Schachtschneider bei COMPACT: Volksentscheid gegen Euro-Wahn

Mitschnitt der öffentlichen Premiere der Mai-Ausggabe von COMPACT-Magazin

Die aktuelle Ausgabe von COMPACT-Magazin (5/2012) hat den Schwerpunkt „Das neue Geld – Was nach dem Euro kommt“. Passend dazu referierte Prof. K.A. Schachtschneider auf unserer Premierenveranstaltung – der Euro-Kritiker der ersten Stunde, das demokratische Urgestein sprach zum Thema Volkssouveränität und drohende Euro-Diktatur.

Bei den COMPACT-Premieren erhalten Abonnenten freien Eintritt. Die nächste Veranstaltung findet am 21.6. statt, ich berichte dort über meine Iranreise (wie immer 19 Uhr, Viethaus, Berlin-Mitte, Leipziger Str. 54/55).

15 Kommentare zu „Schachtschneider bei COMPACT: Volksentscheid gegen Euro-Wahn

  1. An die Ferkel dieser Welt: Wir brauchen euren Euro nicht!

    Euer Euro ist die Kette, an welche die Völker Europas wie Sklaven gefesselt werden sollen!

    Wir wollen das nicht! Wir wollen frei sein und in freien Ländern leben!

  2. Klartext, worum geht’s beim Euro?

    Es geht imho um die…

    1. Wirtschaftliche Unterwerfung der Völker Europas.

    2. Konstitution einer Diktatur von undurchsichtigen Schatten, welche über die nicht-wählbaren Brüsseler EU-Kommissionare agieren.

    3. Um die Unterwerfung des Rests der Welt nach diesem Vorbild und Paradigma, wenn es vollendet sein wird und der nächste Schritt ansteht.

  3. korrekt joachim…darum gehts. der euro ist das model für die weltregierung. kein euro, keine weltregierung (zumindest vorerst wäre dies der herbste rückschlag für unsere neuen götterkommissare)

  4. @Chicano
    „…herbste rückschlag für unsere neuen götterkommissare“
    Und all diese ihrigen Rückschläge stimmen mich so endlos zuversichtlich.
    Sie scheitern, weil sie sich aus der Gemeinschaft geschieden, von der Schöpfung losgesagt haben. Sie sind der Landwirt, der sein Getreide mit Gift benetzt und das Brot den seinen reicht.

  5. Prof. Schachtschneider ist so erfrischend konservativ – es ist eine Wonne ihm zuzuhören.
    Wehrmutstropfen: Da schenkt uns unsere Zeit solche Persönlichkeiten und wir verheddern uns in Vereinsmeierei. Michel, sie haben Dir die Schlafmütze über Augen und Ohren gezogen. Du hast ja recht. Aber, um Deiner selbst Willen – nein, um die Welt zu retten: (da reagiert er besser drauf) – Zieh sie doch einfach wieder hoch!

  6. @ fischer

    „Sie scheitern, weil sie sich aus der Gemeinschaft geschieden, von der Schöpfung losgesagt haben. Sie sind der Landwirt, der sein Getreide mit Gift benetzt und das Brot den seinen reicht.“

    ja sie werden scheitern auch wenn sie noch weit kommen mögen und endloses elend über uns alle ausschütten können. am ende kommt die ernüchterung und dann wird bitter, bitter, bitter, denn das gift, dass sie mit monsanto und co. auf unser brot brachten, hat noch bevor es einen hungrigen vergiftete, bereits ihr eigenes herz vergiftet.

    arme seelen sind es….denn sie haben sich selbst verkauft.

  7. Vielen Dank für die aufklärenden Worte
    von Professor Schachtschneider und die Organisation dieser Veranstaltung durch COMPACT.

    Was leider nicht geklärt wurde, ist die
    Frage, weshalb deutsche Politiker so wenig auf das Gemeinwohl achten.

    Sind diese Politiker alle von den Finanzkreisen eingekauft worden, oder Opfer der gezielten Propaganda, die diese inszenieren?

    In Wahlen und Abstimmungen soll das deutsche Volk seine Meinung zum Ausdruck bringen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie gegen Volksabstimmungen polemisiert wurde und wird.Hier sollte mehr darauf hingewiesen werden, dass wesentliche
    Souveränitätsrechte nicht ohne explizite
    Zustimmung des Volkes an irgendein
    europäisches Gremium abgetreten werden dürfen.

    mit freundlichen Grüßen

  8. Ich bin ja selber Jurist (zumindest hab ich mal Rechtswissenschaften studiert) und bin wirklich begeistert von Karl-Albrecht Schachtschneider, insbesondere was seine staatsphilosophischen und volkswirtschaftlichen Ausführungen anbelangt.
    Ich hab ihm bislang wenig Beachtung geschenkt, weil ich ihn für etwas arrogant hielt, aber was er so von sich gibt, hat wirklich Hand und Fuß und deckt sich durchaus mit meinen Überzeugungen.
    Mit so einem Menschen würde ich mich gerne mal austauschen. Das wäre sicher eine intellektuelle Bereicherung.

  9. Von den Eurofanatikern wird alles in manächistischen Bldern von der Existenz oder der Zerstörung Europas, von einer Frage des Krieges oder des Friedens poartraitiert.Es wird einmal Zeit, der Bevölkerung, die Ängste zu nehmen. Wie Jürgen Elsässer einmal richtig sagte: Die EU hat es auch ohne Euro gegeben und sie hat gut funktioniert.Dieses praktische Beispiel kann den Leuten viel von ihren Ähnsten nehmen.Die Frage ist aber, wo der Widerstand gegen den Euro kommen soll.Von den Piraten? Ich habe mal gerade mal ihre Papiere der AG Europa gelesen.Darin werden 5 Modelle vorgestellt. 4 davon bedeuten eine deutlich mehr integrierte EU inklusive Eurobonds, noch mehr Transferunion, ja völliger Währungsunion. Nur 1 Modell stellt dies infrage. Es bleibt also zu beobachten, wie sich die Diskussion innerhalb der Piraten zu ihrem Parteipürogrammparteitag im Herbst entwickelt.

  10. Wobei bedebklichn ist, dass sich 2 Modelle der AG Europa der Piraten für einen „europäischen Superstaat“ aussprechen–da toppen sie sogar noch Joschka Fischer, von der Leyen, u.a. mit ihrer Idee von den „Vereinigten Staaten von Europa“.

  11. In Maischbergers Talksendung des Regierungssenders 3sat über die Krise des Euro mit Weizsäcker, Arnulf Baring, Scholl-Latour, und Jakob Augstein positionierte sich die Leiterin deutlich für ihre Auftraggeber. „Kommen jetzt die Vereinigten Staaten von Europa?“, fragte sie in die Runde.

    Jedenfalls fiel mir Prof. Baring mehrmals durch interessante Äußerungen auf. Er sagte u.a. dass das Projekt Euro gescheitert sei.

  12. Gestern: War’s Günther Jauch oder Tagesthemen? Ich weiß nicht genau, aber jemand in der Redaktion hatte einen ganz feinen, ‚wählerischen‘ Humor: Hannelore wurde auf einer Wahlparty gezeigt, wie sie gemeinsam mit dem Musikanimateur ins Mikrophon grunzte „… it’s up to you, New York, New York.“ Nur DER Ausschnitt. Großartig. Ach ja, unmittelbar vorher ging’s darum, ob Frau Kraft nun eine weitere Kanzlerkanditatin sei. Tja, ihre Antwort hat sie ‚gesungen‘. Na, dann mal schön von Mutti einen Hosenanzug anziehen und über die Atlantikbrücke ab nach…. „the city that never sleeps“.

  13. Der Schachtschneider gefällt mir immer besser – besonders seine Zurückweisung der unsäglichen Freihandelslehre- Washington Consensus.

  14. Wie stehen die Piraten zum ESM-Vertrag. Da findet sich gerade mal ein Satz dazu-O-Ton Piratenwiki:

    „Positionspapiere/ESM-Vertrag
    Aus Piratenwiki
    < Positionspapiere
    Dieser Artikel ist eine offizielle Aussage der Piratenpartei und daher gesperrt. Willst Du etwas ändern, so musst Du entweder den Verantwortlichen für diese Seite ansprechen oder gar einen Änderungsantrag auf dem nächsten Parteitag stellen.

    Die Piratenpartei kritisiert die demokratischen Defizite bei der Entstehung des ESM-Vertrags."

    Kurz: Man kritisiert die demokratischen Defizite beim Zusammenkommen des Vertrags, nicht aber den Vertrag selbst.Ich hoffe bis zum Pateiprogrammtag im Herbst fällt den Piraten mehr dazu ein.

  15. Professor Schachtschneider ist ein ganz hervorragender Jurist. Er hat außerdem zwei Vorzüge: Er ist nicht nur Theoretiker, sondern auch politisch aktiv und: Er sieht nicht nur die rein juristischen, staatsrechtlichen Fragen, sondern auch den wirtschaftlichen Hintergrund, wenn er sagt, dass die EU eine Organisation ist, bei der die schwachen Volkswirtschaften von den starken rigoros an die Wand gedrückt werden. Genau das ist das Wesen dieser Union: hier herrscht das Recht der Stärkeren.

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