Elsässers Blog

17.4. Berlin | COMPACT Live: Massenmedien und ihre Lügen-Mechanik. Wie wir von den Medien manipuliert werden. Mit Ken Jebsen

Breivik vor Gericht

Analyse der Widersprüche von Gerhard Wisnewski, COMPACT-Ausgabe September 2011

 

Hierein Auszug aus dem Artikel “Breivik – ein Einzeltäter wie Lee Harvay Oswald?” von Wisnewski  in COMPACT 9/2011. Vollständige Fassung nur in der Print-Ausgabe. Das Heft kann man hier bestellen.

 

(Auszug Wisnewski Anfang)

In einem modernen Industriestaat, in dem Polizei und Geheimdienste ihre Schleppnetze im Mobilfunk, Telefonnetz sowie im Internet auslegen, ist es gar nicht so einfach, eine derartig aufwendige Doppeloperation vorzubereiten. Der angebliche Einzeltäter konnte jedoch nicht nur das Massaker auf der Ferieninsel planen, sondern vor allem auch noch unbehelligt tonnenweise Sprengstoff herstellen und ihn im Osloer Regierungsviertel platzieren. Dabei war der Täter „bei der norwegischen Polizei seit langem bekannt“, hiess es am 23. Juli 2011 auf „Kopp Online“. Breivik sei als „extrem nationalistischer Rechtsextremist“ aktenkundig gewesen und „vom Inlandsgeheimdienst sporadisch überwacht“ worden. „Breivik fiel dem Geheimdienst bereits im März auf“, schrieb auch die Website fruehnachrichten.de am 26. Juli 2011, „als er bei einem polnischen Händler Chemikalien im Wert von 15 Euro gekauft haben soll“. Aber nicht nur das: Schon vorher „hatten polnische Sicherheitsbehörden“ demnach „mitgeteilt, dass Breivik Substanzen im Internet bestellt habe, die für den Bau von Bomben geeignet waren“. Die Behörden hatten Breivik also auf dem Radarschirm. Aber er blieb genauso unbehelligt, wie nach dem Attentat Polizei und Geheimdienste. Jagt jemand das Regierungsviertel in die Luft, sollte man eigentlich meinen, dass bei den Sicherheitsbehörden nun Köpfe rollen. Eine Polizei und ein Geheimdienst, die nicht einmal das Regierungsviertel vor einem verheerenden Bombenanschlag schützen können, sind offensichtlich unfähig – wenn nicht Schlimmeres. Aber nichts passierte.

Die „Anti-Terror-Übung“

Dabei fehlte auch eine weitere Zutat von „false flag“-Anschlägen nicht, nämlich eine Anti-Terror-Übung, in deren Rahmen derartige Attentate häufig stattfinden, zum Beispiel am 11. September 2001 in den USA und am 7. Juli 2005 in London. An beiden Tagen fanden gleichzeitig Übungen statt, die zum Teil exakt das vorwegnahmen, was schliesslich wirklich passierte. Die Übungen dienen dabei als Tarnung der Vorbereitung und Durchführung des jeweiligen Anschlags. Und auch nach den Attentaten von Olso und Utøya „berichteten mehrere Augenzeugen“, „dass zwei Tage zuvor eine Anti-Terror-Übung mit einem Bombenanschlagsszenario inklusive gestellter Sprengungen von seiten der Osloer Polizei durchgeführt worden sein soll“, hiess es am 24. Juli 2011 auf „Kopp Online“. „Das hatte zu Irritationen der Bevölkerung geführt, da man diese Übung nicht vorher bekanntgegeben hatte.“ Kaum zu glauben: Nur zwei Tage zuvor simuliert die Polizei mit allem Drum und Dran Bombenanschläge in Oslo, und dann finden sie kurz darauf auch wirklich statt? Wobei das Bombenauto von einem „Polizisten“ abgestellt wird? Ein seltsamer Zufall. In der letzten Zeit seien in dem betreffenden Viertel aber auch „diverse Kanalbauarbeiten durchgeführt worden“. Experten für Sprengungen und Abbrucharbeiten verorteten „den Schwerpunkt der Ladungen“ bei dem Attentat denn auch unter der Erde: „Das zeige das entstandene Schadenbild, heißt es“.

Der Polizeieinsatz

Der oder die Attentäter hatten während der Tat jedenfalls vollkommen freie Hand. Als schon gegen 17.10 Uhr die ersten Jugendlichen auf Utøya den Notruf wählten, erhielten sie die Auskunft, „sie sollten die Leitung nicht blockieren, falls ihr Anruf nichts mit dem Anschlag in Oslo zu tun habe“ (blickamabend, 25.7.2011). „Ein tragisches Missverständnis“ sei das gewesen, badeten die Medien in Krokodilstränen (welt.de, 24.7.2011). In Wahrheit tut die Polizei alles, um dem oder den Attentäter(n) nicht in die Quere zu kommen. Die 45 Kilometer von Oslo nach Utøya legen die Elite-Polizisten mit dem Auto zurück. Bei Utøya angekommen, setzen sie nicht etwa die 670 Meter bis zur Insel über, sondern fahren am Ufer des Tyrifjorden-Sees noch vier Kilometer weiter, bevor sie an Bord eines Bootes gehen. Von hier aus müssen die Polizisten 3,6 Kilometer bis zur Insel zurückfahren. Macht zusammen einen Umweg von acht Kilometern – die Hälfte davon auf dem Wasser. Nach einer kurzen Fahrt in ihrem Gummiboot müssen die Beamten erst mal selbst gerettet werden. Nachdem der Motor ausgefallen und das Boot halb abgesoffen ist, werden die Elitepolizisten von zwei Privatbooten aufgenommen und nach Utøya transportiert. So können der oder die Attentäter etwa eineinhalb Stunden ungestört schiessen. Entweder ist das die schlechteste oder kriminellste Polizei der Welt.

Zwar verfügt die Polizei von Oslo über einen Hubschrauber, dummerweise wurde der aber gerade „gewartet“.  (Spiegel Online 1.8.11) Nein, halt: …machte „das gesamte Personal Ferien“ (faz.net, 25.7.2011). Und selbst wenn der Hubschrauber nicht gewartet und die Besatzung nicht Ferien gemacht hätte, hätte man ihn dennoch nicht nehmen können, weil er nur zur Beobachtung geeignet und gar keine Polizisten transportieren kann (Spiegel Online 1.8.11). Ein ebenfalls einsetzbarer Armeehubschrauber war auch nicht verfügbar, weil er außerhalb Oslos stand. Die Medien dagegen kreisen schon bald mit einem Hubschrauber über die Insel und filmen, was das Zeug hält.

Dass einer der Attentäter (angeblich Breivik) auch auf der Insel in Polizeiuniform auftrat, ist da sicher nur ein Zufall. Genauso wie der Umstand, dass Breivik der Polizei telefonisch Vollzug meldete: „Hier spricht Brigadier Breivik. Mission erfüllt“. Normalerweise würde eine solche Vollzugsmeldung dem Angerufenen sofort ein Ermittlungsverfahren einbringen – nicht aber nach den Attentaten von Oslo und Utøya. Denn schliesslich ermittelt die Polizei nicht gegen sich selbst.

Absolute Profiarbeit

69 Menschen einzeln „zuverlässig“ zu töten, ist für einen Einzeltäter sowohl „handwerklich“ als auch nervlich ein enorm hohes „Pensum“. Dabei mordeten der oder die Täter nach Art eines Sondereinsatzkommandos. Zeugen berichteten von einem systematisch vorgehenden Täter, hiess es auf „rp-online“ (24.7.2011). Demzufolge schoss er nicht nur zwei Mal auf jedes Opfer, sondern benutzte auch noch „Dum-Dum-Geschosse“, die sich im Körper zerlegen und dabei die Organe zerreissen. Die Ärzte sollen entsetzt gewesen sein, „als sie am Sonntag die Leichen der jugendlichen Opfer untersuchten“. Die 20-Jährige Jorid Holstad Nordmelan sagte, „er schoss einfach ohne Pause. Er schoss nicht nur einmal, sondern acht bis zehnmal auf einen Menschen. Ich hörte hinterher, dass er seine Opfer nach einer Weile noch mal in den Kopf schoss, wenn sie noch nicht tot waren. Er war da, um zu töten“. „Eine Sechzehnjährige, die anonym bleiben möchte, sagt, dass Anders B. immer geprüft habe, ob sein Opfer auch wirklich tot sei“ (morgenpost.de, 24.7.2011). Bei Ankunft der Polizei zeigte sich der Attentäter allerdings zahm wie ein Lämmchen, so dass dort weder Tote noch Verletzte zu beklagen waren.

Professionelle Täter

Auch der Konsum von Drogen vor dem Massaker ist ein typisches Profi-Merkmal. Fand man nach dem Erfurt-Massaker von 2002 im Papierkorb einer Herren-Toilette, aus der einer der Täter gekommen war, zwei leere Injektions-Ampullen Faustan („Valium“), bevorzugte Breivik das Aufputschmittel „ECA-Stack“ – ein Mischung aus Ephedrin, Koffein und Aspirin. Auch nach seiner Festnahme schien Breivik unter Drogen zu stehen. Er wirkte starr, gefühlskalt und teilnahmslos. Während es sich für die Medien um „das unfassbare Massaker eines Einzeltäters“ (welt.de, 23.7.2011) handelte, war Breivik in etwa so alleine wie Lee Harvey Oswald, als er aus mehreren Richtungen John F. Kennedy beschoss. Ein gewisser Johannes Dalen Giske „hatte den als Polizisten verkleideten Attentäter auf die Insel übergesetzt“, berichteten „euronews“ am 26.7.2011, „und er ist überzeugt, dass es mindestens einen Mittäter gab.” Auch auf der Insel selbst wurden zumindest zwei Täter beobachtet, genau wie bei dem Amoklauf 2002 in Erfurt, wo insgesamt 40 Zeugen einen zweiten Täter gesehen hatten. „Ich sah, wie ein Junge auf dem Rücken lag“, erzählte die bereits erwähnte Sechzehnjährige. „Er zitterte und hustete, bis die beiden ihn erschossen“ (Welt Online, 24.7.2011) „Ich bin ganz sicher, dass von zwei verschiedenen Stellen aus gleichzeitig geschossen wurde“, sagte auch ein Jugendlicher namens Marius Røset laut „Morgenpost Online“ (24.7.2011). „Es wurde aus allen Richtungen geschossen“, sagte die 19-Jährige Emilie Bersaas zu „Sky News“ (bild.de, 23.7.2011). „Ich bin absolut sicher, dass es zwei Personen waren, die geschossen haben“, sagt demzufolge auch der 23-jährige Aleksander Stavdal laut der schwedischen Zeitung „Expressen“ (23.7.2011). „Ich habe mich umgedreht, als ich weggelaufen bin. Ich habe gesehen, wie die die Leute einfach abgeknallt haben.“ Der zweite Mann war  den Aussagen zufolge laut „Morgenpost“ nicht blond, wie Breivik, sondern „etwa 180 Zentimeter groß, hatte dichtes, dunkles Haar und sah nordisch aus. Er war mit einer Pistole und einem Gewehr bewaffnet.“

Auch Breivik selbst erklärte schliesslich, einer größeren Organisation anzugehören. Genau deshalb hatte Breivik auch keinen genauen Überblick über das Massaker. Nach seiner Festnahme auf Utøya sitzt Breivik „in einer geschützten Ecke. Er kann nicht sehen, welches Leid er angerichtet hat“ (Spiegel Online, 1.8.2011). Statt dessen  erkundigt er sich nach der Zahl der Opfer. Fast wie ein Außenstehender wollte er laut blick.ch (2.8.2011) wissen, „wie viele Menschen verletzt und getötet wurden…“
 (Auszug Wisnewski Ende)

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23 Responses

  1. J. Fischer sagt:

    Mir wäre fast lieber, wenn dahinter nichts weiter stecken würde. Die Vorstellung, daß ein Individuum verrückt und zum Massenmörder wird ist mir tröstlicher, als die Ahnung, daß es eiskalte Planer solcher Taten gäbe. Aber: Meine (Auto)Botschaft hör’ ich wohl, allein – mir fehlt der Glaube.

  2. Yilmaz sagt:

    perfekter Artikel alá Wisnefski!
    Unglaublich dieses Attentat, da fehlen einem die Worte…, und da sieht man Breivik heute live auf ntv im Gerichtssaal sitzen, völlig ruhig, sieht garnicht gestresst aus, wird von den Gerichtsleuten und Polizei sehr höflich behandelt…, normalerweise hätte die Polizei den Täter nach so einer schrecklichen Tat vorab erstmal im Gefängnis ordentlich weich geklopft, bei Breivik nichts davon zu sehen…
    wahrscheinlich wähnt er sich den mächtigen Rückhalt der Hinterleute des Attentats und kann sich so ein Verhalten erlauben…

    Wer jetzt wirklich noch an die offizielle Einzeltäter Theorie gaubt ist wahrlich dem logischen Denken unendlich weit entfernt.
    Das war eine ganz klar proffesionelle Arbeit, eine relativ unbedeutende Autobombe im Osloer Regierungsviertel zünden, um Ablenkung zu schaffen, und dann auf der Insel eiskalt Jugendliche auf brutalste Weise ermorden, gleich soviele… welcher Hass muss das hervorbringen?

    Leider kommen wir wieder auf das Thema Israel zurück, da das Jugend Camp von der sozialdemokratischen Regierung unterstützt wurde, und die Jugendlichen auf der Insel zum Boykott Israels aufgerufen hatten, wegen der Besatzungspolitik eben, da gabs hier im letzten Jahr schon Kommentare mit weblink die entsprechende Photos zeigten…Breiviks Vorliebe für die Zions ist ja schon bekannt, genau wie Gerd Wilders und Konsorten…

  3. saito sagt:

    Man kommt nicht umhin, sich immer wieder zu fragen, ob Polizei und Geheimdienste nicht immer wieder gezielt wegschauen und Dinge passieren lassen, die man nicht fassen kann.
    Da kann man dann von “Verschwörungstheorie” reden, aber was soll man sonst denken?

    mit freundlichen Grüßen

  4. prince charming sagt:

    also für meine augen ist das neue seitenlayout einfach nur sch….
    schlecht zu erkennen.
    und mehr als anstengend lesbar :(

  5. Harald Schmidt sagt:

    @ Yilmaz: Ganz ehrlich, ich glaube dass auf dem Camp ein paar Jugendliche rumrannten, die gegen Israels Außenpoltik waren, war ein scheiß Zufall, der diesen armen Menschen das Leben kostete. Breivik war weder pro noch contra Israel, er war und ist total psychopathisch und mag sogar in Norwegen einige Fans haben. Aber diese liberalen Richter in Norwegen kapieren nicht die Dimension des Verbrechens, das befürchte ich!

  6. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Verwunderlich ist, für wie bescheuert die staatlichen Täter die Öffentlichkeit halten. Es gibt derart haufenweise Indizien für eine Kampfmission unter falscher Flagge, daß man sich sehr wundern muß, wieso das der norwegischen Kriminalpolizei nicht auffällt, auch nicht einem einzigen unter den Tausenden braven N-Staatsanwälten. Oder sind die etwa so blöd, wie sie tun? Die Geschichte klingt ja wie Tom und Jerry!

    Aber am allerverwunderlichsten ist die Einordnung Breiviks als “EXTREM nationalistischer Rechtsextremist” durch den N-Inlandsgeheimdienst.

    Ach so ?

    Für welche Nation ist denn Breivik derart leidenschaftlich “EXTREM-extrem nationalistisch eingestellt gewesen? Für die norwegische Nation offenbar nicht, wenn er es fertigbringt, viele Dutzende norwegischer Jugendlicher und Kinder mit Dum-Dum zu ermorden. Vielleicht für die Nation von Argentinien, oder Bangla Desh oder etwa Libanon?? Vielleicht ist ja der N-Inlandsgeheimdienst so unfähig wie die N-Elitepolizisten im Gummiboot? Daß da jemand für volle € 15 Salpeter gekauft hat, und dann noch im Internet! Nein, also, ich muß schon sagen…!

    Oder war Breivik am Ende gar kein Norweger?

    Vielleicht rechnen die für das Massaker Verantwortlichen damit, daß weiters schon keine Fragen gestellt werden, wenn bloß ein “EXTREM-nationalistischer Extremist” im Spiel war. Erinnert an die EXTREM-nationalistischen Extremtäter in den Morden an nahöstlichen Kleinunternehmern in der brd, die vom türkischen Geheimdienst als dem Drogenmilieu angehörig zugeordnet wurden.

  7. Koppaffe sagt:

    Viel schlimmer finde ich das Breiviks eigentliche Mission in der Selbstdarstellung des Prozesses liegt und die Leitmedien im tatkräftig unter die Arme greifen. Er wird sein nationales “Antiheldendenkmal” bekommen. Breivik selbst behauptet “für psychisch unzurechnungsfähig eingestuft zu werden ist schlimmer als der Tot”. Trotzdem wird die Medientrommel sein Andenken regelmäßig in die Erinnerung der Menschen zurückrufen. Ist doch perverse…

  8. chicano sagt:

    wir werden sehen.
    jedenfalls ist es unsinn zu glauben, ein mann könnte nicht solch einen anschlag verüben und im anschluss daran auf der insel so viele menschen erschießen. ein fokussierter, eingeengter, auf ein einziges ziel gerichteter geist, noch dazu ausgestattet mit einem energiegemisch aus hass, fanatismus und glauben an eine mission, kann das sehr wohl bewerkstelligen.

    warum nicht einfach sehen, dass es menschen gibt, die dem druck nicht standhalten, den die veränderungen mit sich bringen und daran zugrunde gehen, manche eben auch psychotisch werden und jegliches mitgefühl verlieren.

    das die traumatisierten jugendlichen zum teil widersprüchliche angaben gemacht haben, ist jedenfalls ein schwaches indiz. so etwas wird man selbst bei simplen raubüberfällen erleben, das zwei überfallene völlig verschiedene täterbeschreibungen abgeben, oder aus einem täter zwei oder aus zweien fünf täter machen im geist.

    sicher, es könnte auch eine false flag-op sein. aber es spricht eher vieles dagegen……der wichtigste punkt der dagegen spricht: breivig LEBT.

    eine “mächtige geheimnisvolle organisation” wie von breivig erwähnt und hier vermutet, hätte wohl sicher kein interesse an einem lebenden breivig. außerdem hat breivig sein “manifest” ja schriftlich hinterlassen, ein umstand, der es noch weniger nötig macht einen breivig am leben zu lassen, denn alles ist bereits gesagt, bzw. geschrieben, was diese “mächtige organisation” in der öffentlichkeit hat verbreiten wollen, würde es sie denn geben.

  9. chicano sagt:

    @ yilmaz

    “Breiviks Vorliebe für die Zions”

    als einer der hier vor allem ihre menschlichkeit schätzen gelernt hat, bitte ich sie, solche äußerungen noch mal in ruhe zu überdenken. es scheint mir recht grob im angesicht dieser grauenvollen taten und überhaupt dieses themas.

    außerdem….breivig hasst ihre “zions” ebenso wie ihre “muslime”, die zions sind eben in breivigs augen grade die, die die muslime im nahen osten zu schlagen haben, um die westliche welt zu verteidigen.

    wäre “breivigs westliche welt” erst einmal in “sicherheit”, wären sicher auch die “zion” auf seiner speisekarte gelandet.

    es gibt patriotismus und nationalbewusstsein und es gibt wahnsinn. breivig war leider dem letzterem verfallen….so meine ich jedenfalls.

  10. Yilmaz sagt:

    @ Harald Schmitt
    bestimmt ist er ein Psycho, keine Frage, nur wie kann einer allein eine Autobombe im Regierungsviertel in Oslo hochgehen lassen und dann fast 70 “Jugendliche” auf einer weit entfernten Insel umbringen, bevor die Polizei überhaupt eingreift!?

    Wie kann man jetzt noch an Hand der aufgeführten Fakten von Wisnefski glauben, daß das eine Einzeltäter Aktion war?
    Der Breivik ist ein Gehirngewaschener, hypnotisierter Dummy der Geheimdienste…

  11. Yilmaz sagt:

    @ chicano
    meine Beurteilung des in-offiziellen Tatmotivs basiert auf den thread hier auf´m Blog als die Tat passiert ist, damals wurde ausgiebig diskutiert und gepostet.
    Norwegens (Regierung) politische Position zu Israel ist bekannt, meiner Meinung nach war das eine klare Message der Israelis an die Norwegische Regierung.

    Die ehemalige Aussenministerin Schwedens, Anna Lindh, hatte Sharon damals erheblich öffentlich kritisiert, sie ist einem Messerattentat zum Opfer gefallen, und was war mit Möllemann!? Wahrscheinlich hat er vergessen die Reissleine seines Fallschirms zu ziehen, ähnliches wiederfährt Erdogan der Israel auch heftig kritisierte, anscheined hat man ihn jetzt weichgekocht und daher seine komplett geänderte Windrichtung hinsichtlich Syrienpolitik usw. …ansonsten Hände hoch und kein Erbarmen…

  12. Tom sagt:

    Alle diese Aktionen, seien sie von Breivik, Al-Quaida, der RAF oder von der NSU, bewirken doch nur, dass sie der eigenen Sache Schaden zuführen. Jeder potentielle Attentäter weiß sowas und wird deshalb nicht den Weg der Gewalt gehen.

    Für mich sind all diese Anschläge Operationen unter falscher Flagge, da sie immer nur dem politischen Gegner helfen. Und wenn wir die Professionalität dieser Anschläge betrachten, dann kommen eigentlich nur staatliche Stellen als Urheber in Betracht. Seien es nun eigene oder “befreundete” Dienste.

  13. Alberto sagt:

    fischer: auch wenn der amoklauf nicht mit der hilfe offizieller hintermänner, sondern (wie bei winnenden oder columbine, bei erfurt oder finnland usw.) rein auf individuelle motive zurückgehen würde – ist das denn nicht auch irgendwie “kalt geplant” ? die betreffenden jungen haben ja wohl eine menge gedankenarbeit geleistet, bevor sie sich mit der ausführung befaßten und die waffen sprechen ließen. im ergebnis war dann auch jedes mal die übliche medial erkünstelte “empörung und entsetzen”, daß es einen menschen im grunde kaum noch interessieren müßte, so sehr stumpft einen das ab. wieso sind auf einmal die leute von utoya so scheißwichtig, während die GLEICHZEITIG – wir erinnern uns, letzten frühling – die nato ihre bomberei in libyen beging und über das dortige gemetzel nicht annähernd in der gleichen
    “empathie” berichtet wurde ?

    oder wieso sollen ein paar gymnasialteenies in erfurt oder winnenden, auf einmal die blätter füllen, im gegensatz zu den opfern der vor wenigen jahren tobenden kämpfe 2008 zwischen den arabischen freiheitskämpfern und der isr. besatzungsmacht.

  14. Harald Schmidt sagt:

    @ chicano und alle:

    Brevik hat zu den Zions schon einige wenige Aussagen gemacht, nämlich unterstützt er die pro-israelische Richtung z.B. von der FPÖ und Geert Wilders, auf den er sich auch in seinem “Manifest” positiv bezieht. Dennoch glaube ich nicht, dass er ein zionistischer Agent ist, weil er doch den Jugendlichen in Utoma jetzt im Prozess vor allem vorwirft den “Multi-Kulturalismus” unterstützt zu haben. Darum ging es ihm: Marxistische Jugendliche unterstützen die “Unterwanderung” Norwegens mit nicht-arischen Immigranten, das hat er im Prozess, in dem er sich als den großen Märtyrer darstellt behauptet, und das halte ich als Motivation für absolut glaubhaft! Leider!

  15. Schandmaul sagt:

    Herr, vergib ihm, denn er weiß nicht, was er tut.

    Dasselbe gilt übrigens auch für Merkel und Konsorten. Ja, auch Merkel trägt keine Schuld, denn auch sie ist gesteuert und weiß nicht, was sie tut.

    Breivik uns Merkel sind beides NGO-gesteuerte Terroristen, nur Merkel schießt mit Schuldverträgen und Breivik mit direkt tödlichen Kugeln, aber am Ende steht dasselbe Ergebnis.

    Ende der Durchsage

  16. Schandmaul sagt:

    übrigens ist Breivik ohne es zu wissen auch als Waffe gegen das Christentum benutzt worden.

    Denn nicht wenige werden nach diesen Ereignissen noch weniger Lust auf Glauben haben als vorher, weil sie fälschlicherweise Glauben mit Religion und daher auch mit Glaubenskriegen verwechseln.

  17. Alberto sagt:

    schandmaul:

    also sind wir dann alle am ende schuldlos, und wissen nicht was wir tun. ich vermute nicht, dass sie das soooooo ernst meinten.

    so arm an gewissen und zu dumm, als daß er nicht wüßte, daß er ein verbrecher ist, das ist niemand – das kann man vielleicht von ganz, ganz wenigen leuten sagen. mit so einer dummheit könnte man grade noch polizist werden.

  18. Arabell Werner sagt:

    zu Yilmaz`Aussage: …Der Breivik ist ein Gehirngewaschener, …

    Sollte das wirklich so sein, dann braucht/hilft Herrn Breivik auch kein Wegschließen in eine Psychiatrie des Landes bzw. in ein Gefängnis bzw. der Vollzug der Todesstrafe.

    Will man ihm wirklich helfen, dann braucht er einen guten Millitärpsychiater. Also, meine Herren Militärpsychiater: Wer ist bereit …?

  19. Arabell Werner hat @ April 28, 2012 um 13:43 geschrieben

    Will man ihm wirklich helfen, dann braucht er einen guten Millitärpsychiater. Also, meine Herren Militärpsychiater: Wer ist bereit …?

    Wenn’s ein Heilpraktiker für Psychotherapie aucht tut, ich würde schon wollen. Aber derfa tu ich mich ned traun.

    Und – um ehrlich zu sein – ich weiß nicht, wie man ihn vor seinem inneren Richter wirksam schützen könnte, wenn man ihm zu Erkenntnis verhilft.

    Man müßte ihm die Wahrheit seines Tuns (und der dahinter operierenden Kräfte) gleichsam in homöopathischen Dosen und über einen langen Zeitraum gestreckt und verdünnt vermitteln. Es wäre dann immer noch schlimm genug.

    Außer Gott kann keiner mehr helfen, in einer solchen, teuflischen Situation.

    Wir können das diabolische nur durch das symbolische überwinden, welches das Getrennte (auseinandergeworfene) wieder mit sich vereint.

  20. Arabell Werner sagt:

    Ja, Herr Bullinger, das verstehe ich gut, dass Sie sich “ned traun”. Aber Sie haben Recht mit Ihrem Therapietip….genau so…..
    Man kann/muss dann aber auch sich selbst vor den “dahinter operierenden Kräften” schützen. Und ob das so immer möglich ist….aus meiner Sicht fraglich.

  21. Arabell Werner sagt:

    Ergänzung. Ich empfehle zu diesem Tema u.a. auch das Buch:
    “TranceFormation Amerika”
    https://www.mosquito-verlag.de/Buecher/Mind-Control/Die-TranceFormation-Amerikas

    Mache Menschen haben eben Glück und begegnen Gott. :-)

  22. @ Arabell Werner

    Es kommt nicht darauf an, ob unsere Gedanken von Rothschild, Rockefeller, Bertelsmann, Springer oder sonstwem oder -was induziert werden. Sondern darauf, ob wir solche Gedanken als eigene verkennen. Denn erst damit gewinnen sie ihre Macht über uns.

    Als fremde erkannte Gedanken hingegen, können wir wieder gehen lassen, nachdem wir sie als solche erkannt haben.

  23. Arabell Werner sagt:

    Richtig, das ist aber nur für Manipulationen möglich, denen wir indirekt ausgesetzt sind. Bei Formen der direkten Manipulation, und dazu gehört auch die Gehirnwäsche, ist das weitaus komplexer.

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