George Soros – der Mega-Spekulant

In COMPACT-Magazin, Januar 2012: Soros gegen Deutschland

Es folgt ein Teilabdruck aus der aktuellen Ausgabe von COMPACT. Das Heft kann man hier bestellen oder am besten gleich abonnieren (portofrei, mit Bucheschenk und mit bis zu 50 Prozent Rabatt beim Eintritt für unsere Euro-Konferenz!)

Der Mega-Spekulant

George Soros treibt auf der ganzen Welt Währungen in den Ruin und Staaten in die Revolution. In der Euro-Krise ist Deutschland sein Hauptgegner.

Raphael-Maria Grünwald

Er sei ein „Staatsmann ohne Staat“, befand einmal die Süddeutsche Zeitung. (…)
Auch Deutschland gehörte schon frühzeitig zu den, naja, Geschäftsfeldern von Soros. 1993 versuchte er, gegen die D-Mark zu spekulieren. Dabei behauptete er, die deutsche Geldpolitik treibe „ganz Europa in die tiefste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg“. Die Bundesbank stelle „die nationalen Ziele immer obenan – auf Kosten internationaler Verpflichtungen“. In einem Interview mit dem FAZ-Magazin erklärte er im November 1993: „Es gibt Wichtigeres auf der Welt als die Stabilität der Mark – zum Beispiel der Wohlstand und die Vereinigung Europas.“

Heute steht für ihn die deutsche Politik wieder am Pranger; sie sei, so donnerte er laut Zeit, „eine Gefahr für Europa, sie könnte das europäische Projekt zerstören“. Das deutsche Zögern habe die Griechenlandkrise verstärkt und in eine „Existenzkrise für Europa verwandelt“, schrieb der „Magier der Märkte“ in einem Beitrag für das Handelsblatt. Frühzeitig und wiederholt plädierte Soros für die Einführung von Euro-Bonds, die eindeutig zu deutschen Lasten gehen würden. Andernfalls breche der Euro zusammen, so seine Prognose. Was aus seiner Sicht dann droht, hat Soros bereits 1994 gegenüber der Wochenpost deutlich gemacht: „Es gibt nationalistische Kräfte, die auch in Europa an Boden gewinnen. Deshalb plädiere ich für eine gemeinsame europäische Währung.“

Doch es sind nicht nur nationalistische Kräfte, die die von ihm gepriesene „offene Gesellschaft“ bedrohen; es ist auch der „Laisser-faire-Kapitalismus“. So bekannte er 1997 gegenüber der Zeit: „Ich behaupte, dass eine offene Gesellschaft auch aus der entgegengesetzten Richtung bedroht werden kann: von einem übertriebenen Individualismus, von zu viel Konkurrenz und zu wenig Kooperation.“

Ungeachtet dessen bleiben „repressive“ oder „autoritäre Gesellschaften“ sein eigentliches Feindbild. Gemäß der in der Woche 1998 geäußerten Maxime „Die offene Weltwirtschaft ohne Weltgesellschaft funktioniert nicht: Wir brauchen internationale Zusammenarbeit“ dreht sich sein Denken immer wieder um die Frage, wie in die Souveränität von Nationalstaaten eingegriffen werden kann.

„Bei Machtmissbrauch sind Interventionen von außen gerechtfertigt“, konstatierte Soros in seinem Buch Die Vorherrschaft der USA – eine Seifenblase (2003), „wenn das Volk hier nicht korrigierend eingreifen kann.“ Wenn die Regierung eines souveränen Staates ihre Bürger nicht mehr schützte, müsse die Verantwortung auf die „internationale Gemeinschaft“ übertragen werden. Als Hebel sieht er unter anderem das Konzept der „Schutzverantwortung“ („Responsibility to protect“), mit dem der „Schutzwall der Nationalstaaten“ durchdrungen und die „Rechte des Volkes geschützt“ werden können. Pikant: Mit dieser „Responsibilty“ begründete Präsident Obama zuletzt das militärische Eingreifen in Libyen …

In diesem Sinne finanziert Soros überall dort, wo seiner Meinung nach „offene Gesellschaften“ noch nicht realisiert sind, umstürzlerische Aktivitäten : „Meine Stiftungen“, so Soros in dem erwähnten Buch, „trugen zu den Regimewechseln in der Slowakei (1998), Kroatien (1999) und Jugoslawien (2000) bei und mobilisierten die Zivilgesellschaft, um Wladimír Mečiar, Franjo Tuđman und Slobodan Milošević aus ihren Ämtern zu vertreiben (…). Die Aufgabe meiner Stiftungen besteht darin, den Übergang von geschlossenen zu offenen Gesellschaften zu begleiten und zu fördern.“ Damit ist die Liste der Regimewechsel, an denen Soros‘ Stiftungen beteiligt waren, keineswegs vollständig. Insbesondere wären hier noch die „Rosenrevolution“ in Georgien (2003) und die „Orange Revolution“ in der Ukraine (2004) zu nennen.

(…)

Vollständig nur in der Printausgabe von COMPACT 1/2012.

52 Kommentare zu „George Soros – der Mega-Spekulant

  1. Klammheimlich wurde ein neues Instrument der absoluten Repression geschaffen, die scheinheilige „Responsibility to Protect“, R2P.

    Die „R2P“ ist eine brandgefährliche Anmaßung der USA!
    Das Völkerrecht wird gebrochen und auf den Kopf gestellt!
    „R2P“ bedeutet, in jedem beliebigen Land nach Gutdünken und Willkür „intervenieren“, das heißt auf deutsch, Angriffskrieg entfesseln zu dürfen. Der Agressor braucht bloß die Fiktion in Umlauf zu geben, „die Bevölkerung sei von den Machthabern irgendwie bedroht“.

    Und genauso, wie die Bevölkerung Hiroshimas oder Libyens nicht gefragt worden ist, ob sie von den US-Superdemokraten „befreit“ werden will, werden auch bei zukünftigen Aggressionen der Schurkenstaaten diese niemanden fragen. Sondern lauwarme Märchengeschichten erzählen, die die sog. „Internationale Presse“ eil- und dienstfertig verbreiten wird.

  2. In seinen unmittelbaren Auswirkungen schreckt mich R2P eigentlich nicht – sie handeln danach spätestens seit Mexiko. Schlimmer ist, daß es offizielle Staatsräson wird. Es wird nicht mehr verschämt vor einer kritischen Weltöffentlichkeit versteckt und mit Ablenkungsmannövern gerechtfertigt, sondern diese einfach vor die vollendete Tatsache gestellt. DAS ist ein Fanal, wie weit sie sich schon dünken und Anlaß zu großer Sorge.

  3. Matthew Kroenig im jüngsten CFR-Medium “Foreign Affairs” (Januar/Februar 2012, “Time to Attack Iran”): ”… The truth is that a military strike intended to destroy Iran’s nuclear program, if managed carefully, could spare the region and the world a very real threat and dramatically improve the long-term national security of the United States.”

  4. seit wann brauchen die solche instrumente? liegt ihnen etwas an „legitimierung“ oder öffentlicher meinung?

    amerikas blogger sollten sich vorsehen. bei der nächsten große echten oder auch falseflag-terroraktion werden dort unter umständen viele einblick in die femalager erhalten, auf unbestimmte zeit versteht sich. armes amerika!!!

  5. p.s. und natürlich auch alle anderen, die in den genuss der segnungen genannter stiftungen kommen oder eben der befreiung des volkes von unwilligen staatenlenkern, im sinne „internationalen gemeinschaft“ (internationale organisierte kriminalität).

  6. Meines Wissens hatte die UNO dieser Argumentation der USA&Gefolge beim Krieg gegen Libyen zugestimmt. Allerdings hatten sich China und Rußland im Sicherheitsrat schändlicherweise „enthalten“. Das wird wohl im Falle Syriens und des Irans nicht mehr der Fall sein, so daß es zu einem gefährlichen Krieg kommen könnte. Damit meine ich, es würde womöglich kein einfacher neokolonialer Krieg bleiben.

    mit freundlichen Grüßen

  7. @ Chicano
    Internationale Organisierte Kriminatlität: Wenn man nur endlich Roß und Reiter kennte, dann wüßte man auch, wessen angesichts man das Visier herunterklappen müßte – und …
    @ Saito
    … ich bin mir da nicht so sicher, ob China oder/und Rußland in Anbetracht dieses wütenden Hasses und der ausgefeilten, überaus erfahrenen Kriegsmaschine auch nur mit der Wimper zucken. Beide sind in der Geschichte außerordentlich gelassen auf den eigenen langen Atem vertrauend gewesen – und gleichzeitig mit einem völlig anderen Verhältnis zu Massenmord und Massensterben. „Wenn’s denn sein muß, dann muß es sein.“, und da meine ich nicht nur Mao und Lenin/Stalin, sondern auch die Jahrhunderte davor. Und Jelzins Oligarchen werden sich sicher auch nicht die Worte „Philantropie, Politie, Ökologie“ auf’s Panier schreiben, sondern lieber das international unter ihresgleichen passendere „Felonie“.

  8. Unlängst hat Soros sinngemäß gesagt: „Wenn die Politik der Finanzindustrie keine Regeln gibt, dann tut diese, was sie will“.

    Und unsere Kanzlerin wiederholt stereotyp, daß der Markt uns dies und jenes vorschreibt

  9. @ Dr. Gunther Kümel

    „Klammheimlich wurde ein neues Instrument der absoluten Repression geschaffen, die scheinheilige ‚Responsibility to Protect‘, R2P. Die ‚R2P‘ ist eine brandgefährliche Anmaßung der USA! …“

    Absolut richtig.

    Einar Schlereth zitiert in seinem Blog im Zusammenhang mit den Kriegsvorbereitungen gegen Syrien ein Zitat, das eine verblüffende Kontinuität in der Rechtfertigung imperialer Kriege offenbart:

    „Wir haben kein Interesse daran, andere Völker zu unterdrücken. Wir sind nicht von Hass gegen irgendeine andere Nation getrieben. Wir sind nicht missgünstig. Ich weiss, was für eine schlimme Sache der Krieg ist. Ich wollte unserem Volk solch ein Übel ersparen. Es geht nicht so sehr um das Land Tschechoslowakien, als vielmehr um seinen Führer Edward Benes. Er hat eine Terrorherrschaft geführt. Er hat zahllose Menschen in das tiefste Elend gestürzt. Durch seinen ständigen Terrorismus, hat er es erreicht, Millionen seiner Bürger zum Schweigen zu bringen. Die tschechische Unterhaltung eines enormen Waffenarsenals kann nur als Gefahrenquelle angesehen werden. Wir haben wahrlich eine beispiellose Geduld gezeigt, aber ich bin nicht länger gewillt, tatenlos zu bleiben, während dieser Irre Millionen menschlicher Wesen misshandelt.“ Adolf Hitler am 14. April 1939
    http://einarschlereth.blogspot.com/2012/01/assads-rede-am-10-januar-2012-der.html

    Kommt einem verdammt bekannt vor, oder?

    R2P (© A. Hitler)

  10. @ rubo

    „Unlängst hat Soros sinngemäß gesagt: „Wenn die Politik der Finanzindustrie keine Regeln gibt, dann tut diese, was sie will“.

    Und unsere Kanzlerin wiederholt stereotyp, daß der Markt uns dies und jenes vorschreibt“

    und doch gibt es leute, die uns erzählen wollen, dass der staat nur abgebaut werden muss, deregulation her muss, narrenfreiheit für alles und jeden, damit wir uns vor dem markt und seinen beherrschenden big-playern nicht mehr gruseln müssen 🙂 es wird eben einfach zeit für eine politik, die die interessen der menschen vertritt und ich meine nicht die wenigen, übersatten menschen. dafür müssen sich eben ein paar mutige politiker in einen bunker einschließen, bis sie alles umgekrempelt haben…nur damit sie keinen unfall haben bis dahin, versteht sich.

  11. chicano: das ist schon richtig, aber man muss auch die frage stellen: warum sagt auch Soros dieses Richtige? Offensichtlich können sich hinter „staatlicher Regulierung“ auch Soros und seine Kompagnons verstecken, und an dem Punkt haben die Libertären im KONKRETEN Recht, obwohl ihre Theorie IM ALLGEMEINEN falsch ist.

  12. Dr. Gunther Kümel Januar 12, 2012 at 13:03

    Die „R2P“ ist eine brandgefährliche Anmaßung der USA!
    Das Völkerrecht wird gebrochen und auf den Kopf gestellt!
    „R2P“ bedeutet, in jedem beliebigen Land nach Gutdünken und Willkür „intervenieren“, das heißt auf deutsch, Angriffskrieg entfesseln zu dürfen.

    Genau das ist das US-amerikanische Verständnis von Demokratie. Und deswegen laufen wir auch immer wieder in die semantische Falle. Die Amis reden von Demokratie und wir denken, sie meinen Demokratie. Sie meinen aber „in jedem beliebigen Land nach Gutdünken und Willkür „intervenieren“, … zu dürfen.“

    Das ist hier die Differenz zwischen Neu- und Altsprech. Und diese Differenz macht einen gewaltigen und gewalttätigen Unterschied aus.

  13. jürgen

    „Offensichtlich können sich hinter „staatlicher Regulierung“ auch Soros und seine Kompagnons verstecken, und an dem Punkt haben die Libertären im KONKRETEN Recht, obwohl ihre Theorie IM ALLGEMEINEN falsch ist.“

    ist doch klar, dass wissen wir doch schon ewig und es wird uns jeden tag bewiesen. darum ja auch mein zusatz „mutige politiker“ müssen her, die ihre pflicht den menschen gegenüber erfüllen und nicht den ausbeuern und marktpiraten. da muss man kein libertärer sein, um dass zu bemerken.

    man muss sich eher fragen, warum sagen libertäre das, ohne zu betonen, dass der zu ändernde umstand bzw. das abschaffen von korrupten, verräterischen politikern bzw. austauschen durch männer und frauen des volkes für das volk von nöten ist ist und nicht das abschaffen des staates an sich 😉 oder?

  14. In diesem Sinne finanziert Soros überall dort, wo seiner Meinung nach „offene Gesellschaften“ noch nicht realisiert sind, umstürzlerische Aktivitäten

    Hm… Ob der wohl in der DDR auch aktiv war? Und vielleicht sogar das kleine Ferkel für die CIA eingekeuft hat?

    In der Schweiz kursieren jedenfalls Gerüchte, die das suggerieren. Es wäre halt eine Erklärung dafür, daß unser liebes dickes kleines Ferkelchen trotz erwiesener Inkompetenz und Ungeschicklichkeit alle Konkurrenten oder Widersacher wegferkeln kann. Und von einschlägig maßgeblichen Leuten zu einem „Licht unter den Völkern“ gekürt wird.

    Aber es ist wohl doch nur wilde Spekulation, was meint ihr? Ist da was dran? Oder wieder ‚mal nur heiße Luft…

  15. @ Chicano [rumpelde Gleisgeräusche im Hintergrund, der Schaffner kontrolliert gerade die Billets. J.Fischer eindringlich:]
    Warum schießen Sie sich eigentlich so auf die „Libertären“ ein? Immerhin erkennen Sie doch an der einen oder anderen Stelle größere Gemeinsamkeiten, als mit Soros und Merkel. Aber dann würde ich doch zunächst das Feuer auf den gemeinsamen Klassenfeind bündeln. Ist der erledigt, kann man die inhaltliche Diskussion mit den Libertären auch etwas präziser führen, da die Imperialisten bis auf weiteres nicht mehr dazwischenplappern. [etwas ernster:] Denn, kann ich auf jemanden wirklich zornig sein, für den Freiheit – in meinen Augen neben Liebe das Edelste auf unserem Erdenrund und in allem was Geist atmet – das Ziel ist? Und davon gehe ich bei z.B. der PDV bis auf weiteres aus. Sicher, einen Teil des Weges denkt man sich vielleicht anders und auch an das entstehende Konstrukt menschlichen Zusammenlebens mag man nicht so recht glauben. Aber der Beweggrund, die Menschen in Freiheit, Frieden und (soziale) Sicherheit zu bringen ist doch aller Ehren wert. Aller Zorn muß sich doch gegen die lenken, deren Beweggründe schlecht, böses, ekelerregend sind: Selbstüberhöhung (ob aus Dünkel, Religion oder Rassismus), Ausbeutungswillen, Unterdrückungsfreude, Spaß am Krieg, Spaß am Quälen, Spaß an Vergewaltigung und Schändung – zuzüglich der Dulder und Rechtfertiger all dessen.
    Chicano, [Tunnelfahrt, JF conspirativ herüberbäugend:] wir beide haben doch als Schuljungen immer die verhauen, die die Ameisenhaufen zertrampelt und Tiere gequält haben und nicht die, die in Deutsch das Gedicht anders interpretiert haben, als wir.

  16. @joachim bullinger

    Es ist kaum zu beweisen, ob Gerüchte Realität oder
    Hirngespinste sind.
    Fakt ist aber, daß im Oktober 1989 die CIA beim Ausräumen der Berliner Normannenstraße schneller als der BND war und deshalb die „Rosenholz-Datei“ mit brisanten Personendaten in die USA gelangte. Was die Amis daraus viel später öffentlich gemacht haben oder heute noch geostrategisch nutzen, bleibt deren Geheimnis.
    Was man mit geheimen Personendaten erreichen kann, bleibt der Kreativität eines jeden überlassen.

  17. s. fischer

    „Schaffner kontrolliert gerade die Billets. J.Fischer eindringlich:]
    Warum schießen Sie sich eigentlich so auf die „Libertären“ ein? Immerhin erkennen Sie doch an der einen oder anderen Stelle größere Gemeinsamkeiten, als mit Soros und Merkel.“

    (scharfe kurve und der schaffner strauchelt etwas) ich seh die unterschiede nicht als soooo groß an. soros nutzt einfach nur schon hervorragend die freiheiten des marktes, die der eben hergibt. mit noch mehr freiheiten, wird er sie noch mehr nutzen. sie habens doch woanders geschrieben, die natur ist nun mal nicht gerecht 😉

    „Aber dann würde ich doch zunächst das Feuer auf den gemeinsamen Klassenfeind bündeln. Ist der erledigt, kann man die inhaltliche Diskussion mit den Libertären auch etwas präziser führen, da die Imperialisten bis auf weiteres nicht mehr dazwischenplappern.“

    was ist ein entfesselter, degregulierter markt anderes, als ein imperialismus des erfolgreichsten marktteilnehmers, ohne rücksicht auf schwache, hilflose, geistig nicht ganz so starke, nicht ganz so gewitzte und gewiefte, nicht ganz so gesunde? es ist der absolute entfesselte imperialismus, der dann jeden bereich des lebens umfassen wird, mit einigen großgewinnern und sehr vielen, die als sklaven glückspillen fressen dürfen, wenn überhaupt.

    „Und davon gehe ich bei z.B. der PDV bis auf weiteres aus.“

    tja, und ich eben nicht und das nicht, weil ich schlecht geträumt habe, sondern weil die genau das kommuniziert, auch wenn sie davon spricht, dass es ander folgen haben wird, als die, die ich beschreibe.

    „Aber der Beweggrund, die Menschen in Freiheit, Frieden und (soziale) Sicherheit zu bringen ist doch aller Ehren wert.“

    das sollen auch euro-gendfor bringen, überwachungskameras und die eu bringen, alles nur so gespickt mit edlen beweggründen usw…hey, ich will das nicht direkt vergleichen, aber ausdrücken, dass man viel von sozialer sicherheit sprechen kann, aber nicht weiß was das ist, wenn man fordert, was die pdv so alles sinnvoll findet und umsetzen will.

    „wir beide haben doch als Schuljungen immer die verhauen, die die Ameisenhaufen zertrampelt und Tiere gequält haben und nicht die, die in Deutsch das Gedicht anders interpretiert haben, als wir.“

    (fahren in einen tunnel ein und die beleuchtung scheint nicht zu funktionieren) schon möglich, aber hier geht es nicht um gedichte, sehr wohl aber darum, dass menschen nicht wie insekten „zertreten“ werden, nur weil schwach sind.

  18. @ Chicano
    Vorweg: Wer lustvoll Insekten zertritt gehört für mich in die gleiche Kategorie, wie der, der es mit Menschen – stark oder schwach – tut. Per se und ununterschieden.
    Ich hab nix mit der PDV, etc. am Hut und kenne da nur sehr wenig aus loser Internetrecherche. Aber: aus dem, was ich gelesen und gehört habe, kann ich Ihre Ableitungen nicht nachvollziehen. Mag sein, daß ich da zu naiv herangehe, aber ich messe des anderen guten Willen zunächst an seinen unmittelbaren Äußerungen und Reaktionen auf Nachfragen, bzw. provokanten Infragestellungen. Ich unterstelle im ersten Schritt explizit nicht arges – wenngleich Wachsamkeit natürlich wichtig ist. Sicher, auch den Menschewiken hätte ich nicht unterstellt, daß ihre Forderungen nach Brot dazu führen, daß die Bolschewisten 20 Jahre später zig Millionen Hungertote auf dem – durch Abwesenheit glänzenden – Gewissen hätten. Gleiches gilt für die, die Versailles abschütteln wollten und am Ende des Tages Hitler ermöglichten. Aber! Die Bolschewisten und die Nationalsozialisten – Hitler schreibt hierüber sehr ausführlich in seinem Gefängnisroman – sind auch hier vergleichbar: Beide haben explizit das Zusammengehen mit Ähnlichgesinnten ausgeschlossen und für albern und die eigene „Bewegung“ oder „Weltrevolution“ verwaschend angesehen. Und in dieser Totalität gingen sie so weit, sogar ehemalige Weggefährten, bzw. -bereiter wegzuräumen (Stichworte: SA oder Hotel Lux). Deswegen meine Meinung: Lieber bunter und nicht hundertprozentig, gerne voller Synthesen und Widersprüche. Die Charaktere müssen stimmen, Menschlichkeit, Güte und erhaltene Liebesfähigkeit gegenüber dem starken und dem schwachen Leben. Freiheitsgeist und Widerstandsfähigkeit als Mittel angriffslustiger Verteidigung all dessen. Dann gibt es auch keinen Angriffspunkt für Mustapha Mond mit seinen Glückspillen und Big Brother mit seinem Telescreen. Für das obenstehende unkonkrete Geschwurbel bitte ich um wohlwollende Nachsicht.
    Allerdings: Ich finde das Projekt unseres Gastgebers in diesem Blog gerade deshalb so außerordentlich spannend, weil es aus meiner Sicht das erste ist, welches dem System -, welches aus der Zerspaltung und damit Marginalisierung seiner Kritiker / Gegner lebt ,- eine Nase dreht. Und wenn wir auch alle vielfach denken, daß das einzig Einende die Gegnerschaft zum ESM ist, reden wir doch miteinander. Und das ist gut.
    Rückblick: Es ist die Nacht zum 10. November 1989. Ich stehe auf dem breiten Mauerstück vor dem Brandenburger Tor, welches für einige Stunden von Zivilisten aus Ost und West erobert war. Viele werden die Bilder kennen. Ich habe eine wollene Kniebundhose, schwere Wanderstiefel und eine dunkle Jungenschaftsjacke an. Ich bin damals gerade 19 Jahre alt. Alle sind froh, alle sind glücklich. Plötzlich steht eine rasterlockige Kreuzbergzecke (so nannte ich die damals) vor mir. Linke Hand eine Bierflasche, rechter Hand eine Fluppe oder ähnliches: ‚Was bist Du denn für einer‘ Er mustert mich abfällig, etwas feindlich von oben bis unten. Ich entgegne scharf, aber erläuternd. Er hakt nach. Genervt antworte ich auch hier. Plötzlich nimmt der Kerl mich in den Arm mit den Worten: „Ist das nicht schön, über was man sich so auf der Mauer unterhalten kann?“ Mir 1.9m großen Recken rannen die Tränen die Wange herunter. Es war der Moment, die vielen Eindrücke. Es war aber auch, daß ich spürte: meine einfachen Wahrheiten, meine geliebten Feindbilder, Verhärtungen und Verkrustungen waren verdammt zu Nichts zu zerbröseln. Und seither habe ich sie nicht vermist und versuche immerfort, deren neues Entstehen zu bekämpfen. Ich pflege mein Zornpotential und wahre meinen Kampfgeist lieber für den wahren Feind.

  19. j. fischer

    erstmal grundlegend, sie sind mir durchaus sympathisch, sehr sogar. danke das sie sich so viel zeit nehmen, um so ausführlich zu antworten. ich finde es gut, wie sie an die dinge herangehen und wären mehr menschen wie sie, ich müsste nicht so sein, wie ich bin. vielleicht können sie mir das gleiche abnehmen?

    übrigens, nur mal so, auch der drang nach vereinigung der kräfte aus furcht vor zersplitterung (durchaus eine berechtigte sorge, denn teile und herrsche hat ja immer wunderbar funktioniert) kann von einem gegner ausgenützt werden, so wie alles, was einen berechenbar macht. kontrollierte opposition ist ein anderes strategisches mittel, dass immer zum einsatz kommt. ich halte es für besser bestimmte prinzipien zu verteidigen, als um jeden preis mit jedem zu gehen, der einen teilaspekt eines ziels auf der fahne hat.

    ich persönlich glaube sie irren sich in einer sache hier, aber ich nehme ihnen ihren guten willen voll und ganz ab, daher könnte ich mit ihnen in einem zug fahren, auch wenn wir sehr starl anderer meinung sind. aber ich fahre nicht in einem zug mit, der das stark macht, was ich für einen aspekt des übels halte, dass wir weltweit sehen, nicht mal ihnen zu liebe. und das meine ich nicht sarkastisch.

    p.s. weder bei den (führenden) bolschewisten, noch bei einem hitler waren menschlichkeit, liebe und wahrhaftigkeit die antriebskräfte. sie erwähnten ja das abwesende gewissen.

  20. j. fischer

    „Deswegen meine Meinung: Lieber bunter und nicht hundertprozentig, gerne voller Synthesen und Widersprüche. Die Charaktere müssen stimmen, Menschlichkeit, Güte und erhaltene Liebesfähigkeit gegenüber dem starken und dem schwachen Leben.“

    eben, da und nur da, mache ich keine kompromisse. sonst bin ich zu jedem kompromiss bereit. doch die charaktereigenschaften, die sie da beschreiben, dass sind die grundbedingungen für eine gemeinsame fahrt. der rest findet sich dann schon.

  21. @ chicano
    @ J. Fischer

    Es gibt halt Schafe und Wölfe. Und wenn die Wölfe darüber abstimmen, was es zu essen gibt – und das Demokratie nennen – haben die Schafe ein Problem.

    Wenn aber die Schafe an die Macht kommen, müssen die Wölfe verhungern – oder sie werden Vegetarier.

    Und das müßte imho das Ziel sein. Ob man dazu eine transitorische Allianz mit den Wölfen eingehen kann und ein Stück Wegs gemeinsam geht, weiß ich nicht.

    Es könnte klappen, wenn die gemeinsame Fahrt „Gefährten“ macht, wo dann auch der Wolf im Schaf das Subjekt sehen kann und nicht nur das Objekt seines Hungers.

    Dann kann sich der Hunger des Wolfs über das Begehren und den Wissensdurst in Liebe transformieren.

  22. @ bullinger

    „Und das müßte imho das Ziel sein. Ob man dazu eine transitorische Allianz mit den Wölfen eingehen kann und ein Stück Wegs gemeinsam geht, weiß ich nicht.“

    es heißt, das erst im paradies der wolf mit dem lamm friedlich auf der wiese liegen wird und bis dahin ist es wohl noch ein weilchen hin 😉

    im ernst…das problem an ihrem schönen bild ist: der „wolf“ darin wird nur mit dem schaf zusammen zu fahren und eine allianz zu bilden, um es anschließend fachgerechter ausnehmen zu können, er wird höchstens mit dem „schaf“ zuammen ein abteil belegen, um das „schaf“ in die küche zu transportieren. der wolf ist listig und grausam, er sieht im „schaf“ lediglich, das ihm von natur aus zustehende leckere fresschen 🙂

    „Es könnte klappen, wenn die gemeinsame Fahrt „Gefährten“ macht, wo dann auch der Wolf im Schaf das Subjekt sehen kann und nicht nur das Objekt seines Hungers.
    Dann kann sich der Hunger des Wolfs über das Begehren und den Wissensdurst in Liebe transformieren.“

    ich bin ja hier auch eigentlich für die „kategorie träumer, idealist und schwärmer“ hier zuständig 😉 doch „wolf“ und „schaf“ müssten schon unter schwerstem beschuss zusammen im schützengraben liegen, oder in eine sonstwie geartete, echte gemeinsame lage der not geraten, die dann vielleicht das beste aus einem menschen herausholen könnte. beide müssten sich vor allem der illusion entledigen „schaf“ und „wolf“ zu sein, sondern menschen und brüder.

    ohne not ändert kaum ein mensch seinen charakter, dass schafft nur schock und langes schleifen und ein „wolf“ ändert sich schon gar nicht gern (gilt ,leider auch für das „schaf“) 😉

    hey und warum auch?! für große wölfe stehen die dinge doch hervorragend, für werdende, kleine, hoffnungsvolle wölfe sieht es auch nicht soooo schlecht aus, wie man sieht, denn die einzige alternative zu krieg und terror der banken, in den usa, ist z.b. die teaparty. da heißt für die „schafe“ nur heiß und schnell gebraten oder eben langsam gedünstet zu werden 😉

  23. passend auch zum thread:

    „Das neue Tätigkeitsfeld des Ex-Ministers Freiherr von und zu Guttenberg – Seine Aufgabe heißt Umsturz

    Seine Aufgabe war eine zeitlang die Verwaltung der deutschen Kriegspolitik und der Umbau der Bundeswehr zu einer Berufsarmee. Heute heißt seine Aufgabe Destabilisierung und Umsturz weltweit. Am 12. Dezember 2011 hat er dies höchstpersönlich in einer vom deutschen Fernsehsender Phoenix übertragenen Pressekonferenz in Brüssel kundgetan. Seine Partner sind nach seiner eigenen Aussage insbesondere die US-Regierung und die Geheimdienste.

    [….]

    Das sagt Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg. Er nimmt also kein Blatt vor den Mund. Er sagt es so, wie es ist: einer der Hauptakteure sind die Geheimdienste. Die Fernsehzuschauer in Deutschland kommen allerdings nicht in den vollen Genuss dieser Klarheit. Die von Phoenix engagierte Simultandolmetscherin übersetzt den Begriff „Intelligence Community“ nicht und spricht ihn so undeutlich aus, dass viele Fernsehzuschauer eher „Internet Community“ verstanden haben dürften.

    Und weiter führt Guttenberg aus: „Viele Nicht-Regierungsorganisationen und Aktivisten haben schon gute Arbeit geleistet, aber wir glauben, dass die Unterstützung durch Staaten und öffentliche Behörden… ebenfalls einen Beitrag für die Stärkung der“ am Umsturz arbeitenden Kräfte „leisten wird… Was ist meine Aufgabe dabei? Ich werde versuchen, in Verbindung zu treten mit den (Hauptakteuren), insbesondere mit der US-amerikanischen Regierung…“

    Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg wird also sehr deutlich. Lediglich an zwei Stellen verwendet er andere Begriffe. Statt von „Umsturzstrategie“ spricht er von der „No-Disconnect-Strategie“. Und die „am Umsturz arbeitenden Kräfte“ nennt er „Zivilgesellschaft“.

    „Den Gipfel der globalen Woge des Wandels erklimmen“

    Guttenbergs Auftritt, bei dem er dies alles ausplaudert, hat im Rahmen einer Pressekonferenz am 12. Dezember 2011 in Brüssel stattgefunden, zu der Neelie Kroes, Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission, eingeladen hatte, und bei der die so genannte „No-Disconnect-Strategie“ vorgestellt werden sollte, also die Strategie, insbesondere „Internet und andere Informations- und Kommunikationstechnologien“ (ICT) in bestimmten Zielländern als „treibende Kraft in Sachen politischer Freiheit und demokratischer Entwicklung“, also zur Herbeiführung eines Umsturzes im Sinne der imperialistischen Mächte zum Einsatz zu bringen. Guttenberg ist dafür als Berater auserkoren.

    Auch die Äußerungen von Frau Kroes lassen für diejenigen, die richtig hinhören und Orwells Neusprech übersetzen können, einiges deutlich werden. Demnach hat sie gesagt: Staaten, die ihren eigenen Weg gehen und sich von USA, EU oder anderen imperialistischen Kräften nicht erpressen lassen wollen, „verstehen die Macht solcher (Internet- und (Des-)Informations-)Netzwerke“ und versuchen sich dagegen zu schützen. Deshalb gehe es darum, Methoden zum Einsatz zu bringen, die die Schutzmaßnahmen wirkungslos werden lassen. Die imperialistischen Interessen „durchziehen alles, was wir hier in Europa und in der EU tun“.

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17373

    das nenne ich doch mal klartext!!!

  24. @ Chicano
    @ Bullinger
    Hier unterscheiden sich ein wenig unsere „fabelhaften“ Tierbilder. Ich finde Wölfe toll und Schafe blöd. Der Wolf hat ein prächtiges Sozialleben im Rudel, Wölfe verteidigen einander, stehen für einander ein, schützen Welpen und säugende Mütter mit dem Leben. Und: in den Mägen von Urmenschen hat man dieselbe Nahrungszusammenstellung gefunden, wie in denen von Wölfen: Beeren, Kräuter, Fleisch. Schafe sind für mich da eher unterbelichtet. Aber natürlich geht es Ihnen um den Menschen, denen der Mensch sein Wolf ist. Bleiben wir also bei dem Bild: Dann laßt uns doch Hütehunde im Schaftspelz sein. Wir schlafen unter ihnen, zwicken ihnen in die Fesseln wenn sie zu dösig sind und schützen das Lamm und den alten Widder als Bestandteile der Herde vor Wolf und Bär. Immerhin blöken wir dann nicht weinerlich 😉 , wenn der Wolf naht, sondern stellen uns ihm als Schafhundrudel entgegen. So könnte es gehen. Nicht gehen wird es durch Schaffung des „Neuen Schafes“, Nicht geht es, wenn wir Hütehunde zu Wölfen machen, damit jene mit gleichen Mitteln bekämpft können. Tödlich endet es, wenn wir dem Wolf vertrauen und in Hütehundrudel oder Herde aufnehmen. Und da, Chicano bin ich voll bei Ihnen. Neoliberale nehmen billigend zuviel arges und uns fremdes in Kauf, als das man Weggefährte sein kann. Das ist, wie den belagernden Feind durch das Hintertor zu schleusen, damit das Haupttor weniger bedrängt ist.

  25. Ein interessantes Zitat zur Zukunft
    „Völker, die nicht die Gabe der Voraussicht haben, sind dem Untergang geweiht.“
    Jean Monnet (1888-1979), frz. Politiker gefunden bei www,zitate,de

  26. John Januar 14, 2012 at 21:38

    „Völker, die nicht die Gabe der Voraussicht haben, sind dem Untergang geweiht.“

    Zumindest wir Deutsche haben diese Gabe nicht. Deshalb sind wir im 1. dreißigjährigen Kriege fast ausgerottet worden und sind heute, 67 Jahre nach dem 2. dreißigjährigen Krieg, seelisch, ethisch, moralisch und ideell ausgerottet, als Volk. Einzelne gibt es noch, aber eben keine Sozialität als Volk mehr.

    Diese Leere, dieses Nichts ist letztlich für die „German Angst“, Burn Outs, Depris und Abhängigkeiten verantwortlich, die gleichsam schon „Volkskrankheiten“ geworden sind, im doppelten Sinne.

    Denn solche Leere läßt sich kulturindustriell nicht füllen und auch mit bewußtseinsverändernden Drogen nur temporär und phantasmatisch überbrücken.

    Das ist die „zivilgesellschaftliche“ Roh-Erfahrung (und Erfahrung von Rohheit, wenn z.B. Gaddafi gepfählt wird und Killary lacht oder Leichen von Taliban bepisst werden oder kleine Mädchen gegangbangt werden) vor deren Durchbruch ins Bewußtsein heute jeder Einzelne ebenso steht, wie das Volk als Ganzes.

    Und wenn dieser Durchbruch „auf breiter Front“ vollzogen sein wird, wird sich das Deutsche Volk wieder reproduzieren können, geistig, seelisch, ethisch und moralisch. Wenn auch mit anderem biologischen „Material“ als zuvor.

    („Material“ ist nicht abwertend gemeint, sondern so, wie es z.B. in „Mutter“ aufscheint.)

  27. @ Joachim Bullinger
    Heine dachte in Sorge an seine kranke Mutter, als er dichtete:
    „Denk‘ ich an Deutschland in der Nacht,
    dann bin ich um den Schlaf gebracht.
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
    und meine heißen Tränen fließen.“

    Ich möchte Ihnen ein wenig widersprechen:
    Ein Volk wird zunächst biologisch ausgerottet. Eine innere Verrottung kann da nur Wegbereitend, nicht aber final sein. In meinen Augen haben wir es bei uns um eine Art „Autogenozid“, in dem die autochthone Bevölkerung sich als infertil zeigt. Aber weniger bewußt in dem Willen, nichts deutsches mehr zu (re-)produzieren, sondern ganz individuell in der Abwesenheit des Dranges (Triebes) nach Selbst-/Arterhalt. Woran das liegt: ich weiß es nicht. Es indessen auf die „unsicheren“ Verhältnisse zu schieben spräche hunderten Generationen vor uns und anderen Völkern Hohn.
    Wenn also der Franzos‘ sagte, die D-Mark sein die Atombombe der Deutschen, so ist es bei z.B. den Palästinensern deren Fertilität. „Make love, not war!“
    Übrigens ärgere ich mich über wenige Plappereien mehr, als daß wir entweder ein duckmäuserisches-freiheitshassendes Volk oder militaristisch-kriegliebendes Volk seinen. Grober Unfug! Wenn schon Stereotype, dann so:
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/3317/10

  28. @ J.E.

    Sie sind sich bewußt, damals, Ende der 90er, in dem „US-Soziologen“ Markovits einen Soros-… interviewt zu haben ?

    Der Typ saß noch Monate, nachdem das Konkret-Interview erschienen war, in verschiedenen Gesprächsrunden des deutschen Fernsehens herum. ICH bin sicher, daß er damals als Beauftragter einer Soros-gesponserten NGO mit Joschka (auf den er große Stücke hielt) und anderen Vertretern der rot-grünen Regierung die Einzelheiten besprach: die „Reform“ des Staatsbürgerschaftsrechts, die Demontage der spendenskandalgeschwächten Unionsparteien herunter auf ihren heutigen Ungulate Miracle-Zustand, den Proll-Schröder`schen Anstand der Aufständigen, die Abschaffung der D-Mark usw. usf..

    So sicher wie das Meer blau ist, handelte es sich bei Markovits um einen … des … George Soros. Wenn ich mich recht entsinne, erdreistete sich der …, von einer „Zivilisierung“ der deutschen Politik zu sprechen – er, der Bomberdemokrat. Chuzpanik.

    Seit der Zeit, da Markovits in der Zeitschrift interviewt wurde und sogar namentlich als Herausgeber eines Bandes der Reihe KONKRET-Texte firmierte, wurden die Momente geistiger Klarheit, deren HLG in den 90ern immerhin noch fähig war, seltener. Ende 2001 meldete er in seiner Kolumne Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse des 11. Septembers an („Der Feind meines Feindes – mein Feind“) und sprach sich gegen die westlichen Kriegspläne aus – nur um in der nächsten Ausgabe, Kritik und Selbstkritik übend, zu Kreuze zu kriechen.

    Darauf kann jeder sich seinen eigenen Reim machen. Der bellizistische und pro-imperiale Irrsinn in großen Teilen des deutschen Linksradikalismus scheint mir zu großen Teilen das Resultat ideologischer Diversion, und Soros` Organisationen dürften dabei ihre Rolle gespielt haben. HLG, der früher aus seinen absolutistischen Allüren als Herausgeber keinen Hehl zu machen pflegte, hat bestimmt nicht ohne Grund klein beigegeben, nachdem er in einem offiziösen Organ der Bellizisten angezählt worden war („KONKRET kaputt ?“).

    Die Übernahme der radikalen Linken incl. der postautonomen Gewaltszene durch das Antideutschtum muß viel Geld gekostet haben, desgleichen die bellizistische Netzwerkerei, in deren Gefolge die antideutschen Denunziationsmuster in die Spalten von ZEIT, Welt und anderen Organen der Bürgerpresse Einzug hielten. Kurz nach dem Übergang zum Web 2.0 schossen die antideutsche, neoliberale und andere pro-westliche und bellizistische Blogs wie Pilze aus dem Boden. Nach allem, was bei den osteuropäischen Farbenrevolutionen passiert ist, gebietet Occams Messer, davon auszugehen, daß auch hinter der medialen Querfront aus Antideutschen, Links- und Neoliberalen Soros`sche Einflußagenten stecken.

  29. J. Fischer Januar 15, 2012 at 13:53 @ Joachim Bullinger
    Ich möchte Ihnen ein wenig widersprechen:
    Ein Volk wird zunächst biologisch ausgerottet. Eine innere Verrottung kann da nur Wegbereitend, nicht aber final sein.

    Hm … hm… OK, es wird jetzt ein wenig komplexer:

    Ein humanes Volk ist nicht die Summe seiner Angehörigen, sondern durch eine besondere Art der Beziehungen seiner Angehörigen zueinander und der Abgrenzung nach außen gekennzeichnet.

    Die Biologie ist da gleichsam nur Substrat. Wobei eine bestimmte Qualität sicherlich fördern oder behindern kann. Entscheidend aber sind der Wille zur Vergemeinschaftung und der gemeinsame Weg, das miteinander geteilte Schicksal auf Gedeih und Verderb. Und wenn dann noch ein metaphysisches Ziel hinzutritt, eine Blaue Blume z.B., wird die Gestalt konturiert und perfekt.

    Mit anderen Metaphern: Volk ist das, was folgt. Dem, der vor ihm her zog, dem Herzog.

    Ob wir rote, gelbe Kragen Helme oder Hüte tragen, Stiefel tragen oder Schuh…

    Der Herzog muß aber kein Mensch sein. Ein Gott, eine Idee, ein Gedanke… dem wir folgen wollen, weil er unsere Seele (!) zum gültigen Ausdruck bringt.

    Das ist imho der entscheidende Punkt.

  30. Euro-Ausstieg: Wolfgang Reitzles Zuspruch von der falschen Seite: „Zwar würde in den ersten Jahren die Arbeitslosigkeit steigen, weil der Export einbreche, aber dann würde der Druck zunehmen, noch wettbewerbsfähiger zu werden.“ (Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,809155,00.html). Das klingt nach Nullrunden oder Lohnkürzungen. Auf diese Art Trittbrettfahrer wird zu achten sein.

  31. @ Joachim Bullinger „… das tut nichts dazu.“:-)
    Ich würde da gerne etwas anders definieren:
    VOLK ist die Summe der Menschen, die im Rahmen ihrer Volkwerdung (Ethnogenese) aus ihrer Art (Biologie, Lebensumfeld, kollektive Erfahrungen) heraus eine eigene Sprache entwickelt. Diese Sprache wiederum prägt und formt das Denken, dessen Ausdruck wiederum den Phänotypus schafft. Dieses weitgehend formlose Gebilde muß sich dessen NICHT bewußt sein. (Beispiel: Die Thiudisken bis weit ins 18 Jh. hinein).
    NATION ist hingegen das Volk, daß seiner bewußt ist und nach Gemeinschaft / Staatlichkeit dringt, bzw. diese bereits erlangte.
    Nachsatz zu Volk: Genau deshalb ist die Vielfalt der Sprachen und Dialekte für jene so wichtig, die die Vielfältigkeit menschlicher Gemeinschaften (Sippen, Stämme, Völker) lieben. Denn mit der Verarmung von Sprache verarmt das Denken, mit der Reduzierung der Vielfalt schwindet die Mannigfaltigkeit des Denkens. Und Nivellierung wird immer dort angestrebt, wo die Kontrolle vereinfacht, und alles effizienter werden soll (Prozessdenken in der Wirtschaft, Nazismus, Stalinismus, Demokratur). Nachtrag zu Volk: Deswegen kann zum Volk nur gehören, wer dessen Sprache spricht. Und die Sprache formt dann sein denken, so daß die Menschen sich auch „verstehen“, ohne unbedingt gleicher Ethnie zu sein. Völker integrieren daher Immigranten umso reibungsloser, je kraftvoller und gelebter die Sprache der Autochtonen. Wenn indessen die Sprache an Lebenskraft verliert, scheitert die Integration und es kommt zu Spannungen. Ich meine dieses in allen Ländern Westeuropas festzustellen.

  32. J. Fischer Januar 16, 2012 at 10:01 @ Joachim Bullinger „…

    NATION ist hingegen das Volk, daß seiner bewußt ist und nach Gemeinschaft / Staatlichkeit dringt,

    Ja. Zur Nation wird ein Volk genau dann, wenn es sich seiner selbst bewußt wird und als besondere Gemeinschaft in den Besitz eines Staates gelangt. Beide Bedingungen müssen erfüllt sein. Was sie ja auch so ausgedrückt haben.

    VOLK ist die Summe der Menschen, …
    Hier gibt es eine Differenz in unserem Verständnis, die aber überbrückt werden kann, wie ich meine.

    Volk ist viel mehr als die Summe der Menschen, die wir aufgrund von (wie ich meine sekundären) äußeren Merkmalen subsumtionslogisch als Volk klassifizieren können.

    Ich muß jetzt vorsichtig formulieren, aus den bekannten Gründen: Ein Volk ist ein System, das sich durch bestimmte Geisteshaltungen, Werte, Operationsweisen, Interaktionen und Weltanschauung (Beobachtung von Welt aus einem bestimmten Blickwinkel) von anderen Völkern unterscheiden läßt, über die es nicht verfügen kann.

    Es reagiert auf innere Ereignisse und Prozesse mit einer signifikant höheren Komplexität und Empathie als auf externe, die zu einer relativen Indifferenz führen oder pauschal bewertet und beurteilt werden.

  33. @ Soros
    „Wenn wir jetzt noch wüssten, in wessen Diensten Soros steht, dann wären wir vermutlich schon ziemlich nahe dran, an den Mächtigen und Herrschenden.“

    Sagte ich doch bereits, Soros ist ein Agent des Bankhauses Rothschild, der Bank der „fast“ die ganze Welt gehört.

  34. @ Joachim meinte ich nicht an @ Soros……….. sorry!
    Habe zu schnell gedacht und geschrieben.

  35. @ JE

    ein Beweis ist oft schwer zu erbringen, jedoch an dem Werdegang und den Taten und Auswirkungen ist „auch“ davon auszugehen, daß eine Person alleine es niemals schafft, ganz alleine mit Spekulationen soviel Geld und Macht anzuhäufen, da stecken im Hintergrund viel Mächtigere die nicht gerne in den Vordergrund treten wollen, dennoch hier ein interessanter weblink, mit einem Artikel von William Engdahl (ca. im ersten Drittel des Textes ist der Artikel):

    „The secret financial network behind George Soros by William Engdahl

    … According to knowledgeable U.S. and European investigators, Soros is part of a circle which includes Marc Rich of Zug, Switzerland and Tel Aviv, the indicted metals and commodity speculator and fugitive; Shaul Eisenberg, the secretive Israeli arms and commodities dealer; and „Dirty Rafi“ Eytan – both linked to the financial side of the Israeli Mossad, and to the family of Jacob Lord Rothschild.

    Understandably, Soros and the Rothschild interests prefer to keep their connection hidden far from public view, so as to obscure the powerful friends Soros can claim in the City of London, the British Foreign Office, Israel, and the U.S. financial establishment.

    The myth has therefore been created that Soros is a lone financial investment „genius“ who, through sheer personal brilliance in detecting shifts in markets, has become one of the world‘ s most successful speculators. According to those who know him and have done business with him, Soros never makes a major investment move, whether against the pound or the franc or gold, without sensitive, high-level insider information. On the board of directors of Soros’s Quantum Fund N.V. is Richard Katz.

    Katz is a Rothschild man who is also on the board of the London N.M. Rothschild & Sons merchant bank, and the head of Rothschild Italia S.p.A. of Milan. Another Rothschild family link to Soros’s Quantum Fund is Quantum board member Nils O. Taube. Taube is the partner of the London investment group, St. James Place Capital, whose major partner is Lord Rothschild. The London Times columnist, William Lord Rees-Mogg, is also on the board of Rothschild’s St. James Place Capital.

    Another member of the board of Soros’s Quantum Fund is the head of one of the most controversial Swiss private banks, Edgar de Picciotto, who has been called „one of the cleverest bankers in Geneva,“ … De Picciotto is a long-time friend and business associate of Edmund Safra, another Lebanese-born banker who controls the Republic Bank of New York.

    Safra’s Republic Bank today has been identified in U.S. investigations into Russian organized crime, as the bank involved in transferring billions of U.S. Federal Reserve notes from New York to organized crime-controlled Moscow banks, on behalf of Russian organized crime. As well, Safra is under investigation by U.S. and Swiss authorities for laundering Turkish and Colombian drug money.

    …George Soros’s relation to the secretive international Rothschild finance circle represents no ordinary or casual banking connection. It goes a long way toward explaining the extraordinary success of a mere private speculator, and Soros’s uncanny ability to „gamble right“ so many times in such high-risk markets.

    hier weiterlesen:
    http://www.bibliotecapleyades.net/sociopolitica/esp_sociopol_rothschild06.htm

  36. @ J.Fischer Jan.15, 2012 at 13:53

    „Wenn also der Franzos’ sagte, die D-Mark sein die Atombombe der Deutschen, so ist es bei z.B. den Palästinensern deren Fertilität. „Make love, not war!“ “
    scheint mir nicht passend zu Ihren sonstigen hochstehend philosophischen Bemerkungen (ehrlich), dem stimme ich prinzipiell zu.
    Wenn das bei den Palästinensern richtig wäre, brauchten sie nur abwarten und sich nicht wehren gegen Landraub und viele Unmenschlichkeiten.

  37. @ Joachim Bullinger

    „Und wenn dieser Durchbruch „auf breiter Front“ vollzogen sein wird, wird sich das Deutsche Volk wieder reproduzieren können, geistig, seelisch, ethisch und moralisch. Wenn auch mit anderem biologischen „Material“ als zuvor.“

    Um Ihren Optimismus beneide ich Sie, weil ich den Durchbruch schon verpaßt sehe, denn ich nehme meine Umwelt leider so wahr, wie es Dr. Gabi Weber in einem Interview gesagt hat:
    „Unsere Sensibilität, das Leid anderer Menschen zu sehen, mitzufühlen, unser Verständnis von Gerechtigkeit, unser Einstehen für fundamentale, demokratische Rechte, wie das Recht auf Meinungsfreiheit (um nur ein Einziges zu nennen) sind auf ein Minimum geschrumpft. Wir sind ein Volk von bequemen, desinteressierten, egoistischen Konsumenten, das sich mit dem Versagen seiner Politiker auf allen Ebenen und der unsäglichen „deutschen Staatsräson“ zufrieden gibt.

    Jede Gesetzesänderung, die unsere persönlichen Freiheiten weiter einschränkt und uns zum gläsernen, allseits überwachten und kontrollierten Menschen werden lässt, wird von der Mehrheit der Bevölkerung schweigend hingenommen. Es kommt mir oft so vor, als ob wir unser Menschsein verloren haben. Blinder Gehorsam, Kuschen, Schweigen und das Verinnerlichen der durch Politik und Medien vermittelten Feindbilder scheinen weiterhin deutsche Charaktereigenschaften zu sein. Dazu kommt eine Überheblichkeit und Blindheit, was die Einschätzung „westlicher Werte“, darunter vor allem des „westlichen Demokratieverständnisses“, angeht. Das ist tragisch!“

  38. rubo Januar 16, 2012 at 22:46 @ Joachim Bullinger

    Wir sind ein Volk von bequemen, desinteressierten, egoistischen Konsumenten, …

    Ja. Aber wenn es gelingt, Ego zu dezentrieren, steigt die alte Kraft wieder in uns auf. Sie ist nur zurückgedrängt und wird künstlich unter Verschluß gehalten.

    Warum, meinen Sie, wird der Egoismus so gefördert, in der BRD? Weil die Herrschenden diesen Zusammenhang kennen und den Furor Teutonicus fürchten.

  39. @ Rubo: „Wenn das bei den Palästinensern richtig wäre, brauchten sie nur abwarten und sich nicht wehren gegen Landraub und viele Unmenschlichkeiten.“
    Ich gebe Ihnen Recht. Ich meinte das aber weniger sarkastisch, denn zynisch. Aber fassen wir es vielleicht so auf: War = verbrecherischer, genozidaler, landräuberischer Angriffskrieg. Jede Verteidigung gegen einen solchen hat das Recht auf seiner Seite, sei es der bewaffnete Widerstand, sei es – gerade wenn es eine über Jahrzehnte andauernde, fortwährend-nachhaltige Aggression ist, die sich explizit gegen die physische Existenz(!) richtet – durch trotziges vermehren. Wobei es wahrscheinlich weniger dem Trotz, als dem schieren Überlebenskampf der Familien geschuldet ist.

  40. juergenelsaesser
    „Kümel: Ist R2P eigentlich von der UNO verabschiedet?“

    Sorry, hatte Ihre Frage lange nicht wahrgenommen.
    Nein, meines Wissens nicht. Aber R2P ist Konsens der NATO-Mächte, ständiger Sprachgebrauch bei den Über-Mächtigen. Und so wird eine Gewohnheit daraus, ein „Recht“, von dem zuletzt keiner mehr sagen kann, woher es kommt. Als Beispiel das „Selbstbestimmungsrecht der Völker“. Das ist nirgends kodifiziert.

  41. @ Föhnix

    Mit Ihrem Hitler-Zitat haben Sie die heuchlerische „Argumentation“ des R2P völlig mißverstanden! R2P geht von der Fiktion aus, ein Staat unterdrücke die eigene Bevölkerung (etwa: Gaddafi bombardiert friedliche Demonstranten), und DESHALB seien die imperialistischen Länder VERPFLICHTET, MILITÄRISCH einzugreifen.

  42. Yilmaz rückte Soros in die Nähe von „Rothschild“ und JE fragte natürlich, ob er einen Beweis dafür gefunden habe.

    Gerichtsfeste Beweise sind für die Details der Verflechtung der internationalen Bankenwelt schwer aufzutreiben. Die Verflechtung ist auch derart gewaltig, daß eine Hundertschaft ehrlicher Wissenschaftler (gibt’s die?) in Vollzeit nötig wäre, auch nur die Hinweise zu sammeln und zu ordnen. Allerdings lassen sich schon die Fäden der Verflechtung verfolgen, auch wenn nicht alle Details mit der glasklaren Sicherheit herbeigebracht werden können, die der kritische Rationalist ja auch bei diversen Geschichtsmythen (sagen wir zB 9/11) auch nicht zur Verfügung hat.

    Eine lesbare Sammlung der Indizien liefert der redaktionelle Artikel „Die Federal Reserve Bank, ihre Besitzer und deren Macht“ (http://wahrheitskrieg.blogspot.com/2011/06/die-federal-reserve-bank-ihre-besitzer.html?spref=bl). Schaubild der Verflechtung: http://1.bp.blogspot.com/-utwE9apY37o/TfH1t85H5PI/AAAAAAAAAkQ/lR4oUCJMxaY/s1600/777.jpg

    Angerissen werden die Zusammenhänge zwischen gewissen Bankgewaltigen, Bankhäusern, Zentralbanken, der FED, BIZ, IWF, Weltbank, WTO, P2 und anderen faschistischen Strukturen, Euro-Clear, den Großen unter den Multi’s, den Bilderbergern, Trilateral Commission, CFR, World Economic Forum, und des World Population Council.

  43. 200.000 Selbstmorde in Indien.

    Wegen der Ausbeutung der Bauern zugunsten Monsanto (und wer steht dahinter?). Ein Beitrag zur Populationsreduzierung.

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