Mross, Elsässer, Freeman – alle von der CIA

Über Idiotien im Netz

Die Krise wird krasser, der nächste Krieg (gegen Syrien?, gegen Iran?) rückt näher, da fliegen bei einigen die Sicherungen raus. War bisher in allen epochalen Umbrüchen so …

Ein schönes Beispiel für galoppierenden Wahnsinn im Netz ist dieser Artikel: Alle irgendwie aufklärerischen Seiten und blogger im Netz werden schlankweg als Teil einer CIA-Operation dargestellt – außer dem honorigen Verfasser, einem gewissen Honigmann selbst natürlich. Was ist das eigentlich für ein Knabe?

Frei nach dem Motto: Alles Agenten außer Mutti bzw. außer „Honey“.

Eine Beschäftigung damit lohnt nicht. Das Beispiel zeigt aber, dass wir alle miteinander lernen müssen, bei anderen Opponenten gegen die Mächtigen das Verbindende zu sehen und eine einige Abwehrfront aufzubauen – und nicht jedem anderen zu misstrauen und ihn gleich als Trojaner der Gegenseite zu sehen, nur weil er mal andere Ansichten vertritt. Das würde ich, ohne ihn näher zu kennen, sogar auf diesen Honigmann beziehen. Vielleicht har er nur zuviel Halluzinogene konsumiert und ist übermorgen wieder ganz frisch?

(Bin grade auf Reisen, kann deshalb keine Kommentare freischalten …)

 

18 Kommentare zu „Mross, Elsässer, Freeman – alle von der CIA

  1. Auch wenn Sies erst später freischalten, Herr Elsässer:

    „Eine Beschäftigung damit lohnt nicht“ . Sie sagen es doch selber.
    Keine Energie mit irgendwelchen Honigmännern, Pornoschreiberinnen oder Feministinnen verschwenden und weiter arbeiten wie bisher. Jeder sollte das tun, wovon er was versteht. Der Honigmann sollte sich lieber um seine Bienen kümmern.

  2. Herr Elsässer,

    wenn ich Ihnen einen AlterMannRat geben darf:

    Aufs Wesentliche konzentrieren, das war und ist der money-honey-komplex.

    Wer bittschön ist denn Honigmann …

  3. Ach Herr Elsässer, fände Ihr Aufruf zu Dialogbereitschaft und Vernunft doch Gehör! Doch Sie geben den Affen, die überall Infiltration und doppeltes Spiel wittern, regelmäßig Zucker in Form Ihrer Beiträge.
    Beim Honigmann haben „Hetzer, Verunglimpfer, Verleumder, Meckerer, Nörgler, Gutmenschen, Systemgläubige, NWO-Befürworter, Antisemi(e)ten, Besserwisser, Neider“ keine Chance, und da er selbst schlecht informiert ist (seiner Ansicht nach werden Sie vom britischen Inlandsgeheimdienst MI5 finanziert), tritt die Paranoia in seinen Monologen kraß zutage. In den hiesigen Kommentaren neutralisieren sich die gegenseitigen Unterstellungen der einzelnen Fraktionen, aber die Struktur ist die gleiche: Vom Denken in Verschwörungszusammenhängen wieder loszukommen, ist wohl ähnlich schwierig wie kein Hegelianer mehr zu sein. Ich habe mich durch eine Überdosis und den dadurch entstandenen Ekel geheilt – zu diesem Behufe sind die Honigmann-Ergüsse vielleicht doch brauchbar.
    Mehr als Dialogbereitschaft sollten Sie aber auch nicht erwarten. Sie hätten es ja gerne, wenn man nicht nur miteinander redete, sondern auch gegen einen gemeinsamen Gegner zusammenarbeitete. Eine „Partei der Individualisten“ ist jedoch ein Oxymoron.

  4. Na ja, Paranoia ist halt ansteckend und wenn man tatsächlich diffamiert, verleumdet, ausgegrenzt und verfolgt wird, wird man umso anfälliger. Ich sage das überhaupt nicht abwertend. Ich kenne das 1. Hand.

    „Das würde ich, ohne ihn näher zu kennen, sogar auf diesen Honigmann beziehen.“
    Ja, und ich finde das sehr schön, reflektiert und sympathisch, daß Du das so siehst.

    „Vielleicht har er nur zuviel Halluzinogene konsumiert und ist übermorgen wieder ganz frisch?“
    Nee, nee… Das Kriterium ist vermutlich der Holo. Wer den „Holo-Mythos“ nicht frontal angreift und als reinen (!) Mythos etikettiert, der gehört zu den Anderen oder wird von ihnen bezahlt.

    Mir hat man übrigens sogar ‚mal auf Grund meines hebräischen Vornamens („Joachim“ heißt in etwa „Gott richtet auf“) unterstellt, ich würde für Israel arbeiten.

    Daß „Joachim“ ziemlich katholisch ist, war dabei kein Argument das zählt…

  5. So wahnsinnig ist das gar nicht. Schliesslich vermutet ja auch J.E., Freemann, Alexander Benesch hinter so ziemlich jeder Bewegung die manipulierende Hand von irgendwelchen Geheimdiensten.

    ((Quatsch, ich kritisiere die Inhalte und habe nocvh keinem Widerständler unterstellt, er sei vom Geheimdienst. Schon vergessen, dass wir letzte Woche eine COMPACT-Veranstaltung mit einem Occupy-Vertreter – und einem Kritiker – hatten? Der Hausmeister)

  6. „Alles … außer Mutti“ da hat aber unser Pöbel – Broder ein Patet drauf, zumindest ein Geschmacksmusterschutz.

    Willst Du die Opposition kontrollieren, setzt dich an deren Spitze.

    Und das seltsam „Occupy“ mit Deiner Laudatio auf „Siener“ findet Honigmann halt seltsam.

  7. Bis hierher müsste es doch dem JE gefallen, oder irre ich mich ? „Dem Umbruch der „Verwaltungsein- heit Bundesrepublik Deutschland“ in dieser Zeit, folgten Prozesse der politischen, sozialen und wirtschaftlichen „Modernisierung“ wie der „Genderismus“, das Vorantreiben von „Multikulti – Bewegungen“ und „Integrations-programmen“ brachten das „übriggebliebene Deutsche Volk“ bis an den Rand des totalen Zusammenbruchs. All diese Aktionen waren nötig, um aus dem Deutschen Volk eine „bunte Schar sozialer Individualisten“ zu formen, damit keine Widerstände bei der Auflösung der Nationalstaaten und der voranschreitenden „Globali-sierung“ (NWO) zu erwarten sind…

  8. Natürlich ist das eine Sammlung von Lügen und Wahrheiten, wobei ich folgende Stelle bei Honigmann zu den Wahrheiten zähle: –„Aber auch die aus sicht der „Alliierten“, immer noch „mangelhafte“ Auseinandersetzung mit der „nationalsozialistischen Vergangenheit“ und der ins Stocken geratenen „Umerziehung“ des „übriggebliebenen“ Deutschen Volkes, ergab die Notwendigkeit, durch den CIA und dem MI5 eine Bewegung zu inszenieren, die in den „Geschichtsbüchern“ unter der Chiffre „68er – Bewegung“ zu finden ist!“–
    Die heute erreichte Stellung des Turnschuh-Joschka bei Soros ist doch der beste Beweis!

  9. nehmen sie das mal nicht persönlich Herr Elsässer, ein Nachdenken darüber, wie Bewegungen manipuliert werden mag unter Umständen vor solchen Manipulationen schützen. Nicht jeder, der von „Diensten“ geführt wird, weiß darum und mancher will es nicht wissen. Und OibEs sind immer im Dienst. Wer einmal im Netz ist kann nur mit dem Netz gegen das Netz arbeiten. Das Netz benutzen oder sich über das Netz benutzen lassen ist oft nicht zu unterscheiden. Viel Glück.
    Und mit dem Imkerkollegen machen sie am besten mal ein Interview, ich denke es würde viele Interessieren wie der genau tickt und warum er macht, was er macht.

  10. @Juergen Elsaesser:

    „Bin grade auf Reisen, kann deshalb keine Kommentare freischalten …“ Aber jetzt kann meine Frage an Herrn Janich, 2 Artikel weiter unten, doch freigeschaltet werden. War ja schliesslich in keiner Weise, auch nur irgendwie unhoeflich.

  11. na ja, man kann schon manchmal ins grübeln kommen….die meganeoliberalenanbiederung jetzt wieder.

    war die 911-kritik im focus nur der aufhänger, die flöte rauszuholen? kapieren kann das keiner, der es mit den menschen gut meint und nicht nur mit egomanen, denen nur eines am herzen liegt: macht und geldbörse….

  12. Haben Sie nun ein ehrliches Interesse, mehr Licht ins Dunkel zu bringen über diesen »honigmann«? Gestern schickte ich Ihnen hier Kommentare mit zwei eingebetteten YouTube-Videos, »honigmann« im Gespräch mit Claudios (vom »Clustervision«-YouTube-Kanal) im Dialog*, zusammen rund 150 Minuten lang. Leider wurden auch diese beiden Kommentare von mir hier bislang nicht freigeschaltet. Für meinen Geschmack zensieren Sie mir zuviel, Jürgen! Wenn dies auch noch kommentarlos geschieht (nicht zum ersten Mal), muss ich mich schon fragen, warum ich hier meine wertvolle Zeit investiere. Sehr schade!

  13. Vielleicht sind Sie immer auf Reise und hatten keine Zeit zum Freischalten meiner Kommentare mit den beiden »honigmann«-Videos (Ihre dies betr. Schlussbemerkung hatte ich überlesen) – ich will es doch noch einmal probieren, mit einem versöhnlichen Vorschlag, der doch eigentlich der Philosophie von COMPACT entspricht: Machen Sie mit dem Honigmann einen Video-Blog-Austausch! Er veröffentlicht in seinem (sehr beliebten!) Blog den Mitschnitt Ihrer letzten Veranstaltung im Berliner Viethaus; Sie publizieren hier sein letztes Video zusammen mit Claudios von Clustervision (»Honigmann u. Claudios plaudern in Friesland«), beide jeweils mit einer Videobeschreibung und Links zur Gegenseite. Darunter dann eine freie Leserdiskussion. Ich denke, damit wäre letztlich allen gedient, jeder könnte sich so seinen Eindruck bilden. Für frei fliessende Information und den Meinungsaustausch auf Augenhöhe! (Und, mal sehen, vielleicht wird als Synthese ja gar noch eine gemeinsame Diskussionsveranstaltung daraus…)

  14. uhu: Solange Honigmann seine idiotischen Angriffe nicht zurücjnimmt, läuft da gar nix.

  15. Betr. JE-Zensur

    Ob Herr E. hier in seinem Blog zensiert und wenn dies kann ich nicht beurteilen, jedenfalls bemüht er sich um einen moderaten Ton, freilich könnte er wie hier für meinen Geschmack gern doppelbödiger werden, besonders wenn es wie hier um deutsche Netzidiot(i)en geht;-)

  16. @ Jürgen: Ich bitte Sie darum, dass von Ihnen editierte Kommentare auch als solche kenntlich gemacht werden (was Sie ja auch manchmal tun). So aber leider (nicht) geschehen in meinem Kommentar vom 10.11., 17:54 Uhr. Die von mir gesetzte Fussnote war nämlich unten aufgelöst mit einem Link zu YouTube. Diese zwei, drei Zeilen fehlen nun aber. Ihr gutes Recht als Hausmeister diesen zu entfernen – aber bitte dann auch für jeden erkennbar, herzl. Dank!

    Dem »honigmann« hatte ich unter seinem Artikel übrigens den selben Vorschlag unterbreitet. Die beiden langen Videos mit ihm in persona und Claudios vom Clustervision-Kanal sind definitiv sehenswert und könnten hier ein wenig Licht ins Dunkel bringen (ohne jedwede Wertung). Ich sehe nämlich Vorurteile auf beiden Seiten! Aber, und da stimme ich Ihnen zu, er hat Sie über seinen Blog attackiert (dieser Artikel war möglicherweise gar nicht von ihm sondern von einem Autor namens »Ziegenmilch«, das steht zumindest am Ende des Artikels); nur verständlich, wenn Sie nun von ihm einen ersten versöhnlichen Schritt erwarten.

    (Das erste Abschicken dieses Kommentars klappte möglicherweise nicht, ich schicke ihn deshalb nochmals ab, event. Doublette bitte löschen).

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