23 Kommentare zu „Broder/Elsässer – das Video

  1. Gleich der Anfang, so ein Blödsinn von Blödel-Bruder, und über solche Witzeleien kann er sicher viele oberflächliche Menschen auf die falsche Fährte locken…Das ist Manipulation vom Feinsten. Und natürlich arrogant bis zum get no.

    Allerdings hat dieser Ausschnitt ohne den anderen Müll drumrum aus der kompletten Sendung Entweder Broder m.E. eine vollkommen andere Wirkung! Die Sachlichkeit von JE und Schreyer gegen die Blödelei von Wilma und den Blödelbrüdern kommt da wesentlich besser weg.

  2. Es ist schwer, ihn zu fassen, weil er ja mit angeblicher Ernst=
    haftigkeit ständig kokettiert, und er bei seriöser Antwort die
    gallige Ironie plus Sarkasmus platzen läßt! Und: natürlich
    schützt ihn seine Herkunft, wie auch im Falle seines Intim=
    feindes Friedman. Das Böse an Broder ist seine Macht, er hat
    sicher schon mehrere Berufswege von Journalisten oder kleinen Poltikern zerstört, denn wen Broder oder Friedman
    attackieren, der wird natürlich im Regen stehen gelassen!
    Mit einem von Beiden sich anzulegen, bedeutet soziale Höchst=
    strafe, Ächtung und Vernichtung der bürgerlichen Existenz.
    Deshalb am besten, ihnen aus dem Wege zu gehen!

  3. One of the rare instants in which we can enjoy two intelligent people discussing with lots of humour. Great Loriot could have designed the scene. Thanks for proving it here. Otherwise I cannot bear german public tv. And rtl or the others neither. But this short movie was informative and funny to look at. Thx JE!

  4. Manche Kläffer lassen sich täglich in ihre kalten, feuchten Schnauze lächeln. Warum ignoriert man sie nicht einfach und betrachtet sie ernst und mit genau dem Blick, den sie sich täglich verdienen, wenn sie in jeder öffentlichen Ecke ihr stinkendes Geschäft verrichten. Ich habe immer die Meinung vertreten, daß es in der BRD nicht genügend öffentliche Toiletten für Hunde gibt, Orte an denen sie ihr Geschäft so verrichten können, daß ihnen nicht jeder, der vorbeikommt beim Sch… zusehen muß.

  5. gut geschlagen jürgen.

    eines tages werden sie wohl auf deiner matte stehen und darum bitten, dass du wesentliche artikel im compact haarscharf am ziel vorbei führen lässt (falls sie noch nicht da waren). ich wünsche dir rückgrat, idealismus und glück, um solche tage gut zu überstehen und dabei keine schlaflosen nächte zu bekommen.

    😉

  6. Lotta Contunia: Es heißt richtig: Lotta Continua. Aber Rechtschreiben war noch nie die Stärke dieser Sorte Antifa. Im permanenten Krieg gegen Rechtschreibung und Grammatik.

  7. ich habe vergessen: daß die Bezeichnung „Quaraquaqua“ zu erklären, stammt aus der Film : „Der Tag der Eule“ und ein Mafia Chef teilt di Männer in
    1) Der ganzen Mann – gibt leider sehr sehr wenige
    2) Der halben Mann – gibt leider auch zu wenige
    3) Ominicchi – Jammerlappen oder die noch wie Kinder sind, aber die Erwachsene spielen wollen. Gibt leider sehr viele
    4) Ruffiani – Schmeichler, Speichellecker, die leider immer mehr werden und wie ein Armee wachsen.
    5) Quaquaraquá – Menschen die leben als nicht existieren wurden. Menschen die nicht zu sagen haben und wie in eine Gänseschar leben.
    Ich überlasse die Leser ….warum Broder sich so viel Freiheiten
    nehmen darf.
    mundderwahheit

  8. und noch dies: Broder unterstellt, oder kann mittels dem „WEm nützt es?“ beweisen, dass die Linkspartei vom Verfassungsschutz gegründet ist, und dennoch bzw. deshalb ist er eng mit Gregor Gysi befreundet?

  9. Warum lässt sich eigentlich so ein intelligenter Mensch wie Prof.Steinbach von einem Zionisten so vorführen?

  10. Wer ist überhaupt das süße Mädel mit der Redneck-Flagge auf dem Shirt, Jürgen? Du weißt schon, dasjenige, von dessen Seite Du gleich ein paar Schritte Abstand gewinnst, als der inzwischen etwas zahnlose Kettenhund Broder die Frage nach einem etwaigen Gründungszusammenhang zwischen Linkspartei bzw. NPD und dem Verfassungsschutz stellt und wichtigtuerisch von „cui bono?“ schwafelt?

  11. Wäre Broder in Israel geblieben, dann wäre er – soviel steht, glaube ich, fest – alles andere, als ein Likudnik. Ich vermute, er ist sich dessen durchaus bewußt. Um die Rolle spielen zu können, die er seit etwa 10 Jahren spielt, mußte er sich – und diesmal dauerhaft – von neuem unter „die Völker“ begeben.
    Abgesehen davon, daß er die Landessprache nicht perfekt beherrscht, fehlt ihm in Israel der Gegensatz zu den Nicht-Juden, der seiner Polemik den Resonanzboden gibt. In Israel ist einer wie er nicht sonderlich interessant, im übrigen erlaubt die Lage dort nicht das genüßliche Changieren zwischen den Fronten. Die Entscheidung, sich zur dortigen Realität kritisch zu verhalten, hat einschneidende Konsequenzen für einen Schriftsteller oder Journalisten, wohingegen es sich bei dem Meinungsstreit in der bundesdeutschen Öffentlichkeit meistenteils um ein folgenloses Spiel handelt (jedenfalls, solange einer nicht wiederholt und gröblich den ungeschriebenen Spielregeln zuwiderhandelt).

    In den Jahren nach seiner Auswanderung dürfte Broder recht bald gemerkt haben, daß etwa Mitte der 80er Jahre in Deutschland – um eine von J. Lau in Hinsicht auf Enzensberger geprägte Äußerung zu variieren – „eine herrliche Zeit“ anbrach; diesmal nicht für einen „zornigen jungen Mann“ wie dem HME der Jahre um 1960, sondern für einen journalistischen Polemiker, der, da mittelalt, die Mechanismen des Betriebs durchschaut hatte, und dem man, da er Jude war, gewisse Entgleisungen der einen oder anderen Art würde durchgehen lassen.

    Ich habe den Verdacht, Broder weiß ziemlich genau, wogegen er ist, wohingegen selbst die „zionistische“ Position, die im Zentrum seiner politischen Haltung steht, alle Anzeichen zeigte, als ob sie an den israelischen Realitäten zerschnellen wollte (siehe seine in den späten 90ern erschienene Attacke auf die israelische Ultra-Rechte, das Buch „Die Irren von Zion“).
    Auch wenn man sich in den USA über seine „erzkonservative“ Haltung wundert; bei Lichte besehen, ist Broder weder links noch rechts, nicht religiös, aber auch nicht konsequent säkular oder atheistisch; kein Pole mehr, ist er kein Deutscher oder Israeli geworden. Eher schon lassen sich an ihm die bekannten Folgen eines freischwebenden Daseins zwischen den Kulturen beobachten, wie sie zuerst im 19. Jahrhundert bei Angehörigen der anglo-indischen Elite bemerkt wurden.
    Aus britisch-indischen Mischehen hervorgegangen, sollten diese jungen Leute nach dem Willen der britischen Kolonialmacht den Grundstock für eine autochthone Schicht hochgestellter Kollaborateure bilden, die das Denken und Fühlen der Briten völlig verinnerlicht hatten. Wenn diese Leute von den elitären Bildungseinrichtungen des britischen Mutterlandes heimkehrten, stellte sich jedoch heraus, daß sie weder Inder geblieben noch Briten geworden waren, sondern beide Kulturen aus tiefstem Herzen zu verachten gelernt hatten.

    Viele israelische „Expats“, die man in europäischen Metropolen wie Berlin antrifft, legen gegenüber dem zionistischen Projekt eine desillusionierte, wenn nicht zynische Haltung an den Tag. Wohlhabende Israelis, so hört man, investieren ihr Geld in den Erwerb von Immobilien und Grundstücken auf irgendwelchen entlegenen Südseeinseln. Bei Broder hatte dieser Desillusionierungsprozeß seinen Anfang genommen; vielleicht hat er die Notbremse gezogen und seine ethnisch-kulturelle Selbstgewißheit dadurch zu retten gesucht, daß er sich, zurück in Europa, in den identitätsstiftenden Kampf gegen Dhimmis und sonstige Antisemiten stürzte.

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