COMPACT: Über deutschen Masochismus

… Interview mit Alfred Grosser zu Sarkozy, Grass und Euro

In der aktuellen Ausgabe von COMPACT-Magazin ist ein längeres interview mit Alfred Grosser zu lesen, dem Großen Mann der deutsch-französischen Beziehungen. Seine Familie musste 1933 aus Nazi-Deutschland emigrieren, Verwandte wurden in Auschwitz ermordet. Eigentlich wollten wir mit Grosser vor allem über die französischen Präsidentschaftswahlen reden, doch schnell kamen wir auf das Thema Vergangenheitsbewältigung und Israel.

Auszüge aus dem Interview „Das ist der deutsche Masochismus“ in COMPACT 5/2012.

? In Ihrem langen Leben sind Sie immer gegen den Strom geschwommen. Was war Ihnen besonders wichtig?

Etwa die Widerlegung der deutschen Kollektivschuld-These. Nehmen Sie die Ausstellung Hitler und die Deutschen letztes Jahr in Berlin. Ich fürchtete zuerst, dass sie hitlerianisch sein könnte. Das Gegenteil war der Fall! Die Deutschen wurden fast durch die Bank als Nazis dargestellt, alle Widersprüche und jeder Widerstand wurde weggedrückt; so etwa die Reichstagswahl im November 1932, als die Nazis dramatisch Stimmen verloren, oder auch die im März 1933, wo es trotz Terror keine Mehrheit für die NSDAP gab. Dietrich Bonhoeffer oder Kurt Schumacher tauchten nur in kleinen Schaukästen auf, die der Besucher kaum finden konnte. Oder nehmen Sie das aktuelle Buch von Götz Aly, wo als Triebfeder des Holocaust der eifersüchtige Neid der Deutschen auf ihre jüdischen Mitbürger genannt wird. Als stärksten Beweis für die Existenz dieser Eifersucht führt Aly an, dass sie von den Deutschen eben nicht artikuliert wurde … Oder nehmen Sie Beate Klarsfeld, die von den Linken als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten nominiert wurde, was ein Witz ist, da sie mit der Linken nichts zu tun hat und in Frankreich Nicolas Sarkozy unterstützt. Ihre Ohrfeige für den damaligen Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger, die die Allgegenwart von alten Nazis in der demokratischen Bundesrepublik skandalisieren sollte, wurde nur möglich, weil ihr die Stasi entsprechende Akten zugespielt hatte. Dabei war längst nachgewiesen, dass Kiesinger auch als NSDAP-Mitglied im Dritten Reich eine liberale Juristenausbildung unterstützt hatte, die nicht im Sinne des NS-Regimes war. Die Ohrfeige von Klarsfeld kam zu einem Zeitpunkt, als Kiesinger eine Große Koalition führte, die gute Arbeit machte. In Deutschland wird ständig verheimlicht, wie viele Juden von Nicht-Juden gerettet wurden. Weil er auf diesen Fakt aufmerksam gemacht hat, fiel der Historiker Konrad Löw in Ungnade.

? Die Kollektivschuld-These wurde eigentlich erst so richtig Mitte der neunziger Jahre mit dem Buch von Daniel Goldhagen Hitlers willige Vollstrecker populär, oder?

Das Buch ist verlogen, Goldhagen ist ein Fälscher. Deswegen hat er auch keine Professur in Harvard bekommen. Die kanadische Historikerin Ruth-Bettina Birn hat herausgearbeitet, wie er bei der Darstellung von SS-Massakern in Litauen einfach wegließ, dass diese nicht nur an Juden, sondern auch an Nicht-Juden begangen wurden.

? Warum hatte Goldhagen dennoch so viel Erfolg in Deutschland?

Die Deutschen begeistern sich für ihre eigene Auspeitschung. Das ist der deutsche Masochismus. Die Deutschen sind ein freudloses Volk. Deswegen schätzten sie auch ihren Bundespräsidenten Walter Scheel nicht, der 1975 zum Gedenken an die Nazi-Verbrechen eine viel bessere Rede hielt als sein Nachfolger Richard von Weizsäcker 1985. Scheel galt als nicht seriös, weil er oft lachte und außerdem sang!

? Sie haben Israel kritisiert und wurden in der Folge in die antisemitische Ecke gerückt.

Ich habe vor kurzem den wirklich schlechten Außenminister W. gegen die gute Kanzlerin verteidigt, weil er vernünftige Sachen zu Israel gesagt hat. Ich kritisiere die Lieferung deutscher U-Boote an Israel – gerade wurde die Lieferung eines sechsten vereinbart, zum Teil bezahlt aus deutschen Steuergeldern –, ohne dass Deutschland das von einem israelischen Entgegenkommen gegenüber den Palästinensern abhängig macht. Meine Position entspricht in etwa der von Altbundeskanzler Helmut Schmidt, der im Gespräch mit Fritz Stern gesagt hat, er könne dieses ewige „Right or wrong, my Israel“ nicht mehr ertragen.

? In Ihrer Autobiographie sprechen Sie explizit vom „Terrorismus des Antisemitismus-Vorwurf“. Wie haben Sie mit diesem Terrorismus Bekanntschaft gemacht?

Henryk M. Broders Denunziantentum ist absurd. Für ihn bin ich ein „alter Trottel“. Als ein Journalist ihn nach einer Begründung fragte, sagte er, „weil er ein alter Trottel ist“. Dass dieser Mann einen solchen Erfolg in Deutschland hat, ist mir ein großes Rätsel. In Frankreich würde man ihn dem Front National FN zuschlagen, dessen wichtigstes Anliegen ja ebenfalls der Anti-Islamismus ist. Ich erinnere an den FN-Gründer Jean-Marie Le Pen, der eine zeitlang mit Augenbinde auftrat und damit den israelischen Panzergeneral Mosche Dayan ehren wollte. Bei der französischen Rechten hieß es in den sechziger Jahren: Wir sind nicht für die Juden, aber die kämpfen jedenfalls gegen die Araber. (gekürzt)

(Vollständig nur in der Printausgabe COMPACT 5/2012). COMPACT kann man hier abonnieren.

((Kommentatoren, bitte beachten: Auf diesem blog wird NICHT über die Jahre 1933 bis 1045 diskutiert – s. Kommentarregeln rechte Spalte))

22 Kommentare zu „COMPACT: Über deutschen Masochismus

  1. „Welch fürchterliche Klage spricht Du aus. Wie wäre möglich, solche große Schuld?“ (aus Wagner: Lohengrin)
    Es mag für den Außenstehenden so wirken, aber die URsache für unsere Wunderlichkeit ist nicht Masochismus, die Auswirkung indessen vergleichbar. Der Anwurf und die Anschuldigung trifft bei uns auf eine übergroße Anzahl „faustischer Menschen“ (O. Spengler) in unserem Volk. Herz und Verstand (@JB: Sie werden exaktere Begriffe kennen) sind verletzlich offen und je unfaßbarer die Anklage, desto betroffener der Beklagte. Und er wird sie sich zu Herzen nehmen, er wird sie reflektieren. Es hat schon seinen Grund, weshalb die fortwährende Feststellung z.B. der Alleinkriegsschuld seit 1919 Mittel der Verfestigung des Schuldkomplexes ist. Der Vorwurf, an diesen Verheerungen alleine die Schuld zu tragen ist so ungeheuer belastend, daß unter ihm ein Volk in die Knie geht und infertil wird. Das ist prinzipiell singulär(!). Als arger Wicht und völlig außenstehend, würde ich mir dieses zunutze machen, mich an einem stark salzhaltigen Gewässer niederlassen und Unmengen an Salz gewinnen, um es fleißig in offene Wunden streuen zu können.

  2. 1999 saß ich mit einem Freund auf dem Dach meines Hauses und wir sprachen u.a. über die angebliche historische Verantwortung der Deutschen. Er war damals ein Linker und ich war ein Rechter, was ich noch heute bin.

    Mein Kumpel sagte, als ich ihn in der Diskussion in die Enge drängte und ihn zwang, offen zu legen, warum wir Deutschen eine Kollektivschuld oder eine historische Verantwortung haben sollten: „weil wir dasselbe Blut wie unsere Großväter haben.“

    Später wollte er sich an diesen Satz nicht mehr erinnern, als ich ihm sagte, dass genau dieses Gedankengut dem Rassismus zugrunde liegt.

    Und es solte nicht vergessen werden, dass dieser Form des Nationalmasochismus, also auch der damaligen Meinung meines Kumpel, eine Ideologie zugrunde liegt und daß die Frankfurter Schule eine Ideologische Indoktrinationsanstalt war. Es hat sich in dieser Hinsicht nach 1945 absolut nichts verbessert. Das faschistische Regime ist nicht untergegangen, es wurde nur unter anderen Marken und Namen weitergeführt und ist heute nur noch effektiver als damals, weil es so latent, beinahe unsichtbar und so leise und schleichend ist.

    Goldhagen mit seinem Buch oder auch Jan-Philipp Reemtsma mit der getürkten Wehrmachtsausstellung sind eher Helfershelfer der zweiten Garde. Als die wesentlicheren Indoktriatoren erachte ich die 68er, weil sie indikative, also ungeschriebene und hocheffektiv ins Unterbewusstsein der Deutschen verankerte Gesetze und Verbote erlassen haben, die wie Deutschen zu denken, was sie gut und was sie schlecht finden sollen sowie logisch unzulässige sowie unlogische Assotiationen, wie z.B. die gefälschten Bilder der Wehrmachtsausstellung mit diesen Denkverboten verknüpft haben.
    Die versteckte Hand hinter den 68ern heißt unter anderem Rockefeller, der einige Söldner der Frankfurter Schule finanzierte.

  3. @ Schandmaul
    Auch wenn ich einigen, Ihren Darlegungen zu Grunde liegenden Gedanken beipflichten kann, erlauben Sie mir ein paar Anmerkungen: Die „wesentlicheren Indoktrinatoren“ sind wohl nicht die 68er – das war, wie Sie richtig feststellten – die Frankfurter Schule, Ein Teil der 68er machte sich indessen zu ihren willigen Vollstreckern.
    Beachtenswert finde ich in jedem Fall den hohen Anteil an Re-Immigranten mit offiziellem Siegermachtsauftrag zur Re-Education (Umerziehung), die im Dunstkreis. der Frankfurter-Schule zu finden sind. (Jedes meiner Gedichte bekommt übrigens eine Tertiärwidmung: Für den Herrn Adorno)

  4. Fischer | Freiweh hat @ Mai 6, 2012 um 12:09 geschrieben

    @JB: Sie werden exaktere Begriffe kennen

    Ihre sind besser. Denn es ist immer besser, mit dem Klienten in seiner Sprache über den Fall zu sprechen. Weil er sich dann eher angesprochen fühlt und auch leichter verstehen kann.

    Und der Deutsche an sich, der für sich kein Deutscher mehr sein mag, hat imho eine behandlungsbedürftige Identitätsstörung.

  5. @ Fischer | Freiweh Mai 6, 2012 um 13:43 geschrieben

    @ Schandmaul
    Auch wenn ich einigen, Ihren Darlegungen zu Grunde liegenden Gedanken beipflichten kann, erlauben Sie mir ein paar Anmerkungen: Die “wesentlicheren Indoktrinatoren” sind wohl nicht die 68er – das war, wie Sie richtig feststellten – die Frankfurter Schule, …

    Deren Lehrer und Schüler es aber mehrheitlich gut gemeint hatten. Und es gibt durchaus welche (ich nenne keine Namen, um niemand zu kompromittieren), die erkannt und bereut haben.

    Und wer würde diesen großen und großartigen Gelehrten nicht aus ganzem Herzen ihren Irrtum vergeben wollen?

    Diese ganze Welt ruht auf einem Irrtum auf. Und wer ohne Sünde ist, und sich noch nie geirrt hat, der werfe von mir aus den ersten Stein.

    Bitte nicht als Vorwurf mißverstehen.

  6. „Über 1933-45 wird nicht diskutiert“ , anderes bleibt J.E. in einem Staat mit Denkvorschriften auch nicht übrig, weshalb das zu akzeptieren ist.
    Aber es sagt alles über diesen Staat aus, dessen Bundespräsident nur über
    Freiheit, die eine virtuelle ist, schwadroniert.
    Ich möchte nur noch Worte Klügerer betonen: „Ein Volk ohne Vergangenheit hat keine Zukunft“

  7. Dass die Deutschen ein freudloses Volk seien, ist ja auch eine ziemlich mystische Theorie. Für den privaten Bereich stimmt das jedenfalls nicht, und es stimmt immer weniger. Immerhin haben die Deutschen gelernt, ihre Politiker zu ignorieren, gehen nicht mehr zur Wahl, kümmern sich lieber um ihren eigenen Kram und feiern abends gern im Freundeskreis. Das große Problem ist der massive propagandistische Druck von oben. In Deutschland gibt es schlichtweg einen institutionellen Israel-Lobbyismus. Zum Beispiel hätte Axel Springer seine Presselizenzen nie bekommen ohne seine radikal philosemitische Ausrichtung. Einen weiteren Bock haben die westdeutschen Linken geschossen. Anstatt über angebliche autoritären Charakterdeformationen zu schwadronieren, hätten sie es mit dem DDR-Antifaschismus halten sollen, der wesentlich effektiver war. Dem zufolge stellte der Nationalsozialismus vor allem ein Angriff auf die deutsche, später auf die internationale Arbeiterbewegung dar. Damit wären Täter und Opfer sehr viel deutlicher markiert, was dumpfem Brüten über ein irgendein nebulöses deutsches Wesen den Boden entzogen hätte.

  8. @ Joachim Bullinger
    Je entwickelter die Persönlichkeit des Schuldbeladenen, desto schwieriger fällt das Vergeben. Der Anspruch an sie ist zu hoch. Aber Verzeihen kann man üben (wenn auch nicht unbedingt drillmäßig, sondern mit großem Langmut). Möglich ist es ohnehin immer. Allerdings, vom Ergebnis ihres Wirkens her zu urteilen, schließt zwar Vergebung bei Reue ein: Die Wirkung und der Weg dahin bleiben aber und die gilt’s anzugehen. Wenn ein Geläuterter sich dann zum Gefährten in der Sache stellt – und sei’s mit letzter Tinte: Willkommen.

  9. @ Pirx
    Das ist das Schöne und stimmt so endlos zuversichtlich: Die Erneuerungskraft der Natur. Und echte Völker sind natürlich. Einzelwesen auch. Und das werden jene, die denken, mit einigen Jahrzehnten Indentitäszerstörung und Kulturvernichtung den selbstgestellten Auftrag erledigt zu haben, nie verstehen. Weil sie sich gegen die Natur gestellt haben. Entfremdung stört diese Empathie.

  10. Pirx hat @ Mai 6, 2012 um 18:17 geschrieben

    Anstatt über angebliche autoritären Charakterdeformationen zu schwadronieren, …

    „Die autoritäre Persönlichkeit“ war eine Auftragsarbeit einer einflußreichen Institution und sollte ursprünglich „Die antisemitische Persönlichkeit“ heißen.

    Das hat mir ein ehemaliger Assistent von Adorno erzählt. Der mein Doktorvater hätte werden sollen, was sich dann aber anders ergeben hat.

  11. @ Joachim Bullinger
    „Und wer ohne Sünde ist, und sich noch nie geirrt hat, der werfe von mir aus den ersten Stein. Bitte nicht als Vorwurf mißverstehen.“ Ich lese immer so gern Ihre tiefen Gedanken, aber auch Ihren speziellen Humor.
    Auch hier – bitte verraten Sie es mir – war das mit dem „Vorwurf“ eine freud’sche Fehlleistung? (werfe Stein => Vorwurf).
    Und: Nein, ich bin irrend und voller Sünden durch das Leben gegangen. Doch dieses Glashaus macht mich irre(nd) und an die Scheiben gekleisterte Plakate machen mir Sündhaftigkeit weis. In solchem Glaushaus würfe ich gern mit Steinen.

  12. Turm um uns sich türmt,
    Tod dem, der dich schuf!
    Helden hält die Tor,
    Helden kampfgewohnt.

    Wiehernde Pferde stampfen die Erde,
    warten auf Reiter, warten auf Sieg!

    Turm um uns sich türmt,
    Turm mit Eisentor.
    Besser wäre Glas,
    helles klares Glas.

    Turm, du wirst gesprengt,
    für die Flucht gesprengt.
    Flucht zum großen Wald,
    der uns alle birgt.
    (Widerstandslied der dj.1.11)

  13. Fast alle heute lebenden Deutschen wurden nach dem 2.Weltkrieg geboren
    und können somit nichts mit der Judenverfolgung zu tun gehabt haben.
    Deshalb war und ist es mir unverständlich, was das ständige Gemahne und Gewese um irgendwelche historische Schuld soll. Dunkle Kapitel finden sich in der Geschichte aller Völker, werden aber meist beschönigt. Nur die Deutschen sollen ewige Buße tun und sich für immer schuldig fühlen?
    Jeder weiß doch, daß man für
    etwas, was vor der eigenen Geburt geschah, keinerlei Verantwortung haben und „Schuld“ auch nicht erben kann.
    Die Deutschen sind nicht irre, sondern leider nicht souverän im eigenen Land und müssen sich deshalb täglich diesen
    Irrsinn anhören.Man möchte glauben, daß der 2.Weltkrieg noch nicht geendet hat. Die Propaganda läuft jedenfalls noch gegen Deutschland.

    mit freundlichen Grüßen

  14. Dass beim diesem Thema die Diskussion der Geschichtsperiode des Nationalsozialismus bzw. die Inzenierung dieser Periode in der Nachbetrachtung ausgeschlossen ist, kann ich nur als einen schlechen Scherz empfinden.

    Und Grosser zeigt mal wieder, was unter dem Begriff „Chutzpe“ zu verstehen ist.

  15. Fischer | Freiweh hat @ Mai 6, 2012 um 20:59 geschrieben

    @ Joachim Bullinger
    “Auch hier – bitte verraten Sie es mir – war das mit dem “Vorwurf” eine freud’sche Fehlleistung? (werfe Stein => Vorwurf).

    Pointen verlieren ihren Witz, wenn man sie erklärt. Na ja, weil Sie’s sind:
    Es gibt das Vorurteil als Urteil noch vor der Erfahrung. Und wenn man den Vorwurf da einspannt, verkehrt er seinen Sinn in eine verwerfliche Verwerfung von etwas, noch bevor sie begründet wäre.

    Sie haben das ja auch intuitv gestaltrichtig aufgenommen, wenn Sie sagen: „In solchem Gla[u]shaus würfe ich gern mit Steinen.“

    Sie haben das unbewußt vollkommen korrekt rezipiert. Und ich liebe es halt, mit dem Unbewußten der Menschen zu kommunizieren.

  16. @ Anonymous „Und Grosser zeigt mal wieder, was unter dem Begriff “Chutzpe” zu verstehen ist.“ So einen Satz völlig zusammenhangslos in den Raum geschrieben wirkt ziemlich meschugge. Was meinen Sie?

  17. @ Fischer | Freiweh

    Nachtrag zur weiteren Verwirrung: Ich halte es nicht per se für verwerflich, den ersten Stein zu werfen. Es ist schlicht eine Frage der Bewußtheit. Wir müssen so handeln, solange wie wir uns den mentalen Mechanismus der Projektion noch nicht hinreichend klar gemacht haben. Und man kann niemand einen Vorwurf daraus machen, daß er sich noch notwendig in einem relativ frühen Stadium seiner Individuierung bewegen muß.

    Ich habe einmal einen Buben beobachtet, wie er mit seinem Taschenmesser einen Regenwurm in zwei Teile geschnitten hat. Und dann hat er zu dem vorderen Teil gesagt: „So, jetzt hast du ein Brüderchen.“

  18. Fischer: Dont feed the trolls! Einmal Anonymous war genug!

  19. @Elsässer

    Das Händelschütteln mit der politischen Prominenz hat also doch nicht Ihr Selbstbewusstsein angehoben. Schade! Zensur ist doch nur was für Leute, die meinen, dass ihre Ideen nicht in der freien Auseinandersetzung Bestand haben können….

  20. Anonym: Ihr Selbstewusstsein würde sich darin zeigen, dass Sie wenigstens unter Klarnamen posten und nicht feige unter Anonymus posten!

  21. In Ermangelung eines geeigneteren threads veröffentliche ich das HIER:

    Der Japaner hat nach seiner Niederlage im II. Weltkrieg keinen Masochismus entwickelt, noch hat er Millionen von Unbehausten/Unbehausbaren/feindseligen Orcs seine Grenzen geöffnet; und doch ist der ostasiatische Tiger hart am Rande seines Aussterbens.

    http://www.lifesitenews.com/news/the-asian-tiger-japan-is-in-danger-of-extinction

    Übrigens darf ich in diesem Zusammenhang darauf verweisen, daß auch die einst für die Fruchtbarkeit ihrer Frauen berühmte Armee des Slawentums rapide im Schrumpfen begriffen ist.

    Nationalmasochismus und Kinderarmut stehen bei uns in keinem ursächlichen Zusammenhang: Eher stellen sie zwei sehr verschiedene Folgen eines und desselben Grundübels – der Wohlstandsgesellschaft – dar. Sowenig irgendjemand Kinder in die Welt setzt, um „dem Vaterland neue Rekruten zu schenken“, sowenig bleibt einer kinderlos, weil er von nationalem Masochismus angekränkelt ist.

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