Am 18.2. sind die „Primaries“ der deutschen Euro-Gegner

Wer wird der deutschen Ron Paul? Henkel? Hankel? Janich? Timke? Schäffler? Oder wollen wir doch die rote Sahra?

Alle reden über die „Primaries“ in den USA, die Vorwahlen der US-Republikaner. Der Kriegs- und Bankengegner Ron Paul liegt gut im Rennen, er hat auch in Deutschland zahlreiche Fans. Wird Zeit, dass wir nicht nur über den Großen Teich schauen! Am 18. Februar finden deutsche „Primaries“ statt: COMPACT veranstaltet die Konferenz „Bürger gegen Euro-Wahn – Volksentscheid jetzt“, in deren Rahmen eine Podiumsdiskussion der aussichtseichsten euro-kritischen Parteien (Freie Wähler, Partei der Vernunft, Bürger in Wut) MIT ANSCHLIESSENDER WAHL DURCH JEDEN KONFERENZBESUCHER stattfinden wird. Mehr lesen.

14 Kommentare zu „Am 18.2. sind die „Primaries“ der deutschen Euro-Gegner

  1. Wenn alle Unternehmungen schief gehen ein Empfang machen bei dem man sich von der guten Zeit verabschiedet.
    Carl Zuckmeyer erzaehlt in seiner Autobiographie von so
    einem Empfang bei einem Adligen, viele Persoenlichkeiten nahmen an ihm Teil.

  2. Wer wird der deutschen Ron Paul? Henkel? Hankel? Janich? Timke? Schäffler? Oder wollen wir doch die rote Sahra?

    Hm… Also wenn ich eine Möglichkeit sehen würde, daraus zu bündeln, würde ich alles stehen und liegen lassen und kommen.

    So die Power von Janich, die Wut von Timke, den Pragmatismus von Schäffler und die Kontakte von Henkel im Dienste einer Geld- u. Wirtschaftspolitik nach Hankel! Und die schöne Sahra verkauft’s in den Talk-Shows. Das wär’s.

  3. Ein sechster Punkt auf dem Abstimmungszettel könnte sein: Eine Gruppierung von 1. bis 3. oder keinen der 3.
    „Man darf gespannt sein: Wer präsentiert sich besser? Können sich die drei untereinander vielleicht auf EINE Kandidatur einigen?“ Ich persönlich werde jeden EINZELNEN daran messen, ob er sich für eine GEMEINSAME Lösung begeistern(!) kann.

  4. „MIT ANSCHLIESSENDER WAHL DURCH JEDEN KONFERENZBESUCHER stattfinden wird“
    Besucherinnen haben kein Wahlrecht?

  5. „Wer wird der deutschen Ron Paul? Henkel? Hankel? Janich? Timke? Schäffler? Oder wollen wir doch die rote Sahra?

    … So die Power von Janich, die Wut von Timke, den Pragmatismus von Schäffler und die Kontakte von Henkel im Dienste einer Geld- u. Wirtschaftspolitik nach Hankel! Und die schöne Sahra verkauft’s in den Talk-Shows. Das wär’s.“

    Da sich die „schöne Sahra“ inzwischen gar nicht mehr so „rot“, sondern ebenfalls eher liberal/libertär positioniert (Zitat: „Ich will Ludwig Erhard zu Ende denken“), könnte sie das durchaus „in den Talk-Shows verkaufen“. Ähnliches gilt übrigens auch für ihren Freund Oskar („Sozialisten sind die wahren Liberalen“).
    Für mich „wär:s das“ allerdings nicht 😉

  6. tele: In der deutschen Sprache bedarf es nicht des grammatikalischen Geschlechts, um das biologische anzuzeigen.

  7. @sixty: Den Spruch vom Jürgen sollte man nicht so ernst nehmen. Apropos Sarah W. Es stimmt, dass sie sich Richtung Mitte bewegt, vielleicht sozialliberal aber keinesfalls libertär. Das hat doch eine ganz andere Qualität (s. unsere libertären Mitdiskutanten). Von allen von Jürgen genannten Personen
    steht Sarah aber immer noch relativ am Linksten (blödes Wort!),
    ist insofern – wem’s Spaß macht – immer noch die „rote“ S.
    „Wollen wir doch die rote S.?“ DIE will nicht, und ihr ganzer
    Verein! Die Ausgrenzungsrhetorik wie z.B. in der jungen welt kürzlich über die obige Veranstaltung „rechtspopulistisch“
    – Hankel publiziert in der JUNGEN FREIHEIT, pfui bah! –
    scheint auf dieser Seite recht wirksam zu sein.
    SChade, schade, diese „Genossen“ verpassen eine gute Gelegenheit klüger zu werden.

  8. Zu Sarah Wagenknecht
    a.) Toller Artikel von(!) ihr in der FAZ(!):
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kapitalismus/europa-in-der-krise-schluss-mit-mephistos-umverteilung-11554102.html
    b.) Nach der heutigen Lektüre dieses SPON Artikels kennt meine Sympathie (fat) kein Halten:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,810651,00.html
    Es ist nicht nur ein Treppenwitz, daß die FAZ in der Printfassung fast eine ganze Seite einer von der
    Geheimen Staats…. upsala, Freud mal wieder… vom VS beobachten Frau W. zur Verfügung stellt. Das drückt ganz, ganz viel über die Möglichkeiten eines breiten(!) Freiheitsbündnisses aus.

  9. „Apropos Sarah W. Es stimmt, dass sie sich Richtung Mitte bewegt, vielleicht sozialliberal aber keinesfalls libertär. Das hat doch eine ganz andere Qualität (s. unsere libertären Mitdiskutanten).“

    Stimmt Bruno, da hast du schon recht. Ist durchaus noch ein Unterschied.

    „„Wollen wir doch die rote S.?“ DIE will nicht, und ihr ganzer
    Verein! Die Ausgrenzungsrhetorik wie z.B. in der jungen welt kürzlich über die obige Veranstaltung „rechtspopulistisch“
    – Hankel publiziert in der JUNGEN FREIHEIT, pfui bah! –
    scheint auf dieser Seite recht wirksam zu sein.
    SChade, schade, diese „Genossen“ verpassen eine gute Gelegenheit klüger zu werden.“

    Zustimmung, sehe ich ähnlich.

  10. In den USA gibt es einen Kandidaten, der sich traut, gegen die Aushöhlung des früher (vielleicht) bestehenden Rechtsstaates und des eisernen Kontrollgriffs der Behörden zu protestieren: Ron Paul.

    Wer von den hiesigen Kandidaten tut dies? Und warum steht Jürgen Elsässer nicht auf der Liste?

    „Die FDA, EPA, die TSA und DEA haben ihre Mißachtung des Rechts unter Beweis gestellt. Sie sind außer Kontrolle geratene Behörden, die offen Bürger ermorden, Privateigentum stehlen, gesundes Essen zerstören, Unschuldige einschüchtern und ihre tyrannische Macht über die Öffentlichkeit ausüben wollen, koste es, was es wolle.

    …erleben wir den Aufstieg des Polizeistaats in Amerika. Die VIPER-Straßenkontrollpunkte, die sexuelle Belästigung von Flugreisenden, der Einsatz von Pfefferspray gegen unschuldige Demonstranten, der unverhohlene kriminelle Diebstahl von Privateigentum bei Marihuana-Razzien der DEA, die Vorlage des SOPA-Gesetzes zur Abschaltung des Internets… die Liste ließe sich fortsetzen.“

  11. Wagenknecht:
    „Bundesregierung ist devote Vollstreckerin des organisierten Geldes“

    Sahra Wagenknecht, DIE LINKE:

    26.01.2012 – „Vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso schlimm, wie vom organisierten Verbrechen regiert zu werden.“ Mit diesem Zitat von Franklin D. Roosevelt beginnt Sahra Wagenknecht ihre Rede in der Debatte über das so genannte Zweite Finanzmarktstabilisierungsgesetz und erinnert daran, dass der damalige US-Präsident in seiner Regierungszeit den Finanzsektor massiv reguliert hat. In den drei Jahren seit Ausbruch der größten Finanz- und Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg wurde die Öffentlichkeit mit Scheinaktivitäten hingehalten und getäuscht.

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