinenser haben wohl mit Sicherheit nicht freiwillig auf ihr Land, ihre Wasservorräte, ihre Olivenhaine und auf ihre Häuser verzichtet und haben sich nicht freiwillig in jordanische oder libanesische Flüchtlingslager begeben.

  45. @ chicano

    schöne art einem das wort im mund umzudrehen, nur weil man nicht antworten will. “ich will nur hören” ist unwahr.
    ———-

    doch mein freund, es ist so. vielleicht bemerkst du es nicht mehr. das liegt an der einstellung, jeder mensch wird an die stelle geführt, wo er sich entscheiden muß, will ich gottes wort erforschen oder möchte ich nur hören, was mir gefällig ist. das ist der kern, an diesem scheitern viele. daher gibts so viele sekten, so viele verschiedenartige religionen und meinungen. jeder bäckt sich da was zurecht. und damit läßt sich auch leben, allerdings wenn wir sterben ist feierabend, wir alle werden befragt werden, ohne ausnahme, ohne rücksicht, keine ausreden mehr. schlimmer noch, wir werden bestraft, wehe haben wir uns nicht bemüht Gottes wort zu realisieren???, und wie wollen wir es realisieren wenn wir keine ahnung haben, welches wort Gottes ist???

    deswegen sage ich dir, DU mußt dir wissen aneignen im direkten dialog. es hilft dir nicht, es hilft niemanden per bloggen religion erfassen zu wollen. alle propheten, ohne ausnahmen wurden zu wissenden herangezogen, wozu??? damit sie die religion richtig verstehen und realisieren konnten. die proheten sind die vorbilder moses, jesus, mohammed, die kernlehre, alles identisch.

  46. @Xabar

    „Warum wirfst du das Handtuch, bevor eine Diskussion angefangen hat?“

    Weil ich keine Lust habe über Tatsachen zu diskutieren. Und Tatsache ist, dass die arabischen Armeen den Krieg gegen Israel begangen und zwar genau am Tag nach der Ausrufung des Staates Israel, am 15.5.1948.

    „Wie ist es dazu gekommen? “

    Es ist dazu gekommen, weil die sog. Palästinenser (übrigens ein Begriff, der auch erst 1948 „gegründet“ wurde) sich weigern Israel anzuerkennen und somit auch keine Grenzen dieses Staates anerkennen. Und da es keine anerkannten Grenzen gibt – nur Waffenstillstandslinien – sieht Israel sich auch nicht verpflichtet sich an diese immaginären Grenzen zu halten.

    Aber das ist typisch für Leute wie Dich. Du erkennst die UN-Resolution zur Gründung Israels nicht an, Du erkennst Israel nicht an, Du erkennst den Teilungsplan nicht an, aber von Israel verlangst Du, dass die sich an all diese Resolutionen und Grenzen halten sollen.

    Aber so läuft das eben nicht.

  47. @ Xabar

    Vollkommen richtig.
    Es ist sogar noch schlimmer.
    Der UN-Teilungs-PLAN war ein PLAN, ein Vorschlag, nicht etwa eine Entscheidung. Selbstverständlich kann niemand, auch die UNO nicht, den Einheimischen eines Volkes sein Land wegnehmen und es irgendwelchen Fremden geben. Sie könnten ja beispielsweise auch nicht Texas oder New Mexico den Mexikanern zusprechen, und die errichten dann einen neuen Staat dort.

    Der Plan hätte von den Konfliktparteien diskutiert und verhandelt werden müssen. Hätten die Einheimischen einem Kompromiß zugestimmt, dann wäre es ganz etwas anderes gewesen.

    Lange Ausführungen erübrigen sich, wenn man sich Landkarten mit den Siedlungsgebieten ansieht: 1947 gab es wenige, kleine Siedlungsgebiete der Immigranten (ich erinnere mich an 5%).
    Das wurde von Jahr zu jahr schlimmer, und heute verfügen die überlebenden Einheimischen kaum noch über irgendeinen Flecken, wo sie in Frieden ihr Leben leben können.

  48. @ Andreas

    Da fehlt eine Menge Faktenwissen.
    Sogar prozionistische Quellen, etwa Wikilügia würden Ihnen schon weiterhelfen.

    Es gab eine „UNO-Resolution“ der Vollversammlung über die Verkündung eines Teilungs-PLANES. Zu entscheiden hatte die UNO gar nichts, das Land war britisches Mandatsgebiet.

    In Palästina gab es damals eine überwältigende Mehrheit an arabischen Einheimischen. Die (meist russischen) jüdischen Immigranten hatten gerade 6 % des Landes mit Sponsorengeldern (Rothschild) aufgekauft. Der PLAN sah vor, daß den Juden 67% des Landes zu einer Staatsgründung geschenkt werden sollten, vor allem die fruchtbaren Küstenregionen mit den großen Hafenstädten, zusätzlich der (unfruchtbare) Sinai, um den Hafen Eilat (hatte damals natürlich einen arabischen Namen) beanspruchen zu können.

    Nun hätte dieser PLAN mit den Betroffenen bis zu einem Konsens VERHANDELT werden müssen. Die Einheimischen und die arabischen Staaten lehnten den Plan selbstverständlich ab, die Juden begrüßten ihn, den Extremisten unter ihnen ging er sogar nicht weit genug.

    Abgestimmt mit der britischen Mandatsmacht, die sich mit dem Tag der Staatsgründung als unzuständig erklärten, riefen die Juden einseitig einen eigenen Staat aus, der (Nachtigall…!) binnen Minuten von den USA anerkannt wurde.

    Die Staatsgründung war also ein einseitiger, illegaler, feindseliger Akt, eine eindeutige Kriegshandlung gegen die einheimischen Araber.

    Folgerichtig griffen nun auch die Einheimischen zu den Waffen. Da eine palästinensische Armee natürlich nicht existierte, griffen die arabischen Nachbarstaaten zu deren Schutz an, verfolgten aber vielfach egoistische Eigeninteressen.

    Die Haganah war bald in die Enge getrieben. Die Großmächte erzwangen nun einen Waffenstillstand für 4 Wochen. Während dieses Waffenstillstandes wurde die Haganah zu einer regelrechten Armee aufgerüstet mit 65000 Mann, Panzern, Artillerie, Luftwaffe, Massen an Lastwagen, Maschinengewehren und riesigen Mengen an Munition. Dies gelang durch Ankauf aus dem Ostblock und durch illegale Lieferungen aus F und GB. Die Araber wurden jedoch nicht beliefert.

    Nachdem die Juden den UN-Beauftragten Bernadotte umgebracht hatten, der einen dauerhaften Frieden anstrebte, konnte der Krieg wieder aufgenommen werden und endete wegen der illegalen Aufrüstung der jüdischen Seite und der zögerlichen Haltung der arabischen Schutzmächte nach Monaten mit dem vernichtenden Sieg der Juden und der Vertreibung und Ermordung von 700,000 bis 900.000 Einheimischen.

  49. @ muslim from gemany

    schöne art einem das wort im mund umzudrehen, nur weil man nicht antworten will. “ich will nur hören” ist unwahr.

    „doch mein freund, es ist so. vielleicht bemerkst du es nicht mehr.“

    keine sorge ich merke schon noch was ich warum schreibe und frage 😉

    „jeder mensch wird an die stelle geführt, wo er sich entscheiden muß, will ich gottes wort erforschen oder möchte ich nur hören, was mir gefällig ist.“

    ich will nicht hören, was mir gefällig ist, sondern…na du weißt schon: ist es gottes wort für dich, dass konvertiten, die noch dazu missionieren…nach dem wahren islam zu töten sind?

    gefällig wäre mir zu hören: „nein mein freund, natürlich ist das nicht so!“

    damit du nicht antworten musst, erklärst du mir, dass ich selbst nicht merke warum ich frage….und unterstellst mir unlauterkeit, mein freund.

  50. @ Muslim: „…Wort Gottes…“

    Je nun, WELCHEN Gottes??
    Es gibt fundamental verschiedene Gottesbegriffe, je nachdem, welche Religion, welche Sekte gefragt wird.
    Alle Ansichten von „Gott“ oder Göttern nahmen ihren Ausgangspunkt von einem Kinderglauben an ein ganz wunderbares, schützendes, Übermächtiges, unsichtbares Wesen, so eine Art Weihnachtsmann weit weg, irgendwo im Nirgendwo.

    Danach entwickelten sich viele Begriffe vom Wesen Gottes, so daß nun wirklich nicht behauptet werden kann, die verschiedenen Religionen beteten zum selben Gott.

    Die Gottesvorstellung des Christentums ist in der Dreifaltigkeitslehre beschrieben. Danach ist Gott identisch mit dem spirituellen Prinzip in der Welt, mit dem Erkenntnisvermögen, der Fähigkeit zur Selbstreflexion, mit dem („Heiligen“) Geist.

  51. Ich erkenne tatsächlich das zionistische Regime nicht an, denn kein Staat kann durch eine UN-Resolution gegründet werden und kein Land kann dadurch geteilt oder vernichtet werden wie Palästina – ein uralter Begriff übrigens (Israel verbietet übrigens, diesen Begriff zu benutzen, ebenso wie den der ‚Nakbar‘).

    Wie die UN-Resolution zur Teilung Palästinas zustande kam und welcher Druck von Seiten der Truman-Regierung auf kleinere Staaten wie Costa Rica oder die Philippinien, die dem Plan zuerst nicht zustimmen wollten, ausgeübt wurde, um eine Mehrheit für den Plan zu organisieren, beschreibt Alfred M. Lilienthal in ‚The Zionist Connection II‘.What Price Peace‘.

    Auch damals schon spielte die zionistische Lobby in den USA eine ausschlaggebende Rolle für die Formulierung der US-Politik. Politiker wie George Marshall, der damalige Außenminister und andere lehnten diesen Plan ab und warnten Truman davor, der zionistischen Lobby – wir würden heute sagen AIPAC – nachzugeben. Sie erahnten sehr hellsichtig die weitreichenden Folgen einer solchen Staatengründung und wie Recht sie hatten!

    Wenn man die Geschichte der Teilungsresolution liest, versteht man, dass der Staat Israel illegitim ist, dass er ein Unrechtsstaat auf Kosten eines ganzen Volkes ist, das keinerlei Schuld am damaligen Holocaust trug und für die Verbrechen anderer Staaten zu büßen hatte, und das bis heute.

    Es gab wohlgemerkt nur die VV-Resolution, nicht einmal eine Sicherheitsratsresolution. Die militärischen Auseinandersetzungen, die der Ausrufung des Staates Israel dann folgten, waren die Folge der Annexion von mehr als 50% Palästinas durch das zionistische Regime, das nur 30% der dortigen Bevölkerung damals vertrat.

    Übrigens hat Israel, das so sehr auf sein Existenzrecht pocht, nie das Existenzrecht eines palästinensischen Staates anerkannt, trotz zahlreicher UN-Resolutionen wie 242, die eine Zweistaatenlösung vorsahen, was beweist, dass der Staat Israel keinerlei Respekt für die arabische Bevölkerung und ihre Belange an den Tag legt und keinen Frieden in gesicherten Grenzen will, sondern ständige Expansion auf Kosten anderer.

    Von arabischen Armeen konnte man damals nicht verlangen, sich mit einem solchen Staat abzufinden, weil er auf dem Unrecht der Vertreibung Hunderttausender Palästinenser, also Araber, beruhte. Deshalb war der Kampf der Araber gegen Israel ein gerechter Kampf und kein Angriffskrieg. Nachdem Israel diesen Kampf aufgrund der militärischen Unterstützung europäischer Staaten (Waffen kamen z.B. aus der CSSR und den USA) gewonnen hatte, dehnte es seinen Besitzstand von 55% auf 78% der Fläche Palästinas aus und die Massaker gingen weiter – Massaker, an denen damals schon der spätere israelische Ministerpräsident Sharon beteiligt war.

    Ilan Pappe, der jüdische Historiker, beschreibt in seinem Werk ‚Die ethnischen Säuberungen in Palästina‘, wie die arabische Bevölkerung z. B. aus Haifa und Jaffa vertrieben wurde. Er beschreibt, wie ganze Dörfer niedergebrannt wurden und wie die Bevölkerung in einigen arabischen Dörfern Massakern mit Hunderten von Toten zum Opfer fiel. Verantwortlich für diese Massaker, die größtenteils vor der Gründung Israels stattfanden, waren zionistische Organisationen wie die Haganah (aus der die IDF hervorging), die Irgun, der der spätere israelische Ministerpräsident Menachim Begin angehörte oder die Sterngang, die sich ideologisch eng an Nazideutschland orientierte und deren Milizionäre in Mussolinis Italien ausgebildet worden waren.

    Mahatma Ghandi damals zum jüdischen Terrror, auf dem der Staat Israel basiert:

    Frage: ‚Was ist Ihrer Meinung nach die akzeptabelste Lösung für das Palästinaproblem?‘

    Antwort:’Die vollständige Aufgabe des Terrorismus seitens der Juden sowie andere Formen von Gewalt.‘ (1. Juni 1947).

    (zitiert nach: Norman G. Finkelstein:
    ‚This Time We Went Too Far‘, S. 15).

  52. p.s. @ muslim from germany

    es ist schon tragisch das religion zur spaltung unter den menschen führt abe wie es aussieht, sogar hier, ist dies wohl unvermeidlich. ich hätte gern einen menschen in dir gesehen, dem ich bedingungslos vertrauen kann. lächerlich vielleicht, dass auf so einen blog zu schreiben. scheiss drauf, dann bin ich eben lächerlich.

    glaub es oder nicht, ich behaare nicht so stur auf meinen fragen, weil ich etwas böses will oder jemanden in die enge treiben will.

    ich wünsche dir nur das beste, auch wenn deine antwort so ausfallen würde, wie ich sie nullkommanull akzeptieren könnte.

    ich möchte nur wissen mit wem ich es jeweils wirklich und ohne wenn und aber zu tun habe. ich halte auch nichts hinter dem berg. wenn du mich etwas fragst bekommst du auch die antwort, denn ich stehe zu dem was ich recht und richtig finde.

    da du aber nicht antworten willst, muss ich auch das akzeptieren.

    friede und glück sei mit dir

    p.s. mit dir natrürlich auch fatima

  53. @ Andreas

    Eine Fiktion, ganz irreal:

    In einer Höhle in Schweden wurde ein Runenstein entdeckt, auf dem der Stammesgott der Vorväter der Schweden vor etwa 2000 Jahren den Schweden die Ukraine als Heimatland fest versprochen hat. Zumindest sahen einige neuheidnische „Priester“ den kryptischen Text in diesem Lichte.

    Daraufhin bewaffnete sich Schweden mit der drittstärksten Armee der Welt, mit atomwaffenbestückten U-Booten und mit den modernsten Drohnen.
    In der Ukraine wurde ein Staat „Gotland“ ausgerufen, und von den paar Ukrainern, die angeblich dort gelebt haben, hat man nichts mehr gehört. Am 27. Januar ist „Gotland-Tag“! Da gedenken die Schweden ihres gotisches Reiches in der Ukraine, aus dem sie so viele Jahhunderte lang hatten weichen müssen. Noch im 17. Jahrhundert habe es die „Krimgoten“ gegeben.

    Und kaum hatten die Italiener davon erfahren, da forderten sie England und Wales, denn vor etwa 2000 Jahren hätten sie auch dort gesiedelt. Frankreich gehört natürlich bereits den Italienern, und wegen Spanien und Portugal überlegt die UNO noch. Schließlich hätten die Schweden auch Anspruch auf Spanien erhoben, wegen des berühmten Westgotenreiches.
    Verhandlungen laufen noch mit den Polen, die Südspanien beanspruchen.
    Die Vandalen seien schließlich aus Schlesien gekommen und hätten Vandalusien gegründet, das die Barbaren, die heute in Spanien leben, als „Andalusien“ verballhornen! Und Schlesien sei ja bekanntlich seit urewigen Zeiten polnisch gewesen!

    Klar ist nur, die Spanier haben keinerlei Rechte an Spanien!

  54. @ chicano

    ich hätte gern einen menschen in dir gesehen, dem ich bedingungslos vertrauen kann.
    ————-

    ich weiß das wirklich sehr zu würdigen,
    doch gebührt Gott alleine dieses maß an hingabe.

    ich merke es fehlt dir an ansprechpartner, ich dachte du würdest dich selbst mal durch fragen, scheint wohl doch zuviel. gehe mal zu

    Islamische Gemeinschaft Berlin e.V.
    Haberstrasse 3
    12057 Berlin

    und frag nach abdul azhim
    ist der einzige, den ich in berlin kenne der qualifiziert ist auf sehr hohen, islamischen niveau fragen in deutsch sachgerecht zu beantworten und das können nicht viele. sonntags ab 15:00 macht er dort unterricht. vielleicht kannst du dort kontakte knüpfen und dem bloghausmeister seine ruhe lassen.

    friede und glück sei ebenfalls mit dir

  55. Dr. Gunther Kümel.

    lesen sie mal: bibel, koran und wissenschaft, vielleicht werden sie es dann ernsthafter angehen.

    ach ja, dreifaltigkeit, eine erfindung von paulus, leider hat die kirche, nicht die christen an sich, daran festgehalten.

  56. @Dr. Günther Kümel

    Eine interessante Geschichte, die mich an etwas erinnert. Aber weniger an den Staat Israel sondern an die Eroberung Jerusalems und Palästinas durch arabische Moselms von der südlichen Halbinsel im Mittelalter.

    Denn wissen Sie woraus sich deren Anspruch auf diese Gegend ableitet? Es ist noch nicht mal ein Stein, sondern ein Traum.

    Mohammed hatte eines Nachts geträumt, er sei in Jerusalem gewesen, wo ihm ein Engel gesagt hat, dass Jerusalem islamisch werden soll. Also zogen die Araber los und haben Jerusalem erobert. Daraus leitet sich deren Anspruch auf diese Gegend ab.

    Die Juden, und das können nichtmal Sie abstreiten und da hinkt auch ihre Geschichte, lebten schon immer in Palästina – mal mehr mal weniger.

    Was mich aber schon immer gewundert hat, ist, warum ausgerechnet – ich sage mal – „rechtslastige“ Menschen was gegen Israel haben. Vielleicht können Sie mir das mal erklären. Das meine ich ganz im Ernst.

    Denn eigentlich verkörpert Israel doch das, was „damals“ so viele wollten, nämlich, dass die Juden aus Deutschland verschwinden. Gut, es ist nicht Madagaskar geworden, aber was solls. Die meisten Juden sind weggezogen aus Deutschland und Europa nach Israel.

    Ich meine, Ihnen ist doch hoffentlich klar, dass wenn Israel irgendwann fällt, diese Juden alle wieder nach Europa und USA kommen werden und größtenteils wohl nach Deutschland. Ich hätte damit kein Problem, aber ich vermute Sie schon.

    Daher wäre es eigentlich umso mehr in Ihrem Interesse, sich dafür einzusetzen dass Israel erhalten bleibt.

  57. Andreas M: Jetzt wissen wir, was die Basis Ihrer Israel-Feindschaft ist: Sie wollen die Juden aus Europa weg haben. Fällt Ihnen dazu ein anderes Wort ein außer Antisemitismus?

  58. @juergenelsässer

    Sie haben einen kleinen aber entscheidenen Satz von mir überlesen. Auf die Vorstellung, dass die Israelis alle wieder nach Europa kommen, sagte ich im vorletzten Absatz.:“Ich hätte damit kein Problem“

  59. Ich bin ‚linkslastig‘, so sagt man, und trotzdem gegen Apartheid-Israel. Die Haltung gegenüber einem rassistischen Apartheidsstaat vergleichbar mit dem des weißen südafrikanischen Apartheidsregimes, zu dem Israel übrigens immer die besten Kontakte hatte und für seine Atomanlagen Uran bezog, ist nicht eine Frage von ‚links-rechts‘, sondern eine prinzipielle Frage, ob ich für die Verteidigung der Menschenrechte, des Diskrimierungsverbots, des Anti-Rassismus bin oder für die Einhaltung und Respektierung des internationalen Rechts. Hier scheiden sich die Geister, nicht ob ich links oder rechts bin.

    Ein Regime zu verteidigen, dass Palästinenser wie Menschen zweiter Klasse behandelt und in Gaza einer gnadenlosen Blockade aussetzt, weil dort im Januar 2006 nach fairen Wahlen eine Hamas-Regierung ans Ruder kam, bedeutet nichts anderes, als den bis an die Zähne bewaffneten Außenposten der USA, der 200-300 Atomwaffen besitzt, in Schutz zu nehmen und ihn weitermachen zu lassen.

    Es stimmt, dass Juden – allerdings eine kleine Minderheit – von jeher im Mittleren Osten präsent war und friedlich mit den Arabern zusammenlebte. Die Palästinenserin Ghada Karmi beschreibt in ihren Erinnerungen an die Vertreibung ‚In Search of Fatima‘, welche guten Kontakte die Familie zu dem jüdischen Hausarzt hatte, der sie betreute.
    (Ghada Karmi, ‚In Search of Fatima. A Palestinian Story:“).

    Nach der Gründung des Staates Israel wurde alles anders: Die Familie musste flüchten, ging erst nach Damaskus und wanderte später nach England aus. Der Zionismus, der mit der Staatsgründung Israels offiziell an die Macht kam, behandelte die Palästinenser wie Menschen zweiter Klasse, was die jüdische Minderheit früher nie getan hatte.

    Und hier haben wir die Ursachen der Probleme: der Zionismus, eine rassistische Ideologie. Selbst die UN-Vollversammlung bezeichnete den Zionismus in einer Resolution 1975 als eine Form des Rassismus.

    Heute dürfen Palästinenser nicht die Straßen jenseits der acht Meter hohen Trennmauer, die sich quer durch palästinensisches Land zieht, benutzen. Sie sind nur Juden vorbehalten. Wenn sie ins Krankenhaus müssen, müssen sie Checkpoints passieren und sich einer erniedrigenden Behandlung unterziehen lassen. Heute dürfen Palästinenser, die auf der West Bank wohnen, wenn sie eine israelische Frau heiraten wollen, nicht nach Israel kommen. Wer etwas zu lange im Ausland war als Palästinenser, wird nicht mehr nach Israel hereingelassen, während lateinamerikanische oder afrikanische Juden jederzeit in Israel ein Wohnrecht erhalten. Palästinenser aus Bethlehem, die aus dem Ausland Besuch erhalten, dürfen ihn nicht empfangen. Israel schickt die Besucher wieder nach Hause und setzt die Fluglinien unter Druck wie die Lufthansa, damit sie gar nicht erst in Tel Aviv landen können…

    Israel ist ein Apartheitsstaat, der international geächtet werden muss.

    Boykottiert Israel!

  60. Wer oder was ist Gott?
    Mensch und Welt sind für einander notwendig und haben von einander ihren Nutzen, der in einen (all-)gemeinschaftlichen (oder genuin sozialen) Aufstieg gipfelt. Welt ist eine Ausdehnung des Nicht-Erkannten in die Unendlichkeit von Raum und Zeit und das Individuum ist dessen individuelle Verdichtung innerhalb dieser Grenzen. Das Nicht-Erkannte sucht in seiner Ausdehnung nach der Totalität, die es zu sein fühlt ohne sie darin verwirklichen zu können. Denn in seiner sich ausdifferenzierenden Ausdehnung wird das Sein zu einer pluralistischen Summe seiner selbst, die weder die erste noch die letzte Einheit sein kann, sondern nur eine ewige Wiederholung ohne Anfang und Ende. Deshalb muß das Nicht-Erkannte in der Welt eine ihrer selbst bewußte Verdichtung seiner selbst schaffen, durch die es sein Begehren befriedigen kann.
    Ganz strukturhomolog aber gegenläufig dazu, daß das Nicht-Erkannte Natur geworden ist, wird Natur in ihrem Erkenntnisprozeß zum erkannten Nicht-Erkannten. Zugleich ist das Individuum gezwungen, sich selbst zu verwirklichen. Welt ist ihm dabei nicht nur Grundlage, sondern der individuierende Mensch muß sich notwendig widersprüchlich allgemein und apersonal machen, damit er das Nicht-Erkannte, das seine Wirklichkeit ist, zum ungehinderten Ausdruck bringen kann. Zugleich ist es ihm geboten, bei aller Ausdehnung in eine Bewußtseins-Universalität für sich etwas zu bewahren und zu verstehen, das ihm dunkel und ichhaft in dem Empfinden von Personalität gegeben ist. Andernfalls wäre er als Mensch gescheitert und auch damit wäre sein Ziel verfehlt und seine Aufgabe bliebe ungelöst.
    Welt tritt dem Individuum als System entgegen. Als ein System von Kräften, deren System es zu erkennen gilt. Das ist der Sinn von Fortschritt. Der Mensch soll nicht in endlosen Wiederholungen nochmals und nochmals das beschreiben, was sich in seinen Ausdrucksgestalten immer schon selbst beschrieben hat, sondern er soll dessen Struktur erschließen. Ebensowenig soll er das tierische Leben auf der höheren Stufe seines Mensch-Seins wiederholen. Das Tier begnügt sich mit der Befriedigung seiner tierischen Bedürfnisse und die Götter sind zufrieden, nur weil sie Götter sind. Dem Menschen aber genügt es nicht, seine Bedürfnisse zu befriedigen oder Mensch zu sein. Der Mensch kann erst dann zur Ruhe kommen, wenn er seine Aufgabe erfüllt hat. Er ist dasjenige Wesen, das seine Begrenztheit als Schmerz empfindet. Er allein kann seiner Möglichkeit nach von der Sehnsucht nach einem fernen Ideal ergriffen werden. Deshalb konzentriert der Geist sein Potential im Menschen.
    Der Mensch ist der Denker und nur als Denker ist er Mensch. Er ist aber nicht nur ein denkendes Tier, sondern auch eine geistig empfängliche Seele. Das aus der Materie hervortretende, animalische Leben ist nur ein untergeordneter Begriff seiner Existenz. Das Gesamt von Denken, Fühlen, Wollen und Impuls, dessen wir uns bewußt werden und dann als Bewußtsein bezeichnen, und das sich müht, die Materie und ihre Energien in seine Macht zu bekommen und sie der Gesetzlichkeit seiner fortschreitenden Transformation zu unterwerfen, ist ein mittlerer Begriff, in dem sich der Mensch in seiner Wirklichkeit aber auch nur vorübergehend findet. Das heißt, es gibt mindestens einen höheren Begriff seiner selbst, nach dem der Mensch sucht. Diese lebenspraktische Affirmation von etwas, das dem gegenwärtigen Ich-Bewußtsein begrifflich überlegen ist, ist die Grundlage für die Wirklichkeit des Nicht-Erkannten im menschlichen Dasein.

    Und Gott ist in einer seiner Dimensionen für uns (noch) ein Teil der Wirklichkeit des Nicht-Erkannten.

  61. @ muslim from germany

    „ich weiß das wirklich sehr zu würdigen, doch gebührt Gott alleine dieses maß an hingabe.“

    nein, so war es nicht gemeint. das du nichts verbergen musst und frei antwort auf eine frage geben kannst, dass hätte ich gehofft. und nicht stattdessen gründe vorgibst, dass meine frage falsch gestellt sei oder nicht aufrichtig, oder ich ohnehin schon die antwort vorraussetze.

    „ich merke es fehlt dir an ansprechpartner, ich dachte du würdest dich selbst mal durch fragen, scheint wohl doch zuviel. gehe mal zu…“

    danke für den rat und tip.

    sieh, mystiker der verschiedensten tradionen und wege fanden alle die gleiche wahrheit und einige fanden sie unabhängig gar von glauben und unglauben…und selten waren es die schriftgelehrten aller ismen, die sie in sich bestätigt fanden, die wahrheit. vielleicht weil stimmen mag, was rumi einst schrieb: „“Wie erringen wir wahres Gewahrsein? Indem wir dem Wissen entsagen.“

    jedenfalls waren und sind sich alle einig, die aus erfahrung „klug“, also wissend wurden:

    „Für die, welche lieben, gibt es nicht Moslems, Christen und Juden.“

    Rumi

    „Ohne die Liebe
    ist jedes Opfer Last,
    jede Musik nur Geräusch,
    und jeder Tanz macht Mühe.“

    Rumi

    „Warte, bis du in dich selber blickst –
    Erkenne, was dort wächst.
    O Suchender. Ein Blatt in diesem Garten bedeutet mehr als alle Blätter, die im Paradies du findest!“

    Rumi

    „Bhakti (liebe zu gott) ist das einzig Wichtige. Wer kann jemals Gott durch Nachdenken erkennen?“

    Ramakrishna

    „Und in dem Lichte spricht der Geist unseres Herren zu dem liebegeöffneten Herzen: „Siehe, ich bin dein, und du bist mein. Ich wohne in dir und du lebst in mir.“

    Jan van Ruysbroek

    „Wo die Seele ist, da ist Gott, und wo Gott ist, da ist die Seele.“

    Meister Eckhart

    „Ihr, die ihr Buddhas Weg folgt!
    Warum sucht ihr die Wirklichkeit so beharrlich an fernen Plätzen?
    Sucht Verblendung und Wirklichkeit in der Tiefe eures eigenen Herzens.“

    Ryokan

    „Die Flöte des Unendlichen
    wird ohne Ende gespielt,
    und ihr Ton ist Liebe.“

    Kabir

    „Bauen wir keine Türme ohne Fundament; denn der Herr sieht nicht so sehr auf die Größe der Werke, wie auf die Liebe, mit der sie getan werden.“

    Teresa von Avila

    „Was auch immer ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihnen ebenso, und was ihr nicht wollt, dass sie euch tun, das tut auch ihr ihnen nicht; denn dies ist das Gesetz und die Propheten“

    Das Evangelium Jesu 27, 6

    „Das Reich Gottes ist (inwendig) in Euch“

    Jesus, Lukasevangelium 17, 21

    na dann, alter junge 😉

    p.s. jürgen hält das aus…;)

  62. @ Andreas

    Sie haben frisch und fromm alle Ihre Klischees aufgerufen. Oder sind da noch mehr?

    Aber ich will gerne auf Ihre Provokationen eingehen: Ich habe KEIN Problem mit Menschen mosaischen Glaubens, die sie „Juden“ nennen. Ob der Gemüsehändler an der Ecke oder der Wirt im Spezialitätenrestaurant seinen Gott Jahwe nennt oder sonstwie, das ist mir so lang wie breit.

    Ich bin Nationalist, und das heißt, ich erkenne, daß der menschliche Geist sich in Kulturen manifestiert und daß die Kulturen in den Völkern leben und nirgendwo anders. Herder nannte die Völker die „Gedanken Gottes“, in der Erkenntnis, daß für den Christen „Gott“ gleich dem (Heiligen) Geist ist.

    Zum Nationalismus gehört die Erkenntnis, daß es einen furchtbaren Verlust für die menschliche Kultur bedeutet, wenn ein Volk, irgendein Volk, ausgelöscht wird, wodurch auch immer.

    Wenn also Fremde, (angeblich) mosaische Immigranten, ein autochthones Volk, nämlich das Volk der zum Islam konvertierten Nachkommen der Hebräer der Antike (also die „Palästinenser“) , auslöschen, so finde ich das kritikwürdig, mhm!

    Und wenn irgendwo eine bewaffnete Macht Häuser demoliert, Menschen totschlägt, Olivenhaine entwurzelt, Hunderttausende vertreibt, Flüchtlingslager überfallen läßt, allen seinen Nachbarn mit Vernichtungskrieg droht, Phosphorbomben auf Frauen, Kinder und andere Nichtkämpfende schmeißt (die Liste läßt sich fortsetzen), so ist das ein Verbrechen, und man sollte etwas dagegen tun.

    Vielleicht haben Sie vor lauter Nachbeten der zionistischen Kriegspropaganda noch gar nicht mitbekommen, daß die „Juden“ der Welt alles das ebenso kritisieren wie ich. Machen Sie sich auf den Netzseiten der mosaischen Orthodoxie kundig. Eine unübersehbare Zahl „jüdischer“ Denker, Künstler, Geistlicher und Politiker (Politische Häupter Jüdischer gemeinden) sprechen sich für die mosaische Glaubenswahrheiten aus, daß die Juden nicht in einem säkularen Staat leben dürften und daß Gewalt gegen Nachbarn inakzeptabel ist.

    Unwahr ist, daß „die Juden“ für die NWO und den Globalismus verantwortlich sind, wenn auch manche der Protagonisten Zionisten (meist nicht einmal mosaischen Glaubens) sind. Auch der Zionismus ist ein Instrument der Globalisten, mag er selbst auch (in Konkurrenz!) nach der Weltdominanz greifen. Wird der Globalismus verwirklicht, und die Völker vernichtet und ausgebeutet, glauben Sie bloß nicht, daß dann Mosaischgläubige, oder Menschen, deren Mütter (oder Großväter) „Juden“ waren, verschont werden. Die „Juden“ sind ebenso Opferschafe der Globalisten wie die Angehörigen der europäischen Völker oder die Bewohner Amerikas.

    Glauben Sie bloß nicht, Sie würden verschont, nur weil Sie auf Verdienste beim Verbreiten zionistischer Propaganda hinweisen können.

  63. @ Und nochwas, Andreas,

    Ihr Leib- und Magenklischee lautet, wer gegen die Verletzung der elementarsten Menschenrechte (Liste bei Xabar) auftritt, den nennen wir „rechtslastig“.

    Damit hat er schon mal sein Fett weg. Bestimmt ist er jetzt mundtot.

  64. Das ist ein sehr schöner, weil in einigen Beiträgen erkennbar vom Heiligen Geist inspirierter Tröt.

    Man erkennt solche Inspiration dort, wo sich humanes Mental bemüht, über die personale (oder maskenhafte) Ich-Begrenzung hinaus zu gelangen und die Dinge (objektiv) aus einer Positionalität von Apersonalität und Universalität zu sehen.

    Denn Apersonalität und Universalität sind Perspektivitäten aus der Positionalität des einen Selbstes und damit dieses bezeichnende (oder bedeutende) Aspekte. Oder m.a.W: Unbegrenztheit durch den einzelnen, beschränkenden Gesichtspunkt bezeichnet universal apersonale Wahrnehmung und Erkenntnis, die per se schon Dimensionen von Überbewußtsein enthalten muß. (Zumindest in so weit, wie sie über das subjektive Bewußtsein von gesonderter Einzelheit hinaus geht.) In dieser Tendenz (der mentalen Selbst-Überwindung) entwickelt sich humane Mentalität zu ihrem Ursprung hin. Das Abbild (oder die Projektion) assimiliert sich an ihr Urbild.

  65. chicano hat @ Juni 2, 2012 um 17:33 geschrieben

    @ muslim from germany

    p.s. jürgen hält das aus…;)

    Wir geben ihm Gelegenheit, Toleranz nicht nur zu denken, sondern auch lebenspraktisch zu vollziehen und sich darin zu üben. 🙂

    Und solche Übung unterscheidet den Meister von den gewalttätigen und grausamen BlutrotAntiInnen und GrünAussenInnen, die Toleranz nur aggressiv von Anderen fordern, selbst aber die Intoleranz in Person sind und Kriege wollen und fördern, im Großen, wie im Kleinen.

    Nur wer weiß, das reines Weiß alle (!) Farben beinhaltet, kann die falsche Farbenlehre der leider nur Pseudo-Bunten Republik erkennen und überwinden.

  66. @Yilmaz

    Israel hat bei seinem 22-tägigen Gaza-Massaker 2008/9 über 350 Kinder ermordet. Das sind wieviel Schulklassen?

    Man hat damals nicht nur 5 Schulen plattgemacht und die Islamische Universität dazu, sondern auch die Internationale Amerikanische Schule, wo die palästinensischen Kinder gutes Englisch lernen konnten. 30 Moscheen wurden ganz zerstört und 15 beschädigt. (Angaben nach Norman G.Finkelstein, ‚This Time We Went Too Far‘).

    Gleich am ersten Tag des Massaker, den 27. Dezember 2008, brachte Israel durch eine Drohne gezielt neun palästinensische Teenager, die mittags an einer Bushaltestelle standen und auf dem Nachhauseweg von der Schule waren, um. Der Beginn der ersten Angriffswelle wurde bewusst in die Mittagsstunden verlegt, als in Gaza Tausende von Menschen auf den Beinen waren und von nichts etwas ahnten. Über 50% der Bevölkerung Gazas sind Kinder, etwa 800.000 von 1,5 Millionen.

    In israelischen Gefängnissen sitzen auch Kinder ein. Auf Press TV.ir in der Sendung ‚Remember Palestine‘ kamen zwei Kinder zu Wort – der eine Junge etwa 10, der andere 12 und berichteten über die Art und Weise wie sie nach einem Steinwurf festgenommen wurden:

    Kapuze übergestülpt, rein in den Transporter. Ab. Eltern wurden nicht benachrichtigt. Sie mussten ein auf Hebräisch verfasstes Geständnis unterschreiben und wurden dann wieder freigelassen, womit sie noch Glück hatten, denn andere Kinder werden wochenlang ohne Anklage festgehalten und müssen sich dann vor einem Militärrichter verantworten. Die Eltern dürfen die Kinder nicht besuchen.

    Am 17. April traten über 1600 palästinensische Häftlinge, die ohne Anklage in ‚administrativer Haft‘ waren (willkürliche, unbegrenzte Verhaftungen ohne Anklage) in den Hungerstreik, um für bessere Haftbedindungen zu demonstrieren. Der Streik endete mit einem vollen Erfolg: Die Isolierthaft wurde zurückgenommen und Verwandtenbesuche sind jetzt erlaubt. Es fragt sich nur, wie lange Israel sich an die mit Ägypten ausgehandelten Vereinbarungen hält, denn das Regime hat immer wieder bewiesen, wie treubrüchig es ist, wenn es um humanitäre Vereinbarungen geht.

    Die Medien schweigen hierzu und hypen Julia Timoschenkos ‚Hungerstreik‘. Das Schicksal von palästinensischen Kindern ist ihnen völlig egal.

  67. @ Dr. Kümel

    Zuerst würde ich Sie bitten, es zu respektieren, dass ich hier meine Meinung vertrete und nichts „nachplappere“, so wie ich Ihre Meinung respektiere, auch wenn ich sie nicht teile, ohne Ihnen zu unterstellen, Sie würden nur antiisraelische Propaganda nachplappern.

    Sie irren sich, wenn Sie glauben, ich würde alles gutheißen, was die Israeliche Regierung tut. Gewiss nicht, aber der Schlüssel zur Lösung des Konflikt liegt bei den Palästinesern und nicht bei den Israelis.

    Denn es ist völlig egal, auf welche Grenzen sich Israel zurück zieht, ob es alle Siedlungen abreißt und aufhört Bäume zu fällen. Die Palästinenser werden damit trotzdem nicht zufrieden sein, denn deren Ziel sind nicht irgendwelche Grenzen auf die Israel schrumpfen soll, sondern die komplette Auflösung des Staates Israel, selbst wenn Israel nur noch aus drei Häuserblocks in Tel Aviv bestehen würde.

    Ferner: Wenn Sie so ein völkischer Natioanalist sind, sollten Sie doch eigentlich wissen, dass die sog. „Palästinenser“ gar kein Volk sind. Vor der Gründung Israels waren das ganz einfach Araber oder auch Jordanier und es gab zwischen ihnen und den sonstigen Arabern in den umliegenen Ländern bzw. den Jordaniern absolut keinen kulturellen Unterschied. Die Palästinenser sind nur ein Teil des arabischen bzw. jordanischen Volkes.

    Ganz genau so, wie die Pommern und Schlesier ein Teil des Deutschen Volkes waren und kein eigenes Volk.

    Doch anders als wir Deutschen, die wir unsere vertriebenen Landsleute aus dem Osten hier aufgenommen haben, was wahrlich nicht einfach war, haben die Araber/Jordanier auf ihre „Brüder“ gepiffen und sie nicht aufgenommen und sie tun auch bis heute nichts, um diesen Konflikt zu lösen, und zwar, weil sämtliche Muslimischen Herrscher den Konlfikt in Wahrheit gar nicht lösen wollen, weil er ihnen nur nützlich ist.

    P.S.

    Apropos Propaganda. Sie sollten weniger auf iranische Propaganda hören. Dass Sie das tun, weiß ich, weil der Unsinn mit den orthodoxen Juden, die angeblich alle gegen Israel seien, auf iranischem Mist gewachsen ist.

    In Wahrheit sind diese „anti-zionistischen“ Orthodoxen, die sich mit Achmadinedschad ablichten lassen und von muslimischer Seite gerne präsentiert werden, alles Mitglieder der Neturei Karta. Das ist eine Sekte innerhalb des Judentums, die so klein ist, dass sie auf der ganzen Welt gerade mal eine Handvoll Synagogen hat. Das wird von iranischer und muslimischer Seite natürlich verschwiegen.

  68. „In Wahrheit sind diese „anti-zionistischen“ Orthodoxen, die sich mit Achmadinedschad ablichten lassen und von muslimischer Seite gerne präsentiert werden, alles Mitglieder der Neturei Karta. Das ist eine Sekte innerhalb des Judentums, die so klein ist, dass sie auf der ganzen Welt gerade mal eine Handvoll Synagogen hat. Das wird von iranischer und muslimischer Seite natürlich verschwiegen.“

    Jeder weiß, dass sie nur wenige sind, und das verschweigen wir auch nicht. Was ist jetzt genau Ihr Problem?

  69. @ Andreas

    Fakten sind wesentlich!
    Als Palästinenser bezeichnete man schon immer, seit Jahrhunderten und Jahrtausenden die Einheimischen in Palästina, so wie man die Libyschen Stämme als Libyer, die Einwohner von Jemen als Jemeniten bezeichnet. Ob sie im Sinne der objektiven Ethnologie als Volk zu betrachten sind, ist dabei nicht primär wichtig. Die Völkergeschichte des Raumes ist komplex. Die Einwohner Kanaans, auch jene mosaischen Glaubens, konvertierten nach der arabischen Eroberung um 700 zum Islam: das sind die heutigen Palästinenser.

    Ihre Kurzansicht ist kongruent mit der israelischen Propaganda, wenn Sie unterstellen, die Palästinenser gäb es gar nicht. :“Land ohne Volk“, nicht wahr.

    Sie meinen also, die Palästinenser könnten auch nur irgend etwas tun, um weiterleben zu können?

    Sie sind in der Lage eines Käfers, der soeben zertreten wird. Was immer sie tun, sie haben keine Chance. Es ist geradezu humoristisch, wenn Sie proklamieren, die Lösung läge bei denen, die täglich zertreten werden.
    Womit die Palästinenser denn vielleicht zufrieden wären, hat noch niemand erfragt.

    Sie scheinen auch hier die Position der Israelis einzunehmen: Weitermachen bis zum letzten Palästinenser, bis das hehre Groß-Israel“ jene Grenzen erreicht hat, die es noch niemals definiert hat. Da waren ja sogar die Polen ehrlicher: sie wollten Hamburg, die CSR, Ukraine, Litauen, von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer.

    Was Sie über die Orthodoxen sagen, ist vollkommen falsch. Tatsächlich mag die orthodoxe Gruppe „Neturei Karta“ eine kleine Minderheit darstellen. Aber weltweit gibt es viele Orthodoxe, die die religiöse Maxime für unumstößlich hlaten, daß es den Judaismus-gläubigen verboten ist, vor Ankunft ihres Messias einen eigenen Staat zu errichten. Die Orthodoxen sind der Meinung, daß die Zionisten „keine Juden“ seien.

    Immerhin bewertet Israel die Bedeutung von Neturei Karta als derart hoch, daß sie sich nicht scheuten, dem Vertreter dieser „Sekte“, Rabbi Josef, die Knochen zu brechen, ihn zu foltern und zum Invaliden zu schlagen, ihn nach Israel zu locken und ihn dort in militärisch bewachtes „Krankenhaus“ zu transportieren.

  70. ‚Der Schlüssel des Konflikts liegt bei den Palästinensern.‘

    Wenn der Schlüssel der Beendigung einer Besatzung, die immerhin schon über 60 Jahre andauert, bei den Besetzten liegen soll, wie Andreas M. behauptet, trägt der Besatzer keinerlei Verantwortung für sein nach dem Völkerrecht, z. B. nach der Genfer Konvention illegales Besatzerregime. Dann trugen die Nazis damals auch keine Verantwortung für die im Warschauer Ghetto Eingeschlossenen, sondern die dort lebenden Juden.

    Dem Opfer der Besatzer wird dann die Hauptverantwortung zugeschoben. Du, Opfer, bist selbst Schuld, sieh‘ zu, dass du die Besatzung beendest!

    Dies ist blanker Zynismus.

    Ein Blick in die Geschichte der Verhandlungen der Palästinensischen Befreiungsorganisation mit Israel zeigt, dass auch nach der Anerkennung des Existenzrechts Israels durch den damaligen Chef der PLO, Yassir Arafat, Israel seinen Siedlungsbau auf der West Bank nicht einstellte, sondern sogar noch ausweitete, statt auf diese Anerkennung mit der Anerkennung eines palästinensischen Staates auf der Grundlage der UN-Resolution 242 neben Israel zu reagieren, was aber ein Ende der Siedlungen bedeutet hätte. Nur: Das wollte man nicht. Man wollte weiter siedeln! Hier zeigt sich das Wesen des Zionismus: Expansion auf Kosten anderer Ethnien. Zu diesen gehören übrigens nicht nur die Palästinenser, denen Andreas M. den Namen abspricht,so wie es die Machthaber in Tel Aviv auch tun, sondern auch die Bedouinen, die ebenfalls von Israel aus ihren Gebieten vertreten werden. Gibt es diese Bedouinen etwa auch nicht?

    Zurück zu den Friedensverhandlungen:

    Sogar die von Israel dämonisierte Hamas hatte sich nach ihrer Gründung im Jahre 1987 wiederholt für die Anerkennung Israels in den Grenzen von 1967 ausgesprochen und im Juli 2008 einen Waffenstillstand mit Israel geschlossen.

    Die Reaktion auf die Anerkennung durch die PLO seitens Israel?

    2000, als die Camp-David-Verhandlungen mit der PLO vor einem aussichtsreichen Ende standen, brach der damalige israelische Ministerpräsident Ehud Barak die Verhandlungen brüsk ab.

    Nach dem Waffenstillstand und der Anerkennung Israels durch die Hamas brach Israel am 4. November 2008 mit einem Überfall auf einen Grenzposten, der sechs Hamas-Mitgliedern das Leben kostete, den Waffenstillstand und die Hamas reagierte daraufhin mit Raketenfeuer auf Israel, was für Israel ein willkommener Anlass war, den Gaza-Krieg, der lange im Voraus geplant war, am 27. Dezember 2008 zu entfesseln.

    An diesen Beispielen zeigt sich deutlich, wer seiner Verantwortung für die Lösung des Problems immer wieder nicht nachgekommen ist.

    Die Verantwortung für die Beendigung der Blockade Gazas, die seit sechs Jahren andauert, liegt wohl dann auch bei den Eingeschlossenen von Gaza nach der Logik von Andreas M.? Israel darf weitermachen, darf weiter bomben, gezielt töten, blockieren, siedeln, darf den Mauerbau durch palästinensisches Gebiet ruhig weiter vorantreiben, denn ‚die Palästinenser‘ (welche meint der Schreiber eigentlich, die der Hamas, die der Fatah??) sind ja für die Lösung der Probleme selbst verantwortlich, denn sie wollen Israel auslöschen.

    Der Trick: Man braucht den Besetzten nur zu unterstellen, sie wollten die Besatzer ins Meer jagen und schon ist man die eigene Verantwortung los und kann sich alles rausnehmen.

  71. @ anonymus

    „Sie sind in der Lage eines Käfers, der soeben zertreten wird.“

    das ist wahr. so sieht es heute aus.

    was hier aber immer vergessen wird zu erwähnen, ist, dass es zunächst die paar juden waren, die seinerzeit zerteten werden sollten und hätten sie die kriege, die gegen sie geführt wurden, nicht gewonnen, dann wären sie jetzt nicht mehr existent.

    das ist sicher nicht ohne bedeutung für den gesamten verlauf der „angelegenheit“ bis heute.

    ohne diese kriege hätte es alles einen anderen verlauf genommen und auch die grenzen wäre heute anders gelegen und daran habe die angreifer schuld, nicht der verteidiger.

    auch was andereas schreibt stimmt:

    „Doch anders als wir Deutschen, die wir unsere vertriebenen Landsleute aus dem Osten hier aufgenommen haben, was wahrlich nicht einfach war, haben die Araber/Jordanier auf ihre “Brüder” gepiffen und sie nicht aufgenommen und sie tun auch bis heute nichts, um diesen Konflikt zu lösen, und zwar, weil sämtliche Muslimischen Herrscher den Konlfikt in Wahrheit gar nicht lösen wollen, weil er ihnen nur nützlich ist.“

    der hass auf israel ist nicht erst seit dem krassen siedlungsbau existent, sondern schon lange vorher. nicht umsonst hat sich eine gewisser mufti von jerusalem so wohl mit hitler gefühlt. und die juden wurden in ganz europa abgeschlachtet oder ihrem schicksal überlassen.

    wäre ich für die sicherheit dieses zwergstaates (bei einem angrif zu treffende fläche gemeint: ich würde mich auch atomar rückversichern, selbst wenn diese option gegen einen fanatischen irren auch nicht wirklich absichern kann.

    auch nicht vergessen, dass das, was jetzt gefordert wird, bereits hätte gewonnen werden können, aber da wollte niemand das es bei den grenzen der 40er-jahre des letzten jahrhunderts bleibt.

    bei aller zustimmung gegen die verbrecherische politik israels z.b. im ungebremsten siedlungsbau, in der zerstückelung der palästinensischen gebiete usw. usw. usw…gegen die man vehement protestieren muss, ohne rücksicht auf irgendwelche israelischen befindlichkeiten, wird hier leider die israelische seite null komma null berücksichtigt.

    das ist eine zum himmel stinkenden ungerechtgkeit und lässt mich nicht daran glauben, dass hier mitgefühl den palästinensern gegenüber der grund für all die, wie gesagt zum großen teil berechtige kritik ist, sondern der hass auf israel.

    und das ist ekelig….mindestens so ekelig wie die israelsiche siedlungspolitik und dieser hass wird nie zum frieden führen.

    es gilt beide seiten zu sehen, bevor es palästina wirklich nicht mehr gibt. ich befürchte das würde hier kaum einen betrüben, könnte man doch wenigstens weiterhin israel verfluchen und auf ewig hassen.

    wer ist schon an einer lösung interessiert, die beiden seiten ein leben ermöglicht und einen blick in eine unbedrohte zukunft???

    bitte, weiterhin israel kritisieren aber nicht unrealstische „lösungen“ fordern, die nichts anderes sind, als forderungen nach auflösung israels. hier wird man von dem existenzrecht des staates israel nichts hören, denn es wird nicht akzeptiert, so wie andreas schreibt, wohl auch nicht, wenn israel noch aus zwei straßenzügen bestehen würde.

    aber warum schreibe ich das hier…sinnlos.

  72. p.s. das ist wirklich ein grunde hier endgültig abzuhauen, denn diese ungerechtigkeit ist einfach zu groß und sie wird umso widerwertiger, desto vehementer als motiv mitgefühl und gerechtigkeit geheuchelt wird.

    ….das ist wirklich unerträglich und ich sehe darin keinen unterschied zu dem, was hier angeklagt wird.

    da kann ich eigentlich nur jürgen ausnehmen, der in der gegenwart aktiv ist, die JETZIGE politik israels zu recht vorführt und anklagt, sowie das schweigen und zur hand gehen einiger regierungen, wie auch der unsrigen, die es versäumt israel offen und direkt zu kritisieren für den irrsinn den es veranstaltet.

    ein kompromiss muss gesucht werden. dieser wird israel einiges kosten müssen aber auch die andere seite wird darauf verzichten müssen, dass es israel als staat der juden….nicht mehr geben wird.

    wer diesen kompromiss nicht will, egal wie schwer er zu finden sein wird, der ist ein heuchler und hetzer.

  73. Ja, der Mufti von Jerusalem wird wieder aus der Mottenkiste geholt, um zu ‚beweisen‘, dass die Führung der Palästinenser mit den Nazis kollaboriert hat. Die Frage ist nur, ob dieser Mufti für die Palästinenser sprechen konnte, denen wohl keinerlei Schuld an den Naziverbrechen gegen die Juden trifft.

    Vergessen wird dabei auch, dass auch der Zionistische Weltkongress mit Nazideutschland kollaborierte und dazu aufrief, den Boykott jüdischer Organisationen gegen Nazideutschland nicht zu unterstützen.

    Weiter zur Nazikollaboration dieses Weltkongresses mit Nazideutschland:

    Der eklatanteste Fall war wohl der des Abtransportes Hunderttausender ungarischer Juden nach Ausschwitz, der mit Zustimmung von Vertretern zionistischer Juden mit Hitlerdeutschland im Jahre 1944 erfolgte. Dazu schreibt Ralph Schoenman in seinem Buch ‚The Hidden History of Zionism‘ Folgendes, meine Übers:

    „Der Gipfel des zionistischen Verrats war die Aufopferung der ungarischen Juden durch eine ganze Serie von Vereinbarungen zwischen der zionistischen Bewegung und Nazideutschland, der 1953 bekannt wurde.

    Dr. Rudolph Kastner von der zionistischen Organisation ‚Jewish Agency Rescue Committee‘ in Budapest unterschrieb einen geheimen Pakt mit Adolf Eichmann, um wie es hieß ‚die jüdische Frage in Ungarn zu lösen. Dieses Abkommen wurde 1944 geschlossen und besiegelte das Schicksal von 800.000 Juden. Die Vereinbarung beinhaltete auch die Rettung von 600 prominenten Juden unter der Bedingung, dass Stillschweigen über das Schicksal des ungarischen Judentums bewahrt würde.

    Als Malchiel Grünwald, ein Überlebender, das Abkommen ans Tageslicht brachte und Kastner als Nazikollaborateur beschuldigte, dessen Taten in Budapest hunderttausenden Juden das Leben konstete, wurde Grünwald von der israelischen Regierung angeklagt.

    Ich könnte weitere Beispiele der Nazikollaboration des Zionistischen Weltkongress während und vor dem Zweiten Weltkrieg anführen.

  74. „wer diesen kompromiss nicht will, egal wie schwer er zu finden sein wird, der ist ein heuchler und hetzer.“

    Also wer IHREN Kompromissvorschlag ablehnt, ist ein Heuchler und ein Hetzer. Danke herzlichst.

  75. @ fatima

    was soll der quark 😉

    ich hatte nicht MEINEN kompromissvorschlag entworfen und vorgestellt, sondern gesagt: wer generell einen kompromiss ablehnt……usw.

    @ xabar

    wissen sie, wenn man ihre zeilen so liest, da könnte man glauben, die juden haben sich alles selbst zuzuschreiben, ja haben sich gar selbst ermordet seinerzeit und heute.

    komisch nur ist, dass das verfolgen von juden nicht erst mit dem zionismus begonnen hat, SONDERN lange tradition hat, auch in diesem schönen deutschland…ich sag nur „brunnenvergifter“ und und und…….

    irgendwas lief lange und läuft nicht ganz rund, gelle?

    zu ihren „beweisen“. weil schoenmann das sagt? das sollen beweise sein???

    oder gruenwald, ist jetzt der wahrheitsbringer und alles ist glasklar?

    „…Gemäss Hecht („amerikanischer“ Schriftsteller) hatte Grünwald diese Informationen aus anonymen Briefen und Gesprächen mit einem Ausländer im „Café Wien“

    mönchskutte luther hätte seine freude gehabt.

    und xabar:

    „Ja, der Mufti von Jerusalem wird wieder aus der Mottenkiste geholt…..“

    welche mottenkiste? immerhin gibt es keine zweifel am mufti und seinem busenfreund addi und ihre gemeisame freude am abschlachten jüdischer kinder, frauen und männer.

    sehen sie nur, gleich küssen sie sich sicher…

    und weil sie mir so tolle fakten vorgelegt haben, hier noch was aus der mottenkiste:

    „„Der Kampf zwischen Juden und Islam begann, als Mohammed von Mekka nach Medina floh. … Damals waren die jüdischen Methoden schon die gleichen wie heute. Ihre Waffe war wie immer die Verleumdung … Sie sagten, Mohammed sei ein Schwindler, …. sie versuchten, Mohammeds Ehre zu untergraben…, sie fingen an, Mohammed sinnlose und unlösbare Fragen zu stellen … und trachteten danach, die Muslime zu vernichten. … Wenn die Juden Mohammed so verraten konnten, wie werden sie die Muslime dann heute verraten. … Die Verse aus dem Koran und Hadith beweisen euch, dass die Juden die bittersten Gegner des Islams gewesen sind und noch weiter versuchen, denselben zu vernichten.“

    kleiner auszug aus dem mufti-manifest bzw. der mottenkiste. zionistische propaganda, oda? die bilder hatten die zionisten damals gephotoshoped und danach geheimgehalten, dass sie photoshop längst erfunden hatte, oda? swn mufti gabs gar nicht und hitler auch nicht. alles erfunden.

  76. @Chicano

    Sie haben immer noch nicht verstanden, was ich sagen wollte:

    Sie müssen zwischen dem Judentum und dem Zionismus unterscheiden, dann wird die Sache klar.

    Der Verrat an den ungarischen Juden war das Werk von Zionisten, die wie der Zionistische Weltkongress teilweise mit Nazideutschland zusammen gearbeitet haben. Diese Organisation steht nicht für das gesamte Judentum, sonst hätte sie nicht dem Abtransport von 800.000 ungarischen Juden nach Ausschwitz zugestimmt, hat aber immer beansprucht, für das gesamte Judentum zu sprechen so wie es die Zionisten in Tel Aviv heute auch tun.

    Dadurch, dass sie das tun und dadurch, dass sich viele Juden, besonders in den USA mit jeder Schweinerei des israelischen Staates, sei es die Folter in israelischen Gefängnissen, sei es das Gaza-Massaker, sei es der Überfall auf die Mawi Marmara vor genau zwei Jahren, identifizieren und sie unbesehen verteidigen, entsteht der Eindruck, dass die Mehrheit des Judentums hinter Netanyahu steht.

    Dies ist aber zunehmend weniger der Fall. Heute gibt es in den USA z. B. nicht nur die zionistische Lobby, sondern auch eine Gegenbewegung, wozu z. B. JStreet gehört, wozu auch strenggläubige Juden gehören wie die Gruppe von Dovid Feldman (New York), die die Thora in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen, die darauf hinweisen, dass es Juden nach dieser Thora gar nicht erlaubt ist, einen eigenen Staat zu gründen, geschweige denn, anderen das Land zu rauben.

    Weitere Dokumente über die Kollaboration zionistischer Organisationen mit Nazideutschland finden Sie übrigens bei

    Lenni Brenner, ’51 Documents. Zionist Collaboration with the Nazis‘, 2002.

  77. @ chicano

    Die Positionen müssen klarer sein:

    1. Man wird eine humane Lösung finden müssen, ganz recht, ein Kompromiß. Aus der unbestreitbaren Tatsache, daß die Israelis seit Herzl verbrecherisch handeln, ist ja eben nicht zu folgern, daß die Lösung ebenso inhuman sein dürfe.

    2. Allerdings muß die Lösung in der Weise ausgedacht werden, daß den Palästinensern in Zukunft Leben, Freiheit, Eigentum GESICHERT werden kann. Es muß Schluß sein mit Unterdrückung, Vetreibung, Mord und „Krieg“ gegen Zivilisten.
    Prof. Shlomo Sand, der die Existenz eines „jüdischen“ Volkes fundiert bestreitet, ist allerdings der Meinung, daß sich inzwischen so etwas wie eine „israelische“ Nation herausgebildet habe. Dazu gehören auch die arabischen Christen und Mosöems im Lande. Diese starken Minderheiten würden vermutlich durchaus in Israel bleiben wollen, wenn die Diskriminierung beseitigt würde.

    3. Ein wenig anders sieht es mit den „Siedlern“ auf dem verbliebenen palästinensischen Territorium aus. Es ist durchaus zweifelhaft, ob sie sich in einen liberalen arabischen Staat einordnen könnten.

    4. Man wird also dort fortsetzen müssen, wo Israel 1948 angefangen hat, das Recht massiv zu brechen. Man wird verhandeln müssen, nachdenken, planen, Vorschläge ausarbeiten. Allerdings muß dies eine Instanz tun, die mit den Israelis so reden kann, wie ein US-Politiker im Kalten Krieg sich das Gespräch mit Stalin vorstellte: „Rede freundlich, aber nimm einen dicken Stock mit!“

  78. „komisch nur ist, dass das verfolgen von juden nicht erst mit dem zionismus begonnen hat, SONDERN lange tradition hat, auch in diesem schönen deutschland…ich sag nur “brunnenvergifter” und und und……“

    Ist es dann nicht noch viel „komischer“ , dass deutsche Politiker dann noch allen Ernstes von einer „JÜDISCH-christlichen Leitkultur“ redet? Falls das Wort „komisch“ hier überhaupt noch passen kann angesichts der langen Tradition der Judenverfolgungen im „christlichen“ Europa. Leidkultur trifft es da wohl eher.

  79. fatimaoezoguz hat @ Juni 5, 2012 um 09:51 geschrieben:

    “komisch nur ist, dass das verfolgen von juden nicht erst mit dem zionismus begonnen hat, SONDERN lange tradition hat, auch in diesem schönen deutschland…ich sag nur “brunnenvergifter” und und und……”

    Ist es dann nicht noch viel “komischer” , dass deutsche Politiker dann noch allen Ernstes von einer “JÜDISCH-christlichen Leitkultur” redet? Falls das Wort “komisch” hier überhaupt noch passen kann angesichts der langen Tradition der Judenverfolgungen im “christlichen” Europa. Leidkultur trifft es da wohl eher.
    _____________

    Anmerkung JB:
    Die Struktur ist einfach: Die Germanen wurden „schlecht getauft“ (Freud) und ihr Haß richtet sich in der Tiefe gegen das Judentum für Goyim, das ihnen aufgezwungen wurde und wird.

    Das ist eine (wie ich meine treffende) psychoanalytische Erklärung für den Antisemitismus.

  80. @ fatima

    sollten die juden daran mitgewirkt haben, dass heute in deutschland von einer 2jüdisch-christlichen leitkultur“ gesprochen wird, so würde ich ihr bemühen darum verstehen.

    in einer „jüdisch-christlichen leitkultur“ wird es zumindest schwieriger juden zu ermorden. vielleicht gefällt deswegen vielen dieser begriff nicht?

    was ist denn das hier eigentlich für ein blog. ich beginne zu zweifeln, dass hier irgend etwas gutes entstehen kann. soviel unrecht und leid auf der ganzen welt…..und alle geifern vor hass auf israel.

    ich wünschte wirklich die juden suichten sich ein anderes stück land und schliffen voher alles was sie gebaut haben nieder und verließen die wüste.

    was würde man ihnen dann wohl ankreiden? das sie keinen selbstmord begangen haben?

    mich beginnts zu schaudern hier.

  81. @ chicano

    Warum malen Sie denn die ganze Zeit an die Wand, irgend jemand wollte irgendeinen „Juden“ umbringen??
    Wo in aller Welt gibt’s denn solche Gefahren?

    Ich denke, eine repräsentative Umfrage in aller Welt, wie denn die Juden sich verhalten sollten, würde ergeben:
    1. Sie sollten aufhören, sich wie der „tollwütige Hund“ (Zitat Mosche Dayan) zu verhalten, gegenüber Nachbarn und Landesbewohnern.
    2. Sie sollten ihre Kolonialherrschaft („Hirtschaft“ müßte man eigentlich sagen) über die USA und dessen Vasallen aufgeben.
    3. Abrüsten, Mauern niederreißen, Zivilokkupanten heimholen (die haben doch Urlaub verdient!) und Kaffee trinken.

    Dann könnten sie doch in Israel oder in Brooklyn leben wie der Herrgott in Frankreich und keiner käme auf die Idee, ihnen etwas Böses zu wollen.
    Keiner „haßt“ die Juden, das ist bloße Propaganda, da müssen wir nicht toutafait alles glauben.

    Und wenn sie ein Plätzchen auf der Welt brauchen, eine Zuflucht, wo sie keinem auf die Zehen treten: warum nicht Birobidjan? Riesiges Land, großartiges gemäßigtes Klima, schöne Landschaft und kaum Leute. Die paar Stalinstatuen stören kaum.

  82. iss schon klar kümel. über punkt 1. und 3. brauche wir doch nicht immer wieder sprechen, jedenfalls nicht um mich in irgendeiner hinsicht zu überzeugen. punkt 2. erinnert mich aber schon wieder stark propaganda ala protokolle von zion. wer diese propaganda alles gern nutze ist klar, oder? sie wird übrigens noch immer gern genutzt in arabischen ländern, ja es ist gar eine feine märchengeschichte und einschlafgeschichte für kleine nachwuchsmärtyrer. gegen propaganda kann man sich nicht wirklich wehren. was haben die juden denn durch die jahrhunderte verbrochen gehabt kümel? da gabs sie zionisten noch nicht. also was war es damals?

    der punkt ist doch der: ich sehe die fehler israels sehr deutlich, also tun sie doch bitte nicht so als würde ich diese nicht ebenso kritisieren wie sie.

    aber malen tue ich nichts an die wand 😉 es ist eifach so…mit ihrem wunsch die einstaatenlösung als die einzige gerechte und gute anzupreisen.

    na ja, deutschkand darf sich ja auch bald assimilieren lassen vom nachwuchs. vielleicht ausgleichende gerechtigkeit 😉 bei soviel ironie und sarkasmus fällt mir auch nur etwas in der art ein auf dauer.

    nicht nur zeitverschwendung, auch die seele und das herz leiden, wenn man in solch düsterer gesellschaft sich befindet.

  83. @ chicano

    Mein Kerngedanke war: es ist gar nicht so, daß irgendwer Israel oder „die Juden haßt.

    Ihren Einwand verstehe ich nicht recht.
    Meinen Sie, daß die Zionistenlobby mit den sog. Neocons (sie sind nicht „konservativ“, und so neu ist die Masche auch nicht) etwa NICHT die US-Gremien und -Medien beherrscht?

    Nur eines von Dutzenden gravierenden Beispielen:Die US-Verfassung verbietet Doppelstaatsbürgerschaft.
    Folglich gibt es auch keine mit Mexico, Kanada, GB oder F oder sonst irgendeinem Staat der Erde. Aber es gibt geradezu haufenweise Doppelstaatsbürger USA-Israel.Und die sitzen pikanterweise in den allerhöchsten politischen Ämtern.
    zB Herr Dov Zakheim, Rabbiner.
    Er war oberster Kontrollbeamter des Pentagon. In dieser Funktion hat er Hunderte fast neue Kampfflugzeuge und Panzer so gut wie gratis (ja, ja, so wie die U-Boote) an Israel geliefert und buchstäblich Tausende von Milliarden Dollar sind aus dem Etat des Pentagon verschwunden, so gut hat er darauf aufgepaßt. Das ist viel Geld.
    So viel, daß man darum jeder US-Familie hätte einen Bungalow bauen können.

    Ob das Geld irgendwie an einen Staat geflossen sein könnte??

    Keiner hat diesen Fall untersucht.
    Glauben Sie nicht, wenn eine Reisrechnung um 10.000 Euro frisiert ist, daß dann nachgefragt wird?

    In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Medienbesitzer in den USA auf ein Zehntel verringert.
    Und was soll ich Ihnen sagen: Jeder einzellne Besitzer ist Doppelstaatbürger, führender Zionist.
    Nur eine Mediengruppe macht eine Ausnahme: Sie steht im Eigentum der Rüstungsfirma General Electric, und die gehört zu einem Großteil bestimmten Banken.

  84. @ kümel

    „Mein Kerngedanke war: es ist gar nicht so, daß irgendwer Israel oder “die Juden haßt.“

    sagte die katze zur maus….

    nein, israel wird nicht gehasst und die juden auch nicht….

    und auch sonst, voll friedlich alles und kuschelig religiös 😉 kinder als hirnwäscheopfer, alles kein problem, denn nur israel ist böööööööse und nur, nur, nur…israel.

    wärs nicht so heavy, es wär ein brüller.

  85. hier werden juden auch nicht gehasst?

    Sheik Yousuf Al-Qaradhawi publicly states on Arab TV: „Allah Imposed Hitler upon the Jews to Punish Them! Allah Willing, the Next Time Will Be at the Hand of the Believers!“

    Al-Jazeera TV (Qatar) – January 28-30 2009

    davon gibts ohne ende kümle, und adolf is imma dabei…..also sorry, aber erzähl nicht solch einen bullshit. das ist eine beleidigung deiner eigenen intelligenz gegenüber und davon hast du immerhin reichlich.

  86. @ chicano

    Ach Junge!
    Schon wieder machen Sie den Fehler der Antisemiten, „Juden“ und „Israel“ gleichzusetzen. Sicher gibt es in allen möglichen Ländern Zionisten, die für Israel eintreten, und sie sind oft „Juden“ oder „jüdische Atheisten“.

    Und sicherlich gibts so einige Muslime und Araber, die Israel gar nicht mögen.
    Aus völlig unbekannten Ursachen.

    Die Juden werden zwar nicht gehaßt, sie haben aber guten Grund, Angst zu haben:
    Die Juden des Irak lebten als geachtete und privilegierte Bürger des Staates, so wie heute noch die Juden Irans. Beide sind orientalische Juden, also die einzigen (neben den Palästinensern), die Nachfahren der alten Hebräer sind. Dann (1947/48) beschlossen die europäischen Eindringlinge in Palästina, daß die Juden Iraks nach Palästina/Israel kommen müßten. Sie inszenierten eine Aktion, als würden die Juden von den Irakern verfolgt. Dazu wurde eine Untergrund-Mordtruppe eingesetzt, die eine Reihe von Bombenanschlägen, Attentaten und Mordaktionen gegen die Juden inszenierte. Die Täter wurden gefaßt, zu hohen Strafen (auch Todesstrafe) verurteilt.
    Dennoch erreichten die Israelis ihr Ziel, die Juden des Irak kamen in großer Zahl nach Israel und wurden dort verachtet, als billige Arbeistkräfte eingesetzt, diskriminiert und (mutmaßlich…) mit unnötigen Röntgenbestrahlungen der Kinder dezimiert, angeblich als Wundermittel gegen eine Parasitenerkrankung.

  87. @ kümel, ach mann, junge! 😉

    „Und sicherlich gibts so einige Muslime und Araber, die Israel gar nicht mögen. Aus völlig unbekannten Ursachen.“

    nee, nee, wir sprechen von fernsehkanälen zur hauptkindersendezeit und nicht von ein paar verwirrten peronen. was soll die nebelkerze, haben sie das nötig?

    unbekannte gründe? liegts vielleicht an der verteilung von gewissen protokollen? liegts vielleicht daran, dass noch immer der hass auf die juden kommt in manchen ländern, weil sie sich mohammed und dem islam nicht unterworfen haben…usw. usw. usw.

    kümel, sie kennen sich aus, stellen sie sich also nicht blöde….sont hats keinen sinn zu diskutieren.

  88. aber nee, den gings ja damals gut und sie wurden wie freunde behandelt, durften unter bestimmten bedingungen sogar weiterleben und für die wahren menschn ackern gehen:

    „Pflichten der Dhimmis

    Die Rechtsgelehrten legten eine Anzahl von Pflichten für die Dhimmis fest, die erfüllt werden mussten. Nach dem bis heute wirkenden Rechtsgelehrten al-Mawardi (†1058) gehören folgende Verhaltensweisen zwingend zu den zu erfüllenden Pflichten:

    *Verzicht auf Angriffe oder Beleidigungen des Korans, des Propheten und des Islam überhaupt.

    *Verbot der Berührung oder Heirat einer Muslima

    *Bedrohung des Lebens oder Eigentums eines Muslims.

    *des Versuchs der Missionierung eines Muslims und Verzicht auf jegliche Hilfe für die Feinde der Muslime.

    Daneben existierten nach al-Mawardi „wünschenswerte“ Verhaltensweisen:

    *das Tragen bestimmter Kleidung, die Juden und Christen als solche kennzeichneten (judenstern?)

    *das Verbot, neue Synagogen und Kirchen zu bauen oder höhere Häuser zu errichten als die der Muslime.

    * und die Pflicht, sich des öffentlichen Genusses verbotener Produkte – Wein, Schweinefleisch – zu enthalten.

    *und das Verbot der Zurschaustellung von Kreuzen und des Geläutes von Kirchenglocken.

    Insgesamt gesehen genossen Juden und Christen als Dhimmis mehr Rechte als Polytheisten, waren aber in ihrer Religionsausübung und gesellschaftlichen Position erheblichen Einschränkungen unterworfen und mussten den Muslimen in allen Belangen Demut bezeugen, da diese allein als religiös, rechtlich und gesellschaftlich Bevorrechtigte angesehen wurden. Ebenso ging das Bemühen muslimischer Herrscher dahin, die Anzahl von Nichtmuslimen zu verringern und durch den Entzug von Rechten Anreize zur Konversion zu schaffen, da nach bis heute geltender Lehre Juden- und Christentum langfristig zum Aussterben verurteilt sind.

    na ja, weeß och nisch woher dit allet kam und kommt.

    scheint nochn bischen aus de verjangenheit rüberzuwirken oder wat is los?

  89. p.s. dit allet nur, weil hier eine seite verteufelt wird und die andere verherrlicht. weil auf der einen seite alles aus der vergangenheit herangezogen wird, um argumtene zu untermauer, während alles abgewigelt wird, was darauf hinweis, dass schon lange hass gesäät wird und dieser hass auch heute noch in sehr altem hass wurzelt….in jedem kulturkreis mit anderen mythen und gespenstergeschichten gegen jüdische menschen, männer, frauen und kinder.

    das ist abgefuxxx 😉 und daher krame ich maln beischen rum und stelle auch mal n bischen altlasten und ballast, karmische verstrickungen und dunkle seiten ins tageslicht. wems nicht passt, möge sich an die eigene nase fassen…..wenn er andere stigmatisiert.

  90. @ chicano

    Also, da Sie es ja präzise ausgesprochen haben wollen:

    Die manglende Liebe der Völker, die sich mit den Einheimischen in Palästina verbunden fühlen, rührt von den Verbrechen Israels gegen die Palästinenser und alle Nachbarn her: die Ägypter, die Syrer, die Libanesen, die Jordanier.

    Die Repression ist derart grausam, daß die Desertion aus der IDF epidemisch wird. Die Juden der Welt wenden sich mit Schaudern von Israel ab, denn sie sehen den Judaismus als Religion der Nächstenliebe, der Menschenliebe und Freundlichkeit.

    In Berlin gibt es eine „Gesellschaft der aus Israel Verdrängten“ Sie umfaßt dort etwa 5000 Leute! Darunter etliche, die in der „brd“ politisches Asyl genießen, etwa wegen der Ablehnung von „Eretz Israel“, was ja ein implizites Programm zur Eroberung ohne Grenzen darstellt.

  91. @ chicano

    Ausführlich stellen Sie diverse Bestimmungen irgendwelcher islamischer Staaten (oder: Koran?) dar, welch einschränkende Bedingungen die armen Juden auf sich nehmen müssen, unter anderem wird ihnen verboten, Schweinefleisch zu essen; und beschneiden lassen müssen sie sich wahrscheinlich auch noch?

    Ich kann Ihnen versichern, die Menschen in Gaza, am Westufer des Jordan, die Einheimischen in Israel selbst, wären froh und glücklich, unter diesem Reglement zu leben!

    Und denken Sie, wenn Sie die Zeit dazu finden, mal darüber nach: Die Juden in den islamischen Ländern, etwa Iran, Irak, Tunesien haben seit vielen Jahrhunderten als geschlossene ethnische Gruppe in diesen Ländern gelebt, und in vielen Fällen (vom Irak weiß ich es) waren sie gegenüber den Einheimischen sogar PRIVILEGIERT; bekleideten hohe Staatsämter, fast wie bei uns!

    Pogrome gab es in Rußland, Polen, Litauen, in der Ukraine, und die Menschen sind von dort geflohen, wenn sie denn konnten. Allerdings (schreibt Solschenyzin) haben die Juden unter ihren eigenen Stetl-Oberen, die die absolute Macht hatten, mehr gelitten als unter den antisemitischen Goyim. Aber die Juden des Iraks, des Maghrebs, mußten erst durch kunstvoll inszenierte Provokation jüdischer Kommandos zur Einwanderung gezwungen werden.

    Lernen Sie unterscheiden, was die Juden schon wissen: „Juden“ und „Israelis“ und „Zionisten“, das sind verschiedene Dinge.

  92. @ chicano: „…liegts vielleicht daran, dass noch immer der hass auf die juden weil sie sich mohammed und dem islam nicht unterworfen haben…usw. usw. usw….“

    Irrtum, Euer Ehren!

    Die Juden, die in ihrer alten Heimat Palästina wohnen geblieben waren, haben innerhalb von 100 Jahren den Islam angenommen, sind konvertiert!
    Vielleicht hat man sie etwas gedrängt, aber es war keine „Bekehrung mit Feuer und Schwert“, sonst wäre sie innerhalb von Monaten nach der Eroberung vonstatten gegangen.

    Und diese Konvertiten sind die Einheimischen, die heute von dahergelaufenen Khasaren, von Russen und anderen Europäernam Leben und Atmen gehindert werden.

    Na gut, einigen wir uns:
    Sie lieben die Israelis, ich nicht.
    Ich unterstütze die Argumente der Juden, Sie nicht.

  93. @ kümel

    „Die Repression ist derart grausam, daß die Desertion aus der IDF epidemisch wird. Die Juden der Welt wenden sich mit Schaudern von Israel ab, denn sie sehen den Judaismus als Religion der Nächstenliebe, der Menschenliebe und Freundlichkeit.“

    wer die juden der welt hier sein sollen, sei dahingestellt. aber das die jungs von idf abwenden von dem regime ist doch wunderbar. möge die regierung endlich gezwungen sein eine menschliche politik den palästiensern gegeüber zu machen.

    das ändert nichts daran, dass sie einiges verzerren.

    „Die manglende Liebe der Völker, die sich mit den Einheimischen in Palästina verbunden fühlen, rührt von den Verbrechen Israels gegen die Palästinenser und alle Nachbarn her: die Ägypter, die Syrer, die Libanesen, die Jordanier.“

    auch das ist nicht so einfach. man hat die juden schon verfolgt bevor die großen wellen aus europa ankamen und als diese wellen ankamen, da verfolgte man sie noch mehr. das es auch die irgun gab bestreitet niemand. doch eine seite gut, andere seite böse ist nicht objektiv. die feindschaft wurde sehr viel angetragen.

    „Vielleicht hat man sie etwas gedrängt, aber es war keine “Bekehrung mit Feuer und Schwert”, sonst wäre sie innerhalb von Monaten nach der Eroberung vonstatten gegangen.“

    oh ja, etwas gedrängt. ach komm, wie wäre es wenn sie etwas gedrängt werden mit zeichen auf der jacke (oder lieber stirn, wir sind ja gnädig und flexibel) wie ein anssetziger, mit sondersteuern belegt dafür das sie ihren glauben behalten dürfen usw. usw…

    das erinnert mich an das 3. reich, denn es hat einen ähnlich ätzenden und menschenverachtenden drive und zeugt von echter menschenliebe und religionsfreiheit für zweiteklasse-menschen. aber immerhin, wem der schädel fein säuberlich vom kopf getrennt wurde, weil er weder konvertieren noch dhimmi sein wollte, der durfte sich wenigstens sicher sein, dass seine töchter und ehefrau in irgendeinem abgefuckten harem durchgefixxx wurde!

    abartig alter junge! ach nee, sorry, ist ja nurn bischen gedrängt 😉

    „(vom Irak weiß ich es) waren sie gegenüber den Einheimischen sogar PRIVILEGIERT; bekleideten hohe Staatsämter, fast wie bei uns!“

    tja, es ging im irak auch den christen sehr gut und der islam hatte dort nicht soooooo viel zu melden zu der zeit. ob das was damit zu tun hatte?

    ich sage weg mit beiden regimen da unten, echte menschen ans ruder und die zweistaatenlösung macht dort unten erfolgreiche partner und freunde aus zwei netten völkern. hier könnten wir uns einigen, wenn wir da was zu sagen hätten.

  94. @ chicano

    Sie machen sich von der Siedlungsgeschichte Palästinas vollkommen falsche Vorstellungen.
    Ich empfehle Sand: „Die Erfindung der jüdischen Nation“.

    Das AT wurde 600-300 v.Chr. geschrieben und sehr bald darauf ins Griechische übersetzt, da ein Großteil der damaligen „Juden“ konvertierte Griechen waren, die nicht hebräisch oder aramäisch, sondern griechisch sprachen. In Palästina lebte damals ein buntes Völkergemisch aus Samaritanern, Philistern, Syrern, Aramäern, Israeliten, Judäern u.a.

    Der Großteil der Juden lebte damals in Babylon, Alexandria, Damaskus.
    Im Hellenismus konvertierten Hunderttausende rund ums Mittelmeer zum Judaismus.

    In Jerusalem wurden die Juden von den Römern vertrieben, sonst blieben sie an Ort und Stelle. Jerusalem wurde ab dem 1. Jahrhundert christlich. Im dritten Jahrhundert wurde Palästina dem Reich von Byzanz eingegliedert und christlich beherrscht, und die Juden hatten einiges von den christlichen Herrschern auszustehen. Ein Großteil der Juden in Palästina KONVERTIERTE ZUM CHRISTENTUM.

    Als Mohammed in Arabien auftauchte mit einer Religion, die den Juden sehr dem Judaismus zu ähneln schien, hielten ihn viele für den jüdischen Messias. Deshalb UNTERSTÜTZTEN die JUDEN die EROBERUNG Palästinas durch das kleine arabische Heer, dem auch Juden angehörten.
    Der Islam war tolerant gegen die Juden, auch wegen ihrer Kollaboration.

    Da die Muslime alle steuerfrei waren, konvertierten viele Juden (und Christen) zum Islam, um die Kopfsteuer zu vermeiden. Nach hundert Jahren war die Islamisierung vollständig und bis heute sind die Palästinenser nicht von den Arabern zu unterscheiden.

  95. „Da die Muslime alle steuerfrei waren, konvertierten viele Juden (und Christen) zum Islam, um die Kopfsteuer zu vermeiden. Nach hundert Jahren war die Islamisierung vollständig……….“

    was sie so niedlich islamisierung nennen, nenne ich versklavung, unterdrückung, tyrannei…..

    nehmen wir doch noch mal die kennzeichnungspflicht, übrigens eine erfindung des islam.

    sie begann in den muslimischen ländern im 9. jahrhundert. ab 807 gefiel es dem kalifen harun al-raschid, besonders gut, wenn juden gelbe gürtel zu tragen hatten und innnerhalb der nächsten 50 jahre waren dann gelbe kapuzen lustig und erniedrigend genug für die freundlichen islamisierer der ehemals freien juden.

    spätestens aber ab 1000 wurden die vorschriften zur kennzeichnungspfliucht durchwegs der demütigung gwidmet. der ägyptische kalif fand, dass juden nun glocken am gürtel und eine hölzerne kalbsfigur (erinnerung an das goldenen kalb) um den hals zu tragen sollten.

    verschiedene kalifen befahlen ab 1058, dass juden farbige Flecken an ihrer Kleidung anbringen müssten.

    addi ick hör dir trapsen….scheint doch fast schon jahrtausende währende tradion zu sein….und erinnert an die tolle freundschaft von adolf hitler und dem mufti von jerusalem.

    das einige juden nicht so recht die vorschriften beachteten, ärgerte die freundlichen glaubenszwangbeglücker so sehr, dass immer neue lustige vorschriften erlassen wurden. sie alle aufzuführen wäre hier zu viel des lustigen. aber ein besonders schönes beispiel war dann die anordnung gleich zwei gelbe Flecken zu tragen (wie fantasievoll, oder?, aber es gab auch bleianhänger mit dem wort „dhimmi“ an kopf oder/und hals.

    ja ja, kümel, so würde ihnen das gefallen. so könnts ruhig wieder werden da, was?

    nein, dass wollen sie natürlich nicht. sie träumen sich die welt nur ein bischen zurecht, damit auch alle anderen thesen und ansichten nicht kollabieren.

  96. p.s. eines ist doch gaaaanz sicher. das die juden traumatisiert sind, ist nicht erst seit dem gelben stern auf berliner straßen der fall, sondern, wie sie so schön schrieben, wenn auch in verkehrten zusammenhang, seit vielen jahrhunderten.

    dennoch wird an dieses volk die messlatte der perfektion angelegt und jeder fehler beschwört die protokolle von zion aus der kiste. während anderen staaten oder zugehörige dieser, zum beispiel ihre eigenen kinder in bomben verwandeln. das ist dann widerstand.

    ein glück hatte keine andere volkgemeinschaft, schicksalsgemeinschaft, eine geschichte wie die juden. sonst hätte dies wahrscheinlich schon den himmel angezündet.

  97. warum einigen wir uns darauf, dass in wirklichkeit viele juden und araber miteinander auszukommen versuchten, aber radikale gruppen AUF BEIDEN SEITEN die Lage ausnutzten und missbrauchten (bis heute) und durch schüren von ängsten versuchten ihre politische ziele zu erreichen?

    und das allzu oft unter dem deckantel des glaubens und der religion.

    tatsächlich haben aber der islam und das judentum einges gemeinsam und könnten durchaus friedlich nebeneinander existieren.

  98. öetztes p.s. zu dem leidigen thema an kümel:

    der vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass es nicht so einfach war der wie sie sagen allzu lieblichen islamisierung zu entgehen. denn lehnte jemand die annahme eines schutzgeldvertrages ab (nichts anderes war ein dhimmivertrag), der dhimmi-status also abgelhnt wurde, ging es nur noch darum, die weiterhin um ihre freiheit kämpfenden menschen zu bekämpfen, und, ja ja dr. kümel, solange, bis

    *sie entweder tot waren

    *doch dhimmis wurden

    * oder eben, wie sie es so folgerichtig fanden, doch nochzum Islam konvertierten.

    hey, dass nenn ich freundschaftsvertrag un ter gleichberechtigen und, hey, auch recht geschäftstüchtig!!

    glaub was du willst, aber bezahl mich dafür!

    wann sagten sie gleich war dieser freundliche prozess zum wohlgefallen beider seiten abgeschlossen?.

  99. @ chicano: Nach den Quellen Ihrer „Weisheiten“ frage ich mal lieber gar nicht erst. Aber selbst wenn das alles stimmen sollte, da gibts einen kleinen Widerspruch, tut mir Leid.

    Sie schreiben erst, die Kennzeichnungspflicht sei eine Erfindung „des Islam“ gewesen.

    „nehmen wir doch noch mal die kennzeichnungspflicht, übrigens eine erfindung des islam.“

    gleich darauf aber:

    „sie begann in den muslimischen ländern im 9. jahrhundert. ab 807 gefiel es dem kalifen harun al-raschid,“

    selbst wenn das stimmen SOLLTE, möchte ich daran erinnern ,dass unser Prophet nicht „Harun al-Rashid“ heißt. Mohammad (sas) starb 570 n.Chr.
    Harun al Rashid gilt auch unter Muslimen, zumindest unter Schiiten als Tyrann, u.a. auch, weil er den 8. Imam (Imam Kazhim, a.s) ermorden ließ.

    http://www.eslam.de/begriffe

    Jedenfalls ist eine Erfindung eines unrechtmäßigen Kalifen wohl kaum mit „dem“ Islam gleichzusetzen! Dann müsste man auch sagen, dass Hexenverbrennung von DEM Christentum ausging.

  100. @ chicano

    Wir sprechen vom Mittelalter, klar?
    Da waren die Regelungen nicht so liberal, wie sie nach dem GG heute sein sollten (aber leider nicht sind).
    Das christliche Palästina wurde erobert, das ist meistens nicht so toll für die Eroberten.
    Aber die Juden waren Kollaborateure der Eroberer, also hatten sie schon einmal einen dicken Bonus. Aber die kleinen arabischen Heere waren erstens nicht zu einer repressiven Besatzung in der Lage und zweitens gab es eine Anordnung von Mohammed, daß Juden und auch Christen ihren Glauben voll leben durften. Juden durften nun erstmal wieder Jerusalem betreten, sie durften Synagogen bauen; vergleichen Sie das mal mit der Lage in der Türkei und einigen anderen islamischen Ländern heute, in Bezug auf Kirchenbau.

    Paßt vielleicht nicht in die Skala Ihrer Vorurteile, aber die arabische Herrschaft war in Glaubensdingen tolerant.

    Warum gefällt Ihnen die Maßnahme nicht, daß der einzige „Druck“, der ausgeübt wurde, der war, daß man bei Konversion zum Islam steuerfrei wurde? Vergleichen Sie das mal mit der Lage der Nachkommen der damaligen Juden, den Palästinensern, und zwar 2012, nicht im MA!.
    Ihre Moscheen werden niedergerissen, ihre Wohnhäuser demoliert, ihre Felder verwüstet, ihre Haine entwurzelt, und Tausende werden in den Gefängnissen (ohne Anklage) gefoltert.

    Mag schon sein, daß irgendein Kalif
    eine diskriminierende Kleidervorschrift für Juden eingeführt hat, so wie die Tschechen 1945, die die einheimischen Deutschen zwangen, ein großes „N“ anzunähen, das hieß „Deutscher“. Und das war noch das allergeringste ihrer Leiden.

    Wissen Sie übrigens, wer im zwanzigsten Jahrhundert den Judenstern eingeführt hat? Es war der Widerstand gegen den NS in Gestalt des erfolgreichsten Widerständlers, Canaris, auf Vorschlag des Präsidenten der „Zionistischen Zentralvereinigung Deutschlands“, Direktor Kareski.

  101. @ fatima

    „Jedenfalls ist eine Erfindung eines unrechtmäßigen Kalifen wohl kaum mit “dem” Islam gleichzusetzen! Dann müsste man auch sagen, dass Hexenverbrennung von DEM Christentum ausging.“

    ja, zugegeben, da haben sie wirklich recht! das war falsch ausgedrückt. dumm von mir.

  102. @ kümel

    es hat wirklich keinen sinn mit uns bei diesem thema. muss ich jetzt erneut wiederholen, dass ich ebenso die heutige israelpolitik kritisiere wie sie?

    es geht um grundlegendes. nehmen wir das beispiel des mufti von jerusalem, mit seinem dicken kumpel adolf hitler, ist das auch MA?

    nehmen wir den überfall auf israel von allen seiten, bei dem israel vollkommen ausgelöscht worden wäre, hätte es den krieg verloren. da entspannt man sich nicht wieder so schnell. es sind viele fehler gemacht worden, auf beiden seiten während der letzten jahrzehnte.

    sie wollen es aber so darstellen, als hätte israel die alleinschuld an dem heutigen konflikte, der durch viele faktoren zu dem erwachsen ist, wie er sich heute zeigt.

    da kommen wir nicht weiter…

  103. chicano: wie repräsentativ ist denn dieser mufti? er wurde nicht gewählt, sondern VONDEN BRITEN eingesetzt…

  104. „SALAFISTEN“, die einen gewalttätigen Gottesstaat errichten wollen, gibt es nicht nur in der brd, und nicht nur bei den Muslimen. Vielleicht ist die Politik Israels, wie sie eben ist, weil die Politik dort die Gefangene der „Siedler“ ist:

  105. @ chicano

    Nicht richtig, daß ich die Situation so darstellen will, daß die Israelis alle ins Meer geworfen werden müssen, weil doch durch ihr Verhalten der Konflikt geschaffen worden ist.

    Mir geht es um die rationale, leidenschaftslose Darstellung der Fakten. Die Lösung des Problems ist ein völlig anderes Thema.

    Die Staatsgründung war ein illegaler, feindseliger Akt, ein Kriegsakt. Niemand auf der Welt hat Ben Gurion ermächtigt, auf fremdem Staatsgebiet einen eigenen Staat auszurufen.
    Der Teilungs-PLAN der UN-Vollversammlung war ein VORSCHLAG, keine Ermächtigung zur Staatsgründung aus eigener Machtvollkommenheit. Denn Ben Gurion war auch nicht von den Immigranten irgendwie legitimiert.

    Der Kriegsakt Ben Gurions hat selbstverständlich die arabischen Staaten auf den Plan gerufen.
    Hätten sie einen zahnlosen Aufruf an die UNO machen sollen, um den Rechtsfrieden wiederherzustellen?
    Was die Araber natürlich nicht wußten, war, daß die Großmächte während eines heuchlerischen „Waffenstillstandes“, unter Bruch ihres eigenen Waffenembargos, die Immigranten mit Massen von Waffen (auch schweren Waffen, wie etwa Flugzeugen und Kanonen), Munition und Lastwagen ausrüsten würden, und daß die „Armee“ der Immigranten um etwa 50% verstärkt werden durfte.

    Es war also nicht „Judenhaß“, der den Konflikt in die Welt brachte, sondern ein Kriegsakt des Terroristenchefs Ben Gurion.

  106. @ chicano: „Märchen!“ ??

    Aha, Sie „glauben“ nicht an die Fakten der Siedlungsgeschichte der Judäer.

    „Glauben“ soll man gar nicht in der historischen Wissenschaft, das meinen nur die Vertreter des alttestamentarischen § 130.

    Ben Gurion hat ja nicht sein ganzes Leben bloß mit Terror verbracht und mit dem Organisieren von Massakern und Vertreibung. In seiner Jugend war er in NY und hat ein wissenschaftliches Werk verfaßt, zusammen mit Ben Zwi, später der zweite Präsident von Israel. „Das Land Israel in Vergangenheit und Gegenwart“, yiddisch, NY, 1918, und auch Ben Zwi, „Die Bevölkerung des Landes“, hebräisch, Warschau 1929.
    Darin teilen die beiden, belegt durch Dutzende von Quellen, folgendes mit:

    x. Es gibt eine bis in die Gegenwart reichende Bevölkerung in Palästina, die Nachkomme der Völkerschaften im Kanaan der Antike ist, also mehrheitlich der Judäer. Die Exilierung durch Römer oder Araber hat also nicht stattgefunden.

    x. Palästina wurde um 300 dem christlichen Imperium von Byzanz einverleibt. Viele Einwohner beugten sich dem repressiven Regime und konvertierten zum Christentum. Eine kleine jüdische Gemeinde blieb aber bestehen. Jerusalem war eine christliche Stadt.

    x. Nach 700 wurde das byzantinische Palästina unter tatkräftiger Hilfe der Juden im Lande (und Juden im arabischen Heer) von den Arabern erobert. Die Araber vertrieben niemanden, siedelten nicht im Lande und übten Toleranz gegen die Juden.

    x. Die Juden arrangierten sich mit dem neuen Regime, das sie ja bei der Eroberung unterstützt hatten. Wegen der Gemeinsamkeiten ihrer Religion mit dem Islam und wegen der Steuerbefreiung für Muslime konvertierten mehr und mehr Palästinenser zum Islam. Nach hundert Jahren war der Prozeß abgeschlossen. Die heutigen Palästinenser erkannte der spätere Terroristenchef als konvertierte Juden an!

    Nun, wenn Sie mir nicht „glauben“ wollen und die Fakten wollen Sie auch nicht zur Kenntnis nehmen:
    Ben Gurion und Ben Zwi werden Sie doch „glauben“ ?

    Was die beiden Autoren nicht schreiben, ist eine Antwort auf die Frage: „Wenn doch der Großteil der Judäer im Lande blieb, woher kamen denn dann die Millionen von „Juden“, die jetzt plötzlich nach Palästina einwandern wollten?

    Die Antwort liegt in dem ursprünglich bestehenden Missionsbestreben des Judaismus, das im AT nachweisbar ist. In der Antike haben die Judäer überall in der Welt des Hellenismus Proselyten gewonnen, weshalb die Thora schon 200 v. Chr. ins Griechische übersetzt wurde. Sie haben arabische Stämme bekehrt und ein ganzes mächtiges Königreich im Jemen (Hirjam). Im Maghreb gab es (wie in Babylon) kleine judäische Kolonien, aber das Königreich der Berber wurde insgesamt missioniert, so daß die spanischen „Juden“ Nachkommen konvertierter Berber sind.
    Und dann trat das kriegerische Imperium der Chasaren im Kaukasus geschlossen zum Judaismus über, so daß die „Juden“ des Ostens und Ungarns Nachkommen der Chasaren sind.

    Nachkommen der Judäer und der übrigen Kaananiter sind nur die orientalischen Juden und die Palästinenser.

  107. @ kümel

    wenn ich mich recht erinnere, hat jürgen hier einmal die chasaren-theorie abgelehnt.

    wiki:

    „Ein Forscherteam um den Genetiker Harry Ostrer von der School of Medicine an der New York University veröffentlichte im Juni 2010 eine Studie, die zum Ergebnis kam, dass die verschiedenen Gruppen der Diasporajuden gemeinsame genetische Merkmale aufweisen,[25] was als Widerlegung der Thesen Sands gewertet wurde.[26] Der amerikanische Genetiker Noah Rosenberg kam zu einer vorsichtigeren Einschätzung: Die Chasaren-Theorie werde von dieser Studie weder gestützt noch vollständig zu Fall gebracht.“

    schwer zu sagen, was nun die wahrheit ist. aber ist das wirklich so wichtig oder ist es nicht wichtiger heute, hier und jetzt dafür einzutreten, dass gerechtigkeit einkehrt dort?

    aber was ist gerechtigkeit?

    shlomo sand (den sie mir so oft empfohlen haben) sagte z.B. folgendes:

    „Gegen die Existenz Israels einzutreten, das wäre nicht nur dumm, sondern auch gefährlich. Es wäre Unsinn! Wenn Sie mich aber bezüglich 1947 fragen – die Gründung Israels stellt ein moralisches Problem dar. Es bewirkte eine Tragödie für die lokale Bevölkerung. Das ist für mich ganz offenkundig. Wir können die Geschichte nicht rückgängig machen, aber Israel muss anerkennen, was auf Arabisch und was wir heute auch auf Hebräisch als „Nakba“ bezeichnen – die Tragödie für die Palästinenser. Sie haben uns nichts getan, aber die Errichtung unseres Staates schuf ein Flüchtlingsproblem, das bis jetzt nicht gelöst wurde, allerdings gelöst werden muss. Sie müssen auch wissen – ich glaube nicht an das Recht der Palästinenser auf Rückkehr; man kann nicht für einen israelischen Staat eintreten und zugleich für ein Recht der Palästinenser auf Rückkehr nach Israel. Das wäre ein Widerspruch. Israel muss aber seinen Anteil an der Tragödie anerkennen, und wir müssen die Ersten sein, die sich an der Lösung des Flüchtlingsproblems beteiligen. Israel sollte an der Spitze stehen, um diese Flüchtlingskamps in Jordanien und Syrien aufzulösen.“

    was halten sie von dieser sicht?

  108. @ kümel

    pogrome gegen juden in palästina
    gab nicht schon lange vor der gründung israels?

    und über die extreme diskriminierung
    der juden in palästina schrieb nicht schon karl marx?

    und die vielen flüchtlinge, könnte man es nicht auch so sehen, dass sie eigentlich nur „urlaub“ machen wollten, bis die juden abgeschlachtet sein und dann tanzend nach hause gehen? hört sich sarkastisch an, aber was bedeuten solche worte, wie diese hier in dem ganzen „hickhack“?:

    „Monsignore George Hakim, damals griechisch-katholischer Bischof von Galiläa und viele Jahre lang die führende christliche Persönlichkeit Palästinas, sagte gegenüber der Beiruter Zeitung „Sada al-Janub“ im Sommer 1948: „Die Flüchtlinge waren sicher, dass ihr Abwesenheit nicht lange andauern würde und dass sie innerhalb von ein bis zwei Wochen zurückkehren würden. Ihre Führer hatten ihnen versprochen, dass die arabischen Armeen die „zionistischen Banden“ sehr schnell vernichten würden und dass es keinen Grund für Panik oder die Furcht vor einem langen Exil geben würde.“

    wurden die „flüchtlunge“ nicht von irhren arabischen „freunden“ gebeten einen „ausflug“ zu machen, damit beim judenschlachten nicht aus versehen auch palästienenser getötet werden würden?

    es ist mindestens ebenso beil an diesem blcikwinkel, wie an dem ihren.

    @jürgen

    „wie repräsentativ ist denn dieser mufti?“

    wie mans nimmt würde ich sagen. repräsentativ genug um eing mobilisieren zu können. und stammen nicht andere berühmtheiten aus einem clan?

    der mufti von jerusalem rekrutierte nicht z.b. ca. 20.000 FREIWILLIGE für die bosnisch-moslemische waffen-SS?

  109. chicano: „der mufti von jerusalem rekrutierte nicht z.b. ca. 20.000 FREIWILLIGE für die bosnisch-moslemische waffen-SS?“ Dafür können die Palästinenser gar nichts. Das war nur der Mufti, und der wurde – Du bist nicht drauf eingegangen – nicht gewählt, sondern von den Briten eingesetzt!

  110. @ chicano

    Na, mit der Mufti-SS haben Sie sich übernommen. Haben Sie eine Quelle dafür?

  111. @ chicano

    Ihr Spiel mit den Begriffen „Flucht“ und „Vertreibung“ kommt mir merkwürdig bekannt vor.

    Selbst wenn die Behauptung wahr wäre, die 700.000 bis 900.000 Palästinenser wären „geflüchtet“ (bißgen ville für Flucht), dann würde aus dem Vorgang unmittelbar eine Vertreibung, wenn ihnen
    DIE RÜCKKEHR VERWEHRT wird; und, wenn nach dem (freiwilligen??) Verlassen ihrer Wohnungen, Häuser, Höfe, Dörfer, Städte ihre Wohnstätten alsogleich dem Erdboden gleichgemacht und mit neuen, hebräischen Namen versehen werden.

    Weshalb hängen Sie bloß so irrational an dem Wunsch, die Zionisten müßten doch in Wahrheit im Recht sein?

  112. @ chicano

    Ihre apologetische Haltung ist ermüdend.

    Als sich die Einheimischen bei der britischen Administration ihres Landes nicht durchsetzen konnten mit Protesten gegen die Überfremdung ihrer Heimat, da haben sie einen Aufstand unternommen, gegen die britische Kolonialmacht, und, vermutlich, auch gegen die von den Briten verbotene, dennoch zugelassene fortwährende Immigration, die mit dem ausdrücklichen Ziel der Vertreibung der Einheimischen durchgeführt wurde (das sagt schon Herzl!). Und die jüdischen Terrorbanden waren auf dem Wege freundlicher Überredung nicht wegzukriegen.

    „Judenschlachten“ ??
    Ein unpassender Ausdruck dafür, daß
    infolge der illegalen Kriegsakte der „Staatsgründung“ ein Krieg ausgebrochen ist. Im Krieg ist es üblich, daß Soldaten auf Soldaten schießen. Nun, es gab keine Armee der Immigranten mit Uniformen, Rangabzeichen usw. Es waren Insurgenten in Räuberzivil mit schweren Waffen. Woher hätten auch so schnell Uniformen für die Milizen der Immigranten kommen sollen?Hingegen waren die arabischen Armeen natürlich regelrechte Armeen.

    Sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.
    Palästina war recht uniform besiedelt, es gab Minderheiten. Das Land war noch immer feudal organisiert, die den Briten hörigen „Effendis“ unterdrückten die Pächter und Landarbeiter. Es gab einen städtischen Mittelstand.

    Da platzen plötzlich fremde (europäische) Immigranten herein, in immer steigenden Massen. Und plötzlich rufen die illegal einen Staat aus, nachdem sie verkündet haben, sie seien gekommen, um die Einheimischen zu vertreiben!
    Ist es nicht verständlich, daß die Einheimischen kross reagierten und die arabischen Nachbarn (denen sie ansonsten nicht immer grün waren) um Hilfe in der Not zu bitten?

  113. @ chicano

    Wenn Sie wüßten, wie viele wissenschaftlichen Gutachten und klinische Studien von Interessierten gekauft werden, würden Sie keinen Pfifferling auf eine DNA-Studie setzen, die den zionistischen Standpunkt zu stützen scheint. Erst recht, wenn ZIO-Pedia das sagt.

    Die These, ALLE Juden der Welt seien genetisch eng verwandt, ist schon bei oberflächlicher Betrachtung so blödsinnig, daß sich die Haare sträuben. Verwandte sehen ähnlich aus, nicht wahr. Und jetzt vergleichen Sie einmal das Aussehen von Cohn-Bendit (blond, mitteleuropäisch) mit dem eines irakischen, eines jemenitischen, eines äthiopischen Juden.

    Und wie schon gesagt:
    SELBST WENN…..!
    Dann wären die Immigranten noch immer krass im Unrecht.

  114. jürgen, worauf willst du hinaus?

    unabhängig von deiner antwort auf meine frage kann ich dir sagen, dass ich nicht dafür plädieren die palästinenser für die taten dieses muftis zu bestrafen.

  115. mich würde aber auch deine meinung zu den vielen „flüchlingen“ interessieren.

  116. @ kümel

    kümel, es ist ganz einfach. ich tue mich schwer auf der seite des überlegenen zu stehen. ich kann meist nicht anders als partei für schwachen, die traumatisierten zu ergreifen.

    darum ist für mich ausgechlossen nur die juden als schuldige zu sehen in und nach den wirren zeiten des 2 wk, weil sie den strohhalm ergriffen und annahmen was ihnen möglich war.

    hätte man ihnen dort eine chance gegeben. in palästina, es wäre keine irgun enstanden. ich rechtfertige damit nicht unrecht aber ich habe erstmal verständnis für die menschen die in palästina ankamen und dies dann auch verteidigten.

    es wurde ihnen anerkannt von genug nationen.

    die araber wurden doch von den briten hintergangen, sonst hätte sie das vielleicht gar nicht so gestört mit den juden. aber so haben sie ihren frust, den sie eigentlich auf die briten hätten haben müssen, noch ihrer mißgunst hinzugefügt, die sie den ankommenden gegenüber schon vorher hegten.

    was hatten die juden ihnen denn weggenommen zu dieser zeit? hätte man sie empfangen und sie auf den stücken land als flüchtlinge aufgenommen, die der hölle entkommen waren….was wäre aus dem ganzen geworden?

    es geht nicht um verlangen, sondern um ein mindestmaß an verständnis für die ganze situation zu dieser zeit, für deine seiten.

    heutzutage stehe ich keinen milimeter hinter der jüdischen politik. dieses land hat sich auf einem weg festgefahren, der für israel im untergang enden wird und vielleicht im chaos für einen großteil der welt, wenn sie ihren kurs nicht ändern. das wird auch geschehen, schon allein, weil viele juden, israelis selbst nicht mehr in solch einem land leben wollen, wo die schwächeren systematisch unterdrückt werden.

    dennoch bleibe ich dabei, dass alles hätte ganz anders kommen können und es lag auf langen strecken der entwicklung auch vieles an den palästinensern, von anfang an.

    sie führen doch immer s. sand an. nochmal seine meinung dazu:

    “Gegen die Existenz Israels einzutreten, das wäre nicht nur dumm, sondern auch gefährlich. Es wäre Unsinn! Wenn Sie mich aber bezüglich 1947 fragen – die Gründung Israels stellt ein moralisches Problem dar. Es bewirkte eine Tragödie für die lokale Bevölkerung. Das ist für mich ganz offenkundig. Wir können die Geschichte nicht rückgängig machen, aber Israel muss anerkennen, was auf Arabisch und was wir heute auch auf Hebräisch als „Nakba“ bezeichnen – die Tragödie für die Palästinenser. Sie haben uns nichts getan, aber die Errichtung unseres Staates schuf ein Flüchtlingsproblem, das bis jetzt nicht gelöst wurde, allerdings gelöst werden muss. Sie müssen auch wissen – ich glaube nicht an das Recht der Palästinenser auf Rückkehr; man kann nicht für einen israelischen Staat eintreten und zugleich für ein Recht der Palästinenser auf Rückkehr nach Israel. Das wäre ein Widerspruch. Israel muss aber seinen Anteil an der Tragödie anerkennen, und wir müssen die Ersten sein, die sich an der Lösung des Flüchtlingsproblems beteiligen. Israel sollte an der Spitze stehen, um diese Flüchtlingskamps in Jordanien und Syrien aufzulösen.”

  117. @ chicano

    Was Sand da sagt, ist weitgehend auch meine Meinung: Man muß eine LÖSUNG finden, und die kann selbstverständlich nicht von den Unterdrückten ausgehen, sondern die Unterdrücker mü?ten gezügelt werden, auf dem Wege der freundlichen Überredung, wenn denn das geht bei einem Unterdrücker, dem wir die ABSOLUTE MACHT gegeben haben.

    Sie sagen, Sie stünden auf der Seite der Schwachen: dann wird es aber bald (seit Jahrzehnten!) Zeit, daß Sie sich hinter die Einheimischen stellen, die sind die Schwachen gewesen, von Anfang an.

    Sand sagt, Israel könne man nicht mehr auflösen.
    GUT.
    Was wäre, wenn man ihnen noch Birobidjan DAZU schenkt. Unter der Bedingung, daß weitere Immigation gestoppt wird, und, daß die illegalen Siedler abgezogen werden. Das wäre ein Ausgangspunkt für eine Zweistaatenlösung.

    Wer der Schuldige ist, hängt nicht davon ab, ob man mit ihm Mitleid haben sollte. Wer im KZ war, der ist bemitleidenswert, egal, ob es sich um britische, amerikanische, deutsche, tschechische, sowjetrussische, polnische, österreichische oder italienische KZ’s handelt.

    Aber deshalb muß man es dennoch anerkennen, wenn die Entlassenen selbst Verbrechen begehen: das dürfen sie nicht.

  118. @ kümel

    da stehen wir voll nebeneinander. so könnte es aussehen und eine lösung gefunden werden.

    und ja, es ist israel, dass diese lösung jetzt möglich machen muss.

    wie gesagt, da passt kein blatt papier mehr zwischen uns.

  119. @ chicano

    1880 gab es in Palästina höchstens 25.000 Juden, sicherlich (neben den Palästinensern) Nachkommen der Judäer der Antike.

    1946 gab es dort 650.000 „Juden“ und 1,5 Millionen Palästinenser.
    Also hat sich die Zahl der unerwünschten Immigranten um das 26-fache erhöht. Immigranten, die das Land nicht gerufen hatte, die keinerlei Verbindung mit dem Land hatten, und gegen die die entrechteten Einheimischen sogar einen Aufstrand als letztes Mittel versucht hatten.

  120. @ chicano

    Sand gibt einen guten Überblick über die genetischen Studien.

    Sie sind vielfältig, widerspruchsvoll und nach allen gewünschten Seiten hin zu interpretieren. Bei einigen ist offensichtlich, daß sie bezahlte Auftragsarbeiten sind.

    Bei allen ist die Auswahl der Probanden fragwürdig und schlecht dokumentiert. Aussagekräftig wäre ausschließlich eine Studie, bei der bei, sagen wir, 1000 UNAUSGEWÄHLTEN Probanden das Vorliegen eines Markers untersucht würde, uund DANN eine Korrelation zu bestimmten Gruppen hergestellt würde.

    Da 90% der Israelis , wie auch des Weltjudentums, aus „Aschkenazim“, also Nachkommen der Khasaren besteht, würde mich nicht verwundern, daß ein solcher Marker existieren könnte. Man sollte ihn dann den „Khasaren-Marker“ nennen.

  121. @ chicano

    Nur der Vollständigkeit halber:

    „WER IST EIGENTLICH JUDE?“

    Mit der jüdischen Identität hatten es die Völker im Osten leicht: das waren einfach jene Millionen von Leuten, die in den ohnehin multiethnischen Ländern des Ostens in kleinen Städtchen ganz für sich unter der Tyrannei ihrer Rabbis lebten, eine merkwürdige Regel-Religion hatten und abweichend gekleidet waren.

    Leicht hatten es auch die Völker im Westen, als (besonders nach 1917 und 1918) Millionen von ihnen nach dem Westen kamen, mit Österreich und Deutschland als erste Anlaufstelle und Transitland. Für die Völker im Westen waren „die Juden“ jene verarmten Neuankömmlinge mit Filzhüten, Vollbart, langen Koteletten und Kaftan, die der mosaischen Religion anhingen. Nur diese Observanz hatten sie mit den bis dahin als „jüdisch“ angesehenen Landeskindern.

    Als die israelischen Einwanderungsbehörden nach einer besseren Definition suchten, fanden sie zunächst nichts als die „jüdische Mutter“. Und die war „jüdisch“, wenn sie… (usw.). Schließlich erweiterten sie die Definition auf die des NS mit den jüdischen Großeltern. Im Grunde war das die Zuflucht zur Religionsangehörigkeit der Großeltern.
    Denn hätte man diesen Großvater rasiert und in einen Anzug gesteckt, wäre er von einem Polen oder Litauer nicht zu unterscheiden gewesen.

    Diese Unsicherheit in der Identität hat zu grotesken Entscheidungen im Einzelfall in Israel geführt. Sie beruht eben darauf, daß zwar die Hauptmasse der Juden, eben jener in den östlichen Ländern Europas, eine biologische Verwandtschaft zeigen.
    Aber 99% der Judenheit besteht aus Nachkommen von konvertierten Angehörigen anderer Völker und Reiche und ist sowenig biologisch verwandt wie „die Christen“ oder das Kollektiv der Pfeifenraucher.

  122. Ein Film über belgische Städte, muslimische Extremisten und Neue Rechte. Gut, offensichtlich werden die Extremisten als auch die Neue Rechte vom System gestützt. Nicht zuletzt daan zu erkennen, daß das Video auf CBN kommt. Aber Fakt ist auch: in diesen Städten ist die Präsenz des Islam bei 50 %, der häufigste Kindername ist Mohammed, die Schulen sind arabisch-islamish, nicht wallonisch oder Vlämisch. Jeder erwartet, daß die Mehrheit des Landes 2030 (und das ist schon bald, wissen Sie?) nicht mehr belgisch sein wird.

    http://www.cbn.com/media/player/index.aspx?s=/mp4/DHU227v2_WS

  123. Moslems sind es, die befürchten, daß die Extremisten sich mehr und mehr durchsetzen.

  124. Dr. Kümel, ds sehe ich ja jetzt erst:
    „@ chicano Ausführlich stellen Sie diverse Bestimmungen irgendwelcher islamischer Staaten (oder: Koran?) dar, welch einschränkende Bedingungen die armen Juden auf sich nehmen müssen, unter anderem wird ihnen verboten, Schweinefleisch zu essen; und beschneiden lassen müssen sie sich wahrscheinlich auch noch?“

    bin ich jetzt falsch informiert? Ich dachte, bei Juden gibt es doch genauso wie im Islam sowieso schon das Schweinefleischverbot, und die Beschneidung haben sie auch schon…

  125. @ Fatima

    Ja, das sehen Sie ganz richtig. Bei Juden gibt es das Schweinefleischverbot, die Beschneidung und das Alte Testament.

    Mein Diskussionspartner Chicano wollte mir nicht abnehmen, daß der Islam nach der Eroberung des byzantinisch-christlichen Szaates Palästina tolerant gegen die Juden war, die die Eroberung doch tatkräftig unterstützt haben. Er führte alle möglichen Einschränkungen an, die die Juden von den Arabern (irgendwann) hätten hinnehmen müssen, unter anderem sei Ihnen verboten worden, Schweinefleisch zu essen. In der Eile hatte C. nicht daran gedacht, daß dies ohnehin eine Bestimmung des Judaismus ist.

    Interessant, daß die Juden auch bei der Eroberung Spaniens als Kollaborateure der Eroberer aufgetreten sind. Das arabische Heer landete mit 7000 Mann. Binnen kurzem umfaßte es 25.000 Mann durch Zulauf der Einheimischen, in der Mehrzahl Juden. Und wieder befand sich auch bei dem Erobererheer eine starke Jüdische Abteilung, die aus dem zum Judaismus konvertierten Berberkönigreich kamen. Die Juden Spaniens (heute nennt man sie Sephardim) sind also konvertierte Berber.

  126. @ Fatima

    Thema „ÜBERFREMDUNG“:

    In österreichischen Volksschulen beginnt die türkische Umerziehung.
    Als Hausaufgabe müssen die deutschen Kinder lernen, was „otobüs“, „bisküyi“, „zürafa“ usw. bedeuten.

  127. @kümel und fatima

    da ich das thema nicht gebracht habe, darf ich wohl noch drauf antworten 😉

    „In österreichischen Volksschulen beginnt die türkische Umerziehung.
    Als Hausaufgabe müssen die deutschen Kinder lernen, was “otobüs”, “bisküyi”, “zürafa” usw. bedeuten.“

    seltsam, darauf antwortet fatima dann nicht mehr.

  128. @kümel

    „Aber 99% der Judenheit besteht aus Nachkommen von konvertierten Angehörigen anderer Völker und Reiche und ist sowenig biologisch verwandt wie “die Christen” oder das Kollektiv der Pfeifenraucher.“

    ich kann das weder bestätigen noch abstreiten, denn ich überblicke das nicht.

    ich frage mich aber ob das heute noch so wichtig ist. es gibt israel und es braucht eine lösung, da waren wir uns einig und auch darüber, wie die lösung aussehen könnte bzw. in welcher richtung diese zu suchen sein müsste.

    ehrliche frage: reicht das nicht. ich meine hier und für die drängenden probleme?

    das sich wissenschaftler mit solchen fragen weiter auseinandersetzen ist sicher richtig. schließlich wollen wir nicht in einer welt leben, die aus nichts anderem als mythen besteht.

  129. @ chicano

    Sie haben eigentlich recht.

    Die Widerlegung der Mythen, die die Propaganda der über alle Maßen mächtigen jüdischen Weltorganisationen verbreitet, ist wenig relevant für das Erarbeiten konkreter Lösungen. Denn SELBST WENN SIE RICHTIG WÄREN, hätten die Immigranten nicht das Recht, gegen den Willen der Einheimischen ein Land zu überfluten, die Einwohner zu massakrieren, zu vetreiben. zu drangsalieren und zu bekriegen.

    Die Erinnerung an die Tatsachen erfolgte nur, weil irgendwer sie apologetisch bezweifelt hat.

    Und eines darf man nicht vergessen:
    Eine KONKRETE LÖSUNG erfordert immer die konstruktive Mitarbeit einer mittleren Atommacht mit Zweitschlagskapazität , der (mindestens) viertstärksten Armee der Welt und der vorbehaltlosen Unterstützung der Drohnenmord-Kaiser in Washington und jener der Geldkaiser in der Wallstreet.

    Es ist also schon von Bedeutung, jederzeit zu wissen, daß jede ihrer Behauptungen leicht zu widerlegende LÜGEN sind. Nur wenn „alle“ das wissen, wird sich genügend Kritik (wie in Norwegen!) aufbauen, daß selbst die absolute Macht zurückweichen muß.

    Und, merkwürdig:
    Die Befreiung des Deutschen Volkes stößt auf genau dieselben übermächtigen Gegner wie jene der Palästinenser!

  130. „seltsam, darauf antwortet fatima dann nicht mehr.“

    ich muss mich zwar nicht rechtfertigen, worauf ich zu antworten habe oder nicht, aber ich dachte, das wäre hier klar. Quellen wie SOS Heimat (das PI in Österreich) sind für mich schlicht nicht glaubwürdig, und ich bin nicth bereit, auf diesem Niveau meine Zeit zu vergeuden. Das gilt auch für das ganze Migranten- und Islambashing hier. Könnt ihr gerne machen, aber ohne mich.

  131. @ Fatima

    Keiner fühlt sich gut, wenn klar wird, daß Mitglieder der Gruppe, zu der man gezählt wird, Dinge tun, die man selber nicht befürwortet.

    Ich habe aber, denke ich, oft genug gesagt, daß ich nicht die Immigranten für die Überfremdung verantwortlich mache, sondern die Politiker, die sie ohne Not zugelassen und gefördert haben, vermutlich ferngelenkt von denselben Kräften, die jetzt den ESM und seit langem den „Globalismus“ über uns verhängen.

    Gelegentlich falle ich auf die Propagandamasche dieser Leute herein, aber oft durchschaue ich sie auch.

    Ich bin weit davon entfernt, die heterogene Gruppe der Immigranten als „schlechtere Menschen“ anzusehen. Selbst die Kriminellen unter ihnen sind Opfer der völkerzerstörerischen NWO-Kräfte.
    Beispiel Yilmaz, der uns anvertraut hat, wie verloren man sich fühlt, wenn man weder im Herkunftsland mehr Heimat hat, noch im Land, wo man als Immigrant aufgewachsen ist.

    Erst recht bin ich weit davon entfernt, schlecht über Ihren Glauben zu reden.

    Aber eines ist Fakt:
    Die Immigranten sind zwar nur ein Instrument der „Herren“, aber die Überfremdung findet statt, jeden Tag.

    Und da die Deutschen ein sterbendes Volk sind, werden die Türken selbstverständlich die Erben sein, wenn nicht morgen, dann übermorgen.
    „Herren“ werden sie nicht sein, sondern NWO-Opfer, ob sie nun zu Hause wohnen oder bei uns.

  132. Terror in Tel Aviv

    Flüchtlinge aus den Bürgerkriegsländern Sudan und Erithrea gelangten nach Israel, etwa 10.000, die sich in einer 3 Millionen umfassenden Stadtlandschaft rund um Tel Aviv ansiedelten. Israel anerkannte nur einige hundert als Flüchtlinge, der Rest sind Illegale, die scharz (und hart) arbeiten.

    Das paßt den Bürgern nicht.
    Es gab gewaltsame Demonstrationen und regelrechte Pogrome.
    Zuletzt warfen Unbekannte mitten in der Nacht fünf Molotow-Cocktails in ausgesuchte Lokalitäten, darunter einen Kindergarten mit schlafenden Kindern, überfüllte Wohnungen.

    Wie durch ein Wunder wurde niemand verbrantt, der Kindergarten brannte jedoch völlig aus.

    Die Vorfälle werden in der Presse totgeschwiegen. Die Behörden reagieren nach bekanntem Muster: Es wird beschleunigt eine besonders hohe Stahlwand an der Grenze zu Ägypten errichtet.

    http://www.roytov.com/articles/terrorintelaviv.htm

  133. FINNLAND WILL ROMA DEPORTIEREN:

    Etwa 85% der Finnen fordert, die Zigeuner zu deportieren, die in Finnland in Massen zugezogen sind.
    Die Regierung steht dem Begehren der Bürger aufgeschlossen gegenüber.
    Kopp exklusiv 24/12
    http://www.kopp-exklusiv.de

  134. Schweiz will Grundrecht auf Asyl aufweichen.

    Asylbewerber, die klauen oder sich prügeln (andere Straftaten?) sollen in der Schweiz künftig sofort wieder abgeschoben werden: „Grober Undank“.

    Die Politik diskutiert, das Grundrecht auf Asyl auszusetzen, wenn der Bewerber mehr als unerheblich gegen Schweizer Gesetze verstößt.

    Kopp exklusiv 24/12
    http://www.kopp-exklusiv.de

  135. UNERWÜNSCHTE IMMIGRANTEN….

    …in Palästina, Westufer.

    Beispiel Hebron.
    Bis vor einigen Jahren eine rein palästinensiche Stadt, Touristenzentrum.
    Heute leben dort 150.000 Einheimische, die von 400 (!!!) israelischen Eindringlingen täglich und stündlich terrorisiert werden. Die Einheimischen dürfen ihre Häuser nur selten verlassen, manche Straßen überhaupt nicht mehr betreten, auf der Straße werden sie mit Steinen und Flaschen beworfen, angegriffen, niedergeschossen. Die „Siedler“ dürfen alles: Bewohner aus ihren Häusern jagen, Farmen anzünden, Häuser niederreißen, Einheimische niederschlagen und berauben.
    Und die Siedler werden in ihrem Tun von israelischer Polizei und Militär „beschützt“ und massiv gefördert.

    Die 400 „Siedler“ haben die absolute Macht.

    ZWEISTAATENLÖSUNG?
    IRGEND EINE LÖSUNG?

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