Elsässers Blog

17.4. Berlin | COMPACT Live: Massenmedien und ihre Lügen-Mechanik. Wie wir von den Medien manipuliert werden. Mit Ken Jebsen

Deutsche Dolphin U-Boote = Israels Atomwaffenträger

Warum Grass Recht hat – Auszug aus der aktuellen Ausgabe von COMPACT-Magazin

Viel ist die Rede über die von Deutschland an Israel gelieferten U-Boote, auch in Günter Grass’ Gedicht spielen sie eine Rolle bei der “Gefährdung des Weltfriedens”. Wer die Sache genau wissen will, kommt um die neue Ausgabe von COMPACT-Magazin nicht herum, in der wir eine ausführliche Expertise zum Thema Dolphin-U-Boote abdrucken.

Die israelische Aggressionspolitik ist überhaupt ein Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe. Es finden sich in COMPACT 4/2012 gleich drei Artikel:

Karel Meissner, Zieht uns Israel in den Krieg? (Über die Diskussion in Bundesregierung und deutschen Think Tanks);

Andrea Ricci, Bibi contra Barack (Wie Israel versucht, die USA mit allen Mitteln in einen Krieg zu zerren, auch durch false flag-Operationen);

Otfried Nassauer, Delfine mit atomarem Appetit (über die von Deutschland an Israel gelieferten U-Boote der Dolphin-Klasse).

Fazit: Wer belegte Argumente und Fakten sucht, die Grass’ Befüchtungen unterstützen, findet diese in COMPACT. Am besten gleich abonnieren und die DVD “Kriegslügen gegen den Iran – Fakten gegen westliche Propaganda” als kostenlosese Abo-Prämie dazu bekommen. Und dann einen Lese- und Filmabend mit Freunden und Nachbarn machen….

Aus dem letztgenannten Artikel von Otfried Nassauer nun ein Auszug.

 

(Beginn Auszug COMPACT) Der Irak Saddam Husseins beschoss Israel während des Golfkrieges mit leistungsgesteigerten Scud-Raketen. Zuvor war bekannt geworden, dass deutsche Firmen zu den Raketenprogrammen Saddam Husseins Zulieferungen getätigt hatten. Kanzler Helmut Kohl sah sich bemüßigt, Israel im Rahmen einer „Golfkriegshilfe“ militärisch zu unterstützen. Am 30. Januar 1991 sagte die Bundesregierung Israel die unentgeltliche Lieferung von Rüstungsgütern im Wert von 1,2 Milliarden D-Mark zu, darunter als wichtigstes Vorhaben zwei neue U-Boote im Wert von 880 Millionen D-Mark. Am 3. Juli 1991 wurde das entsprechende Abkommen unterzeichnet. 1993 begannen Gespräche über ein drittes Boot. Sie kamen Ende 1994/Anfang 1995 zum Abschluss, nachdem die Bundesregierung erneut eine Kostenbeteiligung von 220 Millionen D-Mark zugesagt hatte. Israel erhielt die ersten drei Dolphin-U-Boote also weitgehend geschenkt. Der deutsche Steuerzahler trug 1,1 Milliarden D-Mark von jenen 1,28 Milliarden D-Mark, die als Ausfuhrwert für die drei U-Boote erfasst wurden.
Der Bau der U-Boote bei HDW und TNSW nahm die neunziger Jahre in Anspruch. Ausgeliefert wurden sie schließlich im Juli 1999 (Dolphin), November 1999 (Leviathan) und Oktober 2000 (Tekuma). Israels Wunsch nach weiteren, noch leistungsfähigeren U-Booten blieb bestehen. Öffentlich wurde er während der Irak-Krise 2002 / 2003. Die neuen U-Boote sollten nun wie die deutschen U-Boote der Klasse 212A einen von der Außenluft unabhängigen Brennstoffzellenantrieb erhalten. Dieser erlaubt eine erhebliche Reichweitensteigerung, deutlich längere Tauchfahrten und zeichnet sich durch geringere Emissionen aus. Sie sind also besser in weiter entfernten Seegebieten wie dem Indischen Ozean oder der Arabischen See einsetzbar und schwerer zu entdecken.
Auch für diese Beschaffung war die Finanzierung das größte Hindernis. In den letzten Tagen der rot-grünen Regierungszeit wurde 2005 eine Lösung gefunden. Die Bundesregierung übernahm ein Drittel der Kosten, bis zu 333 Millionen Euro. Für ein weiteres Drittel kaufte sie Militärgüter und Dienstleistungen in Israel, damit Israel Devisen bekam, mit denen es diesen Teil der Kosten tragen konnte. Das letzte Drittel zahlte Israel selbst. Die Auslieferung des vierten in Deutschland gebauten U-Bootes soll 2012/13 erfolgen, das fünfte soll 2013/2014 folgen. Wieder gab es die Option auf ein weiteres Boot. Die Bundesregierung hat dessen Bau bereits am 8. Mai 2006 genehmigt. Im Herbst 2009 signalisierte Israel, dass es diese Option ziehen wolle. Eine Einigung über die Kosten erfolgte im Dezember 2011. Der deutsche Steuerzahler übernahm diesmal Kosten in Höhe von 135 Millionen Euro. Das sechste U-Boot wird – vorausgesetzt Israel kann seinen Kostenanteil tragen – voraussichtlich 2016/17 geliefert.
Alle Dolphin-U-Boote weisen eine Besonderheit auf. Sie verfügen über zehn Torpedorohre und eine Torpedosektion, aus der Waffen zweier unterschiedlicher Kaliber verschossen werden können. Sechs Torpedorohre haben das Standard-Kaliber 533 mm. Aus Rohren dieses Kalibers können theoretisch schwere Torpedos, Flugkörper des Typs Sub-Harpoon (oder theoretisch sogar Marschflugkörper vom Typ Tomahawk), Seeminen und theoretisch auch Kampfschwimmer eingesetzt werden.
Darüberhinaus verfügen die Dolphin-U-Boote jedoch auch über vier Torpedorohre des seltenen Kalibers 650 mm. Mit der Entdeckung dieser Besonderheit begann die Debatte, ob Israel seine Dolphin-U-Boote letztlich als Träger für Nuklearwaffen nutzen und mit Marschflugkörpern großer Reichweite ausstatten wolle. Die Bundesregierung musste auf Anfrage der grünen Abgeordneten Angelika Beer 1999 zugeben, dass die 650 mm-Rohre der Dolphin-U-Boote mit einen Druckluftausstoßsystem ausgestattet und „für den Verschuss von konventionellen Seeziel-Flugkörpern des Typs „Sub Harpoon“ ausgelegt“ seien. Da diese Raketen normalerweise aus Rohren des Kalibers 533 mm abgefeuert werden, fragte die Abgeordnete nach. Sie bekam eine interessante Antwort: Die Gründe der Ausrüstung der Boote mit 650 mm Rohren seien „der Bundesregierung nicht bekannt.“ Dann aber folgte ein entscheidendes Eingeständnis: „Im Auslieferungszustand können die Boote Sub-Harpoon-Flugkörper und Schwergewichtstorpedos einsetzen. (…) Die Bundesregierung kann letztlich keine Bestückung ausschließen, zu der die Betreibermarine nach entsprechender Umrüstung der Boote (….) in der Lage wäre.“ (Ende Auszug COMPACT)

Weiterlesen in der Printausgabe COMPACT 4/2012 - hier bestellen.

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38 Responses

  1. hs. sagt:

    Wie kann sich der Bürger gegen den drohenden Krieg wehren?

    Durch die richtige Einschränkung des Konsums?

  2. saito sagt:

    Wir sollten uns nichts vormachen. Merkel dackelt ganz bestimmt völlig “alternativlos” in diesen Krieg hinterher, der das Zeug haben wird, mit Nuklearwaffen ausgetragen zu werden.
    Proteste oder gar Konsumverzicht der Bürger werden daran nichts ändern.

    mit freundlichen Grüßen

  3. saito hat @ April 9, 2012 um 13:24 geschrieben

    Wir sollten uns nichts vormachen. Merkel dackelt ganz bestimmt völlig “alternativlos” in diesen Krieg hinterher, der das Zeug haben wird, mit Nuklearwaffen ausgetragen zu werden.

    Wenn’s doch nur beim “alternativlosen” hinterherdackeln bleiben könnte.

    Man kann nämlich nicht ausschließen, daß Ihre seltsame Staatsraison noch zwanghafter wird und sie die Fahne tragen will, in diesem Krieg.

    Um damit für Israel unterzugehen und mit ihr der Rest der Welt oder zumindest die halbe… dann wäre sie vermutlich glücklich bzw. stellt sie sich das so vor und wird wohl grausam überrascht werden, von der Realität.

  4. me. sagt:

    @hs. Guckst du hier:

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/ostermaersche-welle-der-solidaritaet-fuer-guenter-grass/6488874.html

    http://www.morgenpost.de/politik/article106164717/Friedensbewegung-stellt-sich-hinter-Guenter-Grass.html

    und:
    “Aber es ist nicht legitim und wird weder seinem literarischen Schaffen noch seinem Wirken in der Gesellschaft gerecht, Günter Grass mit dem Einreiseverbot wie einen Altnazi zu behandeln und nun gar noch die Aberkennung des Nobelpreises zu fordern. Die Bundesregierung sollte gegenüber der israelischen Regierung auf die unverzügliche Aufhebung des Einreiseverbotes drängen und zugleich alle diplomatischen Möglichkeiten nutzen, um einen israelischen Angriff auf den Iran zu verhindern, statt sich weiterhin vor allem mit der diplomatischen Kalkulation seiner Folgen zu befassen.”

    http://www.hannover-zeitung.net/aktuell/politik/47195886-mittelalterlicher-bann-gegen-guenter-grass-ist-inakzeptabel

  5. Roland Basel sagt:

    Ein genüsslich rauchender Herr Elsässer als Blickfang.
    Heute auch schon ein Tabubruch!
    Gut gemacht – Herr Elsässer.
    In der nuancierten Liebe zum Detail zeigt sich der Meister.

  6. juergenelsaesser sagt:

    Roland: Meister ist die Fotografin…

  7. Petrus Urinus Minor sagt:

    Israel, Iran, die Dolfin-U-boote und Grünter Grass…

    1.

    Ein schwieriges Thema. Zunächst zu Günter Grass: Ich gebe zu, der Grass ist für mich immer ein rotes Tuch gewesen. Der ständig und selbstverliebt erhoben belehrende Zeigefinger, diese moralische Dauererektion hat mich stets angewidert. Und so laß ich in Grass’ “Gedicht” zunächt das ,was ich von ihm erwartete. Schuldstolz, Belehrung, Antideutsches. Und dies ist zweifelos vorhanden. Darum bezichtigte ich Grass auch als “Kapo, der am besten von allen Häftlingen frisst”. Und diese Rolle hat Grass auch meines Erachtens lange gespielt und genossen. Und wenn die Hysterischen, die noch hysterischeren als Grass, wie Klarsfeld, jetzt auf ihn losgehen, dann erfasste mich eine kleine Gehässigkeit. Siehste, Günni, jetzt kriegst Du es auch einmal zu spüren…

    Dennoch: Habe ich nicht immer wieder selbst gesagt, eine Äußerung müsse als richtig anerkannt werden, egal von wem sie komme? Daß ich bereit wäre mit fast Jedem zusammenzuarbeiten bereit bin, soweit es unserem Land nutzt, keinem außer den Globalisten schadet und mehr Gerechtigkeit schafft? Daß es allein darauf ankomme, das Richtige zu sagen, egal wer es sagt?

    Das, was ich den “Antifaschisten” vorwerfe, den Reflex ad personam, verspüre ich selbst.

    Grass ist (bis jetzt) im Antideutschen Habitus gefangen. Er hat das System reichlich unterstützt und von ihm profitiert.

    Dennoch: Was er nun gesagt hat, ist richtig. Und soweit will ich mit ihm ehrlich übereinstimmen.

    Zu den Iranern:
    Der Feind meines Feindes ist nicht mein Freund. Wenn Grass mir bei allen ideologischen Differenzen als Deutscher naheseht, so sind mir die Iraner nicht automatisch nahe. Das Regime im Iran ist mir in großen Teilen unsymphatisch.

    Das hat gar nichts mit der angeblichen Holocaustproblematik zu tun, sondern schlicht mit Hinrichtungen und Unterdrückung, die dort noch (etwas) häufiger sind, als bei uns. Randalierende Islamisten, “marg ba amrika” und trillernde Weiber finde ich widerlich. Das Regime orientiert sich an einer barbarischen Steinzeitreligion und unterstützt Terroristen, die sich bewußt hinter Zivilisten verstecken (ein effektives, wahrscheinlich der Situation angemessenes und dennoch verbrecherisches Mittel).

    Deswegen werde ich niemals Hisbollah, Achmadinedjad, Lukaschenko oder die KPCh hochleben lassen. Meine Sympathien hebe ich mir für Evo Morales und Victor Orban auf.

    Aber die anderen bleiben eines: Der Feind meines Feindes.

    2.

    Zu einem weiteren Punkt: Legitimität. Eine Handlung ist legitim, wenn es einem objektiv vorhandenen Interesse dient und subjektiv vom Staatsvolk anerkannt ist. Das muss nicht nett sein. Es kann sogar machtbewußte Durchsetzung gegen andere sein.
    Zum Beispiel die Inhaftierung Chodokowskis: Sicherlich kein rechtsstaatlicher Prozess. Sicherlich ganz offen brutal. Aber hätte Rußland den Ausverkauf seiner gesamten strategischen Rohstoffe dulden sollen?

    Der Iran ist rundherum von übermächtigen Feinden eingekreist. Die arabischen Staaten sind historische Feinde und blieben dies auch unter der noch so humansten und laizistischsten Regierung aller Zeiten. Zum Ami und zu Israel brauche ich wohl kein weiteres Wort verlieren. Tja, und es hat Bodenschätze, die jeder andere gerne hätte.

    Amerika und Israel könnten den Iran binnen Minuten atomar und konventionell vernichten und haben dies immer wieder angedroht. Sie haben das Land und seine Menschen! immer wieder bedroht und beleidigt. Sie sprechen ganz offen von gewaltsamem Regimewechsel, Unterwanderung und Aufteilung der Bodenschätze.

    Und der Iran soll keine Atombombe anstreben?

    Also ich täte es. Nicht um Israel zu vernichten. Nicht um eine “Supermacht” mit globaler Rechweite zu werden. Der Vergeltungsschlag würde Iran binnen Minuten vernichten. Aber jede legitime Regierung kann sich mit Atomwaffen gegen Invasionen unangreifbar machen. Mehr nicht. (Im Übrigen sollte dies auch Deutschland).

    Solange der Iran keine Fähigkeit zum vernichtenden Erstschlag hätte, wäre eine Atombombe absolut legitim.

    Andererseits haben sie bereits ihre eingene oekonomische Nuklearwaffe, die Würgeschlinge am Hals des “Westens”. Zwei Typen mit nem Pick-Up und ‘ne Panzerabwehrrakete an der Straße von Hormus. Zuviel Küste, um dies alles zu kontrollieren. Also möglich, daß Iran nicht nach Atomwaffen strebt, weil er keine braucht.

    3.

    Und nun zu Israel.
    Der Gedanke, einen Nationalstaat für die Juden zu schaffen, ist mir gar nicht unsympathisch. Insofern sind “Zionisten” gar nicht die bösesten. Und Israel war bis zum Sechstagekrieg durchaus nicht vollkommen unsympathisch. Verbrecherisch ist die Landnahme durch Besetzung und Siedlung. Jedoch kann man davon ausgehen, daß es einige Globalisten und Diaspora Lobbyisten gibt, denen der Gedanke überhaupt nicht behagt, Israel könnte zu einem Land wie jedes andere, ein Nationalstaat unter vielen werden.

    Schließlich ist die globalistische Ideologie eine Reaktion auf die quasireligiöse Überhöhung des Zweiten Weltkrieges. Die Nationen sollen aufgelöst werden, die Menschen jeglicher überindividueller Bindungen beraubt, der Außernkrieg soll (freilich zum zu zahlenden Preis des ewigen Binnenkrieges) unmöglich werden. Eine Nation Israel, wie jede andere, wehrhaft, vom Staatsvolk abgeschlossen und neutral passt da überhaupt nicht ins Konzept.

    Israel ist konventionell unangreifbar. Unlösbar sind nur die Probleme der Besatzung und damit der urbanen Kriegführung und des Guerilliakampfes. Allerdings ist Israel klein. Nicht einmal hundert Kilometer breit. Ein breit angelegter Angriff wie 73 oder ein Angriff mit Massenvernichtungmassen würde sofort das Kernland treffen.

    Insofern hat auch Israel ein legitimes Interesse an (defensiv verstandenen Atomwaffen).
    Defensive Atomwaffen bedeuten aber zuallererst die Fähigkeit zum Zweitschlag.

    Darum hat Israel durchaus ein legitimes Interesse an auf U-Booten stationierten Nuklearwaffen. Diese Waffen dienen auch nicht einem Erstschlag. Diese Kapazität hat Israel längst mit Interkontinentalraketen (Jericho 3-4) und Jagdbombern. Der eigentliche Skandal liegt also in der Erpressung der Deutschen, diese U-Boote für lau, für umme, vollkommen gratis kriegen zu wollen.

    Ein Gleichgewicht des Schreckens wäre dagegen für eine rationale Regierung in Israel, wie im Iran, durchaus von Vorteil

    Allerdings befürchte ich, daß die Regierung in Israel viel irrationaler, viel wahnsinniger ist, als die Unsympathen in Teheran.

    Da hat Günter Grass recht.

  8. Paul Singles UK sagt:

    Thx to JE that he again quoted those public documents showing that Germany sold submarines which could carry all kind of heavy missiles. Violating all constitutional and legal rules of Germany relating to the case. And that all this started under the Red/Green government.

    Personally I don’t think Israel will use nukes to break up the shelters of Iran’s nuclear development sites. Targeting them by fighter-jets is more accurate. But also dangerous and, maybe suicidal. And as illegal in terms of international law as it were a war-crime, if executed.
    Old strategic mind of FAZ, Ruehl, drew a cool picture these days of what Israeli airforce is already PLANNING. And nobody in the FRG government dares to say: NO, not with us. This shows how dependent all German parties, the Left included, are on graceful nods from Jerusalem.

    But: the option to get nukes loaded into those submarines justifies what Guenter Grass has spoken out: it is a menace to international order, not to talk of peace.

    I was happy to read (and hear) that the now small, German peace folks walking their easter marches have taken side with Grass at last. That these people are by all standards NO anti-semitic hooligans, as they are human rights based is now as well admitted in the media. And Avigdor Liberman and his consorts have been heavily criticised even from inside their own country for refusing an eventual entry of the nobel laureate into Israel. There is still hope.

  9. chicano sagt:

    @ petrus u. m.

    alles in allem eine ausgewogene analyse die gute thesen bietet auch ausgewogen zu diskutieren……vieles sehe ich sehr ähnlich.

  10. chicano sagt:

    ich glaube nach wie vor nicht an einen angriff israels auf den iran….aber das europäische mordor wird sehr bald eine unumstößliche realität sein.

    ach nee, ist doch alles ein großes trauerspiel und wir nicht viel mehr als statisten mit kleinen wedelnden wimpeln, auf denen tagesparolen stehen, die uns sogar noch eingeflüstert werden, während die sklaverei für unsere enkel eingetütet wird.

  11. Föhnix sagt:

    Gleiwitz an der türkisch-syrischen Grenze?

    Syrische Schüsse über die Grenze

    http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/syrien_1.16359078.html

    Glüwüce – “Nach über 70 Jahren ist ‘Gleiwitz’ immer noch ein tragbares und zukunftsfähiges Konzept.”

    http://apxwn.blogspot.de/2012/04/gluwuce.html

  12. Föhnix sagt:

    Wird die Türkei bald zurückschießen?

    Nach Beschuss von Flüchtlingen:
    Türkei verstärkt Truppen an Grenze zu Syrien

    http://www.welt.de/politik/ausland/article106165388/Tuerkei-verstaerkt-Truppen-an-Grenze-zu-Syrien.html

  13. Angst vor Israel sagt:

    Das Problem mit den israelischen Endzeit Zionisten/Terroristen ist das sie einfach zu gefährlich sind für solche Waffen. Sie werden ihre 200 – 300 Atombomben der ganzen Welt zusenden und Deutschland hilft mit dieses Szenario vorzubereiten, denn die politische Spitze in Israel ist nun mal wirklich kein Friendensengel (waren diese herzlosen Zionisten ja noch nie im gegensatz zu wirklichen jüdischen friedvollen Gläubigen).

    Deutschland steht auf ihrer Zerstörungsliste da bin ich mir ganz sicher schon allein wegen des Holocausts sind wir für immer verhasst. Deshalb sollten wir ihren Staat nur dann unterstützen, wenn sie keinen neuen Weltkrieg Krieg oder gar keinen Kreig mehr anfangen.

    Wir als Deutsche haben genug von unseren eigenen Kriegen und der Krieg den Israel anzetteln wird wird der Schlimmste werden der je geschah.

    Ich will nur so weit wie möglizh weg von Israel, dem gefährlichsten Land der Welt (wegen Ihrer Entzeit Phantasien).

    Ich wünsche das Israel in Frieden lebt und Frieden lehrt.

    Ich sehne mir sehnlichst Ruhe vor US/rael und diesem Fanatismus der dort herrscht.

  14. rubo sagt:

    Ein Ausschnitt eines Beitrags von Prof. Hamer, der mir bedenkenswert ist:

    “Alle, die der Elterngeneration vorwerfen, dass sie Hitler nicht rechtzeitig bei seiner Angriffslust gebremst hätten, werden künftig schweigen müssen, wenn sie in diesem Falle nun ebenfalls schweigen und nicht warnen. Wo sind die Märsche der Friedensfreunde gegen den Krieg, der uns alle ins Unglück stürzen kann?”

  15. @ chicano April 9, 2012 um 21:11

    Das ist der zentrale Punkt, der nicht gesehen werden darf und verschwiegen werden muß: Es ging und geht gegen Deutschland. Und die BRD setzt diesen Kampf fort.

    Aber Ideen und Ideale kann man nicht ausmorden. Wie dies das Beispiel der Kreuzigung unübersehbar macht. Für den, der noch Augen hat…

  16. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ Föhnix

    Klar, daß das Konzept eines fingierten Angriffs der Gegenseite als angebliches Motiv eines eigenen Angriffs uralt und altbewährt ist. Es gibt wahrlich eine fast unendlich lange Liste solcher Beispiele, Lusitania, Pearl Harbor gehören dazu.

    Aber es ist unhistorisch für diese “False Flags” den Namen “Gleiwitz” zu verwenden. Sinn solcher Aktionen ist es, als Kriegsgrund ausgeschlachtet zu werden. Bekanntlich hat Hitler dies mit dem “Gleiwitz-Zwischenfall” gerade nicht getan. Der Angriff der Wehrmacht nach der polnischen Mobilmachung wurde nicht mit Gleiwitz motiviert.
    Allerdings war die Nennung “Gleiwitz” auch keineswegs erforderlich, es gab Dutzende von Übegriffen.

  17. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ chicano

    Ungeheuer interessant, das vorgestellte Video eines Historikers, der die Position des “Widerstandes” gegen Hitler vertritt.

    Die Thesen:
    Hitler wurde von “Banken der “Ostküste” unterstützt, von sehr kleinen, aber international mächtigen Familienklans und von Konzernen der Westmächte. Ich kann noch hinzufügen, daß er auch von französischen Konzernen der Schwer- und Rüstungsindustrie unterstützt wurde, die sich ein Geschäft in Frankreich davon erhofften.

    Und zweitens, der Krieg gegen Deutschland wurde keineswegs gegen Hitler, sein NS-System oder “gegen den Faschismus” geführt, oder gar, um die Juden aus den KZ’s zu befreien.

    Der Krieg wurde geführt, um Deutschland zu vernichten.

    Dies geht eben nicht bloß aus den Aussagen von Churchill und Sprechern der US-Regierung hervor, sondern auch aus den Bekenntnissen des “Widerstandes”. Die Unterstützung Hitlers erfolgte also nicht aus Sympathie mit dem NS, oder, weil der “Faschismus” (in Dt NS) der kleine Bruder des “Kapitalismus” wäre. Das Ziel der Unterstützung war die Vernichtung Deutschlands.

    Der “Widerstand” diente sich bereits vor dem WKII dem Westen an. Hätten die Engländer mitgezogen, wäre Hitler VOR WKII gestürzt worden. Nach Ausbruch des Krieges kamen unter den Dutzenden von (allesamt vom Westen abgelehnten) Friedensinitiativen auch vom “Widerstand” (Goerdeler) solche Vorschläge.
    Im Video ein führender Kopf des “Widerstandes”, Eugen Gerstenmaier, hoher Politiker der brd.:
    “Was wir im Widerstand nicht verstanden haben, war, daß der Krieg nicht gegen Hitler oder den NS geführt wurde, sondern mit dem Ziel der Vernichtung Deutschlands!”

  18. Eine Fundsache zur eigenen Beurteilung, die meiner Ansicht noch hierhin passt. Das erklärt ein Bundestagsabgeordnete warum Israel Atomwaffen hat und braucht.
    http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_joachim_pfeiffer-575-37865–f329782.html#q329782

  19. Dr. Gunther Kümel sagt:

    http://www.roytov.com/articles/israeliattackoniran.htm

    Ein christlicher Israeli, der vor den Attacken der Mossad-Killer-Teams um die halbe Erde flüchten mußte, wurde zum schraren Beobacher:
    Er führt Argumente an, warum die einzige Möglichkeit für Israel, den Iran anzugreifen, atomare Waffen sind.

    Zwischen den Abschußstellen in Israel und Persien liegen Tausende von Kilometern arabischer Staaten. Also entweder Start der Bombenflugzeuge von Aserbeidschan aus, oder Betanken in der Luft (mit der Hilfe der brd), oder atomar bestückte Mittelstreckenraketen namens Jericho. Die beste und sicherste Lösung für Israel wäre selbstverständlich das Abfeuern von den aus der brd geschenkten Angriffswaffen, der U-Boote mit atomar bestückten Marschflugkörpern.

  20. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Sehr präzise Angaben über die Atomwaffen Israels, Trägersysteme und Einsatzbefehle gibt Dr. Olaf Rose mit einer Menge weiterführender Verweise:

    http://www.wissenschaft-und-frieden.de/seite.php?artikelID=0342

    Die USA haben am Ende von WKII Atomwaffen eingesetzt, Israel hat bereits mehrfach mit Kernwaffeneinsatz gedroht und erpreßt, sowie mehrfach bereits die Befehle erteilt, die Waffen scharf zu machen, allerletzte Handlung vor dem tatsächlichen Einsatz.

    Israel verfüge über 400 bis 500 Sprengsätze, deren Gesamtsprengkraft auf etwa 50 Megatonnen geschätzt wird. Mit diesen sind Atomminen, Artilleriegranaten, Torpedos, Marschflugkörper, Raketen und Flugzeugbomben bestückt.

  21. rubo hat @ April 10, 2012 um 09:26 Hamer zitiert:

    “Alle, die der Elterngeneration vorwerfen, dass sie Hitler nicht rechtzeitig bei seiner Angriffslust gebremst hätten, werden künftig schweigen müssen, wenn sie in diesem Falle nun ebenfalls schweigen und nicht warnen.”

    Oh ja, und werden so vielleicht auch die Arroganz, Ignoranz und Anmaßung ihres nachträglichen Maulheldentums reflektieren lernen.

    Das ist das Gute daran… Man muß die Dinge halt im Kontext ihrer Zeit verstehen oder man versteht sie nicht. Und gerde die duckmäusernden Überangepassten überbieten sich an nachträglichen Schuldzuweisungen an die “Tätergeneration”, weil sie damit die eigene Feigheit und Bedeutungslosgkeit verleugnen und abwehren können.

  22. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ chicano

    “ISRAEL DARF ALLES”
    Das ist nicht etwa MEINE Meinung, sondern ein Buch einer mutigen und ehrbaren Frau, E. Hecht-Galinski, einer deutschen Jüdin:

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17656

    „Klartexte über Antisemitismus und Israel-Kritik“
    Israel könnte leicht in den Grenzen von 1967 existieren.“ Zwischen 1967 und 1994 wurden etwa 140 000 Palästinser vertrieben, indem ihnen das Aufenthaltsrecht entzogen wurde. 14 000 Einwohnern Ostjerusalems ging es ebenso. Die kommen zu den mehr als 700.000 der Nakba 1947 hinzu. Die Siedler – über 300 000 – kontrollieren bereits 42 % der Westbank. 2700 neue Wohneinheiten seien geplant. (S. 51) …über 10 000 palästinensische Gefangene in israelischen Gefängnissen – unter ihnen auch Frauen, Kinder und alte Menschen.“ (S. 132)
    Seit 1967 wurden 700 000 Menschen verhaftet, die zum Teil bis heute auf ihre Gerichtsverfahren warten. Warentransporte würden nur nach „Lust und Laune“ nach Gaza reingelassen. ..weder Strom noch Wasser, noch medizinische Versorgung. 40 000 Kinder seien nicht eingeschult worden, da Schulen wegen fehlenden Baumaterials nicht gebaut werden konnten. (S. 97) „1,5 Millionen eingeschlossene Palästinenser im Gaza-Streifen und 1400 Tote bei der ´Operation Gegossenes Blut´klagen uns an“, schreibt die Autorin (S. 28) Die Unterschiede zwischen palästinensischen Dörfern und den jüdischen Siedlungen: Wellblechhütten, Zelte, Geröllstraßen und Schlamm. Daneben: Geteerte Straßen, Blumenbeete und Palmenhaine. (S. 212)

  23. chicano sagt:

    dr.kümel

    “ISRAEL DARF ALLES”
    Das ist nicht etwa MEINE Meinung, sondern ein Buch einer mutigen und ehrbaren Frau, E. Hecht-Galinski, einer deutschen Jüdin…”

    und? wer hier heißt das gut? wer verteidigt das? wer fordert nicht, dass sich dies JETZT ändert? wer wünscht sich hier nicht, dass dies aufhört?

    das ändert nichts daran, dass sie immer nur eine seite sehen (auch wenn es die starke seite ist, die, die JETZT an der reihe ist gerechtigkeit wieder herzustellen) und die auflösung der anderen fordern und diese erstens als “einstaatenlosung” bezeichnen und zweitens noch als “alternativlos”.

    alternativlos? kenne ich irgendwoher, und da ging es auch um “zwangsvölkerverbindung”.

    wir müssen für gerechtigkeit kämpfen, aber mit gerechten mitteln.

  24. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ chicano

    Es ist doch schon gut, daß wir über die gegenwärtig herrschende Situation informiert und einer Meinung sind.

    Also muß eine Lösung her.

    Ohne zu erwähnen, wie das denn kam: die gegenwärtigen Siedlungsgebiete der beiden Gruppen sind in einem Kleinstaat ganz unglaublich verzahnt.
    Eine Trennung in zwei getrennte Siedlungsgebiete wäre die Voraussetzung einer Zwestaatenlösung. Wie Galinski schreibt, haben die “Siedler” bereits über 40% der Westbank+Gaza besetzt, und sicher nicht auf den mageren Böden.
    Sollte ein P.-Staat denn die Siedlungen mit umfassen? Oder wären das Ausnahmegebiete vom P.-Staatsgebiet?Würden die Gebiete der Siedler zum Judenstaat gehören? Wenn ja, würde doch Israel sicher Zugang zuallen Enklaven und Schutz für diese Gebiete verlangen. Wäre dann ein Staat überhaupt möglich?
    Und müßten dann nicht die inm derzeitigen Israel gelegenen P.-Gebite nicht gleichrangig behandelt werden, also Zugang durch P.-Polizei und-Armee zu den Enklaven in Israel??

    Oder meinen Sie, die Siedler müßten abgezogen werden? Ich denke, eher würden die Polen Breslau räumen, als die extremistischen Siedler ihre Siedlungen.

    Der Vorschlag einer Zweistaatenlösung ist also an so viele schwierige Fragen gekoppelt und erfordert so viele (unrealistische) Voraussetzungen, daß es mir schwer fällt, ihn für realistisch zu halten. Eine Zweistaatenlösung würde vermutlich nur bedeuten, daß die Palästinenser genauso verfolgt werden wie bisher.

  25. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ chicano

    Ich bin aber kein Gegner einer Zweistaatenlösung. Werden Gespräche geführt, dann wird man auch darüber sprechen müssen.
    Jede Lösung, die den Namen verdient, wäre besser als die gegenwärtige Lage.

    Ich kann jedoch nicht verstehen, warum Sie in einer Einstaatenlösung gleich die “Vernichtung der Juden” sehen, so daß nur ein “Hasser” sie befürworten könne.

    Sicher ist, eine E. würde voraussetzen, daß die Juden lernen, sich als ganz normale Menschen zu sehen, nicht als auserwählte Herrengruppe, als die gottgewollten Herren und Lenker der Welt.

    Alle Bürger des neuen Staates würden dann ganz zivil ihr Alltagsleben leben, fernsehen, Freunde besuchen, mit der Familie ins Grüne fahren. Jeder würde die Partei seiner Wahl wählen. Proporzbestimmungen (wie bei den Dänen in der brd) könnten sicherstellen, daß keiner dominiert wird.
    Zweiseitige Friedensabkommen mit den Nachbarn (e. Garantie der Großmächte) würden den Frieden garantieren und die superteure Wahnsinnsarmee überflüssig machen.

    Übrigens ist die demographische Dominanz der Palästinenser gar nicht so sicher, wie wir das vorschnell annehmen. Denn die Gruppe der Ultra-Orthodoxen (die Geschlechterttrennung in den Bussen fordern und zu religiös sind, um zu arbeiten), hat unglaubliche Großfamilien. Es kommt bloß darauf an, ob sich der Anteil dieser Gruppe an der heterogenen Gruppe der Israelis ausweitet.

  26. chicano sagt:

    @ dr. kümel

    “Denn die Gruppe der Ultra-Orthodoxen (die Geschlechterttrennung in den Bussen fordern und zu religiös sind, um zu arbeiten), hat unglaubliche Großfamilien. Es kommt bloß darauf an, ob sich der Anteil dieser Gruppe an der heterogenen Gruppe der Israelis ausweitet.”

    ich gebs auf ;)

  27. chicano sagt:

    ….denn, selten solchen quark gelesen…

  28. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    @ chicano

    Chicano, ich bin verwirrt:
    Ist das nun Ihre Argumentation?

    Oder Ihr Zugeständnis, daß Sie nun auch sehen, daß die Zweistaatenlösung problematisch ist?

    Oder haben Sie noch nicht gehört, daß die Ultra-Orthodoxen Empfängnisverhütung ablehnen?

  29. chicano sagt:

    @ kümel

    “Chicano, ich bin verwirrt”

    das wird schon wieder…

  30. Also, ich kann keine gute Lösung erkennen, für dieses Problem.
    There is no easy way out.

    Aber angesichts der Gefahr, die von dieser Region ausgeht, wäre ich dafür, sie vollkommen zu demilitarisieren. Und vor allem anderen sollten alle (!) unkontrollierten Atomwaffen unschädlich gemacht werden.

    Dann könnten wir Armageddon (den Waffen der Hölle) vielleicht doch noch entkommen. Hoffentlich…

  31. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    http://www.jungewelt.de/2012/04-14/003.php

    Von Werner Pirker

    “… mediale Kriegsvorbereitung ist in vollem Gange. … Umdeutung der Aggression gegen den Iran in einen Akt der Selbstverteidigung. Niemand erwäge einen Angriff, der das iranische Volk »auslösche«, meint R. Müller in der FAZ. »Aber über die Voraussetzungen eines präventiven militärischen Eingreifens GEGEN EINEN ALS AGGRESSIV ANGESEHENEN Staat muß man reden.« Damit hat der FAZ-Redakteur gleich einmal klargestellt, daß Präventivkriege unter bestimmten Voraussetzungen rechtens seien.”

    Also, alles ist Verteidigung, auch wenn wir die ganze Welt zerstören, man muß bloß sagen, “wir haben doch unseren Nachbarn als “AGGRESSIV ANGESEHEN” !

    Na, hoffentlich kommt jetzt nicht einer auf die Idee, den Staat Isarel als “aggressiv anzusehen”.

  32. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    US-WAHL:

    Obama will die Zerstörung des Iran bis November aufschieben, da das seine Wahlchancen fördert.

    Mittelrweile ist bekanntgeworden,
    wer der Kandidat der Republikaner wird, und daß Obama (knapp) verliert:

    http://www.roytov.com/articles/romney.htm

    Allen Erfolgen zum Trotz wird nicht Ron Paul der Kandidat, sondern Romney, und er wird Obama besiegen.
    Denn Netanjahu favorisiert Romney.

    In der Pose des fairen Schiedsrichters (“Israeli leaders have a longstanding practice of meeting the candidates from both parties”) beteuert er zwar Neutralität gegenüber dem Vasallen USA . Netanjahu läßt aber klar erkennen, daß er Obama nicht traut (er war nicht wirklich völlig hörig ) und daß Romney “sein persönlicher Freund” ist.

    Na, jetzt wissen wir, wer’s wird.

  33. Föhnix sagt:

    @Föhnix

    “Gleiwitz an der türkisch-syrischen Grenze?”

    “Wird die Türkei bald zurückschießen?”

    Ein paar schlaue Antworten auf meine Fragen gibt hier F. William Engdahl im RT-Interview (via @Chris_Sedlmair, antikrieg.tv) mit deutscher Synchronisation (Coop Anti-Kriegs Cafe Berlin). Er bestätigt auch den Eindruck, den ich seit Beginn der Syrienkriese von Erdogan habe, dass der nämlich ein Maulheld ist, der die Interessen seines Volkes leichtfertig aufs Spiel setzt.

  34. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ chicano

    Sehen Sie sich die Videos über die Brutalität der israelischen Polizei im Westjordanland an, sind nur Beispiele:

    http://palsolidarity.org/2012/04/palestinians-and-internationals-attacked-during-biking-trip-in-jordan-valley/

    Und dann überlegen Sie:
    Würde das irgendwie anders, wenn die Westbank “ein eigener Staat” wäre? Und die isr. Polizei plus Armee würde weiterhin die “Siedler beschützen”, die Straßen blockieren, die 8m (!!!) hohe Mauer aufrechterhalten, u.dgl.??

    Nein.
    Wenn Zweistaatenlösung, dann müßte Israel völlig raus aus dem neuen Staat, die Siedler müßten zurückgezogen, die Straßen freigegeben werden, die Kontrollpunkte aufgegeben und die Mauer niedergerissen. Zudem müßte die israelische Armee atomar und konventionell ABGERÜSTET werden, weil sie sonst jeden Tag den neuen Staat überfallen würde wie Gaza in dem unprovozierten Überfall “Cast lead”.

    Vermutlich wären schwerbewaffnete Blauhelme an den Grenzen nötig

  35. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ chicano

    Die US-Friedensaktivistin Rachel Corrie stellte sich der Demolierung eines zivilen Häuschens durch die IDF entgegen und wurde kaltblütig und grausam ermordet.

    Wenn Sie über “Lösungen” nachdenken, denken Sie darüber nach, wie solche Vorfälle unwiederholbar gemacht werden können.

    Es wäre krasses Unrecht, wenn jemand einwendete, eine Lösung wäre doch vielleicht aus demographischen Gründen für eine Seite “ungünstig”, in ein paar Jahrzehnten.

  36. Dr. Gunther Kümel sagt:

    @ chicano

    Wenn Sie über eine Lösung nachdenken, ein fiktives Gedankenexperiment:

    Es wurde behauptet, Deutschland habe im WKII vorgehabt, die Ukraine zu erobern und zu kolonisieren, manche sagen sogar, die Ukrainer hätten alle umgebracht werden sollen.

    Würden wir denn dann nicht etwa alle dafür eintreten, daß die Ukrainer weiterleben dürfen, ihre Häuser und Dörfer behalten dürfen und daß ihre Häuschen, Städte, Höfe, Infrastruktur nicht zerstört werden dürfen?

    Und würden uns IRGENDWELCHE
    Argumente, auch demographische, davon abhalten können, eine HUMANE LÖSUNG zu fordern??

  37. chicano sagt:

    @kümel

    “Sehen Sie sich die Videos über die Brutalität der israelischen Polizei im Westjordanland an…”

    kennen wir alles und wird von jedem hier verurteilt. darüber hinaus sehen wir das in etlichen staaten, sogar gegen die eigene bevölkerung. dagegen wird hier aber so gut wie nie stellung bezogen. warum nicht?

    “die Siedler müßten zurückgezogen, die Straßen freigegeben werden, die Kontrollpunkte aufgegeben und die Mauer niedergerissen.”

    selbstverständlich…

    “Die US-Friedensaktivistin Rachel Corrie stellte sich der Demolierung eines zivilen Häuschens durch die IDF entgegen und wurde kaltblütig und grausam ermordet.”

    sie sagen es: mord. die täter sollten verurteilt werden. auch das allerdings in etlichen staaten, die hier aber anscheinend nicht auf irgendeinem index stehen. warum nicht?

    “Wenn Sie über “Lösungen” nachdenken, denken Sie darüber nach, wie solche Vorfälle unwiederholbar gemacht werden können”

    unwiederholbar ist polemisch, da unmöglich, nirgends. oder sind sie jetzt doch für orwellsche höchstleistungen?

    jetzt zu ihrem “experiment”:

    “Es wurde behauptet, Deutschland habe im WKII vorgehabt, die Ukraine zu erobern und zu kolonisieren, manche sagen sogar, die Ukrainer hätten alle umgebracht werden sollen.

    Würden wir denn dann nicht etwa alle dafür eintreten, daß die Ukrainer weiterleben dürfen, ihre Häuser und Dörfer behalten dürfen und daß ihre Häuschen, Städte, Höfe, Infrastruktur nicht zerstört werden dürfen?”

    drehen wir die frage um: stellen sie sich vor deutschland wäre in den 60er jahren von allen umliegenden seiten gemeinschaftlich angegriffen worden, mit dem ziel deutschland und seine bewohner auszulöschen, würden sie nicht, sofern sie den angriff standgehalten hätten, starke maßnahmen treffen, dass ihnen das nicht noch einmal passiert? und hätten sie nicht die in der VERTEIDIGUNG eroberten stellungen behalten, schon allein um den schutzpuffer erweitern zu können?

    und ferner, wie würden sie auf eine organisation reagieren, die in ihrem einflussbereich agiert und deren statuten ihnen de facto das existenzrecht abgesprochen wird?

    sie vergleichen weintrauben mit kokusnüssen. es ist auch nicht nötig mir immer wieder die verfehlungen, unrechtshandlungen und verbrechen der israelischen regierung vorzuführen, ich kenne sie, billige sie nicht und verurteile diese wie sie es tun.

    aber ich bin für umfassende gerechtikeit und sie sind auf dem einen auge blind, was ihr völlig unpassendes “experiment” deutlich macht.

    mfg

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