Elsässers Blog

17.4. Berlin | COMPACT Live: Massenmedien und ihre Lügen-Mechanik. Wie wir von den Medien manipuliert werden. Mit Ken Jebsen

Sushi essen für den Frieden

Aufsehenerregende Protestform findet immer mehr Anhänger

Im Kampf gegen einen drohenden imperialistischen Angriff auf Iran werden jetzt auch ungewöhnliche Protestformen ausprobiert: Um den eurasischen Schulterschluss gegen die atlantisch-zionistischen Kriegstreiber voranzubringen, hat die COMPACT-Redaktion jetzt zum flächendeckenden Besuch von Sushi-Lokalen aufgerufen. Der Erfolg war überwältigend: Viele japanische Restaurants waren gestern Abend bis auf den letzten Platz besetzt. Nach stundenlanger Wartezeit konnten immerhin diese zwei ein Plätzchen ergattern. “Den Angreifer mit Stäbchen zurückschlagen” – unter diesem Motto des Großen Vorsitzenden schreitet der kulinarische Guerilla-Kampf voran. “Esst eins, zwei, viele Sushi”, ergänzte die Genossin.

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24 Responses

  1. saito sagt:

    Wir essen jede Woche Sushi, haben aber noch nicht gewußt, daß wir damit
    den Kriegstreibern eins auswischen.

    Im Ernst, wer glaubt denn, daß dies etwas anderes als ein PR-Gag der Sushi-Restaurants ist?

    mit freundlichen Grüßen

  2. juergenelsaesser sagt:

    saito: wenn die sushi-restaurants DAS als PR-Gag machen WÜRDEN, wäre das der Hammer!

  3. Monika H. sagt:

    Zum Nachdenken:

    Chinas Jahresproduktion an Einweg-Essstäbchen beträgt ca. 57 Milliarden Paar = 114 Milliarden Stäbchen für nationalen Bedarf und Export (hauptsächl. Japan). Dieser Politik fallen jährlich 1,17 Millionen Kubikmeter Wald zum Opfer, was ca. 380 Millionen Bäumen entspricht. Das Fehlen von genügend nationalen Waldressourcen hat zur Folge, dass es nicht nur mittlerweile eine Steuer für Einwegstäbchen gibt, sondern China auch andere Länder dafür ausbeutet (Nepal, Tibet, Indien ….).

    Hinzu kommen natürlich die bei der Herstellung und Verpackung verwendeten Chemikalien (Bleichen und “Sterilisation”, darunter Schwefeldioxid, Wasserstoffperoxid, Hypochlorit, Blei, Tinte …. die Chinesen produzieren ja ohne jegliches Umweltbewusstsein) sowie Umweltbelastung durch Transport/Export etc.

    Der ungefähre Einkaufspreis beim Hersteller pro Paar beträgt ca. 0,005 Cent inkl. Verpackung, zur Verdeutlichung.

    Die auf dem Foto abgebildeten sind eben solche chinesischen Einwegstäbchen, auch wenn Sie diese beim Japaner bekommen. In wenigen Minuten haben sie ihren Zweck erfüllt und landen im Mülleimer. Grund genug, darüber einmal nachzudenken, … wir essen ja sonst auch nicht mit Plastikbesteck, oder?

    Quellen: Greenpeace China

    http://www.g-o.de/index.php?cmd=focus_detail2&f_id=254&rang=6

    http://www.pressetext.com/news/20060327013

  4. M. sagt:

    @ Monika H.
    Das nächste mal nehmen wir unsere eigenen Stäbchen mit.

  5. Paul Singles UK sagt:

    Very funny. And if taken up by sushi-bars and sushi-restaurants a real “event”.
    So far the AoL (association of Liars) still prevails in all media. And some of the Iranian restaurants in big cities are owned by people who would not respond to friendly to CMPACT’s and JE’s position. It’s sad: they do not recognize what is going on. They are already so much penetrated by western life-style that they do not accept the reality: that Iran is under menace from US energy- and other big shots who want to get control of gas and oil of the country. The nukes-debate is just tool to get at them.

    With regard to Monica and Greenpeace China: I wonder where they get their statistics from. It looks like the simulations in the climate-warming-fake. No real data. I may hint at the fact that most good China-restaurants present guests with precious (painted) “staebchen” to be used at least 50 and more times. And chinese families I know told me that they cannot afford to throw them away, but instead keep them (washed) for many meals. Or they even own them as fine painted ones, treated almost like jewellry. There are other matters in environmental abuse in China (and in the US..) which are worth our attention.

  6. Yilmaz sagt:

    @ JE
    Sie schaun gut aus, ich bin auch ein grosser Fan der Japanischen Küche und auch deren Kultur.

    Es gibt kaum ein Land, daß soviel Industrie besitzt und noch dazu etliche Nationalparks hat, alles auf so einer “relativ” kleinen Insel: Ko-Existenz von Mensch und Natur.

    Man sehe sich auch die sehr vitale und gesunde ältere Generation der Japaner an, alles wegen dem gesunden Essen.
    Alles in Allem: Top-Aktion!!!

    @ Monika H.
    in Südkorea benutzt man Metall-Stäbchen, in China vorwiegend Mehrweg Plastikstäbchen, in Japan dürfte es mittlerweile gemischt sein, also Holz- und Plastikstäbchen, je nach Niveau des Restaurants oder Schnellimbisse.

  7. Monika H. sagt:

    @yilmaz
    > Es gibt kaum ein Land, daß soviel Industrie besitzt und noch dazu etliche Nationalparks hat, alles auf so einer “relativ” kleinen Insel

    A: dafür leben die Menschen in den Städten auf- und übereinander ;)

    >in Japan dürfte es mittlerweile gemischt sein, also Holz- und Plastikstäbchen….

    A: Sowohl China als auch Japan sind mittlerweile auf den Eco-Trip gekommen und verwenden der Hygiene wegen ebenfalls schon weit verbreitet Edelstahlstäbchen.

    @Paul: There are other matters in environmental abuse in China (and in the US..) which are worth our attention.

    A: Right, but this isn´t a good reason, to waste carelessly ressources on “smaller things”, where it is easy to act. Seriously – it is not a big deal to keep some durable ones at home and take them for outside dining, too …. isn´t it?

  8. Toringo sagt:

    @Monika H.: War das als kabarettistischer Beitrag gedacht? Die Seriosität solcher “Statistiken” hat Paul Singles UK ja bereits bezweifelt. Ich esse Fritten gern mit den Fingern statt mit Einweg-Holzstäbchen danach zu picken. Ich tue das nur so aus Angewohnheit, nicht um die Welt zu retten.
    Mit Sushi-Essen rettet man übrigens auch nicht den Weltfrieden.

  9. Branko sagt:

    Welcher “große Vorsitzende” wurde da zitiert??? Hab im Netz nichts gefunden…

    Mao?
    oder Onkel Ho???

    Geiles Zitat übrigens…
    (war es überhaupt eins???)

  10. Alberto sagt:

    also das sushi essen interessiert mich nicht, aber wer ist denn die frau auf dem foto neben elsässer ?
    DAS ist der hammer !

  11. Harun sagt:

    @ Monika H.

    Wenn schon die Umwelt, dann aber richtig handeln. Kein Fleisch essen hilft auch der Umwelt ;-)
    -
    Schönes Foto.

    Grüße..

  12. juergenelsaesser sagt:

    Alberto: Immer schön inhaltlich bleiben…

  13. juergenelsaesser sagt:

    Branko: Genosse Jü

  14. VRIL sagt:

    gilt das auch für Wal-Fisch-Sushi ?

    VRIL

  15. Monika H. sagt:

    @harun
    100% veget., 95%vegan

    @toringo
    Was hängen Sie sich an Zahlen auf? Essen Sie gern Ihre Fritten mit den Zehen, wenn Ihnen danach ist – der Beitrag war zum Nachdenken gedacht, wie hyper-verschwenderisch wie wir in unserer Wegwerfgesellschaft mit Dingen des täglichen Lebens umgehen und dass Mensch und Tier auf der anderen Seite des Planeten für unseren unbedachten Luxus teuer bezahlen.

  16. Föhnix sagt:

    Von der Toskana-Fraktion zur Sushi-Fraktion…?

  17. Andreas Wasert sagt:

    sry, bin zwar kein Abonnent, aber wollte mal kurz auf folgendes hinweisen:

    NRW-Piraten scheinen sich gegen den ESM positioniert zu haben.

    http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2012.2/Anträge/Sonstige_Anträge

    zu finden unter:
    Sonstiger Antrag Nr.
    Pos 05 – Wirtschafts und Finanzen

  18. Anonym sagt:

    Der 1. April war schon…

  19. Andreas Wasert sagt:

    Und der hier noch – stop-ESM unterzeichnen!

    http://www.stop-esm.org/home

    @ Anonymous: Richtig, der war schon.

  20. Harun sagt:

    @ Monika H

    Danke.

  21. J. Fischer sagt:

    Nomen est Omen: Ein ‘Fischer’ wünscht ‘Guten Appetit ‘ bei Reis und Meeresfrüchten. Fisch(!), fromm, fröhlich, frei! – friedliebender Schulterschluß kann ergo gesund sein.

  22. Friede, Freude, Eierkuchen war gestern.

    Peace, Pace and Susi forever.

    Bumbsen statt Bombsen

    Susi? Sushi!

    Ein voller Bauch ist friedlich. Weil da erst ‘mal die Verdauung Priorität hat…

  23. Yilmaz sagt:

    @ Monika H.

    “A: dafür leben die Menschen in den Städten auf- und übereinander”

    ja, da hast Du wohl Recht! Tokio ist Mega-Teuer was Essen & Wohnen angeht, auch hier ist Original Japanisch essen kein billiges Vergnügen.
    Nur machen die Japaner das Stadtleben mit Anstand & Respekt voreinander, sind sehr reinlich und bewahren die Ruhe, kein Müll auf den Strassen.
    Da können wir uns alle ein Scheibchen von abschneiden, ich hab vor denen hohen Respekt.

  24. Schandmaul sagt:

    ich habe da ein leckeres Sushi-Rezept vom *****-Koch Urs Hochstrasser, das auch die Tiere leben lässt:

    Es werden nur lebende, pflanzliche Zutaten verwendet und es macht mehr satt als alles andere und gibt enorm viele Nährstoffe.

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