COMPACT 5/2012: Der Kampf um den Dollar

Soll der Staat oder Privatbanken die Zentralbank Federal Reserve beherrschen? Darum gab es in den USA einen Kampf auf Leben und Tod.

Auszug aus der Mai-Ausgabe von COMPACT-Magazin

 

Der Greenback und die Räuberbarone

Staat oder Privatbanken: Wer die Kontrolle über die Geldschöpfung ausübt, bestimmt die Geschicke eines Landes. In den Vereinigten Staaten dauerte der Kampf ein ganzes Jahrhundert lang.

Interviews mit Ellen Brown und William F. Engdahl

Thomas Jefferson, US-Präsident von 1800 bis 1808, warnte: „Eine private Zentralbank, die Zahlungsmittel ausgibt, ist für die Freiheiten der Menschen eine größere Gefahr als eine stehende Armee.“ Wie kam es, dass dies trotzdem geschah und die USA damals wie heute von einer solchen privaten Zentralbank dominiert werden?

Der Wirtschaftsjournalist Lars Schall hat für sein jüngste Buch zu diesem Thema recherchiert und unter anderem Interviews mit Fachleuten geführt, die wir im folgenden auszugsweise dokumentieren. Ellen Hodgson Brown ist Autorin von elf Büchern. Ihr letztes Werk The Web of Debt (2007) zählt zu den wichtigsten Veröffentlichungen über die US-Notenbank Federal Reserve. William F. Engdahl recherchiert seit Jahren über Geopolitik. Sein Bestseller Mit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung erschien erstmals auf Englisch 1992. Für COMPACT haben wir die getrennt geführten Interviews unter thematischen Gesichtspunkten zusammengeführt.

?Zentralbanken spielen im gegenwärtigen Finanzsystem eine entscheidende Rolle. Manche ihrer Eigenschaften sind nicht neu. Können Sie uns in diesem Zusammenhang etwas ein wichtiges Ereignis aus dem Jahre 1694 erzählen? Was geschah in diesem Jahr in England unter Wilhelm von Oranien?

Brown: In diesem Jahr wurde die Bank von England gegründet, die „Mutter aller
Zentralbanken“. Genau genommen gab es die erste Zentralbank in Schweden, aber die befand sich
im Staatseigentum. Die Bank von England befand sich in Privatbesitz und ist der Ursprung des
Systems, in dem privaten Bankern gestattet wird, ihre eigenen Banknoten als nationale Währung zu
drucken und sie gegen Zinsen an die Regierung zu verleihen. Sie kamen damit durch, weil die
Währung angeblich durch das Gold der Banken gedeckt war, aber entsprechend dem Fractional
Reserve System (Bruchreservesystem) wurden deutlich mehr Banknoten verliehen, als Gold zu ihrer Deckung vorhanden war. Die meisten dieser Banknoten wurden aus dem Nichts geschaffen.

?Etwa zur gleichen Zeit fanden in den amerikanischen Kolonien recht gegensätzliche
Geldexperimente statt. Der Grund für diese Experimente lag in der notorischen Knappheit
von Edelmetallen in den Kolonien, insbesondere von Gold. Wie gingen die Kolonien mit diesem Problem um?

Brown: Sie gaben ihre eigenen allgemeinen Währungen aus in Form von „Berechtigungsscheinen“ (engl.: Scrip) aus Papier.

?Eine prominente Figur bei all dem war einer der „Gründerväter“ der 1776 für unabhängig erklärten Vereinigten Staaten, nämlich Benjamin Franklin, der auch als “Vater des Papiergeldes”
bezeichnet wird. Welche Idee stand hinter seiner Erfindung?

Brown: Er hat es nicht wirklich erfunden, aber er war sehr enthusiastisch in Bezug auf das neue öffentliche Papiergeld und machte die Idee weithin bekannt. Die Innovation bestand darin, dass Geld von der Regierung kommt und im Grunde genommen eine Quittung für Güter oder Dienstleistungen darstellt, die man der Regierung gegenüber erbracht hat. Die Regierung gab Berechtigungsscheine entsprechend den Bedürfnissen des Handels aus. In Franklins Kolonie Pennsylvania gab die Regierung nicht nur Geld aus, sondern verlieh es auch durch eine regierungseigene Bank an die Wirtschaft. Da das Geld zur Regierung zurückkehrte, von wo es wieder in die Wirtschaft zurückfließen konnte, wurde als Ergebnis die Inflation verhindert, die in anderen Kolonien auftrat, in denen man neues Geld einfach druckte und ausgab, druckte und ausgab.

Engdahl: Es gab 1781 die Gründung der ersten Bank of the United States unter Alexander
Hamilton, dem ersten Finanzminister. Viele, auch amerikanische Historiker, vermitteln den Eindruck, das sei eine nationale Bank gewesen, die der US-Regierung gehörte. In keiner Weise war diese Bank-Mehrheit im Besitz der US-Regierung! Ein Minderheiten-Anteil der Aktien wurde durch die US-Regierung gehalten, aber die Hauptaktionäre waren private Banken-Interessen. Interessanterweise wurde einer der größten Aktienblöcke der Bank of the United States durch
das Haus Rothschild in London gehalten. Das, was die Briten während des Unabhängigkeitskrieges
nach 1776 verloren, versuchten sie also durch die Hintertür durch den Besitz der Bank, die die US-Staatsverschuldung verwaltete, wieder zu erlangen. Die Charta dieser Bank wurde nicht erneuert,
es gab erbitterte Kämpfe in der Geschichte darüber. Es wurde 1816  eine Second Bank
Of the United States geschaffen, und auch Andrew Jackson war als Präsident (1829–1837) ein erbitterter Feind der Idee, dass die Schulden der Vereinigten Staaten von einem privaten Unternehmen gehandhabt werden sollten.

?Ein anderes wichtiges Thema ist die Art und Weise, wie Abraham Lincoln während des Bürgerkrieges 1862–65 die Truppen der Nordstaaten finanzierte. Können Sie die wesentlichen Elemente dessen beschreiben?

Brown: Er gab nach dem oben erwähnten Vorbild der amerikanischen Kolonisten “Greenbacks” genannte Scrips (Bezugsscheine) aus. Dadurch vermied er es, sich bei den Banken hoch zu verschulden, und es gelang ihm, den Krieg gegen die Südstaaten zu gewinnen. Es gibt allerdings Grund zu der Annahme, dass die Greenback-Lösung maßgeblich zu seiner Ermordung 1865 beigetragen hat.

(…)

? Damit kommen wir zum Gilded Age, also den letzten drei Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts, das von Autor Jack Beatty nicht ohne Grund auch als das „Zeitalter des Verrats” bezeichnet wird. Das war eine Ära, die von den “Räuberbaronen” wie den Rockefellers, den Carnegies, den Vanderbilts, den Morgans und den Harrimans beherrscht wurde. Diese Familien gewannen großen Einfluss. Warum sind sowohl das “Gilded Age” als auch die „Räuberbarone” heute noch immer wichtig, obwohl seitdem so viele Jahre vergangen sind?

Brown: Die Räuberbarone sind immer noch da, und sie üben jetzt viel mehr Einfluss auf die
Regierung aus. Die beiden führenden Räuberbarone des Gilded Age waren J.P. Morgan und John
D. Rockefeller. Ihre Banken sind jetzt vereint in den Bankengiganten JP Morgan Chase und
Citibank. Zusammen mit Goldman Sachs und verschiedenen anderen bestimmen diese Banken heute im Kongress, wo es langgeht.

(Vollständig lesen in der Printausgabe von COMPACT 5/2012).

19 Kommentare zu „COMPACT 5/2012: Der Kampf um den Dollar

  1. Es gilt ja auch der Ausspruch Henry Fords d.Ä., der gesagt haben soll „WENN DIE LEUTE WÜßTEN WIE DER GELDMARKT FUNTIONIERT HÄTTEN WIR MORGEN EINE REVOLUTION!“
    Genau deshalb unterbleiben solche Informationen wie hier in Compact durch die gleichgeschalteten Medien, das ist evident – offensichtlich!

  2. Was hier unklar bleibt: Sind die Privatbanken jetzt Eigentümer der FED oder nicht? Scheinbar nicht, wenn darauf verwiesen wird, dass die Privatbanken den Kongres beeinflussen würden.

  3. Eine private Zentralbank ist das perfekte Verbrechen.

    Der ESM steht dem in nichts nach. Er bricht und verhöhnt nicht nur die Rechtsgrundlage der EU, sondern insbesondere auch das GG!

    Und es soll mir bitte keiner erzählen, Schräuble, Ferkel & Co wüßten das nicht.

    Die Politische Klasse der Bunten Republik handelt imho mehrheitlich wider besseres Wissen und manche Polyticker brechen dabei auch den Eid, den sie – vielleicht nur mit Abfuhr – geschworen haben.

    Wir werden von Verbrechern regiert, könnte man meinen, wenn man nicht wüßte, daß man damit ein schlimmes Gedankenverbrechen begeht.

    Also meint man es nicht, drängt alles zurück und wählt brav und anständig, obwohl man gar keine echte Wahl hat.

    Aber im Vorbewußten türmen sich die Müllberge immer höher und höher und irgendwann wird ihr übler Gestank die Bewußtseinsschwelle von unten durchstoßen müssen.

    Dann ist Feyerabend – Anything goes!

  4. Worum geht’s? Jakob Augstein hat es am 08.12.2011 bei S.P.O.N. auf den Punkt gebracht:

    Es wäre für Deutschland besser, mit den Partnern in Europa das Falsche zu tun, als allein auf dem Richtigen zu beharren.

    Also erhebt man die Idee einer privaten Zentralbank in die Potenz und macht zusammen mit den anderen EU-Knallchargen einen ESM.

    Toll, richtig toll…

  5. Das Netz der Spinne ist geflochten.Durch die Federal Reserve Act,der die Großbanken in Amerika zu einem privaten Konzern machte und das Recht erhielt,Banknoten zu drucken,wohlgemerkt,Privatgeld auf den Markt zu bringen,wurde die amerikanische Regierung in die völlige Abhängigkeit der Geldleute gebracht.Das bedeutet,daß die Regierung,wenn sie mehr Ausgaben hat(das haben alle Regierungen),als sie durch Steuern hereinbringt,das Geld von den Banken nehmen muß.Und das seit 1913.Und dann kommen die Zinslasten…

  6. Allein die Immunität der mit den Rettungsschirmen beauftragten EU-Beamten ist der gravierendste
    BEWEIS für ein geplantes VERBRECHEN gegen die Teilnehmer. also nicht nur gegen Deutschland, warum fällt das niemand auf?

  7. bingo nonkonformer!

    es fällt vielen auf, man weiß nur vor lauter neuen meldungen nicht, wo man gestern drauf geschaut hat.

    wäre auch der meinung, dass es zeit wäre ein, zwei punkte, die im kern klar und nicht anfechtbar sind, dem volk so lange unter die nase zu reiben, bis es kotzt oder beißt!

    immunität! der blanke hohn, der blanke hohn.

  8. Nonkonformer hat @ Mai 25, 2012 um 22:30 geschrieben

    Allein die Immunität der mit den Rettungsschirmen beauftragten EU-Beamten ist der gravierendste
    BEWEIS für ein geplantes VERBRECHEN gegen die Teilnehmer. also nicht nur gegen Deutschland, warum fällt das niemand auf?

    Doch, doch, Biedermann fallen die Hinweise auf die geplante Brandstiftung schon auf. Er will (!) sie nur nicht wahrhaben. Deshalb drängt er deren Repräsentanzen wieder aus seinem Bewußtsein heraus.

    Es bleibt nur ein unbestimmtes, ungutes Gefühl. Eine Art von diffusem Unbehagen …

    Aber die große Mutti wird’s schon richten. Und eine Mutter tut ihren Kindern doch nichts zu Leide! Mutti liebt ihre Babies doch. Siehe z.B. aktuell den Fall Röttgen. Wie fürsorglich und liebevoll hat sich Mutti um ihn gekümmert und ihn von seiner Mühsal befreit und erlöst.

  9. „Das [strukturale] Geheimnis, um das es [auch] hier geht, ist: … Die abendländische Kultur wird genau so lange leben wie die abendländische Religion.“ Gertrud von Le Fort, „Der Kranz der Engel“, zit. nach kreuz.net.

    Ich möchte diese allgemeine Wahrheit weiter spezifizieren: Die Deutsche Kultur wird genau so lange leben wie die Deutsche Religion.

    Gemeint ist damit die spezifisch Deutsche Art und Weise der Rückbinduung an Gott. Inkl. des falschen calvinistischen Verständnisses von Banken, Zins und Zinseszins, das eine private Zentralbank überhaupt erst ermöglicht hat.

    Ein Inhalt, der sich auch in den problematischen Formen der etablierten Kirchen aber auch im Judaismus oder Islamismus vollziehen kann.

    Das ist notwendig mißverständlich (es geht aus rechtlichen Gründen nicht anders) und ich kann nur darum bitten, es rechtgesonnen zu verstehen und recht zu rezipieren.

  10. UNSER FED-SYSTEM

    Das FED-System ist ein einziges Verbrechen:

    Der Staat braucht Geld. Er schreibt Schuldscheine aus.

    Die FED, ein Syndikat privater profitorientierter Banken, (die merkwürdig deutschklingende Namen haben) kauft die Schuldscheine gegen „FED-Notes“, also nichtstaatliches Geld, das heute nicht einmal mehr gedruckt zu werden braucht. Die FED erschafft durch einen Knopfdruck Milliarden Dollar und kauft damit die Zahlungsversprechen des Staates. Die Bürger müssen die Zinsen an die FED bezahlen, es handelt sich um Beträge, die die gesamte (übrigens rechtswidrige!) US-Einkommenssteuer auffressen! Die FED-Banken verkaufen die Staatsanleihen (mit Profit) AUCH an private Anleger. Dann fließt ein Teil der Zinsen an den privaten Käufer.

    ABER:
    Unser System ist nicht viel weniger verbrecherisch:

    Der Staat braucht Geld. Er schreibt Schuldscheine aus.

    Die werden versteigert. Käufer sind die Banken, die zumeist ebenfalls privatwirtschaftlich organisiert sind. Dafür erschaffen sie durch einen Knopfdruck Milliarden.
    Die Banken halten eine gewisse Menge der Anleihen, verkaufen sie (mit Profit) AUCH an private Anleger. Die Bürger müssen die Zinsen bezahlen, an die Banken, oder an die privaten Käufer der Anleihen.

  11. UNSER GELDSYSTEM

    Der FED-Betrug der Schöpfung von Milliarden aus dem Nichts liegt allerdings unserem gesamten Geldsystem zugrunde. Nur weiß das keiner, Ford hat es angesprochen.

    JEGLICHES im Umlauf befindliches Geld ist durch einen Kredit zustandegekommen. Der „Linke“ Egon Kreutzer (www.egon-w-kreutzer.de) beschreibt das so: „Wenn alle Schulden bezahlt sind, existiert kein Geld mehr im Lande“.

    Wenn irgendjemand (Häuslebauer, Unternehmer) einen Kredit braucht, geht er zur (zumeist privaten) Bank.
    Die Bank „erschafft“ durch die Kreditvergabe das Geld. Wird der Kredit getilgt, verschwindet das Geld wieder aus demn Wirtschaftskreislauf.

    Fast jede Wirtschaftstätigkeit wird heute kreditfinanziert: Import-Export, Bau von Fabriken, Brücken, Bahnen, Straßen und Mietshäusern, Kauf von Fuhrparks und Maschinen. Alles, was produziert oder konsumiert wird, hat daher auf den Preis der Ware einen sehr erheblichen Aufschlag von Zinskosten.

    Der vom Kleinen Mann erarbeitete Wohlstand fließt also zu einem erheblichen Teil an die (zumeist privaten) Banken.

    Das muß aber nicht so sein und viele Menschen haben ein Gegenrezept dazu enwickelt, etwa auch Egon Kreutzer (zins-und tilgungsfreie Kredite aus der Hand des Staates für gemeinnützige Zwecke).

    Darüber hinaus muß ja ein Kredit nicht bloß getilgt, sondern auch verzinst werden. Würden also sämtliche Kredite getilgt, würde immer noch das geld für die Zinsen fehlen. Die Kreditnehmer (und das sind auf den beschriebenen Umwegen wir alle) müssen also stets MEHR zurückzahlen, als als Kredit ausgereicht wurde: Zwang zu unendlichem Wachstum!

  12. Übrigens konvergiert alles Geld – das wußte schon Voltaire – auf seinen inneren Wert hin. Und der ist bei FIAT-Money gleich Null.

    FIAT-Money wird gleichsam naturwüchsig immer wertloser und seine Kaufkraft schwindet dahin.

    Jeder Volkswirt weiß das. Und falls Locker Schräuble, Ferkel & Consorten das nicht wissen, dann nur, weil sie es nicht hören wollten.

    Gesagt hat man es ihnen oft genug.

    Aber sie fürchten die Konsequenzen dieses Wissens. Denn dann müßte man die Bankster zur Verantwortung ziehen, die das initiiert haben. Und das lassen die Schatten nicht zu.

    Also tut man so, als ob man nichts wüßte. Das ist gesünder, siehe JFK.

  13. Hat sich eigentlich schon ‚mal jemand überlegt, warum in der BRD immer nur die Banken mit einem hohen Staatsanteil in Schwierigkeiten geraten?

    Bzw. warum der Staat schnell Anteile erwirbt, wenn der Staatsanteil nicht so hoch ist und doch Schwierigkeiten kommen?

    Na, weil dann der Steuerzahler haftet. So einfach kann die Welt sein.

    Und wer macht den Profit? Na die privaten im Hintergrund.

    Und wenn die sich ‚mal verspekulieren und auch in Schwierigkeiten kommen? Siehe oben.

    Und warum funzt das so gut? Weil wir die Schulden anerkennen die Ferkel und Co machen.

    Wir sollten vielleicht die Anerkenntnis verweigern. Ob das was hilft?

  14. Der Euro zerbricht, wenn er eben zerbricht. Eine aktive politische Kraft dazu sehe ich in Deutschland nicht: Weder Henkel, noch Aiwanger, noch Schachtschneider, noch ein angebliches Traumduo Lafontaine-Sarrazin und schon gar ncht den libertären Schreier Oliver Janich von der Partei der Unvernunft.Es gilt abzuwarten, ob der Euro selbst zerbricht und zugleich–sollte er das bis 2013 nicht- Merkel zu wählen, um zumindestens die Eurobonds zu verhindern.

  15. ZU
    Nonkonformer hat @ Mai 25, 2012 um 11:44 geschrieben
    Es gilt ja auch der Ausspruch Henry Fords d.Ä., der gesagt haben soll “WENN DIE LEUTE WÜßTEN WIE DER GELDMARKT FUNTIONIERT HÄTTEN WIR MORGEN EINE REVOLUTION!”

    Gilt dann auch für sie Henry Fords „Analyse“ und antisemitisches Buch, wonach die Juden das Geldsystem kontrollieren und man sich „frei von ihnen machen“ müsse?
    Henry Ford war einer der grössten Antisemiten und er und sein Buch waren auch im 3. Reich gerne zitierte Quellen.Die >Nationalsozialisten machten dann auch ihre völkische Revolution gegen das angeblich raffende Kapital , das das schaffende Kapital erdrosselte. Adolf und Henry waren da Gedankenbrüder!

  16. Ich wiederhole nochmals meine Frage: Ist die Fed jetzt Eigentum von Privatbanken oder des US-Staates?–interessant, dass keiner bisher diese Frage beantwortet hat!

  17. @Jakobiner
    Die Geschichte der Gründung der FED ist in der auf youtube auch in Deutsch verfügbaren Dokumentation „The secret of Oz“ von Bill Still sehr ausführlich und genau dargestellt (Ich verzichte auf die Verknüpfung, ist sehr einfach zu finden auch original in Englisch natürlich). Es handelt sich grob gesagt um eine privat kontrollierte, staatlich maskierte Institution. Ihre Teilhaberbanken, unter anderem die Federal Reserve Bank of New York, welche die wichtigste und mächtigste ist, sind in privater Hand (Jamie Dimon, Chef von JP Morgan Chase und „Chairman of the Board and Chief Executive Officer der NY-FED in Personalunion http://www.newyorkfed.org/aboutthefed/org_nydirectors.html). Auf den leicht zu findenden Websiten von Bill Still wird die entscheidende Rolle der Bankiersgiganten in Zusammenarbeit mit Woodrow Wilson – der es später bitter bereute – in der Gründung und Kontrolle, sowie die Versuche der Maskierung offengelegt. (Hauptseite ist nicht zu erreichen im Moment, daher eine Verbindung zu seiner yt Seite http://www.youtube.com/user/bstill3) Hier erfahren Sie in zwei kurzen Ausschnitten aus Anhörungen im Zuge der „Bail Out“ Untersuchungen etwas bezüglich der privaten Kontrolle der Mitgliedsbanken:

    http://www.c-spanarchives.org/program/ID/217869&start=2632&end=2692

    http://www.c-spanarchives.org/program/ID/217869&start=2753&end=2874

    http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=newsarchive&sid=avjlPu.bRVmk

    Ich möchte noch irgendwie richtige Worte finden, um Ihre Position zu Henry Fords Angaben zu streifen. Aus Ihrer Haltung geht hervor: Sie haben sich die Mühe entweder noch nicht gemacht, zu überprüfen, ob Fords These zur „Religion“ bzw. „Ethnie“ die Mehrheit der Jamie Dimons dieses Systems stimmt, oder sie lehnen seine Schlussfolgerungen ab. Ich habe das mal untersucht und möchte Ihnen mein Ergebnis hier bewusst vorenthalten. Die Interpretation und Schlussfolgerung daraus in moralisch hochstehende, konstruktive Bahnen zu führen, ist die wichtige Aufgabe.

  18. Im Gerichtsurteil: „John L. LEWIS, Plaintiff/Appellant,
    v.
    UNITED STATES of America, Defendant/Appellee.
    No. 80-5905.
    United States Court of Appeals,
    Ninth Circuit.

    Submitted March 2, 1982.
    Decided April 19, 1982.
    As Amended June 24, 1982.“ wird ausgeführt:
    „On July 27, 1979, appellant John Lewis was injured by a vehicle owned and operated by the Los Angeles branch of the Federal Reserve Bank of San Francisco. Lewis brought this action in district court alleging jurisdiction under the Federal Tort Claims Act (the Act), 28 U.S.C. § 1346(b). The United States moved to dismiss for lack of subject matter jurisdiction. The district court dismissed, holding that the Federal Reserve Bank is not a federal agency within the meaning of the Act and that the court therefore lacked subject matter jurisdiction.“

    „Each Federal Reserve Bank is a separate corporation owned by commercial banks in its region. The stockholding commercial banks elect two thirds of each Bank’s nine member board of directors. The remaining three directors are appointed by the Federal Reserve Board. The Federal Reserve Board regulates the Reserve Banks, but direct supervision and control of each Bank is exercised by its board of directors. 12 U.S.C. § 301.“

    „Examining the organization and function of the Federal Reserve Banks, and applying the relevant factors, we conclude that the Reserve Banks are not federal instrumentalities for purposes of the FTCA, but are independent, privately owned and locally controlled corporations.“
    „For these reasons we hold that the Reserve Banks are not federal agencies for purposes of the Federal Tort Claims Act and we affirm the judgment of the district court.

    AFFIRMED.“ http://bulk.resource.org/courts.gov/c/F2/680/680.F2d.1239.80-5905.html

    Ganz interessante Untersuchung über die Direktoren und deren Bank-Verbindungen.
    http://adabyron.net/FederalReserveDirectors.pdf

  19. Stephen Lendman fasst in ‚How Wall St. Fleeces America. Privatized Banking, Government Collusion and Class War‘, Atlanta, 2011, S. 10, die Gründung der FED so zusammen (meine Übers.):

    „Im Jahre 1910 trafen sich sieben mächtige Männer heimlich für neun Tage auf der Jekyll Island und schufen das Federal Reserve System. Dies wurde drei Jahre später vom US-Kongress installiert, und zwar am 23. Dezember 1913. Hiernach änderte sich die US-Wirtschaft und die Weltwirtschaft insgesamt, wodurch hauptsächlich den reichen und mächtigen Nutznießern geholfen wurde.

    Das Gesetz wäre nicht verabschiedet worden, wenn es nicht so raffiniert durch die Congressional Conference Committee-Sitzung durchgeschleust worden wäre, die am 22. Dezember 1913 zwischen 1:30 bis 4:30 Uhr morgens stattfand, als die meisten Mitglieder des Kongresses schliefen.

    Am nächsten Tag erhielt das Gesetz eine Mehrheit, weil schon viele Abgeordnete in die Ferien gefahren waren und die meisten, die noch da waren, es gar nicht gelesen hatten. Das spielte auch keine Rolle, denn die Sprache des Gesetzes war so sorgfältig darauf angelegt zu täuschen, um zu verbergen, dass mit dem Gesetz private Banken in die Lage versetzt worden waren, das Geld der Nation zu kontrollieren, was ihr lang ersehntes Ziel gewesen war.

    Ihre Idee funktionierte wie geplant, obwohl das Federal Reserve Act nach der Verfassung, Artikel 1, Abschnitt 8, wonach nur der Kongress das Recht hat, Geld zu schöpfen und seinen Wert zu regulieren besitzt, illegal ist. 1935 entschied das Oberste Gericht, dass der Kongress nach der Verfassung dieses Recht nicht auf eine andere Körperschaft oder auf ein anderes Organ übertragen kann.“

    Das Gesetz ist also verfassungswidrig. Trotzdem unterschrieb der damalige Präsident Woodrow Wilson das Gesetz, was er später bereute, als er meinte, dass er ‚der unglücklichste Mensch der Welt sei. Er habe unwissentlich sein Land ruiniert.‘
    (Ebd. S. 11).

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