Was nach dem Euro kommt

Auszug aus COMPACT-Magazin: Planspiele werden angesicht der Griechenland-Pleitewahlen Mitte Juni intensiviert

Bei den griechischen Wahlen am 17. Juni werden den Gegnern der EU-Sparpolitik Mehrheiten vorausgesagt. Ohne Sparzusagen aber will die EU kein Geld mehr geben. Folge: Unmittelbar nach den Wahlen ginge Griechenland pleite und der Staat müsste, um Gehälter usw. weiter bezahlen zu können, eigenes Geld drucken – die Wiederkehr der Drachme. Vor diesem Hintergrund hat COMPACT-Magazin schon in der aktuellen Ausgabe vom Mai 2012 die entsprechenden Planspiele vorgestellt. Die COMPACT-Ausgabe kann man hier bestellen und hier abonnieren. Hier ein Auszug aus COMPACT 5/2012:

 

Was nach dem Euro kommt

Die Auflösung einer Währungsunion ist machbar, wenn auch nicht unproblematisch. Der Ideenwettbewerb eines britischen Konservativen hat eine ganze Palette unterschiedlicher Modelle ergeben.

Von Karel Meissner

(…)
Dabei ist der euro-kritische Geist auf der Insel immer noch lebendig, wie die seit einigen Monaten andauernde Rebellion von Hinterbänklern gegen Cameron zeigt. Von diesem Geist kündet auch eine Initiative eines dieser Tory-Rednecks, Lord Simon Wolfson, der im Herbst 2011 eine bemerkenswerte Ausschreibung gemacht hat: 300.000 Euro sollte der bekommen, der den besten Masterplan für die Auflösung der Euro-Zone vorlegt. 425 Expertisen gingen ein, Ende März 2012 wurden die fünf besten vorgestellt.

Zwei grundsätzliche Dimensionen beim Vorgehen lassen sich unterscheiden: Zum einen, ob die Euro-Zone im Konsens aufgelöst werden soll oder durch einseitige Austrittserklärungen. Zum anderen, ob die politisch Verantwortlichen das Euro-Ende für die Öffentlichkeit transparent oder im Geheimen vorbereiten.

Eine konsensuale und öffentliche Lösung schlägt etwa Jens Tepper vor, Chef des Wirtschaftsforschungsinstitutes Variant Perception. Er sieht, ähnlich wie Vaclav Klaus, keine größeren Probleme bei der Entflechtung. Die Erfahrung mit 69 historischen Währungsgemeinschaften illustriere, dass das Auseinanderbrechen selten in einer Katastrophe ende.  Voraussetzung sei allerdings, dass die grenzüberschreitenden Schulden im gegenseitigen Einvernehmen in die neuen Währungen umgerechnet würden.

Aber ob dieses „gegenseitige Einvernehmen“ so einfach herzustellen ist? Jens Nordvig, ein langjähriger Top-Mann der US-Privatbank Goldman Sachs, problematisiert die von Tepper als selbstverständlich vorausgesetzte Umrechnung der Auslandsschulden. Dies sei innerhalb des bisherigen Euro-Raumes vermutlich leicht verhandelbar. Aber wie soll etwa Griechenland seine auf US-Dollar nominierten Außenstände zurückzahlen, wenn die Drachme massiv abwertet? Zur Lösung schlägt Nordvig vor, neben den Nationalwährungen ein europäisches Gemeinschaftsrechengeld beizubehalten, den Ecu-2, das alle bisherigen Mitgliedsstaaten nach einem bestimmten Schlüssel erhalten und zur Tilgung nutzen können.

Originell argumentiert die britische Fondsmanagerin Catherine Dobbs. Wenn der Euro verschwindet,sollen alle Bürger in der gesamten Währungsunion dafür eine Mischung an den wieder eingeführten Einzelwährungen erhalten, die dem Proporz bei Euro-Einführung entspricht. Die Sparguthaben zum Beispiel würden also am Tag nach der Umstellung nicht mehr auf Euro lauten, sondern aufgestückelt werden in die 17 neuen-alten Nationalwährungen. Was dann am übernächsten Tag passieren würde, wäre allerdings auch klar: Jeder, der rechnen kann, würde die Schwachwährungen von seinem Konto abheben und in harte Währungen, also vor allem D-Mark, umtauschen. Diese würde dann massiv aufwerten, die anderen abstürzen.

Auf dieses Absturz-Problem antworten die Studien von Neil Record, einem früheren Volkswirt der Bank of England, und von Roger Bootle, zuvor bei der britischen Privatbank HSBC beschäftigt. Beiden gemeinsam ist die Annahme, dass langwierige Verhandlungen über eine konsensuale Auflösung der Euro-Zone die Märkte verunsichern und zu massiver Kapitalflucht aus den Defizitländern führen würden. Deshalb empfehlen sie ein Vorgehen im Geheimen – man könnte auch von einem Währungsputsch sprechen.

Streng abgeschirmte Gremien sollten die Umstellung planen und den klandestinen Druck der neuen Banknoten vornehmen. Dann sollte überfallartig – etwa an einem Wochenende oder über einen Bankfeiertag – der Währungsschnitt verkündet werden. Strenge Kontrollen des Internet-Banking und der Landesgrenzen sollten verhindern, dass Bürger ihr Kapital per Mausklick oder im Koffer ins Ausland schafften.

In Records Vision würde dieser Währungsputsch in der gesamten Euro-Zone gleichzeitig ablaufen und von einem deutsch-französischen Steuerungsgremium geplant werden. Dass dies, gerade angesichts der Spannungen zwischen Berlin und Paris, schwer vorstellbar ist, ist nur ein Problem. Schwerer wiegt, dass in diesem Modell ein oder zwei Großmächte den anderen Mitgliedsländern ihren Willen brutal aufzwingen.

Im Gegensatz dazu ist der Geheim-Plan von Bootle erfreulich antiimperial. Seine Expertise Den Euro verlassen: Eine praktische Anleitung richtet sich nur an aussteigewillige Einzelstaaten – sozusagen ein Tipp, um sich aus der Umklammerung des Währungsverbundes herauszuschleichen. Wo immer heute eurokritische Kräfte vor der Machtübernahme stehen, sollten sie sich Bootles Ratschläge zu Gemüte führen. Helfen kann sicherlich auch die argentinischen Erfahrungen: Das defizitäre Land strich 2002 einfach alle Auslandsschulden und stellte die Souveränität der eigenen Währung wieder her (die zuvor an den Dollar angekoppelt war). Die Gläubiger jammerten, auch die reichen „Dollaristen“ im Inland schrien Zeter und Mordio – aber die Ökonomie erholte sich rasch. Dass die internationalen Kapitalmärkte Argentinien in der Folge nichts mehr borgen wollten, erwies sich als beherrschbar: Der anziehende Export spülte Devisen in die leeren Kassen – und das linke Venezuela lieferte Öl im bargeldlosen Gütertausch. Auch Griechenlands Tourismus – die wichtigste Einnahmequelle des Landes – würde mit einer niedrig bewerteten Drachme deutlich anziehen. (…)

Vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 5/2012.

67 Kommentare zu „Was nach dem Euro kommt

  1. Um den Euro zu retten und die europäische Wirtschaft zu stabilisieren, würde es genügen, wenn nur ein Staat zu seiner ursprünglichen Währung zurückkehren würde, nämlich die Bundesrepublik Deutschland. Dies jedenfalls behauptet der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Clyde Prestowitz. Die damit verbundene Aufwertung der D-Mark gegenüber dem Euro würde automatisch die Wettbewerbsfähigkeit der schwächeren Euro-Länder steigern und teure Rettungsschirme überflüssig machen.
    (siehe http://tinyurl.com/cftfdoa).

  2. Leider gibt es keine wirklich glaubwürdigen Zahlen. Ich habe gelesen, daß Deutschland wohl 80-100Mrd offene Forderungen an Griechenland haben soll. Natürlich
    kämen dazu noch die Zahlungen der Bundesbank an die EZB, die wohl auch abzuschreiben sein werden.

    Aber endlos weiter zahlen an Staaten,die das Geld gleich weiter an Banken leiten und obendrein an ihre
    Reichen, die von Steuern befreit sind,das kann so nicht weitergehen.

    Ich befürchte nur, daß wenn Deutschland aus dem €uro austritt, das es dann auch aus der EU gedrängt werden wird. Das „Gold der Bundesbank“ ist ja auch nur auf dem Papier existent. Ich hatte früher schon einmal geschrieben, daß Deutschland erpreßbar ist und wir sehr darauf hoffen müssen, daß die anderen Nettozahler bald die Notbremse ziehen werden, so daß wir uns anhängen können.

    mit freundlichen Grüßen

  3. ich finde Bootles Vorschlag für nicht ausreichend: Wenn nur einzelnen Staaten aus der Währungsunion aussteigen ist das zu wenig! Wir brauchen ein kontrollierte völlige Auflösung des Euro.
    Daher finde ich die Idee der Rückkehr zu den 17 Einzelwährungen am effektivsten. Damit hätte jedes Land seine Währunssouveränität und geldpolitische Unabhäängigkeit wieder. Man könnte sich dabei auf einen Wechselkursverbund mit einer FIKTIVEN Verrechnungswährung (Ecu) einigen, der neben den nationalen Währungen als Zentralbankreserve und Transaktionsmittel genutzt wird.

    Meine Frage: Will Nordwig (wie es meiner Meinung nach am besten ist) den Ecu 2 als fiktive Buchwährung wie der Ecu von 1979 bis 1998 oder will er, daß der Ecu 2 als Bargeld neben den nationalen Währungen zirkuliert?

  4. @Hans Ulrich Gresch

    Das wäre aber nicht ausreichend, da die anderen Länder dann immer noch im Euro-Gefägnis eingekerkert wären und ihre Währung nicht auf und nicht abwerten könnten und somit am Tropf der EZB auch weiterhin hängen würden.

    Auch die Niederlande, Belgien, Österreich und Frankreich brauchen ihre eigenen Währungen wieder.
    Der Gulden, die D-Mark, der Schilling usw. würden aufwerten und wären somit angemessene Währungen für die Wirtschaftskraft des jeweiligen Landes. Die Folge wären billige Importe (grade von Öl und Rohstoffen, was die Spritpreise senken würde), günstige Zinssätze und hoher Konsum und steigende BInnenkaufkraft. Dem Export würde so eine Aufwertung kaum schaden, weil Industrieländer wie Deutschland ja Qualitätsprodukte herstellen, für die der Käufer gerne auch mal ein Paar Mark mehr bezahlt. Außerdem werden alle deutschen Exporte durch Importe vorfinanziert, sodaß die billigeren Importe die Preissteigerungen der Exporte ausgleichen dürften.

  5. Ich halte Bootles Vorschlag für nicht ausreichend: Wenn nur einzelne Staaten aus der Währungsunion aussteigen ist das zu wenig. Wir brauchen eine kontrollierte Komplett-Auflösung des Euro.
    Daher finde ich die Idee der Rückkehr zu den 17 Einzelwährungen am effektivsten. Damit hätte jedes Land seine Währungssouveränität und geldpolitische Unabhängigkeit wieder.
    Man könnte sich dabei auf einen Wechselkursverbund mit einer FIKTIVEN Verrechnungswährung (Ecu) einigen, der neben den nationalen Währungen als Zentralbankreserve und Transaktionsmittel genutzt wird. Wie der Ecu wäre er aber eine rein fiktive Buchwährung, es gebe kein Ecu-Bargeld, die nationalen Währungen sind wiederhergestellt.

    Meine Frage: Will Nordwig (wie es meiner Meinung nach am besten ist) den Ecu 2 als fiktive Buchwährung wie den Ecu von 1979 bis 1998 oder will er, daß der Ecu als Bargeld neben den nationalen Währungen als eine Art Parallelwährung zirkuliert?

  6. Daniel: Eine abgestimmte Lösung wäre natürlich das beste. Aber wenn die Abstimmung nicht klappt, weil andere mauern, muss D eben allein raus.

  7. Was nach dem Euro kommt?

    1. Die Zuweisung von Alleinschuld an die Deutschen. Die als Tätervolk natürlich auch am Mißlingen und Zerfall des Euro Schuld sein müssen.

    2. Präsentation einer umfänglichen Rechnung dafür.

    3. Androhung von Zwangsmaßnahmen bei Zahlungsunwilligkeit.

  8. Wir fliehen unser Schicksal als Deutsche. Und weil das nicht geht, macht uns das Angst und feige.

    Wenn wir aber echte Verantwortung dafür übernehmen würden, könnten wir uns mutig stellen und es bemeistern.

    Wir kämen dann zu einer nationalen Geld- und Wirtschaftspolitik im Interesse des Volkes und müßten nicht länger – per se aporetisch – versuchen, uns in Europa so klein zu machen, daß uns der Feind nicht mehr finden kann.

    You can run – but you can’t hide.

  9. Hallo Jürgen, erstmal ein großes Dankeschön für deine journalistische Arbeit und deinen Einsatz für politische Alternativen zum Mainstream. Ich habe gerade Jürgen Trittin bei Illner gehört und war erstaunt über eine Idee im Zusammenhang mit dem ESM, die für mich so neu war und in sich eine alternative Nutzung btw. Auslegung sein könnte zu den beängstigen Szenarien einer Finanzdiktatur eines nicht wählbaren und demokratisch kontrollierbaren Gouverneursrates. Trittin sieht den ESM als potentiell öffentliche (d.h. Zinsgewinne kommen der europ. Bürgern zugute) und demokratisch kontrollierte Institution zur Staatsfinenzierung unter Umgehung des Privatbankensektors und den damit verbundenen Zinsaufschlägen an. Mir ist klar, dass der ESM-Vertragsentwurf alles andere als diese Auslegung erwarten lässt. Aber gibt es nicht auch eine Gestaltungsmöglichkeit für etwas Gutes? Also Trittins Idee? Würde mich sehr interessieren wie du so etwas einordnen würdest. Ich finde es in soweit verquer, als das dies nicht Gegenstand des ESM sondern vielmehr einer Reform der EZB sein sollte. Ebenfalls unbestritten und problematisch bleibt die Tatsache, dass im Moment Volkswirtschaften höchst unterschiedlichen Charakters eine gemaeinsame Währung teilen müssen. Danke für eine Antwort und Grüße, Dirk Heinen

  10. DAs wirklich Traurige an der ganzen Sache ist, daß das ständige Ignorieren der Realität zugunsten ideologisch begründeter Projekte wieder einmal in eine Katstrophe führen wird. Hätte man sich vor zwei Jahren entschlossen, die Griechen nicht zu helfen (oder aber zumindest sie aus dem Euro auszuschließen und ihnen anschließend z.B. eine Anschubfinanzierung zu geben), hätte das vielleicht 100, vielleicht 150 Millarden gekostet. Kein Pappenstiel, gewiß. Doch zwischenzeitlich sind wir ja bei Haftungen durch EFSF, ESM und Target2-Salden von vielleicht 2 Billionen mit stetig steigender Tendenz. Gefühlte 50 Eurorettungsgipfel haben sinnloserweise stattgefunden, ohne daß die Situation sich auch nur im geringsten verbessert hat. Die Griechen hätten eine vor zwei Jahren eingeführte Neu-Drachme vermutlich zwischenzeitlich um 80% abgewertet, das Land wäre billig und alle Welt würde nach Griechenland in den billigen Urlaub fahren. Die Griechen hätten keine 25% Arbeitslosigkeit etc.etc.
    Die Realität frißt sich immer durch. Je später dies allerdings geschieht, desto heftiger fällt das böse Erwachen aus. Und Joachim Bullinger hat völlig recht: am Ende werden wir Deutschen wieder an allem Schuld sein, so wie wir immer an allem, spätestens seit dem Peloponnesischen Krieg, schuld sind. Da sagen wird doch alle gerne: Danke, Kanzlerin.

  11. Dirk Heinen: Ein EU-Fonds zur Stimulierung der Industrieproduktion macht schon Sinn. Aber wenn gleichzeitig nicht die anderen Löcher zum Geldabfluss (EFSF, ESM) verstopft werden, ist das nur eine zusätzliche Geldausgabe, für die großteils der deutsche Steuerzahler haftet. Also: Erst ESM stoppen, Herr Trittin – dann können wir so was gerne anpacken.

  12. @Daniel: Wenn die Niederlande, Belgien, Österreich und Frankreich gern aus dem Euro-Union austreten möchten, wäre dagegen aus meiner Sicht prinzipiell nichts einzuwenden. Darauf wird es vermutlich ohnehin hinauslaufen. Es widerstrebt mir aber, dies als ersten Schritt zu empfehlen. Deutschland ist eindeutig die größte Volkswirtschaft des Euro-Raumes; kehrte dieses Land zum Euro zurück, so hätte dies auf jeden Fall einen spürbaren positiven Effekt im Gesamtraum. Andere würden dann vermutlich recht schnell nachziehen. Strategisch gesehen ist es aber selten klug, sein Pulver auf einmal zu verschießen.

  13. @VoGra: „…am Ende werden wir Deutschen wieder an allem Schuld sein,…“

    Am Ende werden die Deutschen und ihre Politiker lernen müssen, derartige Schuldzuschreibungen in aufrechter, patriotischer Haltung gelassen und ohne Larmoyanz hinzunehmen.

  14. WIR SIND ENDGÜLTIG IN DER ZWICKMÜHLE!

    Klar muß der Euro aufgekündigt werden, er war ja als „Versailles ohne Krieg“ eines der Instrumente zur Ausbeutung der „brd“.

    Aber:
    Wenn bei einer Auflösung der €-Gemeinschaft alle Zahlungsversprechen in die neuen, alten Währungen übernommen werden müssen, dann haftet die „brd“ in DM geradeso, wie sie in € haftet. Eher noch schmerzhafter, weil dann die
    €-Reparationen in „Gold“ , also in echtem Geld, in Mark und Pfennig bezahlt werden müssen.

    AUSWEG?

    Wenn man sich die Altersstruktur der „brd“ ansieht, erkennt man, daß die Wirtschaftskraft der „brd“ an die Existenz der letzten geburtenstarken Jahrgänge gebunden ist, die jetzt (NOCH!) im erwerbsfähigen Alter stehen. Diese Jahrgänge sind die Auswirkung der Jahrgänge 1939/1940 (Sekundärwelle). Treten diese ab, dann kommt keine Jugend mehr nach, die Produktionskraft erlischt, es gibt nichts mehr, wovon die astronomischen Zahlungen geleistet werden können. In 20 – 25 Jahren sind „wir“ nicht mehr erpreßbar, weil einfach nichts mehr da ist. Ökonomisch sind wir dann so „frei“ wie ein Schuldner nach einer Privatinsolvenz.

    Man sollte also die Zahlungsversprechen einfach prolongieren, unsere Wirtschaft geht sowieso unter.

  15. Kümel: Die deutschen Schulden werden in jedem Fall weniger, da ja die D-Mark im Verhältnis zum Euro stark aufwerten wird.

  16. @ Hans Ulrich Gresch

    Es wäre dann allerdings das Beste, wenn wir in dem Fall wirklich zu unseren eigenen Währungen zurückkehren würden, zu Gulden, D-Mark, Schilling und Franc.
    In dumme währungspolitische Experimente, die das Euro-System unter veränderten Vorzeichen aufrechterhalten wollen, wie z. B. Hans Olaf Henkels törichte Nord-Euro/Süd-Euro Idee, sollten sich die Menschen in Europa nicht einlassen.
    Die Länder wollen ihre Freheit und Währungssouveränität zurückhaben und als freie, demokratische, unabhängige und weltoffene Staaten miteinander kooperieren anstatt sich an einen festen undemokratischen und bürokratischen Block wie die EU zu binden, die sich immer mehr in Europa einigelt und von der Welt abschottet.

  17. Ich schätze mal, dass der Euro bleibt–ob jetzt mit oder Griechenland, mit oder ohne Spanien und/oder Portugal.Diese Fragestellung Euro oder DM negiert, dass es da einige Zwischenoptionen gibt. Selbst die Chinesen wissen nicht,was sie von dem Euro halten sollen: Das People´s Daily schreibt vom Euro als „dem Grossen Sprung vorwärts“ ala China, der zum entsprechenden Desaster führen müsse. Die Global Times wiederum hatte ein Symposium von chneischen EU-Experten, die alle der Meinung sind, dass Europa nach der Krise und infolge der Krise sich noch viel mehr politisch und ökonomisch integrieren würde und gestärkt aus dem Schlamassel herausgehen wird.
    Dazu verweisen sie darauf, dass es eine internationale Finanzkrie ist, bei der die sogenannte Eurokirse nur das Symptom, nicht aber die Urache ist!

  18. ZU Dr. Kümmel

    WIR SIND ENDGÜLTIG IN DER ZWICKMÜHLE!

    „Klar muß der Euro aufgekündigt werden, er war ja als “Versailles ohne Krieg” eines der Instrumente zur Ausbeutung der “brd”.“

    Und was wollen sie stattdessen–ein Grossdeutschland in den Grenzen von….?Man könnte auch mal sagen, dass die deutsche Wiedervereinigung das Versailles Europas war, das den ganzen Kontinent unter deutsche Fuchtel brachte und die ganzen Südländer ökonomisch und per Agenda 2010 und Lohndumping zu Tode exportiert hat.Nationalisten wie „Dr.“ Kümmel sehen alles nur unter egoistischen nationalem Interesse, sind da nicht mal mehr De Gaulle oder Adenauer, sondern diese raffgierigen Versailles-Diktatur-Sprenger, die ganze Kontnente in den Abgrund ziehen mit ihrer nationalistischen Politik! Ich werde jedenfalls 2013 Merkel wählen–sie geht den deutschen Mittelweg–Solidarität mit Europa und zugleich Wahrung deutscher Interessen, konkret: Keine Eurobonds und keine neuen keynesiantsichen Wirtschaftsprogramme, die auf Staatsschulden gehen, wie dies Hollande, Teile der SPD, viele andere EU-Staaten und die G-8 (vor allem die USA und China) da andenken und Druck dafür machen.. Aber wahrscheinlch ist für solche Leute wie „Dr.“ Kümmel auch noch Merkel eine Verräterin am gesamtdeutschen Interesse.

  19. ZU Dr.Kümmel:

    Zudem vergessen sie, dass unter Stresemann schon die deutschen Kriegsschulden weitgehendst wegverhandelt waren. Wäre Strsemann länger geblieben, hätten wir ein Deutschland ohne Versialles, das in Europa aufgegangen wäre und nicht solche nationalistischen Desperados wie Ludendorf und Hitler, die ewig auf Versaliies beharrt haben und es kriegerisch sprengen wollten.
    Ich habe keine Lust, meinen Neffen für grossdsdeutsche „Anti-Versailles“-pläne eines selbsternannten „Dr.“ Kümmel in Zukunft auf den sich dann abzechendnen nationalistschen Schlachtfelder zu opfern! Wie sehe denn ihr „Anti-Versialles“-Deutschland aus? Hochgerüstet mit Atomwaffen ala Iran (deswegen verteidigen sie ja Ahmadinedschad), ökonomisch strotzend, dass kein zweiter europäischer Staat etwas davon abbekommen würde–kurz: Weltpolitik ala Wilhelm 2 oder A.H.Für Leute wie sie habe ich nur tiefste Verachtung, denn SIE sind „DER ANTIDEUTSCHE“, auf den die Welt noch wartet!

  20. Jakobiner: Bitte die Mitdiskutanten hier nicht beschimpfen, sonst wird der Hausmeister einschreiten.

  21. Jakobiner: Bitte runterkommen! Seit wann ist die Alternative zum Euro-Verbund ein „Großdeutschland in den Grenzen von…“? Mit so ner Polemik versauen Sie hier die ganze Diskussion!

  22. Jakobiner hat @ Mai 25, 2012 um 17:51 geschrieben

    ZU Dr. Kümmel

    WIR SIND ENDGÜLTIG IN DER ZWICKMÜHLE!

    “Klar muß der Euro aufgekündigt werden, er war ja als “Versailles ohne Krieg” eines der Instrumente zur Ausbeutung der “brd”.”

    Das kann man durchaus so sehen. Betrachten Sie doch nur einmal die Verschuldung!

    … das den ganzen Kontinent unter deutsche Fuchtel brachte

    Könnten Sie mir bitte erklären, wie der „ganze[n] Kontinent unter deutsche Fuchtel“ kommen konnte, wenn nicht einmal Deutschland selbst unter einer „deutschen Fuchtel“ steht?

    Aber wahrscheinlch ist für solche Leute wie “Dr.” Kümmel auch noch Merkel eine Verräterin am gesamtdeutschen Interesse.

    Nicht nur für Dr. Kümel. Unsere bunte Kanzlette bedient andere Interessen als die der Deutschen. Und das liegt imho ziemlich offen auf der Hand ‚rum. Schauen Sie doch nur einmal auf das Objekt ihrer Staatsraison. Das ist nicht Deutschland!

  23. Jakobiner hat @ Mai 25, 2012 um 18:04 geschrieben

    ZU Dr.Kümmel:

    Für Leute wie sie habe ich nur tiefste Verachtung,

    Für andere auch, vielleicht sogar für den Menschen an sich. Zumindest aber für den Deutschen Menschen und Deutschland, wie es scheint.

    Ihr Nick ist gut gewählt und gelungen. Meinen Glückwunsch, Citoyen Sansculotte mit der roten Hassmütze äh… Jakobinermütze auf.

  24. jakobiner:

    sicher hatte die sog. wiedervereinigung ihre negativen seiten für europa, das ist offenbar. merkel ist indes nicht unbedingt an dt. interessen interessiert, sondern an der erfüllung der vorlagen ihrer transatlantischen freundchen überm teich. glauben sie denn, dass die zahlungen und aktionen für den euro, die merkel mit frankreich usw. vornimmt, eine ehrlich gemeinte unterstützung für die völker sind ? wer hat denn was vom euro ? die menschen, – oder die oberen zehntausend ? daß diese gelder nie im leben an das volk gehen, braucht man ihnen wohl nicht erstn zu erklären.

  25. aber: ungeachtet dessen finde ich es wichtig, dass auch „jakobiner“ weiterhin mitdiskuttiert.

  26. Mal wieder was grundsätzliches zur Strukturgesetzlichkeit des Weltprozesses nach Hegel:

    Die Dinge und Prozesse müssen sich erst so weit ausdifferenzieren, daß sie ineinander umschlagen, bevor sie zur Synthese gebracht und (dreifach) aufgehoben werden können.

    Und jetzt, wo rinks lechts und lechts rinks wird, scheint die Zeit damit schwanger zu gehen und wird wohl bald gebären, hoffentlich.

  27. Nachtrag: Es geht um alles!

    Entweder, es gelingt uns jetzt, die Souveränität des Deutschen Volkes und die Wirklichkeit des GG gegen den wirkungsmächtigen Widerstand der Politischen Klasse zu restituieren oder Deutschland wird aus seinem Koma nicht mehr erwachen können und unsanft entschlafen.

    Wenn es aber gelingt, können wir den Art. 146 GG umsetzen und Deutschland wird wieder aufwachen und frei werden. So, wie es Carlo Schmid und die andern Väter des GG gewollt, ermöglicht und vorausgesehen haben.

    Und für alle, die das noch nicht gemerkt haben:

    Wir stehen in einem modernen Klassenkampf.

    Es kämpft die Politische Klasse gegen das Volk.

    Und das Volk kämpft um sein schieres Überleben.

    Es geht auf Leben und Tod.

  28. @ joachim

    es kämpft der mammon gegen jedes wesen auf dieser erde und die allermeisten politiker sind ihre willfährigen, speichelleckenden ausführenden organe.

    und das war schon immer so, auf die eine oder andere art und weise. allein der „fortschritt“ nicht zuletzt in der ausspionierungs-, und waffentechnologie ermöglicht einfach jetzt, den großen wurf zu versuchen und orwell plus huxley umzusetzen.

    nicht nur deutschland wird sterben, sondern die welt, zumindest so, wie wir sie kannten:

    „Gen-Filz: Von Monsanto zur EFSA

    Eine Cheflobbyistin der europäischen Lebensmittelindustrie und ehemalige Monsanto-Mitarbeiterin soll Mitglied des Verwaltungsrates der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA werden. Das hat die EU-Kommission vorgeschlagen. Testbiotech und Corporate Europe Observatory (CEO) warnen vor drohenden Interessenskonflikten.“

    […]

    „Eine der Kandidatinnen ist Mella Frewen, die seit 2007 den Industrieverband FoodDrinkEurope leitet. Zuvor arbeitete sie fünf Jahre lang für Monsanto als Director Government Affairs EMEA, also als oberste politische Lobbyistin für Europa. Nach Angaben von Testbiotech hat sie sich intensiv dafür eingesetzt, dass die EU die Kontamination von Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Pflanzen auch dann toleriert, wenn diese in der EU gar nicht zugelassen sind.“

    http://www.genfoodneindanke.de/wp/2012/03/gen-filz-von-monsanto-zur-efsa/

    die front ist überall…überall.

    na ja, weiter gehts. nicht aufgeben.

    lieben UND kämpfen.

  29. man beachte vor allem auch:

    „Das hat die EU-Kommission vorgeschlagen.“

    !!!!!!!!!

  30. The New American 27 Oct. 2011: Der Weltbevölkerungs-Bericht der UN Population Division Policy 2009, der durch den Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen mit dem Titel “Eine Welt im Wandel: Frauen, Bevölkerung und Klima” veröffentlicht wurde, machte eine Reihe erschreckender Aussagen: “Jede Geburt ergibt sich nicht nur in den Emissionen, die diese Person in seinem Leben macht, sondern auch in den Emissionen all seiner Nachkommen. Daher vervielfachen sich die Emissionen durch vorgesehene oder geplante Geburten mit der Zeit. “Kein Mensch ist wirklich” klimaneutral “. “Strenge Familienplanungs-Programme sind im Interesse aller Länder aus Treibhausgas-Anliegen sowie aus breiteren Wohlfahrtsorgen.”

    http://www.thenewamerican.com/world-news/north-america/item/10661-un-pushes-population-control-agenda

    ja ja, ich sag nur die guten alten georgia guidestones.

    http://vigilantcitizen.com/sinistersites/sinister-sites-the-georgia-guidestones/

    herr der ringe ist`n witz, mordor ein mäuschen gegen unsere hübschen weltenretter 😉

  31. @Joachim Bullinger. Volk gegen politische Klasse. Kaum. Deutschland hat unter Hitler fürchterlich viel Mist gebaut. Es hat dafür die verdiente Strafe erhalten. Die meisten haben das begriffen. Die nationale Identität ist durch diese selbstverursachte Traumatisierung geprägt. Die geradezu klassische Reaktion: Furcht vor autonomem Handeln. Deutschland ängstigt sich vor der Souveränität. Dies gilt für die politische Klasse ebenso wie für das Volk. Kaum verlor alliiertes Vorbehaltsrecht seine Gültigkeit, möchte man die Verantwortung für sich selbst am liebsten völlig auf Europa abwälzen. Die politische Klasse schreitet zielstrebig in diese Richtung voran und das Volk folgt ihr willig oder apathisch. Dies mag überzeichnet klingen, aber die Tendenz ist wohl nicht zu übersehen. Wenn Deutschland ein Individuum wäre, müsste man es auf die psychoanalytische Couch legen. Da Deutschland aber kein Individuum ist, gibt es eine solche Hilfe nicht. Es wird in seinem traumatisierten Trance-Zustand verharren. Vielleicht wacht es ja auf, wenn’s knallhart, wirklich spürbar an den Gelbbeutel geht. Auch dies könnte ein Segen des Euros sein. Darauf verlassen möchte ich mich aber nicht.

  32. @ Jürgen Elsässer: „Die deutschen Schulden werden in jedem Fall weniger, da ja die D-Mark im Verhältnis zum Euro stark aufwerten wird.“

    Schon gut.
    Vielleicht kriegen wir ja auch einen bestimmten Umrechnungskurs aufs Auge gedrückt. Es hieß ja, in EU sei das „leicht verhandelbar“, bloß gegenüber den USA nicht….!

    Übrigens, auch ein Zehntel können wir nicht zahlen. Besser Zahlung verweigern und warten, bis alle sehen, daß wir gar nicht mehr können.

    Sehen Sie sich die demographischen Daten an, die ich zitiert habe.

  33. @ Bullinger: „…Und das Volk kämpft um sein schieres Überleben.

    Es geht auf Leben und Tod.“

    JA!
    Schon lange.
    Bestimmt seit 1648.

  34. @ Jakobiner

    Nun, nun, keiner will Ihrer guten Merkel etwas tun! Wählen Sie sie getrost, es kommt ja nicht drauf an!
    Sie ist ja so eine lupenreine Atlantikerin, daß man sie unter Naturschutz stellen müßte. Wäre sie unter Schröder bedeutsam gewesen, hätten Sie im Irakkrieg mitkämpfen dürfen.

    Und der Schwanz, der mit dem transatlantischen Hund wackelt, ist ihrem „Deutschland“ ja gar Staatsräson!

    Ich denke, Sie haben auf Argumente so eine Art Pawlow’schen Reflex. Wenn Sie sehen, daß einer recht hat, spielen Sie flink die Karte Großdeutschland und,… und…!

    Sagen wir, Sie haben mich sehr gründlich mißverstanden.

    Was unsere demographischen Daten anzeigen, ist nicht Großdeutschland „von der Maas bis an die Memel, Etsch und Belt“. Nicht einmal das Kleindeutschland der segensreich wirkenden Alliierten, „Deutschland als Ganzes“, das diese (wieder völkerrechtswidrig) „in den Grenzen von 1937“ sehen.

    Wenn es heute einen Friedensvertrag gäbe, und das Deutsche Volk bekäme Pommern, Ostpreußen, Schlesien zurück: wir könnten es partout nicht besiedeln. Wir können ja nicht einmal mehr Brandenburg oder Mecklenburg besiedeln, oder Hessen.

    Nein.
    Unsere demographischen Daten (sehen Sie sie ruhig mal an, das bildet) zeigen an, daß wir binnen weniger Jahrzehnte nicht mehr da sein werden.
    Da ist es (wie unser Joschka treuherzig sagt) eh wurscht, wen wir wählen.

  35. @ Chicano

    Ihre Warnung vor Monsanto+EU ist sehr berechtigt. In AUS wurde jetzt das Anpflanzen von Obst und Gemüse im eigenen Garten und die Weitergabe von Samen zu diesem Zweck unter Strafe gestellt. In den USA gilt dieselbe Bestimmung und der bereits abgezeichnete „Codex Alimentarius“, der auch für die brd gilt, hat dieselbe Tendenz.

    Und Sie wissen ja, was mal in den USA Brauch ist, wie KZ’s, braune Brause und blaue Niethosen, das schwappt auch zu uns über.

  36. Dr. Hans Ulrich Gresch hat @ Mai 26, 2012 um 10:49 geschrieben

    @Joachim Bullinger. Volk gegen politische Klasse. Kaum.

    Nee, natürlich nicht. So ‚rum wäre ja schön, wie ich meine. Es ist leider genau anders ‚rum: Politische Klasse gegen Volk. Daher auch die Volksphobie der Herrschenden, die schon so weit fortgeschreitten ist, daß sogar die bloße Existenz des Volkes verleugnet und verdrängt werden muß. Und man pc nur noch von einer „Bevölkerung“ in der BRD sprechen darf, wo das Volk im Plural steht und das Deutsche Volk nicht gemeint ist, sondern nur die anderen Völker in der BRD, zuzüglich der antideutschen Deutschen, die aus dieser Identitäts-Kategorie herausfallen, weil sie eben nur die negative Identität haben, Nicht- oder dediziert Anit-Deutscher zu sein.

    Das sind z.B die mit den T-Shirts, wo „Partisan gegen Deutschland“, „Heult doch!“ oder „Deutschland verrecke“ daraufsteht.

    Deutschland hat unter Hitler fürchterlich viel Mist gebaut. Es hat dafür die verdiente Strafe erhalten. Die meisten haben das begriffen.

    Dies Thema ist hier nicht erlaubt. Ich sage deshalb nichts dazu. Obwohl es eine Menge dazu zu sagen gäbe.

    Die nationale Identität ist durch diese selbstverursachte Traumatisierung geprägt.

    Eine „selbstverursachte Traumatisierung“ also? Aha. Ob ich das wohl auch meiner Klientin erzählen soll, deren minderjährige Tochter gegangbangt wurde, weil die Mutter ’ne deutsche Schlampe ist, die so ihre „verdiente Strafe“ erhält?

    Darf ich Ihnen „Die geheimen Ängste der Deutschen“ von Gabriele Bahrung, München 2011, empfehlen?

    Die geradezu klassische Reaktion: Furcht vor autonomem Handeln. Deutschland ängstigt sich vor der Souveränität.

    Die es nicht hat. Und wohl auch nicht erhalten soll. Siehe z.B. ESM. Dann wäre diese Angst ja vollkommen unbegründet? Wie schön für uns.

    Dies gilt für die politische Klasse ebenso wie für das Volk. Kaum verlor alliiertes Vorbehaltsrecht seine Gültigkeit, ..
    Ach so? Haben die uns gar nix mer zu sagen? Würden Sie das dann bitte auch ‚mal dem Nixmerkel erklären. Die hat das wohl immer noch nicht gerafft.

    möchte man die Verantwortung für sich selbst am liebsten völlig auf Europa abwälzen.
    Und spurlos in Europa verschwinden. Weil man dann nicht änger erpresst werden kann. Bzw. die nicht mehr vorhandenen alliierten Vorbehalte sich auch nicht länger negativ auswirken können. Man kann keine Souveränität mehr einschränken, wo es keine mehr gibt.

    Die politische Klasse schreitet zielstrebig in diese Richtung voran und das Volk folgt ihr willig oder apathisch. Dies mag überzeichnet klingen, aber die Tendenz ist wohl nicht zu übersehen.

    Nö, nö, das sehe ich z.B. auch so. Das ist wohl durchaus sachhaltig.

    Wenn Deutschland ein Individuum wäre, müsste man es auf die psychoanalytische Couch legen. Da Deutschland aber kein Individuum ist, gibt es eine solche Hilfe nicht.

    Sie verwechseln Deutschland mit der BRD. Deutschland ist unteilbar und also ein Individuum, aber als Subjekt nicht mehr handlungsfähig. Siehe hierzu die einschlägigen BGH und BVerfG Urteile, ich müßte jetzt selber danach guggeln, bin aber zu faul dazu.

    Es wird in seinem traumatisierten Trance-Zustand verharren. Vielleicht wacht es ja auf, wenn’s knallhart, wirklich spürbar an den Gelbbeutel geht. Auch dies könnte ein Segen des Euros sein. Darauf verlassen möchte ich mich aber nicht.

    Ich auch nicht. Das Trauma muß erst abkapseln. Erst den so entstandenen Fremdkörper in der kollektiven Psyche kann man dann – in homöopathischen Dosen – wieder verflüssigen und verarbeiten.

    Werden die Dosierungen zu groß, erfolgt eine neue Traumatisierung, bzw. eine Wiederbelebung.

  37. Zu Jürgen Elsässer

    Ich werde mich wieder zurücknehmen, aber ich finde es auch nicht okay, dass „Dr.“ Kümmel ewig solch historisch belastete Vergleiche zu Versailles zieht und mich dazu als Antideutschen beschimpft. Wie man in den Wald reinruft,so schallt es zurück.
    Im übrigen fällt auf, dass „Dr.“ Kümmel vor allem nur gegen das abgebliche „Versailles“-„BRD“ ( BRD immer in Anfürhungsstrichen!) hetzt, nie aber konkret sagt was er selber will. Bei ihnen, Jürgen weiss ich, dass sie sich eben eine EU ohne Euro wünschen, was ich für einen legitimen Standpunkt halte. Bei „Dr.“ Kümmel bin ich mir da eben nicht so sicher,wenn ich seine demagogische Sprache sehe, die nur von Verbrechern, Sozialschmarotzern und ausländischen Sozialschmarotzern zu berichten weiss.

  38. chicano hat @ Mai 25, 2012 um 23:30 geschrieben

    @ joachim

    lieben UND kämpfen.

    @ chicano:

    He taught me how to watch, fight and pray.
    My lord, good god!
    He taught me how to be rejoicing
    every day, every da,hey!

    (Happy Day)

  39. @ Jakobiner: „… “DER ANTIDEUTSCHE”, auf den die Welt noch wartet!…“

    Naja, wenn Sie die mal treffen, diese wartende Welt, sagen Sie ihr einen schönen Gruß, ich käme schon…!

    Haben Sie mal mitbekommen, wann Ludendorff gestorben ist?

    Ich denke nicht, daß er irgendwas „kriegerisch wegsprengen“ wollte.

    Auch Ihre anderen Informationen sind mir ganz neu, etwa, daß Iran über Atomwaffen verfügen soll?? Teilen Sie das doch bitte den „interessierten Stellen“ mit, samt den verfügbaren Beweisen: die geben Millionen aus, um solche Informationen zusammenzubasteln.
    Sie werden Ihr Glück machen!!

    Und daß die „brd“ jemals wieder ökonomisch strotzend dastehen würde, dafür sorgen (neben den Ihnen so fremden demographischen Daten) Ihre Merkeline, die Hunderte von Milliarden an die Banken verschenkt oder (in Form von Angriffswaffen) an die Israelis; und dafür sorgt ja der Joschka-Klan: „Mir ist es egal, wo das brd-geld hin geht, bloß daß es aus Deutschland raus muß, das weiß ich“

    Ich gehe in mich:
    das ist nicht antideutsch, das ist typisch Merkel, Fischer und Verwandtschaft.

  40. @ Jakobiner: „…diese Versailles-Diktatur-Sprenger…“

    Ich nehme gerührt zur Kenntnis, daß auch Sie Versailles und den Gebrauch, den man heute noch davon macht, als Diktatur sehen.

    Allerdings fürchte ich, daß Sie im Irrtum sind, wenn Sie meinen, das Merkel ginge irgendeinen Mittelweg.

    Klar zetern die anderen, sie wollten noch viel mehr, und was soll ich Ihnen sagen, zuletzt kriegen sie das auch noch.

    Man könnte die Meinung entwickeln, die „brd“ hätte ohnehin schon genug bezahlt, auch bevor der absolut brillante Margot-Merkel-Gedächtnis-Mittelweg weit, weit ins Astronomische führte, erinnert an Peterchens Mondfahrt und die Milchstraße.

    Tja, wo ist denn noch Geld zu holen für die armen Banken, die den bloß durch unendliche deutsche SCHULD pleitegegangenen PIIGS aus Güte soviele hochrentierliche Papierchen abgekauft haben?

    Ich sags Ihnen, und Sie werdens ja auch bald merkeln:

    1. Die brd hat ein Rentenumlage- verfahren. Sie brauchen nur noch auf diese Versicherungsleistungen zuzugreifen.
    2. Die brd-Sparer sitzen auf Sparvermögen, die schon die Begehrlichkeit der von Merkel so mittelwegsmäßig vertretenen Bankenwelt wecken kann.
    3. Die Infrastruktur und Tausende von Wohnungen sind ja schon verscherbelt und vermerkelt. Aber es gibt ja noch den privaten Immobilienbesitz. Eine kleine Zwangshypothek ins Grundbuch jedes Häuslebauers, und ein Haufen Geld strömt in die Kassen. Die Möglichkeit hiezu steht schon in unserem famosen GG.
    4. Bekanntlich muß das Merkelchen binnen zehn Tagen jede angeforderte Summe ohne umständliche Befragung des (ohnehin wie ein Wackeldackel nickenden) Parlamentes abliefern, sonst kommt der Gerichtsvollzieher.
    „Man“ braucht nur noch dafür zu sorgen, daß die Bonität der brd abgestuft wird, ein bißchen Spekulation der richtigen Leute und,
    -hast Du’s nicht gesehen, ist es aus mit Schulden machen, und dann muß auch das beherzt mittelweggehende Merkelinchen sehen, wie sie den letzten Deutschen das von oben (und „drüben“) verlangte Geld abholt.

    Und nein, ich würde keinesfalls sagen, daß Merkel gegen die Interessen „Deutschlands“ handelt, wo immer Sie das denn verorten mögen:

    Merkel handelt gegen das Deutsche Volk!

    Tribunal?
    Ach, nein: unter Artenschutz, sowas gibts nicht nochmal.

  41. @ Dr. Hans Ulrich Gresch
    Eine Souveränität der Unverständlichkeit behauptete diese einst gütige Frau in den Jahren ihrer Verwirrung, da sie niemandem mehr folgte und niemand ihr mehr folgen konnte. Jedes Gespräch mit ihr ward vom Sturm ihrer Erinnerung überwältigt, wenn sie plötzlich ausrief: «Die Russen kommen!» Nicht einmal eine eigne, verschollene Angst brach da hervor, sondern die Worte ihrer Mutter tönten in ihr wieder, ausgerufen vor mehr als sechzig Jahren.
    Botho Strauss

  42. @Jakobiner

    Deinem Nick entsprechend solltest du die Antwort, was die Alternative zum Euro-System sei, doch eigentlich wissen.
    Die Rückkehr zu den eigenen Währungen der europäischen Staaten ist nötig, es ist notwendig, ein Europa der freien und souveränen Republiken zu schaffen, genau wie es den französischen Revolutionären, vor allem den Jakobinern vorschwebte. In der Napoleonischen Zeit wurde die Idee der freien Republiken, die miteinander kooperieren und Handeln ad acta gelegt und die französische Hegemonie anstelle dieser Idee gesetzt.
    Ähnlich ist es mit EG und EU. Die EG war ursprünglich als lockeres Bündnis souveräner europäischer Staaten geplant, die ihre eigenen Währungen haben und in denen ihre eigenen Parlamente das Sagen haben. Mit dem Single European Act von 1986 und den Maastricht-Verträgen von 1992 wurde diese Grundidee der EG verworfen, die EG zerstört und die EU als undemokratisches Monstrum, das die Unabhängigkeit ihrer Mitgliedsländer zerstört, entstand.
    Damit wurde unter anderem grade die deutsch-französische Dominanz zementiert, sie ist in den Maastricht-Verträgen gradezu festgeschrieben.
    Wenn wir ein Europa wollen, in dem nicht Frankreich und Deutschland den Ton angeben, sondern in dem freie und gleichberechtigte unabhängige Staaten miteinander Handeln und Kooperieren, dann müssen wir zurück zur Idee der EG und raus aus der EU.
    Man kehrt zu den alten Währungen zurück, kann diese aber nach Bedarf in ein Wechselkurssystem einbinden.

  43. @ Jakobiner

    Jedes Volk hat verdammt noch einmal das Recht zu existieren.

    UND ZWAR FREI!

    Und das wird uns genommen. Niemand will „Großdeutschland“, „Ostpreussen“ oder den verdammten Mond!

    Antideutscher Schmonzes ändert diese Grundtatsachen im keinen Nanomillimeter. Das muß Konsens sein. Und Phantasien und Folklore ändern auch nichts am Recht aller Völker, ja auch des deutschen, am Recht ohne Diktatur zu leben und überhaupt weiterzubestehen.

  44. @Daniel

    Ich kann dir insoweit zustimmen, dass alle Länder, die heute den Euro angenommen haben, aus diesem wieder heraus müssen, weil nur so die eigene Währungssouveränität und damit überhaupt die eigene Souveränität wieder hergestellt werden kann. Nur so können sich die einzelnen Nationalstaaten vom EU-Joch befreien und ihre nationalen Wirtschaften wieder in Gang bringen, wodurch die Rahmenbedingungen für eine fortschrittliche nationalstaatliche Entwicklung ohne Einmischung von außen möglich wird.

    Aber ich kann dir nicht zustimmen, wenn du sagst, die EU sei nicht als jenes Monster geplant gewesen, was wir jetzt bekommen haben. Schon Mitte der fünfziger Jahre hat man in den USA die Europäische Union geplant, nicht als losen Staatenbund, sondern als eine Union vergleichbar der der USA, um gegen die sozialistischen Staaten, die damals noch existierten, vor allem aber gegen die Sowjetunion einen starken Gegenpol zu etablieren und um den Sozialismus zu Fall zu bringen.

    Dies konnte natürlich bei der Unterschiedlichkeit der einzelnen Nationen nur schrittweise und über einen längeren Zeitraum hinweg geschehen.

    Das entscheidende Kettenglied dafür war die Kontrolle über Westdeutschland, nach der Devise, wer Deutschland kontrolliert, der kontrolliert auch Europa. Da Deutschland die EU kontrolliert und Deutschland von USrael kontrolliert wird, besitzen die USA auch die Kontrolle über Europa.

    Eine Auflösung der EU wäre deshalb auch ein wichtiger Schritt, um das US-amerikanische Joch von uns abzuschütteln.

  45. @ Jakobiner: „…nicht okay, dass “Dr.” Kümmel ewig solch historisch belastete Vergleiche zu Versailles zieht und mich dazu als Antideutschen beschimpft.“

    Habe ich ja nicht.

    Der Vergleich mit Versailles ist einem hochrangigen frz. Politiker eingefallen.
    Es ehrt Sie, daß Sie die Einordnung Ihrer Argumentation (keineswegs Ihrer Person) „wie ein Antideutscher“ als Beleidigung verstehen würden. Das war nicht beabsichtigt und für eine Kränkung entschuldige ich mich.

    „…mit Anfürhungsstrichen hetzt, nie aber konkret sagt was er selber will….“

    Tut mit leid, wenn das nicht zu Ihnen rüberkam.

    Wo „Deutschland“ wäre, das sehe ich nicht so richtig. Aber das Deutsche Volk (so stehts im „brd“-GG) ist bedroht, schon lange: von der demographischen Katastrophe, durch den Mangel an Demokratie, Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit, von Politikern, die sich nicht dem Wohle des Deutschen Volkes (GG!) verpflichtet fühlen.

    Ich denke, daß es für diese Bedrohungen gemeinsame Ursachen gibt, und, daß diese Ursachen auch für die Unfreiheit der anderen Völker (sogar inklusive der Bevölkerung der USA und Israels) stehen, und, für die Ausbeutung des Kleinen Mannes hierzulande und anderswo.

    In dieser Netzdiskussion haben wir an Hand der Thesen in COMPACT verschiedene Namen gefunden, zum Teil altehrwürdig, zum Teil neu.
    Ganz durch sind wir mit der Analyse nicht, es gibt vielleicht viele Pole dieser unbekannten Mächte:
    Plutokratie, Schattenregierung, System, Bankenwelt, Oligarchen, Illuminaten&Co, Schatten.

    Mein Ideal einer schöneren Welt besteht darin, die Tyrannei dieser ungebetenen Mächte aufzuheben.
    Dann könnten alle Völker in Frieden zusammenleben, einander unterstützen.

    Und dann wäre das Deutsche Volk (ohne Gänsefüßchen, in Großschreibung im „brd“-GG) frei, seine lebensbedrohenden Probleme erst einmal anzugehen und, vielleicht, gerade noch zu lösen, bevor es, zusammen mit den übrigen geistigen Mächten des Abendlandes, untergeht.

  46. @xabar:
    Ich kann mit deiner Analyse so nicht übereinstimmen.
    Die Europapolitik der USA war immer ambivalent. Von 1920 bis 1945 standen die USA der Idee eines europäischen Einheitsstaates feindlich gegenüber, weil sie ihn als Konkurrenten ansahen.
    Ab 1945 wollten die USA eine (west-)europäische Einigung, aber eben nicht als Europäischen Einheits- und Superstaat mit einheitlicher Währung, sondern als Verteidigungsbündnis freier Nationalstaaten. Mit „europäischer Einigung“ meinten die USA 1945 bis 1990 eben eine Verstärkung der Kooperation zwischen den souveränen europäischen Staaten OHNE die Aufgabe ihrer Währung oder Souveränität. Das taten sie keineswegs aus gutem Willen, sondern aus Machtkalkül. 1) Ein Europa ohne jegliche Bindungen der Nationalstaaten zueinander sahen sie als ineffizient an, grade im Kampf gegen den Osten 2) Einen Europäischen Superstaat wollten die USA aber auch nicht, weil das ihren Weltmachteinfluß begrenzen könnte, denn die Gefahr würde bestehen, daß sich dieser europäische Superstaat als 3. Macht zwischen den Blöcken etabliert und durchaus auch gegen die USA stellt.
    Eine EU wie sie heute ist hatten die USA also nie im Sinn, weil sie sich keine starken Konkurrenten heranzüchten wollten. Wobei sie natürlich nicht wissen konnte, daß die EU grade ineffizient ist und den Wohlstand Europas auslöscht.
    Die EU wurde also erst 1992 mit den Maastricht-Verträgen zum wirklich antidemokratischen Gebilde. Die Idee der EG war hingegen noch die Kooperation souveräner Nationalstaaten, allerdings unter der Ägide der USA. Die USA hatten nie ein Interesse die EU-Kommission in Brüssel erstarken zu lassen, weil sie sie als europäischen Konkurrenten sahen.
    Auch seit 1990 gab es in der US-Administration immer starke euroskeptische Kräfte. Als Magaret Thatcher ihre EU-kritische Rede 1993 in Den Haag hielt, bekam sie vom US-Botschafter in Holland Dankesgrüßte überreicht für die „großartige Rede“. Grade bei Thatcher zeigt sich, daß sich Proamerikanismus und Euroskeptizismus grade in Großbrintannien gut vereinbaren lassen.
    Im ganzen würde ich lieber in einem Europa freier Nationalstaaten leben, die in guter Freundschaft mit den USA bestehen, anstatt in einem antidemokratischen europäischen Superstaat, der von Brüssel aus kontrolliert wird und als Konkurrent der USA gelten soll. So verlieren wir unsere Freiheit und Demokratie von innen heraus!

  47. „WirtschaftsWoche“ :
    Griechenland, Portugal, Irland und Spanien werden binnen eines jahres die Eurozone verlassen werden „Spanien steckt in einer ähnlichen Misere wie Griechenland, nur ist die Dimension viel größer. Ich erwarte, dass Spanien 2013 aus der Eurozone austreten wird“, wird Zulauf zitiert.

    „Deutsche Mittelstands Nachrichten“: Austritt Griechenlands bereits beschlossen, egal wer die Wahlen Mitte Juni gewinnt. Denn das Land sei, selbst wenn es wöllte, gar nicht mehr in der Lage, die Einsparungs-Vereinbarungen einzuhalten.

  48. @ Daniel: „…würde ich lieber in einem Europa freier Nationalstaaten leben, die in guter Freundschaft mit den USA bestehen…“

    Im Grunde natürlich richtig.
    Wenn dies nicht bedeutet, zu Rußland in Konfrontation zu geraten. Denn Rohstoffe kommen aus dem Osten.
    Sibirien würde besser durch „brd“-Kapital und Wissen aufgebaut als durch die westlichen Ölkonzerne.
    Und den Russen ist zuzutrauen, daß sie ehrliche Freundschaft zu uns aufbauen. Schleßlich gibt es ein russisches Sprichwort, die Deutschen „hätten den Affen erfunden!“

    Man darf nicht vergessen, daß Rußland heute nicht mehr der Landesfeind ist, wie zu Zeiten Stalins.
    Und, daß die Amerikaner heute längst nicht mehr tunkönnen, was die Bevölkerung dort will.

  49. Zu Daniel:

    Es ist falsch von DEN USA zu sprechen. Das AEI, Heritage und das Thatcher Institute wollen wie der echte Flügel der Republikaner im Gleichklang ein schwaches Europa ohne Währungsunion, ohne politische Union, ohne europäische Armee ( als Konkurrenz zur NATO). Je schwächer desto besser. Brookings und die Demokraten hingegen unterstützen mehr die europäische Union und sogar die Aufnahme der Türkei bis zu dem Punkt, den Brzezinski in seinem Buch „Chessboard“ansprach: De Verhinderung einer eurasischen Gegenkraft, sei es nun eine Kooperation EU- China-Russland oder die Ersetzung der USA durch Russland statt NATO, wie dies etwa der französische Philosoph Emmanuel Todd in seinem Buch „Weltmacht USA-ein Nachruf“skizzierte und sich hierbei auf Putins Rede 2001 im Bundestag berief.Eine euraische Gegenmacht ist die absolute rote Linie in den USA allgemein.Da sind sich dann alle wieder einig.

  50. Zu Daniel:

    „Wenn wir ein Europa wollen, in dem nicht Frankreich und Deutschland den Ton angeben, sondern in dem freie und gleichberechtigte unabhängige Staaten miteinander Handeln und Kooperieren, dann müssen wir zurück zur Idee der EG und raus aus der EU.“

    Eben waren wir noch bei der EU, jetzt schon bei der EG, wann zurück zur EWG und dann immer weiter zurück?

    Zu Dr. Kümmel:

    Ludendorff ist 1937 gestorben–wo soll da der Widerspruch liegen.? In der Vorstellung waren Hitler und Ludendorff (und nicht nur die beiden allein)beide gemeinsam gegen die Demokatie und Versailles.Die Ideen zum „totalen Krieg“ hätte ja auch aus Ludendorffs Schrift sein können. Ludendorffs Schriften wurden zwar im 3. Reich , aber auch nur dswegen, weil er Hitler der Kollaboration mit der katholischen Kirche bechuldigte, die an allem wie auch die Freimaurer und die Juden schukld sein würden.

  51. Zu Dr, Kümmel

    Es bleibt bei ihnen schon unklar, wie sie sich ein Deutschland 2050 vorstellen. Bei ihnen gibt es nur den kulturpessimistischen Untergang mit Wagnerschen Untertönen und dann ein unklares „Deutschland und Europa möge frei sein“. Zum ersten: Ich habe schon geschrieben, das ich die demographische Situation wesentlicher entspannter sehe als sie. Klar gibt es den demographischen Knicks, aber gibt eben auch jene Mengen jugendlicher arbeitsloser Fachkräfte in den EU-und vor allem PIIGS-Staaten, die eben zu uns als Arbeitsimmigranten kommen werden und den Fachkräftemangel beheben. Das wird zu einem Ausgleich innerhalb der EU führen. Sprachkenntnisse können sie schnell erwerben und mit der ewigen Islamisierungsangst wäre auch mal ein Ende.Zweitens: Ich bin kein Fetischist des Euro, aber finde eine EU gut (auch ohne Euro).Anders als Daniel bin ich dagegen, dass wir alles wieder zurückschraucben–zur EG und dann zur EWG und dann zu was…?Europa ist in einem Zwiespalt: Zurück zum Nationalstaat wird es nicht geben und umgekehrt sind die Vereingten Staaten von Europa eine Illusion (ala von der Leyen, Joschka Fischer oder Westerwelles Vorschlag nach einer neuen EU-Verfassung).Dennoch ist es möglich, einmal das Amt des EU-Präsidenten, der von den EU-Völkern gewählt wird zu instaliieren und das EU-Parlament zu einer wirklichen Kraft zu machen. Die EU werden keine USA, Russland, China oder Indien, sie werden ein Zwitterween bleiben mit enem reativen Machtverlust–sie werden aber mächtger sein als ein Solo-Deutschland, das meint es wäre Weltmacht. Wie sagte Kissinger einnal richtig. Deutschland ist zu gross als Nationalstaat und zu klein als Weltmacht–es ist eine Mittelmacht–und als solche sollte es sich auch mit den anderen europäischen Staaten verstehen.

  52. Zu Dr, Kümmel:

    @ Jakobiner

    Nun, nun, keiner will Ihrer guten Merkel etwas tun! Wählen Sie sie getrost, es kommt ja nicht drauf an!
    Sie ist ja so eine lupenreine Atlantikerin, daß man sie unter Naturschutz stellen müßte. Wäre sie unter Schröder bedeutsam gewesen, hätten Sie im Irakkrieg mitkämpfen dürfen.

    Worauf es wirklich NICHT ankommt, sind Hoffnungen zu haben Prof. Schachtschneider, Superpräsident Gauck, ein zusammengesponnenes Dreamteam Sarrazin-Lafontaine, ein Henkel bei Aiwangers Freien Wählern (die 2013 nicht in den Bundestag kommen werden), ein Oliver Janich von der Partei der Unvernunft könne einen wesentlichen Wandel herbeiführen. Vertrauen sie getrost auf die COMPACT-Kräfte–es kommt ja nicht drauf an. Faktisch zur Wahl werden stehen: Eurobonds und keynesiansitsche Wachstumsprogramme auf Staatsschuldenpump. Dafür sind die SPD, die Grünen, die Linke.Die einzige, die da dagegen steuert ist Merkel.Dazu sollten sie bemerkt haben, dass Merkel als Bush jr. sie nach einer Bundeswehrbeteiligung zum Wiederaufbau des Iraks fragte, NEIN gesagt hat. So die waschechte Transatlantikerin und Bilderbergerin ist sie ja nicht.Zudem wird sie ja umgekehrt wegen ihrer FDJ-Vergangenheit kritisiert.Allen kann man es nun mal nicht recht machen!

  53. ZU Daniel und Dr. Kümmel–Verhältnis Deutschland. USA-Russland

    Ich bin auch für eine engere Zusammenarbeit mit Russland. Helmut Scmidts Gasprojekte mit der Sowhetunion, die auch unter Kohl weiterbetrieben wurden trotz US-Drucks und Schröders Gazprompipeline mit Putin, die auch unter Merkel weiter Bestand haben wird, ist da vorbildlich. Ich bin jedoch gegen eine eurasische Achse, die sich gegen die USA richtet, da hier eine rote Linie überschritten würde. Man sollte die deutsch-russische Partnerschaft so ausbauen, dass sich die USA nicht von ihr bedroht fühlen.

  54. WAS NACH DEM EURO KOMMT?

    NIX MEHR!!

    Das Schuldenkarussel dreht sich so lange (zugunsten der „Bankenwelt“), bis die brd pleite ist, und mit ihr alle Sparer, Häuslebauer, Pensionisten, und auch die bereits eingezahlten Versicherungsleistungen der Arbeitnehmer werden gepfändet werden.

    DENN:
    Der ESM kann alles das, und er wird es natürlich durchziehen.

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit Komm.154+M5c062766491.0.html

    7. Der ESM annulliert das Budgetrecht der Parlamente mit einem Federstrich: Wenn die „Gouverneure“ beschließen, daß sie Geld brauchen, müssen die Staaten binnen sieben Tagen zahlen. Fällt einer aus, müssen die anderen einspringen. Am Ende bleibt Deutschland als Zahlmeister der letzten Instanz. Wenn die Rechnung kommt, ist es zu spät:

    9. Der ESM enthält keine Auflösungs- oder Austrittsklauseln. Wir, unsere Kinder und Kindeskinder haften auf Gedeih und Verderb für die Schulden anderer. Das Karussell dreht sich so lange weiter, bis auch Deutschland pleite ist. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen:

  55. „Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: null!“ Diese Erkenntnis von Voltaire setzt Finanzautor und Analyst Friedrich Lange ins Zentrum seines neuen Buches „Zeitbombe Papierwährung“. Denn Friedrich Lange ist überzeugt: Die Zeit der Weltwährungen US-Dollar und Euro ist bald abgelaufen.

    Wegen der hemmungslosen Geld- und Schuldenpolitik der USA und der Euro-Staaten werden Dollar und Euro früher oder später vollständig entwerten. Es gibt kein Zurück, Inflation ist die letzte Lösung.

  56. @Daniel

    Du schreibst, dass die USA nach 1945 keinen europäischen Superstaat mit einer einheitlichen Währung wollten.

    Hast du von den Bilderbergern gehört? Dies ist ein Geheimorganisation unter Führung der US-Globalisten und des US-Finanzkapitals mit David Rockefeller an der Spitze, der auch regelmäßig an den jährlichen Treffen teilnimmt, die Dokumente zufolge schon Mitte der 50iger Jahre die Schaffung einer einheitlichen europäischen Währung plante. (Quelle: propagandafront.de). Dort heißt es:

    „An die Öffentlichkeit gelangte Bilderbergdokumente beweisen, dass die Bilderberger die Schaffung der europäischen Einheitswährung bereits Mitte der 50iger Jahre planten. Dieser Sachverhalt wurde 2003 durch ein Investigativteam der BBC bestätigt.“
    (Ebd.).

    Etienne Davignon, der damalige Chef der Bilderberggruppe brüstete sich 2009 damit, dass ‚die europäische Einheitswährung in Wirklichkeit auf eine Empfehlung der Bilderberggruppe zurückgeht.

    Wenn das stimmt, dann wurde auch die EU schon Mitte der 50iger Jahre als kompakter Staatenbund mit einer Einheitswährung geplant, da die Einheitswährung zwangsläufig auch einen Einheitsstaat nachsichzieht.

    Die Bilderberggruppe tagt ab morgen in Cantilly/Virginia bis zum 2. Juni.

  57. @ jakobiner

    Sie haben offenkundig die Diagramme nicht einmal von ferne angesehen, die ich zitiert habe. Die demographische Situation des Deutschen Volkes ist diametral anders, als Sie das gerne haben wollten.

    ES GIBT NICHT BLOSS EINEN „DEMOGRAPHISCHEN KNICK“ !!

    Seit 1945 gibt es eine Geburtenlücke, und die hat eben die fatale Eigenschaft, EXPONENTIELL (stellen Sie sich eine Lawine vor, ausgelöst durch einen Schneeball) zu wachsen.

    Wenige Jahre nach dem Einsetzen der Geburtenlücke konnte man den Schaden für die demographische Situation noch als „Delle“ beschreiben, meinetwegen. Aber schon 1970, erst recht 1980 war das nicht mehr möglich, und das ist über dreißig Jahre (eine Generation!) her. Schon 1980 FEHLTEN LÄNGST DIE JUNGEN ERWACHSENEN, die ELTERN HÄTTEN WERDEN KÖNNEN. Sie wurden seit 1945 nicht geboren, also waren sie eben nicht da.

    Wenn über volle zwei oder drei Generationen VIEL ZU WENIGE Kinder auf die Welt kommen, ergibt sich die URNENFORM des Bevölkerungsdiagramms: Die mittleren Jahrgänge sind noch da, sie treten ab, sie werden durch Jugend nicht mehr ersetzt.

    Zwar haben Sie recht, die Arbeitslosigkeit in den PIIGS ist noch dramatischer als in der „brd“. Aber HEUTE braucht die Volkswirtschaft der „brd“ keine Gastarbeiter. Und morgen gibt es auch in den PIIGS keine jungen Erwachsenen mehr, die nach Mitteleuropa einwandern könnten.
    Abgesehen davon, daß es dann zum Ersetzen des Deutschen Volkes durch (sagen wir) das portugiesische käme. Aber diese Gefahr ist ohnehin nicht gegeben: Die Geburtenrate in den Mittelmeerländern liegt noch UNTER der der „brd“. Das einzige Volk mit höherer geburtenrate ist das irische, aber auch dort liegt die Rate UNTER dem Erhaltungsniveau!

    Unsere Geburtenrate ist fast die Hälfte der Rate, die für Erhaltung nötig wäre: Das heißt: Jede Frau ersetzt in jeder Generation (etwa) nur den einen Elternteil. In diesem (fiktiven) Beispiel würde sich die Zahl der Kinder in einer Generation HALBIEREN, in zwei Generationen wäre nur noch EIN VIERTEL der Kinder da, und in drei Generationen EIN ACHTEL!

    Wie ich schon erläutert habe, hat der Bevölkerungspolitiker Prof Herwig Birg in den 80er-Jahren berechnet, daß DAMALS (also vor einer Generation!) jede Frau in der „brd“ im Durchschnitt (!!) VIER KINDER im Laufe ihres Lebens zur Welt bringen müßte, um die „Delle“ auszugleichen. Tatsächlich haben die frauen hierzulande damals im Durchschnitt weit weniger als die HÄLFTE der Kinder bekommen (nämlich 1,3 statt 4), die zur Ausgleichung der „Delle“ nötig gewesen wäre.

    Heute wäre es völlig illusorisch, zu hoffen, die Geburtenrate könnte (von 1,3 auf die erforderlichen 2,3 steigen. Aber selbst wenn das möglich wäre, würde das NICHTS, NICHTS, NICHTS helfen!!

    Denn die Zahl der Frauen zwischen 17 und 40 ist in der „brd“ mittlerweile so klein, daß selbst eine normale Zahl von Geburten bei weitem nicht ausreichend wäre, die Altersstruktur auszugleichen. Wie ich schon sagte, hat kein Mensch ausgerechnet, wieviele Kinder eine „brd“-Frau HEUTE bekommen müßte, damit die demographische Katastrophe abgemildert werden könnte. Ich schätze 10 bis 20.

    SEHEN SIE SICH DOCH, BITTE! die Diagramme an: In zwanzig Jahren sind die heute in mittleren Jahren (etwa 45/50) stehenden Jahrgänge alt. Dann werden die wenigen heute 10-Jährigen im erwerbsfähigen Alter sein: sehr wenige!

    Das kommt Ihnen alles nur deshalb wahnwitzig und übertrieben vor, weil seit 1945 KEINER Ihnen gesagt hat, daß es nur dann mittlere jahrgänge gibt, wenn vor dreißig Jahren ausreichend viele Neugeborene zur Welt gekommen sind.

    UND WARUM HAT NIEMAND DAVON INFORMIERT, obwohl es doch eigentlich Binsenwahrheiten sind??

    Ja, warum…!

  58. JE: „Kümel: Die deutschen Schulden werden in jedem Fall weniger, da ja die D-Mark im Verhältnis zum Euro stark aufwerten wird.“

    das kommt darauf an, womit Sie per heute die deutsche Schulden beziffern und wie Sie „Schuld“ definieren.

  59. @ Dagobert

    Die „brd-Schulden“ währen nicht ewig. Spätestens, wenn wir pleite sind, ich meine völlig pleite, und jeder Hosenknopf ist an die Banken gegangen, und wenn keiner mehr da ist, der für diese Schulden sich ausbeuten lassen könnte, ist das Schuldenzahlen vorbei.

    Die „Schuld“ der Deutschen wird sofort erlöschen, wenn weiteres Geld hier nicht mehr einzutreiben ist.

  60. Jetzt tauchen auch die ersten Brandbeschleuniger jenseits des Atlantiks öffentlich auf. George Soros erklärte öffentlich, dass Merkel jetzt noch 3 Monate Zeit habe, um den Euro zu retten. Joschka Fischer erzählt, dass Merkel „die Eurokrise statt mit Wasser mit Kerosin“befeure, weil sie sich gegen die Eurobonds wehrt.Scheinbar möchte man Merkel dazu bringen auf die Eurobonds einzugehen. Aber dies würde Spekulanten wie Soros wahrscheinlich erst recht befeuern. Es würden kurzfristig einige Löcher gestopft, während mittel- und langfristig sich die Krise erst recht entladen wird. Dann nicht zu den Unkosten von 1,5 Billionen Euro sondern eben bei 4,5 Billionen Euro.Der Einsatz bei diesem Poker wird immer höher. Wie schon gesagt: Selbst wenn wir 1,5 Billionen Euro abschreiben, zu einer EU ohne Euro zurückkehren, könnte uns das billiger kommen als die Einsätze immer weiter zu erhöhen und zu verlieren.

  61. Nachtrag zu meinem ersten Kommentar hier: offensichtlich ist nicht nur mir Herr Trittin beim Thema ESM und EURO-Krise aufgefallen. Wie wir jetzt lesen dürfen – soger im Spiegel – war er dieses Jahr zum ersten mal Gast der Bilderberger. Ich hoffe, dass er wenigstens nicht so naiv ist, sich von einer falschen Führungselite vor den „Rettungskarren“ spannen zu lassen. Nach dem Motto: erstmal das Pfand der deutschen Steuereinnahmen der nächsten Jahrzehnte zur Rettung Europas, dann später ziehen wir das mit der Demokratie schon noch glatt.

  62. USA??

    Wenn ein Staat (heutzutage) pleite geht, und „gerettet werden muß“, dann geht das so vor sich, daß zu vertretbaren Zinsen kein „Investor“ (meist Banken) mehr die Anleihen des Staates kaufen will: „Refinanzierung“ gescheitert, Haushaltssperre?

    Das geschieht gerade in den USA, das Land ist nach kaufmänischen Gesichtspunkten ja längst pleite.

    Die Finanzwelt wendet sich dem größten Schuldenmacher unter der Sonne zu.

    Kein Geld dieser Welt kann ausreichen, um die über 75 Jahre angehäuften riesigen Schuldenberge von 70 BILLIONEN Dollar irgendwie abzutragen. Das ist der Stoff, aus dem sich die Deflation speist, die in den meisten Ländern dieser Welt bereits im vergangenen Sommer begonnen hat.

    „DAX Daily“, 13.06.2012, Investor Verlag Bad Godesberg

  63. Eurobonds:

    Issing: „Folge…ein Zinsanstieg bei deutschen Staatsanleihen.
    Später hohe Verluste für „brd“; der Haftungsfall wird ja durch die mit der Haftungszusage verbundene laxere Politik wahrscheinlicher.

    …stark steigende Steuern und Leistungskürzungen in der brd.
    Wie soll das dem Bürger erklärt werden, der keinerlei Einfluss auf die Entscheidungen derjenigen nationalen Parlamente hat, für die er nun haften und zahlen soll?

    Die brd wird wegen der in falsch verstandener Solidarität erfolgten Übernahme unübersehbarer Verpflichtungen unweigerlich selbst in Schulden ertrinken und den Zorn seiner Bürger heraufbeschwören.

    „Kapitalschutz Akte“, 13.06.2012, Investor Verlag, Bad Godesberg.

  64. Schachtschneider, Hankel, Ramb u.a. nehmenim Interview dazu Stellung:

    Was passiert in der Realität, wenn der Euro zusammenbricht? Zunächst einmal gibt es kein Geld am Automaten. Der Warennachschub wird schlagartig gestoppt, weil der Lieferant kein Geld bekommt. Auch der Sozialstaat bricht von heute auf morgen zusammen, er muss seine Leistungen extrem zurückfahren. Was passiert dann? Gewaltbereite Immigrantengruppen (etwa Albaner, Libanesen) sind Haert-IV-Empfänger.„Versuchen Sie sich einmal vorzustellen, wie jene Menschen, die heute von Hartz-IV-Leistungen leben und vor allem in der Kriminalstatistik auffallen, reagieren werden, wenn der Sozialstaat nach dem Euro-Crash zusammenbricht.“

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