COMPACT im Mai: „Grass? Hat Recht!“

Die neue Ausgabe mit dem Titelthema „Israel als Gefahr für den Weltfrieden“ und einem 15seitigen Dossier  zu „Das neue Geld: Was  nach dem Euro kommt“.

Ab Donnerstag, 3. Mai, wird die neue Ausgabe von COMPACT-Magazin am Kiosk erhältlich sein. Zur Premiere wird eine Veranstaltung mit Professor Karl Albrecht Schachtschneider zu „Volkssouveränität und die Notwendigkeit eines Volksentscheid gegen den Euro-Wahn“ stattfinden (3.5., 19 Uhr, Viethaus, Berlin-Mitte, Leipziger Str. 54/55). Dies passt zum Schwerpunkt der neuen Ausgabe „Das neue Geld: Was nach dem Euro kommt“.

Das vollständige Inhaltsverzeichnis von COMPACT 5/2012 finden Sie unten. Titelthema ist die Grass-Debatte. Dazu ein Auszug aus dem Artikel von Wolf Staudt. COMPACT kann man hier abonnieren.

Beim Häuten der Lügen

Bei der medialen Hinrichtung von Günter Grass ist kein Totschläger schwer genug. Für die einen ist er immer noch SS-Mann, für die anderen will er zusammen mit Ahmadinedschad Israel von der Landkarte tilgen.

Von Wolf Staudt

Günter Grass als neuer Hitler? Darauf muss man erst Mal kommen. Ausgerechnet Beate Klarsfeld, die Kandidatin der Linkspartei für das Amt des Bundespräsidenten, zog den infamen Vergleich. Sie zitierte aus einer Drohrede, die Hitler 1939 gegen „das internationale Finanzjudentum“ gehalten hatte, und fuhr dann fort: Wenn man den Ausdruck „das internationale Finanzjudentum“ durch „Israel“ ersetze, „dann werden wir von dem Blechtrommelspieler (gemeint: Grass) die gleiche antisemitische Musik hören“. Ihre rhetorische Frage: „Wenn Grass sich mit seiner magischen Brille im Spiegel anblickt, sieht er heute den Literaturnobelpreisträger oder einen alten Waffen-SS?“ (Grammatikfehler im Original)

Der Totschläger „Waffen-SS“ findet sich in vielen Angriffen gegen den Schriftsteller. »Günter Grass hat zwar die Waffen-SS verlassen. Aber offenbar hat die Judenfeindschaft der Waffen-SS Günter Grass niemals verlassen«, so Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Einmal Nazi, immer Nazi – das ist ist die Gleichung, die aufgemacht wird.

Dabei war Grass niemals Nazi. Im Jahr 2006 berichtete er erstmals über seine Kriegserfahrungen. Demnach hatte er sich 1944 ursprünglich zur Marine gemeldet, wurde aber stattdessen zur Waffen-SS gezogen. Diese Angabe ist glaubhaft: Wie der Historiker Bernd Wegner in seinem Standardwerk Hitlers politische Soldaten darlegt, war die zwangsweise Rekrutierung zur Waffen-SS seit 1942 der Normalfall. Die Behauptung, Grass habe sich aus freien Stücken zu Hitlers Totenkopfverbänden gemeldet, war ursprünglich in einer Biographie von Michael Jürgs enthalten gewesen, musste aber nach Klage von Grass zurückgezogen werden.

Grass wurde mit 17 Jahren Soldat.  Nach eigenen Angaben war er nicht an Kriegsverbrechen beteiligt, hat nicht einmal einen Schuss abgegeben. Seriöse Kritiker werfen ihm deswegen auch nicht seine SS-Vergangenheit vor, sondern das lange Verschweigen derselben – 62 Jahre lang, bis  2006 sein Buch Beim Häuten der Zwiebel erschien. An der Kritik ist zumindest so viel richtig, als Grass bis dahin immer als schneidender Ankläger der mangelnden Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit in der Bundesrepublik aufgetreten war und aus diesem Grund auch die Wiedervereinigung abgelehnt hatte („Deutschland denken heißt Auschwitz denken“, Grass 1990). Doch in der aktuellen Debatte wird dieser Vorwurf auf den Kopf gestellt: Nicht die Tatsache, dass Grass selbstgerecht Deutschland allzu lange die demokratische Mündigkeit abgesprochen hatte,  wird ihm angelastet, sondern genau umgekehrt, dass er jetzt auf diese demokratische Mündigkeit pocht. Wir dürfen nicht wieder mitschuldig werden, ist sein Credo. Ihr seid schuldig und bleibt schuldig, also schweigt – tönt es zurück.

Dabei vertritt Grass im Grunde gegenüber Israel keine andere Haltung als Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Der hatte im April 2010 seine Nachfolgerin Angela Merkel kritisiert, sie neige „aus dem Bewusstsein heraus, belastet zu sein mit der Verantwortung, dass sich so etwas wie der Genozid an den Juden niemals wiederholen darf, zu Übertreibungen“. Konkret: „Zum Beispiel dazu, die Sicherheit Israels als einen Teil der deutschen Staatsräson anzusehen.“ Für Israels Sicherheit mitverantwortlich zu sein, sei eine „gefühlsmäßig verständliche, aber törichte Auffassung, die sehr ernsthafte Konsequenzen haben könnte“. Wenn es beispielsweise zum Krieg zwischen Israel und Iran käme, „dann hätten nach dieser Auffassung die deutschen Soldaten mitzukämpfen“. Die Ähnlichkeit der Auffassungen von Grass und Schmidt resultiert gerade aus ihrer Kriegserfahrung: Weil diese Generation weiß, was töten und sterben bedeutet, traut sie den humanitären oder antifaschistischen Rechtfertigungen der postmodernen Militärinterventionen nicht über den Weg. Die Vergangenheit hält sie gerade nicht, wie Grass etwa von Klarsfeld und Graumann unterstellt wird, in ihrem Bann – sondern hat sie klüger gemacht.  (Weiterlesen nur in der Printausgabe von COMPACT 5/2012.)

Hier das vollständige Inhaltsverzeichnis:

COMPACT 5/2012

Titelthemen:

„Israel als Gefahr für den Weltfrieden“

Grass?
Hat Recht!

Macho 2.0
Zwischen Whiskey und Tantra

Piratenpartei
Die neue Mitte

Alfred Grosser
Über deutschen Masochismus

Dosier: Das neue Geld
Was nach dem Euro kommt

Kompletter Inhalt

Zu den Piraten

Piraten der Meere, Piraten des Himmels.
Editorial von Jürgen Elsässer

Die neue Mitte.
Interview mit dem Vizevorsitzenden der Piratenpartei,
Bernd Schlömer

Titelthema:  Grass/Israel-Debatte

«Israel als Gefahr für den Weltfrieden».
Von Jürgen Elsässer

Hetze gegen Grass: Beim Häuten der Lügen.
Von Wolf Staudt

«Das ist der deutsche Masochismus».
Interview mit Alfred Grosser

«Eine unmenschliche Waffe».
O-Ton des ZDF-Interviews mit Mahmud Ahmadinedschad

Schwerpunkt-Thema: Das neue Geld

Was nach dem Euro kommt.
Von Karel Meissner

Vom Gold zum Papiergeld – und zurück?
Von Jürgen Elsässer

Das Wörgl-Experiment.
Von Hermann Kendel

Der Greenback und die Räuberbarone.
Interviews mit Ellen Brown und William F. Engdahl

Jetzt machen wir unser Geld selbst!
Von Niki Vogt

Geldrebellen – vereinigt Euch!
Von Andreas Rieger

Zentralbanken abschaffen – oder kontrollieren?
Mit O. Janich, W. Hankel, E. Hamer und J. Elsässer

Vom Geld und anderen Aliens.
Von Harald Harzheim

Weitere Politikartikel

Tulouse-Attentäter: Schützenhilfe für Sarkozy?
Von Gerhard Wisnewski

Griechische Linke: Rote Fahnen auf der Akropolis.
Von Ioanna Fotiadi

Korrespondenzen aus Granada, Prag und Beirut

Köpfe des Monats: Harald Schmidt, Peter Sodann,
Eliyahu «Eli» Yishai

Kultur

Deutsche Auswanderer in Texas: Friedenspfeife mit
Komantschen. Von Utz Anhalt

Macho 2.0 – Zwischen Whiskey und Tantra.
Von Ansgar Lange

Mit Gottes Segen im Iran.
Von Magdalena Heß

Kleine Genüsse.
Von Harald Harzheim und Jürgen Schild

(Hier kann man das Heft bestellen.)

25 Kommentare zu „COMPACT im Mai: „Grass? Hat Recht!“

  1. Das neue Heft habe ich letzten Freitag erhalten und wiederum gleich durchgelesen. Es gefällt mir gut. Grass hat eindeutig Recht, die überwiegende
    Mehrheit der Deutschen stimmt ihm zu, auch wenn er nicht jedem sympathisch ist. Um bei der jüdischen
    und amerikanischen Lobby gut dastehen zu können versteigt Merkel sich zu heftig.Das zeigt sich erneut bei dem Geschrei um Timoschenko, das nirgendwo derart hysterisch ist, wie in Deutschland.

    Spielt Merkel hier den Kläffer von US-Gnaden, der jeden anpinkeln und anpissen muß, der Herrchen mißfällt?

    Nichts bedrückt und beschäftigt mich derzeit mehr, als der geplante ESM-Vertrag, der Deutschlands Zukunft bedroht.Darüber kann es nicht genug Aufklärung und vor allem Widerstand geben. Wer könnte den organisieren? Die Parteien und Gewerkschaften fallen da doch aus.

    mit freundlichen Grüßen

  2. In diesem geistig und intellektuell herausfordernden Interview (www.bewusst.tv/satanismus) wird dargestellt, dass wir tagtäglich und vielfältig einem faszinierenden Phänomen begegnen, welches wir als solches gar nicht wahrnehmen:

    Bei diesem Phänomen geht es darum, die Welt zu teilen, den Mensch von sich, der Natur und anderen Menschen zu teilen:

    Beispiele, die mir dazu einfallen (was fällt dir noch dazu ein?):
    – Teilung der Gesellschaft in links und rechts, grün, blau, rot etc.
    – Teilung der Gesellschaft in gut und böse, christlich und unchristlich, moralisch und unmoralisch
    – Teilung der Gesellschaft in modisch und unmodisch
    – Teilung der Menschen in attraktiv und unattraktiv durch Illustration von Idealbildern
    – Teilung der Gesellschaft in politisch korrekt und politisch unkorrekt (ein sehr machtvolles Werkzeug)
    – Teilung der Gesellschaft in arm und reich
    – Abtrennung der Menschen von ihren Wurzeln, ihren Eltern, ihrer Kultur, ihrer Geschichte, ihrer Nation
    – Abtrennung der Menschen von ihrem Wirkungsbereich und ihres Bewusstseins ihrer Handlungsmöglichkeiten zur politischen Einflussnahme durch ständige Berieselung in Fernsehen und den Zeitungen mit Themen und Bildern, auf die wir keinen Einfluss haben, weil sie zu weit weg von uns sind: nämlich von kommunal erst zu national und dann von national zur EU, usw.
    – Abtrennung der Gesellschaft von der Natur, z.B. durch den ökonomischen Zwang, in Städte zu ziehen
    – Abtrennung des Menschen von der Natur durch Fleischessen von gemarterten Tieren aus Konzentrationslagern und von Tiertransporten
    – Abtrennung von Mitgefühl und Ethik: Haare von hingerichteten Chinesen oder getöteten Föten in Pepsi-Cola
    – Abtrennung von Mitgefühl durch ständige Berieselung mit Horrorfilmen, Gewalt-Videospielen, Gewalt in Zeitungen und Fernsehen
    – Abtrennung der Menschen von ihrer Intuition (die meisten können heute gar nicht mehr wissen, was ich damit meine, weil sie seit ihrer Kindheit davon getrennt sind und weil unsere Großeltern davon berichten könnten, meistens aber nicht mehr leben) Beispiel: Seemänner konnten früher ohne Navigationsgerät trotz Nebels „riechen“, in welche Richtung sie fuhren
    – Abtrennen des Menschen von seiner praktischen Handlungskompetenz durch Schule und Studium
    – Trennung von Mann und Frau und Sähen von Streit zwischen diesen durch den Feminismus und Gender Mainstreaming

  3. Schandmaul hat @ Mai 1, 2012 um 11:33 geschrieben

    Bei diesem Phänomen geht es darum, die Welt zu teilen, den Mensch von sich, der Natur und anderen Menschen zu teilen:

    Genau das ist das „diabolische“. „Diaballein“ bedeutet nämlich in etwa teilen, zerteilen mit auseinanderwerfen, zerwerfen und verwerfen des je Anderen (Teiles).

    Das Andere (oder der Gegenpol) von diaballein aber ist symballein. Deshalb können wir die diabolische Teilung durch das (göttliche) Symbolische überwinden und synthetisch aufheben, auf eine neue, höhere und ganze Ebene.

    So funktioniert z.B. Therapie als „Theo-Psycho-Somatik“.

  4. Nachtrag: Wenn Graß jetzt zerteilt und nicht mehr als ganzer Mensch in seinem Kontext gesehen werden soll, dann entspricht das genau (!) der diabolischen Vorgehensweise.

    So arbeitet der Teufel. Der übrigens selbst erst durch die Zerteilung Gottes in gut und böse entstanden ist.

  5. Noch was grundsätzliches zur Teilung und ihrer Aufhebung:
    Auch die Naturwissenschaften und die Psychoanalyse versuchen, das mechanische Teilungs-Prinzip der Materie auf das Leben anzuwenden, ohne zu erkennen, daß hier eine neue Strukturierungsgesetzlichkeit wirkt, die das Mechanische transzendiert.
    Vitale Ich-Sucht, Instinkt und aggressive Selbstbehauptung enthalten in sich bereits die Bewegung ihrer Überwindung, denn es ist der Tod selbst, der Sozialität erzwingt um (Über-)Leben zu ermöglichen. So wird das Verlangen nach Familie, Freunden und sozialer Gerechtigkeit aus dem letztlich das Prinzip der Liebe emergiert.
    Ganz natürlich ist Liebe in ihren Anfängen dabei eine auf zerteilte „Selbst-Objekte” ausgeweitete Ichsucht. Je mehr wir aber genuine Sozialität erfahren, um so mehr de-zentrieren wir uns und erkennen im Verlauf dieses Prozesses, daß das naturwüchsig narzißtische (In-)Dividuum nicht das Zentrum des Universums ist, sondern nur durch das weltumfassende und weltdurchdringende Eine und Ganze existieren kann, dessen ungeteilter Teil es ist und daß es dieses Vor-Bild ist, das zu werden das diabolisch zerteilte Dividuum in seiner sich (sein Ich) integrierenden Individuierung anstrebt.
    So gelangen wir Schritt für Schritt an den Punkt, wo wir uns der Wahrheit öffnen müssen, daß zumindest alle humane Lebenspraxis durch ihre eigene Natur einen dritten Zustand anstrebt, in dem die formal-phänomenalen Begrenzungen und Zerteilungen von Leben für uns im dreifachen Sinne (nach Hegel) aufgehoben sind.

  6. Recht aufschlußreich widmet sich das neue Heft auch den Piraten. Besonders vedächtig ist es, wie die von unserem Medien und auch Politikern anderer Parteien über den Klee gelobt werden. Da stellt sich dann gleich die berechtigte Frage, haben die die Aufgabe, Protest- und Nichtwähler zu binden, damit sich in Deutschland nichts Ähnliches wie der FN in Frankreich entwickeln kann?

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/04/30/nach-feierabend-verkleidet-sich-der-regierungsdirektor-als-pirat/

  7. Also ich finde bezüglich Grass, dass der Sozialwissenschaftler Manfred Kleine-Hartlage die Hintergründe zu Hetzereien wie gegen Grass brilliant analysiert hat:

    Unter den Linken gibt es zwei Gruppen: Erstens die ideologisch Betrogenen (das sind fast alle Linke) und die wenigen ideologischen Betrüger. Diese linken Betrüger sind der Feind, den es zu bekämpfen gilt, denn diese linken Betrüger sind im Gegensatz zu den Global-Playern wie Rothschild, Rockefeller etc. für uns greifbar. Gegen diese linken Ideologie-Betrüger könnte z.B. ein Kampf gefochten werden, wie ihn Martin Luther gegen die katholische Kirche geführt hat.

    Die Betrogenen Linken haben ganz einfach das Problem, dass ihre linke Ideologie ihnen die Sicht auf die Realtität versperrt, eben WEIL sie einer Ideologie anhängen und es für selbstverständlich halten, dass man einfach eine Ideologie aufstellt und sein gesamtes Weltbild und alle politischen Handlungen an dieser Ideologie ausrichtet… Ihre Ideologie beinhält unter anderem, dass alles gleich ist und dass es gar keine Völker gibt oder keine Völker und keine Klassen geben darf, weil sie meinen, dass so allen Menschen am besten gedient wäre. Diese Ideologie ist derart fest in die Gehirne dieser linken eingebrannt, dass sie wie Mind-Controll-Opfer losrennen und verbale oder physische Gewalt anwenden, wenn man z.B. den „Antisemitismus-Knopf“ drückt. Denn es reicht vollkommen aus, wenn man z.B. eine Meinung, wie die von Herrn Grass, mit Antisemitismus verknüpft. Die dahinter ligende Taktik ist ehwig simpel: Einfach tausendfach wiederholen und niemals den Beweis antreten. So funktioniert Gehirnwäsche.

    Die linken Inquisiteure, welche Abweichler wie Grass kritisieren und ganz nebenbei bemerkt in den Leitmedien als „intellektuell“ propagiert werden, haben nicht das Ziel, Feinschaft gegenüber Völkern oder ethnischen Gruppen anzuprangern, sondern sie haben erstens das Ziel, davon abzulenken, dass in Wahrheit SIE SELBST im allgemeinen die Menschenhasser und nicht zuletzt die Feinde ALLER Menschen und insbesondere des eigenen Volkes sind.

    Sie lenken davon ab, dass sie verdeckt für den Mord am eigenen Volk eintreten, indem sie für die Ausdünnung Deutschlands (siehe Zitat Joseph Fischer) mit einer ethnischen Gruppe eintreten, die mit dem christlich geprägten, deutschen Volk und seinen christlichen Werten nicht vereinbar ist.

    Denn mittels der Zuwanderung und endlich unter den Rahmenbedingungen des mittlerweile klar etablierten Kommunismus (Sklaverei durch Inflation und Steuererhebung, Verhinderung einer gesunden Geburtenrate der Deutschen, Verblödung des Nachwuchses in den Schulen, Subventionierung von Konzernen und Zerstörung des Mittelstandes, Benachteiligung aller nationalen Interessen, maßgebliche Finanzierung der gesamten EU usw.) führt die linke Politik den sicheren Tod des deutschen Volkes herbei.

  8. Nachbemerkung:

    Aufgrund der Tatsache, dass die linken ihr gesamtes Weltbild und all ihre politischen Bestrebungen und Handlungen an einer IDEOLOGIE, also an dem Gegenteil der Realität, ausrichten, ist es für die linken unvorstellbar, dass ein Mensch, der das nationale Wohl dem Wohl der anderen Länder der Welt bevorzugt oder das Wohl der Palästinänser dem Wohl der Israelis gleichwertig stellt, mit seiner Meinung keine rassistische (ideologische!) Ziele verfolgt, sondern lediglich seinem gesunden Menschenverstand und dem Grundsatz der Gerechtigkeit und der Verhältnismäßigkeit folgt.

    Für einen Linken Betrogenen kann und darf es nicht sein, dass man die Realität seiner Argumentation zugrunde legt, weil sie es selbst nicht tun (können).

    Für einen deutschen, linken Betrüger uns Inquisiteur darf letzteres nicht sein, weil er Profiteur des Kommunismus und des Satanismus ist; einem System, in welchem fast alle Sklaven und dafür ganz wenige sehr reich und mächtig sind.

    (Satanismus meint in erster Linie, die Menschen zu teilen und sie von allem Natürlichen und Göttlichen abzutrennen)

  9. das Inhaltsverzeichnis hört sich sehr interessant an, spannender bisher als die anderen.

    @ Schandmaul
    deine Ausführungen sind korrekt, wenn man die Gründe dafür
    recherschiert kommt man ins Mythologische…

  10. Man sollte auf Mitdiskutanten auf verschiedene Weisen gegenübertreten können. Weise ist hierbei Empathie für den Vertreter des jeweiligen Standpunktes. Wie ist er zu diesem gekommen (persönlicher Hintergrund, Herkommen, Denkschule, ‚Wes Brot ich eß…‘,etc.)? Vielleicht kann man dann auch besser die Art der Diskussionsführung verstehen. Aber ganz häufig geht es ja nicht um den Diskurs an sich, an der Formulierung der eigenen Gedanken zu reifen und durch Annahme oder gar Überzeugung anderer Gedanken zu etwas Neuem zu kommen. Aber manchmal wird die Diskussion eben in einer Weise geführt, daß weder Empathie, noch Erörterung Inhalt und Ziel sind. Da geht es um etwas ganz anderes und die Diskussion ist nur Mittel der Durchsetzung dieses Abweges. Dessen sollte man sich bewußt sein – wenn man sich nicht unnötig ob der Töne des Gegenüber aufregen mag. Ich gewöhne mir an, Diskussionen von Ihrem Stil her einzuschätzen. Und wenn der Geifer nur so trieft, wie bei Grass, Rechtsradikale oder Herdprämie, dann kann ich mir überlegen, ob ich ruhig beim Thema bleibe, damit eine 3. Partei vielleicht den Unterschied sieht. Dem Eiferer sollte man trotzdem nicht den klaren, offenen Blick Auge in Auge versagen, der ihn zumindest dumpf ahnen läßt: Sein Auftrag ist erkannt.

  11. Schandmaul hat @ Mai 1, 2012 um 15:12 geschrieben

    Gegen diese linken Ideologie-Betrüger könnte z.B. ein Kampf gefochten werden, wie ihn Martin Luther gegen die katholische Kirche geführt hat.

    Ja, das könnte man tun. So als eine Art „Kreuzzug“ z.B., Deus Vult!

    Aber dann würde man sich innerhalb (!) des „Teile-und-Herrsche“ Paradigma des diabolischen Prinzips bewegen, aus dem die Herrschenden ihre Macht saugen. Man würde damit die Herrschenden stärken und ihre Macht verfestigen.

    Viel besser wäre es imho, die Subsumtionslogik als solche anzugreifen, die dahinter operiert. Und alternativ eine objektiv hermeneutische Erschließungslogik anzubieten.

    Denn damit können auch „Linke“ (was ist das überhaupt?) zu naturwüchsigen 😉 Ergebnissen kommen. Und das sogar innerhalb (!) ihres Denkens. Man muß ihnen das dann nicht mehr von außen überstülpen, was eh nicht geht, seiner Struktur nach.

  12. @ Schandmaul
    Obwohl sich beide offen und mehr als deutlich als Antifaschisten zu erkennen gaben, wurden sie sofort …

    … kulturell bereichert. Ein Blick auf die Empirie und die Ideologie ist am Boden:
    Dabei wurde noch über einen längeren Zeitraum massiv und menschenverachtend auf den Kopf eines bereits am Boden liegenden Opfers eingetreten.
    Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/59620

    Obwohl (!!!) sich beide offen und mehr als deutlich als Antifaschisten zu erkennen gaben, …

    „O sancta simplicitas!“ soll der verurteilte Reformator Jan Hus 1415 noch auf dem Scheiterhaufen ausgerufen haben.

    Soviel Naivität könnte einem eigentlich nur noch Leid tun, wenn sie nicht so gefährlich wäre.

  13. es wäre gut, wenn man zu Parteitagen der Piraten einige Beobachter entsenden würde, um zu analysieren, wie dort Entscheidungsprozesse gelenkt werden und ob es dort versteckte Hände gibt.

  14. Bullinger:

    „Viel besser wäre es imho, die Subsumtionslogik als solche anzugreifen, die dahinter operiert. Und alternativ eine objektiv hermeneutische Erschließungslogik anzubieten.“

    das glaube ich nicht. denn die Linken ticken nicht logisch und lassen sich von Logik nicht tangieren.

    Wenn Antifaschisten von Salamisten und Kurden verprügelt werden, hilft das sicher. Aber wollen wir bis zu einem Bürgerkrieg warten? Also kann auch das nicht die Lösung sein.

    Ich habe neulich zwei Türken angesprochen und ihnen angeboten, beim Freien Deutschland, also bei den Staatlichen Selbsverwaltern mitzuwirken, zu helfen, eine Staatsstruktur aufzubauen. Vielleicht hilft es, wenn eingebürgerte Türken gegen Zuwanderung, gegen die EU und gegen den EURO öffentlich zusammen mit uns Selbsverwaltern auftreten.

    Wir stützen uns beim Aufbau des Freien Deutschlands zwar auf die Verfassung der Weimarer Republik, bzw. nutzen diese, bauen aber keine Weimarer Republik auf, sondern ein neues, staatsähnliches Konstrukt, nämlich das „Freie Deutschland“, bis ein Friedensvertrag zwischen Deutschland und den Alliierten geschlossen wird. Die Russische Konföderation und den Internationalen Strafgerichtshof haben wir schon auf unserer Seite. Beide befürworten unsere Ziele und fördern uns.

    Wir haben in der Arbeitsgemeinschaft 400.000 Mitglieder und 2000 Aktive. Insgesamt gibt es angeblich 800.000 Selbstverwalter in Deutschland. Dagegen wirken alle anderen bürgerlichen Bewegungen wie Ameisen. So können wir schonmal dem Fiskus den Steuerhahn zudrehen, wodurch auch eine Einnahmequelle für die öffentlich-rechtlichen Medien versiegt.

    Wir bauen Gerichte und alle Verwaltungen auf, die ein Staat so braucht und wir haben ein sehr faires Steuermodell. Unternehmer zahlen nur 3 % auf den Rohgewinn. Professor Hankel könnte uns helfen, ein Währungssystem aufzubauen. Aber wenn er sich verschließt, dann können wir uns auch anderweitig helfen. Wir sind nicht auf ihn angewiesen. Wenn er als treuer Staatsdiener mit der BRD-Titanic untergehen will, soll er es ruhig tun.

  15. @ Schandmaul hat @ Mai 2, 2012 um 09:54 geschrieben

    bis ein Friedensvertrag zwischen Deutschland und den Alliierten geschlossen wird.

    Hm… hmm.. ja… Das Problem dabei dürfte in der Höhe der Reparationen liegen. Nachdem die Kriegsschuld allein Deutschland zugewiesen ist, könnte deswegen ein Versailles 2.0 emergieren.

  16. @ Schandmaul
    Ich würde lieber 3.5% Unternehmersteuer erheben. Dann hat das „Freie Deutschland“ vielleicht genug einnahmen, um die Expertisen kluger Professoren und die Reisekosten zu den Friedensverhandlungen mit der Entente in der Mühle am Klaps zu bestreiten.

  17. @ Joachim Bullinger
    Also will mich nur mit jemandem friedlich vertragen, der mit mir und(!) dem Rest der Welt in Frieden leben will. Und gerne verzichte ich auf ein Diktat, welches wir doch nur wieder stehend entgegennehmen müßten

  18. soviel ich weiß, hat Deutschland seine Kriegsschulden aus dem 1. WK bereits abgezahlt.
    Und wenn nicht, dann schützt weiterhin der Vorbehalt eines Friedensvertrages.

  19. Schandmaul hat @ Mai 2, 2012 um 16:05 geschrieben

    soviel ich weiß, hat Deutschland seine Kriegsschulden aus dem 1. WK bereits abgezahlt.

    Ja, zumindest fast, weiß nicht genau. Aber hier ginge es ja um den 2. WK. Und mit Versailles 2.0 meine ich, daß es dabei wie in Versailles zugehen könnte: Le Boche payera tout – Der Deutsche zahlt alles.

  20. @ Schandmaul: Ja 1988/1989 war gemäß Young-Plan das Ende der Reparationsverpflichtungen. Das 1989 dann auch die Mauer fiel war einer dieser Zufälle der Geschichte.
    @ Joachim Bullinger
    Nach dem 2. Weltkrieg haben die Siegermächte gelernt und keine Summen- und Zeiten fixiert. Das wurde bewußt offengelassen. Aber, wir können vielleicht hoffen: „Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, … “ (2. Mose 20,5). ESM = ER Sprach (zu) Moses?

  21. Bullinger:
    „Ja, zumindest fast, weiß nicht genau. Aber hier ginge es ja um den 2. WK. Und mit Versailles 2.0 meine ich, daß es dabei wie in Versailles zugehen könnte:

    nein, nicht fast, sondern vollständig.

    http://www.rp-online.de/politik/deutschland/deutschland-bezahlt-letzte-kriegsschulden-1.2292350

    und um den 2.WK geht es nicht. Davon ist keine Rede und kann auch keine Rede sein. Das ist Ihre Phantasie.

    Und wenn SIe schon anfangen, von Versailles zu fabulieren, dann ziehen Sie doch mal die Realität, also die Gegenwart und den ESM-Vertrag heran.

  22. Also, ich finde, Manfred Kleine-Hartlage hat vollkommen recht. Es muss in unserer Gesellschaft Gang und Gäbe werden, die Betrüger-Linken an den Pranger zu stellen. Denn sie sind nicht unschuldig, denn sie wissen ganz genau, was sie tun.

    Wenn dadurch die betrogenen Linken aufwachen, ist das umso besser. Aber es ist nicht Voraussetzung, weil es zwingendermaßen genügend unzufriedene Deutsche gibt, die an den Rand der Armut gedrängt werden oder bereits verarmt sind. 600.000 Deutsche können ihren Strom nicht mehr zahlen. Und was glaubst Du, wieviele relativ knapp davor stehen, den Strom abgestellt zu bekommen? Das sind mit Sicherheit rund 5 bis 10 Prozent der wahlberechtigten und 1,53 % der Haushalte (nicht: Wahlberechtigte) haben den Strom bereits abgestellt bekommen.

    Doch auch das allein reicht nicht. Die meisten Deutschen wissen doch, dass sie verarscht werden. Und es reicht erstens nicht und ist zweitens kontraproduktiv, wenn alle Menschen, die etwas verändern wollen, immer jammern, die dummen Deutschen würden nur vor dem Fernseher sitzen und sich Unterhaltungsshows ansehen. Im Gegenteil: Das, was als allgemein anerkannt gilt, sollte zuerst untersucht werden. Und außerdem schaden solche Phrasen dem Mut zur Veränderung und fördern die Verzweiflung. Doch dafür gibt es keinen Anlass!

    Wer sind denn diese Dummen Deutschen? Mit welchem Menschenbild werden denn hier die eigenen Mitbürger beschrieben? Ich glaube, das sind nur ein paar Millionen. Der Rest hat zwar auch keine wirkliche Ahnung, wie sehr wir verarscht werden, aber gefühlte 90 % der Erwachsenen wissen mehr oder weniger bescheid und spüren es.

    Daher kommt es nun weniger darauf an, dass wir Blogs schreiben, sondern vielmehr darauf , dass wir reale, handfeste Alternativen bieten, indem wir eine Staatstruktur aufbauen, also Gerichte und Ämter.

    Es geht vor allem um Mund-Propaganda und um bundesweite, lokale Informationsveranstaltungen in tausenden Städten. Die Zahl der Selbstverwalter wird auf 1,2 Mio. in Deutschland geschätzt – mit dem Ziel einer vom Volk beschlossenden Verfassung und eines Friedensvertrages. DAS ist doch die einzig ernst zu nehmende Bewegung in Deutschland.

  23. @ Schandmaul „…Selbstverwalter.. 1.2 Mio… DAS ist doch die einzig ernst zu nehmende Bewegung in Deutschland“
    Ich denke, ‚Verwalter‘ und ‚Bewegung‘ klingen nicht nur andersartig. Auch eine Bewegung, mit dem Ziel eines Friedensvertrages wird uns nicht aus dem Schlamassel revoltieren. Aber de Entscheidung der Selbstverwaltung ist sicherlich ein Schritt, den Mutige tun. Und mit Mutigen läßt sich etwas bewegen. Ergo: Diese Verwalter wird man zu etwas bewegen können.

  24. Schandmaul hat @ Mai 3, 2012 um 11:25 geschrieben

    Bullinger:
    ..
    und um den 2.WK geht es nicht. Davon ist keine Rede und kann auch keine Rede sein. Das ist Ihre Phantasie.

    Aha. Aber könnten sie mir das bitt erklären? Ich meine, wie kann man nach einem verlorenen Krieg mit den Siegern einen Friedensvertrag aushandeln, ohne (!) dabei die vom Verlierer zu zahlenden Reparationen zu berücksichtigen?

    Und wenn SIe schon anfangen, von Versailles zu fabulieren, dann ziehen Sie doch mal die Realität, also die Gegenwart und den ESM-Vertrag heran.

    Warum denn? Da ist Versailles nur (!) Metapher. Da geht es höchstens indirekt um Reparationszahlungen. Die direkt nur von den Griechen thematisiert worden sind. Und auch das nur als Nebelkerze.

  25. Bullinger:

    völkerrechtliche Ziele kann nur derjenige durchsetzen, der stark genug ist, sich Forderungen von außen zu widersetzen. Denn Recht nutzt uns nichts, wenn die Gegenseite das Recht missachtet, wie Herr Elsässer bereits erkannte.

    Aber wenn ein Volk mit 60 Mio. sich ausländischen Forderungen verweigert, dann besteht auch für das Gros der Bevölkerung ein echter Grund für Zuversicht und Mut.

    Die ganze Selbstverwaltungssache ist nur hilfreich, weil die Deutschen sich ja erst die Fahrscheinkarte, also die Legitimation, besorgen wollen, bevor sie eine Revolution machen.

    Die Einheit ist das Schlüsselwort. Und hier kommt eben auch ins Spiel, dass man die linken Betrüger an den Pranger stellt und sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen lässt, also stur bleibt, egal, was kommt; daß man also immer ruhig und mutig bleibt, den Kopf oben behält!

    Wenn die mit direkten politischen Maßnahmen verbundene Einheit in Form einer Verfassung besiegelt sind, kann man die linken Inquisitoren den Prozess machen.

    Zu den Maßnahmen gehört unter anderem, dass man entweder die Finanzierung der Leitmedien mit Werbeanzeigen von Konzernen oder ausländischen sowie politischen Organisationen auf sagen wir 15 % begrenzt oder wenn man deren Einflußnahme so nicht beenden kann, sie zerschlägt. Demokratisch ist das nicht in dem Sinne, wie wir Demokratie propagandiert bekommen haben, aber im Sinne der wahren Demokratie, wie sie z.B. früher in den griechischen Stadtstaaten gelebt wurde, ist es sehr wohl demokratisch. Denn Volksverräter gehören vor den Richter und allenfalls enteignet sowie des Landes verwiesen.

    Haupteinnahmequelle muss ansonsten immer der Verkaufserlös aus Abbos und Einzelhandel sein.

    Weiter muss die freie Wissenschaft Staatsräson sein und versteckte ideologische Konzepte in Zeitungsartikeln verboten werden.

    Weitere wichtige Punkte bezüglich der Erziehung der Jugend finden wir in der Weimarer Verfassung.

    Wichtig ist, daß man sich nicht zum Kommunismus oder der Planwirtschaft verleiten lässt. Hier liefert die PDV viele gute Beispiele, wie es geht.

    Wütend fauchen bringt nichts. Man muss die menschen dort abholen, wo sie gehen, stehen oder sitzen.

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